IHP NachrichtenSamstag 31.Januar 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Freitag und Samstag mit insgesamt 17 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Ost und aus dem Frauen-Eishockey.
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Düsseldorfer EGZu spät: DEG verliert mit 2:3 gegen Ravensburg (DEL2) Die Düsseldorfer EG hat das Freitagsspiel gegen die Ravensburg Towerstars mit 2:3 (0:1, 0:1, 2:1) verloren. In einer anfangs ausgeglichenen Partie übernahmen die Gäste immer mehr Kontrolle und besaßen die nötige Effizienz. Die DEG fand zu spät ins Spiel. Für David Rundquist war es der letzte Auftritt im Trikot der Rot-Gelben.
Eispiraten Crimmitschau2:3! Eispiraten unterliegen Kassel Huskies - Personell dezimierte Westsachsen ohne Ertrag gegen Tabellenzweiten der DEL2 (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr Heimspiel gegen den Tabellenzweiten der DEL2, die Kassel Huskies, trotz großem Kampf knapp mit 2:3 verloren. Vor 2.161 Zuschauern im Sahnpark zeigten die personell dezimierten Westsachsen eine engagierte und willensstarke Leistung, blieben am Ende jedoch ohne Punkte. Die Treffer für die Eispiraten erzielten Dylan Wruck und Tim McGauley. Personelle Sorgen vor dem Spiel Die personelle Situation stellte Cheftrainer Jussi Tuores erneut vor große Herausforderungen. Neben mehreren Langzeitverletzten fehlte weiterhin Robin Vöber. Zudem musste Dominic Walsh kurzfristig passen, nachdem er sich im Training verletzt hatte. Starker Start der Eispiraten Die Eispiraten erwischten einen optimalen Start und bestimmten in der Anfangsphase klar das Geschehen. Kassel hatte zunächst Probleme, ins Spiel zu finden, während Crimmitschau früh offensiv Akzente setzte. Tim McGauley und Dylan Wruck vergaben erste gute Chancen, scheiterten jedoch an Huskies-Goalie Philipp Maurer. Der erste Schuss der Gäste nach sieben Minuten stellte Kevin Reich im Tor der Eispiraten vor keine größeren Probleme. Die erste Powerplay-Situation brachte schließlich die verdiente Führung: Dylan Wruck setzte sich energisch durch, bekam nach einem Doppelpass mit McGauley den Puck zurück und verwandelte nach einem ersten geblockten Versuch die freie Scheibe zum 1:0 (15.). Auch danach blieben die Eispiraten am Drücker und erspielten sich in weiterer Überzahl mehrere gute Möglichkeiten. Louis Brune traf den Pfosten, Sebastian Streu wurde geblockt, McCormicks Schlagschuss pariert und Wruck verzog nur knapp. In diesen Druckphasen verpassten es die Gastgeber jedoch, den Vorsprung auszubauen. Kassel übernimmt im zweiten Drittel das Spielgeschehen Im zweiten Spielabschnitt wendete sich das Blatt. Die Huskies kamen deutlich besser aus der Kabine und erhöhten den Druck. Die Eispiraten waren nun vor allem defensiv gefordert, konnten sich aber mehrfach auf einen starken Kevin Reich verlassen. Auch ein weiteres Powerplay blieb ungenutzt. Stattdessen nutzte Kassel eine Überzahlsituation eiskalt zum Ausgleich: Mitchell Hoelscher stand nach wenigen Sekunden goldrichtig und verwertete ein Zuspiel von Hans Detsch zum 1:1 (33.). Spannender Schlussabschnitt Im letzten Drittel hatte Louis Brune die große Chance, die Eispiraten erneut in Führung zu bringen, ließ diese jedoch ungenutzt. Kurz darauf schlugen die Huskies kaltschnäuzig zu: Hunter Garlent zog mit viel Tempo vor das Tor und überwand Reich sehenswert zum 1:2 (43.). Obwohl Kassel nun das spielbestimmende Team war, bewiesen die Eispiraten Moral. Erneut im Powerplay sorgte eine starke Kombination für den Ausgleich: Dylan Wruck bediente Tim McGauley mit einem präzisen Pass durch den Slot, den dieser direkt zum 2:2 verwertete (52.). Die Freude währte jedoch nur kurz. Nur eine Minute später gingen die Huskies erneut in Führung, als der Puck in einer unübersichtlichen Situation vom Schlittschuh von Yannik Valenti zum 2:3 ins Tor sprang (53.). In der Schlussphase warfen die Eispiraten noch einmal alles nach vorne, fanden gegen die gut strukturierte Defensive der Nordhessen jedoch keine entscheidenden Lücken mehr. So entführten die Kassel Huskies am Ende die drei Punkte aus dem Sahnpark. Torfolge (1:0, 0:1, 1:2): 1:0 Dylan Wruck (Tim McGauley, Sebastian Streu) 14:49 – PP1 1:1 Mitchell Hoelscher (Hans Detsch) 32:39 – PP1 1:2 Hunter Garlent (Mitchell Hoelscher, Ben Stadler) 42:53 2:2 Tim McGauley (Dylan Wruck) 51:33 – PP1 2:3 Yannik Valenti (Hans Deutsch, Tyler Benson) 52:43 Zuschauer: 2.161
Kassel HuskiesDrei Punkte zu Müllers Rekordspiel: Huskies besiegen Eispiraten mit 3:2 (DEL2) Zu Marco Müllers Rekordspiel waren die Huskies am Freitagabend in Crimmitschau zu Gast. Die Eispiraten gingen im Anfangsdrittel durch einen Powerplaytreffer in Führung, die Huskies glichen im Mittelabschnitt, ebenfalls in Überzahl, aus. Im letzten Drittel erzielten die Schlittenhunde durch Garlent und Valenti zwei weitere Treffer, während Crimmitschau zwischenzeitlich lediglich zum 2:2 kam. Nachdem vor Spielbeginn noch Marco Müller für sein 623. Spiel in Blau-weiß geehrt wurde, agierten im Spiel beide Teams zunächst zurückhaltend. Erst kurz vor dem Powerbreak gelang es den Schlittenhunden erstmals, sich im Offensivdrittel festzusetzen, wenngleich auch ohne Erfolg. In der Folge machten sich die Huskies jedoch selbst das Leben schwer. Insgesamt acht Strafminuten sprachen die Schiedsrichter in den letzten etwa sechs Minuten des Abschnitts gegen die Nordhessen aus. Direkt ihr erstes Powerplay konnten sie Eispiraten in Person von Goldhelm Wruck für sich nutzen (15.). Unter anderem überstanden die Huskies in den verbleibenden Minuten 20 Sekunden doppelte Unterzahl und mussten so nur mit einem Ein-Tore-Rückstand in die Kabine. Nachdem die Schlittenhunde zu Beginn des Mitteldrittels eine weitere Unterzahlsituation überstanden, übernahmen sie zunehmend die Kontrolle über das Spiel, ließen aber selbst zunächst noch ein Powerplay ungenutzt. Besser machten sie es aber im zweiten Powerplay: Garlent legte den Puck durch den Torraum quer auf Hoelscher, welcher diesen zum 1:1-Ausgleichtreffer im Tor versenkte (33.). Mit dem Ausgleich gestaltete sich das Spiel auch wieder ausgeglichener, die großen Chancen blieben jedoch aus. So ging es mit einem 1:1 in den Schlussabschnitt, welcher der torreichste des Abends werden sollte. Den Anfang machte in der 43. Spielminute Garlent, welcher von der linken Seite vor das Tor zog und den Puck zwischen Reichs Schoner und dem rechten Pfosten hindurch ins Tor schob. Sichtlich beflügelt von ihrem Führungstreffer, drängten die Nordhessen auf das dritte Tor, nahmen sich jedoch in der 51. Minute mit einer weiteren Strafzeit erneut den Wind aus den Segeln. Die Westsachsen nutzten die Gelegenheit: Wruck legte durch den Slot quer auf McGauley, welcher wiederum Maurer keine Abwehrchance ließ (52.). Diesmal fanden die Huskies aber die direkte Antwort auf den Gegentreffer. Nur etwas über eine Minute später zog Schütz aus dem High Slot ab, die Eispiraten blockten die Scheibe, welche jedoch Valenti an den Schlittschuh und von dort ins Tor flog (53.). Der Treffer wurde noch per Videobeweis überprüft, die Schiedsrichter sahen sich aber in ihrer Entscheidung auf dem Eis bestätigt. Das Team von Todd Woodcroft blieb am Drücker und machte es den Eispiraten so schwer ihre Schlussoffensive einzuleiten. Erst in der Schlussminute bot sich Reich die Gelegenheit, das Eis zugunsten eines weiteren Feldspielers zu verlassen. Weder dieser, noch die genommene Auszeit verhalf jedoch den Eispiraten zum erneuten Ausgleichstreffer – die vollen drei Punkte gehen nach Kassel! Tore: 1:0 Wruck (PP – Streu – 15. Min.) 1:1 Hoelscher (PP – Wilde, Garlent – 33. Min.) 1:2 Garlent (Hoelscher, Stadler – 43. Min.) 2:2 McGauley (PP – Wruck – 52. Min.) 2:3 Valenti (Schütz, Benson – 53. Min.)
