IHP NachrichtenDienstag 24.Februar 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Personalien, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte vom Wochenbeginn mit insgesamt 17 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Baden-Württemberg-Liga, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Blau-weißer Start ins Familienleben: Dresdner Eislöwen gestalten neues Familienzimmer auf der Geburtsstation (DEL) Wo neues Leben beginnt, entsteht mehr als ein medizinischer Moment – es entsteht Familie. Mit einem neu gestalteten Familienzimmer auf der Geburtsstation setzt das Klinikum ein sichtbares Zeichen für moderne, familienorientierte Geburtshilfe – und unterstreicht zugleich seine enge Verbundenheit mit den Dresdner Eislöwen als sportlichem Spitzenteam der Stadt, die das Projekt aktiv unterstützt und gestalterisch geprägt haben. Das Zimmer präsentiert sich ganz im blau-weißen Stil der Eislöwen: Liebevolle Details verbinden Sport und Familie, das Maskottchen des Vereins zwinkert von Wänden und Schränken, kleine Eislöwen-Goodies begrüßen die frischgebackenen Eltern. So entsteht eine Atmosphäre, die Wärme, Regionalstolz und sportlichen Teamgeist vereint – und die enge Verbundenheit zwischen dem städtischen Klinikum und der Dresdner Sportgemeinschaft sichtbar macht. In einer Zeit, in der werdende Eltern sehr bewusst entscheiden, wo ihr Kind zur Welt kommen soll, gewinnen neben medizinischer Qualität individuelle Betreuung und eine familienfreundliche Umgebung an Bedeutung. Das Klinikum verbindet beides – hohe fachliche Expertise mit einer wohnlichen, familiären Atmosphäre. „Die Geburt eines Kindes ist einer der prägendsten Momente im Leben. Unser Anspruch ist es, medizinische Kompetenz mit echter menschlicher Nähe zu verbinden. Das neue Familienzimmer schafft einen geschützten Raum für Bindung und gemeinsames Ankommen – und unterstreicht unser Selbstverständnis als familienorientierte Geburtsklinik“, betont Petra Vitzthum, Pflegedirektorin des Klinikums. Auf der Wochenstation stehen nun insgesamt sieben Familienzimmer zur Verfügung. „Gerade in den ersten Stunden nach der Geburt werden entscheidende Grundlagen für die Eltern-Kind-Bindung gelegt. Wenn Familien gemeinsam zur Ruhe kommen können, stärkt das Sicherheit und Vertrauen – genau das möchten wir hier ermöglichen“, erklärt Marie Kokel, Hebamme auf der Geburtsstation. „Für uns als Dresdner Eislöwen ist dieses Engagement eine echte Herzensangelegenheit. Als regional verwurzelter Club übernehmen wir Verantwortung über den Sport hinaus. Mit dem Familienzimmer erweitern wir unsere bestehende Kooperation und setzen ein weiteres Zeichen dafür, wie viel man gemeinsam erreichen kann. Familien sind das Fundament unserer Gesellschaft – und auch für mich persönlich ist das Klinikum ein ganz besonderer Ort, denn ich hatte das große Glück, dass hier eines meiner Kinder zur Welt kam. Auch unsere Fans können hier einen der wichtigsten Tage ihres Lebens erleben. Wenn wir dazu beitragen können, dass dieser Start noch ein Stück besonderer wird, passt das perfekt zu unserem Anspruch, gemeinsam stark zu sein“, sagt Maik Walsdorf, Geschäftsführer der Dresdner Eislöwen. Mit dem neuen Familienzimmer baut das Klinikum gemeinsam mit einem sportlichen Aushängeschild der Region sein Profil als moderne, familienorientierte Geburtsklinik weiter aus – und zeigt, dass Teamgeist nicht nur auf dem Eis, sondern auch beim Start ins Familienleben zählt.
Eisbären RegensburgNIEDERLAGE BEIM SCHLUSSLICHT – EISBÄREN VERLIEREN 3:7 GEGEN ESVK / Drei schnelle Gegentreffer im Mitteldrittel bringen Regensburg in Kaufbeuren auf Verliererstraße (DEL2) Am Ende zu deutlich fiel die 3:7-Niederlage (1:1/0:4/2:2) des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg auswärts beim ESV Kaufbeuren aus. Doch nach einem zweiten Drittel, in dem die Gäste vor 2260 Fans in der Energie-Schwaben-Arena wenig Zugriff aufs Spiel fanden und sich so insgesamt vier Gegentore, davon drei binnen nur zwei Minuten, einfingen, ging es letztlich ohne Punkte auf die Heimreise in die Domstadt. Ohne den pausierenden Stammtorhüter Jonas Neffin angetreten, für ihn startete Konrad Fiedler, fehlten den EBR auch ihr Kapitän Nikola Gajovský kurzfristig kränkelnd sowie die weiteren Angreifer Bryce Kindopp (überzählig), Marks Jirgensons (Einsatz im DNL-Team), Lukas Krieger (verletzt) und Noel Saffran. Verteidiger Max Merkl rückte daher in die Offensive. Die Rot-Weißen starteten gut, gingen nach sieben Minuten durch Topscorer Corey Trivino in Überzahl mit 1:0 in Führung. Doch ebenfalls im Powerplay antworteten die Ostallgäuer postwendend und glichen durch Nikolaus Heigl kurz darauf zum 1:1 aus (10. Minute). Dieser Zwischenstand hatte bis zur 31. Minute Bestand – mit dem 2:1 des ESVK durch Neuzugang Travis Turnbull (31.) begannen dann aber 119 Sekunden zum Vergessen: Innerhalb kürzester Zeit erhöhten Alec Zawatsky bei angezeigter Strafe gegen die Eisbären auf 3:1 (52.) und Pavels Nikitins anschließend gar auf 4:1 (53.). Als kurz vor der zweiten Pause abermals Turnbull in Überzahl traf (40.) und auf 5:1 stellte, war die Entscheidung gefallen. Im Schlussabschnitt legten die Ostallgäuer durch Max Kislinger (44.) und erneut Heigl (46.) noch zwei Tore und schraubten den Spielstand auf 7:1. Den Schützlingen von EBR-Coach Peter Flache gelangen anschließend noch zwei Ehrentreffer durch Donát Péter (55.) und Samuel Payeur (56.). Am Ende hatten die Oberpfälzer zwar insgesamt ein Chancenplus zu verzeichnen, gingen aber leer aus. Ihr nächstes Heimspiel bestreiten sie am kommenden Freitag, 27. Februar, ab 20 Uhr in der Donau-Arena gegen die Wölfe des EHC Freiburg. Tickets gibt es unter www.ebr.live. Einen Video-Nachbericht inklusive Interview mit Verteidiger Pascal Zerressen gibt es auf der offiziellen Facebook-Seite der Eisbären! Nachbericht Mit im Vergleich zum 4:3-Derby-Heimsieg nach Penaltyschießen über Weiden zwei Tage zuvor leicht verändertem Kader ging Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg in sein Auswärtsspiel beim Tabellenschlusslicht ESV Kaufbeuren. So erhielt Stammkeeper Jonas Neffin eine Pause, für ihn rückte vor 2260 Fans in der Energie-Schwaben-Arena Konrad Fiedler zwischen die Pfosten – Cole Danielsmeier war der Ersatzgoalie. Verteidiger Max Merkl rückte derweil in den Sturm, wo Kapitän Nikola Gajovský kurzfristig krank passen musste. Ferner fehlten die Angreifer Bryce Kindopp (überzählig), Marks Jirgensons (Tor beim 2:1-Heimsieg der DNL-Mannschaft über Tölz), Lukas Krieger (verletzt) und Noel Saffran. Die Domstädter kamen gut ins Spiel und hatten früh ein Übergewicht. Bereits nach 30 Sekunden traf der freigespielte Sean Giles so aus dem Slot nur das Aluminium. Mehr Glück hatte einige gute Chancen später Corey Trivino in Überzahl: Dem Topscorer prallte ein abgeblockter Distanzschuss von Jakob Weber genau vor die Füße und er überwand Heimkeeper Cody Porter zum frühen 1:0 für Regensburg (7. Minute). Doch die Antwort des Tabellenschlusslichts, das am Freitag bereits Topteam Kassel deutlich geschlagen hatte (6:2), folgte prompt: Im Powerplay erzeugten sie viel Druck auf das Tor von Fiedler – ein scharfer Schlenzer von Travis Turnbull landete über Umwege dann direkt auf dem Schlägerblatt von Nikolaus Heigl, der sofort zum 1:1-Ausgleich abzog (10.). Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Eisbären zahlreiche, teils beste Möglichkeiten liegen ließen: So fand etwa Trivino mit einem Onetimer seinen Meister im starken Porter (11.), wenig später scheiterten Alex Berardinelli, Constantin Ontl und Samuel Payeur mit einer Dreifachchance binnen weniger Sekunden (12.). Aber auch Fiedler bekam einiges zu tun und bewahrte seine Vorderleute mit seinen Paraden vor einem Rückstand. Zwei Minuten zum Vergessen Im zweiten Durchgang sollte ihm das aber schon bald nicht mehr gelingen. Zwar hatte Regensburg zunächst in Überzahl noch Pech, dass diverse brandgefährliche Abschlüsse nicht zu abermaligen eigenen Führung reichten (ab 24.) – mehrfach trudelte der Puck sogar auf der Torlinie neben oder hinter Porter, überquerte diese aber nie. Doch vom Powerplay abgesehen wirkten die Ostallgäuer nun aktiver und wacher. Einen Unterzahl-Konter hätte Vadim Schreiner beinahe bereits zum 2:1 für Kaufbeuren genutzt (26.), doch Fiedler war auf dem Posten. Kaufbeurens hochkarätiger und erfahrener Neuzugang Travis Turnbull scheiterte anschließend ebenfalls am EBR-Goalie (29.). Doch wenig später war Turnbull dann doch erfolgreich: Er schaltete nach einem Missverständnis in der Eisbären-Hintermannschaft am schnellsten, schnappte sich den freiliegenden Puck, nutzte die kurzzeitige Verwirrung seiner Gegner und netzte zum 2:1 ein (31.). Für die Gäste war dies der Startschuss in 119 Sekunden zum Vergessen, die die Vorentscheidung brachten. Denn nur 72 Sekunden später tauchte ESVK-Angreifer Alec Zawatsky völlig frei vor Fiedler auf, scheiterte mit