IHP NachrichtenFreitag 14.November 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Donnerstag und Freitag mit insgesamt 27 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West und Regionalliga Ost.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Eislöwen zuhause gegen Schwenningen und in Köln (DEL) Die Dresdner Eislöwen starten am Freitagabend in den 18. Spieltag der PENNY DEL Saison 2025/2026. Es ist das erste Spiel nach der knapp zweiwöchigen Deutschland-Cup-Pause. Am Sonntag reist die Mannschaft von Niklas Sundblad zu den Kölner Haien. Die Eislöwen haben das spielfreie Wochenende genutzt, um nach dem alles andere als erfolgreichen Saisonstart die Köpfe freizubekommen und Kraft zu tanken. Seit Montag ist die Mannschaft wieder im Training, bereitet sich auf die anstehenden Aufgaben vor und wird seit Mitte der Woche dabei auch von Neuzugang Rourke Chartier verstärkt. Der 29-Jährige schloss sich unter der Woche den Sachsen an. „In den ersten Spielen haben wir noch zu viele Fehler gemacht, um regelmäßig Spiele zu gewinnen. In dieser Phase haben wir zu viele Punkte liegen gelassen. Das möchten wir nach der Pause nun besser machen, dafür haben wir an den entsprechenden Stellschrauben gedreht, um trotz der aktuellen Bilanz zuversichtlich die kommenden Aufgaben in Angriff zu nehmen,“ bilanziert Sportdirektor Matthias Roos. „Während der November-Pause haben wir viele Gespräche geführt, in denen wir geschaut haben, welche Dinge wir ändern können, um wieder positive Ergebnisse einfahren zu können. Einen Teil dazu beitragen soll auch Rourke Chartier, der durch seine Fähigkeiten unser Spiel bereichern soll. Gegen Schwenningen möchten wir als Club den ersten Schritt in eine positive Richtung machen,“ blickt Eislöwen-Geschäftsführer Maik Walsdorf voraus. Vorbehaltlich aller geklärten Notwendigkeiten soll Rourke Chartier bereits am morgigen Freitag im Heimspiel gegen die Wild Wings sein Debut in Blau und Weiß geben, darüber hinaus besteht einigen zuletzt verletzten Spielern die Möglichkeit, dass sie in das Aufgebot zurückkehren könnten, wie das Line-up final aussehen wird, entscheidet sich jedoch erst am Spieltag. Bereits am Samstag reist die Mannschaft nach Nordrhein-Westfalen, wo die Blau-Weißen dann am Sonntag ab 16:30 Uhr bei den Kölner Haien gefordert sein werden.
PANTHER BESUCHEN KZ-GEDENKSTÄTTE DACHAU - PENNY DEL-CLUB WILL LEBENDIGE ERINNERUNGSKULTUR SCHAFFEN (DEL) Die Augsburger Panther haben am Dienstag die KZ-Gedenkstätte in Dachau besucht. Alle Spieler, das Trainerteam sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle bekamen bei einem rund 150-minütigen Rundgang tiefgreifende und sehr bewegende Einblicke in die furchtbaren Geschehnisse im ehemaligen Konzentrationslager. Mehr als 200.000 Gefangene aus über 40 Nationen waren im KZ Dachau und seinen Außenlagern inhaftiert, mindestens 41.500 Menschen starben dort an Hunger, Krankheiten, Folter, Mord und den Folgen der KZ-Haft. „Dachau – die Bedeutung dieses Namens ist aus der deutschen Geschichte nicht auszulöschen. Er steht für alle Konzentrationslager, die Nationalsozialisten in ihrem Herrschaftsbereich errichtet haben“, sagte einst Eugen Kogon, ein renommierter deutscher Publizist, der wegen seiner Gegnerschaft zum Nationalsozialismus selbst mehrere Jahre im KZ Buchenwald interniert war. Deshalb war es den Augsburger Panthern so wichtig, die Gedenkstätte in Dachau erstmalig gemeinschaftlich mit rund 40 Angestellten der Eishockey GmbH offiziell zu besuchen und dabei das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte zu thematisieren. Bei den geführten Rundgängen wurde an das Leiden und Sterben der Häftlinge erinnert und eine individuelle und persönliche Auseinandersetzung mit den nationalsozialistischen Verbrechen gefördert. Panther-Geschäftsführer Maximilian Horber: „Nie wieder. Das darf nicht nur eine Floskel sein. Wir sehen es gerade in der heutigen Zeit als unsere Aufgabe, eine lebendige Erinnerungskultur auch innerhalb unseres Clubs zu schaffen und dies nach außen zu tragen. Es ist und bleibt unser aller Pflicht, jeglicher Form von Rassismus und Diskriminierung mutig und entschlossen entgegenzustehen. Dabei sehen wir Sport in einer verbindenden Rolle mit Vorbildfunktion.“
Red Bull MünchenRed Bull München muss sich den Pinguins Bremerhaven geschlagen geben (DEL) Der EHC Red Bull München unterlag am 18. Spieltag der PENNY DEL-Saison 2025/26 bei den Pinguins Bremerhaven mit 1:4 (0:2|1:1|0:1). Vor 4.490 Zuschauern in der Eisarena Bremerhaven erzielte Fabio Wagner das Tor für die Mannschaft von Trainer Oliver David, die vor der Länderspielpause aus sechs Partien fünf Siege geholt hatte. Am Sonntag (16. November | 16:30 Uhr) treten die Red Bulls gegen die Nürnberg Ice Tigers wieder zu Hause im SAP Garden an. Spielverlauf Beide Mannschaften starteten schwungvoll in die Partie, klare Torchancen konnten sie sich aber zunächst nicht erspielen. Erst in der sechsten Minute musste Münchens Goalie Mathias Niederberger erstmals gegen Bremerhavens Offensive glänzen. In der neunten Minute war er dann machtlos, als Christian Wejse in Überzahl zum 1:0 für die Gastgeber abfälschte. Nur 67 Sekunden später erhöhte Bennet Roßmy auf 2:0. Bei diesem Spielstand blieb es bis zur Pausensirene. In der Anfangsphase des Mittelabschnitts strahlten beide Teams wenig Torgefahr aus. Das änderte sich in der 28. Minute: Wagner erzielte nach Querpass auf den langen Pfosten das 1:2 für die Red Bulls. In der Folge hatten die Münchner den Ausgleich mehrmals auf dem Schläger, doch den nächsten Treffer setzten die Pinguins. Roßmy sorgte für die 3:1-Pausenführung (37.) der Bremerhavener. Im Schlussabschnitt drängten die Red Bulls vehement aufs Anschlusstor. Ohne Erfolg. Auf der anderen Seite führte einer der Gegenangriffe der Pinguins in der 47. Minute zum 4:1 durch Vladimir Eminger. Dieses Ergebnis stand trotz aller Münchner Anstrengungen auch nach 60 Minuten auf dem Würfel. Maximilian Kastner: „Wir haben uns im ersten Drittel schwergetan. Ab dem zweiten Abschnitt sind wir gut ins Spiel gekommen. Wir waren dann die druckvollere Mannschaft, aber uns hat das Quäntchen Glück gefehlt.“ Tore: 1:0 | 08:45 | Christian Wejse 2:0 | 09:52 | Bennet Roßmy 2:1 | 27:40 | Fabio Wagner 3:1 | 36:18 | Bennet Roßmy 4:1 | 46:58 | Vladimir Eminger Zuschauer: 4.490
Dritter Verkaufsblock startet – alle Heimspiele der Hauptrunde jetzt im freien Verkauf (DEL) Die Straubing Tigers geben bekannt, dass ab sofort der dritte und letzte Verkaufsblock für die Heimspiele der PENNY DEL-Hauptrunde 2025/26 freigeschaltet ist. Damit sind nun sämtliche verbleibenden Partien der laufenden Saison im Ticketshop verfügbar. Nach einer erneut hohen Nachfrage in den ersten beiden Verkaufsphasen haben Fans nun die Möglichkeit, sich für alle Hauptrundenspiele ihre Plätze am Pulverturm zu sichern. Tickets können sowohl online als auch an den Vorverkaufsstellen erworben werden. Tickets sind verfügbar über: • Online im offiziellen Ticketshop • Fanshop am Eisstadion am Pulverturm • Straubinger Tagblatt • Media Markt Straubing
Eispiraten CrimmitschauEispiraten müssen mindestens zehn Wochen auf Till Michel verzichten - Schneider, Scalzo und Schmidt zurück im Teamtraining (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau müssen in den kommenden Wochen auf Stürmer Till Michel verzichten. Der 21-Jährige zog sich im letzten Heimspiel gegen den EHC Freiburg eine Oberkörperverletzung zu und wird dem Team voraussichtlich mindestens zehn Wochen fehlen. Michel verpasste bereits die Partie in Krefeld und unterzog sich während der Länderspielpause mehreren Untersuchungen bei Ärzten und Spezialisten. Nachdem der Angreifer auch in den vergangenen Trainingstagen nicht auf dem Eis stehen konnte, steht nun fest, dass die Verletzung eine längere Pause erforderlich macht. Trotz dieser schlechten Nachricht gibt es im Eispiraten-Lager auch positive Entwicklungen: Sowohl Torhüter Christian Schneider als auch Verteidiger Mario Scalzo konnten zu Wochenbeginn wieder voll ins Mannschaftstraining einsteigen. Beide kehrten nach ihren Verletzungspausen am Montag zurück aufs Eis. Ebenfalls erfreulich: Alexander Schmidt, der sich während eines Einsatzes für die Saale Bulls Halle verletzt hatte, ist wieder genesen und trainiert auch wieder mit der Mannschaft von Cheftrainer Jussi Tuores. Wir wünschen Till Michel eine schnelle und gute Genesung und hoffen, ihn bald wieder auf dem Eis begrüßen zu dürfen!
Eispiraten CrimmitschauEispiraten wieder in der DEL2 gefordert! Auswärtsderby in Weißwasser und Kids Day gegen Kassel (DEL2) Nach der Länderspielpause im Rahmen des Deutschland-Cups geht es für die Eispiraten Crimmitschau am kommenden Wochenende wieder um wichtige Punkte in der DEL2. Die Westsachsen sind am Freitagabend (14.11.2025, 19:30 Uhr) zunächst bei den Lausitzer Füchsen gefordert, ehe am Sonntag (16.11.2025, 15:00 Uhr) das Heimspiel gegen die Kassel Huskies auf dem Programm steht. Die Partie im Sahnpark steht dabei ganz im Zeichen des Eispiraten Kids Day, bei dem zahlreiche Aktionen für Kinder und Familien geplant sind. Tickets für das Heimspiel sind weiterhin online, an allen Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse erhältlich. Eispiraten wollen an starke Leistungen anknüpfen Nach einem ordentlichen Saisonstart rangieren die Eispiraten nach 14 Spieltagen mit 22 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz. Zuletzt feierten die Crimmitschauer einen souveränen 5:0-Heimsieg gegen Freiburg, ehe sie sich auswärts in Krefeld nur knapp mit 3:4 geschlagen geben mussten. Nach der Länderspielpause soll nun der positive Trend des Teams um Topscorer und Goldhelm Corey Mackin, der bereits 23 Scorerpunkte sammelte, fortgesetzt und weiter kontinuierlich gepunktet werden. Till Michel fällt lange aus – Justin Büsing weilt in Crimmitschau Personell hat Cheftrainer Jussi Tuores weiterhin Ausfälle zu verkraften: Neben den beiden Langzeitverletzten Ralf Rollinger (Unterkörperverletzung) und Tim Lutz (Oberkörperverletzung) fällt nun auch Till Michel mit einer Oberkörperverletzung für mindestens zehn Wochen aus. Dafür gibt es auch positive Nachrichten: Christian Schneider, Mario Scalzo und Alexander Schmidt sind nach ihren Blessuren wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt und stehen für das Wochenende zur Verfügung. Zudem verstärkt Justin Büsing vom Kooperationspartner aus Bremerhaven seit dem heutigen Donnerstag das Team. Auswärtsderby in Weißwasser Zum Auftakt des Wochenendes wartet auf die Eispiraten ein prestigeträchtiges Derby bei den Lausitzer Füchsen. Die Gastgeber aus der Oberlausitz rangieren aktuell mit 20 Punkten auf Tabellenplatz neun. Vor der Pause feierten die Blau-Gelben einen 4:1-Erfolg über Regensburg, mussten sich jedoch zuvor in Düsseldorf knapp mit 2:3 nach Penaltyschießen geschlagen geben. Das erste Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Saison entschieden die Eispiraten am 28. September mit 2:1 für sich. Die Torschützen damals: Ladislav Zikmund und Vinny Saponari. Ein besonderes Augenmerk gilt Alexis D’Aoust, der 2023 kurzzeitig das Eispiraten-Trikot trug und nun mit sieben Toren und drei Vorlagen Topscorer der Füchse ist. Ihm folgt Charlie Jahnke mit ebenfalls zehn Scorerpunkten. Im Tor setzt Trainer Christof Kreutzer zumeist auf Anthony Morrone, der ebenfalls eine Crimmitschauer Vergangenheit hat. Und weil wir gerade bei ehemaligen Westsachsen sind: Zuletzt gab es auch Veränderungen im Kader der Füchse – Filip Reisnecker verließ den Klub in dieser Woche und löste seinen Vertrag in beidseitigem Einvernehmen auf. Heimspiel-Highlight gegen Kassel: Kids Day im Sahnpark Am Sonntag steht im Sahnpark dann das absolute Spitzenspiel an: Die Eispiraten empfangen den Tabellenführer Kassel Huskies. Die Partie beginnt bereits um 15:00 Uhr und findet im Rahmen des Kids Days statt. Zahlreiche Aktionen machen diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis für kleine und große Fans. So ist unter anderem der Kids Club der Kassel Huskies mit rund 50 Kindern zu Gast. Außerdem dürfen sich Besucher auf einen Candywagen, Glitzer- und Klebetattoos, eine Bastelstation mit Teilen der alten Bande, eine große Verlosung, Fahnenkinder beim Einlauf und eine ausgestellte Eismaschine im Spielertunnel freuen, auf der alle Spender ihr Selfie entdecken können. Auch sportlich hat das Duell einiges zu bieten. Die Schlittenhunde um Trainer Todd Woodcroft führen mit 30 Punkten die Tabelle an und reisen deshalb sicherlich mit viel Selbstvertrauen an – zuletzt gewannen sie vor der Pause souverän mit 4:0 gegen Bietigheim. Das letzte Aufeinandertreffen in Kassel entschieden die Huskies knapp mit 1:0 für sich – nun wollen die Eispiraten die Revanche im eigenen Stadion. Topscorer der Hessen ist Tristan Keck mit 15 Punkten, dicht gefolgt von den Nordamerikanern Benson, Turgeon und Garlent (je 13 Punkte). Mit dem genesenen Torhüter Brandon Maxwell sowie Philipp Maurer und Ex-Eispirat Oleg Shilin verfügen die Nordhessen zudem über ein starkes Trio zwischen den Pfosten. Gerade Shilin dürfte beim Wiedersehen mit seinen ehemaligen Teamkollegen, sollte er den Platz im Gehäuse einnehmen, besonders motiviert sein – beim letzten Duell im September blieb er ohne Gegentor. Spiele in der DEL2 live verfolgen Für alle Fans, die nicht ins Stadion gehen können, wird es wieder zwei Möglichkeiten geben, dass Team von Cheftrainer Jussi Tuores dennoch live zu verfolgen. So bietet Sporteurope.TV einen kostenpflichtigen Livestream aller DEL2-Begegnungen an. Die Kollegen von etconline.de werden alle Fans zudem mit einem kostenfreien Liveticker auf dem Laufenden halten.
