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September 26
                         
September 5
      
Saisonbeginn
     
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Die beiden Stürmer Dominick Thum (Neusser EV) und William Izak (Iserlohn DNL) wussten im Tryout zu überzeugen und werden bis zum Saisonende beim EVD bleiben. Dagegen wird Torhüter Lucas Goebels den Verein verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  
ASV Hamburg
(VLN)  Der Großteil der Mannschaft bleibt weiter zusammen. Bisher haben die Torhüter Kurtus Hancock und Florian Lentz, die Verteidiger Bent Meyer, Martin Müller, Rasid Saitov, Torben Sander und Klaas Steffen, sowie die Stürmer Steffen Drewes, Nick Fischer, Benjamin Hepburn, Daniel Lupzig, Patrick Schrage, Christian Seifert, Sebastian Wilczarski, Benjamin Wollf und Christian Zachariassen ihre weitere Zusage beim Altonaer SV gegeben
  
Dingolfing Isar Rats
(BYL)  Verteidiger Artur Schwarz, der 218 aus Moosburg zu seinem Heimatverein zurückkehrte, wird den EVD verlassen und sich einer neuen Herausforderung stellen
  
ESV Kaufbeuren
(OLS)  Die Augsburger Panther haben ihren 17-jährigen Nachwuchsverteidiger Liron Pellizzari mit einer Förderlizenz für den ESVK ausgestattet. In der letzten Saison spielte er noch in der DNL und stand im erweiterten DEL-Kader
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Allrounder Alexander Källgren verlässt den TuS. Man konnte sich nicht auf eine weitere Zusammenarbeit verständigen. Dafür wurde mit August Sandell ein neuer Stürmer vorgestellt. Der 24-jährige Schwede spielte zuletzt in der dritthöchsten Liga seines Heimatlandes für Järfälla HC
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Der EHC hat Verteidiger Filip Varga verpflichtet. Der 19-jährige Slowake wechselt aus der DNL vom EV Landshut zum EHC wo er seine erste Saison im Seniorenbereich bestreiten wird. Das selbe gilt auch für Stürmer Matyas Patocka. Der 20-jährige Tscheche kommt aus dem Nachwuchs der Pirati Chomutov
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Die Black Hawks intensivieren ihre Kooperation mit den Eisbären Regensburg. Die Oberpfälzer haben Dmitrij Haberling, Marks Jirgensons und Pepino Langmeier mit Förderlizenzen für Passau ausgestattet. Ausserdem erhalten die DNL.Spieler Arthur Milic, Jakob Meißner, Jan-Luka Meißner und Jason Arzt Spielberechtigungen für den Oberligisten
  
Harzer Falken
(RLNO)  Die Kassel Huskies haben den jungen Torhüter Alexander Pankraz mit einer Förderlizenz für Braunlage ausgestattet
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Torhüter Marc Siebels, der letztes Jahr aus Fürstenfeldbruck nach Norddeutschland zurückkehrte, wird auch in der neuen Saison zum Goalie-Team der Wesesrstars gehören
 
Neusser EV
(RLW)  Kurzfristig hat Stürmer Jordi Cuena Pazos um Auflösung seines Vertrages gebeten
 
Forst Nature Boyz
(BLL)  Als nächstes hat Torhüter Thomas Zimmermann seine weitere Zusage beim SC gegeben. Der 25-Jährige wird bereits in seine vierte Saison für die Nature Boyz gehen
  
Wanderers Germering
(BLL)  Stürmer Leopold Inselkammer wird auch in der neuen Saison das Trikot der Wanderers tragen. Der 24-Jährige absolvierte zuletzt 14 partien und konnte dabei ein Tor erzielen
  
Black Eagles Reutlingen
(BWL)  Stürmer Waldemar Wehrle wird aus privaten Gründen die TSG verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  

   

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IHP-PuckIHP Nachrichten
Sonntag 22.Februar 2026

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des Wochenendes mit insgesamt 14 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West und aus dem Frauen-Eishockey.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    

DEL2Deutsche Eishockey Liga 2
Tyler Benson von den EC Kassel Huskies für drei Spiele gesperrt - Spieler erhielt eine große plus Spieldauerdisziplinarstrafe

(DEL2)  Gem. § 1 (3) ff. Disziplinarordnung ist gegen den Spieler Tyler Benson ein Ermittlungsverfahren durch die Ligagesellschaft eingeleitet worden.
Es lagen als Beweismittel vor:
• Spielbericht vom 20.02.2026
• Videoaufzeichnung
Nach Würdigung der Beweismittel stellt sich der Sachverhalt wie folgt dar:
Die Situation ereignete sich bei Spielzeit 39:51 im Drittel des ESV Kaufbeuren, kurz nach der blauen Linie auf der Strafbankseite. Nachdem der Spieler #17 Tyler Benson von den EC Kassel Huskies mit der Scheibe ins Drittel geskatet war und einen Pass gespielt hat, erhielt er an der Bande von Spieler #91 Tyson McLellan einen Ellbogencheck. Daraufhin zog #17 Tyler Benson seinem Gegenspieler die Beine weg, sodass #91 McLellan zu Boden ging. Anschließend kniete #91Tyson McLellan mit dem Rücken zu #17 Tyler Benson und erhielt von diesem einen Cross-Check in den Rücken. Der Spieler #17 Tyler Benson beließ es nicht dabei, sondern versetzte dem bereits am Boden liegenden Spieler #91Tyson McLellan einen weiteren Cross-Check von hinten. Nach Videobeweis sprachen die Schiedsrichter eine 5-Minuten-Strafe plus Spieldauerdisziplinarstrafe gemäß DEL-Regel 59 aus.
Der Disziplinarausschuss ist der Ansicht, dass hier ein Verstoß gegen DEL-Regel 59 vorliegt.
• Der Spieler #17 Tyler Benson nahm rücksichtslos eine Verletzung des Gegners in Kauf
• Der Kontakt erfolgte von hinten
• Der Spieler #17 Tyler Benson wandte übermäßige und überflüssige Kraft an
• Der gegnerische Spieler war ahnungslos
Der Disziplinarausschuss hält deshalb vorliegend eine Sperre von drei (3) Spielen in Verbindung mit einer Geldstrafe für angemessen. Diese Entscheidung beruht auf der DEL-Regel 59, den §§ 1, 4, 11, 16, 24, 27 der Disziplinarordnung sowie § 5 Spieler-Lizenzvertrag.
Zum Video: https://youtu.be/6FLyIRFcHSE
 www.ihp.hockey    Samstag 21.Februar 2026  20:01 Uhr Bericht:     DEL2
Autor:     ss

  
towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
TOWERSTARS BLEIBT TROTZ GUTER LEISTUNG NUR 1 PUNKT

