Newsticker

    
September 26
                         
September 5
      
Saisonbeginn
     
   
  www.ihp .hockey
  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Die beiden Stürmer Dominick Thum (Neusser EV) und William Izak (Iserlohn DNL) wussten im Tryout zu überzeugen und werden bis zum Saisonende beim EVD bleiben. Dagegen wird Torhüter Lucas Goebels den Verein verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  
ASV Hamburg
(VLN)  Der Großteil der Mannschaft bleibt weiter zusammen. Bisher haben die Torhüter Kurtus Hancock und Florian Lentz, die Verteidiger Bent Meyer, Martin Müller, Rasid Saitov, Torben Sander und Klaas Steffen, sowie die Stürmer Steffen Drewes, Nick Fischer, Benjamin Hepburn, Daniel Lupzig, Patrick Schrage, Christian Seifert, Sebastian Wilczarski, Benjamin Wollf und Christian Zachariassen ihre weitere Zusage beim Altonaer SV gegeben
  
Dingolfing Isar Rats
(BYL)  Verteidiger Artur Schwarz, der 218 aus Moosburg zu seinem Heimatverein zurückkehrte, wird den EVD verlassen und sich einer neuen Herausforderung stellen
  
ESV Kaufbeuren
(OLS)  Die Augsburger Panther haben ihren 17-jährigen Nachwuchsverteidiger Liron Pellizzari mit einer Förderlizenz für den ESVK ausgestattet. In der letzten Saison spielte er noch in der DNL und stand im erweiterten DEL-Kader
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Allrounder Alexander Källgren verlässt den TuS. Man konnte sich nicht auf eine weitere Zusammenarbeit verständigen. Dafür wurde mit August Sandell ein neuer Stürmer vorgestellt. Der 24-jährige Schwede spielte zuletzt in der dritthöchsten Liga seines Heimatlandes für Järfälla HC
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Der EHC hat Verteidiger Filip Varga verpflichtet. Der 19-jährige Slowake wechselt aus der DNL vom EV Landshut zum EHC wo er seine erste Saison im Seniorenbereich bestreiten wird. Das selbe gilt auch für Stürmer Matyas Patocka. Der 20-jährige Tscheche kommt aus dem Nachwuchs der Pirati Chomutov
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Die Black Hawks intensivieren ihre Kooperation mit den Eisbären Regensburg. Die Oberpfälzer haben Dmitrij Haberling, Marks Jirgensons und Pepino Langmeier mit Förderlizenzen für Passau ausgestattet. Ausserdem erhalten die DNL.Spieler Arthur Milic, Jakob Meißner, Jan-Luka Meißner und Jason Arzt Spielberechtigungen für den Oberligisten
  
Harzer Falken
(RLNO)  Die Kassel Huskies haben den jungen Torhüter Alexander Pankraz mit einer Förderlizenz für Braunlage ausgestattet
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Torhüter Marc Siebels, der letztes Jahr aus Fürstenfeldbruck nach Norddeutschland zurückkehrte, wird auch in der neuen Saison zum Goalie-Team der Wesesrstars gehören
 
Neusser EV
(RLW)  Kurzfristig hat Stürmer Jordi Cuena Pazos um Auflösung seines Vertrages gebeten
 
Forst Nature Boyz
(BLL)  Als nächstes hat Torhüter Thomas Zimmermann seine weitere Zusage beim SC gegeben. Der 25-Jährige wird bereits in seine vierte Saison für die Nature Boyz gehen
  
Wanderers Germering
(BLL)  Stürmer Leopold Inselkammer wird auch in der neuen Saison das Trikot der Wanderers tragen. Der 24-Jährige absolvierte zuletzt 14 partien und konnte dabei ein Tor erzielen
  
Black Eagles Reutlingen
(BWL)  Stürmer Waldemar Wehrle wird aus privaten Gründen die TSG verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  

   

 Stichwortsuche:
IHP-PuckIHP Nachrichten
Freitag 26.Dezember 2025

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte der Weihnachtsfeiertage mit insgesamt sieben Beiträgen aus der Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga und Bezirksliga Bayern.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    