dem ersten, verwandelte aber den zweiten Abschluss zum 3:1 (32.). Und wiederum nur 47 Sekunden darauf nutzte Pavels Nikitins eine vergleichbare Situation gar zum 4:1 für die Buron Joker: Auch er tauchte unbedrängt vor Fiedler auf und schob letztlich ein (33.). Die Domstädter kamen in der Folge ihrerseits wieder zu besseren Chancen, insbesondere abermals in Überzahl. Doch den nächsten Treffer markierten abermals die Hausherren – und wieder war es der überragende Turnbull, der kurz vor der zweiten Pause mit seinem 5:1 endgültig den Sack zumachte – im Powerplay kam er völlig unbedrängt im Slot zum Abschluss (40.). Auch nach Wiederbeginn hatten die Eisbären schnell erste gute Einschussmöglichkeiten. Aber wieder netzten die Kaufbeurer stattdessen ein. Max Kislinger vollendete eine schöne Kombination zum 6:1 (44.). Als kurz darauf dann Heigl gar auf 7:1 stellte (46.), drohte den EBR ihre deutlichste Niederlage der bisherigen Saison. Diese wollten das Ergebnis aber unbedingt noch etwas erträglicher gestalten – zwar vergaben zunächst Berardinelli, Ontl und Payeur (48.) sowie David Morley (50.) noch gute Chancen, doch eine Direktabnahme von Donát Péter verkürzte dann doch noch auf 2:7 (55.). Den 3:7-Endstand besorgte schließlich Payeur, der einen wuchtigen Distanzschuss von Jakob Weber unhaltbar an Porter vorbei abfälschte (56.). Trotz der Niederlage blieben die Oberpfälzer Sechste in der DEL-2-Tabelle (75 Punkte), Kaufbeuren (jetzt 40) kann den 14. und letzten Platz ohnehin auch rechnerisch nicht mehr verlassen. Für die Eisbären geht es mit einem wichtigen Heimspiel weiter: Am kommenden Freitag, 27. Februar, empfangen sie ab 20 Uhr die Wölfe des EHC Freiburg in der Donau-Arena. Tickets gibt es unter www.ebr.live. Statistik ESV Kaufbeuren – Eisbären Regensburg 7:3 (1:1/4:0/2:2) Freitag, 22. Februar 2026 – Energie-Schwaben-Arena – Beginn: 17 Uhr. Aufstellungen Kaufbeuren: Cody Porter (60:00 Minuten), Daniel Fießinger und Rihards Babulis (alle Tor) – Jonny Tychonik, Paul Mayer, Nicolas Appendino (A), Bernhard Ebner (C), John Rogl und Fabian Koziol (alle Abwehr) – Brent Raedeke, Tyson McLellan (2 Strafminuten), Travis Turnbull, Alec Zawatsky, Nikolaus Heigl, Vadim Schreiner, Florian Reinwald, Maximilian Hadraschek (2), Pavels Nikitins (2), Jonas Fischer, Maximilian Kislinger und Vincent Schlenker (2/alle Sturm). – Trainer: Leif Carlsson (Headcoach) sowie Sebastian Osterloh (Assistent). Regensburg: Konrad Fiedler (60:00 Minuten) und Cole Danielsmeier (beide Tor) – Sean Giles, Guillaume Naud, Pascal Zerressen (A), Nick Mähler, Patrick Demetz (2 Strafminuten), Marian Bauer und Jakob Weber (alle Abwehr) – Pierre Preto, Corey Trivino (C), David Morley, Kevin Slezak, Donát Péter, Jeremy Bracco, Alexander Berardinelli, Samuel Payeur, Constantin Ontl (A), Aleandro Angaran (2), Yuma Grimm (2) und Maximilian Merkl (alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent). Strafminuten: Kaufbeuren 8 – Regensburg 6 (+ Tor für Kaufbeuren bei angezeigter Strafe gegen die EBR). Zuschauer: 2260 (Energie-Schwaben-Arena Kaufbeuren). Schiedsrichter: Aleksander Polaczek und Jeroen Klijberg (beide Hauptschiedsrichter) sowie Simon Hintermeier und Yannik Koziol (beide Linesperson). Tore 1. Drittel: 0:1 (7. Minute/PP1) Corey Trivino (Jakob Weber, Alexander Berardinelli); 1:1 (10./PP1) Nikolaus Heigl (Travis Turnbull, Jonny Tychonik); 2. Drittel: 2:1 (31.) Travis Turnbull (Brent Raedeke); 3:1 (32.) Alec Zawatsky (Vadim Schreiner, Nikolaus Heigl); 4:1 (33.) Pavels Nikitins (Nicolas Appendino, Jonas Fischer); 5:1 (40./PP1) Travis Turnbbull (Nikolaus Heigl, Jonny Tychonik); 3. Drittel: 6:1 (44.) Maximilian Kislinger (Maximilian Hadraschek, Travis Turnbull); 7:1 (46.) Nikolaus Heigl (Rio Kaiser, Vadim Schreiner); 7:2 (55.) Donát Péter (Jeremy Bracco, Pascal Zerressen); 7:3 (56.) Samuel Payeur (Jakob Weber, Constantin Ontl). Neuer Tabellenplatz: Kaufbeuren 14. Rang (40 Punkte aus 48 Spielen/zuvor 14.) – Regensburg 6. Platz (75 Zähler aus 48 Partien/vorher 6.).
Starbulls RosenheimDoppelpack von Scott Feser beim 5:1-Heimsieg gegen Freiburg (DEL2) Im Heimspiel gegen den EHC Freiburg am 48.Spieltag der DEL2 behielten die Starbulls Rosenheim mit 5:1 die Oberhand. Vor 3.648 Zuschauer im ROFA-Stadion brachte Dominik Tiffels die Grün-Weißen im ersten Drittel in Führung. Im zweiten Spielabschnitt schalteten die Starbulls einen Gang nach oben. Scott Feser und Lewis Zerter-Gossage fanden mit ihren Toren die richtige Antwort auf den zwischenzeitlichen Freiburger Ausgleich. Feser legte im Schlussdrittel im Powerplay noch einen zweiten Treffer nach und Ville Järveläinen stellte mit einem Empty-Net-Tor den Endstand her. Vier Spielrunden vor Hauptrundenende haben die Starbulls Rosenheim damit ihre komfortable Position als Tabellendritter mit neun Punkten Vorsprung auf Verfolger Ravensburg und elf Zählern Puffer auf den Tabellenfünften Bietigheim Steelers souverän behauptet. Trotzdem hatte Cheftrainer Jari Pasanen am Sonntagabend nach Spielende Sorgenfalten im Gesicht. Denn mit Jordan Taupert und Lewis Zerter-Gossage mussten gleich zwei seiner Stürmer die Partie verletzungsbedingt vorzeitig beenden, ob längerfristige Ausfälle drohen war nach Spielschluss zunächst völlig offen. Wie schon am Freitag beim 3:2-Sieg nach Shootout in Ravensburg fehlten auf Rosenheimer Seite die angeschlagenen Förderlizenspieler Leon van der Linde und Sebastian Zwickl sowie der noch auf Neu-Nachwuchs-Stippvisite in seiner finnischen Heimat weilende Teemu Pulkkinen. Das Starbulls-Tor hütete im drittletzten Hauptrunden-Heimspiel Christopher Kolarz, Oskar Autio nahm als Backup auf der Bank Platz. Im ersten Drittel nutzten die anfangs spielerisch abgeklärt auftretenden Hausherren eine kurze Druckphase zum Führungstreffer. Der von Dominik Tiffels aus halbrechter Position vor das Tor gebrachte Puck wurde von Alexander De Los Rios in harter Bedrängnis durch Scott Feser abgefälscht und kullerte am irritierten Torwart Patrik Cerveny vorbei über die Linie (8.). Luigi Calce und Feser hatten Chancen zu weiteren Treffer, ehe es einen Bruch im Rosenheimer Spiel gab, den die Gäste jedoch nicht nutzen konnten. Lynden McCallum fuhr frei auf das Tor von Christopher Kolarz zu, schoss aber knapp rechts vorbei (12.), danach rettete der Keeper mit einigen guten Taten die grün-weiße Führung in die erste Pause. „Es war grausam zu gucken, wie schlecht wir gespielt haben. Es hat mich überrascht, dass man um diese Jahreszeit in der Kabine noch laut werden muss“, sagte Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen, der mit dem Auftritt der Seinen im zweiten Spielabschnitt dann aber zufrieden war. Die ersten Spielsequenzen nach Wiederbeginn zeigten sich allerdings noch sehr zerfahren. Und den zuletzt stabil punktenden und daher berechtigt auf Tabellenrang zehn und die Pre-Playoff-Qualifikation spekulierenden Gästen gelang der Ausgleichstreffer. Nikolas Linsenmaier mogelte einen von der Bande zurückprallenden Puck in das von Kolarz theoretisch zu-, aber praktisch nicht wirklich dichtgemachte kurze Eck – 1:1 (25.). Die Starbulls schalteten sofort einen Gang nach oben. Lukas Laub scheiterte aus Nahdistanz an Gästekeeper Cerveny und schob Momente später die Scheibe am leeren Tor vorbei (26.). Scott Feser brachte die Grün-Weißen verdient wieder in Führung, der Topscorer profitierte von der hervorragenden Vorarbeit von Lewis Zerter-Gossage und hebelte einen feinen Querpass aus kurzer Distanz in den linken Giebel (32.). Zerter-Gossage selbst erhöhte auf 3:1, nachdem Charlie Sarault allein auf Cerveny zufuhr, statt selbst abzuschließen aber raffiniert durch die eigenen Beine auf seinen nachfahrenden Mitspieler zurücklegte (35.). Fast hätten die Gastgeber in Unterzahl noch nachgelegt, aber Feser scheiterte bei einem Alleingang am Torwart und Zerter-Gossage am Pfosten – den Abpraller bugsierte der Schütze des dritten Rosenheimer Treffers dann mit der Hand ins Netz, der vermeintliche Treffer konnte deshalb natürlich keine Anerkennung finden (36.). Gleich in der ersten Minute des Schlussabschnitts fiel Freiburgs Topscorer Fabian Ilestedt unglücklich in die Beine von Lewis Zerter-Gossage, der danach nicht weiterspielen konnte. Erneut musste Jari Pasanen die Reihen umstellen. Seine Mannschaft nutzte schließlich ihr einziges Überzahlspiel der Partie zum vorentscheidenden 4:1: Scott Feser zog aus der Halbdistanz reaktionsschnell ab und traf flach ins rechte Eck (44.). Die Gäste hingegen ließen vier Überzahlminuten im zweiten und zwei Powerplayminuten im letzten Drittel ungenutzt. Zwei Minuten vor Spielende nahm Freiburgs Headcoach Juraj Faith seinen Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Die Maßnahme war aber bereits wieder beendet, bevor sie fruchten konnte. Denn das Anspiel in der Rosenheimer Zone gewannen die Gastgeber und Ville Järveläinen traf aus 50 Metern ins verlassene Gästegehäuse zum 5:1-Endstand. (59.).
