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September 26
                         
September 5
      
Saisonbeginn
     
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Die beiden Stürmer Dominick Thum (Neusser EV) und William Izak (Iserlohn DNL) wussten im Tryout zu überzeugen und werden bis zum Saisonende beim EVD bleiben. Dagegen wird Torhüter Lucas Goebels den Verein verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  
ASV Hamburg
(VLN)  Der Großteil der Mannschaft bleibt weiter zusammen. Bisher haben die Torhüter Kurtus Hancock und Florian Lentz, die Verteidiger Bent Meyer, Martin Müller, Rasid Saitov, Torben Sander und Klaas Steffen, sowie die Stürmer Steffen Drewes, Nick Fischer, Benjamin Hepburn, Daniel Lupzig, Patrick Schrage, Christian Seifert, Sebastian Wilczarski, Benjamin Wollf und Christian Zachariassen ihre weitere Zusage beim Altonaer SV gegeben
  
Dingolfing Isar Rats
(BYL)  Verteidiger Artur Schwarz, der 218 aus Moosburg zu seinem Heimatverein zurückkehrte, wird den EVD verlassen und sich einer neuen Herausforderung stellen
  
ESV Kaufbeuren
(OLS)  Die Augsburger Panther haben ihren 17-jährigen Nachwuchsverteidiger Liron Pellizzari mit einer Förderlizenz für den ESVK ausgestattet. In der letzten Saison spielte er noch in der DNL und stand im erweiterten DEL-Kader
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Allrounder Alexander Källgren verlässt den TuS. Man konnte sich nicht auf eine weitere Zusammenarbeit verständigen. Dafür wurde mit August Sandell ein neuer Stürmer vorgestellt. Der 24-jährige Schwede spielte zuletzt in der dritthöchsten Liga seines Heimatlandes für Järfälla HC
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Der EHC hat Verteidiger Filip Varga verpflichtet. Der 19-jährige Slowake wechselt aus der DNL vom EV Landshut zum EHC wo er seine erste Saison im Seniorenbereich bestreiten wird. Das selbe gilt auch für Stürmer Matyas Patocka. Der 20-jährige Tscheche kommt aus dem Nachwuchs der Pirati Chomutov
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Die Black Hawks intensivieren ihre Kooperation mit den Eisbären Regensburg. Die Oberpfälzer haben Dmitrij Haberling, Marks Jirgensons und Pepino Langmeier mit Förderlizenzen für Passau ausgestattet. Ausserdem erhalten die DNL.Spieler Arthur Milic, Jakob Meißner, Jan-Luka Meißner und Jason Arzt Spielberechtigungen für den Oberligisten
  
Harzer Falken
(RLNO)  Die Kassel Huskies haben den jungen Torhüter Alexander Pankraz mit einer Förderlizenz für Braunlage ausgestattet
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Torhüter Marc Siebels, der letztes Jahr aus Fürstenfeldbruck nach Norddeutschland zurückkehrte, wird auch in der neuen Saison zum Goalie-Team der Wesesrstars gehören
 
Neusser EV
(RLW)  Kurzfristig hat Stürmer Jordi Cuena Pazos um Auflösung seines Vertrages gebeten
 
Forst Nature Boyz
(BLL)  Als nächstes hat Torhüter Thomas Zimmermann seine weitere Zusage beim SC gegeben. Der 25-Jährige wird bereits in seine vierte Saison für die Nature Boyz gehen
  
Wanderers Germering
(BLL)  Stürmer Leopold Inselkammer wird auch in der neuen Saison das Trikot der Wanderers tragen. Der 24-Jährige absolvierte zuletzt 14 partien und konnte dabei ein Tor erzielen
  
Black Eagles Reutlingen
(BWL)  Stürmer Waldemar Wehrle wird aus privaten Gründen die TSG verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  

   

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IHP-PuckIHP Nachrichten
Dienstag 20.Januar 2026

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte vom Wochenbeginn mit insgesamt 31 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Baden-Württemberg-Liga, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Ost, Landesliga Berlin und aus dem Frauen-Eishockey.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    

woelfefreiburgWölfe Freiburg
Heimspiel am Dienstagabend gegen die Eisbären Regensburg - am 37. Spieltag der DEL2-Saison 2025/26 geht es in der Echte Helden Arena beim Duell zwischen dem EHC Freiburg und den Eisbären Regensburg erneut um wichtige Punkte

(DEL2)  Heimspiel Nummer zwei von drei im aktuellen Heimspiel-Marathon wirft bereits seine Schatten voraus. Am Dienstagabend um 19:30 Uhr trifft das Team von Cheftrainer Juraj Faith in eigener Halle auf die Eisbären Regensburg.
Ausgangslage: Die Formkurve der Eisbären Regensburg zeigt steil nach oben. Fünf der letzten fünf Partien konnte der DEL2-Meister der Saison 2023/24 für sich entscheiden. Die letzten drei Siege waren jedoch jeweils nur mit einem Tor Unterschied, zweimal sogar erst in der Verlängerung, was die engen und hart umkämpften Begegnungen unterstreicht. Bei den Wölfen wartet man seit drei Spielen auf den nächsten Sieg. Mit dem kommenden Spiel gegen die Oberpfälzer traf das Team um EHC-Kapitän Nikolas Linsenmaier in den vergangenen vier Partien dabei jeweils auf Gegner aus den Top 4 der Tabelle, was die aktuelle Ergebniskrise zumindest teilweise relativiert. Der letzte Sieg gegen die Lausitzer Füchse am 9. Januar war dabei zudem das letzte Mal, dass der EHC Freiburg mehr als ein Tor in einem Spiel erzielen konnte. Die Marschrichtung für das kommende Duell ist daher klar: Offensiv muss dringend mehr Durchschlagskraft herauskommen.
In den bisherigen beiden Begegnungen zwischen Freiburg und Regensburg setzte sich jeweils das Auswärtsteam durch. Ein Trend, den das Wolfsrudel am Dienstagabend unbedingt brechen möchte. Nach einer 2:6-Niederlage in Freiburg revanchierte sich der EHC beim Rückspiel in der Donau-Arena mit einem 3:1-Erfolg.
Wissenswert: Die Eisbären Regensburg stellen mit einer Erfolgsquote von 87,4 % das beste Unterzahlspiel der Liga, während die Wölfe mit 76,9 % in dieser Disziplin aktuell Rang elf im Ligavergleich belegen. Zudem treffen zwei Mannschaften aufeinander, die ligaweit die wenigsten Torschüsse pro Spiel abgeben: Regensburg kommt im Schnitt auf 25,8 Abschlüsse, Freiburg auf 25,9. Auffällig ist dabei die höhere Effizienz der Gäste, die im Durchschnitt 1,6 Torschüsse weniger pro Treffer benötigen. Eine besondere personelle Note erhält die Partie durch Petr Heider und Tomáš Schwamberger, die seit mittlerweile zwei Jahren für den EHC Freiburg auflaufen und zuvor Teil der Regensburger Meistermannschaft 2023/24 waren.
Kader-Update: Neben den weiterhin verletzten Maximilian Leitner und Christian Billich müssen die Wölfe seit Sonntagabend zudem längerfristig auf Julian Airich verzichten. Der Stürmer musste das vergangene Heimspiel gegen Rosenheim bereits früh im ersten Drittel verletzungsbedingt abbrechen. Inzwischen steht fest, dass Julian Airich aufgrund einer Unterkörperverletzung in dieser Saison voraussichtlich nicht mehr zum Einsatz kommen wird. Weitere Untersuchungen am heutigen Montag sollen genaueren Aufschluss über die Schwere der Verletzung sowie die endgültige Ausfalldauer geben.
Stimme zum Duell: „Regensburg kommt mit viel Selbstvertrauen zu uns, sie haben zuletzt enge Spiele gezogen und stehen defensiv sehr stabil. Für uns geht es darum, von Beginn an präsent zu sein, die Intensität hochzuhalten und wieder mehr Konsequenz vor dem Tor zu zeigen. Wichtig wird sein, diszipliniert zu spielen, gerade gegen ihr starkes Unterzahlspiel. Wir wissen, was auf dem Spiel steht, und wollen gemeinsam mit unseren Fans die Punkte in Freiburg behalten.“, so Mike Mengis, Leiter für Spielbetrieb, Kommunikation und Team-Management.
Tickets, Livestream und Berichterstattung: Tickets für das Duell mit den Eisbären gibt es im Reservix-Onlineshop, an allen Reservix-Vorverkaufsstellen und am Spieltag ab 17:30 Uhr über die Abendkasse direkt an der Eishalle. Zudem können alle Duelle des EHC Freiburg in der zweithöchsten deutschen Eishockeyliga als Pay-per-View-Livestream über sporteurope.tv verfolgt werden. Über den WhatsApp-Kanal und die Instagram-Story der Wölfe gibt es während der Partie aktuelle Drittelstände.
 www.ihp.hockey    Montag 19.Januar 2026  14:21 Uhr Bericht:     EHCF
Autor:     mm


towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
BLITZSCHNELLER OVERTIME-TREFFER SICHERT ZWEI PUNKTE

(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars haben gegen den erwartet unangenehmen Gegner Lausitzer Füchse einen Heimsieg eingefahren und ihre Ambitionen auf Platz 4 untermauert. Die Cracks von Coach Bo Subr mussten zwar einen späten Ausgleichstreffer der Gäste einstecken, dieser war jedoch nach nur 18 gespielten Sekunden in der Overtime alsbald vergessen.
Vor 2.718 Zuschauern legten die Oberschwaben selbstbewusst los und verbuchten bereits in der Startminute die ersten Torszenen. Füchse-Torhüter Lennart Neiße machte dabei schnell klar, dass er einen starken Abend erwischen sollte. Quer durch alle Sturmreihen gab es im Verlauf des Startabschnitts gute Einschussmöglichkeiten, Treffer blieben allerdings Fehlanzeige. Meist durch schnelle Gegenstöße kam auch Weißwasser zu hochkarätigen Chancen, doch auch Ilya Sharipov im Ravensburger Tor hielt seinen Kasten zunächst sauber.
Im zweiten Spieldrittel wechselten sich schnell vorgetragene Phasen und zerfahrene Szenen ab, verbissen wurde um jeden Zentimeter Eis gekämpft. Wenn die Towerstars Raum in der neutralen Zone bekamen, wirbelte vor allem die erste Sturmreihe, doch erneut blieben die besten Chancen ungenutzt. In der 33. Minute hatten sich die Ravensburger Cracks erneut an der gegnerischen Abwehr aufgerieben und verpassten prompt auf der Gegenseite die Defensivarbeit. Ex-Towerstars-Stürmer Alexander Dosch stand völlig frei vor dem Tor und konnte die Scheibe beim 1:2 durchaus sehenswert über die Linie tippen. Der Treffer in der 33. Minute tat den Towerstars in den nachfolgenden Wechseln zunächst nicht gut. Weißwasser spielte selbstbewusst nach vorne und checkte früh vor, der eine oder andere Pass ins Leere war die Folge. Aus dem Durchhänger kamen die Towerstars jedoch rund vier Minuten später wieder heraus. Dreieinhalb Minuten vor Schluss bediente Thomas Reichel den auf halbrechts mitgelaufenen Marvin Schmid, dessen Handgelenkschuss dem Füchse-Torhüter über die Schulter ins linke Kreuzeck zischte. Mit dem 1:1-Ausgleich dreieinhalb Minuten vor der zweiten Pause ließ sich der Schlussabschnitt etwas beruhigter angehen.
Im dritten Spieldrittel änderte sich am Spielverlauf nicht allzu viel. Die Towerstars hatten deutlich mehr Spielanteile, konnten diese jedoch nicht in Tore ummünzen. Immer wieder musste Coach Bo Subr seine Schützlinge auf der Bank eindringlich ermahnen, nicht zu anfällig für Konter zu sein. Zu einer Schlüsselszene kam es dann in der 53. bis 55. Minute. Für einen Bandencheck kassierte Gäste-Verteidiger Kyle Havlena eine Strafzeit und die Towerstars zogen ihr Powerplay auf, doch zunächst sollte sich keine klare Einschussmöglichkeit finden. Sieben Sekunden, nachdem sich die Strafbanktür wieder geöffnet hatte, stand Thomas Reichel jedoch goldrichtig. Nach einer zunächst unübersichtlichen Situation schaltete er am schnellsten und drückte die Scheibe entschlossen zum 2:1 in die Maschen.
Die Folgeminuten schienen den Towerstars vermeintlich souverän aus den Händen zu laufen, doch dieser Eindruck trügte. Zweieinhalb Minuten standen noch auf der Uhr, als in der eigenen Zone die Defensivarbeit vernachlässigt wurde und Lennard Nieleck, vor dem Torraum postiert, nicht am 2:2-Ausgleich gehindert werden konnte. Bis zur Schlusssirene passierte dann nichts mehr, die Punkte wurden geteilt und die Verlängerung musste über den Zusatzpunkt entscheiden. Dort drängten die Towerstars rekordverdächtig schnell auf den wohlverdienten Feierabend. Nach einem weiten Pass von Julian Eichinger auf Mark Rassell kam dieser zur Abschlusschance, den vom Füchse-Keeper abgeprallten Puck verwertete Kapitän Robbie Czarnik schließlich sicher zum 3:2. Gerade einmal 18 Sekunden waren in der Verlängerung gespielt.
„Natürlich sind wir froh über die zwei wichtigen Punkte gegen den unangenehmen Gegner. Wir haben aber wieder einmal zu viele gute Chancen liegen lassen, und mit einem so knappen Vorsprung wiegen Fehler wie beim 2:2-Ausgleich leider schwer“, betonte Towerstars-Coach Bo Subr nach dem Spiel.
Dank des Fünf-Punkte-Wochenendes konnten die Towerstars auf direkter Tuchfühlung mit Platz 4 bleiben. Regensburg ist punktgleich, hat jedoch das bessere Torverhältnis. Die nächste Chance, in die Top 4 zu springen, gibt es für die Oberschwaben bereits am Dienstag. Dort wartet mit dem Gastspiel beim Tabellenachten Crimmitschau jedoch eine äußerst schwere Aufgabe. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr, Sporteurope.TV überträgt die Partie live
 www.ihp.hockey    Montag 19.Januar 2026  09:10 Uhr Bericht:     EVR
Autor:     fe


eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
4:3-HEIMSIEG NACH OVETIME ÜBER KAUFBEUREN - F*CK CANCER

(DEL2)  Ein Spielverlauf, der zum Motto passte: Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg hat seine zum "F*ck Cancer"-Tag ausgerufene Heimpartie gegen Schlusslicht ESV Kaufbeuren nach Rückstand und großem Kampf doch noch gewonnen: Am Ende standen vor den 4521 Fans in der Donau-Arena ein verdienter 4:3-Erfolg nach Overtime (0:1/2:2/1:0/1:0), viele Gänsehautmomente und ein gelungenes Debut für den ganz besonderen Neuzugang Paul Zschernitz...
 www.ihp.hockey    Montag 19.Januar 2026  13:32 Uhr Bericht:     EVR
Autor:     jml


eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
ENGLISCHE WOCHE: EISBÄREN AM DIENSTAG IN FREIBURG IM EINSATZ - Regensburg nach fünf Siegen in Serie bei den Wölfen des EHC gefordert