ESV KaufbeurenDie DEG kommt in die Wertachstadt - Auswärtsspiel in Bietigheim (DEL2) Für den ESV Kaufbeuren stehen nach der Deutschland-Cup-Pause und der Trennung von Chef-Trainer Todd Warriner am Wochenende zwei wichtige Partien auf dem Programm. Die Mannschaft wird dabei, wie schon bekannt gegeben, von Andrew Donaldson und Sebastian Osterloh gecoacht. Am Freitag erwartet der ESV Kaufbeuren die Düsseldorfer EG in der Wertachstadt. Der DEL-Absteiger gastiert dabei das erste Mal seit der Saison 1995/1996 wieder in Kaufbeuren. Für das Spiel gegen den achtmaligen Deutschen Meister erwartet der ESVK ein ausverkauftes Haus. Aktuell sind für die Partie gegen den Traditionsclub aus dem Rheinland nur noch wenige Restkarten unter tickets.esvk.de erhältlich. Am Sonntag geht es für die Joker dann ins Ellental. Dort wartet um 17:00 Uhr der aktuelle Oberligameister und DEL2-Aufsteiger Bietigheim Steelers auf den ESVK. Aus der Kabine: Die Trainer Andrew Donaldson und Sebastian Osterloh können dabei auf die wiedergenesenen Stürmer Max Oswald und Florian Reinwald zurückgreifen. Auch Joe Cassetti hat die Woche über wieder auf dem Eis trainiert, beim US-Amerikaner ist es aber noch fraglich, ob es schon für einen Einsatz am Wochenende reicht. Spätestens für das Auswärtsspiel in Freiburg sollte er aber wieder eine klare Option für die Trainer sein. Nico Appendino, der sich im ersten Drittel beim Heimspiel gegen Weiden eine Verletzung zugezogen hat, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch schon im Heimspiel gegen die DEG wieder ins Spielgeschehen eingreifen können. Anders sieht es dagegen leider bei Daniel Fießinger aus; der Torhüter der Joker wird am Wochenende noch nicht ins Spieltags-Lineup rücken können. Welche Spieler vom DEL-Kooperationspartner Red Bull München zur Verfügung stehen, wird sich dazu erst am Freitagvormittag entscheiden.
Eisbären RegensburgAUSWÄRTSAUFGABE BEIM TABELLENFÜHRER UND HEIMDERBY / Bei den Kassel Huskies sind die Eisbären Regensburg am Freitag gefordert – Verabschiedung von Korbinian Schütz beim Heimspiel gegen die Starbulls Rosenheim am Sonntag (DEL2) Vorbei ist die Länderspielpause – und für Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg stehen am Wochenende direkt zwei harte Prüfsteine auf dem DEL-2-Programm. Am morgigen Freitag, 14. November, treten die Domstädter ab 19:30 Uhr beim Tabellenführer EC Kassel Huskies (1. Platz/30 Punkte) an, am Sonntag wartet mit den Starbulls Rosenheim (4./26) direkt das nächste Topteam im Heimspiel ab 17 Uhr in der Donau-Arena. Für die Mannschaft von Trainer Peter Flache, die derzeit mit 22 Zählern Rang sieben belegt, ein hartes Auftaktprogramm nach der knapp zwei Wochen langen Pause. Besonders das Derby am Sonntag dürfte dabei emotional werden: Verteidiger-Eigengewächs Korbinian Schütz wird im Rahmen der Partie offiziell verabschiedet. Das Urgestein hatte jüngst nach 475 Einsätzen für seinen Heimatklub sein Karriereende verkündet. Tickets für diese Begegnung gibt es unter www.ebr.live Einen Video-Vorbericht inklusive Interviews mit Trainer Peter Flache gibt es auf der offiziellen Facebook-Seite der Eisbären! Mit beiden Gegnern kreuzten die Oberpfälzer in der laufenden Saison bereits die Schläger. Während die Rot-Weißen in ihrer zweiten Saisonpartie auswärts bei den Oberbayern eine sensationelle Leistung zeigten und die ambitionierten SBR letztlich überraschend mit 2:1 in die Knie zwangen, fügte Kassel den Eisbären einen Spieltag darauf mit dem gleichen Ergebnis die erste Saisonniederlage zu. In Rosenheim hatten Constantin Ontl und David Morley die Starbulls-Führung durch Ville Järveläinen noch zum Derbyerfolg gedreht, vor eigenem Publikum gegen die Hessen reichte Ontls Anschlusstreffer nach 2:0-Vorsprung der Gäste durch Darren Mieszkowski und Hunter Garlent nicht mehr, um nach hartem Kampf am Ende noch Punkte zu sichern. Bewegung im Kassel-Kader Obgleich das sportliche Abschneiden der Schlittenhunde bis dato über jeden Zweifel erhaben ist – aus bisher 14 Spielen gab es zehn Siege und mit 30 Punkten grüßt das Team von Trainer Todd Woodcroft vom Platz an der Sonne – kam jüngst Bewegung in den Kader der Hessen. Deutsch-Finne Alec Ahlroth verließ den Klub gen Ravensburg, dafür lotsten die Verantwortlichen mit Colin Smith einen anderen Hochkaräter in die Fuldastadt. Doch der Deutsch-Kanadier absolvierte lediglich zwei Partien im ECK-Trikot, ehe sein Vertrag aus persönlichen Gründen aufgelöst wurde. Und dennoch könnten im Vergleich zum ersten Kräftemessen mit den Eisbären gleich zwei neue Gesichter mit von der Partie sein: Kassel hat sich doppelt in der Defensive verstärkt. Aus der WHL, einer der drei Top-Nachwuchsligen Kanadas, verpflichtete das Team mit dem erst 19-jährigen Manuel Schams im Oktober eines der vielversprechendsten deutschen Abwehr-Talente. Und zuletzt wechselte dann noch der 22-jährige Luca Münzenberger (2021 in der dritten Runde von NHL-Team Edmonton gedraftet) auf Leihbasis vom DEL-Klub Köln nach Hessen. Mit ihm erhält Woodcroft einen deutschen Nationalspieler mit bereits zehn Länderspielen Erfahrung. Beide Neuzugänge bringen Gardemaße mit und bringen es jeweils auf knapp 1,90 Meter. Diese sollen die hochkarätigen Youngster vor dem eigenen Tor möglichst gewinnbringend einsetzen, um den eigenen Keepern die Arbeit möglichst leicht zu machen. Zwischen den Pfosten hat Woodcroft die Qual der Wahl: Der ehemalige Olympia-Teilnehmer Brandon Maxwell (US-Amerikaner mit deutschem Pass), Toptalent Philipp Maurer und Deutsch-Russe Oleg Shilin gehören alle drei mit zum besten, was die DEL 2 zu bieten hat. Und auch in der Abwehr waren die Huskies bereits vor der Ankunft der beiden Neulinge überragend aufgestellt: Der gebürtige Regensburger Simon Schütz, der deutsch-kanadische Offensivverteidiger Bode Wilde, der Routinier Marco Müller, der NHL-erfahrene Andrew Bodnarchuk, der spielstarke Tim Bender sowie die hochveranlagten Talente Ben Stadler und Markus Freis ließen bislang erst 36 Gegentreffer zu – nach Regensburg (29) und Rosenheim (30) der drittbeste Wert der Liga. Reichlich Erfahrung und Qualität tummelt sich indes auch im Sturm der Hessen: Mit bisher 15 Scorerpunkten (acht Tore, sieben Assists) führt Tristan Keck nicht nur die Team-interne Statistik an, sondern gehört auch zu den formstärksten Angreifern der ganzen Liga. Mit den beiden Kanadiern Tyler Benson (fünf, acht) und Garlent (sechs, sieben) sowie dem US-Amerikaner Dominic Turgeon (sieben, sechs) kommen drei weitere Akteure bereits auf 13 Torbeteiligungen. Aber auch Yannik Valenti (neun Punkte), Darren Mieszkowski (acht), Kanadier Mitchell Hoelscher (acht), Michael Bartuli, Kapitän Jake Weidner (je sechs) oder DEL-Veteran Laurin Braun (fünf) sind brandgefährlich. Maciej Rutkowski, der zuletzt häufig in der Verteidigung eingesetzte Hans Detsch und die jungen Christian Schiling und Clemens Sager runden den Kader ab. Hatten die Schlottenhunde zum Saisonstart noch sechs ihrer ersten sieben Spiele gewonnen, gab es zuletzt aber auch einige Niederlagen: In ihren nächsten sieben Begegnungen ließen sie unter anderem bei Niederlagen in Ravensburg (3:5), Rosenheim (2:3 nach Verlängerung) und Landshut (3:5) Punkte liegen. Gegen Krefeld siegten die Woodcroft-Schützlinge mit 5:4 erst nach der Overtime, gewannen dafür aber in ihrem jüngsten Duell zuhause gegen das formstarke Bietigheim mit einem 4:0-Sieg souverän. Rosenheim im Formhoch Noch deutlich besser sieht die Formkurve von Sonntagsgegner Rosenheim aus: Die Oberbayern gewannen ihre jüngsten fünf Begegnungen allesamt, punkteten in ihren in jeder ihrer vergangenen acht (davon) sechs Siege. Jari Pasanen die Formtabelle der DEL 2 selbstredend souverän an. Besonders beeindruckend: Der 6:1-Auswärtssieg der Bullen unmittelbar vor der Länderspielpause bei Spitzenteam Düsseldorf. Auch Rosenheim hat mit dem Deutsch-Finnen Järveläinen einen Top-10-Angreifer der Liga in seinen Reihen neun Mal netzte er bereits selbst ein, sechs weitere Male legte er seinen Teamkollegen auf (15 Scorerpunkte). Mit Scott Feser (zwölf) und Jordan Taupert (elf) befinden sich auch zwei Deutsch-Kanadier in bestechender Verfassung, der junge Luigi Calce (21 Jahre) kommt ebenfalls bereits auf elf Torbeteiligungen und steuert damit nach nur einem Viertel der Saison bereits jetzt auf seinen Zweitliga-Bestwert aus 2022/2023 zu (damals 15 Punkte). Auffällig und bezeichnend für das Niveau im Rosenheimer Sturm: Damit befindet sich unter den besten Scorern der Mannschaft keiner der Kontingentspieler. Doch US-Amerikaner C. J. Stretch (neun) und Kanadier Charlie Sarault (sechs) sind stehen schon seit Jahren für Offensivgefahr in der DEL 2. Jüngst stieß indes mit Finne Teemu Pulkkinen gar noch ein absoluter Ausnahmespieler mit reichlich Erfahrung in absoluten Topligen (unter anderem NHL, AHL, KHL, DEL und der ersten und zweiten Liga Finnlands) hinzu, zog sich aber direkt im zweiten Einsatz eine Verletzung zu und fiel vorerst aus. Und weil mir Lewis Zerter-Gossage, Lukas Laub und Fabian Dietz weitere Hochkaräter zur Verfügung stehen und auch die jungen Eigengewächse um Johannes Achatz (19 Jahre), Michael Musin (18), Jannick Stein (20) und