IHP NachrichtenDienstag 18.November 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte vom Wochenbeginn mit insgesamt 17 Beiträgen aus der Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Ost, Landesliga Berlin und aus dem Frauen-Eishockey.
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Erding GladiatorsGladiators Kids-Day, Aktion Erbse, Weihnachtsmarkt - volles Programm in der Vorweihnachtszeit (OLS) Am 22. November findet in der Stadtwerke Erding Arena der große Gladiators Kids Day statt. Unter dem Motto „Kids on Ice – Probiere dich als Eishockeyspieler“ stehen junge Eishockeyfans und solche, die es werden wollen, im Mittelpunkt. Der Tag beginnt mit spannenden Nachwuchsspielen. Im Anschluss können Kinder selbst aktiv werden. Beim Schnuppertraining von 13:00 bis 14:15 Uhr erfahren Mädchen und Jungen, wie es sich anfühlt, mit Schläger, Helm und Schlittschuhen über das Eis zu gleiten. Begleitet werden sie dabei von Trainerinnen und Trainern der Young Gladiators sowie von Senioren-Spielern der Erding Gladiators, die mit Tipps, Motivation und persönlicher Unterstützung für besondere Erlebnisse auf dem Eis sorgen. Aktion Erbse - die Gladiators sind mit dabei Ein fester Bestandteil der Vorweihnachtszeit in Erding ist die Aktion Erbse des Bayerischen Roten Kreuzes. Sie findet an vier Terminen – 22. und 29. November sowie 6. und 13. Dezember, jeweils von 10 bis 14 Uhr – am Grünen Markt statt. Die Erding Gladiators sind am 22.11. sowie am 06.12. mit einer Autogrammstunde ab 11 Uhr vertreten. Neben dem traditionellen Erbseneintopf und einer veganen Kartoffelsuppe erwarten die Besucherinnen und Besucher Glühwein, Kinderpunsch, Kaffee, Kuchen sowie eine Tombola. Der Erlös kommt vollständig der Rotkreuzarbeit im Landkreis Erding zugute. Weihnachtsmarkt des Autohaus Maier - Autogrammstunde am 29. November Am 29. November lädt das Autohaus Maier zum stimmungsvollen Weihnachtsmarkt auf seinem Gelände am Kletthamer Feld ein. Ein besonderes Highlight: die Autogrammstunde der Erding Gladiators um 15:30 Uhr. Der Weihnachtsmarkt bietet ein vielfältiges kulinarisches Angebot – darunter Bratwurstsemmeln, Schupfnudeln mit Sauerkraut, Glühwein, Punsch, frische Waffeln, Plätzchen und regionale Spezialitäten. Handgefertigte Produkte und kleine Geschenkideen ergänzen das Sortiment. Für Kinder gibt es eine Himmelswerkstatt, in der Weihnachtskarten gebastelt und Geschichten gelauscht werden können. Gleichzeitig können die Gäste in entspannter Atmosphäre die neuesten Modelle des Autohauses entdecken, darunter den VW T-Roc und den Audi Q3. Mit dem Kids Day, der Teilnahme an der Aktion Erbse und dem Engagement beim Weihnachtsmarkt des Autohauses Maier unterstreichen die Erding Gladiators ihre starke Verwurzelung in der Region und ihre Verbundenheit mit Fans, Familien und sozialen Initiativen.
Memmingen IndiansTorreigen am Hühnerberg: Indians siegen spektakulär (OLS) Ein torreiches Spektakel endete am Sonntagabend mit einem Heimsieg für den ECDC Memmingen. Mit 10:6 besiegte das Team von Daniel Huhn die EV Lindau Islanders. Über 2000 Zuschauer waren in der ALPHA COOLING-Arena dabei. Am Freitag kommt es zum nächsten Heimspiel gegen die onesto Tigers Bayreuth. Die Indians gingen mit dem gleichen Aufgebot wie bereits in Peiting in das Derby. Lediglich Basti Flott-Kucis hütete an diesem Abend das Indians-Tor. Die Indianer spielten im ersten Drittel druckvoll und hatten mehr Spielkontrolle. Tobi Meier gelang die 1:0 Führung. Lindau glich jedoch postwendend durch Eetu Elo aus. Memmingen ging erneut durch Brett Ouderkirk in Führung, musste aber erneut den Ausgleich der Lindauer hinnehmen. Im Mittelabschnitt belohnten sich die Hausherren nach einer Drangphase mit der erneuten Führung. Jayden Schubert und Markus Lillich sorgten mit einem Doppelschlag für das 4:2. Die Insulaner verkürzten jedoch abermals durch Valentin Busch zum 3:4. Das letzte Drittel sorgte nochmals für ordentlich Spektakel, Tore und Emotionen. Zudem wurde die Partie ruppiger, was insgesamt fünf Strafen mit jeweils 5min plus Spieldauerdisziplinarstrafe mit sich zog. Auf Seiten der Memminger erwischte es Robert Peleikis und Jayden Schubert wegen Fighting, beide konnten ihre Kontrahenten zu Boden bringen. Doch zurück zum Spielgeschehen. Kurz nach Wiederbeginn traf Denis Fominych zum 5:3 für den ECDC. Timo Gams und erneut Jayden Schubert schraubten das Ergebnis auf 7:3. Dann waren es wieder die Lindauer, die mit zwei Treffern durch Damian Schneider und Corvin Wucher den Spielstand auf 5:7 aus Sicht des EVL stellten. Eine fünfminütige Überzahlsituation nutzten die Rot-Weißen dann mit drei weiteren Treffern aus. Eddy Homjakovs, Tyler Spurgeon und Connor Blake, dem sein erstes Tor im Trikot der Indians gelang, besorgten die 10:5 Führung. Den Gästen vom Bodensee gelang dann noch der letzte Treffer des Abends durch Eetu Elo. Damit endete ein torreiches Derby am Ende mit 10:6 für den ECDC Memmingen, der mit diesem Sieg weiterhin die Tabelle anführt. Am Freitag folgt das nächste Heimspiel am Hühnerberg. Gegner sind die onesto Tigers Bayreuth, die mittlerweile zum Überraschungsteam aufgestiegen sind. Spielbeginn in der ALPHA COOLING-Arena ist um 20:00 Uhr. Karten sind bereits im VVK erhältlich. Am Sonntag reisen die Indians zum Topspiel nach Heilbronn. ECDC Memmingen vs EV Lindau Islanders 10:6 (2:2/2:1/6:3) Tore: 1:0 (11.) Meier (Schubert, Peleikis), 1:1 (11.) Elo (Jezovsek, Raaf-Effertz), 2:1 (15.) Ouderkirk (Spurgeon), 2:2 (16.) Wucher (Sarto, Elo), 3:2 (32.) Schubert (Gams, Blake), 4:2 (32.) Lillich (Fominych, Meisinger), 4:3 (40.) Busch (Farny, Marsall) 5:3 (41.) Fominych (Lillich, Ettwein), 6:3 (42.) Gams (Kurz, Schubert), 7:3 (44.) Schubert (Blake, Meier), 7:4 (44.) Schneider (Lawlor, Marsall), 7:5 (45.) Wucher (Tölzer), 8:5 (50.) Homjakovs (Svedlund, Ouderkirk, 5-4), 9:5 (54.) Spurgeon (Brassard, Ouderkirk, 5-4), 10:5 (54.) Blake (Lillich, Gams, 5-4), 10:6 (56.) Elo (Jezovsek, Grafenthin) Strafminuten: Memmingen 54 (5+Spd. für Peleikis & Schubert) - Lindau 81 (5+Spd. für M. Wucher, R. Wucher, L. Bender) Zuschauer: 2015 ECDC Memmingen: Flott-Kucis (Roth)- Blake, Ettwein; Svedlund, Meisinger ; Kurz, Peleikis; Menner- Lillich, Homjakovs, Fominych; Brassard, Spurgeon, Ouderkirk; Meier, Schubert, Gams.
