IHP NachrichtenMittwoch 31.Dezember 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Verletzungs-Updates, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von den letzten beiden Tagen des Jahres mit insgesamt 23 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Regionalliga West, Regionalliga Ost und aus dem Nachwuchs-Eishockey.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Eisbären vorerst ohne Manuel Wiederer und Markus Vikingstad (DEL) Die Eisbären Berlin bleiben weiterhin vom Verletzungspech verfolgt. Der Hauptstadtclub muss vorerst auf die beiden Stürmer Manuel Wiederer und Markus Vikingstad verzichten. Beide Angreifer laborieren jeweils an einer Beinverletzung. Wiederer konnte bereits die letzten drei Partien gegen Mannheim, Wolfsburg und Nürnberg nicht bestreiten. Vikingstad zog sich die Verletzung am vergangenen Sonntag im Startdrittel gegen die Ice Tigers zu. Manuel Wiederer läuft seit der Saison 2021/22 für die Berliner auf und gewann mit dem Hauptstadtclub dreimal die Deutsche Meisterschaft. Der Rechtsschütze bestritt für die Eisbären bislang insgesamt 261 DEL-Partien, in denen er 79 Scorerpunkte (42 Tore, 37 Assists) verbuchte. In der laufenden Spielzeit kommt der deutsche Nationalspieler in 30 DEL-Spielen auf drei Tore und fünf Vorlagen. Markus Vikingstad wechselte letzten Sommer aus Bremerhaven nach Berlin. Bei den Eisbären entwickelte sich der Deutsch-Norweger direkt zu einer konstanten Stütze in der Offensive. In der laufenden DEL-Hauptrunde erzielte er in 33 Partien zwölf Treffer und war an acht weiteren Toren seiner Mitspieler beteiligt. Somit ist er aktuell der zweiterfolgreichste Torschütze der Eisbären. In seiner gesamten Laufbahn kommt der Linksschütze auf insgesamt 252 Spiele in der PENNY DEL, in denen er 109 Scorerpunkte (49 Tore, 60 Assists) sammelte. Neben Wiederer und Vikingstad stehen Eisbären-Cheftrainer Serge Aubin auch weiterhin Kapitän Kai Wissmann sowie Angreifer Ty Ronning verletzungsbedingt noch nicht zur Verfügung. Patrick Khodorenko wird die gesamte restliche Saison verletzungsbedingt nicht mehr zum Einsatz kommen.
Eisbären verlieren in Bremerhaven mit 4:6 (DEL) Die Eisbären Berlin haben im letzten Spiel des Kalenderjahres 2025 einen Sieg verpasst. Die Berliner mussten sich am Dienstagabend bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 4:6 geschlagen geben. Eric Hördler bestritt sein 150. Spiel in der Deutschen Eishockey Liga. Nachdem die Eisbären zunächst etwas mehr vom Spiel hatten, gingen die Bremerhavener durch Alex Friesen (12./PP1) im ersten Powerplay der Partie in Führung. Diesen Vorsprung baute Colt Conrad (16.) im weiteren Spielverlauf für die Gastgeber weiter aus. Liam Kirk (17.) sorgte jedoch wenig später für den Berliner Anschlusstreffer. Lediglich 37 Sekunden nach Beginn des Mittelabschnitts egalisierte Kirk (21.) die Partie dann mit seinem 20. Saisontreffer. Die Pinguins fanden aber eine schnelle Antwort. Miha Verlic (24.) brachte die Norddeutschen erneut in Front. Bremerhaven hatte in der Folge mehr vom Spiel, jedoch schnürte Kirk (36.) dann mit seinem dritten Tor des Abends den Hattrick und sorgte für den abermaligen Berliner Ausgleich. Lediglich 70 Sekunden später brachte Andy Eder (37.) die Gäste dann erstmals in Führung. Im Schlussdrittel konnte Ziga Jeglic (45.) dann für die Bremerhavener ausgleichen. In der Folge ließen beide Teams wenig zu. In der Schlussphase erzielte Nico Krämmer (58.) dann den fünften Bremerhavener Treffer des Spiels. Nachdem die Eisbären alles nach vorne warfen und den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahmen, traf Nino Kinder (59./EN) ins leere Berliner Tor zum 4:6-Endstand aus Sicht des Hauptstadtclubs. Die Eisbären Berlin starten am 2. Januar 2026 ins neue Jahr. Dann sind die Löwen Frankfurt zu Gast in der Uber Arena. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin):„Wir waren heute nicht gut genug. Wir haben über das gesamte Spiel zu viele Zweikämpfe verloren und wenige Spielzüge aufgezogen. Meiner Meinung nach war unsere Führung nach dem Mitteldrittel unverdient. Wir konnten Bremerhavens Einsatzbereitschaft nichts entgegensetzen. Wir müssen besser auftreten. Wir werden uns jetzt sammeln und wieder angreifen. Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr.“ Endergebnis Fischtown Pinguins Bremerhaven – Eisbären Berlin 6:4 (2:1, 1:3, 3:0) Aufstellungen Fischtown Pinguins Bremerhaven: Hungerecker (Hudacek) – Byström, Eminger; Abt, Rausch; Hirose, Bruggisser – Verlic, Jeglic, Roßmy; Krämmer, Miele, Conrad; Kinder, Friesen, Wejse; Herrmann, Büsing – Trainer: Alexander Sulzer Eisbären Berlin: Hildebrand (Stettmer) – Müller (C), Smith; Geibel, Mik; Niemeläinen, Reinke; Panocha – Tiffels (A), Kirk, Pföderl; Noebels, Dea, Veilleux (A); Hördler, Byron, Bergmann; Leden, Eder, Lancaster – Trainer: Serge Aubin Tore 1:0 – 11:56 – Friesen (Wejse, Jeglic) – PP1 2:0 – 15:53 – Conrad (Miele, Bruggisser) – EQ 2:1 – 16:17 – Kirk (Tiffels) – EQ 2:2 – 20:37 – Kirk (Bergmann, Müller) – EQ 3:2 – 23:34 – Verlic (Byström) – EQ 3:3 – 35:22 – Kirk (Pföderl, Smith) – EQ 3:4 – 36:32 – Eder – EQ 4:4 – 44:25 – Jeglic (Abt, Rausch) – EQ 5:4 – 57:33 – Krämmer (Conrad, Miele) – EQ 6:4 – 58:19 – Kinder – EN Strafen Fischtown Pinguins Bremerhaven: 5 (0, 5, 0) Minuten– Eisbären Berlin: 9 (2, 7, 0) Minuten Schiedsrichter Marc Iwert, Christopher Schadewaldt (Dominic Kontny, Maksim Cepik) Zuschauer 4.767
Bittere Niederlage in Frankfurt (DEL) Das letzte Spiel im Jahr 2025 bestritten die Dresdner Eislöwen bei den Löwen Frankfurt. Dabei fehlte weiterhin verletzungsbedingt Oliver Granz. Andrew Yogan, Tomas Sykora, Simon Karlsson, Felix Krüger und Connor Korte standen nicht im Line-up. Im Tor stand von Beginn an Janick Schwendener. Die erste Chance in der Partie gehörte den Gastgebern, konnten diese aber nicht nutzen. In der vierten Minute gab es dann die erste Möglichkeit für Dresden, aber der Puck ging ans Torgehäuse. Wenig später folgte die erste Strafe und Frankfurts Ryan McKiernan pausierte nach einer Behinderung, aber ein Tor fiel nicht. Danach hatten die Löwen gute Torgelegenheiten, aber Schwendener war zur Stelle. Als die zwölfte Minute lief, erhielt Eislöwe Bruno Riedl eine Strafe wegen Stockchecks. Die Hessen nutzten das Powerplay durch den Treffer von Ty Glover (13.). Nach einem Haken musste Dresdens Rourke Chartier in die Kühlbox. Dieses Unterzahlspiel überstanden die Blau-Weißen ohne Gegentreffer. Kurz vor Drittelende hatten die Gäste noch den Ausgleich auf der Kelle, aber es ging mit der knappen Führung für die Mainstädter in die erste Pause. Im Mittelabschnitt kassierte Löwe Daniel Wirt eine Strafe aufgrund eines hohen Stocks. Die Eislöwen konnten aus dem Powerplay kein Kapital schlagen. Kurz darauf musste Sebastian Gorcik pausieren, da zu viele Spieler auf dem Eis waren. Die Hessen nutzten erneut das Powerplay und Carter Rowny netzte den Puck ein. Löwe Linus Fröberg musste danach wegen Haltens auf der Strafbank Platz nehmen, aber auch dieses Überzahlspiel war nicht erfolgreich. Auf der Gegenseite traf Michael Joyaux zum 3:0-Pausenstand. Im Schlussdrittel hatte C. J. Suess die Chance für die Sachsen zu verkürzen, aber Löwen-Goalie Mirko Pantkowski verhinderte dies. Kurz darauf kassierte Frankfurts Dennis Lobach eine Strafe wegen Beinstellens, aber auch dieses Unterzahlspiel verteidigten die Gastgeber sehr gut. Die Eislöwen versuchten weiterhin ein Tor zu erzielen. Dabei kamen die Hausherren zu guten Konter-Chancen, aber Schwendener war stets zur Stelle. Die Dresdner versuchten noch einmal alles und nahmen auch Goalie Schwendener zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis und eine Auszeit. Doch in der verbleibenden Spielzeit konnte kein Treffer erzielt werden. Somit unterlag Dresden den Frankfurtern mit 0:3. Gerry Fleming, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Es war für uns ein Spiel der verpassten Chancen. Wir hatten unsere Möglichkeiten, haben aber das Tor verfehlt. Der Gegner hat viele Schüsse geblockt, und die Special Teams waren heute ausschlaggebend. Unser Powerplay und unser Penalty Killing haben nicht den Unterschied gemacht. Im dritten Drittel hatten wir noch einmal Druck ausgeübt, aber insgesamt haben wir zu viele Chancen liegen lassen.“
