IHP NachrichtenDienstag 10.Februar 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Personalien und Spielberichte vom Wochenbeginn mit insgesamt 21 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Ost, Landesliga Berlin und aus dem Frauen-Eishockey.
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Ravensburg TowerstarsTowerstars gewinnen Landes-Duell gegen Bietigeim (DEL2) Das „DEL2-Spiel der Woche“ der Ravensburg Towerstars gegen die Bietigheim Steelers hat definitiv alle Register der Dramatik gezogen. Nach wechselnden Zwei-Tore-Führungen fiel die Entscheidung nach 22 Sekunden in der Verlängerung. Gefeierter Held war Robbie Czarnik, der mit dem 5:4-Siegtreffer sein 200. Tor für die Towerstars erzielte. Der Sieg beim Tabellenführer Krefeld am Freitag hatte den Towerstars für das baden-württembergische Derby viel Selbstvertrauen verliehen. Schon mit den ersten Wechseln ließen die Oberschwaben schnelle Angriffe mit hochkarätigen Einschusschancen auf das gegnerische Tor rollen. Wie abgezockt die Gäste-Offensive jedoch antworten kann, bekamen die Towerstars alsbald zu spüren. Knapp fünf Minuten waren gespielt, als Marek Rucak einen Schuss tief ins Ravensburger Drittel brachte und Brett Kemp den von der Bande zurückgeprallten Puck trocken ins rechte Kreuzeck schlenzte. Dieser Gegentreffer schmeckte den Towerstars überhaupt nicht. Nur drei Minuten später drückte Kemp den Puck gar zum 0:2 über die Linie – wenn auch umstritten. Der Bietigheimer Stürmer räumte kurz vor dem Abschluss Towerstars-Verteidiger Julian Eichinger mit einem rustikalen Crosscheck aus dem Weg. Als es gegen Jan Wieszinsky 52 Sekunden später eine Strafzeit setzte, drohte den Towerstars weiteres Ungemach. Doch die numerische Unterzahl avancierte zum sprichwörtlichen Dosenöffner. Mark Rassell nutzte einen Puckverlust der Gäste nach nur zehn Sekunden für einen Konter, den der Ravensburger Goldhelm unhaltbar zum 1:2-Anschlusstreffer verwertete. Die 2.622 Zuschauer in der Ravensburger CHG Arena sahen danach ein hochklassiges Spiel: Es ging mit hohem Tempo munter hin und her und beide Teams prüften die jeweiligen Torhüter quasi im Sekundentakt. Zu Beginn des zweiten Abschnitts präsentierten sich die Towerstars dann mit noch mehr Druck, der alsbald belohnt wurde. Bietigheims Pawel Dronia kassierte in der 24. Minute eine Strafzeit, die den Towerstars nach gutem Powerplay den Ausgleich bescherte. Odeen Tufto passte vor das Tor und die Scheibe wurde von einem Bietigheimer Schlittschuh unhaltbar ins eigene Tor abgelenkt. Nun bestimmten die Towerstars das Spielgeschehen klar. Die optischen Vorteile brachte Nick Latta nur vier Minuten später auf die Anzeigetafel. An Chancen für den Ausbau der Führung mangelte es danach nicht, allerdings zeigten sich die Steelers wenig geschockt und setzten zahlreiche offensive Nadelstiche. Nicht glücklich war Towerstars-Trainer Bo Subr auch mit dem Umstand, dass Bietigheim in Unterzahl einen Zwei-gegen-null-Konter fahren konnte. Die Oberschwaben profitierten bis zur zweiten Pause jedoch davon, dass die Gäste die hochkarätigsten Chancen liegen ließen. Den Schlussabschnitt begannen die Oberschwaben äußerst entschlossen. Ganze 32 Sekunden waren erst gespielt, als Robbie Czarnik Zeit und Raum im gegnerischen Slot nutzte und zum viel umjubelten 4:2 traf. Nicht wenige Fans erwarteten danach eine souveräne Verwaltung der Führung, doch es kam anders. Die Towerstars leisteten sich den einen oder anderen Fehler, den erneut Brett Kemp in der 44. Minute zum 4:3-Anschlusstreffer nutzte. Zwar hatten die Gastgeber danach einige gute Chancen auf weitere Treffer, doch Bietigheim drückte immer stärker. Sechs Minuten vor Ende der regulären Spielzeit war es dann passiert: Mick Hochreither hielt am rechten Pfosten den Stock in einen scharfen Pass und traf so zum 4:4-Ausgleich. Eine Schlüsselszene folgte in den letzten zwei Minuten. Bietigheim leistete sich durch Sören Sturm eine Strafzeit, den Towerstars winkte die vermeintliche Entscheidung in Überzahl. Doch das Penaltykilling der Steelers erwies sich als gut abgestimmt, die Towerstars kamen so gut wie nicht in die Aufstellung. Es wollte kein Treffer gelingen, die Schlusssirene besiegelte die Punkteteilung. Die Strafzeit lief jedoch in der Overtime für kurze Zeit weiter – und das sorgte letztlich doch für den „Lucky Punch“. Gerade war der Ex-Ravensburger Verteidiger von der Bietigheimer Strafbank zurückgeeilt, als Robbie Czarnik nach nur 22 Sekunden den Puck zum 5:4-Siegtreffer einnetzte. Es war nicht nur ein entschlossenes, sondern auch ein statistisch besonderes Tor: Robbie Czarnik hatte zum 200. Mal im Trikot der Towerstars getroffen. „Es war ein Spiel mit einigen Höhen und Tiefen. Dass wir uns viele Fehler geleistet und eine 4:2-Führung im Schlussdrittel hergeschenkt haben, hätte natürlich nicht passieren dürfen. Trotz allem können wir mit den zwei Punkten zufrieden sein“, resümierte Towerstars-Coach Bo Subr nach dem Spiel. Bereits am Dienstag geht die „Englische Woche“ in die Fortsetzung, dann sind die Wölfe des EHC Freiburg zu Gast in der CHG Arena. Spielbeginn ist um 20 Uhr.
Eisbären RegensburgBAD NAUHEIM KOMMT IN DIE DONAU-ARENA – EISBÄREN VOR DEM NÄCHSTEN HEIMSPIEL / Regensburg nach dem Derbysieg am Sonntag schon wieder vor eigenem Publikum im Einsatz: ECN gastiert am Dienstagabend (DEL2) Nur rund 48 Stunden nach dem Derbysieg über Landshut (5:2) ist Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg bereits wieder in der heimischen Donau-Arena im Einsatz: Am morgigen Dienstag, 10. Februar, empfangen die Oberpfälzer ab 20 Uhr den EC Bad Nauheim. Als Tabellenfünfte (67 Punkte) liegen die Domstädter fünf Punkte hinter dem vierten (Ravensburg) und zwei vor dem fünften Rang (Bietigheim) – und befinden sich damit mitten im dicht gedrängten Mittelfeld der DEL 2. Die Gäste aus Hessen, derzeit Zwölfte (51), kämpfen indes im Hauptrundenendspurt noch darum, die Play-down-Plätze noch zu verlassen. Für beide Mannschaften geht es also um viel. Tickets für die wichtige Begegnung gibt es unter www.ebr.live. Zwei Mal kreuzten die beiden Teams bislang die Schläger – beide Male siegten die Schützlinge von Eisbären-Trainer Peter Flache. Ende Oktober entschieden sie das erste Heimspiel in der Donau-Arena mit 2:1 für sich – die Tore erzielten Kapitän Nikola Gajovský und Bryce Kindopp. Deutlich torreicher verlief das zweite Kräftemessen Mitte Dezember auswärts in der Kurstadt: Am Ende eines offenen Schlagabtauschs stand ein 7:4 für die Domstädter, für die fünf verschiedene Schützen getroffen hatten: drei Mal Topscorer Corey Trivino (davon ein Empty-Net-Tor), Pierre Preto, Donát Péter, Kevin Slezak im Powerplay und Jeremy Bracco. Personelle Veränderung bei den Wetterauern Punktbester ECN-Akteur in den Duellen gegen Regensburg ist bislang der Stürmer Sebastian Bengtsson, der im zweiten Aufeinandertreffen mit einem Tor und zwei Assists an drei der vier Nauheimer Treffer direkt beteiligt war. Der Anfang Oktober nachverpflichtete 31-Jährige hat sich in bislang nur 28 Einsätzen dennoch bereits auf Rang zwei der internen Scorerliste geschossen: Auf 31 Zähler kommt er insgesamt bereits, 14 Mal netzte er selbst ein, 17 weitere Male legte er für seine Teamkollegen auf. Er hat den mit Abstand höchsten Punkteschnitt pro Partie der Hessen (1,11). Mit 34 Scorern liegt nur der kanadische Offensivverteidiger Justin MacPherson noch vor ihm (neun Tore, 25 Assists). Hinter den beiden reihen sich zwei weitere Kanadier ein: Parker Bowles und Jordan Hickmott mit je 30 Torbeteiligungen – damit liegen sie gleichauf mit ihrem Landsmann Davis Koch, der allerdings einen deutschen Pass besitzt. Der fünfte Kontingentspieler im Kader ist Kanadier Taylor Vause – der Edeltechniker fällt derzeit aber verletzt aus. Trotz zahlreicher weiterer gefährlicher Angreifer wie Justin Volek (19 Punkte), Zach Kaiser, dem ehemaligen Regensburger Julian Lautenschlager (je 17) oder Andrej Bíreš (16) hapert es in der Offensive – nur 112 eigene Treffer sind der viertschlechteste Wert der DEL 2. Die Defensive steht indes recht sicher: 126 Gegentore ließen die Hessen bislang zu und liegen damit im vorderen Mittelfeld der Liga. Führungskräfte in der Abwehr sind neben Topscorer MacPherson vor allem der ehemalige Nationalspieler Christopher Fischer, Marius Erk und Garret Pruden. Im Tor ist meist Routinier Jerry Kuhn gesetzt – er kam bislang in 38 der 42 Nauheimer Spiele auch zum Einsatz und zählt dabei trotz seiner bereits 39 Jahre mit einer starken Fangquote von knapp 91,9 Prozent zu den besten seiner Zunft. Aus den jüngsten sechs Begegnungen gab es zwar drei Siege – insgesamt holte der ECN aber erst 18 Siege, nur Kaufbeuren (acht), Weiden (15) und Freiburg (17) haben bisher eine schlechtere Ausbeute. Nicht zuletzt deshalb kommen die Hessen nur schwer aus den hinteren Tabellenregionen heraus. Jüngst zogen sie deshalb die Reißleine: Der bisherige Headcoach Peter Russell musste weichen – und wurde durch den Finnen Antti Karhula ersetzt, der das Team nun zum Klassenerhalt führen soll... Tickets gibt es unter www.ebr.live. Informationen zum Heimspiel: Eisbären Regensburg – EC Bad Nauheim Beginn: Dienstag, 10. Februar 2026, 20 Uhr Spielort: Donau-Arena Regensburg Öffnung Abend-/ und Abholkasse: 90 Minuten vor Spielbeginn (18:30 Uhr) Öffnung Fanzone: Zwei Stunden vor Spielbeginn (18 Uhr) – ACHTUNG: Die Fanzone schließt 15 Minuten vor Spielbeginn (19:45 Uhr). Nach dem Spiel bleibt die Fanzone geschlossen. Einlass ins Stadion: Ab 18:15 Uhr (für Dauerkarten) bzw. ab 18:30 Uhr (alle anderen Tickets). Von der Partie berichtet Sporteurope.tv live (www.sporteurope.tv) WICHTIG: Die Eisbären Regensburg wurden darauf hingewiesen, dass der größere Parkplatz an der Vilsstraße (unter anderem Jysk, Fressnapf, TTL, Cube-Store, Restaurant Shangri-La) sowie der „Tedox“-Parkplatz nicht für Heimspiele genutzt werden sollen. Autos von Eishockey-Fans, die dort im Rahmen der Partien parken, könnten abgeschleppt oder mit Strafzetteln versehen werden.
