IHP NachrichtenSamstag 1.November 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Halloween und Allerheiligen mit insgesamt 14 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga und Landesliga Bayern.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Eisbären gewinnen in Schwenningen mit 4:3 nach Verlängerung (DEL) Die Eisbären Berlin haben ihr letztes Auswärtsspiel vor der Deutschland-Cup-Pause gewonnen und den fünften Erfolg auf fremden Eis in der laufenden Spielzeit eingefahren. Die Berliner setzten sich am Freitagabend bei den Schwenninger Wild Wings mit 4:3 nach Verlängerung durch. Eisbären-Stürmer Blaine Byron gab sein Comeback nach Verletzungspause. Der Hauptstadtclub war im Startdrittel die bessere Mannschaft und ging durch Eric Mik (7.) in Führung. Diesen Berliner Vorsprung baute Ty Ronning (16.) im weiteren Spielverlauf aus. Im Mittelabschnitt kamen dann aber auch die Gastgeber besser in die Partie. Zunächst sorgte Tyson Spink (26.) für den Anschlusstreffer der Schwarzwälder und Jordan Szwarz (37./SH1) konnte in Unterzahl für die Wild Wings egalisieren. Kurz nach Beginn des Schlussdrittels drehte Danny O’Regan (43.) das Spiel dann zugunsten der Schwenninger. In der Folge blieb es eine hart umkämpfte Partie. Berlin investierte viel und kam in der Schlussphase durch Ronning (56.) zum 3:3-Ausgleich. Somit ging es in die Verlängerung. In der Overtime erspielten sich beide Teams Abschlussmöglichkeiten. Markus Vikingstad (64.) erzielte dann den entscheidenden Treffer zum 4:3-Auswärtssieg der Eisbären. Die Eisbären Berlin sind vor der bevorstehenden Länderspielpause noch einmal im Einsatz. Die Berliner treffen am Sonntag, den 2. November in der heimischen Uber Arena auf die Fischtown Pinguins Bremerhaven. Spielbeginn ist um 16:30 Uhr. Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin):„Es war ein sehr gutes Spiel beider Mannschaften. Im Startdrittel haben wir gut gespielt, da hatten wir das Momentum auf unserer Seite. Im mittleren Spielabschnitt hat Schwenningen dann viel Druck aufgebaut. Mir hat gefallen, dass wir auch nach dem Rückstand im Schlussdrittel ruhig geblieben sind. Ty Ronning konnte die Partie dann durch eine großartige Aktion ausgleichen. In der Overtime kann es dann immer in jede Richtung gehen. Ich bin stolz auf meine Spieler.“ Blaine Byron (Stürmer Eisbären Berlin): „Wir hatten ein sehr gutes erstes Drittel. Im Mittelabschnitt haben wir das Tempo leider nicht mehr hochgehalten. So konnte Schwenningen Spielzüge aufziehen und zurückkommen. Im Schlussdrittel haben wir es dann nach dem Rückstand gut gemacht, konnten ausgleichen und schlussendlich in der Verlängerung gewinnen. Es hat viel Spaß gemacht, wieder auf dem Eis zurück zu sein.“ Endergebnis Schwenninger Wild Wings – Eisbären Berlin 3:4 n. V. (0:2, 2:0, 1:1, 0:1) Aufstellungen Schwenninger Wild Wings: Eriksson (Bitzer) – Martinsson, Larkin; Weber, Marshall; Dziambor, Trivellato; Hübner – Hänelt, O’Regan, Szwarz; Tys. Spink, Tyl. Spink, Uvira; Hungerecker, Platzer, Senyshyn; Höfflin, Bassen, Karachun – Trainer: Steve Walker Eisbären Berlin: Stettmer (Neiße) – Müller (C), Wiederer; Mik, Lancaster; Smith, Reinke; Leden – Tiffels (A), Pföderl, Ronning; Kirk, Dea, Veilleux (A); Noebels, Vikingstad, Eder; Panocha, Byron, Hördler – Trainer: Serge Aubin Tore 0:1 – 06:21 – Mik (Tiffels) – EQ 0:2 – 15:19 – Ronning (Tiffels) – EQ 1:2 – 25:42 – Tys. Spink (Uvira) – EQ 2:2 – 36:48 – Szwarz (Karachun, Marshall) – SH1 3:2 – 42:08 – O’Regan (Szwarz, Hänelt) 3:3 – 55:44 – Ronning (Tiffels) – EQ 3:4 – 63:16 – Vikingstad (Mik) – EQ Strafen Schwenninger Wild Wings: 6 (2, 2, 2, 0) Minuten– Eisbären Berlin: 4 (2, 2, 0, 0) Minuten Schiedsrichter Martin Frano, Roman Gofman (David Tschirner, Jonas Reinold) Zuschauer 4.894
Eislöwen feiern ersten Heimsieg in der PENNY DEL (DEL) Zum Halloween-Spieltag empfingen die Dresdner Eislöwen am Freitagabend die Löwen Frankfurt. Die Sachsen spielten dabei im Sondertrikot und mussten auf die verletzten Spieler David Rundqvist, Bruno Riedl, Simon Karlsson, Connor Korte, Tomas Sykora und Niklas Postel verzichten. Andrew Yogan kehrte nach seiner Verletzung wieder in den Kader zurück. Im Tor stand von Beginn an Jussi Olkinuora. Die Blau-Weißen überstanden im ersten Drittel zwei Strafzeiten: zunächst musste Dane Fox wegen Beinstellens pausieren, kurz darauf Lance Bouma nach einem Stockcheck. In der zwölften Minute jubelten die Hausherren – Sebastian Gorčík erzielte den Führungstreffer. Danach gerieten auch die Gäste in Unterzahl: Erst musste Ryan McKiernan wegen eines Stockchecks auf die Strafbank, kurz darauf Reid McNeill wegen Beinstellens. Die Elbestädter konnten aus dem Powerplay jedoch kein Kapital schlagen, sodass es mit einer 1:0-Führung für Dresden in die erste Pause ging. Im Mitteldrittel agierten die Hausherren zunächst noch in Überzahl, doch ein Tor fiel nicht. Wenig später drehten die Frankfurter mit einem Doppelschlag von Michael Joyaux (22.) und Christopher Wilkie (23.) die Partie. Daraufhin nahm Eislöwen-Cheftrainer Niklas Sundblad eine Auszeit. Die Antwort der Gastgeber ließ dann nicht lange auf sich warten und Gorčík (26.) sorgte mit seinem zweiten Treffer für den Ausgleich. Wenig später musste Frankfurts Goalie Cody Brenner verletzungsbedingt das Eis verlassen. FÜr ihn stand Mirko Pantkowski zwischen den Pfosten. In Folge schenkten sich beide Mannschaften weiterhin nichts. Wegen übertriebener Härte kassiert Eislöwe Trevor Parkes und Löwe Fabio Kose je eine Strafe. Kurz darauf musste Dresdens Tariq Hammond nach einer Spielverzögerung auf der Strafbank Platz nehmen. Die Hausherren überstanden das Unterzahlspiel, blockten Schüsse und Olkinuora parierte eine Möglichkeit stark. Mit dem 2:2 ging es in die Kabinen. Im letzten Drittel waren 23 Sekunden gespielt, da kassierte Frankfurts Cameron Brace eine Strafe aufgrund eines Beinstellens. Parkes hatte eine gute Möglichkeit zur Führung, aber es blieb bei dem Unentschieden. In Minute 48 brachte Bouma die Eislöwen wieder in Front. Lange Zeit blieb es bei dem Spielstand, bis Linus Fröberg in der 57. Minute den Ausgleich erzielte. In