tigersbayreuthTigers Bayreuth
Dreierpack zum Jahresende

(OLS)  Der Spielplan der Oberliga Süd kennt keine Gnade für Teams und Spieler: Bis zum Jahreswechsel stehen noch drei Spieltage an – direkt darauf folgen drei weitere bis zum 6. Januar: 6 Spiele in 12 Tagen werden alle Beteiligten an ihre Grenzen bringen. Diese enge Taktung bietet den Jungs um Larry Suarez aber auch die schnelle Chance, Wiedergutmachung zu betreiben.
Am 2. Weihnachtsfeiertag steht dabei um 20 Uhr das Heimspiel gegen die Stuttgart Rebels auf dem Plan, ehe man am 28.12. um 18 Uhr bei den Erding Gladiators antritt. Zum Jahresausklang empfängt man am 30.12. um 20 Uhr den Tabellenführer aus Deggendorf.
Mit fünf Niederlagen in Folge verabschiedeten sich die onesto Tigers Bayreuth in den Heiligen Abend. Satte 34 Gegentore kassierte man in diesen Spielen und büßte den in er ersten Saisonhälfte erarbeiteten Vorsprung auf die Verfolger ein. Am Dienstag musste man beim bitteren 1:9 in Lindau den direkten Konkurrenten in der Tabelle vorbeiziehen lassen und den so wertvollen 6. Platz in der Tabelle abgeben. Mit Passau liegt der nächste Verfolger nur zwei Punkte zurück, auch zum EC Peiting und den Stuttgart Rebels sind es nur 5 Punkte, zum Tabellenelften, dem zuletzt wiedererstarkten SC Riessersee, auch nur derer 6. Ähnlich wie die Tigers gehören auch die Rebels zu den positiven Überraschungen der ersten Saisonhälfte, doch auch das Team um Trainer Jan Melichar konnte nur eines der letzten sechs Spiele für sich entscheiden. Zuletzt unterlag man dem EV Füssen im Penaltyschießen und den Passau Black Hawks (2:6) und den Höchstadt Alligators (4:6). Topscorer der Schwaben ist Verteidiger Dane Montgomery (7 Tore + 30 Vorlagen) gefolgt von den Stürmern Alex Blais (5 + 30) und Top-Torschütze Wyatt Schingoethe (15 + 11). Im Tor standen bereits fünf verschiedenen Goalies, meist hütet jedoch Nick Vieregge (Fangquote: 88,3%) den Kasten. Die beiden bisherigen Duelle konnten die Tigers mit 6:1 und 7:3 für sich entscheiden – vielleicht ein kleiner Mutmacher nach den letzten Rückschlägen.
Auch Aufsteiger Erding wartet mit nur einem Sieg aus den letzten sechs Spielen auf die Tigers, dieser gelang aber am Dienstag mit einem 5:4 gegen die Heilbronner Falken. Am vergangenen Wochenende trennte man sich vom Trainerteam Dominik Quinlan und Maximilian Helling, aktuell stehen Thomas Daffner und der verletzte Thomas Brandl hinter der Bande. Fleißigster Punktesammler bei den Gladiators ist Thomas Matheson (24 + 20) vot Verteidiger Markus Eberhardt (7 + 14) und Stürmer Maximilian Forster (6 + 15). Im Tor teilen sich David Zabolotny (89,5%) und Leon Meder (88,8%) die Aufgabe. Auch die beiden Duelle gegen Erding konnten die Tigers mit 5:2 und 5:0 deutlich für sich entscheiden.
Mit dem niederbayerischen Spitzenreiter erwarten die Tigers zum letzten Spiel des Jahres dann ein ganz anderes Kaliber: Mit einer Serie von 11 Siegen in Folge dürfte das Team von Trainer Casey Fratkin mit breiter Brust an den Roten Main kommen. Zuletzt sammelte Siege gegen Höchstadt (7:1), in Bad Tölz (5:3) und im Niederbayern-Derby gegen Passau (2:0). Topscorer des Teams sind die Zwillinge Ty (22 + 37) und Dylan (27 + 31) Jackson – damit führen sie auch die Scorerwertung der Liga an - gefolgt von Roy Harrison (17 + 29), punktbester Verteidiger ist Brett Humberstone (5 + 14). Man stellt die zweitbeste Offensive mit dem besten Powerplay der Liga und die beste Abwehr mit dem zweitbesten Penalty-Killing – auch ein Verdienst von Routiniert Timo Pielmeier (92,6%) im Tor. Mit 8:2 und 7:3 konnte der DSC die beiden bisherigen Saisonduelle klar für sich entscheiden.
