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September 26
                         
September 5
      
Saisonbeginn
     
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Die beiden Stürmer Dominick Thum (Neusser EV) und William Izak (Iserlohn DNL) wussten im Tryout zu überzeugen und werden bis zum Saisonende beim EVD bleiben. Dagegen wird Torhüter Lucas Goebels den Verein verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  
ASV Hamburg
(VLN)  Der Großteil der Mannschaft bleibt weiter zusammen. Bisher haben die Torhüter Kurtus Hancock und Florian Lentz, die Verteidiger Bent Meyer, Martin Müller, Rasid Saitov, Torben Sander und Klaas Steffen, sowie die Stürmer Steffen Drewes, Nick Fischer, Benjamin Hepburn, Daniel Lupzig, Patrick Schrage, Christian Seifert, Sebastian Wilczarski, Benjamin Wollf und Christian Zachariassen ihre weitere Zusage beim Altonaer SV gegeben
  
Dingolfing Isar Rats
(BYL)  Verteidiger Artur Schwarz, der 218 aus Moosburg zu seinem Heimatverein zurückkehrte, wird den EVD verlassen und sich einer neuen Herausforderung stellen
  
ESV Kaufbeuren
(OLS)  Die Augsburger Panther haben ihren 17-jährigen Nachwuchsverteidiger Liron Pellizzari mit einer Förderlizenz für den ESVK ausgestattet. In der letzten Saison spielte er noch in der DNL und stand im erweiterten DEL-Kader
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Allrounder Alexander Källgren verlässt den TuS. Man konnte sich nicht auf eine weitere Zusammenarbeit verständigen. Dafür wurde mit August Sandell ein neuer Stürmer vorgestellt. Der 24-jährige Schwede spielte zuletzt in der dritthöchsten Liga seines Heimatlandes für Järfälla HC
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Der EHC hat Verteidiger Filip Varga verpflichtet. Der 19-jährige Slowake wechselt aus der DNL vom EV Landshut zum EHC wo er seine erste Saison im Seniorenbereich bestreiten wird. Das selbe gilt auch für Stürmer Matyas Patocka. Der 20-jährige Tscheche kommt aus dem Nachwuchs der Pirati Chomutov
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Die Black Hawks intensivieren ihre Kooperation mit den Eisbären Regensburg. Die Oberpfälzer haben Dmitrij Haberling, Marks Jirgensons und Pepino Langmeier mit Förderlizenzen für Passau ausgestattet. Ausserdem erhalten die DNL.Spieler Arthur Milic, Jakob Meißner, Jan-Luka Meißner und Jason Arzt Spielberechtigungen für den Oberligisten
  
Harzer Falken
(RLNO)  Die Kassel Huskies haben den jungen Torhüter Alexander Pankraz mit einer Förderlizenz für Braunlage ausgestattet
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Torhüter Marc Siebels, der letztes Jahr aus Fürstenfeldbruck nach Norddeutschland zurückkehrte, wird auch in der neuen Saison zum Goalie-Team der Wesesrstars gehören
 
Neusser EV
(RLW)  Kurzfristig hat Stürmer Jordi Cuena Pazos um Auflösung seines Vertrages gebeten
 
Forst Nature Boyz
(BLL)  Als nächstes hat Torhüter Thomas Zimmermann seine weitere Zusage beim SC gegeben. Der 25-Jährige wird bereits in seine vierte Saison für die Nature Boyz gehen
  
Wanderers Germering
(BLL)  Stürmer Leopold Inselkammer wird auch in der neuen Saison das Trikot der Wanderers tragen. Der 24-Jährige absolvierte zuletzt 14 partien und konnte dabei ein Tor erzielen
  
Black Eagles Reutlingen
(BWL)  Stürmer Waldemar Wehrle wird aus privaten Gründen die TSG verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  

   

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IHP-PuckIHP Nachrichten
Sonntag 8.Februar 2026

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Personalien, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des Wochenendes mit insgesamt 25 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Regionalliga Ost, Landesliga Berlin und aus dem Frauen-Eishockey.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
  
düsseldorferegDüsseldorfer EG
Partystimmung am Schoolsday! DEG besiegt Regensburg 5:2

(DEL)  Die Düsseldorfer EG sicherte sich drei wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs: Beim Schoolsday vor 9.715 Zuschauern im PSD BANK DOME zeigte die Mannschaft gegen die Eisbären Regensburg nach einem frühen 0:2-Rückstand eine starke Reaktion und belohnte sich vor allem dank eines überzeugenden zweiten Drittels mit einem verdienten 5:2-Heimsieg (2:2, 2:0, 1:0).
 www.ihp.hockey    Freitag 6.Februar 2026  22:41 Uhr Bericht:     DEG
Autor:     pdeg


woelfefreiburgWölfe Freiburg
Heimduell mit dem ESV Kaufbeuren - am 43. Spieltag der DEL2-Saison 2025/26 empfangen die Wölfe den ESV Kaufbeuren in der Echte Helden Arena

(DEL2)  Das Duell mit dem ESV Kaufbeuren verspricht Spannung pur: Beide Teams stehen unter Zugzwang und brauchen dringend Punkte, doch am Ende kann nur eine Mannschaft als Sieger vom Eis gehen. Den perfekten Rahmen dafür bietet das Heimspiel in der Echte Helden Arena, das ganz im Zeichen des Nachhaltigkeitsspieltags unter dem Motto „Gemeinsam für eine Zukunft, die nachhaltig ist!“ steht (weitere Informationen hierzu auf ehcf.de). Zusätzlich ist auch „Große-Spiele“ erneut zu Gast und sorgt rund um die Partie für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.
Ausgangslage: Beide Teams stecken im Tabellenkeller, beide mussten im Laufe der Saison bereits einen Trainerwechsel vornehmen und für beide Mannschaften steht im Saisonendspurt enorm viel auf dem Spiel. Der ESV Kaufbeuren kommt nach einem misslungenen Saisonstart weiterhin nur schwer in Fahrt. Zahlreiche Verletzungen bremsen das Team von Cheftrainer Leif Carlsson weiterhin aus. Der Schwede, der die Allgäuer bereits in der vergangenen Saison im Abstiegskampf übernahm, steht seit Mitte Januar erneut hinter der Bande und soll dem Team neue Stabilität verleihen. Mit nur einem Sieg aus den vergangenen fünf Partien sind die Joker dringend auf ein Erfolgserlebnis angewiesen, um sich für die entscheidende Phase der Hauptrunde in eine bessere Ausgangsposition zu bringen. Bei unseren Wölfen zeigt die Formkurve zuletzt hingegen nach oben. Mit drei Siegen in Serie, darunter der spektakuläre 6:5-Auswärtserfolg am vergangenen Freitagabend bei den Bietigheim Steelers, hat das Wolfsrudel wieder wichtigen Anschluss in der Tabelle hergestellt. Mit neu gewonnenem Selbstvertrauen gilt es nun, den positiven Trend zu bestätigen und genau dort anzuknüpfen, wo die Mannschaft zuletzt aufgehört hat.
Die bisherigen Aufeinandertreffen verliefen ausgeglichen: Beide Teams konnten jeweils ein Heimspiel für sich entscheiden. Darüber hinaus gelang dem Wolfsrudel bereits im Oktober ein wichtiger Auswärtserfolg im Allgäu, als man sich in Kaufbeuren mit einem knappen 3:2 durchsetzen konnte und damit wertvolle Punkte in der Fremde entführte. Diese enge Bilanz unterstreicht, dass auch das kommende Duell wieder eine umkämpfte und spannende Partie auf Augenhöhe verspricht.
Wissenswert: Der ESV Kaufbeuren ist aktuell das ineffizienteste Team der DEL2 und benötigt im Schnitt 12,2 Torschüsse pro Treffer. Die Wölfe zeigen sich hier etwas effektiver und kommen im Vergleich auf durchschnittlich 10,4 Schüsse pro Tor. Defensiv haben beide Mannschaften ihre Schwierigkeiten: Mit 165 Gegentoren stellen die Allgäuer die anfälligste Abwehr der Liga, während Freiburg mit 144 Gegentreffern die zweitschlechteste Defensive aufweist. Ein entscheidender Faktor könnten zudem die Specialteams werden. Mit bereits 464 Strafminuten im bisherigen Saisonverlauf gilt der ESV Kaufbeuren als „Bad Boy“ der Liga und bringt sich durch viele Unterzahlsituationen immer wieder selbst in Bedrängnis. Gerade hier offenbaren die Allgäuer Schwächen, denn mit einer Unterzahlquote von lediglich 72,7 % stellen sie das anfälligste Penalty Killing der DEL2. Die Wölfe zeigen sich in dieser Statistik etwas stabiler: 396 Strafminuten und eine Unterzahlquote von 76,9 % sprechen für ein disziplinierteres Auftreten und könnten im direkten Duell den kleinen, aber möglicherweise entscheidenden Unterschied ausmachen.
Kader-Update:  Neben Julian Airich, für den die Saison bereits beendet ist, wird auch Maximilian Leitner weiterhin nicht zur Verfügung stehen. Gleiches gilt für Niclas Hempel von unserem Kooperationspartner aus Schwenningen, der aktuell mit der U19-Nationalmannschaft im Einsatz ist. Bei den Importspielern musste Shawn O’Donnell am vergangenen Freitag pausieren. Welche vier Importlizenzen am Sonntag letztlich zum Einsatz kommen werden, ist derzeit noch offen. Colin Schlenker, der per Förderlizenz von den Adler Mannheim das Trikot der Wölfe trägt, wird voraussichtlich ebenfalls wieder im Kader stehen.
Stimme zum Duell: „Allein mit Blick auf die Tabellensituation erwartet uns ein intensives und enorm wichtiges Spiel. Beide Teams wollen im direkten Duell ein klares Ausrufezeichen setzen und werden alles in die Waagschale werfen. Für uns wird es entscheidend sein, diesen Kampf von Beginn an anzunehmen, geschlossen aufzutreten und von der ersten Minute an bereit zu sein.“, so Mike Mengis, Leiter für Spielbetrieb, Kommunikation und Team-Management.
 www.ihp.hockey    Samstag 7.Februar 2026  10:30 Uhr Bericht:     EHCF
Autor:     mm


kasselhuskiesKassel Huskies
Erfolgreiche Auswärtsserie hält an: Huskies fahren Shutout-Sieg in Weiden ein

(DEL2)  Zum vierten Mal in Folge mussten die Huskies am Freitagabend auswärts ran – diesmal waren sie in Weiden zu Gast. Keck, Rutkowski und Braun sorgten bereits im Anfangsdrittel für eine komfortable Führung, Garlent und Benson schraubten das Ergebnis schließlich in die Höhe, während Torhüter Shilin ein Shutout bejubeln durfte.
Die Anfangsphase gestaltete sich zunächst noch ausgeglichen, das Spiel kippte jedoch früh auf die Seite der Huskies. Nach einem Pfostenschuss in der 7. Spielminute, gelang kurz darauf schließlich der Führungstreffer: Die Blue Devils ließen Keck auf dem rechten Flügel zu viel Zeit, welche dieser zu nutzen wusste und in den linken oberen Winkel traf (9.). Nur eine Minute später konnte Rutkowski, nachdem sein Schuss von einem Weidener vor dem Tor abgefälscht wurde, auf 2:0 erhöhen (10.). Die Oberpfälzer bekamen in Überzahl die Gelegenheit zurückzuschlagen, konnten das am heutigen Abend gut aufgelegte Kasseler Unterzahlspiel jedoch nicht bezwingen. Kurz vor Drittelende kamen hingegen die Nordhessen zu einem weiteren Treffer: Nach einem Schlagschuss von Müller war es Braun, der den Rebound im Tor unterbringen konnte (20.). Der Treffer wurde noch auf eine mögliche Torhüterbehinderung überprüft, blieb aber bestehen.
Die ersten Minuten des Mittelabschnitts waren neben eines Lattentreffers von Keck (22.) geprägt von Strafminuten gegen beide Teams. Unter anderem lieferten sich Detsch und Bohac einen Faustkampf und mussten für fünf Minuten auf der Strafbank Platz nehmen (23.). Nachdem schließlich beide Teams wieder mit fünf Feldspielern agieren konnten, sorgte die Kombination Benson-Garlent für den vierten Treffer des Abends. Garlent fuhr um das Weidener Tor, wurde mit einem Querpass von Benson bedient und hatte keine Probleme aus kurzer Distanz zu verwandeln (31.). In den verbliebenen Minuten waren die Torchancen rückläufig, Shilin konnte sich gegen Samanski (33.) jedoch einmal auszeichnen.
Ein ähnliches Bild bot sich den Fans in der Hans-Schröpf-Arena auch im Schlussabschnitt: Die Huskies kontrollierten Spiel und Puck, Highlights waren aber Mangelware. Zweimal war es Weidner, welcher aus kurzer Distanz die Chance auf den fünften Treffer gehabt hatte (45., 47.). Seinen Shutout verdiente sich Shilin schließlich gerade in den Schlussminuten, in welchen er gleich zwei Alleingänge – einmal von Schiemenz (56.), einmal von Samanski (58.) – entschärfte. Zeitlich zwischen den beiden Alleingängen, erzielte Hoelscher nach Vorarbeit von Benson den Treffer zum 5:0-Endstand.
Die Schlittenhunde konnten so auch das letzte Spiel der kleinen Auswärts-Serie für sich entscheiden. Am Sonntag empfangen sie die Düsseldorfer EG in der Probonio Arena zum Family Day – Spielbeginn ist bereits um 15 Uhr.
Tore:
0:1 Keck (Mieszkowski, Turgeon – 9. Min.)
0:2 Rutkowski (10. Min.)
0:3 Braun (Weidner, Müller – 20. Min.)
0:4 Garlent (Benson, Hoelscher – 31. Min.)
0:5 Hoelscher (Benson – 57. Min.)
 www.ihp.hockey    Freitag 6.Februar 2026  22:59 Uhr Bericht:     ECK
Autor:     pkh


Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Ravensburg Towerstars bezwingen die Krefeld Pinguine

(DEL2)  Die Krefeld Pinguine verlieren zum ersten Mal in diesem Jahr ein Heimspiel. Trotz Chancenplus konnten sich die Ravensburg Towerstars mit 4:2 durchsetzen.
Wieder mal waren es die Gäste, die den besseren Start ins Spiel erwischten. Ravensburgs Topscorer Mark Rassell versenkte einen Rebound von Karlsson im Krefelder Tor (2.). Doch die Pinguine schlugen mit ihrem gefürchteten Powerplay zurück und erzielten den Ausgleich. Davis Vandane zog von der blauen Linie ab, Philip Gogulla schob den Abpraller zum 1:1 ein (13.). Kurz vor Ende des ersten Abschnitts schlugen die Gäste allerdings erneut zu. Hübner fälschte einen hohen Abschluss aus kurzer Distanz ins Tor von Felix Bick ab (18.)
Auch im Mitteldrittel setzte das Team aus der Puzzlestadt das erste Ausrufezeichen. Diesmal war es Erik Karlsson, der einen Distanzschuss ins Tor der Pinguine abfälschte (24.). Die Gastgeber hatten in der Folge viele Großchancen, der Puck wollte aber einfach nicht ins Tor von Ilya Sharipov – ein Muster, das sich durch den ganzen Abend ziehen sollte. Dennoch gelang Krefeld der Anschlusstreffer. Daniel Bruch hatte das Auge für Mark Zengerle, der den Ravensburger Schlussmann dann doch überwinden konnte (29.). Die Pinguine in der Folge die zwingendere Mannschaft, die Towerstars erzielten jedoch das nächste Tor. Mark Rassell schlenzte die Scheibe im Fallen unter die Latte und erzielte so seinen zweiten Treffer des Abends (38.).
In den letzten 20 Minuten drängte der KEV weiter auf einen Treffer, doch auch ein Powerplay brachte keinen Torerfolg. Max Newton scheiterte fünf Minuten vor Spielende am Pfosten. Auch eine doppelte Überzahl wegen zu vieler Spieler auf dem Eis und Empty Net führte zu keinem Krefelder Torerfolg.
Damit endet die Heimserie der Pinguine nach acht Siegen in Folge. Am Sonntag geht es zu den Starbulls nach Rosenheim.
Zahlen zum Spiel
Krefeld Pinguine – Ravensburg Towerstars (1:2, 1:2, 0:0)
Tore:
0:1 (01:41) Rassell (Eichinger, Karlsson), 1:1 (12:10) Gogulla (Vandane, Santos), 1:2 (17:23) Hübner (Tufto, Latta), 1:3 (23:21) Karlsson (Eichinger, Rassell), 2:3 (28:25) Zengerle (Bruch, Müller), 2:4 (38:42) Rassell (Karlsson, Pfaffengut)
Torschüsse: 43 – 34
Strafen: Krefeld 2 – Weiden 6
Zuschauer: 6140
Stimme zum Spiel:
Steffen Ziesche
Ich glaube, dass wir nicht so in das Spiel gestartet sind, wie wir uns das vorgestellt haben, und hinterherlaufen mussten. Dann sind wir gut ins Spiel zurückgekommen und hatten die besseren Chancen und haben das zweite Drittel eigentlich dominiert. Dennoch haben wir in dem Momentum, in dem das Spiel auf unsere Seite hätte kippen können, die beiden Tore bekommen, woraufhin das Spiel dann in die andere Richtung gekippt ist. Wir haben im letzten Drittel versucht, zurückzukommen, und hatten die ein oder andere Chance, haben es aber leider nicht geschafft, den Anschlusstreffer zu erzielen, um dann vielleicht nochmal das Momentum zu bekommen, eventuell noch den Ausgleich zu erzielen und zurück ins Spiel zu kommen.
 www.ihp.hockey    Freitag 6.Februar 2026  23:55 Uhr Bericht:     KEV
Autor:     dk


eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
NIEDERLAGE NACH FÜHRUNG: REGENSBURG UNTERLIEGT 2:5 IN DÜSSELDORF - Keine Punkte für die Eisbären trotz couragierten Auftritts bei der DEG

