IHP NachrichtenSamstag 13.Dezember 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Freitag und Samstag mit insgesamt 12 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Regionalliga Ost.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Eisbären verlieren in Straubing mit 3:5 (DEL) Die Eisbären Berlin müssen am 27. Spieltag der PENNY DEL eine Niederlage hinnehmen und haben den dritten Sieg in Serie verpasst. Die Berliner unterlagen am Freitagabend bei den Straubing Tigers mit 3:5. Es entwickelte sich ein laufintensives Startdrittel, in dem Straubing zunächst mehr von der Partie hatte. Nachdem Jake Hildebrand in eigener Berliner Überzahl zunächst noch zweimal zur Stelle war, erzielte Adrian Klein (9.) die Führung der Gastgeber. Dann sorgte Manuel Wiederer (12.) jedoch für den Ausgleich der Eisbären. In der Folge gestaltete sich das Spiel ausgeglichener und es ging mit dem 1:1-Remis in die erste Pause. Wenige Minuten nach Beginn des Mittelabschnitts brachte Markus Vikingstad (24.) die Gäste dann erstmals in Front. Im weiteren Spielverlauf drehten die Niederbayern die Partie jedoch innerhalb von 91 Sekunden. Justin Scott (30.) und Tyler Madden (31.) waren für die Tigers erfolgreich. Kurz vor Drittelende erhöhte Skyler McKenzie (39.) dann noch für die Straubinger. Die Eisbären starteten dann gut in den Schlussabschnitt und Yannick Veilleux (44.) sorgte für den Berliner Anschlusstreffer. Danach drückte der Hauptstadtclub auf den Ausgleich. Nick Halloran (56.) stellte aber in der Schlussphase den alten Zwei-Tore-Vorsprung der Straubinger wieder her. Da den Berlinern auch mit dem sechsten Feldspieler auf dem Eis kein weiterer Treffer gelang, blieb es beim 3:5 aus Sicht der Eisbären. Die Eisbären Berlin sind am Sonntag, den 14. Dezember wieder im Einsatz. Dann sind die Schwenninger Wild Wings zu Gast in der Uber Arena. Spielbeginn ist um 14:00 Uhr. Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin):„Straubing hat uns niedergekämpft und verdient gewonnen. Sie haben die gesamte Partie hart gespielt und wir haben nicht unser gewünschtes Level erreicht. Auch nach unserem Führungstreffer war ich nicht mit unserem Spiel zufrieden. Wir hatten uns aber zumindest in eine gute Position für den weiteren Verlauf der Partie gebracht. Dann wechselte jedoch das Momentum und wir sind nicht mehr zurück ins Spiel gekommen. Im Schlussdrittel hatten wir noch einige Möglichkeiten im Powerplay, die wir leider nicht nutzen konnten.“ Eric Mik (Verteidiger Eisbären Berlin): „Wir hatten im Mitteldrittel eine schwache Phase von zehn Minuten, in der Straubing drei Treffer erzielte. Das war am Ende entscheidend. Wir hatten trotzdem unsere Chancen, um noch zum Ausgleich zu kommen. Wir haben es leider nicht geschafft, unser Spiel über die gesamte Dauer der Partie zu spielen.“ Endergebnis Straubing Tigers – Eisbären Berlin 5:3 (1:1, 3:1, 1:1) Aufstellungen Straubing Tigers: Haukeland (Bugl) – Brandt, Daschner; Klein, Merkley; Beaudin, Green; Zimmermann – Loibl, Melnick, Halloran; McKenzie, Leonhardt, Brandl; Varejcka, Madden, Fleischer; Scott, Brunnhuber, Allison – Trainer: Craig Woodcroft Eisbären Berlin: Hildebrand (Stettmer) – Müller (C), Reinke; Smith, Mik; Panocha, Lancaster – Tiffels (A), Vikingstad, Pföderl; Kirk, Eder, Bergmann; Noebels, Byron, Veilleux (A); Hördler, Wiederer, Leden – Trainer: Serge Aubin Tore 1:0 – 08:27 – Klein (Scott, Leonhardt) – EQ 1:1 – 11:49 – Wiederer (Leden) - EQ 1:2 – 23:05 – Vikingstad (Pföderl, Lancaster) – EQ 2:2 – 29:10 – Scott (Beaudin, Brunnhuber) – EQ 3:2 – 30:41 – Madden (Brandt, Fleischer) – EQ 4:2 – 38:02 – McKenzie (Leonhardt, Daschner) – EQ 4:3 – 43:11 – Veilleux (Noebels, Byron) – EQ 5:3 – 55:16 – Halloran (Melnick, Klein) – EQ Strafen Straubing Tigers: 6 (2, 2, 2) Minuten– Eisbären Berlin: 8 (2, 4, 2) Minuten Schiedsrichter Martin Frano, Roman Gofman (Yannik Koziol, Marcus Höfer) Zuschauer 5.417
