IHP NachrichtenDonnerstag 30.Oktober 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Dienstag, Mittwoch und Donnerstag mit insgesamt 12 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Baden-Württemberg-Liga, Regionalliga West und Regionalliga Ost.
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Wölfe FreiburgSechs mögliche Punkte vor der Länderspielpause - ein richtungsweisendes DEL2-Wochenende steht für den EHC Freiburg bevor (DEL2) Am Freitagabend (31. Oktober, 19:30 Uhr) gastiert das Team von Cheftrainer Martin Stloukal bei den Eispiraten Crimmitschau. Zwei Tage später (Sonntag, 2. November, 18:30 Uhr) empfängt der EHC Freiburg in der Echte Helden Arena den EC Bad Nauheim. Nach einem durchwachsenen Saisonstart zählt für die Breisgauer an diesem Wochenende vor allem eines: Punkte holen, um den Anschluss ans Tabellenmittelfeld nicht zu verlieren. Auswärts bei den Eispiraten Crimmitschau: Zum Auftakt des Wochenendes reisen die Wölfe nach Sachsen. Die Eispiraten belegen derzeit den 7. Tabellenplatz und konnten zuletzt mit einem klaren 4:0-Sieg gegen die Ravensburg Towerstars überzeugen. Ein bekanntes Gesicht aus Freiburger Sicht steht dabei im Aufgebot der Gastgeber: Mirko Sacher, gebürtiger Freiburger und ehemaliger Wölfe-Spieler, begann seine Profikarriere 2008/2009 im Trikot des EHC und zählt heute zu den erfahrensten Verteidigern der Eispiraten. Im Tor verfügt Crimmitschau über ein starkes Duo: Kevin Reich überzeugte in bislang neun Einsätzen mit einer Fangquote von 92,4 Prozent, während Christian Schneider in zwei Partien herausragende 96,7 Prozent erreichte. Offensiv ragt Corey Mackin heraus. Der US-Amerikaner führt mit 18 Scorerpunkten (5 Tore, 13 Assists) die interne Wertung an und gilt als Dreh- und Angelpunkt des Crimmitschauer Angriffsspiels. Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim: Am Sonntag steht für den EHC Freiburg ein echtes „Sechs-Punkte-Spiel“ auf dem Programm. In der Echte Helden Arena empfängt das Team von Cheftrainer Martin Stloukal den EC Bad Nauheim. Mit 11 Punkten rangieren die Hessen derzeit auf Platz 13, die Wölfe folgen mit 10 Zählern auf dem letzten Rang. Beide Teams wollen ihre Negativserie von drei Niederlagen in Folge beenden. An der Bande der Gäste steht ein alter Bekannter: Peter Russell, von 2019 bis 2021 Cheftrainer in Freiburg, hat die roten Teufel im Sommer übernommen und will mit seiner Mannschaft den Anschluss ans Tabellenmittelfeld wiederherstellen. Im Tor vertraut Bad Nauheim auf den erfahrenen Jerry Kuhn, der bislang elf Saisonspiele mit einer Fangquote von 91,6 Prozent absolviert hat. In der Defensive ragt der kanadische Verteidiger Justin MacPherson mit 12 Scorerpunkten hervor. Offensiv liegt die Verantwortung vor allem bei Jordan Hickmott, dem Topscorer der Hessen mit 8 Toren und 1 Assist, sowie Parker Bowles, der in Freiburg noch bestens bekannt ist. Die Nauheimer präsentierten sich zuletzt engagiert, kämpfen aber mit Abschlussproblemen. In den vergangenen beiden Spielen verwerteten sie nur zwei ihrer 72 Schüsse. Für die Wölfe gilt es daher, defensiv stabil zu bleiben, das eigene Powerplay (aktuell 28,6 %) konsequent zu nutzen. Tickets für das Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim sind im Reservix-Onlineshop, an allen Reservix-Vorverkaufsstellen sowie nach Verfügbarkeit an der Abendkasse erhältlich. Alle Spiele des EHC Freiburg werden zudem live auf sporteurope.tv übertragen.
