IHP NachrichtenMontag 9.Februar 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte von Sonntag und Montag mit insgesamt 23 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Baden-Württemberg-Liga, Regionalliga Ost, Landesliga Thüringen und aus dem Frauen-Eishockey.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Eispiraten Crimmitschau2:4! Eispiraten verlieren in Bad Nauheim - Westsachsen geben 2:1-Führung innerhalb von drei Minuten aus der Hand (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Gastspiel beim EC Bad Nauheim mit 2:4 verloren. Einen frühen Rückstand wandelten sie zunächst in eine 2:1-Führung um, ehe drei Gegentreffer innerhalb von nur drei Minuten im Schlussdrittel die vierte Niederlage in Folge besiegelten. Die Tore für die Eispiraten erzielten Tim McGauley und Adam McCormick. Mit unverändertem Personal und weiterhin angespannter Personalsituation aufgrund zahlreicher verletzter Leistungsträger reisten die Eispiraten nach Hessen. Dennoch wollte man an den eigentlich starken Auftritt gegen Rosenheim am Freitagabend anknüpfen – und genau das gelang in den Anfangsminuten im Colonel-Knight-Stadion. Crimmitschau übernahm sofort die Kontrolle über das Spiel, verbuchte viel Zeit im Drittel der Gastgeber und erspielte sich mehrfach gute Torchancen. Während die Defensive kaum gefährliche Situationen zuließ und Kevin Reich erste, eher harmlose Abschlüsse der Bad Nauheimer sicher parierte, sorgten offensiv vor allem Dylan Wruck mit einem strammen Schuss sowie der auffällige Maxim Trépanier für Gefahr. Trépanier wurde bei seiner zweiten Großchance zunächst ungeahndet behindert und scheiterte anschließend am gut aufgelegten Jerry Kuhn. Bad Nauheim präsentierte sich vor heimischem Publikum jedoch effizient und nutzte das einzige Powerplay des ersten Drittels eiskalt aus. Im anhaltenden Druck der Hessen traf Sebastian Bengtsson Kevin Reich mit einem Schuss ins lange Eck zur 1:0-Führung (16.). Kurz darauf verhinderte Kuhn mit einer Glanzparade den möglichen Ausgleich und damit zugleich Dylan Wrucks 14. Saisontreffer. Die Eispiraten ließen sich vom Rückstand nicht beeindrucken und setzten gleich zu Beginn des zweiten Drittels ein Zeichen. Nach nur 101 Sekunden trudelte der Puck zum 1:1-Ausgleich über die Linie. Eingeleitet von Ladislav Zikmund war es Tim McGauley, der die Scheibe letztlich über die Linie bugsierte. Crimmitschau nahm den Schwung mit und blieb das aktivere Team. Justin McPherson vom EC Bad Nauheim erhielt nach einem regelwidrigen Check gegen Robin Veber eine Spieldauerstrafe, sodass die Eispiraten fünf Minuten in Überzahl agieren konnten. Zwingende Chancen blieben jedoch aus, auch weil nach einem Schubser von Kevin Reich ebenfalls eine Strafe gegen die Gäste ausgesprochen wurde. Doch selbst ohne ausgenutztes Überzahlspiel klingelte es erneut im Tor der Hessen: Adam McCormick zog mit viel Tempo ins Drittel, ließ die Abwehr stehen und vollendete mit einem trockenen Handgelenkschuss in den Winkel zur nicht unverdienten 2:1-Führung (29.). In der Folge wurden die Bad Nauheimer aktiver und erspielten sich ihre ersten längeren Drangphasen. Die Eispiraten hatten defensiv zunehmend zu kämpfen, konnten sich aber auf eine vielbeinige Abwehr und einen stark haltenden Kevin Reich verlassen, der mehrfach den Ausgleich verhinderte. Kurz vor der Pausensirene scheiterte Brune dann noch am Außennetz. Auch zu Beginn des Schlussabschnitts waren die Gastgeber das zwingendere Team. Bad Nauheim entwickelte deutlich mehr Zug zum Tor, während die Eispiraten zunehmend entkräftet wirkten und kaum noch Entlastung fanden. Chance um Chance konnte zunächst noch abgewehrt werden, bis Garrett Pruden nach 50 Minuten am langen Pfosten lauerte und den Puck zum verdienten 2:2 über die Linie drückte. Nun war der Knoten bei den Hausherren geplatzt. Nur zwei Minuten später traf erneut Sebastian Bengtsson im Powerplay zu seinem zweiten Treffer des Abends und brachte die Eispiraten wieder in Rückstand (52.). Das Momentum lag nun klar auf Seiten der Hessen, die nur eine weitere Minute später nachlegten: Justin Volek stellte in der 53. Minute auf 4:2 und entschied damit die Partie bereits sieben Minuten vor dem Ende. In den Schlussminuten gelang es den Eispiraten nicht mehr, genügend Druck zu entwickeln, um noch einmal für Spannung zu sorgen. Torfolge (1:0, 0:2, 3:0): 1:0 Sebastian Bengtsson (Parker Bowles, Davis Koch) 15:37 – PP1 1:1 Tim McGauley (Ladislav Zikmund, Louis Brune) 21:41 1:2 Adam McCormick (Ladislav Zikmund) 28:11 2:2 Garret Pruden (Davis Koch) 49:34 3:2 Sebastian Bengtsson (Garret Pruden) 51:41 – PP1 4:2 Justin Volek (Zach Kaiser, Simon Gnyp) 52:32 Zuschauer: 2.013
Düsseldorfer EGEinen Punkt geholt: DEG verliert 3:4 n.V. in Kassel! (DEL2) Die Düsseldorfer EG muss sich bei den Kassel Huskies nach einem spannenden Spiel mit 3:4 n.V. (1:0, 1:3, 1:0, 0:1) geschlagen geben. In der hart umkämpften Begegnung stach vor allem Kevin Orendorz mit seinem heutigen Hattrick heraus. Es war eine insgesamt gute Leistung der Rot-Gelben, die einen Punkt beim Titelmitfavoriten klauen konnten. Weiter so!
Kassel HuskiesPackendes Spiel zum Family Day: Huskies schlagen DEG nach Verlängerung (DEL) Zum Family Day war am Sonntagnachmittag die Düsseldorfer EG zu Gast in der Probonio Arena. Die Gäste erspielten sich durch zwei Treffer von Orendorz zunächst eine Führung, ehe die Huskies durch Braun, Valenti und Benson die Partie drehten. Im Schlussabschnitt gelang den Gästen der Ausgleichstreffer, Valenti sicherte den Huskies aber den Zusatzpunkt in der Verlängerung. Die ersten Torchancen des Spiels gingen auf das Konto der Gastgeber, doch weder Keck noch Braun konnten für den frühen Führungstreffer sorgen (2.). Die DEG kam ihrerseits in Überzahl zu den ersten Chancen, Maurer war jedoch zweimal sicher mit der Fanghand zur Stelle (7.). Nach dem Powerbreak waren dann zunächst die Schlittenhunde offensiv wieder aktiver, doch auch Garlent (12.) sowie Hoelscher per Rebound (15.) scheiterten am Düsseldorfer Torhüter. So war es in der 17. Minute die DEG, welche in Person von Ordendorz für den ersten Treffer der Partie sorgte. Im Gegenzug traf Benson aus spitzem Winkel nur den Außenpfosten (18.), weswegen es, nach einer längeren Verletzungspause wegen eines Spielers der Gäste, mit dem Stand von 0:1 in die erste Pause ging. Früh im Mittelabschnitt war es erneut Orendorz, der nach einem Pass durch den Slot goldrichtig stand und so auf 2:0 aus Sicht der Gäste stellte. Die Huskies taten sich in den folgenden Minuten schwer, sich in der Offensive festzusetzen, erarbeiteten sich aber dennoch den Anschlusstreffer: In einer unübersichtlichen Situation vor dem Tor der Gäste behielt Braun die Übersicht und traf unter die Latte zum 1:2 (26.). Der Treffer wurde noch per Videobeweis überprüft, blieb aber bestehen. Sichtlich beflügelt vom Anschlusstreffer ließ auch der zweite Treffer nicht lange auf sich warten. Die Huskies eroberten die Scheibe im Offensivdrittel, Braun legte quer auf Valenti und der versenkte die Scheibe zum Ausgleich im Tor (29.). Und damit nicht genug: In einem kurz darauffolgenden Powerplay nahm Benson Maß und traf mit Hilfe des Pfostens gar zur Führung der Nordhessen (30.). Im Anschluss gestaltete sich die Partie wieder ausgeglichener, auch die DEG kam wieder zu Abschlüssen, weitere Treffer fielen im Drittel aber nicht. An Großchancen mangelte es zu Beginn des Schlussdrittels nicht. Sowohl Bednard, der einen Alleingang von Braun entschärfte (43.) als auch Maurer (45.) konnten sich jeweils auszeichnen. Dann war es aber die DEG, die den nächsten Stich setzte: Nach Vorarbeit von Faber war es Orendorz, der aus kurzer Distanz seinen dritten Treffer des Abends erzielte (47.). Kurz nach dem Powerbreak bekamen die Gäste gar mit einem Powerplay die Gelegenheit auf den erneuten Führungstreffer, doch Garlent war es, der in dieser Situation die beste Torchance hatte (53.). Im Anschluss drängten die Nordhessen auf den Siegtreffer in regulärer Spielzeit, schnürten die Gäste über weite Strecken in deren Drittel fest, kamen aber nicht zum Torerfolg. Maurer, der einen Alleingang von Orendorz entschärfen konnte, war es zu verdanken, dass das Spiel schließlich in die Verlängerung ging. Nicht lange dauerte es in der Verlängerung, da durften die Schlittenhunde, nach einem Foul an Keck, in Überzahl agieren. Diese Gelegenheit ließen sie sich diesmal nicht nehmen: Valenti sorgte mit einer Direktabnahme für den Siegtreffer und damit den Zusatzpunkt. Tore: 0:1 Orendorz (Brown – 17. Min.) 0:2 Orendorz (Brown, Linden – 22. Min.) 1:2 Braun (Valenti, Weidner – 26. Min.) 2:2 Valenti (Braun, Weidner – 29. Min.) 3:2 Benson (PP – Garlent – 30. Min.) 3:3 Orendorz (Faber – 47. Min.) 4:3 Valenti (GWG – PP – Wilde, Garlent – 62. Min.)