Bittere Niederlage in Iserlohn (DEL) am Freitagabend stand der 27. Spieltag auf dem Programm und die Dresdner Eislöwen gastierten bei den Iserlohn Roosters. Neben den bereits bekannten verletzten Spielern fehlte diesmal krankheitsbedingt auch David Suvanto; zudem waren Ricardo Hendreschke und Matthias Pischoff nicht im Line-up. Im Tor begann Jussi Olkinuora. Die erste Chance der Partie gehörte den Hausherren, doch der finnische Schlussmann der Eislöwen war mit der Fanghand zur Stelle. In der vierten Minute boten sich dann die ersten Möglichkeiten für die Sachsen, doch entweder war noch ein Iserlohner Schläger dazwischen oder der Puck verfehlte das Tor knapp. Kurz darauf gab es die erste Strafe der Begegnung und Iserlohns Lua Niehus musste aufgrund einer übertriebenen Härte auf die Strafbank. Im anschließenden Powerplay brauchten die Eislöwen lediglich neun Sekunden, bis Trevor Parkes (6.) die Scheibe zur Führung einnetzte. Die Roosters versuchten daraufhin den Ausgleich zu erzielen, dabei hatte Maximilian Eisenmenger eine gute Gelegenheit, doch Olkinuora parierte. Auf der Gegenseite nutzte Dresden seine Chancen. Emil Johansson (13.) verwertete seinen eigenen Abpraller zum 2:0. Die Sauerländer reagierten darauf mit einer Auszeit. Nur wenig später, immer noch in der 13. Minute, erhöhte Austin Ortega die Führung der Elbestädter. Als anschließend Colin Ugbekile wegen Haltens eine Strafe kassierte, bot sich den Gästen erneut ein Überzahlspiel, ein Tor fiel nicht. In der Schlussminute des ersten Drittels musste Parkes nach einem Stockschlag in die Kühlbox. Die Dresdner verteidigten jedoch konzentriert bis zur Sirene, sodass es mit einer 3:0-Führung in die erste Pause ging. Für Bruno Riedl war zudem die Partie verletzungsbedingt beendet. Zu Beginn des Mitteldrittels agierten die Hausherren noch über eine Minute mit einem Mann mehr, die Sachsen verhinderten aber einen Treffer. Kurz darauf kassierte Iserlohns Eirik Salsten eine Strafe wegen Bandenchecks, die Sachsen konnten aus dem Überzahlspiel jedoch kein Kapital schlagen. Eislöwe Johansson erhielt wenig später wegen eines Stockschlags zwei Minuten. Die Roosters nutzten das Powerplay durch den Treffer von Tyler Boland (30.). Danach folgte die nächste Strafe gegen Dresden und Sebastian Gorcik pausierte wegen eines Stockchecks. Kurz vor Ablauf der Strafe musste auch Lance Bouma nach einem Haken auf der Strafbank Platz nehmen. Die Eislöwen waren gerade wieder vollzählig, da musste Simon Karlsson nach einem hohen Stock in die Kühlbox, aber auch dieses Unterzahlspiel überstanden die Sachsen. In Folge fiel kein Tor, sodass es nach 40 Minuten weiterhin 3:1 für Dresden stand. Im Schlussdrittel hatte Eislöwe Alec McCrea eine gute Möglichkeit, aber Roosters-Goalie Andreas Jenike war zur Stelle. Auf der Gegenseite glänzte Olkinuora mit einem starken Save. Als die 48. Minute lief, traf Iserlohns Boland zum Anschluss. Der Treffer wurde mittels Videobeweis bestätigt. Die Sauerländer nutzten eine weitere Chance und Hendrik Törnqvist markierte in der 54. Minute den Ausgleich, welcher ebenfalls mittels Videobeweis bestätigt wurde. Die Antwort der Sachsen folgte prompt und Ortega (55.) brachte die Eislöwen wieder in Führung. Doch auch die Roosters konterten und Daniel Fischbuch (57.) erzielte den erneuten Ausgleich. Kurz darauf fiel durch Iserlohns Christian Thomas die Führung. Dresden versuchte noch einmal alles und nahm den Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis – aber ohne Erfolg. Am Ende sicherte sich Iserlohn den 5:4-Sieg. Gerry Fleming, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir haben ein sehr gutes erstes Drittel gespielt, dabei aber auch Bruno Riedl verletzungsbedingt verloren, sodass wir nur noch mit fünf Verteidigern weiterspielen konnten. Das und die vielen Strafen im Mitteldrittel haben uns Kraft gekostet. Iserlohn ist dann stark zurückgekommen. Unsere Mannschaft hatte gekämpft und wir hätten Punkte verdient, das war leider nicht der Fall.“
Düsseldorfer EGDEG unterliegt mit 1:4 gegen Bietigheim (DEL2) Die Düsseldorfer EG hat am Freitagabend mit 1:4 (0:2, 1:1, 0:1) gegen die Bietigheim Steelers verloren. Die Rot-Gelben belohnten sich nicht für die guten Phasen des Spiels und waren in der Rückwärtsbewegung zu unaufmerksam – dem SCB gelang dagegen eine ansehnliche Auswärtspartie.