Sebastian Zwickl (18) ihre Rollen stark ausfüllen, ist es wenig verwunderlich, dass Rosenheim mit bisher 46 Toren die viertbeste Offensive der Liga stellt. Im Powerplay läuft es indes nicht sonderlich rund – nur 13,8 Prozent Erfolgsquote bedeuten den drittschlechtesten Wert. Auch die Defensive kann sich sehen lassen – nur 30 Gegentreffer ließen die Grün-Weißen in der bisherigen Spielzeit zu. Nur die Eisbären unterbieten das mit bisher 29, haben aber auch eine Begegnung weniger absolviert. Insbesondere Routinier Joel Keussen und Kanadier Shane Hanna schalten sich dabei auch immer wieder stark nach vorne ein und kommen je bereits auf neun Scorerpunkte, auch Ex-Nationalspieler Maximilian Adam hat derer bereits acht gesammelt. Auch Dominik Tiffels hat bereits Länderspielerfahrung, gemeinsam mit Urgestein Maximilian Vollmayer, Deutsch-Kanadier Dylan Plouffe und Dominik Kolb steht so ein stabiles Defensivgerüst unterstützt durch die jungen Tobias Beck (23 Jahre) und Lars Bosecker (20). Großen Anteil an der souveränen Abwehr haben aber selbstredend auch die Torhüter. Finne Oskar Autio stand in elf der bisherigen 14 Rosenheimer Spiele zwischen den Pfosten und entschärfte über 92,6 Prozent der Abschlüsse auf seinen Kasten. In seiner Abwesenheit vertritt ihn zumeist Christopher Kolarz würdig – zwei der drei Partien mit ihm im Tor gewannen die Starbulls. Für die Eisbären, deren zuvor drei Spiele andauernde Siegesserie jüngst unmittelbar vor der Spielpause mit einer 1:4-Niederlage in Weißwasser endete, also zwei schwere und ambitionierte Gegner. In beiden Partien müssen die Oberpfälzer auf die Stürmer Constantin Ontl und wohl auch auf Alexander Berardinelli verzichten, der hart an einem Comeback arbeitet. In der Defensive fehlt zudem mindestens am Freitag auch Nick Mähler, der für seinen Stammverein Mannheim in der DEL auflaufen wird. Tickets für das Heimspiel am Sonntag, bei dem offiziell Urgestein Korbinian Schütz verabschiedet wird, gibt es unter www.ebr.live Informationen zu den Spielen: Von beiden Partien berichtet Sporteurope.tv live (www.sporteurope.tv) Aus Kassel sendet zudem das kostenlose Eisradio (www.eisradio.de) Das Heimspiel Eisbären Regensburg – Starbulls Rosenheim Beginn: Sonntag, 16. November 2025, 17 Uhr Spielort: Donau-Arena Regensburg Öffnung Abend-/ und Abholkasse: 90 Minuten vor Spielbeginn (15:30 Uhr) Öffnung Fanzone: Zwei Stunden vor Spielbeginn (15 Uhr) – ACHTUNG: Die Fanzone schließt 15 Minuten vor Spielbeginn (16:45 Uhr). Nach dem Spiel bleibt die Fanzone geschlossen. Einlass ins Stadion: Ab 15:15 Uhr (für Dauerkarten) bzw. ab 15:30 Uhr (alle anderen Tickets). Unterstützt werden die Eisbären Regensburg in dieser Partie von ihrem Gesundheitspartner AOK. WICHTIG: Die Eisbären Regensburg wurden darauf hingewiesen, dass der größere Parkplatz an der Vilsstraße (unter anderem Jysk, Fressnapf, TTL, Cube-Store, Restaurant Shangri-La) sowie der „Tedox“-Parkplatz nicht für Heimspiele genutzt werden sollen. Autos von Eishockey-Fans, die dort im Rahmen der Partien parken, könnten abgeschleppt oder mit Strafzetteln versehen werden.
Starbulls RosenheimFreitags-Heimspiel und Sonntags-Revanche: Starbulls sind heiß! (DEL2) Drei Wochen nach dem spektakulären 3:2-Overtimesieg gegen Tabellenführer Kassel dürfen die Starbulls Rosenheim diesen Freitag um 19:30 Uhr endlich wieder ein Heimspiel bestreiten. Zu Gast im ROFA-Stadion am 15. Spieltag der DEL2 sind die Bietigheim Steelers. Gegen den Wiederaufsteiger, der nach schwierigem Saisonstart nun voll in der Liga angekommen ist, wollen die Grün-Weißen an ihre herausragenden Leistungen anknüpfen, die sie vor dem zuletzt spielfreien Wochenende auf das Eis gebracht haben. Nicht weniger heiß sind die zuletzt so auswärtsstarken Starbulls auf die Revanche am Sonntag gegen die Eisbären Regensburg. Drei Auswärtsspiele hintereinander mit voller Punktausbeute und der Wahnsinnsbilanz von 14:2 Toren, keines der letzten acht Spiele nach regulärer Spielzeit verloren, den inzwischen geringsten Gegentorschnitt aller DEL2-Mannschaften und Tabellenrang vier – die Starbulls Rosenheim sind das aktuell „heißeste“ Team der Liga. Entsprechend heiß sind Spieler und Fans auf das erste Heimspiel nach drei Wochen. Heimspiel-Euphorie gegen Wiederaufsteiger Bietigheim Der jüngste Heimauftritt vor drei Wochen gegen Tabellenführer Kassel war beste Werbung für Eishockey im ROFA-Stadion: Eine Zehntelsekunde vor Ende der regulären Spielzeit und in Unterzahl erzwangen die unermüdlichen Starbulls den verdienten Ausgleichstreffer. In den letzten Sekunden der Verlängerung ließ Shane Hanna mit dem 3:2-Siegtreffer die Stimmung dann endgültig explodieren. Nun also geht es am Freitag gegen die Bietigheim Steelers, die nach einer Saison „Ehrenrunde“ in der Oberliga Süd den direkten Wiederaufstieg in die DEL2 realisieren konnten. Das Festhalten an Alexander Dück als Cheftrainer hat sich also gelohnt. Der Saisonauftakt in der neuen alten Spielklasse verlief für die Ellentaler holprig, nach acht Spieltagen standen ganze zwei Zähler auf der Habenseite. Danach folgte ein bemerkenswerter Zwischenspurt: Dank der Ausbeute von 20 Toren und elf Punkten in vier Spielen – unter anderem ein 4:3-Erfolg in Landshut! – reichten die Steelers die „Rote Laterne“ an die Freiburger Wölfe weiter und fanden den Anschluss an die Pre-Playoff-Ränge. „Wir unterschätzen den Gegner sicher nicht!“ Vor der „Deutschland Cup“-Pause gab es nach einer bemerkenswerten Aufholjagd eine knappe 4:5-Heimniederlage nach Verlängerung gegen Krefeld und eine 0:4-Pleite in Kassel, bei der sich die Steelers durch zahlreiche Strafzeiten quasi selbst schlugen. Mit Jack Dugan steht der aktuell beste Scorer der Liga in den Bietigheimer Reihen (zehn Tore und 13 Vorlagen in 14 Spielen)! „Sie haben sehr gute Ausländer und sind kampfstark. Wir haben ihre letzten Spiele ausführlich analysiert und werden sie sicher keinesfalls unterschätzen“, ist sich Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen sicher. Den ersten Saisonvergleich mit den Steelers konnten die Starbulls Ende September in einer engen Partie auswärts mit 6:3 für sich entscheiden. Erst durch zwei Empty-Net-Treffer in den Schlussminuten wurde das Endresultat deutlicher, als das Geschehen auf dem Bietigheimer Eis tatsächlich war. Auswärts gegen das (zweit)beste Defensivteam Rosenheims Auswärtsgegner am Sonntag sind die Eisbären Regensburg – in der vorletzten Saison noch DEL2-Überaschungsmeister, in der vergangenen Spielzeit dann in akuter Abstiegsgefahr. Erst in der zweiten Playdownrunde gegen Selb realisierten die Donaustädter den Klassenerhalt. Nun läuft es deutlich besser für die Mannschaft von Chefcoach Peter Flache. Mit 22 Punkten – aus erst 13 Spielen – stehen die Eisbären auf dem siebten Tabellenrang. Nimmt man den Punkteschnitt von 1,69 Zählern pro Partie als Bewertungsgrundlage, wäre es sogar Rang fünf direkt hinter den Starbulls. Große Regensburger Stärke bisher ist das Unterzahlspiel mit einer herausragenden Quote von 92,3 Prozent. – Ligabestwert! Außerdem hat kein Team weniger Gegentore kassiert (29 in 13 Spielen), wobei die Starbulls in dieser Disziplin statistisch zumindest relativ eine Nuance besser sind (30 Gegentreffern in 14 Spielen). Ein großer Faktor für die starke Regensburger Defensivbilanz ist Keeper Jonas Neffin. Der 25-jährige hütete in bisher elf Spielen das Tor und kam dabei auf eine herausragende Fangquote von 94,54 Prozent! Pasanen erwartet in Regensburg einen heißen Tanz Am dritten Spieltag bissen sich die Starbulls an der Eisbären-Defensive und Schlussmann Neffin die Zähne aus und unterlagen im ROFA-Stadion trotz guter spielerischer Leistung und Chancenplus knapp mit 1:2. Für Jari Pasanen war es nach eigener Aussage der bisher ärgerlichste Eishockeyabend in der laufenden Saison, nun brennt sein Team auf die Revanche. Der Rosenheimer Headcoach selbst blickt auf das Spiel in der Donau-Arena seriös und sachlich voraus: „Das Spiel zu Anfang der ersten Runde zählt nicht mehr. Beide Mannschaften spielen jetzt anders. Uns erwartet ein Gegner, vor dem wir gewarnt sind. Es wird ein heißer Tanz.“ Pulkkinen und Beck noch nicht mit dabei Die Pause im DEL2-Spielbetrieb, die den Rosenheimer Eishockey-Cracks auch eine Handvoll trainingsfreier Tage bescherte, war laut Pasanen zwar gut, kam aber zum falschen Zeitpunkt: „Natürlich hätten wir nach den zuletzt erfolgreichen Partien gerne gleich weitergespielt“. Im Rosenheimer Line-up dürfte sich am anstehenden Wochenende im Vergleich zu den letzten Spielen noch nichts ändern. Das Comeback von Teemu Pulkkinen ist trotz gutem Heilungsverlauf erst nächste Woche realistisch. Der inzwischen voll mittrainierende Tobias Beck muss laut Chefcoach Pasanen für einen Punktspieleinsatz ebenfalls noch warten. Die Spiele der Starbulls Rosenheim am Freitag zuhause gegen Bietigheim (19:30 Uhr) und am Sonntag in Regensburg (17 Uhr) werden wie gewohnt auf sportdeutschland.tv live übertragen. Eintrittskarten für das Heimspiel sind auf www.starbulls.de/tickets buchbar und am Freitag ab 17:30 Uhr an der Stadionkasse erhältlich. Einlass ins ROFA-Stadion ist eineinhalb Stunden vor Spielbeginn um 18 Uhr.
