IHP NachrichtenMontag 17.November 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte von Sonntag Abend mit insgesamt 20 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Baden-Württemberg-Liga, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Eisbären gewinnen gegen Frankfurt mit 4:2 (DEL) Die Eisbären Berlin haben auch das zweite Spiel des Wochenendes siegreich gestaltet. Die Berliner setzten sich am Sonntagabend in der heimischen Uber Arena mit 4:2 gegen die Löwen Frankfurt durch. Stürmer Ty Ronning bestritt sein 150. Spiel in der Deutschen Eishockey Liga. Nach einem durchaus ausgeglichenen Beginn übernahmen die Eisbären vermehrt die Kontrolle. So brachte Ty Ronning (14.) die Gastgeber direkt nach Ablauf eines Berliner Powerplays in Führung. Kurz nach Beginn des Mitteldrittels erhöhte Leo Pföderl (22.) dann für den Hauptstadtclub. Frankfurts Maksim Matushkin (26./PP1) stellte aber in der Folge in Überzahl den alten Ein-Tore-Abstand wieder her. So ging es mit dem 2:1 Berlins in die zweite Pause. Wenige Momente nach Start des Schlussdrittels erhöhte erneut Pföderl (42.) auf 3:1 für die Gastgeber. Jedoch gelang Noah Dunham (49.) der abermalige Anschlusstreffer der Löwen. Kurz vor Spielende traf Yannick Veilleux (59./EN) ins leere Frankfurter Tor und sorgte mit seinem Treffer zum 4:2 für die Entscheidung. Die Eisbären Berlin sind am Freitag, den 21. November wieder im Einsatz. Dann gastiert der EHC Red Bull München in der Uber Arena. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin):„Im Startdrittel haben wir zunächst nicht zu Ende gespielt und auch unsere Chancen im Powerplay nicht genutzt. Wir sind aber drangeblieben. Mir hat gefallen, dass wir heute nur wenige Chancen zugelassen haben. Unser Defensivspiel war heute besser als in den letzten Spielen. Ich freue mich über den Sieg, Ich weiß aber, dass wir noch besser spielen können.“ Yannick Veilleux (Stürmer Eisbären Berlin): „Das war ein wichtiger Sieg und bedeutende drei Punkte. Es war jedoch ein enges Spiel. Frankfurt hat uns das Leben in unserer Defensivzone schwergemacht. Wir haben aber gut zusammengespielt. Wir können auf der heutigen Partie aufbauen.“ Endergebnis Eisbären Berlin – Löwen Frankfurt 4:2 (1:0, 1:1, 2:1) Aufstellungen Eisbären Berlin: Hildebrand (Stettmer) – Müller (C), Wiederer; Mik, Lancaster; Panocha, Smith; Reinke – Tiffels (A), Kirk, Ronning; Noebels, Byron, Pföderl; Bergmann, Vikingstad, Eder; Veilleux (A), Leden Hördler – Trainer: Serge Aubin Löwen Frankfurt: Pantkowski (Schumacher) – Matushkin, Wirt; Kose, McKiernan; Bidoul, Joyaux; Cimmerman – Glover, Wedman, Bicker; Dunham, Fröberg, Brace; Schweiger, Rowney, Wilkie; Lilja, Pfaffengut, Lobach – Trainer: Tom Pokel Tore 1:0 – 13:47 – Ronning (Tiffels, Kirk) – EQ 2:0 – 21:39 – Pföderl (Kirk, Tiffels) – EQ 2:1 – 25:45 – Matushkin (Wilkie, Fröberg) – PP1 3:1 – 41:39 – Pföderl – EQ 3:2 – 48:56 – Dunham (Brace, Matushkin) – EQ 4:2 – 58:32 – Veilleux (Wiederer, Vikingstad) – EN Strafen Eisbären Berlin: 6 (2, 4, 0) Minuten– Löwen Frankfurt: 8 (6, 2, 0) Minuten Schiedsrichter Andris Ansons, Andreas Huber (Wayne Gerth, Maksim Cepik) Zuschauer 12.915
Dresden unterliegt Köln (DEL) am 19. Spieltag führte der Spielplan die Dresdner Eislöwen nach Köln. Bei den Haien trat dasselbe Line-up wie am Freitag an, einzig für den verletzten C. J. Suess rückte Andrew Yogan zurück in den Kader. Im Tor der Sachsen stand von Beginn an Jussi Olkinuora, der bereits in der zweiten Minute einen frühen Treffer der Hausherren verhinderte. Kurz darauf bot sich auch den Eislöwen die erste gute Gelegenheit: Drew LeBlanc zog ab, verfehlte das Tor jedoch knapp. Wenig später kassierte Matthias Pischoff wegen Hakens die erste Strafe der Partie. Die Kölner versuchten im Powerplay den Führungstreffer zu erzielen, doch Dresden verteidigte konzentriert und überstand die Unterzahl. Die nächste Chance der Gäste hatte Dane Fox, dessen Schuss jedoch am Außennetz landete. Anschließend mussten die Blau-Weißen erneut in Unterzahl agieren – diesmal traf es Simon Karlsson nach einem Beinstellen. Dieses Powerplay nutzten die Haie und Patrick Russell brachte sein Team in der 17. Minute mit 1:0 in Führung. Köln erspielte sich danach weitere Möglichkeiten, doch Olkinuora blieb aufmerksam. Mit dem knappen Rückstand ging es schließlich in die erste Pause. Im Mitteldrittel bot sich den Sachsen zunächst die Chance zum Ausgleich, doch der Puck fand nicht den Weg ins gegnerische Tor. Stattdessen traf Frederik Storm in der 24. Minute für Köln. Kurz darauf erhöhten Russell (25.) und Gregor MacLeod (29.) auf 4:0 für die Haie. In der 35. Minute verhängten die Schiedsrichter nach Stockchecks auf beiden Seiten Strafen. Bei den Eislöwen musste Trevor Parkes pausieren, bei Köln Maximilian Kammerer. Kurz vor der zweiten Pausensirene hatten die Eislöwen nochmals die Möglichkeit zu verkürzen, doch der Puck traf den Pfosten. Somit blieb es nach 40 Minuten beim Spielstand von 4:0. Zu Beginn des Schlussdrittels waren 55 Sekunden gespielt, als Kölns Oliwer Kaski wegen eines Stockschlags auf die Strafbank musste. Das folgende Powerplay konnten die Dresdner jedoch nicht nutzen. In der 50. Minute erhöhte erneut Russell für die Haie. Kurz darauf erhielt Tomas Andres eine Strafe wegen Haltens. Dank einer starken Parade von Olkinuora überstanden die Eislöwen das Unterzahlspiel ohne Gegentreffer. Am Ende sicherten sich die Haie einen klaren 5:0-Erfolg. Niklas Sundblad, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Köln hat heute verdient gewonnen. Wir waren über weite Strecken in der defensiven Zone einen Schritt zu langsam. Im zweiten Drittel wollten wir es besser machen und kassieren schnell das 2:0 und 3:0 – danach wird es natürlich schwer. Dennoch haben die Jungs nie aufgehört zu kämpfen. Jetzt heißt es, weiter hart zu arbeiten und am Mittwoch alles für den Sieg zu geben.“
Red Bull MünchenFünfter Heimsieg in Serie: Red Bull München schlägt Nürnberg im bayerischen Duell (DEL) Der EHC Red Bull München hat am 19. Spieltag der PENNY DEL-Saison 2025/26 einen 4:1-Erfolg (1:1|2:0|1:0) gegen die Nürnberg Ice Tigers eingefahren und damit seine Heimserie auf fünf Siege ausgebaut. Vor 10.796 Zuschauern im ausverkauften SAP Garden, darunter auch FC Bayern München-Cheftrainer Vincent Kompany, erzielten Yasin Ehliz (2), Ryan Murphy und Markus Eisenschmid die Tore für die Mannschaft von Trainer Oliver David. Die Red Bulls schalteten direkt in den Vorwärtsgang und nutzten gleich ihr erstes Powerplay: Gabriel Fontaine legte in den Slot ab, Ehliz vollendete die sehenswerte Kombination zum 1:0 (2.). Die Antwort der Ice Tigers durch Owen Headrick folgte allerdings prompt (4.). Nach dem 1:1 hatte Charlie Gerard sogar die Gästeführung auf dem Schläger (7.), ehe München die Kontrolle übernahm. Der viermalige deutsche Meister erspielte sich ein Chancenplus, Niklas Treutle im Tor der Gäste war vor der ersten Pause aber kein zweites Mal zu bezwingen. Mit 1:1 ging es in die Kabine. Die erste Szene im Mittelabschnitt gehörte Nürnbergs Tyler Spezia, der nach einem Umschaltmoment knapp verzog (22.). Dann erhöhten die Red Bulls die Schlagzahl. Die Belohnung für die Dominanz war ein Doppelschlag mit zwei Treffern binnen 61 Sekunden: Zunächst erzielte Murphy die erneute Führung (32.), wenig später erhöhte Eisenschmid auf 3:1 (33.). Dazwischen lag eine Großchance von Philipp Krening, die Treutle spektakulär vereitelte. München hielt den Druck hoch, der vierte Treffer fiel vor der zweiten Pause aber nicht. Im Schlussabschnitt kontrollierten die Red Bulls die Partie souverän, Torhüter Mathias Niederberger war kaum gefordert – und dennoch hellwach gegen Brett Murray nach einem Konter der Ice Tigers (49.). In der Schlussphase warfen die Gäste dann noch einmal alles nach vorne, doch auch mit dem sechsten Feldspieler (ab 57.) gelang ihnen der Anschluss nicht. Stattdessen markierte Ehliz auf der anderen Seite per Empty-Net-Treffer den 4:1-Endstand (59.) – und machte damit seinen Doppelpack perfekt. Yasin Ehliz: „Ich habe in dieser Saison schon einige Chancen liegen lassen, deswegen tun die beiden Tore heute natürlich gut. Wir wollten nach dem Spiel in Bremerhaven zuhause eine Reaktion zeigen – und das ist uns mit dem Sieg gelungen.“ Tore: 1:0 | 01:46 | Yasin Ehliz 1:1 | 03:14 | Owen Headrick 2:1 | 31:42 | Ryan Murphy 3:1 | 32:43 | Markus Eisenschmid 4:1 | 58:05 | Yasin Ehliz Zuschauer: 10.796