Folge fiel kein weiterer Treffer, sodass es in die Verlängerung ging. In der Overtime landete die Scheibe im Tor der Hessen. Die Hauptschiedsrichter konsultierten den Videobeweis und bestätigten ihre Kein-Tor-Entscheidung aufgrund einer Torhüterbehinderung. Auch in Folge konnte kein Treffer erzielt werden und es ging ins Penaltyschießen. Dieses entschieden die Dresdner durch das einzige Tor von Trevor Parkes für sich und sicherten sich somit den ersten Heimsieg in der PENNY DEL. Niklas Sundblad, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir freuen uns sehr über den ersten Heimsieg in der PENNY DEL. Die Jungs haben hart dafür gearbeitet und sich diesen Erfolg verdient. Ich bin glücklich über den Sieg – für die Mannschaft, die Fans und den gesamten Club. Wir gehen in Führung, kassieren dann schnell zwei Gegentore und nehmen eine Auszeit. Die Reaktion der Mannschaft war gut und wir gleichen direkt zum 2:2 aus. Im letzten Drittel erzielen wir das 3:2, müssen aber noch den Ausgleich hinnehmen. Im Penaltyschießen behalten wir schließlich die Nerven – dieser Sieg gibt uns Selbstvertrauen.“
Red Bull MünchenRed Bull München besiegt Tabellenführer Adler Mannheim (DEL) Der EHC Red Bull München feierte am 16. Spieltag der PENNY DEL-Saison 2025/26 einen 4:0-Erfolg (0:0|0:0|4:0) gegen Tabellenführer Adler Mannheim. Vor 10.796 Zuschauern im ausverkauften SAP Garden erzielten Patrick Hager, Taro Hirose, Veit Oswald und Tobias Rieder die Tore für die Mannschaft von Trainer Oliver David. Der stark aufgelegte Mathias Niederberger durfte seinen ersten Shutout in dieser Spielzeit bejubeln. Es war der vierte Heimsieg in Folge für den viermaligen deutschen Meister und zugleich das letzte Heimspiel vor der Länderspielpause. Spielverlauf Bereits nach wenigen Sekunden hatte Adam Brooks die große Chance zur Münchner Führung. Weiter ging es mit hohem Tempo, beide Teams suchten den Weg nach vorn und zeigten schöne Offensivaktionen – darunter ein Pfostenknaller von Mannheims Kapitän Marc Michaelis (6.). Auf der anderen Seite traf Jeremy McKenna im ersten Powerplay der Partie ebenfalls nur das Gestänge (9.). Die Red Bulls waren im Anschluss etwas gefährlicher, Maximilian Franzreb im Adler-Tor hielt sein Tor vor der ersten Pause aber sauber. Mit 0:0 ging es in die Kabine. Auch nach dem Seitenwechsel sahen die Fans offensives Eishockey, beide Teams ließen in der Defensive aber wenig zu. Situationen wie der vielversprechende Alleingang von Yasin Ehliz waren daher die Ausnahme (24.). Mitte des Drittels wurden die Aktionen zwingender, doch die Torhüter zeigten sich weiterhin von ihrer besten Seite: Niederberger glänzte unter anderem gegen Luke Esposito (28.) - Franzreb gegen McKenna (31.). So blieb die Partie trotz guter Gelegenheiten nach 40 Minuten weiterhin torlos. Im Schlussabschnitt ging es intensiv und umkämpft weiter. München investierte etwas mehr – und wurde dafür in der 50. Minute belohnt: In Überzahl arbeitete Kapitän Hager den Puck zum 1:0 über die Linie. Nur wenig später erhöhte Hirose durch einen mehr als sehenswerten Alleingang (52.). Als die Adler ihre Schlussoffensive starten wollten, erzielte Oswald per Konter das 3:0 (57.) - und machte damit alles klar. Den Schlusspunkt markierte Rieder mit seinem Empty-Net-Treffer zum 4:0-Endstand (58.). Mathias Niederberger: „Der Sieg tut sehr gut. Mannheim ist diese Saison stark, aber wir haben uns heute die drei Punkte verdient. Wir wollten geduldig sein und nicht zu viel forcieren – das haben wir umgesetzt. Wir sind auf dem richtigen Weg.“ Tore: 1:0 | 49:13 | Patrick Hager 2:0 | 51:21 | Taro Hirose 3:0 | 56:49 | Veit Oswald 4:0 | 57:42 | Tobias Rieder Zuschauer: 10.796
Eispiraten Crimmitschau5:0! Eispiraten mit Statement-Sieg über Freiburger Wölfe - Westsachsen entscheiden Halloween-Spiel im Sahnpark deutlich für sich (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Heimspiel eindrucksvoll für sich entschieden! Am Halloween-Spieltag im Sahnpark setzten sich die Westsachsen vor 2.823 Zuschauern mit 5:0 gegen den EHC Freiburg durch. Kevin Reich blieb dabei erneut ohne Gegentreffer. Doppelpacker Tim McGauley, Ladislav Zikmund, Dominic Walsh und Corey Mackin trafen im letzten Heimspiel vor der Länderspielpause. Cheftrainer Jussi Tuores hatte das gleiche Personal zur Verfügung wie schon am Sonntag gegen die Towerstars. Der Finne musste weiterhin auf die Langzeitverletzten Ralf Rollinger und Tim Lutz sowie auf Christian Schneider und Mario Scalzo verzichten, die nach der Länderspielpause wieder eingreifen sollen. Die Crimmitschauer konnten den Schwung aus dem vergangenen Heimsieg gegen Ravensburg mitnehmen. Eindrucksvoll blieben sie über weite Strecken des ersten Drittels das tonangebende Team, gaben den Freiburgern kaum Platz zur Entfaltung und schafften es auf der Gegenseite immer wieder, gefährliche Torchancen zu kreieren. In der zwölften Spielminute klingelte es dann folgerichtig erstmals im Kasten der Breisgauer. Aus Nahdistanz war es Ladislav Zikmund, der Patrik Cerveny in numerischer Überzahl keine Abwehrchance ließ und seine Farben belohnte – 1:0! Die Pleißestädter blieben weiter spielbestimmend und kamen erneut aufs Scoreboard. Durch wen? Na klar: Dominic Walsh! Der Kapitän befindet sich in Topform und schaffte es, auch im achten Spiel in Folge zu netzen. Aus dem hohen Slot konnte der Deutsch-Brite in den Knick einschießen und auf 2:0 stellen (17.). Glück hatten die Eispiraten kurz vor der Pausensirene: Nach Videobeweis ließen die Referees ein Tor der Gäste nicht zählen – der Puck überquerte die Linie erst nach der Sirene. Scheinbar mit dem Glück des Tüchtigen blieben die Crimmitschauer auch zu Beginn des zweiten Durchgangs wacher und präsenter. 