IHP NachrichtenDonnerstag 22.Januar 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Verletzungs-Updates, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Mittwoch und Donnerstag mit insgesamt 21 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West und Regionalliga Ost.
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Red Bull MünchenMünchens Stürmer Adam Brooks fällt mehrere Wochen aus (DEL) Der EHC Red Bull München muss in den kommenden Wochen auf Stürmer Adam Brooks verzichten. Der Kanadier hat sich im Auswärtsspiel bei den Nürnberg Ice Tigers am vergangenen Sonntag (4:5), in dem er zwei Treffer erzielte, eine Unterkörperverletzung zugezogen. Er wird dem Team voraussichtlich rund sechs Wochen nicht zur Verfügung stehen. Brooks gehört in der laufenden PENNY DEL-Saison zu den offensiven Leistungsträgern der Red Bulls. In bislang 33 Hauptrundenspielen erzielte der Stürmer 32 Scorerpunkte (11 Tore | 21 Assists) und ist damit zweitbester Scorer des Teams. Der 29-Jährige hatte sich erst Anfang Januar nach einer mehrwöchigen Verletzungspause erfolgreich zurückgemeldet. In den vergangenen Spielen standen Trainer Oliver David auch die beiden Angreifer Chris DeSousa (Oberkörper) und Maximilian Kastner (Unterkörper) nicht zur Verfügung. Ob Stürmer Veit Oswald am kommenden Wochenende auflaufen kann, ist ebenfalls fraglich. Adam Brooks steht seit der Saison 2024/25 beim EHC Red Bull München unter Vertrag. Bislang absolvierte er ausschließlich für die Red Bulls 66 Spiele (22 Tore | 32 Assists) in der höchsten deutschen Eishockeyliga.
Eispiraten CrimmitschauCorey Mackin fällt rund drei Wochen aus - Topscorer mit Oberkörperverletzung im Heimspiel gegen Ravensburg (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau müssen in den kommenden Wochen auf ihren Topscorer Corey Mackin verzichten. Der Stürmer, der bisher 17 Tore und 31 Vorlagen verbuchen konnte, zog sich im gestrigen Heimspiel gegen die Ravensburg Towerstars durch einen ungeahndeten Crosscheck eine Oberkörperverletzung zu, die ihn zu einer Pause von rund drei Wochen zwingen wird. Dies ergaben weitergehende Untersuchungen am heutigen Mittwoch. Das Lazarett wächst inmitten der Schlussphase der DEL2-Hauptrunde somit weiter an. Dabei müssen die Westsachsen nun vorerst auf ihren besten Scorer verzichten. Wir wünschen Corey eine gute und schnelle Genesung und hoffen, ihn bald wieder auf dem Eis zu sehen.
Krefeld PinguineKrefeld Pinguine besiegen den ESV Kaufbeuren mit 7:2 (DEL2) Die Krefeld Pinguine setzen sich mit 7:2 gegen den Tabellenletzten aus Kaufbeuren durch. Die Pinguine rissen ein über weite Strecken kompetitives Spiel im Schlussdrittel komplett an sich. Der Tabellenführer hatte einen schweren Start in die Partie. Kaufbeuren konnte in der 11. Minute trotz Unterzahl die Führung erzielen. Jere Laaksonen vollendete den Konter der Schwaben und sorgte für das 0:1. Auch das zweite Tor erzielten die Gäste – mehr oder weniger. Nach einem Missverständnis zwischen dem Schlussmann des ESV und einem seiner Verteidiger lag die Scheibe plötzlich im Tor. Da es im Eishockey keine Eigentore gibt, landete der Treffer auf dem Konto von Jan Nijenhuis (16.). Auch im Mitteldrittel fand der Tabellenletzte besser ins Spiel. Alec Zawatsky brachte Kaufbeuren erneut in Führung (27.). Daraufhin kam der inzwischen bekannter Krefelder Doppelschlag. Innerhalb von nur 35 Sekunden drehten die Pinguine die Partie. Erst sorgte Jon Matsumoto nach Zuspiel von Zack Dybowski und Mark Zengerle in Überzahl für den Ausgleich (38.). Was folgte, war die große Max-Newton-Show. Erst erhöhte der DEL2-Topscorer nach Zuspiel von Santos und Gogulla auf 3:2 (38.). Im letzten Drittel legte Newton dann so richtig los. Nur 48 Sekunden waren gespielt, als Santos den nächsten Newton-Treffer vorbereitete (41.). In der 49. Minute dann der lupenreine Hattrick! Nach Vorlagen von Davis Vandane und Mathew Santos vollendete die Nummer 37 die Kanada-Kombo und sorgte für das 5:2. Nur 45 Sekunden später finalisierte Marcel Müller den zweiten Doppelschlag der Partie, Assists sammelten diesmal Daniel Bruch und Jon Matsumoto (49.). Doch die Pinguine hatten noch immer nicht genug. Mark Zengerle erzielte kurz vor Schluss auf Zuspiel von Daniel Bruch und Jon Matsumoto den 7:2-Endstand. Die Pinguine schossen somit in drei Spielen gegen Kaufbeuren 20 Tore und gehen mit Rückenwind in das Heimspiel am kommenden Freitag gegen Crimmitschau. Zahlen zum Spiel Krefeld Pinguine – ESV Kaufbeuren (1:1, 2:1, 4:0) Tore: 0:1 (10:08) Laaksonen, 1:1 (15:48) Nijenhuis, 1:2 (26:50) Zawatsky (McLellan, Oswald), 2:2 (37:21) Matsumoto (Dybowski, Zengerle), 3:2 (37:56) Newton (Santos, Gogulla), 4:2 (40:48) Newton (Santos), 5:2 (48:13) Newton (Santos, Vandane), 6:2 (48:58) Müller (Matsumoto, Bruch), 7:2 (58:43) Zengerle (Bruch, Matsumoto) Torschüsse: 44 – 23 Strafen: Krefeld 2 – Kaufbeuren 12 Zuschauer: 3896 Stimme zum Spiel Thomas Popiesch: „Ich glaube, es ist immer gefährlich, weil Kaufbeuren dieses Jahr auch gebeutelt ist, sie haben viele verletzte Spieler, aber man hat auch heute wieder gesehen, dass sie eine sehr talentierte Mannschaft haben, auch viele junge Spieler, die sehr gut Eishockey spielen können. Ich hab das Spiel gegen Regensburg schon gesehen, wo sie schon gut gespielt haben. Aber es ist einfach so, du bist am Anfang nicht zu hundert Prozent dabei, und das hat man gesehen. Wir waren ein bisschen schläfrig im ersten Drittel, trotzdem haben wir dann so ein bisschen das Glück des Tüchtigen gehabt, dass wir da mit dem 1:1 rausgehen. Trotzdem haben wir dann über das Spiel hinweg versucht, nicht die Geduld zu verlieren, wir wollten nicht wie beim ersten Tor in Überzahl in die Konter laufen, weil da Kaufbeuren einfach gefährlich ist, auch in Unterzahl, wo sie immer versuchen, noch zu scoren. Das haben wir dann gut gemacht, das haben wir besser gemacht und dann letztendlich hinten raus durch den Druck, den wir erzeugt haben und durch die Spielanteile verdient gewonnen. Aber es ist immer eine schwierige Aufgabe. Kaufbeuren kommt hier her, jeder Spieler will sich nochmal empfehlen, ein neuer Coach ist da und alles drumherum. Trotzdem, und deshalb bin ich umso mehr froh, dass wir hintenraus auch alle Spieler so ein bisschen dabei hatten, die dann dazu beigetragen haben. Natürlich muss ich dann auch ein Extralob für unseren Torhüter Danny aussprechen, weil es auch nicht einfach ist nach einer sehr langen Zeit heute sein Comeback zu geben, aber das hat er glaube ich souverän gemacht und uns auch gerade im letzten Drittel die ein oder andere Situation bereinigt, wo wir gesehen haben, dass er eben auch ein sehr guter Torhüter für uns ist.
