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September 26
                         
Oktoberfest
           
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Nach einem Jahr beim REV Bremerhaven in der Verbandsliga kehrt Stürmer Veit Wieczorek zu den Weserstars zurück. 11 Tore und 14 Assists waren seine Bilanz aus 9 Spielen in der letzten Saison
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Die beiden Stürmer Dominick Thum (Neusser EV) und William Izak (Iserlohn DNL) wussten im Tryout zu überzeugen und werden bis zum Saisonende beim EVD bleiben. Dagegen wird Torhüter Lucas Goebels den Verein verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  
ASV Hamburg
(VLN)  Der Großteil der Mannschaft bleibt weiter zusammen. Bisher haben die Torhüter Kurtus Hancock und Florian Lentz, die Verteidiger Bent Meyer, Martin Müller, Rasid Saitov, Torben Sander und Klaas Steffen, sowie die Stürmer Steffen Drewes, Nick Fischer, Benjamin Hepburn, Daniel Lupzig, Patrick Schrage, Christian Seifert, Sebastian Wilczarski, Benjamin Wollf und Christian Zachariassen ihre weitere Zusage beim Altonaer SV gegeben
  
ESV Kaufbeuren
(OLS)  Die Augsburger Panther haben ihren 17-jährigen Nachwuchsverteidiger Liron Pellizzari mit einer Förderlizenz für den ESVK ausgestattet. In der letzten Saison spielte er noch in der DNL und stand im erweiterten DEL-Kader
  

   

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IHP-PuckIHP Nachrichten
Sonntag 2.November 2025

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des Allerheiligen-Wochenendes mit insgesamt 18 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern und Regionalliga West.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
  
kasselhuskiesKassel Huskies
Keine Punkte in Niederbayern: Huskies unterliegen Landshut mit 3:5

(DEL2)  Zum Auftakt ins Wochenende waren die Huskies in Landshut zu Gast. In einem Spiel mit zwei starken Goalies gingen zunächst die Hausherren in Front, Bartuli fand aber noch im Anfangsdrittel die Antwort. Der EVL zog im Mitteldrittel auf 3:1 davon, Turgeon erzielte erst in der 53. Minute den ersten Anschlusstreffer. Den zweiten Anschlusstreffer lieferte Valenti in Überzahl, nachdem Gooch den vierten Treffer für die Niederbayern erzielt hatte. Am Ende war es erneut der US-Amerikaner, der mit einem Schuss ins leere Tor die Entscheidung brachte.
Ordentlich was los war im ersten Abschnitt. Landshut startete druckvoll, wobei die gefährlichen Abschlüsse zunächst noch ausblieben. Auf der anderen Seite packte Dietl eine starke Parade gegen Braun (6.) aus. In der Folge kontrollierte der EVL das Spielgeschehen und belohnt sich in der neunten Spielminute schließlich mit dem 1:0 durch Park. Nach dem Powerbreak war es Maurer und bei einem Schuss von Immo der Latte (16.) zu verdanken, dass die Gastgeber ihre Führung nicht ausbauen konnten. In Person von Bender trafen aber auch die Schlittenhunde einmal das Gestänge (17.). Den Weg ins Landshuter Tor fand dann schließlich der Puck eine Minute später: Wilde brachte die Scheibe in Richtung Tor, wo ein Landshuter sie perfekt auf die Kelle von Bartuli abfälschte und dieser so aus kurzer Distanz ausgleichen konnte (19.). Den Stand von 1:1 rettete Sekunden vor Drittelende einmal mehr Maurer in die Kabine.
Im Mitteldrittel dauerte es nicht lange, ehe die Niederbayern erneut in Führung gingen: Ein Distanzschuss von Dietz fand den Weg ins linke Eck zum 2:1 (23.). Die dicke Gelegenheit auf den erneuten Ausgleich hatte in der 29. Minute Laurin Braun, der zwar allein auf das Tor des EVL zumarschierte, Dietl aber nicht überwinden konnte. Auch Schütz per Rückhand (30.) und Mieszkowski nach starkem Pass von Bartuli (31.) konnten den souveränen Landshuter Schlussmann nicht überwinden. Während die Schlittenhunde ihre Hochkaräter nicht nutzten, schlug für den EVL das beste Powerplay der Liga. Nachdem die Huskies die Scheibe nicht klären konnten, landete sie auf der rechten Seite auf dem Schläger von Immo, welcher unter die Latte zum 3:1 traf (39.).
Zu Beginn des Schlussdrittels galt es für die Huskies direkt zwei weitere Unterzahlsituationen zu überstehen, ließen diesmal aber wenig anbrennen. Nach dem Powerbreak gab es dann noch einmal Tore satt: Nachdem die Schlittenhunde zunächst ihr erstes Powerplay nicht nutzten, war es kurz darauf Turgeon, der einen Schuss von Schütz zum 2:3-Anschlusstreffer abfälschte (53.). Der Ein-Tore-Rückstand hatte jedoch nicht lange bestand, denn nur eine Minute später traf Gooch zum 4:2 für den EV Landshut (54.). Doch auch der nächste Huskies-Treffer folgte prompt: In Überzahl dauerte es nur neun Sekunden, ehe Valenti ins rechte obere Eck zum erneuten Anschlusstreffer traf (55.). Für Punkte reichte es am Ende dennoch nicht – Gooch traf in der Schlussminute zur Entscheidung ins leere Tor.
Tore:
1:0 Park (Scheibengraber – 9. Min.)
1:1 Bartuli (Mieszkowski, Wilde – 19. Min.)
2:1 Dietz (Elsner, Steck – 33. Min.)
3:1 Immo (PP – Lindberg, Bergman – 39. Min.)
3:2 Turgeon (Schütz, Wilde – 53. Min.)
4:2 Gooch (Kornelli – 54. Min.)
4:3 Valenti (PP – Wilde, Benson – 55. Min.)
5:3 Gooch (ENG – Schwarz – 60. Min.)
 www.ihp.hockey    Freitag 31.Oktober 2025  22:28 Uhr Bericht:     ECK
Autor:     pkh


eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
NEFFIN-SHUTOUT: EISBÄREN BEZWINGEN TOWERSTARS 4:0 - Regensburg mit wichtigem Heimsieg über Ravensburg