24 Sekunden nach Wiederbeginn war es Mirko Sacher, der mit seinem Alleingang noch an Patrik Cerveny scheiterte. Tim McGauley eilte jedoch schnell hinterher und drückte die Scheibe zum 3:0 über die Linie (21.). Die Mannen von Cheftrainer Jussi Tuores tankten nun ordentlich Selbstbewusstsein und konnten sich acht Minuten später erneut belohnen. Adam McCormick scheiterte zunächst noch mit seinem Bauerntrick, doch Corey Mackin schob zum 4:0 ein und verwandelte den Sahnpark erneut in ein Tollhaus (29.). Das Spiel war nach einer guten halben Stunde somit bereits entschieden – auch, weil die Freiburger danach gar nicht mehr in die Spur kamen und die Crimmitschauer ihren Gästen in der eigenen Zone keinen Platz zur Entfaltung ließen. Nadelstiche nach vorn blieben dabei stets gefährlich. So fiel kurz vor dem Ende auch noch das finale 5:0: In Überzahl nutzten Tim McGauley und Louis Brune fast zeitgleich eine Hereingabe von Denis Shevyrin. Letztlich wurde McGauley das Tor zugeschrieben, der damit seinen zweiten Doppelpack im Eispiraten-Dress erzielte (59.). Kurz zuvor konnte sich auch Kevin Reich noch einmal auszeichnen – flink wehrte er einen Schuss mit dem Schoner ab und sorgte dafür, dass er auch im zweiten Spiel in Folge ohne Gegentor blieb. Torfolge (2:0, 2:0, 1:0): 1:0 Ladislav Zikmund (Dominic Walsh, Dylan Wruck) 11:45 – PP1 2:0 Dominic Walsh (Dylan Wruck) 16:09 3:0 Tim McGauley (Mirko Sacher) 20:24 – SH1 4:0 Corey Mackin (Adam McCormick, Vinny Saponari) 28:17 5:0 Tim McGauley (Louis Brune, Denis Shevyrin) 58:14 – PP1 Zuschauer: 2.823
Düsseldorfer EGZwei Punkte nach spannendem Spiel gegen die Lausitzer Füchse! (DEL2) Was ein Eishockey-Abend! Die Düsseldorfer EG hat sich am Halloween-Abend vor 5.533 Zuschauern im PSD BANK DOME in einem intensiven Duell mit den Lausitzer Füchsen nach Penaltyschießen mit 3:2 (0:0, 2:2, 0:0, 0:0, 1:0) durchgesetzt. Die Treffer in der regulären Spielzeit erzielten Max Balinson und Yushiroh Hirano, im Penaltyschießen sorgte erneut Hirano schließlich für die Entscheidung. Beide Torhüter lieferten eine große Leistung ab!
ESV KaufbeurenWeitere Niederlage für die Joker (DEL2) Rund 600 Fans begleiteten den ESV Kaufbeuren am Freitagabend mit einem Sonderzug zum Auswärtsspiel beim EC Bad Nauheim. Dabei sahen die vielen mitgereisten Joker-Fans ein Spiel zum Vergessen. Der ESVK war, wie schon beim letzten Auswärtsspiel am Sonntag in Krefeld, in allen Belangen unterlegen und musste sich nach einem frühen 4:0-Rückstand nach elf Minuten am Ende mit 5:0 geschlagen geben. Trainer Todd Warriner musste dabei verletzungsbedingt auf Daniel Fießinger, Max Oswald, Joe Cassetti und Florian Reinwald verzichten. Neuzugang Jason Bast war als dritter Mittelstürmer im Einsatz. Im Tor stand Rihards Babulis, Backup war U20-Torhüter Clemens Schulz. Das erste Drittel in Bad Nauheim ähnelte dann stark dem vom Sonntag in Krefeld. Die Joker spielten ordentlich mit, lagen nach 20 Minuten aber mit 4:0 zurück. Dabei kassierten die Kaufbeurer erneut drei Tore in knapp drei Minuten. Zwischen der fünften und der achten Spielminute trafen der Reihe nach Julian Lautenschlager zum 1:0, Jordan Hickmott zum 2:0 und Lukas Ribarik zum 3:0. Alle drei Torschützen hatten dabei im direkten Bereich vor Torwart Rihards Babulis keine Mühe, die Scheibe im Tor der Joker unterzubringen. In der elften Minute folgte dann auch schon der vierte Treffer der Hausherren. Kevin Handschuh konnte dabei wieder einen Abstauber aus kurzer Distanz im ESVK-Tor einschieben. Irgendwie musste man als ESVK-Fan auch bei jedem Angriff der Nauheimer Angst haben, dass es im Kaufbeurer Tor einschlägt. In der Offensive hatten die Wertachstädter nach dem 2:0 noch eine gute Chance von Henri Kanninen liegen gelassen. Der Finne scheiterte frei vor Gerald Kuhn an dessen Fanghand. Viel mehr war vom ESVK leider nicht zu sehen. Im zweiten Drittel konnten die Kaufbeurer ihr Spiel leider auch nicht anpassen. Im Endeffekt spielte vor allem in den ersten gut zehn Minuten des 2. Drittels nur eine Mannschaft, und das war der EC Bad Nauheim. Die Joker fabrizierten dabei auch viele Scheibenverluste im Angriffsspiel und machten es den Roten Teufeln somit auch relativ einfach, das Spiel zu kontrollieren. In der 46. Minute kamen die Kurstädter dann auch zu ihrem ersten Powerplay. Dieses konnten die Allgäuer mit ein wenig Glück gut verteidigen und blieben ohne Gegentor. In der Folge kamen die Kaufbeurer in der Offensive auch zu der einen oder anderen besseren Aktion, blieben dabei aber oft zu ungenau und mussten auf die schnellen Konter der Nauheimer Acht geben, die so immer wieder gefährlich vor Rihards Babulis auftauchten. Weitere Treffer sollten im zweiten Abschnitt aber nicht mehr fallen, und es ging für den ESVK also mit einem vier Tore-Rückstand in den dritten Abschnitt. Im Schlussabschnitt sollte nicht mehr viel passieren. Die Nauheimer hatten nach 43 Minuten ein zweites Powerplay, konnten aber auch dieses nicht für einen weiteren Treffer nutzen. Neuzugang Jason Bast hatte im Anschluss an das Unterzahlspiel der Joker eine gute Chance in der Offensive, traf aber leider nur das Außennetz. Auch die Allgäuer kamen dann zu ihrem ersten Überzahlspiel. In diesem bereitete Jason Bast die beste Chance der Joker vor, als er Alec Zawatsky im Slot fand, dieser scheiterte aber an Gerald Kuhn mit seinem Abschluss. Kaum wieder komplett, fingen sich die Kaufbeurer den fünften Gegentreffer ein. Taylor Vause hatte im Slot allen Platz der Welt und traf mit einem trockenen Schuss zum 5:0 in der 49. Minute. Im Nachgang einer starken Einzelaktion von Jonas Fischer kamen die Joker dann zu einem weiteren Powerplay, aber auch dieses war nicht gut genug, um die vielen Joker-Fans im Colognel-Knight-Stadion wenigstens mit einem Treffer zu belohnen. Verdient hätten die Sonderzugfahrer diesen auf jeden Fall, da sie sich stimmungstechnisch vor allem im letzten Drittel nicht unterkriegen ließen. Kaum waren die Kaufbeurer wieder komplett, fingen sich die Joker wie schon so oft in der laufenden Saison einen Alleingang ein. Paul Mayer konnte den davongelaufenen Parker Bowles nur regelwidrig stoppen, und die Allgäuer mussten noch einmal in Unterzahl agieren. Das Penalty-Killing war eines der wenigen positiven Dinge an diesem Abend aus Sicht der Joker, da es erneut gelang, das Powerplay der Nauheimer zu verteidigen. Gut eine Minute vor dem Ende waren es dann wieder die Kaufbeurer, die noch in den Genuss eines Powerplays kamen, was aber nichts mehr am Endstand von 5:0 für die Kurstädter ändern sollte.