ESV KaufbeurenNiederlage im Breisgau (DEL2) 43. Spieltag in der DEL2 Saison 2025/2026 und der ESVK gastierte dabei heute Abend beim EHC Freiburg. Verletzungsbedingt fehlten heute Jere Laaksonen (MRT nach Trainingsverletzung ausstehend), Yannik Burghart, John Rogl, Jonny Tychonick, Joe Cassetti und Dartagnan Joly. Dazu waren auch Vincent Schlenker (krank), Fabian Koziol (private Gründe) und Daniel Fießinger genauso nicht mit dabei wie Florian Reinwald, der noch mit der U19 Nationalmannschaft unterwegs war. Im Tor stand Cody Porter. Die Joker waren in den ersten Minuten der Partie ebenbürtig und hatten durch Alec Zawatsky, der im Slot frei zum Schuss kam, in der dritten Minute eine große Möglichkeit, in Führung zu gehen. Fabian Hegmann im Tor der Breisgauer konnte jedoch mit der Stockhand parieren. Die erste von drei Strafzeiten im ersten Drittel gegen die Joker nach sechs Spielminuten hatte es dann schon in sich. Zuerst hatten die Hausherren zwei dicke Chancen, in Führung zu gehen. Cody Porter konnte seine Mannschaft jedoch die Null halten. Zuvor brachten die Joker mehrfach die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel, obwohl es klare Möglichkeiten dazu gab. Dann stachen aber die Joker zu. Brent Raedeke brachte seine Farben in Unterzahl mit 0:1 in Führung. Nach einem Scheibengewinn im Forecheck ließ er Fabian Hegmann mit einem platzierten Schuss in den linken Torwinkel keine Chance. Kaum waren die Kaufbeurer wieder komplett, musste der nächste Joker auf die Strafbank. Nach einem weiteren leichten Scheibenverlust in der eigenen Zone tauchte ein Freiburger frei vor Cody Porter auf. Nachdem er umspielt wurde, verhinderte der ESVK Torhüter mit einem Beinstellen den Torerfolg der Freiburger, sodass die Breisgauer erneut im Powerplay agieren konnten. Auch hier konnten sich die Joker nicht befreien, und dieses Mal nutzten die Freiburger das Geschenk auch aus und glichen die Partie durch Lynden McCallum zum 1:1 in der neunten Spielminute aus. Nur vier Minuten später gingen die „Wölfe“ dann auch schon in Führung. Lynden McCallum fand den vor dem Tor völlig unbeachteten Fabian Ilstedt, und dieser hatte keine Mühe, den Spielstand auf 2:1 zu stellen. Ein weiteres Powerplay für den EHC Freiburg brachte dann auch gleich den nächsten Treffer in der 16. Minute. Erneut war Lynden McCallum zur Stelle und erhöhte den Spielstand auf 3:1 für die Breisgauer. Sekunden vor der Pausensirene hatte Tyson McLellan noch die Chance, die Joker auf einen Treffer heranzubringen, scheiterte jedoch an Fabian Hegmann. Die Hausherren kamen dann zuerst wie die Feuerwehr aus der Kabine, und die Kaufbeurer hatten großes Glück, dass es nicht gleich den vierten Gegentreffer zu beklagen gab. In der Folge war das Spiel ausgeglichener, und die Joker kamen auch in der Offensive zu Aktionen und auch zu einem leichten Übergewicht an Spielanteilen. Die größte Chance auf den Anschlusstreffer hatte Vadim Schreiner, der im Powerplay frei vor Fabian Hegmann auftauchte, aber mit seinem Abschluss leider am Pfosten scheiterte. Aus Sicht des ESVK hätte dies wohl der Anschlusstreffer sein müssen. Im Anschluss an diese Chance spielten die Freiburger die Kaufbeurer für mehrere Minuten immer wieder in deren Drittel fest, auch hier wieder das gleiche Bild. Die Joker konnten die Scheibe dabei mehrfach nicht klären oder verloren diese im Vorwärtsgang sofort wieder, sodass die Breisgauer es leicht hatten, sich immer wieder vor dem Tor von Cody Porter festzusetzen. Daraus resultierte dann folgerichtig auch der vierte Treffer der Freiburger. Lukas Mühlbauer konnte dabei den Torschützen Ero Elo, der frei vor Cody Porter auftauchte, seelenruhig in Szene setzen und den Spielstand in der 34. Minute auf 4:1 stellen. Danach war es mit dem ESVK dann auch vorbei. Die Freiburger erspielten sich mühelos Chance um Chance, verpassten es jedoch, den Spielstand weiter zu erhöhen. Einzig Cody Porter hatte hier immer wieder etwas entgegenzusetzen und verhinderte mehrfach einen weiteren Gegentreffer. In den letzten drei Minuten brannten dann wie aus dem Nichts auf einmal die Joker ein Chancenfeuerwerk ab und verpassten es dabei mehrfach, sich ein zweites Mal auf die Anzeigentafel zu bringen und somit noch einmal vor der Pause ins Spiel zurückzukommen. Nach ein paar Minuten im letzten Abschnitt schafften es die Joker immer wieder, sich gut in der Offensive zu zeigen und die Freiburger vom eigenen Gehäuse fernzuhalten. Wirkliche Großchancen gab es zwar auf Seiten des ESVK nicht, aber die Mannschaft zeigte trotz des Rückstands, dass sie das Spiel auf jeden Fall noch gewinnen wollte. Sieben Minuten vor dem Ende wurden die Wertachstädter dann auch für ihre Leistungssteigerung belohnt. Max Kislinger fälschte dabei einen Schuss von Rio Kaiser zum 4:2 in die Maschen ab. In der Folge spielte nur noch der ESVK. Die Joker hatten Chance um Chance auf einen weiteren Treffer und agierten zudem mit dem sechsten Feldspieler. Auch hier hatte der ESVK noch zwei riesige Chancen, das Spiel noch einmal zu verkürzen, was jedoch einfach nicht gelingen sollte. Wie so oft mussten die Joker dann aber auch eine Minute vor dem Ende noch einen Treffer ins leere Gehäuse hinnehmen. Torschütze war Ero Elo, der somit auch den 5:2-Endstand herstellte.
Krefeld PinguineKrefeld Pinguine schlagen Starbulls Rosenheim in Overtime-Krimi (DEL2) Die Krefeld Pinguine bezwingen die Starbulls Rosenheim mit 4:3 in Overtime und sichern sich damit ihr Ticket für die Playoffs. Die Pinguine erwischten den besseren Start ins Spiel und waren im gesamten Abschnitt die überlegene Mannschaft. Im Vier-gegen-Vier konnten die Gäste aus der Seidenstadt den ersten Treffer der Partie erzielen. Carl Konze schob nach Vorlage von Mathew Santos und Max Newton aus kurzer Distanz ein (7.). Rosenheim mit insgesamt wenigen, dafür qualitativ guten Abschlüssen, aus den Birken konnte aber stark parieren. Das Mitteldrittel begann holprig für die Pinguine. David Cerny erhielt 2 Minuten aufgrund eines Stockschlags, die Rosenheimer nutzten die Überzahl aus und erzielten durch C.J. Stretch prompt den Ausgleich (24.). Doch auch die Pinguine bewiesen, warum ihr Powerplay zu den besten der Liga gehört. Philip Gogulla brachte die Krefelder nach Zuspiel von Max Newton erneut in Führung (26.). Doch Rosenheim bewies Moral und konnte das Spiel binnen zweieinhalb Minuten auf den Kopf stellen. Erst erzielte Ville Järveläinen den Ausgleich (27.), kurz darauf brachte Lewis Zerter-Gossage den Tabellendritten in Front (29.). Doch die Pinguine ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Erik Buschmann erzielte kurz darauf den Ausgleichstreffer zum 3:3 (31). Das Schlussdrittel war auf beiden Seiten durchwachsen, kein Team konnte wirklich zwingende Chancen kreieren. In der Overtime waren dann die Pinguine die zwingendere Mannschaft und konnten durch Mathew Santos, der seinen eigenen Abpraller über die Linie schob, den Sieg einfahren. Mit dem Playoff-Ticket in der Tasche geht es für die Pinguine am kommenden Freitag nach Düsseldorf zum vierten Straßenbahnderby der Saison. Zahlen zum Spiel Starbulls Rosenheim – Krefeld Pinguine (0:1, 3:2, 0:0/ 0:1) Tore: 0:1 (06:09) Konze (Santos, Newton), 1:1 (23:23) Strectch (Järveläinen, Adam), 1:2 (25:45) Gogulla (Newton), 2:2 (26:37) Järveläinen (Laub), 3:2 (28:43) Zerter-Gossage (Feser, Adam), 3:3 (30:48) Buschmann (Cerny), 3:4 (61:12) Santos (Vandane) Torschüsse: 27 – 43 Strafen: Rosenheim 10 – Krefeld 16 Zuschauer: 4002
Eisbären RegensburgÜBERZEUGENDER DERBYSIEG: EISBÄREN SCHLAGEN LANDSHUT 5:2 - Regensburg lässt dem EVL vor ausverkaufter Donau-Arena keine Chance (DEL2) Ausverkaufte Donau-Arena, Derbystimmung, ein Faustkampf – und drei wichtige Punkte für Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg. Vor 4712 Fans haben die Oberpfälzer jetzt ihren alten Lokalrivalen aus Niederbayern mit 5:2 (1:1/4:0/0:1) souverän besiegt. Ohne Verteidiger Nick Mähler (angeschlagen) und die Stürmer Kevin Slezak, Yuma Grimm (beide krank), Bryce Kindopp (überzählig) und Lukas Krieger (verletzt) boten die Domstädter dem Publikum ein Spektakel. Die etwas überraschende Führung der Gäste durch Trevor Gooch (17. Minute), egalisierte Kapitän Nikola Gajovský nur 92 Sekunden später mit dem hochverdienten 1:1-Ausgleich (18.). Im Mitteldrittel schlugen die Hausherren dann konsequenter Kapital aus ihren zahlreichen Möglichkeiten: Erst Samuel Payeur, anschließend nur 16 Sekunden später Corey Trivino (beide 23.), dann Verteidiger Marian Bauer (29. – sein erstes Saisontor) und schließlich Alexander Berardinelli (34.) schossen die Rot-Weißen auf ein komfortables 5:1 davon. Der Schlussabschnitt verlief dann über weite Strecken ruhiger – Höhepunkt war ein Fight zwischen EBR-Angreifer Aleandro Angaran und Gäste-Routinier Wade Bergman, den der Eisbär deutlich für sich entschied (51.). Landshut verkürzte durch einen Unterzahltreffer von Julian Kornelli zwar noch auf 2:5 (55.), in Gefahr geriet der deutliche Regensburger Sieg aber nicht mehr. Die Schützlinge von Trainer Peter Flache rückten in der DEL-2-Tabelle damit auf Rang fünf vor (67 Punkte), der EVL rutschte auf Platz acht ab (63.). Bereits am morgigen Dienstag, 10. Februar, sind die Oberpfälzer schon wieder in der heimischen Donau-Arena gefordert: Dann gastiert ab 20 Uhr der EC Bad Nauheim. Tickets gibt es unter www.ebr.live. Nachbericht Kaum Umstellungen für das Derby: Peter Flache, Cheftrainer des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg, schickte ein fast identisches Aufgebot wie zuletzt ins wichtige Heimspiel gegen den alten Rivalen EV Landshut. Vor 4712 Fans in der ausverkauften Donau-Arena kehrte dabei Goalie Jonas Neffin nach einem Spiel Pause zwischen die Pfosten zurück, Konrad Fiedler war sein Backup und Cole Danielsmeier stand nicht im Kader. In der Abwehr mussten die Rot-Weißen abermals auf den angeschlagenen Nick Mähler verzichten, im Sturm auf die erkrankten Kevin Slezak und Yuma Grimm. Darüber hinaus fehlten die Angreifer Bryce Kindopp (überzählig) und Lukas Krieger (verletzt). Mit viel Tempo ging es für beide Mannschaften in die Partie, von Beginn an erarbeiteten sich aber die Hausherren ein deutliches Übergewicht an klaren Chancen. Doch Jonas Langmann im Kasten der Gäste zeigte früh einige starke Paraden. Der erste Treffer fiel dann auf der Gegenseite: Nach einem Konter hatte Landshuts Trevor Gooch zu viel Platz in der Gefahrenzone und schoss zum 1:0 für den EVL ein (17. Minute). Doch die Antwort der Eisbären folgte auf dem Fuß: Nur 92 Sekunden nach dem unglücklichen Rückstand fälschte Kapitän Nikola Gajovský einen Distanzschlenzer von Sean Giles ab, der Puck rutschte Langmann durch und landete zum umjubelten 1:1-Ausgleich im Tor (18.). Dominantes Mitteldrittel Im zweiten Durchgang drehten die Oberpfälzer dann so richtig auf: Erst drehten Samuel Payeur, der einen Abschluss von Weber in die Maschen lenkte, und Topscorer Corey Trivino, der nach einem Puckgewinn von Sturmpartner David Morley gedankenschnell abzog, die Partie mit einem Doppelschlag zum 2:1 und 3:1 endgültig zugunsten der Eisbären (jeweils 23.). Dann schoss Verteidiger Marian Bauer von der Blauen Linie zum 4:1 ein (29.) – es war sein erstes Saisontor und damit auch sein erster Treffer in der DEL 2. Spätestens als kurz darauf Alexander Berardinelli aus dem Slot gar zum 5:1 einnetzte, war die Vorentscheidung gefallen (34.). Etliche weitere Chancen ließen die Domstädter dazu noch ungenutzt – die Führung hätte nach 40 Minuten noch höher ausfallen können. Das zuvor rasante und teils hitzige Rivalenduell verlief im dritten Abschnitt dann etwas ruhiger. Höhepunkt war dennoch ein Faustkampf zwischen Eisbären-Angreifer Aleandro Angaran und EVL-Abwehrroutinier Wade Bergman, der mit einem klaren Sieg für Angaran endete (51.). In der Folge gab Regensburg weiter den Ton an, ließ ob des Spielstandes aber die letzte Konsequenz vermissen. Mit einem Shorthander in eigener Unterzahl verkürzte dann Julian Kornelli für die Gäste noch einmal auf 2:5 (55.), doch am souveränen und hochverdienten Regensburger Sieg änderte dies nichts mehr. Durch den wichtigen Sieg und die damit verbundenen drei Punkte distanzierten die EBR den Verfolger aus Landshut wieder etwas mehr: Sie rückten um einen Platz nach vorn und sind nun Fünfte (67 Punkte), während der EVL einen Rang abrutschte und jetzt Achter ist (63). Bereits am morgigen Dienstag, 10. Februar, sind die Oberpfälzer schon wieder in der heimischen Donau-Arena gefordert: Dann gastiert ab 20 Uhr der EC Bad Nauheim. Tickets gibt es unter www.ebr.live. Statistik Eisbären Regensburg – EV Landshut 5:2 (1:1/4:0/0:1) Sonntag, 08. Januar 2026 – Donau-Arena Regensburg – Beginn: 17 Uhr. Aufstellungen Regensburg: Jonas Neffin (60:00 Minuten) und Konrad Fiedler (beide Tor) – Sean Giles, Guillaume Naud, Pascal Zerressen (2 Strafminuten), Patrick Demetz, Jakob Weber, Marian Bauer und Maximilian Merkl (alle Abwehr) – Pierre Preto (A/2), Corey Trivino, David Morley, Alexander Berardinelli, Donát Péter (2), Jeremy Bracco, Nikola Gajovský (C), Samuel Payeur, Constantin Ontl (A), Aleandro Angaran (5), Noel Saffran und Marks Kristians Jirgensons (C/alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent). Landshut: Jonas Langmann (60:00 Minuten) und Philipp Dietl (beide Tor) – Stanislav Dietz, Andreas Schwarz (C/2 Strafminuten), Wade Bergman (7), Martin Hugo Haš, Colton Jobke, Alexander Dersch und Finn Serikow (alle Abwehr) – Tobias Lindberg (A), David Rundqvist, Tor Immo (2), Trevor Gooch (2), Jesse Koskenkorva, Tobias Schwarz, Jakob Mayenschein (A), Julian Kornelli, Oliver Stümpel, Lukas Gaus, Seonwoo Park und Luis Scheibengraber (alle Sturm). – Trainer: Uwe Krupp (Headcoach) und Ales Jirik (Assistent). Strafminuten: Regensburg 11 – Landshut 13. Zuschauer: 4712 (Donau-Arena Regensburg – ausverkauft). Schiedsrichter: Benjamin Hoppe und Thomas Kalnik (beide Hauptschiedsrichter) sowie Yannik Koziol und Claus Clemens Behrendt (beide Linesperson). Tore 1. Drittel: 0:1 (17. Minute) Trevor Gooch (Tobias Schwarz); 1:1 (18.) Nikola Gajovský (Sean Giles, Samuel Payeur); 2. Drittel: 2:1 (23.) Samuel Payeur (Jakob Weber, Marian Bauer); 3:1 (23.) Corey Trivino (David Morley); 4:1 (29.) Marian Bauer (Pierre Preto, Jakob Weber); 5:1 (34.) Alexander Berardinelli (Donát Péter, Jeremy Bracco); 3. Drittel: 5:2 (55./SH1) Julian Kornelli (Jakob Mayenschein). Neuer Tabellenplatz: Regensburg 5. Platz (67 Zähler aus 43 Partien/vorher 6.) – Landshut 8. Rang (63 Punkte aus 43 Spielen/zuvor 7.).
