IHP NachrichtenMontag 23.Februar 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte von Sonntag und Montag mit insgesamt 21 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Baden-Württemberg-Liga, Landesliga Nord, Regionalliga Ost, Landesliga Thüringen und aus dem Frauen-Eishockey.
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Eispiraten CrimmitschauBis 2028: Hauptsponsor RUWE verlängert um zwei Jahre - Verlängerung des Engagements live im Stadion verkündet (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau freuen sich, gemeinsam mit der RUWE Gruppe die Verlängerung der erfolgreichen Partnerschaft bekanntgeben zu können. Der bestehende Sponsoringvertrag mit dem Hauptsponsor der Westsachsen wurde vorzeitig um zwei weitere Jahre verlängert – ein starkes Zeichen für Kontinuität, Vertrauen und gemeinsame Perspektiven. Die offizielle Verkündung erfolgte eben im Rahmen des Heimspiels gegen Landshut live im Stadion. Bereits vor der Saison 2025/26 war die RUWE Gruppe als Hauptsponsor bei den Eispiraten eingestiegen. Nach der äußerst positiven und partnerschaftlichen Zusammenarbeit in den vergangenen Monaten haben sich beide Seiten nun entschieden, den eingeschlagenen Weg langfristig fortzusetzen. Damit unterstreichen die Verantwortlichen beider Parteien ihr gemeinsames Ziel, den Standort Crimmitschau sportlich wie strukturell nachhaltig weiterzuentwickeln. In den zurückliegenden Gesprächen zwischen Eispiraten-Geschäftsführer Jörg Buschmann und Klaus Dieter Tschäpe, geschäftsführender Gesellschafter der RUWE Gruppe, wurde deutlich, dass beide Seiten nicht nur wirtschaftlich, sondern auch in ihren strategischen Zukunftsvorstellungen eng verbunden sind. Die nun vereinbarte Verlängerung schafft Planungssicherheit und setzt ein klares Signal für Stabilität und nachhaltiges Wachstum am Standort. „Die vorzeitige Verlängerung mit der RUWE Gruppe ist für uns ein enorm wichtiges Signal. Wir sind stolz darauf, mit der RUWE Gruppe einen Partner an unserer Seite zu wissen, der sich klar zu unserem Standort, zu unserer Mannschaft und zu unseren gesellschaftlichen Aufgaben in der Region bekennt. Die Verlängerung um zwei weitere Jahre gibt uns Planungssicherheit und stärkt unseren eingeschlagenen Weg nachhaltig“, sagt Jörg Buschmann. „Dass wir diese Entscheidung nun gemeinsam mit unseren Fans live im Stadion verkünden dürfen, macht diesen Moment noch besonderer.“ Die RUWE Gruppe mit Sitz in Berlin und insgesamt 13 Standorten in Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt zählt seit über 60 Jahren zu den etablierten Dienstleistungsunternehmen in Deutschland. Das Leistungsspektrum reicht von Straßen- und Gebäudereinigung über Grün- und Baumpflege sowie Winterdienste bis hin zu Sicherheitsdienstleistungen, Hausmeister- und Hauswartservice und Fußbodensanierung. Mit ihrer klaren Haltung zu sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Verantwortung bleibt die RUWE Gruppe ein Partner, der hervorragend zu den Werten und Visionen der Eispiraten passt. Mit der Verkündung vor heimischer Kulisse haben die Eispiraten dieses positive Signal auch gemeinsam mit ihren Fans feiern können und bedanken sich an dieser Stelle bei der RUWE Gruppe für das entgegengebrachte Vertrauen und die langfristige sowie nachhaltige Unterstützung.
Eispiraten Crimmitschau2:0! Eispiraten bezwingen Landshut am 6. Veteranen-Tag - Westsachsen mit Big Points im Kampf um die Pre-Playoff-Plätze (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Heimspiel im Rahmen des 6. Veteranen-Tages mit 2:0 für sich entschieden. Die Westsachsen sicherten sich mit ihrem Sieg gegen den EV Landshut somit wichtige Punkte im Kampf um die Pre-Playoff-Plätze. Adam McCormick erzielte beide Treffer für die Pleißestädter, Kevin Reich blieb zum vierten Mal in dieser Spielzeit ohne Gegentor. Während die Crimmitschauer weiterhin auf einige Spieler verletzungsbedingt verzichten mussten, feierte Philipp Kuhnekath, der bereits am Freitag einmal für die Eispiraten traf, sein Heimdebüt im Sahnpark. Dabei erlebte er, wie auch seine Mitspieler, eine zerfahrene Anfangsphase, geprägt von Icings, vielen Duellen im Mitteldrittel und nur wenigen hochkarätigen Torchancen für beide Teams. Schließlich waren es die Eispiraten, die erstmals auf das Scoreboard kamen. Adam McCormicks Distanzschuss wurde mehrfach abgefälscht und rutschte über die Maske von EVL-Goalie Jonas Langmann über die Torlinie – 1:0 (15.). Der Treffer gab den Crimmitschauern Auftrieb und ein Stück weit auch Selbstvertrauen. Hatten die Gastgeber zuvor noch mit einigen ungenauen Zuspielen und Stockfehlern zu kämpfen, konnten sie fortan viel Druck auf das gegnerische Gehäuse aufbauen. So verpassten Sebastian Streu und Tim McGauley mit ihren Chancen, weiter zu erhöhen. Auf der Gegenseite konnte sich der gut aufgelegte Kevin Reich hingegen beim Pfosten bedanken. Mit Beginn des Mitteldrittels wurden die Landshuter dann aber besser, hatten mehr Zugriff auf die Partie und trafen früh das Außennetz. Eine erste Annäherung, die erahnen ließ, dass die Crimmitschauer nun defensiv noch mehr gefordert waren. Mit einer kompakten und geschlossenen Defensivleistung konnten die Crimmitschauer ihre Kontrahenten jedoch immer wieder entscheidend stören. Kevin Reich, der bei einem Alleingang entscheidend parierte, rückte immer mehr in den Fokus, stand aber seinen Mann. So war es den Westsachsen vorbehalten, auch den zweiten Treffer dieser Begegnung zu markieren. In numerischer Überzahl konnten Dylan Wruck und Corey Mackin ihren Mitspieler Adam McCormick mit schönen Passstafetten freispielen – der Kanadier feuerte den Puck von der blauen Linie ins Gehäuse der Bayern – 2:0 (37.). Die Mannschaft von Jussi Tuores, der zwischenzeitlich nicht mehr auf die Dienste des angeschlagenen Philipp Kuhnekath bauen konnte, war schließlich auch in der Folge immer wieder defensiv gefordert. In einem weitaus ausgeglicheneren Schlussdrittel waren es schließlich die Landshuter, die sich die besseren Möglichkeiten erspielten, jedoch abermals an Kevin Reich und seiner heute souveränen Hintermannschaft kein Durchkommen fanden. Angepeitscht von mehr als 2.500 Fans im Heimathafen Sahnpark spielten die Westsachsen die nicht ungefährliche 2:0-Führung souverän herunter – auch als Uwe Krupp seinen Torhüter Jonas Langmann zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis nahm, um noch mehr Druck vor dem Tor der Gastgeber aufzubauen. Letztlich behielten die Crimmitschauer dank einer willensstarken Leistung drei Punkte im Sahnpark und heimsten so ganz wichtige Zähler im Kampf um die Pre-Playoffs ein. Nur noch vier Hauptrundenpartien stehen für die Westsachsen in der DEL2 an – mit dem heutigen Sieg baute man den Vorsprung auf einen Playdown-Platz auf vier Zähler aus. Torfolge (1:0, 1:0, 0:0): 1:0 Adam McCormick (Corey Mackin) 14:53 2:0 Adam McCormick (Corey Mackin, Dylan Wruck) 36:22 – PP1 Zuschauer: 2.587
Düsseldorfer EGDEG gewinnt 3:2 n.V. gegen den EC Bad Nauheim (DEL2) Die Düsseldorfer EG hat ihr Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim gewonnen. Gegen die Hessen siegte sie in einem knappen Spiel 3:2 (0:0, 1:1, 1.1, 1:0) nach Verlängerung. Die Rot-Gelben taten sich wieder über lange Zeit schwer, der Sieg war aber am Ende durchaus verdient.
Kassel HuskiesSpitzenspiel gedreht: Huskies erkämpfen sich drei Punkte in Krefeld (DEL2) Zum Spitzenspiel der DEL2 waren die Huskies am Sonntagnachmittag in Krefeld zu Gast. Die Gastgeber gingen früh in Führung, die Schlittenhunde steigerten sich von Drittel zu Drittel und konnten sich im Schlussabschnitt schließlich belohnen. Valenti erzielte den Ausgleich, Keck einen Doppelpack. Krefeld verkürzte kurz vor Spielende, die vollen drei Punkte gingen aber nach Kassel. Die Pinguine erwischten den deutlich besseren Start in die Partie und drängten von Beginn an auf den ersten Treffer. Die beste Chance hatten sie allerdings nach einem Fehlpass im Aufbauspiel der Huskies – Maurer konnte die Situation jedoch entschärfen (4.). Den ersten richtigen Abschluss der Schlittenhunde feuerte Weidner in der 8. Spielminute auf das Tor von aus den Birken. In der 10. Minute gingen die Pinguine schließlich in Überzahl in Führung. Unglücklich aus Huskies-Sicht, dass der Puck nur über Umwege und schlussendlich von einem eigenen Schlittschuh ins Tor sprang. Im restlichen Drittel bekamen beide Teams in Überzahl die Chance, den zweiten Treffer der Partie zu erzielen, ließen diese aber jeweils aus. In der Schlussminute näherten sich die Nordhessen dem Ausgleichstreffer etwas an, es blieb jedoch beim 1:0-Pausenstand, auch weil Benders Abschluss aus rechter Position nicht den Weg ins Netz fand (20.). Zu Beginn des Mittelabschnitts waren es die Pinguine, welche einen Fehlpass im Aufbauspiel genau in den Lauf von Keck spielten, jedoch durchatmen konnten, weil Keck den Puck nicht an aus den Birken vorbeibringen konnten (21.). Kurz darauf brachte Bender die Scheibe flach in Richtung Tor, doch obwohl diese noch leicht abgefälscht wurde, landete sie am Schoner des Krefelder Torhüters (22.). Die Rheinländer waren in dieser Phase besonders per Konter gefährlich. So auch in der 29. Minute als Maurer in eigener Überzahl den zweiten Gegentreffer verhinderte. Auch einige Minuten später wusste Maurer einen Bauerntrickversuch von Matsumoto zu vereiteln (36.) und sorgte so dafür, dass sein Team erneut nur mit einem 0:1-Rückstand in die Kabine musste. Mit jedem Drittel steigerten sich die Huskies und belohnten sich so im Schlussabschnitt schließlich. Dabei waren es zunächst die Krefelder, welche offensiv aktiver waren, Maurer jedoch nicht überwinden konnten. In Überzahl war es dann aus Sicht der Schlittenhunde so weit: Keck verfehlte aus rechter Position das Tor, der Puck sprang Valenti aber am linken Pfosten perfekt auf die Kelle und landete von dort zum Ausgleich im Tor (48.). Nur kurze Zeit später durften die Huskies erneut jubeln und wieder war Keck mittendrin. Zuerst konnte aus den Birken einen Bauerntrickversuch des Stürmers abwehren, war dann aber machtlos als Keck Sekunden später aus dem High Slot ins rechte Eck zur Führung für die Nordhessen traf (52.). Erwartungsgemäß drängten die Pinguine auf den Ausgleich, mussten aber selbst den nächsten Treffer hinnehmen: Aus einem Konter heraus traf Keck den Schoner des Krefelder Goalies, doch der Puck landete über einen kleinen Umweg dennoch im Tor der Gastgeber (58.). Spannend blieb es in den Schlussminuten dennoch. Krefeld verkürzte nochmal (59.), zog erneut den Torhütern, nahm sich mit einer Strafe dann aber selbst aus dem Spiel. Am Ende kämpften die Schlittenhunde die drei Punkte über die Ziellinie und setzen ein Ausrufezeichen mit Hinblick auf die Playoffs. Tore: 1:0 Gogulla (PP – Newton – 9. Min.) 1:1 Valenti (PP – Keck, Wilde – 48. Min.) 1:2 Keck (Valenti – 52. Min.) 1:3 Keck (Bender – 58. Min.) 2:3 Mar. Müller (59. Min.)
