IHP NachrichtenFreitag 12.Dezember 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Donnerstag und Freitag mit insgesamt 19 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West und Regionalliga Ost.
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Eispiraten CrimmitschauRekordabend für Walsh – danach wartet Ravensburg / Eispiraten treffen auf Blue Devils und Towerstars (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau stehen vor einem besonderen Wochenende! Am morgigen Freitagabend (12.12.2025, 19:30 Uhr) treffen die Westsachsen auf heimischem Eis im Rekordspiel von Dominic Walsh auf die Blue Devils Weiden. Das 670. Eispiraten-Spiel des Deutsch-Briten ist ein Meilenstein, den zuvor noch niemand erreichte. Tickets für das Heimspiel sind weiterhin online, an allen Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse erhältlich. Am Sonntag (14.12.2025 – 16:00 Uhr) steht schließlich das Auswärtsspiel bei den Ravensburg Towerstars auf dem Programm. Mehr Konstanz als Ziel In naher Zukunft soll es bei den Eispiraten vor allem darum gehen, konstantere Leistungen abzurufen. Zwar liegen die Westsachsen mit 33 Punkten weiterhin auf dem sechsten Tabellenrang und damit auf einem direkten Playoff-Platz, allerdings gelang es ihnen bislang noch nicht, zwei Siege an einem Wochenende einzufahren. So auch am vergangenen Spielwochenende: Erst gewannen die Crimmitschauer am Retro Day im Sahnpark verdient mit 2:1 gegen Landshut, ehe zwei Tage später eine 1:3-Niederlage in Bietigheim folgte. Die Heimstärke dieser Saison möchten die Eispiraten bereits am morgigen Freitag – pünktlich zum Rekordspiel von Dominic Walsh – fortsetzen. Der Deutsch-Brite, der seit über zwölf Jahren das Trikot der Crimmitschauer trägt, bestreitet sein 670. Spiel für den Club und wird damit neuer Rekordspieler der Vereinsgeschichte. Er löst damit André Schietzold ab, mit dem er zuletzt bei den Steelers gleichgezogen war. Personelle Lage noch unklar Die Vorbereitung auf das Wochenende verlief bislang allerdings etwas holprig. Eine Grippewelle sorgte dafür, dass einige Spieler nicht oder nur eingeschränkt am Teamtraining teilnehmen konnten. Wie der endgültige Kader aussehen wird, entscheidet sich erst nach dem morgigen Pre-Game-Skate. Sicher fehlen werden jedoch weiterhin die Langzeitverletzten Vinny Saponari, Tim Lutz, Ralf Rollinger, Till Michel sowie der angeschlagene Nikolas Biggins. Positiv: Ladislav Zikmund stand erstmals seit seiner schweren Handverletzung wieder auf dem Eis – für die kommenden Spiele ist er aber noch keine Option. Besonderes Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden Ein emotionaler Abend erwartet die Fans der Eispiraten – und besonders Dominic Walsh. Vor der Begegnung gegen Weiden wird der Deutsch-Brite für seinen neuen Vereinsrekord auf dem Eis geehrt. Auch sportlich wollen die Crimmitschauer am Freitagabend an ihre Heimstärke anknüpfen. Mit den Blue Devils Weiden kommt der Tabellenachte der DEL2 nach Crimmitschau, der ebenfalls 33 Punkte aufweist, allerdings eine Tordifferenz von -11 hat. Das Team von Cheftrainer Sebastian Buchwieser beweist – ähnlich wie die Eispiraten – immer wieder, dass es schwierige Phasen meistern kann. Die Oberpfälzer plagen sich seit Wochen mit großem Verletzungspech, zuletzt fiel auch Topspieler Tomas Rubes schwer verletzt aus und muss wochenlang pausieren. Verlässlichster Scorer der Weidener ist weiterhin Luca Gläser. Der ehemalige Eispirat, der bei den Crimmitschauer Fans aufgrund früherer Provokationen nicht mehr besonders beliebt ist, erzielte bislang neun Tore und sieben Vorlagen und ist damit bester Torschütze seines Teams. Im bisherigen einzigen Duell dieser Saison mussten sich die Eispiraten in der Hans-Schröpf-Arena mit 3:6 geschlagen geben. Hoffnung macht jedoch die letzte Begegnung im Sahnpark: Zum Ende der vergangenen Spielzeit gewann Crimmitschau deutlich mit 6:0. Auswärtsspiel in Ravensburg Am Sonntag geht es für die Eispiraten weiter zu den Ravensburg Towerstars. Die Baden-Württemberger, die bislang unter ihren Möglichkeiten spielen, stehen mit 28 Punkten auf Tabellenplatz zwölf – dabei haben die „Puzzlestädter“ die Bürgschaft für einen möglichen DEL-Aufstieg hinterlegt und im Vorjahr den späteren Meister aus Dresden im siebten Finalspiel bis in die Overtime gezwungen. Nach drei Niederlagen in Serie gelang den Towerstars zuletzt jedoch wieder ein Erfolgserlebnis: ein 4:2-Heimsieg gegen die Starbulls Rosenheim. Im jüngsten Duell im Sahnpark setzte sich Crimmitschau klar mit 4:0 durch – und will nun auch das zweite Aufeinandertreffen der Saison für sich entscheiden. Gefährlichster Angreifer der Towerstars ist Goldhelm-Träger Robbie Czarnik, ein weiterer Ex-Eispirat. Mit 12 Toren und 13 Vorlagen präsentiert er sich weiterhin äußerst torgefährlich. Nur Mark Rassell traf bislang noch häufiger (14 Tore). Auch ein Wiedersehen mit Thomas Reichel (2023–2025 in Crimmitschau) sowie Torhüter Ilya Sharipov (2022/23 bei den Eispiraten) steht an. Spiele in der DEL2 live verfolgen Für alle Fans, die nicht ins Stadion gehen können, wird es wieder zwei Möglichkeiten geben, dass Team von Cheftrainer Jussi Tuores dennoch live zu verfolgen. So bietet Sporteurope.TV einen kostenpflichtigen Livestream aller DEL2-Begegnungen an. Die Kollegen von etconline.de werden alle Fans zudem mit einem kostenfreien Liveticker auf dem Laufenden halten.
Eisbären RegensburgEISBÄREN IN BAD NAUHEIM UND ZUHAUSE GEGEN EHC FREIBURG - Regensburg tritt am Freitag beim ECN an, Sonntag Heimspiel gegen Wölfe (DEL2) Nach zuletzt drei Siegen in Serie geht es für Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg mit den beiden nächsten gefährlichen Gegnern weiter: Am morgigen Freitag, 12. Dezember, treten die Oberpfälzer ab 19:30 Uhr auswärts im Colonel-Knight-Stadion beim EC Bad Nauheim an, am Sonntag, 14. Dezember, folgt das Heimspiel gegen die Wölfe des EHC Freiburg ab 17 Uhr in der Donau-Arena. Den Domstädtern, Fünfte der DEL-2-Tabelle (37 Punkte), stehen dabei zwei Gegner mit holprigem Saisonstart bevor – der ECN (10. Platz/30 Zähler) und Schlusslicht Freiburg (14./19) befinden sich aber jeweils im Aufwind. Tickets für die Heimpartie gegen die Breisgauer gibt es unter www.ebr.live Einen Video-Vorbericht inklusive Interview mit Trainer Peter Flache gibt es auf der offiziellen Facebook-Seite der Eisbären! Mit beiden Teams kreuzten die Schützlinge von Eisbären-Trainer Peter Flache in der laufenden Saison bereits die Schläger. Zuhause gegen Bad Nauheim gab es einen knappen 2:1-Erfolg (Tore durch Kapitän Nikola Gajovský und Bryce Kindopp), in Freiburg gelang ein nie gefährdeter 6:2-Sieg (Treffer durch Pierre Preto, Donát Péter, Samuel Payeur und drei Mal David Morley). Doch seither hat sich bei beiden Teams viel getan… Vor allem Bad Nauheim um Ex-Eisbär Xaver Tippmann (der Abwehrspezialist fehlte beim ECN zuletzt überzählig) fand nach dem Gastspiel in Regensburg recht zügig in die Spur. Zuletzt gab es sieben Siege mit satten 19 Zählern aus den jüngsten neun Partien. Die Mannschaft aus der Wetterau schob sich damit vom vorletzten Platz der DEL-2-Tabelle bis auf Rang zehn nach vorne und damit sogar hat den Anschluss an die direkten Play-off-Plätze wiederhergestellt. Großen Anteil daran hat ihr Topscorer – ein Verteidiger: Der 25-jährige Kanadier Justin MacPherson kommt in 21 Einsätzen auf ebenso viele Torbeteiligungen (sieben Treffer und 14 Assists). Damit hat er sich in der internen Rangliste bereits einen kleinen Vorsprung gegenüber seinen Landsleuten im Sturm, Parker Bowles (16 Punkte) und Jordan Hickmott (15) herausgeschossen. Viert-gefährlichster ECN-Spieler ist ein weiterer ehemaliger Regensburger: Julian Lautenschlager traf bereits sechs Mal selbst und bereitete weitere sieben Male vor (13 Zähler). Aber auch der technisch starke kanadische Angreifer Taylor Vause (acht Punkte in 14 Spielen) und der schwedische Außenstürmer Sebastian Bengtsson (sieben in sieben), Rückkehrer Andrej Bíreš (zwölf in 21), DEL-Neuzugang Justin Volek (zehn in 16) sowie die Deutsch-Kanadier Davis Koch (zehn in 21) und Zach Kaiser (neun in 19) sind Aktivposten. In 20 der bisherigen 21 Partien des ECN kam Goalie-Routinier Jerry Kuhn zum Einsatz. Der inzwischen 39-jährige US-Amerikaner mit deutschem Pass rechtfertigt seine hohen Einsatzzeiten mit absoluten Topleistungen: Er kommt auf eine überragende Fangquote von 93,1 Prozent! Generell steht die Defensive der Hesse, angeführt von MacPherson und Ex-Nationalspieler Christopher Fischer, mit bislang erst 54 Gegentreffern ähnlich stabil wie die der Eisbären. Auch Freiburg kommt in Fahrt Der Blick auf die Freiburger Statistik führt indes etwas in die Irre. Die Breisgauer konnten nur sechs ihrer