IHP NachrichtenDienstag 28.Oktober 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte vom Wochenbeginn mit insgesamt 20 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, bezirksliga Bayern, Regionalliga Ost und aus dem Frauen-Eishockey.
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Düsseldorfer EGDie Toten Hosen und die DEG: Gemeinsames Trikot und Merch-Linie „DEG x DTH“! (DEL2) Die Düsseldorfer EG und Die Toten Hosen verbindet eine jahrzehntelange Freundschaft. Bei vielen Titeln, Tränen und Triumphen des achtmaligen Deutschen Eishockey-Meisters war die Band hautnah dabei. In Krisenzeiten stand sie dem Club helfend zur Seite. Beispiele sind das Sonderkonzert „Rot-Gelbe Nacht“ 2013 oder die Sondertrikots 2012 („Alles aus Liebe“, gelb) und 2014 (Doppel-Logo, schwarz). Diese besondere Unterstützung wird nun fortgesetzt. Die Idee entstand im April 2025, als die Zukunft der Rot-Gelben problematisch war. Die Toten Hosen: „In dieser Krise wollten wir der DEG beistehen. Unsere Überzeugung war immer: Wenn es der DEG gut geht, halten wir uns zurück. Sind die Zeiten aber stürmisch, sind wir im Rahmen unserer Möglichkeiten da.“ Mit Hilfe der Gesellschafter, vieler Partner, der Stadt Düsseldorf und der neuen Geschäftsführer Rick Amann und Andreas Niederberger wurde die finanzielle Krise überstanden. Dennoch blieb die Idee der Unterstützung durch die Band bestehen und wird nun umgesetzt. Anlass ist der 90. Geburtstag der DEG am 8. November 2025. Bandmitglieder vor Ort, Team trägt Sondertrikot nur am 2. November! Höhepunkt der aktuellen Zusammenarbeit ist das dritte Spezialtrikot in der gemeinsamen Geschichte, das beide Seiten zusammen entwickelt haben. Darüber hinaus wird es auch eine „DEG x DTH“ Merch-Linie geben. Alle Artikel werden in den nächsten Tagen von der DEG vorgestellt und sind auch beim Heimspiel am Freitag, 31. Oktober, gegen die Lausitzer Füchse erhältlich. Ausnahme: Das Sondertrikot. Dieses wird beim Spiel gegen die Starbulls Rosenheim (Sonntag, 2. November, 17 Uhr) präsentiert und ist ab dann erhältlich. Sämtliche Einnahmen aus dieser Aktion fließen in die Etat-Stabilität der DEG. Beim Traditions-Duell mit Rosenheim werden auch Mitglieder der Band im Dome sein und der DEG gratulieren. Das Team wird das Sondertrikot nur zu diesem einen Spiel tragen! Die DEG dankt ausdrücklich allen Partnern, die zu diesem Anlass einmalig auf ihre Logo-Präsenz verzichten. Die Toten Hosen auch Teil des Sticker-Albums zum Jubiläum Darüber hinaus belegt die Band eine eigene Themenwelt im großen Sticker-Album, das bei Panini in Italien gedruckt wurde und auf 290 Stickern die Geschichte des Clubs darstellt. Auch dieses emotionale Projekt wird von den Toten Hosen unterstützt. Alle November-Heimspiele stehen im Zeichen des großen Geburtstages. Zahlreiche Helden der Vergangenheit haben ihr Erscheinen angekündigt.
Eisbären RegensburgDEUTLICHER SIEG IN FREIBURG - Eisbären Regensburg gewinnen mit 6:2 bei den Wölfen des EHC (DEL2) Volle Ausbeute: Mit einem 6:2-Auswärtssieg (3:1/2:0/1:1) bei den Wölfen des EHC Freiburg hat Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg nach dem Heimerfolg am Freitag über Bad Nauheim (2:1) auch das zweite Spiel gewonnen und das Sechs-Punkte-Wochenende perfekt gemacht. Vor 2097 Fans in der Echte-Helden-Arena der Breisgauer brachte David Morley die Domstädter früh mit einem Doppelpack 2:0 in Führung (6. und 8. Minute). Doch nur elf Sekunden nach seinem zweiten Treffer antworteten die Baden-Württemberger mit dem 1:2-Anschluss durch Travis Ewanyk (8.). Weil aber Pierre Preto den Heimkeeper Fabian Hegmann eiskalt zum 3:1 tunnelte (14.), ging es für die Schützlinge von Trainer Peter Flache dennoch mit Zwei-Tore-Vorsprung in die erste Pause. Diesen bauten die Oberpfälzer im Mitteldrittel durch Donát Péter in Überzahl (4:1 – 24.) und Samuel Payeur (28.) weiter aus. Mit dem 6:1 machte dann Morley im Powerplay im Schlussabschnitt das halbe Dutzend und seinen Hattrick voll (52.). Am auch in der Höhe verdienten Kantersieg änderte das 2:6 des EHC durch Christian Billich nichts mehr (53.) – auch weil der erneut starke Jonas Neffin im Tor jegliche Bemühungen der Freiburger um eine Aufholjagd immer wieder mit seinen Paraden im Keim erstickte. In der Tabelle schoben sich die Rot-Weißen damit auf Rang sechs vor mit bereits 19 Zählern, die Heimmannschaft blieb 14. und damit Letzte (10 Punkte). Mit dem Heimspiel gegen die Ravensburg Towerstars geht es am kommenden Freitag, 31. Oktober, für Regensburg weiter. Das Flache-Team wird dabei einmalig in den schwarzen Alternativtrikots auflaufen, die von einem Fan im Rahmen des Design-Wettbewerbs entworfen wurden. Spielbeginn in der Donau-Arena ist um 20 Uhr. Tickets gibt es unter www.ebr.live. Nachbericht In einem ob der eng zusammengerückten DEL-2-Tabelle richtungsweisenden Auswärtsspiel bei den Wölfen des EHC Freiburg stellte Peter Flache, Trainer des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg, seine Reihen etwas um. Dabei blieb das Personal im Vergleich zum knappen 2:1-Heimerfolg am Freitag über Bad Nauheim aber beinahe unverändert – es rückte lediglich Kapitän Nikola Gajovský in die erste Angriffsformation an die Seite von Corey Trivino und Pierre Preto, David Morley stürmte indes neben Samuel Payeur und Kevin Slezak. Vor 2097 Fans in der Freiburger Echte-Helden-Arena blieb so das restliche Lineup weitgehend unverändert: Im Tor startete erneut Jonas Neffin, Konrad Fiedler nahm als Backup auf der Bank Platz – Talent Cole Danielsmeier zählte an seinem 19. Geburtstag nicht zum Spieltagskader. In der Verteidigung fehlte wiederum Marian Bauer, der für Oberliga-Partner Passau auflief. Auch Stürmer Matěj Giesl ging für die Niederbayern aufs Eis, in der Offensive waren überdies auch US-Amerikaner Alexander Berardinelli, Topscorer Constantin Ontl sowie die DNL-Youngster Lukas Krieger und Marks Jirgensons nicht mit ins Breisgau gereist. Die Partie begann verhalten – die Oberpfälzer ließen aber ab Minute eins an mehr Zug zum Tor und die kompaktere Defensive erkennen. Slezak (1. Minute) und Payeur (4.) prüften EHC-Torsteher Fabian Hegmann erstmals gefährlich. Die nächste dicke Chance saß dann direkt: Morley, von Slezak mustergültig freigespielt, tauchte im Slot auf und versenkte einen Handgelenksschuss (6.). Und der auffällige Morley sollte direkt nachlegen: Nur 117 Sekunden später hatte er bereits den Doppelpack geschnürt: