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September 26
                         
September 5
      
Saisonbeginn
     
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Die beiden Stürmer Dominick Thum (Neusser EV) und William Izak (Iserlohn DNL) wussten im Tryout zu überzeugen und werden bis zum Saisonende beim EVD bleiben. Dagegen wird Torhüter Lucas Goebels den Verein verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  
ASV Hamburg
(VLN)  Der Großteil der Mannschaft bleibt weiter zusammen. Bisher haben die Torhüter Kurtus Hancock und Florian Lentz, die Verteidiger Bent Meyer, Martin Müller, Rasid Saitov, Torben Sander und Klaas Steffen, sowie die Stürmer Steffen Drewes, Nick Fischer, Benjamin Hepburn, Daniel Lupzig, Patrick Schrage, Christian Seifert, Sebastian Wilczarski, Benjamin Wollf und Christian Zachariassen ihre weitere Zusage beim Altonaer SV gegeben
  
Dingolfing Isar Rats
(BYL)  Verteidiger Artur Schwarz, der 218 aus Moosburg zu seinem Heimatverein zurückkehrte, wird den EVD verlassen und sich einer neuen Herausforderung stellen
  
ESV Kaufbeuren
(OLS)  Die Augsburger Panther haben ihren 17-jährigen Nachwuchsverteidiger Liron Pellizzari mit einer Förderlizenz für den ESVK ausgestattet. In der letzten Saison spielte er noch in der DNL und stand im erweiterten DEL-Kader
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Allrounder Alexander Källgren verlässt den TuS. Man konnte sich nicht auf eine weitere Zusammenarbeit verständigen. Dafür wurde mit August Sandell ein neuer Stürmer vorgestellt. Der 24-jährige Schwede spielte zuletzt in der dritthöchsten Liga seines Heimatlandes für Järfälla HC
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Der EHC hat Verteidiger Filip Varga verpflichtet. Der 19-jährige Slowake wechselt aus der DNL vom EV Landshut zum EHC wo er seine erste Saison im Seniorenbereich bestreiten wird. Das selbe gilt auch für Stürmer Matyas Patocka. Der 20-jährige Tscheche kommt aus dem Nachwuchs der Pirati Chomutov
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Die Black Hawks intensivieren ihre Kooperation mit den Eisbären Regensburg. Die Oberpfälzer haben Dmitrij Haberling, Marks Jirgensons und Pepino Langmeier mit Förderlizenzen für Passau ausgestattet. Ausserdem erhalten die DNL.Spieler Arthur Milic, Jakob Meißner, Jan-Luka Meißner und Jason Arzt Spielberechtigungen für den Oberligisten
  
Harzer Falken
(RLNO)  Die Kassel Huskies haben den jungen Torhüter Alexander Pankraz mit einer Förderlizenz für Braunlage ausgestattet
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Torhüter Marc Siebels, der letztes Jahr aus Fürstenfeldbruck nach Norddeutschland zurückkehrte, wird auch in der neuen Saison zum Goalie-Team der Wesesrstars gehören
 
Neusser EV
(RLW)  Kurzfristig hat Stürmer Jordi Cuena Pazos um Auflösung seines Vertrages gebeten
 
Forst Nature Boyz
(BLL)  Als nächstes hat Torhüter Thomas Zimmermann seine weitere Zusage beim SC gegeben. Der 25-Jährige wird bereits in seine vierte Saison für die Nature Boyz gehen
  
Wanderers Germering
(BLL)  Stürmer Leopold Inselkammer wird auch in der neuen Saison das Trikot der Wanderers tragen. Der 24-Jährige absolvierte zuletzt 14 partien und konnte dabei ein Tor erzielen
  
Black Eagles Reutlingen
(BWL)  Stürmer Waldemar Wehrle wird aus privaten Gründen die TSG verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  

   

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IHP-PuckIHP Nachrichten
Sonntag 14.Dezember 2025

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte vom dritten Advents-Wochenende mit insgesamt 19 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Regionalliga Ost und aus dem Frauen-Eishockey.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    

eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
TORFESTIVAL IN BAD NAUHEIM: EISBÄREN HOLEN 7:4-AUSWÄRTSSIEG - Regensburg hält mit drei Punkten beim ECN in der DEL 2 Anschluss an die Topteams

(DEL2)  Sieben Tore geschossen, Anschluss an die Spitzenmannschaften gehalten und den vierten Sieg in Serie eingefahren: Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg hat sein Auswärtsspiel beim EC Bad Nauheim nach einem wahren Torfestival mit 7:4 gewonnen (4:2/1:2/2:0). Vor 2667 Fans im altehrwürdigen Colonel-Knight-Stadion der Hessen landete der Puck bereits nach 97 Sekunden erstmals im Tor – allerdings in dem der Oberpfälzer: Andrej Bíreš tauchte allein vor Jonas Neffin auf und schoss zum 1:0 für die Kurstädter ein (2. Minute). Mit einem Doppelschlag drehten die Gäste die Partie aber bis zur vierten Minute: Erst glich Pierre Preto zum 1:1 aus (3.), dann brachte Corey Trivino die Rot-Weißen mit 2:1 in Front (4.). Mit einer feinen Einzelleistung schraubte Donát Péter den Zwischenstand anschließend auf 3:1 (10.) – doch in einem offenen Schlagabtausch verkürzte Jordan Hickmott für das Team aus der Wetterau nur 29 Sekunden später wieder auf 2:3 (11.). Kevin Slezak war es dann, der direkt das erste Eisbären-Powerplay der Begegnung zum nächsten Tor nutzte und mit dem 4:2 den Zwei-Tore Vorsprung wiederherstellte (18.). Diesen verspielten die Domstädter aber in Durchgang zwei, als sie zwei Gegentreffer durch erst Davis Koch zum 3:4 (28.), dann Sebastian Bengtsson (39.) zum 4:4-Ausgleich schlucken mussten. Davon unbeeindruckt legte erneut Trivino noch vor der zweiten Pause für Regensburg wieder das 5:4 vor (40.). Als Jeremy Bracco im Schlussabschnitt einen Rebound unbedrängt zum 6:4 versenkte (46.), war die Vorentscheidung gefallen. Trivino machte in der Schlussminute mit einem Empty-Net-Tor noch seinen Hattrick perfekt (60.) und besorgte so den Endstand. Durch die drei weiteren Punkte und den vierten Sieg in Serie hielten die Oberpfälzer in der DEL-2-Tabelle ihren fünften Platz (jetzt 40 Zähler) und den Anschluss an die Top-Vier. Bad Nauheim rutschte nach zuvor sieben Erfolgen aus neun Spielen durch die Niederlage indes auf Rang zwölf ab (30). Am Sonntag, 14. Dezember, steht für die Eisbären direkt der nächste Prüfstein an – dann aber in der heimischen Donau-Arena. Ab 17 Uhr empfangen sie die Wölfe des EHC Freiburg, die seit ihrem Trainerwechsel in vier von fünf Spielen gepunktet haben. Tickets gibt es unter www.ebr.live.
Nachbericht
Kurzfristig fiel die Ausfallliste des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg beim Auswärtsspiel gegen den EC Bad Nauheim doch etwas länger aus. Dass Verteidiger Nick Mähler, der sich mit der U-20-Nationalmannschaft auf die Weltmeisterschaft in den USA vorbereitet, fehlen würde, war bereits zuvor klar gewesen. Auch dass im Sturm mit dem verletzten David Morley und dem angeschlagenen Constantin Ontl zwei Aktivposten fehlten, überraschte nicht. Doch darüber hinaus trat auch Aleandro Angaran die Reise nach Hessen nicht mit an – auch Marks Jirgensons (Einsatz für Passau in der Oberliga), Lukas Krieger und Matěj Giesl zählten in der Offensive nicht zum Aufgebot. Im Tor startete Jonas Neffin, sein Backup war Konrad Fiedler – Cole Danielsmeier stand nicht im Kader.
2667 Fans im altehrwürdigen Colonel-Knight-Stadion der Kurstädter sahen einen furiosen Start ihrer Schützlinge: In den ersten Momenten spielten sich die Hessen direkt vier Großchancen heraus – eine davon nutzte Andrej Bíreš, nach einem Stellungsfehler in der Regensburger Defensive stark von Sebastian Bengtsson mit einem Steilpass in Szene gesetzt, zum verdienten 1:0 für die Hausherren nach nur 97 Sekunden (2. Minute). Doch die Freude auf Seiten der Kurstädter währte nur kurz: Die Eisbären, vom Gegentreffer wachgerüttelt, antworteten mit einem Doppelschlag. Erst glich Pierre Preto nach einem schnellen Konter mit einem Schuss aus Spitzem Winkel zum 1:1 aus (3. – dabei profitierte er von einem Torwartfehler von Heimkeeper Jerry Kuhn), dann bediente Preto Reihenpartner Corey Trivino mustergültig im Slot und der Kanadier schob per Rückhand gekonnt zum 2:1 für Regensburg ein (4.). Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem die Gäste den nächsten Wirkungstreffer setzten: Donát Péter tankte sich mit einer sehenswerten Einzelleistung bis zu Kuhn durch, scheiterte im ersten Versuch und versenkte seinen eigenen Nachschuss zum 3:1 für die Eisbären (10.). Doch dieses Mal schlug der ECN postwendend zurück: Jordan Hickmott tauchte völlig frei vor Neffin auf und verkürzte per Direktabnahme nur 29 Sekunden darauf wiederum auf 2:3 aus Nauheimer Sicht. Das sechste und damit letzte Tor des ersten Durchgangs markierten dann aber wieder die Oberpfälzer: In ihrem ersten Überzahlspiel der Begegnung nahm Kevin Slezak ganz genau Maß und schoss punktgenau zum 4:2 für die Eisbären ein (18.).
Bracco gedankenschnell zur Vorentscheidung
Die Partie blieb ein munteres Scheibenschießen – und die Hausherren kämpften sich in den zweiten 20 Minuten zurück. Davis Koch (28.) mit dem 3:4 und Sebastian Bengtsson mit dem 4:4 (39.) glichen die Begegnung für die Wetterauer aus. Abermals hatten die Eisbären aber die richtige Antwort direkt parat: Corey Trivino kam vor Kuhn an den Puck und brachte seine Farben noch vor der zweiten Pause wieder mit 5:4 in Front (40.).
Das muntere und schnelle Duell nahm in den letzten 20 Minuten noch mehr an Fahrt auf – Chancen auf beiden Seiten blieben aber ungenutzt. So hätte Alexander Berardinelli mit einem Onetimer an die Latte und einem Schuss an den Außenpfosten für die Eisbären treffen können, auf der Gegenseite warfen sich wiederholt Regensburger im letzten Moment in gefährliche Abschlüsse der Nauheimer oder Neffin glänzte mit wichtigen Paraden. Nach 46 Minuten fiel dann die Vorentscheidung. Nach einem wuchtigen Schlagschuss von Guillaume Naud landete der Rebound auf der linken Siete direkt vor den Füßen des völlig freien Jeremy Bracco, der gedankenschnell zum 6:4 einnetzte. Der ECN hatte sich noch nicht aufgegeben und erzeugte Druck, doch die Defensive der Eisbären hielt Stand. Früh verließ Kuhn sein Gehäuse für einen weiteren Feldspieler der Hessen – jedoch vergebens: Waren die Regensburger zunächst noch einige Male knapp am Empty-Net-Tor gescheitert, schob Trivino kurz vor Schluss doch noch zum 7:4-Endstand ein (60.) und komplettierte damit seinen Hattrick.
Mit dem Auswärtssieg verteidigten die Oberpfälzer ihren starken fünften Tabellenplatz (40 Punkte) und hielten den Anschluss an die Spitzenmannschaften der DEL 2. Bad Nauheim rutschte indes auf Rang zwölf ab (30). Mit dem Heimspiel gegen die Wölfe des EHC Freiburg geht es für die Flache-Schützlinge nun bereits am Sonntag, 14. Dezember, weiter. Spielbeginn in der Donau-Arena ist um 17 Uhr. Tickets gibt es unter www.ebr.live.
Statistik
EC Bad Nauheim – Eisbären Regensburg 4:7 (2:4/2:1/0:2)
Freitag, 12. Dezember 2025 – Colonel-Knight-Stadion Bad Nauheim – Beginn: 19:30 Uhr.
Aufstellungen
Bad Nauheim: Gerald Kuhn (56:43 Minuten) Finn Becker (beide Tor) – Justin MacPherson (A), Garret Pruden, Marius Erk, Christopher Fischer, Simon Gnyp und Tjark Kölsch (alle Abwehr) – Justin Volek, Davis Koch (A), Jordan Hickmott, Sebastian Bengtsson, Andrej Bíreš, Parker Bowles (2 Strafminuten), Lukas Ribarik, Marc El-Sayed (C), Julian Lautenschlager (2), Raphael Jakovlev (2), Zach Kaiser und Kevin Handschuh (alle Sturm). – Trainer: Peter Russell (Headcoach) und Mate Arany (Assistent).
Regensburg: Jonas Neffin (60:00 Minuten) und Konrad Fiedler (beide Tor) – Sean Giles (2 Strafminuten), Guillaume Naud, Patrick Demetz, Marian Bauer (2), Pascal Zerressen (A/2), Maximilian Merkl und Jakob Weber (alle Abwehr) – Pierre Preto (A), Corey Trivino (2), Bryce Kindopp, Kevin Slezak, Alexander Berardinelli, Yuma Grimm (2), Donát Péter, Samuel Payeur, Jeremy Bracco und Nikola Gajovský (C/alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent).
Strafminuten: Bad Nauheim 6 – Regensburg 10 (+ Tor für den ECN bei angezeigter Strafe gegen die Eisbären).
Zuschauer: 2667 (Colonel-Knight-Stadion Bad Nauheim).
Schiedsrichter: Seedo Janssen und Jeroen Klijberg (beide Hauptschiedsrichter) sowie Frederic Van Himbeeck und Julian Rieneck (beide Linesperson).
Tore
1. Drittel:
1:0 (2. Minute) Andrej Bíreš (Sebastian Bengtsson, Marius Erk);
1:1 (3.) Pierre Preto (Maximilian Merkl, Corey Trivino);
1:2 (4.) Corey Trivino (Pierre Preto, Maximilian Merkl);
1:3 (10.) Donát Péter (Samuel Payeur, Pascal Zerressen);
2:3 (11.) Jordan Hickmott (Davis Koch, Justin Volek);
2:4 (18./PP1) Kevin Slezak (Corey Trivino, Guillaume Naud);
2. Drittel:
3:4 (28.) Davis Koch (Sebastian Bengtsson, Parker Bowles);
4:4 (39.) Sebastian Bengtsson (Andrej Bíreš, Parker Bowles);
4:5 (40.) Corey Trivino (Sean Giles, Bryce Kindopp);
3. Drittel:
4:6 (46.) Jeremy Bracco (Guillaume Naud, Donát Péter);
4:7 (60./EN) Corey Trivino.
Neuer Tabellenplatz: Bad Nauheim 12. Rang (30 Punkte aus 22 Spielen/zuvor 10.) – Regensburg 5. Platz (40 Zähler aus 23 Partien/vorher 5.).
 www.ihp.hockey    Samstag 13.Dezember 2025  17:53 Uhr Bericht:     EVR
Autor:     jml


