IHP NachrichtenSonntag 1.Februar 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Personalien, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des Wochenendes mit insgesamt zehn Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West und Landesliga Berlin.
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| Einvernehmliche Vertragsauflösung: David Rundqvist wechselt zum EV Landshut (DEL) Die Dresdner Eislöwen und Stürmer David Rundqvist haben sich einvernehmlich auf eine Auflösung des bestehenden Vertrages zum 31.01.2026 verständigt. Der Deutsch-Schwede war zuletzt an die Düsseldorfer EG ausgeliehen und wird seine sportliche Laufbahn nun beim EV Landshut fortsetzen. Rundqvist war zur Saison 2021/22 nach Dresden gekommen und absolvierte für die Eislöwen insgesamt 165 Pflichtspiele, in denen er 42 Tore erzielte und 77 Assists beisteuerte. Höhepunkt seiner Zeit in Dresden war der DEL2-Meistertitel. Nach einer langwierigen Verletzung war der Angreifer im Herbst wieder in das Mannschaftstraining eingestiegen. Schon damals war klar, dass für ihn ein behutsamer Weg zurück in den Wettkampfbetrieb entscheidend ist, um Spielpraxis zu sammeln und wieder vollständig in den Spielrhythmus zu finden. Jens Baxmann, Sportdirektor Dresdner Eislöwen: „Für David ist es wichtig, in dieser Saison weiterhin Spiele zu absolvieren. Das ist aus bekannten Gründen bei uns in dieser Saison nicht mehr möglich. Wir freuen uns für ihn, dass er diese Chance nun beim EV Landshut bekommt und wünschen ihm für die kommenden Aufgaben alles Gute.“ Maik Walsdorf, Geschäftsführer Dresdner Eislöwen: „David hat in Dresden nicht nur sportlich Spuren hinterlassen, sondern war auch abseits des Eises immer ein wichtiger Teil unserer Mannschaft. Auch in seiner Verletzungszeit hat er gezeigt, wie professionell und engagiert er arbeitet. Wir sind dankbar für die gemeinsame Zeit und freuen uns für ihn, dass er beim EV Landshut die Chance bekommt, wieder regelmäßig zu spielen und zu zeigen, was in ihm steckt.“ Die Dresdner Eislöwen bedanken sich bei David Rundqvist für seinen Einsatz und seinen Beitrag zum sportlichen Erfolg der vergangenen Jahre und wünschen ihm sowohl sportlich als auch persönlich weiterhin viel Erfolg.
Wölfe FreiburgWölfe gegen Landshut gefordert - das nächste Heimspiel der Wölfe in der DEL2-Saison 2025/26 findet am 41. Spieltag in der Echte Helden Arena gegen den EV Landshut statt (DEL2) Am Sonntagabend um 18:30 Uhr empfängt der EHC Freiburg den EV Landshut vor heimischem Publikum. Bei nur noch 12 ausstehenden Hauptrundenspielen gewinnt jeder Punkt an Bedeutung, um sich eine optimale Ausgangsposition für die Endrunde zu sichern. Ausgangslage: Beide Teams befinden sich derzeit auf Formsuche. Die Landshuter konnten zwei der letzten fünf Spiele für sich entscheiden, darunter auch der 2:1-Erfolg am vergangenen Freitag gegen die Lausitzer Füchse. Bei den Wölfen sieht die Bilanz ähnlich aus: Nach dem 4:3-Erfolg in Weiden steht ebenfalls zwei Siege aus den letzten fünf Partien zu Buche. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Partie zusätzliche Bedeutung: Landshut kämpft weiterhin um die direkte Playoff-Qualifikation, während die Freiburger das Ziel verfolgen, zumindest vorübergehend an Tabellenplatz 11 anzuklopfen und Anschluss zu halten. Die Statistik der bisherigen Duelle spricht klar für die Gäste: Keines der drei Aufeinandertreffen in dieser Saison konnte der EHC Freiburg für sich entscheiden. So eindeutig, wie es klingt, waren die Partien jedoch keineswegs. Alle Spiele wurden nur mit einem Tor Unterschied entschieden. Das Heimspiel in Freiburg sogar erst im Penaltyschießen. Am Sonntag will das Wolfsrudel nun den ersten Sieg gegen Landshut in dieser Saison einfahren und diese Bilanz verbessern. Wissenswert: Für David Trinkberger und Lukas Mühlbauer wird das Duell zu einem ganz besonderen Spiel. Die beiden gebürtigen Landshuter durchliefen den EVL-Nachwuchs und stehen nun im Kader der Wölfe. Statistisch zeigt sich ein klarer Unterschied: Effizienz trifft auf Abschlussschwäche. Landshut schießt im Schnitt deutlich häufiger auf das gegnerische Tor (1276 zu 1059) und benötigt gleichzeitig weniger Torschüsse pro Treffer (9,5 zu 10,7), während Freiburg bei der Chancenverwertung weiterhin deutliches Steigerungspotenzial hat. Gegen das beste Überzahlspiel der Liga gilt es für den EHC Freiburg, besonders diszipliniert zu agieren und unnötige Strafzeiten zu vermeiden. Kader-Update: Christian Billich feierte am Freitag nach längerer Verletzungspause sein Comeback und steht dem Wolfsrudel damit wieder zur Verfügung. Definitiv weiterhin ausfallen werden Julian Airich, dessen Saison verletzungsbedingt bereits beendet ist, sowie Maximilian Leitner. Hinter den Einsätzen der zuletzt angeschlagenen beziehungsweise erkrankten Sameli Ventelä, Shawn O’Donnell und Patrik Červený steht für das Heimspiel noch ein Fragezeichen. Ob einer von ihnen in den Kader zurückkehrt, wird sich kurzfristig entscheiden. Stimme zum Duell: „Landshut ist ein starkes Team, das gerade über sein Überzahlspiel viel Druck erzeugen kann. Alle bisherigen Partien waren sehr eng, es hat nie viel gefehlt. Besonders Disziplin und volle Konzentration über 60 Minuten werden entscheidend sein, um die Punkte bei uns zu halten“, so Mike Mengis, Leiter für Spielbetrieb, Kommunikation und Team-Management.