Nach dem nächsten starken Slezak-Steilpass hatte er die Abwehr über die rechte Seite durchbrochen und mit einem Schlenzer ins Lange Eck auf 2:0 gestellt (8.). Doch so einfach ließen sich die nun besser ins Spiel kommenden Baden-Württemberger nicht abspeisen: Es dauerte nach dem zweiten Tor nur elf Sekunden, ehe sie am Ende einer sehenswerten Kombination auf 1:2 verkürzten und durch Travis Ewanyk den Anschluss wiederherstellten (8.). Die Partie war nun ausgeglichener, doch Neffin zwischen Pfosten strahlte einmal mehr mit seinen vielen Paraden Ruhe aus. Ein kapitaler Fehler in der Wölfe-Defensive ermöglichte dann das 3:1: Das Heimteam hatte den Puck eigentlich schon erobert und orientierte sich nach vorn, servierte Trivino die Scheibe dann aber auf dem Silbertablett – dieser bediente Preto, der hinter der Abwehr gelauert hatte, völlig frei vor Hegmanns Gehäuse. Der (ob Ontls Abwesenheit) Goldhelm blieb eiskalt und tunnelte den Goalie zur neuerlichen 3:1-Führung (14.). Eine ganz ähnliche Situation führte kurz vor der ersten Pause noch zu einer Möglichkeit durch Slezak – hier entschärfte Hegmann jedoch. Vorentscheidung durch Überzahltreffer Auch nach Wiederbeginn hatten die Domstädter mehr vom Spiel. Die erste Chance auf das 4:1 ließ noch Gajovský liegen, der frei im Slot zum Abschluss kam, aber an Hegmann scheiterte. In der 24. Minute erhöhten die Bayern dann aber doch: Mit seinem Überzahltreffer besorgte Donát Péter schon die frühe Vorentscheidung – von Morley und Preto stark freigespielt durfte er unmittelbar vor dem Tor ungestört seinen eigenen Rebound über die Linie drücken. Von der Heimmannschaft kam in dieser Phase nicht viel – kamen sie doch einmal zu gefährlichen Abschlüssen, entschärfte diese Neffin mit tollen Refelxen. Vorne hätten Bryce Kindopp, Péter (beide ebenfalls 24.), Payeur (26.) und Jakob Weber (28.) den Zwischenstand sogar noch in die Höhe treiben können. Dies gelang Payeur dann aber kurz darauf: Der Puck hoppelte ihm vor die Füße, mit einem ansatzlosen Schuss aus der Drehung donnerte er die Scheibe zum 5:1 ins linke Kreuzeck (28.). Während die Donaustädter vorne weitere Möglichkeiten ungenutzt ließen, war hinten Verlass auf die Defensive um Neffin. Dieser blieb unter anderem bei schnellen Kontern gegen Urgestein Christian Billich und Heim-Topscorer Fabian Ilestedt, in Regensburger Unterzahl gegen Shawn O’Donnell (alle 31.), Routinier Nikolas Linsenmaier und zwei Mal Torjäger Eero Elo (beide 33.) sowie bei einem weiteren schnellen Gegenstoß im Eins-gegen-Eins erneut gegen Elo Sieger (37.). Damit erstickten er und die kompakte Defensive jegliche Comeback-Bemühungen der Hausherren im Keim. Etwas Glück hatten die Gäste im dritten Durchgang, als die Wölfe durch einen Alleingang von Ilestedt vermeintlich auf 2:5 verkürzten: Der schnelle Schwede war (in eigener Unterzahl) auf und davon gesprintet, Neffin hatte einige Schritte aus seinem Kasten heraus gemacht und dem Angreifer den Puck vom Schläger gespitzelt – dabei prallte die Scheibe hoch in die Luft, von wo aus Ilestedt sie artistisch im Baseball-Stil über die Linie bugsierte. Doch nach Videobeweis entschieden die souveränen Unparteiischen auf Hohen Stock und erkannten den Treffer folgerichtig nicht an (52.). Spätestens als aber Morley im Schlussabschnitt seine Topleistung mit seinem dritten Tor krönte und damit im Powerplay mit dem 6:1 nicht nur das halbe Dutzend, sondern auch seinen Hattrick perfekt machte, stellte sich die Frage nach dem Sieger nicht mehr. Preto und Trivino hatten ihn exzellent freigespielt (52.). Damit hatten die Rot-Weißen an diesem Abend ihre beiden Überzahlspiele in Treffer umgemünzt. Zwar kam das Team aus dem Schwarzwald durch Billich noch einmal auf 2:6 heran (53.) – am hochverdienten Sieg der Eisbären änderte dies aber nichts mehr. Dies bedeutete für das Flache-Team einen Sprung nach vorn in der DEL-2-Tabelle – es liegt nun auf Rang sechs (19 Punkte). Freiburg blieb ob der Niederlage Letzter (14. Platz/10 Zähler). Für die Oberpfälzer steht am kommenden Freitag, 31. Oktober, das nächste wegweisende Spiel an – dann empfangen sie ab 20 Uhr die Ravensburg Towerstars in der Donau-Arena. In dieser Begegnung tragen die Rot-Weißen einmalig ihre von einem Fan im Rahmen des Design-Wettbewerbs kreierten schwarzen Alternativtrikots, die in einer Online-Abstimmung von der Eisbären-Anhängerschaft als Gewinnerentwurf gewählt wurden. Tickets gibt es unter www.ebr.live. Statistik Wölfe EHC Freiburg – Eisbären Regensburg 2:6 (1:3/0:2/1:1) Sonntag, 26. Oktober 2025 – Echte-Helden-Arena Freiburg – Beginn: 18:30 Uhr. Aufstellungen Freiburg: Fabian Hegmann (60:00 Minuten) und Christian Goss (beide Tor) – Sameli Ventelä, Kilian Kühnhauser, Alexander De Los Rios (A), Colin Schlenker, Petr Heider, Niclas Hempel, Samuel Schindler und David Trinkberger (alle Abwehr) – Christian Billich, Nikolas Linsenmaier (C), Eero Elo (A), Fabian Ilestedt, Christian Kretschmann (2 Strafminuten), Shawn O’Donnell, Julian Airich, Travis Ewanyk (2), Lukas Mühlbauer (2), Sebastian Streu und Louis Majher (alle Sturm). – Trainer: Martin Stloukal (Headcoach). Regensburg: Jonas Neffin (60:00 Minuten) und Konrad Fiedler (beide Tor) – Pascal Zerressen (A), Nick Mähler (2 Strafminuten), Sean Giles, Guillaume Naud, Jakob Weber, Patrick Demetz (2) und Maximilian Merkl (alle Abwehr) – Pierre Preto (A), Corey Trivino (2), Nikola Gajovský (C), Yuma Grimm, Donát Péter, Bryce Kindopp, Kevin Slezak, Samuel Payeur (4), David Morley und Aleandro Angaran (alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent). Strafminuten: Freiburg 6 – Regensburg 10. Zuschauer: 2097 (Echte-Helden-Arena Freiburg). Schiedsrichter: Jeroen Klijberg und Markus Schütz (beide Hauptschiedsrichter) sowie Alexander Pletzer und Norbert van der Heyd (beide Linesperson). Tore 1. Drittel: 0:1 (6. Minute) David Morley (Kevin Slezak, Jakob Weber); 0:2 (8.) David Morley (Kevin Slezak); 1:2 (8.) Travis Ewanyk (Lukas Mühlbauer, Julian Airich); 1:3 (14.) Pierre Preto (Corey Trivino, Maximilian Merkl); 2. Drittel: 1:4 (24./PP1) Donát Péter (Pierre Preto, David Morley); 1:5 (28.) Samuel Payeur (Kevin Slezak, Sean Giles); 3. Drittel: 1:6 (52./PP1) David Morley (Corey Trivino, Pierre Preto); 2:6 (53.) Christian Billich (Nikolas Linsenmaier, Eero Elo). Neuer Tabellenplatz: Freiburg 14. Rang (10 Punkte aus 12 Spielen/zuvor 14.) – Regensburg 6. Platz (19 Zähler aus 11 Partien/vorher 9.).