ESV KaufbeurenESVK unterliegt bei den Bietigheim Steelers mit 3:2 (DEL2) Heute stand in der DEL2 der 40. Spieltag auf dem Plan. Der ESV Kaufbeuren gastierte dabei bei den Bietigheim Steelers. Chef-Trainer Leif Carlsson musste dabei auf die bekannten verletzten Spieler verzichten. Zusätzlich waren Fabian Koziol, Jakob Peukert und Rihards Babulis nicht im Lineup. Die beiden letztgenannten standen heute für den EV Füssen auf de Eis. Sein Debüt im ESVK Trikot gab dazu Förderlizenzspieler Phillip Sinn vom DEL Kooperationspartner Red Bull München. Im Tor stand Cody Porter. Das Spiel begann aus Sicht der Joker denkbar schlecht. Phillip Sinn musste nach wenigen Sekunden bereits auf die Strafbank, und die Steelers nutzten dies sofort aus. Zunächst vergaben die Hausherren noch eine große Chance, doch Cody Porter konnte mit einer Glanztat den ersten Schussversuch parieren, und Paul Mayer klärte die Scheibe im Anschluss noch vor der Linie. Die zweite dicke Chance verwandelte Cole Fonstand dann aber mit einem platzierten Schuss aus dem Slot heraus zum 1:0 in der zweiten Spielminute. Die Allgäuer benötigten einige Wechsel, um sich von dem frühen Gegentreffer zu erholen, waren ab der fünften Minute jedoch gut im Spiel und kamen auch in der Offensive zu guten Abschlüssen. Die ersten 20 Minuten waren insgesamt relativ ausgeglichen. Die besten Chancen auf weitere Treffer hatten auf Seiten der Bietigheimer Marcel Rachuk und Filip Reisnecker, die beide alleine vor Cody Porter die Scheibe nicht unterbringen konnten, sowie auf Seiten der Joker Sami Blomqvist, der bei einer Zwei-auf-eins-Situation an Olafr Schmidt im Kasten der Steelers scheiterte. So ging es mit dem Spielstand von 1:0 auch zum ersten Pausentee. Das zweite Drittel war in den ersten Minuten weiterhin relativ ausgeglichen. Die beste Chance auf Seiten der Allgäuer hatte Bernhard Ebner, der mit einem Schuss vom linken Bullykreis aus gesehen am Pfosten scheiterte. Die Joker erhielten in der 26 Minute ein Powerplay, das jedoch schon nach kurzer Zeit in eine Vier-gegen-vier-Phase umschlug. Als die Steelers dann noch für 30 Sekunden im Powerplay agieren konnten, wurden die Joker zunächst im eigenen Drittel eingeschnürt, was auch für eine gute Minute lang anhielt, da sich der ESVK selbst bei fünf gegen fünf nicht befreien konnte. Hier war es mehrfach Cody Porter und der guten Defensivarbeit vor dem eigenen Tor zu verdanken, dass kein Gegentreffer kassiert wurde. In der Folge waren die Hausherren das spielbestimmende Team und kamen immer wieder zu dicken Chancen. Allein Cody Porter hielt seine Mannschaft in dieser Phase bis zum zweiten Pausentee mit starken Paraden im Spiel. Offensiv war in dieser Phase von den Kaufbeurern auch nichts mehr zu sehen. Positiv zur zweiten Pausensirene war, dass die Partie mit dem Spielstand von 1:0 noch völlig offen war. Das letzte Drittel war aus ESVK-Sicht eher schwierig. Die Joker hatten Glück und einen überragenden Cody Porter im Tor, der zu Beginn des letzten Abschnitts mehrere Großchancen der Steelers entschärfen konnte. Aus dem Nichts konnte Tyson McLellan nach einem Schussblock von Bernhard Ebner einen Konter fahren, der zunächst gar nicht so gefährlich aussah. Sein platzierter Schuss landete jedoch dank viel Bewegung vor Torhüter Olafr Schmidt zum 1:1-Ausgleichstreffer im Tor der Bietigheimer. Gespielt waren da 44 Minuten. Die Steelers hatten anschließend wieder die eine oder andere Gelegenheit auf einen Treffer, dieser sollte jedoch erst in ihrem zweiten Powerplay des Abends fallen. Arne Upplegger nahm sich ein Herz und traf mit einem Direktschuss von der blauen Linie zum 2:1-Führungstreffer in der 51. Minute. Die Wertachstädter hatten dann nur zwei Minuten später ein eigenes Überzahlspiel. Nach einem direkten Fehlpass nach dem anschließenden Bully konnten die Hausherren jedoch einen Zwei-auf-eins-Konter fahren, und Alexander Preibisch hatte keine Mühe, die Scheibe zum vorentscheidenden 3:1 im Tor unterzubringen. Im weiteren Verlauf des Powerplays kamen die Joker nicht zu guten Möglichkeiten, was sich auch in einem weiteren Überzahlspiel direkt im Anschluss an die erste Strafe nicht änderte. Im Gegenteil: Die Kaufbeurer hatten Glück, dass Pavel Dronia den zweiten Unterzahltreffer verpasste, als er völlig unbedrängt aus der Ecke vor das Tor von Cody Porter ziehen konnte und dabei nur die Unterkante der Latte traf. Die Joker kamen dann nochmals in die Partie zurück. Tyson McLellan traf in der 59. Minute mit einem verdeckten Schuss zum 3:2-Anschlusstreffer, und es keimte nochmals Hoffnung auf, vor allem als die Steelers 68 Sekunden vor dem Ende eine weitere Strafe zogen und die Joker mit sechs gegen vier Feldspielern agieren konnten. Leider verpasste der ESVK es auch hier, wie schon in den Powerplays zuvor, richtig gefährlich zu werden. Am Ende wären heute in Bietigheim ein oder mehrere Punkte möglich gewesen. Spielentscheidend waren auf jeden Fall die Special Teams: zwei Gegentore bei zwei Unterzahlsituationen, ein Gegentor bei eigener Überzahl sowie kein eigener Treffer bei drei Powerplays sprechen leider Bände.