Eisbären RegensburgEISBÄREN GEHEN LEER AUS: 1:4-NIEDERLAGE IN FREIBURG - Nach fünf Siegen in Serie verliert Regensburg bei den Wölfen des EHC (DEL2) Trotz vor allem in der zweiten Hälfte der Partie teils drückender Überlegenheit hat Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg jetzt sein Auswärtsspiel bei den Wölfen des EHC Freiburg mit 1:4 (0:0/0:1/1:3) verloren. Die Oberpfälzer traten vor 1697 Fans ohne ihren Stammkeeper Jonas Neffin (pausierte – für ich stand Konrad Fiedler zwischen den Pfosten), Verteidigertalent Nick Mähler und Topscorer Corey Trivino (beide angeschlagen) in der Echte-Helden-Arena an. Nach torlosem erstem Drittel mit Vorteilen für die Hausherren, nutzten die Breisgauer in Durchgang zwei direkt ihren ersten Schuss nach 24 Sekunden durch Ex-Eisbär Lukas Mühlbauer zum 1:0 (21. Minute). In der Folge kamen die Domstädter immer besser in Tritt, brachten den Puck aber nicht am starken Heimgoalie Patrik Červený vorbei. Im Schlussabschnitt traf das Team von der Dreisam abermals früh: Goldhelm Fabian Ilestedt nutzte ein Powerplay zum 2:0 (42.). Zwar antworteten die Gäste postwendend durch einen Hammer von Samuel Payeur zum 1:2 (43.) – doch trotz eines folgenden regelrechten Sturmlaufs auf Červený gelang der Ausgleich nicht. Stattdessen gelang Ilestedt ein seltenes Kunststück zur Entscheidung: Als die Bayern wiederholt Fiedler für einen sechsten Feldspieler vom Eis nahmen, zog er zwei Mal kurz nacheinander aus der eigenen Zone ab und versenkte den Puck beide Male zum 3:1 (59.) und dann 4:1 (60.) im verwaisten Gehäuse. Damit machte er seinen Hattrick perfekt. Für die Schützlinge von Trainer Peter Flache bedeutete die Niederlage ein Abrutschen in der DEL-2-Tabelle um einen Rang auf Platz fünf (58 Punkte) – Freiburg blieb trotz des Sieges 13. und damit Vorletzter (41 Zähler). Weiter geht es für die Rot-Weißen direkt mit der nächsten weiten Auswärtsfahrt: Am kommenden Freitag, 23. Januar, treten sie ab 19:30 Uhr bei den Lausitzer Füchsen in Weißwasser an. Am Sonntag, 25. Januar, folgt dann das nächste Heimspiel, wenn ab 17 Uhr der aktuelle Tabellennachbar Ravensburg Towerstars in der Donau-Arena antritt. In Zusammenarbeit mit seinem neuen Partner „Interessengemeinschaft gesunder Boden e. V.“ hat der Klub diese Partie im Rahmen seines Sozialprojekts „Arena der Träume“ zum „Bodenspieltag“ ausgerufen – mit Informationen, Aktionen und Impulsen zum Thema Bodengesundheit, Ernährung und Nachhaltigkeit. Tickets gibt es unter www.ebr.live. Nachbericht Im Vergleich zum späten Comeback-Sieg zuhause im „F*ck Cancer“-Spiel gegen den ESV Kaufbeuren (4:3 nach Overtime) war Peter Flache, Trainer des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg, zwei Tage später bei der weiten Auswärtsreise zu den Wölfen des EHC Freiburg zu einigen Umstellungen gezwungen. So erhielt etwa Stammkeeper Jonas Neffin eine Pause und reiste nicht mit ins Breisgau. Für ihn startete Konrad Fiedler vor 1697 Fans in der Echte-Helden-Arena zwischen den Pfosten – sein Backup war Cole Danielsmeier. Zwar bissen einige kränkelnde oder von Blessuren geplagte Akteure auf die Zähne. Doch in der Defensive fiel Nick Mähler angeschlagen aus, im Sturm hatte es gegen den ESVK Topscorer Corey Trivino erwischt, der ebenfalls nicht spielen konnte. Die DNL-Talente Lukas Krieger (verletzt) und Marks Jirgensons (überzählig) traten die weite Fahrt ebenfalls nicht mit an. Die Oberpfälzer begannen druckvoll, doch schon nach wenigen Minuten übernahmen die Hausherren das Kommando und spielten sich häufig und lange in der Zone der Gäste fest. Nach einer unübersichtlichen Situation vor Fiedler zogen die Unparteiischen gar den Videobeweis zu Rate, der allerdings bewies, dass der Puck die Torlinie nicht überquert und Freiburg nicht zur Führung getroffen hatte. Regensburg blieb mit gelegentlichen Angriffen gefährlich. Schnelle Gegentore in den Durchgängen zwei und drei Gleich ihren ersten Schuss in Durchgang zwei nutzten die Wölfe dann aber nach nur 24 Sekunden zum 1:0 (21. Minute) – eine verdiente Führung. Zwar wurden die Rot-Weißen nun aktiver und erarbeiteten sich ihrerseits ein Übergewicht, doch Patrik Červený im Tor der Baden-Württemberger war selbst mit den besten Möglichkeiten nicht zu überwinden. Auf der Gegenseite klatschte ein Freiburger Abschluss indes an den Pfosten. Und auch zu Beginn des dritten Abschnitts dauerte es nicht lange, bis der EHC einnetzte: Nach 86 Sekunden nutzte Topscorer Fabian Ilestedt ein Powerplay zum 2:0 und schockte damit die Eisbären. Diese schüttelten den Rückstand indes schnell ab: Nur etwas über eine Minute später kam die Scheibe über Kevin Slezak zu Jeremy Bracco, der Samuel Payeur an der Blauen Linie bediente – und dieser feuerte einen Onetimer-Strahl an Freund und Feind (und Červený) vorbei in die Maschen ab (43.). Es war die Initialzündung für einen wahren Sturmlauf der Domstädter, doch Červený war nicht zu überwinden. In der Schlussphase nahm Flache seine Auszeit und in der Folge Fiedler vom Eis, um mit einem Extra-Feldspieler den Ausgleich zu erzwingen. Doch der Plan ging nicht auf – stattdessen nutzte Ilestedt die Gelegenheit gleich doppelt mit Schüssen über das ganze Feld ins verwaiste Gehäuse: Erst erzielte er so das 3:1 (59.), als Fiedler kurz darauf das Eis wieder verließ, ließ der Schwede den 4:1-Endstand folgen. Ob der für die Eisbären weitgehend günstigen Ergebnisse in den anderen Stadien der DEL 2 änderte sich die Ausgangslage der Oberpfälzer trotz der Niederlage kaum: Sie rutschten zwar vom vierten auf den fünften Tabellenplatz (58 Punkte), hielten aber den Abstand auf die Play-down-Ränge gleich. Freiburg blieb trotz des Sieges 13. und damit Vorletzter (41). Weiter geht es für die Rot-Weißen direkt mit der nächsten weiten Auswärtsfahrt: Am kommenden Freitag, 23. Januar, treten sie ab 19:30 Uhr bei den Lausitzer Füchsen in Weißwasser an. Am Sonntag, 25. Januar, folgt dann das nächste Heimspiel, wenn ab 17 Uhr der aktuelle Tabellennachbar Ravensburg Towerstars in der Donau-Arena antritt. In Zusammenarbeit mit seinem neuen Partner „Interessengemeinschaft gesunder Boden e. V.“ hat der Klub diese Partie im Rahmen seines Sozialprojekts „Arena der Träume“ zum „Bodenspieltag“ ausgerufen – mit Informationen, Aktionen und Impulsen zum Thema Bodengesundheit, Ernährung und Nachhaltigkeit. Tickets gibt es unter www.ebr.live. Statistik Wölfe EHC Freiburg – Eisbären Regensburg 4:1 (0:0/1:0/3:1) Dienstag, 20. Januar 2026 – Echte-Helden-Arena Freiburg – Beginn: 19:30 Uhr. Aufstellungen Freiburg: Patrik Červený (60:00 Minuten) und Fabian Hegmann (beide Tor) – Sameli Ventelä, Kilian Kühnhauser (2 Strafminuten), Alexander De Los Rios (A), Colin Schlenker, David Trinkberger, Petr Heider und Niclas Hempel (alle Abwehr) – Fabian Ilestedt, Nikolas Linsenmaier (C/2 Strafminuten), Lukas Mühlbauer, Eero Elo (A), Shawn O’Donnell, Tomáš Schwamberger, Christian Kretschmann, Travis Ewanyk, Paul Bechtold, Fynn Ludwig und Louis Majher (alle Sturm). – Trainer: Juraj Faith (Headcoach) sowie Simon Danner (Assistent). Regensburg: Konrad Fiedler (59:31 Minuten) und Cole Danielsmeier (beide Tor) – Sean Giles (2 Strafminuten), Guillaume Naud, Pascal Zerressen (A), Patrick Demetz, Maximilian Merkl, Jakob Weber (4), Maximilian Merkl und Marian Bauer (alle Abwehr) – David Morley, Alexander Berardinelli, Bryce Kindopp, Kevin Slezak, Samuel Payeur, Jeremy Bracco, Pierre Preto, Donát Péter, Constantin Ontl (A), Aleandro Angaran, Nikola Gajovský (C) und Yuma Grimm (alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent). Strafminuten: Freiburg 4 – Regensburg 6. Zuschauer: 1697 (Echte-Helden-Arena Freiburg). Schiedsrichter: Kilian Hinterdobler und Markus Schütz (beide Hauptschiedsrichter) sowie Roman Jung und Matthäus Riemel (beide Linesperson). Tore 1. Drittel: – 2. Drittel: 1:0 (21. Minute) Lukas Mühlbauer (Nikolas Linsenmaier, Kilian Kühnhauser); 3. Drittel: 2:0 (42./PP1) Fabian Ilestedt (Sameli Ventelä, Eero Elo); 2:1 (43.) Samuel Payeur (Jeremy Bracco, Kevin Slezak); 3:1 (59./EN) Fabian Ilestedt (Nikolas Linsenmaier); 4:1 (60./EN) Fabian Ilestedt (Patrik Červený). Neuer Tabellenplatz: Freiburg 13. Rang (41 Punkte aus 37 Spielen/zuvor 13.) – Regensburg 5. Platz (58 Zähler aus 37 Partien/vorher 4.).