ESV KaufbeurenESVK schlägt die Eisbären Regensburg mit 7:3 - Doppelpack von Neuzugang Travis Turnbull (DEL2) Am 48. Spieltag gastierte der Tabellensechste, die Eisbären Regensburg, in der energie schwaben arena. Die Joker mussten dabei weiterhin auf die verletzten Spieler Jere Laaksonen, Max Oswald und Yannik Burghart verzichten; alle drei sollen aber am Dienstag wieder vollständig in den Trainingsbetrieb zurückkehren. Ebenfalls nicht einsatzfähig waren die Kontingentspieler Joe Cassetti, Dartagnan Joly und Henri Kanninen. Krankheitsbedingt fehlten Sami Blomqvist und Jakob Peukert. Im Tor stand Cody Porter. Vor kanpp über 2200 Zuschauern siegte der ESVK beim Heimdebüt von Travis Turnbull mit 7:3. Die Gäste hatten dann im ersten Wechsel gleich eine dicke Chance. Sean Giles scheiterte, nachdem er im hohen Slot freigespielt wurde, mit seinem Schuss an der Latte und setzte damit ein erstes Ausrufezeichen in der Partie. In der Folge egalisierten sich die beiden Mannschaften weitgehend, was nur durch zwei Powerplays und zwei Tore unterbrochen wurde. Zuerst konnten die Regensburger ein Überzahlspiel in der siebten Minute nutzen. Corey Trivino nutzte dabei einen Abpraller und brachte seine Farben mit 0:1 in Führung. Die Joker konnten dann aber, ebenfalls im Powerplay agierend, schnell ausgleichen. Nikolaus Heigl verwandelte einen Abpraller nach einem Schuss von Travis Turnbull zum 1:1-Ausgleichstreffer in der 10. Minute. In der Folge war die Partie, wie schon angesprochen, sehr ausgeglichen. Die Regensburger hatten durch Corey Trivino noch die wohl beste Chance im ersten Abschnitt; er scheiterte mit seinem Direktschuss an Cody Porter. Auf Seiten der Joker hatte Brent Radeke ebenfalls eine gute Chance, scheiterte aber an Konrad Fiedler. So ging es mit dem Spielstand von 1:1 auch in die erste Pause. Was im zweiten Abschnitt mit dem ESVK passierte, war nahezu sensationell. Die Joker mussten in der 25. Minute ein Unterzahlspiel überstehen, in dem die Eisbären mehrfach die Chance auf den Führungstreffer hatten. Doch entweder war Cody Porter zur Stelle oder ein Kaufbeurer Verteidiger, wie zum Beispiel Bernhard Ebner, der eine Scheibe noch von der Linie kratzte. Dieses Penalty-Killing schien beim ESVK Kräfte freizusetzen. Binnen zwei Minuten stellten die Joker den Spielstand von 1:1 auf 4:1. Den Anfang machte in der 31. Minute Travis Turnbull. Der Neuzugang der Joker reagierte nach einem Sololauf von Tyson McLellan am schnellsten, als nach seinem Abschlussversuch die Scheibe von einem Regensburger Verteidiger vor dem Tor vertändelt wurde. Nur 72 Sekunden später war es Alec Zawatsky, der frei vor Konrad Fiedler zum 3:1 einnetzen konnte. Die perfekte Vorarbeit kam dabei von Vadim Schreiner. Dem nicht genug, traf dann auch noch Pavel Nikitins: Bei einer angezeigten Strafe gegen die Eisbären vernaschte der Youngster den Regensburger Schlussmann gekonnt und stellte 47 Sekunden nach dem 3:1 den Spielstand auf 4:1. In der 35. Minute mussten die Allgäuer dann ein weiteres Mal in Unterzahl agieren und überstanden diese Phase wieder ohne Gegentor. Ein eigenes Powerplay nach 39 Minuten nutzten die Joker schließlich für ihren fünften Treffer. Klausi Heigl brachte die Scheibe mit einer schönen Einzelaktion in die Offensivzone und fand dabei den im Slot freistehenden Travis Turnbull. Der Deutsch-Kanadier ließ sich diese Chance nicht entgehen und traf mit einem platzierten und harten Handgelenkschuss zum 5:1. Im Schlussabschnitt sollte es für die Joker fast so weitergehen wie im Mitteldrittel. Die Regensburger hatten die erste große Chance, aber Cody Porter rettete im Zusammenspiel mit Paul Mayer die Situation. Kaum kamen die Wertachstädter in der Offensive wieder zum Zug, lag die Scheibe auch schon zum sechsten Mal im Tor der Regensburger. Vorausgegangen war ein schöner Konter über Travis Turnbull und Maximilian Hadraschek, der Max Kislinger vor dem Tor so in Szene setzen konnte, dass dieser nur noch den Schläger hinhalten musste – und es stand 6:1. Auch der nächste Angriff der Joker saß. Nikolaus Heigl fälschte dabei einen Schuss von Rio Kaiser in den linken Torwinkel ab und stellte den Spielstand in der 46. Minute auf 7:1. Grundsätzlich muss man auch als Kaufbeurer sagen, dass die Regensburger nicht schlecht spielten und immer wieder zu guten Chancen kamen, die Joker jedoch in diesem Spiel einfach viel effektiver waren. Kurz vor dem Ende der Partie kamen die Regensburger dann mit einem Doppelschlag zu zwei Toren. Donat Peter traf in der 55. Minute zum 7:2, und nur 40 Sekunden später traf Constantin Ontl zum 7:3. Am verdienten Sieg der Allgäuer sollte dies natürlich nichts mehr ändern. Der ESVK kam somit am 47. und 48. Spieltag zu seinem ersten Sechs-Punkte-Wochenende. Ein Wochenende, das Fans, Spielern und Verantwortlichen Hoffnung im Abstiegskampf geben sollte.
Krefeld PinguineKrefeld Pinguine verlieren Topspiel gegen Kassel Huskies (DEL2) Die Krefeld Pinguine müssen sich im Topspiel gegen die EC Kassel Huskies geschlagen geben. Die Seidenstädter waren zwar über weite Strecken die bessere Mannschaft, mussten sich aber nach drei Gegentoren im Schlussdrittel geschlagen geben. Die Pinguine starteten gut in die Partie. Trotz ausgeglichener Chancen im ersten Drittel konnte Philip Gogulla in Überzahl zum 1:0 einnetzen (9.). Das Spiel war von Härte und den daraus resultierenden Strafen geprägt. Die Huskies fanden aber nach dem ersten Powerbreak besser ins Spiel und stellten Danny aus den Birken mehrfach auf die Probe. Das zweite Drittel war sehr ausgeglichen, beide Teams hatten große Chancen, konnten aber keinen Treffer erzielen. Jon Matsumoto hatte eine große Chance, Maurer im Tor der Huskies konnte aber stark parieren. Im Schlussdrittel drehten die Gäste das Spiel dann auf den Kopf. Mit fünf Schüssen erzielten die Huskies durch Valenti (48.) und Keck (52.) zwei Tore und gingen mehr oder weniger aus dem Nichts in Führung. Den folgenden Andrang der Pinguine konterten die Hessen geschickt, Keck baute mit seinem zweiten Treffer die Führung des ECK aus (58.). Zwar kam der KEV durch einen Treffer von Marcel Müller nochmal ran (59.), konnte den Ausgleich aber nicht mehr forcieren. Für die Pinguine geht es Freitag in Kaufbeuren weiter, die Huskies fahren zu den Lausitzer Füchsen. Zahlen zum Spiel Krefeld Pinguine – EC Kassel Huskies (1:0, 0:0, 1:3) Tore: 1:0 (08:24) Gogulla (Newton), 1:1 (47:24) Valenti (Keck, Wilde), 1:2 (51:18) Keck (Müller), 1:3 (57:01) Keck (Bender, Mieszkowski), 2:3 (58:04) Müller (Santos, Newton) Torschüsse: 35 – 26 Strafen: Krefeld 14 – Kassel 10 Zuschauer: 8029 (ausverkauft) Stimme zum Spiel Thomas Popiesch Glückwunsch an Kassel zum Sieg. Ich bin natürlich nicht ganz so happy, besonders mit dem Ergebnis. Ich glaube, wir haben gut angefangen, das erste Drittel war ein gutes Drittel, da haben wir viele gute Sachen gemacht. Im zweiten Drittel war es dann Roadhockey und ein bisschen up and down. Trotzdem haben wir viele Chancen gemacht, diese aber nicht genutzt. Wir wollten besonders im letzten Drittel mehr Stabilität haben. Durch ein paar Entscheidungen auf dem Eis, die in beide Richtungen nicht so glücklich waren, haben wir ein bisschen den Faden verloren. Das 1:1 im PK müssen wir so hinnehmen, aber danach war es mir zu einfach, da haben wir die Ordnung verloren. Gerade in so einem Spitzenspiel entscheiden die Details, und da haben wir heute meiner Meinung nach nicht so gut ausgesehen. Trotzdem hat die Mannschaft gefightet und alles getan, um hier heute den Sieg zu holen. Heute hat es leider nicht gereicht, weil Kassel in den entscheidenden Momenten einen Ticken besser war.
