IHP NachrichtenDienstag 13.Januar 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte vom Wochenbeginn mit insgesamt 22 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Regionalliga Nord, Verbandsliga Nord, Regionalliga Ost, Landesliga Berlin und aus dem Frauen-Eishockey.
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Eisbären RegensburgSIEG NACH OVERTIME: EISBÄREN GEWINNEN TRHILLER IN CRIMMITSCHAU MIT 3:2 - Regensburg festigt Platz fünf mit dem ersten Auswärtserfolg 2026 bei den Eispiraten (DEL2) 0,7 Sekunden – nur so viel war Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg jetzt im Auswärtsspiel bei den Eispiraten Crimmitschau von den vollen drei Punkten entfernt. Doch den Gastgebern gelang vor 1685 Fans im Kunsteisstadion im Sahnpark bei zweistelligen Minusgraden spät ein Comeback: Sie glichen die 2:0-Führung der Oberpfälzer durch Treffer von Aleandro Angaran (18. Minute) und Corey Trivino (20.) aus dem ersten Durchgang in den letzten zehn Minuten der Regulären Spielzeit mit Toren von Robin Veber (51.) und – eben weniger als eine Sekunde vor Schluss – Adam McCormick (60. mit einem zusätzlichen Feldspieler auf dem Eis) noch aus. In der fälligen Verlängerung netzte dann aber Kevin Slezak für die Gäste ein (65.) und sicherte den Domstädtern damit den 3:2-Sieg (2:0/0:0/0:2/1:0). Damit festigten diese ihren starken fünften Platz in der DEL-2-Tabelle (jetzt 53 Punkte), die EPC sind nun Achte (50). Am kommenden Freitag, 16. Januar, steht nun das dritte Oberpfalz-Derby der Saison in der Fremde bei den Blue Devils Weiden an (Beginn 20 Uhr), ehe zwei Tage darauf, am Sonntag, 18. Januar, das nächste Heimspiel folgt. Dann gastieren ab 17 Uhr die Buron Joker des ESV Kaufbeuren in der Donau-Arena – die Partie ist der große, jährliche „F*CK CANCER“-Tag der Eisbären und verspricht damit, der emotionale Höhepunkt der Saison zu werden. Letzte Tickets gibt es unter www.ebr.live. Nachbericht Im Vergleich zum souveränen 5:1-Heimerfolg zuvor über die Bietigheim Steelers ergab sich bei der Auswärtsaufgabe bei den Eispiraten Crimmitschau nur eine Änderung im Kader des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg: Trainer Peter Flache ersetzte den angeschlagen ausfallenden Angreifer David Morley durch Bryce Kindopp, im Sturm fehlte weiterhin der erkrankte Pierre Preto. In der Verteidigung pausierte Maximilian Merkl. Im Tor startete bei deutlichen Minusgraden im altehrwürdigen Kunsteisstadion im Sahnpark vor 1685 Fans Jonas Neffin, sein Backup war erneut Konrad Fiedler, während Talent Coel Danielsmeier nicht im Aufgebot stand. Die Sachsen erwischten den besseren Start und brachten das Regensburger Tor mehrere Male unter Druck – Neffin musste mehrmals sein ganzes Können aufbieten, um einen Rückstand zu verhindern. Aber auch die Eisbären hatten ihre Chancen – und wurden gegen Drittelende immer stärker. Ein genialer Pass von Geburtstags-Eisbär Jakob Weber aus dem eigenen Drittel in den Lauf von Aleandro Angaran war es dann, der die Führung einleitete: Angaran lief plötzlich allein auf Heimkeeper Christian Schneider zu und ließ ihn mit einem platzierten Schuss aufs kurze Kreuzeck keine Chance – 1:0 für Regensburg (18. Minute). Und die Oberpfälzer nahmen den Schwung mit: Entschärfte Schneider zunächst noch einige weitere Abschlüsse, war er in der 20. Minute erneut machtlos: Guillaume Naud drückte von der Blauen Linie ab und Topscorer Corey Trivino fälschte zum 2:0 ab. Die EPC hatten anschließend sogar noch Glück, dass Kapitän Nikola Gajovský und seine starke vierte Reihe einen Puckverlust der Freibeuter mit Ablauf der Zeit nicht sogar noch zum 3:0 verwerteten, doch der Schuss des Routiniers verfehlte sein Ziel um Haaresbreite. Später Ausgleich der Sachsen Nach einem recht ausgeglichenen, aber torlosen zweiten Durchgang, in dem beide Torsteher wiederholt im Mittelpunkt des Geschehens standen und Jeremy Bracco mit einem Schuss aus spitzem Winkel die beste Möglichkeit zu verzeichnen hatte (34. – der Puck blieb auf der Torlinie liegen), drängten die Pleißestädter im Schlussabschnitt noch einmal auf ein Comeback. Doch zunächst scheiterten erneut die Eisbären mit einer weiteren Großchance auf die Entscheidung: Yuma Grimm wurde nur Sekunden nach Wiederbeginn vor Schneider völlig frei gespielt, scheiterte aber am überragend reagierenden Goalie (41.). Und auch Donát Péter in Überzahl hatte das 3:0 auf dem Schläger, brachte die Scheibe aber nicht an Schneider vorbei (47.). Stattdessen läutete eine etwas glückliche Aktion den Anschlusstreffer der EPC und mit ihm eine furiose Schlussoffensive des Teams von Coach Jussi Tuores ein: Tim McGauley zog aus spitzem Winkel ab, der Puck prallte genau vor die Füße von Robin Veber, der direkt zum 1:2 einschob (51.). In den Schlussminuten wuchs der Druck auf Neffin und die Eisbären-Defensive immer weiter an. Kurz vor dem Ende der Regulären Spielzeit gab es dann ein letztes Bully vor dem Gästetor. Tuores nahm eine Auszeit und wies seine Schützlinge genau an: Corey Mackin gewann das Anspiel, die Scheibe kam zu Dylan Wruck, der einen starken Pass durch die komplette Regensburger Hintermannschaft auf Adam McCormick spielte – und 0,7 Sekunden vor der Sirene netzte dieser zum 2:2-Ausgleich für die Sachsen ein (60.). Die Overtime musste den Sieger bringen – und in dieser dominierten eigentlich weiter die Hausherren, die Neffin gleich mehrmals zu Glanzparaden zwangen. Doch in der letzten Minute erzwang der aufgerückte Verteidiger Sean Giles in der gegnerischen Zone einen Puckverlust, bediente gedankenschnell Kevin Slezak im Slot, der überlegt zum 3:2-Siegtreffer einschoss (65.). Es war Giles dritte Vorlage in der Partie und bereits Slezaks zwölftes Saisontor. Mit den zwei Punkten blieben die Eisbären Fünfte der DEL-2-Tabelle (jetzt 53 Zähler), Crimmitschau rutschte auf Rang acht ab (50). Am kommenden Freitag, 16. Januar, steht jetzt das dritte Oberpfalz-Derby der Saison in der Fremde bei den Blue Devils Weiden an (Beginn 20 Uhr), ehe zwei Tage darauf, am Sonntag, 18. Januar, das nächste Heimspiel folgt. Dann gastieren ab 17 Uhr die Buron Joker des ESV Kaufbeuren in der Donau-Arena – die Partie ist der große, jährliche „F*CK CANCER“-Tag der Eisbären und verspricht damit, der emotionale Höhepunkt der Saison zu werden. Letzte Tickets gibt es unter www.ebr.live. Statistik Eispiraten Crimmitschau – Eisbären Regensburg 2:3 n. V. (0:2/0:0/2:0/0:1) Sonntag, 11. Januar 2026 – Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau – Beginn: 17 Uhr. Aufstellungen Crimmitschau: Christian Schneider (61:17 Minuten) und Lex Kasakow (beide Tor) – Gregory Kreutzer, Mario Scalzo, Ole Oleff (2 Strafminuten), Alexander Vladelchtchikov, Adam McCormick, Felix Thomas und Alexander Schmidt (alle Abwehr) – Dylan Wruck, Corey Mackin, Dominic Walsh, Maxim Trépanier, Denis Shevyrin, Louis Brune (2), Tim McGauley, Sebastian Streu, Robin Veber, Johannes Schmid und Till Michel (alle Sturm). – Trainer: Jussi Tuores (Headcoach) sowie Esbjörn Hofverberg (Assistent). Regensburg: Jonas Neffin (64:23 Minuten) und Konrad Fiedler (beide Tor) – Sean Giles, Guillaume Naud, Pascal Zerressen (A), Nick Mähler, Patrick Demetz, Marian Bauer und Jakob Weber (alle Abwehr) – Alexander Berardinelli, Corey Trivino (A), Bryce Kindopp, Kevin Slezak, Samuel Payeur, Jeremy Bracco, Yuma Grimm, Donát Péter, Constantin Ontl, Aleandro Angaran, Nikola Gajovský (C/2 Strafminuten) und Marks Kristians Jirgensons (alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent). Strafminuten: Crimmitschau 4 – Regensburg 2. Zuschauer: 1685 (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau). Schiedsrichter: Vladislav Gossmann und Lukas Voit (beide Hauptschiedsrichter) sowie Markus Paulick und Moritz Bösl (beide Linesperson). Tore 1. Drittel: 0:1 (18. Minute) Aleandro Angaran (Jakob Weber, Sean Giles); 0:2 (20.) Corey Trivino (Guillaume Naud, Sean Giles); 2. Drittel: – 3. Drittel: 1:2 (51.) Robin Veber (Tim McGauley, Sebastian Streu); 2:2 (60./EA) Adam McCormick (Dylan Wruck, Corey Mackin). Neuer Tabellenplatz: Crimmitschau 8. Rang (50 Punkte aus 34 Spielen/zuvor 7.) – Regensburg 5. Platz (53 Zähler aus 34 Partien/vorher 5.).