bisherigen 22 Begegnungen gewinnen. Seit inzwischen geraumer Zeit haben die Wölfe die Rote Laterne und sind abgeschlagenes Schlusslicht der DEL 2. Aus den jüngsten zehn Spielen gab es nur drei Siege mit mageren neun Punkten. Lagen Bad Nauheim und Freiburg Ende Oktober noch nur einen Zähler auseinander, sind die Hessen den Baden-Württembergern inzwischen auf derer elf enteilt. Doch der Schein trügt, denn der jüngste Trend spricht eine gänzlich andere Sprache: Seit an der Dreisam mit dem Tschechen Juraj Faith ein neuer Trainer hinter der Bande übernahm, punktete das Team aus dem Schwarzwald zuletzt in drei von vier Begegnungen. So gelang auswärts in Weißwasser ein 2:1-Overtime-Sieg über die Lausitzer Füchse, ehe zuhause mit den Kassel Huskies gar einer der Liga-Topfavoriten mit 3:2 nach Penaltyschießen in die Knie gezwungen wurde. In Rosenheim, einer weiteren Spitzenmannschaft, verloren die Faith-Schützlinge dann zwar 3:6, hielten aber gut mit – und anschließend musste Aufstiegsaspirant Krefeld im Breisgau ebenfalls einen Zähler abgeben und siegte erst nach Shootout mit 4:3. Damit gab es vier Punkte in den jüngsten vier Duellen – eine Ausbeute, die den bisherigen Punkteschnitt des EHC deutlich überbietet (vor Faith 0,83 Zähler pro Partie). Unter anderem punkteten in diesen Spielen auch zwei Ex-Eisbären für Freiburg: Verteidiger Petr Heider und Angreifer Tomáš Schwamberger sind wichtige Stützen in der Mannschaft. Offensiv überragt indes der Schwede Fabian Ilestedt der in 22 Einsätzen schon an 23 Treffern beteiligt war (fünf Tore und 18 Vorlagen), aber auch der finnische Torjäger Eero Elo, der bereits elf Mal einnetzte und sieben Assists sammelte (18 Punkte) sowie die Routiniers und Urgesteine Nikolas Linsenmaier (ebenfalls 18) und Christian Billich (13) scoren zuverlässig. In der Verteidigung zieht der spielstarke Finne Sameli Ventelä die Strippen nebst Heider und dem erfahrenen Alexander De Los Rios. Im Tor hat sich einmal mehr Patrick Červený als Nummer eins herauskristallisiert, der bereits 19 Mal zwischen den Pfosten stand und dabei knapp 90 Prozent der Schüsse auf seinen Kasten parierte. Verzichten müssen die Eisbären in beiden Duellen im Sturm auf den verletzten David Morley und den angeschlagenen Constantin Ontl – in der Defensive wird der junge Nick Mähler fehlen. Der 19-Jährige ist mit der deutschen U-20-Nationalmannschaft zur Weltmeisterschaft in die USA gereist. Tickets für das Heimspiel gegen Freiburg, bei dem die Regensburg Tourismus GmbH der Spieltagspartner ist, gibt es unter www.ebr.live Informationen zu den Spielen: Von beiden Partien berichtet Sporteurope.tv live (www.sporteurope.tv) Aus Bad Nauheim sendet zudem das kostenlose Eisradio (www.eisradio.de) Das Heimspiel Eisbären Regensburg – Wölfe EHC Freiburg Beginn: Sonntag, 14. Dezember 2025, 17 Uhr Spielort: Donau-Arena Regensburg Öffnung Abend-/ und Abholkasse: 90 Minuten vor Spielbeginn (15:30 Uhr) Öffnung Fanzone: Zwei Stunden vor Spielbeginn (15 Uhr) – ACHTUNG: Die Fanzone schließt 15 Minuten vor Spielbeginn (16:45 Uhr). Nach dem Spiel bleibt die Fanzone geschlossen. Einlass ins Stadion: Ab 15:15 Uhr (für Dauerkarten) bzw. ab 15:30 Uhr (alle anderen Tickets). Spieltagspartner ist die Regensburg Tourismus GmbH! WICHTIG: Die Eisbären Regensburg wurden darauf hingewiesen, dass der größere Parkplatz an der Vilsstraße (unter anderem Jysk, Fressnapf, TTL, Cube-Store, Restaurant Shangri-La) sowie der „Tedox“-Parkplatz nicht für Heimspiele genutzt werden sollen. Autos von Eishockey-Fans, die dort im Rahmen der Partien parken, könnten abgeschleppt oder mit Strafzetteln versehen werden.
Starbulls RosenheimAgenda Informationssysteme neuer Premium Partner (DEL2) Die Starbulls Rosenheim freuen sich, die Agenda Informationssysteme GmbH & Co. KG ab dieser Saison als Premium Partner an ihrer Seite zu wissen. Nach vielen Jahren vertrauensvoller Zusammenarbeit als Business Partner wird die Partnerschaft nun ausgeweitet – ein starkes Zeichen für die tiefe regionale Verbundenheit und das kontinuierliche Engagement des Rosenheimer Softwareunternehmens. Mit dem Aufstieg in die Premium-Kategorie intensiviert Agenda Informationssysteme seine Präsenz im ROFA-Stadion. Neben den bereits etablierten Werbeflächen auf dem Eis und im Stadion erweitert der Softwarehersteller künftig die Sichtbarkeit. Darwin Kuhn, Leiter Sponsoring der Starbulls Rosenheim, zeigt sich begeistert über die ausgebaute Zusammenarbeit: „Die Agenda Informationssysteme ist seit vielen Jahren ein unverzichtbarer Partner unseres Vereins. Dass das Unternehmen seine Unterstützung nun auf die Ebene eines Premium Partners hebt, ist ein starkes Zeichen für das Vertrauen in unsere Arbeit und die Entwicklung des Eishockeystandorts Rosenheim. Agenda steht für Innovation, Zuverlässigkeit und regionale Stärke – Werte, die perfekt zu uns passen. Wir sind stolz und dankbar, diesen gemeinsamen Weg weiterzugehen.“ Agenda Informationssysteme zählt zu den führenden Softwarehäusern für Steuerberater, Buchhaltungsbüros und kleine bis mittelständische Unternehmen in Deutschland. Mit über 40 Jahren Erfahrung und einem klaren Fokus auf effiziente, praxisorientierte Lösungen ist das Unternehmen eine feste Größe in der Region Rosenheim und darüber hinaus. Die Starbulls Rosenheim bedanken sich herzlich für die langjährige Treue und das erneute Bekenntnis zur gemeinsamen Zukunft und freuen sich auf eine weiterhin erfolgreiche Partnerschaft auf Premium-Niveau.
Tigers BayreuthAnspruchsvolle Aufgaben in Deggendorf und gegen Heilbronn (OLS) Für die onesto Tigers Bayreuth steht der letzte „normale“ Doppelspieltag an, bevor man in das intensive Programm rund um Weihnachten und über den Jahreswechsel startet. Beginnend mit dem 19. Dezember stehen dann bis zum 6. Januar satte 9 Spiele an. Zunächst haben die Tigers am kommenden Wochenende aber zwei schwere Aufgaben vor der Brust: Am Freitag reist man nach Deggendorf, wo man ab 20 Uhr um Punkte kämpft, ehe am Sonntag um 18 Uhr die Heilbronner Falken zu Gast im Tigerkäfig sind. Nach 24 Spieltagen thront der Deggendorfer SC an der Spitze der Oberliga Süd und kann sogar ein kleines Polster von 5 Punkten auf Verfolger Memmingen aufweisen. Mit nur 51 Gegentreffern stellt man die beste Abwehr, mit 124 Toren den zweitbesten Angriff der Liga. Wenig überraschend steht man auch im Powerplay (34,1%) und in Unterzahl (89,3%) an der Spitze, dazu gehört man mit nur 9,5 Strafminuten pro Spiel zu den fairsten Teams der Liga. Die Niederbayern warten mit einer Serie aus 6 Siegen in Folge auf die Tigers, am vergangenen Wochenende gewann man mit 7:0 in Peiting und fegte vor heimischer Kulisse den EV Füssen mit 14:1 (!) vom Eis. Topscorer – und auch Liga-Topscorer – im Team von Coach Casey Fratkin ist der Kanadier Ty Jackson (17 Tore + 35 Vorlagen) vor seinem Zwillingsbruder Dylan Jackson (24 + 21) und US-Boy Harrison Roy (13 + 23), punktbester Verteidiger ist Routinier Marcel Pfänder (3 + 12). Im Tor steht meist Timo Pielmeier, der eine Fangquote von 92,5 Prozent liefert. Auch die Heilbronner Falken mischen im Spitzenfeld der Liga mit und belegen aktuell Rang 3 – punktgleich mit dem Selber Wölfen (beide 47) und knapp vor den Tölzer Löwen. Nach den Problemen bei der Lizenzierung im Vorfeld der Saison werden den Falken nach Abschluss der Hauptrunde allerdings 6 Punkte abgezogen – damit liegen sie sogar in Reichweite der Tigers (aktuell 40 Punkte). Auch wenn die letzten Ergebnisse der Falken mit 5 Niederlagen in den letzten 6 Spielen wenig Anlass zur Freude lieferten, gehen die Gäste am Sonntag als favorisiertes Team in die Partie. Im Powerplay liegen die Falken mit 30.4% auf Rang 2 im Liga-Vergleich, im Penaltykilling mit 84,1% auf Rang 3. Mit dem drittbesten Angriff und der zweitbesten Abwehr wartet auch hier eine schwere Aufgabe auf die Tigers. Zuletzt unterlag man in Bad Tölz mit 4:5 nach Verlängerung und musste zudem eine knappe 1:2-Heimniederlage gegen Passau hinnehmen. Topscorer bei den Falken sind wie schon im vergangenen Jahr Nolan Ritchie (21 + 20) und Calder Anderson (17 + 20), Thore Weyrauch folgt mit 7 Toren und 26 Vorlagen, dem Bestwert im Team. Punktbester Verteidiger ist Lars Schiller bei 2 Toren und 15 Vorlagen. Im Tor setzt Coach Niko Eronen meist auf Patrick Berger (92,4%), Franz Jokinen (89,5%9 hat ein Drittel der Spiele absolviert. Für die Tigers wird es darum gehen, die beiden Duelle mit Teams aus dem Spitzenfeld der Liga konzentriert und strukturiert anzugehen. Um die sehr gute Ausgangsposition, die man sich im bisherigen Saisonverlauf erarbeitet hat, weiter auszubauen, zählt jeder Punkt. Dabei kann das Trainerteam, bis auf den gesperrten Aidan Brown, voraussichtlich auf das volle Lineup zurückgreifen.
