IHP NachrichtenFreitag 9.Januar 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Donnerstag und Freitag mit insgesamt 24 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Baden-Württemberg-Liga, Regionalliga West und Regionalliga Ost.
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Eisbären verlieren in Iserlohn mit 3:4 (DEL) Die Eisbären Berlin müssen sich am 38. Spieltag der PENNY geschlagen geben. Die Berliner unterlagen am Donnerstagabend bei den Iserlohn Roosters mit 3:4. Ty Ronning gab sein Comeback nach rund anderthalbmonatiger Verletzungspause. Lean Bergmann bestritt sein 250. Spiel in der Deutschen Eishockey Liga. Die Eisbären erspielten sich im Startabschnitt einige Abschlussmöglichkeiten, die jedoch noch ungenutzt blieben. Iserlohn ging dann mit der ersten Chance durch Daniel Neumann (10.) in Führung. In der Folge blieben die Gäste die bessere Mannschaft, jedoch baute Anthony Camara (17.) den Vorsprung der Roosters weiter aus. Trotz des Rückstands blieben die Berliner im Mitteldrittel die dominante Mannschaft. Nachdem Jonas Stettmer eine Iserlohner Großchance vereitelte, gelang Liam Kirk (28.) der Berliner Anschlusstreffer. Im weiteren Spielverlauf egalisierte Blaine Byron (30.) die Partie. Kurz vor der zweiten Pause drehte Kirk (39.) mit seinem zweiten Treffer des Abends das Spiel dann endgültig für Berlin. Im Schlussabschnitt gestaltete sich die Partie ausgeglichener. Der Hauptstadtclub ließ jedoch zunächst nicht viele Chancen der Sauerländer zu. Dann konnte aber Colin Ugbekile (51.) für Iserlohn ausgleichen. In der Folge ging es hin und her. Ugbekile (59.) erzielte dann kurz vor Spielende noch den entscheidenden Treffer zum 3:4 aus Sicht der Eisbären. Für die Eisbären Berlin geht es bereits am Samstag, den 10. Januar weiter. Die Berliner treffen im Winter Game auf die Dresdner Eislöwen. Spielbeginn ist um 17:00 Uhr im Rudolf-Harbig-Stadion. Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin):„Ein enttäuschendes Resultat. Im ersten Spielabschnitt fehlte unserem Spiel noch Tempo, wir haben aber dennoch nicht viel zugelassen. Das Mitteldrittel war dann viel besser. Im Schlussabschnitt hat man gesehen, dass jede Spielszene entscheidend sein kann. Beide Gegentore resultieren aus einem Face-off in unserer Defensivzone.“ Liam Kirk (Stürmer Eisbären Berlin):„Es ist eine frustrierende Niederlage für uns. Im Schlussdrittel haben wir aufgehört zu spielen und haben die Pucks einfach hergegeben. Mit der Führung hätten wir im dritten Drittel selbstbewusster auftreten müssen. Respekt an Iserlohn, sie sind noch einmal gut zurückgekommen.“ Endergebnis Iserlohn Roosters – Eisbären Berlin 4:3 (2:0, 0:3, 2:0) Aufstellungen Iserlohn Roosters: Jenike (Hane) – Ugbekile, Norell; Niehus, Wood; Lassen, Huß; Radionovs – Boland, Salsten, Thomas; Camara, Neumann, Törnqvist; Borzecki, Cornel, Fischbuch; Saffran, Geiger, Alberg – Trainer: Stefan Nyman Eisbären Berlin: Stettmer (Neiße) – Müller (C), Reinke; Niemeläinen, Smith; Geibel, Mik; Leden – Tiffels (A), Kirk, Pföderl; Noebels, Byron, Ronning, Bergmann, Dea, Lancaster; Hördler, Eder, Veilleux (A) – Trainer: Serge Aubin Tore 1:0 – 09:28 – Neumann (Camara, Niehus) – EQ 2:0 – 16:26 – Camara (Törnqvist) – EQ 2:1 – 27:52 – Kirk – EQ 2:2 – 29:27 – Byron (Noebels, Tiffels) – EQ 2:3 – 38:04 – Kirk (Ronning) – EQ 3:3 – 50:58 – Ugbekile (Fischbuch, Wood) – EQ 4:3 – 58:37 – Ugbekile (Wood, Boland) – EQ Strafen Iserlohn Roosters: 4 (2, 2, 0) Minuten– Eisbären Berlin: 4 (0, 2, 2) Minuten Schiedsrichter Sean MacFarlane, Jackson Kozari (Kai Jürgens, Dominic Kontny) Zuschauer 4.592
Verfahren gegen Teemu Pulkkinen eingestellt - Nachträgliches Ermittlungsverfahren war eingeleitet worden. (DEL2) In dem Ermittlungsverfahren D2 5G/2526 der ESBG Eishockeyspielbetriebsgesellschaft mbH KG (Ligagesellschaft) gegen den Lizenzspieler Teemu Pulkkinen ergeht gemäß § 6 Abs. 1 der Disziplinarordnung der ESBG Eishockeyspielbetriebsgesellschaft mbH folgender Beschluss. Das Verfahren wird eingestellt. BEGRÜNDUNG: Im Nachgang des Meisterschaftsspiels Düsseldorf gegen Rosenheim am 04.01.2026. wurde gem. § 1 Abs. 1 Disziplinarordnung ein Ermittlungsverfahren gegen den Lizenzspieler Teemu Pulkkinen eingeleitet. Es lagen als Beweismittel vor: • Videoaufnahmen zum Spiel vom 04.01.2026 • Stellungnahme des Auswärtsclubs vom 05.01.2026 • Stellungnahmen des Gegenspielers vom 05.01.2026 und 07.01.2026 • Stellungnahmen der Hauptschiedsrichter und Linienrichter jeweils vom 05.01.2026 sowie 08.01.2026 • Stellungnahme des Lizenzspielers Pulkkinen vom 07.01.2026 Unter Berücksichtigung aller vorliegenden Beweismittel konnte nach Überzeugung der Ligagesellschaft nicht mit der erforderlichen Gewissheit festgestellt werden, dass der Lizenzspieler Teemu Pulkkinen sich bei dem Wortgefecht mit seinem Gegenspieler in der 39. Minute strafwürdig verhalten hat. Das Verfahren ist daher einzustellen. Diese Entscheidung beruht auf den §§ 1 Abs. 1, 5 Abs. 2 Disziplinarordnung DEL2. Die Ligagesellschaft weist an dieser Stelle darauf hin, dass sie keine Form von Rassismus bei Spielen oder in Stadien der DEL2 duldet.
Eispiraten CrimmitschauAm 25. Januar: Eispiraten richten 4. Blaulicht-Tag aus - Eispiraten laden Hilfs-, Pflege- und Ehrenamtsorganisationen zum Heimspiel ein (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau werden das Heimspiel am 25. Januar 2026 (17:00 Uhr) gegen den EHC Freiburg erneut unter dem Motto „Blaulicht-Tag“ stellen, um sich somit bei allen Einsatzkräften, Pflegekräften, Erziehern und ehrenamtlichen Helfern für ihren täglichen Einsatz zu bedanken. Die Schirmherrschaft dieses besonderen Spieltages wird dabei erneut Freiberger Brauhaus, langjähriger Partner des DEL2-Clubs, übernehmen. Nach dem überwältigenden Zuspruch im vergangenen Jahr setzen wir den Blaulicht-Tag auch in diesem Jahr fort. Mit dieser Veranstaltung möchten wir erneut ein starkes Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung für die tägliche Arbeit all jener setzen, die sich haupt- oder ehrenamtlich für unsere Gesellschaft engagieren. Eingeladen sind neben Feuerwehr, Polizei, Rettungs- und Sanitätsdiensten sowie weiteren Hilfsorganisationen auch Pflegekräfte und Erzieher. Sie alle leisten einen unverzichtbaren Beitrag für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft und stehen im Mittelpunkt dieses besonderen Tages. Bis Dienstag, den 20. Januar, haben Organisationen, Ortsverbände, Einrichtungen und Unternehmen die Möglichkeit, sich per E-Mail anzumelden. Nach erfolgreicher Anmeldung werden Freikarten zum symbolischen Preis von einem Euro an der Abendkasse hinterlegt. Einsatzkräfte sind herzlich eingeladen, ihre Einsatzkleidung im Stadion zu tragen. Auch in diesem Jahr besteht wieder die Möglichkeit, Einsatzfahrzeuge im Stadionumfeld zu präsentieren. Hierfür ist jedoch eine vorherige Anmeldung zwingend erforderlich. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich per E-Mail unter Angabe der Personenanzahl sowie gegebenenfalls der Fahrzeuge an: n.zipfel @eispiraten-crimmitschau.de Gerne darf diese Einladung innerhalb der jeweiligen Organisationen oder Unternehmen weitergegeben und an weitere Standorte verteilt werden. Alle relevanten Informationen, unter anderem zur Anmeldung und zu geplanten Aktionen für Jugendorganisationen, werden ebenfalls über die genannte Kontaktadresse bereitgestellt. Wir bedanken uns bereits jetzt herzlich bei allen Einsatzkräften, Pflegekräften und Erziehern für ihren täglichen Einsatz und freuen uns darauf, viele Besucher zum Blaulicht-Tag in unserem Eisstadion begrüßen zu dürfen.
ESV KaufbeurenNachbarschaftsduell und Derby in Rosenheim (DEL2) Für den ESV Kaufbeuren geht es an den DEL2-Spieltagen 33 und 34 darum, den Anschluss in der Tabelle nicht weiter zu verlieren. Dabei kämpfen die Joker im Auswärtsspiel gegen die Starbulls Rosenheim und im Heimspiel gegen die Ravensburg Towerstars um wichtige Punkte. Am Freitagabend gastiert der ESVK um 19:30 Uhr im ROFA-Stadion in Rosenheim. Am Sonntag sind dann die Ravensburg Towerstars um 17:00 Uhr in der energie schwaben arena der Kontrahent um Punkte. Tickets: Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse. Aus der Kabine: Die guten Nachrichten: Daniel Fießinger ist vollständig zurück im Mannschaftstraining und somit eine Option für das Lineup am Wochenende. Gleiches gilt für Kapitän Bernhard Ebner, der nach überstandener Krankheit wieder zurück ist. Verletzungsbedingt ausfallen werden jedoch weiterhin John Rogl, Jonny Tychonick, Joe Cassetti, Dartagnan Joly und Henri Kanninen. Zudem wird Dominik Groß vermutlich krankheitsbedingt passen müssen. Förderlizenzspieler Rio Kaiser ist für das Spiel in Rosenheim gesperrt.
