| |
Eisbären Regensburg WICHTIGER AUSWÄRTSSIEG: EISBÄREN RINGEN HUSKIES 4:2 NIEDER - Regensburg entführt mit starkem Auftritt drei Zähler aus Kassel
(DEL2) Achtungserfolg für Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg: Die Oberpfälzer haben ihr Auswärtsspiel beim Topteam der EC Kassel Huskies jetzt mit 4:2 (1:1/2:1/1:0) gewonnen. Bryce Kindopp hatte die Rot-Weißen vor 4655 Fans in der Probonio-Arena nach acht Minuten in Überzahl mit 1:0 in Führung gebracht, doch der Favorit aus Hessen schlug seinerseits durch Kapitän Jake Weidner ebenfalls im Powerplay zurück (18. Minute). Im Mitteldrittel legten dann die Domstädter wieder vor: Nach einem krassen Abspielfehler in der ECK-Defensive staubte Yuma Grimm völlig frei zum 2:1 ab (23.). Doch die abermalige Führung hatte nur kurz Bestand, denn bereits 117 Sekunden später glich Tristan Keck für die Fuldastädter nach starker Kombination zum 2:2 aus (25.). In der schnellen und hochklassigen Partie war es dann Donát Péter, der die Bayern zum dritten Mal in Front brachte (33.) – und sein Treffer sollte letztlich der entscheidende sein, denn statt einer Aufholjagd der Schlittenhunde, machte Kindopp seinen Doppelpack mit seinem zweiten Treffer des Abends zum 4:2-Endstand perfekt (57.). Damit kletterten die Eisbären in der DEL-2-Tabelle wieder auf Rang sieben (jetzt 43 Punkte), Kassel blieb Dritter (55). Weiter geht es für die Schützlinge von Trainer Peter Flache mit zwei weiteren Auswärtspartien hintereinander. Am morgigen Dienstag, 30. Dezember, treten die Donaustädter zum nächsten Derby und letzten Duell im Jahr 2025 bei den Starbulls Rosenheim, derzeit Tabellenzweite, an (19:30 Uhr). Als Abschluss der Vier-Spiele-Serie in der Fremde geht es dann im ersten Spiel im neuen Jahr 2026 am Freitag, 2. Januar, zum aktuellen Ligaprimus Krefeld Pinguine (19:30 Uhr). Vor eigenem Publikum in der Donau-Arena sind die Eisbären dann am Sonntag, 4. Dezember, wieder im Einsatz: Dann gastieren ab 17 Uhr die Lausitzer Füchse aus Weißwasser bei den Oberpfälzern. Tickets gibt es unter www.ebr.live. Nachbericht Keine Veränderungen im Kader des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg im Auswärtsspiel beim Topteam der EC Kassel Huskies. In der Probonio-Arena der Schlittenhunde verfolgten 4655 Fans die Partie, in der Jonas Neffin für die Gäste zwischen den Pfosten startete, Konrad Fiedler war sein Backup. Cole Danielsmeier stand nicht im Kader. In der Verteidigung musste Trainer Peter Flache abermals auf Nick Mähler (mit der U-20-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in den USA) verzichten, im Sturm auf die verletzten David Morley und Constantin Ontl sowie Lukas Krieger und Matěj Giesl. Die erste Großchance hatten die Hessen, die bereits nach wenigen Sekunden vor Neffin auftauchten und nur knapp scheiterten – den insgesamt besseren Start erwischten aber die Gäste. Regensburg hatte mehr vom Spiel und erarbeitete sich auch die besseren Chancen. Als Aleandro Angaran und Marks Jirgensons per Doppelpass die gegnerische Abwehr aushebelten und ersterer nur doch ein Foul von Andrew Bodnarchuk zu stoppen war, ergab sich folgerichtig auch die erste (und einzige) Powerplay-Möglichkeit des Abends für die Eisbären. Und diese nutzten sie postwendend mit einer Co-Produktion der Kontingentspieler: Über Jeremy Bracco kam der Puck zu Alexander Berardinelli, der rechts vom Tor schnell schaltete und quer durch den Slot auf den im linken Rückraum lauernden Bryce Kindopp passte – Corey Trivino zog in der Mitte die Verteidiger auf sich und Kindopp sehenswert direkt zur 1:0-Führung ab (8. Minute). Erst danach kamen die Hausherren langsam besser in die Partie – und, begünstigt durch eine Strafe gegen die Domstädter, durch den vor dem Tor freigespielten Kapitän Jake Weidner auch zum Ausgleich (18.). Starkes zweites Drittel Mit Schwung kam Regensburg aus der Kabine und sorgte mit aggressivem Forecheck und konsequenten Zweikämpfen Anfang des zweiten Drittels für Furore. Den Lohn erntete Yuma Grimm gerade einmal 132 Sekunden nach Wiederbeginn: Die galligen Eisbären erzwangen ein unüberlegtes Zuspiel des gebürtigen Regensburgers Simon Schütz hinter dem Tor der Huskies, der Puck landete genau neben Heimkeeper Philipp Maurer links vor dessen Kasten und Yuma Grimm musste nur noch am überraschten Torsteher vorbei einschieben – 2:1 (23.). Doch die Führung hatte nicht lange Bestand: Nach einer starken Kombination setzte ECK-Angreifer Tristan Keck nur 117 Sekunden später einen Sonntagsschuss in den Winkel und sorgte für den abermaligen Ausgleich der Hessen (25.), zuvor war Keck bereits mit einem Alleingang am Pfosten gescheitert. Pech hatten die Bayern dann kurz darauf, als ein Schuss aus Spitzem Winkel von Pierre Preto an den Innenpfosten klatschte (29.). Dennoch legten die Gäste wenig später ein drittes Mal vor: Donát Péter arbeitete nach einem Schlenzer von Grimm den Nachschuss zum 3:2 über die Linie (33.). Es folgten wütende Angriffe der Hausherren, die aber immer wieder an Neffin scheiterten oder das Ziel ganz verfehlten – die besten Möglichkeiten erspielte sich der ECK in Überzahl, doch auch diese blieben ungenutzt. Auch im Schlussabschnitt bot sich ein ähnliches Bild: Kassel drückte, Regensburg kämpfte aufopferungsvoll und zeigte eine disziplinierte Defensivleistung. Auch wenn die Aktionen in der Offensive seltener wurden, die Eisbären blieben stets gefährlich. Und so nutzten sie einen schnellen Gegenzug zum vorentscheidenden 4:2 – Kindopp war von Berardinelli und Trivino freigespielt worden und ließ Maurer keine Chance (57.). Der Sieg schob die Donaustädter in der DEL-2-Tabelle auf Rang sieben vor (43 Punkte), Kassel blieb trotz Niederlage auf Platz drei (55). Weiter geht es für die Schützlinge von Trainer Peter Flache mit zwei weiteren Auswärtspartien hintereinander. Am morgigen Dienstag, 30. Dezember, treten die Donaustädter zum nächsten Derby und letzten Duell im Jahr 2025 bei den Starbulls Rosenheim, derzeit Zweite, an (19:30 Uhr). Als Abschluss der Vier-Spiele-Serie in der Fremde geht es dann im ersten Spiel im neuen Jahr 2026 am Freitag, 2. Januar, zum aktuellen Ligaprimus Krefeld Pinguine (19:30 Uhr). Vor eigenem Publikum in der Donau-Arena sind die Eisbären dann am Sonntag, 4. Dezember, wieder im Einsatz: Dann gastieren ab 17 Uhr die Lausitzer Füchse aus Weißwasser bei den Oberpfälzern. Tickets gibt es unter www.ebr.live. Statistik EC Kassel Huskies – Eisbären Regensburg 2:4 (1:1 /1:2/0:1) Sonntag, 28. Dezember 2025 – Probonio-Arena Kassel – Beginn: 17 Uhr. Aufstellungen Kassel: Philipp Maurer (60:00 Minuten), Oleg Shilin und Nick Neufeld (alle Tor) – Luca Münzenberger, Marco Müller (A), Andrew Bodnarchuk (2 Strafminuten), Ben Stadler, Simon Schütz (A) und Bode Wilde (alle Abwehr) – Tyler Benson, Mitchell Hoelscher, Laurin Braun, Tristan Keck, Hunter Garlent, Kaspars Daugavins, Michael Bartuli, Jake Weidner (C), Yannik Valenti und Maciej Rutkowski (alle Sturm). – Trainer: Todd Woodcraft (Headcoach) sowie Petteri Väkiparta (Assistent). Regensburg: Jonas Neffin (60:00 Minuten) und Konrad Fiedler (beide Tor) – Sean Giles, Guillaume Naud, Pascal Zerressen (A), Paztrick Demetz, Jakob Weber, Marian Bauer (6 Strafminuten) und Maximilian Merkl (alle Abwehr) – Alexander Berardinelli, Corey Trivino (A), Bryce Kindopp, Kevin Slezak, Samuel Payeur (2), Jeremy Bracco, Pierre Preto, Donát Péter, Yuma Grimm, Aleandro Angaran, Nikola Gajovský (C) und Marks Kristians Jirgensons (alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent). Strafminuten: Kassel 2 – Regensburg 8. Zuschauer: 4655 (Probonio-Arena Kassel). Schiedsrichter: Jahn-Darren Laudan und Jeroen Klijberg (beide Hauptschiedsrichter) sowie Claus Clemens Behrendt und Christopher Reitz (beide Linesperson). Tore 1. Drittel: 0:1 (8. Minute/PP1) Bryce Kindopp (Alexander Berardinelli, Jeremy Bracco); 1:1 (18./PP1) Jake Weidner (Tyler Benson, Hunter Garlent); 2. Drittel: 1:2 (23.) Yuma Grimm; 2:2 (25.) Tristan Keck (Tyler Benson, Hunter Garlent) 2:3 (33.) Donát Péter (Yuma Grimm, Jakob Weber); 3. Drittel: 2:4 (57.) Bryce Kindopp (Corey Trivino, Alexander Berardinelli). Neuer Tabellenplatz: Kassel 3. Rang (55 Punkte aus 29 Spielen/zuvor 3.) – Regensburg 7. Platz (43 Zähler aus 29 Partien/vorher 8.).