Erding GladiatorsÜber 1.000 Stofftiere: Erding Gladiators übergeben Teddy-Bären an das AWO Kinderhaus „Zum Sonnenschein“ (OLS) Große Freude im AWO Kinderhaus Zum Sonnenschein: Die Erding Gladiators haben die beim diesjährigen Teddy Bear Toss gesammelten Stofftiere an die Einrichtung übergeben. Insgesamt kamen weit über 1.000 Kuscheltiere zusammen, die nun neue „Spielgefährten“ für die Kinder geworden sind. Die Leiterin des Kinderhauses, Luisa Schimankiewitz, zeigte sich begeistert „Wir freuen uns unglaublich über diese großzügige Spende. Die Kinder haben nun viele neue Begleiter, die ihnen im Alltag Freude und Trost spenden. Das ist etwas ganz Besonderes.“ Für die Kinder war der Besuch der Gladiators-Spieler ein echtes Highlight. David Zabolotny, Grady Hobbs, Jesse Kauhanen und Moritz Köttstorfer nahmen nicht nur die liebevoll gemalten Bilder der Kinder entgegen, sondern beantworteten geduldig deren Fragen und gaben im Anschluss Autogramme. Pressesprecher David Whitney betonte die Bedeutung der Aktion: „Der Teddy Bear Toss zeigt jedes Jahr, wie stark der Zusammenhalt unserer Fans und unseres Teams ist. Dass wir gemeinsam so vielen Kindern ein Lächeln schenken können, macht uns unglaublich stolz.“
Memmingen IndiansAuswärts-Doppel: Indians in Passau und Erding (OLS) Der ECDC Memmingen muss am Wochenende zweimal auswärts antreten. Die Indians sind am Freitag in Passau und am Sonntag in Erding zu Gast. Das nächste Heimspiel gibt’s erst am 19.12. gegen Bayreuth. Mit den Passau Black Hawks erwartet die Indians ein ‚Angstgegner‘ der jüngeren Vergangenheit. Die Niederbayern konnten die Memminger zuletzt mehrmals schlagen, u.a. auch bereits in dieser Saison, als es am Hühnerberg ein 5:4 für die Gäste gab. Ganz so überraschend wie in den Vorjahren war dies aber dann nicht, schafften die Passauer es in dieser Saison bislang bis auf die Playoff-Ränge. Aktuell ist das Team von Ex-Indianer Marco Eisenhut auf Rang 7 angesiedelt, was auch aufgrund von zahlreichen Ausfällen zuletzt umso beachtlicher ist. Angeführt wird die Mannschaft von den Routiniers Andrew Schembri und Rene Röthke, Topscorer ist Brendan Harrogate, der letztes Jahr noch für Herne auflief. Die Partie in der Drei-Flüsse-Stadt startet um 19:30 Uhr und wird, wie gewohnt, auf SpradeTV übertragen. Am Sonntag geht es für die Maustädter zum Liga-Neuling nach Erding. Gegen die Gladiators starteten die Indianer in die Saison, nun treffen sich beide Clubs zum Abschluss der Hinrunde erneut. Die Gastgeber stehen vor dem Wochenende auf dem letzten Tabellenplatz, sind allerdings nur vier Zähler hinter Platz 10 anzutreffen und haben somit noch gute Chancen auf die Pre-Playoffs. Die Grün-Weißen taten sich am Anfang in der neuen Liga recht schwer, kamen nun aber immer besser in die neue Saison. In den letzten fünf Partien konnte viermal ein Punkt verbucht werden, u.a. auch gegen Bad Tölz. Neben den Kontingentspielern Matheson und Hobbs sind vor allem die Leistungsträger Marco Pfleger und Markus Eberhardt im Fokus, die vor der Saison verpflichtet wurden. Bully in Erding ist am Sonntag um 18 Uhr, ein Fanbus aus Memmingen wird eingesetzt, in dem noch ein paar Plätze frei sind (15 Uhr, BBZ). Die Indians müssen am kommenden Wochenende noch einmal gänzlich auf Jayden Schubert verzichten, der weiterhin gesperrt ist. Weitere Ausfälle sind aktuell nicht bekannt. Zum nächsten Heimspiel am 19.12. gegen Bayreuth kann Schubert aber wieder eingesetzt werden. Die Indians bieten in den kommenden Tagen, bis einschließlich Samstag Rückrunden-Dauerkarten an. Die angebotenen Dauerkarten sind, verglichen mit dem Ursprungspreis, um 50 Prozent reduziert. Aktuell ist genau die Hälfte der Heimspiele in der Oberliga-Hauptrunde absolviert. Eine Abholung ist bereits beim nächsten Heimspiel gegen Bayreuth (19.12.), also noch vor Weihnachten möglich! Am kommenden Montag gehen dann Tageskarten für die Spiele im Dezember sowie Anfang Januar online.
SC RiesserseeHarte Wochen stehen bevor - SCR Freitag in Tölz, Sonntag zuhause gegen Deggendorf (OLS) Der Dezember zählt im Eishockey – neben den Playoffs – traditionell zu den intensivsten und stimmungsvollsten Phasen der Saison: viele Spiele, volle Stadien und wichtige Punkte im Kampf um die Tabellenplätze. Für den SC Riessersee verlief der Start in diesen Jahresendspurt jedoch alles andere als ideal. Zwei vermeidbare Niederlagen gegen durchaus schlagbare Gegner haben Zweifel geweckt, ob das Restprogramm von 8 Spielen in 18 Tagen erfolgreich bewältigt werden kann. Die sportliche Leitung reagierte und hat Cheftrainer Hunor Marton von seinen Aufgaben entbunden. Mit dem neuen Trainer Markus Jocher liegt der Fokus nun voll auf der Mannschaft, die selbst in der Hand hat, ob man besinnlich in die Feiertage geht – oder mit brennender Alarmstufe Rot. Die Verantwortlichen haben ihren Teil getan: Mit Charlie Risk kam Stabilität für die Defensive, mit Nik Armstrong-Kingcade ein Ersatz für den verletzten Robin Soudek, der sich in der ersten Reihe neben Lubor Dibelka und Parker Colley bereits gut eingefunden hat. Über das Zusammenspiel in der Topreihe sagt Armstrong-Kingcade: „Parker ist ein guter Spieler, der es mir leicht macht. Wir beide mögen das schnelle, aggressive Spiel – das liegt sicher auch an unserer nordamerikanischen Spielweise.“ Die Aufgaben am kommenden Wochenende könnten kaum schwieriger sein – oder, positiv formuliert: könnten kaum mehr Chancen bieten. Freitag geht es auswärts nach Bad Tölz (Tabellenplatz 5), Sonntag kommt Tabellenführer Deggendorf ins Olympia-Eissportzentrum (18:00 Uhr). Doch Tabellenstände spielen in dieser Phase kaum eine Rolle: Der SCR ist nur noch zwei Punkte vom Tabellenende entfernt – jeder Zähler zählt, und jedes Spiel beginnt bei null. Das Team hat bereits gezeigt, dass es große Gegner ärgern kann. Die größte Herausforderung bleibt die Konstanz über volle 60 Minuten. Über den Umgang mit der aktuellen Situation sagt Nik Armstrong-Kingcade: „Wir haben alles, was es braucht, um erfolgreich zu sein. Wir müssen einfach spielen, Risiken minimieren und an uns glauben. Vor allem dürfen wir nicht auseinanderfallen, wenn wir ein Tor kassieren oder das Spiel mal gegen uns läuft.“ Der 26-Jährige wartet weiterhin auf seine Einbürgerung: „Als Deutscher hätte ich bessere Perspektiven in den hiesigen Ligen. Deutschland ist meine Heimat – ich bin hier geboren und aufgewachsen. Ich habe Familie und Freunde hier. Es ist schön, wieder in ihrer Nähe zu spielen.“ Auch wenn man noch nicht von „Wochen der Wahrheit“ sprechen möchte – die kommenden Partien werden entscheidend. Harte Zeiten übersteht man jedoch am besten gemeinsam. Vielleicht können wir Anfang 2026 zurückblicken und feststellen, dass das Jahr doch versöhnlicher endete als befürchtet. Tickets für die Heimspiele gibt es in unserem Onlineshop: ttps://www.scriessersee.de/tickets/online-ticket-shop oder zu den Öffnungszeiten der Geschäftsstelle vor Ort am Stadion. Die Abendkasse wird 90 Minuten vor Spielbeginn geöffnet. Sämtliche Begegnungen werden live auf Sprade.TV übertragen.
Selber WölfeHockey is Diversity und die Selber Wölfe setzen seit 2021 ein starkes Zeichen – Gemeinsamer Spieltag mit Warm-Up in Sondertrikots und anschließender Schulung des Nachwuchses (OLS) Die seit 2021 bestehende Partnerschaft zwischen Hockey is Diversity und den Selber Wölfen wird auch in diesem Jahr mit einem besonderen Spieltag fortgeführt. Beim Heimspiel der Selber Wölfe gegen den EV Füssen werden die Profis erneut in speziell gestalteten Sondertrikots von Hockey is Diversity ihr Warm-Up bestreiten. Das diesjährige Hockey is Diversity Sondertrikot der Selber Wölfe verbindet bewusst die Identität des Clubs, die Farben der Vielfalt und einen subtilen regionalen Bezug zur Stadt Selb – der bekannten Porzellanstadt. Die sanften, wolkenartigen Farbverläufe erinnern an die filigranen, leicht wirkenden Farbschichten, die man aus der Porzellankunst kennt: Schichten, die etwas Zerbrechliches schützen – und gleichzeitig sichtbar machen. Gleichzeitig trägt das Trikot die historische Verantwortung, die mit dieser Tradition einhergeht. Selb war über Jahrzehnte geprägt von der Porzellanindustrie, zu der auch das Unternehmen Rosenthal gehörte – ein jüdisch gegründetes Familienunternehmen, das während des Nationalsozialismus enteignet und „arisiert“ wurde. Diese Geschichte ist Teil der Region, und sie erinnert daran, wie schnell gesellschaftliche Ausgrenzung in wirtschaftliche, politische und menschliche Verwerfungen umschlagen kann. Das Trikot knüpft nicht an die dunklen Kapitel an – aber es verschweigt sie auch nicht. Es würdigt die Handwerkskunst, Kreativität und kulturelle Stärke der heutigen Stadt Selb, während die klaren Pride-Farben in Nummern und Schriftzügen eine deutliche Haltung transportieren: Vielfalt ist kein Risiko. Vielfalt ist ein Wert. Und Erinnerung ist Teil der Verantwortung. Die Trikots werden im Anschluss versteigert. Der Erlös fließt zu 50 Prozent in die Nachwuchsarbeit der Selber Wölfe und zu 50 Prozent in die Bildungs- und Antidiskriminierungsprojekte von Hockey is Diversity. Im Rahmen des Spieltags findet zudem eine persönliche Schulung mit einer Nachwuchsmannschaft der Selber Wölfe statt – ein zentraler Bestandteil der gemeinsamen Arbeit, die über reine Symbolik hinausgeht. Ziel ist es, junge Spielerinnen und Spieler für Themen wie Fairness, Vielfalt, Respekt und den Umgang mit Diskriminierung zu sensibilisieren und ihnen Werkzeuge mitzugeben, die weit über die Bande hinauswirken. „Wir leben in einer Zeit, in der Rassismus wieder salonfähig geworden ist – nicht am Rand der Gesellschaft, sondern mitten in ihr. Und genau deshalb darf Sport nicht schweigen. Wenn die Selber Wölfe dieses Trikot tragen, dann senden sie eine Botschaft, die weit über das Stadion hinausreicht: Wir sehen, was passiert. Wir nennen es beim Namen. Und wir stellen uns dagegen“, sagt Dr. Martin Hyun, CEO und Gründer von Hockey is Diversity e.V. „Beim Hockey is Diversity Spieltag in der Oberliga Süd zeigen wir gemeinsam, wofür unser Sport wirklich steht: Respekt, Offenheit und Zusammenhalt – egal woher man kommt, wen man liebt oder woran man glaubt. Die Selber Wölfe sind stolz darauf, Teil dieser wichtigen Initiative zu sein und ein klares Zeichen zu setzen: Bei uns in Selb und im deutschen Eishockey ist jede und jeder willkommen. Hockey verbindet – und genau das leben wir heute und an jedem anderen Tag auch“, so Stefan Weber, Geschäftsführer der Selber Wölfe. Unterstützung lokaler Partner Die Umsetzung des diesjährigen Trikotsatzes wird ermöglicht durch die Unterstützung von Car Werk Richter, der Birke Group und Cloud 4 Success. Ihr Engagement zeigt, dass gesellschaftliche Verantwortung nicht nur auf dem Eis, sondern auch in der regionalen Wirtschaft verankert ist.