Eisbären RegensburgZUM HEIMSIEG GEKÄMPFT: 1:0 – REGENSBURG SCHLÄGT AUCH ROSENHEIM / Eisbären ringen Starbulls bei 53-Paraden-Shutout von Jonas Neffin nieder – David Morley mit dem goldenen Tor (DEL2) Die Eisbären bleiben 2026 in der Donau-Arena weiter nicht zu überwinden: Und vor allem an einem gab es beim 1:0-Heimsieg (0:0/0:0/1:0) des Eishockey-Zweitligisten aus Regensburg im Derby gegen die Starbulls Rosenheim kein Vorbeikommen: Mit 53 Paraden war für die Gäste aus Oberbayern Keeper Jonas Neffin stets Endstation. Und so reichte für die Oberpfälzer ein stark herausgespielter und noch besser vollendeter Treffer in der 49. Minute durch David Morley zum fünften Erfolg im fünften Auftritt vor eigenem Publikum im Kalenderjahr 2026. Vor 4427 Fans in der Donau-Arena kehrte der zuletzt ausgefallene Topscorer Corey Trivino bei den Rot-Weißen in den Kader zurück, Förderlizenz-Neuzugang Noel Saffran feierte sein Debüt im Angriff. Verteidiger Nick Mähler und die Stürmer Kevin Slezak (beide angeschlagen), Bryce Kindopp, Marks Jirgensons (beide überzählig) und Lukas Krieger (verletzt) fehlten indes. Das Team von Trainer Peter Flache behielt damit auch im vierten direkten Rivalenduell gegen die SBR die Oberhand: Gegen die Starbulls kommen seine Schützlinge nun in vier Begegnungen auf ebenso viele Siege, elf von zwölf möglichen Punkten und neun eigene Treffer bei nur drei Gegentoren. Auf die DEL-2-Tabelle hatte das Ergebnis indes zunächst keine direkten Auswirkungen: Rosenheim blieb Dritter (74 Zähler), Regensburg Fünfter (jetzt 64). Weiter geht es für die Domstädter direkt mit der nächsten Heimpartie: Am morgigen Sonntag, 1. Februar, empfangen sie ab 17 Uhr das Topteam der EC Kassel Huskies in der Donau-Arena, es ist der große Ehrenamtstag. Letzte Tickets gibt es unter www.ebr.live. Einen Video-Nachbericht inklusive Interview mit Co-Trainer Hugo Boisvert gibt es auf der offiziellen Facebook-Seite der Eisbären! Nachbericht Debüt im Derby: Bei Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg lief Förderlizenz-Neuzugang Noel Saffran im Heimspiel gegen den bayerischen Rivalen Starbulls Rosenheim erstmals im Sturm auf. Der Mann von DEL-Klub Iserlohn füllte damit die Lücke, die das Fehlen von Angreifer Kevin Slezak (angeschlagen) hinterließ – darüber hinaus mussten die Oberpfälzer in der Offensive auch auf den verletzten Lukas Krieger sowie die überzähligen Bryce Kindopp und Marks Jirgensons verzichten, in der Abwehr auf Talent Nick Mähler. Vor 4427 Fans in der Donau-Arena hütete Jonas Neffin das Tor, Konrad Fiedler nahm als Ersatz auf der Bank Platz – U-20-Keeper Cole Danielsmeier stand nicht im Kader. Für die Schützlinge von Eisbären-Trainer Peter Flache begann das Rivalenduell mit einem schwierigen ersten Drittel, in dem die oberbayerischen Gäste streckenweise viel Druck machten – aber keinen Weg an Neffin vorbei fanden. Doch in der schnellen Begegnung erspielten sich auch die Eisbären ihre Chancen: Die vielversprechendsten ließen die Domstädter in ihrer ersten Überzahlsituation liegen (10. bis 12. Minute). Und weil nicht nur Neffin, sondern auch sein Gegenüber Christopher Kolarz einen Sahnetag erwischte, ging es torlos in die erste Pause. Beide Torhüter mit starker Leistung Daran änderte sich auch in Durchgang zwei nichts. Im zunehmend hitzigen Schlagabtausch hatten die Gäste weiter ein Übergewicht – und nach 23. Minuten bei einem Pfostenschuss etwas Pech. Weitere zwingende Möglichkeiten ließ die souveräne und kompakte Eisbären-Abwehr aber auch kaum zu: Die meisten Abschlüsse der Mannschaft von der Mangfall kamen von weit außen oder aus der Distanz und waren so sichere Beute für Neffin. Seine Vorderleute indes setzten offensiv immer wieder Akzente, doch auch Kolarz hielt sich schadlos. Und so mussten sich die Fans beider Klubs bis in die 49. Minute gedulden, ehe der Puck erstmals in einem der beiden Tore landete – und es war Kolarz, der hinter sich greifen musste. Über Alexander Berardinelli war die Scheibe zu Corey Trivino gelangt, der den auf rechts anpreschenden David Morley mustergültig in Szene setzte. Letzterer tauchte frei vor dem Gehäuse der Gäste auf und verwandelte sehenswert unter die Latte zum 1:0. Und bei diesem Spielstand blieb es auch. Denn obwohl SBR-Coach