Tölzer LöwenSchützenfest gegen Bayreuth! (OLS) Beinahe alle Löwenspieler konnten beim Familientag Punkte sammeln - allen voran Andreé Hult, der zwei Tore selbst schoss und vier weitere vorbereitete. Das Endergebnis von 12:2 (4:0, 5:1, 3:1) war auch in der Höhe verdient, die Tölzer kombinierten gefällig, von den Gästen gab es kaum Gegenwehr. Am vorletzten Spieltag der Hauptrunde zeigten die Löwen also nochmal, was trotz zahlreicher Ausfälle in ihnen steckt. Mit zwei harten Hits setzte der heute als Stürmer agierende Alex Grossrubatscher gleich mal den Ton für das letzte Heimspiel der Hauptrunde. Die Löwen machten von Beginn an das Spiel und konnten durch Toms Prokopovics, der nach einem Angriff von Kapitän Schönberger entscheidend nachging, den ersten Treffer erzielen (7.). Kurz darauf folgte ein Powerplay für die Buam, in dem Andreé Hult aufs kurze Eck direkt das 2:0 erzielen konnte (8.). Eine Unterzahlsituation überstanden die Buam schadlos, ehe sie wieder in den Angriffsmodus schalteten. Die zunächst aufopferungsvoll kämpfenden Tigers blockten sehr viele Schüsse und versuchten, über schnelle Konter auf die Anzeigetafel zu kommen. Das 3:0 gelang Topscorer Topi Piipponen, der nach einem genialen Querpass von Hult direkt abzog (15.). Beinahe gelang wenig später Korbinian Hopper sein erster Treffer im Löwentrikot, doch Sandro Schönberger fälschte die Scheibe noch unhaltbar für Daniel Arendas im Gäste-Tor ab (18.). Zum zweiten Drittel tauschte Larry Suarez den Torhüter - der 17-jährige Timo Boßler gab von nun an sein Bestes. Bei den nächsten Toren der Löwen war aber auch er weitestgehend machtlos. Nicolas Sauer stand nach einem Abpraller genau richtig, 13 Sekunden später wurde im die Sicht auf Alex Grossrubatscher´s Schuss versperrt (26.). Wiederum nur 30 Sekunden später kombinierte sich die Tölzer Paradereihe mit Geleitschutz vors Tor und erhöhte durch Topi Piipponens 50. Saisontreffer auf 7:0 (27.)! Die Gäste tauchten ausschließlich durch Konter vor Salvarani auf. Im nächsten Powerplay für die Löwen klingelte es erneut, als Topi Piipponen seinen Hattrick per Direktabnahme formschön in den Winkel vollendete (33.). Der erste Bayreuther Treffer gelang Dominik Piskor, der keine Minute später ebenfalls per Onetimer traf (34.). Den Schlusspunkt im zweiten Abschnitt setzte Dominik Daxlberger der den Puck frech unter die Latte hob (39.). Im Schlussabschnitt tauschten dann auch die Tölzer ihren Torhüter. Joshua Baron rückte für Enrico Salvarani zwischen die Pfosten. In der Offensivabteilung ging es dabei munter weiter: Ludwig Nirschl vollendete kurz nach Wiederanpfiff ein Solo zum 10:1 für seine Farben (43.). Nur kurze Zeit später musste Alex Grossrubatscher, dessen Vertragsverlängerung in der Pause bekanntgegeben wurde, nach einem Bandencheck die Partie vorzeitig verlassen. Für den Übeltäter Aiden Brown gab es fünf Strafminuten, die die Löwen durch Toms Prokopovics direkt nutzen konnten (51.). Baron entschärfte auf der Gegenseite mehrere Schüsse der Gäste, bei einem Solo von Michal Spacek hatte der Tölzer jedoch keine Chance - 11:2 (56.). Den Schlusspunkt dieser torreichen Partie setzte Andreé Hult, dessen Schuss Boßler unglücklich über die Fanghand ins Tor tropfte (59.).
Tigers BayreuthDeftige Niederlage im vorletzten Hauptrundenspiel - Tölzer Löwen vs. onesto Tigers 12:2 (4:0, 5:1, 3:1) (OLS) Tölz: Salvarani, Baron (ab 41.) – Kilikora (2), Fichtner, Krumpe, Hopper – Piipponen, Hult, Nirschl, Schönberger, Prokopovics, Sauer, Großrubatscher, Daxlberger, Schuler (2) Bayreuth: Arendas, Boßler (ab 21.) – Spacek, Nedved, Schusser, Pietsch (2), Hüserich, Müllejans – Brown (5), Hammerbauer, Bollers, Lüsch, Piskor, Bauhof, Maschke (2), Zimmermann, Stelzmann Schiedsrichter: Meineke, Lohse – Reindl, Winter Zuschauer: 1.964 Strafen: Tölz: 4 Bayreuth: 9 PP: Tölz: 3/4 Bayreuth 0/2 Torfolge: 1:0 (7.) Prokopovics (Schönberger), 2:0 (8.) Hult (Kilikorka, Nirschl) PP1, 3:0 (15.) Piipponen (Hult, Krumpe), 4:0 (17.) Schönberger (Hopper, Sauer), 5:0 (26.) Sauer (Kilikorka, Schönberger), 6:0 (26.) Großrubatscher, 7:0 (27.) Piipponen (Hult, Nirschl), 8:0 (33.) Piipponen (Hult, Nirschl) PP1, 8:1 (34.) Piskor (Spacek, Hammerbauer), 9:1 (39.) Daxlberger (Klikorka, Grossrubatscher) 10:1 (43.) Nirschl (Piipponen, Krumpe), 11:2 (56.) Spacek (Bollers, Nedved), 12:2 (59.) Hult (Klikorka, Daxlberger) Gegen stark dezimierte Löwen, die mit nur 13 Feldspielern auflaufen konnten, gingen die ebenfalls gebeutelten Tigers, was das Lineup angeht, in die Partie im Oberland. Die Löwen übernahmen schnell die Initiative und waren das Team, welches offensiv stattfand. Nirschl hatte nach wenigen Augenblicken bereits aus kurzer Distanz abgezogen, war hier aber noch an Arendas gescheitert. Daxlberger und Klikorka waren ebenso wenig erfolgreich, bevor Schönberger einen Alleingang hinlegte, der zwar noch verwerten konnte – die dabei aber zu Prokopovics springende Scheibe brachte der Tölzer Stürmer dann zur Führung im Netz der Bayreuther unter. Kurz darauf war es Hult, der bei einem Überzahlspiel aus dem Halbfeld zum 2:0 traf. Den möglichen Anschluss verpasste in der Folge Hammerbauer, der sich durchgetankt hatte aber an Salvarani nicht vorbeikam. Einen Querpass von der Bande bis weit über die Mitte von Hult verwertete danach Piipponen, der direkt abgzogen hatte, bevor Schönberger – im Slot lauernd – nur die Kelle hinzuhalten brauchte und dabei den 4:0 Pausenstand auf die Anzeigentafel schrieb – auch weil ein langer Pass von Spacek auf Brown kurz vor der Drittelpause keinen Erfolg brachte. Zum Wiederanpfiff des zweiten Abschnitts kam der junge Nachwuchs-Goalie Boßler, der im Nachwuchs des EHC aktiv ist für Arendas, der sich im ersten Abschnitt eine Unterkörperverletzung zugezogen hatte. In den ersten Minuten des Drittels waren es die Tigers, die zunächst mehr von Spiel hatten, bevor Sauer mit einem Abstauber-Tor zum 5:0 den Torreigen für die Tölzer eröffnete. Großrubatscher legte kurz darauf mit einem Schuss aus der Ferne nach und traf zum 6:0, bevor Piipponen – völlig freistehend am langen Pfosten – nur noch einzuschieben brauchte. Zwischenzeitlich konnte sich Boßler auszeichnen, der gegen Hult stark reagierte und Hammerbauer, der die erste gute Möglichkeit der Gäste in diesem Abschnitt hatte. Allerdings musste man dann erneut in Unterzahl agieren und wie bereits bei der ersten Situation an diesem Nachmittag, nutzten die Löwen auch das zweite Powerplay und kamen durch Piipponen, der sauber freigespielt wurde und per Direktabnahme traf, zum 8:0. Nach 34 Minuten war dann Spacek im Angriff eingeschaltet und setzte Piskor ein, der zum 8:1 traf. Kurz zuvor war Zimmermann, auf Salvarani zulief genauso gescheitert, wie nach dem Treffer Bollers, der im Goalie der Tölzer seinen Meister fand. Mit einem Versuch aus spitzem Winkel setzte Daxlberger mit dem 9:1 den vorläufigen Schlusspunkt nach 40 gespielten Minuten. Den Schlussabschnitt begann Baron im Tor, der für Salvarani kam. Dieser hatte zunächst einen ruhigen Arbeitstag, denn die Tölzer nahmen weiter Anlauf auf das Bayreuther Tor. Nachdem Großrubatscher an Boßler gescheitert war, machte es Torjäger Nirschl wenige Augenblick später besser. Der über die linke Außenbahn in die Angriffszone laufende Linksschütze traf dabei zum 10:1, bevor sich Minuten später Brown nach einem Check an Großrubatscher eine 5-minütige Strafe abholte. Nur 7 Sekunden benötigten die Tölzer im Powerplay bis Prokopovics – nach schöner Kombination den 11. Treffer auf dem Scoreboard für sein Team eintragen konnte. Den Schlusspunkt auf eine sehr einseitige Partie setzte Hult mit dem 12:2, nachdem kurz zuvor Spacek mit seinem Treffer noch etwas Ergebniskorrektur betrieben hatte. „Es ist keine Ausrede aber wir waren ziemlich kaputt vom Spiel gegen Selb. Dort hatten die Jungs alles gegeben. Unsere Verteidigung erlebt eine schwere Zeit, weil sie viel Eis nehmen muss, ebenso wie unsere erste Reihe. Psychologisch ist das alles gerade schwer zu verarbeiten, aber es hilft nichts. Ich habe großen Respekt vor unseren Spieler. Sie kämpfen sich da irgendwie durch“, so Suarez im Anschluss an die Partie Für die onesto Tigers geht es am Freitag weiter, wenn das letzte Hauptrundenspiel auf dem Plan steht. Hierbei trifft man um 20 Uhr auf den aktuellen Tabellenführer aus Deggendorf.
Deggendorfer SCDer Deggendorfer SC holt die Süd-Meisterschaft in dramatischer Art und Weise (OLS) Was für ein Abend in der Hitzkopf-Arena. Vor 2.666 Zuschauern (ausverkauft) bezwang das Team von Headcoach Casey Fratkin in einem dramatischen Spiel die Memmingen Indians am Ende mit 3:2 und sichert sich damit die Meisterschaft in der Oberliga Süd. Der Deggendorfer Cheftrainer konnte im Duell mit den Schwaben auch weiterhin nicht auf Topscorer Dylan Jackson zurückgreifen. Es fehlten zudem Philipp Wachter und Niklas Heinzinger. Jaroslav Hafenrichter kehrte wieder in den Kader zurück. Beide Mannschaften tasteten sich zu Beginn der Partie ab, wodurch große Chancen zunächst Mangelware. In der achten Minute war es dann allerdings doch so weit. Praktisch mit der ersten großen Möglichkeit erzielten die Indians durch Dominik Meisinger den Führungstreffer. Im weiteren Drittelverlauf entwickelte sich eine offene Partie, in der beide Torhüter ihr Können unter Beweis stellten. Mit der knappen Gästeführung ging es hinein in die erste Pause. Im zweiten Abschnitt blieb es weiterhin ein Spiel auf Augenhöhe mit viel Kampf und Leidenschaft auf beiden Seiten. In der 28. Minute durfte das heimische Publikum schließlich erstmals jubeln. Luca Zitterbart nahm aus spitzem Winkel Maß und überwand Memmingens Keeper Justus Roth im kurzen Eck zum Ausgleich. In der 33. Minute setzte Harrison Roy zu einem Sololauf an, umspielte die Memminger Verteidigung und schob ein zur 2:1 Führung. Trotz weiterer Gelegenheiten auf beiden Seiten blieb dies aus der Spielstand nach 40 gespielten Minuten. Im Schlussdrittel blieb es weiterhin ein Spiel auf Messers Schneide. Beide Teams warfen alles in die Waagschale, um dieses Spiel auf ihre Seite zu ziehen. Kurz vor Ende der Partie nahm Memmingen Justus Roth zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme zeigte Wirkung: Im Powerplay fälschte Tyler Spurgeon den Puck in der 59. Minute unhaltbar zum 2:2 ab. Doch der Deggendorfer SC hatte noch einen Pfeil im Köcher. Nur 16 Sekunden vor Ende der Partie traf Luca Zitterbart mitten ins Memminger Herz zum 3:2 Siegtreffer. Am kommenden Freitag steht für das Fratkin-Team das letzte Spiel der Hauptrunde an. Spielbeginn auswärts bei den onesto Tigers ist um 20 Uhr.