Selber WölfePunktejagd am Wochenende – Wölfe treffen auf Füssen und Lindau / Nach einem durchwachsenen Wochenende peilen die Selber Wölfe volle Punkteausbeute an (OLS) Zwei Spiele, sechs mögliche Punkte: Die Selber Wölfe treffen am Freitag um 20 Uhr zuhause in der NETZSCH Arena auf einen angeschlagenen EV Füssen und am Sonntag auswärts um 18 Uhr auf die formstarken Islanders aus Lindau. Konzentration und Teamgeist sind der Schlüssel zum Erfolg. Formkurve Die Selber Wölfe blicken auf ein eher durchwachsenes Wochenende zurück. Nach dem fulminanten Heimsieg gegen Memmingen konnte das Wolfsrudel in den Partien gegen Passau und Höchstadt nur drei Punkte nachlegen. Die Begründung für die eher magere Ausbeute ist aber nicht ausschließlich in der Leistung der Porzellanstädter zu suchen, sondern auch in der unangenehmen Spielweise der beiden letzten Gegner, bestätigt Verteidiger Kende Kassay-Kézi: „Auf jeden Fall. Zum einen sind Auswärtsspiele immer schwerer als Heimspiele. Wir haben lange Busfahrten und es ist schon dunkel draußen, wenn man ankommt. Aber auch Höchstadt hat uns das Spiel zuhause nicht leicht gemacht. Trotzdem konnten wir aber noch einen Weg finden, das Spiel zu gewinnen.“ Nichtsdestotrotz werden die Wölfe am Wochenende alles daransetzen, möglichst viele Punkte aus den beiden Partien mitzunehmen. Die Gegner Der EV Füssen erlebt aktuell eine Achterbahnfahrt der Gefühle: Nach fünf Niederlagen in Folge – einer Serie, die in einer derben 0:13-Klatsche in Memmingen gipfelte, gewann der aktuell Tabellenvorletzte gegen Heilbronn und Riessersee. Am vergangenen Sonntag wurden die Allgäuer dann aber in Deggendorf mit 1:14 erneut regelrecht abgewatscht. Daniel Jun, Headcoach der Füssener, sah eine emotionslose Mannschaft, die ihren jungen Torhüter völlig im Stich gelassen habe. Die Wölfe sollten also auf der Hut sein, wird die Füssener Mannschaft am Freitag doch wieder ein anderes Gesicht zeigen wollen als zuletzt in Niederbayern. Sechs Punkte holten die EV Lindau Islanders am vergangenen Wochenende in Bayreuth und zuhause gegen Erding. Zudem konnte man am Sonntag davor schon einen Punkt aus Tölz entführen. Diese Ergebnisse zeigen, dass der Tabellenachte keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden darf. Vor dem vergangenen Wochenende haben die Islanders nochmals personell nachgelegt. Um den auf unbestimmte Zeit ausfallenden Verteidiger Kazuki Lawlor zu kompensieren, wurde der US-amerikanische Stürmer Noah Kane aus der ECHL nachverpflichtet, der in zwei Spielen immerhin schon eine Vorlage beisteuern konnte. Bis Sonntag wird sich der 26-Jährige noch besser in sein Team integriert haben und deshalb vermutlich mehr Gefahr ausstrahlen. Statistik Mit einer Erfolgsquote von nur 14 Prozent sind die Lindau Islanders aktuell das zweitschlechteste Team in Überzahl. Füssen belegt hier mit 20,6 Prozent Rang acht und Selb mit 26,4 Prozent Platz vier. Insgesamt musste der EVF 125 Gegentreffer in 24 Partien hinnehmen. Dies entspricht einem Gegentorschnitt von 5,2 Gegentreffern pro Spiel. Der EV Lindau rangiert hier auf Platz acht mit durchschnittlich 3,2 Gegentoren und die Selber Wölfe stellen in dieser Disziplin das drittstärkste Team mit 2,7 kassierten Toren pro Partie. Kende Kassay-Kézi blickt voraus Gerade einmal 19 Jahre alt ist das Verteidiger-Nachwuchstalent Kende Kassay-Kézi. Der Deutsch-Ungar, der im Sommer aus dem Nachwuchs des EV Landshut zum Wolfsrudel gestoßen ist, hat sich überraschend gut und schnell im Erwachsenenbereich durchgesetzt, sich gleich einen Stammplatz im Wolfsrudel erkämpft und bislang alle 24 Pflichtspiele bestritten. Kein Wunder also, dass der Linksschütze seinen Wechsel in die Porzellanstadt nicht bereut: „Ich bin bisher sehr zufrieden mit meiner Leistung, fühle mich sehr wohl hier und konnte auch schon meine ersten Scorerpunkte einfahren. Für meine sehr harte Arbeit auf und neben dem Eis werde ich mit Spielzeit belohnt. Hoffentlich kann ich die restliche Saison genauso weitermachen.“ Zunächst einmal gilt aber der volle Fokus des Defensivspezialisten auf die kommenden beiden Gegner, denen Kende Kassay-Kézi Respekt zollt: „Das sind beides gute Mannschaften, die es uns wahrscheinlich nicht einfach machen werden. Aber wir gehen in jedes Spiel mit der Einstellung rein, dass wir gewinnen wollen. Wir wollen immer 100 Prozent geben, jeden Schuss blocken, füreinander da sein, zusammenhalten und dann schauen wir, dass wir beide Spiele gewinnen.“ Lineup Daniel Ulrich, Jonas Körber, Daniel Weiß und Eric Doronin (Saisonaus) müssen weiterhin verletzt passen. Noch nicht im Lineup, aber weiterhin im Aufbautraining sind Jonas Körber und Patrick Klöpper. Die Förderlizenzspieler Marcel Tabert und Erik Schuler stehen – ebenso wie Nico Wiens, der zuletzt in Ravensburg ausgeholfen hatte - zur Verfügung. Tickets/Einlass/Liveübertragung Für das Heimspiel gegen den EV Füssen (Freitag um 20 Uhr) gibt es Tickets im Vorverkauf online (https://selberwoelfe.reservix.de/events), bei IT-Solutions Lauterbach in Sparneck, im Ticketshop der Frankenpost, bei Edeka Egert in Selb am Vorwerk sowie an der Abendkasse. Die Pforten der NETZSCH Arena sowie die Abendkassen öffnen eine Stunde vor Spielbeginn um 19 Uhr. Der Early-Entry für die Saisonkarteninhaber startet um 18:45 Uhr. Alle Partien werden zudem live über Sprade TV (https://sprade.tv/de/teams/7/selber-woelfe) sowie das Auswärtsspiel am Sonntag aus Lindau (Spielbeginn um 18 Uhr) in Auszügen in der Radio Euroherz Eiszeit übertragen.
Ice Dragons HerfordIce Dragons vor nächstem HEV-Duell - Herford reist zu den Herne Miners (OLN) In der Oberliga Nord Hauptrunde steht für den Herforder Eishockey Verein das nächste HEV-Duell an. Im Freitagsspiel sind die Ice Dragons ab 20.00 Uhr zu Gast bei den Herne Miners und versuchen sich in der Hannibal-Arena tabellarisch an den Gegner heranzuarbeiten. Grundlage für ein Heranarbeiten ist ein Sieg der Ostwestfalen in Herne. Dieses gelang zu Beginn der aktuellen Spielzeit, als man mit 5:2 drei Zähler entführte. Die Revanche gab es dann im Rückspiel. Nach gutem Start verlor das Herforder Team den Faden und musste letztlich in eine bittere 4:5-Niederlage einwilligen. Seitdem haben die Ice Dragons elf Begegnungen absolviert, von denen jedoch acht nach regulärer Spielzeit verloren wurden. Lediglich fünf Punkte holte man in dieser Phase und rutschte auf den 11. und somit letzten Tabellenplatz ab. „Wir sind eigentlich immer ganz ordentlich in den Spielen drin, aber uns fehlen an einigen Stellen aktuell ein paar Prozent, die in Summe für die Ergebnisse sorgen“, äußerte sich Herfords Chefcoach Henry Thom kürzlich auf einer Pressekonferenz. Akribisch arbeitet die Mannschaft daran, diese paar Prozentpunkte, die für mehr Selbstvertrauen und für eine gewisse Selbstverständlichkeit sorgen, zu finden. Kämpferisch boten die Ice Dragons gute Leistungen und das Team um Kapitän Marius Garten wird alles dafür tun, um sich beim Tabellenneunten, der auch bereits acht Zähler Vorsprung hat, durchzusetzen. Verzichten muss der Herforder Eishockey Verein in jedem Fall auf den verletzten Gleb Berezovskij sowie den gesperrten Ryley Lindgren, dem sogar eine Strafe über das Freitagsspiel hinaus droht. Der zuletzt verletzte David Makuzki ist Mitte der Woche zumindest ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Henry Thom wird in jedem Fall die Reihen verändern müssen und das Team der Ostwestfalen muss ein wenig näher zusammenrücken. Alle Spiele der Oberliga werden live auf www.sprade.tv übertragen.