Red Bull MünchenDerbysieg zum Jahresabschluss: Red Bull München gewinnt gegen die Augsburger Panther nach Verlängerung (DEL) Der EHC Red Bull München gewann am 34. Spieltag der PENNY DEL-Saison 2025/26 das Derby gegen die Augsburger Panther mit 3:2 (0:0|2:1|0:1|1:0) nach Verlängerung und sicherte sich damit zwei Punkte zum Jahresabschluss. Vor 10.796 Zuschauern im ausverkauften SAP Garden erzielte Ryan Murphy den entscheidenden Treffer. In der regulären Spielzeit trafen Markus Eisenschmid und Brady Ferguson für die Mannschaft von Trainer Oliver David, die in der Tabelle am ERC Ingolstadt vorbeizog und nun Platz drei belegt. Die Fans erlebten ab dem ersten Bully ein schnelles, zweikampfbetontes Derby, in dem zunächst klare Torchancen fehlten. Nach der Powerbreak wurden die Red Bulls zwingender. Maximilian Daubner und Murphy (jeweils 11.) kamen zu aussichtsreichen Abschlüssen, doch AEV-Schlussmann Michael Garteig verhinderte die Münchner Führung. Auch in einer weiteren Drangphase in der Schlussphase des Drittels war der Augsburger Goalie nicht zu überwinden. Mit 0:0 ging es in die erste Pause. Nach dem Seitenwechsel gestaltete sich das Duell zunächst ausgeglichener. Auch die Panther erspielten sich nun gute Möglichkeiten, doch Antoine Bibeau im Tor der Red Bulls zeigte keine Schwächen. Zudem verfehlte Fabrizio Pilu die Führung für Augsburg nur knapp (26.). Auf der anderen Seite zielte Eisenschmid genauer: Bei seinem Comeback traf der Stürmer nach sehenswerter Vorarbeit von Murphy mit einem Direktschuss-Hammer zum 1:0 (28.). In der Folge übernahmen die Münchner mehr und mehr die Kontrolle und legten durch Ferguson nach, der das 2:0 (34.) erzielte. Doch wenig später verkürzte Augsburgs T. J. Trevelyan mit seinem Treffer zum 2:1 (37.) und sorgte damit für Spannung vor dem letzten Drittel. Im Schlussabschnitt investierte Augsburg mehr in die Offensive, die Red Bulls verteidigten aber aufmerksam und konsequent. Lange Zeit kamen die Gäste nicht zu klaren Abschlüssen. In der Schlussphase nahm das Duell dann noch einmal Fahrt auf: Zunächst verpasste Konrad Abeltshauser knapp das 3:1 (55.), ehe im Gegenzug Anthony Louis nach einem Bandenabpraller den Ausgleich erzielte (56.). Danach suchten beide Teams die Entscheidung in der regulären Spielzeit, ein weiterer Treffer fiel vor der Sirene jedoch nicht. In der Verlängerung agierten beide Teams kontrolliert, Chancen gab es dennoch – und eine nutzte Murphy in der 55. Minute: Der Verteidiger traf nach Zuspiel von Taro Hirose zum 3:2 und sicherte damit dem viermaligen deutschen Meister den Extrapunkt. Markus Eisenschmid: „Es war heute ein hartes Stück Arbeit. Uns fehlen immer noch viele Spieler, wir zeigen aber einen starken Zusammenhalt. Es hat heute Spaß gemacht. Die Schlagschüsse übe ich mein Leben lang. Ich freue mich, wenn ich sie einbringen kann und dem Team damit helfe.“ Tore: 1:0 | 27:04 | Markus Eisenschmid 2:0 | 33:56 | Brady Ferguson 2:1 | 36:04 | T. J. Trevelyan 2:2 | 55:37 | Anthony Louis 3:2 | 64:30 | Ryan Murphy Zuschauer: 10.796
Eispiraten Crimmitschau1:3! Eispiraten unterliegen Kassel zum Jahresabschluss - Schlussoffensive der Westsachsen bringt keinen Ertrag (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr letztes Spiel im Kalenderjahr 2025 nicht erfolgreich gestalten können. Nach zwei Siegen in Folge unterlagen die Westsachsen den Kassel Huskies am heutigen Dienstagabend mit 1:3. Den einzigen Crimmitschauer Treffer erzielte Corey Mackin. Die Eispiraten konnten vor dem Heimspiel auf das die gleiche Personal-Konstellation bauen, wie auch schon zuletzt gegen Weißwasser. Lediglich Ole Olleff kehrte in den Kader nach überstandenem Infekt zurück. Das Spiel begann zunächst ausgeglichen. Danach profitierten die Huskies von einem Powerplay, in welchem die ersten guten Möglichkeiten für die Gastgeber heraussprangen. Die Hessen nutzten das Momentum auch in der Folge, doch Kevin Reich präsentierte sich in ausgezeichneter Form und parierte immer wieder stark. Danach wurden auch die Crimmitschauer stärker und hatten durch mehrere Drangphasen und schöne Spielzüge die Möglichkeit selbst aufs Scoreboard zu kommen, scheiterten bei ihren Versuchen aber immer wieder an Ex-Eispirat Oleg Shilin, der im Spiel gegen seinen ehemaligen Club den Vorzug zwischen den Pfosten erhielt. Zwar gingen die Eispiraten mit einer numerischen Überzahl ins Mitteldrittel, die beste Chance hatte aber zunächst Kassel mit einem strammen Schuss ans Gehäuse. In einer intensiven Partie blieben die Schlittenhunde anschließend spielbestimmend und konnten auch die besseren Möglichkeiten verbuchen. Zwar rettete Kevin Reich, ebenso wie sein Gegenüber Oleg Shilin, immer wieder stark, nach 35. Minuten musste er sich jedoch erstmals geschlagen geben. Die Eispiraten bekamen den Puck nicht aus der Gefahrenzone geklärt, Jake Weidner machte sich anschließend mit einer Finte Platz und versenkte zum 0:1. Der nächste Treffer sollte nicht lange auf sich warten: Nach sehenswerter Vorarbeit von Münzenberger und Wilde konnte Kassels Topscorer nach 38 Minuten zum 0:2 einschießen. Die Eispiraten, mittlerweile ohne den verletzten Mirlo Sacher, warfen im Schlussdrittel noch einmal alles nach vorne. Der Anschluss fiel jedoch erst spät im Schlussabschnitt. Nachdem Kevin Reich für Corey Mackin den Platz zwischen den Pfosten räumte, war es eben jener US-Boy der nach einem Abpraller von der Bande am schnellsten schaltete und zum 1:2 einschoss (57.). In der Folge verpassten gleich mehrere Eispiraten aus dem Gewühl heraus, auch den zweiten Treffer zum vermeintlichen Ausgleich zu erzielen. Dafür machte Tyler Benson den Deckel mit seinem Schuss in den verwaisten Kasten drauf - der 1:3-Endstand in der 60. Spielminute. Torfolge (0:0, 2:0, 1:1): 1:0 Jake Weidner (Hunter Garlent, Andrew Bodnarchuk) 35:00 2:0 Tyler Benson (Bode Wilde, Luca Münzenberger) 37:28 2:1 Corey Mackin (Adam McCormick) 56:47 3:1 Tyler Benson (Andrew Bodnarchuk) 59:31 – EN Zuschauer: 4.669
Düsseldorfer EGAufholjagd kommt zu spät: Die DEG verliert 2:3 in Ravensburg (DEL2) Die Siegesbäume der Düsseldorfer EG wachsen nicht in den Himmel. Denn die Rot-Gelben haben ihr letztes Eishockeyspiel des Jahres 2025 verloren. Bei den Ravensburg Towerstars unterlagen sie nach eigentlich solider Leistung mit 2:3 (0:2, 0:0, 2:1). Das Team mühte sich redlich, konnte den Rückstand aber trotz einer späten Aufholjagd und viel Moral letztlich nicht aufholen.
Kassel HuskiesGelungener Jahresabschluss: Huskies schlagen Eispiraten mit 3:1 (DEL2) Zum letzten Spiel des Jahres forderten am Dienstagabend die Eispiraten Crimmitschau die Kassel Huskies heraus. Nach einem torlosen Anfangsdrittel sorgten Weidner und Benson zum Ende des Mittelabschnitts für die 2:0-Führung der Huskies. Die Westsachsen verkürzten mit einem zusätzlichen Feldspieler auf 2:1, doch Benson sorgte mit einem Schuss ins leere Tor für die Entscheidung. Die Huskies hatten zu Beginn, unter anderem in Überzahl, zunächst die besseren Chancen. Im Powerplay hatte Turgeon gleich zwei Gelegenheiten (5.), kurz darauf verwehrte Eispiraten-Goalie Reich Braun und Rutkowski den Führungstreffer (7.). Auch Shilin bestand seine ersten Prüfungen durch McGauley (7.) und einige Minuten später Walsh (12.). ohne Probleme. Auch einen Schuss auf das rechte Eck durch Brune konnte der Huskies-Torhüter abwehren (16.). Zu Ende des Drittels wurden wieder die Schlittenhunde gefährlicher, doch weder Benson aus einem Konter heraus (18.) und Bartuli von der linken Seite (19.) konnten ihre Chancen nutzen. Bartuli war es auch, den die Schiedsrichter kurz darauf für fünf Minuten auf die Strafbank schicken – nach Videobeweis reduzierten sie die Strafe jedoch auf lediglich zwei Minuten (19.). Die Schlittenhunde gingen also in Unterzahl in den Mittelabschnitt und dennoch hatten sie die besseren Chancen. Direkt nach Wiederbeginn traf Turgeon die Latte (21.), in einer weiteren kurz darauffolgenden Unterzahlsituation konnte Reich mit seinem Schoner gegen Rutkowski retten (23.). Zur „Halbzeit“ setzten die Nordhessen die Gäste aus Crimmitschau zunehmend unter Druck, den Hochkaräter hatten aber die Eispiraten durch McGauley, dessen Schuss Shilin aber aus der Luft fischen konnte (32.). Nachdem auch Turgeon nach Pass von Garlent nicht verwandeln konnte (34.), sah es aus, als würden die Fans in der Probonio Arena ein weiteres torloses Drittel sehen. Doch dann folgte der Doppelschlag der Hausherren: Zunächst ließ Weidner einen Eispirat aussteigen, fasste sich aus dem High Slot ein Herz und erzielte so den Führungstreffer (35.), zwei Minuten später erhöhte Benson aus dem linken Bullykreis, nach Vorarbeit von Wilde, auf 2:0 (38.). Erwartungsgemäß drängten die Eispiraten direkt zu Beginn des Schlussabschnitts auf den frühen Anschlusstreffer, doch Shilin entschärfte direkt zwei Großchancen (42.). Im Anschluss flachte die Partie etwas ab. Erst mit einem Huskies-Powerplay kam wieder etwas Schwung in die Partie. Die beste Gelegenheit in Überzahl hatte Valenti nach einem schönen Querpass von Hoelscher durch den Slot – wieder war Reich zur Stelle (52.). Es sollte aber nochmal Spannung aufkommen: Die Eispiraten nahmen ihren Keeper über drei Minuten vor Ende vom Eis und konnten sich durch top-Scorer Mackin direkt mit dem Anschlusstreffer belohnen (57.). Auch nach dem Treffer dauerte es nicht lange, ehe Reich das Eis erneut verließ. Die Schlittenhunde verteidigten ihre Führung am Ende aufopferungsvoll. Benson sorgte mit seinem Treffer ins leere Tor schlussendlich für die Entscheidung (60.). Tore: 1:0 Weidner (Garlent, Bodnarchuk – 35. Min.) 2:0 Benson (Wilde, Münzenberger – 38. Min.) 2:1 Mackin (McCormick – 57. Min.) 3:1 Benson (ENG – Bodnarchuk – 60. Min.)