Memmingen IndiansIndians siegen erneut (OLS) Der ECDC Memmingen konnte sein Heimspiel am Sonntagabend gegen Erding gewinnen. Mit 4:2 setzten sich die Indians gegen die Oberbayern durch. In der kommenden Woche treffen die Indianer am Freitag auf die Lindau Islanders, ehe am Sonntag (18 Uhr) der Deggendorfer SC zum Topspiel in die Maustadt kommt. Ohne Änderungen in der Aufstellung gingen die Mannen von Coach Huhn in die Partie gegen die Erding Gladiators. Memmingen hatte in den ersten zwanzig Minuten mehr vom Spiel, auch wenn die Gäste kompakt dagegenhielten. Der ECDC ging in Überzahl durch Tyler Spurgeon in Führung. Kurz vor Ende des Drittels glichen die Gladiators aus. Maximilian Forster fälschte eine Schuss zum 1:1 ab. Im zweiten Drittel taten sich die Indians weiterhin gegen kompakte Erdinger nicht leicht. Eddy Homjakovs konnte dennoch das 2:1 in Überzahl erzielen. Sein Schlagschuss landete im Gehäuse der Erdinger. Im letzten Drittel glichen die Gäste erneut aus. Erik Modlymayr traf zum 2:2. Doch der Ausgleich sollte nicht lange halten. Rund zwei Minuten später war es Tobi Meier, der die Scheibe im Tor der Gäste unterbrachte. Die Indianer ließen nicht mehr viel zu und sorgten für die Entscheidung. Connor Blake traf mit einem platzierten Schuss zum 4:2 Endstand. Der Ausblick auf die kommende Woche verspricht einiges an Spannung. Zunächst geht die Reise für den ECDC am Freitag an den Bodensee. Das Allgäu-Bodensee-Derby gegen die EV Lindau Islanders ist der nächste Prüfstein für die Indians. Spielbeginn am Bodensee ist um 19:30 Uhr. Anmeldungen für den Fanbus sind noch möglich. Am Sonntag folgt dann das absolute Topspiel zwischen dem ECDC und dem Deggendorfer SC. Bis zu 3000 Zuschauer werden am Hühnerberg erwartet. Bully ist um 18:00 Uhr. Karten für die Partie sind bereits online im VVK erhältlich. ECDC Memmingen vs Erding Gladiators 4:2 (1:1/1:0/2:1) Tore: 1:0 (9.) Spurgeon (Svedlund, Homjakovs, 5-4), 1:1 (20.) Forster (Pfleger, Trattner), 2:1 (36.) Homjakovs (Spurgeon, Svedlund, 5-4), 2:2 (46.) Modlmayr (Waldhausen, Michl), 3:2 (48.) Meier (Pfalzer, Krymskiy), 4:2 (56.) Blake (Kurz) Strafminuten: Memmingen 2-Erding 6 Zuschauer: 1424 ECDC Memmingen: Roth (Eisenhut)- Svedlund, Meisinger ; Blake, Ettwein ; Kurz, Menner; Peleikis- Brassard, Homjakovs, Meier; Lillich, Spurgeon, Ouderkirk; Gams, Krymskiy, Fominych; Handschuh, Gorgenländer, Pfalzer.
Stuttgart RebelsDie Rebels am Wochenende mit einem Sieg und einer Niederlage (OLS) Die Rebels bleiben im Kampf um die Pre-Playoff-Plätze weiter im Rennen, verpassten allerdings im Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten EC Peiting einen wichtigen Dreier. Vor über 700 Zuschauern kamen die Gäste zu einem am Ende nicht unverdienten 4:2-Erfolg in der Eiswelt Stuttgart. In der 6. Spielminute gingen die Gäste durch Czogallik mit 1:0 in Führung und behielten diese auch bis zur ersten Pause. Kurz nach Beginn des zweiten Drittels glich Jayden Lammel nach Vorarbeit von Derraugh und Blais mit seinem 11. Saisontreffer aus und brachte die Rebels wieder in die Spur. Fortan hatten die Rebels beste Chancen, doch Gäste-Goalie Andreas Magg hielt seinen Kasten sauber. Stattdessen lochten die Gäste erneut ein: Topscorer John MacKinnon brachte Peiting in der 33. Minute wieder in Führung, die bis zehn Minuten vor Spielende Bestand hatte. Matt Pistili traf aus spitzem Winkel zum erneuten Ausgleich für die Rebels. Die Assists lieferten erneut Matteas Derraugh (der am Ende der Partie auch zum besten Spieler der Rebels gekürt wurde) sowie Reagan Poncelet. Doch nur 14 Sekunden später führten die Gäste erneut. Thomas Heger traf zum 3:2 für die Gäste, welches auch das Game Winning Goal bedeutete, denn der Treffer zum 2:4 fiel als die Rebels Goalie Vieregge zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahmen. Am Freitag machten es die Rebels dafür besser. Mit 6:1 siegten die Schwaben beim Aufsteiger aus Erding und unterstrichen mit dem Erfolg ihre Ambitionen im Kampf um einen Play-off-Platz. Bereits im ersten Drittel ließen die Blau-Gelben keinen Zweifel daran aufkommen, wer am Ende die Nase vorn haben würde. Zwei Treffer von David Kirchhoff, ein Treffer des Toptorschützen Nico Geidl sowie ein Tor von Calvin Fischer mit seinem ersten Saisontreffer sorgten für eine beruhigende 4:0-Führung nach dem Startdrittel. Im Mittelabschnitt war es Reagan Poncelet, der in der 26. Spielminute die Weichen endgültig auf Sieg stellte. Im letzten Drittel netzte Alex Blais zum 6:0 nach Vorarbeit von Lammel und Herm ein. In der Folge ging es für die Rebels vor allem darum, Goalie Nick Vieregge zum Shut-out zu verhelfen. Doch 124 Sekunden vor dem Ende kamen die Gastgeber durch Matheson noch zum Ehrentreffer. Einziger Wermutstropfen war die Verletzung von Topscorer und Kapitän Dane Montgomery, der nach einem Check zunächst noch weiterspielte, anschließend jedoch in der Kabine blieb. Am Sonntag verpasste der Dauerbrenner somit auch die Heimpartie gegen Peiting. Dafür kam Matteas Derraugh zu seinem zweiten Saisoneinsatz seit dem 0:11 am ersten Spieltag gegen Peiting und avancierte mit zwei Assists zum Topscorer der Rebels bei der 2:4-Heimniederlage. Für die Rebels geht es am kommenden Freitag zur schweren Auswärtsaufgabe nach Selb, ehe man am Sonntag den SC Riessersee um 17:30 Uhr in der Eiswelt empfängt.
Hannover ScorpionsScorpions stehen vor wichtigem Vorentscheid - Topspiele am Wochenende (OLN) Die Hauptrunde ist fast beendet, da es auf den ersten Plätzen enorm eng ist, entscheiden die nächsten Spiele über die besten Ausgangspositionen für die Qualifikationsrunde und damit auch schon zum großen Teil für die Ausgangspositionen für die Playoffs. Am kommenden Freitag, Spielbeginn in der ARS Arena um 20 Uhr, müssen die Scorpions gegen die KSW IceFighters Leipzig liefern. 2 Tage später, am Sonntag den 18.01., Spielbeginn 19 Uhr, findet die Spannung einen ersten Höhepunkt, wenn die Scorpions als derzeitiger Tabellen 2ter die Tilburg Trappers als aktuellen Tabellenführer in der ARS Arena empfangen. Dass die Scorpions gestern trotz 36 Punkten aus 39 möglichen Punkten aus den letzten 13 Spielen bei den Indians mit 3:4 unterlagen, zeigt sehr deutlich wie heiß umkämpft die Ausgangspositionen für die Qualifikationsrunde sind. Auch der gestrige überraschende Sieg der Piranhas über Tilburg macht deutlich, dass in dieser Saison die Liga ausgeglichen ist und dass alles möglich ist. Deswegen heißt es am Wochenende: „Alle in die Halle!“
Herne MinersZwei bittere Niederlagen – Herne geht ohne Punkte aus dem Wochenende (OLN) Herner EV – Rostock Piranhas, 09.01.2026: Der Herner EV musste Freitagabend am heimischen Gysenberg eine bittere 1:5-Niederlage gegen die Rostock Piranhas hinnehmen. Dabei zeigten die Miners über weite Strecken eigentlich eine solide Leistung, scheiterten jedoch zu oft am überragenden Rostocker Goalie Timon Bätge und an der eigenen Chancenverwertung. Die Gäste wiederum präsentierten sich eiskalt und nutzten ihre Möglichkeiten vor dem Herner Tor konsequent aus. Obwohl die Miners zu Beginn der Partie ein Chancenplus hatten, zeigten sich die Piranhas im ersten Drittel effektiver: Fraser brachte die Piranhas in der 14. Minute in Führung, bevor Steinmann nur drei Minuten später auf 0:2 erhöhte. Auch im zweiten Abschnitt blieben die Gäste effizient – erneut war es Steinmann, der in der 26. Spielminute nach schneller Kombination den dritten Treffer erzielte. Herne steckte jedoch nicht auf und drängte auf den Anschlusstreffer – mit Erfolg: In der 38. Minute belohnte Snetsinger den Einsatz seines Teams, als er nach guter Vorarbeit von Palka auf 1:3 verkürzte. Der Treffer brachte spürbar neuen Schwung in die Partie, doch trotz mehrerer guter Möglichkeiten wollte kein weiterer Herner Treffer fallen. Im Schlussdrittel gingen den Miners jedoch nach zuvor anstrengenden Spielen langsam die Kräfte aus, wodurch dem HEV kein Aufbäumen mehr möglich war. Statt des Anschlusstreffers durch die Gastgeber fiel auf der Gegenseite die Vorentscheidung: Steinmann traf in der 54. Minute zum 1:4, bevor Stopinski kurz vor Ende den 1:5-Endstand markierte. Damit blieb der Einsatz der Miners ohne zählbaren Lohn – trotz zahlreicher Möglichkeiten mussten sich die Grün-Weiß-Roten am Ende der Kaltschnäuzigkeit der Piranhas geschlagen geben. Zudem verletzte sich Dennis Palka in diesem Spiel. Weitere Untersuchungen stehen zwar noch aus, eine längere Ausfalldauer steht jedoch im Raum. 0:1 [13:52] Fraser (Steinmann) 0:2 [16:52] Steinmann (Öhrvall/Fraser) 0:3 [25:18] Steinmann (Fraser/Öhrvall) 1:3 [37:35] Snetsinger (Palka/Herbold) 1:4 [53:28] Steinmann (Turnwald/Fraser) 1:5 [56:22] Stopinski (Steinmann/Braun) Strafen: 6 – 2 Zuschauer: 1074 SpradeTV-Buchungen: 227 TecArt Black Dragons Erfurt – Herner EV, 11.01.2026: Auch gegen die Black Dragons startete Herne eigentlich besser in die Partie, konnte seine Chancen aber erneut nicht nutzen. Unter anderem Nick Ford kam in der 4. Spielminute nach Vorarbeit von Munichiello frei zum Abschluss, doch Erfurt-Goalie Glatzel parierte souverän. Auch in der 10. Spielminute blieb Glatzel wach und vereitelte eine weitere Chance durch Brad Snetsinger, der aber später seine gute Form noch bestätigen sollte. Im zweiten Drittel kam Erfurt wacher aus der Kabine: Nach einem Konter ließ Fritz Denner HEV-Verteidiger Herbold in der 22. Spielminute aussteigen und verwandelte unhaltbar für Döge in den Winkel. Nicht mal eine Minute später glich Snetsinger nach einer guten Einzelaktion jedoch wieder aus. Dann war es wiederum ein Doppelschlag von Haarala, der Erfurt letztendlich den Sieg bescherte. Erst war es in der 25. Spielminute eine gute Einzelleistung von Seto, der mustergültig für Haarala auflegte – dieser musste nur noch einschieben. Eine Minute später war es ein Pass über die gesamte Eisfläche von Niklas Jakob, der Haarala frei vor das Tor von Döge brachte. Haarala verwandelte dabei mit der Rückhand zum 3:1. In der 36. Spielminute erzielte Brad Snetsinger jedoch noch den Anschlusstreffer und damit seinen fünften Treffer in den letzten drei Spielen. Im letzten Spielabschnitt stabilisierten die Miners zunächst ihre Defensive und versuchten dann in der heißen Phase der Partie noch den Ausgleich zu erzielen. Zwar agierten die Miners in den letzten zwei Minuten noch einmal in Überzahl und zogen den Torwart für einen zusätzlichen Feldspieler, doch Erfurt verteidigte leidenschaftlich und ließ keinen weiteren Herner Treffer zu, wodurch die Black Dragons die Punkte in Erfurt hielten. Endstand: 3:2. In diesem Spiel verletzte sich erneut ein Spieler der Miners: Marc Hofmann konnte die Partie nach einem geblockten Schuss nicht mehr beenden. Auch bei ihm könnte das eine längere Ausfallzeit bedeuten. 1:0 [21:15] Denner (Keil/Banach) 1:1 [22:26] Snetsinger (Müller/Ford) 2:1 [24:49] Haarala (Seto/Markkula) 3:1 [25:47] Haarala (Jakob) 3:2 [35:53] Snetsinger (Grunewald/Ford) Strafen: 4 – 8 Zuschauer: 1007