Starbulls Rosenheimwei Premierentreffer und starker Autio bringen Auswärtsdreier (DEL2) Einen glücklichen 3:1-Auswärtssieg fuhren die Starbulls am 12. Spieltag der DEL2 gegen die Roten Teufel Bad Nauheim ein. Vor 2.376 Zuschauern im Colonel-Knight-Stadion feierten Timo Pulkkinen und Fabian Dietz am Sonntagabend ihre ersten Torerfolge im grün-weißen Jersey und schossen die zunächst überlegenen Starbulls verdient mit 2:0 in Führung. Ab dem zweiten Drittel und vor allem nach dem Bad Nauheimer Anschlusstreffer war Oskar Autio im Rosenheimer Gehäuse mehr und mehr gefordert und rettete den knappen Vorsprung über die Zeit. Sekunden vor Schluss fixierte Scott Feser per Empty-Net-Treffer den Endstand. Bei den Starbulls fehlte diesmal Kapitän C.J. Stretch, für den Charlie Sarault ins Team rutschte. Christoph Kolarz stand ebenfalls nicht zur Verfügung, sodass Oskar Autio wie schon am Freitag beim 3:2-Overtime-Sieg gegen Kassel das Rosenheimer Tor hütete. Schon nach wenigen Sekunden verletzte sich unglücklicherweise Neuzugang Teemu Pulkkinnen nach einem Check von Marius Erk, fortan nahm der junge Johannes Achatz den Platz in der nominell ersten Sturmreihe neben Sarault und Dietz ein. Einen Auftritt aber hatte Pulkkinen doch noch und diesen nutzte er zu seinem ersten Treffer für die Starbulls im zweiten Spiel: Kurz vor der ersten Pause kam der Finne noch einmal auf das Eis und verwandelte einen Strafschuss zur Rosenheimer Führung (19.). Justin MacPherson hatte gegen den allein durchgebrochenen Fabian Dietz die Notbremse auf regelwidrige Art gezogen. Momente zuvor lag der Puck bereits im Netz des Bad Nauheimer Tores, aber der Treffer von Joel Keussen fand keine Aberkennung, weil die Unparteiischen im Videobeweis eine Behinderung von Torwart Gerry Kuhn ausmachten. Die Rosenheimer Führung zur ersten Pause war absolut verdient. Auch der erneut sehr einsatzfreudige Ville Järveläinen hatte sie nach einem Solo schon auf dem Schläger, aber Kuhn war zur Stelle. Und bei einem Schuss von Lewis Zerter-Gossage rettete der Pfosten für den schon geschlagenen Keeper der Roten Teufel (18.). Aus ihrem einzigen Powerplay de Partie gleich zu Beginn hatte die Starbulls kein Kapital schlagen können. In der Anfangsphase des zweiten Drittels erhöhte Fabian Dietz mit einem abgezockten Abschluss frei vor Kuhn auf 2:0. Für ihn war es ebenfalls im zweiten Einsatz die Torpremiere im grün-weißen Dress. Das Zuspiel kam von Achatz, nachdem Sarault die Scheibe erobert hatte (25.). Danach überstanden die Grün-Weißen das erste Unterzahlspiel der Partie, mussten die Initiative aber immer mehr den Hausherren überlassen, die ihr Engagement hochfuhren und ihr zweites Powerplay – die Starbulls hatten zu viele Spieler auf dem Eis –zum Anschlusstreffer nutzten. Zach Kaiser versenkte den Puck aus kurzer Distanz nach Rückpass von Julian Lautenschlager oben im rechten Torgiebel (33.). Je zwei weitere Unterzahlminuten im zweiten bzw. letzten Drittel überstanden die Grün-Weißen ohne Gegentreffer. Nicht nur in diesen Phasen war Oskar Autio gefordert. Der Rosenheimer Goalie stand bombensicher und rettete gegen klar spielbestimmende Hausherren die knappe Führung im Verbund mit seiner kampfstarken Defensive über die Zeit. Entlastung in Gegenangriffen fanden die Starbulls vor allem im letzten Drittel nur noch selten. Zwölf Sekunden vor der Schlusssirene traf Scott Feser nach einem Befreiungsschlag von Järveläinen ins verwaiste Bad Nauheimer Tor zum 3:1-Endstand. „Es war ein taktisch geprägtes Spiel. Wir haben sehr defensiv gespeilt heute. Die Jungs haben gut gekämpft. Mit der 2:0-Führung hatten wir eigentlich alles im Griff, aber dann war ein bisschen Schlendrian drin. Wir haben eine unnötige Strafzeit genommen und das Tor in Unterzahl kassiert und dann ist das Spiel gekippt. Dann hat Bad Nauheim das Momentum gehabt und im letzten Drittel ging es ja fast nur auf ein Tor. Nauheim hat viel Druck gemacht und wir waren auf dem Zahnfleisch, hatte ich das Gefühl. Autio hat uns gerettet letztendlich. Wir können uns glücklich schätzen, dass die Kräfte doch gereicht haben und wir das Spiel über die Zeit gebracht haben“, fasste Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen den Auftritt seiner Mannschaft zusammen. Mit nun 20 Punkten aus zwölf Partien haben sich die Starbulls Rosenheim im nach wie vor sehr engen Klassement der DEL2 auf den fünften Tabellenrang geschoben. Am kommenden Wochenende geht es mit zwei Auswärtsspielen weiter – am Freitag reist das Team von Jari Pasanen zum Abschluss des ersten Rundendurchgangs nach Weiden und am Sonntag zum ersten Rückspiel der ersten Doppelrunde nach Düsseldorf.
Erding GladiatorsGladiators zeigen starke Moral, bleiben aber punktlos – Dienstag kommt Bad Tölz (OLS) Die Erding Gladiators haben ein intensives Wochenende gegen die beiden Topteams der Oberliga Süd hinter sich. Trotz zweier couragierter Auftritte gegen den Deggendorfer SC (2:4) und die Selber Wölfe (1:4) blieb die Mannschaft von Trainer Dominik Quinlan ohne Punkte. Kämpferisch überzeugend, defensiv diszipliniert – doch offensiv fehlt derzeit das nötige Glück und die Effizienz im Abschluss. Am Freitag lieferten die Gladiators vor 1.417 Zuschauern in der Stadtwerke Erding Arena eine leidenschaftliche Vorstellung gegen den hohen Favoriten aus Deggendorf ab. Die Gäste dominierten mit 48:27 Torschüssen und nutzten ihre Powerplay-Stärke (1 Tor aus 3 Überzahlsituationen). Erding dagegen blieb im Powerplay ohne Treffer (0/4), zeigte aber ein ordentliches Unterzahlspiel (2/3). Leon Meder parierte überragend und hielt sein Team mit zahlreichen Glanztaten im Spiel. Nach dem 0:1-Rückstand glich Cheyne Matheson zu Beginn des Schlussabschnitts aus. Auch Grady Hobbs traf für Erding, ehe Deggendorf in der Schlussphase durch Roy und Jackson den verdienten Sieg fixierte. Zwei Tage später wartete mit Tabellenführer Selber Wölfe die nächste Spitzenmannschaft. In der Netzsch-Arena hielt Erding vor 2.167 Zuschauern lange gut dagegen, musste sich aber am Ende mit 1:4 geschlagen geben. David Zabolotny stand 60 Minuten im Tor und wehrte 42 von 46 Schüssen ab. Die Gladiators kassierten zwar 18 Strafminuten, überstanden acht von neun Unterzahlsituationen aber schadlos. Erst ein Powerplaytreffer der Wölfe zu Beginn des letzten Drittels brachte die Vorentscheidung. Den Ehrentreffer für Erding erzielte Marco Pfleger kurz vor Schluss. Damit stehen die Gladiators nach 12 Spielen mit 9 Punkten auf Tabellenplatz 12. In der Statistik zeigt sich ein gemischtes Bild: Mit 32 erzielten und 45 kassierten Toren ergibt sich ein Torverhältnis von –13. An der Tabellenspitze dominieren weiterhin die Topfavoriten: Die Selber Wölfe führen mit 31 Punkten (51:20 Tore) vor dem Deggendorfer SC (29 Punkte, 53:24 Tore) und den Memmingen Indians (28 Punkte, 56:28 Tore). Dahinter folgen Heilbronn (25 Punkte) und die Tölzer Löwen (19 Punkte). Am Dienstag, 28. Oktober, um 20 Uhr, empfangen die Gladiators nun eben jene Tölzer Löwen in der Stadtwerke Erding Arena. Das Duell lässt die Herzen vieler Nostalgiker höher schlagen – erinnert es doch an frühere, legendäre Duelle zwischen Ober- und Niederbayern. Die Gäste aus dem Oberland verfügen über eine offensivstarke Mannschaft, die sich mit 44 Toren aus elf Spielen und einem Torverhältnis von +10 im oberen Tabellendrittel festgesetzt hat. Topscorer ist Topi Piipponen mit 19 Punkten (8 Tore, 11 Assists), gefolgt von Ludwig Nirschl (16 Punkte) und Andree Hult (9 Punkte). Auch Verteidiger Karel Klikorka glänzt mit sieben Assists und sorgt für Stabilität in der Defensive. Zwischen den Pfosten steht mit Enrico Salvarani einer der sichersten Goalies der Liga – 93,5 Prozent Fangquote bei nur 2,1 Gegentoren pro Spiel sprechen für sich. Trainer Dominik Quinlan weiß, dass sein Team gegen die Löwen erneut über sich hinauswachsen muss: „Wir müssen mit Leidenschaft, Disziplin und Mut spielen – und endlich unsere Chancen nutzen. Nur dann können wir gegen eine Mannschaft wie Bad Tölz bestehen.“ Auch dieses Traditionsduell verspricht wieder viel Emotion, Tempo und Intensität – und für die Gladiators die große Chance, den Fans in der Stadtwerke Erding Arena endlich wieder einen Heimsieg zu schenken.