Kassel HuskiesTheater trifft Sport: EC Kassel Huskies kooperieren mit Staatstheater Kassel (DEL2) Das Staatstheater Kassel und die EC Kassel Huskies geben den Start einer neuen Kooperation bekannt. Anlass ist der Einzug des Musiktheaters in seine neue Spielstätte INTERIM in unmittelbarer Nähe der Probonio Arena, wodurch eine lebendige Nachbarschaft entsteht, in der Kunst, Sport und Gemeinschaft aufeinandertreffen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, die Stadtgesellschaft stärker miteinander zu verbinden, über die traditionellen Zielgruppen hinaus neue Synergien zu schaffen und einen kreativen, interdisziplinären Aktionsraum in der Nachbarschaft aufzubauen. Geplant ist eine Vielzahl von Aktivitäten, die neue Räume der Begegnung zwischen Kunst und Sport schaffen: Dazu gehören Workshops, gemeinsame Events, spezielle Begegnungsformate sowie Theaterbesuche für Fans. Auch für das Publikum beider Häuser bringt die Partnerschaft direkte, exklusive Vorteile: Unter dem Motto „Theater trifft Sport – Sport trifft Theater“ erhalten Dauerkarteninhaber:innen der Kassel Huskies 15 Prozent Rabatt auf Theaterkarten an der Abendkasse des Staatstheaters Kassel, nach Vorlage der Dauerkarte. Im Gegenzug profitieren Theaterabonnent:innen von 15 Prozent Rabatt beim Kauf eines Hauptrunden-Heimspiel-Tickets der EC Kassel Huskies an der Arena-Abendkasse, nach Vorlage der Abo-Rechnung. Zum Auftakt der neuen Kooperation lädt das Staatstheater am Samstag, 1. November, um 16:00 Uhr im Rahmen des „Tags der offenen Tür im INTERIM“ zum ersten Nachbarschafts-Austausch ein. Intendant Florian Lutz und Huskies-Geschäftsführer Derek Dinger sprechen über Visionen, Nachbarschaft, Theater und Sport. Dabei geht es um die Zukunft beider Institutionen, überraschende Parallelen zwischen Bühne und Eisfläche und um die gemeinsame Idee, Kassel kulturell wie sportlich zu vernetzen. Unter den Gästen werden Freikarten für ein Huskies-Spiel und eine Theateraufführung verlost. „Wir möchten mit dem INTERIM nicht nur künstlerische Visionen verwirklichen, sondern auch ein offenes Ökosystem für die Stadtgesellschaft schaffen“, sagt Intendant Florian Lutz. „Die Nähe zu den Huskies ist eine wunderbare Gelegenheit, Theater und Sport miteinander zu verbinden.“ Auch Derek Dinger, Geschäftsführer der EC Kassel Huskies, freut sich auf die Zusammenarbeit: „Theater und Eishockey haben mehr gemeinsam, als man denkt – Leidenschaft, Teamgeist und das Publikum im Mittelpunkt. Wir freuen uns, mit dem Staatstheater Kassel neue Wege zu gehen.“
Tigers BayreuthFalken werden Favoritenrolle gerecht und behalten die Punkte im Unterland - Heilbronner Falken vs. onesto Tigers 10:1 (1:1, 5:0, 4:0) (OLS) Heilbronn: Berger, Jokinen – Berry, Fern, Mapes (2), Plauschin, Krenzlin, Schiller, Schams – Anderson, Weyrauch, Ritchie, Just, Ludin, Jentsch (2), Drothen, Wagner, Hon (2), Fabian Bayreuth: McLeod, Arendas – Spacek, Schusser (2), Nedved (2), Pietsch (2), Hüserich, Müllejans, Leask - Bollers, Barber, Brown, Piskor, Lüsch, Verelst, Habeck, Hammerbauer, Stelzmann (2), Pohjamo, Maschke, Bauhof Schiedsrichter: Klein, Singaitis – Krumpholz, Wallek Zuschauer: 1.683 Strafen: Heilbronn: 6 Bayreuth: 8 PP: Heilbronn: 3/4 Bayreuth: 0/3 Torfolge: 1:0 (6.) Anderson (Weyrauch, Ritchie) PP1, 1:1 (14.) Verelst (Pietsch, Piskor), 2:1 (21.) Anderson (Berry, Weyrauch), 3:1 (25.) Hon (Fabian, Wagner), 4:1 (30.) Jentsch (Schiller, Ludin), 5:1 (32.) Ritchie (Weyrauch, Anderson) PP1, 6:1 (40.) Wagner (Fabian), 7:1 (49.) Anderson (Fern, Ritchie), 8:1 (55.) Ritchie, 9:1 (59.) Anderson (Ritchie, Weyrauch), 10:1 (59.) Jentsch (Ludin) Nichts zu holen gab es am Abend bei den Heilbronner Falken, die sich am Ende klar durchsetzen konnten und das Ergebnis in die Höhe schraubten. Dabei sah es danach – betrachtet man die ersten 30 Minuten – erstmal nicht aus. Auch wenn sich die Gastgeber ein leichtes optisches Übergewicht erspielen konnten und etwas mehr vom Spiel hatten, so hielten die Jungs aus Oberfranken dagegen und kreierten ihrerseits mehrfach Möglichkeiten, um auf die Anzeigentafel zu kommen. Es bedurfte eines Überzahlspiels für die Unterländer, die dieses nach 6 Minuten ausnutzten, als sich Anderson im Rücken der Bayreuther Verteidigung in Position brachte und den Pass von Weyrauch zur Führung verwerten konnte. In der Folge versuchten sich Spacek oder Barber, der schön von Bollers eingesetzt worden war, jedoch ohne etwas Zählbares mitzunehmen. Dies geschah erst, nachdem Pietsch die Scheibe von der blauen Linie aus vors Tor „warf“ und Verelst dieser die entscheidende Richtungsänderung mitgegeben hatte, damit den Ausgleich erzielte, mit welchen man in die erste Drittelpause ging. Perfekt in den Mittelabschnitt starteten die Falken, als Anderson nach wenigen Augenblicken nach Wiederanpfiff einen Schuss von Berry im Nachgang verwandelte und damit die Führung zurückholte. Beim dritten Treffer der Heilbronner konnte Hon lange Anlauf nehmen, ins Drittel fahren und relativ leicht abschließen. Es folgte die vielleicht spielentscheidende Szene: Habeck kam im hohen Slot an die Scheibe, platzierte diese ziemlich genau in den Winkel des Heilbronner Tores und erzielte damit den vermeintlichen Anschlusstreffer, der nach Sichtung des Videobeweises dann zurückgenommen wurde. Nach einem Körperkontakt von Hammerbauer, der einen Verteidiger in den Torraum fielen ließ, entschieden die Schiedsrichter auf Torraumabseits. Das wenige Minuten später - genau zur Hälfte der Partie - erzielte Tor durch Jentsch, der seinen eigenen ersten Versuch per Nachschuss erfolgreich veredelte und zum 4:1 traf, schien den Tigers die Energie zu rauben. Was durch die Drittelendstände von 5:0 im zweiten und 4:0 im dritten Abschnitt für Heilbronn deutlich dokumentiert wurde. So setzte sich der favorisierte Konkurrent am Ende verdient - vielleicht mit dem einen oder anderen Tor „zu viel“ - durch. Für die Tigers, die während der Partie auf Pietsch und Barber, die sich beide verletzt hatten, verzichten mussten, bleibt es in der Tabelle mit Platz 7 unverändert. Am kommenden Freitag erwarten die onesto Tigers die Erding Gladiators im Bayreuther Tigerkäfig. Los geht’s hier um 20 Uhr. Bei diesem speziellen „Halloween-Spieltag“ werden die Akteure der Tigers in eigens angefertigten Trikots auflaufen und Kinder bis 14 Jahren erhalten, in Begleitung eines Erwachsenen, freien Eintritt.