(DEL2)  Mit 13 Punkten aus den jüngsten fünf Spielen hat sich Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg in der DEL-2-Tabelle bis auf Rang vier nach vorne (58 Zähler) katapultiert und ist das zweit-formstärkste Team nach Spitzenreiter Krefeld. Nur zwei Tage nach dem hochemotionalen 4:3-Heimsieg über den ESV Kaufbeuren am „F*ck Cancer“-Tag sind die Oberpfälzer nun bereits wieder im Einsatz: Am morgigen Dienstag, 20. Januar, steht ab 19:30 Uhr die Auswärtsbegegnung bei den Wölfen des EHC Freiburg in der Echte-Helden-Arena an. Mit 38 Zählern sind die Baden-Württemberger bislang als Vorletzte auf dem 13. Platz zu finden. Dass sie dennoch ein gefährlicher Gegner sein können, bewiesen sie mehr als einmal – auch gegen die Schützlinge von Trainer Peter Flache holte das Team aus dem Schwarzwald in der laufenden Hauptrunde bereits einen Sieg… Die Partie wird live im Stream auf sporteurope.tv sowie als Radiokommentar auf eisradio.de übertragen. Auch am Freitag darauf, 23. Januar, steht den Rot-Weißen dann erneut eine lange Reise bevor: Sie sind ab 19:30 Uhr bei den Lausitzer Füchsen in Weißwasser gefordert. Zuhause sind sie dann erst am kommenden Sonntag, 25. Januar, wieder im Einsatz, wenn ab 17 Uhr der aktuelle Ranglistennachbar Ravensburg Towerstars in der Donau-Arena gastiert. Die Domstädter haben dieses Duell in Zusammenarbeit mit ihrem neuen Partner „Interessengemeinschaft gesunder Boden e. V.“ zum „Bodenspieltag“ ausgerufen, mit Informationen, Aktionen und Impulsen zum Thema Bodengesundheit, Ernährung und Nachhaltigkeit. Tickets gibt es unter www.ebr.live.
Zwei Mal standen sich Freiburg und Regensburg in der laufenden Saison bereits gegenüber – und beide Male gab es Auswärtssiege. Währen an der Dreisam die Eisbären deutlich mit 6:2 siegten (Tore durch drei Mal David Morley, davon ein Treffer im Powerplay, Pierre Preto, Donát Péter in Überzahl und Samuel Payeur), setzte sich an der Donau der EHC mit 3:1 durch (einziger Regensburger Schütze war Jeremy Bracco im Powerplay).
Ein Freiburger traf dabei in beiden Partien gegen die Domstädter: Travis Ewanyk. Der nachverpflichtete, DEL-erfahrene Deutsch-Kanadier ist mit zehn Treffern und sechs Vorlagen für 16 Scorer gleichauf mit Kanadier Shawn O’Donnell (elf Tore, fünf Assists) viertbester Punktesammler des Teams. Neben Routinier Nikolas Linsenmaier (zwölf, acht – 30 Zähler) kann sich der slowakische Headcoach Juraj Faith offensiv vor allem auch auf ein skandinavisches Duo verlassen: Der finnische Torjäger Eero Elo ist bester Schütze, netzte bereits satte 19 Mal ein und bereitete zehn Mal vor (29 Torbeteiligungen), die interne Liste führt jedoch Schwede Fabian Ilestedt mit sieben Treffern und 29 Vorlagen für 36 Punkte an. Nach einer sehr starken Debütsaison für Freiburg (2024/2025 mit 38 Punkten) kommt der ehemalige Regensburger Tomáš Schwamberger in 33 Einsätzen bis dato auf elf Zähler. Urgestein Christian Billich fehlt verletzt, für Julian Airich ist die Saison wohl sogar schon beendet.
Auch in der Defensive ein Ex-Oberpfälzer
Mit seiner Spielstärke schaltet sich indes auch Elos Landsmann Sameli Ventelä oft nach vorne mit ein und legte schon 15 Tore auf. Er ist ein Leistungsträger in der Abwehr, in der mit Petr Heider auch ein weiterer ehemaliger Eisbär steht. Mit Alexander De Los Rios und Lukas Trinkberger stehen zwei weitere Routiniers zur Verfügung, der als Leistungsträger eingeplante Maximilian Leitner absolvierte jedoch in der aktuellen Spielzeit verletzungsbedingt noch keine Partie. So müssen die starken jungen Kräfte Kilian Kühnhäuser, Samuel Schindler, Niclas Hempel und Colin Schlenker mehr Verantwortung übernehmen.
Im Tor setzt Faith zumeist auf Patrick Červený, der in 27 Einsätzen auf knapp 90 Prozent Fangquote kommt. Sein Backup, Fabian Hegmann, kommt in dieser Statistik auf einen Wert von knapp 88 – und kennt die Eisbären bereits, denn in beiden bisherigen Aufeinandertreffen stand er zwischen den Pfosten und zeigte dabei vor allem beim 3:1-Erfolg der Baden-Württemberger in Regensburg eine Topleistung.
Die drittwenigsten Tore (87) und die zweitmeisten Gegentreffer (128) resultieren trotz des soliden Goalie-Gespanns in der zweitschlechtesten Tordifferenz (-41). Aus den jüngsten sechs Spielen gab es nur einen Sieg für Freiburg, das mit einer Penaltykillquote von nur knapp 77 Prozent auch zu den in Unterzahl anfälligsten Teams gehört. Besser läuft es in eigener Überzahl – mit 20,2 Prozent Powerplayquote liegen die Breisgauer knapp vor den Eisbären (19,4).
Bei den Oberpfälzern kamen indes einige Spieler angeschlagen aus dem Kaufbeuren-Heimspiel und sind für das Auswärtsspiel fraglich.
Informationen zum Spiel:
Von der Partie berichtet Sporteurope.tv live (www.sporteurope.tv)
Aus dem Breisgau sendet zudem das kostenlose Eisradio (www.eisradio.de)
 www.ihp.hockey    Montag 19.Januar 2026  21:53 Uhr Bericht:     EVR
Autor:     jml

  
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Feser, Järveläinen und Musin treffen beim 3:1-Sieg in Freiburg

(DEL2)  Auch beim dritten Auswärtsspiel 2026 holten die Starbulls Rosenheim drei Punkte. Beim Tabellenvorletzten EHC Freiburg behielten die Grün-Weißen am 36. Spieltag der DEL 2 mit 3:1 die Oberhand. Scott Feser, Ville Järveläinen und Michael Musin waren die Rosenheimer Torschützen. Großen Anteil zum Erfolg vor 2.367 Zuschauern am Sonntagabend in der Echte Helden Arena hatte der stark spielende Starbulls-Torwart Oskar Autio.
Weil nur vier Importspieler zum Einsatz kommen dürfen, musste Autio die vergangenen sechs Spiele in der Zuschauerrolle verfolgen. In Freiburg konnte der 26-jährige finnische Keeper wieder zeigen, was in ihm steckt. Dafür musste Kapitän C.J. Stretch aussetzen. Christopher Kolarz, der das Starbulls-Tor in den letzten Partien hütete und mit fehlerfreien Leistungen überzeugte, nahm auf der Bank als Backup Platz. Scott Feser, Charlie Sarault, Luigi Calce und Dominik Kolb waren im Line-up als Mittelstürmer der vier Rosenheimer Sturmreihen nominiert.
Den Starbulls gelang ein Blitzstart. Bereits nach 53 Sekunden lag der Puck im Tor der Gastgeber. Ville Järveläinen, der das „C“ auf der Brust trug, drang über rechts in die Angriffszone ein und legte zurück auf Maximilian Adam. Der Verteidiger passte scharf vor das Tor, wo Scott Feser unhaltbar zur Gästeführung eindrückte.
Teemu Pulkkinen hätte bei einem Alleingang auf 2:0 erhöhen können, scheiterte aber an Freiburgs Schlussmann Patrik Cerveny (6.). Unmittelbar zuvor verzog Tomas Schwamberger aus bester Position vor dem Rosenheimer Tor. Danach durfte sich immer öfters Oskar Autio auszeichnen. Der Starbulls-Schlussmann, der große Ruhe ausstrahlte, entschärfte einige unangenehme Freiburger Schüsse und war auch zur Stelle, als die Gastgeber in Überzahl Druck machten.
Zwei Unterzahlminuten im ersten und deren vier im zweiten Spielabschnitt überstanden die Grün-Weißen schadlos. Während sich das erste Drittel ausgeglichen zeigte, hatten nach der ersten Pause die Hausherren mehr vom Spiel. Die Breisgauer präsentierten sich etwas spritziger und offensivfreudiger als die Starbulls, denen Autio die Führung auch in die zweite Pause rettete: Gegen seinen frei zum Schuss kommenden Landsmann Eero Elo verhinderte der Goalie mit der Stockhand den Einschlag, Momente später war er gegen den nachsetzenden Nikolas Linsemaier zur Stelle (37.) und schließlich entschärfte er einen Alleingang von Shawn O`Donell bravourös (40.).
Im Schlussdrittel wurde die zuvor umkämpfte, aber wenig spektakuläre Partie dann mitreißend. Beim zweiten (und letzten) Rosenheimer Powerplay entfachte Järveläinen sofort Rosenheimer Druck, Freiburg konnte sich nicht befreien, Torwart Cerveny parierte per Reflex einen Schuss von Feser und Järveläinen versenkte die zur Seite abgeprallte Scheibe im offenen Tor zum 2:0 (43.).
Ebenfalls in Überzahl gelang den Hausherren der Anschlusstreffer – und zwar ganze acht Sekunden nach der ausgesprochenen Strafzeit gegen Leon van der Linde. Nach Freiburger Bullygewinn und einem schnellen, schnörkellosen Spielzug schob Shwan O´Donnel aus kurzer Distanz ein, nachdem ihm der Puck an die Kufe geprallt war und vom Pfosten zurückkam (53.).
Jetzt ging es hin und her – Linsenmaier hatte das 2:2 auf der Kelle, aber verzog knapp, Cerveny rettete nach einer sehenswerten Einzelleistung von Jordan Taupert stark. Und dann ließ Michael Musin die Grün-Weißen jubeln. Der 19-jährige Stürmer versenkte den Puck aus dem Handgelenk maßgenau im rechten oberen Giebel zum 3:1 (56.) – Pulkkinen hatte ihm die Schussbahn aufgesperrt und außerdem dem Torwart die Sicht genommen.
Die Hausherren opferten den Torwart, durften in den letzten 72 Sekunden nach einer Strafzeit gegen Shane Hanna auch noch in Überzahl ran, konnten die Rosenheimer Defensive aber nicht mehr knacken.
„Freiburg hat uns das Leben richtig schwer gemacht, insbesondere die ersten zwei Reihen. Meine Mannschaft hat gut gekämpft,  es war nicht hübsch, spielerisch haben wir nicht immer die beste Lösung gefunden, aber das Herz war da. Wir haben in der Defensivzone einen guten Job gemacht und unser Torwart hat den Rest besorgt. Als Trainer bin ich sehr froh, dass ich zwei hervorragende Torhüter habe. Oskar Autio hat lange pausiert, heute war er bester Mann auf dem Eis“, sagte Headcoach Jari Pasanen nach dem 13. Auswärtssieg seiner Mannschaft im 18. Auswärtsspiel.
 www.ihp.hockey    Montag 19.Januar 2026  00:28 Uhr Bericht:     SBR
Autor:     ah


deggendorferscDeggendorfer SC
DSC will nächsten Heim-Dreier – Falken fordern
den Spitzenreiter


(OLS)  Nach dem intensiven Topspiel gegen die Memmingen Indians wartet
bereits die nächste hochkarätige Aufgabe auf den Deggendorfer SC: Am Dienstag,
den 20.01.26, empfängt der Tabellenführer der Oberliga Süd um 20 Uhr die
Heilbronner Falken in der heimischen Hitzkopf-Arena.
Die Gäste reisen mit viel Qualität, aber auch mit zuletzt gemischten
Gefühlen nach Niederbayern. Die Falken konnten zuvor vier Spiele in
Folge für sich entscheiden, mussten am Sonntag jedoch einen Dämpfer
hinnehmen. Nach der 1:3-Heimniederlage gegen den EC Peiting rutschte das
Team von Trainer Niko Eronen vom dritten auf den vierten Tabellenrang
ab. Besonders bitter aus Heilbronner Sicht: Erstmals im Jahr 2026 ging
man zwar in Führung, konnte das Spiel am Ende jedoch nicht gewinnen.
Entsprechend kritisch zeigte sich Eronen nach dem letzten Heimspiel:
„Mit unserer Leistung gegen Peiting bin ich nicht zufrieden. Im ersten
und zweiten Drittel haben wir nicht unser A-Game, aber zumindest ‚okay‘
gespielt. Zum Schluss haben wir jedoch die Basics nicht mehr beherrscht,
was uns das Spiel gekostet hat. Fehler auf dem Eis passieren, doch mir
hat vor allem unsere Körpersprache nicht gefallen und der absolute
Wille, das Spiel zu gewinnen, gefehlt. Das ist sehr enttäuschend.“ Ein
Blick auf die Special Teams der Falken zeigt Licht und Schatten. Während
das Unterzahlspiel zuletzt äußerst stabil war – in fünf Partien und 16
Unterzahlsituationen kassierte Heilbronn keinen einzigen Gegentreffer –
hakt es im Powerplay. Nur zwei Tore aus 15 Überzahlsituationen in den
vergangenen fünf Spielen stehen zu Buche. Personell muss Eronen
weiterhin auf Stürmer Nolan Ritchie verzichten, der voraussichtlich erst
Anfang Februar zurückkehren wird. Sein Ausfall macht sich auch bei
seinem kongenialen Sturmpartner bemerkbar, denn Calder Anderson kam im
Januar bislang „nur“ auf fünf Torbeteiligungen in sieben Spielen. In der
Defensive fehlt seit Mitte Dezember Verteidiger Lars Schiller, dessen
Rückkehr allerdings noch für diesen Monat geplant ist. Zudem sind die
Einsätze von Malte Krenzlin und Thore Weyrauch gegen den DSC fraglich.
Mit Blick auf das Duell in Deggendorf stellte der finnische Übungsleiter
jedoch klar: „Gleich nach der Niederlage gegen Peiting sind in unserer
Kabine deutliche Worte gefallen und wir haben unsere Gedanken
ausgetauscht. Unser Fokus liegt jetzt voll auf dem Dienstagsspiel, für
uns gibt es keine bessere Möglichkeit wieder zu zeigen, was wir können,
als gegen den Tabellenführer.“
Im Team von Trainer Casey Fratkin feierte am vergangenen Sonntag Marcel
Pfänder nach sechswöchiger Verletzungspause sein Comeback. Für einen
Sieg am Hühnerberg reichte es dennoch nicht: Trotz erneut großer Moral
und dem Aufholen eines Zwei-Tore-Rückstands musste sich der DSC
Memmingen erst im Shootout geschlagen geben. Durch diesen Punktverlust
schmolz der Vorsprung auf den direkten Verfolger aus dem Allgäu auf zwei
Zähler – Grund genug für die Rot-Blauen, gegen Heilbronn unbedingt
nachzulegen und Memmingen weiter auf Distanz zu halten. Auch die
bisherigen direkten Duelle sprechen für ein torreiches Spiel. Zwei der
drei Vergleiche gingen an den DSC, darunter ein 5:4-Auswärtssieg sowie
ein 6:3-Heimerfolg. Einmal mussten sich die Niederbayern im Eisstadion
am Europaplatz mit 3:6 geschlagen geben. Auffällig in allen drei
Spielen: In jeder dieser Partien fielen teamübergreifend neun Treffer –
Spiele zwischen Deggendorf und Heilbronn garantieren beiden Fanlagern
also beste Unterhaltung.
SpradeTV überträgt die Partie wie gewohnt live.
Präsentiert wird das Spiel von REPS Pools.
 www.ihp.hockey    Montag 19.Januar 2026  14:21 Uhr Bericht:     DSC
Autor:     rb


Lindau IslandersLindau Islanders
Islanders wollen gegen Erding auch den vierten Sieg der Saison - Start in eine wichtige englische Woche

(OLS)  Nach der spielintensiven Zeit um den Jahreswechsel war die vergangene Woche mal wieder eine mit „normalem“ Trainingsbetrieb. Doch nun geht es gleich wieder direkt in eine englische Woche, die es in sich hat. Am Dienstag (20. Januar / 19:30 Uhr) erwarten die Lindauer die Erding Gladiators in der BPM-Arena, ehe es am Freitag (23. Januar / 19:30 Uhr) am Ufer des Bodensees zum direkten Duell um Platz sechs mit den Onesto Tigers Bayreuth kommt. Abgeschlossen wird die Woche dann am Sonntag (25. Januar / 16:00 Uhr) beim EC Peiting, der nach dem vergangenen Wochenende ebenfalls mit den Lindauern und den Tigers in den Kampf um den direkten Playoff-Platz mit eingreift.
„Das sind die Spiele, die wir gewinnen müssen“, sagt Headcoach Michael Baindl. Für die Inselstädter ist es eine Woche der Wahrheit, in der man viel gewinnen, aber auch viel verlieren kann. Alle Spiele können wie immer bei SpradeTV (www.sprade.tv) kostenpflichtig live gestreamt werden.
Die Islanders wissen, wie unangenehm Aufsteiger Erding spielen kann. Schon in den ersten drei Duellen gelang es den Baindl-Schützlingen aber durch konsequente Defensivarbeit, die Gladiators nicht ins Spiel kommen zu lassen. Genau das wird auch im vierten Duell wieder entscheidend sein, um die „weiße Weste“ zu behalten und erneut drei wichtige Punkt zu sammeln. Trotz einem 3:0, 4:1 und 5:2 und waren die Spiele oft enger als die Ergebnisse dies vermuten ließen.
Erding hat in dieser Saison mehrfach bewiesen, dass sie jeden Gegner schlagen können: Siege gegen Heilbronn, Selb und Deggendorf sprechen eine deutliche Sprache. Der Kader ist gespickt mit Erfahrung und Qualität – von Ex‑Islanders‑Goalie David Zabolotny über die Defensiv-Routiniers Elia Ostwald und Markus Eberhardt bis hin zu Offensivkräften wie Cheyne Matheson, Marc Schmidpeter und dem DEL‑erfahrenen Marco Pfleger.
Die Islanders wissen deshalb wie brandgefährlich die Gladiators nach dem Trainerwechsel von Dominik Quinlan zu Thomas Daffner sein können. Trotz Tabellenplatz 13 konnte man sich teilweise mit starken Ergebnissen wieder zurückkämpfen. Die Islanders sind gewarnt – und gleichzeitig hochmotiviert, mit Sieg in eine sehr wichtige Woche zu starten.
Die kommenden fünf Tage werden zeigen, wie stabil, fokussiert und entschlossen die Mannschaft ist. Die EV Lindau Islanders gehen mit Respekt, aber nach dem 5:1-Sieg in Passau auch mit großem Selbstvertrauen in diese wichtige Phase. Die Fans dürfen sich auf leidenschaftliche Auftritte, harte Zweikämpfe und hoffentlich viele Punkte freuen.
 www.ihp.hockey    Montag 19.Januar 2026  07:40 Uhr Bericht:     EVL
Autor:     cs