Jari Pasanen in der Schlussphase seine Auszeit und auch Kolarz zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis nahm, gelang den Oberbayern kein Comeback mehr. Wurde es in den letzten Sekunden doch noch einmal brenzlig, war Verlass auf Neffin, der an diesem Abend satte 53 Paraden sammelte – doch auch Kolarz glänzte mit einer starken Fangquote von 94,74 Prozent. In der DEL-2-Tabelle änderte sich indes vorerst wenig: Rosenheim behielt den dritten Platz (74 Zähler), Regensburg verkürzte zwar den Rückstand auf den direkten Rivalen, blieb aber dennoch Fünfter (jetzt 64 – punktgleich mit Bietigheim auf Rang vier und Ravensburg auf sechs). Weiter geht es für die Domstädter direkt mit dem nächsten Heimauftritt: Am morgigen Sonntag, 1. Februar, empfangen sie ab 17 Uhr das Topteam der EC Kassel Huskies in der Donau-Arena. Die Partie ist der große Ehrenamtstag. Letzte Tickets gibt es unter www.ebr.live. Statistik Eisbären Regensburg – Starbulls Rosenheim 1:0 (0:0/0:0/1:0) Freitag, 30. Januar 2026 – Donau-Arena Regensburg – Beginn: 20 Uhr. Aufstellungen Regensburg: Jonas Neffin (60:00 Minuten) und Konrad Fiedler (beide Tor) – Sean Giles (4 Strafminuten), Guillaume Naud, Pascal Zerressen (A), Patrick Demetz, Jakob Weber, Marian Bauer und Maximilian Merkl (alle Abwehr) – Alexander Berardinelli, Corey Trivino, David Morley, Yuma Grimm, Donát Péter, Constantin Ontl (A), Pierre Preto (A), Samuel Payeur, Jeremy Bracco, Aleandro Angaran, Nikola Gajovský (C) und Noel Saffran (alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent). Rosenheim: Christopher Kolarz (59:25 Minuten) und Anton Röckl (beide Tor) – Shane Hanna, Dominik Tiffels, Maximilian Adam, Maximilian Vollmayer, Lars Bosecker, Leon Van der Linde und Tobias Beck (alle Abwehr) – Scott Feser (2 Strafminuten), Lewis Zerter-Gossage, Teemu Pulkkinen, Fabian Dietz, Charlie Sarault (A), Jordan Taupert, Sebastian Zwickl, C. J. Stretch (C/2), Ville Järveläinen (A), Dominik Kolb, Luigi Calce und Johannes Achatz (2/alle Sturm). – Trainer: Jari Pasanen (Headcoach) und Jamie Bartman (Assistent). Strafminuten: Regensburg 4 – Rosenheim 6. Zuschauer: 4427 (Donau-Arena Regensburg). Schiedsrichter: Andreas Gawlik und Thorsten Lajoie (beide Hauptschiedsrichter) sowie Jonas Reinold und Matthäus Riemel (beide Linesperson). Tore 1. Drittel: – 2. Drittel: – 3. Drittel: 1:0 (49. Minute) David Morley (Corey Trivino, Alexander Berardinelli). Neuer Tabellenplatz: Regensburg 5. Platz (64 Zähler aus 40 Partien/vorher 5.) – Rosenheim 3. Rang (74 Punkte aus 40 Spielen/zuvor 12.).
Ice Dragons HerfordIce Dragons überraschen am Pferdeturm - Herford siegt beim Tabellenzweiten (OLN) Der Herforder Eishockey Verein hat am letzten Spieltag der Oberliga Nord Hauptrunde das „kleine Derby“ bei den Hannover Indians mit 6:4 (1:1/3:1/2:2) gewonnen und somit vor dem Start der Zwischenrunde ein Ausrufezeichen gesetzt. Dabei erwischte HEV-Stürmer Leon Köhler einen ganz starken Abend, erzielte selbst zwei Treffer, gab zudem noch zwei weitere Torvorlagen und rettete im zweiten Drittel zudem auf spektakuläre Art und Weise doppelt auf der eigenen Torlinie. Die Niedersachsen begannen die Begegnung mit viel Tempo und stellten die Herforder Defensive zunächst vor einige Probleme. Nach dem frühen 1:0 durch Ryon Moser (4.) musste man fast ein wenig Angst um die Ice Dragons haben und viele der mitgereisten ostwestfälischen Eishockeyfans befürchteten einen ähnlichen Verlauf, wie beim 2:9 gegen die Salle Bulls Halle am vergangenen Sonntag. Doch Herfords Torhüter Jakub Urbisch bewahrte sein Team vor einem höheren Rückstand. In der 9. Minute glich Matyas Kovacs, der nach überstandener Verletzung in den HEV-Kader zurückgekehrt war, auf Vorlage von Timo Sticha zum 1:1 aus. Im weiteren Verlauf der Begegnung häuften sich auf beiden Seiten Ungenauigkeiten im Spielaufbau und so wirkte die Begegnung nun etwas wild. Im zweiten Spielabschnitt wurden die Aktionen wieder klarer und die Kontrahenten lauerten auf Fehler. Einen solchen nutzten die Ice Dragons in der 27. Minute aus. Jannis Kälble eroberte den Puck an der gegnerischen blauen Linie und passte auf den freistehenden Leon Köhler, der aus kurzer Entfernung zum 2:1 für die Gäste vollendete. Kurios dann die 30. Minute. Die