Memmingen IndiansIndians gewinnen Spitzenspiel gegen Selb (OLS) Der ECDC Memmingen gewann das Topspiel am Dienstagabend gegen die Selber Wölfe. Die Indians setzen sich dank einer starken Leistung verdient mit 5:1 durch und sicherten sich drei wichtige Punkte. Über 1700 Zuschauer verfolgten das Spiel am Hühnerberg. Am Freitag geht es nun bereits in Garmisch weiter, ehe am Sonntag der nächste Kracher zuhause folgt. Bei den Indians fehlten weiterhin verletzungsbedingt Brett Ouderkirk und Tim Gorgenländer, der den Indians auf unbestimmte Zeit nicht zur Verfügung steht. Der Angreifer zog sich im Spiel gegen Bad Tölz eine Verletzung zu, Ouderkirk könnte am Wochenende bereits wieder zurückkehren. Milan Pfalzer fehlte aufgrund seiner Matchstrafe, im Tor der Indians startete erneut Justus Roth. Im ersten Drittel schenkten sich beide Teams nichts. Ein temporeiches und chancenreiches Spiel bekamen die Zuschauer zu sehen. Memmingen überstand eine doppelte Unterzahlsituation, doch Selb gelang Minuten später der erste Treffer des Abends durch Chris Schutz. Der ECDC glich jedoch vor der Pause noch aus. Maximilian Menner traf zum verdienten 1:1. Im zweiten Drittel stellten die Indianer die Weichen auf Sieg. Die Hausherren ließen den Wölfen kaum Luft zum Atmen und schnürten die Gäste regelrecht ein. Selb bekam im Mitteldrittel keinen Zugriff mehr und wurde von den Memmingern regelrecht überrannt. Tyler Spurgeon brachte die Indians in Überzahl erstmals in Führung. Keine zwei Minuten später brachte Nikita Krymskiy die Scheibe im Netz unter. Dominik Meisinger war erneut in Überzahl zur Stelle und sorgte für eine komfortable und verdiente 4:1 Führung. Auch im letzten Drittel waren die Rot-Weißen weiterhin das bessere Team und ließen Selb nicht mehr die Gelegenheit nochmals ins Spiel zu finden. Eddy Homjakovs erhöhte mit seinem Treffer noch zum 5:1. Dabei blieb es schlussendlich auch. Mit einer starken Leistung vor eigenem Publikum bezwangen die Indians souverän die Selber Wölfe und feierten einen wichtigen Sieg. Weiter geht es am Freitag mit einem Auswärtsspiel an der Zugspitze gegen SC Riessersee. Spielbeginn in Garmisch-Partenkirchen ist um 20:00 Uhr, ein Fanbus wird angeboten. Der SC Riessersee musste zuletzt einige Rückschläge hinnehmen, was in der Führungsriege für einigen Unmut sorgte. Am Dienstagabend konnte dann gegen Peiting aber gewonnen werden, ob es der Anfang der Wende zum Besseren war, wird sich im Duell mit den Indians zeigen. Beide Teams standen sich Anfang Oktober bereits gegenüber, mit dem besseren Ende für den ECDC. Mit 3:8 wurden die Oberbayern damals nach Hause geschickt, vor eigener Kulisse wird der SCR dies am Freitag zu verhindern versuchen. Die besten Scorer bei den Garmischern sind erneut Robin Soudek und Lubor Dibelka, im Tor liefert Patrick Mühlberger bislang einen guten Job ab. Das Spiel wird am Freitag auch im Puck als Public Viewing übertragen. Anmeldungen für den Fanbus, um das Team vor Ort zu unterstützen, können ebenfalls noch getätigt werden. In knapp zwei Monaten werden dann wohl mehr als 20 Fanbusse den Weg an die Zugspitze antreten. Die Anmeldephase für den diesjährigen Bus-Konvoi der Indianer läuft bereits auf Hochtouren. Am Sonntag empfängt der ECDC Memmingen den Deggendorfer SC zum Familientag und Teddy-Bear-Toss in der ALPHA COOLING-Arena. Es ist zugleich das letzte Spiel vor der Deutschland Cup-Pause. Spielbeginn gegen den DSC ist bereits um 15:30 Uhr. Weitere Informationen zur Partie folgen in Kürze. ECDC Memmingen vs Selber Wölfe 5:1 (1:1/3:0/1:0) Tore:0:1 (14.) Schutz (Gelke), 1:1 (18.) Menner (Kurz, Brassard), 2:1 (29.) Spurgeon (Homjakovs, Brassard, 5-4), 3:1 (30.) Krymskiy, 4:1 (32.) Meisinger (Blake, Gams, 5-4), 5:1 (47.) Homjakovs Strafminuten:Memmingen 12-Selb 14 Zuschauer:1718 ECDC Memmingen: Roth (Flott-Kucis)- Blake, Ettwein; Svedlund, Meisinger ; Kurz, Menner- Lillich, Homjakovs, Fominych; Brassard, Spurgeon, Meier; Krymskiy, Schubert, Gams.