Herne MinersZwei Sechs-Punkte-Spiele für die Miners (OLN) Nachdem der HEV nach der Derbyniederlage am 05.12.2025 am Sonntag spielfrei hatte, standen für die Mannschaft der Grün-Weiß-Roten Erholung und Regeneration im Fokus. Nach sieben Spielen in 15 Tagen wurde den Miners eine dreitägige Pause gegönnt, seit Dienstag hat dann die Vorbereitung auf die kommenden Partien begonnen. Auf dem Plan stehen, mit Blick auf die Tabelle, zwei wichtige Spiele gegen die Herforder Ice Dragons und die Rostock Piranhas. Herford rangiert aktuell auf dem 11. Tabellenplatz, die Rostocker befinden sich auf Platz 10 und die Miners nehmen aktuell Tabellenplatz 9 ein. Wer ist dabei? An der Verletzungsfront sieht es für die Miners derzeit nicht besser aus. Neben dem langzeitverletzten Sofiene Bräuner, gesellt sich nun auch Marius Demmler auf die Verletztenliste. Der Flügelstürmer zog sich im Spiel gegen die Füchse Duisburg eine Oberkörperverletzung zu und wird voraussichtlich sechs Wochen ausfallen. Valentin Pfeifer wird an diesem Wochenende ebenfalls noch nicht zum Einsatz kommen. Lennart Schmitz ist größtenteils wieder genesen und steht gegen Herford und Rostock wieder im Kader. Hugo Enock hingegen fehlt seit Wochenbeginn krankheitsbedingt, ein Einsatz des Schweden ist daher unwahrscheinlich. Tjark Kölsch wird erneut in Bad Nauheim gebraucht, dafür unterstützt Fabian Nifosi die Herner Defensive. Das Torhüter-Duo bilden wie gewohnt Lukas Schulte und Dean Döge. Herforder EV, 12.12.2025: Die Herforder Ice Dragons befinden sich momentan in einem Formtief. Aus den letzten zehn Spielen konnten sie nur zwei für sich entscheiden – allerdings gegen die Saale Bulls Halle und den Ligaprimus Hannover Indians. Ex-Herner Leon Köhler zeigte sich zuletzt jedoch in Topform und sammelte acht Punkte in den vergangenen fünf Spielen. Dadurch zwangen die Ice Dragons die TecArt Black Dragons Erfurt am 02.12.2025 in die Verlängerung. In den bisherigen Saisonduellen gingen jeweils einmal die Ice Dragons und einmal die Miners nach 60 Minuten als Sieger vom Eis. Bully in der Hannibal-Arena ist am Freitagabend um 20 Uhr. Für alle HEV-Fans, die Kindern zu Weihnachten noch eine Freude bereiten möchten, steht im Eingangsbereich der Hannibal-Arena ein festlich geschmückter Wunschbaum der Young Miners und des HEV mit Wunschzetteln von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen der Robert-Brauner-Schule Herne. Die Schülerinnen und Schüler freuen sich über die Erfüllung ihrer Weihnachtswünsche. Die verpackten Geschenke können während des Spiels am Fanshop abgegeben werden. Zusätzlich wird am Dienstag, den 16.12.2025, von 18:30 bis 20:00 Uhr eine weitere Öffnungszeit des Fanshops angeboten. In der ersten Drittelpause dürfen sich die Zuschauer außerdem auf ein Highlight freuen: Die U11 der Young Miners zeigt in einem Pausengame ihr Können auf dem Eis. Fanshop-Infos: Ab dem morgigen Heimspiel gibt es die Kulturbeutel für 24,90€ als „Artikel des Monats“ vor Ort im Fanshop zu bestellen. Außerdem sind noch Adventskalender vorhanden. Wer also für die letzten Tage noch zuschlagen möchte, kann sich einen Adventskalender sichern für nur 6€ pro Stück/ 5€ pro Stück ab einer Abnahme von 5 oder mehr Adventskalendern. Rostock Piranhas, 14.12.2025: Die beiden Torgaranten Jesper Öhrvall und Liam Fraser führen weiterhin die teaminterne Scorerliste an. Eine wichtige Personalie, die den Piranhas zuletzt fehlte, ist Verteidiger Connor Hannon. Der Dreh- und Angelpunkt der Rostocker Defensive musste verletzungsbedingt pausieren, arbeitet aber derzeit an seiner Rückkehr. In der vergangenen Woche kam ein Einsatz für ihn jedoch noch zu früh. Zur Verstärkung der Verteidigung wurde Marlon Braun von den Lausitzer Füchsen zusätzlich mit einer Förderlizenz für die Piranhas ausgestattet. Bully in Rostock ist am Sonntag um 19 Uhr. Dirk Schmitz zum Wochenende: „Beide Spiele sind Sechs-Punkte-Spiele und wir werden wieder alles geben, um an diesem Wochenende die volle Punktausbeute zu holen. Da wir verletzungs- und krankheitsbedingt aber wieder angeschlagen sind, wird das sicherlich eine schwierige Aufgabe für uns. Wenn wir Pech haben, stehen uns morgen vielleicht nur 15 Spieler oder sogar weniger zur Verfügung.“
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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Amberg Wild LionsERSC muss erneut auf Reisen gehen (BYL) Am Freitagabend ab 20 Uhr bestreitet der ERSC Amberg in der Eishockey-Bayernliga sein viertes Auswärtsspiel in Folge. Die letzten drei endeten ohne Punkt und mit insgesamt 11:29 Treffern alles andere als akzeptabel. Diesmal müssen die Wild Lions zu den Peißenberg Miners, die auch etwas ihren Ansprüchen hinterherlaufen. Eigentlich sind die Voraussetzungen bei den Miners positiv. Der Kader ist eingespielt, weil es vor der Saison nur überschaubare Transfertätigkeiten gab. Der Zuschauerschnitt mit über 1.000 pro Spiel bedeutet auch viel Unterstützung von den Rängen, dennoch ist die Punktausbeute in der heimischen Flatbury-Arena mit nur drei Zählern äußerst spärlich. Kürzlich erfolgte die Trennung von Andreas Becher auf der Trainerposition. Als Nachfolger steht nun Markus Schröder mit seinem „Co“ Florian Steidl an der Bande. Auswärts scheinen die Miners mit ihrer Kontertaktik mehr Erfolg zu haben, was auch die Statistik zeigt. Zuletzt gelang ein viel beachteter 6:5-Erfolg nach Penaltyschießen bei den heimstarken Waldkraiburgern. Die erfolgreichsten Scorer bei den Peißenbergern sind weiterhin der Ex-Amberger Ryan Murphy (27 Punkte) und Dejan Vogl (23), dazu gekommen ist US-Stürmer Weiland Parrish (23) – ein Vergleich, bei dem die Amberger Top-Scorer Brandon Walkom (32) und Nolan Gardiner (26) sehr gut mithalten können. Allerdings sind die Punktesammler bei den Oberbayern noch etwas breiter verteilt. Von seinem Team erwartet ERSC-Coach Kevin Lavallee in erster Linie, dass die Defensivarbeit konsequenter durchgeführt wird: „Wir müssen zumindest gegen Teams aus dem unteren Tabellendrittel anfangen wieder zu punkten und das beginnt mit der Arbeit vor dem eigenen Tor“. Am 100.Gegentor – bei aktuell 99 – werden die Lions vermutlich nicht vorbeikommen, aber es würde reichen, eines mehr als der Gegner zu erzielen. Das Hinspiel in Amberg war eine Begegnung auf Augenhöhe und eine sehr enge Kiste, auch wenn das Resultat mit 3:6 eine vermeintlich deutliche Angelegenheit vermuten lässt. Peißenberg entschied die Begegnung erst in der Schlussphase und mit einem erfolgreicheren Powerplay. Das würde man dem ERSC auch wünschen, zumal die Wild Lions diesmal Unterstützung von einem Fanbus erhalten.
Kempten SharksSchwäbisches Wochenende - Burgau und Ulm heißen die Gegner der Sharks am Wochenende (BYL) Auf dem Papier könnte die Ausgangslage bei den beiden Teams kaum unterschiedlicher sein. Mit dem Aufsteiger aus Burgau erwartet der Tabellenletzte am Freitagabend um 20.°° das Team von Sven Curmann. Doch auch wenn die Eisbären erst ein einziges der letzten sechzehn Spiele gewonnen haben, so warnt der Coach der Allgäuer vor dem Gegner. Seit dem Trainerwechsel, bei dem der ehemalige Profi Fabio Carciola den Cheftrainerposten übernommen hat geht es Schritt für Schritt bergauf. Burgau hält die Spiele deutlich enger und länger offen, und hat auch gegen Geretsried endlich den ersten Sieg in der Bayernliga eingefahren, so der ESC Trainer. Uns erwartet ein Gegner, der defensiv sehr hart arbeitet, über den Kampf kommt und uns die Sache nicht einfach machen wird. Man darf sich vom Tabellenstand nicht blenden lassen. Keinen Zweifel gibt es an der Stärke des Gegners am Sonntag. Ulm / Neu-Ulm hat eine überzeugende Vorrunde gespielt und steht zurecht auf dem vierten Tabellenplatz. Curmann hatte die Devils vor der Saison auch zu den Top Teams gezählt und ist nicht überrascht von der Stärke des Teams von der Donau. Im Hinspiel musste man schmerzlich erfahren wie schnell es gehen kann. Konnte man das Ergebnis zumindest zwei Drittel ausgeglichen halten, hatte man im Schlussabschnitt dem Ulmer Sturmlauf nichts mehr entgegenzusetzen, fing sich fünf Treffer ein und musste eine ernüchternde 1:6 Niederlage hinnehmen. Aber viel Wasser ist seitdem Iller und auch Donau hinabgeflossen. Die Sharks haben sich im Verlauf der Vorrunde zu einer funktionierenden Einheit zusammengeschweißt, man lässt sich auch von Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen, sei es durch Rückstände in den Spielen, oder durch einen von Verletzungen gebeutelten Kader. Sechs Siege aus den letzten acht Spielen sind eine deutliche Sprache, und mit nur drei Punkten Rückstand auf den Sonntagsgegner liegt man durchaus in Schlagdistanz. Es dürfte eine spannende Partie vor hoffentlich gut gefülltem Haus werden, die Derbys der beiden Mannschaften haben seit vielen gemeinsamen Jahren immer wieder Spektakel geboten. Und auch diesmal ist, aus sportlicher Sicht, wieder alles für ein Eishockeyfest angerichtet.
