IHP NachrichtenSonntag 28.Dezember 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des Wochenendes mit insgesamt 20 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Regionalliga Ost und aus dem Nachwuchs-Eishockey.
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| Traditionsspieltag 2026: Straubing Tigers planen besonderes Heimspiel gegen Augsburg (DEL) Nach der erfolgreichen gemeinsamen Aktion rund um das „Denkmal für Straubing“ setzen die Straubing Tigers ihre Zusammenarbeit mit dem Verein zum Erhalt der Eishockey Historie Straubing e.V. fort. Gemeinsam planen beide Partner einen besonderen Traditionsspieltag, der am Sonntag, den 18. Januar 2026, im Rahmen des Heimspiels gegen die Augsburger Panther stattfinden wird. Der Traditionsspieltag soll die Wurzeln des Straubinger Eishockeys in den Mittelpunkt stellen und gleichzeitig die Verbindung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Clubs erlebbar machen. Im Fokus steht dabei insbesondere die Geschichte des EHC Straubing e.V., aus dem die heutigen Straubing Tigers hervorgegangen sind. Ein zentrales Element des Spieltags wird ein eigens gestaltetes Sondertrikot sein, das an eine prägende Epoche der Straubinger Eishockeygeschichte erinnert. Zudem ist eine Trikotverlosung zugunsten des Nachwuchses des EHC Straubing e.V. geplant. Im Rahmen des Traditionsspieltags am 18. Januar 2026 werden die Starting-Six-Trikots der Straubing Tigers verlost. Der Losverkauf erfolgt ausschließlich am Spieltag. • Lose: nummerierte Lose des EHC Straubing e.V. • Preis pro Los: 2 € • Verkaufszeitraum: ausschließlich am 18.01.2026 • Verkaufsstellen: Fanstände auf dem Vorplatz sowie mobile Verkaufsteams im Stadion • Auslosung: 2. Drittelpause (Bekanntgabe über den Videowürfel) • Übergabe: nach Spielende auf dem Eis / an der Spielerbank inklusive Trikotübergabe • Der Erlös kommt vollständig dem Nachwuchs des EHC Straubing e.V. zugute. Mit dem Traditionsspieltag möchten die Straubing Tigers gemeinsam mit dem Verein zum Erhalt der Eishockey Historie Straubing e.V. ein Zeichen für gelebte Vereinsgeschichte setzen – getragen von Fans, Spielern und allen, die den Standort Straubing über viele Jahre geprägt haben. Weitere Informationen folgen in den kommenden Wochen.
Eisbären RegensburgDERBY-NIEDERLAGE IN LANDSHUT: EISBÄREN VERLIEREN 3:6 - Regensburg gleicht im dritten Drittel einen Zwei-Tore-Rückstand aus, doch Powerplay des EVL macht in der Schlussphase den Unterschied (DEL2) Erst zurückgekämpft, dann doch verloren: Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg hat sein Auswärtsderby beim EV Landshut mit 3:6 (1:1/0:2/2:3) verloren. Vor 4448 Fans in der ausverkauften VR-Bank-Landshut-Arena am Gutenbergweg gingen die Niederbayern im ersten Durchgang trotz Überlegengeit der Oberpfälzer im Powerplay durch Tobias Lindberg in Führung (17. Minute). Doch nur 48 Sekunden später netzte Kevin Slezak zum 1:1-Ausgleich ein (18.). Im Mitteldrittel verwertete der EVL dann zwei Mal einen Nachschuss, um auf 3:1 davonzuziehen: Erst war es Jesse Koskenkorva, der vor Torhüter Konrad Fiedler am schnellsten schaltete (34.), kurz vor Ende des Durchgangs dann Ex-Regensburger David Stieler (40.). Mit einem Kraftakt kämpften sich die Gäste im Schlussabschnitt wieder zurück: Erst Samuel Payeur (42.), dann Slezak mit seinem sehenswerten zweiten Treffer (49.) glichen für die Eisbären zum 3:3 aus. Doch die Isarstädter zeigten in der Folge eindrucksvoll, warum sie das beste Überzahlspiel der Liga haben: Erst abermals Lindberg (51.), dann Tor Immo (53.) schossen ihre Farben wieder mit 5:3 in Front, als jeweils ein Gästespieler auf der Strafbank saß. Den Schlusspunkt setzte EVL-Verteidiger Martin Haš mit seinem Empty-Net-Tor, als Fiedler für einen weiteren Feldspieler das Eis verließ (55.). In der DEL-2-Tabelle sind die Domstädter nun Achte (40 Punkte), Landshut blieb auf Rang vier (jetzt 48). Weiter geht es für die Schützlinge von Trainer Peter Flache mit drei weiteren Auswärtspartien hintereinander. Am morgigen Sonntag, 28. Dezember, steht die schwere Aufgabe beim Topteam der EC Kassel Huskies, derzeit Dritte, an (17 Uhr). Zwei Tage darauf, am Dienstag, 30. Dezember, treten die Donaustädter bei zum nächsten Rivalenduell bei den Starbulls Rosenheim, derzeit Zweite, an (19:30 Uhr). Als Abschluss der Serie in der Fremde geht es dann im ersten Spiel im neuen Jahr 2026 am Freitag, 2. Januar, zum aktuellen Ligaprimus Krefeld Pinguine (19:30 Uhr). Vor eigenem Publikum in der Donau-Arena sind die Eisbären dann am Sonntag, 4. Dezember, wieder im Einsatz: Dann gastieren die Lausitzer Füchse aus Weißwasser bei den Oberpfälzern. Tickets gibt es unter www.ebr.live. Nachbericht Mit gleichem Personal wie zuletzt, aber leicht veränderten Reihen ging Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg ins Auswärtsderby beim EV Landshut. In der mit 4448 Fans ausverkauften VR-Bank-Landshut-Arena am Gutenbergweg startete im Tor erneut Konrad Fiedler. Jonas Neffin war sein Backup, Cole Danielsmeier stand nicht im Kader. In der Verteidigung musste Trainer Peter Flache abermals auf Nick Mähler (bei der Vorbereitung der U-20-Nationalmannschaft auf die Weltmeisterschaft in den USA) verzichten, im Sturm auf die verletzten David Morley und Constantin Ontl sowie Lukas Krieger und Matěj Giesl. Die Gäste starteten furios in die Partie und erspielten sich eine ganze Reihe an Chancen, doch statt einer eigentlich verdienten Führung gab es nach 17 Minuten erst einmal den Rückstand: Der EVL stellte sein starkes Überzahlspiel (Erfolgsquote fast 29 Prozent – Bestwert der DEL 2) gnadenlos unter Beweis. Die erste Strafe gegen lief gerade einmal acht Sekunden, da zappelte der Puck schon hinter Fiedler im Netz, der NHL-erfahrene Schwede Tobias Lindberg hatte getroffen. Doch die Eisbären hatten direkt die Antwort parat: Bryce Kindopp bediente den halblinks völlig freistehenden Kevin Slezak und der verwandelte nur 48 Sekunden später ins quasi komplett leere Heimtor zum 1:1-Ausgleich (18. Minute), gleichzeitig der Pausenstand. Pech für die Eisbären: In der rasanten Begegnung, die in aberwitzigem Tempo hin und her wogte, trafen sie gleich zwei Mal nur den Pfosten. Im Mitteldrittel entwickelte setzte sich zunächst der offene Schlagabtausch fort, ehe sich die Hausherren, begünstigt durch Strafen gegen die Eisbären, ein Übergewicht erspielten. Eine dieser Hinausstellungen war gerade abgelaufen, da schaltete Jesse Koskenkorva bei einer unübersichtlichen Situation vor dem Regensburger Tor am schnellsten und schob zum 2:1 für die Dreihelmestädter ein (34.). Und auch beim Landshuter 3:1 kurz vor Ende des Durchgangs reagierte ein EVL-Akteur bei einem Rebound gedankenschnell: Ex-Regensburger David Stieler netzte ein (40.). Aufholjagd vergeblich Doch die Eisbären hatten sich vor dem Schlussabschnitt noch nicht aufgegeben und zeigten Moral: Nach Wiederbeginn benötigte der quirlige Samuel Payeur nur 76 Sekunden, um mit großem Einsatz zum 2:3-Anschluss zu treffen (42.). Und als Slezak nach Doppelpass mit Jeremy Bracco wenig später sogar mit einem Traumtor das 3:3 folgen ließ (49.), lag die Sensation in der Luft. Der EVL um Trainer Uwe Krupp nahm sofort seine Auszeit – und schlug gnadenlos zurück: Abermals fiel der Treffer in Überzahl nach nur wenigen Sekunden – dieses Mal benötigte Lindberg derer nur neun (4:3 – 51.). Mit dem 5:3 durch Tor Immo, erneut nach nur wenigen, exakt fünf, Sekunden in Überzahl fiel kurz darauf bereits die Vorentscheidung für die Niederbayern (53.). Regensburg stemmte sich zwar gegen die Niederlage und nahm Fiedler schon früh während eines eigenen Powerplays vom Eis, um ein weiteres Comeback zu erzwingen – doch Landshuts Verteidiger Martin Haš sorgte mit seinem Empty-Net-Treffer für den 6:3-Endstand (55.). Durch die Niederlage sind die Oberpfälzer in der DEL-2-Tabelle nun Achte (40 Zähler), Landshut behauptete Rang vier (jetzt 48). Das anspruchsvolle Programm der Rot-Weißen geht indes bis über den Jahreswechsel hinaus Schlag auf Schlag weiter: Insgesamt bestreiten die Donaustädter satte acht Partien binnen 17 Tagen – davon sind vier bereits absolviert. Die kommenden drei Begegnungen sind nun abermals in der Fremde. Am morgigen Sonntag, 28. Dezember, steht die schwere Aufgabe beim Topteam der EC Kassel Huskies, derzeit Dritte, an (17 Uhr). Zwei Tage darauf, am Dienstag, 30. Dezember, treten die Donaustädter bei zum nächsten Rivalenduell bei den aktuell zweitplatzierten Starbulls Rosenheim an (19:30 Uhr). Als Abschluss der Serie in der Fremde geht es dann im ersten Spiel im neuen Jahr 2026 am Freitag, 2. Januar, zum aktuellen Ligaprimus Krefeld Pinguine (19:30 Uhr). Vor eigenem Publikum in der Donau-Arena sind die Eisbären dann am Sonntag, 4. Dezember, wieder im Einsatz: Dann gastieren die Lausitzer Füchse aus Weißwasser bei den Oberpfälzern. Tickets gibt es unter www.ebr.live. Statistik EV Landshut – Eisbären Regensburg 6:3 (1:1/2:0/3:2) Freitag, 26. Dezember 2025 – VR-Bank-Landshut-Arena Landshut – Beginn: 17 Uhr. Aufstellungen Landshut: Jonas Langmann (60:00 Minuten) und Philipp Dietl (beide Tor) – Wade Bergman (A/2 Strafminuten), Dylan Plouffe (2), Stanislav Dietz, Martin Haš (2), Elias Lindner (2) und Alexander Dersch (4) (alle Abwehr) – Jakob Mayenschein, Julian Kornelli, Lukas Gaus (2), Trevor Gooch, Jesse Koskenkorva, David Elsner (A), Tobias Lindberg, David Stieler, Tor Immo (C), Pascal Steck, Seonwoo Park und Luis Scheibengraber (alle Sturm). – Trainer: Uwe Krupp (Headcoach) sowie Ales Jirik (Assistent). Regensburg: Konrad Fiedler (58:43 Minuten) und Jonas Neffin (beide Tor) – Sean Giles (2 Strafminuten), Guillaume Naud (2), Pascal Zerressen (A), Paztrick Demetz (4), Jakob Weber, Marian Bauer (2) und Maximilian Merkl (alle Abwehr) – Alexander Berardinelli (2), Corey Trivino (A/2), Bryce Kindopp (2), Kevin Slezak, Samuel Payeur, Jeremy Bracco, Pierre Preto, Donát Péter, Yuma Grimm, Aleandro Angaran, Nikola Gajovský (C) und Marks Kristians Jirgensons (alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent). Strafminuten: Landshut 14 – Regensburg 16. Zuschauer: 4448 (VR-Bank-Landshut-Arena Landshut – ausverkauft). Schiedsrichter: Markus Schütz und Andreas Gawlik (beide Hauptschiedsrichter) sowie Jonas Reinold und Alexander Pletzer (beide Linesperson). Tore 1. Drittel: 1:0 (17. Minute/PP1) Tobias Lindberg (Tor Immo, David Elsner); 1:1 (18.) Kevin Slezak (Bryce Kindopp, Corey Trivino); 2. Drittel: 2:1 (34.) Jesse Koskenkorva (Jakob Mayenschein, Stanislav Dietz); 3:1 (40.) David Stieler (Tor Immo, Dylan Plouffe); 3. Drittel: 3:2 (42.) Samuel Payeur (Pascal Zerressen, Jeremy Bracco); 3:3 (49.) Kevin Slezak (Jeremy Bracco, Pascal Zerressen); 4:3 (51./PP1) Tobias Lindberg (David Elsner, Wade Bergman); 5:3 (53.) Tor Immo (David Stieler, David Elsner); 6:3 (55./EN/SH1) Martin Haš. Neuer Tabellenplatz: Landshut 4. Rang (48 Punkte aus 28 Spielen/zuvor 4.) – Regensburg 8. Platz (40 Zähler aus 28 Partien/vorher 7.).