Ice Dragons HerfordUnnötige Niederlage für die Ice Dragons - Herford verliert HEV-Duell trotz Turbostart (OLN) Der Herforder Eishockey Verein hat das HEV-Duell in der Oberliga Nord Hauptrunde gegen den Herner EV Miners mit 4:5 (2:1/1:1/1:3) verloren. Nach einem Start nach Maß und einer frühen 2:0-Führung, verloren die Ice Dragons zu häufig ihre Struktur und mussten am Ende in eine unnötige Niederlage einwilligen. „Wenn man aufhört das zu machen, was man vorgibt, ist es schwer ein Spiel zu gewinnen. Herne hat ein bisschen Schwung bekommen nach dem 1:2, wir kommen dann aber im zweiten Drittel wieder recht gut rein ins Spiel. Ab der 30. Minute wurde nicht mehr das gespielt, was vorgegeben ist. Die Fehler, die dann passieren sind vorher angesprochen. Ein Beispiel ist das letzte Gegentor. So etwas darf uns einfach nicht passieren. Wir haben Vertrauen in die Leute und man gibt ihnen die Chance, sich zu beweisen und dann geschieht ein entscheidender Fehler, bei dem nichts so gespielt wird, wie es besprochen ist. Das geht so nicht. Es ist eine Mannschaftssportart und wir müssen uns in allen Teilen an die Vorgaben, die wir gemeinsam besprechen halten. Und zwar über 60 Minuten, sonst gewinnen wir ein solches Spiel halt nicht. So wie wir starten, dürfen wir dieses Spiel nicht verlieren. Das ist dann einfach nicht sehr clever“, äußerte sich ein sichtlich verärgerter Chefcoach Henry Thom auf der abschließenden Pressekonferenz. Worte, die exakt das aussagen, was zuvor auf dem Eis geschehen war. Herford musste auf den angeschlagenen Timo Sticha sowie Sebastian Moberg verzichten. Letzterer hatte sich beim WarmUp in Erfurt am vergangenen Sonntag bei einer unglücklichen Aktion verletzt. Trotz vieler Bemühungen musste Sebastian Moberg auch gegen Herne nach dem Aufwärmen auf dem Eis passen und Herfords Nummer 59 wurde gerade im Bezug auf die Defensivstruktur schmerzlich im späteren Verlauf des Abends auf Seiten der Ice Dragons vermisst. Nach drei Minuten deutete noch nichts auf eine mögliche Niederlage des Herforder Teams hin. Im Gegenteil – die Gastgeber führten zu diesem Zeitpunkt bereits mit 2:0. In der zweiten Minute hatte David Makuzki per Nachschuss das 1:0 erzielt und nur 90 Sekunden später netzte Ryley Lindgren zum 2:0 ein. Dann folgte jedoch der erste Nackenschlag für die Ostwestfalen. Bei eigener Überzahl gestattete man den Herne Miners eine Kontersituation und Matteo Stöhr verkürzte auf 1:2. Nun bekamen die Gäste mächtig Aufwind und erzeugten viel Druck auf das Tor von Kieren Vogel. Die Ice Dragons retteten den knappen Vorsprung jedoch in die erste Pause. Im zweiten Spielabschnitt bekam Herford zunächst wieder besser Zugriff auf die Begegnung und befreite sich wieder mehr aus der eigenen Defensivzone. Mit einem Schuss von der blauen Linie erhöhte Yannis Walch in der 30. Minute im Powerplay auf 3:1 und sorgte wieder für den 2-Tore-Abstand. Der Jubel in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ war jedoch noch nicht verklungen, als Thomas Munichiello auf 2:3 verkürzte. Bei diesem Spielstand wurden letztmalig die Seiten gewechselt. Im Schlussabschnitt nahm dann das Unheil aus Herforder Sicht dann seinen Lauf. In der 43. Minute sorgte der völlig freistehende Nicklas Müller für den Ausgleich und als Dennis Palka bei einem Konter fast ungehindert durch die Hintermannschaft der Ostwestfalen spazierte und zum 4:3 abschloss, hatte Herne die Partie scheinbar gedreht. Die Ice Dragons, denen man Kampfgeist und Willen nicht absprechen konnte, versuchten sofort wieder gegenzuhalten. In einer unübersichtlichen Situation blockierte Miners-Akteur Justus Meyl, der sich bei dieser Aktion verletzte, den Puck vor der Torlinie, woraufhin die Gastgeber einen Penalty zugesprochen bekamen. Jackson Pierson behielt einen kühlen Kopf und verwandelte zum 4:4-Ausgleich (50.). Langsam stellten sich die Besucher auf die Overtime ein, doch das HEV-Duell sollte drei Minuten vor Ende der Begegnung aufgrund des von Henry Thom angesprochenen Fehlers zugunsten der Gäste entschieden werden. Eine scheinbar geklärte Situation wurde durch einen Fehlpass vor dem eigenen Tor noch einmal scharf gemacht. Thomas Munichiello musste sich nur noch bedanken und aus kurzer Distanz zum 5:4-Siegtreffer für Herne abschließen. Durch die Niederlage sind die Ice Dragons in der Tabelle mit 13 Punkten aus 11 Spielen auf Platz 9 abgerutscht und sind nun noch einmal vor der Länderspielpause am kommenden Wochenende gefordert. Am Freitag