Lindau IslandersIm Ostallgäu beim Altmeister Füssen wollen die Islanders punkten - Start in eine anstrengende Woche mit drei Spielen in sechs Tagen (OLS) Englische Woche bei den Islanders: Mit einem Auswärtsspiel, am Dienstag (28. Oktober / 19:30 Uhr), in Füssen starten die Islanders in eine anstrengende Woche. Es folgt am Freitag (31. Oktober / 19:30 Uhr) in der BPM-Arena Lindau noch ein Spiel gegen den EC Peiting und ein Auswärtskracher bei den Heilbronner Falken am Sonntag (02. November / 18:30 Uhr). Danach legt die Oberliga aufgrund des Deutschland-Cups eine Pause bis zum 14. November. Auf die Partien in Stuttgart (2:3) und gegen Passau (3:1) folgt für die Islanders nun die Partie beim EV Füssen. Ein Duell, das erfahrungsgemäß für reichlich Emotionen und eine hitzige Atmosphäre sorgt. Live verfolgt werden kann das Spiel wie gewohnt bei Sprade TV (www.sprade.tv). Die Gastgeber vom Lech haben sich in der vergangenen Saison mit dem neunten Tabellenplatz überraschend stark präsentiert. Trotz eines kleinen Etats und laufender Schuldenreduzierung setzt der EV Füssen weiterhin auf junge Talente und eine intensive Entwicklung. Der neue Trainer Daniel Jun, ein erfahrener Coach mit DEL2-Vergangenheit beim ESV Kaufbeuren, bringt frischen Wind in die Mannschaft. Jun steht für schnelles, aktives Eishockey und legt großen Wert auf die Förderung junger Spieler – viele davon stammen aus dem eigenen Nachwuchs oder wurden über Förderlizenzen eingebunden. Die Islanders treffen auf ein Team, das sich nach einem größeren Umbruch neu formiert hat. Besonders in der Defensive gab es zahlreiche Veränderungen, während im Sturm weiterhin auf das Duo Julian Straub und Bauer Neudecker gesetzt wird. Letzterer hatte seinen Abschied bereits verkündet, entschied sich aber überraschend für eine weitere Saison im schwarz-gelben Trikot. Einen Wechsel auf einer der Kontingentpositionen gab es in der Vorwoche am Kobelhang auch schon: Der Kanadier Simon Boyko ersetzt auf der Kontingentposition den Tschechen Jan Svoboda. Der neue Stürmer soll frische Impulse im Angriff setzen und sich schnell ins Team integrieren. Der Einstand war gut, denn an den beiden Spieltagen am Wochenende erzielte der neue Stürmer schon zwei Tore und bereitete ein weiteres vor. Die EV Lindau Islanders reisen aber mit dem klaren Ziel nach Füssen, Punkte zu holen und in der Tabelle weiter an den Mitkonkurrenten dranzubleiben oder sogar zu überholen. Die Mannschaft ist bereit, sich gegen das junge, ambitionierte Füssener Team zu behaupten. Die Fans dürfen sich auf ein intensives Spiel freuen, bei dem Einsatz, Tempo und Leidenschaft garantiert sind.
Ice Dragons HerfordHerforder Ice Dragons mit nächstem Heimspiel - Dienstag im Zeichen des HEV-Duells (OLN) Keine Atempause – für den Herforder Eishockey Verein geht die erste Intensivphase in der Oberliga Nord weiter. Nach dem 1:2 gegen die Hammer Eisbären am vergangenen Freitag und dem starken 7:2-Erfolg am Sonntag in Erfurt, geht es in der ersten Dienstagsbegegnung der Saison mit einem Heimspiel gegen die Herner EV Miners weiter. Um 20.00 Uhr beginnt in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ das HEV-Duell und die Ice Dragons wollen versuchen, erstmals in dieser Spielzeit zwei Erfolge hintereinander zu erringen. Beide Mannschaften gehen mit Rückenwind in die Partie. Den Herne Miners gelang es zuletzt im Heimspiel gegen die Saale Bulls Halle einen 0:3-Rückstand noch in einen 4:3-Sieg nach Penaltyschießen umzuwandeln, wodurch sich die Miners auf Platz 10 in der Tabelle verbesserten. Sehr souverän war Herfords Auftritt beim Gastspiel in Erfurt. Nach ausgeglichenem Beginn übernahmen die Ostwestfalen das Kommando auf dem Eis und fuhren ein deutliches und verdientes 7:2 ein. Mit 13 Punkten hat man Platz 7 inne und diese Ausgangslage soll in der Tabelle gegen Herne mindestens verteidigt werden. Im ersten Aufeinandertreffen gelang der Mannschaft von Herfords Chefcoach Henry Thom ein 5:2-Auswärtserfolg und die ostwestfälischen Eishockeyfans hätten nichts dagegen, wenn in der heimischen Drachenhöhle ein weiterer Sieg folgen würde und sich die Ice Dragons im Mittelfeld der Oberliga Nord festsetzen könnten. Tickets gibt es online unter https://tickets-ice-dragons.reservix.de sowie an der Abendkasse, die mit Einlassbeginn ab 19.00 Uhr öffnet. Zudem wird die Begegnung live auf www.sprade.tv übertragen.
Herne MinersNiederlage im Derby, Aufholjagd gegen Halle – Erstes Dienstagsspiel gegen Herford (OLN) Füchse Duisburg – Herner EV, 24.10.2025: Die Füchse starteten besser ins Spiel und setzten die Miners unter Druck. Die beste Möglichkeit für die Füchse hatte Tobin Brandt in der 13. Spielminute, der einen Onetimer nahm und nur knapp am Herner Gehäuse vorbeizog. Herne schaffte es nur selten, sich zu befreien. In den letzten 10 Sekunden war die Abwehr der Füchse jedoch unvorsichtig, wodurch Munichiello frei vor Willerscheid auftauchen konnte. Das Gestänge rettete Duisburg, weshalb es mit 0:0 in die Drittelpause ging. Das Geräusch, wenn der Puck an den Pfosten oder die Latte geht, war an diesem Abend häufig zu hören. Insgesamt drei Mal trafen die Füchse im zweiten und dritten Drittel das Gestänge. Michael Fomin war dann derjenige, der in der 23. Spielminute das Spiel eröffnete. Raik Rennert rutschte unglücklich in der Rückwärtsbewegung aus, wodurch Fomin frei auf Schulte zulaufen konnte und das 1:0 erzielte. Die Miners waren jedoch um eine Antwort bemüht. In der 36. Spielminute war es dann Nick Ford, der freistehend vor Willerscheid einen Rebound ausnutzen konnte und somit das 1:1 erzielte, was gleichzeitig das Drittelergebnis war. Die Partie blieb weiter eng. Duisburg warf allerdings viele Schüsse auf das Tor von Lukas Schulte, der an diesem Tag eine gute Leistung zeigte. In der 43. Spielminute hatte Virch dann aber zu viel Zeit und zog von der blauen Linie ab: Schulte war die Sicht verdeckt, der Schuss ging durch – 2:1 für Duisburg. Wenig später, in der 52. Spielminute, war es fast dieselbe Aktion, durch die Duisburg im Powerplay auf 3:1 erhöhte: Ein Schuss von Mannes wurde zusätzlich vor dem Tor von Kiedewicz abgefälscht, wodurch Schulte keine Abwehrmöglichkeit hatte. Herne ging volles Risiko und zog zwei Minuten vor Schluss den Torwart für einen zusätzlichen Feldspieler. Die Mannschaft kämpfte weiter und belohnte sich erneut durch Nick Ford, der seinen zweiten Treffer an diesem Abend erzielte und zum 3:2 durch die Beine von Willerscheid einschob. Da die Duisburger noch einmal eine Strafe bekamen, waren die Herner in den letzten anderthalb Minuten in doppelter Überzahl. Jedoch war es immer ein Schläger, ein Körper oder Leon Willerscheid, die einen weiteren Treffer der Herner verhinderten, wodurch sich die Füchse am Ende mit 3:2 durchsetzten und somit drei Punkte festhielten. 