(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars konnten im Topspiel gegen den Tabellendritten Rosenheim nur einen Punkt ernten. Die Oberschwaben konnten mit viel Kampf und Moral einen zweimaligen Rückstand ausgleichen, im erforderlichen Penaltyschießen setzten sich aber dann doch die Gäste durch. Während das Team von Coach Bo Subr den Angriff auf Platz 3 nun abhaken kann, wird die Verteidigung des Viertelfinaltickets zur großen Herausforderung.
Beide Teams lieferten flotte Startminuten und zeigten von Beginn an viel Zug zum Tor. Während die Gäste vorrangig durch ihr schnelles Umschaltspiel für Gefahr sorgten, konnten sich die Towerstars immer wieder auch über längere Phasen in der gegnerischen Zone festsetzen und sich so in Schussposition bringen. Gleich zwei Großchancen innerhalb einer halben Minute hatte beispielsweise Erik Karlsson in der 6. Minute. Er fand jeweils im Slot seinen Meister allerdings im Starbulls-Keeper Oskar Autio. Zwei Minuten später konnten die Ravensburger Fans in der mit 3184 Zuschauern gut gefüllten CHG Arena dann auch prompt die Führung bejubeln. Louis Latta hielt im Slot die Kelle in einen Schuss von Julian Eichinger und der unhaltbar abgefälschte Puck schlug zum 1:0 ein. Auch in den Wechseln danach ließen die Oberschwaben die Scheibe flüssig laufen, dann aber wurde die Druckphase durch eine Strafzeit gegen Florin Ketterer unterbrochen. Der Ravensburger Verteidiger hatte bei einem Alleingang den Gegenspieler vom Puck getrennt, nach Ansicht der Schiedsrichter allerdings regelwidrig. Das nachfolgende Überzahlspiel gestalteten die Gäste druckvoll und letztlich erfolgreich. Ville Järveläinen traf per verdeckter Direktabnahme zum 1:1. Danach hingen die Oberschwaben sichtlich durch, defensiv gab es einige Probleme. Erst in der Schlussminute des Startdrittels hatten sich diese gelegt und die erneute Führung hätte durchaus fallen können.
Im zweiten Spielabschnitt musste Towerstars-Keeper Ilya Sharipov nach 65 Sekunden bei einem Alleingang von Lukas Laub Ruhe bewahren. Die Szene zeigte, dass Rosenheim auch weiterhin auf eine kompakte Defensive und schnelle Konter setzte. Nach vorne hatten die Oberschwaben im weiteren Verlauf eine Vielzahl an Möglichkeiten. In der 25. Minute hatte Nick Latta innerhalb weniger Sekunden gleich zweimal das 2:1 auf dem Schläger. Er scheiterte aus kurzer Distanz jedoch am starken Oskar Autio. Der stand auch weiterhin im Brennpunkt und war mit verantwortlich für das Problem, dass die Towerstars zu viele Chancen liegen ließen. Nur eine Minute später wurde dieser Umstand ärgerlich, denn mit einer ihrer wenigen Möglichkeiten zu Beginn des zweiten Drittels erzielten die Starbulls den Führungstreffer. Einen schnellen Gegenangriff, bei dem die Towerstars-Defensive die Zuordnung nicht effektiv fand, drückte der frei stehende Charlie Sarault mühelos zum 1:2 ein. Prinzipiell steckten die Oberschwaben den Gegentreffer gut weg, die druckvollen Angriffe konnten jedoch nicht zum Ausgleich genutzt werden. Auch nicht in der Schlussphase des Mitteldrittels, als es ab der 37. Minute zu mehreren Strafzeiten kam. Ex-Towerstars-Stürmer Luigi Calce leitete mit einem Foul nach dem Abpfiff eine Revanche von Marvin Schmid ein. Während der Rosenheimer Stürmer für zwei Minuten auf die Strafbank musste, traf es den Towerstars-Akteur mit einer 5-plus-Spieldauerstrafe wegen Stockchecks. Als kurz danach Rosenheims Lukas Laub wegen Beinstellens in die Kühlbox musste, hatten die Towerstars dann sogar eine längere Überzahl. Diese blieb trotz vielversprechender Einschusschancen allerdings ungenutzt.
Den Schlussabschnitt mussten die Towerstars über eineinhalb Minuten zunächst die verbliebene Restzeit der großen Strafe überstehen. Das gelang mit Kampf und Moral und der Jagd nach dem Ausgleich stand nichts mehr im Wege. In einem hart umkämpften Spielgeschehen boten beide Teams fortan Szenen wie in einem Play-off-Spiel und es dauerte bis zur 57. Minute, ehe der verdiente Ausgleich endlich fiel. Thomas Reichel setzte sich entschlossen im Slot durch und schob den Puck mit der Rückhand zum 2:2 über die Linie. Beide Mannschaften stellten die Nervenstärke ihrer Trainer und Fans in den verbliebenen Minuten der regulären Spielzeit mehr als auf die Probe. Bis zur allerletzten Sekunde blieb es spannend. Eher weniger spektakulär war hingegen die anschließende Verlängerung, in der wirkliches Risiko vermieden wurde. Das taktisch geprägte Puckgeschiebe brachte dann auch keine Entscheidung, und es ging ins Penaltyschießen. Dort erwies sich Rosenheims Dauerbrenner Ville Järveläinen als abgezockt, als er Ilya Sharipov den Puck gleich zweimal durch die Schoner drückte. Auf der Gegenseite traf Odeen Tufto nur im regulären Durchlauf, im alles entscheidenden Tiebreak scheiterte er an Oskar Autio und der Zusatzpunkt ging an Rosenheim.
„Wir sind natürlich enttäuscht über die Punkteausbeute. Wir sind leider zu lange dem Rückstand hinterhergerannt und haben uns auch zu sehr von Szenen, die wir nicht beeinflussen können, ablenken lassen“, sagte Towerstars-Coach Bo Subr nach dem Spiel.
Da sämtliche Verfolger der Towerstars auf den Tabellenrängen 5 bis 7 ihre Freitagsspiele gewannen, schmolz der Punktepuffer nach hinten weiter. Damit wird das Gastspiel der Towerstars beim Tabellensiebten Lausitzer Füchse am Sonntag zum viel zitierten „6-Punkte-Spiel“. Anspielbully ist um 17 Uhr, Sporteurope.TV überträgt das Spiel live
 www.ihp.hockey    Samstag 21.Februar 2026  10:53 Uhr Bericht:     EVR
Autor:     fe


evfuessenEV Füssen
Gute Füssener Leistung beim 1:4 in Memmingen

(OLS)  Füssen hat sich in Memmingen gut geschlagen. Beim Tabellenzweiten unterlag man mit 1:4 (0:1, 1:3, 0:0), konnte aber mit viel Einsatz und Intensität überzeugen. In der Offensive fehlte natürlich Bauer Neudecker. Zwei zu schnell gefallene Treffer für die Gastgeber im mittleren Abschnitt waren vorentscheidend. Nun ist es ganz wichtig, dass man im Heimspiel am Sonntag um 18 Uhr gegen Höchstadt voll fokussiert ist.
Der EVF lieferte ein starkes erstes Drittel ab und lag nur wegen einem passgenauen Abschluss von Brett Ouderkirk mit 0:1 zurück. Ansonsten war die Partie sehr ausgeglichen und Julian Straub hatte in der 15. Minute sogar die große Chance zum Ausgleich, als er frei vor dem gegnerischen Gehäuse verzog.
In den zweiten Abschnitt starteten die Indians stark, bauten viel Druck auf. Der Eissportverein hielt aber voll dagegen und wurde ab der 28. Minute selbst wieder offensiver. Nach einigen guten Chancen war es Marek Slavik, der fast genau zur Mitte der Partie den Ausgleich markieren konnte. Leider hatte das Ergebnis nicht lange Bestand, nur zwölf Sekunden später markierte Tobias Meier das 2:1, nachdem ein Füssener Verteidiger die Scheibe verloren hatte. Der EVF gab ich nicht auf, hatte auch in der Folge einige gefährliche Torversuche. Doch eine Einzelaktion von Verteidiger Connor Blake brachte das 3:1. Wieder nur siebzehn Sekunden später leitete ein Schuss an den Außenpfosten das 4:1 ein, welches erneut Meier per Abstauber erzielte.
Damit waren die Karten gemischt für das Schlussdrittel, wo die Hausherren das Spiel beherrschten, aber immer wieder an Timotej Pancur scheiterten. Am Ende vergab Simon Boyko noch eine große Chance zum zweiten Treffer, und für eine körperliche Auseinandersetzung mussten Timo Gams und Nicolas Jentsch für jeweils fünf Minuten auf das Sünderbänkchen. Das einzige Powerplay im gesamten Spiel bekam Memmingen, aber auch hier fiel kein weiterer Treffer mehr.
Tore: 1:0 (14.) Ouderkirk (Brassard, Menner), 1:1 (30.) Slavik (Straub, Nerb), 2:1 (31.) Meier (Pfalzer, Homjakovs), 3:1 (36.) Blake (Ouderkirk, Spurgeon), 4:1 (36.) Meier (Ettwein, Pfalzer). Strafminuten Memmingen 2 plus 5 für Gams, Füssen 4 plus 5 für Jentsch. Zuschauer 2289.
 www.ihp.hockey    Samstag 21.Februar 2026  13:17 Uhr Bericht:     EVF
Autor:     pevf


Memmingen IndiansMemmingen Indians
Indians holen Derbysieg: Jetzt Showdown in Deggendorf!