(DEL2)  Dritter Sieg in Serie für die Eisbären Regensburg: Vor 4018 Fans in der heimischen Donau-Arena hat der Eishockey-Zweitligist aus der Oberpfalz mit 4:0 (0:0/2:0/2:0) gegen die Ravensburg Towerstars gewonnen. Goalie Jonas Neffin blieb dabei erstmals in der neuen Saison ohne Gegentreffer und hielt mit 38 Paraden die Null fest. Seine Vorderleute schossen indes durch Überzahltreffer von Corey Trivino (33. Minute) und Kapitän Nikola Gajovský (36.) bis zur zweiten Pause einen 2:0-Vorsprung heraus. Der nächste Treffer der Domstädter durch Yuma Grimm in der 44. Minute wurde nach Videobeweis wieder zurückgenommen – doch nur fünf Zeigerumdrehungen später netzte Grimm erneut ein und stellte endgültig auf 3:0 (49.). Den Schlusspunkt setzte Kevin Slezak, der im Powerplay einen Rebound zum 4:0-Endstand einschob (56.). Die Rot-Weißen hielten ob der drei Punkte ihren starken sechsten Platz in der DEL-2-Tabelle (jetzt 22 Punkte), die Gäste aus Oberschwaben rutschten indes auf Rang zehn ab (17). Nun geht es für die Liga in die Länderspielpause (Deutschland-Cup). Erst danach, am Freitag, 14. November, sind die Eisbären wieder im Einsatz: Ab 19:30 Uhr treten sie auswärts beim Spitzenreiter, den EC Kassel Huskies an. Am Sonntag, 16. November, steigt dann das nächste Heimspiel, wenn die Eisbären ab 17 Uhr die Starbulls Rosenheim zum bayerischen Rivalenduell in der Donau-Arena empfangen. Tickets gibt es unter www.ebr.live.
Nachbericht
Alle Spieler standen Peter Flache, Cheftrainer des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg, für das Heimspiel gegen die Ravensburg Towerstars zur Verfügung – einzig der länger ausfallende US-amerikanische Angreifer Alexander Berardinelli und der kurzfristig erkrankte Verteidiger Marian bauer waren nicht einsatzbereit. Im Tor setzte Flache vor 4018 Fans in der Donau-Arena auf Jonas Neffin, Konrad Fiedler war sein Backup – Talent Cole Danielsmeier zählte nicht zum Kader. Die beiden jungen Angreifer Lukas Krieger und Matěj Giesl liefen indes für Oberliga-Partner Passau in dessen Auswärtsspiel gegen Bad Tölz auf.
Vor der Partie wurde nicht nur die beeindruckende Spendensumme von 8000 Euro aus der „Pinktober“-Aktion an das Brustkrebszentrum des Caritas-Krankenhauses St. Josef übergeben. Der sich in überragender Frühform befindende Jonas Neffin wurde vom Fachmagazin Eishockey-News auch als bester DEL-2-Spieler des Monats September ausgezeichnet. Die Regensburger gingen in schwarzen Alternativ-Trikots in die Partie. Diese hatte der 15-jährige Eisbären-Anhänger Kilian im Rahmen des Design-Wettbewerbs entworfen – von der Fangemeinschaft war aus vielen Einsendungen sein Vorschlag online zum Sieger gewählt worden.
Mit einem schwungvollen Start verzeichneten die Gäste aus Baden-Württemberg früh die ersten Chancen. Die Oberschwaben waren, auch durch zwei Strafen gegen die Eisbären, das aktivere Team im ersten Durchgang, die erneut souveräne Defensive der Regensburger ließ aber zumeist nur Abschlüsse von weit außen oder aus der Distanz zu, die Neffin sicher entschärfte. Die klareren Chancen im ersten Durchgang verbuchten somit trotzdem die Domstädter, die unter anderem durch Sam Payeur (5. Minute), Corey Trivino (7.), Aleandro Angaran (12.) und Nick Mähler (17.) allein vier Mal völlig frei vor RVT-Keeper Ilya Sharipov auftauchten und ihrerseits ebenfalls eine Überzahlsituation ungenutzt ließen. Weil sich Sharipov und Neffin auch bis zur ersten Pause schadlos hielten, ging es torlos ins zweite Drittel.
Dieses startete ähnlich wie das erste geendet hatte: Ravensburg rannte an, brachte das Tor der Eisbären aber selten wirklich in Gefahr, Regensburg vergab durch Trivino und Pierre Preto (je 26.) zwei Großchancen – und beide Teams waren in je einer Überzahl nicht erfolgreich. Wohl spielentscheidend war dann eine große Strafe gegen die Oberschwaben: Nikita Kessler ließ sich zu einem harten Check an Verteidiger Mähler hinreißen und handelte sich dafür eine Spieldauer-Strafe ein (32.). Im folgenden fünfminütigen Regensburger Powerplay schlugen die Flache-Schützlinge gleich doppelt zu: Erst spielte David Morley Trivino völlig frei – letzterer netzte mühelos zum 1:0 ein (33.), dann erhöhte Kapitän Nikola Gajovský mit einem Schlenzer von der Blauen Linie auf 2:0 – Angaran hatte Sharipov beim Schuss völlig die Sicht verdeckt (36.). In einer weiteren Überzahl verpassten die Domstädter den dritten Treffer mehrmals knapp, die beste Möglichkeit ließ Donát Péter mit einer Direktabnahme im Slot liegen (38.). Im direkten Gegenzug stand dann einmal mehr der erneut überragende Neffin im Mittelpunkt: Nach einem Puckverlust verhinderte er im Eins-gegen-Eins mit einer Glanzparade den möglichen Anschlusstreffer der Puzzlestädter durch Thomas Reichel (38.).
Vier verschiedene Torschützen
Insgesamt 38 Abschlüsse der Gäste entschärfte der Regensburger Schlussmann an diesem Abend – und blieb bis zum Ende für die Gäste unüberwindbar. Damit feierte Neffin seinen ersten Shutout der neuen DEL-2-Saison. Vorne trieben seine Mannschaftskollegen das Ergebnis weiter in die Höhe. Zwar wurde das nächste Eisbären-Tor durch Yuma Grimm nach Videobeweis wieder aberkannt (44. – Sharipov war wohl leicht behindert worden), doch nur knapp fünf Minuten später netzte Grimm dann doch noch ein: Péter legte vor dem Tor stark quer und Grimms direkter Flachschuss landete in den Maschen (49.). Von diesem Rückschlag erholten sich die Gäste nicht mehr – ihre weiteren Chancen landeten allesamt in Neffins Armen und die Oberpfälzer ließen auf der Gegenseite gar noch das 4:0 folgen. Kevin Slezak in einem weiteren Powerplay ließen die Oberpfälzer dann gar noch das 4:0 folgen: Kevin Slezak, Augenblicke zuvor noch knapp gescheitert, erwischte im Slot einen Abpraller und netzte ein (56.).
Mit dem letztlich verdienten Heimerfolg sicherten die effizienten Regensburger ihren sechsten Platz in der DEL-2-Tabelle (22 Punkte), Ravensburg rutschte indes auf Rang zehn ab (17). Erst nach der nun anstehenden Länderspielpause geht es für die Oberpfälzer weiter. Am Freitag, 14. November, geht es auswärts zum Ligaprimus: Ab 19:30 Uhr sind sie auswärts beim Spitzenreiter, den EC Kassel Huskies gefordert. Das nächste Heimspiel steigt dann am Sonntag, 16. November. Ab 17 Uhr empfangen die Rot-Weißen dann die Starbulls Rosenheim zum Derby in der Donau-Arena. Tickets gibt es unter www.ebr.live.
Statistik
Eisbären Regensburg – Ravensburg Towerstars 4:0 (0:0/2:0/2:0)
Freitag, 31. Oktober 2025 – Donau-Arena Regensburg – Beginn: 20 Uhr.
Aufstellungen
Regensburg: Jonas Neffin (60:00 Minuten) und Konrad Fiedler (beide Tor) – Pascal Zerressen (A), Nick Mähler, Sean Giles, Guillaume Naud (2 Strafminuten), Jakob Weber, Patrick Demetz (4) und Maximilian Merkl (alle Abwehr) – Pierre Preto, Corey Trivino (A), Constantin Ontl, Kevin Slezak, Samuel Payeur, David Morley (2), Yuma Grimm, Donát Péter, Bryce Kindopp, Marks Jirgensons, Nikola Gajovský (C) und Aleandro Angaran (2/ alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent).
Ravensburg: Ilya Sharipov (59:56 Minuten) und Nico Pertuch (beide Tor) – Denis Pfaffengut, Simon Sezemsky (A), Philipp Mass, Ryan Odude, Jan Wieszinki (2 Strafminuten) und Julian Eichinger (alle Abwehr) – Alec Ahlroth, Erik Jinesjö Karlsson (2), Robbie Czarnik (C/2), Mark Rassel, Nickolas Latta (A), Alex-Olivier Voyer (2), Thomas Reichel, Marvin Schmid, Nikita Kessler(2 + 5 + Spieldauer), Louis Latta, Anselm Gerg und Fabio Sarto (2/alle Sturm). – Trainer: Bo Šubr (Headcoach) sowie Eli Parviainen und Matthias Nemec (beide Assistenten).
Strafminuten: Regensburg 10 – Ravensburg 12 + 5 + Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen Nikita Kessler.
Zuschauer: 4018 (Donau-Arena Regensburg).
Schiedsrichter: Maik Blankart und Daniel Kannengießer (beide Hauptschiedsrichter) sowie Soeren Kriebel und Alexander Pletzer (beide Linesperson).
Tore
1. Drittel:

2. Drittel:
1:0 (33. Minute/PP1) Corey Trivino (David Morley, Pascal Zerressen);
2:0 (36./PP1) Nikola Gajovský (Samuel Payeur, Bryce Kindopp);
3. Drittel:
3:0 (49.) Yuma Grimm (Donát Péter);
4:0 (56./PP1) Kevin Slezak (Aleandro Angaran, Samuel Payeur).
Neuer Tabellenplatz: Regensburg 6. Platz (22 Zähler aus 12 Partien/vorher 6.) – Ravensburg 10. Rang (17 Punkte aus 14 Spielen/zuvor 9.).
 www.ihp.hockey    Samstag 1.November 2025  19:00 Uhr Bericht:     EVR
Autor:     jml


lausitzerfuechseweiswasserLausitzer Füchse Weißwasser
Anthony Morrone und die Lausitzer Füchse engagieren sich für die Männergesundheit - Movember-Aktion im November

(DEL2)  Im November tragen wir bei den Lausitzer Füchsen nicht nur unser Herz, sondern auch unseren Schnurrbart auf dem Eis: Unser Goalie Anthony Morrone startet in diesem Monat eine ganz besondere Spendenaktion im Zeichen der Männergesundheit – zugunsten der Movember-Foundation, die weltweit führende Wohltätigkeitsorganisation, die sich für die Gesundheit von Männern einsetzt.
Gemeinsam mit uns, den Lausitzer Füchsen, möchte Anthony das Bewusstsein für Themen stärken, über die oft zu selten gesprochen wird: Prostatakrebs, Hodenkrebs, psychische Gesundheit und Suizidprävention.
Doch bei Anthony bleibt es nicht bei Worten – er geht mit gutem Beispiel voran: Für jeden Save, den er im November in der DEL2 für die Lausitzer Füchse macht, spendet Anthony persönlich 1 € an die Movember-Foundation. Auch wir als Club stehen geschlossen hinter ihm: Für jedes Tor, das unsere Mannschaft in diesem Zeitraum erzielt, spenden die Lausitzer Füchse zusätzlich 5 €.
„Männergesundheit betrifft uns alle – auf und neben dem Eis“, sagt Anthony Morrone. „Wenn ich mit dieser Aktion dazu beitragen kann, dass Männer offener über ihre Gesundheit sprechen oder rechtzeitig Hilfe suchen, dann habe ich mein Ziel erreicht.“
Die Füchse-Familie ruft daher alle Fans, Partner und Freunde auf, sich dieser Aktion anzuschließen und Teil der Movember-Bewegung zu werden. Jeder Beitrag, jede Spende und jedes Gespräch zählt – damit Männer länger, gesünder und bewusster leben können.
Unterstützen Sie die Aktion hier: www.movember.com/m/15402989 Mehr über Movember erfahren Sie unter: de.movember.com
 www.ihp.hockey    Samstag 1.November 2025  11:03 Uhr Bericht:     EHCL
Autor:     fb


Memmingen IndiansMemmingen Indians
Kantersieg der Indians bringt die Tabellenführung