Tigers BayreuthDerby-Klassiker Teil 2, bevor es gegen den Altmeister aus Füssen geht (OLS) Nach dem spielfreien Wochenende starten die onesto Tigers Bayreuth am morgigen Freitag wieder in den Spielbetrieb. Zum Auftakt steht dabei gleich ein besonderes Spiel an: Am Freitag tritt das Team von Trainer Larry Suarez bei den Selber Wölfen an. Um 20 Uhr startet die Partie im Vorwerk. Am Sonntag kommt dann zur gewohnten Zeit um 18 Uhr der EV Füssen in den Tigerkäfig. Die Saison der Wölfe verlief zuletzt entgegengesetzt zu der der Tigers: Nach starkem Saisonstart mit neun Siegen aus den ersten 10 Spielen musste man in den letzten fünf Spielen vier Niederlagen – zwei davon nach Verlängerung – hinnehmen und konnte so nur 5 Punkte sammeln. Dabei musste man auf einige wichtige Spieler verzichten, unter anderem kam Verteidiger und Ex-Tiger Moritz Raab diese Saison noch garnicht zum Einsatz und Patrick Klöpper fehlt seit einigen Spielen. Dazu kommen weitere Ausfälle, sodass man nun reagierte und mit Daniel Weiß einen Stürmer mit der Erfahrung von über 700 DEL-Spielen nach Hochfranken holte. Die besten Punktesammler im Team von Trainer Felix Schütz sind die drei Kontingentstürmer Erik Nemec (4 Tore + 19 Vorlagen), Christopher Schutz (14 + 7) und Niko Lahtinen (6 + 11), punktbester Verteidiger ist Stefan Tramm (1 + 12). Im Tor setzt man auf Michel Weidekamp, der seine sechste Saison in Selb spielt und eine starke Fangquote von 92,5 Prozent vorweisen kann. Schaut man in die Statistik stellen die Wölfe das zweitbeste Powerplay (31,9%) und das viertbeste Penaltykilling (83%) der Liga. Nur drei Siege aus den ersten 15 Spielen – zwei davon gelangen dem EV Füssen aber in den letzten drei Spielen vor der Pause: Gegen Lindau und in Erding konnte man jeweils drei Punkte sammeln und auch bei der Penalty-Niederlage in Stuttgart konnte man zumindest einen Punkt mitnehmen: Mit etwas Verspätung ist der EVF in der Saison angekommen. Das erste Duell der Saison konnten die Tigers dank des Overtime-Treffers von Kyle Bollers knapp für sich entscheiden. Mit Bauer Neudecker (6 + 12) und Julian Straub (6 + 11) führen zwei alte Bekannte das Scoring der Allgäuer an – sind aber auch die einzigen beiden Spieler, die zweistellig gepunktet haben. Punktbester Verteidiger ist Ex-Tiger Felix Linden mit 6 Vorlagen. Im Tor teilen sich das erfahrene Eigengewächs Benedikt Hötzinger (89,3%) und Youngster Timtej Pancur (88,4%) die Aufgabe, wobei letzterer insgesamt mehr Eiszeit hatte. Nach Stuttgart (77) und den Tigers (71) kassierte der EVF die drittmeisten Gegentore (69), dem gegenüber stehen nur 37 selbst erzielte Tore (Tigers: 63), was nach Höchstadt (33) – bei allerdings erst 12 Spielen – und Erding (36) der drittschwächste Wert der Liga ist. Die Tigers wollen den positiven Schwung aus den Spielen vor der Pause mitnehmen: In den letzten fünf Spielen gelangen dem Team vier Siege, womit man 11 Punkte sammeln konnte. Damit konnte man die Ausbeute aus den ersten 10 Spielen verdoppeln und liegt mit nun 22 Punkten aktuell auf Rang 7 der Oberliga Süd. Nach der schmerzhaften Niederlage im ersten Derby der Saison lechzen die Tigers nach Wiedergutmachung, dürfen aber das ebenso wichtige Spiel am Sonntag nicht aus dem Fokus verlieren, um weiter wichtige Punkte im Kampf um den Einzug in die Pre-Playoffs zu sammeln. „Die Pause hat den Jungs gutgetan, die jetzt wieder mit vollem Elan dabei sind. Die Trainingswoche verlief klasse. Alle waren mit Spaß dabei und haben gut gearbeitet“, zeigt sich Assistant-Coach Ludwig zufrieden mit den Eindrücken nach der Deutschland-Cup Pause. Bis auf Jan Niklas Pietsch, der auf Grund einer Handverletzung noch pausieren muss, kann das Trainer-Team, nach der Rückkehr der zuletzt fehlenden Lennard Habeck, Dominik Piskor und Alex Barber, auf das volle Lineup zurückgreifen.
Deggendorfer SCZurück auf dem Eis: Deggendorf vor Härtetest in Stuttgart und Derby-Feuer in der Hitzkopf-Arena (OLS) Nach der Länderspielpause geht es für den Deggendorfer SC direkt mit einem anspruchsvollen Wochenende weiter. Zum Auftakt reist die Mannschaft von Headcoach Casey Fratkin am Freitag, den 14.11.2025, zu den Stuttgart Rebels. Die Schwaben scheinen mittlerweile voll und ganz in der Oberliga angekommen zu sein: Rang acht bedeutet nach aktuellem Stand sogar Heimrecht in den Pre-Playoffs – auch wenn erst rund ein Viertel der Hauptrunde absolviert ist. Besonders beeindruckend ist Stuttgarts jüngste Form: Vier Siege aus den letzten fünf Partien unterstreichen die Stabilität des Teams von Übungsleiter Jan Melichar. Zum Spieler der Stunde hat sich dabei Neu-Import Wyatt Schingoethe entwickelt. Der US-Amerikaner kommt auf acht Scorerpunkte aus seinen letzten drei Spielen und gibt dem Rebels-Angriff aktuell deutlichen Schwung. Der Goldhelm sitzt hingegen auf einem Verteidiger: Dane Montgomery verkörpert mit 19 Punkten in 15 Spielen, darunter 13 Vorlagen, den offensiven Impulsgeber aus der eigenen Zone. Top-Torjäger ist mit elf Treffern der Deutsch-Tscheche Nico Geidl, der noch zwei Treffer benötigt um seine Torausbeute aus dem letzten Jahr zu übertreffen. Für die Rebels geht es nach dem Duell mit dem DSC am Sonntag nach Höchstadt – für Deggendorf folgt jedoch ein ganz anderes Highlight. Am Sonntag, den 16.11.2025, kommt es in der Hitzkopf-Arena zum zweiten Donau-Derby der Saison gegen die Passau Black Hawks. Die Dreiflüssestädter empfangen am Freitag zunächst den SC Riessersee und finden sich aktuell auf Tabellenplatz sechs, also einem direkten Playoff-Rang, wieder. Allerdings lief es für das Team von Coach Petr Bares zuletzt nicht ganz rund: Sechs Punkte aus fünf Spielen bedeuten eine leichte Ergebnisdelle – mitursächlich dafür sind auch die Ausfälle von Zack Nazzarett und Buster Larsson, die insbesondere dem ohnehin wackligen Powerplay den Punch nehmen. Dennoch bleibt die Passauer Kontingentabteilung brandgefährlich: Alle drei Imports kommen im Schnitt auf mindestens einen Scorerpunkt pro Partie, neuer Goldhelm ist Brendan Harrogate. Zudem haben die Black Hawks auf dem Transfermarkt nochmals nachgelegt: Christian Neuert verstärkt den Kader – ein Spieler mit bekannter Vergangenheit in Deggendorf, der zuletzt in Miesbach aktiv war. Und natürlich hat das Derby auch diesmal eine besondere Note: Der DSC konnte das erste Aufeinandertreffen der Saison in Passau mit 4:1 für sich entscheiden – und das vor einer lautstarken rot-blauen Kulisse, die das Auswärtsspiel gefühlt zu einem Heimspiel werden ließ. Entsprechend selbstbewusst, auch nach den beiden Mentalitätsleistungen gegen Selb und Memmingen, dürften die Deggendorfer um Marcel Pfänder, Petr Stloukal und Curtis Leinweber in das erste Heim-Derby dieser Spielzeit gehen. Beide Spiele werden wie gewohnt live auf SpradeTV übertragen.
Lindau IslandersEV Lindau Islanders wollen die Höchstadt Alligators erneut schlagen - Sonntag auswärts zum Derby in Memmingen (OLS) Am Freitag (14. November / 19:30 Uhr) treffen die EV Lindau Islanders in der BPM-Arena zum zweiten Mal in dieser Spielzeit auf die Höchstadt Alligators. Nach der Länderspielpause wollen die Lindauer dieses Spiel wie schon beim ersten Aufeinandertreffen am Tag der deutschen Einheit erfolgreich gestalten. Zwei Tage später (Sonntag, 16. November / 18 Uhr) reisen die Lindauer dann erstmals zum Derby an den Memminger Hühnerberg. Wer die Spiele nicht live im Stadion verfolgen kann, hat die Möglichkeit, diese über SpradeTV (www.sprade.tv) zu streamen. Die Woche vor der Länderspielpause war für die EV Lindau Islanders zwar ein Rückschlag in Sachen Punkten im Kampf um die direkte Playoff Qualifikation, aber das Ziel bleibt bestehen. Am Bodensee bewahrten die Verantwortlichen wie in der vergangenen Saison die Ruhe. Man vertraut den Trainern und dem Team, und setzt darauf, dass die Mannschaft nach der Deutschland-Cup-Pause an die gute Leistung aus Heilbronn anknüpfen kann. Dort musste man sich in einem starken Spiel beim Topteam der Heilbronner Falken äußerst knapp geschlagen geben, zeigte aber 60 Minuten Wille und Leidenschaft. Das wollen die Islanders auch beim Restart nach der Deutschland-Cup-Pause tun, denn wenn die Inselstädter diese Mentalität in jedem Spiel auf das Eis bringen, sind sie nur schwer zu schlagen. In der Pause war man zudem bei den Islanders nicht untätig. Nach ein paar Tagen Erholung, wurden viele Gespräche mit dem Team geführt und auch eine intensive Trainingswoche absolviert. Denn das das Team im Stande ist sehr gute Spiele abzuliefern, steht außer Frage und wurde auch schon häufiger unter Beweis gestellt. Das erste Duell mit den Alligators in der Lindauer BPM-Arena war knapper als es der 5:1-Sieg am Tag der Deutschen Einheit aussagte. Nach einem torlosen ersten Drittel brachte Žan Jezovšek kurz vor der zweiten Pause die Islanders in Führung. Erst in der 53. Minute legte Andreas Farny nach. Als in der 56. Minute der HEC dann zum Anschluss kam, wurde auf Seiten der Mittelfranken alles riskiert. Dies nutzten die Islanders dann noch durch ein Tor von Valentin Busch und zwei Tore von Nico Strodel, zum entsprechend deutlichen Heimsieg. Die Alligators gehen bisher durch eine schwierige Saison, nicht nur sportlich, sondern auch finanziell. Sportlich ist man aktuell Vorletzter und finanziell kämpft man nach dem Stadionumbau ums Überleben. Keine guten Voraussetzungen für den langjährigen Rivalen der Islanders, aber genau das macht die Panzerechsen auch so gefährlich, denn sie haben nichts zu verlieren. Die bisher nur zwei Kontingentpositionen werden weiterhin von Verteidiger Jake Fardoe (CAN) und Stürmer Samuel Eriksson (SWE) besetzt. Die aktuell besten Scorer auf Seiten der Mittelfranken sind Samuel Eriksson, Anton Seewald und Tyler Gron. Es wird also sicher wie immer, wenn diese beide Mannschaften aufeinandertreffen, wieder ordentlich zur Sache gehen und sich keinen Zentimeter Eis geschenkt. Die Islanders wollen aber zu Hause die Punkte nicht verlieren und werden deshalb entsprechend motiviert agieren, mit einem ebenfalls hoffentlich wieder zahlreichen und lautstarken Publikum von den Rängen. Am Sonntag geht es dann zum ersten Mal für die Inselstädter zu den ECDC Memmingen Indians in den Hexenkessel am Hühnerberg. Im ersten Aufeinandertreffen am Bodensee mussten sich die Lindauer deutlich geschlagen geben, wenngleich die Indians im letzten Drittel, in dem Lindau häufig am Anschluss dran war, dann durch ihre große individuelle Klasse das Spiel entsprechend deutlich gestalteten. Das Topteam der Memminger geht als klarer Favorit ins Derby, denn der Tabellenführer der Oberliga Süd dominiert die Liga aktuell nach Belieben. Die Indians stellen die beste Offensive der Liga mit schon 75 erzielten Toren und Felix Brassard, der Topscorer beider Oberligen zusammen, spielt in den Reihen der Memminger. Die Islanders sind sich der Aufgabe bewusst, aber bereit sich dieser Herausforderung zu stellen. Derbyspiele haben ihre eigenen Gesetze. Mit Mut, Wille und Leidenschaft will man dem Rivalen bestenfalls ein Schnippchen schlagen. Sicher werden auch wieder viele Lindauer Fans den Weg die A96 hinauf finden um das eigene Team zu supporten.