Eispiraten Crimmitschau3:4! Eispiraten unterliegen Kassel im Penaltyschießen - Westsachsen holen einen Punkt vor 3.747 Zuschauern am Kids Day (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr Heimspiel am Sonntagnachmittag mit 3:4 nach Penaltyschießen verloren. Vor 3.747 Zuschauern bot das Team von Cheftrainer Jussi Tuores am Kids Day im Sahnpark eine starke Vorstellung und sicherte sich gegen den Spitzenreiter immerhin einen Punkt. Die Treffer in der regulären Spielzeit erzielten Louis Brune, Dominic Walsh und Tim McGauley. Tuores musste gegen Kassel auf Mario Scalzo und Ladislav Zikmund verzichten. Beide hatten sich im Sachsenderby am Freitag verletzt und konnten nicht mitwirken. Zu allem Überfluss erwischte es bereits im ersten Wechsel mit Vinny Saponari den nächsten Eispiraten: Nach einer schweren Schulterverletzung wurde er direkt zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Den frühen Ausfall steckten die Crimmitschauer jedoch bemerkenswert gut weg. Von Beginn an präsentierten sie sich vor ausverkauftem Haus hellwach und zielstrebig. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Westsachsen gegen den Ligaprimus erstmals auf die Anzeigetafel kamen. Schließlich war es ausgerechnet Ex-Husky Louis Brune, der sich stark gegen mehrere Kasseler durchsetzte, vor Philipp Maurer die Nerven behielt und zum 1:0 einschoss (7.). Doch die Huskies, gespickt mit zahlreichen Topspielern, brauchten nur zwei Minuten, um auszugleichen. Andrew Bodnarchuk ließ Kevin Reich mit einem platzierten Schuss ins lange Eck keine Chance und traf zum 1:1 (9.). Die Eispiraten blieben jedoch am Drücker und belohnten sich wenig später erneut. Nach einem gefährlichen Schuss von der blauen Linie, der knapp am Tor vorbeiging, machte Corey Mackin die Scheibe noch einmal scharf und legte perfekt für Dominic Walsh auf. Dieser stand im Slot bereit und traf zur erneuten Führung – 2:1 (13.). Trotz der Überlegenheit folgte kurz vor Drittelende der nächste Rückschlag: Über mehrere Umwege gelangte der Puck aus einer Abseitsstellung heraus zu Bode Wilde, der – wie schon im Hinspiel – unhaltbar zum 2:2 in den Winkel traf (18.). Der Spielfreude der Tuores-Schützlinge tat dies jedoch kaum einen Abbruch. Im zweiten Drittel erspielten sich die Crimmitschauer ein klares Chancenplus. Corey Mackin traf gleich zweimal die Latte, Dominic Walsh scheiterte am langen Pfosten und wenig später verhinderte Philipp Maurer mit einem Monstersave gegen Johannes Schmid die erneute Führung. Diese ausgelassenen Möglichkeiten sollten sich rächen: Nach einem verlorenen Zweikampf an der blauen Linie konterten die Huskies schnell und Yannik Valenti traf zum 2:3 (31.). Auch danach gaben die Eispiraten nicht auf. Im Schlussdrittel drängten sie vehement auf den Ausgleich und erspielten sich zahlreiche Chancen, die jedoch zunächst ungenutzt blieben. Die mehr als 3.700 Zuschauer fieberten bis zum Schluss, ehe Tim McGauley zwei Minuten vor Ende mit einem platzierten Schuss in die kurze Ecke endlich das 3:3 erzielte (58.). Damit sicherten sich die Crimmitschauer zunächst einen Punkt, bevor es in die Overtime ging. Auch hier hatten die Eispiraten die besseren Möglichkeiten, doch Kassels Torhüter Maurer wurde immer mehr zur Lebensversicherung der Gäste. Kurz vor dem Ende der Verlängerung parierte er zudem einen Strafschuss von Louis Brune. Die Entscheidung fiel schließlich im Penaltyschießen. Für die Eispiraten traf zweimal Corey Mackin, die Huskies verwandelten jedoch dreimal. Tyler Benson sorgte letztlich für den entscheidenden Treffer und die 3:4-Niederlage der Westsachsen, die sich durch ihren beherzten Auftritt aber immerhin einen Zähler sicherten. Torfolge (2:2, 0:1, 1:0, 0:0, 0:1): 1:0 Louis Brune (Denis Shevrin) 06:17 1:1 Andrew Bodnarchuk (Laurin Braun, Clemens Sager) 08:06 2:1 Dominic Walsh (Corey Mackin, Dylan Wruck) 12:42 2:2 Bode Wilde (Hans Detsch) 17:24 2:3 Yannik Valenti (Hunter Garlent, Darren Mieszkowski) 30:06 3:3 Tim McGauley (Justin Büsing, Robin Veber) 57:07 3:4 Tyler Benson - GWS Zuschauer: 3.747
Kassel HuskiesSieg in Crimmitschau: Huskies gewinnen packendes Spiel im Penaltyschießen (DEL2) Zum Kids Day der Eispiraten waren die Huskies am Sonntagnachmittag in Crimmitschau zu Gast. Die Eispiraten gingen im Anfangsdrittel zweimal in Front, Bodnarchuk und Wilde lieferten jeweils die Antwort. Im Mittelabschnitt brachte Bartuli die Schlittenhunde in Führung, aber die Westsachsen kamen in der 58. Minute zum erneuten Ausgleich. Im Penaltyschießen erzielte Benson den entscheidenden Treffer und sicherte seinem Team so den Zusatzpunkt. Beide Teams starteten zunächst verhalten in die Partie. So kam es wenig überraschen, dass direkt die erste nennenswerte Chance zum ersten Treffer der Partie führte. Ex-Husky Brune setzte zum Solo an und konnte Maurer zum 1:0 überwinden (7.). Doch auch die Antwort der Huskies ließ nicht lange auf sich warten: Detsch legte an der blauen Linie quer auf Bodnarchuk, welcher den sich ihm bietenden Platz nutzte und mit einem Handgelenksschuss ins linke Eck traf (9.). Die Gastgeber kamen druckvoller aus dem kurz darauffolgenden Powerbreak und gingen so auch schnell wieder in Front: Nach einem Distanzschuss sprang der Puck von der Bande hinter dem Tor zurück in den Slot, wo Walsh aus kurzer Distanz einschieben konnte (13.). In den Schlussminuten des Drittels gelang es der Reihe um Weidner die vierte Reihe der Eispiraten einzuschnüren. Nachdem diese sich schließlich befreit hatten, setzte Wilde zum Solo an und konnte dieses mit einem Schuss in den linken oberen Winkel erfolgreich abschließen (18.). Gleich zwei praktisch aufeinanderfolgende Unterzahlsituationen mussten die Nordhessen im Mittelabschnitt überstehen. In diesen Minuten traf Eispiraten-Goldhelm Mackin die Latte (27.), ansonsten verteidigte die Hintermannschaft der Huskies aber souverän. Kurz nach Ablauf der zweiten Strafe folgte auch prompt die erste Huskies-Führung des Abends: Garlent legte quer auf Bartuli, welcher den Konter mit einem Schuss unter die Latte vollendete (31.). In der 36. Spielminute war es erneut Mackin, welcher lediglich das Alu traf, wodurch die Huskies die knappe Führung mit in die Kabine nehmen konnten. Nach Wiederbeginn überstanden die Schlittenhunde einmal mehr eine Unterzahlsituation und hatten kurz danach Pech als Eispiraten-Goalie eine starke Parade gegen Keck zeigte (43.). Auch als Turgeon in der 48. Minute frei auf den Goalie zulief, blieb dieser Sieger. In der Folge neutralisierten sich beide Teams weitgehend, die Eispiraten kamen aber dennoch zum späten Ausgleich: McGauley wurde in halblinker Position freigespielt und konnte Maurer mit einem satten Schuss ins linke obere Eck zum 3:3-Ausgleichstreffer überwinden (58.). In der daraus resultierenden Verlängerung verpasste zunächst Keck mit einem Pfostentreffer die Entscheidung knapp (62.), auf der anderen Seite parierte Maurer neun Sekunden vor Ende der Verlängerung einen Penalty gegen seinen ehemaligen Teamkollegen Brune. Im Penaltyschießen trafen Garlent, Braun und Benson und sicherten den Schlittenhunden so den Zusatzpunkt. Tore: 1:0 Brune (Shevyrin – 7. Min.) 1:1 Bodnarchuk (Braun, Sager – 9. Min.) 2:1 Walsh (Mackin, Wruck – 13. Min.) 2:2 Wilde (Detsch – 18. Min.) 2:3 Bartuli (Garlent, Mieszkowski – 31. Min.) 3:3 McGauley (Büsing, Veber – 58. Min.) 3:4 Benson (GWG – SO)
Krefeld PinguineBick und Payerl sichern Arbeitssieg in Nauheim / EC Bad Nauheim – Krefeld Pinguine 0:1 (0:1, 0:0, 0:0) (DEL2) Die Krefeld Pinguine haben am Sonntagnachmittag beim EC Bad Nauheim einen hart erkämpften 1:0-Auswärtssieg eingefahren. Adam Payerl erzielte mit einem sehenswerten Solo den goldenen Treffer, Felix Bick feierte seinen ersten Shutout der Saison. Ohne den gesperrten Mathew Santos zeigten die Schwarz-Gelben eine starke Defensivleistung und machten die Heimpleite gegen Weiden wieder gut. Die Partie in der hessischen Wetterau begann ausgeglichen. Beide Teams tasteten sich vorsichtig ab, die Torhüter Felix Bick und Jerry Kuhn waren bei den ersten Chancen auf beiden Seiten sicher. In der 13. Minute schlug dann Adam Payerl zu – und wie: Der Deutsch-Kanadier schnappte sich den Puck in der neutralen Zone und ließ die gesamte Nauheimer Hintermannschaft alt aussehen. Mit einem präzisen Rückhandschuss in die kurze Ecke ließ er Kuhn keine Chance – 1:0 für die Pinguine. Kurz vor der Drittelpause wurde es noch einmal brenzlig: Raphael Jakovlev und Marc El-Sayed liefen einen gefährlichen 2-gegen-1-Konter, doch die Krefelder Defensive konnte in letzter Sekunde klären. Mit der knappen Führung ging es in die Pause. Das zweite Drittel brachte mehr Tempo und Emotionen. Zunächst hatte Mark Zengerle nach Vorlage von Zack Dybowski eine gute Chance, scheiterte aber an Kuhns blitzschneller Fanghand (25.). Es folgten wilde Minuten mit Kontern auf beiden Seiten, doch die Präzision im Abschluss fehlte. Bemerkenswert: Über 28 Minuten lang gab es keine einzige Strafe. Dann kam Leben in die Partie: Bis zur Drittelpause teilten sich beiden Teams insgesamt 14 Strafminuten. Felix Bick musste in dieser Phase mehrfach sein Können unter Beweis stellen, hielt jedoch die Null. Das dritte Drittel setzte die Felix-Bick-Show vor. Der Krefelder Schlussmann zeigte seine bislang beste Saisonleistung und vereitelte einige 100-prozentige Chancen. Die Roten Teufel drückten, doch Bick hielt seinen Kasten sauber. Doch auch die Pinguine kamen zu mehr als nur Entlastungsangriffen. Philip Gogulla vergab im Zusammenspiel mit Zach Dybowski eine gute Konterchance und kassierte anschließend eine Strafe wegen Stockschlags (48.). Die Schlussphase wurde zum reinen Abwehrkampf. Die Gastgeber probierten bis zur letzten Sekunde alles, bis Kuhn das Eis für einen sechsten Feldspieler verlassen wollte, aber in der Folge sogar sieben Feldspieler auf dem Eis standen. Durch die Strafe 15 Sekunden vor Schluss war die Entscheidung gefallen – Adam Payerl der einzige Torschütze, Felix Bick mit seinem ersten Sasion-Shutout und die Pinguine mit drei wichtigen Punkten. Zahlen zum Spiel EC Bad Nauheim – Krefeld Pinguine 0:1 (0:1, 0:0, 0:0) Tor: 0:1 (12:34) Payerl (Müller, Zengerle) Schüsse: 28:35 Strafminuten: 10:10 Zuschauer: 3416 Stimme zum Spiel Thomas Popiesch Wir sind sehr froh und auch ein bisschen stolz, hier heute die drei Punkte geholt zu haben, weil wir wussten, dass es ein extrem schweres Spiel wird. Nauheim hat sich in der Saison jetzt gefangen, hat einen guten Lauf und gutes Eishockey gespielt. Wir wollten da körperlich und läuferisch dagegenhalten. Ich glaube, das haben wir sehr gut gemacht. Im ersten Drittel haben wir uns auch gute Chancen ausgearbeitet, sind aber meiner Meinung nach zu fahrlässig mit den Möglichkeiten umgegangen. Und je länger so ein Spiel läuft, weiß man genau, da kann immer etwas passieren. Die Unterzahlphasen, gerade im letzten Drittel, haben wir sehr aktiv und sehr aggressiv gekillt. Das hat mir sehr gut gefallen. Hinten raus bei einem 1:0 muss ich natürlich ganz klar sagen: Felix Bick im Tor war der Garant, dass wir die drei Punkte heute mitnehmen konnten.