| www.ihp.hockey |
|
Montag 29.Dezember 2025 16:19 Uhr |
Bericht: |
EVR
|
Autor: |
jml |
|
Eisbären Regensburg DERBY IN ROSENHEIM – NÄCHSTES SPITZENTEAM WARTET AUF EISBÄREN / Nach Befreiungsschlag in Kassel steht für Regensburg bei den Starbulls das dritte Auswärtsspiel in Serie an
(DEL2) 2:1 auswärts, 3:0 zuhause – zwei Mal ging Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg in der laufenden DEL-2-Saison gegen Derby-Rivale Starbulls Rosenheim bereits als Sieger vom Eis. Am morgigen Dienstag, 30. Dezember, kreuzen die beiden bayerischen Kontrahenten im letzten Spiel des Jahres 2025 das dritte Mal die Schläger: Los geht es im Rofa-Stadion der Oberbayern um 19:30 Uhr. Während die Oberpfälzer, momentan Tabellensiebte (43 Punkte), die in den ersten beiden Begegnungen gegen die SBR zwei ihrer bis dato besten Saisonleistungen gezeigt hatten, sich gegen das Team von der Mangfall weiter schadlos halten will, dürfte das Topteam der Grün-Weißen (zweiter Platz/55 Zähler) auf Revanche aus sein. Für die Donaustädter ist es bereits die dritte Auswärtspartie hintereinander – nach einer Niederlage in Landshut (3:6) tankte das Team von Trainer Peter Flache in Kassel mit einem 4:2-Erfolg neues Selbstvertrauen. Früh in der Saison, bereits Ende September, hatten die Rot-Weißen die Starbulls das erste Mal geschockt: Auswärts in Oberbayern entführten sie nach einem überzeugenden Auftritt drei Punkte durch einen 2:1-Sieg, die Tore hatten Constantin Ontl und David Morley erzielt, die den Domstädtern zuletzt beide verletzt fehlten, aber intensiv an ihren Comebacks arbeiten. Auch im zweiten Aufeinandertreffen Mitte November hatte Morley eingenetzt (in Überzahl) – die weiteren Treffer zum 3:0-Heimerfolg, der gleichzeitig der zweite Shutout von Goalie Jonas Neffin war, steuerten Jakob Weber und, abermals im Powerplay, Alexander Berardinelli bei. Sicher fehlen wird den Eisbären erneut Verteidiger Nick Mähler, der mit der U-20-Nationalmannschaft die Weltmeisterschaft in den USA bestreitet. Alle Mannschaftsteile stark besetzt Im Tor setzen die SBR in erster Linie auf den überragenden Finnen Oskar Autio, der schon in den vergangenen beiden Spielzeiten zu den stärksten Schlussmännern der Liga zählte Fangquote derzeit knapp 90,9 Prozent). Sein Backup ist das 24-jährige Eigengewächs Christopher Kolarz (knapp 98,7). In der Defensive tummeln sich erfahrene Top-Verteidiger: Joel Keussen, die Ex-Nationalspieler Maximilian Adam und Dominik Tiffels sowie der offensivstarke Shane Hanna (neun Tore und 17 Vorlagen für 26 Punkte – zweitbester Scorer des Teams) sind nur einige der Hochkaräter. Hinzu kommen mit Urgestein Maximilian Vollmayer, der variabel einsetzbare Dominik Kolb und mit Lars Bosecker und Tobias Beck auch zwei vielversprechende Talente. Zwar zog Deutsch-Kanadier Dylan Plouffe seit dem letzten Kräftemessen mit Regensburg gen Landshut weiter, dafür stieß mit dem jungen Leon van der Linde von DEL-Klub Augsburg aber auch ein starker Mann per Förderlizenz dazu. Und auch der Sturm der Oberbayern ist nicht nur breit, sondern auch hochqualitativ besetzt. Deutsch-Kanadier Scott Feser ist bislang der zuverlässigste Punktesammler, netzte schon zehn Mal selbst ein und legte weitere 17 Mal auf (27 Punkte). Aber auch Deutsch-Finne Ville Järveläinen spielt bisher eine starke Saison, mit 13 eigenen Toren und neun Assists für 22 Zähler. Mit Lewis Zerter-Gossage, US-Amerikaner C. J. Stretch (beide 19 Torbeteiligungen), Jordan Taupert (15), Luigi Calce (14), Charlie Sarault und dem zuletzt verletzten Lukas Laub (beide zwölf) stehen zahlreiche weitere starke Angreifer zur Verfügung. Der NHL-erfahrene nachverpflichtete Finne Teemu Pulkkinen brachte indes noch einmal reichlich Offensivpower mit an die Mangfall: In nur 13 Einsätzen bisher war er schon an 16 Treffern beteiligt. Ferner meldete sich zuletzt mit Fabian Dietz ein echter Torjäger nach Verletzung wieder fit. Abgerundet wird der Angriff von zahlreichen starken Talenten. Mit nur 71 Gegentreffern stellen die Bullen bislang die stärkste Verteidigung – mit 97 eigenen Toren aber auch den drittbesten Angriff. Wenig verwunderlich, dass das Team von Trainer Jari Pasanen auf der Erfolgswelle reitet. Zwar gab es zuletzt mit der 2:5-Niederlage bei den formstarken Bietigheimern einen Rückschlag, doch zuvor gab es sechs Siege in Serie und insgesamt zehn Erfolge aus den elf Spielen. Informationen zum Spiel: Von der Partie berichtet Sporteurope.tv live (www. sporteurope.tv) Vom Spiel sendet zudem das kostenlose Eisradio (www.eisradio.de) Tickets für die Heimspiele gibt es unter: www.ebr.live
| www.ihp.hockey |
|
Montag 29.Dezember 2025 16:19 Uhr |
Bericht: |
EVR
|
Autor: |
jml |
|
Starbulls Rosenheim Vorsilvester-Kracher: Heimspiel am Dienstag gegen Regensburg
(DEL2) Am Silvestervorabend kommt es zu einem Eishockey-Kracher im ROFA-Stadion: Die Starbulls empfangen die Eisbären Regensburg zum Heimspiel und wollen nach der selbstverschuldeten Niederlage in Bietigheim das Jahr mit einem Sieg abschließen, um den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen. Gegen die Eisbären aus der Oberpfalz gilt es außerdem, sich für zwei Niederlagen im bisherigen Saisonverlauf zu revanchieren. Die Eisbären Regensburg sind der einzige Ligakontrahent, gegen den die Starbulls Rosenheim in der bisherigen Saison noch nicht gepunktet haben. Der 1:2-Niederlage am dritten Spieltag Ende September folgte Mitte November eine 0:3-Auswärtspleite – es war das einzige Mal in dieser Spielzeit, dass den Grün-Weißen in einer Partie kein Torerfolg gelang. Doch nicht nur deshalb ist die Mannschaft von Cheftrainer Jari Pasanen ganz besonders heiß auf das Vorsilvester-Heimspiel. Das Rosenheimer Team, das am zweiten Weihnachtsfeiertag beim bravourösen Auswärtssieg gegen Spitzenreiter Krefeld glänzte, will sich für die 2:5-Niederlage am Sonntag in Bietigheim rehabilitieren. Durch unerklärliche Abwehrfehler und uninspiriertes Überzahlspiel schlugen sich die Starbulls dort quasi selbst. Pasanen entschuldigte sich nach der Partie für den alles in allem enttäuschenden Auftritt seiner Truppe bei den vielen mitgereisten Anhängern. Die Rosenheimer Fans sollen nun einen Tag vor dem Jahreswechsel im heimischen Stadion wieder durch die Art von Eishockey begeistert werden, mit denen die Starbulls in dieser Saison bis auf Platz zwei in der DEL2-Tabelle kletterten. Dass die Grün-Weißen dort nach wie vor stehen, haben sie ausgerechnet den Eisbären Regensburg zu verdanken. Denn die Oberpfälzer gewannen am Sonntag 4:2 beim mit den Starbulls punktgleichen Tabellendritten Kassel Huskies. Auch beim ersten Duell in Nordhessen holten die Oberpfälzer alle drei Punkte und auch bei deutlichen Siegen in Landshut (4:1), in Freiburg (6:2) und in Bad Nauheim (7:4) stellten sie ihre Auswärtsstärke eindrucksvoll unter Beweis. Der DEL2-Meister 2024 hat sich nach seiner schwierigen Playdown-Saison 2024/25 wieder zu einem Kandidaten für die direkte Playoff-Qualifikation etabliert. In der „Vorsilvester-Tabelle“ stehen die Regensburger mit 43 Punkten aus 29 Spielen auf dem siebten Tabellenplatz – punktgleich mit dem Tabellensechsten Bietigheim Steelers. Mit den Eisbären Regensburg kommt die DEL2-Mannschaft mit dem statistisch erfolgreichsten Unterzahlspiel (86,3 Prozent) und dem derzeit besten Torhüter der Liga, Jonas Neffin (Fangquote 92,38 Prozent), an die Mangfall. Steht auf Rosenheimer Seite wie in den beiden letzten Spielen wieder Oskar Autio im Tor oder kehrt Christopher Kolarz auf die Position zwischen den Pfosten zurück? Sind Lars Bosecker und Johannes Achatz wieder einsatzbereit? Gibt es Umstellungen in den Powerplayformationen, um das zuletzt ineffektive Überzahlspiel zu forcieren? Die Antwort auf die Fragen gibt’s am Dienstagabend, wenn das letzte Eishockeyfest im Jahr 2025 im ROFA-Stadion steigt – in dem sich die Starbulls nicht nur drei Punkte, sondern auch Selbstvertrauen für das erste Eishockeyfest im Jahr 2026 holen wollen: das Heimderby gegen Landshut am 2. Januar. Eintrittskarten für das Rosenheimer Vorsilvester-Heimspiel gegen Regensburg (Dienstag, 19:30 Uhr, Liveübertragung: www.sporteurope.tv) sind auf www.starbulls.de/tickets buchbar. Auch einzelne Sitzplätze und außerdem auch Karten für das längst ausverkaufte Derby gegen den EV Landshut am 2. Januar können dort über das Zweitmarkt-Angebot jederzeit kurzfristig verfügbar werden.