ESV KaufbeurenNiederlage zum Jahresabschluss (DEL2) Der ESV Kaufbeuren empfing zum Jahresabschluss 2025 am 30. Spieltag die Bietigheim Steelers in der energie schwaben arena. Dabei konnte Trainer Andrew Donaldson auf das gleiche Lineup, wie vor zwei Tagen in Düsseldorf zurückgreifen. Im Tor startete Cody Porter, der nach 22. Minuten von Rihards Babulis abgelöst wurde. Am Ende unterlagen die ersatzgeschwächten Joker vor ausverkauftem Haus mit 6:1. Der Start in die Partie war eigentlich perfekt für den ESVK. Schon in der zweiten Spielminute war es Yannik Burghart, der nach einer schönen Vorlage von Max Hadraschek die frühe 1:0 Führung erzielen konnte. Danach aber überrannten die Gäste die die Hausherren. In der vierten Minute traf zuerst Tim Schüle unter den Armen von Cody Porter hindurch zum 1:1 Ausgleichstreffer. Eine knappe Minute später war Top-Scorer Jack Dugan nach einem Fehler der Kaufbeurer im Spielaufbau zur Stelle und brachte seine Farben mit 1:2 in Front. Weitere zwei Minuten später war Tomas Kanya im zweiten Nachschuss erfolgreich und erhöhte den Spielstand auf 1:3. Die Joker hatten an den schnellen drei Gegentoren dann arg zu knappern und wirkten teils sehr verunsichert. Auch ein Powerplay nach 14 Minuten brachte keine wirkliche Besserung. Zum Ende des Drittel wurde es dann wieder etwas strukturierter, was ein wenig Hoffnung für den zweiten Abschnitt machen sollte. Aber es kam, wie so oft in dieser Saison, anders. Die Gäste erhöhten mit ihrer ersten Chance im zweiten Drittel auf 1:4. Jack Dugan traf dabei mit viel Glück in der 22. Minute ins Schwarze; ESVK-Torhüter Cody Porter rutschte die schon sicher geglaubte Scheibe in seiner Abwehraktion leider noch durch. Bei der übernächsten Unterbrechung tauschte Andrew Donaldson dann auch seinen heute etwas unglücklich agierenden Torhüter aus und brachte Backup Rihards Babulis ins Spiel. Dieser musste in der 25. Minute direkt hinter sich greifen. Nach einem Sololauf von Cole Fonstand war der junge Goalie auch gegen dessen platzierten Schuss machtlos. In der Folge zeigte Rihards Babulis jedoch eine starke Leistung und verhinderte mehrfach weitere Gegentore. Die Joker hatten ihrerseits zwei nennenswerte Chancen, beide Male waren Sami Blomqvist und der junge Pavels Nikitins beteiligt. Im letzten Drittel war dann nicht viel los. Die Joker mussten drei Überzahlsituationen überstehen, was relativ gut gelang. Die Steelers zeigten sich dabei jedoch teilweise zu verspielt, und Rihards Babulis konnte sich mehrfach auszeichnen. Machtlos war er dann erneut in der Spielminute 52, als die Allgäuer eine Zwei-auf-null-Situation zuließen und Alexander Preibisch am Ende keine Mühe hatte, den Kaufbeurer Torhüter zum Endstand von 1:6 zu überwinden. Für den ESV Kaufbeuren war es eine weitere Niederlage und ein mehr als bitterer Jahresabschluss 2025.
Krefeld PinguineKrefeld Pinguine feiern Sieg zum Jahresabschluss / Krefeld Pinguine – EC Bad Nauheim 5:1 (0:0, 3:0, 2:1) (DEL2) Die Krefeld Pinguine haben ihr letztes Spiel des Jahres mit 5:1 gegen den EC Bad Nauheim gewonnen. Nach nervösem Auftakt ebnete ein Doppelpack von Max Newton den Weg zum Heimsieg. Auch Matsumoto, Bruch und Mebus trafen für die Seidenstädter. Das Spiel begann zerfahren und gespickt mit Aufbaufehlern und Unstimmigkeiten. Erst zur Mitte des Spielabschnitts legte sich die Nervosität und beide Teams fanden besser in die Begegnung. Trotzdem blieben Gerald Kuhn für die Nauheimer und Felix Bick für die Pinguine im ersten Spielabschnitt fehlerfrei. Das sollte sich im Mittelabschnitt ändern: Bereits nach zwei Minuten ließen die Hausherren den Puck im Angriffsdrittel laufen. Nachdem jeder KEV-Spieler den Puck einmal berührt hatte, war es Jon Matsumoto, der Philip Gogullas Pass per One-Timer zur Führung an Kuhn vorbeibrachte (22.). Der Druck sollte auch in der Folge nicht abreißen, wenn auch die hessischen Gäste immer wieder gefährlich vor Bick auftauchten. Den nächsten Treffer erzielten jedoch wieder die Pinguine. Mathew Santos schaffte es den Puck mit einer dynamischen Bewegung von hinter dem Tor vor das Gehäuse der Nauheimer zu bringen. Sein Versuch eines Schusses aus der Drehung scheiterte zunächst, ein zweiter Versuch wurde von Daniel Bruch und einem ECN-Verteidiger in Tor abgefälscht (34.). Für die Vorentscheidung sorgte Goldhelm Max Newton in der 37. Minute. Im Powerplay kombinierte der KEV den Kanadier frei, der per Direktschuss von der linken Seite Kuhn erneut keine Chance ließ – 3:0. Kaum war das letzte Drittel wieder angepfiffen erhöhten die Pinguine erneut durch Newton auf 4:0. Nach 18 Sekunden stand David Cerny mit dem Spielgerät völlig frei vor Kuhn, hatte aber die Umsicht noch mal auf den heranstürmenden Newton abzulegen, der einen chancenlosen Teufel-Schlussmann zum zweiten Mal überwinden konnte. Für die Hessen stellte sich dieser Treffer als viel zu später Weckruf heraus. Sie zeigte fortan seine stärkste Leistung des Spiels. So kam es, dass die Pinguine selbst noch mal erfolgreich waren: Oliver Mebus zog in der 56. Minute aus Mangel von Optionen von der blauen Linie ab und überraschte Kuhn, dessen Sicht verdeckt wurde. In der letzten Minute vermieste sich Felix Bick seinen perfekten Abend durch eine Unachtsamkeit selbst. Ein harmlos anmutender Schuss von Simon Gnyp unterschätzte der Schlussmann der Pinguine so, dass er den Puck mit dem Schläger verpasste und der Puck durch die Beine ins Tor rutschte. Zahlen zum Spiel Krefeld Pinguine – EC Bad Nauheim 5:1 (0:0, 3:0, 2:1) Tore: 1:0 (21:53) Matsumoto (Gogulla, Köhler), 2:0 (33:37) Bruch (Santos, Newton), 3:0 (36:35) Newton (Vandane, Gogulla - 5:4), 4:0 (40:18) Newton (Cerny, Vandane), 5:0 (55:08) Mebus (Santos, Nijenhuis), 5:1 (59:46) Gnyp (El-Sayed, Jakovlev) Torschüsse: 44 - 24 Strafen: Krefeld 4, Bad Nauheim 4 Zuschauer: 7586 Stimme zum Spiel Thomas Popiesch Vom Ergebnis her sind wir natürlich sehr zufrieden. Ich glaube, zwischendurch gab es immer so ein bisschen Auf und Ab. Gerade im ersten Drittel hat Bad Nauheim für mich zu viele Tormöglichkeiten rund ums Tor – da haben wir nicht so gut gespielt. Da können wir uns bei Felix Bick bedanken, dass wir da mit einem guten Ergebnis weitergekommen sind. Umso länger das Spiel ging, desto mehr haben wir dann wirklich die Kontrolle übernommen und dann auch gutes Eishockey gespielt. Tore gut rausgespielt und ja, alles in allem eine unglaublich starke Teamleistung, mit gerade wie gesagt zum Anfang mit einem starken Goalie hinten. Und deshalb sind wir sehr zufrieden. Allen wünsche ich noch einen guten Rutsch ins neue Jahr und ich denke, dass wir heute einen sehr, sehr guten Abschluss hatten für dieses Jahr.
Ravensburg TowerstarsMIT SIEG ÜBER DIE DEG DAS JAHR 2025 ABGESCHLOSSEN (DEL2) Die Ravensburg Towerstars haben ihren erfolgreichen Trend der vergangenen zwei Wochen auch gegen die Düsseldorfer EG fortgesetzt und drei wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs gebucht. Am Ende wurde es zwar nochmals unnötig spannend, dennoch war der 3:2-Heimsieg mehr als verdient. Bereits am Montagnachmittag war die Ravensburger CHG Arena restlos ausverkauft. Beste Stimmung war also garantiert, zumal auch rund 200 Fans aus Düsseldorf den Weg nach Oberschwaben auf sich nahmen. Ein Highlight war das natürlich auch für Nico Wiens. Das 20-jährige Eigengewächs des EV Ravensburg mit einer Förderlizenz der Selber Wölfe war – wie schon zwei Tage zuvor – als Start-up-Goalie im Einsatz, da Stammkeeper Ilya Sharipov sowie Nico Pertuch weiterhin krankgemeldet waren. Torwarttrainer Matthias Nemec saß wie schon in Bad Nauheim als Backup auf der Bank. Kompensieren musste Coach Bo Subr zudem die verletzten Denis Pfaffengut und Simon Sezemsky. Die Stimmung auf den Rängen war bestens, der Start in das Spiel aus Ravensburger Sicht allerdings nicht ganz optimal. Schon in der Startminute musste Nico Wiens zweimal retten, weil seine Vorderleute die Scheibe nicht aus der Rundung brachten und gegnerische Stürmer vor dem eigenen Tor vergaßen. Vergessen war der holprige Start jedoch in der 4. Minute. Die erste Sturmreihe zog entschlossen ins gegnerische Angriffsdrittel, Mark Rassell wirbelte hinter dem Tor und bediente Robbie Czarnik am rechten Pfosten – die 1:0-Führung. Diese gab den Oberschwaben, angepeitscht von den Zuschauern, mächtig Auftrieb. Knapp vier Minuten später legte Odeen Tufto nach: Entschlossen zog er über halbrechts ins gegnerische Drittel und überwand Niklas Lunemann mit einem platzierten, ansatzlosen Handgelenkschuss ins lange Eck zum 2:0. Weitere fünf Minuten später hätte Nicolas Schindler für noch mehr Ekstase sorgen können. Sein Rückhandschuss am rechten Pfosten war bereits auf dem Weg ins Tor, doch Maximilian Faber kratzte den Puck noch von der Linie. Auch wenn die Gastgeber die Partie bestimmten, hatte der PENNY-DEL-Absteiger durchaus gute Möglichkeiten auf Treffer. Nico Wiens war jedoch stets auf dem Posten. Der Ravensburger Torhüter stand auch zu Beginn des zweiten Abschnitts im Brennpunkt. Ryan Odude kassierte mit der Schlusssirene des ersten Drittels noch eine Strafzeit wegen hohen Stocks und die DEG zog nach dem Wiederanspiel ein druckvolles Powerplay auf. Die Towerstars arbeiteten die zwei Minuten jedoch schadlos von der Uhr. Dennoch war deutlich, dass die Gäste mit der einen oder anderen von Trainer Harry Lange veränderten Stellschraube nun besser im Spiel waren. Die Towerstars verhakten sich auf dem Weg nach vorne immer wieder im gegnerischen Forechecking, während die Rheinländer die neutrale Zone jetzt schneller überbrückten. Insgesamt wurde die Partie zerfahrener und verbissener, ein Kampf um jeden Zentimeter Eis entbrannte. In der nun ausgeglichenen Begegnung hätten die Towerstars die Führung in der 30. und 34. Minute ausbauen können. Jeweils saßen Gästespieler auf der Strafbank, doch das Ravensburger Powerplay war zu ineffektiv: Die Pässe waren zu durchsichtig, die Schüsse bei freier Sicht für den Keeper zu harmlos. Dass der Mittelabschnitt torlos blieb, war zum einen Nico Wiens, zum anderen aber auch dem Videobeweis zu verdanken. In einer unübersichtlichen Situation schien der Towerstars-Keeper die Scheibe bereits blockiert zu haben, doch die Unparteiischen pfiffen nicht ab. Im anschließenden Gestochere rutschte der Puck über die Linie und der Treffer zum 2:1 wurde zunächst gegeben. Nach Überprüfung erkannten die Hauptschiedsrichter jedoch eine klare Behinderung im Torraum und revidierten ihre Entscheidung. Es verstand sich von selbst, dass sich die Towerstars bei diesem Spielstand im Schlussdrittel nicht zurücklehnen konnten und prompt machte Düsseldorf Druck. Nach nur 45 Sekunden hätte Mark Rassell diesen früh unterbinden können, doch sein Alleingang nach cleverer Puckeroberung wurde vom DEG-Keeper pariert. Die Partie wog hin und her und fand in der 50. Minute aus Ravensburger Sicht einen weiteren Höhepunkt samt Schlüsselszene. Wieder war die erste Sturmreihe nicht zu bremsen: Robbie Czarnik bediente den vor dem Tor freigelaufenen Mark Rassell, der dem gegnerischen Keeper keine Chance ließ. Niklas Lunemann beschwerte sich jedoch vehement bei den Schiedsrichtern und signalisierte, dass das Tor zuvor verschoben gewesen sei. Der Videobeweis zeigte allerdings, dass der DEG-Keeper das Tor selbst mit dem Schlittschuh aus der Verankerung gehoben und es unmittelbar vor dem Torschuss wieder eingehängt hatte – der Treffer zählte somit zu Recht. Mit der 3:0-Führung und der starken Stimmung in der CHG Arena beflügelt lief das Spiel den Towerstars danach leichter von der Hand, ehe eine Strafzeit gegen Nick Latta knapp drei Minuten vor dem Ende für unnötige Spannung sorgte und letztlich auch den möglichen zweiten Shutout von Nico Wiens verhinderte. 103 Sekunden vor Schluss stocherte Ture Linden den Puck in Überzahl zum 3:1 über die Linie, zwölf Sekunden vor der Schlusssirene verkürzte Düsseldorf mit einem sechsten Feldspieler sogar noch auf 3:2. Mehr sollte jedoch nicht mehr anbrennen und der erfolgreiche Jahresabschluss war perfekt. „Die Jungs haben hart gekämpft und viel Energie erzeugt. Hier und da waren wir aber etwas schlampig, und das Drama am Schluss hätte wirklich nicht sein müssen. Insgesamt sind wir mit den drei Punkten natürlich sehr zufrieden“, resümierte Towerstars-Coach Bo Subr nach dem Spiel. Dank der starken Bilanz von fünf Siegen aus den letzten sechs Spielen rückten die Towerstars auf Platz sieben vor, sind punktgleich mit Rang sechs und haben auf den Gegner am Sonntag, den EV Landshut auf Platz vier, nur noch fünf Punkte Rückstand.