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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| Königsbrunn erobert sich die Tabellenführung zurück (BYL) Nach dem sehr deutlichen Sieg vom Freitag kann der EHC Königsbrunn sich auch beim Tabellenersten, den Schweinfurter "Mighty Dogs", mit 3:2 durchsetzen. Vor der starken Kulisse mit 1723 Zuschauern hatten die Brunnenstädter nach intensiven 60 Spielminuten das bessere Ende für sich. Beide Kontrahenten konnten mit reduziertem Kader, aber dennoch drei kompletten Reihen antreten. Die Brunnenstädter mussten allerdings auf Stefan Vajs, Joshua Appler, David Farny, Peter Brückner, Hayden Trupp, Leon Bakos und Luca Wiendl verzichten. Im Königsbrunner Tor stand von Beginn an Benni Beck, als Backup war Robin Rieger von der 1b mitgereist. Von Beginn an entwickelte sich eine temporeiche Partie zweier Topteams der Liga. Die erste gute Chance hatten die Gastgeber in der dritten Spielminute, Zählbares sprang aber nicht dabei heraus. Danach hatte der ERV Schweinfurt ein erstes Mal in Überzahl die Gelegenheit, in Führung zu gehen. Die Mighty Dogs machten mächtig Druck, doch der EHC verteidigte leidenschaftlich, zudem zeigte Keeper Benni Beck eine Klassepartie und entschärfte einige Schüsse, die auf sein Tor kamen. Den ersten Treffer erzielte aber Königsbrunn, nachdem die Brunnenstädter ins gegnerische Drittel drängten, fälschte Clay Ellerbrock den Schuss von Niklas Länger zur 1:0 Führung ins gegnerische Tor ab. Doch Schweinfurt zeigte sich unbeeindruckt und spielte konsequent weiter. Kurz vor der Pause hatten die Gastgeber nochmal eine Druckphase, doch die Königsbrunner Defensive hielt dicht, so dass es mit der 1:0 Führung ein erstes Mal in die Kabinen ging. Im mittleren Spielabschnitt blieb es eine Partie auf Augenhöhe. Der EHC verteidigte gut und lauerte auf Fehler. In Unterzahl hatten die Königsbrunner sogar Chancen auf ein weiteres Tor. Die Gastgeber drängten weiter nach vorne und kamen immer wieder ins Drittel der Königsbrunner. In der 31. Spielminute fiel dann der Ausgleich, ein Schuss von der Blauen per Direktabnahme landete zum 1:1 im Tor der Brunnenstädter. Es war ein Wirkungstreffer, die Hausherren waren nun am Drücker, der EHC verlor ein wenig den Faden. Nur zwei Minuten später legten die Mighty Dogs sogar das 1:2 nach und gingen ein erstes Mal in Führung. Königsbrunn kam nur noch selten vor das gegnerische Tor, verteidigte aber weiterhin mit Herzblut und verhinderte weitere Treffer der Schweinfurter. Bis zur letzten Pause fielen aber keine weiteren Tore mehr. Ein Tor Führung ist nichts im Eishockey, es war noch alles drin für Königsbrunn. Der EHC hatte gleich zu Drittelbeginn Überzahlspiel, das zwar ohne Torerfolg blieb, doch die Brunnenstädter hatten wieder mehr Zugriff auf die Partie. Schweinfurt kam weiterhin immer wieder ins Drittel der Brunnenstädter, doch in der 46. Spielminute gelang Königsbrunn der Ausgleich. Ein Schuss von Lion Stange von der rechten Seite landete zum 2:2 im Tor der Schweinfurter. In der 48. Spielminute hatte der EHC gute Einschussmöglichkeiten, doch auch die Gastgeber verteidigten mit Leidenschaft und verhinderten einen weiteren Treffer der Brunnenstädter. Es war wieder ein Spiel auf Augenhöhe, in der 53. Spielminute hatten die Mighty Dogs eine Top-Chance, den nächsten Treffer setzte aber der EHC im Gegenzug. Dominic Erdt stürmte auf der linken Seite ins gegnerische Drittel, fasste sich ein Herz und zog einfach mal aus spitzen Winkel zum 3:2 ins Kreuzeck ab. Die Zeit lief nun gegen die Gastgeber, die alle Kräfte nach vorne warfen, jedoch nicht nachlegen konnten. Kurz vor Schluss nahm der Schweinfurter Coach noch den Goalie zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, doch die Königsbrunner Defensive hielt bis Spielende dicht. Der EHC erreicht mit dem Sieg vier Spiele vor Ende der Hauptrunde die sichere Qualifikation zu den Play-offs. Die Begegnung gegen das Schweinfurter Spitzenteam hatte alles, was sich ein Eishockeyfan nur wünschen kann. Tempo, intensive Zweikämpfe, eine beeindruckende Kulisse mit tollen Fans und zwei Mannschaften mit dem unbedingten Willen zum Sieg. Diese Begegnung hatte keinen Sieger verdient, Coach Bobby Linke freute sich dennoch über den unverhofften Sieg: „Es war heute das erwartete Spitzenspiel auf höchstem Niveau. Im ersten Drittel hatten wir einige Probleme, Schweinfurt hat uns einige Male festgespielt und sich einige Chancen herausgespielt. Wir sind da mit einem blauen Auge davongekommen und haben ein glückliches Tor geschossen. Im Mittelabschnitt wollten wir die Fehler abstellen und kompakter spielen, das ist uns nur bedingt gelungen. Da hatten wir zunächst gut Zugriff, haben aber nichts daraus gemacht. Danach waren die Dogs drückend überlegen und belohnten sich mit zwei Treffern. Wir hatten einige Break-Situationen gegen uns, das haben wir in der Pause auch angesprochen. In den letzten 20 Spielminuten wollten wir unsere Chancen, die sich bei uns immer wieder ergeben, auch nutzen. Das ist dann im Endeffekt genauso gekommen, wir haben uns belohnt für unsere gute Arbeit. Danach haben wir konsequent verteidigt und den Druck hinten gut weggehalten. Benni Beck im Tor hat eine überragende Partie gezeigt und uns immer im Spiel gehalten. Am Ende fahren wir mit einem glücklichen Sieg nach Hause und sind froh über die wichtigen drei Punkte.“ Tore: 0:1 Ellerbrock (Länger, Riedl) (8.), 1:1 Alksnis (Cermak, Diel) (31.), 2:1 Pinsack (Bares, Schlick) (33.), 2:2 Stange (46.), 2:3 Erdt (Weißenhorn, Kent) (53.) Strafminuten: ERV Schweinfurt 2 EHC Königsbrunn 6 Zuschauer: 1723
Schweinfurt Mighty DogsMighty Dogs ziehen in die Playoffs ein – trotz knapper Niederlage! (BYL) Am Sonntagabend kam es zum erwarteten Showdown der beiden Topmannschaften der aktuellen Bayernliga-Saison – und das vor einer Kulisse von über 1.700 Zuschauern im Icedome. Beide Mannschaften gingen ersatzgeschwächt in die Partie, lieferten sich jedoch über die vollen 60 Minuten ein packendes Spiel für die anwesenden Fans. Den besseren Start erwischten die Hausherren, die nach dem wichtigen Auswärtssieg in Landsberg unbedingt nachlegen und auch das Heimspiel für sich entscheiden wollten. Bereits in der dritten Spielminute stand Kristers Donins nach einem Pass von Josef Dana zentral vor dem Gehäuse des EHC Königsbrunn frei, verfehlte jedoch nur knapp die frühe Führung. Kurz darauf folgte die erste von insgesamt nur vier Strafen im gesamten Spiel – sie traf Moritz Weißenhorn vom EHC. Das anschließende Powerplay der Hausherren blieb trotz mehrfacher guter Chancen ohne Erfolg. Benjamin Beck im Gehäuse der Pinguine erwischte einen überragenden Tag und hielt seine Mannschaft immer wieder im Spiel. Nach acht Spielminuten gingen die Gäste mit Unterstützung der Mighty Dogs in Führung. Diese schafften es in der Situation nicht, die Scheibe aus dem eigenen Drittel zu klären. Niklas Länger erhielt den Puck an der blauen Linie, zog ab, und Clay Ellerbrock lenkte die Scheibe an Leon Pöhlmann vorbei zur 0:1-Führung. Es blieb der einzige Treffer im ersten Spielabschnitt. Im zweiten Drittel sollte sich das ändern. Rund zehn Minuten mussten die Fans der Mighty Dogs warten, ehe sie erstmals jubeln durften. Tomas Cermak gewann das Bully im Angriffsdrittel und spielte die Scheibe zu Alex Diel, der den an der blauen Linie wartenden Renarts Alksnis sah. Dieser zog per One-Timer ab, und der Puck fand den Weg an Benjamin Beck vorbei in die Maschen. Es war nun die beste Phase der Dogs, und nur 90 Sekunden nach dem 1:1 brachte Georg Pinsack den Icedome erneut zum Kochen. Pavel Bares setzte sich im Zweikampf hinter dem Tor des EHC durch, und mithilfe des Torgestänges kam Georg Pinsack an die freiliegende Scheibe, umkurvte das Tor und schob den Puck im zweiten Versuch zum 2:1 ins Tor. Das Spiel gestaltete sich nun offener, beide Teams erspielten sich weitere Chancen. Unter anderem Stefan Rodrigues, der sechseinhalb Minuten vor der zweiten Pause in guter Position an Leon Pöhlmann scheiterte. Zwei Minuten vor der Pause vergaben auch die Mighty Dogs eine große Möglichkeit, als Benjamin Beck einen Konter über Tomas Cermak und Arturs Homjakovs im letzten Moment entscheidend störte. So ging es mit einer 2:1-Führung für die Hausherren in die Pause – jedoch mit der bitteren Erkenntnis, das Spiel ohne Kapitän Kevin Heckenberger zu Ende bringen zu müssen. Eine Unterkörperverletzung zwang ihn zum vorzeitigen Duschen. Über Schwere und Dauer der Verletzung kann aktuell noch keine Aussage getroffen werden; am Montagmorgen unterzog er sich einer medizinischen Untersuchung im Leopoldina-Krankenhaus. Die erste nennenswerte Aktion im Schlussabschnitt gehörte den Gästen. Fünf Minuten waren gespielt, als Nils Melchior auf dem Weg in Richtung Königsbrunner Gehäuse ausrutschte und damit ungewollt den Angriff zum 2:2-Ausgleich einleitete. Lion Lange kam über rechts, brachte die Scheibe aufs Tor von Leon Pöhlmann, und diese fand – auch begünstigt durch Marco Sternheimer, der Pöhlmanns Fangversuch behinderte – den direkten Weg ins Tor. Sieben Minuten später war es erneut der Gast, der jubeln durfte. Dominic Erdt wurde über links ohne Gegenwehr ziehen gelassen, lief auf Leon Pöhlmann zu und setzte den Puck gezielt zur 2:3-Führung für den EHC Königsbrunn ins Netz. Das Trainerteam der Mighty Dogs nahm kurz vor Spielende eine Auszeit, stellte die Mannschaft noch einmal ein und nahm zusätzlich Leon Pöhlmann zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Doch es sollte nicht mehr reichen. Der amtierende Vizemeister EHC Königsbrunn gewann am Ende etwas glücklich mit 3:2 und feierte als erstes Team den Einzug in die Playoffs 2026. Zwar hingen nach dem starken Kampf zunächst die Köpfe bei den Mighty Dogs, doch nur 30 Minuten nach Spielende konnte man sich dennoch über das Erreichte freuen: Auch die Mighty Dogs zogen sicher in die Playoffs 2026 ein, da Waldkraiburg sein Auswärtsspiel beim ESV Burgau mit 1:2 verlor. Die Löwen rutschten damit auf Rang acht ab, während der EV Dingolfing sein Auswärtsspiel beim EC Pfaffenhofen deutlich mit 11:4 gewann. Die Isar Rats kletterten zwar auf Rang sieben, haben jedoch bei noch vier ausstehenden Spieltagen bereits 13 Punkte Rückstand auf die Mighty Dogs. Damit liegt das Team uneinholbar auf Rang zwei der Tabelle und kann von den Isar Rats nicht mehr eingeholt werden. Somit ist das erste große Ziel der Saison erreicht: die sichere Teilnahme an den Playoffs und der damit verbundene Klassenerhalt. In den kommenden vier Spielen möchte man sich nun noch das Heimrecht sichern und dafür unter den ersten vier bleiben. Die nächste Gelegenheit bietet sich bereits am kommenden Freitag um 20 Uhr im Icedome, wenn der viertplatzierte EHC Klostersee zu Gast ist. Auch dann freuen sich die Mighty Dogs wieder auf eine großartige Kulisse und die lautstarke Unterstützung ihrer Fans. Tickets können bereits im Ticket-Shop online erworben werden.