| www.ihp.hockey |
|
Montag 29.Dezember 2025 11:00 Uhr |
Bericht: |
SBR
|
Autor: |
ah |
|
Lindau Islanders EV Lindau Islanders zum Jahresabschluss beim direkten Duell in Peiting - Lindauer wollen die Verfolger auf Abstand halten
(OLS) Zum Jahresabschluss noch einmal voll gefordert: Die EV Lindau Islanders erwartet beim letzten Spiel im Jahr 2025 noch einmal ein richtiges Stück Arbeit. Am Dienstag (30. Dezember / 19:30 Uhr) treffen die Inselstädter auf den EC Peiting und wollen den Verfolger in der Tabelle auf Abstand halten. Wer das Spiel nicht live vor Ort verfolgen kann, kann dies wie immer live bei SpradeTV (www.sprade.tv) streamen. Für die EV Lindau Islanders steht nach dem knapp verlorenen Heimspiel vom Sonntag gegen Füssen, am Dienstagabend beim EC Peiting als Mitkonkurrenten um die Playoffs, einiges auf dem Spiel. Nach dem Trainerwechsel, Anfang Dezember löste Landon Gare den Lindauer Ex-Coach John Sicinski ab, haben sich die Oberbayern wieder gefangen und greifen aktuell mit vielen positiven Ergebnissen wieder in den Kampf um Platz sechs ein. Deshalb ist es für die EV Lindau Islanders beim letzten Spiel des Jahres eminent wichtig, in Peiting voll zu punkten und sich den ECP so weiterhin punktemäßig auf Abstand zu halten bzw. den Vorsprung zu vergrößern. Für die Lindauer ist es zudem wichtig in an den Onesto Tigers Bayreuth dranzubleiben. Die Bilanz in diesem Jahr ist bisher ausgeglichen. Das erste Spiel gewannen die Lindauer in der Overtime mit 2:1, der zweite Vergleich ging mit 5:6 an den EC Peiting. Lindau und Peiting, die beiden Dauerbrenner der Oberliga Süd, werden sich deshalb wie in den vergangenen Jahren nichts schenken. Das Spiel ist mehr als nur ein Wiedersehen alter Rivalen. Es steckt voller Emotionen und Brisanz. Der Start ins neue Jahr beginnt für die Lindauer dann mit einem Highlight. Es gibt einen Doppelheimspieltag. Am Freitag (02. Januar 2026 / 19:30 Uhr) kommen die Stuttgart Rebels an den Bodensee, gefolgt von den Selber Wölfen am Sonntag (04. Januar 2026 / 18 Uhr)
| www.ihp.hockey |
|
Montag 29.Dezember 2025 08:33 Uhr |
Bericht: |
EVL
|
Autor: |
cs |
|
Memmingen Indians Indians gewinnen historisches Auswärtsspiel
(OLS) Der ECDC Memmingen kehrt mit einem 4:2 Erfolg von der Zugspitze zurück. Vor mehr als 2000 mitgereisten Anhängern konnten die Indians einen 0:2 Rückstand drehen und den vielumjubelten Sieg feiern. Schon am Dienstag geht es für das Team nach Heilbronn. Was für ein Abend aus Memminger Sicht. Schon um 12:30 Uhr starteten rund 1500 Anhänger, aufgeteilt auf 26 Busse, ihre Reise nach Garmisch. Weitere 5-600 folgten in PKWs, sodass der Memminger Fan-Invasion in Garmisch nichts mehr im Wege stand. Auch im Stadion beeindruckte die rote Wand, insgesamt fanden 5700 Zuschauer den Weg in die Garmischer Eissporthalle. Auf dem Eis legten die Indians auch gleich gut los. Wie so oft in den letzten Spielen kassierten sie aber den ersten Treffer gegen sich. Schon in der fünften Minute fiel die Führung für den SCR durch einen Schuss von Armstrong-Kingkade, der am Spielverlauf aber wenig änderte. Die Hausherren hielten gut dagegen und machten es den Memmingern schwer, zwei Minuten vor der Pause konnte Glas-Bader sogar eine weitere Möglichkeit in ein Tor ummünzen. Ganz wichtig war dann der Anschluss im direkten Gegenzug: Eddy Homjakovs brachte seine Farben ins Spiel zurück und sorgte für Hoffnung im Gästeblock. Homjakovs war es dann auch, der die gute Leistung im zweiten Drittel krönte und den Ausgleich erzielte. Die Indians übernahmen immer mehr die Kontrolle und scheiterten mehrmals am starken Heim-Goalie Mechel. Mehr als das 2:2 sollte aus Sicht der Indianer noch nicht fallen, sodass für Spannung im Schlussdrittel gesorgt war. Hier änderte sich wenig. Die Maustädter drückten und drückten, scheiterten aber wiederholt kurz vor dem Ziel. Erst in der 54. Minute dann die Erlösung, als Timo Gams den Puck endlich im Tor unterbringen konnte. Den knappen Vorsprung ließen sich die Indians auch nicht mehr nehmen, eine Sekunde vor Schluss sorgte Markus Lillich mit einem Empty-Net-Goal für den Endstand und ließ die Memminger Siegesfeier endgültig starten. Die mehr als 2000 Fans feierten mit ihrem Team noch rund eine halbe Stunde, ehe sich der Konvoi auf den Heimweg machte und einen unvergesslichen Tag abschloss. Am Dienstag: Auswärts in Heilbronn Schon am Dienstag geht es für die Indians auswärts weiter. Das letzte Spiel 2025 findet in Heilbronn statt. Der Viertplatzierte aus Baden-Württemberg liegt aktuell zehn Punkte hinter dem ECDC. Zuletzt konnte Stuttgart deutlich werden und ein Ausrufezeichen gesetzt werden, indem die Siegesserie von Spitzenreiter Deggendorf beendet wurde. Die Falken scheinen also rechtzeitig wieder in Fahrt gekommen zu sein. Zu verdanken haben sie das vor allem Kapitän Freddy Cabana, der zur Zeit bestens in Form ist und Punkte wie am Fließband produziert. Bitter für Heilbronn ist der aktuelle Ausfall von Nolan Ritchie, dem Spieler des Jahres der abgelaufenen Saison. Sein kongenialer Partner Calder Anderson, der aktuell die Scorerwertung der Falken anführt, muss die nächsten Wochen noch ohne ihn auskommen. Die bisherigen Aufeinandertreffen beider Teams gestalteten sich ausgeglichen. Hoffnung für die Indians macht vor allem das erste Spiel in Heilbronn, hier konnte der ECDC erstmals in der dortigen Eissporthalle drei Punkte einfahren und den „Auswärts-Fluch“ gegen die Falken beenden. Die Partie startet um 19:30 Uhr, Restplätze im Fanbus sind noch erhältlich. Das nächste Heimspiel der Indians findet am Freitag (02.01.) statt, dann starten die Indians gegen die Passau Black Hawks ins neue Jahr. Tickets für die Partie sind bereits erhältlich. SC Riessersee – ECDC Memmingen 2:4 (2:1/0:1/0:2) Tore: 1:0 (5.) Armstrong-Kingdade (Roach, Höller), 2:0 (19.) Glas-Bader (Schneider, Hettich), 2:1 (19.) Homjakovs (Gams, Fominych), 2:2 (29.) Homjakovs (Fominych, Gams), 2:3 (54.) Gams (Spurgeon, Brassard), 2:4 (60.) Lillich (Homjakovs) Strafminuten: Riessersee 6 – Memmingen 4 Zuschauer: 5742
| www.ihp.hockey |
|
Montag 29.Dezember 2025 13:53 Uhr |
Bericht: |
ECDCM
|
Autor: |
mfr |
|
Ice Dragons Herford Ice Dragons entscheiden wildes Derby für sich - 11-Tore-Spektakel zwischen Herford und Hamm