Eisbären RegensburgDERBYSIEG ZUM JAHRESABSCHLUSS: EISBÄREN GEWINNEN 3:2 NACH PENALTYSCHIEßEN IN ROSENHEIM - Erfolg für Regensburg beim Spitzenteam der Starbulls im letzten Spiel 2025 (DEL2) Noch einmal ein besonderer Grund zum Feiern vor dem Jahreswechsel: Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg hat sein Auswärtsspiel bei den Starbulls Rosenheim, seine letzte Partie in 2025, mit 3:2 nach Penaltyschießen (0:0/2:2/0:0/0:0/1:0) gewonnen. 4425 Fans strömten zum Derby ins Rofa-Stadion der Oberbayern, das damit ausverkauft war. Und sie bekamen den ersten Treffer erst im zweiten Durchgang zu sehen: Kevin Slezak netzte nach schöner Vorarbeit von Jeremy Bracco zum 1:0 für die Domstädter ein (22. Minute). In Überzahl war es dann Bracco selbst, der auf 2:0 stellte (28.). Doch noch vor der zweiten Pause glichen die Grün-Weißen aus: Erst verkürzte Dominik Kolb per Abfälscher auf 1:2 (34.), dann nutzte Dominik Tiffels kurz vor Drittelende einen Rebound zum 2:2 (40.). Nach erneut torlosem drittem Abschnitt, blieb auch die Overtime ohne Treffer – der Shootout musste den Sieger bringen. In diesem entschärfte Jonas Neffin zwei Rosenheimer Versuche, auf der Gegenseite verwandelte Bracco mit einem Kabinettstückchen und Topscorer Corey Trivino sicherte mit seinem erfolgreichen Versuch den Zusatzpunkt für die Gäste. Trotz des Sieges rutschten die Eisbären, bedingt durch die Ergebnisse in den anderen Stadien, in der DEL-2-Tabelle vom siebten auf den achten Rang (jetzt 45 Zähler), Rosenheim ist nun Dritter (56). Weiter geht es für die Rot-Weißen mit der vierten Auswärtspartie in Folge und dem ersten Auftritt im Jahr 2026: Am kommenden Freitag, 2. Januar, geht es für die Flache-Schützlinge zum aktuellen Ligaprimus Krefeld Pinguine (Beginn 19:30 Uhr). Vor eigenem Publikum in der Donau-Arena sind die Eisbären dann am Sonntag, 4. Dezember, wieder im Einsatz: Dann gastieren ab 17 Uhr die Lausitzer Füchse aus Weißwasser bei den Oberpfälzern. Tickets gibt es unter www.ebr.live. Nachbericht Zu einer Umstellung im Kader war Peter Flache, Trainer des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg, im Auswärtsspiel beim Topteam der Starbulls Rosenheim im Vergleich zum vorangegangenen 4:2-Auswärtssieg in Kassel gezwungen: Verteidiger Patrick Demetz trat die Reise nach Oberbayern krankheitsbedingt nicht mit an, in der Defensive fehlte darüber hinaus erneut Nick Mähler (mit der U-20-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in den USA). Im mit 4425 Fans ausverkauften Rofa-Stadion startete Jonas Neffin für die Oberpfälzer im Tor, Konrad Fiedler war sein Backup, Cole Danielsmeier stand nicht im Kader. Im Sturm musste Flache auf die verletzten David Morley und Constantin Ontl sowie Lukas Krieger und Matěj Giesl verzichten. Die Domstädter erwischten den druckvolleren Start in die Begegnung und erspielten sich ein deutliches Übergewicht, ein Tor sprang zunächst aber nicht heraus. Erst als kurz nacheinander zwei Eisbären Strafen aufgebrummt bekamen und die SBR folgerichtig in Überzahl spielten, kamen diese besser in die Partie. Weil sich aber sowohl Rosenheims Keeper Christopher Kolarz als auch sein Gegenüber Neffin schadlos hielten, blieb der erste Durchgang torlos. Slezak und Bracco legen vor Das änderte sich im zweiten Abschnitt aber schnell: Wieder kamen die Gäste schwungvoller aus der Kabine – und es dauerte nur 66 Sekunden, bis Kevin Slezak ein starkes Zuspiel von Jeremy Bracco zum 1:0 für Regensburg über die Linie drückte (22. Minute). Der Aktion war ein gefährlicher Drei-auf-eins-Konter der Hausherren vorausgegangen, den Pascal Zerressen als letzter Verteidiger stark entschärft hatte. Und es kam noch besser: In eigener Unterzahl attackierten die Grün-Weißen erneut mit drei Spielern, blieben aber abermals am letzten Verteidiger, dieses Mal Guillaume Naud, hängen. Dieser schaltete schnell und bediente mit einem punktgenauen, weiten Pass Bracco, der allein in halblinker Position vor Kolarz auftauchte und eiskalt zum 2:0 im Powerplay einschoss (28.). Die Eisbären bestimmten nun endgültig das Geschehen, doch der Anschlusstreffer hauchte den Hausherren neues Leben ein: Dominik Kolb fälschte einen Hammer von der Blauen Linie von Shane Hanna gekonnt zum 1:2 ab (33.). Nun war die Begegnung wieder völlig offen – und die Starbulls glichen sogar noch vor dem zweiten Pausentee zum 2:2 aus: Der finnische Topstürmer Teemu Pulkkinen drückte wuchtig aus dem Slot ab, Neffin konnte nur vor die Füße des aufgerückten Verteidigers Dominik Tiffels prallen lassen, der 25 Sekunden vor der Sirene zum 2:2 verwertete (40.). Nach dem letzten Seitenwechsel gaben nun die Oberbayern den Ton an und hatten mehr vom Spiel, doch Neffin hielt das Unentschieden mit zahlreichen Paraden fest – und auch Kolarz entschärfte die Eisbären-Chancen allesamt, sodass die Reguläre Spielzeit mit dem 2:2-Remis endete. In der fälligen Overtime lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch mit besseren Möglichkeiten für die Schützlinge von Regensburgs Trainer Peter Flache, aber erneut ohne Treffer. Der folgende Shootout endete dann recht schnell: Neffin parierte zwei Mal stark, erst gegen Charlie Sarault, dann gegen Bullen-Kapitän C. J. Stretch – vorne verwandelte Bracco mit einem Traum-Penalty, ehe Topscorer Corey Trivino mit seinem trockenen Handgelenksschuss in die Maschen den Auswärtssieg für die Oberpfälzer perfekt machte. Von sieben auf acht – die Eisbären verloren trotz des Derby-Erfolges in der DEL-2-Tabelle einen Platz (jetzt 45 Zähler) und auch Rosenheim (zuvor Zweiter) rutschte um einen Rang nach hinten (jetzt Dritter/56). Es folgt für die Domstädter das vierte Auswärtsspiel in Folge: Am kommenden Freitag, 2. Januar, geht es in der ersten Partie des neuen Jahres 2026 ab 19:30 Uhr zum aktuellen Ersten Krefeld Pinguine in die Yayla-Arena. Zuhause in der Donau-Arena sind die Eisbären dann am Sonntag, 4. Dezember, wieder im Einsatz: Dann gastieren ab 17 Uhr die Lausitzer Füchse aus Weißwasser bei den Oberpfälzern. Tickets gibt es unter www.ebr.live. Statistik Sarbulls Rosenheim – Eisbären Regensburg 2:3 n. P. (0:0/2:2/0:0/0:0/0:1) Dienstag, 30. Dezember 2025 – Rofa-Stadion Rosenheim – Beginn: 19:30 Uhr. Aufstellungen Rosenheim: Christopher Kolarz (60:00 Minuten) und Louis Müller (beide Tor) – Shane Hanna, Dominik Tiffels (2 Strafminuten), Maximilian Adam, Maximilian Vollmayer (2), Leon van der Linde, Joel Keussen und Michael Musin (alle Abwehr) – Scott Feser (A), Lewis Zerter-Gossage, Jordan Taupert (2), Sebastian Zwickl, C. J. Stretch (C/2), Teemu Pulkkinen, Fabian Dietz, Charlie Sarault (A), Tobias Beck, Dominik Kolb (2) und Luigi Calce (2/alle Sturm). – Trainer: Jari Pasanen (Headcoach) sowie Jamie Bartman (Assistent). Regensburg: Jonas Neffin (60:00 Minuten) und Konrad Fiedler (beide Tor) – Sean Giles, Guillaume Naud (2 Strafminuten), Pascal Zerressen (A/2), Maximilian Merkl, Jakob Weber (4) und Marian Bauer (alle Abwehr) – Alexander Berardinelli, Corey Trivino (A), Bryce Kindopp, Kevin Slezak, Samuel Payeur (4 + 10-minütige Disziplinarstrafe), Jeremy Bracco, Pierre Preto (4), Donát Péter, Yuma Grimm, Aleandro Angaran, Nikola Gajovský (C) und Marks Kristians Jirgensons (alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent). Strafminuten: Rosenheim 12 – Regensburg 16 (+ 10-minütge Disziplinarstrafe gegen Samuel Payeur). Zuschauer: 4425 (Rofa-Stadion Rosenheim – ausverkauft). Schiedsrichter: Marius Wolzmüller und Thomas Kalnik (beide Hauptschiedsrichter) sowie Michael Huber und Simon Hintermeier (beide Linesperson). Tore 1. Drittel: – 2. Drittel: 0:1 (22. Minute) Kevin Slezak (Jeremy Bracco; Pascal Zerressen); 0:2 (28./PP1) Jeremy Bracco (Guillaume Naud, Bryce Kindopp); 1:2 (34.) Dominik Kolb (Shane Hanna, Dominik Tiffels); 2:2 (40.) Dominik Tiffels (Teemu Pulkkinen, Charlie Sarault); 3. Drittel: – Overtime: – Shootout: Charlie Sarault (SBR): Jonas Neffin (EBR) hält; Jeremy Bracco (EBR): trifft; C. J. Stretch (SBR): Jonas Neffin (EBR) hält; Corey Trivino (EBR): trifft. Endstand: 2:3 (GWS) Jeremy Bracco. Neuer Tabellenplatz: Rosenheim 3. Rang (56 Punkte aus 30 Spielen/zuvor 2.) – Regensburg 8. Platz (45 Zähler aus 30 Partien/vorher 7.).