Memmingen IndiansTabellenführung behaupten: Indians empfangen Lindau (OLS) Der ECDC Memmingen ist zurück aus der Länderspielpause und möchte am Wochenende die gute Form der letzten Wochen bestätigen. Als Tabellenführer reisen die Indians am Freitagabend zum EC Peiting, am Sonntag kommt der EV Lindau in die ALPHA COOLING-Arena. Karten fürs Heimspiel sind bereits erhältlich. Mit einem, wie nahezu immer, engen Spiel rechnen die Verantwortlichen der Indians am Freitagabend. Dann geht es für das Team in Peiting um drei Punkte. Bei den Galliern ist es traditionell schwierig zu bestehen, gerade nach dem spielfreien Wochenende dürfte sich das nicht geändert haben. Die Indians gehen zwar als klarer Favorit in die Partie, sind aber gewarnt. Felix Brassard und Brett Ouderkirk kehren mit den Maustädtern an ihre ehemalige Wirkungsstätte zurück, die Oberbayern befinden sich aktuell in den Pre-Playoff-Plätzen. Die Endrunde ist in Peiting, wie jedes Jahr, definitiv wieder das Ziel und mit dem aktuellen Kader auch zu erreichen. Die neuverpflichteten Kontingentspieler John MacKinnon und Justin Maylan konnten bereits gut punkten und damit zeigen, dass sie den Sprung in die Oberliga ohne Probleme schaffen. Mit Thomas Heger ist auch ein Urgestein unter den besten Scorern zu finden. Im Tor teilen sich Neuzugang Tommi Steffen und Routinier Andreas Magg die Einsätze für das Team von Trainer Sicinski. Los geht’s in Peiting um 19:30 Uhr, ein Fanbus aus Memmingen rollt (Anmeldung noch möglich unter Tel. +49 160 7856269). Am Sonntag kommen die Lindau Islanders nach Memmingen. Bei den Indians wird Milan Pfalzer dieses Spiel noch gesperrt verpassen, die anderen Akteure sollten allesamt einsatzbereit sein. Das Team vom Bodensee konnte bislang die Erwartungen noch nicht erfüllen. Trotz zahlreicher starker Neuzugänge ist der EVL vor dem Wochenende nur auf Rang 10 zu finden. Vor der Saison landeten die Inselstädter in den meisten Prognosen zwischen Platz 5 und 7, um diese Platzierungen zu erreichen, muss nun gepunktet werden. Das erste Aufeinandertreffen beider Teams entschied der ECDC mit 2:6 für sich. Auch zuhause soll nun ein Sieg eingefahren werden. Bei den Gästen kann Trainer Michael Baindl auf die Kontingentspieler Eetu Elo, Christopher Lawlor und Zan Jezovsek zurückgreifen. Vor allem letzterer sticht auch in diesem Jahr wieder durch viele Punkte heraus, auch wenn er an seine bärenstarken Werte aus dem Vorjahr noch nicht herankommt. Mit Valentin Busch und Marcus Marsall stehen zwei ehemalige Indianer im Kader des EVL, auch Nicolas Strodel und Lukas Bender haben bereits das rot-weiße Trikot getragen. Die Partie am Hühnerberg startet am Sonntag um 18 Uhr, Tickets sind bereits im Vorverkauf erhältlich. Vor und während des Spiels findet auch letztmalig eine Anmeldung für den Buskonvoi nach Garmisch Ende Dezember statt. Bislang sind bereits 23 Busse ausgebucht, sodass nun nur noch letzte Kontigente verfügbar sind.
Passau Black HawksDerby und Big-Point-Game: Spannende Duelle gegen Garmisch und Deggendorf (OLS) Die Deutschland-Cup-Pause kam für die Mannschaft der Passau Black Hawks zur rechten Zeit: Gleich fünf Spieler mussten zuletzt verletzungsbedingt pausieren, doch das Lazarett lichtet sich pünktlich vor den entscheidenden Spielen am Wochenende. „Wir haben Kraft getankt, die Blessuren einiger Spieler haben ausheilen können und gehen mit voller Energie in dieses wichtige Spiel!“, zeigt sich Kapitän Rene Röthke kämpferisch. Nach dem nervenaufreibenden 5:4-Erfolg nach Verlängerung gegen den Höchstadter SC steht bereits am Freitagabend um 19:30 Uhr das nächste wichtige Heimspiel an. Die Dreiflüsse Städter empfangen Altmeister SC Riessersee zum Showdown in der Eis-Arena Passau. Die Mannschaft von der Zugspitze, zuletzt in einer schwierigen Saisonphase und aktuell auf Platz 11 der Tabelle, reist mit großem Druck an. Im Hinspiel setzten sich die Black Hawks mit 6:5 in der Overtime durch. Auch am Freitag wird ein spannendes Duell erwartet. Der SC Riessersee hat personell nachgelegt und den kanadischen Verteidiger Charlie Risk aus der SPHL verpflichtet. Für die Habichte gibt Neuzugang Christian Neuert sein Heimdebut. „Wir freuen uns auf das nächste Heimspiel! Garmisch hat in der Pause nochmal nachgelegt und mit Charlie Risk einen dritten Ausländer verpflichtet. Umso schöner wäre es, wenn Buster Larsson auflaufen kann, da er auf einen alten Teamkameraden treffen würde“. erklärt Passau Black Hawks Geschäftsführer Kevin Dierks. Am Sonntagabend (18:45 Uhr) folgt das mit Spannung erwartete Derby gegen Deggendorf. Während der Tabellenzweite als Favorit gilt, wollen die Black Hawks ihre starke Form bestätigen und das erste Saisonviertel mit einem Derbysieg krönen. Die Fans fiebern dem Derby entgegen – das Deggendorfer Eisstadion wird voraussichtlich ausverkauft sein, der Gästeblock gut gefüllt sein. In diesen emotionalen Spielen kann der „siebte Mann“ auf den Rängen zum entscheidenden Faktor werden. Passau Black Hawks Trainer Petr Bares freut sich schon auf das Donau Derby: „In den letzten Jahren konnten wir in Deggendorf kein Derby für uns entscheiden. Das wollen wir natürlich ändern und erneut ein unangenehmer Gegner sein“. Eine besondere Geschichte schreibt die Rückkehr von Christian Neuert: Der 33- Jährige lief bereits als 18-Jähriger für die Black Hawks auf und kehrt nach Stationen in der DEL (Grizzlys Wolfsburg), sechs Jahren in der DEL2 und fünf Jahren in der Bayernliga zurück nach Passau. Tickets für das Heimspiel gegen SC Riessersee am Freitag, 14. November 2025 um 19:30 Uhr sind online auf etix.com erhältlich. Das Spiel wird live aus SpradeTV übertragen.
Selber WölfeNeuigkeiten aus der medizinischen Abteilung - Selber Wölfe haben teils schwere Verletzungen zu beklagen (OLS) Hiobsbotschaft für die Selber Wölfe: Stürmer Eric Doronin fällt nach einer schweren Verletzung für den Rest der Saison aus. Auch Verteidiger Daniel Ulrich muss sich einer Operation unterziehen und steht auf unbestimmte Zeit nicht zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es weitere Updates zu den weiteren verletzten Spielern und den Comeback-Plänen. Saisonaus für Eric Doronin Hiobsbotschaft für Eric Doronin und die Selber Wölfe: Der 20-jährige Stürmer verletzte sich im Spiel gegen die Heilbronner Falken so schwer, dass er aller Voraussicht nach in dieser Saison nicht mehr mitwirken kann. Operativer Eingriff bei Daniel Ulrich notwendig Leider bewahrheiteten sich auch die Befürchtungen um Daniel Ulrich: Der 20-Jährige zog sich im letzten Heimspiel gegen den EC Bad Tölz eine Oberkörperverletzung zu, die operativ behandelt werden muss. Somit fällt der Verteidiger erst einmal auf unbestimmte Zeit aus. Aktuelle Informationen zu den weiteren Ausfällen Während Moritz Raab und Fabjon Kuqi zumindest schon fleißig an ihrem Comeback arbeiten können, muss sich Jonas Körber aufgrund seiner Oberkörperverletzung weiterhin in Geduld üben. Auch bei Patrick Klöpper ist der Status weiter unverändert. Die Selber Wölfe wünschen allen verletzten Spielern viel Kraft sowie eine schnelle und vollständige Genesung!
Selber WölfeIn Selb grassiert das Derby-Fieber - Die Selber Wölfe empfangen Bayreuth und fahren nach Erding (OLS) Nach der wohlverdienten Länderspielpause sind die Selber Wölfe bereit für zwei heiße Duelle: Am Freitag steigt das ausverkaufte Derby gegen die Onesto Tigers Bayreuth in der NETZSCH Arena, bevor es am Sonntag zum Aufsteiger Erding Gladiators geht. Voller Fokus, volle Energie – das Wolfsrudel will die Punktejagd fortsetzen! Formkurve Wunden lecken, regenerieren und Akkus aufladen standen bei den Selber Wölfen während der Länderspielpause auf dem Programm. Sechs Tage hatte das Wolfsrudel frei und sollte sich bewusst von der Eishalle fernhalten. Die Pause kam auf jeden Fall zur rechten Zeit, war doch die Belastung für die Spieler durch einige verletzungsbedingte Ausfälle sowie viele schwere Spiele innerhalb kürzester Zeit sehr hoch. „Nur“ einen Punkt aus den vergangenen beiden Partien konnte das Team um Leitwolf Richard Gelke mitnehmen. Dennoch trennen das Wolfsrudel, das momentan auf Tabellenplatz vier rangiert, nur vier Punkte vom Tabellenführer Memmingen. Wie gut die Länderspielpause tat, erklärt Wölfe-Verteidiger Maximilian Gläßl: „Die Pause hat richtig gutgetan, da wir in der Woche vorher eine richtig intensive Spielphase hatten. Es war wichtig, den Kopf freizubekommen und dem Körper etwas Erholung zu gönnen. Ich persönlich konnte zudem ein wenig Sonne in Südtirol tanken.“ Auch die Trainingseindrücke aus der laufenden Woche stimmen den 28-Jährigen positiv: „Die Jungs sind mit viel Energie und Spaß zurückgekommen. Das Tempo und die Intensität im Training waren direkt wieder hoch und jeder ist fokussiert und will an die guten Leistungen vor der Pause anknüpfen. Deshalb habe ich das Gefühl, dass wir wieder voll bereit sind, anzugreifen!“ Die Gegner Die Onesto Tigers Bayreuth holten aus ihren vergangenen fünf Partien elf Punkte und liegen zehn Punkte hinter den Selber Wölfen auf Tabellenrang sieben. Diesen Abstand werden die Wagnerstädter am Freitagabend mit aller Macht weiter verringern wollen. Zumal sie beim Hinspiel im Kunsteisstadion Bayreuth bereits mit 2:5 den Kürzeren gezogen hatten. Für Stimmung in der seit fast zwei Wochen ausverkauften NETZSCH Arena dürfte auf jeden Fall gesorgt sein: Über 400 Tigers-Fans werden sich mit dem Mannschaftstross auf dem Weg ins Fichtelgebirge machen. Am Sonntag reisen die Selber Wölfe dann zum Aufsteiger Erding Gladiators. Die Oberbayern holten bislang nur neun Punkte aus 15 Partien und bilden das Tabellenschlusslicht. Den letzten Sieg fuhren die Quinlan-Schützlinge Mitte Oktober bei den Stuttgart Rebels ein. Dennoch darf man die Gladiators keinesfalls unterschätzen: Mit den Heilbronner Falken reiste zum Beispiel in dieser Saison schon eines der Spitzenteams mit leeren Händen aus Erding ab. Statistik Gegen beide Teams konnten sich die Selber Wölfe in dieser Saison bereits jeweils klar mit drei Treffern Unterschied durchsetzen. Zuhause gegen Erding sah es bis Sekunden vor Schluss gar nach einem Shutout für Goalie Michel Weidekamp aus, ehe Ex-Wolf Marco Pfleger doch noch den Treffer zum 4:1-Endstand markieren konnte. Auch in Bayreuth führten die Wölfe bereits mit 5:0, ehe den Gastgebern in den letzten viereinhalb Minuten noch zwei Treffer gelangen. Statistisch gesehen sind die Selber Wölfe an diesem Wochenende in nahezu allen Disziplinen die beste Mannschaft. Nur hinsichtlich der genommenen Strafen sind die Erding Gladiators (9,3 Minuten/Spiel) braver als die Wölfe (12,1 Minuten/Spiel) und die Onesto Tigers Bayreuth (14,1 Prozent) gehen effizienter mit ihren Torchancen um als die Porzellanstädter (11,6 Prozent). Maximilian Gläßl blickt voraus Auf das Derby vor ausverkauften Rängen freut sich Wölfe-Führungsspieler Maximilian Gläßl schon so richtig: „Das ist ein besonderes Derby gegen Bayreuth und vor unserer Heimkulisse macht das so viel Spaß! Da freut man sich einfach schon über die ganze Woche hinweg drauf.“ Natürlich will das Wolfsrudel unbedingt die volle Punkteausbeute aus dem Heimspiel mitnehmen: „Wir müssen direkt von Anfang an bereit sein und in jeden Zweikampf alles reinwerfen, zudem die Scheibe zum Tor bringen und dann auch eiskalt sein vor dem gegnerischen Kasten. Ich glaube, das wird der Schlüssel zum Erfolg sein.“ Nach dem Derby gilt es aber – egal wie die Partie gegen Bayreuth endet – sich sofort auf das Erding-Spiel zu fokussieren, mahnt Maximilian Gläßl: „Wir denken da von Spiel zu Spiel. Natürlich liegt aktuell der volle Fokus auf Bayreuth. Aber direkt nach dem Spiel ist vor dem Spiel gegen Erding und da müssen wir uns dann wieder sofort neu fokussieren. Das wird kein einfaches Spiel und auch da müssen wir zu 100 Prozent bereit sein.“ Lineup Die Verletztenliste der Selber Wölfe ist leider weiterhin ellenlang: Während Moritz Raab und Fabjon Kuqi zumindest schon wieder hart an ihrem Comeback arbeiten, muss sich Jonas Körber aufgrund seiner Oberkörperverletzung weiterhin in Geduld üben. Auch bei Patrick Klöpper ist der Status unverändert. Hiobsbotschaften gab es während der Länderspielpause für Eric Doronin und Daniel Ulrich. Für Ersteren bedeutet seine Verletzung das vorzeitige Saisonaus, Zweiterer muss seine Oberkörperverletzung operativ behandeln lassen und fehlt dem Wolfsrudel erst einmal auf unbestimmte Zeit. Spielberechtigt sein dürften – sofern mit dem Lizenzierungsverfahren alles klappt – Neuzugang Daniel Weiß sowie die Förderlizenzspieler Erik Schuler (nur Freitag verfügbar) und Marcel Tabert. Tickets/Einlass/Liveübertragung Das Heimspiel gegen die Onesto Tigers Bayreuth (Freitag um 20 Uhr) ist restlos ausverkauft! Die Abendkassen öffnen folglich nicht mehr. Eine Anreise ohne gültige Eintrittskarte ist nicht sinnvoll. Die Pforten der NETZSCH Arena öffnen eineinhalb Stunden vor Spielbeginn um 18:30 Uhr. Der Early-Entry für die Saisonkarteninhaber startet um 18:15 Uhr. Beide Partien werden zudem live über Sprade TV (https://sprade.tv/de/teams/7/selber-woelfe) sowie das Auswärtsspiel am Sonntag aus Erding (Spielbeginn um 18 Uhr) in Auszügen in der Radio Euroherz Eiszeit übertragen.