ESV Burgau 2000 – EHC Waldkraiburg 2:1 (1:0, 0:1, 1:0) (BYL) Tor: [X] Maximilian Englbrecht (#45), Tobias Sickinger (#32); Verteidigung: Rene Mertz (#5), Thomas Rott (#20), Tim Ludwig (#23), Martin Kokeš (#50), Korbinian Faltermaier (#53), Max Cejka (#81); Angriff: Anthony Dillmann (#11), Jakub Šrámek (#13), Santeri Ovaska (#18), Andris Džeriņš (#25), Leon Decker (#34), Leander Ruß (#63), Florian Maierhofer (#74), Nico Vogl (#88), Patrick Zimmermann (#98); Tore: 1:0 (12.) Gäbelein (Söldner, Malysjev); 1:1 (40.) Vogl (Džeriņš, Šrámek); 2:1 (51.) Miedl (Petzold, Söldner); Zuschauer: 769, Strafen: Burgau 8 – Waldkraiburg 8. Lustlose Löwen verlieren gegen Tabellenletzten Dass in der Eishockey-Bayernliga jeder jeden schlagen kann, ist eine oft bemühte Aussage. Dass diese Floskel der Wahrheit entspricht, zeigten die Löwen – zum Unglück des mitgereisten Fanbusses – am Sonntagabend gegen den ESV Burgau. Woran es lag, ist aus der Außenperspektive schnell auszumachen. Was der EHC Waldkraiburg bereits über lange Phasen gegen Schongau zeigte, setzte sich in der Eishalle Burgau fort. Streckenweise wirkten die Löwen lustlos und überfordert von einer Burgauer Mannschaft, die sich bereits am Freitag zuvor mit einem Auswärtssieg in Buchloe eine ordentliche Motivationsspritze abgeholt hatte. Zudem reaktivierten die „Eisbären“ unlängst ihren ehemaligen Torhüter Philipp Schnierstein – und dieser hielt an diesem Abend alles, was es zu halten gab. Dabei starteten die Löwen eigentlich gut in den ersten Durchgang. Bereits nach wenigen Sekunden gab es die ersten Schüsse auf das Burgauer Tor. Dieses Anfangstempo konnte der EHC auch eine ganze Weile aufrechterhalten. Etwa fünf Minuten dauerte es, bis Burgau den ersten Schuss auf das Löwen-Tor abgab – gehalten von Max Englbrecht, der an diesem Abend das Tor der Waldkraiburger hütete. In der sechsten Minute ergab sich dann die erste Großchance für die Löwen. Andris Džeriņš wurde von Leon Decker bedient, scheiterte jedoch an Schnierstein. Im Anschluss kamen die Gastgeber besser ins Spiel und schnürten Waldkraiburg streckenweise im eigenen Drittel ein. Weniger die Verteidigung als vielmehr Max Englbrecht hielt die Löwen in dieser Phase im Spiel. In der zwölften Minute fehlte den Waldkraiburgern dann die Übersicht über eine abgelaufene Strafe von Sven Gäbelein. Nachdem die Löwen in dieser Überzahl keinen Treffer erzielen konnten, schlich sich Gäbelein von der Strafbank an die blaue Linie, erhielt den Pass, fuhr alleine auf Max Englbrecht zu und verwandelte den Alleingang zum 1:0. Zwar hatten die Löwen im weiteren Verlauf des Drittels noch einige gute Chancen – unter anderem durch Vogl und Šrámek –, doch blieb es beim 1:0-Zwischenstand. In ähnlicher Art und Weise gestaltete sich auch der zweite Durchgang. Beim EHC Waldkraiburg lief selten etwas zusammen, und wenn doch, blockierte ein Burgauer Schläger, ein Schienbein oder in letzter Konsequenz Torhüter Schnierstein die Angriffsbemühungen der Löwen. Auch Max Englbrecht durfte sich im Tor der Gäste mehrfach auszeichnen. Gerade als sich die ersten Fans bereits aufmachten, um sich den zweiten Pausentee zu holen, tat sich dann doch noch etwas auf der Anzeigetafel. Nach einem Schuss von Džeriņš setzte Nico Vogl entschlossen nach und erzielte den 1:1-Anschlusstreffer. Sichtlich motivierter wirkten die Waldkraiburger Löwen nach diesem Treffer jedoch nicht. Wo normalerweise ein Ruck durch die Mannschaft geht, und man beginnt, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken, hielten die Löwen an ihrer bisherigen Spielweise fest. Möglicherweise wurde der Gegner aufgrund seiner schlechten Statistiken und des letzten Tabellenplatzes unterschätzt. Möglichkeiten, selbst in Führung zu gehen, waren durchaus vorhanden: Alleingänge durch Vogl und Džeriņš sowie weitere gute Chancen durch Šrámek waren nur einige davon. Doch Schnierstein stand im Tor wie eine Wand. In der 51. Minute fand Burgau schließlich erneut den Weg ins Waldkraiburger Tor. Nico Miedl hieß der Torschütze, der von der linken Seite mit einem harmlos aussehenden Kullerschuss traf. Englbrecht sah in dieser Situation zwar unglücklich aus, doch durch den starken Verkehr vor seinem Tor fehlte ihm auch die nötige Sicht, um hier entscheidend eingreifen zu können. Rund zwei Minuten vor dem Ende zogen die Löwen dann noch ihren besten Mann vom Eis, um mit einem sechsten Feldspieler den Ausgleich zu erzwingen. Nachdem der EHC Waldkraiburg gleich dreimal Glück hatte, dass der Puck nicht ins leere Tor rutschte, gelang es dennoch nicht mehr, die Partie auszugleichen. Dass diese Niederlage nicht ganz spurlos an der Mannschaft vorbeiging, zeigte sich nach dem Abpfiff an Jakub Šrámek. Der Angreifer zerschlug sein Spielgerät am Torpfosten – das Feuer ist also noch da. Und genau das macht Hoffnung für die verbleibenden vier Spiele.