Kassel HuskiesHuskies unterliegen Starbulls in der Verlängerung (DEL2) Zum nächsten Spitzenspiel in der DEL2 waren am Freitagabend die Starbulls Rosenheim zu Gast in Kassel. Die Huskies gingen im Anfangsdrittel durch Tore von Garlent und Benson in Führung, mussten aber im Schlussdrittel, nachdem der Mittelabschnitt torlos blieb, den Ausgleich hinnehmen. In der Verlängerung nutzten die Gäste eine Überzahlsituation zur Entscheidung. Nachdem Joel Keussen vor Spielbeginn noch für seine Zeit bei den Huskies ausgezeichnet wurde, erwischten die Schlittenhunde den besseren Start ins Spiel. Bereits in der zweiten Minute traf Keck, nachdem Wilde den Puck zuvor tief gespielt hatte, den Pfosten. Die beste Chance für die Gäste hatte in der Anfangsphase noch Kolb, dessen Schuss aus dem High Slot Maurer aber sicher halten konnte (3.). In der 8. Spielminute schließlich der Führungstreffer: Daugavins arbeitete den Puck zu Benson, der ihn wiederum mit der Rückhand auf Garlent legte, welcher ihn im praktisch leeren Tor versenken konnte. Im ersten Huskies-Überzahlspiel blieb Kolarz mit einer starken Parade gegen Valenti Sieger (11.), im zweiten Überzahlspiel musste er sich aber geschlagen geben als Benson den Puck aus dem Gewühl zum 2:0-Pausenstand über die Linie drücken konnte (19.). Die Schiedsrichter überprüften den Treffer per Videobeweis, sahen sich in ihrer Entscheidung auf ein „gutes Tor“ aber bestätigt. Gleich zu Beginn des Mittelabschnitts überstanden die Schlittenhunde zwei Unterzahlsituationen schadlos. In der Folge entwickelte sich ein Drittel der beiden Torhüter, welche beide gleich mehrere Hochkaräter entschärfen konnten. So vereitelte Maurer unter anderem Abschlüsse von Hanna (28.) und Järveläinen (32.), während Kolarz auf der Gegenseite Sieger gegen den freistehenden Valenti (38.) und den vor das Tor ziehenden Keck (39.) blieb. In der Zwischenzeit rettete zudem der Pfosten bei einem Abschluss von Bender die Rosenheimer vor dem dritten Gegentreffer (37.). Auch Garlent gelang es früh im Schlussdrittel nicht den dritten Treffer zu erzielen (44.). Stattdessen fielen die Treffer auf der anderen Seite: Zuerst traf Järveläinen ins linke Eck zum Anschlusstreffer (47.), dann glich Hanna zwei Minuten später die Partie aus (49.). Zwischen den beiden Gegentreffern hätte Keck den alten Abstand wiederherstellen können, Kolarz entschärfte jedoch seinen Alleingang (48.). In den Schlussminuten drängten dann noch einmal die Huskies auf den dritten Treffer, fanden sich jedoch zwei Minuten vor Spielende in Unterzahl wieder, nachdem Sekunden zuvor ein Stockcheck in Richtung des Gesichts von Müller noch ungeahndet blieb (58.). Die Starbulls taten jedoch den Nordhessen den Gefallen und zogen ihrerseits selbst kurz darauf eine Strafe (60.). Die Huskies begannen die Verlängerung in Überzahl, kamen aber nicht über einen weiteren Pfostentreffer von Valenti hinaus (61.). In der 63. Minute dann die nächste Strafe gegen die Huskies und diesmal auch die Entscheidung: Zunächst rettete Maurer zwar noch überragend, war dann beim entscheidenden 3:2 von Laub aber machtlos. Tore: 1:0 Garlent (Daugavins, Benson – 8. Min.) 2:0 Benson (PP – 19. Min.) 2:1 Järveläinen (Laub, Stretch – 47. Min.) 2:2 Hanna (Vollmayer, Stretch – 49. Min.) 2:3 Laub (PP – GWG - Feser – 65. Min.)
ESV KaufbeurenTreffer kurz vor dem Ende besiegelt Niederlage beim EV Landshut (DEL2) Am 23. Spieltag stand für den ESV Kaufbeuren das Auswärtsderby beim EV Landshut auf der Agenda. Trainer Andrew Donaldson musste verletzungsbedingt weiterhin auf Daniel Fießinger, John Rogl, Joe Cassetti, Dartagnan Joly und Sami Blomqvist sowie auf den angeschlagenen Max Kislinger verzichten. Neuzugang Vincent Schlenker gab dafür sein Debüt im ESVK-Trikot. Der EVL kam stark und aggressiv aus der Kabine, und die Joker hatten alle Hände voll zu tun, um sich aus dem Anfangsdruck der Niederbayern zu befreien. Als dies nach ein paar Wechseln gut klappte, konnten die Joker auch schon ein erstes Mal im Powerplay agieren. Das Überzahlspiel des ESVK war gut aufgezogen. Henri Kanninen und Neuzugang Vincent Schlenker hatten dabei zwei große Chancen auf einen ersten Treffer, konnten diese jedoch leider nicht nutzen. Kaum wieder komplett, konnten die Landshuter zuerst ebenfalls in einfacher Überzahl und dann nach einer weiteren Strafe gegen die Allgäuer sogar in doppelter Überzahl agieren. Das Penalty-Killing der Joker, das sich in den letzten Spielen ja schon stark verbessert hatte, konnte dank starker Paraden von Cody Porter auch diese Situation überstehen. Kurze Zeit später mussten die Kaufbeurer dann wieder in Unterzahl ran, und auch dieses Mal konnten die Wertachstädter das starke Powerplay der Landshuter unterbinden. Der EVL war jedoch über die gesamten