Starbulls RosenheimAuf Augenhöhe mit dem Spitzenreiter: Punktgewinn gegen Krefeld (DEL2) Am 43. Spieltag der DEL2 hatten die Starbulls Rosenheim mit den Krefeld Pinguinen den unangefochtenen Tabellenführer im heimischen ROFA-Stadion zu Gast. Und wie schon im letzten Auswärtsduell am Niederrhein zu Weihnachten präsentierten sich die Grün-Weißen auf Augenhöhe mit der stärksten Mannschaft der Liga. Erneut ging es mit einem 3:3 nach regulärer Spielzeit in die Verlängerung. Doch diesmal waren es die Pinguine, die sich vor 4.002 Zuschauern den Zusatzpunkt holten. Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen verzichtete im Topspiel seiner auf Tabellenplatz drei rangierenden Mannschaft gegen den souveränen Spitzenreiter aus Krefeld auf den leicht angeschlagenen Charlie Sarault. Für ihn rückte Teemu Pulkkinen ins Team. Das Rosenheimer Tor hütetet wie in den beiden Spielen zuvor Oskar Autio. Eine frühe Unterzahlsituation überstanden die Hausherren ohne große Gefahr, als dann aber von jeder Mannschaft nur vier Feldspieler auf dem Eis waren, klingelte es. Der Rosenheimer Backcheck klappte nicht, Matthew Santos legte mit gutem Auge auf den von hinten anrauschenden Carl Konze und der baumlange Verteidiger ließ Autio mit einem Abschluss unter das Tordach keinerlei Abwehrchance – 0:1 (7.). In der zehnten Spielminute verhinderte Autio gegen den auf ihn zufahrenden Santos, der allerdings unter Bearbeitung von Maximilian Vollmayer abschließen musste, das 0:2 – im Gegenzug scheiterte der sehr agile Lukas Laub aus ebenfalls vielversprechender Position an Gästekeeper Danny aus den Birken. Bei zwei Überzahlspielen hatten die Starbulls weitere Möglichkeiten zum Ausgleichstreffer, die größte durch Maximilian Adam: Der Verteidiger zog satt von der blauen Linie ab, der Puck knallte an den Innenpfosten und von dort wieder ins Spielfeld zurück (12.). Krefeld hatte im ersten Spielabschnitt Vorteile, vor allem im Fünf gegen Fünf. Im zweiten Drittel aber wendete sich das Blatt. Die Starbulls setzten den Tabellenführer mächtig unter Druck. Nach schönen Check und feiner Ablage von Scott Feser verzog Teemu Pulkkinen aus bester Position knapp (23.). Im folgenden Powerplay drückte C.J. Stretch den Puck, der nach einem Schuss von Järveläinen von der Bande auf der anderen Seite des Tores wieder zurückkam, zum vielumjubelten Ausgleichstreffer ein (24.). In Unterzahl lief es für die Starbulls zwei Minuten darauf maximal unglücklich. Scott Feser musste sich seines kaputten Schlägers entledigen, konnte sich dann nicht entscheiden, mit dem Schlittschuh oder der Hand aus der Gefahrenzone zu klären und servierte stattdessen den Gästen einen eigentlich schon verlorenen Puck wieder zurück. Über Davis Vandane und Max Newton kam die Scheibe zu Philip Gogulla, dessen flacher Abschluss durch die Schoner von Autio ins Tor durchrutschte – 1:2 (26.). Der erneute Rückstand stachelte die Grün-Weißen aber noch mehr an. Lukas Laub nagelte den Puck an den Pfosten und spielte wenige Momente später eine Traumpass auf Ville Järveläinen, der frei auf das Tor zusteuerte, Aus den Birken aussteigen ließ und per Rückhand zum 2:2 einnetzte (27.). Einem fein gespielten Konter entsprang der dritte Rosenheimer Pfostentreffer durch Luigi Calce (28.). Die Starbulls dominierten den Tabellenführer jetzt deutlich und belohnten sich mit dem verdienten Führungstreffer. Lewis Zerter-Gossage nahm Maß, Pulkkinen nahm dem Gästekeeper die Sicht und das Spielgerät schlug zum 3:2 im rechten Kreuzeck ein (29.). Das ROFA-Stadion bebte, Krefeld wankte, aber die Starbulls patzten. Maximilian Adam versprang an der blauen Linie die Scheibe, David Cerny spritzte hinein, wurde beim Gegenstoß zwar nach außen gedrängt, spielte aber dann den Pass auf den von hinten kommenden Erik Buschmann. Der Verteidiger scheiterte zunächst an Oskar Autio, drückte den Abpraller aber zum glücklichen 3:3-Ausgleichstreffer unter die Latte (31.). Wie schon beim 0:1 waren die Rosenheimer Stürmer in der Rückwärtsbewegung nicht auf Zack. Shane Hanna hatte den vierten Rosenheimer Treffer auf dem Schläger, verzog aber knapp (33.). Starbulls-Keeper Autio verhinderte gegen den allein auf ihn zufahrenden Jan Nijenhuis ein Krefelder Unterzahltor (36.). Im Schlussdrittel eröffneten sich Pulkkinen und Calce bei einem Gegenstoß und Momente später dem sich von der Seite durchtankenden Zerter-Gossage Möglichkeiten, die Grün-Weißen erneut in Führung zu bringen (44.). Insgesamt hatten aber die Gäste in den letzten 20 Spielminuten wieder leichte Vorteile. Nach regulärer Spielzeit stand eine gerechte Punkteteilung zu Buche. Das war, ebenso mit 3:3, auch im letzten Vergleich der beiden Teams am zweiten Weihnachtsfeiertag in Krefeld der Fall. Damals holten sich im Shootout die Starbulls den Zusatzpunkt, diesmal durften die Pinguine jubeln. Matthew Santos zog nach innen und schloss ab, Autio rutschte der Puck durch die Hosenträger, Santos setzte nach und drückte nach 72 Overtimesekunden zum 3:4-Endstand ein. „Dass wir zwei Gegentore bekommen haben, weil wir Backchecking-Situationen nicht zu Ende gebracht haben, ist schade. Wir haben leichte Dinge falsch gemacht, wie wir es in den Playoffs nicht machen dürfen. Aber man muss mit dem Spiel zufrieden sein. Spielerisch war Krefeld im ersten Drittel deutlich besser, im zweites Drittel waren wir besser, das letzte Drittel war fifty-fifty. Wenn wir alles geben, können wir auch mit Topmannschaften mithalten“, sagte Starbulls-Headcoach Jari Pasanen nach der Partie.
Memmingen IndiansSpiel gedreht: Auswärtssieg für den ECDC (OLS) Die Memminger Indians gewannen auch das zweite Spiel an diesem Wochenende. In einem schweren Auswärtsspiel setzten sich die Maustädter, nach 1:3 Rückstand, mit 5:3 gegen die Erding Gladiators durch. Damit bleibt es im Kampf um die Hauptrunden-Meisterschaft weiterhin spannend. Am kommenden Wochenende heißen die Gegner Bayreuth und Garmisch. Neben den Akteuren, die bereits am Freitag fehlten, war auch Nikita Krymskiy nicht im Aufgebot. Grund war die zweite Strafe der laufenden Spielzeit wegen „Fighting“ , die er im Spiel gegen Lindau kassierte, weshalb der Angreifer für die Begegnung gegen Erding gesperrt wurde. Der ECDC überstand zu Beginn des Spiels gleich eine doppelte Unterzahlsituation. Doch dann schlug Erding zu. Die Treffer von Marco Pfleger und Marc Schmidpeter brachten die Gladiators mit 2:0 in Führung. Die Indianer, defensiv sehr sorglos unterwegs, verkürzten durch Milan Pfalzer auf 1:2 und waren fortan etwas besser im Spiel. Doch erneut waren es die Hausherren, die kurz vor der Drittelpause trafen. Louis Trattner besorgte das 3:1 für die Oberbayern. Die Indians drehten die Partie dann im Mitteldrittel und zeigten eine starke Reaktion. Zunächst vollendete Tobi Meier im Alleingang zum 2:3. Minuten später war es dann Markus Lillich, der ebenfalls im Alleingang zum 3:3 traf. Beide Male konnte der ECDC die Defensive der Gastgeber mit einem langen Pass aushebeln. Memmingen hatte nun mehr Kontrolle im Spiel und ging noch vor der letzten Pause des Abends in Führung. Tyler Spurgeon bediente Brett Ouderkirk im Slot, der die Scheibe zum 4:3 im Gehäuse der Gladiators unterbrachte. Im letzten Drittel schafften es die Indians nicht, für eine Vorentscheidung zu sorgen, während die Erdinger es ebenfalls nicht schafften, den Ausgleich zu erzielen. Am Ende brachten die Memminger das Spiel über die Bühne, auch wenn es insgesamt eine schwere Auswärtspartie war. Milan Pfalzer sorgte mit seinem Empty Net Treffer für den 5:3 Endstand in der Weißbierstadt. In der kommenden Woche treten die Maustädter zunächst auswärts an. Am Freitag geht es zu den onesto Tigers Bayreuth. Spielbeginn in Franken ist um 20:00 Uhr. Am Sonntag gibt es das nächste Heimspiel gegen den SC Riessersee am Hühnerberg. Puck Drop in der ALPHA COOLING-Arena ist um 18:00 Uhr. Tickets sind bereits erhältlich, aufgrund der Schulferien ist die Nachfrage nach Sitzplätzen bereits groß. Erding Gladiators vs ECDC Memmingen 3:5 (3:1/0:3/0:1) Tore:1:0 (7.) Pfleger (Modlymayr, Forster), 2:0 (10.) Schmidpeter (Michl, Pfenninger), 2:1 (12.) Pfalzer (Handschuh), 3:1 (20.) Trattner (Ostwald, Matheson), 3:2 (21.) Meier (Blake), 3:3 (26.) Lillich (Gams, Blake), 3:4 (39.) Ouderkirk (Spurgeon, Svedlund), 3:5 (60.) Pfalzer (Ouderkirk, Svedlund) Strafminuten:Erding 4-Memmingen 8 ECDC Memmingen: Roth (Flott-Kucis)- Svedlund, Kurz; Blake, Menner; Peleikis- Lillich, Homjakovs, Ouderkirk; Meier, Spurgeon, Brassard; Handschuh, Pfalzer, Gams.
Stuttgart RebelsZwei Auswärtssiege halten die Play-offs in Sicht (OLS) Die Stuttgart Rebels dürfen weiterhin von ihrer ersten Play-off Teilnahme seit ihrem Aufstieg in die Oberliga Süd vor drei Jahren träumen. Derzeit rangiert man mit 54 Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz. Selbst der siebte Tabellenplatz ist mit nur drei Punkten Rückstand in Reichweite. Am vergangenen Wochenende hielt man sich mit zwei Auswärtssiegen schadlos. Am Freitag kämpfte man sich beim EV Füssen, trotz eines zwischenzeitlichen 0:2 und 1:3 Rückstands zurück, schaffte nicht nur den Ausgleich, sondern sicherte sich in der Overtime auch den Zusatzzähler. Die Treffer für die Degerlocher erzielten Jack Bloem, Elvis Gorontzy-Slack, Alex Blais, sowie Toni Ritter, der in der Verlängerung den entscheidenden Treffer markierte. Bester Scorer vor knapp 900 Zuschauern war Jayden Lammel, der gleich zu drei Toren die Vorarbeit leistete. Am Sonntag stand das nächste Duell gegen einen Konkurrenten um einen Play-off Platz auf dem Programm. Beim SC Rießersee holte man mit einem 5:2 Sieg drei wichtige Zähler. Luca Allavena brachte die Gastgeber in der 12. Minute mit 1:0 in Front, mit der man auch in die erste Pause ging. Im Mittelabschnitt traf zunächst Calvin Fischer mit seinem zweiten Saisontor zum Ausgleich, ehe Nico Geidl mit seinem bereits 24. Saisontreffer in Unterzahl die Blau-Gelben zum ersten Mal an diesem Abend in Front schoss. Nach dem 3:1 durch Jayden Lammel, hatte man das Match im Griff. Im Schlussdrittel netzte zunächst Jannick Herm (44. Minute) zum 1:4 ein, ehe Elvis Gorontzy-Slack zwei Minuten später zum 5:1 und zum letzten Mal an diesem Abend für die Schwaben einlochte. Kurz darauf traf für die Gastgeber noch Goalgetter Alex Höller zum 2:5 Endstand. Am kommenden Freitag um 20:00 Uhr geht es für die Rebels zu Hause gegen die Erding Gladiators weiter mit der Punktejagd, ehe es am Sonntag zum Spitzenreiter nach Deggendorf geht.