Starbulls RosenheimNur ein Punkt im Vorsilvester-Heimspiel gegen Regensburg (DEL2) Ausverkauftes Haus und tolle Stimmung am Silvestervorabend – aber nur ein Punkt für die Starbulls Rosenheim im Heimspiel gegen die Eisbären Regensburg am 30. Spieltag der DEL2. Vor 4.425 Zuschauern im ROFA-Stadion gerieten die Grün-Weißen im zweiten Spielabschnitt mit 0:2 in Rückstand, übernahmen dann aber die Spielkontrolle und glichen noch vor der zweiten Pause durch Treffer von Dominik Kolb und Dominik Tiffels zum 2:2 aus. Ihre Überlegenheit im dritten Drittel brachten die Starbulls nicht auf die Anzeigetafel. Nach torloser Verlängerung holten sich die Gäste aus der Oberpfalz, bei denen Torwart Jonas Neffin eine herausragende Leistung auf das Eis zauberte, im Shootout den Zusatzpunkt. Bei den Starbulls kehrte Christopher Kolarz ins Tor und damit Charlie Sarault wieder ins Line-up zurück. Auch Verteidiger Leon van der Linde, der in den letzten beiden Spielen krankheitsbedingt passen musste, war wieder mit dabei. Ville Järveläinen brach das Aufwärmen verletzungsbedingt ab, sodass Chefcoach Jari Pasanen die Sturmreihen kurzfristig umstellen musste. Die Chance, dass Järveläinen am Freitag im Derby gegen Landshut einsatzbereit ist, bewertet der Rosenheimer Chefcoach nach der Partie mit 50 Prozent. Lars Bosecker steht kurz vor dem Comeback, Lukas Laub und Johannes Achatz werden dagegen noch zwei bis drei Wochen fehlen. Starbulls in der Anfangsphase im Glück Die Grün-Weißen taten sich in den Anfangsminuten schwer. Die nach dem Auswärtssieg zwei Tage zuvor in Kassel mit breiter Brust angereisten Eisbären dominierten die erste Hälfte des ersten Drittels. Die Starbulls hatten Glück, dass sie nicht in Rückstand gerieten. Sowohl Jeremy Bracco, als auch Bryce Kindopp schaufelten den Puck aus nächster Nähe über das Tor, als Christoper Kolarz schon geschlagen war. Der Rosenheimer Keeper vereitelte weitere Regensburger Chancen, vor allem als die Gäste in Überzahl Druck machten. Das Rosenheimer Powerplay – im ersten Drittel gab es vier Überzahlminuten – sah zwar phasenweise ordentlich aus, es kamen mehr Abschlüsse als zuletzt, aber der sichere Gästetorwart Jonas Neffin war auch dann zur Stelle, wenn ihm ein Rosenheimer Stürmer vor der Linse stand. Verschenkte Konter zweimal im direkten Gegenzug bestraft Im zweiten Drittel machten die Starbulls mehr fürs Spiel, gerieten aber mit 0:2 in Rückstand. Beide Gegentreffer fielen nach dem gleichen Muster: Ein eigentlich vielversprechender Konter wurde schlampig vergeigt, den Gegenzug nutzten die Eisbären eiskalt aus. Dem 0:1 ging ein Rosenheimer Drei-auf-eins-Angriff voraus, vor dem 0:2 rannten die in Unterzahl spielenden Hausherren mit Scheuklappen nach vorne und vergaßen die Absicherung. Den ersten Regensburger Treffer erzielte der Ex-Rosenheimer Kevin Slezak, der mit Corey Trivino Doppelpass spielte und dann aus nächster Nähe mühelos eindrücken durfte (22.). Jeremy Bracko legte mit einem Abschluss aus dem linken Bullykreis über die Fanghand von Kolarz nach, Guillaume Naud hatte ihn per Steilpass aus dem eigenen Drittel bedient (28.). Bei einem weiteren Gästekonter verhinderte Kolarz gegen Pierre Preto das mögliche 0:3. Allerdings hatten inzwischen die Starbulls das Spiel komplett an sich gerissen und nahmen das Regenburger Tor immer mehr unter Beschuss. Anschluss- und Ausgleichstreffer waren der verdiente Lohn. Verdienter 2:2-Ausgleich durch Tore von Kolb und Tiffels Zunächst fälschte Dominik Kolb einen Schuss von Shane Hanna von der blauen Linie mit dem Schläger noch leicht ab und irritierte dadurch Torwart Neffin entscheidend (34.). Und als der Gästekeeper bei einem satten Schlagschuss von Teemu Pulkkinen den Einschlag noch verhindern konnte, staubte Dominik Tiffels zum 2:2 ab, indem er den Puck aus der Luft in die Maschen drosch (40.). Auch nach der zweiten Pause dominierten die Hausherren die Partie, doch der starke Jonas Neffin hielt alles, was auf sein Tor kam. Auch die fünfte und sechste Rosenheimer Überzahlsituation der Partie hatten gute Momente und satte Abschlüsse – aber das alles Entscheidende, nämlich der vielzitierte Screen vor dem Torwart, klappte nicht richtig. Weil Starbulls-Keeper Christopher Kolarz gegen Alex Berardinelli und Kevin Slezak mit feinen Paraden zur Stelle war, blieb das dritte Drittel torlos und es ging in die Verlängerung. Trotz Großchancen auf beiden Seiten war die siebte Overtime in der laufenden Spielzeit im ROFA-Stadion die erste, die torlos blieb. Kurzer Regensburger Prozess im Shootout Im Shootout scheiterten Charlie Sarault und C.J. Stretch an Neffin, währen die ersten beiden Regensburger Schützen, Jeremy Bracco und Corey Trivino, abgezockt einnetzen. Damit war die Rosenheimer 2:3-Heimniederlage und die dritte Pleite der Starbulls gegen Regensburg im dritten Duell dieser Saison perfekt – immerhin aber diesmal „versüßt“ mit einem Punkt. Mit nun 56 Zähler aus 30 Spielen fielen die Starbulls Rosenheim in der Tabelle auf Rang drei zurück. Im DEL2-Jahreswechsel-Klassement haben sie zwei Punkte Rückstand auf den Tabellenzweiten Kassel Huskies und fünf Zähler Vorsprung auf den Tabellenvierten EV Landshut, der in Bad Nauheim mit 1:3 den Kürzeren zog. Derby im ROFA-Stadion am Freitag gegen Landshut Nach dem Jahreswechsel geht es für die Starbulls und die Rosenheimer Eishockeyfans gleich mit den nächsten beiden Highlights weiter. Am Freitag, 2. Januar, kommt es im ROFA-Stadion zur dritten Saisonauflage des Traditionsderbys Rosenheim – Landshut. Die beiden bisherigen Duelle gingen an die Starbulls – am zweiten Spieltag zuhause 4:3 nach Verlängerung, am vierten Advent auswärts 4:3 nach regulärer Spielzeit. Spielbeginn im ausverkauften ROFA-Stadion – über das Zweitmarkt-Angebot können jederzeit kurzfristig einzelne Plätze auf www.starbulls.de/tickets verfügbar werden – ist um 19:30 Uhr. In Düsseldorf am Sonntag vor bis zu 1.000 Rosenheimer Fans Zwei Tage danach sind die Starbulls bei der Düsseldorf EG zu Gast. Der Absteiger aus der PENNY DEL ist mit fast komplett neu zusammengestellter Truppe in die Spielzeit gestartet und zog im ersten Saisonviertel seine Kreise wie erwartet unter den Top Six. Es folgte ein rapider Absturz bis auf Tabellenrang zwölf, ehe die Weihnachtswende kam. Unter dem neuen Cheftrainer Harry Lange – Vorgänger Rick Chernomaz wurde zum Sportdirektor befördert – gab es plötzlich wieder Siege: Die DEG gewann in Regensburg (4:1) und zuhause gegen Kassel (4:2) sowie Kaufbeuren (5:2). Am Silvestervorabend gab es in Ravensburg eine knappe 2:3-Auswärtsniederlage. Beim zweiten Saisonauftritt in Düsseldorf – den ersten gewannen die Starbulls Anfang November überraschend deutlich 6:1 – können die Starbulls auf großartige Unterstützung ihrer Fans bauen. Im PSD Bank Dome werden am Sonntag bis zu 1.000 Anhänger der Grün-Weißen erwartet. Von dem DEL2-Spielen der Starbulls Rosenheim am Freitag um 19:30 Uhr gegen den EV Landshut und am Sonntag um 17 Uhr bei der Düsseldorfer EG werden Liveübertragungen angeboten, die auf www.sporteurope.tv buchbar sind.
Lausitzer Füchse WeißwasserLouis Anders verletzt – Saisonaus für Stürmer der Lausitzer Füchse (DEL2) Der 24-jährige Stürmer Louis Anders wird den Lausitzer Füchsen in der laufenden DEL2-Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Nach einer erneuten Verletzung muss der Angreifer seine Spielzeit vorzeitig beenden. Anders hatte bereits im November aufgrund einer Oberkörperverletzung pausieren müssen und feierte am 5. Dezember sein Comeback auf dem Eis. Nach lediglich fünf Einsätzen für die Füchse kam es jedoch in der Partie vom 19. Dezember zu einem Rückschlag, bei dem die Verletzung erneut aufbrach. Intensive medizinische Untersuchungen ergaben nun, dass ein weiterer Einsatz in dieser Saison nicht möglich ist. Louis Anders absolvierte bislang seine vierte Spielzeit im Trikot der Lausitzer Füchse und stand in 177 Partien im Line Up des Teams. In der Offensive überzeugte er stets durch hohen Einsatz, Kampfgeist und mannschaftsdienliches Spiel und leistete damit einen wichtigen Beitrag zu den bisherigen Erfolgen des Teams. Der gesamte Club wünscht Louis Anders einen guten Heilungsverlauf sowie eine schnelle und vollständige Genesung.