Eisbären RegensburgDERBYSIEG ÜBER ROSENHEIM: EISBÄREN GEWINNEN BAYERISCHES DUELL 3:0 / Fast ausverkaufte Donau-Arena beim Heimsieg Regensburgs über Starbulls – emotionale Verabschiedung von Korbinian Schütz (DEL2) Kein Gegentor gegen den Tabellenzweiten: Mit dem 3:0-Heimsieg (1:0/0:0/2:0) über die Starbulls Rosenheim hat Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg jetzt nach dem 3:2-Auswärtserfolg ab Freitagabend beim damaligen Ligaprimus EC Kassel Huskies das nächste Ausrufezeichen gesetzt. Die mit 4426 beinahe ausverkauften Donau-Arena bot eine würdige Kulisse für den Derbysieg – und die emotionale Verabschiedung von Klub-Ikone Korbinian Schütz ins Karriereende vor der Partie. Mit 476 Einsätzen hat der ehemalige Verteidiger die drittmeisten Spiele in der Regensburger Eishockey-Geschichte bestritten und war 25 Jahre lang Teil des EVR und der Eisbären. Die Fankurve würdigte seine Treue mit einer großen Choreographie. Beflügelt von der Atmosphäre nutzten die Domstädter im ersten Drittel ein Powerplay in Person vom stark freigespielten David Morley zum 1:0 (15. Minute). Nach einem torlosen Mittelabschnitt zogen die Oberpfälzer zu Beginn des Schlussdurchgangs mit zwei schnellen Treffern davon: Erst traf Jakob Weber aus der Distanz (45.), dann fälschte Alexander Berardinelli in Überzahl einen weiteren Weber-Schlenzer zum 3:0 ab (47.). 28 Paraden von Goalie Jonas Neffin bedeuteten am Ende dessen zweiten Shutout der Saison. Damit rückten die Rot-Weißen in der DEL-2-Rangliste auf Platz fünf vor (jetzt 28 Punkte), Rosenheim rutschte ab und ist nun Vierter (29). Weiter geht es für die Donaustädter am kommenden Freitag, 21. November, direkt mit dem nächsten Kracher vor eigenem Publikum: Ab 20 Uhr empfangen sie den EV Landshut zum Derby in der Donau-Arena. Letzte Tickets für die Partie gibt es unter www.ebr.live. Nachbericht Schon vor Spielbeginn bebte die Donau-Arena beim Heimderby des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg gegen die Starbulls Rosenheim erstmals: Denn mit Verteidiger Korbinian Schütz wurde ein Urgestein der Oberpfälzer im Rahmen des Rivalenduells auf dem Eis würdig von den 4426 Fans in sein jüngst verkündetest Karriereende verabschiedet. Sportlich setzte der Trainer der Domstädter, Peter Flache, auf die gleiche Besetzung, die ihm am Freitag den 3:2-Sensationserfolg auswärts bei Tabellenführer Kassel erkämpft hatte. Im Tor startete Jonas Neffin, Konrad Fiedler war sein Ersatz auf der Bank und Cole Danielsmeier (Einsatz in der DNL) stand nicht im Lineup. In der Defensive fehlte Nick Mähler, der für seinen Stammverein Mannheim in der DEL auflief, im Angriff waren derweil der verletzte Constantin Ontl sowie Lukas Krieger (ebenfalls in der DNL auf dem Eis) und Matěj Giesl überzählig. Im Duell der beiden besten Defensiven der DEL 2 erspielten sich die Flache-Schützlinge – begünstigt durch einige Rosenheimer Undiszipliniertheiten und daraus resultierenden Strafen – schnell ein deutliches Übergewicht. In ihrem zweiten Powerplay des Abends münzten sie dieses in die verdiente 1:0-Führung um: Corey Trivino und Pierre Preto spielten David Morley am linken Pfosten frei und dieser netzte ein (15. Minute). Hüben Neffin und drüben Gäste-Keeper Oskar Autio hielten sich ansonsten fehlerfrei, mit knappem Spielstand ging es in die erste Pause. Sechs-Punkte-Wochenende Nach Wiederbeginn wurde die Partie immer hitziger, etliche Male mussten Akteure beider Teams auf die Strafbank. Beide Torsteher spielten sich wiederholt mit starken Paraden in den Fokus und ließen bis zum Schlussabschnitt keine weiteren Treffer mehr zu. Doch in diesem zogen die Rot-Weißen binnen nur 132 Sekunden auf 3:0 davon: Erst hatte Jakob Weber von der Blauen Linie auf 2:0 erhöht (45.), kurz darauf lenkte Alexander Berardinelli in Überzahl einen weiteren Weber-Distanzschuss zum 3:0 in die Maschen (47.). Mit erneut souveräner Abwehrarbeit und einem starkem Neffin zwischen den Pfosten, erstickten die Regensburger im Anschluss alle Comeback-Versuche der giftigen Gäste im Keim. Wermutstropfen war ein medizinischer Notfall auf der Tribüne, aufgrund dessen beide Fanlager aus Respekt ihre Gesänge einstellten und, im Falle der Domstädter, trotz des Derbysieges auch nach der Partie auf große Feierlichkeiten mit der Mannschaft verzichteten. Mit dem Heimerfolg machten die Eisbären nicht nur das Sechs-Punkte-Wochenende perfekt – und das in Spielen gegen den zu den jeweiligen Zeitpunkten Tabellenersten und -zweiten. Sie beendeten zugleich auch die zuvor sechs Partien anhaltende Siegesserie der Oberbayern, ohne auch nur einen Gegentreffer zuzulassen. Damit kletterten die Domstädter, die nun das formstärkste Team der Liga sind, in der DEL-2-Rangliste auf den starken fünften Platz (28 Punkte) und liegen nur noch einen Zähler hinter den auf Rang vier abgerutschten Starbulls. Bei den Rot-Weißen jagt indes ein Derby das nächste – nach dem spannenden Duell mit Rosenheim gastiert am kommenden Freitag, 21. November, der EV Landshut ab 20 Uhr in der Donau-Arena. Die Nachfrage nach Karten für die Partie ist groß, letzte Tickets gibt es unter www.ebr.live. Statistik Eisbären Regensburg – Starbulls Rosenheim 3:0 (1:0/0:0/2:0) Sonntag, 16. November 2025 – Donau-Arena Regensburg – Beginn: 17 Uhr. Aufstellungen Regensburg: Jonas Neffin (60:00 Minuten) und Konrad Fiedler, Cole Danielsmeier (beide Tor) – Pascal Zerressen (A), Patrick Demetz (2 Strafminuten), Sean Giles (4), Guillaume Naud, Jakob Weber, Marian Bauer und Maximilian Merkl – Pierre Preto (2), Corey Trivino (A), Alexander Berardinelli, Kevin Slezak, Samuel Payeur (4), David Morley, Yuma Grimm (4), Donát Péter, Bryce Kindopp, Marks Kristians Jirgensons, Nikola Gajovský (C) und Aleandro Angaran (alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent). Rosenheim: Oskar Autio (60:00 Minuten) und Christopher Kolarz, Anton Röckl, Louis Müller (beide Tor) – Shane Hanna (2 Strafminuten), Dominik Tiffels, Dylan Plouffe (4), Joel Keussen, Maximilian Adam, Maximilian Vollmayer, Tobias Beck und Lars Bosecker (alle Abwehr) – Lukas Laub (2/A), C. J. Stretch (2/C), Ville Järveläinen (2), Scott Feser (2), Luigi Calce, Jordan Taupert, Fabian Dietz (2), Charlie Sarault (A), Lewis Zerter-Gossage, Michael Musin und Johannes Achatz (alle Sturm). – Trainer: Jari Pasanen (Headcoach) und Jamie Bartman (Assistent). Strafminuten: Regensburg 16 – Rosenheim 18. Zuschauer: 4426 (Donau-Arena Regensburg). Schiedsrichter: Benjamin Hoppe und Vladislav Gossmann (beide Hauptschiedsrichter) sowie Tobias Egger und Leonie Ernst (beide Linesperson). Tore 1. Drittel: 1:0 (15. Minute/PP1) David Morley (Pierre Preto, Corey Trivino); 2. Drittel: – 3. Drittel: 2:0 (45.) Jakob Weber (Kevin Slezak, Samuel Payeur); 3:0 (47./PP1) Alexander Berardinelli (Jakob Weber, Corey Trivino). Neuer Tabellenplatz: Regensburg 5. Platz (28 Zähler aus 15 Partien/vorher 6.) – Rosenheim 4. Rang (29 Punkte aus 16 Spielen/zuvor 2.).