Memmingen IndiansMemmingen Indians
Indians gewinnen Spitzenspiel nach Shootout

(OLS)  Der ECDC Memmingen gewann das Topspiel der Oberliga-Süd gegen den Deggendorfer SC. Mit 4:3 n.P. setzten sich die Indianer gegen die Niederbayern durch und verkürzen damit den Abstand auf den Tabellenführer. Über 2800 Zuschauer sahen die Partie am Hühnerberg. 
Noch vor Spielbeginn wurde Milan Pfalzer in einem würdigen Rahmen für über 500 Spiele im Indianer-Trikot geehrt. Der Memminger ist damit, mit weitem Abstand, Rekordspieler des ECDC. Die Indianer gingen ohne den verletzten Denis Fominych ins Topspiel, Justus Roth startete im Tor. Im ersten Drittel begegneten sich zwei Teams, die taktisch sehr gut eingestellt waren. Es ging intensiv und temporeich zur Sache. Die Führung fiel auf Seiten der Deggendorfer. In doppelter Überzahl erzielte Marco Baßler das 1:0. Doch die Indians hatten im ersten Spielabschnitt leichte spielerische Vorteile und drehten die Partie. Zuerst traf Brett Ouderkirk In Überzahl, ehe Eddy Homjakovs im Alleingang zum 2:1 abschloss.
Im Mitteldrittel ging es umkämpft weiter, denn beide Teams schenkten sich nichts. Auch der DSC hatte einige Offensivaktionen und beschäftigte die Memminger, die aber äußerst konzentriert agierten und kompakt standen. Zudem bekamen die Hausherren einen Penalty zugesprochen, nachdem Eddy Homjakovs regelwidrig gestoppt wurde. Den fälligen Strafschuss verwandelte Linus Svedlund eiskalt zum 3:1. Mit diesem Zwischenstand ging es ins letzte Drittel.
Im dritten Spielabschnitt verkürzte der DSC kurz nach der Pause zum 2:3, Harrison Roy war der Torschütze für die Gäste. Damit war Spannung für die restliche Spielzeit vorprogrammiert, der Treffer fiel aus Memminger Sicht deutlich zu früh. Die Indianer blieben zwar weiterhin gefährlich, doch die Niederbayern machten nun Druck. Rund fünf Minuten vor dem Ende fiel dann der Ausgleich. Dylan Jackson traf zum 3:3. Dabei blieb es vorerst auch, sodass die Begegnung in die Overtime ging.
Auch nach 65 Minuten konnte kein Sieger ermittelt werden, weshalb sich beide Teams im Penaltyschießen messen musste. Dort parierte der starke Justus Roth zwei Penaltys der Gäste, während hingegen Linus Svedlund und Felix Brassard gekonnt verwandelten. Damit endete das Topspiel mit einem Sieg der Indians, welche sich den Zusatzpunkt sicherten und den Abstand auf den DSC in der Tabelle auf zwei Punkte verkürzen konnten.
In der kommenden Woche treten die Indians zunächst am Dienstag beim EC Peiting an. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Die Oberbayern sind zur Zeit sehr gut in Form. Am Sonntag konnten sie Heilbronn besiegen, insgesamt fünf Siege in Folge stehen aktuell für die Gallier zu Buche. Ein großer Verdienst dieser Serie dürfte an den neuen Trainer Larry Gare gehen, der das Team deutlich stabilisiert hat. Topscorer sind die drei Nordamerikaner MacKinnon, Briere und Maylan. Die bisherigen drei Vergleiche gingen allesamt an die Indians. Das letzte Aufeinandertreffen kurz vor Weihnachten war aber auf Messers Schneide.
Am Freitag gastiert der ECDC dann um 20:00 Uhr bei den Selber Wölfen. Zwei Tage später kommen die Stuttgart Rebels an den Hühnerberg. An diesem Spieltag wird es für alle Dauerkarteninhaber die „Bring-a-Friend“-Aktion geben. Puck Drop am Sonntag ist um 18:00 Uhr, Karten sind bereits im VVK erhältlich.
ECDC Memmingen vs Deggendorfer SC 4:3 n.P. (2:1/1:0/0:2/1:0)
Tore:0:1 (15.) Baßler (Leinweber, Stloukal, 5-3), 1:1 (17.) Ouderkirk (Homjakovs, Svedlund, 5-4), 2:1 (19.) Homjakovs (Ouderkirk, Meier), 3:1 (33.) Svedlund (Pen), 3:2 (42.) Roy (Hafenrichter, Leinweber), 3:3 (55.) Jackson D. (Stloukal, Bednar), 4:3 (65.) Svedlund (GWG)
Strafminuten:Memmingen 8-Deggendorf 4
Zuschauer:2816
ECDC Memmingen: Roth (Flott-Kucis)- Svedlund, Meisinger ; Blake, Ettwein ; Kurz, Menner; Peleikis- Lillich, Homjakovs, Brassard; Ouderkirk, Spurgeon, Meier; Gams, Schubert, Pfalzer; Handschuh, Krymskiy.
 www.ihp.hockey    Montag 19.Januar 2026  12:24 Uhr Bericht:     ECDCM
Autor:     fl mfr


Stuttgart RebelsStuttgart Rebels
Herber Rückschlag für die Rebels im Kampf um die Playoff Plätze

(OLS)  Für die Stuttgart Rebels setzte es am Wochenende gleich zwei Niederlagen und die Hoffnung auf einen Pre-Playoff Platz erhielt einen herben Dämpfer.
Am vergangenen Freitag setzte es bei den Selber Wölfen eine verdiente 1:6-Pleite und zwei Tage später im Heimspiel gegen den SC Rießersee zog man mit 2:5 den Kürzeren. Ärgerlich vor allem die Niederlage vor heimischem Publikum gegen das Team aus Garmisch, welches einer der direkten Konkurrenten um einen der begehrten Plätze ist. Ärgerlich, weil auch unnötig. Haufenweise Chancen blieben ungenutzt, entweder scheiterte man am überragenden Goalie Patrik Mühlberger, oder am Torgehäuse, an welchem viermal Endstand war.
Dabei fing es vor knapp 700 Zuschauern gut an für die Gastgeber, Nico Geidl netzte nach feiner Vorarbeit von Alex Blais in der 5. Spielminute zur Führung ein. Jesse Roach traf dann in der 12. Minute zum Ausgleich, mit dem es auch in die erste Pause ging. Roach war es auch, der in der 27. Minute die Gäste zum ersten Mal an diesem Abend in Führung schoss. Diese hielt sechs Minuten, ehe Janick Herm mit einer schönen Einzelleistung den Ausgleich markierte. Fünf Minuten nach Beginn des letzten Abschnitts traf Topscorer Parker Colley zum 2:3 für die Werdenfelser. Als Trainer Jan Melichar nach einer Auszeit, zweieinhalb Minuten vor Ende der Partie, Torhüter Nick Vieregge zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm, dauerte es nur sechs Sekunden, ehe die Gäste nach einem Bullygewinn im eigenen Drittel mit einem Schuss über die gesamte Eisfläche das 2:5 erzielten und den Deckel draufmachten.
Beim Auswärtsspiel am vergangenen Freitag legte man eher einen blassen Auftritt auf das glatte Parkett. Zwar konnte man die Führung der Gäste nur kurz darauf von Jayden Lammel ausgleichen, doch das war es auch schon. Mit einer, auch in der Höhe verdienten 1:6 Niederlage ging man am Ende vom Eis und hatte mit nur 8 Torschüssen einen sehr harmlosen Austritt.
Morgen geht es aber schon weiter für die Rebels. Bei den Höchstadt Alligators geht es wieder gegen einen direkten Gegner um einen Playoff Platz. Höchstadt belegt derzeit den zehnten Tabellenplatz, während die Rebels punktgleich auf Rang 12 logieren. Spielbeginn ist 20:00 Uhr.
 www.ihp.hockey    Montag 19.Januar 2026  16:25 Uhr Bericht:     SR
Autor:     pn


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Ice Dragons mit guter Leistung zum Erfolg - Herford entscheidet HEV-Duell für sich

(OLN)  Der Herforder Eishockey Verein hat in der Oberliga Nord Hauptrunde das vierte HEV-Duell vor erneut ausverkauftem Haus gegen die Herne Miners mit 6:2 (2:1/2:1/2:0) für sich entschieden. Die Ice Dragons zeigten eine gute Leistung, blieben bis zum Spielende hochkonzentriert und verließen verdient das Eis als Sieger.
Vor Spielbeginn musste Chefcoach Henry Thom wieder einmal die Reihen der Gastgeber umstellen. Zu den verletzungsbedingten Ausfällen von Gleb Berezovskij und Dennis Stiche, kam nun auch Matyas Kovacs hinzu, der ebenfalls aufgrund einer Verletzung passen musste. So rückte Philip Woltmann in die erste Reihe auf und dieses funktionierte von Beginn an sehr gut. Nachdem die ersten Spielminuten noch ausgeglichen verliefen, verlagerte sich das Geschehen mehr und mehr in die Hälfte der Gäste. In der 8. Minute eröffnete Timo Sticha den Torreigen für die Ostwestfalen und netzte zum 1:0 ein. In der Folge hatte Herford durchaus Gelegenheiten auf 2:0 zu erhöhen, doch rund drei Minuten vor der ersten Pausensirene war es Brad Snetsinger, der für die Miners ausglich. Die Ice Dragons verkrafteten den Gegentreffer jedoch gut und kamen durch Ryley Lindgren in der 20. Minute zur erneuten Führung.
Auch im Mittelabschnitt gab Herford den Takt vor. Etwas glücklich das Zustandekommen des dritten Treffers. Ryley Lingren schoss Philip Woltmann an, der abprallende Puck landete genau auf dem Schläger von Jackson Pierson, der in der 24. Minute aus kurzer Entfernung nur noch einschieben musste. Das 4:1 für die Gastgeber resultierte aus einem Fehler in der Herner Hintermannschaft. Ryley Lindgren schnappte sich die Scheibe fast ungehindert hinter dem gegnerischen Tor, passte auf Philip Woltmann, der in der 34. Minute freistehend vollendete. Vorentschieden war die Begegnung aber noch nicht. David Galfinger schloss eine Kontersituation in der 38. Minute sehenswert ab und verkürzte für die Miners auf 2:4.
Im Schlussabschnitt stellten die Ostwestfalen den alten Abschnitt jedoch nach rund 30 Sekunden wieder her. Leon Köhler traf in Überzahl zunächst den Innenpfosten, Jackson Pierson stand wieder genau richtig und erzielte seinen zweiten Treffer. Die Gastgeber hatten nun die Begegnung fest im Griff, blieben konzentriert und ließen Herne nicht mehr herankommen. Früh nahmen die Miners Torhüter Dean Döge zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, doch nur wenige Sekunden später sorgte Philip Woltmann mit seinem Treffer zum 6:2 für den Endstand (57.).
Durch den Sieg hat Herford wieder den Anschluss an die Konkurrenz hergestellt. Zwar bleiben die Ice Dragons auf Platz 11 der Tabelle, verkürzten den Rückstand auf die PlayOff-Zone jedoch auf 12 Zähler. Bereits im Dienstagsspiel haben die Ostwestfalen die Gelegenheit, sich auswärts bei den Black Dragons Erfurt näher an die Top 8 heranzuarbeiten.
Henry Thom zeigte sich nach der Begegnung zufrieden: „Wir haben heute eine gute Antwort auf das Freitagsspiel gegeben und Herne im ersten Drittel zu Fehlern gezwungen. Nach dem 4:1 haben wir für kurze Zeit den Faden verloren, dann jedoch im Schlussdrittel gut zurückgefunden und auch nicht mehr viel zugelassen. Alle Reihen haben heute gut gespielt, die Reihe um Jackson Pierson sehr gut, da sie gegen eine offensiv starke Reihe auch sehr viel wertvolle Defensivarbeit geleistet hat. Wir schauen jetzt nur auf die Begegnung in Erfurt und gefühlt bewegen wir uns gerade fast in einer PlayOff-Phase, in der jeder Punkt und jeder Sieg zählt.“
Tore:
1:0 07:53 Timo Sticha (Jackson Pierson / Sebastian Moberg)
1:1 17:13 Brad Snetsinger (Thomas Munichiello)
2:1 19:16 Ryley Lindgren (Timo Sticha / Philip Woltmann)
3:1 24:03 Jackson Pierson (Philip Woltmann / Ryley Lindgren)
4:1 33:59 Philip Woltmann (Ryley Lindgren / Sebastian Moberg)
4:2 37:30 David Galfinger (Dennis Palka)
5:2 40:33 Jackson Pierson (Leon Köhler / Timo Sticha) PP1
6:2 56:51 Philip Woltmann (Sebastian Moberg / Ryley Lindgren) EN
Strafen:
Herford 8 Minuten
Herne 14 Minuten
Zuschauer:
1029 (ausverkauft)
Streambuchungen:
193
 www.ihp.hockey    Montag 19.Januar 2026  13:02 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     som

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg
  
   

Amberg Wild LionsAmberg Wild Lions
Spiel verloren – Selbstvertrauen gewonnen / ERSC überzeugt beim Favoriten Königsbrunn

(BYL)  Der ERSC Amberg schrammte am Sonntagabend nur knapp an einer faustdicken Überraschung vorbei. Beim Bayernliga-Spitzenteam in Königsbrunn musste sich das Team von Christian Zessack mit 2:3 geschlagen geben.
Das entscheidende Tor in der Pharmpur-Eisarena kassierten die Wild Lions im Schlussdrittel bei doppelter Unterzahl. „Spiel verloren – Selbstvertrauen gewonnen“, so das Fazit. Der Amberger Coach zeigte sich hinterher besser gelaunt als sein Gegenüber Bobby Linke von den favorisierten Gastgebern: „Ich kann ganz zufrieden sein mit der Einstellung und dem Kampfgeist meiner Jungs. Es war ein ausgeglichenes Spiel, im letzten Drittel haben eben die Strafzeiten entschieden“, so Zessack. Linke ging mit seinem Team dagegen hart ins Gericht: „Wir müssen mit den drei Punkten heute mehr als zufrieden sein, denn die haben wir eigentlich nicht verdient“. Königsbrunn hatte einen besseren Einstieg, ging früh durch Brückner in Führung, was aber letztlich ein Weckruf für die Wild Lions war. Amberg gestaltete die Partie fortan offen und konnte kurz vor Drittelende im Powerplay durch Brandon Walkom den Ausgleich erzielen. Auch im Mittelabschnitt war von dem enormen Tabellenunterschied nichts zu sehen. Zwar gingen erneut die Gastgeber in Führung, als die Lions-Defensive Riedl völlig frei vor Torhüter Lucas DiBerardo zum Schuss kommen ließ, aber Amberg hatte auch wieder eine Antwort über Walkom parat, der Roberts Baranovskis mustergültig zum 2:2 auflegte. Im Schlussdrittel ließen bei den Wild Lions die Kräfte etwas nach und mit zwei Mann mehr auf dem Eis gelang Königsbrunn schließlich der Siegtreffer. „Am Ende war die Luft etwas weg, auch weil wir die letzten Tage härter trainiert haben. Die Jungs waren zuletzt noch verunsichert, aber es wird von Woche zu Woche besser und auch die Ergebnisse gegen Topteams werden knapper“, so das Resümee von Zessack.
EHC Königsbrunn – ERSC Amberg 3:2 (1:1,1:1,1:0)
1:0 (5.) Brückner (Kinzel), 1:1 (19.) Walkom (Baranovskis, Klughardt/5-4), 2:1 (30.) Riedl (Trupp, Ellerbrock), 2:2 (38.) Baranovskis (Walkom), 3:2 (47.) Kent (Kinzel/5-3).
Strafen: Königsbrunn 10, Amberg 14 Minuten. Zuschauer: 421.
 www.ihp.hockey    Montag 19.Januar 2026  16:56 Uhr Bericht:     ERSCA
Autor:     js

 
Buchloe PiratesBuchloe Pirates
Piraten müssen nach Spiel der vergeben Möglichkeiten sicher in die Abstiegsrunde - ESV Buchloe betreibt gegen Pfaffenhofen Chancenwucher und wird am Ende bitter bestraft