Starbulls RosenheimZwei Punkte und Rang zwei! Starbulls feiern ein 4:3 in Krefeld (DEL2) Am späten Nachmittag des zweiten Weihnachtsfeiertags traten die Starbulls Rosenheim in der DEL2 auswärts gegen den Tabellenführer Krefeld Pinguine an. Nach einem bemerkenswert guten Rosenheimer Auftritt gegen starke Gastgeber stand es vor 7.128 Zuschauern nach regulärer Spielzeit 3:3. Damit ging es für die Grün-Weißen im 28. Saisonspiel bereits zum neunten Mal in die Verlängerung, die zum ersten Mal torlos endete. In der Shootout-Premiere bescherte der Treffer von Ville Järveläinen den Starbulls den zweiten Punkt – und den Sprung auf Tabellenrang zwei! Im Spiel traf der erneut starke Shane Hanna zum zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich. Lewis Zerter-Gossage brachte die Starbulls mit den Toren zum 1:0 und 3:2 zweimal in Führung. Zum sechsten Mal in Folge gewannen die Starbulls Rosenheim eine Partie mit einem Tor Unterschied – viermal stand es dabei nach 60 Minuten unentschieden. So auch beim Feiertags-Auftritt in der Krefelder Yayla-Arena gegen den Spitzenreiter der DEL2. Järveläinen entscheidet Rosenheimer Shootout-Premiere In der Verlängerung fielen keine Tore, sodass die Grün-Weißen erstmals in der laufenden Saison ins Penaltyschießen mussten. Keiner der drei Krefelder Schützen konnte Starbulls-Keeper Oskar Autio überwinden. C.J. Stretch scheiterte als erster Rosenheimer Schütze, nachdem Ville Järveläinen aber verwandelte stand der Zwei-Punkte-Erfolg bereits fest. Mit nun 55 Zählern aus 28 Spielen haben die Starbulls nach Zählern mit den Kassel Huskies gleichgezogen, sich dank des besseren Torverhältnisses aber an den Nordhessen vorbei auf Tabellenrang zwei geschoben – eine schöne Momentaufnahme in der intensiven Eishockeyzeit zwischen Weihnachten und Silvester. Beim Spitzenspiel in Krefeld fehlten bei den Starbulls weiterhin Lukas Laub, Lars Bosecker und Johannes Achatz. Charlie Sarault blieb als überzähliger Kontingentspieler draußen. Verteidiger Leon van der Linde stand nach drei überzeugenden Einsätzen vor Weihnachten diesmal nicht zur Verfügung, sodass Tobias Beck als sechster Verteidiger nominiert war und Dominik Kolb, aufgestellt als Mittelstürmer der vierten Reihe, wieder ab und an in die Verteidigerrolle schlüpfte. Lädierter Zerter-Gossage trifft in der dritten Minute Trotz fast 750 Autobahnkilometern im Bus starteten die Starbulls aufmerksam und erfolgreich in die Partie und gingen in der dritten Spielminute in Führung. Temu Pulkkinen und Scott Feser erarbeiteten sich in der Rundung der gegnerischen Zone den Puck, Feser legte in den Slot und Lewis Zerter-Gossage löffelte das Spielgerät in den linken Winkel. Der 30-jährige Deutsch-Kanadier spielte mit einem speziellen Helm mit Vollgesichtsschutz, die Spuren am Auge nach dem Stocktreffer aus dem Spiel sechs Tage zuvor in Landshut waren deutlich sichtbar. Die Hausherren waren in der Folge das spielbestimmende Team, die Starbulls hielten mit disziplinierten Defensivarbeit dagegen. Größere Gefahr für das Rosenheimer Tor kam erst bei einem Krefelder Überzahlspiel Mitte des ersten Spielabschnitts auf, aber Oskar Autio war stets rettend zur Stelle. Luigi Calce hätte die Führung ausbauen können, legte sich die Scheibe aus der Luft zurecht und schlenzte sie dann an Krefelds Schlussmann Bick, aber auch knapp am Pfosten vorbei (14.). Starkes Powerplay beschert Krefeld die 2:1-Führung Kurz vor Ablauf der 18. Spielminute stand es plötzlich 1:1. Der junge Pinguine-Verteidiger Carl Konze zog von der blauen Linie ab, in der Schussbahn standen mehrere Spieler und am Ende war es wohl der Ellenbogen von Max Newton, der den Puck so ablenkte, dass Torwart Autio keinerlei Abwehrchance hatte. Der Spielcharakter blieb auch im zweiten Drittel gleich. Die Gastgeber suchten die Offensive, die disziplinierten Starbulls ließen wenig zu. Die Torschüsse hielten sich die Waage. Der Spitzenreiter ging mit einem Powerplaytor 2:1 in Führung. Nachdem die Scheibe trotz einiger Störungen, aber eben keiner effektiven Klärung der Starbulls, lang durch die Krefelder Reihen lief, konnte Max Newton einen Querpass von Philip Gogulla aus kurzer Distanz mühelos verwandeln (31.). Aus 1:2 mach 3:2: Großes Kino von Hanna und Zerter-Gossage Doch die Grün-Weißen packten den Stier bei den Hörnern – oder besser gesagt die Pinguine am Frack – und drehten die Partie innerhalb zwei Minuten. Und was Shane Hanna, Lewis Zerter-Gossage und Teemu Pulkkinen dabei aufs Eis zauberten, war richtig großes Kino. Hanna und Pulkkinen arbeitete Daniel Bruch und Roope Mäkitalo an der Bande an der eigenen Grundlinie den Puck weg. Pulkkinen spielte den idealen Pass, Zerter-Gossage nahm ihn auf, lief über links durch und legte per Rückhand quer an den Torraum, wo der durchgesprintete Hanna, erfolglos verfolgt von Mäkitalo, mit dem langen Schläger über den Schoner von Torwart Bick zum 2:2 einnetzte (35.). Dann unterband Hanna an der blauen Linie einen Krefelder Angriffsversuch, über Scott Feser kam der Puck zu Zerter-Gossage, der wieder über links Tempo machte, diesmal aber schon knapp hinter der blauen Linie nach innen zog, an zwei Gegenspielern vorbeitänzelte, ansatzlos abzog und halbhoch ins kurze Eck traf – 3:2 für Rosenheim (36.). Doch auch die gastgebenden Pinguine zeigten, dass sie spielerisch einiges draufhaben. Eine feine Kombination über Marcel Müller und Gogulla konnten die Starbulls nicht wegverteidigen und der nachgerückte Verteidiger Davis Vandane schloss frei vor Oskar Autio eiskalt zum 3:3 ab (39.). Gerechte Punkteteilung nach torlosem Schlussdrittel In der Anfangsphase des dritten Drittels verhinderte Autio mit guten Paraden gegen David Czerny und Steven Raabe den möglichen vierten Gegentreffer. Der Krefelder Druck war aber nur von kurzer Dauer. Fortan standen beide Mannschaften sehr kompakt in der Defensive und machten so gut wie keine Fehler. In der letzten Minute der regulären Spielzeit waren es die Starbulls, die durch Luigi Calce und Jordan Taupert – beide Male war Torwart Bick zur Stelle – sogar drei Punkte als verspätetes Weihnachtsgeschenk mitnehmen hätten können. Das 3:3-Unentschieden nach 60 Minuten Eishockey auf sehr hohem DEL2-Niveau war aber ein gerechtes Resultat.
Deggendorfer SCHeimspiel zwischen den Jahren - Peiting mit neuem Trainer zu Gast in Deggendorf (OLS) Am kommenden Sonntag steht für den Deggendorfer SC um 18:45 Uhr bereits der dritte Vergleich mit dem EC Peiting auf dem Programm. Die bisherigen beiden Duelle gingen dabei klar an die Mannschaft von Trainer Casey Fratkin: Im Heimspiel im Oktober setzte sich der DSC souverän mit 5:2 durch, auch das Rückspiel in Peiting entschied der DSC mit einem deutlichen 7:0-Erfolg für sich. Die Gäste aus dem Pfaffenwinkl rangieren aktuell auf Tabellenplatz neun und wären damit zum jetzigen Zeitpunkt für die Pre-Playoffs qualifiziert. Nach dem Trainerwechsel zu Lanny Gare präsentierte sich der ECP zuletzt etwas stabiler, vier Siege aus den vergangenen sieben Partien sprechen für einen leichten Aufwärtstrend. Allerdings kränkeln die Special Teams weiterhin: Sowohl im Powerplay als auch im Penaltykilling belegen die Peitinger lediglich Rang elf der Oberliga-Tabelle. Auch in der Fremde tut sich der ECP schwer, mit 14 Punkten aus 16 Auswärtsspielen sind die Zähler dort keineswegs leicht zu holen. Individuell verfügt Peiting dennoch über gefährliche Akteure. Thomas Heger scheint unter dem neuen Coach aufzublühen und sammelte seit dem Trainerwechsel sieben Torbeteiligungen in nur drei Begegnungen. Goldhelm-Träger der Gäste ist jedoch weiterhin Carson MacKinnon, der Kanadier kommt in bislang 30 Einsätzen auf starke 36 Scorerpunkte. Der Deggendorfer SC musste zuletzt nach elf Spielen ohne Niederlage erstmals wieder einen Dämpfer hinnehmen. Mit dünner Personaldecke in der Defensive unterlag man auswärts bei den Heilbronner Falken mit 3:6, trotz siegeswürdiger Unterstützung von über 300 im Sonderzug mitgereisten DSC-Fans. Vor heimischer Kulisse soll nun die passende Antwort folgen und der nächste Heimsieg eingefahren werden. Durch die zeitgleiche Niederlage der Memmingen Indians gegen Selb beträgt der Vorsprung auf eben jenen Tabellenzweiten weiterhin sechs Punkte. Am kommenden Dienstag geht es dann für die Rot-Blauen auswärts zu den onesto Tigers Bayreuth. SpradeTV überträgt die Partie wie gewohnt live.