Hannover ScorpionsVertragsauflösung - Christoph Kiefersauer verlässt die Hannover Scorpions zu sofort (OLN) Die Freiburger Wölfe (DEL 2) werden seine neue Heimat. „Kiefi“ bat aus privaten und persönlichen Gründen um die Vertragsauflösung, welcher Bitte das Management und der Trainer der Hannover Scorpions gefolgt sind. Trainer Rico Rossi und Sportchef Eric Haselbacher: „Aus unserer Sicht gab es leider keine andere Option. Wir wünschen Kiefi persönlich, familiär und sportlich alles Gute für seine Zukunft.
Ice Dragons HerfordIce Dragons docken sich an die PlayOff-Zone an - BigPoints für Herford gegen Leipzig (OLN) Der Herforder Eishockey Verein bleibt in der Zwischenrunde der Oberliga Nord weiterhin ohne Verlustpunkt. Gegen die Icefighters Leipzig gewannen die Ostwestfalen mit 5:3 (0:0/2:2/3:1) und haben den Abstand auf die PlayOff-Zone auf drei Punkte verkürzt. Außerdem gelang es den Ice Dragons, das Team aus Sachsen mit in das knappe Rennen um die begehrten Plätze hineinzuziehen, nachdem Leipzig vor einigen Spieltag bereits als sicherer Teilnehmer für das Saisonfinale gegen die Südligisten galt. Herfords Stürmer Ryley Lindgren gelang mit drei Treffern erneut ein Hattrick und setzte das i-Tüpfelchen auf eine geschlossene Mannschaftsleistung. Von Beginn an entwickelte sich in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ ein intensives und abwechslungsreiches Duell mit Torgelegenheiten auf beiden Seiten. HEV-Torhüter Jakub Urbisch bewies einmal mehr sein Können und entschärfte mehrfach brenzlige Situationen. Da auch die Defensive der Icefighters sicher stand, ging es torlos in die erste Pause. Im zweiten Durchgang dauerte es dann jedoch nicht lange bis zum ersten Treffer. Jan-Luca Schumacher nutzte in der 25. Minute eine Überzahl und netzte zum 1:0 für die Gäste ein. Im zweiten Teil des Mitteldrittels ging es dann Schlag auf Schlag. David Makuzki traf in der 34. Minute zum 1:1-Ausgleich für die Hausherren in einer weiteren Powerplay-Situation, doch keine 90 Sekunden später brachte Chad Bassen die Leipziger wieder in Führung. Noch vor dem letzten Seitenwechsel sorgte Ryley Lindgren für das 2:2 (37.) und in der Pause war erst einmal Durchschnaufen angesagt. Im letzten Drittel entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch, in dem Ryley Lindgren das wichtige Tor zum 3:2 in Überzahl gelang (50.). Leipzig rannte nun dem Rückstand hinterher, während Herford aufmerksam in der Defensive verteidigte. Rund drei Minuten vor dem Ende brachten die Icefighters für Torhüter Konstantin Kessler einen weiteren Feldspieler und warfen endgültig alles nach vorne. Wie schon in den vergangenen Begegnungen war wieder Ryley Lindgren zur Stelle und sorgte für das beruhigende 4:2 in der 58. Minute per EmptyNet-Goal. Zwar verkürzte Leipzig 10 Sekunden vor dem Ende noch einmal durch Darek Hejcman auf 4:3, doch postwendend sorgte Yannis Walch für den 5:3-Endstand mit einem weiteren Treffer ins leere Tor. „Es war ein unheimlich schwieriges Spiel mit vielen Zweikämpfen. Leipzig hat sehr viel Druck gemacht, doch je länger das Spiel lief, desto besser haben wir es gelöst. Es war ein sehr knappes Spiel, das in beide Richtungen gehen konnte. Ich bin mit der Arbeitseinstellung meines Teams sehr zufrieden“, äußerte sich HEC-Chefcoach Henry Thom im Anschluss an die Begegnung. Am kommenden Wochenende gehen die Endspielwochen für die Ice Dragons weiter. Am Freitag ist man um 20.00 Uhr zu Gast bei den Rostock Piranhas, am Sonntag folgt um 18.30 Uhr in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ das wichtige Duell mit den TecArt Black Dragons Erfurt. Tickets gibt es online unter https://tickets-ice-dragons.reservix.de sowie an der Abendkasse, die mit Einlassbeginn ab 17.30 Uhr öffnet. Tore: 0:1 24:35 Jan-Luca Schumacher (Johan Eriksson / Lukas Vantuch) PP1 1:1 33:50 David Makuzki (Marius Garten / Philip Woltmann) PP1 1:2 35:12 Chad Bassen (Fredrik Alasaari / Malte Barthold) 2:2 36:26 Ryley Lindgren (Sebastian Moberg / Philip Woltmann) 3:2 49:52 Ryley Lindgren (Jannis Kälble / Marius Garten) PP1 4:2 57:46 Ryley Lindgren (Jackson Pierson / Philip Woltmann) EN 4:3 59:50 Darek Hejcman (Johan Eriksson / Jan-Luca Schumacher) 5:3 59:56 Yannis Walch (David Makuzki) Strafen: Herford 12 Minuten + 5 Minuten Timo Sticha Leipzig 12 Minuten + 5 Minuten Vincent Hessler Zuschauer: 757 Streambuchungen: 242
Herne MinersHeimniederlage am Freitag und Auswärtssieg am Sonntag – Herne sammelt drei Punkte im Kampf um die Playoffs (OLN) Während Herne am Freitagabend nach dem ersten Drittel führte und das Spiel am Ende noch mit 4:6 verlor, lagen die Miners am Sonntagabend nach dem ersten Drittel noch zurück und gewannen am Ende mit 4:1. Drei Powerplaytreffer und ein Empty-Net-Treffer besiegelten den verdienten Sieg der Miners. Herner EV – Herforder Ice Dragons, 06.02.2026: Herne startete gegen die Ice Dragons gut in die Partie und konnte auch früh seine erste Chance verwerten. Nick Ford trug den Puck in das gegnerische Drittel, spielte einen Pass auf Enock, der über außen zu schnell für die Herforder Verteidiger war, zog vor das Tor von Herford-Goalie Urbisch und erzielte in der 4. Spielminute mit der Rückhand das 1:0. In der 15. Spielminute legten die Miners noch einen nach: Nach einer unübersichtlichen Situation vor dem Tor der Herforder in Überzahl konnte Palka einen Nachschuss verwerten und erzielte damit das 2:0. An diesem Tor war ebenfalls Brad Snetsinger beteiligt, der mit der Vorlage seinen 800. Punkt in der Oberliga erzielte. Eine Minute später brachte sich dann aber auch Herford das erste Mal auf die Anzeigetafel. Ryley Lindgren setzte sich gegen die gesamte Herner Defensive durch und schob die Scheibe links an Schulte vorbei. Drittelergebnis: 2:1. Im zweiten Drittel waren die Ice Dragons dann bemüht, das Spiel zu drehen – und das schafften sie auch. In der 30. Spielminute war es nämlich ein Doppelschlag der Herforder, der die Hannibal-Arena zunächst verstummen ließ. Erst erzielte Nils Wegner den 2:2-Ausgleichstreffer, 50 Sekunden später erhöhte Leon Köhler auf 2:3 und brachte Herford damit in Front. Mit diesem Drittelstand wollten die Miners und besonders Brad Snetsinger aber nicht in die Pause gehen. Der Routinier bekam im Slot kurz zu viel Zeit und zog direkt ab. Einen eigentlich ungefährlichen Schuss blockte Jakub Urbisch unglücklich ins eigene Tor ab, wodurch der HEV noch einmal ausgleichen konnte. Im letzten Spielabschnitt legte erst Nils Wegner in der 48. Spielminute seinen zweiten Treffer des Abends nach und brachte Herford erneut in Führung. Die Antwort der Miners ließ aber nicht lange auf sich warten. In der 49. Spielminute spielten Hofmann und Pfeifer Lenny Schmitz frei, der kurz zu viel Zeit hatte und unhaltbar für Urbisch über die Schulter in den Winkel abzog. Knapp fünf Minuten vor Schluss brach dann kurzzeitig Euphorie am Gysenberg aus, als Kapitän Justus Meyl sogar das 5:4 nachlegte. Nach Videobeweis wurde dieser Treffer aber aufgrund von Torhüterbehinderung zurückgenommen. In der 57. Minute waren es dann die Herforder, die das Spiel entscheiden sollten. Nach einem Schuss rutschte Lukas Schulte die Scheibe unglücklich durch, und Philip Woltmann musste nur noch einschieben. Drei Minuten vor Schluss führten die Ice Dragons mit 5:4. Am Ende belohnte sich auch Ryley Lindgren noch mit einem Doppelpack und schob zum 6:4-Empty-Net-Treffer für Herford ein. Das war dann auch gleichzeitig das Endergebnis. 1:0 [03:26] Enock (Ford/Bräuner) 2:0 [14:52] Palka (Snetsinger/Nifosi) PP1 2:1 [16:02] Lindgren (Moberg/Walters) 2:2 [29:24] Wegner (König/Sticha) 2:3 [30:14] Köhler (Kalnins/Avdeev) 3:3 [35:39] Snetsinger (Demmler) 3:4 [47:05] Wegner (Kovács/Pierson) 4:4 [48:44] Schmitz (Hofmann/Pfeifer) 4:5 [56:52] Woltmann (Lindgren/Pierson) 4:6 [59:47] Lindgren (Makuzki/Moberg) EN Strafen: 2 – 6 Zuschauer: 844 SpradeTV-Buchungen: 211 Hammer Eisbären – Herner EV, 08.02.2026: Am Sonntagabend starteten die Eisbären besser in die Partie und konnten die Miners häufig in der eigenen Zone einschnüren. Unter anderem in der vierten Spielminute hielt HEV-Goalie Rodion Schumacher die Miners aber mit einer guten Parade noch im Spiel. In der 6. Minute kam Sofiene Bräuner dann zu einer großen Möglichkeit, der Stürmer konnte den Pass jedoch nicht richtig verwerten. Auf der anderen Seite trafen dann die Eisbären das erste und einzige Mal an diesem Abend. Schumacher war die Sicht komplett verdeckt, Fabio Frick nahm einen Schuss von der blauen Linie, der durch alle Spieler hindurch hinter Schumacher im Netz einschlug. Mit 1:0 ging es auch in die erste Drittelpause. Im zweiten Spielabschnitt starteten die Miners besser. Direkt in der 21. Spielminute kam wieder Bräuner frei vor Kyle Hagen zum Abschluss, der Eisbären-Schlussmann parierte jedoch. Danach konnten die knapp 150 mitgereisten Herner gleich drei Überzahltreffer ihrer Mannschaft bejubeln. Nach einem Bandencheck von Pontus Wernerson-Libäck agierten die Miners fünf Minuten lang in Überzahl. Dieses Powerplay nutzten sie gleich zweimal aus: Den Beginn machte Munichiello, der im Slot gut von Nick Ford freigespielt wurde und mit einem satten Handgelenkschuss den 1:1-Ausgleichstreffer erzielte. Dann war es ein typisches Tor von Brad Snetsinger, der die Miners mit 2:1 in Führung brachte. Snetsinger machte einen Bogen, zog in die Mitte, suchte den schnellen Abschluss und verwandelte ohne Chance für Hagen im rechten Winkel. Kurz vor Drittelende agierten die Miners nach einer Strafe gegen Schiling dann erneut in Überzahl. Fast erzielte Hamm in eigener Unterzahl das 2:2 – Hugo Enock und Rodion Schumacher verhinderten aber einen Treffer der Eisbären. Auf Vorlage von Brad Snetsinger war es dann Tommy Munichiello in der 38. Spielminute, der mit einer guten Bewegung vor das Gehäuse der Eisbären zog, damit seinen zweiten Treffer erzielte und den Spielstand auf 3:1 erhöhte. In der 53. Spielminute handelte sich Hamm eine weitere Fünf-Minuten-Strafe ein. Nick Ford zog an Tom Geischeimer vorbei; der Verteidiger der Eisbären konnte den US-Amerikaner aber nur noch mit einem Ellbogencheck ins Gesicht stoppen und erhielt nach Videobeweis eine fünfminütige Strafe sowie eine Spieldauer-Disziplinarstrafe. Herne versuchte jedoch nicht aktiv, einen weiteren Treffer nachzulegen, und verwaltete das Spiel abschließend mit einer guten Defensivleistung. Hamm zog zugunsten eines sechsten Feldspielers noch den Torwart. Dennis Palka erkämpfte sich im eigenen Drittel die Scheibe und zog über die gesamte Eisfläche ab. Der Puck landete zum 4:1 im Netz, was gleichzeitig den Endstand bedeutete. Herne erkämpfte sich damit an diesem Wochenende drei wichtige Punkte im Rennen um die Playoffs. 1:0 [06:54] Frick (Zuravlev/Reuss) 1:1 [24:06] Munichiello (Bräuner/Ford) PP1 1:2 [26:51] Snetsinger (Ford/Palka) PP1 1:3 [37:12] Munichiello (Snetsinger/Palka) PP1 1:4 [58:08] Palka (Snetsinger) EN Strafen: 38 – 10 Zuschauer: 869