Starbulls RosenheimKein Torerfolg in Regensburg: Rosenheimer Revanche misslungen (DEL2) Am 16. Spieltag blieben die Starbulls Rosenheim zum ersten Mal in der laufenden DEL2-Saison in einem Spiel ohne eigenen Torerfolg. Die Revanche gegen die Eisbären Regensburg nach dem 1:2 im Hinspiel misslang. Mit 0:3 mussten sich die Grün-Weißen am Sonntagabend trotz guter Phasen und einiger großer Torchancen einem taktisch und defensiv sehr strukturierten Gegner mit einem erneut herausragendem Torwart Jonas Neffin geschlagen geben. Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen kritisierte seine Mannschaft für den Auftritt vor 4.426 Zuschauern in der Donau-Arena vor allem wegen unnötiger spielentscheidender Strafzeiten deutlich. „Im ersten Drittel haben wir nicht das gemacht, was abgemacht war. Keine Strafen wollten wir nehmen, denn wenn die Heimmannschaft, die defensiv sehr gut spielt, ein Tor schießt, dann ist es schwierig. Aber was machen wir? Wir machen drei idiotische, unnötige Strafzeiten mit dem Schläger und es war nur eine Frage der Zeit, dass das Gegentor kommt. Damit haben wir uns das Leben sehr schwer gemacht. Einige Herren waren nicht voll dabei, waren wahrscheinlich satt, weil wir ein paar Mal gewonnen haben. Das gibt sicherlich Redebedarf“, sprach Jari Pasanan nach dem Spiel Klartext. Der Rosenheimer Chefcoach hatte Mitleid mit dem grün-weißen Anhang: „Ich möchte mich bei unseren Fans bedanken, die wieder zahlreich hergekommen sind. Sie haben uns gepusht, wir haben aber nicht so reagiert, wie sie es gerne gesehen hätten – schade. Egal, wie viel Spiele wir vorher gewonnen haben, heute ist der Trainer sauer.“ Sechs Mal in Folge sind die Starbulls vor dem Auftritt in Regensburg als Sieger vom Eis gegangen. Neun Mal hintereinander waren sie nach regulärer Spielzeit ungeschlagen geblieben, ergatterten dabei 23 der 27 mögliche Punkte und traten als Tabellenzweiter in der Donau-Arena an – wo sie in den Anfangsminuten auch voll überzeugten. Bereits nach 90 Sekunden knallte ein Schuss von Jordan Taupert an die Latte. Bei einem Zwei-gegen-eins-Gegenstoß konnte sich C.J. Stretch weder für den eigenen Abschluss noch für den Querpass auf Lukas Laub entscheiden und verschenkte damit die Großchance (4.). Bei einem stark aufgezogenen Powerplay entschärfte Eisbären-Torwart Jonas Neffin viele gefährliche Schüsse, unter anderem von Scott Feser und Lewis Zerter-Gossage. Die frühe Rosenheimer Führung wäre sehr verdient gewesen – doch dann kippte das Spiel. Bei angezeigter Strafe setzten die Gastgeber mit zusätzlichem Feldspieler die Starbulls eineinhalb Minuten stark unter Druck. Die zwei folgenden Überzahlminuten überstanden die Grün-Weißen dank starken Paraden von Keeper Oskar Autio noch schadlos. Beim nächsten Regensburger Powerplay aber klingelte es, David Morley drückte nach einer schnellen Scheibenstafette aus kurzer Distanz mühelos ein (15.). Autio verhinderte mit einem Reflex gegen Kevin Slezak den zweiten Regensburger Treffer (17.). Im zweiten Drittel hatten die Starbulls auch wieder gute Offensivszenen, phasenweise ging es hin und her. Lukas Laub konnte Neffin nach einem Alleingang nicht überwinden (27.), Momente später scheiterte Joel Keussen mit einem Nahschuss aus kurzer Distanz am statistisch besten DEL2-Goalie, der erneut prächtig aufgelegt war. Danach verstrichen vier Rosenheimer Überzahlminuten am Stück ohne Torerfolg. Nach einem überstandenen Unterzahlspiel bot sich zu Beginn des Schlussdrittels die große Rosenheimer Ausgleichschance zum 1:1, der Abschluss von Luigi Calce nach einem gut vorgetragenen Angriff strich aber knapp am Pfosten vorbei (43.). Genauer zielte Jakob Weber auf der Gegenseite von der blauen Linie und traf zum 2:0 für Regensburg, weil Oskar Autio die Sicht komplett versperrt war (45.). Zwei Minute später schlugen die Hausherren noch einmal in Überzahl zu: Erneut zog Weber von der blauen Linie ab und Alex Berardinelli fälschte kurz vor dem Torraum unhaltbar ab – 3:0 (47.). Die strukturierte Regensburger Defensive ließ danach kaum noch nennenswerte Rosenheimer Abschlüsse zu. Dank des letztlich verdienten Heimsiegs, insbesondere wegen der Specialteams, rücken die Eisbären aus der Oberpfalz auf Tabellenrang fünf vor und mit nun 28 Punkten bis auf einen Zähler an die auf Platz vier zurückgefallenen Starbulls heran. Mit 31 Gegentreffern in 14 Spielen weisen die Regensburger nun auch den eindeutig besten Defensivwert der DEL2 auf, die Starbulls rangieren in dieser Disziplin mit 36 Gegentoren in 15 Spielen immerhin noch auf dem zweiten Platz.
Tölzer LöwenLöwen schlagen Peiting! (OLS) Mit 5:2 (0:0, 2:1, 3:1) schickten die Tölzer Löwen am Sonntagabend die Peitinger wieder auf die kurze Heimreise. Während im ersten Drittel 1715 Zuschauer eine torlose, aber spannende Partie sahen, wurden die Hausherren immer stärker und holten den auch in der Höhe verdienten Sieg. Durch die gleichzeitige Niederlage der Selber Wölfe gegen Erding rücken die Buam bis auf einen Punkt an Rang vier heran. Beide Mannschaften begannen das Lokalderby hochkonzentriert und wollten keine Fehler machen. Daraus resultierten kaum Schüsse oder erfolgreiche Angriffe. Dies änderte sich mit der ersten Strafzeit, die die Gäste wegen Spielverzögerung erhielten. Die erste Powerplay-Formation der Buam wirbelte im Angriffsdrittel herum, Peiting brachte jedoch immer wieder einen Schläger oder in letzter Instanz Andreas Magg dazwischen. Nach den zwei Minuten nahm das Spiel an Fahrt auf und die Buam hatten mehrere sehr gute Möglichkeiten. Bis zur Pause wäre ein Führung sehr verdient gewesen. Im zweiten Abschnitt klappte es dann mit dem Toreschießen. Ein Alleingang von Florian Kästele wurde unsauber verhindert, es gab einen Penalty. Der Gefoulte trat selbst an und traf mit einem präzisen Schuss ins lange Eck (25.). Nur kurz darauf stimmte auf der anderen Seite die Zuordnung nicht, sodass ECP-Topscorer John MacKinnon zu viel Platz hatte. Der Kanadier glich mühelos aus dem Slot aus (26.). Die Löwen übernahmen im Anschluss wieder das Kommando und konnten erneut in Führung gehen. Michael Keränen wurde perfekt von Ludwig Nirschl bedient und konnte Magg ein zweites Mal überwinden (30.). In den folgenden Minuten änderte sich nichts mehr am Spielstand, sodass es mit der knappen Führung für das Team von Axel Kammerer in die Pause ging. Das letzte Drittel startete traumhaft für Schwarz-Gelb. Mit viel Druck kam das Team aus der Kabine und konnte sich früh im Angriffsdrittel festsetzen. ECT-Topscorer Piipponen hielt die Kelle in einen Schuss vom auffälligen Karel Klikorka und erhöhte auf 3:1 (45.). Danach kamen die Gäste durch ein Powerplay wieder besser ins Spiel, Enrico Salvarani im Löwentor erledigte seinen Job aber gewohnt sicher. Mitten in die Drangphase des ECP verwandelte Ludwig Nirschl ein Solo unter Bedrängnis zum 4:1 (54.). Auch der Überprüfung durch den Videobeweis hielt der Treffer stand. Peiting hatte sich natürlich noch nicht aufgegeben und kam durch einen Onetimer von Carson Briere noch einmal näher (58.). Die Zeit sprach allerdings klar für die Löwen. John Sicinski holte Andreas Magg vom Eis, Piipponen dankte es ihm mit dem 5:2-Endstand (59.). Am Dienstag steht für Bad Tölz das Nachholspiel in Höchstadt an, am Freitag geht es nach Stuttgart. Das nächste Heimspiel steigt am kommenden Sonntag um 18 Uhr gegen den Tabellenzweiten aus Deggendorf.