Tölzer Löwen100 Punkte! (OLS) Es läuft bei den Tölzer Löwen. Am Sonntagabend waren die Selber Wölfe in der Hacker-Pschorr Arena zu Gast. Wie auch schon in den Topspielen gegen Memmingen und Deggendorf zuvor zeigten die Löwen was in ihnen steckt und gewannen mit 5:2 (2:2, 2:0, 1:0) vor 1953 Zuschauern. Damit knacken die Buam die 100-Punkte-Marke und sichern sich gegen den direkten Verfolger Platz drei in der Tabelle. Als man diese Marke zuletzt erreicht hatte, stieg man 2016/17 in die zweite Liga auf. Die Gastgeber konnten früh ihr Powerplay zeigen, blieben aber noch ohne Erfolg. Auf der anderen Seite fälschte Michael Schuster kurz danach einen Schuss an die Latte ab. Die Führung gelang Selb, als Topscorer Chris Schutz entschlossen den Puck über die Linie drückte (8.). Dann ging es Schlag auf Schlag: zunächst traf Karel Klikorka von der blauen Linie zum Ausgleich (11.) und nur vierzehn Sekunden später brachte Max Spöttel mit seinem Premierentreffer die Buam in Front (12.). Wiederum nur dreizehn Sekunden später klingelte es erneut, diesmal war Erik Nemec für die Wölfe erfolgreich (12.). Danach wurde das Spiel etwas ruppiger, doch es ging ohne weitere Tore in die Pause. Nach dem Zielschießen der Deutschen Meister von 1966 liefen die Löwen wieder zur Höchstform auf. Kurz nach Wiederbeginn schlugen die Buam zuerst ein Luftloch, um dann Sekunden später doch den Führungstreffer zu erzielen. Niklas Hörmann war zur Stelle und traf zum 3:2 (25.). Kurz darauf leistete sich Florian Kästele eine vermeidbare Strafzeit, doch die Buam überstanden die zwei Minuten in Unterzahl auch dank eines erneut starken Matthias Bittner schadlos. Als man kurz darauf selbst mit einem Mann mehr auf dem Eis war, zappelte die Scheibe hinter Nico Wiens im Netz. Der Pass kam maßgeschneidert von Karel Klikorka, sodass Topi Piipponen ohne Mühe zum 4:2 einschieben konnte (31.). Das restliche Drittel verlief ausgeglichen, vor allem in Überzahl wurde Selb am Ende nochmal gefährlich. Im Schlussabschnitt schalteten die Buam in den Verwaltungsmodus und ließen Selb das Spiel machen. Die Porzellanstädter machten dabei nochmal ordentlich Druck, am Ende fehlte es jedoch meist an der Präzision. Negativer Höhepunkt der letzten zwanzig Minuten war ein harter, aber fairer Hit gegen Ludwig Nirschl, der das Spiel vorzeitig beenden musste. Mit dem sechsten Selber Feldspieler auf dem Eis wurde es am Ende nochmal brenzlig für die Tölzer, doch Dominik Daxlbergers Befreiungsschlag trudelte tatsächlich ins verwaiste Tor (60.).
Tigers BayreuthStatement zum Spiel in Heilbronn und zum Bericht im Kurier (OLS) Liebe Fans, liebe Partner und Freunde der onesto Tigers! In Heilbronn haben wir eine herbe Niederlage einstecken müssen, und hierfür haben wir und die Mannschaft viel Kritik bekommen. Eine Einordnung aus unserer Sicht: Heilbronn hat eine Mannschaft, die – erwiesenermaßen - in der Oberliga finanziell alle Rahmen sprengt, selbst mit einem Zuschauerschnitt von knapp 2.000 Zuschauern pro Spiel. Bei allem Kampfgeist muss schon alles zusammenpassen, um hier mitzuhalten. In den vergangenen zwei Wochen haben sich die Heilbronner Spieler im Rahmen der beginnenden Insolvenz weitgehend geschont bzw. sind gar nicht aufgelaufen. Höhepunkt war das wettbewerbsverzerrende Spiel gegen Stuttgart vergangene Woche. Seit Donnerstag bestand für alle Spieler Klarheit, so dass gegen uns wieder der gesamte Kader, gut regeneriert und hoch motiviert (auch auf Grund einer evtl. Siegprämie wie in Bayreuth damals?), sich für andere Clubs zu empfehlen, wieder aufgelaufen ist. Unser Kader ist - ganz bewusst- ohne besondere Tiefe zusammengestellt. Nur so konnten wir mit dem verfügbaren Budget hochklassige, begeisternde Spieler verpflichten. Daher stellen uns die Ausfälle der Stammspieler (Habeck, Barber, Meier) vor besondere Herausforderungen. Wir sind sehr froh, dass wir mit Daniel Arendas einen Torhüter im Kader haben, der unseren Weg konsequent mitgeht und uns in dieser schwierigen Situation unterstützt. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass dieser junge Spieler über keinerlei Profierfahrung verfügt. Er schmeißt alles rein, aber er darf auch Fehler machen, und er weiß das wir alle voll hinter ihm stehen. Diese Fehler erkennt er selber am besten, sie sind natürlich erklärbar, aber sie dürfen auch angesprochen werden. Alles andere würde weder Daniel noch dem Rest des Teams gerecht werden. Unser Ziel für diese Saison war und ist das Erreichen der Pre-Playoffs. Das ist nicht einfach, das haben wir aber auch nicht erwartet. Die Mannschaft und alle im Club werden weiterhin alles dafür geben. Wir bitten aber auch unsere treuen Fans um größtmögliche Unterstützung. Gerade die Mannschaft braucht das und hat es sich auch verdient! Auf einen gemeinsamen, erfolgreichen Endspurt. Eure onesto Tigers
Tigers BayreuthPassau entführt die Punkte aus dem Tigerkäfig - Onesto Tigers vs. Passau Black Hawks 2:5 (1:0, 0:3, 1:2) (OLS) Passau: Engler, Eisenhu7 – Faulhaber, Hansson (2), Reich, Rott, Hörschel, Biberger, D’Acunto, Maul – Schembri (4), Harrogate, Larsson (2), Mößinger, Deichmann (4), Stern, Neuert (2), Schmidt, Röthke (2) Bayreuth: McLeod, Arendas – Spacek, Nedved, Pietsch, Schusser, Hüserich, Müllejans – Bollers, Verelst (2), Brown (2), Hammerbauer, Piskor (2), Lüsch, Bauhof, Zimmermann, Boulanger, Maschke, Stelzmann Schiedsrichter: Lohse, Ruhnau – Verhoeven, Hintermeier Zuschauer: 937 Strafen: Bayreuth: 6 Passau: 14 PP: Bayreuth: 2/6 Passau: 0/1 Torfolge: 1:0 (17.) Brown (Piskor, Spacek) PP1, 1:1 (35.) Mößinger (Röthke, Rott), 1:2 (36.) Schembri (Schmidt, Neuert), 1:3 (38.) Faulhaber (Harrogate, Larsson), 2:3 (49.) Brown (Bollers, Piskor) PP1, 2:4 (51.) Schmidt (Horschel, Biberger), 2:5 (52.) Schembri (Harrogate, Larsson) Mit Conner McLeod, der am heutigen Abend die Freigabe aus Weiden erhielt, ging man ins Match gegen die Passau Black Hawks. Einen ersten Versuch sah man, als Brown aus halbrechter Position abzog, scheiterte, ebenso wie kurz darauf Boulanger im Slot. Zwei Strafen für die Gäste brachte zwar jeweils ein ansehnliches Überzahlspiel – ein Erfolg blieb bis dahin jedoch aus. Glück hatte man zudem, als Rott die Scheibe stibitzt hatte und die gute Möglichkeit in Unterzahl vergab. Wenig später konnte man erneut durchatmen, als Reich die Latte anvisierte. Nach 17 Minuten zog Schembri zwei Minuten und holte sich bei angezeigter Strafe gleich nochmal zwei Minuten ab, sodass er 2+2 auf die Strafbank wanderte. Dies nutzt man nun im Lager der Tigers, als Piskor von der blauen Linie abzog und Brown engagiert nacharbeitet, dabei die Scheibe über die Linie bugsierte. Mit dieser knappen Führung ging es dann auch in die erste Pause. Mit einer riesen Möglichkeit, als Bollers den am langen Pfosten lauernden Verelst eingesetzt hatte und dieser knapp verpasste, ging man in den Mittelabschnitt. Der Ausbau der Führung hätte sicher gutgetan, denn in der Folge zog Passau das Spiel an sich. Kreierte immer wieder Chancen und kam dabei vermehrt brandgefährlich vor das von McLeod gehütete Tor. Schembri hatte dabei mehrfach das „Glück“ auf der Kelle, verpasste jedoch noch den Erfolg. Es dauerte bis in die 35. Spielminute, bis man sich auf Seiten der Gäste belohnte. Röthke fand mit einem langen Pass Mößinger in der Mitte, der in Dropkick-Manier abzog und dabei den Ausgleich für seine Farben schrieb. Keine Minute später war es Schembri, der fast von der Grundlinie McLeod seitlich anschoss und dabei die Scheibe im Netz landete. Faulhaber setzte dann kurz vor der Pause mit dem 1:3 noch einen drauf, als er die Scheibe in Richtung Tor warf und diese durch Freund und Feind hindurch hinter McLeod einschlug. Dieses 1:3 nahm man dann auch mit in die Drittelpause. Den Schlussabschnitt ging man im Lager der Tigers mit hohem Engagement an. Auch wenn Schembri zunächst McLeod prüfte, so waren es die Tigers, die nachher mehr vom Spiel hatten und Druck ausüben konnten. Der Anschlusstreffer ließ dann bis in die 48. Minute auf sich warten, als Brown im Powerplay im Slot einen Pass von Boller verwerten konnte. Als bei einem Überzahlspiel der Tigers Brown im Slot agierte und von zwei Passauern umgerannt wurde, im Nachgang Piskor noch angegangen wurde, schickten die Unparteiischen die beiden Bayreuther, gemeinsam mit Rott, zur Verwunderung der meisten Zuschauer auf die Strafbank. Beim Spiel mit vier Feldspielern und die dadurch obsolete Überzahl der Tigers kam Passau durch Schmidt zum 2:4, was dann in der anschließenden Überzahl der Gäste noch getoppt wurde, als Schembri einen Pass in die Spitze abfälschte und damit den 5. Treffer für seine Farben auf die Anzeigentafel schrieb. Hiervon erholten sich die Tigers, die trotzdem noch alles versuchten, nicht mehr und mussten erneut eine Niederlage quittieren. Am kommenden Wochenende geht es weiter für die onesto Tigers. Hier trifft man zunächst am Freitag um 20 Uhr im heimischen Tigerkäfig auf die Memmingen Indians, bevor man am Sonntag um 18 Uhr beim EV Füssen antritt.