ersten 20 Minuten das aktivere Team und ging in der 17. Spielminute durch Tobias Lindberg folgerichtig mit 1:0 in Führung. Der Schwede konnte dabei einen Nachschuss aus kurzer Distanz über die Linie drücken. Der ESVK war im zweiten Drittel über weite Strecken das bessere Team. Ein Überzahlspiel nach 21 Minuten brachte den Jokern einige gute Chancen, aber leider keinen Treffer. Auch nach dem Überzahlspiel blieben die Kaufbeurer am Drücker und hatten, unterbrochen durch ein Powerplay des EVL, mehrere gute Möglichkeiten auf einen ersten Treffer in der Partie. Selbst in Unterzahl kamen die Allgäuer zu gefährlichen Aktionen vor EVL-Torhüter Philipp Dietl, der seine Farben mit mehreren starken Paraden in Führung hielt. In der 34. Minute war es dann aber doch soweit. Ausgerechnet nach einer ganz großen Chance für David Stieler konnten die Joker im Gegenzug nach einem feinen Sololauf von Yannik Burghart zum 1:1 ausgleichen. Ein hochverdienter Treffer für die Mannschaft von Trainer Andrew Donaldson, die gleich noch ein weiteres Tor hätte nachlegen können. Es kam dann jedoch anders. Ein schlechter Wechsel ermöglichte den Hausherren einen drei-auf-zwei-Konter, und Dylan Plouffe brachte die Niederbayern mit einem platzierten Handgelenkschuss in den linken Torwinkel erneut in Führung. Die Kaufbeurer hatten im Anschluss an den Gegentreffer noch einen guten Wechsel, waren dann jedoch in den letzten Minuten viel im eigenen Drittel beschäftigt. Am Ende ging das Spiel mit einem Stand von 2:1 zum zweiten Pausentee. Im Schlussdrittel zeigten die Joker weiter, dass sie dieses Derby unbedingt gewinnen wollten. Die Defensive stand stabil, und in der Offensive kam man immer wieder zu guten Aktionen. Hilfreich war dabei ein schnelles Tor zum 2:2. Henri Kanninen traf im Powerplay zum verdienten Ausgleichstreffer für die Joker. Das Spiel wurde zunehmend hitziger, und die Kaufbeurer waren zuerst die cleverere Mannschaft. Zudem kamen die Allgäuer zu einem 4-minütigen Powerplay, bei dem die Joker sogar für zwei Minuten in doppelter Überzahl agieren konnten. Leider schafften es die Wertachstädter nicht, diese Situationen in einen Treffer umzumünzen. Wie es dann oft der Fall ist: Wer vorne nicht trifft, bekommt einen Gegentreffer. So war es dann drei Minuten vor dem Ende Tobias Lindberg, der den EVL in einem Powerplay mit 3:2 in Führung brachte und das Spiel für die Niederbayern entscheiden konnte. Eine Strafe gegen den ESVK zwei Minuten vor dem Ende nahm den Kaufbeurern zudem die realistische Chance, das Spiel nochmals auszugleichen. Sekunden vor dem Ende stellte Wade Bergmann mit einem Treffer ins leere ESVK-Gehäuse den 4:2-Endstand her.
Starbulls RosenheimMoral bewiesen: Starbulls drehen 0:2-Rückstand und feiern Overtime-Sieg in Kassel (DEL2) Die Starbulls Rosenheim haben bei den Kassel Huskies eine starke kämpferische Leistung gezeigt und sich in einem intensiven Auswärtsspiel mit 2:3 nach Verlängerung durchgesetzt. Nachdem die Grün-Weißen zunächst einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherliefen, brachte ein Doppelschlag Rosenheim zurück in die Partie. In der Overtime sorgte schließlich Lukas Laub für die Entscheidung. Die Begegnung in der Nordhessen Arena begann mit hohem Tempo und vielen Zweikämpfen. Vor allem die Hausherren präsentierten sich in der Anfangsphase einen Tick aggressiver und setzten die Starbulls früh unter Druck. Kassel erspielte sich dadurch zunächst leichte Vorteile und ging folgerichtig mit 2:0 in Führung. Rosenheim benötigte etwas Zeit, um ins Spiel zu finden, steigerte sich aber im weiteren Verlauf deutlich. Mit zunehmender Spieldauer agierten die Starbulls strukturierter, standen defensiv kompakter und erspielten sich eigene Möglichkeiten. Der Einsatz wurde belohnt: Mit einem Doppelschlag in Durchgang drei glichen die Grün-Weißen die Partie aus und sorgten damit wieder für ausgeglichene Verhältnisse auf dem Eis. Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem beide Teams auf die Entscheidung drängten, jedoch kein weiteres Tor mehr erzielen konnten. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit bot sich den Starbulls die große Chance zum Sieg, als Lukas Laub nach einem Alleingang frei vor dem Kasseler Torhüter auftauchte, der Puck jedoch den Weg ins Tor nicht fand. So ging es in die Verlängerung, in der Rosenheim konzentriert agierte und auf seine Chance wartete. Diese ließ nicht lange auf sich warten: Lukas Laub behielt in einer entscheidenden Szene die Übersicht und erzielte in 3 gegen 4 Überzahl den Gamewinner, der den umjubelten Auswärtssieg perfekt machte. Mit großer Moral und einer geschlossenen Mannschaftsleistung drehen die Starbulls Rosenheim damit einen Rückstand und sichern sich zwei wichtige Punkte in Kassel.
