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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Nach einem Jahr beim REV Bremerhaven in der Verbandsliga kehrt Stürmer Veit Wieczorek zu den Weserstars zurück. 11 Tore und 14 Assists waren seine Bilanz aus 9 Spielen in der letzten Saison
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Die beiden Stürmer Dominick Thum (Neusser EV) und William Izak (Iserlohn DNL) wussten im Tryout zu überzeugen und werden bis zum Saisonende beim EVD bleiben. Dagegen wird Torhüter Lucas Goebels den Verein verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  
ASV Hamburg
(VLN)  Der Großteil der Mannschaft bleibt weiter zusammen. Bisher haben die Torhüter Kurtus Hancock und Florian Lentz, die Verteidiger Bent Meyer, Martin Müller, Rasid Saitov, Torben Sander und Klaas Steffen, sowie die Stürmer Steffen Drewes, Nick Fischer, Benjamin Hepburn, Daniel Lupzig, Patrick Schrage, Christian Seifert, Sebastian Wilczarski, Benjamin Wollf und Christian Zachariassen ihre weitere Zusage beim Altonaer SV gegeben
  
ESV Kaufbeuren
(OLS)  Die Augsburger Panther haben ihren 17-jährigen Nachwuchsverteidiger Liron Pellizzari mit einer Förderlizenz für den ESVK ausgestattet. In der letzten Saison spielte er noch in der DNL und stand im erweiterten DEL-Kader
  

   

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IHP-PuckIHP Nachrichten
Samstag 15.November 2025

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Freitag und Samstag mit insgesamt 23 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, landesliga Bayern, Regionalliga West und Regionalliga Ost.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    

eisbärenberlinEisbären Berlin
Eisbären gewinnen in Nürnberg mit 5:4 nach Penaltyschießen

(DEL)  Die Eisbären Berlin haben das erste Spiel nach der Länderspielpause gewonnen. Die Berliner setzten sich am Freitagabend bei den Nürnberg Ice Tigers in einer mitreißenden Partie mit 5:4 nach Penaltyschießen durch.
Die Eisbären starteten gut ins Spiel und gingen direkt im ersten Powerplay durch Marcel Noebels (4./PP1) in Führung. Der Hauptstadtclub blieb in der Folge tonangebend und Ty Ronning (12.) baute den Berliner Vorsprung mit seinem zehnten Saisontor weiter aus. Nürnbergs Charlie Gerard (13.) konnte jedoch wenig später den Anschluss herstellen und Samuel Dove-McFalls (18.) gelang noch vor der ersten Pause der Ausgleich. Zu Beginn des Mittelabschnitts drehte Brett Murray (24./PP1) dann die Partie in Überzahl zugunsten der Gastgeber. Im weiteren Spielverlauf blieben die Franken zunächst die bessere Mannschaft. Die Eisbären fanden dann aber auch wieder in die Partie und drückten auf den Ausgleich. Dieser gelang Eric Mik (40.) kurz vor Ende des mittleren Spielabschnitts. Im Schlussdrittel ging es hin und her. Zunächst hatten die Berliner Vorteile, dann wechselte das Momentum auf die Seite der Nürnberger. Evan Barratt (58.) brachte die Ice Tigers dann kurz vor Spielende erneut in Front. Die Gäste warfen dann alles nach vorne, brachten den sechsten Feldspieler zugunsten des Torhüters und kamen durch Ronning (59./6-5) noch zum 4:4-Ausgleich. So ging es in die Verlängerung. In der Overtime überstanden die Berliner eine Unterzahlsituation schadlos, Jake Hildebrand im Berliner Tor vereitelte mehrere gute Nürnberger Abschlussmöglichkeiten.  Da auch die Eisbären ihre Chancen nicht nutzen konnten, ging es ins Penaltyschießen. Im Shootout erzielte Liam Kirk (65./PS) dann den entscheidenden Treffer zum 5:4-Auswärtssieg für Berlin.  
Am kommenden DEL-Spieltag sind die Eisbären Berlin wieder in der heimischen Uber Arena im Einsatz. Am Sonntag, den 16. November gastieren die Löwen Frankfurt in der Bundeshauptstadt. Spielbeginn ist um 19:00 Uhr.
Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin):„Es war ein sehr hartes Spiel für uns. Wir hatten einen sehr guten Start in die Partie. Wir haben einfach und mit hohem Tempo gespielt. Nach Nürnbergs Ausgleich war es dann aber ein anderes Spiel. Die Ice Tigers haben viel Druck aufgebaut, worauf wir keine Antwort hatten. Der Gegentreffer kurz vor Schluss war eine schwere Situation. Wir haben dennoch eine Lösung gefunden. Wir müssen aus der heutigen Partie lernen. Wir können besser spielen, das müssen wir aber auch abrufen.“
Liam Kirk (Stürmer Eisbären Berlin): „Am Ende des Tages haben wir die zwei Punkte gewonnen, das ist das Wichtigste. Wir müssen unser Spiel aber über die gesamte Spieldauer durchziehen. Wir hatten einen großartigen Start und konnten mit zwei Toren in Führung gehen. Dann haben wir aber nachgelassen und Strafen gezogen. So ist das Momentum auf die Nürnberger Seite gewechselt. Unser Penalty Killing in der Verlängerung war sehr gut. Wir haben dann einen Weg gefunden, das Spiel zu gewinnen. Wir machen es uns aber schwer. Daraus müssen wir lernen.“
Endergebnis
Nürnberg Ice Tigers – Eisbären Berlin 4:5 n. P. (2:2, 1:1, 1:1, 0:0, 0:1)
Aufstellungen
Nürnberg Ice Tigers: Treutle (Ganz) – Karrer, Headrick; Böttner, Haiskanen; M. Weber, J. Weber – Heigl, Dove-McFalls, Gerard; Eham, Meireles, Spezia; Murray, Barratt, Ustorf – Trainer: Mitch O‘Keefe
Eisbären Berlin: Hildebrand (Stettmer) – Müller (C), Lancaster; Mik, Reinke; Smith, Panocha; Leden – Bergmann, Vikingstad, Eder; Tiffels (A), Pföderl, Ronning; Noebels, Byron, Kirk; Hördler, Wiederer, Veilleux (A) – Trainer: Serge Aubin       
Tore
0:1 – 03:50 – Noebels (Lancaster) – PP1
0:2 – 11:39 – Ronning (Pföderl) – EQ
1:2 – 12:08 – Gerard (Heigl, Dove-McFalls) – EQ
2:2 – 17:22 – Dove-McFalls (Heigl, Gerard) – EQ
3:2 – 23:06 – Murray (Barratt, Haiskanen) – PP1
3:3 – 39:06 – Mik (Pföderl, Tiffels) – EQ
4:3 – 57:12 – Barratt (Murray, Meireles) – EQ
4:4 – 58:59 – Ronning (Kirk, Veilleux) – 6-5
4:5 – 65:00 – Kirk – PS
Strafen
Nürnberg Ice Tigers: 14 (4, 6, 2, 2, 0) Minuten– Eisbären Berlin: 16 (6, 2, 4, 4, 0) Minuten
Schiedsrichter
Sean MacFarlane, Achim Moosberger (Markus Merk, Joshua Römer)
Zuschauer
7.672
 www.ihp.hockey    Freitag 14.November 2025  22:58 Uhr Bericht:     EHCB
Autor:     meb


dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Viel Aufwand, wenig Ertrag: Heimniederlage gegen Schwenningen

(DEL)  nach der Länderspielpause ging es für die Dresdner Eislöwen mit einem Heimspiel gegen die Schwenninger Wild Wings weiter. Erstmals im Eislöwen-Trikot stand Neuzugang Rourke Chartier auf dem Eis. Auch Bruno Riedl feierte nach seiner Verletzung sein PENNY DEL-Debut, zudem kehrte Simon Karlsson in den Kader zurück. Verzichten mussten die Eislöwen hingegen auf die verletzten Oliver Granz, David Rundqvist und Niklas Postel, außerdem fehlten Andrew Yogan, Tomas Sykora und Connor Korte. Im Tor begann Jussi Olkinuora.
Die Gastgeber starteten früh mit einer Überzahlsituation, nachdem Tylor Spink wegen eines hohen Stocks auf die Strafbank musste, konnten daraus jedoch kein Kapital schlagen. Wenig später nutzte Schwenningen einen Konter und Zach Senyshyn (9.) brachte die Gäste in Führung. Im Anschluss verhinderte Olkinuora mit einer Parade den nächsten Gegentreffer. In der 15. Minute kassierte Tariq Hammond aufseiten der Eislöwen ebenfalls eine Strafe wegen hohen Stocks. Dresden überstand das Unterzahlspiel und erspielte sich in Folge weitere Möglichkeiten zum Ausgleich. Dennoch ging es mit der knappen Führung der Gäste in die erste Pause.
Intensiv war vor allem das zweite Drittel: Nach einem Check gegen den Kopf oder Nacken wurde Alexander Karachun mit einer großen Strafe plus Spieldauerdisziplinarstrafe belegt. Zudem erhielten Dresdens Tomas Andres und Schwenningens Boaz Bassen nach einem Faustkampf jeweils eine große Strafe. Die Hausherren agierten in der Folge mit einem Mann mehr, bis Dresdens Lance Bouma wegen unsportlichen Verhaltens ebenfalls auf die Strafbank musste. Damit ging es vorübergehend mit Vier gegen Vier weiter. Ein Tor fiel in diesen zwei Minuten und auch im anschließenden Powerplay nicht. Kurz darauf konterte Austin Ortega für die Sachsen, doch der Puck ging am Tor vorbei. Wenig später bot sich Dane Fox die große Chance zum Ausgleich. Die Hauptschiedsrichter überprüften die Situation per Videobeweis und bestätigten ihre Kein-Tor-Entscheidung, da der Puck die Torlinie nicht vollständig überschritten hatte. Anschließend spielten die Eislöwen erneut in Überzahl, nachdem Schwenningens Thomas Larkin wegen eines Stockchecks auf die Strafbank musste, doch auch hier blieb ein Treffer aus. So stand es nach 40 Minuten weiterhin 1:0 für die Wild Wings.
Nach zwei gespielten Minuten im Schlussabschnitt musste William Weber aufgrund eines Haltens auf der Strafbank Platz nehmen, aber es blieb bei dem Spielstand. Danach gab es auf beiden Seiten Strafe nach übertriebener Härte. Bei Dresden war es Ortega und bei den Gästen erneut Weber. Zudem erhielt Fox eine Zehn-Minuten-Strafe wegen unsportlichen Verhaltens. Als die 48. Minute lief, bekam Dresdens Sebastian Gorcik wegen eines Bandenchecks eine große Strafe plus Spieldauerdisziplinarstrafe. Das anschließende fünfminütige Unterzahlspiel verteidigten die Sachsen gut und auch Olkinuora war stets zur Stelle, sodass kein Tor fiel. Es standen noch eine Minute und 44 Sekunden auf der Spieluhr, da nahm Dresdens Cheftrainer Niklas Sundblad eine Auszeit, zudem blieb Olkinuora zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Den Umstand des leeren Tores nutzten die Schwenninger und Larkin machte den 2:0-Sieg für die Wild Wings perfekt. 
Niklas Sundblad, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir sind mit zunehmender Spieldauer immer besser und besser in die Partie gekommen. Im Mitteldrittel haben wir viel Druck aufgebaut, aber der Schwenninger Goalie hat sehr gut gehalten. Es war ein enges Spiel, wir haben auch gut in Unterzahl gestanden. Unser Neuzugang Rourke Chartier hat ein gutes Spiel gezeigt und auch Bruno Riedl hat in seinem ersten DEL-Spiel eine gute Leistung gezeigt. Die Mannschaft hat alles gegeben und gutes Eishockey geliefert, wir nehmen einige positive Dinge mit aus dem Spiel.“
 www.ihp.hockey    Freitag 14.November 2025  22:44 Uhr Bericht:     ESCD
Autor:     dk


crimmitschauEispiraten Crimmitschau
2:5! Eispiraten geben Derby gegen Weißwasser aus der Hand / Zweimalige Führung reicht Westsachsen nicht – Sachsenderby geht an Füchse

