Newsticker

    
September 26
                         
September 5
      
Saisonbeginn
     
   
  www.ihp .hockey
  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Die beiden Stürmer Dominick Thum (Neusser EV) und William Izak (Iserlohn DNL) wussten im Tryout zu überzeugen und werden bis zum Saisonende beim EVD bleiben. Dagegen wird Torhüter Lucas Goebels den Verein verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  
ASV Hamburg
(VLN)  Der Großteil der Mannschaft bleibt weiter zusammen. Bisher haben die Torhüter Kurtus Hancock und Florian Lentz, die Verteidiger Bent Meyer, Martin Müller, Rasid Saitov, Torben Sander und Klaas Steffen, sowie die Stürmer Steffen Drewes, Nick Fischer, Benjamin Hepburn, Daniel Lupzig, Patrick Schrage, Christian Seifert, Sebastian Wilczarski, Benjamin Wollf und Christian Zachariassen ihre weitere Zusage beim Altonaer SV gegeben
  
Dingolfing Isar Rats
(BYL)  Verteidiger Artur Schwarz, der 218 aus Moosburg zu seinem Heimatverein zurückkehrte, wird den EVD verlassen und sich einer neuen Herausforderung stellen
  
ESV Kaufbeuren
(OLS)  Die Augsburger Panther haben ihren 17-jährigen Nachwuchsverteidiger Liron Pellizzari mit einer Förderlizenz für den ESVK ausgestattet. In der letzten Saison spielte er noch in der DNL und stand im erweiterten DEL-Kader
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Allrounder Alexander Källgren verlässt den TuS. Man konnte sich nicht auf eine weitere Zusammenarbeit verständigen. Dafür wurde mit August Sandell ein neuer Stürmer vorgestellt. Der 24-jährige Schwede spielte zuletzt in der dritthöchsten Liga seines Heimatlandes für Järfälla HC
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Der EHC hat Verteidiger Filip Varga verpflichtet. Der 19-jährige Slowake wechselt aus der DNL vom EV Landshut zum EHC wo er seine erste Saison im Seniorenbereich bestreiten wird. Das selbe gilt auch für Stürmer Matyas Patocka. Der 20-jährige Tscheche kommt aus dem Nachwuchs der Pirati Chomutov
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Die Black Hawks intensivieren ihre Kooperation mit den Eisbären Regensburg. Die Oberpfälzer haben Dmitrij Haberling, Marks Jirgensons und Pepino Langmeier mit Förderlizenzen für Passau ausgestattet. Ausserdem erhalten die DNL.Spieler Arthur Milic, Jakob Meißner, Jan-Luka Meißner und Jason Arzt Spielberechtigungen für den Oberligisten
  
Harzer Falken
(RLNO)  Die Kassel Huskies haben den jungen Torhüter Alexander Pankraz mit einer Förderlizenz für Braunlage ausgestattet
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Torhüter Marc Siebels, der letztes Jahr aus Fürstenfeldbruck nach Norddeutschland zurückkehrte, wird auch in der neuen Saison zum Goalie-Team der Wesesrstars gehören
 
Neusser EV
(RLW)  Kurzfristig hat Stürmer Jordi Cuena Pazos um Auflösung seines Vertrages gebeten
 
Forst Nature Boyz
(BLL)  Als nächstes hat Torhüter Thomas Zimmermann seine weitere Zusage beim SC gegeben. Der 25-Jährige wird bereits in seine vierte Saison für die Nature Boyz gehen
  
Wanderers Germering
(BLL)  Stürmer Leopold Inselkammer wird auch in der neuen Saison das Trikot der Wanderers tragen. Der 24-Jährige absolvierte zuletzt 14 partien und konnte dabei ein Tor erzielen
  
Black Eagles Reutlingen
(BWL)  Stürmer Waldemar Wehrle wird aus privaten Gründen die TSG verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  

   

 Stichwortsuche:
IHP-PuckIHP Nachrichten
Montag 12.Januar 2026

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte von Sonntag Abend und Montag mit insgesamt 21 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Baden-Württemberg-Liga, Regionalliga West und Regionalliga Ost.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
  
ehcredbullmuenchenRed Bull München
Red Bull München feiert deutlichen Heimsieg gegen die Iserlohn Roosters

(DEL)  Der EHC Red Bull München setzte sich am 39. Spieltag der PENNY DEL-Saison 2025/26 gegen die Iserlohn Roosters mit 6:0 (2:0|1:0|3:0) durch und machte damit das Sechs-Punkte-Wochenende perfekt. Vor 10.796 Zuschauern im ausverkauften SAP Garden erzielte Jeremy McKenna seinen ersten Dreierpack in der DEL. Konrad Abeltshauser, Markus Eisenschmid und Adam Brooks trafen außerdem für die Mannschaft von Trainer Oliver David. Antoine Bibeau durfte seinen dritten Shutout in dieser Saison bejubeln. 
Spielverlauf 
Die Red Bulls erwischten einen Start nach Maß: Zunächst versenkte McKenna einen knallharten Handgelenkschuss im Kreuzeck (3.), ehe Abeltshauser mit einem Kracher von der blauen Linie auf 2:0 erhöhte (7.). Auch nach dem Doppelschlag kontrollierte München das Spiel, eine höhere Führung verhinderte Roosters-Goalie Hendrik Hane. Auf der anderen Seite waren die Gäste bei ihren seltenen Vorstößen durchaus gefährlich. Die beste Gelegenheit von Daniel Fischbuch vereitelte Bibeau per Glanzparade (20.). Mit 2:0 ging es in die Kabine. 
Der viermalige deutsche Meister hatte im Mittelabschnitt alles im Griff, agierte in der Offensive aber nicht mehr so konsequent wie vor der Pause. Dennoch musste Hane gegen Veit Oswald (23.) und Philipp Krening (30.) zweimal stark reagieren, um den dritten Münchner Treffer zu verhindern. In der 36. Minute war der Torhüter der Gäste dann chancenlos, weil die Red Bulls im Powerplay sehenswert kombinierten: Eisenschmid zog nach dem harten Querpass von Taro Hirose direkt ab und traf neben den Pfosten zum 3:0. Das war auch der Stand nach 40 Minuten. 
Im letzten Drittel setzte erneut McKenna das erste Ausrufezeichen: Der Kanadier überraschte Hane aus spitzem Winkel und stellte auf 4:0 (43.). Die schnelle Iserlohner Antwort durch Colin Ugbekile vereitelten Bibeau und der Pfosten (45.), kurz darauf scheiterte auch Tyler Boland am Gestänge (47.). Viel mehr ließen die Red Bulls allerdings nicht zu – und in der Offensive präsentierte sich das Team von Trainer Oliver David weiterhin torhungrig: Brooks vollendete nach Traumpass von Hirose zum 5:0 (50.). McKenna fälschte in der 57. Minute sogar zum 6:0-Endstand ab – und machte damit neben seinem Dreierpack auch den höchsten Münchner Heimerfolg dieser DEL-Saison perfekt. 
Jeremy McKenna: 
„Wir haben das Spiel heute dominiert. Es war eine starke Teamleistung. Ich freue mich sehr über den Sieg und dass ich meinen Teil dazu beitragen konnte.“ 
Tore: 
1:0 | 02:12 | Jeremy McKenna 
2:0 | 06:58 | Konrad Abeltshauser 
3:0 | 35:55 | Markus Eisenschmid 
4:0 | 42:30 | Jeremy McKenna 
5:0 | 49:03 | Adam Brooks 
6:0 | 56:30 | Jeremy McKenna 
Zuschauer: 
10.796
 www.ihp.hockey    Sonntag 11.Januar 2026  19:09 Uhr Bericht:     EHCM
Autor:     irbm


crimmitschauEispiraten Crimmitschau
2:3! Eispiraten unterliegen Regensburg in der Overtime - Westsachsen gleichen Spiel 0,7 Sekunden vor dem Ende aus

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Heimspiel vor einer Saison-Minuskulisse von 1.685 Zuschauern nicht erfolgreich gestalten können. Die Westsachsen mussten sich den Eisbären Regensburg in der Overtime mit 2:3 geschlagen geben, konnten zuvor aber einen 0:2-Rückstand aufholen und 0,7 Sekunden vor dem Ende ausgleichen. So nehmen die Eispiraten einen Zähler aus dieser Begegnung mit.
Verheißungsvoller Auftakt – Regensburger Doppelschlag kurz vor Drittelende
Nach dem spielfreien Freitag agierte die Mannschaft von Cheftrainer Jussi Tuores, der Till Michel zurück im Lineup begrüßen konnte und im Tor erneut auf Christian Schneider vertraute, von Beginn an mit viel Tempo und Druck. Die Westsachsen pressten früh, dominierten weite Teile des ersten Drittels und erspielten sich zahlreiche hochkarätige Chancen. Besonders Till Michel, Streu, Trépanier sowie Dylan Wruck – der wieder in der ersten Sturmreihe an der Seite von Corey Mackin und Alex Walsh auflief – scheiterten jedoch immer wieder am stark aufgelegten Regensburger Goalie Jonas Neffin.
Umso überraschender fiel der Rückstand nach 18 Minuten aus. Alejandro Angaran erhielt an der blauen Linie zu viel Raum, zog ab und ließ Christian Schneider mit seinem platzierten Schuss ins kurze Eck kaum eine Abwehrchance – 0:1. Kurz vor der ersten Pausensirene kam es für die Eispiraten noch bitterer: Ein Schuss von Guillaume Naud von der blauen Linie wurde mehrfach abgefälscht und landete zum 0:2 im Crimmitschauer Gehäuse (20.).
Eispiraten weiter druckvoll, jedoch nicht zwingend genug
Auch im Mitteldrittel erwischten die Eispiraten den besseren Start, verpassten es jedoch weiterhin, ihren Aufwand in Tore umzumünzen. Die beste Möglichkeit hatte eine Kombination über Brune, Shevyrin und Trépanier, doch Sean Giles blockte den Abschluss im letzten Moment. Zudem blieb Neffin weiterhin unüberwindbar. Auf der Gegenseite sorgte eine Szene kurzzeitig für Aufregung, als Christian Schneider einen Schuss erst im Nachfassen sicherte. Nach Videobeweis entschieden die Unparteiischen jedoch folgerichtig auf „kein Tor“, da der Puck die Torlinie nicht vollständig überquert hatte. Auch das erste Überzahlspiel der Eispiraten blieb ohne Erfolg, sodass es mit dem 0:2-Rückstand in die zweite Pause ging.
Ausgleich fällt 0,7 Sekunden vor dem Ende – Regensburg sichert sich Zusatzpunkt
Im Schlussdrittel erhöhten die Eispiraten nochmals spürbar den Druck, denn der Anschlusstreffer war nun zwingend nötig. Die Westsachsen blieben spielbestimmend und steigerten sich mit zunehmender Spielzeit. In der 51. Minute wurden sie schließlich belohnt: Nach einem Schuss von Tim McGauley reagierte der Deutsch-Slowake Robin Veber im Slot am schnellsten und verkürzte auf 1:2.
Getragen von diesem Treffer drängten die Eispiraten in der Schlussphase auf den Ausgleich und schnürten die Eisbären zunehmend in deren eigener Zone ein. Es folgte ein regelrechtes Dauerfeuer auf das Tor von Jonas Neffin – und 0,7 Sekunden vor dem Ende brach der Jubel im Sahnpark aus. Nach einem gewonnenen Bully landete der Puck am langen Pfosten, wo Adam McCormick goldrichtig stand und zum vielumjubelten 2:2-Ausgleich einschob (60.).
Auch in der Verlängerung blieben die Eispiraten das aktivere Team und erspielten sich die besseren Chancen. Dylan Wruck und Corey Mackin scheiterten jedoch jeweils am Regensburger Schlussmann. In der letzten Minute der Overtime nutzte schließlich Kevin Slezak einen Moment der Unordnung, bekam zu viel Platz und behielt im Eins-gegen-eins mit Christian Schneider die Oberhand. Sein Treffer besiegelte den 2:3-Endstand aus Sicht der Crimmitschauer.
Charme und Kult gefordert: Enttäuschung der Eispiraten über Saison-Minuskulisse
Das Team von Jussi Tuores musste sich im Heimspiel gegen die Regensburger letztlich mit nur einem Punkt begnügen. Besonders bitter fällt dabei der Blick auf die Zuschauerzahl aus. Die Eispiraten zahlten im Kunsteisstadion Crimmitschau, dessen Charme und Kult so oft betont und eingefordert werden, den kühlen Temperaturen einen hohen Tribut. Für die Verantwortlichen der Eispiraten ist dies nur schwer nachvollziehbar, schließlich ging es gegen einen direkten Konkurrenten um äußerst wichtige Zähler im Kampf um die Playoff-Plätze. So zeigt man sich absolut enttäuscht über diese Zuschauerzahl.
Torfolge (0:2, 0:0, 2:0, 0:1):
0:1 Alejandro Angaran (Jakob Weber, Sean Giles) 17:28
0:2 Guillaume Naud (Sean Giles) 19:42
1:2 Robin Veber (Tim McGauley) 50:21
2:2 Adam McCormick (Corey Mackin) 59:59 – EA
2:3 Kevin Slezak (Sean Giles) 64:23 – OT
Zuschauer: 1.685
 www.ihp.hockey    Sonntag 11.Januar 2026  20:25 Uhr Bericht:     EC
Autor:     af