1:0 [22:24] Fomin (Nagtzaam/Virch) 1:1 [35:04] Ford (Munichiello/Müller) 2:1 [42:06] Virch (Münzenberger/Nagtzaam) 3:1 [51:35] Kiedewicz (Mannes/Zolmanis) PP 3:2 [58:07] Ford (Munichiello/Hofmann) Strafen: 6-8 Zuschauer: 1721 Herner EV – Saale Bulls Halle, 26.10.2025: Herne startete – bis auf Lenny Schmitz, bei dem nach einem Check in Duisburg noch weitere Untersuchungen ausstehen – mit demselben Kader wie am Freitag. Für Halle war es das zweite Spiel innerhalb von 24 Stunden, da die Bulls am Samstag ihr Stadioneröffnungsspiel hatten. Halle gestaltete das Spiel einfach und konnte in der 7. Spielminute durch Tomi Wilenius im Powerplay das 0:1 erzielen. Wenig später kam Marvin Neher, ähnlich wie am Freitag, frei von der blauen Linie zum Schuss, Schulte war zusätzlich die Sicht verdeckt – 0:2 für die Hallenser. Die Schussstatistik des ersten Drittels spiegelt dabei auch eindeutig den Spielverlauf wider: 2 zu 12 Schüsse. Wie schon in Duisburg war Lukas Schulte allerdings erneut ein wichtiger Rückhalt für die Miners. Im zweiten Drittel war Halle weiterhin die spielbestimmende Mannschaft, während von Herne wenig kam. Durch Robin Palka kam Halle in der 38. Spielminute zum 0:3. Nick Ford war damit allerdings nicht einverstanden und erzielte nach schöner Einzelleistung noch vor Drittelende das 1:3. Zum letzten Drittel hin kamen die Miners, nach der Ansprache des Trainergespannes, mit viel Kampfgeist aus der Kabine: Zwar war Halle immer noch die spielbestimmende Mannschaft, doch die Herner waren wacher und näher an ihren Gegnern dran. In den letzten fünf Spielminuten setzten die Miners die Bulls zunehmend unter Druck. Brad Snetsinger war dann nur noch durch ein Foul zu stoppen. Bei dieser Aktion bekam der Deutsch-Kanadier einen Schläger ins Gesicht und musste das Eis zunächst für eine Behandlung verlassen. Er sollte aber zurückkehren. Herne agierte anschließend durch die 2+2-Strafe vier Minuten in Überzahl, konnte seine Chancen in den ersten zwei Minuten jedoch noch nicht nutzen. Dann passierte aber das, was passieren musste: Brad Snetsinger kehrte nach schneller Behandlung und einem Verband über der Stirn zurück und legte die Scheibe für Kapitän Justus Meyl auf, welcher den Schuss suchte. Dieser wurde durch Valentin Pfeifer unhaltbar für Allavena abgefälscht – 2:3 in der 58. Spielminute. Herne war jetzt im Spiel angekommen und erspielte sich weitere Chancen. 40 Sekunden nach dem 2:3 setzte sich Ford auf der Außenbahn durch und umkurvte das Hallenser Tor. Er sah den alleinstehenden Munichiello im Slot, dieser schweißte eiskalt zum 3:3-Ausgleichstreffer ein. Nach 55 Minuten der Ernüchterung war nun Euphorie in der Hannibal-Arena ausgebrochen. Es ging für beide Mannschaften in die Verlängerung. In der Verlängerung wollte Halle das Spiel klarmachen, kam aber – genauso wie Herne – nicht zu eindeutigen Torchancen, weswegen es wie in der ersten Begegnung der beiden Vereine ins Penaltyschießen ging. Schulte bestätigte seine starke Leistung und ließ nur einen Treffer durch Thomas Merl zu. Auf Herner Seite traf zunächst Brad Snetsinger, den entscheidenden Penalty verwandelte dann Tommy Munichiello, wodurch Herne den Extrapunkt mitnahm. Die Aufholjagd war geglückt. 0:1 [06:22] Wilenius (Merl/Schäfer) PP 0:2 [08:07] Neher (Akerman/Schmid) 0:3 [37:55] Palka (Merl/Akerman) 1:3 [39:01] Ford (Müller/Munichiello) 2:3 [57:35] Peifer (Meyl/Snetsinger) PP 3:3 [58:15] Munichiello (Ford/Kölsch) 4:3 [65:00] Munichiello PS Strafen: 6-6 Zuschauer: 833 SpradeTV-Buchungen: 344 Herforder Ice Dragons, 28.10.2025: Am 28.10.2025 steht das erste Dienstagsspiel für die Miners auf dem Plan. Gegner sind dabei die Herforder Ice Dragons, die das erste HEV-Duell in der Hannibal-Arena für sich entscheiden konnten. Die Herforder verloren am Freitag zwar gegen die Hammer Eisbären knapp mit 1:2, gewannen dafür am Sonntag aber deutlich mit 2:7 auswärts gegen die Black Dragons aus Erfurt, wodurch sie am Dienstag mit viel Rückenwind zu Hause antreten werden.
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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| Königsbrunn glänzt gegen Waldkraiburg (BYL) Der EHC Königsbrunn bleibt weiterhin ungeschlagen und siegt hochverdient mit 5:1 gegen die "Löwen" des EHC Waldkraiburg. In einer temporeichen und äußerst fair geführten Partie zeigten die Brunnenstädter eine sehr starke geschlossene Mannschaftsleistung. Königsbrunn konnte mit vier kompletten Reihen antreten, die Gäste waren mit drei Linien angereist. Im Tor der Brunnenstädter stand von Beginn an Stefan Vajs, als Backup saß Joshua Appler auf der Bank. Den besseren Start erwischten aber die Gäste, in der ersten Spielminute hatte Waldkraiburg gleich zwei gute Chancen, doch Stefan Vajs im Königsbrunner Tor zeigte von Beginn an eine bärenstarke und souveräne Partie. Die Brunnenstädter ließen sich von so viel Offensivpower aber nicht beeindrucken und kamen eine Minute später zur ersten Großchance durch Anton Egle, nur der Pfosten verhinderte eine frühe Führung der Hausherren. Königsbrunn agierte konzentriert und verteidigte gut, konnte nach vorne immer wieder Akzente setzen und sich ein Chancenübergewicht erarbeiten. Den ersten Treffer markierte Königsbrunn, in der elften Spielminute setzte sich Clay Ellerbrock auf der linken Seite im gegnerischen Drittel durch und passte quer zu Marco Riedl, der dann die Scheibe zur 1:0 Führung für Königsbrunn einnetzte. Waldkraiburg hatte bei einem Alleingang von Leon Decker in der 15. Spielminute die Chance auf den Ausgleich, sein Schuss traf aber nur den Pfosten. Nur eine Minute später machte es Lion Stange besser, er wechselte im gegnerischen Drittel mit viel Tempo von der rechten auf die linke Seite und netzte dann freistehend zum 2:0 für den EHC ein. Damit sorgte er für den Endstand in einem Drittel das zwar auf Augenhöhe war, aber nur Königsbrunn die gegebenen Chancen nutzen konnte. Im Mittelabschnitt erwischte Königsbrunn einen Traumstart, nach Scheibenverlust der Gäste an der eigenen Blauen legte Marco Sternheimer quer zu David Farny, der gerade von der Strafbank kam. Der nahm den Pass dann per Rückhand an, tippte dem Waldkraiburger Goalie Englbrecht die Scheibe durch die Hosenträger und erhöhte damit auf 3:0. Beide Mannschaften lieferten sich einen temporeichen Kampf, weitere Treffer wollten zunächst nicht fallen. In der 33. Spielminute tankte sich Stefan Rodrigues auf der linken Seite bis vor das gegnerische Tor, legte sich die Scheibe auf die Vorhand und überlistete den Goalie, der sich schon auf eine Ecke festgelegt hatte. Sein Schuss zum 4:0 setzte die Gäste noch mehr unter Druck. Jakub Šrámek hatte zwei Minuten Später gleich zweimal den Anschlusstreffer auf dem Schläger, aber auch Lion Stange hatte nur eine Minute später zwei gute Möglichkeiten. Bis zur letzten Pause fielen aber keine weiteren Treffer mehr. Statt das Ergebnis zu verwalten, startete Königsbrunn mit viel Druck in das letzte Drittel, die Defensive der Gäste war zu weit weg vom Gegenspieler. Nach Scheibeneroberung vor der gegnerischen Zone lief Lion Stange in der 44. Spielminute mit viel Tempo ins gegnerische Drittel und bediente Leon Bakos mit einem punktgenauen Pass, der musste dann nur noch zum 5:0 einschieben. Königsbrunn hatte deutlich mehr von der Partie, Waldkraiburg konnte sich bei Keeper Englbrecht bedanken, dass nicht noch mehr Treffer für die Brunnenstädter fielen. Am Ende erzielte Leon Decker in der letzten Spielminute noch den 5:1 Ehrentreffer, doch die Partie war spätestens nach dem zweiten Spielabschnitt schon gelaufen. Nach 60 unterhaltsamen Spielminuten siegen die Hausherren verdient und machen damit das zweite Sechs-Punkte-Wochenende in Folge perfekt. Der EHC bleibt auch nach fünf Pflichtspielen ohne Punktverlust und ist aufgrund der besseren Tordifferenz Tabellenerster vor dem ERV Schweinfurt. Die Art und Weise, wie die Mannschaft gegen Waldkraiburg aufgetreten ist, war beeindruckend. Auch wenn die ersten beiden Drittel noch auf Augenhöhe waren, im letzten Spielabschnitt hatten die Brunnenstädter deutlich mehr von der Begegnung, was auch an der klaren Führung lag. Fünf verschiedene Torschützen und konsequent mit vier Reihen gespielt, die Mannschaft hatte Spaß am Spiel. Trainer Bobby Linke hat nach der Partie viel Lob für seine Jungs: „Wir sind heute mit einer guten Portion Ernsthaftigkeit an die Sache gegangen, haben den Gegner nicht unterschätzt. Waldkraiburg hat eine brutale Offensivpower, da wollten wir uns nicht auf ein offenes Visier einlassen. Über 60 Minuten haben wir konsequent verteidigt, jeder hat jedem geholfen und seine Jobs erledigt. Wenn mal ein Rebound da war, haben wir das wegverteidigt. Riesenkompliment an die Mannschaft für diese Defensivleistung. Unsere Möglichkeiten haben wir konsequent genutzt und uns einen Vorsprung über 40 Minuten aufgebaut. Die Mannschaft hat viel Spielwitz versprüht und sehr gut agiert, war laufbereit bis zum Ende. Wir haben lange mit vier Reihen gespielt, auch wenn wir aufgrund von Verletzungen am Ende auf drei Linien umgestiegen sind. Das Gegentor in der letzten Minute war vielleicht ein wenig ärgerlich, aber das hat sich Waldkraiburg auch verdient. Wir waren heute die effizientere Mannschaft und haben uns die drei Punkte erkämpft.“ Tore: 1:0 Ellerbrock (Egle, Riedl) (11.), 2:0 Stange (Länger, Bullnheimer) (16.), 3:0 Farny (Sternheimer) (21.), 4:0 Rodrigues (Szegedin) (33.), 5:0 Bakos (Stange, Baur) (44.), 5:1 Decker (Vrba, Zimmermann) (60.) Strafminuten: EHC Königsbrunn 10 EHC Waldkraiburg 6 Zuschauer: 563