Memmingen IndiansMemmingen Indians
Am Schluss wird’s deutlich: Indians schlagen Passau

(OLS)  Der ECDC Memmingen gewann das Auswärtsspiel bei den Passau Black Hawks deutlich mit 7:2. Damit holte das Team von Daniel Huhn wichtige drei Punkte in der Drei-Flüsse-Stadt. Bereits am Sonntag folgt das nächste Auswärtsspiel. Die Indians reisen dann zu den Erding Gladiators.
Ohne den gesperrten Jayden Schubert und Tim Gorgenländer starteten die Memminger in Passau. In den Anfangsminuten kamen die Maustädter noch nicht ins Spiel und taten sich schwer. Der Dosenöffner war das 1:0 für die Indians. Tobi Meier setzte die Scheibe unter die Latte. In der Folge kontrollierte der ECDC die Partie besser. In Überzahl traf Brett Ouderkirk zum 2:0 in den Winkel. Einen Schuss von Bernhard Ettwein fälschte Markus Lillich zum 3:0 ab. Den Hausherren gelang der Anschlusstreffer zum 1:3 kurz vor der Pausensirene. Måns Hansson, der Neuzugang, war der Torschütze für die Black Hawks.
Im zweiten Drittel dominierten die Memminger das Spielgeschehen. Felix Brassard bediente Tyler Spurgeon, der den Puck zum 4:1 ins Passauer Gehäuse drückte. Insgesamt erspielten sich die Rot-Weißen in diesem Drittel eine Vielzahl an Chancen, die jedoch ungenutzt blieben. Die Passauer schafften es jedoch erneut, kurz vor Ende des Drittels zu verkürzen. Andrew Schembri erzielte das 2:4.
Im letzten Drittel ließ der ECDC nichts mehr anbrennen. Tobi Meier traf abgezockt zum 5:2. Brett Ouderkirk vollendete einen schönen Spielzug zum 6:2, was zugleich die Vorentscheidung war. Den Schlusspunkt setzte erneut Tobi Meier zum 7:2, der damit seinen Hattrick schnürte. Am Ende machten es die Indians deutlich und gewannen verdient in dieser Höhe.
Am Sonntag geht es zum zweiten Auswärtsspiel an diesem Wochenende. Die Indians gastieren bei den Erding Gladiators. Bully ist um 18:00 Uhr. Das nächste Heimspiel des ECDC folgt am kommenden Freitag. Gegner sind die onesto Tigers Bayreuth. Spielbeginn ist um 20:00 Uhr. Tickets für die kommenden Heimspiele der Indians sind ab Anfang der Woche erhältlich,
EHF Passau Black Hawks vs ECDC Memmingen 2:7 (1:3/1:1/0:3)
Tore:0:1 (10.) Meier (Krymskiy, Menner), 0:2 (12.) Ouderkirk (Svedlund, Fominych, 5-4), 0:3 (15.) Lillich (Fominych, Ettwein), 1:3 (20.) Hansson (Schembri, Harrogate), 1:4 (26.) Spurgeon (Brassard), 2:4 (40.) Schembri (Hansson, Harrogate), 2:5 (48.) Meier (Kurz), 2:6 (49.) Ouderkirk (Spurgeon, Brassard), 2:7 (55.) Meier (Krymskiy)
Strafminuten:Passau 8-Memmingen 8
ECDC Memmingen: Roth (Flott-Kucis)- Svedlund, Meisinger ; Blake, Ettwein; Kurz, Peleikis; Menner- Brassard, Spurgeon, Ouderkirk; Lillich, Homjakovs, Fominych; Meier, Krymskiy, Gams; Pfalzer.
 www.ihp.hockey    Samstag 13.Dezember 2025  14:07 Uhr Bericht:     ECDCM
Autor:     fl

  
selberwoelfeSelber Wölfe
Fanprojekt Selb blickt auf erfolgreiches Jahr zurück – Vorstand bestätigt

(OLS)  Jahreshauptversammlung mit Gast Stefan Weber und Ausblick auf kommende Aktionen
Das Fanprojekt Selb zieht eine positive Bilanz: Bei der Jahreshauptversammlung vor dem Heimspiel gegen Stuttgart gab es spannende Einblicke, Neuwahlen und einen Blick in die Zukunft.
Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr
Am 19. Oktober 2025 fand vor dem Heimspiel gegen Stuttgart die Jahreshauptversammlung des Fanprojekts Selb in der Hockey-Hütte statt. Als besonderer Gast war Stefan Weber eingeladen, der spannende Einblicke in seine bisherigen beruflichen Erfahrungen sowie seine Pläne für die kommende Geschäftsleitung der Selber Wölfe GmbH gab. Dabei betonte er die Bedeutung eines engen Austauschs mit den Fans und die aktive Einbindung des Fanprojekts in Aktionen rund um den Standort.
Trotz sportlicher Enttäuschungen konnte das Fanprojekt auf ein insgesamt positives Jahr zurückblicken. Ein besonderes Highlight war der vielbeachtete Buskonvoi nach Kassel. Auch für die laufende Saison sind bereits neue Aktionen in Planung, die zu gegebener Zeit bekanntgegeben werden.
Neuwahlen: Vorstand bleibt im Amt
Im Rahmen der Versammlung fanden zudem Neuwahlen statt. Das bisherige Vorstandsteam wurde ohne Änderungen für zwei weitere Jahre bestätigt:
Fabian Melzner (1. Vorsitzender)
Nico Bergauer (Stellv. Vorsitzender)
Peter Frohmader (Kassier)
Daniel Grönke (Stellv. Kassier)
Als Kassenprüfer wurden Gerald Piwonka und Andrea Ruckdäschel gewählt.
Blick nach vorn: Potenzial für den Standort Selb
In einer anschließenden Gesprächsrunde waren sich alle Anwesenden einig: Der Standort Selb bietet noch mehr Potenzial, das künftig besser ausgeschöpft werden soll. Besonders positiv bewerten die Mitglieder des Fanprojekts das bisherige Abschneiden der Selber Wölfe in der laufenden Oberliga-Saison – ehrliches Eishockey mit Einsatz, mannschaftlicher Geschlossenheit und der Integration talentierter Nachwuchsspieler.
 www.ihp.hockey    Samstag 13.Dezember 2025  09:01 Uhr Bericht:     SW
Autor:     oo


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Ice Dragons geben Spiel aus der Hand - Herford unterliegt Herne im HEV-Duell

(OLN)  Die Negativserie des Herforder Eishockey Vereins hält an. Im HEV-Duell unterlagen die Ice Dragons in der Oberliga Nord beim Herner EV Miners mit 2:4 (1:0/1:0/0:4) und verloren somit weiter an Boden. Zwei Drittel lang hatten die Ostwestfalen die Begegnung gut im Griff, gaben dann jedoch im Schlussabschnitt die Partie innerhalb von 9 Minuten komplett aus der Hand.
„Wir machen es 40 Minuten recht ordentlich und haben das Spiel im Griff. Dann sorgen individuelle Fehler von Führungsspielern dazu, dass die Begegnung kippt. Ich erwarte gerade von diesen Spielern, dass sie so ein Spiel nach Hause spielen“. Herfords Chefcoach Henry Thom war sichtlich unzufrieden auf der anschließenden Pressekonferenz, nachdem ein möglicher Befreiungsschlag des Herforder Teams hergeschenkt wurde.
Bereits im Vorfeld des HEV-Duells lief vieles gegen den Herforder Eishockey Verein. Unmittelbar vor der Partie wurde ein Einspruch der Ostwestfalen gegen die Spieldauerdisziplinarstrafe von Top-Scorer Ryley Lindgren abgewiesen und sogar in eine Matchstrafe umgewandelt, womit Herfords Nummer 74 nun für drei Spiele gesperrt ist. Zudem musste Henry Thom auf die verletzten Gleb Berezovskij und Mika Hupach verzichten.
Doch die notwendige Umstellung in den Reihen schien den Herfordern nur wenig auszumachen. Mit viel Kampf und aggressivem Spiel in der gegnerischen Defensivzone ließ man die Miners nicht richtig zum Zug kommen. So war das 1:0 durch Jegors Kalnins in der 14. Minute nicht unverdient.
Im zweiten Drittel fand Herne zwar besser in die Begegnung, doch nach überstandener Unterzahl schlugen die Ice Dragons erneut zu. Leon Köhler reagierte schnell und netzte in der 29. Minute zum 2:0 ein. Herne erhöhte fortan den Druck, doch die Ostwestfalen standen stabil in der Abwehr und ließen nur wenige hochkarätige Torgelegenheiten zu.
Anders das Bild im Schlussabschnitt. Ein Fehler in der Defensive machte eine scheinbar gelöste Situation wieder gefährlich und Marc Hoffmann brachte die Gastgeber in der 42. Minute auf 1:2 heran. Ab jetzt änderte sich die Begegnung deutlich. Herne setzte mit klareren Offensivaktionen nach, während bei den Ostwestfalen die bislang gezeigte Souveränität immer mehr verloren ging. Drei Minuten später ließ man Nicholas Ford auf der linken Seite viel zu viel Platz und der Miners-Stürmer bedankte sich mit dem 2:2-Ausgleich. Doch damit nicht genug. In der 51. Minute gelang es den Gästen nicht, eine gefährliche Situation zu klären, Thomas Munichiello stocherte die Scheibe aus kurzer Entfernung über die Linie und drehte die Begegnung mit seinem Treffer zum 3:2 endgültig. Erst jetzt fand Herford wieder besser in das Spiel zurück, lief aber in den verbleibenden Minuten einem Rückstand hinterher. Bezeichnend für die derzeitige Situation der Werrestädter dann die Schluss-Sequenz des HEV-Duells. Früh nahm Henry Thom Torhüter Jakub Urbisch zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. 70 Sekunden vor dem Ende setzte Sebastian Moberg einen gewaltigen Schuss von der blauen Linie ab. Ein lauter Knall ließ die Hannibal-Arena und die Miners-Fans kurz innehalten. Herfords Nummer 59 hatte den Innenpfosten getroffen, doch der Puck sprang wieder ins Feld zurück. Im direkten Gegenzug sorgte Brad Snetsinger mit einem EmptyNet-Treffer für die Entscheidung zum 4:2. Herford stand am Ende mit leeren Händen da und der Rückstand auf die PlayOff-Plätze ist somit nicht verkürzt worden. Platz 11 und weiterhin 10 Punkte Rückstand, so die ernüchternde Bilanz bei nur noch 27 ausstehenden Spielen.
Am Sonntag hat der Herforder Eishockey Verein spielfrei, am Dienstag folgt ab 19.00 Uhr die Nachholbegegnung bei den Saale Bulls Halle.
Tore:
0:1 13:30 Jegors Kalnins (Dennis König / David Makuzki)
0:2 28:14 Leon Köhler (Marius Garten / Jackson Pierson)
1:2 41:49 Marc Hoffmann (Raik-Cornell Rennert / Lennart Schmitz)
2:2 44:56 Nicholas Ford (Thomas Munichiello / Fabian Nifosi)
3:2 50:48 Thomas Munichiello (Brad Snetsinger / Nicholas Ford)
4:2 59:03 Brad Snetsinger (Nicholas Ford) EN
Strafen:
Herne 4 Minuten
Herford 8 Minuten
Zuschauer:
980             
 www.ihp.hockey    Samstag 13.Dezember 2025  11:53 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     som