Hannover Indians zogen mit viel Tempo in das Angriffsdrittel und erarbeiteten sich eine Großchance. Zunächst rettete Leon Köhler in letzter Sekunde für seinen bereits geschlagenen Torhüter Jakub Urbisch auf der Torlinie, danach parierte Herfords Nummer 14 mit seinem Schläger auch noch den Nachschuss. Nur rund eine Minute später war Leon Köhler erneut zur Stelle. Dieses Mal wieder in der Offensive, dieses Mal wieder als Torschütze. In Überzahl ergab sich plötzlich eine „2auf1“-Situation für die Ostwestfalen und der HEV-Stürmer netzte zum 3:1 ein. Auch die nächste Überzahlsituation wusste Herford in der 37. Minute zu nutzen. Erneut war das Zustandekommen des Treffers nicht alltäglich. Jackson Pierson schoss seinen Mitspieler Leon Köhler im Powerplay an, der Puck fiel gefährlich vor das Hannoveraner Tor, Timo Sticha reagierte am schnellsten und erzielte das 4:1. In dem mit über 4.000 Zuschauern besuchten Eisstadion am Pferdeturm wurde es nun deutlich leiser, lediglich die vielen Gästefans waren noch zu hören. Doch kurz vor der letzten Pausensirene verkürzte Luca Trinkberger für die Niedersachsen auf 2:4 und holte mit dem Treffer auch das Stadion wieder zurück. Im Schlussdrittel konzentrierte sich Herford vermehrt auf die Defensivarbeit. Die Indians waren in den letzten 20 Minuten das spielbestimmende Team, kamen jedoch nur selten zu gefährlichen Aktionen. Zudem hatten die Ice Dragons mit Jakub Urbisch einen starken Rückhalt, der den 2-Tore-Vorsprung festhielt. Früh nahm Hannovers Trainer Igor Bacek seinen Goalie Timo Herden zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Herford blieb jedoch konzentriert und Ryley Lindgren sorgte in der 57. Minute per EmptyNet-Goal für das 5:2. Die Gastgeber gaben sich jedoch noch nicht auf. Ryan Moser verkürzte noch einmal in Überzahl auf 3:5 (58.), doch wenige Sekunden später brachte das 6:3 durch Philip Woltmann mit einem weiteren EmptyNet-Treffer die endgültige Entscheidung. Den Schlusspunkt setzte schließlich William Jerry mit dem 4:6 in Überzahl wenige Sekunden vor dem Ende. „In den ersten 10 Minuten ist Hannover wie die Feuerwehr aus der Kabine gekommen. Der Konter zum 1:1 hat meiner Mannschaft dann Selbstvertrauen gegeben. Zum Glück hatten wir auch Jakub Urbisch im Tor, der sehr viel entschärft hat. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr haben wir zu unserem Spiel und zu unseren taktischen Vorgaben gefunden. Wir haben heute mit Sicherheit viel Scheibenglück gehabt, das benötigt man dann einfach auch, wenn man bei den Indians gewinnen will“, so ein zufriedener HEV-Chefcoach Henry Thom im Anschluss an die Begegnung. Die Ice Dragons verbesserten sich zum Abschluss der Hauptrunde auf Platz 10, der Rückstand auf den PlayOff-Platz 8 beträgt zum Start der Zwischenrunde weiterhin 9 Punkte. Der Herforder Eishockey Verein beginnt mit der Sonntagsbegegnung auswärts in den nächsten Saisonteil. Ab 18.30 Uhr steht das Derby bei den Hammer Eisbären auf dem Programm und das Rennen auf die verbleibenden PlayOff-Plätze ist somit endgültig eröffnet. Erst am kommenden Wochenende werden die Ice Dragons das erste Heimspiel der Zwischenrunde haben. Nach einem weiteren Auswärtsspiel bei den Herne Miners am Freitag, sind am Sonntag, den 08. Februar die Icefighters Leipzig zu Gast in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“. Tickets für alle Heimspiele des Herforder Eishockey Vereins gibt es ab sofort online unter https://tickets-ice-dragons.reservix.de . Aufgrund der zu erwartenden hohen Ticketnachfrage empfehlen die Verantwortlichen des Vereins dringend die Nutzung dieser Vorverkaufsmöglichkeit. Tore: 1:0 03:49 Ryon Moser (Ryan Gropp / Tom-Eric Bappert) 1:1 08:25 Matyas Kovacs (Timo Sticha / Dennis König) 1:2 26:41 Leon Köhler (Jannis Kälble) 1:3 30:51 Leon Köhler (Timo Sticha / Ryley Lindgren) PP1 1:4 36:26 Timo Sticha (Leon Köhler / Jackson Pierson) PP1 2:4 38:44 Luca Trinkberger (Alex Samusev / Ryon Moser) 2:5 56:57 Ryley Lindgren (Sebastian Moberg / Yannis Walch) EN 3:5 57:37 Ryon Moser (Ryan Gropp / Ryker Killins) PP1 3:6 58:25 Philip Woltmann (Leon Köhler) EN 4:6 59:53 William Jerry (Alexander Roach) PP1 Strafen: Hannover 6 Minuten Herford 10 Minuten Zuschauer: 4238