Landsberg RiverkingsDerbysieg gegen Peißenberg und Spielabbruch wegen einer defekten Scheibe gegen Geretsried (BYL) Im ersten Spiel des Wochenendes traten die Riverkings auswärts zum Derby bei den Miners in Peißenberg an. 1.600 Zuschauer, darunter rund 400 Landsberger Fans, sorgten für einen würdigen Rahmen und eine fantastische Stimmung. Landsberg startete in den ersten Sekunden direkt mit einem Angriff ins Spiel, konnte aber trotz zweier Versuche den Puck nicht im gegnerischen Tor unterbringen. Besser machte es Peißenberg, das bereits in der ersten Minute den ersten Angriff zur 1:0-Führung verwerten konnte. Torschütze war Anton Engel. Der HCL spielte mutig nach vorne und provozierte so eine Strafzeit, die Mika Reuter in der fünften Spielminute zum Ausgleich nutzen konnte. Mit einem satten Schuss ins Kreuzeck traf er zum 1:1. In der Folge entwickelte sich ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Allerdings gelang es im ersten Drittel nur Weiland Parrish, für die Gastgeber zur 2:1-Führung zu treffen. Landsberg startete mit viel Druck ins zweite Drittel, und so konnte Lorenzo Valenti bereits nach 47 Sekunden den 2:2-Ausgleich erzielen. Nur zwei Minuten später setzte sich erneut Mika Reuter gegen drei Gegenspieler im gegnerischen Drittel durch und versenkte den Puck zur erstmaligen Führung für die Landsberger. Acht Sekunden danach tankte sich Tom Callaghan durch die gesamte Peißenberger Hintermannschaft und drückte das Spielgerät irgendwie über die Torlinie zur 4:2-Führung. Peißenberg kam in der Folge nur schwer ins Spiel, konnte aber durch Ryan Murphy auf 3:4 verkürzen, ehe Matthias Binder in der 31. Minute zum 5:3 einnetzen konnte. Jetzt entwickelte sich ein kampfbetontes Derby, in dem sich beide Mannschaften nichts schenkten. Trotzdem gelang im zweiten Drittel und auch zu Beginn des dritten Drittels kein weiterer Treffer. Der HCL versuchte, die Führung zu verteidigen, während Peißenberg alles nach vorne warf, um den Anschlusstreffer zu erzielen. Dieser gelang schließlich ausgerechnet in Unterzahl: Dean Vogl überwand Landsbergs stark haltenden Torwart Moritz Borst zum 4:5. Die Riverkings verteidigten anschließend mit viel Herz und Leidenschaft und brachten die knappe Führung über die Zeit – zum viel umjubelten Derbysieg. Im Anschluss zeigte sich Trainer Martin Hoffmann sehr zufrieden mit der Einstellung und dem Auftritt seiner Mannschaft. Ein abruptes Ende nahm das Heimspiel am Sonntag gegen die River Rats Geretsried. Die Partie vor 910 Zuschauern musste bereits in der sechsten Spielminute wegen einer defekten Scheibe an der Bande des Spielfelds abgebrochen werden, da die Stadt Landsberg als Hallenbetreiberin keine passende Ersatzscheibe montieren konnte. Es war lediglich eine nicht passende Ersatzscheibe vorhanden. Dazu Präsident Reiner Böck: „Auch wenn wir als Mieter des Stadions keinerlei Einfluss darauf haben, ob die Stadt Landsberg als Vermieterin die passenden Scheiben vorrätig hat, tut es uns natürlich für alle Zuschauer, den Gastverein und selbstverständlich unsere Mannschaft außerordentlich leid. Momentan steht noch nicht endgültig fest, ob das abgebrochene Spiel wiederholt wird oder ob es als verloren gegen uns gewertet wird. Sobald der Bayerische Eissportverband dazu eine Entscheidung getroffen hat, werden wir diese selbstverständlich umgehend bekannt geben. Wir bitten alle Fans, ihre Eintrittskarten bis dahin nicht wegzuwerfen, da diese eventuell für ein Wiederholungsspiel Gültigkeit haben oder als Nachweis dienen können, sollten Eintrittsgelder zurückerstattet werden müssen.“ Weiter geht es für die Riverkings am kommenden Freitag mit dem Auswärtsspiel in Königsbrunn. Am darauffolgenden Sonntag, dem 2. November, steht um 18:00 Uhr das Heimspiel gegen den TEV Miesbach auf dem Programm. Unterdessen läuft der Vorverkauf für das Jubiläumsspiel „70 Jahre Eishockeystadt“ am 7. November gegen die Kempen Sharks auf Hochtouren. Tickets sind unter www.hc-landsberg.de oder im Reisebüro Vivell am Landsberger Hauptplatz erhältlich.
TEV MiesbachStarker Auftritt: TEV Miesbach feiert 2:0-Heimsieg gegen Buchloe (BYL) Der TEV Miesbach bleibt in der Erfolgsspur! Beim 2:0-Heimerfolg gegen den ESV Buchloe zeigte die Mannschaft eine geschlossene Teamleistung, starke Defensive und mit Torhüter Timon Ewert einen überragenden Rückhalt. Im Vergleich zum Auswärtssieg am Freitag in Waldkraiburg kehrten mit Benedikt Pölt, Felix Feuerreiter und Matej Pekr drei wichtige Akteure ins Lineup zurück – und das machte sich auf dem Eis sofort bemerkbar. Ausgeglichenes erstes Drittel mit TEV-Führung Beide Teams starteten schwungvoll, ohne dass es zunächst zu klaren Torchancen kam. In der 12. Minute nutzte der TEV dann sein erstes Powerplay eiskalt aus: Thomas März fälschte einen Schuss von Andreas Nowak unhaltbar zur 1:0-Führung ab. Anschließend hatten Matej Pekr und Justi Späth das 2:0 auf dem Schläger, doch Gästegoalie David Blaschta reagierte glänzend. In den Schlussminuten des Drittels musste der TEV bei doppelter Unterzahl alles geben, verteidigte aber mit großem Einsatz und einem starken Timon Ewert das knappe 1:0 in die Pause. Ehliz trifft sehenswert zum 2:0 Auch im zweiten Drittel blieb das Spiel temporeich – mit Vorteilen für die Hausherren. Nach einem starken Pass von Benedikt Pölt setzte sich Aziz Ehliz in der 28. Minute gekonnt durch und vollendete mit einem sehenswerten Alleingang zum 2:0. Eine zunächst diskutierte Abseitsposition konnte später durch TV-Bilder eindeutig widerlegt werden – der Treffer war regulär. Der TEV blieb spielbestimmend, während Buchloe immer wieder über schnelle Konter gefährlich wurde. Ewert hält die Null fest Im Schlussabschnitt drängten die Gäste auf den Anschlusstreffer, doch Timon Ewert ließ sich nicht überwinden. Der TEV-Keeper war mehrfach zur Stelle, hielt souverän die Null und wurde völlig verdient zum „Man of the Match“ gewählt. Mit großem Einsatz und diszipliniertem Defensivspiel brachte der TEV die 2:0-Führung über die Zeit und feierte einen verdienten Heimsieg. Fazit: Leidenschaft, Teamgeist und ein starker Rückhalt Der TEV überzeugte mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, kämpfte um jeden Puck und zeigte erneut seine Qualität in Unterzahl. Mit diesem Sieg festigt das Team seinen Platz in der oberen Tabellenhälfte und kann selbstbewusst ins nächste Spiel gehen. Nächstes Spiel: Derby gegen Geretsried! Am Freitag, 31. Oktober, um 20 Uhr steht das erste große Highlight der Saison auf dem Programm: Das Derby gegen den ESC Geretsried in der Miesbacher Eishalle! Der TEV freut sich auf zahlreiche Fans und lautstarke Unterstützung – gemeinsam zum nächsten Sieg.