steht ab 20.00 Uhr das zweite Derby bei den Hammer Eisbären auf dem Programm, am Sonntag sind um 18.30 Uhr die Icefighters Leipzig zu Gast in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“. Bei beiden Spielen geht es nicht nur um sehr wertvolle Punkte, sondern auch um die Revanche für Niederlagen bei den jeweils ersten Begegnungen. Tickets für die Sonntagspartie gibt es online unter https://tickets-ice-dragons.reservix.de sowie an der Abendkasse, die mit Einlassbeginn ab 17.30 Uhr öffnet. Tore: 1:0 01:23 David Makuzki (Leon Köhler / Marius Garten) 2:0 03:01 Ryley Lindgren (Yannis Walch / Gleb Berezovskij) 2:1 06:00 Matteo Stöhr (Justus Meyl / Brad Snetsinger) SH1 3:1 29:25 Yannis Walch (David Makuzki / Jannis Kälble) PP1 3:2 29:52 Thomas Munichiello (Nicholas Ford / Hugo Enock) 3:3 42:50 Nicklas Müller (Marius-Lucas Demmler / Brad Snetsinger) 3:4 47:00 Dennis Palka (Brad Snetsinger / Marius-Lucas Demmler) 4:4 49:31 Jackson Pierson PS 4:5 56:58 Thomas Munichiello (Marc Hofmann / Nicholas Ford) Strafen: Herford 4 Minuten Herne 14 Minuten Zuschauer: 618 Streambuchungen: 209
Herne MinersAuswärtssieg nach Aufholjagd in Herford (OLN) Das zweite HEV-Duell der Saison und das insgesamt 21. Aufeinandertreffen beider Teams stand am Dienstagabend an. Herford startete aufmerksam und kaltschnäuzig. Früh schockten die Herforder die Miners: Bereits in der zweiten Spielminute nutzte Makuzki aus, dass Lukas Schulte nach einem Schuss kurzzeitig die Orientierung verlor, und schoss das 1:0 ins leere Tor. Zwei Minuten später war es ein Schuss von der blauen Linie, den Nicklas Müller blockte. Den Rebound nutzte Lindgren eiskalt – 2:0 nach drei Minuten. Nachfolgend kamen auch die Miners ins Spiel, bekamen in der 5. Spielminute aber eine Strafe. Herford hatte jedoch Probleme, ihr Powerplay aufzuziehen, und war hinten zu offen, wodurch Justus Meyl nach einer schönen Einzelaktion in der 6. Minute in Unterzahl zum Abschluss kam. Den Nachschuss konnte Stöhr verwerten. Dieser Treffer war wie ein Weckruf für die Miners: Sie agierten wacher und schafften es, die Ice Dragons im eigenen Drittel einzuschnüren und sich Chancen zu erspielen. Ein Treffer fiel im ersten Drittel jedoch auf beiden Seiten nicht mehr. Im zweiten Drittel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Aufgrund vermeidbarer Strafen auf Herner Seite hatte Herford allerdings mehr Spielanteile. Eines dieser Überzahle nutzte Herford aus: Wie bereits am Freitag und am Sonntag war es wieder ein Schuss von der blauen Linie, der in der 30. Spielminute hinter Lukas Schulte zum 3:1 einschlug. Fast im direkten Gegenzug spielte Ford einen cleveren Chip-Pass, der perfekt auf Munichiellos Schläger landete. Dieser verwandelte durch die Beine von Vogel und erzielte damit den 3:2-Anschlusstreffer. Am Ende des Drittels spielte Herford einige Fehlpässe, wodurch sie Herne zu einer Druckphase verhalfen. In dieser konnten die Miners jedoch keinen Treffer erzielen. Herne startete wieder stark ins dritte Drittel und spielte Nicklas Müller frei, der in der 43. Spielminute zum 3:3-Ausgleich traf. Wenig später, in der 47. Minute, glänzte Palka mit einer schönen Bewegung, spielte dabei Yannis Walch aus und erzielte über die Schulter von Vogel das 3:4. Das Spiel war – wie am Sonntag – gedreht. In der 50. Minute bedeckte Justus Meyl den Puck dann jedoch mit der Hand, wodurch Herford einen Penaltyschuss zugesprochen bekam. Bei dieser Aktion verletzte sich Meyl, verließ das Eis und konnte anschließend nicht mehr weiterspielen. Jackson Pierson verwandelte den Penalty zum 4:4-Ausgleich. Es sah alles nach einer weiteren Verlängerung für die Miners aus, doch ein Fehlpass der Herforder Defensive landete drei Minuten vor Schluss im Slot auf dem Schläger von Munichiello – und dass Hernes Nummer 48 Tore erzielen kann, ist mittlerweile bekannt. Munichiello zog über Kieren Vogel ab und erzielte somit den Siegtreffer für die Miners. Herne nimmt vor dem Halloweenderby also wichtige drei Punkte mit und klettert damit auf den achten Tabellenplatz. 1:0 [01:23] Makuzki (Köhler/Garten) 2:0 [03:01] Lindgren (Walch/Berezovskyy) 2:1 [06:00] Stöhr (Meyl/Snetsinger) SH 3:1 [29:25] Walch (Makuzki/Kälble) PP 3:2 [29:52] Munichiello (Ford/Enock) 3:3 [42:50] Müller (Demmler/Snetsinger) 3:4 [47:00] Palka (Snetsinger/Demmler) 4:4 [49:31] Pierson PS 4:5 [56:58] Munichiello (Hofmann/Ford) Strafen: 4–14 Zuschauer: 618 Am Freitag steht in Herne dann das erste Heimderby der Saison an.
