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September 26
                         
September 5
      
Saisonbeginn
     
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Die beiden Stürmer Dominick Thum (Neusser EV) und William Izak (Iserlohn DNL) wussten im Tryout zu überzeugen und werden bis zum Saisonende beim EVD bleiben. Dagegen wird Torhüter Lucas Goebels den Verein verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  
ASV Hamburg
(VLN)  Der Großteil der Mannschaft bleibt weiter zusammen. Bisher haben die Torhüter Kurtus Hancock und Florian Lentz, die Verteidiger Bent Meyer, Martin Müller, Rasid Saitov, Torben Sander und Klaas Steffen, sowie die Stürmer Steffen Drewes, Nick Fischer, Benjamin Hepburn, Daniel Lupzig, Patrick Schrage, Christian Seifert, Sebastian Wilczarski, Benjamin Wollf und Christian Zachariassen ihre weitere Zusage beim Altonaer SV gegeben
  
Dingolfing Isar Rats
(BYL)  Verteidiger Artur Schwarz, der 218 aus Moosburg zu seinem Heimatverein zurückkehrte, wird den EVD verlassen und sich einer neuen Herausforderung stellen
  
ESV Kaufbeuren
(OLS)  Die Augsburger Panther haben ihren 17-jährigen Nachwuchsverteidiger Liron Pellizzari mit einer Förderlizenz für den ESVK ausgestattet. In der letzten Saison spielte er noch in der DNL und stand im erweiterten DEL-Kader
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Allrounder Alexander Källgren verlässt den TuS. Man konnte sich nicht auf eine weitere Zusammenarbeit verständigen. Dafür wurde mit August Sandell ein neuer Stürmer vorgestellt. Der 24-jährige Schwede spielte zuletzt in der dritthöchsten Liga seines Heimatlandes für Järfälla HC
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Der EHC hat Verteidiger Filip Varga verpflichtet. Der 19-jährige Slowake wechselt aus der DNL vom EV Landshut zum EHC wo er seine erste Saison im Seniorenbereich bestreiten wird. Das selbe gilt auch für Stürmer Matyas Patocka. Der 20-jährige Tscheche kommt aus dem Nachwuchs der Pirati Chomutov
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Die Black Hawks intensivieren ihre Kooperation mit den Eisbären Regensburg. Die Oberpfälzer haben Dmitrij Haberling, Marks Jirgensons und Pepino Langmeier mit Förderlizenzen für Passau ausgestattet. Ausserdem erhalten die DNL.Spieler Arthur Milic, Jakob Meißner, Jan-Luka Meißner und Jason Arzt Spielberechtigungen für den Oberligisten
  
Harzer Falken
(RLNO)  Die Kassel Huskies haben den jungen Torhüter Alexander Pankraz mit einer Förderlizenz für Braunlage ausgestattet
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Torhüter Marc Siebels, der letztes Jahr aus Fürstenfeldbruck nach Norddeutschland zurückkehrte, wird auch in der neuen Saison zum Goalie-Team der Wesesrstars gehören
 
Neusser EV
(RLW)  Kurzfristig hat Stürmer Jordi Cuena Pazos um Auflösung seines Vertrages gebeten
 
Forst Nature Boyz
(BLL)  Als nächstes hat Torhüter Thomas Zimmermann seine weitere Zusage beim SC gegeben. Der 25-Jährige wird bereits in seine vierte Saison für die Nature Boyz gehen
  
Wanderers Germering
(BLL)  Stürmer Leopold Inselkammer wird auch in der neuen Saison das Trikot der Wanderers tragen. Der 24-Jährige absolvierte zuletzt 14 partien und konnte dabei ein Tor erzielen
  
Black Eagles Reutlingen
(BWL)  Stürmer Waldemar Wehrle wird aus privaten Gründen die TSG verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  

   

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IHP-PuckIHP Nachrichten
Donnerstag 25.Dezember 2025

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Heiligabend und dem ersten Weihnachtsfeiertag mit insgesamt elf Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga und Regionalliga West.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    

towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
UNGLÜCKLICHER AUSGLEICH ZIEHT DEN TOWERSTARS DEN STECKER

(DEL2)  Nach zuletzt zwei Siegen in Folge konnten sich die Towerstars leider keine Punkte unter den Weihnachtsbaum legen. Gegen die Krefeld Pinguine setzte es eine 1:4-Heimniederlage.
Vor 3418 Zuschauern und damit ausverkaufter CHG Arena hatten die Oberschwaben einen perfekten Start. Die Fans hatten die sehenswerte Choreo über die gesamte B-Tribünenseite gerade zusammengepackt, da krönte Marvin Schmid die selbstbewusste Anfangsoffensive und den starken Pass von Kollege Thomas Reichel mit dem 1:0. Die Führung nach knapp zwei Minuten tat dem Ravensburger Spiel natürlich gut, und auch die Stimmung trieb die vier Ravensburger Sturmreihen druckvoll nach vorne. Auch defensiv ernteten die Towerstars für gutes Vorchecking und gewonnene Zweikämpfe immer wieder Szenenapplaus von den Rängen. Auch wenn der Tabellenführer vom Niederrhein immer wieder gefährliche Schüsse in Richtung Tor brachte, hatten die Oberschwaben klar mehr vom Spiel. Leider war den Towerstars das Scheibenglück nicht unbedingt hold. Entweder fehlten die viel zitierten Zentimeter oder Pinguine-Torhüter Felix Bick parierte stark. Auch eine Strafzeit gegen die Gäste in der 15. Minute konnten die Oberschwaben nicht zum Ausbau der Führung nutzen.
Selten gab es in einem Towerstars-Spiel die Schlüsselszene bereits zu einem so frühen Zeitpunkt. Gerade einmal 28 Sekunden waren im zweiten Spielabschnitt gespielt, als der Puck höchst unglücklich den Weg ins Ravensburger Tor fand. Ein Distanzschuss von David Cerny kullerte Towerstars-Keeper Nico Pertuch durch die Schoner und rutschte in Richtung Torlinie, Davis Vandane erledigte dann den Rest. Der Treffer war absolutes Gift für das Towerstars-Spiel, das fortan immer mehr den Zugriff verlor. Krefeld hatte die weite Anfahrt offensichtlich erfolgreich aus den Beinen geschüttelt und erhöhte das Tempo. Für die Towerstars hatte das alsbald Folgen: Fünf Minuten nach dem 1:1-Ausgleich ließ sich die Defensive mangels Zuordnung zu einem Fehler verleiten, den David Cerny eiskalt mit dem 1:2 bestrafte. 
Towerstars-Coach Bo Subr nahm sofort eine Auszeit und versuchte, Ruhe ins Spiel zu bringen. Das hatte durchaus Erfolg, denn die Defensive wirkte wieder gefestigter und nach vorne wurden erneut hochkarätige Chancen kreiert. Beispielsweise von Erik Karlsson, der bei einem 2-gegen-1-Break mit Mark Rassell am linken Pfosten den Puck nicht richtig traf. Auch in den nachfolgenden Szenen rackerten sich die Oberschwaben in Richtung Gästetor, agierten jedoch zu ineffektiv. Defensiv spielte der Tabellenführer zudem seine Klasse aus. Erschwerend kam hinzu, dass mit Simon Sezemsky ein wichtiger Spieler aufgrund einer Verletzung vorzeitig das Spiel beenden musste.  Wie abgeklärt die Pinguine agierten, zeigte sich auch 78 Sekunden vor der zweiten Pause mit einer Szene, die dem Spiel einen weiteren entscheidenden Stempel aufdrückte. Beim Spielgeschehen in der neutralen Zone verlor die Towerstars-Abwehr den zentral gestarteten Niclas Focks aus den Augen. Dieser wurde prompt angespielt und setzte die Scheibe nach schnellem Antritt knallhart zum 1:3 ins linke Eck.
Es sprach für sich, dass die Towerstars im Schlussabschnitt schnell einen Treffer benötigen würden. Entsprechend druckvoll wirkten sie in den Startminuten. Die eine oder andere Chance sprang dabei heraus, doch das so wichtige 2:3 wollte nicht fallen. Stattdessen sorgte Ex-Towerstars-Stürmer Mathew Santos in der 46. Minute dafür, dass den Towerstars regelrecht der Stecker gezogen wurde. Er tankte sich in Richtung Tor durch, war nicht zu stoppen und brachte das Spielgerät aus spitzem Winkel im rechten Lattenkreuz unter. Danach verwaltete der favorisierte Tabellenführer das Spiel mühelos zu Ende.
Durch die Niederlage und gleichzeitige Punktgewinne der Konkurrenz rutschten die Towerstars vom 9. auf den 11. Tabellenplatz ab, liegen aber nur drei Punkte von der Viertelfinalzone entfernt. Den wichtigen Platz sechs belegt derzeit Bietigheim, der nächste Auswärtsgegner der Towerstars am zweiten Weihnachtsfeiertag. Das Spiel wird live auf Sporteurope.TV zu sehen sein.
 www.ihp.hockey    Mittwoch 24.Dezember 2025  11:26 Uhr Bericht:     EVR
Autor:     fe


eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
NIEDERLAGE GEGEN DÜSSELDORF: EISBÄREN VERLIEREN 1:4 - Im letzten Heimspiel des Jahres unterliegt Regensburg der DEG