Starbulls RosenheimTraditionsduell gegen Düsseldorf und Auswärtsspiel in Weiden (DEL2) Zum vierten und letzten Mal in der laufenden Hauptrunde der DEL 2 kommt es am Freitagabend um 19:30 Uhr zum traditionsreichen Duell zwischen den Starbulls Rosenheim und der Düsseldorfer EG. Das Spiel im ROFA-Stadion am 38. Spieltag ist ausverkauft, allerdings können über die Zweitmarktoption einzelne Karten kurzfristig verfügbar und im Online-Ticketshop auf www.starbulls.de buchbar werden. Am Sonntagabend gastiert das Rosenheimer Eishockeyteam bei den Blue Devils Weiden. Spielbeginn in der Hans-Schröpf-Arena ist um 18:30 Uhr. 15 Spiele sind in der Hauptrunde für die Starbulls noch zu gehen – und 15 Punkte beträgt der Rosenheimer Vorsprung auf Tabellenrang vier, den am Dienstag die Bietigheim Steelers dank eines 5:1-Auswärtssieges in Landshut erklommen haben. Der Rosenheimer Erfolg in Bad Nauheim fiel mit 3:2 knapper aus, dank der drei erbeuteten Punkte bleiben die Grün-Weißen aber auf zwei Zähler am Tabellenzweiten Kassel Huskies dran. An der Spitze der DEL 2 stehen unangefochten die Krefeld Pinguine, mit zwar einem Spiel mehr, aber satten neun Punkten Puffer auf Kassel. Drei Topspiele hintereinander im ROFA-Stadion Bietigheim und Krefeld heißen auch die nächsten Heimspielgegner der Starbulls, auf deren Fans nun also drei Eishockey-Highlights in Folge im ROFA-Stadion warten. Zunächst kommt es dabei zum traditionsreichen Duell mit der Düsseldorfer EG. Zum Saisonauftakt entführte der Absteiger aus der PENNY DEL in einer spektakulären Partie zwei Punkte vom Rosenheimer Eis und gewann 5:4 nach Verlängerung. Auswärts drehten die Starbulls den Spieß um und holten sich zweimal drei Zähler (6:1 und 2:1). Gestartet als Mitfavorit um Meisterschaft und Aufstieg und bis Ende Oktober unter den ersten Vier im Klassement, ging es für die DEG plötzlich rapide bergab bis auf den drittletzten Tabellenrang. Mit neuem Cheftrainer – Harry Lange löste Rich Chernomaz, jetzt Sportdirektor, ab – gelang zu Weihnachten die Trendwende. Inzwischen stehen die Düsseldorfer komfortable neun Punkte über dem Strich. Sie gewann zuletzt auswärts in Landshut (7:4) und Bad Nauheim (3:2 nach Verlängerung) und präsentierten sich auch beim knappen 2:3 in Krefeld stark. Am Dienstag gab es im Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden einen 2:1-Sieg nach regulärer Spielzeit. Hält die Starbulls-Auswärtsserie auch am Sonntag in Weiden? Für Weiden war es eine von zuletzt vielen knappen und unglücklichen Niederlagen. Mitte Dezember erkämpften sich die Oberpfälzer mit einer Rumpftruppe einen Zähler im ROFA-Stadion (3:2 nach Verlängerung für Rosenheim), seither gab es in zwölf Spielen nur noch sieben weitere Punkte und lediglich einen einzigen Sieg (4:1 gegen Kaufbeuren). Bis in den Dezember hinein rangierte die von Saisonstart weg ausfallgebeutelte Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Buchwieser souverän im Tabellenmittelfeld – seit Weihnachten steht aber durchgehend der elfte Tabellenplatz zu Buche. Noch ist der Kontakt zur Preplayoffzone – aktuell fünf Punkte auf den Tabellenzehnten Lausitzer Füchse – nicht abgerissen. Die personelle Situation hat sich deutlich entspannt, mehrere Leistungsträger kamen zurück und das Line-up war zuletzt wieder mit allen 19 Feldspielerpositionen besetzt. Wenn nicht jetzt, also wann dann müsste die Trendwende bei den Blue Devils kommen? Das erste Duell in Weiden Ende Oktober gewannen die Starbulls 5:0. „Das war ein schönes, gutes Spiel von uns – aber was ‚acht Jahre‘ her ist zählt nicht. Damals fehlten Weiden viele Spieler, jetzt haben sie eine volle Kapelle. Sie sind taktisch gut, spielen strukturiert und hatten in den letzten Spielen bei den Resultaten viel Pech. Es wird nicht einfach am Sonntag“, sagt Jari Pasanen. Dass seine Mannschaft auf fremden Eis in dieser Saison erfolgreicher ist als im eigenen Stadion, relativiert der Rosenheimer Cheftrainer: „Auswärts spielen wir nicht besser als zuhause. Wir haben die besseren Resultate. Es kommt uns zugute, wenn der Gegner in seinem Heimspiel mehr machen muss und will.“ Und was wollen die Starbulls? Natürlich ihre schöne Auswärtsserie fortsetzen! In den bisherigen vier Spielen auf fremden Eis im Jahr 2026 gaben die Grün-Weißen noch keinen einzigen Punkt ab. Lewis Zerter-Gossage vor dem Comeback Nachdem die Rosenheimer Mannschaft nach der Rückkehr aus Bad Nauheim am Mittwoch frei hatte, gibt es Antworten auf Aufstellungsfragen für das anstehende Wochenende erst nach dem Training am Donnerstag. Es sieht aber so aus, als könne Jari Pasanen erneut auf alle Akteure zurückgreifen, die in den letzten beiden Auswärtsspielen dabei waren – und möglicherweise zusätzlich auch wieder auf Lewis Zerter-Gossage, der seit dem Vorsilvester-Heimspiel der Starbulls gegen Regensburg verletzungsbedingt aussetzen musste. Lukas Laub, der inzwischen schon 13 Spiele verpasste und Joel Keussen, der die letzten fünf Partien fehlte, müssen hingegen auf ihre Comebacks wohl noch mindestens eine Woche warten. Liveübertragungen der Starbulls-Spiele am Freitag um 19:30 Uhr gegen Düsseldorf im ROFA-Stadion und am Sonntag um 18:30 Uhr in Weiden sind auf www.sporteurope.tv buchbar.
Erding GladiatorsSCHÜLER- & STUDENTEN-GAME BEIM HEIMSPIEL GEGEN DEN SC RIESSERSEE (OLS) In der Oberliga Süd gastiert am Freitag, 23.01., um 20 Uhr der SC Riessersee in Erding, am Sonntag, 25.01., um 18 Uhr tritt die Daffner-Truppe bei den Onesto Tigers Bayreuth an. Bei noch zwölf ausstehenden Spielen will die Mannschaft jede Gelegenheit nutzen, um zu punkten. Einmal mehr werden die Gladiators dabei mit einem dezimierten Kader antreten müssen, die lange Ausfallliste prägt die Situation weiterhin und macht die Aufgabe nicht leichter. Dennoch ist die Marschroute klar: Über Einsatz, Disziplin und mannschaftliche Geschlossenheit sollen Punkte eingefahren werden. Besonders im Fokus steht dabei das Heimspiel gegen den SC Riessersee, zu dem die Gladiators zum SCHÜLER- & STUDENTEN-GAME einladen: Alle Schüler*innen und Studierenden erhalten am 23.01. mit gültigem Ausweis kostenlosen Eintritt auf den Stehplätzen. Die jungen Fans sollen die Gelegenheit nutzen, die Stimmung in der Arena hautnah zu erleben und die Gladiators lautstark zu unterstützen. Mit dem SC Riessersee kommt ein Gegner, der sich unter Trainer Markus Jocher stabilisiert hat und zuletzt regelmäßig zu Zählern kam. Der Traditionsclub aus Garmisch-Partenkirchen verfügt mit Spielern wie Parker Colley und Alexander Höller über gefährliche Offensivkräfte und hat sich im Saisonverlauf spürbar gesteigert. Gegen den SCR wird es für Erding vor allem darum gehen, defensiv kompakt zu stehen, unnötige Fehler zu vermeiden und konsequent zu Ende zu spielen. Am Sonntag in Bayreuth wartet ein Team, das vor allem in der Offensive stark besetzt ist. Spieler wie Kyle Bollers, Alexander Barber oder Sam Verelst sorgen bei den Onesto Tigers regelmäßig für Tore und Scorerpunkte. Zudem gelang Bayreuth zuletzt ausgerechnet beim SC Riessersee ein wichtiger Auswärtssieg, mit dem eine Negativserie gestoppt wurde – ein Erfolg, der zusätzlich Selbstvertrauen geben dürfte. Für die Gladiators bedeutet das Wochenende zwei anspruchsvolle, aber offene Spiele. Gelingt es, die eigenen Strukturen über 60 Minuten auf das Eis zu bringen, die special teams zu nutzen und die Belastung trotz dünnem Kader gut zu verteilen, sind sowohl gegen Riessersee als auch in Bayreuth Zähler möglich.
Memmingen IndiansZehnter Indians-Sieg in Folge: Am Freitag in Selb (OLS) Der ECDC Memmingen holte am Dienstagabend drei Punkte beim EC Peiting. Souverän setzten sich die Maustädter mit 6:1 durch. Am Freitag geht es in Selb weiter, zwei Tage später kommt Stuttgart an den Hühnerberg. Die Indians mussten auf den erkrankten Timo Gams und den weiter verletzten Denis Fominych verzichten. Im ersten Drittel waren die Memminger das tonangebende Team. Milan Pfalzer gelang, nach zahlreichen Chancen des ECDC, das erlösende 1:0. Rund zwei Minuten vor der Drittelpause erzielte Markus Lillich auch noch das 2:0, die Führung hätte durchaus höher ausfallen können. Im Mitteldrittel agierten die Indians nicht mehr ganz so zwingend und konsequent. Der ECP hielt etwas besser dagegen. Auch in Überzahl taten sich die Rot-Weißen nicht leicht, konnten schließlich jedoch ein Powerplay ausnutzen. Felix Brassard traf zum 3:0 kurz vor der Pause. Im letzten Drittel schnürte Felix Brassard dann an alter Wirkungsstätte seinen Doppelpack. Markus Lillich bediente den Kanadier, der zum 4:0 nur noch einschieben musste. Postwendend gelang den Hausherren aber das 1:4, Sebastian Laßmann schoss das Tor für Peiting und sorgte für einen Hoffnungsschimmer. Die Memminger behielten aber weiterhin die Kontrolle und schraubten das Ergebnis in die Höhe. Zwei satte Schlagschüsse von Connor Blake und Markus Lillich fanden den Weg ins Kreuzeck. Und bescherten den Indians somit den verdienten 6:1 Auswärtssieg beim EC Peiting. Indians müssen nach Selb Am Freitag folgt das nächste Auswärtsspiel der Indians. Der ECDC trifft dann um 20:00 Uhr auf die Selber Wölfe. In Oberfranken gab es für die Memminger beim letzten Spiel nichts zu holen, die Wölfe sind allgemein eines der wenigen Teams, gegen das die Indians eine negative Bilanz aufweisen. Das soll sich am Freitag ändern, gleichzeitig wollen die Indians ihre zehn Spiele anhaltende Siegesserie weiter ausbauen. Die letzte Niederlage, am zweiten Weihnachtsfeiertag, gab es ausgerechnet gegen die Wölfe. Der DEL2-Absteiger steht aktuell auf dem vierten Tabellenplatz und konnte die letzten drei Spiele gewinnen. Mit Christopher Schutz, Niko Lahtinen und Erik Nemec sind die drei Kontingentspieler ganz oben in der Scorerwertung zu finden. Mit Thomas Gauch, zuletzt bei den mehrmaligen Playoff-Gegnern der Indians in Hannover und Halle aktiv, findet sich aber auch ein Offensiv-Verteidiger bei den gefährlichsten Spielern wieder. Mit Selb und Memmingen treffen die beiden einzigen Teams im Süden aufeinander, die beide einen Zuschauerschnitt von über 2000 aufweisen können. Die Partie startet am Freitag um 20 Uhr, eine Liveübertragung im PUCK wird angeboten. Am Sonntag tritt das Team von Coach Huhn dann wieder am Hühnerberg an. Gegner sind die Stuttgart Rebels. Spielbeginn ist um 18:00 Uhr. Alle Dauerkarteninhaber (bis auf Sponsorentickets) können eine zusätzliche Person bei der „Bring-a-Friend“-Aktion mit ins Stadion bringen. Die entsprechenden Karten (Stehplätze) sind an der Abendkasse erhältlich. Reguläre Tickets können bereits im VVK erworben werden. EC Peiting vs ECDC Memmingen 1:6 (0:2/0:1/1:3) Tore:0:1 (10.) Pfalzer (Krymskiy, Handschuh), 0:2 (18.) Lillich (Meisinger, Brassard), 0:3 (39.) Brassard (Homjakovs, Spurgeon, 5-4), 0:4 (44.) Brassard (Lillich, Homjakovs), 1:4 (45.) Laßmann (Maylan, Heger), 1:5 (53.) Blake (Lillich, Meisinger), 1:6 (55.) Lillich (Ettwein, Homjakovs) Strafminuten:Peiting 14-Memmingen 6 ECDC Memmingen: Roth (Flott-Kucis)- Svedlund, Meisinger ; Blake, Ettwein ; Kurz, Menner; Peleikis- Lillich, Homjakovs, Brassard; Meier, Spurgeon, Ouderkirk; Krymskiy, Schubert, Pfalzer; Handschuh.