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg
  
   
 
Amberg Wild LionsAmberg Wild Lions
ERSC gegen Schongau mit zusätzlicher Unterstützung

(BYL)  Nach vier Auswärtspartien in Folge kann der ERSC Amberg am Sonntag endlich wieder ein Heimspiel absolvieren. Dazu erwarten die Wild Lions um 18 Uhr die „Mammuts“ der EA Schongau und viele Besucher aus anderen Sportclubs.
Unter dem ERSC-Motto „Sportfreundetag“ konnten sich Mitglieder aus Sportvereinen der Region bei ihren Clubs für einen kostenfreien Eintritt zu dieser Begegnung anmelden. Dabei zeigte sich reges Interesse, denn aus 25 Vereinen kamen über 200 Anmeldungen um den ERSC zu unterstützen. Beim Gast aus Schongau hat man sich während der Woche von Trainer Christian Kratzmeir getrennt. Die Verantwortlichen wollen „auf die aktuelle sportliche Situation reagieren und neue Impulse setzen“, wie es heißt. Interimsmäßig werden Ty Morris und Andreas Leichinger das Coaching übernehmen. Die EAS hat eine Serie von sieben Niederlagen am Stück zu verdauen, ähnlich dem ERSC. Auswärts gelangen insgesamt zwei Erfolge in Pfaffenhofen und Burgau, die anderen fünf Gastspiele gingen allesamt relativ klar verloren. Bislang waren Raivo Freidenfels, Kurt Sonne und Lukas Skvarek die besten Scorer aber Schongau hat auch auf dem Transfermarkt nachgebessert. Dabei konnte mit Grayden Gottschalk der Top-Torschütze der vergangenen Saison aus Essen (Regionalliga West) zurückgeholt werden, was den Angriff deutlich verstärken sollte. Im Freitagsspiel empfingen die Mammuts den ERV Schweinfurt, der für den nach Essen abgewanderten Topscorer Ilya Zheltakov den Letten Arturs Homjakovs aus der zweiten finnischen Liga verpflichtete.
Bei den Wild Lions soll Neuzugang Christoph Eckl sein Heimdebüt geben. Von dem erfahrenen Verteidiger erhofft man sich „mehr Sicherheit in der Abwehr und die nötigen Impulse auch nach vorne“, wie Chris Spanger berichtet. Der Sportliche Leiter erinnert auch an das Hinspiel in Schongau, das der ERSC mit 6:3 gewinnen konnte: „Brendan Walkom und Nolan Gardiner haben das mit elf Scorerpunkten praktisch alleine entschieden, das dürfen sie gerne wieder tun“. Auch Center Fabian Broll wird erstmals vor heimischen Publikum auflaufen. Sollten die Wild Lions die Partie am Freitag in Peißenberg ohne weitere Ausfälle überstanden haben, kann Coach Kevin Lavallee gegen die Mammuts auf jeden Fall mit drei Blöcken rechnen.
 www.ihp.hockey    Samstag 13.Dezember 2025  04:17 Uhr Bericht:     ERSCA
Autor:     js


Amberg Wild LionsAmberg Wild Lions
Der ERSC Amberg momentan die Schießbude der Liga

(BYL)  Nach den klaren Niederlagen der letzten Wochen setzte es am Freitag für den ERSC Amberg den bislang absoluten Tiefpunkt: Mit 2:15 verloren die Wild Lions die Partie in der Eishockey-Bayernliga bei den Peißenberg Miners und vermiesten damit nicht nur ihrem Trainer Kevin Lavallee dessen Geburtstag, sondern auch den mitgereisten ERSC-Fans die Stimmung.
Es herrschte in der Bayernliga eigentlich so etwas wie der ‚Aufstand der Underdogs‘ am Freitag: Pfaffenhofen besiegte Miesbach, Schongau den Tabellenzweiten Schweinfurt und Dingolfing sogar den Spitzenreiter Königsbrunn. Auch das Schlusslicht Burgau brachte die favorisierten Kemptener in arge Bedrängnis, nur der ERSC Amberg ließ sich als Team der hinteren Tabellenregionen abschießen und steht nun bei 44 Gegentoren aus den letzten vier Begegnungen. Dabei rangierte Gegner Peißenberg nur drei Ränge vor den Wild Lions. Kevin Lavallee zeigte sich in der nachfolgenden Pressekonferenz beinahe sprachlos: „Ich weiß bald nicht mehr, was ich dazu sagen soll. Wir können nicht mithalten und sind so in der Liga momentan nicht konkurrenzfähig“, so der Coach. Lavallee weiter: „Ich kann es der Mannschaft – die ich ‚geerbt‘ habe – immer wieder sagen, dass man eine andere Einstellung zeigen und dem Gameplan folgen muss. Die Scheibe sollte zunächst immer sicher über die Bande aus der eigenen Zone gebracht werden, aber wir spielen wild und kein sauberes Eishockey“. So war die Partie schon nach dem Anfangsdrittel entschieden, wo die Miners-Paradereihe um Murphy, Vogl und Parrish vornehmlich für den 8:1-Drittelstand sorgte. Zu diesem Zeitpunkt hatte ERSC-Goalie Lucas DiBerardo schon vorzeitig das Eis verlassen, aber auch dessen Vertreter David Kubik stand danach unter Dauerbeschuss, denn das Spiel der Löwen wurde nicht besser. Ein gelungener Abend war es für Markus Schröder: „Die ersten zwanzig Minuten haben wir so gespielt, wie ich es mir vorstelle und danach war es im Prinzip erledigt“, so der Miners-Coach. Beim ERSC hingegen dürfte in den kommenden Tagen Klartext geredet werden.
Peißenberg Miners – ERSC Amberg 15:2 (8:1,3:1,4:0)
Tore Peißenberg: Vogl 4, Parrish, Ondörtoglu je 2, Murphy, Hörndl, Degenstein, Höfler, Lautenbacher, Rieger, Malatzki.
Tore Amberg: Broll, Gardiner. Strafen: Peißenberg 8, Amberg 4 Minuten. Zuschauer: 867.
 www.ihp.hockey    Samstag 13.Dezember 2025  15:15 Uhr Bericht:     ERSCA
Autor:     js


Buchloe PiratesBuchloe Pirates
Mit Disziplin und Leidenschaft zum Derbysieg - ESV Buchloe gewinnt auch den zweiten Saisonvergleich gegen Landsberg und holt im Spiel der Herzen drei wichtige Punkte

(BYL)  Es war ein Eishockey-Abend wie aus dem Bilderbuch – zumindest, wenn man es mit den Buchloer Piraten hält. Denn am Freitagabend konnten die Buchloer nach dem 4:3 Hinspielsieg auch das zweite Nachbarschaftsduell der Saison gegen den HC Landsberg vor heimsicher Kulisse gewinnen, die beim Spiel der Herzen bereits vor Spielbeginn einen echten Gänsehaut-Moment kreierte. Anschließend waren die Buchloer vor über 800 Zuschauern über 60 Minuten beim Heimdebüt des neuen Trainers Dominic Weis die leidenschaftlichere Mannschaft, die am Ende so auch verdient mit 4:1 (1:1, 1:0, 2:0) die Oberhand behielt und drei wichtige Zähler im Kampf um die ersten zehn Plätze einfahren konnte.
Ich muss der ganzen Mannschaft meinen Respekt aussprechen, denn wir waren heute von Anfang an bereit“, lobte ein natürlich zufriedener Buchloer Trainer Dominic Weis, der an diesem Abend bei der Heimpremiere ausgerechnet gegen seinen ehemaligen Verein den ersten Erfolg mit seinem neuen Team feiern konnte. „Das war eine klasse kämpferische Leistung und auch taktisch sehr diszipliniert und wir haben alles investiert, dass wir diese drei Punkte heute holen“, nannte Weis die Gründe für den zweiten Derbysieg der Buchloer über den Nachbarn vom Lech in dieser Spielzeit, während sein Gegenüber Martin Hoffmann sich enttäuscht vom Auftreten seiner Jungs zeigte. „Wir haben heute alles vermissen lassen, was ein solches Derby eigentlich mit sich bringen sollte“, meinte Hoffmann, dessen Team gegen aufopferungsvoll arbeitende und kämpfende Piraten an diesem Abend somit verdientermaßen den Kürzeren zog.
Nach dem stimmungsvollen Auftakt mit dem funkelnden Lichtermeer aus roten Herzen in der dunklen Halle, die beim Spiel der Herzen an diesem Abend zu Gunsten einer Spende für den guten Zweck verteilt wurden, starteten die Buchloer von Beginn an hungrig ins Match und gingen prompt in Front Marc Krammer besorgte – schön bedient von Michal Telsez – nach nicht einmal drei Minuten die frühe Führung der Hausherren. Diese mussten nach der guten Anfangsphase dann aber einen Dämpfer in Form des Ausgleichs einstecken, als Frantisek Wagner aus dem Gewühl vor dem sonst sehr starken ESV-Tormann David Blaschta zum 1:1 ausglich (8.). In der Folge entwickelte sich ein intensives Spiel mit einigen Chancen auf beiden Seiten, doch weitere Tore sollten bis zur Pause nicht mehr fallen.
Den besseren Start ins zweite Drittel erwischten anschließend die Gäste, die im Abschluss aber zu ungenau blieben, sodass die Buchloer mit gutem und diszipliniertem Defensivspiel diese Phase schadlos überstanden und danach mit mehreren gefährlichen Kontern wieder am Führungstreffer schnupperten. Diesen verhinderte aber vorerst der ebenfalls starke Landsberger Tormann Moritz Borst, der dann kurz vor Drittelende aber doch machtlos war. Nach toller Vorarbeit des jungen Förderlizenzspielers David Simm traf Robert Wittmann zum 2:1, mit dem die Pirates auch in die zweite Pause gehen konnten (38.).
Landsberg war also im letzten Drittel gefordert, doch die Riverkings bissen sich immer wieder die Zähne an der kompakt stehenden ESV-Verteidigung aus, die weiter keinen Zweikampf scheute und so den Vorsprung clever und diszipliniert verteidigte. Lohn für diese Arbeit war nach ziemlich genau 50 Minuten dann das schon etwas beruhigendere 3:1, das erneut Wittmann erzielte. Auch danach ließen die Buchloer relativ wenig zu und konnten sich im Zweifel immer noch auf ihren Schlussmann verlassen. Als Landsberg in den letzten Minuten alles auf eine Karte setzte und den Torwart vom Eis nahm, machte Marc Krammer ebenfalls mit seinem zweiten Tor in leere Landsberger Gehäuse endgültig den Deckel drauf auf dieses Derby (59.).
So durften sich Fans, Spieler und nicht zuletzt auch Trainer Dominic Weis über einen ganz wichtigen Erfolg gegen den Nachbarn freuen, der beim Blick auf die Tabelle und die anstehenden Aufgaben der Buchloer bis zum Jahreswechsel enorm wertvoll ist: „Nach der Niederlage letzte Woche in Geretsried war das heute sehr wichtig für uns“, meinte auch Weis abschließend, der diese Tugenden aber auch in den anstehenden Partien von seinen Mannen sehen möchte, damit die gewünschte Konstanz reinkommt.
 www.ihp.hockey    Samstag 13.Dezember 2025  01:36 Uhr Bericht:     ESVB
Autor:     chs


ESC KemptenKempten Sharks
Enge Kiste trotz Schäffler Gala - Nach dem knappen Sieg der Sharks in Burgau ist Sven Curmann nicht zufrieden mit seiner Mannschaft

