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September 26
                         
September 5
      
Saisonbeginn
     
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Die beiden Stürmer Dominick Thum (Neusser EV) und William Izak (Iserlohn DNL) wussten im Tryout zu überzeugen und werden bis zum Saisonende beim EVD bleiben. Dagegen wird Torhüter Lucas Goebels den Verein verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  
ASV Hamburg
(VLN)  Der Großteil der Mannschaft bleibt weiter zusammen. Bisher haben die Torhüter Kurtus Hancock und Florian Lentz, die Verteidiger Bent Meyer, Martin Müller, Rasid Saitov, Torben Sander und Klaas Steffen, sowie die Stürmer Steffen Drewes, Nick Fischer, Benjamin Hepburn, Daniel Lupzig, Patrick Schrage, Christian Seifert, Sebastian Wilczarski, Benjamin Wollf und Christian Zachariassen ihre weitere Zusage beim Altonaer SV gegeben
  
Dingolfing Isar Rats
(BYL)  Verteidiger Artur Schwarz, der 218 aus Moosburg zu seinem Heimatverein zurückkehrte, wird den EVD verlassen und sich einer neuen Herausforderung stellen
  
ESV Kaufbeuren
(OLS)  Die Augsburger Panther haben ihren 17-jährigen Nachwuchsverteidiger Liron Pellizzari mit einer Förderlizenz für den ESVK ausgestattet. In der letzten Saison spielte er noch in der DNL und stand im erweiterten DEL-Kader
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Allrounder Alexander Källgren verlässt den TuS. Man konnte sich nicht auf eine weitere Zusammenarbeit verständigen. Dafür wurde mit August Sandell ein neuer Stürmer vorgestellt. Der 24-jährige Schwede spielte zuletzt in der dritthöchsten Liga seines Heimatlandes für Järfälla HC
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Der EHC hat Verteidiger Filip Varga verpflichtet. Der 19-jährige Slowake wechselt aus der DNL vom EV Landshut zum EHC wo er seine erste Saison im Seniorenbereich bestreiten wird. Das selbe gilt auch für Stürmer Matyas Patocka. Der 20-jährige Tscheche kommt aus dem Nachwuchs der Pirati Chomutov
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Die Black Hawks intensivieren ihre Kooperation mit den Eisbären Regensburg. Die Oberpfälzer haben Dmitrij Haberling, Marks Jirgensons und Pepino Langmeier mit Förderlizenzen für Passau ausgestattet. Ausserdem erhalten die DNL.Spieler Arthur Milic, Jakob Meißner, Jan-Luka Meißner und Jason Arzt Spielberechtigungen für den Oberligisten
  
Harzer Falken
(RLNO)  Die Kassel Huskies haben den jungen Torhüter Alexander Pankraz mit einer Förderlizenz für Braunlage ausgestattet
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Torhüter Marc Siebels, der letztes Jahr aus Fürstenfeldbruck nach Norddeutschland zurückkehrte, wird auch in der neuen Saison zum Goalie-Team der Wesesrstars gehören
 
Neusser EV
(RLW)  Kurzfristig hat Stürmer Jordi Cuena Pazos um Auflösung seines Vertrages gebeten
 
Forst Nature Boyz
(BLL)  Als nächstes hat Torhüter Thomas Zimmermann seine weitere Zusage beim SC gegeben. Der 25-Jährige wird bereits in seine vierte Saison für die Nature Boyz gehen
  
Wanderers Germering
(BLL)  Stürmer Leopold Inselkammer wird auch in der neuen Saison das Trikot der Wanderers tragen. Der 24-Jährige absolvierte zuletzt 14 partien und konnte dabei ein Tor erzielen
  
Black Eagles Reutlingen
(BWL)  Stürmer Waldemar Wehrle wird aus privaten Gründen die TSG verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  

   

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IHP-PuckIHP Nachrichten
Sonntag 11.Januar 2026

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des Wochenendes mit insgesamt 17 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern und Regionalliga Ost.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    

eisbärenberlinEisbären Berlin
Eisbären gewinnen Winter Game in Dresden mit 3:2 nach Verlängerung

(DEL)  Die Eisbären Berlin haben das PENNY DEL Winter Game 2026 gewonnen. Die Berliner setzten sich vor 32.248 Zuschauenden im Rudolf-Harbig-Stadion gegen die gastgebenden Dresdner Eislöwen mit 3:2 nach Verlängerung durch. Für Serge Aubin war es der 300. Sieg im 500. Spiel als Trainer in der Deutschen Eishockey Liga.  
Das Startdrittel gestaltete sich relativ ausgeglichen, wobei Berlin etwas mehr vom Spiel hatte. Aber auch die Eislöwen kamen zu Abschlussmöglichkeiten. Es ging jedoch zunächst noch torlos in die erste Pause. Im mittleren Spielabschnitt machten die Berliner zunächst weiter mehr für die Partie. Tomas Andres (25.) sorgte dann aber für die Führung der Gastgeber. Die Berliner hatten nach diesem Rückstand mehr Spielanteile und kamen durch Liam Kirk (34.) zum verdienten Ausgleich. Im Schlussdrittel blieb es eine ausgeglichene Partie mit leichten Vorteilen für die Gäste, ohne jedoch zwingende Torchancen zu erspielen. Alec McCrea (54.) erzielte dann ein wenig überraschend die erneute Führung der Eislöwen. Der Hauptstadtclub schmiss in der Folge alles nach vorne und kam durch Ty Ronning (59.) noch zum abermaligen Ausgleich. So ging es in die Verlängerung. Bereits 14 Sekunden nach Beginn der Overtime traf Kirk (61.) zum 3:2-Sieg der Eisbären und sicherte seinem Team den Zusatzpunkt.   
Die Eisbären Berlin sind am Donnerstag, den 15. Januar wieder im Einsatz. Am 40. DEL-Spieltag gastiert der Hauptstadtclub bei den Schwenninger Wild Wings. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.
Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin):„Es war ein gutes Spiel, Dresden hat es uns sehr schwergemacht. Wir waren von Beginn an bereit, mussten uns aber erst an die ungewöhnlichen Begebenheiten gewöhnen. Die Spieler hatten aber Spaß. Die Eislöwen konnten spät im Schlussdrittel in Führung gehen. Ich bin stolz auf meine Spieler, dass sie nicht nachgelassen haben und zurück ins Spiel gekommen sind. In der Verlängerung kann dann alles passieren. Ich bin froh, dass wir uns den Extrapunkt sichern konnten. Es war für alle Beteiligten ein außergewöhnliches Erlebnis.  Es war eine tolle Erfahrung und hat unglaublich viel Spaß gemacht.“  
Liam Kirk (Stürmer Eisbären Berlin):„Das Winter Game war eine grandiose Erfahrung. Daran werde ich mich mein restliches Leben erinnern. Die Intensität des Spiels war sehr hoch und glich einer Playoff-Partie. Ich freue mich über meine Tore, meine Mitspieler haben aber einen großen Anteil an meinen Treffern.“  
Endergebnis
Dresdner Eislöwen – Eisbären Berlin 2:3 n. V. (0:0, 1:1, 1:1, 0:1)
Aufstellungen
Dresdner Eislöwen: Schwendener (Olkinuora) – Johansson, McCrea; Hammond, Braun; Granz, Suvanto; Riedl – Ortega, Chartier, Parkes; Suess, LeBlanc, Bouma; Gorcik, Andres, Turnbull; Hendreschke, Postel, Pischoff – Trainer: Gerry Fleming
Eisbären Berlin: Hildebrand (Stettmer) – Müller (C), Lancaster; Niemeläinen, Reinke; Geibel, Mik; Panocha  – Kirk, Pföderl, Ronning; Noebels, Byron, Tiffels (A); Bergmann, Eder, Dea; Hördler, Leden, Veilleux (A) – Trainer: Serge Aubin      
Tore
1:0 – 24:30 – Andres (Gorcik, Granz) – EQ
1:1 – 33:25 – Kirk (Veilleux, Hördler) – EQ
2:1 – 53:17 – McCrea (Chartier, Johansson) – EQ
2:2 – 58:09 – Ronning (Kirk, Mik) – EQ
2:3 – 60:14 – Kirk (Ronning, Müller) – EQ
Strafen
Dresdner Eislöwen: 8 (4, 4, 0, 0) Minuten– Eisbären Berlin: 4 (2, 2, 0, 0) Minuten
Schiedsrichter
Marian Rohatsch, Sirko Hunnius (Maksim Cepik, Dominic Kontny)
Zuschauer
32.248
 www.ihp.hockey    Samstag 10.Januar 2026  21:12 Uhr Bericht:     EHCB
Autor:     meb


dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
32.248 Fans machen das Winter Game 2026 unvergesslich

(DEL)  Das DEL WINTER GAME 2026 powered by MagentaSport ist Geschichte. Vor 32.248 Zuschauern – ausverkauft und neuer Zuschauerrekord für die Eislöwen – erlebten die Fans ein stimmungsvolles Eishockey-Highlight. Klarer Himmel, kalte Luft und eisige Temperaturen bildeten den passenden Rahmen, auf dem Eis schenkten sich beide Teams jedoch nichts.
Im Tor der Hausherren startete Janick Schwendener, bei den Berlinern stand Jake Hildebrand zwischen den Pfosten. Beide Keeper entschärften bereits in der ersten Spielminute jeweils eine Torchance. In der zweiten Minute folgte die erste Strafzeit der Partie und Tomas Andres musste nach einem Halten auf die Strafbank. In Überzahl kamen die Eisbären zu einer großen Möglichkeit, doch der Puck prallte an den Pfosten. In eigener Unterzahl konterten die Sachsen, scheiterten jedoch an Hildebrand. Wenig später folgte die nächste Strafe gegen Dresden und Emil Johansson musste aufgrund einer Spielverzögerung in die Kühlbox. Doch auch dieses Unterzahlspiel überstanden die Elbestädter. Nach einem hohen Stock von Berlins Frederik Tiffels agierten die Blau-Weißen in Überzahl, konnten daraus jedoch kein Kapital schlagen. Insgesamt hatten die Eisbären im ersten Drittel ein Chancenplus und es kam es noch zu Möglichkeiten für beide Teams, ein Tor fiel aber nicht, sodass es torlos in die erste Pause ging. 
Die Gastgeber kamen druckvoll aus der Kabine, erspielten sich Chancen und eine nutzte Tomas Andres in der 23. Minute zur Dresdner Führung. Wenig später folgte die nächste Strafe, Oliver Granz musste wegen Beinstellens auf die Strafbank. Auch dieses Unterzahlspiel überstanden die Eislöwen. Nach einer Rangelei kassierten Johansson (Eislöwen) und Tiffels (Eisbären) jeweils eine Strafe wegen übertriebener Härte. In der 34. Minute erzielte Liam Kirk den Ausgleich. In der Folge agierten die Gäste druckvoll und kamen zu weiteren Möglichkeiten, doch es blieb beim Unentschieden. Kurz vor der Pausensirene hatte Dresdens Trevor Parkes den erneuten Führungstreffer auf der Kelle, mit dem 1:1 ging es jedoch in die nächste Pause.
Im dritten Spielabschnitt bot sich den Eisbären in der 46. Minute die Chance zur Führung, doch Schwendener parierte stark. Lange blieb es beim Unentschieden, bis Alec McCrea die Hausherren in der 54. Minute erneut in Front brachte. Die Berliner warfen anschließend alles nach vorn – mit Erfolg: Ty Ronning markierte in der 59. Minute den 2:2-Ausgleich.​ Die Entscheidung fiel in der Overtime und das nach nur 14 Sekunden: Liam Kirk traf zum 3:2-Sieg der Eisbären Berlin.
​Maik Walsdorf, Geschäftsführer Dresdner Eislöwen: „Natürlich ist es schade, dass wir dieses Spiel sportlich nicht für uns entscheiden konnten. Trotzdem war das DEL WINTER GAME 2026 powered by MagentaSport ein großartiges Event, das weit über das eigentliche Ergebnis hinausgeht. Ein solcher Abend ist nur möglich, weil im Hintergrund unzählige helfende Hände mit enormem Engagement gearbeitet haben. Vor allem auch an die Familien hinter den einzelnen Personen ein großes Dankeschön. Ebenso bedanken wir uns bei allen Partnern, Unterstützern, Helferinnen und Helfern sowie bei allen Fans, die mit ihrer Begeisterung und Leidenschaft den Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben."
Gerry Fleming, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Was für ein Event – aus Trainersicht, für unsere Spieler, ihre Familien und unsere Fans. Ich bin unglaublich stolz auf unsere Organisation und auf all die Menschen, die mit großem Einsatz und viel Arbeit dieses Event möglich gemacht haben. Heute Teil dieser Organisation zu sein, macht mich sehr stolz. Die Atmosphäre war elektrisierend, so etwas habe ich in meiner Trainerlaufbahn noch nie erlebt. Dafür möchte ich allen Beteiligten von Herzen danken. Sportlich gesehen haben die Jungs hart gearbeitet und alles umgesetzt, was wir verlangt haben. Auch wenn ein Fehler zuletzt sofort bestraft wurde, hat das Team heute wieder großen Einsatz und Charakter gezeigt und sicher auch mehr verdient gehabt.“
Serge Aubin, Cheftrainer Eisbären Berlin: „Es war ein großartiges Event und eine ganz besondere Erfahrung für Spieler, Trainer und Staff. Als wir aufs Eis kamen und das vollbesetzte Stadion gesehen haben, die Musik, die Stimmung – das war etwas Besonderes. Dresden hat es uns mit seinem gut strukturierten Spiel sehr schwer gemacht, aber die Jungs hatten Spaß, haben nie aufgegeben und im entscheidenden Moment Charakter gezeigt. In der Overtime ist alles offen und unsere besten Spieler waren da, als wir sie gebraucht haben.“
 www.ihp.hockey    Samstag 10.Januar 2026  21:14 Uhr Bericht:     ESCD
Autor:     dk


towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
TOWERSTARS KASSIEREN GEGENTORE ZU EINFACH

(DEL2)  Nach zuletzt fünf Siegen in Folge mussten die Ravensburg Towerstars am Freitagabend dem Gegner die Punkte überlassen. Das Team von Coach Bo Subr unterlag dem Topfavoriten EC Kassel Huskies mit 2:4, die Entscheidung zugunsten der Nordhessen fiel erst in der 58. Minute.
Die Towerstars, die wieder auf die Verteidiger Ryan Odude und Denis Pfaffengut zurückgreifen konnten, boten sich mit den Huskies von Beginn an ein schnelles und spannendes Hin und Her. Zwar spielten sich beide Mannschaften mit sehenswerten Kombinationen in die gegnerische Offensivzone, vor dem Tor wurden die entscheidenden Passwege aber effektiv unterbunden und die Nachschüsse weggeräumt. Die definitiv größte Chance im letztlich torlosen Startabschnitt hatte Fabio Sarto nach knapp vier Minuten. Er wurde auf halblinks freigespielt, scheiterte aus kurzer Distanz allerdings am starken Huskies-Keeper Oleg Shilin. Der war auch ab der 16. Minute auf dem Posten, als die Towerstars aufgrund einer Strafzeit gegen Kassel einen Mann mehr auf dem Eis hatten. Gleiches galt auch auf der Gegenseite für Ilya Sharipov während eines stark aufgezogenen Powerplays in der Schlussphase des Startdrittels.
Im zweiten Spielabschnitt hatten die Towerstars keinen guten Start. Die Huskies, die bereits am Donnerstagabend angereist waren und die viel zitierten Busbeine schon bei einer Trainingseinheit am Freitagmorgen auf Ravensburger Eis ausgeschüttelt hatten, drehten ordentlich auf. Die Towerstars bekamen in der eigenen Zone nicht wirklich Zugriff, waren in den Zweikämpfen zu spät und bekamen dafür gnadenlos die Quittung. Zunächst traf Jake Weidner über die Innenseite der Torhüterbeinschiene zum 0:1, eineinhalb Minuten später erhöhte Manuel Schams mit einer Einzelaktion auf 0:2. Kurios: Eigentlich wollte der Huskies-Verteidiger die Scheibe aus der Halbdistanz zum Tor bringen, schlug aber über den Puck. Danach hatte er alle Zeit der Welt, die Scheibe erneut aufzunehmen und bis in den Torraum zu ziehen. Die Chance, wieder in die Spur zu kommen, eröffnete sich kurz darauf bei einer Strafzeit gegen die Huskies. Nachdem Nick Latta in der 25. Minute einen Pfostenschuss verbuchte, netzte Erik Karlsson frei im Slot zum 1:2-Anschlusstreffer ein.
In der 28. Spielminute kam es dann zu einem harten Bandencheck von Michael Bartuli gegen Florin Ketterer. Die Unparteiischen sprachen nach Sichtung des Videobeweises eine Fünf-plus-Spieldauerstrafe aus, es winkte also eine attraktive Möglichkeit, das Spiel maßgeblich zu beeinflussen. Das fünfminütige Powerplay blieb allerdings erfolglos: Es fehlten die gefährlichen Pässe auf den freien Mann, es gab keine Möglichkeiten für Direktabnahmen und zudem verdeckten die Ravensburger Cracks zu selten die Sicht des Torhüters.
Im Schlussabschnitt wirkten die Towerstars wieder eine Portion selbstbewusster und die Chancen häuften sich. In der 42. Minute verpasste Nick Latta noch knapp, fünf Minuten später konnten die Fans in der mit 2971 Zuschauern gut gefüllten CHG Arena endlich den Ausgleich bejubeln. Erik Karlsson brachte die Scheibe von der rechten Bande zum Tor, Mark Rassell fälschte vor dem Torraum entscheidend zum 2:2 ab. Im weiteren Spielverlauf wog die Partie hin und her, weitere Treffer blieben bis in die Schlussphase aus und nicht wenige Beobachter rechneten mit einer Verlängerung. Dazu sollte es jedoch nicht mehr kommen. Kassels Goldhelm Hunter Garlent nahm die Einladung von zu viel freiem Raum in der Ravensburger Zone dankend an und traf per Handgelenkschuss millimetergenau in den rechten Torwinkel zum 2:3. Weil Luca Hauf eineinhalb Minuten vor Schluss noch eine Strafzeit kassierte, minimierten sich die Chancen auf den Ausgleich weiter. Towerstars-Coach Bo Subr nahm dennoch den Torhüter für einen fünften Feldspieler vom Eis, doch die Scheibe wurde in der Schlussminute hinter dem Tor vertändelt und Hunter Garlent setzte mit dem 2:4 den Schlusspunkt.
„Leider waren wir heute Abend nicht auf der Höhe des Spiels und haben dem Gegner viel zu viel Platz und Zeit gewährt. Auch die verkorkste Anfangsphase des Mitteldrittels war ärgerlich und hat uns letztlich das Spiel gekostet“, sagte Towerstars-Coach Bo Subr wenig erfreut über das Ende der Siegesserie und die verpasste Möglichkeit, unter die Top 4 vorzurücken. „Das müssen wir jetzt abschütteln, das Video analysieren und uns dann auf das schwere Auswärtsspiel in Kaufbeuren vorbereiten“, ergänzte der Coach.
 www.ihp.hockey    Samstag 10.Januar 2026  11:39 Uhr Bericht:     EVR
Autor:     fe


eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
MIT WICHTIGEM HEIMSIEG AUF PLATZ FÜNF: EISBÄREN SCHLAGEN BIETIGHEIM 5:1 - Regensburg mit souveräner Leistung gegen bisherigen Tabellennachbarn Bietigheim