Tigers BayreuthComeback-Qualitäten bescheren 6-Punkte-Wochenende / onesto Tigers vs. EV Füssen 4:2 (0:1, 2:1, 2:0) (OLS) Bayreuth: Meier, McLeod – Spacek, Nedved (4), Schusser, Hüserich (2), Müllejans, Leask -Bollers, Barber (2), Brown (6), Piskor, Verelst, Lüsch, Habeck (2), Hammerbauer (2), Stelzmann (15), Bauhof, Maschke, Pohjamo Füssen: Pancur, Hötzinger – Andzs, Homan, Mehrle, Linden, Jentsch (4), Nerb (5) – Boyko (2), Zelenka, Neudecker (2), Seitz, Straub (2), Naumann, Flammann, Stransky, Besle (2), Petrov Schiedsrichter: Nöller, Lajoie – Stehl, Verhoeven Zuschauer: 1.099 Strafen: Bayreuth: 33 Füssen: 19 PP: Bayreuth: 0/3 Füssen: 1/4 Torfolge: 0:1 (19.) Boyko (Neudecker, Naumann) PP2, 0:2 (25.) Flammann (Straub), 1:2 (35.) Nedved (Bollers, Spacek), 2:2 (40.) Nedved (Barber, Brown), 3:2 (51.) Habeck, 4:2 (60.) Brown EN Anderer Gegner, andere Spielstätte aber ebenso wie am Freitag in Selb, war es zunächst der Gegner, der den Ton angab. Zelenka hatte nach wenigen Augenblicken die erste sehr gute Möglichkeit, wonach Boyko folgte, der es versuchte und Seitz, der alleinstehend im Slot abziehen konnte – zu diesem Zeitpunkt war noch keine Minute gespielt. Habeck brachte nach vier gespielten Minuten erste Entlastung, zielte aber knapp vorbei – beim Nachschuss schlug Verelst über die springende Scheibe aber die Tigers waren nun im Spiel. Und erneut war es Habeck, der es probierte aber die Scheibe übers Gestänge nagelte, bevor man ein erstes Überzahlspiel bekam, welches aber wirkungslos verpuffte. Als Brown im Anschluss zwei Minuten zusehen musste, fuhren die Tigers mehrere Konter. Weder Verelst und Habeck, noch kurz darauf Barber und Bollers konnten jedoch Kapital schlagen. Als nach 18 Minuten zunächst Habeck und kurz darauf Nedved hinausgestellt wurden, die Füssener mit zwei Mann mehr agieren konnten, nutzte sie diese Möglichkeit durch Boyko, der freigespielt aus halblinker Position flach zur Führung traf, was gleichzeitig den Pausenstand darstellte. Der erhoffte Sturmlauf der Tigers blieb zunächst aus, als man zum Mittelabschnitt aufs Eis ging. Das Spiel, das die ersten Minuten in diesem Drittel keine Highlights bereithielt, nahm erst Fahrt auf, als Füssen die Führung ausbauen konnte. Aus der Luft in Baseball-Manier trifft Flammann zum 0:2, bevor die Tigers mehr Aktivität in der Offensive zeigten. Spacek aus der Ferne, Piskor mit einem Tipin-Versuch oder Habeck, der es aus kurzer Distanz versuchte, hatten wenig Erfolg. Im Nachgang hagelte es Strafen, nachdem sich erst Stelzmann und Nerb nach einem kurzen Fight jeweils 5 Minuten abgeholt hatten. Es folgten 4 kleine Strafen für die Tigers, sowie 3 kleine Strafen für die Gäste, was den Spielfluss merklich beeinflusste. Es sollte bis in die 35. Minute dauern, bis die Tigers erstmals jubeln durften. Bollers nahm aus der Halbdistanz den Schuss, der von Nedved, welcher vor dem Goalie eingeparkt hatte, noch eine kleine Richtungsänderung mitbekam. Kurz darauf durfte sich der Torschütze ausruhen und zwei Minuten zuschauen, was ihm offensichtlich guttat, da er es war, der kurz vor dem zweiten Pausenpfiff, von Barber bedient, die Scheibe im oberen rechten Eck des Tors zum 2:2 Ausgleich und zum Pausenstand einschweißte. Spacek eröffnete das letzte Drittel mit einem Versuch aus der Ferne, den Pancur in Schwierigkeiten brachte, bevor Meier mit einem „Monstersave“ gegen Jentsch seine Jungs im Spiel hielt. Im Anschluss hatte Bollers zwei Mal in kurzer Abfolge gute Möglichkeiten, die Stelzmann, der sich schön durchgesetzt hatte, nochmal toppte aber noch ohne Erfolg. Nach 51 Minuten war es Habeck, der im gegnerischen Drittel energisch nachsetzte, sich die Scheibe erkämpfte und mit Willen das Spielgerät an Pancur vorbei zur Führung in die Maschen setzte. Als Neudecker und kurz darauf Jentsch auf die Strafbank mussten und die Tigers eine knappe Minute mit doppelter Überzahl auftraten, war es Spacek, der die Scheibe mit Gewalt nur an den Pfosten setzte. Auch Verelst verpasste es den Deckel drauf zu machen und so wurde es nochmal spannend, da Barber nach einer guten Möglichkeit zwei Minuten nahm und Füssen im Anschluss mit 6 Feldspielern das Powerplay aufzogen. Es dauert bis drei Sekunden vor dem Schlusspfiff, bevor Brown im eigenen Drittel an die Scheibe kam und per Emtpy-Net den 4:2 Endstand auf die Anzeigentafel schreiben konnte. Für die Tigers geht es am kommenden Freitag weiter, wenn man bei den Memmingen Indians antritt. Im Anschluss kommt es am darauffolgenden Sonntag im Bayreuther Tigerkäfig zum „kleinen Derby“ gegen die Höchstadt Alligators, bevor man dann am Dienstag die Tölzer Löwen empfängt.Der erhoffte Sturmlauf der Tigers blieb zunächst aus, als man zum Mittelabschnitt aufs Eis ging. Das Spiel, das die ersten Minuten in diesem Drittel keine Highlights bereithielt, nahm erst Fahrt auf, als Füssen die Führung ausbauen konnte. Aus der Luft in Baseball-Manier trifft Flammann zum 0:2, bevor die Tigers mehr Aktivität in der Offensive zeigten. Spacek aus der Ferne, Piskor mit einem Tipin-Versuch oder Habeck, der es aus kurzer Distanz versuchte, hatten wenig Erfolg. Im Nachgang hagelte es Strafen, nachdem sich erst Stelzmann und Nerb nach einem kurzen Fight jeweils 5 Minuten abgeholt hatten. Es folgten 4 kleine Strafen für die Tigers, sowie 3 kleine Strafen für die Gäste, was den Spielfluss merklich beeinflusste. Es sollte bis in die 35. Minute dauern, bis die Tigers erstmals jubeln durften. Bollers nahm aus der Halbdistanz den Schuss, der von Nedved, welcher vor dem Goalie eingeparkt hatte, noch eine kleine Richtungsänderung mitbekam. Kurz darauf durfte sich der Torschütze ausruhen und zwei Minuten zuschauen, was ihm offensichtlich guttat, da er es war, der kurz vor dem zweiten Pausenpfiff, von Barber bedient, die Scheibe im oberen rechten Eck des Tors zum 2:2 Ausgleich und zum Pausenstand einschweißte. Spacek eröffnete das letzte Drittel mit einem Versuch aus der Ferne, den Pancur in Schwierigkeiten brachte, bevor Meier mit einem „Monstersave“ gegen Jentsch seine Jungs im Spiel hielt. Im Anschluss hatte Bollers zwei Mal in kurzer Abfolge gute Möglichkeiten, die Stelzmann, der sich schön durchgesetzt hatte, nochmal toppte aber noch ohne Erfolg. Nach 51 Minuten war es Habeck, der im gegnerischen Drittel energisch nachsetzte, sich die Scheibe erkämpfte und mit Willen das Spielgerät an Pancur vorbei zur Führung in die Maschen setzte. Als Neudecker und kurz darauf Jentsch auf die Strafbank mussten und die Tigers eine knappe Minute mit doppelter Überzahl auftraten, war es Spacek, der die Scheibe mit Gewalt nur an den Pfosten setzte. Auch Verelst verpasste es den Deckel drauf zu machen und so wurde es nochmal spannend, da Barber nach einer guten Möglichkeit zwei Minuten nahm und Füssen im Anschluss mit 6 Feldspielern das Powerplay aufzogen. Es dauert bis drei Sekunden vor dem Schlusspfiff, bevor Brown im eigenen Drittel an die Scheibe kam und per Emtpy-Net den 4:2 Endstand auf die Anzeigentafel schreiben konnte. Für die Tigers geht es am kommenden Freitag weiter, wenn man bei den Memmingen Indians antritt. Im Anschluss kommt es am darauffolgenden Sonntag im Bayreuther Tigerkäfig zum „kleinen Derby“ gegen die Höchstadt Alligators, bevor man dann am Dienstag die Tölzer Löwen empfängt.
Deggendorfer SCDerbysieg vor ausverkauftem Haus – Deggendorfer SC rupft die Passau Black Hawks (OLS) Derbysieg für den Deggendorfer SC! Vor ausverkauftem Haus bezwang das Team von Trainer Casey Fratkin die Passau Black Hawks mit 4:1 und feiert damit ein Sechs-Punkte-Wochenende. Im Vergleich zum Freitagsspiel musste der Deggendorfer Cheftrainer noch einmal Veränderungen im Kader vornehmen. Verteidiger Luca Zitterbart gesellte sich zu den Ausfällen. Jaroslav Hafenrichter und Philipp Wachter waren nach wie vor nicht an Bord. Beide Teams kamen mit viel Dampf aus der Kabine und erspielten sich früh Einschussmöglichkeiten. Der erste Treffer fiel schließlich in der neunten Minute, als Dante Hahn den im Slot eingelaufenen Ty Jackson bediente, der per Direktabnahme zum 1:0 traf. Zwar gab es auf beiden Seiten weitere gute Aktionen, jedoch ließ sich keiner der beiden Torhüter im ersten Abschnitt mehr überwinden. Im Mitteldrittel drückten die Deggendorfer dem Spiel immer weiter ihren Stempel auf. In der 23. Minute verlor Passaus Torhüter Marco Eisenhut den Puck hinter seinem eigenen Tor, Julian Elsberger zeigte sich als Nutznießer und traf zum 2:0. In der 26. Minute legte Dante Hahn im Powerplay das 3:0 nach und der DSC führte damit komfortabel. Die Passauer taten sich schwer, Zugriff auf die Partie zu finden und Chancen für die Black Hawks blieben Mangelware. Auf der Gegenseite hielt Jannick Engler, der nach 31 Minuten für Marco Eisenhut in die Partie kam, seinen Kasten sauber, sodass es mit dem 3:0 in die zweite Pause ging. Im Schlussabschnitt verwaltete der DSC die Partie über weite Strecken geschickt und hielt die Black Hawks weitestgehend vom eigenen Tor weg. Knapp fünf Minuten vor Ende der Partie kam Passau zum Anschlusstreffer. Brendan Harrogate zog einfach mal ab und der Puck fand den Weg an Freund und Feind vorbei ins Deggendorfer Tor zum 3:1. Kurz vor Ende der Partie nahm Passaus Coach Petr Bares noch Engler zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme trug allerdings keine Früchte mehr und Dante Hahn traf zum 4:1 Endstand ins verwaiste Passauer Tor. Weiter geht es für den Deggendorfer SC am kommenden Freitag mit einem Heimspiel gegen die Erding Gladiators.
Erding GladiatorsGLADIATORS SENDEN LEBENSZEICHEN – STARKER HEIMSIEG GEGEN SELB, DEUTLICHE NIEDERLAGE IN HEILBRONN (OLS) Die Erding Gladiators blicken auf ein emotionales Wochenende zurück – eines, das die ganze Bandbreite ihres derzeitigen Saisonverlaufs widerspiegelt. Auf eine klare 2:7-Niederlage am Freitag in Heilbronn folgte am Sonntag ein leidenschaftlich erkämpfter 3:1-Heimsieg gegen die favorisierten Selber Wölfe. Während die Partie in Heilbronn die aktuelle Leistungsdifferenz zu den Topteams der Liga aufzeigte, bewies die Mannschaft gegen Selb eindrucksvoll, dass sie weiterhin lebt, kämpft – und vor allem noch längst nicht aufgegeben hat. Das Auswärtsspiel in Heilbronn begann für die Gladiators denkbar schlecht. Bereits nach 55 Sekunden lag die Quinlan-Truppe mit 0:2 zurück, ehe die Falken in der 8. Minute auf 3:0 erhöhten. Trotz dieses Albtraumstarts steckte Erding nicht auf, zeigte Moral und verkürzte durch Markus Eberhardt auf 1:3. Heilbronn blieb jedoch in allen Belangen überlegen und stellte noch im ersten Drittel den alten Abstand wieder her. Im zweiten Abschnitt gelang Louis Trattner zwar im Powerplay das 2:4, doch Heilbronn schlug in typischer Effizienz zurück und baute den Vorsprung weiter aus. Auch im Schlussdrittel blieb den Gladiators nur der Kampfgeist, um nicht völlig unterzugehen. Am Ende unterstrichen 33:22 Torschüsse und zahlreiche individuelle Fehler, dass gegen einen hochkarätigen Gegner wie Heilbronn derzeit kaum etwas zu holen ist. 3:1-Sieg gegen Selb Wie wichtig Einsatz, Wille und Leidenschaft sind, zeigte die Mannschaft nur zwei Tage später eindrucksvoll gegen die Selber Wölfe. Vor 1.083 Zuschauern in der Stadtwerke Erding Arena lieferten die Gladiators eine ihrer besten kämpferischen Leistungen der Saison ab und feierten einen 3:1-Erfolg. Selb dominierte über weite Strecken das Spiel, erspielte sich ein deutliches Chancenplus und feuerte 48 Schüsse auf das Erdinger Tor ab. Doch an diesem Abend stand dort ein Mann, an dem die Wölfe immer wieder scheiterten: Torhüter David Zabolotny hielt außergewöhnlich stark und brachte die Gäste reihenweise zur Verzweiflung. Erding nutzte seine Momente konsequent. Pascal Steck traf im Powerplay zur 1:0-Führung, Cheyne Matheson erhöhte im Schlussdrittel auf 2:0 – ebenfalls nach einem mustergültigen Angriff. Selb verkürzte zwar noch auf 2:1, doch die Gladiators warfen sich in jeden Schuss, verteidigten mit unglaublichem Herz und machten in der Schlussminute durch Markus Eberhardt mit dem Empty-Net-Tor alles klar. Unter dem Strich stand ein Sieg, der weniger aus spielerischer Überlegenheit entstand, sondern aus purem Willen, Disziplin, defensiver Opferbereitschaft und einer Arena, die die Mannschaft nach vorne trug. Die Gladiators haben damit bewiesen, dass sie noch immer bereit sind zu kämpfen. Und genau das brauchen sie, um im weiteren Saisonverlauf den Anschluss an das Mittelfeld wiederherzustellen.