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Amberg Wild LionsERSC entscheidet Eishockey-Krimi für sich - Überragender David Kubik mit einem Shut-Out (BYL) ERSC Amberg hat am Sonntagabend den „optimalen Start“ in die Abstiegsrunde der Eishockey-Bayernliga komplettiert. Nach dem Erfolg in Waldkraiburg gewannen die Wild Lions mit 3:0 auch ihr Heimspiel gegen spielstarke Schongauer Mammuts und führen in ihrer Gruppe mit sechs Punkten dank der besseren Tordifferenz die Tabelle vor Geretsried an. Matchwinner und bester Akteur auf dem Eis war eindeutig Lions-Goalie David Kubik, der mit seinen Paraden die Gäste zur Verzweiflung brachte. Damit stehen die Chancen auf einen vorzeitigen Klassenerhalt nicht schlecht, aber es stehen noch vier weitere und schwierige Partien an. Aktiver wirkten am Sonntag zunächst die Gäste, die im Anfangsdrittel mehr Offensivaktionen verzeichneten und aggressiver zum Puck gingen. „Wir haben mit vier Reihen begonnen und fanden nicht in den Rhythmus, kamen etwas schwer ins Spiel“, gestand Löwencoach Christian Zessack. Trotz Gelegenheiten beiderseits blieb es bis zur Pause bei einer Nullnummer. Im Mittelabschnitt stellte Zessack auf drei Reihen um: „Von da an waren wir besser im Spiel“, so der Coach. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit ausgeglichenen Chancenanteilen wobei sich beide Torhüter auszeichnen konnten. Den Knoten platzen ließ schließlich Roberts Baranovskis, der einen Konter unhaltbar zur 1:0-Führung verwertete und nur wenig später legte Brandon Walkom absolut sehenswert zum 2:0 nach. Das war zwar noch keine Vorentscheidung, aber die Tendenz ging pro Gastgeber. Im Schlussabschnitt schenkte weiterhin keines der beiden Teams auch nur einen Zentimeter Eis her, gab es Gelegenheiten hüben wie drüben in einer sehr unterhaltsamen Partie. Am Ende lief Schongau die Zeit davon, bekam Amberg zusehends mehr Kontrolle. Eng hätte es für den ERSC nochmals in der Schlussphase bei einer eigenen Strafzeit werden können, weil Gästecoach Ty Morris mit einem Mann mehr zusätzlich seinen Torhüter zu Gunsten eines weiteren Feldspielers aufs Eis brachte. Walkom bereinigte letztendlich die Situation und legte Kevin Schmitt die Scheibe auf, die der ERSC-Kapitän ins leere Gäste-Tor zum 3:0.Endstand einschob. Ty Morris hatte hinterher viel Lob für den ERSC: „Amberg hat ein tolles Eishockey gespielt. Die sind auf der richtigen Spur. Wir brauchen dagegen einen Re-Start, auch wenn nicht alles schlecht ist was wir spielen“, so der Gästecoach. Christian Zessack war „mit Kampf und Einstellung meiner Mannschaft sehr zufrieden“, aber besonders mit seinem Torhüter: „‘Kubi‘ war einfach überragend“. ERSC Amberg – EA Schongau 3:0 (0:0,2:0,1:0) 1:0 (32.) Baranovskis (Walkom, Gimmel), 2:0 (36.) Walkom (Baranovskis, L.Klughardt), 3:0 (60.) Schmitt (Walkom, Silbermann/4-5/EN). Strafen: Amberg 8, Schongau 8 Minuten. Zuschauer: 697.
Königsbrunn muss Serienausgleich hinnehmen (BYL) Mit 2:5 verliert der EHC Königsbrunn sein Auswärtsspiel bei den Peißenberg Miners. In der Serie Best-of-Seven konnten die Miners ihren ersten Sieg im Viertelfinale holen und dadurch 1:1 ausgleichen. Königsbrunn lief bis auf die Langzeitverletzten Luca Kinzel und Moritz Weißenhorn mit dem kompletten Kader auf, neben Stefan Vajs kehrte auch Peter Brückner wieder ins Team zurück. Mit Vajs hatten die Brunnenstädter wieder ihre Nummer eins im Tor stehen, Benni Beck hielt sich als Backup bereit. Die Miners erwischten so wie schon am Freitag den besseren Start. In der 3. Spielminute setzte Weiland Parrish mit seinem Pfostentreffer eine erste Duftmarke, Sekunden später erzielte Ryan Murphy das 1:0 für die Gastgeber. Nur eine Minute später hatte Peter Brückner die erste gute Chance für den EHC auf dem Schläger, doch die Miners blieben konzentriert und hatten mehr vom Spiel. Vor allem die Reihe mit Parrish, Vogl und Murphy drängte immer wieder ins Königsbrunner Drittel und war nur schwer zu verteidigen. Kurz vor der Pause legte Peißenberg den nächsten Treffer nach, in Überzahl traf Lautenbacher zum 2:0. Mit der verdienten Führung für die Miners ging es ein erstes Mal in die Kabinen. Der EHC startete in Unterzahl ins Mitteldrittel und kassierte in der 24. Spielminute das 3:0. Nur eine Minute später hatten die Brunnenstädter die passende Antwort, Johan Lorraine nutzte einen Rebound und netzte zum 3:1 Anschlusstreffer ein. Die Miners zeigten sich jedoch eiskalt, noch in der 25. Spielminute enteilte Dejan Vogl seinen Gegenspielern und schloss seinen Alleingang mit dem 4:1 ab. Königsbrunn machte sich das Leben selbst schwer und kassierte einige Strafzeiten, der EHC spielte gefühlt fast das gesamte Mitteldrittel in Unterzahl. Die Miners verpassten es aber, den Sack zuzumachen und konnten auch in doppelter Überzahl kein Tor mehr erzielen. In der 38. Spielminute erzielte Hugo Turcotte bei Vier gegen Vier das 4:2, danach hatte der EHC mehr von der Partie und war wieder im Spiel, bis zur letzten Pause hielten die Brunnenstädter den Druck hoch. Im letzten Spielabschnitt starteten die Miners erneut stark in die Partie und trafen zum 5:2, nach dem Treffer war beim EHC die Luft raus. Erneut setzte es wieder einige Strafen für Königsbrunn. In der 48. Spielminute vergab Ryan Murphy einen Penalty, Peißenberg hatte danach sogar doppelte Überzahl, die folgenlos blieb. Die Brunnenstädter mussten mehr Risiko gehen, um das Spiel noch zu drehen. Fünf Minuten vor Spielende zog Coach Bobby Linke seinen letzten Joker und nahm Goalie Stefan Vajs zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, doch auch danach zog der EHC zwei weitere Strafzeiten und nahm sich damit die letzte Chance auf eine Wende. Am Ende verliert Königsbrunn mit 5:2, die Gastgeber zeigten sich disziplinierter und gingen dadurch als verdienter Sieger vom Eis. Königsbrunn lag nach dem ersten Spielabschnitt zurück, hätte danach aber genügend Zeit gehabt, die Partie zu drehen. Danach spielten die Brunnenstädter meist in Unterzahl und brachten sich somit um die Chance, die Begegnung noch zu drehen. Coach Bobby Linke zieht nach dem Spiel Bilanz: „Man kann ein Spiel nicht gewinnen, wenn man so viel auf der Strafbank sitzt. Wir müssen spielerisch die passenden Antworten finden und wieder unser Spiel aufziehen. Dazu brauchen wir auch mehr Impact von unseren Führungsspielern. Die müssen das Zünglein an der Waage sein. In Überzahl bringen wir zu wenige Scheiben aufs Tor. Wir müssen wieder mehr Gas geben und Spielwitz versprühen. Kämpferisch und läuferisch gilt es, den Zweikampf anzunehmen. Es steht jetzt 1:1 in der Serie, am nächsten Freitag müssen wir ein anderes Gesicht zeigen.“ Tore: 1:0 Murphy (Vogl, Parrish) (3.), 2:0 Lautenbacher (Murphy, Vogl) (20.), 3:0 Parrish (Murphy) (24.), 3:1 Lorraine (Turcotte, Rodrigues) (25.), 4:1 Vogl (Murphy) (25.), 4:2 Turcotte (Lorraine, Länger) (38.), 5:2 Kriz (Murphy, Hopper) (42.) Strafminuten: Peißenberg 16 EHC Königsbrunn 37 Zuschauer: 1162
Pfaffenhofen EishogsLange erfolgreich dagegengehalten - Doppelte Unterzahl kurz vor Schluss bringt ECP um möglichen Punktgewinn (BYL) Enttäuschte Gesichter bemi EC Pfaffenhofen nach der Auftaktpartie in der Abstiegsrunde der Bayernliga. Lange Zeit hielten die vom Verletzungspech arg gebeutelten Pfaffenhofener mit viel Einsatz und Leidenschaft das Duell gegen den ESV Buchloe offen und hatten bereits beim Stande von 1:1 wenige Minuten vor Spielende zumindest einen Teilerfolg vor Augen, ehe eine doppelte Unterzahl den Gästen den entscheidenden Treffer zum 1:2 ermöglichte. Dass am Ende dann ein vermeintlich deutliches 1:4 (0:0; 1:1; 0:3) auf der Anzeigetafel stand, spiegelt deshalb auch den wahren Spielverlauf nicht wider. Denn die beiden letzten Gegentor fingen sich die Hausherren ein, als sie nach dem 1:2 alles nach vorne warfen. So resultierte das 1:3 (59.) aus einem Konter und das 1:4 zehn Sekunden vor der Schlusssirene aus einem Treffer ins leere Tor, das Jonathan Kornreder zugunsten eines sechsten Feldspielers verlassen hatte. Bitter natürlich für die junge Pfaffenhofener Mannschaft, die den erfahrenen und mit mehreren Ex-Profis besetzten Gästen erfolgreich Paroli geboten und den nicht unverdienten Punktgewinn vor Augen hatte. Dann aber musste Lukas Ullmann wegen eines Bandenchecks auf die Strafbank und eine Minute später folgte ihm Michael Wolf, dessen Strafe wegen Hakens Markus Muhr durchaus in Frage stellte. „Das war eine Situation, die kann man pfeifen, aber ob man das kurz vor Schluss bei einem Spielstand von 1:1 und einer bereits bestehenden Unterzahl muss, sei dahingestellt,“ beurteilte der ECP-Coach die wohl spielentscheidende Szene. Denn mit zwei Mann mehr auf dem Eis erzielten die Piratese die Führung und dies nur gute vier Minuten vor dem Ende. Buchloes Trainer Dominic Weis beorderte dazu seine erfahrensten Spieler auf das Eis und der Kanadier Mateo Cabral ließ Kornreder mit einer Direktabnahme keine Chance. Bis dahin sah es eher danach aus, als würde die Partie in der Overtime oder im Penaltyschießen entschieden werden, denn beide Mannschaften neutralisierten sich im Schlussabschnitt weitgehend. Nachdem die Gäste, wie erwartet, zu Beginn mit viel Schwung gestartet waren, auf das Tempo drückten, im ersten Drittel mehr vom Spiel und auch mehr Torschüsse zu verzeichnen hatten, sollten sich die Spielanteile in der Folgezeit zunehmend ausgleichen. Doch zunächst mussten die Gastgeber gleich nach der ersten Pause einen herben Rückschlag hinnehmen, als Cabral in der 23. Minute die Gäste in Führung brachte. Dabei offenbarte sich wieder einmal eine große Schwäche des ECP. Denn den Treffer fing man sich bei eigener Überzahl ein, nicht zum ersten Mal in dieser Saison. Aber davon nicht allzu sehr beeindruckt, fanden die Hausherren danach immer besser ins Spiel, waren bissig in den Zweikämpfen und kamen zu guten Möglichkeiten. Den Ausgleich hatte Jan Tlacil nur kurz nach dem 0:1 auf dem Schläger, als er einem Verteidiger an der blauen Linie den Puck abluchste, aber allein vor ESV-Torhüter Dieter Geidl scheiterte. Der gelang wenig später Lukas Ullmann, der nach starker Vorarbeit von Anton Seidel zum 1:1 traf. Danach war es ein Spiel auf Messers Schneide, in dem sich beide Schlussmänner mehrmals auszeichnen konnten und die Gäste schließlich das glücklichere Ende für sich hatten. EC Pfaffenhofen: Kornreder, Marx, Muhr, Hätinen L., Koppitz, Wolf Mi., Münzhuber, Sauer, Leonhardt, Ullmann, Neubauer, Seidel, Hätinen K., Tlacil, Vrana, Fichtenau, Weber, Pfab L., Schwirtzer Tore: 0:1 (23.) Cabral (Lewis, Keil 4:5); 1:1 (29.) Ullmann (Neubauer, Seidel); 1:2 (56.) Cabral (Thiel, Carciola 5:3); 1:3 (59.) Krafczyk (Cabral, Lewis); 1:4 (60.) Cabral (Thiel, Lewis ENG) Strafen: ECP 10 ESV 6 Zuschauer: 200