Krefeld PinguineKrefeld Pinguine trauern um Martin Wazinski (DEL2) Die Krefeld Pinguine trauern um Teamarzt Martin Wazinski. Der 67-Jährige ist am gestrigen Tag plötzlich und unerwartet verstorben. Noch am vergangenen Freitag saß Martin Wazinski als Teamarzt der Krefeld Pinguine hinter der Bande, nun ist der 67-Jährige plötzlich und unerwartet verstorben. Sein Tod ist ein Schock für Verein, Team und Mitarbeiter. Er hinterlässt eine Frau und zwei Kinder. Peer Schopp, Geschäftsführer der Krefeld Pinguine : „Wir sind tief betroffen von der Nachricht des Todes von Martin Wazinski. Martin ist eine Person, die untrennbar mit den Pinguinen verbunden ist. Er wird uns nicht nur als herausragender Mediziner, sondern vor allem als besonderer Mensch und Freund in Erinnerung bleiben. Die Pinguine-Familie ist in Gedanken bei den Angehörigen und Freunden von Martin Wazinski.“ Der Anästhesist und Intensivmediziner kümmerte sich über 35 Jahre lang um die Spieler der Pinguine, auch für deren Partnerinnen und Kinder stand er jederzeit als Ansprechpartner bereit. Sein Engagement in Krefeld war für ihn stets eine Herzensangelegenheit. Der Tod von Wazinski hinterlässt eine große Lücke nicht nur bei Team und Mitarbeitern, sondern im gesamten Verein.
Eisbären RegensburgWEGWEISENDES WOCHENENDE FÜR DIE EISBÄREN: DUELLE MIT ZWEI DIREKTEN KONKURRENTEN - Regensburg empfängt am Freitag die Bietigheim Steelers, am Sonntag Auswärtsspiel bei den Eispiraten Crimmitschau (DEL2) Es könnte ein ganz wichtiges Wochenende für Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg werden: Am morgigen Freitag, 9. Januar, empfangen sie Die Bietigheim Steelers ab 20 Uhr in der Donau-Arena, am Sonntag, 11. Januar, folgt dann ab 17 Uhr das Auswärtsspiel bei den Eispiraten Crimmitschau. Das Besondere: Beide Teams liegen in der DEL-2-Tabelle unmittelbar vor den Domstädtern. Während diese mit 48 Zählern Achte sind, belegen die Baden-Württemberger punktgleich Rang sieben – die Freibeuter indes belegen Platz sechs mit einem mageren Punkt mehr. Tickets für die Heimpartie gegen die Enzstädter gibt es unter www.ebr.live. Einen Video-Vorbericht inklusive Interview mit Trainer Peter Flache gibt es auf der offiziellen Facebook-Seite der Eisbären! In der laufenden Saison fällt die Bilanz der Oberpfälzer gegen beide Gegner ausgeglichen aus. Auswärts gab es Niederlagen, zuhause aber Siege. Die Schützlinge von Trainer Peter Flache unterlagen so zwar bei den EPC im altehrwürdigen Sahnpark früh in der Saison mit 0:3, zuhause gelang aber ein 4:3-Erfolg durch Tore von Alexander Berardinelli, Kevin Slezak in Überzahl, Donát Péter und Pierre Preto. Ähnlich lief es gegen die Steelers: In der Donau-Arena machten es die Rot-Weißen deutlich und gewannen 5:1 (Treffer durch Berardinelli, Corey Trivino, Constantin Ontl, Bryce Kindopp und Slezak), doch in Bietigheim unterstrichen die Baden-Württemberger, dass sie sich ob des hohen Resultats trotz starkem Auftritts im ersten Aufeinandertreffen unter Wert verkauft hatten – die Eisbären unterlagen 2:3 (Kindopp und im Powerplay Péter hatten getroffen). Wie eng das Leistungsniveau der drei Teams beisammen liegt, spiegelt sich auch in der Tabelle wieder, in der die drei Kontrahenten nur ein Zähler sowie leicht unterschiedliche Tordifferenzen trennen: Crimmitschau liegt bei +4, Bietigheim bei +6 und Regensburg exakt bei 0. Während sich die Werte bei den Freibeutern und den Donaustädtern indes kaum unterscheiden (Crimmitschau mit einem erzielten Tor mehr bei derer 88), kam die Offensive von Freitagsgegner Steelers zuletzt so richtig ins Rollen: Bereits 106 Treffer stehen auf dem Konto des Teams, das entsprechend aber auch einige mehr selbst kassiert hat (100). Dafür ist zu einem großen Teil das Kontingentspieler-Gespann verantwortlich: Die interne Scorerliste führt deutlich der US-amerikanische Topstürmer Jack Dugan an, der mit seinen 40 Punkten (17 Tore, 23 Assists) an knapp 38 Prozent der Tore des SCB beteiligt war. Aber auch Kanadier Brett Kemp mit 33 (13, 20), Tscheche Marek Račuk mit 29 (zehn, 19) und Kemps Landsmann Cole Fonstad mit 28 Zählern (zwölf, 16 – in nur 24 Einsätzen!) machen den langfristigen Ausfall des eigentlich als Leistungsträger eingeplanten Alex Dostie (ebenfalls Kanadier) bislang mehr als nur Vergessen. Mit Mike Fischer (acht Treffer und 14 Vorlagen für 22 Punkte), dem gebürtigen Kanadier Tyler McNeely (acht und neun für 17), der jüngst den Allzeit-Scoring-Rekord der DEL 2 knackte (jetzt 499 in 453 Spielen), und dem DEL-erfahrenen Kapitän Alexander Preibisch (neun und vier für 13) sammeln aber auch einige deutsche Angreifer fleißig Zähler. Gut eingefunden hat sich indes auch ein Ex-Regensburger: Der nachverpflichtete Filip Reisnecker kommt auf sieben Zähler in 19 Begegnungen. Er ist neben dem gebürtigen Domstädter Bastian Eckl der zweite Akteur des SCB, der eine Vergangenheit bei den Oberpfälzern hat. Die Verteidiger Arne Uplegger (bereits 18 Scorerpunkte) und Tim Schüle (15) beleben das Offensivspiel mit ihrer Spielstärke. Aber auch der polnische Nationalspieler Pawel Dronia und Sören Sturm sind erfahrene und etablierte Kräfte, die in der Defensive die jüngeren Mick Hochreither, Benedikt Jiranek (beide 23 Jahre) und Maximilian Söll (24) anführen. Im Tor hat sich Deutsch-Kanadier Olafr Schmidt mit einer Fangquote von rund 90,6 Prozent als Starter etabliert, sein Backup ist Florian Mnich. Das Team von Trainer Alexander Dück arbeitete sich im laufe der Spielzeit vom zwischenzeitlichen letzten Tabellenplatz bis ins gesicherte Mittelfeld nach vorn. Zuletzt gab es zwar ein ernüchterndes 1:7 zuhause gegen Topteam Kassel, doch zuvor gewann es dafür acht seiner vorangegangenen zehn Duelle, darunter auch Erfolge über die ambitionierten Mannschaften aus Düsseldorf, Landshut, Krefeld und Rosenheim – nur unterbrochen von Derby-Niederlagen in Freiburg (3:5) und vor eigenem Publikum gegen Ravensburg (2:4). Auch die Freibeuter stark besetzt Nicht nur Bietigheim mit Dugan, sondern auch Sonntagsgegner Crimmitschau hat einen 40-Punkte-Angreifer in seinen Reihen. Corey Mackin teilt sich in der Scorerliste der DEL 2 den zweiten Platz mit dem Bietigheimer, hat 14 Mal selbst eingenetzt und 26 weitere aufgelegt. Und auch bei den Sachsen stehen dem einige weitere Akteure kaum nach: Routinier Dominic Walsh etwa, der es auf 34 Torbeteiligungen bringt (16 Treffer und 18 Assists), oder Dylan Wruck mit derer 32 (zehn und 22). Wesentlich zu dieser Ausbeute trägt das mit fast 25 Prozent Erfolgsquote überragende Powerplay der Pleißestädter. Auch Louis Brune spielt eine starke Saison (bereits 17 Punkte). Dieses, gepaart mit dem ebenfalls guten Penaltykilling (82 Prozent), dürfte auch einer der Schlüssel für die Erfolgswelle der Eispiraten in den vergangenen Monaten sein – trotz zwischendurch sehr dünner Personaldecke halten sich die Freibeuter konsequent auf den Play-off-Rängen. In den jüngsten drei Partien gab es zwar nur zwei Zähler beim 3:2-Erfolg nach Overtime bei Schlusslicht Kaufbeuren – doch die anderen beiden Gegner hießen Kassel (1:3 auswärts) und Krefeld (1:3 zuhause). Aus den sieben Partien zuvor gab es indes satte fünf Siege für die Mannschaft des finnischen Headcoachs Jussi Tuores. Offensivverteidiger Adam McCormick aus Kanada (neun Tore und 16 Vorlagen für 25 Zähler) punktete auch schon gegen die Eisbären. Der DEL-erfahrene Leitwolf Mirko Sacher fällt indes bis auf Weiteres aus. Dennoch ist die Defensive der Sachsen unter anderem mit dem spielstarken Gregory Kreutzer, dem vielseitigen Routinier Mario Scalzo und den Abwehrspezialisten Felix Thomas und Ole Oleff nicht nur breit, sondern auch sehr erfahren besetzt. Im Tor ist Kevin Reich die Nummer eins, kommt in 27 Einsätzen auf eine Fangquote von knapp 92,4 Prozent – doch sein Backup Christian Schneider übertrifft diese bislang sogar noch und kommt auf einen unglaublichen Wert von über 96,2. Verzichten müssen die Eisbären in beiden Duellen wohl auf den erkrankten Stürmer Pierre Preto. Alle anderen Spieler meldeten sich fit. Tickets für das Heimspiel gegen Bietigheim gibt es unter www.ebr.live Informationen zu den Spielen: Von beiden Partien berichtet Sporteurope.tv live (www.sporteurope.tv) Aus Crimmitschau sendet zudem das kostenlose Eisradio (www.eisradio.de) Das Heimspiel Eisbären Regensburg – Bietigheim Steelers Beginn: Freitag, 09. Januar 2026, 20 Uhr Spielort: Donau-Arena Regensburg Öffnung Abend-/ und Abholkasse: 90 Minuten vor Spielbeginn (18:30 Uhr) Öffnung Fanzone: Zwei Stunden vor Spielbeginn (18 Uhr) – ACHTUNG: Die Fanzone schließt 15 Minuten vor Spielbeginn (19:45 Uhr). Nach dem Spiel bleibt die Fanzone geschlossen. Einlass ins Stadion: Ab 18:15 Uhr (für Dauerkarten) bzw. ab 18:30 Uhr (alle anderen Tickets). WICHTIG: Die Eisbären Regensburg wurden darauf hingewiesen, dass der größere Parkplatz an der Vilsstraße (unter anderem Jysk, Fressnapf, TTL, Cube-Store, Restaurant Shangri-La) sowie der „Tedox“-Parkplatz nicht für Heimspiele genutzt werden sollen. Autos von Eishockey-Fans, die dort im Rahmen der Partien parken, könnten abgeschleppt oder mit Strafzetteln versehen werden.