Ice Dragons HerfordIce Dragons erkämpfen sich den Erfolg - Herford besiegt Halle im Penaltyschießen (OLN) Gearbeitet, gekämpft, gewonnen – der Herforder Eishockey Verein ist nach einer zweiwöchigen Länderspielpause erfolgreich in der Oberliga Nord zurückgekehrt. In einer spannenden Auseinandersetzung besiegten die Ice Dragons die Gäste von den Salle Bulls Halle in der heimischen imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ knapp mit 2:1 SO (1:0/0:1/0:0/0:0/1:0) nach Penaltyschießen. Der HEV, der auf Kapitän Marius Garten verzichten musste, dafür aber wieder auf die zuletzt verletzten Sebastian Moberg und Timo Sticha zurückgreifen konnte, agierte in der Defensive deutlich strukturierter als in den vorherigen verlorenen Spielen und überzeugte durch sehr viel Kampfgeist und einem erneut sehr starken Jakub Urbisch im Tor der Ostwestfalen. Von Beginn an übernahmen die Saale Bulls das Kommando auf dem Eis und forderte die Herforder Verteidigung. Die Ice Dragons standen jedoch gut, arbeiteten intensiv und lauerten auf sich bietende Gelegenheiten. Nach der ersten PowerBreak und einer mehrminütigen Unterbrechung aufgrund einer Eisreparatur, fand der HEV schneller in den Rhythmus. Nach Vorarbeit von David Makutzki traf Dennis Sticha in der 13. Minute aus sehr spitzem Winkel zum 1:0 für die Gastgeber. Halle reagierte sofort, erhöhte nun den Druck und setzte sich im Drittel der Gastgeber fest. Die Ostwestfalen blockten mehrere gefährliche Schüsse und hatten zudem mit Jakub Urbisch wieder einen sehr starken Rückhalt im Tor. So blieb es bis zur ersten Pausensirene bei der knappen 1:0-Führung. Im zweiten Spielabschnitt nutzten die Gäste aus Sachsen-Anhalt dann schnell eine Überzahlsituation. Der ehemalige Herforder Sebastian Christmann netzte aus wenigen Metern Entfernung in der 23. Minute zum 1:1 ein. Halle versuchte nun die Begegnung immer mehr an sich zu reißen, ließ die Scheibe laufen und drängte die Ice Dragons nun massiv in die Defensive. Doch Herford hielt dem Druck stand, arbeitete weiterhin diszipliniert und lauerte auf die wenigen Gelegenheiten, sich zu befreien. Zweimal entstanden aus diesen Kontersituationen gefährliche Torgelegenheiten, die jedoch ungenutzt blieben. So ging es mit dem Zwischenstand von 1:1 in das letzte Drittel, in dem sich die Spielanteile wieder etwas ausgeglichener verteilten. Während Halle weiterhin das offensivere Team blieb, gelang es dem HEV sich wieder mehr zu befreien. Die Schlussminuten gehörten dann jedoch wieder den Hallensern und Herford musste noch einmal viel investieren, um das Unentschieden und somit den Punktgewinn in die Verlängerung zu retten. Zweimal rettete der Pfosten, mehrfach die Verteidigung inklusive Schlussmann. Bei einer der letzten Defensivaktionen der regulären Spielzeit kassierten die Ice Dragons eine Strafzeit, womit die Overtime zunächst in Unterzahl begonnen werden musste. Herford warf sich weiterhin in jeden Schuss, überstand das Powerplay der Gäste schadlos und hatte durch Ryley Lindgren wenige Sekunden vor Ablauf der Verlängerung noch einmal eine große Gelegenheit auf den Siegtreffer. Im Penaltyschießen lag Halle zunächst in Front, doch ausgerechnet Ryley Lindgren, der kurz zuvor noch mit einem Alleingang in der Overtime gescheitert war, wurde nun zum Matchwinner. Mit dem letzten regulären Penalty glich er zunächst aus und sorgte nur wenig später mit seinem zweiten Penalty-Treffer für den umjubelten Sieg und wertvollen Zusatzzähler der Ice Dragons. HEV-Chefcoach Henry Thom lobte auf der abschließenden Pressekonferenz sein Team: „Unsere Einstellung war heute sehr gut. Wir haben sehr hart gearbeitet und haben viele Schüsse geblockt. Es ist uns gelungen, den Gegner von den Nachschüssen wegzuhalten und zudem hat Jakub Urbisch einen guten Job gemacht. Penaltyschießen ist dann immer ein wenig Lotterie, aber für uns war der Zusatzpunkt heute sehr wichtig.“ Zwar bleibt der Herforder Eishockey Verein auf Tabellenplatz 11, verbesserte jedoch das eigene Punktekonto und den Punkteschnitt vor den beiden folgenden schwierigen Aufgaben beim Tabellenführer Hannover Indians (Freitag) sowie gegen die Hannover Scorpions (Sonntag). Für die Begegnung gegen die Skorpione (Sonntag, 18.30 Uhr imos Eishalle „Im Kleinen Felde“) empfehlen die Verantwortlichen des Herforder Eishockey Vereins bereits jetzt dringend die Nutzung der Vorverkaufsmöglichkeit unter https://tickets-ice-dragons.reservix.de . Tore: 1:0 12:43 Dennis Sticha (David Makuzki / Leon Köhler) 1:1 22:13 Sebastian Christmann (Elvijs Biezais / Thomas Merl) 2:1 65:00 Ryley Lindgren PS Strafen: Herford 8 Minuten Halle 6 Minuten Zuschauer: 738 Streambuchungen: 314
Herne MinersMiners kämpfen bis zum Schluss – Rückschlag in Erfurt, Punktgewinn gegen Tilburg (OLN) TecArt Black Dragons Erfurt – Herner EV, 14.11.2025: Herne war zwar dauerhaft gut im Spiel, durch individuelle Fehler auf Herner Seite kamen die Erfurter jedoch zu Toren, wodurch die Black Dragons 3 Punkte Zuhause halten konnten. Herne kam erst in Spielminute 8 zum ersten Torschuss, aber auch Erfurt kam im ersten Drittel nicht zu großen Chancen, sodass der erste Spielabschnitt größtenteils im neutralen Drittel stattfand. In den verbleibenden 12 Minuten legte der HEV aber noch 9 Torschüsse nach und erspielte sich einige Chancen, welche die Miners jedoch noch nicht verwerten konnten. Nachdem im ersten Drittel keine Strafe gegen die beiden Teams ausgesprochen wurden, zog Erfurt in der 26. Spielminute die erste Strafzeit der Partie. Die neu formierte Powerplay-Formation der Miners konnte das erste Überzahlspiel direkt nutzen: Ein Schuss von Snetsinger landete frei vor dem Tor, nach sechswöchiger Verletzung konnte Mike Mieszkowski dann zu seinem ersten Saisontor einschieben. Erfurt drehte das Spiel im Mitteldrittel jedoch noch. In der 38. Spielminute tauchte Fritz Denner frei vor Lukas Schulte auf und schob zum 1:1 ein, zwanzig Sekunden vor der Drittelpause nahm Tom Banach im Powerplay einen Schlagschuss und verwertete diesen zum 2:1-Pausenstand. Herne war früh im letzten Drittel um eine Antwort bemüht. Nick Ford setzte sich in der 41. Spielminute auf der linken Außenbahn gut durch, zog in die Mitte und überwand Patrick Glatzel mit einem satten Handgelenkschuss auf der Stockhandseite zum 2:2. Anschließend war Herne gut im Spiel. Die Miners waren drauf und dran, den Führungstreffer zu erzielen, doch in der 57. Spielminute war es ein Fehlpass der Herner im Aufbau, den Nils Herzog ausnutzte und den überraschten Lukas Schulte zum 3:2 überwand. Schulte verließ 30 Sekunden vor Schluss noch einmal für einen zusätzlichen Feldspieler das Tor, Herne schaffte es jedoch nicht, aus diesem Vorteil einen Nutzen zu ziehen. 13 Sekunden vor Schluss erzielte dann Miro Markkula den Empty-Net-Treffer. Endstand 4:2. 0:1 [27:47] Mieszkowski (Snetsinger/Palka) PP1 1:1 [37:09] Fritz Denner (Keil/Bondarenko) 2:1 [39:38] Banach (Kramer/Haarala) PP1 2:2 [40:30] Ford (Munichiello/Enock) 3:2 [56:14] Herzog (Postel) 4:2 [59:47] Markkula (Kramer) Strafen: 8 – 6 Zuschauer: 959 Herner EV – Tilburg Trappers, 16.11.2025: Im Vergleich zum ersten Aufeinandertreffen beider Teams zeigte Herne am Sonntagabend eine deutliche Leistungssteigerung und hielt das Spiel lange offen. Der HEV musste sich am Ende erst nach Verlängerung mit 2:3 gegen die Trappers geschlagen geben. In den ersten zehn Spielminuten war Tilburg zwar die spielbestimmende Mannschaft, Herne schaffte es jedoch in Form von Ford und Snetsinger, kleinere Nadelstiche zu setzen, fand aber im Tilburger Goalie Cedrick Andree seinen Meister. In der 10. Spielminute bewies Herne allerdings erneut, warum sie statistisch das drittbeste Powerplay der Liga haben: Ford brachte den Puck vor das Tilburger Gehäuse, Munichiello blieb nach dem Abpraller hartnäckig und schob den Puck im Fallen an Andree zum 1:0 vorbei. Mit diesem Spielstand wollten die Tilburger allerdings nicht in das zweite Drittel starten. 44 Sekunden vor der Drittelpause zog Dalhuisen von der blauen Linie ab, den Schuss fälschte Reno De Hondt unhaltbar für HEV-Goalie Döge ab, sodass es mit 1:1 in die Drittelpause ging. Tilburg kam besser aus der Drittelpause und erspielte sich einige Chancen. In der 27. Spielminute scheiterte Dani Bindels knapp am Gestänge, in der 29. Spielminute setzte sich Topscorer Marinaccio gegen die Herner Defensive durch und tauchte frei vor Dean Döge auf, dieser hielt die Herner aber noch mit einer guten Parade im Spiel. In der 34. Spielminute spielten sich die Tilburger dann aber lange im Herner Drittel fest, wodurch die Miners nicht zum Wechseln kamen. Tilburg nutzte die erschöpften Beine der Herner aus, erneut war es De Hondt, der den Spielstand auf 1:2 stellte. In der 36. Spielminute überspielte Marinaccio die Herner Defensive wieder mit seinem Tempo, aber auch das zweite Aufeinandertreffen zwischen Döge und Marinaccio entschied Döge mit einer starken Parade für sich. In der 43. Spielminute hatte Tilburg die Chance, auf 1:3 zu erhöhen. Max Hermens fuhr allein auf Döge zu, der aber erneut parierte. Herne gab sich nicht auf und bewies wie in den letzten Spielen auch schon Moral: Lennart Schmitz setzte sich in der 45. Minute auf der rechten Außenbahn durch und erzielte durch die Beine von Cedrick Andree den umjubelten 2:2-Ausgleichstreffer. Wenig später legte Herne fast noch einen nach, Marc Hofmann bekam den Puck frei vor Andree, Dalhuisen und Andree verhinderten aber noch knapp einen weiteren Herner Treffer. Kurz vor Drittelende erzielte Tilburg noch das 2:3, dieser Treffer wurde jedoch aufgrund von einem Torraumabseits nicht gegeben. Es ging in die Verlängerung. In der Verlängerung scheiterte Ford erst knapp mit einem Bauerntrick am Tilburger Goalie, auf der anderen Seite rettete das Gestänge die Miners zunächst noch. Snetsinger spielte sich in der 61. Spielminute frei und erzielte fast den Siegtreffer für die Miners, der Abpraller wurde jedoch geklärt und landete direkt auf dem Schläger von Marinaccio, welcher zum dritten Mal an diesem Abend alleine auf Döge zufuhr. Dieses Mal ließ der Topscorer der Oberliga Nord Döge jedoch aussteigen und erzielte den Siegtreffer für die Trappers, die somit den Extrapunkt mitnahmen. 1:0 [09:24] Munichiello (Ford/Mieszkowski) PP1 1:1 [19:16] De Hondt (Dalhuisen/Roth) 1:2 [33:41] De Hondt (Marinaccio/Roth) 2:2 [44:31] Schmitz (Stöhr/Heyer) 2:3 [61:00] Marinaccio (De Hondt/Dalhuisen) Strafen: 4 – 12 Zuschauer: 995 SpradeTV-Buchungen: 222