Tölzer LöwenSieg zum Jahresabschluss! (OLS) Mit einem überzeugenden 6:3 (2:1,2:0, 2:2) holten die Tölzer Löwen zum Jahresabschluss vor 2003 Zuschauern drei Punkte gegen die Stuttgart Rebels. Vor dem Spiel wurde der Kapitän Sandro Schönberger für sein 1000. Profispiel gebührend gefeiert! Mit dem Sieg beenden die Tölzer das Jahr 2025 auf einem hervorragenden dritten Tabellenplatz. Die ersten Shifts der Löwen waren von hoher Geschwindigkeit geprägt, danach wachte Stuttgart auf und konnte durch Jack Bloem in Führung gehen (7.). Der Flügelstürmer wurde von Rebels-Topscorer Dane Montgomery perfekt gesehen, sodass Matthias Bittner keine Chance hatte. Die Gäste wirkten spritziger und motivierter als die Buam, denen etwas glücklich der Ausgleich gelang. Dem Rebels Verteidiger brach hinter dem eigenen Tor der Schläger, Topi Piipponen reagierte schnell und sah Keränen vor dem Tor, der Nick Vieregge austanzte (10.). Das Tor gab den Löwen Aufschwung und es kam mehr Tempo in die Partie. Grandios war der Pass von Michael Keränen durch das komplette Angriffsdrittel, mit dem er Niklas Hörmann fand. Das Eigengewächs verlud Vieregge und brachte die Löwen die Führung (14.). Der Rest des Drittels verlief ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. Im zweiten Abschnitt begannen die Stuttgarter mutig und kombinierten sich mehrfach sehenswert vor das Löwentor. Was bei den Gästen fehlte war der erfolgreiche Abschluss. Das klappte auf der Gegenseite deutlich besser: die erste Reihe kombinierte ebenfalls schnell und präzise, was Ludwig Nirschl mit dem Tor zum 3:1 belohnte (24.). In der Folge gab es das erste Powerplay der sehr fair geführten Partie. Hierbei zeigte Nick Vieregge, was in ihm steckt und brachte die Tölzer zum Verzweifeln. Wenig später parierte er mit seiner stoischen Ruhe sogar einen Penalty gegen Nicolas Sauer. Mit viel Verkehr im Slot wird es allerdings auch für den besten Goalie schwierig: ohne Sicht kam ein Blueliner von Karel Klikorka durch und landete im Netz (37.). Im letzten Drittel schalteten die Löwen in den Verwaltungsmodus und versuchten, die Stuttgarter Angriffe im Keim zu ersticken. Dies gelang eine Zeit lang gut, trotzdem musste Matthias Bittner hinter sich greifen. Matt Pistilli hielt seine Kelle in den Schuss von David Kirchhoff - nichts zu machen für den Tölzer Goalie (52.). Wenige Minuten später machte ausgerechnet Sandro Schönberger mit einem sehenswerten Bauerntrick sein neuntes Saisontor (56.). Die Rebels versuchten nochmal alles und nahmen Vieregge vom Eis, was Ludwig Nirschl mit seinem zweiten Tor des Abends quittierte (59.). Mit der Schlusssirene trafen die Gäste nochmal im Powerplay durch Alex Blais (60.).
Tigers BayreuthTigers erkämpfen einen Punkt gegen den Tabellenführer - onesto Tigers vs. Deggendorfer SC 3:4 (2:1, 0:0, 1:2, 0:0) n.P. (OLS) Bayreuth: McLeod (2), Meier – Spacek (2), Nedved (2), Schusser, Pietsch, Stelzmann, Müllejans, Hüserich – Bollers, Barber, Piskor, Habeck, Hammerbauer, Brown, Bauhof, Verelst (2), Lüsch, Zimmermann, Pohjamo, Maschke Deggendorf: Pielmeier, Schmidt – Heinzinger, Zitterbart (4), Heiß, Humberstone, Bednar, Pozivil – Roy, Ty Jackson, Dylan Jackson (2), Elsberger, Leinweber, Stloukal, Buchner, Hahn, Baßler, Maus, Pill, Bergbauer Schiedsrichter: Lohse, Lajoie – Laudenbach, Reitz Zuschauer: 1149 Strafen: Bayreuth: 10 Deggendorf: 6 PP: Bayreuth: 1/3 Deggendorf 1/5 Torfolge: 0:1 (9.) Roy (D. Jackson , T. Jackson), 1:1 (14.) Verelst (Müllejans, Brown), 2:1 (18.) Bollers (Hammerbauer, Nedved), 2:2 (42.) Elsberger (Stloukal), 3:2 (48.) Brown (Barber, Bollers) PP1, 3:3 (56.) Hahn (Humberstone) PP1, 3:4 Leinweber PS Mit unverändertem Line-up im Vergleich zum Spiel gegen Erding gingen die onesto Tigers in die Partie gegen Tabellenführer Deggendorf. Wie bereits im letzten Drittel am Sonntag wurden die Reihen leicht angepasst, zwischen den Pfosten erhielt Conner McLeod den Vorzug vor Maxi Meier. Die Anfangsphase verlief ausgeglichen. Die erste größere Chance hatten die Gäste durch Dylan Jackson, dessen Schuss McLeod noch an den Pfosten lenken konnte. Kurz darauf durften die Tigers erstmals im Powerplay ran, nachdem Zitterbart auf Deggendorfer Seite auf die Strafbank musste. Die Abschlüsse von Verelst aus dem Slot und Spacek von der blauen Linie fanden jedoch nicht den Weg ins Tor. In der 9. Minute nutzte Deggendorf einen 2-auf-1-Konter zur Führung, als Roy nach Vorlage von Dylan Jackson eiskalt verwandelte. Nur wenige Sekunden später vergaben die Gäste knapp die Chance auf das 2:0. Die Tigers zeigten sich davon unbeeindruckt und erzielten in der 14. Minute den verdienten Ausgleich: Verelst wurde von Müllejans in Szene gesetzt, tauchte frei vor Pielmeier auf und verwandelte unhaltbar. Eine kurz darauf folgende Strafzeit gegen Spacek überstanden die Tigers schadlos. Kurz vor der ersten Pause sorgte Bollers für die Führung, als er sich den Puck eroberte, sich stark durchsetzte und den Schuss zum umjubelten 2:1 in den Winkel jagte. Im zweiten Drittel konzentrierten sich die Tigers auf ihre Defensive. Mehrere Unterzahlsituationen überstand man dank einer disziplinierten Abwehr und eines starken McLeod ohne Gegentor. Deggendorf bemühte sich um Druck, kam aber kaum zu klaren Abschlüssen. Offensiv setzten die Tigers vereinzelte Nadelstiche durch schnelle Konter, doch Piskor und Lüsch blieben ohne Torerfolg. Da beide Teams ihre Powerplays ungenutzt ließen, blieb es nach 40 Minuten bei der knappen 2:1-Führung der Tigers. Früh im dritten Drittel gelang Deggendorf der Ausgleich: Stloukal eroberte die Scheibe hinter dem Bayreuther Tor und bediente Elsberger, der aus dem hohen Slot direkt traf. Die Tigers blieben über Konter gefährlich, konnten ihre Chancen zunächst jedoch nicht nutzen. In der 48. Minute gelang den Tigers die erneute Führung: Im Powerplay scheiterte zunächst Barber an Pielmeier, doch Brown staubte per Abpraller ab. Deggendorf schlug in der 56. Minute zurück, als Dante Hahn im Powerplay den Ausgleich erzielte. Somit ging es in die Verlängerung, in der die Gäste tonangebend waren, die Tigers aber immer wieder über Konter für Gefahr sorgten. Ein Treffer fiel jedoch nicht. Im Penaltyschießen entschieden die Gäste schließlich die Partie für sich, als Leinweber den entscheidenden Penalty verwandelte. Gleich zu Beginn des neuen Jahres steht für die onesto Tigers das nächste Saisonhighlight auf dem Programm: Am Freitag, den 2. Januar 2026, reisen die Jungs um Kapitän Sam Verelst zum dritten Oberfrankenderby in den „Wolfsbau“.
Deggendorfer SCDeggendorfer SC behält im Penalty-Krimi in Bayreuth die Nerven (OLS) Der Deggendorfer SC holt sich am Dienstagabend in Bayreuth zwei Punkte. Insgesamt 1.149 Zuschauer sahen eine spannende Partie, in der das Team von Trainer Casey Fratkin spät ausglich und die Partie im Penaltyschießen mit 3:4 für sich entschied. Nach zuletzt dünner Personaldecke konnte der Deggendorfer Cheftrainer vor der Partie erst einmal aufatmen. Weiterhin fehlten Jaroslav Hafenrichter, Philipp Wachter, Marcel Pfänder und Raphael Fössinger. Niklas Heinzinger kehrte nach nach seiner Sperre wieder zurück ins Team. Ty Jackson war ebenfalls wieder mit dabei, ebenso wie Förderlizenzspieler Davin Maus. Die Deggendorfer kamen gut aus der Kabine und erspielten sich zu Beginn einige gute Tormöglichkeiten. Der erste Treffer fiel schließlich in der achten Minute, als Harrison Roy einen Konter zum 0:1 vollendete. Doch je länger das Drittel dauerte, desto besser kamen die Bayreuther in die Partie und glichen in der 14. Minute durch Sam Verelst aus. Doch damit nicht genug: In der 18. Minute brachte Tigers-Topscorer Kyle Bollers mit einem präzisen Schuss das erste Mal in Front. Im zweiten Abschnitt blieb es eine enge Partie, in der beide Mannschaften ihre Drangphasen hatten. Treffer fielen auf beiden Seiten allerdings keine, sodass es mit dem 2:1 in die zweite Pause ging. Im Schlussdrittel gelang dem DSC dann der schnelle Ausgleich: In der 42. Minute bediente Petr Stloukal von hinter dem Tor den frei stehenden Julian Elsberger, der per Direktabnahme zum 2:2 traf. Nach einer Strafe gegen Dylan Jackson gerieten die Deggendorfer erneut ins Hintertreffen. In der 47. Minute war es Aidan Brown, der den Puck durch Pielmeier hindurch über die Linie drückte. Der DSC versuchte noch einmal alles, um die Partie auszugleichen und wurde in der 56. Minute belohnt – im Powerplay traf Dante Hahn zum 3:3. Dies war gleichermaßen auch der Spielstand nach 60 gespielten Minuten. Auch in der Verlängerung fand sich kein Sieger, sodass die Partie im Penaltyschießen entschieden werden musste. Dort schwang sich Curtis Leinweber zum Matchwinner auf und sicherte seinen Farben den Zusatzpunkt. Weiter geht es für das Fratkin-Team erst wieder im neuen Jahr. Zu Gast ist in der Hitzkopf-Arena ist am Freitag um 20 Uhr der SC Riessersee.