Schweinfurt Mighty DogsPlayoffkrimi im Icedome: Mighty Dogs schlagen Miesbach in der Overtime (BYL) Nachdem die Mighty Dogs aufgrund der laufenden Pre-Playoffs am vergangenen Wochenende spielfrei waren, ging es am Freitagabend endlich in die heiße Phase der Saison: Mit dem ersten Viertelfinalspiel gegen den TEV Miesbach starteten die Schweinfurter in die Playoffs. Schon vor dem Eröffnungsbully sorgte eine riesige Choreographie der Schweinfurter Fanclubs für eine beeindruckende Atmosphäre im Icedome, die sich unmittelbar auf den Start der Partie übertrug. In einem echten Playoffkrimi lieferten sich beide Mannschaften ein hartes, aber faires Duell auf Augenhöhe, das erst in der Verlängerung entschieden wurde. Die ersten zehn Minuten gehörten klar den Hausherren, die sich direkt mehrere hochkarätige Chancen erspielten. Doch der gewohnt stark agierende Miesbacher Schlussmann Timon Ewert zeigte sich von Beginn an hellwach und hielt alles, was auf sein Tor kam. Immer wieder kombinierten sich Tomas Cermak und seine Reihenpartner gefährlich vor das Gästetor, scheiterten jedoch entweder an Ewert oder verfehlten das Ziel nur knapp. Nach rund zehn Minuten meldeten sich auch die Gäste erstmals offensiv an, als Ehliz einen in der neutralen Zone abgefangenen Puck über links nach vorne trug und im Slot Pekr bedienen wollte, der jedoch im letzten Moment noch entscheidend gestört werden konnte. In der Folge bekam auch Leon Pöhlmann mehrfach Gelegenheit, sein Können unter Beweis zu stellen. Kurz vor Ende des Drittels tauchte Pekr nach einem Konter alleine vor dem Schweinfurter Tor auf, doch Pöhlmann behielt die Ruhe und parierte souverän. Im zweiten Drittel übernahm Miesbach phasenweise mehr die Spielkontrolle und setzte den ERV zunehmend unter Druck. Die Defensive der Mighty Dogs stand jedoch kompakt, und Pöhlmann blieb ein sicherer Rückhalt. Auch das erste Powerplay der Partie brachte den Schweinfurtern noch keinen Torerfolg, sodass die Anzeigetafel weiterhin ein 0:0 zeigte. Nach einem zu ungenauen Pass im Angriff schnappte sich Gulda die Scheibe und setzte zum Konter an, doch erneut war Pöhlmann zur Stelle. Die Intensität des Spiels spiegelte sich unter anderem in der 33. Minute wider, als Lukas Krumpe und Moritz Schlickenrieder nach einem kurzen Gerangel vor dem Tor jeweils auf der Strafbank Platz nehmen mussten. Kurz vor der zweiten Pause spielte sich Cermak nochmals im Angriffsdrittel fest und war kaum vom Puck zu trennen, doch auch dieser Abschnitt blieb torlos. Im letzten Drittel fanden die Mighty Dogs wieder besser in ihr Spiel, wurden für die mangelnde Chancenverwertung jedoch zunächst bestraft. Patrick Asselin verwertete seinen eigenen Abpraller und brachte den TEV mit 0:1 in Führung. Die Antwort der Schweinfurter ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Knapp zwei Minuten später glich Tomas Cermak mit einem platzierten Handgelenksschuss aus. Doch nur Sekunden darauf folgte die direkte Antwort der Gäste, die durch Reto Schüpping erneut in Führung gingen. Drei Minuten vor dem Ende lag der Ausgleich bereits in der Luft, als nach schönem Passspiel das Miesbacher Tor weit offenstand – doch Cermaks Abschluss landete am Pfosten und sprang zurück ins Feld. Die Mighty Dogs gaben bis zur letzten Sekunde nicht auf und belohnten sich für ihren unermüdlichen Einsatz: 14 Sekunden vor der Schlusssirene traf Dzerods Alksnis zum umjubelten 2:2-Ausgleich. In der anschließenden Overtime drängten die Schweinfurter weiter auf die Entscheidung und nutzten ein Powerplay eiskalt aus: Alexander Diel erzielte den Siegtreffer und ließ den Icedome endgültig explodieren. Das erste Viertelfinalspiel bot bereits alles, was die Playoffs versprechen, und macht Lust auf mehr. Spiel zwei der Best-of-Seven-Serie findet bereits am kommenden Sonntag in Miesbach statt. Der ERV wird alles daran setzen, die Serie weiter auszubauen, während der TEV vor heimischem Publikum mit voller Energie auf den Ausgleich drängen wird. Das nächste Heimspiel der Mighty Dogs steigt am Freitag, den 13.02.2026, um 20 Uhr, wenn die Serie im Icedome in ihr drittes Kapitel geht.
Schweinfurt Mighty DogsMighty Dogs unterliegen in Miesbach nach Overtime (BYL) Auswärtsauftakt im Playoff-Viertelfinale! Nach dem spannenden Heimsieg in der Verlängerung machten sich die Mighty Dogs am Sonntagabend auf den weiten Weg nach Miesbach, um die Serienführung auszubauen. Während es auf Seiten des ERV keine Veränderungen im Kader gab, kehrten bei den Gastgebern Stefan Kuhn und Julian Zimmermann zurück ins Line-up. Begleitet von knapp 30 lautstarken Schweinfurter Fans startete die Partie schwungvoll ins erste Drittel. Bereits in der zweiten Minute mussten die Mighty Dogs erstmals in Unterzahl ran, nachdem Lukas Krumpe wegen Stockschlags auf die Strafbank geschickt wurde. Der TEV machte im Powerplay ordentlich Druck, doch die Defensive des ERV zeigte sich von Beginn an hellwach und überstand die Strafe schadlos. Als wenig später Stefan Kuhn nach einem Bandencheck ebenfalls in die Kühlbox musste, schlug erneut die Stunde des Schweinfurter Powerplays, das bereits im ersten Spiel der Serie eiskalt zugeschlagen hatte. Die Miesbacher bekamen die Scheibe vor dem Tor nicht geklärt, und Alexander Diel nutzte die Gelegenheit im Slot zur 0:1-Führung. Doch damit nicht genug: Wenige Minuten später folgte das nächste Powerplay für den ERV. Nach gerade einmal sechs Sekunden landete der Puck zwar erneut im Tor, der Treffer wurde jedoch wegen hohen Stocks aberkannt. Unbeeindruckt davon zogen die Mighty Dogs weiter ihr Offensivspiel auf und waren kurz darauf erneut erfolgreich. Arturs Homjakovs erhielt einen schnellen Pass von Tomas Cermak, legte die Scheibe in den Slot zu Kristers Donins, der auf 0:2 erhöhte. Auf der Gegenseite konnte Leon Pöhlmann zunächst einen Angriff von Feuerreiter entschärfen, ehe die Gastgeber durch zwei Treffer von Patrick Asselin noch im ersten Drittel wieder zum Ausgleich kamen. Im zweiten Abschnitt legte Miesbach wie bereits im Heimspiel eine Schippe drauf und kombinierte sich immer wieder gefährlich vor das Schweinfurter Tor. Der Führungstreffer der Gastgeber fiel schließlich mit einer gehörigen Portion Pech für den ERV: Stefan Kuhn zog ab, Pöhlmann wehrte den Puck zur Seite ab, doch von dort sprang die Scheibe unglücklich von Alexander Diel zurück ins eigene Tor. Trotz eines Powerplays gegen Ende des Drittels gelang den Mighty Dogs kein weiterer Treffer, auch wenn mehrere gute Möglichkeiten Hoffnung auf den Ausgleich machten. Im letzten Drittel entwickelte sich erneut ein intensiver Schlagabtausch. Lukas Krumpe brachte die Mighty Dogs mit einem Handgelenksschuss von der blauen Linie wieder zurück ins Spiel, während Alex Asmus im Screen vor Ewert dessen Sicht entscheidend behinderte – der Puck fand seinen Weg zum erneuten Ausgleich ins Tor. Wie schon im ersten Spiel der Serie folgte jedoch prompt die Antwort der Gastgeber: Nur eine Minute später überwand Gulda Leon Pöhlmann nach einem Konter und brachte den TEV erneut in Führung. Das anschließende Powerplay nutzten die Hausherren eiskalt und bauten durch Pölt den Vorsprung weiter aus. Doch auch der ERV zeigte Moral und fand postwendend eine Antwort: Steffen Helmle erzielte seinen ersten Treffer im Trikot der Mighty Dogs. Nur zwei Minuten später ließ Tomas Cermak sein ganzes Können aufblitzen, tanzte einmal quer durch die Miesbacher Defensive und stellte mit einem sehenswerten Rückhandtreffer auf 5:5. Weder der zunehmende Druck der Gastgeber noch ein Konter von Pavel Bares brachten in der regulären Spielzeit die Entscheidung, sodass es erneut in die Verlängerung ging. In der Overtime sicherten sich die Mighty Dogs zunächst viel Puckbesitz und kamen durch Cermak nach knapp drei Minuten gefährlich vor Ewerts Tor. Den entscheidenden Treffer erzielten jedoch nach fünf Minuten die Gastgeber: Gulda vollendete einen sauber herausgespielten Angriff und glich die Serie damit zum 1:1 aus. Damit steht bereits fest, dass es mindestens ein weiteres Heimspiel am Faschingsdienstag, den 17.02. um 20 Uhr, geben wird. Zunächst geht es jedoch am kommenden Freitag, den 13.02., im Schweinfurter Icedome weiter. Beide Teams werden alles daransetzen, sich die Serienführung zu sichern und dem Halbfinale einen Schritt näherzukommen. Im Rahmen dieser Partie findet zudem die Verlosungsaktion des Trikotbrustsponsors für die kommende Saison statt. Für das Auswärtsspiel am Faschingssonntag planen die Schweinfurter Fanclubs erneut eine gemeinsame Busfahrt. Anmeldungen sind wie gewohnt im Fanblock oder über die Social-Media-Kanäle der Fanclubs möglich – weitere Infos sind dem Bild unten zu entnehmen.