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Kempten Sharks50 Minuten reichen nicht - Sharks verlieren beim TEV Miesbach (BYL) 50 Minuten war es ein ausgeglichenes temporeiches Spiel der beiden Kontrahenten. Aber zehn Minuten im Mitteldrittel sorgten für eine deutliche Entscheidung. Gleich fünf Treffer gelangen den Hausherren in dieser Phase, den Ehrentreffer für die Allgäuer erzielte zwischenzeitlich Florian Stauder im Powerplay. Miesbach kam wie die Feuerwehr aus der Kabine und ließ Kempten in den ersten 5 Minuten überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Erst nach und nach kämpften sich die Sharks in die Begegnung und gestalteten sie mehr und mehr offen und ausgeglichen. Torchancen dann auf beiden Seiten, aber es dauerte fast bis zur Spielmitte, in Minute 27 war es Miesbachs Routinier Felix Feuerreiter der mit einem Nachschuss zur Führung einnetzte. Der Treffer schien deutlich Wirkung bei den Sharks zu zeigen, fast im Minutentakt klingelte es nun im Gehäuse von Clemens Wiedemann. Zu oft stimmte die Zuordnung in der eigenen Zone nicht mehr und wenn ein Spieler vom Format eines Matej Pekr völlig frei im Slot steht dann nutzt er diese Gelegenheiten auch eiskalt aus. Nach dem dritten Treffer zog Sven Curmann die Auszeit um seine Jungs wieder in die Spur zu bringen. Mit dem 3:1 durch Stauder keimte dann tatsächlich auch nochmal Hoffnung auf, aber zwei weitere Treffer der Hausherren innerhalb von 52 Sekunden machten schnell klar wer das Eis an diesem Abend als Sieger verlassen sollte. Den Schlussabschnitt gestaltete Kempten wieder ausgeglichen, Sergei Topol und Martin Hlozek hatten Pech und trafen nur das Torgestänge, das 6:1 Endergebnis täuscht ein wenig über das gesamte Spiel hinweg, aber Miesbach hatte sich den Sieg auf jeden Fall verdient. Statistik: TEV Miesbach - ESC Kempten 6:1 (0:0,5:1,1:0) Tore: 1:0 Feuerreiter (Dietrich,Asselin)(27.), 2:0 Haltmair (Ehliz,Pekr)(28.), 3:0 Pekr (März,Sihling)(30.), 3:1 Stauder (Marquardt,Miller)(32.), 4:1 Pekr (Feuerreiter,Asselin)(37.), 5:1 März (Ehliz,Schlickenrieder)(38.), 6:1 Schüpping (Nowak)(49.). Strafminuten: TEV Miesbach: 12 ESC Kempten: 2 Beste Spieler: TEV Miesbach: Laurenz Haltmair ESC Kempten: Kevin Hu Zuschauer: 432
EHC Königsbrunner erobert sich die Tabellenführung (BYL) Mit 5:4 gewinnt der EHC Königsbrunn in der heimischen Pharmpur EISARENA gegen die "Mighty Dogs" des ERV Schweinfurt. In einer schnellen, unterhaltsamen Partie, die alles hielt, was sie versprach, setzten sich die effektiveren Brunnenstädter am Ende gegen einen starken und ebenbürtigen Gegner aus Unterfranken durch. Beim EHC fehlte Luca Kinzel aufgrund seiner Sperre aus dem Spiel gegen Kempten, dafür kehrte Niklas Länger nach seiner Erkrankung wieder in die Mannschaft zurück. Beide Teams konnten mit drei kompletten Reihen antreten, bei den Gästen fehlte verletzungsbeding deren Top-Scorer Ilya Zheltakov. Im Königsbrunner Tor stand von Beginn an Stefan Vajs, als Backup saß Joshua Appler auf der Bank. Beide Teams starteten mit viel Tempo und boten den Fans eine unterhaltsame Partie. In der dritten Spielminute zappelte der Puck auch ein erstes Mal im Tor, die Gäste trafen zum 0:1. Ein kurioser Treffer, denn ein Schuss von der Mittelline überraschte den Königsbrunner Goalie und erwischte ihn auf dem falschen Fuß. Die Brunnenstädter fanden aber die richtige Antwort, nur drei Minuten später erzielte der EHC den Ausgleich. Nach Anspiel von Clay Ellerbrock auf den freistehenden Peter Brückner erzielte dieser aus der Drehung mit einem Flachschuss ins lange Eck zum 1:1. Beide Mannschaften verteidigten gut, wobei die Dogs immer wieder gefährlich ins Königsbrunner Drittel kamen, doch der EHC ließ nur wenige gefährliche Abschlüsse zu. Schweinfurt stand sehr stabil in der Defensive und neutralisierte viele Aktionen der Brunnenstädter schon im Ansatz. Kurz vor der Pause setzte sich Königsbrunn im gegnerischen Drittel fest, in der letzten Spielminute hatte Tim Bullnheimer bei einem Alleingang sogar die Führung auf der Kelle. Doch beide Goalies machten an diesem Abend einen sehr guten Job und ließen nur wenig zu. So ging es nach 20 Spielminuten mit dem 1:1 ein erstes Mal in die Pause. Königsbrunn startete in Überzahl in den Mittelabschnitt, verpasste es aber trotz guter Schussmöglichkeiten einen Treffer nachzulegen. Die Brunnenstädter hatten gute Chancen, aber auch die Gäste blieben nicht untätig. In der 27. Spielminute hatte der Schweinfurter Stürmer Asmus bei seinem Alleingang eine gute Chance, doch Stefan Vajs war auf der Hut und zeigte Nerven aus Stahl. In der 32. Spielminute legten die Gäste den nächsten Treffer nach, dabei spielten sie die Königsbrunner Defensive gekonnt aus und ließen Goalie Vajs keine Chance. Die mitgereisten Schweinfurter Fans hatten viel Grund zum Jubeln, doch die Freude hielt nur eine Minute. Ein verdeckter Schuss von Luca Szegedin fand den Weg ins Tor der Dogs zum leistungsgerechten 2:2. Kurz vor der Pause hatte der ERV Überzahlspiel und schickte seine erste Reihe aufs Eis. Zehn Sekunden vor Ablauf der Strafe trafen die Mighty Dogs dann per "Tschechen-Pass" zum 2:3, Petr Pohl legte hinter dem Königsbrunner Tor die Scheibe zurück zu Alexander Asmus, der dann die Scheibe in den Winkel zimmerte. Mit der nicht unverdienten Führung der Gäste ging es dann ein letztes Mal in die Kabinen. Im letzten Spielabschnitt zogen die Gäste eine Strafzeit, dieses Mal war die Königsbrunner Überzahlformation effektiver als bei der ersten Strafe der Dogs. Das 3:3 fiel erneut nach einem Tschechen-Pass, dieses Mal bediente Marco Sternheimer seinen Sturmpartner Tim Bullnheimer, der dann per Direktabnahme die Scheibe im Kasten der Dogs versenkte. Beide Mannschaften lieferten sich einen intensiven und leidenschaftlichen Fight auf Augenhöhe mit guten Phasen auf beiden Seiten. Nach Ablauf einer Strafe für Königsbrunn erzielten die Gäste mit einem abgefälschten Schuss erneut die Führung. Doch die Brunnenstädter zeigten Moral und kämpften sich zurück. In der 51. Spielminute lupfte Stefan Rodrigues die Scheibe zu Clay Ellerbrock, der den Puck an der gegnerischen Blauen annahm, sich vor das Tor der Dogs durchtankte und unter den Giebel zum 4:4 abschloss. Nur eine Minute später durften die Königsbrunner Fans nochmals jubeln, nach einem schnellen Gegenstoß legte Anton Egle den Puck quer zu Niklas Länger, der die Scheibe direkt für Tim Bullnheimer auflegte. Der Königsbrunner Kapitän nahm Maß und ließ dem Schweinfurter Goalie mit seinem platzierten Schuss zum 5:4 keine Chance. Nur zwei Minuten später musste Tim Bullnheimer nach einer unglücklichen Aktion vorzeitig zum Duschen, er wird in der nächsten Partie fehlen. Damit hatte Schweinfurt fünf Minuten Überzahl, die Zeit lief gegen die Dogs. Der Gästecoach Sergej Waßmiller nahm noch den Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, der ERV agierte jetzt in doppelter Überzahl. Doch nach Scheibenverlust netzte Peter Brückner von der Mittellinie ins leere Tor der Schweinfurter ein, was die Halle zum Kochen brachte. Der Treffer wurde aber nicht gegeben, ein Königsbrunner Spieler stand noch im Abseits. Nach Ablauf der Strafe hielten die Dogs den Druck hoch, doch der EHC verteidigte mit Mann und Maus und verhinderte bis Spielende den Ausgleich. So stand es nach 60 Spielminuten etwas glücklich, aber nicht unverdient 5:4 für den EHC Königsbrunn. Wie schon beim Spiel gegen Miesbach war es auch an diesem Abend eine Partie, die zwei Sieger verdient hätte. Denn was beide Teams boten, war feinstes Eishockey in der höchsten bayerischen Amateurklasse. Am Ende siegte der EHC, der zwar weniger Schüsse aufs Tor brachte, dafür aber wieder gnadenlos effizient war gegen einen defensiv äußerst stabilen Kontrahenten. EHC-Coach Bobby Linke zollte den Mighty Dogs nach dem Spiel seinen Respekt: „Es war ein Spitzenspiel mit viel Tempo, zwei Mannschaften, die sich auf Augenhöhe begegnet sind. Schweinfurt hat eine sehr gute Spielanlage gehabt, die waren schnell und läuferisch gut, spielerisch haben die sehr gut gearbeitet. Das war dann auch das erwartete Offensivfeuerwerk, die haben sich viele Chancen rausgespielt. Wir haben das auch besser verteidigt als am Freitag. Insgesamt war es über die gesamte Spielzeit eine ausgeglichene Partie, jede Mannschaft hatte ihre Momente. Wir haben es heute zum Glück besser verstanden, die Schüsse wegzublocken, und eine zweite Aktion zu verhindern. Die Mannschaft hat mit Herzblut verteidigt, und nach vorne bekommen wir auch immer wieder unsere Möglichkeiten. Bis auf das zweite Drittel haben wir die dann auch gut genutzt. Wir haben Moral bewiesen und sind immer wieder zurückgekommen, am Ende haben wir noch die fünfminütige Unterzahl bravourös überstanden. Die drei Punkte waren hart erarbeitet, wir waren heute die glücklichere Mannschaft.“ Tore: 0:1 Lassan (Bares, Freibert) (3.), 1:1 Brückner (Ellerbrock, Länger) (6.), 1:2 Dana (Alksnis, Cermak) (32.), 2:2 Szegedin (Erdt, Riedl) (33.), 2:3 Asmus (Pohl) (39.), 3:3 Bullnheimer (Sternheimer, Erdt) (42.), 3:4 Donins (Cermak, Alksnis) (47.), 4:4 Ellerbrock (Rodrigues, Vajs) (51.), 5:4 Bullnheimer (Länger, Egle) (52.) Strafminuten: EHC Königsbrunn 6+5+SD Bullnheimer ERV Schweinfurt 4 Zuschauer: 656
TEV MiesbachTEV Miesbach feiert überzeugenden 6:1-Heimsieg gegen den ESC Kempten (BYL) Der TEV Miesbach setzte am Sonntagabend ein deutliches Ausrufezeichen und gewann das Heimspiel gegen den ESC Kempten verdient mit 6:1 (0:0/5:1/1:0). Nach einem taktischen ersten Drittel entwickelte sich ab dem zweiten Abschnitt ein temporeiches Offensivspektakel, in dem der TEV vor heimischer Kulisse seine ganze Qualität zeigte. Verhaltenes erstes Drittel – hohes Tempo, wenig Chancen Beide Teams starteten mit enormem Tempo in die Partie. Trotz hoher Laufbereitschaft auf beiden Seiten blieben zwingende Chancen Mangelware. Der ESC Kempten lauerte immer wieder über seine starke Paradereihe um Kevin Hu, Filip Kokoska und Martin Hlozek, die bei jedem Angriff Gefahr ausstrahlte. Der TEV hielt jedoch mit vier ausgeglichenen, schnellen Reihen dagegen und ließ defensiv kaum etwas zu. Furioser Mittelabschnitt bringt Vorentscheidung Im zweiten Drittel nahm das Spiel richtig Fahrt auf. Chancen auf beiden Seiten sorgten für einen offenen Schlagabtausch – bis Felix Feuerreiter einen Nachschuss zum umjubelten 1:0 verwertete. Nur wenig später drehte Miesbach richtig auf: * Laurenz Haltmair traf per präzisem Schuss ins Kreuzeck zum 2:0, * Matej Pekr erhöhte nach einem Alleingang auf 3:0. Kempten gelang in Überzahl durch Florian Stauder der Anschluss zum 3:1, und auch in einer weiteren Powerplay-Situation drängten die Sharks auf weitere Treffer. Doch TEV-Goalie Timon Ewert war in dieser Phase nicht zu überwinden und hielt die Führung fest. Der TEV nutzte den Schwung erneut: Matej Pekr stellte auf 4:1, ehe Aziz Ehliz einen perfekten Querpass spielte, den Thomas März souverän zum 5:1 verwandelte. Drittes Drittel: Ewert glänzt – Schüpping setzt den Schlusspunkt Im Schlussabschnitt blieb das Spiel weiter intensiv. Der ESC Kempten kam zu einer großen Gelegenheit, doch Ewert lieferte in einer 2-gegen-1-Situation gegen Kevin Hu den vielleicht spektakulärsten Save der bisherigen Saison. Offensiv verpasste Matej Pekr bei einem Penalty seinen dritten Treffer, scheiterte aber an Kemptens Torhüter Jakob Nerb. Der Schlusspunkt gehörte dem TEV dennoch: Reto Schüpping traf in Unterzahl zum 6:1-Endstand. Ausblick: Der TEV Miesbach bestätigt mit diesem souveränen Auftritt seine starke Form. Nächste Spiele: * Freitag, 20:00 Uhr: Heimspiel gegen den ERSC Amberg * Sonntag, 18:00 Uhr: Spitzenspiel auswärts beim ERV Schweinfurt Der TEV geht mit viel Selbstvertrauen in die kommende Woche.