(OLS)  Mit 4:1 gewinnt der ECDC Memmingen das Heimspiel gegen Füssen und darf weiter von der Hauptrunden-Meisterschaft träumen. Vor knapp 2300 Zuschauern setzten sich die Indians verdient durch, am Sonntag kommt es nun in Deggendorf zum Duell beider Top-Teams, die aktuell nur ein Punkt trennt.
Die Indians konnten am Freitagabend wieder auf die zuletzt pausierenden Meisinger, Lillich und Ettwein zurückgreifen. Mit Leon Fern und Sam Verelst gaben zwei Neuzugänge ihr Heim-Debüt. Die Gäste aus dem Ostallgäu fanden gut in die Partie und prüften Basti Flott-Kucis mehrmals, doch auch die Indians hatten ihre Möglichkeiten. Das einzige Tor im Anfangsdrittel erzielte Brett Ouderkirk mit einem platzierten Handgelenkschuss.
Im zweiten Abschnitt brauchte es etwas, bis die Partie dann an Fahrt aufnahm. Zuerst machte Füssen den Ausgleich durch Slavik, ehe gut zehn Sekunden später Tobi Meier die abermalige Führung für den ECDC erzielte. Mit einem Doppelschlag in der 36. Minute machten es die Maustädter dann klar: Erst traf Connor Blake nach schöner Einzelleistung zum 3:1, 17 Sekunden später legte erneut Tobi Meier einen weiteren Treffer drauf. 
Im Schlussabschnitt passierte dann nicht mehr viel. Gegen Ende wurde die Partie nochmal etwas ruppiger, am Ergebnis änderte sich aber nichts, sodass die Indianer mit 4:1 die Oberhand behielten. Durch die überraschende Niederlage von Deggendorf in Erding ist auch das Rennen um Platz 1 wieder offen. Am Sonntag treten beide Teams in Niederbayern gegeneinander an, aktuell ist der DSC nur noch einen Punkt vor den Indians. Mit einem Sieg könnten die Rot-Weißen, einen Spieltag vor Ende der Hauptrunde, die Tabellenführung erobern. Bully in Deggendorf ist um 18:45 Uhr, SpradeTV überträgt live. Das letzte Spiel vor dem Start der Playoffs findet am kommenden Freitag in Memmingen statt, dann kommt Heilbronn in die ALPHA COOLING-Arena.
ECDC Memmingen – EV Füssen 4:1 (1:0/3:1/0:0)
Tore: 1:0 (14.) Ouderkirk (Brassard, Menner), 1:1 (30.) Slavik (Straub, Nerb), 2:1 (31.) Meier (Pfalzer, Homjakovs), 3:1 (36.) Blake (Ouderkirk, Spurgeon), 4:1 (36.) Meier (Ettwein, Pfalzer). 
Strafminuten: Memmingen 9 – Füssen 7
Zuschauer: 2289
ECDC Memmingen: Flott-Kucis (Roth) – Svedlund, Meisinger; Blake, Fern; Kurz, Menner; Ettwein – Verelst, Homjakovs, Lillich; Brassard, Spurgeon, Ouderkirk; Meier, Schubert, Pfalzer; Handschuh, Krymskiy, Gams.
 www.ihp.hockey    Samstag 21.Februar 2026  13:04 Uhr Bericht:     ECDCM
Autor:     mfr


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Ice Dragons lassen wichtigen Sieg liegen - HEV-Duell kippt im letzten Drittel

(OLN)  Der Herforder Eishockey Verein musste in der Oberliga Zwischenrunde im Kampf um die PlayOff-Qualifikation einen herben Rückschlag hinnehmen. Gegen den direkten Mitkonkurrenten Herne Miners gab es eine 2:3 (2:1/0:0/0:2)-Niederlage, wodurch der Sprung auf Platz 3 verpasst wurde. Beiden Teams war die Bedeutung des Spieles deutlich anzumerken. Nachdem die Ice Dragons im ersten Drittel noch knapp in Führung lagen, arbeiteten sich die Gäste mit zunehmender Spielzeit immer besser in die Begegnung hinein und entführten am Ende nicht unverdient drei wertvolle Zähler.
In den ersten Minuten bemühten sich die HEV-Kontrahenten um Offensivakzente. Passungenauigkeiten im Aufbau sorgten jedoch dafür, dass Großchancen zunächst ausblieben. In der 11. Minute eröffnete Matyas Kovacs dann aber den Torreigen und arbeitete die Scheibe aus kurzer Entfernung ins Netz. Vier Minuten später brachten sich die Gäste dann ebenfalls durch Marius-Lucas Demmler auf die Anzeige und glichen zum 1:1 aus. Das Spiel nahm nun deutlich Fahrt auf und die Ostwestfalen kamen noch vor dem ersten Seitenwechsel durch Ryley Lindgren zur erneuten Führung (18.).
Im zweiten Spielabschnitt hatten beide Mannschaften die Anfangsnervosität abgelegt. Die Aktionen wurden klarer und so ergaben sich teilweise hochkarätige Chancen, die jedoch ungenutzt blieben. Die Ice Dragons versäumten in dieser Phase mehrfach mit dem 3:1 nachzulegen und so gab es keine Ergebnisveränderung bis zur letzten Pause.
Im Schlussabschnitt übernahmen die Miners immer mehr das Spielgeschehen und setzten sich vermehrt vor dem Tor der Gastgeber fest. Herford hingegen blieb durch schnell vorgetragene Konter weiterhin gefährlich. In der 48. Minute nutzte Nicholas Ford dann einen Abspielfehler in der Hintermannschaft der Gastgeber und ließ Jakub Urbisch keine Abwehrchance. Der Gästetreffer zeigte deutlich seine Wirkung. Während Herne nun immer mutiger in der Offensive agierten, schlichen sich bei den Ostwestfalen Fehler ein. In der 53. Minute gelang es der Herforder Defensive nicht, den Puck aus dem eigenen Drittel zu befördern und Hugo Enock traf aus der Distanz zum 3:2 für die Miners. Das Spiel hatte sich gedreht und die Heimmannschaft war noch einmal gefordert. In den letzten Minuten erhöhte Herford zwar den Druck, kam jedoch nicht mehr zum Ausgleich. Immer wieder scheiterten die Offensivaktionen am Goalie der Gäste, wenige Sekunden vor der Schlusssirene rettete der Torpfosten den Herner Sieg.
„Im ersten Drittel waren beide Mannschaften sehr nervös und es waren sehr viele Fehlpässe dabei. Trotzdem gehen wir mit einer Führung in die Pause und haben dann das Spiel im zweiten Spielabschnitt sehr gut im Griff. Wir verpassen es aber ein weiteres Tor zu machen. Nach dem Ausgleich kam bei uns dann Nervosität zurück und beim 3:2 gelingt es uns nicht, die Scheibe aus der eigenen Defensive herauszubekommen“, analysierte Herfords Chefcoach Henry Thom nach der Begegnung.
In der Tabelle ist das Feld nun noch enger im Kampf um die PlayOff-Teilnahme zusammengerückt. Da zeitgleich auch Rostock (1:6 in Hamm) und Erfurt (2:7 gegen Leipzig) verloren, trennt Rostock, Herford, Erfurt und Herne auf den Plätzen 3 bis 6 nur noch ein einziger Zähler. So wartet auf die Eishockeyfans in den verbleibenden vier Partien der Oberliga Nord ein echter Showdown um Tabellenplatz 3, der den Einzug in das PlayOff-Achtelfinale bedeutet. Fest steht jedoch auch, dass der Herforder Eishockey Verein mit vier Siegen nach regulärer Spielzeit definitiv die PlayOffs erreichen würde – eine Rechnung, die jedoch auch für Rostock, Erfurt und Herne nun gilt.
In der Sonntagsbegegnung steht nun ab 18.00 Uhr das schwierige Auswärtsspiel bei den Icefighters Leipzig für die Ostwestfalen auf dem Programm.
Tore:
1:0 10:22 Matyas Kovacs (David Makuzki / Leon Köhler)
1:1 14:00 Marius-Lucas Demmler (Marc Hofmann / Sofiene Bräuner)
2:1 17:32 Ryley Lindgren (Philip Woltmann / Jackson Pierson)
2:2 47:54 Nicholas Ford (Sofiene Bräuner / Marius-Lucas Demmler)
2:3 52:55 Hugo Enock (Nicholas Ford / Tjark Kölsch)
Strafen:
Herford 8 Minuten
Herne 4 Minuten
Zuschauer:
815
Streambuchungen:
180              
 www.ihp.hockey    Samstag 21.Februar 2026  12:10 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     som