(DEL2)  Nach einem Traumstart in die Begegnung inklusive 2:0-Führung hat Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg jetzt sein Auswärtsspiel bei DEL-Absteiger Düsseldorfer EG mit 2:5 (2:2/0:2/0:1) verloren. Trotz eines couragierten Auftritts im Rheinland büßte der Tabellensechste (64 Punkte) aus der Oberpfalz damit etwas seines Vorsprungs gegenüber der DEG ein, die zwar auf Rang acht verblieb, jedoch mit nun 62 Zählern fast zu den Rot-Weißen aufschloss. Ohne Verteidiger Nick Mähler (angeschlagen) sowie die Stürmer Kevin Slezak (krank), Bryce Kindopp, Marks Jirgensons (beide überzählig) und Lukas Krieger (verletzt) gab Eisbären-Trainer Peter Flache im Tor Stammkeeper Jonas Neffin eine wohlverdiente Pause, welcher die weite Reise nicht mit antrat. Stattdessen stand vor 9715 Fans im PSD-Bank-Dome Konrad Fiedler zwischen den Pfosten, Backup war Cole Danielsmeier. Gleich im ersten Powerplay gingen die Gäste durch Alexander Berardinelli mit 1:0 in Führung (3. Minute). Wenig später legte David Morley das 2:0 nach (11.). Doch mit dem 1:2-Anschlusstreffer durch einen Hammer von Max Balinson fanden die Hausherren zurück ins Spiel. Noch vor der ersten Pause glich Luca Tosto zum 2:2 aus (20.). Im Mitteldrittel legte Düsseldorf durch Simon Thiel erstmals vor (31.) und erhöhte durch Kevin Orendorz‘ Alleingang anschließend gar auf 4:2 (37.). Die Eisbären stemmten sich im Schlussdurchgang gegen die drohende Niederlage, dominierten das Geschehen und erspielten sich zahlreiche Topchancen – doch am starken DEG-Schlussmann Niklas Lunemann war kein Vorbeikommen mehr. Stattdessen traf Ex-Nationalspieler Leon Niederberger für die Gastgeber zum 5:2-Endstand (45.). Flache nahm Fiedler bereits acht Minuten vor dem Ende für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis, aber ein Comeback glückte nicht mehr. Für die Rot-Weißen steht nun das Derby gegen den EV Landshut an. Die Niederbayern gastieren am morgigen Sonntag, 8. Februar, ab 17 Uhr in der Donau-Arena. Die Eisbären haben, im Rahmen einer umfangreichen Mottowoche der gesamten Liga, rund um die Partie den großen Nachhaltigkeitstag ausgerufen – in Zusammenarbeit mit dem neuen „Arena der Träume“-Partner „Interessengemeinschaft Gesunder Boden e. V.“ wird es daher zahlreiche Aktionen geben.  Bereits jetzt sind die meisten Karten für das Rivalenduell schon weg. Letzte Tickets gibt es unter www.ebr.live.
Nachbericht
Da erneut Stürmer Kevin Slezak und Verteidiger Nick Mähler angeschlagen ausfielen, musste Peter Flache, Cheftrainer des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg, seine Aufstellung für das wichtige Auswärtsspiel bei der Düsseldorfer EG anpassen. Zwar blieb die Verteidigung unverändert, doch im Sturm gab es auf einigen Positionen Rochaden. Im Angriff reisten neben Slezak auch der überzählige Kontingentspieler Bryce Kindopp, der verletzte Lukas Krieger und U-20-Talent Marks Jirgensons (ebenfalls überzählig) nicht mit nach Nordrhein-Westfalen. Im Tor erhielt Stammkeeper Jonas Neffin eine wohlverdiente Pause, es startete folglich vor 9715 Fans im PSD-Bank-Dome der DEG Konrad Fiedler zwischen den Pfosten, DNL-Goalie Cole Danielsmeier war sein Ersatzmann auf der Bank.
Ein furioser Start – und die Oberpfälzer hatten nach wenigen Minuten bereits zwei Treffer vorgelegt: So drosch direkt im ersten Powerplay erst Alexander Berardinelli den Puck nach einem Abpraller artistisch und technisch anspruchsvoll aus der Luft zum 1:0 für die Gäste in die Maschen (3. Minute), dann fälschte David Morley einen Distanzschuss von Sean Giles unhaltbar für Heimkeeper Niklas Lunemann zum 2:0 ab (11.). Zahlreiche weitere Möglichkeiten hatte der stark aufgelegte Torsteher der Rheinländer zu diesem Zeitpunkt bereits vereitelt – und er ließ auch in den folgenden Minuten einige weitere Paraden folgen. Nach einer umstrittenen Strafe gegen die Eisbären durften dann die Hausherren erstmals in Überzahl ran – und die Domstädter waren schon fast wieder komplett, da hämmerte DEG-Offensivverteidiger Max Balinson die Scheibe von der rechten Seite zum 1:2-Anschluss Düsseldorfs in den Winkel. Fiedler kam sogar noch ran, konnte den Einschlag aber nicht mehr verhindern.
Altmeister mit Ausgleich vor der ersten Pause
Und 52 Sekunden vor der ersten Pause war die eigentlich hochverdiente Führung dann wieder dahin: Nach einem Fehlpass der Eisbären in der eigenen Defensivzone spielte Düsseldorfs Topscorer, der japanische Nationalspieler Yushiroh Hirano, vor Fiedler blitzschnell Luca Tosto an, der nur noch zum 2:2 abzustauben brauchte (20.).
Nach Wiederbeginn hatte dann der Altmeister ein Übergewicht und stellte die Hintermannschaft der Flache-Schützlinge wiederholt vor Probleme. Verhinderte der gut aufgelegte Fiedler den Rückstand zunächst noch mit einigen starken Saves, war er nach 31 Minuten abermals machtlos: Die Defensive hatte im Rückraum Simon Thiel zu viel Platz gelassen, der ein punktgenaues Zuspiel von Leon Niederberger per Direktabnahme zum 3:2 verwandelte. Als die Eisbären kurz darauf abermals in Überzahl agierten, derweil aber die Hausherren zu mehreren Großchancen kamen und einzig Fiedler einen Shorthander der DEG verhinderte, nahm Coach Flache seine Auszeit, um sein Team wieder zu ordnen. Anschließend scheiterten die Donaustädter mehrmals äußerst knapp am Ausgleich – doch nach einer Unachtsamkeit stand es plötzlich 4:2 für die Nordrhein-Westfalen. Kevin Orendorz hatte Fiedler am Ende eines Alleingangs überwunden (37.).
Mit diesem Zwischenstand ging es dann auch in den Schlussabschnitt, in dem sich die EBR mit allen Kräften gegen die drohende Niederlage stemmten. Sie dominierten das Geschehen und erspielten sich zahlreiche, teils beste Einschussmöglichkeiten – doch Lunemann zeigte immer wieder überragende Paraden. Auf der Gegenseite waren die Rheinländer dann einmal mehr eiskalt: Einen Zwei-auf-eins-Konter spielten Ture Linden und Leon Niederberger exzellent aus, am Ende eines doppelten Doppelpasses, der Fiedler keine Chance ließ, schob Niederberger zum 5:2 ein (45.). Regensburg hatte sich indes dennoch noch nicht aufgegeben, doch an Lunemann war schlicht kein Vorbeikommen mehr. Immer wieder war der Keeper Endstation selbst der besten Eisbären-Chancen. Selbst als Flache sehr früh (acht Minuten vor dem Ende) Fiedler im eigenen Powerplay für einen sechsten Feldspieler vom Eis nahm, um auf den dritten Treffer zu drängen, machten die Gäste zwar mächtig Druck, brachten den Puck aber nicht mehr im gegnerischen Tor unter.
So blieb es bei der (ob des couragierten und über weite Strecken mehr als ebenbürtigen Auftritts unglücklichen) Niederlage. Trotz dieser blieben die Regensburger in der DEL-2-Tabelle auf Rang sechs (64 Punkte), Düsseldorf, nach wie vor Achter (jetzt 62) verkürzte den Rückstand auf die Oberpfälzer aber auf nur noch zwei Zähler. Für die Rot-Weißen steht nun das Derby gegen den EV Landshut an. Die Niederbayern gastieren am morgigen Sonntag, 8. Februar, ab 17 Uhr in der Donau-Arena. Die Eisbären haben, im Rahmen einer umfangreichen Mottowoche der gesamten Liga, rund um die Partie den großen Nachhaltigkeitstag ausgerufen – in Zusammenarbeit mit dem neuen „Arena der Träume“-Partner „Interessengemeinschaft Gesunder Boden e. V.“ wird es daher zahlreiche Aktionen geben.  Bereits jetzt sind die meisten Karten für das Rivalenduell schon weg. Letzte Tickets gibt es unter www.ebr.live.
Statistik
Düsseldorfer EG – Eisbären Regensburg 5:2 (2:2/2:0/1:0)
Freitag, 06. Februar 2026 – PSD-Bank-Dome Düsseldorf – Beginn: 19:30 Uhr.
Aufstellungen
Düsseldorf: Niklas Lunemann (60:00 Minuten) und Sean Paul Kuklok (beide Tor) – Kevin Maginot (A), Sten Fischer, Max Balinson, Kristian Blumenschein, Tariq Hammond und Maximilian Faber (C/alle Abwehr) – Luca Tosto, Erik Bradford (A), Yushiroh Hirano, Kevin Orendorz (2 Strafminuten), Ture Linden, Lucas Lessio (2), Leon Niederberger, Michael Clarke, Simon Thiel (2), Kevin Marx Norén, Joel Hofmann und Marco Münzenberger (2/alle Sturm). – Trainer: Harry Lange (Headcoach) sowie Rob Armstrong (Assistent).
Regensburg: Konrad Fiedler (56:01 Minuten) und Cole Danielsmeier (beide Tor) – Sean Giles, Guillaume Naud, Pascal Zerressen (A), Patrick Demetz, Jakob Weber, Marian Bauer und Maximilian Merkl (alle Abwehr) – Pierre Preto, Corey Trivino (A), David Morley, Alexander Berardinelli, Samuel Payeur, Jeremy Bracco, Aleandro Angaran, Donát Péter, Yuma Grimm (2 Strafminuten), Nikola Gajovský (C), Noel Saffran und Constantin Ontl (alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent).
Strafminuten: Düsseldorf 8 – Regensburg 2.
Zuschauer: 9715 (PSD-Bank-Dome Düsseldorf).
Schiedsrichter: Markus Schütz und Jeroen Klijberg (beide Hauptschiedsrichter) sowie Jonas Dietrich und Wayne Gerth (beide Linesperson).
Tore
1. Drittel:
0:1 (3. Minute/PP1) Alexander Berardinelli (Jakob Weber, Jeremy Bracco);
0:2 (11.) David Morley (Sean Giles, Corey Trivino);
1:2 (15./PP1) Max Balinson (Kristian Blumenschein, Luca Tosto);
2:2 (20.) Luca Tosto (Yushiroh Hirano);
2. Drittel:
3:2 (31.) Simon Thiel (Leon Niederberger, Tariq Hammond);
4:2 (37.) Kevin Orendorz (Maximilian Faber, Tariq Hammond);
3. Drittel:
5:2 (45.) Leon Niederberger (Ture Linden, Yushiroh Hirano).
Neuer Tabellenplatz: Düsseldorf 8. Rang (62 Punkte aus 41 Spielen/zuvor 8.) – Regensburg 6. Platz (64 Zähler aus 42 Partien/vorher 6.).
 www.ihp.hockey    Samstag 7.Februar 2026  00:35 Uhr Bericht:     EVR
Autor:     jml


starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Starker Beginn, gutes Schlussdrittel, 4:2-Sieg in Crimmitschau

(DEL2)  Nach zuletzt zwei Nullrunden auf fremden Eis in Weiden und Regensburg feierten die Starbulls Rosenheim am 42. Spieltag der DEL2 wieder einen Auswärtserfolg. Beim 4:2-Sieg vor 1.917 Zuschauern im Kunsteisstadion Crimmitschau begannen die Grün-Weißen stark und führten durch Luigi Calce und C.J. Stretch früh mit 2:0. Mit dem 2:2-Zwischenstand nach einem zu passiven Auftritt im zweiten Drittel waren die Starbulls dann aber gut bedient, ehe sie im Schlussabschnitt wieder zulegen konnten. Bereits 33 Sekunden nach der zweiten Pause traf Charlie Sarault zum 3:2, in der letzten Minute machte Shane Hanna mit einem Schuss ins leere Tor alles klar.
Bei den Starbulls gab Lukas Laub nach 17 Spielen verletzungsbedingter Pause sein Combeback. Er übernahm die Position neben C.J. Stretch und Ville Järveläinen von Sebastian Zwickl, der in der U19-Nationalmannschaft bei einem Fünf-Nationen-Turnier in Finnland im Einsatz ist. Während bei den Grün-Weißen neben Verteidiger Joel Keussen, und Torwart Christopher Kolarz nur die überzähligen Stürmer Teemu Pulkkinen und Yannik Stein nicht dabei waren, fehlten bei den Gastgebern mit Vinny Saponari, Tim Lutz, Corey Mackin, Mirko Sacher, Dominic Walsh, Nikolas Biggins und Torwart Christian Schneider deutlich mehr namhafte Akteure.
Die tabellarisch und kadertechnisch favorisierten Starbulls erwischten einen prima Start.
C.J. Stretch umspielte Eispiraten-Torwart Kevin Reich und legte den Puck in den Torraum, wo Ville Järveläinen beim Versuch ins offene Netz zu schieben von der Crimmitschauer Verteidigung noch gestört werden konnte (5.). Eine Minute später – die Grün-Weißen hatten die neutrale Zone aus einer feinen Kombination heraus schnell überbrückt – zeigte sich
Luigi Calce bei einem Drei auf Eins selbstbewusst und schloss auf eigene Faust flach ins linke Eck zur Rosenheimer Führung ab (6.).
Einem Solo von Lukas Laub die Bande entlang bis hinter das Gästetor entsprang das 2:0. Der Rückpass fand Järvelainen, dessen Abschluss zu Stretch abgelenkt wurde – und der Starbulls-Kapitän hatte keine Mühe, den Puck ins leere Tor zu schubsen (7.).
Eine weitere Minute später kamen die Hausherren zum Anschlusstreffer – auf glückliche Art und Weise: Felix Thomas verfehlte das Rosenheimer Tor deutlich, die Scheibe prallte von der Bande zurück und Oskar Autio legte sie sich selbst ins Tor (8.).
Kurz vor der ersten Pause hatte Scott Feser zunächst im Powerplay und dann bei einem Alleingang frei auf Torwart Reich zufahrend großartige Möglichkeiten auf den dritten Starbulls-Treffer, der angesichts der spielerischen und statistischen grün-weißen Überlegenheit (15:9 Torschüsse) auch verdient gewesen wäre.
Der zweite Spielabschnitt gehörte dann allerdings klar den Hausherren. Bereits nach eineinhalb Minuten traf Maxim Trèpanier zum 2:2; er fackelte bei einem Gegenstoß nicht lange und überwand Oskar Autio mit einem feinen Schuss hoch ins kurze Eck (22.). Im Powerplay danach wurden die Starbulls noch einmal gefährlich – Fabian Dietz lenkte an den Pfosten, ein abgefälschter Schuss von Feser hoppelte knapp vorbei als Keeper Reich schon geschlagen war –, hatten dann aber mehrfach Glück, dass die Eispiraten Großchancen zum Führungstreffer liegen ließen.
In Unterzahl leistete sich die Grün-Weißen ein paar fahrlässige Momente. Oskar Autio hatte einiges zu tun. Spektakulär klärte der Rosenheimer Keeper mit dem Fanghandschuh auf der Torlinie gegen Ladislav Zikmund, nachdem zuvor der Pfosten gerettet hatte (36.). „Wir haben es zu einfach, zu locker angehen lassen. Crimmitschau hätte im zweiten Drittel ein, zwei Tore mehr verdient gehabt“, kritisierte Cheftrainer Jari Pasanen nach dem Spiel.
Im dritten Drittel waren die Starbulls aber wieder da. Bereits nach 33 Sekunden traf Charlie Sarault zum 3:2. Nach schneller Scheibenweitergabe von Scott Feser und Lewis Zerter-Gossage scheiterte Sarault zunächst am Schlussmann, drückte die abprallende Scheibe aber aus der Luft doch noch über die Torlinie.
In der Defensive präsentierten sich die Grün-Weißen wieder strukturierter und konsequent.
In Unterzahl brannte nichts an, stattdessen hatte Zerter-Gossage den Shorthander auf der Kelle, scheiterte aber völlig frei an Reich (51.). Dietz hatte bei einem Konter die Option quer auf Calce zu legen, zog aber den eigenen Abschluss vor und vergab (55.).
Bei zwei späten Unterzahlminuten gerieten die Starbulls noch einmal gehörig unter Druck, ehe Shane Hanna 13 Sekunden vor der Schlusssirene per Empty-Net-Treffer von der eigenen Grundlinie aus auf 4:2 stellte.
Mit dem Rückenwind des Auswärtserfolgs – die Bilanz in der Fremde liest sich mit 44 Punkten aus 22 Spielen herausragend – empfangen die Starbulls nun am Sonntag die Krefeld Pinguine im heimischen ROFA-Stadion. Mit einem Dreier würden die Grün-Weißen den Meisterschaftsfavoriten vom Niederrhein in der Auswärtstabelle vom Thron stoßen und dort selbst die Spitze erklimmen.
Das Topspiel des Tabellendritten Rosenheim gegen den Tabellenführer Krefeld beginnt um Sonntag 17 Uhr (Eintrittskarten auf www.starbulls.de/tickets und ab 15 Uhr an der Tageskasse, Liveübertragung auf www.sporteurope.tv).
 www.ihp.hockey    Freitag 6.Februar 2026  23:54 Uhr Bericht:     SBR
Autor:     ah


tigersbayreuthTigers Bayreuth
Heilbronn mit starkem Spiel und drei Punkten - Heilbronner Falken vs. onesto Tigers 11:3 (4:1, 4:0, 3:2)