Stuttgarter ECDer Fokus liegt auf den Eishockey-Talenten von morgen – Vorstandswechsel im Stuttgarter Eishockey-Club e.V. (OLS) Die Mitglieder des Stuttgarter Eishockey-Club e.V. haben am 19. Januar einen neuen Vorstand gewählt und die Grundlagen für eine stärkere Fokussierung auf die Entwicklung junger Eishockey-Talente geschaffen. Künftig leitet der 46-jährige Sebastian Haupt den Stuttgarter Verein mit seinen 349 Mitgliedern. Auf der Mitgliederversammlung hat der neue Vorstand sein Konzept für die künftigen Schwerpunkte des Vereins vorgestellt: „Wir werden die sportliche Entwicklung und die öffentliche Wahrnehmung des Stuttgarter Eishockeys vorantreiben“, so der neugewählte Vorsitzende: „Unsere Vision ist es, eine starke Gemeinschaft aufzubauen, die Talente fördert und ihnen die Möglichkeit gibt, ihre Fähigkeiten zu entwickeln.“ Sebastian Haupt tritt die Nachfolge des bisherigen Vorsitzenden Dr. Christian Ballarin an, der nach acht Jahren im Amt nicht mehr angetreten ist. Unter ihm hat es der Verein unter anderem geschafft, sich mit den Stuttgart Rebels erfolgreich in der Oberliga als dritthöchsten Liga des deutschen Eishockeys zu platzieren und den Profibetrieb in eine eigene Gesellschaft auszulagern. Das schafft nun die Basis, damit sich der Verein stärker auf die Förderung künftiger Eishockeyspieler fokussieren kann. Ein wichtiges Gesicht dieser Entwicklung wird der Rebels-Stürmer Jannik Herm sein, der als stellvertretender Vorsitzender die Nachfolge von Thorsten Tenten antritt. Der 34-jährige ist nicht nur ein zentraler Spieler der Profimannschaft, er hat in Stuttgart auch seine familiäre Heimat gefunden. Mit seinen Erfahrungen wird er sich künftig in die Nachwuchsentwicklung des SEC einbringen: „Die Entwicklung junger Talente liegt mir am Herzen. Als Profi-Eishockeyspieler kenne ich die Herausforderungen und Chancen, die der Sport bietet. Ich möchte sicherstellen, dass unsere Kinder die bestmöglichen Bedingungen haben, um ihre Fähigkeiten zu entfalten und Freude am Eishockey zu erleben.“ Neben der Entwicklung des Nachwuchses hat sich der neue Vorstand auch die Etablierung seiner Senioren-Mannschaft im Amateurbereich auf die Agenda geschrieben. Dem neuen Vorstand des Vereins gehören neben dem bisherigen Finanzvorstand Dr. Philipp Kordowich und Dinesh Brull als weiteren stellvertretenden Vorsitzenden fünf Beisitzer an, die den Verein die nächsten zwei Jahre als Team gemeinsam weiterentwickeln wollen. Zusätzlich hat die Mitgliederversammlung neue Regelungen zum Jugendschutz in die Satzung aufgenommen, damit das Thema einen zentraleren Stellenwert im Verein hat und damit Eishockey-Talente in Stuttgart gute Rahmenbedingungen für ihre Entwicklung vorfinden.
Ice Dragons HerfordIce Dragons nutzen Chance in Erfurt - Hattrick von Ryley Lindgren zum Geburtstag (OLN) Der Herforder Eishockey Verein hat die Tür zu den PlayOffs wieder etwas weiter aufgeschoben. In der Oberliga Nord Hauptrunde gab es für die Ice Dragons einen wichtigen 5:2 (2:2/3:0/0:0)-Auswärtserfolg, womit das Rennen um die Top 8 wieder deutlich enger geworden ist. In einer körperbetonten und zu Beginn wilden Partie, kam der HEV immer besser in die Begegnung hinein und kontrollierte in der Schlussphase das Geschehen. Ryley Lindgren machte sich mit drei Treffern selbst ein Geburtstagsgeschenk und war somit maßgeblich am Sieg der Ostwestfalen beteiligt. Die ersten Minuten liefen zunächst jedoch überhaupt nicht gut für das Herforder Team. Während Erfurt sofort präsent war, hatte der HEV große Mühe in der Defensive. Bereits in der 3. Minute erzielte Rene Kramer per Schlagschuss das 1:0 für die Gastgeber und 140 Sekunden später nutzte Miro Markkula eine doppelte Überzahl zum 2:0. Erfurt drängte nun sogar auf das 3:0 in der noch verbleibenden Powerplaysituation, ließ dann jedoch Ryley Lindgren ziehen, der in der 7. Minute das erste Unterzahltor der Saison für die Ice Dragons erzielte. In der Folge ließen die Thüringer weitere gute Chancen liegen, bevor Herford allmählich die Partie besser in den Griff bekam. Eine schnelle Kombination von Philip Woltmann und Jackson Pierson nutzte schließlich erneut Ryley Lindgren und erzielte in der 15. Minute das bis zu diesem Zeitpunkt etwas glückliche 2:2. Dieser Treffer zeigte jedoch eine deutliche Wirkung. Herford nahm nun das Heft immer mehr in die Hand, bis zum ersten Seitenwechsel blieb es aber noch bei dem Unentschieden. Im zweiten Drittel kamen die Ostwestfalen wie verwechselt aus der Kabine und erhöhten den Druck. Die Begegnung wurde nun physisch intensiver und der HEV wusste die sich gebenden Überzahlsituationen zu nutzen. In der 26. Minute fälschte Jannis Kälble im Powerplay einen Schuss von Marius Garten unhaltbar zur Gästeführung ab. In der 29. Minute folgte dann der zweite Shorthander des Spieles und erneut traf Ryley Lindgren in einer Kontersituation zum 4:2. Der nächste Treffer resultierte wieder aus einer Überzahlsituation der Herforder. David Makuzki hebelte mit einem Querpass die gesamte Defensive der Erfurter aus und Philip Woltmann vollendete zum 5:2 (32.). Mit der 3-Tore-Führung im Rücken begannen die Gäste nun, sich mehr und mehr auf die Defensivarbeit zu konzentrieren. Im Schlussabschnitt kontrollierte Herford das Spiel, riskierte nicht mehr viel und stand gut in der Defensive. Auch eine 5-Minuten-Zeitstrafe nutzten die Ice Dragons dazu, um die Uhr herunterzuspielen. Der Sieg geriet nicht mehr in Gefahr und so verkürzten die Ostwestfalen den Rückstand auf die PlayOff-Zone auf neun Zähler. Da auch Rostock und Herne punkteten, ist der Kampf um die Top 8 noch einmal neu entbrannt. „In den ersten Minuten haben wir nicht gut begonnen und haben auch zu viele Strafen kassiert. Wir sind dann aber gut zurückgekommen und haben ab dem zweiten Drittel das Spiel immer mehr kontrolliert. Im Schlussabschnitt spielen wir dann alles souverän zu Ende“, analysierte HEV-Chefcoach Henry Thom nach der Begegnung. Inklusive der Zwischenrunde, die im Februar startet, hat der Herforder Eishockey Verein nun 13 Spieltage Zeit, um sich noch weiter in Position zu bringen. So wird das Derby am kommenden Freitag bei den Hammer Eisbären zumindest für die Ice Dragons zum Spiel mit PlayOff-Charakter. Ähnlich sieht es im letzten Hauptrundenheimspiel am Sonntag aus. Dann sind die Saale Bulls aus Halle ab 18.30 Uhr zu Gast in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“. Tickets gibt es online unter https://tickets-ice-dragons.reservix.de sowie an der Abendkasse, die mit Einlassbeginn ab 17.30 Uhr öffnet. Aufgrund der hohen Kartenanfrage empfehlen die Verantwortlichen des Herforder Eishockey Vereins die Nutzung der Vorverkaufsmöglichkeit. Tore: 1:0 02:58 Rene Kramer (Miro Markkula / Santeri Haarala) 2:0 05:19 Miro Markkula (Louis Postel / Rene Kramer) PP2 2:1 06:17 Ryley Lindgren (Mika Hupach) SH1 2:2 14:56 Ryley Lindgren (Jackson Pierson / Philip Woltmann) 2:3 25:08 Jannis Kälble (Marius Garten / Philip Woltmann) PP1 2:4 28:34 Ryley Lindgren (Jackson Pierson / Sebastian Moberg) SH1 2:5 31:33 Philip Woltmann (David Makuzki / Marius Garten) PP1 Strafen: Erfurt 12 Minuten + 5 Minuten Fritz Denner + Spieldauer-Disziplinarstrafe Fritz Denner Herford 16 Minuten Zuschauer: 752
Ice Dragons HerfordWochenende mit PlayOff-Charakter für die Ice Dragons - Herford mit Derby in Hamm und Heimspiel gegen Halle (OLN) Jagdfieber – der Herforder Eishockey Verein hat sich mit sechs Punkten aus den letzten drei Partien die nächsten Duelle mit PlayOff-Charakter erarbeitet. Am Freitag steht ab 20.00 Uhr in der beta Finanz Eissportarena das vierte Saisonderby bei den Hammer Eisbären an, zwei Tage später folgt das letzte Heimspiel der Hauptrunde ab 18.30 Uhr in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ gegen die Saale Bulls Halle. Vor einer Woche drohte den Ostwestfalen ein Schreckens-Szenario. Der Rückstand auf die PlayOff-Zone betrug 15 Punkte und so hätte für den HEV mit weiteren Niederlagen die im Februar beginnende Zwischenrunde fast nur noch eine statistische Bedeutung gehabt. Nach der deutlichen Niederlage in Rostock vergrößerten sich die Sorgen und es wartete für die Mannschaft von Chefcoach Henry Thom fast schon der letzte Strohhalm in den Begegnungen gegen Herne und bei den Black Dragons Erfurt. Den Ice Dragons gelang es mit guten Auftritten und zwei sicheren Siegen, diesen Strohhalm zu greifen und den Abstand in etwas mehr als 48 Stunden deutlich zu verkürzen. Plötzlich ist das Feld in der unteren Tabellenregion wieder enger zusammengerückt und auch das Herforder Team ist wieder mittendrin im Geschehen. Neun Punkte Rückstand auf die Top 8 bei noch ausstehenden 13 Spielen – ein weiter Weg, ein steiniger Weg - aber ein Weg, den es sich unbedingt lohnt, gemeinsam mit den ostwestfälischen Eishockeyfans zu gehen. „Gefühlt ist aktuell jedes Duell ein Spiel mit PlayOff-Charakter für uns“, so gab Henry Thom vor Kurzem die Devise aus. Dieses Motto gilt auch beim vierten Saisonderby – zumindest für den HEV - bei den Hammer Eisbären. Bereits vor dem Start der Zwischenrunde am 01. Februar steht fest, dass das ewige Duell beider Kontrahenten auch nach der Hauptrunde eine Fortsetzung bekommt, da die Eisbären nach zunächst sehr gutem Saisonstart aufgrund einer Niederlagenserie die Gruppe 1 der Top 5 verpassten. Aktuell ist Hamm Tabellensiebter und hat mit 53 Punkten einen komfortablen Vorsprung auf Erfurt, der derzeit den letzten PlayOff-Platz 8 innehaben. PlayOff-Charakter hat in jedem Fall auch das Heimspiel gegen die Saale Bulls Halle. Während Herford auf Platz 11 um eine bessere Ausgangslage für die Zwischenrunde kämpft, liefert sich der Tabellenfünfte Halle ein knappes Duell mit dem Tabellenvierten Duisburg um das Heimrecht in den PlayOffs. Unwahrscheinlich ist für die Saale Bulls ein Abrutschen in die untere Gruppe, da man ein 8-Punkte-Polster auf Platz 6 (Leipzig) hat. Egal ob man es aus Herforder Sicht nun Endspiele, Duelle mit PlayOff-Charakter oder Crunchtime nennt – die Spannung hat deutlich Fahrt aufgenommen und die Tür zu den PlayOffs ist ein wenig weiter geöffnet worden. Nun gilt es in den nächsten Spielen weiterzuarbeiten und vielleicht einen Fuß hineinzusetzen. Tickets für die Sonntagsbegegnung gegen Halle gibt es online unter https://tickets-ice-dragons.reservix.de sowie an der Abendkasse, die mit Einlassbeginn ab 17.30 Uhr öffnet. Aufgrund der hohen Kartennachfrage empfehlen die Verantwortlichen des Herforder Eishockey Vereins die Nutzung der Vorverkaufsmöglichkeit, um lange Warteschlangen zu vermeiden. Alle Spiele der Oberliga werden zudem live unter www.sprade.tv übertragen.