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Sachsenderby in Weißwasser nicht erfolgreich gestalten können. Zwar machten die Westsachsen über weite Strecken ein starkes Spiel, hatten mehr vom Spielgeschehen und erspielten sich zahlreiche Torchancen, doch nach vier Gegentreffern im Schlussabschnitt traten die Pleißestädter trotz allem ohne Ertrag die Heimreise an.
Cheftrainer Jussi Tuores konnte nach der Länderspielpause wieder auf Mario Scalzo bauen, der ins Lineup zurückkehrte. Christian Schneider, der zwar bereits wieder vollständig am Teamtraining teilnimmt, erhielt hingegen keinen Kaderplatz. Während Alexander Schmidt für die Saale Bulls Halle auflief, fehlten mit Till Michel, Tim Lutz und Ralf Rollinger zudem drei Langzeitverletzte.
Weißwasser erwischte den besseren Start, wirkte etwas aktiver und konnte sich zunächst im Drittel der Eispiraten festsetzen. Diese wussten sich mit der Zeit aber zu befreien und rissen das Spielgeschehen immer mehr an sich. Folgerichtig konnten die Crimmitschauer dann auch erstmals jubeln. Adam McCormick machte sich nach einem Bullygewinn in der eigenen Zone auf den Weg nach vorn und bediente Dominic Walsh mustergültig. Der legte sich den Puck auf die Rückhand und schaufelte ihn zum 1:0 in die Maschen des Weißwasser-Tores (12.).
Die Crimmitschauer nahmen den Schwung mit, ließen die Füchse vor heimischem Publikum dank einer starken Defensive kaum zu Torschüssen kommen und setzten nach vorn immer wieder gefährliche Nadelstiche über ihr blitzschnelles Unterzahlspiel. Dennoch waren es die Gastgeber, die den zweiten Treffer des Spiels markierten: Alexis D’Aoust stand am langen Pfosten goldrichtig und verwertete einen Rebound zum 1:1-Ausgleich (29.).
Postwendend fanden die Westsachsen jedoch eine Antwort. Nur zwölf Sekunden später war es Louis Brune, der ein Zuspiel von Vinny Saponari eiskalt verwertete und seine Farben wieder in Front schoss – 2:1 (30.). Weitere gute Chancen blieben anschließend ungenutzt. So traf Corey Mackin nur den Pfosten – die nominell erste Reihe ohnehin immer brandgefährlich – und auch Johannes Schmid verpasste kurz vor Füchse-Goalie Anthony Morrone den nächsten Torerfolg.
Mit der knappen Führung ging es in den Schlussabschnitt, in dem die Westsachsen zunächst weiterhin eine optische Überlegenheit hatten, aus ihren Chancen jedoch kein Kapital schlugen. Und das sollte sich bitter rächen: Nach Alexis D’Aoust war es mit Georgiy Saakyan der nächste ehemalige Eispirat, der links außen einfach mal abzog und den Puck maßgenau in den Winkel des Crimmitschauer Tores beförderte – das überraschende 2:2 in der 43. Minute.
Der Treffer zog den Mannen von Chefcoach Jussi Tuores sprichwörtlich den Stecker, und spätestens nach dem 2:3 durch Alexis D’Aoust, der im Powerplay zustach, war die Geschichte dieses Derbys irgendwie besiegelt (48.). Zunächst stellte Kyle Havlena mit seinem Schuss in den Winkel auf 2:4 (55.), und nur drei Minuten später fälschte Tim Heyter im Slot unhaltbar ab und machte den Deckel auf diese unnötige Eispiraten-Niederlage drauf – 2:5 (58.).
Zu allem Überfluss verletzte sich auch noch Verteidiger Mario Scalzo nach einer Rettungstat in höchster Not und musste das Eis vorzeitig verlassen. Über die Schwere der Verletzung liegen im Moment jedoch noch keine genaueren Informationen vor.
Torfolge (0:1, 1:1, 4:0):
0:1 Dominic Walsh (Adam McCormick) 11:07
1:1 Alexis D’Aoust (John Broda, Lennard Nieleck) 28:57
1:2 Louis Brune (Vinny Saponari, Denis Shevyrin) 29:09 – EA
2:2 Georgiy Saakyan (Tim Sezemsky) 42:08
3:2 Alexis D’Aoust (Tim Sezemsky) 47:39 – PP1
4:2 Kyle Havlena (Charlie Jahnke, John Broda) 54:13
5:2 Tim Heyter (Clarke Breitkreutz, Christopher Theodore) 57:28
Zuschauer: 2.975
 www.ihp.hockey    Freitag 14.November 2025  22:29 Uhr Bericht:     EC
Autor:     af

  
düsseldorferegDüsseldorfer EG
Verrücktes Spiel! DEG gewinnt 7:6 in Kaufbeuren!

(DEL2)  die Düsseldorfer EG hat das erste Spiel nach der Pause dramatisch gewonnen! Beim ebenfalls rot-gelben ESV Kaufbeuren siegte sie mit 7:6 (2:2, 2:1,3:3). Es war ein aufregendes Spiel mit vielen spektakulären Momenten auf beiden Seiten. Ein echter Eishockey-Krimi!
 www.ihp.hockey    Freitag 14.November 2025  22:23 Uhr Bericht:     DEG
Autor:     pdeg


kasselhuskiesKassel Huskies
Erste Heimniederlage der Saison: Huskies holen keine Punkte gegen Regensburg

(DEL2)  Zum Wiederauftakt nach der Länderspielpause waren am Freitagabend die Eisbären Regensburg in der Probonio Arena zu Gast. Die Eisbären gingen im Anfangsdrittel mit zwei Toren in Front, Braun sorgte im Mitteldrittel für den Anschlusstreffer. Im Schlussdrittel stellten die Gäste den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her, ehe Hoelscher kurz vor Ende für das 2:3 sorgte. Der dritte Treffer blieb jedoch aus und so mussten sich die Schlittenhunde zum ersten Mal in dieser Saison auf heimischem Eis geschlagen geben.
Die ersten Akzente der Partie setzten die Nordhessen, wobei Turgeon nach Zuspiel von Benson (2.) sowie Bender mit einem Abschluss aus rechter Position (6.) ohne Erfolg blieben. Die Gäste hingegen zeigten sich eiskalt und nutzten ihr erstes Überzahlspiel in Person von Preto nach nur wenigen Sekunden zur Führung (6.). Auf der Gegenseite war es anschließend Hoelscher, der nach einem Pass von Neuzugang Münzenberger nur den linken Innenpfosten treffen konnte (10.). Und erneut fan der Puck den Weg ins Tor von Maurer: Nach einem eigentlich gewonnenen Bully in der defensiven Zone nutzte Trivino einen Puckverlust unmittelbar vor dem Tor der Huskies zum 2:0 (14.). In der Folge drängten die Schlittenhunde zunehmend auf ihren ersten Treffer des Abends, Neffin war jedoch gegen Hoelscher (15.) und Rutkowski (17.) jeweils zur Stelle. Auch eine Druckphase nach einem Icing der Eisbären konnten die Blau-Weißen nicht verwerten, wodurch es mit dem 0:2-Rückstand in die Kabine ging.
Die Gastgeber machten im Mittelabschnitt dort weiter, wo sie das Anfangsdrittel aufgehört hatten und setzten die Gäste weiter unter Druck, ließen in dieser Phase jedoch auch eine Überzahlsituation ungenutzt. Die 29. Spielminute war schließlich die Minute des Laurin Braun: Zunächst traf er mit einem satten Schlagschuss nur die Latte, kurz darauf war er aber aus kurzer Distanz erfolgreich und erzielte den zu diesem Zeitpunkt überfälligen Anschlusstreffer. Direkt im Anschluss hätten Benson (29.) und Detsch (31.) gar die Partie direkt ausgleichen können, die Eisbären überstanden beide Situationen jedoch schadlos. Ab der 35. Minute wurden dann auch die Gäste, auch aufgrund zweier Strafen gegen die Nordhessen, offensiv wieder aktiver, kamen aber nicht zu ihrem dritten Treffer.
Im Schlussdrittel taten sich die Schlittenhunde deutlich schwerer damit, sich im Offensivdrittel festzusetzen als noch im Mittelabschnitt. Die beste Gelegenheit hatte zunächst Benson, dessen Abschluss aus kurzer Distanz jedoch von Neffin entschärft werden konnte (47.). Nur eine Minute später konnten die Eisbären erneut eine Unaufmerksamkeit der Huskies im Aufbauspiel nutzen: Payeur bekam den Puck von der Bande aus zugespielt, hatte reichlich Platz im Slot und konnte Maurer zum 1:3 verladen (48.). Kurz nach dem Powerbreak traf Münzenberger den Pfosten – die direkte Antwort blieb aus (51.). In der 55. Spielminute erwies Naud mit gleich zwei Strafen einen Bärendienst und leitete so die Schlussoffensive der Schlittenhunde ein. Zunächst parierte Neffin abermals stark gegen Benson (57.), war dann aber bei einem von Hoelscher abgefälschten Schuss machtlos (57.). Mit noch immer zwei Minuten Powerplay schnupperten die Nordhessen nun am Ausgleich, konnten den Regensburger Schlussmann in den verbleibenden Minuten aber nicht noch ein drittes Mal überwinden.
Tore:
0:1 Preto (PP - Trivino – 6. Min.)
0:2 Trivino (Berardinelli – 14. Min.)
1:2 Braun (Weidner – 29. Min.)
1:3 Payeur (Morley, Preto – 48. Min.)
2:3 Hoelscher (PP – Garlent, Wilde)
 www.ihp.hockey    Freitag 14.November 2025  22:31 Uhr Bericht:     ECK
Autor:     pkh


kaufbeurenESV Kaufbeuren
Joker unterliegen vor ausverkauftem Haus mit 6:7

(DEL2)  Der 15. DEL2 Spieltag sollte den Fans in der energie schwaben arena ein fast denkwürdiges Spiel bescheren. Vor 3.100 Zuschauern mussten sich die Joker in einer irren Partie am Ende leider mit 6:7 geschlagen geben. Die beiden Trainer Andrew Donaldson und Sebastian Osterloh mussten dabei auf Daniel Fießinger, Florian Reinwald und Joe Cassetti verzichten. Alle drei fehlten verletzungsbedingt bzw. waren angeschlagen. Jakob Peukert war dazu für unseren Kooperationspartner EV Füssen im Einsatz.
Der ESV Kaufbeuren kam stark aus der Kabine und versuchte, die Gäste sofort unter Druck zu setzen. Dies gelang auch ziemlich gut: In einem ersten Powerplay nach zwei Minuten sorgten die Joker bereits für die frühe 1:0-Führung. Nikolaus Heigl traf dabei nach Zuspielen von Philipp Krening und Alec Zawatsky aus dem Slot. Die Joker hatten in der Folge weitere beste Chancen, ihr Torekonto auszubauen. Immer wieder tauchte der ESVK gefährlich vor dem Tor von Niklas Lunemann auf. Die Düsseldorfer machten dann aber die Tore. In der achten Spielminute wurde Eric Bradford im Slot völlig alleine gelassen und traf nach einem Pass von hinter dem Tor zum 1:1-Ausgleich. Nachdem die Allgäuer weitere gute Möglichkeiten ungenutzt ließen, saß ein Konter der DEG. Nach einem Pass von Yushiro Hirano brachte Erik Brown die Scheibe mit dem Schlittschuh aus kurzer Distanz im Kaufbeurer Tor unter. Die Schiedsrichter überprüften den Treffer kurz per Videobeweis und erkannten ihn auch zurecht an. Gespielt waren da 14 Minuten – und es sollte noch bitterer für die Kaufbeurer kommen. Binnen weniger Sekunden sprachen die Schiedsrichter zwei sehr kleinliche Strafen gegen den ESVK aus, und die Wertachstädter mussten mit zwei Mann weniger agieren. Mit viel Leidenschaft, einem starken Rihards Babulis und etwas Glück – die DEG traf die Latte – überstanden die Rot-Gelben diese Phase. Kaum waren die Joker wieder komplett, brachte Alec Zawatsky die energie schwaben arena zum Kochen. Nach einem Zuspiel von Jason Bast traf die Nummer 94 alleine vor dem Düsseldorfer Keeper zum 2:2-Ausgleich. Mit diesem Spielstand ging es auch in die erste Pause.
Im zweiten Drittel eskalierte das Spiel dann teilweise komplett. Nachdem die ersten zehn Minuten im Mittelabschnitt etwas dahinplätscherten, kassierte ESVK-Kapitän Bernhard Ebner in der 30. Minute eine Fünf-Minuten-Strafe plus Spieldauerdisziplinarstrafe wegen eines Stockstichs. Die Schiedsrichter überprüften die Situation lange am Videobeweis; man hätte hier sicher auch auf einen Stockschlag entscheiden können. Am Ende war die Entscheidung der Schiedsrichter aber durchaus nachvollziehbar. Ein diskutables Foulspiel am ESVK-Kapitän im direkten Duell zuvor, wurde allerdings nicht geahndet – und insgesamt war die eine oder andere Entscheidung der Unparteiischen für wohl fast alle Zuschauer im Stadion heute teilweise mehr als fragwürdig. Wieder zum Spiel. Da die DEG im Anschluss auch noch eine Zwei-Minuten-Strafe für übertriebene Härte bekam, wurde zunächst vier gegen vier gespielt. Dabei gingen die Joker erneut in Führung: Nach einem Scheibengewinn im Forechecking fand Henri Kanninen den freien Max Kislinger im Slot, der auf der Fanghandseite von Niklas Lunemann zum 3:2 traf. Im anschließenden dreiminütigen Powerplay hatte der ESVK viel Glück, als Ture Linden binnen Sekunden zweimal nur die Latte traf. Wieder komplett waren die Joker erneut am Drücker und hatten mehrere gute Chancen, ihre Führung auszubauen. Doch es kam anders: Nachdem ein Düsseldorfer Spieler ESVK-Stürmer Max Hadraschek mit einem Check vor dem eigenen Tor ausknockte und die Schiedsrichter das Spiel weiterlaufen ließen, traf Simon Thiel zum Unmut der ausverkauften energie schwaben arena in der 36. Minute zum 3:3-Ausgleich. Auch danach waren die Kaufbeurer offensiv aktiv und hatten weitere gute Chancen. Auch ein Powerplay war gut gespielt, einzig ein Treffer fehlte. Eine Sekunde vor dem Ende des Abschnitts schenkte die DEG dem ESVK dann auch noch das 3:4 ein. Dabei hatten die Joker mehrfach die Möglichkeit, die Scheibe zu klären. Schlussendlich traf Joel Hofmann die Scheibe direkt aus der Luft und versetzte dem ESVK damit einen erheblichen Schlag zur zweiten Pause.
Davon sollte sich die Mannschaft leider nicht mehr vollständig erholen. Direkt nach der Pause erhöhten die Düsseldorfer durch Luca Tosto und Yushiro Hirano auf 3:6. Maximilian Hadraschek rückte dabei bereits zur Mitte des zweiten Drittels in die Defensive, da sich im ersten Abschnitt John Rogl in einem Zweikampf verletzte und dem ESVK nach der Strafe gegen Bernhard Ebner somit nur noch vier Verteidiger zur Verfügung standen. Der Mannschaft war insgesamt kein großer Vorwurf zu machen: Der Einsatz stimmte, die Chancenverwertung leider nicht – und es fehlte auch etwas Spielglück. Ehrlicherweise kamen aber auch zu viele Fehler in der eigenen Zone dazu. Die Trainer Andrew Donaldson und Sebastian Osterloh nahmen nach dem sechsten Gegentreffer eine Auszeit und versuchten, ihrer Mannschaft neues Leben einzuhauchen und an ihre Stärken zu appellieren. Die Joker kämpften sich tatsächlich noch einmal zurück ins Spiel. Henri Kanninen fälschte in der 54. Minute zunächst einen Schuss von Nico Appendini nach einem Powerplay zum 4:6 ab. Ein weiteres Powerplay brachte den ESV Kaufbeuren dann endgültig zurück in die Partie. Wieder fälschte Kanninen einen Schuss unhaltbar zum 5:6 in der 56. Minute ab. Der ESVK war wieder da – und die energie schwaben arena wurde zum Tollhaus. Ein drittes Powerplay für die Hausherren in der 57. Minute wäre die große Chance auf den Ausgleich gewesen. Doch stattdessen kassierten die Joker einen Treffer ins leere Tor, gerade als Rihards Babulis dieses für einen sechsten Feldspieler verlassen hatte. Die Allgäuer machten dennoch weiter – und wurden belohnt: Philipp Krening traf 24 Sekunden vor dem Ende mit einem Direktschuss zum 6:7-Anschlusstreffer. Unglaublich: Der ESVK erspielte sich in der Schlusssekunde sogar noch eine richtig gute Chance und hätte die Partie tatsächlich noch ausgleichen können. Dies sollte aber nicht mehr gelingen. So entführte die DEG drei durchaus glückliche Punkte aus der energie schwaben arena.
 www.ihp.hockey    Freitag 14.November 2025  22:55 Uhr Bericht:     ESVK
Autor:     pb


Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Pinguine kassieren erste Heimniederlage nach Santos-Spieldauer / Krefeld Pinguine – Blue Devils Weiden 2:3 (1:0, 1:1, 0:2)

(DEL2)  Die Krefeld Pinguine haben am Freitagabend ihre erste Heimniederlage der Saison kassiert. Gegen die Blue Devils Weiden unterlagen die Schwarz-Gelben vor 6947 Zuschauern in der Yayla Arena mit 2:3. Eine Fünf-Minuten-Strafe plus Spieldauer gegen Mathew Santos kurz vor der zweiten Drittelpause wurde zum Wendepunkt: Weiden nutzte das lange Powerplay eiskalt und drehte das Spiel mit zwei Treffern in Überzahl.
Beide Teams fanden nach der einwöchigen Deutschland-Cup-Pause nur schwer in den Rhythmus. Die Partie plätscherte zunächst ereignisarm dahin, bis die Pinguine im zweiten Powerplay zuschlugen: Max Newton hatte das Auge für den hereinlaufenden Mathew Santos am langen Pfosten, der per Direktschuss aus kurzer Distanz zum 1:0 traf (15.). Mit der knappen Führung ging es in die erste Pause.
Das zweite Drittel entwickelte sich ähnlich. Beide Teams agierten vorsichtig, hochklassiges Eishockey war Mangelware. Doch dann schlug Carl Konze zu: Der junge Verteidiger nahm sich auf Halblinks ein Herz, zog ab und schlenzte den Puck sehenswert in die kurze Ecke – sein erstes DEL2-Tor zum 2:0 (28.). Die Führung schien komfortabel, doch kurz vor der Pause kam Weiden heran. Tomas Rubes bezwang Julius Schulte mit einem Flachschuss durch die Beine zum 1:2 (40.).
Was folgte, wurde zum Knackpunkt des Spiels: Kurz vor der Drittelpause ließ sich Santos zu einem Check gegen den Kopf hinreißen und kassierte fünf Minuten plus Spieldauer. Die Oberpfälzer nutzten das lange Powerplay eiskalt aus.
Bereits 41 Sekunden nach Wiederbeginn glich Luca Gläser nach Zuspiel von Rubes zum 2:2 aus (41.). Nur 112 Sekunden später vollendete Calvin Pokorny einen langen Querpass in die kurze Ecke zur 3:2-Führung für die Gäste (43.). Zwei Tore während der großen Strafe – das Spiel war gedreht.
Die Pinguine versuchten in den verbleibenden zehn Minuten alles, warfen sich mit vollem Einsatz nach vorne. Trotz guter Chancen und Druck in der Schlussphase gelang ihnen der Ausgleich jedoch nicht mehr. Weidens Torhüter Felix Noack stand sicher im Kasten und ließ nichts mehr zu.
Mit der 2:3-Niederlage kassieren die Pinguine ihre erste Heimpleite nach zuvor sechs Siegen in Folge in der Yayla Arena. Die makellose Heimbilanz ist Geschichte. Positiv bleibt Carl Konzes Premierentreffer – für den 21-jährigen Verteidiger ein besonderer Moment in seiner noch jungen DEL2-Karriere.
Zahlen zum Spiel
Krefeld Pinguine – Blue Devils Weiden 2:3 (1:0, 1:1, 0:2)
Tore: 1:0 (14:03)(PP1) Santos (Newton, Müller), 2:0 (27:27) Konze (Matsumoto, Bruch), 2:1 (39:07)(PP1) Rubes (Edfelder, Schiemenz), 2:2 (40:41)(PP1) Gläser (Rubes, Muck), 2:3 (42:33)(PP1) Pokorny (Vinzens, Rubes)
Torschüsse: 37 – 29
Strafen: Krefeld 33, Crimmitschau 8
Zuschauer: 6947
Stimme zum Spiel
Thomas Popiesch
Erstmal wirkliche Gratulation und Hochachtung an Weiden, wie sie das Spiel angenommen und wie sie gefightet haben.
Wir erwarten, dass wir viel Zeit in der offensiven Zone verbringen und uns Chancen erarbeiten. Nur ist es so, dass gerade nach einer Pause wie der Deutschland-Cup-Pause noch ein bisschen der Rhythmus fehlt. Da muss man sehr clever und sehr gut spielen.
Ich dachte, wir haben es bis zum 2:0 wirklich gut gemacht. Wir haben wenig zugelassen und auch nicht die Konterchancen, die in den letzten Wochen ein bisschen schlecht für uns waren. Aber unser Penalty Killing war heute eben nicht gut genug. Und das ist die Story des Spiels.
In den letzten 10 oder 12 Minuten haben wir dann keinen Weg mehr gefunden, noch den Ausgleich zu schießen, obwohl die Mannschaft alles reingehauen hat. Ich kann nicht sagen, dass sie sich aufgegeben oder nicht gefightet hat. Wir haben alles gegeben.
Aber an solchen Tagen passiert es dann, dass es vorne nicht mehr so leicht vom Schläger geht. Man hat gesehen, wie Weiden verteidigt, vor dem Tor aufgeräumt hat und aggressiv war. Wir haben einfach keinen Weg daran vorbei gefunden.
 www.ihp.hockey    Freitag 14.November 2025  23:54 Uhr Bericht:     KEV
Autor:     mt


towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
TOWERSTARS VERFALLEN IN ALTE STRICKMUSTER

(DEL2)  Im einzigen Spiel an diesem Wochenende blieb den Ravensburg Towerstars nur ein Punkt. Das Team von Coach Bo Subr unterlag dem Tabellennachbarn Bad Nauheim mit 3:4 nach Verlängerung. Ausschlaggebend waren neben einer ineffektiven Chancenverwertung wieder einmal folgenschwere Strafzeiten - zwei der vier Gegentreffer vielen in numerischer Unterzahl.
Die Oberschwaben, die nach sechswöchiger Pause wieder auf Verteidiger Florin Ketterer zurückgreifen konnten, starteten selbstbewusst und viel Zug zum Tor ins Spiel. Schon nach 2o Sekunden verpasste Robbie Czarnik einen scharfen Querpass vor das Gäste-Tor nur ganz knapp, auch in der Folgezeit brauchte sich Bad Nauheims Keeper Jerry Kuhn über mangelnde Beschäftigung wahrlich nicht zu beschweren. Auch während einer Strafzeit in der 7. Minute war er der Fels in der Brandung. Egal wo die Ravensburger Akteure auch hinschossen, Kuhn hatte irgendeinen Ausrüstungsgegenstand im Weg.  Nach hinten ließen die Towerstars nicht allzu viel zu und die Gäste kamen erst in der 13. Minute zu ihrer ersten wirklich nennenswerten Torchance. Die sorgte aber dafür, dass bis zum Ende des letztlich torlosen Startabschnitts auch Towerstars Torhüter Ilya Sharipov mehr Arbeit bekam.
Im zweiten Spieldrittel änderten sich die optischen Vorteile der Towerstars zwar nicht, das Spiel wurde von beiden Seiten aber deutlich verkrampfter und nervöser vorgetragen. Gut tat hier freilich der Führungstreffer der Towerstars in der 31. Minute. Luca Hauf hatte gerade eine Strafzeit abgesessen, als er von Simon Sezemsky auf rechter Seite in Szene gesetzt wurde. Nach entschlossenem Antritt überwand er Jerry Kuhn mit einem platzierten Handgelenkschuss über der Fanghand zum 1:0. Das Tor verlieh den Oberschwaben viel Schwung, allerdings gingen die Towerstars - wie schon vor dem Führungstreffer - viel zu großzügig mit ihren Chancen um. Mark Rassell scheiterte gleich zweimal bei Alleingängen, bei einem 2 gegen 1 Break verpasste Thomas Reichel bei einer Direktabnahme am rechten Pfosten. Letztlich blieb es bei der nicht unverdienten, aber deutlich zu knappen Führung bis zur zweiten Pause.
Dass der von Ex-Towerstars Trainer Peter Russell gecoachte EC Bad Nauheim im Schlussdrittel alsbald auf den Ausgleich drängen würde, bestätigte sich recht schnell. Die Towerstars sortierten sich in der Defensive zu spät, Julian Lautenschlager hatte sich da schon auf der rechten Seite in Richtung Tor gezockt und den Pass vor das Tor musste Lukas Ribarik nur noch ins offene Tor zu schieben. Die Towerstars hatten zur Freude der 2771 Zuschauern aber die passende Antwort parat. Nur eineinhalb Minuten später lenkte Mark Rassell den Puck nach einem pfeilschnellen Konter zur erneuten Führung ins Tor.
Wer glaubte, bei den Towerstars wäre der Knoten nun geplatzt, wurde nur drei Minuten später eines Besseren belehrt. Louis Latta musste in der 46. Minute wegen Behinderung vor dem gegnerischen Tor auf die Strafbank, eineinhalb Minuten später schlug das Powerplay des EC Bad Nauheim zu. Wieder passte vor dem Tor die Zuordnung nicht, Julian Lautenschlager konnte sich den Puck beim 2:2 Ausgleich am rechten Pfosten zurechtlegen. Und es kam noch bitterer. Zwar gab es die eine oder andere Chance, Bad Nauheim hatte das Spiel aber zunächst optisch, dann auch im Spielstand kippen lassen. In der 54. Minute drückte Zach Kaiser das Spielgerät zum 2:3 über die Linie, während Kapitän Robbie Czarnik eine Strafzeit wegen Hakens absaß.
Allzu viel Zeit für den Ausgleich war nicht mehr auf der Uhr, weshalb sich Towerstars Coach Bo Subr zwei Minuten vor Ende entschloss, den Torhüter für einen sechsten Feldspieler zu ziehen. Lange suchten die Oberschwaben nach dem finalen Pass, 23 Sekunden vor der Schlusssirene war es dann geschafft - wenn auch kurios. Erik Karlsson lenkte die Scheibe zum Tor und rutschte unfreiwillig gleich hinterher. Zunächst winkte der Hauptschiedsrichter ab, nach Sichtung des Videobeweises fand der Treffer zum 3:3 aber doch noch seine Anerkennung. Damit ging es in die Overtime, deren „Spuk“ nach nur 29 Sekunden beendet war. Bei einem 2 gegen 1 Konter scheiterte Robbie Czarnik in aussichtsreicher Position, im direkten Gegenzug schob Tyler Vause die Scheibe dann knochentrocken zum 3:4 und damit der Entscheidung über die Linie.
„Wenn man gegen eine defensivstarke Mannschaft so viele Chancen erarbeitet und dann nicht verwertet, wird es einfach schwer. Zudem haben wir uns nach den ersten beiden durchaus guten Spieldritteln entscheidende individuelle Fehler und unnötige Strafzeiten geleistet, die uns wie schon vor der Pause allzu oft die Punkte gekostet haben“, kommentierte Towerstars Coach Bo Subr enttäuscht.
Aufgrund des Torverhältnisses tauschten die Towerstars mit Bad Nauheim die Plätze und sind nun Tabellenelfter. Am Sonntag sind die Ravensburger Cracks spielfrei, da das Auswärtsspiel in Düsseldorf bereits am Dienstag, 14. Oktober ausgetragen wurde.
 www.ihp.hockey    Samstag 15.November 2025  11:18 Uhr Bericht:     EVR
Autor:     fe


eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
SENSATIONELLER AUSWÄRTSSIEG: EISBÄREN BEZIWNGEN HUSKIES 3:2 - Regensburg fügt Tabellenführer Kassel die erste Heimniederlage der DEL-2-Saison zu