Pfaffenhofen EishogsÜberraschung gelungen - ECP gewinnt nach vielen Jahren wieder einmal gegen Peißenberg (BYL) Der EC Pfaffenhofen feiert den zweiten Sieg in Folge. Nach dem Auswärtserfolg vom letzten Sonntag in Burgau hat es nun endlich auch mit dem ersten Heimsieg geklappt. Vor der für Pfaffenhofener Verhältnisse stattlichen Kulisse von 450 Zuschauern – der ECP hatte umliegende Vereine zum Spiel eingeladen – behielten die Gastgeber gegen die Peißenberg Miners mit 5:2 (2:0; 1:1; 2:1) die Oberhand. Für die Pfaffenhofener war es ein besonderer Erfolg, galt Peißenberg doch als eine Art Angstgegner, gegen den der letzte Sieg schon sechs Jahre zurücklag. Dementsprechend erleichtert und zufrieden zeigte sich Markus Muhr. „Uns ist heute das erste Mal gelungen, so zu spielen, wie wir und das vorstellen. Wir haben das Mitteldrittel gut zugestellt, dadurch die gefährlichen Turnovers verhindert und sind selbst immer wieder zu Kontern gekommen,“ sagte der Coach nach dem Spiel. Und einer dieser Konter führte zur frühen Führung für die Hausherren. Peißenberg versuchte von Beginn an, das Spiel zu machen, fing sich aber in der 3. Minute einen schnellen Gegenstoß ein, den der aufgerückte Anton Münzhuber mit seinem ersten Bayernliga-Treffer erfolgreich abschloss. Danach mussten sich die Hausherren vier Minuten lang in Unterzahl heftiger Angriffe der Miners erwehren. Doch die ECP-Abwehr stand sicher und hatte im überragenden Steven Catelin einen starken Rückhalt im Kasten. Die Druckphase der Miners beendete Kareem Hätinen in der 13. Minute, als er nach Zusammenspiel mit Lukas Ullmann und Oliver Eckl Torhüter Joshua Baron mit einem Schuss in den Winkel keine Chance ließ. Mit dem 2:0 im Rücken ging es ins Mitteldrittel, in das die Miners mit viel Schwung starteten, während die Gastgeber vornehmlich mit Defensivaufgaben beschäftigt waren und nur gelegentlich zu eigenen Offensivaktionen kamen. Bei einem dieser Versuche erkämpften sich die Gäste den Puck im eigenen Drittel und starteten einen schnell vorgetragenen Angriff, den Florian Höfler zum Anschlusstreffer nutzen konnte. Die Hoffnung, der Partie nun eine Wende zu geben, währte jedoch nur kurz im Miners-Lager. Keine zwei Minuten später hebelte Jakub Vrana mir einem schönen Querpass auf Jan Tlacil die gesamte Abwehr aus, der nach kurzem schnellen Antritt mit einem trockenen Schuss ins kurze Eck den alten Abstand wieder herstellte. Ein Treffer, der sichtlich Wirkung hinterließ, denn bis zur zweiten Pause hätten die Kreisstädter den Vorsprung durchaus weiter ausbauen können. Dafür war gleich nach dem Wechsel wieder Zittern angesagt. Wie schon so oft in den Spielen zuvor, fing man sich wieder einmal in der ersten Minute ein Gegentor ein. Dieses Mal dauerte es nur 14 Sekunden bis Ryan Murphy seine Farben wieder heranbrachte. Aber die Hausherren hielten dagegen, blockten viele Schussversuche und was auf das Tor kam, war meist eine sichere Beute von Catelin. So mühten sich die Gäste vergeblich, während der ECP mit seinen Kontern immer gefährlich blieb. Gute sechs Minuten vor dem Ende dann die Vorentscheidung. Und wieder war es die dritte Formation, die eine ganz starke Vorstellung bot, drei Treffer zum Sieg beisteuerte und sich ein Sonderlob des Trainers verdient hatte. Oliver Eckl bediente mit einem schönen Zuspiel Kareem Hätinen, der zum zweiten Mal erfolgreich war. Die endgültige Entscheidung hatte anschließend Tlacil auf dem Schläger, scheiterte aber mit seinem Alleingang an Baron. Dafür machte er dann wenige Sekunden vor dem Ende alles klar, als die Gäste Baron vom Eis genommen hatten und er mit einem Schuss ins leere Tor den Schlusspunkt setzte. EC Pfaffenhofen: Catelin, Kornreder, Muhr, Eckl C., Hätinen L.; Koppitz, Wolf Mi., Münzhuber, Leonhardt, Ullmann, Neubauer, Eckl A., Eckl O., Seidel, Wolf Ma., Hätinen K.; Tlacil,, Vrana, Fichtenau, Weber, Hilser, Schwirtzer Tore: 1:0 (3.) Münzhuber (Ullmann, Koppitz); 2:0 (13.) Hätinen K. (Eckl O., Ullmann); 2:1 (26.) Höfler (Vogl, Birkner); 3:1 (28.) Tlacil (Vrana, Eckl A.); 3:2 (41.) Murphy (Parrish, Vogl); 4:2 (54.) Hätinen K. (Eckl O., Muhr); 5:2 (60.) Tlacil (ENG) Strafen: ECP 8 Miners 4 Zuschauer: 450
Schweinfurt Mighty DogsTopspiel hielt sein Versprechen (BYL) Es war für Sonntagabend alles angerichtet zum absoluten Topspiel der Eishockey-Bayernliga. Der Vizemeister und vor dem Spiel auf Platz 2 liegende EHC Königsbrunn empfing die Mighty Dogs als Tabellenführer vor über 650 Zuschauern. Neben Nils Melchior fehlte überraschend auch Topscorer Ilya Zheltakov im Aufgebot von Sergej Waßmiller und Semjon Bär. Im Tor begannen – wie schon am Freitag – Leon Pöhlmann für die Gäste und Stefan Vajs für den Gastgeber. Beide wussten am Sonntag zu überzeugen und trugen maßgeblich dazu bei, dass die Zuschauer im Stadion und an den Bildschirmen ein rasantes Spitzenspiel erlebten. Begleitet wurden die Mighty Dogs von etwa 50 bis 60 Fans aus der Kugellagerstadt. Zwar fehlten Nils Melchior und Ilya Zheltakov im Aufgebot, doch mit Samuel Keck, Samuel Lassan und Korbinian Salzhuber standen erneut die Förderlizenzspieler des VER Selb U20 im Kader – und Samuel Lassan setzte gleich den ersten Akzent des Spiels. Drei Minuten waren gespielt, als der junge Stürmer in der neutralen Zone einfach abzog und Stefan Vajs überraschte. Der Schlussmann griff daneben, und der Puck fand den Weg ins Tor – die frühe Führung für die Gäste! Diese hielt allerdings nicht lange: Nur drei Minuten später kamen die Gastgeber durch Peter Brückner zum Ausgleich. Es war ein überaus schnelles Spiel beider Mannschaften, wobei die Mighty Dogs im ersten Abschnitt leichte Vorteile hatten. Viel Zählbares sprang jedoch nicht heraus, da die meisten Schüsse ungefährlich oder unplatziert waren. Kurz vor der Pause hätte der Vizemeister sogar in Führung gehen können – wenn nicht müssen. Tim Bullnheimer, Kapitän der Königsbrunner, tauchte frei vor Pöhlmann auf, vergab aber die große Chance. So blieb es beim 1:1 nach den ersten zwanzig Minuten. Im zweiten Spielabschnitt konnte der EHC in Überzahl beginnen, verpasste jedoch auch hier die erstmalige Führung. Die erste große Chance für den ERV hatte Alex Asmus, der allein vor Stefan Vajs auftauchte. Doch wie Pöhlmann auf der anderen Seite war auch Vajs zur Stelle und ließ keinen Treffer zu. Erst in der 32. Minute fiel das nächste Tor dieser spannenden Partie. Josef Dana traf nach einem sehenswerten Spielzug zur erneuten Führung. Doch wie schon nach dem 0:1 hielt auch dieser Vorsprung nicht lange: Bereits eine Minute später glich Luca Szegedin mit einem verdeckten Schuss aus – Pöhlmann war ohne Chance. Kurz vor der Pause legte Petr Pohl in Überzahl sehenswert auf Alex Asmus, der aus spitzem Winkel zur erneuten Führung traf – mit 2:3 ging es in die letzte Pause. Wie schon den ganzen Abend hielt auch diese Führung der Dogs nicht lange. Der erneute Ausgleich durch Tim Bullnheimer glich fast einer Kopie des Asmus-Treffers: Marco Sternheimer bediente ihn von hinter dem Tor, und Bullnheimer verwandelte aus spitzem Winkel. Die Partie nahm weiter an Intensität und Geschwindigkeit zu; beide Mannschaften zeigten Eishockey auf Topniveau – absolut eines Spitzenspiels würdig! Fünf Minuten nach dem erneuten Ausgleich waren es wieder die Mighty Dogs, die in Führung gingen. Die Strafe gegen den EHC war gerade abgelaufen, als Kristers Donins die mitgereisten Fans erneut jubeln ließ. Dass dies die letzte Führung an diesem Abend sein würde, wusste zu diesem Zeitpunkt niemand. Doch wie sollte es anders sein: Nach jeder Führung der Gäste glichen die Gastgeber prompt aus – und auch das 4:4 ließ nicht lange auf sich warten. Diesmal war es Clay Ellerbrock, der ausglich. Der Jubel war kaum verklungen, da brachte Tim Bullnheimer die Königsbrunner Arena erneut zum Beben und sorgte für die erstmalige Führung des EHC an diesem Abend. Den Mighty Dogs blieben noch knapp acht Minuten, um sich zumindest in die erste Verlängerung der Saison zu retten. Die Chance auf den Ausgleich stieg, als der Königsbrunner Kapitän seinem Team einen Bärendienst erwies. Sechseinhalb Minuten vor Schluss kam es zu einem harmlos wirkenden Zweikampf zwischen Kristers Donins und Tim Bullnheimer. Beide liefen weiter ins Drittel der Mighty Dogs, begleitet von deutlichen Worten