Memmingen IndiansIndians unterliegen knapp - Rekordspiel in Garmisch (OLS) Niederlage am Zweiten Weihnachtsfeiertag: Der ECDC Memmingen musste sich den Selber Wölfen mit 3:4 geschlagen geben. In einem engen Spiel reichte es letztendlich nicht für einen Punktgewinn. Am Sonntag kommt es zum Buskonvoi nach Garmisch-Partenkirchen. Die Indians starteten mit Justus Roth im Tor. Alle verfügbaren Spieler waren zum Topspiel gegen die Selber Wölfe im Line-Up. Im ersten Drittel hatten die Memminger leichte Vorteile. Selb spielte aber kompakt und setzte den Indians zu. Lois Spitzner traf zum 1:0 für die Oberfranken. Der ECDC glich zwanzig Sekunden vor der Drittelpause aus. Felix Brassard setzte die Scheibe zum 1:1 unter die Latte. Im zweiten Drittel bekam man ein weiterhin umkämpftes Spiel zu sehen. Beide Teams schenkten sich nichts, insgesamt war es ein sehr ausgeglichener Abschnott. Erneut waren es die Wölfe, die in Führung gingen. Philip Rubin netzte zum 2:1 ein. Minuten später erzielten die Memminger abermals den Ausgleichstreffer. Jayden Schubert nutzte einen Fehler der Wölfe-Defensive zum 2:2 aus. Mit diesem Spielstand ging es ins letzte Drittel. Im letzten Spielabschnitt schlugen die Gäste durch Richard Gelke zu. Der Angreifer schoss nach einem Konter das 3:2 für die Selber Wölfe, die es den Indians nun schwer machten. Doch Brett Ouderkirk stocherte die Scheibe kurz darauf zum 3:3 ins Gehäuse der Wölfe. Die Partie hätte auf beide Seiten kippen können, da beide Teams Akzente setzten und ihren Gegner forderten. Am Ende waren es die Gäste, die das Match für sich entscheiden konnten. Chris Schutz setzte die Scheibe zum 4:3 ins Tor der Memminger, die auch die letzten Minuten mit sechs Feldspielern keinen Erfolg mehr erzielen konnten und sich am Ende vor heimischem Publikum gegen Selb geschlagen geben mussten Fan-Invasion in Garmisch: 2000 Memmminger auswärts dabei Bereits am Sonntag folgt das nächste Highlight in der Vereinsgeschichte. Insgesamt 26 randvolle Fanbusse werden sich auf den Weg machen und den ECDC Memmingen im Spiel gegen den SC Riessersee unterstützen. Rund 1500 Personen in den Bussen und mehr als 500 Privatfahrer werden an der Zugspitze erwartet, um die imposanteste Auswärtsfahrt der Vereinsgeschichte auf die Beine zu stellen. Im größten Stadion der Oberliga sind die Gästeblöcke sowie auch die angrenzenden Sitzplatzbereiche mehr oder weniger ausverkauft. Monatelange Planungen und seit Wochen ausgebuchte Busse verdeutlichen die Bedeutung der Partie, welche insgesamt der dritte Buskonvoi des ECDC sein wird. In sportlicher Hinsicht müssen die Indians punkten, um den Abstand auf Tabellenführer Deggendorf nicht größer werden zu lassen. Die vorherigen Buskonvoi-Spiele gegen Bad Tölz und Bietigheim wurden jeweils verloren, sodass nun endlich der Premierensieg hersoll. Die Gastgeber sind seit ihrem Trainerwechsel hin zu Markus Jocher Parker vor wenigen Wochen wieder in der Spur und konnten seitdem mehrere Partien siegreich gestalten. Am Freitag gab es gegen Peiting aber eine Niederlage. Die langjährigen Leistungsträger und Topscorer Dibelka und Soudek fielen zuletzt aus, dafür sprangen vor allem Parker Colley, Alex Höller und der junge Leon Neiger in die Bresche.Mit Jannick Armstrong-Kingkade steht seit elf Spielen auch ein neuer Kontingentspieler im Aufgebot, der immer besser punktet. Die Fanbuss der Indians starten um 12:30 Uhr ihre Reise an die Zugspitze. Die rund 1500 Anhänger im Buskonvoi werden mit einem Fanmarsch zur Halle gelangen. Diese öffnet um 16:30 Uhr ihre Tore, Bully der Begegnung ist um 18 Uhr. ECDC Memmingen vs Selber Wölfe 3:4 (1:1/1:1/1:2) Tore:0:1 (13.) Spitzner (Rubin, Tramm), 1:1 (20.) Brassard (Svedlund, Meisinger), 1:2 (22.) Rubin (Schutz, Tramm), 2:2 (26.) Schubert, 2:3 (48.) Gelke (Lahtinen, Tabert), 3:3 (51.) Ouderkirk (Spurgeon, Brassard), 3:4 (57.) Schutz (Spitzner, Gauch) Strafminuten:Memmingen 10- Selb 10 Zuschauer:2505 ECDC Memmingen: Roth (Flott-Kucis)- Svedlund, Meisinger ; Blake, Ettwein; Kurz, Menner; Peleikis- Brassard, Spurgeon, Ouderkirk; Lillich, Homjakovs, Fominych; Meier, Schubert, Krymskiy; Pfalzer, Gams.
Selber WölfeEntsetzen über Diebstahl beim Wolfsrudel - Ausrüstungsgegenstände aus dem Kabinentrakt entwendet (OLS) Böse Überraschung für die Selber Wölfe: Vor dem heutigen Samstagstraining stellte das Wolfsrudel fest, dass zwischen der Rückkehr aus Memmingen und dem heutigen Training mehrere Ausrüstungsgegenstände von Unbekannten aus dem Kabinentrakt gestohlen wurden. Unverständnis bei Spielern und Verantwortlichen über den Vorfall Vor der heutigen Trainingseinheit stellten die Selber Wölfe fest, dass aus dem Kabinentrakt mehrere Ausrüstungsgegenstände entwendet wurden. Sowohl die Spieler als auch die Verantwortlichen des Eishockeyclubs reagierten entsetzt und verständnislos auf den Vorfall, zumal es sich bei den Ausrüstungsgegenständen um Material handelt, das kurzfristig nicht angemessen ersetzt werden kann. Der Diebstahl wurde umgehend zur Anzeige gebracht. Die Selber Wölfe appellieren an die Vernunft und das Gewissen der Diebe, die entwendeten Gegenstände wieder zurückzugeben.
Selber WölfeJahresendspurt für die Selber Wölfe - Nach dem Sieg in Memmingen will das Wolfsrudel den Schwung gegen Höchstadt und Füssen mitnehmen (OLS) Die Selber Wölfe bleiben in der Oberliga Süd auf Kurs: Nach dem wichtigen Erfolg beim Tabellenzweiten Memmingen warten nun am Sonntag um 18:30 Uhr die Höchstadt Alligators in der NETZSCH Arena und am Dienstag müssen die Wölfe um 18 Uhr beim EV Füssen ran. Während Höchstadt um die Pre-Playoffs kämpft, sucht das blutjunge Füssener Team nach der Konstanz. Für die Wölfe heißt das: Volle Konzentration und harte Arbeit über 60 Minuten. Formkurve Die Selber Wölfe halten es weiter spannend. Die letzten fünf Spiele endeten jeweils mit einem Treffer unterschied, zweimal ging es sogar in die Overtime bzw. ins Penaltyschießen. Drei dieser Partien entschied das Wolfsrudel für sich, in Heilbronn und beim letzten Heimspiel gegen die Tölzer Löwen musste man sich geschlagen geben. Umso wichtiger war nun am zweiten Weihnachtsfeiertag der Auswärtserfolg beim Tabellenzweiten ECDC Memmingen Indians. Viermal gingen die Wölfe hier mit einem Treffer in Front, die Gastgeber hatten aber nur dreimal eine Antwort darauf. Vor allem in der Defensive standen die Wölfe zuletzt felsenfest und überstanden auch längere Druckphasen des Gegners ohne Gegentreffer. Die Gegner Mit den Höchstadt Alligators kommt am Sonntag ein Team in die NETZSCH Arena, das sich Stück für Stück in der Tabelle nach oben kämpft. Nach einer Phase mit vielen Nachholspielen belegen die Mittelfranken - bei einem Spiel weniger als die direkte Konkurrenz - aktuell den zehnten Tabellenplatz. Dieser würde gerade so die Qualifikation für die Pre-Playoffs bedeuten. Sieben Punkte nahmen die Höchstadter aus den letzten drei Partien gegen Füssen, Stuttgart und Lindau mit, vorher gab es aber deutliche Niederlagen gegen Deggendorf und Bad Tölz. Zweimal trafen die Selber Wölfe in dieser Saison bereits auf Höchstadt, zweimal gingen die Porzellanstädter als Sieger hervor, auch wenn sie dabei einmal bis ins Penaltyschießen mussten. Der EV Füssen kommt hingegen nicht aus dem Tabellenkeller heraus. Einem achtbaren Sieg nach Penaltyschießen über Memmingen am Freitag vor einer Woche folgte eine derbe 1:7-Klatsche beim SC Riessersee, zuletzt gewannen die Füssener wieder klar mit 5:0 gegen das Schlusslicht Erding. Dem blutjungen Team des EVF fehlt einfach die Konstanz. Auf die leichte Schulter nehmen dürfen die Wölfe diese Auswärtsaufgabe nach erneut langer Busfahrt auf jeden Fall nicht. Statistik Die Abhängigkeit der Mannschaften von ihren Topscorern kann man an den Torbeteiligungen ablesen. Hier sind die Füssener am stärksten auf ihren „Goldhelm“, den US-Amerikaner Bauer Neudecker angewiesen. Der kleine Rechtsschütze war bislang an 53 Prozent (40 Punkte bei 75 Toren) aller Treffer für den EV Füssen beteiligt. Der Höchstadter Tyler Gron erzielte 19 Tore selbst und bereitete weitere 18 Treffer der Alligators vor und kommt somit auf eine Torbeteiligung von knapp 43 Prozent. Obwohl Selbs Topscorer Chris Schutz mit 42 Punkten im direkten Vergleich auf den besten Wert kommt, war der Texaner „nur“ an 38 Prozent aller Selber Treffer beteiligt. Nico Wiens blickt voraus „In den kommenden Spielen müssen wir genauso auftreten wie heute gegen Memmingen. Jeder muss voll da sein. Wir müssen hart arbeiten und über die vollen 60 Minuten Gas geben. Dann holen wir auch die nächsten drei Punkte“, hat Nico Wiens direkt nach der Partie in Memmingen bereits die nächsten Gegner voll im Fokus. Lineup Daniel Ulrich, Jonas Körber, Patrick Klöpper, Sebastian Scherer und Eric Doronin (Saisonaus) müssen weiterhin verletzt oder erkrankt passen. Zudem wird Nico Wiens erneut bei den Ravensburg Towerstars zum Einsatz kommen. Dafür sind Philip Ziesche und Daniel Weiß wieder zurück im Lineup. Auf der Torhüterposition wird Unterstützung vom Kooperationspartner aus Amberg erwartet. Tickets/Einlass/Liveübertragung Für das Heimspiel gegen die Höchstadt Alligators (Sonntag um 18:30 Uhr) gibt es Tickets im Vorverkauf online (https://selberwoelfe.reservix.de/events), bei IT-Solutions Lauterbach in Sparneck, im Ticketshop der Frankenpost, bei Edeka Egert in Selb am Vorwerk sowie an der Abendkasse. Die Pforten der NETZSCH Arena sowie die Abendkassen öffnen eine Stunde vor Spielbeginn um 17:30 Uhr. Der Early-Entry für die Saisonkarteninhaber startet um 17:15 Uhr. Alle Partien werden zudem live über Sprade TV (https://sprade.tv/de/teams/7/selber-woelfe) sowie das Auswärtsspiel am Dienstag aus Füssen (Spielbeginn um 18 Uhr) in Auszügen in der Radio Euroherz Eiszeit übertragen.