(BYL)  Heute hätte Burgau ganz klar den Sieg verdient gehabt, da gibt es keine zwei Meinungen. Mit diesem einfachen Satz brachte es der Kemptener Trainer gewohnt deutlich auf den Punkt. Heute hat nicht die bessere sondern die glücklichere Mannschaft gewonnen. Mit so einer Einstellung darf man nicht ins Spiel gehen, wir waren nicht bereit auch die dreckige Arbeit zu machen und haben die Sache dann zu leicht genommen, vor allem nach der 3:1 Führung nach dem ersten Drittel. Trotzdem bin ich natürlich sehr glücklich über die drei Punkte.
Dabei hatte Curmann noch im Verlauf der Woche davor gewarnt Burgau aufgrund der Tabellenposition zu unterschätzen, womit er absolut Recht behielt. Auch mit seiner Aussage: Und wenn wir hinten mal zuviel Tore kassieren müssen wir schauen dass wir vorne immer eins mehr schießen als der Gegner, wozu wir mit unserer Qualität in der Offensive auch in der Lage sein müssen. Umgesetzt hat dies in Burgau vor allem einer, Maximilian Schäffler. Mit gleich vier Treffern war er klar der Mann des Spiels und sicherte seinem Team den Sieg.
Zum Ende der Woche gab es aus dem Lager der Sharks nur positive Nachrichten. Filip Kokoska hat endlich seine Einbürgerung bekommen, spielt nun mit dem deutschen Pass, so dass der Einsatz von Neuzugang Mason Palmer kein Problem mehr ist. Zudem kehrte er nach seiner Verletzung wieder in den Kader zurück, ebenso wie Kapitän Mauro Seider und Youngster Tobias Russler. Curmann konnte also bei seiner Aufstellung aus dem Vollen schöpfen.
Von Beginn an war es kein hochklassiges Spiel, die Hausherren machten viel Druck und ließen die Allgäuer nicht richtig zur Entfaltung kommen. Und auch wenn Kempten zwischenzeitlich mit 4:1 in Führung lag, spiegelte dies in keiner Weise den Spielverlauf wieder, sondern zeugte von der individuellen Klasse der Offensivabteilung. Burgau gab während der gesamten 60 Minuten nie auf, zeigte Einsatz, Moral und Kampfbereitschaft. So bissen sie sich bis zum 4:4 Ausgleich heran. Kempten zeigte sich minimalistisch und hatte zum Glück immer die passende Antwort in Form von einer erneuten Führung parat. Selbst nach dem empty net Treffer von Martin Hlozek zum 5:7 drängten die Eisbären weiter und kamen tatsächlich noch zum 6:7, was aber dann gleichzeitig auch der Endstand war.
Unter dem Strich stehen drei ganz wichtige Punkte und hoffentlich die Einsicht dass man gegen jeden Gegner immer 100% geben muss. Durch die gleichzeitigen Niederlagen der ersten vier, Königsbrunn,  Miesbach, Schweinfurt und Ulm ist die Spitze an der Tabelle wieder etwas näher gerückt. Der nächste Gegner Ulm liegt jetzt nur noch einen Punkt vor den Allgäuern. Dies sollte Motivation genug sein am Sonntag wieder das volle Potential abzurufen.
Statistik:
ESV Burgau - ESC Kempten 6:7 (1:3,2:1,3:3)
Tore:
0:1 Schäffler (Seider,Stauder)(10.),
0:2 Kokoska (Hu,Mische)(15.),
1:2 Wiesler (Radvany,Miedl)(18.),
1:3 Kokoska (Hu,Kulhanek)(19.),
1:4 Schäffler (Hlozek,Kokoska)(25.),
2:4 Ballner (Bartuli,Malysjev)(26.),
3:4 Malysjev (29.),
4:4 Wiesler (Petzold)(48.),
4:5 Schäffler (Schirrmacher,Stauder)(50.),
5:5 Vaculik (Ballner,Bartuli)(55.),
5:6 Schäffler (Kulhanek)(58.),
5:7 Hlozek (Palmer,Kokoska)(59.),
6:7 Zachar (Vaculik,Ballner)(60.).
Strafminuten:
ESV Burgau: 8
ESC Kempten: 10
Beste Spieler:
ESV Burgau: Andreas Wiesler
ESC Kempten: Maximilian Schäffler
Zuschauer: 638
 www.ihp.hockey    Samstag 13.Dezember 2025  11:20 Uhr Bericht:     ESCK
Autor:     th


ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
Königsbrunn verliert knapp, die Verfolger patzen auch

(BYL)  Der EHC Königsbrunn verliert auswärts unglücklich mit 1:2 gegen die "Isar Rats" des EV Dingolfing. Den Brunnenstädter wurde dabei die mangelhafte Chancenverwertung zum Verhängnis.
Beide Kontrahenten konnten mit drei Reihen antreten, bei Königsbrunn fehlten der gesperrte David Farny sowie Hayden Trupp aufgrund einer Verletzung. Im Tor der Brunnenstädter stand von Beginn an Stefan Vajs, Benni Beck war als Backup mitgereist.
Königsbrunn startete sehr gut in die Partie, mit viel Zug und hochkonzentriert hatte der EHC deutlich mehr von der Begegnung. Von den Gastgebern war in den ersten Minuten kaum etwas zu sehen. Die Brunnenstädter brachten deutlich mehr Scheiben aufs Tor, ein Treffer wollte zunächst aber nicht fallen. In der 13. Spielminute hatte Tim Bullnheimer die Führung auf dem Schläger, scheiterte aber am starken Goalie der Gastgeber. Vier Minuten später verpasste auch Niklas Länger, die Königsbrunner gingen fahrlässig mit den gegebenen Möglichkeiten um und betrieben Chancenwucher. Auch wenn der EHC in den ersten 20 Spielminuten die deutlich bessere Mannschaft war, ging es mit einem 0:0 ein erstes Mal in die Pause.
Auch nach der Pause drängte Königsbrunn auf den ersten Treffer und agierte druckvoll. In der 22. Spielminute scheiterte Marco Sternheimer nur knapp am starken Keeper der Gastgeber, nur vier Minuten später ließen die Brunnenstädter die nächste Riesenchance liegen. In Unterzahl hatte der EHC sogar die Möglichkeit auf einen Shorthander, doch Dingolfing war vor allem in Überzahl brandgefährlich. Die nächste Top-Chance ließen die Brunnenstädter in der 29. Spielminute liegen, das gegnerische Tor war wie vernagelt. Die Gastgeber machten es in der 33. Spielminute besser, einen Konter mit zwei Stürmern auf einen Verteidiger spielten die Isar Rats erfolgreich zu Ende und netzten zur 1:0 Führung ein. Stefan Vajs im Königsbrunner Tor war dabei chancenlos. Der Treffer gab den Gastgebern deutlich auftrieb, nur zwei Minuten später verhinderte der Königsbrunner Keeper bravourös ein weiteres Tor der Isar Rats. Bis zum Drittelende fielen keine weiteren Treffer.
Gleich nach dem Pausentee hatte der EHC erneut eine Riesenchance auf den Ausgleich, doch wie schon in den ersten 40 Spielminuten mangelte es den Brunnenstädtern an Effizienz. Die Gastgeber lieferten Königsbrunn nun einen Kampf auf Augenhöhe und nutzten die verstärkten Offensivbemühungen des Gegners immer wieder zu gefährlichen Angriffen. Königsbrunn versuchte, den Druck weiter zu erhöhen, in der 47. Spielminute hatte Luca Kinzel eine Top-Chance auf dem Schläger. Nur eine Minute später rettete Dingolfings Keeper Christoph Schedlbauer sein Team vor dem längst fälligen Ausgleich. Nach einem rüden Foul hatte der EHC dann fünf Minuten Überzahl, doch Königsbrunn zeigte Nerven und hatte einige Probleme mit dem Spielaufbau. Die Isar Rats verteidigten leidenschaftlich, ließen kaum Schüsse aufs Tor zu und machten es nach Ablauf der Strafe besser. In Überzahl legten die Gastgeber in der 53. Spielminute das 2:0 nach. Doch Königsbrunn gab nicht auf und hatte in der 56. Spielminute die nächste gute Gelegenheit. In der 58. Spielminute war es endlich soweit, in einer Druckphase der Königsbrunner zog Dominic Erdt einfach mal von der Blauen ab und nagelte die Scheibe zum 2:1 ins Dingolfinger Tor. Königsbrunn nahm danach noch Keeper Vajs zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, der Ausgleich wollte aber nicht fallen. So stand es am Ende 2:1 für die Hausherren, die ihren Erfolg frenetisch feierten. 
Königsbrunn verliert die Auswärtspartie gegen einen kämpferisch starken Gegner, trotz deutlich mehr Schüssen auf das gegnerische Tor war der EHC nicht effizient genug. Mit der Niederlage können die Brunnenstädter als Tabellenführer aber gut leben, denn die Konkurrenz musste ebenfalls Federn lassen.  EHC-Coach Bobby Linke nennt Ursachen für das Ergebnis: „Wir hatten einen sehr guten Start, haben kontrolliert gespielt und hatten die Begegnung zunächst im Griff. Danach wurde gegen beide Mannschaften recht kleinlich gepfiffen, das hat ein wenig den Spielfluss genommen. Wir haben da zu viele Möglichkeiten liegen lassen. Auch im zweiten Abschnitt sind wir gut gestartet und hatten zunächst eine Druckphase. Da haben wir extrem auf die Führung gedrückt und den Gegner teilweise eingeschnürt. Nach dem Konter zum 1:0 sind wir dem Ausgleich hinterhergelaufen. Im Schlussdrittel mussten wir noch offensiver an die Sache herangehen, hatten unsere Chancen, nutzen sie wieder nicht. Stefan Vajs hat uns im Spiel gehalten, als Dingolfing zu guten Möglichkeiten kam. Die fünfminütige Überzahl haben wir einfach schlecht gespielt, die Jungs waren da vielleicht emotional drüber und waren nicht mehr konzentriert genug. Wir sind am Ende zu spät aufgewacht, kassieren ein zweites Tor und bringen uns kurz vor Abpfiff ein erstes Mal aufs Scoreboard. Da konnten wir dem Spiel aber keine Wendung mehr geben. Die Niederlage müssen wir uns selbst ankreiden, denn wir haben zu wenig aus unseren Möglichkeiten gemacht. Gegen Buchloe müssen wir unbedingt Punkte holen, um noch mit einem blauen Auge aus dem Wochenende zu gehen.“
Tore: 1:0 Janzen (Zeilbeck, Maus) (33.), 2:0 Walinski (Luscombe, Zucker) (53.), 2:1 Erdt (Ellerbrock, Brückner) (58.)
Strafminuten:  EV Dingolfing 27     EHC Königsbrunn 16     Zuschauer: 444
 www.ihp.hockey    Samstag 13.Dezember 2025  11:19 Uhr Bericht:     EHCK
Autor:     hp


tev-miesbachTEV Miesbach
Doppelschlag bringt dezimierten TEV auf Verliererstraße

(BYL)  Am Freitagabend mussten die Top 4 der Liga allesamt Niederlagen einstecken und auch der TEV verlor seine Partie beim EC Pfaffenhofen mit 7:4.
Die Hausherren profitierten dabei von einigen Schnitzern in der Defensive der Weiß-Roten, zudem fehlte in der Offensive die allerletzte Durschlagskraft. Durch die insgesamt 8 Ausfälle rutschte Marinus Schlickenrieder aus der U20 in die erste Mannschaft und zeigte eine sehr gute Leistung, welche er mit seinem ersten Tor für den TEV krönte und zum Spieler des Spiels auf Miesbacher Seite gewählt wurde.
Der TEV startete eigentlich sehr gut und die Partie und machte von Anfang an ordentlich Dampf und schnürte den ECP ins Drittel ein. Belohnt wurde der Start durch das 0:1 von Danyel Waizmann, dessen Schuss von der blauen Linie den Weg ins Tor fand. Der TEV drückte weiter, doch ein kapitaler Fehler im Aufbauspiel in der 10.Minuten läutete das 1:1 ein, ehe man nur 18 Sekunden später sogar das 1:2 hinnehmen musste.
Auch im zweiten Spielabschnitt hatte der TEV mehr Spielanteile, doch der leidenschaftlich kämpfende ECP hatte immer wieder brandgefährliche Konter und so einer führte letztendlich zum 3:1, als der TEV abermals zu weit aufgerückt war. In der Folge kämpfte sich der TEV zurück in die Partie. Petr Gulda schaltete sich bei seinem Comeback immer wieder in die Offensive ein und legte zunächst das 3:2 von Marinus Schlickenrieder vor, der aus dem Slot traf und nur kurze Zeit später fälschte Michael Grabmaier Gulda's Schuss zum 3:3 ab. Doch der nächste Nackenschlag kam sofort und Pfaffenhofen staubte vor dem Tor zum 4:3 ab.
Die Hausherren machten im Schlussabschnitt die eigene Zone weitestgehend dicht und lauerten auf Konter, was wiederum zum 5:3 führte. Doch der TEV kam nochmals zurück und Andreas Nowak's verdeckter Schuss schlug zum 5:4 unter der Latte ein. Die Entscheidung brachte dann wieder ein Fehler in der Defensive, als man Topscorer Jan Tlacil ganz frei im Slot stehen ließ und dieser zum 6:4 traf. Mit einem Empty Net Tor machten die Hausherren, dann knapp eine Minute vor dem Ende alles klar und gewannen mit 7:4.
Am Sonntag trifft der TEV bereits um 14 Uhr auf den EV Dingolfing. Am Familien und Sparkassen Jugendtag ist der Eintritt für alle unter 18 Jahren frei. 
Positiv am gestrigen Abend bleibt festzuhalten, dass der TEV trotz 8 Ausfällen, drei konstante Reihen aufs Eis brachte, darunter 9 Spieler aus dem eigenen Nachwuchs und die Partie bis zum Schluss offen hielt. Am Sonntag ist die Personalsituation wieder etwas entspannter, da mit Felix Feuerreiter und Henry Sihling zwei Akteure zurück zur Mannschaft stoßen.
 www.ihp.hockey    Samstag 13.Dezember 2025  08:26 Uhr Bericht:     TEVM
Autor:     sh


schweinfurtmightydogsSchweinfurt Mighty Dogs
Die Chancenverwertung machte den Unterschied