Nach den enttäuschenden Auftritten und Ergebnissen vor dem Weihnachtsfest wollen die Tigers endlich wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Dazu braucht es ein ganz anderes Auftreten auf dem Eis, aber auch die Unterstützung von den Rängen. Gemeinsam mit dem Tigerkäfig wollen die Jungs um Kapitän Sam Verelst den berühmten Bock umstoßen und zum Jahresausklang wichtige Punkte im Kampf um den Playoff- Einzug sammeln.
 www.ihp.hockey    Donnerstag 25.Dezember 2025  15:54 Uhr Bericht:     TB
Autor:     kno


Lindau IslandersLindau Islanders
EV Lindau Islanders wollen gegen den EV Füssen erneut voll punkten - Viele Zuschauer und ein emotionales Heimspiel erwartet

(OLS)  Die Weihnachtszeit kennt im Eishockey keine Gnade. Nach den Spielen der EV Lindau Islanders gegen Bayreuth (9:1-Sieg) einen Tag vor Heiligabend und dem Auswärtsspiel bei den Tölzer Löwen am zweiten Weihnachtsfeiertag geht es schon am Sonntag (28. Dezember / 18:00 Uhr) in der BPM-Arena mit dem nächsten Heimspiel weiter. Die Islanders erwarten mit dem EV Füssen den Rivalen aus dem Ostallgäu. Live verfolgt werden können alle Spiele wie gewohnt bei Sprade TV (www.sprade.tv).
Zwischen den Jahren wird es in der BPM-Arena traditionell richtig stimmungsvoll – die Spiele sind erfahrungsgemäß sehr gut besucht, weshalb die EV Lindau Islanders allen Fans ein frühzeitiges Kommen ans Herz legen. Die BPM-Arena hat 60 Minuten vor Spielbeginn, also ab 17 Uhr, geöffnet. Die Lindauer wollen vor heimischem Publikum ein starkes Zeichen setzen, denn die Partie gegen den EV Füssen verspricht erneut Hochspannung und Emotionen pur.
Im Duell mit den Ostallgäuern gibt es aktuell eine ausgeglichene Bilanz, das erste Spiel im Oktober verloren die Lindauer mit 2:4, revanchierten sich im zweiten Duell gegen Füssen mit einem klaren 7:3-Erfolg. Einen solchen Erfolg gegen den Rivalen würde man gerne nachlegen wollen. Doch Vorsicht: Die Gäste vom Lech sind trotz eines schwierigen Saisonstarts längst nicht mehr zu unterschätzen. Das Team aus dem Ostallgäu stabilisierte sich zuletzt Schritt für Schritt.  Am letzten Wochenende hätte man nämlich fast die Indians aus Memmingen besiegt, musste sich dann aber im Penaltyschießen knapp geschlagen geben. Die Islanders sind also gewarnt.
Trotz kleinem Etat und laufender Schuldenreduzierung setzt der EVF auf eine klare Philosophie: junge Talente fördern und intensives, schnelles Eishockey spielen. Trainer Daniel Jun, ein erfahrener Coach mit DEL2-Vergangenheit, hat seine Handschrift längst eingebracht. Viele Spieler stammen aus dem eigenen Nachwuchs oder sind über Förderlizenzen eingebunden – ein Konzept, das Früchte trägt. Füssen gibt niemals auf, das macht sie brandgefährlich.
Die gefährlichsten Spieler in den Reihen der Füssener sind Dauerbrenner und Kontingentspieler Bauer Neudecker, Eigengewächs Julian Straub und der Kanadier Simon Boyko. Gerade dieses Trio dürfen die Lindauer nicht zur Entfaltung kommen lassen und gut verteidigen. Aber auch die Defensivspezialisten Sandro Mayr und Routinier Felix Linden sind mit harten Schüssen von der blauen Linie nicht zu unterschätzen.
Die Fans dürfen sich also auf ein intensives, emotionales Duell gegen den Rivalen freuen. Schon das erste Aufeinandertreffen war in der Schlussphase hitzig und auch das Spiel in Lindau war emotional. Und auch diesmal wird es nicht weniger leidenschaftlich. Die Islanders sind bereit, sich gegen das junge, ambitionierte Team aus Füssen zu behaupten und wichtige Punkte am Bodensee zu behalten. Am besten mit einer grandiosen und lautstarken Atmosphäre und einer hoffentlich ausverkauften BPM-Arena.
 www.ihp.hockey    Donnerstag 25.Dezember 2025  09:18 Uhr Bericht:     EVL
Autor:     cs