(OLS)  Mit einem 2:9 Auswärtssieg kehrt der ECCD Memmingen von der Zugspitze zurück. Die Indians lassen dem SC Riessersee keine Chance und erobern sich die Tabellenführung. Am Sonntag kommt es nun zum absoluten Topspiel gegen den punktgleichen Deggendorfer SC. Die Partie, welche als KUTTER-Familientag ausgetragen wird, beginnt bereits um 15:30 Uhr.
Die Indians waren am Freitagabend über 60 Minuten das tonangebende Team. Auch wenn die Hausherren zu Beginn noch mithalten konnten, war der ECDC dauerhaft am Drücker. Die Heim-Führung der Garmischer wurde durch Tyler Spurgeon egalisiert. Noch im ersten Drittel gingen die Indianer dann erstmals in Führung, als Nikita Krymskiy das 2:1 erzielen konnte.
Im Mittelabschnitt waren die Rot-Weißen dann vollends das Team, welches die Oberhand behielt. Es folgte ein Treffer von Topscorer Felix Brassard sowie zwei Tore von Markus Lillich, welche das Spiel bereits früh entschieden. Der Anschluss zum 2:5 vor der Pausensirene war schon zu diesem Zeitpunkt nur noch ein kleiner Hoffnungsschimmer aus Sicht der Hausherren. Zu überlegen traten die Memminger auf, der SCR hatte, ohne Topscorer Soudek, nicht genug entgegenzusetzen. 
Das ging auch im Schlussabschnitt so weiter. Zahlreiche gute Möglichkeiten waren aus Indianer-Sicht vorhanden, sodass der Endstand noch deutlicher hätte ausfallen können. Am Ende waren es weitere vier Tore des ECDC, welche das 9:2 aus Sicht des Teams von Daniel Huhn besiegelten. Zweimal Eddy Homjakovs sowie Dominik Meisinger und erneut Tyler Spurgeon trafen für Rot und Weiß.
Da Deggendorf und Selb sich im parallel verlaufenden Spiel in Niederbayern gegenseitig Punkte nahmen, kletterten die Indians auf Platz 1 der Tabelle. Dort wollen sie auch am Sonntagabend noch stehen, wenn der DSC als punktgleicher Verfolger an den Memminger Hühnerberg kommt. Karten für die Partie sind bereits im VVK erhältlich. Aufgrund der großen Resonanz empfiehlt es sich diese frühzeitig zu sichern. Die Halle öffnet bereits um 14 Uhr, das Spiel am KUTTER-Familientag beginnt dann um 15:30 Uhr. Gleichzeitig findet der Teddy Bear Toss zugunsten bedürftiger Kinder statt. 
SC Riessersee – ECDC Memmingen 2:9 (1:2/1:3/0:4)
Tore: 1:0 (7.) Stein (Roach, Colley), 1:1 (9.) Spurgeon (Brassard, Svedlund, 5-4), 1:2 (10.) Krymsiky (Schubert, Gams), 1:3 (23.) Brassard (Menner, Kurz), 1:4 (26.) Lillich (Blake, Fominych), 1:5 (29.) Lillich (Ettwein, Homjakovs), 2:5 (39.) Colley (Stein, Dibelka), 2:6 (41.) Homjakovs (Blake), 2:7 (53.) Meisinger (Brassard, Meier), 2:8 (53.) Homjakovs (Brassard, Svedlund, 5-4), 2:9 (59.) Spurgeon (Brassard, Meisinger).
Strafminuten: Riessersee 10 – Memmingen 2
ECDC Memmingen: Roth (Flott-Kucis) – Blake, Ettwein; Svedlund, Meisinger; Kurz, Menner – Lillich, Homjakovs, Fominych; Brassard, Spurgeon, Meier; Krymskiy, Schubert, Gams.
 www.ihp.hockey    Samstag 1.November 2025  09:44 Uhr Bericht:     ECDCM
Autor:     mfr


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Ice Dragons mit nächster Derbyniederlage - Herford unterliegt Hamm deutlich

(OLN)  Der Herforder Eishockey Verein musste in der Oberliga Nord Hauptrunde gegen die Hammer Eisbären die zweite Derbyniederlage innerhalb einer Woche hinnehmen. Beim 1:4 (0:1/0:1/1:2) war man trotz einer höheren Schussanzahl am Ende relativ chancenlos und verlor verdient.
Der HEV begann zunächst mit viel Offensivdrang und setzte die Eisbären in den ersten Minuten unter Druck. Jedoch zeichnete sich bereits in der Startphase ab, wie sich der spätere Spielverlauf entwickeln sollte. Herford ließ sehr gute Torgelegenheiten liegen und war zudem anfällig für Kontersituationen. Mehrfach rettete Jakub Urbisch im Tor der Ostwestfalen glänzend und bewahrte sein Team vor einem Rückstand. In der 15. Minute war aber auch er machtlos. Ausgerechnet in Überzahl sorgte ein Puckverlust an der gegnerischen blauen Linie dafür, dass Dominik Lascheit alleine auf das Herforder Gehäuse zufuhr und zum 1:0 einnetzte. Auf der anderen Seite wurde Julius Schulte im Tor der Eisbären von den Ice Dragons nun richtig warm geschossen und man ließ gleich mehrere Hochkaräter ungenutzt.
Im zweiten Spielabschnitt war zunächst der HEV wieder das druckvollere Team, doch weiterhin ließ man gute Torgelegenheiten aus. Anders die Hammer Eisbären, die eine weitere Kontersituation in der 34. Minute nutzten. Ugnius Cizas reagierte bei einer unübersichtlichen Situation schnell, schnappte sich die Scheibe, lief alleine auf das Tor von Jakub Urbisch zu und ließ dem Herforder Schlussmann beim 2:0 keine Abwehrgelegenheit. Mit diesem Spielstand wurden letztmalig die Seiten in der beta Finanz Eissportarena gewechselt.
Im Schlussdrittel spielten die Gastgeber mit viel Selbstvertrauen weiter und sorgten frühzeitig für die Vorentscheidung. Gianluca Balla erhöhte in der 46. Minute auf 3:0 und Thomas Zuravlev beseitigte mit einem sehenswerten Rückhandtreffer zum 4:0 die letzten Zweifel. Das 1:4 von Ryley Lindgren war in der letzten Minute nur noch eine Ergebniskorrektur.
„Wir sind im Moment in einer Phase, in der sofort jeder Fehler bestraft wird. Wir haben am Anfang gut die Physis ins Spiel gebracht, bekommen aber die Scheibe nicht ins Tor. Wir machen dann einen Fehler in Überzahl, der sofort von Hamm ausgenutzt wird. Da fehlt im Moment mit Sebastian Moberg der Spieler, der alles anleitet. Im weiteren Verlauf des Spiels merkt man dann, was Selbstvertrauen ausmacht. Hamm bewegt die Scheibe und macht die Kleinigkeiten richtig, während wir versuchen, Dinge zu erzwingen, die nicht erzwungen werden müssen. Und dann fallen halt Gegentore“, so HEV-Chefcoach Henry Thom auf der abschließenden Pressekonferenz.
Nach der Niederlage ist der Herforder Eishockey Verein auf Platz 10 in der Tabelle abgerutscht und trifft in der Sonntagsbegegnung ab 18.30 Uhr in der heimischen imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ im letzten Spiel vor der Länderspielpause auf den Tabellenvierten KSW Icefighters Leipzig. Tickets gibt es online unter https://tickets-ice-dragons.reservix.de sowie an der Abendkasse, die mit Einlassbeginn ab 17.30 Uhr öffnet.
Tore:
1:0 14:29 Dominik Lascheit (Thomas Zuravlev / Lucas Flade) SH1
2:0 33:18 Ugnius Cizas (Niclas Focks / Tom Geischeimer)
3:0 45:20 Gianluca Balla (Linus Wernerson Libäck / Fabio Frick)
4:0 53:46 Thomas Zuravlev (Dominik Lascheit / Christian Schiling)
4:1 59:05 Ryleys Lindgren (Gleb Berezovskij)
Strafen:
Hamm 12 Minutenb
Herford 8 Minuten
Zuschauer:
943        
 www.ihp.hockey    Samstag 1.November 2025  11:11 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     som


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Ice Dragons mit Heimduell gegen Leipzig - Letztes Spiel vor der Länderspielpause

(OLN)  Für den Herforder Eishockey Verein steht das letzte Spiel in der Oberliga Nord vor der 2-wöchigen Länderspielpause auf dem Programm. Ab 18.30 Uhr empfangen die Ice Dragons in der heimischen imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ den Tabellenvierten KSW Icefighters Leipzig.
In der ersten intensiven Phase der Saison fällt das Zwischenfazit ernüchternd aus. Drei Punkte holten die Ostwestfalen aus den letzten vier Begegnungen, überzeugten lediglich beim 7:2-Auswärtserfolg in Erfurt und rutschten in der Tabelle auf Platz 10 ab. Die Selbstverständlichkeit und das Selbstvertrauen ist beim HEV verloren gegangen und muss nun laut Chefcoach Henry Thom wieder hart zurückgearbeitet werden. Kleinigkeiten müssen wieder automatisiert werden, damit diese von alleine laufen. Da ist das Topteam aus Leipzig mit Sicherheit kein leichter Gegner in der jetzigen Situation, vielleicht kommen die Icefighters aber genau zum richtigen Zeitpunkt. Nach sechs Siegen in Folge, mussten auch die Sachsen zuletzt in zwei 2:5-Niederlagen gegen Erfurt und Tilburg einwilligen, wodurch der Druck bei den Gästen durchaus vorhanden ist.
Beim ersten Aufeinandertreffen in Leipzig hatte der HEV keine Chance und verlor die Begegnung mit 1:6, ohne richtig in das Spiel hineinzufinden. In der heimischen Drachenhöhle will man sich nun besser präsentieren, auch um die erste intensive Phase positiv zu beenden und dringend erforderliche Punkte einzufahren. Zudem möchte man den ostwestfälischen Eishockeyfans wieder ein Siegerlebnis schenken.
Tickets gibt es online unter https://tickets-ice-dragons.reservix.de sowie an der Abendkasse, die mit Einlassbeginn um 17.30 Uhr öffnet. Außerdem wird die Begegnung live auf www.sprade.tv übertragen.
 www.ihp.hockey    Samstag 1.November 2025  19:25 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     som


Herne MinersHerne Miners
Derbysieg für die Miners!