Krefeld PinguinePinguine feiern in Bietigheim vierten Sieg in Serie / Bietigheim Steelers – Krefeld Pinguine 4:5 n.V. (1:3, 2:1, 1:0/0:1) (DEL2) Die Krefeld Pinguine haben am Freitagabend bei den Bietigheim Steelers einen hart erkämpften 5:4-Auswärtssieg nach Verlängerung eingefahren. In einer temporeichen und intensiven Partie drehten die Schwarz-Gelben einen frühen Rückstand, mussten in der Schlussphase den Ausgleich hinnehmen, ehe Adam Payerl in der Overtime den Siegtreffer erzielte. Für die Pinguine ist es der vierte Sieg in Folge. Die Partie begann denkbar ungünstig für die Gäste. Bereits in der dritten Minute brachte Benjamin Zientek die Steelers mit 1:0 in Führung, nachdem Topscorer Jack Dugan den Puck mustergültig im Slot abgelegt hatte. Die Pinguine fanden zunächst schwer ins Spiel, doch mit zunehmender Spieldauer übernahmen sie die Kontrolle. In der 13. Minute schlug Jon Matsumoto zu: Mit viel Geduld ließ er die Bietigheimer Verteidigung und Torhüter Olafr Schmidt aussteigen und schob zum 1:1-Ausgleich ein. Nur 52 Sekunden später drehten die Pinguine die Partie komplett: Erst vollendete Tim Schütz nach Vorarbeit von Matsumoto und Steven Raabe zum 2:1, dann erhöhte Max Newton nach nur 18 weiteren Sekunden auf 3:1. Drei Tore in 70 Sekunden – die Pinguine schienen auf der Siegerstraße. Das zweite Drittel wurde zur Achterbahnfahrt. Die Pinguine kontrollierten zunächst das Geschehen, doch eine doppelte Unterzahl brachte die Wende. Cole Fonstad verkürzte im 5-gegen-3-Powerplay mit einem präzisen Schuss auf 2:3 (33.). Die Schwarz-Gelben antworteten prompt: Alexander Weiß fälschte einen Schuss von Zack Dybowski in Überzahl unhaltbar zum 4:2 ab (36.). Doch nur 53 Sekunden später stellte Alexander Preibisch mit dem 3:4 den Anschluss wieder her. Das Schlussdrittel entwickelte sich zu einem ruppigen Kampf. Beide Teams hatten Chancen, doch die Entscheidung fiel nicht. In der 57. Minute gelang Marek Racuk nach schöner Einzelaktion von Dugan der 4:4-Ausgleich im Powerplay. Die Pinguine vergaben durch Mathew Santos noch eine Riesenchance, ehe es in die Verlängerung ging. In der Overtime mussten die Pinguine zunächst eine Bankstrafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis überstehen. Als Adam Payerl anschließend Cole Fonstad in die Bande checkte, standen die Gäste über eine Minute lang in doppelter Unterzahl. Felix Bick hielt den KEV im Spiel. Als Krefeld wieder komplett war, schlug Payerl zu: In der 65. Minute löffelte er den Puck mit letzter Kraft über Schmidt zum 5:4-Siegtreffer – sein achtes Tor im vierten Spiel in Folge. Zahlen zum Spiel Bietigheim Steelers – Krefeld Pinguine 4:5 n.V. (1:3, 2:1, 1:0/0:1) Tore: 1:0 (02:01) Zientek (Dugan, Dronia), 1:1 (12:18) Matsumoto (Bruch, Weiß), 1:2 (13:10) Schütz (Matsumoto, Raabe), 1:3 (13:28) Newton (Gogulla, Santos), 2:3 (32:08)(PP2) Fonstad (Dugan, Uplegger), 2:4 (35:38)(PP1) Weiß (Dybowski, Matsumoto), 3:4 (36:31) Preibisch (Racuk, Uplegger), 4:4 (56:48)(PP1) Racuk (Dugan, Uplegger), 4:5 (64:41) Payerl (Müller, Vandane) Schüsse: 25:33 Strafminuten: 8:12 Zuschauer: 3156 Stimme zum Spiel Thomas Popiesch Es war das erwartet schwere Spiel. Wir haben Bietigheim das ganze Jahr über beobachtet und wussten aus dem Pre-Scouting, dass sie sehr stark spielen. Wir waren also gewarnt. Trotzdem sind wir nicht so ins Spiel gestartet, wie wir die Mannschaft darauf vorbereiten wollten. Da muss ich mich als Trainer auch an die eigene Nase fassen. Gerade in den ersten Minuten haben sie uns überfallartig mit langen, schnellen Pässen immer wieder vor Schwierigkeiten gestellt. Danach kam eine Phase, in der wir gut gespielt und auch die Tore geschossen haben. Aber dann ging es immer so ein bisschen 'up and down'. Das Spiel war ein ständiges Hin und Her. Wir wollen auswärts aber keine schönen Spiele machen, sondern wir wollen Spiele gewinnen. Dafür müssen wir einfach klarer und besser spielen. Das haben wir gerade nach der 30. Minute nicht geschafft, haben uns zu Strafzeiten hinreißen lassen und hatten dann im Powerplay gegen Bietigheim Schwierigkeiten. So gehen wir mit einem 4:4 in die Schlussphase. Umso mehr muss ich der Mannschaft ein Riesenkompliment machen, wie sie dann in der Overtime diese wichtige Unterzahlsituation übersteht und anschließend noch das entscheidende Tor macht. Deshalb gehen wir erstmal mit einem guten Gefühl hier raus, wissen aber auch, dass wir noch viel zu tun haben.