düsseldorferegDüsseldorfer EG
DEG verliert trotz guter Leistung 2:3 in Krefeld

(DEL2)  Die Düsseldorfer EG hat das Derby in Krefeld verloren. Bei den Pinguinen unterlag sie nach einem dramatischen Spiel mit 2:3 (1:1 0:2, 1:0) und lies dabei gegen den Tabellenführer leider viele Chancen ungenutzt. Dennoch war dieser Auftritt deutlich besser als das 1:5 im ersten Duell dieser beiden Teams. Diese Niederlage macht dennoch Mut für die nächsten Wochen!  
 www.ihp.hockey    Sonntag 11.Januar 2026  19:26 Uhr Bericht:     DEG
Autor:     pdeg


kasselhuskiesKassel Huskies
Benson mit Hattrick: Huskies feiern gegen Wölfe fünften Sieg in Serie

(DEL2)  Zum zweiten Spiel des Wochenendes waren am Sonntagabend die Wölfe aus Freiburg zu Gast in der Probonio Arena. Wilde und Benson sorgten mit zwei Powerplay-Treffern für eine 2:0 Führung, ehe Benson noch vor der zweiten Pause auf 3:0 erhöhte. Im Schlussabschnitt verkürzten die Gäste nochmal, doch Bartuli und Benson mit seinem dritten Treffer sorgten für die Entscheidung.
Die Huskies starteten stürmisch in die Partie. Noch in der ersten Spielminute traf Turgeon so den Außenpfosten. In der vierten Spielminute fanden dann auch die Gäste erstmals den Weg in die Offensive, Shilin konnte einen Abschluss von Schlenker aber parieren. Auf der Gegenseite verpassten wiederum Weidner (6.) und Keck (7.) das Freiburger Gehäuse knapp. Im Powerplay belohnten sich die Schlittenhunde aber schließlich für ihre Offensivbemühungen: Wilde traf mit einem Distanzschuss nur den Pfosten, doch der Puck landete bei Benson, welcher von der linken Seite keine Schwierigkeiten hatte, ihn im praktisch leeren Tor zur Führung zu versenken (10.). Die Gäste waren sichtlich bemüht um die direkte Antwort, verfehlten aber ebenso wie die Huskies zuvor das Tor knapp (12.). Ein zweiter Treffer der Huskies wäre zum Ende des ersten Abschnitts nicht unverdient, doch weder Benson mit einer Doppelchance (14.) als auch Valenti vom rechten Flügel (15.) konnten das 2:0 erzielen.
Längere Puckbesitzphasen eines Teams, wie zuvor noch im Anfangsdrittel, waren im zweiten Abschnitt zunächst Mangelware. Mit einem Pfostenschuss von Schlenker (26.) nahm die Partie aber wieder etwas Fahrt auf. Ein Abschluss von Rutkowski rutschte kurz darauf Cerveny durch, aber auch am linken Pfosten vorbei (27.), auf der Gegenseite parierte Shilin einen Schuss von De Los Rios stark (29.). Auch in Unterzahl blieb der Huskies-Torhüter Sieger als Linsenmaier es aus kurzer Distanz versuchte (31.). Die Huskies machten es in Überzahl besser: Garlent legte zurück auf Wilde, für welchen sich kein Freiburger zuständig fühlte und der so ungestört ins linke obere Eck zur 2:0-Führung traf (32.). In der 38. Minute legten die Nordhessen sogar noch ein weiteres Tor nach, als Benson eine gemeinsame Kombination mit Hoelscher aus kurzer Distanz unter die Latte abschloss (38.).
Nach einem Rebound kam in der 44. Spielminute Bartuli aus guter Position zum Abschluss, sein Schuss konnte aber geblockt werden und die Entscheidung blieb somit aus. Stattdessen kamen die Wölfe noch einmal ran: Von hinter dem Tor bediente Kühnhauser Bechthold, welcher aus einem Meter Entfernung einschieben konnte (48.). Wirklich gefährlich wurde der EHC dem Heimsieg der Huskies aber dennoch nicht. Zwar ließen die Schlittenhunde zunächst noch Chancen durch Valenti per Direktabnahme (52.) und Keck im Konter in eigener Überzahl (53.) aus, sorgten dann aber doch für die endgültige Entscheidung. In der 56. Minute zog Bartuli einen großen Bogen um die Freiburger Defensive, zog von der linken Seite ab und Cerveny rutschte der Puck über die Fanghand und ins Tor zum 4:1. Keine Minute später war es Benson, welcher mit einem Abstauber seinen dritten Treffer des Abend erzielte und so, auch weil Keck in den Schlusssekunden einen Konter nicht verwerten konnte, für den Endstand sorgte.
Tore:
1:0 Benson (PP – Wilde, Garlent – 10. Min.)
2:0 Wilde (PP – Turgeon, Garlent – 32. Min.)
3:0 Benson (Hoelscher, Garlent – 38. Min.)
3:1 Bechtold (Kühnhauser – 48. Min.)
4:1 Bartuli (Müller – 56. Min.)
5:1 Benson (Sager, Turgeon – 56. Min.)
 www.ihp.hockey    Sonntag 11.Januar 2026  19:38 Uhr Bericht:     ECK
Autor:     pkh


kaufbeurenESV Kaufbeuren
Overtime Niederlage für die Joker

(DEL2)  Der ESV Kaufbeuren empfing am heutigen 34. Spieltag der laufenden DEL2-Saison die Ravensburg Towerstars. Die Joker mussten hierbei auf John Rogl, Joe Cassetti, Jonny Tychonick, D’Artagnan Joly, Henri Kanninen und krankheitsbedingt auch auf Max Hadraschek verzichten. Für den pausierenden Daniel Fießinger stand wieder Cody Porter im Tor. Der ESVK musste sich trotz toller kämpferischer Leistung vor 2.442 Zuschauern mit 2:3 n.V. geschlagen geben.
Beide Mannschaften kamen mit Tempo aus der Kabine. Nach einem kurzen Hin und Her öffnete sich die Strafbankkabine das erste Mal für Nickolas Latta wegen Behinderung. Die Joker spielten ihre Überzahl überlegt und mit viel Zeit an der Scheibe. Es sollte kein Tor fallen, jedoch setzte Rot-Gelb auch in Gleichzahl weiter nach. Bei den Gästen war zu beobachten, dass sie immer wieder mit kleinen Nicklichkeiten versuchten, die Joker aus dem Konzept zu bringen. Das sollte Mitte des Drittels auch funktionieren, als die Schiedsrichter eine übertriebene Härte von Paul Mayer mit zwei Minuten ahndeten. Allerdings ließ sich der ESV Kaufbeuren davon nicht beeindrucken. Sie klärten mehrfach souverän und ließen Ravensburg kaum in die Offensivzone. Ein ungewohnt offensiver ESV Kaufbeuren setzte sich bis zur Pause immer wieder aggressiv in den Zweikämpfen durch und erspielte sich mehrere Chancen. Dreizehn Sekunden vor dem Pausentee musste Alex Alroth noch wegen eines Beinstellens für zwei Minuten raus, ehe das Drittel endete.
Die Kaufbeurer Überzahl zu Anfang des zweiten Spielabschnitts zahlte sich nicht aus. Die Towerstars schalteten danach einen Gang hoch. Der ESVK ließ sich immer weiter hinten reindrängen und konnte seinen Kampfgeist aus dem ersten Drittel nur noch wenig zeigen. So häuften sich auch die Torszenen. Zunächst wollte Nicolas Appendino an der blauen Linie den Puck in Richtung Tor feuern, als ihm sein Schläger brach. Den resultierenden Konter parierte Cody Porter stark, den daraus für die Joker resultierenden Gegenkonter konnte Alex Zawatsky auf Zuspiel von Jakob Peukert aber ebenfalls nicht im Tor unterbringen. In der 28. Minute war es dann so weit. Die Gäste standen in der Kaufbeurer Zone, in der Luca Hauf von der linken Seite den am gegenüberliegenden Pfosten stehenden Erik Karlsson sah. Der Pass kam, der Onetimer auch, und so stand das 0:1 auf der Anzeigetafel. Die Joker wollten das nicht auf sich sitzen lassen. So fuhr wenig später Sami Blomqvist über die linke Offensivseite an und schlenzte in Richtung Tor. Der Puck wurde von einem Ravensburger Verteidiger abgefälscht, sodass Brent Raedeke freie Bahn hatte, den freien Puck im halbleeren Tor zum 1:1-Ausgleich zu versenken. Es folgte eine weitere Strafzeit aufgrund eines Stockchecks von Erik Karlsson, die der ESVK nicht für sich nutzen konnte. Danach musste wieder ein Kaufbeurer auf die Sünderbank. Paul Mayer erhielt ebenfalls zwei Minuten wegen Stockchecks. Während des Ravensburger Powerplays schlug Thomas Reichel seinem Gegenüber Alex Zawatsky den Schläger aus der Hand und musste ebenfalls für zwei Minuten runter. Im Vier-gegen-Vier spurtete Mark Rassel aufgrund eines Stellungsfehlers der Kaufbeurer Verteidigung auf Cody Porter zu und nagelte den Puck zum 1:2 unter die Latte. Mit diesem Spielstand ging es in die zweite Pause.
Die Joker kamen mit viel Selbstbewusstsein aus der Kabine und sie sollten sich auch nach wenigen Minuten dafür belohnen. Tyson McLellan setzte sich an der rechten Bandenseite durch, umkurvte das Tor und passte in den Slot zu Max Oswald, der nur noch den Schläger zum 2:2 reinhalten musste. Die Towerstars setzten dagegen. Nickolas Latta versuchte es mit einem Schlenzer in den Winkel, Cody Porter hielt jedoch souverän mit der Fanghand. Es ging bis zum Schluss munter hin und her. Wenige Sekunden vor Ende des Drittels kratzte Nicolas Appendino den Puck von der Linie, dann ging es in die Verlängerung. In dieser ließ Erik Karlsson den Puck für Nickolas Latta liegen, der das Spiel mit seinem Schlenzer zum 2:3 in den Winkel beendete.
 www.ihp.hockey    Sonntag 11.Januar 2026  20:02 Uhr Bericht:     ESVK
Autor:     pb


Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Krefeld Pinguine entscheiden das 125. Straßenbahnderby für sich

(DEL2)  Die Krefeld Pinguine gewinnen auch das dritte Derby der Saison gegen die Düsseldorfer EG.
Bereits vor dem Spiel gab es für die Pinguine Fans etwas zu feiern. Unmittelbar vor Spielbeginn wurde verkündet, dass DEL2-Top-Scorer Max Newton seinen Vertrag bis 2028 verlängert hat. Allerdings waren es die mitgereisten Düsseldorfer, die nach Spielbeginn zuerst jubelten. Erik Brown versenkte nach 15 Spielminuten die Scheibe im Krefelder Netz. Die Antwort der Pinguine ließ allerdings nicht allzu lang auf sich warten. Nach Scheibengewinn in der eigenen Hälfte war es Jon Matsumoto, der nach Zuspiel von Erik Buschmann einfach mal abzog und das Spielgerät im Tor der Gäste versenkte.
Auch das zweite Drittel war ziemlich ausgeglichen, aber die Gastgeber blieben vor dem gegnerischen Tor eiskalt. Mathew Santos vollendete einen Krefelder Konter zur 2:1-Führung, die Vorlagengeber waren Philip Gogulla und Davis Vandane (25.). In der 38. Minute war es dann Jon Matsumoto, der seinen zweiten Treffer der Partie erzielen konnte. Keine zehn Sekunden vergingen zwischen dem Ende seiner Strafzeit und dem Einschlag der Scheibe im Tor der DEG.
Im letzten Spielabschnitt waren es die Gäste, die besser aus der Kabine kamen und nach nur 33 Sekunden durch Erik Brown den Anschlusstreffer erzielen konnten (41.). In der Folge drängten die Düsseldorfer auf den Ausgleich, konnten in der Defensive der Pinguine allerdings keine Lücke finden.
Damit gewinnt Krefeld auch das dritte Straßenbahnderby der Saison und sichert sich wichtige drei Punkte, die DEG geht trotz guter Leistung leer aus.
Zahlen zum Spiel
Krefeld Pinguine – Düsseldorfer EG 3:2 (1:1, 2:0, 0:1)
Tore:
0:1 (14:58) Brown (Maginot, Bradford), 1:1 (18:54) Matsumoto (Buschmann), 2:1 (24:22) Santos (Gogulla, Vandane), 3:1 (37:57) Matsumoto, 3:2 (40:33) (Bradford, Lessio)
Torschüsse: 29 – 36
Strafen: Krefeld 6 – Düsseldorf 4
Zuschauer: 8029 (ausverkauft)
 www.ihp.hockey    Sonntag 11.Januar 2026  21:06 Uhr Bericht:     KEV
Autor:     dk


starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Cool in Überzahl, eiskalt in Unterzahl – 5:2-Sieg in Weißwasser

(DEL2)  Die Starbulls Rosenheim ergatterten im vierten Spiel im Jahr 2026 zum vierten Mal drei Punkte. Beim 5:2-Auswärtssieg gegen die Lausitzer Füchse am 34. Spieltag der DEL 2 zeigten sich die Grün-Weißen vor 2.411 Zuschauern in der Eisarena Weißwasser vor allem im zweiten Spielabschnitt kaltschnäuzig und machten aus einem 1:2-Rückstand eine 5:2-Führung. Die Treffer von Fabian Dietz und Ville Järveläinen entsprangen dabei knapp abgelaufenen Überzahlsituationen, ehe Scott Feser und Jordan Taupert kurz vor der zweiten Pause innerhalb von 28 Sekunden jeweils in Unterzahl einnetzen! Im ersten Spielabschnitt war Maximilian Adam zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich erfolgreich.
Verteidiger Leon van der Linde kehrte zum Spiel in Weißwasser ins Rosenheimer Line-up zurück. Tobias Beck rutsche somit in eine wieder komplette vierte Sturmreihe. Das Starbulls-Tor hütetet erneut Christopher Kolarz, weil Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen neben dem kanadischen Verteidiger Shane Hanne wiederum auch auf die drei Importstürmer Teemu Pulkkinen, C.J. Stretch und Charlie Sarault zurückgriff.
Zwei "komische" Füchse-Treffer aus dem Nichts
Das erste Drittel ging mit 2:1 an die Gastgeber. Beide Füchse-Tore fielen in Situationen, die eigentlich keine zwingenden Torchancen darstellten. Beim Führungstreffer kam die Scheibe parallel zur Grundlinie vor das Tor, wo sie Kolarz aber nicht sichern konnte. Im Tohuwabohu von mehreren Spielern beider Mannschaften mit dem Rosenheimer Keeper im Torraum rutsche das Spielgerät schließlich über die Linie, Hannu Tripcke bekam den Treffer gutgeschrieben (7.).
In der 16. Spielminute rutschte ein Flachschuss von Kyle Havlena aus extrem spitzem Winkel durch – und die Hausherren führten zum zweiten Mal aus dem Nichts. „Komische Tore, die möchte unser Torwart sicherlich zurückhaben, der danach sehr gut gespielt hat“, sagte Jari Pasanen nach dem Spiel zu diesen Szenen.
Maximilian Adam trifft aus der Luft zum 1:1
Der zwischenzeitliche Ausgleich zum 1:1 entsprang einem schnell vorgetragenem Rosenheimer Entlastungsangriff. Pulkkinen ließ für den mit Tempo kommenden Scott Feser liegen, der sich in gute Position brachte und abzog. Füchse-Keeper Anthony Morrone konnte den satten Schuss abwehren, aber der nachsetzende Starbulls-Verteidiger Maximilian Adam, versenkte die durch die Luft fliegende Scheibe aus Hüfthöhe sehenswert im Netz (14.).
Das ausgeglichene Spiel mit Chancen auf beiden Seiten setzte sich nach der Pause fort. Im Gegensatz zum ersten Spielabschnitt gab es nun aber Strafzeiten und damit für beide Teams ja zwei Überzahlsituationen – und diese entschieden die Partie.
Starbulls drehen Partie mit zwei „unechten“ Powerplaytoren
In die Statistik eingehende Powerplaytore gelangen den Starbulls zwar nicht, aber die Treffer zum 2:2-Ausgleich und zur 3:2-Führung fielen aus Überzahlaufstellungen heraus, als der fünfte Gästespieler gerade wieder auf das Eis zurückkehrte.
Ein Schuss von Shane Hanna von der blauen Linie schlug unhaltbar im rechten oberen Eck ein (28.). Scott Feser und Fabian Dietz sorgten durch guten Einsatz dafür, dass Torhüter Morrone keine Sicht hatte. Dietz war am Schuss wohl noch leicht dran, sodass ihm der Treffer gutgeschrieben wurde.
Das zweite Rosenheimer Überzahlspiel endete mit einem platzierten Schuss von Ville Järveläinen, der geduldig und unterstützt von einer feinen Finte auf die freie Schussbahn wartete, ins gleiche Eck (37.) – ebenso unhaltbar für den Füchse-Schlussmann, der nun aber Lennart Neiße hieß. Morrone hatte in der 33. Spielminute verletzungsbedingt Platz gemacht.
Vorentscheidung in Minute 40: Feser und Taupert treffen in Unterzahl
Die erste Unterzahlsituation hatten die Grün-Weißen schadlos überstanden – in der zweiten gelang ihnen das Kunststück, in der 40. Spielminute innerhalb von 28 Sekunden gleich zwei „Shorthander“ zu erzielen. Scott Feser luchste den nach vorn stürmenden Havlena an der blauen Linie der Füchse-Zone den Puck ab, steuerte in zentrale Position und versenkte eiskalt ins rechte untere Eck zum 4:2.
Fünf Sekunden vor der Sirene zur zweiten Pause erhöhte Jordan Taupert nach einem Alleingang über rechts ins kurze Eck zum 5:2 – Shane Hanna hatte den Puck an der eigenen Grundlinie erobert und den Torschützen in den schnellen Konter geschickt.
Im letzten Spielabschnitt fielen keine Tore. Christopher Kolarz sorgte mit einer Handvoll guter Paraden dafür, dass die bemühten Hausherren keinen zusätzlichen Push mehr bekamen. Seine Vorderleute spielten die Partie weitgehend souverän zu Ende. „Es war ein schwieriges Spiel, die Heimmannschaft hat sehr gut gespielt Es hat ein bisschen gedauert, bis wir in die Gänge gekommen sind“, sagte Headcoach Jari Pasanen.
In der Tabelle der DEL2 gab es an der Spitze keine Veränderungen. Die Starbulls stehen mit nun 68 Punkten aus 34 Spielen weiterhin auf dem dritten Tabellenrang, zwei Punkte hinter Kassel und acht Zähler hinter Spitzenreiter Krefeld. Der Rosenheimer Vorsprung auf den Tabellenvierten EV Landshut beträgt weiterhin 14 Punkte.
 www.ihp.hockey    Sonntag 11.Januar 2026  23:55 Uhr Bericht:     SBR
Autor:     ah


Tölzer LöwenTölzer Löwen
Drei Punkte für das Löwen-Konto! 

