IHP NachrichtenSamstag 20.Dezember 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Personalien, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Freitag und Samstag mit insgesamt 19 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Ost.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Matthias Pischoff erhält Förderlizenz (DEL) Die Dresdner Eislöwen und Stürmer Matthias Pischoff haben sich gemeinsam mit den Blue Devils Weiden darauf verständigt, dass der 21-Jährige ab sofort per Förderlizenz für den DEL2-Club aus der Oberpfalz spielberechtigt ist. Mit der Förderlizenz unterstützen die Dresdner Eislöwen die Blue Devils Weiden, die aktuell mit personellen Engpässen zu kämpfen haben. Gleichzeitig erhält Pischoff die Möglichkeit, zusätzliche Spielpraxis zu sammeln. Er wird für Weiden voraussichtlich die kommenden drei Partien bestreiten. In der laufenden Saison kam der Angreifer bislang auf 25 Einsätze in der PENNY DEL und bereitete dabei einen Treffer vor. In der DEL2 absolvierte Pischoff bislang inklusive Playoffs 95 Partien, in denen er 14 Scorerpunkte (4 Tore, 10 Assists) erzielte.
Eislöwen unterliegen gegen Nürnberg (DEL) Am Freitagabend startete die spielintensive Weihnachtsphase mit der Auswärtspartie der Dresdner Eislöwen bei den Nürnberg Ice Tigers. Neben den verletzten Spielern Oliver Granz, Niklas Postel und Bruno Riedl, fehlte krankheitsbedingt auch Connor Korte. Nicht im Line-up standen Simon Karlsson sowie Andrew Yogan. Mittels Förderlizenz spielte Matthias Pischoff bei den Blue Devils Weiden. In der heutigen Partie gab zudem C. J. Suess sein Comeback und im Tor stand von Beginn an Janick Schwendener. Die Eislöwen kassierten früh eine Strafe und nach 66 gespielten Sekunden musste Emil Johansson wegen Stockschlags in die Kühlbox. In der Nürnberger Überzahl landete die Scheibe im Gästetor. Die Hauptschiedsrichter konsultieren den Videobeweis, bestätigten aber den Treffer von Tyler Spezi (3.). In der achten Minute hatten die Sachsen die Chance zum Ausgleich, aber Ice Tigers-Goalie Evan Fitzpatrick war zur Stelle. Danach kamen die Hausherren zu Möglichkeiten und eine nutzte Brett Murray (10.). In den letzten Minuten des ersten Abschnitts hatten die Elbestädter weitere Chancen, aber es blieb bis zur Pausensirene bei dem 2:0 für die Franken. Im Mittelabschnitt ließen beide Teams nur wenige Chancen zu. In der 30. Minute verhinderte Schwendener mit einer starken Parade einen weiteren Treffer der Nürnberger. In der Folge erspielten sich die Dresdner mehrere gute Torgelegenheiten, doch der Puck wollte nicht im Gehäuse der Gastgeber landen. In der 36. Minute erhielt Nürnbergs Spezia eine Strafe wegen übertriebener Härte. In eigener Unterzahl kamen die Ice Tigers durch Thomas Heigl zu einem Konter, doch der Schlussmann der Eislöwen blieb der Sieger. Kurz vor Ende des Drittels scheiterte Dane Fox am Torgehäuse, ehe er wenig später wegen Stockschlags auf die Strafbank musste. Somit gingen die Nürnberger mit einer Überzahl ins Schlussdrittel. Die Franken agierten im Powerplay druckvoll, doch die Eislöwen überstanden das Unterzahlspiel ohne Gegentreffer. Nach einem hohen Stock von Suess folgte die nächste Strafe gegen die Sachsen. Nur wenige Sekunden später kassierte Dresdens Tariq Hammond ebenfalls zwei Minuten nach einem Beinstellens. Somit spielten die Hausherren in doppelter Überzahl und nutzten diese durch den Treffer von Cole Maier (48.). In Minute 51 bekam Nürnbergs Murray eine Strafe wegen Stockschlags, aber ein Tor fiel nicht. Kurz darauf war es dann soweit und Hammond (55.) verkürzte für die Blau-Weißen. Wenig später nahm Cheftrainer Gerry Fleming eine Auszeit, zudem blieb Schwendener zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Den Umstand des leeren Tores nutzte jedoch Sinan Akdag. Owen Headrick machte in der 59. Minute den 5:1-Sieg für Nürnberg perfekt. „Im ersten drittel haben wir keinen guten Start erwischt, danach waren wir besser in der Partie, haben aber das Tor nicht gemacht. Um Spiele in dieser Liga zu gewinnen, müssen wir mehr aus diesen Gelegenheiten machen und von der Strafbank fern bleiben,“ sagte Cheftrainer Gerry Fleming nach der Partie.
Eispiraten Crimmitschau0:1! Dezimierte Eispiraten unterliegen Freiburg knapp - Westsachsen können sich für Aufwand nicht belohnen (DEL2) Mit einer stark dezimierten Mannschaft mussten sich die Eispiraten Crimmitschau am Freitagabend bei den Wölfen Freiburg vor 2.509 Zuschauern knapp mit 0:1 geschlagen geben. Trotz eines engagierten und über weite Strecken überzeugenden Auftritts blieb das Ergebnis den Westsachsen nur bedingt gerecht, da die Eispiraten über weite Strecken die aktivere Mannschaft stellten, sich für ihren Aufwand jedoch nicht belohnen konnten. Grippewelle reißt nicht ab – Erneut nur 13 Feldspieler im Kader Die Eispiraten Crimmitschau mussten auch beim Gastspiel in Freiburg erneut mit einem stark dezimierten Kader antreten. Infolge der anhaltenden Grippewelle standen dem Trainerteam abermals nur 13 Feldspieler zur Verfügung. Bereits in den Partien gegen Weiden und Ravensburg hatte Crimmitschau mit lediglich 15 beziehungsweise 13 Feldspielern agieren müssen. Neu im Line-up waren Mario Scalzo, Johannes Schmid, Tim McGauley und Justin Büsing, während Robin Veber, Alexander Schmidt, Denis Shevyrin und Felix Thomas im Vergleich zur Vorwoche fehlten. Clevere Eispiraten in intensiver Begegnung Von Beginn an entwickelte sich eine intensive und temporeiche Begegnung, in der beide Mannschaften zu guten Möglichkeiten kamen. Die Eispiraten zeigten sich trotz des kleinen Kaders gut organisiert und waren phasenweise um mehr Spielkontrolle bemüht. Besonders das kluge Konditionsmanagement machte sich bemerkbar. Corey Mackin und Dylan Wruck scheiterten früh am ehemaligen Eispiraten Fabian Hegmann im Freiburger Tor, während auf der Gegenseite Christian Schneider – pünktlich nach überstandener Erkältung wieder fit – mehrfach stark parierte und sein großes Potenzial unter Beweis stellte. Auch im zweiten Drittel blieb die Partie körperbetont, aber stets fair. Schneider rückte nun noch stärker in den Fokus und entschärfte mehrere hochkarätige Chancen der Breisgauer – und das, obwohl er seit Sonntag kein Eistraining absolvieren konnte. Mit zunehmender Spieldauer fanden die Eispiraten besser in die Partie, erspielten sich zeitweise ein Übergewicht und kamen zu guten Gelegenheiten. Die beste davon ließ Mirko Sacher liegen, dessen Schlagschuss jedoch zu ungenau angesetzt war. Unglücklicher Gegentreffer kurz vor Schluss Mit viel Energie kamen die Eispiraten ins Schlussdrittel und übernahmen sofort die Initiative. Früh setzten McCormick, Walsh und McGauley Akzente, doch Hegmann zeigte sich weiterhin in Bestform. Freiburg agierte in dieser Phase überraschend passiv und lauerte vor allem auf Konter, während Crimmitschau konsequent auf die Führung drängte. Wruck, erneut Sacher sowie McGauley fanden jedoch erneut ihren Meister im Freiburger Schlussmann, der seinem Gegenüber Schneider in nichts nachstand. Als vieles bereits auf ein torloses Remis nach 60 Minuten hindeutete, fiel kurz vor Spielende der entscheidende Treffer für Freiburg: Eero Elo stocherte die Scheibe im Gewühl vor dem Tor an Schneiders Fanghand vorbei. Vom Schlittschuh von McCormick prallte der Puck unglücklich ins eigene Tor – 0:1 (56.). In der Schlussphase warfen die Eispiraten noch einmal alles nach vorne, doch trotz weiterer guter Chancen und eines insgesamt überlegenen Auftritts im letzten Drittel blieb Crimmitschau ohne Torerfolg. Am Ende stand eine bittere und unglückliche 0:1-Niederlage, die dem engagierten Auftritt der dezimierten Eispiraten nur bedingt gerecht wurde. Torfolge (0:0, 0:0, 1:0): 1:0 Ero Eelo (Samuel Schindler, Nikolas Linsenmaier) 55:44 Zuschauer: 2.509
Düsseldorfer EGDie DEG feiert 5:4 Auswärtssieg in der Lausitz! (DEL2) Die Düsseldorfer EG sichert sich drei Punkte bei den Lausitzer Füchsen! Beim 5:4 (2:1, 1:1, 2:2)-Auswärtserfolg zeigt sie spielerisch wie physisch eine ansprechende Leistung und kann sich nach zuletzt fünf Niederlagen nur wenige Tage vor Weihnachten mit drei Punkten belohnen.