Ice Dragons HerfordIce Dragons verlieren bei den Scorpions - Gute Leistung wird nicht belohnt (OLN) Trotz einer guten Leistung hat der Herforder Eishockey Verein bei den Hannover Scorpions in der Oberliga Nord Hauptrunde knapp mit 2:3 (0:1/1:0/1:2) verloren. Über lange Phasen boten die Ice Dragons den favorisierten Niedersachsen ein Spiel auf Augenhöhe und mussten am Ende in eine unglückliche Niederlage einwilligen. Herford versteckte sich nicht und zeigte von Beginn an, dass man den Scorpions Paroli bieten wollte. So entwickelte sich eine abwechslungsreiche Begegnung mit viel Tempo. In der 14. Minute sorgte eine schnelle Kombination der Gastgeber für den ersten Torjubel. Justin Kirsch wurde glänzend in Szene gesetzt und netzte zum 1:0, mit dem auch erstmals die Seiten gewechselt wurden, ein. Der HEV blieb seiner Linie trotz des knappen Rückstandes treu, ließ sich nicht in die Defensive drängen, sondern versuchte selbst Akzente zu setzen. Leon Köhler sorgte in der 26. Minute für den verdienten 1:1-Ausgleich und stellte die Begegnung damit wieder auf Anfang. In der Folge blieb das Duell abwechslungsreich mit Chancen auf beiden Seiten, wobei bis zur letzten Pausensirene kein weiterer Treffer mehr fiel. Im Schlussabschnitt erhöhte Hannover dann deutlich den Druck. Noch nicht einmal 90 Sekunden waren absolviert, als Marc-Oliver Vallerand die Führung für die Gastgeber wieder herstellte. Die Scorpions setzten sofort nach, schnürten nun die Ice Dragons häufiger in der eigenen Defensive ein und legten in der 47. Minute durch Pascal Aquin mit dem 3:1 nach. Die Ostwestfalen gaben sich jedoch nicht auf, arbeiteten sich Stück für Stück wieder in die Partie zurück und kamen in der 55. Minute durch Matyas Kovacs zum 2:3-Anschlusstreffer in Überzahl. In den letzten Minuten warf Herford noch einmal alles nach vorne, doch die Scorpions brachten die knappe Führung über die Ziellinie. HEV-Chefcoach Henry Thom analysierte die Begegnung auf der abschließenden Pressekonferenz: „Wir machen es insgesamt heute recht gut, haben defensiv nicht zu viel zugelassen. Letztlich wird die Partie durch zwei, drei Wechsel im Schlussdrittel entschieden. In dieser Phase setzte sich dann die Qualität der Scorpions durch.“ Durch die Niederlage und den zeitgleichen Punktgewinnen von Teams in der unteren Tabellenhälfte ist der Rückstand auf die PlayOff-Zone weiter angewachsen und beträgt mittlerweile 15 Punkte. In der Sonntagsbegegnung spielen die Ice Dragons ab 18.30 Uhr in der heimischen imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ im Derby gegen die Hammer Eisbären und wollen dort den ersten Saisonsieg gegen den Kontrahenten einfahren. Tickets gibt es online unter https://tickets-ice-dragons.reservix.de sowie an der Abendkasse, die mit Einlassbeginn ab 17.30 Uhr öffnet. Aufgrund der sehr hohen Kartennachfrage empfehlen die Verantwortlichen des Herforder Eishockey Vereins dringend die Nutzung der Vorverkaufsmöglichkeit. Zudem wird die Begegnung live auf www.sprade.tv übertragen. Tore: 1:0 13:14 Justin Kirsch (Pascal Aquin / Alla McPherson) 1:1 25:16 Leon Köhler (Timo Sticha / Jannis Kälble) 2:1 41:25 Marc-Oliver Vallerand (Yannick Drews / Nicholas Miglio) 3:1 46:01 Pascal Aquin (Justin Kirsch / Allan McPherson) 3:2 54:07 Matyas Kovacs (Marius Garten / Nils Wegner) Strafen: Hannover 6 Minuten Herford 2 Minuten Zuschauer: 1464
Ice Dragons HerfordDerbyzeit bei den Ice Dragons - Volle Hütte gegen Hamm (OLN) Im letzten Heimspiel des Jahres wartet auf den Herforder Eishockey Verein noch einmal ein besonderes Highlight. In der Sonntagsbegegnung der Oberliga Nord Hauptrunde steht ab 18.30 Uhr das ewige Derby gegen die Hammer Eisbären in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ auf dem Programm. Bereits vor dem ersten Bully steht fest: Die Drachenhöhle wird wieder einen sehr stimmungsvollen Rahmen liefern. Die Ostwestfalen wollen spielerisch an den guten Auftritt bei den Hannover Scorpions am zweiten Weihnachtstag anknüpfen. Trotz der knappen 2:3-Niederlage zeigte der HEV dort eine starke Leistung, die auch gegen die Hammer Eisbären notwendig sein wird. Aktuell kämpft der Derbykontrahent um die Teilnahme an der Zwischenrunde der Top5 und somit um die sichere PlayOff-Qualifikation. Mit dem derzeitigen Platz 4 hätte man sich sogar das Heimrecht gesichert, benötigt hierfür jedoch jeden Punkt. 27 Zähler und sieben Plätze dahinter steht das Herforder Team, das derzeit irgendwie versucht Anschluss an das übrige Teilnehmerfeld herzustellen. Mühsam hatte man mit guten Leistungen den Abstand auf die PlayOff-Zone ein klein wenig verkürzt, doch nach den beiden Niederlagen gegen Rostock und in Hannover beträgt der Rückstand auf Platz 8 inzwischen wieder 15 Punkte. Auch die beiden bisherigen Saisonderbys dokumentieren den Verlauf der Spielzeit 2025/26. Im Oktober gab es zunächst eine knappe Herforder 1:2-Niederlage auf heimischen Eis, wenige Tage später siegte Hamm relativ sicher mit 4:1 im Rückspiel. Seit diesem Zeitpunkt fanden die Ice Dragons nicht mehr richtig in die Saison zurück und nur noch wenige Punkte wurden eingefahren. Anders die Eisbären, die sich seitdem immer mehr an der vorderen Tabellenhälfte orientierten und inzwischen auf 17 Siege blicken. Die ostwestfälischen Eishockeyfans wünschen sich, dass Derby Nummer 3 nun zu einem Wendepunkt wird und dass mit einem Sieg die Herforder Aufholjagd wieder aufgenommen wird. Tickets gibt es online unter https://tickets-ice-dragons.reservix.de . Sollte der Vorverkauf aufgrund der sehr hohen Ticketnachfrage vorzeitig beendet werden, so wird es noch ausreichend Tageskarten an der Abendkasse, die mit Einlassbeginn ab 17.30 Uhr öffnet, geben. Die Verantwortlichen des Herforder Eishockey Vereins empfehlen so lange, wie möglich den Vorverkauf zu nutzen, um lange Warteschlangen zu vermeiden. Außerdem wird um eine rechtzeitige Anfahrt gebeten. Zudem wird die Begegnung live auf www.sprade.tv übertragen.
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Amberg Wild LionsERSC gewinnt auch in Pfaffenhofen (BYL) Nach dem Overtime-Erfolg in Burgau konnte der ERSC Amberg auch die Partie in Pfaffenhofen für sich entscheiden. Am 2.Weihnachtsfeiertag holten die Wild Lions einen 6:5-Sieg dank fünf verschiedener Torschützen. Dabei hatte Amberg seine Führung im Schlussdrittel auf 6:3 ausgebaut, der Anschluss für Pfaffenhofen kam 44 Sekunden vor dem Ende zu spät um den Löwensieg noch wirklich zu gefährden. Insgesamt stand Coach Christian Zessack ein Kader von 20 Akteuren zur Verfügung, darunter auch Fabian Broll, der sich in Burgau noch verletzt hatte. Den Wild Lions gelang in der Stadtwerke-Arena ein Auftakt nach Maß, denn mit einem Doppelschlag hatten Lukas Klughardt und Brandon Walkom nach knapp vier Minuten schon eine Zwei-Tore-Führung vorgelegt. Eine erste Strafzeit für den ERSC nutzten die Gastgeber durch Torjäger Jan Tlacil dann zum Anschlusstreffer. Weitere Tore fielen in diesem Abschnitt nicht, trotz Möglichkeiten auf beiden Seiten. Im abwechslungsreichen Mitteldrittel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, wobei die Ausgleichstreffer der Pfaffenhofener durch Vrana und Seidel jeweils umgehend von Ambergs Klughardt und Nolan Gardiner zu einer erneuten Führung beantwortet wurden. Das Abwehrverhalten wirkte hier beiderseits nicht immer glücklich. So ging es mit einem 3:4 in die letzte Pause. Im Schlussabschnitt blieb es zunächst ausgeglichen, ehe den Wild Lions der Ausbau ihrer Führung durch Daniel Schroepfer und Roberts Baranovskis auf 3:6 und damit schon die Vorentscheidung gelang, sehr zur Freude der zahlreich mitgereisten und lautstarken Amberger Fans. Die gastgebenden Eishogs gaben bis zum Ende zwar nie auf, kamen aber lediglich noch zur Ergebniskosmetik. Obwohl sich tabellarisch für die Wild Lions (noch) nichts verändert, hat der Erfolg bei den Eishogs für Chris Spanger durchaus Bedeutung: „Das war ein wichtiger Sieg für uns. Wir müssen die positiven Eindrücke der zuletzt gewonnenen Partien in die kommenden Spiele und Trainingseinheiten mitnehmen“, so der Ausblick des Sportlichen Leiters des ERSC. EC Pfaffenhofen – ERSC Amberg 5:6 (1:2,2:2,2:2) 0:1 (3.) Klughardt (Baranovskis, Eckl), 0:2 (4.) Walkom (Gardiner, Frank), 1:2 (8.) Tlacil (Vrana, Hätinen/5-4), 2:2 (24.) Vrana (Hätinen, Tlacil), 2:3 (29.) Klughardt (Rolsing, Schmitt), 3:3 (31.) Seidel (Vrana, Hätinen), 3:4 (34.) Gardiner (Schroepfer, Walkom), 3:5 (48.) Schroepfer (Rolsing, Pronath), 3:6 (54.) Baranovskis (Silbermann), 4:6 (55.) Vrana (O.Eckl, Popela), 5:6 (60.) L.Hätinen (K.Hätinen/6-5). Strafen: Pfaffenhofen 6, Amberg 6 Minuten. Zuschauer: 300.