(DEL2)  In seinem letzten Heimspiel des Jahres 2025 hat Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg jetzt mit 1:4 (1:0/0:1/0:3) gegen Traditionsklub Düsseldorfer EG verloren. Vor 4414 Fans in der Donau-Arena erwischten die Oberpfälzer dabei einen guten Start und gingen nach zehn Minuten durch Alexander Berardinelli in Überzahl in Führung. Doch trotz zahlreicher Chancen verpassten sie es, den Vorsprung auszubauen. Stattdessen glichen die Rheinländer im zweiten Drittel durch Luca Tosto aus (35.). Im Schlussabschnitt brachte dann ein weiterer Gegentreffer die Domstädter aus dem Tritt: Simon Thiel ging in Unterzahl der DEG auf und davon und netzte zum 2:1 für due Gäste ein (47.). Die Rot-Weißen hielten dagegen und drängten auf den Ausgleich, doch mitten in diese Phase hinein erhöhten die Nordrhein-Westfalen durch Ture Linden auf 3:1 (53.). Als die Eisbären früh alles auf eine Karte setzten und Keeper Konrad Fiedler für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis nahmen, netzte der DEL-Absteiger in Person von Erik Bradford zum 4:1-Endstand ein (58.). Dennoch blieb Regensburg auf Platz sieben der DEL-2-Tabelle (40 Punkte), Düsseldorf kletterte durch den Sieg auf Rang zehn (jetzt 37). Weiter geht es für die Schützlinge von Trainer Peter Flache mit gleich vier Auswärtspartien in Folge. Am zweiten Weihnachtsfeiertag, Freitag, 26. Dezember, geht es zum Derby beim viertplatzierten EV Landshut (Beginn 17 Uhr). Am Sonntag, 28. Dezember, folgt die schwere Aufgabe beim Topteam der EC Kassel Huskies, derzeit Zweite (17 Uhr). Wiederum zwei Tage darauf, am Dienstag, 30. Dezember, treten die Donaustädter bei zum nächsten Rivalenduell bei den Starbulls Rosenheim an (19:30 Uhr). Als Abschluss der Serie in der Fremde geht es dann im ersten Spiel im neuen Jahr 2026 am Freitag, 2. Januar, zum aktuellen Ligaprimus Krefeld Pinguine (19:30 Uhr). Vor eigenem Publikum in der Donau-Arena sind die Eisbären dann am Sonntag, 4. Dezember, wieder im Einsatz: Dann gastieren die Lausitzer Füchse aus Weißwasser bei den Oberpfälzern. Tickets gibt es unter www.ebr.live.
Nachbericht
Zum Heimspiel gegen Altmeister Düsseldorfer EG kehrten einige Spieler in den Kader des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg zurück. So konnte Trainer Peter Flache im Sturm wieder auf Youngster Marks Jirgensons zählen, verzichten mussten die Oberpfälzer aber weiterhin auf die verletzten David Morley und Constantin Ontl sowie Lukas Krieger und Matěj Giesl. In der Abwehr rückte Jakob Weber nach auskurierter Krankheit wieder ins Lineup, Nick Mähler (bei der Vorbereitung der U-20-Nationalmannschaft auf die Weltmeisterschaft in den USA) fehlte abermals. und der erkrankte Jakob Weber. Im Tor startete vor 4414 Fans in der erneut gut gefüllten Donau-Arena Konrad Fiedler, Jonas Neffin war sein Backup – Cole Danielsmeier stand nicht im Kader.
Die Eisbären begannen überzeugend und kreierten die ersten Chancen. Direkt ihr erstes Powerplay nutzten sie dann auch: Über Bryce Kindopp kam die Scheibe zu Weber an die Blaue Linie, der wuchtig abzog – Alexander Berardinelli fälschte den Schuss unhaltbar für Gäste-Goalie Niklas Lunemann zum 1:0 ab (10. Minute). Die Eisbären hatten auch in der Folge mehr vom Spiel, verpassten es aber, ihre Führung weiter auszubauen.
Düsseldorf nahm im zweiten Durchgang mehr Fahrt auf und gestaltete die Partie offener. Das Spiel wogte hin und her, zwingende Möglichkeiten waren aber selten. Luca Tosto war es dann, der für die DEG zum 1:1-Ausgleich einnetzte (35.). Damit war die Begegnung vor dem Schlussabschnitt wieder völlig offen. In diesem lieferten sich die Teams einen offenen Schlagabtausch, der Spielfluss litt allerdings zunächst unter zahlreichen Strafen gegen beide Teams. Ausgerechnet in Regensburger Überzahl schlug es dann aber erneut hinter Fiedler ein: Simon Thiel nutzte einen Unterzahlkonter stark zum 2:1 der Gäste (47.). Die Eisbären hielten dagegen und drängten auf den Ausgleich – doch Lunemann parierte mehrfach stark. Statt eines Tores der Hausherren jubelten wenig später abermals die Rheinländer: Ture Linden versenkte einen Schuss zum 3:1 in den Maschen (53.). Früh räumte Fiedler seinen Platz zwischen den Pfosten für einen Extra-Feldspieler, doch seine Vorderleute blieben auch in der Schlussphase vom Pech verfolgt: Auf einen Puckverlust folgte ein klug ausgespielter Gegenzug der Nordrhein-Westfalen, den Erik Bradford zum 4:1-Endstand ins verwaiste Gehäuse nutzte (58.).
Dennoch hielten die Rot-Weißen ihren siebten Platz in der DEL-2-Tabelle (40 Zähler), während Düsseldorf bis auf drei Punkte heran- und auf Rang zehn vorrückte (jetzt 37). Weiter geht es für die Schützlinge von Trainer Peter Flache mit gleich vier Auswärtspartien in Folge. Am zweiten Weihnachtsfeiertag, Freitag, 26. Dezember, geht es zum Derby beim viertplatzierten EV Landshut (Beginn 17 Uhr). Am Sonntag, 28. Dezember, folgt die schwere Aufgabe beim Topteam der EC Kassel Huskies, derzeit Zweite (17 Uhr). Wiederum zwei Tage darauf, am Dienstag, 30. Dezember, treten die Donaustädter bei zum nächsten Rivalenduell bei den Starbulls Rosenheim an (19:30 Uhr). Als Abschluss der Serie in der Fremde geht es dann im ersten Spiel im neuen Jahr 2026 am Freitag, 2. Januar, zum aktuellen Ligaprimus Krefeld Pinguine (19:30 Uhr). Nach dem Marathon auf fremden Eis gegen die vier momentanen Spitzenmannschaften der Liga sind die Eisbären dann am Sonntag, 4. Dezember, wieder vor eigenem Publikum in der Donau-Arena im Einsatz: Dann gastieren die Lausitzer Füchse aus Weißwasser bei den Oberpfälzern. Tickets gibt es unter www.ebr.live.
Statistik
Eisbären Regensburg – Düsseldorfer EG 1:4 (1:0/0:1/0:3)
Dienstag, 23. Dezember 2025 – Donau-Arena Regensburg – Beginn: 20 Uhr.
Aufstellungen
Regensburg: Konrad Fiedler (59:42 Minuten) und Jonas Neffin (beide Tor) – Sean Giles (2 Strafminuten), Guillaume Naud (2), Pascal Zerressen (A), Patrick Demetz (2), Jakob Weber, Marian Bauer und Maximilian Merkl (alle Abwehr) – Alexander Berardinelli, Corey Trivino, Jeremy Bracco, Kevin Slezak (2), Samuel Payeur, Bryce Kindopp, Pierre Preto (A), Donát Péter, Yuma Grimm, Aleandro Angaran, Nikola Gajovský (C) und Marks Jirgensons (alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent).
Düsseldorf: Niklas Lunemann (60:00 Minuten) und Ryan Bednard (beide Tor) – Emil Quaas, Maximilian Faber (C/2 Strafminuten), Kevin Maginot (A/2), Sten Fischer, Kristian Blumenschein, Nicolas Geitner und  Moritz Kukuk (alle Abwehr) – Kevin Orendorz, Erik Bradford (A), Ture Linden, Lucas Lessio (2), Michael Clarke (2), Simon Thiel (4), Luca Tosto, David Rundqvist, Yushiroh Hirano, Daniel Assavolyuk, Joel Hofmann und Marco Münzenberger (2/alle Sturm). – Trainer: Harry Lange (Headcoach) und Rob Armstrong (Assistent).
Strafminuten: Regensburg 8 – Düsseldorf 14.
Zuschauer: 4414 (Donau-Arena Regensburg).
Schiedsrichter: Andreas Gawlik und Daniel Kannengießer (beide Hauptschiedsrichter) sowie Alexander Pletzer und Soeren Kriebel (beide Linesperson).
Tore
1. Drittel:
1:0 (10. Minute/PP1) Alexander Berardinelli (Jakob Weber, Bryce Kindopp);
2. Drittel:
1:1 (35.) Luca Tosto (Yushiroh Hirano, Maximilian Faber);
3. Drittel:
1:2 (47./SH1) Simon Thiel (Luca Tosto);
1:3 (53.) Ture Linden (Erik Bradford, Kevin Orendorz);
1:4 (58./EN) Erik Bradford (Ture Linden).
Neuer Tabellenplatz: Regensburg 7. Platz (40 Zähler aus 27 Partien/vorher 7.) – Düsseldorf 10. Rang (37 Punkte aus 27 Spielen/zuvor 12.).
 www.ihp.hockey    Mittwoch 24.Dezember 2025  09:21 Uhr Bericht:     EVR
Autor:     jml