(OLN) Als Sebastian Moberg fünf Sekunden vor dem Ende der Begegnung mit dem Puck am Schläger in die Rundung des eigenen Verteidigungsdrittels fuhr, gab er den ostwestfälischen Eishockeyfans mit emporgerissener Faust das Signal zum Jubeln. Seine Ice Dragons entschieden zuvor ein wildes Derby gegen die Hammer Eisbären in der Oberliga Nord Hauptrunde mit 6:5 (1:2/2:0/3:3) für sich. Der Finne im Dress des HEV hatte mit drei Torvorlagen selbst maßgeblichen Anteil am Sieg in der restlos ausverkauften imos Eishalle „Im Kleinen Felde“. 60 Minuten lang mussten oder durften beide Fanlager ein Wechselbad der Gefühle erleben. 1:0, 1:2, 5:2, 5:5 – so die Zwischenstationen aus Herforder Sicht, bevor Timo Sticha rund 80 Sekunden vor dem Ende der Begegnung mit seinem Treffer zum 6:5 zum Gamewinner wurde. Das Derby hatte gerade erst begonnen als bereits früh richtig Fahrt aufgenommen wurde. Jackson Pierson staubte aus kurzer Entfernung in der 4. Minute ab und erzielte das 1:0. Apropos Jackson Pierson. Der US-Amerikaner, der sich in den vergangenen Spielen sehr intensiv in den Dienst seines Teams gestellt hatte und offensiv wie defensiv über Wochen hinweg Schwerstarbeit auf dem Eis abgeliefert hat, überzeugte durch seine gewohnt hohe Bullyquote (75%) sowie im späteren Verlauf der Partie durch insgesamt zwei Treffer und drei Torvorlagen. Doch zunächst einmal waren die Gäste an der Reihe. Nach dem frühen Rückstand übernahm Hamm immer mehr das Kommando und kam in der 12. Minute zum verdienten 1:1-Ausgleich durch Lars Reuss. Stark dann das Überzahlspiel der Eisbären nur wenig später, welches Pontus Wernerson Libäck zum 2:1 in der 15. Minute nutzte. Zum Ende des ersten Drittels war Herford mit dem knappen Rückstand noch gut bedient, denn die Gäste ließen noch einige gute Torgelegenheiten liegen. Im zweiten Spielabschnitt änderte sich das Bild. Die Ice Dragons erhöhten deutlich den Druck und kamen in der 24. Minute durch Jackson Piersons zweiten Treffer zum 2:2-Ausgleich. Nun drängten die Gastgeber den Derbykontrahenten häufiger in die Defensive und erzielten in der 36. Minute das 3:2 durch Yannis Walch. In Überzahl erhöhte Ryley Lindgren kurz nach Beginn des 3. Drittels auf 4:2 und als Matyas Kovacs, der zuvor bereits drei Treffer vorbereitet hatte, in der 44. Minute das 5:2 erzielte, schien die Vorentscheidung gefallen zu sein. Es folgte jedoch der nächste Akt des Derbys, gekennzeichnet von der Aufholjagd der Eisbären. Zunächst traf Pontus Wernerson Libäck in der 48. Minute zum 3:5 und nur 60 Sekunden später stellte Fabio Frick den 4:5-Anschluss her. Hamm drängte nun auf den Ausgleich und belohnte die eigenen Bemühungen in der 56. Minute mit dem 5:5 durch Lucas Flade. Hochspannung in der Drachenhöhle. Zwei Minuten vor dem Ende der Begegnung dann eine entscheidende Szene im Derby. In Höhe der Mittellinie rasselten Fabio Frick und der puckführende Jannis Kälble heftig gegeneinander. Während Herfords Nummer 8 stark angeschlagen den Weg vom Eis antreten musste, war für den Eisbären-Verteidiger Fabio Frick die Begegnung aufgrund einer 5-Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe beendet. 5 Minuten Überzahl für den HEV und die große Gelegenheit auf den Siegtreffer. Herford wurde trotz der ablaufenden Spielzeit nicht hektisch, baute ruhig und durchdacht das eigene Powerplay auf. Timo Sticha fälschte schließlich einen Schuss von der blauen Linie ab und sorgte für das 6:5. Auch in der Schlussminute ließen die Ice Dragons nichts mehr anbrennen. Fünf Sekunden vor dem Ende drehte Hamm ab und erkannte die Niederlage an. Sebastian Moberg gab das Signal zum Jubeln an die eigenen Fans an einem denkwürdigen Derbyabend. „Für die Zuschauer war das heute bestimmt ein hochunterhaltsames Derby. Für mich selbst war das auf der Bank nah am Herzinfarkt. Ich bin aber für meine Mannschaft froh, dass sie das Derby heute für sich entscheiden hat. Nun geht unser Blick auf das Spiel am Dienstag in Duisburg, wo wir natürlich unbedingt etwas mitnehmen wollen“, so HEV-Chefcoach Henry Thom nach der Begegnung. Der Derbysieg ist Balsam für die Mannschaft und die ostwestfälischen Eishockeyfans. Herford verbesserte das eigene Punktekonto auf 25 Zähler, der Abstand zur PlayOff-Zone beträgt weiterhin 15 Punkte und soll nun nach Möglichkeit zum Jahresausklang noch einmal verkürzt werden. Tore: 1:0 03:25 Jackson Pierson (Matyas Kovacs / Ryley Lindgren) 1:1 11:05 Lars Reuss (Christian Schilling / Samuel Dotter) 1:2 14:37 Pontus Wernerson Libäck (Gianluca Balla / Ugnius Cizas) PP1 2:2 23:11 Jackson Pierson (Matyas Kovacs / Ryley Lindgren) 3:2 35:31 Yannis Walch (Sebastian Moberg / Matyas Kovacs) 4:2 40:49 Ryley Lindgren (Leon Köhler / Jackson Pierson) PP1 5:2 43:44 Matyas Kovacs (Sebastian Moberg / Jackson Pierson) 5:3 47:51 Pontus Wernerson Libäck (Samuel Dotter / Linus Wernerson Libäck) 5:4 48:43 Fabio Frick (Pontus Wernerson Libäck / Linus Wernerson Libäck) 5:5 55:37 Lucas Flade (Fabio Frick / Daniel Reichert) 6:5 58:38 Timo Sticha (Jackson Pierson / Sebastian Moberg) PP1 Strafen: Herford 12 Minuten Hamm 12 Minuten + 5 Minuten Fabio Frick + Spieldauerdisziplinarstrafe Fabio Frick Zuschauer: 1029 (ausverkauft) Streambuchungen: 214
| www.ihp.hockey |
|
Montag 29.Dezember 2025 13:59 Uhr |
Bericht: |
HEV
|
Autor: |
som |
|
|
| |
Amberg Wild Lions Verschlafenes Anfangsdrittel der Wild Lions - ERSC wacht gegen Dingolfinger Isar Rats zu spät auf
(BYL) Nach zwei Siegen in Folge hat der ERSC Amberg zum Jahresabschluss die Mini-Serie nicht ausbauen können. Die Wild Lions unterlagen vor 800 Zuschauern dem Favoriten aus Dingolfing nach einem verschlafenen Anfangsdrittel mit 2:6. „35 Minuten Eishockey sind in dieser Liga einfach zu wenig“, monierte Löwencoach Christian Zessack in der Pressekonferenz, denn erst nach dem 0:4 im ersten Abschnitt hatte sein Team mit dem richtigen Einsatz Zugriff zum Spiel bekommen. Vor allem die Dingolfinger Top-Reihe mit Blake Luscombe, Mitch Walinski und David Zucker nutzte die Behäbigkeit der Gastgeber aus, das Trio hatte insgesamt alleine zehn (!) Torbeteiligungen. „Das war von uns wie im Tiefschlaf, obwohl wir wussten was uns erwartet und das explizit vorher angesprochen hatten. Wir hatten im ersten Drittel zu viele Fehler, gerade auch von den Leistungsträgern“, schüttelte Zessack den Kopf. Erst ab dem 2.Drittel zeigten sich die Gastgeber gleichwertig, auch weil Dingolfing durch den Vorsprung wohl etwas nachlässig wurde. Da wäre für die Wild Lions noch durchaus mehr möglich gewesen, als die beiden blitzsauberen Treffer von Roberts Baranovskis und Brandon Walkom zum 2:4-Zwischenstand. Zum Schlussabschnitt kam der ERSC mit Selbstvertrauen aus der Kabine: „Wir haben schon auf den dritten Treffer spekuliert, aber leider ist Dingolfing früh das 2:5 geglückt“, sah Zessack den Knackpunkt. Sein Team kam dennoch zu weiteren Möglichkeiten auf eine Resultatsverbesserung, aber Dingolfing brachte die Partie abgeklärt nach Hause, setzte 11 Sekunden vor der Schlusssirene mit dem 2:6 ins verwaiste Amberger Tor den Schlusspunkt. „Ab der 21.Minute kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Aber wir müssen sechzig Minuten im Kopf bereit sein, dann hast du gegen jeden Gegner eine Chance. Ich sehe das jetzt gar nicht so schwarz, wir müssen intensiv weiterarbeiten, dann wird`s schon“, resümierte Zessack. ERSC Amberg – EV Dingolfing 2:6 (0:4,2:0,0:2) 0:1 (4.) Luscombe (Walinski, Schmibauer), 0:2 (12.) Walinski (Franz, Luscombe), 0:3 (14.) Schinko (Zeilbeck, Maus), 0:4 (18.) Walinski (Zucker, Janzen), 1:4 (33.) Baranovskis (Eckl, Schröpfer/4-4), 2:4 (38.) Walkom (Eckl, Gardiner/5-3), 2:5 (44.) Zucker (Luscombe, Walinski), 2:6 (60.) Janzen (Huber, Walinski/ EN). Strafen: Amberg 12, Dingolfing 16 Minuten. Zuschauer: 797.