Lechbruck FlößerERC siegt in Peißenberg: 3:2 nach Penalty gegen Forst (BLL) Der ERC Lechbruck gewann am Sonntagabend sein Auswärtsspiel beim SC Forst mit 3:2 nach Penaltyschießen und sammelte damit zwei wertvolle Punkte im Kampf um die Spitzenplätze der Landesliga Gruppe A. In der flatbuy arena Peißenberg entwickelte sich eine intensiv geführte Partie, in der die Flößer erneut ihren Teamgeist und ihre Nervenstärke unter Beweis stellten. Zu Beginn brauchte der ERC allerdings etwas Zeit, um in die Partie zu finden. Gerade in den ersten zehn Minuten, als Forst drei Strafzeiten kassierte, wäre deutlich mehr möglich gewesen. Die Lecher fanden in diesen Überzahlsituationen zwar zu strukturierten Angriffen, agierten aber im Torabschluss zu unpräzise und ließen die zwingende Konsequenz vermissen. Forst überstand diese Phase schadlos und auch im weiteren Verlauf des ersten Abschnitts sollten keine Treffer fallen, so ging es torlos in die erste Drittelpause. Im zweiten Spielabschnitt kamen die Gastgeber besser ins Rollen. Mit einer Einzelaktion traf Denis Degenstein in der 28. Spielminute zur 1:0-Führung für Forst. Der Rückstand zeigte jedoch Wirkung beim ERC, der nun aggressiver und zielstrebiger agierte. Der Aufwand wurde belohnt: In der 34. Minute glich Simon Maucher nach Kombination über Mathias Schuster und Marcus Köpf zum 1:1 aus. Bis zur Drittelsirene entwickelte sich eine offene Begegnung mit Chancen auf beiden Seiten, die Torhüter aber ließen sich nicht mehr überwinden. Das Schlussdrittel wurde zum Kampfabschnitt. Forst schlug in der 48. Minute durch Maximilian Brauer erneut zu und nutzte einen Moment der Unsortiertheit in der Lechbrucker Defensive zur 2:1-Führung. Doch der ERC zeigte Charakter – ähnlich wie schon in den Vorwochen. Spielertrainer Paolo De Sousa setzte in der 51. Minute ein Ausrufezeichen und traf nach Vorarbeit von Tyler Lepore und Lukas Fischer zum 2:2-Ausgleich. Die Schlussphase war von hoher Intensität und zahlreichen Zweikämpfen geprägt. Beide Teams drängten auf die Entscheidung, doch es blieb beim Remis nach regulärer Spielzeit. In der anschließenden fünfminütigen Overtime bot sich ein offener Schlagabtausch, ohne dass eine der beiden Mannschaften das Spiel für sich entscheiden konnte. Im nachfolgenden Penaltyschießen hatte der ERC schließlich das bessere Ende für sich. Mathias Schuster verwandelte seinen Versuch und sicherte den Flößern damit den Zusatzpunkt zum 3:2-Endstand. Mit dem Erfolg in Peißenberg untermaurte Lechbruck seinen Tabellenplatz im Spitzenfeld der Liga. Spielertrainer Paolo De Sousa zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Reaktion seiner Mannschaft: „Wir hatten einen langsamen Start, haben uns aber an unseren Matchplan gehalten und 60 Minuten lang investiert. Wieder sind wir als Team aufgetreten und haben Charakter gezeigt, egal wie viel Zeit noch auf der Uhr ist. Wir halten zusammen und die ganze Mannschaft kämpft bis zum Schluss, das ist unser Erfolg!“ Der ERC präsentiert sich damit weiterhin als unangenehmer und stabiler Gegner, der in engen Situationen nicht nachlässt und regelmäßig Punkte mitnimmt. Für die kommenden Aufgaben bietet der Sieg eine gute Grundlage – und vor allem weiteres Selbstvertrauen für den heißen Kampf um eine gute Playoff-Ausgangsposition. Strafminuten: Forst 14 / Lechbruck 8
Niederlage nach Penaltyschießen – aber trotzdem 3 Punkte? (BBZL) Die Aicher haben es wieder einmal sehr spannend gemacht, das war aber das einzig positive an der Partie gegen den Tabellenvorletzten. Mit gerade einmal zwei Siegen aus 15 Partien im Gepäck reiste die Dingolfinger 1b zum Gastspiel an, dafür aber mit zwei Neuzugängen. Dario Braun vom EV Moosburg und Max Ohr von der Dingolfinger Bayernligamannschaft, letzterer sollte das Zünglein an der Waage sein. Dingolfing verlor unter der Woche am Drei-Königstag gegen Dorfen noch mit 1:10 und die Aicher nahmen den Gegner offensichtlich auf die leichte Schulter. Am Ende stand es wie schon vor einer Woche 3:3 (0:0; 1:3; 2:0) nach 60 Minuten, aber dieses Mal nicht mit dem glücklichen Ende wie in der letzten Partie gegen Dorfen. Im Penaltyschießen zog der EVA schließlich den Kürzeren. Im ersten Drittel waren Torchancen Mangelware. Die beiden Teams neutralisierten sich und wollten keine Fehler begehen. So dauerte es bis zur elften Minute, ehe sich die Rot-Weißen die erste gute Chance erarbeiten konnten. Auch die Gäste brachten wenig Zwingendes zustande. In der 19. Minute hatten sie allerdings mit einem Pfostenschuss Pech. Der Mittelabschnitt gehörte dann den Gästen, auch dadurch bedingt, dass die Aicher noch schwächer spielten als im ersten Drittel. Der kurzfristig aus der Dingolfinger Bayernligamannschaft in die Bezirksliga gemeldete Max Ohr erzielte in der 25. Spielminute das 1:0 für seine Farben. Von den Gastgebern war offensiv wenig bis gar nichts zu sehen. Die Isar Rats nutzten die Aicher Nachlässigkeiten und erhöhten in der 38. und 39. Minute auf 3:0. Den wichtigen Anschlusstreffer erzielten die Aicher 23 Sekunden vor Ende des 2. Drittels. In Überzahl dauerte es nur vier Sekunden, bis Brian Dunford nach einem gewonnenen Bully von Max Bichlmeier von der blauen Linie zum 1:3 abzog. Nach einer ordentlichen Kabinenpredigt gingen die Gastgeber mit deutlich mehr Elan ins letzte Drittel. Die Begegnung spielte sich jetzt überwiegend im gegnerischen Drittel ab, so dass der Anschlusstreffer zum 2:3 nur eine Frage der Zeit war. Kapitän Max Retzer (Brian Dunford; Christian Koller) war der Torschütze und glich mit seinem zweiten Treffer in der 52. Minute nach schönem Zuspiel von Giuseppe Parlatto zum 3:3 aus. Trotz weiterer Chancen, unter anderem ein Pfostentreffer von Retzer, wollte kein Tor mehr fallen, so dass es zum Penaltyschießen kam. Nach den ersten drei Schützen hatte noch keiner getroffen, im vierten Anlauf legte Kunstmann für Dingolfing vor, Alexander Asen glich für den EVA aus. Für die Entscheidung sorgte schließlich der Dingolfinger Sperling mit dem fünften Penalty, weil Alexander Braun danach am Pfosten scheiterte. Am Ende können sich die Aicher aber wohl trotzdem über drei Punkte freuen. Wie am Samstag zu erfahren war, lag für den Dingolfinger Max Ohr noch keine Spielberechtigung vor, sodass die Partie voraussichtlich mit 5:0 für den EVA gewertet wird. Tore: 0:1 (24:25) Ohr (Braun, Schneider), 0:2 (37:17) Laubhan (Schneider), 0:3 (38:46) Sperling, 1:3 (39:37) Dunford (Bichlmeier), 2:3 (46:14) Retzer (Dunford, Koller), 3:3 (52:00) Retzer (Parlato), 3:4 (60:00) Sperling (P) Strafminuten: Aich 10, Dingolfing 8
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| NEWS Landesverbände West Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW / Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga |
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Ratinger Ice Aliens6:2- Erfolg gegen die Dinslaken Kobras! (RLW) Vor über 500 Zuschauern gelang den Ice Aliens ein optimaler Start in das Jahr 2026. Gewarnt durch die verstärkten Kobras war höchste Konzentration gefragt, im Verbund führte jede Unkonzentriertheit im Team zu gefährlichen Gegenangriffen der Gäste. So blieb das erste Drittel ausgeglichen, obwohl Terho, Le Blanc und Lamers trafen, da Schuster und Kardas die Kobras im Spiel hielten. 3:2 für Ratingen nach 20 Minuten, in Drittel 2 war das Spiel der Aliens insgesamt stabiler, was sich in keinem Gegentreffer und zwei eigenen Toren durch Palmeira-Kerkhoff und erneut Lamers niederschlug. 5:2 nach zwei Dritteln, im letzten Abschnitt kontrollierten die Ratinger das Spiel weitestgehend und kamen noch zu einem Treffer nach einem schönen Solo von Stroh. Am Ende stand ein 6:2-Erfolg, der die Ice Aliens zusammen mit Dortmund und Diez-Limburg weiter um den ersten Verfolgerplatz hinter dem Topfavoriten aus Essen kämpfen lässt. Cheftrainer Frank Gentges sah eine gute Regionalligabegegnung: "Wir haben ein gutes Spiel gegen einen guten Gegner gespielt, der von der Kaderstruktur mit uns auf Augenhöhe ist. Es war bei uns auch deutlich zu merken, dass wir drei Wochen kein Spiel hatten und uns in dieser Zeit auch viel zu wenig Trainingszeiten zur Verfügung standen. Insbesondere nach dem erneuten Langzeitausfall von Tobi Brazda mussten die Reihen neu formiert werden, die in der heutigen Form, außer der Reihe mit Lamers-Irwin-LeBlanc, weder zusammen gespielt noch trainiert haben. Das entschuldigt aber nicht, dass wir defensiv besser arbeiten und uns wesentlich mehr an die Basics halten müssen." Nächstes Spiel am Sandbach: Sonntag, 18.01.2026, 18:00 Uhr gegen Grefrath Phönix!
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| NEWS Landesverbände Nord Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord |
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| (OSWENO) Die Halbfinalhinspiele fanden am Wochenende statt. Die Harzer Falken Braunlage trafen im Duell der Regionalliga Nord-Vereine auf den Adendorfer EC. Vor 367 Zuschauern konnte sich der AEC mit 3:6 (1:2/1:3/1:1) durchsetzen und damit einen großen Schritt in Richtung Finale machen. Filip Mrava brachte die Harzer nach 13 Minuten in Führung, genau 180 Sekunden später erzielte Andre Geratz in Überzahl erst den Ausgleich und nach 19 Minuten das 1:2. Im 2. Drittel konnte Petre Chaloupka den Ausgleich erzielen (32.), doch ein Doppelschlag von Dmytro Demianiuk und Mark Perona innerhalb von 17 Sekunden (beide 37.) und in Überzahl Christoph Koziol (39.) sorgten mit ihren Treffern zum Zwischenstand von 2.5 für eine Vorentscheidung. Davide Vinci für Braunlage (42.) und Felix Siglreithmaier (44.) sorgten für den Endstand von 3:6. Im 2. Halbfinale empfingen die Eisadler Dortmund aus der Regionalliga West auf den Nordverein Crocodiles Hamburg. 1023 Zuschauer sahen einen 5:3-Erfolg (1:1/3:1/1:1) der Gastgeber. Das 1. Drittel verlief ausgeglichen, Konsta Jaakola traf in Überzahl zum 1:0 (6.) und Maksym Andriienko (8.) erzielten die beiden Tore des Drittels. Corvin Rosenthal und neun Sekunden später Wladislav Konradt (beide 22.) konnten die Eisadler mit 3:1 in Führung bringen und den Anschlusstreffer von Pascal Heitmann nach 32 Minuten konterten die Gastgeber zwei Minuten später mit dem 4:2 von Pavel Avdeev. Im letzten Drittel traf Leo Prüßner fünf Minuten vor dem Ende in Unterzahl zum 4:3 und 135 Sekunden vor dem Ende sorgte Konsta Jaakola für die Entscheidung. Fünf Meisterschaftsspiele und die Halbfinalrückspiele im Pokal gibt es am kommenden Wochenende.