Selber WölfeWölfe verzweifeln an Zabolotny - Erding Gladiators vs. Selber Wölfe 3:1 (1:0; 0:0; 2:1) (OLS) Die Selber Wölfe verzweifelten über 60 Minuten am Erdinger Goalie Zabolotny. Vor allem im mittleren Spielabschnitt stand der Torhüter der Gastgeber im Mittelpunkt des Spielgeschehens und hielt die knappe Führung für seine Farben fest. Im Schlussdrittel kam es, wie es kommen musste: Erding stellte auf 2:0. Zwar kamen die Wölfe durch Müller noch zum 2:1-Anschlusstreffer, doch mehr sollte den Porzellanstädtern nicht gelingen. Sieben Sekunden vor Ende stellte Erding den Endstand zum 3:1 mit einem Treffer ins längst verwaiste Selber Tor her. Effiziente Gladiators Die Selber Wölfe kontrollierten im ersten Spielabschnitt über weite Strecken das Spiel. Die Gastgeber hingegen standen defensiv sehr gut und hielten die Wölfe-Angreifer meist aus der Gefahrenzone. So gab es zunächst auf beiden Seiten wenig nennenswerte Torchancen, einzig Spitzner und Hobbs prüften die beiden Torhüter Zabolotny und Wiens. Als Erding in der elften Spielminute ein Powerplay zugesprochen bekam, brauchten die Gladiators gerade einmal 23 Sekunden, ehe Steck mit dem gefühlt zweiten Torschuss auf Wiens an diesem Abend das 1:0 besorgte. Im weiteren Verlauf waren auch die Wölfe zweimal in Überzahl, beide Gelegenheiten verpufften aber erfolglos, sodass es mit der knappen Führung für die Gastgeber in die Pause ging. Spiel auf ein Tor – ohne Lohn Im zweiten Drittel spielte sich das Geschehen auf dem Eis nahezu ausschließlich in der Selber Angriffszone ab. Zunächst prüften Schutz und Rubin den Erdinger Torhüter, ehe Nemec im Nachschuss eine glasklare Chance liegen ließ. Die Wölfe agierten wie im Powerplay, Erding war immer wieder zu Befreiungsschlägen gezwungen, doch die Porzellanstädter fanden kein Mittel, um an Zabolotny vorbeizukommen. Valasek scheiterte ebenso am Erdinger Goalie wie Rubin. Kassay-Kezis Schuss zischte knapp über die Latte, Weiß in Unterzahl und Schutz brachten die Scheibe nicht am Torhüter vorbei. So brachten die Gastgeber die inzwischen mehr als schmeichelhafte Führung auch in die zweite Pause. Müllers Anschlusstreffer ist zu wenig Zu Beginn des Schlussabschnitts gestalteten die Gladiators das Spielgeschehen etwas ausgeglichener und Wiens konnte sich zweimal mit starken Paraden gegen Pfleger und Matheson auszeichnen. Allerdings belohnten sich die Gastgeber dann doch noch direkt mit dem Treffer zum 2:0 durch Matheson. Die Wölfe steckten jedoch immer noch nicht auf. Angriff auf Angriff rollte auf das Erdinger Gehäuse und in der 47. Minute ließ endlich Müller, der die Scheibe durch Zabolotnys Schoner schob, die zahlreich mitgereisten Anhänger der Selber Wölfe über den Anschlusstreffer zum 2:1 jubeln. Die Wölfe machten weiter Druck, hatten aber weiterhin kein Glück im Abschluss. Gute drei Minuten vor Spielende zogen die Selber den Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers. Auch dieses Risiko wurde nicht belohnt. Im Gegenteil – Eberhardt markierte sieben Sekunden vor der Schlusssirene den Endstand zum 3:1. Mannschaftsaufstellungen und Statistik Erding Gladiators: Zabolotny (Meder) – Ostwald, Kauhanen, Köttstorfer, Eberhardt, Cramer. Waldhausen, Pfenninger – Schmidpeter, Forster, Pfleger, Hobbs, Steck, Matheson, Modlmayr, Michl, Trattner, Maier, Henter, Salhi Selber Wölfe: Wiens (Weidekamp) – Gläßl, Tramm, Gauch, Hördler, Kassay-Kezi, Müller – Gelke, Nemec, Schutz, Rubin, Lahtinen, Valasek, Spitzner, Weiß, Ziesche, Bauer, Tabert Tore: 11. Min. 1:0 Steck (Schmidpeter; 5/4); 44. Min. 20 Matheson (Hobbs); 47. Min. 2:1 Müller; 60. Min. 3:1 Eberhardt (eng) Strafzeiten: Erding 14, Selb 10 Schiedsrichter: Lender, Gawlik (Wenzel, Reindl)
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Buchloe PiratesFreibeuter können die beste Defensive der Liga nicht knacken - ESV Buchloe ist gegen den Tabellenvierten Ulm in den entscheidenden Momenten zu harmlos (BYL) Lange haben die Buchloer Piraten am Sonntagabend dem Tabellenvierten aus Ulm in einem engen und umkämpften Spiel vor fast 500 Zuschauern in der heimischen Sparkassenarena Paroli geboten. Doch da man in den wichtigen Momenten nicht zwingend genug agierte, kassierten die Freibeuter am Ende mit 1:4 (0:0, 1:2, 0:2) die nächste Heimniederlage. Gegen die inzwischen beste Abwehr der Liga bissen sich die lange leidenschaftlich fightenden Hausherren immer wieder die Zähne aus, während die Donaustädter sich in den entscheidenden Augenblicken cleverer anstellten und das Spiel am Ende verdient gewannen. Das sahen auch die zwei Trainer so, die beide die hervorragende Defensivleistung der Ulmer als den Schlüssel für den Ausgang der Partie festmachten. Dabei war das Match lange ausgeglichen und auf Augenhöhe, da beide Verteidigungsreihen um die guten Torhüter David Blaschta und David Heckenberger einen guten Job machten. So auch im ersten Drittel, das zwar von beiden Teams engagiert startete, aber auf Grund der kompakten Abwehrlinien gar nicht so viele klare Torchancen aufwies. Die beste Gelegenheit hatte vermutlich Alexander Thiel, der einen Unterzahlkonter aber nicht am Ulmer Schlussmann vorbeibrachte (10.). Da auch sein Gegenüber David Blaschta zunächst seinen Kasten sauber hielt, ging es durchaus leistungsgerecht mit dem torlosen Remis in die Kabinen. Auch im zweiten Drittel schenkten sich beide Teams weiterhin nichts. Doch nach 25 Minuten nutzten die Gäste dann doch einmal ein etwas zu passives Zweikampfverhalten der Buchloer, als der auffällige Jakub Bernad von außen zu leicht vors Tor ziehen konnte und Blaschta am kurzen Pfosten zum 0:1 überwand. Die Gennachstädter zeigten sich nach diesem Rückschlag jedoch nicht großartig geschockt. Während Benedikt Diebolder freistehend im Slot noch den Ausgleich verpasste (26.), machte es Marc Krammer wenig später nicht weniger alleingelassen besser. Er überwand nach gutem Pass von Adriano Carciola Heckenberger nur zwei Minuten nach dem Rückstand flach zum 1:1 (28.). Danach gerieten die Buchloer aber in doppelte Unterzahl – wobei die Unparteiischen Sekunden zuvor noch ein Foul der Ulmer auf der Gegenseite übersehen hatten. Bitter, denn obwohl man in der doppelten Unterzahl gut arbeitete gelang es den Devils doch erneut in Front zu gehen. Ein geniales Zuspiel von Bernad musste Julian Tischendorf nur noch ins offene Tor einschieben (29.). Abermals mussten die Gastgeber also einem Rückstand hinterherlaufen und hätten diesen aber um ein Haar vor der Pause nochmals egalisieret. Doch der Pfosten stand bei einem Schuss von Demeed Podrezov dem 2:2 im Weg (35.) und auch insgesamt vier Powerplays in diesem Abschnitt blieben ohne Ertrag für die Pirates. So konnten die Ulmer mit dem knappen Vorsprung ins letzte Drittel gehen, in dem die Buchloer in der Anfangsphase nochmals die Offensivbemühungen intensivierten, aber ein ums andere Mal einem starken Ulmer Keeper verzweifelten. Der Ausgleich wollte einfach nicht fallen und nach und nach sorgten die Gäste dann wieder für etwas mehr Entlastung. Die Vorentscheidung zum 1:3 war dann aber ein Geschenk der Buchloer. Ein Missverständnis zwischen Blaschta und Thiel nutzte Bohumil Slavicek ausgerechnet in Buchloer Überzahl eiskalt aus (53.) – was „richtig weh tat“, wie Waldemar Dietrich anschließend analysierte. Auch danach versuchten die Buchloer alles, aber es gab gegen die kompakt stehende und gut formierte Ulmer Hintermannschaft einfach kein Durchkommen. Stattdessen machte erneut Slavicek mit dem 1:4 in Überzahl den Deckel endgültig drauf (58.).