Pfaffenhofen EishogsSchweinfurt zu stark für den ECP - Aufholjagd im zweiten Drittel sorgte kurzzeitig für Hoffnung (BYL) Seiner Favoritenrolle gerecht geworden ist der ERV Schweinfurt am Freitag in seinem Gastspiel in der Stadtwerke-Arena. Der Tabellenzweite wankte nur kurz, erwies sich aber insgesamt als zu stark für den EC Pfaffenhofen und gewann letztendlich noch deutlich mit 8:4 (3:1; 2:3; 3:0). Die Rollen waren klar verteilt. Die bisher noch verlustpunktfreien Gäste wollten sich auch beim noch punktlosen EC Pfaffenhofen keine Blöße geben und gingen die Partie auch dementsprechend selbstbewusst an. Von Beginn an versuchten sie die Hausherren, bei denen zwar Liam Hätinen erstmals wieder mit dabei war, dafür aber sein Bruder Kareem und die Eckl-Brüder Alex und Christoph fehlten, unter Druck zu setzen. Die hatten große Mühe, sich aus der Umklammerung zu befreien. „Da zeigten wir wieder mal viel zu viel Respekt, waren zu weit weg vom Gegner und kamen kaum in die Zweikämpfe,“ bemängelte Coach Markus Muhr. Insbesondere die fünf Kontingentspieler in Schweinfurts Kader (Schweinfurt ist einer der beiden Vereine, die sich nicht selbst auf drei dieser Spieler beschränken) und Spielmacher Petr Pohl bereiteten der ECP-Defensive enorme Probleme. Mit ihrem aggressiven Forechecking ließen sie die Hausherren kaum zur Entfaltung kommen und konnten diese einen Zweikampf mal für sich entscheiden, ging die Scheibe viel zu schnell wieder verloren. Auch deshalb, weil die Pfaffenhofener immer wieder versuchten, sich spielerisch zu befreien, was nur selten gelang. „Wenn ich unter Druck bin, muss ich den Puck auch einfach mal aus dem Drittel bringen. Dann muss der Gegner erstmal wieder neu aufbauen,“ Diese Vorgabe von Co-Trainer Markus Welz setzte seine Mannschaft aber zu wenig um und so war Steven Catelin im Tor immer wieder gefordert. Bis zur 12. Minute konnte er alle Chancen der Gäste vereiteln, dann traf ERV-Kapitän Kevin Heckenberger mit einem Schuss, bei dem Catelin die Sicht verdeckt war, zur Führung. Überhaupt war auffällig, dass die Gäste bei jeder Gelegenheit und aus jeder Position den Puck in Richtung Tor brachten und so immer wieder für Gefahr sorgten. Dann musste ein Gästespieler auf die Strafbank und Schweinfurt blieb auch mit einem Mann weniger offensiv. Was sich allerdings rächte, denn Jan Tlacil eroberte den Puck, passte auf den mitgelaufenen Jakub Vrana, der zum Ausgleich traf. Für die Gäste das erste Unterzahltor überhaupt in dieser Saison (15.) Schlimm aus ECP-Sicht dann die letzte Spielminute im Auftaktdrittel. Wieder einmal stimmte die Zuordnung nicht und Tomas Cermak besorgte das 1:2. Beim Abwehrversuch verletzte sich Catelin, Lukas Usselmann musste in den Kasten und wurde schon nach 22 Sekunden kalt erwischt. Tomas Cermak wurde nicht energisch genug gestört, seinen Versuch konnte Usselmann noch abwehren, aber den Abpraller versenkte Lukas Krumpe zum 1:3. „Das darf einfach nicht passieren,“ kommentierte Muhr diesen Nackenschlag für sein Team. Das kurz nach dem Wechsel nach einem erneuten unnötigen Scheibenverlust in der eigenen Zone das 1:4 durch Ilya Zhetlakov hinnehmen musste. Spätestens mit dem 1:5 durch Kristers Donins (29.) schienen die Fronten endgültig geklärt, doch urplötzlich waren die Gastgeber wieder im Spiel. Innerhalb von nur gut fünf Minuten kamen sie wieder auf 4:5 heran. David Felsöci mit dem zweiten Überzahltreffer (30.), Anton Seidel mit einem Break in Unterzahl (34.) und Oliver Eckl (36.) sorgten wieder für Hoffnung im ECP-Lager, die gleich nach dem letzten Wechsel neue Nahrung erhielt, als Marlon Wolf am Lattenkreuz des Gästetores scheiterte. Die Hoffnungen zunichte machte Kevin Heckenberger dann in der 45. Minute, als er mit einem abgefälschten Schuss erfolgreich war. Danach kontrollierten die Unterfarnken die Partie und kamen durch Cermak und Pohl am Ende noch zu einem deutlichen und verdienten Erfolg. EC Pfaffenhofen: Catelin, Usselmann, Muhr, Hätinen L.; Münzhuber, Wolf Mi., Leonhardt, Fichtenau, Ullmann, Neubauer, Eckl O., Seidel, Wolf Ma., Tlacil,, Vrana, Felsöci, Weber, Hilser Tore: 0:1 (12.) Heckenberger (Bares, Pinsack); 1:1 (15.) Vrana (Tlacil 5:4); 1:2 (20.) Cermak (Zheltakov, Asmus); 1:3 (20.) Krumpe (Pohl, Cermak); 1:4 (23.) Zheltakov (Diel, Adam); 1:5 (29.) Donins (Zheltakov, Adam); 2:5 (30.) Felsöci (Tlacil, Eckl O. 5:4); 3:5 (34.) Seidel (Wolf Mi., Neubauer 4:5); 4:5 (36.) Eckl O. (Felsöci, Vrana); 4:6 (45.) Heckenberger (Alksnis, Zheltakov); 4:7 (49.) Cermak (Donins, Pohl 5:4); 4:8 (54.) Pohl (Cermak, Dana) Strafen: ECP 16 ERV 12 Zuschauer: 150
Schweinfurt Mighty DogsTorspektakel mit Seltenheitswert – Mighty Dogs bezwingen Devils Ulm in Wahnsinns-Partie (BYL) Allein für die Überschrift hätte man wohl so viele Vorschläge bekommen können, wie man am Sonntagabend Tore im Icedome zu sehen bekam. Das im Vorfeld als Topspiel angekündigte Duell hielt, was es versprach – für die über 1100 Zuschauer im Stadion wie auch für die Fans an den Bildschirmen bei SpradeTV. Tore satt auf beiden Seiten, Spannung bis zur letzten Minute und am Ende ein 9:8-Sieg der Mighty Dogs, die damit weiterhin ungeschlagen in der Eishockey-Bayernliga bleiben. Eine beeindruckende Serie riss allerdings trotzdem – eine, die wohl kaum jemand auf dem Zettel hatte. Cheftrainer Sergej Waßmiller konnte auf denselben Kader zurückgreifen wie beim 8:4-Auswärtssieg am Freitag in Pfaffenhofen. Leon Pöhlmann fehlte weiterhin krankheitsbedingt, Collin Freibert musste sich kurzfristig einer Operation unterziehen. Auch Leon Hartl stand erneut nicht im Aufgebot. Das Spiel begann so spektakulär, wie es enden sollte: schnell, körperbetont und torreich. Bereits nach zwölf Sekunden kassierten beide Teams Strafen – Petr Pohl wegen übertriebener Härte, Martin Podesva ebenfalls wegen übertriebene Härte und zusätzlich wegen Reklamierens. Das anschließende Powerplay nutzten die Mighty Dogs eiskalt: Topscorer Tomas Cermak traf zur frühen 1:0-Führung. Nur drei Minuten später legte Ilya Zheltakov mit seinem ersten Treffer nach, ehe Dominik Synek in der siebten Minute den Anschluss für Ulm erzielte. Doch die Freude der Gäste währte nur kurz. Schweinfurt dominierte weiter und stellte durch Ilya Zheltakov und zwei Treffer von Petr Pohl binnen sechs Minuten auf 5:1. Ulm verkürzte durch Slavicek auf 5:2, doch Georg Pinsack stellte noch vor der Pause den 6:2-Pausenstand her. Nach dem Seitenwechsel kamen die Devils mit deutlich mehr Energie aus der Kabine. Bereits nach 66 Sekunden traf Tobias Nöss zum 6:3, wenig später sorgte