(OLS)  Heilbronn: Berger, Jokinen – Schiller, Mapes, Fern, Berry, Schams, Krenzlin, Widmann – Anderson, Weyrauch, Ritchi, Just, Lundin, Jentsch (2), Skvorcovs (2), Wagner, Hon, Nuss, Drothen, Fabian,
Bayreuth: Arendas, Bossler – Spacek (4), Nedved, Pietsch (2), Schusser, Leask, Hüserich (4), Müllejans – Bollers, Verelst (2), Brown, Hammerbauer, Lüsch (2), Piskor, Bauhof, Stelzmann, Zimmermann, Maschke (2), Boulanger
Schiedsrichter: Votler, Ruhnau – Schwebius, Fowler
Zuschauer: 971
Strafen: Heilbronn: 4 Bayreuth: 16 PP: Heilbronn: 2/8 Bayreuth: 0/2
Torfolge: 1:0 (5.) Anderson (Ritchi, Widmann), 2:0 (5.) Weyrauch (Richti, Anderson), 3:0 (6.) Jentsch (Richti, Widmann), 4:0 (8.) Anderson (Weyrauch, Ritchi), 4:1 (15.) Spacek (Verelst, Brown), 5:1 (21.) Anderson (Richti, Weyrauch), 6:1 (25.) Anderson (Weyrauch, Ritchi), 7:1 (37.) Fern (Skvorcovs ,Fabian), 8:1 (39.) Ritchi (Anderson), 8:2 (45.) Verelst (Bollers, Brown), 8:3 (51.) Piskor (Verelst, Bollers), 9:3 (52.) Jentsch (Mapes), 10:3 (57.) Anderson (Weyrauch, Ritchi) PP2, 11:3 (58.) Skvorcovs (Just, Wagner) PP1
Beim Match gegen die Heilbronner Falken konnte man wieder auf Jesper Müllejans zurückgreifen,
sowie mit Jeremy Boulanger vom EHC Bayreuth einen neuen Stürmer begrüßen, der derzeit beim
einen oder anderen Spiel für die onesto Tigers zur Unterstützung eingreifen soll.
Die Heilbronner Falken, die ihre letzten beiden Spiele mit 15 bzw. 13 Feldspieler bestritten haben,
konnten ihrerseits am heutigen Abend 19 Feldspieler aufbieten.
Auch wenn die Tigers durch Spacek zu einer ersten Möglichkeit kamen, bei welcher Verelst noch
versucht hatte, den Abpraller unterzubringen, so schnell übernahmen die Falken das
Spielgeschehen. Innerhalb einer Minute klingelte es drei Mal im Tor der Tigers, die sich damit nach
nicht ganz 6 gespielten Minuten einem 3-Tore-Rückstand gegenübersahen, den die Falken nochmal erhöhten, als in der 8. Minute Anderson freigespielt wurde und den 4.Treffer setzte.
Damit – nach der Führung - sein persönlich zweites Tor erzielen konnte. Damit musste man bereits
zu einem frühen Zeitpunkt gegen spielerisch gut veranlagte Falken dem Rückstand
hinterherlaufen. Als Fern und Skvorcovs in der Folge knapp verpassten, konnte man einmal
durchatmen und kam in der 14. Minute, bei einem Konter über Verelst und Bollers, der bei Brown
endete, zu einer ersten richtig guten Möglichkeit, die man noch verstreichen ließ. Kurz darauf war
es Spacek, der einen Schuss nahm, hinterherging und energisch nacharbeitete, was zum Erfolg
führte und die Tigers erstmals aufs Scoreboard brachte.
Im Mittelabschnitt waren die Falken sofort wieder auf Betriebstemperatur und liefen noch in der
21. Minute einen Konter den Weyrauch zu Anderson brachte und dieser mit seinem 3. Treffer auf
5:1 stellte. Und erneut war es der Top-Scorer der Falken, der in er 25. Minute im Slot einlief, die
Scheibe, zwar mit dem Schlittschuh, aber regelkonform über die Linie schob und damit den
nächsten Torerfolg für seine Falken verzeichnete. Bei einer Unterzahl kamen die Tigers dann
weniger in Schwierigkeiten, verteidigten gut und kamen durch Brown und Hammerbauer sogar zu
Möglichkeiten, die jedoch nicht genutzt werden konnten. Auch Spacek und Verelst, die wenig
später gefährlich vor dem gegnerischen Tor auftauchten, waren nicht erfolgreich, was auf der
anderen Seite ganz anders aussah. Fern konnte, nach einem Pass in die Spitze mit der Rückhand
das Spielgerät unterbringen, bevor kurz vor dem Pausenpfiff Ritchi – bei einem schnellen
Gegenzug – erfolgreich war und mit dem 8:1 den Pausenstand auf die Anzeigentafel schrieb.
Im Schlussdrittel war man dann endlich auch spielerisch auf einem guten Weg und ließ sich, trotz
des hohen Rückstands, nicht hängen. Zimmermann probierte es mit einem Alleingang, fand
Bauhof, der scheiterte – ebenso wie kurz darauf Brown, der aus der Drehung Maß nahm. Als
Bollers nach 45 Minuten das Tor anvisierte und Verelst den Schläger reinhielt, kam man erneut auf
die Anzeigentafel. Im Anschluss scheiterte Piskor noch, bevor man ein Powerplay zugesprochen
kam. Als dieses, ohne Ertrag, knapp abgelaufen war schaffte es Piskor aus der Halbdistanz, erneut
den Goalie der Falken zu bezwingen. Als Verelst mit freier Schussbahn praktisch die letzte Chance
der Tigers nicht verwerten konnte, waren die Falken wieder dran. Jentsch verwertete per
Abstauber bevor man in doppelter Überzahl den 10. Treffer setzten konnte. Skvorcovs stellte dann
mit seinem Treffer zum 11:3, ebenfalls in Überzahl, den Endstand her
„Heilbronn war heute Heilbronn. Jeder in der Liga weiß, wie gefährlich sie sind. Die Art und Weise
wie sie spielen, die Qualität der Spieler ist sehr gut. Für uns ist auch schwer, dass unser Torwart
aus der 1b kommt, erst 21 Jahre alt ist und wenig Erfahrung hat und dann spielt er gegen
Heilbronn. Wir können ihm keine Schuld geben. Wir müssen ihm das Vertrauen geben und hart
vor ihm spielen. Es ist heute gelaufen, wie es laufen sollte gegen eine ganz starke Heilbronner
Mannschaft“, erklärte Head-Coach Suarez das Spiel im Anschluss.
Die onsto Tigers sind am kommenden Sonntag wieder im Einsatz, wenn man im heimischen
Tigerkäfig ab 18 Uhr auf die Passau Black Hawks trifft.
 www.ihp.hockey    Samstag 7.Februar 2026  00:26 Uhr Bericht:     TB
Autor:     av


Memmingen IndiansMemmingen Indians
Indians sichern sich den Derbysieg

(OLS)  Der ECDC Memmingen gewann das vorerst letzte Allgäu-Bodensee-Derby gegen den EV Lindau. Das Team von Daniel Huhn setzte sich verdient mit 6:3 gegen die Islanders durch und verkürzt damit den Abstand auf Tabellenführer Deggendorf. 1800 Zuschauer sahen die Partie am Hühnerberg, am Sonntag folgt das Auswärtsspiel gegen Erding.
Jayden Schubert fehlte weiterhin gesperrt. Weitere Akteure konnten verletzungsbedingt nicht mitwirken. In der Verteidigung fehlten Dominik Meisinger und Bernhard Ettwein, auch Denis Fominych wird den Indianern noch länger fehlen. Erfreuliche Nachrichten für alle Indianer-Fans gab es kurz vor Spielbeginn. Justus Roth verlängerte seinen Vertrag und ist damit auch im kommenden Jahr ein wichtiger Bestandteil des Kaders. Zum Geschehen auf dem Eis: Die Indians gingen früh in Führung. Felix Brassard vollstreckte gleich nach Beginn zum 1:0. Im ersten Drittel blieben die Memminger das spielerisch überlegenere Team. Der EVL setzte ebenso einzelne Nadelstiche in der Offensive, konnte aber von Glück reden, dass die Maustädter nicht noch weitere Tore erzielen konnten.
Im zweiten Drittel gelang den Hausherren kurz nach Wiederbeginn das 2:0. Eddy Homjakovs drückte in Überzahl die Scheibe zum 2:0 ins Netz. Timo Gams vollendete kurz darauf, nach einem toll herausgespielten Angriff, zum 3:0. Doch gegen Mitte des Drittels wurden die Gäste stärker und verkürzten durch Eetu Elo zum 1:2, was den Lindauern nun ordentlich Auftrieb gab. Postwendend gelang den Insulanern das 2:3 durch Fabian Baßler. Lindau drückte nun, doch es ging mit einer 3:2 Führung für den ECDC in die letzte Pause.
Im letzten Drittel glichen die Islanders dann aus. Lukas Bender traf gut eine Minute nach Wiederbeginn, die Indians waren immer noch in Unterzahl, zum 3:3. Die Antwort der Memminger ließ aber nicht lange auf sich warten. Felix Brassard netzte im Powerplay zum 4:3 ein. Minuten später legten die Maustädter nach. Markus Lillich setzte mit einem satten Schlagschuss den Puck in den Winkel und besorgte die Vorentscheidung. Die Indianer brachten den Sieg nun über die Bühne und ließen nichts mehr anbrennen. Der Empty-Net-Treffer von Linus Svedlund besiegelte den verdienten 6:3 Erfolg für den ECDC Memmingen. Damit verkürzen die Indians den Abstand auf Tabellenführer Deggendorf auf nur noch vier Zähler.
Am Sonntag findet das nächste Auswärtsspiel statt. Die Indians reisen nach Oberbayern zu den Erding Gladiators. Spielbeginn dort ist um 18:00 Uhr.  Das nächste Heimspiel folgt eine Woche später am Sonntag. Der SC Riessersee ist dann ebenfalls um 18:00 Uhr der Gegner der Indians. Tickets sind bereits im VVK erhältlich.
ECDC Memmingen vs EV Lindau Islanders 6:3 (1:0/2:2/3:1)
Tore:1:0 (2.) Brassard (Spurgeon), 2:0 (21.) Homjakovs (Ouderkirk, Brassard, 5-4), 3:0 (23.) Gams (Pfalzer, Blake), 3:1 (31.) Elo (Bender, Kane), 3:2 (32.) Baßler (Feigl, Tölzer), 3:3 (41.) Bender (Elo, Filimonow, 5-4), 4:3 (42.) Brassard (Ouderkirk, Homjakovs, 5-4), 5:3 (46.) Lillich (Svedlund, Ouderkirk), 6:3 (57.) Svedlund
Strafminuten:Memmingen 15- Lindau 17
Zuschauer:1805
ECDC Memmingen: Roth (Flott-Kucis)- Svedlund, Kurz; Blake, Menner; Peleikis- Lillich, Homjakovs, Ouderkirk; Meier, Spurgeon, Brassard; Handschuh, Krymskiy, Pfalzer; Gams
 www.ihp.hockey    Samstag 7.Februar 2026  10:14 Uhr Bericht:     ECDCM
Autor:     fl


selberwoelfeSelber Wölfe
Wölfe zurück in der Erfolgsspur - Selber Wölfe vs. Erding Gladiators 7:3 (2:0; 3:2; 2:1)