Deggendorfer SCDeutlicher Auswärtserfolg am Bodensee: DSC lässt Lindau Islanders keine Chance (OLS) Der Deggendorfer SC feierte am Sonntagabend einen deutlichen Auswärtserfolg am Bodensee. Vor 609 Zuschauer in der Lindauer BPM-Arena bezwang das Team von Trainer Casey Fratkin die heimischen Islanders am Ende deutlich mit 2:6. Der Deggendorfer Cheftrainer konnte im Duell mit dem Team vom Bodensee auf den identischen Kader wie am Freitag zurückgreifen. Es fehlten Philipp Wachter und Jan Bednar. Der DSC kam mit viel Dampf aus der Kabine und erspielte sich gleich in der ersten Minute die ein oder andere gute Möglichkeit, jedoch scheiterte man früh an Islanders-Keeper Filimonow. Wie es richtig geht, zeigten die Hausherren auf der Gegenseite. In der zweiten Minute, praktisch mit dem ersten Torschuss, kamen die Lindauer zum 1:0 durch Damian Schneider. Die Deggendorfer blieben allerdings auf dem Gaspedal, erhöhten die Schlagzahl und glichen schließlich in der 15. Minute aus. Nach einem Schuss von Petr Stloukal staubte Dylan Jackson zum 1:1. Etwas kurios dann das 1:2: Eigentlich schien das Drittel bereits beendet, doch Harrison Roy traf praktisch in letzter Sekunde mit einem Schuss aus der Drehung zur erstmaligen Führung. Im zweiten Abschnitt mussten die Deggendorfer in der 25. Minute den Ausgleich schlucken. Nach einem schnell vorgetragenen Konter traf Lindaus Noah Kane mit einem ansatzlosen Schuss aus dem Handgelenk ins lange Eck zum 2:2. Doch das Fratkin-Team ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und schlug knapp vier Minuten später im Powerplay zurück. Vom Bully weg bediente Ty Jackson seinen frei stehenden Bruder Dylan, der mit einem satten Schuss zum 2:3 traf. Zwar gab es in der Folgezeit noch Chancen auf beiden Seiten, weitere Treffer sollten in diesem Abschnitt jedoch nicht mehr fallen. Im Schlussdrittel legte der DSC – allen voran die Topformation – noch eine weitere Schippe obendrauf. Zunächst komplettierte Dylan Jackson, erneut auf Zuspiel seines Bruders Ty, in der 45. Minute seinen Hattrick zum 2:4, ehe fünf Minuten später Ty Jackson auf 2:5 stellte. Damit war der Torhunger der Zwillinge immer noch nicht gestillt: In der 54. Minute traf Ty Jackson, auf Vorarbeit von Brett Humberstone, in eigener Unterzahl zum 2:6. Dies war gleichermaßen auch der Endstand nach 60 gespielten Minuten. Weiter geht es für die Fratkin-Truppe am kommenden Freitag mit dem Niederbayernderby auswärts bei den EHF Passau Black Hawks. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.
Erding GladiatorsGLADIATORS ZEIGEN MORAL, BLEIBEN GEGEN TOPTEAMS ABER PUNKTLOS (OLS) Die Erding Gladiators haben sich am zurückliegenden Doppelspieltag gegen zwei Spitzenmannschaften der Oberliga Süd teuer verkauft, am Ende aber weder in Selb noch zuhause gegen Memmingen Zählbares mitnehmen können. Auf die 3:7-Niederlage bei den Selber Wölfen folgte ein 3:5 gegen die Memmingen Indians – zwei Spiele, in denen die Daffner-Truppe viel Einsatz und gute Phasen zeigte, in den entscheidenden Momenten jedoch die Cleverness und Effizienz der Topteams vermissen ließ. In Selb boten die Gladiators dem Tabellenvierten über weite Strecken einen beherzten Auftritt, mussten sich am Ende aber deutlich geschlagen geben. Nach einem ordentlichen Start brachten zwei individuelle Fehler Erding früh auf die Verliererstraße, die Wölfe stellten bis zur ersten Pause auf 2:0. Direkt zu Beginn des zweiten Drittels sorgte Grady Hobbs im Powerplay für den 2:1-Anschluss und gab seinem Team neuen Schwung. Selb antwortete jedoch mit zwei weiteren Treffern, bevor Erik Modlmayr mit einer starken Einzelleistung auf 4:2 verkürzte. Noch vor der zweiten Pause stellten die Hausherren den alten Drei-Tore-Abstand wieder her. Im Schlussdrittel waren die Gladiators zeitweise sogar das dominantere Team, erspielten sich zahlreiche Chancen und kamen durch einen abgefälschten Schuss von Modlmayr auf 5:3 heran. Eine ungenutzte längere 5-gegen-3-Überzahl und liegen gelassene Hochkaräter rächten sich jedoch: Selb traf ins leere Tor zum 6:3 und setzte in Überzahl den Schlusspunkt zum 7:3. Gegen Memmingen zeigten die Gladiators am Sonntag erneut eine engagierte Leistung und hatten den Tabellenzweiten lange am Rande eines Punktverlusts. Erding erwischte einen Traumstart und nutzte im ersten Drittel seine Chancen eiskalt: Marco Pfleger traf zum 1:0, Marc Schmidpeter erhöhte auf 2:0, und nach dem zwischenzeitlichen 2:1-Anschluss der Indians stellte Louis Trattner kurz vor der Pause den 3:1-Vorsprung wieder her. Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie jedoch: Memmingen erhöhte das Tempo, übernahm immer mehr die Kontrolle und glich durch Meier und Lillich zum 3:3 aus. Kurz vor Ende des zweiten Abschnitts sorgte Ouderkirk mit dem 3:4 für die Vorentscheidung. Im letzten Drittel kämpften die Gladiators weiter, verteidigten diszipliniert und suchten selbst den Weg nach vorne, fanden aber kein Mittel mehr gegen die stabile Memminger Defensive. In der Schlussminute machte Pfalzer mit dem 3:5 ins leere Tor alles klar. Das Fazit des Wochenendes fällt damit zweigeteilt aus: Spielerisch und kämpferisch präsentierte sich die Daffner-Truppe gegen zwei absolute Topteams der Liga auf Augenhöhe. Gleichzeitig zeigte sich erneut, wie hoch die Hürde in der Spitzengruppe der Oberliga Süd ist: Während Erding viel investieren muss, um zu Torerfolgen zu kommen, nutzen Gegner wie Selb und Memmingen ihre Gelegenheiten konsequent und entscheiden die Schlüsselmomente für sich. Für die Gladiators gilt es nun, die positiven Ansätze – vor allem den offensiven Mut und die verbesserte Defensivarbeit – mitzunehmen und in den kommenden Spielen in Punkte umzumünzen.
Selber WölfeDie Special Teams machen den Unterschied - Tölzer Löwen vs. Selber Wölfe 5:2 (2:2; 2:0; 1:0) (OLS) Die Selber Wölfe starteten gut ins Spiel und gingen verdient durch Schutz in Führung, doch die Tölzer Löwen drehten das Spiel durch einen Doppelschlag. Die Wölfe steckten jedoch nicht auf und glichen zwölf Sekunden später wieder aus. Nach der ersten Pause kamen die Gastgeber besser aus der Kabine und legten zwei Treffer nach, sodass die Wölfe im Schlussabschnitt einem 2-Tore-Rückstand hinterherlaufen mussten. In den letzten 20 Minuten hielten die Löwen die Wölfe weitgehend aus der Gefahrenzone und entschieden das Spiel 51 Sekunden vor Schluss per Empty-Net-Goal endgültig. Letztlich war entscheidend, dass die Gastgeber beide Powerplays, die sie zugesprochen bekamen, nutzten. Die Wölfe hingegen ließen vier Überzahlsituationen ungenutzt. Drei Treffer in 27 Sekunden Die Selber Wölfe starteten gut ins Spiel und hatten bereits nach 15 Sekunden die erste gute Chance durch Pauker. Die Wölfe machten in der Offensive weiter ordentlich Dampf: Taberts Abschluss wurde geblockt und Tramms verdeckter Schuss kam zu zentral, um gefährlich für Bittner zu werden. In der achten Minute gingen die Wölfe dann aber völlig verdient in Führung. Pauker mit einem klasse Zuspiel auf Lahtinen, der noch an Bittner scheiterte, doch Schutz stand goldrichtig und beförderte die Scheibe über die Linie. Tölz musste sich kurz schütteln, kam dann aber durch Haßmann und Sauer zu ersten Abschlüssen. Im Powerplay glichen die Gäste dann durch Klikorka aus. Nur 14 Sekunden später fiel dann das schmeichelhafte 2:1 für die Tölzer durch einen Schuss, der zweimal abgefälscht wurde und sehr glücklich hinter Wiens einschlug. Doch die Wölfe ließen sich nicht entmutigen und schlugen zwölf Sekunden später durch Nemec mit dem 2:2 zurück. Tölz produktiver Die Löwen kamen besser aus der Kabine, übten direkt Druck auf die Wölfe aus und stellten in der 25. Minute durch Hörmann den Spielstand 3:2. Im Anschluss hatten die Porzellanstädter durch Gauch sowie Lahtinen, der am starken Bittner im Tölzer Tor scheiterte, gute Möglichkeiten für den erneuten Ausgleichstreffer. Doch es kam anders: Lahtinen wurde nach seiner vergebenen Chance für zwei Minuten in die Kühlbox geschickt und diese Möglichkeit nutzten die Gastgeber zum 4:2 durch Piipponen. Pauker und Kuqi erarbeiteten sich vor der zweiten Pause nochmal Chancen auf den Anschlusstreffer, doch der Tölzer Goalie ließ nichts mehr zu. Tölz verteidigt konsequent Im Schlussabschnitt machten die Tölzer den Selber Angreifern das Leben schwer und hielten die Gäste über weite Strecken weit außerhalb der Gefahrenzone. Schutz, Gauch (zweimal) und Lahtinen kamen zwar noch zu Chancen, ihre Abschlüsse gingen aber entweder am Tor vorbei oder wurden die Beute von Bittner. Gute zwei Minuten vor dem Ende setzten die Wölfe alles auf eine Karte und nahmen den Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Doch statt des Anschlusstreffers fiel 51 Sekunden vor der Schlusssirene noch das 5:2 für die Gastgeber. Mannschaftsaufstellungen und Statistik Tölzer Löwen: Bittner (Salvarani) – Klikorka, Haßmann, Hörmann, Grossrubatscher, Krumpe, Manhart – Piipponen, Daxlberger, Nirschl, Schönberger, Prokopovics, Sauer, Spöttel, Fischaber, Kästele, Schuster, Kathan, Sahanoglu Selber Wölfe: Wiens (Weidekamp) – Tramm, Gläßl, Gauch, Raab, Müller, Kassay-Kezi, Hördler – Kuqi, Nemec, Valasek, Pauker, Lahtinen, Schutz, Tabert, Rubin, Ziesche, Miksch, Bauer, Koczlarek Tore: 8. Min. 0:1 Schutz (Lahtinen, Pauker); 11. Min. 1:1 Klikorka (Daxlberger; Prokopovics; 5/4); 12. Min. 2:1 Spöttel (Krumpe, Fischhaber); 12. Min. 2:2 Nemec (Gläßl, Tramm); 25. Min. 3:2 Hörmann (Piipponen, Nirschl); 31. Min. 4:2 Piipponen (Nirschl, Klikorka; 5/4); 60. Min. 5:2 Daxlberger (Krumpe; empty net goal) Strafzeiten: Bad Tölz 10, Selb 6 Schiedsrichter: Meineke, Schütz (Höck, Jürgens) Zuschauer: 1.953