Bullnheimers. Als Donins sich die Scheibe an der Bande schnappte, setzte Bullnheimer übermotiviert zum Bandencheck an – der junge Verteidiger blieb liegen. Die Schiedsrichter entschieden folgerichtig auf 5 Minuten plus Spieldauer. Damit fehlt der Kapitän im nächsten Spiel des EHC gesperrt. In der anschließenden Überzahl versuchten die Gäste natürlich alles, um den Ausgleich zu erzielen – zum Schluss auch mit einem zusätzlichen Feldspieler für Pöhlmann. Doch es blieb beim 5:4 für den EHC Königsbrunn. Durch den Sieg übernahmen die Hausherren wieder die Tabellenführung, während die Mighty Dogs durch ihre erste Auswärtsniederlage auf Rang 2 zurückfielen. Im Stadion waren sich am Ende die meisten einig: Ein hochklassiges, schnelles und am Ende dramatisches Spiel ging an den EHC Königsbrunn. Mindestens einen Punkt hätten die Unterfranken verdient gehabt. Die Leistung der Mighty Dogs wurde von den mitgereisten Fans mit minutenlangem Applaus und Sprechchören honoriert. Weiter geht es am kommenden Freitag in Grafing beim EHC Klostersee um 20 Uhr. Am Sonntag steht erneut ein Spitzenspiel an: Die Mighty Dogs empfangen den aktuell Drittplatzierten TEV Miesbach um 18 Uhr im Icedome. Anlässlich dieses Spiels wird es bei SpradeTV erstmals ein „Topspiel des Monats“ geben – inklusive einer größeren Produktion für den Livestream. Noch wichtiger ist jedoch der Hinweis zum Teddy Bear Toss: Die Fangruppierungen der Mighty Dogs organisieren diese Aktion zugunsten von Kindern und rufen alle Fans auf, ihre gut erhaltenen, nicht mehr benötigten Kuscheltiere mit in den Icedome zu bringen. Und dann? Dann heißt es abwarten, bis die Mighty Dogs ihren ersten Treffer erzielen – ab diesem Moment dürfen alle Kuscheltiere (von klein bis groß) über die Bande aufs Eis geworfen werden. Der ERV-Nachwuchs sammelt sie anschließend ein und die Fanszene übergibt sie an die Schweinfurter Kindertafel. Die Mighty Dogs und die Fanszene freuen sich auf rege Beteiligung und einen „strömenden Kuscheltierregen“ beim ersten Treffer am Sonntagabend für die Mighty Dogs.
EHC Waldkraiburg – ESV Burgau 2000 11:2 (4:0/2:1/5:1) (BYL) Tor: [X] Sickinger Tobias (#32), Englbrecht Maximilian (#45); Verteidigung: Hora Daniel (#3), Lode Felix (#10), Rott Thomas (#20), Ludwig Tim (#23), Kokeš Martin (#50), Cejka Max (#81); Angriff: Lode Philipp (#7), Šrámek Jakub (#13), Ovaska Santeri (#18), Džeriņš Andris (#25), Decker Leon (#34), Ruß Leander (#63), Rosenkranz Bastian (#68), Maierhofer Florian (#74), Vogl Nico (#88), Revaj Jakub (#92), Zimmermann Patrick (#98); Tore: 1:0 (05:40) Hora (Džeriņš - PP1); 2:0 (11:21) Vogl (SH1); 3:0 (15:01) Hora (Vogl); 4:0 (17:56) Vogl (Šrámek, Hora); 4:1 (30:55) Arnawa (Gäbelein, Radvanji - PP1); 5:1 (32:08) Vogl (Džeriņš, Ovaska - PP2); 6:1 (34:01) Lode (Maierhofer, Decker - PP1); 6:2 (43:47) Vaculik (Gäbelein, Wiesler); 7:2 (47:50) Rosenkranz (Rott); 8:2 (48:40) Maierhofer (Vogl); 9:2 (50:10) Ovaska (Džeriņš); 10:2 (52:56) Vogl (Maierhofer, Šrámek); 11:2 (54:03) Zimmermann (Decker, Džeriņš); Zuschauer: 602, Strafen: Waldkraiburg 14 – Burgau 12+5+20 Waldkraiburg lässt Burgau keine Chance – Kantersieg gegen die Eisbären Ein erfolgreicher Eishockeyabend – und ein erfolgreicher Eishockeysonntag insgesamt – ging am Sonntagabend in der Waldkraiburger Raiffeisen-Arena zu Ende. Nachdem die Löwen bereits am Freitag drei Zähler aus Schongau entführt hatten, schossen sie sich nun einen guten Teil des angesammelten Frusts der vergangenen Spieltage von der Seele. Gegen die angereisten Eisbären aus Burgau wurde es zweistellig. Und in einem ohnehin starken Teamauftritt glänzte ein Löwe ganz besonders hell. Den ersten Schuss auf das von Tobias Sickinger gehütete Tor gaben tatsächlich die Gäste aus Burgau wenige Sekunden nach dem Eröffnungsbully ab – und eröffneten damit die Partie. Doch was danach folgte, war ein klarer Richtungswechsel: Der EHC Waldkraiburg übernahm sofort das Kommando und ließ keinen Zweifel daran, dass sie nicht jene Mannschaft sein wollten, an der die Burgauer Negativserie reißen sollte. Bereits nach zweieinhalb Minuten bot sich die erste große Chance: Jakub Šrámek kam frei vor dem Tor an die lose Scheibe, doch Burgau-Goalie Louis Waaßmann parierte stark und hielt sein Team vorerst im Spiel. Lange hielt diese Stabilität jedoch nicht. Nach einer Strafe gegen Burgau gewann Andris Džeriņš – inzwischen fast schon im Standardmodus – das Bully in der Offensive. Daniel Hora zögerte nicht und zog direkt ab. Sein Abschluss schlug millimetergenau im rechten Kreuzeck ein – 1:0, die Führung und der Startschuss für einen dominanten Abschnitt der Löwen. Waldkraiburg setzte sofort nach, ließ Burgau kaum noch in die Nähe der eigenen Zone und generierte Chance um Chance. Folgerichtig fiel auch der zweite Treffer. Und er war ein Lehrbuchbeispiel für aggressives Unterzahlspiel. Nico Vogl las einen Aufbaupass der Eisbären perfekt, fing die Scheibe noch in der neutralen Zone ab und startete sofort durch. Vor Waaßmann angekommen, bugsierte er die Scheibe eiskalt ins lange Eck – 2:0 in Unterzahl. Doch die Löwen hatten im ersten Drittel noch lange nicht genug. Fünf Minuten vor der Pause, kurz nachdem Waaßmann erneut gegen Šrámek stark pariert hatte, schlug Hora ein zweites Mal zu. Wieder war der Ablauf fast identisch: Bullygewinn, Hochdruck, ein Schlagschuss von der blauen Linie – diesmal unhaltbar zum 3:0. Und selbst das sollte noch nicht die letzte Aktion gewesen sein. Kapitän Nico Vogl pflückte im Slot einen aus der Luft segelnden Puck mit beeindruckender Ruhe herunter, legte ihn sich zurecht und netzte kompromisslos zum 4:0 ein. Der Mittelabschnitt begann dann zunächst etwas verhaltener. Die Löwen kontrollierten weiterhin klar das Spiel, doch die ganz großen Chancen blieben zunächst ungenutzt. Stattdessen war es Burgau, das durch ein Überzahltor von Maximilian Arnawa in der 31. Minute noch einmal kurz Hoffnung schöpfte. Danach kippte das Momentum jedoch wieder eindeutig. Ein rüder Bandencheck gegen Waldkraiburgs Max Cejka löste eine Keilerei aus, die Burgau mehrere Strafen einbrachte – darunter ein 5- plus 20-Minuten-Strafpaket. Damit verschob sich das Kräfteverhältnis endgültig wieder. In der fälligen Überzahl war es zunächst erneut Nico Vogl, der mit seinem dritten Treffer des Abends den Hattrick perfekt machte und das 5:1 erzielte. Nur zwei Minuten später – die Löwen weiterhin im Powerplay – bediente Florian Maierhofer seinen Kollegen Philipp Lode, der den Puck humorlos ins Tor jagte: 6:1. Mit dieser klaren Führung ging es in die zweite Pause. Im Schlussdrittel waren gerade einmal vier Minuten gespielt, als Burgau doch noch einmal traf: Ein abgefälschter Schuss landete in Sickingers Tor – Ondrej Vaculik wurde als Torschütze notiert. Es blieb aber ein kurzer Moment für die Gäste, denn was nun folgte, war eine erneute Waldkraiburger Drangphase der besonders deutlichen Art. Den Auftakt machte Bastian Rosenkranz, der nach einem Abpraller von Thomas Rott am schnellsten reagierte und zum 7:2 abstaubte. Kurz darauf schnappte sich Florian Maierhofer direkt nach dem Bully die Scheibe und schlenzte den Puck unhaltbar unter die Latte – 8:2, ein schöner Treffer gegen einen ansonsten starken Burgauer Goalie. Doch die Löwen hatten immer noch nicht genug. Eineinhalb Minuten später setzte Santeri Ovaska entschlossen nach, nachdem ein Pfostentreffer von Andris Džeriņš im Getümmel liegen geblieben war. Ovaska stocherte den Puck über die Linie – 9:2 – und damit war der Arbeitstag von Waaßmann beendet. Roman Jourkov übernahm, konnte aber ebenfalls nicht verhindern, dass die Löwen den zweistelligen Bereich erreichten. Das 10:2 ging erneut auf das Konto von Nico Vogl, der nach einem präzisen Šrámek-Pass völlig frei auftauchte und seinen vierten Treffer erzielte. Und damit war immer noch nicht Schluss. Vom Bully weg nahm Patrick Zimmermann Maß, zog von der blauen Linie ab und traf an diesem außergewöhnlichen Abend tatsächlich ebenfalls noch ins Kreuzeck – das 11:2, der Endstand und der krönende Abschluss eines perfekten Wochenendes für den EHC Waldkraiburg. Ein klarer Sieg, ein selbstbewusster Auftritt, sechs Punkte – und ein Nico Vogl, der sich mit sechs Scorerpunkten selbst ein Denkmal setzte. Waldkraiburg meldet sich mit Nachdruck zurück.