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TEV MiesbachMit Herz und Leidenschaft zum ersten Sieg (BYL) Dem TEV Miesbach ist der Start in die Pre-Playoffs gelungen und am Freitagabend konnte man die Devils Ulm/Neu-Ulm mit 4:3 besiegen und den ersten von zwei nötigen Siegen für das Erreichen des Viertelfinales eingefahren. Aufgrund der Ausfälle hat sich in den vergangenen Wochen Nikolaus Meier bereit erklärt dem TEV Miesbach wieder auszuhelfen und der mittlerweile in Miesbach heimisch gewordene Routinier verleihte dem TEV noch mehr Stabilität in der Verteidigung und dadurch rutschte Petr Gulda in die zweite Sturmreihe was das Offensivspiel des TEV belebte. Der TEV erlebte nach sechs Heimniederlagen in Folge einen Traumstart. Nach 36 Sekunden eroberte Matej Pekr die Scheibe und legte die Scheibe quer für Patrick Asselin der zum 1:0 traf. Spektakulär wurde es in der 6.Minute. Zunächst traf Simon Klinger in Überzahl zum 1:1 von der blauen Linie, ehe sich 10 Sekunden später der TEV sehenswert durch die Ulmer Defensive kombinierte und Reto Schüpping zum 2:1 traf. Kurz vor der Pause baute dann Daniel Merl die Führung aus als er nach seinem eigenen Solo zum 3:1 abstaubte. Die Gäste wurden im Mitteldrittel stärker und erhöhten den Druck, aber auch der TEV hatte einige gute Möglichkeiten die Führung weiter auszubauen. Es war dann aber Matthias Rakell der ein Solo zum 3:2 nutze. Defensiv konzentriert und kompakt agierte der TEV im Schlussdrittel und ließ nur wenig anbrennen und wen war der starke Philip Lehr im Tor zur Stelle. Mit einem platzierten Schuss genau in den Winkel erhöhte Benedikt Dietrich rund 4 Minuten vor dem Ende auf 4:2, doch die Gäste kamen durch Martin Podesva nochmals heran, aber mit viel Herz und Leidenschaft verteidigte der TEV die Führung über die Zeit und feierte den ersten Sieg in der Best-of-Three Serie. Am morgigen Sonntag ist der TEV zu Gast in Neu-Ulm für Spiel 2 der Serie.
Lechbruck Flößer5:8 in Ottobrunn – ERC bleibt trotz Niederlage Tabellenzweiter (BLL) Der ERC Lechbruck hat am Freitagabend beim ERSC Ottobrunn eine 5:8-Auswärtsniederlage hinnehmen müssen. Wie bereits am vergangenen Wochenende traten die Flößer verletzungsbedingt stark dezimiert an, zeigten im ersten Drittel jedoch eine engagierte und konzentrierte Leistung. Bereits in der 2. Spielminute brachte Luis Scheibenbogen den ERC mit dem 1:0 in Führung. In der 11. Spielminute glich Stefano Rizzo für die Gastgeber aus, ehe Marius Keller in der 15. Spielminute nach Vorlage von Marcus Köpf erneut zur 2:1-Führung für Lechbruck traf. Kurz vor der ersten Pause erzielte Artem Klein in der 20. Spielminute den 2:2-Ausgleich für Ottobrunn. Für einen ungewöhnlichen Einschnitt sorgte anschließend eine rund 50-minütige erste Drittelpause. Aufgrund von Problemen mit der Eisfläche und eines kurzzeitigen Defekts an der Eismaschine im Ottobrunner Stadion musste das Spiel lange unterbrochen werden. Diese Pause verkrafteten die Hausherren besser als der ERC. Dennoch gingen zunächst die Flößer im zweiten Drittel erneut in Führung: In der 30. Spielminute traf Marius Keller nach Zuspiel von Tyler Lepore und Marcus Köpf zum 3:2, nur Sekunden später erhöhte Marcus Köpf in der 31. Spielminute nach Assist von Lukas Fischer auf 4:2. Ottobrunn antwortete jedoch prompt: Ryan Henke verkürzte in der 33. Spielminute, ehe er in der 35. Spielminute auch den Ausgleich zum 4:4 erzielte. Noch vor der zweiten Pause brachte Jan Fiedler die Gastgeber in der 40. Spielminute erstmals mit 5:4 in Führung. Auch im Schlussabschnitt bewies der ERC Moral. In der 44. Spielminute gelang Marcus Köpf nach Vorlage von Tyler Lepore der erneute Ausgleich zum 5:5. In der Folge nutzte aber Ottobrunn seine Chancen konsequenter. Artem Klein erzielte in der 47. Spielminute die erneute Führung für die Hausherren, Christian Heller baute diese in der 54. Spielminute weiter aus, ehe Dmitrii Metelkov in der 57. Spielminute mit dem Treffer zum 8:5 den Endstand herstellte. Trotz der Niederlage gilt es für den ERC Lechbruck, das Positive aus der aktuellen Situation mitzunehmen. Auch nach dem 24. Spieltag stehen die Flößer weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz. Besonders erfreulich ist die Entwicklung der Nachwuchsspieler Thomas Lochbihler, Luis Scheibenbogen, Paul Enzensberger, Mathias Weizbauer und Daniel Tutschner, die aktuell viel Eiszeit erhalten und ihre Lernkurve auf Landesliga-Niveau sichtlich steigern. Nach den Siegesserien der ersten Saisonhälfte durchlebt die Mannschaft derzeit eine schwierige Phase, die es nun gemeinsam zu überwinden gilt. Ziel bleibt es, auch unter diesen Umständen einen Platz unter den Top 4 zu halten, um mit etwas Genesungsglück der Verletzten und Heimrecht in die Play-offs zu gehen. Bereits am Sonntag steht das nächste Auswärtsspiel beim EHC Bad Aibling an, Spielbeginn ist um 18:45 Uhr. Strafminuten: Ottobrunn 2 / Lechbruck 6