Erding GladiatorsERDING GLADIATORS MIT FÜNF-PUNKTE-WOCHENENDE – OVERTIME-SIEG UND AUSWÄRTSERFOLG GEBEN NEUE HOFFNUNG (OLS) Gegen die Onesto Tigers Bayreuth entwickelte sich vor knapp 1.100 Zuschauer in der Stadtwerke Erding Arena ein echter Schlagabtausch, in dem die Gladiators früh zeigten, dass sie die Niederlage von Füssen wettmachen wollten. Zwar gingen die Gäste zunächst mit 0:1 in Führung, doch Mark Waldhausen sorgte mit seinem Treffer für den 1:1-Ausgleich und setzte damit das erste Erdinger Ausrufezeichen. Kurz darauf geriet Erding erneut in Rückstand, als Kyle Bollers in Unterzahl zum 1:2 traf, doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Grady Hobbs egalisierte im Powerplay mit einem satten Handgelenksschuss zum 2:2. Im zweiten Drittel drehten die Gladiators das Spiel endgültig: Markus Eberhardt nutzte eine Überzahlsituation zur 3:2-Führung, ehe Hobbs mit einem starken Unterzahlkonter auf 4:2 erhöhte. Bayreuth verkürzte im Powerplay zum 4:3, doch Erding stellte den Zwei-Tore-Abstand umgehend wieder her: Paul Pfenninger traf zum 5:3. Im Schlussdrittel ließen bei den Gladiators merklich die Kräfte nach, die Tigers nutzten das aus und kamen mit zwei Treffern zum 5:5-Ausgleich. In der Overtime hatten dann jedoch erneut die Gastgeber das bessere Ende für sich: Cheyne Matheson verwertete aus kurzer Distanz und schoss Erding mit dem 6:5-Siegtreffer in die Verlängerungsekstase. Beim Jahresabschluss in Passau präsentierten sich die Gladiators kompakt. Schon früh stellte Dennis Miller mit einem Nachschuss im Slot auf 0:1 und sorgte damit für einen idealen Start in die Partie. Zwar gelang den Black Hawks in Überzahl der 1:1-Ausgleich, doch Erding schlug im ersten Drittel noch einmal zurück: Moritz Köttstorfer brachte mit einem präzisen Schlenzer von der blauen Linie seine Mannschaft erneut mit 1:2 in Front. Im Mittelabschnitt verpassten es die Gladiators zunächst, eine doppelte Überzahl zur Vorentscheidung zu nutzen, trafen unter anderem durch Matheson nur den Pfosten, hielten dafür aber defensiv dicht und konnten sich mehrfach auf den stark aufgelegten David Zabolotny verlassen. Die endgültige Entscheidung fiel im Schlussdrittel: Nach einem schön vorgetragenen Spielzug erhöhte Louis Trattner auf 1:3. Kurz vor Ende setzte Grady Hobbs den Schlusspunkt, als er im Slot zum 1:4 einnetzte und damit alle Zweifel am Auswärtssieg beseitigte. Mit insgesamt fünf Punkten aus den Spielen gegen Bayreuth und Passau haben sich die Gladiators im Rennen um die Pre-Playoffs zurückgemeldet. Die jüngsten Auftritte zeigen, dass die Mannschaft mit Leidenschaft und kompakter Defensivarbeit in der Oberliga bestehen kann. Wenn das Team diesen Weg weitergeht und auf die starke Unterstützung der Fans bauen kann, ist im neuen Jahr noch einiges möglich. Zum Jahreswechsel dürfen die Gladiators daher mit frischem Mut nach vorne schauen – verbunden mit den besten Wünschen für einen guten Rutsch an alle Fans, Partner und Unterstützer.
Selber WölfeWölfe erarbeiten sich 3 Punkte in Füssen - EV Füssen vs. Selber Wölfe 1:3 (0:1; 0:0; 1:2) (OLS) Die Selber Wölfe mussten sich den Sieg beim Tabellenschlusslicht hart erarbeiten. Die Gastgeber verteidigten mit viel Leidenschaft und machten es den neu zusammengestellten Sturmformationen der Porzellanstädter schwer, gefährlich vor dem stark haltenden EVF-Keeper Pancur aufzutauchen. Letztlich blieb das Wolfsrudel trotz des Ausgleichstreffers in der 48. Minute geduldig und gewannen das Spiel noch mit zwei Toren Unterschied. Tramm bringt die Wölfe in Führung Obwohl Headcoach Schütz seine Sturmformationen gehörig durcheinandergewirbelt hatte, fand sein Wolfsrudel gut ins Spiel. Erster Aufreger der Partie war leider eine Verletzung des Ex-Selbers Naumanns, der sich im Zweikampf scheinbar das Knie verdrehte. Nach ersten Annäherungsversuchen durch Schutz und Weiß sowie auf der anderen Seite Boyko, war es Tramm, der den ersten Treffer des Abends markierte. Der Selber Verteidiger zog einfach mal von der blauen Linie ab und sein Schuss fand den Weg durch Freund und Feind hindurch den Weg ins Netz. Zwei Minuten später lief der Füssener Torjäger Neudecker alleine auf Weidekamp zu, doch der Selber Goalie blieb im Eins-gegen-Eins Sieger. Bis zur ersten Pausensirene ließen beide Teams noch je ein Powerplay ungenutzt liegen. Füssen hält stark dagegen Die Hausherren machten es den Selbern weiter schwer und standen defensiv sehr sicher. Auf der anderen Seite hielten die Wölfe den EV Füssen auch weitestgehend aus der Gefahrenzone. Einzig Boyko und Neudecker tauchten immer mal gefährlich vor Weidekamp auf. Dessen Vorderleute konnten sich aber uneingeschränkt auf ihren Schlussmann verlassen. Auf der anderen Seite waren es Nemec, Tabert – der den Puck knapp neben den Pfosten setzte – sowie zweimal Gelke und Klughardt, die am starken Pancur im Füssener Tor scheiterten. Die hochkarätigste Chance im mittleren Spielabschnitt gehörte Schutz, dessen Abschluss aber durch eine starke Parade des Heim-Goalies abgewehrt wurde. Gauch und Nemec entscheiden die Partie Die Hausherren investierten im Schlussabschnitt mehr für die Offensive. Nach einem starken Abschluss von Boyko, den Weidekamp ebenso stark entschärfte, musste Kuqi auf die Strafbank. Dieses Powerplay spielten die Füssener gekonnt aus und erarbeiteten sich vier gute Möglichkeiten durch Neudecker, Boyko, Mayr und Slavik, doch Weidekamp machte weiter alles zunichte, was auf ihn zukam. In der 48. Minute war dann aber auch der Selber Goalie gegen Neudeckers Abschluss machtlos und es stand 1:1. Die Wölfe zeigten sich keineswegs geschockt, sondern blieben geduldig. Und diese Ruhe sollte sich auszahlen. Gauch – hervorragend von Lahtinen in Szene gesetzt – brachte das Wolfsrudel erneut in Führung. In den Schlussminuten beraubten sich die Gastgeber durch zwei dumme Strafen selbst um die Chance, das Spiel erneut auszugleichen. So spielten die Wölfe die Partie sicher herunter und erhöhten den Spielstand durch einen sehenswerten Powerplay-Treffer durch Nemec sogar noch auf 1:3. Mannschaftsaufstellungen und Statistik EV Füssen: Pancur (Maier) – Mayr, Linden, Andsz, Jentsch, Mehrle, Nerb – Boyko, Slavik, Neudecker, Flammann, Stransky, Beslé, Kaaz, Naumann, Petrov, Zelenka Selber Wölfe: Weidekamp (Fuchs) – Gläßl, Tramm, Gauch, Raab, Kassay-Kezi, Müller, Hördler, Bauer – Spitzner, Rubin, Schutz, Klughardt, Nemec, Valasek, Kuqi, Weß, Lahtinen, Tabert, Ziesche, Gelke Tore: 11. Min. 0:1 Tramm (Ziesche, Gelke); 48. Min. 1:1 Neudecker (Boyko); 53. Min. 1:2 Gauch (Lahtinen, Rubin); 60. Min. 1:3 Nemec (Weiß, Schutz; 5/4) Strafzeiten: Füssen 8+10 gegen Boyko, Selb 6 Schiedsrichter: Spiegl, Haupt (Klauser, Schneider) Zuschauer: 2.309
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Pfaffenhofen EishogsECP weiterhin im Tief - Auch in Schongau keine Besserung erkennbar (BYL) Beim EC Pfaffenhofen ist weiterhin keine Besserung in Sicht. Auch am Sonntag in der Partie bei der EA Schongau fanden die Pfaffenhofener keinen Weg aus der Krise und unterlagen klar und deutlich mit 0:6 (0:1; 0:3; 0:2). Im ersten Drittel konnten die Gäste noch gut dagegenhalten, doch zur zweiten Pause war die Frage nach dem Sieger praktisch beantwortet. Musste man zuletzt schon auf dem Eis immer wieder Rückschläge hinnehmen, ist inzwischen auch die Ausfallliste wieder länger geworden. „Das soll jetzt absolut keine Ausrede sein, aber ich hatte heute keinen Mittelstürmer auf dem Eis und musste zwei Verteidiger Center spielen lassen. Die Jungs wollen und machen, aber dann schleichen sich die Fehler ein, wir sind verunsichert und nichts klappt mehr,“ sprach Markus Muhr die derzeitige Misere an. Neben den Langzeitverletzten David Felsöci und Marlon Wolf fehlten dem Coach mit den erkrankten Robert Neubauer, Lukas Ullmann und Kareem Hätinen fünf Angreifer, sodass er Lukas Popela und Marc Sauer nach vorne beordern musste, um drei komplette Angriffsreihen aufbieten zu können. Und im Auftaktdrittel konnten die neu zusammengestellten Formationen die Partie weitgehend offen gestalten. Am gefährlichsten waren die Hausherren dann, wenn ein ECP-Spieler auf der Strafbank saß. Dreimal war dies in diesem Abschnitt der Fall, doch noch stand die Abwehr gut und hatte in Jonathan Kornreder einen starken Rückhalt im Tor. So überstanden die Gäste die Unterzahlsituationen schadlos. Beinahe zumindest, denn just in der Sekunde, als Jakub Vrana auf das Eis zurückkam, trafen die Mammuts durch Routinier Dominic Krabbat dann doch noch – gerade einmal zwei Sekunden vor der Pausensirene, aus Sicht des ECP natürlich ein ganz bitterer Gegentreffer. Ganz anders die Gemütslage natürlich bei den Hausherren. „Das Tor hat bei uns in der Kabine für eine positive Stimmung gesorgt,“ bestätigte Schongaus Trainer Ty Morris, der im zweiten Abschnitt erfreut feststellen konnte, dass seine Mannschaft zunehmend die Initiative übernahm und in der 25. Minute auf 2:0 erhöhte. Mit einem klasse Zuspiel aus der Abwehr auf die Reise geschickt, ließ Lukas Skvarek Kornreder keine Abwehrchance. Als dann gleich anschließend Lukas Popela auf die Strafbank musste, nutzten die Hausherren ihre Überzahl durch David Moor zum 3:0. Nach diesem Doppelschlag machte sich die Verunsicherung bei den Gästen erst recht bemerkbar, die sich beim überragenden Kornreder bedanken konnten, der mit mehreren spektakulären Rettungsaktionen einen höheren Rückstand verhinderte. Geschlagen geben musste er sich erst wieder kurz vor Drittelende, als man Raivo Freidenfelds und