(BYL)  Es war so einiges los in dieser Woche bei beiden Vereinen. Bei der EA Schongau gab es Donnerstag Abend die Entlassung von Christian Kratzmaier und der Interimstrainer ist bis auf weiteres Ty Morris. Bekanntermaßen kehren neue Besen gut und dies bekamen die Unterfranken zu spüren. Während man im Lager der Schweinfurter dachte, dass dies ein gebrauchter Tag ist, war dies nicht nur für Schweinfurt so. Denn alle aus der Top Vier verloren ihre Spiel: nicht nur die Niederlage der Schweinfurter ist für einige Überraschend, sondern auch die 2:1 Niederlage der Königsbrunner in Dingolfing, wie auch die 7:4 Niederlage des TEV Miesbach beim EC Pfaffenhofen – der im übrigen am kommenden Freitag im Icedome zu Gast sein wird. Die Devils Ulm verloren zwar auch ihr Spiel gegen den EHC Klostersee, holten aber immerhin einen Punkt nach sechzig Minuten.
Größter Nutznießer dieses außergewöhnlichen Spieltags ist der ESC Kempten, der den kommenden Gegner der Mighty Dogs – den ESV Burgau – knapp mit 6:5 bezwang. Aber auch Waldkraiburg (7:1 gegen Geretsried gewonnen) und Dingolfing sind Nutznießer und rücken der Top Vier wieder ein ganzes Stück näher. Verlierer des Spieltags ist wohl ohne Zweifel der HC Landsberg, der das Derby gegen den ESV Buchloe mit 4:1 verlor.
Soweit die Geschichten von Freitag Abend, in der auch die Mighty Dogs kein Happy End schreiben konnten. Sergej Waßmiller und Semjon Bär standen alle Spieler bis auf Moritz Schlick zur Verfügung und der Neuzugang Arturs Homjakovs war ebenfalls im Aufgebot gestanden. Das erste Drittel zwischen der EA Schongau und den Mighty Dogs verging wie im Flug und es gab nur selten Unterbrechungen. Beide Mannschaften gingen mit hohem Tempo in die Partie und erarbeiteten sich immer wieder Chancen, um jeweils in Führung zu gehen. Beide Goalies auf dem Eis mussten immer wieder ihr Können unter Beweis stellen und hielten ihre Mannschaften im Spiel. Trotz hohem Tempo und vor allem der vielen Schüsse auf das jeweilige Tor blieb es nach 20 Minuten bei einem 0:0 und versprach, dass das Spiel durchaus Spannend werden könnte.
Mit dem Start ins zweite Drittel legten die Mighty Dogs umgangssprachlich los wie die Feuerwehr! In den ersten vier Minuten ging es nur auf das Tor von Blankenburg und die Mighty Dogs hatten einige hochkarätige Chancen zu einer Führung auf dem Schläger gehabt. Aber Blankenburg im Tor der Schongauer mit einem starken Abend und brachte nicht nur die Spieler auf dem Eis zur Verzweiflung, sondern auch die ca. 25 Fans aus Unterfranken rauften sich immer wieder die Haare. Un der 31 Minuten war es dann soweit und die Hausherren durften erstmalig an diesem Abend jubeln: während die Mighty Dogs ihre vielen Chancen nicht nutzten, tat es Neuzugang und Rückkehrer Grayden Gottschalk. Es gab Bully vor dem Tor von Leon Pöhlmann, welches die Schongauer für sich entschieden. Nach einem Schussversuch landete die Scheibe hinter dem Tor der Dogs und die Defensive versäumte es, den Puck schnell aus der Gefahrenzone zu befördern. Stattdessen schnappten sich die Mammuts die Scheibe, passten in den Slot, wo Lucas Spindler an die Scheibe kommt und mit der Rückhand den Puck in richtung Pöhlmann schoss. Grayden Gottschalk konnte die Scheibe noch entscheidend abfälschen und es stand 1:0. Fünf Minuten später durften dann auch die mitgereisten Fans aus der Kugellagerstadt jubeln, da Tomas Cermak nach Pass von Petr Pohl eine Fackel auspackte und den Puck wuchtig im Tor von Daniel Blankenburg unterbrachte. Wenig später hätten die Mighty Dogs die Chance auf den 1:2 Führungstreffern, doch man kam einfach an Blankenburg nicht vorbei – stattdessen gab es den Konter und Lucas Kleider konnte Lukas Skvarek nur mit einem Foul stoppen: Penalty für die Mammuts. Hier lies Skvarek Pöhlmann überhaupt keine Chance und brachte die Mammuts erneut in Führung. Dominik Krabbat setzte dann wenige Augenblicke vor der zweiten Pause einen drauf und erhöhte auf 3:1 für Schongau.
Im letzten Spielabschnitt mussten die Mighty Dogs also einen zwei-Tore Rückstand aufholen und das Unterfangen startete auch Hoffnungsvoll. Nach weiteren Chancen war es in der 47 Minute Josef Dana, der mit dem sogenannten Bauerntrick auf 3:2 verkürzte. Die Hoffnung auf den schnellen Ausgleich keimte natürlich bei allen, die es mit den Dogs hielten und wurden auch zwei Minuten später nach dem Anschlusstreffer belohnt. Tomas Cermak besorgte nach Vorarbeit von Neuzugang Arturs Homjakovs und Kristers Donins den umjubelten 3:3 Ausgleich. Aber statt auf die Führung zu drängen, machte Interimscoach Ty Morris der Mammuts den wohl entscheidenden Move an diesem Abend: er nahm umgehend eine Auszeit, um seine Mannschaft nochmals auf die neue Spielsituation einzustellen. Dies zeigte auch Wirkung  und abermals war es Dominik Krabbat, der für die Mammuts traf und die erneute Führung herstellte. Diese sollte auch nicht mehr aus der Hand gegeben werden – im Gegenteil: Lukas Skvarek machte ebenfalls seinen zweiten Treffer an diesem Abend und schraubte das Ergebnis sieben Minute vor Ende auf 5:3. Nach dem Gegentreffer nahm sogar das Trainerteam Leon Pöhlmann aus dem Tor und ließen Benny Roßberg zu Ende spielen. Am Ende stand ein 5:3 für die Mammuts auf der Anzeigentafel, die am Ende nicht unverdient gewonnen haben.
Für die Mighty Dogs ging es zwar ohne Punkte zurück nach Unterfranken, konnten aber dank der Niederlagen von Königsbrunn, Ulm und Miesbach einmal durchatmen und den zweiten Tabellenplatz inne halten. Am Sonntag kommt dann der Tabellenletzte aus Burgau in den Icedome, der wohl von ca. 50-100 Eisbärenfans unterstützt wird. Auch wenn es tabellarisch nach einer „klare“ Sache für die Mighty Dogs aussieht, wird es auch am Sonntag wieder eine schwere Aufgabe.  Vor allem die teils schön herausgespielten Chancen müssten dann viel besser zu Ende gespielt werden – dann könnte es am Sonntag Abend wieder heißen: die Mighty Dogs fahren drei Punkte ein!
Es war so einiges los in dieser Woche bei beiden Vereinen.
Ein Abgang bei den Mighty Dogs, der umgehend mit Neuzugang Arturs Homjakovs kompensiert wurde und bei der EA Schongau gab es am Donnerstagabend die Entlassung von Christian Kratzmeir, Interimstrainer ist bis auf Weiteres Ty Morris. Bekanntermaßen kehren neue Besen gut – und dies bekamen die Unterfranken zu spüren. Während man im Lager der Schweinfurter von einem gebrauchten Tag sprach, traf dies nicht nur auf die Mighty Dogs zu. Denn alle Teams aus der Top Vier verloren ihre Spiele: Nicht nur die Niederlage der Schweinfurter sorgte für Überraschung, sondern auch die 2:1-Niederlage der Königsbrunner in Dingolfing sowie die 7:4-Niederlage des TEV Miesbach beim EC Pfaffenhofen, der im Übrigen am kommenden Freitag im Icedome zu Gast sein wird. Die Devils Ulm verloren zwar ebenfalls ihr Spiel gegen den EHC Klostersee, holten aber immerhin einen Punkt nach sechzig Minuten.
Größter Nutznießer dieses außergewöhnlichen Spieltags ist der ESC Kempten, der den kommenden Gegner der Mighty Dogs – den ESV Burgau – knapp mit 6:5 bezwang. Aber auch Waldkraiburg (7:1 gegen Geretsried) und Dingolfing zählen zu den Gewinnern und rücken wieder ein gutes Stück näher an die Top Vier heran. Verlierer des Spieltags ist ohne Zweifel der HC Landsberg, der das Derby gegen den ESV Buchloe mit 1:4 verlor. Und dann gab es noch das Torfestival in Peißenberg: die Miners fegten den ERSC Amberg mit 15:2 aus dem heimischen Stadion.
Soweit die Geschichten vom Freitagabend, an dem auch die Mighty Dogs kein Happy End schreiben konnten. Sergej Waßmiller und Semjon Bär standen alle Spieler bis auf Moritz Schlick zur Verfügung, zudem befand sich Neuzugang Arturs Homjakovs im Aufgebot. Das erste Drittel zwischen der EA Schongau und den Mighty Dogs verging wie im Flug, Unterbrechungen waren rar. Beide Mannschaften agierten mit hohem Tempo und erarbeiteten sich immer wieder Chancen, um in Führung zu gehen. Die beiden Torhüter mussten mehrfach ihr Können unter Beweis stellen und hielten ihre Teams im Spiel. Trotz des hohen Tempos und zahlreicher Schüsse blieb es nach 20 Minuten beim 0:0, was ein spannendes Spiel versprach.
Mit Beginn des zweiten Drittels legten die Mighty Dogs sprichwörtlich los wie die Feuerwehr. In den ersten vier Minuten ging es nahezu ausschließlich auf das Tor von Daniel Blankenburg, und die Mighty Dogs hatten mehrere hochkarätige Chancen auf dem Schläger. Doch Blankenburg erwischte einen starken Abend und brachte nicht nur die Spieler auf dem Eis, sondern auch die rund 25 mitgereisten Fans aus Unterfranken schier zur Verzweiflung. In der 31. Minute war es dann soweit: Die Hausherren durften erstmals jubeln. Während die Mighty Dogs ihre Chancen ungenutzt ließen, zeigte sich Neuzugang und Rückkehrer Grayden Gottschalk eiskalt. Nach einem Bully vor dem Tor von Leon Pöhlmann, das die Schongauer für sich entschieden, landete die Scheibe hinter dem Tor der Dogs. Die Defensive versäumte es, den Puck aus der Gefahrenzone zu befördern. Stattdessen eroberten die Mammuts die Scheibe, spielten in den Slot, wo Lucas Spindler mit der Rückhand Richtung Tor schoss. Gottschalk fälschte den Puck entscheidend ab – 1:0. Fünf Minuten später durften auch die Fans aus der Kugellagerstadt jubeln: Tomas Cermak packte nach Pass von Petr Pohl einen satten Schuss aus und beförderte den Puck wuchtig im Tor von Blankenburg unter – 1:1 bei eigener Überzahl. Wenig später bot sich den Mighty Dogs die große Chance zur Führung, doch erneut war an Blankenburg kein Vorbeikommen. Stattdessen folgte der Konter der Mammuts, bei dem Lucas Kleider Lukas Skvarek nur mit einem Foul stoppen konnte – Penalty für Schongau. Skvarek ließ Pöhlmann keine Chance und brachte die Mammuts wieder in Führung. Wenige Augenblicke vor der zweiten Pause setzte Dominik Krabbat noch einen drauf und erhöhte auf 3:1 für die Hausherren.
Im letzten Spielabschnitt mussten die Mighty Dogs somit einen Zwei-Tore-Rückstand aufholen, und das Unterfangen begann durchaus hoffnungsvoll. Nach weiteren Chancen war es in der 47. Minute Josef Dana, der mit dem sogenannten Bauerntrick auf 3:2 verkürzte. Die Hoffnung auf den schnellen Ausgleich keimte auf – und sollte sich nur zwei Minuten später erfüllen. Tomas Cermak erzielte nach Vorarbeit von Neuzugang Arturs Homjakovs und Kristers Donins den umjubelten 3:3-Ausgleich. Doch anstatt auf die erstmalige eigene Führung zu drängen, setzte Interimscoach Ty Morris der Mammuts den wohl entscheidenden Impuls des Abends direkt nach dem 3:3: Er nahm umgehend eine Auszeit, um seine Mannschaft neu einzustellen. Dies zeigte Wirkung, denn erneut war es Dominik Krabbat, der für die Mammuts traf und die abermalige Führung herstellte. Diese gaben die Schongauer nicht mehr aus der Hand. Sieben Minuten vor dem Ende erhöhte Lukas Skvarek mit seinem zweiten Treffer des Abends auf 5:3. Nach dem Gegentor nahm das Trainerteam der Mighty Dogs Leon Pöhlmann aus dem Tor und brachte Benny Roßberg ins Spiel. Am Ende stand ein 5:3-Erfolg für die Mammuts auf der Anzeigentafel, der letztlich nicht unverdient war.
Für die Mighty Dogs ging es zwar ohne Punkte zurück nach Unterfranken, dennoch konnte man dank der Niederlagen von Königsbrunn, Ulm und Miesbach einmal durchatmen und den zweiten Tabellenplatz behaupten. Am Sonntag kommt dann Tabellenletzter Burgau in den Icedome, der voraussichtlich von rund 50 bis 100 Eisbärenfans unterstützt wird. Auch wenn es tabellarisch nach einer klaren Angelegenheit für die Mighty Dogs aussieht, wartet erneut eine schwere Aufgabe. Das Hinspiel allein dürfte Warnung genug sein oder man schaut auf das Ergebnis vom Freitag Abend zwischen dem ESV Burgau und dem ESC Kempten. Vor allem die teils schön herausgespielten Chancen müssen konsequenter genutzt werden – dann könnte es am Sonntagabend wieder heißen: Die Mighty Dogs fahren drei Punkte ein!
 www.ihp.hockey    Samstag 13.Dezember 2025  22:54 Uhr Bericht:     ERVS
Autor:     de


loewenwaldkraiburgWaldkraiburg Löwen
EHC Waldkraiburg – ESC Geretsried 7:1 (2:1, 4:0, 1:0)