ERC Sonthofen16. Sieg in Serie: ERC gewinnt 4:0 in Reichersbeuern (BLL) Der 16. Sieg in Serie ist eingetütet und die Tabellenführung auf mittlerweile 17 Punkte Vorsprung auf den Zweiten Lechbruck ausgebaut: Der ERC Sonthofen hat das schwierige Auswärtsmatch beim SC Reichersbeuern klar mit 4:0 (1:0, 0:0, 3:0) gewonnen. Keeper Calvin Stadelmann feierte seinen zweiten Shutout in dieser Saison. Es war das erwartet, körperlich intensive Duell mit dem SC Reichersbeuern – und doch setzten sich die Schwarz-Gelben am Ende verdient und deutlich mit 4:0 durch. Das Trainerduo Helmut Wahl und Vladimir Kames hatte in dieser Woche angekündigt, die Jungs mit einer Playoff-Mentalität in die verbleibenden vier Hauptrundenduelle zu schicken, um bestmöglich vorbereitet in die Ausscheidungsrunde zu gehen. Am Freitagabend in Reichersbeuern ist die Rechnung schonmal sehr gut aufgegangen. In einem schnellen Spiel, indem die Reichersbeurer von Beginn an hart auf den Körper des Gegners gingen, erzielten die Gäste aus dem Oberallgäu in der 10. Minute das wichtige 1:0: Lynnden Pastachak fälschte einen Knaller von der blauen Linie von Adam Suchomer entscheidend ab (weiterer Assist: Marc Sill). Allerdings ließen die ansonsten hellwachen und konzentrierten Sonthofer vier Überzahlspiele im Auftaktdrittel ungenutzt und mussten dann ihrerseits mit einer doppelten Unterzahl in den Mittelabschnitt starten – und ohne ihren Abwehrrecken Filip Krzak, der nach einem Check im ersten Drittel vorsichtshalber nicht mehr aufs Eis ging. Mit Leidenschaft und einem glänzend aufgelegten Calvon Stadelmann zwischen den Pfosten überstanden die Schwarz-Gelben die wütenden Angriffsversuche des SCR. Doch wenig später fingen sich die Sonthofer innerhalb weniger Sekunden erneut zwei Strafzeiten und mussten über anderthalb Minuten wieder mit zwei Mann weniger auf dem Eis die Führung verteidigen. Der ERC zeigte Moral und Kampfgeist und verwehrte den Gastgebern den Ausgleich. „Durch die vielen Strafzeiten war es ein hektisches Drittel“, sagte Coach Vladimir Kames. „Unser Unterzahlspiel heute war überragend. Die ganze Mannschaft hat gefighted und Cally im Tor hat großartig gehalten. Wir konnten uns dann aus der Umklammerung des Gegners befreien und wieder zu unserem Spiel finden.“ Und die Dominanz und das Selbstbewusstsein des unangefochtenen Tabellenführers zeigte sich dann auch im Schlussdrittel auf der Anzeigentafel. Dank eines brillanten Forecheckings setzten die Sonthofer Reichersbeuern früh unter Druck und erzielten noch drei Treffer. Den Auftakt bildete das 2:0 in der 49. Minute durch Josef Slavicek auf Vorlage der Brüder Denis und Kevin Adebahr. Keine zwei Minuten erhöhte Ondrej Havlicek auf 3:0 (Assists: Josef Slavicek, Dan Przybyla). Den Deckel drauf machte Toptorjäger Dan Przybyla in der 53. Minute auf Vorlage von Josef Slavicek und Ondrej Havlicek. Entsprechend zufrieden zeigte sich der Trainer nach Spielende: „Ich bin verdammt stolz auf die Jungs“, sagte Vladimir Kames. „In Reichersbeuern ist es nie einfach zu gewinnen. Heute haben wir verdient gewonnen, weil wir clever gespielt haben.“ Das 4:0 war nicht nur der 16. Sieg in Serie, es war auch das vierte Spiel ohne Gegentor in den vergangenen sechs Hauptrundenduellen – war für eine Energieleistung des Tabellenführers, der mit diesem Auswärtserfolg seine Tabellenführung sogar noch ausbauen konnte. Da Lechbruck und Germering ihre Partien verloren, beträgt der Vorspruch auf den Rangzweiten „Bruck“ unglaubliche 17 Zähler. Weiter geht es am kommenden Wochenende mit zwei Heimmatches: Am Freitag reisen die Wanderers Germering an (20 Uhr), am Sonntag dann der SC Forst (18 Uhr).