(BYL)  Wenn du deine Chancen vorne nicht machst, dann bekommst du sie hinten selbst. Selten hat diese Sport-Floskel so gepasst wie beim Spiel des ESV Buchloe gegen den EC Pfaffenhofen. Schließlich hatten die Buchloer das Match über weiter Strecken komplett im Griff, überboten sich aber ein ums andere Mal im Auslassen bester Möglichkeiten. So stand bis fünf Minuten vor dem Ende nur der einzige Treffer von Alexander Krafczyk auf der Anzeigentafel, ehe sich die fahrlässige Chancenverwertung fast schon erwartungsgemäß rächte. Denn in der wilden Schlussphase mussten die Piraten letztlich sogar froh sein, dass man sich nach zweimaligem Rückstand doch noch in die Verlängerung rette. In dieser siegten die Gäste mit 3:4 (1:0, 0:0, 2:3) und besiegelten dadurch endgültig den Gang der Freibeuter in die Abstiegsrunde. Nach dem Abrutschen auf Tabellenplatz 12 haben die Buchloer in den verbleibenden zwei Hauptrundenspielen schließlich keine Möglichkeit mehr auf Rang 10, womit man ab Februar dann definitiv um den Klassenerhalt kämpfen muss.
Es war schon ein wirklich seltsames Spiel, das die 320 Zuschauer am Sonntagabend in der Buchloer Sparkassenarena zu sehen bekamen. Die Buchloer, die nach zuletzt drei Niederlagen in Serie zum Siegen gezwungen waren, um das letzte Fünkchen Hoffnung auf die Pre-Playoffs noch am Leben zu halten, hatten nämlich zweieinhalb Drittel lang gegen sehr zurückhaltende Gäste Torchancen für gefühlt zwei Spiele. Doch immer wieder bissen sich die Freibeuter am bärenstarken Pfaffenhofener Schlussmann Steven Catalin die Zähne aus. Denn der Franzose ließ bis auf das Tor von Alexander Krafczyk nach 19 Minuten keine weiteren Gegentreffer zu und brachte die Hausherren mit einigen spektakulären Paraden schier zur Verzweiflung.
„Es ist echt schwierig heute“, rang auch ein ziemlich ernüchterter Buchloer Trainer Dominic Weis nach der Partie um eine Erklärung. „In meinen Augen war es 50 Minuten lang ein Spiel auf ein Tor“, meinte Weis angesichts der viele Abschlüsse, die aber bis auf einen nicht den Weg ins Ziel fanden. „Es ist daher schwer nachzuvollziehen, warum wir die Dinger einfach nicht reinbringen“, so Weis weiter, dessen Team sich ja bereits die letzten Spiele extrem schwergetan hatte mit dem Toreschießen. Zugegebenermaßen hatten die Freibeuter in einigen Szenen aber auch schlichtweg Pech, als zweimal der Pfosten beziehungsweise die Latte im Weg stand (16./45.), oder als kurz vor Drittelende im zweiten Abschnitt ein eigentlich regulärer Treffer durch die Schiedsrichter doch wieder einkassiert wurde. „Aber wenn du offensiv so auf ein Tor drückst, dann musst du dich einfach belohnen“, so die klare Haltung des ESV-Trainers.
Doch stattdessen drehen die Gäste in der Schlussphase die Partie durch einen eiskalt vorgetragenen Konter in Unterzahl von Top-Torjäger Jan Tlacil (56.) und das 1:2 durch Robert Neubauer (58.), was der Auftakt für turbulente letzte Minuten war. Denn die Buchloer kämpften sich durch Adriano Carciola in der selben Minute tatsächlich zum 2:2 Ausgleich zurück, um dann vom Bully weg handgestoppte neun Sekunden später wieder durch Anton Seidl den 2:3 Rückstand zu kassieren. „Das kann ich nicht nachvollziehen, dass wir da wieder so unser System verloren haben“, ärgerte sich Weis weniger wegen dem angesichts des Spielverlaufs bis dahin schmeichelhaften 1:1 Ausgleichs, sondern wegen der weiteren Gegentore binnen kürzester Zeit. Positiv blieb immerhin, dass die Buchloer auch nach dem 2:3 Nackenschlag nochmals eine Antwort fanden, als man mit dem sechsen Feldspieler durch Marc Krammer das Ergebnis tatsächlich eineinhalb Minuten vor dem Ende nochmals egalisieren konnte.
Aber es passte schließlich ins Bild, dass am Schluss doch die abgezockten Gäste die Oberhand behielten, die erst im letzten Drittel mutiger wurden und die mangelnde Effektivität der Piraten vor dem gegnerischen Tor und auch wieder die fehlende Durchschlagskraft im Powerplay gnadenlos bestraften. Denn Alexander Eckl markierte in der Verlängerung letztlich den 3:4 Auswärtssieg der Gäste nach zuvor zehn Niederlagen am Stück (64.).
 „Am Ende ist das dann so auch verdient“, meinte der Buchloer Trainer zusammenfassend, dessen Team nach der vierten Niederlage in Folge damit vor dem abschließenden Wochenende in der Hauptrunde keine Möglichkeit mehr auf die Pre-Playoffs hat. Somit steht den Buchloern ein ganz harter Fight in der Abstiegsrunde bevor, wo man definitiv wieder mehr Kaltschnäuzigkeit in Sachen Toreschießen benötigt, wenn man die Liga halten möchte.
 www.ihp.hockey    Sonntag 18.Januar 2026  22:45 Uhr Bericht:     ESVB
Autor:     chs


ESC KemptenKempten Sharks
Hoher Besuch aus Kanada - ESC Kempten überzeugt beim Auswärtssieg in Klostersee

(BYL)  Die Eltern von Kemptens Topscorer Kevin Hu waren am Wochenende aus Kanada eingeflogen und begleiteten ihren Sohn und das Team zum Auswärtsspiel in Grafing. Inmitten der zahlreichen Kemptener Fans hatten sie sichtlich Spaß am Spiel der Allgäuer und an der Leistung ihres Sprösslings. Mit einem Hattrick hatte er einmal mehr maßgeblichen Anteil an einem starken Auftritt der Sharks.
 Fünfter gegen Dritter, ein Punkt Unterschied, der nächste Krimi um die direkte Playoffquali stieg am Sonntagabend in der Grafinger Wildbräu Arena. Beide Teams konnten am Freitagabend nicht punkten, Klostersee brachte eine Niederlage aus Schweinfurt mit und Kempten unterlag Peißenberg vor heimischem Publikum. Seit vielen Jahren konnten die Sharks keine Punkte in der Scheune ergattern, eine Mammutaufgabe also für das Team von Sven Curmann. Gegenüber  dem Freitag rückte Roman Schwarz von der U20 mit in die Aufstellung. Wie schon mehrfach in dieser Saison zeigte Kempten nach einer Niederlage eine super Reaktion. Von Beginn an hoch konzentriert und defensiv hervorragend organisiert ließ man die Hausherren in den ersten zwei Dritteln nicht gefährlich ins Spiel kommen. Maximilian Schäffler und Kevin Hu schossen eine frühe und beruhigende zwei Tore Führung heraus, aus der man das Spiel routiniert  bestritt. Auch wenn die Gastgeber immer wieder den Rückstand verkürzen konnten, so hatte man die perfekten Antworten in Form von Toren zum richtigen Zeitpunkt parat. Den Anschlusstreffer Klostersees konterte Martin Hlozek mit dem 1:3 und auch auf das 2:3 unmittelbar nach der Pause hatte Hu mit dem 2:4 die richtige Antwort parat. Die Hausherren hatten die Reihen umgestellt und sorgten im Schlussabschnitt für mehr Druck. Lohn war der erneute Anschluss, aber die Schlussoffensive durchbrach Kemptens Nr.8 mit seinem dritten Treffer ins leere Tor. Der einzige Kritikpunkt wäre vielleicht die Chancenverwertung, hier hätte man in den ersten beiden Abschnitten deutlicher Führen können. Aber mit den Grafingern hatte man auch einen starken Gegner, die muss man in ihrer eigenen Halle überhaupt erst mal schlagen. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Und auch wenn Hu mit seinem Hattrick zum Spieler des Abends gewählt wurde, so waren es  doch alle Akteure, die diese Auszeichnung verdient hatten. Hu's kongenialer Sturmpartner Filip Kokoska glänzte mit fünf Assists bei fünf Toren. In der Defensive wurde konsequent gearbeitet. Mason Palmer und Tomas Kulhanek räumten und blockten mit ihren Kollegen so gut wie alles aus dem Weg was in Richtung Gehäuse von Jakob Nerb kam. Und auch der Schlussmann der Sharks zeigte einmal mehr eine klasse Leistung mit seinen Paraden. Die Special Teams funktionierten, während man den Hausherren in Unterzahl nicht viel zuließ, erzielte man selbst zwei Treffer in Überzahl. Das Spiel war ein Paradebeispiel dafür, was man unter einer geschlossenen Mannschaftsleistung versteht.
Mit Klostersee, Landsberg, Miesbach, Waldkraiburg und Dingolfing verloren alle fünf Teams direkt hinter dem ESC. Bei aktuell sechs Punkten Vorsprung auf Platz sieben braucht es nun also noch einen Punkt um am Ende sicher direkt in den Playoffs zu stehen. Aber vor den Spielen gegen Schweinfurt und in Amberg ist das Ziel ganz klar: Platz drei und das Heimrecht im Viertelfinale ist es was man nun erreichen will.
Statistik:
EHC Klostersee - ESC Kempten 3:5 (1:2,0:1,2:2)
Tore:
0:1 Schäffler (Kulhanek,Kokoska)(5.),
0:2 Hu (Kokoska,Miller)(8.),
1:2 Roeder (Hilger,Quinlan)(19.),
1:3 Hlozek (Kokoska,Schäffler)(25.),
2:3 Kauppila (Gagnon)(41.),
2:4 Hu (Mische,Kokoska)(49.)
3:4 Quinlan (Dengl,Roeder)(57.),
3:5 Hu (Kokoska,Palmer)(60.).
Strafminuten:
EHC Klostersee: 8
ESC Kempten: 8
Beste Spieler:
EHC Klostersee: Luka Kauppila
ESC Kempten: Kevin Hu
Zuschauer: 559
 www.ihp.hockey    Montag 19.Januar 2026  08:58 Uhr Bericht:     ESCK
Autor:     th


ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
Mühsamer Arbeitssieg gegen Amberg

(BYL)  Am Sonntagabend gewann der EHC Königsbrunn auch das Rückspiel gegen die „Wild Lions“ des ERSC Amberg mit 3:2. Damit sichern sich die Brunnenstädter zwei Spieltage vor Ende der Hinrunde den sicheren zweiten Tabellenplatz mit neun Punkten Vorsprung auf den Tabellendritten aus Kempten.
Beim EHC kehrten Luca Kinzel, Hayden Trupp und Marc Streicher in den Kader zurück, dafür fehlten Marco Sternheimer und Moritz Weißenhorn. Vom Anpfiff an stand Benni Beck im Tor der Brunnenstädter, als Backup hielt sich Robin Rieger bereit.
Beide Mannschaften standen in der Defensive kompakt und ließen kaum Chancen zu. Königsbrunn agierte mit viel Zug vors Tor, Amberg stand aber stabil. In der fünften Spielminute eroberte sich der EHC den Puck und drängte ins gegnerische Drittel, Luca Kinzel legte mit viel Übersicht quer zu Peter Brückner, der dann gegen die Laufrichtung des Goalies zielgenau zum 1:0 einnetzte. Die Brunnenstädter hatten danach aber Probleme mit dem Spielaufbau, viele Pässe erreichten ihren Anspielpartner nicht. Die Gäste kamen vor allem mit ihrer ersten Reihe immer wieder gefährlich ins Königsbrunner Drittel, kurz vor der Pause gelang ihnen dann auch in Überzahl der Ausgleich zum 1:1, ehe es ein erstes Mal in die Kabinen ging.
Königsbrunn startete schläfrig in den Mittelabschnitt, Amberg bestimmte zunächst das Spielgeschehen. In der 24. Spielminute hatte der EHC dann die erste gute Chance, doch die Brunnenstädter leisteten sich weiterhin zu viele Fehler. Sechs Minuten später fiel das 2:1, Hayden Trupp zog von der blauen Linie ab, den Rebound konnte Marco Riedl verwerten. Die Gäste zeigten sich aber unbeeindruckt und kamen immer wieder zu guten Gelegenheiten. In der 38. Spielminute fiel dann auch der Ausgleich zum 2:2. Kurz vor Drittelende konnten sich die Königsbrunner Spieler noch bei Goalie Benni Beck bedanken, der eine erste Führung der Amberger verhindern konnte.
Nach dem Pausentee hatte der EHC Überzahlspiel, blieb aber zu harmlos. Dennoch zeigten sich die Brunnenstädter verbessert und mit Drang zum Tor. In der 47. Spielminute hatte Königsbrunn dann fast eine Minute doppelte Überzahl, die nicht folgenlos blieb. Nach Anspiel von Luca Kinzel nahm Timmy Kent Maß und traf mit einem platzierten Schuss zum 3:2, dem Amberger Goalie war dabei die Sicht verdeckt. Die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste steckten aber nicht auf und drängten auf den Ausgleich gegen den EHC, der an diesem Spieltag zu viele Fehler produzierte und seiner Form der Vorrunde hinterherhinkte. Amberg blieb aber im Abschluss zu harmlos, zudem schwächten sich die Gäste durch eine Strafzeit zur Crunchtime und nahmen sich wichtige Zeit von der Uhr. In der 57. Spielminute hatte der EHC einige sehr gute Chancen, verpasste jedoch eine Vorentscheidung. Bis zum Abpfiff hielt die Königsbrunner Defensive aber dicht, die Gäste blieben am Ende trotz einer couragierten Leistung ohne Punkte.
Nach 60 Spielminuten standen die Brunnenstädter als Sieger einer sehr zerfahrenen Partie fest. EHC-Coach Bobby Linke freute sich über die drei Punkte, war aber insgesamt unzufrieden mit seiner Mannschaft: „Wir wollten heute mit der Intensität starten, mit der wir in Schongau am Ende gespielt hatten. Gegen Amberg habe ich mit vier Reihen spielen lassen, damit die Belastung gleich verteilt wird. Unsere Vorsätze hielten nur fünf Minuten, danach hatten wir einen richtig großen Hänger in unserem Spiel. Amberg wurde dadurch immer stärker, was zum Teil an uns lag. Wir haben den Forecheck vernachlässigt, zeigten wieder individuelle Fehler und leisteten uns einige grobe Schnitzer. So haben wir dem Gegner Selbstvertrauen und Auftrieb gegeben. Nach der Pause war es dann sogar noch schlimmer. Es war viel Kampf auf beiden Seiten, mit mehr Krampf auf unserer Seite. Im Schlussabschnitt haben wir unsere doppelte Überzahl nutzen können, hatten aber trotzdem noch einige gefährliche Situationen gegen uns. Das war kein schönes Spiel, spätestens jetzt müssen die Jungs begreifen, worum es geht. Ich erwarte jetzt eine Reaktion der Mannschaft. Die Play-offs stehen vor der Tür, ich werde sehr genau hinsehen, wer sich dafür empfehlen kann. Ich muss dann fair bewerten, wer dann das aufs Eis bringt, was wir ausgemacht haben. Herzblut und Leidenschaft sind nun gefragt.“
Tore: 1:0 Brückner (Kinzel) (5.), 1:1 Walkom (Baranovskis, Klughardt) (19.), 2:1 Riedl (Trupp, Ellerbrock) (31.), 2:2 Baranovskis (Walkom, Erdt) (38.), 3:2 Kent (Kinzel, Länger) (47.)
Strafminuten:  EHC Königsbrunn 10     ERSC Amberg 14     Zuschauer: 421
 www.ihp.hockey    Montag 19.Januar 2026  15:16 Uhr Bericht:     EHCK
Autor:     hp


EC PfaffenhofenPfaffenhofen Eishogs
ECP-Rumpfteam leistet heftigen Widerstand - Gute Leistung trotz Niederlage gegen Waldkraiburg