(DEL2)  Nach 60 Minuten intensivem Kampf und einer enormen Teamleistung war es geschafft: Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg hat dem großen Favoriten EC Kassel Huskies ein Bein gestellt. Auswärts beim bis dato zuhause ungeschlagenen Tabellenführer der DEL 2 gelang den Oberpfälzern ein hart erarbeiteter 3:2-Sieg (2:0/0:1/1:1). Vor 4355 Fans in der Porbonio-Arena stellten die Rot-Weißen die Weichen schon im ersten Drittel auf Sieg: Pierre Preto in Überzahl (6. Minute) und Corey Trivino (14.) schossen einen 2:0-Vorsprung heraus. Gestützt auf zahlreiche Paraden von Torhüter Jonas Neffin hielten die Domstädter dem Dauerdruck der Hessen bis in die 29. Minute stand – dann verkürzte jedoch Laurin Braun, in der Entstehung etwas glücklich, auf 1:2. Als Samuel Payeur im Schlussabschnitt de Führung wieder auf zwei Treffer ausbaute und auf 3:1 stellte (48.) nahm die Überraschung endgültig Formen an. Zwar kam der Ligaprimus mit einem offensiven Sturmlauf in der Schlussphase durch Mitchell Hoelscher im Powerplay noch einmal heran (2:3 – 57. Minute), doch das Regensburger Abwehrbollwerk brachte das knappe Ergebnis über die Zeit. Damit fügten die Eisbären den Fuldastädtern ihre erste Heimniederlage der neuen DEL-2-Saison zu, dennoch blieben diese aber auf Platz eins der Tabelle (30 Punkte). Die Donaustädter indes sprangen auf Rang sechs vor (jetzt 25). Am morgigen Sonntag, 16. November, steht nun ein gleich in doppelter Weise emotionales Heimspiel für die Schützlinge von Trainer Peter Flache an: Einerseits steigt ab 17 Uhr in der Donau-Arena das mit Spannung erwartete Derby gegen den bayerischen Rivalen Starbulls Rosenheim, andererseits wird im Rahmen des Duells auch Urgestein Korbinian Schütz offiziell verabschiedet. Tickets gibt es unter www.ebr.live.
Einen Video-Nachbericht inklusive Interviews mit Trainer Peter Flache, Verteidiger Pascal Zerressen und Stürmer Aleandro Angaran gibt es auf der offiziellen Facebook-Seite der Eisbären!
Nachbericht
In der ersten Partie nach der Länderspielpause auswärts bei Tabellenführer EC Kassel Huskies kehrte bei den Eisbären Regensburg Kontingentstürmer Alexander Berardinelli nach längerer Verletzungspause zurück ins Aufgebot. Im Angriff standen derweil Lukas Krieger (für Oberliga-Partner Passau im Einsatz) und Matěj Giesl nicht im Kader, in der Defensive fehlte Nick Mähler, der für seinen Stammverein Mannheim in der DEL auflief. Im Tor setzte Trainer Peter Flache vor 4355 Fans in der Probonio-Arena auf Jonas Neffin als Starter, Konrad Fiedler war sein Backup, Cole Danielsmeier reiste nicht mit nach Hessen.
Den Domstädtern gelang ein starker Start in die Begegnung: Zwar gaben die Hausherren von Beginn an den Ton an, doch die Tore schossen zunächst nur die Gäste. In der 6. Spielminute netzte Pierre Preto nach nur sechs Sekunden im Powerplay zur frühen 1:0-Führung ein. Der Treffer schockte das hessische Topteam etwas, was den Oberpfälzern zu mehr Spielanteilen verhalf – folgerichtig erhöhte Corey Trivino kurz darauf nach starker Vorarbeit von Rückkehrer Berardinelli auf 2:0 (14.). Erst gegen Drittelende schraubten die Schlittenhunde die Schlagzahl wieder merklich hinauf, es war Neffin, starker Verteidigung und zwei Mal auch dem Aluminium zu verdanken, dass die Eisbären auch in dieser Phase ohne Gegentreffer blieben.
Kasseler Dauerdruck – Regensburg hält stand
Im zweiten Durchgang dominierten die Fuldastädter dann gänzlich – Schuss um Schuss prasselte auf das Regensburger Tor ein, doch Neffin und die Defensive hielten bis in die 29. Minute stand. Und selbst dann bedurfte es reichlich Glück, um das Regensburger Abwehrbollwerk tatsächlich erstmals zu durchbrechen: Ein satter Schuss aus dem hohen Slot von Huskies-Kapitän Jake Weidner lenkte Neffin am Kasten vorbei, in hohem Bogen prallte der Puck von der Bande hinter dem Tor wieder vor selbiges zurück, wo ihn Laurin Braun artistisch im Fallen traf und Neffin per Bogenlampe zum 1:2-Anschluss überwand. Im weiteren Verlauf des Drittels hielt Regensburg dem Dauerdruck und -beschuss aber wieder stand.
Und so kam es, dass die Donaustädter auch in den Schlussabschnitt mit einer – ob ihrer Disziplin und Effizienz nicht unverdienten – Führung starteten. Nun hatten die Flache-Schützlinge auch wieder mehr Spielanteile, wenngleich die Schlittenhunde weiter mehr investierten. Tollen Einsatz ermöglichte Preto dann das vorentscheidende 3:1. Mit einem Solo sorgte er nach einer Druckphase erst für Entlastung, brachte die Scheibe zu David Morley und dieser bediente den einrückenden Samuel Payeur vor Heimkeeper Philipp Maurer mustergültig. Eine Körpertäuschung im Eins-gegen-Eins mit dem Goalie später schob Payeur sehenswert ein und brachte die Oberpfälzer endgültig auf die Siegerstraße (48.).
Mit wütenden Angriffen versuchten die Hessen den erneuten Anschluss zu erzwingen, doch Neffin blieb der Fels in der Brandung. Erst als in der Schlussphase eine lange Unterzahlsituation der Eisbären entstand, wurde es noch einmal brenzlig: Mitchell Hoelscher verkürzte im Powerplay für Kassel auf 2:3 (57.) – und die Schlittenhunde blieben dennoch in Überzahl. Doch mit riesigem Einsatz und souveräner Verteidigungsarbeit retteten die Domstädter ihren knappen Vorsprung über die Zeit, selbst als die Hausherren mit leerem eigenen Tor und sechs Feldspielern auf den Ausgleich drückten.
Und so fügten die Bayern dem Spitzenteam und Liga-Favoriten nach einem Viertel der Hauptrunde seine erste Heimniederlage zu. Damit rückten die Eisbären in der DEL-2-Tabelle auf Rang sechs vor (jetzt 25 Punkte), Kassel blieb trotz Niederlage Erster (30). Am morgigen Sonntag, 16. November, ist wieder Derbyzeit in der Donau-Arena: Ab 17 Uhr gastieren dann die Starbulls Rosenheim bei den Eisbären. Im Rahmen dieser Partie wird auch Korbinian Schütz offiziell verabschiedet. Das Verteidiger-Eigengewächs ist einer der Rekordspieler, hat die drittmeisten Einsätze der Regensburger Eishockey-Geschichte absolviert und verkündete jüngst sein Karriereende. Tickets gibt es unter www.ebr.live.
Statistik
EC Kassel Huskies – Eisbären Regensburg 2:3 (0:2/1:0/1:1)
Freitag, 14. November 2025 – Probonio-Arena Kassel – Beginn: 19:30 Uhr.
Aufstellungen
Kassel: Philipp Maurer (60:00 Minuten) und Oleg Shilin (beide Tor) – Tim Bender, Bode Wilde, Andrew Bodnarchuk, Simon Schütz (A), Luca Münzenberger, Marco Müller (A/ 2 Strafminuten) und Manuel Schams (alle Abwehr) – Tyler Benson (2), Dominic Turgeon, Hunter Garlent, Michael Bartuli (2), Mitchell Hoelscher (2), Darren Mieszkowski, Clemens Sager, Jake Weidner (C), Laurin Braun, Hans Detsch, Maciej Rutkowski und Yannik Valenti (alle Sturm). – Trainer: Todd Woodcroft (Headcoach) sowie Petteri Väkiparta und Sinisa Martinovic (beide Assistenten).
Regensburg: Jonas Neffin (58:56 Minuten) und Konrad Fiedler (beide Tor) – Pascal Zerressen (A), Patrick Demetz, Sean Giles, Guillaume Naud (4 Strafminuten), Jakob Weber, Marian Bauer und Maximilian Merkl – Pierre Preto (A), Corey Trivino, Alexander Berardinelli, Kevin Slezak, Samuel Payeur (2), David Morley, Yuma Grimm, Donát Péter, Bryce Kindopp, Marks Kristians Jirgensons, Nikola Gajovský (C) und Aleandro Angaran (alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent).
Strafminuten: Kassel 8 – Regensburg 6.
Zuschauer: 4355 (Probonio-Arena Kassel).
Schiedsrichter: Bastian Steingross und Alexander Singer (beide Hauptschiedsrichter) sowie Claus Clemens Behrendt und Julian Rieneck (beide Linesperson).
Tore
1. Drittel:
0:1 (6. Minute/PP1) Pierre Preto (Corey Trivino, David Morley);
0:2 (14.) Corey Trivino (Alexander Berardinelli);
2. Drittel:
1:2 (29.) Laurin Braun (Jake Weidner, Clemens Sager);
3. Drittel:
1:3 (48.) Samuel Payeur (David Morley, Pierre Preto);
2:3 (57./PP1) Mitchell Hoelscher (Hunter Garlent, Bode Wilde).
Neuer Tabellenplatz: Kassel 1. Rang (30 Punkte aus 15 Spielen/zuvor 1.) – Regensburg 6. Platz (25 Zähler aus 14 Partien/vorher 7.).
 www.ihp.hockey    Samstag 15.November 2025  10:40 Uhr Bericht:     EVR
Autor:     jml


starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
4:3 gegen Bietigheim – Starbulls fighten sich auf Platz zwei!

(DEL2)  Zwei Drittel lang deutete alles auf einen unspektakulären, aber seriösen Rosenheimer Arbeitssieg am 15. DEL2-Spieltag hin. Lewis Zerter-Gossage und der junge Johannes Achatz mit seinem ersten Torerfolg im Starbulls-Profiteam überhaupt hatten die Grün-Weißen im Heimspiel gegen die Bietigheim Steelers mit 2:0 in Front gebracht. Im letzten Drittel überschlugen sich vor 4.212 Zuschauern im ROFA-Stadion die Ereignisse. Ville Järveläinen konterte zunächst den Anschlusstreffer der Gäste, die aber per Doppelschlag innerhalb kürzester Zeit zum 3:3 ausgleichen konnte. Dann trat Jordan Taupert auf den Plan. Sein finaler Treffer zum 4:3-Endstand bescherte den Starbulls den sechsten Sieg in Folge – und den Sprung auf den zweiten Tabellenrang!
Die Starbulls traten am Freitagabend gegen Bietigheim wie angekündigt noch ohne Stürmer Teemu Pulkkinen und Verteidiger Tobias Beck an. Dafür war Förderlizenzspieler Sebastian Zwickl wieder mit dabei und ergänzte die vierte Sturmreihe. Wie von Cheftrainer Jari Pasanen befürchtet, war im Rosenheimer Eishockeyteam nach dem spielfreien Wochenende auffallend „Sand im :Getriebe“. Viele Unterbrechungen wegen Icings oder Abseitsstellungen verhinderten über weite Strecken des ersten Drittels den Spielfluss.
Die Hausherren kamen in den Genuss von vier sich kurzzeitig überlappenden Überzahlminuten – und dabei zappelte der Puck auch einmal im Netz der Gäste. Dem vermeintlichen Treffer von Scott Feser verweigerten die Unparteiischen jedoch zurecht die Anerkennung, weil Fabian Dietz Gästekeeper Olafr Schmidt regelwidrig behindert hatte (14.). Trotz Chancenplus für die Grün-Weißen ging es torlos in die erste Pause.
Auch im zweiten Spielabschnitt waren die Starbulls das druckvollere Team. Allerdings musste Keeper Oskar Autio mit starker Reaktion gegen Marek Racuk das 0:1 verhindern, als die Gäste in Unterzahl konterten. Im Gegenzug brillierte Lewis Zerter-Gossage mit einem Solo, nutzte den von der Steelers-Defensive geöffneten Slot und legte die Scheibe an Torwart Schmidt vorbei zur Rosenheimer Führung (24.). Die Grün-Weißen verteidigten in der Folge weiterhin seriös und generierten weitere Torchancen – die beste hatte Charlie Sarault, der von Fabian Dietz eingesetzt wurde aber frei vor dem Tor die Scheibe nicht in Abschlusskontrolle brachte (31.).
Zwei Minuten später zielte Maximilian Vollmayer von der blauen Linie knapp am kurzen Eck vorbei. Der Puck sprang von der Bande wieder vor das Tor, wo Johannes Achatz lauerte und das trudelnde Spielgerät aus kurzer Distanz zum 2:0 in die Maschen arbeitetet. Es war der erste DEL2-Treffer des 19 Jahre jungen Stürmers, dem „nach einem Pucktreffer am Vormittag im Training und kurzem Krankenhausbehandlung der Kopf brummte“, wie Jari Pasanen nach dem Spiel verriet.
Kurz vor Drittelende schnürten die Grün-Weißen den Gegner im Powerplay fast zwei Minuten lang in dessen Zone ein, Ville Järveläinen verfehlte per Direktabnahme das sperrangelweite offene kurze Eck des Bietigheimer Gehäuses, anstatt auf 3:0 zu stellen.
Zu Beginn des Schlussabschnitts überschlugen sich die Ereignisse. Die Starbulls offenbarten plötzlich jede Menge Abwehrlücken. Brett Kemp gelang mit einem satten Onetimer aus dem linken Bullykreis hoch ins kurze Eck der 2:1-Anschlusstreffer (42.). 70 Sekunden später schloss Pawel Dronia einen schnellen Spielzug ins Rosenheimer Tor ab, die Unparteiischen machten im Video aber eine Torwartbehinderung aus und erkannten auch diesen Treffer nicht an – eine durchaus diskutable und für die Starbulls sehr glückliche Bewertung der Szene.
Zwei kleine Strafen binnen weniger Sekunden für die Steelers bescherten den Gastgebern eine Überzahlsituation mit fünf gegen drei Feldspielern. Ville Järveläinen wartete im linken Anspielkreis die Lücke in der Schussbahn und den Screen von Lukas Laub vor dem Gästetorwart ab und versenkte die Scheibe schließlich flach im langen Eck – 3:1 (45.).  
Danach zettelte Ex-Starbulls-Stürmer Tyler McNeely einen Faustkampf gegen Luigi Calce an, aus dem der Rosenheimer Stürmer als klarer Sieger herausging und damit zum Ausdruck brachte, dass Einsatzwille und Kampfgeist im Team der grün-weißen auch in dieser zähen Phase einer schwierigen Partie stimmten. Weil aber ein gefährlich hoher Stock von Calce Auslöser des Fights war, durften die Steelers das erste und einzige Mal in Überzahl ran – und verkürzten auf 3:2. Cole Fonstad fand bei einem satten Handgelenkschuss aus dem rechten Bullykreis genau die Lücke zwischen Torwart Autio, Pfosten und Latte im kurzen Eck. Und bereits eine halbe Minute später stand es 3:3. Marek Racuk traf nach einem abgefangenen Angriff frei vor Oskar Autio, der von der unsortierten Defensive vor ihm im Stich gelassen wurde (50.).
Die Steelers hatten in den Momenten danach kurzzeitig Oberwasser, aber die Starbulls kamen zurück – und wie! Jordan Taupert traf zunächst per Direktabnahme aus dem linken Bullykreis die Latte, erhielt Sekunden später den Puck von Scott Feser erneut serviert und war nun aus identischer Position per Onetimer ins kurze Eck erfolgreich (54.).
Die 4:3-Führung retten die Starbulls gegen die in den beiden Schlussminuten mit sechs Feldspielern drückenden Gäste erfolgreich über die Zeit. Nicht unverdient, aber etwas glücklich, wanderten somit die Punkte 27, 28 und 29 auf das Rosenheimer Konto. Weil die Konkurrenz patzte, kletterten die Starbulls in der DEL2-Tabelle auf den zweiten Tabellenplatz und rückten bis auf einen Zähler an Spitzenreiter Kassel heran.
Am Sonntag steht der 16. Spieltag der DEL2 auf dem Programm. Dann sind die Starbulls Rosenheim bei den Eisbären Regensburg zu Gast, die am Freitagabend bei den Kassel Huskies mit 3:2 die Oberhand behielten. Spielbeginn in der Donau-Arena ist um 17 Uhr (Liveübertragung auf sporteurope.tv).
 www.ihp.hockey    Samstag 15.November 2025  01:04 Uhr Bericht:     SBR
Autor:     ah


tigersbayreuthTigers Bayreuth
Tigers schnappen sich die Derby-Punkte und packen sie in den Bus! Selber Wölfe vs. onesto Tigers 2:3 (2:1, 0:1, 0:1)