EV FüssenHeimsieg gegen Höchstadt bringt Sprung auf Platz 11 (OLS) Der EVF hat am vorletzten Spieltag erstmals einen Platz in den Pre-Playoffs eingenommen. Durch ein 5:2 (1:2, 1:0, 3:0) gegen Höchstadt wurden Stuttgart und Riessersee in der Tabelle überholt. Nun hat man es am Freitag in Erding selbst in der Hand, die Qualifikation zu schaffen. Zwei Punkte würden aus diesem Auswärtsspiel sicher reichen. Es waren gerade 32 Sekunden gespielt, als Simon Boyko der gegnerischen Abwehr enteilte und auf 1:0 für Füssen stellte. Straub scheiterte mit einem guten Schuss, ein vermeintlicher zweiter Treffer wurde nach Videobeweis nicht anerkannt, weil das Gästegehäuse verschoben war. Irgendwie nahm das dem EVF den Anfangsschwung und plötzlich stand es 1:1 durch einen verdeckten Schuss von Niklas Hane. Damit nicht genug, im Anschluss musste man sich einer vierminütigen Unterzahl wegen hohen Stocks erwehren. Das gelang auch, dennoch stellten die Alligators kurz darauf auf 1:2 durch Roman Zap, als sie einfach zu viel Platz im Füssener Drittel hatten. Ein Überzahlspiel brachte dem Eissportverein zu Beginn des zweiten Drittels den schön herausgespielten Ausgleich durch Ondrej Zelenka. Nun entwickelte sich ein offenes Spiel, bei welchem sich Timotej Pancur immer wieder auszeichnen konnte. Der EVF hatte aber auch Pech mit zwei Pfostentreffern durch Linden und Boyko. Im Powerplay hatte Höchstadt gute Chancen, um wieder in Führung zu gehen, die Defensive der Füssener hielt aber. Im eigenen Überzahlspiel konnte man sich kurz darauf auch nicht entscheidend in Szene setzen. Das Schlussdrittel musste die Entscheidung bringen. Höchstadt hielt trotz kleinen Kaders voll dagegen und setzte durch Rypar die Scheibe ebenfalls ans Gestänge. Kurz darauf wurde der Füssener Druck aber zu groß und Bauer Neudecker markierte das erlösende 3:2. Nun mussten die Gäste mehr riskieren und der EVF kam vermehrt zu Chancen. Vincent Wiedemann und Tim Flammann stellten innerhalb von eineinhalb Minuten auf 5:2 und sorgten damit für die Entscheidung. Denn die Alligators konnten nicht mehr zulegen, auch wenn sie bis zum Ende kämpften, auch noch den Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers brachten. Der wichtige Sieg ging an Füssen. Beide Teams liegen nun punktgleich und können am letzten Spieltag aus eigener Kraft in die Pre-Playoffs einziehen. Tore: 1:0 (1.) Boyko (Neudecker), 1:1 (9.) Hane (Vojcak), 1:2 (15.) Zap (Fardoe), 2:2 (22.) Zelenka (Boyko, Neudecker/5-4), 3:2 (44.) Neudecker (Boyko, Linden), 4:2 (52.) Wiedemann (Mayr, Straub), 5:2 (54.) Flammann (Seitz, Zelenka). Strafminuten Füssen 8, Höchstadt 10. Zuschauer 1091
Hannover ScorpionsScorpions erneut Oberliga-Nord Meister - Pokalübergabe beim letzten Spitzenspiel zwischen Scorpions und Tilburg (OLN) Dass ist sicherlich ein würdiger Rahmen, wenn im Anschluss an die Begegnung zwischen den Hannover Scorpions und den Tilburg Trappers am Sonntag, 1. März 19 Uhr in der ARS Arena, die Liegenleitung der Oberliga und einige weitere Vertreter des Deutschen Eishockeybundes den Hannover Scorpions zum 4. Mal innerhalb der letzten sechs Jahre den Oberliga-Nord Meisterpokal vor einer sicherlich großen Zuschauerkulisse überreichen. Mit dieser Pokalübergabe, nach der immer wieder höchst brisanten Begegnung zwischen dem Erzrivalen aus den Niederlanden und den Hannover Scorpions, endet die Hauptrunde und die sich in dieser Saison erstmals angeschlossene Platzierungsrunde vor dem Playoff-Start am Sonntag, den 8. März um 19 Uhr. Wir sind außerordentlich stolz, so die gesamte Scorpions Familie, dass wir nach einem zugegebenermaßen sehr holprigen Start in die Saison dennoch erneut die Nord-Oberligameisterschaft erkämpfen konnten. Wesentlichen Anteil, dass den Scorpions dieser Erfolg auch in diesem Jahr wieder geglückt ist, hat neben dem gesamten Team insbesondere Rico Rossi, der die Scorpions Ende November in einer äußerst schwierigen Situation übernahm. Welche großartige Veränderung sich in den letzten Monaten abgespielt hat, ist an den damaligen Punkteständen und der jetzigen Punktesituation deutlich sichtbar und erkennbar. Tickets für alle Heimspiele der Saison gibt es hier: An allen bekannten Vorverkaufsstellen Online unter https://tickets-hannoverscorpions.reservix.de/events oder direkt in unserer Geschäftsstelle.
Herne MinersMiners erkämpfen sich ein Sechs-Punkte-Wochenende und Platz acht (OLN) Nachdem der HEV am Freitag auswärts gegen die Herforder Ice Dragons gewann, sicherten sich die Miners am Sonntag vor heimischem Publikum den nächsten Sieg gegen die Hammer Eisbären und konnten sich damit ein Sechs-Punkte-Wochenende erkämpfen, was die Miners aktuell auf den achten Tabellenplatz bringt. Die Situation in der Liga bleibt jedoch eng: Im Kampf um Platz acht trennt alle beteiligten Teams weiterhin nur einen Punkt. Herforder EV – Herner EV, 20.02.2026: Wie so häufig in den letzten Wochen startete Herne druckvoll in die Partie, sodass Herford erst in der 3. Spielminute den ersten richtigen Torschuss setzen konnte. Danach wurde das Spiel ausgeglichener. Nach einer ungeordneten Situation in der 11. Spielminute erzielten die Ice Dragons den ersten Treffer der Partie. Leon Köhler spielte Dean Döge gut aus, sodass dieser aus der Position war. Mátyás Kovács musste die Scheibe dann nur noch zum 1:0 einschieben. Auf der anderen Seite belohnte sich dann aber auch Hernes zweite Reihe: Marc Hofmann setzte sich gut gegen den Herforder Verteidiger durch und legte mustergültig für Marius Demmler auf, der seinen eigenen Nachschuss verwertete und das Spiel für kurze Zeit ausglich. Herfords Topscorer Ryley Lindgren bewies dann, warum er den „Goldenen Helm“ trägt und brachte die Ice Dragons erneut in Führung. Der Kanadier suchte in der 18. Minute den Abschluss, blieb allerdings zunächst an einem Herner Verteidiger hängen. Doch auch er nahm seinen eigenen Nachschuss und schloss unhaltbar für Döge über die Schulter zum 2:1 ab. Im zweiten Drittel waren die Miners dann drauf und dran, den Ausgleich zu erzielen. Unter anderem Lenny Schmitz scheiterte in der 25. Spielminute nur knapp an Herford-Goalie Urbisch und auch Niklas Heyer konnte den Ausgleich nicht erzielen, als er frei im Slot am Pfosten scheiterte. Zum Ende des Drittels zog Herne noch eine Strafe, wodurch Herford in Überzahl agierte. Die Gastgeber erspielten sich zwar einige Chancen, Herne überzeugte jedoch mit gutem Penaltykilling und der stark aufgelegte Döge hielt die Miners im Spiel. Mit dem Stand von 2:1 ging es dann in das letzte Drittel. Im letzten Spielabschnitt war Herne dann wieder mehr am Drücker und erzwang sich das Momentum. In einer Drucksituation der Miners spielte ein Herforder Verteidiger einen blinden Pass in den Slot, den Nick Ford abfangen konnte. Jakub Urbisch war aus der Position, wodurch Ford zum 2:2-Ausgleichstreffer einnetzen konnte. In der 53. Spielminute war es Matteo Stöhr, der Herne mit einer guten Einzelaktion fast in Führung brachte. Urbisch parierte den Schuss jedoch. Das Bully, das durch die Parade von Urbisch entstand, nutzten die Miners dann aber: Nick Ford fand den im Slot freistehenden Hugo Enock, der an diesem Abend als Angreifer fungierte. Dieser fackelte nicht lange und erzielte mit einem satten Schlagschuss das 3:2 für Herne. Der HEV verteidigte daraufhin leidenschaftlich das eigene Gehäuse, blockte Schüsse und war immer nah am Gegenspieler. Auch der sechste Feldspieler brachte für Herford nicht den entscheidenden Schub, wodurch die Miners nach einem harten Kampf am Ende siegreich vom Eis gingen und sich somit drei wichtige Punkte sichern konnten. 