Erding GladiatorsGLADIATORS MIT STATEMENT-SIEGEN GEGEN DEGGENDORF UND IN HEILBRONN (OLS) Die Erding Gladiators haben zwei starke Auftritte hingelegt: Zunächst gelang in der Stadtwerke Erding Arena ein 4:1-Sensationssieg gegen Tabellenführer Deggendorfer SC, anschließend gewann das Team das letzte Auswärtsspiel der Saison bei den Heilbronner Falken klar mit 7:2. Gegen Ligaprimus Deggendorf zeigte die Mannschaft von Trainer Thomas Daffner vor 1309 Zuschauern eine hochkonzentrierte, leidenschaftliche und äußerst effiziente Vorstellung – eine der stärksten Leistungen der gesamten Saison. Obwohl der Spitzenreiter die Gladiators in den Anfangsminuten mit hohem Tempo und vielen Chancen unter Druck setzte, hielt Erding mit großem Einsatz und einem bärenstarken Raphael Fössinger im Tor dagegen. Mit dem ersten wirklich gefährlichen Abschluss schlug Erding eiskalt zu: Marco Pfleger traf in der 6. Minute nach starker Vorarbeit von Erik Modlmayr und Waldhausen zum 1:0. Dieses Tor gab den Hausherren spürbar Sicherheit. Deggendorf hatte zwar weiter mehr Scheibenbesitz, doch Erding verteidigte diszipliniert, blockte viele Schüsse und ließ nur wenig aus dem Slot zu. Kurz vor der ersten Pause folgte ein Doppelschlag: Zunächst erhöhte Elia Ostwald in der 19. Minute mit einem verdeckten Schuss auf 2:0, nur 77 Sekunden später legte Grady Hobbs aus kurzer Distanz das 3:0 nach. Im zweiten Drittel blieb Deggendorf spielbestimmend, fand aber kaum Mittel gegen die kompakte Erdinger Defensive. In der 36. Minute verwertete Modlmayr nach sehenswerter Vorarbeit von Pfleger einen Angriff zum 4:0. Im Schlussdrittel kam der Tabellenführer noch zum 4:1-Anschlusstreffer durch Hahn. Am Ende stand ein verdienter 4:1-Erfolg gegen den Ligaprimus, geprägt von einem hochkonzentrierten Auftritt, einem überragenden Goalie und einer Effizienz, wie man sie in dieser Saison nicht immer von Erding gesehen hat. Zwei Tage später setzten die Gladiators auswärts in Heilbronn nach und siegten bei den Falken mit 7:2. In einer sehr fair geführten Partie spielte Erding von Beginn an seriös und nutzte seine Möglichkeiten konsequent. Torhüter Johannes Kurrer feierte ein starkes Debüt, wirkte über 60 Minuten stabil und parierte mehrere gute Chancen der Hausherren. Im ersten Drittel traf zunächst Philipp Michl zum 0:1, ehe Marc Schmidpeter nach Zuspiel von Michl und Hobbs auf 0:2 erhöhte. Nach dem frühen 1:2-Anschlusstreffer der Falken zu Beginn des zweiten Abschnitts stellte Marco Pfleger den alten Abstand wieder her, Schmidpeter im Powerplay und Forster kurz vor der Pause schraubten das Ergebnis auf 1:5. Im Schlussdrittel sorgten Steck und Modlmayr für die Treffer zum 1:6 und 1:7, bevor Heilbronn durch Wagner noch zum 2:7-Endstand verkürzte. Unterm Strich präsentierten sich die Gladiators an diesem Wochenende extrem fokussiert, defensiv stabil und deutlich effizienter im Abschluss als noch in vielen Partien zuvor. Sowohl gegen den Aufstiegsfavoriten Deggendorf als auch beim emotional aufgeladenen letzten Heimspiel der Falken in dieser Konstellation zeigte Erding, dass die Mannschaft moralisch intakt ist, jedes Spiel ernst nimmt und sich zum Saisonende noch einmal von ihrer besten Seite zeigen will. Am kommenden Freitag (27.02., 20:00 Uhr) steht nun das letzte Saisonspiel auf dem Programm: Dann empfangen die Gladiators den EV Füssen in der Stadtwerke Erding Arena und wollen auch dort wieder seriös auftreten – mit dem Ziel, sich mit einem Heimsieg von ihren Fans zu verabschieden und den sportlichen Tabellenplatz 14 noch zu verbessern.
Selber WölfeWölfe mit knappem Sieg über Passau - Selber Wölfe vs. EHF Passau Black Hawks 4:3 (2:1; 0:0; 2:2) (OLS) Die Selber Wölfe gewannen ihr letztes Hauptrundenheimspiel gegen die EHF Passau Black Hawks knapp mit 4:3. Damit bescherten sie nicht nur ihrem Stammpublikum, sondern auch rund 1.200 Mitgliedern der verschiedenen Blaulichtorganisationen aus der Region, die der Einladung der Selber Wölfe gefolgt waren, einen Sieg. In der hart umkämpften Partie profitierten die Porzellanstädter von einem guten Start mit zwei frühen Treffern. Pauker trifft nach 47 Sekunden Die Selber Wölfe starteten furios ins Spiel und jubelten schon nach 47 Sekunden über ihren ersten Treffer. Pauker hatte einen Schuss von Tramm unhaltbar für den Passauer Torhüter Eisenhut abgefälscht. Selb blieb weiter am Drücker und stellte in der siebten Minute auf 2:0. Verteidiger Gauch war mit nach vorne gelaufen und schloss in Stürmer-Manier ab. Doch nur eineinhalb Minuten später nutzten die Gäste ein Powerplay durch Röthke zum Anschlusstreffer. Mit diesem Spielstand ging es auch in die erste Pause. Torloser Mittelabschnitt Nach der Pause kamen die Dreiflüssestädter deutlich wacher aus der Pause und machten den Wölfen das Leben deutlich schwerer. Beide Teams hatten gute Chancen, doch die beiden Torhüter Wiens und Eisenhut lieferten eine starke Partie ab und brachten die gegnerischen Stürmer immer wieder schier zur Verzweiflung. Rubin mit dem Siegtreffer Der Schlussabschnitt war an Spannung kaum zu überbieten. Zunächst glichen die Black Hawks durch Larsson aus und hatten im weiteren Verlauf die ein oder andere Möglichkeit auf den Führungstreffer. Und so brandete in der 49. Minute großer Jubel auf, nachdem Schutz in Überzahl per Direktabnahme zum 3:2 einnetzte. Die Passauer ließen nicht locker und belohnten sich für ihre engagierte Spielweise in der 55. Minute durch Faulhaber mit dem erneuten Ausgleich. Die Partie drohte nun zu kippen, doch letztendlich hielten die Wölfe den Angriffsbemühungen der Gäste stand und erzielten zweieinhalb Minuten vor dem Ende durch Rubin das 4:3. Passau warf nun noch einmal alles nach vorne, doch die Wölfe brachten die knappe Führung über die Zeit. Mannschaftsaufstellungen und Statistik Selber Wölfe: Wiens (Weidekamp) – Gläßl, Tramm, Gauch, Raab, Kassay-Kezi, Müller, Hördler, Bauer – Klöpper, Nemec, Valasek, Rubin, Lahtinen, Schutz, Pauker, Gelke, Spitzner, Klughardt, Ziesche, Tabert EHF Passau Black Hawks: Eisenhut (Maul) – Horschel, Biberger, Faulhaber, Hansson, D´Acunto, Rott, Reich – Schmidt, Stern, Neuert, Schembri, Harrogate, Larsson, Mößinger, Röthke, Deichmann Tore: 1. Min. 1:0 Pauker (Tramm, Gelke); 7. Min. 2:0 Gauch (Schutz, Lahtinen); 8. Min. 2:1 Röthke (Hansson, Schembri; 5/4); 46. Min. 2:2 Larsson (Harrogate, Schembri); 48. Min. 3:2 Schutz (Lahtinen, Tramm; 5/4); 55. Min. 3:3 Faulhaber (Hansson, Larsson); 58. Min. 4:3 Rubin (Lahtinen, Schutz) Strafzeiten: Selb 6, Passau 4 Schiedsrichter: Lender, Altmann (Verhoeven, Ernst) Zuschauer: 2.961
Ice Dragons HerfordIce Dragons siegen im wilden Duell - Herford gewinnt in Leipzig nach Overtime (OLN) Der Herforder Eishockey Verein hat das wichtige Spiel der Oberliga Nord Zwischenrunde bei den Icefighters Leipzig mit 6:5 OT (3:1/2:3/0:1/1:0) nach Verlängerung gewonnen und bleibt somit weiterhin im Rennen um die PlayOffs. Dabei erlebten die Ice Dragons ein Wechselbad der Gefühle und gewannen am Ende glücklich, aber nicht unverdient. Im ersten Drittel wurde auf das Abtasten in der Anfangsphase verzichtet und so ergaben sich früh die ersten Torgelegenheiten. Jackson Pierson schloss in der 4. Minute eine Kontersituation zum 1:0 für die Gäste ab und nur vier Minuten später erhöhte Marius Garten zum 2:0 für die Ice Dragons. Der Jubel war bei den Ostwestfalen noch nicht verklungen, als Emil Aronsson gleich mit dem nächsten Angriff für Leipzig auf 1:2 verkürzte. Als nächstes war Herford wieder an der Reihe. Der HEV setzte sich im Drittel der Leipziger fest und Leon Köhler stellte in der 11. Minute den alten Abstand wieder her. So wurden beim Spielstand von 3:1 für die Ice Dragons erstmals die Seiten gewechselt. War das erste Drittel sehr abwechslungsreich, so wurde es im Mittelabschnitt teilweise recht wild. Leipzig kam mit viel Schwung aus der Kabine und verkürzte in der 27. Minute durch Johan Eriksson auf 2:3. Rund 120 Sekunden später folgte eine unübersichtliche Szene vor dem Tor von Herfords Torhüter Jakub Urbisch. Der Videobeweis gab jedoch eine Auflösung und Steve Hanusch hatte die Scheibe irgendwie über die Linie zum 3:3 geschoben. Die Ostwestfalen legten jedoch den Schalter schnell wieder um und David Makuzki fälschte zur erneuten Gästeführung in der 30. Minute ab. Nun ging es endgültig auf dem Eis hin und her und die Icefighters sollten den nächsten Treffer erzielen. Tim Detig glich in der 33. Minute zum 4:4 aus und Leipzig hatte wenig später in Überzahl die Gelegenheit zur Führung. Doch Ryley Lindgren nutzte einen Fehler in der Defensivabteilung der Sachsen und erzielte per Shorthander das 5:4 für den HEV. Im Schlussdrittel beruhigte sich das Spiel ein wenig. Leipzig bemühte sich um den Ausgleich, während Herford seine Defensive stabilisierte. In der 48. Minute kamen die Gastgeber dann aber doch zum nächsten Treffer durch Vincent Hessler. Beiden Mannschaften war nun das hohe Anfangstempo anzumerken, die Aktionen wurden ungenauer und so blieb es trotz einiger guter Chancen beim 5:5 und die Verlängerung musste über den wertvollen Zusatzpunkt entscheiden. In der Overtime waren die Ice Dragons sofort spielbestimmend, kontrollierten den Puck und erarbeiteten sich geduldig Torgelegenheiten. Ab der 63. Minute agierte Herford im „4auf3“-Powerplay und schnürte den Gegner noch mehr ein. In der Schlussminute erzielte schließlich Ryley Lindgren das 6:5 und sicherte den Ostwestfalen den wichtigen Sieg. Herfords Chefcoach Henry Thom war nach dem Spiel mit dem Ergebnis zufrieden: „Das war heute insgesamt ein ganz schön wildes Duell, fast ein wenig chaotisch. Am Ende bin ich sehr froh über den Zusatzpunkt und den Sieg, der im Moment sehr wertvoll für uns ist.