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Showdown startet für die Ice Dragons - Herford auswärts bei den Icefighters Leipzig

(OLN)  In der Oberliga Nord Zwischenrunde beginnt mit dem viertletzten Spieltag ein echter Showdown um den letzten verbleibenden PlayOff-Platz. Mittendrin befindet sich der Herforder Eishockey Verein, der im Sonntagsspiel ab 18.00 Uhr im anona ICEDOME auf die Gastgeber der Icefighters Leipzig trifft.
Lediglich einen einzigen Zähler trennen die Teams von Rostock (3./52 Punkte), Herford (4./51 Punkte), Erfurt (5./51 Punkte) und Herne (6./51 Punkte), wobei die Ice Dragons derzeit das beste Torverhältnis besitzen. Trotz der 2:3-Niederlage am vergangenen Freitag gegen Herne hat sich die Situation für die Ostwestfalen kaum verändert. Da auch Rostock und Erfurt ihre Partien zeitgleich verloren, ist das Feld noch enger zusammengerückt. Dabei hat Herford aktuell das Erreichen der PlayOff-Phase ab 08. März sogar selbst in der Hand. Will man sämtlichen Rechenspielen entgehen und nicht auf die Ergebnisse der Konkurrenz schauen, gibt es einen vorgegebenen Weg: Die verbleibenden Duelle in Leipzig, gegen Rostock, in Erfurt und gegen Hamm nach regulärer Spielzeit gewinnen.
Leipzig dürfte inzwischen seinen Platz in den PlayOffs so gut wie sicher haben. Einen Punkt benötigen die Icefighters noch bis zum Ende der Zwischenrunde, werden sich jedoch mit dem derzeit zweiten Tabellenplatz nicht zufriedengeben. Die Sachsen wollen die Hammer Eisbären noch vom ersten Rang verdrängen, um sich die bestmögliche Ausgangslage für das Achtelfinale zu sichern. Hierfür müssen vier Punkte aufgeholt werden und so erwartet den Herforder EV ein heißer Tanz.
Noch vor zwei Wochen sah die Konstellation anders aus. Der HEV gewann gegen Leipzig in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ mit 5:3 und zog die Icefighters dadurch - zumindest für einen Spieltag - gefährlich in den Kampf um die PlayOffs mit hinein. Für Leipzig war die Begegnung jedoch ein Wendepunkt. Nachdem man in Herford die fünfte Niederlage in Serie hingenommen hatte, stabilisierte sich das Team und überzeugte zuletzt durch drei Erfolge gegen Herne (5:2), in Hamm (4:3) und in Erfurt (7:2). Nun haben sich die Ice Dragons vorgenommen, diesen Lauf wieder zu stoppen, um sich selbst in Position zu bringen und den Showdown der Oberliga Nord Zwischenrunde erfolgreich zu starten.
Für alle, die nicht den Weg nach Leipzig antreten, wird die Begegnung live auf www.sprade.tv übertragen.
 www.ihp.hockey    Sonntag 22.Februar 2026  10:04 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     som

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg
  
   

Amberg Wild LionsAmberg Wild Lions
Wild Lions sichern den vorzeitigen Klassenerhalt - Punktgewinn in Schongau genügt

(BYL)  Der ERSC Amberg hat am Freitagabend in Schongau den Klassenerhalt in der Eishockey-Bayernliga vorzeitig festgemacht. Bei der 2:3-Niederlage nach Verlängerung gegen die Mammuts reichte der eine gewonnene Punkt um sicher in den ersten zwei Rängen der Abstiegsrunde abzuschließen und so den Play-Downs zu entgehen.
Weil gleichzeitig die Geretsrieder River Rats in Waldkraiburg verloren und zum Abschluss gegen Schongau spielen müssen hat Amberg mindestens den zweiten Rang sicher. Der Jubel bei Mannschaft und mitgereisten Fans war entsprechend groß zumal so ein Endspurt den Lions vor knapp sechs Wochen nur wenige zugetraut hätten. In einer weitgehend ausgeglichenen und sehr intensiven Partie in Schongau ging der ERSC Mitte des ersten Drittels durch Topscorer Brandon Walkom in Führung und lag auch zur ersten Pause mit 1:0 vorn. Nur zwölf Sekunden nach Wiederbeginn allerdings schockte der Lette Raivo Freidenfels in Unterzahl die Amberger mit dem 1:1-Ausgleich, aber die Gastgeber konnten sich nicht lange darüber freuen, weil David Michel kaum 40 Sekunden später zum 2:1 für den ERSC traf. Chancen zur Resultatsverbesserung hatten im Anschluss beide Teams. Nach Strafen gegen Felix Feder und Benjamin Frank geriet Amberg in Unterzahl und konnte diese zunächst sogar unbeschadet überstehen, aber nur vier Sekunden nachdem die Wild Lions wieder komplett waren markierte David Moor für die Gastgeber doch noch den 2:2-Ausgleich. Mit diesem Resultat ging es ins letzte Drittel, das trotz vorhandener Gelegenheiten hüben wie drüben torlos blieb. In der Verlängerung war es dann 43 Sekunden vor Ablauf der Spielzeit Anton Zimmer, der Schongau mit dem 3:2 den Zusatzpunkt sicherte und den Mammuts die Möglichkeit offenhielt um eventuell Geretsried noch im direkten Vergleich abzufangen. Am Ende zeigten sich beide Seiten zufrieden. Mammuts-Coach Ty Morris freute sich nach „einem verrückten Spiel“ über die zwei Punkte: „Wir haben 60 Minuten Gas gegeben und gekämpft. Jetzt sind wir froh, dass wir gegen Geretsried noch zu einem Endspiel kommen“. Christian Zessack war die Freude über den vorzeitigen Klassenerhalt anzumerken: „Als ich am 18.Dezember nach Amberg kam, fand ich eine planlose, stark verunsicherte Mannschaft, geschuldet besonders den vielen Verletzungen. Aber wir hatten von Anfang an Spaß zusammen und haben gezielt auf die sechs Partien in der Abstiegsrunde hingearbeitet. Und jetzt sind wir einfach nur happy“.
EA Schongau – ERSC Amberg 3:2 OT. (0:1,2:1,0:0,1:0)
0:1 (10.) Walkom (Baranovskis, Schmitt), 1:1 (21.) Freidenfels (Krabbat/4-5), 1:2 (21.) Michel (5-4), 2:2 (35.) Moor (Spindler, Merkle), 3:2 (65.) Zimmer.
Strafen: Schongau 8, Amberg 10 Minuten. Zuschauer: 253.
 www.ihp.hockey    Samstag 21.Februar 2026  12:40 Uhr Bericht:     ERSCA
Autor:     js


schweinfurtmightydogsSchweinfurt Mighty Dogs
Zweiten Matchpuck genutzt: Mighty Dogs ziehen ins Halbfinale der Bayernliga Playoffs ein!