1:0 [10:22] Mátyás Kovács (Makuzki/Köhler) 1:1 [14:00] Demmler (Hofmann/Bräuner) 2:1 [17:32] Lindgren (Woltmann/Pierson) 2:2 [47:54] Ford (Bräuner/Demmler) 2:3 [52:55] Enock (Ford/Herbold) Strafen: 8 – 4 Zuschauer: 815 Herner EV – Hammer Eisbären, 22.02.2026: Das Spiel war geprägt von starken Torhütern, so hatten beide Teams mehrere Chancen, in Führung zu gehen. Sowohl Kyle Hagen als auch Rodion Schumacher hatten aber zu Beginn etwas dagegen. Nach einem Herner Doppelschlag war Kyle Hagen dann jedoch gleich zwei Mal geschlagen: Erst setzte sich Sofiene Bräuner in der 7. Spielminute gut mit einer Einzelaktion gegen den Verteidiger der Hammer durch und suchte den Abschluss. Kyle Hagen parierte, die Scheibe flog knapp drei Meter in die Höhe und landete dann auf dem Schläger von Demmler, der abzog und das 1:0 für die Miners erzielte. 25 Sekunden später kam der HEV wieder vor das Tor der Eisbären. Ein Schuss von Niklas Heyer prallte hinter dem Tor gegen die Bande und sprang vor das Tor der Eisbären, wo Matteo Stöhr goldrichtig stand und Kyle Hagen zum 2:0 überwand. Mit diesem Ergebnis ging es in die Drittelpause. In das zweite Drittel starteten dann die Eisbären besser. Sie drängten auf den Anschlusstreffer und erzielten diesen dann auch in der 32. Minute. Christian Schiling lief am langen Pfosten ein und erhielt einen perfekten Pass von Fabio Frick, wodurch Schiling nur noch den Schläger reinhalten musste. Vier Minuten später erhöhte Herne zwar im Powerplay auf Vorlage von Nifosi durch Nick Ford wieder auf 3:1, im direkten Bully danach setzte sich Pontus Wernerson-Libäck aber unnachahmlich gegen die Herner Defensive durch und verringerte den Abstand wieder auf ein Tor. Im letzten Drittel schafften die Eisbären dann endgültig das Comeback, als Neuzugang Adam Berg im Nachschuss den 3:3-Ausgleichstreffer erzielte. Anschließend wurde das Spiel ruppiger und auf beiden Seiten gab es mehrere Strafen. Sechs Sekunden vor Schluss zogen die Eisbären noch eine weitere Strafe, wodurch die Miners in der Overtime eine 5-auf-3-Überzahlsituation hätten. Doch entgegen allen Erwartungen brach Euphorie am Gysenberg aus, als Ford das Bully gewann, Tommy Munichiello den Puck zu Hugo Enock rüberlegte und dieser – wie am Freitag – nicht lange fackelte und einen Schlagschuss setzte. Die Scheibe wurde durch einen Hammer-Verteidiger unhaltbar für Hagen abgefälscht und schlug drei Sekunden vor Schluss im Netz der Eisbären ein. Endstand: 4:3. Die Miners sichern sich damit ein Sechs-Punkte-Wochenende und finden sich durch die anderen Ergebnisse der Zwischenrunde aktuell auf Platz acht wieder. 1:0 [06:08] Demmler (Bräuner/Hofmann) 2:0 [06:32] Stöhr (Heyer/Pfeifer) 2:1 [31:29] Schilling (Frick/Zuravlev) 3:1 [35:23] Ford (Nifosi/Enock) PP1 3:2 [35:31] P. Wernerson-Libäck (Frick/L. Wernerson-Libäck) 3:3 [40:39] Berg (Frick/Zuravlev) 4:3 [59:56] Enock (Munichiello/Ford) Strafen: 18 – 19 Zuschauer: 946 SpradeTV-Buchungen: 223
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Amberg Wild LionsEine Niederlage die wenig schmerzt - ERSC verlängert mit Coach Christian Zessack (BYL) Der ERSC Amberg hat am Sonntag die Saison der Eishockey-Bayernliga gegen den EHC Waldkraiburg mit einer Niederlage beendet, konnte aber vor dem Anpfiff durch Chris Spanger eine besonders positive Nachricht vermelden. „Wir freuen uns euch mitteilen zu können, dass unser Trainer Christian Zessack seinen Vertrag mit uns um zwei Jahre verlängert hat“, erklärte der Sportliche Leiter über das Stadionmikrofon und sorgte für lautstarken Jubel bei den Fans. Nach dem am Freitag vorzeitig gesicherten Klassenerhalt ging es für die Wild Lions sportlich um nicht wirklich viel, dennoch hatten die Gastgeber von Beginn an deutlich mehr Spielanteile. Den ersten Treffer erzielten aber die Gäste aus Waldkraiburg durch ihren Topscorer Jakub Sramek. In der Folge wurde Amberg binnen vier Minuten noch dreimal ausgekontert und lag nach dem 1.Drittel mit 0:4 hinten. Im Mittelabschnitt zeigte sich der ERSC wesentlich konzentrierter in der Abwehr, ließ nach vorne aber zu viele Chancen liegen. Schließlich kassierte man auch noch das 0:5, danach nahm Zessack einen Torhüterwechsel – Florian Hüttner für David Kubik – vor: „Nicht weil David fünf Treffer hinnehmen musste, sondern weil das vorher abgesprochen war“, wie der Coach erklärte. Nach 59 Sekunden im letzten Abschnitt machten die Gäste durch Sramek das halbe Dutzend an Treffern voll, damit war die Torgala an diesem Abend für Waldkraiburg beendet. Die Amberger ließen sich nicht hängen und belohnten sich durch zwei Treffer von Lukas Preßl und Christoph Eckl zum 2:6-Endstand. „Im ersten Drittel hatten wir gut begonnen mit einigen Gelegenheiten, liefen dann aber in klassische Konter. Vor allem im letzten Abschnitt haben wir aber gezeigt, dass wir ein Team sind. Heute sind bei uns wieder alle Spieler zum Einsatz gekommen, weil sie sich das im Training auch verdient haben“, lobte Zessack. Man wolle sich in der nächsten Zeit in aller Ruhe zusammensetzen und prüfen „wie wir uns sinnvoll verstärken können und in der nächsten Saison wieder angreifen“, so der Coach. Waldkraiburgs Trainer Jürgen Lederer muss mit seinem Team in die Play-Downs und trifft dort auf die Eisbären Burgau. ERSC Amberg – EHC Waldkraiburg 2:6 (0:4,0:1,2:1) 0:1 (9.) Sramek (Maierhofer, Rosenkranz), 0:2 (12.) Rott (Sramek, Cejka), 0:3 (12.) Sramek (Maierhofer, Mertz), 0:4 (16.) Hipetinger (Revaj), 0:5 (34.) Rosenkranz (Sramek, Maierhofer), 0:6 (41.) Sramek (Kokes, Revaj), 1:6 (43.) Preßl (Walkom, Giesl), 2:6 (50.) Eckl (Rolsing, Schroepfer). Strafen: Amberg 4, Waldkraiburg 4 Minuten. Zuschauer: 700.