Krefeld PinguineSiegesserie der Pinguine endet in Bad Nauheim (DEL2) Nach elf Siegen in Folge reißt die Serie der Pinguine im Penaltyschießen gegen den EC Bad Nauheim. Trotz 52 Torschüssen muss sich die Mannschaft von Thomas Popiesch erstmals in diesem Kalenderjahr geschlagen geben. Im ersten Drittel waren die Pinguine nahezu übermächtig. 17 Torschüsse, einige Großchancen – die Scheibe wollte aber einfach nicht ins Tor der Roten Teufel. Felix Bick bekam gegen sein Ex-Team nach über neun Minuten den ersten Schuss aufs Tor, den er aber ohne Probleme parieren konnte. Abgesehen von einem Abseitstor spielte die Pinguine-Defensive einen fast makellosen ersten Abschnitt. Krefeld war auch zu Beginn des Mitteldrittels das bessere Team, Bad Nauheim hatte aber die besseren Chancen. Zwar konnte Felix Bick die Scheibe gerade so noch mit der Kelle von der Linie kratzen, wenige Minuten später gingen die Gastgeber dann aber doch in Führung. Philipp Bidoul versenkte die Scheibe auf der Fanghandseite von Bick und brachte die Kurstädter in Front (29.). Danach ging es munter hin und her, mit Chancen auf beiden Seiten, allerdings wollte die Scheibe nach wie vor einfach nicht ins Tor der Roten Teufel. Schon bevor das Schlussdrittel beginnen konnte, herrschte Chaos im Colonel-Knight-Stadion. Die Pinguine, die eigentlich in Überzahl in den letzten Abschnitt hätten starten sollen, kamen ein paar Sekunden zu spät aufs Eis – und erhielten prompt eine 2-Minuten-Strafe, die den Vorteil wieder verschwinden ließ. Wenige Minuten später folgte dann eine Matchstrafe gegen Cheftrainer Thomas Popiesch, der einen späten Wechsel der Bad Nauheimer monierte. Die Gastgeber nutzten das Momentum und stellten durch Sebastian Bengtsson auf 2:0 (43.). Die Pinguine ließen sich aber weder vom Gegentreffer noch von einer sehr strengen Strafzeit gegen Max Newton beirren und verkürzten durch einen Shorthander von Adam Payerl auf 2:1 (44.). Kurz vor Schluss war es dann Mick Köhler, der nach Zuspiel von Philip Gogulla den Ausgleich erzielen konnte (58.). In der Overtime ging es dann Schlag auf Schlag - mit vielen Chancen auf beiden Seiten. In Unterzahl konnte sich Nauheims Schlussmann Gerald Kuhn dann nochmal auszeichnen und seinen 50. Save des Abends gegen Newton und Dybowski machen. Auch im Penaltyschießen präsentierten sich beide Torhüter stark, am Ende sorgte dann Parker Bowles im vierten Anlauf für den 3:2-Endstand. Exakt einen Monat nachdem die Drei-Punkte-Serie der Pinguine gegen Bad Nauheim begann, endet sie also ausgerechnet gegen die Roten Teufel. Für die Pinguine geht es am Sonntag zu Hause gegen die Blue Devils aus Weiden weiter. Zahlen zum Spiel EC Bad Nauheim – Krefeld Pinguine (0:0, 1:0, 1:2/ 1:0) Tore: 1:0 (28:23) Bidoul (Volek, Koch), 2:0 (42:43) Bengtsson (Koch, Fischer), 2:1 (43:56) Dybowski, Bruch, 2:2 (57:19) Köhler (Gogulla), 3:2 (65:00) Bowles Torschüsse: 29 – 52 Strafen: Bad Nauheim 10 – Krefeld 12 Zuschauer: 2477 Stimme zum Spiel: Thomas Popiesch Erstmal Glückwunsch an Nauheim zum Sieg. Wir haben im ersten Drittel sehr gut gespielt, es aber versäumt, die Tore zu machen. Im zweiten Drittel haben wir dann nicht so gut und nicht so konsequent gespielt. Nauheim hat dadurch die Momente bekommen, die sie zu Hause haben wollen. Da ging das Spiel dann hin und her. Wir waren nicht so zufrieden, aber es war trotzdem ein enges Spiel. Deshalb war uns nicht bange, dass wir, wenn wir unser Spiel spielen, zurück in die Partie kommen. Die Mannschaft hat in diesem Jahr schon oft genug bewiesen, dass sie das kann. Dann macht der Trainer eine schlechte Entscheidung und die Spieler ein paar schlechte Entscheidungen und dann gleitet dir so ein Spiel eben auch aus den Händen. Das ist manchmal nicht gut, aber Fehler passieren. Wir müssen hier stehen und unsere Meinung abgeben. Zum Schluss gehört da aber auch noch eine dritte Partei dazu, die hier auch ihre Meinung abgeben müsste. Aber die wird nicht zur Rechenschaft gezogen, wir müssen dafür immer geradestehen. Ich glaube, dass unser zweites Drittel nicht gut war. Nauheim hat eine unglaublich kampfstarke Leistung abgeliefert, die ich damit nicht schmälern will, aber die dritte Partei war heute äußerst schwach. Ich muss mich entschuldigen, auch bei der Mannschaft und bei der Organisation, weil ich in dem Moment schwach war. Aber wir sind alle nur Menschen, jeder muss zu seinen Fehlern stehen, aber es gibt ein paar, die denken, dass sie das nicht müssten, und das ist schade im Sport.
Starbulls Rosenheim53 Torschüsse, kein Treffer – unfassbare 0:1-Pleite in Regensburg (DEL2) Die Starbulls Rosenheim mussten sich am 40. Spieltag der DEL 2 mit der dritten Niederlage in Folge abfinden. Beim Auswärtsspiel am Freitagabend gegen die Eisbären Regensburg dominierten die Grün-Weißen die Partie zwar über weite Strecken deutlich, konnten den starken Torwart Jonas Neffin aber kein einziges Mal überwinden. Vor 4.427 Zuschauern stellten die Hausherren den Spielverlauf Mitte des Schlussdrittels mit einem Kontertor auf den Kopf. Nach 60 Minuten lautete das Torschussverhältnis sage und schreibe 53:19 für die Starbulls – die drei Punkte aber blieben in Regensburg. Der Krankheitswelle, die in den vergangenen Tagen die Starbulls-Kabine heimsuchte, zum Trotz reiste der Rosenheimer Tross weitgehend komplett zum Auswärtsspiel nach Regensburg. Dass Joel Keussen und Lukas Laub weiterhin fehlten war bereits im Vorfeld klar. Rückkehrer Lewis Zerter-Gossage agierte als Mittelstürmer für Scott Feser und Teemu Pulkkinen. Die Grün-Weißen liefen mit der maximal möglichen Anzahl von 19 Feldspielern auf. Das Tor hütete Christopher Kolarz, Oskar Autio stand nicht im Aufgebot. Auch bei den Hausherren war das Line-up voll besetzt. Mit Noel Saffran feierte ein neu verpflichteter Förderlizenspieler aus Iserlohn seine Premiere im rot-weißen Eisbären-Trikot. Die Starbulls dominierten das Spiel von der ersten Minute an, zeigten sich strukturiert und konzentriert in der Defensive, legten ein effektives Umschaltspiel an den Tag und überzeugten mit schnellen Überbrückungen der neutralen Zone. Die Grün-Weißen suchten oft den Abschluss, brachten viele Scheiben auf das Tor, konnten sich allerdings nur wenige ganz klare Torchancen erspielen. Maximilian Adam hatte nach Ablage von Fabian Dietz einen frühen Hochkaräter, aber Eisbären-Keeper Neffin parierte stark (2.). Der Regensburger Goalie hielt alle 53 auf sein Tor kommenden Schüsse – manchmal mit Glück, weil er nichts sah und auf Verdacht reagierte. Einmal ging die Scheibe ans Torgestänge. Beim einzigen Rosenheimer Powerplay Mitte des zweiten Drittels fehlte bei den Schüssen der Verkehr vor dem Tor. Die Gastgeber machten bei einer Überzahlsituation Mitte des ersten Drittels Druck, aber Christopher Kolarz war mehrfach zur Stelle. Beim zweiten und letzten Regensburger Powerplay zu Beginn des Schlussabschnitts ließen die Grün-Weißen kaum etwas zu. Die Starbulls hatten wie schon das komplette zweite Drittel lang weiterhin Oberwasser. Satte Schüsse von Shane Hanna und Dominik Kolb wurde zur Beute von Neffin – und dann kam die kalte Dusche: Regensburg konterte, Corey Trivino bediente David Morley und der versenkte frei vor Kolarz kompromisslos unter die Latte zur Eisbären-Führung (49.). Der Spielverlauf war auf den Kopf gestellt. Kurzzeitig ging es hin und her, einen ansatzlosen Schuss von Jordan Taupert fischte Neffin mit der Fanghand aus dem Torgiebel (50.). Auch alle Abschlüsse aus der Rosenheimer Schlussoffensive heraus entschärfte der Regensburger Goalie, sodass es bis zur Schlusssirene beim aus Rosenheimer Sicht schwer fassbaren 1:0 blieb. Regensburg – und auch Bietigheim – haben den Rückstand auf die auf Tabellenrang drei stehenden Starbulls auf zehn Punkte verkürzt. „Riesenkompliment für meine Mannschaft. Ich hätte nicht gedacht, dass wir so viel Energie im Tank haben. Es war spielerisch überraschend gut. Wir hatten Schüsse ohne Ende, aber vielleicht hat die Genauigkeit etwas gefehlt. Es ist bitter, dass es nicht zu Punkten gereicht hat. Es war nicht das erste Mal, dass Neffin uns schlägt“, sagte Starbulls-Headcoach Jari Pasanen zur vierten Niederlage im vierten Hauptrundenspiel gegen die Eisbären Regensburg. Am Sonntag empfangen die Starbulls Rosenheim die Bietigheim Steelers zum Heimspiel im ROFA-Stadion (Spielbeginn 17 Uhr, Liveübertragung: www.sporteurope.tv; Eintrittskarten: www.starbulls.de/tickets und ab 15 Uhr an der Stadionkasse).