Lechbruck FlößerDeutliche Niederlage für den ERC Lechbruck in Germering (BLL) Der ERC Lechbruck musste im Spitzenspiel der Landesliga Gruppe A eine klare Auswärtsniederlage hinnehmen. Bei den Wanderers Germering unterlagen die Flößer am Samstagabend mit 1:9 (1:2, 0:5, 0:2). Während die Partie im ersten Drittel noch relativ ausgeglichen verlief, setzte sich im weiteren Spielverlauf die große Effizienz der Gastgeber durch. Zudem hatte das intensive Derby am Freitag gegen Pfronten seine Spuren hinterlassen. Germering erwischte den besseren Start und ging bereits nach 74 Sekunden durch Marco Göttle mit 1:0 in Führung. Die Lecher fanden anschließend besser in die Partie und erarbeiteten sich eigene Chancen, mussten jedoch in Unterzahl den zweiten Gegentreffer durch Quirin Reichel (14.) hinnehmen. Kurz vor der ersten Pause gelang dem ERC der verdiente Anschlusstreffer: Richard Schratt setzte sich mit viel Willensstärke gekonnt gegen zwei Germeringer Verteidiger durch und traf nach Vorlage von Simon Maucher zum 2:1 (19.). Im zweiten Drittel verloren die Flößer den Zugriff auf das Spiel. Germering nutzte seine Möglichkeiten konsequent und erhöhte durch Reichel (23.), Fischer (27., PP), Dorfner (28.) und Kolb (28.) innerhalb kurzer Zeit auf 6:1. Ein weiterer Überzahltreffer von Daniel Menge (33.) besiegelte die Vorentscheidung. Die Partie wurde im Mittelabschnitt zunehmend ruppig. In der 34. Minute kam es zu einer Auseinandersetzung, in deren Folge sowohl Tyler Lepore als auch Germerings Nico Rossi jeweils eine Spieldauer-Disziplinarstrafe erhielten. Zudem musste kurz danach der Lechbrucker Kapitän Mathias Schuster verletzt vom Eis. Im dritten Drittel bemühten sich die Flößer um Stabilität, blieben offensiv jedoch ohne zählbaren Erfolg. Die Gastgeber bauten ihre Führung durch Markus Mair (47.) sowie Michael Fischer in Unterzahl (52.) weiter aus. Mehrere Strafzeiten auf beiden Seiten sorgten für Unterbrechungen, änderten jedoch am Spielverlauf nichts mehr, so dass am Ende eine bittere 9:1-Niederlage für den ERC zu Buche steht. Spielertrainer Paolo De Sousa sagte nach dem Spiel: „Es war ein gebrauchter Tag heute. Wir haben im intensiven Spiel am Freitag gegen Pfronten einige Körner liegen lassen und hatten einige angeschlagene Spieler. Das hat man heute gemerkt. Wir wollten, haben aber heute keinerlei Zugriff auf das Spiel bekommen. Wir müssen das schnell abhaken und auf das nächste Spiel schauen. Wir sind bislang absolut im Soll und bleiben positiv.“ Fazit: Der ERC Lechbruck war heute einem starken und sehr effizienten Tabellenführer klar unterlegen. Zusätzlich zu den Blessuren, mit denen der ein oder andere ins Spiel ging, erschwerten zahlreiche Strafzeiten und die hohe Effektivität der Wanderers den Spielverlauf. Für die Flößer gilt es nun, die Partie schnell abzuhaken und sich auf die nächsten Aufgaben zu konzentrieren. Am kommenden Freitag um 19:30 Uhr steht das nächste Spiel in Bad Tölz gegen den SC Reichersbeuern auf dem Programm. Strafzeiten: Germering 46 / Lechbruck 43
Pfronten FalconsErneute Niederlage trotz Leistungssteigerung (BLL) Nach dem 4:2 (0:1/2:1/2:0) in Ravensburg blieben die Falcons das erste Wochenende ohne Punktgewinn. Die Pfrontener, die am Sonntag Abend, auf Mannschaftskapitän Thomas Böck, Noah Keller und Jonas Seitz verzichten mussten starteten gut in die Begegnung und kamen früh zu den ersten guten Chancen. Nachdem Mitte des ersten Drittels zwei Unterzahlspiele schadlos überstanden werden konnten, traf Miroslav Dobner (Matejka) in der 19. Minute in Überzahl zum 0:1. Bei diesem Spielstand ging es in das Mitteldrittel, in welchem Jon Jäger (Kirsch) in der 22. Minute zum Ausgleich traf. Nach Strafen auf beiden Seiten konnten die Falcons eine weitere Überzahlsituation durch Simon Krauß (Hruska, Ladislav/Matejka) zum 1:2 nutzen. Doch auch diese Führung sollte nur bis zur 34. Minute halten, als den Hausherren ein Penalty zugesprochen wurde und dieser durch Marcel Mezler zum 2:2 verwandelt wurde. Im Schlussabschnitt brachte Steffen Kirsch die Gastgeber in der 51. Minute erstmals in Führung und nun war die Mannschaft von Jörg Peters wie schon am Freitag gefordert, scheiterte jedoch auch in Überzahl immer wieder am starken Schlussmann Davis Zvejnieks. Nicht nur die Zeit lief den Pfrontenern nun davon, auch Ravensburgs Daniel Kern, der eine Unachstamkeit nutzte und frei vor Pfrontens Schlussmann Dominik Gimbel auftauchte und diesem mit einem Schuß zum 4:2 ins lange Eck keine Chance ließ. Ravensburg konnte sich somit für die Niederlage in Pfronten revanchieren und die Falcons mussten trotz einer engagierten Leistung eine weitere bittere Niederlage hinnehmen. Strafzeiten: EV Ravensburg 1b: 14 Minuten + 5 Minuten für Bergen, EV Pfronten: 10 Minuten.
ERC SonthofenERC kassiert herbe 1:6-Pleite in Ottobrunn (BLL) Eishockey-Landesligist ERC Sonthofen blickt auf ein Wochenende mit erneut wechselhaften Leistungen zurück: Nach dem überzeugenden 5:1-Heimsieg am Freitag gegen den EV Ravensburg vor fast 800 Zuschauern kassierte die Mannschaft von Helmut Wahl und Vladimir Kames am Sonntag beim ERSC Ottobrunn eine verdiente 6:1 (1:0, 2:1, 3:0)-Niederlage. In Vorbereitung auf den Doppelspieltag an diesem Wochenende hatte das Trainerduo Helmut Wahl und Vladimir Kames das Intensitätsniveau im Training deutlich nach oben geschraubt: Nach dem enttäuschenden Auftreten in Bad Aibling am vergangenen Sonntag und der damit verbundenen 0:5-Niederlage führten die Coaches unter der Woche Gespräche mit den Spielern und arbeiteten am kleinen Einmaleins des Eishockey-Sports: harte Zweikämpfe, klare Pässe und die Scheibe zum Tor bringen. Mit Leidenschaft, Laufarbeit und Willen wollte das Team um Kapitän Marc Sill endlich konstante Leistungen aufs Eis bringen. Am Freitag beim Heimspiel gegen den EV Ravensburg präsentierte die Truppe den fast 800 Zuschauern dann ihre vermutlich beste Leistung in dieser Saison: Die Gäste wurden mit 5:1 besiegt, und die Schwarz-Gelben zeigten endlich die Entschlossenheit in der Defensive und Offensive, die sie mitunter vermissen ließ. An diese Leistung knüpfte die Truppe in der Sonntagspartie in Ottobrunn vor nur 35 Zuschauern allerdings nicht an: Nach nur drei Minuten überwand ERSC-Akteur Markus Hulm Sonthofens Goalie Calvin Stadelmann zum 1:0. Die Beine der Schwarz-Gelben wirkten schwer und die Zuordnung stimme viel zu selten. So gingen die Gäste aus dem Oberallgäu, die in Ottobrunn weiter unter anderem auf Ondrej Havlicek, Josef Slavicek, Pascal Kröber und die Zeiske-Brüder verzichten mussten, mit einem Rückstand in die Drittelpause. Und aus der kamen die Ottobrunner – ähnlich wie zu Beginn des ersten Abschnitts – mit reichlich Rückenwind: In der 24. Minute erhöhte Jan Fiedler auf 2:0. Ein Dämpfer für die Gäste, die sich für den Mittelabschnitt so viel vorgenommen hatten. Als Kapitän Marc Sill mit all seiner Erfahrung voran ging und in der 35. Minute das 1:2 schoss, keimte Hoffnung auf – etwas mehr als 60 Sekunden später schlugen die Ottobrunner zurück: Felix Bernau erzielte das 3:1 und stellte den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. Sehr zum Unmut der Trainerduos Helmut Wahl und Vladimir Kames, die wenig später den nächsten Ausfall in den eigenen Reihen zu beklagen hatten: Für Jonas Gotzler war die Partie vorbei, für ihn rückte der junge Luca Bucher in die erste Reihe. Im Schlussabschnitt setzten die Hausherren noch einen drauf: In der 47. Minute netzte Felix Bernau zum zweiten Mal für seine Farben ein und schraubte das Ergebnis auf 4:1. Als Lynnden Pastachak in der Kühlbox saß, erzielte auch Markus Hulm in der 57. Minute seinen zweiten Treffer zum 5:1. Für die Oberallgäuer Truppe kam es allerdings noch dicker: In der 59. Minute nutzte Michael Lackner eine doppelte Überzahl (Dan Przybyla und Roman Zwicker hatten sich eine zwei-Minuten-Strafe eingehandelt) zum 6:1. Der Schlusspunkt an diesem ernüchternden Abend für die Oberallgäuer Truppe. Weiter geht es für den ERC Sonthofen erst in knapp zwei Wochen: Am 28. November kommt es im heimischen Stadion an der Hindelanger Straße zum bereits dritten Duell mit Ottobrunn (20 Uhr), am Sonntag wird dann beim EHC Bad Aibling (18.45 Uhr) das Motto lauten: Wiedergutmachung für die bittere 0:5-Pleite vor einer Woche.