Unglückliche Niederlage gegen den HC Landsberg (BYL) Mit 4:5 verliert der EHC Königsbrunn seine Auswärtspartie gegen die "Riverkings" des HC Landsberg. Nach einem Spiel auf Augenhöhe entschied ein Treffer in der letzten Spielminute die Partie, mit dem glücklicheren Ende für die Hausherren. Die Gastgeber konnten in Bestbesetzung antreten, beim EHC fehlten die erkrankten Marco Sternheimer, Niklas Länger, Benni Beck und Marco Riedl. Im Königsbrunner Tor stand von Beginn an Stefan Vajs, als Backup war Joshua Appler mitgereist. Von Beginn an boten beide Mannschaften den Zuschauern einen temporeichen Fight auf Augenhöhe. Königsbrunn hatte die erste gute Chance in der zweiten Spielminute, die durch Clay Ellerbrock eingeleitet wurde. Ab der vierten Spielminute hatten die Brunnenstädter in doppelter Überzahl die Chance auf den ersten Treffer, nur eine Minute später war es dann auch soweit. Moritz Weißenhorn traf mit einem verdeckten Schuss zum 0:1 für den EHC. Die Freude währte aber nur kurz, denn nur eine Minute später konnten die Riverkings ausgleichen. Nachdem ein Schlagschuss der Gastgeber von der Scheibe hinter dem Königbrunner Tor abprallte und Victor Östling vor die Füße fiel, musste dieser nur noch zum 1:1 abstauben. Vor allem die erste Reihe der Landsberger mit den beiden Schweden und dem Kanadier Tom Callaghan kam immer wieder brandgefährlich in das Drittel der Brunnenstädter und sorgte für viel Gefahr. Fünf Minuten vor der Pause hatten die Brunnenstädter in doppelter Überzahl die Chance auf die erneute Führung, waren aber im Abschluss zu harmlos. In der 18. Spielminute hatte dann Clay Ellerbrock die Gelegenheit zu einem Shorthander, bis zur ersten Pause wollte aber kein Treffer mehr fallen. Landsberg kam besser ins Mitteldrittel zurück, in der 22. Spielminute tankte sich Mika Reuter vor das Königsbrunner Tor durch und erzielte mit viel Geschick das 2:1 für die Gastgeber. Nur zwei Minuten später stibitzte sich Tim Bullnheimer nach einem Fehler eines Landsberger Verteidigers die Scheibe und netzte zum 2:2 ein. Die Riverkings hatten aber mehr von der Partie und gingen in der 28. Spielminute in Überzahl mit 3:2 in Führung. Nur drei Minuten später legten die Gastgeber sogar noch das 4:2 nach, Lars Grözinger konnte einen Rebound verwerten. EHC-Coach Bobby Linke nahm daraufhin eine Auszeit, um seine Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen, mit Erfolg. Königsbrunn hatte wieder mehr Zugriff auf die Partie und kam in der 35. Spielminute zum 4:3. Clay Ellerbrock tankte sich aus dem eigenen Drittel bis vor das Landsberger Tor durch, überlistete drei Gegenspieler und erzielte im Fallen den wichtigen Anschlusstreffer für Königsbrunn. In der 40. Spielminute fälschte Tim Bullnheimer in Überzahl einen Schuss von Luca Kinzel unhaltbar ins Landsberger Tor zum 4:4 ab, die Partie war wieder offen. Nach dem Pausentee blieb es ein Kampf auf Augenhöhe, beide Mannschaften verteidigten leidenschaftlich und ließen kam Abschlüsse zu. Die Zeit lief unaufhaltsam herunter, acht Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit geriet der EHC nochmal in Unterzahl. Landsberg verpasste es aber, den entscheidenden Treffer zu setzen, es sah immer mehr nach einer Verlängerung aus. Doch 58 Sekunden vor Drittelende landete ein verdeckter Schuss von Tom Callaghan zum 5:4 im Tor der Königsbrunner, der EHC musste nun volles Risiko gehen und Stefan Vajs zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis nehmen. Die Brunnenstädter warfen nun alles nach vorne und hatten durchaus die Möglichkeit auf den Ausgleich, doch ein Treffer war dem EHC nicht mehr vergönnt. Am Ende siegt Landsberg verdient mit 5:4 gegen nie aufsteckende Königsbrunner. Mit den Ausfällen und der Krankheitswelle war heute wohl nicht mehr drin, durch die Niederlage ziehen die punktgleichen Schweinfurter dank der besseren Tordifferenz am EHC vorbei und sind neuer Tabellenführer. Königsbrunn kann aber ganz gut mit dem zweiten Platz leben, Coach Bobby Linke ist zufrieden mit der Art und Weise, wie seine Spieler aufgetreten sind: „Wir hätten heute zumindest einen Punkt verdient gehabt, am Ende war die Niederlage etwas unglücklich. Die Mannschaft hat Einsatz und Kampfgeist bewiesen, auch weil einige Spieler noch angeschlagen waren. Ich ziehe heute meinen Hut vor den Jungs, die haben alles auf dem Eis gelassen, was drin war. So ist das im Sport, wir werden unsere Punkte in anderen Spielen holen. In der Partie haben wir im ersten Drittel gleich zweimal doppelte Überzahl und haben einfach zu wenig daraus gemacht. Da muss mehr als nur ein Tor dabei herausspringen. Wir waren in der Defensive zunächst auch sehr anfällig, Landsberg hat sehr offensiv und aggressiv gespielt. In der eigenen Zone hatten wir viele Abspielfehler, wir haben da nicht gut gearbeitet. Im zweiten Drittel wollten wir es besser machen, hatten dann aber bis zum 4:2 kaum Zugriff auf die Partie und haben einfache Gegentore kassiert. Nach der Auszeit hatten wir das deutlich besser gemacht und die Fehler der Landsberger ausgenutzt. Im letzten Drittel ging es hin und her, wir bekamen dann aber in der letzten Minute den Todesstoß. Das haben wir kurz zuvor auch nicht gut verteidigt, deswegen geht der Sieg für Landsberg auch in Ordnung. Es war mehr für uns drin. Leider hat sich David Kaiser im Spiel verletzt, ich hoffe, dass sich die Mannschaft bis Sonntag gut regenerieren und mehr Energie aufs Eis bringen kann. Ob einer von den erkrankten Spieler zurückkommen kann ist eher unwahrscheinlich. Damit müssen wir leben, das macht jede Mannschaft in der Saison durch.“ Tore: 0:1 Weißenhorn (Baader) (5.), 1:1 Östling (Binder, Bergsdorf) (6.), 2:1 Reuter (Hess, Wedl) (22.), 2:2 Bullnheimer (24.), 3:2 Binder (Wagner, Hess) (28.), 4:2 Grözinger (Voit, Reicheneder) (31.), 4:3 Ellerbrock (Streicher) (35.), 4:4 Bullnheimer (Kinzel) (40.), 5:4 Callaghan (Voit, Grözinger) (60.) Strafminuten: HC Landsberg 12 EHC Königsbrunn 8 Zuschauer: 1380
Schweinfurt Mighty DogsMighty Dogs zurück an der Tabellenspitze der Eishockey Bayernliga (BYL) Wenn die Mighty Dogs auf die Isar Rats aus Dingolfing treffen, waren es zuletzt immer spannende Spiele – so auch am Freitagabend in der Marco-Sturm-Eishalle. Beide Mannschaften lieferten sich einen engen Fight um die Punkte, und die finale Entscheidung fiel erst in der Verlängerung zugunsten der Mighty Dogs. Gut 30 Fans aus Schweinfurt begleiteten ihre Mannschaft nach Niederbayern und sahen nach langer Verletzungspause Moritz Schlick wieder auf dem Eis. Der Sieg in der Overtime brachte nicht nur zwei weitere Punkte auf die Habenseite, sondern sorgte im weiteren Verlauf des Spieltags auch für Veränderungen in der Tabelle. Den besseren Start in die Partie erwischten die Gastgeber, die bereits nach etwas mehr als drei Minuten in Führung gingen. Ein eher harmloser Schuss von rechts außen auf das Tor von Leon Pöhlmann fand seinen Weg ins kurze Torwarteck. Eine frühe Führung für den EV Dingolfing, der nach drei Niederlagen in Folge wieder zurück in die Erfolgsspur wollte. Vor zwei Wochen hatte man zu Hause noch den EHC Königsbrunn mit 2:1 bezwungen. Der Ausgleich für die Mighty Dogs ließ allerdings nicht allzu lange auf sich warten. Nach knapp fünfeinhalb Minuten Führung der Hausherren stand Alex Asmus goldrichtig und brachte die Scheibe an Christoph Schedlbauer vorbei zum Ausgleich. Kristers Donins zog von der blauen Linie ab, und Asmus nutzte die Situation, als die Hausherren die Scheibe weder klären noch sichern konnten. Weitere Tore fielen im ersten Drittel nicht mehr, sodass es mit einem gerechten 1:1 in die erste Pause ging. Auch im zweiten Spielabschnitt waren es die Isar Rats, die das erste Tor des Drittels erzielen sollten – am Ende das einzige im Mittelabschnitt. Zuvor hatten die Mighty Dogs etliche gute Möglichkeiten, selbst erstmals an diesem Abend in Führung zu gehen. Doch Christoph Schedlbauer und seine Vorderleute verhinderten dies zunächst. Ab Mitte des zweiten Drittels entwickelte sich ein munteres Spiel auf beiden Seiten, in dem unter anderem David Zucker auf Seiten des EVD sowie Petr Pohl auf Seiten der Mighty Dogs innerhalb weniger Sekunden jeweils zwei starke Aktionen zeigten. Doch keiner von beiden konnte seine Mannschaft in Führung bringen. Fünf Minuten vor der zweiten Pause leisteten sich die Mighty Dogs einen groben Fehler im Aufbauspiel aus dem eigenen Drittel, den die Hausherren eiskalt zur 2:1-Führung ausnutzten. David Zucker und Blake Luscombe erkannten die Situation, sahen Mitchell Walinski frei im Slot vor Leon Pöhlmann, und dieser hatte keine Abwehrchance. Ein erneuter Ausgleich wollte den Mighty Dogs nicht mehr gelingen, doch es blieben noch mindestens zwanzig Minuten, um nicht das sechste Spiel in Folge gegen die Dingolfinger zu verlieren. Im letzten Spielabschnitt war die Aufgabe für die Mighty Dogs klar: schnellstmöglich den Ausgleich erzielen, hinten nichts mehr zulassen und nach Möglichkeit selbst in Führung gehen. Der Plan ging zunächst auf, als Tomas Cermak den umjubelten Ausgleich erzielte. In der 49. Minute stand der Topscorer an der Torlinie und sah Lukas Krumpe an der blauen Linie. Anstatt selbst zu schießen, spielte Krumpe den Pass umgehend zurück, und in bester Leon-Draisaitl-Manier traf der junge Tscheche zum 2:2. Der zweite Teil des Plans folgte vier Minuten vor Spielende. Renarts Alksnis fasste sich ein Herz und kam mit viel Tempo auf Schedlbauer zu, wollte ihn mit Geschwindigkeit umkurven, scheiterte jedoch zunächst am Schlussmann der Isar Rats. Die Scheibe landete bei Kristers Donins, der die Lücke sah und zum erstmaligen Führungstreffer einschob. 2:3 – und noch vier Minuten auf der Uhr. Alles sah danach aus, als würde der Bann der Niederlagen gegen Dingolfing endlich gebrochen. Lange währte die Freude bei den Fans der Dogs jedoch nicht: Gerade einmal 39 Sekunden nach dem Führungstreffer war es der Topscorer des EVD, Blake Luscombe, der zum 3:3 ausglich. Die letzten Minuten waren an Spannung kaum zu überbieten, doch es blieb beim Unentschieden. In der Verlängerung setzte schließlich Josef Dana den Schlusspunkt und traf zum umjubelten 3:4. Damit sicherte er den Mighty Dogs den Zusatzpunkt und folgerichtig den Sieg. Um 20 Uhr stieg anschließend das Lech-Derby zwischen Landsberg und Königsbrunn. In einer hochspannenden Partie setzten sich die Riverkings mit 5:4 durch. Durch die Niederlage der Königsbrunner rutschten die Mighty Dogs dank der deutlich besseren Tordifferenz auf Rang eins der Tabelle vor. Somit geht es am Sonntag im letzten Spiel des Jahres 2025 im Icedome gegen den ESV Buchloe, der sein Allgäu-Derby mit 3:2 nach Verlängerung gegen Kempten gewinnen konnte. Bully ist am Sonntag, den 28. Dezember, um 18 Uhr.