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Amberg Wild LionsTeuer erkaufter Sieg für den ERSC Amberg (BYL) Am Sonntagabend gelang dem ERSC Amberg der erste Heimerfolg in dieser Bayernliga-Saison, doch in die Freude über den Sieg mischten sich wachsende Personalsorgen. Mit 8:4 gewannen die Wild Lions vor heimischen Publikum verdient und ungefährdet gegen die Eisbären Burgau, nach dem Wochenende stehen allerdings mehrere Spieler auf der Verletztenliste: Felix Feder und Tobias Vait fehlten schon vor der Partie gegen Burgau, Daniel Rolsing, Lukas Klughardt und Michael Kirchberger mussten am Sonntag vorzeitig abbrechen. Die Partie begann flott ohne größeres Abtasten beiderseits, nach und nach erspielten sich die Wild Lions aber mehr Anteile. Der Führungstreffer von Roberts Baranovskis für den ERSC sorgte gleich für eine Kettenreaktion, denn binnen drei Minuten bauten Nolan Gardiner, Lukas Preßl und Tom Berlin den Vorsprung auf 4:0 gegen in dieser Phase überforderten Eisbären aus. Gästecoach Erwin Halusa hatte in der ersten Pause Gelegenheit wieder Ruhe in sein Team zu bringen, das dennoch früh im Mittelabschnitt den fünften Treffer durch Daniel Krieger kassierte. Im Powerplay konnte Burgau erstmals verkürzen, aber insgesamt hielten sich beide Teams etwas zurück und standen im Zeichen guter Abwehrreihen. Lediglich Brandon Walkom konnte mit einer Einzelaktion noch das halbe Dutzend an Treffern für den ERSC komplettieren. Im Schlussdrittel gingen die Teams wieder energischer zu Werke und beide Torhüter konnten sich mehrfach auszeichnen, mussten trotz allem noch einige Male hinter sich greifen. Zunächst erzielten die Wild Lions durch Gardiner und Baranovskis die ersten Amberger Powerplay-Tore der Saison, schalteten nach dem 8:1 gleich mehrere Gänge zurück, was Burgau in den Schlussminuten mit einem Dreierpack zur 8:4-Ergebniskorrektur nutzte. ERSC Amberg – ESV Burgau 8:4 (4:0,2:1,2:3) 1:0 (14.) Baranovkis (Mühlpointner, Kirchberger), 2:0 (16.) Gardiner (Walkom, Schmitt), 3:0 (16.) Preßl (Baranovskis, Pronath), 4:0 (17.) Tom Berlin (Klughardt, Silbermann), 5:0 (23.) Krieger (Klughardt/4-5), 5:1 (24.) Gäbelein (Ballner, Vaculik/5-4), 6:1 (35.) Walkom, 7:1 (47.) Gardiner (Walkom, Kirchberger/5-4), 8:1 (56.) Baranovkis (Walkom, Silbermann/5-4), 8:2 (56.) Vaculik (Ballner), 8:3 (57.) Petzold (Vehakoski, Bartuli/5-4), 8:5 (59.) Ballner. Strafen: Amberg 12, Burgau 10 Minuten. Zuschauer: 609.
ERC SonthofenERC besiegt den EHC Bad Aibling zum Heimspielauftakt (BYL) Es gab viel Redebedarf nach den ersten beiden Partien der Landesliga-Saison in der ERC-Kabine. Mannschaft und Trainerstab trafen sich früh am Heimspieltag und sprachen schonungslos die Probleme an. Ohne den gesperrten Lynnden Pastachak entwickelte sich ein erstes Drittel mit Chancen auf beiden Seiten, die ohne zählbaren Erfolg blieben. Alle Angriffsbemühungen waren eine sichere Beute der beiden Goalies. Wenn auch nicht spektakulär, ging es mit einem 0:0 in die Drittelpause. Im zweiten Abschnitt der ERC mit mehr Spielanteilen, jedoch noch immer nicht so sauber im Passspiel wie gewohnt. Eine knifflige Situation dann wieder in der 30. Minute, als Grillinger und Hartmann in die Box mussten und die Aibdogs eine 5:3-Überzahl präsentiert bekamen. Die Schwarz-Gelben kämpften aufopferungsvoll und Fabian Schütze hielt, was auf den Kasten kam. Aaron Grillinger hatte kurz nach seinen zwei Minuten die Chance alleine vor dem Tor, verzog aber knapp. Es dauerte bis zur Minute 37, als die 800 Zuschauer an der Hindelanger zum ersten Mal jubeln durften. Über Marc Sill kam die Scheibe zu Jochen Hartmann, der schickte Dan Przybylla auf die Reise und der Bann war gebrochen. Mit knappem Vorsprung ging es in die zweite Pause. In den letzten 20 Minuten dann etwas mehr Aktion auf dem Eis, das Spiel ging nach wie vor hin und her. Eine Erlösung dann der zweite Treffer des ERC in Überzahl: Über Philipp Zeiske und Jochen Hartmann kam die Scheibe an die blaue Linie und Pascal Kröber beförderte das Spielgerät zum 2:0 in die Maschen des Gästegoalies. Mehrere Strafzeiten sorgten für Platz auf dem Eis und der EHC versuchte nochmals alles, nahm in Überzahl den Goalie vom Eis, machte sich aber mit einer schnellen Strafzeit wieder den Vorteil zunichte. Kurz vor Ende der Partie war es der an diesem Tag gut aufgelegte Jochen Hartmann mit einem satten Schuss über die Schulter, der auf 3:0 stellte (Sill/Przybylla). Am Ende stand die Null, dank eines glänzend haltenden Fabian Schütze und dem ersten Dreier auf der Habenseite. Nun gilt es, an den Fehlern zu arbeiten und wieder die Selbstverständlichkeit und die Automatismen aufs Eis zu bekommen. Schon am kommenden Wochenende haben die Schwarz-Gelben dazu vor heimischer Kulisse zweimal die Möglichkeit. Beginnend am Freitag mit dem Gastspiel des EV Fürstenfeldbruck – Bully um 20 Uhr. Gerade in diesen Zeiten sind die Fans des ERC das große Faustpfand, der siebte Mann wird mehr gebraucht denn je.