Falken InzellMit absolutem Willen zum Derbysieg - DEC Inzell setzt Siegesserie fort (BBZL) Am Freitagabend hieß es wieder „Derbytime in Berchtesgaden“. Es war angerichtet zum alt ehrwürdigen Derby zwischen den alten Rivalen des EV Berchtesgaden und dem DEC Inzell. Zwei Vereine die seit Jahren gemeinsam im Nachwuchs Spielgemeinschaften stellen und jetzt erneut die Früchte der erfolgreichen Arbeit ernten in dem sich die ersten Spieler - einst gemeinsam im Nachwuchs - und jetzt bei den Senioren wieder als Gegner gegenüberstehen. Das Eishockey "Evergreen" lockte wieder über 450 interessierte Zuschauer und Fans in die frostige Eishalle "an der Schießstätte". Kalt wurde es den Zuschauern kaum den an Toren und Stimmung mangelte es nicht und zumindest die Inzeller Schlachtenbummler sollten an diesem besagten Abend voll auf ihre Kosten kommen. Die Ausgangslage für die Gäste aus Inzell war vor dem Spiel denkbar ungünstig. Neben Kapitän Christian Rieder reihten sich noch wichtige Stützen wie Hubert Hirschbichler, Marcel Nedwed und Noa Antos in die Liste der kranken und verletzten bzw. verhinderten Spieler ein. Gerade einmal 13 Feldspieler und zwei Goalies konnte Head Coach Pino Dufter aufbieten. Dem gegenüber stand ein bis auf zwei bis drei Spieler fast kompletter Kader des EV Berchtesgaden. " Wir mussten daraufhin alle Reihen umstellen und einiges improvisieren, so kam es auch das der etatmäßige Verteidiger Max Zauner als Mittelstürmer umfunktioniert wurde." verriet Pino Dufter seinen Schlachtplan. Wer nun zum ersten Bully dachte die Inzeller würden auf Grund ihrer Personalnot verhalten abwarten und eher defensiv agieren sah sich gehörig getäuscht. Ab der ersten Spielminute drückten die Falken enorm auf das Gaspedal und somit ging das Spiel die meiste Zeit in Richtung Gehäuse des EV Berchtesgaden. So war es Joel Dufter der bereits in der 4. Spielminute einen Abpraller abstaubte und zum 0:1 im Tor der Hausherren einschob. Einzig und allein EVB Goalie Fabio Fürlinger war es zu verdanken das es nach den ersten 20 Spielminuten nur 0:1 für die Gäste aus Inzell stand. "Wir sind super ins Spiel gekommen, waren schneller, haben den Gegner keinen Raum gegeben und kaum Chancen zugelassen" so Dufter´s Fazit nach dem 1. Drittel. Im 2. Drittel dauerte es gerade einmal 2 Minuten bis es erneut im Gehäuse der Hausherren klingelte. Moritz Brenzinger verwertete ein Zuspiel des stark aufspielenden Ex - Berchtesgadeners Max Zauner zum 0:2. In der 26. Minute war es erneut der Inzeller Youngster Moritz Brenzinger der zuerst einen Berchtesgadener Verteidiger sehenswert aussteigen lies und im Anschluss den Puck erneut staubtrocken im langen Kreuzeck zum 0:3 versenkte. Ein Fehlpass im Inzeller Aufbau sorgte nur 26 Sekunden später für den Anschlusstreffer der Heimmannschaft zum 1:3 durch EVB -Kapitän Matthias Zern. In der 32. Spielminute nutzte Inzell's Topscorer Martin Davidek die erste Überzahlsituation der Falken und erhöhte auf 1:4. In einer fairen Partie verhängten die beiden sehr umsichtigen und abgeklärten Schiedsrichter für Berchtesgaden nur 4 Min. und für Inzell nur 6 min. Strafminuten. Berchtesgaden antwortete prompt und verkürzte in Minute 35 durch Jonas Zimpel auf 2:4. 10 Sekunden vor der zweiten Drittelpause viel dann der wahrscheinlich wichtigste Treffer der Partie, wieder war es der 28 - jährige Inzeller Tschechien Import Martin Davidek der einen genialen Querpass von Edeltechniker Michael Eberlein zum 2:5 in die Maschen hämmerte. "Wir haben in der ersten Drittelpause klar angesprochen das wir vor allem das Tempo weiter hochhalten und zudem unsere Torchancen besser nutzen müssen, das ist uns im zweiten Drittel hervorragend gelungen. Besonders freut es mich für den Moritz Brenzinger, das waren zwei richtig tolle und vor allem wichtige Tore für uns. Er hat uns quasi mit seinem Doppelpack auf die Siegerstraße gebracht." freute sich Pino Dufter. Das sich Berchtesgaden keineswegs aufgegeben hat zeigten sie zu Beginn des letzten Drittels. Bereits nach 57 Sekunden konnte Matthias Zern wieder auf 3:5 verkürzen. Inzell besann sich sofort wieder auf seine Stärken und stellte in der 43. Spielminute durch Interims Kapitän Rene Tödling den alten 3 Tore Vorsprung wieder her. In Überzahl war es wiederum Rene Tödling der in der 49. Minute wieder auf Zuspiel von Michael Eberlein mit seinem zweiten Treffer zum vorentscheidenden 3:7 zur Inzeller Glückseligkeit ein netzte. In den Berchtesgadener Drangphasen konnte sich zudem DEC Goalie Bernhard Feiersinger einige male mit tollen Reflexen auszeichnen und seine Farben vor weiteren Gegentreffern bewahren. 8 Minuten vor Spielende konnte Matthias Zern mit seinem 3. Treffer für Berchtesgaden noch einmal auf 4:7 verkürzen was aber mehr einer Ergebnis Kosmetik glich und zugleich den Endstand bedeutete. Der EV Berchtesgaden hatte über die gesamte Spielzeit dem Sturmlauf der Inzeller wenig entgegen zu setzen. Ohne die Paraden ihres Goalies Fabio Führlinger wäre der Sieg wohl deutlich höher ausgefallen. "Wir hatten heute leider nur zwei komplette Reihen zur Verfügung, aber was die Jungs für ein Tempo über die 60 Minuten an den Tag gelegt haben ist aller Ehren wert. Die ganze Mannschaft kann stolz auf sich sein. Der Sieg war absolut verdient und wir haben Berchtesgaden klar dominiert. Die 4 Gegentore kann man getrost als Flüchtigkeitsfehler bezeichnen. Hervorheben möchte ich Michael Eberlein der kurz vor dem Spiel noch in Behandlung war und sich trotz Schmerzen in den Dienst der Mannschaft gestellt hat. Für mich zurecht der "Man of the Match", freute sich ein rund um zufriedener Trainer Pino Dufter. Am kommenden Wochenende stehen noch einmal zwei schwere Auswärtsspiele in Bad Aibling (Freitag 19:45) und Ottobrunn (Sonntag 18:45) auf dem Programm bevor es für die Falken am 28.11.25 wieder in der heimischen Max Aicher Arena gegen den Vorjahres Meister aus Mittenwald weiter um Punkte geht. EV Berchtesgaden - DEC Inzell 4:7 (0:1/2:4/2:2) 0:1 Joel Dufter (4.), 0:2 Moritz Brenzinger (23.), 0:3 Moritz Brenzinger (27.), Matthias Zern (27.), Martin Davidek (32.), Jonas Zimpel (35.), Martin Davidek (40.), Matthias Zern (41.), Rene Tödling (43.), Rene Tödling (49.), Matthias Zern (53.) Strafen: EVB (4), DEC (6) Zuschauer: 462
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| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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| Vier Ligaspiele und ein Pokalspiel (RLO) Wieder vier Spiele standen am Wochenende in der Regionalliga Ost auf dem Programm. Außerdem gab es im Pokal ein Spiel der Gruppe B. MEISTERSCHAFT: Wölfe gewinnen torreiches Spiel Die Schönheider Wölfe empfingen die Eisbären Juniors Berlin. 424 Zuschauer bekamen ein unterhaltsames Spiel mit 18 Tore zu sehen. Die Juniors konnten dabei ein Drittel der Treffer erzielen, unterlagen aber am Ende mit 12:6 (4:1/4:3/4:2). David Novotny, Tomas Rubes (je 3), Florian Heinz, Ricco Warkus (je 2), Kenneth Hirsch und Florian Heinz trafen für die Wölfe. Für die Juniors, die sogar den ersten Treffer des Spiels erzielten, waren Justin Ludwig-Herbst (2), Paul Konietzky-Bahlke, Johan Menzel, Nils Meißner und Robin Niedermeier erfolgreich. FASS holt sicher drei Punkte Für Tornado Niesky stand gegen FASS Berlin eine schwere Aufgabe an. Und es wurde eine extrem schwere Aufgabe, denn vor 447 Zuschauern musste Niesky beim Spielstand von 0:2 den Torhüter wechseln. Für Tommy Lysk ging Feldspieler Tom Domula in die Kiste und so gewann FASS am Ende sicher mit 2:10 (0:3/0:4/2:3). Die Tore der Gastgeber erzielten dabei im letzten Drittel Markus Fabian und Tristan Schwarz. Bei FASS konnten sich Tom Fiedler (3), Nico Jentzsch, Gregor Kubail (je 2), Tim Junge, Robert Licitis und Moritz Miguez in die Torschützenliste eintragen. Luchse lassen Dresden keine Chance Die Luchse Lauterbach waren gegen den ESC Dresden sicherlich Favorit, aber die Dresdner haben diese Saison schon für manche Überraschung sorgen können. Und auch beim 3. Spiel des Tages konnten sich die 420 Zuschauer über reichlich Tore freuen. Die Luchse zeigten sich in Torlaune und gewannen am Ende sicher mit 11:3 (4:1/3:2/4:0). Mit vier Toren war dabei Michael Hodge der erfolgreichste Torschütze des Regionalliga-Tages. Tobias Schwab (3), Hunter Brackett (2), Julius und Paul Kranz schossen die weiteren Tore der Luchse. Bei Dresden waren Louis Schäfer, Guillaume Vachon und Richard Zerbst erfolgreich. FASS feiert den zweiten Wochenenderfolg In Berlin war wieder Derby-Time, FASS Berlin empfing die Eisbären Juniors Berlin. Die Gäste konnten vor 223 Zuschauern gut mithalten. Zwar brachte Tom Fiedler FASS nach 15 Minuten in Führung, aber Ben Balzer konnte drei Minuten nach Wiederbeginn den Ausgleich erzielen. Zwei Minuten später führte FASS nach einem Überzahltreffer von Daniel Volynec wieder. Die Juniors ließen nach einer Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Nico Jentzsch, der damit beim Spitzenspiel gegen Schönheide am kommenden Wochenende fehlen wird, nicht nutzen, dafür nach 35 Minuten erhöhte Benjamin Hüfner nach 35 Minuten auf 3:1. Im letzten Drittel konnte Daniel Volynec noch zwei weitere Tore erzielen (48., 56.) und auch Luis Noack (51.) war noch erfolgreich. So gewannen die Weddinger vor 229 Zuschauern mit 6:1 (1:0/2:1/3:0). OSWENO-POKAL: Die Eisadler Dortmund waren im Spiel der Gruppe B gegen die Chemnitz Crashers Gastgeber. Vor 1.508 Zuschauern brachte Kevin Thau die Gastgeber nach vier Minuten in Überzahl in Führung. Ben Busch konnte nach 24 Minuten auf 2:0 erhöhen, eine Minute später verkürzte Fabian Kießling auf 2:1. Die Antwort kam in der 31. Minute, Wladislav Kronhardt erhöhte auf 4:2 und nach dem 3:2 von Sebastian Kneuse (36.) folgte zwei Minuten später das 4:2 durch Alexander Lauer. Im letzten Drittel sorgten Tim Dreschmann (55.) und Corvin Rosenthal (56.) für die letzten Treffer der Partie und so gewann Dortmund am Ende mit 6:2 (1:0/3:2/2:0). Alle Teams der Gruppe haben nun zwei Spiele bestritten. Dortmund hat beide Spiele gewonnen, die Harzer Falken eines, Chemnitz hat noch keinen Punkt geholt. Gleich sechs Meisterschaftsspiele und drei Pokalspiele gibt es von Dienstag bis Sonntag.