(OLN)  Nachdem Duisburg größtenteils die spielbestimmende Mannschaft war, bewies der HEV im letzten Drittel erneut Kampfgeist, drehte das Spiel und behielt drei wichtige Punkte am Gysenberg.
Füchse Duisburg, 31.10.2025:
Herne startete zwar gut in die Partie, das Tor erzielte jedoch Duisburg: In der 14. Spielminute verwertete Zolmanis einen Abpraller zum 1:0. In der 17. Spielminute gab auch Leon Willerscheid einen Abpraller ab, den Dennis Palka zum 1:1 einnetzte – zugleich der Pausenstand.
Im zweiten Drittel war erneut Duisburg am Drücker, schaffte es bei der Vielzahl an Chancen jedoch nur, in der 25. Spielminute einen Fehler in der Herner Defensive zu verwerten. Adam Kiedewicz erzielte das 2:1. Aus 28 Torschüssen in den ersten 40 Minuten schaffte es Duisburg, nur zwei zu verwerten.
Wie schon in den letzten Spielen stellte der HEV im letzten Drittel erneut seinen Kampfgeist und seine Comeback-Qualitäten unter Beweis. Früh im Drittel erzielte Dennis Palka in Überzahl durch die Hosenträger von Willerscheid seinen zweiten Treffer zum 2:2. Wenig später war es ein Doppelschlag von Ford, der Herne in Front brachte: Erst überwand Ford Leon Willerscheid in der 46. Minute mit einem satten Handgelenkschuss aus der Drehung zum 3:2, kurz darauf spielte er einen Pass in den Slot, der vom Schlittschuh eines Duisburger Verteidigers unglücklich ins eigene Tor zum 4:2 abgefälscht wurde. In den letzten vier Minuten ging EVD-Coach Petrozza volles Risiko und zog seinen Torwart für einen zusätzlichen Feldspieler. Duisburg schaffte es jedoch erneut nicht, seine Chancen in Tore umzuwandeln. Die Scheibe wurde in der 59. Spielminute aus dem Drittel befördert, Demmler gewann das Laufduell um den Puck und konnte zum 5:2 ins leere Tor einschieben.
Für den HEV ist am Sonntag spielfrei. Nach der Deutschland-Cup-Pause geht es für die Miners auswärts gegen die Black Dragons aus Erfurt weiter.
0:1 [13:37] Zolmanis (Kiedewicz/Grosse)
1:1 [16:17] Palka (Demmler/Grunewald)
1:2 [24:43] Kiedewicz (Kalns)
2:2 [41:21] Palka (Ford/Snetsinger)
3:2 [45:43] Ford (Müller/Munichiello)
4:2 [47:50] Ford (Bräuner)
5:2 [58:06] Demmler (Munichiello/Palka
Strafen: 2–6
Zuschauer: 1948
SpradeTV-Buchungen: 270
 www.ihp.hockey    Samstag 1.November 2025  18:20 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     jb

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg
  
   

Amberg Wild LionsAmberg Wild Lions
Dezimierte Löwen ‚auf dem Eis und im Kopf‘ zu langsam

(BYL)  Der ERSC Amberg hat am Freitagabend eine bittere aber verdiente 1:4-Niederlage gegen die ‚Eishogs‘ des EC Pfaffenhofen hinnehmen müssen. Vor allem die Chancenverwertung erwies sich als Manko bei den Gastgebern, die zudem nun weitere personelle Ausfälle zu verkraften haben. Alles in Allem ein gebrauchtes Halloween für den ERSC.
Beide Teams begannen sehr offensiv, erste gute Gelegenheiten verzeichnete der ERSC durch Nolan Gardiner und Daniel Krieger. Zwar hatten auch die Gäste ihre Chancen, aber wesentlich zwingender schienen die Breaks der Wild Lions, die sich zumeist aus Scheibenverlusten der Eishogs ergaben. Amberg scheiterte dabei aber reihenweise an Gästetorhüter Steven Catelin oder eigener Fahrlässigkeit: “Wir müssen solche ‚Einladungen‘ vom Gegner besser ausnutzen und die einfachen Sachen richtig machen. Wir spielen aber oft zu kompliziert“, monierte Löwencoach Jan Bönning die mangelnde Chancenverwertung. Die längst überfällige 1:0-Führung für den ERSC durch Gardiner gegen Ende des Drittels hielt dann auch nicht lange, denn noch vor der Pausensirene nutzte Jakub Vrana einen Leichtsinn in der Amberger Defensive zum Ausgleich: „Unser Goalie hat uns im 1.Drittel im Spiel gehalten und das 1:1 war wichtig für den Kopf“, gestand Gästetrainer Markus Muhr. Nur 34 Sekunden nach Wiederbeginn gelang den Eishogs sogar die erstmalige Führung, nach dem gleichen Muster und erneut durch Vrana. Das 1:2 zeigte deutliche Wirkung bei den Gastgebern, die immer öfter von Pfaffenhofen in die Defensive gedrängt wurden. Die Gäste wirkten nun auch läuferisch stärker, zumal der knappe Kader der Wild Lions durch den Ausfall von Lukas Salinger noch weiter dezimiert wurde. Für den Verteidiger war nach einem heftigen Zusammenprall das Spiel vorzeitig beendet. Chancen für Amberg ergaben sich weiterhin, aber selbst im Powerplay wollte nichts gelingen. So ging es mit dem knappen Rückstand in den Schlussabschnitt und auch dort kassierte man in der Anfangsminute einen Gegentreffer. Das 1:3 durch Alexander Eckl bedeutete schon eine Art Vorentscheidung, zumal im weiteren Verlauf auch ERSC-Angreifer Daniel Schroepfer nicht mehr einsatzfähig war. Die Gastgeber ließen nun nicht nur kräftemäßig weiter nach, sondern auch mental. Das 1:4 durch Marco Muhr bedeutete ergebnistechnisch den Schlusspunkt. In der Schlussphase verloren die Wild Lions auch noch Kapitän Kevin Schmitt, der sich nach einem Foul eine Spieldauerstrafe einhandelte und damit für die nächste Partie gesperrt ist. Jan Bönning zeigte sich hinterher enttäuscht: „Ich bin heute überhaupt nicht zufrieden mit unserer Leistung. Wir haben den Gegner stärker gemacht, je länger das Spiel gedauert hat und waren auf dem Eis und im Kopf zu langsam“, so der ERSC-Trainer. Auf die zahlreichen Verletzungsausfälle wollte Bönning die Niederlage nicht schieben.
ERSC Amberg – EC Pfaffenhofen 1:4 (1:1,0:1,0:2)
1:0 (18.) Gardiner (Schmitt, Walkom), 1:1 (19.) Vrana (Tlacil,C.Eckl), 1:2 (21.) Vrana (Muhr, Tlacil), 1:3 (41.) Eckl A. (Tlacil, Vrana), 1:4 (45.) Muhr (Tlacil, Eckl A.).
Strafen: Amberg 8 + 5 + 20 (Schmitt), Pfaffenhofen 14 Minuten. Zuschauer: 569.
 www.ihp.hockey    Samstag 1.November 2025  13:59 Uhr Bericht:     ERSCA
Autor:     js

 
Buchloe PiratesBuchloe Pirates
Der nächste Derbysieg - Taktisch hervorragend eingestellte Piraten gewinnen verdient im Allgäu-Derby beim ESC Kempten

(BYL)  Zweites Derby – zweiter Sieg. Die Buchloer Piraten haben am Freitagabend nach dem kürzlichen 4:3 Nachbarschaftserfolg in Landsberg auch das zweite Derby der noch jungen Saison für sich entschieden – dieses Mal bei den Sharks in Kempten. Mit einer disziplinierten, kompakten und taktisch clever eingestellten Teamleistung schlugen die Freibeuter den Allgäuer Rivalen von der Iller verdient mit 6:2 (1:0, 3:1, 2:1) und halten so weiter Tuchfühlung zur Spitzengruppe der Bayernliga.
Nach der 0:2 Auswärtsniederlage letzten Sonntag in Miesbach, wollten die Buchloer vor allem offensiv wieder mehr Akzente setzten und das gelang dem Team von ESV-Coach Waldemar Dietrich vom Start weg. Denn gleich im ersten Abschnitt hatten die Buchloer offensiv zunächst mehr vom Spiel. Während man die Kemptener in der eigenen Zone anfangs kaum zur Entfaltung kommen ließ, suchte man in der Angriffszone immer wieder den Abschluss, wobei hier vorerst noch die letzte Präzision fehlte. Doch nach 13 Minuten belohnten sich die Freibeuter für ihre Bemühungen, als ein Schuss von Benedikt Diebolder vor dem Tor augenscheinlich noch unhaltbar von Felix Schurr zum 1:0 abgefälscht wurde. Gegen Drittelende fanden dann aber auch die Sharks etwas besser ins Spiel, doch die gut stehende Abwehr und ein wachsamer David Blaschta hielten die Null. Und praktisch mit Ablauf des ersten Drittels hatte Adriano Carciola sogar noch die riesen Gelegenheit auf 2:0 zu erhöhen, doch er scheiterte mit seinem Alleingang an ESC-Schlussmann Jakob Nerb.
Besser machte es dann wieder Felix Schurr, der kurz nach Wiederbeginn energisch über außen zum Tor zog und dessen Hereingabe etwas glücklich durch einen Kemptener Schlittschuh zum 2:0 ins Tor rutschte (23.). Doch die Hausherren fanden darauf schnell eine Antwort: Über Umwege fand der Puck den Weg zu Kevin Hu, der keine Probleme mehr hatte auf 2:1 zu verkürzen, was in der mit rund 600 Zuschauern gefüllten Halle Teddybären regnen ließ (25.). Denn an diesem Abend sammelten die Kemptener für den guten Zweck Kuscheltiere, die beim ersten Tor der Sharks von den Fans aufs Feld geworfen wurden. Wirklich aus dem Tritt brachte das die Buchloer aber nicht, die weiterhin an ihrem abgeklärten Spielstil festhielten und somit auch im zweiten Durchgang die gefälliger Mannschaft blieben und die vor allem auch weiter die neutrale Zone kontrollierten. Immer wieder fand man so die Lücken in der Sharks-Abwehr und Adriano Carciola nutzte dies nach einer feinen Finte auch zum 3:1, als er einen ESC-Verteidiger ins Leere laufen ließ und dann eiskalt ins lange Eck einnetzte (28.). Und die Buchloer hätten ihren Vorsprung anschließend noch weiter ausbauen können – wenn nicht sogar müssen. Doch zwei Powerplays blieben ungenutzt und kurz darauf hatte Benedikt Diebolder mit einem Lattenschuss auch noch Pech (35.). Sekunden vor dem zweiten Seitenwechsel erhöhten die Freibeuter dann aber doch noch. Felix Schurr bediente von hinter dem Tor clever Robert Wittmann, der auf 4:1 stellte (40.)
Wie fast schon zu erwarten war wollten die Sharks im letzten Drittel nochmals alles probieren, um heranzukommen und die Buchloer hatten hier anfangs auch Glück, dass man bei zwei Unterzahlkontern des ESC nicht den Anschluss kassierte (44./45.). Hier rettete David Blaschta bereits sensationell, der unfreiwilligerweise in der Schlussphase immer mehr in den Mittelpunkt rückte, nachdem die Buchloer zwischenzeitlich den Gastgebern wieder etwas den Wind aus den Segeln nehmen konnten. Doch erneut Hu machte es mit dem 4:2 im Nachsetzten dann doch noch einmal spannend (52.). Die Pirates verteidigten anschließend ihren Vorsprung allerdings leidenschaftlich und konnten sich auch auf ihren starken Rückhalt im Tor verlassen. Und so machte Alexander Krafczyk mit 5:2 per Empty-Net-Treffer den Deckel auf das Allgäu-Derby endgültig drauf (58.), ehe Demeed Podrezov nach schönem Zuspiel von Alexander Thiel Sekunden vor der Schlusssirene sogar noch den 6:2 Endstand besorgte.
Mit diesem verdienten Auswärtssieg klettern die Buchloer vorerst auf Tabellenrang fünf, ehe es am Sonntag dann in der heimischen Sparkassenarena (17 Uhr/Live auf SpradeTV) zum Duell gegen die zweitplatzierten Schweinfurt Mighty Dogs kommt.
 www.ihp.hockey    Samstag 1.November 2025  01:24 Uhr Bericht:     ESVB
Autor:     chs