(OLS)  Die Selber Wölfe hatten über weite Strecken der Partie ihre Probleme mit den kampfstarken Gästen aus Erding. Auch das Ergebnis fiel in der Höhe wohl etwas zu deutlich aus. Die Gladiators zeigten ein gutes Auswärtsspiel, während die Wölfe teils etwas sorglos agierten. So etwas wie die Vorentscheidung war wohl die doppelte Überzahl, die die Gäste nicht in Treffer ummünzen konnten. Aus Sicht der Selber Wölfe gilt es positiv festzuhalten, dass man nach dem punktlosen letzten Wochenende, zurück in der Erfolgsspur ist. Auch im Powerplay agierten die Wölfe wieder zielstrebiger und konnten hier starke drei Treffer bei viermal Überzahl an diesem Abend erzielen. Der Sieg für Selb geht absolut in Ordnung, wobei Erding über die gesamte Spielzeit Paroli bieten konnte.
Felix Bauer mit seinem Premierentreffer
Die Gäste aus Erding erwischten einen guten Start und tauchten einige Male im Drittel der Wölfe auf. Richtig gefährlich wurde es vor Weidekamp vorläufig aber nicht. Selb hingegen tat sich in den ersten Minuten schwer, erst nach gut sieben Minuten war es Lahtinen, der nach einer schnellen Kombination im Slot zum Abschluss kam, jedoch an Zabolotny scheiterte. Die Wölfe hatten Mühe, gegen die gut organisierten Gladiators nennenswerte Chancen herauszuspielen. Dennoch gelang den Wölfen schließlich der Führungstreffer. Miksch bediente an der Bande Kassay-Kezi, dessen Schuss von Zabolotny mit dem Schoner noch parierte wurde, der Puck war dann jedoch frei im Slot, wo Bauer am schnellsten reagierte und mit einem überlegten Flachschuss durch die Schoner von Zabolotny seine Farben in Führung bringen konnte und zugleich sein erstes Tor für die Selber Wölfe markierte. Im direkten Gegenzug hatten die Wölfe dann Glück, als der Schuss von Hobbs knapp am Tor vorbei ging. Noch vor der Pause gelang den Wölfen der zweite Treffer. An der Bande eroberten Nemec und Valasek den Puck, letzterer gab diesen dann direkt an den völlig freien Kuqi weiter, der überlegt und mit viel Ruhe Zabolotny umspielte und zum 2:0 einschob.
Wölfe schalten einen Gang höher
Direkt zu Beginn des zweiten Drittels gab es die kalte Dusche für die Wölfe. Tabert musste auf die Strafbank und die Gladiators nutzten ihr Powerplay sofort. Hobbs erhielt keinerlei Druck und legte sich den Puck in aller Ruhe zurecht, ehe er Weidekamp über den Schoner hinweg zum Anschlusstreffer überwinden konnte. Selb brauchte ein paar Minuten, ehe Spitzner einem Puck im Angriffsdrittel stark nachging. Woraufhin Schutz zur Hilfe eilte und mit seinem Pass Spitzner im Slot fand, der erst noch an Zabolotny scheiterte, der Rebound landete bei Rubin, der somit den alten Abstand wieder herstellen konnte. Keine Minute später, folgte der schnelle Doppelschlag der Wölfe, die ebenfalls in ihrem ersten Powerplay an diesem Abend trafen. Über Schutz und Tramm kam Lahtinen frei zum Schuss, dessen Onetimer über der Schulter des machtlosen Zabolotny im kurzen Eck einschlug. Die Begegnung war nun deutlich munterer mit mehreren Chancen auf beiden Seiten. Einen individuellen Fehler in der neutralen Zone nutzte dann Erding in Person von Modlmayr, der Weidekamp im eins gegen eins überwinden konnte. Die Wölfe schraubten weiter am Ergebnis. Pauker zog von außen einfach mal ab und dessen Schuss konnte Zabolotny nicht festhalten. Tabert war der Nutznießer und versenkte den Puck mühelos zum 5:2. Beinahe wäre Erding der nächste Treffer geglückt. Michl spielte Schmidpeter stark frei, der Angreifer verzog vor Weidekamp jedoch knapp. Mit der letzten Chance wäre Rubin fast noch sein dritter Treffer gelungen, seinen Flachschuss konnte Zabolotny parieren.
Wölfe überstehen doppelte Unterzahl
Wieder waren es die Gäste, die zu Beginn die Initiative übernahmen und Druck auf Weidekamp ausübten. Der Schuss von Waldhausen wurde vor Weidekamp von Modlmayr noch abgefälscht und so gelang Erding folglich der dritte Treffer. Nach einer Strafe gegen Valasek hatte Hobbs direkt die erste Schusschance, die Weidekamp parieren konnte. Wenig später war es Raab, der nach Stockschlag ebenfalls auf die Strafbank musste. Die doppelte Unterzahl verteidigten die Wölfe dann aber umso stärker und ließen bis auf zwei Abschlüsse, bei denen Weidekamp auf dem Posten war, nichts zu. Erding drängte weiter auf den Anschlusstreffer, die beste Chance hatte wieder Schmidpeter, der erneut in Weidekamp seinen Meister fand. Von den Wölfen war in dieser Phase wenig zu sehen, Erding war weiter drauf und dran, den Anschluss zu erzielen. Hobbs scheiterte erneut frei vor Weidekamp am Torhüter der Wölfe. Drei Minuten vor Ende, nahmen die Gäste dann die Auszeit und brachten den sechsten Feldspieler. Das Bully ging direkt an Selb und Schutz konnte aus der eigenen Hälfte das Empty Net zur endgültigen Entscheidung erzielen. Der Torjäger der Wölfe setzte aber noch einen drauf. Als Selb nochmals im Powerplay ran durfte, war es Schutz, der mit einem präzisen Schuss ins lange Eck den Endstand markierte.
Mannschaftsaufstellungen und Statistik
Selber Wölfe: Weidekamp (Wiens) – Gläßl, Tramm, Gauch, Raab, Kassay-Kezi, Müller, Hördler - Kuqi, Nemec, Valasek, Spitzner, Rubin, Schutz, Pauker, Lahtinen, Tabert, Miksch, Ziesche, Bauer
Erding Gladiators: Zabolotny (Schlammer) - Pfenninger, Eberhardt, Ostwald, Kauhanen, Cramer, Waldhausen - Hobbs, Michl, Schmidpeter, Matheson, Forster, Pfleger, Modlmayer, Trattner, Maier
Tore: 13. Min. 1:0 Bauer (Ziesche, Kassay-Kezi) 18. Min. 2:0 Kuqi (Valasek, Nemec) 22. Min. 2:1 Hobbs (Matheson, Ostwald; 5/4) 26. Min. 3:1 Rubin (Spitzner, Schutz; 5/4) 27. Min. 4:1 Lahtinen (Tramm, Schutz; 5/4) 31. Min. 4:2 Modlmayr 36. Min. 5:2 Tabert (Pauker, Raab) 42. Min. 5:3 Modlmayr (Waldhausen, Cramer) 57. Min. 6:3 Schutz (Rubin) 60. Min. 7:3 Schutz (Tramm, Pauker; 5/4)
Strafzeiten: Selb 6, Erding 8
Schiedsrichter: Altmann, Lajoie (Verhoeven, Reitz)
Zuschauer: 1.905
 www.ihp.hockey    Freitag 6.Februar 2026  22:44 Uhr Bericht:     SW
Autor:     oo


selberwoelfeSelber Wölfe
Selber Wölfe legen Widerspruch gegen DEB-Entscheidung ein - Club fordert objektive und transparente Aufarbeitung des Vorfalls

(OLS)  Die Selber Wölfe haben fristgerecht Widerspruch gegen die Entscheidung des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) zum Spiel in Deggendorf eingelegt. Dabei geht es ausdrücklich nicht primär um eine Neubewertung des Ergebnisses, sondern um eine faire, sachliche und nachvollziehbare Aufarbeitung des Vorgangs im Sinne aller Spieler, Vereine und Fans der Oberliga – der wichtigsten Ausbildungsliga im deutschen Eishockey.
Unser Anliegen: Fairness und Transparenz im Mittelpunkt
Der Club hält das vom DEB beschriebene Verfahren für nicht ausreichend objektiv. Insbesondere die Begründung der Entscheidung wirft für die Selber Wölfe zentrale Fragen auf. Eine klare, überprüfbare Entscheidungsgrundlage sei notwendig, um Vertrauen in die Abläufe zu gewährleisten.
Warum wir den Widerspruch eingelegt haben
Die Selber Wölfe kritisieren, dass der Entscheidungsprozess sowie die Begründung des DEB nicht transparent genug dargestellt wurden. Aus Sicht des Clubs dürfen beteiligte Spieler, Trainer, Vereine und Fans nicht mit offenen Fragen zurückgelassen werden. Für eine Liga, die junge Talente ausbildet und gleichzeitig ein professionelles Umfeld schaffen möchte, seien nachvollziehbare und objektive Verfahren zwingend erforderlich.
Unser Ziel: Ein gerechter Prozess für den Sport
Der Widerspruch soll dazu beitragen, die internen Abläufe des Videobeweises zu prüfen und gegebenenfalls zu verbessern. Ziel ist eine sachliche, unabhängige Klärung, die dem Eishockeysport, seiner Integrität und allen Beteiligten gerecht wird. Dabei betonen die Selber Wölfe erneut, dass nicht die Wertung des Spiels im Vordergrund steht, sondern die Frage, ob das Verfahren regelkonform, nachvollziehbar und fair durchgeführt wurde.
Die Selber Wölfe stehen für Transparenz
Der Club ist überzeugt, dass eine objektiv geführte Analyse nicht nur den Selber Wölfen zugutekommt, sondern dem gesamten Sport. Nur durch transparente Entscheidungswege kann das Vertrauen der Fans, Spieler und Vereine langfristig gestärkt werden.
 www.ihp.hockey    Samstag 7.Februar 2026  08:39 Uhr Bericht:     SW
Autor:     oo


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Dramatisches Finale bringt nächsten Ice Dragons-Sieg - Herford klettert einen Rang hoch

(OLN)  Nichts für schwache Nerven - der Herforder Eishockey Verein hat in der Oberliga Nord Zwischenrunde das wichtige HEV-Duell bei den Herne Miners mit 6:4 (1:2/2:1/3:1) für sich entschieden und somit erstmals in dieser Spielzeit drei Spiele in Serie gewonnen. In der äußerst spannenden Begegnung egalisierten die Ice Dragons zunächst einen 2:0-Rückstand und behielten in einer dramatischen Schlussphase einen kühlen Kopf. Durch die drei errungenen Punkte zogen die Ostwestfalen aufgrund des besseren Torverhältnisses in der Tabelle am HEV-Kontrahenten vorbei, kletterten auf Platz 4 der Gruppe und sind nun direkter Verfolger der Black Dragons Erfurt, die aktuell den letzten PlayOff-Platz belegen.
Herford begann die Partie zunächst druckvoll und erspielte sich erste Torgelegenheiten, doch Herne nutzte seine erste Chance effektiv aus. Eine Kontersituation schloss Hugo Enock zum 1:0 in der vierten Minute ab. Auch in der Folge spielte sich das Geschehen etwas mehr vor dem Tor der Miners ab, doch wieder waren es die Gastgeber, die den nächsten Treffer erzielten. In Überzahl erhöhte Dennis Palka in der 15. Minute auf 2:0. Sehenswert dann die Antwort der Ostwestfalen. Ryley Lindgren arbeitete sich in der 17. Minute durch die Defensive des Gegners hindurch und verkürzte zum 1:2-Pausenstand.
Im zweiten Drittel sahen die Zuschauer in den ersten Minuten Chancen auf beiden Seiten, die jedoch ungenutzt blieben. Knapp war dann eine Situation in der 30. Minute. Nils Wegner hatte die Scheibe nach einem Alleingang in Richtung Tor gebracht und erst der Videobeweis gab endgültig Aufschluss, dass der Puck die Torlinie zum 2:2-Ausgleich überschritten hatte. Die Ice Dragons setzten nun sofort nach und kamen rund 50 Sekunden später durch eine tolle Aktion von Leon Köhler zum 3:2. Das Pendel schlug nun wieder ein wenig auf die Herforder Seite, doch Miners-Stürmer Brad Snetsinger hatte etwas dagegen und glich zum 3:3-Pausenstand in der 36. Minute aus.
War die Begegnung bis zu diesem Zeitpunkt bereits spannend und abwechslungsreich, so sollte das letzte Drittel noch eine gehörige Portion Dramatik hinzufügen. In der 48. Minute brachte Nils Wegner die Ostwestfalen mit einem Abstauber aus kurzer Distanz erneut mit 4:3 in Führung, doch wieder kam eine schnelle Antwort der Gastgeber. Lennart Schmitz glich mit einem platzierten Abschluss zum 4:4 aus. Das Duell nahm nun immer mehr Fahrt auf und beide Teams suchten eine Entscheidung in der regulären Spielzeit. Fünf Minuten vor dem Ende traf Herne dann scheinbar zum 5:4. Doch erneut musste der Videobeweis herangezogen werden und der Treffer zählte aufgrund einer Torwartbehinderung nicht. Zwei Minuten später ging es dann auf der anderen Seite weiter und irgendwie gelangte die Scheibe auf den Schläger von Philip Woltmann, der den Puck nur noch zum 5:4 über die Torlinie schieben musste. Die Miners mussten nun alles auf eine Karte setzen und nahmen kurz vor dem Ende Torhüter Lukas Schulte zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Die Ice Dragons verteidigten aufmerksam, mit viel Einsatz und schließlich vollendete Ryley Lindgren eine Kontersituation wenige Sekunden vor der Schlusssirene zum 6:4 per EmptyNet-Treffer.
Herfords Chefcoach Henry Thom war auf der abschließenden Pressekonferenz froh über den Sieg: „Im ersten Drittel haben sich beide Mannschaften gut an ihre Taktikvorgaben gehalten. Wir haben Druck gemacht, Herne hat uns Probleme mit den Kontern bereitet. Im zweiten Drittel haben wir die Zweikämpfe etwas besser gestaltet, wir hatten ein wenig umgestellt und auch unsere Rotation angepasst. Je länger die Begegnung dauerte, desto komischer wurde es. Im letzten Drittel war es dann bei beiden Mannschaften vogelwild, wobei ich nicht weiß, woher die Hektik kam. Ich bin aber natürlich sehr froh und glücklich über die drei Punkte, auch wenn das letzte Drittel noch einmal analysiert werden muss. Wir haben uns die PlayOff-Chance erhalten.“
Das Herforder Team hat acht Spieltage vor dem Ende der Zwischenrunde weiterhin einen Rückstand von sechs Punkten auf die PlayOff-Zone und trifft am Sonntag um 18.00 Uhr auf die Icefighters Leipzig. Galt dieses Duell am vergangenen Wochenende noch als Bonusspiel gegen ein Team, das scheinbar einen komfortablen Vorsprung aufwies, so hat sich die Situation plötzlich noch einmal komplett geändert. Nach den zwei Auftaktsiegen der Ice Dragons und den beiden Heimniederlagen von Leipzig, ist das Rennen um die PlayOff-Plätze immer enger geworden. Mit einem Sieg hat der Herforder EV am Sonntag die Gelegenheit, das Leipziger Team ebenfalls in diesen spannenden Kampf hineinzuziehen. So wird aus dem Bonusspiel das nächste 6-Punkte-Spiel mit Finalcharakter für die Ostwestfalen.
Tickets gibt es online unter https://tickets-ice-dragons.reservix.de sowie an der Abendkasse, die spätestens ab 17.30 Uhr öffnet. Im Anschluss findet zudem das Spiel der Herforder 1b gegen die 1b aus Bergisch Gladbach statt, die Karten sind für beide Begegnungen gültig. Aufgrund der Vorverlegung, des knappen Einlassfensters sowie der hohen Bedeutung dieses Spieles mit dem zu erwartenden Besucheraufkommen, empfehlen die Verantwortlichen des Herforder Eishockey Vereins dringend die Nutzung der Vorverkaufsmöglichkeit.       
Tore:
1:0 03:26 Hugo Enock (Nicholas Ford / Sofiene Bräuner)
2:0 14:52 Dennis Palka (Brad Snetsinger / Fabian Nifosi) PP1
2:1 16:02 Ryley Lindgren (Sebastian Moberg / Nick Walters)
2:2 29:24 Nils Wegner (Dennis König / Timo Sticha)
2:3 30:14 Leon Köhler (Jegors Kalnins / Pavel Avdeev)
3:3 35:39 Brad Snetsinger (Marius-Lucas Demmler)
3:4 47:05 Nils Wegner (Matyas Kovacs / Jackson Pierson)
4:4 48:44 Lennart Schmitz (Marc Hofmann / Valentin Pfeifer)
4:5 56:52 Philip Woltmann (Ryley Lindgren / Jackson Pierson)
4:6 59:47 Ryley Lingren (David Makuzki / Sebastian Moberg)
Strafen:
Herne 2 Minuten
Herford 6 Minuten
Zuschauer:
844
 www.ihp.hockey    Samstag 7.Februar 2026  10:29 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     som

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg
  
   

Amberg Wild LionsAmberg Wild Lions
ERSC landet in Waldkraiburg einen Coup - Martin Heinisch führt die Wild Lions zum 5:2-Erfolg

(BYL)  Der ERSC Amberg sorgte am Freitagabend für eine faustdicke Überraschung und gewann sein Auftaktspiel in der Abstiegsrunde der Eishockey-Bayernliga beim favorisierten EHC Waldkraiburg mit 5:2. Neuzugang Martin Heinisch gelangen zwei Treffer und eine Vorlage, dazu lieferte Lions-Goalie David Kubik eine sehr starke Leistung.
ERSC-Coach Christian Zessack konnte erstmals vier komplette Reihen aufbieten und ließ diese auch zum Einsatz kommen. Die Gastgeber hatten zunächst mehr vom Spiel, scheiterten aber immer wieder an David Kubik. „Das war von unserer Seite aus zunächst ein zähes Spiel“, meinte Zessack hinterher. Dreißig Sekunden vor Ende des ersten Drittels brachte dann Martin Heinisch bei seinem Debüt den ERSC in Führung, ließ dabei mit seinem Direktschuss in den Winkel EHC-Torhüter Lode keine Abwehrmöglichkeit. Im Mittelabschnitt konnte Amberg schnell nachlegen und baute seine Führung durch Roberts Baranovskis auf 2:0 aus. Waldkraiburg, das auf einige wichtige Angreifer verzichten musste, ließ aber nicht locker. Ovaska konnte bald auf 1:2 verkürzen und schließlich traf Sramek sogar in Unterzahl zum Ausgleich. Der ERSC ging aber erneut mit einem Vorsprung in die nächste Pause, weil Heinisch im Powerplay noch zum 2:3 traf. Zu Beginn des Schlussdrittels musste Amberg zunächst eine doppelte Unterzahl überstehen ehe der wiedergenesene Matej Giesl mit seinem Premierentreffer die Führung auf 2:4 ausbauen konnte. Das zeigte Wirkung beim Team von Trainer Jürgen Lederer, wenn auch das Bemühen um eine Resultatsverbesserung nicht nachließ. Auf Amberger Seite sicherte Brandon Walkom in den Schlussminuten die drei Punkte mit einem Treffer ins verwaiste Waldkraiburger Tor. Aufatmen beim Amberger Anhang, Christian Zessack fand aber einige Haken im Spiel seiner Truppe: „Ehrlich gesagt wussten wir nicht, was uns nach der fast zweiwöchigen Pause erwartet. Mit den drei Punkten bin ich zufrieden, mit dem Auftreten der Mannschaft nicht immer. Wir hielten uns zunächst nicht ans Konzept, erst im 2.Drittel fanden wir besser ins Spiel. Am Ende haben wir einfach die Tore immer zum richtigen Zeitpunkt geschossen. Ich habe jedenfalls Respekt vor meiner Mannschaft nach der schwierigen Zeit“. Jürgen Lederer war vom Ergebnis enttäuscht: „Wir hatten teilweise sehr gute Chancen, aber Amberg einen Super-Torwart. Es ist mental nicht leicht für die Mannschaft nach dem Aus in den Pre-Playoffs und mit den vielen Ausfällen“, so der EHC-Trainer.
EHC Waldkraiburg – ERSC Amberg 2:5 (0:1,2:2,0:2)
0:1 (20.) Heinisch (M.Klughardt, Giesl), 0:2 (22.) Baranovskis (Schmitt, Walkom), 1:2 (25.) Ovaska (Stanik, Sramek), 2:2 (35.) Sramek (Stanik, Hora/4-5), 2:3 (38.) Heinisch (Schroepfer, M.Klughardt/5-4), 2:4 (44.) Giesl (Baranovskis, Heinisch), 2:5 (59.) Walkom (Baranovskis/4-5/ EN).
Strafen: Waldkraiburg 14, Amberg 16 Minuten. Zuschauer: 504.
 www.ihp.hockey    Samstag 7.Februar 2026  13:47 Uhr Bericht:     ERSCA
Autor:     js