(OLS)  Selb: Weidekamp, Wiens – Gläßl, Tramm (4), Gauch (4), Hördler, Kassay-Kezi, Müller, Schuler – Gelke (14), Nemec, Schutz, Rubin (2), Lahtinen, Valasek, Spitzner, Weiß (2), Zische, Klughardt, Bauer, Tabert
Bayreuth: Meier, Arendas – Spacek, Neved (6), Schusser, Hüserich, Leask, Müllejans – Bollers (4), Barber (12), Brown, Piskor (4), Verelst (10), Lüsch, Habeck, Hammerbauer (2), Stelzmann (2), Bauhof, Maschke, Pohjamo
Schiedsrichter: Kapzan, Deckert – Verhoeven, Reitz
Zuschauer: 3.680 (ausverkauft)
Strafen: Selb 26 Bayreuth: 40 PP: Selb: 0/6 Bayreuth: 2/3
Torfolge: 1:0 (1.) Gelke (Schutz), 1:1 (14.) Verelst (Spacek) PP1, 2:1 (17.) Gauch, 2:2 (38.) Hammerbauer (Nedved, Spacek) PP1, 2:3 (51.) Barber (Brown, Bollers)
Mit einer eiskalten Dusche ging es für die Tigers in die mit 3.680 Fans ausverkaufte Partie, als man
bereits nach 13 Sekunden die Scheibe im eigenen Netz zappeln sah. Wie die Selber sauber das
Spielfeld überbrückten, die Scheibe auf den halblinks einlaufenden Gelke spielten, zögerte dieser
nicht lange und überwand Meier zur schnellen Führung. Geschockt zeigten sich die Gäste jedoch
nicht, gingen das Spiel dann zwar konzentrierter an, mussten aber früh zwei Mal eine Unterzahl
überstehen, wo man jeweils sauber und straff verteidigte und so keinen weiteren Treffer
hinnehmen musste. Als Gelke für Selb erstmals auf die Strafbank musste, visierte Bollers in
Überzahl nur die Latte an. Nachdem Gauch ebenfalls pausieren musste und man kurz mit zwei
Mann mehr agierten durfte, blieb man zwar noch ohne Erfolg, holte sich diesen dann aber nach
der Rückkehr von Gelke, und man einfaches aber schnelles Überzahlspiel zelebrierte. Verelst war
es, der nach 14 Minuten goldrichtig im Slot stand und eine von der blauen Linie eingebrachten
Scheibe, die zunächst abgewehrt wurde, in bester „Abstaubermanier“ über die Linie drückte und damit den Ausgleich schrieb. Kurz darauf war Brown, nach langem Pass, durch und wurde kurz vor der Einschussmöglichkeit unsanft von den Beinen geholt. Ein Pfiff blieb aus. Kurz darauf lief Gauch los und wurde – die Tigers waren insgesamt zu weit aufgerückt – nicht angegriffen, was der junge Verteidiger mit einem platzierten Schuss in die obere rechte Torecke nutzen konnte und damit seine Farben erneut in Führung schoss. In der Folge hatte Nemec, ebenso wie auf der anderen Seite Spacek, die beide jeweils die Latte des gegnerischen Tors anvisiert hatten, Pech bei ihren Abschlüssen, sodass man mit der knappen Führung der Wölfe in die ersten Pause ging.
Einen denkwürdigen Mittelabschnitt sah man dann im Vorwerk, bei dem die Wölfe insgesamt 18
Strafminuten nahmen, die Tigers dies aber noch toppten und 30 Minuten zogen. Eishockey wurde
aber dennoch gespielt und so scheiterte zunächst Bollers, der alleine loszog, den Goalie ausspielte
aber die Scheibe an den Pfosten klebte. Nach dreißig Minuten eröffnete dann Nedved mit seinem
Besuch auf der Strafbank die „Strafzeiten-Orgie“, die es mit sich brachte, dass zum Teil 4 Tigers-
Akteure gleichzeitig auf dem Sünderbänkchen Platz genommen hatten. Nachdem also
nacheinander, aber zum Teil auch gleichzeitig Nedved, Weiß, Hammerbauer, Gauch, Gelke (10),
Barber (12), Verelst (10), erneut Nedved, Tramm doppelt und Piskor allesamt zum Zuschauen
gezwungen waren durften die Tigers in Überzahl agieren, was man mit dem zweiten Powerplay-
Treffer des Abends, der den erneuten Ausgleich bedeutete, krönte und damit auch in die Pause
ging.
Dass die Wölfe im Schlussabschnitt Druck machten und das Spiel ziehen wollten, wurde ziemlich
schnell deutlich. Allerdings hielten die Jungs aus Bayreuth sauber dagegen, blieben konzentriert
und hielten ihre Positionen um nicht zu viel zuzulassen, was an diesem Abend ziemlich gut gelang.
Einen schnellen Tempogegen-Stoss, der über Bollers und Brown lief und am Ende bei Barber im
hohen Slot landete, veredelte der aus der Rekonvaleszenz zurückgekehrte Stürmer mit dem
Gamewinner, der in der 51. Minute fiel. Die Versuche der Wölfe, die alles nach Vorne warfen,
blieben unbelohnt. Auch die Tigers verpassten die Möglichkeit, den Deckel auf die Partie zu
machen, nachdem Barber eine abgefangen Scheibe an den Pfosten nagelte. Bereits drei Minuten
vor dem Ende ging man im Lager der Selber mit 6 Feldspielern aufs Eis, was aber ebenso fruchtlos
blieb und den Tigers am Ende den Derby-Sieg bescherte.
„Es war ein Arbeitssieg für uns. Vom Talent her können wir nicht mit Selb mithalten. Ich bin
wahnsinnig stolz auf unser Team. Der Zusammenhalt ist sehr stark und ich denke, dass das der
Schlüssel ist. Wir können eigentlich nicht so viele Teams schlagen, wenn es um die Fähigkeiten
geht aber die Jungs glauben an sich, dass sie gewinnen können. Sie geben nicht auf und das macht
auch von der Bank aus sehr viel Spaß. Heute nach dem ersten Tor, das ein heftiger Schlag war und
dass wir natürlich nicht wollten, haben die Jungs einfach weitergemacht und an sich geglaubt“,
freute sich kurz nach der Partie ein sichtlich entspannter Larry Suarez über den Auftritt seines
Teams.
„Glückwunsch an Larry und Bayreuth. Die Punkte haben sie sich heute sehr verdient. Wir haben
viel Druck nach vorne gemacht und das „Blitztor“ geschossen aber danach zu viele Fehler gemacht.
Die Pässe waren nicht gut. Wir haben schon Chancen gehabt als wir vorne waren und Überzahl
hatten. Bei einem weiteren Treffer hätten wir es vielleicht runter spielen können oder aber auch
nicht. Eigentlich bin ich froh, dass wir das heute verloren haben und das meine ich ernst. Wir
fahren keine Checks mehr zu ende, sind zu unkonzentriert im Powerplay. Wir müssen wieder
härter arbeiten, zurück zu den Basics. Wir müssen wieder Wege finden Spiele zu gewinnen –
derzeit finden wir Wege die Spiele zu verlieren. Bayreuth hat verdient gewonnen heute. Die Saison
geht aber weiter und wir wollen am Freitag die drei Punkte in Erding holen“, so Coach Schütz im
Anschluss an die Partie.
Weiter geht’s für die onesto Tigers am Sonntag, wenn der EV Füssen zu Gast sein wird. Bereits zum zweiten Mal reisen die Mannen um Head-Coach Jun in dieser Saison in Bayreuth an. Beim ersten Aufeinandertreffen im Tigerkäfig am 21. September setzten sich die Tigers knapp mit 4:3 nach Verlängerung durch.
 www.ihp.hockey    Freitag 14.November 2025  23:50 Uhr Bericht:     TB
Autor:     av


deggendorferscDeggendorfer SC
Offensivfeuerwerk nach der Pause: Deggendorfer SC demontiert die Stuttgart Rebels

(OLS)  Was für ein perfekter Start nach der Deutschland-Cup-Pause für den Deggendorfer SC. Das Team von Headcoach Casey Fratkin bezwang am Freitagabend auswärts den Tabellenachten, die Stuttgart Rebels, mit einem 2:10 Kantersieg.
Vor dem Duell mit den Baden-Württembergern stellte der Deggendorfer Cheftrainer sein Aufgebot mit einigen Änderungen neu auf. Neben neuen Reihen kehrten außerdem Brett Humberstone, Niklas Pill und Raphael Fössinger in den Kader zurück. Dem Kader fehlten weiterhin Philipp Wachter und Jaroslav Hafenrichter.
Zu Beginn des ersten Abschnitts war es zunächst ein Spiel auf Augenhöhe. Je mehr Zeit jedoch verging, desto mehr übernahmen die Deggendorfer das Kommando und erspielten sich einige gute Möglichkeiten. Endstation war jedoch ein ums andere mal bei Nick Vieregge im Tor der Rebels. Auf der Gegenseite blieb auch Timo Pielmeier jederzeit Herr der Lage, sodass es mit dem torlosen Unentschieden in die erste Pause ging.
Im Mitteldrittel kam es dann zu einem echten Torspektakel. Zunächst zogen die Deggendorfer durch vier Treffer von Dylan Jackson (24.), Viktor Buchner (27.), Curtis Leinweber (27.) und Brett Humberstone (29.) auf sage und schreibe 0:4 davon, ehe Dane Montgomery in der 30. Minute den Anschlusstreffer erzielte. In dieser Phase fassten die Stuttgarter kurz wieder Fuß in der Partie, doch spätestens als Timo Pielmeier einen Penalty von Rebels-Angreifer Wyatt Schingoethe, schlug das Momentum wieder die Deggendorfer Seite um. Ty Jackson in der 37. und Dante Hahn in der 39. Minute sorgten für eine komfortable 1:6 Pausenführung.
Im Schlussabschnitt ging es nahtlos weiter mit dem Offensivfeuerwerk. Mit einem Dreierpack zwischen der 41. und 47. Minute erhöhte Dylan Jackson das Ergebnis zwischenzeitlich auf 1:9. In der 53. Minute betrieb Stuttgarts Wyatt Schingoethe mit seinem Treffer im Powerplay zum 2:9 noch etwas Ergebniskosmetik. Den Schlusspunkt unter die Partie setzte in der 60. Minute Youngster Stanja Picha, der mit seinem ersten Saisontreffer den zehnten Deggendorfer Treffer an diesem Abend markierte.
Weiter geht es für den Deggendorfer SC am kommenden Sonntag mit dem Niederbayernderby gegen die Passau Black Hawks.
 www.ihp.hockey    Freitag 14.November 2025  22:36 Uhr Bericht:     DSC
Autor:     mh


Memmingen IndiansMemmingen Indians
Indians siegen im ersten Spiel nach der Pause

(OLS)  Der ECDC Memmingen startete nach der Deutschland Cup-Pause mit einem Auswärtssieg in Peiting. Die Indians bezwangen den ECP souverän mit 6:2 und bleiben an der Tabellenspitze. Am Sonntag kommt Lindau in die Maustadt. Tickets für die Partie sind bereits erhältlich. 
Die Indians mussten weiterhin auf Milan Pfalzer und Tim Gorgenländer verzichten. Auch der erkrankte Nikita Krymskiy konnte nicht mitwirken. Im ersten Drittel stotterte der Indianer-Motor noch etwas. Trotz weitegehender Spielkontrolle kamen die Indianer noch nicht richtig in Fahrt. Der ECP ging sogar kurz vor der Pause durch Justin Maylan mit 1:0 in Führung.
Das Mitteldrittel wurde dann besser und die Indians zogen das Tempo an. Jayden Schubert sorgte kurz nach Wiederbeginn für den Ausgleich. Trotz des erneuten 2:1 Führungstreffers durch Carson MacKinnon für den ECP drehten die Memminger das Spiel und gewannen die vollends die Oberhand. Markus Lillich lenkte die Scheibe zum 2:2 ins Netz, ehe Linus Svedlund in Überzahl die erstmalige Indians-Führung besorgte. Felix Brassard und Eddy Homjakovs schraubten das Ergebnis auf 5:2 für den ECDC
In den letzten zwanzig Minuten verwalteten die Maustädter die Führung und konnten durch Dominik Meisinger sogar noch auf 6:2 erhöhen. Am Ende holten die Indians drei wichtige Punkte in Peiting und bleiben damit an der Tabellenspitze.
Am Sonntag kommt es zum nächsten Heimspiel in der ALPHA COOLING-Arena. Gegner sind die Islanders aus Lindau. Spielbeginn am Hühnerberg ist um 18:00. Karten für das Derby sind im VVK erhältlich.
EC Peiting vs ECDC Memmingen 2:6 (1:0/1:5/0:1)
Tore:1:0 (18.) Maylan (Heger, MacKinnon), 1:1 (22.) Schubert (Gams), 2:1 (28.) MacKinnon (Heger, Maylan), 2:2 (34.) Lillich (Kurz), 2:3 (36.) Svedlund (Homjakovs, Ouderkirk, 5-4), 2:4 (38.) Brassard, 2:5 (38.) Homjakovs (Gams), 2:6 (47.) Meisinger (Homjakovs, Svedlund)
Strafminuten:Peiting 8-Memmingen 4
ECDC Memmingen: Roth (Flott-Kucis)- Blake, Ettwein; Svedlund, Meisinger; Kurz, Peleikis; Menner- Lillich, Homjakovs, Fominych; Brassard, Spurgeon, Ouderkirk; Meier, Schubert, Gams.
 www.ihp.hockey    Samstag 15.November 2025  10:01 Uhr Bericht:     ECDCM
Autor:     fl


selberwoelfeSelber Wölfe
Bayreuth holt den Derbysieg - Selber Wölfe vs. Onesto Bayreuth Tigers 2:3 (2:1; 0:1; 0:1)