TEV MiesbachTEV im Pfaffenhofen gefordert - Sonntag Familientag gegen Dingolfing (BYL) Bereits um 14 Uhr startet am Sonntag die Partie des TEV Miesbach gegen den EV Dingolfing und beim Familientag und Sparkassenjugendtag ist einiges geboten. Dabei gilt Jugendliche und Kinder unter 18 Uhren bekommen dank der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee freien Eintritt zum hochklassigen Match gegen den EV Dingolfing. Zunächst geht es aber für die Weiß-Roten am Freitag zum EC Pfaffenhofen. Die Mannschaft aus der Holledau ist noch im Rennen um die Pre-Playoff Plätze, hat allerdings schon neun Punkte Rückstand auf Platz 10, was aktuell mit 12 Punkten Platz 14 bedeutet. Der ECP hat eine brandgefährliche Offensive um die beiden Kontigentspieler Jakub Vrana und Jan Tlacil die sicher zu den besten Stürmern der Bayernliga gehören. Zuletzt ärgerte man lange den Topfavoriten aus Königsbrunn und musste sich letztendlich knapp mit 6:5 geschlagen geben. Das Hinspiel war lange hartumkämpft, ehe der TEV die Partie im Schlussdrittel mit 6:2 für sich entschied. Neu in Pfaffenhofen ist, dass es seit dieser Saison einen Livestream gibt und so wird die Partie wie beim TEV auf SpradeTV gestreamt. Spielbeginn ist um 20 Uhr. Am Sonntag gastiert dann um 14 Uhr der Angstgegner des TEV's der letzten beiden Jahre an der Schlierach. Den letzten Sieg gegen die IsarRats für den TEV gab es am 29.12.2023. Dennoch vielleicht ein gutes Omen für den TEV, denn zuletzt konnte man auch die Niederlagenserie gegen den ESC Kempten brechen. Das Team von Dustin Whitecotton kam zuletzt, nachdem es im November einige Turbulenzen im Verein gab, immer besser in Form und konnte zuletzt in sechs Spielen in Folge Punkten und 5 Spiele davon gewinnen, was aktuell Platz 9 im sehr engen Mittelfeld der Bayernliga bedeutet. Die Niederbayern stellen allerdings das beste Powerplay der Liga mit ihren torgefährlichen Nordamerikanern Blake Luscombe und Mitch Walinski. Die Abschlussstärke der Beiden bekam der TEV im Vorbereitungsspiel bitter zu spüren. Dazu kommt mit David Zucker wohl der Königstransfer des Bayernligasommers. Zucker kam vom großen Nachbarn aus Landshut. Für den TEV, wo Petr Gulda sein Debüt feiern wird, werden es zwei schwere Spiele, vor allem da der Kader aktuell etwas angeschlagen ist. So werden am Freitag Felix Feuerreiter und Henry Sihling berufsbedingt fehlen, dazu kommen die beiden Langzeitverletzten Matej Pekr und Benedikt Dietrich, sowie der angeschlagene Justi Späth. Zudem fehlt Timon Ewert krank. Aziz Ehliz hingegen muss nach seiner Matchstrafe gegen die Devils Ulm/Neu-Ulm die nächsten beiden Wochenenden aussetzen. Er wurde vom Bayrischen Eissport Verband für 4 Spiele gesperrt. Am Familientag und Sparkassen Jugendtag ist am Sonntag einiges geboten. So wird der TEV gemeinsam mit der U7 einlaufen. Zudem gibt es ein Pausenspiel und in der zweiten Pause gibt es eine Aufführung der Eiskunstlaufabteilung. Zudem hat der zweite Kiosk geöffnet wo es Waffeln zu kaufen gibt. Ein Dankeschön gilt der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee. Dank unseres Partners ist am Sonntag der Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18 frei.
Lechbruck FlößerLandesliga-Spitzenspiel: ERC Lechbruck jagd die Wanderers (BLL) Am Freitagabend steht im Lechparkstadion ein echtes Highlight der Landesliga Gruppe A auf dem Programm: Der Tabellenzweite ERC Lechbruck empfängt den Spitzenreiter Wanderers Germering. Beide Mannschaften haben nach 14 Saisonspielen beeindruckende Leistungen gezeigt und trennen lediglich drei Punkte – perfekte Voraussetzungen für ein echtes Spitzenspiel. Der ERC Lechbruck geht mit viel Selbstvertrauen in diese Partie. In den vergangenen fünf Spielen holten die Flößer drei Siege und erzielten dabei 26 Treffer, was einem Schnitt von 5,2 Toren pro Spiel entspricht. Gleichzeitig zeigte die Defensive stabile Leistungen mit nur 13 Gegentoren. Germering präsentierte sich ebenfalls stark, überzeugte mit 23 erzielten Treffern in den letzten fünf Partien und bleibt mit insgesamt 82 Saisontoren die offensivstärkste Mannschaft der Liga. Ein Blick auf die Teamstatistiken unterstreicht die Ausgeglichenheit der beiden Konkurrenten. Im Powerplay bewegen sich beide Teams nahezu auf identischem Niveau: Lechbruck verwertet 22,06 Prozent seiner Überzahlmöglichkeiten, Germering 21,92 Prozent. In Unterzahl zeigt sich ein ähnliches Bild. Die Wanderers stehen mit einer Erfolgsquote von 85,94 Prozent knapp besser da, während der ERC mit 84,51 Prozent ebenfalls zu den Top-Unterzahlteams der Liga zählt, zumal sie in dieser Saison bereits fünf Shorthander erzielten und damit ligaweit zu den gefährlichsten Teams in Unterzahl gehören. Auffällig ist jedoch der Unterschied bei den Strafminuten: Germering sammelte bereits 261 Minuten und ist damit deutlich häufiger in Unterzahl als der ERC (195 Minuten). Auch individuell bietet die Partie reichlich Spannung. Beim ERC ragt Stürmer Cameron Roberts heraus, der mit 24 Punkten (13 Tore, 11 Vorlagen) der Topscorer der Flößer ist. Ihm folgt Verteidiger Mathias Schuster, der nicht nur 19 Scorerpunkte beisteuerte, sondern im Powerplay eine prägende Rolle spielt. Ebenfalls in Topform ist Marcus Köpf, der mit drei Game-Winning-Goals bereits mehrfach zum Matchwinner avancierte. Paolo De Sousa und Simon Maucher runden die Top 5 der starken Offensive der Flößer bei einem Blick auf die aktuelle Scorerliste ab. Die Wanderers Germering halten mit einer ebenso gefährlichen Angriffsreihe dagegen. Quirin Reichel führt sein Team mit 23 Punkten an, während Dennis Sturm als Spielmacher mit 15 Assists besticht. Marco Göttle kommt bereits auf 10 Saisontore und ist besonders im Slot kaum zu kontrollieren. Zusammen bilden diese Spieler eine der effizientesten Offensivreihen der Liga, die es für die Lechbrucker Defensive konsequent zu bearbeiten gilt. Entscheidend wird am Freitag die Tagesform und die Disziplin sein. Lechbruck muss die Strafzeiten des Gegners konsequent nutzen und selbst weg vom Sünderbänkchen bleiben, um Germerings starke Offensive nicht unnötig ins Spiel zu bringen. Gleichzeitig könnte der Heimvorteil eine wichtige Rolle spielen. Das Lechparkstadion bot in dieser Saison bereits mehrfach den Rahmen für energische Auftritte der Flößer. Das Duell verspricht Spannung, Tempo und hart umkämpfte Zweikämpfe – ein echtes Topspiel. Mit einem Sieg könnte der ERC Lechbruck nach Punkten zu Germering aufschließen und den Kampf um Platz eins völlig neu entfachen. Der Eröffnungsbully erfolgt am Freitag um 19:30 Uhr im Lechparkstadion. Der ERC Lechbruck hofft auf zahlreiche Zuschauer und ein echtes Eishockeyfest im Lechpark.
Pfronten Falcons(BLL) Am Freitag um 20 Uhr empfangen die Falcons die NatureBoyz des SC Forst. Nach 12 Spielen treffen die Pfrontener somit erstmals auf die Oberbayern, die derzeit den 8. Platz der Tabelle belegen. Topscorer der Naturburschen ist Bastian Grundner, der insgesamt 7 Tore und 8 Vorlagen und somit 15 Punkte erzielen konnte. Mit 10 Punkten folgt ihm Matthias Müller vor Julian Kraus mit 8 Punkten. Die Mannschaft von Robert Kienle konnte vergangenes Wochenende zu Hause die Crusaders aus Fürstenfeldbruck mit 6:4 bezwingen. Zudem gelang ein 4:3 Sieg gegen den Tabellenführer aus Germering und ein 1:3 in Bad Tölz gegen Reichersbeuern. Für die Mannschaft von Trainer Jörg Peters gibt es somit kein Grund den SC Forst zu unterschätzen. Nach der Siegesserie des ERC Sonthofen rutschten die Pfrontener nun auf den vierten Platz der Tabelle ab, punktgleich mit dem SC Reichersbeuern und sind somit dringend auf Punkte angewiesen um nicht noch weiter abzurutschen. Mithelfen soll hierbei wieder Noah Keller, der nach seiner überstandenen Verletzung der Mannschaft wieder zur Verfügung stehen wird.