“ Herford bleibt weiterhin auf Platz 4 der Tabelle und liegt nun einen Zähler hinter Herne, die vier Sekunden vor dem Ende der Begegnung gegen Hamm den 4:3-Siegtreffer erzielten. Punktgleich mit den Ice Dragons folgen Rostock und Erfurt auf den Positionen 5 und 6. Tore: 0:1 03:30 Jackson Pieson (Jegors Kalnins / Marius Garten) 0:2 07:24 Marius Garten (Jegors Kalnins / Ryley Lindgren) 1:2 07:39 Emil Aronsson (Johan Eriksson / Philipp Hertel) 1:3 10:54 Leon Köhler (Yannis Walch / Jegors Kalnins) 2:3 26:20 Johan Eriksson (Vincent Hessler / Steve Hanusch) 3:3 28:28 Steve Hanusch (Chad Bassen / Jan-Luca Schumacher) 3:4 29:52 David Makuzki (Leon Köhler / Matyas Kovacs) 4:4 32:00 Tim Detig (Lukas Vantuch / Fredrik Alasaari) 4:5 36:24 Ryley Lindgren SH1 5:5 47:34 Vincent Hessler (Emil Aronsson / Johan Eriksson) 5:6 64:01 Ryley Lindgren (Sebastian Moberg / Jackson Pierson) PP1 Strafen: Leipzig 14 Minuten + 5 Minuten Robin Thalmeier Herford 12 Minuten + 5 Minuten Philip Woltmann Zuschauer: 1667
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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Pfaffenhofen EishogsEnttäuschung trotz des Sieges gegen Burgau / ECP muss hoch in Buchloe gewinnen – Ausfallliste wird noch länger (BYL) Einen deutlichen und verdienten 5:2 (1:1; 1:0; 3:1) Erfolg konnte der EC Pfaffenhofen am Freitag in seinem letzten Heimspiel der Abstiegsrunde gegen den ESV Burgau verbuchen. Dennoch wurde die Freude darüber schon kurz nach Spielende von der Enttäuschung verdrängt, als das Ergebnis des Parallelspiels feststand und klar war, dass die erhoffte Schützenhilfe aus Ulm ausgeblieben war. Die bereits geretteten Devils unterlagen nämlich dem ESV Buchloe mit 4:6, der damit seinen Vorsprung von drei Punkten gegenüber dem ECP behaupten konnte. Was für die Mannschaft von Markus Muhr zur Folge hat, dass sie nur mit einem Sieg mit fünf Toren Differenz am Sonntag in der abschließenden Partie in Buchloe noch an den Gastgebern vorbeiziehen und sich den Klassenerhalt sichern würden. Umso mehr schmerzt da natürlich der späte Ausgleichstreffer Ulms letzte Woche wenige Sekunden vor Spielende. Schon vor der Partie war klar, dass die Pfaffenhofener beide Spiele des Wochenendes gewinnen und auf einen Punktverlust Buchloes in Ulm hoffen mussten. So war sowohl den Gastgebern als auch den Gästen aus Burgau, die mit zwei Siegen ebenfalls noch eine theoretische Chance gehabt hätten, die Nervosität deutlich anzumerken. Unnötige Scheibenverluste, technische Unzulänglichkeiten und ungenaue Zuspiele prägten die Anfangsphase. Dennoch hatten die Gäste zunächst mehr vom Spiel und gingen auch während der ersten Strafzeit gegen die Hausherren durch David Zachar in Führung (5.). Nur drei Minuten später folgte die Antwort durch den ECP, ebenfalls in Überzahl. Auf Zuspiel von Jan Tlacil und Liam Hätinen traf Robert Neubauer zum Ausgleich. Im späteren Spielverlauf musste Hätinen angeschlagen aufgeben mit der Folge, dass die Sorgenfalten bei seinem Trainer noch tiefer wurden. Denn schon vor dem Spiel hatte sein Bruder Kareem passen müssen, womit die Liste der Ausfälle auf nun sieben angewachsen ist. Nach dem Ausgleich ergaben sich für beide Teams mehrere gute Möglichkeiten, doch im Gegensatz zu ihren oft fahrlässigen Vorderleuten waren beide Torhüter hellwach. Sowohl Burgaus Philipp Schnierstein als auch Jonathan Kornreder bewahrten ihre Mannschaften mehrmals vor einem Rückstand. Im zweiten Drittel wurde es zunehmend ruppiger, weil die Gäste viel Härte in die Partie brachten. So hatten Jakub Vrana, Anton Seidel und Michael Wolf Glück, dass sie sich bei den teils rüden Attacken nicht verletzten. „Ich bin sehr froh, dass meine Spieler ruhig geblieben sind und sich nicht zu Revanchefouls hinreißen ließen,“ sagte Muhr. So brachte ein Überzahlspiel die Führung für seine Mannschaft, als Robert Gebhardts Versuch noch von einem Burgauer Verteidiger abgefälscht wurde. Im Schlussabschnitt bekamen die Hausherren die Partie immer besser in den Griff und als ein misslungener Schuss der Gäste zu einer Vorlage für einen Konter Tlacils wurde, erhöhte der auf 3:1 (47.). Die nächste Strafe gegen den ESV brachte dann die Entscheidung. Torschütze war erneut Kapitän Neubauer auf Zuspiel von Anton Seidel. Burgaus Coach Fabio Carciola versuchte nochmals alles, nahm schon gute vier Minuten vor dem Ende Schnierstein vom Eis, doch Tlacil traf ins leere Tor zum 5:1 (58.). Den Schlusspunkt setzten aber doch noch die Gäste mit einem kuriosen Treffer. Ein Schuss in die Rundung wurde an der Bande so abgelenkt, dass er vor dem Tor Sven Gäbelein auf den Schläger fiel und dieser nur noch einschieben brauchte, nachdem sich Kornreder und seine Abwehrspieler schon in die andere Richtung orientiert hatten. EC Pfaffenhofen: Kornreder, Marx, Muhr, Hätinen L., Wolf Mi., Münzhuber, Sauer, Leonhardt, Ullmann, Neubauer, Gebhardt, Seidel, Guft-Sokolov, Tlacil, Vrana, Fichtenau, Weber, Pfab L., Schwirtzer Tore: 0:1 (5.) Zachar (Paakkola, Malysjev 5:4); 1:1 (8.) Neubauer (Tlacil, Hätinen L. 5:4); 2:1 (30.) Gebhardt (Neubauer, Tlacil 5:4); 3:1 (47.) Tlacil; 4:1 (51.) Neubauer (Seidel 5:4); 5:1 (58.) Tlacil (Gebhardt, Münzhuber ENG); 5:2 (59.) Gäbelein (Söldner, Bartuli) Strafen: ECP 8 ESV 18 Zuschauer: 300
EHC Waldkraiburg – ESC Geretsried 5:3 (0:0, 4:1, 1:2) (BYL) Tor: [X] Englbrecht (#45), Lode (#40); Verteidigung: Hora (#3), Lode (#10), Rott (#20), Ludwig (#23), Kokeš (#50), Cejka (#81), Loboda (#90); Angriff: Dillmann (#11), Šrámek (#13), Ovaska (#18), Decker (#34), Rosenkranz (#68), Maierhofer (#74), Zimmermann (#98); Tore: 1:0 (22.) Šrámek (Maierhofer, Hora); 2:0 (30.) Decker (Cejka, Hora); 3:0 (31.) Decker (Ovaska, Kokeš); 3:1 (35.) Hochstraßer (SH1); 4:1 (37.) Ovaska (Rott, Kokeš); 5:1 (44.) Dillmann (Ovaska); 5:2 (56.) Fissekis (Ott); 5:3 (56.) Reiter (Hüsken, Fuchs); Zuschauer: 472; Strafen: Waldkraiburg 6 – Geretsried 4. Befreiungsschlag: EHC Waldkraiburg gewinnt gegen Geretsried Selten war ein Sieg so unwichtig und gleichzeitig so wichtig. Die Löwen aus Waldkraiburg gewannen am vergangenen Freitag in der Abstiegsrunde A der Eishockey-Bayernliga ihr Spiel gegen die „River Rats“ aus Geretsried. Tabellarisch war es ein unwichtiger Erfolg, denn für die Löwen steht bereits seit dem vergangenen Wochenende fest, dass man den Weg in die Play-Down-Runde antreten muss. Moralisch jedoch dürfte dieser Sieg einen deutlichen Schub geben – und das auf mehreren Ebenen. Personell zeigte sich die Situation beim EHC Waldkraiburg ähnlich wie in den vergangenen Wochen. Martin Kokeš war wieder zurück, Bastian Rosenkranz gab nach mehrwöchiger Verletzung sein Comeback. Philipp Lode sowie Jakub Revaj fehlten krankheitsbedingt und die Liste der Verletzten dürfte inzwischen hinlänglich bekannt sein. Aus Landshut gab es dieses Mal keine Verstärkung und da die „Oans Bee“ selbst ein Play-off-Spiel hatte, das sie eindrucksvoll mit 9:1 gegen Schweinfurt gewann, war auch von dort keine Unterstützung im Kader. Die gute Nachricht des ersten Durchgangs war, dass sich der EHC Waldkraiburg nicht überfallen ließ, wie zuletzt in Schongau, als es nach fünf Spielminuten bereits 3:0 aus Sicht der Mammuts stand. Die erste bessere Möglichkeit in diesem Drittel, in dem beide Mannschaften noch im Aufwärmmodus agierten, hatte Leon Decker nach guten vier Minuten. Nach einem langen Ovaska-Pass musste er zunächst dem unglücklich postierten Schiedsrichter ausweichen, zog anschließend von der linken Seite ab, doch Korbinian Sertl, der das Geretsrieder Tor hütete, war zur Stelle. Nur Sekunden später war es Egle für Geretsried, der frei durch war, doch auch Löwen-Schlussmann Englbrecht war auf seinem Posten. Die größte Chance auf Zählbares hatte in diesem Drittel erneut Leon Decker. Nach einem Zuspiel von Dillmann hatte er die gesamte linke Torseite frei vor sich, schob den Puck jedoch knapp am Pfosten vorbei. So verstrich dieser erste Durchgang torlos für beide Teams. Dass das zweite Drittel nicht ohne Treffer bleiben würde, merkten Zuschauer und Spieler bereits nach weniger als zwei Minuten. Nach einem einfachen und geradlinigen Spielzug über Hora, Maierhofer und Šrámek konnte letzterer nach