  
scriesserseeSC Riessersee
SCR am 2.Weihnachtsfeiertag in Peiting - Am Sonntag kommt Memmingen, inklusive 26 Fanbussen

(OLS)  Zwischen den Jahren sind die Eisstadien traditionell gut gefüllt – so auch in dieser Saison. Am 2. Weihnachtsfeiertag sind die Werdenfelser zum „kleinen Derby“ beim EC Peiting im Pfaffenwinkel zu Gast.
Cheftrainer Markus Jocher ordnet die Partie ein:
„Es ist ein Derby – und ja, es geht um mehr als nur drei Punkte. Für uns ist es ein sehr wichtiges Spiel, das wir auch gewinnen wollen. Auch wenn es extrem schwer wird, da uns aktuell einige Häuptlinge fehlen. Peiting ist ein Gegner auf Augenhöhe, es ist definitiv ein Sechs-Punkte-Spiel.“
Neben der sportlichen Bedeutung ist klar, dass auch zahlreiche Weiß-Blaue Fans ihr Team nach Peiting begleiten werden.
Großes Heimspiel am Sonntag gegen Memmingen
Auch die Verantwortlichen des SC Riessersee dürfen sich auf eine besondere Kulisse freuen: Am Sonntag wird es im Olympia-Eissportzentrum richtig voll, denn nicht weniger als 26 Fanbusse aus Memmingen machen sich auf den Weg nach Garmisch-Partenkirchen. Spielbeginn gegen den ECDC Memmingen, aktuell Tabellenzweiter, ist um 18:00 Uhr.
Für die Weiß-Blauen und den zuletzt stark gebeutelten Kader wartet damit eine große Herausforderung. Jocher blickt dennoch mit Vorfreude auf die Partie:
„In einem vollen Stadion zuhause zu spielen, ist der Traum eines jeden Spielers. Ich hoffe, dass unsere Zuschauer unser sechster Mann sind und uns lautstark unterstützen. Jeder meiner Jungs kann zeigen, was er draufhat – wir werden kämpfen und alles investieren.“
Jocher setzt auf Kampfgeist und Teamkultur
Erst vor Kurzem wurde Markus Jocher zum Cheftrainer befördert, nun versucht er, seine Werte konsequent an die Mannschaft weiterzugeben:
„Ich stehe als Trainer für Teamgeist und Kampf. Kampf geht über Talent – das habe ich selbst als Spieler erlebt. Man kann verlieren, aber es kommt darauf an, wie man verliert. Unser Ziel ist es, als Team aufzutreten und füreinander zu arbeiten.“
Auch spielerisch verfolgt Jocher klare Vorstellungen:
„Ich möchte die Mannschaft von einem stabilen, defensiven Spiel überzeugen. Das ist machbar, das habe ich in den letzten Jahren auch im Nachwuchs bewiesen.“ Mit den Siegen gegen Passau, in Bayreuth und gegen Füssen sieht man bereits Ansätze: „Aber wir müssen diesen Weg konsequent weitergehen. Wir wollen aus dieser kleinen Serie eine große machen.“
Trotz aller Herausforderungen bleibt das Ziel klar: „Ich brauche Geduld und Kraft – beides habe ich. Mein Ziel bleiben die Playoffs. Die Mannschaft vertraut mir immer mehr, und wenn sie mein System voll umsetzt, werden wir dafür belohnt.“
Tickets für die Heimspiele gibt es in unserem Onlineshop: ttps://www.scriessersee.de/tickets/online-ticket-shop oder zu den Öffnungszeiten der Geschäftsstelle vor Ort am Stadion. Die Abendkasse wird 90 Minuten vor Spielbeginn geöffnet. Sämtliche Begegnungen werden live auf Sprade.TV übertragen.
 www.ihp.hockey    Donnerstag 25.Dezember 2025  17:00 Uhr Bericht:     SCR
Autor:     pv


Herne MinersHerne Miners
Weiterhin straffes Programm – Miners absolvieren noch drei Spiele vor dem Jahreswechsel