Kassel HuskiesNach Maurer-Vertragsverlängerung: Huskies holen gegen den EVL drei Punkte (DEL2) Am Freitagabend war der EV Landshut zum nächsten Spitzenspiel zu Gast in der Probonio Arena. Nachdem vor Spielbeginn die Vertragsverlängerung bis 2028 von Torhüter Philipp Maurer bekannt gegeben war, erwischten die Huskies das bessere Anfangsdrittel und gingen durch Tore von Mieszkowski und Schütz in Front. Auch im Mittelabschnitt waren die Hausherren das bessere Team und erhöhten durch Rutkowski auf 3:0. Der Schlussabschnitt gestaltete sich ausgeglichener. Zunächst verkürzten die Gäste zwar, konnten ihren zweiten Treffer aber erst erzielen, nachdem Braun zuvor mit einem Schuss ins leere Tor das Spiel bereits entschieden hatte. Die Gäste erwischten den besseren Start in die Partie, stellten Maurer aber vor keine großen Schwierigkeiten. Auf der Gegenseite hat Detsch die erste gute Chance, kann Dietl nach Vorarbeit von Benson aber aus kurzer Distanz nicht überwinden (8.). Als ein kurz darauffolgendes Huskies-Powerplay gerade verstrichen war, fiel der blau-weiße Führungstreffer dennoch: Mieszkowski konnte einen Schuss von Keck entscheidend zum 1:0 abfälschen (11.). Nur zwei Minuten später durfte die Probonio Arena gleich erneut jubeln als sich Schütz seinen Weg aus halbrechter Position in den Slot suchte und von dort zum 2:0 verwandelte (13.). In der 17. Spielminute verpasste Mieszkowski seinen zweiten Treffer des Abends, wodurch es mit dem 2:0 auch in die erste Pause ging. Zu Beginn des zweiten Abschnitts boten sich den Schlittenhunde zwei fast identische Gelegenheiten: Zuerst war es Keck, der den Platz auf dem linken Flügel nutzte, das Tor aber verpasste (22.). Eine Minute später machte es Rutkowski jedoch besser und traf mit einem trockenen Schuss ins rechte untere Eck (23.). Im restlichen Mitteldrittel schnürten die Nordhessen den EVL regelmäßig in deren Drittel ein, lediglich die Belohnung in Form des vierten Treffers blieb aus. So parierte Dietl unter anderem gegen Benson (28.) sowie Keck (30.) stark und war seinem Team auch in Unterzahl ein starker Rückhalt. Auf der Gegenseite verhinderte Maurer gegen Mayenschein den Anschlusstreffer (32.). Erwartungsgemäß starteten die Gäste gestärkt ins Schlussdrittel. Der Anschlusstreffer spielten sie dabei jedoch nicht heraus, sondern erzielten ihn, indem Lindberg aus einer unübersichtlichen Situation von Maurer heraus, den Pucks aufs Tor und über die Linie brachte (43.). In den folgenden Minuten verhinderten die beiden Torhüter weitere Treffer: Dielt entschärft gegen Daugavins (44.), Keck (48.) und Wilde (49.), Maurer ist gegen Koskenkorva mit der Fanghand zur Stelle (47.). Die Huskies übernahmen in dieser Phase wieder zunehmend Kontrolle, die wirklich großen Chancen blieben aber aus. Die beste Gelegenheit hatte in diesen Minuten Bartuli, welcher sich über den linken Flügel durchsetzen konnte, mit seinem Schuss aber das Tor verfehlte. Nach einer späten Strafe gegen die Huskies kam schließlich nochmal Spannung ins Spiel. Sekunden später war diese aber bereits verpufft: Braun fasste sich ein Herz und traf fast von der eigenen Grundlinie ins mittlerweile leere Landshuter Tor zur Entscheidung (59.). Zwar kam der EVL im verbliebenen Powerplay noch zum Torerfolg (59.), wirklich etwas am Endergebnis endete dieser aber nichts. Tore: 1:0 Mieszkowski (Keck, Weidner – 11. Min.) 2:0 Schütz (13. Min.) 3:0 Rutkowski (Mieszkowski – 23. Min.) 3:1 Lindberg (43. Min.) 4:1 Braun (ENG – SHG – Maurer – 59. Min.) 4:2 Elsner (PP – Gooch, Stieler – 59. Min.)
ESV KaufbeurenErneute Niederlage für die Joker (DEL2) Der 25. Spieltag der laufenden DEL2-Saison zwischen dem ESV Kaufbeuren und dem EC Bad Nauheim stand in der energie schwaben arena an. Die Joker mussten weiterhin auf John Rogl, Joe Cassetti, D’Artagnan Joly, Sami Blomqvist und Max Kislinger verzichten. Zu allem Überfluss fehlte zusätzlich noch Henri Kanninen krankheitsbedingt. Dafür rückte Pavel Nikitins zu seinem DEL2-Debüt in die Mannschaft. Der ESV Kaufbeuren musste sich am Ende vor 2.448 Zuschauern mit 2:3 geschlagen geben. Der erste Spielabschnitt startete denkbar schlecht für die Hausherren. Bereits nach 22 Sekunden klingelte es das erste Mal im rot-gelben Kasten, nachdem Davis Koch hinter dem Tor in den Slot zu Jordan Hickmott abgab und dieser per Direktschuss das 1:0 erzielte. Wenig später sollte es auch schon die erste Strafe geben. Justin MacPherson erhielt sie wegen eines Stockchecks. Das Powerplay brachte den Jokern allerdings nichts ein und so folgte ein langer Schlagabtausch beider Mannschaften mit Vorteilen für die Gäste. In der 14. Spielminute traf Fabian Koziol von der blauen Linie in das Kreuzeck, allerdings ertönte kurz zuvor ein Pfiff, da Max Oswald an der Bande seinen Gegenspieler behinderte und dafür eine kleine Strafzeit erhielt. Der Treffer zählte folglich nicht. Das anschließende Powerplay sollte sich für den EC Bad Nauheim nicht lohnen. Kurz bevor es in die Kabinen ging, erhielt Xaver Tippmann eine kleine Strafe wegen eines Stockschlags, und so sollten die Gäste mit 38 Sekunden in Unterzahl in den zweiten Spielabschnitt starten. In besagter rot-gelber Überzahl brachten die Joker den Puck gefährlich in den Slot, sodass dieser von Gerald Kuhn im Tor abprallte. Nutznießer dieser Situation war Alec Zawatsky, der am schnellsten reagierte und den Puck zum 1:1 über die Linie bugsierte. Wenig später wurde es unschön, als Christopher Fischer an der Bande Max Oswald im Gesicht traf, wofür der Bad Nauheimer fünf Minuten plus Spieldauer-Disziplinarstrafe wegen eines Checks gegen den Kopf erhielt. Die Joker fanden in Überzahl überhaupt nicht in die Formation. Die Gäste klärten mehrfach, und zu allem Überfluss musste Tyson McLellan mit knapp zwei Minuten Restüberzahl seinerseits wegen eines hohen Stocks in die Kühlbox. Wieder in Gleichzahl konterten die Gäste nach einem Fehlpass der Hausherren in Person von Taylor Vause. Der Kanadier fand in der Mitte Sebastian Bengtsson, der Cody Porter zum 1:2 umkurvte. Es folgte erneut eine Strafzeit gegen den ESVK. Max Hadraschek musste wegen Beinstellens auf die Strafbank. In Unterzahl hatte Tyson McLellan alleine vor Gerald Kuhn die Möglichkeit, auf Gleichstand zu stellen, traf aber nur den Querbalken. Wenig später folgte ein Schlagschuss von Paul Mayer von der blauen Linie, welcher abgefälscht gegen den Pfosten schlug. Es gab anschließend eine kleine Strafe gegen Xaver Tippmann wegen Haltens. Die Joker konnten ihre Überzahl aber erneut nicht nutzen, und so ging es in die zweite Pause. Der dritte Spielabschnitt startete recht verhalten von beiden Teams, jedoch kamen beide zu ihren Chancen. Es ging eine Weile hin und her, ehe Paul Mayer in der Offensivzone clever die Mitte mit seinem Laufweg öffnete und den einlaufenden Jonny Tychonick bediente. Der Kanadier schlenzte den Puck zum 2:2 ein. Nach der Powerbreak wurde der ESV Kaufbeuren immer stärker. Die Gäste hatten allerdings weiterhin etwas entgegenzusetzen. Justin MacPherson schlenzte von der blauen Linie durch Freund und Feind hindurch und fand am langen Pfosten Jordan Hickmott, der nur noch den Schläger zum 2:3 reinhalten musste. Vier Minuten vor Ende erhielt erneut Xaver Tippmann eine zweiminütige Strafe wegen Hakens, dem ESVK aber gelang im Powerplay kein Treffer mehr. Dazu mussten die dann auch noch eine kleine Bankstrafe wegen Spielens mit zu vielen Feldspielern hinnhemen. Das Ziehen des Torwarts brachte dann auch nicht mehr den gewünschten Lucky Punch, und so mussten sich die Joker mit 2:3 geschlagen geben.