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Buchloe PiratesPowerplay-Effizienz macht den Unterschied - ESV Buchloe unterliegt in enger Partie gegen Ulm und kassiert die erste Niederlage in der Abstiegsrunde (BYL) Den perfekten Auftakt verpasst: Nachdem die Buchloer Piraten am Freitag zum Start in die Abstiegsrunde das erste Spiel in Pfaffenhofen noch erfolgreich gestalten konnten, musste man am Sonntag den ersten Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt einstecken. Denn gegen die Devils Ulm/Neu-Ulm unterlagen die Freibeuter vor rund 400 Zuschauern in der heimischen Sparkassenarena mit 2:4 (0:0, 1:1, 1:3), wobei die Niederlage durchaus vermeidbar gewesen wäre. Den Unterschied machte an diesem Abend das Überzahlspiel aus, in welchem die Buchloer wieder einmal zu harmlos agierten, während die Gäste dort zweimal trafen und so den zweiten Sieg im zweiten Spiel feiern konnten. „Heute waren sicherlich die Special-Teams mit entscheidend“, wusste auch Ulms Trainer Michael Bielefeld, dessen Team zwei seiner vier Überzahlspiele jeweils durch Dominik Synek zum Torerfolg nutzen konnten, während die Buchloer bei ebenfalls vier Powerplaysituationen zu ungefährlich und damit ohne Treffer blieben. Ein Fakt, der in diesem ansonsten engen Duell auf Augenhöhe unter dem Strich das Match in Richtung Ulm kippen ließ, die damit nach dem Auftaktwochenende verlustpunktfrei auf Rang eins thronen, während die Buchloer punktgleich mit Pfaffenhofen auf Rang zwei stehen, die ihr Duell an diesem Abend in Burgau gewannen. „Wir waren über die vollen 60 Minuten in den entscheidenden Momenten einfach nicht zwingend genug“, lautete somit das Fazit von Piraten-Coach Dominic Weis, dessen Truppe – genau wie die Gäste aus Ulm – zunächst eher vorsichtig startete. Dementsprechend verhalten und ausgeglichen waren auch die ersten 20 Minuten, die dann auch folgerichtig torlos endeten. „Jeder hat am Anfang versucht, die Fehler so gering wie möglich zu halten“, analysierte Bielefeld den ersten Abschnitt somit recht treffend, in dem bei den wenigen wirklich gefährlichen Aktionen im Zweifelsfall immer noch die beiden wachsamen Torhüter zur Stelle waren. Etwas mutiger agierten beide Kontrahenten anschließend im Mitteldrittel, in dem die Hausherren dann bereits die ersten beiden Überzahlspiele ungenutzt liegen ließen. Doch bei Fünf gegen Fünf brachte Michal Petrak die Freibeuter schließlich doch in Front, als er eine Bogenlampe in letzter Konsequenz zum 1:0 über die Linie drückte (33.). Die Freude über die Führung währte allerdings nur knappe zweieinhalb Minuten, ehe die Gäste ihr erstes Powerplay effektiver ausspielten und durch Dominik Synek zum 1:1 ausglichen (36.). Die Buchloer hingegen verpassten kurz vor der Pause auch ein drittes Mal mit einem Mann mehr auf dem Eis den neuerlichen Führungstreffer, wobei man hier mit drei guten Möglichkeiten noch am dichtesten dran war. Doch der starke Ulmer Goalie David Heckenberger hielt das Remis für seine Mannen fest. Und so waren es erneut die Ulmer, die zu Beginn des letzten Durchgangs den Buchloern weiter Anschauungsunterricht in Sachen Powerplay-Effizienz darboten. Denn gut eine Minute nach Wiederbeginn setzte erneut Synek einen Schuss von der Blauen Linie zur erstmaligen Ulmer Führung in den Winkel – wieder in Überzahl. Mit dem Vorsprung im Rücken verteidigten es die Gäste anschließend kompakt und clever, sodass die Buchloer nicht wirklich viele aussichtsreiche Abschlussmöglichkeiten erhielten. Stattdessen erhöhte Jakub Bernad bei einer gut ausgespielten Zwei auf Eins Situation gar auf 1:3 (50.), was die Angelegenheit für die Hausherren nicht leichter machte. Die Pirates kamen zwar nur eine halbe Minute später durch einen Shorthander von Michal Petrak wieder auf 2:3 in Schlagdistanz heran, doch mehr sollte nicht mehr gelingen. Und so machte Tobias Nöss in der Schlussminute mit dem 2:4 ins leere Buchloer Tor alles klar und besiegelte so die erste Niederlage der Piraten in der Abstiegsrunde.
Kempten SharksStart in die Playoffs misslungen - Sharks verlieren zweimal gegen die Isar Rats (BYL) Das lange Warten hatte am Freitagabend ein Ende. Endlich Playoffs, endlich die geilste Zeit des Jahres, so der Tenor unter den gut 1350 Zuschauern in der Kemptener Dewart Arena. Am Ende gab es jedoch vor allem enttäuschte Gesichter unter den Fans. Die deutliche 1:4 Niederlage gegen die Niederbayern war verdient. Während es der ESC nicht schaffte seine Stärken auszuspielen und dem Gegner das eigene Spiel aufzudrücken zeigten die Gäste ein sehr gutes Playoffspiel. Aus einer soliden Defensive mit einem starken Goalie Christoph Schedlbauer dahinter agierten sie immer wieder sehr gefährlich nach vorne, vor allem die Paradereihe Zucker, Walinski und Luscombe sorgte für viel Gefahr vor Jakob Nerb im Sharks Gehäuse. Hätte Martin Hlozek nur zehn Sekunden nach Beginn des zweiten Drittels seine große Chance zum 1:2 Anschluss genutzt wäre es sicher nochmal ein anderes Spiel geworden. Doch er scheiterte und im direkten Gegenzug stellten die Isar Rats nur sieben Sekunden später auf 0:3, dies war bereits die Vorentscheidung. Filip Kokoska erzielte per Bauerntrick den Ehrentreffer, aber die Gästeabwehr stand im Schlussabschnitt sehr sicher und trotz aller Angriffsbemühungen sprang nichts zählbares für die Allgäuer mehr heraus. Das 1:4 per empty net spielte keine Rolle mehr, die Gäste gingen in der best of seven Serie mit 1:0 in Führung und konnten mit entsprechend Rückenwind in Spiel zwei am Sonntagabend in der Marco Sturm Eishalle gehen. Von der ersten Sekunde an war es diesmal ein ganz anderes Spiel der Sharks, gleich in der ersten Minute klingelte Kevin Hu schon am Pfosten des Dingolfinger Gehäuses an. Es ging die ersten zwanzig Spielminuten fast ausschließlich in Richtung des Tores von Christoph Schedlbauer. Doch trotz aller Versuche und bester Chancen wollte die Scheibe nicht ins Netz. So ging es mit dem für die Gastgeber mehr als schmeichelhaften 0:0 in die erste Pause. Ab dem zweiten Abschnitt die Partie ausgeglichen, und aufgrund vieler Strafen auf beiden Seiten sehr zerfahren. Tomas Kulhanek brachte seine Farben dann endlich in Führung. Es brauchte nun schon eine doppelte Überzahl für die Hausherren um deren Ausgleich zu erzielen. Im Schlussabschnitt entglitt den Allgäuern die Partie plötzlich komplett. 17 Strafminuten alleine im Schlussabschnitt spielten den Gastgebern in die Karten, die cleverer und zielstrebiger agierten und mit vier Treffern für das deutliche Endergebnis sorgten. Die mangelnde Chancenverwertung und zu viele teils unnötige Strafen kosteten den ESC letztendlich den möglichen Sieg. Mit zwei Niederlagen ist das kommende Wochenende schon richtungsweisend für den weiteren Verlauf der Serie. Statistik Spiel 1: ESC Kempten – EV Dingolfing 1:4 (0:2,1:1,0:1) Tore: 0:1 Janzen (Oberrauch,Maul)(5.), 0:2 Zucker (Walinski,Luscombe)(14.), 0:3 Walinski (Luscombe)(21.), 1:3 Kokoska (Miller,Hu)(32.), 1:4 Zucker (Luscombe)(58.). Strafminuten: ESC Kempten: 12 EV Dingolfing: 14 Zuschauer: 1356 Statistik Spiel 2: EV Dingolfing - ESC Kempten 5:1 (0:0,1:1,4:0) Tore: 0:1 Schäffler (Hu,Kokoska)(25.), 1:1 Luscombe (Zucker,Zeilbeck)(39.), 2:1 Zeilbeck (Maus,Oberrauch)(46.), 3:1 Walinski (Luscombe,Schmidbauer)(49.), 4:1 Oberrauch (Maul,Schmidbauer)(50), 5:1 Schmidbauer (Walinski,Franz)(58.). Strafminuten: EV Dingolfing: 24 + (5 + 20 Huber) ESC Kempten: 32 + (5 Mische) Zuschauer: 961
EHC KlosterseeEHC Klostersee – HC Landsberg Riverkings 5:2 (3:0, 1:1, 1:1) (BYL) Starke Vorstellung, Serien-Ausgleich. Im zweiten Aufeinandertreffen mit den Landsberg Riverkings setzte sich der EHC Klostersee nach einer von vorne bis hinten einwandfreien Leistung in der heimischen Wildbräu-Arena mit 5:2 durch. Obwohl personell weiter dezimiert (zu den bekannten Ausfällen fehlen auch die Verteidiger Ole Krüger -gesperrt- und Tobias Hilger -verletzt-) gaben die Grafinger von der ersten Minute weg den Takt vor und glichen das Viertelfinal-Treffen "best of seven" gegen die Lechstädter absolut verdient aus. Letztlich waren bereits die ersten zehn Spielminuten wegweisend. Da erzielten die Rot-Weißen drei blitzsaubere Tore, wobei der Vorsprung bis zur Drittelpause sogar noch deutlicher hätte ausfallen können. Im zweiten Abschnitt taten beiden Seiten vor allem etwas für die Strafzeitenbilanz. Den vierten Treffer der Truppe um Kapitän Vitus Gleixner beantwortete der Gast kurz vor der nächsten Pause. In den letzten 20 Spielminuten trafen beide Teams noch jeweils einmal. Der Spielausgang zugunsten der Mannschaft von Thomas "Birdy" Vogl geriet nicht mehr in Gefahr. EHC Klostersee: Patrick Mayer (Marinus Schunda); Nicolai Quinlan, Johannes Kroner, Lukas Krämmer, Valentin Kroha, Christian Hummer, Matthias Baumhackl; Florian Gaschke, Kelvin Walz, Alexandre Gagnon, Marc Bosecker, Philipp Quinlan, Björn Salhi, Julian Dengl, Luka Kauppila, Vitus Gleixner, Quirin Spies, Felix Kaller. HC Landsberg Riverkings: Moritz Borst (ab Min. 20:00 Steve Majher); Mathias Binder, Christopher Kasten, Tobias Wedl, Lorenzo Valenti, Florian Reicheneder, Laurin Schadel, Max Schieskow; Victor Östling, Jesper Bergsdorf, Frantisek Wagner, Mika Reuter, Lars Grözinger, Lukas Heß, Benedikt Diebolder, Manuel Müller, Linus Voit, Jonas Huber, Korbinian Benz, Luis Köpf. Torfolge: 1:0 (3:29) Marc Bosecker (Philipp Quinlan, Björn Salhi); 2:0 (4:36) Alexandre Gagnon (Kelvin Walz, Nicolai Quinlan); 3:0 (9:40) Nicolai Quinlan (Alexandre Gagnon, Florian Gaschke – 5:4); 4:0 (25:27) Florian Gaschke (Alexandre Gagnon, Nicolai Quinlan – 5:3); 4:1 (39:20) Linus Voit (Frantisek Wagner, Mika Reuter); 5:1 (45:34) Marc Bosecker (Luka Kauppila, Björn Salhi – 5:4); 5:2 (53:16) Linus Voit (Mathias Binder, Manuel Müller). Strafminuten: EHC Klostersee 18; HC Landsberg Riverkings 16. Hauptschiedsrichter: Alexander Karl, Andreas Flad. Zuschauer: 861.