ESV BuchloePiraten bleiben in der Bayernliga - ESV Buchloe sichert sich mit 4:1 Erfolg über Pfaffenhofen den Verbleib in Bayerns höchster Eishockey-Spielklasse (BYL) Die Buchloer Piraten haben am Sonntagabend mit einem letztlich ungefährdeten 4:1 (1:0, 0:0, 3:1) Heimsieg über den EC Pfaffenhofen endgültig den Klassenerhalt klargemacht. Nachdem die Voraussetzungen mit drei Punkten Vorsprung auf die Hallertauer bereits vor der Partie sehr gut waren, ließen die Gennachstädter vor knapp 400 Zuschauern in eigener Halle nichts mehr anbrennen und konnten sich so gemeinsam mit ihren Fans über den Ligaverbleib freuen. Für die Ilmstädter hingegen geht das Zittern um den Ligaverbleib am kommenden Wochenende weiter, wenn man in den Halbfinal-Playdowns auf Schongau trifft, während sich in der zweiten Serie Waldkraiburg und Burgau gegenüberstehen. Die Buchloer konnten diese KO-Duelle dagegen nach einer letztlich dann doch recht souveränen Abstiegsrunde vermeiden und verabschiedeten sich so mit einem gelungenen Abschluss in die Sommerpause. Die Ausgangslage vor der finalen Partie war klar: Pfaffenhofen hätten schon mit einem Sieg von mehr als fünf Toren Differenz in Buchloe gewinnen müssen, damit man doch nochmals mit den Piraten die Plätze getauscht hätte. Ein ohnehin extrem schwieriges Unterfangen für die Hallertauer, die dann an diesem Abend auch noch auf ihre drei besten Scorer Jan Tlacil, Jakub Vrana und Anton Seidel verzichten mussten, was die aufzuholende Hypothek nicht leichter machte. Und so blieb das Wunder – zum Glück aus Sicht der Buchloer und ihrer Anhänger – fast schon erwartbar aus. „Für uns war von vorneherein klar, dass das ein ganz ganz schweres Unterfangen wird, selbst wenn wir komplett gewesen wären“, ordnete Gästetrainer Markus Muhr die Situation und die schlussendliche Niederlage realistisch ein. Ein Selbstläufer war der Heimsieg der Buchloer aber dennoch nicht, denn Buchloes Trainer Dominic Weis wusste durchaus, dass das vermeintlich komfortable Polster es für das Spiel durchaus schwierig gemacht hat. Dementsprechend wenig passierte auch im ersten Drittel auf dem Eis, was einerseits zwar den Piraten in die Karten spielte, aber alle Möglichkeiten noch offen ließ. Beide Teams wollten zunächst wohl kein unnötiges Risiko eingehen und so hielten die Gäste durchaus ordentlich mit und kamen sogar das ein oder andere Mal ganz aussichtsreich vor das Tor von ESV-Schlussmann David Blaschta. Doch während Blaschta zunächst nicht zu überwinden war, gingen die Hausherren kurz vor Drittelende doch noch in Front. Einen Konter über Adriano Carciola schloss Mateo Cabral zum 1:0 ab (20.), der wie schon beim 4:1 Hinspielsieg an allen Buchloer Treffern beteiligt sein sollte. So konnten man also mit einer Führung ins zweite Drittel starten, in dem die Freibeuter anschließend zwar die aktiveren blieben, aber den Vorsprung nicht weiter ausbauen konnten. Trotz einiger guter Möglichkeiten war ECP-Tormann Fabio Marx vorerst nicht zu überwinden und bei einem Pfostenschuss von Philipp Wiche hatten die Buchloer dann auch noch Pech. „Wir haben uns das Leben lange selber schwer gemacht und es so unnötig spannend gehalten, wobei wir hinten auch nicht wirklich viel zugelassen haben“, so das Fazit von ESV-Coach Weis nicht nur zu diesem Durchgang, sondern im Prinzip zum gesamten Spiel. Dass die Buchloer an diesem Abend aber letztlich zu keinem Zeitpunkt in ärgere Bedrängnis oder gar Nöte gerieten, lag unter anderem daran, dass die personell arg gebeutelten Gäste einfach zu harmlos blieben – auch wenn man den Hallertauern kämpferisch ganz bestimmt nichts vorwerfen konnte. Doch spätestens nach dem 2:0 von Alexander Thiel (48.) war der Klassenerhalt endgültig in trockenen Tüchern und letztlich auch die Partie gelaufen. Zwar kam Pfaffenhofen mit dem 2:1 Anschluss kurz darauf durch Robert Neubauer auch nochmal aufs Scoreboard (53.), doch auch darauf hatten die Freibeuter schnell eine passende Antwort parat. Joey Lewis stellte nur 15 Sekunden später den alten Abstand wieder her, dem Adriano Carciola mit dem 4:1 Endstand gleich darauf auch noch die endgültige Entscheidung in dieser Partie folgen ließ (54.) und so den Startschuss für die gemeinsame Feier des Ligaverbleibs legte.
Lechbruck FlößerSechs Tore reichen nicht: Flößer scheiden nach packendem Do-or-die-Spiel aus (BLL) Mit großem Kampfgeist, viel Moral und insgesamt sechs erzielten Treffern verabschiedete sich der ERC Lechbruck am Sonntagabend aus den Play-offs der Landesliga. Im entscheidenden zweiten Achtelfinalspiel in der Clariant-Arena Moosburg unterlagen die Flößer dem EV Moosburg mit 6:8 und mussten damit die Saison beenden. Angesichts der personellen Situation ist die gezeigte Leistung besonders hoch einzuschätzen: Mit Cameron Roberts, Tobias Dressel und Richard Schratt (alle verletzt), Christoph Lohr (krank) sowie dem gesperrten Samuel Holzmann fehlten erneut gleich mehrere wichtige Akteure. Dennoch präsentierte sich der ERC über weite Strecken sogar als die bessere Mannschaft. Moosburg erwischte den besseren Start und ging in der 5. Spielminute durch Aigner mit 1:0 in Führung. In der 11. Spielminute erhöhte Franz auf 2:0. Die Hausherren nutzten ihre ersten Chancen konsequent, während Lechbruck zunächst etwas Anlaufzeit benötigte. Doch die Flößer arbeiteten sich ins Spiel und belohnten sich noch vor der ersten Pause: In der 16. Spielminute verkürzte Mathias Schuster im Powerplay auf 2:1 und setzte damit ein wichtiges Zeichen. Im zweiten Drittel entwickelte sich ein intensiver, temporeicher Schlagabtausch mit mehrfach wechselnder Führung. In der 22. Spielminute glich Lukas Fischer zum 2:2 aus und brachte sein Team endgültig zurück in die Partie. In der 27. Spielminute brachte Finley Moosburg erneut mit 3:2 in Führung. Die Antwort des ERC ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Nur 30 Sekunden später traf Paolo De Sousa in der 27. Spielminute zum 3:3 – vorbereitet von Lukas Fischer. Lechbruck blieb nun druckvoll und nutzte eine Überzahlsituation eiskalt: In der 36. Spielminute erzielte Lukas Fischer im Powerplay das 4:3, die Assists steuerten Tyler Lepore und Paolo De Sousa bei. Zwar gelang Moosburg in der 37. Spielminute durch Huber der 4:4-Ausgleich, doch erneut schlugen die Flößer zurück. In der 40. Spielminute brachte Tyler Lepore den ERC mit 5:4 in Führung, Simon Maucher verbuchte den Assist. Auch im Schlussdrittel blieb es hochdramatisch. In der 42. Spielminute erhöhte Marcus Köpf nach Vorarbeit von Simon Maucher auf 6:4 – die Zwei-Tore-Führung für die Lecher. Die Partie schien zu kippen, doch Moosburg zeigte seinerseits Moral. Knallinger verkürzte in der 43. Spielminute auf 5:6, ehe Finley in der 47. Spielminute den 6:6-Ausgleich markierte. In der Schlussphase entschieden Kleinigkeiten – und auch sehr fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen. In Überzahl traf Gross in der 57. Spielminute zur 7:6-Führung für die Gastgeber. Der ERC riskierte in den letzten Minuten alles, nahm Torhüter Philipp Wieland zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis und drängte auf den Ausgleich. Doch in der 60. Spielminute machte Unuk mit einem Empty-Net-Tor zum 8:6 alles klar. Wie bereits in der vergangenen Spielzeit ist damit im Achtelfinale Schluss. Dennoch zeigte der ERC Lechbruck in dieser Saison ein anderes Gesicht als noch im Vorjahr. Über weite Strecken der Hauptrunde stand die Mannschaft völlig zurecht auf dem zweiten Tabellenplatz und begeisterte mit offensivem, schnellem und leidenschaftlichem Eishockey. Das Team von Spielertrainer Paolo De Sousa und Co-Trainer Andreas Ott ritt lange Zeit auf einer Erfolgswelle, überzeugte mit mannschaftlicher Geschlossenheit und großer Spielfreude. Erst eine eklatante Verletzungswelle streute spürbar Sand ins Getriebe. Woche für Woche fielen wichtige Leistungsträger aus, eingespielte Reihen mussten umgestellt werden, und die Belastung für die verbliebenen Spieler stieg enorm an. Diese personellen Rückschläge zogen sich bis in die Play-offs hinein. Umso bemerkenswerter ist es, dass die Mannschaft im entscheidenden Spiel in Moosburg noch einmal alles mobilisierte, sich mehrfach zurückkämpfte und das Duell bis in die Schlussminuten offenhielt. Im Vergleich zur vergangenen Saison hat sich der ERC Lechbruck in vielerlei Hinsicht deutlich gesteigert – sportlich, taktisch und auch in der mannschaftlichen Geschlossenheit. Trotz des bitteren Ausscheidens überwiegt daher neben der Enttäuschung auch der Stolz auf eine Entwicklung, die Mut für die Zukunft macht. Ein ausführliches Resümee zur Saison wird in den kommenden Tagen folgen.