(BYL)  Stark verbessert gegenüber der deutlichen Abfuhr vom letzten Sonntag gegen Dingolfing hat sich der EC Pfaffenhofen am Freitag in seinem Heimspiel gegen den EHC Waldkraiburg gezeigt. Zwar unterlagen die Pfaffenhofener am Ende mit 3:5 (1:2; 2:2; 0:1), leisteten dem Favoriten aber bis zur Schlusssirene heftigen Widerstand.
Im Vorfeld der Partie hatte das ECP-Trainerteam Markus Muhr und Markus Welz mit erheblichen Personalproblemen zu kämpfen. Zu den drei Langzeitverletzten gesellten sich auch noch die erkrankten Kareem Hätinen, Edgard Fichtenau und Leon Kopitz sowie kurzfristig auch noch Torhüter Jonathan Kornreder. Was zur Folge hatte, dass Steven Catelin zwischen den Pfosten stand und Lukas Popela als überzähliger Kontingentspieler nur zuschauen konnte. Um wenigstens drei komplette Blöcke aufbieten zu können, wurde nach Maddox Schwirtzer mit Luis Pfab, der sich gerade mit seiner Mannschaft auf den Weg zum Auswärtsspiel in München machen wollte, ein weiterer junger Spieler der 1b zum Team beordert. Und die Reihe mit den beiden und Elias Weber machte ihre Sache so gut, dass sie sich ein Sonderlob des Trainers verdiente. „Ich muss diesen Jungs ein Riesenkompliment machen. Die haben heute zum ersten Mal komplett durchgespielt und mit viel Einsatz und Kampfgeist zur guten Leistung beigetragen“, sagte Muhr, der vor allem mit dem über die gesamte Spielzeit konzentrierten und engagierten Auftritt seiner Mannschaft zufrieden war. Und es damit den Gästen enorm schwer machte, wie auch Jürgen Lederer bestätigte. „Pfaffenhofen hat super gespielt, gut verteidigt und uns kaum Raum gelassen. Für uns sind sie fast sowas wie ein Angstgegner, weil sie gegen uns immer alles nahezu richtig machen,“ zeigte sich der EHC-Coach erleichtert, die im Kampf um die Play-Off-Plätze so wichtigen Punkte mit nach Hause nehmen zu können. Vor allem verteilten die Gastgeber dieses Mal keine großzügigen Gastgeschenke, wie dies in den letzten Heimspielen häufiger der Fall gewesen war. Nach einer schwungvollen Anfangsphase, in der die Hausherren, mehrere gute Möglichkeiten zu verzeichnen hatten und zwei Überzahlspiele ungenutzt ließen, schlugen die Gäste im ersten Powerplay zu. Einen Schuss von Andris Dzerins fälschte Nico Vogl unhaltbar zur Führung ab. Der ECP ließ sich dadurch aber nicht beeindrucken und kam in der 17. Minute zum Ausgleich. Torschütze war Youngster Maddox Schwirtzer im Nachsetzen, der damit seinen ersten Treffer in der Bayernliga erzielen konnte. Doch nur gute 30 Sekunden später legten die Löwen wieder vor. Dieses Mal war es Dzerins, der in einen Schuss von Martin Kokes den Schläger reingehalten hatte. Mit viel Schwung kamen die Gastgeber nach der Pause wieder auf das Eis und spielten sich lange Zeit im Drittel der Gäste fest. Nachdem Anton Seidel knapp den Ausgleich verpasst hatte, kam Waldkraiburg in der 27. Minute mit dem ersten gefährlichen Angriff durch Santeri Ovaska zum 1:3. Der ECP blieb jedoch dran und mit einen stark herausgespielten Überzahltor konnte Jan Tlacil verkürzen (32.). Und auch auf den zweiten Powerplaytreffer der Gäste durch Jakub Sramek (39.) folgte prompt die Antwort erneut durch Tlacil, der nach einem starken Solo von Jakub Vrana, den abgewehrten Schuss über die Linie bugsierte (40.). In einem über weite Strecken ausgeglichenem Spiel traf Ovaska in der 48. Minute zur Vorentscheidung, ein etwas umstrittener Treffer, dem ein nicht geahndetes Foul an Hannes Leonhardt vorausging. Der ECP versuchte zwar trotz nun nachlassender Kräfte bis zum Schluss alles, doch die routinierten Gäste ließen nun nichts mehr zu. „Das war heute eine ganz andere Leistung wie letzte Woche. So wollten wir heute auftreten,“ zeigte sich Muhr trotz der Niederlage zufrieden mit der Vorstellung seiner doch stark dezimierten Mannschaft.  
Schwer machte es auch die 1b-Mannschaft dem gastgebenden Münchener EK. Obwohl mit den zum Bayernligateam abkommandierten Schwirtzer und Pfab, sowie dem erkrankten Matthias Hofbauer drei Leistungsträger fehlten, schrammte man beim 3:4 (0:2; 0:1; 3:1) nur knapp an einem Punktgewinn vorbei. Die Treffer für den ECP erzielten Tim Lohrer (2) und Sven Marb.
EC Pfaffenhofen: Catelin, Marx, Muhr, Hätinen L., Wolf Mi., Münzhuber, Sauer, Leonhardt, Ullmann, Neubauer, Eckl A., Seidel, Tlacil, Vrana, Weber, Pfab L., Schwirtzer 
Tore: 0:1 (13.) Vogl (Dzerins, Hora 5:4); 1:1 (17.) Schwirtzer (Weber, Münzhuber); 1:2 (18.) Dzerins (Kokes, Ovaska); 1:3 (27.) Ovaska (Dzerins, Decker); 2:3 (32.) Tlacil (Neubauer, Vrana 5:4); 2:4 (39.) Sramek (Hora, Dzerins 5:4); 3:4 (40.) Tlacil (Vrana, Leonhardt); 3:5 (48.) Ovaska (Kokes, Dzerins)
Strafen:  ECP   6   EHC   14 
Zuschauer: 200
 www.ihp.hockey    Montag 19.Januar 2026  13:37 Uhr Bericht:     ECP
Autor:     oex


EC PfaffenhofenPfaffenhofen Eishogs
ECP gewinnt nach einer verrückten Schlussphase in Buchloe / Steven Catelin lässt Gegner verzweifeln – Alex Eckl trifft in der Overtime

(BYL)  Schon am Freitag gegen Waldkraiburg hatte sich der EC Pfaffenhofen gegenüber der Vorwoche stark verbessert gezeigt. Dieser positive Trand hat sich nun auch am Sonntag in Buchloe fortgesetzt. Mit einem 4:3 (0:1; 0:0; 3:2; 1:0) nach Verlängerung konnten die nach wie vor dezimierten Kreisstädter nicht nur den ersten Sieg im neuen Jahr bejubeln, sondern raubten den Gastgebern auch die letzte Hoffnung auf einen Platz in den Pre-Play-Offs.
Lange sah es danach aus, als würden die Pirates die dringend benötigten drei Punkte einfahren, denn bis zur 56. Minute lagen sie mit 1:0 in Front. Ein trügerisches Ergebnis, wie sich dann allerdings herausstellen sollte. Zuvor hatten sie es versäumt, für etwas klarere Verhältnisse zu sorgen, denn nahezu über die gesamte Spieldauer hatten sie den Vorwärtsgang eingelegt und eine ganze Reihe von Chancen kreiert. Doch die kompakt stehenden, die Räume eng machenden und energisch in die Zweikämpfe gehenden Pfaffenhofener verteidigten mit viel Leidenschaft und ließen nur wenig Nachschüsse zu. „Wir haben uns vorgenommen, weniger Gegentore als zuletzt zu bekommen und aus einer kontrollierten Defensive zu spielen,“ zeigte sich Markus Muhr zufrieden mit der Umsetzung. In Steven Catelin hatte seine Mannschaft aber auch einen überragenden Rückhalt im Tor, der alles wegfischte, was auf seinen Kasten kam und die Buchloer Angreifer fast zur Verzweiflung brachte. Bis in die Schlussphase hinein musste er sich nur ein einziges Mal geschlagen geben. Gerade als Maddox Schwirtzer von der Strafbank zurückkam, nahm Routinier Alexander Krafczyk Maß und nagelte den Puck unters Lattenkreuz (19.). Der Fokus des ECP auf die Defensive ging allerdings etwas auf Kosten der Offensive, denn nach vorne blieben die Gäste, abgesehen von einigen Kontermöglichkeiten, lange Zeit weitgehend harmlos. Auf der Gegenseite mühten sich die Gastgeber, ihren Vorsprung auszubauen, jedoch ohne Erfolg. Selbst eine mehr als einminütige doppelte Überzahl konnten sie nicht nutzen. Genauso wie drei weitere Powerplay-Möglichkeiten, weil die Pfaffenhofener im entscheidenden Moment immer wieder die Schüsse blockten und sich befreien konnten. Und auch das Glück war an diesem Abend auf Seiten der Gäste, als die Schiedsrichter einen Treffer der Hausherren nicht gaben, weil einen Moment zuvor abgepfiffen war.  Im Schlussabschnitt wagten sich die Pfaffenhofener nun etwas öfter nach vorne und bei den Gastgebern, die ja unbedingt einen Sieg brauchten, machte sich nun angesichts des knappen Vorsprungs auch etwas Nervosität breit. Und dann überschlugen sich in den letzten fünf Spielminuten die Ereignisse. Wie vom Kommentator des Livestreams befürchtet, stand es urplötzlich 1:1. In Unterzahl erkämpfte sich Liam Hätinen den Puck, ein schneller Pass auf Jan Tlacil, der auf und davon ging und David Blaschta im ESV-Tor überwand (56.). Und es sollte noch schlimmer kommen für die Pirates. Zwei Minuten später wurde Robert Neubauer nicht energisch genug angegriffen und der Kapitän zirkelte den Puck in den Winkel (58.). Die Antwort der Hausherren ließ keine 30 Sekunden auf sich warten. Adriano Carciola kurvte um das Tor und Catelin, der das kurze Eck zumachen wollte, drückte die Scheibe mit seinem Schoner über die Linie (58.). Nur neun Sekunden später lag aber der ECP wieder vorn. Vom Bully weg, drang Lukas Ullmann ins Angriffsdrittel ein, passte zu Anton Seidel und der tanzte Blaschta eiskalt aus. Danach riskierten die Pirates alles, nahmen Blaschta vom Eis und Marc Krammer gelang zum Abschluss dieser verrückten Schlussphase doch noch der Ausgleich (59.). So musste die Overtime entscheiden, in der zunächst Jakub Vrana und Tlacil die Entscheidung auf dem Schläger hatten, ehe Alex Eckl aus der Kurve vor das Tor zog, Blaschta tunnelte und dem ECP so den Zusatzpunkt bescherte.  
EC Pfaffenhofen: Catelin, Marx, Muhr, Hätinen L., Wolf Mi., Münzhuber, Sauer, Leonhardt, Ullmann, Neubauer, Eckl A., Seidel, Tlacil, Vrana, Fichtenau, Weber, Pfab L., Schwirtzer 
Tore: 1:0 (19.) Krafczyk (Podrezov, Wittmann 5:4); 1:1 (56.) Tlacil (Hätinen L. 4:5); 1:2 (58.) Neubauer (Ullmann, Seidel); 2:2 (58.) Carciola (Guran); 2:3 (58.) Seidel (Neubauer, Muhr); 3:3 (59.) Krammer (Cabral, Lewis); 3:4 (64.) Eckl A. (Neubauer, Hätinen L.)
Strafen:  ESV   6    ECP   16    
Zuschauer: 320
 www.ihp.hockey    Montag 19.Januar 2026  19:48 Uhr Bericht:     ECP
Autor:     oex


schweinfurtmightydogsSchweinfurt Mighty Dogs
Drei Punkte im Endspurt: Mighty Dogs gewinnen 6:3 in Miesbach

(BYL)  Nach dem 6:4-Heimsieg gegen den EHC Klostersee stand für die Mighty Dogs am Sonntagabend eine weite Auswärtsfahrt zum TEV Miesbach an. Trotz der großen Distanz begleiteten knapp 30 Schweinfurter Fans die Mannschaft bis weit hinter München und bekamen ein hochklassiges Eishockeyspiel zu sehen, in dem sich der ERV Schweinfurt mit einem 6:3-Erfolg durchsetzen und damit die Tabellenführung behaupten konnte.
Wie bereits im Hinspiel im Icedome – als nach nur neun Sekunden der wohl welt­schnellste Teddy-Bear-Toss nach einem Treffer von Ilya Zheltakov folgte – erwischten die Mighty Dogs auch diesmal einen Traumstart. Gerade einmal 30 Sekunden nach Anpfiff traf Arturs Homjakovs aus zentraler Position zur 0:1-Führung. Nach etwa zehn Minuten fanden jedoch auch die Gastgeber aus Miesbach besser in die Partie und kamen über Asselin und Ehliz zu guten Möglichkeiten, die Leon Pöhlmann im Schweinfurter Tor zunächst noch entschärfen konnte. Wenig später war der Schlussmann jedoch geschlagen, als Andreas Nowak nach einem Bully aus der Distanz abzog. Laurenz Haltmair nahm Pöhlmann dabei die Sicht, sodass der Ausgleich fiel. Kurz vor Ende des ersten Drittels zeigte Tomas Cermak dann seine ganze Klasse, tanzte durch die Miesbacher Defensive und legte im Slot auf Josef Dana ab, der die erneute Führung für die Mighty Dogs besorgte.
Auch im zweiten Drittel kam Homjakovs früh gefährlich vor das Tor der Gastgeber, doch Ewert blieb zunächst Sieger. In der insgesamt sehr fair geführten Partie wurde dann erstmals eine Strafzeit ausgesprochen – und das Schweinfurter Powerplay nutzte diese Chance eiskalt: Lukas Krumpe baute mit einem strammen Schuss von der blauen Linie die Führung auf 1:3 aus. Der TEV antwortete jedoch prompt und verkürzte nach einem sehenswerten Spielzug von Asselin und Feuerreiter auf 2:3. Nach einem etwas zerfahrenen Beginn ging es nun Schlag auf Schlag. Cermak erhöhte mit einem Rückhandtreffer auf 2:4, ehe Asselin wenig später erneut für den Anschluss sorgte. Den möglichen Ausgleich verhinderte Pöhlmann kurz vor der Pause mit einer starken Parade gegen einen Direktschuss von Feuerreiter.
Auch im letzten Spielabschnitt kamen die Mighty Dogs mit einer guten Gelegenheit aus der Kabine, als Neuzugang Konstantin Melnikow die Scheibe zwar im Tor unterbrachte, der Treffer aufgrund einer Abseitsstellung jedoch nicht gegeben wurde. Wenig später prüfte Pavel Bares den Miesbacher Schlussmann, ehe mit Alex Asmus erstmals ein Schweinfurter auf die Strafbank musste. In dieser Unterzahl überzeugte insbesondere Josef Dana, der mehrere Schüsse blockte. Auch eine weitere Strafzeit überstanden die Mighty Dogs dank starken Penalty Killings schadlos.
Nach überstandener Unterzahl setzte die erste Reihe dann ein weiteres Ausrufezeichen: Kristers Donins spielte einen weiten Aufbaupass bis an die gegnerische blaue Linie, wo Tomas Cermak lauerte und in einer 3-auf-1-Situation auf Homjakovs ablegte. Dieser ließ Ewert aussteigen und erhöhte mit seinem vierten Tor an diesem Wochenende auf 3:5. Der TEV versuchte in der Schlussphase noch einmal alles, doch die Schweinfurter Defensive hielt stand. In der letzten Spielminute setzte Lucas Kleider im Powerplay mit einem satten Schuss den Schlusspunkt zum 3:6-Endstand.
Mit diesem Erfolg treten die Mighty Dogs erneut mit drei Punkten im Gepäck die Heimreise an. Am kommenden Freitag geht es zum letzten Auswärtsspiel der Hauptrunde zu den Sharks nach Kempten, ehe am Sonntag im letzten Heimspiel vor den Playoffs die Miners aus Peißenberg im Icedome zu Gast sind.
 www.ihp.hockey    Montag 19.Januar 2026  12:07 Uhr Bericht:     ERVS
Autor:     de


loewenwaldkraiburgWaldkraiburg Löwen
EHC Waldkraiburg – VfE Ulm/Neu-Ulm 2:4 (1:0, 1:3, 0:1)

(BYL)  Tor: [X] Englbrecht Maximilian (#45), Backup Sickinger Tobias (#32);
Verteidigung Waldkraiburg: Hora Daniel (#3); Mertz René (#5); Rott Thomas (#20); Ludwig Tim (#23); Kokeš Martin (#50); Cejka Max (#81);
Angriff Waldkraiburg: Dillmann Anthony (#11); Šrámek Jakub (#13); Ovaska Santeri (#18); Džeriņš Andris (#25); Decker Leon (#34); Engel Florian (#51); Stanik Sebastian (#52); Ruß Leander (#63); Maierhofer Florian (#74); Revaj Jakub (#92); Zimmermann Patrick (#98);
Tore: 1:0 (8.) Stanik (Mertz); 1:1 (36.) Slavicek (PP1); 1:2 (36.) Nilsson Rakell (Slavicek); 2:2 (37.) Šrámek (Hora, Dillmann); 2:3 (39.) Anwander (Wirz, Synek, PP2); 2:4 (56.) Podešva (Kischer, Bernad, PP1);
Zuschauer: 719, Strafen: Waldkraiburg 18 – Ulm/Neu-Ulm 6.
Die Chance war da: EHC Waldkraiburg verliert und bleibt vorerst auf Platz acht
Es hätte so schön sein können – wenn es schön gewesen wäre. Die Eishockey-Bayernliga spielte am Sonntagabend kollektiv für den EHC Waldkraiburg, doch der VfE Ulm, zu Gast bei den Löwen, hatte andere Pläne. Statt auf Rang fünf vorzurücken, der an diesem Spieltag bei einem Sieg möglich gewesen wäre, verbleibt Waldkraiburg somit vorerst auf dem achten Tabellenplatz. Die gute Nachricht: Da auch alle Teams vor den Löwen Federn lassen mussten, bleibt die Ausgangslage für den EHC unverändert.
Die Löwen gingen mit einem neuen alten Gesicht im Kader in die Partie. Nach der schweren Verletzung von Kapitän Nico Vogl am Freitag rückte Sebastian Stanik aus der „Oans Bee“ in den Kader der Ersten. Auch Florian Engel wurde aus der zweiten Mannschaft hochgezogen. Die Partie begann ausgeglichen, mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Nach rund fünf Minuten suchte Leon Decker Santeri Ovaska am linken Torpfosten des Ulmer Gehäuses, doch Ovaska traf den Puck nicht sauber und fälschte ihn hoch in die Luft ab.
In der neunten Minute fiel dann – auch vor den Augen des anwesenden Bundestagsabgeordneten Stephan Mayer – der Führungstreffer für die Löwen. Sebastian Stanik brachte den Puck aus der Drehung in Richtung Tor, wo dieser von einem Ulmer Spieler unhaltbar abgefälscht wurde und zum 1:0 einschlug. In der Folge erspielten sich die Gäste aus Ulm die besseren Möglichkeiten. Eine davon entschärfte Löwen-Keeper Maximilian Englbrecht sehenswert, als er mit einem Hechtsprung und dem Schläger einen sicher geglaubten Treffer verhinderte. Mit der knappen Führung für Waldkraiburg ging es in die erste Pause.
Das zweite Drittel eröffnete Leon Decker mit einem Pfostentreffer. Wenige Minuten später tauchte Jakub Šrámek frei vor Ulms Torhüter Heckenberger auf, doch auch diese Gelegenheit blieb ungenutzt. Nur Sekunden später setzte Florian Maierhofer den Puck ebenfalls an den Pfosten – ein Sinnbild für das zunehmende Löwen-Pech an diesem Abend. Trotz der guten Chancen der Hausherren übernahm Ulm nach und nach die Kontrolle über das Spiel. Folgerichtig gelang den Gästen während einer Strafe gegen Waldkraiburg der Ausgleich. Bohumil Slavicek traf im Slot vor Englbrecht per Rückhand zum 1:1.
Besonders bitter für die Waldstädter: Dabei sollte es nicht bleiben. Nur zwölf Sekunden später veredelte Mathias Nilsson Rakell einen sauber vorgetragenen Ulmer Angriff zum 1:2. Dass auch die Löwen an diesem Abend durchaus zu sehenswerten Kombinationen fähig waren, zeigten sie jedoch nur knapp eine Minute später. Anthony Dillmann spielte auf Daniel Hora, der wiederum vor das Tor auf Jakub Šrámek querlegte. Dieser musste nur noch zum 2:2-Ausgleich einschieben. Doch das Drittel war noch nicht vorbei. In doppelter Unterzahl hielten die Löwen dem Ulmer Druck lange stand, ehe Anwander den Puck doch noch über die Linie drückte und seine Mannschaft mit einer 3:2-Führung in die Kabine schickte.
In der Pressekonferenz übte Trainer Jürgen Lederer deutliche Kritik am dritten Team auf dem Eis – den Schiedsrichtern. Der Löwen-Coach bemängelte eine fehlende klare Linie und monierte Pfiffe, die aus seiner Sicht einseitig verteilt wurden. Ob dies spielentscheidend war, lässt sich im Nachgang nur schwer beurteilen. Unbestritten ist jedoch, dass es im Sinne des Sports stets wünschenswert ist, wenn beide Teams gleich behandelt werden.
Für die Löwen verlief die Partie im Schlussabschnitt zunehmend zäh. Ulm, zufrieden mit der Führung, machte defensiv dicht und stellte den Waldkraiburger Angriff vor große Probleme. Rund vier Minuten vor dem Ende, erneut in Unterzahl, besorgte Podešva schließlich das 2:4 für die Gäste und raubte den Löwen damit endgültig die Hoffnung auf wichtige Punkte. So bleiben die drei Zähler in Ulmer Hand – und der EHC Waldkraiburg muss weiter um seine Ausgangsposition kämpfen.
 www.ihp.hockey    Montag 19.Januar 2026  06:13 Uhr Bericht:     EHCW
Autor:     aha