 
Buchloe PiratesBuchloe Pirates
Mühevoller Auftaktsieg - ESV Buchloe kann in Pfaffenhofen erst in der Schlussphase den ersten Dreier der Abstiegsrunde klarmachen

(BYL)  Nicht schön, aber enorm wichtig. So oder so ähnlich kann man kurz und knapp den Start der Buchloer Piraten am Freitagabend in die Abstiegsrunde beschreiben. Denn lange Zeit mühten sich die Freibeuter beim EC Pfaffenhofen doch ziemlich, ehe man beim 4:1 (0:0, 1:1, 3:0) doch noch drei immens wichtige Zähler zum Auftakt einfahren konnte. Überragender Mann für die Rot-Weißen war an diesem Abend Mateo Cabral, der mit drei Treffern und einer Vorlage an allen vier Toren der Gennachstädter beteiligt war und so großen Anteil am Auswärtserfolg der Pirates hatte, der aber hart erarbeitet und lange auf der Kippe gestanden war.
„Für uns war der Sieg zum Start extrem wichtig“, meinte daher auch ein sicherlich etwas erleichterter Buchloer Trainer nach dem lange nervenaufreibenden Spiel. „Wir sind zwar gut gestartet, haben aber unsere Chancen wie so oft nicht verwertet und dann war es über weite Strecken ein ausgeglichenes Match“, so Dominic Weis weiter, für den nach diesem Erfolg der Kategorie „hart erkämpfter Arbeitssieg“ aber nur die drei Punkte zählten.
Die Buchloer starteten – wie bereits von Weis erwähnt – sehr engagiert, da man sofort um Druck bemüht war und so die ersten offensiven Akzente setzen konnte. Doch trotz einiger Abschlüsse blieben die ersten Versuche entweder zu harmlos oder zu ungenau. Die aussichtsreichste Chance hatte nach knapp fünf Minuten dabei noch Robert Wittmann, der gut freigespeilt vor ECP-Keeper Jonathan Kornreder aber verzog. Und auch ein Solo von Mateo Cabral fand wenig später nicht den Weg über die Linie (8.). So verpuffte die Anfangsoffensive der Piraten mit weiterer Spielzeit ein wenig, wobei man vor dem eigenen Tor jedoch immerhin wenig zuließ. Und während die Piraten durch Marc Krammer eine weitere gute Möglichkeit ausließen (15.), hatte man kurz vor Ende des ersten Abschnitt doch noch Glück, dass Anton Seidl bei einem Konter ebenfalls verzog und somit torlos zum ersten Mal die Seiten getauscht wurden.
Das anschließende Mitteldrittel dürfte dem Buchloer Coach dann jedoch sicherlich weniger gefallen haben und das, obwohl seine Schützlinge durch einen Shorthander nach 23 Minuten in Front gingen. Eine bereits im Vorlauf stark verteidigte Unterzahl nutzte Mateo Cabral auf Vorarbeit von Joey Lewis mit einem platzierten Schuss in den Winkel zur 1:0 Führung. Doch anschließend waren es die Hausherren, die begünstigt durch ein weiteres Powerplay, deutlich besser in Spiel fanden. „Da haben wir es zu passiv verteidigt und Pfaffenhofen im Spiel gehalten“, kritisierte Weis, dessen Schlussmann Dieter Geidl somit immer mehr in den Mittelpunkt rückte. Mit einigen starken Paraden hielt der wachsame Tormann seine Vorderleute aber vorerst im Spiel, als er beispielsweise stark gegen Jan Tlacil rette, der nach einem beinahe fatalen Scheibenverlust im Spielaufbau alleine vor dem Buchloer Tormann aufgetaucht war (28.). Doch es war nur eine Frage der Zeit, bis Geidl dann doch machtlos war, als Lukas Ullmann unhaltbar ins lange Eck zum mittlerweile verdienten 1:1 Ausgleich einnetzen durfte (29.). Auch danach mühten sich die Buchloer weiterhin und fanden erst gegen Drittelende wieder etwas bessere Mittel, um selbst gefährlich zu werden. Doch nach 40 Minuten blieb es zunächst einmal beim Remis, was einen spannenden Schlussabschnitt versprach.
Dieser begann auf beiden Seiten allerdings sehr zerfahren. Viele Ungenauigkeiten prägten das Bild auf dem Eis und so hatten zwingende Aktionen eher Seltenheitswert. Doch rund fünf Minuten vor dem Ende bot sich den Piraten die große Chance zur erneuten Führung, als man rund eine Minute in doppelter Überzahl agieren durfte. Und diese Gelegenheit nutzten die Piraten – erneut durch ihre aktuelle Lebensversicherung in Sachen Toreschießen, Mateo Cabral. Denn der Kanadier traf erst per Onetimer zum wichtigen 2:1 (56.) und war anschließend auch an der endgültigen Entscheidung des Spiels beteiligt, als er zunächst den 3:1 Treffer von Alexander Krafczyk mit auflegte (59.) und schließlich Sekunden vor dem Ende mit seinem dritten Tor zum 4:1 ins leere Pfaffenhofener Gehäuse vollends den Deckel drauf machte (60.).
Am Sonntag geht es für die Buchloer dann bereits weiter, wenn man ab 17 Uhr (live auf SpradeTV) die Devils Ulm/Neu-Ulm in der heimischen Sparkassenarena empfängt, die ihren Auftakt gegen die Eisbären Burgau ebenfalls mit 5:2 erfolgreich gestalten konnten.
 www.ihp.hockey    Samstag 7.Februar 2026  00:10 Uhr Bericht:     ESVB
Autor:     chs


ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
Königsbrunn startet mit erstem Sieg ins Viertelfinale

(BYL)  Der EHC Königsbrunn feierte am Freitag einen gelungenen und verdienten Einstand in die Play-offs der Saison 2025/2026. In der Serie Best-of-Seven besiegten die Brunnenstädter die Peißenberg Miners in der heimischen Pharmpur EISARENA mit 3:2 nach Verlängerung und holten sich damit den ersten Sieg.
Königsbrunn musste neben den Langzeitverletzten Luca Kinzel und Moritz Weißenhorn auf den Top-Scorer Peter Brückner und Goalie Stefan Vajs verzichten. Dafür absolvierten die beiden Neuzugänge Hugo Turcotte und Johan Lorraine ihre erste Partie für den EHC. Im Königsbrunner Tor stand von Beginn an Benni Beck, als Backup saß Joshua Appler auf der Bank.
Die Partie startete turbulent, nach gerade mal 40 Sekunden zog Peißenberg gleich die erste Strafzeit, der EHC früh mit der ersten Überzahlsituation. Statt ein Tor zu erzielen, kassierte der EHC in der zweiten Spielminute das 0:1, nach einem schnellen Gegenstoß legte Weiland Parrish die Scheibe mit einem No-Look-Pass auf Ryan Murphy ab, der die Scheibe dann im Königsbrunner Gehäuse versenkte. Die zahlreich mitgereisten Peißenberger hatten allerdings nur kurz Grund zum Jubeln, denn 35 Sekunden später fiel der Ausgleich. Beim Überzahlspiel landete die Scheibe bei Dominic Erdt, der sich nicht zweimal bitten ließ und den Puck ins Tor von Xaver Nagel zimmerte. Die Partie wurde intensiv geführt, mit Chancen auf beiden Seiten. Weitere Treffer fielen aber keine, so dass es mit dem leistungsgerechten 1:1 ein erstes Mal in die Kabinen ging.
Im Mittelabschnitt musste der EHC zunächst in doppelter Unterzahl antreten, doch Königsbrunn verteidigte leidenschaftlich. In der 26. Spielminute verhinderte nur der Außenpfosten einen Treffer durch Marco Riedl, gleich danach kassierten die Miners für einen Bandencheck eine fünfminütige Strafe. Der EHC verpasste es aber, ein Tor nachzulegen. Es blieb ein hochintensiver Kampf auf Augenhöhe, bei dem um jeden Quadratzentimeter gekämpft wurde. Königsbrunn betrieb Chancenwucher, die Miners kassierten dann eine weitere fünfminütige Strafe, erneut wegen Bandencheck. Aber auch Marc Streicher musste mit auf die Strafbank, es ging nun Vier gegen Vier weiter. Den nächsten Treffer markierte der EHC, in der 36. Spielminute legte Johann Lorraine den Puck für Stefan Rodrigues ab, der einfach mal Maß nahm und die Scheibe über die Schulter des Goalies ins Kreuzeck nagelte. Königsbrunn blieb weiter in Überzahl und hatte in der 39. Spielminute eine weitere gute Chance, Zählbares sprang aber nicht dabei heraus.
Im letzten Spielabschnitt bejubelten die Königsbrunner Fans Johan Lorraine, der die Scheibe im Peißenberger Tor versenkte. Doch der EHC hatte einen Mann zuviel auf dem Eis, so dass es statt einem weiteren Tor eine Strafzeit setzte. In der 43. Spielminute hatte Clay Ellerbrock bei einer Zwei auf Eins Chance das 3:1 auf dem Schläger, doch der Puck wollte nicht ins Tor. Die Miners machten es besser und legten in der 46. Spielminute und in Überzahl den 2:2 Ausgleich nach. Beide Mannschaften hatten ihre Chancen, in der 54. Spielminute traf Dejan Vogl nur die Latte. Nach 60 Spielminuten stand es immer noch 2:2, so dass es danach in die Overtime ging.  
Beide Teams mussten nun mit jeweils vier Feldspielern für zehn Minuten die Entscheidung suchen. Nachdem Dejan Vogl für einen Bandencheck an Marco Sternheimer für zwei Minuten auf die Strafbank geschickt wurde, hatten die Brunnenstädter erneut Überzahl. Dieses Mal konnte der EHC den Vorteil nutzen, obwohl der Peißenberger Keeper eine erste Großchance zunichte machte. Einen Schlagschuss von Hugo Turcotte konnte er aber nicht mehr abwehren, der EHC Königsbrunn gewann somit in der 64. Spielminute durch Sudden Death.
Es war ein über weite Strecken ausgeglichenes Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften, bei dem am Ende die Königsbrunner das bessere Ende für sich hatten. Coach Bobby Linke ist heilfroh über den Sieg, die Partie war nichts für schwache Nerven: „Ich habe die Begegnung so erwartet, gegen einen Gegner, der durch die Pre-Play-offs voll im Spiel ist. Peißenberg war im Wettkampf-Modus, wir haben Zeit gebraucht, um den Kampf anzunehmen. Es wurde noch nicht die Härte geführt, die jeder erwartet hatte, das ist aber auch völlig in Ordnung so. Wir haben zuerst nicht gut verteidigt, bekommen den ersten Treffer und waren da zu schlampig. Offensiv hatten wir unsere Möglichkeiten, haben aber zu wenig daraus gemacht. Im zweiten Abschnitt haben wir besser gespielt. Allerdings konnten wir aus unseren Überzahlsituationen kein Kapital schlagen. Unsere Passqualität war heute erschreckend schwach. Im letzten Drittel ging das Spiel dann hin und her, da hätten es beide Seiten für sich entscheiden können. Zum Glück hatten wir in der Overtime die zündende Idee. Wir haben gute Moral bewiesen, an uns geglaubt und uns in die Partie reingearbeitet. Am Sonntag geht es in der Peißenberger Hölle weiter, da starten wir wieder bei Null.“
Tore: 0:1 Parrish (Vogl) (2.), 1:1 Erdt (Lorraine) (2.), 2:1 Rodrigues (Lorraine, Erdt) (37.), 2:2 Parrish (Murphy, Haloda) (46.), 3:2 Turcotte (Lorraine, Erdt) (64.)
Strafminuten:  EHC Königsbrunn 26     Peißenberg 22     Zuschauer: 1012
 www.ihp.hockey    Samstag 7.Februar 2026  13:42 Uhr Bericht:     EHCK
Autor:     hp


tev-miesbachTEV Miesbach
Unglückliche Niederlage in Spiel 1

(BYL)  Seine beste Saisonleistung zeigte der TEV Miesbach am Freitagabend im Schweinfurter Icedome. Trotz einem deutlichen Chancenübergewicht musste man aber trotzdem eine bittere 3:2 Niederlage nach Verlängerung hinnehmen. Nichts desto trotz zeigte der gestrige Abend deutlich, dass der TEV in dieser Playoffserie keineswegs der Underdog ist, sondern dem Tabellenzweiten mindestens ebenwürdig ist.
Die Reise nach Franken konnten Stefan Kuhn und Philip Lehr nicht antreten, dafür rückte Timon Ewert ins TEV-Tor der eine tadellose Leistung zeigte und als Ruhepol in der TEV-Defensive agierte. Zu Beginn der Partie begannen die Hausherren, angepeitscht von über 1000 Heimfans, forsch und setzten den TEV unter Druck. Doch von Minute zu Minute kam der TEV, der von rund 20 Miesbachern begleitet wurde, besser in die Partie und nach spätestens zehn Minuten übernahm der TEV die Partie und erarbeitet sich Chance um Chance, doch trotz mehrere Großchancen des TEV’s sollte es nach 40 Minuten torlos in die zweite Pause gehen. In einer umkämpften, aber stets fairen Partien, welche mit sehr hohem Tempo geführt wurde, dauerte es bis zur 47.Minute, ehe das erste Tor fiel. Patrick Asselin nutze seinen eigenen Rebound zur mehr als verdienten Führung. In der Folge gab es ein Powerplay für die Mighty Dogs, in welchem die Hausherren die Partie ausgleichen konnten. Tomas Cermak traf in der 49.Minute genau in den Winkel. Aber der Stadionsprecher war noch nicht einmal mit der Durchsage des Tores fertig als es erneut still wurde im Icedome. Reto Schüpping kam frei von der Seite zum Abschluss und brachte den TEV 22 Sekunden nach dem Ausgleich wieder in Führung. In der Folge verteidigte der TEV gegen die individuelle Klasse der Mighty Dogs klug und konzentriert und hatte Glück als Tomas Cermak nur den Pfosten traf. 14 Sekunden vor Schluss jubelten die Mighty Dogs dennoch, denn Dzerods Alksnis traf von der blauen Linie zum 2:2.
In der Verlängerung gab es das dritte Überzahlspiel für die Hausherren und dort traf Alexander Diel nach 9 Sekunden in der 64.Minute zum schmeichelhaften 3:2.
Der TEV war über weiten Strecken die bessere Mannschaft in der Partie und hatte ein deutliches Chancenplus. Darauf gilt es am Sonntag im Heimspiel gegen Schweinfurt aufzubauen um die Serie an der Schlierach auszugleichen. Spielbeginn bei Spiel 2 ist um 18 Uhr und der TEV hofft erneut auf seine lautstarken Fans im Miesbacher Eisstadion, die das Heimspiel zu einem Hexenkessel machen.
 www.ihp.hockey    Samstag 7.Februar 2026  00:16 Uhr Bericht:     TEVM
Autor:     sh


lechbruckfloesserLechbruck Flößer
ERC Lechbruck gewinnt heißes Derby – 5:4 gegen Pfronten