  
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
4:3 gegen Crimmitschau: Feser trifft doppelt, Kolb erstmals

(DEL2)  Einen Tag vor Heiligabend bescherten sich die Starbulls Rosenheim am 27. Spieltag der DEL2 mit drei Punkten. In der Dienstagabendpartie gegen die Eispiraten Crimmitschau gelang den Grün-Weißen ein 4:3-Heimsieg. Die 4.064 Zuschauer im ROFA-Stadion sahen drei völlig unterschiedliche Drittel. Den ersten Abschnitt dominierten die Hausherren klar und führten durch Tore von Sebastian Zwickl und Scott Feser verdient mit 2:0. Im Mitteldrittel lief bei den Starbulls dann aber kaum noch etwas zusammen, die Gäste glichen aus und hätten weitere Tore erzielen können. Im Schlussabschnitt stellten die Grün-Weißen aus dem Nichts durch Dominik Kolb und erneut Scott Feser auf 4:2, versäumten dann nachzulegen und mussten um den Dreier am Ende noch zittern. 
Bei den Starbulls fehlte neben Lukas Laub, Lars Bosecker und Johannes Achatz auch Lewis Zerter-Gossage – der zuletzt so stark spielende Stürmer leidet unter einer heftigen Einblutung im Auge, nachdem er zwei Tage zuvor in Landshut den Schläger von Tobias Lindberg ins Gesicht bekam. Verteidiger Joel Keussen war nach krankheitsbedingtem Ausfall wieder mit dabei, das Rosenheimer Tor hütete wie schon in den beiden Spielen zuvor Christopher Kolarz.
Souveräner Rosenheimer Auftritt im ersten Drittel
Im ersten Drittel blieb der Starbulls-Keeper über weite Strecken beschäftigungslos. Zunächst war die schnelle Partie ausgeglichen, bald aber dominierten die Hausherren und stellten per Doppelschlag auf 2:0. Erst schob Sebastian Zwickl einen uneigennützigen Querpass von C.J. Stretch ein, der einen hart gespielten Traumpass von Dominik Tiffels in hohem Tempo mitnahm und die Gästedefensive stehen ließ (8.). Eine gute Minute später drang Scott Feser über links in die Crimmitschauer Zone ein, verlor dann Tempo und Puck, wurde von Pulkkinen aber wieder in die Spur geschickt und tunnelte Gästetorwart Kevin Reich (9.).
Erst kurz vor der ersten Pause wurden auch die Gäste gefährlich, bei einem Drei-auf-eins-Konter scheiterte aber Sebastian Streu an Schlussmann Kolarz (18.). Insgesamt waren die Westsachsen mit zwei Toren Rückstand nach 20 Minuten aber gut bedient. Die Souveränität der Starbulls war beeindruckend.
Starbulls-Keeper Kolarz rettet 2:2 in die zweite Pause
Völlig anderes Bild im zweiten Drittel: Die Grün-Weißen brachten kaum eine Kufe mehr auf das Eis, während die Eispiraten kombinierten und drückten. Dass es so kam, lag freilich auch daran, dass die Starbulls den Gästen bereits 32 Sekunden nach Wiederbeginn den Anschlusstreffer schenkten. Charlie Sarault verdaddelte ohne jeden Not den Puck hinter dem eigenen Tor und Dylan Wruck servierte für Louis Brune, der aus kurzer Distanz frei vor Kolarz einnetzte (21.).
Wenige Momente danach schob Maxim Trepantier am leeren Rosenheimer Tor vorbei, bei einer Reihe weiterer Crimmitschauer Großchancen zögerte der Starbulls-Keeper das 2:2 hinaus, eher er doch zum zweiten Mal geschlagen war: Robin Veber traf aus dem Handgelenk über die Stockhand von Kolarz ins kurze Eck (32.). Auch bei diesem Gegentreffer waren die Hausherren zuvor in der eigenen Zone in Scheibenbesitz, ließen sich vom Forechecking des Gegners aber übertölpeln.
Danach zeigten die Westsachsen in ihren beiden einzigen Überzahlphasen der Partie, wie stark sie im Powerplay sind. Doch der bestens aufgelegte Kolarz rettete seinen Farben das Remis in die zweite Pause. Nun waren es die Grün-Weißen, denen der Spielstand schmeichelte.
Doppelschlag: Kolb und Feser treffen binnen 21 Sekunden
Im letzten Drittel gingen die Starbulls aus dem Nichts wieder in Führung. Eine verirrte Scheibe kam zu Dominik Kolb, der aus dem linken Bullykreis das Tor anvisierte. Der Flachschuss wurde noch leicht von Corey Mackins Schlittschuhkufe abgefälscht und rutschte Gästetorwart Reich durch die Schoner (45.). Für Kolb, der nominell als Center der vierten Sturmreihe begann, temporär aber auch in die Verteidigerrolle schlüpfte, war es der erste Saisontreffer.
Diesmal war der Doppelschlag schon nach 21 Sekunden perfekt. Nach gewonnenem Anspiel in der eigenen Zone konterten die Starbulls zielstrebig, Teemu Pulkkinen legte quer und Scott Feser versenkte ins kurze Eck, bevor Schlussmann Reich es zumachen konnte – 4:2 (45.). Für Feser, der in der vergangenen Saison noch für Gegner Crimmitschau stürmte, war es der zweite Treffer der Partie und der zehnte im der laufenden Saison.
Rosenheime Powerplay ohne Ertrag, Crimmitschau trifft in Unterzahl
Die Gäste drängten auf den Anschlusstreffer, den Sebastian Streu nach einem Rückpass aus Nahdistanz auf dem Schläger hatte, aber Kolarz war mit einem effektiven Reflex zur Stelle (49.). Danach wurde die Partie plötzlich ruppig. Die Starbulls spielten fast acht der letzten zwölf Minuten in Überzahl, kombinierten phasenweise gut, gefährliche Abschlüsse waren aber an einer Hand abzuzählen. Stattdessen schlugen die Eispiraten in Unterzahl zu. Felix Thomas traf nach Rückpass von Dennis Shevyrin gegen in der Rückwärtsbewegung indisponierte Starbulls ins Kreuzeck (54.).
Die Starbulls mussten die knappe 4:3-Führung über die Zeit zittern, weil der fünfte Treffer weder im Powerplay noch bei Gegenstößen gelang. Dank des insgesamt eher glücklichen Dreiers haben die Grün-Weißen als Tabellendritter den Vorsprung auf den viertplatzierten EV Landshut auf acht Punkte ausgebaut. Ärgerlich aus Rosenheimer Sicht: In allerletzter Sekunde wurde Verteidiger Shane Hanna bei einem Torschuss der Gäste vom Puck im Oberkörperbereich getroffen. Ob er beim nächsten Spiel wieder mit von der Partie sein kann, ist ebenso fraglich wie bei Lewis Zerter-Gossage.
Auswärts-Kracher für die Starbulls am Freitag und am Sonntag
Für die Starbulls Rosenheim geht es in der DEL2 mit einem Auswärtsspiel-Doppelpack weiter, der es in sich hat. Am zweiten Weihnachtsfeiertag macht sich das Team frühmorgens auf zur fast 750 Kilometer langen Fahrt nach Krefeld, um sich mit dem unangefochtenen Tabellenführer zu messen. Das Topspiel in der Yayla-Arena beginnt am Freitag um 17 Uhr. In den beiden bisherigen Duellen mit den Krefeld Pinguinen konnten die Grün-Weißen noch nicht anschreiben, auswärts gab es ein 1:3, zuhause ein 1:4.
Bereits zwei Tage später sind die Starbulls bei den Bietigheim Steelers zu Gast, auch dieses Spiel am kommenden Sonntag beginnt um 17 Uhr. Aus den ersten beiden Vergleichen gegen den Aufsteiger holte das Team von Jari Pasanen alle sechs möglichen Punkte (6:3 in Bietigheim, 4:3 im ROFA-Stadion). Der Aufsteiger hat sich nach einem problematischen Saisonstart auf den sechsten Tabellenrang vorgearbeitet. In den 13 Spielen des zweiten Saisonviertels holten die Steelers satte 26 Punkte und damit exakt so viele wie Tabellenführer Krefeld in diesem Zeitraum – besser waren im zweiten Spielzeitquartal mit 27 Zählern nur die Starbulls Rosenheim!
Vor allem die erfolgreichen Importstürmer Cole Fonstad (1,32 Scorerpunkte im Schnitt je Spiel), Jack Dugan (1,27), Marek Racuk (1,11) und Brett Kemp (1,04) tragen das Bietigheimer Team. Dazu kommt Ex-Starbulls-Stürmer Tyler McNeely, der bereits acht Tore selbst erzielt und weitere sieben Treffer vorbereitet hat. Am vergangenen Freitag traf der 38-jährige Deutsch-Kanadier beim 2:1-Auswärtssieg in Krefeld und am vierten Advent heimste er beim 5:3-Erfolg gegen die Lausitzer Füchse seinen 497. Scorerpunkt in der DEL2 ein – damit ist McNeely nun neuer All-Time-Topscorer der Liga!
Vorsilvester-Heimspiel gegen die Eisbären Regensburg
Das nächste Heimspiel für die Starbulls und ihre Fans gibt’s dann am kommenden Dienstag – und dabei kommt es zu einem weiteren Kracher: Am Silvester-Vorabend sind die Eisbären Regensburg zu Gast im ROFA-Stadion. Der DEL2-Meister 2024 hat sich nach seiner  schwierigen Playdown-Saison 2024/25 nun wieder zu einem Kandidaten für die direkte Playoff-Qualifikation etabliert. In der „Weihnachtstabelle“ stehen die Oberpfälzer, die allerdings in den letzten vier Partien leer ausgingen, mit 40 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz. Die Starbulls haben in beiden bisherigen Saisonspielen gegen Regensburg den Kürzeren gezogen (1:2 und 0:3).
Von allen Spielen gibt es Liveübertragungen, die auf www.sporteurope.tv buchbar sind. Eintrittskarten für das Rosenheimer Vorsilvester-Heimspiel (Dienstag, 19:30 Uhr) sind auf www.starbulls.de/tickets buchbar – auch einzelne Sitzplätze können dort über das Zweitmarkt-Angebot jederzeit kurzfristig verfügbar werden – und ab 17:30 Uhr an der Stadionkasse erhältlich.
 www.ihp.hockey    Mittwoch 24.Dezember 2025  01:18 Uhr Bericht:     SBR
Autor:     ah