Türkheim CelticsESV Türkheim – HC Maustadt 9:4 (5:1/1:2/3:1) / Zwei gute Drittel reichen Celtics für Heimsieg gegen Maustadt (BBZL) Es war Licht und Schatten zugleich, was die ESV Türkheim Celtics am Freitagabend beim Heimspiel gegen den HC Maustadt aufs Eis brachten. Doch am Ende stand ein verdienter und zu keinem Zeitpunkt gefährdeter 9:4 Heimsieg gegen den HCM auf der Anzeigetafel. Bei den Celtics fiel kurzfristig Florian Döring verletzungsbedingt aus, für ihn rutschte Florian Kaiser in den Kader. Dadurch ging der ESVT mit vier Reihen in die Partie. Im Tor stand Johannes Schöner. Die Memminger starteten mit drei Formationen in das Spiel. Türkheim übernahm vom Eröffnungsbully an die Kontrolle über die Partie. Nach nur drei Minuten brachte Fabian Guggemos seine Farben mit 1:0 in Führung. Kurz danach begannen die vier Minuten des Benni Hofmann. Erst stellte die Nummer 24 des ESVT mit zwei sehenswerten Treffern auf 3:0. Ein zwischenzeitliches Maustadt-Tor egalisierte der Celtics Verteidiger quasi im Gegenzug und machte seinen Hattrick perfekt. In der 14. Minute erhöhte Sascha Volger sogar noch auf 5:1. Kurz danach durfte Maustadts Paul Höckberg nach einem Check von hinten gegen die Bande vorzeitig die Duschräume des Sieben-Schwaben-Stadions von innen begutachten. Gleichzeitig wanderte ein weiterer Gästespieler auf die Strafbank. Doch sowohl aus der doppelten Überzahl, als auch im anschließenden fünf gegen vier konnten die Celtics kein Kapital schlagen und so ging es mit einer komfortablen 5:1 Führung in die erste Drittelpause. Der ESVT kam mit etwas weniger Dampf als noch im ersten Spielabschnitt aus der Kabine und machte sich im zweiten Drittel vor allem selbst das Leben schwer. Satte 12 Minuten mussten die Celtics im zweiten Drittel in Unterzahl agieren. Zu viele Strafzeiten ermöglichten den Maustädtern ihre Qualitäten in Überzahl auszuspielen. Denn im fünf gegen fünf waren die Celtics das klar bessere Team. In der 28. Minute gelang Maustadt erst noch etwas überraschend der zweite Treffer. Kurz darauf stellte jedoch Darius Sirch in Unterzahl den alten Abstand wieder her. Zu allem Überfluss wanderte danach ein weiterer Türkheimer Spieler auf die Strafbank und so kam Memmingen in der 33. Minute in doppelter Überzahl zu ihrem dritten Treffer. Alle weiteren Unterzahlsituationen verteidigten die Celtics aber souverän und so ging es beim Spielstand von 6:3 zum zweiten Mal in die Kabine. Im dritten Drittel reduzierte Türkheim seine Strafzeiten und war dadurch vorne wieder deutlich aktiver. Kurz nach Wiederbeginn sorgte Marco Fichtl mit dem 7:3 für die Vorentscheidung. Zwar verkürzte Maustadt in der 53. Minute nochmal auf 7:4. Doch zwei Guggemos Treffer kurz vor Schluss bescherten Türkheims Nummer 17 nicht nur einen Hattrick, sondern besiegelten auch den 9:4 Endstand. Alles in allem lieferten die ESV Türkheim Celtics ihren Fans eine gute Leistung und konnten sich über den Heimsieg freuen. Ankreiden müssen sie sich nur die vielen Strafzeiten vor allem im zweiten Drittel. Schon am morgigen Sonntag geht´s weiter. Um 16:30 Uhr will der ESVT im Heimspiel gegen Kempten 1b mit einem Heimsieg den Einzug in die Playoffs endgültig fix machen. Torschüsse: ESVT 31 HCM 19 Strafzeiten: ESVT 22 min HCM 22 min + 5 plus Spieldauerdisziplinarstrafe + 2x 10 min Zuschauer: 96
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Ratinger Ice AliensPenaltysieg bei den Eisadlern! (RLW) Was für ein Fight, aber auch schlechte Nachrichten, die wir leider verkünden müssen. Wieder einmal taktisch perfekt eingestellt hielt man gegen das Topteam aus Dortmund als geschlossene Einheit hervorragend dagegen und gewann mit 3:2 nach Penaltyschießen. Ville Saloranta schied nach einem Stockfoul früh aus und konnte auf einem Auge nichts mehr sehen. Er wurde umgehend in die Augenklinik gebracht. Hier können wir aber aktuell leichte Entwarnung geben. Vikke Terho konnte nach einem miesen Blind-Side-Hit von Laakso noch ein paar Wechsel machen, wusste aber gar nicht mehr, wo er war und fällt nun mit Gehirnerschütterung aus. Bryce Irwin erlitt Anfang des zweiten Drittels eine tiefe Schnittverletzung im Unterkörperbereich und wird voraussichtlich langfristig ausfallen. Mit nur noch sechs Stürmern gelang zwei Drittel und eine Overtime lang ein Husarenstück gegen die Eisadler, die es wieder nicht schafften, die Ice Aliens zu besiegen. In normaler Spielzeit trafen Irwin und Seckel, im Penaltyschießen musste Christoph Oster die Treffer von Mathias Onckels (2 mal) und Josh LeBlanc fressen, während Linus Schwarte den letzten Versuch von Long parieren konnte. Jetzt muss Cheftrainer Frank Gentges, der hochzufrieden war, für die kommenden Partien wieder neu am Kader basteln: "Wir haben gesamt nur noch 9 Stürmer im Kader und bekommen somit maximal nur 3 Reihen zusammen. In der 6. Minute erwischte es dann Import Ville Saloranta nach einem Foul mit einer stark blutenden Augenverletzung und er musste sofort in die Augenklinik transportiert werden. In der 17. Minute erlitt Import Vikke Terho nach einem Foul eine Gehirnerschütterung. Anfang des zweiten Drittels fiel dann Import Bryce Irwin mit einer tiefen Wunde, verursacht durch eine gegnerische Schlittschuhkufe, aus. Somit mussten wir ab Beginn des zweiten Drittels das Spiel mit den verbliebenden 6 Stürmern beenden. Ich bin maximal stolz auf den kleinen Kader, der vor einer enormen Kulisse von 2.700 Zuschauern einen verdienten Sieg gegen einen top besetzten Gegner errungen hat. Wir brauchen jetzt dringend 3 entsprechende neue Stürmer, der Mini-Kader reicht absolut nicht für die Play-Offs. Eigentlich hatten wir schon 2 Stürmer sicher, aber der eine bekommt jetzt keine Freigabe mehr und der andere kann zu unseren viel zu frühen Trainingszeiten nicht." Der Vertrag von Maik Klingsporn endet am 31.01.2026. Er hat vor über 2 Monaten am 21.11.2025 sein letztes Spiel für die Ice Aliens gespielt und wechselt jetzt zu einem Liga- Konkurrenten, der ebenfalls die Play-Offs erreicht hat.