Skvarek viel zu viel Raum ließ und letzterer bereits zu mehr als nur zur Vorentscheidung traf. Denn mit dem Gefühl des klaren Vorsprungs im Rücken ließen die Schongauer auch im letzten Drittel nichts mehr anbrennen, zumal sich die Pfaffenhofener wohl auch mit der Niederlage bereits abgefunden hatten. Die beiden Treffer der Mammuts in den Schlussminuten hatten somit allenfalls noch statistischen Wert. Erbitterte Gegenwehr bot am Sonntag die arg dezimierte 1b-Mannschaft des EC Pfaffenhofen der zweiten Vertretung des EHC Waldkraiburg. Trainer Carsten Gräber musste gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer sogar selbst die Schlittschuhe schnüren, um überhaupt zwei komplette Blöcke aufbieten zu können. Die wehrten sich bei der 3:6 Niederlage jedoch nach Kräften und gaben sich erst durch einen Treffer in der Schlusssekunde ins von Steven Cartelin verlassene Tor endgültig geschlagen. Die Treffer für den ECP erzielten Lukas Leonhardt, Leonardo Uhl und Simon Heß. EC Pfaffenhofen: Marx, Kornreder, Muhr, Hätinen L.,Koppitz, Popela, Wolf Mi., Münzhuber, Leonhardt, Eckl A., Eckl O., Seidel, Sauer, Tlacil,, Vrana, Fichtenau, Weber; Tore: 1:0 (20.) Krabbat (Freidenfelds, Schmid 5:4); 2:0 (25.) Skvarek (Schubert); 3:0 (25.) Moor (Skvarek, Freidenfelds 5:4); 4:0 (38.) Skvarek (Freidenfelds, Zink 4:5); 5:0 (52.) Schubert (Zimmer, Eberle); 6:0 (56.) Gottschalk (Seewald, Schubert) Strafen: EAS 8 ECP 10 Zuschauer: 300
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Eisadler DortmundEisadler zum Jahresauftakt nach Diez-Limburg (RLW) Mit zwei schweren Auswärtsspielen in der Regionalliga West starten die Eisadler Dortmund in das neue Jahr. Bereits am Freitag (02.01.2026, 20:00 Uhr) geht die Reise zu den Rockets nach Diez-Limburg. Eine Woche später wartet dann der ESV Bergisch Gladbach auf das Team von Trainer Ralf Hoja. In Diez-Limburg treffen die Eisadler auf einen der Mitfavoriten der Regionalliga West. Das Hinspiel konnte mit 6:3 gewonnen werden, die Qualität der Rockets wurde aber auch da sichtbar. Trainer Ralf Hoja kann bereits zum Jahresbeginn auf Neuzugang Tommi Laakso zurückgreifen, muss aber wohl auf Center Colin Long verzichten, der wegen Rückenbeschwerden in dieser Woche nicht trainieren konnte. Alle anderen Spieler sind an Bord. Begleitet werden die Eisadler auch am Freitag von einer stattlichen Anzahl Fans, der Fanbus ist restlos ausverkauft, viele Anhänger werden den Weg an die Lahn mit dem PKW zurücklegen. Trainer Ralf Hoja hofft auf einen gute Start in das neue Jahr: „Die Spiele in Diez und Bergisch Gladbach sind entscheidend für den weiteren Saisonverlauf. Die Mannschaft ist gut vorbereitet und weiß um die Stärken der Gegner.“ Das erste Heimspiel in der Regionalliga findet am 16.01.2026 statt. Der Vorverkauf hierfür läuft bereits. Ebenso gibt es Tickets für das Spiel am 23.01. gegen Grefrath, der Vorverkauf für das Heimspiel gegen Ratingen beginnt am 02.01.2026 im Onlineshop der Eisadler.
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Luchse LauterbachLuchse holen mit Herz und Leidenschaft den Pokal-Derby-Sieg (RLO) Das letzte Heimspiel der Lauterbacher Luchse im Jahr 2025 hatte es in sich – sportlich wie auch abseits des Eises. Vor 410 Zuschauern bot sich nicht nur ein packendes Pokal-Derby gegen die Rockets aus Diez-Limburg, sondern auch ein starkes Zeichen der Solidarität: In einer kurzfristig organisierten Benefiz-Aktion sammelte der EC Lauterbach 2012 e. V. Spenden zugunsten des Lauterbacher Tierheims. Vorstandsmitglied Jörg Hanstein zeigte sich erfreut über die Unterstützung: „Wir helfen uns in Lauterbach gegenseitig. Unter diesem Aspekt werden wir im neuen Jahr einen Teil der heutigen Eintrittseinnahmen sowie den Inhalt der eigens aufgestellten Spendenbox an das finanziell gebeutelte Tierheim übergeben.“ Auch sportlich lief der Abend ganz nach dem Geschmack der Vogelsberger. Mit einem 5:3-Erfolg gelang die erhoffte Revanche für die deutliche 2:9-Niederlage, die man noch eine Woche zuvor in Limburg hatte hinnehmen müssen. Dabei sah es im ersten Drittel zunächst nach einer Wiederholung der Vorwoche aus. Die Rockets dominierten die Anfangsphase und gingen zweimal in Führung. Doch die Luchse hielten mit viel Einsatz dagegen und fanden in Kapitän Tobias Schwab ihren Taktgeber: Mit zwei Treffern sorgte er jeweils für den Ausgleich zum 1:1 und 2:2. Kurz vor der ersten Pause war es dann Paul Kranz, der die Lauterbacher erstmals in Führung brachte und den 3:2-Pausenstand markierte. Im Mitteldrittel jubelten die Gäste bereits über den vermeintlichen 3:3-Ausgleich, doch die Unparteiischen erkannten den Treffer nicht an. Diese Szene schien den Luchsen zusätzlichen Rückenwind zu verleihen. Lauterbach übernahm zunehmend die Kontrolle und baute die Führung durch Tore von Julius Kranz und Hunter Brackett auf 5:2 aus. Die Rockets gaben sich jedoch nicht geschlagen und verkürzten in der 37. Minute noch einmal auf 5:3. In der Schlussphase warfen die Gäste alles nach vorne, doch die Luchse-Abwehr stemmte sich mit viel Leidenschaft, Kampfgeist und Einsatz erfolgreich gegen weitere Gegentreffer. So blieb es beim verdienten Derbysieg, mit dem die Lauterbacher das letzte Spiel des Jahres für sich entscheiden konnten. Trotz des Erfolges bedeutet das Spiel zugleich den Abschied aus dem OSWENO-Pokal für beide Teams. Für die Luchse stand bereits vor der Partie fest, dass ein Weiterkommen nicht mehr möglich war. Durch die Niederlage in Lauterbach können auch die Rockets nicht mehr Gruppensieger werden und scheiden ebenfalls aus dem Wettbewerb aus. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt den Luchsen allerdings nicht. Schon am 03.01. geht es um 19 Uhr wieder auf dem heimischen Eis weiter, wenn die Tornados aus Niesky in Lauterbach zu Gast sind. Nur einen Tag später folgt dann die lange Auswärtsfahrt zum amtierenden Meister FASS Berlin – ein intensiver Start ins neue Jahr für die Vogelsberger.
2.Nieskyer Teddy Toss ein großer Erfolg (RLO) Beim Heimspiel der Tornados gegen die Luchse aus Lauterbach am 07.12.2025 fand der zweite sogenannte Teddy Toss im Eisstadion Niesky statt. Die Zuschauer waren aufgefordert alte und neue Kuscheltiere mit ins Stadion zu bringen. Beim ersten Tornado-Treffer wurden diese dann aufs Eis geworfen und eingesammelt. Nach der Reinigung konnten die großen, kleinen, bunten und flauschigen Kuscheltiere nun der Kinderstadion im Klinikum Görlitz übergeben werden. Die Schwestern und Ärzte nahmen die Säcke voller Stolz am 29. Dezember 2025 von den Vorstandsmitgliedern des ELV Niesky Kai Hoffmann und Elke Weinig entgegen. Damit konnten sich einige Kinder auf der Station noch vor Silvester einige unter dem Christbaum wegnehmen. Der Verein dankt allen Spendern und freut sich mit der Aktion für strahlende Kinderaugen gesorgt zu haben.
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| NEWS Nachwuchs Nationalmannschaften / Deutsche Nachwuchs Liga - DEB - Landesverbände |
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| U20-Weltmeisterschaft: Niederlage gegen die Schweiz besiegelt Relegationsspiel für U20-Nationalmannschaft (DEB) Im abschließenden Spiel der Gruppenphase bei der IIHF U20-Weltmeisterschaft hat die U20-Nationalmannschaft gegen die Schweiz mit 0:4 (0:2, 0:2, 0:0) vor 3.805 Zuschauern in der Grand Casino Arena in Saint Paul (USA) verloren. Damit endet die WM-Vorrunde ohne Erfolg für das deutsche Team, das nun das Relegationsspiel am kommenden Freitag bestreiten wird. Für die DEB-Auswahl geht es am Freitag, 2. Januar 2026, mit der Relegation weiter. Der Gegner aus der Gruppe B steht derzeit noch nicht fest. Spielbeginn ist um 11:30 Uhr Ortszeit (18:30 Uhr deutscher Zeit). Auch diese Begegnung wird live und kostenlos bei MagentaSport übertragen. Übersicht Torschützen Team GER: – Schüsse: Schweiz 47 – Deutschland 20. Strafminuten: Schweiz 8 – Deutschland 12. Starting Goalie: Lennart Neiße. Kapitän: Tobias Schwarz (C), Nick Maul (A), Dustin Willhöft (A). Zuschauerzahl: 3.805. Best Player Team GER: Lennart Neiße. Stimmen zum Spiel U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter: „Die Schweizer waren heute die bessere Mannschaft. Unser Start war in Ordnung. Wir haben uns dann das Leben selbst schwer gemacht und haben es nicht mehr geschafft, zurückzukommen. Unterm Strich hat die Schweiz daher den Sieg verdient. Jetzt geht es darum, die Köpfe freizubekommen und alle Energie für das nächste Spiel zu sammeln. Die Relegation wird ein Spiel werden, bei dem wir unsere Nerven im Griff haben müssen und von der Strafbank wegbleiben müssen.“ Kapitän Tobias Schwarz: „Wir waren an sich hungrig und bereit. Sicherlich haben wir ein paar Dinge besser gemacht als gegen Schweden. Es hat aber heute wieder nicht gereicht. Wir müssen anfangen, Tore zu schießen und von der Strafbank wegzubleiben. Jetzt gehen wir in die Relegation. In so einem Spiel kann sehr viel passieren und wir wollen das für uns entscheiden. Von der ersten Minute an müssen wir als Team kämpfen und dürfen dem Gegner so wenig Raum wie möglich geben. Darauf stellen wir uns die nächsten beiden Tage ein.“ Spielplan U20-WM Vorrunde, Gruppe A 27.12.2025 | 00:00 Uhr (dt. Zeit) | Deutschland – USA 3:6 (1:3, 2:3, 0:0) 27.12.2025 | 20:00 Uhr (dt. Zeit) | Slowakei – Deutschland 4:1 (2:0, 1:0, 1:1) 29.12.2025 | 19:00 Uhr (dt. Zeit) | Deutschland – Schweden 1:8 (1:1, 0:4, 0:3) 30.12.2025 | 20:00 Uhr (dt. Zeit) | Schweiz – Deutschland 4:0 (2:0, 2:0, 0:0)
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