Tigers BayreuthStarkes Schlussdrittel und ein 4-Punkte-Spiel von Bollers bringen 3 Punkte - Onesto Tigers vs. EC Peiting 6:3 (0:1, 1:1, 5:1) (OLS) Bayreuth: McLeod, Arendas – Spacek (2), Nedved (4), Schusser, Pietsch, Leask, Hüserich, Bollers, Verelst, Brown, Hammerbauer, Lüsch, Piskor (2), Bauhof, Zimmermann, Stelzmann, Maschke Peiting: Steffen, Magg – Grez, Holzmann, Zerhoch, Obu, Weyrich, Mühlegger – MacKinnon, Briere, Diebolder, Heger, Maylan, Czogallik, Richter, Gohlke (5), Habermann (2), Greil (2), Markgraf Schiedsrichter: Kyei-Nimako, Harrer – Laudenbach, Kreuzer Zuschauer: 984 Strafen: Bayreuth: 10 Peiting: 9 PP: Bayreuth: 0/1 Peiting: 0/2 Torfolge: 0:1 (10.) Briere (Obu), 0:2 (21.) MacKinnon (Briere, Holzmann), 1:2 (27.) Brown (Spacek, Piskor), 2:2 (47.) Pietsch (Piksor, Zimmermann), 2:3 (54.) MacKinnon (Briere, Maylan), 3:3 (54.) Verelst (Bollers, Spacek), 4:3 (57.) Bollers (Brown, Spacek), 5:3 (58.) Piskor (Bollers, Nedved), 6:3 (59.) Bollers (Verelst) EN Einen zähen Beginn in die Partie sah man am Freitagabend beim Match gegen den EC Peiting. Dabei taten sich beide Teams in den ersten fünf Minuten schwer in der Offensive Aktionen zu kreieren. Besser gelang es dann den Gästen aus Peiting, die mehrfach gefährlich vor dem von McLeod gehüteten Tor auftauchten. Einzig Spacek gelang dies auf der anderen Seite, als er in der 7. Spielminute mit freier Schussbahn aus dem Halbfeld an Steffen scheiterte. Dabei blieb der EC Peiting jederzeit gefährlich und belohnte sich nach der Hälfte der Spielzeit im Auftaktdrittel durch Briere, der über die linke Seite in die Angriffszone lief und trocken zur 0:1 Führung für seine Farben abschließen konnte. Kurz darauf war es erneut Briere, der im Slot für Gefahr sorgte, bevor die Tigers sich auch in der offensiven Zone blicken ließen. Allerdings scheiterte Verelst mit einer Einzelaktion ebenso, wie Hammerbauer, der es aus der Drehung probierte. Kurz vor dem Pausenpfiff lief Spacek ins Angriffsdrittel, nahm den Schuss und verwertete nur beinahe die von der Bande zurückspringende Scheibe, sodass man erneut keinen Erfolg verzeichnen konnte und mit dem knappen Rückstand in die erste Pause ging. Mit einer kalten Dusche ging es in den Mittelabschnitt, in welchem es Peiting nach nur 14 Sekunden auf die Anzeigentafel schaffte. Ein schneller Pass von Briere in die Mitte, den MacKinnon freistehend aufnahm und diesen verwertete brachte das 0:2. Gohlke checkte Zimmermann nach 22 Minuten in der Angriffszone nieder. Nach Überprüfung der Szene per Videobeweis gab es 5 Minuten für den Peitinger Stürmer, wodurch die Tigers zum ersten Überzahlspiel kamen. Dies war schnell unterbrochen, weil Spacek folgte. Erst als dieser wieder mitwirken konnte und noch gut 2 Minuten Überzahl „übrig“ waren, kamen die Tigers mehrfach zu Chancen. Der Erfolg in Form eines Treffers sollte sich auch einstellen aber erst als Peiting wieder komplett war, man aber noch im Angriffsmodus war. Brown arbeitet eine Scheibe im Slot mit Willenskraft über die Linie und bescherte seinem Team den Anschlusstreffer. Kurz darauf war es wieder Brown, der mit freier Schussbahn den Peitinger Goalie prüfte aber nicht an diesem vorbeikam. Die beste Gelegenheit, ggf. den Ausgleich zu markieren, ging dann erneut von Brown aus, der einen Querpass auf den heranstürmenden Verelst spielte, doch der Kapitän der Tigers verpasste knapp. So ging man, nachdem auf beiden Seiten noch einige Versuche unternommen worden waren – und die Tigers insgesamt besser im Spiel waren – weiter mit einem knappen Rückstand in die zweite Pause. Mit Schwung gingen jetzt die Tigers auf das mit frischem Eis bereitete Oval und kamen durch Verelst schnell zu einer ersten guten Gelegenheit. Im Anschluss versuchte es Schusser mit Gewalt, fand aber in Steffen seinen Meister. Erst als Pietsch nach 47 gespielten Minuten einen platzierten Schlenzer Richtung Tor warf und dieser in den Maschen landete, kam man zum Ausgleich. Diesen konterten die Peitinger einige Minuten später, als MacKinnon auf den Plan trat und die erneute Führung für seine Jungs holte. Allerdings waren die Tigers schnell zurück. Bollers versuchte sich in der Folge, scheiterte aber den Abpraller nahm Verelst und stellte auf 3:3. In der Folge fielen die Treffer der Tigers fast im Minutentakt. Nur kurz darauf trug Bollers die Scheibe rein, umrundete das Tor und brachte die Scheibe zu Spacek, der durchlud aber ohne Erfolg. Das Spielgerät kam erneut zu Bollers, der auf 4:3 stellte, bevor Piskor – Vorlagengeber war, wen sollte es wundern, Bollers – mit dem 5:3 aufwartete. Als die Gäste den Goalie für einen sechsten Feldspieler zogen, probierte es Bollers aus der eigenen Zone und traf per Emty-Net-Goal zum Endstand von 6:3. Für die onesto Tigers geht es am Sonntag weiter, wenn man in der Stuttgarter Eiswelt ab 17:30 auf die dort ansässigen Rebels trifft.
Deggendorfer SCHeimsieg im Topspiel: Deggendorfer SC bezwingt die Selber Wölfe klar (OLS) Der Deggendorfer SC bot am Freitagabend gegen den aktuellen Tabellenvierten erneut eine Spitzen-Performance. Vor 2.174 Zuschauern in der Hitzkopf-Arena bezwang das Team von Casey Fratkin die Selber Wölfe klar mit 5:1. Der Deggendorfer Übungsleiter konnte im Duell mit den Franken nahezu auf den identischen Kader wie die Woche zuvor zurückgreifen. Es fehlten somit Philipp Wachter, Jan Bednar und zusätzlich der gesperrte Harrison Roy. Förderlizenztorhüter Sebastian Wieber nahm an diesem Abend die Position hinter Timo Pielmeier ein. Von der ersten Minute an entwickelte sich eine intensive Partie, in der beide Teams ihre Gelegenheiten hatten. Die größte Möglichkeit in der Anfangsphase hatte Selbs Erik Nemec, der vermeintlich den Selber Führungstreffer erzielte, dieser jedoch nach Videobeweis abgewiesen wurde. Auf der Gegenseite waren es dann die Deggendorfer, die eiskalt zuschlugen. Eine Kombination über Dylan Jackson und Petr Stloukal vollendete Ty Jackson in der 16. Minute zum 1:0. Im zweiten Abschnitt erwischten die Hausherren den besseren Start und erhöhten in der 25. Minute auf 2:0. Ty Jackson fand den mitgelaufenen Petr Stloukal, der frei stehend auf 2:0 stellte. Damit nicht genug: Knapp vier Minuten später tauchte Dylan Jackson alleine vor Wölfe-Keeper Nico Wiens auf und verwandelte zum 3:0. Doch die Gäste steckten nicht auf und kamen in der 32. Minute wieder heran. Im Powerplay war es Stephan Tramm, der per Direktabnahme zum 3:1 Anschlusstreffer einnetzte. Die Wölfe drückten daraufhin auf einen weiteren Treffer, scheiterten allerdings an der Deggendorfer Defensive. Im Schlussdrittel blieb es auf beiden Seiten spannungsgeladen und intensiv. Sowohl der DSC, als auch die Wölfe hatten Einschussmöglichkeiten, jedoch war bei beiden Torhütern zunächst Endstation. Knapp fünf Minuten vor Ende der Partie nahmen die Selber früh Keeper Nico Wiens zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme blieb allerdings wirkungslos und Luke Weilandt versenkte den Puck in der 56. Minute ins verwaiste Selber Tor zum 4:1. Und knapp eine Minute später legte der DSC einen weiteren Treffer nach. Nach Zauberpass von Curtis Leinweber netzte Julian Elsberger zum 5:1 Endstand ein. Weiter geht es für das Team von Trainer Casey Fratkin am Sonntag mit einem Auswärtsspiel beim SC Riessersee. Spielbeginn ist um 18 Uhr.