EHC Waldkraiburg – ERSC Amberg 2:5 (0:1, 2:2, 0:2) (BYL) Tor: [X] Christoph Lode (#40), Tobias Sickinger (#32); Verteidigung: #3 Hora, #5 Mertz, #10 Lode F., #20 Rott, #23 Ludwig, #50 Kokeš, #81 Cejka; Angriff: #7 Lode P., #11 Dillmann, #13 Šrámek, #18 Ovaska, #52 Huber, #53 Stanik, #63 Ruß, #74 Maierhofer, #92 Revaj, #98 Zimmermann; Tore: 0:1 (19.) Heinisch (Klughardt, Giesl); 0:2 (22.) Baranovskis (Schmitt, Walkom); 1:2 (25.) Ovaska (Stanik, Šrámek); 2:2 (35.) Šrámek (Stanik, Hora – PK1); 2:3 (38.) Heinisch (Schröpfer, Klughardt – PP1); 2:4 (44.) Giesl (Baranovskis, Heinisch); 2:5 (59.) Walkom (Baranovskis – ENG); Zuschauer: 504, Strafen: Waldkraiburg 14 – Amberg 16. Abstiegsrunde beginnt für EHC Waldkraiburg mit Niederlage Die schlechten Nachrichten wollen für die Löwen des EHC Waldkraiburg nicht enden. Nachdem man sich zunächst von der direkten Teilnahme an den Play-offs verabschieden musste, ging auch die Qualifikation über die Hoffnungsrunde, die Pre-Play-offs, verloren. Nun befinden sich die Löwen in der Abstiegsrunde und gaben nach einer Leistung, die man eher am unteren Ende der Saison-Skala einordnen würde, auch dieses Spiel ab. Zudem fehlten Kapitän und Antreiber Nico Vogl, der mit einer schwerer anmutenden Verletzung wohl sein Saison-Aus erlebt. Dieses Fehlen war am vergangenen Freitag deutlich spürbar. Das Duo Šrámek/Vogl, das auf jeder Eisfläche der Bayernliga für respektvolle Ehrfurcht sorgte, bestand an diesem Abend lediglich noch aus Šrámek, der verzweifelt nach einem Partner suchte, um zumindest einen Hauch jener Torgefahr, Schnelligkeit und technischen Präzision wieder aufs Eis zu bringen. Die am Freitag abgegebenen Bewerbungen auf diese Rolle erwiesen sich jedoch allesamt als wenig vielversprechend. Das erste Drittel wirkte – wie auch die beiden folgenden – sehr langsam und gemächlich. Amberg brachte, wohl zum ersten Mal in dieser Saison, die „volle Kapelle“ mit und trat mit 20 Feldspielern sowie zwei Torhütern an. Für die bislang stark von Verletzungen verfolgte Mannschaft war dies eine Premiere. Die Löwen hingegen vermeldeten mit Verteidiger Felix Lode sowie Torhüter Christoph Lode zwei Rückkehrer nach längerer Verletzungspause. Christoph Lode startete zudem im Tor. Unterstützung kam außerdem aus der zweiten Mannschaft: Sebastian Stanik streifte sich das Trikot über, und mit Josef Huber setzte Trainer Jürgen Lederer bereits den 36. Spieler in dieser Saison ein. Auf dem Eis waren die Löwen, so weit man das sagen konnte, das tonangebende Team. Immer wieder kreierten sie Möglichkeiten, doch mit den fehlenden Spielern fehlte auch die nötige Durchschlagskraft. So vergab Santeri Ovaska, der vielversprechend in diese Saison gestartet war, bereits im ersten Durchgang mehrere gute Chancen zur Führung. Stattdessen schlugen die Amberger Gäste rund 30 Sekunden vor der ersten Pausensirene zu. Nach einem Zuspiel von Klughardt setzte Martin Heinisch den Puck aus dem Halbfeld präzise neben den Pfosten und ließ Christoph Lode kaum eine Abwehrmöglichkeit. Den zweiten Durchgang eröffneten die Löwen mit einer Großchance durch Jakub Šrámek. Dieser war allein durch, umkurvte bereits den Torhüter, setzte seinen Abschluss jedoch an den Pfosten – ein Bild, das man von ihm in dieser Saison selten gesehen hatte. Im direkten Gegenzug schnappte sich Ambergs Baranovskis einen von Lode abgeprallten Schuss und erhöhte für sein Team auf 0:2. Rund drei Minuten später ließ Santeri Ovaska die Hoffnungen der Löwen wieder aufkeimen. Einen Schuss durch das sogenannte „Five-Hole“, den Raum zwischen den Schonern des Torhüters, konnte Ambergs Schlussmann David Kubik nicht vollständig abwehren. Der Puck kullerte hinter ihm über die Linie zum 1:2-Anschlusstreffer. Nach einer unübersichtlichen Situation spielten die Löwen in der 35. Minute in Unterzahl. Diese gestalteten sie aggressiv und wurden dafür belohnt. Sebastian Stanik spitzelte die Scheibe zu Jakub Šrámek, der sich nicht lange bitten ließ und seinen zweiten Alleingang an diesem Abend konsequent zum 2:2-Ausgleich nutzte. Doch noch vor der Pause legte Amberg nach. Nur drei Minuten nach dem Löwen-Treffer war es erneut Heinisch, der in Überzahl zunächst seinen eigenen Rebound eroberte und im Fallen das 2:3 erzielte. Die erste große Möglichkeit im dritten Durchgang gehörte erneut den Löwen in Person von Santeri Ovaska. Doch trotz seines Treffers ließ der Deutsch-Finne an diesem Abend zu viele gute Gelegenheiten ungenutzt – auch diese. Amberg hingegen spielte einfaches, lehrbuchmäßiges Eishockey und zeigte sich damit erfolgreich: ins Drittel fahren, Querpass, Abschluss, Tor. Nach diesem Muster fiel in der 44. Minute das 2:4, für das Matej Giesl verantwortlich zeichnete. Der Assist kam von Baranovskis. So liefen die Löwen ein gesamtes Drittel lang diesem Rückstand hinterher. Auch hier boten sich noch Chancen, das Spiel zu drehen, doch es entstand zunehmend der Eindruck, dass in diesem Team derzeit niemand bereit oder in der Lage war, die Rolle des Antreibers oder Vorreiters von Nico Vogl zu übernehmen. Trainer Jürgen Lederer nahm kurz vor dem Ende für einen zusätzlichen Feldspieler den Torhüter vom Eis. Doch ein Fehlpass später hatte Brendan Walkom leichtes Spiel, den Puck im nun verwaisten Löwentor zum 2:5-Endstand unterzubringen.
ESC Geretsried – EHC Waldkraiburg 4:2 (2:0, 1:1, 1:1) (BYL) Tor: [X] Tobias Sickinger (#32), Christoph Lode (#40); Verteidigung: #5 Mertz, #10 Lode F., #20 Rott, #23 Ludwig, #50 Kokeš, #53 Brunner, #81 Cejka; Angriff: #11 Dillmann, #18 Ovaska, #63 Ruß, #74 Maierhofer, #92 Revaj, #98 Zimmermann; Tore: 1:0 (1.) Horváth (Englbrecht, Fissekis); 2:0 (12.) Schug (Egle, Soukup – PP1); 3:0 (21.) Egle (Strobl, Schug); 3:1 (28.) Zimmermann (Mertz, Lode F. – PP1); 4:1 (44.) Horváth (Fissekis); 4:2 (59.) Maierhofer (Rott, Ovaska – PP1); Zuschauer: 473, Strafen: Waldkraiburg 10 – Geretsried 35. Mehr als eine Niederlage: Schwerer Zwischenfall lässt Löwen fassungslos zurück An Tagen wie diesem ist es schwer, einen Bericht über ein Sportereignis zu verfassen. Die Löwen verloren ihr zweites Spiel in der Abstiegsrunde der Eishockey-Bayernliga in Geretsried, doch dies war nicht das wichtigste Thema aus Sicht des EHC Waldkraiburg. Alles Sportliche rückte rund sechs Minuten vor dem Spielende, beim Stand von 4:1 für die Gastgeber, in den Hintergrund. Dort nämlich wurde der Löwe Leander Ruß ohne große Not in die Bande des Geretsrieder Eisstadions gestoßen. Bange Minuten und ein totenstilles Eisstadion waren die Folge, als zunächst die Sanitäter und im Anschluss die Trage benötigt wurden, um Ruß vom Eis zu bringen. Dass am Ende auch noch der Hubschrauber kam und Ruß ausgeflogen werden musste, lässt die Hoffnung nicht steigen. Es kann nur gehofft werden, dass Ruß nicht schwerer verletzt ist. Spielerisch mussten die Löwen bereits nach 50 Sekunden im Spiel einen Rückschlag hinnehmen. Jener Spieler, der später auch für den kollektiven Löwen-Schock verantwortlich sein sollte, Ondrej Horváth, erzielte das 1:0. Dabei sah es so aus, als habe Tobias Sickinger im Tor der Löwen seine Beine nicht schnell genug schließen können, sodass der Puck langsam über die Linie trudelte. Die Löwen waren mit noch weniger Spielern angereist, als ihnen bereits am Freitag zur Verfügung gestanden hatten. Mit Daniel Hora und Jakub Šrámek fehlten zwei weitere Leistungsträger im Team. Aus der „Oans Bee“ kam keine Unterstützung mit nach Geretsried, aus Landshut lediglich Anton Brunner. So reisten die Löwen mit sechs Stürmern und sieben Verteidigern in die Schwesterstadt und sahen sich einer nahezu voll besetzten Geretsrieder „Kapelle“ gegenüber. Entsprechend gestaltete sich auch der erste Durchgang. Selbst nach dem frühen Führungstreffer der Gastgeber gelang es den Löwen nicht, Akzente zu setzen. Vielmehr ließ man sich von den „River Rats“ vorführen und bekam kaum Gelegenheit, selbst etwas zu zeigen. In der 12. Minute geschah dann das, was sich bereits seit einiger Zeit angedeutet hatte: Geretsried erhöhte mit dem nächsten Treffer, diesmal durch Moritz Schug im Powerplay, auf 2:0. Ausgangspunkt war ein Schuss von der blauen Linie, hart, flach und platziert, unangenehm für Tobias Sickinger der den Schuss erst sehr spät sah. Insgesamt war es jedoch ihm zu verdanken, dass der Rückstand zu diesem Zeitpunkt nicht bereits höher ausfiel. Früh im zweiten Durchgang begrüßten die Gastgeber die Löwen mit dem dritten Tor des Abends. Anton Egle hieß der Torschütze nach nur 38 Sekunden. In der Folge wurden die Löwen jedoch stärker. Zwar war weiterhin deutlich zu sehen, dass die Reihen aufgrund der vielen Ausfälle nicht eingespielt waren, doch kompensierte man dies zunehmend mit Kampf und Einsatz. Dennoch stellte sich berechtigterweise die Frage, wer an diesem Abend bei den Löwen ein Tor erzielen sollte. Schnell wurde deutlich, was dem Team an Spielern wie Vogl, Šrámek, Džeriņš oder Hora fehlte. Trotzdem gehörte der nächste Treffer den Gästen aus Waldkraiburg. In der 28. Minute packte Patrick Zimmermann einen Kunstschuss aus. In eigener Überzahl kam er von rechts auf das Tor zu. Korbinian Sertl im Tor der Geretsrieder schloss die Ecke zwar mit seinem Körper, doch Zimmermann traf genau in jene puckgroße Öffnung im Kreuzeck, die bleibt, wenn ein Torhüter versucht, die Seite zu schließen. Obwohl die Löwen nun mehr vom Spiel hatten als noch im ersten Durchgang, blieb dieses 3:1 zunächst der einzige Hoffnungsschimmer bis zur Pause. Im dritten Durchgang spielten die Löwen weiterhin kämpferisch. Nachdem man Geretsried über mehrere Minuten im eigenen Drittel festgenagelt hatte, vergoldeten die Gastgeber ihren ersten Angriff in diesem Abschnitt. Erneut hieß der Torschütze Ondrej Horváth, der nach Zuspiel von Fissekis zum 4:1 einnetzen konnte. Die Löwen kämpften in der Folge über das gesamte Drittel hinweg weiter um den Anschluss. Doch über Versuche kamen sie unglücklicherweise nicht hinaus. Zwar erhöhte sich die Qualität der Chancen, doch fehlte dem Team an diesem Abend ein Vollstrecker. Sechs Minuten vor dem Ende war es schließlich Ondrej Horváth, der in dieser Saison bereits mehrfach durch große Strafen aufgefallen war, der Leander Ruß aus dem Hinterhalt und ohne große Not aus rund eineinhalb Metern in die Bande stieß. Ohne dass Ruß den Kontakt kommen sah und ohne die Möglichkeit, Körperspannung aufzubauen, krachte er in die Spielfeldbegrenzung. Nachdem Ruß per Trage vom Eis gebracht worden war und Horváth eine Fünf-Minuten-Strafe plus eine Matchstrafe erhielt, wurde das Spiel fortgesetzt. In der verbleibenden Zeit verkürzten die Löwen durch Maierhofer noch auf 4:2, doch Ergebnis und Tor waren in diesem Moment nur noch Nebensache.