ESC KemptenKempten Sharks
Derby vergeigt - ESC Kempten findet bei der 2:6 Niederlage gegen Buchloe keine Lösungen

(BYL)  Selbst Kemptens Kult Kommentator Stefan Schneider tat sich schwer bei der Pressekonferenz nach dem Spiel die richtigen Fragen zu finden. Zu groß war wohl die Enttäuschung nach dem verkorksten Derby gegen souverän auftretende Pirates. Doch Sven Curmann machte mit wenigen Sätzen recht deutlich was er von der Leistung seines Teams hielt: „Zwei Drittel war Buchloe hoch überlegen, erst im letzten Drittel haben wir es nochmal probiert, da wachten die Spieler dann langsam auf. In den ersten Minuten stehen wir da drei oder viermal frei vor dem Tor, treffen dann aber auch nicht. Aber letztendlich war Buchloe die klar überlegene Mannschaft. Von uns war das zumindest vierzig Minuten überhaupt nichts, nichts was man zum Eishockeyspielen brauch. Kein Zweikampfverhalten, kein Schlittschuhlaufen, kein Teamgeist, kein Zusammenhalt. Wenn Du keine Energie auf das Eis bringst, mit halber Kraft spielst und schlafmützig über das Eis läufst, dann kann das nicht funktionieren. Wir spielen Pässe die überhaupt nicht möglich sind, wir haben darüber geredet mit Tempo über außen ins Drittel zu kommen und machen dann genau das Gegenteil, spielen Diagonalpässe die nicht ankommen, wo keiner steht.“
Harte und klare Worte und herbe Kritik an der Spielweise seines Teams, mit denen der Sharks Coach da sichtlich angefressen das Spiel analysiert. Es hätte ein Eishockeyfest werden sollen, Derby gegen Buchloe, Teddybeartoss, aber es begann schon mit einer enttäuschenden Kulisse, nicht einmal sechshundert Zuschauer kamen in die Dewart Arena, selbst gegen Pfaffenhofen kamen mehr Fans ins Stadion. Richtige Derbyatmosphäre kam auch auf den Rängen nicht auf, dazu war auch der Spielverlauf zu deutlich. Buchloe, vor allem defensiv hervorragend organisiert ließ Kempten nicht ins Spiel kommen. Die neutrale Zone gehörte klar den Gästen und man lies die Sharks kaum zum Zuge kommen. Folgerichtig ging man auch mit zwei Toren in Führung, bevor Kevin Hu mit dem 2:1 zumindest für den positiven Regen an Stofftieren sorgte. Doch Buchloe machte unbeeindruckt weiter und legte bis zum 1:4 nach. Erneut Hu war es zum 2:4, aber die Kemptener Druckphase im Schlussdrittel wurde von den Pirates gut verteidigt, zudem überzeugte der ehemalige Kemptener David Blaschta im Tor mit einer starken Leistung. Ein empty net und ein last Minute Tor der Gäste sorgten dann für den deutlichen Endstand. Für die Begegnung am Sonntag in Waldkraiburg bedarf es nun eines sehr großen Schrittes vorwärts um wieder in die berühmte Spur zu finden.
Statistik:
ESC Kempten – ESV Buchloe 2:6(0:1,1:2,1:3)
Tore:
0:1 Diebolder (Schurr,Simm)(13.),
0:2 Schurr (Guran,Wiche)(23.),
1:2 Hu (Kokoska,Dopatka)(25.),
1:3 Carciola (Keil,Blaschta)(28.),
1:4 Wittmann (Schurr,Podrezov)(40.),
2:4 Hu (Kokoska,Steiner)(52.),
2:5 Krafczyk (Carciola,Petrak)(59.),
2:6 Podrezov (Lewis,Thiel)(60.).
Strafminuten:
ESC Kempten: 8
ESV Buchloe:6
Beste Spieler:
ESC Kempten: Kevin Hu
ESV Buchloe: David Blaschta
Zuschauer: 589
 www.ihp.hockey    Samstag 1.November 2025  08:20 Uhr Bericht:     ESCK
Autor:     th


ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
Königsbrunn überzeugt auch gegen Landsberg

(BYL)  Mit 4:1 gewinnt der EHC Königsbrunn in der heimischen Pharmpur EISARENA verdient gegen die "Riverkings" des HC Landsberg. In einer temporeichen und sehr fair geführten Partie setzten sich am Ende die effektiveren Brunnenstädter gegen den Derbygegner durch.
Beide Teams konnten mit gut gefülltem Kader antreten, allerdings fiel bei den Brunnenstädter Hayden Trupp aufgrund einer Verletzung aus. Im Königsbrunner Tor stand von Beginn an Stefan Vajs, als Backup saß Joshua Appler auf der Bank.
Sowohl der EHC als auch Landsberg gingen von Beginn an kaum Risiken ein und versuchten, aus einer gesicherten Defensive aus das Spiel zu gestalten. Marco Riedl stand gleich in der zweiten Spielminute alleine vor dem gegnerischen Torhüter Borst, der die Szene aber entschärfen konnte. Ansonsten blieben gute Chancen zunächst Mangelware, der HCL verteidigte die neutrale Zone gut, aber auch Königsbrunn ließ kaum Möglichkeiten zu. Ab der zehnten Spielminute häuften sich die guten Chancen, ein abgefälschter Schuss von Marc Streicher ging nur knapp am Tor vorbei. Den ersten Treffer markierten die Königsbrunner in der 14. Spielminute, als der EHC mit viel Tempo in die gegnerische Zone drängte. Einen ersten Schuss von Anton Egle konnte der Goalie noch abwehren, den Rebound netzte allerdings Clay Ellerbrock zur 1:0 Führung ein. Beide Mannschaften verteidigten weiterhin gut, bis zur ersten Pause fielen keine weiteren Treffer.
Im Mittelabschnitt erwischte Königsbrunn den besseren Start. Gleich in der 21. Spielminute hatten die Hausherren zwei Top-Chancen, verpassten es aber nachzulegen. Nur zwei Minuten später fiel dann aber doch noch der nächste Treffer für den EHC, als Stefan Rodrigues Luca Kinzel mit einem schönem Pass anspielte. Der legte quer zu Peter Brückner, den mustergültigen Pass zimmerte dieser dann zum 2:0 ins gegnerische Tor. Es kam noch schlimmer für die Gäste, die sich nur 39 Spielsekunden später den nächsten Treffer fingen. Erneut war es Stefan Rodrigues, der seinen Mitspieler Clay Ellerbrock mit einem feinen Anspiel bediente. Der Deutsch-Amerikaner nutzte freistehend seine Chance und traf gekonnt zur 3:0 Führung für Königsbrunn ein. Landsberg steckte aber nie auf und kam in der 29. Spielminute durch Grötzinger zu guten Chancen, nur eine Minute später fiel dann auch der Anschlusstreffer zum 3:1 durch Lukas Hess. Königsbrunn zeigte sich aber unbeeindruckt und kam nur zwei Minuten später erneut durch Clay Ellerbrock zur nächsten Top-Chance, die aber folgenlos für die Gäste blieb. Mit dem leistungsgerechten 3:1 ging es nach 40 Spielminuten ein letztes Mal in die Kabinen.
Auch im letzten Drittel hatten die Brunnenstädter die erste Top-Chance, in der 43. Spielminute hatte Clay Ellerbrock nach präzisem Anspiel von Tim Bullnheimer freie Schussbahn, doch Landsbergs Goalie Borst verhinderte den nächsten Königsbrunner Treffer. Der fiel dann aber drei Minuten später, als sich Anton Egle aus dem eigenen Drittel über die rechte Seite bis vor das gegnerische Tor durchtankte und mit seinem Handgelenkschuss zum 4:1 einnetzte. Aus unmöglichem spitzen Winkel fand er millimetergenau die Lücke zwischen Fanghand und Schoner, Landsberg musste nach diesem Kunstschuss nun drei Tore aufholen. Doch Königsbrunn ließ nichts mehr anbrennen und hatte weiterhin Zugriff zum Spiel und die besseren Torchancen. Mika Reuter hatte in der letzten Spielminute noch das 4:2 auf der Kelle, doch ein weiterer Treffer blieb den tapfer kämpfenden Gästen verwehrt.
Königsbrunn gewinnt nach einer konstanten, bärenstarken Defensivleistung mit 4:1 gegen einen Kontrahenten auf Augenhöhe, der aber nur wenige gute Torchancen hatte. Wie schon in den letzten Partien war der EHC taktisch diszipliniert und gnadenlos effektiv, zudem zeigte Goalie Stefan Vajs eine souveräne starke Partie. Trotz vieler Zweikämpfe blieben die Brunnenstädter gegen Landsberg ohne Strafzeiten und führt nun als einzige Mannschaft ohne Niederlage die Tabelle an. EHC-Coach Bobby Linke war nach der Partie natürlich zufrieden mit seiner Mannschaft:
„Es war uns klar, dass sich Landsberg in dem Derby nicht nur hinten reinstellt und nichts macht. Die waren aggressiv, nah am Gegenspieler und haben sich viele Zweikämpfe geliefert. Die konnten wir meist für uns entscheiden und haben uns dadurch auch einen kleinen Vorteil erarbeitet. Wir hatten das kleine Quäntchen Glück, auch durch die Arbeit, die wir investiert hatten und haben uns mit dem ersten Tor belohnt. Danach haben wir zwei weitere Treffer erzielt, was uns Sicherheit gab. Vielleicht etwas zuviel, wir waren danach kurzzeitig defensiv schläfrig und haben den Anschluss kassiert. Da waren wir zu fahrlässig. Im Schlussdrittel standen wir sehr kompakt und haben uns mit einem weiteren Tor belohnt. Heute haben wir eine andere Scoringtiefe gezeigt, dass wir nicht nur von der ersten Reihe abhängig sind, sondern die anderen Reihen das Spiel gewonnen haben. Wir müssen auch weiterhin gut verteidigen, das ist der Schlüssel zum Erfolg.“
Tore: 1:0 Ellerbrock (Egle, Farny) (14.), 2:0 Brückner (Kinzel, Rodrigues) (23.), 3:0 Ellerbrock (Rodrigues, Riedl) (23.), 3:1 Hess (Grözinger, Mosler) (30.), 4:1 Egle (Ellerbrock, Baader) (46.)
Strafminuten:  EHC Königsbrunn 0     HC Landsberg 4     Zuschauer: 493
 www.ihp.hockey    Samstag 1.November 2025  10:03 Uhr Bericht:     EHCK
Autor:     hp