EHC Waldkraiburg – EHC Klostersee 3:0 (0:0, 2:0, 1:0) (BYL) Tor: [X] #45 Maximilian Englbrecht, #32 Tobias Sickinger; Verteidigung: #5 René Mertz, #20 Thomas Rott, #50 Martin Kokeš, #52 Jan Loboda, #53 Anton Brunner, #81 Max Cejka; Angriff: #13 Jakub Šrámek, #18 Santeri Ovaska, #25 Andris Džeriņš, #34 Leon Decker, #51 Christof Hradek, #63 Leander Ruß, #68 Bastian Rosenkranz, #74 Florian Maierhofer, #78 Philip Kaer, #88 Nico Vogl, #92 Jakub Revaj, #98 Patrick Zimmermann; Tore: 1:0 (24.) Vogl (Cejka, Maierhofer); 2:0 (33.) Šrámek (Rott, Brunner); 3:0 (59.) Šrámek (Vogl, ENG); Zuschauer: 802, Strafen: Waldkraiburg 10 – Klostersee 7 Das Christkind liebt die Löwen: EHC Waldkraiburg mit einem „Dreier“ im Weihnachts-Derby gegen Grafing Am zweiten Weihnachtsfeiertag ging es in der Eishockey-Bayernliga wieder um wichtige Punkte für die Tabelle. Mittendrin: der EHC Waldkraiburg, der in der heimischen Raiffeisen-Arena den EHC Klostersee empfing. Doch entgegen allen weihnachtlichen Traditionen gab es die drei Punkte, die am Ende auf dem Konto der Löwen landeten, keineswegs geschenkt. Vielmehr musste sich das stark dezimierte Team von Cheftrainer Jürgen Lederer die Zähler hart erarbeiten – gegen einen Gegner, der mit ordentlich Rückenwind von sieben Siegen in Folge nach Waldkraiburg angereist war. Beim EHC Waldkraiburg hingegen riss – und reißt – die Verletzungsmisere weiterhin nicht ab. Rechnet man die mögliche Verstärkung vom EV Landshut mit ein, die zum Großteil ebenfalls verletzt war, standen am Freitagabend gleich neun Ausfälle auf Seiten der Löwen zu Buche. Dies allerdings auch nur deshalb, weil sich René Mertz kurzfristig doch noch spielfähig meldete. Weiterhin stand erneut Co-Trainer Jan Loboda auf dem Spielberichtsbogen, zudem rückte aus der zweiten Mannschaft des EHC Christof Hradek in den Kader. Hradek lief zuletzt in der Saison 2021/22 für die Löwen auf und ist laut der vereinseigenen Statistikabteilung bereits der 33. Spieler, den Coach Jürgen Lederer in dieser Spielzeit einsetzen musste. Aus Landshut kam mit Anton Brunner schließlich der letzte noch nicht verletzte Akteur zur Unterstützung des Kaders hinzu. Mit dieser personellen Ausgangslage gingen beide Teams in den ersten Spielabschnitt. Wie bereits viele Mannschaften zuvor versuchten auch die Gäste aus Grafing, die Löwen von Beginn an mit hohem Tempo und enormem Druck zu verunsichern. Doch was sich in den vergangenen Partien bereits angedeutet hatte, setzte sich auch an diesem Abend fort: Die Waldkraiburger Defensive agierte zunehmend konzentriert, diszipliniert und mit hoher Einsatzfreude. Dennoch erhielten die Grafinger nach gut zwei Minuten ihre erste Gelegenheit im Powerplay – nicht ungefährlich, stellt der EHC Klostersee derzeit doch das mit Abstand effektivste Überzahlspiel der Liga. Die Löwen, selbst stark im Penaltykilling, behielten jedoch die Oberhand und kamen sogar zu einer riesigen Konterchance durch Jakub Šrámek, der allerdings an Klostersees Torhüter Steinhauer scheiterte. Auf der Gegenseite stand mit Max Englbrecht ein Schlussmann im Tor der Löwen, der seinen Job über die gesamten 60 Minuten hinweg herausragend erledigte und alles entschärfte, was auf sein Gehäuse kam. So endete der erste Durchgang trotz eines ansehnlichen, schnellen Spiels mit guten Möglichkeiten auf beiden Seiten torlos mit 0:0. Der zweite Spielabschnitt begann, wie der erste geendet hatte: Beide Mannschaften zeigten klaren Zug zum Tor, was sowohl den rund 100 mitgereisten Grafinger Fans als auch den etwa 700 Löwen-Anhängerinnen und -Anhängern zahlreiche Torszenen bescherte. In der fünften Minute des Mitteldrittels durften die Hausherren schließlich erstmals jubeln. Nach einem langen Pass von Florian Maierhofer sah Nico Vogl beim Alleingang nur noch einen Grafinger Verteidiger vor sich, während sein Mitspieler Jakub Šrámek neben ihm mitlief. Als der Verteidiger den Passweg zu Šrámek zustellte, entschied sich Vogl selbst zum Abschluss und bugsierte den Puck passgenau ins linke obere Eck zur verdienten 1:0-Führung. Neun weitere Minuten intensiven Eishockeys mit hohem Tempo und hochklassigen Chancen später schlug die Scheibe erneut ein. Ausgangspunkt war diesmal der junge Anton Brunner, der einen Schlenzer von der blauen Linie in Richtung Tor brachte. Jakub Šrámek lauerte in der Flugbahn der Scheibe, hob seinen Schläger punktgenau und fälschte den Puck für Steinhauer unhaltbar zum 2:0-Pausenstand für die Hausherren ab. Der dritte Spielabschnitt war schließlich geprägt von den Bemühungen der Grafinger, diesem Rückstand noch einmal entgegenzuwirken. 20 Minuten für zwei Tore sind im Eishockey mehr als ausreichend – das wussten auch die Gäste. Doch eine weiterhin konzentrierte Defensivleistung der Löwen und ein Max Englbrecht, der genau wusste, was er zu tun hatte, verhinderten einen Anschlusstreffer eindrucksvoll. Bereits rund drei Minuten vor dem Ende nahm Klostersee seinen Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, um noch einmal alles zu versuchen. Nachdem Florian Maierhofer zuvor bereits den Außenpfosten des leeren Tores getroffen hatte, machte Jakub Šrámek schließlich eine Minute vor der Schlusssirene alles klar, traf zum 3:0-Endstand und bescherte den Löwen einen rundum gelungenen Abschluss der Weihnachtsfeiertage.
Lechbruck FlößerDramatisches Duell an der Tabellenspitze: Lechbruck unterliegt Sonthofen 2:3 (BLL) Vor rund 400 Zuschauern im Lechparkstadion erlebten die Fans am Freitagabend ein echtes Topspiel der Eishockey-Landesliga Gruppe A. Mit dem ERC Lechbruck und dem ERC Sonthofen 1999 standen sich die beiden führenden Mannschaften der Liga gegenüber. Trotz zahlreicher Ausfälle auf beiden Seiten entwickelte sich eine intensive, temporeiche und spielerisch anspruchsvolle Partie, die eindrucksvoll zeigte, warum beide Teams zu Recht an der Tabellenspitze stehen. Die Begegnung begann mit hohem Tempo und viel Körperkontakt. In der 9. Spielminute erhielt der Sonthofener Robin Berger nach einem harten Einsteigen eine Matchstrafe. Die daraus resultierende fünfminütige Überzahl konnten die Flößer trotz guter Möglichkeiten und hohem Druck jedoch nicht zur Führung nutzen. Stattdessen gingen die Gäste aus Sonthofen in der 12. Minute in Unterzahl durch Clemens Löhr mit 0:1 in Führung, nachdem Lechbruck mit viel Offensivpower zu weit aufgerückt war und die Oberallgäuer einen Konter konsequent abgeschlossen hatten. Der ERC Lechbruck zeigte sich davon wenig beeindruckt, kam im weiteren Verlauf des ersten Drittels besser ins Spiel und erspielte sich mehrere teils sehr gute Chancen, scheiterte jedoch zunächst an der kompakten Defensive und dem starken Torhüter der Gäste. Nach der ersten Pause übernahmen die Hausherren zunehmend die Kontrolle. Der verdiente Lohn folgte in der 28. Minute, als Simon Maucher nach schönem Zusammenspiel durch Marcus Köpf und Cameron Roberts zum 1:1-Ausgleich traf und das Lechparkstadion zum Jubeln brachte. Die Partie blieb intensiv und offen, doch Sonthofen zeigte sich im Mittelabschnitt äußerst effizient. In der 35. Minute brachte erneut Clemens Löhr die Gäste wieder in Führung, ehe Josef Slavicek nur wenig später auf 1:3 erhöhte. Ein Doppelschlag, der den Oberallgäuern in die Kartren spielte. Kurz vor Ende des zweiten Drittels musste der ERC Lechbruck einen weiteren Rückschlag hinnehmen. In der 40. Spielminute erhielt Verteidiger Lucas Hay nach einem Kniecheck eine Spieldauer-Disziplinarstrafe. Die folgende fünfminütige Unterzahl überstanden die Lecher jedoch mit großem Einsatz, guter Defensivarbeit und einem konzentrierten Torhüter Philipp Wieland schadlos. Im Schlussdrittel bewies der ERC Lechbruck erneut große Moral. Trotz des Rückstands stemmten sich die Flößer mit viel Leidenschaft und zahlreichen Angriffsattacken gegen die drohende Niederlage. In der 46. Minute erzielte Marius Keller nach Zuspiel von Lukas Fischer und Tyler Lepore den vielumjubelten 2:3-Anschlusstreffer. In der Folge entwickelte sich eine packende Schlussphase mit zahlreichen Zweikämpfen und Torcancen auf beiden Seiten. Der ERC Lechbruck drängte vehement auf den Ausgleich und nahm in den letzten Sekunden nochmals Torhüter Philipp Wieland zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Trotz enormen Drucks und lautstarker Unterstützung von den Rängen gelang der Ausgleich jedoch nicht mehr. So blieb es am Ende trotz bester Chancen bei einer knappen 2:3-Niederlage. Mit dem Erfolg übernimmt nun der ERC Sonthofen die Tabellenführung, während der ERC Lechbruck jetzt auf Rang zwei steht. Am 2. Januar geht es für die Flößer weiter mit dem Auswärtsspiel beim EHC Bad Aibling, wo das Team an die gute Leistung aus dem Spitzenspiel anknüpfen möchte und darauf hofft, dass der ein oder andere verletzte Spieler wieder in den Kader zurückkehrt. Strafminuten: Lechbruck 29 / Sonthofen 25