Memmingen IndiansSiegesserie der Indians reißt im Penaltyschießen (OLS) Der ECDC Memmingen musste sich gegen den Höchstadter EC geschlagen geben. Mit 2:3 n.P. zogen die Indians gegen die Panzerechsen den Kürzeren und mussten nach 12 Siegen in Folge die erste Niederlage hinnehmen. Am Sonntag steht das nächste Auswärtsspiel an, die Maustädter reisen dann zu den Tölzer Löwen. Erneut ohne Timo Gams, Denis Fominych und den gesperrten Jayden Schubert ging es ins Heimspiel gegen den HEC. Die Indians starteten gut und gingen bereits in der 4. Minute in Führung. Eddy Homjakovs brachte in Überzahl die Scheibe im HEC-Gehäuse unter, nachdem ein Schläger der Gäste den Puck entscheidend ablenkte. Die Indians mit deutlich mehr Spielanteilen, doch nicht zwingend genug und ohne einen weiteren Treffer. Im zweiten Drittel glichen die Alligators, etwas überraschend, aus. Roman Zap erzielte das 1:1 für Höchstadt. Die Antwort der Hausherren ließ aber nicht lange auf sich warten. Brett Ouderkirk markierte in Unterzahl das 2:1 für den ECDC. Mehr sollte in diesem Drittel nicht mehr passieren. Im letzten Drittel bissen sich die Gäste nochmals regelrecht in die Partie, während hingegen die Indians an diesem Abend nicht konsequent genug auftraten und zu viele Chancen ausließen. So glich der HEC durch einen Schlagschuss von Michail Guft-Sokolov aus. Die Grün-Gelben hatten kurz vor Ende der Begegnung sogar die Chance, in doppelter Überzahl das Spiel zu entscheiden. Doch Memmingen überstand diese heikle Phase, weshalb es in die Overtime ging. Auch in der Verlängerung konnte kein Sieger ermittelt werden. Es ging somit im Penaltyschießen weiter, welches die Gäste für sich entscheiden konnten. Für die Indians traf zwar Connor Blake, den entscheidenden Penalty verwandelte aber Gäste-Goldhelm Tyler Gron. Der HEC sicherte sich damit wichtige Punkte im Kampf um Platz 10. Für die Indians bedeutete diese Niederlage zugleich das Ende der Siegesserie, die seit dem 28.12. andauerte. Weiter geht es am Sonntag mit einem weiteren schweren Auswärtsspiel. Der ECDC tritt in Oberbayern gegen die Tölzer Löwen (3.) an, welche am Freitag gegen Lindau ebenfalls nur einen Punkt einfahren konnten. Spielbeginn ist um 18:00 Uhr, SpradeTV überträgt live. Das nächste Heimspiel gibt es dann am kommenden Freitag. Um 20:00 Uhr sind die Lindau Islanders zu Gast in der ALPHA COOLING-Arena. Es ist das letzte Derby beider Teams in dieser Saison. Karten für die Partie sind bereits im Vorverkauf erhältlich. ECDC Memmingen vs Höchstadter EC 2:3 n.P. (1:0/1:1/0:1/0:1) Tore:1:0 (4.) Spurgeon (Homjakovs, Brassard, 5-4), 1:1 (26.) Zap (Rypar), 2:1 (30.) Ouderkirk (Meisinger, Pfalzer, 4-5), 2:2 (51.) Guft-Sokolov (Swinnen), 2:3 (65.) Gron (GWG) Zuschauer:1631 Strafminuten:Memmingen 6–Höchstadt 8 ECDC Memmingen: Roth (Flott-Kucis)- Svedlund, Meisinger; Blake, Ettwein; Kurz, Menner; Peleikis- Lillich, Homjakovs, Brassard; Meier, Spurgeon, Ouderkirk; Handschuh, Krymskiy, Pfalzer.
Selber WölfeKrasse Fehlentscheidung überschattet Spitzenspiel - Deggendorfer SC vs. Selber Wölfe 5:1 (1:0; 2:1; 2:0) (OLS) Das Spitzenspiel zwischen dem Deggendorfer SC und den Selber Wölfe hielt, was es versprach. Bedauerlich war lediglich, dass die Partie durch eine krasse Fehlentscheidung, als der reguläre Führungstreffer der Selber Wölfe trotz Videobeweis keine Anerkennung fand, überschattet wurde. Deggendorf trat danach wie eine Spitzenmannschaft auf und ging im Laufe des zweiten Drittels mit drei Toren in Führung. Tramm brachte die Wölfe noch einmal heran und die Porzellanstädter setzten im Schlussabschnitt nochmal alles auf eine Karte, wurden aber mit zwei weiteren Gegentreffern bestraft. Skandalöse Schiedsrichterentscheidung Die Selber Wölfe starteten gut ins Spiel und kamen durch Valasek zur ersten Torchance der Partie. Im weiteren Verlauf hatten dann die Gastgeber durch Hafenrichter und Weilandt erste gute Einschussmöglichkeiten. Skandalös war dann, was in der 7. Minute folgte: Ein klarer und regulärer Treffer von Nemec wurde auch nach Videobeweis vom Schiedsrichtergespann nicht anerkannt. Nach Protesten des Selber Trainergespanns wurde sogar noch eine Bankstrafe gegen das Wolfsrudel ausgesprochen. Die Partie blieb trotz aller Diskussionen weiter offen, Gläßl scheiterte im Nachsetzen, auf der anderen Seite ließ aber auch Deggendorf einen Hochkaräter liegen. In der 16. Minute jubelte der DSC dann aber doch, nachdem Ty Jackson Wiens zum 1:0 überwunden hatte. Tramm bringt die Wölfe noch einmal in Schlagdistanz Nach einem guten, aber erneut ertraglosen Powerplay der Selber Wölfe, waren es wieder die Niederbayern, die auf die Anzeigetafel kamen. Einen gut vorgetragenen Konter schloss Stloukal gekonnt zum 2:0 ab. Im weiteren Verlauf parierte Wiens glänzend gegen Weilandt und auf der anderen Seite scheiterte Schutz an Pielmeier. In der 29. Minute jubelten wieder die Gastgeber. Ty Jackson stellte den Spielstand mit einem trockenen und platzierten Schuss auf 3:0. Doch die Wölfe steckten nicht auf: Tramm brachte seine Farben in Überzahl per Onetimer wieder auf zwei Tore heran. Wölfe ohne Fortune Im Schlussabschnitt setzten die Wölfe alles auf eine Karte, doch Deggendorf verteidigte clever und ließ wenig zu. Als Wiens das Tor zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers verlassen hatte, wurde Lahtinen – nach Wahrnehmung der Schiedsrichter regelgerecht – von den Beinen geholt. Weilandt brauchte die Scheibe zur endgültigen Entscheidung nur noch über die Torlinie schieben. Der Treffer zum 5:1-Endstand in der 57. Minute hatte nur noch statistischen Wert. Mannschaftsaufstellungen und Statistik Deggendorfer SC: Pielmeier (Wieber) – Heiß, Humberstone, Pozivil, Pfänder, Heinzinger, Zitterbart, Skorohodov – Stloukal, T. Jackson, D. Jackson, Baßler, Weilandt, Hahn, Hafenrichter, Leinweber, Elsberger, Buchner, Pill, Bergbauer Selber Wölfe: Wiens (Weidekamp) – Tramm, Gläßl, Gauch, Raab, Müller, Kassay-Kezi, Hördler – Kuqi, Nemec, Valasek, Spitzner, Rubin, Schutz, Tabert, Lahtinen, Pauker, Klughardt, Bauer, Ziesche Tore: 16. Min. 1:0 T. Jackson (D. Jackson, Stloukal); 25. Min. 2:0 Stloukal (T. Jackson, Heiß); 29. Min. 3:0 T. Jackson (D. Jackson, Stloukal; 4/4); 32. Min. 3:1 Tramm (Lahtinen, Pauker; 5/4); 56. Min. 4:1 Weilandt (Hahn, Baßler; eng); 57. Min. 5:1 Elsberger (Leinweber, Hafenrichter) Strafzeiten: Deggendorf 10, Selb 8 Schiedsrichter: Deckert, Lohse (Reitz, Grübl)
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Lechbruck FlößerLechbruck gastiert beim EHC Bad Aibling (BLL) Am Sonntagabend wartet auf den ERC Lechbruck die nächste anspruchsvolle Auswärtsaufgabe in der Landesliga Gruppe A. Um 18:45 Uhr gastieren die Flößer beim EHC Bad Aibling. Nach der Heimniederlage gegen Bad Aibling am vergangenen Sonntag wollen die Lecher auswärts wieder in die Erfolgsspur zurückfinden und wichtige Punkte im Kampf um die Spitzenplätze sammeln. Die Ausgangslage verspricht ein enges Duell: Der ERC reist als Tabellenzweiter mit 43 Punkten aus 23 Spielen nach Oberbayern und befindet sich weiterhin in einer guten Position. Bad Aibling liegt aktuell auf Rang fünf und braucht jeden Zähler, um die Möglichkeit offen zu halten, vielleicht noch ein Wort um den 4. Platz mitreden zu können. Bereits das Spiel Anfang Januar zeigte, wie ausgeglichen die Begegnungen zwischen beiden Teams sind – damals setzte sich Lechbruck in Bad Aibling mit 4:3 nach Verlängerung durch. Ein Blick auf die jüngsten Ergebnisse unterstreicht die Offensivstärke beider Mannschaften. In den letzten fünf Partien erzielten die Flößer 23 Treffer, mussten jedoch auch 24 Gegentore hinnehmen. Bad Aibling kommt im selben Zeitraum auf 22 Tore bei 19 Gegentreffern. Kleinigkeiten in den Special Teams und die Defensivarbeit dürften daher eine entscheidende Rolle spielen. Angeführt wird die ERC-Offensive weiterhin vom derzeit verletzten Topscorer Cameron Roberts mit 39 Punkten. Unterstützung erhält er von Mathias Schuster (29 Punkte), Marcus Köpf (28) und Paolo De Sousa (27), die allesamt zu den gefährlichsten Angreifern der Liga zählen. Auch Simon Maucher sorgt regelmäßig für Druck im Angriffsdrittel. Besonders im Powerplay gehört Lechbruck mit einer Erfolgsquote von über 23 Prozent zu den besseren Teams der Liga. Bad Aibling steht hier zwar statistisch etwas schwächer da, verfügt mit Thomas Neumaier und Marcel Schulz jedoch ebenfalls über torgefährliche Schlüsselspieler. Entscheidend wird sein, welches Team defensiv stabiler auftritt. Beide Mannschaften lassen im Schnitt viele Chancen zu, weshalb Disziplin und Konzentration über die gesamte Spielzeit gefragt sind. Für den ERC gilt es, Strafzeiten zu vermeiden und die eigene Überzahlstärke konsequent auszuspielen. Bad Aibling ist zuhause traditionell unangenehm zu bespielen und wird jede Nachlässigkeit bestrafen. Die Voraussetzungen sprechen für ein schnelles und offensiv geführtes Spiel, in dem Details den Ausschlag geben könnten. Spielbeginn in der Eishalle Bad Aibling ist am Sonntag um 18:45 Uhr.