(DEL2)  Am Ende prangte das gleiche Ergebnis auf der Anzeigetafel wie beim ersten Aufeinandertreffen der laufenden DEL-2-Saison an gleicher Stelle: Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg hat sein wichtiges Heimspiel gegen den bisherigen Tabellennachbarn Bietigheim Steelers souverän mit 5:1 (1:0/3:0/1:1) gewonnen. Damit fuhren die Oberpfälzer vor 3931 Fans in der Donau-Arena den zweiten verdienten Sieg vor eigenem Publikum gegen den Aufsteiger aus Baden-Württemberg ein und schoben sich in der Rangliste an den Grün-Weißen vorbei bis auf Platz fünf vor (jetzt 51 Zähler). Die zuvor punktgleichen Enzstädter sind nun Achte (48). Spät im ersten Durchgang brachte Alexander Berardinelli die Hausherren nach starkem Forecheck von David Morley mit 1:0 in Front (19. Minute). Im zweiten Durchgang legten die Domstädter gleich drei Treffer nach und stellten auf 4:0: Erst erhöhte Constantin Ontl auf 2:0, der einen wuchtigen Schuss von Verteidiger Patrick Demetz in die Maschen abfälschte (24.), dann schlenzte Jeremy Bracco den Puck nach feiner Vorarbeit von Berardinelli in Überzahl unter die Latte (34.) und schließlich nutzte Samuel Payeur ein starkes Zuspiel von Yuma Grimm mit einem Schuss unters Gebälk zum 4:0 (39.). Zwar verkürzten die Gäste durch den gebürtigen Regensburger Bastian Eckl zu Beginn des Schlussabschnitts noch auf 1:4 (41.), doch spätestens mit dem 5:1 durch Kevin Slezaks elften Saisontreffer war die Partie entschieden. Nun sind die Rot-Weißen am morgigen Samstag, 11. Januar, ab 17 Uhr auswärts bei den Eispiraten Crimmitschau gefordert, die am Freitagabend spielfrei waren. Am kommenden Freitag, 16. Januar, steht dann das dritte Oberpfalz-Derby der Saison in der Fremde bei den Blue Devils Weiden an (Beginn 20 Uhr), ehe zwei Tage darauf, am Sonntag, 18. Januar, das nächste Heimspiel folgt. Dann gastieren ab 17 Uhr die Buron Joker des ESV Kaufbeuren in der Donau-Arena – die Partie ist der große, jährliche „F*CK CANCER“-Tag der Eisbären und verspricht damit höchst emotional zu werden. Letzte Tickets gibt es unter www.ebr.live.
Nachbericht
Achter gegen Siebter: Das Heimspiel des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg gegen den Aufsteiger Bietigheim Steelers war ein richtungsweisendes für beide Teams. In der wichtigen Begegnung setzte der Trainer der Hausherren, Peter Flache, im Tor abermals auf Jonas Neffin als Starter. Vor 3931 Fans, die trotz teils schwieriger Witterungsbedingungen den Weg in die Donau-Arena gefunden hatten, war Konrad Fiedler der Backup, Talent Cole Danielsmeier stand nicht im Aufgebot. In der Verteidigung pausierte Maximilian Merkl, im Sturm fehlten der erkrankte Pierre Preto sowie die überzähligen Lukas Krieger und Bryce Kindopp.
Ausgeglichen gestaltete sich die Begegnung in den ersten Minuten. Erarbeiteten sich die Gäste aus Baden-Württemberg insgesamt ein leichtes Übergewicht, hatten die Flache-Schützlinge dafür die besseren Chancen zu verzeichnen. So hämmerte etwa Kevin Slezak nach nicht einmal 90 gespielten Sekunden und einem feinen Doppelpass mit Jeremy Bracco die Scheibe an den Querbalken (2. Minute). Nach einem starken Steilpass von Jakob Weber scheiterte kurz darauf Aleandro Angaran mit einem Alleingang an SCB-Keeper Olafr Schmidt (3.). Nach sechs Minuten zwangen dann erst Bietigheims Topscorer Jack Dugan, dann Offensivverteidiger Tim Schüle den Torsteher Neffin zu zwei Glanzparaden. Auch bei zahlreichen weiteren Abschlüssen der Gäste war Neffin auf dem Posten, in Unterzahl klärte Verteidiger Patrick Demetz einmal auf der Linie (11.), auf der Gegenseite hatten nach 15 Minuten erst Marks Jirgensons, dann Kapitän Nikola Gajovský die Regensburger Führung bei einer Doppelchance binnen weniger Sekunden auf dem Schläger, scheiterten aber an Schmidt. Mehr Glück hatte dann Alexander Berardinelli kurz vor der ersten Pause: David Morley eroberte die Scheibe hinter dem gegnerischen Tor, spielte gedankenschnell auf seinen einrückenden Reihenpartner und dieser drückte den Puck am kurzen Eck an Schmidt vorbei zum 1:0 in die Maschen (19.).
Der zweite Durchgang gehörte dann den Domstädtern. Nach gerade einmal 197 Sekunden zappelte der Puck schon zum 2:0 im Netz: Patrick Demetz hatte wuchtig von der Blauen Linie abgezogen, Constantin Ontl, der als offizieller Torschütze geführt wird, möglicherweise noch abgefälscht und die Scheibe flog von Schmidts Schulter per Bogenlampe ins Tor (24.). Nur eine Zeigerumdrehung später verpasste Angaran nach Jirgensons-Zuspiel nur knapp (25.). Als Topscorer Corey Trivino nach 29 Minuten nur knapp verzog und Berardinelli mit dem Nachschuss an Schmidt scheiterte, lag das 3:0 bereits in der Luft – im Powerplay wenig später fiel es dann tatsächlich. Hatten Trivino zweifach, Morley artistisch aus der Luft und Berardinelli aus spitzem Winkel kurz zuvor noch Pech, tankte sich letzterer wenig später über die linke Seite stark durch und bediente den rechts anstürmenden Jeremy Bracco, der per Schlenzer in den Winkel auf 3:0 erhöhte (34.). Als Samuel Payeur gegen Ende des Drittels dann ein schönes Zuspiel von Yuma Grimm per Direktabnahme zum 4:0 unter die Latte zimmerte (39.), war die Partie quasi entschieden.
Slezak setzt den Schlusspunkt
Daran änderte auch Bietigheims Treffer zum 1:4 kurz nach Wiederbeginn durch den gebürtigen Regensburger Bastian Eckl nichts – der Mann aus dem EVR-Nachwuchs überwand den sonst überragenden Neffin mit einem überraschenden Schuss aus dem Nullwinkel (41.). Doch mit dem 5:1 stellte Slezak (nach starkem Einsatz von Payeur und Verteidigungs-Youngster Nick Mähler) mit seinem elften Saisontor wenig später den alten Abstand wieder her und besorgte so auch das Endresultat (44.) – kurz zuvor war Donát Péter mit einer Großchance im Konter noch gescheitert (43.). In der Schlussphase hätte der von der Strafbank sprintende Trivino per Alleingang noch auf 6:1 stellen können, scheiterte aber (59.).
Und so blieb es beim ob der geschlossenen Mannschaftsleistung hochverdienten 5:1-Erfolg, der die Eisbären (zuvor Achte) in der DEL-2-Tabelle bis auf Rang fünf nach oben katapultierte (jetzt 51 Zähler). Damit überholten sie auch das zuvor punktgleiche Bietigheim, das nun auf Platz acht liegt (48). Nun folgen zwei nicht minder wichtige Auswärtsspiele: Am morgigen Sonntag, 11. Januar, tritt Regensburg bei den Eispiraten Crimmitschau an. Spielbeginn im Kunsteisstadion im Sahnpark der Sachsen, die am Freitag spielfrei waren, ist um 17 Uhr. Am kommenden Freitag, 16. Januar, folgt dann das bereits dritte Oberpfalz-Derby der laufenden Saison ab 20 Uhr auswärts bei den Blue Devils Weiden. Erst zwei Tage später, am Sonntag, 18. Januar, steht dann das nächste Heimspiel auf dem Programm – und es ist ein ganz besonderes: Die Partie gegen den ESV Kaufbeuren ab 17 Uhr in der Donau-Arena ist der jährliche „F*CK CANCER“-Tag der Oberpfälzer und verspricht somit nicht nur hochklassigen Sport, sondern auch viele emotionale Momente für den Guten Zweck. Letzte Tickets gibt es unter www.ebr.live.
Statistik
Eisbären Regensburg – Bietigheim Steelers 5:1 (1:0/3:0/1:1)
Freitag, 09. Januar 2026 – Donau-Arena Regensburg – Beginn: 20 Uhr.
Aufstellungen
Regensburg: Jonas Neffin (60:00 Minuten) und Konrad Fiedler (beide Tor) – Sean Giles, Guillaume Naud (2 Strafminuten), Pascal Zerressen (A), Nick Mähler (2), Patrick Demetz (2), Marian Bauer und Jakob Weber (alle Abwehr) – Alexander Berardinelli, Corey Trivino (2), David Morley, Kevin Slezak, Samuel Payeur, Jeremy Bracco, Yuma Grimm, Donát Péter, Constantin Ontl (A), Aleandro Angaran, Nikola Gajovský (C) und Marks Kristians Jirgensons (alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent).
Bietigheim: Olafr Schmidt (60:00 Minuten) und Florian Mnich (beide Tor) – Arne Uplegger (6 Strafminuten), Tim Schüle (2), Pawel Dronia (A), Maximilian Söll, Mick Hochreither, Benedikt Jiranek und Sören Sturm (alle Abwehr) – Marek Račuk, Brett Kemp, Mike Fischer, Bastian Eckl, Alex Dostie, Jack Dugan, Joshua Rust, Tyler McNeely (A), Alexander Preibisch (C), Justin Scheck, Tamás Kánya und Ratislav Judin (alle Sturm). – Trainer: Alexander Dück (Headcoach) und Boris Blank (Assistent).
Strafminuten: Regensburg 8 – Bietigheim 8.
Zuschauer: 3931 (Donau-Arena Regensburg).
Schiedsrichter: Markus Schütz und Achim Moosberger (beide Hauptschiedsrichter) sowie Leonie Ernst und Peter Wagner (beide Linesperson).
Tore
1. Drittel:
1:0 (19. Minute) Alexander Berardinelli (David Morley);
2. Drittel:
2:0 (24.) Constantin Ontl (Patrick Demetz, Yuma Grimm);
3:0 (34./PP1) Jeremy Bracco (Alexander Berardinelli, Guillaume Naud);
4:0 (39.) Samuel Payeur (Yuma Grimm, Patrick Demetz);
3. Drittel:
4:1 (41.) Bastian Eckl (Tyler McNeely, Alexander Preibisch);
5:1 (44.) Kevin Slezak (Nick Mähler, Samuel Payeur).
Neuer Tabellenplatz: Regensburg 5. Platz (51 Zähler aus 33 Partien/vorher 8.) – Bietigheim 8. Rang (48 Punkte aus 33 Spielen/zuvor 7.).
 www.ihp.hockey    Samstag 10.Januar 2026  13:52 Uhr Bericht:     EVR
Autor:     jml

  
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Nächster 3:0-Heimsieg: Pulkkinen-Doppelpack bändigt Kaufbeuren

(DEL2)  Am 33. Spieltag der DEL2 empfingen die Starbulls Rosenheim den Tabellenletzten ESV Kaufbeuren im ROFA-Stadion – und feierten vor 4.021 Zuschauern einen verdienten 3:0-Erfolg. Wie bereits eine Woche zuvor beim Heimsieg gegen den EV Landshut blieben die Grün-Weißen nicht nur ohne Gegentor, sondern auch erneut ohne eine einzige Strafzeit. Teemu Pulkkinen traf doppelt, den Schlusspunkt setzte C.J. Stretch. Trotz eines deutlichen Übergewichts an klaren Torchancen auf Rosenheimer Seite war die Partie bis Mitte des letzten Drittels offen.
Die Starbulls mussten, wie angekündigt, auf mehrere Akteure verzichten: Lukas Laub, Lewis Zerter-Gossage, Joel Keussen und Johannes Achatz fehlten verletzungsbedingt, zudem standen die Förderlizenzspieler Leon van der Linde und Sebastian Zwickl nicht zur Verfügung. Das Tor hütetet Christopher Kolarz, während Oskar Autio zum dritten Mal in Folge auf der Tribüne Platz nehmen musste.
Auch der ESV Kaufbeuren trat ersatzgeschwächt an. Mit Jonny Tychonick, D’Artagnan Joly, John Rogl, Joe Casetti (alle verletzt) und Henri Kanninen (Saisonende) standen mehrere etatmäßige Leistungsträger nicht zur Verfügung. Rio Kaiser fehlte wegen einer Sperre, Dominik Groß krankheitsbedingt. Dennoch konnten die Gäste, im Gegensatz zu den Starbulls, vier nominelle Sturmreihen aufbieten. Das Kaufbeurer Tor hütete erstmals seit zehn Wochen wieder der wegen einer Verletzung außer Gefecht gewesene Daniel Fießinger – und der Gästegoalie lieferte eine starke Leistung ab.
Pulkkinen aus dem Nichts zur Rosenheimer Führung
Die Partie begann mit leichter Rosenheimer Dominanz, die erste Torchance aber hatten die Allgäuer. Nach zwei Minuten scheiterte Pavels Nikitins an Starbulls-Keeper Kolarz. Die Gäste agierten mutig, setzten mit aktivem Forechecking Akzente, provozierten Rosenheimer Fehler  und erspielten sich einige Abschlüsse. Die Führung erzielten jedoch die Starbulls: In der 13. Minute nutzte Teemu Pulkkinen eine Unachtsamkeit in der Kaufbeurer Defensive. Nach Zuspiel von Charlie Sarault stand der Finne frei vor Torhüter Fießinger, irritierte ihn mit einer kleinen Finte und schob durch die Schoner zum 1:0 ein . Der Treffer fiel in der 13. Minute eher aus dem Nichts, brachte Kaufbeuren aber keineswegs aus dem Konzept – die Partie blieb bis zur Pausensirene ausgeglichen.
Starbulls steigern sich, Fießinger hält Kaufbeuren im Spiel
Im zweiten Drittel übernahmen die Starbulls zunehmend die Kontrolle und erspielten sich zahlreiche hochkarätige Chancen. In einer Vier-gegen-eins-Situation schloss J.C. Stretch auf eigene Faust ab – und vergab (23.). Kurz darauf entschärfte Fießinger einen Abschluss von Maximilian Vollmayer aus kürzester Distanz spektakulär (25.). Shane Hanna und Pulkkinen nahmen das Gästetor mit satten Schüssen ins Visier, hatten damit aber ebenfalls keinen Erfolg. Der zweite Starbulls-Treffer war längst überfällig, fiel aber nicht.
Doch auch Kaufbeuren blieb gefährlich: Nach einem misslungenen Rosenheimer Wechsel kam Yannik Burghart frei zum Schuss, Keeper Kolarz reagierte stark (28.). In der einzigen Überzahlsituation der Partie kurz vor der zweiten Pause konnten die Starbulls keine Abschlüsse kreieren, sodass es mit der knappen 1:0-Führung auch in die zweite Pause ging.
Glück und Kolarz verhindern den Ausgleichstreffer
Im Schlussdrittel erwischten zunächst die Gäste den besseren Start. Tyson McLellan traf erst den Pfosten und scheiterte Sekunden später an Kolarz, der per Reflex mit dem Schoner zur Stelle war (45.). Danach übernahmen die Starbulls jedoch Schritt für Schritt wieder das Kommando.
In der 49. Minute erhöhte Pulkkinen nach feiner Rückhandvorlage von Sarault – und dank einer Portion Scheibenglück im Slot – auf 2:0. Den ersten Versuch parierte Fießinger noch, den Abpraller drückte der Finne jedoch aus der Luft über die Linie. Damit war der Widerstand der Allgäuer gebrochen. Nach einem feinen Solo von Ville Järveläinen vollendete Kapitän C.J. Stretch den Abpraller aus dem Rückraum kommend souverän zum 3:0 (52.).
Die Rosenheimer Fans durften sich in den Schlussminuten zwar nicht über weitere Treffer, aber noch über einige individuelle und spielerische Kabinettstückchen freuen – und darüber, dass der zweite Shutout vom fehlerfreien Christopher Kolarz im zweiten Heimspiel hintereinander nicht mehr in Gefahr geriet.
Mit nun 65 Punkten aus 33 Spielen haben die Starbulls Rosenheim ihren Vorsprung auf das Verfolgertrio aus Landshut, Ravensburg und Regensburg auf satte 14 Punkte ausgebaut.
Am Sonntag steht am 34. Spieltag das Rosenheimer Auswärtsspiel bei den Lausitzer Füchsen an. Spielbeginn in der Eisarena Weißwasser ist um 17 Uhr (Liveübertragung auf www.sportdeutschland.tv). Das nächste Starbulls-Heimspiel im ROFA-Stadion steigt am Freitag, 16. Januar, gegen die Ravensburg Towerstars.
 www.ihp.hockey    Samstag 10.Januar 2026  01:08 Uhr Bericht:     SBR
Autor:     ah