Tölzer LöwenDerbysieg 2.0! (OLS) Wir schreiben Freitag, den 12. Dezember 2025, das zweite Oberlandderby der Saison stand an. Die Statistik sprach klar für Bad Tölz, doch der SCR hatte vor dem Spiel einen neuen Trainer, nämlich Markus Jocher, hinter der Bande. Während die ersten beiden Drittel sehr spannend und ausgeglichen waren, überrollten die Löwen die Gäste im Schlussabschnitt förmlich und erzielten fünf Tore. Endstand vor der ausverkauften Hacker-Pschorr Arena: 8:2 (1:0, 2:2, 5:0). Man merkte zu Beginn beiden Teams die große Kulisse an. Keiner wollte einen Fehler machen und es dauerte, bis jeder zu seinem Spielplan gefunden hatte. In den Anfangsminuten hatte der SC Riessersee im Powerplay die ersten guten Chancen auf die Führung, Tölz überstand die zwei Minuten jedoch unbeschadet. Die Gäste liefen viel, der Ertrag blieb dabei aber überschaubar. Später im Drittel wurden die Löwen stärker und prüften Andreas Mechel immer wieder und immer härter. Für den Grund zum Jubeln sorgte dann Ludwig Nirschl, der nach einem Aufbaufehler der Garmischer perfekt von Michael Keränen bedient wurde (16.). Das bedeutete auch gleichzeitig den Zwischenstand nach dem ersten Drittel. Der zweite Abschnitt startete mit einem grandiosen Sololauf von Florian Krumpe, der Mechel zum Ausbau der Führung überwinden konnte (23.). Aber auch die Garmischer schafften es auf die Anzeigetafel. Ähnlich wie beim ersten Löwentreffer konnten sich dieses Mal die Hausherren nicht befreien, sodass Anselm Gerg den Querpass verwerten konnte (25.). Dann wurde es kurios: bei angezeigter Strafe gegen den SCR bugsierte ein Weiß-Blauer den Puck ins eigene, verwaiste Tor. Den Partycrasher spielten dann die Unparteiischen, die wohl noch einen Tölzer am Puck gesehen haben wollen. Die Strafe wurde also gegeben, eine weitere kam dazu und statt 3:1 stand es plötzlich 2:2. Torschütze in doppelter Überzahl war Yanick Armstrong-Kingcade (30.). Der Haussegen wurde exakt 1,2 Sekunden vor Schluss durch Ludwig Nirschl wieder geradegerückt, der ebenfalls im Powerplay traf (40.). Nachdem die Buam zwei Minuten in Unterzahl überstanden hatten, spielten sie sich regelrecht in einen Rausch. Alexander Fichtner legte einen beherzten Shift hin und bediente Dominik Daxlberger vor dem Tor - 4:2 (47.). Wenige Minuten später vollendete Ludwig Nirschl seinen Hattrick, indem er einen Schuss von Keränen abstaubte (51.). Im Anschluss zeigte sich der pure Siegeswille der Tölzer. In eigener Unterzahl traf zuerst Toms Prokopovics zum sechsten Mal (52.) und noch während derselben Strafzeit Topi Piipponen zum siebten Mal für Schwarz-Gelb (53). Als ob das noch nicht genug wäre setzte Michael Keränen dem Spektakel die Krone auf. Wieder komplett schlenzte Klikorka die Scheibe nach vorne, Keränen nahm sie in der Drehung an und überwand Mechel (54.). Neu-SCR-Coach Markus Jocher nahm seine Auszeit und wechselte die Goalies, am Spielstand änderte sich allerdings nichts mehr.
Tigers BayreuthFavorit aus Niederbayern setzt sich souverän durch - Deggendorfer SC vs. onesto Tigers 7:3 (2:0, 3:1, 2:2) (OLS) Deggendorf: Pielmeier, Fössinger – Heinzinger, Skorohodov, Humberstone, Pozivil, Pill, Heiß, Beck – Stloukal, Jackson Ty, Jackson Dylan, Elsberger, Leinweber, Roy, Buchner, Hahn, Baßler, Picha, Bergbauer Bayreuth: Meier, McLeod – Spacek, Nedved, Schusser, Pietsch (2), Müllejans, Hüserich, Leask Stelzamnn – Bollers (2), Hammerbauer, Barber, Piskor, Verelst, Lüsch (2), Habeck (2), Bauhof, Zimmermann (2), Maschke, Pohjamo, Schiedsrichter: Ansalm, Blankart – Emminger, Grübl Zuschauer: 1.915 Strafen: Deggendorf: 0 Bayreuth: 10 PP: Deggendorf: 2/5 Bayreuth: 0/0 Torfolge: 1:0 (15.) Elßberger (Leinweber, Pill), 2:0 (18.) Roy (Jackson, Humberstone) PP1, 2:1 (21.) Spacek (Nedved, Verelst), 3:1 (24.) Leinweber (Heiss), 4:1 (32.) Ty Jackson (Dylan Jackson, Stloukal), 5:1 (34.) Elsberger (Roy, Leinweber), 6:1 (41.) Stloukal (Pozivil, Leinweber) PP1, 6:2 (54.) Piskor (Verelst, Lüsch), 7:2 (54.) Ty Jackson (Dylan Jackson, Beck), 7:3 (59.) Barber (Hammerbauer, Nedved) Mit Ausnahme vom gesperrten Aidan Brown trat man in voller Besetzung beim aktuellen Tabellenführer der Oberliga Süd an. Lang hielt man gut gegen die favorisierten Deggendorfer im ersten Abschnitt mit und gestaltete die Partie auf Augenhöhe, kreierte Chancen, welche Hammerbauer, Verelst oder Bollers nicht am Goalie der Gastgeber vorbeibrachten. Deggendorf blitzte immer wieder mit gefährlichen Situationen auf. Roy lief übers komplette Feld und scheiterte knapp, bevor Dylan Jackson alleine vor dem Tor auftauchte und in Meier seinen Meister fand. Nach 15 Minuten konnte man dann aber Erfolg vermelden, als nach einen