Herne Miners6-Punkte-Spiel gegen Erfurt – Rematch gegen den Tabellenführer aus Tilburg (OLN) Nach der anderthalbwöchigen Deutschland-Cup-Pause, geht es für den HEV am Freitag um 20 Uhr zunächst auswärts gegen die TecArt Black Dragons aus Erfurt weiter, ehe der Tabellenführer, die Tilburg Trappers, am Sonntag um 18:30 Uhr zu Gast in der Hannibal-Arena ist. Nach 13 Spielen befindet sich der Herner EV mit 17 Punkten aktuell auf einem stabilen achten Platz. Aus den letzten drei Spielen belohnten sich die Miners, jeweils nach Rückstand, mit drei Siegen und sicherten sich acht von neun möglichen Punkten. Wer ist dabei? Raik Rennert und Lukas Schulte, die das Spiel gegen Duisburg nicht beendet haben, sind wieder einsatzbereit. Auch Justus Meyl und Lennart Schmitz gehören nach überstandener Verletzung wieder zum Kader der Miners. Erstmals seit dem ersten Spieltag gegen die Hannover Scorpions, wird auch Mike Mieszkowski wieder zum Kader gehören. Mieszkowski arbeitete in den letzten sechs Wochen hart an seinem Comeback und befindet sich seit der Deutschland-Cup-Pause wieder komplett im Mannschaftstraining. Die Letzteren drei werden nach ihren Verletzungen jedoch erst einmal Zeit benötigen, um wieder in den Spielfluss zu finden. Rodion Schumacher befindet sich aktuell in Frankfurt, weswegen Lukas Schulte und Dean Döge an diesem Wochenende das Torhüter-Duo der Miners bilden werden. Somit sind fast alle Akteure des HEV einsatzbereit, einzig hinter dem Einsatz von Nicklas Müller steht noch ein Fragezeichen. Welche Förderlizenzspieler aus Bad Nauheim für Herne auflaufen werden, entscheidet sich wieder kurzfristig (Stand: 13.11.2025, 12 Uhr). TecArt Black Dragons Erfurt, 14.11.2025: Das erste Duell zwischen den beiden Teams gewannen die Miners in der Hannibal-Arena mit 5:4 nach Verlängerung. Die Topscorer der Erfurter sind weiterhin die drei Kontingentspieler Haarala, Markkula und Reed. Letzterer wird den Black Dragons jedoch, aufgrund einer Verletzung durch einen Check im Spiel gegen die Saale Bulls Halle, für mehrere Wochen fehlen. Erfurt sicherte sich in den letzten drei Partien wichtige sieben von neun möglichen Punkten und befindet sich damit nur einen Punkt hinter den Miners auf Platz 9. In der Erfurter Kartoffelhalle ist ab 20 Uhr also mit einer spannenden und umkämpften Partie zu rechnen. HEV-Coach Dirk Schmitz zum Spiel gegen Erfurt: „Erfurt ist zuletzt gut in Tritt gekommen. Es wird ein schwieriges Spiel, da Erfurt zu Hause immer sehr unangenehm zu bespielen ist. Wir müssen ab der ersten Minute hellwach sein, da auch Erfurt offensiv eine Menge Qualität hat.“ Tilburg Trappers, 16.11.2025: Das letzte Aufeinandertreffen beider Teams gewannen die Trappers deutlich mit 12:1. Mit Marinaccio, der im ersten Duell der Teams sechs Punkte erzielen konnte, stellen die Tilburger den Topscorer der Oberliga Nord, dicht gefolgt von den beiden Hernern Nick Ford und Tommy Munichiello. Tilburg war zuletzt vom Verletzungspech verfolgt, nun kehren jedoch einige Spieler zurück: Dalhuisen, Loginov und Timmer sind wieder im Kader. Jordy Verkiel, Delaney Hessels und Kontingentspieler Matt McLeod werden weiterhin ausfallen. Herne ist bei diesem Spiel auf Wiedergutmachung aus, auch in der Hannibal-Arena wird es also zu einer umkämpften Partie kommen. Dirk Schmitz zum Spiel gegen Tilburg: „Wir wollen versuchen, vergessen zu machen, was in Tilburg passiert ist. Wir müssen auch bei einem Rückstand cool bleiben und unser Spiel weiter durchziehen, nicht blind in die Offensive rennen und die Kleinigkeiten richtig machen.“
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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Amberg Wild LionsWild Lions wollen die River Rats auf Abstand halten (BYL) Der schwer erkämpfte Sieg am vergangenen Sonntag gegen die Buchloe Pirates sollte wie Balsam für das Selbstvertrauen der Amberger Wild Lions gewirkt haben. Dennoch reißen die schlechten Nachrichten im Lager des ERSC auch vor dem Freitagsspiel um 20 Uhr gegen die River Rats Geretsried nicht ab. Die Untersuchung bei Verteidiger Mauriz Silbermann bestätigte eine Unterkörperverletzung und den Ausfall für mehrere Wochen, ebenso wird Tobias Vait in Kürze operiert und für unbestimmte Zeit fehlen. Damit steigt die Zahl der Langzeitverletzten auf ein halbes Dutzend. Aber auch beim Gegner aus Geretsried klagt man seit Wochen über Verletzungen und einen dezimierten Kader. Die River Rats liegen derzeit am 15.Rang der Eishockey-Bayernliga, was keinesfalls dem tatsächlichen Leistungsvermögen entspricht. Aus den letzten fünf Begegnungen resultierte nur ein Zähler beim 2:3 in der Overtime gegen Miesbach. Die anderen Spiele waren Nullnummern, allerdings ausschließlich gegen Teams aus der Spitzengruppe und teilweise sehr eng, wie beim 3:5 in Kempten. Probleme bereitet Coach Klaus Berger speziell der Angriff, der mit 23 erzielten Treffern ganz unten in der Rangliste steht. Das Stürmerpaar Ondrej Horvath und Dominik Soukup hat davon mit jeweils sechs Toren zusammen mehr als die Hälfte verbucht. Für den ERSC war Geretsried in den vergangenen Jahren stets ein extrem unangenehmer Gegner und das bleibt auch diesmal zu erwarten. Beide Teams sind im Übrigen noch jeweils ein Spiel im Rückstand. Ein Wiedersehen mit seinem Ex-Team wird dabei Lions-Verteidiger Kilian Mühlpointner feiern können. Für Ambergs Trainer Jan Bönning war es nach dem Erfolg gegen Buchloe schon einmal wichtig „erstmals seit Wochen ein Spiel mit allen Akteuren beenden zu können, mit denen es begonnen hatte“ – Sprich: Ohne neuerliche Verletzungen. Wegen der personellen Misere hat sich dankenswerterweise Abwehr-Ass Benjamin Frank bereit erklärt, das Team noch bis in den Dezember hinein zu unterstützen. Wie wichtig er auf dem Eis und in der Kabine ist, zeigte sich deutlich beim Last-Minute-Sieg am vergangenen Freitag. Jan Bönning sieht vor dem Duell mit Geretsried keinen Favoriten: „Im Prinzip kann jeder jeden schlagen“, so der Coach. Der fordert von seinem Team vor allem eines, egal welches Lineup zur Verfügung steht: „Mit dem gleichen Charakter, wie zuletzt gegen Buchloe – dann ist etwas möglich“.
Buchloe PiratesPiraten wollen zurück in die Erfolgsspur - ESV Buchloe muss nach zuletzt drei Niederlagen in Folge an diesem Wochenende unbedingt wieder punkten (BYL) Zurück in die Erfolgsspur und damit Anschlusshalten an die Top10-Ränge. Das ist die Aufgabe und Zielsetzung der Buchloer Piraten an diesem Wochenende in der Eishockey Bayernliga. Denn nach zuletzt drei Niederlagen in Folge und nur einem Erfolg aus den letzten fünf Spielen sind die Buchloer nach einem ordentlichen Saisonstart in den letzten Partien etwas von der Bahn abgekommen. Am vergangenen Wochenende gab es beim 2:9 in Schongau und beim 3:4 in Amberg sogar erstmalig in dieser Spielzeit gar keine Punkte an einem Wochenende. Dementsprechend wichtig wäre die Trendumkehr für die Buchloer an diesem Wochenende, an dem man am Freitag zunächst zum dritten Mal in Folge auswärts beim noch sieglosen Tabellenschlusslicht Burgau (20 Uhr) antritt, ehe am Sonntag dann der Tabellenvierte VfE Ulm/Neu-Ulm in der heimischen Sparkassenarena gastiert (17 Uhr/Live auf SpradeTV). Dort wird abseits des Spiels auch einiges für die Fans geboten sein: Zum einen stellt sich der neue Getränkesponsor – Flötzinger Bräu Rosenheim – vor und hat neben einem Ausschankwagen vor dem Stadion auch eine Fotobox mit dabei, mit der Fans vor Ort Bilder machen können. Zum anderen läuft auch Kunstläuferin Marie Hessel wieder eine Kür in der 1. Drittelpause, womit das erste Heimspiel nach zuvor drei Auswärtspartien zu einem echten Highlight wird. „Wir müssen einfach ein Tor weniger bekommen als der Gegner.“ So einfach ist der Schlüssel laut ESV-Trainer Waldemar Dietrich, um den Abwärtstrend seiner Piraten zu stoppen. Das zumindest war Dietrichs Antwort auf der Pressekonferenz am vergangenen Sonntag in Amberg auf die Frage, was passieren muss, damit man wieder erfolgreich ist. Die zunächst knappe Antwort sorgte anfangs für ein paar Schmunzler der anwesenden Zuhörer, doch letztlich triff der Buchloer Coach damit den Nagel auf den Kopf, was er anschließend auch noch weiter ausführte. „Wir haben uns in Amberg trotz der 3:4 Niederlage schon deutlich besser präsentiert als noch beim 2:9 in Schongau, aber das reicht momentan nicht, weil wir aus unseren Chancen zu wenig machen und in der Rückwärtsbewegung zu anfällig sind.“ In der Tat zeigten die Buchloer in Amberg eine sichtbare Leistungssteigerung im Vergleich zu den zwei vorherigen Partien, in denen man insgesamt 20 Gegentore gefressen hatte. Zum Sieg reichte es dennoch nicht, da man zu fahrlässig mit den eigenen Torgelegenheiten umging und anschließend im weiteren Spielverlauf auch zu viele Strafzeiten zog. „Wenn wir momentan nicht so viele Tore schießen können müssen wir defensiv eben besser arbeiten“, meint Dietrich, der sich aber natürlich auch eine bessere Chancenverwertung seiner Schützlinge wünscht. Die nächste Möglichkeit diese Vorgaben umzusetzen hat das Buchloer Team, das derzeit als Elfter einen Punkt Rückstand auf Rang zehn hat, am Freitag, wenn es zum bislang noch punktlosen Tabellenschlusslicht nach Burgau geht. Der Aufsteiger tut sich in der neuen Liga bislang noch enorm schwer und musste in den bisherigen neun Saisonspielen mit teils deftigen Klatschen schon einiges an Lehrgeld zahlen. Zuletzt gab es beispielsweise auswärts eine 0:18 Packung in Dingolfing, weswegen es nicht überraschend ist, dass die Eisbären mit 91 Gegentoren (im Schnitt also über 10 Gegentore pro Spiel) die mit Abstand schwächste Defensive der Liga stellen und kürzlich auch bereits ihren Aufstiegstrainer Erwin Halusa entlassen haben. Offensiv hat man mit 27 Toren aber aktuell genauso viele Treffer erzielt wie die Buchloer, die am Freitag dennoch klarer Favorit sein werden. Und dennoch sind angeschlagene Boxer bekanntlich die gefährlichsten und da die Buchloer zuletzt ja auch nicht unbedingt mit dem größten Selbstvertrauen ausgestattet waren, muss der ESV von Beginn an hochkonzentriert zu Werke gehen, damit in Burgau drei Punkte eingefahren werden können. Zumal die Eisbären seit dem letzten Wochenende auch einen neuen Trainer an der Bande haben, der dem bislang noch glücklosen Liganeuling wieder frischen Wind einhauchen soll. Dabei handelt es sich um Fabio Carciola, der ältere Bruder von ESV-Angreifer Adriano Carciola, für den das Match daher ein ganz besonderes sein dürfte. Voller Fokus ist dann auch am Sonntag gefragt, wenn die Devils aus Ulm/Neu-Ulm in der Buchloer Sparkassenarena ihre Visitenkarte abgeben. Der letztjährige Halbfinalist ist auch in dieser Saison wieder stark gestartet und steht mit sechs Siegen aktuell auf einen guten vierten Rang. Mit 27 Gegentoren haben die Ulmer nach den beiden Spitzenteams aus Miesbach und Königsbrunn auch die drittbeste Defensive, die die Buchloer erst einmal knacken müssen, wenn man auch zu Hause wieder Zählbares mitnehmen möchte. Dazu muss man dann auch wieder unbedingt öfter von der Strafbank fernbleiben, denn die Special-Teams zählen zu den absoluten Stärken der Donaustädter: In Unterzahl ist man ligaweit die zweitbeste Mannschaft und im eigenen Überzahl statistisch sogar das gefährlichste Team der Bayernliga. Wollen die Buchloer die Ulmer zu Hause also ärgern, braucht es neben der Unterstützung der eigenen Fans einen disziplinierten Auftritt, bei dem man hinten kompakt steht und vorne die sich bietenden Chancen verwertet – oder wie Waldemar Dietrich es treffend beschrieb „einfach ein Tor weniger bekommen als der Gegner“.