Pforzheim BisonsBisons ringen Zweibrücken nieder (BWL) Die Bisons bleiben zu Hause eine Macht und konnten am Freitagabend auch den EHC Zweibrücken besiegen. Am Ende hieß es 6:4 (1:3/3:0/2:1). Der Tabellenzweite aus Zweibrücken zeigte im ersten Drittel, dass sie zurecht in der Spitzengruppe der Tabelle zu finden ist. Doch es dauerte bis zur elften Minute, ehe die Hornissen das erste Mal zustechen konnten, Alex Kotasek netzte zur Führung für die Gäste ein. Als die beiden Unparteiischen die erste Strafe gegen die Hornets aussprechen mussten, nutzten die Pfälzer eine Unaufmerksamkeit der Pforzheimer Defensive zum 2:0 (12.). Die Bisons waren nun entschlossener und konnten noch vor Ablauf der Strafe durch Nicolas Nölting den Anschlusstreffer erzielen (14.). Als genau eine Minute vor Drittelende Zweibrücken durch Jacob Ratcliffe auf 3:1 erhöhte, wechselten die Bisons den Goalie, Roni Hovi machte für Nicolas Alvarez Platz. Im Mittelabschnitt zeigten die Bisons ihre wahre Stärke auf dem Eis, zunächst stellte Frans Landström in Überzahl den erneuten Anschluss her (26.). Kurz darauf hatten die Bisons einige Möglichkeiten zum Ausgleich, doch Goalie Michael Seitz hielt der Offensive stand. Alex Kepic war es schließlich, dem der Ausgleich zum 3:3 gelang (31.) Nur 50 Sekunden später jubelten die Bisons erneut, denn Oliver Walvaag erzielte mit dem 4:3 die erste Führung für die Hausherren. Auch im Schlussabschnitt waren die Bisons die bessere Mannschaft und Frans Landström schlug erneut in Überzahl zu und erhöhte auf 5:3 (45.). Knapp fünf Minuten vor dem Ende zeigten auch die Gäste, dass sie Powerplay spielen können. Sie verkürzten durch Stephen Brüstle auf 4:5. Als dann die Gäste ihren Goalie für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis nahmen, erzielte Oliver Cabala mit seinem Schuss ins leere Tor den 6:4-Endstand. Am Freitag, 21.11.2025 um 20:00 Uhr sind die Bisons bei den Eisbären in Heilbronn zu Gast. Das nächste Heimspiel folgt dann am Sonntag, 30.11.2025 gegen den Schwenninger ERC.
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| NEWS Landesverbände West Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW / Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Soester BördeindianerSEG nach Heimsieg Landesliga Tabellenführer (LLW) Die ersatzgeschwächte 1. Mannschaft der Soester EG besiegt die Zweitvertretung der Dinslakener Kobras mit 5:2 (1:0/1:2/3:0) und sorgt erst spät im Spiel für die Entscheidung. Die Ausfälle von Nils Schutzeigel, Scott Moyer, Lars Bittis, Frederik Hemeier und Alexander Cigigin machten sich vor allem im zweiten Drittel bemerkbar. Mit dem zwischenzeitlichen 4:2 erzielte #52 Tim Dartmann seinen erstes Tor für Soest! Heute zeigte sich einmal mehr, wie eng das Leistungsniveau in der Landeliga NRW zu sein scheint. Der EHC Troisdorf schlägt den ESC Rheine und die Bördeindianer können - zumindest für eine Woche - die Tabellenführung der Landesliga NRW übernehmen.
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
FASS BerlinAuch das zweite Wochenendspiel bringt FASS drei Punkte (RLO) Nach dem Erfolg von Samstag wollte FASS Berlin gegen die Eisbären Juniors Berlin nachlegen – und das gelang. Vor 229 Zuschauerinnen und Zuschauern gewannen die Weddinger mit 6:1 (1:0, 2:1, 3:0) und sichern damit Rang 2 in der Regionalliga Ost. FASS war wieder klarer Favorit, allerdings mussten beide bereits am Samstag ran, und so würde es auch eine Frage der Kondition und der Konzentration werden. Bei FASS war im Gegensatz zum Vortag Dean Flemming mit dabei, machte insgesamt 17 Feldspieler und zwei Torhüter, Marks Slavinskis-Repe startete wieder im Tor. Bei den Juniors gab es kleinere Änderungen, insgesamt standen drei Blöcke und zwei Torhüter zur Verfügung. Valentin Geibel begann im Tor. DAS SPIEL Wie erwartet, übernahmen die Gastgeber gleich das Kommando, und so bekam der junge Torhüter der Juniors gleich zu tun. Die Gäste versuchten mitzuspielen und sie hatten auch gute Angriffe. Sie hatten auch ein erstes gutes Powerplay, gerieten dann aber doch in Rückstand. Tom Fiedler fälschte in der 15. Minute einen Schuss von Roberts Licitis ab und der Keeper war machtlos. Es blieb trotz Chancen auf beiden Seiten der einzige Treffer des Anfangsdrittels. Die ersten Chancen des zweiten Drittels hatte FASS, aber der Torhüter der Gäste machte weiter einen guten Job. Und seine Vorderleute konnten nach 23 Minuten jubeln, denn Ben Balzer überwand den FASS-Goalie mit einem Schuss und es stand 1:1. FASS antwortete schnell, in Überzahl lief die Scheibe gut, und Daniel Volynec traf nach 25 Minuten zum 2:1. FASS hatte weiter Vorteile, schwächte sich dann allerdings selbst. Nico Jentzsch kassierte nach einem Bandencheck eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Es gelang den Eisbären nicht, das lange Überzahlspiel zu nutzen. Fünf Minuten vor der Pause kamen dafür die Weddinger zum 3:1. Benjamin Hüfner vollendete einen Konter und FASS führt mit zwei Toren. Doch zwei Tore sind nicht viel im Eishockey, und so konnten die Gäste noch auf ein gutes Ergebnis hoffen. Die Hoffnung hielt bis zur 48. Minute, dann sorgte Daniel Volynec mit einem platziertem Schuss für das 4:1. Die Nordberliner waren jetzt drückend überlegen. Drei Minuten später führte eine schöne Kombination zum 5:1. Luis Noack bekam schön von Moritz Miguez aufgelegt, und der Torhüter der Gäste war erneut chancenlos. Daniel Volynec hatte an diesem Tag noch nicht genug, vier Minuten vor dem Ende konnte er mit seinem dritten Treffer in diesem Spiel den 6:1-Endstand markieren. Die Eisbären haben sich gut verkauft und mit einer besseren Chancenverwertung hätte es ein engeres Spiel werden können. Dennoch war der Sieg der Weddinger verdient, die damit weiter oben dranbleiben. AUSBLICK FASS blickt auf ein erfolgreiches Wochenende zurück. Die Erste Mannschaft holt sechs Punkte, die Allstars gewinnen in der Landesliga souverän gegen die Adler, und die Frauen bezwingen Mechelen und feiern damit ihren ersten Zweitliga-Sieg. Weiter geht es für FASS mit einem Heimspiel-Doppelwochenende. Am Samstag kommen um 19:00 Uhr die Schönheider Wölfe zum Spitzenspiel ins Erika-Heß-Eisstadion, und am Sonntag werden ab 13:30 Uhr mit dem ESC Dresden die Schläger gekreuzt. STATISTIK FASS: Slavinskis-Repe (Thiem) – Junge, Licitis; Falk, Heinicke; Hüfner, Kruggel; Levin – Volynec, Fiedler, Jentzsch; Flemming, Kubail, O. Noack; L. Noack, Miguez, Braun; Weihrauch. Tore: 1:0 (14:50) Fiedler (Licitis, Volynec); 1:1 (22:36) Balzer, 2:1 (24:44) Volynec (Fiedler, Kubail) PP1, 3:1 (34:36) Hüfner (Miguez); 4:1 (47:39) Volynec (Braun, Fiedler), 5:1 (50:33) L. Noack (Miguez, Hüfner), 6:1 (55:28) Volynec (Fiedler, Junge). Schiedsrichter: Hecker – Gottschalk, Böttger. Strafen: FASS 13 + Spd Jentzsch, Eisbären 6. Zuschauer: 229. Schüsse: 48-22. Face-off: 36-15.
Keine Kamelle gegen starke Berliner (RLO) Im Heimspiel gegen FASS Berlin am 15.11.2025 - parallel zu vielen Karnevalsveranstaltungen in der Region - ging das Team aus Niesky motiviert und selbstbewusst an den Start. Immerhin konnten die Tornados in den letzten beiden Partien gegen Lauterbach und Chemnitz punkten. Die Hoffnungen gegen Berlin etwas zu holen wurden jedoch früh getrübt. Frühe Strafe gegen Justin Treise und nach grade einmal 39 Sekunden stand es 0:1 für die Gäste. In der Folge fand Niesky nur schwer in die Partie. Zu allem Überfluss wurde die erste eigene Überzahlsituation zum Horrorszenario. Zunächst konnte Miguez in Unterzahl das 0:2 erzielen (13. Min). Dabei verletzte sich Tommy Lysk und konnte nicht weitermachen. Da an diesem Samstag kein weiterer Goalie zur Verfügung stand, musste Tom Domula die Ausrüstung wechseln und ging zwischen die Pfosten. Bis zur Drittelpause musste Aushilfstorwart Domula, der das übrigens nicht zum ersten Mal machte, nur noch einmal hinter sich greifen, als Licitis das 0:3 erzielen konnte (17. Min). Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch kamen die Tornados zurück aufs Eis. Doch ein richtiges Aufbäumen war nicht erkennbar. Die FÄSSer aus Berlin verteidigten stark und spielten im Stile einer Spitzenmannschaft. Die Tornados hatten kaum eine Chance. Erneut rannten sie oftmals hinterher, da sie dem Gegner zu viele Räume offenließen. Zusätzlich war die Zuordnung im eigenen Drittel wieder die berühmte Achillesferse im Defensivspiel der Nieskyer. Jentzsch (25. Min), Fiedler (33. Min), Kubail (34. Min) und erneut Fiedler (40. Min) stellten das Ergebnis auf 0:7 aus Sicht der Tornados. Damit war klar, heute wird es keine Punkte geben. Im Schlussabschnitt wollte Trainer Jens Schwabe nochmal eine kleine Reaktion seiner Mannschaft sehen. Insbesondere die fehlende Kommunikation auf dem Eis war ihm ein Dorn im Auge. Doch Berlin stand nach wie vor gut gestaffelt und ließ kaum etwas zu. Kubail konnte als nächstes einen Doppelpack erzielen (48. Min), bevor Philip Riedel in der 51. Spielminute zum Ehrentreffer einnetzen konnte. Doch nur 24 Sekunden später war es der spielstarke Fiedler mit seinem Hattrick, der den Abstand wieder auf 8 Tore stellte. Doch ein weiterer kleiner Nadelstich traf aus Sicht der Gastgeber. Tristan Schwarz konnte seinen ersten Saisontreffer erzielen und auf 2:9 „verkürzen“. Besonders ärgerlich war der Schlussakkord der Partie. Tim Junge konnte 5 Sekunden vor der Schlusssirene das 2:10 (0:3, 0:4, 2:3) erzielen. Vermeidbar und sicherlich teuer für den Berliner. Am Ende war es eine mehr als deutliche Angelegenheit mit der Besonderheit, dass mit Tom Domula ein Spieler ins Tor musste und seine Sache sehr ordentlich machte. Das darf man an der Stelle nicht vergessen. Nichtsdestotrotz war es eine auch in der Höhe verdiente Niederlage, da die Laufbereitschaft an diesem Abend fehlte. So kann Niesky gegen starke Hauptstädter keine Punkte holen.