dem finalen Pass von Maierhofer seinen Schläger so in das Zuspiel halten, dass Sertl keine Chance auf eine Abwehr hatte – 1:0. Auch in der Folge zeigten sich beide Teams bemüht, etwas an der Torsituation zu ändern, doch die Löwen hatten spielerisch klar die Nase vorne. Dennoch fiel etwas aus dem Nichts heraus der zweite Treffer. Nach rund zehn Minuten fuhr Decker an der linken Bande entlang mit dem Puck am Schläger. Sowohl Verteidiger als auch Torhüter schienen auf ihren Posten, doch Decker zog ab und spielte die Scheibe satt durch Sertls Beine zum 2:0 ins Netz. Damit beendete Leon Decker seine endlos scheinende torlose Durststrecke. Nur rund eineinhalb Minuten später kam es sogar noch besser für Löwen und Decker. Nach einem gewonnenen Bully vor dem Tor der Gäste zog Waldkraiburgs Nummer 34 direkt ab – schnurstracks flog der Puck in den rechten oberen Winkel. Mit dem 3:0 kürte sich Leon zum „Doppel-Decker“ – auch das war schon eine ganze Weile her. Im weiteren Verlauf überstanden die Löwen eine gut gespielte Überzahl der Gäste, nicht zuletzt dank Max Englbrecht, der einen sicheren Rückhalt bot. In der 35. Minute standen die Löwen nach einem Beinstellen gegen Geretsrieds Ott selbst in Überzahl auf dem Eis. Durch einen der wenigen technischen Fehler von Jakub Šrámek in dieser Saison schnappte sich Hochstraßer den Puck vor dem Löwen-Tor und netzte zum 3:1-Anschluss ein. Doch nur Sekunden nach Ablauf der Strafe für die „River Rats“ stellten die Löwen den Pausenstand wieder her. Nach einer flachen Hereingabe von Kokeš vor das Tor war es Santeri Ovaska, der den Schläger reinhielt und auf 4:1 erhöhte. Auch im Schlussabschnitt ließen die Hausherren nicht lange auf den nächsten Treffer warten. Anthony Dillmann, der ebenfalls eine lange Durststrecke hinter sich hatte, erhielt nach einem Bully die Scheibe und drosch sie vom Bullykreis in das Tor hinter Sertl – 5:1. Mit dieser Vier-Tore-Führung nahmen sich die Löwen im weiteren Verlauf etwas zurück. Im Gegenzug erstarkten die Gäste und versuchten noch einmal heranzukommen. In der achten Minute des dritten Drittels traf Geretsried lautstark den Torpfosten. Rund fünf Minuten vor Spielende folgte noch einmal ein Aufbäumen der Gäste: Innerhalb von nur 22 Sekunden verkürzten die „River Rats“ erst auf 5:2 (Fissekis) und anschließend auf 5:3 (Reiter). Jürgen Lederer reagierte sofort mit einer Auszeit, schärfte seiner Mannschaft noch einmal die Konzentration ein – und die Löwen brachten diesen moralisch so wichtigen 5:3-Sieg schließlich über die Zeit.
ERSC Amberg – EHC Waldkraiburg 2:6 (0:4, 0:1, 2:1) (BYL) Tor: [X] Lode (#40); Sickinger (#32); Verteidigung: Hora (#3), Mertz (#5), Lode (#10), Rott (#20), Ludwig (#23), Kokeš (#50), Cejka (#81); Angriff: Dillmann (#11), Šrámek (#13), Ovaska (#18), Decker (#34), Hipetinger (#53), Ruß (#63), Maierhofer (#74), Revaj (#92), Zimmermann (#98); Tore: 0:1 (9.) Šrámek (Maierhofer); 0:2 (12.) Rott (Šrámek, Cejka – PP1); 0:3 (12.) Šrámek (Maierhofer, Mertz); 0:4 (16.) Hipetinger (Revaj); 0:5 (34.) Rosenkranz (Šrámek, Maierhofer); 0:6 (41.) Šrámek (Kokeš, Dillmann); 1:6 (43.) Preßl (Walkom, Giesl); 2:6 (50.) Eckl (Rolsing, Schröpfer); Zuschauer: 700, Strafen: Waldkraiburg 4 – Amberg 4. Löwen sind zurück: Sechs Tore als klares Lebenszeichen vor den Playdowns Die Ausgangslage für die Waldkraiburger Löwen war klar vor dem letzten Spiel der Bayernliga-Abstiegsrunde am Sonntagabend. Das Ziel war es das Spiel zu gewinnen und die Motivation für die anstehenden schweren Spiele in der Play-Down-Runde zu sammeln. Sieben Tore trennten die Löwen von den auf Platz 3 stehenden Schongauern vor diesem Spieltag, es durfte also als utopisch betrachtet werden, dass sich an der Tabellensituation noch etwas für den EHC Waldkraiburg änderte und man das Heimrecht noch nach Waldkraiburg holen konnte. Doch manchmal schreibt das Leben und der Sport seine eigenen Geschichten. Eher gemächlich starteten beide Teams in dieses Spiel. Zwar bedankten sich die Löwen beim Gastgeber gleich zu Beginn mit zwei Schüssen auf das Tor von David Kubik. Doch diese Versuche waren eher aus der Kategorie „harmlos“, wie auch der Versuch von Brendan Walkom auf der anderen Seite nur Sekunden später. Der Rest der Anfangsphase war geprägt von abtasten und dem Umstand, dass Amberg sicher nicht abgestiegen war und die Löwen kein zu hohes Risiko gehen wollten mit dem Blick auf das ohnehin schon gut besetzte Lazarett. Nach einigem hin und her der beiden Teams, ging es in der neunten Minute dann plötzlich doch schnell. In einer Kontersituation fuhr Jakub Šrámek zusammen mit Florian Maierhofer in Richtung des Amberger Tores. Šrámek passte das Spielgerät zu Maierhofer, der wieder zurück und schon zappelte die Scheibe im Netz zum 0:1. Die Löwen waren nun heiß und hatten das Amberger Team immer besser im Griff. Nach rund zehn Minuten im Spiel erhielt Lukas Klughardt der oberpfälzer Gastgeber eine zweiminütige Strafe. Diese dominierten die Löwen und in letzter Konsequenz endete die Strafe nach rund einer Minute, nachdem Thomas Rott einen Abpraller rechts oben im Tor versenken konnte. Nur 33 Sekunden später war es an der Zeit für einen „Doppelschlag“ des EHC Waldkraiburg. Im dichten Gedränge vor dem Tor behielt Florian Maierhofer die Übersicht, passte zu Šrámek, welcher auf der rechten Torseite nur noch einschieben musste – 0:3. Weiterhin kontrollierten die Gäste das Spiel in Amberg. Vier Minuten nach dem 0:3, erhöhten die Waldstädter gar auf 0:4. Paul Hipetinger hieß der Torschütze, der sich an der Bande des Amberger Drittels das Spielgerät schnappte, nach innen zog und den Puck eiskalt im kurzen Eck zum 0:4 Pausenstand versenkte. Nach zwei Minuten im Mittelabschnitt starteten die Löwen mit einer Strafe gegen Paul Hipetinger. Diese zwei Minuten nutzten die Gastgeber aggressiv und mit ins gesamt vier Schüssen auf das Tor von Christoph Lode. Dieser jedoch stand wie eine Wand zwischen den Waldkraiburger Pfosten und ließ keinen Treffer der Gastgeber zu. Auch in der Folge präsentierte sich Amberg bissiger und lauffreudiger, die Löwen konzentrierten sich ihrerseits mehr auf die Verteidigung. So entschärfte Christoph Lode in der 27. Minute einen Alleingang von links von Daniel Krieger. Durch Konter kam auch der EHC Waldkraiburg immer wieder zu gefährlichen Möglichkeiten. In der 28. Minute erhielt Maierhofer in der Mitte vor dem Tor der Amberger den Puck, platzierte den Abschluss jedoch zu mittig. Selbes galt in der 30. Minute für Santeri Ovaska, der sich nach einem langen Pass von Kokeš plötzlich in einer Eins-gegen-Eins-Situation mit einem Verteidiger wiederfand. In der 14. Spielminute klingelte es dann doch, und zwar im Tor der Amberger. Nach einem vergebenen Schuss von Šrámek umkurvte Bastian Rosenkranz das Tor der Gastgeber und platzierte den Puck per Bauerntrick zum 0:5 im Amberger Tor. Amberg wechselte daraufhin den Torhüter. Dieser Zug war jedoch abgemacht, bestätigte Ambergs Trainer Christian Zessack nach dem Spiel auf der Pressekonferenz, um auch die Zweitbesetzung Florian Hüttner im letzten Spiel zum Zug kommen zu lassen. Nachdem die Löwen eine weitere Strafe schadlos überstehen konnte, verabschiedeten sich die Teams mit diesem 0:5 in die Kabinen. Mit diesem 0:5 im Rücken und dem, durch das Internet möglichen schnellen Blick ins Stadion in Geretsried, dürften bei den Löwen die Rechenspiele begonnen haben. Das Heimrecht in den Playdowns, welches durch einen 7-Tore-Rückstand in der Tabelle auf Schongau unerreichbar schien, war nun doch möglich. Dies wusste auch Jakub Šrámek und nach nur 59 Sekunden im finalen Abschnitt, eigte er, dass er nicht nur ein begnadeter Techniker ist, sondern auch mal stramm von der blauen Linie Tore schießen kann. Nur eineinhalb Minuten im Anschluss meldete sich jedoch auch Amberg bei den Löwen an. Nachdem es bereits im zweiten Durchgang nicht unverdient gewesen wäre, erlöste Ambergs Preßl die heimischen Fans. Von hinter der Torlinie brachte Ambergs Walkom die Scheibe zentral vor das Tor, wo Preßl den Puck unhaltbar in das Gehäuse bugsierte. Das Drittel verstrich mit weiteren Waldkraiburger Angriffsbemühungen, doch war es in der 50. Minute erneut Amberg mit dem Treffer. Eckl hieß der Torschütze, der von der rechten Seite aus Christoph Lode im kurzen Eck bezwang. Kurz vor dem Ende und beim Stand von 5:2 in Geretsried, zog Jürgen Lederer noch Christoph Lode, um sich mit nur einem Tor noch das Heimrecht in der Play-Down-Serie sichern zu können. Dieser Schachzug kam jedoch zu spät und das Spiel endete mit 2:6 für den EHC Waldkraiburg. In Geretsried jedoch waren die „River Rats“ in Torlaune. Zwei weitere Treffer der Hausherren und ein Treffer der Schongauer Mammuts reichten den Löwen, um statt gegen Pfaffenhofen, am kommenden Freitag gegen Burgau ranzumüssen. Dies bedeutet jedoch auch, dass die Löwen Heimrecht genießen und noch mindestens zwei Spiele in der Raiffeisen-Arena austragen dürfen.