Krefeld PinguinePinguine unterliegen selbstbewussten Steelers / Krefeld Pinguine – Bietigheim Steelers 1:2 (0:1, 1:1, 0:0) (DEL2) Die Krefeld Pinguine haben am Freitagabend gegen die Bietigheim Steelers mit 1:2 verloren. Vor 6.816 Zuschauern in der Yayla Arena zeigten die Schwarz-Gelben eine engagierte, aber nicht ihre stärkste Leistung, trafen auf selbstbewusste Gäste, die mit drei Siegen in Serie angereist waren und hatten in den entscheidenden Momenten nicht das nötige Glück auf ihrer Seite. Mathew Santos erzielte den einzigen KEV-Treffer des Abends. Das erste Drittel verlief ausgeglichen, bis die Steelers im Powerplay zuschlugen: Steelers-Stürmer Alexander Preibisch legte durch die eigenen Beine an den langen Pfosten, wo Tyler McNeely nur noch zum 0:1 einschießen musste (19.) und somit in der ewigen DEL 2-Scorer-Liste mit 496 Punkten mit Rekordhalter Matt McKnight gleichgezogen ist. Kurz vor der Sirene traf Max Newton auf den ersten Blick noch. Doch nach Videobeweis wurde der Treffer nicht gegeben. Die Spielzeit war bereits abgelaufen, es blieb beim 0:1. Die Pinguine hatten nach 20 Minuten noch nicht so richtig ins Spiel gefunden. Bietigheim kam mit dem Selbstvertrauen aus drei Siegen in Serie und kombinierte sich immer wieder gefährlich vor Felix Bick. Im Mittelabschnitt erhöhten die Gäste: Maximilian Hops verlor unglücklich seinen Schläger, als ihm ein Pass unter der Kelle hindurchrutschte. Brett Kemp nutzte die entscheidenden zwei Schritte Richtung Tor, bekam den Pass von Mike Fischer und verwandelte ohne Mühe zum 0:2 (22.). Die Pinguine antworteten in der 37. Minute: Davis Vandane spielte einen tollen Pass an der blauen Linie, Steven Raabe hatte viel Platz, scheiterte an Florian Mnich, doch Mathew Santos rackerte vor dem Tor hart und schob den Nachschuss zum 1:2 über die Linie. Im Schlussdrittel sorgte eine Szene für Diskussionen: Daniel Bruch ging alleine auf Mnich zu, scheiterte zunächst, die Schiedsrichter zeigten eine Strafe gegen die Steelers an. Dann spielte Bruch zurück auf Leonhard Korus, der Mnich tunnelte und ins Tor schoss. Nach kurzer Beratung entschieden die Unparteiischen auf Penalty statt Tor, da sie bereits zuvor auf Strafstoß entschieden hatten (49.). Bruch trat zum Penalty an, konnte aber nicht verwandeln. Anschließend bliesen die Pinguine zur Schlussoffensive, kamen dem Ausgleich zwar nahe, scheiterten aber immer wieder an einem gut aufgelegten Florian Mnich. Vor ihm verteidigten die Steelers diszipliniert und nutzten ihre Chancen effizient. Am Ende reichte es für die Schwarz-Gelben daher nicht, um die Punkte in Krefeld zu behalten. Zahlen zum Spiel Krefeld Pinguine – Bietigheim Steelers 1:2 (0:1, 1:1, 0:0) Tore: 0:1 (18:04)(PP1) McNeely (Preibisch, Fischer), 0:2 (21:24) Kemp (Fischer, Racuk), 1:2 (36:10) Santos (Newton, Raabe) Torschüsse: 34 – 26 Strafen: Krefeld 8, Bietigheim 10 Zuschauer: 6816 Stimme zum Spiel Thomas Popiesch Wir waren heute schlichtweg zu verspielt. Insbesondere in den ersten 30 Minuten haben wir die Scheibe schlecht kontrolliert. Ausschlaggebend war jedoch, dass Bietigheim zu Beginn hungriger und gedanklich schneller an der Scheibe agierte. Uns fehlte heute die gewohnte Energie. Zwar wurde unser Spiel im weiteren Verlauf besser, doch wir liefen dem Rückstand hinterher. In dieser Phase fehlte uns auch das nötige Scheibenglück, und viele Entscheidungen liefen gegen uns. Im letzten Drittel fehlte uns schließlich die nötige Gelassenheit, um klare Torchancen herauszuspielen. Wir agierten stattdessen zu hektisch. Der Wille war der Mannschaft absolut nicht abzusprechen, doch letztlich mangelte es an der erforderlichen Grundqualität. Daher geht der Sieg für Bietigheim vollkommen in Ordnung.