Memmingen IndiansMemmingen Indians
Souveräner Auswärtssieg in Höchstadt

(OLS)  Drei Punkte für den ECDC Memmingen im Aischgrund: Die Indians besiegten die Höchstadt Alligators mit 4:1. Damit bleiben die Maustädter oben in der Tabelle mit dabei. Am Sonntag (18 Uhr) kommen die Erding Gladiators an den Hühnerberg.
Der Neuzugang der Indians, Kevin Handschuh, gab sein Debüt im Spiel gegen den HEC, auch sonst konnte Coach Huhn auf alle Akteure zurückgreifen. Justus Roth begann im Tor, sein Backup war erneut Louis Eisenhut. Die Memminger schnürten die Hausherren im ersten Drittel gleich ordentlich ein. Der HEC fand offensiv kaum statt, die Indians hingegen gingen durch Bernhard Ettwein mit 1:0 in Führung. Eddy Homjakovs vollstreckte anschließend zum 2:0. Die Führung hätte noch höher ausfallen können, zahlreiche Chancen dazu konnten die Memminger sich herausspielen.
Der ECDC blieb dann auch im zweiten Drittel das tonangebende Team und behielt die Kontrolle.  Kurz nach der Pause brachte Linus Svedlund die Scheibe zum 3:0 im HEC-Gehäuse unter. Timo Gams schoss nach starker Vorarbeit von Connor Blake das 4:0, was gleichzeitig die Vorentscheidung war. Mit dieser komfortablen Führung ging es in die letzte Pause.
Im Schlussdrittel ließen die Indians das Spiel auslaufen. Höchstadt konnte den Indianern an diesem Abend nicht viel entgegensetzen. Doch die Alligators trafen durch Max Schaller noch zum 1:4, was auch der Endstand war. Am Ende war es ein souveräner Sieg der Rot-Weißen bei den Panzerechsen, durch den der ECDC ganz oben in der Tabelle mit dabei bleibt. Weiterhin beträgt der Rückstand auf Tabellenführer Deggendorf nur drei Punkte.
Am Sonntag treten die Indians vor heimischer Kulisse an. Die Erding Gladiators kommen dann an den Hühnerberg. Spielbeginn in der ALPHA COOLING-Arena ist um 18:00 Uhr. Tickets für die Partie, sowie auch für alle restlichen Heimspiele der Hauptrunde, sind bereits erhältlich.  
Höchstadter EC vs. ECDC Memmingen 1:4 (0:2/0:2/1:0)
Tore:0:1 (13.) Ettwein (Homjakovs, Blake), 0:2 (15.) Homjakovs (Fominych, Meier), 0:3 (21.) Svedlund (Homjakovs, Meisinger), 0:4 (31.) Gams (Blake, Fominych), 1:4 (58.) Schaller (Jelavic, Mastic)
Strafminuten:Höchstadt 8-Memmingen 6
ECDC Memmingen: Roth (Eisenhut)- Svedlund, Meisinger ; Blake, Ettwein ; Kurz, Menner; Peleikis- Brassard, Homjakovs, Meier; Lillich, Spurgeon, Ouderkirk; Gams, Krymskiy, Fominych; Handschuh, Gorgenländer, Pfalzer.
 www.ihp.hockey    Samstag 10.Januar 2026  11:05 Uhr Bericht:     ECDCM
Autor:     fl


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Ice Dragons beim INOMETA-Gameday siegreich - Erster Erfolg des neuen Jahres

(OLN)  Der Herforder Eishockey Verein hat das INOMETA-Gameday gegen die KSW Icefighters Leipzig mit 4:3 SO (1:0/2:1/0:2) nach Penaltyschießen gewonnen und somit den ersten Sieg im neuen Jahr in der Oberliga Nord Hauptrunde eingefahren. Die Zuschauer in der erneut ausverkauften imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ bekamen dabei ein spannendes Eishockeyspiel geboten und unterstützten ihre Teams lautstark.
Gerade einmal 20 Sekunden waren gespielt, da durften die ostwestfälischen Eishockeyfans erstmals jubeln. Ryley Lindgren reagierte nach einer unglücklichen Aktion von Gästetorhüter Konstantin Kessler am schnellsten und schob aus kurzer Distanz zum 1:0 ein. Im weiteren Verlauf des Auftaktdrittels entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, weitere Tore fielen bis zur ersten Pause jedoch nicht.
Im zweiten Spielabschnitt nutzte Herford dann die eigenen Überzahlsituationen gut. In der 28. Minute war Ryley Lindgren wieder zur Stelle und schloss ein Powerplay zum 2:0 ab. In der 31. Minute legte Jannis Kälble bei einer weiteren „5auf4“-Situation mit dem 3:0 nach und viele glaubten bereits an eine Vorentscheidung. Doch die Icefighters wurden nun ihrem Namen gerecht und kämpften sich Stück für Stück in die Partie hinein. In der 39. Minute verkürzte Luke Volkmann ebenfalls in Überzahl auf 1:3, womit es ein letztes Mal in die Kabinen ging.
Im Schlussdrittel erhöhte Leipzig zunächst deutlich den Druck und glich mit einem Doppelschlag in der 44. Minute zum 3:3 aus. Zunächst traf Tim Detig, dann netzte Max Herzog zum Ausgleich ein. HEV-Chefcoach Henry Thom nahm sofort im Anschluss eine Auszeit und justierte sein Team neu. Herford stabilisierte sich wieder und so blieb es ohne weiteren Treffer spannend bis zur Schlusssirene.
In der Overtime war Herford optisch zwar leicht spielbestimmend, große Torgelegenheiten blieben jedoch aus und so musste das Penaltyschießen die Entscheidung bringen. Während Leon Köhler und Jackson Pierson für die Gastgeber trafen, kamen die Icefighters mit ihren Schützen nicht am Herforder Schlussmann Jakub Urbisch vorbei.
„Es ist zwar ein wenig ärgerlich, dass wir nach einer 3:0-Führung nicht die drei Punkte hierbehalten haben, zumal wir taktisch zwei Drittel lang sehr gut gespielt haben. Irgendwie sind uns dann etwas die Körner ausgegangen, haben uns nach der Umstellung nach dem Ausgleich dann aber wieder gefangen. Penaltyschießen ist dann immer auch etwas Lotterie, aber natürlich bin ich mit dem Bonuspunkt zufrieden“, so Henry Thom auf der abschließenden Pressekonferenz.
Der Herforder Eishockey Verein bleibt auf Platz 10 in der Tabelle und hat den Abstand auf die PlayOff-Zone auf 12 Punkte verkürzt. Durch einen spielfreien Sonntag hat die Mannschaft nun die Gelegenheit nach dem intensiven Programm mit 10 Spielen in den letzten 22 Tagen kurz zu regenerieren, bevor es am kommenden Wochenende weitergeht.
Tore:
1:0 00:20 Ryley Lindgren (Jackson Pierson / Yannis Walch)
2:0 27:57 Ryley Lindgren (Timo Sticha / Sebastian Moberg) PP1
3:0 30:34 Jannis Kälble (Matyas Kovacs / David Makuzki) PP1
3:1 38:20 Luke Volkmann (Steve Hanusch / Tim Detig) PP1
3:2 43:00 Tim Detig (Lukas Vantuch / Marc Zajic)
3:3 43:36 Max Herzog (Samuel Mantsch / Luke Volkmann)
4:3 65:00 Leon Köhler PS
Strafen:
Herford 6 Minuten
Leipzig 2 Minuten + 5 Minuten Darek Hejcman
Zuschauer:
1029 (ausverkauft)
Streambuchungen:
302
 www.ihp.hockey    Samstag 10.Januar 2026  14:08 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     som

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg
  
   

Amberg Wild LionsAmberg Wild Lions
Kein Selbstvertrauen, keine Punkte - ERSC verliert knapp in Geretsried

(BYL)  Wie schon im Hinspiel behielten der ESC Geretsried mit einem Tor Unterschied die Punkte gegen einen glücklosen ERSC Amberg. Nach dem 6:5 in Amberg hieß es am Freitagabend 3:2 für die gastgebenden Geretsrieder. Ein Punktgewinn für die Wild Lions wäre durchaus möglich gewesen.
Das Anfangsdrittel bestimmten die River Rats und gingen nach überstandener Unterzahl früh durch einen Break mit 1:0 in Führung. Mit dem Auftreten seines Teams war Christian Zessack dabei nicht zufrieden: „Wir haben wieder nicht das gemacht, was wir eigentlich trainieren. Da werden die einfachsten Sachen immer wieder verkehrt gemacht und immer die gleichen Fehler“, schimpfte der Löwencoach in der Pressekonferenz. Die Gastgeber nutzten ihre Spielanteile mit dem 2:0 durch Horvath, einem „Sonntagsschuss“ am Freitagabend in den Winkel. Wieder einmal war es für die Wild Lions Brendan Walkom, der nur knapp eine Minute später die gegnerische Abwehr narrte und zum 2:1 verkürzte. Im Mittelabschnitt waren die Spielanteile gleich verteilt und das gefiel ESC-Trainer Hans Tauber nicht: „Wir wollten alles zu schön machen und haben Amberg ins Spiel kommen lassen“. Ihre Chancen genutzt haben die Wild Lions allerdings nicht, dafür nahm Geretsried ein Geschenk an. Nach einem Scheibenverlust der Amberger konnten die River Rats zu dritt auf Löwen-Goalie Lucas DiBerardo zulaufen und durch Hüsken den Zwei-Tore-Vorsprung wieder herstellen. Lange währte die Freude bei den Gastgebern darüber aber nicht, denn erneut hatte kurz darauf Walkom seinen Schläger wieder im Spiel und legte das 3:2 durch Kevin Schmitt auf. Damit ging es ins letzte Drittel, wo beide Mannschaften ausreichende Gelegenheiten hatten, das Resultat nochmals zu verändern. Dass Zessack in der Schlussminute noch seinen Torhüter zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis nahm, brachte für die Lions auch nichts mehr ein und es blieb beim knappen Sieg für die River Rats. Das Schussverhältnis war am Ende nahezu ausgeglichen, wie Zessack erkannte: „Aber die Jungs sind brutal verunsichert. Es fehlt das Selbstvertrauen und nach vorne auch das Schussglück. Einfach draufhauen kann ich da jetzt auch nicht“, so der ERSC-Coach. ESC-Trainer Tauber interessierte letztendlich nur das Resultat: „Es war nicht das schönste Spiel, aber die Punkte nehmen wir mit“. 
ESC Geretsried – ERSC Amberg 3:2 (2:1,1:1,0:0)
1:0 (4.) Engelbrecht (Otto, Hochstrasser), 2:0 (17.) Horvath (Soukup, Engelbrecht), 2:1 (19.) Walkom (Klughardt, Gardiner), 3:1 (30.) Hüsken (Fissekis), 3:2 (34.) Schmitt (Walkom, Silbermann).
Strafen: Geretsried 10, Amberg 8 Minuten. Zuschauer: 420.
 www.ihp.hockey    Samstag 10.Januar 2026  13:21 Uhr Bericht:     ERSCA
Autor:     js