Enttäuschendes Null-Punkte-Wochenende für den MEK – Luchse bekommen gegen Waldkraiburg und Regen ihre Grenzen aufgezeigt (BBZL) So wird es nichts mit Punkten gegen die besten Teams der Bezirksliga Mitte. Nach einer klaren 2-6 (1-1, 0-3, 1-2) Heimniederlage gegen den EHC Waldkraiburg 1B kämpften die Luchse in Regen beherzt, waren bei der 8-6 (4-2, 1-2, 3-2) Niederlage im bayrischen Wald jedoch defensiv nicht auf der Höhe. Gegen den Spitzenreiter hängen die Trauben zu hoch Am Freitagabend war die Mannschaft der Stunde der Bezirksliga Mitte im Münchner Westen zu Gast. Der Jahr für Jahr kompetitive EHC Waldkraiburg 1B hat über die Sommerpause eine Initialzündung hingelegt und sich dank einiger interner wie externer Neuzugänge vom Playoff-Kandidaten zum Meisterschaftsanwärter gemausert. Acht Siege in acht Spielen, nur wenige davon auch nur ansatzweise knapp, bestätigen diese Einschätzung von vor der Saison. Die Luchse waren hochmotiviert, die erste Kerbe in die Rüstung des punktverlustfreien Spitzenreiters zu schlagen, und starteten entsprechend motiviert in die Partie. Zwar musste keine Minute nach Anpfiff die erste Unterzahlsituation überstanden werden, doch diese meisterten die Münchner mit Bravour. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem die Gäste den ersten Treffer landeten. In der fünften Minute vollendete der Christof Hradek einen Angriff der Löwen mustergültig zum 0-1. Die Luchse ließen sich nicht entmutigen und hielten auch nach dem Gegentreffer gut mit dem Klassenprimus mit. Die Landeshauptstädter erarbeiteten sich gute Chancen, und in ihrem zweiten Powerplay des Abends gab es erstmals etwas zu bejubeln. Simon Klopstock spielte einen Querpass auf den im Slot lauernden Sascha Günzel. Sascha zog ab und wischte dabei eigentlich leicht über die Scheibe. EHC-Goalie Fabio Greimel rechnete wohl mit einem Direktschuss und konnte die Kullerscheibe nicht aufhalten. Der 1-1 Ausgleichstreffer war für Sascha der erste Treffer im Luchsbau seit dem 26. Februar 2022, seinem bis zur diesjährigen Rückkehr letzten Spiel für den MEK. Eigentlich hätten die Luchse mit einem guten Gefühl in den zweiten Abschnitt gehen können, hielten sie doch gut mit dem souveränen Spitzenreiter mit. In den ersten Minuten des Mitteldrittels lief jedoch alles schief, was nur schieflaufen kann. Eine Minute nach Wiederanpfiff landete die Scheibe nach einem geblockten Schuss im Fangnetz über der Plexiglasbande und prallte aufs Eis zurück. Normalerweise ein klarer Fall für einen Pfiff und ein Bully in der neutralen Zone, doch leider sahen ausschließlich die beiden Referees die Situation anders als nahezu jede andere an diesem Abend im Weststadion anwesende Person. Das Spiel lief also weiter, die Gäste konterten, und Florian Engel stellte die Führung für die Löwen wieder her. Im nächsten Wechsel wurde Michael Glattenbacher für 2+2 Minuten auf die Strafbank geschickt, und als sich kurz darauf noch Theodor Ziegelhöffer dazugesellte, wurde es für das Luchsrudel richtig knackig. Die Münchner kämpften mit vollem Herz und Einsatz und brachten die doppelte Unterzahl gerade so von der Uhr, doch nur wenige Sekunden vor Ablauf der zweiten Strafe gegen Michael Glattenbacher zappelte die Scheibe dann doch noch im Netz. Fabio Greimel war es, der schließlich zum 1-3 einnetzte und die Führung seiner Mannschaft etwas komfortabler gestaltete. Die Luchse gaben sich keineswegs auf, vielmehr wurde in den kommenden Minuten die Klasse der Gäste immer deutlicher. Die Waldkraiburger 1B drängte die Luchse im eigenen Drittel gut nach außen und machte es somit nahezu unmöglich, gefährliche Gelegenheiten zu kreieren. Zudem agierten die Industriestädter unglaublich pucksicher. Nahezu jeder einzelne Pass fand den Schläger eines Mitspielers, sodass die Gäste mit einer unnachahmlichen Leichtigkeit das Mitteldrittel überbrücken konnten und stets eine Gefahr für das Tor von Tamino Kaut darstellten. Dennoch dauerte es bis kurz vor der Drittelpause, bis es ein letztes Mal im Kasten klingelte. In Überzahl feuerten die Luchse einen Handgelenkschuss ab, unglücklicherweise auf die Beine von EHC-Stürmer Paul Hipetinger. Die Scheibe sprang nach vorne, Hipetinger sprintete hinterher und erhielt für seine Bemühungen einen Alleingang, den der Löwen-Stürmer elegant versenkte. Somit gingen die Luchse mit einem 1-4 Rückstand in die Kabine. Im letzten Abschnitt versuchten die Luchse nochmal alle Kräfte zu mobilisieren, doch es sollte an diesem Abend einfach nicht sein. Die Münchner kamen gegen die mit der Führung im Rücken clever agierenden Gäste kaum dazu, sich Chancen zu erspielen, und als Michael Glattenbacher in der 52. Minute auf die Strafbank wanderte, fiel die endgültige Entscheidung. Sebastian Beer vollendete ein druckvolles Powerplay der Löwen mit dem fünften Tor für den EHC und machte den Sieg der Gäste zu einer beschlossenen Sache. Die Luchse gaben weiter alles und konnten das Ergebnis zwischenzeitlich sogar nochmal verkürzen. In Unterzahl erkämpfte sich Michael Glattenbacher nach einem Bully die Scheibe und schickte Marvin Kovac auf die Reise. Das Münchner Kindl skatete alleine auf Timo Greimel zu und drückte die Scheibe zwischen den Beinen des Waldkraiburger Goalies über die Linie. Leider dauerte es jedoch nur zwölf Sekunden, bis Sebastian Weiss das halbe Dutzend vollmachte und für den Endstand von 2-6 sorgte. Keine Punkte in Regen trotz sechs eigener Tore Trotz der Niederlage gegen die Löwen machten sich die Luchse am Sonntag alles andere als entmutigt auf den Weg nach Regen. Zwei Drittel lang agierten sie auf Augenhöhe mit dem Spitzenreiter, der ob der gezeigten Leistung nicht ganz zu Unrecht noch keinen Punkt verloren hat. Bei den bislang unter den Erwartungen agierenden Regener Drachen wollten die Landeshauptstädter wieder an die starken Leistungen der beiden vorherigen Wochen anschließen und endlich wieder punkten. Auf dem Eis startete diese Mission jedoch alles andere als positiv. Nach nur 50 Sekunden musste MEK-Goalie Jens Berger erstmals hinter sich greifen, als der frühere Oberliga-Profi Stefan Ortolf einen Konter im eigenen Stadion zur frühen Führung versenkte. Leider konnten die Luchse die Gastgeber den ganzen Abend über nicht daran hindern, Konter im eigenen Stadion zu laufen. Keine zwei Minuten nach dem ersten Gegentor konterten die Drachen erneut, und wieder war es am Ende Stefan Ortolf, der nach mustergültiger Vorlage von Franz Spornraft den Puck ins leere Tor schob. In der siebten Minute pfiffen die Unparteiischen eine sehr päpstliche Strafe wegen Spiels mit sechs Mann gegen die Münchner. Die Luchse überstanden das Unterzahlspiel, doch wenige Sekunden nach Ablauf der Strafe tanzte sich David Michel durch die Münchner Hintermannschaft und erhöhte auf 3-0. Die Münchner spielten beileibe kein schlechtes Eishockey, allerdings konnte der eine Spielzug, auf den das komplette Eishockeyspiel des ERC Regen ausgelegt zu sein scheint, im Laufe des Abends nie unterbunden werden. In der Defensive waren die Drachen nämlich alles andere als sattelfest, und das nutzten die Landeshauptstädter in der 12. Minute erstmals aus. Vom Bully weg brachte Nico Jörg einen Schuss auf das gegnerische Tor, den Denis Jendrus nur prallen lassen konnte. Simon Klopstock setzte erfolgreich nach und brachte die Luchse mit seinem ersten Treffer der Saison auch aufs Scoreboard. Wenige Minuten später musste Jendrus verletzungsbedingt Marco Sagerer weichen. Statt den kalten Torwart unverzüglich mit Schüssen einzudecken, ließen sich die Münchner 22 Sekunden nach dem Goaliewechsel einmal mehr auskontern. Wieder war es David Michel, der die Luchse ausspielte und den Drei-Tore-Vorsprung wiederherstellte. Was an diesem Abend bei den Münchnern zweifelsohne funktionierte, waren Einsatz und die Performance in der Offensive. So konnte Yehor Vinnytskyi keine Minute nach dem Gegentor mit einem Nachschuss wieder auf 4-2 verkürzen. Der zweite Abschnitt begann mit einem Überzahlspiel für die Luchse, und die Münchner machten direkt das meiste aus dieser Chance. Ausgerechnet Verteidiger Alex van gen Hassend gab den Drachen einen Tropfen ihrer eigenen Medizin. Der Münchner Routinier erhielt einen Pass in den Lauf, überlief seine Gegenspieler und netzte per Alleingang zum 4-3 ein. Das Powerplay lief nun wie am Schnürchen, und zum Bergfest des Spiels waren die Luchse endgültig zurück im Spiel. Wieder mit einem Mann mehr auf dem Eis schnürten die Münchner ihre Gegner ein, bis Maximilian Deutzmann im hohen Slot etwas zu viel zeit erhielt. Der Kölsche Jung legte sich die Scheibe zurecht, nahm Maß und ließ den Puck mit einem präzisen Handgelenkschuss zum 4-4 Ausgleichstreffer im Netz zappeln. Die Landeshauptstädter hatten das Konterspiel der Drachen in den Griff bekommen und zeigten sich vor dem Tor effizient. Beinahe hätten die Münchner das Spiel gedreht, doch in den Minuten vor der Pause war ihnen das Schicksal nicht mehr hold. In der 36. Minute wurde ein Schuss von Stephan Hackl vor dem Münchner Tor geblockt und sprang direkt auf das Blatt von Jan Nemec. MEK-Goalie Jens Berger war bereits am Boden und konnte den Puck nur noch zum 5-4 an sich vorbeizischen sehen. Eine große Chance hatten die Münchner noch vor der Pause, doch Yehor Vinnytskyi zielte bei einem Alleingang nicht präzise genug und verfehlte das Tor. Dennoch war der Mittelabschnitt insgesamt ein Erfolg für das Luchsrudel, das sich von einem 4-1 Rückstand auf ein 5-4 herankämpfte und das Spiel im Schlussabschnitt endgültig an sich reißen wollte. Diese Mission begann enorm vielversprechend. Eineinhalb Minute nach Wiederanpfiff feuerte Nico Jörg von der blauen Linie einen Puck auf das gegnerische Tor ab. Das Münchner Kindl Simon Klopstock stellte vor dem Tor einen perfekten Screen, und Marco Sagerer sah die Scheibe erst, als sie bereits hinter ihm im Netz eingeschlagen war. Die Hausherren hatten auch nach dem zweiten Ausgleichstreffer des Abends die richtige Antwort, denn innerhalb von fünf Minuten im Schlussabschnitt sorgten sie für die Entscheidung. Erst traf David Michel in der 45. Minute zur erneuten Führung, und keine 60 Sekunden später unterlief den Luchsen ein grober Fehler. Ein lascher Pass hinter dem eigenen Tor