Türkheim CelticsESV Türkheim – DEC Inzell 4:1 (3:1/0:0/1:0) / ESV Türkheim zieht ins Playoff-Halbfinale ein (BBZL) Nach dem fulminanten 2:5 Auswärtssieg am Freitagabend, wollten die ESV Türkheim Celtics am Sonntagnachmittag im Viertelfinale Spiel 2 gegen den DEC Inzell endgültig den Deckel drauf machen und ins Halbfinale einziehen. Dieses Vorhaben gelang vor allem aufgrund eines fulminanten Starts in die Partie, sowie einer anschließenden konsequenten Defensivarbeit. Doch von vorne: Der ESVT ging mit nahezu identischer Aufstellung wie am Freitag in die Partie. Felix Ambos und Lucas Lerchner waren allerdings nicht im Kader. Inzell reiste mit drei Reihen an. Türkheim legte los wie die Feuerwehr und die Gäste waren sichtlich überrumpelt vom Celtics-Sturmlauf. Nach dem 1:0 durch Jakob Bottner in der 1. Minute, hatte der Türkheimer Stadionsprecher noch den Torjubel auf den Lippen, ehe Maxi Sams in Überzahl auf 2:0 erhöhte. Keine drei Minuten später erzielte Marius Dörner das 3:0. Alle im prächtig gefüllten Sieben-Schwaben-Stadion rieben sich die Augen, denn mit so einem Start hatten selbst die optimistischen Celtics-Fans nicht gerechnet. Die überforderten Gäste zogen im Anschluss direkt eine Auszeit und die schien den Inzellern gut getan zu haben. Nur 45 Sekunden nach dem 3:0 kamen die Oberbayern zu ihrer ersten gefährlichen Aktion und diese trug direkt Früchte. In einer unübersichtlichen Aktion sprang eine eigentlich geklärte Scheibe an den Schienbeinschoner eines Inzeller Stürmers und von dort zum 3:1 ins Tor. Im Anschluss übernahmen wieder die Celtics die Partie, doch leider nicht mehr mit der Effizienz der ersten Minuten. Inzell versuchte nun mit einer harten Gangart den ESVT im Spielaufbau zu stören. Doch auch eine Unterzahlsituation gegen Ende des ersten Spielabschnitts überstand Türkheim schadlos und so ging es beim Spielstand von 3:1 zum ersten Pausentee über. Das zweite Drittel begann, wie das erste endete. Türkheim die Mannschaft mit mehr Spielanteilen, Inzell versuchte über Härte in die Partie zu kommen. Dies gelang stellenweise, doch die Celtics-Defensive stand sicher. Ab der Hälfte des zweiten Spielabschnitts durfte der ESVT fast 10 Minuten am Stück in Überzahl agieren, doch die Scheibe wollte nicht ins Tor. Zu viele Chancen wurden liegengelassen. Zudem muss man den Gästen ein mehr als ordentliches Unterzahlspiel zugestehen. Im dritten Spielabschnitt setzte Inzell nochmal alles auf eine Karte. Doch die an diesem Tag disziplinierte und konsequente Spielweise des ESV Türkheim machte alle Angriffsbemühungen der Gäste zu Nichte. Auf der anderen Seite hatte man eine Vielzahl an guten Möglichkeiten, das 4:1 und damit die Vorentscheidung zu erzielen. Doch das Torgestänge oder der Inzeller Schlussmann verhinderten bis zur 57. Minute einen weiteren Celtics-Treffer. Dann war es nämlich Darius Sirch, der nach Zuspiel von Florian Döring das Spielgerät humorlos zum 4:1 Endstand in die Maschen zimmerte. Nach Spielende feierten die Celtics ausgiebig mit ihren Fans den Halbfinaleinzug. Dort wartet nun die 1b-Vertretung des EHC Waldkraiburg. Die genauen Spieltermine werden im Laufe der kommenden Woche bekanntgegeben. Torschüsse: ESVT 35 Inzell 20 Strafminuten: ESVT 6 min Inzell 10 min + 5 min + 10 min Zuschauer: 153
Zweibrücken HornetsPlayoff Halbfinale (BWL) die Termine für das bevorstehende Halbfinale gegen die Eisbären Heilbronn im „Best of five“ Modus stehen fest. Spiel 1 in Heilbronn 27.02.2026 20.00 Uhr Spiel 2 in Zweibrücken 01.03.2026 18.30 Uhr Spiel 3 in Heilbronn 06.03.2026 20.00 Uhr Spiel 4 in Zweibrücken 08.03.2026 18:00 Uhr (Optional) Spiel 5 in Heilbronn 15.03.2026 16.30 (Optional) Am Donnerstag, dem 26.02.2026 findet von 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr der Vorverkauf für Spiel 2 am 01.03.2026 im Vorraum der ICE-Arena statt.
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| NEWS Landesverbände West Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW / Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga |
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Eisadler DortmundGiftzähne gezogen - Eisadler fliegen eine Runde weiter / Der Spielbericht zum 4. Playoff-Viertelfinalspiel Dinslakener Kobras vs. Dortmunder Eisadler (RLW) Die Kobra mag giftig sein – aber in diesem vierten und letzten Akt der Playoff- Viertelfinalrunde hatten die Dortmunder Eisadler die schärferen Krallen, die schnelleren Kufen und den kühleren Kopf. Es war ein intensives, körperbetontes Spiel mit einem verdienten Sieger. Um 21:15 Uhr stand der letzte Halbfinalteilnehmer der Playoffrunde in der Regionalliga West fest und das Aufatmen auf der Dortmunder Seite war groß. Die mitgereisten circa 180 Fans der Eisadler mussten lange Zeit bangen, dass an diesem Abend der „Betriebsunfall“ vom Freitag revidiert werden konnte. Die Kobras aus Dinslaken haben sich lange Zeit mit allem, was ihnen zur Verfügung stand, gewehrt. Aber am Ende behielten die Eisadler doch den kühleren Kopf und ersparten sich dadurch ein mögliches fünftes Spiel am Dienstag. Und es fing gut an. Es waren gerade einmal 60 Sekunden gespielt, da flogen die ersten 3 Pucks auf das Dinslakener Gehäuse und der gut gefüllte Dortmunder Gästeblock kam sofort auf Touren. Doch kurz danach hatte auch Dinslaken seine erste Torchance. Nach 5 Minuten die erste richtig gute Chance für den EAD, doch Corvin Rosenthal kam mit dem Schläger nicht hinter den Puck. Die Kobras antworteten sofort mit einem Konter und es war Christoph Oster zu verdanken, dass es hier nicht zu einem Rückstand kam. Er erwies sich als Schlangenbeschwörer, als er den Schuss, des allein auf das EAD-Tor zulaufenden Dinslakener Spielers, parieren konnte. Die Angriffe und das körperbetonte Spiel der Kobras zeigten Wirkung und Dortmund verlor in dieser Phase mehr und mehr die spielerische Linie. In der 9. Minute bekam Malte Bergstermann eine 2-minütige Zeitstrafe wegen Spielverzögerung. Danach gab es bis auf eine Konterchance von Nolan Gardiner keine wirklich nennenswerte Möglichkeit für die Eisadler. In dieser Phase, als das Spiel zu kippen drohte, fiel dann das 0:1 für die Eisadler. Ben Busch nutzte eine Unaufmerksamkeit der Dinslakener Hintermannschaft und vollendete den Pass von Konsta Jaakola (16. Minute). Kurz vor dem Ende des ersten Drittels noch eine Kontermöglichkeit für den EAD. Colin Long wird mit einem schönen Pass bedient, jedoch verhinderte ein auf dem Eis liegender Schläger den Torschuss. Dann noch einmal eine Schrecksekunde, als ein Spieler der Kobras auf Christoph Oster zulief. Aber auch dieses Duell entschied der Dortmunder Goalie für sich. So ging es mit einer Dortmunder 1:0 Führung in die erste Pause. Im zweiten Drittel kamen die Eisadler zunächst wieder gut in die Partie, auch wenn nichts Zwingendes dabei herumkam. Und dann war es auch passiert: ein verdeckter Schuss auf das Dortmunder Tor findet die Lücke – 1:1. (23.) Danach lief nicht mehr viel zusammen bei den Eisadlern und die Statistik warf am Ende dieses zweiten Drittels ein Schussverhältnis von 17:8 für die Kobras aus. Die Dinslakener wirkten entschlossener und gewannen auch mehr Zweikämpfe. Bei den Abprallern waren sie wacher und schneller am Puck. Beim Dortmunder Anhang kam Unruhe auf und man hörte aus den Reihen ein lautes „DORTMUND, AUFWACHEN“. Mit dem Unentschieden ging es dann in die zweite Pause. Die Ansprache von Trainer Jeff Job muss ordentlich gewesen sein, denn mit deutlich mehr Schwung kamen die Eisadler in das Schlussdrittel. Erst Tommi Laakso und dann Tim Brazda hatten die ersten Chancen. Und es waren gerade einmal 1:24 Minuten gespielt, da landete ein Schlagschuss von Tobias Schmitz im Dinslakener Netz – 1:2. Und in der 5. Minute hält Thomas Lichnovsky – der wieder einmal durch seinen Einsatz enormen kämpferischen Einsatz glänzte – den Schläger in einen Schuss von Tim Dreschmann und beförderte die Scheibe zum 1:3 ins Tor. Mit Litschy, Litschy Rufen wird er von den mitgereisten Fans gefeiert. Jetzt wirkten die Dortmunder deutlich befreiter und erspielten sich Chance auf Chance. Insbesondere die „Helsinki-Connection“ (Jaakola/Laakso) beschäftigte immer wieder die gegnerische Abwehrreihe und ließen sich auch von der harten Spielweise des Gegners nicht beeindrucken. Aber die Kobras fauchten und zischten noch einmal, gaben nicht auf und in der 50. Minute war es wieder einmal Christoph Oster, der den Anschlusstreffer der Dinslakener verhinderte. In der 53. Minute musste ein Dinslakener auf die Strafbank und diese Überzahlmöglichkeit nutzen die Eisadler kurz danach zum 1:4. (54.) Gardiner schloss die gute Vorarbeit durch Colin Long und Tim Brazda erfolgreich ab. Und in der 57. Minute machte schließlich Tim Brazda endgültig den Deckel drauf, als er nach einem Schuss von Corvin Rosenthal gedankenschnell den Abpraller über die Linie drückte. Die Messe war gelesen - das Halbfinale erreicht. Dank einer deutlichen Leistungssteigerung im letzten Drittel (Torschüsse 24:7 zugunsten des EAD) zogen die Eisadler in die nächste Runde. Bei der anschließenden Humba konnte man auch eine Menge Steine plumpsen hören. Die durch den Spielverlauf aufgebaute angespannte Anspannung fiel allmählich ab. Den Kobras aus Dinslaken, die uns im Viertelfinale alles abverlangt haben, wünschen wir eine gute Zukunft und insbesondere, dass der Eishockeysport dort weiterhin einen Platz (in diesem Fall Halle) bekommt. Stimmen zum Spiel: Jeff Job (Trainer): Dinslaken hat es gut gemacht und uns alles abverlangt. Wir haben aber erst im letzten Drittel das umsetzen können, was wir uns eigentlich von der ersten Minute