erdinggladiatorsErding Gladiators
GLADIATORS DREHEN 0:3-RÜCKSTAND UND BLICKEN ZUVERICHTLICH AUF JAHRESENDSPURT​

(OLS)  Mit einem spektakulären 5:4-Erfolg gegen die favorisierten Heilbronner Falken haben die Erding Gladiators ihren Fans kurz vor Weihnachten ein vorgezogenes Geschenk bereitet. Vor 1.099 Zuschauern in der Stadtwerke Erding Arena drehte die Mannschaft von Trainer Thomas Daffner einen 0:3-Rückstand und zeigte dabei großen Kampfgeist, Moral und Leidenschaft über die volle Spielzeit.​
Nach einem guten Auftakt der Gladiators nutzten die Gäste ihre Chancen eiskalt und zogen bis Mitte der Partie auf 3:0 davon. Eine Unterbrechung aufgrund gezündeter Pyrotechnik im Gästeblock sowie der Torhüterwechsel von Leon Meder auf David Zabolotny wirkten wie ein Weckruf für die Gastgeber. Zunächst brachte Markus Eberhardt Erding mit einem Powerplay-Treffer zum 1:3 heran und legte kurz darauf das 2:3 nach, ehe Heilbronn zum 2:4 erhöhte.​
Doch die Gladiators gaben sich nicht geschlagen: In Unterzahl markierte Grady Hobbs den wichtigen 3:4-Anschlusstreffer, bevor Maximilian Forster im Schlussdrittel im Powerplay zum 4:4 ausglich. Das Momentum war nun endgültig auf Seiten der Hausherren, und Cheyne Matheson sorgte mit einem abgefälschten Schuss für den umjubelten 5:4-Siegtreffer. In der hektischen Schlussphase hielt Zabolotny mit starken Paraden und dem „Glück des Tüchtigen“ den Sieg fest und sicherte drei enorm wichtige Punkte für Selbstvertrauen und Moral.​
Selbstbewusst in die Duelle mit Füssen und Bayreuth
Auf dieser emotionalen und sportlich wichtigen Grundlage gehen die Gladiators nun in die abschließenden Spiele des Jahres. Am 26. Dezember (18 Uhr) gastiert die Daffner-Truppe zunächst beim traditionsreichen EV Füssen in der BLZ Arena, ehe am 28. Dezember (18 Uhr) das letzte Heimspiel des Jahres gegen die Onesto Tigers Bayreuth in der Stadtwerke Erding Arena folgt; das Jahr endet dann mit dem Auswärtsspiel in Passau.​
Beim Altmeister EV Füssen wartet eine anspruchsvolle Aufgabe in großer Kulisse, in der sich die Gladiators nicht beeindrucken lassen dürfen. Füssen hat sich nach einem durchwachsenen Saisonstart, nicht zuletzt dank der Neuverpflichtung von Torjäger Simon Boyko sowie der Offensivbeiträge von Spielern wie Bauer Neudecker und Julian Straub, deutlich stabilisiert und zu Hause mehrfach starke Leistungen gezeigt.​
Gegen Bayreuth treffen die Erdinger im letzten Heimauftritt des Jahres auf eine Mannschaft, die trotz eines aktuellen Durchhängers über enorm viel Qualität verfügt. Offensivstarke Akteure wie Kyle Bollers, Sam Verelst, Alexander Barber und Aidan Brown sowie punktgefährliche Defender wie Michal Spacek machen die Onesto Tigers jederzeit zu einem gefährlichen Gegner, der den vielzitierten Turnaround in jedem Spiel schaffen kann.​
Personelle Situation und Ausblick
Für die anstehenden Aufgaben ist klar: Die Gladiators brauchen erneut einen leidenschaftlichen Auftritt, eine konzentrierte Defensivleistung inklusive stabiler Torhüterarbeit sowie Effizienz im Überzahlspiel, wie sie bereits gegen Heilbronn gezeigt wurde. Unabhängig von der sportlichen Entwicklung steht fest, dass Trainer Thomas Daffner bis zum Ende des Jahres an der Bande stehen und der Mannschaft die notwendige Stabilität geben wird.​
Einen herben Rückschlag gibt es hingegen in der Defensive: Verteidiger Paul Wallek fällt aufgrund einer Oberkörperverletzung leider bis zum Ende der Saison aus und wird den Gladiators als wichtige Stütze fehlen.
 www.ihp.hockey    Donnerstag 25.Dezember 2025  09:26 Uhr Bericht:     TSVE
Autor:     dw


Memmingen IndiansMemmingen Indians
Irres Comeback: Indians drehen Spiel im letzten Drittel