Starbulls RosenheimWeidens Rumpftruppe klaut den Starbulls einen Punkt (DEL2) 3:2 nach Verlängerung zum dritten Mal in Folge: Am Freitagabend des vierten Adventswochenendes der DEL2 fuhren die Starbulls Rosenheim gegen die Blue Devils Weiden zwei Punkte ein, wurden dabei ihrer Favoritenrolle jedoch nicht gerecht. Der Gast aus der Oberpfalz, der stark ersatzgeschwächt antrat, legte taktisch wie kämpferisch eine herausragende Leistung aufs Eis und nahm verdient einen Punkt mit. Die Starbulls-Treffer vor 4.087 Zuschauern im ROFA-Stadion am 25. Spieltag der DEL2 erzielten Charlie Sarault, Dominik Tiffels und Maximilian Adam. Sage und schreibe 14 Akteure fehlten im Weidener Spieltagskader verletzungs- oder krankheitsbedingt, darunter zahlreiche Führungsspieler. Um konkurrenzfähig antreten zu können, wurden kurz vor knapp noch mehrere Spieler auf Förderlizenzbasis verpflichtet. Gleich fünf Spieler feierten auf dem Rosenheimer Eis ihre Premiere im Blue-Devils-Jersey, darunter auch der wenige Tage zuvor bei den Ravensburg Towerstars verabschiedete kanadische Stürmer Alex-Olivier Voyer. Trotzdem standen lediglich 14 Feldspieler im Weidener Line-Up – darunter der reaktivierte Ex-Kapitän Ralph Herbst, der vor zwei Jahren und noch zu Oberligazeiten seine Schlittschuhe bereits an den Nagel gehängt hatte. Die Starbulls, bei denen neben dem wohl längerfristig verletzten Lukas Laub weiterhin Johannes Achatz und Lars Bosecker ausfielen, konnten alle 19 möglichen Feldspielerpositionen besetzen. Erstmals im Grün-Weißen Trikot lief Leon van der Linde auf. Der 22-jährige Verteidiger der Augsburger Panther wurde für DEL2-Einsätze im Rosenheimer Team mit einer Förderlizenz ausgestattet und bewies in einigen Szenen seinen guten Schuss und seine körperliche Robustheit. Die klar favorisierten Hausherren taten sich von Beginn an sehr schwer gegen die von Cheftrainer Sebastian Buchwieser bestens eingestellte und taktisch wie kämpferisch bemerkenswert auftretende Gästetruppe. Die Weidener Führung nach dem ersten Drittel war nicht unverdient. Luca Gläser ließ Starbulls-Keeper Christopher Kolarz nach starkem Antritt mit einem feinen Abschluss ins rechte obere Eck keine Abwehrchance (16.). Gelungene Spielzüge waren auf Rosenheimer Seite Mangelware, Torchancen entsprangen Einzelleistungen oder dem Zufall. Im zweiten Spielabschnitt konnten die Hausherren den starken Weidener Keeper Simon Wolf, Förderlizenspieler vom EHC München immerhin des Öfteren fordern. Und in der 33. Spielminute durften die Zuschauer dann endlich einen richtig schönen Angriff bewundern und ihre mitgebrachten Kuscheltiere, die an Kinder in der Ukraine gehen, auf das Eis werfen. Maximilian Vollmayer spielte mit Teemu Pulkkinen schnell und präzise Doppelpass, legte perfekt in den Slot und Charlie Sarault schubste den Puck aus kurzer Distanz zum 1:1 über die Torlinie – es war der erste Saisontreffer des Kanadiers. Im letzten Drittel holten die Hausherren die Brechstange raus, agierten aber wenig effektiv. Erst in der Schlussphase geriet das Weidener Tor mehr und mehr in Gefahr. Torwart Wolf hielt stark, Maximilian Vollmayer traf nur den Pfosten (51.), Sarault fehlte bei einem Alleingang die Zielstrebigkeit (54.). 49 Sekunden vor der Schlusssirene jagte Dominik Tiffels die Scheibe per Onetimer ins offene Netz zum 2:1. Verteidigerkollege Shane Hanna hatte Übersicht bewiesen und ideal aufgelegt. Doch die Gäste schlugen mit sechstem Feldspieler und ohne Torwart zurück. Neuzugang Voyer traf per Flachschuss aus der Drehung, Starbulls-Torwart Kolarz hatte keinerlei Sicht und daher keine Chance zur Reaktion. 23 Sekunden vor dem Ende stand es 2:2; die Blue Devils bejubelten einen überraschenden, aber nicht unverdienten Punktgewinn. In der Verlängerung waren die Starbulls das deutlich präsentere Team. Und nach einem sehenswerten Tempolauf von Jordan Taupert war es Maximilian Adam, der den präzisen Querpass im offenen kurzen Eck zum 3:2-Siegtreffer versenkte (64.). Es war nach den Erfolgen in Kassel und gegen Bad Nauheim der dritte Rosenheimer 3:2-Sieg nach Verlängerung hintereinander – aber diesmal sprach Cheftrainer Jari Pasanen nach der Partie von einem verlorenen Punkt. Trotzdem konnten die Starbulls ihren Vorsprung auf den EV Landshut, der 2:4 in Kassel unterlag, auf drei Zähler ausbauen. Am Sonntag kommt es nun zum Derby den EV Landshut (Tabellenvierter) gegen die Starbulls Rosenheim (Tabellendritter). Spielbeginn in der VR Bank Landshut Arena ist um 17 Uhr (Liveübertragung: www.sporteurope.tv).
Deggendorfer SCHeimsieg über die Alligators: Deggendorfer SC macht es auch gegen Höchstadt deutlich (OLS) Nächster deutlicher Heimsieg für den Deggendorfer SC: Vor 2.042 Zuschauer in der Hitzkopf-Arena bezwang das Team von Headcoach Casey Fratkin am Freitagabend die Höchstadt Alligators mit 7:1. Die Sorgenfalten des Deggendorfer Cheftrainers dürften jedoch vor der Partie erneut tiefer geworden sein, denn zu den bereits bekannten Ausfällen von Jaroslav Hafenrichter, Philipp Wachter und Luca Zitterbart, gesellte sich noch Angreifer Petr Stloukal. Auch die beiden Youngster Viktor Skorohodov und Julian Beck standen nicht zur Verfügung. Neu im Kader war dafür Neuzugang Jan Bednar. Im Tor bekam Raphael Fössinger den Start. Die Deggendorfer erwischten den besseren Start in die Partie und gingen in der dritten Minute durch Harrison Roy im Powerplay in Führung. Trotz des frühen Treffers tat sich der DSC gegen die gut gestaffelten Höchstadter weiterhin schwer, während sich die Alligators Stück für Stück selbst in die Partie arbeiteten. In der sechsten Minute belohnten sich die Gäste prompt und glichen durch Luca Franzese zum 1:1 aus. Im weiteren Drittelverlauf gab es Chancen auf beiden Seiten, weitere Treffer sollten jedoch in den ersten 20 Minuten nicht mehr fallen. Auch im zweiten Abschnitt erwischte der DSC den besseren Start. Neuzugang Jan Bednar brachte seinen Farben mit einem Schuss aus dem Hintergrund mit 2:1 in Front. Die Deggendorfer jetzt mit mehr Spielanteilen und in der 31. Minute mit dem 3:1. Im Powerplay fand Kapitän Curtis Leinweber den Schläger von Ty Jackson, der den Puck über die Linie drückte. In der 33. Minute packte Dante Hahn ein Kunststück aus, als er mit einem Michigan-Treffer Höchstadts Keeper Luca Ganz düpierte und auf 4:1 stellte. Im Schlussdrittel legte die Deggendorfer Offensivmaschinerie nach: Dante Hahn in der 47., Curtis Leinweber in der 50. und Dylan Jackson in der 59. Minute schraubten das Ergebnis vor dem Schlusspfiff noch auf 7:1. Weiter geht es für den Deggendorfer SC am Sonntag mit einem Auswärtsspiel bei den Tölzer Löwen. Spielbeginn ist bereits um 15:30 Uhr.