tev-miesbachTEV Miesbach
TEV holt Derbysieg

(BYL)  Einen wahren Krimi mit mehreren Wendungen erlebten sie rund 550 Zuschauer am Freitagabend im Miesbacher Eisstadion, bei dem letztendlich der TEV verdient mit 3:2 nach Verlängerung gewann.
Aber von vorne. Der TEV, bei dem nur der angeschlagene Philip Lehr fehlte, startete von Beginn an besser in die Partie, tat sich aber schwer gegen eine kompakte Defensive der Riverrats und wenn man vor Gästetorwart Korbinian Sertl auftauchte, war dieser immer zur Stelle. Auf der Gegenseite musste auch ein erneut starker Timon Ewert immer wieder eingreifen, aber auch der Miesbacher Schlussmann löste das souverän.
Im Mittelabschnitt wurde es das erste Mal turbulent, als ein Miesbacher Schuss wohl die Linie kurz überquerte, was aber sowohl im Stadion als auch mit den TV-Bildern kaum aufzulösen war. Auf der Gegenseite jubelten dann Riverrats. Ondrej Horvath nutzte schlitzohrig einen günstigen Winkel in der 29.Minute zum 0:1. Der TEV drückte immer weiter auf das Tor, doch fand in Sertl immer wieder seinen Meister.
Der Schlussabschnitt begann mit zwei Großchancen für den TEV bevor es wohl zum Aufreger des Abends kam.  Bei einem Querpass von Patrick Asselin rangelten sich in der 45.Minute Michael Grabmaier und Stephan Englbrecht vor dem Tor und auf einmal brach Jubel im Miesbacher Stadion, denn es wurde auf Tor für den TEV entschieden. Wieder eine äußerst knappe und auch auf dem Eis sehr knappe Entscheidung. Die Geretsrieder reagierten aufgebracht und auf den SpradeTV Bilder auch zu sehen, dass sie Recht hatten, denn die Scheibe überquerte nie die Linie, was aus der Position des Schiedsrichters ohne Videobeweis wohl kaum zu sehen war. Dabei lohnt es sich in die aktuelle Schleifkammerlfolge anzuhören, wo genau auf solche Situationen und die sogenannte "Area of focus" eingegangen wird. Der TEV beflügelt vom Ausgleich legte sofort nach und in der 47.Minute stand Justi Späth nach einem Schuss von Michael Grabmaier goldrichtig und staubte zum viel umjubelten 2:1 ab. In der Folge verteidigte der TEV gut und schien die Partie souverän runterzuspielen, doch im Eishockey kommt es oft anders und so zog Hans Tauber früh seinen Torwart zu Gunsten eines sechsten Feldspieler und das Risiko der Gäste wurde rund zwei Minuten durch einen platzierten Schuss in den Winkel von Christoph Frankenberg mit dem Ausgleich belohnt.
In der Verlängerung war der TEV ab Sekunde eins, wie auch schon über die 60 Minuten zuvor tonangebend, aber man scheiterte immer wieder an Sertl. 67 Sekunden vor dem Ende erlöste dann TEV die 530 lautstarken Heimfans als er einen Alleingang, nach starkem Pass von Matej Pekr, mit voller Willenskraft im Tor der Riverrats zum 3:2 Sieg versenkte.
Somit gewann der TEV höchst verdient an einem kuriosen Abend mit 3:2 und beißt sich weiter in Spitzengruppe fest. Am Sonntag reist man zum HC Landsberg. Das nächste Heimspiel steht dann im Zeichen von Matej Pekr und rund 150 Fans des ECDC Memmingen werden am Sonntag um 18 Uhr zu Gast sein, wenn der TEV den EHC Königsbrunn empfängt, um ihren ehemaligen Fanliebling und den TEV zu unterstützen.
 www.ihp.hockey    Samstag 1.November 2025  09:49 Uhr Bericht:     TEVM
Autor:     sh


schweinfurtmightydogsSchweinfurt Mighty Dogs
Erste Saisonniederlage: Mighty Dogs unterliegen Dingolfing mit 4:5

(BYL)  Freitagabend, der 31. Oktober 2025 – für viele ein Anlass, Halloween zu feiern, doch nicht für die Schweinfurter Mighty Dogs. Sie empfingen zum sechsten Hauptrundenspiel der Bayernliga die Isarrats des EV Dingolfing im heimischen Icedome. Die Zuschauer bekamen eine spannende Partie geboten – und für die Mannschaft endete an diesem Abend eine fast schon magische Serie von 14 Siegen in Folge.
Die Mighty Dogs brachten die Gäste durch einige Ungenauigkeiten im Spielaufbau früh ins Spiel, konnten jedoch zunächst den ersten Treffer für sich verbuchen. Nach einem halbhohen Querpass von Ilya Zheltakov stand Pavel Bares im Slot goldrichtig und schob zur 1:0-Führung ein. In eigener Unterzahl lief Kristers Donins kurz darauf einen gefährlichen Konter, wurde jedoch nur durch ein Foul gestoppt. Das anschließende Vier-gegen-vier nutzte der ERV, um Druck aufzubauen, doch der Ertrag blieb aus. Trotz einiger guter Gelegenheiten gelang es Schweinfurt nicht, die Führung auszubauen. Stattdessen gelang den Isarrats der Ausgleich, und auch ein starker Direktschuss von Josef Dana wurde von Christoph Schedlbauer im Tor der Gäste sehenswert pariert. So ging es mit einem 1:1 in die erste Pause.
Im zweiten Drittel übernahmen die Gäste zunehmend die Kontrolle. Begünstigt durch mehrere unnötige Strafzeiten auf Schweinfurter Seite nutzte Dingolfing gleich zwei Powerplays zur Führung. Nach dem Treffer zum 1:4 reagierte das Trainerduo Sergej Wassmiller und Semjon Bär und brachte Benni Roßberg für Leon Pöhlmann zwischen die Pfosten. Doch auch Roßberg wurde kurz nach seiner Einwechslung durch einen abgefälschten Schuss überrascht – 1:5 aus Sicht der Gastgeber.
Im Schlussdrittel bewiesen die Mighty Dogs Moral und kämpften sich eindrucksvoll zurück ins Spiel. Den Auftakt machte Lukas Krumpe, der im Powerplay zentral zum Schuss kam und Schedlbauer zum 2:5 überwand. Nur zwei Minuten später legte Tomas Cermak nach: Nach starker Vorarbeit von Petr Pohl traf der Tscheche vor dem Tor zum 3:5. Der Icedome stand weiter hinter seiner Mannschaft, und als der ERV in der 52. Minute erneut in Überzahl spielte, nutzte Ilya Zheltakov die Gelegenheit aus spitzem Winkel – plötzlich war Schweinfurt wieder auf ein Tor dran. Sechs Minuten verblieben noch auf der Uhr, und der Ausgleich lag in der Luft. Trotz druckvoller Schlussphase und zusätzlichem Feldspieler wollte der erlösende Treffer jedoch nicht mehr fallen. Damit stand am Ende die erste Niederlage der Saison 2025/26 fest, während Dingolfing mit drei Punkten im Gepäck die Heimreise antreten durfte.
Unter dem Strich kostete das zweite Drittel den ERV wertvolle Punkte. Trotz zahlreicher Chancen und großem Einsatz hielt Schedlbauer die Isarrats mit starken Paraden im Spiel. Positiv bleibt die kämpferische Reaktion der jungen Schweinfurter Mannschaft, die Moral bewies und bis zum Schluss alles versuchte.
Die nächste Gelegenheit auf Punkte bietet sich bereits am Sonntag, wenn die Mighty Dogs beim ESV Buchloe gastieren. Spielbeginn ist um 17 Uhr.
Das nächste Heimspiel im Icedome steigt am Sonntag, den 9. November, um 18 Uhr gegen den EHC Waldkraiburg.
 www.ihp.hockey    Samstag 1.November 2025  13:37 Uhr Bericht:     ERVS
Autor:     de


loewenwaldkraiburgWaldkraiburg Löwen
EHC Klostersee – EHC Waldkraiburg 5:4 (2:1, 1:2, 2:1)