Luchse trotz Punktgewinn nicht ganz zufrieden – Landeshauptstädter ziehen gegen Freising im Penaltyschiessen den Kürzeren (BBZL) Die Erste des Münchner EK konnte erneut im eigenen Stadion punkten, leider jedoch nicht im erhofften Ausmaß. Die Luchse machten vor allem in der Schlussphase zu wenig aus ihrem riesigen Chancenplus und mussten sich ihren Gästen aus der Domstadt mit 3-4 (1-1, 1-1, 1-1, 0-1) nach Penaltyschiessen geschlagen geben. Luchse kommen mit Dampf aus der Kabine, verlieren kurz vor Abpfiff den Faden Nach fünf Heimsiegen in Serie sollte es am Samstag gegen die Black Bears Freising genau so weitergehen. Die Gastgeber konnten verletzungsbedingt nur eine kurze Bank stellen, doch die mit Torhütern achtzehn Luchse zeigten von Anpfiff an, dass sie ihre Erfolgsserie unbedingt fortsetzen wollten. Die Münchner waren in der Anfangsphase die spielbestimmende Mannschaft und belohnten sich in der achten Minute für ihre Arbeit. Maximilian Deutzmann und Moritz Barth fuhren ein Zwei-auf-Eins, Deutzi spielte den harten Pass vor das Tor, Mo hielt den Schläger rein und brachte die Scheibe zum 1-0 über die Linie. Der junge Power Forward spielt seine bislang stärkste Saison im Münchner Westen und sorgte mit seinem vierten Treffer der laufenden Spielzeit für Aufbruchstimmung bei seinem Team. Im Anschluss nahmen sich die Luchse jedoch selbst den Wind aus den Segeln. Zwei Strafen gegen die Landeshauptstädter ließen den Schwung vom Führungstreffer verpuffen, und zu allem Überfluss musste Alex van gen Hassend zwischen beiden Strafzeiten verletzungsbedingt vom Eis. Die Münchner konnten zwar beide Unterzahlspiele überstehen, doch die Gäste fassten nun mehr und mehr Fuß im Spiel, während die Luchse den Faden etwas verloren. Nach Ablauf der zweiten Strafe bekamen die Münchner den Puck mehrfach nicht aus dem eigenen Drittel, und schließlich war es Severin Stippl, der die Scheibe über die Linie drückte. Der Ausgleich war keineswegs unverdient, doch das Kippen des Spielverlaufes wäre durchaus vermeidbar gewesen. Sinnbildlich hierfür waren auch die letzten Sekunden vor dem Pausenpfiff. Die Luchse bekamen 15 Sekunden vor den Pausentee ihr erstes Überzahlspiel des Abends, nur um keine fünf Sekunden später selbst eine Strafe aufgrund eines Hits hinter dem gegnerischen Tor zu kassieren. So ging es mit einem Vier-Gegen-Vier auf dem Eis und einem 1-1 auf der Anzeigetafel in die Pause. Luchse überstehen Kreuzfeuer mit Kampf und Einsatz Im zweiten Drittel setzte sich der Trend der letzten Minuten des ersten Abschnitts fort. Die Domstädter hatten sich nun warmgespielt, und die Luchse verbrachten mehr Zeit im eigenen Drittel, als ihnen lieb war. In dieser Phase war auf Tamino Kaut im Münchner Tor Verlass, doch in der 29. Minute war auch er machtlos. Vor dem Tor der Gastgeber herrschte Chaos, die Schwarzbären erhielten mehrere Nachschüsse, und schließlich war es Felix Kammermeier, der den Puck zur erstmaligen Führung für seine Mannschaft über die Linie drückte. Das Schiedsrichtergespann hielt noch eine kurze Besprechung ab, kam jedoch zu der schnellen Entscheidung, den Treffer zu geben. In den folgenden Minuten hätten die Gäste ihre Führung durchaus noch weiter erhöhen können, doch neben Tamino im Tor war auf einen weiteren Luchs in höchster Not Verlass. Wenige Minuten nach dem Führungstreffer konnte Tamino einen Schussversuch mit seinem Schoner nur teilweise entschärfen, und die Scheibe kullerte in Richtung Torlinie. Zum Glück war Alexander Killinger zur Stelle. Der Münchner Verteidiger reagierte blitzschnell, beförderte die Scheibe im allerletzten Moment aus der Gefahrenzone und konnte seine Mannschaft vor einem Zwei-Tore-Rückstand bewahren, der gegen die taktisch starken Gäste aus der Domstadt wohl nur schwer aufzuholen gewesen wäre. Dieser Schuss vor den Bug weckte die Luchse endlich wieder auf. Die Münchner besannen sich wieder auf ihr druckvolles Spiel und schafften es, knapp sechs Minuten vor der Drittelpause auszugleichen. Obwohl er den Treffer nicht erzielt hatte, geht er zu einem großen Teil auf die Kappe von Simon Klopstock. Das Münchner Kindl tankte sich auf dem linken Flügel durch, schüttelte drei gegnerische Verteidiger wie lästige Fliegen ab, und bediente seinen mitgelaufenen Reihenkollegen Theodor Ziegelhöffer ideal. Theo musste die Scheibe nur noch ins leere Tor einschieben, und das Spiel war wieder komplett offen. Vergebene Chancen in der Schlussphase rächen sich im Penaltyschiessen Eines vorweg, auf dem Eis gehörten die letzten zwanzig Minuten beinahe ausschließlich dem Luchsrudel. Die Schussbilanz von 17-3 zu Gunsten der Landeshauptstädter sprach eine klare Sprache, und an hochkarätigen Torchancen mangelte es keinesfalls. Nicholas Gagne ging kurz nach dem Wiederanpfiff Coast To Coast und konnte dabei erstaunlicherweise nahezu alle gegnerischen Spieler überlaufen, allerdings brachte Nic die Scheibe nicht an Manuel Hanisch vorbei. Auch Michael Glattenbacher erarbeitete sich mehrere Chancen, war jedoch im Vergleich zum Hinspiel nicht vom Glück verfolgt. Anders lief es bei den Bären, denn diese machten aus wenig viel. Rückkehrer Sebastian Wiche verbuchte in der 46. Minute den ersten Torschuss des Drittels, und dieser schlug direkt zur erneuten Führung ein. Die Freisinger erzielten alle drei Tore aus Nachschussgelegenheiten, doch da die B-Note auf der Anzeigetafel keine Rolle spielt, dürfte das niemanden im Lager der Gäste gestört haben. Die Luchse zeigten sich vom Gegentreffer relativ unbeeindruckt. Schließlich dominierten die Münchner den Schlussabschnitt und wussten, dass sie an diesem Abend nochmal zurückkommen können. So geschehen nach dem letzten Seitenwechsel. Simon Klopstock schickte Yehor Vinnytskyi auf die Reise, und der ukrainische Goalgetter lief alleine auf Manuel Hanisch zu. Im ersten Versuch parierte Hanisch noch, doch im zweiten Versuch versenkte Yehor die Scheibe und stellte auf 3-3. Der Münchner Goalgetter brachte am Samstag eine starke Performance aufs Eis und belohnte sich mit dem bis dahin wichtigsten Treffer des Abends. Nun waren die Luchse am Drücker, doch trotz massiver Überlegenheit bis zum Abpfiff wollte einfach kein weiteres Tor gelingen. Besonders bitter – vier der letzten fünf Minuten verbrachten die Münchner in Überzahl. Im Powerplay waren die Gastgeber zwar bemüht, erspielten sich jedoch zu wenige zwingende Chancen. So endete die reguläre Spielzeit