(OLS)  Alles war angerichtet für das erste Derby in der restlos ausverkauften NETZSCH Arena seit mehr als zwei Jahren. Die mit Spannung und Freude erwartete Begegnung endete am Ende denkbar knapp mit 3:2 für die Onesto Bayreuth Tigers. Die Selber Wölfe waren allen voran im Powerplay an diesem Abend nicht gefährlich genug, während auf der Gegenseite die Tigers zwei ihrer drei Treffer in Überzahl erzielen konnten. Bei fünf gegen fünf waren die Wölfe über 60 Minuten die bessere Mannschaft, doch Bayreuth stand an diesem Abend defensiv sehr gut und hatte mit Meier einen starken Rückhalt.
Wölfe brauchen nur 13 Sekunden Traumstart für die Selber Wölfe! Nach gerade einmal nach 13 Sekunden Spielzeit zappelte der Puck das erste Mal im Tor der Tigers. Über Schutz und Nemec, landete der Puck bei Gelke, der sich frei vor Meier die Chance nicht nehmen ließ und seine Farben in Führung brachte. Selb war deutlich besser und erspielte sich weitere gute Torchancen. Im Powerplay der Wölfe verteidigten die Gäste jedoch stark und ließen nahezu keine Torchancen zu. Als Selb erst in Person von Gelke und kurze Zeit später auch noch Gauch auf die Strafbank musste, verteidigten die Wölfe das fünf gegen drei stark. Im fünf gegen vier kamen die Tigers dann aber doch noch zum Ausgleich, als Verelst frei vor Weidekamp den Puck im Tor unterbrachte. Der Gegentreffer war dann wiederum eine Initialzündung für die Wölfe, die nun wieder besser im Spiel waren. Weiß hatte die große Chance freistehend die erneute Führung zu erzielen, verzog jedoch denkbar knapp. Nachdem Gauch den Puck in der Rundung eroberte, zog der Verteidiger entschlossen ins Angriffsdrittel und erzielte mit einem schönen Handgelenksschuss unter die Latte die erneute Führung für die Wölfe. In der letzten Minute hatten die Gäste nochmals einen Lattenschuss.
Wölfe lassen zu viel liegen
Wieder erwischte Selb den besseren Start und hatte die Partie weiterhin voll im Griff. Nemec mit dem ersten Abschluss, den Meier mit dem Schoner parierte. Wenig später war es Tabert, der frei im Slot zum Schuss kam, seinen Schuss konnte Meier gerade so noch parieren. Von Bayreuth war offensiv nach wie vor wenig zu sehen. Nach einem Puckverlust war Bollers auf und davon, Weidekamp parierte hier stark. In einer der wenigen Druckphasen der Tigers warf sich Gelke zweimal in die Schüsse der Gäste. Die Partie wurde nun zunehmend hitziger und es gab immer wieder Strafen auf beiden Seiten. Die Wölfe drängten auf das dritte Tor, doch auch Valasek konnte Meier nicht überwinden. Gute zwei Minuten vor Ende des Drittels dann die kalte Dusche für die dominanten Gastgeber. Erneut schlugen die Tigers im Powerplay zu. Der nächste ehemalige Wölfe-Spieler, diesmal in Person von Hammerbauer, erzielte den mehr als schmeichelhaften Ausgleichstreffer.
Konter bringt die Entscheidung
Auch im Schlussabschnitt änderte sich am Spielverlauf wenig. Die Wölfe waren nach wie vor das bessere Team und die Gäste igelten sich ein und lauerten auf Fehler der Porzellanstädter. Einen dieser Puckverluste nutzten die Tigers dann bei drei auf zwei eiskalt aus. Barber traf im Slot wuchtig unter die Latte und brachte die Gäste erstmals in Führung. Der Treffer gab Bayreuth Sicherheit. Im Tor war Meier nicht zu überwinden und auch sonst verteidigten die Gäste die wenigen Möglichkeiten stark. In den letzten drei Minuten opferten die Wölfe Weidekamp zu Gunsten des sechsten Feldspielers doch der Ausgleichstreffer wollte nicht mehr fallen.
Mannschaftsaufstellungen und Statistik
Selber Wölfe: Weidekamp (Wiens) – Gläßl, Tramm, Gauch, Hördler, Kassay-Kezi, Müller, Schuler – Gelke, Nemec, Schutz, Rubin, Lahtinen, Valasek, Spitzner, Weiß, Ziesche, Klughardt, Bauer, Tabert
Bayreuth Tigers: Meier (Arendas) – Spacek, Nedved, Schusser, Hüserich, Leask, Müllejans - Bollers, Barber, Brown, Piskor, Verelst, Lüsch, Habeck, Hammerbauer, Stelzmann, Bauhof, Maschke, Pohjamo
Tore: 1. Min. 1:0 Gelke (Schutz) 14. Min. 1:1 Verelst (Brow, Bollers; 5/4) 17. Min. 2:1 Gauch 38. Min. 2:2 Hammerbauer (Spacek, Nedved; 5/4) 51. Min. 2:3 Barber (Brown, Bollers)
Strafzeiten: Selb 16 + 10 gegen Gelke, Bayreuth 20 + 10 gegen Barber + 10 gegen Verelst
Schiedsrichter: Kapzan, Deckert (Verhoeven, Reitz)
Zuschauer: 3.680 (ausverkauft)
 www.ihp.hockey    Freitag 14.November 2025  23:03 Uhr Bericht:     SW
Autor:     oo

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg
  
   

Amberg Wild LionsAmberg Wild Lions
Wild Lions reisen zum Zuschauerkrösus

(BYL)  Für den ERSC Amberg geht es in der Eishockey-Bayernliga am Sonntag, ab 18 Uhr, zum HC Landsberg, der in der Tabelle vor diesem Wochenende mit einem Zähler Vorsprung direkter Tabellennachbar der Wild Lions war. In einer Beziehung sind die „Riverkings“ schon ganz vorne.
Mit bislang knapp 1.390 Besuchern im Schnitt ist der HC der Zuschauerkrösus der Liga. Topwert waren dabei die 1.770 Personen im Derby gegen die Kemptener Sharks, das mit 4:5 nach Overtime allerdings nur einen Zähler einbrachte. Trotz des starken Fanzuspruchs hat das Team von Trainer Martin Hoffmann in der heimischen Arena noch nicht viel Erfolg gehabt, denn lediglich der eine Punkt gegen Kempten steht zu Buche. Andererseits haben die Riverkings schon drei Auswärtssiege eingefahren. Dafür stand vor allem eine ausgeglichen besetzte Angriffsformation, wo ein Quartett mit Mika Reuter, Frantisek Wagner, Linus Voit und Tom Callaghan für die nötigen Treffer sorgt, dazu noch das Schweden-Duo Victor Oestling und Filip Bergsdorf. Zuletzt gelang ein überraschend klarer 6:1-Auswärtssieg in Klostersee, wo Hoffmann einen Kader von 20 Spielern zur Verfügung hatte – davon kann ERSC-Coach Jan Bönning derzeit nur träumen. Am Freitag stand für den HC die schwere Auswärtshürde beim Spitzenreiter in Schweinfurt auf dem Programm.
In der Vorsaison teilten sich Landsberg und der ERSC die Punkte, wobei jeweils das Auswärtsteam nach Verlängerung bzw. Penaltyschießen gewinnen konnte. Das würden die Wild Lions auch diesmal gerne unterschreiben, sind wegen der personellen Situation zunächst einmal eher in der Außenseiterrolle. Ob auf Amberger Seite Förderlizenzspieler zum Einsatz kommen könnten, soll sich am Samstag entscheiden, wie der Sportliche Leiter Chris Spanger erklärte.
 www.ihp.hockey    Samstag 15.November 2025  09:02 Uhr Bericht:     ERSCA
Autor:     js

 
Buchloe PiratesBuchloe Pirates
Piraten geben sich beim Schlusslicht keine Blöße / ESV Buchloe siegt in Burgau souverän mit 9:3 – Adriano Carciola trifft gegen seinen Bruder dreifach

(BYL)  Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge haben die Buchloer Piraten am Freitagabend ihre Negativserie mit einem souveränen 9:3 (3:1, 3:1, 3:1) Auswärtssieg beim Tabellenletzten Burgau durchbrochen. Beim immer noch punktlosen Schlusslicht, das kürzlich mit einem Trainerwechsel für neue Impulse gesorgt hat, hatten die Buchloer über 60 Minuten gesehen kaum Probleme, da man die Eisbären über weite Strecken mit einem disziplinierten Auftritt gut im Griff hatte. Und da Adriano Carciola, der jüngere Bruder des neuen Burgauer Trainers Fabio Carciola, an diesem Abend mit drei Toren im Brüder-Duell auch als klarer Punktsieger hervorging, nahmen die die Gennachstädter auch in der Höhe verdientermaßen alle drei Punkte mit nach Hause.
Schon von Anfang an drückten die Buchloer den Hausherren ihren Stempel auf gingen so auch schnell im ersten Powerplay in Front. Nach einem feinen Zuspiel von Alexander Krafczyk hatte der am langen Pfosten völlig allein gelassene Michal Petrak nämlich keinerlei Probleme mehr das 1:0 zu markieren (3.). Und auch in der Folge übernahmen die Freibeuter mit der frühen Führung im Rücken die Spielkontrolle, wobei man immer wieder geduldig spielerisch die Lücke suchte. Dies gelang nach rund neun Minuten wieder, als Dieter Orendorz mit einem maßgenauen Querpass den nötigen Raum für Adriano Carciola schaffte, der humorlos auf 2:0 erhöhte. Doch dann brachten sich auch die Hausherren aufs Scoreboard, als dem zwar selten geprüften aber bis dato wachsamen ESV-Keeper David Blaschta die Scheibe nach einem Schuss von Maximilian Arnawa zum 2:1 durchrutschte (12.). Der Anschluss gab den Eisbären in den folgenden Minuten etwas mehr Aufwind, doch in der Phase, als der Buchloer Faden zu reißen schien, war erneut Carciola zur Stelle und schnürte den Doppelpack. Mit einer guten Bewegung verschaffte er sich den nötigen Freiraum und verwertete seinen eigenen Rebound zum wichtigen 3:1 Pausenstand (16.).
Ins Mitteldrittel erwischten die Buchloer anschließend einen Traumstart: Alexander Thiel erhöhte nämlich 25 Sekunden nach Wiederbeginn auf 4:1. Die Buchloer blieben weiterhin druckvoll und erspielten sich einige gute Möglichkeiten, doch die Abschlusseffizienz des ersten Abschnitts fehlte nun. Und so wurde diese Nachlässigkeit prompt bestraft, als Moritz Vehkakoski auf 4:2 verkürzte (29.). Wieder ließ dieser Treffer die Burgauer in den folgenden Minuten etwas mutiger werden und die Buchloer hatten Glück, das Andreas Wiesler wenig später einen Konter nicht zum 4:3 unterbrachte (31.). Gegen Drittelende fanden die Piraten allerdings wieder zu alter Souveränität im eigenen Spiel zurück und sorgten mit einem Doppelschlag wohl schon für so etwas wie die Vorentscheidung vor dem letzten Seitenwechsel. Denn binnen zwei Minuten trafen abermals Alexander Thiel (37.) und Marc Krammer (39.) zum 5:2 beziehungsweise 6:2.
Mit diesem beruhigenden Vorsprung ließen die Freibeuter im letzten Durchgang nicht mehr wirklich viel anbrennen, zumal Adriano Carciola mit dem 7:2 nach 46 Minuten seinen Hattrick komplettierte. Ohne vollends an die Leistungsgrenze gehen zu müssen verwalteten die Buchloer das Ergebnis sehr abgeklärt und hatten auch nach dem 7:3 von David Ballner in Überzahl (56.) noch zwei passende Antworten parat. Zum einen durfte sich Förderlizenzspieler David Simm über seinen Premierentreffer für die Buchloer in der Bayernliga freuen (58.), ehe Topscorer Joey Lewis – der zuvor als dreifacher Vorbereiter geglänzt hatte – mit dem 9:3 im Powerplay den Schlusspunkt unter eine größtenteils recht einseitige Partie setzte (60.).
Somit muss der Aufsteiger aus Burgau, der sich in der Partie zwar zu keinem Zeitpunkt aufgab, aber doch verdient unterlag, weiter auf die ersten Punkte der Saison warten, während die Buchloer diese Pflichtaufgabe letztlich souverän meisterten und nach der Durststrecke zuletzt wieder jubeln durften. Am Sonntag beim nächsten Heimspiel dürfte die Herausforderung für die Pirates dann aber deutlich schwerer werden, wenn ab 17 Uhr (live bei SpradeTV) der Tabellenvierte Ulm nach Buchloe kommt, der nach dem 5:2 Heimsieg am Freitag über Dingolfing seit vier Spielen ungeschlagen ist. 
 www.ihp.hockey    Freitag 14.November 2025  23:52 Uhr Bericht:     ESVB
Autor:     chs