(BYL)  Tor: [X] Sickinger (#32); Englbrecht (#45);
Verteidigung: Hora (#3); Lode (#10); Rott (#20); Ludwig (#23); Kokeš (#50); Cejka (#81);
Sturm: Vrba (#9); Dillmann (#11); Šrámek (#13); Ovaska (#18); Dzerins (#25); Decker (#34); Ruß (#63); Rosenkranz (#68); Maierhofer (#74); Vogl (#88); Zimmermann (#98);
Tore: 1:0 (14:10) Bosecker (Rieke, Kaller); 1:1 (16:04) Šrámek (Hora, Vogl); 2:1 (17:26) Kauppila (Roeder, Kroner); 2:2 (27:00) Šrámek (Vogl, Hora); 2:3 (29:43/5-3) Šrámek (Hora, Dzerins); 3:3 (39:36/5-4) Dengl (Saloranta, Bosecker); 4:3 (44:45) Roeder (Dengl); 5:3 (49:43) Bosecker (Quinlan P., Hilger); 5:4 (51:55) Ovaska (Lode, Cejka);
Zuschauer: 575; Strafminuten: EHC Klostersee 10 – EHC Waldkraiburg 8
Löwen mit unnötiger Niederlage gegen Grafing
Es ist wie verhext – passend zu Halloween scheinen die Löwen von allen guten Geistern verlassen worden zu sein. Was mit zwei Niederlagen am Vorwochenende startete, baute der EHC Waldkraiburg am vergangenen Freitag zu einer Serie aus. Gegen Grafing verloren die Löwen in der „Scheune“, wie man die Wildbräu-Arena des EHC Klostersee gemeinhin nennt, mit 5:4 und offenbarten weiterhin teilweise eklatante Schwächen.
Von einem rasanten Start kann man in dieser Partie nicht sprechen. Beide Teams kamen langsam in die Begegnung, auch, weil sie sich gegenseitig gut im Griff hatten. Zwar tauchte Nico Vogl in der ersten Minute aussichtsreich vor dem Grafinger Tor auf, doch wurde sein Schuss vom Verteidiger geblockt. Auch Grafing zeigte sich früh vor Tobias Sickinger, doch Luka Kauppila konnte ebenfalls nichts Zählbares für seine Farben herausholen. So ging das Spiel hin und her – bis zur 15. Minute. Da nämlich stand Marc Bosecker exakt richtig und alleingelassen am rechten Pfosten des Tores von Tobias Sickinger und fälschte einen Schuss unhaltbar halbhoch zum 1:0 ab.
Die Löwen jedoch antworteten nicht lange danach. Einen Pass von Nico Vogl trieb Jakub Šrámek vor das Tor der Grafinger und schloss mit der Rückhand eiskalt zum 1:1-Ausgleich ab. Mit diesem Spielstand wollten sich die Hausherren jedoch nicht zufriedengeben. Noch vor der ersten Pausensirene erzielte Luka Kauppila aus dem Slot die erneute Führung – und so ging es mit einem 2:1 für den EHC Klostersee in die Kabinen.
Ähnlich wie schon der erste Durchgang gestaltete sich auch der zweite: Zwei Teams, die sich gegenseitig neutralisierten, spielten munter hin und her – ein neutraler Zuschauer hätte wohl seine wahre Freude daran gehabt. In der 24. Minute hatte Grafing eine Großchance, die Führung auszubauen, setzte den Puck jedoch nur an die Innenseite der Latte. Rund drei Minuten später war es auf der anderen Seite erneut Jakub Šrámek, der die mitgereisten Löwen-Fans jubeln ließ. Aus dem Slot zog er ab und erzielte mit seinem zweiten Treffer das 2:2.
Auch die 2:3-Führung ging auf das Konto von Jakub Šrámek, der im Powerplay bei doppelter Überzahl seinen dritten Treffer des Abends erzielte. Doch wie so oft in dieser Saison: Wenn’s läuft, läuft’s nur kurz. Fünf Sekunden vor dem Ende einer nahezu überstandenen Strafe, Fans und Spieler hatten sich schon mit der Löwenführung abgefunden, erzielte Julián Dengl das 3:3 und schickte die Partie ausgeglichen in den Schlussabschnitt.
Dort angekommen, schien es, als wären die Löwen kollektiv in den Winterschlaf verfallen. Zumindest muteten die Gegentore so an. Das 4:3 durch Simon Roeder fiel nach einem Alleingang infolge eines Puckverlusts im Spielaufbau. Das 5:3 durch Marc Bosecker war fast noch kurioser: Bei Puckbesitz der Grafinger fuhren die Löwen zum Wechsel, Grafings Angreifer Bosecker stand völlig allein auf der blauen Linie, erhielt den Puck und konnte in aller Ruhe auf Tobias Sickinger zufahren – 5:3.
Zwar fingen sich die Löwen nach einer Auszeit noch einmal und hatten die Partie in den letzten zehn Minuten komplett in der eigenen Hand, doch außer eines sehenswerten Treffers durch Santeri Ovaska, der von links kommend in die Mitte zog und abschloss, wollte kein weiterer Treffer fallen.
Für den EHC Waldkraiburg bleibt die Erkenntnis, dass man bisher spielerisch zwar gegen nahezu jeden Gegner mehr als nur mithalten kann, individuelle Fehler und Unkonzentriertheiten sich aber wie ein roter Faden durch die bisherige Saison ziehen. Diese gilt es abzustellen – dann wird man auch solche Spiele wieder gewinnen können.
 www.ihp.hockey    Samstag 1.November 2025  11:50 Uhr Bericht:     EHCW
Autor:     aha


lechbruckfloesserLechbruck Flößer
Starker Endspurt beschert den Flößern Heimsieg

(BLL)  Der ERC Lechbruck startete am vergangenen Freitag mit einem packenden Heimspiel gegen den ERSC Ottobrunn in die neue Eishockey-Landesliga-Saison. Die zahlreich erschienenen Fans im Lechparkstadion bekamen ein spannendes Spiel zu sehen, das erst im Schlussdrittel seine dramatische Wendung nahm.
Von Beginn an hatten die Lecher mehr vom Spiel und präsentierten sich mit einer guten Spielanlage. Doch trotz spielerischer Überlegenheit taten sich die Flößer schwer, gefährliche Abschlüsse zu erzeugen. Ottobrunn hingegen stand defensiv kompakt und zeigte sich im Vergleich zu den Vorjahren spielerisch deutlich verbessert – auch dank einiger Neuzugänge. So endete das erste Drittel torlos.
Im zweiten Abschnitt nahm das Spiel dann Fahrt auf. Zunächst vergab Cameron Roberts eine Großchance für den ERC, bevor die Gäste durch Heller in Überzahl in der 24. Minute mit 1:0 in Führung gingen. Ottobrunn zeigte sich effektiv und erhöhte in der 28. Minute durch Adam Kofron auf 2:0. Doch der ERC gab sich nicht geschlagen: In der 34. Minute erzielte Mathias Schuster, auf Zuspiel von Richard Schratt und Paolo De Sousa, den Anschlusstreffer. Lechbruck drückte weiter, doch erneut waren es die Gäste, die in Person von Heller in der 36. Minute auf 3:1 erhöhten.
Mit viel Energie und stark verbessert kehrte der ERC im letzten Drittel aufs Eis zurück. Die Flößer setzten Ottobrunn früh unter Druck und kamen in der 48. Minute durch Marius Hack im Powerplay zum 2:3-Anschlusstreffer – vorbereitet von Mathias Schuster und Cameron Roberts. Das Spiel kippte nun endgültig zugunsten der Hausherren. Der vermeintliche Ausgleich durch Schuster in der 52. Minute wurde noch aberkannt, doch nur Sekunden später jubelte der ERC: In Unterzahl erzielte Lucas Hay in der 53. Minute das verdiente 3:3. Der Lechpark bebte, als schließlich Tobias Dressel in der 56. Minute – nach Vorarbeit von Paolo De Sousa – die 4:3-Führung erzielte. Mit großem Kampfgeist verteidigten die Lecher den Vorsprung bis zur Schlusssirene.
Am Ende ging der ERC Lechbruck verdient als Sieger vom Eis und feierte einen fulminanten ersten Heimsieg.
Strafzeiten:
ERC Lechbruck 10 Minuten
ERSC Ottobrunn 15 Minuten (10+5)
 www.ihp.hockey    Samstag 1.November 2025  19:14 Uhr Bericht:     ERCL
Autor:     ms


esvtuerkheimcelticsTürkheim Celtics
EV Bad Wörishofen – ESV Türkheim 0:3 (0:3/0:0/0:0) / Abgezockte Celtics sichern sich Derbysieg