 
Buchloe PiratesBuchloe Pirates
Herber Dämpfer im Kampf um die Pre-Playoffs - ESV Buchloe kassiert bittere Heimniederlage gegen das Schlusslicht Burgau

(BYL)  Nach zuletzt sechs Heimsiegen in Folge haben die Buchloer Piraten am Freitagabend wieder einmal eine Niederlage vor heimsicher Kulisse einstecken müssen, die jedoch einen herben Rückschlag im Kampf um Platz 10 bedeutete. Denn gegen den Tabellenletzten Burgau strauchelten die Freibeuter vor 540 Zuschauern unter dem Strich absolut verdient mit 2:3 (0:3, 2:0, 0:0) und ließen so wichtige Punkte liegen. Besonders im ersten Drittel enttäuschten die Gennachstädter gegen ein von Beginn an waches und aufgedrehtes Schlusslicht doch sehr, welches sich mit einem starken Spiel aber auch beileibe nicht wie ein Kellerkind präsentierte.
„Auf die Schnelle Erklärungen zu finden ist relativ schwierig“, zeigte sich ein enttäuschter ESV-Trainer Dominic Weis direkt nach dem Spiel zunächst ratlos ob des vor allem im ersten Drittel schwachen Auftritts seiner Mannen. „Unterschätzt haben wir die Burgauer meiner Meinung nach definitiv nicht, aber wir waren die ersten zwölf Minuten einfach mit dem Kopf nicht da und nicht breit zu laufen und zu arbeiten.“ Ganz im Gegensatz dazu die Gäste, die diese Tugenden von Beginn griffig und konsequent aufs Eis legten und sich auch schnell dafür mit Treffern belohnten. „Die drei Gegentore geben wir aber auch viel zu billig ab“, kritisierte Weis die Passivität seiner Truppe, die Burgau so durch Treffer von Sven Gäbelein (9.) und einen Doppelschlag von David Ballner (13) und Ex-Pirat Tim Söldner (13.) bis auf 0:3 davonziehen lassen musste. Nach der Auszeit des Buchloer Trainers wurde es zwar anschließend etwas besser, doch wirklich zwingend wurden die Hausherren in den ersten 20 rabenschwarzen Minuten nicht, womit es vollkommen verdient mit dem klaren Rückstand in die Pause ging.
Dort dürfte die Ansprache ebenfalls recht deutlich ausgefallen sein, die dann auch fruchtete, da die Buchloer das Spiel im Mitteldrittel wieder spannend machten. Zunächst hatte man aber Glück und konnte sich bei David Blaschta im Tor bedanken, dass man nicht noch höher zurücklag. Denn der ESV-Schlussmann rettete in diesem Abschnitt gleich zwei Mal bei einem Breakaway der Gäste und hielt sein Team bei den Alleingängen von David Ballner (26.) und Sven Gäbelein (32.) weiter am Leben. Und dann brachte ein Doppelschlag des kanadischen Neuzugangs Mateo Cabral die Buchloer wieder zurück ins Geschäft, der im Powerplay den bis dato unüberwindbaren Gäste-Keeper Philipp Schnierstein zum 1:3 überwand (36.) und keine zweieinhalb Minuten später das 2:3 folgen ließ (39.).
So waren die Buchloer also vor dem Schlussabschnitt wieder auf Tuchfühlung dran. Doch wer nun hoffte, dass das Schlusslicht aus Burgau nun einbrechen würde, der sah sich getäuscht. Die Eisbären fighteten auch im finalen Durchgang um jede Scheibe und machten den Freibeutern so das Leben weiter enorm schwer. „Wir machen da aber dann letztlich auch zu wenig aus unseren Möglichkeiten und sind nicht aktiv genug vor dem Tor“, fasste Weis das letzte Drittel zusammen, in dem die Buchloer den Spieß so nicht mehr drehen konnten. Zwar lag der Ausgleich stellenweise in der Luft, doch eine kompakt verteidigende Burgauer Mannschaft und ein starker Schnierstein im Tor verhinderten bis zum Schluss den Ausgleich, weshalb am Ende des Tages der verdiente Sieg für Burgau auf der Anzeigentafel stand – was auch der Buchloer Trainer so bescheinigte.
So müssen die Gennachstädter einen empfindlichen Dämpfer im Kampf um die Pre-Playoff-Ränge einstecken, da sich die Miners Peißenberg zeitgleich im Heimspiel gegen Pfaffenhofen keine Blöße gaben und mit einem 7:3 Erfolge den Abstand auf die Buchloer fünf Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde auf drei Punkte ausbauen konnten.
 www.ihp.hockey    Samstag 10.Januar 2026  01:22 Uhr Bericht:     ESCB
Autor:     chs


ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
Königsbrunn feiert deutlichen Erfolg gegen die Sharks

(BYL)  Mit einem sehr klaren 8:2 gewinnt der EHC Königsbrunn hochverdient in der heimischen Pharmpur EISARENA das Heimspiel gegen die "Sharks" des ESC Kempten. In einer intensiv und schnell geführten Begegnung hatten die Brunnenstädter das bessere Ende für sich.
Beide Mannschaften konnten mit drei kompletten Reihen antreten. Die Brunnenstädter mussten jedoch weiterhin auf Peter Brückner, David Farny und Joshua Appler verzichten, nach dem Warmup fiel dann auch noch Leon Bakos aus. Im Königsbrunner Tor stand von Beginn an Stefan Vajs, als Backup saß Benni Beck auf der Bank.
Wie schon in den vergangenen Jahren starteten beide Mannschaften mit viel Tempo und Einsatz in die Partie. Nur Sekunden nach Anpfiff landete die Scheibe bei Kemptens Topscorer Kevin Hu, seinen Alleingang konnte Stefan Vajs im Königsbrunner Tor aber entschärfen. EHC-Neuzugang Timmy Kent zeigte sich schon in der ersten Spielminute mit einem schönen Abschluss aufs kurze Eck, danach bediente er Stefan Rodrigues mit einem schönen Querpass, der aber ohne Torerfolg blieb. Beide Mannschaften zeigten einige schöne Aktionen, waren aber in der Defensive noch fehlerbehaftet. Den ersten Treffer markierten die Gäste, in der achten Spielminute landete ein sehenswerter Pass von Kevin Hu punktgenau auf der Kelle vom sträflich freistehenden Tomas Kulhanek, der dann nur noch zum 0:1 für Kempten einschieben musste. Nur 17 Sekunden später fand der EHC aber die passende Antwort, ein Handgelenkschuss von Niklas Länger an der blauen Linie landete im Gehäuse der Sharks zum 1:1 Ausgleich. Der Treffer gab den Brunnenstädtern deutlich Auftrieb, Königsbrunn hatte nun mehr von der Partie. In der 16. Spielminute konnte der EHC nachlegen, in Überzahl bediente Marco Sternheimer Lion Stange mit einem schönen Anspiel, der netzte per Direktabnahme zum 2:1 ein. Kempten hatte in der 19. Spielminute in einer ähnlichen Situation wie beim ersten Treffer die Chance auf den Ausgleich, verpasste es aber nachzulegen. Bis Drittelende fielen keine weiteren Tore mehr.
Nach dem Pausentee hatte Marco Riedel in der 22. Spielminute eine gute Möglichkeit auf den nächsten Königsbrunner Treffer, der fiel dann aber erst in der 25. Spielminute. Nach Strafzeiten gegen beide Teams standen jeweils nur vier Feldspieler auf dem Eis. Bei einem schnellen Gegenstoß landete der Puck bei Marco Sternheimer, der das Geschenk dankend annahm und zum 3:1 für den EHC einnetzte. Königsbrunn hatte jetzt deutlich mehr von der Partie, in der 29. Spielminute konnte der Keeper der Sharks noch zwei Chancen von Tobias Baader entschärfen. Nur zwei Minuten später erzielte Clay Ellerbrock das 4:1, sein Schuss durch die Hosenträger des Shark-Goalies landete im Gehäuse der Gäste. Zwei Minuten später kam es noch schlimmer für Kempten, Dominic Erdt traf von der blauen Linie verdeckt zum 5:1 ins Tor der Gäste. Danach verließ der entnervte Torwart Wiedemann die Eisfläche, Jakob Nerb durfte ab diesem Zeitpunkt das Gehäuse des ESC hüten. Gästetrainer Sven Curmann nahm nach dem Treffer noch eine Auszeit, um seine Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. Nur vier Minuten später fiel jedoch trotzdem der nächste Treffer für den EHC. Nach schöner Vorarbeit vom Königsbrunner Urgestein Marc Streicher traf Tobias Baader zum 6:1. In der 39. Spielminute jubelten die heimischen Fans schon nach einem schönen Treffer von Neuzugang Timmy Kent, das Tor wurde aber wegen Abseits nicht gegeben, ehe es ein letztes Mal in die Kabinen ging.
Im letzten Spielabschnitt verwaltete der EHC seine klare Führung und ging keine unnötigen Risiken ein. Kempten hatte die Partie wohl schon aufgegeben und wirkte ideenlos und spielte die Scheibe meist tief ins gegnerische Drittel. Die Allgäuer hatten dann aber in der 50. Spielminute eine Riesenchance auf den zweiten Treffer. Im Gegenzug hatten auch die Brunnenstädter eine Top-Chance, die aber ebenfalls ohne Torerfolg blieb. In der 52. Spielminute traf dann Lion Stange zum 7:1, ehe die Sharks zwei Minuten später Ergebniskosmetik betrieben und zum 7:2 nachlegten. Den Schlusspunkt setzte allerdings Tim Bullnheimer in der 58. Spielminute und in doppelter Überzahl. Nach schönem Pass von Marco Sternheimer durch die Zone schob der neben dem Tor lauernde Königsbrunner Kapitän zum 8:2 Endstand ein.
Die Mannschaft der Brunnenstädter wurde nach Abpfiff von den eigenen und einigen Fans des AEV zu Recht bejubelt. Nach den zwei Niederlagen vom letzten Wochenende arbeitete sich der EHC gegen Kempten in die Partie und stand am Ende als hochverdienter Sieger gegen den bisherigen Tabellendritten Kempten fest. Ab dem zweiten Drittel zeigten sich die Brunnenstädter defensiv stark verbessert und nutzten konsequent die gegebenen Chancen. Königsbrunns Trainer Bobby Linke hatte nach der Partie kaum Grund zur Kritik:
„Heute wollten wir ein anderes Gesicht zeigen, das ist uns ganz gut gelungen. Wir waren von Beginn an präsent, motiviert und haben Gas gegeben. Im ersten Drittel hatten wir taktisch noch einige Probleme, waren nicht diszipliniert genug und haben falsche individuelle Entscheidungen getroffen. Dadurch kam Kempten zu einigen gefährlichen Situationen. Stefan hat das aber gut geklärt. Am Anfang waren aber beide Defensiven nicht ganz sattelfest. Im zweiten Drittel haben wir einiges besser gemacht, wir waren hinten zu 100% kompakt, ließen kaum Chancen der Gäste zu und waren nach vorne unglaublich gefährlich. Wir hatten gute Energie auf dem Eis, haben unsere Zweikämpfe und Laufduelle gewonnen. Im letzten Abschnitt wollten wir die Partie dosiert runterspielen. Insgesamt war es ein gutes Spiel meiner Mannschaft, der Sieg war verdient, weil wir über sechzig Spielminuten das bessere Team waren.“
Tore: 0:1 Kulhanek (Kokoska, Hu) (8.), 1:1 Länger (8.), 2:1 Stange (Sternheimer, Bullnheimer) (16.), 3:1 Sternheimer (Trupp, Bullnheimer) (25.), 4:1 Ellerbrock (Riedl, Szegedin) (31.), 5:1 Erdt (33.), 6:1 Baader (Riedl, Streicher) (37.), 7:1 Stange (Trupp, Bullnheimer) (52.), 7:2 Kulhanek (Kokoska, Hu) (54.), 8:2 Bullnheimer (Sternheimer) (58.)
Strafminuten:  EHC Königsbrunn 2     ESC Kempten 12     Zuschauer: 703
 www.ihp.hockey    Samstag 10.Januar 2026  13:45 Uhr Bericht:     EHCK
Autor:     hp