Eisbären RegensburgEisbären Regensburg übergeben Spende aus Pinktober-Spieltag an Brustkrebszentrum des Caritas-Krankenhauses St. Josef (DEL2) Ein starkes Zeichen in Pink: Die Eisbären Regensburg haben die Spendensumme aus ihrem diesjährigen Pinktober-Spieltag an das Brustkrebszentrum des Caritas-Krankenhauses St. Josef übergeben. Insgesamt kam dabei eine Summe von 8.000,00 Euro zusammen. Die Spende setzt sich aus dem Erlös der Versteigerung der im Spiel getragenen pinken Sondertrikots, den Spenden der Fans in der Donau-Arena sowie zusätzlichen Einzelspenden von Sponsoren und Unterstützern zusammen. Beim Heimspiel am 17. Oktober 2025 gegen den ESV Kaufbeuren stand alles im Zeichen der Solidarität mit an Brustkrebs erkrankten Frauen. Mannschaft, Fans und Partner zeigten eindrucksvoll, dass Eishockey in Regensburg mehr ist als Sport. Gemeinsam wurde ein emotionaler Abend zu einem Symbol für Zusammenhalt und Engagement. Die offizielle Scheckübergabe fand im Rahmen des Heimspiels am 31. Oktober gegen die Ravensburg Towerstars statt. Eisbären-Kapitän Nikola Gajovsky überreichte den Spendenscheck stellvertretend für das gesamte Team und die Fans an Prof. Dr. Sylvia Pemmerl, Geschäftsleitung im Caritas-Krankenhaus St. Josef, sowie an Prof. Dr. Olaf Ortmann, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Universität Regensburg am Caritas-Krankenhaus St. Josef und Leiter des Brustkrebszentrums. Geschäftsführer und Arena der Träume-Gründer Christian Sommerer betont: „Pinktober ist für uns kein Projekttitel, sondern eine Herzenssache. Wenn Fans, Partner und Mannschaft gemeinsam etwas Gutes bewegen, dann zeigt das, was unser Sport und die Eisbären leisten können. Ich bin stolz auf diese Gemeinschaft und dankbar für jeden, der sich beteiligt hat.“ Die Spendenempfänger zeigten sich überwältigt: „Die Unterstützung der Eisbären-Familie ist großartig. Diese Spende ist nicht nur eine finanzielle Hilfe, sondern auch ein starkes Zeichen der Solidarität und Wertschätzung gegenüber unseren Patientinnen und dem gesamten medizinischen Team. Sie zeigt, dass Gesundheit, Sport und Gemeinschaft in Regensburg Hand in Hand gehen. Wir danken den Eisbären, ihren Fans und Partnern von Herzen für dieses Engagement“, so Prof. Pemmerl. Hintergrund: Brustkrebs in Deutschland und weltweit Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. In Deutschland erkranken jedes Jahr rund 74.500 Frauen neu daran. Das bedeutet, dass statistisch gesehen etwa eine von acht Frauen im Laufe ihres Lebens betroffen ist. Weltweit werden laut dem World Cancer Research Fund jährlich rund 2,3 Millionen neue Brustkrebsfälle diagnostiziert. Dies entspricht etwa einem Viertel aller Krebsneuerkrankungen bei Frauen. In der Europäischen Union macht Brustkrebs rund 13 Prozent aller neuen Krebserkrankungen aus und knapp 29 Prozent aller neuen Krebsfälle bei Frauen. Diese Zahlen verdeutlichen die enorme Bedeutung von Aufklärung, Früherkennung und medizinischer Forschung. Sie zeigen, warum Aktionen wie der Pinktober-Spieltag weit über den Sport hinauswirken. Die Spendenaktion ist Teil von Arena der Träume, dem umfassenden Sozialprojekt der Eisbären Regensburg, das sich seit Jahren für soziale Verantwortung, regionale Initiativen und gesellschaftlichen Zusammenhalt engagiert. Der konkrete Spendenzweck: Das Brustkrebszentrum des Caritas-Krankenhauses St. Josef verwendet die Mittel für die Anschaffung hochmoderner, handtellergroßer Ultraschallgeräte, die direkt während der Operation eingesetzt werden können. Diese innovative Technologie ermöglicht es den Ärztinnen und Ärzten, Tumorgewebe noch präziser zu erkennen und die Eingriffe für Patientinnen schonender und effektiver zu gestalten. Mit dem Pinktober-Spieltag haben die Eisbären Regensburg einmal mehr bewiesen, dass ihr Leitsatz „Alle zusammen. Keiner allein.“ weit über die Eisfläche hinausgeht.
Starbulls Rosenheim5:0-Sieg in Weiden gegen ersatzgeschwächte Gastgeber (DEL2) Der 13. DEL-Spieltag an Halloween – diese Konstellation hat aus Sicht der Starbulls Rosenheim gepasst. Die Grün-Weißen gewannen das erste von zwei Auswärtsspielen an einem Wochenende am Freitagabend gegen die ersatzgeschwächten Blue Devils Weiden ungefährdet mit 5:0. Scott Feser, Luigi Calce, Dylan Plouffe, Joel Keussen und Ville Järveläinen waren die Torschützen für ein Rosenheimer Team, das sich für eine taktisch und vor allem defensiv überaus disziplinierte Spielweise belohnte. Bei den Starbulls fehlten wie angekündigt der verletzte Teemu Pulkkinen und der für die Augsburger Panther in der PENNY DEL auflaufende Förderlizenzspieler Sebastian Zwickl. Dominik Kolb konnte Cheftrainer Jari Pasanen wegen der Beschränkung auf maximal 15 Ü24-Spieler nicht mit ins Line-up nehmen. Die Jungspunde Michael Musin (18), Johannes Achatz (19) und Lars Bosecker (20) bildeten die vierte Offensivformation. Das Rosenheimer Tor hütete erneut Oskar Autio, der wiedergenesen Christoph Kolarz nahm als Backup auf der Bank Platz. Weidens Headcoach Sebastian Buchwieser musste mit Tyler Ward, Zach Tsekos, Nick Jermain, Nick Samanski, Vladislav Filin, Maximilian Kolb, Dominic Bohac gleich auf sieben verletzte Akteure verzichten. Später fielen auch noch Noel Samanski und Fabian Ribnitzky aus. Als 16. Feldspieler, der allerdings erst ab Ende des zweiten Drittels Eiszeit bekam, feierte Christian Neuert seine Premiere im Trikot der Blue Devils. Der 33-Jährige stürmte zwischen 2015 und 2017 einst für die Starbulls in der DEL2, spielte zuletzt beim TEV Miesbach in der Bayernliga und heuerte kurzfristig für zwei Spiele bei den Oberpfälzern an. Das erste Drittel ging verdient mit 1:0 an die Starbulls, die von weit über 200 mitgereisten Fans unter den 2.120 Zuschauern in der Hans-Schröpf-Arena unterstützt wurden. Die Gastgeber machten in den Anfangsminuten zwar den etwas dynamischeren und spritzigeren Eindruck, die Grün-Weißen aber schlugen bei einem zielstrebig vorgetragenem Spielzug eiskalt zu. Scott Feser drückte nach einem Querpass von Jordan Taupert ins offene kurze Eck ein (8.). Danach überzeugten die Starbulls mit zwei seriös verteidigten Unterzahl- und zwei druckvoll gestalteten Überzahlminuten, bei denen eigentlich das 2:0 fällig gewesen wäre. Taupert stocherte die frei liegende Scheibe in Richtung Tor, Weidens Goalie Felix Noack kratzte sie mit dem Handschuh von der Linie (10.). Auch gegen Ville Järveläinen, der zweimal aus bester Position abzog, war der Keeper der Hausherren zur Stelle. Auf der Gegenseite überzeugte Oskar Autio mit abgeklärtem Stellungsspiel; nur einmal durfte er auch mit einem Reflex glänzen, als Cedric Schiemenz verdeckt abgezogen hatte (4.). Auch im zweiten Durchgang war Autio mäßig gefordert, musste nur bei einem Weidener Powerplay mehrfach rettend eingreifen. Da stand es aber schon 3:0 für Rosenheim. Luigi Calce traf nach einem verunglückten Befreiungsversuch der Gastgeber aus der Drehung durch die „Hosenträger“ von Torwart Noack (23.). Dylan Plouffe nagelte den Puck nach Rückpass von Lewis Zerter-Gossage per Direktabnahme aus dem linken Bullykreis hoch ins kurze Eck (34.). Zuvor hatte die vierte Rosenheimer Sturmreihe gleich mehrfach Gefahr für das Weidener Tor kreiert. Das Defensivverhalten der Grün-Weißen war nahezu perfekt, während die Hausherren Probleme hatten. Kurz vor der Pausensirene erhöhte Starbulls-Verteidiger Joel Keussen per Schlagschuss aus dem hohen Slot auf 4:0 (39.) – der erneut getunnelte Schlussmann Noack ließ sich daraufhin von Ersatztorhüter Simon Wolf ablösen. Im Schlussabschnitt setzte das Team von Jari Pasanen den souveränen Auftritt fort. Beim vierten und letzten Rosenheimer Powerplay der Partie legte Ville Järveläinen schließlich noch seine fünf Spiele andauernde Ladehemmung ab. Nachdem er sich die Scheibe zurechtgelegt hatte, traf der Topscorer im grün-weißen Trikot aus halblinker Position aus dem Handgelenk halbhoch ins rechte Eck zum 5:0-Endstand (55.). Das erste Saisonviertel haben die Starbulls Rosenheim nun mit einer starken Ausbeute von 23 Zählen aus 13 Partien abgeschlossen (Punkteschnitt 1,77). Von Weiden aus setzt der Starbulls-Tross am Samstag seine Tour direkt nach Düsseldorf fort. Am Sonntag bestreiten die Rosenheimer Eishockeyspieler in der Metropole am Rhein ein weiteres Auswärtsspiel (17 Uhr, PSD Bank Dome, Liveübertragung auf sporteurope.tv). Die gastgebende Düsseldorfer EG gewann am Freitag gegen die Lausitzer Füchse mit 3:2 nach Penaltyschießen und steht mit einem Punkt Vorsprung vor den Starbulls auf dem vierten Tabellenrang.