ESC KemptenKempten Sharks
Sharks werden zum Overtime Spezialisten - ESC Kempten schlägt den  EHC Königsbrunn mit 6:5 nach Verlängerung

(BYL)  Bereits zum dritten Mal mussten die Allgäuer in den letzten vier Spielen in die Zusatzschicht, und auch dieses Mal gingen sie als Gewinner vom Eis. Es war gleichzeitig auch der vierte Sieg in Folge sowie, Vorbereitung mit eingerechnet, der dritte Erfolg gegen Königsbrunn in dieser Saison. Die Brunnenstädter scheinen den Sharks aktuell zu liegen, gegen den dreimaligen Finalisten und zweimaligen Meister scheint das Team besonders motiviert.
Von Beginn an entwickelte sich ein temporeiches und ausgeglichenes Spiel, jedes Team hatte Phasen mit dem Momentum auf der eigenen Seite und Chancen gab es ausreichend auf beiden Seiten. Florian Stauder sorgte bereits in der zweiten Minute für den perfekten Start, doch die Gäste konnten die frühe Führung egalisieren, ebenso wie das 2:1 durch David Mische. Beide Trainer monierten nach dem Spiel zu viele Fehler im Spielaufbau und zu wenig energischen Zugriff auf den Gegner in der eigenen Zone. Im Mittelabschnitt Königsbrunn dann deutlich stärker und mit zwei Toren auch zu diesem Zeitpunkt verdient mit 2:4 in Führung. Die Sharks wissen jedoch durchaus wie man sich in Spiele zurückkämpft, das haben sie in den letzten Wochen immer wieder bewiesen, so auch an diesem Freitag. Zunächst war es der starke Mauro Seider mit einem platzierten Schuss von der blauen Linie, kurz darauf Sergei Topol mit einem wunderschönen Solo, die zum 4:4 ausglichen. Einen sehenswerten Faustkampf lieferten sich dann David Mische und Luca Kinzel, die dafür mit einer Spieldauer vom Eis mussten. Frenetisch von den knapp 700  Zuschauern gefeiert wurde Mische, der klar als Punktsieger vom Eis ging und nochmals positive Emotionen für sein Team bei den Fans und der Mannschaft weckte. Unmittelbar vor Drittelende dann der nächste Nackenschlag, die Gäste gingen erneut in Führung. Kempten aber weiter die aktivere Mannschaft auf den Ausgleich drängend. Dauerläufer Filip Kokoska war es dann der mit seiner Hartnäckigkeit die Scheibe hinter dem Gästetor verteidigte und schließlich mit einem Bauerntrick erneut ausglich. Kempten wollte den Sieg mehr und investierte mehr dafür. Und auch wenn Curmann die Formationen fast in jedem Wechsel neu mischen musste so kämpfte und rackerte jeder für sein Team. Mit dem Unentschieden ging es dann in die Verlängerung, auch die wogte ausgeglichen hin und her mit Chancen für beide Teams. Schließlich waren es wieder die Spezialisten von der Iller, die in der allerletzten Minute den Sieg einheimsten. Florian Stauder versuchte es mit einem Bauerntrick, die Scheibe blieb aber am Schlittschuh des Gästekeepers hängen, Seider reagierte blitzschnell, schob sie ins Tor und sorgte mit seinem zweiten Treffer für ausgelassenen Jubel auf und neben dem Eis.
Sven Curmann war dann auch sehr stolz auf seine Mannschaft: „Vor allem mit den vielen Ausfällen vor dem Spiel und dann auch noch David Mische und Maximilian Schäffler während der Partie. Wir hatten dann nur noch sechs Stürmer zur Verfügung, auch bin ich sehr stolz auf unsere beiden U20 Spieler (Dominik Dörfler und Roman Schwarz), die haben ihre Aufgabe hervorragend erledigt. Einsatz, Kampf und Moral waren hervorragend. Wir sind heute super glücklich und super stolz über die zwei Punkte. Fast dreißig Minuten mit so wenig Spielern gegen eine spielerisch unfassbar starke und vom Trainer Top eingestellte Mannschaft dagegen zu halten ist auch die richtige Antwort auf die Kritik von außen an der Spielweise in den letzten Wochen.“
Wer letztendlich am Sonntag in Miesbach aus dem Krankenlager zurückkehrt bleibt offen, auf jeden Fall wieder dabei sein wird Timo Schirrmacher. Und auch die beiden U20er bekommen wieder ihre Chance sich in der Ersten zu präsentieren.
Statistik:
ESC Kempten – EHC Königsbrunn 6:5n.V.(2:2,2:3,1:0,1:0)
Tore:
1:0 Stauder (Miller,Schäffler)(2.),
1:1 Rodrigues (Erdt) (7.),
2:1 Mische (Hu,Kokoska)(9.),
2:2 Brückner (Riedl,Erdt)(16.),
2:3 Brückner (Baader,Sternheimer) (24.),
2:4 Rodrigues (Szegedin)(29.),
3:4 Seider (Hu,Topol)(33.),
4:4 Topol (Stauder,Marquardt)(36),
4:5 Trupp (Ellerbrock,Egle)(40.),
5:5 Kokoska (Miller,Limböck)(47.),
6:5 Seider (Stauder,Miller)(65.).
Strafminuten:
ESC Kempten: 6 + 5+Spieldauer Mische
EHC Königsbrunn: 8 + 5+Spieldauer Kinzel
Beste Spieler:
ESC Kempten: Mauro Seider
EHC Königsbrunn: Peter Brückner
Zuschauer: 679
 www.ihp.hockey    Samstag 15.November 2025  14:00 Uhr Bericht:     ESCK
Autor:     th


ehcklosterseegrafingEHC Klostersee
EHC Klostersee – TEV Miesbach 0:2 (0:1, 0:0, 0:1)

(BYL)  Die enorm starke Vorstellung des EHC Klostersee im Heim-Derby gegen den TEV Miesbach blieb am Ende unbelohnt. Die Gäste nutzten die ersten zehn Minuten, in denen die Grafinger in der heimischen Wildbräu-Arena noch Anlaufschwierigkeiten hatten oder möglicherweise auch "Nachwirkungen" aus den letzten beiden Niederlagen verdauen mussten, um in Führung zu gehen. Davon zehrten die Miesbacher danach über weite Strecken, in denen die Rot-Weißen vehement auf den Ausgleich drückten, aber mehrfach knapp scheiterten und auch nicht das Glück hatten, dass einer der Abschlüsse einfach mal hineinfällt. Eineinhalb Minuten vor Spielende fiel die endgültige Entscheidung per empty-net-goal.
EHC Klostersee: Lukas Steinhauer (Patrick Mayer); Tobias Hilger, Valentin Kroha, Ole Krüger, Lukas Krämmer, Johannes Kroner, Felix Kaller; Ville Saloranta, Kelvin Walz, Julian Dengl, Marc Bosecker, Robin Rieke, Luka Kauppila, Quirin Spies, Vitus Gleixner, Simon Roeder, Matthias Baumhackl, Philipp Quinlan, Florian Gaschke.
TEV Miesbach: Timon Ewert (Philip Lehr); Klemen Pretnar, Henry Sihling, Benedikt Dietrich, Andreas Nowak, Stefan Kuhn, Johannes Bacher; Matej Pekr, Patrick Asselin, Thomas März, Justi Späth Mariscal, Reto Schüpping, Michael Grabmaier, Aziz Ehliz, Daniel Merl, Moritz Schlickenrieder, Benedikt Pölt, Laurenz Haltmair.
Torfolge: 0:1 (3:14) Reto Schüpping (Matej Pekr, Benedikt Pölt); 0:2 (58:30) Klemen Pretnar (ENG).
Strafminuten: EHC Klostersee 8; TEV Miesbach 8.
Hauptschiedsrichter: Alexander Karl, Alexander Saal.
Zuschauer: 610. 
 www.ihp.hockey    Samstag 15.November 2025  10:06 Uhr Bericht:     EHCK
Autor:     fb


ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
Königsbrunn verliert in Overtime

(BYL)  Kempten war schon immer ein schwieriges Pflaster für den EHC Königsbrunn, das hat sich auch am Freitagabend nicht geändert. Coach Bobby Linke hatte noch vor der Offensivpower der Sharks gewarnt, dennoch verlor die Mannschaft am Ende gegen den ESC Kempten mit 5:6 nach Verlängerung.
Der EHC musste auf den erkrankten Niklas Länger verzichten, dafür kehrte Luca Kinzel in den Kader zurück. Vom Anpfiff an stand Routinier Benni Beck im Tor, als Backup war Stefan Vajs mit angereist. Beide Mannschaften konnten mit drei kompletten Reihen antreten.
Die Partie war vom ersten Bully an intensiv und mit viel Tempo, beide Mannschaften agierten mit viel Zug zum Tor. Den ersten Treffer markierten aber die Gastgeber schon im der zweiten Spielminute, als Florian Stauder den Königsbrunner Goalie mit einem platzierten Schuss überraschte. Auf der anderen Seite schlug es fünf Minuten später ein, Königsbrunn erzielte den 1:1 Ausgleich. Stefan Rodrigues drängte ins gegnerische Drittel und netzte ansatzlos ins Gehäuse der Sharks. Beide Mannschaften lieferten sich einen Fight auf Augenhöhe, der EHC leistete sich aber zu viele Scheibenverluste im eigenen Drittel und lud Kempten immer wieder zu gefährlichen Aktionen ein. In der neunten Minute konterten die Sharks dann die Königsbrunner aus und erzielten die erneute Führung. Kempten drängte ins Drittel der Brunnenstädter und suchte den Abschluss, Königsbrunn hingegen kassierte eine erste Strafzeit. Die überstand der EHC aber schadlos, kurz vor Ablauf verloren die Sharks aber die Scheibe und mussten mit ansehen, wie Marco Riedl beim folgendem Konter die Scheibe quer zu Peter Brückner legte, dieser netzte zum 2:2 ein. Mit dem Ausgleich ging es dann auch in die erste Pause.
Im Mittelabschnitt startete Königsbrunn besser in die Partie. Gleich das erste Überzahlspiel konnte der EHC verwerten und zum ersten Mal in Führung gehen. Fünf Minuten später eroberte sich Stefan Rodrigues vor der gegnerischen Zone die Scheibe und konnte sich bis vors Tor der Sharks durchtanken. Sein Abschluss zum vierten Königsbrunner Tor ließ die mitgereisten Fans jubeln. In der 33. Spielminute hatte Königsbrunn eine weitere sehr gute Chance bei einem Zwei auf Eins Konter, verpasste es aber nachzulegen. Nur Sekunden später zeigten die Sharks, dass sie die Partie noch lange nicht abgeschenkt hatten. Nachdem sich Kempten vor dem Tor festgesetzt hatte, fand ein verdeckter Schuss den Weg ins Königsbrunner Tor. Benni Beck war die Sicht komplett verdeckt, ansonsten zeigte der Keeper der Brunnenstädter eine starke Partie. Nur drei Minuten später musste er allerdings ein weiteres Mal hinter sich greifen, nach Scheibenverlust an der eigenen Blauen erzielten die Sharks per Alleingang den Ausgleich zum 4:4. Die Emotionen kochten hoch, zwei Spieler gerieten aneinander. Der durchaus unterhaltsame Zweikampf, den die Schiedrichter dann auch unterbrachen, hatte Folgen, sowohl David Mische als auch Luca Kinzel wurden vorzeitig zum Duschen geschickt und fallen im nächsten Spiel für ihr Team aus. Doch Königsbrunn fand wieder in die Spur und kam kurz vor dem Pausenpfiff zur erneuten Führung durch Hayden Trupp. Nachdem er die Scheibe an der gegnerischen blauen Linie abfing, zog er in die Mitte und zimmerte den Puck mit einem strammen Schuss ins Tor der Sharks, ehe es ein letztes Mal in die Kabinen ging.
Auch das Schlussdrittel blieb ein intensiver Fight auf Augenhöhe mit Chancen auf beiden Seiten. Den nächsten Treffer erzielten aber die Sharks in der 47. Spielminute. Nachdem der EHC die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel brachte, stand es plötzlich 5:5, die Partie war wieder offen. Beide Mannschaften kämpften um jeden Zentimeter und boten eine ansehnliche Eishockeypartie. In der 50. Minute hatte die erste Königsbrunner Reihe eine gute Möglichkeit, verpasste es aber nachzulegen. Kurz vor Abpfiff hatte der EHC eine weitere Top-Chance, bei einem schnellen Gegenstoß hatten zwei Königsbrunner nur noch einen Verteidiger vor sich, doch auch dieses Mal sollte es nicht sein. Mit dem leistungsgerechten 5:5 blieb es nach sechzig Spielminuten weiter spannend, die Entscheidung um den Extrapunkt musste nun in der Verlängerung fallen. Drei gegen drei Spieler für weitere fünf Minuten, Hochspannung pur. Königsbrunn agierte vorsichtig und kam auch zu Möglichkeiten, den entscheidenden Treffer setzten allerdings die Sharks. Nach viel Verkehr vor dem Königsbrunner Tor schaltete Mauro Seider am schnellsten und schob die freiliegende Scheibe die nötigen Zentimeter ins Gehäuse der Brunnenstädter zum Sudden Death. Damit holte sich Kempten den zweiten Punkt, während der EHC wenigstens noch einen Zähler mit nach Hause nehmen konnte.
Am Ende siegen die aufopferungsvoll kämpfenden Hausherren etwas glücklich, aber nicht unverdient aufgrund der besseren Chancenverwertung. EHC-Coach Bobby Linke war froh über den gewonnenen Punkt, insgesamt zeigte er sich aber unzufrieden mit der gezeigten Leistung:
„Wir sind gar nicht so schlecht ins Spiel gestartet und hatten guten Zugriff auf den Gegner. Hinten ist es immer schwierig gegen Kempten alles wegzuräumen, doch wir waren heute während der gesamten Spielzeit defensiv zu schwach. Es war die schlechteste defensive Leistung, die ich bisher von meiner Mannschaft gesehen habe. Das war sogar gegen Peißenberg noch besser. Wenn du die Zweikämpfe in deinem Haus nicht annimmst und verlierst, wie willst du dann am Ende siegen? Symptomatisch war das Tor in der Overtime, Die Scheibe liegt da ewig vor dem Tor, bis da mal einer unserer Spieler auf die Idee kommt, den Torwart zu schützen und das Haus zu verteidigen. Es ist halt ärgerlich, wir haben das Spiel selbst in der Hand, führen mit zwei Toren. Danach mit einem Tor, und wir verschenken die Partie durch individuelle Fehler in der eigenen Zone. Das haben wir dämlich gespielt, und dann kommt dann auch so ein Ergebnis zustande. Powerplay und Penalty Killing waren zwar sehr gut, aber Fünf gegen Fünf in der eigenen Zone war heute eine Vollkatastrophe. Wir können froh sein, dass wir zumindest einen Punkt geholt haben, aber wenn wir so gegen Schweinfurt auftreten, dann wird es ein wildes Ergebnis. Das will kein Mensch, dann müssen wir aber auch hinten bereit sein, unseren Job zu erledigen.“
Tore: 1:0 Stauder (Miller, Schäffler) (2.), 1:1 Rodrigues (Erdt) (7.), 2:1 Mische (Hu, Kokoska) (9.), 2:2 Brückner (Riedl, Erdt) (16.), 2:3 Brückner (Baader, Sternheimer) (24.), 2:4 Rodrigues (Szegedin) (29.), 3:4 Marquardt (Hu, Topol) (33.), 4:4 Topol (Stauder, Marquardt) (36.), 4:5 Trupp (Ellerbrock, Egle) (40.), 5:5 Kokoska (Miller, Limböck) (47.), 6:5 Seider (Stauder, Miller) (65.)
Strafminuten:  ESC Kempten 31     EHC Königsbrunn 33     Zuschauer: 679
 www.ihp.hockey    Samstag 15.November 2025  09:38 Uhr Bericht:     EHCK
Autor:     hp