| www.ihp.hockey |
|
Montag 29.Dezember 2025 11:45 Uhr |
Bericht: |
ERSCA
|
Autor: |
js |
|
Pinguine Königsbrunn Charaktersieg gegen Peißenberg
(BYL) Dem EHC Königsbrunn gelingt trotz der Krankheitswelle und einigen Ausfällen ein Erfolg gegen die Peißenberg Miners, am Ende siegen die Brunnenstädter verdient mit 6:3 und revanchieren sich damit für die Niederlage aus dem Hinspiel. Die Miners traten die Begegnung mit gut gefülltem Kader an, Königsbrunn konnte mit Müh und Not drei Formationen aufbieten. Mit Marco Sternheimer kehrte ein wichtiger Leistungsträger nach seiner Erkrankung zurück, dafür fehlten aber weiterhin Benni Beck, Niklas Länger sowie David Kaiser, Marco Riedl, Nico Baur und Tobias Baader. Als 15. Feldspieler verstärkte Luca Wiendl von der 1b den Kader. Im Königsbrunner Tor stand von Beginn an Stefan Vajs. Als zweiter Goalie hielt sich Joshua Appler bereit. Königsbrunn startete gut in die Begegnung und hatte in der dritten Spielminute gleich die erste gute Torchance, es brannte lichterloh vor dem Tor der Miners, Zählbares sprang aber nicht dabei heraus. Eine erste Überzahlsituation konnten die Brunnenstädter nicht nutzen, Peißenberg verteidigte gut und ließ kaum Schüsse zu. Den erste Treffer markierten die Hausherren, in der 10. Spielminute setzten sich die Brunnenstädter im gegnerischen Drittel fest. Der hinter dem gegnerischen Tor stehende Tim Bullnheimer spielte die Scheibe direkt auf Marco Sternheimer, der zimmerte die Scheibe per Direktabnahme zum 1:0 ins Gehäuse der Miners. Nur Sekunden später hatte auch Stefan Rodrigues das nächste Tor auf der Kelle, verpasste es aber, den zweiten Treffer nachzulegen. Bei einem weiteren Überzahlspiel der Brunnenstädter fing sich der EHC gleich drei Konter, die zum Glück aber folgenlos blieben. Kurz vor der Pause hatte Clay Ellerbrock eine gute Gelegenheit, ehe es mit der 1:0 Führung für Königsbrunn in die erste Pause ging. Der EHC erwischte einen Traumstart in den Mittelabschnitt, in der 22. Spielminute bediente Hayden Trupp mit einem feinen Pass den mit ins gegnerische Drittel gefahrenen Lion Stange. Der nahm kurz Maß und versenkte den Puck im Winkel zum 2:0. Doch keine Minute später brachten sich die Gäste ein erstes Mal aufs Scoreboard, Weiland Parrish traf zum 2:1. Der Treffer gab den Gästen Auftrieb, in der 28. Spielminute legte Valentin Hörndl den Ausgleich in Überzahl nach. Es kam noch schlimmer für den EHC, in der 30. Spielminute konterten die Miners den EHC aus und gingen durch den Treffer von Marius Klein ein erstes Mal in Führung. EHC-Coach Bobby Linke nahm daraufhin sofort eine Auszeit, um die Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen. Doch Königsbrunn geriet erneut in Unterzahl. Nach Scheibenverlust der Miners tankte sich dann Stefan Rodrigues aus dem eigenen Drittel bis vor das gegnerische Tor durch und versenkte die Scheibe mit einem Rückhandschuss zum 3:3. Danach musste der Torschütze allerdings einige Attacken einstecken, zunächst ohne Konsequenzen. In der 26. Spielminute wurde es dem Schiedsrichter dann doch zu bunt und schickte Dominik Ebentheuer nach seinem rüden Foul gegen Stefan Rodrigues vorzeitig zum Duschen. Acht Sekunden vor der Pause war es dann Tim Bullnheimer, der in doppelter Überzahl nach viel Unordnung vor dem Gästetor dem Goalie die Scheibe durch die Hosenträger spitzelte und den EHC mit 4:3 in Führung brachte. Peißenberg versuchte nach der Pause die Schlagzahl zu erhöhen. Doch der EHC stand defensiv stabil und ließ kaum Schüsse auf das eigene Tor zu. In der 49. Spielminute wäre fast das 5:3 in Überzahl gefallen, doch Keeper Xaver Nagel im Tor der Miners konnte den Schuss mit einem starken Save entschärfen. In der 53. Spielminute legte der EHC das 5:3 nach, Marco Sternheimer bediente Peter Brückner mit einem schönen Pass, dieser setzte sich dann geschickt gegen seine Gegenspieler durch und versenkte nach dieser sehenswerten Aktion den Puck in den Giebel. Die Gäste mussten nun mehr Risiko gehen, die Zeit lief gnadenlos gegen die Miners. Königsbrunn zog danach eine Strafzeit, doch der EHC verteidigte mit Mann und Maus und überstand die Unterzahlsituation ohne Gegentor. Kurz vor Spielende zog der Gästetrainer dann den Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers, die Aktion ging aber nach hinten los. Nach Scheibenverlust der Miners traf Marco Sternheimer mit einem präzisen Schuss aus dem eigenen Drittel ins Tor der Miners und sorgte zwei Sekunden vor dem Abpfiff für den 6:3 Endstand für die Hausherren. Nach einem soliden Start in die Begegnung hätte der EHC im Mittelabschnitt die Partie fast aus der Hand gegeben, doch die Miners nahmen sich durch ihre Strafzeiten selbst aus der Partie und rannten am Ende vergebens gegen das Defensivbollwerk der Königsbrunner an. EHC-Coach Bobby Linke ist sichtlich stolz auf die Leistung seiner Mannschaft: „Heute hatte ich vor dem Spiel ein ungutes Gefühl, da ich nicht wusste, wieviel Kraft wir am Freitag gegen Landsberg gelassen haben. Dort war es ein aufopferungsvoller Kampf über 60 Spielminuten. Mit aktuell vielen kranken und verletzten Spielern war es fraglich, ob wir gegen Peißenberg die Manpower aufs Eis bringen können. Wir wussten ja, dass die Miners eine sehr offensivstarke Mannschaft sind. Für das Spiel hatten wir einen Plan, wie wir uns defensiv aufstellen, weil wir nach vorne ja immer wieder Chancen kreieren können. Das war zunächst aber nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte, wir hatten viele Löcher im Defensivverhalten und haben immer wieder Einladungen an den Gegner verschickt. Die haben zum Glück nicht von den Breaks profitieren können. Dafür haben wir dann den ersten Treffer gemacht. Nach dem zweiten Tor dachten wir wohl, man könne wieder Hurra-Hockey spielen und bekommen postwendend den Anschlusstreffer. Wir haben leider die neutrale Zone aufgemacht und wurden dann mit zwei weiteren Toren bestraft. Da waren die Miners am Drücker, wir sind aber mit dem Shorthander wieder zurückgekommen und erzielen kurz vor der Pause erneut die Führung. Das hat uns dann für die letzten 20 Minuten wieder Kraft gegeben, wir haben das defensiv sehr gut gespielt. Es war der Schlüssel zum Erfolg, dass wir als Mannschaft gut verteidigt haben. Zudem hat Stefan im Tor wieder ein starkes Spiel gemacht. Wir haben uns mit dem Willen zum Erfolg durchgebissen, es war ein Charaktersieg, die Mannschaft hat sich die Punkte hart erkämpft.“ Tore: 1:0 Sternheimer (Bullnheimer, Brückner) (10.), 2:0 Stange (Trupp, Bullnheimer) (22.), 2:1 Parrish (23.), 2:2 Hörndl (Kriz) (30.), 2:3 Klein (Ondörtoglu) (31.), 3:3 Rodrigues (Farny) (33.), 4:3 Bullnheimer (Erdt, Kinzel) (40.), 5:3 Brückner (Bullnheimer, Sternheimer) (52.), 6:3 Sternheimer (Weißenhorn) (60.) Strafminuten: EHC Königsbrunn 14 Peißenberg 39 Zuschauer: 802
| www.ihp.hockey |
|
Montag 29.Dezember 2025 16:40 Uhr |
Bericht: |
EHCK
|
Autor: |
hp |
|
TEV Miesbach TEV unterliegt Landsberg in einem hochklassigen Spiel
(BYL) Zum letzten Heimspiel des Jahres empfing der TEV Miesbach am 28. Dezember den HC Landsberg vor stimmungsvoller Kulisse im Miesbacher Eisstadion. Nach einem furiosen Start und einer engagierten ersten Hälfte mussten sich die Miesbacher am Ende jedoch mit 2:4 geschlagen geben. Starker Beginn des TEV Der TEV begann engagiert und setzte die Gäste früh unter Druck. In einem umkämpften ersten Drittel nutzte das Team von Trainer Dusan Frosch kurz vor der Sirene eine Überzahlsituation zur verdienten Führung: Bei 19:24 traf Benedikt Pölt zum 1:0, mustergültig bedient von Patrick Asselin und Andreas Nowak. Auch im zweiten Drittel blieb Miesbach am Drücker. In Minute 28:13 erhöhte Reto Schüpping nach schöner Vorarbeit von Michael Grabmaier auf 2:0 – das Stadion tobte. Doch Landsberg zeigte sich unbeeindruckt und kam noch vor der zweiten Pause zurück ins Spiel. Innerhalb von nur 46 Sekunden stellten Müller (36:02) und Schadel (36:48) auf 2:2 – ein herber Dämpfer für die Hausherren. Landsberg dreht das Spiel Im Schlussabschnitt entwickelte sich eine offene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Während der TEV seine Möglichkeiten ungenutzt ließ, zeigte sich der HC Landsberg eiskalt. In der 51. Minute traf Heß zur erstmaligen Gästeführung (2:3). Der TEV kämpfte bis zum Ende, nahm gegen Schluss den Torhüter vom Eis, doch Callaghan sorgte mit einem Treffer ins leere Tor (57:13) für die Entscheidung – 2:4 der Endstand. Eine starke Anfangsphase reichte dem TEV Miesbach diesmal nicht, um Punkte mitzunehmen. Trotz der Niederlage zeigten die Hausherren über weite Strecken eine engagierte Leistung, auf der sich im neuen Jahr aufbauen lässt. Der TEV Miesbach bedankt sich bei allen Fans, Helfern und Sponsoren für die großartige Unterstützung im Jahr 2025! Wir wünschen allen ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2026. Das erste Heimspiel im neuen Jahr findet am 2.1 um 20 Uhr gegen die Peißenberg Miners statt.