(BLL)  Was für ein Abend im Lechparkstadion! Vor rund 400 Zuschauern im Lechparkstadion, lieferten sich der ERC Lechbruck und der EV Pfronten erneut ein Derby, das alles bot, was Eishockey im Ostallgäu ausmacht: Tempo, Emotionen, harte Zweikämpfe, hitzige Diskussionen und einen verbissenen Kampf und jeden Zentimeter Eis. Am Ende stand ein verdienter 5:4-Erfolg für den ERC, der sich damit wieder auf den zweiten Tabellenplatz der Landesliga Gruppe A schob.
Schon die Anfangsminuten zeigten, in welche Richtung dieser Abend gehen würde. Beide Mannschaften gingen mit hoher Intensität ins Spiel. Den ersten Jubel durften die Lecher Fans anstimmen: In der 7. Spielminute brachte Paolo De Sousa den ERC mit 1:0 in Führung, nachdem er von Cameron Roberts mustergültig in Szene gesetzt wurde. Doch Pfronten ließ sich nicht beeindrucken und schlug zurück: Domenik Timpe glich in der 11. Minute zum 1:1 aus, ehe Lukas Hruska nur anderthalb Minuten später in der 12. Minute das Spiel sogar drehte – 1:2. Kurz vor Drittelende erhöhte Veilands in der 19. Minute auf 1:3, womit die Gäste mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die erste Pause gingen.
Im zweiten Drittel zeigten die Flößer dann Moral und große Comeback-Qualitäten. Gleich nach Wiederbeginn nutzte Lechbruck eine doppelte Überzahl: In der 21. Spielminute verkürzte erneut Paolo De Sousa auf 2:3, vorbereitet von Tyler Lepore. Das Momentum war nun klar auf Seiten des ERC – und nur drei Minuten später fiel bereits der Ausgleich: Marius Keller traf in der 24. Minute zum 3:3 nach Zuspiel von Marcus Köpf. Die Stimmung im Lechpark kochte!
Die Hausherren blieben am Drücker und wurden belohnt. In der 29. Minute brachte Marcus Köpf den ERC erstmals wieder in Führung. Simon Maucher hatte den Treffer zum 4:3 vorbereitet. Mit diesem Ergebnis ging es in die zweite Drittelpause – und die Lecher Fans hofften bereits auf den Derbysieg.
Doch Pfronten kam noch einmal zurück. Im Schlussabschnitt gelang Domenik Timpe in der 45. Minute der 4:4-Ausgleich, sodass alles wieder offen war. Das Spiel wurde zunehmend hitziger, Strafen auf beiden Seiten sorgten für viel Diskussionsstoff – typisch Derby eben.
Die Entscheidung fiel schließlich in Überzahl: In der 50. Spielminute schlug der ERC eiskalt zu. Richard Schratt erzielte das viel umjubelte 5:4, vorbereitet von den Brüdern Marcus und Matthias Köpf. Dieses Tor sollte am Ende den Unterschied ausmachen.
In den Schlussminuten verteidigten die Flößer leidenschaftlich und clever, Torhüter Philipp Wieland hielt seinen Kasten sauber, und auch eine späte Druckphase der Gäste brachte keinen weiteren Treffer mehr ein. Mit der Schlusssirene brachen im Lechparkstadion endgültig alle Dämme – der Derbysieg war perfekt!
Ein Blick auf die Statistik unterstreicht wie eng das Spiel war: Der ERC nutzte zwei von sechs Powerplay-Möglichkeiten, hielt sich in Unterzahl schadlos und lag insgesamt 30 Minuten in Führung, knapp 19 Minuten verbrachten die Teams bei Toregleichheit. Vor allem die geschlossene Mannschaftsleistung und der starke Kampfgeist des ERC gaben letztlich den Ausschlag.
In der zweiten Drittelpause und nach Spielende sorgte zudem die Showtanzgruppe TSS Denklingen für zusätzliche Stimmung und erntete von den Zuschauern viel Applaus, was den gelungenen Abend im Lechparkstadion prima abrundete.
Mit diesem wichtigen Dreier überholt Lechbruck den Rivalen aus Pfronten wieder in der Tabelle und steht nun auf Rang zwei. Ein Derbyabend, der den Erwartungen mehr als gerecht wurde – und der einmal mehr zeigte: Wenn der ERC Lechbruck und der EV Pfronten aufeinandertreffen, ist beste Eishockeyunterhaltung garantiert.
Weiter geht’s am kommenden Freitag, den 13.02.2026 um 20:00 Uhr mit dem letzten Hauptrundenspiel der Lecher beim Tabellenführer ERC Sonthofen. Danach wird die beste Eishockey-Zeit des Jahres eingeläutet: Ab dem 20.02.2026 stehen die Play-Offs an – und die Flößer wollen auch dort eine gute Rolle spielen.
Strafminuten:
Lechbruck 57 / Pfronten 67
 www.ihp.hockey    Samstag 7.Februar 2026  10:17 Uhr Bericht:     ERCL
Autor:     ms


pfrontenfalconsPfronten Falcons

(BLL)  Eines Vorneweg: Die Zuschauer bekamen am Freitag Abend in Lechbruck auch im dritten Ostallgäuderby alles geboten, was es ausmacht, Tore, Führungswechsel und auch die ein oder andere körperliche Auseinandersetzung. Am Ende konnten sich die Hausherren knapp mit 5:4 (1:3/3:0/1:1) gegen die Pfrontener durchsetzen. Den ersten Treffer setzten die Hausherren durch Paolo de Sousa (Roberts) in der 7. Minute, dem ein unnötiger Scheibenverlust der Falcons vorausging. Die Gäste ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und antworteten vier Minuten später mit dem Ausgleichstreffer durch Domenik Timpe (Dobner). In der 12. Minute gingen nun die Gäste in Führung, als Lukas Hruska (Böck/Richter) von der blauen Linie abzog und die Scheibe ihren Weg ins Lechbrucker Gehäuse fand. Und es sollte noch besser kommen für die Pfrontener, da Edgars Veilands in der 19. Spielminute eine schöne Kombination mit Miroslav Dobner zum 1:3 abschließen konnte. Kurz darauf scheiterte Maximilian Decker nur knapp am Torgestänge, bevor sich die Gäste durch zwei unnötige Strafzeiten wieder einmal selbst schadeten. Diese 5:3 Überzahlsituation nahmen die Hausherren gerne an und verkürzten kurz nach Beginn des Mitteldrittels durch Paolo de Sousa (Lepore) auf 2:3. Nun hatte Pfrontens Leon Richter das 2:4 auf dem Schläger, scheiterte mit seinem Versuch jedoch am Pfosten. Fast im Gegenzug war es dann Marius Keller (Köpf) der zum 3:3 traf. Kurz darauf gerieten Pfrontens Filip Matejka und Lechbrucks Marius Hack aneinander, so dass für beide aufgrund Spieldauerstrafen die Partie vorzeitig beendet war. Somit kam auf Seiten der ohnehin dezimierten Falcons U20 Spieler Noah Egger zu seinem ersten Einsatz in der ersten Mannschaft. Den nächsten Rückschlag für die Falcons gab es dann in der 29. Minute, als Marcus Köpf (Maucher) die Flößer mit 4:3 in Führung brachte. Bei diesem Spielstand ging es in die zweite Pause. Im Schlussabschnitt schlugen die Gäste durch Domenik Timpe (Decker/Dobner) in der 45. Minute und dem 4:4 zurück und erneut war der Ausgang des Derbys völlig offen. In der 46. Minute war dieses dann auch für Lukas Hruska und Samuel Holzmann aufgrund ausgesprochener Spieldauerstrafen vorzeitig beendet. Da die Schiedsrichter den Pfrontener Spieler zusätzlich mit einer fünf Minuten Strafe belegten und kurz darauf auch noch eine kleine Strafe gegen die Falcons aussprachen, ergab sich für die Flößer erneut die Chance in doppelter Überzahl. Zehn Minuten vor dem Ende war es dann tatsächlich soweit, als Richard Schratt (Köpf/Köpf) diesen Vorteil zum 5:4 Treffer nutzen konnte. Die Mannschaft von Trainer Andreas Schweinberger und Co-Trainer Tobias Trinkner gab sich nicht auf und drängte weiter auf den Ausgleich. Wenig hilfreich war in dieser Phase eine weitere fünf Minütige Strafzeit, welche die Schiedsrichter nach einem Revanchefoul gegen Ladislav Hruska in der 58. Minute aussprachen, so dass die Hausherren mit einem Mann mehr auf dem Eis keine weiteren Treffer mehr zu ließen. Wie auch im letzten Spiel waren die Überzahlspiele spielentscheidend, welche die Flößer besser und zu zwei Treffer zu Nutzen wussten. Neben der Niederlage werden die zuletzt ersatzgeschwächten Pfrontener nun auch noch auf die beiden gesperrten Spieler verzichten müssen, was die anstehenden Aufgaben sicherlich nicht leichter machen wird.
Strafzeiten: ERC Lechbruck: 57 Minuten, EV Pfronten: 67 Minuten
 www.ihp.hockey    Samstag 7.Februar 2026  17:28 Uhr Bericht:     EVP
Autor:     jk


ercsonthofenERC Sonthofen
1.000 Fans feiern Keeper Schütze und 17. Sieg in Serie

(BLL)  Eishockey-Landesligist ERC Sonthofen fährt einen 5:4 (1:1, 2:0, 1:3, 0:0)-Heimsieg nach Penaltyschießen ein – der 17. Erfolg in Serie für die Schwarz-Gelben, die sich allmählich auf die nahenden Playoffs einstimmen. Über 1.000 Zuschauer feiern einen überragenden Keeper Fabian Schütze, der dem Team im Penaltyschießen den Sieg sichert. Toptorjäger Dan Przybyla knipst doppelt.
Es war kein Eishockey-Leckerbissen, den die Fans am Freitagabend im Eisstadion an der Hindelanger Straße erlebten – das 5:4 nach Penaltyschießen war vielmehr ein hart erkämpfter Heimerfolg gegen unbequeme und gewohnt laufstarke Germeringer, die im letzten Spielabschnitt aus einem 1:3 noch ein 4:4 machten und damit die Verlängerung und das Penaltyschießen erzwangen.
Die wichtigste Erkenntnis aber war, und so betonte es auch das Trainerduo Helmut Wahl und Vladimir Kames nach dem Spiel, dass das Team die Qualität und mentale Stärke besitze, solche Spiele am Ende für sich zu entscheiden. Und mit Blick auf die nahenden Playoffs ergänzte Coach Helmut Wahl: „Da zählen nur Siege. Ob nach 60 Minuten oder im Penaltyschießen. Es war bestimmt nicht unser bestes Match, aber die Mentalität ist wichtig, und da haben die Jungs mit einem starken Fabian im Tor heute das Ruder noch einmal rumgerissen. Insofern sind Vladi und ich stolz auf die Truppe.“
Vom ersten Bully an war Sand im ERC-Getriebe, sicher auch bedingt durch flinke Gäste, die der technischen Klasse der Sonthofer mit viel Laufarbeit begegneten und versuchten, den Tabellenführer weit weg vom Kasten ihres Goalies Lukas Usselmann zu halten. Bis zur 10. Minute sollte der Plan der Wanderers auch aufgehen, dann aber netzte Toptorjäger Dan Przybyla zum 1:0 ein (Assists: Josef Slavicek, Markus Walter) – der 24. Saisontreffer des Wirbelwinds im 23. Hauptrundenspiel. Die Führung hielt indes nur drei Minuten, bis Marco Göttle für die Gäste das 1:1 erzielte. Der Ausgleich war nicht unverdient, denn ERC-Keeper Schütze hatte bis dahin bereits alle Fanghände voll zu tun.
Mit etwas mehr Zug zum Tor eröffneten die Gastgeber den Mittelabschnitt, gleichwohl blieben hochkarätige Einschussmöglichkeiten auf Seiten des ERC vorerst noch Mangelware. Der Wille beim Tabellenführer aber war erkennbar, und so markierten die Sonthofer innerhalb von dreieinhalb Minuten zwei Treffer: Erst war es Jochen Hartmann, der in der 29. Minute auf Vorlage von Lynnden Pastachak und Kapitän Marc Sill zum 2:1 traf, wenig später erhöhte Adam Suchomer mit einem sehenswerten Schuss auf 3:1!
Germering blieb ein äußerst zäher Gegner an diesem Abend, was sich am Ende auch an den abgegebenen Torschüssen zeigte: Die Wanderers feuerten 55-mal auf den Kasten von ERC-Keeper Schütze, der den Zuschauern über die gesamte Spielzeit gleich mehrfach seine ganze Klasse präsentieren konnte.
Allerdings musste auch Routinier Schütze im Schlussabschnitt noch dreimal hinter sich greifen. Zunächst egalisierten die Wanderers innerhalb von zwei Minuten zum 3:3. In der 50. Minute holte Abwehrkante Pascal Kröber in Überzahl den Hammer raus und traf auf Vorlage von Marc Sill und Adam Suchomer zur erneuten Führung – doch Germering bewies Moral, traf in der 55. Minute zum 4:4 und erzwang so die Overtime, in der aber keiner der beiden Teams der Siegtreffer gelang.
Im Penaltyschießen waren dann Josef Slavicek und Dan Przybyla erfolgreich, während auf Seiten der Gäste nur Konstantin Kolb Fabian Schütze überwinden konnte. Die beiden Versuche von Dennis Sturm und Daniel Menge parierte Ruhepol Schütze mit all seiner Erfahrung und sicherte den Schwarz-Gelben zwei Punkte und den 17. Sieg in Serie.
Weiter geht es für die Schwarz-Gelben am Sonntag mit dem vorletzten Hauptrundenmatch: Ab 18 Uhr duelliert sich der Tabellenführer im Eisstadion an der Hindelanger Straße mit dem SC Forst.
 www.ihp.hockey    Samstag 7.Februar 2026  12:51 Uhr Bericht:     ERCS
Autor:     nb


evaichEV Aich
Klare Sache gegen Vilshofen

(BBZL)  Im letzten Heimspiel der Saison hatte der EVA den ESC Vilshofen zu Gast. So früh wieder heuer endete die Saison für den EV Aich schon lange nicht mehr. In den vergangenen drei Saisonen waren die Aicher stets in den Playoffs vertreten, übrigens als einzige Mannschaft aller 39 Bezirksligisten. Dass sie dieses Jahr davon weit entfernt sind, änderte auch der Sieg gegen Vilshofen nicht mehr.
Vor allem im zweiten Spielabschnitt haben die Aicher gezeigt, wer Herr in der Clariant Arena ist. Im ersten Drittel konnten sie die Überlegenheit noch nicht entsprechend in Zählbares umsetzen. Ihrem Youngster Teo Herpich (Timon Fahning/Christian Koller) hatten sie es zu verdanken, dass sie mit einer knappen 1:0 Führung zum ersten Pausentee gehen konnten.
Im zweiten Drittel ging es dann aber Schlag auf Schlag. Kapitän Max Retzer sorgte 90 Sekunden nach Wiederanpfiff auf Zuspiel von Alexander Asen für das 2:0. Exakt zwei Minuten später erhöhte Lukas Assig (Christian Koller/Maximilian Böck) auf 3:0. Die Gastgeber hatten die Wölfe fest im Griff und konnten sich immer wieder im gegnerischen Drittel festsetzen. So war das 4:0 in der 27. Minute durch Alexander Asen (Giuseppe Parlato; Christian Koller) nur eine Frage der Zeit. Mit seinem 2. Treffer erhöhte kurz darauf Max Retzer auf Zuspiel von Giuseppe Parlato auf 5:0. Und selbst mit einem Mann weniger auf dem Eis waren die Rot-Weißen gefährlich. Giuseppe Parlato konnte im eigenen Drittel eine Scheibe abfangen und steuerte mutterseelenallein auf das gegnerische Tor zu. Mit einem platzierten Schuss traf er zum 6:0.
Zur Hälfte der Begegnung wechselte der Aicher Coach den Torhüter. Für Carlo Schwarz kam Fabian Molnar zu seinem ersten Einsatz bei den Senioren und konnte sich gleich miteinigen guten Saves auszeichnen. Für den 7:0 Endstand im Mittelabschnitt sorgte in der 38. Minute Timon Fahning nach Vorarbeit von Teo Herpich. Der 18-jährige Förderlizenzspieler vom EV Moosburg hat damit seinen ersten Treffer für den EV Aich erzielt und konnte auch sonst einen sehr guten Eindruck beim Aicher Coach hinterlassen.
Im letzten Spielabschnitt haben es die Gastgeber etwas ruhiger angehen lassen. Dadurch kamen die Vilshofener in der 50. Spielminute auch zu ihrem einzigen Treffer durch Kremhelmer. Für den Endstand zum 8 :1 sorgte in der 44. Spielminute Vincenz Maier nach einem sehenswerten Alleingang.
Nun stehen noch zwei Auswärtsspiele gegen Freising (8.2. – 18:00 Uhr) und Gebensbach (13.2. – 20:00 Uhr) auf dem Programm.
 www.ihp.hockey    Samstag 7.Februar 2026  17:00 Uhr Bericht:     EVA
Autor:     ieva

  
         
NEWS Landesverbände  West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW  /  Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga
    
   
 
ratingenRatinger Ice Aliens
Platz 2 gesichert!