Wedemark ScorpionsAuch das kleine Derby geht an die Hannover Indians (VLN) Einen Tag vor dem Oberliga Nord Derby EC Hannover Indians gegen die Hannover Scorpions kreuzten in der Verbandsliga Nord die Stammvereine der Oberligisten in der ARS-Arena die Schläger. Auch hier behielt der derzeitige Tabellenführer der Verbandsliga, die Hannover Indians, die Oberhand. Von Beginn an entwickelte sich ein unterhaltsames Spiel, in dem die Gäste im ersten Drittel eine leichte Überlegenheit auf das Eis zauberten. Vier Minuten waren gespielt, als der Topscorer der vergangenen Saison, Frederik Schultz da noch im Trikot der Wunstorf Lions, zum 0:1 für die Gäste einnetzte. Dies sollte das einzige Tor im ersten Drittel bleiben, wobei die Hausherren durchaus einige Chancen zum Ausgleich hatten. Auch zu Beginn des zweiten Drittels ließen die Wedemark Scorpions nicht locker um zum Ausgleichstreffer zu gelangen. In der 34. Minute schnürte Frederik Schultz einen Doppelpack, in dem er den Puck im Liegen ins gegnerische Tor beförderte. Keine Minute später stellte Marc-André Lütty auf 0:3. Noch im zweiten Drittel sollte auch ihm ein Doppelpack gelingen, als die Hausherren mit einem Mann weniger auf dem Eis standen. Mit diesem 0:4 ging es in die zweite Drittelpause. In der 48. Minute war es Jeffrey Keller vorbehalten, die Bemühungen der Gastgeber zu belohnen. Nach einem Zuspiel vom Neuzugang aus Salzgitter, Sebastian Berschick, lief Jeffrey Keller allein auf das gegnerische Tor zu und versenkte den Puck zum 1:4 ein. Doch keine drei Minuten später stellte Frederik Schultz den den alten 4-Tore-Abstand wieder her. Danach waren die Hausherren bemüht, sich nochmal in die Scorerliste einzutragen. Leider ohne Erfolg. Hingegen mussten sie in der 55.Minuten noch den sechsten Gegentreffer hinnehmen, womit die Nr.21 der Gäste sein viertes Tor an diesem Abend erzielte. Das 1:6 bedeutete auch den Endstand. Am 21.3.2026 kommt es dann am Pferdeturm zum Rückspiel. Zuvor können sich die Scorpions noch reichlich Selbstvertrauen holen. Das nächste Heimspiel empfangen die Wedemark Scorpions die 1b- Mannschaft des Regionalligisten Adendorfer EC, gegen die sie noch eine Rechnung zu begleichen haben. Tore: 0:1 Frederik Schultz (Daniel Doroshko, Matvii Potomkin) 4:00 0:2 Frederik Schultz 33:59 0:3 Marc-André Lütty (Tim Plate) 34:53 0:4 Marc-André Lütty (Tobias Kreismer) 37:47 1:4 Jeffrey Keller (Sebastian Berschick) 47:22 1:5 Frederik Schultz (Maximilian Pohl) 49:58 1:6 Frederik Schultz (Matvii Potomkin, Marc-AndréLütty) 55:00 Strafzeiten: Scorpions - 8 Min. / Indians - 8 Min.
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| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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| Vier Ligaspiele (RLO) Vier Spiele gab es am Wochenende in der Regionalliga Ost, im OsWeNo-Pokal fanden die Hinspiele im Halbfinale statt. MEISTERSCHAFT: Dresden gewinnt in Niesky Tornado Niesky musste gegen den ESC Dresden gewinnen, um ein vorzeitiges Saisonende zu vermeiden. Das wurde nichts, Niesky unterlag Dresden hoch mit 2:9 (2:3/0:1/0:5). Dresden legte nach 55 Sekunden das 0:1 vor, Philip Riedel konnte in der 7. Minute in Unterzahl den Ausgleich erzielen. Timur Sedleckij-Razin in Überzahl (9.) und bei doppelter Überzahl Tommy Reise (14.) brachten Dresden mit 1:3 in Führung. Loris Riedel sorgte mit einem weiteren Überzahltreffer für den 2:3-Pausenstand. Im 2. Drittel konnte Timur Sedleckij-Razin den Vorsprung von Dresden auf zwei Tore ausbauen (37.) und dann traf es Niesky heftig. Philip Riedel kassierte 68 Sekunden vor der 2. Pause wegen Faustschläge eine Matchstrafe und im letzten Drittel sorgten Attila Wolters (41.), Tommy Reise (42.), Christian Freitag mit zwei Treffern (in Überzahl 50., 54.). und drei Minuten vor dem Ende Richard Zerbst vor 272 Zuschauern für den hohen Sieg der Dresdner. Für Torhüter Lars Morawitz war die Partie drei Minuten früher beendet, er kassierte nach dem 2:9 wegen unsportliche Verhaltens eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Wölfe gewinnen bei den Luchsen Die Luchse Lauterbach empfingen zum Spitzenspiel die Schönheider Wölfe. Lauterbach präsentierte dabei einen Neuzugang, mit Benjamin Vavrena stößt ein neuer Torhüter zum Team. Der deutsch-tscheche hütete zuletzt für die UK Kings Prag aus der ULLH, der tschechischen Hochschul-Eishockeyliga das Tor. Und es gab einen weiteren Abgang, Stürmer Michael Hodge wechselt zu einem Verein in England. Auch die Wölfe präsentierten einen neuen Spieler, nach einem kurzen Abstecher zum ERSC Amberg läuft Angreifer Tom Berlin nun wieder für Schönheide auf. Und Schönheides Neuzugang führte sich gleich gut ein, er traf nach vier Minuten zum 0:1. Julius Kranz konnte zwar nach sieben Minuten den Ausgleich erzielen, bis zur Pause konnten aber Tomas Rubes (14. und in Überzahl 15.), und Florian Heinz (16.) mit ihrem Treffern schon für eine Vorentscheidung sorgen. Vor 438 Zuschauern sorgte Tobias Schwarz nach 32 Minuten für neue Hoffnung bei den Luchsen, nach 40 Minuten stand es aber 2:5, denn Jan Meixner traf für die Gäste. Auch im letzten Abschnitt fielen zwei Tore. Lukas Lenk machte mit dem 2:6 nach 46 Minuten den Sack zu, Matyas Welser konnte nur noch den Treffer zum 3:6-Endstand (1:4/1:1/1:1) erzielen. FASS gewinnt Wintergame Auch in Berlin gab es ein Spitzenspiel, FASS Berlin traf beim Wintergame im Eisstadion Neukölln auf die Chemnitz Crashers. FASS konnte sich vor 315 Zuschauern mit 3:0 (2.0/1:0/0:0) durchsetzen und damit den 1. Platz festigen. Die Tore für FASS erzielten in Überzahl Moritz Miguez (11.), Felix Braun (16.) und Daniel Volynec (33.) Eric Steffen hütete das Tor der Berliner und kam zu einem Shutout. Niesky holt drei wichtige Punkte Auch für die Eisbären Juniors Berlin stand ein wichtiges Spiel an, es ging gegen Tornado Niesky um wichtige Punkte im Kampf um den 6. Platz. Zunächst lief es gut für die Berliner, Christopher Schimmig (5.) und Phillip Golz (8.) brachten die Gastgeber mit 2:0 in Führung. Die Ersatzgeschwächt angereisten Gäste kamen nach 12 Minuten durch einen Überzahltreffer von Martin Barak zum Anschlusstreffer und in der 36. Minute erzielte Phil Miethling den Ausgleich. 79 Sekunden vor der Schlusssirene sorgte Martin Barak bei den Gästen für Jubel, denn er erzielte mit dem 2:3 (2:1/0:1/0:1) den letzten Treffer der Partie. Durch diesen Erfolg verkürzt Niesky den Abstand auf die Berliner auf einen Punkt und sie haben drei Spiele weniger bestritten. Für Spannung ist hier also gesorgt. Es gibt einen weiteren Nachholtermin, die im Oktober verlegte Partie zwischen FASS Berlin und dem ESC Dresden findet am Sonntag, dem 08.02.2026 um 13:30 Uhr im Erika-Heß-Eisstadion statt.
Luchse LauterbachFünf verpennte Minuten führen zu Lauterbacher Niederlage (RLO) Die Lauterbacher Luchse standen am vergangenen Samstag erneut in einem Topspiel der Regionalliga Ost auf dem Eis. Mit den Schönheider Wölfen gastierte der Tabellenzweite und ein heißer Titelkandidat in der Lauterbacher Eissportarena. Über 120 mitgereiste Fans sorgten gemeinsam mit den heimischen Anhängern für eine stimmungsvolle Kulisse, sodass auf den Rängen alles für einen actionreichen Eishockeyabend angerichtet war. Auch auf dem Eis wurden die Erwartungen erfüllt. Von Beginn an entwickelte sich eine temporeiche Partie mit vielen Torchancen auf beiden Seiten. Den ersten Treffer des Abends erzielten die Gäste bereits in der vierten Spielminute, als Rückkehrer Tom Berlin die Wölfe in Führung brachte. Die Antwort der Luchse ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Nur zwei Minuten später glich Julius Kranz nach Vorarbeit von Maier und seinem Bruder Paul Kranz zum 1:1 aus. Nach dem Ausgleich verloren die Lauterbacher allerdings kurzzeitig den Faden. Kleine Unachtsamkeiten und individuelle Fehler luden die Schönheider immer wieder zu gefährlichen Chancen ein – und diese nutzten sie eiskalt. Zwei Treffer von Tomas Rubes sowie ein Tor von Florian Heinz sorgten innerhalb weniger Minuten für einen 1:4-Rückstand aus Sicht der Luchse. Ein Abstand, der gegen eine Spitzenmannschaft wie Schönheide nur schwer aufzuholen ist. Nach der ersten Drittelpause zeigten die Luchse jedoch Moral und fanden zurück ins Spiel. Phasenweise schnürten sie die Wölfe in deren eigenem Drittel ein und erspielten sich zahlreiche Chancen. Eine davon verwertete Tobias Schwab zum 2:4-Anschlusstreffer. Kurzzeitig keimte bei den 438 Zuschauern Hoffnung auf, doch die Gäste hatten erneut die passende Antwort parat: Jan Meixner stellte nur eine Minute später den alten Abstand wieder her und sorgte für den 2:5-Pausenstand. Im letzten Spielabschnitt agierten die Schönheider Wölfe abgeklärt und ließen defensiv kaum noch etwas zu. Zudem erhöhten sie durch Lukas Lenk auf 2:6. Den Schlusspunkt aus Lauterbacher Sicht setzte Matyas Welser mit dem Treffer zum 3:6-Endstand. Trainer Dieter Reiss brachte es im anschließenden Trainertalk auf den Punkt: „Die Leistung meiner Mannschaft war in Ordnung. Wir haben in den ersten 20 Minuten ein paar blöde Fehler gemacht und Schönheide hat diese eiskalt ausgenutzt. Das ist halt Eishockey.“ Für die Lauterbacher Luchse geht es nach der Heimniederlage am kommenden Wochenende auswärts weiter. Am Samstag, den 17.01., treffen die Vogelsberger um 19:30 Uhr auf den ESC Dresden, der aktuell nur drei Punkte hinter den Chemnitz Crashers auf dem fünften Tabellenplatz liegt.