| www.ihp.hockey |
|
Montag 29.Dezember 2025 18:24 Uhr |
Bericht: |
TEVM
|
Autor: |
sh |
|
Pfaffenhofen Eishogs Auch gegen Amberg hat es nicht gereicht - ECP ohne Zug zum Tor und mit zu vielen Fehlern
(BYL) Der EC Pfaffenhofen musste am zweiten Weihnachtsfeiertag eine weitere Heimniederlage hinnehmen. Auch gegen den ERSC Amberg erwiesen sich die Pfaffenhofener wieder einmal als großzügige Gastgeber, verteilten fleißig Weihnachtsgeschenke, sodass die Gäste verdient mit 6:5 (2:1; 2:2; 2:2) drei Punkte mit in die Oberpfalz nehmen durften. Dabei hatte ECP-Trainer Markus Muhr schon gehofft, dass seine Mannschaft die zu Saisonbeginn gezeigten Schwächen weitgehend überwunden hätte, nachdem sie zu Beginn der Rückrunde gegen die Spitzenteams der Liga starke Leistungen gezeigt hatte. Zählbares sprang da zwar auch nur beim Erfolg über Miesbach heraus, doch immerhin begegnete man u.a..den beiden Tabellenführenden Schweinfurt und Königsbrunn auf Augenhöhe. Hatte es sich jedoch zuletzt gegen Kempten schon angedeutet, wurde es nun gegen Amberg, einem Tabellennachbarn, offensichtlich: Vom selbstbewussten Auftreten in den Spielen gegen die Topteams der Liga war nichts mehr übriggeblieben. Vielmehr fiel man wieder in „die alten Muster“ zurück, wie es Muhr ausdrückte. Man agierte einmal mehr viel zu kompliziert, verzettelte sich oft in Einzelaktionen und brachte dadurch die Scheibe nur selten gefährlich vor das Amberger Tor. Anders die Gäste, die schnell das Mitteldrittel überrückten und sofort den Abschluss suchten. Begünstigt auch durch die Gastgeber, die ihnen zuweilen viel zu viel Raum ließen und sich zudem immer wieder gravierende Fehler leisteten. So legten die Gäste einen Blitzstart hin und lagen schon nach gut drei Spielminuten mit 2:0 vorne. Erst lief Lukas Klughardt ein angezeigtes Abseits aus, Fabio Marx rechnete wohl nicht mehr damit, dass dieser noch an den Puck kommen würde, doch fast von der Torauslinie brachte er ihn noch Richtung Tor und von der Schulter des ECP-Goalies tropfte die Scheibe über die Linie. Nur eine Minute später hatte Brendan Walkom zu viel Platz, zog ab und es stand 0:2. Erst danach nahmen auch die Hausherren am Spiel teil und nutzten die erste von nur drei Strafzeiten zum Anschlusstreffer durch Jan Tlacil (8.). Mit dem knappen Rückstand ging es in die erste Pause, aus der die Hausherren mit mehr Schwung kamen und schon bald den Ausgleich bejubeln konnten. Jakub Vrana reagierte nach einem abgewehrten Schuss am schnellsten und überwand ERSC-Torhüter Lucas di Berardo (24.). Danach setzten die Hausherren die Gäste für mehrere Minuten gewaltig unter Druck, doch statt der Führung musste man wieder einem Rückstand hinterherlaufen, weil Klughardt erneut zu viel Platz hatte. Doch nur zwei Minuten später hatte der ECP wieder ausgeglichen. Anton Seidel, gerade von der Strafbank zurück, wurde von Vrana mit einem starken Pass auf die Reise geschickt und ließ di Berardo bei seinem Alleingang keine Chance. Doch wieder lag man kurz darauf zurück, weil sich in einer eher harmlosen Situation vor dem Tor Marx und Verteidiger Marco Muhr nicht einig waren und Nolan Gardiner sich für das Geschenk bedankte (34.). Den erneuten Ausgleich hatte erneut Seidel auf dem Schläger, doch dieses Mal scheiterte er mit seinem Alleingang. Im Schlussabschnitt lief zunächst kaum mehr etwas zusammen beim Heimteam, das zunächst in der 48. Minute das 3:5 kassierte, als Daniel Schröpfer einen abgewehrten Schuss im Nachsetzen versenkte und schließlich das 3:6 durch Roberts Baranovskis (54.) und damit die Vorentscheidung. Erst danach bäumte sich der ECP nochmals auf und verkürzte durch Vrana nur eine Minute später auf 4:6. Schon früh nahm dann Muhr seinen Torhüter vom Eis und 45 Sekunden vor dem Ende traf Liam Hätinen zum 5:6. Doch dabei blieb es schließlich, auch weil in den turbulenten Schlusssekunden noch der Pfosten den Ausgleich verhinderte. EC Pfaffenhofen: Marx, Kornreder, Muhr, Hätinen L.,Koppitz, Popela, Wolf Mi., Münzhuber, Leonhardt, Neubauer, Eckl A., Eckl O., Seidel, Hätinen K., Tlacil,, Vrana, Fichtenau, Weber; Schwirtzer Tore: 0:1 (3.) Klughardt (Baranovskis, Eckl C.); 0:2 (4.) Walkom (Gardiner, Frank); 2:1 (8.) Tlacil (Vrana, Hätinen L. 5:4); 2:2 (24.) Vrana (Tlacil, Hätinen K.); 2:3 (29.) Klughardt (Rolsing, Schmitt); 3:3 (31.) Seidel (Vrana, Wolf); 3:4 (34.) Gardiner (Schröpfer, Walkom); 3:5 (48.) Schröpfer (Rolsing, Pronath); 3:6 (54.) Baranovskis (Silbermann); 4:6 (55.) Vrana (Eckl O., Popela); 5:6 (60.) Hätinen L. (Hätinen K., Tlacil ) Strafen: ECP 6 ERSC Zuschauer: 300
| www.ihp.hockey |
|
Montag 29.Dezember 2025 14:48 Uhr |
Bericht: |
ECP
|
Autor: |
oex |
|
Schweinfurt Mighty Dogs Jahresabschluss vor 1700 Zuschauer mit drei Punkten
(BYL) Gekämpft, geführt und den Hausherren das Leben mehr als schwer gemacht. Der ESV Buchloe kam zum letzten Spiel des Jahres 2025 in den Icedome und wollte nicht ohne Punkte zurück ins Allgäu fahren. Im Tor der Gäste stand Neuzugang Dieter Geidl, der bei seinem Debüt die Offensive der Mighty Dogs schier zur Verzweiflung brachte. Bei den Hausherren kehrte Nils Melchior vorzeitig aus dem Krankenstand zurück, sodass lediglich Georg Pinsack im Aufgebot der Mighty Dogs fehlte. Allerdings gingen auch einige Spieler angeschlagen in die Partie. Bevor das erste Drittel überhaupt gestartet war, kam es zu einem emotionalen Abschied des gerade einmal mit 22 Jahren verstorbenen Joey Akers. Bereits am Samstagabend wurde er beim Spitzenspiel der EinsBe gegen den EHC Regensburg mit einer Gedenkminute verabschiedet, und auch am Sonntagabend wurde das Eigengewächs ein letztes Mal von Fans und Weggefährten geehrt. Wie in den Spielen zuvor wollten die Dogs mit Schwung aus der Kabine kommen und früh die Richtung vorgeben. Doch der ESV Buchloe hatte erwartungsgemäß einen anderen Plan und machte es den Hausherren von der ersten Sekunde an schwer, richtig ins Spiel zu finden. Immer wieder suchten die Mighty Dogs den Abschluss, doch die Defensive der Allgäuer stand kompakt. Und wenn doch einmal ein Puck auf das Tor des ESV kam, war da noch Dieter Geidl, der an seinem Sahnetag etliche Paraden zeigte. In der sechsten Minute kam es dann doch etwas überraschend zur frühen Führung der Pirates. Wie schon in den letzten Spielen musste man von nun an einem Rückstand hinterherlaufen. Nils Asner nutzte einen Abpraller und netzte zum 0:1 ein. Es sollte jedoch nicht bei diesem Spielstand bleiben, denn drei Minuten vor der ersten Pause erhöhte Alex Thiel sogar auf 0:2. Spätestens hier war vielen im Icedome klar: Das wird keine leichte Aufgabe für die Mighty Dogs. Auch im zweiten Spielabschnitt hieß der Sieger in vielen Situationen weiterhin: Dieter Geidl. Doch nicht nur der Torhüter hatte bis dato einen überragenden Abend, auch seine Vorderleute unterstützten ihn konsequent. Die Minuten rannen dahin und auf der Anzeigentafel stand weiterhin ein 0:2 für die Pirates, die mehr und mehr an eine Überraschung glaubten. In der 36. Minute zeigte sich die Abwehr der Buchloer jedoch unkonzentriert und läutete damit die Aufholjagd des ERV ein. Kevin Adam schnappte sich die Scheibe hinter dem Tor von Dieter Geidl, sah Nils Melchior völlig allein vor dem Gehäuse stehen, und dieser setzte den Puck mit der Rückhand unter die Latte ins Kreuz. Der Anschlusstreffer zum 1:2 war erzielt, und die Hoffnung auf mehr keimte im Icedome umgehend wieder auf. Im letzten Spielabschnitt stellte das Trainerteam der Mighty Dogs um und erhöhte den Druck auf Buchloe – mit Erfolg. Im Powerplay erzielte Kristers Donins in der 46. Minute zur Freude der 1659 Zuschauer den so wichtigen Treffer zum 2:2. Das Bollwerk der Buchloer begann nun langsam, aber sicher zu bröckeln. Sieben Minuten später war die Partie endgültig gedreht: Lucas Kleider brachte die Mighty Dogs mit 3:2 in Führung. Er bekam die Scheibe an der blauen Linie, sah viel Verkehr vor sich und dem Tor, zog einfach ab – und der Puck fand seinen Weg ins Netz. Spätestens jetzt ging beim ERV vieles leichter von der Hand. Topscorer Tomas Cermak machte schließlich drei Minuten vor Schluss den Deckel drauf. Erneut im Powerplay trafen die Mighty Dogs und gewannen am Ende – auch weil sie weiterhin geduldig blieben – mit 4:2. Der Sieg bedeutete zugleich, dass man das Kalenderjahr 2025 als Tabellenführer abschließt und den EHC Königsbrunn dank der besseren Tordifferenz weiterhin auf Rang zwei verweist. Die Brunnenstädter setzten sich im Derby gegen Peißenberg mit 6:3 durch. Die weiteren Verfolger Miesbach (2:4 zuhause gegen Landsberg) und Klostersee (3:4 nach Verlängerung gegen Geretsried) verloren ihre Spiele. Nutznießer war Kempten, die vor über 2000 Zuschauern mit 5:3 gegen Waldkraiburg gewonnen haben. Auch Landsberg ist durch den Auswärtssieg in Miesbach wieder voll im Rennen um das Heimrecht in den Playoffs. Die größte Überraschung gelang jedoch dem ESV Burgau. Im Derby gegen Ulm gewann man im ausverkauften Stadion mit 4:1 und tankte damit viel Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben. Für die Devils aus Ulm wird es hingegen langsam eng im Kampf um das Heimrecht beziehungsweise um die direkte Playoff-Teilnahme. Das nächste Heimspiel der Mighty Dogs lässt nicht lange auf sich warten: Am kommenden Freitag, 02. Januar 2026, empfängt man um 20 Uhr die River Rats aus Geretsried zum Rückspiel im Icedome. Die Mighty Dogs sollten gewarnt sein, denn sowohl Grafing am Sonntag als auch zuletzt der EHC Königsbrunn (2:8!) mussten zuhause eine Niederlage gegen den ESC hinnehmen.