ERC Sonthofen5:3 in Bayreuth: ERC zieht ins Viertelfinale ein (BLL) 4:0 am Freitag in Sonthofen, 5:3 am Sonntag in Bayreuth: Der ERC hat im Achtelfinale – wenn auch glanzlos – kurzen Prozess gemacht, den EHC Bayreuth „die Tiger“ in zwei Partien geschlagen und damit den Einzug ins Viertelfinale eingetütet. Am kommenden Wochenende steigt dann die nächste Playoffrunde. Nach dem souveränen 4:0-Sieg im Achtelfinal-Heimspiel war der ERC darauf aus, im wichtigen zweiten Achtelfinale in Bayreuth möglichst wenig anbrennen zu lassen und eine Runde weiter zu ziehen. Entsprechend engagiert präsentierten sich die Oberallgäuer in Oberfranken – zumindest in der Anfangsphase. Das Team des Trainerduos Helmut Wahl und Vladimir Kames übernahm die Spielkontrolle – und nach sieben Minuten führte der Favorit bereits mit 2:0. In der dritten Minute hatte Dan Przybyla eine feine Kombination auf Vorlage von Filip Krzak und Ondrej Havlicek zum 1:0 vollendet: Der Toptorjäger stand am langen Pfosten goldrichtig und schob eiskalt zur Führung ein. In der siebten Minute war Bayreuths Goalie Sebastian Dünkel zum zweiten Mal bezwungen, als erst Adam Suchomer und dann Marc Sill mit all seiner Routine den richtigen Moment abpasste, Josef Slavicek bediente und der Tscheche zum 2:0 traf. Mitte des Anfangsdrittels arbeiteten sich die Oberfranken erstmals vor den Kasten von Calvin Stadelmann und hatten ihren Anteil daran, dass die 474 Zuschauer von da an ein munteres Anfangsdrittel sahen. In der 10. Spielminute war dann auch Sonthofens Keeper in dieser Achtelfinalserie zum ersten Mal bezwungen: Mick Schwarz netzte zum 1:2 ein. Allerdings stellte nur 35 Sekunden später Ondrej Havlicek wieder den alten Zwei-Tore-Abstand her, als er eine feine Kombination über Dan Przybyla zum 3:1 abschloss. Als dann Josef Slavicek in der 14. Minute in die Kühlbox wanderte, ließen aber auch die „Tiger“ nicht locker und verkürzten in Überzahl durch Jeremy Boulanger auf 2:3. Wenig später hatte Lynnden Pastachak per Alleingang die große Chance, scheiterte aber am EHC-Torwart. Der ERC führte – aber auch der EHC hatte mächtig Gefallen gefunden an diesem Playoff-Heimspiel. Ähnlich wie im ersten Drittel waren es erneut die Oberallgäuer, die den Mittelabschnitt mit guten Einschussmöglichkeiten eröffneten. So scheiterte beispielsweise Josef Slavicek freistehend vor Sebastian Dünkel. Bayreuth witterte seine Chance – und in diese Phase traf Ondrej Havlicek in der 25. Minute mit einem platzierten Schuss in die untere rechte Ecke zum 4:2 (Assists: Jochen Hartmann, Dan Przybyla). Mit fortlaufender Spielzeit fand der ERC zur Dominanz zurück, die ihn in der Anfangsphase ausgezeichnet hatte. Die Spielstärke der Sonthofer blitzte in der 29. Minute abermals auf: Clemens Löhr vollendete einen Angriff mit einem Schuss unter die Latte sehenswert zum 5:2 (Assists: Dustin Ottenbreit, Aaron Grillinger). Dieser Treffer beruhigte die Partie merklich – sehr zur Zufriedenheit der Gäste, die ihre technische Überlegenheit immer wieder unter Beweis stellten und ihre Gegenspieler ins Laufen brachten. Die Folge: Bayreuth hechelte den flinkeren Sonthofern in vielen Situationen hinterher und der ERC ging mit einer deutlichen 5:2-Führung in die zweite Drittelpause. Im Schlussdrittel plätscherte die Partie zunächst dahin – bis Andreas Geigenmüller die fast 500 Zuschauer in der 47. Minute mit einem satten Schlagschuss wachrüttelte und es nur noch 3:5 stand. Sollte der Favorit aus dem Oberallgäu doch noch ins Wanken geraten? Dustin Ottenbreit hätte die Nerven aller Sonthofer beruhigen können, in der 48. Minute scheiterte aber er freistehend vor Sebastian Dünkel, ähnlich wie Marc Sill wenig später. Bayreuth hatte Blut geleckt und feuerte aus allen Positionen und Rohren, und Calvin Stadelmann bekam gleich mehrfach die Gelegenheit, sein Können unter Beweis zu stellen. Auch wenn die Gastgeber noch einmal alles in die Waagschale warf, ernsthaft in Bedrängnis sollte der ERC in der Schlussphase nicht mehr kommen. Die Uhr tickte zugunsten der Sonthofer runter, die sich über zweiten Sieg und damit den Einzug ins Viertelfinale freuen durften. Weiter geht es für den ERC am kommenden Wochenende. Da noch nicht alle Achtelfinalpartien entschieden sind, steht der nächste Gegner zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.
Pforzheim BisonsSaison für die Bisons beendet (BWL) Auch im zweiten Playoffspiel gegen die Baden Rhinos aus Hügelsheim setzte es für die Bisons eine Niederlage. Am Ende steht eine 4:11 (2:4/1:6/1:1)-Niederlage und das damit vorzeitige Saisonende. Der Start glückte den Bisons wie erhofft, denn Oliver Cabala konnte bereits nach 3:42 Minuten die frühe Führung erzielen. Das zweite Tor sollte jedoch zunächst nicht fallen und so kamen die Rhinos besser ins Spiel und drehten durch zwei Tore von Nico Kolb (8.) und Liam Vath (12.) das Spiel. Genau 60 Sekunden später stand Mikko Lindbom goldrichtig und glich für die Bisons zum 2:2 aus. In einer bis dahin fairen Partie wurden Adam Gunnarsson Gustafsson (Bisons) und Ville Keränen (Rhinos) nach einem Faustkampf für fünf Minuten auf die Strafbank geschickt. Hügelsheim hatte den Fight nun angenommen und Jyry Kortelainen netzte zur 3:2-Führung für die Gäste ein (17.). Das erste Powerplay des Spiels nutzten die Rhinos gleich aus und Tim Gorgenländer erhöhte auf 4:2 (18.). Im Anschluss nahmen die Bisons einen Wechsel im Tor vor, Eric Ziemer ersetzte Roni Hovi. Im Mittelabschnitt ließen die Rhinos nichts anbrennen und waren vor allem im Powerplay erfolgreich, den Auftakt machte Nico Kolb in doppelter Überzahl (22.). Innerhalb von nur knapp 2,5 Minuten erhöhten die Gäste durch Kortelainen in Überzahl (25.), Friedberger (27.) und Trandafilov (28.) auf 8:2. Auch die Bisons konnten das erste Überzahlspiel nutzen, Martin Novotny verkürzte auf 3:8 (30.). Nach einer erneuten Strafe gegen die Bisons (Lytle musste wegen eines Stockschlags in die Kühlbox) hatten sie sich Fans sowie auch die Verantwortlichen auf der Pforzheimer Bank nicht im Griff und die Unparteiischen sprachen noch eine Teamstrafe gegen die Bisons aus (2+2). Denis Majewski nutzte den Platz auf dem Eis in doppelter Überzahl und traf zum 9:3 (34.). Nachdem Nicolas Nölting wegen eines Bandenchecks eine 5-Minuten-Strafe aufgebrummt bekam, schlugen die Gäste aus Hügelsheim erneut zu, Jyry Kortelainen erhöhte auf 10:3 (38.). Da die Parte nun vorzeitig entschieden war, ging es in den Offensivzonen etwas ruhiger zu. Letztendlich trafen noch Corey Schultheis (44.) für die Bisons und Andy Mauderer in Unterzahl für die Rhinos (51.) zum 4:11-Endstand aus Sicht der Bisons. Hügelsheim zieht somit ins Halbfinale der Playoffs ein, während für die Bisons die Saison zu Ende ist. Playoff-Viertelfinale (Best-of-three) TSG Reutlingen – SC Bietigheim-Bissingen 10:0 (1:0/6:0/3:0) SC Bietigheim-Bissingen – TSG Reutlingen 1:8 (1:2/0:4/0:2) Stand: 2:0 Schwenninger ERC – Eisbären Heilbronn 1:6 (0:2/1:3/0:1) Eisbären Heilbronn – Schwenninger ERC 5:1 (4:0/0:0/1:1) Stand: 2:0 EHC Zweibrücken – Mad Dogs Mannheim 6:5 (0:1/5:3/1:1) Mad Dogs Mannheim – EHC Zweibrücken 0:7 (0:5/0:1/0:1) Stand: 2:0 ESC Hügelsheim – Pforzheim Bisons 7:5 (2:2/2:1/3:2) Pforzheim Bisons – ESC Hügelsheim 4:11 (2:4/1:6/1:1) Stand: 2:0 Alle Favoriten setzten sich im Viertelfinale nach zwei Spielen durch. Im Halbfinale geht es nun mit „best-of-five“ weiter, so dass drei Siege zum Einzug ins Finale erforderlich sind. Halbfinale: TSG Reutlingen – ESC Hügelsheim Eisbären Heilbronn – EHC Zweibrücken
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| OSC gewinnt erstes Ostseeligaderby (LLN) Nach einer Verlegung und einer Absage war es nun endlich so weit, das erste Berliner Derby der Ostseeliga fand statt. Der SCC Berlin empfing dabei den OSC Berlin und unterlag mit 4:6 (1:0/1:3/1:3). Im Januar musste die Partie wegen des Wintergames der Regionalliga verlegt werden und am letzten Wochenende gab es eine Absage. Und auch dieses Spiel stand auf der Kippe, Wasser auf dem Eis störte etwas. Aber die Amateur- und Hobbysportler beider Vereine Teams konnten das Wis vom Wasser befreien und so konnte das Spiel gestartet werden. Und auch wenn es während des Spiels wieder anfing zu regnen, ließen sich die Sportler nicht davon abbringen, dieses Spiel zu absolvieren, auch wenn die Bedingungen schwierig waren. So war es die verspätete Premiere und der OSC ging favorisiert in dieses Spiel. Mit elf Spielern gingen die Zebras in dieses Spiel, der OSC konnte vier Spieler mehr aufbieten. Phillip-Wolfgang Pymm beim SCC und Kai Neumann beim OSC begannen im Tor. Der OSC hatte mehr Spielanteile und sie hatten auch das erste Powerplay dieser Derby-Geschichte. Der erste Treffer fiel nach 15 Minuten, Georgii Kovalskii erzielte nach einen der SCC-Konter das 1:0. Der SCC hielt dieses Ergebnis bis zur Pause. 46 Sekunden nach Wiederbeginn war Georgii Kovalskii wieder da und erzielte mit einem Nachschuss das 2:0. Der OSC gab nicht auf und in der 30. Minute konnte Robert Kaiser mit einem verdeckten Schuss den Anschlusstreffer erzielen. Vier Minuten später kamen sie zum Ausgleich, Philipp Schöndorf konnte einen Bandenabpraller zum Ausgleich einschieben. Eine Minute später führte der OSC, Philipp Meiners traf in Überzahl zum 2:3 und mit diesem Spielstand ging es in die zweite Pause. Anfang des letzten Drittels machte der OSC den Sack zu. Philipp Schöndorf sorgte mit zwei Treffern für den Zwischenstand von 2:5. Es ging weiter hin und her, ohne dass Chancen genutzt wurden. Fünf Minuten vor dem Ende kam auch Georgii Kovalskii zu seinem dritten Treffer in diesem Spiel, er verkürzte auf 3:5. Der SCC riskierte am Ende alles und zog den Torhüter, doch Philipp Schöndorf konnte den Puck ins leere Tor schießen und so endete die Partie 4:6. Der SCC hat sich gut verkauft, am Ende sorgte der OSC aber verdient. Schiedsrichter: T. Meinschenk, R. Reinhardt Strafen: SCC 6 (2/4/0), OSC 4 (0/0/4) Tore: 1:0 (14:19) G. Kovalskii (R. Bonness, H. Bartos); 2:0 (20:46) G. Kovalskii (W. Wolschke, P. Hartwig); 2:1 (29:40) R. Kaiser (J. Flieger); 2:2 (33:18) P. Schöndorf (J. Flieger); 2:3 (35:54) P. Meiners PP1; 2:4 (41:56) P. Schöndorf; 2:5 (42:27) P. Schöndorf; 3:5 (54:22) G. Kovalskii (Wolf, C. Winkel); 3:5 (54:22) G. Kovalskii (C. Röbisch, C . Winkel); 3:6 (59:26) P. Schöndorf (M. Grzonka) ENG