ERC SonthofenERC erstmals Erster! Lizenzspieler Löhr legt Lechbruck lahm (BLL) Mit einer über 60 Minuten überzeugenden Leistung bezwingt der ERC Sonthofen am zweiten Weihnachtstag im Spitzenspiel auswärts den bisherigen Tabellenführer ERC Lechbruck mit 3:2 (1:0, 2:1, 0:1). Mit dem achten Sieg in Serie übernehmen die Oberallgäuer damit auch die Führung des Landesliga-Tableaus. Bemerkenswert: Der ERC reiste arg geschwächt ins Ostallgäu. Spieler des Abends war Förderlizenzspieler Clemens Löhr mit zwei Treffern. Kampf, Leidenschaft und Kaltschnäuzigkeit: Mit einer Energieleistung bezwang das Team von Trainer Helmut Wahl und Vladimir Kames am Freitagabend den Klassenprimus ERC Lechbruck und eroberte sich erstmals in dieser Spielzeit den ersten Tabellenplatz. Beeindruckend war der Erfolg nicht nur, weil „Bruck“ bis dato Tabellenführer war und eine bärenstarke Saison spielt – die Sonthofer reisten arg dezimiert zu den „Flößern“, weil unter anderem mit Ondrej Havlicek, Lynnden Pastachak, Kapitän Marc Sill und Dan Przybyla vier Leistungsträger fehlten. Trotz dieser herausfordernden Vorzeichen ließen sich die Oberallgäuer nicht von ihrem Vorhaben abbringen, Zählbares mit nach Sonthofen zu nehmen: Die fast 400 Zuschauer in Lechbruck gewannen relativ schnell den Eindruck, dass das Team unbedingt gewillt war, ihre beeindruckende Siegesserie auszuweiten. Nach knapp zwölf Minuten netzte Förderlizenzspieler Clemens Löhr, der einen absoluten Sahnetag erwischt hatte, in Unterzahl (!) zum 1:0 für die Gäste ein (Assist: Filip Krzak). Sehr zum Jubel der zahlreich mitgereisten Fans der Schwarz-Gelben, die eine konzentrierte und motivierte ERC-Truppe auf dem Eis erlebten. Mit einem überragenden Fabian Schütze zwischen den Pfosten verteidigten die Sonthofer zahlreiche Angriffe der agilen Lechbrucker. In der 28. Minute aber war auch Routinier Schütze gegen den Schuss von Simon Maucher machtlos. Und so stand es auf einmal 1:1 in einem hochklassigen und spannenden Match zweier Teams, die aktuell zurecht oben in der Tabelle stehen. Über welche Klasse selbstbewusste Schwarz-Gelbe verfügen, ließ sich innerhalb von nicht einmal 120 Sekunden erkennen: Zwischen der 35. und 37. Minute stellten sie das Ergebnis auf 3:1. Zunächst war es erneut Löhr, der in seinem erst zweiten Match im Dress der Schwarz-Gelben auf Vorlage von Roman Zwicker und Josef Slavicek die erneute Führung markierte. Wenig später war es Slavicek, der vor dem gegnerischen Kasten die Nerven behielt und sogar das 3:1 erzielte (Assists: Filip Krzak, Marc Hindelang). Auch wenn die Gastgeber im Schlussdrittel noch einmal alles in die Waagschale warfen und durch Marius Keller in der 46. Minute zum 2:3 trafen – dieser Auftritt zeigte, in welch guter Verfassung sich der ERC in dieser Phase der Saison präsentiert. Umso bemerkenswerter ist diese Leistung, wenn man berücksichtigt, dass einige Leistungsträger fehlten und viele junge Spieler wie Marc Hindelang, Markus Walter, Luca Bucher oder eben Clemens Löhr mit einer vorbildlichen Einstellung den Gameplan des Trainerduos in die Tat umsetzten. Der verdiente Lohn dieser mannschaftlichen Geschlossenheitmit den Saisonzählern 34, 35 und 36: Tabellenplatz eins! Weiter geht es für die Sonthofer am Sonntag mit einem Auswärtsspiel beim SC Forst. Erstes Bully ist um 17.30 Uhr.
Knappe Niederlage in Regen (BBZL) Nichts ist es für den EV Aich mit der erhofften Revanche gegen den ERC Regen geworden. Nach 60 Minuten stand es 3:1 (1:1; 0:0; 0:2) für die Gastgeber, wobei es bis zur 55. Minute 1:1 stand und der letzte Treffer erst 15 Sekunden vor Spielende im leeren Aicher Tor landete. Die Aicher erwischten einen Bilderbuchstart und trafen bereits nach 31 Sekunden zum 1:0. Max Bichlmeier erkämpfte sich die Scheibe im gegnerischen Drittel passte zu Danny Weber, der unhaltbar zum Aicher Führungstreffer traf. In der Folge waren die Rot-Weißen die überlegene Mannschaft, haben es aber versäumt daraus Zählbares zu machen. Als in der 12. Minute ein Aicher auf die Strafbank musste, trafen die Gastgeber mit einem Mann mehr auf dem Eis zum 1:1 Ausgleich. In der Folge kamen die Gastgeber besser ins Spiel und erarbeiteten sich gute Chancen, aber der Aicher Torhüter Hannes Probst war auf dem Posten und ließ keinen Treffer zu. In der 17. Minute dann eine aussichtsreiche Möglichkeit für Brian Dunford. Der Puck traf aber nur die Latte. So ging es mit einem 1:1 Unentschieden ins Mitteldrittel. Auf beiden Seiten standen immer wieder die Torhüter im Mittelpunkt, die sich beide mehrfach auszeichnen konnten und so Treffer verhinderten. Die beste Aicher Chance hatte Guiseppe Parlato in der 34. Minute, der Pfosten verhinderte aber die Führung. Im letzten Spielabschnitt ging es dann teilweise hitzig her. Die Unparteiischen verloren dabei leider mehrfach den Überblick und der EVA musste insgesamt fünf Unterzahlsituationen überstehen, einmal fast zwei Minuten mit drei gegen fünf. Die Mannschaft von Trainer Ben Doucet verteidigte gut und ließ keinen Gegentreffer zu. Im Anschluss hatten sie wiederum mehrfach die Möglichkeit für einen eigenen Treffer. Ein verlorenes Bully in der 55. Minute kostete dann einen verdienten Punktgewinn. Huber verwertete das direkte Zuspiel zum 2:1 für die Waitler. Die Aicher gaben aber nicht auf und nahmen bei eigener Unterzahl ihren Torhüter vom Eis. Der Ausgleich lag in der Luft, wollte aber nicht fallen. 15 Sekunden vor Spielende gelang den Gastgebern ein Befreiungsschlag, den der Tscheche Michl zum entscheidenden 3:1 ins verwaiste Aicher Tor verwertete.
Türkheim CelticsESV Türkheim – ESV Buchloe 1b 10:2 (6:0/2:1/2:0) / Celtics feiern Schützenfest zu Weihnachten (BBZL) Nach der unnötigen Derbyniederlage gegen den EV Bad Wörishofen fünf Tage zuvor, waren die Celtics auf Wiedergutmachung aus. Dieses Vorhaben gelang in eindrucksvoller Manier am zweiten Weihnachtsfeiertag vor heimischer Kulisse gegen den ESV Buchloe 1b. Die Celtics mussten auf Lucas Lerchner, Florian Zacher, Florian Kaiser, Maxi Sams und Jakob Bottner verzichten. Dafür rückten die U20-Youngster Pius Bader und Dominik Speiser in den Kader und ermöglichten dem ESVT mit voller Kapelle in die Partie zu gehen. Buchloe reiste mit einem absoluten Rumpfkader von 10 + 2 an. Vor der Partie wurden noch zwei langjährige Spieler des ESV Türkheim geehrt. Kapitän Maxi Döring absolvierte gegen Buchloe sein 154. Pflichtspiel für den ESVT und kann stolze 164 Punkte zu verbuchen. Außerdem hat mittlerweile Verteidiger Michi Urbanek 171 Spiele und 55 Scorerpunkte für seinen Heimatverein auf dem Buckel. Und als wären die Türkheimer Eishockeygeschichtsbücher dafür gemacht, gehörten die Anfangsminuten den beiden Jubilaren. Die Celtics bestimmten die Partie von Beginn an und hatten die Gäste voll im Griff. Maxi Döring eröffnete den Türkheimer Torreigen in der zweiten Minute, indem die Nummer 88 der Celtics in einer unübersichtlichen Situation den Überblick behielt und die Scheibe über die Linie drückte. Nur zwei Minuten später traf Michi Urbanek von der blauen Linie zum 2:0. Nach den Treffern der beiden Jubilare hörte das Türkheimer Toreschießen nicht auf. Döring stellte mit seinem zweiten Treffer in Minute 10 auf 3:0, eher Fabian Guggemos kurze Zeit später auf 4:0 erhöhte. In der 14. Minute traf Maxi´s Zwillingsbruder, Florian Döring, zum 5:0 und wiederrum Guggemos besiegelte drei Minuten vor Drittelende den 6:0 Zwischenstand. Das Spiel schien zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden gewesen zu sein. Die Gäste wirkten mut- und kraftlos und hatten dem Türkheimer Sturmlauf nur wenig entgegenzuwirken. Nach dem ersten Seitenwechsel sahen die rund 150 Zuschauer im Sieben-Schwaben-Stadion ein ähnliches Bild, mit einem einzigen Unterschied. Türkheim in allen Belangen überlegen, nur mit weniger Torerfolg. Zwar erhöhten Marius Dörner und Moritz Hanslbauer bis zur 35. Minute auf 8:0, doch ansonsten brachten die Celtics vorerst nichts mehr über die Linie. Kurz danach nutzten die Gäste einen Fehlpass in der Türkheimer Defensive zum 8:1. Der bis dato arbeitslose Johannes Schöner im Celtics-Tor war machtlos. Ansonsten passierte im zweiten Drittel nichts mehr. Der dritte Spielabschnitt lief genauso wie der zweite. Zwei Celtics-Treffer von Max Schorer und Fabian Guggemos ließen die Anzeigetafel zweimal umschalten. Eine Türkheimer Unachtsamkeit bescherte den Pirates ihren zweiten Treffer. Damit holten die Celtics am Ende einen ungefährdeten 10:2 Heimsieg zum Ende des Jahres 2025. Den Start ins neue Jahr begeht der ESV Türkheim wieder gegen die 1b des ESV Buchloe. Am 06.01.26 kommt es um 16:45 Uhr zum Aufeinandertreffen der beiden Teams in der Buchloer Sparkassenarena.