| www.ihp.hockey |
|
Montag 29.Dezember 2025 17:46 Uhr |
Bericht: |
ERVS
|
Autor: |
de |
|
Waldkraiburg Löwen ESC Kempten – EHC Waldkraiburg 5:3 (2:2, 1:1, 2:0)
(BYL) Tor: [X] #45 Maximilian Englbrecht, #32 Tobias Sickinger; Verteidigung: #5 René Mertz, #20 Thomas Rott, #50 Martin Kokeš, #53 Anton Brunner, #81 Max Cejka; Angriff: #13 Jakub Šrámek, #18 Santeri Ovaska, #25 Andris Džeriņš, #34 Leon Decker, #63 Leander Ruß, #74 Florian Maierhofer, #78 Philip Kaer, #88 Nico Vogl, #92 Jakub Revaj, #98 Patrick Zimmermann; Tore: 1:0 (10.) Kulhánek (Kokoska, Hu); 2:0 (11.) Dopatka (Hlozek, Schirrmacher); 2:1 (12.) Ovaska (Decker, Džeriņš); 2:2 (15.) Šrámek (Vogl, Maierhofer); 2:3 (30.) Vogl (Šrámek, Cejka); 3:3 (32.) Hlozek (Kokoska, Kulhánek, PP2); 4:3 (49.) Hu (Kokoska, Hlozek, PP1); 5:3 (52.) Kokoska (Hlozek, Kulhánek); Zuschauer: 2113, Strafen: Waldkraiburg 12 – Kempten 14 EHC Waldkraiburg sieglos in Kempten Feinstes Bayernligaeishockey gab es am vergangenen Sonntag in Kempten zu bestaunen. Dort trafen die Gastgeber, die „Sharks“ aus Kempten, auf die „Löwen“ vom EHC Waldkraiburg zum letzten Bayernligaspiel des Jahres 2025. Wie bereits die Begegnung zwei Tage zuvor konnte auch dieses Spiel aus Sicht der Löwen als echtes „Sechs-Punkte-Spiel“ bezeichnet werden. Zwar rangierte Kempten vor dem Spieltag ganze drei Plätze vor den Waldstädtern, doch betrug der Abstand lediglich sechs Punkte. Für die Löwen wäre es ein großer Wurf gewesen, mit einem Erfolg dem sechsten Tabellenplatz und der damit verbundenen sicheren Play-off-Teilnahme einen großen Schritt näherzukommen. Die Voraussetzungen für den EHC Waldkraiburg waren jedoch erneut alles andere als ideal. Zwar wäre Anthony Dillmann nach Ablauf seiner Sperre wieder spielberechtigt gewesen, doch musste er krankheitsbedingt kurzfristig passen und das Spiel mit Tee und den verbliebenen Weihnachtsplätzchen vom Bett aus verfolgen. Zudem war Jan Loboda privat verhindert und stand ebenfalls nicht zur Verfügung. So gingen beide Teams in diese Begegnung, die für die Gastgeber bereits im Vorfeld eine besondere war. Der ESC Kempten feierte an diesem Abend sein 75-jähriges Vereinsjubiläum, und die Arena war mit 2113 Zuschauern ordentlich gefüllt. Für die Spieler beider Mannschaften sicherlich ein Highlight und zusätzlicher Ansporn, was sich auch von Beginn an auf dem Eis widerspiegelte. Beide Teams starteten mit viel Spielfreude und klarem Zug zum Tor, ganz zur Freude der Zuschauer. Nachdem sich das Spiel nach rund neun Minuten etwas eingependelt hatte, legten die Gastgeber erstmals vor. Nach Zuspiel des neuen Kemptener Stars Kevin Hu schloss Kulhánek erfolgreich ab und überwand Maxi Englbrecht zum 1:0. Dieser Treffer schien die Torlaune der „Sharks“ endgültig zu entfachen, denn nur eine Minute später fiel bereits der nächste Treffer. Pascal Dopatka hieß der Schütze, der sich für das 2:0 feiern lassen durfte. Erneut sollte es nicht lange dauern, bis Jubel durch die Kemptener Arena brandete – diesmal allerdings von den mitgereisten Löwen-Fans, die auch an diesem Abend wieder mit einem Fanbus angereist waren. Der wiedergenesene Santeri Ovaska verwertete ein Zuspiel von Andris Džeriņš und sorgte nur rund eine Minute nach dem 2:0 für den wichtigen Anschlusstreffer. In ihrer Spiellaune keineswegs getrübt, drückten die Löwen weiter in Richtung des Kemptener Kastens. So war es folgerichtig, dass Jakub Šrámek in der 15. Minute den verdienten 2:2-Ausgleich erzielte, was zugleich den Pausenstand bedeutete. Auch im zweiten Durchgang verlor die Partie nichts von ihrer hohen Qualität. Die Löwen agierten nun mit leichten Vorteilen und zeigten sich brandgefährlich vor dem Kemptener Tor. Gute neun Minuten sollte es allerdings dauern, bis diese Überlegenheit auch in Zählbares umgemünzt werden konnte. Dann war es Kapitän Nico Vogl, der nach Zuspiel von Jakub Šrámek zum 2:3 traf. Kurze Zeit später mussten die Löwen allerdings gleich doppelt in Unterzahl agieren, zunächst nach einer Strafe gegen René Mertz, anschließend gegen Patrick Zimmermann. Diese doppelte Unterzahl überstand die Mannschaft von Trainer Jürgen Lederer lange Zeit schadlos. Doch neun Sekunden, bevor man wieder zu viert gewesen wäre, versalzte Kemptens Martin Hlozek den Löwen die Suppe und glich für seine Farben zum 3:3-Pausenstand aus. Auch im dritten Spielabschnitt bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild wie zuvor. Zwei Teams egalisierten sich über weite Strecken, jedes mit seinen eigenen guten Phasen, zugleich jedoch stets darauf bedacht, die eigene Defensive nicht zu weit zu öffnen. Erneut war es schließlich eine Strafzeit, die den Löwen zum Verhängnis wurde. Leander Ruß saß eine Strafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis ab. Nachdem die Löwen die erste Minute dieser Unterzahl noch sehr souverän gestalten konnten, war es letztlich eine Einzelaktion von Kevin Hu, der mit einem satten Handgelenksschuss gleich drei Verteidiger und Torhüter Max Englbrecht düpierte. Nur gute zwei Minuten später setzte Kempten schließlich den „Todesstoß“. Filip Kokoska erhöhte für seine Sharks auf 5:3, und diesem Rückstand mussten die Löwen nun noch rund neun Minuten hinterherlaufen. Zwar ergaben sich für die Waldkraiburger noch die ein oder andere, teils hochkarätige Torchance, doch wollte die Scheibe an diesem Abend nicht mehr über die Torlinie rutschen. Somit wurde aus dem erhofften Sechs-Punkte-Spiel am Ende eine Null-Punkte-Reise. Dennoch müssen sich die Löwen mit der gezeigten Leistung keineswegs verstecken und können mit einer solchen Vorstellung durchaus optimistisch in die Zukunft blicken – und vielleicht schon bald jene Serie starten, die Trainer Jürgen Lederer in der anschließenden Pressekonferenz beschworen hatte.
| www.ihp.hockey |
|
Montag 29.Dezember 2025 10:30 Uhr |
Bericht: |
EHCW
|
Autor: |
aha |
|
Waldkraiburg Löwen Amberg und Schweinfurt: Das neue Jahr beginnt schwierig für die Löwen
(BYL) Gerade einmal einen Tag gewährte der Bayerische Eissportverband dem EHC Waldkraiburg und den restlichen 15 Teams der Eishockey-Bayernliga zum Auskurieren möglicher Kater nach den Silvesterfeierlichkeiten. Denn bereits am Freitag, den 02.01.2026, geht es für die Mannschaft von Jürgen Lederer wieder in die Ferne. Im rund 180 Kilometer entfernten Amberg wartet ab 20:00 Uhr das Team der „Wild Lions“. Am darauffolgenden Sonntag kommt es dann in der Raiffeisen-Arena ab 17:15 Uhr zum Rückspiel des in dieser Saison wohl wildesten Ergebnisses der Löwen. Elf Spiele am Stück konnten die „Wild Lions“ aus dem oberpfälzischen Amberg zwischen dem 14.11.2025 und dem 19.12.2025 nicht gewinnen. Ganze 83 Gegentore musste man in diesem Zeitraum hinnehmen, ehe am 21.12. mit einem Sieg nach Verlängerung gegen Burgau der erlösende Befreiungsschlag gelang. Am zweiten Weihnachtsfeiertag folgte dann sogar ein 6:5-Erfolg in Pfaffenhofen. Für ein Team, das vor Saisonbeginn noch als sicherer Play-off-Kandidat gehandelt wurde, stellt diese Phase dennoch einen harten Fall auf den sprichwörtlichen Hosenboden dar. Auch der EHC Waldkraiburg traf in der eigenen Halle bereits auf die Wild Lions, die damals mit lediglich 13 Feldspielern und zwei Torhütern maximal dünn besetzt antraten. Mit einem deutlichen 8:1-Heimsieg wurden die Amberger seinerzeit zurück an die Vils geschickt. Mittlerweile scheint man die personellen Probleme jedoch wieder besser im Griff zu haben, zumindest war die Spielerbank bei den letzten Begegnungen deutlich voller besetzt. Gegen Pfaffenhofen und Burgau sammelte man Punkte – doch bei allem sportlichen Respekt sind dies aktuell nicht die Maßstäbe der Eishockey-Bayernliga. Sehr wohl ein Maßstab in der Liga ist hingegen der Löwen-Gegner vom kommenden Sonntag. Mit dem ERV Schweinfurt kommt – je nachdem, an welchem Spieltag man auf die Tabelle blickt – entweder der Spitzenreiter oder dessen ärgster Verfolger in die Raiffeisen-Arena. Aktuell führen die „Mighty Dogs“ die Tabelle punktgleich mit Königsbrunn an, was bereits verdeutlicht, wie ernst dieses Team weiterhin zu nehmen ist. Im Hinspiel in Unterfranken lieferten sich der EHC Waldkraiburg und Schweinfurt eine intensive und offene Partie, an deren Ende die Gastgeber mit einem 8:7-Erfolg die Punkte bei sich behielten. Ein ähnliches, selbst für Eishockeyverhältnisse eher untypisches Ergebnis möchten beide Trainer sicherlich vermeiden. Dennoch lohnt ein Blick auf die nackten Zahlen, denn diese lassen ein erneutes Offensivspektakel zumindest nicht ausgeschlossen erscheinen. Zwar trifft hier der Tabellenführer auf den Achten, doch mit Schweinfurt gastiert zugleich das offensivstärkste Team der Liga (136 Tore) bei jener Mannschaft, die mit 112 Treffern die zweitmeisten Tore erzielt hat. Auch defensiv liegen beide Teams nahezu gleichauf: Mit 75 Gegentreffern haben die „Mighty Dogs“ den Löwen lediglich zwei Treffer voraus. Dass diese Zahl in den verbleibenden Spielen möglichst klein gehalten werden kann, erhofft sich Löwen-Dompteur Jürgen Lederer. Auf welchen Kader er dabei zurückgreifen kann, gleicht jedoch weiterhin einem wöchentlichen Rätselraten. Hoffnung besteht bei all jenen Akteuren, die zuletzt lediglich krankheitsbedingt fehlten und nun wieder genesen sein könnten. Dazu zählen namentlich Anthony Dillmann und Tim Ludwig. Inwieweit auch die verletzten Spieler auf dem Weg der Besserung sind, bleibt derzeit noch offen. Klar ist hingegen die tabellarische Ausgangslage: Aktuell trennen die Löwen fünf Punkte vom sechsten Tabellenplatz – jenem Rang, der zur direkten Teilnahme an den Play-offs berechtigen würde. Acht Spiele verbleiben der Mannschaft von Jürgen Lederer noch, um diesen Rückstand aufzuholen. Kein Ding der Unmöglichkeit, jedoch untrennbar verbunden mit viel Schweiß, Fleiß und Konstanz.