Herne MinersAuf und Ab für den HEV – Punktgewinn nach turbulenten Tagen (OLN) Für den HEV war dieses Wochenende ein wahres Auf und Ab der Gefühle. Am Freitagabend musste das Spiel gegen die Tilburg Trappers abgebrochen werden, die Partie wurde anschließend für die Trappers gewertet. Gegen die Herforder Ice Dragons fand man nie so richtig ins Spiel und verlor folgerichtig mit 2:6. Auch gegen die Saale Bulls aus Halle sah es im ersten Drittel nicht gut aus. Doch mit einer kämpferischen Aufholjagd, von 0:3 auf 3:3, sicherten sich die Miners immerhin noch einen Punkt nach verlorener Verlängerung und können nun zu mindestens positiv auf die kommenden Spiele blicken. Herforder EV – Herner EV, 18.01.2026 Herne startete erneut gut in die Partie. Wie so häufig in den letzten Spielen scheiterten die Miners jedoch an ihrer Chancenverwertung. Auf der anderen Seite war es dann ein Schuss aus dem Nichts, der Herford in Führung brachte: Timo Sticha zog einfach mal ab und traf in der 8. Spielminute mit einem satten Schuss in den Winkel zum 1:0. Zwar gelang Herne noch im ersten Drittel der Ausgleich durch Brad Snetsinger, doch 44 Sekunden vor der Pause sorgte Ryley Lindgren mit seinem Treffer für die erneute Führung der Ice Dragons. Im zweiten Drittel übernahmen die Gastgeber mehr und mehr die Kontrolle, während Herne sich nur noch selten aus dem eigenen Drittel befreien konnte. Erneut war Lindgren beteiligt, als er einen Schuss aus dem Slot abgab, den Jackson Pierson im Nachschuss unbedrängt zum 3:1 verwertete. In der 34. Minute erhöhte Philipp Woltmann auf 4:1 – und auch hier war Lindgren beteiligt. Kurz vor der Drittelpause zeigte Förderlizenzspieler David Galfinger noch seine Kaltschnäuzigkeit und verkürzte, auf Vorlage von Dennis Palka, mit der Rückhand über Herford-Goalie Jakub Urbisch zum 4:2. Am Ende des zweiten Drittels kassierte Brad Snetsinger jedoch noch eine Strafzeit. Zu Beginn des Schlussabschnitts nutzten die Ice Dragons die daraus resultierende Überzahlsituation direkt: Auf Vorlage von Köhler erzielte Pierson in der 41. Minute seinen zweiten Treffer des Abends und stellte auf 5:2. Rund drei Minuten vor dem Ende traf schließlich noch einmal Woltmann ins leere Tor und besiegelte mit dem Empty-Netter den 6:2-Endstand. 1:0 [07:53] T. Sticha (Pierson/Moberg) 1:1 [17:13] Snetsinger (Munichiello) 2:1 [19:16] Lindgren (T. Sticha/ Woltmann) 3:1 [24:03] Pierson (Woltmann/Lindgren) 4:1 [33:59] Woltmann (Lindgren/Moberg) 4:2 [37:30] Galfinger (Palka) 5:2 [40:33] Pierson (Köhler/T. Sticha) PP1 6:2 [56:51] Woltmann (Moberg/Lindgren) EN Strafen: 8 – 14 Zuschauer: 1029 Saale Bulls Halle – Herner EV, 20.01.2026 Nach Blitzstart und drückender Dominanz der Bulls im ersten Drittel kämpfte Herne sich aufopferungsvoll, von 3:0 auf 3:3, zurück und zwang die Hallenser somit in die Verlängerung. Dort mussten sich die Miners jedoch geschlagen geben. Nur in Herne wird es in dieser Saison wohl einen schnelleren Treffer, durch Marc Hofmann, im Spiel gegen die Hannover Scorpions gegeben haben, als in diesem Spiel zwischen Herne und Halle. Bereits nach 12 Sekunden – in Herne waren es 7 Sekunden – setzte sich nämlich Ex-Herner Tomi Wilenius gegen Nicklas Müller über die Außenbahn durch und legte clever auf Adam Domogalla quer, der zum 1:0 für Halle einnetzte. In Spielminute 3 schoss Akerman von der blauen Linie auf das Tor. Vor dem Tor war dabei viel Verkehr, wodurch der Puck abgefälscht wurde und im Gehäuse von HEV-Goalie Döge landete. Sogar das 3:0 legten die Bulls noch nach: Nach einem Schuss von Akerman lag die Scheibe frei im Torraum, Elvis Biezais nutzte das aus und erzielte den dritten Treffer der Bulls. Doch auch Herne trug sich im ersten Drittel noch auf der Anzeigetafel ein: Valentin Pfeifer erzielte nach Vorarbeit von Hofmann das 3:1. Im zweiten Drittel schaltete Halle einen Gang runter und kam nicht mehr so gefährlich vor das Herner Tor, wie noch im ersten Drittel, was aber auch an der stabileren Defensivleistung der Miners lag. Zu einer Großchance kamen die Bulls trotzdem: In der 29. Spielminute hatte Tomi Wilenius kurz zu viel Platz vor dem Herner Gehäuse, zog ab, doch Döge glänzte mit einer Riesenparade und hielt seine Mannschaft damit im Spiel. Auf der anderen Seite kam auch Tommy Munichiello frei vor Bulls-Goalie Kapteinat zum Abschluss, scheiterte jedoch ebenfalls knapp am Hallenser Schlussmann. Im letzten Drittel starteten die Miners in Form von Nick Ford jedoch ihre Aufholjagd. Herne kam immer besser in die Partie, schließlich war es eine Einzelleistung in der 44. Spielminute, die zum Anschlusstreffer führte. Halle ließ dem Herner Topscorer kurz zu viel Raum und das nutzte der US-Amerikaner eiskalt aus. Ford platzierte sich hinter dem Gehäuse der Bulls, setzte zum Michigan an und erzielte perfekt über die Schulter von Kapteinat wohl den Treffer der Saison. Und der Herner Goldhelm wollte noch mehr, als er knapp vier Minuten vor Schluss von Munichiello bedient wurde und zum Ausgleichstreffer zum 3:3 einschieben konnte. Es ging in die Verlängerung. In der Overtime überstand Herne zwar noch eine Unterzahlsituation, doch dann hatte Sebastian Christmann kurz zu viel Platz, zog vor das Tor und erzielte den 4:3-Siegtreffer für die Saale Bulls. Damit erkämpften sich die Miners, nach einem 3:0-Rückstand, dennoch einen Punkt. 1:0 [00:12] Domogalla (Akerman/Wilenius) 2:0 [02:20] Akerman (Hechtl/Stas) 3:0 [13:23] Biezais (Wilenius/Merl) PP1 3:1 [15:37] Pfeifer (Hofmann/Schmitz) 3:2 [43:43] Ford (Bräuner/Munichiello) 3:3 [55:35] Ford (Munichiello/Palka) PP1 4:3 [63:37] Christmann (Cornett/Gollenbeck) Strafen: 8 – 10 Zuschauer: 1587
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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| Finales Wochenende vor den Play-offs für den EHC Königsbrunn (BYL) An diesem Wochenende bestreitet der EHC Königsbrunn die letzten beiden Vorrundenspiele der Saison 2025/2026. Am Freitag empfangen die Brunnenstädter in der heimischen Pharmpur EISARENA ab 20 Uhr die "Eisbären" des ESV Burgau. Sonntags geht die Reise dann zu den "Devils" des VfE Ulm/Neu-Ulm, Anpfiff ist ab 18 Uhr. Die Mannschaft aus Burgau war zu Beginn der Saison der Prügelknabe der Liga und musste viele hohe Niederlagen einstecken. Inzwischen hat sich die Mannschaft aber besser in der Bayernliga zurechtgefunden, am 26. Spieltag gaben die Eisbären die rote Laterne an Amberg ab und verließen den undankbaren letzten Tabellenplatz. Gegen Waldkraiburg konnte die Mannschaft einen 2:1 Sieg einfahren, gegen Amberg gewann Burgau 3:2. Ulm wurde sogar mit 4:1 abgefertigt. Am letzten Wochenende verlor die Mannschaft aber gegen Landsberg mit 2:6, danach folgte in Geretsried eine 7:8 Niederlage. Die Eisbären hatten sich erst kürzlich noch mit einem weiteren Kontingentspieler verstärkt, der Verein verpflichtete den 24-jährigen Finnen Mikko-Matti Paakkola. Top-Scorer im Team ist der 30-jährige Tscheche David Ballner, der in 27 Partien 37 Scorerpunkte erzielen konnte. Danach folgt der 21-jährige Italiener Andreas Wiesler mit 25 Punkten aus 26 Partien. Burgau ist offensiv stark aufgestellt und hat sich zuletzt defensiv stabilisiert, nach dem mühevollen Sieg gegen den Tabellenletzten Amberg sollte Königsbrunn also gewarnt sein, die Mannschaft zu unterschätzen. Das Hinspiel bei den Eisbären konnte der EHC noch mit 7:2 für sich entscheiden. Vor dem Hinspiel Ende November stand Ulm noch auf dem zweiten Tabellenplatz, inzwischen ist die Mannschaft auf den neunten Rang zurückgefallen. Aktuell stehen die Devils sicher in den Pre-Play-offs und haben rein rechnerisch noch die Chance auf den sechsten Tabellenplatz. Dieser würde die direkte Qualifikation für die Play-offs bedeuten. Zuletzt gewann Ulm in Waldkraiburg mit 4:2 und wird gegen den EHC Königsbrunn alles in die Waagschale werfen. Top-Scorer ist der 34-jährige Deutsch-Tscheche