ERC SonthofenShutout für Stadelmann: ERC besiegt Forst mit 5:0 (BLL) Tabellenführer ERC Sonthofen hat sein vorletztes Hauptrundenmatch mit 5:0 (1:0, 1:0, 3:0) gewonnen: Gegen den SC Forst reichte dem Team des Trainerduos Helmut Wahl und Vladimir Kames eine solide Leistung für den 18. Erfolg in Serie. 750 Zuschauer feiern Keeper Calvin Stadelmanns dritten Shutout der Saison. Am kommenden Freitag steht das letzte Vorrundenduell auf dem Programm, wenn der ERC Lechbruck anreist. Ohne die angeschlagenen Nicolas Neuber, Filip Krzak und Ondrej Havlicek und mit Calvin Stadelmann im Tor brauchten die Gastgeber ein paar Minuten, um sich auf früh pressende Forster einzustellen, auch weil die ERC-Trainer die Reihen umgestellt hatten. So spielten beispielsweise Markus Walter, Dustin Ottenbreit und Justin Weber in der ersten Reihe. Nach rund fünf Minuten aber erspielten sich die Schwarz-Gelben hochkarätige Einschussmöglichkeiten durch Josef Slavicek und Dustin Ottenbreit, beide aber brachten die Scheibe freistehend nicht am gegnerischen Keeper Thomas Zimmermann vorbei. Ähnlich erging es wenig später Dan Przybyla und Denis Adebahr, die ebenfalls beste Torgelegenheiten nicht in Treffer ummünzen konnten. Das Chancenplus sprach im Auftaktdrittel eindeutig für den ERC – und im zweiten Überzahlspiel sollte sich die Dominanz für den ERC endlich auszahlen: In der 13.Minute musste Robin Berger auf Zuspiel von Josef Slavicek und Aaron Grillinger in Überzahl nur noch den Schläger hinhalten und es stand 1:0! In der 24. Minute wurde Nikolai Streif im Angriffsdrittel von hinten rüde in die Bande gecheckt – ein Pfiff der Unparteiischen blieb trotz Protesten aus. Dafür handelten sich die Sonthofer gleich zwei Zwei-Minuten-Strafen ein. Erst musste Pascal Kröber in die Kühlbox, beim anschließenden Faceoff ahndeten die Schiris eine Spielverzögerung von Dan Przybyla. So verteidigten die Gastgeber volle zwei Minuten mit zwei Mann weniger auf dem Eis das Tor von Calvin Stadelmann – mit Erfolg. Spielfluss wollte auch im Mittelabschnitt nur bedingt aufkommen, sicherlich auch aufgrund einer nicht einheitlichen Linie der Referees. Mit ihren Pfiffen heizten sie eher die Stimmung auf: Nachdem Adam Suchomer in der 27. Minute vom Forster Tobias Zimmermann zu Fall gebracht wurde und für sein überhartes Einsteigen fünf Minuten erhielt, musste auch Josef Slavicek für einen versuchten Stockstich mit einer zwei plus zwei-Strafe in die Kühlbox. Als dann der „Nature Boy“ Lukas Bucher ebenfalls auf die Strafbank wanderte, baute der ERC im Powerplay derart großen Druck auf, dass er in der 30. Minute durch seinen Kapitän Marc Sill auf 2:0 erhöhte (Assists: Lynnden Pastachak, Dan Przybyla). Es blieb ein zerfahrenes Match, wenngleich der ERC die Partie auch im Mittelbschnitt unter Kontrolle hatte. Calvin Stadelmann durfte sich dennoch mehrfach auszeichnen. Forst beschränkte sich fortan, das Aufbauspiel der Sonthofer durch Nickeligkeiten zu zerstören, meist allerdings zulasten einer Strafe. Für endgültig klare Verhältnisse an diesem Sonntagabend sorgte Sonthofens Top-Torjäger Dan Przybyla mit seinem 27.Saisontor: In der 42. Minute netzte der tschechische Wirbelwind auf Vorlage von Denis Adebahr und Tobias Russler zum vorentscheidenden 3:0 ein. In der Folge mühte sich Forst redlich, die läuferische und technische Überlegenheit des Tabellenführers aber war offensichtlich. So erhöhte Josef Slavicek in der 53. Minute mit einem sehenswerten Schuss unter die Latte (Assist: Marc Sill, Lynnden Pastachak) auf 4:0. In der 58. Minute erkämpfte sich Jochen Hartmann in der Offensivzone den Puck und lupfte den Puck gar zum 5:0 ins Tor (Assist: Denis Adebahr). Souverän spielten die Schwarz-Gelben die verbleibenden Minuten runter, sicherten sich mit diesem verdienten Heimerfolg den 18. Sieg in Serie und ermöglichten Calvin Stadelmann seinen dritten Shutout der Hauptrunde! Weiter geht es für die Schwarz-Gelben am kommenden Freitag mit dem letzten Hauptrundenmatch: Ab 20 Uhr duelliert sich der Tabellenführer im Eisstadion an der Hindelanger Straße mit dem ERC Lechbruck.
Türkheim CelticsEC Senden – ESV Türkheim 0:8 (0:2/0:2/0:4) / Celtics siegen in Senden souverän (BBZL) Eine solide und reife Leistung beschert dem ESV Türkheim einen deutlichen 0:8 Auswärtserfolg beim EC Senden. Mit 18 Feldspielern reiste die Hitzelberger-Truppe zu den Crocodiles. Im Tor teilten sich Max Bley und Patrick Zibrowius die Partie und hielten ihre Kiste das ganze Spiel lang sauber. Türkheim begann druckvoll und nahm von Beginn an das Heft in die Hand. Chance um Chance erspielte man sich gegen sehr defensiv agierende Crocodiles. Den ersten Treffer des Abends erzielte Jonas Müller in der 8. Minute in Überzahl nach Zuspiel von Max Schorer. Das Gegentor schien die Gastgeber wachgerüttelt zu haben, den prompt kam Senden zu ihrem ersten Torschuss und der landete am Pfosten. Doch das war es dann schon mit dem Sendener aufbäumen. Insgesamt kamen im ganzen Spiel nur 9 Schüsse aufs Türkheimer Tor. Stattdessen erhöhten die Celtics noch vor der ersten Pause durch Pius Bader auf 2:0. Im zweiten Drittel dasselbe Bild. Türkheim erspielt sich eine Chance nach der anderen, Senden versucht mit allen Mitteln zu verteidigen. In Minute 24 und 25 gelang dem ESVT durch Maxi Döring und Fabian Guggemos per Doppelschlag der dritte und vierte Treffer. Doch dann wars erstmal wieder vorbei mit dem Toreschießen. Aus ihren vielen Chancen hätten die Celtics im zweiten Abschnitt durchaus noch mehr Tore machen können. Das passierte dann im letzten Drittel. Erst gelang Senden der vermeintliche Ehrentreffer. Doch das Tor war zuvor rund 15 Sekunden lang schon verschoben. Folgerichtig nahmen die beiden Unparteiischen den Treffer zurück. Praktisch im Gegenzug erhöhte erst Jakob Bottner auf 0:5, nur eine Zeigerumdrehung gelang Sascha Volger das 0:6. In Minute 56 erzielte Darius Sirch erst das 0:7, bevor Marius Dörner nur 14 Sekunden später mit dem 0:8 den Schlusspunkt setzte. Damit erledigen die Celtics im Schlussspurt der Hauptrunde ihre Hausaufgaben und wahren die Chance auf Platz 1. Das letzte Hauptrundenspiel der Saison wurde seitens der Gastgeber aus Königsbrunn um zwei Tage nach hinten verlegt. Am 15.02. treffen die Celtics um 16:45 Uhr auswärts auf den EV Königsbrunn, bevor am Wochenende danach dann die Playoffs starten. Torschüsse: Senden 9 ESVT47 Strafzeiten: Senden 18 min ESVT 4 min Zuschauer: 67
Pforzheim BisonsBisons bereits in Playoff-Form (BWL) Im letzten Hauptrundenspiel vor den Playoffs besiegen die Pforzheim Bisons die Baden Rhinos aus Hügelsheim mit 5:4 (0:2/3:1/1:1) nach Penaltyschießen. Die erste Chance des Spiels hatten die Bisons durch Andrew Lytle (3.), aber er verzog knapp. Im Anschluss wurden die Gäste stärker und gingen folgerichtig durch Denis Majewski mit 1:0 in Führung (5.). Zunächst ließen die Rhinos ein Überzahlspiel ungenutzt, doch im zweiten Powerplay schlugen sie erneut durch Denis Majewski zu und erhöhten auf 2:0 (14.). Kurz vor der Pause verteidigten die Bisons leidenschaftlich und verhinderten in doppelter Unterzahl den dritten Gegentreffer. Das zweite Drittel begann mit einem kuriosen Tor für die Bisons, denn Corey Schultheis fälschte die Scheibe ab und so rutschte diese von allen Akteuren unbemerkt über die Linie zum 1:2 (22.). Die Bisons waren nun im Spiel und kamen durch einen mächtigen Schlagschuss von Martin Novotny zum vielumjubelten Ausgleich (25.). Genau 60 Sekunden später konterten die Bisons und Adam Gunnarsson Gustafsson netzte zur 3:2-Führung ein. Die Bisons wollten die Führung ausbauen und blieben druckvoll, doch entweder scheiterten sie an Goalie Maurice Hempel oder am Gestänge. Erfolgreich waren dann die Gäste, denn Mirko Majewski konnte zum 3:3 ausgleichen (33.). Zweimal durften die Bisons im Anschluss in Überzahl ran, doch die vermeintliche Führung fiel kurz nach Ablauf des zweiten Drittels. Im Schlussabschnitt waren es wieder die Bisons, die besser aus der Pause kamen und bei angezeigter Strafe erzielte Oliver Talvikunnas die 4:3-Führung (45.). Nur knapp zwei Minuten später glichen die Baden Rhinos erneut durch Mirko Majewski aus. Kurz darauf verlor Bisongoalie Timotej Knapik seinen Schläger und verhinderte mit allem, was er hatte den möglichen Rückstand. Beide Teams kamen noch zu guten Möglichkeiten, es sollte aber kein weiterer Treffer mehr fallen, so dass es ins Penaltyschießen ging. Während bei Hügelsheim nur Ville Keränen traf, waren bei den Bisons mit Oliver Cabala und Christian Pister gleich zwei Spieler erfolgreich und sicherten sich somit den Zusatzpunkt. In den anstehenden Playoffs geht es nun im Viertelfinale wieder gegen die Baden Rhinos. Spannung ist also garantiert. Das Heimspiel in den Playoffs findet am Freitag, 20.02.2026 um 20:00 Uhr im Eissportzentrum Pforzheim statt.