Starbulls RosenheimHeimspiel gegen Kaufbeuren, Auswärtsfahrt nach Weißwasser (DEL2) Am Freitag um 19:30 Uhr kommt es zum dritten Mal hintereinander bei einem Rosenheimer Eishockey-Heimspiel in der DEL2 zu einem bayerischen Duell: Die Starbulls empfangen den ESV Kaufbeuren und sind auf dem Papier als Tabellendritter gegen das Liga-Schlusslicht favorisiert. Doch während beim Gegner wohl Spieler zurückkommen, droht auf Rosenheimer Seite ein ausgedünnter Kader. Gewinnen wollen die mit einem Sechs-Punkte-Wochenende maximal erfolgreich ins Jahr 2026 gestarteten Grün-Weißen trotzdem – auch auswärts am Sonntag. Dann geht es zu den heimstarken Lausitzer Füchsen. Die Auswärtsaufgabe ist auch wegen der langen Busfahrt nach Weißwasser eine Herausforderung. In den Gastspielen „zwischen den Jahren“ in Krefeld (4:3 nach Verlängerung) und zuletzt in Düsseldorf (2:1) haben die Rosenheimer Eishockeyspieler den über 700 Kilometer langen Busanreisen erfolgreich trotzen können. Nun steht am Sonntag die mit 650 Kilometer drittweiteste, aber zeitlich nicht minder lange und anstrengende Auswärtsfahrt nach Weißwasser an. Das Spiel in der Oberlausitz im ersten Hauptrundenviertel gewannen die Grün-Weißen Mitte Oktober 4:2, im Heimspiel am ersten Advent siegten sie zuhause mit dem gleichen Ergebnis. Am Sonntag auswärts gegen heimstarke Lausitzer Füchse Die Füchse sind allerdings heimstark, haben auf eigenem Eis mit 32 Zählern eine um zwei Punkte besser Ausbeute als die Starbulls. Mit Kassel (2:5) und Landshut (1:3) gingen auch Topteams bei ihren bisherigen Auswärtsauftritten in der Eisarena Weißwasser leer aus. Die Starbulls treffen auf einen Gegner, der nach einer 0:5-Niederlage in Regensburg am vergangenen Sonntag unter Zugzwang steht, denn der Vorsprung der Füchse auf die Playdown-Zone ist auf zwei Punkte zusammengeschmolzen. Zuvor geht’s für die Starbulls am Freitag im heimischen ROFA-Stadion gegen das Tabellenschlusslicht der Liga, den ESV Kaufbeuren. Nach den beiden Jahresauftaktsiegen gegen Landshut und in Düsseldorf gehen die Grün-Weißen in diesem bayerischen Duell formal als klarer Favorit aufs Eis. Mit 62 Zählern aus 32 Spielen und einem Vorsprung von elf Punkten auf Tabellenplatz vier (EV Landshut) steht das Rosenheimer Team inzwischen souverän auf Platz drei im Klassement der DEL2. Freitagsheimspiel gegen angeschlagenen ESV Kaufbeuren Dass Spiele gegen angeschlagene und selbst stark ersatzgeschwächte Gegner aber keine Selbstläufer sind, zeigte sich in Rosenheim erst kurz vor Weihnachten wieder. Die mit letztem Aufgebot angetretenen Blue Devils Weiden machten den Starbulls das Leben schwer und entführten völlig unerwartet einen Punkt aus dem ROFA-Stadion. Erst in der Overtime gelang Maximilian Adam der Rosenheimer Siegtreffer zum 3:2. Auch im ersten Heimspiel gegen den ESV Kaufbeuren taten sich die Starbulls alles anders als leicht und gewannen ebenfalls „nur“ 3:2 nach Verlängerung. Damals stand noch Todd Warriner als Cheftrainer der Allgäuer an der Bande. Anfang November wurde der 52-jährige Kanadier freigestellt, Co-Trainer Andrew Donaldson und Nachwuchscoach Sebastian Osterloh übernahmen. Unter diesem Duo, das nach wie vor sportlich für die Mannschaft verantwortlich ist, stürzte der ESVK noch weiter ab und nistete sich auf dem letzten Tabellenplatz ein. Bei der Gesamtausbeute von 25 Punkten bisher (Torverhältnis 77:127) beträgt der Rückstand des ESVK auf die Pre-Playoff-Zone inzwischen 20 Zähler; der Tabellenvorletzte Freiburg ist bereits zehn Punkte entfernt. Unberechenbares Tabellenschlusslicht: Ausfälle und mögliche Rückkehrer Die Allgäuer mussten in der laufenden Spielzeit zahlreiche personelle Nackenschläge verkraften. Mehrere Leistungsträger fielen und fallen verletzungsbedingt langfristig aus. Jüngste Hiobsbotschaften waren das zum Jahreswechsel feststehende Saisonende für Topscorer Henri Kanninen, der weitere Ausfall von Jonny Tychonick für mehrere Wochen und eine neue Verletzung von John Rogl, der am Sonntag in Weiden Comeback feierte und nun möglicherweise bis zum Ende der Hauptrunde wieder außer Gefacht sein könnte. Trotz mehrerer Nachverpflichtungen – neben Tychonick auch Brent Raedeke, Vincent Schlenker und Cody Porter (der kanadische Torwart bestritt in der letzten Saison einige Spiele für die Starbulls) – blieb die sportliche Wende zum Besseren bisher aus. Jason Bast, Ende Oktober von den Augsburger Panthern geholt, war nur temporär großer Hoffnungsträger; er kehrte bereits nach acht überzeugen Einsätzen im rot-gelben Kaufbeurer Joker-Trikot (zwölf Scorerpunkte) zum Erstligisten nach Augsburg zurück. Trotz allem werden die Allgäuer wohl auch in Rosenheim das Line-up voll bekommen. Und mit dem französischem Stürmer D`Artagnan Joly sowie Verteidiger Bernhard Ebner könnten auf Gästeseite nun gleich zwei wertvolle Spieler im ROFA-Stadion ihr Comeback geben. Jari Pasanen muss auf wichtiges Personal verzichten und warnt Auf Rosenheimer Seite muss Jari Pasanen wohl mit einem dünneren Kader als am Vorwochenende auskommen. Der Cheftrainer der Starbulls geht davon aus, dass ihm die zuletzt mit guten Leistungen aufwartenden Förderlizenzspieler Leon an der Linde und Sebastian Zwickl, die am Dienstag für die Augsburger Panther in der PENNY DEL im Einsatz waren, nicht zur Verfügung stehen. Mit Lukas Laub und Lewis Zerter-Gossage fallen mindestens zwei Leistungsträger in der Offensive verletzungsbedingt aus. Verteidiger Joel Keussen ist angeschlagen – Einsatz am Wochenende höchst unwahrscheinlich. „Wir müssen gegen jeden Gegner einfach unser Spiel spielen – vor allem defensiv sicher und konzentriert sein und dann vorne die nötigen Tore für einen Sieg machen“, fordert Pasanen, den das Thema Favoritenrolle gewohnt kalt lässt: „Das kommentiere ich nicht. Das Spiel gegen Kaufbeuren ist eine Herausforderung für uns. Der Gegner hat wenig gepunktet, aber viele sehr knappe Resultate erzielt, auch in Spielen gegen gut aufgestellte Topmannschaften. Und gegen uns kommen jetzt auch wieder Spieler zurück“, warnt der Rosenheimer Headcoach davor, die Freitagsaufgabe gegen das Tabellenschlusslicht auch nur im Ansatz zu unterschätzen. Die Liveübertragungen der Starbulls-Spiele am Wochenende am Freitag um 19:30 Uhr gegen Kaufbeuren und am Sonntag um 17 Uhr in Weißwasser gegen die Lausitzer Füchse sind auf www.sporteurope.tv buchbar. Eintrittskarten für das Starbulls-Heimspiel gegen den ESV Kaufbeuren am Freitag sind auf www.starbulls.de/tickets erhältlich, die Tageskasse am ROFA-Stadion öffnet um 17:30 Uhr, Einlass ins Stadion ist um 18 Uhr.
Tigers BayreuthNächste Herausforderungen warten mit Heilbronn und Füssen (BYL) Nach dem Auftritt beim EC Peiting am Dreikönigstag, der das intensive Programm rund um Weihnachten und den Jahreswechsel abschloss, geht es für die onesto Tigers ab dem kommenden Wochenende wieder im üblichen Rhythmus weiter. Dabei kommen zunächst am Freitag um 20 Uhr die Heilbronner Falken in den heimischen Tigerkäfig, ehe am Sonntag (18 Uhr) die Reise zum EV Füssen auf dem Programm steht. Die Heilbronner Falken sammelten in den letzten Wochen fleißig Punkte und mussten sich nur in Erding nach regulärer Spielzeit geschlagen geben, gegen Memmingen und in Bad Tölz verlor man in der Overtime. Mit Selb und Deggendorf konnte man zwei Spitzenteams schlagen, zuletzt gewann man am Dienstag knapp mit 2:1 gegen Höchstadt. Mit einer Erfolgsquote von 30,3% im Powerplay und 82,2% im Penaltykilling stellt man mit die besten „special teams“ der Oberliga Süd. Bei den erzielten Toren liegt man auf Platz 4, bei den Gegentoren auf Platz 3. Topscorer bei den Falken ist Calder Anderson (22 Tore + 30 Vorlagen) vor Nolan Ritchie (22 + 21) und Thore Weyrauch (12 + 32), punktbester Verteidiger ist Leon Fern (2 + 21). Im Tor bestreitet Patrick Berger (Fangquote: 91.7%) etwa zwei Drittel der Spiele, sein Backup ist Frank Jokinen (89%). Die beiden bisherigen Duelle konnte Heilbronn für sich entscheiden. Mit dem EV Füssen wartet das aktuelle Tabellenschlusslicht auf die Tigers. Zuletzt kassierte man vier Niederlagen in Folge, konnte zuvor aber gegen Erding und in Lindau gewinnen. Mit erst 85 erzielten Treffern stellst man den schwächsten Angriff der Liga, dazu kommt mit 165 Gegentoren die zweitschwächste Abwehr, auch bei den „special teams“ (Powerplay 17,9% und Penaltykilling 71,2%) findet man sich hinteren Drittel der Liga wieder. Topscorer des Teams von Trainer Daniel Jun ist Bauer Neudecker (15 + 28) vor Simon Boyko (23 + 10 in erst 24 Spielen) und Julian Straub (10 + 19), ihm folgt mit Sandro Mayr (2 + 16) schon der punktbeste Verteidiger. Im Tor setzt man meist auf Timotej Pancur, der eine Fangquote von 88,3% vorweisen kann. Im Lager der Tigers wartet man auf die Rückkehr einiger Akteure. Bei Maxi Meier sollte dies der Fall sein. Kapitän Verelst wird wohl noch pausieren müssen und im Fall Habeck wird sich die Möglichkeit eines Einsatzes sehr kurzfristig entscheiden.