tev-miesbachTEV Miesbach
Klostersee zeigt dem TEV die Grenzen auf

(BYL)  Eine desolate Vorstellung über 40 Minuten zeigte der TEV Miesbach am Freitagabend im Derby gegen den EHC Klostersee, was in einem verdienten 1:6 nach zwei Dritteln gipfelte und die sportliche Krise beim TEV weiter verschärft. Auch wenn man im letzten Drittel nochmals Moral zeigte und auf 5:8 verkürzen konnte, erinnerte das Auftreten stark an die letzte deutliche Heimniederlage gegen Peißenberg.
Beim TEV kehrte nach fünfwöchiger Verletzungspause Matej Pekr zurück und was über weite Strecken der einzige Lichtblick war, denn der 37-jährige Angreifer stach trotz langer Verletzungspause durch Kampf und Willen hervor und erzielte bei seinem Comeback drei Treffer.
Von Beginn an sahen die rund 800 Zuschauer im Miesbacher Eisstadion eine klar überlegene Gästemannschaft, die mit viel Kampfgeist und Leidenschaft den TEV im ersten Drittel phasenweise an die Wand spielte, denn der TEV ließ eben jene Tugenden, welche man in der aktuell so starken Bayernliga über die komplette Spielzeit braucht, von Beginn vermissen. Die Grafinger nutzten sie Fehler des TEV eiskalt aus und führten nach rund einer Viertelstunde, dann bereits verdient mit 0:3. Lukas Krämmer, Luka Kauppila und Alexandre Gagnon markierten die Treffer. Wie aus dem Nichts gelang dem TEV dann allerdings eine Sekunde vor der Pause der Anschlusstreffer als Matej Pekr vor dem Tor abstaubte. Zu diesem Zeitpunkt hatte Dusan Frosch bereits den Torhüter gewechselt und Philip Lehr übernahm für den Timon Ewert, der sichtlich von seinen Vorderleuten im Stich gelassen wurde.
Der TEV kam mit einem anderen Gesicht aus der Pause und drängte zunächst auf den Anschlusstreffer, doch mitten in diese Drangphase gab es den nächsten Rückfall, als Benedikt Pölt eine 5+Spieldauerstrafe für einen überharten Check kassierte. In der folgenden Überzahl erhöhte Grafing durch Tore von Julian Dengl und Kelvin Walz auf 1:5 und als Luka Kauppila in der 37.Minute das 1:6 erzielte, schien die Partie endgültig entschieden.
Der TEV bäumte sich im letzten Drittel noch einmal auf und kam durch zwei Treffer von Matej Pekr und ein Tor von Michael Grabmaier rund vier Minuten vor dem Ende nochmals auf 4:6 heran, doch Grafing erzielte postwendend das 4:7 ins leere TEV Tor und selbst als Felix Feuerreiter kurz darauf nochmal die Antwort fand und einen Schuss von Matej Pekr entscheidend abfälschte, womit abermals der Anschluss gelang, so war es kurz darauf Florian Gaschke der die Partie mit einem weiteren Empty Net Tor zum 5:8 entschied.
Durch die vierte Heimniederlage in Folge rutscht die Tabelle der Bayernliga noch enger zusammen und der TEV hat nun mehr nur noch zwei Punkte Vorsprung auf Platz 7 und reist am Sonntag zum ESC Kempten, wo man auf ein weiteres Team der Top 6 trifft.
 www.ihp.hockey    Samstag 10.Januar 2026  09:37 Uhr Bericht:     TEVM
Autor:     sh


schweinfurtmightydogsSchweinfurt Mighty Dogs
Starke Teamleistung bringt drei Punkte bei formstarken Riverkings

(BYL)  Das erste von zwei schweren Spielen an diesem Wochenende führte die Mighty Dogs nach Landsberg am Lech zu den Riverkings. Nach der Niederlage gegen Waldkraiburg am vergangenen Sonntag galt es für die Schweinfurter, schnell wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Die Gastgeber aus Landsberg gingen mit viel Selbstvertrauen aus einer Serie von fünf Siegen in Folge und mit vier vollen Reihen ins Spiel, während auf Schweinfurter Seite gleich drei Ausfälle zu beklagen waren: Petr Pohl stand weiterhin nicht zur Verfügung, zudem fehlten Lukas Krumpe und Kevin Adam. Mit der richtigen Einstellung und großem Kampfgeist lässt sich jedoch vieles kompensieren – und so sicherten sich die Mighty Dogs am Ende drei wichtige Punkte in Landsberg und stoppten die Siegesserie der Riverkings in einem engen und umkämpften Auswärtsspiel.
Im ersten Drittel ging es von Beginn an mit hohem Tempo zur Sache. Die Mighty Dogs starteten sehr aktiv und machten Landsberg das Leben schwer, doch auch die Riverkings setzten offensiv immer wieder Akzente. In der siebten Minute war einer dieser Vorstöße von Erfolg gekrönt, als Victor Östling den Puck von der blauen Linie Richtung Tor brachte und Lars Grözinger unhaltbar abfälschte. Die Schweinfurter blieben jedoch ruhig, hielten sich diszipliniert an ihren Matchplan und wurden wenig später belohnt: In der ersten Überzahl des Abends war es Kevin Heckenberger, der nach Vorarbeit von Lucas Kleider den Ausgleich erzielte und die Mighty Dogs zurück ins Spiel brachte. Auch danach sahen die Zuschauer attraktives Eishockey, da beide Teams mit schönen Kombinationen immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor kamen. Sowohl Benny Roßberg auf Schweinfurter Seite als auch Steve Majher im Landsberger Tor präsentierten sich jedoch in guter Form und hielten ihre Mannschaften im Spiel.
Auch im zweiten Drittel setzte die Mannschaft von Headcoach Sergej Waßmiller den Gameplan konsequent um und gewann über weite Strecken sogar die Oberhand. Bereits nach wenigen Sekunden legt Tomas Cermak nach einem gewonnenen Bully quer auf Josef Dana, dessen Abschluss jedoch von Majher entschärft werden konnte. Abgesehen von einer guten Gelegenheit für Mika Reuter spielte sich das Geschehen größtenteils im Drittel der Riverkings ab. Einen Konterversuch von Victor Östling unterband Kristers Donins mit starkem Rückwärtsgang. Nachdem Renarts Alksnis durch einen hohen Stock im Gesicht getroffen wurde, bot sich den Mighty Dogs erneut eine Überzahlsituation, die sich kurz darauf sogar zu einer doppelten Überzahl entwickelte. Diese nutzten die Schweinfurter mit einem sehenswerten Treffer: Dreh- und Angelpunkt war Tomas Cermak, der zunächst auf Arturs Homjakovs ablegte, den schnellen Rückpass erhielt und anschließend Donins bediente, der in das offene Tor zur 1:2-Führung traf. In der verbleibenden Überzahl hatte Georg Pinsack sogar noch das dritte Tor auf dem Schläger, doch sein Rückhandschuss landete am Pfosten. Das erste Unterzahlspiel der Mighty Dogs brachte die Gastgeber wieder etwas besser ins Spiel, auch wenn kein Treffer fiel. Bei gleicher Mannschaftsstärke nutzte Mika Reuter dann einen individuellen Fehler der Schweinfurter und glich per Alleingang zum 2:2 aus.
Aufgrund eines Fouls kurz vor Ende des zweiten Drittels starteten die Mighty Dogs mit einem Mann weniger in den Schlussabschnitt, überstanden diese Unterzahl jedoch schadlos. Wenig später bot sich den Schweinfurtern erneut ein Powerplay – und dieses saß: Die Scheibe lief gut durch die Reihen, ehe Renarts Alksnis im richtigen Moment von der blauen Linie abzog, während Alexander Diel dem Torhüter die Sicht nahm – die erneute 2:3-Führung. Kurz darauf jubelten die rund 25 trotz widriger Wetterbedingungen mitgereisten Fans aus der Kugellagerstadt erneut. Donins band mehrere Gegenspieler, legte auf Homjakovs ab, dessen Schuss Majher zunächst noch parieren konnte. Die Mighty Dogs setzten jedoch konsequent nach, eroberten den Puck zurück und Tomas Cermak vollendete zum zwischenzeitlichen 2:4. Die Riverkings gaben sich jedoch nicht geschlagen: Diebolder nahm den Puck in einer starken Bewegung mit und schob an Roßberg vorbei zum Anschluss ein. In der Schlussphase erhöhte sich die Spannung nochmals deutlich, doch der ERV zeigte große Entschlossenheit, verteidigte konzentriert und ließ auch beim gezogenen Torhüter der Gastgeber keinen weiteren Treffer mehr zu.
Eine überzeugende Leistung der Mighty Dogs, die trotz nicht einmal drei voller Reihen mit viel Wille und Geschlossenheit auftraten und sich am Ende mit drei weiteren Punkten gegen starke Landsberger belohnten. Diesen Schwung gilt es nun mitzunehmen, denn bereits am Sonntag, den 11.01., wartet die nächste Mammutaufgabe: Mit den Pinguinen des EHC Königsbrunn reist der direkte Verfolger in den Schweinfurter Icedome und wird alles daransetzen, dem ERV die Tabellenführung streitig zu machen. Eine Partie, die große Spannung und eine stimmungsvolle Kulisse verspricht. Spielbeginn ist wie gewohnt um 18 Uhr.
 www.ihp.hockey    Samstag 10.Januar 2026  14:06 Uhr Bericht:     ERVS
Autor:     de


loewenwaldkraiburgWaldkraiburg Löwen
EHC Waldkraiburg – EA Schongau 6:3 (1:1, 3:2, 2:0)