(OLS)  Nach zuletzt zwei Niederlagen hintereinander präsentierten sich die Löwen in der heimischen Arena solide und holten sich gegen die Höchstadt Alligators einen 5:3 (2:2, 1:0, 2:1)-Sieg. Ohne Dienstagsspiel bleibt der Mannschaft mal wieder ein wenig durchzuatmen. Das nächste Spiel in Bad Tölz steigt am Freitag um 19:30 Uhr gegen den EV Füssen.
Zunächst hatten die Gäste unter anderem durch Ex-Löwe Tyler Gron die Überhand, konnten den Puck allerdings noch nicht im Tor unterbringen. Besser machte es die junge vierte Reihe der Tölzer, die sich kurz im Angriffsdrittel festsetzte und die Führung besorgen konnte. Niklas Hörmann staubte nach einem Abpraller zum 1:0 ab (4.). Nach dem Treffer waren es nun die Löwen, die Nico Zimmermann im Alligators-Tor mehrfach prüften. Das nächste Tor fiel im Powerplay, als Sandro Schönberger einen Schuss von Alex Grossrubatscher entscheidend abfälschte (6.). Danach war das Spiel wieder offen und die Buam wirkten etwas unkonzentriert. In der Folge gelang Höchstadt nach einem Querpass vor das Tor der Anschlusstreffer durch Maximilian Jelavic (16.). Der Ausgleich kam kurz darauf, diesmal wurde Niklas Hane freistehend im Slot bedient (18.).
Im zweiten Drittel gestalteten in erster Linie die Löwen das Spiel und hatten klar das Chancenplus auf ihrer Seite. Die Höchstadt Alligators blieben über ihre schnellen Konter brandgefährlich, doch Enrico Salvarani hielt seinen Kasten im zweiten Drittel sauber. Sein Gegenüber musste noch einmal hinter sich greifen. Zunächst traf Toms Prokopovics nach Vorarbeit von Schönberger nur die Latte, wenig später rutschte ein flacher, harter Schuss des Deutsch-Letten durch die Beine von Zimmermann zur verdienten Löwen-Führung (34.).
Karel Klikorka sorgte im letzten Drittel für einen Traumstart. Der Tscheche kam mit viel Geschwindigkeit über links, zog in Richtung Tor und ließ Zimmermann keine Chance (41.). Danach kassierten erst die Buam und wenige Sekunden Später die Gäste eine Strafzeit. Mit viel Platz auf dem Eis lud Alexander Fichtner von der blauen Linie durch und fand die Kelle von Michael Keränen, die den Puck unhaltbar abfälschte (48.). Im Anschluss gab es nochmal Hoffnung für die Alligators: Patrik Rypar verkürzte für sein Team geschickt auf 5:3 (53.). Die Löwen hielten der Schlussoffensive der Gäste, die dreieinhalb Minuten erfolgreich ohne Torwart spielten, stand und sicherten sich nach zwei Niederlagen wieder einen Sieg und volle drei Punkte.
 www.ihp.hockey    Sonntag 11.Januar 2026  20:56 Uhr Bericht:     TL
Autor:     ps


tigersbayreuthTigers Bayreuth
Ohne Ertrag zurück aus Füssen - EV Füssen vs. onesto Tigers 7:3 (1:0, 2:0, 4:3)

(OLS)  Füssen: Pancur, Maier – Mayr (2), Linden, Andzs, Jentsch (4), Nerb, Homann (2), Gmehlin – Boyko, Slavik, Neudecker, Wiedemann, Stransky, Zelenka, Petrov (2), Straub, Naumann, Besle
Bayreuth: Meier, McLeod – Spacek, Nedved (2), Schusser (2), Pietsch, Hüserich, Müllejans, Leask –
Bollers, Barber (2), Brown, Habeck (2), Hammerbauer, Piskor (2), Lüsch, Zimmermann (2),
Stelzmann, Maschke
Schiedsrichter: Haas, Meineke – Schneider, Schamberger
Zuschauer: 543
Strafen: Füssen: 10 Bayreuth: 12 PP: Füssen: 3/5 Bayreuth: 0/4
Torfolge: 1:0 (14.) Neudecker (Boyko, Straub), 2:0 (27.) Boyko (Neudecker) PP1, 3:0 (40.) Boyko
(Nerb, Neudecker), 3:1 (44.) Bollers (Barber), 4:1 (49.) Wiedemann (Mayr, Linden), 4:2 (52.) Lüsch (Piskor), 4:3 (53.) Piskor (Hammerbauer), 5:3 (59.) Stransky (Straub) EN. 6:3 (60.) Boyko
(Neudecker, Straub) PP2, 7:3 (60.) Naumann (Zelenka, Linden) PP1
Ohne den weiterhin nicht einsatzfähigen Leon Bauhof und Sam Verelst, sowie Reko Pohjamo ging
man in die Partie beim EV Füssen. Im Falle des jungen Deutsch-Finnischen Stürmers hat man sich
in Absprache mit dem Akteur entschieden, dass dieser die restliche Saison in Finnland bestreiten
wird, wo er im Nachwuchs vermehrt Eiszeit erhalten wird. Die Leihe nach Keupa HT in die dortige
U20 gilt bis Ende März.
Die Gelegenheit am heutigen Abend wieder in der Tabelle am EV Lindau, die ihr Heimspiel gegen
Riessersee verloren haben, vorbeizuziehen, ließ man nach einer am Ende deutlichen Niederlage in
Füssen liegen.
Dabei waren die Oberfranken sicher keine vier Tore schlechter, als die Allgäuer, die etwas
schmeichelhaft nach dem ersten Drittel mit der Führung dastanden. Man verteidigte eine
doppelte Unterzahl stark und war auch im übrigen Match gut im Spiel, konnte die sich bietenden
Chancen nicht verarbeiten. Ein ziemlich unnötiger Scheibenverlust in der neutralen Zone war dann
der Startschuss für die Gastgeber, die durch Neudecker den Fehler der Bayreuther bestraften und
damit eben die Führung herausschossen.
Auch der zweite Abschnitt war davon geprägt, dass man die eigenen Möglichkeiten, die durchaus
wieder vorhanden waren, leichtfertig liegen ließ – gerade auch im Powerplay – und durch
individuelle Fehler den Gegner zum Tore schießen einlud, sodass der mögliche Ausgleich, den
Barber zwei Mal, Brown und Bollers auf der Kelle hatten, nicht fiel. Die Gastgeber machten es
dann besser, als man mit einem Mann mehr auf dem Eis unterwegs war. Nach schneller
Passabfolge war Boyko freigespielt, der seine Direktabnahme aus halblinker Position humorlos in
die Maschen setzte und damit zum 2:0 traf. Auch für den dritten Treffer, der kurz vor dem
Pausenpfiff fiel, zeichnete der Kanadier verantwortlich, der bei einem schnellen Gegenstoß den
Schuss nahm und seine Mannen jubeln ließ.
Ergeben wollten sich die Tigers von diesen Rückschlägen nicht und so war der erste Treffer, der
nach 44 Minuten für Gelb-Schwarz fiel, schon fast erzwungen. Barber hatte sich in die Angriffszone
gearbeitet und legte auf Bollers, der seine Jungs erstmals aufs Scoreboard brachte. Im Anschluss
testete Lüsch den stark reagierenden Pancur, bevor Nedved das Spielgerät mit Gewalt an den
Pfosten nagelte und Barber kurz darauf knapp verpasste. In diese Drangphase stieß Wiedemann,
der mit seinem Versuch aus dem Halbfeld Meier überraschte und seinem Team mit dem 4:1 eine
gewisse Sicherheit gab. Jedoch nur vermeintlich, da die Tigers nun Blut geleckt hatten und
anschoben. Lüsch traf aus dem Halbfeld zum 4:2, bevor kurz darauf Piskor eine Scheibe nach
einem gewonnenen Bullyspiel verwertete und den Anschluss auf die Anzeigentafel schreiben
konnte. Als man 2 Minuten vor dem Ende Meier für einen sechsten Feldspieler vom Eis holte,
konnte sich Füssen befreien und Stransky, der am schnellsten die Scheibe erlaufen hatte, schob
diese per EN-Goal zum 5:3 über die Linie. Zwei Überzahltreffer – einer davon bei 5 gegen 3 – in der letzten Minute schraubten das Ergebnis dann noch in eine Höhe, was den Spielverlauf keineswegs wiedergibt.
Für die onesto Tigers geht es am kommenden Wochenende weiter. Zunächst tritt man am Freitag
um 20 Uhr bei den Höchstadt Alligators an, bevor man am kommenden Sonntag die Tölzer Löwen
im Bayreuther Tigerkäfig begrüßt. Bully ist dann wie üblich um 18 Uhr.
 www.ihp.hockey    Sonntag 11.Januar 2026  22:30 Uhr Bericht:     TB
Autor:     av


deggendorferscDeggendorfer SC
Jackson-Festspiele in Selb: Deggendorfer SC entführt alle drei Punkte bei den Wölfen

(OLS)  Ein echtes Topspiel sahen die 1.849 Zuschauer am Sonntagabend in der NETZSCH-Arena. Dabei siegte das Team von Headcoach Casey Fratkin mit 3:5 bei den Selber Wölfen – unter anderem Dank eines Viererpacks von Topscorer Dylan Jackson.
Der Deggendorfer Cheftrainer konnte beim Gastspiel bei den Franken auf den nahezu identischen Kader wie am Freitag gegen Lindau zurückgreifen. Es fehlten somit weiterhin Marcel Pfänder, Philipp Wachter und krankheitsbedingt Julian Elsberger.
Die Selber erwischten den besseren Start in die Partie und setzten die Deggendorfer in den ersten Wechseln gut unter Druck. Dennoch war es der DSC, der in der vierten Minute – mehr oder weniger mit der ersten guten Möglichkeit – in Führung ging. Vom Bully weg verwertete Harrison Roy einen Abpraller zur 0:1 Führung. Die Antwort der Hausherren fiel hingegen prompt. In der sechsten Minute wurde Thomas Gauch nicht hartnäckig genug attackiert und der Verteidiger traf unter die Latte zum 1:1 Ausgleich. Im weiteren Drittelverlauf blieb die Partie intensiv, ohne dass eines der beiden Teams einen weiteren Treffer erzielte.
Im zweiten Abschnitt kamen die Deggendorfer schwungvoll aus der Kabine, mussten in der 25. Minute allerdings den nächsten Gegentreffer hinnehmen: In eigener Unterzahl traf Niko Lahtinen mit einem verdeckten Schuss zur 2:1 Wölfe-Führung. Der DSC antwortete mit teils wütenden Angriffen, ehe jedoch den Ausgleich noch im zweiten Abschnitt erzielen zu können. Auf der Gegenseite überstand man zwei Selber Überzahlspiele, sodass es mit dem knappen Rückstand in die zweite Pause ging.
Zu Beginn des Schlussdrittels wurde der Deggendorfer Druck schließlich belohnt. Im Powerplay erzielte Dylan Jackson – auf Zuspiel seines Bruders Ty – in der 42. Minute den verdienten Ausgleichstreffer. Es blieb weiterhin ein Spiel auf Messers Schneide und steuerte auf eine dramatische Schlussphase zu. Der Reihe nach: Zunächst scheiterte Selbs Lahtinen in der 56. Minute an Timo Pielmeier, ehe nur zwölf Sekunden später der Puck plötzlich im Selber Tor zappelte. Dylan Jackson wurde von Petr Stloukal auf die Reise geschickt und schloss eiskalt zum 2:3 ab. Der Deggendorfer Topscorer legte nun richtig los: In der 58. Minute schloss der Kanadier einen tollen Sololauf per Bauerntrick zum 2:4 ab. Durchatmen bei den mitgereisten Deggendorfer Fans, jedoch hatten die Wölfe noch einen Pfeil im Köcher. Daniel Weiß erzielte in der 59. Minute bei gezogenem Torhüter den erneuten Anschlusstreffer. Selbs Trainer Felix Schütz setzte noch einmal alles auf eine Karte und nahm Weidekamp erneut aus seinem Tor. Dieses Mal hatten die Deggendorfer jedoch etwas dagegen und Dylan Jackson sorgte in der 60. Minute mit seinem vierten Treffer an diesem Abend zum 3:5 endgültig für die Entscheidung.
Weiter geht es für das Fratkin-Team am kommenden Freitag mit einem Heimspiel gegen die Erding Gladiators. Spielbeginn ist um 20 Uhr.
 www.ihp.hockey    Sonntag 11.Januar 2026  21:19 Uhr Bericht:     DSC
Autor:     mh


erdinggladiatorsErding Gladiators
DÄMPFER GEGEN STUTTGART UND GUTE ANTWORT IN MEMMINGEN