(RLW)  Mit einem 9:0- Erfolg gegen den Neusser EV sicherten sich die Ice Aliens Platz 2 der Tabelle nach der Hauptrunde. Starke 738 Zuschauer sorgten auch dank des Supports der Neusser Fans für eine Derby -Atmosphäre, die friedlich bleib. Auch das Spiel war jederzeit fair, aus Ratinger Sicht jedoch sehr hektisch und fehlerbehaftet.
Nicht mit dabei sein konnten Bryce Irwin, Alexej Dmitriev und Stephan Kreuzmann, wenigstens Vikke Terho und Ville Saloranta standen zur Verfügung.
Tobias Fischer eröffnete mit einem Break zum 1:0 den Torreigen, in jedem Drittel fielen drei Treffer. Die weiteren Torschützen waren Brooklyn Beckers (3), Ville Saloranta (2), Josh LeBlanc, Eric Stephan, Toni Lamers (je 1).
Somit geht es im Play-off Viertelfinale gegen den Tabellen 7.ten, dies sind die Grizzlys aus Bergkamen. Erstes Spiel in Ratingen ist am Freitag, den 13.02.2026, um 20:00 Uhr. Bitte vormerken.
Cheftrainer Frank Gentges war trotz des hohen Sieges alles andere als zufrieden:
"Für alle war vor Saisonbeginn klar, dass es für alle Mannschaften nur um Platz 2 hinter Essen geht. Diesen Platz haben wir hoch verdient mit 49 Punkten errungen und wir sind auch die einzige Mannschaft, die Essen geschlagen hat. Für uns war es also eine optimale Hauptrunde. Mit der heutigen Leistung war ich, trotz des 9:0 Sieges, alles andere als zufrieden. Im letzten Spiel in Dortmund war das gesamte Team auf Linie. Heute gegen einen schwachen Gegner war das absolutes Freestyle-Hockey. Es war ein Spiel auf ein Tor mit deutlichem Unvermögen unsererseits im Abschluß. Bei so vielen Schüssen und hochkarätigen Chancen muss da wesentlich mehr zählbares rauskommen. Defensiv war es angefangen bei den Stürmern über die Verteidiger ein ganz ganz schwaches Level. Einzig Torwart Leon Brunet ist da auszunehmen. Mit soviel falschen und fahrlässigen Entscheidungen kann man gegen gute Teams und schon gar nicht gegen Top-Teams etwas gewinnen. Ich weiß, welche Mentalität und welchen Spirit ein Team haben muss, um was zu gewinnen. Davon sind wir weit entfernt. Spieler, die nur gewillt sind für ihre eigene Statistik zu arbeiten und nicht für den Team-Erfolg, sind nur ganz schwer zu drehen. Mit dem heutigen Mind-set einiger Spieler werden das kurze Play-Offs. In unserem sehr kleinen Kader zählt jeder Spieler, da können wir in den Play-Offs keinen einzigen Ausfall verkraften. Jede Kette ist eben nur so stark wie ihr schwächstes Glied."
 www.ihp.hockey    Samstag 7.Februar 2026  18:24 Uhr Bericht:     RIA
Autor:     us

  
          
NEWS Landesverbände  Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    

FASSBerlinFASS Berlin
FASS siegt in umkämpftem Topspiel

(RLO)  In einem hochklassigen Regionalligaspiel besiegt FASS Berlin die Luchse Lauterbach mit 4:1 (1:0, 2:1, 1:0). Bereits am frühen Sonntagnachmittag geht es für die Berliner weiter, wenn um 13:30 Uhr der ESC Dresden im Erika-Heß-Eisstadion antritt.
DAS SPIEL
FASS hatte nur 15 + 2 Spieler im Kader (dazu unten mehr). Die Berliner traten mit zwei Verteidigerpärchen und (fast) vier Sturmreihen an. Die Gäste hatten 16 + 2 Akteure mit in die Hauptstadt gebracht, darunter mit Demitrio einen neu verpflichteten US-amerikanischen Angreifer.
Das Spiel war von Beginn an gutklassig. Beide Teams kombinierten schnell und sicher und kamen so zu guten Gelegenheiten. In der 13. Minute führte das zum Erfolg für die Gastgeber, als sich Alessandro Falk im Zusammenspiel mit Luis Noack durchsetzte und zum 1:0 traf. Weitere Tore fielen im sehr ausgeglichenen ersten Drittel nicht.
Im zweiten Abschnitt erspielte sich FASS zunächst ein Chancenplus, welches nach einer feinen Einzelleistung von Bryan Heinicke der am langen Pfosten lauernde Dean Flemming zum 2:0 nutzte. Kurz darauf hatten die Berliner ein doppeltes Überzahlspiel, und Nico Jentzsch hämmerte die Scheibe zum 3:0 in den Winkel. Doch in den Folgeminuten zeigten die Osthessen, dass sie sich nicht so einfach mit der Niederlage abfinden wollten. In einer Druckphase rettete Marks Slavinskis-Repe mehrfach, war aber in der 37. Minute bei einem Schuss von Grund machtlos. Lauterbach drängte jetzt auf den Anschluss, doch FASS nahm den Zwei-Tore-Vorsprung mit in die Kabine.
Das gleiche Bild zeigte sich über weite Teile des Schlussdrittels. Die Luchse rannten an, scheiterten aber an FASS-Goalie Slavinskis-Repe, der sogar einen Penalty entschärfte (57.). Auch FASS hatte gute Torchancen, doch Vavrena im Gästetor stand seinem Gegenüber kaum nach. Die Entscheidung fiel in der Schlussminute, als Gregor Kubail das Zuspiel von Daniel Volynec zum 4:1 im verwaisten Kasten unterbrachte.
Dennoch war FASS an diesem Abend allenfalls um Nuancen besser als die Gäste. Neben dem Torhüter verdienten sich die vier Defender Bestnoten; insbesondere der seit Wochen starke Alessandro Falk erhielt ein Sonderlob seines Coaches bei der Pressekonferenz.
AUSBLICK
Noch zwei Spiele stehen in der Hauptrunde auf dem Programm der Berliner. Bereits an diesem Sonntag (08.02.26, 13:30 Uhr) geht es gegen den ESC Dresden. Beim Family Day haben Eltern und Großeltern in Begleitung ihrer Kinder freien Eintritt (Kinder bis 15 Jahren sowieso). Auch FASS-Mitglieder und die Eltern der Nachwuchsspielerinnen und -spieler sind kostenfrei eingeladen.
Am kommenden Wochenende empfangen die Nordberliner die Chemnitz Crashers im Erika-Heß-Eisstadion. Anbully ist am Sonntag, 15.02.26 um 13:30 Uhr.
Am darauffolgenden Wochenende ist FASS spielfrei, wenn die Pre-Playoffs der Plätze 3-6 stattfinden. Das erste Playoff-Spiel wird am Freitag, 27.02.26 um 19:00 Uhr im Erika-Heß-Eisstadion steigen.
KADERNEWS
FASS ging personell angespannt in das Wochenende. Verletzungsbedingt musste Headcoach Christopher Scholz auf Henry Haase und Oliver Noack verzichten. Kurzfristig musste auch noch Felix Braun (erkrankt) passen. Aus beruflichen Gründen fehlten Benjamin Hüfner und Eric Steffen.
Tim Junge steht nicht mehr im Kader der Nordberliner. Der Verteidiger hat aus persönlichen Gründen um Vertragsauflösung gebeten, und die Verantwortlichen sind diesem Wunsch nachgekommen. Wir danken Tim für starke Leistungen im rot-weiß-schwarzen Trikot und wünschen alles Gute.
STATISTIK
FASS: Slavinskis-Repe (Thiem) – Falk, Miethke; Heinicke, Kruggel – Balzer, Fiedler, Jentzsch; Thielsch, Miguez, Licitis; Volynec, Kubail, L. Noack; Weihrauch, Flemming.
Tore:
1:0 (12:18) Falk (L. Noack, Kubail);
2:0 (27:24) Flemming (Heinicke, Miguez), 3:0 (29:23) Jentzsch (Kubail, Licitis) PP2, 3:1 (36:38) J. Grund;
4:1 (59:24) Kubail (Volynec, L. Noack) ENG.
Schiedsrichter: Metzkow – Niedermeyer, Krüger.
Strafen: FASS 6, Luchse 8.
Zuschauer: 212.
 www.ihp.hockey    Samstag 7.Februar 2026  23:51 Uhr Bericht:     FASSB
Autor:     ah

 
schoenheiderwoelfeSchönheider Wölfe
Über 1000 Zuschauer sehen klaren Derbysieg der Wölfe

(RLO)  Vor starken 1.016 Zuschauern im Schönheider Wolfsbau stand am Samstag das vierte und letzte Derby der Hauptrunde zwischen den Schönheider Wölfen und den Chemnitz Crashers auf dem Programm. Die tolle Kulisse sorgte für einen würdigen Rahmen, in dem die Fans zunächst eine ausgeglichene und spannende Partie sahen, ehe die Hausherren ab der zweiten Spielhälfte immer mehr die Kontrolle übernahmen und am Ende einen klaren und verdienten 7:2 (0:0, 3:1, 4:1)-Erfolg feierten. 
Das erste Drittel war geprägt von intensiven Zweikämpfen, hohem Tempo und guten Chancen auf beiden Seiten, doch sowohl die Defensivreihen als auch die Torhüter hielten ihre Teams zunächst schadlos, sodass es torlos in die erste Pause ging.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts gingen dann die Gäste aus Chemnitz in Führung. In Überzahl traf Tim Schneider in der 24. Minute zum 0:1 (24.). Die Wölfe zeigten jedoch eine starke Reaktion und drehten die Partie innerhalb weniger Minuten. Zunächst nutzte Tomas Rubes ein doppeltes Powerplay zum 1:1-Ausgleich (30.), ehe nur 29 Sekunden später Florian Heinz, erneut in Überzahl, zur 2:1-Führung für Schönheide traf. Mit zunehmender Spielzeit übernahmen die Wölfe nun deutlich die Kontrolle und Tom Berlin erhöhte noch vor der zweiten Pause auf 3:1 (35.).
Im Schlussdrittel machte sich schließlich auch der Kräfteverschleiß bei den Gästen bemerkbar, die mit nur 11 Feldspielern angereist waren, während Wölfe-Coach Sven Schröder 18 Akteure aufbieten konnte. Schönheide nutzte diesen Vorteil konsequent. David Novotny stellte in der 42. Minute auf 4:1 und Tomas Rubes schnürte wenig später mit seinem zweiten Treffer des Abends den Doppelpack zum 5:1 (45.). Zwar gelang den Crashers durch Marten Röher noch einmal ein Überzahltor zum 5:2 (49.), doch echte Spannung kam nicht mehr auf. Florian Heinz traf sogar in Unterzahl zum 6:2 (54.), bevor Lukas Lenk (59.) kurz vor Ultimo mit seinem Treffer den 7:2-Endstand herstellte.
Mit dem insgesamt 20. Sieg in der laufenden Hauptrunde behaupten die Schönheider Wölfe weiterhin die Tabellenführung in der Regionalliga Ost und entschieden zugleich auch das letzte Derby der Hauptrunde klar für sich.
Die Stimmen beider Trainer zum Spiel gab es auf der anschließenden Pressekonferenz, welche auf unserem YouTube-Kanal unter https://youtu.be/Z1cmE4-y8p4 zu sehen ist. Das Heimspiel und die Pressekonferenz wurden freundlichst präsentiert von der:
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 www.ihp.hockey    Samstag 7.Februar 2026  22:06 Uhr Bericht:     SW
Autor:     mg


Berliner Eissport VerbandLandesliga Berlin
Adler holen Punkte für die Meisterrunde

(LLB)  Wichtige Punkte für die Meisterrunde holten die SCC Adler Berlin beim SCC Berlin, mit 3:7 (1:3/2:2/0:2) ging die Partie an die Adler.
Dieses letzten Hauptrundenspiel war für beide wichtig, denn das Ergebnis des Spiels wird mit in die Meisterrunde übernommen. Der SCC spielt wieder eine gute Saison, die Adler haben bisher ihre Schwierigkeiten. So konnte ein offenes Spiel erwartet werden, in dem beiden ein Sieg zuzutrauen war.
Beide gingen gut besetzt ins Spiel. Die Zebras waren mit zehn Feldspielern angetreten, die Adler mit 15. Beiden standen mit Lukas Koletzki (SCC) und bei den Adlern Jan Mannchen zur Verfügung.
Die erste Chance des Spiels hatte der SCC, das erste Tor ging an die Adler. Daniel Elze brachte die Gäste nach 57 Sekunden in Führung. Und die 4. Minute brachte das 0:2, Vincent Rebel traf nach einem Konter. Der SCC drängte auf ein Tor, die Adler erzielten ein weiteres. Robert Bäuerle konnte in der 12. Minute auf 0:3 erhöhen. Mit der Sirene kamen die Zebras zum Anschlusstreffer, Moritz Schweder sorgte für Hoffnung beim SCC.
Nach 30 Sekunden des Mittelabschnitts waren die Zebras wieder dran, Max Stoffner traf nach einem Konter zum 2:3. Nun war es wieder ein offenes Spiel, bis der SCC eine Strafe kassierte und Konstantin Mathea auf 2:4 erhöhte. Und eine Minute später erhöhte Paul Runst nach einem Konter auf 2:5. Der SCC kämpfte weiter und konnte durch Ivan Patalaya nach 33 Minuten auf 3:5 verkürzen. Nach 40 Minuten stand es immer noch 3:5, entschieden war also noch nichts.
Im letzten Drittel konnten die Adler nach 45 Minuten durch Jakob Rebel auf 3:6 erhöhen. Wenige Sekunden später war die Partie für Tymofii Morozov beendet, nach einem Bandencheck eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Es folgten weitere Strafen gegen beide Teams und in den letzten Minuten spielte der SCC sogar mit zwei Spielern mehr. Fünf Sekunden vor dem Ende konnte Albert Schwarzkopf in Unterzahl den Treffer zum 3:7-Endstand erzielen.
Dien Adler nutzten ihre Chancen besser und so war es ein verdienter Sieg. Der SCC hat aber alles gegeben, wie haben aber auch zu viele Fehler gemacht.
Schiedsrichter: A. Simankov - P. Hermann, L. Salewski
Strafen: SCC 12 (0/4/8), Adler 15 + Spieldauerdisziplinarstrafe (2/0/33)
Tore: 
0:1 (00:57) D. Elze (V. Rebel); 0:2 (03:05) V. Rebel (D. Elze); 0:3 (12:07) R. Bäuerle (P. Runst); 1:3 (19:59) M. Schweder;
2:3 (20:30) M. Stoffner; 2:4 (28:28) K. Mathea (V. Rebel, M. Schlatmann) PP1; 2:5 (29:36) P. Runst (N. Taratin); 3:5 (32:40) I. Patayala (V. Sokolovskyi);
3:6 (44:10) J. Rebel (J. Mannchen); 3:7 (59:55) A. Schwarzkopf SH1
 www.ihp.hockey    Samstag 7.Februar 2026  23:40 Uhr Bericht:     NIS
Autor:     ns

  
          
NEWS Frauen 

Nationalmannschaft  /  Bundesliga - Landesverbände  /  Nachwuchs
   
     
 
deutschereishockeybundFrauen-Nationalmannschaft
Olympia 2026: Frauen-Eishockeymannschaft gewinnt mit 5:2 gegen Japan