Bohumil Slavicek, der bisher alle 28 Partien absolviert hat und bärenstarke 54 Scorerpunkte erzielen konnte. Mit Bernad Jakub, Dominik Synek und Martin Podesva stehen weitere sehr offensivstarke Spieler im Aufgebot der Devils, denen aber in der Defensive in vielen Partien Simon Klingler verletzungsbedingt fehlte, einen der besten Verteidiger der Liga. Für die Partie in Ulm stellt der Verein einen Fanbus zur Verfügung, inklusive Freigetränk bietet der EHC die Fahrt für 15€ an. Online kann man sich bei uns hier anmelden, oder am Freitag beim Fanstand im Stadion. Der EHC Königsbrunn steht aktuell sicher auf dem zweiten Tabellenplatz, hat aber auch die Chance auf den ersten Rang und damit auf den ersten Vorrundenmeister-Titel in der Bayernliga. Dazu sind die Brunnenstädter aber auf Schützenhilfe angewiesen, momentan steht Schweinfurt mit einem Punkt Vorsprung ganz oben in der Tabelle. EHC-Coach Bobby Linke erwartet nach dem durchwachsenem letzten Wochenende eine Reaktion seiner Mannschaft: „Wir sollten Burgau sehr ernst nehmen, die sind auf dem aufsteigenden Ast. Das ist eine sehr kompakte Mannschaft, die spielen schnelles, hartes Eishockey. Das wird am Freitag sicher kein einfaches Spiel werden, sondern eine sehr kämpferische Partie, da müssen wir unbedingt dagegenhalten. Wir haben sicher die spielerischen Mittel, um Burgau zu schlagen, aber wir müssen es halt auch abrufen. Die mentale Verfassung unserer Mannschaft muss stimmen, dazu gilt es, sowohl kämpferisch als auch läuferisch alles zu geben. Wir müssen unbedingt die PS wieder aufs Eis bringen und schnelles, geradliniges Eishockey spielen. Scheiben vors Tor bringen, den Gegner zu Fehlern zwingen und den Goalie mit Schüssen eindecken. Ein Sieg muss unbedingt her, wenn wir noch Chancen auf Platz 1 wahren wollen. Am Sonntag müssen wir weiter aufpassen, Ulm hat eine sehr gefährliche Offensive und auch einen starken Goalie im Tor. Die Ulmer Fans werden sicher ihre Mannschaft nach vorne peitschen und Stimmung machen. Da müssen wir sehr kompakt spielen und defensiv gut stehen. Dazu müssen wir den Fokus auf Laufbereitschaft und Passqualität legen. Über taktische Dinge kann man immer diskutieren, aber im Endeffekt müssen unsere Basics wieder stimmen.“
Schweinfurt Mighty DogsWie die Zeit vergeht: letzte Spieltagswochenende steht bevor (BYL) Nicht wenige lassen in den letzten Tagen verlauten: „Die Hauptrunde ist am kommenden Wochenende beendet? Wir haben doch erst mit der Saison begonnen!“ Und tatsächlich: Am Freitag und Sonntag stehen Spieltag 29 und 30 auf dem Plan – und die haben es noch einmal richtig in sich für die Mighty Dogs. Am Freitag geht es ins Allgäu zu den Kempten Sharks, und zum Abschluss der Hauptrunde gastieren die Miners aus Peißenberg im Icedome. Zudem wird am Sonntag nach dem Spiel die Versteigerung der Game-Worn-Trikots stattfinden. Neben der Frage, ob die Mighty Dogs die Runde als Tabellenerster abschließen werden, tauchte in den letzten Wochen immer wieder eine weitere Frage auf: Wann steht Petr Pohl wieder im Aufgebot der Mighty Dogs? Es ist fast auf den Tag genau ein Jahr her, als man zum Hauptrundenabschluss nach Kempten fahren musste. Die damalige Konstellation war klar: Die Mighty Dogs mussten gewinnen und zudem auf eine Niederlage der Miners Peißenberg beim TEV Miesbach hoffen. Der Ausgang dieser Geschichte sorgt noch heute bei vielen für Gänsehaut. Und diesmal? 362 Tage später ist man erneut im Allgäu zu Gast. Für die Mighty Dogs stehen zwar diesmal nicht die Playoffs auf dem Spiel, dafür aber die Tabellenspitze. Für die Gastgeber geht es um das wichtige Heimrecht, das sich die Sharks sichern möchten. Aktuell liegen sie auf Platz drei und haben vier Punkte Vorsprung auf Rang fünf, der nicht mehr zum Heimrecht berechtigt. Neben dem Duell Dritter gegen Erster kommt es zudem zu einem Gipfeltreffen der aktuellen Topscorer der Eishockey-Bayernliga. Auf Seiten der Sharks steht Kevin Hu mit 68 Scorerpunkten (38 Tore / 30 Assists) auf Rang zwei der Scorerliste, fünf Punkte hinter Topscorer Tomas Cermak, der auf 73 Scorerpunkte (31 Tore / 42 Assists) kommt. Die Sharks haben eine überragende Rückrunde gespielt und bislang 28 Punkte aus 13 Spielen gesammelt – gerade einmal einen Punkt weniger als die Mighty Dogs. Nach der Hinrunde belegte man noch Rang acht und schob sich in der Rückrunde bis auf Platz drei vor. Zwar setzte es vor zwei Wochen eine deutliche 2:8-Niederlage in Königsbrunn oder man verlor am vergangenen Freitag das Heimspiel gegen Peißenberg, doch gegen direkte Konkurrenten holten die Sharks oftmals wichtige Punkte und haben in dieser Saison somit nichts mit der Abstiegsrunde zu tun. Sowohl heute als auch vor einer Woche konnten die Sharks zudem zwei wichtige Vertragsverlängerungen vorab bekannt geben: Letzte Woche verlängerte Filip Kokoska seinen Vertrag, heute folgte Tomas Kulhanek, der ebenfalls um zwei weitere Jahre beim ESC Kempten verlängert hat. Zum letzten Spieltag kommt es dann zu einem Klassiker zwischen zwei Mannschaften, die sich früher regelmäßig in den Playoffs gegenüberstanden. Im Icedome erwarten die Mighty Dogs um 18 Uhr die Miners aus Peißenberg, die bereits sicher für die Pre-Playoffs qualifiziert sind. Auch in diesem Jahr müssen die Miners die Extrarunde drehen und sich in bis zu drei Spielen gegen einen Konkurrenten für die Playoffs durchsetzen. Nach heutigem Stand käme es zu einem Duell gegen die Isar Rats aus Dingolfing, die man noch am Sonntag mit 5:1 aus dem eigenen Stadion geschossen hat. Ebenfalls nach heutigem Stand der Tabelle, wären die Miners auch der Gegner im Viertelfinale der Playoffs. Einige hatten die Peißenberger vor der Saison deutlich höher in der Tabelle eingeschätzt und vermutet, dass man um die direkte Qualifikation für die Playoffs mitspielen würde. Allerdings brachten die Miners ihre PS aus verschiedensten Gründen nicht auf das Eis und lagen nach der Hinrunde nur auf Rang 13 – mit gerade einmal 14 Punkten aus 15 Spielen. Zudem hatte man sieben Punkte Rückstand auf Rang zehn, der für die Rückrunde das ausgerufene Ziel war. Wer sich die Rückrundentabelle genauer ansieht, stellt fest: Die Miners liegen dort auf Rang eins und haben 30 Punkte aus 13 Spielen geholt! So siegte man über Amberg mit 15:2 oder schlug den TEV Miesbach auswärts mit 5:0. Auch die direkten Duelle mit den Tabellennachbarn wurden oftmals für sich entschieden. Kein Wunder also, dass man den Sieben-Punkte-Rückstand auf Rang zehn egalisierte und nach heutigem Stand sogar sechs Punkte Vorsprung auf Rang elf herausgeholt hat. Somit dürfte klar sein, dass sich das Hinrundenspiel, in dem man die Miners mit 7:3 schlug und Kevin Heckenberger das sogenannte Michigan-Goal erzielte, nicht einfach so wiederholen wird. Zwei absolut spannende Spiele warten auf das Trainerteam um Sergej Waßmiller und Semjon Bär. Für das Team ist die Marschrichtung klar – und dabei wird auch eine wichtige Personalie wieder zurück im Aufgebot stehen: „So schnell geht es, und die Hauptrunde ist gespielt. Die 30 Spieltage gingen aus unserer Sicht natürlich wie im Flug vorbei, und ab Montag können wir uns voll und ganz auf die geilste Jahreszeit konzentrieren: die Playoffs! Unser Gastspiel am Freitag in Kempten weckt bei vielen in der Mannschaft natürlich schönste Erinnerungen. Der gemeinsame Einzug in die Playoffs mit unseren Fans vor Ort war eine tolle Geschichte, aber am kommenden Freitag wollen wir eine neue schreiben. Wir wissen um die Stärke der Sharks und wollen den Erfolg aus dem Hinspiel natürlich wiederholen. Auch das Spiel am Sonntag vor heimischer Kulisse ist Ansporn genug, um dieses Heimspiel erfolgreich zu beenden. Ob wir am Ende auf dem ersten Tabellenplatz stehen, liegt in eigener Hand. Wir standen dort bereits oft, haben ihn kurz verloren und uns wieder erkämpft. Logisch also, dass wir als Team die Hauptrunde genau so beenden möchten und davon überzeugt sind, dass unsere Fans uns dabei entsprechend unterstützen werden. Zudem kann uns Petr Pohl ab sofort wieder unterstützen und steht für das kommende Wochenende wieder im Kader. Umso wichtiger, dass er nach seiner Pause noch einmal zwei Spiele absolvieren kann.“ Zum Auswärtsspiel nach Kempten setzen die Plärrdeifl Schweinfurt einen Fanbus ein. Interessierte Fans können sich per Telefon oder WhatsApp unter folgender Nummer melden: 0172 9744908. Wie bereits Mittwoch Mittag angekündigt, versteigern die Mighty Dogs am Sonntag nach dem Heimspiel die Game-Worn-Trikots (Blau/Heim) auf dem Eis. Alle wichtigen Informationen dazu findet man hierzu auf der Homepage unter www.mightydogs.de