| www.ihp.hockey |
|
Dienstag 30.Dezember 2025 00:14 Uhr |
Bericht: |
EHCW
|
Autor: |
aha |
|
Pfronten Falcons Wichtige Punkte für Pfronten
(BLL) Mit 7:5 (3:1/2:1/2:3) konnten die Falcons am Sonntag Abend das Spiel gegen den ERSC Ottobrunn für sich entscheiden und sich somit für die Niederlage vier Wochen zuvor revanchieren. Nach der Trennung von Trainer Jörg Peters, wurde die Mannschaft von Stephen Lehrl und Tobias Trinkner betreut. Diese mussten nach 27 Sekunden den ersten Rückschlag hinnehmen, als die Gäste ihre erste Chance durch Dmitrii Metelkov (Rizzo/Bernau) zum 0:1 nutzen konnten. Doch die Hausherren ließen sich davon nicht beeindrucken und schlugen durch Lukas Hruska in Überzahl zurück. In der achten Minute brachte Miroslav Dobner, auf Zuspiel von Noah Keller und Maximilian Decker die Hausherren erstmals in Führung. Diese konnte Thomas Böck, nach einer schönen Kombination über Edgars Veilands und Miroslav Dobner noch kurz vor der Pause auf 3:1 ausbauen. 75 Sekunden nach Wiederbeginn wurde den Falcons ein Penalty zugesprochen, der von Edgars Veilands sehenswert zum 4:1 verwandelt wurde. In der 31. Minute war dann auch Pfrontens Topscorer Viktor Stipek erfolgreich der von Tizian Linz und Eugen Scheffer freigespielt, Ottobrunns starker Torhüterin Johanna May, keine Chance ließ und auf 5:1 stellte. Kurz vor Ende des Mittelabschnittes kamen die Gäste noch mal auf und verkürzten durch Felix Bernau auf 5:2, weitere Möglichkeiten wurden durch Pfrontens Schlussmann Pascal Lorenz vereitelt. Im Abschlussdrittel sorgten Leon Richter (Wiedmann/Scheffer) mit dem 6:2 in der 46. Minute und Thomas Böck (Dobner/Wiedmann) mit dem 7:2 in der 55. Minute für die Vorentscheidung. Die anschließenden drei weiteren Gegentreffer, durch Felix Bernau, Julian Zimmermann uns Stefan Rizzo waren ebenso unnötig wie ärgerlich, änderten am Sieg der Pfrontener jedoch nichts mehr. Somit gelang den Ostallgäuern der dringend benötigte Sieg, um in der Tabelle nicht noch weiter abzurutschen. Durch die drei Punkte belegen die Falcons weiterhin den fünften Platz mit 27 Punkten aus 16 Spielen, hinter dem SC Reichersbeuern mit 28 Punkten aus 18 Begegnungen. Nach dem Spiel gaben die Verantwortlichen bekannt, dass die Zusage eines neuen Trainers vorliegen würde, weitere Details werden in Kürze bekanntgegeben. Strafzeiten: ERSC Ottobrunn: 15 Minuten, EV Pfronten: 12 Minuten.
| www.ihp.hockey |
|
Montag 29.Dezember 2025 12:38 Uhr |
Bericht: |
EVP
|
Autor: |
jk |
|
ERC Sonthofen Eindrucksvoller Endspurt des ERC: Sonthofen gewinnt 6:1 in Forst
(BLL) Was für ein Jahresfinale des ERC: Nach holprigem Saisonstart mit zwei deftigen Pleiten zündet der Oberallgäuer Traditionsverein ab Ende November den Turbo, landet neun Siege in Serie und stürmt aus den unteren Tabellenregionen der Landesliga auf Platz eins. Auch der SC Forst konnte die Sonthofer am Sonntag zum Ausklang dieses Jahres nicht aufhalten. Am Ende gewinnt der ERC mit 6:1 bei den „Nature Boyz“. Dan Przybyla, Lynnden Pastachak und Ondrej Havlicek trugen sich jeweils doppelt in die Torschützenliste ein. Bereits nach dem ersten Drittel hatten die Gäste aus dem Oberallgäu kurzen Prozess gemacht: Zu diesem Zeitpunkt prangte ein deutliches 4:0 für den ERC auf der Anzeigentafel. Dan Przybyla in der 7. Minute (Assists: Ondrej Havlicek, Pascal Kröber), Lynnden Pastachak in der 11. Minute (Assists: Nicolas Neuber, Adam Suchomer), Dan Przybyla in der 12. Minute (Assists: Ondrej Havlicek, Filip Krzak) und Ondrej Havlicek in der 18. Minute (Assists: Filip Krzak, Dan Przybyla) ließen den 76 anwesenden Zuschauern in der flatbury Arena in Peißenberg keinen Zweifel, dass die Sonthofer das Jahr eindrucksvoll beenden wollten. Der Mittelabschnitt verlief nicht so ganz nach dem Geschmack des ERC-Trainerduos, den Vier-Tore-Vorsprung aber hielten die Gäste bis zur zweiten Pause dennoch: Lynnden Pastachak erzielte in der 27. Minute auf Vorlage von Dustin Ottenbreit und Aaron Grillinger das 5:0, nur sieben Sekunden später nutzte Forst Unachtsamkeiten der Schwarz-Gelben zum 5:1 durch Bastian Grundner. Die Geschichte des Schlussdrittels ist schnell erzählt: Der ERC verwaltete den Vorsprung und ließ auch dank eines überragenden Calvin Stadelmanns zwischen den Pfosten keinen weiteren Gegentreffer zu. Ondrej Havlicek blieb es dann in der 59. Minute vorbehalten, das letzte Tor des Abends zu erzielen (Assists: Josef Slavicek, Denis Adebahr). Wer die Auftritte der Schwarz-Gelben in den vergangenen Wochen und nun den am Sonntagabend in Forst verfolgte, dürfte sich unweigerlich die Frage stellen: Ist das tatsächlich dasselbe Team, das sich nach den ersten acht Spieltagen vier Niederlagen eingehandelt hatte, darunter zwei heftige Klatschen (2:8 in Germering, 2:9 in Pfronten)? Als sich die Oberallgäuer Mitte November im unteren Drittel des Landesliga-Tableaus wiederfanden, hatten nicht wenige Fans der Schwarz-Gelben bereits in den Krisenmodus geschaltet. Dass sich die Jungs von Kapitän Marc Sill seit Ende November als Einheit auf dem Eis präsentieren, mit der nötigen Einstellung und dem unbändigen Willen in die Partien gehen, das Eis als Sieger zu verlassen, ist vor allem auch ein Verdienst des erfahrenen Trainerduos Helmut Wahl und Vladimir Kames. Die beiden Übungsleiter lenken seit einigen Jahren als kongeniales Duo an der Bande die sportlichen Geschicke der ersten Mannschaft mit Weitsicht und Fingerspitzengefühl. Als es zu Saisonbeginn so gar nicht nach den Vorstellungen der Verantwortlichen und Fans lief, stellten die Coaches das Training um und führten viele Gespräche mit den Spielern. Das Team belohnte sich Ende November mit einem überzeugenden 6:3-Heimsieg und zeigte insbesondere im ersten Abschnitt berauschendes Eishockey à la ERC. Kollektives Aufatmen in der Kreisstadt: Sie können es ja doch noch! Die Partie gegen die Münchner Vorstädter markiert den Wendepunkt: Selbstverständnis und Selbstbewusstsein kehrten zurück in die Mannschaftskabine des Eisstadions an der Hindelanger Straße. Seither folgten neun Erfolge in Serie, darunter drei Siege bei den Spitzenteams Germering und Lechbruck sowie ein überzeugender Derbysieg gegen Pfronten vor über 1.400 Zuschauern. Der verdiente Lohn: Der ERC grüßt mit 39 Zählern von Platz eins und hat sogar fünf Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten Lechbruck. Zum Jahreswechsel könnte die Stimmung an der Hindelanger Straße also nicht viel besser sein. Ein Faustpfand für die Sonthofer dürfte auch das Restprogramm sein: In den verbleibenden zehn Hauptrundenpartien tritt der ERC sieben Mal auf heimischem Eis an, was angesichts der Heimstärke (sieben Spiele, sieben Siege) als großer Vorteil zu werten ist. Weiter geht es für die Sonthofer im nächsten Jahr: Am 2. Januar kommt es zum in der Hauptrunde letzten Duell mit den Pfronten Falcons. Erstes Bully in Pfronten ist um 20 Uhr. Am Sonntag folgt dann ab 18 Uhr ein Heimspiel gegen den SC Reichersbeuern.
| www.ihp.hockey |
|
Montag 29.Dezember 2025 11:14 Uhr |
Bericht: |
ERCS
|
Autor: |
nb |
|
|