(BYL)  In Spiel 6 der Viertelfinalserie zwischen den Mighty Dogs Schweinfurt und dem TEV Miesbach fiel die Entscheidung: Mit einem 7:4-Auswärtssieg in Miesbach gewinnt der ERV Schweinfurt das vierte Spiel der Serie und zieht erstmals seit dreizehn Jahren wieder ins Halbfinale ein. Wie schon in den fünf vorangegangenen Partien war auch dieses Spiel nichts für schwache Nerven und entwickelte sich über weite Strecken zu einem echten Krimi. Bei den Mighty Dogs kehrte Petr Pohl nach seiner Sperre in den Kader zurück und war mit einem Tor und zwei Vorlagen maßgeblich am Erfolg beteiligt.
Die Vorzeichen für Spiel 6 waren für beide Mannschaften klar: Gewinnt der TEV, kommt es am Sonntag zum alles entscheidenden Spiel 7. Gewinnt der ERV, steht er im Halbfinale, während Miesbach vorzeitig in die Sommerpause geht. Der ERV Schweinfurt begann wie gewohnt sehr druckvoll und wollte frühzeitig die Weichen auf Weiterkommen stellen. Dies gelang der Topreihe der Mighty Dogs bereits nach nicht einmal drei Minuten: Nach starker und sehenswerter Vorarbeit von Petr Pohl musste Tomas Cermak die Scheibe nur noch ins leere Tor einschieben. Auch das zweite Tor gehörte den Gästen. Erneut waren es Alksnis, Cermak und Pohl, die die rund 80 mitgereisten Fans in Ekstase versetzten. Cermak spielte auf Alksnis, der den völlig freistehenden Pohl bediente. Dieser zog beherzt halbhoch ins lange Eck ab – keine Chance für den erneut stark aufgelegten Timon Ewert im Gehäuse der Gastgeber.
Doch von nun an schien „Und täglich grüßt das Murmeltier“ Realität zu werden. Wieder reichte eine Zwei-Tore-Führung nicht aus. Der TEV Miesbach kam innerhalb von vier Minuten durch Merl und Asselin zum nicht unverdienten 2:2-Ausgleich. Doch wie schon am Dienstagabend im Icedome ließen die Dogs nicht locker – Melnikow traf kurz vor der Pause zum 3:2.
Im zweiten Spielabschnitt dauerte es etwas, bis wieder gejubelt werden durfte. Beide Mannschaften erspielten sich Möglichkeiten, doch sowohl Timon Ewert als auch Leon Pöhlmann zeigten erneut starke Leistungen. Und wenn einer der beiden Keeper nicht eingreifen musste, erledigten die Verteidigungen ihre Aufgaben und blockten zahlreiche Schüsse. In der 31. Minute war Ewert dann jedoch gegen den Schuss von Kapitän Asmus machtlos. Vor den Augen der Schweinfurter Fans zog Asmus halbhoch ab und erhöhte auf 4:2. Wenn diese Serie eines lehrte, dann dass eine Zwei-Tore-Führung noch lange keine Entscheidung bedeutet.
Im Schlussabschnitt war jedem im Stadion klar, dass der TEV nun noch mehr investieren musste, um das vorzeitige Ausscheiden zu verhindern. Die Gastgeber gingen energisch, aber fair in die Zweikämpfe und erarbeiteten sich Chancen. So war es Ehliz, der mit einem Traumpass über die halbe Spielfläche Gulda allein auf Pöhlmann schickte – und dieser ließ ihm keine Chance. Der TEV verkürzte auf 3:4, die Hoffnung auf den Ausgleich war zurück. Doch Bares sorgte wenig später für den nächsten Dämpfer. Mit einem Treffer, der dem Tor von Asmus ähnelte, stellte er den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her – 5:3. Keine sechzig Sekunden später erhöhte Dana rund zehn Minuten vor dem Ende auf 6:3.
Sicher fühlte man sich dennoch nicht im Halbfinale, waren noch gut zehn Minuten zu spielen und die Comeback-Qualitäten des TEV bekannt. Vier Minuten vor dem Ende verkürzte Miesbachs Kapitän Grabmaier auf 4:6. Dusan Frosch setzte alles auf eine Karte und nahm Ewert zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Doch nur 23 Sekunden nach dem Treffer von Grabmaier setzte Asmus mit dem 7:4 ins leere Tor den Schlusspunkt.
Die Mighty Dogs ziehen somit nach langer Zeit und erstmals seit der Rückkehr in die Bayernliga im Jahr 2018 ins Halbfinale ein. Dort trifft die Mannschaft um Sergej Waßmiller und Semjon Bär auf den HC Landsberg, der ebenfalls am Freitagabend den Einzug perfekt machte. Nur rund 50 Kilometer von Miesbach entfernt gewann der HCL beim EHC Klostersee mit 3:2.
Sowohl der ERV als auch der HCL sind am Sonntag spielfrei und können sich nun mit voller Konzentration auf die nächsten packenden Duelle vorbereiten. Wie bereits im Viertelfinale genießen die Mighty Dogs Heimrecht und starten mit ihren Fans im Rücken in die Halbfinalserie.
Los geht es am 27. Februar um 20 Uhr im Icedome. Am 1. März folgt Spiel 2 in Landsberg 19 Uhr, statt 18 Uhr – auf Grund der Eisgala verschiebt sich das offizielle Bully um eine Stunde nach hinten. Das zweite Heimspiel steigt am 6. März, ehe es erneut sonntags nach Landsberg geht. Weitere mögliche Termine sind der 10. März in Schweinfurt, der 13. März in Landsberg sowie ein mögliches siebtes Spiel am 15. März im Icedome.
Dem TEV Miesbach wünschen die Mighty Dogs eine erholsame Sommerpause und bedanken sich bei Mannschaft und Fans für eine faire und spannende Serie. Auf ein baldiges Wiedersehen in der Saison 2026/2027!
 www.ihp.hockey    Samstag 21.Februar 2026  13:47 Uhr Bericht:     ERVS
Autor:     de


lechbruckfloesserLechbruck Flößer
ERC startet mit Niederlage in die Play-Offs – Am Sonntag soll der Gegenschlag folgen

(BLL)  Der ERC Lechbruck ist mit einer 3:6-Niederlage (1:2, 0:2, 2:2) gegen den EV Moosburg in das Achtelfinale der Eishockey-Landesliga gestartet. Im Lechparkstadion zeigte die Mannschaft von Paolo De Sousa und Andreas Ott phasenweise gutes Offensivspiel und enorme Moral im Schlussabschnitt, machte sich das Leben durch Kontergegentore und Strafzeiten jedoch selbst schwer.
Dabei begann die Partie ideal für die Hausherren: Bereits in der 2. Minute brachte Josef Bayrhof den ERC mit 1:0 in Führung. Die Flößer spielten druckvoll, erarbeiteten sich mehrere hochkarätige Chancen und hätten früh erhöhen können. Stattdessen nutzten die Gäste ihre Möglichkeiten eiskalt: Fabian Birner glich in der 7. Minute aus, ehe Nik Unuk in der 17. Minute sogar in Unterzahl zur 1:2-Führung traf. Lechbruck war optisch nicht die schlechtere Mannschaft, wurde aber mehrfach klassisch ausgekontert.
Im zweiten Drittel setzte sich dieses Muster fort. Der ERC drängte auf den Ausgleich, doch Moosburg blieb effizient. Kevin Aigner stellte in der 31. Minute auf 1:3, und nur Sekunden später erhöhte Adam Strakos in der 32. Minute auf 1:4. Zur Spielmitte lagen die Flößer damit deutlich zurück – ein Ergebnis, das den Spielverlauf nur bedingt widerspiegelte, denn die Chancen waren durchaus vorhanden, wurden aber nicht genutzt.
Im Schlussabschnitt zeigte Lechbruck dann eindrucksvoll, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Mit viel Tempo, Aggressivität und deutlich mehr Zug zum Tor starteten die Flößer eine Aufholjagd. Simon Maucher verkürzte in der 49. Minute im Powerplay nach Zuspiel von Richard Schratt auf 2:4, und nur eine Minute später brachte Mathias Schuster den ERC in der 50. Minute nach Vorarbeit von Schratt und Tyler Lepore auf 3:4 heran. Plötzlich war die Partie wieder völlig offen.
In den letzten zehn Minuten entwickelte sich ein regelrechter Sturmlauf auf das Moosburger Tor. Der Ausgleich lag mehrfach in der Luft, doch entweder fehlte das letzte Quäntchen Glück oder der Gästetorhüter war zur Stelle. Gleichzeitig nahmen sich die Lechbrucker durch Strafzeiten immer wieder selbst den Rhythmus und mussten wertvolle Zeit in Unterzahl überstehen.
In der Schlussphase nahm Co-Trainer Ott schließlich Torhüter Philipp Wieland zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis, um den Ausgleich zu erzwingen. Doch die Entscheidung fiel auf der anderen Seite: Mason Finley traf in der 60. Minute ins leere Tor zum 3:5, und kurz darauf stellte Stefan Gross ebenfalls in der 60. Minute den 3:6-Endstand her.
Damit führen die Gäste in der Best-of-Three-Serie mit 1:0. Für den ERC Lechbruck bedeutet das nun: Ein Sieg am Sonntag in Moosburg ist Pflicht, sonst endet die Saison.
Vorstand Manfred Sitter bleibt dennoch zuversichtlich: „Wir haben uns am Freitag das Leben selbst schwer gemacht. Ich habe Vertrauen in unsere Mannschaft. Das war es noch nicht. Wir werden in Moosburg alles dafür tun, um ein Entscheidungsspiel am Freitag in Lechbruck zu erzwingen.“
Unterstützung erhält das Team dabei von seinen Anhängern, die mit nach Moosburg reisen – ob im Teambus oder privat. Spielbeginn in der Clariant Arena ist am Sonntag um 17:15 Uhr. Jetzt gilt: Alles oder nichts für die Flößer.
 www.ihp.hockey    Samstag 21.Februar 2026  22:20 Uhr Bericht:     ERCL
Autor:     ms