(BYL)  Tor: [X] Tobias Sickinger (#32), Maximilian Englbrecht (#45); Verteidigung: Rene Mertz (#5), Thomas Rott (#20), Tim Ludwig (#23), Martin Kokeš (#50), Korbinian Faltermaier (#53), Max Cejka (#81); Angriff: Philipp Lode (#7), Anthony Dillmann (#11), Jakub Šrámek (#13), Santeri Ovaska (#18), Andris Džeriņš (#25), Leon Decker (#34), Leander Ruß (#63), Florian Maierhofer (#74), Nico Vogl (#88), Jakub Revaj (#92), Patrick Zimmermann (#98);
Tore: 1:0 (9.) Cejka (Vogl, Šrámek); 1:1 (12.) Freidenfelds (Skvarek); 2:1 (26.) Vogl (Šrámek, Džeriņš, PP); 2:2 (27.) Gulda (Skvarek, PP); 2:3 (28.) Krabbat (Sonne); 3:3 (35.) Šrámek (Cejka, Faltermaier); 4:3 (40.) Vogl (Šrámek, SH); 5:3 (49.) Vogl (Kokeš, Šrámek, PP); 6:3 (59.) Decker (Mertz, Ovaska, ENG); Zuschauer: 918, Strafen: Waldkraiburg 12 – Schongau 6.
Löwen erarbeiten sich Sieg gegen Schongau
Der sicherste Ort in der gesamten Region dürfte am Abend des 09.01.2026 die Raiffeisen-Arena in Waldkraiburg gewesen sein. Dorthin folgten zur Eishockey-Bayernliga-Partie des EHC Waldkraiburg gegen die EA Schongau über 300 Einsatzkräfte der verschiedensten Organisationen der Einladung des Vereins, sich das Spiel kostenlos anzusehen. Arbeiten mussten die Kräfte an diesem Abend allerdings nicht: Weder verletzte sich jemand, der Erste Hilfe benötigt hätte, noch war – für die Vertreter der Löschtruppen – viel Feuer in der Partie.
Jürgen Lederer, Trainer der Waldkraiburger Löwen, sagte es nach der Partie sehr schonungslos: „Schongau war in den ersten 30 Minuten die bessere Mannschaft.“ Einzig Tobias Sickinger im Tor der Löwen ist es zu verdanken, dass das Ergebnis am Ende doch positiv für den EHC Waldkraiburg ausfiel. Schongau kam mit den zwingenderen Chancen immer wieder vor den Kasten der Löwen, und die Verteidigung des EHC Waldkraiburg, die in den letzten Spielen zu einer echten Bayernliga-Form gefunden hatte, fiel in alte Muster zurück und wirkte streckenweise lethargisch und langsam. Viel zu oft fand sich ein weißes Trikot alleingelassen vor dem Tor der Löwen, während die Defensive an anderer Stelle verharrte.
Dennoch waren es die Industriestädter, die sich erstmals an diesem Abend auf der Anzeigetafel verewigen durften. Nach gewonnenem Bully stand Max Cejka an der blauen Linie und brachte die Scheibe vor das Gehäuse von Daniel Blankenburg. Doch statt den Torhüter traf der Puck den linken Innenpfosten und sprang von dort ins Tor. Auch Schongau wusste an diesem Abend jedoch, wie man unübliche Tore erzielt. So schlenzte Freidenfelds nur rund zwei Minuten später den Puck in Richtung Tobias Sickinger. Dieser war zwar noch dran, kreierte mit seinem Fanghandschuh jedoch eine Bogenlampe, die letztlich über seine Schulter hinweg ins Tor zum Pausenstand fiel.
Wer im zweiten Durchgang auf eine spürbare Besserung des Spiels hoffte, wurde vorerst enttäuscht. Zwar griffen die Löwen – wie auch im ersten Drittel – immer wieder an, präsentierten sich defensiv jedoch weiterhin sehr offen. Dennoch gehörte auch im zweiten Durchgang das erste Wort den Gastgebern. Während einer Schongauer Strafe schoss Jakub Šrámek auf das Tor der Gäste. Dieser Versuch wurde zwar im ersten Moment noch geblockt, doch zum Nachschuss stand Nico Vogl bereit und brachte seine Farben erneut in Front.
Eine ähnliche Situation erlebten die „Mammuts“ nach rund sechseinhalb Minuten auf der anderen Seite. Ebenfalls in Überzahl brachten sie einen Schuss auf den Kasten von Tobias Sickinger. Dieser blockte den Versuch, doch Dennis Gulda, der sich zwischen den Verteidigern vor das Tor geschlichen hatte, vollendete per Rückhand zum erneuten Ausgleich. Etwas mehr als eine Minute später kam es für die Hausherren noch dicker. Nach einem Scheibenverlust von Zimmermann hinter dem eigenen Tor hatte Schongaus Kurt Sonne gleich zwei Mitspieler vor dem Tor für das Anspiel frei. Er entschied sich für Krabbat, der gekonnt zum 2:3 für die Gäste erhöhte.
Dieser Rückstand wirkte. Die Löwen schienen ihre Konzentration und Spielstärke langsam wiederzufinden und agierten vorne wie hinten deutlich konstanter. Nachdem man durch Šrámek und Dillmann zwei „Hundertprozentige“ liegen ließ, erlöste schließlich Šrámek das Publikum mit dem 3:3-Ausgleich. Mit seiner atemberaubenden Geschwindigkeit schnappte er sich einen eigentlich schon verloren geglaubten Puck, fuhr alleine auf das Tor zu und versenkte die Scheibe in Šrámek-Manier rechts unten.
Ein Tor sollte dieses Drittel noch sehen – und es war erneut ein Löwen-Treffer. In eigener Unterzahl fuhr das Duo Šrámek/Vogl auf das gegnerische Tor zu. Šrámek sah seinen Kapitän auf der linken Seite, spielte ihm den Puck zu und Vogl vollendete ansehnlich zum 4:3-Pausenstand.
Im finalen Durchgang hatten die Hausherren das Spiel dann sichtlich im Griff. Zwar kamen die Mammuts noch zur ein oder anderen Gelegenheit, doch die zwingenden Chancen aus dem ersten Durchgang blieben weitgehend aus. In der 49. Minute machte Nico Vogl – erneut in Überzahl der Löwen – endgültig den Deckel auf die Partie und zugleich seinen Hattrick perfekt. An der blauen Linie wartete Martin Kokeš geduldig, bis Vogl sich in Stellung gebracht hatte. Ein präziser Pass auf dessen Schläger später landete der Puck auch schon im Tor zum 5:3.
Schongau versuchte noch einmal alles und witterte die Chance, als zwei Minuten vor dem Ende Jakub Šrámek auf die Strafbank musste. Sie zogen ihren Torhüter, um mit sechs gegen vier Feldspieler vielleicht doch noch das Wunder zu vollbringen. Doch als Leon Decker aus dem Gewühl heraus den Pass an die Mittellinie erhielt, konnte dieser – begleitet von einem Schongauer Verteidiger – in Richtung Tor skaten und den Puck im verwaisten Gehäuse zum 6:3-Endstand unterbringen.
Zwar gewannen die Löwen nach diesem Freitags-Spieltag keinen Platz in der Tabelle, rückten jedoch näher an die oberen Ränge heran. So trennten den EHC Waldkraiburg, der auf dem siebten Platz rangierte, lediglich vier Zähler vom dritten Platz, auf dem der ESC Kempten verweilte.
 www.ihp.hockey    Samstag 10.Januar 2026  22:49 Uhr Bericht:     EHCW
Autor:     aha


lechbruckfloesserLechbruck Flößer
Lechbruck dreht 1:3-Rückstand und holt Auswärtssieg in der Verlängerung

(BLL)  Der ERC Lechbruck hat am Freitagabend beim EV Fürstenfeldbruck einen hart erkämpften 4:3-Auswärtssieg nach Verlängerung gefeiert. Dabei hätten die Gastgeber den favorisierten Flößern fast ein Bein gestellt, denn über lange Strecken war wenig von der Offensivkraft des ERC zu sehen. Besonders in den ersten beiden Dritteln war das stürmischste im Eisstadion an der Amperoase der eisige Wind, der durch die offene Arena pfiff, während das Spiel selbst zäh blieb und von der destruktiven Spielweise der Hausherren geprägt war. Eine erfreuliche Personalnote gab es allerdings bereits vor Spielbeginn: Stürmer Paolo De Sousa feierte nach seiner mehrwöchigen Verletzungspause sein Comeback auf dem Eis – und der Rückkehrer sollte für den ERC noch entscheidend werden.
Die Fürstenfeldbrucker erwischten den besseren Start und gingen in der 7. Spielminute durch Fabian Köhler mit 1:0 in Führung. Lechbruck tat sich schwer, fand kaum Tempo und ließ sich vom Rhythmus des Gegners einlullen. Erst in Überzahl gelang der wichtige Ausgleich: In der 14. Spielminute traf Marius Hack zum 1:1, vorbereitet von Mathias Schuster und Simon Maucher. Auch im zweiten Drittel blieb das Bild unverändert. Der EVF agierte körperlich und störte konsequent den Spielfluss, während der ERC kaum zu klaren Torchancen kam. In der 32. Spielminute nutzten die Gastgeber erneut einen Moment der Unachtsamkeit und gingen durch Michael Lackner mit 2:1 in Führung. Mit diesem Spielstand ging es in das Schlussdrittel.
Dort schien die Partie zunächst endgültig in Richtung der Münchner Vorstädter zu kippen, als Benjamin Dawid in der 51. Spielminute auf 3:1 erhöhte. Eine Auszeit des ERC in der 53. Minute sollte jedoch zur Wende des Abends werden. „Wir mussten das Team wachrütteln“, erklärte Trainer Paolo De Sousa später. Und tatsächlich: Plötzlich zeigten die Flößer das Spiel, das sie eigentlich auszeichnet. Der erst 18-jährige Luis Scheibenbogen fasste sich in der 54. Spielminute ein Herz und verkürzte nach Zuspiel von Maximilian Prinz und Richard Schratt mit einem präzisen Handgelenkschuss auf 3:2. Der ERC drängte nun vehement auf den Ausgleich und wurde kurz vor Schluss belohnt: In Überzahl traf Richard Schratt in der 59. Spielminute zum 3:3, vorbereitet von Tyler Lepore und Paolo De Sousa. Nach der starken Schlussoffensive der Lecher ging es in die Verlängerung, wo sich schließlich der Comebacker des Abends zum Matchwinner krönte: Nach 61 Minuten und 11 Sekunden erzielte Paolo De Sousa auf Zuspiel von Simon Maucher und Lucas Hay den 4:3-Siegtreffer und sicherte dem ERC den umjubelten Auswärtserfolg.
Nach der Partie zeigte sich Co-Trainer Andreas Ott erleichtert, aber auch selbstkritisch. Er sagte: „Wir kamen lange Zeit mit der Art und Weise wie Fürstenfeldbruck spielt nur schwer zurecht. Es war ein Geduldsspiel, bei dem wir uns spät am eigenen Schopf gepackt haben und durch eine starke Schlussoffensive letztlich doch verdient den Auswärtssieg geholt haben. Wir haben es in den ersten beiden Dritteln kaum geschafft, dem Gegner unser Spiel aufzuzwingen, andernfalls hätten wir uns leichter getan. Das sollte Warnung genug für die kommenden Spiele sein.“
Der ERC Lechbruck zeigte Moral und drehte ein fast verloren geglaubtes Spiel in den letzten sieben Minuten. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Mannschaft über weite Strecken unter Normalform agierte und erst spät zu ihrer gewohnten Struktur fand. Mit dem Sieg festigt der ERC seinen Platz in der Spitzengruppe der Tabelle und bleibt weiterhin auf Rang zwei.
Strafminuten:
Fürstenfeldbruck 8 + 5 für Pechlaner / Lechbruck 4
 www.ihp.hockey    Samstag 10.Januar 2026  17:36 Uhr Bericht:     ERCL
Autor:     ms


ercsonthofenERC Sonthofen
Offensivfeuerwerk im zweiten Drittel – ERC Sonthofen zerlegt Forst mit 11:2