(OLS)  Die Erding Gladiators mussten am Freitagabend einen herben Rückschlag im Kampf um die Pre-Playoffs hinnehmen. Gegen die Stuttgart Rebels setzte es in der Stadtwerke Erding Arena eine deutliche 1:6-Niederlage.
Bereits im ersten Drittel nahm die Partie aus Erdinger Sicht einen bitteren Verlauf: Die Rebels wirkten von Beginn an wacher, aggressiver und zielstrebiger, während Erding einen rabenschwarzen Tag erwischte. Innerhalb weniger Minuten zogen die Gäste auf 0:4 davon und nutzten nahezu jede sich bietende Gelegenheit eiskalt aus. Die Gladiators fanden weder defensiv noch offensiv in die Spur, produzierten zu viele Fehler und konnten das Tempo der Schwaben kaum mitgehen.
Auch in den folgenden Abschnitten blieb Stuttgart die klar dominierende Mannschaft, erhöhte zunächst auf 0:5 und später auf 0:6. Erst kurz vor Schluss gelang Cheyne Matheson der Ehrentreffer zum 1:6 – mehr als Ergebniskosmetik war das jedoch nicht. Unterm Strich stand ein gebrauchter Abend, an dem die Gladiators in fast allen Bereichen unterlegen waren und in keiner Phase an die Leistungen der Wochen zuvor anknüpfen konnten.
Nur zwei Tage später zeigte die Mannschaft von Trainer Thomas Daffner beim Auswärtsspiel beim ECDC Memmingen jedoch die richtige Reaktion. Beim 2:4 gegen eines der absoluten Topteams der Liga präsentierten sich die Gladiators deutlich stabiler, kämpferisch stark und über 60 Minuten auf Augenhöhe.
Memmingen übernahm früh die Initiative und kam immer wieder gefährlich vor das Erdinger Tor. In Überzahl nutzten die Indians ihre Klasse, als Tyler Spurgeon in der 9. Minute im Powerplay zum 1:0 traf. Erding blieb davon unbeeindruckt, verteidigte diszipliniert, stand kompakt und setzte immer wieder Nadelstiche. Kurz vor der ersten Drittelpause belohnte sich die Daffner-Truppe: Maximilian Forster fälschte einen Schuss von Marco Pfleger zum 1:1-Ausgleich ab.
Im zweiten Drittel blieb die Partie eng und taktisch geprägt. Memmingen drückte mit seiner breiten Offensive auf die erneute Führung, Erding hielt mit viel Laufarbeit und guter Staffelung dagegen. In der 36. Minute schlugen die Gastgeber erneut im Powerplay zu, als Edgars Homjakovs zum 2:1 traf.
Zu Beginn des Schlussdrittels wurden sie für ihren Einsatz belohnt: Erik Modlmayr vollendete in der 46. Minute zum 2:2 und stellte die Partie wieder auf Anfang. Erding zeigte Moral und hielt das Tempo des Topteams mit. Die Entscheidung fiel dann zugunsten der Indians: Zunächst traf Tobias Meier zum 3:2, ehe Verteidiger Connor Blake in der 56. Minute mit dem 4:2 für die Vorentscheidung sorgte.
Auch wenn am Ende eines intensiven Wochenendes keine Punkte zu Buche stehen, fällt die Bewertung der beiden Auftritte unterschiedlich aus. Gegen Stuttgart erlebten die Gladiators einen Abend zum Vergessen, an dem wenig zusammenlief. In Memmingen dagegen zeigte das Team eine geschlossene, kompakte und disziplinierte Leistung, auf der sich im weiteren Verlauf der Saison aufbauen lässt.
Einsatz, Defensivverhalten und Einfachheit im eigenen Spiel stimmten über weite Strecken, und mit etwas mehr Scheibenglück wäre ein engeres Ergebnis oder sogar ein Punktgewinn möglich gewesen. Genau diese Art von Auftritt wird die Daffner-Truppe in den kommenden Wochen benötigen, um wieder Zähler einzufahren.
 www.ihp.hockey    Sonntag 11.Januar 2026  22:54 Uhr Bericht:     EG
Autor:     dw


selberwoelfeSelber Wölfe
Starke Deggendorfer gewinnen in Selb - 
Selber Wölfe vs. Deggendorfer SC 3:5 (1:1; 1:0; 1:4)

(OLS)  Der Tabellenführer aus Deggendorf gewinnt am Ende verdient,
ein Stück weit aber auch glücklich mit 3:5 in Selb. Ein sehr gutes
Oberligaspiel, welches von Minute eins bis zum Ende ein hohes
Tempo bot, fand aufgrund der fulminanten Schlussminuten der
Gäste, mit einem Viererpack von Dylan Jackson sein Ende. Pech
hatten die Wölfe, da sie beim Stand von 2:2 durch Lahtinen und
dessen Penalty die Chance auf den dritten Treffer hatten und die
Partie so womöglich auf Seite der Wölfe gekippt wäre. Doch im
direkten Gegenzug sorgte Topscorer Jackson mit dem 2:3 für die
Vorentscheidung. Selb kämpfte nochmals aufopferungsvoll, steht am
Ende jedoch mit leeren Händen da. Dennoch können die Wölfe auch
viel Positives aus der Partie ziehen, da man gegen den Spitzenreiter
über die gesamte Distanz gut mithalten konnte und am Ende die
individuelle Klasse von Jackson den Ausschlag für den
Deggendorfer Sieg gegeben hat.
Munteres Spiel
Zwar begann das Spiel ohne nennenswerte Chancen auf beiden Seiten, dennoch
hatten die Wölfe durchaus mehr von der Partie. Nach gut vier Minuten schlugen die
Gäste dann aber eiskalt zu. Nach Bullygewinn zog Humberstone von der blauen Linie
ab, seinen Schuss ließ Weidekamp unglücklich nach vorne prallen, wo Roy goldrichtig
stand und nur noch ins leere Tor einschieben musste. Die Antwort der Wölfe folgte
postwendend. Gauch zog außen stark in den Slot und traf mit seinem
Handgelenksschuss trocken unter die Latte zum Ausgleich. Erstmals im Powerplay
verteidigten die Gäste jedoch stark und Selb konnte hier keine nennenswerte Chance
kreieren. Als Weiß auf Seiten der Wölfe auf die Strafbank musste, sah das Powerplay
der Gäste schon gefährlicher aus, doch die Wölfe verteidigten ebenso stark und
überstanden das Unterzahlspiel schadlos. Es ging nun munter hin und her. Nach einer
guten Phase der Wölfe, meldete sich Deggendorf in Person von Bergbauer zurück, der
mit seinem Schuss an der Unterkante der Latte scheiterte. Einen Pass von Jackson auf
seinen Bruder machte Weidekamp dann stark zunichte. In den Schlussminuten war
Selb dann wieder etwas stärker, doch auch Pielmeier war auf seinem Posten und
bewahrte sein Team vor dem Rückstand.
Lahtinen mit dem Shorthander
Beide Mannschaften knüpften nahtlos an Drittel eins an und blieben auf dem Gaspedal.
Als Gelke nach einem Bandencheck auf die Strafbank musste, zeigten die Wölfe
wieder ein starkes Unterzahlspiel, welches sie am Ende mit einem Shorthander krönen
konnten. Pauker eroberte den Puck in der neutralen Zone, legte dann ab auf Lahtinen,
der nicht gestört wurde und mit einem schönen und platzierten Schuss unter die Latte
die Führung für Selb erzielen konnte. Ebenfalls im Powerplay, hatte auch Selb wieder
Probleme, in Position zu kommen. Selb erhielt direkt nach Ablauf der Strafe erneut die
Chance in Überzahl. Diesmal lief der Puck deutlich besser, wobei sowohl Schutz als
auch Lahtinen am stark reagierenden Pielmeier scheiterten. In der Folge waren es
wieder die Gäste, die stärker wurden und mehrmals gefährlich vor dem Tor der Wölfe
auftauchten. Bednar scheiterte mit seinem Versuch denkbar knapp und so hatte die
Führung für Selb weiter Bestand. Deggendorf drängten in den Schlussminuten
vehement auf den Ausgleich und schnürten die Wölfe in deren Zone ein, doch
Weidekamp hielt die Führung weiter fest. Die beste Chance auf Seiten der Wölfe hatte
dann Ziesche, der vor dem Tor mit einem schönen Pass von Bauer bedient wurde, wo
der Angreifer den Schläger reinhielt und der Puck knapp über das Tor ging. Deggendorf
musste dem Tempo nun Tribut zollen und die Wölfe waren wieder besser in der Partie.
Selb nahm die knappe Führung dann mit in die letzte Pause.
Viererpack von Dylan Jackson
Die Gäste konnten sich für ihren Aufwand zuvor zu Beginn des Schlussabschnittes
schnell belohnen. Nach einer Strafe gegen Müller folgte der verdiente Ausgleich im
Powerplay. Deggendorf ließ den Puck gut zirkulieren und am Ende versenkte Dylan
Jackson ein Zuspiel von Ty Jackson trocken aus dem Slot zum 2:2. Die weiterhin
starke Partie beider Mannschaften kannte keine Pausen und es ging mit viel Tempo hin
und her, wobei der Tabellenführer immer wieder nah dran war am Führungstreffer,
während die Wölfe immer Mal wieder für etwas Entlastung sorgen konnten. Nach einer
Energieleistung von Nemec tauchte dieser vor Pielmeier auf, wurde bei seinem
Abschluss jedoch noch regelwidrig gehindert, wodurch die Wölfe vier Minuten vor Ende
nochmals die große Chance in Form eines Penalty erhielten. Lahtinen trat an,
scheiterte jedoch mit seinem Versuch an Pielmeier. Im direkten Gegenzug war es dann
Jackson der auf und davon war und Weidekamp zur Führung für Deggendorf
überwinden konnte. Die Wölfe warfen in den Schlussminuten nochmal alles in die
Waagschale um zum Ausgleich zu kommen, doch die Gäste schlugen erneut zu.
Jackson kurvte um das Selber Tor und traf per Bauerntrick zum 2:4. Die Wölfe nahmen
die Auszeit und zogen den Goalie. Dieser Schachzug machte sich gleich bezahlt, als
Kuqi im Fallen stark nachsetzte und so den Puck zu Weiß brachte, der mit der
Rückhand den Anschlusstreffer erzielte. Erneut zogen die Wölfe den Torhüter, der
Ausgleichstreffer wollte jedoch nicht mehr gelingen, stattdessen traf Jackson zum
vierten Mal im Schlussabschnitt und erzielte so den Endstand.
Mannschaftsaufstellungen und Statistik
Selber Wölfe: Weidekamp (Fuchs) – Gläßl, Tramm, Gauch, Raab, Kassay-Kezi, Müller,
Hördler - Kuqi, Nemec, Valasek, Spitzner, Weiß, Schutz, Pauker, Lahtinen, Tabert, Bauer,
Ziesche, Gelke
Deggendorfer SC: Pielmeier (Fössinger) - Humberstone, Heiß, Heinzinger, Zitterbart,
Bednar, Pozivil - Stloukal, Jackson, Jackson, Buchner, Leinweber, Roy, Hafenrichter, Hahn,
Baßler, Pill, Bergbauer
Tore: 4. Min. 0:1 Roy (Humberstone, Buchner)
6. Min. 1:1 Gauch (Weiß, Raab)
25. Min. 2:1 Lahtinen (Pauker)
42. Min. 2:2 Jackson (Jackson, Humberstone; 5/4)
56. Min. 2:3 Jackson (Stloukal, Zitterbart)
58. Min. 2:4 Jackson (Zitterbart, Jackson)
59. Min. 3:4 Weiß (Kuqi)
60. Min. 3:5 Jackson (Stloukal, Jackson)
Strafzeiten: Selb 6, Deggendorf 10
Schiedsrichter: Deckert, Noeller (Verhoeven, Laudenbach)
Zuschauer: 1.849
 www.ihp.hockey    Sonntag 11.Januar 2026  21:15 Uhr Bericht:     SW
Autor:     cj