pfrontenfalconsPfronten Falons
Miroslav Dobner trifft zum Auswärtssieg

(BLL)  Insgesamt dreizehn Tore bekamen die Zuschauer beim 1. Playoffspiel des TSV Trostberg gegen den EV Pfronten am Freitag Abend im Rainer-Roßmanith-Eisstadion zu sehen, ein Umstand der mehr die Fans, als die Trainer der beiden Mannschaften erfreut haben dürfte. Kurz nach Beginn der Begegnung mussten die Falcons wieder einmal in eigener Überzahl einen Gegentreffer hinnehmen, als Wayne Grapentine (Dvorak) aus spitzem Winkel zum 1:0 traf. Nach Ablauf der Strafzeit der Gäste zog Eugen Scheffer in der 9. Minute von der blauen Linie ab und erzielte den 1:1 Ausgleichstreffer. In der 12. Minute erneut Strafzeit gegen die Hausherren und nachdem die Ostallgäuer erst einen weiteren Unterzahltreffer durch Petr Dvorak (Zak/Grapentine) zum 2:1 hinnehmen mussten, nutzte Domenik Timpe (Decker/Scheffer) in Überzahl dann einen Abpraller zum erneuten Ausgleich. 40 Sekunden später brachte Ladislav Hruska auf Zuspiel von Edgar Simon mit einem satten Schuß die Falcons erstmalig in Führung. Nun waren es die Hausherren, die noch vor der ersten Pause in Überzahl zum 3:3 durch Michal Zak (Dvorak/Grapentine) trafen, ehe  das ereignissreiche 1. Drittel zu Ende ging. Aber auch im Zwischenabschnitt sollten die Zuschauer einiges geboten bekommen. Den Anfang machte Edgar Simon (Keller) der in der 23. Minute die Gäste wieder in Front brachte, ehe die Oberbayern durch einen Doppelschlag innerhalb 28 Sekunden durch die Treffer von Nico Roßmanith (Dvorak/Zak) und Dennis Ladigan (Wehle) auf 5:4 stellten. Trainer Andreas Schweinberger wechselte daraufhin die Torhüter und brachte Dominik Gimbel für Pascal Lorenz. In der 36. Minute beendete Filip Matejka die längste, knapp 8 Minuten währende torlose Phase des Spiels mit seinem Treffer zum 5:5. Mit diesem Zwischenstand ging es in das Abschlussdrittel, in dem Niklas Ditsch in der 43. Minute die Falcons wieder in Führung brachte, ehe die Chiefs durch Thomas Plenk in Überzahl in der 49. Minute zrückschlugen. Nach diesem Treffer konnten sich die Pfrontener trotz mehrminütiger Unterzahl schadlos halten. Die Begegnung ging nun in die entscheidende Phase und die Spannung war nahezu greifbar. Auf Seiten der Gäste sorgte Miroslav Dobner (Decker/Timpe) in der 56. Minute mit seinem Treffer zum 6:7 für großen Jubel. Nun waren die Trostberger gefordert, die nun auf den Ausgleich drängten, allerdings zunächst in Unterzahl agieren mussten. Nach Ablauf der Strafe erhöhten die Gastgeber noch einmal den Druck auf das Pfrontener Gehäuse, doch die Defensive der Falcons, um Schlussmann Gimbel hielt erfolgreich entgegen und sicherte sich den ersten Sieg der Playoffs. Erleichtert und erfreut zeigten sich auch die Verantwortlichen des EV Pfronten, die angesichts des wilden Spielverlaufs aber auch gleich auf die Euphoriebremse traten, "Wir können uns heute kurz über den Sieg freuen, aber wir haben erst einen wichtigen Schritt gemacht, jetzt sind wir am Sonntag gefordert. In den Playoffs ist vieles möglich, noch haben wir nichts erreicht", so das Fazit von Trainer Andreas Schweinberger und Co-Trainer Tobias Trinkner nach dem Auswärtssieg.
Strafzeiten: TSV Trostberg: 12 Minuten, EV Pfronten: 8 Minuten + 5 Minuten für Simon
 www.ihp.hockey    Samstag 21.Februar 2026  14:44 Uhr Bericht:     EVP
Autor:     jk

 
esvtuerkheimcelticsTürkheim Celtics
DEC Inzell - ESV Türkheim 2:5 (0:0/2:3/0:2) / Celtics bezwingen Inzell und legen im Viertelfinale vor

(BBZL)  Es war die erwartet schwere und intensive Partie. Doch am Ende spielen die ESV Türkheim Celtics ihre Stärken aus und gewinnen verdient mit 2:5. Die Celtics reisten mit vier Reihen ins über 200 km entfernte Berchtesgaden. Im Tor stand Michi Bernthaler. Inzell ging mit 16 Feldspielern in die Partie.
Das Spiel begann mit hoher Intensität und man merkte, dass sich zwei Bezirksliga-Topteams gegenüberstanden. Es wurde um jeden Zentimeter Eis gekämpft und es entwickelte sich von Anfang an eine hochklassige Partie. Nachdem die ersten fünf Minuten auf Augenhöhe waren, bekam Inzell etwas Übergewicht. Die schnellen Stürmer des DEC spielten sich einige hochkarätige Chancen heraus, doch Michi Bernthaler im Türkheimer Tor hielt, was es zu halten gab. Dazu verteidigten die Celtics mit allem, was sie hatten und konnten dennoch froh sein, in dieser Phase des Spiels nicht in Rückstand zu geraten. In den letzten 5 Minuten des ersten Spielabschnitts kam auch Türkheim wieder zu guten Möglichkeiten. Nach 20 Minuten ging es beim Spielstand von 0:0 zum ersten Mal in die Kabine.
Das zweite Drittel begann mit einer Überzahlsituation für die Celtics. Nur 32 Sekunden nach Wiederbeginn fasste sich Max Schorer ein Herz und zimmerte das Spielgerät nach Zuspiel von Fabian Guggemos und Florian Döring zum 0:1 in die Maschen. Kurz danach wanderte Maxi Sams auf die Strafbank. Inzell tat es in Überzahl Türkheim gleich und glich prompt zum 1:1 aus. Doch der ESVT steckte nicht auf und ging in Minute 26 durch Fabian Guggemos erneut in Führung. Nur gute zwei Minuten später kam es noch besser für die Celtics. Florian Döring ließ Freund und Feind hinter sich und versenkt seinen Alleingang zum 1:3. Doch die Inzeller Antwort folgte wieder prompt. Der ESVT konnte die Scheibe nicht klären und brachte sich selbst in Bedrängnis. Dies nutzten die Falken eiskalt zum 2:3 Anschlusstreffer. In der Folge hat Türkheim noch einige gute Möglichkeiten, den alten Abstand wieder herzustellen, doch ein weiterer Treffer sollte im zweiten Drittel nicht mehr fallen.
Im Schlussabschnitt nahmen die Celtics nun vollends das Heft in die Hand und waren nun näher am 2:4, wie Inzell am Ausgleich. Hinten verteidigte man jetzt konsequent und vorne spielte man sich aussichtsreiche Chancen heraus. Eine davon nutzte Max Schorer in der 54. Minute zum verdienten 2:4. Kurze Zeit später setzte Inzell alles auf eine Karte und nahm den Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Gleichzeitig saß Maxi Sams auf der Strafbank. Doch die Celtics überstanden die doppelte Unterzahlsituation schadlos. Endgültig den Deckel drauf machte schließlich Maxi Döring in der 58. Minute mit dem Empty Net Tor zum 2:5 Endstand.
Damit gehen die Celtics in der best of three Serie mit 0:1 in Führung. Spiel 2 steigt am morgigen Sonntag um 16:30 Uhr im Türkheimer Sieben-Schwaben-Stadion. Dann wollen die Celtics gemeinsam mit ihren Fans alles für den nächsten Sieg tun und ins Halbfinale einziehen. 
Torschüsse:
Inzell 26
ESVT 32
Strafzeiten:
Inzell 10 min
ESVT 12 min
Zuschauer: 214
 www.ihp.hockey    Samstag 21.Februar 2026  10:28 Uhr Bericht:     ESVT
Autor:     mu