Deggendorfer SCDSC in Vergleichen mit Top-Sechs-Teams gefordert (OLS) Für den Deggendorfer SC steht am kommenden Wochenende in der Oberliga Süd ein anspruchsvolles Doppelprogramm an. Den Auftakt bildet am Freitag, den 09.01., das zweite Heimspiel in dieser Woche. Um 20 Uhr gastieren die Lindau Islanders in der Hitzkopf-Arena. Die Gäste vom Bodensee rangieren aktuell auf Platz sechs der Tabelle, haben jedoch bereits einen deutlichen Rückstand von 20 Punkten auf die fünftplatzierten Heilbronner Falken. Der Saisonverlauf der Mannschaft von Trainer John Sicinski – pardon, der Baindl-Truppe – gestaltet sich bislang etwas wankelmütig, mehr als drei Siege in Folge gelangen den Islanders bisher nie. Zuletzt standen überraschende Niederlagen gegen Stuttgart oder Füssen zu Buche, allerdings konnten die Lindauer auch Achtungserfolge wie Siege gegen Selb feiern. Gerade offensiv präsentierten sich die Islanders im Januar treffsicher: In den letzten drei Partien erzielten sie jeweils mindestens vier Tore. Verbesserungspotenzial gibt es hingegen im Powerplay, das aktuell bei 15 Prozent liegt und damit lediglich Rang zwölf (vorletzter Platz) der Ligawertung bedeutet. Im Tor setzen die Gäste auf ein Jobsharing-Modell. Filimonow absolvierte bislang rund zwei Drittel der Spiele (25 Einsätze), weist mit 88,8 Prozent jedoch die schwächere Fangquote auf. Keanu Salmik kommt dagegen auf solide 90,4 Prozent. Bewegung gab es zuletzt auch im Import-Bereich: Der Vertrag mit dem verletzten Kazuki Lawlor wurde aufgelöst, mit Noah Kane stieß ein neuer ausländischer Stürmer aus der ECHL zum Team. Nach dem Auftritt in Deggendorf wartet am Sonntag mit dem Heimspiel gegen den SC Riessersee bereits die nächste Aufgabe auf die Islanders. Für den DSC geht es nach dem Heimspiel am Sonntag um 18:30 Uhr auswärts weiter. In der Netzsch-Arena wartet dann das Duell bei den Selber Wölfen. Seit dem zweiten Weihnachtsfeiertag gab es für die Mannschaft von Trainer Felix Schütz keine punktlose Partie mehr, alle Spiele wurden gewonnen – einzig die Overtime-Niederlage in Lindau stellt die Ausnahme dar. Selb präsentierte unter der Woche mit Tom Pauker einen Neuzugang aus Leipzig, für den Stürmer bedeutet der Wechsel eine Rückkehr in die Heimat. Am vergangenen Wochenende gab der 31-jährige gegen Lindau und Bayreuth bereits sein Debüt für die Wölfe, verzichten musste Felix Schütz zuletzt auch auf Fabjon Kuqi und Erik Nemeic krankheitsbedingt. Bei aktuell 421 Strafminuten was 12 Strafminuten pro Spiel bedeutet, finden sich die Porzellanstädter im hinteren Tabellendrittel. Wenn Selb jedoch mit mindestens einem Mann weniger auf dem Eis auftritt, werden 81 % dieser Situationen ohne Gegentreffer überstanden. Ob das Penaltykilling der Selber auch dem DSC-Powerplay gewachsen ist, bleibt abzuwarten. Auch für die Wölfe steht ein niederbayerisches Wochenende an, denn vor dem Heimspiel gegen Deggendorf reisen Lahtinen, Schutz & Co. zunächst nach Passau. Der Deggendorfer SC ist nach der dritten Heimpleite der laufenden Saison klar auf Wiedergutmachung aus, zumal der Vorsprung auf den Zweitplatzierten Memmingen zuletzt auf drei Zähler geschmolzen ist. Nach der Niederlage gegen Stuttgart resümierte DSC-Coach Casey Fratkin deutlich: „Stuttgart hat es uns im ‚Transition-Game‘ und auch beim Eintritt in deren Zone sehr schwer gemacht. Unser Defensiv-Spiel war leider auch nicht gut und wir haben zu viele Großchancen zugelassen.“ Entsprechend fokussiert geht der Tabellenführer in die beiden bevorstehenden Aufgaben. Auch wenn die Niederbayern am Sonntag auf heimischem Eis das Nachsehen hatten, steht man mit Blick auf die Heimtabelle dieser Saison weiterhin auf dem ersten Rang und ist somit das aktuell beste Heimteam der Liga. Grund genug also für den DSC, die Scharte vom Freitag wieder auszumerzen. SpradeTV überträgt die Partien wie gewohnt live.
Lindau IslandersIslanders mit Rückenwind zum Ligaprimus nach Deggendorf - Islanders wollen an die starken Spiele anknüpfen (OLS) Die Islanders reisen am Freitag (09. Januar / 20 Uhr) mit breiter Brust und frischem Selbstvertrauen zum Tabellenführer der Oberliga Süd. In Deggendorf wartet ein Gegner, der nicht nur aufgrund seiner Qualität, sondern auch wegen der jüngsten Ereignisse mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch auftreten wird. Der DSC musste an Heilig-Drei-Könige eine spektakuläre 6:7‑Heimniederlage gegen die Stuttgart Rebels hinnehmen – ein Ergebnis, das im Lager der Niederbayern Spuren hinterlassen hat und den ohnehin starken Spitzenreiter zusätzlich anstacheln dürfte. Die Islanders reisen als Außenseiter an, aber als Team, das in den vergangenen Tagen wieder zu seinem mutigen, aktiven Spiel gefunden hat. Zwei Siege – ein emotionaler 4:3‑Overtime-Erfolg gegen Selb und ein souveränes 5:2 bei den Erding Gladiators – haben der Mannschaft neues Selbstvertrauen gegeben. Genau dieses Gefühl wollen die Lindauer mit nach Deggendorf nehmen. Live kann das Spiel, wie immer, bei SpradeTV (www.sprade.tv) verfolgt werden. Die Duelle zwischen beiden Teams hatten in den vergangenen Jahren stets eine besondere Intensität. Oft waren es enge, hitzige Spiele, in denen die Islanders immer wieder auch als Sieger vom Eis gingen. Auch in dieser Saison fehlten ihnen im ersten Aufeinandertreffen am Bodensee nur gut anderthalb Minuten zum Erfolg, ehe der DSC seine individuelle Klasse ausspielte und das Spiel noch von 2:3 auf 4:3 drehte. Beim ersten Gastspiel in Deggendorf setzte es zwar eine deutliche 1:5‑Niederlage, doch die Islanders wissen, dass sie in Bestform mit jedem Gegner der Liga mithalten können – auch mit dem Spitzenreiter. Dass der DSC an der Tabellenspitze steht, kommt nicht von ungefähr. Besonders im Angriff hat sich im Sommer viel getan. Die drei College‑Spieler Harrison Roy sowie die Jackson‑Zwillinge Ty und Dylan haben sich in beeindruckender Manier in Europa eingeführt und führen mit zusammen bereits 197 Scorerpunkten die interne Wertung an. Dazu gesellen sich junge Talente und erfahrene Kräfte, die das Deggendorfer Spiel variabel, schnell und brandgefährlich machen. Und im Tor steht mit Timo Pielmeier einer der besten Goalies der gesamten Liga – ein Mann, der den Islanders traditionell alles abverlangt und der auch diesmal kaum Geschenke verteilen wird. Beim Spiel gegen Stuttgart fehlte Pielmeier allerdings krankheitsbedingt. Gerade deshalb wissen die Lindauer, was sie erwartet: ein Gegner, der nach der jüngsten Heimniederlage unbedingt Wiedergutmachung betreiben will und ein Tabellenführer, der seine Spitzenposition mit drei Punkten Vorsprung verteidigen möchte. Doch die Islanders wollen sich davon nicht beeindrucken lassen. Sie wollen mutig auftreten, kompakt stehen, defensiv diszipliniert arbeiten und jede sich bietende Chance eiskalt nutzen. Die Mannschaft ist überzeugt, dass sie mit ihrem neu gewonnenen Selbstvertrauen, ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit und ihrem unbändigen Willen auch in Deggendorf bestehen kann. Für die EV Lindau Islanders ist dieses Spiel mehr als nur ein weiteres Auswärtsspiel beim Ligaprimus. Es ist eine Gelegenheit, an die starken Leistungen der vergangenen Tage anzuknüpfen und zu zeigen, dass sie bereit sind, jedem Gegner auf Augenhöhe zu begegnen.
SC RiesserseeErster Kracher im neuen Jahr im OEZ - SCR empfängt am Freitag um 20 Uhr die Tölzer Löwen zum Oberlandderby (OLS) Das erste Oberlandderby im heimischen Olympia-Eissportzentrum in dieser Saison gegen die Tölzer Löwen steht auf dem Programm. Der Spielplan wollte es so, dass die Werdenfelser Eishockeyfans bis zum 9. Januar auf das traditionelle Duell gegen den Landkreisnachbarn warten mussten. Am Freitag um 20:00 Uhr hat das Warten nun endlich ein Ende. Nicht nur die Verantwortlichen, sondern auch Fans und Spieler blicken voller Vorfreude auf die „Mutter aller Derbies“. Christoph Kaiser von Zukunft Weiß-Blau beschreibt die besondere Bedeutung des Spiels: „Für mich ist dieses Derby etwas ganz Besonderes. Vor ziemlich genau einem Jahr standen mein Vorstandskollege Josef Mittermeier und ich vor dem Spiel auf dem Eis, um den Start von Zukunft Weiß-Blau anzukündigen. Seitdem konnten wir über 450 Mitglieder gewinnen und sind mittlerweile eine wichtige Säule des SCR. Das Heimspiel vor einem Jahr haben wir gewonnen – ein Sieg wäre dieses Mal eine schöne Entlohnung für unsere ehrenamtliche Arbeit.“ Auch Luca Allavena ist bereits die ganze Woche im Derbymodus: „Es ist nicht mein erstes Derby, aber die Vorfreude und Anspannung sind anders als vor anderen Spielen. Das baut sich schon zwei, drei Tage vorher auf – es ist etwas Besonderes, egal wie viele Derbies man schon gespielt hat.“ In dieser Saison gab es bereits zwei Derbies, beide wurden in Bad Tölz ausgetragen. Die Werdenfelser zeigten dabei zwei unterschiedliche Gesichter. Allavena stellt klar: „Natürlich wollen wir Revanche, weil wir die ersten beiden Duelle verloren haben. Wir wissen, welchen Stellenwert dieses Derby hat. Wir haben in dieser Saison schon viel einstecken müssen und wollen endlich wieder ein richtig geiles Erlebnis – am liebsten einen Derbysieg gemeinsam mit unseren Fans zu feiern.“ Der Verteidiger mit der Rückennummer 76 richtet einen klaren Appell an die Anhänger: „Kommt alle ins Stadion, gerade in der aktuellen Situation. Wir spielen seit Wochen mit einem gebeutelten Kader und brauchen den Support unserer Zuschauer. Nur so können wir Punkte holen. Wir sind heiß!“ Spielbeginn gegen die Tölzer Löwen ist am Freitag, 9. Januar 2026, um 20:00 Uhr im Olympia-Eissportzentrum Garmisch-Partenkirchen. Tickets für die Heimspiele gibt es in unserem Onlineshop: ttps://www.scriessersee.de/tickets/online-ticket-shop oder zu den Öffnungszeiten der Geschäftsstelle vor Ort am Stadion. Die Abendkasse wird 90 Minuten vor Spielbeginn geöffnet. Sämtliche Begegnungen werden live auf Sprade.TV übertragen.