(BBZL)  Es war ein Saisonauftakt nach Maß für die ESV Türkheim Celtics. Vor prächtiger Kulisse im Bad Wörishofer Eisstadion zeigt das Team von Bastian Hitzelberger und Felix Furtner eine engagierte Leistung und belohnt sich mit den ersten drei Punkten in der noch jungen Bezirksligasaison. Beide Teams gingen mit voller Spielstärke in die Begegnung und brachten jeweils vier Reihen aufs Eis. Verzichten mussten die Celtics dennoch auf Joel Sirch, Friedrich Keller, Maxi Sams und Florian Kaiser. Im Tor stand Michi Bernthaler.
Die Celtics legten los wie die Feuerwehr und gingen direkt mit dem ersten Torabschluss in Führung. Über Michi Urbanek und Max Schorer ging die Scheibe zu Marius Dörner, der sich ins Wörishofer Drittel tankte und einfach mal abzog. Das Spielgerät schlug halbhoch im langen Eck im Tor von Wölfe-Goalie Dominik Held zum vielumjubelten 0:1 ein. Die Kurstädter waren vom frühen Führungstreffer der Celtics sichtlich überrumpelt und fanden bis dato noch nicht ins Spiel. Türkheim spielte weiter munter nach vorne und belohnte sich in der 9. Spielminute mit dem 0:2. Pius Bader drückte die Scheibe nach Vorarbeit von Maxi Döring und Jonas Müller über die Linie. Und es dauerte nicht lange, bis der dritte Treffer für die Celtics fiel. Florian Döring brachte die Scheibe zu Marius Dörner, der den hereinlaufenden Marco Fichtl bediente. Die 68 der Celtics umkurvte Held und musste nur noch zum 0:3 einschieben. Anschließend wachten die Wölfe etwas auf und versuchten zunehmend am Spielgeschehen teilzunehmen. Doch die Celtics-Defensive stand sicher und so blieb es bei der komfortablen und zu diesem Zeitpunkt durchaus verdienten Türkheimer Führung.
Im zweiten Spielabschnitt merkte man dem EVW an, dass sie mit einem schnellen Treffer zurück ins Spiel finden wollten. Jetzt waren die Wölfe für einige Minuten die tonangebende Mannschaft. Mehrere Druckphasen überstanden die Celtics allerdings schadlos. Vorne gelang Türkheim dann gegen Mitte des zweiten Drittels auch wieder mehr Durchschlagskraft. Allerdings diesmal trotz guter Möglichkeiten ohne Torerfolg.
Das letzte Drittel bot ein ähnliches Bild. Wörishofen versuchte durch einen Treffer das Spiel auf ihre Seite zu ziehen, allerdings mit nicht mehr ganz so viel Druck als im zweiten Spielabschnitt. Türkheim verwaltete clever und konnte sich selbst auch gute Tormöglichkeiten erarbeiten. Die wohl beste hatte Maxi Döring in der 45. Spielminute. Doch Dominik Held parierte sehenswert. Das wäre wohl die Vorentscheidung gewesen. Kurz danach wanderten nacheinander drei Türkheimer Spieler auf die Strafbank. Die Folge waren 6 Minuten Unterzahl, die der ESVT überstehen musste und das auch tat. Die Türkheimer Defensive stand sicher, warf sich in alles, was in Richtung Tor kam und rutschte doch mal etwas durch, war Michi Bernthaler im Kasten zur Stelle. Der Celtics-Goalie hielt was es zu halten gab und konnte sich durch mehrere fantastische Rettungstaten auszeichnen. Schließlich blieb es am Ende beim 0:3 für den ESV Türkheim und dem Derbysieg für gelb und blau. Nach Abpfiff feierten die Celtics mit ihren zahlreichen Fans im Wörishofer Eisstadion, die die Mannschaft über das ganze Spiel hinweg lautstark und frenetisch unterstützt haben.
Nach einer eher durchwachsenen Vorbereitung zeigt der ESV Türkheim im Derby und ersten Punktspiel der Saison also ein gänzlich anderes Gesicht und scheint zumindest an diesem Abend zu alter Stärke gefunden zu haben. Auch wenn noch nicht alles zu hundert Prozent rund lief und noch an einigen Stellschrauben gedreht werden muss, um weiter in Form zu kommen, war das, was der ESV Türkheim an diesem Derbyabend gezeigt hat, eine gute Leistung, durch die man sich den Derbysieg im Prestigeduell mit dem EV Bad Wörishofen verdient hat.
Strafzeiten:
EVW 4 min
ESVT 8 min
Zuschauer: 450
 www.ihp.hockey    Samstag 1.November 2025  13:40 Uhr Bericht:     ESVT
Autor:     mu

  
         
NEWS Landesverbände  West

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bergischgladbachrealstarsBergisch Gladbach Realstars
Kobras mit 6:2 (1:0, 1:1,4:1) auf Distanz gehalten!

(RLW)  Es war ein sehr wichtiger Sieg gegen Dinslaken – das Trainerteam Daniel  Pering/Andre Könitzer hatte im Vorhinein eindringlich vor den Kobras gewarnt. Mit Fahrgemeinschaften angereist trafen sich unsere RealStars trotz der chaotischen Verkehrssituation pünktlich zwei Stunden vor dem Spiel in den außerhalb der Halle in Containern liegenden Umkleiden. Der wiedergenesene Felix Köllejan stand im Tor und erledigte seine Sache wie gewohnt ohne Fehl und Tadel. Vor allem in den ersten beiden Dritteln, als es noch eine knappe Sache war.
Es gab Torchancen auf beiden Seiten, aber noch ließen sich beide Goalies nicht bezwingen. >Kölle< hielt mit stoischer Ruhe alles, was auf seinen Kasten kam – Sebastian Brockelt war es dann, der in der 16. Minute den vielumjubelten Führungstreffer erzielte. Auf der rechten Seite brachen Tim Ratmann und Meik Kindler durch die Abwehrreihe der Kobras, passten die Scheibe auf >Brocki< und der brauchte ‚nur‘ noch seinen Schläger hinzuhalten und der Bann war gebrochen – 1:0 (15:30). Doch Dinslaken ließ sich von dem Rückstand nicht beeindrucken, machte weiter Druck, aber unsere Abwehr stand und dann war da auch noch unser >Kölle<!
Der Mittelabschnitt brachte zuerst auch wieder einen offenen Schlagabtausch – Chancen wurden reihenweise herausgespielt, aber weder der sehr schnelle Lasse Bach, Kindler, David Val oder Marvin Ratmann fanden (eigentlich ein Goalgetter vom Dienst, aber seit zwei Partien ohne Erfolg) das Tor. So war es nach 31:52 dem bis dato torlosen Eric Peters überlassen, das zweite RealStars Tor zu erzielen! Sebastian Schmitz hatte sich den Puck geschnappt, sah den freistehenden Peters, der nahm die schwarze Hartgummischeibe gekonnt mit, lief noch drei, vier Meter und ließ der Kobra im Tor mit einem platzierten Schuss in die lange Ecke nicht den Hauch einer Chance – 2:0 (31:52). Doch nur fünf Minuten später halbierte Dinslaken den Rückstand mit einem Gegentreffer, als die Defensive den Puck nicht aus dem eigenen Drittel bekam und Köllejan hinter sich greifen musste – 1:2 (36:36). Beide Torhüter konnten sich noch auszeichnen, bevor der Schiedsrichter zum Pausentee pfiff.
In der Pause drehte das Trainergespann Pering/Könitzer noch ein wenig an der Taktik und das zeigte auch direkt Wirkung. 1:23 war in den letzten 20 Minuten gespielt, als wieder Brockelt das Ergebnis 3:1 schraubte. Erik Grein und Kindler hatten ihn mustergültig bedient, er noch drei Haken geschlagen und die Scheibe kompromisslos im Tor versenkt. Nur 140 Sekunden später platzte auch bei Marvin Ratmann, der schon nahe der Verzweiflung war, der Knoten! Bach und sein Bruder Tim leiteten sein Tor mit einer schönen Kombination ein und Marvin kam dem nach, was er am liebsten macht, er ‚nagelte‘ den Puck ins Tor – 4:1 (43:43). Keine drei Minuten später war der ältere Ratmann auf dem Weg zu seinem zweiten Treffer, wurde aber mit einem Stockschlag unfair gestoppt – der Pfiff des Schiedsrichters ertönte und es gab einen Penalty. Der gefoulte selbst führte aus, er lief auf den Torhüter zu und versenkte die Scheibe mit einem fulminanten Handgelenksschuss aus fünf Metern halbhoch knapp neben den linken Pfosten – 5:1 (46:18) – das Spiel war entschieden. In der 55. Minute vollendete Brockelt mit seinem dritten Tor des Abends einen Hattrick. Kindler & M. Ratmann hatten die Vorarbeit geleistet – 6:1 (54:30). Es war Kindler´s dritter Assist der Begegnung. Das 6:2 nur 21 Sekunden später war dann nur noch eine Ergebniskosmetik für die Dinslaken Kobras, änderte aber nichts an dem Erfolg. Nach zuletzt nur einem Torerfolg in zwei Spielen, wirkte der Ausflug nach Dinslaken wie Balsam auf die Seele!
Das nächste Spiel, ein Heimspiel, findet am Freitag, den 07.11. an der Saaler Mühle um 20:15 Uhrstatt. Gegner sind dann die Grizzlys aus Bergkamen!
 www.ihp.hockey    Samstag 1.November 2025  15:59 Uhr Bericht:     ESVBG
Autor:     ij


ratingenRatinger Ice Aliens
Auswärtserfolg in Grefrath!

(RLW)  Zwei Drittel war der Außenseiter aus Grefrath vor über 500 Zuschauern
den Ice Aliens ebenbürtig und führte mit 3:2, doch im Schlussabschnitt
drehten die Ratinger die Partie und siegten letztendlich verdient mit 6:3.
Maik Klingsporn zur 1:0- Führung und Eric Stephan zum 2:2-Ausgleich
trafen in den ersten beiden Durchgängen, in Drittel 3 zunächst Bryce
Irwin mit dem 3:3 und nur 11 Sekunden später Tim Brazda mit dem 4:3.
Manuel Neumann nutzte eine fünfminütige Überzahl nach Spieldauerstrafe
gegen den Grefrather Tillmann zum 5:3 und erneut Tim Brazda in Unterzahl
mit dem 6:3 setzte den Schlusspunkt.
Tobias Fischer zog sich beim Foul zur Spieldauerstrafe eine
Knieverletzung zu, die Diagnose steht hier noch aus.
Der im Probetraining gewesene finnische Stürmer Vikke Terho gab nach
zügiger Erteilung der Spielberechtigung sein Debüt für die Ice Aliens.
Morgen Abend um 18:30 Uhr geht's zu den Grizzlys aus Bergkamen.
 www.ihp.hockey    Samstag 1.November 2025  20:15 Uhr Bericht:     RIA
Autor:     us

  
  Sonntag 2.November 2025
00:15 Uhr
   
Informationen:
Ergebnisse: 
  
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Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
   
Bericht:
Autor:
  
IHP  
sc  
  
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