  
         
NEWS Landesverbände  West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW  /  Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga
    
   

eisadlerdortmundEisadler Dortmund
Mund abputzen- weiter geht´s: Der Spielbericht zum 3. Playoff-Viertelfinalspiel Eisadler Dortmund vs. Dinslaken Kobras

(RLW)  Erwartungen sind subjektive Annahmen, Hoffnungen oder mentale Vorwegnahmen zukünftiger Ereignisse, Handlungen oder Entwicklungen. Sie dienen der Orientierung, können jedoch bei Diskrepanz zur Realität zu Enttäuschungen führen.
Dass an diesem Freitagabend nach dem Spiel gegen die Kobras aus Dinslaken und der unerwarteten 0:2 Heimniederlage die Enttäuschung bei den Spielern und Fans der Eisadler groß war, ist verständlich und hatte auch einen Namen: Mathis Kaiser. Der Gäste Goalie hatte einen Sahnetag und verhinderte mit vielen Glanzparaden den vorzeitigen Einzug der Dortmunder in das Halbfinale. Auf der anderen Seite fehlte den nicht schlecht spielenden Eisadlern die letzte Galligkeit im Abschluss und dann stand auch Fortuna – die römische Glücks- und Schicksalsgöttin – nicht auf der Dortmunder Seite.
Symbolisch für die 60 Minuten auf dem Eis war die Situation 40 Sekunden vor dem Ende der Partie. Konsta Jaakola wurde schön freigespielt und beim Ansetzen des Schusses rutscht er weg und dabei bricht sein Schläger. Es war ein „gebrauchter Tag“ für die Eisadler.
Dabei sah es am Anfang gar nicht so schlecht aus. Dortmund spielte die Scheibe kontrolliert nach vorne und kam schnell zu den ersten Torchancen. Aber auch Dinslaken versteckte sich nicht und kam immer wieder mit gefährlichen Kontern vor den Kasten der Eisadler. Nach 5 Minuten gab es dann die erste Zeitstrafe gegen die Kobras, aber außer einem Schlagschuss von Nolan Gardiner ergab das Überzahlspiel keine weitere Chance. Dinslaken verteidigte weiterhin geschickt und setzte immer wieder bissige Konter. Außer ein paar Distanzschüssen gelang in dieser Phase des Spiels auf der Dortmunder Seite immer weniger und man verlor die spielerische Linie. Man verzettelte sich zu viel in den Zweikämpfen, anstatt den Puck schnell durch die eigenen Reihen laufen zu lassen. Torlos ging es in die erste Drittelpause, in der eine junge Eisläuferin großen Beifall für ihren starken Auftritt erhielt.
Den erhielt auch Corvin Rosenthal, der kurz nach Beginn des zweiten Drittels zwei gute Einschussmöglickeiten hatte. Zunächst mit einer schönen Einzelleistung in der 23. Minute und dann kurz danach, in einem Zusammenspiel mit Konsta Jaakola. Aber die Kobras kamen mit giftigen Kontern immer wieder vor das Dortmunder Tor. So auch in der 26. Minute, als ein Dinslakener frei auf das Gehäuse von EAD Goalie Christoph Oster zulief und dieser jedoch den Schuss parieren konnte. Kurz danach eine schöne Einzelleistung von Kevin Trapp, der jedoch am gegnerischen Torwart scheiterte. Zur Mitte des zweiten Drittels wurden die Dortmunder Fans ruhiger und der Gästeblock lauter. Inzwischen waren die Erwartungen nach dem deutlichen 9:1 im zweiten Playoffspiel deutlich gedämpft und man ahnte bereits, dass das heute ein enges Spiel bis zum Schluss werden wird. Auch eine zweite Zeitstrafe gegen Dinslaken nach gespielten 30 Minuten brachte keine Wendung. Es lief in dieser Phase wenig zusammen und die Unzufriedenheit bei den Eisadlern wuchs an. Ausdruck dessen war ein Wutausbruch von Maik Klingsporn, der den Schläger gegen das Plexiglas drosch. Kurz danach liefen sich auf dem Eis zwei Dortmunder Spieler um. Leidtragender war Thomas Lichnovsky, der zunächst den Helm und dann die Kontrolle verlor, als er verärgert seinen Schläger auf die Bank schmiss. Nein – es lief jetzt nicht rund auf der EAD Seite. Anstatt eines 6-Gänge Menus gab es einfache Hausmannskost. So ging man erneut ohne Torerfolg in die zweite Drittelpause. Auf den Rängen, die mit 2.213 Zuschauern gut gefüllt waren, sah man inzwischen in ratlose Gesichter.
In das letzte Drittel kamen die Eisadler zunächst gut rein und erspielten sich einige Torchancen, die aber der Gäste Goalie zunichte machte. Das Tor schien wie vernagelt zu sein. Und dann kam in der 47. Minute schließlich das, was schon länger in der Luft lag. Die Dortmunder bekommen den Puck nicht aus der Verteidigungszone heraus und ein Dinslakener Spieler überwindet Christop Oster – 0:1. Kurz danach Bully vor dem Tor der Kobras, daraus erfolgt ein Konter und das 0.2. (50.) Es folgten wütende Angriffe der Dortmunder, doch auch ein erneutes Powerplay, ein Dinslakener musste in der 53. Minute auf der Strafbank Platz nehmen, brachte keinen Erfolg. Auf der Uhr waren noch 3:36 Minuten zu spielen, als sich für Dortmund noch einmal eine riesen Chance auftat. Doch selbst aus kürzester Distanz konnte man den Puck nicht in das Tor der Kobras einnetzen. Eine anschließende Rauferei endete für 2 Dinslakener und auf Dortmunder Seite für Tim Brazda auf der Strafbank. Jetzt kam noch einmal die Unterstützung der EAD Fans, aber auch ein „Hinein-Hinein“ brachte keinen Erfolg an diesem „gebrauchten Tag“ aus Dortmunder Sicht. Was folgte war ein zerbrochener Schläger (siehe oben) und ein letztes Ertönen der Sirene – AUS!
Enttäuscht verschwanden die Eisadler schnell in der Kabine, während auf der anderen Seite die Dinslakener mit ihrem Anhang diesen unerwarteten, aber nicht unverdienten Sieg feierten. Im Mittelpunkt stand dabei der Gäste Goalie, der herausragend gehalten hatte. Über 40 Schüsse gaben die Dortmunder auf sein Tor ab, aber überwinden konnten sie ihn an diesem Tag nicht.
Stimmen zum Spiel:
Matthias Potthoff (sportlicher Leiter EAD): Es war ein typisches „Do or Die“-Spiel, in dem Dinslaken noch einmal alles aus sich herausgeholt hat und wir vor dem Tor die letzte Galligkeit haben vermissen lassen. Die Mannschaft hat sich viele Chancen erspielt, aber wenn man letztendlich so viele Möglichkeiten liegen lässt, ist das auch ein Stück weit Unfähigkeit. Uns hat der letzte Biss gefehlt, hier und heute ins Halbfinale zu kommen. Ich erwarte am Sonntag eine entsprechende Reaktion der Mannschaft und bin mir auch sicher, dass wir dann im Abschluss wieder entschlossener sind.
Ben Busch: Selbst nach dem 0:2 habe ich immer noch an eine Wendung des Spiels geglaubt, da wir spielerisch besser waren. Aber es hat an diesem Tag nicht sein sollen. Jetzt fahren wir mit einer Menge Wut im Bauch nach Dinslaken um am Sonntag dann mit einem Sieg den Einzug in das Halbfinale zu erreichen.
Vorschau: Bereits am Sonntag (22.02.2026, 19:00 Uhr) findet das vierte Playoffspiel in Dinslaken statt. Die Eisadler hoffen auf die zahlreiche Unterstützung ihrer Fans, um in der Schlangenhöhle den Einzug in die nächste Runde perfekt zu machen. Einen Sonderbus wird es zu diesem Spiel nicht geben. Lasst uns gemeinsam positiv die nächste Aufgabe angehen und gestärkt aus diesem Abend rausgehen. So wie es die EAD Fans zur späten Stunde noch nach dem Spiel im Briefkästchen mit ihrem Gesang getan haben: „Immer weiter immer weiter, immer weiter EAD –immer weiter immer weiter, bis wir ganz oben steeehn.“„It´s Playoff Time - let´s get ready to RUMBLE!“
Spieledaten
Eisadler Dortmund vs. Dinslakener Kobras 0 : 2 (0:0) (0:0) (0:2)
Torfolge: 46:13 0:1 DIN Nemec, 49:47 0:2 DIN Giannini
Zuschauer. 2.213
Strafminuten: Dortmund: 2 Minuten Dinslaken: 10 Minuten
Kader EAD:Tor: #1 Oster, #33 Brunnert -Verteidigung: #12 Lauer, #32 Schmitz, #57 Klingsporn, #67 Dreschmann, #70 Ortwein, #77 Bergstermann, #94 Cohut – Angriff: #14 Busch, #16 Kronhardt,#17 Rosenthal, #40 Gardiner, #41 Trapp, #63 Laakso, #65 Brazda, #69 Lichnovsky, #75 Jaakola, #80 Moyer, #88 Panov
Trainer: Jeff Job
 www.ihp.hockey    Samstag 21.Februar 2026  18:27 Uhr Bericht:     EAD
Autor:     rr ff