Selber WölfeFormstarke Wölfe vor richtungsweisenden Spielen - Nach starker Serie trifft das Wolfsrudel auswärts auf Passau und zuhause auf Spitzenreiter Deggendorfer SC (OLS) Die Selber Wölfe befinden sich in Topform und gehen mit viel Selbstvertrauen in zwei anspruchsvolle Partien. Nach überzeugenden Auftritten gegen Bayreuth und Riessersee warten mit den EHF Passau Black Hawks und dem Tabellenführer Deggendorfer SC nun die nächsten Härtetests auf dem Weg Richtung Saisonfinale. Formkurve 16 Punkte konnten die Selber Wölfe aus den letzten sechs Partien mitnehmen, nur bei den EV Lindau Islanders musste sich das Rudel nach Verlängerung geschlagen geben. Vor allem für die Fans war der Derbysieg am vergangenen Freitag gegen die Onesto Tigers Bayreuth eine Genugtuung - gerade weil man den Erzrivalen zuhause nach Belieben dominierte. Im letzten Spiel am Dreikönigstag besiegte man den SC Riessersee mit 6:1. „Bayreuth hatten wir gut im Griff. Es war eine gute Derby-Härte im Spiel und wir haben verdient gewonnen. Gegen Lindau waren wir im ersten Drittel die bessere Mannschaft, im zweiten war Lindau besser und im dritten war es ausgeglichen. Dass wir nach dem 1:3-Rückstand noch einmal zurückkommen konnten, spricht für unsere Moral. Schade, dass es nicht mit den zwei Punkten geklappt hat, aber nach dem Spielverlauf können wir mit dem Punkt zufrieden sein. Gegen Riessersee haben wir im ersten Drittel ein Zeichen gesetzt, das Spiel im zweiten und dritten Drittel gut runtergespielt und verdient gewonnen“, resümiert Wölfe-Stürmer Daniel Weiß die letzten drei Partien. Die Stimmung im Wolfsbau ist also gut, die Leistungen stimmen und daran will man auch am kommenden Wochenende anknüpfen. Die Gegner Die EHF Passau Black Hawks konnten am vergangenen Dienstag durch ihren Heimsieg über den EV Füssen eine Durststrecke von sechs Niederlagen in Folge beenden. Ein Grund für die Niederlagenserie ist sicherlich ein unglaubliches Verletzungspech bezüglich der Importspieler, das die Drei-Flüsse-Städter plagt. Carl „Buster“ Larsson bestritt am 28. Oktober sein letztes Spiel, der Schwede Hanssons Maans wurde erst Mitte Dezember nachverpflichtet. Zachary Nazzarett war einen Monat lang ausgefallen, feierte am Dienstag sein Comeback und steuerte hier gleich zwei Vorlagen bei. Die letzten beiden Spiele musste dann auch noch Harrogate passen, der zuvor im Saisonverlauf nur einmal ausgefallen war. Aktuell liegen die Black Hawks in der Tabelle auf Platz sechs, der die Teilnahme an den Pre-Playoffs bedeuten würde. Zweimal trafen beide Teams in dieser Saison schon aufeinander. Das Heimspiel entschieden die Wölfe mit 10:3 für sich, in Passau gewannen die Gastgeber mit 4:3 nach Verlängerung. Der Deggendorfer SC führt weiter die Tabelle an, auch wenn Memmingen den Deggendorfer Patzer am Dienstag gegen Stuttgart nutzen konnte, um auf drei Punkte heranzurücken. Die der 6:7-Heimniederlage vorangegangenen vier Partien konnten die Niederbayern für sich entscheiden. Zwischen 23. November und 23. Dezember siegten sie elfmal in Folge, ehe die die Heilbronner Falken diese Serie beendeten. Statistik Fast die Hälfte aller erzielten Tore gehen beim Deggendorfer SC auf das Konto der drei Importspieler. 47 Prozent aller Treffer wurden somit durch einen der beiden Jackson-Zwillinge oder durch Harrison Roy erzielt. Bei den Selber Wölfen liegt die Last diesbezüglich nicht so stark auf den Schultern des Trios um Chris Schutz, Niko Lahtinen und Erik Nemec, die zusammen 51 der insgesamt 130 Treffer (39 Prozent) markierten. Auf einen noch niedrigeren Wert von 32 Prozent, was allerdings unter anderem auch dem großen Verletzungspech der Passauer „Kontis“ geschuldet ist, kommen die Black Hawks. Daniel Weiß blickt voraus Daniel Weiß stieß im November zu den Selber Wölfen, zog sich im fünften Spiel für die Porzellanstädter jedoch eine Verletzung zu, die ihn zu einer vierwöchigen Pause zwang. Spätestens seit seinem Comeback Ende Dezember ist der Routinier allerdings kaum mehr aus dem Wolfsrudel wegzudenken, überzeugt durch seine Präsenz auf dem Eis und hat in seinen letzten sieben Partien 13 Scorerpunkte erzielt. Der 35-Jährige ist angekommen bei den Selber Wölfen, wie er auch selbst bestätigt: „Ich hatte ja angekündigt, dass ich ein wenig Anlauf- und Eingewöhnungszeit brauchen werde. Inzwischen fühle ich mich sehr wohl in der Mannschaft und bin auch sehr akzeptiert bei den Jungs. Ich denke, die können auch viel von mir lernen. Es macht auf jeden Fall Spaß, hier zu spielen.“ Auch am kommenden Wochenende soll der Spaß nicht zu kurz kommen, auch wenn wieder einmal zwei schwere Aufgaben anstehen: „Ich habe von den Jungs gehört, dass wir in Passau in einem „ekligen“ Stadion antreten müssen. Die Black Hawks sind eine Mannschaft, die etwas weiter hinten drin ist. Von den Namen und vom Talent her sollten wir das bessere Team sein, aber auch diese Spiele müssen wir über die Härte und Arbeit gewinnen. Mit Deggendorf kommt dann die momentan beste Mannschaft der Liga mit einem brutalen Torwart hinten drin. Das wird definitiv ein spannendes Spiel und danach sehen wir, wo wir stehen. Es geht jetzt ja auch langsam ans Ende der Hauptrunde in Richtung Playoffs und da ist das nochmal ein guter Test für uns.“ Lineup Eric Doronin (Saisonaus), Patrick Klöpper und Fabjon Kuqi müssen weiterhin verletzt oder erkrankt passen. Daniel Ulrich arbeitet zumindest schon wieder an seinem Comeback und Erik Nemec wird nach Erkrankung voraussichtlich wieder auflaufen können. Daniel Körber steht bereits wieder voll im Training. Tickets/Einlass/Liveübertragung Für das Heimspiel gegen den Deggendorfer SC (Sonntag um 18:30 Uhr) gibt es Tickets im Vorverkauf online (https://selberwoelfe.reservix.de/events), bei IT-Solutions Lauterbach in Sparneck, im Ticketshop der Frankenpost, bei Edeka Egert in Selb am Vorwerk sowie an der Abendkasse. Die Pforten der NETZSCH Arena sowie die Abendkassen öffnen eine Stunde vor Spielbeginn um 17:30 Uhr. Der Early-Entry für die Saisonkarteninhaber startet um 17:15 Uhr. Alle Partien werden zudem live über Sprade TV (https://sprade.tv/de/teams/7/selber-woelfe) sowie das Auswärtsspiel am Freitag aus Passau (Spielbeginn um 19:30 Uhr) in Auszügen in der Radio Euroherz Eiszeit übertragen.
Herne MinersWegweisendes Wochenende gegen Piranhas und Black Dragons (OLN) Nach zwei Siegen in Folge geht der HEV zwar mit Rückenwind, aber immer noch mit einem dezimierten Kader in das nächste Wochenende der laufenden Saison. Mit den Rostock Piranhas und den TecArt Black Dragons Erfurt warten zwei Gegner aus dem direkten Tabellenumfeld auf die Grün-Weiß-Roten. Sind die Miners siegreich, können sie den Abstand auf die hinteren Tabellenplätze vergrößern und sich den oberen Tabellenplätzen weiter annähern. Wer ist dabei? Mike Mieszkowski und Marius Demmler fallen mit ihren Verletzungen definitiv noch weiter aus. Kapitän Justus Meyl ist weiterhin angeschlagen und wird an diesem Wochenende ebenfalls nicht zum Einsatz kommen. Auch Matteo Stöhr, der im Spiel gegen die Hannover Indians etwas abbekam, fällt an diesem Wochenende aus. Hinter den Einsätzen von Dennis Palka – der gegen die Indians bereits passen musste – sowie Lennart Schmitz und Vincent Grunewald steht ein Fragezeichen. Die Einsätze dieser Akteure entscheiden sich demnach kurzfristig. Lukas Schulte fällt angeschlagen aus und Rodion Schumacher wird in Frankfurt gebraucht. Dean Döge steht dem HEV jedoch zur Verfügung. Außerdem ist man mit der DEG im Austausch, um einen weiteren Torhüter für das Wochenende zu lizenzieren. Die vier Förderlizenzspieler Galfinger, Wischnenko, Müller und Van Leyen aus Düsseldorf werden die Miners am Freitag wieder unterstützen. Der Einsatz von Tjark Kölsch und Fabian Nifosi entscheidet sich kurzfristig. Raik Rennert hingegen ist seit dem Spiel gegen Hannover wieder einsatzbereit und wird auch gegen Rostock und Erfurt spielen. Aus Dinslaken ist in dieser Saison nicht mehr mit Spielern zu rechnen „Die Jungs mit Förderlizenzen haben größtenteils andere Karrierewege eingeschlagen – dafür wünschen wir ihnen natürlich alles Gute. Zudem schränken Änderungen in den Förderlizenzbestimmungen die Einsätze einiger Spieler ein. Dadurch mussten sich alle Vereine etwas anpassen“, erklärt der Sportliche Leiter Björn Muthmann. Sofiene Bräuner gibt sein Comeback Seit knapp einer Woche befindet sich Sofiene Bräuner wieder im Mannschaftstraining. Er hat seine Verletzung gut auskuriert und wird gegen Rostock, nach knapp zwei Monaten, sein Comeback geben. Rostock Piranhas, 09.01.2026: Der Leistungsträger Connor Hannon ist bei den Piranhas mittlerweile wieder genesen, wird aufgrund einer Sperre aus dem Spiel gegen die Icefighters Leipzig gegen Herne jedoch erneut nicht zum Einsatz kommen. Den letzten Sieg konnten die Piranhas am 23.12.2025 gegen Herford einfahren, davor gewannen sie am 14.12.2025 in der Verlängerung gegen die Miners. Rostock rangiert nach zuletzt fünf Niederlagen auf dem letzten Tabellenplatz und will an diesem Wochenende natürlich wieder zurück in die Spur finden. TecArt Black Dragons Erfurt, 11.01.2026: Um die Weihnachtszeit nahmen die Black Dragons kurzzeitig Fahrt auf, gewannen dabei vier von sechs Spielen und zogen mit zehn Punkten auf Platz 8 davon. In den letzten drei Partien musste sich Erfurt jedoch gegen die drei Topteams der Oberliga Nord geschlagen geben, während der HEV seine letzten zwei Spiele gewann. Die beiden Teams trennen aktuell nur noch drei Punkte, wobei Erfurt ein Spiel weniger absolviert hat. Dirk Schmitz zum Wochenende: „Es bleibt mit dem kleinen Kader weiterhin eine schwierige Aufgabe. Wenn wir defensiv aber gut arbeiten, können wir gegen jeden Gegner der Liga gewinnen. Wenn wir Spiele auf die leichte Schulter nehmen, wird es wieder schwierig – das müssen wir verhindern. Wir müssen unser Spiel durchziehen und das muss in unsere Köpfe. Wenn wir das hinkriegen, haben wir am Wochenende wieder gute Chancen, Punkte zu holen.“