Mini-Kader zwingt Eisbären in die Knie (RLO) Nach der bitteren Niederlage gegen den ESC Dresden vom Vortag fuhren die Tornados am Sonntag, den 11.01.2026 in die Bundeshauptstadt zu den Eisbären Juniors. Mit Minikader angereist, ging es im Wellblechpalast um ganz wichtige Punkte im Kampf um Platz 6 in der Regionalliga Ost. Robert Handrick startete im Tor der Gäste. Niesky steckte noch das Spiel vom Vortag in den Knochen und wurde anfangs durch den Druck der Eisbären ein wenig überrascht. Diese konnten mit drei Reihen Gas geben und belohnten sich durch zwei Tore in der Anfangsphase (5. Min, 8. Min). Niesky brauchte eine Weile, um ins Spiel zu finden. Die erste Überzahlsituation war dann der Weg zum Anschlusstreffer. Loris Riedel bediente Martin Barak, der ins Schwarze traf und Philipp Lücke im Tor der Gastgeber überwand (12. Min). Damit waren die Tornados zurück im Spiel und konnten insbesondere durch Disziplin und Kampfgeist überzeugen. Den Eisbären fiel nicht allzu viel ein und Robert Handrick war ein sicherer Rückhalt. Nach der ersten Pause ging es im Mitteldrittel weiter mit Druck durch die Gäste. Niesky drängte auf den Ausgleich und die Eisbären versuchten es mit Kontern. Immer mehr wechselte das Heft des Handelns in die Hände der Tornados, die insbesondere in der Rückwärtsbewegung gut agierten. Nach vorn war ein klarer Zug zum Tor zu erkennen. Es dauerte jedoch bis zur 36. Spielminute, ehe der verdiente Ausgleich fiel. Phil Miethling war der Torschütze auf Zuspiel von Loris Riedel und Tom Domula. Der Jubel war groß und die Motivation stieg zusehends. Auch im letzten Drittel ging es weiter hauptsächlich auf das Tor der Eisbären Juniors. Die Nieskyer Tornados zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung und wollten unbedingt den Sieg einfahren. Immerhin geht es in diesem direkten Duell um Platz 6 in der Tabelle, der noch die Teilnahme an den Playoffs bedeutet. Mit dem Hintergedanken und der Motivation aus der Spielweise versuchten die Tornados, auf Sieg zu spielen. Die Eisbären konnten ihre läuferischen Stärken nicht ausspielen und so war es am Ende eine überragende Einzelaktion, die das Spiel entschied. Martin Barak nahm sich im eigenen Drittel den Puck und ging mit enormen Tempo durch die Berliner Defensive und konnte letztlich das 2:3 erzielen mit noch 79 Sekunden Rest auf der Spieluhr. Der Rest war Formsache und auch dank eines überragenden Robert Handrick gewannen die Tornados in Berlin mit 2:3 (2:1, 0:1, 0:1). Fazit: Es geht doch. Man hörte nach dem Spiel im fast leeren Wellblechpalast einige Steine purzeln. Jens Schwabe war sichtlich geschafft und gleichermaßen stolz auf seine Mannschaft: „Es war heute eine mannschaftlich geschlossene Leistung mit einem super Rückhalt im Tor. Großes Lob an die Schiedsrichter.“
Eine Absage, eine Spielverlegung und Infos (LLN) Ein Nachholspiele der Landesliga Berlin fand am Wochenende statt. Das in der Ostseeliga vorgesehene Spiel musste verlegt werden. Dafür gibt es Informationen zum Landesligafinalturnier. FASS 1b gewinnt nach Wertung FASS Berlin 1b sollte im einzigen Wochenendspiel auf den ASC Spandau treffen, das Spiel wurde aber vom ASC abgesagt und wird mit 5:0 Toren für FASS gewertet. Es gibt erste Informationen zum Finalturnier der Landesliga 2025/26. Diesmal muss das Turnier auf zwei Wochenenden aufgeteilt werden. Die Halbfinalspiele sind für Samstag, dem 21. März geplant, gespielt wird im PO 9. Eine Woche später, also am Samstag, dem 28. März sollen im Erika-Heß-Eisstadion die Finalspiele stattfinden. Am kommenden Wochenende gibt es wieder einen kompletten Spieltag.
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| NEWS Frauen Nationalmannschaft / Bundesliga - Landesverbände / Nachwuchs |
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| Hanna Weichenhain fällt verletzt aus (DEB) DEB-Verteidigerin Hanna Weichenhain hat sich am Freitagabend beim WM-Vorbereitungsspiel der U18-Frauen in Füssen gegen Norwegen eine Oberkörperverletzung zugezogen. Daher wird die 17-Jährige vom ECDC Memmingen Indians nicht an der heute beginnenden U18-Frauen-Weltmeisterschaft (Division I, Gruppe A) in Ritten (ITA) teilnehmen können. U18-Frauen-Bundestrainer Sebastian Jones hat Antonia Zielinski vom EHC Bad Aibling nachnominiert. Olympia-Aus für Weichenhain Hanna Weichenhain wird auch für die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina vom 6. bis 22. Februar 2026 ausfallen. Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod hat für die Frauen-Eishockeymannschaft eine Nachnominierung vorgenommen: Katharina Häckelsmiller vom ERC Ingolstadt wird für Weichenhain in die Mannschaft rücken und mit nach Mailand reisen. Der DEB wünscht Hanna Weichenhain gute Besserung und eine baldige Rückkehr auf das Eis.
DEB-Nachwuchsauswahl unterliegt Frankreich nach Verlängerung (DEB) Zum Auftakt der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 2026 der U18-Frauen (Division I, Gruppe A) im italienischen Ritten, musste sich die deutsche Nachwuchsauswahl knapp geschlagen geben. Die Mannschaft von U18-Frauen-Bundestrainer Sebastian Jones unterlag den Französinnen mit 1:2 nach Verlängerung. Für das DEB-Team traf Alexandra Boico (31.) in der Arena Ritten. Für die deutschen U18-Frauen geht es bereits morgen mit dem nächsten WM-Spiel gegen Dänemark weiter. Spielbeginn ist erneut um 13:00 Uhr. Die Begegnung wird per Livestream übertragen: https://iihf.tv/pages/Uk8zCadAG Übersicht #FRAGER Torschützin Team GER: Alexandra Boico (31.) · Schüsse: Frankreich 24 – Deutschland 43. · Strafminuten: Frankreich 4 – Deutschland 10. · Starting Goalie: Tara Bach. · Kapitäninnen: Theresa Zielinski (C), Anabel Seyrer (A), Emilija Birka (A). · Best Player Team GER: Mathilda Heine. Stimme zum Spiel #FRAGER U18-Frauen-Bundestrainer Sebastian Jones: „Zu Beginn des ersten Drittels haben wir etwas Zeit gebraucht, um ins Spiel zu finden. Wir haben es nicht ganz geschafft in unserer Struktur zu bleiben. Im zweiten Abschnitt haben wir dann deutlich besser in die Begegnung gefunden und konnten so die Kontrolle übernehmen. Wir hatten zahlreiche Torchancen und sind verdient mit 1:0 in Führung gegangen. Leider haben wir es dann verpasst nachzulegen. Im letzten Drittel haben wir in Unterzahl den Ausgleich zum 1:1 kassiert und mussten dann in der Overtime noch den 2:1-Siegtreffer der Französinnen hinnehmen. Insgesamt war es ein ordentliches Spiel, aber mit den vielen Strafzeiten haben wir den Gegner immer wieder stark gemacht. Daraus werden wir lernen, uns jetzt gut regenerieren und morgen voll fokussiert ins nächste Spiel gehen.“ WM-Spielplan U18-Frauen 12.01.2026 | 13:00 Uhr | Frankreich – Deutschland 2:1 n.V. (0:0, 0:1,1:0, 1:0) 13.01.2026 | 13:00 Uhr | Deutschland – Dänemark 15.01.2026 | 20:00 Uhr | Italien – Deutschland 17.01.2026 | 16:30 Uhr | Deutschland – Japan 18.01.2026 | 13:00 Uhr | Deutschland – Norwegen
Tag 1: Der Eröffnungstag Mit drei Spielen startet die WM 2026. Zum Auftakt gewann Frankreich nach Verlängerung gegen Deutschland, im Nachmittagsspiel setzte sich Japan gegen Dänemark durch. Die Abendpartie zwischen Norwegen und Italien ging mit knapp an Norwegen. Frankreich – Deutschland 2:1 (0:0/0:1/1:0) n.V. Frankreich gewinnt enges Spiel Deutschland holte sich im 1. Drittel drei Strafen ab, Frankreich konnte die Überzahlsituationen aber nicht ausnutzen. Bis zur Pause hatte Deutschland dann leichte Vorteile, nur der erste WM-Treffer konnte noch nicht bejubelt werden. Deutschland hatte auch im 2. Drittel Vorteile und nach 31 Minuten wurden diese belohnt. Alexandra Boico fälschte einen Schuss von Rebekka Multerer unhaltbar für Torhüterin Lysa Nogaretto ab und Deutschland führte 0:1. Deutschland kam in diesem Abschnitt zum ersten Powerplay, aber auch hier fiel kein Treffer. So blieb es trotz deutlicher Überlegenheit nach 40 Minuten beim 0:1. Der Schlussabschnitt begann mit einer frühen Strafe gegen Deutschland und diesmal konnten die Französinnen den Vorteil ausnutzen. Albane Bernel zog ab und Tara Bach im deutschen Tor war nach 110 Sekunden geschlagen. Nun war Frankreich besser im Spiel und es ging ausgeglichen weiter. Beide Teams ließen in diesem Abschnitt noch ein Powerplay liegen und auch die restlichen Torchancen blieben ungenutzt. So stand es nach 60 Minuten 1:1 und es ging in eine Verlängerung. 80 Sekunden vor Ende der Verlängerung fiel der Siegtreffer. Clemence Boudin war die Torschützin und so holte sich Frankreich den zweiten Punkt. Stimme zum Spiel (Quelle DEB): U18-Frauen-Bundestrainer Sebastian Jones: „Zu Beginn des ersten Drittels haben wir etwas Zeit gebraucht, um ins Spiel zu finden. Wir haben es nicht ganz geschafft in unserer Struktur zu bleiben. Im zweiten Abschnitt haben wir dann deutlich besser in die Begegnung gefunden und konnten so die Kontrolle übernehmen. Wir hatten zahlreiche Torchancen und sind verdient mit 1:0 in Führung gegangen. Leider haben wir es dann verpasst nachzulegen. Im letzten Drittel haben wir in Unterzahl den Ausgleich zum 1:1 kassiert und mussten dann in der Overtime noch den 2:1-Siegtreffer der Französinnen hinnehmen. Insgesamt war es ein ordentliches Spiel, aber mit den vielen Strafzeiten haben wir den Gegner immer wieder stark gemacht. Daraus werden wir lernen, uns jetzt gut regenerieren und morgen voll fokussiert ins nächste Spiel gehen.