(OLN)  Nach zuletzt einem Punkt aus den letzten drei Partien warten erneut drei wichtige und schwierige Spiele auf den HEV. Zuerst reisen die Miners am Freitag zum wichtigen Spiel nach Leipzig, am Sonntag sind die Hannover Scorpions um 18:30 Uhr zu Gast in der Hannibal-Arena. Das letzte Spiel des Jahres findet dann am 30.12.2025 auswärts in Tilburg statt.
Wer ist dabei?
Marius Demmler und Kapitän Justus Meyl fallen definitiv weiterhin aus. Sowohl Lennart Schmitz als auch Sofiene Bräuner werden nach ihren Verletzungen am Freitagmorgen wieder in das Teamtraining einsteigen, für beide kommt ein Einsatz aber noch zu früh. Lennart Schmitz könnte jedoch für das Heimspiel gegen die Scorpions wieder eine Option für die Miners sein. Valentin Pfeifer ist nach überstandener Verletzung und Krankheit wieder im Herner Aufgebot, auch die Förderlizenzspieler aus Düsseldorf, David Galfinger und Erik Wischnenko, die gegen Hamm bereits für Herne spielten, werden erneut für den HEV auf das Eis gehen. Außerdem erhält der HEV mit Laurens van Leyen und Luca Müller weitere Unterstützung aus Düsseldorf. Das Tor wird wieder von Lukas Schulte und Dean Döge gehütet.
Icefighters Leipzig, 26.12.2025:
Nachdem die Icefighters mit 8:5 gegen die Hannover Scorpions gewannen, mussten die Leipziger zuletzt unter Neu-Trainer Christopher Straube zwei Niederlagen gegen die Herforder Ice Dragons und die Black Dragons Erfurt einstecken. Dadurch befinden sich die Icefighters aktuell mit vier Punkten Vorsprung auf die Miners auf dem achten Tabellenplatz. Leipzig wird durch einen Sieg mit sieben Punkten davonziehen wollen, der HEV wird alles dafür tun wollen, den Abstand auf einen Punkt zu verringern. Bully in Leipzig ist um 20:00 Uhr.
Hannover Scorpions, 28.12.2025:
Die Hannover Scorpions konnten sich in den letzten Spielen nach dem Trainerwechsel zu Rico Rossi stabilisieren und gewannen sechs ihrer letzten sieben Spiele – lediglich gegen Leipzig musste man sich geschlagen geben. Wie man die Scorpions schlägt, hat auch der HEV selbst vor einem Monat mit dem 1:0-Erfolg gezeigt. Aus Herner Sicht will man das natürlich wiederholen. Das Bully in der Hannibal-Arena ist um 18:30 Uhr.
Tilburg Trappers, 30.12.2025:
Für das letzte Spiel des Jahres treten die Miners in Tilburg an. Auch die Tilburger stabilisierten sich zuletzt und konnten alle ihrer letzten sieben Spiele für sich entscheiden. Dabei kaum zu stoppen: Phillip Marinaccio, der mit 20 Punkten in den letzten sieben Spielen maßgeblich an den Siegen der Trappers beteiligt war. Aus Sicht der Herner gilt es also, auf den Tilburger Topscorer achtzugeben. Spielbeginn am Dienstagabend ist um 20:00 Uhr.
 www.ihp.hockey    Donnerstag 25.Dezember 2025  18:00 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     jb

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg
  
   
 
ESC KemptenKempten Sharks
Große Aufgaben zur festlichen Zeit - Allgäuderby und Hockeyclassic

(BYL)  Kaum ist das Glockengeläut an Heiligabend verklungen geht es für die Sharks auch schon wieder aufs Eis. Bereits am zweiten Weihnachtsfeiersteg steht um 17.°° das Derby in Buchloe auf dem Spielplan. Schon immer ein Spiel mit viel Brisanz ist der Termin natürlich ideal gelegen um viele Eishockeyfans ins Stadion zu locken. Für die Kemptener geht es darum die aktuelle Siegesserie von sechs Spielen weiter auszubauen. Zudem ist das Team von Sven Curmann auch heiß darauf Revanche für die Niederlage im Hinspiel Ende Oktober zu nehmen. Es läuft aktuell gut bei den Sharks, der Kader ist wieder aufgefüllt, im November und Dezember verletzte Spieler sind wieder fit und die Stimmung in der Mannschaft passt.
Mit Buchloe wartet natürlich eine harte Nuss auf die Oberallgäuer. Vor der Saison wurde der Kader einmal auf links gedreht, ganze 12 Abgänge von Spielern galt es zu ersetzen. Und dabei hat man nicht gekleckert, eher geklotzt. Mit Dieter Orendorz, Joey Lewis und Alex Thiel wurden dafür gleich drei ehemalige Kaufbeurer Joker direkt aus der DEL 2 verpflichtet. Zusätzlich mit Adriano Carciola ein hochklassig erfahrener Spieler aus der Oberliga von den Lindau Islanders. Dazu mit Waldemar Dietrich der ehemalige Memminger Erfolgscoach. Nachdem sich der gewünschte Erfolg in der Vorrunde aber nicht komplett einstellte wurde der Trainer bereits im Dezember wieder entlassen, seitdem hat mit Dominic Weis ein ehemaliger Buchloer das Sagen. Rechtzeitig zu Weihnachten legte man nochmals im Kader nach und verpflichtete Dieter Geidl. Der gebürtige Tscheche mit deutschem Pass kommt ebenfalls aus der Oberliga aus Lindau. Er soll die Probleme im Tor der Pirates lösen. Vor seinem Engagement in Lindau sammelte er ausreichend Erfahrung im Nachwuchs von Ingolstadt und Kaufbeuren.  Ein echtes Torhütertalent welches nun den Weg in die Bayernliga nimmt. Aktuell stehen die Pirates mit 27 Punkten auf Rang 10, dem letzten Platz der zur Teilnahme an den Preplayoffs berechtigt. 13 Zähler Vorsprung bringen die Sharks auf Rang 5 mit ins Ostallgäu, mit einem Sieg will man den Anschluss an die oberen Ränge weiter festigen.
Ebenfalls mitten in der Verlosung für die Playoffs sind die Löwen aus Waldkraiburg, die am Sonntag um 17.30 in der Dewart Arena in Kempten gastieren. Das Hinspiel gewannen die Allgäuer in Overtime, und auch am Sonntag dürfte es ein spannendes und enges Spiel werden.
Die Partie in Kempten findet im Rahmen des Hockeyclassic statt, dem ersten Mottospiel zum 75jährigen Eishockeyjubiläum an der Iller. Zahlreiche Aktionen werden geboten. Vom Hüttendorf mit Verpflegung vor dem Stadion über ein Fanfest und Live Musik der berühmten Allgäuer Band Losamol & Friends ist für alle etwas geboten. Dazu laufen die Sharks in einem speziell für das Jubiläum designten Trikot auf welches an die erfolgreiche Geschichte des Kemptener Eishockeys erinnert. Und es gibt eine umfangreiche Fancollection zu erwerben, ebenfalls speziell für das Jubiläum.
Es ist also alles angerichtet für tolle, spannende und hoffentlich erfolgreiche Eishockeytage bei den Sharks.
 www.ihp.hockey    Donnerstag 25.Dezember 2025  15:10 Uhr Bericht:     ESCK
Autor:     th