 
ratingenRatinger Ice Aliens
Shut-out, 7 Torschützen, Halbfinale!

(RLW)  Ein am Ende deutlicher 7:0- Erfolg gegen die Grizzlys Bergkamen führte die Ice Aliens gestern in das Halbfinale der Regionalliga West. Im ersten Drittel war es ein ausgeglichenes Spiel, Linus Schwarte konnte sich mehrfach auszeichnen. Brooklyn Beckers brach das Unentschieden mit seinem Treffer zum 1:0. Alexej Dmitriev ließ noch im ersten Drittel das 2:0 folgen. Im zweiten Abschnitt gaben die Ratinger die Schlagzahl vor. Toni Lamers und Josh LeBlanc erhöhten auf 4:0. Ende des zweiten Durchgangs konnte Josh nach einem von den schwachen Schiedsrichtern ungeahndeten Ellbogencheck mit blutender Gesichtswunde und Gehirnerschütterung das Spiel nicht fortsetzen. Im letzten Drittel war die Luft ein wenig raus. Ratingen verwaltete das Spiel, Tobias Fischer, Vikke Terho und Philipp Seckel trafen noch zum 7:0- Endstand.
Cheftrainer Frank Gentges bilanzierte die drei Spiele:
"Über die gesamte Serie haben die Jungs offensiv viel zu viele Chancen liegen lassen und defensiv viel zu viele Chancen dem Gegner gegeben. Torwart Linus Schwarte war in allen Spielen absolut stark und konnte auch zwei Shut-Outs verbuchen. Schlussendlich haben wir die Serie souverän gewonnen, aber wir haben gegen den Tabellensiebten gespielt und im Halbfinale gegen Dortmund reicht das so natürlich auf keinen Fall."
Der Halbfinalgegner steht noch nicht fest, Dortmund muss Sonntag gegen Dinslaken in Spiel 4. Es wird aber Dortmund oder Diez-Limburg werden und die Heimspiele sind auf den 27.02. und 06.03., jeweils um 20:00 Uhr, datiert. Wir informieren in der kommenden Woche darüber.
 www.ihp.hockey    Samstag 21.Februar 2026  15:30 Uhr Bericht:     RIA
Autor:     us

  
          
NEWS Frauen 

Nationalmannschaft  /  Bundesliga - Landesverbände  /  Nachwuchs
   
     
 
FASSBerlinFASS Berlin
FASS holt gegen den Meister zwei Punkte

Etwas überraschend, aber hochverdient holten die Frauen von FASS Berlin gegen Titelverteidiger EC Hannover Indians zwei Punkte. 2:1 (0:0/0:1/1:0) nach Penaltyschießen hieß es nach 60 spannenden Minuten.
FASS ging als Außenseiter in das Spiel gegen den Titelverteidiger, dennoch würden sie es den Indians nicht leicht machen. 13 Feldspielerinnen standen FASS zur Verfügung, Hannover war mit elf Feldspielerinnen angereist. Starttorhüterinnen waren Mia Warluks bei FASS und Maja Dyck bei den Indians.
Die Indians hatten die ersten Angriffe, dann kam aber auch FASS zu guten Chancen. Das Drittel endete torlos, die Indians hatten dabei leichte Vorteile.
Auch im 2. Drittel taten sich die Indians schwer, FASS hingegen hatte die ersten guten Chancen. Ausgerechnet nach einer dieser Chancen gingen die Gäste in Führung, Pia Szawlowski traf in der 26. Minute. Beide Teams hatten bis zur Pause weitere Chancen, doch auch Powerplays, darunter 68 Sekunden ein doppeltes der Indians, brachten keine Tore und so stand es nach 40 Minuten 0:1.
FASS gab nicht auf und die Indians versuchten das Spiel zu entscheiden. Nach 48 Minuten hatten die Gäste Glück, ein Schuss landete am Pfosten. Zwei Minuten vor den Ende fiel doch noch der Ausgleich. Vanessa Wartha-Gasde zog ab und von der Torhüterin prallte der Puck ins Tor. Bei diesem Ergebnis blieb es und so ging es in ein Penaltyschießen.
Hier stand es nach den ersten drei Schützinnen 1:1, Lisa Idschok für FASS und Bettina Sellmann für Hannover verwandelten ihre Penalty. Im zweiten Pärchen der Verlängerung traf Lena Noske und so holte FASS den zweiten Punkt.
Der Einsatz stimmte bei den Weddingerinnen und sie hatten auch viele gute Torchancen. Am Ende stand ein verdientes 1:1 nach 60 Minuten und im Penaltyschießen hatte FASS eine bessere Schützin mehr.
Ein Spiel steht für FASS noch an, am 21. März kommt die EC Bergisch Land ins Erika-Heß-Eisstadion, Spielbeginn ist um 19:00 Uhr.
Schiedsrichter: P. Höhn, F. Möller
Strafen: FASS 8 (2/4/2), ECH 8 (0/6/2)
Tore:
0:1 (25:41) P. Szawlowski (J. Voith, B. Sellmann);
1:1 (57:15) V. Wartha-Gasde (A.-M. Plaumann, L. Idschok);
2:1 (60:00) L. Noske PS
 www.ihp.hockey    Samstag 21.Februar 2026  22:41 Uhr Bericht:     NIS
Autor:     ns

   
  Sonntag 22.Februar 2026
10:05 Uhr
   
Informationen:
Ergebnisse: 
  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
   
Bericht:
Autor:
  
IHP  
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