(BYL)  Tor: Sickinger Tobias (#32); Englbrecht Maximilian (#45); Verteidigung: Mertz Rene (#5); Lode Felix (#10); Rott Thomas (#20); Ludwig Tim (#23); Kokeš Martin (#50); Cejka Max (#81); Sturm: Lode Philipp (#7); Dillmann Anthony (#11); Sramek Jakub (#13); Dzerins Andris (#25); Decker Leon (#34); Schlepp Ferdinand (#51); Lier Julian (#52); Ruß Leander (#63); Rosenkranz Bastian (#68); Maierhofer Florian (#74); Vogl Nico (#88); Zimmermann Patrick (#98);
Tore: 0:1 (17.) Soukup (Ott, Horváth); 1:1 (18.) Vogl (Šrámek); 2:1 (19.) Schlepp (Decker); 3:1 (23.) Decker (Džeriņš, Schlepp); 4:1 (27.) Vogl (Cejka, Schlepp – PP1); 5:1 (38.) Džeriņš (Schlepp, Decker); 6:1 (39.) Vogl (Šrámek, Džeriņš – PP); 7:1 (43.) Lier (Dillmann);
Zuschauer: 435, Strafen: Waldkraiburg 6 – Geretsried 12
Das 500. Spiel war ein Sieg – Thomas Rott und seine Löwen holen wichtige Punkte
Es war ein Fest, der 17. Spieltag in der Eishockey-Bayernliga für die Löwen vom EHC Waldkraiburg. Nicht nur, weil ein echtes Löwen-Urgestein, Thomas Rott, sein 500. Spiel in der ersten Mannschaft der Löwen feierte. Auch der 7:1-Sieg gegen die „River Rats“ war ein überzeugender – anders, als man es in den vergangenen Jahren von Begegnungen mit Geretsried gewohnt war.
Begleitet von seiner Frau Silke und seinen beiden Kindern erlebte Rott die Ehrung zu seinem Meilenstein noch vor Spielbeginn. Mit einem Schmunzeln unter dem Helm betrachtete er einige Fotos auf der Videowand, unter anderem aus seiner Kinder- und Jugendzeit bei den Löwen. Anschließend nahm er neben Glückwünschen auch ein Sondertrikot mit der „500“ entgegen – anstelle seiner üblichen Rückennummer 20.
So konnte das Spiel gegen die aus Geretsried angereisten „River Rats“ beginnen – und zunächst lief es für den EHC alles andere als rund. Von der ersten Sekunde an drückten die Gäste die Löwen tief ins eigene Drittel. Bereits nach wenigen Sekunden suchte Geretsried den ersten Abschluss. Und selbst wenn die Löwen einmal den Puck eroberten, provozierten die aggressiv forecheckenden Gäste Fehlpässe und kamen sofort wieder in Scheibenbesitz. Die beste Chance der Löwen in dieser Phase hatte Leon Decker, der am linken Pfosten lauerte, nachdem Andris Džeriņš einen Fehler in der Geretsrieder Hintermannschaft genutzt und ihm mustergültig aufgelegt hatte. Doch Decker verzog aus kürzester Entfernung knapp am leeren Tor vorbei. Auch in den folgenden Minuten bekamen die Zuschauer kein hochklassiges Eishockey zu sehen – zu zerfahren war das Spiel auf beiden Seiten.
Rund vier Minuten vor Drittelende fiel dann das erste Tor des Abends – allerdings für die Gäste. Ex-Löwe Dominik Soukup erhielt auf der linken Seite viel zu viel Raum und versuchte Max Englbrecht im Tor durch die Beine zu überlisten. Der Waldkraiburger Schlussmann brachte die Schoner zwar zusammen, musste aber mitansehen, wie der Puck dennoch langsam über die Linie rutschte. Doch für die Löwen, die sich zuvor bereits sichtbar stabilisiert hatten, war dies nur ein kurzer Schock. Keine Minute später fand Kapitän Nico Vogl die passende Antwort. Aus vollem Lauf zog er ab, Sertl ließ den Schuss prallen, und Vogl verwertete seinen eigenen Rebound aus spitzem Winkel im rechten oberen Eck – ein Treffer, der eher einem Rechendreieck als einem Schussversuch glich. Nur 90 Sekunden später legten die nun deutlich sichereren Löwen nach: Ferdinand Schlepp, einer der Landshuter Leihgaben, verwertete einen präzisen Decker-Pass vor dem Tor zum 2:1-Pausenstand.
Das zweite Drittel wurde zum Dominanz-Abschnitt des EHC Waldkraiburg. Bereits nach zwei Minuten fiel das 3:1 – erneut durch die Kombination Džeriņš und Decker. Diesmal war es Džeriņš, der den Puck mit starkem Auge quer durch das Drittel spielte, bevor Decker die Scheibe unhaltbar im Tor versenkte. Auch beim 4:1 vier Minuten später gab es für Sertl nichts zu halten: Max Cejka zog von der blauen Linie ab, Vogl fälschte den Schuss vor dem Tor leicht ab und machte den Puck für den Geretsrieder Torhüter unberechenbar.
Der EHC spielte in dieser Phase wie aus einem Guss, ließ die Gäste kaum noch zur Entfaltung kommen und erspielte sich Chance um Chance. Der verdiente nächste Treffer fiel schließlich zwei Minuten vor der zweiten Pause: Schlepp legte für Džeriņš auf, der mit einem lässigen Schlenzer zum 5:1 einnetzte. Nur 13 Sekunden später folgte der Doppelschlag. Geretsrieds Strobl saß gerade erst drei Sekunden seiner Strafe ab, da entschieden die Löwen ein Bully per Direktkombination: Džeriņš gewann das Anspiel, Šrámek leitete weiter zu Vogl, und dieser versenkte den Puck aus der Distanz über Sertls Schulter zum 6:1 – sein Hattrick an diesem Abend.
Der dritte Durchgang stand im Zeichen des Kräftehaushalts: Der EHC Waldkraiburg sparte sichtbar Energie für das bevorstehende Spiel in Landsberg, während Geretsried zumindest versuchte, Ergebniskorrekturen vorzunehmen. Doch spätestens an Max Englbrecht war Endstation – er zeigte eine sehr stabile Partie und ließ nichts mehr anbrennen. Nach rund zwei Minuten im Schlussdrittel durfte sich dann auch der zweite Landshuter Förderlizenzspieler auf dem Spielbericht verewigen. Nach einem Versuch von Dillmann schnappte sich Julian Lier die freie Scheibe vor Sertl und schob sie zum 7:1 über die Linie. Dillmann hob den Puck als Andenken für Lier auf – ein schönes Detail am Rande, das zeigt, welchen Stellenwert solche Momente im Team haben.
In der Folge spielte der EHC das Spiel souverän und ohne weitere Risiken zu Ende und sicherte sich einen klaren 7:1-Erfolg sowie drei wichtige Punkte. Ein runder Abend: ein Meilenstein für Thomas Rott und ein sportlich überzeugender Auftritt der Löwen.
 www.ihp.hockey    Sonntag 14.Dezember 2025  11:27 Uhr Bericht:     EHCW
Autor:     aha


lechbruckfloesserLechbruck Flößer
Offensivspektakel im Lechparkstadion: ERC Lechbruck bezwingt Germering 7:6

(BLL)  Das Spitzenspiel der Eishockey-Landesliga zwischen dem ERC Lechbruck und den Wanderers Germering bot den Zuschauern im Lechparkstadion beste Werbung für den Eishockeysport. In einer hochklassigen, intensiven und torreichen Partie setzten sich die Flößer mit 7:6 durch und schlossen damit punktgleich zu Tabellenführer Germering auf, der aufgrund der besseren Tordifferenz weiterhin Platz eins belegt.
Der ERC erwischte einen perfekten Start. In der 4. Spielminute brachte Cameron Roberts die Gastgeber mit 1:0 in Führung, vorbereitet von Simon Maucher und Marcus Köpf. Germering antwortete prompt: Michael Fischer glich in der 5. Minute zum 1:1 aus. Lechbruck blieb weiter druckvoll und ging in der 8. Minute erneut in Führung, als Marcus Köpf nach Zuspiel von Cameron Roberts und Mathias Schuster zum 2:1 traf. Doch auch diesmal hielt die Führung nicht lange – Markus Mair stellte in der 9. Minute für die Wanderers auf 2:2.
Nun übernahm der ERC endgültig die Kontrolle. Simon Maucher brachte die Flößer in der 10. Minute mit 3:2 in Front, vorbereitet von Marcus Köpf und Cameron Roberts. Nur zwei Minuten später schnürte Maucher seinen Doppelpack und erhöhte in der 12. Minute nach Vorarbeit von Marcus Köpf auf 4:2. Kurz vor der ersten Pause nutzte Lechbruck ein Powerplay konsequent aus: Cameron Roberts traf in der 18. Minute zum 5:2, vorbereitet von Marcus Köpf.
Auch im zweiten Abschnitt blieb der ERC zunächst tonangebend. In der 21. Minute erhöhte Simon Maucher mit seinem dritten Treffer des Abends auf 6:2, die Assists lieferten Cameron Roberts und Mathias Schuster. Doch Germering gab sich nicht geschlagen. Dennis Sturm verkürzte in der 23. Minute auf 6:3, ehe Michael Dorfner in der 27. Minute sogar auf 6:4 stellte.
Im Schlussdrittel zeigte sich Lechbruck erneut eiskalt. In der 43. Minute stellte Tyler Lepore nach Vorlage von Lukas Fischer auf 7:4 und sorgte scheinbar für die Vorentscheidung. Doch die Partie blieb dramatisch. Daniel Menge verkürzte für Germering in der 52. Minute auf 7:5. In der 57. Minute nutzten die Wanderers sogar eine Unterzahlsituation: Konstantin Kolb traf zum 7:6-Anschluss und sorgte noch einmal für Hochspannung.
In der hektischen Schlussphase nahmen die Gäste zusätzlich den Torhüter vom Eis, doch der ERC verteidigte mit großem Einsatz, blockte Schüsse und brachte den knappen Vorsprung über die Zeit. Der Jubel im Lechparkstadion nach der Schlusssirene war entsprechend groß.
Nach der Partie fand Vorstand Manfred Sitter lobende Worte für die Mannschaft:
„Es ist längst Zeit unserer Mannschaft ein großes Kompliment auszusprechen. Es ist imponierend, wie das Team verletzungsbedingte oder berufliche Ausfälle wegsteckt. Die Jungs gehen aufs Eis und suchen gegen jeden Gegner einen Weg zum Sieg, mit vollem Einsatz, spielerisch stark und mit dem Glauben an die eigenen Stärken. Hier hat unser Spielertrainer Paolo De Sousa, der selbst noch einige Wochen als Spieler ausfallen wird, auch in Sachen Mindset hervorragende Arbeit geleistet. Ich kann nur sagen: Macht einfach genau so weiter!“
Mit diesem emotionalen Heimsieg setzen die Flößer ein starkes Ausrufezeichen im Titelrennen. Nach den intensiven vergangenen Wochen steht nun eine kurze Pause an, um Blessuren und kleinere Verletzungen auszukurieren. Weiter geht es für den ERC Lechbruck am Sonntag, 21. Dezember 2025, um 17:00 Uhr mit dem Heimspiel gegen den EV Fürstenfeldbruck im Lechparkstadion.
Strafzeiten:
Lechbruck 6 / Germering 4 + 5
 www.ihp.hockey    Sonntag 14.Dezember 2025  08:43 Uhr Bericht:     ERCL
Autor:     ms