Scheibenverlust der Tigers Deggendorf mit 2 auf 1 nach vorne lief und sich Elsberger die Gelegenheit nicht entgehen ließ und hier seine Farben in Führung schießen konnte. Die erste Strafe der Tigers, die nach 16 Minuten gegen Habeck ausgesprochen wurde, brachte dann den nächsten Treffer. Der DSC mit schnellem und durchdachten Überzahlspiel brachte mit schnelle Passstafetten Roy in Position, der auf 2:0 erhöhte und damit den Pausenstand auf die Anzeigentafel schrieb. Auch wenn Spacek den Mittelabschnitt mit einem Gewalt Schuss in den Winkel eröffnete und damit den Anschlusstreffer markierte, konnte man deutlich beobachten, warum die Niederbayern derzeit den Platz an der Sonne genießen. Nur kurz nach dem Bayreuther Erfolg konnte Leinweber im Nachsetzen, als er die Scheibe über die Linie arbeitete, den alten Abstand wiederherstellen. Ty Jackson erhöhte, nachdem Bollers eine gute Gelegenheit hat liegen lassen, in der 32. Minute auf 4:1, bevor Elsberger kurz darauf den 5. Treffer der Deggendorfer erzielte. In der Folge visierte Piskor den Pfosten an und Bollers hatte bei freier Schussbahn Pielmeier im Weg, sodass man – nach mehreren gezogenen Strafen zu Ende des Drittels – mit dem 5:1 aus Sicht der Deggendorfer in die zweite Pause ging. Zu Beginn des Schlussabschnitts noch doppelter Überzahl zog man gewohnt gutes Überzahlspiel auf, das – nachdem die Tigers dann zu viert unterwegs waren – doch noch gestochen hat. Per Onetimer netzte Sltoukal ein, bevor Bollers und kurz darauf Barber in der Offensive aktiv waren und nur knapp den Torerfolg verpassten. Als Pietsch nach 47 Minuten auf die Strafbank musste, waren es die Tigers, die hier in Kontersituationen gute Möglichkeiten kreierten, jedoch ohne einen Erfolg zu verbuchen. Erst nach 52 Minuten kam man wieder aufs Scoreboard, als sich Piskor über die rechte Seite durchgesetzt hatte und zum 6:2 einnetzte, bevor Ty Jackson nur eine Minute später ansatzlos den alten Abstand wiederherstellte. Der Schlusspunkt war – in einem Spiel, dass der DSC verdient gezogen hat – den Tigers vorbehalten, die durch Barber, der das 7:3 erzielte, nochmals Ergebniskosmetik betreiben konnten. Für die Tigers steht am Sonntag die nächste Partie an. Um 18 Uhr geht es im Bayreuther Tigerkäfig gegen die Heilbronner Falken um Punkte.
Deggendorfer SCNächster deutlicher Heimerfolg: Deggendorfer lässt auch Bayreuth keine Chance (OLS) Der Deggendorfer SC bleibt auf heimischem Eis weiterhin torhungrig: Vor 1.915 Zuschauer in der Hitzkopf-Arena bezwang das Team von Trainer Casey Fratkin bei der Greilinger-Night die onesto Tigers Bayreuth deutlich mit 7:3. Der Deggendorfer Cheftrainer musste im Duell mit den Franken personell in der Verteidigung improvisieren. Aufgrund der Ausfälle von Philipp Wachter, Marcel Pfänder und Luca Zitterbart rutschten neben Youngster Viktor Skorohodov auch aushilfsweise Stürmer Niklas Pill in die Defensive. Zudem fehlte weiterhin Jaroslav Hafenrichter. Nach der Ehrung von Thomas Greilinger vor Spielbeginn erwischten die Gäste den etwas besseren Start in die Partie und setzten die Deggendorfer früh unter Druck. Die Hausherren arbeiteten sich Minute für Minute in die Partie und gingen in der 15. Minute in Führung. Nach schönem Zuspiel von Dylan Jackson tauchte Julian Elsberger plötzlich völlig frei vor Tigers-Keeper Maximilian Meier auf und vollende eiskalt zum 1:0. Der DSC war nun deutlich besser im Spiel und erhöhte in der 18. Minute auf 2:0. Nach toller Kombination im Powerplay traf Harrison Roy frei stehend zum zweiten Deggendorfer Treffer an diesem Abend. Das zweite Drittel begann mit einem Paukenschlag aus Bayreuther Sicht. Gerade einmal 50 Sekunden waren gespielt, da traf Michal Spacek von der blauen Linie zum 1:2 Anschlusstreffer. Doch die Antwort der Hausherren folgte prompt: In der 25. Minute drückte Curtis Leinweber einen Abpraller zum 3:1 über die Linie. Die Deggendorfer Offensivmaschine lief jetzt so richtig heiß: In der 32. Minute erhöhte Topscorer Ty Jackson auf 4:1, ehe knapp zwei Minuten später Julian Elsberger mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend auf 5:1 stellte. Im Schlussabschnitt machten die Deggendorfer da weiter, wo sie in den ersten beiden Dritteln aufgehört hatten. Petr Stloukal stellte nach nur 38 Sekunden per Direktabnahme auf 6:1. Der nächste Treffer gehörte hingegen den Gästen. In der 52. Minute vollendete Dominik Piskor einen Alleingang zum 6:2. Das 7:2 von Ty Jackson in der 53. Minute konterte Alex Barber in der 59. Minute mit seinem Treffer zum 7:3 Endstand. Weiter geht es für den Deggendorfer SC am kommenden Sonntag mit einem Auswärtsspiel beim SC Riessersee. Spielbeginn ist um 18 Uhr.