Pfronten FalconsFalcons ohne Punkte (BLL) Nachdem die Falcons am Sonntag Abendauch in Bad Aibling beim 5:2 (1:0/2:2/0:0) eine weitere Auswärtsniederlage hinnehmen mussten, spitzt sich der Kampf um die begehrten Tabellenplätze 2-4 weiter zu. Derzeit belegen die Wanderers aus Germering mit 46 Punkten nach 26 Spielen den zweiten Platz vor dem ERC Lechbruck mit der gleichen Anzahl an Punkten und Spielen, jedoch mit dem schlechteren Torverhältnis. Platz Vier belegen die Falcons mit 43 Punkten nach 26 absolvieren Begegnungen, knapp vor den Aibdogs mit 42 Punkten nach 25 Partien. In Bad Aibling standen Trainer Andreas Schweinberger und Co-Trainer, auch aufgrund der Sperren aus dem Freitagspiel gegen Lechbruck nur 14 Spieler und 2 Torhüter zur Verfügung. Erneut zum Einsatz kamen die beiden U20 Spieler Noah Egger und Jannes Felske, die gute Leistungen zeigten. Insgesamt ist der gesamten Mannschaft kein Vorwurf zu machen, die Leistungsbereitschaft und der Einsatzwille waren vorhanden. Die Begegnung war recht ausgeglichen, das 1:0 durch Maximilian Mayer (Vogel/Hadersbeck) resultierte aus einem Schuss der von Torhüter Pascal Lorenz nicht entschärft werden konnte und hinter ihm ins Tor fiel. Im Mitteldrittel erhöhte Martin Hracek (Golob) in der 23. Minute auf 2:0 und nachdem die Falcons kurz darauf in Unterzahl gerieten, drohte weitere Gefahr. Doch dem unermüdlich kämpfenden Miroslav Dobner gelang von Ladislav Hruska perfekt freigespielt in Unterzahl der 2:1 Anschlusstreffer in der 26. Minute. In der 33. Minute schafften es die Pfrontenern durch Domenik Timpe (Veilands) sogar den verdienten 2:2 Ausgleichstreffer zu erzielen, doch die Hausherren schlugen durch Neuzugang Andreas Schneider (Schulz/Fritz) noch vor der zweiten Pause zurück und stellten auf 3:2. Im Schlussabschnitt konnten die Ostallgäuer zunächst zwei Strafzeiten unbeschadet überstehen, dies änderte sich in der 58. Minute, als die Unparteiischen bei einem Foulspiel von Maximilian Decker auf einen Check gegen das Knie entschieden und den starken Pfrontener Verteidiger vorzeitig zum Duschen schickten. Im Anschluss nutzten die Aibdogs das daraus resultierenden Überzahlspiel durch Marcel Schulz (Eibl/Schneider) zum vorentscheidenden 4:2 in der 59. Minute. Die endgültige Niederlage der Falcons, besiegelte dann noch Maximilian Mayer mit dem Treffer zum 5:2 ins verwaiste Pfrontener Tor. Am Ende stand die Rumpftruppe der Falcons trotz guter Leistung mit leeren Händen da. Diese gilt es nun bis zum Freitag aufzuarbeiten und sich auf das wichtige Spiel gegen Germering vorzubereiten. Strafzeiten: EHC Bad Aibling: 18 Minuten, EV Pfronten: 6 Minuten + 5 Minuten + Spieldauerstrafe für Decker.
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Soester BördeindianerBördeindianer verpassen Playoffs (LLW) Gestern standen die unsere Jungs beim TSVE Bielefeld vor einem echten Endspiel. Es ging um Platz vier – und damit um die Chance auf die Playoffs in der Landesliga NRW. Am Ende stand eine Niederlage, die das Erreichen der Playoff-Runde leider verhinderte. Dabei begann die Partie durchaus vielversprechend, denn den die SEG gelang zunächst die Führung. Dennoch fand das Team insgesamt nicht richtig zu seinem Spiel. Bielefeld agierte in den entscheidenden Momenten körperlich präsenter, gewann viele Zweikämpfe und unterband immer wieder den Spielfluss. So gelang es den Soestern über weite Strecken nicht, die nötige Kontrolle und Sicherheit zu entwickeln. Im letzten Drittel stemmte sich die Mannschaft noch einmal mit großem Einsatz gegen die drohende Niederlage und setzte den Gegner unter Druck. Die SEG investierte viel, kämpften um jeden Puck und versuchten, noch einmal zurückzukommen. Am Ende blieb die Aufholjagd jedoch ohne Erfolg, und das Ergebnis fiel aus Soester Sicht etwas zu deutlich aus. „Uns ist bewusst, dass wir die Playoffs nicht gestern allein verloren haben. Wir haben im Laufe der Saison in einigen Spielen wichtige Punkte liegen lassen. Umso bitterer ist es, dass unsere Reise jetzt einen anderen Weg nimmt“, fand der Trainer nach dem Spiel klare und emotionale Worte. „Trotz des Ausscheidens bin ich sehr dankbar gegenüber den Spielern, die über die gesamte Saison hinweg immer alles gegeben haben. Auch unsere Co-Trainer und Betreuer waren ein großer Teil unserer sportlichen Entwicklung. Leider ist das Verpassen der Playoff-Runde trotz aller Bemühungen eine herbe Enttäuschung für mich persönlich“, Buschmann weiter. Ein riesiges Dankeschön geht an unsere mitgereisten Soester Fans, Eure Unterstützung bedeutet uns enorm viel – auf und neben dem Eis. Jetzt heißt es für uns: aufstehen, zusammenbleiben und nach vorne schauen. Für uns geht es in den Playdowns weiter. Die ersten Spiele gegen den Herner EV 1B stehen bereits fest und wir werden alles dafür tun, diese Saison mit Zusammenhalt, Stolz und Einsatz zu Ende zu bringen. Wir sind die Bördeindianer. Und wir stehen wieder auf.
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| Das vorletzte Hauptrundenwochenende (RLO) Der Endspurt der Regionalliga Ost läuft, vier Spiele gab es am vorletzten Wochenende. MEISTERSCHAFT: Dresden gewinnt gegen Niesky deutlich Für den ESC Dresden stand ein Heimspiel gegen Tornado Niesky an. Für Niesky ging es noch um den 6. Platz, dazu wäre ein Punktgewinn hilfreich. Niesky konnte auch nach acht Minuten durch einen Powerplaytreffer von Loris Riedel in Führung gehen, ab dem 2. Drittel traf aber nur noch Dresden. Maik Rausendorf mit zwei Treffern (30., in Überzahl 34.)und im letzten Drittel Christian Freitag (44., 56.), in Überzahl Richard Zerbst (46.), Louis Schäfer (50.) und Tim Sedleckij-Razin (54.) sorgten für einen deutlichen 7:1-Erfolg (0:1/2:0/5:0). Derby geht klar an die Wölfe Zum Derby trafen sich die Schönheider Wölfe und die Chemnitz Crashers. 1.016 Zuschauersahen in der 24. Minute den ersten Treffer des Spiels, Tim Schneiderwar in Überzahl erfolgreich. Mit zwei Spielern mehr konnte Tomas Rubes nach 30 Minuten den Ausgleich erzielen und 29 Sekunden später traf Florian Heinz zum 2:1. Tom Berlin sorgte nach 35 Minuten für den 3:1-Pausenstand. Im letzten Drittel sorgten David Novotny (42.) und Tomas Rubes (45.) für die Vorentscheidung. Marten Röher konnte für Chemnitz noch nach 49 Minuten in Überzahl auf 5:2 verkürzen, ehe in Unterzahl Florian Heinz (54.) und Lukas Lenk (59.) für den 7:2-Endstand (0:0/3:1/4:1) sorgten. FASS gewinnt gegen Luchse Ein weiteres Spitzenspiel gab es zwischen FASS Berlin und den Luchsen Lauterbach. FASS hat einen Abgang bekanntgegeben, Verteidiger Tim Junge verlässt die Weddinger mit unbekanntem Ziel. Die Luchse haben einen Neuzugang eingesetzt, der US-Amerikaner Pasquale Demitrio Jr. Gab sein Debüt. Vor 212 Zuschauern setzten sich die Weddinger mit 4:1 (1:0/2:1/1:0) durch. Alessandro Falk erzielte nach 13 Minuten den einzigen Treffer des 1. Drittels. Dean Flemming nach 28 Minuten und zwei Minuten später Nico Jentzschmit einem Überzahltreffer sorgten für die Vorentscheidung. Drei Minuten vor der Pause traf Julian Grund zum 3:1. Lauterbach scheiterte nach 57 Minuten mit einem Penalty an FASS-Keeper Marks Slavinskis-Repe und 36 Sekunden vor dem Ende sorgte Gregor Kubail mit einem Empty Net Goal für den 4:1-Endstand. Zweistelliger Sieg für FASS gegen Dresden FASS Berlin und der ESC Dresden waren doppelt im Einsatz und sie schlossen das Wochenende ab, vor 145 Zuschauern konnte FASS einen 11:2-Erfolg (1:0/6:0/4:2) einfahren. Moritz Miguez (3), Tom Fiedler, Luis Noack, Dennis Thielsch(je 2), Bryan Heinicke und Jan Weihrauch erzielten die Tore der Weddinger, bei denen Torhüter Sören Thiem eine Vorlage beisteuern konnte. Paul Hennig und Louis Schäfer erzielten die Tore für Dresden. Alessandro Falk (FASS) kassierte neun Minuten vor dem Ende eine Spieldauerdisziplinarstrafe. An der Tabellenspitze gab es keine Änderungen. Am Tabellenende tauschten die Eisbären Juniors Berlin und Tornado Niesky wieder die Plätze, die Eisbären belegen nun den 6. Platz.
Luchse LauterbachLuchse zeigen Moral, bleiben aber unbelohnt – 1:4-Niederlage bei FASS Berlin (RLO) Die Lauterbacher Luchse mussten sich auch im vierten Duell der laufenden Regionalliga-Saison dem amtierenden Meister FASS Berlin geschlagen geben. Beim 1:4 in der Hauptstadt präsentierten sich die Vogelsberger über weite Strecken auf Augenhöhe, scheiterten jedoch an der mangelnden Chancenverwertung und einem gut aufgelegten Berliner Torhüter. Trotz personeller Sorgen – unter anderem fehlten mit Benjamin Dirksen, Mika Junker, Emanuel Grund und Philipp Maier wichtige Stammkräfte – starteten die Luchse konzentriert und defensiv gut organisiert in die Partie. FASS Berlin kombinierte zwar gefährlich und kam im ersten Drittel zu einigen Möglichkeiten, doch Luchse-Goalie Benjamin Vavrena zeigte eine starke Leistung und hielt sein Team lange im Spiel. Erst ein fataler Fehlpass im Aufbauspiel brachte die Gastgeber durch Alessandro Falk zum 1:0 in Führung. Auch nach dem Rückstand blieben die Lauterbacher ruhig und hielten das Spiel offen. Chancen gab es auf beiden Seiten, weitere Treffer jedoch nicht. Im zweiten Drittel erhöhte FASS den Druck. Ein Abstimmungsfehler in der Luchse-Defensive ermöglichte Dean Flemming das 2:0 und nur zwei Minuten später erhöhte Nico Jentsch in Überzahl zum 3:0. Die Mannschaft von Trainer Dieter Reiss bewies Moral. Die Luchse übernahmen zunehmend die Initiative, erspielten sich mehrere hochkarätige Chancen und belohnten sich schließlich durch Julian Grund, der in der 37. Minute den verdienten Anschlusstreffer zum 1:3 erzielte. Im Schlussdrittel bot sich den Zuschauern ein vertrautes Bild: Lauterbach rannte an, FASS verteidigte – und immer wieder stand FASS-Torhüter Slavinskis-Repe zur Stelle. Auf der Gegenseite zeigte auch Vavrena weiterhin eine starke Leistung und hielt seine Farben im Spiel. Als die Luchse in der Schlussphase alles auf eine Karte setzten und den Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis nahmen, fiel die Entscheidung: Gregor Kubail traf in der letzten Minute zum 4:1 ins leere Tor. Trotz der Niederlage überwiegt aus Lauterbacher Sicht das Positive: Die Mannschaft ist sichtbar gewachsen, zeigt Kampfgeist und Moral – Eigenschaften, die mit Blick auf die anstehenden Pre-Playoffs Mut machen. Die Luchse sind bereit für die heiße Phase der Saison.