Tigers BayreuthShutout für Meier – Punkte bleiben in Bayreuth / Onesto Tigers vs. Erding Gladiators 5:0 (2:0, 1:0, 2:0) (OLS) Bayreuth: Meier, Arendas – Spacek (2), Schusser (2), Nedved, Müllejans, Leask, Stelzmann – Bollers (4), Hammerbauer, Brown (2), Piskor, Lüsch, Verelst, Bauhof, Maschke (2), Pohjamo (2) Erding: Zabolotny, Meder – Ostwald (2), Kauhanen (2), Köttstorfer (4), Eberhardt (2), Cramer, Wallek – Maier (4), Forster, Pfleger, Matheson, Trattner, Hobbs, Modlmayr, Michl, Waldhausen, Tabert, Henter, Salhi Schiedsrichter: Deckert, Harrer – Winter, Kreuzer Zuschauer: 990 Strafen: Bayreuth: 14 Erding: 14 PP: Bayreuth: 1/5 Erding: 0/5 Torfolge: 1:0 (15.) Bollers (Verelst, Piskor) PP1, 2:0 (17.) Bauhoff (Pohjamo, Maschke), 3:0 (38.) Hammerbauer (Brown), 4:0 (52.) Verelst (Lüsch, Piskor), 5:0 (59.) Verelst (Bollers, Brown) Ohne Alex Barber und Jan Niklas Pietsch, die sich beim letzten Spiel in Heilbronn verletzt haben, sowie ohne Jannis Hüserich, der privat verhindert war, ging man ins Match gegen die Erding Gladiators. Unter der Woche meldete sich zudem Lennard Habeck verletzt ab. Dabei rückte Hammerbauer in die erste Reihe, wo er als Center agierte und Stelzmann wurde zum Defender umfunktioniert. Mit einem abgefälschten Schuss von der blauen Linie, bei dem sich Meier lang machen musste, und den Cramer abgegeben hatte, sah man nach vier Minuten die erste Möglichkeit der Partie, welche die Gäste kreiert hatten. Als der Erdinger Stürmer für 2 + 2 Minuten auf die Strafbank geschickt wurde, sah man ein engagiertes Überzahlspiel der Tigers, die dabei jedoch keinen Erfolg verbuchen konnten. Im Anschluss hatte Matheson, der in den Slot gerauscht war, die beste Chance bis dato, bevor die Tigers erneut vier Minuten am Stück im Powerplay agieren durften. Dieses Mal löste man dies besser und konnte nach einem Pfostentreffer endlich aufs Scoreboard kommen. Bollers reagierte, nachdem die Scheibe in die gefährliche Zone geschlagen worden war, am schnellsten und stellte aus kurzer Distanz die Führung für die Tigers her. Nur kurz darauf trieb Pohjamo die Scheibe über die linke Seite in die Angriffszone und fand, im zweiten Versuch, Bauhof in der Mitte, der das Spielgerät zum 2:0 über die Linie drücken konnte. In der Folge waren es Brown und Spacek sowie Schusser, die kurz vor der Drittelpause für Gefahr vor dem Erdinger Tor sorgten aber nicht an Zabolotny vorbeikamen. Bollers startet schnell mit der ersten guten Gelegenheit in den Mittelabschnitt, als er mit der Rückhand knapp scheiterte, bevor Trattner knapp über die Torlinie zog. Im Anschluss entwickelte sich ein Spiel, in welchem die Erdinger mit zwei, drei Druckphasen Gefahr vor das Bayreuther Tor brachten, bevor Lüsch für Entlastung sorgte, aber beim Sprint auf den Goalie die Scheibe nicht richtig traf. Die erste Strafe der Partie gegen die Tigers, die gegen Spacek ausgesprochen wurde, blieb ohne Folgen. Als Maschke und Kauhanen kurz aneinandergerieten, durften beide Akteure zum Abkühlen. Cramer, der sich ein Herz genommen hatte, traf nur den Pfosten. Kurz darauf machte es Hammerbauer auf der anderen Seite besser, als er sich schön durch die Mitte durchgesetzt hatte und die Scheibe im rechten oberen Torwinkel unterbrachte. Damit schrieb er gleichzeitig den Pausenstand nach dem zweiten Drittel. Da Schusser kurz vor Drittelende und Brown mit dem Schlusspfiff Strafen zogen, ging man mit zwei Mann weniger ins letzte Drittel und sollte für 1.15 die doppelte Unterzahl überstehen. Und man übte sich weiter im Penalty-Killing. Erst musste Bollers sitzen, bevor Pohjamo auf die Strafbank wanderte. Jede dieser Gelegenheiten für Erding arbeitete man sauber und konzentriert weg, sodass die Null stand. Als Verelst den weiten Weg nahm und die Scheibe ins Drittel trug, Lüsch fand und dieser hinter dem Tor am kurzen Pfosten die Scheibe wieder nach vorne legte, war der Kaptiän der Tigers da uns stellte auf 4:0. Auch den Endstand und das 5:0 besorgte der Mann mit der 36 auf dem Rücken, als er kurz nach Ablauf einer Strafe gegen Erding mit einer Direktabnahme den fünften Treffer des Abends auf die Anzeigentafel malte. Insgesamt ein, auch in der Höhe, verdienter Sieg für Gelb-Schwarz. Das letzte Spiel vor der Deutschland Cup-Pause führt die Tigers am Sonntag zum EC Peiting, wo man ab 18 Uhr um Punkte kämpfen wird.