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Schönheider WölfeSchönheide trifft im Playoff-Halbfinale auf die Chemnitz Crashers (RLO) Die heißeste Phase der Saison beginnt. Nach einer beeindruckenden Hauptrunde starten die Schönheider Wölfe in das Playoff-Halbfinale und dabei wartet ausgerechnet der Derbykracher auf die Erzgebirger. Gegner in der Runde der letzten Vier sind die Chemnitz Crashers, die sich ebenso für das Halbfinale qualifizieren konnten. Während sich die Luchse Lauterbach in zwei Spielen (5:0 / 5:5) gegen die Eisbären Juniors Berlin durchsetzen konnten, machten die Chemnitz Crashers mit zwei Siegen (3:0 / 5:4) gegen das Regio-Team des ESC Dresden den Einzug ins Halbfinale perfekt. Damit kommt es nun zu den mit Spannung erwarteten Derbyduellen zwischen Schönheide und Chemnitz. Im zweiten Halbfinale stehen sich FASS Berlin und die Luchse Lauterbach gegenüber. Beide Serien werden im Modus „Best-of-5“ ausgetragen. Das bedeutet: Die Mannschaft, die zuerst drei Spiele gewinnt, zieht in das Finale ein. Für die Schönheider Wölfe stehen damit zwei intensive Derby-Wochenenden bevor – Emotionen, Spannung und Playoff-Atmosphäre garantiert. Die Halbfinal-Termine im Überblick: Spiel 1: Samstag, 28.02.2026, 14:00 Uhr – Wolfsbau Schönheide Spiel 2: Sonntag, 01.03.2026, 19:00 Uhr – Jutta-Müller-Eissportzentrum Chemnitz Spiel 3: Samstag, 07.03.2026, 17:00 Uhr – Wolfsbau Schönheide Falls erforderlich: Spiel 4: Sonntag, 08.03.2026 – Jutta-Müller-Eissportzentrum Chemnitz Spiel 5: Samstag, 14.03.2026, 17:00 Uhr – Wolfsbau Schönheide Mit einer beeindruckenden Bilanz – 24 Spiele, 22 Siege, 66 Punkte und 181 erzielte Tore – haben die Wölfe die beste Hauptrunde aller Zeiten absolviert. Doch mit Beginn der Playoffs werden die Karten neu gemischt. Statistiken zählen nicht mehr, entscheidend sind jetzt Kampf, Leidenschaft und der unbedingte Siegeswille. Das Team von Coach Sven Schröder weiß, in den Playoffs entscheidet nicht nur die Leistung auf dem Eis, sondern auch die Unterstützung von den Rängen. Der Wolfsbau soll einmal mehr zur Festung werden, getragen von der Energie und Leidenschaft der Fans. Die Schönheider Wölfe rufen daher alle Anhänger auf, das Team lautstark zu unterstützen – zuhause wie auswärts. Gerade in den Derbyduellen kann die Atmosphäre zum entscheidenden Faktor werden. „Playoffs Baby…!“. Derby - Schönheide gegen Chemnitz - Wölfe gegen Crashers Gemeinsam wollen Team und Fans den nächsten Schritt gehen – Schulter an Schulter, laut, leidenschaftlich und mit einem gemeinsamen Ziel vor Augen - den Finaleinzug.
Ice Rebells WaltershausenIce-Rebells verschlafen erstes Drittel / Raptors Erfurt - EHV Ice-Rebells Waltershausen 7:4 (4:0; 2:2; 1:2) (LLT) Es war das vermeintliche "Endspiel" um den dritten Platz in der Eishockey-Thüringenliga. Nach dem bisherigen Saisonverlauf sind beide Teams noch in der Lage, diesen ditten Platz zu erreichen. Vor der prächtigen Kulisse von einigen Hundert Zuschauern waren die Ice-Rebells im ersten Drittel nicht richtig bei der Sache. Es war ein unkonzentrierter und ziemlich lascher Auftritt, der die Raptors zu einem wahren Sturmlauf eingeladen hat. Besonders der auffällige Gino Malberg hat sein Team aus der Landeshauptstadt immer wieder angetrieben. Es verteidigte gewohnt kompromisslos und war immer wieder an gefährlichen Angriffsaktionen beteiligt. Bereits nach 16 Sekunden lag der Puck im Rebellentor, Malberg hatte getroffen. Jetzt hätten die Ice-Rebells endlich aufwecken sollen, der Gegentreffer lähmte aber irgenwie ihre Aktionen. Sie gewannen kaum Zweikämpfe (außer Jens Schreiner) und zeigten wenig von ihren läuferischen Fähigkeiten. So nahm das Schicksal seinen Lauf und es stand zur Pausensirene 4:0. Die Torschützen der Raptors waren Sandmann, Malberg und ihr Doppellizenzspieler Feßer. Die vielen Waltershäuser Fans in der Erfurter Kartoffelhalle waren entsetzt und hofften auf ein besseres und erfolgreiches zweites Drittel. Die Spieler um Kapitän Florian Hofmann rauften sich zusammen und kamen ganz anders aus der Kabine. Sie setzten die Raptors unter Druck und verlagerten das Spielgeschehen immer mehr in das gegnerische Drittel. Alle Bemühungen scheiterten aber an Paptors-Torhüter Tim Günther, der seine Torwartausbildung in den Nachwuchsmannschaften des EHC Erfurt und bei den Eisbären Juniors Berlin gemacht hat. Sein Team hatte einige wenige Konterchancen und die nutzten Schuler und Feßer zur 6:0-Führung nach 33 Minuten. Dann fasste sich Maurice Klose ein Herz, starte ein Solo und vollendete es zum 6:1. Das war der Startschuss zur Aufholjagd, noch war viel Zeit auf der Uhr. Nur 20 Sekunden später staubte Matthias Weber zum 6:2 ab, das Momentum war auf der Seite der Rebellen. Jetzt war ihr Kampfgeist wieder erwacht, so endete das zweite Drittel 2:2. Es gab zwischenzeitlich auch etwas Unruhe im Kampfgericht, das souveräne Schiedsrichterteam um die Hauptschiedsrichter Kevin Salewski und Paul Schröder sorgte aber wieder für einen geregelten Ablauf. Im Schlussdrittel ging der Run auf das Raptorsgehäuse weiter. Nach den beiden Toren von Matthias Weber zum 6:3 und von Philip John zum 6:4 wurde es noch einmal spannend. Es waren noch zwölf Minuten Zeit, aber Tim Günther war nicht mehr zu bezwingen. Er rettete seinem Team den Sieg auf dem Eis. Für das Endergebnis von 7:4 sorgte Christian Harry Feßer in der 58. Minute. Über die endgültige Wertung des Spieles und die Punktevergabe muss aber die Ligenleitung entscheiden, das Team Raptors Erfurt hatte gegen die Regel der einzusetzenden Doppellizenzspieler verstoßen. Tore: 1:0 Malberg (1.); 2:0 Sandmann (8.); 3:0 Malberg (19.); 4:0 Feßer (19.); 5:0 Schuler (30.); 6:0 Feßer (33.); 6:1 Klose (34.); 6:2 Weber (34.); 6:3 Weber (44.); 6:4 John (48.); 7:4 Feßer (58.) Strafen: Erfurt 14 - Waltershausen 8
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ECDC MemmingenIndians beenden Hauptrunde mit zwei Siegen gegen die Mad Dogs Mannheim – Playoff-Halbfinale gegen Ingolstadt startet am Samstag Mit zwei Siegen (6:1 bzw. 5:2) bei den „Mad Dogs“ Mannheim beendeten die Frauen der Memmingen Indians die Hauptrunde der diesjährigen DFEL-Saison. Bereits am kommenden Wochenende beginnen die Play-offs. Im Halbfinale, das im Modus best-of-5 ausgetragen wird, treffen die Memmingerinnen als Hauptrundenmeister auf den Tabellenvierten aus Ingolstadt. Erstes Heimspiel ist am Samstag, den 28. Februar, um 17:15 Uhr, am Sonntag geht es zu Spiel zwei nach Ingolstadt. Im zweiten Halbfinale empfängt der HK Budapest (Zweiter) die Eisbären Juniors aus Berlin (Dritter). Vier Wochen lagen die letzten Spiele der Memmingerinnen zurück und für ECDC-Headcoach Jim Nagle ging es darum, wieder den Spielrhythmus zu finden. „Das Wochenende war extrem wichtig für uns“, meinte er nach den beiden Spielen. „Es ist von Drittel zu Drittel immer besser geworden.“ Die Mannheimerinnen, für die die Saison am Sonntag vorzeitig zu Ende ging, wollten unbedingt gegen den Tabellenführer punkten und gaben zu keiner Sekunde auf. Dennoch konnten die „Mad Dogs“ gegen die spielerische Überlegenheit der Maustädterinnen nur gelegentlich Nadelstiche setzen. An beiden Tagen erarbeiteten sich die Indians bis zur Mitte der Spielzeiten einen 4:0-Vorsprung. Am Samstag stand dann am Ende ein 6:1 (1:0/3:1/2:0) auf der Anzeigetafel, sonntags hieß es nach 60 Minuten 5:2 (2:0/2:1/1:1). Die erfolgreichsten Torschützinnen für die ECDC-Frauen am Wochenende waren Nara Elia und Theresa Knutson mit je drei Treffern. Theresa Knutson wurde damit auch DFEL-Topscorerin der Saison 2025/26 mit 34 Punkten (19 Tore/15 Assists). Beste Torjägerin wurde Nara Elia mit 21 Treffern.
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