(OLS)  Ein wahres Eishockey-Spektakel gab es einen Tag vor Heiligabend: Der ECDC Memmingen gewann das Heimspiel in der ALPHA COOLING-Arena mit 6:5 gegen Peiting. Nach einem 1:4 Rückstand schafften es die Memminger doch noch die Partie im letzten Drittel zu drehen. Ebenso erfreulich war, dass zum „Spiel der Herzen“ eine Spendensumme von insgesamt 20.000 Euro zugunsten der „Sternenkinder Memmingen “ erreicht wurde. Exakt 2560 Zuschauer sahen die Begegnung am Hühnerberg. Schon am 26.12. geht es mit dem Topspiel gegen Selb weiter.
Die Indians gingen früh in Führung. Connor Blake besorgte das 1:0 für Memmingen. Der ECDC hatte mehr Spielanteile und die besseren Chancen, doch der ECP zeigte sich effizient. Justin Maylan gelang der Ausgleich in Unterzahl, Thomas Heger brachte Peiting eine Sekunde vor der Pause sogar in Führung und stellte den Spielverlauf auf den Kopf.
Im zweiten Drittel konnten die Memminger einige Riesenchancen nicht nutzen und taten sich weiter schwer. Die Gäste hingegen machten ihre Aufgabe gut und spielten äußerst clever. Thomas Heger erhöhte sogar auf 3:1.
Im letzten Drittel ging es zunächst suboptimal weiter. Justin Maylan markierte das 4:1 für Peiting. Doch dieses Drittel unterstrich eindrucksvoll die Comeback-Qualitäten der Indians. Den Startschuss zur Aufholjagd setzte Markus Lillich, der die Scheibe zum 2:4 unter die Latte jagte. Angefeuert von einem wahnsinnig lauten Hühnerberg drängten die Rot-Weißen nun dauerhaft auf das Gehäuse des ECP. Die Gäste wurden nun in ihrer eigenen Zone eingeschnürt. Linus Svedlund schoss das 3:4, Tobi Meier legte das 4:4 nach, doch der ECP antwortete prompt: Erneut Justin Maylan traf zum 5:4 nach einem Konter. Das Momentum lag aber immer noch auf Seiten der Indians, die dann in Überzahl zuschlugen. Tobi Meier netzte zum umjubelten 5:5 ein. Als dann noch Eddy Homjakovs nach feiner Einzelleistung das 6:5 erzielte, war der Jubel in der ALPHA COOLING-Arena riesig. Die Memminger brachten letztendlich die Begegnung über die Bühne. Ein eindrucksvolles Comeback im letzten Drittel bescherte dem Team von Daniel Huhn drei weitere Punkte. Damit endete ein spektakuläres Spiel einen Tag vor Heiligabend mit 6:5 für den ECDC Memmingen.
Auch abseits vom Eis gab es nur positives zu berichten. Rund 7500 Euro kamen durch den Verkauf der Blinkeherzen zusammen, welche das Stadion erleuchteten. Die Firma Multivac, der Sponsor oft he Day, rundete die Summe auf und machte daraus eine Summe von 10.000€, was schlussendlich vom Round Table Memmingen noch einmal verdoppelt wurde. Somit gehen am Ende des Tages stolze 20.000 Euro an den Verein Sternenkinder Memmingen e.V., welcher sich für Familien einsetzt, die ein Kind verloren haben.
Kurze Pause: Selb kommt am Feiertag
Bereits am Zweiten Weihnachtsfeiertag geht es am Hühnerberg weiter. Die Selber Wölfe gastieren dann um 20:00 Uhr in der ALPHA COOLING-Arena. Karten für die Partie sind weiterhin im VVK erhältlich, die Indians erwarten eine große Kulisse.
Die Franken zählen in diesem Jahr als Mitfavoriten um die vorderen Plätze, im letzten Jahr traten sie noch in der DEL2 an. Der runderneuerte Kader, der nach dem Abstieg aufgestellt wurde, ist bislang ganz gut unterwegs. Aktuell kämpfen die Wölfe mit Heilbronn um den vierten Platz, auch die Tölzer Löwen sind als Dritter noch in Schlagdistanz. Die bisherigen Partien beider Mannschaften weisen eine ausgeglichene Bilanz auf. Einem Sieg am Hühnerberg steht eine Niederlage in Oberfranken entgegen. Vor allem die Höhe des letzten Aufeinandertreffens, dürfte die Indians noch immer wurmen. Damals musste man mit 2:7 die Segel streichen. Das soll vor eigener Kulisse natürlich nicht nochmal passieren. Die Memminger dürften mit voller Kapelle ins Spiel gehen und wollen den Schwung aus dem Comeback-Erfolg gegen Peiting mitnehmen. Ein besonderes Augenmerk müssen sie dabei auf die drei Kontingentspieler der Wölfe richten, die allesamt an der Spitze der Scorerliste stehen. Torjäger Chris Schutz, Ex-Bietigheimer Erik Nemec und Finne Niko Lahtinen sind gleichzeitig auch die Leistungsträger im Team von Trainer Felix Schütz. Betrachtet man die Special-Teams, so nehmen sich beide Teams im Powerplay nicht viel, das Unterzahlspiel der Indians ist aber ligaweit spitze und könnte einen Vorteil bedeuten. 
Karten für die Partie um 20 Uhr sind bereits online im VVK erhältlich, Sitzplätze sind in einigen Bereichen bereits ausverkauft. Nach der Partie findet im Bereich der Fankurve noch ein Kurvenfest der Memminger Fanszene statt, hier können auch noch einmal Mützen für den Buskonvoi am 28.12. abgeholt werden.
ECDC Memmingen vs EC Peiting 6:5 (1:2/0:1/5:2)
Tore:1:0 (4.) Blake (Ouderkirk, Spurgeon), 1:1 (13.) Maylan (Heger, Obu, 4-5), 1:2 (20.) Heger (Maylan, Laßmann), 1:3 (26.) Heger (Laßmann, Maylan), 1:4 (42.) Maylan (Heger, Laßmann), 2:4 (44.) Lillich (Blake, Ettwein), 3:4 (47.) Svedlund (Spurgeon, Ouderkirk), 4:4 (48.) Meier (Kurz, Krymskiy), 4:5 (48.) Maylan (Heger, Laßmann), 5:5 (50.) Meier (Lillich, Blake, 5-4), 6:5 (51.) Homjakovs (Fominych, Blake)
Strafminuten:Memmingen 4- Peiting 12
Zuschauer:2560
ECDC Memmingen: Flott-Kucis (Roth)- Svedlund, Meisinger ; Blake, Ettwein; Kurz, Peleikis- Brassard, Spurgeon, Ouderkirk; Lillich, Homjakovs, Fominych; Meier, Schubert, Krymskiy; Menner, Pfalzer, Gams.
 www.ihp.hockey    Mittwoch 24.Dezember 2025  09:35 Uhr Bericht:     ECDCM
Autor:     fl mfr


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Herber Rückschlag für die Ice Dragons - Herford verliert Kellerduell gegen Rostock

(OLN)  Der Herforder Eishockey Verein hat in der Oberliga Nord Hauptrunde einen herben Rückschlag gegen die Rostock Piranhas hinnehmen müssen. Im Kellerduell verloren die Ice Dragons mit 2:3 (1:1/0:0/1:2), womit die bislang erfolgreiche Aufholjagd in der Tabelle abrupt gestoppt wurde. Die Ostseestädter agierten mit einer unkomplizierten und sehr disziplinierten Spielweise, was gegen den HEV ausreichte, um den ersten Auswärtssieg der Saison zu feiern.
Dabei kamen die Ice Dragons zunächst gut aus den Startlöchern, spielten druckvoll und kamen bereits in der 5. Minute zum frühen Führungstreffer durch Matyas Kovacs. In den folgenden Minuten erspielten sich die Ostwestfalen weitere Torgelegenheiten, die jedoch ungenutzt blieben. Rostock konzentrierte sich zunächst darauf, die Defensive zu stabilisieren und geduldig auf sich bietende Chancen zu warten. Eine solche Chance bot sich kurz vor der ersten Pause, als sich mit Matyas Kovacs und Yannis Walch gleich zwei HEV-Spieler für jeweils zwei Minuten auf der Strafbank wiederfanden. Kilian Steinmann nutzte die Gelegenheit und glich in der 18. Minute zum 1:1 aus.
Im Mittelabschnitt drehte sich die Begegnung allmählich. Die Gäste standen sehr gut in der Abwehr und ließen nur wenige Offensivaktionen der Ice Dragons zu. Die Angriffsbemühungen der Piranhas wirkten nun gefährlicher und so durften die Gastgeber froh sein, dass es bis zum letzten Seitenwechsel beim 1:1 blieb.
Das Schlussdrittel begann dann überhaupt nicht nach Plan der Herforder. Gerade einmal 18 Sekunden waren gespielt, als Jonas Wolter für Rostock zum 2:1 einnetzte. Der HEV rannte nun diesem Rückstand hinterher, erhöhte zwar den Druck, wurde jedoch von der weiterhin gut agierenden Piranhas-Defensive dazu gezwungen, mit vielen Distanzschüssen zu arbeiten. Viel Torgefahr sprang dabei zunächst nicht heraus. Doch ausgerechnet ein solcher Distanzschuss sorgte in der 55. Minute für den 2:2-Ausgleich. Dennis König schoss aus zentraler Position von der blauen Linie und traf genau. Das viele Anrennen hatte sich doch noch gelohnt. Doch wie gewonnen, so zerronnen. Zwei Minuten vor dem Ende passte die Zuordnung in der Herforder Hintermannschaft überhaupt nicht und Liam Fraser durfte fast ungehindert den 3:2-Siegtreffer für die Gäste erzielen.
„Rostock hat insgesamt die Mitte vor dem eigenen Tor gut zugemacht, dennoch müssen wir dort hingehen, wo es weh tut. Das ist uns zu wenig gelungen. Wir dürfen nicht glauben, dass nach dem Sieg in Leipzig nun alles wieder einfach geht. Wir werden uns weiterhin Spiel für Spiel auf den nächsten Gegner konzentrieren und dieser nächste Gegner sind auswärts am 2. Weihnachtsfeiertag die Hannover Scorpions“, so HEV-Chefcoach Henry Thom nach der Begegnung.
Mit der Niederlage hat es der Herforder Eishockey Verein versäumt, die Rostock Piranhas in der Tabelle einzuholen. Der Rückstand auf den PlayOff-Platz 8 ist unverändert bei 12 Punkten. Am Freitag spielen die Ice Dragons um 20.00 Uhr beim Tabellendritten Hannover Scorpions.
Tore:
1:0 04:03 Matyas Kovacs (Marius Garten / Leon Köhler)
1:1 17:40 Kilian Steinmann (Liam Fraser / Leon Häring) PP2
1:2 40:18 Jonas Wolter (Kilian Steinmann / Leon Häring)
2:2 54:41 Dennis König (David Makuzki / Nils Wegner)
2:3 58:11 Liam Fraser (Kilian Steinmann / Louis Stromberg)
Strafen:
Herford 8 Minuten
Rostock 2 Minuten
Zuschauer:
1029 (ausverkauft)
Streambuchungen:
177  
 www.ihp.hockey    Mittwoch 24.Dezember 2025  12:41 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     som