pfrontenfalconsPfronten Falcons
Falcons siegen nach Rückstand

(BLL)  Entsprechend selbstbewusst und mit dem Sieg vom Freitag im Rücken, traten die Falcons am Sonntag Abend in Bad Tölz gegen den SC Reichersbeuern an. Doch das hielt die Oberbayern nicht davon ab, die Pfrontener von Beginn an unter Druck zu setzten und durch Martin Reiter (Walter/Fischer) in der 2. Minute früh in Führung zu gehen. Und es sollte noch schlimmer kommen, als Johannes Fischer (Reiter/Stauffert) in der 9. Minute mit seinem Schuss in den Winkel Falcons Torhüter Dominik Gimbel keine Chance ließ. Im Anschluss daran sollte sich das Blatt wenden und die Falcons drehten nun ihrerseits mächtig auf. Nach einem zunächst zu Recht nicht gegebenen Treffer, gelang Filip Matejka (Linz/Böck) in Überzahl das 2:1 in der 14. Minute. Nur 78 Sekunden später war es Viktor Stipek (Dobner/Scheffer) der zum Ausgleich traf, als erneut ein Spieler von Reichersbeuern auf der Strafbank saß und weitere 78 Sekunden danach brachte Filip Matejka (Lochbihler/Ladislav Hruska) die Ostallgäuer erstmals in Führung, auch dieser Treffer fiel in Überzahl. Nach diesem torreichen Beginn, sollten im Mitteldrittel keine weiteren Tore mehr fallen. Im Schlussabschnitt drängten die Hausherren auf den Ausgleich und sollten für ihren Aufwand in der 48. Minute mit dem 3:3 belohnt werden, als der abgefälschte Schuss von Johannes Fischer (Meineke) ins Schwarze traf. Kurz darauf ergab sich für die Pfrontener eine weitere Powerplaysituation die Kapitän Thomas Böck (Ditsch) zum 3:4 nutzen konnte. Kurz darauf sorgte Miroslav Dobner (Stipek/Decker) mit dem 3:5 in der 53. Minute für die Vorentscheidung, ehe erneut Miroslav Dobner (Stipek/Veilands) mit dem 3:6 und somit dem 100. Saisontreffer der Pfrontener den Schlusspunkt in dieser Partie setzte. Die Mannschaft von Trainer Andreas Schweinberger und Tobias Trinkner machte somit das 6 Punkte-Wochende perfekt und festigte damit den vierten Tabellenplatz.
Strafzeiten: SC Reichersbeuern: 16 Strafminuten, EV Pfronten: 12 Minuten
 www.ihp.hockey    Montag 19.Januar 2026  12:55 Uhr Bericht:     EVP
Autor:     jk


pforzheim bisons 2019Pforzheim Bisons
Bisons ohne Punkte gegen die Topteams

(BWL)  Zwei Spiele, zwei Niederlagen: am Freitagabend gab es eine 2:5 (0:1/2:2/0:2)-Heimniederlage gegen die Eisbären Heilbronn und am Sonntagabend gingen die Bisons bei der TSG Reutlingen mit 2:11 (0:3/0:5/2:3) unter.
Gegen den Spitzenreiter aus Heilbronn waren die Bisons zunächst gut im Spiel, doch Sven Breiter brachte die Eisbären mit 1:0 in Führung (10.). Auch im Mittelabschnitt waren die Bisons auf Augenhöhe, allerdings sollte der Ausgleich nicht fallen. Stattdessen waren es wieder die Eisbären, die Roni Hovi im Kasten der Pforzheimer überwinden konnten (28.). Im Anschluss kam etwas Härte ins Spiel und die Unparteiischen schickten Nicolas Nölting (Pforzheim) und Tim Sellers (Heilbronn) mit 5+20 Strafminuten vorzeitig zum Duschen. Das anschließende Powerplay konnten die Bisons durch Adam Gunnarsson Gustafsson zum 1:2 nutzen (34.). Zwei Minuten später stand Jesse Lottonen richtig und stellte auf 3:1 für die Gäste. Neuzugang Corey Schultheis bracht die Bisons 32 Sekunden vor der Sirene wieder in Schlagdistanz. Im Schlussdrittel drängten die Bisons auf den Ausgleich, doch erneut trafen zunächst die Eisbären durch Aiden Wagner und stellten auf 4:2 (55.). 150 Sekunden vor dem Ende nahmen die Bisons ihren Goalie zugunsten eines Feldspielers vom Eis, trotz eines Powerplays konnten die Bisons den Anschlusstreffer nicht erzielen und zehn Sekunden vor dem Ende traf Aiden Wagner ins leere Tor zum 5:2-Endstand.
In Reutlingen gab es wie schon in den Aufeinandertreffen zuvor nichts zu holen für die Bisons und auch im dritten Spiel waren sie chancenlos. Bereits nach 20 Minuten führten die Black Eagles durch Morris (2) und Walter mit 3:0. Das Mitteldrittel dominierte Reutlingen nach Belieben. Wiencek und wieder Morris (2) stellten auf 6:0. Als Sergej Wittmann nach einem Foulspiel mit 5+20 Strafminuten vorzeitig in die Kabine geschickt wurde, nutzte Reutlingen das Powerplay gleich zweimal und erhöhte durch Pepin und Wiencek auf 8:0. Im Schlussabschnitt trafen zunächst Marcinek und Pepin zum 10:0 und auch in Unterzahl waren die Reutlinger nicht zu halten, denn Remi Morris netzte zum fünften Mal ein und stellte auf 11:0 für die Hausherren. Die Bisons gaben dennoch nicht auf und brachten sich durch Oliver Walvaag (54.) und Michal Stec (57.) im Powerplay noch auf die Anzeigetafel. Am Ende mussten die Bisons mit einer bitteren 2:11-Niederlage die Heimreise antreten.
Am Sonntag, 25.01.2026 sind die Pforzheim Bisons beim Schwenninger ERC zu Gast. Das Spiel beginnt um 17:15 Uhr.
 www.ihp.hockey    Sonntag 18.Januar 2026  23:29 Uhr Bericht:     CFRP
Autor:     oi

  
         
NEWS Landesverbände  West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW  /  Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga
    
   

dinslakenerkobrasDinslakener Kobras
Schwieriger Abend beim Tabellenführer – Kobras müssen klare Niederlage akzeptieren

(RLW)  Die Dinslakener Kobras haben ihre Auswärtsaufgabe beim Ligaprimus Eagles Essen-West nicht erfolgreich gestalten können. Vor 1.344 Zuschauern unterlagen die Giftschlangen am Sonntagabend deutlich mit 1:9 (0:3, 0:2, 1:4). Gegen den souveränen Spitzenreiter fand Dinslaken über weite Strecken kein Mittel, um das Spiel offen zu halten.
Früher Rückstand bringt Kobras aus dem Rhythmus
Die Partie begann aus Sicht der Kobras maximal ungünstig. Essen setzte vom ersten Bully an hohes Tempo an den Tag und belohnte sich bereits nach weniger als einer Minute mit der frühen Führung. Die Hausherren blieben konsequent, attackierten früh und nutzten Unsauberkeiten im Dinslakener Spielaufbau eiskalt aus. Noch in der Anfangsphase wuchs der Rückstand schnell auf drei Treffer an – ein Nackenschlag, von dem sich die Kobras im ersten Drittel nicht mehr erholen konnten.
Mehr Stabilität, aber keine Wende
Nach der ersten Pause versuchte Dinslaken, mehr Ordnung ins eigene Spiel zu bringen. Die Kobras agierten kompakter, hielten die Abstände enger und suchten nun auch selbst den Weg in die Offensive. Der Einsatz stimmte, doch gegen die individuelle Klasse der Eagles reichte dies nicht aus. Zwei weitere Gegentreffer im zweiten Abschnitt sorgten dafür, dass Essen seine Führung weiter ausbaute, während den Kobras trotz einiger Ansätze ein Torerfolg verwehrt blieb.
Giannini sorgt für Ehrentreffer
Im Schlussdrittel gelang Dinslaken zumindest der verdiente Lohn für den Aufwand. Matthew Giannini setzte sich entschlossen durch und erzielte den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:5. Doch auch danach behielt der Tabellenführer die Kontrolle über das Geschehen. Essen blieb effizient und nutzte weitere Möglichkeiten konsequent, sodass das Ergebnis am Ende deutlich ausfiel.
Piotrowski: „Das war nicht unser Anspruch“
Trainer Max Piotrowski fand nach der Partie klare Worte:
„Gegen einen Gegner wie Essen musst du von der ersten Minute an voll da sein. Das ist uns nicht gelungen. Wir waren in vielen Bereichen nicht konsequent genug. Nach dem frühen Rückstand haben wir uns zwar stabilisiert, insgesamt war das aber zu wenig.“
Trotz der klaren Niederlage gilt es für die Kobras, den Fokus schnell wieder nach vorne zu richten. Die Aufgabe beim Spitzenreiter ist abgehakt, nun wartet die nächste Herausforderung. Bereits am Freitag steht das nächste Spiel an – dann wieder vor heimischem Publikum.
Danke an die Fans – Blick nach vorn
Ein besonderer Dank gilt den mitgereisten Kobrafans, die ihr Team auch in Essen lautstark unterstützten. Gemeinsam richtet die Mannschaft nun den Blick auf das kommende Heimspiel gegen die Wiehl Penguins, in dem die Vorzeichen wieder ausgeglichener sind und die Kobras zurück in die Erfolgsspur finden wollen.
Statistik
Tore:
Eagles: Otten (3), Saccomani (2), Becker, Birzins, Kryvorutzkyy, Zheltakov
Kobras: Giannini
Strafminuten:
Eagles 6 – Kobras 8
Zuschauer: 1344
 www.ihp.hockey    Montag 19.Januar 2026  16:56 Uhr Bericht:     EVD
Autor:     dm

 
eisadlerdortmundEisadler Dortmund
Spielbericht Hamburg Crocodiles : Eisadler Dortmund

(RLW)  In einem spannungsgeladenen, hart umkämpften Halbfinalrückspiel in Hamburg habe unsere Adler die Nerven behalten und sind verdient ins PokalFINALE eingezogen. Ausschlaggebend war das Gesamtergebnis, am Ende 7:6 für die Eisadler. Wahnsinn! Die Pokalfinalpartien werden direkt am 25.1. und 1.2. ausgetragen, wir starten mit dem HINSPIEL in Dortmund am 25.1. um 19:00 Uhr, eine Woche später geht es dann zum Rückspiel nach Adendorf im ultimativen Pokalfight um die Trophäe des OSWENO Pokals.
Die Tickets für das FINALE in der ADOLF WEBER am 25.1. könnt ihr ab MORGEN 19.1. – 17:00 UHR im EISADLER Ticketshop buchen unter https://events.vereinsticket.de/eisadler
Für Dauerkartenbesitzer gilt natürlich ein Vorkaufsrecht. Einen Link zur Buchung versenden wir rechtzeitig an die bei uns registrierten Emailadressen eines jeden Dauerkartenbesitzers. Für Ticketing Rückfragen steht unser Ticketingteam unter tickets @eisadler.com zur Verfügung.
AUF geht’s! Gemeinsam zum POKAL!
 www.ihp.hockey    Sonntag 18.Januar 2026  22:27 Uhr Bericht:     EAD
Autor:     tb


ratingenRatinger Ice Aliens
Klarer Erfolg gegen Grefrath!

(RLW)  Mit einem deutlichen 15.3 Erfolg sicherten sich die Ice Aliens am gestrigen Sonntag die drei Punkte. Grefrath spielte mutig nach vorne und wurde von einer kleinen Fangemeinde das gesamte Spiel über unterstützt. Doch die Aliens hatten nach dem ersten Drittel (4:1) weiter Bock auf Offensiv-Eishockey und kombinierten richtig gut miteinander. So fielen die Treffer zum 9:1 nach dem zweiten Abschnitt zwangsläufig. Im letzten Durchgang vernachlässigten die Ratinger etwas die Defensive, so dass die Grefrather in einem fairen Spiel noch zu zwei weiteren Treffern kamen, doch im Angriff zeigten sich die Ice Aliens weiterhin effektiv. Schuss auf Schuss prasselte auf Torwart Leon Jessler ein, der mit einigen guten Saves noch weitere Einschläge in seinem Gehäuse verhinderte. So hieß es am Ende 15:3, ein klarer Erfolg. Am Freitag geht es um 20:00 Uhr am Sandbach mit dem Spitzenspiel gegen die EG Diez-Limburg weiter.
Torschützen: Le Blanc, Saloranta (je 4), Stephan, Neumann, Stroh, Lamers, Terho, Dmitriev, Brockelt.
Cheftrainer Frank Gentges bilanzierte die 60 Minuten gegen Grefrath kurz und knapp:
"Das war wieder so ein Spiel -Ratingen gegen den gegnerischen Torwart- und bei einer solchen Dominanz schleicht sich bei uns leider immer die ein oder andere defensive Unachtsamkeit ein. Alle Blöcke haben gut harmoniert und die ersten beiden Reihen haben besonders gut gescort."
 www.ihp.hockey    Montag 19.Januar 2026  19:02 Uhr Bericht:     RIA
Autor:     us


soesterboerdeindianerSoester Bördeindianer
SEG klettert nach Sieg über Bielefeld wieder auf Platz 4

(LLW)  Was für ein Abend im heimischen Eissportzentrum Möhnesee! Vor rund 400 Zuschauern setzen wir ein deutliches Zeichen und schlagen den TSVE Bielefeld mit 8:2. 
Zwar gingen die Gäste zunächst in Führung, doch danach übernahmen wir komplett das Kommando. Mit Tempo, Leidenschaft und absolutem Siegeswillen dominierten wir die Partie und ließen dem Tabellendritten kaum noch Luft. 
Für die Tore sorgten Demuth und Tsakalidis, dazu schnürte Moyer einen Doppelpack. Weitere Treffer steuerten Hertel, Zimbelmann, Sprenger und Jäger bei – ein echtes Statement auf heimischem Eis.
Trainerstimme: „Ich bin sehr zufrieden mit der mannschaftlichen Geschlossenheit – durchweg, durch alle Reihen. Außerdem haben wir sehr diszipliniert gespielt und uns nur wenige Strafzeiten erlaubt. Genau das war der Schlüssel, um gegen den Tabellendritten so ein gutes Spiel abzuliefern.“
Dieser Heimsieg ist mehr als nur drei Punkte: Er hält unsere Playoff-Chance am Leben und zeigt klar, dass mit uns weiterhin zu rechnen ist. 
Danke an alle Fans für die überragende Unterstützung – ihr wart der siebte Mann auf dem Eis! 
Weiter geht’s am 1. Februar beim Heimspiel gegen den Herner EV 1b - Die Bördeindianer sind on fire!
 www.ihp.hockey    Montag 19.Januar 2026  14:41 Uhr Bericht:     SEG
Autor:     dg