mit einem 3-3 Unentschieden, und das Penaltyschiessen musste entscheiden. Für die Luchse startete Michael Glattenbacher. Der Neuluchs konnte Manuel Hanisch im Freisinger Tor beinahe verladen, doch irgendwie bekam der Freisinger Goalie noch seine Stockhand an den Puck. Die minimale Berührung reichte aus, um die schon im Tor geglaubte Scheibe wenige Millimeter am Pfosten vorbeizulenken. Auf der gegenüberliegenden Seite des Spielfelds war die Angelegenheit schon etwas klarer. Der erste Freisinger Schütze versenkte die Scheibe humorlos im Tor und setzte damit den nächsten Luchse-Schützen Maximilian Deutzmann gehörig unter Druck. Deutzi reagierte jedoch gelassen, fuhr auf Hanisch zu und schob ihm die Scheibe sehenswert zwischen die Hosenträger. Der Gleichstand hielt jedoch nicht lang, denn Felix Kammermeier verwandelte auch den zweiten Versuch der Gäste. Nun musste der dritte Münchner Schütze Simon Klopstock treffen, und es sah ganz stark danach aus, als würde das Penaltyschiessen in die nächste Runde gehen. Kloppo tanzte Hanisch aus, doch statt die Scheibe über den liegenden Torwart ins Tor zu lupfen, schlenzte das Münchner Kindl den Puck über den Torwart und über die Latte. Ein passendes Ende für ein Spiel, in dem die Luchse wenig falsch machten und dennoch als Verlierer von Eis gehen mussten. Gewonnene Saisonserie mit bitterem Nachgeschmack In zwei Punktspielen gegen Freising konnten die Landeshauptstädter vier Punkte holen und damit die beste Bilanz des aktuellen Jahrzehnts gegen die Schwarzbären erzielen. Dabei handelt es sich auf jeden Fall um eine ordentliche Bilanz und um eine Leistung, auf die man stolz sein kann. Dennoch bleibt wie so oft in dieser Saison ein leichter Nachgeschmack nach verpasster Gelegenheit im Mund. Zwar hatten die Luchse etwas Glück, dass sie im zweiten Abschnitt nicht deutlicher ins Hintertreffen geraten sind, dafür hätten die Münchner im Schlussabschnitt mehr aus ihrem gigantischen Chancenplus machen müssen. Am Ende bleiben ein Punkt, eine gewonnene Saisonserie, und eine engagierte Mannschaftsleistung, der lediglich die Krönung durch einen oder zwei weitere Punkte gefehlt hat, in Erinnerung. Auf diesen positiven Aspekten gilt es aufzubauen und in den kommenden Wochen weiter anzugreifen, um ein bestmögliches Abschlussergebnis in der Bezirksliga Mitte zu erreichen. Ausblick Am kommenden Wochenende geht der Homestand der Luchse in die vierte Runde. Der Münchner EK empfangt am Freitag den Tabellenzweiten ESV Gebensbach. Wir freuen uns auf einen weiteren tollen Eishockeyabend im Münchner Westen! Statistik Münchner EK „Die Luchse“ – SE Freising 3-4 (1-1, 1-1, 1-1, 0-1) SO 24. Januar 2026, 19:30 Uhr Eis- und Funsportzentrum West Zuschauer: 93 Aufstellungen: Münchner EK „Die Luchse“ Kauts Kumerics – Stroppe, van gen Hassend, Jörg, Killinger (A), Höhn, Axtner (C), Paramonov – Gagne, Klopstock, Steinmetz, Vinnytskyi, Ziegelhöffer, Deutzmann (A), Glattenbacher, Mauch, Barth SE Freising Hanisch, Krojer – Castlunger, Lieser, Schmidt, Sohr, Schorr– Kammermeier, Aigner, Wiche, Maierthaler, Hamza, Stippl, Schierbaum, Vasicek, Schneider Tore: 1-0 Barth (Deutzmann, Stroppe, 7:47) 1-1 Stippl (Schmidt, Schierbaum, 16:30) 1-2 Kammermeier (Maierthaler, 28:46) 2-2 Ziegelhöffer (Klopstock, Jörg, 34:38) 2-3 Wiche (kein Assist, 45:22) 3-3 Vinnytskyi (Klopstock, Ziegelhöffer, 51:16) 3-4 Kammermeier (60:00/Penaltyschiessen) Strafminuten: Münchner EK „Die Luchse“: 14 SE Freising: 18
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| Black Tigers Moers reisen stark dezimiert, aber kämpferisch nach Bergkamen (RLW) Die Black Tigers Moers stehen vor einem der schwierigsten Auswärtsspiele der laufenden Regionalliga-Saison. Am Sonntag, den 1. Februar 2026, um 18:30 Uhr treten die Tigers in Bergkamen an – mit einem Kader, der von Verletzungssorgen schwer gezeichnet ist. Die Ausfallliste ist lang und schmerzhaft. Mit Sebastian Pfeifer, Giovanni Schönfeld und Marc Schaub fehlen gleich drei Spieler bis zum Saisonende. „Sebastian Pfeifer und Giovanni Schönfeld fallen bis Saisonende leider aus. Auch Marc Schaub wird diese Saison nicht mehr für uns auf dem Eis stehen“, sagt Black-Tigers-Sprecher Markus Meyer. „Das sind bittere Nachrichten für die Mannschaft und den gesamten Verein.“ Auch die Langzeitverletzten lassen dem Team kaum Luft zum Atmen. Kevin Porsch wird ebenfalls nicht zur Verfügung stehen. Zusätzlich können die Duisburger Spieler, die zuletzt unterstützend zum Kader gehörten, diesmal nicht eingesetzt werden. Weitere Unsicherheit besteht bei Tristan Pfeifer, Tatjana Pfeifer und Max van Hees. Ob sie rechtzeitig fit werden, entscheidet sich erst kurzfristig – ein weiteres Fragezeichen hinter einem ohnehin ausgedünnten Aufgebot. Doch trotz aller Rückschläge wollen die Black Tigers den Kopf nicht hängen lassen. Das Team reist mit dem festen Willen nach Bergkamen, als Einheit aufzutreten, füreinander zu kämpfen und alles auf dem Eis zu lassen. Gerade in solchen Momenten zeigt sich der wahre Charakter einer Mannschaft.
Soester BördeindianerDie Lage zur Herren Landesliga NRW (LLW) Dann rechnen wir mal - oder auch: Die Lage zur Herren Landesliga NRW (aus Sicht der Soester EG). Der EC Bergisch Land und der ESC Rheine spielen um die Landesliga-Meisterschaft, die Ice Cats benötigen einen Sieg mit 3 Toren Vorsprung, um die Raptors noch von Platz 1 zu verdränden. Der TSVE Bielefeld, der EHC Troisdorf und die Soester EG kämpfen um die zwei verbleibenden Playoff-Plätze. Bielefeld hat wohl die beste Ausgangssituation, die Crocodiles benötigen nur noch einen Punkt aus ihren letzten beiden Spielen. Diese Spiele sind allerdings gegen Troisdorf und Soest. Im schlechtesten Fall könnte Bielefeld sogar noch auf Platz 5 fallen. Troisdorf liegt 5 Punkte hinter Bielefeld und einen Punkt vor Soest. Gegen Bielefeld nehmen sich die beiden Kontrahenten der Bördeindianer gegenseitig die Punkte weg. Das letzte Hauptrundenspiel bestreitet Troisdorf gegen die Eisadler Dortmund 1b. Und Soest? Vorausgesetzt die SEG kann den Herner EV 1b im Heimspiel besiegen, würde Soest entweder Troisdorf einholen oder bis auf 3 Punkte an Bielefeld heranrücken und hätte dann im letzten Spiel ein echtes Finale in Bielefeld um den Einzug in die Playoffs. Für die Bördeindianer gibt es ab jetzt nur noch Endspiele, das Indianerland kämpft um den Einzug in die Playoffs, Sonntag - 18:45 Uhr - Eissportzentrum Möhnesee!