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Ice Dragons mit Christmas Game bei den Scorpions - Herford auswärts in der Wedemark

(OLN)  Für den Herforder Eishockey Verein geht der Marathon rund um die Feiertage mit einem Auswärtsspiel weiter. Die Ice Dragons sind beim „Christmas Game“ zu Gast bei den Hannover Scorpions und bestreitet das nächste „Kleine Derby“. Ab 20.00 Uhr werden die Ostwestfalen versuchen, in der ARS-Arena beim derzeitigen Tabellendritten zu bestehen.
Nachdem der HEV zunächst gut in die „Mission Aufholjagd“ mit vier Punkten gestartet ist, gab es am vergangenen Dienstag einen herben Rückschlag gegen den Tabellennachbarn Rostock Piranhas. Mit 2:3 wurde die Begegnung verloren, in der man die Chance hatte, nach längerer Zeit den letzten Tabellenplatz zu verlassen. Die Ice Dragons sind somit gefordert und müssen sich mühsam wieder Stück für Stück an die Konkurrenz heranarbeiten. Kein leichtes Unterfangen bei den Scorpions.
Die Niedersachsen blieben zu Saisonbeginn hinter ihren Erwartungen zurück, haben jedoch längst in die Erfolgsspur zurückgefunden und sind inzwischen deutlich in den Top 3 der Oberliga Nord angekommen. Zwar gab es zuletzt auch immer mal die eine oder andere Niederlage, jedoch gewannen die Scorpions im Dezember bislang sechs von sieben Partien. Chefcoach Rico Rossi hat die Eiszeiten der einzelnen Akteure gleichmäßiger auf die Reihen aufgeteilt, wodurch der qualitativ sehr gute Kader noch schwieriger auszurechnen ist.
Die beiden bisherigen Saisonduelle gingen mit 2:1 und 7:4 an die Hannover Scorpions und die Favoritenrolle ist auch für das dritte Aufeinandertreffen eindeutig vergeben. Den Ice Dragons bleibt jedoch angesichts der Tabellensituation gar nichts anderes übrig, als sich mit der Außenseiterrolle zu arrangieren und um jeden Zentimeter Eis zu kämpfen, um für eine Überraschung zu sorgen. Die „Mission Aufholjagd“ wurde zwar abrupt gestoppt, soll aber nun sofort wieder aufgenommen werden, damit der Abstand von derzeit 12 Punkten auf die PlayOff-Zone verkürzt wird.
Für alle, die nicht live in der ARS-Arena dabei sind, wird die Begegnung live auf www.sprade.tv übertragen.
 www.ihp.hockey    Donnerstag 25.Dezember 2025  11:30 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     som


Herne MinersHerne Miners
Miners können sich nach zwei couragierten Auftritten nicht belohnen

(OLN)  Während man am Freitag, den 19.12.2025, deutlich mit 1:7 bei dem Tabellenführer verlor, zeigten die Miners gegen Erfurt am Sonntag und Hamm am Dienstag sehr couragierte Leistungen, belohnen konnten sich die Grün-Weiß-Roten am Ende aber nicht. Aus den drei Spielen konnte man schließlich nur einen Punkt ergattern.
Hannover Indians – Herner EV, 19.12.2025:
Gegen den Ligaprimus hatten die Miners es von Beginn an schwer, im ersten Drittel hielt man die Indians zwar noch gut vom eigenen Tor fern, ab dem 2. Drittel spielten sich die Hannoveraner jedoch in einen Rausch.
Das Spiel dominierten die Hannover Indians, eine gute Defensive und Lukas Schulte ließen im ersten Drittel jedoch nur einen Treffer zu. In der 4. Spielminute spielten die Indians Ex-Herner Krüger frei, der an Lukas Schulte vorbei seinen ersten Saisontreffer erzielen konnte.
Im zweiten Spielabschnitt drehten die Hannoveraner jedoch auf: Erst stand ein weiterer Ex-Herner, Emil Lessard-Aydin, in Überzahl der Indians vor dem Tor goldrichtig und staubte zum 2:0 ab, wenig später erzielte Petersen das 3:0 und in der 33. Spielminute legte Gropp sogar das 4:0 nach. Herne zeigte nochmal eine Reaktion und konnte sich durch Nick Ford, der mustergültig für Munichiello auflegte, auf der Anzeigetafel eintragen, schnell verblassten die Herner Hoffnungen auf ein Comeback jedoch wieder, als Ryker Killins zwei Minuten später alleinstehend vor Schlussmann Lukas Schulte zum 5:1 einnetzen konnte.
Im letzten Spielabschnitt wurde die Dominanz der Indians eindeutig: Herne brachte im dritten Drittel keinen Schuss mehr auf das Gehäuse der Gastgeber. Die Indians wiederum machten da weiter, wo sie im zweiten Drittel aufhörten. Ryan Gropp legte aus fast unmöglichem Winkel mit einem Handgelenkschuss das 6:1 nach, Brent Aubin netzte dann in der 56. Spielminute zum 7:1-Endstand ein.
1:0 [03:22] Krüger (Trinkberger/Samusev)
2:0 [24:19] Lessard-Aydin (Lagace/Gropp) PP2
3:0 [27:58] Petersen (Kolupaylo/Neugebauer)
4:0 [32:06] Gropp
4:1 [32:41] Munichiello (Ford/Grunewald)
5:1 [34:44] Killins (Lagace/Lessard-Aydin)
6:1 [54:20] Gropp (Jerry/Moser)
7:1 [55:14] Aubin (Lessard-Aydin)
Strafen: 15 – 13
Zuschauer: 4.379
Herner EV – TecArt Black Dragons Erfurt, 21.12.2025:
Nach dem Spiel in Hannover zeigten die Herner zu Beginn gegen Erfurt eine Reaktion und erspielten sich einige Torchancen. Als der Erfurter Topscorer, Santeri Haarala, jedoch in der 4. Spielminute kurz zu viel Platz hatte, war es Erfurt, die sich als erstes auf die Anzeigetafel bringen konnten. Weiterhin war aber Herne die spielbestimmende Mannschaft, die dann in Minute 10 nach einem Fehlpass der Black Dragons verdient durch Raik Rennert zum 1:1 ausgleichen konnte.
Zu Beginn des zweiten Drittels gingen die Miners dann durch Matteo Stöhr in Führung, der nach Vorlage von Brad Snetsinger über die Schulter von Glatzel einnetzte. Wenig später erzielte Stöhr sogar das 3:1, dieser Treffer wurde jedoch im Nachhinein durch den Videobeweis aufgrund eines hohen Stocks nicht gegeben. Der HEV war weiterhin spielbestimmend, konnte seine Chancen aber nicht in Treffer ummünzen. Wie es dann im Sport ist, kamen die Erfurter durch ihre Effizienz wieder zurück in die Partie. Erst wurde Dean Döge in Unterzahl durch Joe Kiss die Sicht genommen, wodurch der Schuss von der blauen Linie durch Rene Kramer zum 2:2-Ausgleichstreffer im Winkel landete. Wenig später, in der 34. Spielminute, positionierte sich erneut Kiss gut vor dem Herner Tor und konnte einen Schuss von Eric Wunderlich unhaltbar für Döge abfälschen. Mit 2:3 ging es für beide Teams dann in die Drittelpause.
Auch im letzten Spielabschnitt waren die Herner am Drücker, durch einen Aufbaufehler der Miners konnten die Erfurter ihre Führung jedoch frühzeitig ausbauen: Tom Banach schnappte sich das Spielgerät und bediente Enzo Herrschaft, der Kapitän der Erfurter erzielte damit das 2:4. Herne kam zwar durch Marc Hofmann in der 55. Spielminute nochmal auf 3:4 ran, nachdem Herne zugunsten eines sechsten Feldspielers den Torwart rausnahm, schafften es die Erfurter jedoch, die Scheibe aus dem Drittel zu befördern. Miro Markkula war es dann, der mit dem Empty-Net-Treffer zum 3:5-Endstand einschob.
0:1 [03:22] Haarala (Lebek)
1:1 [10:02] Rennert (Palka)
2:1 [23:43] Stöhr (Snetsinger/Palka)
2:2 [28:21] Kramer (Markkula/Kiss) PP1
2:3 [33:38] Kiss (Wunderlich)
2:4 [53:38] Herrschaft (Banach)
3:4 [55:00] Hofmann (Munichiello/Ford)
3:5 [59:30] Markkula (Haarala/Seto) EN
Strafen: 4 – 8
Zuschauer: 988
SpradeTV-Buchungen: 175
Herner EV – Hammer Eisbären, 23.12.2025:
Wie bereits gegen Erfurt zeigten die Miners auch gegen die Hammer Eisbären eine gute Leistung, einige Chancen konnten die Herner jedoch nicht nutzen, wodurch sich Hamm zurück in das Spiel kämpfte.
Das erste Drittel war behaftet von Fehlern auf beiden Seiten, wodurch sich beide Mannschaften Tor-Möglichkeiten erspielen konnten. Direkt in der ersten Spielminute kam Hamm zu einer Doppelchance: Jenka traf erst den Pfosten, der Abpraller landete auf dem Schläger von Balla, der jedoch zu überrascht war und die Scheibe nicht im Herner Tor unterbringen konnte. Auf der anderen Seite spielte Munichiello in der 6. Spielminute einen Pass auf Marc Hofmann, doch auch Hofmann konnte das Spielgerät nicht im Tor der Eisbären unterbringen.
Früh im zweiten Drittel war es dann erneut Hernes aktuell wohl konstantester Spieler, Matteo Stöhr, der die Miners in Führung brachte. Nach Vorlage von Palka fand sich Stöhr frei vor dem Tor von Hagen wieder, fälschte die Scheibe unhaltbar für den Hammer Schlussmann ab und erzielte somit das 1:0.
Nachdem der HEV das Ergebnis über weite Teile des dritten Drittels erfolgreich verwaltete, zogen die Eisbären ihre erste und einzige Strafzeit der Partie. Die Herner Zuschauer in der Hannibal-Arena erhofften sich dadurch wohl das 2:0, es kam jedoch anders: Ausgerechnet dem Routinier Brad Snetsinger rutschte der Puck unglücklich über den Schläger, wodurch Hamm in eigener Unterzahl kontern konnte. Dominik Lascheit spielte die Situation mit seiner ganzen Ruhe aus und erzielte dadurch den 1:1-Ausgleichstreffer. In dieser Saison war das der erste Gegentreffer der Miners in eigener Überzahl.
Aufgrund einer Strafzeit, gingen die Miners dann mit einem Mann weniger in die Verlängerung. Schnell war die Entscheidung gefallen, als erneut Dominik Lascheit nach 38 Sekunden mit einem Schlagschuss den 1:2-Siegtreffer erzielen konnte.
1:0 [20:16] Stöhr (Palka/Snetsinger)
1:1 [54:52] Lascheit (Cizas/Dotter)
1:2 [60:38] Lascheit (Reichert/Frick) PP1
Strafen: 10 – 2
Zuschauer: 1.145
SpradeTV-Buchungen: 202
 www.ihp.hockey    Mittwoch 24.Dezember 2025  14:19 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     jb