pfrontenfalconsPfronten Falcons
Falcons verlieren Spiel und Tabellenplatz

(BLL)  Nach einem erneut schwachen Auftritt mussten sich die Falcons am Freitag Abenddem SC Forst mit 2:3 (0:0/2:0/1:2) geschlagen geben. Nachdem das erste Drittel torlos endete, gingen die Gäste nur 34 Sekunden nach Wiederbeginn durch Tim Vogl (Drexler/Dietz) in Führung. Fünf Minuten später konnte Max Willberger (Bucher/Grundner) das 0:2 für die Naturburschen erzielen. Bei diesem Spielstand ging es in die zweite Pause, da die Offensivaktionen der Hausherren bis dahin nichts Zählbares einbrachten. Dies sollte sich im Abschlussdrittel ändern, als in der 49. Minute Maximilian Decker (Dobner/Veilands) in doppelter Überzahl den Anschlusstreffer erzielte. Gerade als im Lager der Falcons  etwas Hoffnung aufkommen sollte, schlugen die Naturburschen zurück und stellten durch Matthias Müller (Drexler/Willberger) den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Pfronten musste nun reagieren, denn die Zeit lief erbarmungslos von der Uhr. Die Bemühungen sollten noch zum zweiten Treffer der Falcons durch Tizian Linz  (Matejka/Hruska, Lukas) reichen, die erste Heimniederlage allerdings nicht verhindern können. Erneut konnte die Mannschaft von Trainer Jörg Peters ihre Torgefährlichkeit nicht unter Beweis stellen und wieder einmal konnten mehrere Überzahlspiele nicht genutzt werden. Durch diese Niederlage rutschten die Falcons auf den fünften Tabellenplatz ab.
Strafzeiten: SC Forst: 24 Minuten, EV Pfronten: 8 Minuten.
 www.ihp.hockey    Sonntag 14.Dezember 2025  09:59 Uhr Bericht:     EVP
Autor:     jk


ercsonthofenERC Sonthofen
Cleveres Auswärtsspiel bringt verdienten Sieg

(BLL)  Der ERC Sonthofen konnte am Freitagabend beim EV Ravensburg einen weiteren wichtigen Auswärtssieg feiern. In einer schnellen und kampfbetonten Partie setzten sich die Oberallgäuer mit 4:1 durch und überzeugten vor allem im ersten Drittel mit konsequenter Chancenverwertung.
Die Sonthofer legten einen Traumstart hin. In der 12. Minute brachte Ondrej Havlicek seine Mannschaft nach Zuspiel von Filip Krzak und Marc Hindelang in Führung. Kurz darauf erhöhte Dustin Ottenbreit nach Vorlage von Adam Suchomer und Marc Sill auf 2:0, ehe Jochen Hartmann ein Überzahlspiel zum 3:0 für seine Farben nutzte. Die Vorarbeit leisteten Nicolas Neuber und Lynnden Pastachak. Den Schlusspunkt in diesem Spielabschnitt setzte dann Ravensburg in Person von Robin Urbaniak.
Auch im zweiten Drittel blieb die Partie intensiv, doch Sonthofen behielt die Kontrolle. Zur Spielmitte stellte Denis Adebahr nach einem sehenswerten Angriff über Ondrej Havlicek und Roman Zwicker den späteren 4:1-Endstand her. Ravensburg versuchte mit härterem Körperspiel zurückzukommen, doch die Schwarz-Gelben blieben diszipliniert und agierten clever bis zur Schlusssirene.
Trainer Helmut Wahl zeigte sich nach der Partie hochzufrieden: „Wir haben uns komplett an den Gameplan gehalten und sehr clever gespielt. Es waren schöne herausgespielte Tore, kein Zufallstreffer. Besonders freut mich, dass die Jungs nach und nach in ihre Rolle schlüpfen und Verantwortung übernehmen.“ Einziger Wermutstropfen war das unglückliche Gegentor, das nach einem Ausrüstungsproblem von Torhüter Calvin Stadelmann fiel.
Mit dem Sieg in Ravensburg bleibt der ERC Sonthofen im Rennen um die Spitzenplätze der Landesliga. „Die Liga ist enger zusammengerückt, jeder nimmt jedem Punkte ab. Wenn wir jetzt noch zwei Spiele Vollgas marschieren, können wir wieder ganz vorne stehen“, blickt Wahl optimistisch voraus.
 www.ihp.hockey    Samstag 13.Dezember 2025  21:01 Uhr Bericht:     ERCS
Autor:     ko

  
         
NEWS Landesverbände  West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW  /  Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga
    
   
 
eisadlerdortmundEisadler Dortmund
Eisadler gewinnen deutlich gegen Neuss

(RLW)  Am Freitagabend haben die Eisadler Dortmund das Meisterschaftsspiel gegen den Neusser EV deutlich mit 13:1 gewonnen und sind damit in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Im 350. Pflichtspiel in der Eisadler Geschichte konnten die Eisadler nicht nur über 1.800 Zuschauer im Eissportzentrum Westfalen an der Strobelallee begrüßen, sondern nahmen vor Spielbeginn noch die Ehrung für den 100.000 Zuschauer vor. 
Im ersten Drittel sahen die Zuschauer, unter ihnen auch BVB Spieler Jobe Bellingham, eine überlegene Dortmunder Mannschaft, die aber noch nicht sehr effektiv spielte. Die Neusser dagegen verteidigten gut und hatten auch die ein oder andere Chance, die EAD Keeper Christoph Oster abwehren konnte. So dauerte es bis zur 20. Minute ehe Kevin Thau in Überzahl die 1:0 Führung erzielte.
Im Mittelabschnitt klappte es bei den Hausherren dann besser mit der Chancenverwertung. Ben Busch erzielte in der 22. Minute das 2:0 und drei Minuten später war es wieder Kevin Thau der in Überzahl zum 3:0 traf. In der 28. und 29. Minute brachten Corvin Rosenthal, Tim Dreschmann und Kevin Trapp die Eisadler endgültig auf die Siegerstraße. Thomas Lichnovsky und Vasilii Panov erhöhten noch vor Drittelende auf 8:0.  
Im letzten Drittel wechselte EAD Trainer Ralf Hoja dann den Torhüter. Für Christoph Oster kam Sara Brammen zu ihrem ersten Einsatz bei den Eisadlern und machte ihre Sache gut. Leider konnte sie in der 50. Minute den Neusser Ehrentreffer zum 9:1, Colin Long hatte vorher noch zum 9:0 getroffen, nicht verhindern. Kevin Thau machte das Ergebnis dann mit seinem dritten Treffer an diesem Abend zweistellig (10:1, 50.). Doch die Eisadler hatten noch nicht genug und so trafen Ben Busch, Malte Bergstermann und Jelle Julien zum verdienten 13:1 Endstand.
Für die Eisadler geht es nach einer kurzen Nacht bereits morgen in Chemnitz weiter. Ab 18:30 Uhr wollen die Eisadler mit einem Sieg bei den Crashers ins Pokalhalbfinale einziehen:
Statistik:
Eisadler Dortmund - Neusser EV 13:1 (1:0, 7:0, 5:1)
Torfolge:
1:0 (20.) Thau (Dreschmann, Cohut)
2:0 (22.) Busch (Lichnovsky, Dreschmann)
3:0 (25.) Thau (Dreschmann, Busch)
4:0 (28.) Rosenthal (Schmitz, Krebietke)
5:0 (29.) Dreschmann (Lichnovsky, Thau)
6:0 (29.) Trapp (Avdeev, Ortwein)
7:0 (32.) Lichnovsky (Busch, Dreschmann)
8:0 (39.) Panov (Trapp, Oster)
9:0 (45.) Long (Julien, Krebietke)
9:1 (50.) Klassen (Chodorowski)
10:1 (50.) Thau (Lichnovsky, Busch)
11:1 (54.) Busch (Dreschmann, Thau)
12:1 (54.) Bergstermann (Trapp, Ortwein)
13:1 (59.) Julien (Rosenthal, Long)
Zuschaer: 1.839
Strafminuten: Dortmund 0 - Neuss 10
Kader: 
#1 Oster, #33 Brammen (ab 40.) - #19 Krebietke, #32 Schmitz, #67 Dreschmann, #70 Ortwein, #77 Bergstermann, #94 Cohut - #4 Julien, *13 Long, #14 Busch, #17 Rosenthal, #41 Trapp, #52 Avdeev, #69 Lichnovsky, #88 Panov, #91 Polter, #97 Thau
 www.ihp.hockey    Samstag 13.Dezember 2025  10:18 Uhr Bericht:     EAD
Autor:     tb


eisadlerdortmundEisadler Dortmund
Eisadler erkämpfen sich Sieg in Chemnitz und stehen im Pokalhalbfinale!

(RLW)  Keine 24 Stunden nach dem Kantersieg gegen Neuss mussten die Eisadler Dortmund zum OsWeNo-Pokalspiel in Chemnitz antreten. Die Ausgangslage vor dem letzten Gruppenspiel der Gruppe B war klar, denn mit einem Sieg konnten die Eisadler den Halbfinaleinzug perfekt machen. Motivation war also genug vorhanden um auch im nächsten Jahr noch in diesem neu installierten Pokal dabei zu sein.
Knapp 1.500 Zuschauer waren zum "Blaulichttag" ins Jutta Müller Eissportzentrum Chemnitz gekommen und die sahen eine kämpferische Heimmannschaft, für die es im Pokal zwar um nichts mehr ging, die aber den Eisadler ein Bein stellen wollten. Den ersten Treffer der Partie erzielten dann aber die Gäste aus Dortmund. Colin Long und Corvin Rosenthal spielten in Überzahl den Puck auf Jelle Julien und der vollendete zum 0:1 (11.). Die Crashers drehten nun aber richtig auf und kamen eine knappe Minute später zum 1:1 Ausgleich. Doch damit nicht genug, in der 16. Minute gelang den Hausherren sogar der 2:1-Führungstreffer. Die Eisadler blieben aber ruhig und kamen in der 19. Minute durch einen Treffer von Colin Long zum 2:2 Ausgleich. So ging es mit einem Remis in die erste Pause.
Im Mittelabschnitt übernahmen die Eisadler dann mehr und mehr die Kontrolle auf dem Eis und ließen ihrer Überlegenheit auch Tore folgen. In der 28. Minute gab es eine doppelte Überzahlsituation für die Eisadler und die die Chance nutzte Colin Long mit seinem 2. Treffer zur erneuten Dortmunder Führung. 33 Sekunden vor dem Drittelende legten Kevin Thau und Tim Dreschmann für Ben Busch vor und der traf zum Jubel der mitgereisten EAD-Fans zum 2:4.
Im letzten Drittel versuchten die Hausherren dann nochmal alles um mit einem Anschlusstreffer ins Spiel zurückzukehren. Und tatsächlich gelang ihnen in der 44. Minute der Treffer zum 3:4. Doch die Eisadler kämpften unermüdlich, gaben alles, warfen sich in die Schüsse und verteidigten mit letztem Einsatz die Ein-Tore-Führung, so dass sie das Spiel am Ende auch gewannen. Mit nun 10 Punkten übernehmen die Eisadler Platz 1 der Gruppe B und qualifizieren sich fürs Halbfinale im OsWeNo Pokal. Ebenfalls schon qualifiziert ist der Sieger aus Gruppe C, die Crocodiles Hamburg. In Gruppe A finden die letzten Gruppenspiele erst Ende Dezember statt. Die Spiele im Halbfinale mit den drei Gruppensiegern und dem besten Gruppenzweiten finden in Hin- und Rückspielen am 11. und 18. Januar 2026 statt.
 Am nächsten Wochenende steht für die Eisadler nur ein Spiel auf dem Programm. Am Freitag 19.12.2025 (20:15 Uhr) reisen die Eisadler zu den Kobras nach Dinslaken.  
Spielstatistik:
Chemnitz Crashers - Eisadler Dortmund 3:4 (2:2, 0:2, 1:0)
Torfolge: 
0:1 (11.) Julien (Rosenthal, Long) +1
1:1 (13.) Schwabe (Röher, Böttcher)
2:1 (17.) Werner (Mendel, Rudert)
2:2 (19.) Long (Krebietke, Julien)
2:3 (28.) Long (Rosenthal, Avdeev) +2
2:4 (40.) Busch (Dreschmann, Thau)
3:4 (44.) Rudert (Böttcher, Olbrich)
Zuschauer: 1442
Strafminuten: Chemnitz 16 - Dortmund 10  
Kader: 
#1 Oster, #29 Menke (nicht eingesetzt) - #19 Krebietke, #32 Schmitz, #67 Dreschmann, #70 Ortwein, #77 Bergstermann, #94 Cohut - #4 Julien, *13 Long, #14 Busch, #17 Rosenthal, #41 Trapp, #52 Avdeev, #69 Lichnovsky, #88 Panov, #91 Polter, #97 Thau
 www.ihp.hockey    Samstag 13.Dezember 2025  22:04 Uhr Bericht:     EAD
Autor:     tb

  
          