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg
  
   

Buchloe PiratesBuchloe Pirates
Große Chance vertan - ESV Buchloe unterliegt in umkämpftem Spiel gegen Ulm und lässt damit wichtige Punkte im Kampf um Platz 10 liegen

(BYL)  Der ESV Buchloe hat am Sonntagabend bei den Devils Ulm/Neu-Ulm eine erneut bittere Niederlage einstecken müssen. Bitter einerseits daher, weil man in einem angesichts der Tabellensituation von beiden Teams verbissen und hat umkämpft geführten Duell sich durchaus ein Punkt verdient gehabt hätte und bitter vor allem andererseits, weil die Piraten damit eine große Chance verpasst haben sich vor den letzten vier Spieltagen in eine bessere Ausgangsposition im Kampf um die Pre-Playoff-Ränge zu bringen. Denn mit einem Sieg hätten die Freibeuter wieder punktemäßig zu Rang 10 aufschließen können und sich auch an die neuntplatzierten Ulmer bis auf einen Punkt anschmiegen können. Doch die Devils machten diesem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung und behielten beim 3:4 (1:1, 1:0, 1:3) letztlich alle drei Zähler an der Donau.
Dabei waren die Buchloer bereits denkbar ungünstig ins Match gestartet, denn schon nach gut zwei Minuten gelang dem schwedischen Neuzugang der Ulmer, Mathias Rakell, mit einer schönen Einzelaktion der Führungstreffer. Auch danach blieben die Gastgeber die aktivere Mannschaft, doch ein guter Rückhalt Dieter Geidl und stellenweise auch ein wenig Glück verhinderten in der Folge einen höheren Rückstand für den ESV. „Wir haben uns im ersten Drittel sehr schwergetan“, fasste auch Buchloes Trainer Dominic Weis die ersten 20 Minuten zusammen, aus denen die Buchloer angesichts der Spielverhältnisse noch das Optimum rausholten. Denn am Ende des Durchgangs gelang den Pirates sogar noch der bis dato eher schmeichelhafte Ausgleich, als ein abgefälschter Schuss von Christian Guran zum 1:1 ins Devils-Gehäuse rutschte (19.).
Kritisch danach anfangs auch der Start ins zweite Drittel, den die Freibeuter mit einer eineinhalbminütigen doppelten Unterzahl beginnen mussten. Diese überstand man aber schadlos und bekam fortan immer besseren Zugriff, vor allem weil man den Gastgebern bei Weitem nicht mehr so viele Abschlüsse preisgab wie noch im Startdrittel. Und nach ziemlich genau 30 Minuten schlugen die Buchloer dann vor dem Ulmer Tor wieder eiskalt zu. Nach einer Druckphase brachte Joey Lewis die Gennachstädter mit 2:1 in Front, als dessen Schuss im Zeitlupentempo gerade so zur Buchloer Führung über die Line trudelte. Dies zeigte nun bei den Devils spürbar Wirkung, denn bis zur Pause hatten die Pirates sichtlich mehr vom Spiel. Jedoch verpasste man es den Vorsprung weiter auszubauen, womit es eine enge und umkämpfte Angelegenheit blieb.
Zu Beginn des letzten Durchgangs machten es die Buchloer allerdings eigentlich ganz clever, da man den Ulmern kaum etwas anbot. Doch als Demeed Podrezov nach einer fragwürdigen Strafzeit in die Kühlbox musste, kamen die Devils in Überzahl durch Jakub Bernad zum 2:2 Ausgleich (47.). Bitter, zumal es danach zwar weiter heiß umkämpft blieb, aber die Buchloer dennoch irgendwie den Faden verloren, wie der Buchloer Trainer anmerkte. Und das nutzten die Hausherren, die erst durch Dominik Synek mit 2:3 in Front gingen (51.) und dann erneut durch Bernad per Abstauber auf 2:4 erhöhten (55.). Die Piraten versuchten anschließend zwar nochmals alles und kamen durch Joey Lewis auch noch einmal auf 3:4 heran (58.), doch der Ausgleich wollte nicht mehr fallen – auch weil Lewis kurz vor Schluss nochmal an einer Glanztat des Ulmer Schlussmanns scheiterte (59.). So mussten die Buchloer nach der knappen Heimniederlage am Freitag auch an der Donau punktlos die Segel streichen, womit man ganz wichtige Big-Points an diesem Wochenende liegen ließ.
Denn durch die Niederlage verpassten es die Freibeuter, sich eine deutlich bessere Ausgangslage im Kampf um Platz 10 vor den letzten vier Spieltagen zu sichern. So konnten die neuntplatzierten Ulmer den Abstand auf den ESV wieder auf sieben Punkte ausbauen, während die Buchloer auch den Rückstand auf Platz 10 nicht verkürzen konnten. Auf diesem stehen mit drei Zählern Vorsprung weiterhin die Peißenberg Miners, die zeitgleich zumindest in Grafing auch leer ausgingen.
Fanbus zum Auswärtsspiel am kommenden Freitag nach Dingolfing geplant:
Zum nächsten Auswärtsspiel am kommenden Freitag in Dingolfing (20 Uhr), ist ein Fanbus in Planung. Anmelden könnt ihr euch unter info @esv-buchloe.de oder bei Florian Warkus unter 01772315460. Abfahrt ist um 17 Uhr am Eisstadion. Der Fahrpreis für Erwachsene beträgt 20€, für Kinder unter 14 Jahren 5€. Getränke werden dabei im Bus verkauft. Also meldet euch zahlreich an und unterstützt unser Team vor Ort beim wichtigen Auswärtsspiel bei den Isarrats!
 www.ihp.hockey    Sonntag 11.Januar 2026  21:42 Uhr Bericht:     ESVB
Autor:     chs


ESC KemptenKempten Sharks
Sharks sind zurück in der Spur - Kempten schlägt den TEV Miesbach mit 4:1

(BYL)  Der Dritte empfing am Sonntagabend in der Kemptener Dewart Arena den Vierten der aktuellen Bayernligatabelle. Spitzenspiel Nr.2 stand also auf dem Plan, nachdem sich gleichzeitig die beiden erstplatzierten Schweinfurt und Königsbrunn in Unterfranken duellierten. Beide Teams hatten nach dem Freitagspiel ihre Wunden zu lecken, während Kempten in Königsbrunn acht Gegentore kassierte und keine Chance auf Punkte hatte ging es den Gästen fast gleich, gegen Klostersee kassierten die Oberbayern ebenfalls acht Treffer und gingen als Verlierer vom Eis. Gleich sechs gesperrte, kranke und verletzte Spieler hatte man bei der Fahrt ins Allgäu zu ersetzen, eine Situation aus der die Sharks nach dem vergangenen Wochenende gerade kommen.
Es waren also vor allem die Coaches Dusan Frosch auf Miesbacher Seite und Sven Curmann gefragt, psychische Aufbauarbeit zu leisten und ihre Teams wieder zurück in die Spur zu bringen. Gerade im Hinblick auf die Tabellensituation fünf Spieltage vor Ende der Vorrunde konnte man durchaus von einem der berühmten sechs Punkte Spiele sprechen. Auch wenn es für Trainer Curmann nur drei Punkte pro Spiel zu gewinnen gibt so war es doch eine ganz wichtige Partie um den knappen Vorsprung in der Tabelle auf Miesbach auszubauen.
Und die Allgäuer hatten die Niederlage vom Freitag sichtbar gut weggesteckt. Mit viel Elan starteten sie in die Begegnung und hatten in den ersten Minuten gleich mehrere hochkarätige Einschussmöglichkeiten. Das knappe 1:0 zur ersten Pause war für die Gäste eher schmeichelhaft, bei konsequenter Chancenverwertung hätte es durchaus deutlich höher stehen können. Kempten blieb am Drücker und erhöhte zur Spielmitte bis auf 3:0. Im Anschluss dann eine eher unkonzentrierte Phase der Gastgeber, in der man auch vier Strafzeiten zog, was dem Kemptener Trainer gar nicht gefiel. Wenn in dieser Phase bei 3:1 ein weiterer Treffer für die Gäste fällt kann das nochmal ein ganz anderes Spiel werden, so der Chef an der Bande der Sharks. Doch sein Team zeigte sich im Schlussdrittel wieder fokussierter, legte mit dem 4:1 die endgültige Entscheidung nach, und spielte die Partie nun sicher nach Hause. Revanche für das Hinspiel gelungen und Platz 3 gehalten, so die positiven Nachrichten des Sonntagabend.
Statistik:
ESC Kempten – TEV Miesbach 4:1 (1:0,2:1,1:0)
Tore:
1:0 Hu (Kokoska,Kulhanek)(9.),
2:0 Hlozek (Hu,Kokoska)(22.),
3:0 Hu (Palmer,Mische)(31.),
3:1 Pekr (Gulda,Ehliz)(35.),
4:1 Stauder (Miller,Mische)(51.).
Strafminuten:
ESC Kempten: 12
TEV Miesbach: 10
Beste Spieler:
ESC Kempten: Jakob Nerb
TEV Miesbach: Philip Lehr
Zuschauer: 643
 www.ihp.hockey    Sonntag 11.Januar 2026  22:59 Uhr Bericht:     ESCK
Autor:     th


ehcklosterseegrafingEHC Klostersee
EHC Klostersee – Peißenberg Miners 5:1 (2:0, 2:1, 1:0)