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg
  
   

Buchloe PiratesBuchloe Pirates
Allgäu-Derby als Festtags-Kracher / ESV Buchloe empfängt am zweiten Weihnachtsfeiertag den ESC Kempten zum White Christmas Game – Sonntag Jahresabschluss in Schweinfurt

(BYL)  Noch zwei Spiele stehen für die Buchloer Piraten und alle übrigen Bayernligisten in diesem Jahr an, womit es auch während der Feiertage und unmittelbar vor dem Jahreswechsel keine Verschnaufpause gibt. Ganz im Gegenteil, denn bei noch zehn zu absolvierenden Hauptrundenpartien wird der Kampf um die begehrten Playoff- und Pre-Playoff-Ränge langsam aber sicher immer intensiver. Das gilt vor allem für die Buchloer, die derzeit auf Rang 10 und damit dem letzten Pre-Playoff-Platz stehen. Doch die Konkurrenz sitzt den Piraten bedrohlich im Nacken, weshalb man trotz eines enorm schweren Abschlussprogramms in diesem Kalenderjahr weiter punkten muss. Die letzten beiden Aufgaben im Jahr 2025 haben es allerdings in sich: Denn am Freitag, dem zweiten Weihnachtsfeiertag, kommt der Allgäuer Rivale und derzeit Tabellenfünfte ESC Kempten in die Buchloer Eishalle (17 Uhr), wo ab 15 Uhr bereits der Flötzinger Ausschank-Waagen vor dem Stadion seine Pforten öffnet und zum Aufwärmen unter anderem auch Glühwein verkauft. Zudem gibt es ein Puckspiel mit tollen Preisen und in der zweiten Drittelpause die Eiskunstlauf-Kür von Adela Petrak. Und nach dem Derby am Freitag steht für die Rot-Weißen am Sonntag dann zum Jahresfinale die weite Auswärtsfahrt zum Tabellenzweiten nach Schweinfurt an (18 Uhr). Beide Duelle werden wie immer live auf SpradeTV übertragen.
Ein echter Leckerbissen und Festtagsschmaus steht allen Allgäuer Eishockeyfans zunächst am Freitag bevor. Denn dort kommt es in der Buchloer Sparkassenarena am zweiten Weihnachtsfeiertag beim „White Christmas Game“ zum Allgäu-Derby zwischen den Pirates und den Sharks aus Kempten. Mit weißen limitierten ESV-Mützen sollen die Fans dabei für einen entsprechenden weihnachtlichen Rahmen auf den hoffentlich gut gefüllten Rängen sorgen. Die Mützen können mit der Eintrittskarte an diesem Abend zum Preis von 20€ erworben werden. Doch nicht nur auf den Tribünen wird es vermutlich stimmungsvoll und eher weniger besinnlich hergehen, sondern sehr wahrscheinlich auch auf dem Eis. Denn passend zum Festtag wartet auf die Fans ein Derby, das in den letzten Jahren immer sehenswert war. Die Buchloer wollen hier gerne ihre Serie von zuletzt drei Heimsiegen in Folge weiter ausbauen, wobei die Kemptener als Tabellenfünfter sicherlich der leichte Favorit sind. Doch vor allem defensiv wussten die Buchloer zu Hause in den vergangenen drei Partien mit Leidenschaft und aufopferungsvollem Kampf zu überzeugen, womit man in 180 Minuten nur ganze zwei Gegentore schlucken musste. Eine starke Bilanz, die am Freitag aber hart auf den Prüfstein kommen dürfte, da mit Kemptens Kanadier Kevin Hu dann der beste Torjäger der gesamten Liga (29 Treffer) seine Visitenkarte abgibt. Der Topscorer der Sharks, der mit 52 Scorerpunkten an der Hälfte der 103 geschossenen Kemptener Tore beteiligt ist, war auch schon im Hinspiel doppelt erfolgreich, das die Buchloer jedoch mit 6:2 für sich entschieden hatten. Über einen ähnlichen Ausgang würde sich beim ESV natürlich keiner beschweren. Doch gegen zuletzt sechsmal in Folge unbesiegte und somit bärenstarke Sharks wird das sicherlich eine echte Herausforderung.
Eine solche erwartet die Buchloer dann auch zwei Tage später in Schweinfurt, wo man ebenfalls auf ein torhungriges Top-Team trifft. Der Tabellenzweite aus Unterfranken stellt mit 128 Toren – und damit fast doppelt so vielen wie der ESV – die mit Abstand beste Offensive der Liga. Allerdings hat die heimstarken Mighty Dogs, die bislang nur gegen Dingolfing zu Hause knapp das Nachsehen hatten, kürzlich ihr bester Scorer verlassen. Ilya Zheltakov (19 Tore, 31 Assists) brach seine Zelte in Schweinfurt nämlich zum Rückrundenstart in Richtung Essen ab, doch mit dem Letten Arturs Homjakovs wurde sofort ein passender Ersatz gefunden, der in den ersten vier Partien auch schon fünf Tore und vier Vorlagen verbuchen konnte. Zudem hat man mit Tomas Cermak (25 Tore, 32 Assists) und Petr Pohl (26 Tore, 27 Assists) die derzeit besten Punktesammler der Bayerliga in seinen Reihen, die auch schon bei der Heimniederlage der Buchloer im Hinspiel groß aufgetrumpft haben, als die Freibeuter mit 4:11 unter die Räder kamen. Wenn also die faustdicke Überraschung aus Buchloer Sicht zum Jahresabschluss gelingen soll, müssen die Pirates diese brandgefährliche Offensive der Mighty Dogs irgendwie in den Griff bekommen. Sonst droht dem ESV die fünfte Auswärtsniederlage in Folge
Michal Petrak erhält deutsche Staatsbürgerschaft
Ein schönes Geschenk konnte sich kurz vor Weihnachten im Übrigen auch Routinier Michal Petrak machen. Der 42-jährige Angreifer und hauptamtliche Nachwuchstrainer der Buchloer durfte sich nämlich direkt vor den Feiertagen über den Erhalt des deutschen Passes freuen! Petrak, der seit Anfang 2020 für die Buchloer aufläuft und in der Gennachstadt inzwischen heimisch geworden ist, besitzt somit nun neben seine tschechischen auch die deutsche Staatsbürgerschaft, womit der in Slany geborene Publikumsliebling der Freibeuter künftig auch offiziell keine Kontingentposition mehr einnimmt. Wir gratulieren unseren Angreifer an dieser ganz recht herzlich dazu! 
 www.ihp.hockey    Donnerstag 25.Dezember 2025  10:49 Uhr Bericht:     ESVB
Autor:     chs

 
EC PfaffenhofenPfaffenhofen Eishogs
Keine Weihnachtspause in der Bayernliga / Amberg und Schongau warten – Adam Hilser verlässt den ECP