wurde abgefangen, die Drachen schalteten schnell und Alex Schander lochte zum 7-5 ein. Als David Michel in der 51. Minute im Powerplay auf 8-5 erhöhte, zog sich die Schlinge immer enger um den Hals der Luchse. Simon Klopstock schaffte es zwar mit einem Treffer des Willens in der 56. Minute, seine Mannschaft nochmal auf zwei Treffer heranzubringen, doch zu mehr sollte es an diesem Abend nicht mehr reichen. So machten sich die Luchse mit einer durchaus vermeidbaren 8-6 Niederlage und dem schalen Gefühl von null Punkten in zwei Spielen auf den langen Weg zurück in die Landeshauptstadt. Das schlimmste Gefühl für einen Sportler – da wäre mehr drin gewesen Die Luchse haben ein Null-Punkte-Wochenende hinter sich, und obwohl die Landeshauptstädter gegen den punktverlustfreien Tabellenführer sowie auswärts beim letztjährigen Finalisten antraten, bleibt doch das Gefühl, dass an diesem Wochenende einfach mehr drin gewesen wäre. Die Niederlage gegen den EHC Waldkraiburg 1B war absolut nachvollziehbar und unstrittig. Die Löwen haben zweifelsohne bewiesen, dass sie aktuell die Mannschaft ist, die es im Rennen um die Meisterschaft in der Bezirksliga Bayern zu schlagen gilt. Dennoch zeigten die Luchse ein ermutigendes erstes Drittel, nur um in den ersten Minuten des zweiten Abschnitts unwiederbringlich auf die Verliererseite abzubiegen. Auch wenn dieses zweite Drittel zum Teil auf nicht kontrollierbare Variablen zurückzuführen ist, bleibt dennoch die Frage, ob dieses Spiel nicht auch anders hätte laufen können. Das Spiel bei den Drachen startete für die Landeshauptstädter katastrophal, doch die Luchse zeigten Resilienz und kämpften sich in die Begegnung zurück. Wieder zeigten die Münchner Herz und Engagement, doch wieder bleibt die Frage, ob die Niederlage nicht vermeidbar gewesen wäre, diesmal ob der acht kassierten Gegentreffer. Eine Antwort auf diese Fragen kann das Luchsrudel in wenigen Tagen geben, wenn sie endlich ihren ersten Heimsieg feiern wollen und es zum Rückspiel gegen einen der Gegner des vergangenen Wochenendes kommt. Ausblick Am Wochenende müssen die Luchse wieder in den Tritt kommen, wollen sie den Anschluss an den oberen Tabellenbereich nicht verlieren. Am Samstag wollen die Landeshauptstädter gegen den EV Dingolfing 1B endlich den ersten Heimsieg feiern, und einen Tag später geht es zum Rückspiel beim Spitzenreiter EHC Waldkraiburg 1B. Statistik MEK vs Waldkraiburg 1B Münchner EK „Die Luchse“ – EHC Waldkraiburg 1B 2-6 (1-1, 0-3, 1-2) 05. Dezember 2025, 19:30 Uhr Eis- und Funsportzentrum West Zuschauer: 82 Aufstellungen: Münchner EK „Die Luchse“ Kaut, Berger – von Friderici, Stroppe, van gen Hassend, Jörg, Hnat, Axtner (C), Paramonov – Klopstock (A), Günzel, Vinnytskyi, Ziegelhöffer, Kovac, Deutzmann (A), Glattenbacher, Steer, Barth, Treich EHC Waldkraiburg 1B Greimel – Weinzierl, Imiolek, Beer, Schmidt, Thalhammer, Breuer, Schneider – Mair unter den Eggen, Engel (C), Hradek, Huber, Weiß, Biller, Hipetinger, Stanik, Hundseder, Greimel (A), Jakob (A), Hagemeister Tore: 0-1 Hradek (Jakob, 4:53) 1-1 Günzel (Ziegelhöffer, Klopstock, 12:37/PP1) 1-2 Engel (Hagemeister, 21:05) 1-3 Greimel (Schmidt, 25:33/PP1) 1-4 Hipetinger (kein Assist, 37:50/SH1) 1-5 Beer (Stanik, 52:51/PP1) 2-5 Kovac (Glattenbacher, 56:24/SH1) 2-6 Weiß (Huber, Engel, 56:36/PP1) Strafminuten: Münchner EK „Die Luchse“: 18 EHC Waldkraiburg 1B: 16 Statistik Regen vs MEK ERC Regen – Münchner EK „Die Luchse“ 8-6 (4-2, 1-2, 3-2) 07. Dezember 2025, 18:00 Uhr Eissportzentrum Regen Zuschauer: 137 Aufstellungen: ERC Regen Jedrus, Sagerer – Hackl, Kufner, Arnst, Zellner, Wiederer, Baumgartner, Seidl – Venter, Huber, Schander, Riedl, Ortolf, Spornraft, D. Michel, Stiebel, Nemec, F. Michel Münchner EK „Die Luchse“ Berger, Kumerics – von Friderici, Stroppe, van gen Hassend, Jörg, Killinger (A), Axtner (C) – Klopstock, Günzel, Fleissner, Vinnytskyi, Ziegelhöffer, Kovac, Deutzmann (A), Glattenbacher, Mauch, Barth, Treichl Tore: 1-0 Ortolf (F. Michel, 0:50) 2-0 Ortolf (Spornraft, F. Michel, 2:39) 3-0 D. Michel (Nemec, Arnst, 8:16) 3-1 Klopstock (Fleissner, Jörg, 11:50) 4-1 D. Michel (Schander, Hackl, 15:32) 4-2 Vinnytskyi (Deutzmann, Treichl, 16:09) 4-3 van gen Hassend (Treichl, 20:33/PP1) 4-4 Deutzmann (von Friderici, Treichl, 29:53/PP1) 5-4 Nemec (Hackl, D. Michel, 35:58) 5-5 Jörg (kein Assist, 41:27) 6-5 D. Michel (Schander, 44:59) 7-5 Schander (Nemec, D. Michel, 46:51) 8-5 D. Michel (Nemec, Hackl, 50:41/PP1) 8-6 Klopstock (Günzel, Ziegelhöffer, 55:25) Strafminuten: ERC Regen: 16 Münchner EK „Die Luchse“: 12
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Neusser EVSpitzenteam und große Kulisse warten auf den NEV (RLW) Wenn der Neusser EV am Freitag (20:00 Uhr) bei den Eisadlern aus Dortmund antritt, wartet eine besondere Herausforderung auf die junge Neusser Mannschaft. Der Tabellenvierte verfügt über zahlreiche überdurchschnittliche und höherklassig erfahrene Spieler, die regelmäßig von mehr als 1.800 Zuschauern unterstützt werden. NEV-Chefcoach Sebastian Geisler nimmt den Druck von seinem Team und will mit diesem den Auftritt vor großer Kulisse genießen. Anhaltende Euphorie weckt Ambitionen Wie erwartet haben sich die Eisadler aus Dortmund im Spitzenquartett der Regionalliga West festgesetzt. Das Team des erfahrenen Trainers Ralf Hoja wurde in den vergangenen Jahren kontinuierlich verstärkt, die folgerichtigen Leistungen mit beeindruckenden Zuschauerzahlen honoriert. Das letzte Heimspiel gegen den Nachbarn aus Bergkamen wollten 2.150 Zuschauer sehen, auch am Freitag ist mit einer deutlich vierstelligen Zahl zu rechnen. Während die Verantwortlichen im Hintergrund daran arbeiten, die Voraussetzungen für einen möglichen Sprung in die Oberliga zu schaffen, ist die Mannschaft nach zwei Niederlagen bei den direkten Konkurrenten aus Essen und Ratingen mit einem 6:1-Sieg in Grefrath in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Gute Leistung als Ziel Der Rückblick von Sebastian Geisler auf die 1:5-Niederlage gegen Bergisch Gladbach fällt zweigeteilt aus: „Mit dem Einsatz und dem Defensivverhalten war ich zufrieden. Im Spiel nach vorne konnten wir selten Akzente setzen, hier fehlt es vielleicht auch an Selbstvertrauen.“ Bei der Revanche gegen den aktuellen Tabellenvierten aus Dortmund sieht auch der Neusser Cheftrainer sein Team in der Rolle des klaren Außenseiters: „Wir haben in Dortmund nichts zu verlieren. Die Jungs sollen den Auftritt vor großer Kulisse genießen und ein gutes Spiel machen.“ Das Hinspiel im Südpark hatten die Westfalen mit 8:0 für sich entschieden. Malcher für ein Spiel gesperrt Verzichten muss das Trainerduo Geisler/Ackers am Freitag auf Torhüter Max Drücker, Verteidiger Mitchel Herder (beide berufliche Gründe) und Allrounder Lukasz Malcher (Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Bergisch Gladbach). Fraglich ist zudem der Einsatz der angeschlagenen Luca Werner und Moritz Ackers.
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| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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FASS BerlinDerby & Topspiel – und Neuigkeiten zum Erika-Heß-Eisstadion (RLO) Das kommende Wochenende bringt für FASS Berlin zwei Auswärtsspiele – und eine sportliche Weichenstellung, die den Verlauf der Hauptrunde entscheidend beeinflussen kann. SAMSTAG, 13.12.2025 · 19:00 UHR Derby im Wellblechpalast – Regio-Eisbären vs. FASS Zum letzten Mal in dieser Saison steht das Stadtderby an. Und auch wenn Derbys bekanntlich ihre eigenen Gesetze haben: Seit 2018 gilt ein Gesetz ganz besonders zuverlässig – FASS gewinnt. Das Team von Headcoach Christopher Scholz will diese Serie fortsetzen und mit einem starken Auftritt im Wellblechpalast Selbstvertrauen für das große Spiel am Sonntag tanken. SONNTAG, 14.12.2025 · 17:00 UHR Schönheider Wölfe vs. FASS – Erster gegen Zweiter Nur 22 Stunden später wartet das Spitzenspiel der Regionalliga Ost: Erster gegen Zweiter. Schönheide ist aktuell Tabellenführer, FASS knapp dahinter. Dahinter tut sich – berücksichtigt man die bereits absolvierten Spiele – eine kleine Lücke auf. Es verdichtet sich der Eindruck, dass der Kampf um Rang 1 zwischen diesen beiden Mannschaften entschieden wird. Für FASS ist das Spiel daher weit mehr als ein normaler Auswärtsauftritt: Es ist eine wegweisende Partie für den weiteren Saisonverlauf. UPDATE: SITUATION IM ERIKA-HESS-EISSTADION Parallel zu den sportlichen Highlights gibt es wichtige Neuigkeiten aus dem EHE: TEMPORÄRE EISBAHN WIRD AB DEM 21.12.2025 ABGEBAUT Das letzte Heimspiel auf der temporären „NHL-Fläche“ findet am Samstag, 20.12.2025 gegen Tornado Niesky statt. Es ist die letzte Gelegenheit, diese besondere Situation – eine Eisbahn innerhalb der Eisbahn – live zu erleben. Diese Lösung des Bezirks Mitte (Betreiber des Stadions) war in den letzten Monaten äußerst wertvoll: - FASS konnte einen wesentlichen Teil des Trainings- und Spielbetriebs im Heimatstadion absolvieren. - Alle Berliner Eissportlerinnen und Eissportler profitierten davon, dass insgesamt wieder mehr Kapazität verfügbar war. WARUM WIRD ABGEBAUT? Der Abbau erfolgt planmäßig, denn die temporäre Eisbahn sollte die Zeit überbrücken, bis die neue Kälteanlage installiert ist. Im Klartext: Im Erika-Heß-Eisstadion wird eine Anlage aus dem Jahr 1967 durch moderne Technik aus dem Jahr 2025 ersetzt. Damit verbindet FASS die große Hoffnung, dass die nervigen Unsicherheiten rund um das Eisstadion endlich der Vergangenheit angehören. KURZE UMSTELLUNGSPHASE Bis die neue Anlage läuft, braucht es: - Hochfahren der Technik - Einweisung des Personals - Aufbau der neuen Eisfläche Der Bezirk plant, das EHE am 12.01.2026 mit der festen Eisbahn wieder zu öffnen. Auf diesen Moment freut sich die gesamte FASS-Familie. AUSWIRKUNGEN AUF HEIMSPIELE IM JANUAR Leider müssen deshalb die Heimspiele am - 04.01.2026 (gegen Lauterbach) und - 10.01.2026 (gegen Chemnitz) umgeplant werden. Wir informieren euch voraussichtlich Anfang der kommenden Woche über die Anpassungen. Derby, Spitzenspiel und ein Stadionkapitel, das sich neu schreibt: Für FASS Berlin stehen wichtige Tage bevor – auf dem Eis und daneben.
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