Spannung ohne Ende! Das letzte Hauptrundenwochenende bringt Dingolfing und Buchloe (BYL) Man liebt sie und man hasst sie – zur selben Zeit. Es ist genau diese Phase der Eishockey-Bayernliga, die Fans wie auch Verantwortliche an ihre persönlichen Spannungsgrenzen bringt. Zwei Spieltage sind in der Hauptrunde noch zu absolvieren, und die Waldkraiburger Löwen befinden sich mittendrin im Pulk derer, die noch nahezu alles erreichen können. Hierfür müssen die Löwen am kommenden Freitag um 20:00 Uhr – Achtung, es handelt sich um eine geänderte Startzeit – zu Hause gegen Dingolfing ran. Am Sonntag darauf hat der EHC dann möglicherweise das entscheidende Spiel in Buchloe vor der Brust, um sich dort wichtige drei Zähler zu sichern. Die gute Nachricht vorweg: Die Pre-Play-off-Plätze sind den Löwen sicher, ein direkter Weg in die Abstiegsrunde ist somit ausgeschlossen. Dennoch kämpft der EHC, aktuell auf Platz acht der Bayernliga rangierend, weiterhin sogar um den direkten Einzug in die Play-offs. So eng geht es derzeit in der Bayernliga zu – rechnerisch wäre für Waldkraiburg sogar noch Platz vier möglich, wenn auch eher unwahrscheinlich. Allein diese Tatsache verdeutlicht jedoch, wie extrem eng das Feld vor dem finalen Wochenende zusammengerückt ist. Hierfür ist jedoch am Freitag um 20:00 Uhr in der heimischen Raiffeisen-Arena zunächst der EV Dingolfing zu besiegen. Das Hinspiel in der Marco-Sturm-Eishalle zu Dingolfing ging nach einer zwischenzeitlichen 4:1-Führung für den EHC Waldkraiburg letztlich mit 5:4 nach Verlängerung an die Löwen. Den entscheidenden Treffer in der Overtime steuerte damals Andris Džeriņš bei. Seitdem arbeiteten sich die „Isar Rats“ auf den derzeit siebten Tabellenplatz vor und liegen aktuell einen Punkt vor den Löwen. Dies bedeutet nicht nur ein Duell auf absoluter Augenhöhe, sondern auch, dass die Ausgangslage für beide Clubs nahezu identisch ist. Sowohl Dingolfing als auch Waldkraiburg könnten rechnerisch noch den vierten Platz erreichen – entsprechend intensiv und umkämpft dürfte dieses Topspiel auch werden. Besonders im Blick behalten muss die zuletzt wieder etwas unsicher agierende Löwen-Defensive dabei vor allem Blake Luscombe (24 Tore, 43 Assists) sowie Dingolfings Top-Transfer David Zucker (18 Tore, 40 Assists), die beide Spiele im Alleingang entscheiden können. Buchloes Top-Scorer heißen Demid Podrezov und Adriano Carciola. Zusammen kommen sie zwar nicht auf die beeindruckende Punktzahl eines Blake Luscombe, das macht Buchloe jedoch keinesfalls weniger gefährlich. Traditionell sind die „Pirates“ kein einfaches Pflaster für den EHC Waldkraiburg, und daran wird sich – gerade unter enormem Druck – wohl auch am Sonntag nichts ändern. Für Buchloe ist die Messe bereits gelesen: Die Allgäuer wissen, dass sie in der Abstiegsrunde antreten werden und richten ihren Fokus entsprechend auf diese Herausforderung. Da kommt ein Gegner wie die Löwen, die in dieser Saison zwar nicht zu den absoluten Top-Mannschaften zählen, sich aber konstant im gesunden Mittelfeld bewegen, gerade recht. Entsprechend motiviert dürften die Freibeuter zu Werke gehen, um sich mit einem positiven Gefühl und neuem Selbstvertrauen auf die Play-downs einzustimmen. Auch nach Buchloe werden die Löwen von einem Fanbus voller motivierter Anhänger begleitet. Trainer Jürgen Lederer wird nicht müde, dieses Engagement zu loben, welches in der Bayernliga keinesfalls selbstverständlich ist. Die Hoffnung ist durchaus berechtigt, dass diese so dringend benötigte Unterstützung vielleicht das entscheidende Quäntchen ausmachen und die Löwen im Saisonendspurt noch einmal zusätzlich antreiben kann. An der Motivation der Spieler wird es jedenfalls nicht scheitern. Dennoch musste Jürgen Lederer nach dem Spiel in Pfaffenhofen eine Hiobsbotschaft hinnehmen. Top-Torjäger, Kapitän, Motivator und frisch gewählter Sprade.tv-Spieler des Monats Dezember, Nico Vogl, musste bereits gegen Ulm verletzungsbedingt passen. Zu einem Zeitpunkt, an dem sein Team ihn als Antreiber und Führungsspieler besonders dringend benötigen würde, fällt der Kapitän aus – und ärgert sich darüber selbst wohl am meisten. Doch auch ohne ihren Führungsspieler besitzen die Löwen die Qualität, am kommenden Wochenende sechs Punkte einzufahren. Sie werden alles daransetzen, genau das zu tun, um vielleicht doch noch das kleine Wunder der direkten Play-off-Qualifikation Wirklichkeit werden zu lassen.
Vorletztes Heimspiel der Saison gegen den Tabellenführer (BBZL) Zum vorletzten Heimspiel der Saison 2025/26 empfängt der EV Aich am Freitag um 19.30 Uhr den EHC Waldkraiburg 1b in der heimischen Clariant Arena. Fast exakt ein Jahr ist es her, als die „Oans Bee“ am 25. Januer 2025 im Kampf um den Playoff-Einzug beim EVA antrat und damals waren die Vorzeichen deutlich spannender als heute. Im Hinspiel entzauberte der EVA die bis dahin gefährlichste Tormaschine der Liga auswärts mit 6:2. Der Sieger des Rückspiels hatte gute Chancen auf die Playoffs und zuhause behielt der EVA auch dank einer überragenden Torhüterleistung von Jo Pfafferott knapp mit 4:3 die Oberhand. Die Aicher zogen wenig später als Tabellenzweiter in die Playoffs ein, Waldkraiburg hatte am Ende als Tabellenvierter das Nachsehen. Heuer sind die Vorzeichen gänzlich anders. Waldkraiburg steht nach sechzehn Spielen ohne Punktverlust an der Tabellenspitze und steuert auf eine perfekte Saison zu. Die Qualifikation für die Playoffs haben sie vier Spiele vor Schluss schon sicher in der Tasche. Vergangene Woche besiegten sie mit Gebensbach den ärgsten Verfolger zuhause deutlich mit 6:1. Bei einem Blick auf die anderen Bezirksliga-Gruppen können die Waldkraiburger den Meistersekt schon kaltstellen. Demgegenüber herrscht beim EVA auf dem achten Tabellenplatz Tristesse. Obwohl gegen die Topteams durchaus gute Leistungen aufs Eis gebracht wurden, konnten die Aicher in den vergangenen Partien nicht überzeugen. Das Heimspiel gegen den Vorletzten Dingolfing war magere Kost für die Zuschauer und endete in einer 3:4-Niederlage nach Penaltyschießen. Dass sich die Aicher trotzdem über einen 5:0-Sieg und drei Punkte freuen durften hatten sie dem Gegner zu verdanken, der einen nicht spielberechtigten Spieler einsetzte. Beim Auswärtsspiel in München am Sonntag gab es eine 1:3-Niederlage und damit nicht genug. Danny Weber handelte sich eine Spieldauerstrafe ein und fehlt deshalb ebenso wie Brian Dunford, der gar eine Matchstrafe aufgebrummt bekam. Das Strafmaß wurde noch nicht bekannt gegeben, es ist aber davon auszugehen, dass die Saison bei vier noch verbleibenden Partien für den US-Amerikaner beendet ist. Obwohl die Vorzeichen für die Aicher alles andere als rosig sind, braucht sich die Mannschaft von Trainer Ben Doucet nicht verstecken. Im Hinspiel zeigte seine Truppe eine starke Partie und hätte dem Favoriten fast ein Bein gestellt. Mit der richtigen Einstellung und etwas Glück könnte eine Überraschung möglich sein. Die zuletzt fehlenden Fengler, Korn und Obermeier sind wieder an Bord und auch Neujahrs-Neuzugang Markus Gröger kam trotz mehrjähriger Pause in seinen ersten zwei Spielen schon ordentlich in Schwung.