schweinfurtmightydogsSchweinfurt Mighty Dogs
Der Jahresendspurt in der Bayernliga wird eingeläutet

(BYL)  Der Jahresendspurt für die Teams in der Bayernliga wird nun eingeläutet. Für die Mighty Dogs bedeutet dies, dass sie es gleich mit zwei Mannschaften zu tun bekommen, die mitten im Kampf um die Teilnahme an den Pre-Playoffs stecken. Am zweiten Weihnachtsfeiertag geht es für den ERV Schweinfurt zunächst nach Niederbayern – genauer gesagt nach Dingolfing zu den Isar Rats. Wichtig zu erwähnen ist, dass das Gastspiel der Mighty Dogs am Freitag in Dingolfing nicht wie ursprünglich angesetzt um 20 Uhr stattfindet, sondern auf 18 Uhr vorverlegt wurde. Auf Anfrage der Verantwortlichen aus Dingolfing war man sich schnell einig und stimmte dem früheren Bully zu.
Zum letzten Heimspiel des Kalenderjahres 2025 kommen anschließend die Freibeuter aus Buchloe an den Main.
Ein Blick auf die Statistik der letzten Begegnungen zwischen dem EVD und dem ERV zeigt, dass die Isar Rats zuletzt alles andere als ein Lieblingsgegner der Mighty Dogs waren. Die Bilanz spricht klar für die Gastgeber am Freitag: In den bisherigen fünf Partien seit dem Aufstieg der Dingolfinger in die Bayernliga gingen die Isar Rats stets als Sieger vom Eis. Bis auf das 6:3 aus der Saison 2023/24 wurden alle Spiele nur mit einem Tor Unterschied entschieden.
Besonders in Erinnerung blieb das letzte Gastspiel der Mighty Dogs, das zugleich der erste Spieltag der vergangenen Saison war: Trotz einer zwischenzeitlichen 3:7-Führung musste man sich am Ende mit 8:7 nach Verlängerung geschlagen geben. Auch im Hinspiel der aktuellen Hauptrunde deutete zwischenzeitlich vieles auf eine empfindliche Heimniederlage gegen das Team von Dustin Whitecotton hin. Doch Kevin Heckenberger und Co. machten es im Schlussabschnitt noch einmal spannend und verkürzten auf 4:5. Am Ende blieb es bei diesem Ergebnis – und dem EVD gelang etwas, das in dieser Saison keinem weiteren Gegner gelungen ist: ein Auswärtssieg im Icedome. Die Isar Rats stehen aktuell auf Rang neun der Tabelle und sind voll im Rennen um die Pre-Playoffs. Mit 29 Punkten haben sie derzeit drei Zähler Vorsprung auf die Peißenberg Miners auf Rang elf, die zuletzt einen guten Lauf erwischten. Um sich direkt für die Playoffs zu qualifizieren, beträgt der Rückstand auf den Tabellen­sechsten Ulm aktuell acht Punkte. Zur Erinnerung: Die Mannschaften, die am Ende der Hauptrunde zwischen Platz sieben und 10 liegen, spielen in Best-of-3 die letzten beiden Teilnehmer der Playoffs aus – die beiden Verlierer aus der Serie nehmen an der Abstiegsrunde teil.
Eine Art Lebensversicherung für Dustin Whitecotton ist dabei nicht nur David Zucker, sondern vor allem Topscorer Blake Luscombe, der nach 18 Spielen starke 41 Scorerpunkte vorweisen kann.
Am Sonntag kommt zum Jahresabschluss der ESV Buchloe in den Icedome – ein Gegner, der mit den Mighty Dogs aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen hat. Nach vierzig Minuten stand es dort lediglich 4:3 für den ERV, und das dritte Drittel versprach eigentlich spannende zwanzig Minuten. Die Betonung lag auf „eigentlich“, denn Petr Pohl erzielte im Schlussabschnitt gleich drei Treffer und bereitete einen weiteren selbst vor. Am Ende stand ein 11:4 auf der Anzeigentafel, und beide Trainer waren sich bei der Pressekonferenz einig, dass das Ergebnis zu hoch ausgefallen war. Seit dem letzten Aufeinandertreffen hat sich bei den Pirates einiges getan. Anfang Dezember trennten sich die Wege von Headcoach Waldemar Dietrich und dem ESV Buchloe, Dominic Weis übernahm anschließend das Ruder. Auch auf der Torhüterposition gab es Veränderungen: Dominic Guran legt aktuell eine Pause ein, und mit dem 22-jährigen deutsch-tschechischen Goalie Dieter Geidl wurde ein junger Torhüter verpflichtet, der das Trio um David Blaschta und Fabian Hartmann komplettiert. Die wohl interessanteste Änderung betrifft Michal Petrak: Der mittlerweile 42-jährige Angreifer erhielt kurz vor Weihnachten seinen deutschen Pass und zählt damit nicht mehr als Kontingentspieler. Während die Freibeuter in den letzten drei Heimspielen deutliche und überzeugende Siege einfuhren – unter anderem ein 4:0 gegen den TEV Miesbach sowie ein 4:1 gegen Landsberg –, tat man sich auswärts zuletzt deutlich schwerer. Zuletzt konnte man am 23.11.2025 in Pfaffenhofen Punkte mitnehmen, seither blieb man in der Fremde ohne Zählbares. Niederlagen wie das 1:9 in Waldkraiburg, 3:8 in Geretsried, 1:6 in Königsbrunn oder zuletzt das 2:5 in Grafing zeigen, dass man auswärts oftmals „versenkt“ wurde. Eine weitere Auswärtsniederlage möchte man im Kampf um die Pre-Playoff-Plätze sicher vermeiden. Vor dem Gastspiel am Sonntag in Schweinfurt empfangen die Pirates allerdings noch die Sharks aus Kempten zum Allgäu-Duell.
Zwei Gegner also für die Mighty Dogs, die beide nach Möglichkeit an den Pre-Playoffs teilnehmen möchten – und ein letzter Prüfstein vor dem Jahreswechsel für Sergej Waßmiller und Semjon Bär. Die Offensive wie auch die Defensive des ERV Schweinfurt präsentierten sich zuletzt jedoch in Topform: Im Dezember erzielten Tomas Cermak und Co. starke 36 Tore bei lediglich 16 Gegentreffern. Zudem kassierte man im gesamten Dezember noch kein Gegentor in Unterzahl und kann aktuell eine Penaltykilling-Quote von 100 Prozent vorweisen. Dennoch liegt man ligaweit in dieser Statistik nur auf Rang 13 mit insgesamt 74,24 Prozent.
Für das letzte Doppelwochenende stehen dem Trainerteam nicht alle Spieler zur Verfügung, allerdings gibt es einen Rückkehrer und die Möglichkeit, wieder auf die drei Förderlizenzspieler aus Selb zurückzugreifen:
„Die Spiele um Weihnachten sind immer etwas Besonderes – auch wenn wir direkt an den Feiertagen kein Spiel im Icedome haben. Wir waren sehr begeistert vom Auftritt unserer Fans in Ulm, die uns mit drei Fanbussen und zahlreichen Privatfahrern unterstützt haben. Akustisch war es fast wie im Icedome.
Mit Dingolfing und Buchloe warten zwei starke Mannschaften auf uns, und wir wissen um deren Qualität. Die Isar Rats sind bislang die einzige Mannschaft, die uns im Icedome besiegen konnte – das zeigt, wie stark sie sind.
Auch das Spiel gegen Buchloe wird nicht einfacher: ein gut besetzter Kader, vor wenigen Wochen ein Trainerwechsel und zuletzt starke Ergebnisse in der eigenen Arena gegen gute Gegner. Unser Ergebnis aus der Hinrunde fiel sicher zu hoch aus, denn die Pirates haben das ordentlich gemacht. Trotzdem liegt unser Fokus zunächst voll auf Freitag, und auf der Heimfahrt aus Dingolfing beginnen wir bereits mit der Vorbereitung auf Sonntag.
Im Kader gibt es einige Veränderungen. Georg Pinsack und Nils Melchior werden uns krankheitsbedingt fehlen, dafür können wir nach heutigem Stand wieder auf Moritz Schlick zurückgreifen. Wenn er dabei ist, soll er auch seine Einsätze bekommen. Am Freitagvormittag wissen wir zudem final, ob die Nachwuchsspieler aus Selb zur Verfügung stehen. Eines ist aber klar: Wir wollen dieses Wochenende mit sechs Punkten abschließen.“
Zum Heimspiel gegen den ESV Buchloe wird zu Ehren von Joey Akers, der vergangenen Samstag leider verstorben ist, eine Schweigeminute vor dem Spiel geben.
 www.ihp.hockey    Donnerstag 25.Dezember 2025  22:38 Uhr Bericht:     ERVS
Autor:     de