Lindau IslandersDie Selber Wölfe erstmals in dieser Saison zu Gast am Bodensee - Islanders wollen auch gegen den DEL2-Absteiger zu Hause punkten (OLS) Die EV Lindau Islanders treffen am Sonntag (14. Dezember / 18 Uhr) in der BPM-Arena auf die DEL2-Absteiger der Selber Wölfe. Gegen den Tabellenvierten wollen die Islanders in der heimischen Arena wieder wichtige Punkte einfahren und erstmals in dieser Saison auch eine Top-4-Mannschaft bestenfalls besiegen. Wer die Partie live verfolgen möchte, kann dies wie gewohnt bei SpradeTV (www.sprade.tv). Die Selber Wölfe stehen nach dem Abstieg aus der DEL2 eigentlich genau da, wo man sie erwartet hat, unter den Top4 der Oberliga Süd. Ein großer Umbruch prägte das Team vor Saisonbeginn: neue Gesichter, neue Strukturen, viele offene Fragen. Aber das alles gelang besser als erwartet und so stehen die Selber Wölfe aktuell in der Tabelle der Oberliga Süd im engen Duell mit den Tölzer Löwen und den Heilbronner Falken zwischen den Plätzen drei und fünf. Im ersten Aufeinandertreffen dieser beiden Mannschaften mussten sich die EV Lindau Islanders dem DEL2-Absteiger nur knapp mit 2:3 geschlagen geben. Im Heimspiel in Lindau wollen die Islanders dies nun genau andersherum machen und die volle Punktzahl in der heimischen BPM-Arena behalten. Dies wäre nicht nur wichtig in der Verfolgung von den Passau Black Hawks und den Bayreuth Tigers um einen direkten Playoff-Platz, sondern auch um den Abstand auf die Verfolger aus Stuttgart und Peiting zu vergrößern. Die Islanders haben sich nach den starken Spielen der vergangenen Wochen viel vorgenommen. Mit Teamgeist, Tempo und taktischer Disziplin sollen auch beim schweren Heimspiel wieder Punkte her. Die Lindauer Mannschaft ist bereit, sich dem harten Kampf zu stellen, mit dem klaren Ziel, die eigenen Stärken aufs Eis zu bringen. Die aktuell gefährlichsten Spieler in den Reihen der Selber Wölfe sind die Kontingentspieler: Chris Schutz, Erik Nemec und Niko Lahtinen. Dieses Trio sollte das Lindauer Team deshalb nicht in Schwung kommen lassen, denn gerade Schutz und Lahtinen sind eiskalt vor dem gegnerischen Tor, Nemec hingegen ist mit schon 23 Assists der perfekte Vorbereiter. Weiterhin werden bei jedem Heimspiel, bis zum 23. Dezember 2025, Lose für die große Tombola an diesem Spieltag verkauft.
Selber WölfeWölfe feiern ungefährdeten Sieg - Selber Wölfe vs. EV Füssen 5:1 (2:0; 1:0; 2:1) (OLS) Die Selber Wölfe erfüllten die Aufgabe gegen den EV Füssen am Ende souverän. Von Beginn an waren die Hausherren das klar bessere Team und ließen bis auf eine kurze Phase im Schlussdrittel den Gästen überhaupt keine Chance. Einziges kleines Manko an diesem Abend, die vielen Überzahl Situationen, welche die Wölfe ungenutzt ließen. Auch die Torschussstatistik schlug ganz klar zu Gunsten der Selber Wölfe aus, die es hier versäumten, ein noch deutlicheres Ergebnis zu erzielen. Bei den Gästen gebührte dem Torhüter Pancur ein Lob, der eine starke Partie zeigte und seine Mannschaft so lange im Spiel hielt. Wölfe klar spielbestimmend Vom ersten Bully an waren die Rollen klar verteilt. Die Wölfe übernahmen die Kontrolle und durften nach knapp vier Minuten über den ersten Treffer jubeln. Nach einer Puckeroberung von Hördler in der eigenen Hälfte, ging es über Schutz und Nemec zu schnell für die Gäste. Letzterer bediente den am langen Pfosten mitgelaufenen Kuqi, welcher keine Mühe hatte, den Puck im leeren Tor unterzubringen. Es dauerte gut sechs Minuten, ehe Füssen das erste Mal Wiens im Tor der Wölfe prüfte. Kurz darauf war der Goalie der Wölfe nach einer Ungenauigkeit erstmals richtig gefordert. Boyko stand blank, doch Wiens parierte dessen Abschluss stark. Im Powerplay gelang den Wölfen dann eine Punktlandung. Gerade als die Strafe gegen Slavik abgelaufen war und dieser das Eis betrat, versenkte Nemec den Puck zum 2:0 im Tor. Auch im Anschluss änderte sich am Spielverlauf wenig. Selb war das deutlich aktivere Team und waren die meiste Zeit im Angriffsdrittel. Ein weiterer Treffer wollte vorerst aber nicht mehr gelingen. Wölfe lassen viele Chancen liegen Die Wölfe bekamen nach etwas mehr als einer Minute Spielzeit die nächste Chance in Überzahl. Trotz mehrere guter Abschlüsse konnten die Gäste das Powerplay der Wölfe verteidigen. Danach ging es weiter, wie in den ersten 20 Minuten. Füssen war etwas besser in der Partie, doch klare Torchancen blieben gegen die stabile Defensive der Wölfe Mangelware. Selb hatte dann noch gut 40 Sekunden die Chance, im fünf gegen drei, ließ diese noch verstreichen. Bei fünf