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
FASS BerlinPflichtsieg gegen Dresden (RLO) Es war ein Pflichtsieg, den FASS Berlin am Sonntag im zweiten Wochenendspiel gegen den ESC Dresden holte. Mit 11:2 (1:0, 6:0, 4:2) ging die Partie an die Nordberliner. FASS ging als klarer Favorit in die Partie, sie sollten Dresden aber nicht unterschätzen. Und für FASS ging es auch darum, die kleine Chance auf den 1. Platz nach der Hauptrunde zu erhalten. FASS konnte mit 16 Feldspielern ins Spiel gehen; im Vergleich zum Vortag kam Stepan Belimenko im Angriff dazu, so dass zwei Verteidigerpärchen und vier komplette Sturmreihen bereitstanden. Dresden war mit zehn Feldspielern angereist. Im Tor starteten bei FASS Sören Thiem und bei den Gästen Yannic Schulze. DAS SPIEL Die Weddinger übernahmen zwar gleich das Kommando, es lief aber zunächst nicht viel zusammen. Dazu kamen erwartet gut kämpfende Dresdner. Richtig gute Chancen gab es nur wenige, ein Pfostenschuss vier Minuten vor der Pause war die Beste. Dresden konterte zwischendurch, und sie hatten dabei ein paar gute Schüsse. 20 Sekunden vor der Pause kam FASS doch noch zum ersten Treffer. Moritz Miguez umspielte Schulze und traf zum Pausenstand von 1:0. Insgesamt war es spielerisch seitens FASS ein Drittel zum Vergessen. Sehr viel besser sahen die ersten Aktionen der Weddinger im zweiten Drittel zunächst nicht aus. Dresden hatte die ersten guten Chancen. Nach 24 Minuten konnte FASS den zweiten Treffer erzielen; Dennis Thielsch war erfolgreich. Kurze Zeit später musste Dresden den Torhüter wechseln, Christoph Weiß übernahm nun. FASS überstand nach 24 Minuten die erste Strafe des Spiels und konnte dann auf 3:0 erhöhen. Luis Noack traf nach 27 Minuten nach einem Konter. Vier Minuten später erhöhte Tom Fiedler auf 4:0 erhöhen, und in der 34. Minute legte der Kapitän den fünften Treffer nach. Zwei Minuten vor der Pause machte Moritz Miguez in Unterzahl das halbe Dutzend voll. 43 Sekunden vor der Pause sorgte Luis Noack für das 7:0 nach einem überzeugenden Drittel der Berliner. Im letzten Drittel sorgten der starke Bryan Heinicke, Moritz Miguez (beide 42.) und Niklas Weihrauch (43.) schnell für ein zweistelliges Ergebnis. Dann konnten sich auch die Dresdner für ihre Leistung belohnen. Paul Hennig traf in der 44. Minute zum 10:1. Dennis Thielsch (45.) erhöhte auf 11:1, dann schwächte sich FASS selbst. Nach einem Bandencheck durfte Alessandro Falk mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe vorzeitig duschen gehen (51.). Dresden kam so zum zweiten Treffer, Louis Schäfer traf in der 55. Minute zum 11:2-Endstand. Dresden hat sich gut verkauft, FASS hat nur das Nötigste getan, um dieses Spiel zu gewinnen. Gute Besserung an Schiedsrichter Felix Gläser, der im letzten Drittel unglücklich von einem Puck getroffen wurde und das Spiel nicht mehr fortsetzen konnte. DER AUSBLICK Kommenden Sonntag (15.02.26) findet um 13:30 Uhr das letzte Hauptrundenspiel statt; die Chemnitz Crashers kommen dann in den Wedding. STATISTIK FASS: Thiem (Steffen) – Falk, Miethke; Kruggel, Heinicke; Balzer, Fiedler, Jentzsch; Volynec, Kubail, L. Noack; Thielsch, Miguez, Licitis; Weihrauch, Belimenko, Flemming. Tore: 1:0 (19:40) Miguez (Falk, Licitis); 2:0 (23:02) Thielsch (Falk, Licitis), 3:0 (26:57) L. Noack (Volynec, Falk), 4:0 (30:33) Fiedler (Jentzsch, Kruggel), 5:0 (33:45) Fiedler(Kruggel), 6:0 (37:12) Miguez (Licitis, L. Noack) SH1, 7:0 (39:17) L. Noack (Kubail, Heinicke); 8:0 (41:10) Heinicke (Volynec, L. Noack), 9:0 (41:54) Miguez (Licitis, Kruggel), 10:0 (42:47) Weihrauch (Miethke, Falk), 10:1 (43:29) Hennig, 11:1 (44:57) Thielsch (Falk), 11:2 (54:47) Schäfer. Schiedsrichter: Möller – Gläser, Gottschalk. Strafen: FASS 11 + Spd (Falk), Dresden 0. Zuschauer: 145.
Ice Rebells WaltershausenSolider Rebellenauftritt im letzten Saisonheimspiel, aber was war im 2.Drittel los? EHV Ice-Rebells Waltershausen - EC Ilmenau 8:2 (4:1; 0:1; 4:0) (LLT) Im Letzten Heimspiel der Wintersaison 2025/26 wollten die Rebellen ihren Fans noch einmal einen tollen Auftritt bieten. 334 Zuschauer kamen in die Eissporthalle am Gleisdreieck und wurden nicht enttäuscht. Am Ende stand ein starkes 8:2 auf der Anzeigetafel und es wurde gemeinsam mit den Fans gefeiert. Im Mittelpunkt stand dabei Rebellengoalie Dominique Morton, der das Bad in der Menge sichtlich genoss. Gleich im Anfangsdrittel sorgten die Männer um Kapitän Florian Hofmann mit viel Tempo und gutem Passspiel für klare Verhältnisse gegen ein Ilmenauer Team, dass nur mit zwei Angriffsreihen angetreten war. Die erste Reihe schoss alle vier Treffer in den ersten 20 Minuten. Philip John (2x), Maurice Klose und Florian Hofmann konnten Keeper Michael Voigt bezwingen. Für den zwischenzeitlichen Ausgleich sorgte Daniel Schmitt. Mit einem sicheren Gefühl ging es in die Drittelpause um frische Kräfte zu sammeln. Aus der Drittelpause heraus kam aber eine ganz andere Rebellenmannschaft. Im Gefühl des "sicheren Sieges" zog der Schlendrian ein und Dominique Morton musste im Rebellentor mehrfach sein ganzes Können aufbieten. Mit geringerer Laufbereitschaft und unkonzentriertem Zusammenspiel lud man die tapferen Gäste ein und die nahmen die Einladung an. In der 27. Spielminute verkürzte erneut Daniel Schmitt auf 4:2, das Momentum war nun ganz auf die Seite der Gäste gewandert. In der Drittelpause zum Schlussdrittel wurde es lauter in der Rebellenkabine, Trainer Christoph Hill fand dabei wohl die richtigen Worte. Es ging ein sichtbarer Ruck durch die Mannschaft, die sich für ihre Leistung auch mit Torerfolgen belohnte. Philip John mit seinen Treffern drei und vier an diesem Abend, Verteidiger Alexej Krasjun und Christoph Grünewald sorgten dafür, dass noch viermal die Tormusik erklang. Mit einem klaren und verdienten 8:2-Erfolg konnten sich die Rebellen mit erhobenen Haupt von ihren Heimfans verabschieden. Das sehr fair geführte Spiel wurde ganz souverän von den Referees Jens Steinecke und Frank Werner geleitet In der laufenden Saison stehen noch das Spiel bei den Raptors Erfurt (21.2.), in Halle (am 1.3. mit zwei geplanten Fanbussen!) und in Ilmenau (8.3.) auf dem Spielplan. Am kommenden Samstag steigt in der Eissporthalle am Gleisdreieck das Spiel um den Waltershäuser Stadtpokal im Eishockey zwischen dem Nachwuchsteam der Ice-Rebells und den Firefighters der Waltershäuser Feuerwehr. Tore: 1:0 John (5.); 1:1 Schmitt (6.); 2:1 John (11.); 3:1 Klose (15.); 4:1 Hofmann (18.); 4:2 Schmitt (27.); 5:2 Krasjun (41.); 6:2 John (47.); 7:2 Grünewald (48.); 8:2 John (59.) Strafen: Waltershausen 2 - Ilmenau 6 - Zuschauer: 334
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| NEWS Frauen Nationalmannschaft / Bundesliga - Landesverbände / Nachwuchs |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Frauen Tag 4: Fortsetzung 2. Spieltag und Start in den 3. Spieltag Zwei Spiele gibt es am 4. Tag des Turniers. Zum Auftakt gewann Schweden gegen die Schweiz das Spiel der Gruppe B. Am Abend gewann Tschechien das Spiel der Gruppe A gegen Finnland. GRUPPE A: Tschechien gewinnt im 1. Drittel Tschechien konnte aus dem ersten Spiel einen Punkt holen, Finnland startete mit einer erwarteten Niederlage ins Turnier. Tschechien konnte in diesem für beide wichtigen Spiel vorlegen, Teresa Pistekova überwand Finnlands Torhüterin Anni Keisala nach 157 Sekunden. Ein Powerplay brachte Tschechien in der Anfangsphase weitere Vorteile, dann kamen auch die Finninnen ins Spiel und zwei Powerplays sorgte dafür, dass es sogar Vorteile gab. Mitten in die gute Phase von Finnland führte ein Puckverlust an der eigenen blauen Linie zum 0:2. Natalie Mlynkova schnappte sich die Scheibe und mit einem Rückhandschuss traf sie 126 Sekunden zum Pausenstand. Mit Chancen auf beiden Seiten ging es im 2. Drittel weiter. Tschechien hatte zwar Vorteile, sie ließen aber auch ein Powerplay liegen. Beide Teams konnten in diesem Abschnitt keinen Treffer erzielen und so blieb es beim 2:0. Finnland wurde im letzten Drittel noch offensiver, Tschechien spielte weiter mit. So ging es weiter hin und her, nur ein Treffer fiel nicht. 103 Sekunden vor dem Ende zog Finnland die Torhüterin, aber Tschechien hielt das Ergebnis und gewann am Ende mit 2:0. Klare Peslarova im Tor von Tschechien wehrte 25 Schüsse ab und sie ist die vierte Torhüterin mit einem Shutout. Das 1. Drittel entschied dieses Spiel und Finnland muss weiter auf den ersten Treffer bei diesem Turnier warten. Tschechien – Finnland 2:0 (2:0/0:0/0:0) Schiedsrichter: C. Murray (CAN), A. Tassoni (USA) – K. Welsh (CAN), E. Zach (CAN) Zuschauer: 3.805 Strafen: CZE 6 (4/0/2), FIN 6 (4/2/0) Tore: 1:0 (02:57) T. Pistekova (B. Jurickova); 2:0 (17:54) N. Mlynkova (A. Trnkova); GRUPPE B: Schweden sichert sich Viertelfinaleinzug Schweden wäre nach zwei Siegen aus den ersten beiden Spielen mit weiteren Punkten bereits sicher im Viertelfinale, Frankreich wartet noch auf einen Punkt. Und wie erwartet hatte Schweden sofort mehr Spielanteile. Die vierte Minute brachte mit etwas Glück zum 1:0, Thea Johansson lenkte den Puck an Torhüterin Alice Philbert vorbei ins Tor. Schweden blieb am Drücker und nach acht Minuten konnten sie in Überzahl auf 2:0 erhöhen. Zwei Schüsse brachten noch keinen Erfolg, im 3. Anlauf schoss Sara Hjalmarsson den Puck ohne Probleme ins Tor. Es ging weiter nur in Richtung französisches Tor und nach 14 Minuten erhöhte Hanna Thuvik auf 3:0. Bis zur Pause hielt die Überlegenheit von Schweden an, Frankreich schaffte es aber weitere Gegentore zu verhindern. Kaum versuchte Frankreich sind in der Offensive und vergab eine Chance, folgte der Konter und Lisa Johansson erhöhte nach 56 Sekunden auf 0:4. Schweden ließ es nun ruhiger angehen, ohne die Kontrolle zu verlieren. Immerhin kam Frankreich nun zu mehr Torschüssen. Weitere Tore gab es in diesem Abschnitt nicht, was für Frankreich ein Erfolg war. Frankreich konnte auch im letzten Drittel etwas mehr mitspielen und es gab auch vereinzelte Chancen. Tore fielen keine mehr und so gewann Schweden mit 0:4. Schweden war über die gesamte Spielzeit klar besser und wenn sie voll durchgezogen hätten, wäre es für Frankreich noch schlimmer gekommen. Emma Söderberg im Tor von Schweden kam nach 14 abgewehrten Schüssen als dritte Torhüterin zu einem Shutout. Frankreich – Schweden 0:4 (0:3/0:1/0:0) Schiedsrichter: A. Nurmi (FIN), Z. Svoboda (CZE) – J. Cameron-Ward (USA), J. Lundgren (SWE) Zuschauer: 3.868 Strafen: FRA 10 (4/4/2), SWE 6 (0/2/4) Tore: 1:0 (03:39) T. Johansson (H. Svensson, H. Olsson); 2:0 (07:08) S. Hjalmarsson (H. Olsson, H. Svensson) PP1; 3:0 (13:14) H. Thuvik (L. Johansson); 0:4 (20:56) L. Johansson (H. Thuvik, S. Hjalmarsson)
|
|
||||||
| www.icehockeypage.de www.ihp.hockey |










Eispiraten Crimmitschau
Düsseldorfer EG
Kassel Huskies
ESV Kaufbeuren
Krefeld Pinguine
Eisbären Regensburg
Tölzer Löwen
Tigers Bayreuth
Deggendorfer SC
Erding Gladiators
Selber Wölfe
Buchloe Pirates
Kempten Sharks
EHC Klostersee
ERC Sonthofen
Pforzheim Bisons
FASS Berlin
Ice Rebells Waltershausen