Pforzheim BisonsBisons am Wochenende vor schweren Aufgaben (BWL) Die Bisons stehen am Wochenende vor zwei schweren Aufgaben. Zunächst kommt am Freitagabend der letztjährige Meister, die Baden Rhinos in die St.-Maur-Halle (Spielbeginn: 20:00 Uhr) ehe es am Sonntag zum aktuellen Tabellenführer, die TSG Reutlingen, geht (Spielbeginn: 19:15 Uhr). Der amtierende Meister der BW-Liga, die Baden Rhinos, zeigten bereits in den ersten Saisonspielen, dass sie wieder zu den Favoriten gehören. Denn nur gegen die TSG Reutlingen mussten sie einen Punkt abgeben. Zudem konnten sie am vergangenen Wochenende bei den Eisbären Heilbronn beim 4:3-Erfolg die volle Punktzahl einfahren. Die Bisons wollen nach dem Auswärtssieg in Bietigheim nachlegen. Die Bisons haben gegen Hügelsheim zudem noch eine Rechnung offen, schließlich schieden sie in der letzten Spielzeit im Halbfinale der Playoffs gegen die Rhinos aus. Am Sonntagabend gibt es dann ein Wiedersehen mit den ehemaligen Pforzheimern Evan Carroll und Kirill Seemann. Die Black Eagles, wie die Reutlinger genannt werden, haben sich sehr gut verstärkt und haben vor allem am letzten Wochenende bei den Siegen gegen Zweibrücken (11:6) sowie in Schwenningen (11:2) ein Ausrufezeichen gesetzt.
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Neusser EVNEV zweimal in der Fremde gefordert (RLW) Zwei Aufgaben mit unterschiedlichem Reiz stehen dem NEV am kommenden Wochenende bevor. Am Freitag (20 Uhr) treten die Neusser beim Liga-Neuling und Mitfavoriten Eagles Essen-West an, zwei Tage später (17:15 Uhr) steht das Duell beim sportlichen Dauer-Rivalen der letzten Jahre, den Wiehl Penguins, auf dem Programm. Trainer Sebastian Geisler möchte erneut Punkte auf der Habenseite verbuchen. Eagles mischen Liga auf Das aktuelle Kalenderjahr ist wohl eines der ereignisreichsten in der über 50-jährigen Geschichte des Essener Eishockeys, in der es auch immer wieder Aufeinandertreffen mit Neusser Mannschaften gab. Nach einer sportlich erfolgreichen Saison meldeten sowohl die für den Spielbetrieb der 1. Mannschaft zuständige GmbH als auch der Stammverein Moskitos Essen Insolvenz an, dazwischen hatte der Deutsche Eishockey Bund die Lizenz für die neue Spielzeit in der Oberliga verweigert. Die Verantwortlichen handelten jedoch schnell und beantragten erfolgreich die Aufnahme in die Regionalliga West, in der sie als ESC Eagles Essen-West an den Start gehen. Beeindruckende Zuschauerzahlen und der Verbleib bisheriger Sponsoren belegen, dass das Umfeld den Kurs mitträgt, darüber hinaus sorgt ein kleiner, aber hochqualitativ besetzter Kader dafür, dass man erwartungsgemäß einen Spitzenplatz in der Tabelle belegt. Am vergangenen Wochenende fügten die Eagles ihren Gegnern aus Wiehl (14:0) und Moers (18:0) empfindliche Schlappen bei, nur gegen die Ratinger Ice Aliens unterlag man trotz einer Mehrzahl an Torchancen mit 4:5 nach Penaltyschießen. „Die neu zusammengestellte Essener Mannschaft findet immer besser zusammen, mit Blick auf die letzten Ergebnisse wird das eine große Herausforderung“, weiß NEV-Coach Sebastian Geisler um die Schwere der Aufgabe. Dennoch sieht er auch positive Aspekte: „Die zu erwartende, große Kulisse macht für uns das Spiel zu etwas Besonderem, wir wollen das genießen und ein achtbares Resultat erzielen.“ Schwerer Start für Penguins Kontinuität ist Trumpf bei unserem Gegner am Sonntag. Die Wiehl Penguins setzen auf einen seit vielen Jahren eingespielten Kader, ein Großteil der Spieler hat bereits im Wiehler Nachwuchs zusammengespielt und wurde zwischendurch auch beim großen Nachbarn aus Köln ausgebildet. Eine langjährige Kölner Historie bringt auch Trainer Andreas Lupzig mit, der als ehemaliger deutscher Nationalspieler seine Erfahrungen einbringt. Im Sommer wurde die Mannschaft gezielt mit drei Neuzugängen verstärkt: Neben dem oberligaerfahrenen Deutsch-Kanadier Joshua Stephens (zuletzt in Kanada aktiv) und Constantin Nocker (Bergisch