gegen vier, war es dann Tramm, der mit seinem Schuss zum 3:0 traf. Die Begegnung wurde zunehmend ruppiger, allen voran die Gäste zogen nun vermehrt Strafzeiten. Nach einem hohen Stock gegen Ziesche, erhielt Katz eine 2+2 Strafe. Die Wölfe setzten sich im Drittel der Gäste fest, doch Pancur hielt hier bei einigen Chancen richtig stark. Als Andz zusätzlich noch eine Strafe erhielt, hatte Selb zum zweiten Mal an diesem Abend die Chance im fünf gegen drei, doch erneut blieb den Wölfen ein Treffer verwehrt. Die beste Möglichkeit von Schutz touchierte noch die Latte. Nemec musste auf Seiten der Wölfe dann auf die Strafbank der bis dahin kaum geprüfte Wiens hielt sein Tor weiter sauber. Selb lässt nichts mehr anbrennen Auch Selb hielt sich in Unterzahl schadlos. Im Anschluss entwickelte Füssen das erste Mal an diesem Abend etwas Torgefahr und spielte durchaus gefällig nach vorne. Prompt konnten sich die Gäste in Person von Boyko auch belohnen. Der Angreifer startete in der eigenen Hälfte und wurde nicht entscheidend gestört. Sein Schuss von außen ins kurze Eck über die Schulter von Wiens war die Konsequenz aus der Nachlässigkeit. In diese gute Phase der Gäste schlugen die Wölfe aber zurück. Bei einem schnellen Gegenangriff wurde Rubin von Spitzner bedient, der sich nicht zweimal bitten ließ und den Puck unter die Latte hämmerte. In den Schlussminuten waren die Wölfe wieder klar überlegen und versäumten es hier nur, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Als bei Füssen wieder zwei Spieler auf der Strafbank saßen, konnten die Gastgeber die doppelte Überzahl erstmals nutzen an diesem Abend. Aus dem Getümmel heraus setzte Lahtinen vor dem Tor nach und brachte den Puck im Tor unter. In den Schlussminuten spielten es die Wölfe gar runter und feierten so einen klaren Sieg. Mannschaftsaufstellungen und Statistik Selber Wölfe: Wiens (Weidekamp) - Gläßl, Tramm, Gauch, Raab, Kassay-Kezi, Müller, Hördler - Spitzner, Gelke, Schutz, Kuqi, Nemec, Valasek, Tabert, Rubin, Lahtinen, Ziesche, Bauer, Klughardt Gegner: Pancur (Dettlaff) - Mayr, Linden, Andzs, Homann, Jentsch - Boyko, Slavik, Neudecker, Straub, Flammann, Naumann, Kaaz, Stransky, Zelenka Tore: 4. Min. 1:0 Kuqi (Nemec, Schutz) 12. Min. 2:0 Nemec (Valasek, Spitzner) 31. Min. 3:0 Tramm (Lahtinen, Schutz; 5/4) 44. Min. 3:1 Boyko (Linden, Mayr) 48. Min. 4:1 Rubin (Spitzner, Schutz) 57. Min. 5:1 Lahtinen (Schutz, Gelke) Strafzeiten: Selb 4, Füssen 24 Schiedsrichter: Altmann, Lohse (Reitz, Müller-Osten) Zuschauer: 1.574
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Luchse LauterbachLuchse gegen Adendorf im Pokal – Spiel gegen Niesky verschoben (RLO) Das zweite Doppelspielwochenende der Lauterbacher Luchse wurde kurzfristig zum Einfachwochenende. Die Tornados aus Niesky, die am Sonntag im Luchsbau erwartet wurden, baten aufgrund zahlreicher Krankheitsausfälle um eine Verlegung der Partie – ein Wunsch, dem die Luchse selbstverständlich nachkamen. Rivalität hin oder her: Ein sportlich attraktives Duell ist für beide Teams und die Fans deutlich wertvoller. Ganz ohne Eishockey bleibt das Wochenende für die Vogelsberger jedoch nicht. Am Samstag reisen die Luchse im Rahmen des OSWENO-Pokals zum Adendorfer EC. In der ersten Begegnung unterlagen sie dort knapp mit 2:3 nach Overtime. Adendorf zeigte damals eindrucksvoll, warum sie zu den Topfavoriten zählen, und setzte die Luchse phasenweise im eigenen Drittel fest. Dank Kampfgeist und starker Einstellung entwickelte sich dennoch ein spannendes Duell. Die Gastgeber stehen aktuell auf Rang zwei der Regionalliga Nord und mussten in 12 Spielen lediglich zwei Niederlagen hinnehmen – eine davon nach Verlängerung. Die Luchse erwartet somit erneut ein starker Konkurrent auf dem Eis. Doch auch die Lauterbacher bleiben nicht von Widrigkeiten verschont. Wie Niesky plagt auch das Team um Trainer Dieter Reiss derzeit eine Mischung aus Krankheit und Verletzungspech. Die Trainingseinheiten der Woche konnten nur mit einem kleinen Kader absolviert werden, und auch am Samstag werden voraussichtlich nicht viel mehr als zwei Reihen zur Verfügung stehen. Welche Spieler die Reise antreten können, entscheidet sich erst kurzfristig. Erfreuliche Nachrichten gibt es dennoch: Stürmer Matyas Welser kehrt nach seiner Verletzungspause zurück und wird in Adendorf wieder auf dem Eis stehen. Für alle Fans, die die weite Fahrt in den Norden nicht mitmachen, gibt es am Samstag einen ausführlichen Live-Ticker im WhatsApp-Kanal der Luchse.
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