2021 MEKMünchner Luchse
Wichtiger Arbeitssieg gegen Verfolger – Luchse halten den ESC Dorfen 1B auf Distanz

(BBZL)  Die Münchner Luchse haben am vergangenen Freitag einen wichtigen Sieg errungen. Gegen den ESC Dorfen 1B erarbeiteten sich die Landeshauptstädter einen glanzlosen, aber ebenso wichtigen 3-1 (2-0, 0-1, 1-0) Heimerfolg.
Anfangsdrittel im Zeichen der Luchse
Nach drei Niederlagen aus den letzten vier Spielen wollte das Luchsrudel am letzten Adventswochenende nochmal die volle Ausbeute mitnehmen und für einen positiven Jahresabschluss sorgen. Hierfür kehrten Marvin Kovac und Theodor Ziegelhöffer nach krankheitsbedingten Ausfällen in das Münchner Lineup zurück, Dmitrii Paramonov hingegen musste am Wochenende verletzungsbedingt aussetzen.
Nach zwei Wochenenden, an denen die Luchse nur drei Punkte aus vier Spielen holen konnten, war das Duell mit der Eispiraten-Reserve eminent wichtig. Zum einen wollten die Landeshauptstädter den Anschluss zum oberen Tabellenbereich wahren, und zum anderen galt es, die hinter dem MEK lauernden Dorfener auf Distanz zu halten. Entsprechend fokussiert starteten die Hausherren in die Begegnung. Die Luchse waren im ersten Abschnitt von der ersten bis zur letzten Minute die spielbestimmende Mannschaft, bissen sich jedoch in den Anfangsminuten noch die Zähne an der von Spielern der spielfreien Landesligamannschaft der Eispiraten verstärkten Dorfener Reserve aus.
In der 13. Minute belohnten sich die Münchner erstmals für ihre Mühen. Tobias Treichl setzte seinen Reihenpartner Maximilian Deutzmann in Szene, und der Kölsche Jung vollendete zum 1-0 für die Luchse. Damit war es jedoch für den ersten Abschnitt noch nicht genug, denn in der 18. Minute durften die Gastgeber erstmals an diesem Abend in Überzahl ran. Mit einem Mann mehr auf dem Eis bauten sie die Führung sofort aus, diesmal jedoch mit vertauschten Rollen. Max Deutzmann spielte vom linken Flügel aus einen optimalen Querpass auf Tobias Treichl, Tobi zog direkt ab, und die Scheibe schlug zum Pausenstand von 2-0 hinter dem Dorfener Goalie Andreas Marek ein.
Luchse verlieren zur Mitte des Spiels die Linie
Der zweite Abschnitt begann so, wie der Erste aufgehört hatte, nämlich mit voller MEK-Power in der Offensive. Die Luchse drückten weiter aufs Gaspedal und wollten die Führung möglichst schnell ausbauen. Auf dem Eis sah das Spiel der Luchse durchaus ansehnlich aus, allerdings betrieben die Münchner einen kaum zu glaubenden Chancenwucher. Großchancen wie beispielsweise ein Alleingang von Theodor Ziegelhöffer wurden liegen gelassen, und die Eispiraten konnten sich mit Müh und Not im Spiel halten. Ab der Mitte des Abschnitts sollte sich dieses Bild jedoch ändern.
In der 31. Minute begann das Spiel zu kippen. Alex van gen Hassend spielte die Scheibe tief, und aus Perspektive nahezu aller Personen im Stadion sah es auch so aus, als hätte der Münchner Routinier den Puck deutlich hinter der Mittellinie gespielt. Die Unparteiischen gaben dennoch ein Icing gegen den MEK, was zu einer Nachfrage von VGH führte, warum die Entscheidung so fiel, wie sie gefallen ist. Trotz des komplett normalen Konversationstonfalls wurde die Münchner #10 wegen Reklamierens auf die Strafbank geschickt. Einen Spieler für das Reklamieren auf die Strafbank zu schicken, ist selbstverständlich legitim, allerdings ließ diese Entscheidung in einem bis dato komplett fairen und unaufgeregten Spiel jegliches Fingerspitzengefühl vermissen ließ. Mit einem Mann mehr konnten die Eispiraten nun auch zeigen, was sie können. Die Gäste versuchten mit vielen sicheren Pässen, eine Lücke in der Münchner Defensive entstehen zu lassen. In der 33. Minute war es schließlich so weit. Nachdem Milan Blaha die Scheibe an die Blaue Linie zu Erik Walter spielte, war das Fenster für den Eispiraten-Verteidiger offen, und Walter zimmerte die Scheibe zum 2-1 Anschlusstreffer in den Winkel.
Nun waren die Gäste wieder im Spiel, und die Luchse agierten zunehmend verunsichert. Bis zum Pausenpfiff boten sich für die Eispiraten noch mehrere Gelegenheiten, das Spiel auszugleichen. Drei Minuten nach dem Anschlusstreffer wurde eine weitere kleinliche Strafe wegen Reklamierens gegen den MEK ausgesprochen, und zwei Minuten später wurde Michael Glattenbacher auf die Bank geschickt. Die Gäste erspielten sich in Überzahl gute Torabschlüsse, doch MEK-Goalie Jens Berger war auf dem Posten. Jens zeigte vor dem Pausenpfiff einige starke Paraden, und die Luchse konnten die 2-1 Führung in die Drittelpause mitnehmen.
Blitzstart und starker Penaltykill besiegeln den zweiten Heimsieg
Die Bilanz nach zwei Dritteln sah aus Sicht der Landeshauptstädter wie folgt aus – auf dreißig starke Minuten folgten zehn schwache Minuten, in denen man sich zu sehr von Elementen außerhalb der eigenen Kontrolle aus dem Spiel hat bringen lassen. Coach Markus Kiefl gab seinen Mannen in der Pause mit, sich wieder auf das eigene Spiel zu konzentrieren, und den Variablen außerhalb der eigenen Macht weniger Beachtung zu schenken. Dies funktionierte erstaunlich gut, wenn man bedenkt, dass es schon acht Sekunden nach Wiederanpfiff im Dorfener Tor klingelte. Max Deutzmann entschied das Bully für sich, und Clemens von Friderici schnappte sich die Scheibe und stürmte nach vorne. Kaum war er über der blauen Linie, zog der Verteidiger ab, und die Scheibe schlug unhaltbar zum 3-1 im Netz ein.