Der 4. Spieltag mit 56 Toren (LLB) Wieder waren fünf Spiele angesetzt und es wurden reichlich Tore erzielt. SCC gewinnt Verfolgerduell Ein Verfolgerduell gab es zwischen dem SCC Berlin und dem OSC Berlin. Der SCC ging schnell durch zwei Treffer von Christopher Hillen in Führung (5., 8.), doch der OSC glich bis zur Pause durch Kevin Fleck (10.) und einem Powerplaytreffer von Marvin Melian (17.) aus. Valerian Sokolovskyi traf nach 22 Minuten zum 3:2, doch 41 Sekunden später konnte Dustin Gottschalk wieder den Ausgleich erzielen. Nach dem 4:3 von Mike Fischer in der 30. Minute wechselte der OSC im Tor von Patrick Einsiedler zu Marlon Melian, der bis zur Pause noch Tore von Max Stoffner (32.), Sebastian Dymke (37.), Strachan Wilson (39.) und Ivan Patayala (40.) hinnehmen und so führte der SCC nach 40 Minuten mit 8:3. Erneut Ivan Patayala (55.) und in Unterzahl Marvin Melian 17 Sekunden vor dem Ende erzielten die letzten Tore des Spiels und so gewann der SCC mit 9:4 (2:2/6:1/1:1). Bären feiern zweistelligen Sieg Für den Berliner Schlittschuh-Club und den ERSC Berliner Bären ging es darum die ersten Punkte der Saison einzufahren und damit Selbstvertrauen für die weitere Saison zu sammeln. Es lief auch für den ERSC, Marco Jagnow (5.) und Fabian Schiller (9.) sorgten für einen Pausenstand von 0:2. Nach dem Anschlusstreffer von Lars Breitinger (26.) konnten Fabian Schiller (29.), Marco Jagnow (31., 35.) und Harald Kott (36.) für einen Zwischenstand von 1:6 sorgen. Im letzten Abschnitt sorgten Dustin Kiss (44.) und eine Minute später Peter Gräber für die nächsten Tore. Der Club wechselte wenig später im Tor von Dennis Heyll zu Pierre Schwach. Dieser kassierte bei doppelter Überzahl des Clubs das 2:9 von Peter Gräber (47.) und den zehnten Treffer von Niklas Salewski (53.). Vitali Besgans (54.) für den Club, Dustin Kiss (58.) für die Bären und Daniel Schwarzensteiner für den Club (60.) erzielten die letzten Tore des Spiels und so gewannen die Bären am Ende mit 3:11 (0:2/1:4/2:5). Adler verlieren wieder hoch Das Spitzenspiel des Wochenendes gab es zwischen den SCC Adlern Berlin und den FASS Berlin Allstars. Und bevor die Adler beim 5:10 (0:1/2:5/3:4) ihre Tore schießen konnten, war das Spiel auch schon verloren. Im 1. Drittel hielt die Abwehr noch stand, sie mussten nur einen Powerplaytreffer von Nikita Balakin hinnehmen (8.). Lukas Graf von Bassewitz (23.), Jules Thoma (27.), in Überzahl Philipp Hermann (31.), erneut Jules Thoma (34.) und in Unterzahl Tom Lorer (36.) sorgten für einen Zwischenstand von 0:6. Anton Smachtin (37.), Theodor Mathea (38.) und Förg Müller (41.) konnten auf 3:6 verkürzen, doch Lucien Aicher (44.) und Thomas Koch (45.) machten den Sack endgültig zu. Cederic Berger erzielte nach 47 Minuten seinen ersten Landesligatreffer zum 4:8, doch bei doppelter Überzahl konnte Jörn Kugler zwei Minuten später das 4.9 erzielen. Marvin Scheil für die Adler (55.) und vier Sekunden vor dem Ende Philipp Hermann sorgten für den 4:10-Endstand. Wikinger halten Anschluss an die Tabellenspitze Die Wikinger vom BSchC und die Mighty Bucks vom OSC Berlin spielten um den Anschluss an die oberen Tabellenhälfte. Die Wikinger setzten sich mit 4:2 (1:0/3:1/0:1) durch und bleiben weiter oben dran. Aaron Tropschuh (14.), Felix Träumer (33.), Kevin Hoffer (38.) und eine Minute später Patrick Balko schossen die Wikinger mit 4:0 in Führung. Laurin Tarta 53 Sekunden vor der zweiten Pause und Daniel Just nach 44 Minuten konnten nur noch Anschlusstreffer erzielen. Blues werden Favoritenrolle gerecht Die EHC Berlin Blues und der ASC Spandau schlossen diesen Spieltag ab. Die Blues konnten durch einen Überzahltreffer von Kevin Faust (19.), Gustav Rittner (22.), Ron Warttig (23.) und einem Doppelschlag innerhalb von 24 Sekunden von Douglas Benker (beide 33.) mit 5:0 in Führung gehen. Sascha Krija traf nach 44 Minuten für den ASC, doch Felix Mattschull sorgte fünf Minuten vor dem Ende für die Entscheidung. Den letzten Treffer des Spiels erzielte in Überzahl Jan Fritsche für den ASC und so endete die Partie mit 6:2 (1:0/4:0/1:2). FASS Berlin 1b war an diesem Wochenende spielfrei. Wieder hat die Liga Zuwachs bekommen und es gab einige Premieren in Form von ersten Scorerpunkten. Am Wochenende fiel außerdem der 200. Treffer, die 300. Vorlage und die Scorerpunkte haben die Marke von 500 überschritten. Es gibt weitere Spieltermine, nun sind bis Ende Dezember Spiele angesetzt und alle Termine können in den Ligenmanagern aufgerufen werden.
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| NEWS Frauen Nationalmannschaft / Bundesliga - Landesverbände / Nachwuchs |
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| Sieben Spiele aus zwei Ligen Vier Spiele der Blossom-ic DFEL und drei Spiele der DFEL2 Nord umfasst diese Zusammenfassung. BLOSSOM-IC DEUTSCHE FRAUEN EISHOCKY BUNDESLIGA: Budapest holt sechs Punkte Der ERC Ingolstadt empfing den Hokiklub Budapest. Drei Tore fielen dabei am Samstag. Boglarka Konz brachte Budapest nach 16 Minuten in Führung. Im 2. Drittel erhöhte Dalma Gergely nach 107 Sekunden auf 0:2. Lokelani Antonio konnte für Ingolstadt noch in der 25 Minute mit einem Überzahltreffer verkürzen, weitere Tore fielen aber nicht und so gewann Budapest mit 1:2 (0:1/1:1/0:0). Am Sonntag legte Budapest nach einem torlosem ersten Abschnitt vor. Reka Dabasi (23.), in Überzahl Lauren Stenslie (26.) und Mira Seregely (35.) legten vor, ehe Maya Roy (38.) in Überzahl den Anschlusstreffer erzielen konnte. Vier Minuten vor dem Ende erzielte Nikolett Feher den letzten Treffer des Spiels und so gewann der Hokiklub am Ende mit 1:4 (0:0/1:3/0:1). Indians gewinnen beide Spiele Die Mad Dogs Mannheim wollten versuchen gegen Titelverteidiger ECDC Memmingen Indians endlich die ersten Punkte der Saison zu holen. Die einzigen Tore des Spiels fielen bereits im Anfangsdrittel. Nara Elia nach sechs Minuten und Nicola Hadraschek-Eisenschmid 138 Sekunden vor der ersten Pause trafen für die Indians, die am Ende mit 0:2 (0:2/0:0/0:0) gewannen. Memmingens Torhüterin Chiara Schultes wehrte 15 Schüsse ab und feierte am Ende einen Shutout. Erst im 2. Drittelfiel am Sonntag der erste Treffer der Partie, Anne Bartsch brachte die Indians nach 29 Minuten in Führung. Im letzten Drittel fielen vier weitere Tore. Ronja Hark konnte in Überzahl nach 18 Sekunden das 0:2 erzielen und den Anschlusstreffer von Alyssa Wruble beantwortete Theresa Knutson drei Minuten vor dem Ende mit dem 1.:3. Als Mannheim die Torhüterin zog, konnte Julia Matejkova 15 Sekunden vor der Schlusssirene den Treffer zum 1:4-Endstand (0:0/0:1/1:3) erzielen. Spielfrei waren die Eisbären Juniors Berlin, sie bleiben aber Tabellenführer, da sie bereits 12 Spiele bestritten haben. Memmingen folgt mit 21 Punkten aus acht Spielen auf dem 2. Platz. Budapest mit 19 Punkten und Ingolstadt mit 18 Punkten haben die Plätze getauscht. Mannheim wartet noch auf einen Punkt und alle drei haben bisher 12 Spiele bestritten. Am kommenden Wochenende folgen die nächsten vier Ligaspiele. DFEL2 NORD: Die EC Hannover Indians bekamen Besuch aus Belgien, die Sharks Woman Mechelen kamen zum Punktspiel ins Indianerland. Hannover gewann sicher mit 6:1 (2:0/2:1/2:0). Johanna Buchwald (15., 21., 35.), Denise Poweleit (43., 59.) und Pia Szawlowski (19.) erzielten die Tore der Indians, Lola Gestels war in Überzahl für Mechelen erfolgreich (23.). Und die Sharks Woman Mechelen reisten gleich weiter nach Berlin, wo es bei FASS Berlin um die nächsten Punkte ging. Hier konnte FASS den ersten Sieg in der DFEL2 feiern. Vanessa Wartha-Gasde (2), Chiara Englisch-Leonhardt, Pauline Gruchot und Joyce König trafen beim 5:1-Erfolg (1:0/3:0/1:1) der Berlinerinnen, für Mechelen war Zemke Bosmans erfolgreich. Zum Abschluss folgte noch die Partie zwischen dem EC Bergisch Land und der Düsseldorfer EG. Cecil Cirkel (3), Pia Clauberg Ann-Marie Herrschaft und Zoe Wintgen trafen für die Gastgeberinnen, die DEG konnte keinen Treffer erzielen. So gewann der EC Bergisch Land etwas überraschend mit 6:0 (3:0/2:0/1:0) und Torhüterin Mara Pieterek feierte einen Shutout. Weiter geht es am kommenden Wochenende mit einem Ligaspiel.
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Erding Gladiators
Memmingen Indians
Ice Dragons Herford
Herne Miners
Kempten Sharks
TEV Miesbach
Pfaffenhofen Eishogs
Schweinfurt Mighty Dogs
Lechbruck Flößer
Pfronten Falcons
ERC Sonthofen
Falken Inzell