NEWS Landesverbände  Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    

FASSBerlinFASS Berlin
Hoher Derbysieg nach lange offenem Spiel

(RLO)  Auch das vierte und letzte Derby in der laufenden Regionalliga-Saison geht an FASS. Mit 5:13 (2:5, 2:4, 1:4) setzt sich die Mannschaft von Headcoach Christopher Scholz bei den Eisbären durch. Damit geht man gut gerüstet in das Spitzenspiel im Erzgebirge – am Sonntagnachmittag (17:00 Uhr) wartet Tabellenführer Schönheide im Wolfsbau auf die Nordberliner.
DAS SPIEL
Das Endergebnis täuscht darüber hinweg, dass die Partie vor 111 Zuschauerinnen und Zuschauern lange Zeit recht offen war. FASS ging nämlich etwas behäbig ins Spiel, während die Gastgeber gleich Schwung aufnahmen und ihre erste Chance durch Dembski gleich nutzten (4.). FASS nutzte kurz darauf seine erste Überzahl zum Ausgleich durch Daniel Volynec (6.). Bemerkenswert daran war, dass es der erste Torschuss der favorisierten Gäste war. Freilich nutzten kurz darauf auch die Eisbären eine Überzahl zur erneuten Führung, um kurz darauf erneut eine Powerplay-Chance zu erhalten. Es war einer der Knackpunkte des Spiels, dass Moritz Miguez in dieser Situation die Scheibe im Spielaufbau des Gegners abfing und blitzschnell zu Luis Noack spielte, der ebenso schnell zum 2:2-Ausgleich (9.) abschloss. In der 12. Minute markierte Gregor Kubail den nächsten Überzahltreffer – die Scheibe ging irgendwie durch Goalie Nitschke -, und bei den Gastgebern ging der Glaube an die Chance erstmal verloren. Daniel Volynec (14.) und Nico Jentzsch (19.) schraubten das Resultat auf 2:5.
Auch in den ersten Minuten des zweiten Drittels war FASS in der Defensive wieder unaufmerksam und lud den Gegner regelrecht ein. Dembski (23.) und Konietzky-Bahlke (26.) nahmen dankend an und brachten ihre Farben auf 4:5 heran. Jetzt stand die Begegnung auf der Kippe, und die Hohenschönhausener witterten wieder ihre Chance. Bei FASS stand nun Marks Slavinskis-Repe im Tor und wurde einige Male geprüft. In der 33. Minute bekamen die Gäste ihre dritte Überzahlgelegenheit, und Felix Braun nutzte dies zum 4:6 – eine Sekunde vor Ablauf der Strafzeit. Dies war der zweite Knackpunkt im Spiel, denn danach drehte FASS auf, während sich die Eisbären in ihr Schicksal ergaben. Moritz Miguez (37.), Gregor Kubail (39.) und Kapitän Tom Fiedler (40.) stellten noch vor der zweiten Pause auf 5:9.
Das Derby war entschieden, und im Schlussabschnitt ließ es FASS mit Blick auf das Sonntagsspiel etwas langsamer angehen. Trotzdem zeigte man noch einige gefällige Kombination und kam zu Toren durch Gregor Kubail, Oliver Noack, Tim Junge und erneut Oliver Noack. Zwischenzeitlich hatte Schröder noch eine Unaufmerksamkeit genutzt und den fünften Treffer der Eisbären erzielt.
Am Ende hatte sich FASS in einem wieder sehr fairen Derby verdient durchgesetzt, weil man in den entscheidenden Phasen auf seine Special Teams vertrauen konnte. Feiern konnte man diesen Sieg nicht lange, denn schon um 10:30 Uhr ist Abfahrt des Mannschaftsbusses nach Schönheide.
STATISTIK
FASS: Thiem, ab 26. Slavinskis-Repe – Heinicke, Miethke; Levin, Licitis; Junge, Kruggel; Hüfner, Falk – L. Noack, Fiedler, Jentzsch; Volynec, Kubail, Braun; O. Noack, Miguez, Thielsch; Weihrauch.
Tore:
1:0 (03:01) Dembski, 1:1 (05:30) Volynec (Jentzsch, Kubail) PP1, 2:1 (07:10) Röbel PP1, 2:2 (08:40) L. Noack (Miguez) SH1, 2:3 (11:14) Kubail (Fiedler, Volynec) PP1, 2:4 (13:37) Volynec (Braun, Falk), 2:5 (18:11) Jentzsch (L. Noack);
3:5 (22:38) Dembski, 4:5 (25:04) Konietzky-Bahlke, 4:6 (34:21) Braun (Volynec, Kubail) PP1, 4:7 (36:49) Miguez (Braun), 4:8 (38:11) Kubail (Thielsch, Kruggel), 4:9 (39:50) Fiedler (L. Noack, Jentzsch);
4:10 (41:05) Kubail (Braun, Licitis), 5:10 (45:29) Schröder, 5:11 (51:20) O. Noack (Hüfner, Weihrauch), 5:12 (53:26) Junge (O. Noack, Braun), 5:13 (55:12) O. Noack (Miguez, Falk).
Schiedsrichter: Schütz – Krüger, Niedermeyer.
Strafen: Eisbären 6, FASS 4.
Zuschauer: 111.
Schüsse: 34-47.
Face-off: 23-39.
 www.ihp.hockey    Sonntag 14.Dezember 2025  00:42 Uhr Bericht:     FASSB
Autor:     ah

 
schoenheiderwoelfeSchönheider Wölfe
Ersatzgeschwächte Wölfe gewinnen zweistellig in Dresden

(RLO)  Mit einem stark dezimierten Kader, aber großer Entschlossenheit im Gepäck, reisten die Schönheider Wölfe am heutigen Freitag nach Dresden zu den Regio-Eislöwen und kehrten mit einem deutlichen
10:5-Erfolg sowie drei wichtigen Punkten zurück ins Erzgebirge. Rund 60 mitgereiste Wölfefans sorgten in der Joynext-Arena trotz der personellen Sorgen für lautstarke Unterstützung. Ganze sieben Akteure – Kevin Kopp, Lukas Lenk, Robert Horst, David Novotny, Valentino Weißgerber, Emil Fromberger und Jonas Wich – musste Trainer Sven Schröder krankheits-, verletzungs- oder arbeitsbedingt ersetzen. Im Tor startete Patrick Wandeler, Oliver Granert stand als Backup bereit.
Die Wölfe erwischten einen Traumstart. Bereits nach 134 Sekunden markierte Tomas Rubes in Unterzahl per Shorthander das 0:1. Eine perfekte Ausgangslage, die Schönheide in der Folge sogar hätte ausbauen können, doch ein Überzahlspiel in der 9. Minute blieb ungenutzt. Stattdessen gelang Dresden durch Thomas Barth in der 13. Minute der Ausgleich – gleichzeitig auch der Pausenstand.
Auch im Mittelabschnitt legten die Wölfe furios los. Erneut war es Tomas Rubes, der in Minute 23 zum 1:2 traf. Doch Dresden antwortete prompt und drehte innerhalb von nur 80 Sekunden die Partie. Timur Sedleckij-Razin (24.) und Martin Klein (26.) trafen zum 3:2. Schönheide schüttelte sich allerdings nur kurz. In der 27. Minute stellte Ricco Warkus nach Vorarbeit von Yannek Seidel und Tomas Rubes auf 3:3. Und dann begann die Tomas-Rubes-Show. Der Tscheche erzielte in der 29. und 30. Minute seine Treffer drei und vier und brachte die Wölfe mit 5:3 in Front. Kenneth Hirsch erhöhte wenig später sogar auf 6:3 (32.). Doch erneut offenbarte Schönheide defensiv Schwächen, die sich in den vergangenen Wochen mehrfach gezeigt hatten. Dresden nutzte dies und kam durch Tommy Reise (32.) auf 4:6 heran. Ein Torfestival, das Lust auf mehr versprach.
Wie in den ersten beiden Abschnitten brauchten die Wölfe auch im Schlussdrittel keine Minute, um wieder zuzuschlagen. Jan Gruß traf nach 43 Sekunden zum 7:4. Spätestens als Kenneth Hirsch in der 46. Minute auf 8:4 erhöhte, war die Partie entschieden. Doch mit Toren ging es munter weiter. Jan Meixner traf in der 53. Minute zum 9:4, ehe Dresden durch Maxim Rebizov (55.) noch einmal verkürzte. Nur zehn Sekunden später stellte Kevin Piehler den alten Abstand wieder her und sorgte mit dem 10:5 für den zweistelligen Endstand.
Was bleibt, ist ein verdienter und deutlicher Auswärtssieg gegen tapfer kämpfende Dresdner. Die Wölfe präsentierten sich offensiv in absoluter Spiellaune, angeführt vom Vierfach-Torschützen Tomas Rubes. Gleichzeitig wurde jedoch erneut sichtbar, dass die Defensive derzeit zu viele vermeidbare Gegentore zulässt, ein Punkt, an dem unbedingt weiter gearbeitet werden muss.
Die nächste Gelegenheit dafür bietet sich bereits am dritten Adventssonntag. Dann kommt es im Wolfsbau ab 17:00 Uhr zum Topspiel in der Regionalliga Ost gegen FASS Berlin. Mit einer ähnlich starken Offensivleistung und etwas mehr Stabilität hinten wollen die Wölfe die nächsten wichtigen Punkte einfahren und hoffen dabei natürlich wieder auf die zahlreiche und lautstarke Unterstützung ihrer Fans.
 www.ihp.hockey    Samstag 13.Dezember 2025  00:25 Uhr Bericht:     SW
Autor:     mg

  
          
NEWS Frauen 

Nationalmannschaft  /  Bundesliga - Landesverbände  /  Nachwuchs
   
     
 
deutschereishockeybundFrauen-Nationalmannschaft
Frauen-Nationalmannschaft siegt in Memmingen gegen Österreich 

(DEB)  Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat ihr Heim-Länderspiel in Memmingen gewonnen. Die Mannschaft von Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod siegte vor 2.071 Zuschauern mit 3:0 (1:0, 0:0, 2:0) gegen Österreich.
Torschützinnen für die DEB-Auswahl waren Mathilda Heine, Franziska Feldmeier und Svenja Voigt. Im Tor der DEB-Auswahl startete Sandra Abstreiter, ihr Backup war Lisa Hemmerle. Die Mannschaft wurde von Kapitänin Daria Gleißner und den Assistenzkapitäninnen Ronja Hark und Laura Kluge aufs Eis geführt. Franziska Feldmeier feierte ihr 100. Länderspiel und Goalie Sandra Abstreiter einen Shutout.
Die Frauen-Nationalmannschaft erarbeitete sich ab Mitte des ersten Drittels zahlreiche gefährliche Torchancen, um die Führung zu erzielen. Svenja Voigt, Emily Nix und Laura Kluge hatten zunächst gute Gelegenheiten für das 1:0. Bis zur 15. Minute machte die DEB-Auswahl weiter Druck, ehe Mathilda Heine mit ihrem dritten Länderspieltor (16. Minute) die deutsche Führung besorgte. Diese baute Jubilarin Franziska Feldmeier (46.) in ihrem 100. Länderspiel im Schlussdrittel aus. Zwei Minuten vor dem Ende machte Svenja Voigt den 3:0-Endstand perfekt.
Die deutsche Mannschaft spielt am morgigen Tag um 15:00 Uhr das Rückspiel gegen Österreich in Dornbirn.
Spiel-Übersicht #GERAUT
Torschützinnen Team GER: Mathilda Heine, Franziska Feldmeier, Svenja Voigt
Strafminuten: Deutschland – Österreich 8:6
Schüsse: Deutschland – Österreich 65:18
Starting Goalie: Sandra Abstreiter
Kapitän: Daria Gleißner (C), Laura Kluge (A), Ronja Hark (A)
Zuschauerzahl: 2.071
Best Player #GERAUT: Laura Kluge
Stimmen zum Spiel #GERAUT
Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod: „Wir freuen uns über den heutigen Sieg mit einer fast vollen Besetzung, die wir in den letzten Monaten so nicht zusammen hatten. Wir konnten unseren Spielstil von Beginn an durchsetzen – das ist wichtig, auch weil wir viele Spielerinnen aus verschiedenen Teams und Ligen haben. Wir haben uns viele Torchancen erarbeitet, müssen aber nach wie vor auch an Dingen arbeiten. Wir freuen uns über den Shutout von Sandra Abstreiter, natürlich das 100. Länderspiel von Franziska Feldmeier und über die geschlossene Mannschaftsleistung. Und wir sind sehr glücklich in Memmingen gespielt zu haben, die Stimmung war toll und die Stadt hat bewiesen, warum sie ein toller Standort für solch ein Länderspiel ist.“
Kapitänin Daria Gleißner: „Wir haben uns am Anfang etwas schwergetan. Es war heute eben eine andere Kader-Konstellation als zuletzt beim Deutschland Cup. Wir sind aber von Drittel zu Drittel immer besser geworden und sind sehr glücklich über den Sieg. Mich freut besonders die tolle und laute Atmosphäre hier in Memmingen – ich hätte nicht mit über 2.000 Zuschauern gerechnet. Das ist natürlich eine schöne Werbung für das Frauen-Eishockey hier. Morgen müssen wir von Anfang an bereit sein, die Zweikämpfe gewinnen und einfaches Eishockey spielen, dann können wir auch das Spiel erfolgreich gestalten.“
 www.ihp.hockey    Samstag 13.Dezember 2025  21:01 Uhr Bericht:     DEB
Autor:     dn

   
  Sonntag 14.Dezember 2025
11:30 Uhr
   
Informationen:
Ergebnisse: 
  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
   
Bericht:
Autor:
  
IHP  
sc  
  
  www.icehockeypage.de                                                                                                       www.ihp.hockey
  

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