FASS Berlin 1c AllstarsAllstars gewinnen bei den Adlern ohne Probleme (LLB) Einen insgesamt ungefährdeten Sieg konnten die Fass Berlin Allstars einfahren. Bei den SCC Adlern Berlin gab es einen 5:10-Erfolg (0:1/2:5/3:4) und so bleiben die Weddinger im Spitzenfeld der Landesliga Berlin. Nach der Klatsche am letzten Wochenende galt es für die Adler wieder in die Spur zu kommen, was gegen die Allstars schwer werden könnte. Die Weddinger haben die letzten beiden Spiele gewonnen und dabei zwei deutliche Siege gefeiert. 13 Adler und Torhüter David Engel wollten versuchen gegen 16 Allstars zu bestehen. Ihnen standen zwei Torhüter zur Verfügung, Damon Bonness startete. Die ersten Minute brachten nur wenige Torchancen, die erste Strafe des Spiels dann aber den ersten Treffer. Die Adler fingen sich eine Strafe ein und eine schöne Kombination über Philipp Hermann und Tom Lorer vollendete Nikita Balakin nach acht Minuten zum 0:1. Zwar hatten die Allstars nun mehr vom Spiel, richtig gute Chancen blieben aber weiterhin aus. Die Adler spielten mehr auf Konter, was bis zur Pause keinen Erfolg brachte. Mit einem Restpowerplay von 74 Sekunden starteten die Adler in den Mittelabschnitt, die größte Chance hatten dabei die Gäste, die auch danach gefährlicher waren. Und nach 23 Minuten kamen die Weddinger zum nächsten Treffer, ein Schuss von Lukas Graf von Bassewitz rutschte zum 0:2 durch. Während die Gastgeber wenig später eine gute Chance liegen ließen, erhöhte Jules Thoma nach 27 Minuten mit einem Nachschuss auf 0:3. Die Gäste nutzten auch ihr zweites Powerplay, Philipp Hermann traf nach 31 Minuten. Im Anschluss an eine Strafe folgte das 0:5 durch Jules Thoma und in Unterzahl erhöhte Tom Lorer zwei Minuten später auf 0:6. Die Adler kamen eine Minute später zum 1:6, Anton Smachtin traf bei Überzahl der Gastgeber. Und eine Minute später konnte Theodor Mathea auf 2:6 verkürzen. 26 Sekunden waren im Schlussabschnitt gespielt da konnte Jörg Müller auf 3:6 verkürzen und nun schöpften die Adler wieder Hoffnung. Diese wurden drei Minuten später gedämpft, denn Lucien Aicher traf für die Allstars zum 3:7. Eine weitere Minute später wurde es wieder deutlicher, Thomas Koch erzielte den achten Treffer der Gäste. Es ging weiter mit Toren. Cederic Berger erzielte nach 47 Minuten seinen ersten Landesligatreffer und verkürzte auf 4:8 und zwei Minuten später erhöhte Jörn Kugler bei doppelter Überzahl auf 4:9. Fünf Minuten vor dem Ende konnte Marvin Scheil für die Adler den fünften Treffer erzielen. Vier Sekunden vor der Sirene erzielte Philipp Hermann den 10. Treffer der Allstars und dies war der letzte Treffer des Spiels. Es war ein verdienter Sieg der Allstars. Bei den Adlern bestehen weiter große Defizite im Abwehrbereich und da die Offensive auch einiges an Schlagkraft verloren hat, dürfte es eine schwierige Saison werden. Die Allstars haben zwar zwischendurch auch einige Schwächen gezeigt, sich aber dann immer schnell gefangen und einen ungefährdeten Sieg eingefahren.
SCC entscheidet Wasserschlacht für sich (LLB) Der SC Charlottenburg hat sein Heimspiel am Samstagabend gegen den OSC Berlin mit 9:4 (2:2; 6:1; 1:1) verdient gewonnen. Bei widrigen äußeren Bedingungen im Freiluftstadion Neukölln waren die Gastgeber von Beginn an das druckvollere Team, die Olympioniken leisteten aber lange Gegenwehr. Der SCC begann das Spiel im Dauerregen sehr druckvoll und deckte OSC-Keeper Patrick Einsiedler gleich mit vielen Schüssen ein. In der 5. Minute folgte die Führung: Max Stoffner passte quer auf Christopher Hillen, dem sich auf der rechten Seite viel Platz bot. Sein harter Schuss ging in die Maschen. In der 8. Minute war es erneut Hillen, der das 2:0 besorgte. Diesmal war es Sebastian Dymke, der mit einem einfachen Pass aus dem Mitteldrittel Hillen auf die Reise geschickt hatte. Vom OSC war bis dahin wenig Zwingendes zu sehen. In der 9. Minute tauchte Stürmer Kevin Fleck dann aber allein vor dem SCC-Tor auf. Die erste Chance für die Gäste – und gleich eine große. War Fleck in der Situation noch glücklos, machte er es wenig später besser. Chris Matiascheck brachte in der 10. Minute die Scheibe ins Drittel des SCC, der den Puck nicht sauber geklärt bekam. Eher etwas zufällig rutschte die Scheibe in den Slot, wo Fleck nur abstauben musste. Mit dem Anschlusstreffer kippte die Partie ein wenig. Der SCC war nicht mehr so dominant, das Spiel wog nun hin und her. Eine gefährliche Aktion hatte beispielsweise OSC-Stürmer Martin Breitkopf in der 14. Minute, der vom Bully weg allein auf SCC-Keeper Lucas Koletzki zulief – und scheiterte. Im Gegenzug machten es Dymke und Stoffner auch nicht besser, als sie in einer 2:0-Kontersituation nicht an OSC-Keeper Einsiedler vorbeikamen. In der 17. Minute belohnte sich der OSC für seine kämpferische Leistung mit dem Ausgleich: Marvin Melian brachte den Puck in Überzahl nach Zuspiel von Sven Hannemann im Gehäuse unter. Dem Tor voraus ging allerdings eine groteske Fehlentscheidung des Schiedsrichter-Gespanns. Denn die Überzahl für den OSC hätte es niemals geben dürfen. Es war SCC-Stürmer Hillen, der von einem Gegenspieler fachgerecht mit dem Knie zu Fall gebracht wurde, die zwei Minuten für einen „Kniecheck“ bekam anschließend allerdings der Gefoulte aufgebrummt. Große Entrüstung auf der SCC-Bank. War es der Ärger über dieses unnötige Gegentor? Jedenfalls gab der SCC kurz nach Wiederanpfiff die passende Antwort. In der 22. Minute versenkte Valerian Sokolovskyi einen Abpraller nach Schuss von Ivan Patayala zum 3:2. Die Führung hielt allerdings nicht lange: Mit einem Schuss von links überwand Dustin Gottschalk nur 40 Sekunden später SCC-Keeper Koletzky. In der Folge übernahm der SCC zwar wieder die spielerische Oberhand, biss sich an der Abwehr der Olympioniken allerdings die Zähne aus. Erst ab Spielmitte münzten die Charlottenburger ihre Überlegenheit in Toren um und sorgten mit fünf Treffern für die Vorentscheidung. Es lag nicht an Marlon Melian, der in der 30. Minute – wohl planmäßig – Patrick Einsiedler im Tor der Gäste ablöste. Vielmehr verlor der OSC – wie schon bei den Gegentreffern im ersten Drittel – in der Rückwärtsbewegung oft die Ordnung und bot viele Freiräume, die der SCC konsequent ausnutzte. Bezeichnend dafür das 6:3 durch Dymke, der nach einem simplen Steilpass aus dem Mitteldrittel allein auf Melian zulaufen konnte und vollendete (37. Minute). Sehenswert auch der Treffer kurz darauf zum 7:3. SCC-Stürmer Ivan Patayala tankte sich von links ins OSC-Drittel, bediente mit der Rückhand am rechten Pfosten Sokolovskyi, der direkt vor den Slot ablegte, wo wiederum Strachan Wilson nur noch einschieben muss. Im Schlussdrittel verflachte die Party dann, was nicht nur am klaren Zwischenstand lag. Zugleich machte sich der permanente Dauerregen bemerkbar. Auf dem Eis bildeten sich Pfützen, die ein kontrolliertes Spiel erschwerten. Es dauerte bis zur 51. Minute, ehe es mal gefährlich wurde. SCC-Stürmer Sokolovskyi scheiterte mit einem Solo nach Zuspiel von Patayala. In umgekehrter Rolle machten es beide wenig später besser. Sokolovskyi bediente seinen Partner, der zum 9:3 einschoss. Als die SCC-Fans schon die Siegeshymnen anstimmten, trug sich Marvin Melian wenige Sekunden vor Schluss mit einem Short-Hander noch ein zweites Mal in die Ergebnistafel ein. Mit zwei Siegen aus zwei Spielen hat der SCC sein Soll erfüllt. Am nächsten Wochenende wartet auf die Charlottenburger jedoch ein ganz schwerer Brocken. Dann geht es für das Team von Trainer Ralph Tibursky zum Vizemeister Berlin Blues, die ebenfalls noch ungeschlagen sind. Statistik 1:0 5.Min Hillen (Stoffner) 2:0 8. Min Hillen (Dymke) 2:1 10. Min Fleck (Matiascheck) 2:2 17. Min Melian (Hannemann, Matiascheck) 3:2 22. Min Sokolovskyi (Patayala, Stoffner) 3:3 23. Min Gottschalk (Fleck) 4:3 30. Min Fischer (Sokolovskyi) 5:3 32. Min Stoffner (Sokolovskyi) 6:3 37. Min Dymke (Sokolovskyi) 7:3 39. Min Wilson (Sokolovskyi, Patayala) 8:3 40. Min Patayala (Sokolovskyi) 9:3 55. Min Patayala (Sokolovskyi) 9:4 60. Min Melian Strafzeiten SCC: 10 (4; 0; 6) OSC: 12 (2; 0; 10)
|
|
||||||
| www.icehockeypage.de www.ihp.hockey |









Red Bull München
Eispiraten Crimmitschau
Kassel Huskies
Krefeld Pinguine
Eisbären Regensburg
Starbulls Rosenheim
Tölzer Löwen
Tigers Bayreuth
Deggendorfer SC
Erding Gladiators
Selber Wölfe
Buchloe Pirates
Pforzheim Bisons
Soester Bördeindianer
FASS Berlin