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| Bären gewinnen zweistellig (LLB) Nichts zu holen gab es für den OSC Berlin gegen einen bärenstarken ERSC Berliner Bären. Glatt mit 3:10 (1:4/0:2/2:4) unterlag der OSC dem ERSC am Samstag. Es gab hier keinen Favoriten, ein offenes Spiel war zu erwarten. Mit 15 Feldspielern wollte der OSC gegen die mit 13 Feldspielern angetretenen Bären Punkte holen. Die Bären erwischten einen Traumstart, nach 33 Sekunden schloss Fabian Schiller eine Kombination zum 0:1 ab. Beide Teams fuhren im Anschluss Angriffe, die etwas Besseren hatte der ERSC. Und sie erzielten auch den zweiten Treffer, in Überzahl konnte er OSC-Keeper Marlon Melian in der 12. Minute zum 0:2. Und zwei Minuten später zog Kenneth Englisch nach einem Konter ab und es stand 0:3. Der OSC kam zwei Minuten später zum Anschlusstreffer, Normann Schumann überwand Bären-Torhüter Christian Preuß nach einer Einzelleistung. Die Bären ließen noch ein Powerplay liegen und der OSC nutzte bis zur Pause auch keine Chance mehr. Auch im 2. Drittel kam der ERSC zu einem schnellen Tor. Benjamin Dierksen scheiterte zunächst, seinen Querpass konnte dann Fabian Schiller zum 1:4 einschieben. Zwei Sekunden vor Ablauf einer Strafe konnte Harald Kott für die Bären in der 28. Minute sogar auf 1:5 erhöhen und die Vorlage dazu kam von Torhüter Christian Preuß. Zwei Minuten vor der Pause landete ein Hammer von Benjamin Dierksen im Tor und so stand es zur Pause 1:6. Dem OSC gelang auch im letzten Abschnitt nicht viel, die Bären ließen es ruhig angehen. Dennoch erzielten sie weitere Treffer. Benjamin Dierksen traf in der 49. Minute nach einem Alleingang und 31 Sekunden später erhöhte Fabian Schiller auf 1:8. Weitere 44 Sekunden später konnte Kevin Fleck für den OSC den zweiten Treffer erzielen. Dann waren wieder die Bären dran, Fabian Schiller (51.) und Benjamin Dierksen (53) sorgten für weiteren Frust beim OSC-Keeper. Den letzten Treffer des Spiels erzielte der OSC, Markus Gracen traf 47 Sekunden vor dem Ende. Es war ein verdienter Sieg der Bären, dem OSC gelang an diesem Tag nicht viel. Positiv anzumerken bleibt noch das es bei nur fünf kleinen Strafen ein sehr faires Spiel war. Es war auch das letzte für die Platzierungsrunde relevante Spiel. Die Bären gehen punktgleich mit dem OSC, aber mit dem besseren Torverhältnis, in diese Runde. Die Tabelle zu dieser Runde gibt es unter https://lmo.noppe-ist-schuld.de/lmo.php?todo=&file=ll_2025_26_gr_b.l98 Schiedsrichter: D. Barz, P.-K. Böttger Strafen: OSC 6 (4/2/0), ERSC 4 (0/2/2) Tore: 0:1 (00:33) F. Schiller (P. Gräber, B. Dierksen); 0:2 (11:06) P. Gräber (H. Kott, F. Schiller) PP1; 0:3 (12:47) K. Englisch (D. Kiss, M. Jagnow); 1:3 (14:51) N. Schumann; 1:4 (23:29) F. Schiller (B. Dierksen, P. Gräber); 1:5 (27:08) H. Kott (Ch. Preuß) PP1; 1:6 (37:36) B. Dierksen (F. Schiller, P. Gräber); 1:7 (48:31) B. Dierksen; 1:8 (49:03) F. Schiller (P. Gräber, H. Kott); 2:8 (49:47) K. Fleck (S. Novak); 2:9 (50:46) F. Schiller (H. Kott, R. Juschten); 2:10 B. Dierksen (P. Gräber, F. Schiller); 3:10 (59:13) M. Gracen
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