Gladbach) schloss sich mit Finn Mariaux ein verdienter Spieler des NEV den Oberbergischen an. Der Spielplan der aktuellen Saison meinte es bislang nicht gut mit den Wiehlern, die in den bisher absolvierten vier Spielen gegen das komplette Spitzen-Trio aus Ratingen, Dortmund und Essen antreten mussten, und dort zweistellige Niederlagen kassierten. Das knappe 5:6 beim Gastspiel in Bergkamen deutete jedoch an, dass die Penguins in der Liga durchaus wettbewerbsfähig sind. Anders als beim Spiel in Essen finden sich die Neusser in Wiehl nicht in der Rolle des absoluten Außenseiters wieder, Trainer Geisler verweist auf zahlreiche spannende Duelle der letzten Jahre: „Die Spiele gegen Wiehl waren immer hart umkämpft. Die Penguins sind stets ein unangenehmer Gegner, dennoch ist unser Ziel ein Sieg.“ Großer Kader als Faustpfand Auf das deutlich verlorene Spiel in Diez (2:14) blickt Geisler nicht nur mit negativen Gefühlen zurück: „Die Rockets haben durchgehend Druck auf uns ausgeübt und uns zu Fehlern gezwungen, die Höhe des Ergebnisses war für uns ärgerlich, aber wir lernen daraus. Positiv ist, dass wir in dieser Saison auch bei weiteren Auswärtsfahrten zumindest drei komplette Reihen aufstellen können, was sich im Laufe der Saison auszahlen wird.“ Dank des großen Kaders ist der Neusser Cheftrainer optimistisch, auch bei den beiden kommenden Partien drei vollständige Formationen aufs Eis schicken zu können, obwohl neben den Langzeitverletzten weitere Spieler ausfallen. So werden Max Drücker, Felix Wuschech und Thimo Dietrich am Sonntag fehlen, Sven Gotzsch zumindest am Freitag. Der Einsatz von Mitchel Herder ist aus beruflichen Gründen fraglich.
Ratinger Ice AliensAuswärtstournee geht weiter! (RLW) Mit zwei Auswärtspartien geht die Saison am Wochenende für die Ratinger Ice Aliens weiter. Am Freitag, 31.10.2025, treffen die Jungs von Cheftrainer Frank Gentges auf den Phönix aus Grefrath. Erstes Bully im Eisstadion in Grefrath ist um 20:00 Uhr. Und am Sonntag steht gleich die nächste Partie in der Fremde auf dem Spielplan. Um 18:30 Uhr muss bei den Grizzlys aus Bergkamen versucht werden, zu punkten. Grefrath gewann zuletzt das Derby gegen Moers vor einer tollen, vierstelligen Zuschauerzahl mit 2:1 und wird mit Rückenwind in das Spiel gegen die Ice Aliens gehen. Bergkamen kassierte in den letzten beiden Spielen Niederlagen in Neuss (3:2) und gegen Diez-Limburg (2:9). Die Grizzlys werden auf Wiedergutmachung aus sein. Das Team der Ice Aliens stellt sich am Wochenende wieder von selbst auf. Tobi Brazda, Mathias Onckels und Stephan Kreuzmann fehlen verletzt, Leonardo Stroh ist weiterhin gesperrt, der Einsatz von Tim Brazda ist fraglich. Somit werden voraussichtlich 11 Feldspieler und 2 Torhüter zum Einsatz kommen. Zwei weitere harte Prüfungen für die Ice Aliens, die versuchen müssen, in beiden Spielen wieder über die Grenzen hinaus zu gehen, um erfolgreich zu sein.
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| Mit Halloweenkostüm ins Eisstadion - Luchse aus Lauterbach zu Gast in Niesky (RLO) Am kommenden Wochenende erwarten die Tornados erneut einen starken Gegner im heimischen Eisstadion am Waldbad. Samstag, den 01.11.2025 um 18:30 Uhr beginnt das nächste Heimspiel gegen die Luchse aus Lauterbach. Derzeit belegen die Gäste Platz 4 der Tabelle und haben 3 von 5 Spiele gewonnen. Niederlagen gab`s nur gegen die Liga-Favoriten, Schönheide und FASS. Deshalb ist die Unterstützung der Tornado-Fans im Eisstadion diesmal um so wichtiger. Dazu hat sich der ELV Niesky etwas Besonderes einfallen lassen: Alle kleinen und großen Fans, die in einem kompletten Halloweenkostüm zum Spiel kommen, haben an diesem Abend freien Eintritt. Die originellsten Faschingskostüme werden außerdem prämiert. Im Übrigen haben alle anderen Mannschaften des ELV an diesem Wochenende spielfrei und können ebenfalls die 1.Männermannschaft lautstark unterstützen.
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