Kempten SharksWochenende der Wahrheit - Mit Königsbrunn und Miesbach warten zwei Top Gegner auf den ESC Kempten (BYL) Tabellenplatz zwei und drei. Zweifacher Meister , top Kader, top Saisonstarts. Die zwei besten Mannschaften, die sich mit ihren Kadern an das Gentleman Agreement von 14 der 16 Bayernliga Teams halten, fordern die Sharks am Wochenende zu einer echten Standortbestimmung. Mit dem aktuellen fünften Platz ist man zur Zeit im Soll und möchte nun gegen die beiden Schwergewichte zeigen was tatsächlich in der Mannschaft steckt. Am Freitagabend um 20.°° gastiert mit dem EHC Königsbrunn eine nur zu gut bekannte Mannschaft in der Kemptener Dewart Arena. Viele enge und intensive Spiele gab es in den letzten Jahren und auch bereits in der Vorbereitung traf man sich gleich zweimal. Beide Spiele gingen an den ESC, aber für Trainer Sven Curmann ist das nicht von Bedeutung. Was in der Vorbereitung war ist Schall und Rauch, die Umstände der Spiele waren andere als jetzt in der Saison. Es darf mit einem heißen Tanz gerechnet werden, Trainer Robert Linke hat die Abgänge im Sommer adäquat ersetzt und verfügt über eine starke Mannschaft, die auch in der Tiefe gut besetzt ist. Am Sonntag um 18.°° wartet dann der TEV Miesbach auf die Allgäuer. Auch die Oberbayern verfügen über einen ausgeglichen starken Kader, lagen den Kemptenern aber in den letzten Jahren doch oftmals ganz gut. Wie nahe die beiden Teams beieinander sind zeigte das Spiel Miesbach gegen Königsbrunn am vergangenen Wochenende, welches die Brunnenstädter nach einem 4:1 Rückstand doch noch drehten und durch einen Treffer kurz vor Spielende noch mit 5:6 für sich entscheiden konnten. Curmann plagen aktuell Verletzungssorgen, gleich einige Spieler fehlten unter der Woche beim Training. Pascal Dopatka ist immer noch angeschlagen, ebenso Tobias Russler. Eine Hiobsbotschaft gibt es von Nikolai Streif, der junge Stürmer verletzte sich am letzten Wochenende beim Einsatz für den Kooperationspartner Sonthofen an der Hand und muss sich einer Operation unterziehen, die ihn für längere Zeit außer Gefecht setzt. Dazu ist Martin Hlozek nach der Spieldauerstrafe vom Sonntag im Spiel gegen Königsbrunn gesperrt. Geplant ist daher für die Spiele am Wochenende der Einsatz der beiden U 20 Spieler Roman Schwarz und Dominik Dörfler.
Zwei Spiele, zwei Richtungen: EHC vor richtungsweisendem Wochenende (BYL) Hoffentlich kein GAU für die Löwen gegen Schon-gau und Bur-gau. Nachdem der EHC Waldkraiburg am vergangenen Wochenende wieder punkten konnte und auch in Schweinfurt – trotz fehlender Punkte im Ergebnis – mit sieben erzielten Treffern offensiv ein Ausrufezeichen setzte, wartet am kommenden Wochenende die nächste, richtungsweisende Doppelaufgabe. Am Freitag reist die Mannschaft von Cheftrainer Jürgen Lederer zu den „Mammuts“ nach Schongau (20:00 Uhr), ehe am Sonntag die „Eisbären“ aus Burgau in der heimischen Raiffeisen-Arena gastieren (17:15 Uhr). Aus Waldkraiburger Sicht könnte der Zeitpunkt für das Duell in Schongau kaum undankbarer sein. Nach einem Fehlstart mit vier Niederlagen aus fünf Spielen haben sich die Mammuts zuletzt eindrucksvoll zurückgemeldet. Ein 9:2-Kantersieg über Buchloe, ein 6:4 gegen Dingolfing und zudem ein Erfolg über Ulm zeigen klar: Die Kurve zeigt nach oben. Auf dieser Erfolgswelle empfangen die Schongauer nun ein Löwen-Team, das aktuell ebenso in der Lage ist, Tore zu schießen, wie es welche zu kassieren. In der Tabelle rangieren die Mammuts mit 15 Punkten auf Platz 7, drei Zähler vor den Löwen, die mit 12 Punkten derzeit auf Rang 9 stehen. Ein Sieg des EHC könnte also nicht nur den direkten Anschluss sichern, sondern aufgrund des besseren Torverhältnisses sogar einen Tabellenplatzgewinn mit sich bringen. Im Vergleich zur vergangenen Saison, als Schongau als Tabellenletzter abschloss, präsentiert sich die Mannschaft in diesem Jahr deutlich gefestigter – vor allem dank ihrer offensiven Lebensversicherung in Form der drei Kontingentspieler: Kurt Sonne (14 Punkte), der Lette Raivo Freidenfelds (15 Punkte) und Lukas Skvarek (9 Punkte) drücken dem Spiel der Mammuts ihren Stempel auf. Für die Löwen dürfte das Gastspiel auch ein mentaler Prüfstein werden, denn das letzte Aufeinandertreffen in Schongau sitzt bei vielen noch tief: Als Tabellen-Vierter angereist, führte der EHC damals bereits mit 3:0 – nur um innerhalb von fünf Minuten vier Gegentreffer zu kassieren und das Spiel komplett aus der Hand zu geben. Ein Déjà-vu, das sich nicht wiederholen darf. Zwei Tage später wartet mit Burgau erneut ein Kellerkind – allerdings eines, das trotz Tabellenlage keinesfalls unterschätzt werden darf. 27 erzielte Tore sind kein Topwert, aber auch nicht der schlechteste der Liga. Problemzone der Eisbären ist eindeutig die Defensive: 91 Gegentreffer in nur neun Spielen, fünf zweistellige Niederlagen und zuletzt am 07.11.2025 ein 0:18-Debakel in Dingolfing sprechen eine klare Sprache. Doch die andere Seite der Medaille zeigt auch, dass mit Burgau immer zu rechnen ist – das 1:3 gegen Tabellenführer Schweinfurt war alles andere als Zufall. Zusätzlich kommt frischer Wind hinter die Bande: Erst gestern, am 10.11.2025, stellten die Eisbären mit Fabio Carciola einen neuen Headcoach vor. Der ehemalige DEL-Profi soll die kriselnde Mannschaft stabilisieren, neue Energie entfachen und hat damit ausgerechnet vor dem Duell mit den Löwen die Zügel übernommen. Für Waldkraiburg, das defensiv aktuell selbst zu oft anfällig wirkt, ist das ein zusätzlicher Faktor, den es nicht zu unterschätzen gilt – Trainerwechsel setzen häufig kurzfristig Kräfte frei, die Tabellenplätze für 60 Minuten ausblenden. Ein Sechs-Punkte-Wochenende ist für den EHC Waldkraiburg absolut im Bereich des Möglichen – wenn die richtige Mannschaft an diesen beiden Tagen auf dem Eis steht. Die Löwen müssen als Kollektiv verteidigen, die immer wieder aufblitzende Trägheit ablegen und gleichzeitig die offensive Durchschlagskraft konservieren, die sie zuletzt trotz punktloser Ergebnisse mehrfach gezeigt haben. Nach diesem Wochenende ist bereits ein Drittel der Vorrunde gespielt, und ehe man „Bully“ sagen kann, rückt der 30. Spieltag näher. Der EHC täte also gut daran, früh genug die Weichen zu stellen – idealerweise in Richtung Tabellenplatz 6 oder besser. Die Chancen sind da. Aber geschenkt wird den Löwen auch dieses Wochenende nichts.
Lechbruck FlößerTopspiel um Platz zwei: Lechbruck empfängt Lokalrivalen Pfronten (BLL) Am kommenden Freitag um 19:30 Uhr steigt im Lechparkstadion eines der packendsten Duelle, das der Ostallgäuer Eishockeysport zu bieten hat: Der ERC Lechbruck trifft im Lokalderby auf den EV Pfronten. Die Voraussetzungen versprechen ein hochklassiges und emotionales Spiel zweier Teams, die sich seit jeher nichts schenken. Sportlich steckt besondere Brisanz in der Begegnung, denn es treffen der Tabellendritte Lechbruck auf den Tabellenzweiten Pfronten. Beide Mannschaften wollen ihre starke Ausgangsposition im vorderen Tabellendrittel festigen – entsprechend groß ist die Motivation auf beiden Seiten. Das Hinspiel konnten die Pfrontener Falcons mit 5:4 nach Verlängerung für sich entscheiden. Seit diesem Aufeinandertreffen ist der ERC allerdings ungeschlagen und geht mit einer beeindruckenden Siegesserie von vier Erfolgen in Folge ins Derby. Die Mannschaft von Paolo De Sousa und Andreas Ott präsentiert sich derzeit in guter Form und kann aller Voraussicht nach personell aus dem Vollen schöpfen. Der EV Pfronten hat aktuell einen Punkt mehr auf dem Konto als die Flößer. Die einzige Saisonniederlage der Falcons gab es gegen den Tabellenführer Wanderers Germering (3:5). Besonders aufpassen muss der ERC auf die beiden jungen tschechischen Topscorer Viktor Stipek und Miroslav Dobner, die bislang einen erheblichen Anteil am Erfolg der Pfrontener haben. Beide Teams benötigen die Punkte, um sich im oberen Tabellendrittel weiter festzusetzen – beste Voraussetzungen für ein weiteres packendes, stimmungsvolles Ostallgäu-Derby. Die Gäste werden zudem von einem vollbesetzten Fanbus und zahlreichen Privatfahrern begleitet, was für zusätzliche Atmosphäre sorgen dürfte. Die Stadiontore öffnen um 18:30 Uhr. Eintrittskarten sind sowohl an der Abendkasse als auch im Vorverkauf unter erclechbruck.de/tickets erhältlich. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Der ERC Lechbruck freut sich auf zahlreiche Zuschauer und ein spannendes Derby unter Flutlicht im Lechparkstadion.
Pfronten FalconsErste Rückspiele für Pfronten (BLL) Wie auch in der vergangenen Saison hält der Spielplan für die Falcons bereits die ersten Rückspiele parat, während man gegen mehrere Gegner noch gar nicht antreten musste. So sind die Pfrontener am Freitag um 19:30 Uhr zu Gast beim bereits zweiten Derby beim ERC Lechbruck ehe man am Sonntag um 18:30 Uhr in der CHG Arena erneut auf die 1b des EV Ravensburg trifft. Zum Auftakt des Wochenendes werden die Flößer ihre Siegesserie nach den Erfolgen gegen Ottobrunn, Fürstenfeldbruck und zuletzt zweimal Ravensburg gerade gegen die Pfrontener gerne ausbauen wollen. Im Gegensatz zum Hinspiel werden Spielertrainer und Topscorer Paolo De Sousa auch die Neuzugänge Tyler Lepore und Marius Keller zur Verfügung stehen. Die Pfrontener dürfen also gewarnt sein vor selbstbewussten Lechbruckern, die nach über einem Jahr, alles daran setzen werden das Derby wieder einmal für sich zu entscheiden. Aber auch die Ravensburger sind nach zuletzt drei Niederlagen in Folge nicht zu unterschätzen, wie die Mannschaft von Trainer Jörg Peters beim knappen 3:2 Erfolg zu Hause zu spüren bekam. Gerade der überragende Schlussmann Davis Zvejnieks, brachte die Pfrontener Offensive an den Rande der Verzweiflung aber auch die Tatsache, dass der Kader der Oberschwaben über vierzig Mann zählt, macht es dem Gegner schwer sich darauf einzustellen. Die Pfrontener werden wieder einmal alles abrufen müssen, um auch am Wochenende punkten zu können.