  
          
NEWS Landesverbände  Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    

rlo2019Regionalliga Ost
Fünf Ligaspiele und die Halbfinalrückspiele im OsWeNo-Pokal

(RLO)  Fünf Spiele gab es am Wochenende in der Regionalliga Ost, im OsWeNo-Pokal fanden die Rückspiele im Halbfinale statt.
MEISTERSCHAFT:
FASS gewinnt ohne Probleme
Der ESC Dresden und FASS Berlin eröffneten am Freitag das Wochenende. FASS gewann nach sieben Toren im 1. Drittel mit 1:10 (0:7/0:1/1:2). Die Tore für die Weddinger erzielten Dennis Thielsch (3), Stepan Belimenko, Daniel Volynec (je 2), Ben Balzer, Nico Jentzsch und Moritz Miguez. Für die Dresdner traf Luis Schäfer. Und sie wechselten nach 20 Minuten im Tor von Yannic Schulz zu Tobias Hickmann.
Wölfe feiern wieder ein Schützenfest
Die Schönheider Wölfe und Tornado Niesky trafen sich im Wolfsbau von Schönheide. Schönheide präsentierte mit Allrounder Sean Fischer einen erfahrenen Neuzugang. Und dieser feierte mit seinem neuen Team vor 520 Zuschauern einen deutlichen 12:2-Erfolg (2:0/5:2/5:0). Tomas Rubes (3), David Novotny, Ricco Warkus (je 2), Florian Heinz, Kenneth Hirsch, Lukas Lenk, Jan Meixner und Kevin Piehler erzielten die Tore der Wölfe. Zwei Treffer fielen in Überzahl, Tomas Rubes traf sogar in Unterzahl. Für die Gäste, bei denen Robert Handrick im Tor nach 40 Minuten Lars Morawitz ablöste, trafen Ronny-Lukas Gebert und Tom Domula.
Crashers wieder in Torlaune
Für die Chemnitz Crashers stand das Heimspiel gegen die Eisbären Juniors Berlin an und die Crashers mussten gewinnen, um den Anschluss an den 3. Platz nicht zu verlieren. 810 Zuschauer sahen 14 Tore, 13 davon erzielten die Crashers und neun der 13 Tore fielen im Mittelabschnitt. Am Ende stand ein 13:1 (1:0/9:0/3:1) der Chemnitzer, bei denen Matyas Caloun, Joey Mendel, Karel Novotny, Willy Riudert (je 2), Moritz Franke, Luca Schneider, Michael Stiegler, Jean-Luc Töpker und Tobias Werner die Tore erzielten. Den Ehrentreffer der Juniors erzielte Justin Dembski.
Luchse gewinnen mit Shutout
Auch die Luchse Lauterbach standen beim ESC Dresden vor einer lösbaren Aufgabe und ein Erfolg würde den 3. Platz absichern. Mit Leon Tettenborn präsentierten die Luchse einen Neuzugang, der 20-jährige Angreifer kommt vom Oberligisten Herner Miners. Dieser debütierte am Samstag ebenso wir Torhüter Benjamin Varena, der die letzten knapp zehn Minuten das Tor hütete. Hunter Brackett brachte die Luchse nach acht Minuten in Führung. Im 2. Drittel sorgten Julian Grund und in Unterzahl Julius Kranz (39.) für die letzten Tore des Spiels. Die Luchse setzen sich am Ende mit 0:3 (0:1/0:2/0:0) durch.
Crashers gewinnen in Niesky
Abgeschlossen wurde das Wochenende mit dem Spiel zwischen Tornado Niesky und den Chemnitz Crashers und auch hier galt es für die Crashers unbedingt alle Punkte holen. Matyas Caloun brachte Chemnitz nach 37 Minuten in Führung, doch 36 Sekunden nach Wiederbeginn konnte Ronny-Lukas Gebert in Überzahl den Ausgleich erzielen. Erneut Matyas Caloun (44.) und eine Minute später Matthias Sauerwein sorgten mit zwei Treffern für eine Vorentscheidung. Tristan Schwarz konnte noch mit einem Powerplaytreffer auf 2:3 verkürzen (54.), aber vor 258 Zuschauern sorgte Lucas Böttcher 126 Sekunden mit dem 2:4 (0:0/0:1/2:3) für die Entscheidung und den Endstand.
OSWENO-POKAL:
Die Halbfinalrückspiele in diesem Wettbewerb fanden am Wochenende statt. Der Adendorfer EC auf die Harzer Falken aus Braunlage. Vor 1.335 Zuschauern trennten sich beide mit 2:2 (2:0/0:2/0:0). Kristian Kragh (5.) und Domantas Cypas (13.) trafen für den AEC, im Überzahl Max Droick (28.) und Davide Vinci (31.) für die Falken. Da Adendorf das Hinspielgewonnen hat, ziehen sie ins Finale ein.
Die Hamburg Crocodiles und die Eisadler Dortmund ermittelten den zweiten Finalisten. Vor 1.080 Zuschauern konnten die Hamburger im 2. Drittel durch einen Powerplaytreffer von Vitalijs Pavlovs (26.) und Maksym Andriienko (29.) den Rückstand aus dem Hinspiel ausgleichen. 101 Sekunden vor der zweiten Pause konnte Pavel Adeev in Überzahl auf 2:1 verkürzen und Dortmund war wieder im Vorteil. Und nach 48 Minuten konnte Mike Ortwein sogar den Ausgleich erzielen, Hamburg war also wieder unter Zugzwang. Vitalijs Pavlovs schürte auch nach 52 Minuten neue Hoffnung, er brachte die Crocodiles mit 3:2 in Führung. Es blieb am Ende bei diesem 3:2 (0:0/2:1/1:1) und so ziehen die Dortmunder ins Finale ein.
Der Adendorfer EC und die Eisadler Dortmund bestreiten also das Finale in diesem Wettbewerb. Das erste Spiel findet am 25. Januar um 19:00 Uhr in Dortmund statt, eine Woche später wird in Adendorf gespielt.
Vier Meisterschaftsspiele und das erste Finalspiel im Pokal gibt es am kommenden Wochenende.
 www.ihp.hockey    Montag 19.Januar 2026  15:16 Uhr Bericht:     NIS
Autor:     ns

 
chemnitzcrashersChemnitz Crashers
LICHT AM ENDE DES TUNNELS  

(RLO)  Mit einem Sechs-Punkte-Wochenende nimmt unser Flaggschiff Kurs auf Platz vier in der Hauptrunde. FASS Berlin und die Schönheider Wölfe haben sich deutlich vom restlichen Teilnehmerfeld abgesetzt. Die Lauterbacher Luchse sind zwar noch in Schlagdistanz, aber unter Realisten schwer von Platz drei in der Hauptrunde zu verdrängen. Sieben Punkte Unterschied bei noch sechs ausstehenden Spielen – naja, nichts ist unmöglich…
Vor allem im Heimspiel am Samstag gegen personell dezimierte und sportlich überforderte Eisbären war beim 13:1-Erfolg zu spüren, dass unsere Männer leben, Bock auf Eishockey haben und mit vollerem Kader auch wieder mit breiterer Brust und mehr Drang zum Tor und defensiv stabiler agieren (können).
* drei komplette Blöcke * zwei Junioren im Einsatz * erstes Tor im ersten Männerspiel für Luca Schneider * erster Pflichtspielsieg für Philipp Künzel im Tor * neun verschiedene Torschützen * fünf Tore in zwei Spielminuten * neun Tore im Mitteldrittel * Powerplayquote 50% * 810 Zuschauer gegen Tabellenvorletzten * das Küchwaldteam kommt auf Betriebstemperatur *
Der Sonntag in Niesky forderte unseren Männern deutlich mehr ab. Die überharte Spielweise der Lausitzer führte zu zwei (hoffentlich nicht länger andauernden) Verletzungen. Am Ende stand ein für uns wichtiges 4:2 zu Buche. Mehr gibt es nicht zu erwähnen.
Die nächsten beiden Spiele sind am 25. (16:00 Uhr) und 30. (19:00 Uhr) Januar auswärts im Welli. Lauterbach hat den Meister FASS Berlin zu Gast. Damit haben wir die Chance, punkttechnisch Druck auf die Hessen aufzubauen! Die am 1. Februar ab 16:00 Uhr in unserem Wohnzimmer gastieren. Läuft alles glatt, sind wir dran an Platz drei. Und der Februar wird ein Hexentanz!
Save the date! „Live“ und in Farbe – Sonntag, 1. Februar, 16:00 Uhr – Chemnitz Crashers vs. Luchse Lauterbach
Der 1. Februar ist unser Inklusionstag – powered by Lukas Stern e.V. und Druckzilla - meine Online Druckerei! Tickets gibt es an der Kasse ab 15:00 Uhr oder online https://chemnitz-crashers.de/tickets/. Der Eintritt kostet 10€, ermäßigt 7€, Kinder 6 bis 12 Jahre zahlen 5€ und alle Zwerge unter 6 Jahren haben freien Eintritt. Kommt rechtzeitig! Die Stadiontore öffnen 15:00 Uhr. Das Parken von Fahrzeugen erfolgt über den großen Parkplatz des Eissportzentrums, Zufahrt Wittgensdorfer Straße. Das Nutzen Öffentlicher Verkehrsmittel der CVAG wird dringend empfohlen. Es erspart nicht lästiges Warten bei der Ein- und Ausfahrt, sondern entlastet vor allem die kritische Parkplatzsituation rund um das Eissportzentrum. Kassiert wird bei Einfahrt. Bitte 5€ passend für die Parkplatzbetreiber bereit halten! Danke.
 www.ihp.hockey    Montag 19.Januar 2026  10:32 Uhr Bericht:     ESVC
Autor:     tb


luchselauterbachLuchse Lauterbach
Lauterbacher Luchse mit glanzlosem, aber ungefährdetem Auswärtssieg in Dresden

(RLO)  Die Lauterbacher Luchse trafen am Samstag bereits zum dritten Mal in der laufenden Hauptrunde auf den ESC Dresden. Anders als in den vorherigen Duellen gelang den Luchsen diesmal kein deutlicher Erfolg. Stattdessen hielten die Gastgeber die Partie mit einer geordneten und konsequenten Defensivleistung lange offen.
Von Beginn an tat sich die Offensive der Luchse schwer gegen die gut formierte Dresdener Abwehr. Hochkarätige Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware. So dauerte es bis zur achten Spielminute, ehe Hunter Brackett den Bann brach. Nach Zuspiel der Kranz-Brüder schob er zur 0:1-Führung für Lauterbach ein. Es blieb jedoch der einzige Treffer im ersten Drittel. Dresden kam nur selten gefährlich vor das Tor von Benjamin Dirksen, der bei den wenigen Abschlüssen stets aufmerksam blieb.
Auch im zweiten Spielabschnitt mussten sich die Zuschauer gedulden. Erneut waren acht Minuten gespielt, als die Luchse jubeln durften. Julian Grund setzte energisch nach, ging seinem eigenen Schuss nach und verwandelte den Abpraller des Dresdener Torhüters aus der Luft zum 0:2. Kurz vor der zweiten Pause sorgten dann erneut die Kranz-Brüder für den nächsten Treffer: In Unterzahl eroberte Paul Kranz die Scheibe und spielte einen sehenswerten Pass auf seinen Bruder Julius, der alleine vor dem Tor eiskalt unter die Latte zum 0:3 abschloss. Weitere Treffer blieben aus – nicht zuletzt, weil die Luchse aufgrund zahlreicher Strafzeiten erneut viel Zeit in Unterzahl verbringen mussten.
Im letzten Drittel passierte schließlich nicht mehr viel. Beide Teams neutralisierten sich weitgehend, sodass der ungefährdete Auswärtssieg der Luchse nie ernsthaft in Gefahr geriet. Mit dem 3:0-Erfolg sicherten sich die Lauterbacher verdient die nächsten drei Punkte.
Erfreulich aus Luchse-Sicht waren zudem die Einsätze der beiden Debütanten Benjamin Vavrena und Leon Tettenborn, die in Dresden ihre ersten Minuten im Trikot der Luchse absolvierten und dabei eine solide Leistung zeigten.
Weiter geht es für die Lauterbacher am kommenden Wochenende mit einem Doppelspielwochenende. Am Samstag empfangen die Luchse um 19 Uhr im Rahmen der Aktion „Macht die Halle voll 2.0“ den Tabellenführer FASS Berlin im Luchsbau. Am Sonntag folgt dann das Nachholspiel gegen Tornado Niesky, Spielbeginn ist um 18 Uhr.
 www.ihp.hockey    Montag 19.Januar 2026  18:39 Uhr Bericht:     ECL
Autor:     pll


Berliner Eissport VerbandLandesliga Berlin
Der 9. Spieltag der Landesliga Berlin

(LLB)  Einen kompletten Spieltag gab es am Wochenende in der Landesliga. Die Ostseeliga pausierte an diesem Wochenende.
Bucks gewinnen Duell der Tabellennachbarn
Die OSC Berlin Mighty Bucks trafen auf den ERSC Berliner Bären und für beide ging es um die letzte Chance noch den 6. Platz zu erreichen. Die Bucks legten auch vor, Adam Vradenburg traf nach 95 Sekunden zum 1:0 und Mathias Hahn erhöhte nach 13 Minuten auf 2:0. 50 Sekunden nach Wiederbeginn war Mathias Hahn erneut zur Stelle und erzielte das 3:0. Tom-Pierre Heinisch sorgte nach einem Powerplaytreffer in der 46. Minute für das 4:0. Die Bären konnten noch vier Minuten vor dem Ende durch Marco Jagnow den Ehrentreffer erzielen, am Ende gewannen die Bären mit 4:1 (2:0/1:0/1:1).
Allstars gewinnen nach Anfangsschwierigkeiten
Als klarer Favorit gingen die FASS Berlin Allstars in die Partie gegen den OSC Berlin. Es bedurfte allerdings einen Zwischenspurt im 2. Drittel, um sich am Ende mit 8:2 (1:1/4:0/3:1) durchzusetzen. Lucien Aichers 1:0 nach sieben Minuten konnte Kevin Fleck noch in der 12. Minute ausgleichen. Im 2. Drittel sorgten Tom Lorer in Überzahl (24.), Thomas Koch (30.), Patrick Kubat (31.) und Nikita Balakin (34.) für eine Vorentscheidung. Nach dem 7:1 von Tom Lorer in der 47. Minute folgte bei den Allstars ein Torhüterwechsel, für Sven Spanrad kam Jannes Zimmermann, der bei seinem Debüt zwei Minuten später seinen ersten Gegentreffer hinnehmen musste, Torschütze für den OSC war wieder Kevin Fleck. Die letzten Treffer des Spiels erzielten Lucien Aicher (57.) und 18 Sekunden vor dem Ende Patrick Kubat.
Penaltyschießen entscheidet Spitzenspiel
Auch die SCC Adler Berlin könnten Punkte gut gebrauchen, um einen Platz unter den ersten Sechs Teams abzusichern. Allerdings trafen sie auf die 1b von FASS Berlin, einem schweren Gegner also. Bei FASS musste Angreifer Lennart Hellwig im Tor aushelfen und er wurde nach sieben Minuten erstmals bezwungen. Konstantin Mathea brachte die Adler in Führung, doch bis zur Pause drehten Florian Idschok (9.) und 15 Sekunden vor der Pause in Überzahl Gustav Nygren das Spiel. Ebenfalls in Überzahl traf Daniel Elze nach 33 Minuten zum 2:2, doch Wilhelm Sponholz traf zwei Minuten vor der Pause zum 2:3. Vier Minuten vor dem Ende konnten die Adler in Überzahl durch Maximilian Schlatmann den Ausgleich erzielen und wenige Sekunden später musste FASS-Coach Norbert Pascha die Bank nach einer Spieldauerdisziplinarstrafe verlassen. Tore fielen nicht mehr und im Penaltyschießen sicherte Albert Schwarzkopf den Adlern den 4:3-Erfolg (1:2/1:1/1:0).
Wikinger sind wieder Spitzenreiter
Ein weiteres Spitzenspiel gab es zwischen den Wikingern vom BSchC und dem SCC Berlin. Den Wikingern wäre bei einem Erfolg ein Platz unter den besten sechs sicher, der SCC könnte einen großen Schritt in diese Richtung machen. Joris Gabrisch eröffnete die Partie nach neun Minuten mit dem 1:0 und im 2. Drittel traf er nach 25 Minuten in Unterzahl zum 2:0. Sebastian Reinhardt (26.) und Nils Herrle (37.) erhöhten sogar auf 4:0. Der SCC kam im letzten Abschnitt noch durch Tore von Ivan Patayala (43.) und in Überzahl Filip Cahoj (45.) auf 4:2 heran, doch Nils Herrle mit zwei weiteren Treffern (48., 56.) und Sebastian Reinhardt (51.) sorgten für den 7:2-Endstand (1:0/3:0/3:2).
ASC feiert ersten Saisonsieg
Mit dem ASC Spandau und dem Berliner Schlittschuh-Club trafen die beiden bisher sieglosen Teams aufeinander. Spandau gewann mit 6:1 (3:1/2:0/1:0) und feierte damit den ersten Saisonsieg. Maximilian Hafenmeister (3.), Daniel Pietsch (15.) und Tim Bartsch (16.) konnten für den ASC einen 3:0-Vorsprung herausschießen. Lars Breitinger erzielte zwei Minuten vor der Pause den Ehrentreffer des Club erzielen. Leon Edelhäuser (34.) und in Überzahl Tim Bartsch(38.) trafen im 2. Drittel. Der letzte Abschnitt brachte nach 45 Minuten die zweite Matchstrafe der Saison, Matthias Blaschzik vom ASC kassierte diese wegen eines Stockschlags. Maximilian Hafemeister sorgte nach 56 Minuten für den letzten Treffer des Spiels.
Die Ergebnisse vom Wochenende haben Auswirkungen auf die Tabelle und die Gruppeneinteilungen für die Rückrunde. Die Wikingerführen nun wieder die Tabelle an, zwei Punkte dahinter bei aber einem Spiel weniger folgen die Allstars. Die Blues folgen mit 18 Punkten auf dem 3. Platz und alle drei haben sich nun sicher für die Meisterrunde qualifiziert. FASS 1b mit 16 Punkte aus sieben Spielen, die Adler mit 14 Punkten aus acht Spielen und der SCC mit 12 Punkten aus sieben Spielen belegen die folgenden Plätze und haben gute Chancen diese Platzierungen auch nach der Hinrunde zu belegen. Rechnerisch könnten der OSC mit neun Punkte und der ERSC mit sieben Punkten aus jeweils acht Spielen und die Bucks mit sechs Punkten aus sieben Spielen auch noch den 6. Platz erreichen. Der ASC und der BSchC stehen als erste Teilnehmer der Platzierungsrunde fest.
Am Wochenende wurden sowohl bei den Scorerpunkten, als auch bei den Strafminuten die Marke von 1.000 geknackt.
Die letzten beiden Nachholtermine gibt es inzwischen auch. Am 07.02.20206 finden beide Spiele statt. Der SCC Berlin empfängt dann um 19:00 Uhr im PO 9 die SCC Adler Berlin und FASS Berlin 1b spielt um 19:00 Uhr im Eisstadion Neukölln gegen die Mighty Bucks vom OSC Berlin. Die Meister- und die Platzierungsrunde beginnen eine Woche später.
Den 10. Spieltag gibt es am kommenden Wochenende.
 www.ihp.hockey    Montag 19.Januar 2026  15:16 Uhr Bericht:     NIS
Autor:     ns