Die letzten Hinrundenspiele und ein Spiel der Platzierungsrunde (LLB) Mit zwei Nachholspielen wurde die Hinrunde der Landesliga Berlin abgeschlossen. Die Platzierungsrunde beginnt schon an diesem Wochenende. Eine Partie gab es in der Ostseeliga. HAUPTRUNDE: Bucks nehmen FASS 1b einen Punkt ab FASS Berlin 1b traf auf die OSC Berlin Mighty Bucks. FASS gewann nach einem spannenden Spielverlauf nach Penaltyschießen mit 6:5 (2.2/2:2/1:1). Michael Passler brachte FASS nach sieben Minuten in Führung, Casper Hansson erzielte nach 14 Minuten den Ausgleich. Felizian Hoshino konnte FASS in der 18. Minute erneut in Führung bringen, eine Minute später kamen die Bucks durch einen Powerplaytreffer von Mathias Hahn zum 2:2. Im 2. Drittel konnten Mathias Hahn (25.) und Felix Schliemann (30.) die Bucks sogar mit 2:4 in Führung bringen, doch bis zur Pause konnten Thomas Cote-Miller (34.) und in Überzahl Michael Passler (38.) die Partie wieder ausgleichen. FASS konnte in der 47. Minute durch einen Unterzahltreffer von Philipp Renz mit 5:4 in Führung gehen. Neun Sekunden vor dem Ende sorgte Casper Hansson für das 5:5 und so hatte jedes Team einen Punkt sicher. Den zweiten holte sich FASS, Fabian Müller sicherte den Weddingern den Sieg nach Penaltyschießen. Adler gewinnen gegen den SCC Der SCC Berlin traf im Vereinsderby auf die SCC Adler Berlin und das Ergebnis dieses Spiels wird mit in die Rückrunde übernommen. Die Adler kamen besser ins Spiel. Daniel Elze traf nach 85 Sekunden zum 0:1, Vincent Rebel nach vier Minuten zum 0:2 und in der 13. Minute erhöhte Robert Bäuerle auf 0:1. Mit der Drittelsirene konnte Moritz Schweder auf 1:3 verkürzen. 30 Sekunden nach Wiederbeginn wurde es wieder spannend, Max Stoffner verkürzte auf 2:3. Die Adler konnten aber antworten. Zunächst vergaben sie in der 24. Minute einen Penalty, dann erhöhten Konstantin Mathea in Überzahl (29.) und eine Minute später Paul Runst auf 2:5. Ivan Patayala konnte nach 33 Minuten noch auf 3:5 verkürzen, aber zu mehr reichte es nicht. Jakob Rebel machte nach 45 Minuten mit dem 3:6 alles klar. Für Tymofii Morozov war die Partie nach 45 Minuten beendet, nach einem Bandencheck kassierte er eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Den letzten Treffer des Spiels erzielte Albert Schwarzkopf fünf Sekunden vor dem Ende mit einem Unterzahltreffer und so gewannen die Adler am Ende mit 3:7 (1:3/2:2/0:2). PLATZIERUNGSRUNDE: Zum Start der Platzierungsrunde sollte der Berliner Schlittschuh-Club den OSC Berlin empfangen. Das Spiel musste abgesagt werden, es tropfte im PO 9 von der Deckeauf das Eis, dass dadurch nicht bespielbar war. Einen Nachholtermin gibt es noch nicht. Es gibt eine Spielverlegung, das für den 22. Februar 2026 angesetzte Spiel der Platzierungsrunde zwischen den ERSC Berliner Bären und dem ASC Spandau wird verlegt. Einen neuen Termin gibt es noch nicht. Zum Abschluss der Hinrunde gab es den 600. Treffer der Saison, die Scorerpunkte und die Strafzeiten überschritten die Marke von 1.300. Übrigens waren unter den 192 Vorlagengeber neun Torhüter, die insgesamt 15 Vorlagen beisteuerten. Bei den Strafen wurde die Summe der Vorsaison überschritten. 55 Vorrundenspiele gab es letzte Saison und es wurden 1.308 Strafminuten verteilt. Diese Saison sind es bei 55 Spielen, inklusive drei Wertungen, 1.319 Strafminuten ausgesprochen… Am kommenden Wochenende beginnt die Rückrunde.
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| Olympia 2026: Frauen-Eishockeymannschaft gewinnt nach Verlängerung gegen Frankreich (DEB) Im dritten Spiel des olympischen Eishockeyturniers in Mailand hat die deutsche Frauen-Eishockeymannschaft gegen Frankreich gewonnen. Das Team von Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod siegte vor 3.632 Zuschauern in der Milano Rho Ice Hockey Arena mit 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0) nach Verlängerung. Die Tore erzielten Laura Kluge und Nina Jobst-Smith. Das Line-up blieb im Vergleich zum Spiel gegen Japan unverändert, Sandra Abstreiter startete im Tor. In Überzahl erzielte Kluge in der 20. Minute das 1:0. Im zweiten Drittel blieb Deutschland spielbestimmend, konnte die Führung aber nicht ausbauen trotz guter Chancen. Frankreich kam im Schlussdrittel besser ins Spiel und glich in der 49. Minute durch Estelle Duvin aus. Den Siegtreffer erzielte Jobst-Smith (62.) in der Verlängerung und sicherte Deutschland den Extrapunkt. Der nächste Gegner der Frauen-Eishockeymannschaft ist im abschließenden Vorrundenspiel Gastgeber Italien. Die Partie findet am morgigen Dienstag, den 10. Februar 2026, um 16:40 Uhr in der Milano Rho Ice Hockey Arena statt. Übersicht #GERFRA Torschützinnen Team GER: Laura Kluge (20.), Nina Jobst-Smith (62.) Schüsse: Deutschland 46 – Frankreich 16 Strafminuten: Deutschland 6 – Frankreich 10 Starting Goalie: Sandra Abstreiter Kapitäne: Daria Gleißner (C), Laura Kluge (A), Ronja Hark (A) Zuschauer: 3.632 Stimmen #GERFRA Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod: „Wir freuen uns über den zweiten Sieg im Turnier! Natürlich hätten wir heute gerne drei Punkte geholt und uns für die vielen Offensivbemühungen bereits in der regulären Spielzeit belohnt. Wir haben die gesamte Partie gut gespielt und uns ein deutliches Chancenplus erarbeitet. In der Defensive haben wir wenige Torgelegenheiten für die Französinnen zugelassen. Wir sehen eine Entwicklung von der gesamten Mannschaft im Vergleich zum letzten Spiel und wachsen weiter als Team. Nun bereiten wir uns intensiv auf das letzte Vorrundenspiel vor und werden das heutige Spiel am Abend noch analysieren. Morgen müssen wir wieder die gleiche Energie auf das Eis bringen, um auch gegen Italien erfolgreich zu sein.“ Stürmerin Nicola Hadraschek-Eisenschmid: „Wir haben heute eine gute Mannschaftsleistung gezeigt und den Gegner über weite Strecken dominiert, allerdings müssen wir an unserer Chancenverwertung arbeiten. Wir hatten über 40 Schüsse, da können und müssen am Ende natürlich mehr Tore herauskommen. Es kann immer passieren, dass man bei aller Überlegenheit einen Gegentreffer bekommt und das Spiel trotz der guten Leistung sogar verloren gehen kann. Nichtsdestotrotz schauen wir nun nach vorne und wollen das Positive aus diesem Spiel mitnehmen und das, was wir heute nicht so gut gemacht haben, abstellen. Wir schauen positiv auf den morgigen Tag und freuen uns auf das Spiel gegen den Gastgeber!“ Spieltermine der deutschen Eishockey-Frauen in Milano Cortina 2026 Gruppe B 05.02.2026 | Schweden – Deutschland | 4:1 (1:1, 2:0, 1:0) 07.02.2026 | Deutschland – Japan | 5:2 (3:0, 2:2, 0:0) 09.02.2026 | Deutschland – Frankreich 2:1 n.V. (1:0, 0:0, 0:1, 1:0) 10.02.2026 | 16:40 Uhr | Italien – Deutschland
Frauen Tag 5: Abschluss 1. Spieltag, Fortsetzung 3. Spieltag und Start 4. Spieltag Vier Spiele finden am 5. Tag statt und wieder startet die Gruppe B. Zum Auftakt gewann Italien gegen Japan. Deutschland gewinnt nach Verlängerung gegen Frankreich. Am Abend gab es die erwarteten Siege für die USA über die Schweiz und von Kanada gegen Tschechien. GRUPPE A: Dritter Sieg für die USA Die Schweiz ist gegen die USA klarer Außenseiter, sie können nur überraschen. Da sich die Schweizerinnen nicht versteckten, wurde es zunächst ein offenes Spiel, in dem die Schweiz sogar die ersten Chancen hatte. Dann kamen die USA und nach sieben Minuten konnte Haley Winn einen schönen Querpass zum 0:1 einschießen. Nun war die USA zwar tonangebend, es gab aber auch Konter der Schweiz und nach neun Minuten sogar einen Pfostenschuss. Sie kamen auch noch zu einem Powerplay und so hatten sie ihre Spielanteile. Die USA hatte dennoch wenig überraschend mehr Spielanteile, ohne weitere Tore erzielen zu können und so ging es mit dem 0:1 in die Pause. Auch im 2. Drittel bestimmten die USA das Geschehen, die Schweizerinnen hatten nur wenige Angriffe. Nach einer guten Chance der Schweiz folgte fünf Minuten vor der Pause ein Gegenangriff und ein Schuss von Joy Dunne wurde von einer Schweizerin ins Tor gelenkt und Torhüterin Andrea Braendli hatte keine Abwehrchance. Auch nach 40 Minuten stand es 0:2, wobei die Schweizerinnen zum Ende des Drittels bei einem Powerplay gute Chancen hatte. Eine Vorentscheidung fiel nach 67 Sekundendes letzten Drittels. Nach schöner Vorlage erhöhte Hannah Bilka auf 0:3. Zuvor hatte die Schweiz eine erste Chance vergeben. Eine Minute später folgte das 0:4, welches der Schweizer Trainer überprüfen ließ. Der Treffer von Hayley Scamurra wurde wegen Behinderung der Torhüterin nicht gegeben. Nach 47 Minuten fiel doch das 0:4, Alex Carpenter traf nach einem Alleingang. 