Tigers BayreuthFavorit Memmingen setzt sich durch - Memmingen Indians vs. onesto Tigers 5:2 (3:1, 2:0, 0:1) (OLS) Memmingen: Roth, Flott-Kucis – Svedlund (2), Meisinger, Blake, Ettwein, Kurz, Peleikis – Brassard, Spurgeon, Ouderkirk, Lillich (29, Homjakovs, Fominych, Meier, Schubert, Gams, Menner, Krymskiy, Pfalzer Bayreuth: Meier, McLeod – Spacek (2), Nedved (2), Schusser, Pietsch, Stelzmann, Hüserich, Leask – Bollers, Barber, Verelst, Piskor, Hammerbauer, Lüsch, Habeck (2), Bauhof (2), Zimmermann (2), Maschke, Pohjamo Schiedsrichter: Haupt, Zettl – Fischer, Zoepf Zuschauer: 1.767 Strafen: Memmingen: 4 Bayreuth: 10 PP: Memmingen: 1/5 Bayreuth: 0/2 Torfolge: 0:1 (3.) Spacek (Verelst, Bollers), 1:1 (5.) Fomynich (Lillich, Homjakovs), 2:1 (9.) Ouderkirk (Spurgeon, Brassard ) PP1, 3:1 (20.) Lillich (Homjakovs) SH, 4:1 (26.) Blake (Homjakovs, Lillich), 5:1 (26.) Meier (Schubert, Peleikis), 5:2 (57.) Bollers Ohne den noch für den heutigen Abend gesperrten Aidan Brown sowie den erkrankten Jesper Müllejans ging es in die Partie bei den Indians aus Memmingen. Auch wenn Fomynich den ersten Versuch der Partie hatte, bei welchem er zu hoch angesetzt hatte, waren es die Tigers, die nach drei Minuten aufs Scoreboard kamen. Spacek hatte die Scheibe von der blauen Linie Richtung Tor „geworfen“, die Roth durchrutschen ließ und damit die Führung für Gelb-Schwarz begünstigte. Im Stile einer Spitzenmannschaft und völlig unbeeindruckt schlugen die Memminger zwei Minuten später zurück, als Homjakovs die Scheibe von hinter der Grundlinie auf Fomynich spielte und dieser trocken zum 1:1 einschoss. Als Nedved die erste Strafe der Partie nahm und die Indians mit einem Mann mehr agieren konnten, nutzten diese die Gelegenheit durch Ouderkirk, der freigespielt mit freier Schussbahn die Führung für seine Farben holte. Noch zwei Mal musste man im ersten Abschnitt in Unterzahl ran aus Bayreuther Sicht und überstand die Situationen sehr gut. Lediglich ein Schuss von Homjakovs, der die Latte streifte, brachte einmal Gefahr. 20 Sekunden vor dem Pausenpfiff nahmen dann die Indians die erste Strafe und die Tigers konnten nach gewonnenem Bully schnell in die Aufstellung gelangen. Allerdings brach Spacek beim Versuch einer Direktabnahme der Schläger, was die Scheibe zu den Indians brachte, die einen Konter fuhren und Augenblicke vor dem Pausenpfiff durch Lillich, der per Shorthander traf, auf 3:1 stellten. Zu Anfang des Mittelabschnitts, als man noch in Überzahl agierte, kassierte man beinahe den zweiten Shorthander in diesem Powerplay, als Lillich, nach einem Fehler in der Abwehr, plötzlich frei vor Meier stand, diesen aber nicht überwinden konnte. Eine der wenigen Möglichkeiten der Tigers sah man kurz darauf, als es Bollers aus der Drehung probierte und Nedved im Anschluss freie Schussbahn hatte, diese aber nicht nutzen konnte. Es folgte die 26. Minute, in welcher man gleich zwei Gegentreffer hinnehmen musste. Zunächst tankte sich Blake in die Angriffszone, nahm die kurze Ecke und erwischte genau den kleinen Slot, den er benötigte um das 4:1 zu schreiben, bevor gute 30 Sekunden später Tobi Meier einen Konter gegen seinen im Bayreuther Tor stehenden Bruder zum 5:1 erfolgreich abschließen konnte. In der Folge spielten vermehrt die Indians und kamen zu mehreren guten Möglichkeiten, die sie jedoch in diesem Drittel nicht mehr verwerten konnten. Auch bei Überzahlspielen konnten die Tigers dagegen halten und ließen keinen weiteren Treffer zu, sodass man mit dem in Spielminute 26 aufgestockten Ergebnis in die zweite Pause ging. Die weiterhin spielbestimmende Mannschaft, wenn auch nicht mehr mit der Intensität, wie im zweiten Abschnitt, blieb auch in den letzten 20 Minuten der ECDC Memmingen. Die besseren Möglichkeiten, mehr Scheibenbesitz und insgesamt der Zugriff aufs Spiel hatten die in rot spielenden Gastgeber und kamen durch Gams, Lillich, Homjakovs, Fomynich und Ouderkirk zu der einen oder andern Chance, die es jedoch allesamt nicht aufs Scoreboard schaffen sollten. Und so blieb es den Tigers vorbehalten, die den ersten Treffer der Partie erzielt hatten, auch den Schlusspunkt zu setzen, den Bollers – der sich in die Angriffszone getankt hatte – in der 57. Spielminute mit dem 5:2 markierte. „Ich habe sehr viel Respekt vor Memmingen. Gerade in der Oberliga sieht man manchmal, dass die Topteams nicht so hart arbeiten. Das ist bei Memmingen anders. Die arbeiten hart, spielen gutes Eishockey. Da ist Bewegung drin. Sie sind schnell, passen schnell und haben ein gutes System. Wir selbst hatten heute so Phasen, wo wir den Plan verloren haben. Wir spielen viel mit den gleichen Leuten, in Überzahl oder Unterzahl. Da kommt manchmal so ein „Blackout“. Auch die Strafzeiten waren zu viel gegen uns. Irgendwie haben wir dann aber immer einen Weg gefunden, der aber heute nicht genug war. Der Punkt ist ja, dass man gewinnen will aber das haben wir heute einfach nicht geschafft“, so Headcoach Suarez im Anschluss an die Partie. „Es hat gut getan heute zu Hause zu spielen. Bayreuth ist gut gestartet, mit viel Energie. Der Gegentreffer hat uns schon fast gut getan weil wir dann aufgewacht sind. Im zweiten Drittel waren wir sehr gut. Das Powerplay sollte heute nicht sein aber wir haben das Ergebnis auch so nach oben geschraubt. Maxi Meier hat dann einen riesen Job gemacht sonst hätte noch das eine oder andere Tor fallen können aber wir sind zufrieden. Wir wollten die drei Punkte und haben diese eingefahren“, war Coach Huhn zufrieden mit der Partie uns seinem Team. Für die onesto Tigers geht es am Sonntag mit einem Heimspiel weiter. Hier geht es ab 18 Uhr gegen den SC Riessersee um Punkte. Gleichzeitig feiert man den 50. Geburtstag des Bayreuther Kunsteisstadions und wird, zu diesem Anlass, in extra angefertigten Trikots antreten, die nach dem Spiel zur Abholung stehen. Kaufen kann man diese direkt nach Stadionöffnung am Fanstand im Eingangsbereiches des Tigerkäfigs.
Memmingen IndiansIndians schlagen Bayreuth hochverdient (OLS) Dem ECDC Memmingen gelang am Freitagabend ein souveräner 5:2 Heimsieg in der ALPHA COOLING-Arena. Damit starteten die Memminger mit einem Sieg in die heiße Phase rund um die Feiertage. Am Sonntag geht es zum Derby nach Füssen, am Dienstagabend (19:30 Uhr) kommt es zum „Spiel der Herzen“ gegen den EC Peiting. Jayden Schubert konnte bei den Indians nach seiner Sperre wieder mitwirken, die bis auf den freigestellten Tim Gorgenländer komplett waren. Die Memminger starteten mit Justus Roth im Tor und begannen druckvoll, der ECDC drängte auf die Führung. Doch das Team von Coach Huhn geriet zunächst in Rückstand. Die Gäste aus Bayreuth gingen mit 1:0 in Front. Den Treffer erzielte Michal Spacek. Doch die Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten. Denis Fominych glich zum 1:1 aus. Die Maustädter drehten nun das Spiel. Brett Ouderkirk traf in Überzahl zum 2:1. Markus Lillich gelang kurz vor der Pause, nach feinem Zuspiel von Eddy Homjakovs, das 3:1 für den ECDC. Im zweiten Drittel legten die Indianer gleich nach. Connor Blake markierte das 4:1. Sekunden später war es Tobi Meier, der das 5:1 schoss. Das zog den onesto Tigers bereits den Zahn und war zugleich die Vorentscheidung, denn die Indians kontrollierten das Spiel weiterhin. Im letzten Drittel spielten die Rot-Weißen die Partie souverän zu Ende. Ein weiterer Treffer der Memminger fiel nicht mehr, doch defensiv ließ man ebenfalls nicht mehr viel zu. Dennoch gelang den onesto Tigers der Schlusspunkt in der Begegnung. Kyle Bollers war der Torschütze zum 2:5. Am Ende feierte der ECDC einen weiteren Heimsieg und einen gelungenen Auftakt in die heiße Eishockeyphase rund um die Feiertage. Am Sonntag geht die Reise ins Ostallgäu. Zum Arena-Spiel beim EV Füssen werden sich mehrere hundert Memminger Anhänger auf den Weg machen. Spielbeginn am Kobelhang ist um 18:00 Uhr. Das nächste Heimspiel folgt gleich am kommenden Dienstag. Einen Tag vor Heiligabend findet das traditionelle „Spiel der Herzen“ statt, bei dem Blinkeherzen das Stadion zum Leuchten bringen sollen. Gegner ist dann der EC Peiting, Bully am Hühnerberg ist um 19:30 Uhr. Karten sind bereits online im VVK verfügbar, die Indianer erwarten eine große Kulisse. ECDC Memmingen vs onesto Tigers Bayreuth 5:2 (3:1/2:0/0:1) Tore: 0:1 (3.) Spacek (Verelst, Bollers), 1:1 (5.) Fominych (Homjakovs, Lillich), 2:1 (9.) Ouderkirk (Spurgeon, Brassard, 5-4), 3:1 (20.) Lillich (Homjakovs, 4-5), 4:1 (26.) Blake (Fominych, Ettwein), 5:1 (26.) Meier (Peleikis, Schubert), 5:2 (57.) Bollers (Verelst, Nedved) Strafminuten: Memmingen 4- Bayreuth 10 Zuschauer: 1767 ECDC Memmingen: Roth (Flott-Kucis)- Svedlund, Meisinger ; Blake, Ettwein; Kurz, Peleikis- Brassard, Spurgeon, Ouderkirk; Lillich, Homjakovs, Fominych; Meier, Schubert, Gams; Menner, Krymskiy, Pfalzer.