SCCBerlinSCC Berlin
SCC unterliegt dem Tabellenführer 

(LLB)  Der Sport-Club Charlottenburg (SCC) hat sein Auswärtsspiel am Samstagabend gegen den Berliner Schlittschuhclub 1b (BSC) „Die Wikinger“ verdient mit 2:7 (0:1; 0:3; 2:3) verloren. Der SCC spielte zu Beginn gut mit, leistete sich aber an diesem Abend zu viele Patzer, die die Gastgeber eiskalt auszunutzen wussten.
SCC-Trainer Ralph Tibursky musste für das wichtige Spiel auf mehrere Akteure verzichten. Doch die personelle Schwächung machte sich anfangs nicht bemerkbar. Der SCC gab im ersten Drittel den Ton an und kam zu vielen Abschlüssen – auch bedingt durch zwei Überzahlsituationen. Richtig zwingend wurde es allerdings selten, viele Schüsse gingen neben das Tor oder wurden zur leichten Beute für den an diesem Tag gut aufgelegten Club-Keeper Ben Weyrauch. Umgekehrt machten es die Wikinger besser. Joris Gabrisch vollendete einen Konter zum 1:0 (9. Minute).
War die Führung nach den ersten 20. Minuten noch etwas glücklich, wurde der Club dieser mit einer starken kämpferischen Leistung im zweiten Drittel mehr als gerecht. Die Gastgeber spielten aggressiv und nutzten die erzwungenen Fehler der Gäste gnadenlos aus. In Unterzahl erkämpfte sich BSC-Stürmer Gabrisch im Mitteldrittel den Puck und überwand im Alleingang SCC-Keeper Lucas Koletzky zum 2:0 (25. Minute). Dem 0:3 wenige Augenblicke später ging ein Puckverlust des SCC im Aufbauspiel in der neutralen Zone voraus: Michael Reinhardt schickte Sergej Schnarr auf rechts in die Spur, der vor dem Tor Sebastian Reinhardt bediente, der ohne Gegnerdruck zum Abschluss kam (26. Minute).
Der SCC hatte in dieser Phase offensiv wenig anzubieten. Ein Pfostentreffer in Überzahl von Valerian Sokolovskyi war noch die gefährlichste Aktion (34. Minute). Umgekehrt gelang dem BSC mit einem Traumtor noch das 4:0: Nils Herrle verwandelte in der 37. Minute mit einem Schuss aus spitzem Winkel.
Mit Beginn des dritten Drittels schlug das Pendel um. Nun war es der SCC, der wieder das Zepter übernahm und das Spiel in die Hälfte der Wikinger trug. Konsequenterweise kamen die Zebras zu zwei schnellen Toren. In der 43. Minute erkämpfte sich Sokolovskyi den Puck tief im Drittel der Gastgeber und bediente Ivan Patayala, der frei vor dem Tor keine Mühe hatte, Weyrauch zu überwinden. Wenig später vollendete der SCC ein Überzahlspiel: Ein Geschoss von Filip Cahoj schlug leicht abgefälscht unhaltbar zum 2:4 ein (45. Minute).
Doch mit eigenen Fehlern nahm sich der SCC die Chance auf eine erfolgreiche Aufholjagd. Nun zeigte sich auch die fehlende Tiefe im Kader. Beim 2:5 bekam der SCC den Puck im eigenen Drittel nicht geklärt, Sebastian Reinhardt bediente den frei vor dem Tor stehenden Herrle (48. Min). Auch beim 2:6 wenig später schenkte der SCC im Spielaufbau im eigenen Drittel den Puck leichtfertig her – Sebastian Reinhardt erzielte seinen zweiten Treffer. Den Schlusspunkt in der Partie setzte erneut Herrle, der nach schöner Vorarbeit von Patrick Balko über rechts vom langen Pfosten vollendete (56. Minute).
Nach der dritten Saisonniederlage steht der SCC unter Zugzwang, um den Einzug in die Meisterrunde der besten sechs Teams nicht noch zu verpassen. Am kommenden Wochenende müssen die Charlottenburger unbedingt gewinnen. Gegner sind dann die Bären vom ERSC.
Torstatistik
1:0        9. Min                 Gabrisch (Heinze)
2:0        25. Min               Gabrisch
3:0        26. Min               Reinhardt S. (Schnarr, Reinhardt M.)
4:0        37. Min               Herrle
4:1        43. Min               Patayala (Sokolovskyi)
4:2        45. Min               Cahoj (Wilson)
5:2        48. Min               Herrle (Reinhardt S.)
6:2        51. Min               Reinhardt S. (Balko, Heinze)
7:2        56. Min               Herrle (Balko)
Strafminuten
BSC 1b: 36 (4 – 26 – 6) SCC: 12 (2 – 6 – 4)
 www.ihp.hockey    Montag 19.Januar 2026  11:55 Uhr Bericht:     SCCB
Autor:     kr

  
          
NEWS Frauen 

Nationalmannschaft  /  Bundesliga - Landesverbände  /  Nachwuchs
   
     
 
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Fünf Spiele zum Jahresbeginn und die U18-WM Div. 1a

Vier Spiele der DFEL, ein Spiel der DFEL2 Nord und vier Spiele der EWHL fanden am Wochenende statt. In Ritten/ITA fand die U18-WM Div. 1a statt und die gibt es ebenfalls als Zusammenfassung.
NATIONALMANNSCHAFT:
Für die U18-Nationalmannschaft stand mit der WM Div. 1a der Höhepunkt der WM an. Los ging es gegen Frankreich, das DEB-Team unterlag nach Verlängerung mit 1.2 (0:0/1:0/0:1). Torschützin für Deutschland war Alexandra Boico.
Zwischen Dänemark und Japan gab es ein 3:6 (1:1/1:3/1:2), Norwegen und Italien trennten sich 3:2 (0:0/2:2/1:0).
Weiter ging es am Dienstag gegen Dänemark. Hier gab es wieder ein 2:1, diesmal allerdings für Deutschland und nach regulärer Spielzeit. Torschützinnen für Deutschland waren Aimée Georgi und Isabell Manns.
Japan gewann gegen Norwegen mit 12:0 (2:0/3:0/7:0), Italien unterlag Frankreich mit 1:3 (1:0/0:1/0:0).
Nach einem Ruhetag folgte am Donnerstag die Partie gegen Italien und Deutschland gewann mit 5:1 (0:2/0:1/1:2). Die Tore erzielten Alexandra Boico, Charleen Poindl (je 2) und Annika Stepainski.
Japan und Frankreich eröffneten mit einem 5:1 (2:1/0:0/3:0) den 3. Spieltag, Dänemark gewann gegen Norwegen im 2. Spiel nach Penaltyschießen mit 4:3 (2:2/1:0/0:1).
Japan war am vorletzten Spieltag der Gegner. Deutschland setzte sich nach 0:1-Rückstand durch Tore von Charleen Poindl und Theresa Zielinski mit 2:1 (1:1/1:0/0:0) durch und übernahm die Tabellenführung.
Norwegen und Frankreich trennten sich 4:3 (1:0/1:3/2:0), Italien unterlag im Abstiegskrimi gegen Dänemark mit 3:6 (1:0/1:2/1:3) und stand damit als Absteiger fest.
Mit dem Spiel gegen Norwegen endete am Sonntag die WM. Deutschland gewann mit 2:0 (0:0/0:0/2:0) und sicherte sich damit den Aufstieg in die Top Division. Die Tore erzielten Anabel Seyrer (53.) und Isabel Manns (59.). Tara Bach feierte im Tor einen Shutout.
Frankreich gewann gegen Dänemark 4:1 (1:0/1:1/2:0), die letzte WM-Partie zwischen Japan und Italien endete 10:1 (0:0/8:1/2:0).
BLOSSOM-IC DEUTSCHE FRAUEN EISHOCKY BUNDESLIGA:
Sechs Punkte für Ingolstadt
Für den ERC Ingolstadt ging es im direkten Duell gegen die Eisbären Juniors Berlin um den 2. Platz der Tabelle. Am Samstag konnte Katharina Häckelsmiller Ingolstadt nach 12 Minuten in Führung bringen. Der 2. Abschnitt brachte den Berlinerinnen zwei Tore. Celina Haider erzielte nach 26 Minuten ihren ersten Treffer für die Eisbären und Franziska Feldmeier brachte die Eisbären nach 38 Minuten in Führung. Diese hielt 69 Sekunden, dann traf Sarah Kubiczek zum 2:2. Im letzten Drittel sorgten Lore Baudrit (45.) und Katharina Häckelsmiller (59.) für den 4:2-Erfolg (1:0/1:2/2:0)für Ingolstadt.
Auch am Sonntag holte sich Ingolstadt die Punkte. Alix Yallowega (11.), Lokelani Antonio(28.) und Katherina Häckelsmiller (31.) brachten Ingolstadt mit 3:0 in Führung. Ellen Laurence (38.) und im letzten Drittel Madelyn Walsh (52.) brachten die Eisbären wieder heran, doch Lokelani Antonio und in Überzahl mit einem Empty Net Goal erneut Lokelani Antonio sicherten Ingolstadt einen %.§-Erfolg (1:0/2:1/2:1).
Punkteteilung in Budapest
Der Hokiklub Budapest empfind die ECDC Memmingen Indians. Memmingen blieb auch im 3. Spiel des Jahres ohne Gegentreffer. Nicola Hadraschek-Eisenschmid (26.) und Theresa Knutson (35.) erzielten die Tore beim 0:2 (0:0(0:2/0:0) am Samstag. Im Tor stand Chiara Schultes und sie musste für ihr Shutout 39 Schüsse abwehren.
Auf ihre Kosten kamen die Zuschauer am Sonntag, denn es gab reichlich Tore. Une Strandborg traf nach 61 Sekunden zum 1:0 und Mira Seregely (5.) und Reka Dabasi (7.) bauten diesen auf 3:0 aus. Anna Rose verkürzte zwei Minuten später auf 3:1, doch Dalma Gergely traf nach 12 Minuten zum 4:1. Vier Minuten vor der Pause verkürzte Julia Matejkova zum Pausenstand von 4:2. Drei Tore folgten im Mittelabschnitt. Lauren Stenslie erhöhte auf 5:2 (26.) und nun wechselten die Indians im Tor von Lena Falkenberger zu Chiara Schultes. 27 Sekunden später konnte Nara Elia verkürzen, nach 30 Minuten konnte Franciska Kiss-Simon mit dem 6:3 wieder für deutlichere Verhältnisse und den Pausenstand sorgen. Mira Seregely erhöhte nach 45 Minuten sogar auf 7:3, aber die Indians kamen durch Nara Elia (47.) und Theresda Knutson (57.) nochmal heran. Die Indians zogen nun die Torhüterin, was Reka Dabasi nutzte, um den Treffer zum 8:5-Endstand (4:2/2:1/2:2) zu erzielen.
Spielfrei waren die Mad Dogs Mannheim. Am kommenden Wochenende finden wieder vier Spiele statt. Die Playoff-Teilnehmer stehen nun fest, es geht in den letzten Spielen nur noch um die Abschlussplatzierungen. Ingolstadt und Berlin haben nun die Plätze getauscht, Ingolstadt liegt nun auf dem 3. Platz. Die Mad Dogs Mannheim können den Sommerurlaub planen, die Indians warten aus Hauptrundensieger auf den Gegner im Halbfinale. Den spielen die anderen drei Teams untereinander aus.
DFEL2 NORD:
Zum EC Bergisch Land reiste FASS Berlin. Die Raptors setzten sich mit 4:0 (1:0/3:0/0:0) durch. Zoe Wintgen erzielte dabei im 2. Drittel einen Hattrick, außerdem traf Pia Clauberg. Jennifer Klömpges feierte im Tor einen Shutout.
Weiter geht es am kommenden Wochenende mit zwei Ligaspielen.
EUROPEAN WOMEN’S HOCKEY LEAGUE:
Für den HK PSRZ Bratislava folgte am Samstag ein Heimspiel gegen die Lakers Kärnten. 19 Sekunden fehlten Bratislava zu drei Punkten und nach Penaltyschießen konnte Bratislava am Ende mit 3:2 (1:0/1:0/0:2) gewinnen.
Ein Doppelwochenende gab es zwischen Tauron Metropolia Silesia und den SKN Sabres St. Pölten. Am Samstag gewannen die Sabres mit 0:3 (0:1/0:0/0:2), Selma Luggin feierte ein Shutout.
Sonntag waren die Sabres Gastgeber und sie gewannen knapp mit 2:1(1:0/1:1/0:0).
Zwei Spiele sind für das kommende Wochenende angesetzt.
 www.ihp.hockey    Montag 19.Januar 2026  15:16 Uhr Bericht:     NIS
Autor:     ns


Lindau IslandersEV Lindau
Sara Weichenhain schafft mit U18-Team Aufstieg in Top-Division - Turniersieg in Ritten mit Nachwuchs-Talent von den EV Lindau Islanders

Ohne die verletzte Spielführerin Hanna Weichenhain, aber mit deren jüngerer Schwester Sara von den EV Lindau Islanders, hat die deutsche U18-Nationalmannschaft der Frauen U18-Frauen-Weltmeisterschaft 2026 (Division I, Gruppe A) des Weltverbandes IIHF den Aufstieg in die Top-Division geschafft. Im fünften und letzten Gruppenspiel in Ritten (Italien) gewann die DEB-Auswahl von U18-Frauen-Bundestrainer Sebastian Jones mit 2:0 gegen Norwegen (0:0, 0:0, 2:0) und war damit nicht mehr vom ersten Tabellenplatz zu verdrängen.
Während die 15 Jahre alte Sara Weichenhain, die bei den Young Islanders in der U17 spielt, in allen Partien zum Einsatz kam, hatte ihre zwei Jahre ältere Schwester nicht nur auf die U-18-WM verzichten müssen, sondern auch auf die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Mailand/Turin. Die Schülerin, die ebenfalls aus dem EVL-Nachwuchs stammt und jetzt beim Deutschen Meister ECDC Memmingen spielt, hatte sich im letzten Vorbereitungsspiel eine Oberkörperverletzung zugezogen. Damit war der Olympia-Traum leider jäh zerbrochen.
Die U18-Nationalmannschaft des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) hatte zwar das Auftaktspiel gegen Frankreich (1:2) verloren, die anschließenden Partien gegen Dänemark (2:1), Italien (5:1), Japan (2:1) und Norwegen gewonnen und damit den Turniersieg erobert. „Uns geht es vor allem um die Entwicklung der Spielerinnen und die bestmögliche Vorbereitung auf das Niveau im Frauenbereich“, erklärte Christian Künast, Vorstand Sport des DEB. „Umso schöner ist es, wenn sich diese Entwicklung mit dem Aufstieg verbindet.“
 www.ihp.hockey    Montag 19.Januar 2026  16:09 Uhr Bericht:     EVL
Autor:     cs

   
  Dienstag 20.Januar 2026
00:15 Uhr
   
Informationen:
Ergebnisse: 
  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
   
Bericht:
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