“ Dänemark – Japan 3:7 (1:1/1:3/1:3) Japan gewinnt gegen Dänemark Japan hatte gleich mehr Spielanteile und nach zehn Minuten konnten sie den ersten Treffer erzielen. Dänemark kam zu einem Powerplay und einen Aufbaupass der Däninnen brachte Reina Kakuta an den Puck, die Dänemarks Torhüterin Mila Petersen zum 0:1 überwand. Doch die Däninnen konnten sechs Minuten später antworten, ein von Maja Petersen abgefälschter Schuss ging an Torhüterin Rin Kawaguchi vorbei und es stand 1.1. Japan hatte bis zur Pause mehr Spielanteile und mit der Sirene ertönte auch Torjubel, aber nach einer Beratung lautete die Entscheidung kein Tor und so ging es mit einem 1:1 in die Pause. Dänemark konnte nach 24 Minuten in Führung gehen. Eine japanische Abwehrspielerin rutschte weg und Teresa Christensen nutzte die sich daraus ergebene Chance, um das 2:1 zu erzielen. Japan kam in der zweiten Hälfte des Drittels zu drei Toren. Momona Fukuzawa traf nach 32 Minuten mit einem Nachschuss zum Ausgleich und eine Minute später brachte Nana Akimoto Japan mit einem Rückhandschlenzer in Führung. 103 Sekunden vor der Pause konnte Nanaho Yamaguchi das 2:4 erzielen und mit diesem Spielstand ging es in die Pause. Vier Minuten nach Wiederbeginn konnte Japan die Partie entscheiden. Saika Kiyokawa wurde vor dem Tor angespielt und sie ließ der Torhüterin keine Abwehrchance. Dänemark gab nicht auf und nach 54 Minuten konnte Nikita Bergmann den 3:5-Anschlusstreffer erzielen. Dänemark griff weiter an und 93 Sekunden vor dem Ende zogen sie die Torhüterin. Allerdings kam Japan an den Puck und Momona Fukuzawa sorgte 67 Sekunden vor der Schlusssirene für die endgültige Entscheidung. Norwegen – Italien 3:2 (0:0/2:2/1:0) Knapper Erfolg Norwegen gegen Italien Am Abend wurde die Partie offiziell eröffnet, dann folgte das 3. Spiel des Tages. Norwegen übernahm sofort das Kommando, Italiens Abwehr und Torhüterin Lucrezia la Sala bekamen einiges zu tun. Doch auch zwei Powerplays halfen den Norwegerinnen nicht einen Treffer zu erzielen. Italien hatte nur wenige Angriffe, sie ebenfalls einen Treffer einbrachten und so blieb es ein torloses Drittel. Norwegen hatte auch im 2. Drittel die ersten guten Chancen, dann kam die kalte Dusche. Ein verdeckter Schuss von Stella dal Pont ging an Torhüterin Tuva Ake-Ekström vorbei und Italien führte nach 29 Minuten mit 0:1. Norwegen konnte schnell antworten, Linnea Knardahl traf per Abstauber zwei Minuten später zum 1.1. 68 Sekunden später folgte das 2:1, Nikoline Österaas schnappte sich an der blauen Linie den Puck und gegen ihren harten Schuss war die Torhüterin chancenlos. Italien hielt weiter mit und ein Konter brachte ihnen zwei Minuten vor der Pause den Ausgleich. Olivia deBortoli kam in eigenen Drittel an den Puck und sie schloss ihren Alleingang erfolgreich ab. Auch nach 40 Minuten stand es 2:2 und so war ein spannender Schlussabschnitt zu erwarten. Beide Teams versuchten auch sich im letzten Drittel Chancen zu erarbeiten, was aber kaum gelang. So war es ein Konter, der nach 46 Minuten den nächsten Treffer brachte. Norwegen konterte, der erste Schuss wurde abgewehrt und im Nachschuss sorgte Nikoline Österass für das 3:2 von Norwegen. Italien kämpfte weiter, aber Norwegen hatte nun mehr Angriffe. Norwegen hielt den knappen Vorsprung und gewann am Ende knapp mit 3:2.
EV LindauHanna Weichenhains Olympiatraum jäh beendet / Verletzung bremst Lindauer Eishockeyspielerin – Schwester Sara im U18-WM-Team Der Olympiatraum von Hanna Weichenhain ist jäh beendet. Die bei den EV Lindau Islanders ausgebildete Eishockeyspielerin fällt nach einer 0berkörperverletzung sowohl für das olympische Eishockey-Turnier bei den Winterspielen in Mailand/Cortina (ITA) im Februar als auch für die U18-Weltmeisterschaft aus. Bei der Nachwuchs-WM, die in Ritten in Südtirol bis zum 18. Januar ausgetragen wird, spielen sechs Teams um den Titel. Neben der DEB-Auswahl, deren Kapitänin Hanna Weichenhain zuletzt war, bestreiten Gastgeber Italien, Norwegen, Frankreich, Dänemark und Japan das Turnier. Hanna Weichenhain, die aktuell das Trikot des Deutschen Meisters ECDC Memmingen trägt, hatte im Herbst 2024 ihr Debüt in der Frauen-Nationalmannschaft feiern dürfen und zählte seitdem zum festen Bestandteil des Teams. Bundestrainer Jeff MacLeod hatte die Verteidigerin auch in den Kader für die Olympischen Winterspiele in Mailand/Cortina (Italien) berufen. Bei Olympia trifft die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) noch vor der Eröffnungsfeier am 5. Februar in Mailand auf Schweden. Weitere Vorrundengegner sind die Teams aus Japan, Frankreich und von Gastgeber Italien. Die heute 17 Jahre alte Lindauerin hatte 2024 hatte mit der U16-Nationalmannschaft bei den Olympischen Jugend-Winterspielen 2024 in Südkorea die Bronzemedaille gewonnen. Das Eishockey-Einmaleins hat die Schülerin in der Nachwuchsabteilung der EV Lindau Islanders gelernt. Dort spielt aktuell auch ihre jüngere Schwester Sara, die mit 15 Jahren im WM-Aufgebot des Deutschen-Eishockey-Bundes (DEB) für die U18-WM der Frauen steht, und dort die Rückennummer 7 trägt. Die EV Lindau Islanders wünschen Hanna Weichenhain eine gute Besserung und schnelle Genesung ihrer Verletzung und Schwester Sara viel Erfolg bei der U18-WM.
Vier Spiele zum Jahresbeginn (DEB) Zwei Spiele der DFEL und zwei der DFEL2 Nord gab es am ersten Spielwochenende des Jahres. Dazu kommt ein Testspiel der U18-Frauennationalmannschaft. NATIONALMANNSCHAFT: Die U18-Frauen haben am Freitag vor der WM in Ritten/ITA ein letztes Testspiel gegen Norwegen bestritten. Das Spiel ging mit 3:1 (1:1/2:0/0:0) an die DEB-Frauen. Calyee Nagle traf nach vier Minuten zum 1:0, Olivia Solland sorgte in der 15. Minute für den Ausgleich. Anabel Seyrer in Überzahl (26.) und Charleen Poindl (31.) brachten Deutschland im 2. Drittel mit 3:1 in Führung. Zum letzten Drittel wechselte Deutschland die Torhüterin, für Tara Bach kam Lilli Gania. Weitere Tore wurden im letzten Abschnitt nicht erzielt. BLOSSOM-IC DEUTSCHE FRAUEN EISHOCKY BUNDESLIGA: Zwei Shutouts für die Indians bedeuten Hauptrundenmeisterschaft Titelverteidiger ECDC Memmingen Indians empfing die Eisbären Juniors Berlin und beide präsentierten einen Neuzugang. Memmingen kann nun auf Marie-Kristin Schmid zurückgreifen, die vom ERC Ingolstadt ins Allgäu wechselte und die Eisbären präsentierten zu Weihnachten mit Nationalspielerin Celina Haider noch einen Neuzugang. Andrea Lanzl erzielte am Samstag nach sieben Minuten das 1:0. Im 2. Drittel erhöhte Anna Rose nach 33 Minuten vor 247 Zuschauern auf 2:0 und als Berlin die Torhüterin zog, konnte Theresa Knutson 47 Sekunden vor dem Ende mit einem Empty Net Goal den Treffer zum 3.0-Endstand (1:0/1:0/1:0) erzielen. Chiara Schultes kam als erste Torhüterin des neuen Jahres zu einem Shutout. Am Sonntag folgte wieder ein Shutout, diesmal für Memmingens Torhüterin Lena Falkenberger, denn Memmingen gewann vor 151 Zuschauern mit 5:0 (2:0/2:0/1:0). Die Tore für die Indians erzielten Nara Elis (11., 24.) und Theresa Knutson mit einem Dreierpack (in Überzahl 18., 24., 43.). Nach dem vierten Gegentreffer wechselten die Berliner die Torhüterin, für Leonie Kühberger kam Lilly-Ann Riesner. Wintereinbruch verhindert Spiele in Mannheim Für die Mad Dogs Mannheim sollte das Jahr mit Heimspielen gegen den Hokiklub Budapest starten, die Spiele wurden am Freitag abgesagt. Grund ist der Wintereinbruch, der eine Anreise der Ungarinnen verhinderte. Einen Nachholtermin gibt es noch nicht. Budapest hat dennoch mit Maddy Clough einen Neuzugang präsentiert. Die US-Amerikanerin kann sowohl in der Abwehr als auch im Angriff eingesetzt werden und spielte zuletzt für die University of St. Thomas Band/NCAA. Memmingen kann damit den Vorsprung in der Tabelle ausbauen, 20 Punkte trennen sie nun vom HK Budapest. Außerdem ist ihnen der 1. Platz nach der Hauptrunde nicht mehr zu nehmen. Spielfrei waren der ERC Ingolstadt. Am kommenden Wochenende finden wieder vier Spiele statt. DFEL2 NORD: Die SpG Dinslaken Kobras/Herner EV empfing den EC Bergisch Land. Die SpG gewann die Partie durch Tore von Justine Greulich (16.), Nora Jung (21.), und einem Dreierpack von Nina Weisbrod (46. per Penalty, 48., 60.) bei einem Gegentreffer von Jana Bagusat (53.) mit 5:1 (1:0/1:0/3:1). Im 2. Spiel des Wochenendes trafen sich der Kölner EC „Die Haie“ zum Derby mit der Düsseldorfer EG. In einem spannenden Spiel brachte Anna Bramer die DEG vor 500 Zuschauern nach elf Minuten in Führung. Joelle Sandmeier konnte im 2. Drittel den Ausgleich erzielen (27.), im letzten Drittel sorgten Jill Rutzen (52.) und 36 Sekunden vor dem Ende Anna Bramer für den 1:3-Endstand (0:1/1:0/0:2). Weiter geht es am kommenden Wochenende mit ein Ligaspiel.
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Lechbruck Flößer
Ratinger Ice Aliens
Luchse Lauterbach
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