schweinfurtmightydogsSchweinfurt Mighty Dogs
Mighty Dogs feiern souveränen Shutout-Erfolg gegen Riverkings

(BYL)  Am Freitagabend traten im Icedome die Riverkings aus Landsberg zum Duell an. Während beim ERV Schweinfurt Collin Freibert nach seiner Ausfallzeit wieder ins Geschehen eingreifen konnte und mit dem Förderlizenz-Trio aus Selb ein breiterer Kader zur Verfügung stand, reisten die Gäste mit einer vergleichsweise kurzen Bank von nur 15 Spielern an. In einer spielstarken Heimvorstellung glänzte vor allem Leon Pöhlmann, der seinen zweiten Shutout der laufenden Spielzeit feiern durfte.
Das erste Drittel begann für den ERV mit zahlreichen Chancen, die jedoch immer wieder vom starken Landsberger Schlussmann vereitelt wurden. Besonders die dritte Schweinfurter Reihe brachte viel Energie und Spielfreude aufs Eis. Nach knapp zehn Minuten kamen dann auch die Gäste zu einer druckvollen Phase – und das ausgerechnet in einer Situation, in der Pöhlmann ohne Schläger agieren musste. Die Mighty Dogs überstanden diese heikle Szene aber unbeschadet und fanden kurz darauf selbst die passende Antwort: Tomas Cermak brachte den ERV mit dem Treffer zum 1:0 in Führung.
Im zweiten Abschnitt kamen die Riverkings mit viel Tempo aus der Kabine und prüften Pöhlmann mehrfach, der jedoch gewohnt souverän blieb und alle Schüsse abwehrte. Zur Mitte des Spiels hätte Schweinfurt bereits erhöhen können, doch Cermak traf nur die Latte. Kurz darauf begann eine heiße Phase, als Landsberg gleich zwei Spieler auf die Strafbank verlor und der ERV in doppelte Überzahl kam. Die Scheibe lief gut, die Kombinationen waren sehenswert – aber das Glück im Abschluss fehlte, sodass die Gäste diese Druckphase überstanden. Doch das Momentum blieb beim ERV: Nur Sekunden nach Ablauf der Strafen fasste sich Georg Pinsack ein Herz, zog aus der zweiten Reihe ab, während Freibert dem Torhüter die Sicht nahm – 2:0. Anschließend war endlich auch die Powerplay-Formation erfolgreich: Ilya Zheltakov erhöhte mit einem Gewaltschuss auf 3:0.
Auch im dritten Drittel schlug Zheltakov im Powerplay erneut zu und setzte den Puck unhaltbar unter die Latte – das 4:0 und gleichzeitig ein Bruch im Spiel der Riverkings. Schweinfurt blieb dran und setzte Landsberg immer wieder unter Druck: Petr Pohl nahm Maß und schweißte den nächsten Treffer ein. Zwei Minuten vor Schluss machte Pohl dann endgültig den Sack zu: Im Powerplay überwand er Borst halbhoch auf der Stockhandseite und stellte den 6:0-Endstand her. Damit durfte Leon Pöhlmann nach dem 6:0 gegen Schongau nun auch gegen Landsberg einen Shutout feiern.
Nach dem erfolgreichen Freitag heißt es nun: volle Konzentration auf Sonntag, wenn die Mighty Dogs zum Spitzenspiel nach Königsbrunn reisen. Dort fällt der Puck um 18 Uhr.
 www.ihp.hockey    Samstag 15.November 2025  13:32 Uhr Bericht:     ERVS
Autor:     de


ercsonthofenERC Sonthofen
Sonthofen auf dem Weg zurück zur alten Stärke – 5:1 gegen Ravensburg

(BLL)  Der ERC Sonthofen hat am Freitagabend vor 777 Sonthofner Fans einen überzeugenden 5:1-Sieg gegen den EV Ravensburg eingefahren. Von Beginn an zeigten die Oberallgäuer eine hochkonzentrierte Leistung und setzten ihre Vorgaben konsequent um.
Bereits im ersten Drittel dominierten die Schwarz-Gelben das Geschehen auf dem Eis. Mit viel Tempo, aggressivem Forechecking und klarer Zielstrebigkeit erspielten sie sich zahlreiche Chancen und gingen verdient mit einer 3:0-Führung durch Dustin Ottenbreit (Przybyla), Dan Przybyla (Zwicker) und Nicolas Neuber (Hartmann, Pastachak) in die erste Pause. „Wir wussten, dass Ravensburg bis zur letzten Minute marschiert und nie aufgibt. Deshalb war es wichtig, von Anfang an Vollgas zu geben“, erklärte das ERC-Trainer Helmut Wahl nach der Partie.
Im zweiten Abschnitt ließen die Hausherren wieder einige sehr gute Möglichkeiten ungenutzt, wodurch Ravensburg besser ins Spiel kam. Doch ERC-Goalie Fabian Schütze hielt mit starken Paraden seine Mannschaft im Spiel und sicherte die Führung. Trotz einer unnötigen Strafe blieb Sonthofen insgesamt stabil und verteidigte das Ergebnis bis zum zweiten Pausentee.
Im Schlussdrittel wurde es noch einmal spannend: Nach dem Anschlusstreffer zum 3:1 schien Ravensburg kurzzeitig zurück im Spiel. Doch die Sonthofer reagierten entschlossen, erhöhten das Tempo und stellten mit zwei weiteren Treffern durch die Verteidiger Filip Krzak (Zwicker, Gotzler) und Nicolas Neuber (Sill, Pastachak) den 5:1-Endstand her.
Neben der starken Mannschaftsleistung lobte ERC-Coach Wahl auch die Unterstützung von den Rängen. „Der Funke ist rübergesprungen, die Zuschauer haben uns fabelhaft unterstützt. Das macht richtig Spaß für die Jungs und auch für uns an der Bande“, hieß es nach dem Spiel.
Mit diesem Erfolg setzt der ERC Sonthofen ein klares Ausrufezeichen und will am Sonntag in Ottobrunn an die starke Leistung anknüpfen.
 www.ihp.hockey    Samstag 15.November 2025  14:42 Uhr Bericht:     ERCS
Autor:     ko

  
         
NEWS Landesverbände  West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW  /  Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga
    
   
 
grefrathphoenixGrefrath Phoenix
GEG will Revanche in Bergkamen – „Jeder ist heiß auf den ersten Sieg gegen die Grizzlys“

(RLW)  Eine intensive Trainingswoche liegt hinter dem Trainerduo Tilo Schwittek und Christian Tebbe sowie ihrer Grefrather EG. Nach der deutlichen Niederlage bei Ligafavorit EG Diez-Limburg am vergangenen Sonntag gab es für die Blau-Gelben einiges aufzuarbeiten. Zwar zählen die Rockets zu den absoluten Spitzenteams der Regionalliga West, doch zahlreiche individuelle Fehler hatten die Partie aus Grefrather Sicht zu früh entschieden.
Am kommenden Sonntagabend, 16. November, um 18:30 Uhr steht für den Phoenix bereits das nächste schwere Auswärtsspiel auf dem Programm – beim ESV Grizzlys Bergkamen. Die Partie ist zugleich das Rückspiel der beiden Teams, nachdem Grefrath das Hinspiel im heimischen EsSport & EventPark nur knapp mit 4:5 verloren hatte. Nun wollen die Blau-Gelben Revanche nehmen und die Punkte diesmal mit an die Niers bringen.
Auch wenn sich die GEG sich in der Außenseiterrolle sieht, ist die Motivation groß. Als Tabellenachter möchte man den Abstand zu den direkten Konkurrenten aus Wiehl, Neuss und Moers halten und gleichzeitig Boden auf Bergkamen gutmachen, das aktuell Rang 5 belegt. Ein zusätzlicher Anreiz: Gegen die Grizzlys konnte Grefrath bislang noch nie gewinnen – eine Bilanz, die das Team unbedingt ändern möchte.
Trainer Christian Tebbe zeigt sich vor der Begegnung zuversichtlich: „Das Spiel in Diez-Limburg ist bereits aufgearbeitet und abgehakt. Unsere Trainingswoche lief sehr positiv, wir haben hart an unseren Schwächen gearbeitet. Jeder im Team ist heiß darauf, endlich einen Sieg gegen die Grizzlys zu holen und wird dafür alles geben.“
Er erwartet erneut ein intensives Duell: „Uns steht wieder ein physisch hartes Spiel bevor. Aber wir sind bereit, dagegenzuhalten und die Niederlage aus dem Hinspiel wieder gutzumachen.“ Personell kann die GEG dabei wieder auf zwei wichtige Spieler bauen: Sven Schiefner kehrt nach überstandener Verletzung zurück ins Team, ebenso steht der zuletzt gesperrte Max Tillmann wieder im Aufgebot. Verzichten muss Grefrath dagegen auf Timon Verhoeven, der nach seiner Spieldauerstrafe aus dem Spiel in Diez Limburg gesperrt ist. Mit neuem Selbstvertrauen, viel Einsatz und dem klaren Ziel vor Augen reist der Phoenix nach Bergkamen – um dort vielleicht erstmals in der Vereinsgeschichte den „Grizzlys-Fluch“ zu brechen.
 www.ihp.hockey    Freitag 14.November 2025  07:57 Uhr Bericht:     GEG
Autor:     dr

  
          
NEWS Landesverbände  Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
 
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Luchse treffen auf Eislöwen und Kirmesclubs

(RLO)  Am kommenden Samstag ist wieder Eishockeyzeit in der Lauterbacher Eissportarena. Die Lauterbacher Luchse treffen erstmals in dieser Saison auf die Regionalligamannschaft der Dresdner Eislöwen Juniors. Das Heimspiel bildet den sportlichen Mittelpunkt des Events „Luchse meets Kirmesclubs“, das neben spannender Action auf dem Eis auch ein umfangreiches Rahmenprogramm bietet.
Bereits ab 17 Uhr öffnen sich die Türen der Eishalle. Mit HUI 2.0, die musikalisch für Partystimmung sorgen werden, und einer Happy Hour an den Getränkeständen werden Fans und Kirmesclubs frühzeitig auf den Abend eingestimmt. Für die teilnehmerstärksten Kirmesclubs und diejenigen mit dem höchsten Getränkeumsatz winken attraktive Preise und Freigetränke – beste Voraussetzungen also für eine energiegeladene Atmosphäre auf den Rängen.
Auch wenn der ESC Dresden derzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz der Regionalliga Ost steht, sei man gewarnt, den Gegner zu unterschätzen. Die Eislöwen haben in dieser Saison bereits mehrfach bewiesen, dass sie jedem Team gefährlich werden können. Zuletzt gelang ihnen ein bemerkenswerter Sieg: Im Penaltyschießen bezwangen sie die favorisierten Chemnitz Crashers in deren eigener Halle. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei Topscorer Guillaume Vachon, der regelmäßig für Offensivgefahr sorgt und gegnerische Abwehrreihen vor große Herausforderungen stellt. Am Samstag bekommen die Luchse die Gelegenheit, sich selbst ein Bild seiner Qualitäten zu machen.
Die Lauterbacher Mannschaft blickt auf eine intensive Vorbereitungswoche zurück. Bis auf den länger verletzten Matyas Welser standen beim Abschlusstraining alle Spieler zur Verfügung, sodass Trainer Dieter Reiss erstmals nahezu aus dem Vollen schöpfen kann. Nach dem Erfolg gegen die Eisbären Juniors Berlin ist das Rudel hochmotiviert, die nächsten drei Punkte einzufahren und das Event auch sportlich zu einem Erfolg zu machen.
Ein besonderes Event, eine volle Halle und zwei Teams mit klaren Ambitionen: Alles deutet auf einen spannenden Eishockeyabend in Lauterbach hin. Für Fans, Kirmesclubs und Eishockeyfreunde bietet sich die perfekte Mischung aus Sport, Stimmung und Entertainment.
 www.ihp.hockey    Freitag 14.November 2025  09:37 Uhr Bericht:     ECL
Autor:     pll

  
  Samstag 15.November 2025
15:45 Uhr
   
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