Selber WölfeWölfe holen sich zwei Punkte im Penaltyschießen - Selber Wölfe vs. EC Peiting 5:4 n. P. (2:2; 1:0; 1:2; 1:0) (OLS) Die Selber Wölfe dürfen sich nach Penaltyschießen über zwei hart erkämpfte Punkte gegen den EC Peiting freuen. Im ersten Drittel waren die Wölfe noch überlegen, mit zunehmender Spieldauer wurden die Gäste besser und machten es den Gastgebern extrem schwer. Die Wölfe hatten zwar mehr von der Partie, doch Peiting fand immer wieder Wege und Mittel zurückzuschlagen. Diese durchaus unterhaltsame Begegnung, ging dann gar in die Overtime, als Peiting vier Sekunden vor der Schlusssirene den Ausgleich erzielen konnte. Die Overtime war dann chancenarm, so musste das Penaltyschießen die Entscheidung bringen. Hier setzten sich die Wölfe dann letztlich souverän durch. Der erste Schuss sitzt Mit dem ersten Torschuss nach etwas mehr als einer Minute gingen die Selber Wölfe direkt in Führung. Lahtinen, der mit viel Tempo über außen ins Angriffsdrittel zog und mit einer Körpertäuschung seinen Gegenspieler stehen ließ, hatte danach alle Zeit der Welt, da er keinen Gegnerdruck erhielt und vollendete dann sehenswert mit einem platzierten Handegelenksschuss in den Winkel. Diese frühe Führung brachte Sicherheit ins Spiel der Wölfe, während von Peiting vor allem offensiv wenig zu sehen war. Ein Pass auf Schutz prallte mit etwas Glück von dessen Schlittschuh zu Spitzner, der ebenfalls mit einem platzierten Schuss ins lange Eck die Führung ausbauen konnte. Aus dem Nichts folgte dann der Anschlusstreffer für Peiting. MacKinnon stand blank am zweiten Pfosten und hatte keine Mühe den Querpass im Tor von Weidekamp unterzubringen. Der Treffer tat den Gästen gut, die nach einer zweifelhaften Strafe gegen Gauch im Powerplay direkt ausgleichen konnten. Mayr wurde an der blauen Linie freigespielt und erzielte mit einem platzierten Schuss den Ausgleich. Selb beinahe mit der direkten Antwort, doch nach Querpass von Schutz scheiterte Gelke am stark reagierenden Magg. Die Wölfe drängten noch vor der Pause auf die erneute Führung, doch sowohl Nemec als auch Schutz scheiterten mit ihren Versuchen. Diesmal trifft Selb spät Die Wölfe setzten direkt an das Ende des ersten Drittels an und hatten in Person von Nemec gleich zwei Top Chancen, doch Magg verhinderte hier die Führung. Erstmals in Überzahl, erspielten sich die Wölfe gute Chancen. Allein Schutz scheiterte dreimal knapp, Lahtinen hatte bei seinem Versuch ebenfalls Pech und so konnte Peiting das Powerplay überstehen. Auch Peiting meldete sich offensiv erstmals an und Weidekamp war ein ums andere Mal gefordert. Die Partie war nun deutlich offener und es gab immer wieder gute Möglichkeiten auf beiden Seiten, da auch die Gäste den Puck deutlich häufiger vors Tor der Wölfe brachten. Gegen Ende des Drittels nahm der Druck der Wölfe nochmals zu und nach Strafe gegen Mayr, konnte sich Selb im Powerplay doch noch belohnen. Tramm verzögerte geschickt, spielte dann im richtigen Moment zu Lahtinen und wieder traf der finnische Angreifer mit einem platzierten Handgelenksschuss 14 Sekunden vor Ende zum dritten Mal für Selb. Peiting spät zur Overtime Auch der Schlussabschnitt begann mit dominierenden Wölfen, die weiter munter nach vorne spielten und auf das vierte Tor drängten. Die Reihe um Klughardt, Rubin und Tabert hatte nacheinander gute Möglichkeiten, welche Magg entschärfen konnte. Auch Lahtinen war danach gleich zweimal Pech. Bei angezeigter Strafe und mit einem Mann mehr auf dem Eis, in Person von Gelke, fiel schließlich Treffer Nummer vier. Gelke mit dem Pass hinter dem Tor auf den im Slot stehenden Kuqi, der mit seinem Schuss den Treffer zum 4:2 erzielte. Die Gäste stemmten sich gegen die drohende Niederlage und fanden dann auch einen Weg zurück. Erst klatschte ein Schuss noch an die Latte, wenige Augenblicke später fälschte Diebolder einen verdeckten Schuss vor Weidekamp unhaltbar ab. Die Schlussminuten waren dann von Spannung geprägt, Selb verpasste die endgültige Entscheidung und als Peiting den Torhüter zu Gunsten des sechsten Feldspielers opferte, gelang tatsächlich noch der Ausgleich. Die Wölfe hatten zweimal die Chance aufs Empty Net und verpassten. Dies wurde dann in Person von Briere vier Sekunden vor Ablauf tatsächlich noch bestraft und den kämpfenden Peitingern gelang der Ausgleich. Auch die Overtime sollte keine Entscheidung mit sich bringen. Beide Mannschaften lauerten auf Fehler des Gegners und so waren klare Torchancen auf beiden Seiten Mangelware. Die beste Chance hatte dann Holzmann als der Verteidiger zehn Sekunde vor Ende am Pfosten scheiterte. Im Penaltyschießen waren die Wölfe dann eiskalt. Lahtinen verzögerte gekonnt vor Magg und schob den Puck dann durch dessen Hosenträger. Auf der Gegenseite vergab Heger. Bei Selb war es dann Kuqi, der mit der Rückhand den zweiten Treffer markierte. Auf der Gegenseite parierte Weidekamp gegen Mackinnon und so durften sich die Gastgeber zumindest über zwei Punkte freuen. Mannschaftsaufstellungen und Statistik Selber Wölfe: Weidekamp (Wiens) - Gläßl, Tramm, Gauch, Raab, Kassay-Kezi, Müller, Hördler - Spitzner, Gelke, Schutz, Kuqi, Nemec, Lahtinen, Tabert, Rubin, Klughardt, Koczlarek, Bauer, Miksch Gegner: Magg (Oswald) - Gretz, Mayr, Obu, Holzmann, Weyrich, Zerhoch - Mackinnon, Briere, Diebolder, Heger, Gohlke, Laßmann, Czogallik, Markgraf, Greil Tore: 2. Min. 1:0 Lahtinen (Raab) 10. Min. 2:0 Spitzner (Müller, Schutz) 15. Min. 2:1 Mackinnon (Diebolder, Briere) 15. Min. 2:2 Mayr (Gohlke; 5/4) 40. Min. 3:2 Lahtinen (Tramm, Kuqi; 5/4) 49. Min. 4:2 Kuqi (Nemec, Gelke) 54. Min. 4:3 Diebolder (Obu, Mackinnon) 60. Min. 4:4 Briere 65. Min. 5:4 Lahtinen (Penalty) Strafzeiten: Selb 2, Peiting 6 Schiedsrichter: Harrer, Lajoie (Wallek, Bösl) Zuschauer: 1.534
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Buchloe PiratesGebeutelte Piraten rutschen unter den Strich - ESV Buchloe fällt nach 2:5 Auswärtsniederlage in Grafing vorerst aus den Top 10 Rängen raus (BYL) Bitterer Spieltag für die Buchloer Piraten am Freitagabend in der Eishockey Bayerliga. Denn nach einer 2:5 (0:2, 1:1, 1:2) Auswärtsniederlage beim EHC Klostersee sind die Gennachstädter vorerst einmal aus den Top 10 Rängen gerutscht, da die direkten Verfolger teils überraschende Erfolge feiern konnten. Diesen verpassten die Buchloer hingegen beim Tabellenvierten in Grafing – auch, weil der ESV an diesem Abend mehrere personelle Ausfälle zu verkraften hatte. Neben einigen angeschlagen spielenden Akteuren fehlten den Rot-Weißen krankheitsbedingt unter anderem Philipp Keil, David Simm, Alexander Lieske und auch weiterhin Joey Lewis. So blieb den Piraten am Ende unter dem Strich verdientermaßen nur das Nachsehen, weil man sich gegen kompakt spielende Gastgeber mit dem Toreschießen enorm schwertat und defensiv die Tore durch eigene Fehler zu leicht herschenkte. Dabei hatten die Buchloer in einem flotten Startdrittel eigentlich den besseren Auftakt erwischt. Die Abschlüsse des zunächst aktiveren ESV, der schnell die Scheiben zum Tor brachte, blieben aber vorerst erfolglos, auch wenn Marc Krammer bei einem Versuch ans Lattenkreuz nur Zentimeter zum Führungstreffer fehlten (7.). „Leider ist es uns wieder nicht gelungen in Front zu gehen“, ärgerte sich auch ESV-Trainer Dominic Weis nach dem ordentlichen Start seiner Jungs, dem nur die Belohnung in Form des Tores fehlte. Stattdessen fiel die Führung dann auf der Gegenseite, als die Hausherren Anschauungsunterricht in Sachen Effektivität bewiesen. Simon Roeder staubte vor ESV-Keeper David Blaschta zum 0:1 ab (10.). Und es sollte noch schlimmer kommen, da die Grafinger ihr erstes Überzahlspiel wenig später sofort durch ihren kanadischen Neuzugang Alexandre Gagnon zum 0:2 verwerten konnten (13.). „Die beiden Tore haben wir leider zu einfach gefangen“, meinte Weis, dessen Team in diesen und auch in den folgenden Minuten ihren Faden verlor und Glück hatte, dass Felix Kaller bei einem Alleingang das 0:3 verpasste und Blaschta seine Vorderleute weiter im Spiel hielt (15.). Doch auch im zweiten Drittel