68 Sekunden später wurde es noch deutlicher, Caroline Harvey erhöhte auf 0:5. Nun kontrollierten die USA das Spiel und 108 Sekunden vor dem Ende wechselten sie die Torhüterin. Gwyneth Philips ging vom Eis und Ava McNaughton kam zu ihren ersten Olympiaminuten. Weitere Tore wurden nicht erzielt und so kam die USA zu einem am Ende ungefährdeten Sieg. Die Schweiz hatte einige gute Torchancen, insgesamt war es aber der erwartete Erfolg der USA. Schweiz – USA 0:5 (0:1/0:1/0:3) Schiedsrichter: J. Kainberger (AUT), S. Neary (CAN) – L. Gutauskas (CAN), T. Saarimäki (FIN) Zuschauer: 11.132 Strafen: SUI 2 (0/2/0), USA 4 (2/2/0) Tore: 0:1 (06:04) H. Winn (C. Harvey, H. Knight); 0:2 (34:08) J. Dunne; 0:3 (41:17) H. Bilka (T. Heise, C. Harvey); 0:4 (46:34) A: Carpenter (H. Knight, J. Dunne); 0:5 (47:42) C. Harvey (A. Carpenter, J. Dunne); Kanada lässt Tschechien keine Chance Ein Sieg von Kanada wird erwartet, Tschechien könnte aber ein harter Gegner werden. Zunächst tat sich Kanada schwer und nach zwei Strafen in der Anfangsphase konnte Tschechien sogar 63 Sekunden in doppelter Überzahl agieren. Tschechien vergab die Chance und das rächte sich. Kaum von der Strafbank zurück startete Renata Fast durch und zog ab und mit einem Nachschuss konnte Kristin O’Neill Torhüterin Julie Pejsova in der 6. Minute zum 1:0 überwinden. Kanada war nun deutlich besser und in der 14. Minute landete ein Rückhandschuss mit Hilfe einer tschechischen Abwehrspielerin zum 2:0 im Netz. 39 Sekunden später erhöhte Laura Stacy nach einem Konter auf 3:0 und nun kam bei Tschechien Michaela Hesova ins Tor. Der Druck von Kanada hielt an und auch sie kamen noch zu einem doppelten Powerplay über 58 Sekunden. Das nutzten sie, Julia Gosling traf 63 Sekunden vor der Sirene per Nachschuss und so war die Partie schon nach 20 Minuten entschieden. Kanada spielte weiter in Überzahl und nach 17 Sekunden erhöhte Julia Gosling auf 5:0. Tschechien konnte das Spiel etwas ausgeglichener gestalten und ein Powerplay brachte ihnen auch Chancen. Es blieb in diesem Drittel bei einem Tor und so stand es nach 40 Minuten 5:0. Tschechien konnte auch im letzten Drittel einige Schüsse abgeben und einer landete im Tor. In Überzahl überwand Natalie Mlynkova Kanadas Torhüterin Ann-Renee Desbiens mit einem Nachschuss. Da die Kanadierinnen es nun ruhiger angingen, konnte Tschechien weiter mithalten und brachte sogar mehr Torschüsse an. Weitere Chancen nutzen konnten aber beide Teams nicht und so endete die Partie 5:1. Kanada war klar überlegen und sie bestraften die Strafen gegen Tschechien. Tschechien holte sich zu viele Strafen ab, um hier bestehen zu können. Kanada – Tschechien 5:1 (4:0/1:0/0:1) Schiedsrichter: E. Mantha (CAN), A. Tassoni (USA) – S. Bruckner (USA), K. Welsh (CAN) Zuschauer: 3.901 Strafen: CAN 10 (4/2/4), CZE 10 (6/2/2) Tore: 1:0 (05:44) K. O’Neill (R. Fast); 2:0 (13:12) S. Filler (D. Watts, S. Nurse); 3:0 (13:51) L. Stacy (E. Maltais, E. Shelton); 4:0 (18:57) J. Gosling (B. Jenner, E. Ambrose) PP2; 5:0 (20:17) J. Gosling (B. Jenner, C. Thompson) PP1; 5:1 (48:38) N. Mlynkova (T. Vanisova, K. Kaltounkova) PP1; GRUPPE B: Italien überrascht Japan Japan ist gegen Italien Favorit. Beide stehen bei drei Punkten, mit einem Sieg würde also das Viertelfinale winken. Bisher hat Italien überzeugen können, warum also nicht auch Japan ärgern? Italien begann wieder sehr offensiv und sie hatten die ersten Chancen. Erst nach fünf Minuten kam Japan zu einem gefährlichen Angriff und nun ging es ausgeglichener zu. Als Japan immer besser wurde, schlug Italien zu. Matilde Fantin zog nach 13 Minuten aus dem Bullykreis ab und es schlug oben im langen Eck im von Miyuu Masuhara gehüteten Tor ein. Italien hatte im Drittel die besseren Chancen und sie nutzten die erste Strafe des Spiels zum 2:0 69 Sekunden vor dem Ende zog Matilde Faltin ab und sie kam zu ihrem zweiten Treffer des Spiels. Japan ging mit einem Powerplay von 94 Sekunden ins 2. Drittel, ein Treffer gelang aber nicht. Dass fiel dann wenig später und war sehenswert. Nach einem Bullygewinn landete der Puck bei Rui Ukita und gegen ihren Hammer hatte Italiens Torhüterin Gabriella Durante nicht den Hauch einer Chance. Japan hatte in der Folge Vorteile, Italien griff aber auch weiter an. Zum Ende des Drittels kam Japan zu einem weiteren Powerplay, aber mit viel Einsatz verhinderte Italien den Ausgleich und so stand es zur Pause 1:2. 37 Sekunden nach Wiederbeginn gab es den nächsten Rückschlag für Japan. Ein Puckverlust im eigenen Drittel brachte Kristin Della Rovere an den Puck und sie erzielte im 2. Anlauf das 1.3. Japan versuchte zum Anschluss zu kommen, nur ließ Italien nicht viel zu. 8:59 vor dem Ende gab es einen Videobeweis und nach langer Ansicht des Videos entschieden die Schiedsrichterinnen auf Tor. Eine Millimeterentscheidung brachte Japan das 2:3 von Akane Shiga. Japan drängte jetzt auf den Ausgleich, Italien befreite sich immer wieder. 138 Sekunden vor dem Ende zog Japan die Torhüterin, doch mit unglaublichen Einsatz verhinderten die Italienerinnen einen Gegentreffer. Mehrere Schüsse wurden geblockt und so holte sich Italien die Punkte. Es war durchaus ein verdienter Sieg für Italien, die nun mit zwei Siegen gute Chancen haben das Viertelfinale zu erreichen. Japan muss um den Einzug ins Viertelfinale zittern. Japan – Italien 3:2 (0:2/1:0/1:1) Schiedsrichter: S. Hiller (USA), M. McKenna (CAN) – K. Hajkova (CZE), E. Zach (CAN) Zuschauer: 3.769 Strafen: JPN 4 (2/0/2), ITA 6 (2/2/2) Tore: 0:1 (12:34) M. Fantin (L. Lobis, K. Tutino); 0:2 (18:51) M. Faltin (N. Mattivi, L. Fortino) PP1; 1:2 (22:48) R. Ukita (R. Noro); 1:3 (40:37) K. Della Rovere; 2:3 (51:01) Ak. Shiga (K. Sato, Ao. Shiga Deutschland holt zwei Punkte Deutschland würde mit einem Erfolg einen weiteren Schritt in Richtung Viertelfinale machen. Frankreich steht nach drei Spielen noch ohne Punkt da und sie haben keine Chance mehr das Viertelfinale zu erreichen. Mit einer im Vergleich zum letzten Spiel unveränderter Aufstellung ging Deutschland in diese Partie. Frankreich konnte wieder den kompletten Kader aufbieten. Im Tor starteten bei Deutschland Sandra Abstreiter und bei Frankreich Alice Philbert. Frankreich hatte den ersten Angriff, dann kam das DEB-Team zu mehreren Angriffen. Im Laufe des Drittels hatte Deutschland Vorteile, was auch an einigen Powerplays lag. Beim vierten Powerplay konnte Deutschland den verdienten Führungstreffer erzielen. Laura Kluge nahm einen Pass direkt und es schlug 35 Sekunden vor der Pause im Tor von Frankreich ein. So ging es in die Pause und das hochverdient. Der Mittelabschnitt ging ebenfalls an Deutschland, siehatten weiter mehr vom Spiel und es gab auch gute Torchancen. Frankreich kam nur selten gefährlich vor das deutsche Tor, Tore konnten beide Teams in diesem Abschnitt nicht erzielen. In den ersten Minuten des Schlussabschnitts geriet Deutschland unter Druck, denn Frankreich drückte auf den Ausgleich. Ein Powerplay überstand Deutschland noch, dann kam Frankreich zum inzwischen verdienten Ausgleich. Frankreich eroberte sich im Drittel von Deutschland den Puck und Estelle Duvin nutzte das, um in der 49. Minute den Ausgleich zu erzielen. Eine Minute später musste Jule Schiefer leider angeschlagen in die Kabine gehen, gute Besserung von dieser Stelle. Deutschland kam nun aber wieder besser ins Spiel und es gab einige gute Möglichkeiten. Es blieb aber beim 1:1 und so holte sich Frankreich den ersten Punkt des Turniers. Deutschland verpasste es damit den Viertelfinaleinzug vorzeitig zu sichern. 67 Sekunden dauerte die Verlängerung, dann konnte Katarina Jobst-Smith mit einem platzierten Schuss den Siegtreffer. Deutschland gewinnt am Ende verdient, es hätte allerdings schon nach 60 Minuten einen Sieg geben können. Frankreich hat sich am Ende diesen einen Punkt verdient. Stimmen zum Spiel (Quelle DEB): Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod: „Wir freuen uns über den zweiten Sieg im Turnier! Natürlich hätten wir heute gerne drei Punkte geholt und uns für die vielen Offensivbemühungen bereits in der regulären Spielzeit belohnt. Wir haben die gesamte Partie gut gespielt und uns ein deutliches Chancenplus erarbeitet. In der Defensive haben wir wenige Torgelegenheiten für die Französinnen zugelassen. Wir sehen eine Entwicklung von der gesamten Mannschaft im Vergleich zum letzten Spiel und wachsen weiter als Team. Nun bereiten wir uns intensiv auf das letzte Vorrundenspiel vor und werden das heutige Spiel am Abend noch analysieren. Morgen müssen wir wieder die gleiche Energie auf das Eis bringen, um auch gegen Italien erfolgreich zu sein.“ Stürmerin Nicola Hadraschek-Eisenschmid: „Wir haben heute eine gute Mannschaftsleistung gezeigt und den Gegner über weite Strecken dominiert, allerdings müssen wir an unserer Chancenverwertung arbeiten. Wir hatten über 40 Schüsse, da können und müssen am Ende natürlich mehr Tore herauskommen. Es kann immer passieren, dass man bei aller Überlegenheit einen Gegentreffer bekommt und das Spiel trotz der guten Leistung sogar verloren gehen kann. Nichtsdestotrotz schauen wir nun nach vorne und wollen das Positive aus diesem Spiel mitnehmen und das, was wir heute nicht so gut gemacht haben, abstellen. Wir schauen positiv auf den morgigen Tag und freuen uns auf das Spiel gegen den Gastgeber!“ Deutschland – Frankreich 2:1 (1:0/0:0/0:1) n.V. Schiedsrichter: M. Doyle (USA), Z. Svobodova (CZE) – A. Clarke (CAN), J. Todd (CAN) Zuschauer: 3.632 Strafen: GER 6 (2/2/2/0), FRA 10 (8/0/2/0) Tore: 1:0 (19:25) L. Kluge (D. Gleißner, N. Hadraschek-Eisenschmid) PP1; 1:1 (48:21) E. Duvin (M. le Scodan); 2:1 (61:07) K. Jobst-Smith (Li. Welcke, Lu. Welcke)
Olympia, zwei Spiele der DFEL2 Nord Keine Pause gibt es in der DFEL2 Nord, zwei Spiele fanden am Wochenende statt. Außerdem gibt es die Zusammenfassung zu den ersten Spielen bei den olympischen Spielen. NATIONALMANNSCHAFT: Olympische Spiele: GRUPPE A: Die Schweiz gewann das erste Spiel der Gruppe gegen Tschechien nach Penaltyschießen mit 4:3 (1:2/0:0/2:1). Die USA gewann gegen Finnland mit 5:0 (1:0/3:0/1:0), Kanada gegen die Schweiz mit 4:0 (0:0/1:0/3:0). Zwischen der Tschechien und Finnland gab es ein 2:0 (2:0/0:0/0:0) Das Spiel Finnland gegen Kanada wurde auf den 12. Februar verlegt, ein Norovirus legte das finnische Team lahm. GRUPPE B: Deutschland startete mit einer 1:4-Niederlage (1:1/0:2/0:1) gegen Schweden in das Turnier. Den Treffer von Deutschland erzielte Nina Jobst-Smith. Gegen Japan folgte ein 5:2-Erfolg (3:0/2:2/0:0). Hier trafen Nicola Hadraschek-Eisenschmid, Daria Gleißner, Laura Kluge und Emily Nix. Italien gewann gegen Frankreich mit 4:1(1:1/1:0/2:0), Japan gegen Frankreich mit 3:2 (0:0/1:1/2:1), Schweden gegen Italien mit 6:1 (1:0/3:1/2:0). Und Schweden gewann gegen Frankreich mit 4:0 (3:0/1:0/0:0) DFEL2 NORD: Der EC Bergisch Land empfing die Sharks Woman Mechelen. Dieses Spiel ging bis ins Penaltyschießen. Anke Steeno (5.), Lotte Guchtenaere (20.) und Femke Bosmans (26.) brachten die Gäste mit 0:3 in Führung. Ann-Marie Herrschaft konnte im letzten Abschnitt einen lupenreinen Hattrick erzielen (49., 50., 59.) und das Spiel noch ausgleichen. Pia Clauberg sicherte dem ECBL den zweiten Punkt und so endete das Spiel 4:3 (0:2/0:1/3:0)- Und die Sharks Woman Mechelen spielten am Sonntag gegen den Kölner EC „Die Haie“. Einen Treffer gab es im Spiel und den erzielte 47 Sekunden vor der zweiten Pause Frieda Stauch. So gewann Köln mit 0:1 (0:0/0:1/0:0). Weiter geht es am kommenden Wochenende mit zwei Ligaspielen.
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