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| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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Eisbären Juniors BerlinJuniors unterliegen erst in den letzten Minuten (RLO) Einiges zu tun hatten die Chemnitz Crashers, um im Spiel fegen die Eisbären Juniors Berlin ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden, erst in den letzten Minuten konnten sie einen 5:11-Erfolg (1:3/3:1/1:7) absichern. Die Juniors gingen als klarer Außenseiter in ihr vorletzten Hauptrundenspiel, sie konnten nur überraschen. 13 Feldspieler konnten sie aufbieten, Chemnitz war mit 15 Feldspielern angereist. In Tor starteten Benjamin Nitschke den Juniors und Ondrej Kufa bei den Crashers. Wer zu spät kam, den bestraften die Schiris und die Crashers in Person von Matyas Caloun. Um 18:57 fiel der erste Puck und nach 59 Sekunden nutzte der Angreifer der Chemnitzer die erste Chance zum 0:1. Genau 120 Sekunden später fiel der Ausgleich, Justin Ludwig-Herbst traf nach schöner Vorarbeit von Nico Schröder. 57 Sekunden vergingen bis zum nächsten Treffer, erneut traf Matyas Caloun für die Gäste. Die Crashers hatten weiter Vorteile und in der 12. Minute erhöhte Michael Stiegler in Überzahl auf 1:3. Die Juniors versuchten während des Drittels immer wieder selbst Angriffe zu fahren, am Ende des Drittels führten aber die Gäste mit 1:3. Schon früh im 1. Drittel verletzte sich ein weiterer Spieler der Juniors und so standen nur noch 12 zur Verfügung. Die Juniors kämpften weiter und sie konnten nach 29 Minuten sogar durch Justin Ludwig-Herbst auf 2:3 verkürzen. Zwei Minuten später wechselten die Gäste den Torhüter, Tim-Etienne Werner übernahm nun. Wenig später ging dieser kurz vom Eis und sein Team erzielte bei angezeigter Strafe durch Lars Hamori das 2:4. Doch die Juniors blieben dran, eine Minute später kam Justin Ludwig-Herbst zu seinem dritten Treffer und es stand 3:4. Justin Ludwig-Herbst hatte an diesem Tag noch nicht genug, drei Minuten vor der Pause kam er nach einem Break zu seinem vierten Treffer und so stand es nach 40 Minuten 4:4. Ausgerechnet durch einen Konter gerieten die Berliner wieder in Rückstand, Lars Hamori traf in der 43. Minute. Es ging weiter hin und her, bis ein Doppelschlag die Entscheidung brachte. Luca Schneider (53.) und eine Minute später Matyas Caloun bauten den Vorsprung der Crashers auf 4:7 aus. Erneut Matyas Caloun sorgte drei Minuten später für das 4:8. Auch die Juniors trafen in diesem Drittel noch, Tim Lendzian vollendete 151 Sekunden vor der Sirene zum 5:8. Es wurde dann doch noch zweistellig, Brian Olbrich und 19 Sekunden später Matthias Sauerwein waren die Torschützen. Zwei Sekunden vor dem Ende konnte Joey Mendel den letzten Treffer des Spiels erzielen und so endete die Partie wieder torreich... Die Eisbären haben sich klasse verkauft und es den Crashers sehr schwer gemacht. Ein Hauptrundenspiel haben die Juniors noch zu absolvieren, am 15.2. kommen die Schönheider Wölfe in den Welli. Schiedsrichter: A Simankov - A. Betnerowicz, M.-A. Niedermeyer Strafen: EJB 4 (2/2/0), CC 6 (2/2/2) Tore: 0:1 (00:59) M. Caloun; 1:1 (02:59) J. Ludwig-Herbst (N. Schröder); 1:2 (03:54) M. Caloun; 1:3 (11:35) M. Stiegler (L. Böttcher, S. Zierold) PP1; 2:3 (28:26) J. Ludwig-Herbst; 2:4 (30:53) L. Hamori; 3:4 (31:25) J. Ludwig-Herbst (L. Topfstedt, N. Schröder); 4:4 (36:31) J. Ludwig-Herbst (T. Lendzian); 4:5 (42:54) L. Hamori (L. Böttcher, M. Caloun); 4:6 (52:38) L. Schneider (S. Kneuse); 4:7 (53:35) M. Caloun (L. Hamori, L. Böttcher); 4:8 (56:12) M. Caloun (L. Hamori); 5:8 (57:29) T. Lendzian (V. Späth, N. Schröder); 5:9 (58:09) B. Olbrich (L. Schneider); 5:10 (58:28) M. Sauerwein (L. Böttcher, L. Hamori); 5:11 (59:58) J. Mendel
Luchse LauterbachLuchse vor richtungsweisender Auswärtspartie in Chemnitz (RLO) Vier Spiele stehen für die Lauterbacher Luchse noch in der Hauptrunde der Regionalliga Ost auf dem Programm – und das nächste davon hat es in sich. Am Sonntag geht es auswärts zu den Chemnitz Crashers, dem direkten Verfolger in der Tabelle. Aktuell belegen die Luchse mit 8 Punkten und einem Spiel mehr den dritten Tabellenplatz. Ein Sieg in Chemnitz würde einen wichtigen Puffer für die verbleibenden Partien schaffen und eine hervorragende Ausgangsposition sichern, um Rang drei zu verteidigen. Die Gastgeber erwartet ein intensives Wochenende: Bereits am Freitag müssen die Crashers bei den Eisbären Juniors Berlin antreten, ehe sie am Sonntag die Luchse empfangen. Chemnitz reist mit Rückenwind an – die letzten drei Spiele wurden allesamt gewonnen. Doch ein Blick zurück zum Saisonbeginn macht Mut: Auch damals gingen die Crashers mit einer Serie von drei ungeschlagenen Partien ins Duell mit Lauterbach und kassierten gegen die Luchse ihre erste Saisonniederlage. Ob sich diese Konstellation wiederholt, wird sich am Sonntag zeigen. Unterstützt werden die Crashers von Michal Zizka, der erstmals in dieser Saison im heimischen Chemnitzer Eisstadion auflaufen wird. Der für den langzeitverletzten Karel Novotny nachverpflichtete Stürmer ist in Lauterbach kein Unbekannter, hat er doch einige Partien im Trikot der Luchse bestritten. Die Lauterbacher Luchse reisen nach der knappen Niederlage gegen Titelfavorit FASS Berlin und dem deutlichen Sieg gegen Tornado Niesky mit breiter Brust nach Sachsen. Personell muss Trainer Dieter Reiss jedoch improvisieren: Paul Becker (Sperre) und Knut Apel stehen nicht zur Verfügung. Zudem wurde – wie im Trainertalk nach dem Niesky-Spiel verkündet – der Vertrag mit Importspieler Hunter Brackett am vergangenen Wochenende aufgelöst. Da er am Sonntag auf den restlichen Kader zurückgreifen kann, sollte ihm das nicht allzu schwerfallen.
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| Frauen-Team unterliegt nach Verlängerung gegen Japan (DEB) Das Frauen-Team des Deutschen Eishockey-Bund e.V. (DEB) musste beim abschließenden Härtetest vor dem Beginn der Olympischen Spiele eine knappe Niederlage gegen Japan hinnehmen. Das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod unterlag vor 2.308 Zuschauern in Peiting mit 2:3 (1:1, 0:1, 1:0, 0:1) nach Verlängerung. Torschützinnen für die DEB-Auswahl waren Jule Schiefer und Celina Haider. Einen detaillierten Spielbericht gibt es auf der Website des DEB: www.deb-online.de. Mit dem Länderspiel heute Abend endet das fünftägige Olympia-Camp des Frauen-Teams. Am morgigen Samstag, den 31. Januar 2026, reist die Mannschaft von Füssen aus nach Mailand und bezieht am Nachmittag die Quartiere im olympischen Dorf. Am Sonntag steht vor Ort das erste Mannschaftstraining an. Übersicht #GERJPN Torschützinnen Team GER: Jule Schiefer (12.), Celina Haider (56.). Schüsse: Deutschland 32 – Japan 33. Strafminuten: Deutschland 4 – Japan 6. Starting Goalie: Lisa Hemmerle (bis 30.), Chiara Schultes (ab 30.). Kapitäninnen: Daria Gleißner (C), Ronja Hark (A), Franziska Feldmeier (A). Best Player Team GER: Jule Schiefer. Zuschauer: 2.308. Stimme zum Spiel Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod: „Es war ein gutes Spiel auf Augenhöhe. Wir konnten alle Reihen spielen lassen. Beide Teams haben hart und schnell gespielt. Es war ein wichtiger Test für das, was uns in Mailand erwarten wird. Die tolle Atmosphäre hier in Peiting zeigt, wie sich das deutsche Frauen-Eishockey derzeit entwickelt. Das nehmen wir natürlich gerne mit.“ Jule Schiefer: „Es war ein typisches Vorbereitungsspiel, in das wir erst einmal reinfinden mussten. Wir haben einen guten Job gemacht und das erste Tor geschossen. Nach dem Rückstand haben wir uns wieder stark zurückgearbeitet. Jetzt freuen wir uns auf die Olympischen Spiele und das ganze Erlebnis vor Ort in Mailand.“ Spieltermine der deutschen Eishockey-Frauen in Milano Cortina 2026 Gruppe B 05.02.2026 | 12:10 Uhr | Schweden – Deutschland 07.02.2026 | 12:10 Uhr | Deutschland – Japan 09.02.2026 | 16:40 Uhr | Deutschland – Frankreich 10.02.2026 | 16:40 Uhr | Italien – Deutschland |
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