EV Aich in Pfaffenhofen erfolgreich (BBZL) Mit einem unerwartet deutlichen 5:1 Auswärtssieg gegen einen direkten Konkurrenten brachten die Aicher am Sonntag drei Punkte mit nach Hause und verbesserten sich damit auf den 3. Tabellenplatz. Die Rot-Weißen sind mit Respekt zu den Ilmstädtern gefahren, die bisher sicherlich zu den Überraschungsmannschaften der Liga gehören. In den vier Spielen der laufenden Saison haben sie nur zwei Gegentore kassiert. Ein Sieg gegen die 1b aus Dorfen, die ihrerseits gegen Regen gewonnen haben, ließ ebenso aufhorchen. Wie schon in den vergangenen Jahren sind die Pfaffenhofener für ihr starkes Defensivspiel mit einem überragenden Goalie bekannt. Und das spiegelte sich auch im ersten Drittel wieder. Die Aicher erspielten sich im nebligen Pfaffenhofener Stadion zwar einige hochkarätige Torchancen, ein Tor wollte aber nicht fallen. Selbst den leeren Kasten haben die Schützlinge von Ben Doucet im Übereifer zweimal knapp verpasst. Der Übungsleiter fand in der Drittelpause die richtigen Worte und konnte seine Truppe damit auf die Siegerstraße führen. Den Anfang machte in der 26. Spielminute Jannis Gabler, der nach Vorarbeit von Max Retzer das 1:0 erzielte. Als Benedikt Triebswetter auf die Strafbank musste, sorgten die Aicher mit einem Mann weniger für die Vorentscheidung. In der 27. Minute konnte sich Benjamin Obermaier die Scheibe erkämpfen und bediente Alexander Asen, der zum 2:0 traf. Noch immer in Unterzahl kamen die Aicher erneut zu einem Konter und liefen zu zweit auf den gegnerischen Torhüter. Alexander Braun verzögerte geschickt und bediente den völlig freistehenden Tobias Fengler, der unhaltbar auf 3:0 erhöhte. Im letzten Spielabschnitt liesen die Aicher nichts mehr anbrennen. Sie hatten den Gegner im Griff und kamen zu zahlreichen Chancen. Eine davon verwertete Benjamin Obermaier (Asen/Braun) in der 48. Minute zum 4:0. In der 49. Spielminute musste der Aicher Torhüter Johannes Probst den einzigen Gegentreffer hinnehmen. Ein abgefälschter Schuss traf genau ins Kreuzeck. Für die endgültige Entscheidung sorgte Kapitän Max Retzer (Jannis Gabler/Christian Koller) in der 50. Minute nach seinem Alleingang zum 5:1. Das Glück des Tüchtigen hatte der Pfaffenhofener Torhüter in der 60. Spielminute, als Lukas Assig mit seinem platzierten Schuss den Schaft seines Schlägers traf, so dass es beim verdienten 5 zu 1 Sieg blieb. Kommendes Wochenende stehen zwei Heimspiele auf dem Programm. Am Freitag um 19:30 Uhr gastiert Dorfen beim EVA, am Samstag um 17:15 Uhr kommt es bereits zum Rückspiel gegen Pfaffenhofen. Strafzeiten: Pfaffenhofen 8; Aich 6
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| NEWS Landesverbände West Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW / Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga |
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Neusser EVNEV gegen Giftschlangen und Raketen gefordert (RLW) Am kommenden Wochenende stehen für den Neusser EV erneut zwei Partien auf dem Programm. Während man freitags (20:15 Uhr) bei den Dinslakener Kobras antritt, begrüßt Neuss am Sonntag (20 Uhr) die Rockets aus Diez-Limburg im heimischen Südpark. Kobras starten Aufholjagd Wenn man mit vier Niederlagen in die Saison startet, liegt der Begriff „Fehlstart“ nahe. Ein Blick auf die bisherigen Gegner der Dinslakener Kobras zeigt jedoch, dass diese in den ersten drei Partien durchgehend gegen Spitzenteams antreten mussten. Nur bei der anschließenden 2:6-Niederlage gegen Bergisch Gladbach enttäuschte man. Am vergangenen Sonntag folgte dann aber ein 4:3-Derbysieg bei den Black Tigers Moers, so dass man bei den Giftschlangen nun hofft, dass der Knoten geplatzt ist. Nach einem erfolgreichen Transfer-Sommer ging man in Dinslaken optimistisch in die neue Saison. Drei Neuzugänge kamen direkt aus der Oberliga, mit den Ex-Neussern Max Bleyer (Ratingen) und Nick Kardas (Moers) folgten weitere höherklassig erfahrene Verstärkungen aus der Regionalliga, dazu noch einige Talente aus Düsseldorf und Duisburg. Da man fast alle Spieler des letztjährigen Kaders halten konnte, wird den Kobras eine Rolle als aussichtsreicher Verfolger der Spitzengruppe zugetraut. „Die Verantwortlichen in Dinslaken haben gute Arbeit geleistet und einen starken Kader zusammengestellt. Wenn bei uns alles optimal läuft, haben wir dennoch eine Chance und die möchten wir dann auch nutzen“, tritt NEV-Chefcoach Sebastian Geisler die Reise mit seinem Team nicht ohne Ambitionen an. Rockets feiern erfolgreiche Rückkehr Nachdem der NEV am vergangenen Wochenende mit den Eisadlern Dortmund einen der Meisterschaftsfavoriten zu Gast hatte, gibt am Sonntag ein weiteres Team aus der Spitzengruppe seine Visitenkarte im Südpark ab. Nach fünf Jahren in der Oberliga bzw. der multinationalen BeNe-League ist die EG Diez-Limburg zurück in der Regionalliga West. Auch die Rockets setzen verstärkt auf junge Spieler, haben aber auch Akteure mit langjähriger Erfahrung im Profi-Eishockey in den Kader eingebaut. Eine Mischung, die passt, denn neben dem Favoritentrio Ratingen/Dortmund/Essen haben sich auch die Rockets in der Spitzengruppe eingenistet, aktuell als Tabellenzweiter. Ein Grund für den Erfolg des Teams von Trainer Nils Krämer ist, dass man insgesamt fünf Kontingentspieler (zwei Schweden, zwei US-Amerikaner, ein Kanadier) verpflichtete, bei deren Auswahl man ein sehr gutes Händchen hatte. Beim Hinspiel in Diez konnten sich die Neusser bereits von den Qualitäten ihres Gegners überzeugen, mit 14:2 setzte es für unser Team die bislang höchste Saisonniederlage. Für die Revanche am Sonntag hat NEV-Coach Sebastian Geisler andere Vorstellungen: „Auch wenn zweistellige Ergebnisse in der Regionalliga leider inzwischen an jedem Wochenende vorkommen, ist das nichts, was wir für uns akzeptieren möchten. In Diez haben wir nicht das gezeigt, was wir können, am Sonntag wollen wir es vor unseren Fans besser machen“, gibt Geisler die Richtung vor. Nik Klassen neu beim NEV Mit Nik Klassen hat sich ein weiterer junger Spieler dem NEV angeschlossen. Der 20-jährige Stürmer stammt aus dem Hannoveraner Nachwuchs und kam über die Stationen Berlin, Augsburg und Krefeld nach Düsseldorf, wo er den Feinschliff in der Elite-Nachwuchsliga DNL erhielt. Nachdem er in der vergangenen Saison als Förderlizenzspieler erste Oberliga-Erfahrungen sammelte (Moskitos Essen), möchte er sich nun fest im Seniorenbereich etablieren. „Nik wurde an namhaften Eishockey-Standorten ausgebildet, er ist ein guter Skater mit technischem Geschick“, freut sich der Neusser Trainer über ein weiteres Talent, das perfekt ins Ausbildungs-Konzept des NEV passt. Ob der Neuzugang schon am kommenden Wochenende eingesetzt werden kann, wird sich kurzfristig klären. Geisler freut sich auf interne Konkurrenz Samuel Hasenpusch fehlt wegen eines Auslandsaufenthalts an den kommenden beiden Wochenenden. Auch Björn Welters wird aus beruflichen Gründen zwei Wochen ausfallen, aus gleichem Grund ist der Einsatz von Sven Gotzsch in diesem Zeitraum fraglich. Thimo Dietrich ist angeschlagen, auch bei ihm ist noch nicht klar, ob er am Wochenende auflaufen kann. „Ab Dezember werden nach und nach unsere Langzeitverletzten in den Kader zurückkehren, was den Konkurrenzkampf anheizen wird“, hofft Geisler auf einen zusätzlichen Leistungsschub.
Ratinger Ice AliensMammut-Aufgabe gegen die Eagles! (RLW) Im ersten Spiel in Essen konnten die Ice Aliens noch überraschen, doch am kommenden Sonntag sind die Vorzeichen anders. Der Trainer der Eagles Essen-West hat den Fans die Meisterschaft versprochen, der Kapitän hat im Interview die Meisterschaft als Ziel gesetzt und alles andere als ein Durchmarsch ohne Niederlage mit anschließender Meisterschaft für das neue Team aus Essen wäre eine Riesensensation. Neben ein paar Jugendspielern sind fast ausschließlich Profispieler für die Eagles aktiv, ungewöhnlich in der ansonsten sehr auf Amateursportler ausgelegten Regionalliga West. So ist die Rückkehr in die Oberliga für den Standort Essen nur eine Frage der Zeit, in der lokalen Presse werden Gegner wie zuletzt Moers und Bergkamen nicht als Maßstab für das Profiteam zitiert. Nach dem Spiel gegen die Ice Aliens landeten die Eagles in den folgenden vier Partien bei 51:1 Toren. Mehr braucht über die Kräfteverhältnisse für Sonntag nicht gesagt zu werden. Zuletzt ist Rasmus Hahnebeck gegangen, dafür kam der oberligaerfahrene Alexander Komov zurück ins Team. Die Ice Aliens hoffen auf eine gute Zuschauerkulisse am Sandbach und versuchen, sich gegen die Übermacht der Essener nach Kräften zu wehren. Mathias Onckels und Tobi Brazda fehlen verletzt, Leonardo Stroh ist gesperrt. Der Einsatz von Evan Miller, Mathias Rakell (Oberkörper) und Eric Stephan (Unterkörper nach Stockstich) ist Stand heute sehr fraglich, hoffen wir, dass es der ein oder andere noch in den Kader schafft. Umso wichtiger ist die Unterstützung durch die Zuschauer, also kommt in die Halle und unterstützt die Jungs, nach sieben Siegen in Folge haben sie es sich redlich verdient. Bis Sonntag! Der Spiebeginn ist um 18:00 Uhr, die Halle und die Kassen öffnen um 17:00 Uhr. Heute ist Vorverkauf in der Halle von 17:00 Uhr bis 18:30. Online können über unsere Website weiterhin Karten geordert werden.
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| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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FASS BerlinErst nach Niesky – dann Derby im Erika-Heß-Eisstadion (RLO) Nach der 1:5-Niederlage in Schönheide will FASS Berlin am kommenden Wochenende zurück in die Erfolgsspur. Die Aufgabe: ein Auswärtsduell bei Tornado Niesky am Samstag und am Sonntag das Derby gegen die Regionalligamannschaft der Eisbären im Erika-Heß-Eisstadion. SAMSTAG, 15.11.25 · 18:30 UHR · TORNADO NIESKY Die Gastgeber gehören zwar zur unteren Tabellenhälfte, haben aber bereits bewiesen, dass sie gegen die Topteams der Regionalliga Ost punkten können. FASS ist also gewarnt. Nach der Ernüchterung von Schönheide erwägt Headcoach Christopher Scholz, die Angriffsreihen umzustellen, um „neue Reizpunkte zu setzen und frische Impulse ins Offensivspiel zu bringen“. SONNTAG, 16.11.25 · 15:00 UHR · HEIMSPIEL GEGEN DIE REGIO-EISBÄREN Derby bleibt Derby – auch wenn FASS in den letzten Jahren das klar überlegene Team war. Doch irgendwann reißt jede Serie, und im Kampf um die Plätze an der Tabellenspitze zählt jetzt jeder Punkt. Sponsor of the Day ist am Sonntag RDC Deutschland, Betreiber des täglichen Nachtzugs Berlin–Stockholm. Kassenöffnung: 14:00 Uhr Eintritt: 8 € (VIP 24 €) DOPPELPACK FÜR DEN FASS-ANHANG Bereits am Sonntag um 11:30 Uhr spielt die FASS-Frauenmannschaft in der DFEL2 Nord gegen das belgische Team aus Mechelen. Ein seltenes Highlight für alle FASS-Fans: Frauen- und Herren-Team am selben Tag im Erika-Heß-Eisstadion. Zwei Spiele, sechs Punkte im Visier – und ein Derby, das immer besondere Geschichten schreibt. FASS will zurück in die Spur. Wir sehen uns am Wochenende!
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