(BLL)  Der ERC Sonthofen hat sein Heimspiel gegen den SC Forst am Freitagabend vor knapp 800 Zuschauern deutlich mit 11:2 gewonnen. Nach einem kontrollierten, aber noch nicht perfekten ersten Drittel steigerten sich die Gastgeber spürbar, dominierten das Spiel über weite Strecken und entschieden die Partie vor allem im Mittelabschnitt mit einem wuchtigen Offensivfeuerwerk.
Im ersten Drittel übernahm der ERC sofort die Initiative. Nach einem mustergültigen Pass von Dan Przybyla tauchte Ondrej Havlicek frei vor dem Gästetorhüter auf und schob den Puck flach ins Eck zur frühen Sonthofner Führung. Die folgende Unterzahl überstand der ERC souverän und setzte anschließend sofort wieder Akzente. Forst kam nur vereinzelt gefährlich vor das Tor, während die Hausherren weiter drückten. Nach einem Traumpass von Josef Slavicek scheiterte Havlicek zunächst am Pfosten. Kurz darauf war Slavicek selbst zur Stelle: Von hinter dem Tor brachte er das Zuspiel von Przybyla und Havlicek scharf in den Slot, wo ein Forster Verteidiger den Puck beim Rettungsversuch unglücklich ins eigene Tor abfälschte – 2:0 nach 20 Minuten.
Der zweite Spielabschnitt wurde zum klaren Höhepunkt des Abends. Gleich zu Beginn setzte sich Przybyla nach Vorlage von Slavicek im Alleingang durch und erhöhte auf 3:0. Im anschließenden Powerplay legten diesmal Havlicek und Przybyla mit präzisem Passspiel vor, und Denis Adebahr ließ sich nicht zweimal bitten und versenkte das Spielgerät zum 4:0. Kurz darauf bedienten dann Pascal Kröber und Justin Weber ihren Mitspieler Dustin Ottenbreit, der den Puck kompromisslos ins Eck zimmerte, ehe Gästegoalie Thomas Zimmermann, der zuvor immer wieder mit starken Paraden ins Spielgeschehen eingriff, genug hatte und den weiß-blauen Kasten an seinen Mitstreiter Andreas Scholz übergab. Doch auch Scholz musste Tribut zollen: In Unterzahl spitzelte Lynnden Pastachak die Scheibe am Verteidiger vorbei, Jochen Hartmann machte sich auf und davon und vollendete zum 6:0. Anschließend setzte Youngster Marc Hindelang, der eine starke Partie ablieferte, Przybyla mit einem feinen Zuspiel in Szene, der jedoch knapp verfehlte. Im nächsten doppelten Powerplay schlug der ERC erneut zu: Marc Sill wurde von Havlicek und Przybyla bedacht und setzte die Hartgummischeibe druckvoll unter die Latte. Kurz darauf bedienten Dustin Ottenbreit und Adam Suchomer Jochen Hartmann, der es Sill gleichtat und den nächsten Überzahltreffer ebenfalls unter die Latte jagte. Denis Adebahr hatte kurz vor Drittelende noch eine sehenswerte Großchance, verfehlte mit seinem Schlagschuss allerdings das Tor. Gästegoalie Scholz machte mit seinem OldSchoolSlide dennoch auf sich aufmerksam und zeigte sich dabei tief entschlossen.
Der Schlussabschnitt war geprägt von vielen Strafzeiten und verlor etwas an Spielfluss. Lynnden Pastachak eröffnete das Drittel in Überzahl mit einem Alleingang durch die Hosenträger des Gästekeepers zum 9:0. Das Zuspiel kam von Sonthofens Schlussmann Felix Ottenbreit sowie Pascal Kröber. SCFStürmer Tobias Hoferer überwand anschließend allein gelassen vor dem Sonthofner Tor den jungen Ottenbreit zum 1:9. Doch die SchwarzGelben antworteten umgehend und es wurde zweistellig: Lynnden Pastachak setzte die Vorlage von Kapitän Marc Sill über Adam Suchomer unter die Latte zum 10:1. Forst verkürzte später durch den vor dem Tor abermals allein gelassenen Matthias Müller auf 2:10. Die anschließende Unstimmigkeit zwischen Adam Suchomer und Simon Fend endete für beide mit einer 5+Spieldauer in der Kabine. Den Schlusspunkt setzte der ERC im Überzahlspiel mit spielerischer Klasse: Eine sauber herausgespielte Passstafette über Filip Krzak und Ondrej Havlicek vollendete Dan Przybyla zum 11:2Endstand.
Neben den vielen Toren gab es weitere positive Aspekte. Mehrere Spieler punkteten mehrfach, die Überzahl funktionierte hervorragend, und selbst in Unterzahl blieb der ERC gefährlich. Besonders erfreulich: Sonthofens Schlussmann Felix Ottenbreit belohnte sich an seinem Geburtstag mit einer tollen Leistung und einem Assist selbst. Am Ende stand ein hochverdienter Erfolg, der sportlich wie emotional ein klares Zeichen setzte und auf den Rängen für stehende Ovationen sorgte.
 www.ihp.hockey    Samstag 10.Januar 2026  13:26 Uhr Bericht:     ERCS
Autor:     ko


esvtuerkheimcelticsTürkheim Celtics
EG Woodstocks Augsburg – ESV Türkheim 0:6 (0:3/0:2/0:1) / Celtics siegen in Augsburg

(BBZL)  Der ESV Türkheim hat im Curt-Frenzel-Stadion Augsburg eine deutliche Antwort auf die überraschende Niederlage gegen Buchloe drei Tage zuvor gegeben. Mit einem souveränen 6:0-Auswärtserfolg sicherten sich die Celtics wichtige Punkte und bleiben damit oben in der Tabelle fest verankert. Der ESVT reiste mit einem nochmals dezimierten Kader in die Fuggerstadt. Insgesamt fehlten 11 Stammkräfte. Im Tor konnte Michi Bernthaler mit einem Shutout glänzen und sich mehrfach auszeichnen.
Der ESVT erwischte einen Traumstart. Bereits in der 2. Minute stellte Moritz Hanslbauer auf 0:1. Die Celtics agierten strukturiert und kamen durch konsequente Defensivarbeit sowie viel Laufbereitschaft immer wieder zu guten Aktionen. In der 9. Minute erhöhte Marco Fichtl auf 0:2. Zwei ungenutzte Überzahlsituationen verhinderten vorerst ein nächstes Tor, doch kurz vor der Pause war es Florian Döring, der zum 0:3 traf.
Im Mittelabschnitt ließ Türkheim das Spiel phasenweise etwas verwaltend laufen. Augsburg kam besser ins Spiel und erspielte sich einige aussichtsreiche Möglichkeiten, fand jedoch in Bernthaler seinen Meister. Auf der Gegenseite schlug erneut Fichtl zu und besorgte in der 27. Minute das 0:4. Die Partie gestaltete sich nun ausgeglichener, doch Türkheim blieb defensiv stabil und setzte den nächsten Nadelstich kurz vor Drittelende. Benni Hofmann erhöhte auf 0:5.
Im Schlussabschnitt wurde es ruppiger, das Strafbankkonto füllte sich auf beiden Seiten. Das Türkheimer Unterzahlspiel zeigte sich stabil, während Augsburg seine Überzahlsituationen ungenutzt ließ. Vier Minuten vor Schluss sorgte Fabian Guggemos im Powerplay für den 0:6-Endstand.
Insgesamt präsentierten sich die Celtics abgeklärt und erwachsen. Das Team wich über 60 Minuten nicht vom eigenen System ab und wurde dafür verdient belohnt. Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt jedoch nicht. Bereits am Sonntag um 16:30 Uhr kommt es im Türkheimer Sieben-Schwaben-Stadion zum Rückspiel. Die Woodstocks dürften dort auf Revanche aus sein. Die Celtics brauchen erneut eine ebenso konzentrierte Vorstellung, um die nächsten drei Punkte zu sichern.
Torschüsse: 
Augsburg 24
ESVT 32
Strafzeiten:
Augsburg 14 min
ESVT 8 min
Zuschauer: 
128
 www.ihp.hockey    Samstag 10.Januar 2026  11:57 Uhr Bericht:     ESVT
Autor:     mu

  
          
NEWS Landesverbände  Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
 
schoenheiderwoelfeSchönheider Wölfe
Wölfe feiern verdienten Auswärtssieg in Lauterbach

(RLO)  Die Schönheider Wölfe haben das Spitzenspiel der Regionalliga Ost bei den Luchsen Lauterbach verdient mit 6:3 (4:1, 1:1, 1:1) für sich entschieden und damit eindrucksvoll ihre Ambitionen im Kampf um die Spitzenplätze untermauert. Vor 438 Zuschauern in der Eissport Arena Lauterbach, darunter rund 120 lautstarke Wölfefans, die mit zwei ausverkauften Fanbussen nach Hessen gereist waren, erwischten die Erzgebirger einen perfekten Start.
Bereits in der 4. Spielminute brachte Rückkehrer Tom Berlin die Wölfe in Führung. Der Stürmer war erst in dieser Woche vom ERSC Amberg nach Schönheide zurückgekehrt und feierte ein gelungenes Comeback im Trikot seines alten und neuen Vereins. Zwar glich Lauterbach kurz darauf aus, doch die Antwort der Wölfe fiel beeindruckend aus. Zwischen der 14. und 16. Minute legte Schönheide einen furiosen Drei-Tore-Lauf hin. Zunächst traf Tomas Rubes zum 2:1, ehe er nur eine Minute später im Powerplay erneut zuschlug. Den Schlusspunkt unter ein starkes erstes Drittel setzte Florian Heinz mit dem Treffer zum 4:1. Mit dieser komfortablen Führung ging es in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt standen die Wölfe zunächst defensiv unter Druck und überstanden in der 27. Minute sogar eine einfache sowie kurz darauf eine doppelte Unterzahl ohne Gegentor. Maßgeblichen Anteil daran hatte Torhüter Kevin Kopp, der insgesamt eine starke Leistung zeigte. In der 32. Minute verkürzten die Gastgeber zwar auf 2:4, doch die Wölfe zeigten sich unbeeindruckt. Nur 57 Sekunden später stellte Jan Meixner mit seinem Treffer zum 5:2 den alten Drei-Tore-Abstand wieder her, zugleich der Pausenstand nach 40 Minuten.
Auch im Schlussdrittel ließ Schönheide nichts mehr anbrennen. In der 46. Minute nutzte Lukas Lenk ein Powerplay eiskalt aus und erzielte das 6:2 – die Vorentscheidung. Zwar gelang den Luchsen noch das 3:6, doch die Wölfe spielten die Partie anschließend routiniert zu Ende.
Nach der Schlusssirene feierten Mannschaft und Fans gemeinsam einen verdienten Auswärtssieg, der nicht nur tabellarisch, sondern auch emotional ein starkes Ausrufezeichen setzte. Die Unterstützung der mitgereisten Anhänger verwandelte die Eissport Arena phasenweise in ein „kleines Wolfsrevier“ – ein Heimspiel in der Fremde.
 www.ihp.hockey    Samstag 10.Januar 2026  22:56 Uhr Bericht:     SW
Autor:     mg

  
  Sonntag 11.Januar 2026
00:15 Uhr
   
Informationen:
Ergebnisse: 
  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
   
Bericht:
Autor:
  
IHP  
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