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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Buchloe PiratesFokussiert in die heiße Phase der Hauptrunde - ESV Buchloe will gegen Burgau und Ulm weiter im Kampf um Platz 10 punkten (BYL) Noch sechse Spiele sind es bis zum Ende der Hauptrunde bis feststeht, wer in der Eishockey Bayerliga die Playoff-Teilnahme bereits in der Tasche hat, wer in die Abstiegsrunde muss und wer in den Pre-Playoffs noch um die letzten beiden Playoff-Tickets spielen darf. Für die Buchloer sind es dabei sechs Endspiele, denn aktuell liegen die Freibeuter immer noch auf dem undankbaren elften Tabellenrang, also dem ersten Platz, der nicht mehr für die Pre-Playoffs reichen und so den direkten Gang in die Abstiegsrunde bedeuten würde. Doch der Abstand auf Platz 10 ist marginal, denn die Buchloer sind mit den zehntplatzierten Peißenberg Miners punktgleich und nur auf Grund der schlechteren Tordifferenz unter dem Strich. Daher bleibt es vermutlich bis zum Schluss ein Kopf an Kopf Rennen, wer sich am Ende den begehrten Rang sichert. Eines ist aber klar: Im Endspurt helfen und zählen definitiv nur noch Punkte und die wollen die Buchloer nach einem perfekten letzten Wochenende am Freitag zu Hause gegen Burgau (20 Uhr) und am Sonntag ab 18 Uhr bei den Devils Ulm/Neu-Ulm möglichst wieder in hoher Ausbeute einfahren. Beide Duelle werde hierbei auch wieder wie gewohnt auf SpradeTV übertragen. Mit zwei Siegen über Schongau und Amberg haben die Buchloer zum Jahresstart ihr erstes 6-Puntke Wochenende der Spielzeit feiern können. Zum Sprung auf Platz 10 hat dies aber dennoch nicht gereicht, da der momentan schärfste Konkurrent aus Peißenberg im Gleichschritt ebenfalls mit zwei Siegen erfolgreich war und somit seinen Tabellenrang verteidigen konnte. Zumindest konnten die Piraten mit dem Sieg über die Schongauer jedoch einen weiteren Widersacher überholen, der am Sonntag dann anschließend nochmals federn lassen musste und somit nun bereits fünf Punkte hinter dem punktgleichen Duo Buchloe und Peißenberg liegt. „Klar ist wir haben jetzt noch sechs Gegner vor uns, die wir schlagen müssen und schlagen wollen, wenn wir die Pre-Playoffs schaffen möchten“, weiß auch ESV-Trainer Dominic Weis, der nach dem erfolgreichen letzten Wochenende zuversichtlich auf die anstehenden Aufgaben blickt. Immerhin haben die Buchloer mit den beiden Siegen ihre Heimserie auf nunmehr sechs Erfolge in Serie ausbauen können, wo man am Freitag beim dritten Heimspiel in Folge gegen Burgau natürlich weiter nahtlos anknüpfen möchte. „Wir wollen noch so viele Punkte holen wie möglich, auch wenn die anderen Mannschaften da nichts zu verschenken haben“, meint Weis, der dabei sicher schon das Duell gegen das Schlusslicht im Auge hat. Denn obwohl der Aufsteiger in der neuen Liga lange Zeit schwer zu kämpfen hatte und teils heftige Klatschen einstecken musste, haben sich die Eisbären Burgau seit dem Trainerwechsel mit dem neuen Mann an der Bande, Fabio Carciola, – der Bruder von ESV-Stürmer Adriano Carciola – inzwischen deutlich gefangen und stabilisiert. Beleg sind teils enge Ergebnisse in der Rückrunde und auch inzwischen drei Siege, darunter zuletzt der 4:1 Derbyerfolg über Ulm. Unterschätzen oder gar auf die leichte Schulter nehmen darf man den Tabellenletzten also definitiv nicht, doch der Anspruch der Buchloer muss dennoch sein, hier den nächsten Sieg einzufahren, wenn man sich im Kampf um Platz 10 keinen Ausrutscher leisten möchte. Und auch das Sonntagsspiel in Ulm könnte eine ziemlich spannende und umkämpfte Angelegenheit werden, denn die Ulmer sind nach einer Negativserie zuletzt von der Spitzengruppe bis auf Platz 9 durchgereicht worden. Nach nur neun Punkten aus den letzten elf Partien müssen die Donaustädter daher jetzt sogar um die Pre-Playoff-Teilnahme bangen und sind demnach auch gegen die Buchloer unter Druck, die derzeit noch fünf Punkte hinter den Devils liegen. Auswärts lief es für die Piraten zuletzt aber ja bekanntermaßen auch nicht rund, da der letzte Sieg auf fremdem Eis den Buchloer im November in Pfaffenhofen glückte. Es wird also höchste Zeit diese maue Auswärtsbilanz der letzten Wochen zu durchbrechen, weshalb das Match am Sonntag folglich ein enorm wichtiges Duell für beide ist – oder wie bereits geschrieben eines von noch sechs ausstehenden Endspielen.
Kempten SharksWochen der Wahrheit - ESC Kempten startet in die Crunchtime in der Bayernliga (BYL) Nur noch drei Wochenenden, nur noch sechs Spiele, dann ist die Vorrunde der Bayernligasaison 2025/2026 auch schon wieder Geschichte. Der ESC Kempten hat sich mit dem aktuellen Tabellenplatz drei nach einer bis jetzt sehr starken Runde in eine hervorragende Ausgangsposition im Kampf um die direkte Playoffqualifikation gebracht. Nun gilt es diese in den verbleibenden sechs Spielen zu verteidigen und zu festigen. Die Gegner dabei sind alles andere als einfach, und fast allesamt direkte Wettbewerber um die begehrten Plätze. Los geht es am Freitagabend um 20.°° in Königsbrunn, am Sonntag gastiert dann um 17.30 der TEV Miesbach in der Dewart Arena zu Kempten. Am Wochenende darauf ist der wiedererstarkte TSV Peißenberg zu Gast bevor man in Klostersee antreten muss. Den Abschluss bildet dann der Besuch des Tabellenführers aus Schweinfurt und die weite Fahrt nach Amberg. Sechs Spiele, sechs schwere und unbequeme Gegner. Sven Curmann sieht dies vor allem als Motivation: „Unser Ziel ist es, uns mit den Besten der Liga zu messen. Diese Gelegenheit haben wir nun und können zeigen was in uns steckt. Wir freuen uns auf die Spiele und werden alles geben diese auch zu gewinnen.“ Drei Partien gab es in diesem Winter bereits gegen den Freitagsgegner, zweimal traf man sich mit Königsbrunn schon in der Vorbereitung. Dreimal gingen dabei die Sharks als Sieger vom Eis. Vorbereitung ist längst Geschichte, die Brunnenstädter sind zur Zeit in hervorragender Form, stehen nicht umsonst auf Platz zwei der Tabelle. Am letzten Wochenende gab es für das Team zwei Niederlagen in Overtime gegen zwei Top Gegner, Miesbach und Klostersee. Die Pinguine werde höchst motiviert gegen die Sharks antreten, auch darauf bedacht, Revanche für die Hinspielniederlage, ebenfalls in Verlängerung, zu nehmen. Beim TEV Miesbach setzte es im Hinspiel eine deutliche Niederlage. 5 Tore kassierte der ESC damals innerhalb von zehn Minuten im Mitteldrittel. Die restlichen 50 Minuten war es eine ausgeglichene Partie. Bei den Sharks hat man inzwischen aber deutlich an Stabilität gerade in der Defensive zugelegt. Der Gegentorschnitt konnte in den letzten Spielen gesenkt werden. Mit Miesbach kommt aber auch ein kampfstarker und spielfreudiger Gegner ins Allgäu. Der TEV lebt nicht von einzelnen Topscorern, sondern bringt sehr viel tiefe im Kader und Torgefahr über alle Reihen mit. Zwei Topspiele auf die sich die Fans der Sharks freuen dürfen. Wie es im Krankenlager aussieht konnte Curmann zur Wochenmitte noch nicht absehen, die Aufstellung ergibt sich wohl erst wieder kurz vor der Abfahrt am Freitagabend.
TEV MiesbachRichtungsweisendes Wochenende für den TEV (BYL) Am kommenden Wochenende stehen für den TEV Miesbach zwei richtungsweisende Partien in der Bayernliga auf dem Programm. Am Freitag empfängt der TEV um 20 Uhr im heimischen Eisstadion den EHC Klostersee, am Sonntag folgt um 17.30 Uhr das Auswärtsspiel beim ESC Kempten. Beide Begegnungen werden live bei SpradeTV übertragen. Die Ausgangslage ist klar: Im engen Rennen um die Top-6-Plätze braucht der TEV dringend Punkte, insbesondere im Heimspiel gegen Klostersee. Jeder Zähler kann am Ende entscheidend sein, weshalb die Unterstützung der Fans am Freitagabend eine große Rolle spielen wird. Der EHC Klostersee reist als direkter Konkurrent nach Miesbach. Die Grafinger bewegen sich in der Tabelle in unmittelbarer Nähe zum TEV und haben zuletzt mit stabilen Leistungen aufhorchen lassen. In den vergangenen Spielen zeigte sich Klostersee vor allem offensiv gefährlich, getragen von seinen Führungsspielern und einer eingespielten Mannschaftsstruktur. Das Hinspiel entschied der TEV allerdings mit 2:0 für sich – eine konzentrierte Defensivleistung und konsequentes Auftreten waren dabei der Schlüssel zum Erfolg. Daran gilt es anzuknüpfen, denn Klostersee wird alles daransetzen, sich für diese Niederlage zu revanchieren. Am Sonntag wartet mit dem ESC Kempten ein weiterer ambitionierter Gegner. Die Allgäuer gehören ebenfalls zum erweiterten Kreis der Play-off-Anwärter und sind vor allem zuhause nicht zu unterschätzen. Der ESC punktet regelmäßig durch eine geschlossene Teamleistung und verfügt über mehrere Akteure, die Spiele entscheiden können. Im Hinspiel setzte der TEV jedoch ein Ausrufezeichen und gewann deutlich mit 6:1. Dieses Ergebnis zeigt, welches Potenzial im Team steckt, darf aber keinesfalls zu Nachlässigkeiten führen. Personell gibt es beim TEV sowohl positive als auch noch offene Nachrichten. Mit Matej Pekr kehrt ein wichtiger Offensivspieler in den Kader zurück und verleiht dem Angriff zusätzliche Qualität. Hinter den Einsätzen von Justi Späth und Klemen Pretnar steht dagegen noch ein Fragezeichen, eine Entscheidung fällt jeweils kurzfristig. Unterm Strich wartet ein intensives und möglicherweise vorentscheidendes Wochenende auf den TEV Miesbach. Gerade im Heimspiel am Freitag sind die Punkte enorm wichtig, um den Platz unter den Top 6 weiter zu festigen. Mannschaft und Verein hoffen dabei auf die lautstarke Unterstützung der Fans im Eisstadion, um gemeinsam die nächsten Schritte in Richtung Play-offs zu machen.