an vorgenommen hatten. Wir werden die Erfahrungen aus den Partien gegen Dinslaken mit in das Halbfinale nehmen. Matthias Potthoff (sportlicher Leiter): Wir sind froh, dass wir den „Betriebsunfall“ vom Freitag heute korrigieren konnten. Aber Kompliment an Dinslaken. Sie haben uns alles abverlangt und noch einmal alles aus sich herausgeholt. Unsere beiden Finnen haben vorne richtig starke Arbeit geleistet und die gegnerische Abwehrreihe immer wieder unter Druck gesetzt. Ich bin mir sicher, dass die Mannschaft aus diesen schwierigen Begegnungen ihre Lehren ziehen wird und wir im Halbfinale noch konzentrierter auftreten werden. Vorschau: Jetzt geht es für die Eisadler in die Halbfinalserie gegen die Aliens aus Ratingen. Ein Duell, das alles mitbringt, was sich die Eishockeyfreunde wünschen – insbesondere (hoffentlich) die Revanche für die letzten Niederlagen in den Finals 2024 und 2025. Die Partien im letzten Jahr waren besonders hart umkämpft und in der Dramatik kaum zu überbieten. Aber dazu mehr im Vorbericht, der im Laufe der Woche erscheinen wird. Das erste von möglichen fünf Spielen im Halbfinale wird bereits am kommenden Freitag (27.02.2026 – 20 Uhr) in Ratingen (Eissporthalle Am Sandbach 12) ausgetragen. Auch hier gilt die Regel „best of five“. Nachdem bereits die Schlangenhöhle in Dinslaken zu einem Heimspiel wurde, hofft der EAD erneut auf eine gute Unterstützung der Eisadler-Fans bei den „Außerirdischen“. Das zweite Spiel wird am Sonntag (01.0.3.26, bereits um 17:00 Uhr) im Eisstadion an der Strobelallee ausgetragen. Tickets werden zeitnah auch online angeboten. Ansonsten wie immer an der Abendkasse. Und jetzt groovt Euch alle schon einmal ein auf die heißesten, intensivsten und spannendsten Halbfinalspiele, die der Eishockeysport in der Regionalliga bieten kann. Mehr denn je „heizt“ es jetzt „It´s Playoff Time - let´s get ready to RUMBLE!“ Spieledaten Dinslakener Kobras vs. Dortmunder Eisadler 1:5 (0.1) (1:0) (0:4) Torfolge: 16:01 0:1 EAD Busch 23:09 1:1 DIN Hanna 41:24 1:2 EAD Schmitz 44:35 1:3 EAD Lichnovsky 53:08 1:4 EAD Gardiner 56:18 1:5 EAD Brazda Zuschauer. 469 Strafminuten: Dortmund: 8 Minuten Dinslaken: 8 Minuten Kader EAD: Tor: #1 Oster, #33 Brunnert -Verteidigung: #12 Lauer, #32 Schmitz, #57 Klingsporn, #67 Dreschmann, #70 Ortwein, #77 Bergstermann, #94 Cohut – Angriff: #13 Long, #14 Busch, #16 Kronhardt, #17 Rosenthal, # 40 Gardiner, #41 Trapp, #63 Laakso, #65 Brazda, #69 Lichnovsky #75 Jaakola, #88 Panov Trainer: Jeff Job
Soester BördeindianerHEIMSIEG & KLASSENERHALT! (LLW) 6:1 gegen den Herner EV 1b – und damit ist der Klassenerhalt in der Landesliga gesichert! Was für ein Abend für die Soester EG! Von der ersten Minute an eine geschlossene Mannschaftsleistung Stark in der Defensive Effizient vor dem Tor Kaum Torchancen für den Gegner zugelassen So geht Team-Eishockey! Danke an rund 300 Zuschauer – die Halle hat gebrannt und ihr habt uns getragen! Emotional wurde es zum Schluss: Thomas Ehlert erzielte kurz vor Ende noch sein letztes Tor im Indianer-Trikot – Gänsehautmoment! Danke für alles, Thomas! Auch Max Schyma wurde verabschiedet, der beruflich nach Bayern zieht. Alles Gute für deinen neuen Weg! Und nach Abpfiff hieß es Danke sagen an unseren Trainer und sportlichen Leiter Jan Buschmann, der sich aus der Trainerposition der 1. Mannschaft zurückzieht. Danke für deinen Einsatz und dein Herzblut! „Das war ein schöner Abschluss vor einer tollen Kulisse. Die Unterstützung der Fans ist in Soest wirklich Wahnsinn. Ich möchte mich an dieser Stelle nochmal bei den Fans, den vielen Helfern und meinen Jungs bedanken. Ein ganz besonderer Dank geht darüber hinaus noch an meine Co-Trainer Dirk Schulte, Kolja Kundrun und Michael Schikorra, an André Herbert, den geilsten Chef-Betreuer, den man sich vorstellen kann, an Physio Anni Vloetherbäumer, an das Betreuerteam Vanessa Knickelmann, Jonas Busch, Phillip Fleischer. Ihr seid das Team hinter dem Team“, sagte der scheidende Coach. Wir sagen auch nochmal Danke Thommy, Max und Buschi für die geile Zeit und hoffen wir sehen euch bald wieder im Wigwam.
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| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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FASS BerlinHalbfinale steht fest: FASS trifft auf Lauterbach (RLO) Die Entscheidung ist gefallen: Die Luchse Lauterbach haben sich in den Pre-Playoffs gegen die Regio-Eisbären durchgesetzt – und sind damit Gegner von FASS Berlin im Halbfinale der Regionalliga Ost. Die „fünfte Jahreszeit“ nimmt Fahrt auf. DIE SERIE IM ÜBERBLICK (BEST-OF-FIVE) Spiel 1 Freitag, 27.02.26 · 19:00 Uhr · Erika-Heß-Eisstadion Spiel 2 Sonntag, 01.03.26 · 18:00 Uhr · Lauterbach Spiel 3 Freitag, 06.03.26 · 19:00 Uhr · Erika-Heß-Eisstadion Spiel 4 (falls erforderlich) Sonntag, 08.03.26 · 18:00 Uhr · Lauterbach Spiel 5 (falls erforderlich) Freitag, 13.03.26 · 19:00 Uhr · Erika-Heß-Eisstadion MIT DEM DOPPELDECKER NACH LAUTERBACH Zum ersten Auswärtsspiel am 01.03.26 reist FASS wieder im Doppeldecker an – und Fans können dabei sein. Preis: 35 € (inkl. Eintrittskarte) Anmeldung: sinah.koehlert @fass-berlin.de Playoff-Auswärtsfahrt – besser wird’s nicht. BILANZ: VIER SIEGE – ABER ALLES ANDERE ALS DEUTLICH In der Hauptrunde gewann FASS alle vier Duelle gegen Lauterbach: In Berlin: 10:6 und 4:1 In Lauterbach: 5:3 und 3:2 (n.P. Die Statistik liest sich klar. Die Spiele waren es nicht. Alle vier Begegnungen waren eng, intensiv und lange offen – genau das ist auch in einer Playoff-Serie zu erwarten. WIEDERSEHEN MIT GESCHICHTE Bereits 2024 standen sich beide Teams im Halbfinale gegenüber. Damals setzte sich FASS im Best-of-3-Modus mit 2:1 durch – der Startschuss zur Meisterschaft. 2024 und 2025 hieß der Meister jeweils: FASS Berlin. Doch Serien in den Playoffs schreiben ihre eigenen Geschichten. Im zweiten Halbfinale treffen die Schönheider Wölfe und die Chemnitz Crashers aufeinander – exakt die gleichen vier Halbfinalisten wie im vergangenen Jahr. Damals gingen beide Serien sowie das Finale über die volle Distanz von fünf Spielen. Natürlich wäre nichts dagegen einzuwenden, wenn es diesmal etwas schneller geht. Drei Spiele würden reichen. JETZT BEGINNT ES Die Vorbereitung läuft. Die Termine stehen. Der Gegner ist bekannt. Am Freitag, 27. Februar, startet das Halbfinale im Erika-Heß-Eisstadion. Die fünfte Jahreszeit ist da.
DAS WAR KNAPP (RLO) Wie erwartet, hat uns der ESC Dresden in beiden Pre-Play-Off-Partien vergangenes Wochenende maximal gefordert. Am Freitag war Lucas Böttcher fünf Sekunden vor Ende des Mitteldrittels der Dosenöffner und brachte für unsere Männer das befreiende 1:0. Bis dahin schenkten sich beide Teams nichts – 16 Strafminuten für Dresden, 18 für uns, sprechen für sich. Gegen Ende des Schlussdrittels kippte das Spiel zu unseren Gunsten. Kießling und Zierold erhöhten auf 3:0. Mehr ging nicht! Ende. Keine 24 Stunden später startete Spiel zwei in unserem Wohnzimmer. „Drei Tore Vorsprung“ klingt erst einmal entspannt. Aber weit gefehlt. Es waren noch nicht alle Zuschauer auf ihren Plätzen, da führte Dresden bereits 0:2. Dresden drückte, unser Flaggschiff wankte. Böttcher und Lysk sorgten mit ihren beiden Treffern zum 2:3 Pausenstand nach dem erste Drittel. Im Mitteldrittel agierten beide Teams nervös. Die Landeshauptstädter witterten ihre Chance. Und so kam es in der 32. Spielminute auch. Dresden erhöhte auf 2:4. Die Partie war offen – do or die! Wie schon am Freitag wirkten die Dresdner im Schlussdrittel erschöpfter. Böttcher und Lysk nutzten das und erlösten die rund 650 Zuschauer und Trainer Charousek zum zwischenzeitlichen 4:4. Den Schlusspunkt setzte Stiegler mit einem Empty-Net zum 5:4. Ein dickes Lob geht an die Dresdner Truppe, die sich nie aufgegeben und uns bis an die Grenzen gefordert hat! Und ein noch dickeres Lob unserer Mannschaft! Wir stehen im Play-Off-Halbfinale!!! Saisonziel erreicht! Ab jetzt arbeiten wir am Sahnehäubchen! ### PLAY-OFF-HALBFINALE ### Schönheide und FASS Berlin erarbeiteten sich mit einer beeindruckenden Vorrunde ihr Halbfinalticket. Lauterbach konnte sich in den Pre-Play-Offs gegen die jungen Eisbären durchsetzen. Und so startet diesen Freitag in der Best-of-five-Serie FASS Berlin gegen die Luchse aus Lauterbach. Wir dürfen eine Tag später, ab 14:00 Uhr im Wolfsbau gegen den Hauptrundensieger aus Schönheide ran. Am Sonntag ist FASS ab 18:00 Uhr in Lauterbach zu Gast. Und wir versuchen am Sonntag ab 17:30 Uhr im Küchwald den Wölfen das Fell über die Ohren zu ziehen. Alle Statistiken sind für die Play-Offs unbrauchbar. FASS und Schönheide sind klare Favoriten. Aber abgerechnet wird zum Schluss. Und Schluss ist nach drei Siegen. Wir sind bereit. Die Rolle des Underdog nehmen wir an. ICH BIN ZUVERSICHTLICH! Save the date! „Live“ und in Farbe – Sonntag, 1. März, 17:30 Uhr – Chemnitz Crashers vs. Schönheider Wölfe – Play-Off-Time Tickets gibt es an der Kasse ab 16:30 Uhr oder online https://chemnitz-crashers.de/tickets/. Der Eintritt kostet 10€, ermäßigt 7€, Kinder 6 bis 12 Jahre zahlen 5€ und alle Zwerge unter 6 Jahren haben freien Eintritt. Kommt rechtzeitig! Die Stadiontore öffnen 16:30 Uhr. Das Parken von Fahrzeugen erfolgt über den großen Parkplatz des Eissportzentrums, Zufahrt Wittgensdorfer Straße. Das Nutzen Öffentlicher Verkehrsmittel der CVAG wird dringend empfohlen. Es erspart nicht lästiges Warten bei der Ein- und Ausfahrt, sondern entlastet vor allem die kritische Parkplatzsituation rund um das Eissportzentrum. Kassiert wird bei Einfahrt. Bitte 5€ passend für die Parkplatzbetreiber bereit halten! Danke.