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| NEWS Landesverbände West Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW / Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga |
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Eisadler DortmundEisadler verlieren das Topspiel gegen die Eagles Essen-West (RLW) Am Freitagabend haben die Eisadler Dortmund das Topspiel der Regionalliga West gegen die Eagles Essen-West mit 2:4 verloren. Vor der Saisonrekordkulisse von 3.078 Zuschauern (!) kamen die Dortmunder Eisadler zwar im Spielverlauf besser in die Partie, aber die Essener Eagles hatten erneut den eindeutig besseren Start und lagen dieses Mal bereits nach 98 Sekunden mit zwei Treffern vorne. Das Spiel bei winterlichen Temperaturen im Eissportzentrum Westfalen an der Strobelallee begann mit einer guten Chance für die Eisadler, doch die stürmenden Hausherren ließen den Gästen zu viel Platz und so nutzen diese ihre erste Chance nach 26 Sekunden zur frühen Führung (0:1). Eine knappe Minute später hatten die Essener Stürmer erneut zu viel Platz und erzielten im Nachschuss bereits ihren 2. Treffer. EAD-Trainer Ralf Hoja nahm direkt eine Auszeit und versuchte seine Mannschaft erneut auf die Drangphase der Gäste einzustellen. Dies gelang ihnen in der Folge auch besser, wobei die Eagles weiter spielbestimmend waren. Weitere Treffer fielen im ersten Drittel jedoch nicht. Im Mittelabschnitt kamen die Eisadler zwar besser ins Spiel, aber ein Treffer wollte nicht fallen. Die Gäste aus Essen, die von ca. 500 Fans begleitet wurden, machten es da besser und effektiver. So erhöhten sie in der 24. Minute auf 0:3 und in der 32. Minute sogar auf 0:4. In der 33. Minute fiel dann aber doch der Anschlusstreffer für die Eisadler. Pavel Avdeev und Konsta Jaakola legten für Tobias Schmitz vor und dieser traf zum 1:4. Mit diesem 3 Tore Rückstand ging es dann ins letzte Drittel. Als der Dortmunder Neuzugang der Eisadler Konsta Jaakola auf Colin Long passte, traf dieser zum 2:4 (46.). Danach waren die Eisadler zwar weiterhin bemüht, doch die Essener spielten aus einer kontrollierten Defensive heraus ihr Spiel runter und sicherten sich am Ende verdient den Auswärtssieg. Für die Eisadler geht es im neuen Jahr mit einem Auswärtsspiel bei der EG Diez-Limburg (02.01.2026) weiter. Eisadler Dortmund - Eagles Essen West 2:4 (0:2, 1:2, 1:0) Tore: 0:1 (1.) Luft (Otten) 0:2 (2.) Keresztury (Bitomsky) 0:3 (24.) Kryvorutskyy (Zheltakov, Bitomsky) 0:4 (32.) Zheltakov (Becker, Birzins) 1:4 (33.) Schmitz (Jaakola, Avdeev) 2:4 (46.) Long (Jaakola) Zuschauer: 3.078 Strafen: Dortmund 4 - Essen 4 Kader: #1 Oster, #29 Menke (nicht eingesetzt) - #12 Lauer, #19 Krebietke, #32 Schmitz, #67 Dreschmann, #70 Ortwein, #77 Bergstermann, #78 Füchtjohann, #94 Cohut - #4 Julien, #13 Long, #14 Busch, #16 Kronhardt, #17 Rosenthal, #41 Trapp, #52 Avdeev, #69 Lichnovsky, #80 Jaakola, #88 Panov, #91 Polter, #97 Thau
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| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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FASS BerlinTabellenführer zum Jahreswechsel (RLO) FASS Berlin beendet das Jahr 2025 als Tabellenführer der Regionalliga Ost. Im letzten Spiel des Jahres setzten sich die Nordberliner mit 0:7 (0:1, 0:4, 0:2) bei Tornado Niesky durch. FASS war mit 16 + 2 Akteuren in die Lausitz gereist. Die Gastgeber hatten sich nach ihrem klaren Aufwärtstrend in den letzten Spiel erkennbar viel vorgenommen. 652 Zuschauerinnen und Zuschauer gaben der Partie einen würdigen Rahmen; auch gut 20 Berliner Fans hatten den Weg ins Nieskyer Waldstadion gefunden. DAS SPIEL Im ersten Drittel waren beide Teams um eine stabile Defensive bemüht, und in einem recht ausgeglichenen Spiel gab es nur wenige klare Torchancen. So traf nur FASS nach einem gewonnenen Bully durch einen Blueliner von Henry Haase (14.). Der zweite Abschnitt sah ein Berliner Team, welches mehr Druck auf das gegnerische Tor erzeugte. Nach einer tollen Kombination schloss Roberts Licitis zum 0:2 ab (27.), und nur zwei Minuten später ließ Morawitz einen Distanzschuss von Nico Jentzsch durchrutschen. Die Entscheidung fiel in der 35. Minute, als nacheinander Oliver Noack, Niklas Weihrauch und Ben Balzer zum Abschluss kamen – und der dritte Schuss endlich im Netz zappelte. Bei dem ein und anderen Nieskyer brannten hiernach etwas die Sicherungen durch; weil sich die Berliner aber wehrten, gab es zahlreiche Strafen auf beiden Seiten. Daniel Volynec erzielte noch in Überzahl das 0:5 (38.), dann konnten sich die Gemüter etwas beruhigen. Auch im Schlussabschnitt blieb die Strafbank gut besucht. FASS schlug noch einmal durch Ben Balzer in der Powerplay-Formation zu (53.), wobei die Strafe gegen Niesky gerade abgelaufen war. Den Schlusspunkt setzt nach einem Traumpass von Benjamin Hüfner der überragende Nico Jentzsch (56.), der an diesem Abend an fünf Toren beteiligt war. Hinten freute sich Marks Slavinskis-Repe über seinen ersten Shut-out im FASS-Trikot. AUSBLICK Gleich das erste Wochenende im neuen Jahr wird eine echte Belastungsprobe für den Tabellenführer. Am Samstag (03.01.26) geht es zu den Chemnitz Crashers, bevor am Sonntag (04.01.26, 16:00 Uhr, Eissporthalle Charlottenburg) die Luchse Lauterbach in die Hauptstadt kommen. In der Woche danach steigt das erste FASS WinterGame. Am Sonntag, 11.01.26 empfangen wir um 14:00 Uhr die Chemnitz Crashers – im Eisstadion Neukölln! STATISTIK FASS: Slavinskis-Repe (Steffen) – Haase, Miethke; Hüfner, Falk; Kruggel, Junge – Licitis, Fiedler, Jentzsch; Volynec, Thielsch, L. Noack; Flemming, O. Noack, Balzer, Weihrauch. Tore: 0:1 (13:43) Haase (Fiedler); 0:2 (26:32) Licitis (Jentzsch, Fiedler), 0:3 (28:54) Jentzsch (Junge, Slavinskis-Repe), 0:4 (34:45) Balzer (Weihrauch, O. Noack), 0:5 (37:20) Volynec (Fiedler, Jentzsch) PP1; 0:6 (52:55) Balzer (Volynec, Jentzsch), 0:7 (55:49) Jentzsch (Hüfner, Fiedler). Schiedsrichter: Mirle – Konietzky, Georgi. Strafen: Niesky 28 + Spd (L. Riedel), FASS 21 + Spd (Licitis). Zuschauer: 652. Schüsse: 31-47. Face-off: 24-43.
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| NEWS Nachwuchs Nationalmannschaften / Deutsche Nachwuchs Liga - DEB - Landesverbände |
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| U20-Weltmeisterschaft: DEB-Team unterliegt zum WM-Auftakt der USA (DEB) Zum Auftakt der IIHF U20-Weltmeisterschaft in den USA hat die U20-Nationalmannschaft des DEB eine Niederlage hinnehmen müssen. Gegen den amtierenden Weltmeister und WM-Gastgeber USA lautete der Endstand vor 14.276 Zuschauern in der Grand Casino Arena in Saint Paul 3:6. Torschützen für das deutsche Team waren Timo Kose (18.), Simon Seidl (26.) und Lenny Boos (32.). Für das U20-Team des DEB steht bereits am heutigen Samstag, den 27. Februar 2025, das nächste WM-Spiel an. Gegner ist die Slowakei, Spielbeginn deutscher Zeit ist um 20:00 Uhr (Ortszeit 13:00 Uhr). Das Spiel wird live und kostenlos bei MagentaSport übertragen. Übersicht Torschützen Team GER: Timo Kose (18.), Simon Seidl (26.), Lenny Boos (32.). Schüsse: Deutschland 21 – USA 47. Strafminuten: Deutschland 6 – USA 6 Starting Goalie: Lennart Neiße. Kapitän: Tobias Schwarz (C), Carlos Händel (A), Nick Maul (A). Zuschauerzahl: 14.276. Best Player Team GER: Dustin Willhöft. Stimmen zum Spiel U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter: „Wir hatten uns einiges vorgenommen heute zum Start in die WM. Wir haben viele Sachen während des Spiels insgesamt gut umgesetzt. Unsere Torwartleistung von Lennart Neiße war sehr gut und er hat uns die Chance gegeben, das Spiel gegen die USA im zweiten Drittel eng zu gestalten. Leider haben wir dann ein paar Entscheidungen getroffen, die nicht zum Ausgleich geführt haben, sondern uns zwei weitere Gegentreffer gekostet haben. Wir können dennoch viele positive Dinge mitnehmen für die nächsten WM-Spiele und ganz besonders schon für die nächste Partie gegen die Slowakei.“ Kapitän Tobias Schwarz: „Wir können insgesamt stolz sein auf unsere Leistung und darauf aufbauen. Wir wussten, dass die US-Amerikaner mit viel Tempo loslegen wollten, was sie dann auch direkt umgesetzt haben. Wir haben uns stark zurückgekämpft und haben einen Weg gefunden, Tore zu erzielen. Dennoch haben wir auch ein paar Fehler gemacht, die wir abstellen müssen. Mit diesen Erkenntnissen können wir nun direkt weitergehen ins nächste Spiel gegen die Slowakei.“
U20-Weltmeisterschaft: DEB-Auswahl bleibt gegen die Slowakei ohne Erfolg (DEB) Im zweiten Spiel der IIHF U20-Weltmeisterschaft nur wenige Stunden nach dem Auftaktspiel gegen die USA unterlag die U20-Nationalmannschaft der slowakischen Auswahl mit 1:4 (0:2, 0:1, 1:1). Vor 3.702 Zuschauern in der Grand Casino Arena in Saint Paul traf Dustin Willhöft für das Team von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter. Für die DEB-Auswahl folgt ein spielfreier Sonntag. Das nächste WM-Spiel steht am kommenden Montag, den 29. Dezember, auf dem Programm. Gegner ist das Team aus Schweden. Spielbeginn ist um 12:00 Uhr Ortszeit (19:00 Uhr deutscher Zeit). Das Spiel wird live und kostenlos bei MagentaSport übertragen. Übersicht Torschütze Team GER: Dustin Willhöft (52.) Schüsse: Slowakei 38 – Deutschland 35 Strafminuten: Slowakei 4 – Deutschland 14. Starting Goalie: Linus Vieillard. Kapitän: Tobias Schwarz (C), Carlos Händel (A), Nick Maul (A). Zuschauerzahl: 3.702. Best Player Team GER: Linus Vieillard. Stimmen zum Spiel U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter: „Wir sind natürlich enttäuscht aufgrund der Niederlage. Wir sind heute nicht in das Spiel gekommen, die Slowaken waren in den ersten 30 Minuten einfach besser als wir. Sie haben aggressiver agiert in den Zweikämpfen und wollten das Ganze mehr. Auf diesem Level kommt nichts von allein, da musst du an und auch über deine Grenzen kommen, um erfolgreich zu sein. Diese Chance haben wir uns heute nicht gegeben.“ Verteidiger Carlos Händel: „Wir waren heute nicht so gut wie gestern im Spiel gegen die USA. Wir wollten zu viel und haben deswegen keinen guten Start erwischt. Die Slowaken sind besser ins Spiel gekommen und haben am Ende verdient gewonnen. Wir haben zudem einige unglückliche Strafen genommen und so unseren Schwung verloren. Das müssen wir in den nächsten Spielen besser machen.“ Spielplan U20-WM Vorrunde, Gruppe A 27.12.2025 | 00:00 Uhr (dt. Zeit) | Deutschland – USA 3:6 (1:3, 2:3, 0:0) 27.12.2025 | 20:00 Uhr (dt. Zeit) | Slowakei – Deutschland 4:1 (2:0, 1:0, 1:1) 29.12.2025 | 19:00 Uhr (dt. Zeit) | Deutschland – Schweden 30.12.2025 | 20:00 Uhr (dt. Zeit) | Schweiz – Deutschland
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