Deggendorfer SCOvertime-Krimi an Halloween: Deggendorfer SC zwingt die Selber Wölfe in die Knie (OLS) Was für ein spannender Abend in der Hitzkopf-Arena! Insgesamt 2.265 Zuschauer sahen eine hochklassige Partie mit wechselnden Führungen, spannendem Eishockey und einen Deggendorfer SC, der im Topspiel den DEL2-Absteiger, die Selber Wölfe, mit 4:3 nach Verlängerung bezwang. Im Duell mit den Franken konnte der Headcoach Casey Fratkin auf seinen üblichen Kader zurückgreifen. Es fehlten somit weiterhin Niklas Pill, Jaroslav Hafenrichter und Brett Humberstone. Der DEL2-Absteiger aus Selb erwischte den besseren Start in die Partie. Im ersten Powerplay der Partie brachte Niko Lahtinen seine Farben in der vierten Minute mit 0:1 in Front. Doch der DSC antwortete prompt. Ebenfalls in einem Überzahlspiel glich Ty Jackson in der achten Minute zum 1:1 aus. Es entwickelte sich eine rasante Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Der nächste Treffer gelang in der 15. Minute wieder den Deggendorfer, als Harrison Roy mit einem platzierten Schuss Selbs Keeper Weidekamp zum 2:1 überwand. Auch im zweiten Abschnitt blieb es eine rassige Partie mit viel Tempo und Zweikämpfen. Das nächste Tor erzielten die Deggendorfer, die im Powerplay durch Dylan Jackson in der 25. Minute nach schöner Kombination auf 3:1 stellten. Zwar boten sich – speziell dem DSC – noch weitere gute Möglichkeiten, jedoch ließ sich Weidekamp im zweiten Abschnitt nicht mehr überwinden. Auch auf der Gegenseite hielt Pielmeier seinen Kasten sauber, sodass es mit der Zwei-Tore-Führung das zweite Mal in die Kabinen ging. Im Schlussdrittel rächte sich der Deggendorfer Chancenwucher in den ersten 40 Minuten und die Wölfe kamen per Doppelschlag zurück in die Partie. Erik Nemec in der 46. Minute im Powerplay und Lukas Valasek in der 48. Minute egalisierten das Ergebnis. Im weiteren Drittelverlauf stand die Partie auf Messers Schneide. Nach 60 Minuten stand es weiterhin 3:3, wodurch erstmals in dieser Saison in der Hitzkopf-Arena die Verlängerung entscheiden musste. Dort schwang sich Petr Stloukal zum Matchwinner auf, als er auf Zuspiel von Harrison Roy das Spiel zu Gunsten seiner Farben entschied. Weiter geht es für das Team von Trainer Casey Fratkin am Sonntag mit einem Auswärtsspiel bei den Memmingen Indians.
Selber WölfeWölfe entführen Punkt aus Deggendorf - Deggendorfer SC vs. Selber Wölfe 4:3 OT (2:1; 1:0; 0:2/1:0) (OLS) Die Selber Wölfe, bei denen der 17-jährige Miksch zu seinem ersten Oberliga-Einsatz kam, erkämpften sich nach einer starken Aufholjagd einen Punkt in Deggendorf. Die Wölfe erwischten einen guten Start und gingen früh in Führung, ehe die läuferisch starken Gastgeber zurückschlugen: Ebenfalls im Powerplay gelang dem DSC der Ausgleich, ehe sie noch vor der ersten Pause die Führung herausschossen. Im zweiten Drittel gingen die Deggendorfer gar mit zwei Treffern in Führung. Doch Selb kam im Schlussabschnitt noch einmal stark zurück und glich die Partie nach regulärer Spielzeit aus. In der Overtime hatten die Gastgeber das Glück des Tüchtigen und sicherten sich den Zusatzpunkt. Rassiger Beginn Der Deggendorfer SC kam wie die Feuerwehr aus der Kabine, zog aber gleich in der 3. Spielminute eine Strafe. Und diese Situation nutzten die Selber Wölfe eiskalt aus. Tramm bediente Lahtinen, der die Scheibe von der Seite per Direktschuss zum 0:1 in die Maschen feuerte. Die Gastgeber blieben aber giftig und machten den Wölfen durch ihr aggressives Forechecking das Leben schwer. Als der Selber Verteidiger Tramm die Strafbank drücken musste, egalisierten die Niederbayern nach einem schönen Spielzug den Spielstand durch T. Jackson. Beide Teams schlugen weiter ein hohes Tempo an. Eine kleine Unsortiertheit der Wölfe in der Defensivzone nutzten die Deggendorfer zum 2:1: Roy kam frei zum Schuss und ließ Weidekamp im Selber Tor keine Abwehrchance. Kurz vor Drittelende ging das Wolfsrudel aus einer kleinen Keilerei mit einem Powerplay heraus, konnte den Vorteil aber nicht zu einem weiteren Treffer nutzen. Der DSC legt im Powerplay nach Die Selber Wölfe nahmen zu Beginn des mittleren Spielabschnitts kurz hintereinander zwei Strafen. Die Zeitstrafe gegen Gläßl überstanden die Porzellanstädter noch schadlos, doch als Müller die Sünderbank drückte, schlugen die Gastgeber erneut in Überzahl zu: Die abgefälschte Scheibe fand den Weg in hohem Bogen über Weidekamp hinweg zum 3:1 in den Kasten. Als die Wölfe ihrerseits in der 27. Minute in Überzahl agieren durften, hatten Lahtinen, Schutz und Tramm zwar gute Möglichkeiten, fanden aber in Deggendorfs Goalie Pielmeier ihren Meister. Eine Schrecksekunde mussten die Wölfe in der 32. Minute überstehen, als die Scheibe ungewöhnlich von der Bande in Richtung Tor abgelenkt wurde. Aber Weidekamp war auf dem Posten und klärte die Situation unaufgeregt. Nach einer weiteren Drangphase der Gastgeber nahmen die Wölfe in den Schlussminuten des Mitteldrittels das Heft in die Hand. Doch Ziesche, Gauch, Tramm und Nemec brachten den Puck nicht zum Anschlusstreffer über die Linie. Wölfe erzwingen die Overtime Die Selber Wölfe hatten sich für das Schlussdrittel einiges vorgenommen und setzten dies auch um. Erneut im Powerplay kamen die Porzellanstädter auf ein Tor heran: Nemecs platzierter Schuss hatte den Weg in den Torgiebel gefunden. Und nur 79 Sekunden später jubelten die zahlreich mitgereisten Selber Fans erneut, nachdem Valasek einen Abpraller von Pielmeier mühelos ins leere Tor zum Ausgleich einschieben konnte. Nun hatten die Wölfe das Momentum, verpassten jedoch die Chance, den vierten Treffer nachzulegen. Gegen