Schweinfurt Mighty DogsZwei Topspiele für die Mighty Dogs! (BYL) Nur noch drei Wochenenden, dann ist die Hauptrunde der Bayernliga 2025/2026 Geschichte. Das bedeutet aber auch: Sechs hochspannende Spiele stehen für die Mighty Dogs noch auf dem Programm – und der Spielplan hat es in sich. Am kommenden Freitag geht es zunächst zur Mannschaft der Stunde, dem HC Landsberg. Am Sonntag folgt dann das Gipfeltreffen zwischen dem ERV Schweinfurt und dem EHC Königsbrunn im Icedome – nach heutigem Stand Platz eins gegen Platz zwei. Bereits seit dem frühen Mittwochnachmittag ist die Tribüne im Icedome für das Sonntagsspiel restlos ausverkauft, was erneut auf eine stimmungsvolle Kulisse hoffen lässt. Freitag: Auswärtsaufgabe bei formstarkem HC Landsberg Mit dem HC Landsberg bekommen es die Mighty Dogs am Freitagabend mit dem derzeit formstärksten Team der Liga zu tun. Die letzten fünf Partien der River Kings gingen allesamt an den HCL. Vier dieser fünf Spiele waren Begegnungen gegen Mannschaften aus den aktuellen Top 8 der Bayernliga und damit direkte Konkurrenten im Kampf um die begehrten Playoff-Plätze. Dabei gelangen wichtige Siege gegen den EHC Königsbrunn, den TEV Miesbach, den ESC Kempten (nach Penaltyschießen) sowie zuletzt gegen den EHC Klostersee – allesamt Teams, die auch noch gegen die Mighty Dogs antreten werden. Das Spiel der River Kings beim ESC Geretsried wurde zwar ursprünglich regulär mit 4:8 verloren, jedoch nachträglich mit 0:5 für den HC Landsberg gewertet. Grund hierfür war der Einsatz eines gesperrten Spielers durch die River Rats. Mit fünf Siegen in Serie treffen die Mighty Dogs somit auf einen Gegner, der mit breiter Brust auftreten wird – zumal die 0:6-Hinspielniederlage im Icedome sicherlich für zusätzliche Motivation sorgen dürfte. Sonntag: Gipfeltreffen im Icedome Am Sonntag kommt es dann zum absoluten Topspiel der Bayernliga: Wie bereits im Hinspiel treffen erneut die beiden aktuell bestplatzierten Mannschaften der Hauptrunde aufeinander. Je nach Ausgang der beiden Spieltage könnte zumindest ein Team bereits vorzeitig die Playoff-Qualifikation feiern. Dies ist jedoch noch Zukunftsmusik, denn nicht nur die Mighty Dogs haben am Freitag eine schwere Aufgabe vor der Brust, sondern auch der EHC Königsbrunn. Die Pinguine empfangen in der heimischen Arena den ESC Kempten, der ebenfalls ein gewichtiges Wort im Rennen um die Top 6 mitsprechen will und entsprechend punkten möchte. Die Mannschaft von Trainer Robert Linke tat sich zuletzt ähnlich schwer wie die Mighty Dogs. In den vergangenen sechs Spielen musste unter anderem eine deutliche 2:8-Heimniederlage gegen den ESC Geretsried hingenommen werden. Das Derby in Landsberg ging vor drei Wochen knapp verloren, zwei Tage später folgte jedoch ein Heimsieg gegen die Peißenberg Miners. In den beiden letzten Partien gegen Klostersee und Miesbach setzte es jeweils eine 2:3-Niederlage nach Verlängerung. Allgemein scheint die Overtime nicht die Paradedisziplin der Pinguine zu sein – auch Mitte November ging die Verlängerung in Kempten an den Gegner. Mighty Dogs zuletzt etwas weniger treffsicher Doch auch bei den Mighty Dogs läuft nicht alles reibungslos. Das Offensivfeuerwerk aus der Hinrunde konnte zuletzt nicht mehr konstant abgerufen werden. Seit dem torreichen Auswärtssieg am 21. Dezember bei den Devils Ulm scheint etwas Ladehemmung in der Offensive um Tomáš Čermák und Co. vorhanden zu sein. Zwar gewann man sechs der letzten sieben Spiele, erzielte dabei jedoch in den vergangenen vier Partien lediglich elf Treffer. Ein 2:1-Sieg bringt bekanntlich genauso viele Punkte wie ein 10:4-Erfolg – nämlich drei. Dennoch macht sich der Ausfall von Petr Pohl in den letzten beiden Spielen bemerkbar, zudem wirkten sich die Feiertage rund um Weihnachten und den Jahreswechsel nicht förderlich aus. Panik kommt im Trainerteam jedoch nicht auf, schließlich liegt man weiterhin über dem Soll und genießt großes Vertrauen in die Mannschaft: „Jetzt kommen natürlich die Spiele, die uns alles abverlangen werden. Die Partien gegen Landsberg und Königsbrunn sind absolut schwere Aufgaben, aber keineswegs unlösbar. Das Team ist zu 100 Prozent fokussiert und will die kommenden Spiele gewinnen. Wir sind sogar froh über dieses schwere Restprogramm, da es uns bereits auf die Playoffs vorbereitet – dort wird es schließlich auch nicht leichter. Unser Ziel ist nach wie vor das Erreichen der Playoffs mit Heimrecht, und dafür brauchen wir weiterhin jeden Punkt. Zudem möchten wir selbstverständlich die bestmögliche Platzierung in der Tabelle erreichen. Kadertechnisch wird es ähnlich wie am vergangenen Wochenende aussehen: Pohl ist weiterhin fraglich, hier gehen wir kein Risiko ein. Krumpe ist ebenfalls fraglich, da er aktuell erkrankt ist.“
Pfronten FalconsFalcons unter Zugzwang (BLL) Am Freitag Abend um 20 Uhr empfängt der EV Pfronten den EV Ravensburg. Die Oberschwaben rutschten nach acht Niederlagen in Folge ans Ende der Tabelle der Landesliga Gruppe A und benötigen dringend Punkte. Gleiches gilt für die Falcons, die weiterhin den fünften Platz belegen, allerdings die Verfolger aus Forst, Bad Aibling und Ottobrunn im Nacken haben. Trotz der Tabellensituation sollte die Mannschaft von Andreas Schweinberger gewarnt sein, denn ausgerechnet gegen die Falcons konnten die Ravensburger zu Hause mit 4:2 ihren letzten Sieg feiern und auch im Spiel in Pfronten musste man sich beim 2:3 nur knapp geschlagen geben. Nicht zu unterschätzen ist sicherlich auch der große Kader, Cheftrainer Martin Wenter stehen insgesamt 41 Spieler zur Verfügung, wobei bislang 28 Feldspieler und 6 Torhüter zum Einsatz kamen. Man darf also durchaus gespannt sein, wer am Freitag gegen Pfronten spielen wird. Trotz des intensiven Wochenendes, das bei dem ein- oder anderen Spieler seine Spuren hinterließ, werden den Falcons vermutlich alle Spieler wieder zur Verfügung stehen.
Heimspiel am Freitag gegen Dingolfing (BBZL) Zum ersten Heimspiel im Jahr 2026 empfängt der EV Aich am Freitag um 19:30 Uhr den EV Dingolfing 1b in der heimischen Clariant Arena. Die Dingolfinger treten heuer wieder einmal mit einer 1b-Mannschaft in der Bezirksliga an, nachdem sie schon vor ein paar Jahren ein kurzes Intermezzo gaben. Sie wollen damit den jungen Spielern die Möglichkeit geben, in das Senioren-Eishockey hineinzuwachsen, da für die meisten der Sprung aus dem Nachwuchs in die Bayernliga zu groß ist. Die Mannschaft erlebte im Sommer einen starken Zulauf, insgesamt drei Torhüter und 29 Feldspieler stehen im Kader. Neben vielen jungen Spielern stehen auch mehrere Routiniers im Kader und einige davon liefen schon für den EV Aich auf. So kommt es unter anderem zu einem Wiedersehen mit Felix Hauptner, der letztes Jahr noch beim EVA im Kader war (11 Spiele, 1 Tor, 6 Assists). Konstatin Mayer hütete in der Saison 2016/17 das Aicher Tor und Waldemar Kunstmann (2013-2017, 35 Spiele, 15 Tore , 9 Assists) sowie Andreas Gruber (2013/14, 7 Spiele, 1 Tor, 1 Assist) gingen ebenfalls bereits für Aich aufs Eis. Dass es für ein neues Team in der Bezirksliga mittlerweile schwer ist, Fuß zu fassen, mussten die Dingolfinger im Saisonverlauf bereits mehrfach erleben. In den 15 bislang absolvierten Partien gab es zum Teil deutliche Niederlagen gegen die Topteams. Aber immerhin stehen auch schon zwei Siege zu Buche (6:5 gegen Vilshofen und 8:3 gegen Pfaffenhofen). Nah dran an einem Punktgewinn waren sie auch im Hinspiel gegen den EV Aich. Erst durch ein Unterzahltor 41 Sekunden vor Schluss durch Alex Asen konnte sich der EVA im Oktober glückliche drei Punkte aus Niederbayern mitnehmen. Für die Aicher zählt in der heutigen Partie dennoch nichts anderes als ein Sieg mit drei Punkten, um in der Tabelle zumindest noch zu Dorfen aufzuschließen. Im Auswärtsspiel gegen den Tabellennachbarn verspielte der EVA letzten Sonntag kurz vor Schluss die drei Punkte und konnte sich erst im Penaltyschießen den Sieg sichern. Der Kader war zuletzt von einigen Ausfällen geplagt. Fehlen wird auf jeden Fall Lars Bernhardt, der gegen Dorfen ein kurzes Intermezzo gab und erneut verletzt ausfällt. Ob die vergangene Woche kranken Parlato und Böck rechtzeitig fit werden ist noch ungewiss. Zumindest Alexander Braun sollte dafür wieder mit dabei sein.