(BYL)  Keine Verschnaufpause für die Teams der Eishockey-Bayernliga. Der dichtgedrängte Spielplan sorgt dafür, dass der Spiel- und Trainingsbetrieb auch während der Feiertage nicht ruht. Für den EC Pfaffenhofen steht somit bereits am zweiten Weihnachtsfeiertag (20 Uhr) das nächste Spiel auf dem Programm, wenn der ERSC Amberg in der Stadtwerke-Arena zu Gast ist. Am Sonntag (17:30 Uhr) folgt dann die Auswärtspartie bei der EA Schongau.
Für die Mannschaft hat dies zur Folge, dass Coach Markus Muhr auch an Weihnachten zum Training bittet. So hat er sowohl an Heiligabend vormittags und als auch am ersten Feiertag Einheiten angesetzt. Mit dem ERSC Amberg bekommt man es mit einer Mannschaft zu tun, die bisher weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist und in der Tabelle auf dem vorletzten Platz rangiert. Erst letzten Sonntag konnte mit dem Overtime-Sieg in Burgau eine 11 Spiele andauernde Pleitenserie beendet werden. Nun hofft man in der Oberpfalz, dass sich die Mannschaft steigern kann. Bewerkstelligen soll dies mit Christian Zessack nicht zuletzt ein neuer Trainer, der seit letzter Woche das Sagen an der Bande hat. Nach dem vor der Saison gekommenen Jan Bönning, von dem man sich Mitte November getrennt hatte und Kevin Lavallee, der das Amt vier Wochen ausgefüllt hat, ist er diese Saison bereits der dritte Übungsleiter. Mit beitragen sollen auch einige Dezember-Zugänge, u.a. Christoph Eckl, der bis Ende November noch das ECP-Trikot trug. Somit wird es auf jeden Fall zu einem Familien-Duell kommen, denn sein jüngerer Bruder Oliver konnte nach seiner Verletzung bereits letztes Wochenende wieder ins Geschehen eingreifen und auch Alex Eckl ist nach seiner beruflich bedingten dreiwöchigen Abwesenheit zurück und könnte ebenfalls wieder zum Einsatz kommen. Mit ihm würden die Probleme von Markus Muhr auf der Mittelstürmerposition nach dem Saisonaus von Marlon Wolf etwas geringer werden, zumal die Rückkehr des langzeitverletzten David Felsöci ins Mannschaftstraining ebenfalls absehbar ist. Gefährlichste Angreifer bei den Oberpfälzern sind die die beiden Nordamerikaner Brendan Walkom und Nolan Gardiner, die zusammen bisher 27 Treffer auf ihrem Konto haben. Sie gilt es in Schach zu halten, wenn die Punkte in Pfaffenhofen bleiben sollen.
Im Gegensatz zu Amberg hat die auf Platz 12 liegende EA Schongau noch alle Chancen, sich für die Pre-Play-Offs zu qualifizieren, das heißt, in der Endabrechnung der Vorrunde mindestens den 10. Platz zu erreichen.   Drei Punkte fehlen derzeit und schon allein deshalb sollte man sich gegen den ECP zuhause keinen Ausrutscher erlauben. Wie in Amberg steht auch in Schongau ein neuer Mann an der Bande. Seit zwei Wochen gehen der Verein und der bisherige Coach Christian Kratzmeir getrennte Wege. Übernommen hat Ty Morris, letzte Saison im Play-Down-Halbfinale gegen den ECP noch als Spieler auf dem Eis. Der konnte auch gleich einen Neuzugang begrüßen, der eigentlich gar keiner ist. Denn auf die Verletzung des Kanadiers Kurt Sonne hat der Verein schnell reagiert und mit dessen Landsmann Grayden Gottschalk den vor der Saison nach Essen gewechselten Topskorer des Vorjahres zurückgeholt. Im Hinspiel unterlagen die Pfaffenhofener knapp, aber verdient mit 3:4 und wollen sich nun in Schongau möglichst für diese Niederlage revanchieren. Nicht mehr mit dabei sein wird dann Adam Hilser. Der Deutsch-Tscheche hat am Sonntag sein letztes Spiel absolviert und verlässt den ECP. „Um Adam tut es mir ein bisschen leid. Er ist ein absolut feiner Kerl, war immer mit Einsatz dabei und als Trainer auch beim Nachwuchs sehr beliebt. Doch leider konnte er sich in der Bayernliga nicht durchsetzen. Ich wünsche ihm für die Zukunft jedenfalls alles erdenklich Gute,“ äußerte sich Abteilungsleiter Robert Huber zum Abschied von Hilser.
Auch die 1b-Mannschaft ist am Wochenende im Einsatz und erwartet am Sonntag (17:30 Uhr) die 1b-Vertretung des EHC Waldkraiburg zum Gastspiel in Pfaffenhofen.
 www.ihp.hockey    Mittwoch 24.Dezember 2025  13:40 Uhr Bericht:     ECP
Autor:     oex

  
         
NEWS Landesverbände  West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW  /  Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga
    
   
 
Neusser EVNeusser EV
Ein Knaller zum Jahresende

(RLW)  Einen Höhepunkt hält das Jahr 2025 für die Neusser Eishockeyfans noch bereit: Am kommenden Sonntag (28.12., 20 Uhr) gastiert das Top-Team der Eagles Essen-West im Neusser Südpark. Während die Gäste am Wochenende die Tabellenspitze übernehmen könnten, möchten die NEV-Cracks mit einer guten Leistung das Jahr abschließen.
Turbulentes Jahr mit positivem Ende
Selbst in der bewegten Geschichte des Essener Eissports dürfte 2025 ein Ausnahmejahr darstellen. Nachdem sowohl die Spielbetriebs-GmbH in der Oberliga als auch der Stammverein Moskitos Essen Insolvenz anmelden mussten, gründeten die Essener Verantwortlichen im Sommer kurzerhand einen neuen Verein. Als „Eagles Essen-West“ begann schon wenige Wochen später der Neustart in der Regionalliga West, und nach einigen Monaten lässt sich bereits feststellen, dass Zuschauer und Sponsoren gleichermaßen den neuen Weg mitgehen. Ein Grund dafür ist, dass die Blau-Gelben ein sportlich hochkarätiges Team zusammenstellten, das von Anfang an den Kampf um die Tabellenspitze aufnahm. Von dreizehn Spielen wurden zwölf glatt gewonnen, nur aufgrund der weniger absolvierten Spiele rangiert man hinter den Ratinger Ice Aliens auf Platz zwei. Mit durchschnittlich rund neun geschossenen Toren und weniger als einem Gegentreffer, stellt man in Offensive wie Defensive Liga-Spitzenwerte. Ein dicker Brocken also für die Neusser, die im Hinspiel passend zur Statistik mit 0:10 unterlagen. Auch bei der Revanche ist das Team aus dem Ruhrgebiet haushoher Favorit, wie auch NEV-Chefcoach Sebastian Geisler betont. Der 48-Jährige erwartet gegen die Eagles „einen heißen Ritt vor guter Kulisse“, denn die Anhänger unserer Gäste gelten als sehr reisefreudig.
„Winter-Spezialitäten“ für den Gaumen
An Verpflegung wird es weder für Neusser noch für Essener oder gar neutrale Zuschauer mangeln. Neben dem bewährten gastronomischen Angebot in der Eissporthalle wird es zum Jahresausklang noch einmal Glühwein, Waffeln und weitere Leckereien sowie Dekoratives geben, so dass niemand hungrig oder durstig nach Hause gehen muss.
Horrix bei Comeback erfolgreich
Nach der samstäglichen Niederlage in Grefrath (2:5) zeigte sich Coach Geisler frustriert: „Die Mannschaft hat durchaus das Potenzial, solche Spiele zu gewinnen. Leider waren wir aber zum wiederholten Male zu Beginn nicht bereit für ein Duell gegen einen direkten Konkurrenten, und haben dadurch den Start verschlafen. Zumindest haben wir anschließend ins Spiel zurückgefunden, der vierte Grefrather Treffer und eine anschließende unglückliche Strafe gegen uns haben aber eine mögliche Aufholjagd verhindert.“ Einen Lichtblick gab es dennoch: Musste der NEV bereits früh in der Saison mehrere Langzeit-Verletzungen beklagen, so leert sich das Lazarett zum Jahresende erfreulicherweise. Mika Horrix feierte in Grefrath sein Punktspiel-Comeback, bei dem der 26-Jährige auch direkt einen Torerfolg feierte. Auch Eigengewächs Philipp Haase befindet sich im Aufbautraining, bis zu einem Comeback auf dem Eis dürften jedoch noch einige Wochen vergehen. Stürmer Jordi Cuena Pazos verletzte sich wiederum in Grefrath, bei ihm besteht jedoch die Hoffnung auf eine Rückkehr zu Beginn des neuen Jahres.
 www.ihp.hockey    Donnerstag 25.Dezember 2025  01:08 Uhr Bericht:     NEV
Autor:     db

  
  Donnerstag 25.Dezember 2025
11:40 Uhr
   
Informationen:
Ergebnisse: 
  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
   
Bericht:
Autor:
  
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