(BYL)  Perfektes Wochenende für den EHC Klostersee trotz zweier extrem schwieriger Aufgaben. Nach dem Auswärts-Coup im Derby beim TEV Miesbach (8:5) holten sich die Grafinger auch in der heimischen Wildbräu-Arena gegen die Peißenberg Miners den Sieg. Durch das 5:1 holten sich die Rot-Weißen am Doppel-Spieltag einen Sechser und verteidigten damit ihre Position in den "Top-Sechs".
Gegen die Gäste aus dem Pfaffenwinkel, die voll in den Kampf um die Pre-Playoffplätze verwickelt sind und mit einer beachtlichen Sieges-Serie angereist waren, war der Dosenöffner ein früher Doppelpack zum 2:0. Im Mitteldrittel kamen die Miners stärker auf und es entwickelte sich ein enger und ausgeglichener Fight. Nach dem Anschlusstor Peißenbergs gelang der Truppe von Thomas "Birdy" Vogl in der Schlussphase mit wieder zwei Toren in kurzer Zeit der entscheidende Befreiungsschlag. Das 4:1 war dabei der zweite Shorthander des Abends. Der fünfte Einschuss im Powerplay beendete die Hoffnungen des Gastes in der 46. Minute schnell.
EHC Klostersee: Lukas Steinhauer (Patrick Mayer); Nicolai Quinlan, Tobias Hilger, Ole Krüger, Lukas Krämmer, Johannes Kroner, Valentin Kroha; Alexandre Gagnon, Kelvin Walz, Florian Gaschke, Marc Bosecker, Luka Kauppila, Julian Dengl, Philipp Quinlan, Vitus Gleixner, Felix Kaller, Quirin Spies, Matthias Baumhackl.
Peißenberg Miners: Xaver Nagel (Hannes Kiefer); Marek Haloda, Jonas Lautenbacher, Maximilian Malzatzki, Korbinian Hopper, Dominik Ebentheuer, Martin Lidl; Ryan Murphy, Weiland Parrish, Dejan Vogl, Filip Kriz, Nepomuk Rieger, Sinan Ondörtoglu, Moritz Birkner, Marius Klein, Florian Seelmann, Matthias Höck, Florian Riedel, Niklas Kienle.
Torfolge: 1:0 (4:41) Alexandre Gagnon (Kelvin Walz – 4:5); 2:0 (6:42) Kelvin Walz (Florian Gaschke, Nicolai Quinlan); 2:1 (23:24) Maximilian Malzatzki (Sinan Ondörtoglu, Marius Klein – 5:4); 3:1 (36:31) Marc Bosecker (Julian Dengl, Luka Kauppila); 4:1 (38:38) Alexandre Gagnon (4:5); 5:1 (45:29) Felix Kaller (Nicolai Quinlan, Kelvin Walz – 5:4).
Strafminuten: EHC Klostersee 10; Peißenberg Miners 4.
Hauptschiedsrichter: Matthias Alt, Christoph Ober.
Zuschauer: 506.
 www.ihp.hockey    Sonntag 11.Januar 2026  21:51 Uhr Bericht:     EHCK
Autor:     fb

 
pfrontenfalconsPfronten Falcons
Leon Richter erlöst Pfronten

(BLL)  29 Sekunden vor Schluss stand der Sieg der Pfrontener gegen den EV Ravensburg fest, als Leon Richter in Unterzahl Gästetorhüter Nikita Manuilov keine Chance ließ und zum 5:3 Endstand traf. Bis es allerdings soweit war, mussten die Falcons erneut den ein oder anderen Rückschlag hinnehmen, so wie in der 10. Spielminute als Johann Katjuschenko (Kirsch) aus dem Nichts zum 0:1 traf. Die Mannschaft von Trainer Schweinberger erhöhte daraufhin den Druck, jedoch ohne zunächst Zählbares zu erreichen. Dies sollte sich im Mitteldrittel ändern, als Viktor Stipek (Keller/Veilands) eine Überzahlsituation zum Ausgleich nutzen konnte. Keine drei Minute später schloss Edgars Veilands eine schöne Kombination über Viktor Stipek und Miroslav Dobner zur Pfrontener Führung ab. Mit diesem knappen 2:1 ging es in den Schlussabschnitt in dem es erneut Viktor Stipek war, der zum 3:1 einschoss.
Nach dem Gästespieler Robin Prätz von den Schiedsrichtern für 5 Minuten auf die Strafbank verbannt wurde, machte Viktor Stipek auf Zuspiel von Miroslav Dobner in der 52. Minute seinen Hattrick mit dem Treffer zum 4:1 perfekt. Als eigentlich alles für die Hausherren zu liefen schien, brachte eine fünfminütige Strafzeit fünf Minute vor Ende der Partie plötzlich die Oberschwaben noch einmal in Überzahl. Nur 36 Sekunden später traf Ilja Katjuschenko (Kirsch) zum 4:2 und als Steffen Kirsch (Bergen/Johann Katjuschenko) in der 58. Minute zum 4:3 Anschluss traf, wurden Erinnerung an die Begegnung in Fürstenfeldbruck wach, in der die Falcons neun Sekunden vor Schluss noch den Ausgleichstreffer hinnehmen mussten. Doch diesmal blieb Pfrontens Defensive um Torhüter Dominik Gimbel stabil und verhinderte ein weiteres Gegentor. So konnte am Ende Leon Richter den Schlusspunkt setzen und seiner Mannschaft drei wichtige Punkte im Kampf um Platz 4 sichern.
Strafzeiten: EV Ravensburg: 13 Minuten, EV Pfronten: 17 Minuten.
 www.ihp.hockey    Sonntag 11.Januar 2026  13:11 Uhr Bericht:     EVP
Autor:     jk


esvtuerkheimcelticsTürkheim Celtics
ESV Türkheim – EG Woodstocks Augsburg 4:3 (0:2/1:0/3:1) - ESV Türkheim dreht Rückspiel gegen Augsburg

(BBZL)  Im Türkheimer Sieben-Schwaben-Stadion trafen die Celtics am Sonntagabend die auf die Woodstocks aus Augsburg. Nur zwei Tage nach dem deutlichen 6:0-Auswärtserfolg im Hinspiel musste sich Türkheim diesmal deutlich mehr strecken, ehe der erneute Sieg unter Dach und Fach war. Die Gastgeber konnten mit den zuletzt gesperrten Müller und Döring Maxi  wieder auf zwei wichtige Kräfte zurückgreifen, mussten jedoch weiterhin auf neun Stammspieler verzichten. Im Tor stand erneut Michi Bernthaler.
Der ESVT kam zunächst noch nicht gut in die Partie. Offensichtlich steckte der klare Sieg vom Freitag noch in den Köpfen. Man agierte zu passiv, stand zu weit weg vom Gegner und fand wenig Zugriff auf das Augsburger Spiel. Die Woodstocks nutzten ihre Vorteile und gingen in der 9. sowie in der 20. Minute mit 0:2 in Front.
Nach der Pause präsentierten sich die Celtics verbessert. Türkheim fand nun besser ins Spiel, erspielte sich mehr Chancen und übernahm zunehmend die Initiative. In der 39. Minute fiel schließlich der verdiente Anschlusstreffer. Florian Döring verkürzte auf 1:2 und brachte sein Team zurück in die Begegnung.
Im Schlussabschnitt dominierte Türkheim nun klar. In der 47. Minute glich Friedrich Keller aus, keine Minute später brachte Michi Fischer die Hausherren erstmals in Führung. Augsburg wirkte nun geschockt, und in der 53. Minute erhöhte Darius Sirch sogar auf 4:2. Zwar gelang den Gästen 53 Sekunden vor Ende noch der dritte Treffer, dieser war jedoch reine Ergebniskosmetik.
Am Ende blieb es beim 4:3-Heimsieg für den ESV Türkheim, der damit auch das zweite Aufeinandertreffen an diesem Wochenende für sich entschied. Nach 14 Spielen stehen die Celtics nun bei 36 Punkten, einen Zähler weniger als Augsburg, jedoch mit drei Partien weniger und aktuell auf Rang drei der Tabelle. Weiter geht es am kommenden Freitag um 19:30 Uhr zuhause gegen den ERC Lechbruck 1b.
Torschüsse:
ESVT 33
Augsburg 19
Strafzeiten:
ESVT 6 min
Augsburg 2 min
Zuschauer: 109
 www.ihp.hockey    Sonntag 11.Januar 2026  20:06 Uhr Bericht:     ESVT
Autor:     mu


pforzheim bisons 2019Pforzheim Bisons
Hornets nehmen die Bisons auseinander

(BWL)  Das neue Jahr beginnt für die Bisons so wie die Saison angefangen hat… mit einer deutlichen Niederlage beim EHC Zweibrücken. Am Ende siegten die Hornets mit 12:3 (5:1/3:1/4:1).
Nach nur 140 Sekunden war das Spiel für die Bisons gelaufen, denn durch Treffer von Ratcliffe, Bihn und Outzen führten die Gastgeber schnell mit 3:0.Erik Betzold erhöhte auf 4:0 (8.), ehe eine Minute später Kenneth Taraszewski für die Bisons verkürzen konnte. Das erste Powerplay nutzten die Hornets zum 5:1 durch Michael Outzen (17.). Mit dem fünften Treffer nahmen die Bisons einen Wechsel im Gehäuse vor und Roni Hovi ging zwischen die Pfosten. Das Eis hatte im zweiten Drittel noch keine Gebrauchsspuren, da klingelte es wieder im Kasten der Bisons, Outzen traf zum dritten Mal und erhöhte auf 6:1 (21.), im Anschluss hatten beide Teams Möglichkeiten, ohne sich auf die Anzeigetafel zu bringen. Dies gelang den Hornissen durch Jacob Ratcliffe, der zum 7:1 einnetzen konnte (33.). In Überzahl gelang den Bisons durch Michal Stec das 2:7 (39.), doch nur zwei Sekunden vor der zweiten Pause traf Adam Spurny zum 8:2 und stellte so den alten Abstand wieder her. Im Schlussabschnitt waren es erneut die Hornets, die zuerst jubeln durften, denn Simon Klemmer nutzte ein Überzahlspiel und traf zum 9:2 (45.). Sieben Minuten vor dem Ende durften sich die Zuschauer auch an einen Faustkampf erfreuen, beide Kontrahenten (Outzen und Essig) durften sich im Anschluss fünf Minuten auf der Strafbank abkühlen. Die Bisons hatten nun etwas mehr vom Spiel und konnten durch Nicolas Nölting den dritten Treffer bejubeln (56.). Doch nur innerhalb von 49 Sekunden versenkten Jäger, Bihn und Klemmer die schwarze Hartgummischeibe gleich dreimal im Tor der Bisons und sorgten so für den 12:3-Endstand. Kurz vor dem Ende flogen nochmals die Fäuste und die Unparteiischen schickten Frederic Hellmann (Zweibrücken) und Martin Novotny (Pforzheim) mit je 5+20 Strafminuten vorzeitig unter die Dusche.
Am Freitag, 16.01.2026 steht das erste Heimspiel der Bisons im neuen Jahr an. Dann empfangen sie um 20:00 Uhr die Eisbären Heilbronn, ehe am Sonntag, 18.01.2026 um 19:15 Uhr zur TSG Reutlingen geht.
 www.ihp.hockey    Sonntag 11.Januar 2026  21:33 Uhr Bericht:     CFRP
Autor:     oi

  
         
NEWS Landesverbände  West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW  /  Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga
    
   
 
eisadlerdortmundEisadler Dortmund
Eisadler Dortmund setzen Ausrufezeichen im ersten OsWeNo-Halbfinale