Penaltysieg zum Auftakt ins neue Jahr (BBZL) „Neues Jahr – neues Glück“, so könnte man das erste Spiel des EV Aich im neuen Jahr zusammenfassen. Die Rot-Weißen waren zu Gast beim ESC Dorfen 1b und haben die Partie gegen den Tabellennachbarn in einem bis zum Schluss spannenden Spiel nach Penaltyschießen mit 4:3 (1:1; 1:1: 1:1; 1:0) für sich entschieden. Die Partie begann ganz nach dem Geschmack des Aicher Trainers Ben Doucet. In Überzahl setzten sich die Rot-Weißen im gegnerischen Drittel fest und ließen Scheibe und Gegner laufen. Alexander Asen lenkte einen Schuss von Vincenz Maier geschickt zum 1:0 Führungstreffer ab. In der Folge hätten die Aicher in eigener Unterzahl das Spiel schon entscheiden können. Bei zwei Unterzahlsituationen liefen sie insgesamt vier mal alleine auf den gegnerischen Torhüter zu. Simon Fraunberg parierte aber jedesmal und hielt seine Mannschaft im Spiel. Der Ausgleich für die Gastgeber war dann ein Geschenk der Aicher, das Florian Hartl von den Isenstädtern dankbar annahm und zum 1:1 Ausgleich verwertete. Zu Beginn des Mittelabschnitts hatten die Aicher Glück, als nach 35 Sekunden der Puck nur den Pfosten traf. Besser machte es kurz darauf Daniel Korn, der nach einem schönen Zuspiel von Christian Koller aus der eigenen Zone dem Torhüter der Dorfener diesmal bei seinem Alleingang keine Chance ließ und seine Mannschaft wieder in Führung brachte. Aber die Gastgeber konnten erneut ausgleichen und es ging 2:2 unentschieden in das letzte Drittel. Die Aicher legten in der 42. Minute wiederum vor. Verteidiger Vincenz Maier schaltete sich in die Offensive ein und bediente Lars Bernhard, der aus kurzer Distanz unhaltbar zum 3:2 einschoss. In der Folge versäumten es die Aicher nach mehreren guten Chancen die Führung auszubauen und so kam es wie es kommen musste. Gut zwei Minuten vor Schluss traf Dorfen noch zum Ausgleich und der EVA gab die drei Punkte leichtfertig aus der Hand. Per Penaltyschießen musste schließlich ein Sieger ermittelt werden. Der Aicher Keeper Hannes Probst parierte alle drei Versuche der Gastgeber und so reichte es für den EVA, dass Benjamin Obermeier als einziger traf und die Partie somit für seine Mannschaft entscheiden konnte. Mit einem 4:3-Sieg in der Tasche konnten die Aicher die Heimreise antreten und hoffen nun, dass ihnen im nächsten Heimspiel am kommenden Freitag gegen die 1b aus Dingolfing das Glück hold bleibt. Tore: 0:1 (3:49) Asen (Maier, Obermeier), 1:1 (11:19) Hartl (Voglhuber), 1:2 (24:54) Korn (Koller), 2:2 (35:40) Voglhuber (Blaha), 2:3 (41:48) Bernhardt (Maier, Koller), 3:3 (57:50) Schwimmer (Hartl), 3:4 (60:00) Obermeier Strafminuten: Dorfen 12, Aich 16
Pforzheim BisonsBisons starten ins Jahr 2026 (BWL) Am Sonntag, 11.01.2026 treten die Pforzheim Bisons beim EHC Zweibrücken an. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr. Nachdem die Bisons das Jahr 2025 mit einer 0:2-Niederlage gegen die Mad Dogs Mannheim beendet haben, wollen die Bisons gegen den Tabellennachbarn mit einem Erfolg ins neue Jahr starten. Mit einem Sieg können die Bisons mit den Hornets mit Punkten gleichziehen und so auch die Chance auf das Heimrecht in den Playoffs wahren. Zweibrücken ist bereits erfolgreich ins neue Jahr gestartet, auch wenn der 5:4-Erfolg gegen die punktlosen Steelers aus Bietigheim ein hartes Stück Arbeit war. Die Bilanz gegen die Pfälzer ist ausgeglichen, so konnten beide Teams ihr jeweiliges Heimspiel gewinnen.
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| NEWS Landesverbände West Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW / Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga |
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| Kobras wollen 2026 siegreich starten (RLW) Mit viel Selbstvertrauen gehen die Dinslakener Kobras in das erste Punktspiel-Wochenende des neuen Jahres. Die Giftschlangen haben sich mit starken Leistungen aus dem Jahr 2025 verabschiedet, sich bis auf Rang sechs der Regionalliga West vorgearbeitet und liegen voll auf Playoff-Kurs. Vier Siege aus den letzten fünf Partien haben das Team von Trainer Max Piotrowski in eine ausgezeichnete Ausgangsposition gebracht. Besonders wichtig: Im Vergleich zu direkten Konkurrenten wie Bergisch Gladbach haben die Kobras derzeit noch zwei Spiele weniger. Damit ist im Kampf um eine bessere Platzierung für die Playoffs weiterhin möglich – vorausgesetzt, die Mannschaft nutzt ihre Chancen. Grefrath zu Gast – Kobras wollen sofort nachlegen Zum Auftakt des Doppelspielwochenendes empfangen die Kobras am Freitag um 20:15 Uhr die Grefrather EG in der Schlangengrube. Die Gäste stehen aktuell tief in der Tabelle und mussten zuletzt einige zentrale Spieler abgeben. Dinslaken selbst profitierte davon und verpflichtete mit Michal Cychowski den bisherigen Topscorer der Grefrather sowie Torhüter Mathis Kaiser und Verteidiger Henry Karg. Für Piotrowski ist die Marschroute klar: „Wir wollen mit einem Erfolg ins neue Jahr starten. Grefrath hat personell einiges eingebüßt – das müssen wir nutzen und die Punkte in Dinslaken behalten.“ Die Kobras sehen sich dafür gut aufgestellt, auch weil die eigenen Neuzugänge zusätzliche Qualität in den Kader bringen. Sonntag wartet der Meister in Ratingen Deutlich schwieriger wird die Aufgabe am Sonntagabend. Dann reisen die Kobras um 18 Uhr zu den Ratinger Ice Aliens, die auch in dieser Saison wieder zur Ligaspitze gehören. Die Aliens rangieren erneut im oberen Tabellenbereich und zählen zu den stärksten Heimteams der Liga. Piotrowski weiß, was seine Mannschaft erwartet: „In Ratingen bekommst du nichts geschenkt. Das ist eine Mannschaft mit viel Tempo, Erfahrung. Das wird eine richtig schwere Aufgabe für uns“ Das Hinspiel in Dinslaken ging zwar mit 0:5 deutlich verloren, doch die Kobras haben in der Vergangenheit bereits oft gezeigt, dass sie auch gegen vermeintlich stärkere Gegner bestehen können. Somit wird die Mannschaft auch in Ratingen alles geben, um für eine Überraschung zu sorgen. Personell gut aufgestellt – nur ein Ausfall Bis auf Stürmer Christoph Ehlert, für den nach seiner Schulterverletzung die Saison gelaufen ist, kann der Trainer aktuell aus dem Vollen schöpfen. Zudem bleibt der Transfermarkt bis zum Beginn der Playoffs geöffnet, sodass die Kobras weiterhin reagieren könnten. Die Zielsetzung der Kobras für das Wochenende ist klar: Zuhause gegen Grefrath sollen drei Punkte her, in Ratingen will man sich so teuer wie möglich verkaufen – idealerweise mit einer Überraschung. Gelingt ein starker Start im Jahr 2026, können die Giftschlangen ihre Position im Playoff-Rennen weiter festigen und mit breiter Brust in die zweite Saisonhälfte gehen.
Ratinger Ice AliensStart ins Jahr 2026! (RLW) Mit einem Heimspiel am Sonntag um 18:00 Uhr starten die Ratinger Ice Aliens in das Spieljahr 2026. Gegner sind die Kobras aus Dinslaken. Im ersten Spiel in Dinslaken gelang den Ice Aliens ein 5:0-Erfolg, doch seitdem ist einiges passiert. Im Kader der Ratinger gab es Veränderungen, die Kobras haben sich vor allem mit Spielern aus Grefrath verstärkt. Kaiser, Karg und Cychowski wechselten kürzlich in die Schlangengrube und machen aus dem Geheimtipp vor der Saison einen richtig starken Gegner, der noch im letzten Jahr gegen die Eisadler Dortmund einen Punkt ergattern konnte. Auch Cheftrainer Frank Gentges sieht keinen Grund zur Leichtigkeit: "Dinslaken hat einen starken Kader, der immer wieder mit einigen Neuzugängen verstärkt wurde und auch vier Imports besitzt. Somit ist Dinslaken kadermäßig mit uns mindestens auf Augenhöhe, wobei sie eine größere Kadertiefe haben. Wie ich schon gesagt habe, kann hinter Essen, bis auf zwei Teams, jeder jeden schlagen." Kasse und Einlass öffnen um 17:00 Uhr!
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| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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Luchse LauterbachLauterbacher Luchse treffen auf Tabellennachbarn Schönheider Wölfe (RLO) Am Samstag, den 10.01.2026, steht den Lauterbacher Luchsen ein echtes Topspiel bevor. Ab 19 Uhr gibt es in der Lauterbacher Eissportarena wieder jede Menge Action, wenn mit den Schönheider Wölfen ein direkter Tabellennachbar und echter Brocken im Luchsbau zu Gast ist. Die Wölfe reisen nicht nur mit ordentlich Offensivpower, sondern auch mit großer Unterstützung an: Über 100 Fans aus Sachsen werden ihr Team begleiten und alles daransetzen, das Auswärtsspiel gefühlt zum Heimspiel zu machen. Auf dem Eis wartet ebenfalls eine große Herausforderung auf die Luchse. Sportlich gehen die Gäste als klarer Favorit in die Partie. Mit 11 Punkten Vorsprung stehen die Schönheider Wölfe aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz der Regionalliga Ost. In der laufenden Hauptrunde mussten sie sich bislang lediglich dem Tabellenführer FASS Berlin geschlagen geben. Der sehr ausgeglichene Kader der Wölfe erlaubt es ihnen, über volle 60 Minuten hohen Druck auszuüben. Für Schönheide sind drei Punkte enorm wichtig, um weiter am Spitzenreiter dranzubleiben und den Abstand zu verkürzen – entsprechend motiviert werden die Gäste auftreten. Doch die Lauterbacher Luchse müssen sich keineswegs verstecken. Gerade vor heimischem Publikum zeigte das Team in den vergangenen Partien, welches Potenzial im Kader steckt und dass man mit einer konzentrierten Leistung auch gegen die Titelfavoriten der Liga bestehen kann. Trainer Dieter Reiss kann dabei wie zuletzt auf einen Großteil seines Kaders zurückgreifen. Ein Fragezeichen steht allerdings weiterhin hinter den Grund-Brüdern, die zuletzt verletzungsbedingt pausieren mussten. Positive Nachrichten gibt es hingegen auf der Torhüterposition: Mit Benjamin Vavrena steht ein Neuzugang zur Verfügung. Nach dem Weggang von Mateusz Majewski setzen die Luchse künftig auf die Dienste des Deutsch-Tschechen, der dem Team zusätzliche Stabilität verleihen soll. Alles ist angerichtet für ein hochklassiges und emotionales Duell. Kommt alle am Samstag in die Lauterbacher Eissportarena, unterstützt unsere Luchse lautstark und sorgt dafür, dass die Schönheider Fans das Spiel nicht zum Heimspiel machen. Treibt unsere Mannschaft nach vorne – zu den nächsten drei Punkten im Kampf um die oberen Tabellenplätze!
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