Ende der regulären Spielzeit drückten die Deggendorfer auf den Siegtreffer, doch Weidekamp klärte zweimal bärenstark. In der Overtime hatten die Gastgeber dann das Glück des Tüchtigen und sicherten sich durch den Treffer von Stloukal in der 62. Minute den Zusatzpunkt. Mannschaftsaufstellungen und Statistik Deggendorfer SC: Pielmeier (Graf) – Heinzinger, Pozivil, Wachter, Zitterbart, Pfänder, Heiß, Skorohodov – Baßler, T. Jackson, D. Jackson, Elsberger, Leinweber, Stloukal, Buchner, Roy, Hahn, Picha, Bergbauer Selber Wölfe: Weidekamp (Scherer) – Gläßl, Tramm, Gauch, Ulrich, Müller, Kassay-Kezi, Hördler – Spitzner, Gelke, Schutz, Rubin, Němec, Valasek, Klughardt, Lahtinen, Ziesche, Bauer, Miksch Tore: 4. Min. 0:1 Lahtinen (Tramm, Spitzner; 5/4); 8. Min. 1:1 T. Jackson (D. Jackson, Pfänder; 5/4); 15. Min. 2:1 Roy (Buchner, Heiß); 25. Min. 3:1 D. Jackson (T. Jackson, Hahn; 5/4); 46. Min. 3:2 Nemec (Gauch, Rubin; 5/4); 48. Min. 3:3 Valasek (Nemec, Rubin); 62. Min. 4:3 Stloukal (Roy, Pozivil) Strafzeiten: Deggendorf 14, Selb 10 Schiedsrichter: Gossmann, Voit (Bösl, van der Heyd) Zuschauer: 2.265
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
EHC KlosterseeEHC Klostersee – EHC „Die Löwen“ Waldkraiburg 5:4 (2:1, 1:2, 2:1) (BYL) Das immer enge und spannende Geschehen in der Wildbräu-Arena im Derby gegen die Waldkraiburger Löwen hat der EHC Klostersee mit 5:4 für sich entscheiden können. Die Grafinger erarbeiteten sich dank einer starken Zweikampfquote und Spielvorteilen eine Führung, gaben das Momentum im zweiten Abschnitt durch ein paar Strafzeiten zu viel aber aus der Hand. Der wichtige Ausgleich gelang den Rot-Weißen noch vor der Sirene zur zweiten Pause. Danach legte das Team von Thomas "Birdy" Vogl doppelt vor, doch die starken Gäste blieben dran. Noch in der Schlussminute musste Lukas Steinhauer mit zwei "big saves" den Sieg festhalten. EHC Klostersee: Lukas Steinhauer (Patrick Mayer); Nicolai Quinlan, Johannes Kroner, Tobias Hilger, Florian Gaschke, Ole Krüger, Felix Kaller; Ville Saloranta, Kelvin Walz, Julian Dengl, Simon Roeder, Luka Kauppila, Philipp Quinlan, Marc Bosecker, Robin Rieke, Quirin Spies, Arnaud Eibl, Vitus Gleixner. EHC „Die Löwen“ Waldkraiburg: Tobias Sickinger (Maximilian Englbrecht); Martin Kokes, Patrick Zimmermann, Daniel Hora, Felix Lode, Thomas Rott, Michael Cejka, Tim Ludwig; Leon Decker, Andris Dzerins, Santeri Ovaska, Florian Maierhofer, Nico Vogl, Jakub Sramek, Tomas Vrba, Bastian Rosenkranz, Anthony Dillmann, Leander Ruß. Torfolge: 1:0 (14:10) Marc Bosecker (Felix Kaller, Robin Rieke); 1:1 (16:04) Jakub Sramek, Nico Vogl); 2:1 (17:26) Luka Kauppila (Johannes Kroner, Simon Roeder); 2:2 (27:00) Jakub Sramek (Nico Vogl, Daniel Hora); 2:3 (29:43) Jakub Sramek (Andris Dzerins, Daniel Hora – 5:3); 3:3 (39:44) Julian Dengl (Marc Bosecker, Ville Saloranta – 5:4); 4:3 (44:45) Simon Roeder (Julian Dengl, Lukas Steinhauer); 5:3 (49:43) Marc Bosecker (Tobias Hilger, Philipp Quinlan); 5:4 (51:55) Santeri Ovaska (Felix Lode, Michael Czejka). Strafminuten: EHC Klostersee 10; EHC „Die Löwen“ Waldkraiburg 8. Hauptschiedsrichter: Alexander Saal, Florian Fröhlich. Zuschauer: 575.
Lechbruck FlößerFlößer wollen in Fürstenfeldbruck punkten - Neuzugang Tyler Lepore vor seinem Debüt im ERC-Trikot (BLL) Am Sonntag um 17 Uhr steht für den ERC Lechbruck das nächste Auswärtsspiel in der Eishockey-Landesliga an. Die Flößer gastieren beim EV Fürstenfeldbruck und wollen dabei an die zuletzt gezeigten guten Leistungen anknüpfen. Das Ziel ist klar: Drei Punkte sollen aus Oberbayern mit nach Hause genommen werden. Für die Mannschaft von Trainer Paolo De Sousa gibt es personell positive Nachrichten. Wenn alles nach Plan läuft, wird Neuzugang Tyler Lepore erstmals das blau-weiße Trikot des ERC überstreifen und in Fürstenfeldbruck sein Debüt geben. „Tyler wird am Samstag in Lechbruck eintreffen und auch gleich aufs Eis gehen, um ein paar Runden im Lechpark zu drehen. Wir freuen uns, dass er nun bei uns ist“, so De Sousa. Auch insgesamt entspannt sich die Personalsituation beim ERC: Nach und nach kehren die verletzten und angeschlagenen Spieler zurück, sodass sich der Kader langsam seiner vollen Stärke nähert. Marius Keller arbeitet an seinem Comeback steht demnächst vor seinem ersten Einsatz, was aber für dieses Wochenende noch kein Thema ist. Der kommende Gegner EV Fürstenfeldbruck hat bisher erst eine Partie absolviert und diese knapp mit 5:6 gegen den ERSC Ottobrunn verloren. Dennoch gilt die Mannschaft als kampfstark und schwer zu bespielen – insbesondere im Städtischen Stadion an der Amperoase. Das Saisonziel des EVF ist klar formuliert: die Teilnahme an den Play-offs. Im Sommer hat sich der Kader leicht verändert. Neu im Team sind Philipp Pechlaner (vom EV Aich) und Dennis Tausend (Pinguine Königsbrunn), während Kevin Rosvall, Michael Lackner (ERSC Ottobrunn) und Felix Merkle (Schongau Mammuts) den Verein verlassen haben. „Fürstenfeldbruck ist ein unangenehmer Gegner, der sich zuhause immer teuer verkauft. Wir müssen von Beginn an konzentriert auftreten und unser Spiel durchziehen“, fordert De Sousa. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und der nötigen Konsequenz vor dem Tor wollen die Flößer einen Erfolg einfahren und sich in der Tabelle verbessern. Spielbeginn in Fürstenfeldbruck ist am Sonntag um 17 Uhr.
|
|
||||||
| www.icehockeypage.de www.ihp.hockey |









Red Bull München
Eispiraten Crimmitschau
Düsseldorfer EG
ESV Kaufbeuren
Krefeld Pinguine
Eisbären Regensburg
Starbulls Rosenheim
Tigers Bayreuth
Deggendorfer SC
Selber Wölfe
EHC Klostersee
Lechbruck Flößer