Der Traumstart in den letzten Abschnitt gab den Luchsen Sicherheit. Das zeigte sich auch auf dem Eis, denn die Münchner spielten wieder ihr geradliniges Offensiveishockey, mit dem sie die Fans beim letztwöchigen 15-3 Heimerfolg gegen Dingolfing 1B so verzückten. Auf den Führungstreffer folgte ein Überzahlspiel, in dem die Münchner zwar nicht nachlegen konnten, dafür jedoch den ein oder anderen gefährlichen Spielzug zeigten. Leider hielt die Freude nur gut sechs Minuten an. Als sich Kapitän Max Deutzmann in der 47. Minute nach einem misslungenen Einwurf zum Bully einen humoristischen Kommentar erlaubte, schickte ihn der Unparteiische für zwei Minuten auf die Strafbank – der vorläufige Höhepunkt einer extrem unsouveränen Spielleitung. Die Luchse überstanden auch dieses Unterzahlspiel, doch die größte Prüfung des Abends wartete noch auf die Gastgeber.
Nach dem finalen Seitenwechsel durften die Münchner in Überzahl ran, jedoch nicht für all zu lange. Stürmer Christian Steinmetz checkte einen Gegenspieler hinter dem Dorfener Tor in die Bande. Der Eispirat blieb liegen und blutete, sodass nur eine Entscheidung gefällt werden konnte, nämlich eine Fünf-Minuten-Strafe gegen Steini. Das Münchner Leichtgewicht ist mit Sicherheit nicht mit böser Verletzungsabsicht in den Check gegangen, doch das Regelbuch ließ den Refs in diesem Fall keine andere Wahl. Nach Ablauf der verbleibenden Strafzeit gegen die Gäste bedeutete dies vier Minuten Überzahl für Dorfen, und in dieser Phase wurde es nochmal brandgefährlich. Die Luchse verteidigten nun mit Mann und Maus und warfen sich in jeden Schuss. Schaffte es doch mal ein Eispirat, frei vor dem Münchner Tor zum Abschluss zu kommen, war Jens Berger zur Stelle. So arbeiteten die Landeshauptstädter Sekunde für Sekunde von der Uhr, bis die große Strafe ohne Gegentreffer überstanden wurde, und auch die verbleibenden eineinhalb Minuten konnten souverän heruntergespielt werden. Das Ergebnis, ein torarmes 3-1, entsprach dem Spielverlauf – ein unspektakulärer Arbeitssieg, der jedoch genau dieselben drei Punkte gibt wie ein Schützenfest.
Luchse zeigen Teamgeist in Sechs-Punkte-Spiel
Nach den punktarmen Vorwochen war ein Sieg im Match gegen die Eispiraten-Reserve eminent wichtig. Sowohl, um den Anschluss zum oberen Tabellenbereich zu halten, als auch, um die Verfolgermannschaften wie die Dorfener 1B auf Distanz zu halten. Entsprechend fokussiert gingen die Luchse zu Werke und zeigten, wozu sie mit mannschaftsdienlichem Eishockey in der Lage sind. Als das Geschehen auf dem Eis ab der Mitte des Spiels zerfahrener wurde und Strafzeiten das Spiel prägten, rückten die Landeshauptstädter nochmal enger zusammen und kämpften Minute für Minute, Sekunde für Sekunde von der Uhr des Münchner Weststadions. In Sechs-Punkte-Spielen wie diesen zeigt sich der Charakter von Mannschaften, und das Luchsrudel hat diesen Test mit Bestnote bestanden. Diesen Spirit gilt es nun in die verbleibenden sieben Saisonspiele, von denen fünf im eigenen Stadion stattfinden, mitzunehmen, um ein positives Saisonergebnis zu manifestieren.
Ausblick
Nach den Feiertagen und dem Jahreswechsel ist das Luchsrudel erst wieder am 11. Januar im Einsatz. An diesem Tag sind die Landeshauptstädter beim ESV Gebensbach zu Gast.
Statistik MEK vs Dorfen 1B
Münchner EK „Die Luchse“ – ESC Dorfen 1B 3-1 (2-0, 0-1, 1-0)
19. Dezember 2025, 19:30 Uhr
Eis- und Funsportzentrum West
Zuschauer: 62
Aufstellungen:
Münchner EK „Die Luchse“
Berger, Kumerics – von Friderici, Stroppe, van gen Hassend, Jörg, Killinger (A), Hnat – Gagne, Klopstock (A), Steinmetz, Günzel, Vinnytskyi, Ziegelhöffer, Kovac, Deutzmann (C), Glattenbacher, Steer, Barth, Treichl
ESC Dorfen 1B
A. Marek, S. Marek – P. Lönnig, F. Steierer, Rappolder, Numberger, D. Steierer, Walter – Wiedenhofer, Blaha, Weiskopf, Steiner, C. Lönnig, Weinert, Brugger, Baumgartner, Geisberger
Tore:
1-0 Deutzmann (Treichl, 12:32)
2-0 Treichl (Deutzmann, von Friderici, 17:32/PP1)
2-1 Walter (Blaha, Steiner, 32:12/PP1)
3-1 von Friderici (Deutzmann, 40:09)
Strafminuten:
Münchner EK „Die Luchse“: 14+5
ESC Dorfen 1B: 8
 www.ihp.hockey    Donnerstag 25.Dezember 2025  22:04 Uhr Bericht:     MEK
Autor:     bd

  
  Freitag 26.Dezember 2025
10:00 Uhr
   
Informationen:
Ergebnisse: 
  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
   
Bericht:
Autor:
  
IHP  
sc  
  
  www.icehockeypage.de                                                                                                       www.ihp.hockey
  

Spielersuche

Spielerdatenbank
Nachname:
Vorname:
 

Partner

  
RizVN Login




Partner2


  
Noppe
 
 
   
facebook
 
 

 
www.ihp.hockey

Hinweis in eigener Sache:
Wir verweisen auf unsere 
Nutzungsbedingungen und
die Datenschutzerklärung.
Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen sie den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung zu!