waren vorerst weiterhin die Gastgeber tonangebend, die beinahe direkt nach Wiederbeginn ihren Vorsprung weiter ausgebaut hätten. Doch der Pfosten rettete bei einem Versuch von Luka Kauppila (22.). Der Tabellenvierte ließ die Buchloer auch in der Folge kaum zur Entfaltung kommen, und störte mit läuferisch starkem Spiel die Freibeuter bereits immer wieder im Spielaufbau, sodass sich die Gennachstädter enorm schwertaten. Und als Christian Guran und Matthias Baumhackl sich nach 28 Minuten in die Haare bekamen, hatten die Pirates auch nur noch fünf Verteidiger zur Verfügung, da beide Spieler nach einem Faustkampf in einer sonst absolut fairen Begegnung mit einer Spieldauerstrafe vorzeitig zum Duschen mussten. Doch dann waren die Buchloer plötzlich doch wieder dran, als praktisch aus dem Nichts der Anschluss fiel: Einen blitzsauberen Konter über Felix Schurr setzte Adriano Carciola zum 1:2 in die Maschen und brachte so seine Mannen wieder zurück ins Geschäft (33.). Anschließend hatte der ESV sogar die Gelegenheit auszugleichen, als man gleich zweimal in Überzahl agieren durfte. Doch der Ausgleich fiel nicht und auf der Gegenseite hatte Kelvin Walz bei einem Alleingang den dritten Grafinger Treffer auf dem Schläger, den Blaschta aber entschärfte (38.). Umso bitterer und ärgerlicher, dass man dann unmittelbar vor der Pause doch noch das 1:3 kassierte, als Roeder einen individuellen Fehler der Pirates in der eigenen Zone eiskalt bestrafte (40.). So mussten die Buchloer im letzten Durchgang wieder einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherlaufen und das gegen weiter sehr eng stehende Hausherren, die kaum ein Durchkommen zuließen. Beide Teams neutralisierten sich so lange, ehe ein Doppelschlag des EHC durch Björn Slahi (54.) und Philipp Quinlan (55.) trotz nie aufsteckender Piraten die endgültige Entscheidung brachte. Für die Buchloer hingegen reichte es nur noch einmal zur Ergebniskosmetik, als Alexander Thiel einen guten Querpass von Felix Schurr zum 2:5 Endstand über die Linie drückte (56.). „Buchloe hat es uns heute verdammt schwer gemacht und es hätte beim erneuten Anschluss auch durchaus nochmal kippen können“, zeigte sich EHC-Coach Thomas Vogl nach dem sechsten Sieg in Serie glücklich, während die Buchloer die dritte Auswärtsniederlage in Folge einstecken mussten. „Wir haben bis zum Schluss alles probiert, doch am Ende haben auch etwas die Körner gefehlt“, analysierte ESV-Trainer Weis das letzte Drittel seiner Truppe, die momentan zu viel Aufwand betreiben muss, um zu Toren zu kommen, damit man auch gegen solch gute Teams aus dem vorderen Tabellendrittel punkten kann. Und somit fallen die Buchloer erst einmal aus den Top 10 Rängen raus und müssen am Sonntag beim Heimspiel gegen den Tabellendritten Miesbach (17 Uhr/Live auf SpradeTV) schauen, dass man dort mit Zählbaren möglichst wieder Boden gut macht.
EHC KlosterseeEHC Klostersee – ESV Buchloe Pirates 5:2 (2:0, 1:1, 2:1) (BYL) Sechster Sieg in Folge für den EHC Klostersee. In der Wildbräu-Arena fertigten die Grafinger im letzten Heimspiel vor dem anstehenden Weihnachtsfest die Buchloe Pirates mit 5:2 ab. Gegen die lange Zeit sehr defensiv ausgerichteten Gäste hatten die Rot-Weißen trotz überlegen geführter Partie insgesamt keinen leichten Stand, auch weil die Abschlussquote zu wünschen übrig ließ. Als Mitte des zweiten Drittels bereits alles klar hätte sein können, blieb es nach einem schnellen Konter der Allgäuer doch spannend. Erst sieben Minuten vor Ende war der Dreier für das Team von Thomas "Birdy" Vogl nach einem Doppelschlag abgesichert. EHC Klostersee: Lukas Steinhauer (Patrick Mayer); Nicolai Quinlan, Christian Hummer, Tobias Hilger, Ole Krüger, Valentin Kroha, Johannes Kroner; Alexandre Gagnon, Kelvin Walz, Luka Kauppila, Simon Roeder, Vitus Gleixner, Florian Gaschke, Felix Kaller, Matthias Baumhackl, Quirin Spies, Tobias Nettesheim, Philipp Quinlan, Björn Salhi. ESV Buchloe Pirates: David Blaschta (Fabian Hartmann); Alexander Thiel, Johannes Keller, Nico Nieberle, Dieter Orendorz, Christian Guran, Matthias Konietzny; Adriano Carciola, Marc Krammer, Alexander Krafczyk, Demeed Podrezov, Robert Wittmann, Felix Schurr, Alexander Krafczyk, Michal Telesz, Michal Petrak, Philipp Wiche, Nils Asner. Torfolge: 1:0 (9:19) Simon Roeder (Nicolai Quinlan, Christian Hummer); 2:0 (12:54) Alexandre Gagnon (Nicolai Quinlan, Kelvin Walz – 5:4); 2:1 (32:12) Adriano Carciola (Felix Schurr, Alexander Thiel); 3:1 (39:31) Simon Roeder (Florian Gaschke, Tobias Hilger); 4:1 (53:34) Björn Salhi (Johannes Kroner, Simon Roeder); 5:1 (54:14) Philipp Quinlan (Björn Salhi, Felix Kaller); 5:2 (55:04) Alexander Thiel (Felix Schurr). Strafminuten: EHC Klostersee 9 plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Matthias Baumhackl); ESV Buchloe Pirates 7 plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Christian Guran). Hauptschiedsrichter: Matthias Alt, Stefan Huber. Zuschauer: 438
Lechbruck FlößerERC Lechbruck will zuhause nachlegen – Flößer empfangen Fürstenfeldbruck (BLL) Am kommenden Sonntag, 21. Dezember 2025, empfängt der ERC Lechbruck den EV Fürstenfeldbruck zum nächsten Heimspiel in der Eishockey-Landesliga. Spielbeginn ist um 17:00 Uhr im Lechparkstadion. Für die Flößer ist es ein weiteres wichtiges Duell im engen Rennen an der Tabellenspitze. Nach 15 absolvierten Saisonspielen steht der ERC Lechbruck mit 31 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz, punktgleich mit Spitzenreiter Wanderers Germering. Die Mannschaft von Spielertrainer Paolo De Sousa – der aktuell verletzungsbedingt pausieren muss – überzeugt in dieser Spielzeit durch Konstanz und mannschaftliche Geschlossenheit. Zehn Siege bei nur vier Niederlagen sowie ein positives Torverhältnis von 66:52 unterstreichen den Anspruch der Lechbrucker, im oberen Tabellendrittel mitzuspielen. Besonders beeindruckend waren die jüngsten Auftritte: Gegen den SC Reichersbeuern und Tabellenführer Wanderers Germering holte der ERC zwei wichtige Siege und bewies dabei eindrucksvoll, dass das Team auch ohne seine Leitfigur auf dem Eis gegen jeden Gegner konkurrenzfähig ist. Die Offensive zeigt sich variabel, während in der Defensive zunehmend Stabilität einkehrt. Der EV Fürstenfeldbruck reist als Tabellenneunter ins Ostallgäu. Mit 11 Punkten aus 13 Spielen steckt der EVF aktuell im unteren Tabellendrittel fest. Die Bilanz von 42 erzielten zu 56 kassierten Toren zeigt, dass vor allem in der Defensive noch Luft nach oben ist. In den letzten fünf Partien gelangen den Gästen nur vereinzelte Erfolgserlebnisse, wodurch der Druck im Kampf um den Klassenerhalt weiter wächst. Zusätzlich muss Fürstenfeldbruck einen herben Rückschlag verkraften: Lennart Guttenthaler, bislang zweitbester Scorer des EVF, wechselte unter der Woche zu den Wanderers Germering. Der Abgang des torgefährlichen Stürmers schwächt die Offensive der Gäste spürbar. Trotz der tabellarischen Ausgangslage ist der EV Fürstenfeldbruck nicht zu unterschätzen. Allen voran Kresimir Schildhabel, der mit 16 Toren und 20 Punkten zu den besten Torjägern der Liga zählt, kann einer Partie jederzeit seinen Stempel aufdrücken. Unterstützung erhält er unter anderem von Dennis Tausend und Verteidiger Mathias Jeske, der mit seiner Spielübersicht wichtige Impulse aus der Defensive setzt. Für den ERC wird es daher entscheidend sein, von Beginn an konzentriert aufzutreten, Strafzeiten zu vermeiden und das eigene Tempospiel konsequent durchzuziehen. Gerade vor heimischem Publikum wollen die Flößer früh die Kontrolle übernehmen und den Gegner unter Druck setzen. Im Lechparkstadion fühlt sich der ERC Lechbruck in dieser Saison besonders wohl. Mit der Unterstützung der eigenen Fans im Rücken soll die starke Serie fortgesetzt und ein weiterer wichtiger Schritt gemacht werden. Jeder Punkt zählt im engen Rennen um die Tabellenspitze – Ausrutscher kann sich aktuell kein Team leisten. Spielbeginn ist am Sonntag um 17:00 Uhr im Lechparkstadion. Der ERC Lechbruck freut sich auf zahlreiche Zuschauer und eine stimmungsvolle Kulisse.