(DEB)  Im zweiten Spiel des olympischen Eishockeyturniers in Mailand hat die deutsche Frauen-Eishockeymannschaft gegen Japan ihren ersten Sieg gefeiert. Das Team von Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod gewann mit 5:2 (3:0, 2:2, 0:0). Vor 3.777 Zuschauern in der Milano Rho Ice Hockey Arena erzielten Daria Gleißner, Emily Nix, Nicola Hadraschek-Eisenschmid (2) und Laura Kluge die Treffer. Sandra Abstreiter startete im Tor, Luisa Welcke feierte ihr 50. Länderspiel.
Deutschland führte bereits nach 44 Sekunden durch Gleißner mit 1:0. Nix (9.) und Hadraschek-Eisenschmid (14.) erhöhten noch im ersten Drittel auf 3:0, bevor im Mitteldrittel erneut Hadraschek-Eisenschmid (26.) zum 4:0 traf. Kluge (31.) erhöhte gar auf 5:0. Japan kam durch Miura (37.) und Wajima (38.) noch auf 5:2 heran. Im Schlussdrittel fielen keine weiteren Tore.
Der nächste Gegner der Frauen-Eishockeymannschaft ist das Team aus Frankreich. Das Spiel findet am Montag, den 9. Februar 2026, um 16:40 Uhr in der Milano Rho Ice Hockey Arena statt.
Übersicht #GERJPN
Torschützinnen Team GER: Daria Gleißner (1.), Emily Nix (9.), Nicola Hadraschek-Eisenschmid (14. und 26.), Laura Kluge (31.)
Schüsse: Deutschland 29 – Japan 22.
Strafminuten: Deutschland 6 – Japan 6.
Starting Goalie: Sandra Abstreiter.
Kapitäne: Daria Gleißner (C), Laura Kluge (A), Ronja Hark (A)
Zuschauer: 3.777
Stimmen #GERJPN
Bundestrainer Jeff MacLeod: „Wir haben heute ein fantastisches Spiel gegen einen schweren Gegner gezeigt. Unsere Spielerinnen haben von Beginn an Druck erzeugt und sich früh für ihr gutes Spiel belohnt. Besonders gut hat mir das Selbstvertrauen gefallen, das sie von Beginn an ausgestrahlt haben. Wir hatten bereits vor dem Spiel ein gutes Gefühl und haben uns von der Auftaktniederlage nicht beeinflussen lassen. Heute haben viele Spielerinnen herausragend gespielt, insgesamt war es eine gute Mannschaftsleistung. An diese tolle Performance möchten wir auch in den kommenden Spielen anknüpfen, dann können wir auch gegen Frankreich und Italien erfolgreich sein.“
Stürmerin Laura Kluge: „Nach der Auftaktniederlage war es für uns wichtig, mit viel Energie ins Spiel zu starten und den Japanerinnen unser Spiel aufzuzwingen. Das ist uns heute sehr gut gelungen. Unser frühes Tor hat geholfen, das Momentum auf unsere Seite zu ziehen. Wir haben heute unseren Flow gefunden, was sehr wichtig für den weiteren Turnierverlauf ist. Wir können heute viele positive Dinge aus dem Spiel mitnehmen, zugleich gibt es aber natürlich auch Sachen, an denen wir arbeiten müssen, um auch gegen die kommenden Gegner erfolgreich zu sein. Wir können uns darauf freuen, was in diesem Turnier noch kommt!“
Stürmerin Nicola Hadraschek-Eisenschmid: „Wir sind heute richtig gut in das Spiel gestartet. Das schnelle Tor hat uns gutgetan und Selbstvertrauen gegeben. Mit dem Treffer konnten wir das Spiel an uns reißen. Mir hat es gefallen, dass wir anschließend nicht lockergelassen, sondern weiter nachgelegt haben. Das Spiel sollte uns sehr viel Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben. Es gilt, an die heutige Leistung anzuknüpfen, dann können wir auch gegen Frankreich und Italien erfolgreich sein.“
Spieltermine der deutschen Eishockey-Frauen in Milano Cortina 2026
Gruppe B
05.02.2026 | Schweden – Deutschland | 4:1 (1:1, 2:0, 1:0)
07.02.2026 | Deutschland – Japan | 5:2 (3:0, 2:2, 0:0)
09.02.2026 | 16:40 Uhr | Deutschland – Frankreich
10.02.2026 | 16:40 Uhr | Italien – Deutschland
 www.ihp.hockey    Samstag 7.Februar 2026  15:44 Uhr Bericht:     DEB
Autor:     dn


eishockeylogoOlympia 2026
Frauen Tag 3: Abschluss 1. Spieltag und Fortsetzung 2. Spieltag

Vier Spiele umfasst das Tagesprogramm. Los ging es mit den Spielen der Gruppe B, zunächst gewann Deutschland gegen Japan, Schweden gewann gegen Italien. Die Spiele der Gruppe A gingen an die USA, die gegen Finnland gewann und Kanada, das gegen die Schweiz erfolgreich war.
GRUPPE A:
Shutout-Sieg für die USA
Während die USA mit einem Sieg ins Turnier gestartet ist, musste der Olympiastart von Finnland bekanntlich verschoben werden. Finnland konnte immerhin mit der kompletten Mannschaft antreten, lediglich die 3. Torhüterin pausierte. Außenseiter wären sie in dieser Partie aber auch ohne die Erkrankungen gewesen.
Die USA hatte auch gleich mehr Spielanteile und so wurde Finnlands Torhüterin Sanni Ahola gleich geprüft. Ein erstes Powerplay der USA überstand Finnland auch noch, vier Minuten vor der Pause führte das zweite Überzahlspiel zum ersten Treffer. Sieben Sekunden brauchten die USA, um durch Aley Carpenter zum 1.0 zu kommen. Finnland hatte auch einige gute Angriffe, es blieb aber bei diesen einen Treffer.
Anfang des 2. Drittels fiel die Vorentscheidung in dieser Partie. Tayloe Heise traf nach 151 Sekunden zum 2:0 und 66 Sekunden später erhöhte Megan Keller auf 3:0. Ein Powerplaytreffer von Hilary Knight nach 30 Minuten sorgte für die Entscheidung des Spiels.
Einen Treffer gab es im letzten Abschnitt, Abbey Murphy traf vier Minuten vor der Schlusssirene und so gewann die USA mit 5:0. Elf Schüsse konnte Finnland auf das Tor von Aerin Frankel abgeben, alle wurden gehalten und so feierte sie als erste Torhüterin des Turniers einen Shutout.
Finnland hat sich gut verkauft, am Ende setzte sich aber der Favorit durch.
USA – Finnland 5:0 (1:0/3:0/1:0)
Schiedsrichter: I. Henriksson (SWE), E. Mantha (CAN) – J. Cameron-Ward (USA), J. Todd (CAN)
Zuschauer: 3.843
Strafen: USA 0 (0/0/0), FIN 12 (4/4/4)
Tore:
1:0 (15:19) A. Carpenter (L. Edwards, M. Keller) PP1;
2:0 (22:31) T. Heise (A. Murphy, B. Curl); 3:0 (23:37) M. Keller; 4:0 (29:17) H. Knight (L. Edwards, M. Keller) PP1;
5:0 (55:56) A. Murphy (B. Curl, C. Harvey);
Kanada gewinnt im letzten Drittel
Die Schweiz war gegen Kanada Außenseiter, es ging vor allem darum, sich gut zu verkaufen.
Kanada bestimmte zwar das Spielgeschehen, die Schweizer kämpften aber und sie konnten bis zur 28. Minute einen Gegentreffer verhindern. Dann brachte Natalie Spooner Kanada mit einem Nachschuss in Führung und Saskia Maurer im Tor der Schweiz war geschlagen.
Im letzten Drittel konnte Sarah Filler nach 45 Minuten auf 0:2 erhöhen und wieder war es ein Überzahltreffer. Sieben Minuten vor dem Ende folgte der dritte Powerplaytreffer vom Titelverteidiger, Julia Gosling war die Torschützin. Daryl Watts konnte in der 57. Minute mit einem platzierten Schuss das 0:4 erzielen. Mit diesem Ergebnis endete das Spiel und Emerance Maschmeyer feierte nach sechs abgewehrten Schüssen als zweite Torhüterin einen Shutout.
Die Schweiz hat sich sehr gut verkauft, am Ende waren es teils unglückliche Strafzeiten, die diese Partie entschieden.
Schweiz – Kanada 0:4 (0:0/0:1/0:3)
Schiedsrichter: K. Cooke (USA), J. Kainberger (AUT) – A. Bruckner (USA), T. Saarimäki (FIN)
Zuschauer: 3.885
Strafen: SUI 12 (4/2/6), CAN 4 (2/0/2)
Tore:
0:1 (27:02) N. Spooner (M.-P. Poulin, S. Filler); PP1;
0:2 (44:03) S. Filler (R. Fast, D. Watts) PP1; 0:3 (53:36) J. Gosling (E. Ambrose, C. Thompson) PP1
GRUPPE B:
Deutschland holt wichtigen Sieg
Deutschland startete mit einer Niederlage ins Turnier, Japan gewann zum Auftakt, wenn auch nur knapp. Für beide war es ein wichtiges Spiel in Richtung Viertelfinale. Japan wäre mit einem Erfolg fast durch, Deutschland müsste dann zittern. Im Vergleich zum ersten Spiel fehlte Katharina Häckelsmiller, im Tor startete wieder Sandra Abstreiter. Japan trat in kompletter Besetzung an, Starttothüterin war Miyuu Masuhara.
Deutschland griff sofort an und setzte Japan unter Druck. Das brachte auch früh eine erste Chance und nach 44 Sekunden die Führung. Laura Kluge passte zu Luisa Welcke, diese zog ab und den Abpraller schoss Daria Gleißner ins Tor. Das DEB-Team hatte weiter mehr Spielanteile, Japan kam in der Anfangsphase nur zu einer Torchance. Im Laufe des Drittels kamen sie aber besser ins Spiel und so wurde es immer ausgeglichener. Nach neun Minuten folgte der zweite Treffer des Spiels, nach einer schönen Einzelleistung schoss Emily Nix den Puck mit der Rückhand ins Tor. Der Treffer hinterließ Wirkung, nun war Deutschland wieder besser. Ein Powerplay konnte zwar nicht genutzt werden, nach 14 Minuten fiel trotzdem das 3:0. Nicola Hadraschek-Eisenschmid zog ab und es stand 3:0. Japan kam zwar noch zu guten Angriffen, Deutschland hatte aber nun wieder mehr vom Spiel, aber trotz eines weiteren Powerplays blieb es beim 3.0.
Japan wechselte zum 2. Drittel die Torhüterin, Riko Kawaguchi übernahm nun. Und nach 14 Sekunden Unterzahl aus dem ersten Drittel hatte Japan die erste gute Chance des Drittels. Dann kam wieder Deutschland und nach 26 Minuten folgte das 4:0. Nicola Hadraschek-Eisenschmid zog von der blauen Linie ab und der Puck prallte von der Torhüterin ins Tor ab. Deutschland nutzte nach 31 Minuten die nächste Chance, nach toller Vorarbeit von Calina Haider erhöhte Laura Kluge auf 5:0. Drei Minuten vor der Pause kam Japan zum ersten Treffer. In Überzahl fälschte Mei Muira einen Schuss ab und es stand nur noch 5:1. 22 Sekunden später stand es 5:2, Yumeka Wajima schoss einen Abpraller zum 5:2 ein. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause und Deutschland ging in Unterzahl in den Schlussabschnitt.
Elf Sekunden vor der Pause kassierte Deutschland die Strafe und so gab es für Japan ein langes Powerplay. Japan drückte auch, aber die Abwehr von Deutschland hielt dagegen. Japan hatte im Drittel deutliche Vorteile, ohne daraus Kapital schlagen zu können. 224 Sekunden vor dem Ende kassierte Deutschland eine Strafe, die auch nicht genutzt werden konnte. Und 110 Sekunden vor der Sirene holte Japan sich eine Strafe ab und so spielte Deutschland in Überzahl. Deutschland spielte die letzten Sekunden problemlos herunter und gewann am Ende mit 5:2.
36 Minuten hat Deutschland ein starkes Spiel abgeliefert, im letzten Drittel ließen sie sich zu sehr ins eigene Drittel drängen. Insgesamt war es aber ein verdienter und natürlich enorm wichtiger Erfolg.
Stimmen (Quelle DEB):
Bundestrainer Jeff MacLeod: „Wir haben heute ein fantastisches Spiel gegen einen schweren Gegner gezeigt. Unsere Spielerinnen haben von Beginn an Druck erzeugt und sich früh für ihr gutes Spiel belohnt. Besonders gut hat mir das Selbstvertrauen gefallen, das sie von Beginn an ausgestrahlt haben. Wir hatten bereits vor dem Spiel ein gutes Gefühl und haben uns von der Auftaktniederlage nicht beeinflussen lassen. Heute haben viele Spielerinnen herausragend gespielt, insgesamt war es eine gute Mannschaftsleistung. An diese tolle Performance möchten wir auch in den kommenden Spielen anknüpfen, dann können wir auch gegen Frankreich und Italien erfolgreich sein.“
Stürmerin Laura Kluge: „Nach der Auftaktniederlage war es für uns wichtig, mit viel Energie ins Spiel zu starten und den Japanerinnen unser Spiel aufzuzwingen. Das ist uns heute sehr gut gelungen. Unser frühes Tor hat geholfen, das Momentum auf unsere Seite zu ziehen. Wir haben heute unseren Flow gefunden, was sehr wichtig für den weiteren Turnierverlauf ist. Wir können heute viele positive Dinge aus dem Spiel mitnehmen, zugleich gibt es aber natürlich auch Sachen, an denen wir arbeiten müssen, um auch gegen die kommenden Gegner erfolgreich zu sein. Wir können uns darauf freuen, was in diesem Turnier noch kommt!“
Stürmerin Nicola Hadraschek-Eisenschmid: „Wir sind heute richtig gut in das Spiel gestartet. Das schnelle Tor hat uns gutgetan und Selbstvertrauen gegeben. Mit dem Treffer konnten wir das Spiel an uns reißen. Mir hat es gefallen, dass wir anschließend nicht lockergelassen, sondern weiter nachgelegt haben. Das Spiel sollte uns sehr viel Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben. Es gilt, an die heutige Leistung anzuknüpfen, dann können wir auch gegen Frankreich und Italien erfolgreich sein.“
Deutschland – Japan 5:2 (3:0/2:2/0:0)
Schiedsrichter: Z. Svobodova (CZE), A. Tassoni (USA) – L. Gutauskas (CAN), J. Lundgren (SWE)
Zuschauer: 3.777
Strafen: GER 4 (0/2/2), JPN 6 (4/0/2)
Tore:
1:0 (00:44) D. Gleißner (Lu. Welcke, L. Kluge); 2:0 (08:44) E. Nix (R. Hark, N. Hadraschek-Eisenschmid); 3:0 (13:03) N. Hadraschek-Eisenschmid (E. Nis, L. Kluge);
4:0 (25:24) N. Hadraschek-Eisenschmid (L. Kluge, D. Gleißner); 5:0 (30:30) L. Kluge (C. Haider, R. Hark); 5:1 (36:45) M. Miura (Ak. Shiga, Ao Shiga) PP1; 5:2 (37:07) Y. Wajima (K. Seki, M. Miura);
Schweden holt gegen Italien sicheren Erfolg
Schweden ging zwar als Favorit ins Spiel, Italien konnte aber beim Auftakterfolg viel Selbstvertrauen sammeln und sie würden es den Schwedinnen sicherlich nicht leicht machen.
Italien versteckte sich auch gegen Schweden nicht und so gab es von beiden Teams Angriffsversuche. Italien hatte auch zunächst mehr Torschüsse, nach zehn Minuten folgte aber die Führung des Favoriten. Jessica Asolfsson zog aus dem Bullykreis ab und Martina Fedel war geschlagen. Italien konnte das Drittel weiter recht ausgeglichen gestalten und es blieb nach 20 Minuten beim 1:0.
Italien hielt auch im 2. Drittel gut mit und so hatte Schweden weiter Probleme. Die 30. Minute brachte ihnen dennoch das 2:0, allerdings nach einer Einzelleistung. Sofie Lundin startete im eigenen Drittel und ihr Schuss ging ins lange Eck. Zwei Minuten später folgte das 3:0, Sara Hjalmarsson traf ebenfalls mit einem Schuss ins lange Eck, allerdings von der anderen Seite. Italien kämpfte weiter und sie wurden belohnt. Franziska Stocker zog in der 34. Minute ab und ihr verdeckter Schuss ging an Torhüterin Ebba Svensson Träff vorbei ins Tor. Schweden antwortete 69 Sekunden später, Hanna Olsson traf zum 4:1. Beide Teams hatten weitere Angriffe, zur Pause stand es aber 4:1.
Schweden ließ es im letzten Drittel ruhiger angehen und so konnte Italien weiter mitspielen. Ein abgefangener Pass brachte Schweden nach 47 Minuten eine weitere Chance und die ließ sich Thea Johansson nicht entgehen. Nun wechselte Italien die Torhüterin, Gabriella Durante übernahm nun. Sie musste nach zuvor einigen guten Aktionen fünf Minuten vor dem Ende das 6:1 von Thea Johansson hinnehmen. Es blieb der letzte Treffer und so gab es den erwarteten Erfolg von Schweden.
Schweden war besser und hat verdient gewonnen, Italien hat aber auch in dieser Partie durchaus überzeugt.
Schweden – Italien 6:1 (1:0/3:1/2:0)
Schiedsrichter: M. Doyle (USA), S. Neary (CAN) – A. Clarke (CAN), K. Hajkova (CZE)
Zuschauer: 10.727
Strafen: SWE 2 (0/2/0), ITA 4 (2/0/2)
Tore:
1:0 (09:50) J. Adolfsson (H. Thuvik, S. Hjalmarsson);
2:0 (29:36) S. Lundin (J. Raunio, A. Kjellbin); 3:0 (31:47) S. Hjalmarsson (I. Karlsson); 3:1 (33:30) F. Stocker; 4:1 (34:39) H. Olsson (L. Andersson, T. Johansson);
5:1 (46:53) T. Johansson (L. Ljungblom); 6:1 (54:32) T. Johansson (H. Olsson, H. Svensson)
 www.ihp.hockey    Samstag 7.Februar 2026  23:40 Uhr Bericht:     NIS
Autor:     ns

   
  Sonntag 8.Februar 2026
04:00 Uhr
   
Informationen:
Ergebnisse: 
  
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Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
   
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