(RLW)  Die Eisadler Dortmund haben das erste Halbfinalspiel im OsWeNo-Pokal erfolgreich gestaltet. Vor 1.023 Zuschauern im Eissportzentrum Westfalen bezwang das Team von Trainer Job Jeffrey die Crocodiles Hamburg mit 5:3 (1:1, 3:1, 1:1) und verschaffte sich damit eine solide Ausgangsposition für das Rückspiel.
Das erste Drittel begann intensiv, wie es einem Pokal-Halbfinale würdig ist. Beide Mannschaften agierten mit hohem Tempo und suchten früh den Weg zum Tor. Die Eisadler gingen zunächst in Führung, Hamburg antwortete jedoch prompt und stellte noch im ersten Abschnitt auf 1:1. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem beide Teams zeigten, dass sie den Finaleinzug fest im Blick haben.
Im zweiten Drittel kippte die Partie deutlich zugunsten der Dortmunder. Die Eisadler erhöhten die Schlagzahl, setzten Hamburg dauerhaft unter Druck und belohnten sich mit drei Treffern. Zwar konnten die Gäste zwischenzeitlich verkürzen, doch Dortmund behielt die Kontrolle, nutzte seine Chancen konsequent und ging mit einer verdienten 4:2-Führung in die zweite Pause. Besonders in dieser Phase überzeugten die Eisadler durch strukturiertes Forechecking und hohe Effizienz vor dem gegnerischen Tor.
Im Schlussabschnitt versuchte Hamburg noch einmal alles und kam erneut zu einem Treffer. Die Eisadler ließen sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen, hielten defensiv diszipliniert dagegen und setzten mit einem eigenen Tor den Schlusspunkt zum 5:3-Endstand. Trotz zunehmender Intensität und einiger Strafzeiten auf beiden Seiten brachten die Dortmunder den Vorsprung souverän über die Zeit.
Mit diesem Heimsieg haben sich die Eisadler Dortmund im ersten Halbfinale des OsWeNo-Pokals eine gute Ausgangslage erarbeitet. Dennoch ist klar: Die Entscheidung fällt erst im Rückspiel. Die gezeigte Leistung, insbesondere das starke zweite Drittel, unterstreicht jedoch die Ambitionen der Eisadler auf den Pokaleinzug ins Finale."
 www.ihp.hockey    Sonntag 11.Januar 2026  22:13 Uhr Bericht:     EAD
Autor:     rr ff

  
       
NEWS Landesverbände  Nord

Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord
    
   
 
   
          
NEWS Landesverbände  Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    

FASSBerlinFASS Berlin
FASS in Neukölln - Sieg im WinterGame

(RLO)  Dieses Spiel war für alle Beteiligten etwas Besonderes. Im ersten FASS WinterGame im Eisstadion Neukölln gewannen die Nordberliner gegen die Chemnitz Crashers mit 3:0 (2:0, 1:0, 0:0). Dennoch war das Ergebnis irgendwie nebensächlich, wenn man die vielen zufriedenen Gesichter sah.
Ein Regionalligaspiel bei perfekten äußeren Bedingungen an einem sonnigen Berliner Wintertag war genau das, was sich die Verantwortlichen gewünscht hatten. Einziger Wermutstropfen: Der FASS-Nachwuchs war in allen Altersklassen selbst im Spielbetrieb und konnte an diesem Fest nicht teilnehmen. Trotzdem waren 315 Zuschauerinnen und Zuschauer Zeugen des Spiels – nicht mitgezählt die Berlinerinnen und Berliner auf der benachbarten Eisfläche für den Öffentlichen Lauf, welche interessiert dem Geschehen folgten. So viele Besucher hat die altehrwürdige Tribüne in Neukölln schon viele Jahre nicht mehr gesehen.
Die Eisqualität war sehr gut, und die Eismeister hatten in den letzten Tagen intensiv daran gearbeitet, bestmögliche Verhältnisse zu schaffen. Hierfür geht ein herzlicher Dank von FASS Berlin an den Bezirk Neukölln.
DAS SPIEL
FASS ging mit vier kompletten Blöcken ins Spiel; tatsächlich war der komplette Kader einsatzbereit, so dass drei Akteure nicht mehr auf den Spielberichtsbogen passten. Die Crashers waren hingegen ersatzgeschwächt angereist und konnten lediglich 11+2 Akteure aufbieten. Freilich war abzuwarten, ob dies bei minus vier Grad Außentemperatur nicht sogar ein Vorteil sein kann.
Anders als in den Vorwochen waren die Berliner von Beginn an hellwach und dominierten das Spiel. In der 11. Minute nutzte Moritz Miguez im Nachschuss nach einem  Blueliner von Henry Haase die einzige Überzahlsituation dieses Nachmittags zum 1:0; sein siebter Treffer in den letzten drei Spielen. Auch in der Folge blieb man spielbestimmend, und Felix Braun markierte mit dem 2:0 (16.) eine beruhigende Führung, die FASS mit in die Kabine nahm.
Im zweiten Drittel war die Partie ausgeglichener, und mehr und mehr wurde Eric Steffen der Unterschiedsspieler. Der Goalie entschärfte einfach alle Torschüsse der Gäste, welche sich insbesondere gegen Ende des Abschnitts häuften, als reihenweise Berliner Spieler auf die Strafbank gingen. Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 3:0. Daniel Volynec hatte aus zentraler Position abgezogen und den Torwinkel präzise getroffen (33.). Zu seinem dritten Assist an diesem Nachmittag kam dabei Roberts Licitis, der seit Wochen in toller Form ist.
Auch im Schlussdrittel hatten beide Torleute viel Arbeit, ließen aber dabei keine weiteren Treffer zu. Das gut gelaunte Publikum erfreute sich dennoch an dem Spiel, was jetzt unter Flutlicht stattfand. Am Ende stand ein verdienter Sieg nach einem munteren Spiel. Zahlreiche Fans konnten die ersteigerten Trikots von den Spielern entgegen nehmen; FASS hatte extra für dieses Spiel einen WinterGame-Trikotsatz produzieren lassen.
AUSBLICK
Mit dem WinterGame-Sieg sind drei Viertel der Hauptrunde gespielt. Im Schlussspurt muss FASS zunächst zweimal auswärts ran (in Dresden und Lauterbach), bevor vier Heimspiele den Spielplan abschließen. Das Schlüsselspiel wird voraussichtlich das nächste Heimspiel am Samstag, 31.01.26 (19:00 Uhr) gegen die Schönheider Wölfe sein. Viel spricht dafür, dass der Sieger dieser Begegnung in der Pole Position in die Play-offs gehen wird.
Alle weiteren Heimspiele finden im Erika-Heß-Eisstadion statt, wo die neue Kältetechnik erfolgreich hochgefahren genommen wurde. Die Außenfläche geht bereits am Montag in Betrieb; die Halle wird am Donnerstag (15.01.26) folgen.
STATISTIK
FASS: Steffen (Slavinskis-Repe) – Haase, Miethke; Falk, Licitis; Hüfner, Kruggel; Junge, Heinicke – Jentzsch, Fiedler, Thielsch; Volynec, Kubail, Braun; L. Noack, O. Noack, Balzer; Weihrauch, Miguez, Flemming.
Tore:
1:0 (10:10) Miguez (Haase, Licitis) PP1, 2:0 (15:47) Braun (Volynec, Licitis);
3:0 (32:16) Volynec (Licitis, Braun).
Schiedsrichter: Möller – Böttger, Niedermeyer.
Strafen: FASS 14, Chemnitz 2.
Zuschauer: 315.
 www.ihp.hockey    Sonntag 11.Januar 2026  22:47 Uhr Bericht:     FASSB
Autor:     ah

 
nieskyTornado Niesky
Eiskalte Dusche gegen Dresden - Frostige Stimmung bei den Tornados

(RLO)  Samstag, 10.01.2026 - eiskalte Temperaturen und ein Heimspiel der Tornados gegen den ESC Dresden in Niesky. Eigentlich geht nicht mehr Wintergame. Doch das Event in Dresden und die eisigen Temperaturen sorgten für leere Ränge. Grade einmal reichlich 270 Zuschauer fanden den Weg ins Eisstadion Niesky. Manch einer mag behaupten, es lag an den Ergebnissen der letzten Wochen, doch das ist Spekulation. Sehr schade, so hatte doch der Eislaufverein alle Nieskyer Sportvereine und deren Mitglieder zum Vereinsheimspieltag eingeladen.
Die Tornados erwischten im Spiel einen katastrophalen Start. Die Gäste aus Dresden gingen mit dem ersten Angriff direkt in Führung durch Zerbst (1. Min). Danach fingen sich die Nieskyer ein wenig. In Minute 7 gelang den Tornados in Unterzahl der Ausgleich durch ein Solo von Philip Riedel. Doch die Vielzahl an Strafen sorgten für wenig Spielfluss. Die Gäste nutzten eine ihrer Überzahlsituationen zum 1:2 in der 9. Spielminute. Eine doppelte Überzahl führte anschließend zum 1:3 in der 14. Spielminute. Ebenfalls mit einem Mann mehr auf dem Eis konnten die Tornados den Anschluss zum 2:3 erzielen. Loris Riedel nutzte einen Nachschuss (18. Min). Damit ging es in die erste Pause.
Gleich zu Beginn des Mitteldrittels hatte Tom Domula die große Chance zum Ausgleich, doch Schulze im Tor der Dresdner hielt stark. Spielerisch nicht unbedingt auf höchstem Niveau war es eine enge Partie mit viel Einsatz und Zweikämpfen an der Bande. Beide Torhüter mussten dennoch hellwach bleiben. Die personell aufgrund von Krankheit dünn aufgestellte Bank gab alles. Für die Zuschauer war es dennoch keine wärmende Angelegenheit. Spätestens mit dem 2:4 in der 37. Spielminute. Als eine Strafe gegen Philip Riedel nicht geahndet wurde fuhr dieser ein unnötiges Revanche-Foul und bekam dafür eine Matchstrafe, was zu wilden Diskussionen führte und die Drittelpause 10 Sekunden vorgezogen wurde.
Direkt zu Beginn des dritten Drittels fiel das 2:5 in doppelter Überzahl, nachdem Niesky eine Bankstrafe erhielt. Dresden blieb dran und konnte weiterhin in Überzahl Tor Nr. 6 erzielen (42. Min). Die Tornados versuchten viel, aber es gelang sehr wenig. Kaum Anschlüsse und viel Einzelaktionen. Die Gäste machten es ihrerseits clever und brachten immer die Scheibe in Richtung des Tores von Lars Morawitz. In einer weiteren Überzahl fiel das 2:7 (50. Min). Dabei blieb es jedoch nicht. Das 2:8 fiel nach einem weiteren individuellen Fehler im Aufbau (54. Min). Nach dem 2:9 drehte Lars Morawitz durch und kassierte auch noch eine Spieldauer-Strafe (57. Min). Damit kam Robert Handrick noch zu ein wenig Spielpraxis. Damit endete eine bittere Partie mit 2:9 (2:3; 0:1; 0:5) verdient für Dresden.
Dieses Spiel mussten die Nieskyer einfach nur schnell vergessen, denn schon einen Tag später ging es zu den Eisbären nach Berlin.
  
      
NEWS International

Internationale Ligen  /  Central European Hockey League
    
    
 
  
        
NEWS Nachwuchs 

Nationalmannschaften  /  Deutsche Nachwuchs Liga - DEB - Landesverbände
  
     
 
    
          
NEWS Frauen 

Nationalmannschaft  /  Bundesliga - Landesverbände  /  Nachwuchs
   
     
 
   
  Montag 12.Januar 2026
00:15 Uhr
   
Informationen:
Ergebnisse: 
  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
   
Bericht:
Autor:
  
IHP  
sc  
  
  www.icehockeypage.de                                                                                                       www.ihp.hockey
  
 

Spielersuche

Spielerdatenbank
Nachname:
Vorname:
 

Partner

  
RizVN Login




Partner2


  
Noppe
 
 
   
facebook
 
 

 
www.ihp.hockey

Hinweis in eigener Sache:
Wir verweisen auf unsere 
Nutzungsbedingungen und
die Datenschutzerklärung.
Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen sie den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung zu!