Luchse LauterbachLuchse stehen im Play-off-Halbfinale (RLO) Die Lauterbacher setzten sich in den Pre-Play-Offs gegen die Eisbären Juniors Berlin durch. Nach einem Heimsieg reichte den Vogelsbergern am Sonntag in Berlin ein Unentschieden, um das Halbfinalticket gegen den letztjährigen Meister FASS Berlin zu lösen. Die Lauterbacher Luchse dominierten das erste Duell gegen die Eisbären Juniors Berlin von Beginn an. Vor 335 Zuschauern bestimmten die Hausherren das Tempo, während sich die Berliner tief vor dem eigenen Tor verschanzten. Emanuel Grund brach in der 11. Minute den Bann. Noch vor Drittelende erhöhte Kapitän Tobias Schwab per Doppelschlag auf 3:0. Julius Kranz (28.) und Matyas Welser (35.) sorgten früh für klare Verhältnisse. Beim Stand von 5:0 eskalierte die Partie jedoch. Nach einem Bandencheck von Paul Kranz musste ein Berliner Spieler mit Schulterverletzung vom Eis, Kranz erhielt eine Spieldauer-Disziplinarstrafe. Kurz darauf prallte ein weiterer Eisbär nach einem Zweikampf hart in die Bande und wurde mit Knieverletzung vom Eis getragen. Die Gäste verließen anschließend geschlossen das Eis und die Partie wurde nicht fortgesetzt. Nach dem Spielabbruch einigten sich beide Teams in intensiven Gesprächen darauf, die Play-Off-Serie am folgenden Tag wie geplant fortzuführen. Vor dem Rückspiel schrumpfte der Luchse-Kader weiter: Neben den bereits Erkrankten fehlten nun auch Matyas Welser und Benjamin Dirksen, Dave König und Paul Becker gingen angeschlagen ins Spiel. Die Berliner hingegen konnten im Vergleich zum Vortag personell Nachlegen. In den ersten beiden Drittel ging es zunächst sportlich zur Sache, die Gastgeber machten ihre Sache gut und gingen drei Mal in Führung (1:0, 2:1, 3:2). Die Luchse konnten aber jeweils mit den Ausgleichstreffern gegenhalten und gingen zu Beginn des letzten Drittels durch Demitrio und Emanuel Grund mit zwei Toren in Führung. Dann entlud sich allerdings die angespannte Stimmung. Der Berlin Georg Ginsburg erhielt nach zwei Schlägen gegen seinen Gegenspieler eine Spieldauerstrafe (45.), Hendrik Röbel folgte mit einer Zehn-Minuten-Disziplinarstrafe wegen unsportlichen Verhaltens (53.). Auch abseits des Eises kam es leider zu unnötigen Provokationen durch Berliner Offizielle. Mit zwei Treffern der Eisbären war dann der 5:5 Endstand besiegelt. Damit stehen die Luchse im Halbfinale gegen FASS Berlin. Das erste Auswärtsspiel steigt am Freitag um 19 Uhr im Erika-Heß-Eisstadion. Das Rückspiel findet dann am 01.03. um 18 Uhr in der Lauterbacher Eissportarena statt.
SCC geht gegen den Meister unter (LLB) Der SCC kassiert gegen Fass 1b die höchste Saisonniederlage und kann damit das Final Four abhaken. Der Klub blickt bereits auf die neue Saison, für die er Verstärkung sucht. Der SC Charlottenburg (SCC) hat sein Auswärtsspiel am Samstagabend bei Fass Berlin 1b deutlich mit 2:10 (0:2, 1:5, 1:3) verloren. Gegen den amtierenden Meister war der SCC über die gesamte Spieldauer unterlegen – und hätte durchaus noch höher verlieren können. Schon mit dem 0:2 nach dem ersten Drittel war der SCC gut bedient. Die Gastgeber erspielten sich zahlreiche Chancen, konnten jedoch nur zweimal vollenden. In der 6. Minute bediente Philipp Renz von rechts Florian Idschok, der aus halblinker Position flach vollendete. Das 2:0 in der 17. Minute war eine schöne Einzelaktion von Lennart Hellwig. Über rechts zog der Stürmer ins Drittel der Gäste, tankte sich zum Tor und schob den Puck unter den Schoner von SCC-Keeper Lucas Koletzki ins Gehäuse. Der SCC fand dagegen kaum statt. Nichts erinnerte an das Vorrundenspiel, als die Zebras mit einer guten kämpferischen Leistung den Meister niederringen konnten. Fass spielte diesmal ein unglaublich aggressives Forechecking und setzte die Zebras im eigenen Drittel permanent unter Stress. Die Gäste hatten Mühe, ein geordnetes Aufbauspiel aufzuziehen und offensiv Druck zu entfalten. Nennenswerte Chancen des SCC gab es in den ersten 20 Minuten keine. Gegen Ende des zweiten Drittels stellte Fass mit vier Toren innerhalb von fünf Minuten die Vorentscheidung her. Stand die SCC-Abwehr im ersten Drittel noch einigermaßen stabil, leisteten sich die Männer von Trainer Ralph Tibursky im Mittelabschnitt mehrere grobe Schnitzer, die die Gastgeber eiskalt ausnutzten. Beim 0:4 spielte der SCC in eigener Unterzahl zu offensiv und ließ sich nach einem Scheibenverlust auskontern, das 0:5 besorgte Liam-Hendrik Tabatzky dann vom Bully weg, wobei sich die SCC-Verteidiger selbst abräumten. Beim 0:6 führte ein Scheibenverlust erneut zu einem Konter, den Koletzki zwar noch entschärfen konnte, dabei aber eine Strafe zog. Im anschließenden Überzahlspiel besorgte Hellwig mit der Rückhand seinen zweiten Treffer. Auch das 0:7 hatten die Zuschauer an diesem Abend in ähnlicher Weise schon einmal gesehen. Wieder verlor der SCC in der Vorwärtsbewegung die Scheibe, wieder konterte Fass: Über rechts stürmte Thomas Cote-Miller nach vorn und bediente im Slot Gustav Nygren, der souverän verwandelte. Kurz vor Ende des Mittelabschnitts kam der SCC immerhin zu seinem ersten Tor: Ivan Patayala umkurvte mehrere Gegenspieler und bediente vor dem Tor Filip Cahoj, der trocken einnetzte. Im Schlussdrittel machte es der SCC den Gastgebern erneut zu leicht. Ein misslungener Klärungsversuch des SCC-Keepers nutzte Fass zum 1:8 – in eigener Unterzahl. Die weiteren Gegentreffer fielen wieder aus Kontersituationen, bei denen die Charlottenburger zunächst die Scheibe verloren – und dann in der Restverteidigung schlecht aussahen. Zu allem Überfluss handelte sich SCC-Verteidiger Timo Helbig in der 55. Minute nach einer Rauferei noch eine Spieldauerdisziplinarstrafe ein. Patayalas Treffer zum zwischenzeitlichen 2:9 fiel da kaum noch ins Gewicht. SCC sucht Verstärkung für die Saison 2026/2027 Nach der zweiten Niederlage in der Meisterrunde hat der SCC bei noch drei ausstehenden Partien praktisch keine Chancen mehr auf eine Teilnahme am Final Four. Der Blick der Verantwortlichen richtet sich daher bereits auf die kommende Saison. Der Klub sucht gelernte Spieler, die in der Landesliga Berlin spielen wollen. Interessenten können sich an die Vorstände Sebastian Kohrt und Karsten Röbisch wenden unter info @scc-eishockey.de. Torstatistik 1:0 6. Min Idschok (Renz) 2:0 17. Min Hellwig (Sponholz, Zorn) 3:0 27. Min Sponholz (Zorn) 4:0 35. Min Zorn (Hellwig, Müller) 5:0 35. Min Tabatzky 6:0 38. Min Hellwig (Mykietyshyn, Idschok) 7:0 39. Min Nygren (Cote-Miller) 7:1 40. Min Cahoj (Patayala) 8:1 49. Min Nygren (Tabatzky) 9:1 54. Min Sponholz 9:2 56. Min Patayala (Hillen) 10:2 59. Min Hellwig (Zorn) Strafminuten Fass 1b: 14 (0 – 8 – 6) SCC: 42 (2 – 8 – 32)
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