Türkheim CelticsCeltics auswärts in Fürstenfeldbruck gefordert (BBZL) Am kommenden Samstag muss der ESV Türkheim beim Liganeuling EV Fürstenfeldbruck 1b ran. Bully ist um 16:45 Uhr im Stadion an der Amperoase. Für die Celtics ist es nach dem Auswärtsspiel in Lechbruck Anfang der Saison die zweite Partie in einem offenen Kunsteisstadion. Die Wetterprognose für Samstag sieht gut aus, demnach dürfte einem Winterclassic nichts im Wege stehen. Das Hinspiel Ende November konnte der ESVT mit 5:2 für sich entscheiden. Damals war man die klar spielbestimmende Mannschaft, bekam aber auch die Kaltschnäuzigkeit, der Gäste zu spüren, die das Spiel mit ihrem konsequenten Defensivspiel und nur wenigen Tormöglichkeiten einige Zeit offenhalten konnten. Am Ende stand dennoch ein verdienter Heimsieg für die Celtics auf der Anzeigetafel. Mittlerweile haben die Fürstenfeldbrucker nach 16 Spielen 19 Punkte auf dem Konto und den siebten Tabellenplatz inne. Damit sind sie aber auch etwas im Niemandsland der Bezirksliga West verschwunden. Sowohl nach oben als auch nach unten wird wohl nicht mehr viel passieren. Dennoch werden die Oberbayern am Samstag alles daransetzen, den favorisierten Celtics das Leben schwer zu machen und Punkte abzuluchsen. Beim ESV Türkheim ist unter der Woche Max Schorer nach seiner Verletzung wieder ins Training eingestiegen. Auch Christoph Vogel, Marco Fichtl und Michi Fischer sind wieder dabei. Gleichzeitig steht bei einigen Spielern krankheits- und verletzungsbedingt noch ein Fragezeichen hinter einem Einsatz am Samstag. Welches Team Coach Basitian Hitzelberger und Co-Trainer Felix Furtner ins Rennen schicken können, ist also noch nicht ganz sicher. Letzterer blickt wie folgt auf das Auswärtsspiel seiner Mannschaft: „Gegen die zweite Mannschaft aus Fürstenfeldbruck haben wir uns im Hinspiel etwas schwergetan, das soll sich am Samstag ändern. Mit konzentriertem Training und vollem Fokus auf die Endphase der Saison wollen wir unbedingt drei Punkte mit nach Hause nehmen. Wenn wir an die Leistung vom letzten Wochenende anknüpfen, bin ich überzeugt, dass wir als Sieger vom Eis gehen.“
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Eisadler DortmundDoppelspieltag an der Strobelallee: Freitag Liga, Sonntag Pokalfinale (RLW) Für die Eisadler Dortmund steht am kommenden Wochenende wieder ein intensiver Doppelspieltag auf dem Programm. Im heimischen Eisstadion an der Strobelallee trifft das Team gleich zweimal vor eigenem Publikum an – zunächst in der Regionalliga, anschließend im Finale um den OsWeNo Pokal. Am Freitagabend um 20:00 Uhr empfangen die Dortmunder in der Regionalliga West die Grefrather EG. Die Gäste aus dem Kreis Viersen zählen zu den laufstarken Mannschaften der Liga und präsentieren sich vor allem über ein schnelles Umschaltspiel. Für die Eisadler geht es darum, im Kampf um die Tabellenposition weiter zu punkten und die eigenen Leistungen vor heimischer Kulisse zu bestätigen. Eine strukturierte Defensivarbeit wird dabei ebenso gefragt sein wie ein konsequentes Spiel in den Zweikämpfen. Bereits am Sonntag folgt die nächste Herausforderung mit Titelaussicht. Um 19:00 Uhr steht an der Strobelallee das Pokalfinal-Hinspiel gegen den Adendorfer EC an. Gegen den Vertreter aus Niedersachsen erwartet die Eisadler ein echtes Endspiel in dem Kleinigkeiten den Ausschlag geben werden. Ziel ist es, sich mit einem konzentrierten Auftritt eine möglichst gute Ausgangslage für das Rückspiel zu verschaffen. Wie bereits im Halbfinale gegen Hamburg zählt jedes Tor, nach den zwei Spielen – das Rückspiel in Adendorf findet bereits nächsten Sonntag (01.02.) statt - gewinnt die Mannschaft mit den meisten, geschossenen Toren den Pokal. Zwei Spiele innerhalb weniger Tage, zwei Wettbewerbe und hohe Anforderungen an Konzentration und Belastungssteuerung: Die Eisadler Dortmund wollen den Heimvorteil nutzen und mit konstanten Leistungen in beiden Begegnungen überzeugen. Ebenfalls ein perfekter „Testlauf“ für den ab Februar anstehenden Playoff-Rhythmus. Die bisher fabelhafte Unterstützung der Zuschauer dürfte dabei erneut eine wichtige Rolle spielen.
Derbyfieber in der Eishockey-Regionalliga: Black Tigers Moers empfangen Grefrath (RLW) Eishockeyherz, was willst du mehr? Am Sonntag, den 25.01.2026, um 18:15 Uhr steigt in der Eishockey-Regionalliga das mit Spannung erwartete Derby zwischen den Black Tigers Moers und dem Grefrather EC. Die Fans dürfen sich auf ein intensives, emotionales und stimmungsvolles Duell freuen. Die Black Tigers gehen mit ordentlich Rückenwind in die Partie. Der Sieg am vergangenen Sonntag gegen Wiehl hat dem Team zusätzliches Selbstvertrauen gegeben. Einsatz, Tempo und Zusammenhalt stimmen – beste Voraussetzungen für einen leidenschaftlichen Derbyabend. „Der Sieg gegen Wiehl war sehr wichtig für unser Selbstvertrauen. Wir wollen nun gegen Grefrath die nächsten Punkte holen und uns für die Hinspielniederlage revanchieren“, sagt Black-Tigers-Sprecher Markus Meyer. Auch personell sieht es gut aus: Abgesehen von den Langzeitverletzten stehen Headcoach Max Eberlein alle Spieler zur Verfügung. Die Mannschaft ist heiß darauf, gemeinsam mit den Fans ein echtes Derbyfest zu feiern. Wenn Nachbarn aufeinandertreffen, zählen Tabellenplätze wenig – dann geht es um Emotionen, harte Zweikämpfe und puren Willen. Die Black Tigers hoffen auf lautstarke Unterstützung von den Rängen, um gemeinsam den nächsten Derbyerfolg einzufahren.
Ratinger Ice AliensTopspiel gegen die Rockets am Freitag! (RLW) In zwei Tagen reist die EG Diez-Limburg an den Sandbach. Im Duell 2.ter gegen 4.ter in der Tabelle bietet sich für den Gast die letzte Gelegenheit, mit einem Sieg gegen die Ice Aliens die Chance für den Sprung auf Platz 2 der Tabelle aufrechtzuerhalten. Dylan Florit und Tim Lutz sind in der Scorerwertung der Liga ganz oben zu finden und stellen für diese Liga Ausnahmespieler dar. Verletzungs-und Abgangsbedingt haben die Rockets auf zwei Importstellen noch einmal nachgelegt, mit Timothy Kim und Eric Backman kamen zwei starke neue Spieler hinzu. Im Spiel gegen die Eagles aus Essen unterlagen die Rockets nur knapp und unglücklich mit 5:6, die Eisadler aus Dortmund wurden mit 3:2 nach Penaltyschiessen besiegt. Im ersten Spiel in Diez-Limburg gewannen die Ice Aliens mit 7:4, doch hat sich in beiden Teams seitdem einiges getan und die Karten werden neu gemischt. Spannung pur am Sandbach ab 20:00 Uhr, wenn der erste Puck fällt. Halle und Kassen öffnen ab 19:00 Uhr. Unterstützt die Ice Aliens kräftig in der Schlussphase der Hauptrunde und kommt zahlreich zum Spitzenspiel der Regionalliga West an diesem Freitag.
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| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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FASS BerlinShowdown rückt näher: FASS vor letzter Auswärtsprüfung (RLO) Nach dem souveränen 10:1-Auswärtssieg in Dresden bleibt für FASS Berlin kaum Zeit zum Durchatmen. Die Hauptrunde der Regionalliga Ost geht in die entscheidende Phase: Noch fünf Spiele stehen aus, davon vier Heimspiele im Erika-Heß-Eisstadion. Der Höhepunkt folgt bereits am kommenden Wochenende. SAMSTAG, 31.01.2026 · 19:00 UHR FASS Berlin vs. Schönheider Wölfe Wenn die Schönheider Wölfe im Erika-Heß-Eisstadion gastieren, geht es um Platz 1 in der Regionalliga Ost. Beide Teams haben sich an der Ligaspitze ein ganzes Stück abgesetzt – ein echtes Spitzenspiel, das die Weichen für die Playoffs stellen dürfte. ZUVOR: SCHWERE AUFGABE IM LUCHSBAU Bevor es zum Topduell kommt, wartet jedoch eine unangenehme Auswärtsaufgabe. SAMSTAG, 24.01.2026 · 19:00 UHR Luchse Lauterbach vs. FASS Berlin Im Luchsbau erwartet die Berliner ein prall gefülltes Haus. Die Luchse Lauterbach wollen dem Tabellenführer unbedingt ein Bein stellen und haben in dieser Saison mehrfach bewiesen, dass sie zum Favoritenkreis gehören. Sie stehen auf Rang 3. Angeführt von Kapitän Tom Fiedler, der seit Wochen in Galaform spielt und aktuell die interne Scorerliste anführt, wird sich FASS dieser Herausforderung entschlossen entgegenstemmen. MITFAHREN IM DOPPELDECKER Zum letzten Auswärtsspiel der Hauptrunde reist FASS wieder im Doppeldecker-Bus an. Fans sind herzlich eingeladen, das Team nach Lauterbach zu begleiten. Preis: 35 € (inkl. Eintrittskarte) Anmeldung: sinah.koehlert @fass-berlin.de Fazit: Die entscheidenden Wochen beginnen. Erst die Bewährungsprobe in Lauterbach – dann der große Showdown gegen Schönheide im Erika-Heß-Eisstadion. Jetzt zählt jeder Punkt.
Am Samstag Ladys Day im Eisstadion - Tornados müssen erneut zweimal ran (RLO) Am kommenden Wochenende haben die Tornados erneut zwei Spiele. Am Samstag, den 24.01.2026 um 18:30 Uhr empfangen sie im heimischen Stadion die Wölfe aus Schönheide. Nach der 12:2-Niederlage im Wolfsbau am 17.01.202 heißt es nun Revanche. Am Samstag werden die Tornados mit vollem Kader auflaufen. Hinweis: Am Samstag ist Ladys Day! Dann kommen alle Mädchen und Frauen zum ermäßigten Eintritt von 5,00 EUR ins Eisstadion. Gleich einen Tag, am 25.01.2026 später fahren die Nieskyer nach Lauterbach. Dort treffen sie um 18:00 Uhr auf die Luchse. Dieses Spiel sollte ursprünglich am 14.12.2025 stattfinden, musste aber abgesagt werden. Am Sonntag hat die Tornado Reserve ein „Auswärtsspiel“ gegen die Kunnersdorfer Biber um 18:30 Uhr im Nieskyer Eisstadion. Der Nachwuchs des ELV Niesky ist am kommenden Wochenende unterwegs! Die U9 spielt in Erfurt und Chemnitz, die U11 in Chemnitz und die U13 in Schönheide.
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