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Eisadler DortmundEisadler gewinnen in der Overtime! (RLW) Am Freitagabend konnten die Eisadler Dortmund das letzte Auswärtsspiel des Jahres in der Regionalliga West bei den Dinslakener Kobras mit 3:2 in der Overtime gewinnen. Es war eine am Ende spannende und umkämpfte Partie, in der die Eisadler nach 30 Minuten bereits mit 2:0 vorne lagen, die Kobras aber zwischen der 34. und 35. Minute innerhalb von nur 73 Sekunden zum 2:2-Ausgleich kamen. Zwar sprach die ausgewiesene Torschussstatistik klar für die Gäste aus Dortmund, aber die taktisch gut eingestellten Dinslakenern verdienten sich den Punkt mit hohem kämpferischem Einsatz. Den einzigen Treffer im ersten Drittel erzielte in der 8. Minute Jelle Julien aus zentraler Position mit einem Rückhandschuss. Er kam für Marlon Polter aufs Eis, der an der Lippe behandelt werden musste, später aber weiterspielen konnte. Der finnische Neuzugang Konsta Jaakola zeigte bei seinem Debüt im Eisadler Trikot, dass er nach einer gewissen Eingewöhnungszeit eine Verstärkung sein kann, scheiterte aber Sekunden vor der ersten Pause mit einem Unterzahl-Break. Im Mittelabschnitt war es dann Kapitän Malte Bergstermann, der nach Vorarbeit von Marlon Polter und Kevin Thau auf 2:0 für die Dortmunder erhöhte. Nach 34 Minuten hatten die Eisadler eine gute Chance die Führung sogar auf 3:0 auszubauen, aber im direkten Gegenzug verkürzten die Kobras erst auf 1:2 und schafften kurz darauf den Ausgleich. Im letzten Drittel wurde das Spiel von beiden Seiten intensiver und umkämpfter. Die Eisadler hatten gute Möglichkeiten, die Gastgeber aber ebenfalls. In den letzten 3 Minuten versuchte das Team von Ralf Hoja mit der Brechstange den Sieg einzufahren, aber die Kobras stemmten sich mit letztem Einsatz dagegen, so dass es in die Overtime ging. Hier war es dann Kevin Thau, der in der 62. Minute für die Entscheidung sorgte. Von der rechten Seite kommend zog er in die Mitte und schloss zum 2:3 ab. Für die Eisadler steht nun am 26.12.25 um 19 Uhr im Eissportzentrum Westfalen das Topspiel gegen die Eagles aus Essen an. Spielstatistik: Dinslakener Kobras - Eisadler Dortmund 2:3 (0:1, 2:1, 0:0, 0:1) Torfolge: 0:1 (8.) Julien (Lauer, Krebietke) 0:2 (31.) Bergstermann (Polter, Thau) 1:2 (34.) Bleyer (Nemec, Herringer) 2:2 (35.) Schuster (Gatz, Petrozza) 2:3 (62.) Thau (Cohut) Zuschauer: 218 Strafminuten: Dinslaken 8 - Dortmund 12 Kader: #1 Oster, #29 Menke (nicht eingesetzt) - #12 Lauer, #19 Krebietke, #32 Schmitz, #67 Dreschmann, #77 Bergstermann, #94 Cohut - #4 Julien, #14 Busch, #16 Kronhardt, #17 Rosenthal, #41 Trapp, #52 Avdeev, #69 Lichnovsky, #80 Jaakola, #91 Polter, #97 Thau
Letztes Heimspiel vor Weihnachten für die Black Tigers – Ratingen kommt zum Rückspiel nach Moers (RLW) Nach der Niederlage am Sonntag in Ratingen kann das Team von Max Eberlein es dieses Wochenende direkt besser machen. Die Ice Aliens kommen zum Rückspiel in die Grafenstadt. „Beim Hinspiel hat es die erwartete Niederlage gegeben“, sagt Black Tigers Sprecher Markus Meyer. „Dieses Wochenende muss die Mannschaft eine bessere Leistung auf das Eis bringen. Der kleine Kader und die kurzfristigen Ausfälle konnten wir nicht kompensieren.“ Headcoach Max Eberlein stehen dafür am Sonntag zumindest wieder mehr Spieler zur Verfügung. Neben den Langzeitverletzten fehlen aus verschiedenen Gründen Frederic Hannen, Nicolas Lesch, Marc Schau und Philipp Nikolic.
Soester BördeindianerHeimspiel am 4.Advent (LLW) Am Sonntag, 21.12., steht für die Soester EG das letzte Heimspiel vor Weihnachten an – und das verspricht jede Menge Spannung! 18:45 Uhr Eissportzentrum Möhnesee Mit der 1b der Eisadler Dortmund kommt ein Gegner nach Soest, der zuletzt immer besser in Form ist. Die jüngsten Ergebnisse zeigen deutlich: Von der Tabelle darf man sich nicht täuschen lassen. Es erwartet uns ein intensives Spiel, in dem volle Konzentration von der ersten Minute an gefragt ist. Zusätzlich muss die SEG aktuell auf einige verletzte Stammspieler verzichten. Trainer Jan Buschmann blickt dennoch kämpferisch auf die Partie: „Leider müssen wir derzeit auf einige verletzte Stammspieler verzichten. Das macht die Aufgabe nicht einfacher, aber wir werden das als Team auffangen. Jeder, der auf dem Eis steht, wird alles geben. Unser Ziel ist es, über den Jahreswechsel auf einem Playoff-Platz zu bleiben.“ Gerade am 4. Advent brauchen wir eure Unterstützung mehr denn je! Kommt in die Halle, bringt Familie & Freunde mit und sorgt für echte Heimspiel-Atmosphäre kurz vor Weihnachten.
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FASS BerlinLETZTES SPIEL AUF DER TEMPORÄREN EISFLÄCHE - Samstag, 20.12.25 · 19:00 Uhr · Erika-Heß-Eisstadion FASS vs. Tornado Niesky (RLO) Für FASS, für den Bezirk, für alle Berliner Eissportler war die provisorische NHL-Fläche eine wichtige Überbrückung. Morgen Abend wird sie ein letztes Mal bespielt, bevor der Abbau beginnt. Wer also dieses besondere Kapitel noch live erleben möchte – morgen ist die letzte Chance. Und sportlich zählt jeder Punkt, um die gute Ausgangslage bis ins neue Jahr zu tragen. AUSBLICK & TERMINE Die nächsten Wochen bringen zahlreiche Highlights für den FASS-Anhang! 27.12.25 – Auswärtsspiel in Niesky Fans können im Mannschaftsbus mitreisen 25 € inkl. Eintrittskarte 04.01.26 – Heimspiel gegen Lauterbach Eissporthalle Charlottenburg 11.01.26 – FASS WinterGame 2026 gegen die Chemnitz Crashers im Eisstadion Neukölln (14:00 Uhr)
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