erneut Dominik Synek für das 6:4. Im Powerplay verkürzte Valentin Der sogar auf 6:5 – und plötzlich war die Partie wieder offen. Waßmiller reagierte mit einer Auszeit, die sofort Wirkung zeigte: Nur 20 Sekunden später traf Kevin Heckenberger zum 7:5. Doch Ulm blieb unbeeindruckt, spielte mutig weiter und kam durch Alex Rudkovski kurz vor Drittelende erneut heran – 7:6 nach 40 Minuten und bereits 13 Tore im Spiel. Auch im Schlussdrittel blieb das Tempo hoch. Die Mighty Dogs kassierten früh eine umstrittene Strafe, und Ulm nutzte das Powerplay durch Synek zum verdienten 7:7-Ausgleich. Zum ersten Mal in dieser Saison mussten die Schweinfurter einem Rückstand hinterherlaufen, als Maximilian Rieger die Gäste in der 47. Minute mit 8:7 in Führung brachte. Doch die Antwort kam prompt: Nur 41 Sekunden später traf Ilya Zheltakov zum 8:8-Ausgleich. Alles deutete auf eine Verlängerung hin – bis Tomas Cermak zwei Minuten vor Schluss erneut zur Stelle war. Mit seinem Treffer zum 9:8 sorgte er nicht nur für den umjubelten Siegtreffer, sondern ließ den Icedome endgültig beben. Ein Spiel, das alle Erwartungen übertraf – temporeich, emotional und bis zur letzten Sekunde offen. Beide Teams boten den Zuschauern ein echtes Eishockey-Spektakel. Das Rückspiel findet am 21. Dezember in Ulm statt – und man darf gespannt sein, ob es ähnlich torreich zugeht. Abseits des Eises gab es in der Pressekonferenz noch eine Personalentscheidung: Neuzugang Leon Hartl wird die Mighty Dogs mit sofortiger Wirkung verlassen. Der im Sommer vom Vizemeister EHC Königsbrunn verpflichtete Stürmer konnte verletzungsbedingt kaum an der Vorbereitung teilnehmen, zudem änderte sich seine berufliche Situation. Daher einigten sich Verein und Spieler auf eine Vertragsauflösung, wie Sportleiter Gerald Zettner erklärte: „Leider hat sich bei Leon berufsbedingt ergeben, dass er zu den von uns notwendigen Zeiten nicht zur Verfügung stehen kann. Deshalb haben wir uns einvernehmlich auf eine sofortige Vertragsauflösung geeignet. Ich denke ich kann für beide Seiten sprechen, wenn ich sage, dass wir diese Entwicklung sehr bedauern, aber unter den gegebenen Umständen eine weitere Zusammenarbeit leider keinen Sinn mehr macht.“ Die Mighty Dogs wünschen Leon Hartl für die Zukunft alles Gute – privat wie sportlich. Am Montag haben die Mighty Dogs einen freien Tag und bereiten sich ab Dienstag auf das nächste Heimspiel vor. Am 31.10 um 20 Uhr gastieren dann die IsarRats aus Dingolfing im Icedome. Die Mighty Dogs rechnen auch hier wieder mit einem großen Andrang und bitten vorab die Tickets online zu erwerben.
EHC Königsbrunn – EHC Waldkraiburg 5:1 (2:0, 2:0, 1:1) (BYL) Tor: Sickinger Tobias (#32); Englbrecht Maximilian [X] (#45); Verteidigung: Hora Daniel (#3); Lode Felix (#10); Rott Thomas (#20); Ludwig Tim (#23); Kokeš Martin (#50); Sturm: Vrba Thomas (#9); Sramek Jakub (#13); Ovaska Santeri (#18); Dzerins Andris (#25); Decker Leon (#34); Ruß Leander (#63); Rosenkranz Bastian (#68); Maierhofer Florian (#74); Vogl Nico (#88); Zimmermann Patrick (#98); Tore: 1:0 (10:44) Ellerbrock (Egle, Riedl); 2:0 (15:59) Stange (Länger, Bullnheimer); 3:0 (20:33) Farny (Sternheimer); 4:0 (32:54) Rodrigues (Szegedin); 5:0 (43:14) Bakos (Stange, Baur); 5:1 (59:31) Decker (Vrba, Zimmermann); Zuschauer: 563; Strafminuten: EHCK 10; EHCW 6; EHC Waldkraiburg chancenlos – Gegen Königsbrunn war nichts zu holen Mit der Heimniederlage gegen Miesbach im Rücken traten die Löwen aus Waldkraiburg am vergangenen Sonntag in Königsbrunn an. Der interessierte Fan war natürlich voller Hoffnung, dass die Löwen spielerisch auf die unnötige Pleite reagieren würden – doch hierfür war der EHC Königsbrunn klar der falsche Gegner. Der erste Durchgang gestaltete sich zunächst durchaus vielversprechend. Mit Leon Decker und Andris Dzerins hatten gleich zwei Löwen bereits in der ersten Minute hochkarätige Chancen, um früh eine Duftmarke zu setzen. Doch der über die gesamte Partie hinweg souveräne Torhüter Stefan Vajs im Königsbrunner Gehäuse ließ nicht nur in dieser Situation die Waldkraiburger Stürmer reihenweise verzweifeln. In dieser Manier ging es weiter: Die Löwen waren, alles in allem, das aktivere Team mit den klareren Möglichkeiten. Die größte davon ergab sich in der 15. Minute, als Leon Decker frei vor Vajs auftauchte, den Puck aber nur an den rechten Pfosten setzte. Königsbrunn hingegen machte aus wenig viel – und das mit beeindruckender Effizienz. Der Führungstreffer zum 1:0 fiel nach einem unübersichtlichen Gewühl vor dem Tor, in dem Clay Ellerbrock am schnellsten reagierte und den Puck über die Linie stocherte. Nur wenige Minuten später folgte das 2:0 durch Verteidiger Lion Stange, der in das Drittel der Löwen marschierte, sich von keinem der beiden Verteidiger wirklich bedrängen ließ und den Puck technisch sauber zum Pausenstand ins Netz setzte. Ab dem zweiten Drittel übernahmen die Gastgeber endgültig die Regie. Zwar erspielten sich die Löwen weiterhin einzelne Chancen, doch diese wurden seltener und blieben ungenutzt. Goalie Maximilian Englbrecht bekam seinerseits reichlich Arbeit und parierte mehrere gefährliche Abschlüsse der Hausherren. Doch gegen die eklatanten Unaufmerksamkeiten in der eigenen Zone war auch er machtlos. Ein früher Puckverlust führte in der 21. Minute zum 3:0 durch David Farny, der von Marco Sternheimer perfekt bedient wurde. In der 33. Minute legte Stefan Rodrigues nach und erhöhte auf 4:0 – erneut viel zu einfach aus Sicht der Gäste. Im letzten Drittel versuchte Trainer Jürgen Lederer mit Umstellungen in den Reihen noch einmal neue Impulse zu setzen. Chancen dazu gab es: Martin Kokes und Santeri Ovaska hatten gleich zu Beginn gute Möglichkeiten auf den Anschluss. Doch auch diese Versuche fanden ihren Meister in Vajs, der einen Sahnetag erwischte. Stattdessen erhöhte Königsbrunn in der 44. Minute durch Leon Bakos auf 5:0 – das Spiel war endgültig entschieden. Die mitgereisten Waldkraiburger Fans, die ihre Mannschaft trotz des Rückstands bis zum Schluss lautstark unterstützten, hofften nur noch auf den Ehrentreffer – und sie wurden belohnt. Leon Decker traf in der Schlussminute nach Vorarbeit von Tomas Vrba und Patrick Zimmermann zum 5:1-Endstand und verhinderte so die drohende Zu-Null-Niederlage. Mit dieser Pleite besiegeln die Löwen ein Null-Punkte-Wochenende und müssen nun den Blick nach vorn richten. Am kommenden Freitag wartet auswärts der nun viertplatzierte EHC Klostersee in Grafing, ehe am Sonntag die „Sharks“ vom ESC Kempten in die Raiffeisen-Arena kommen. Spätestens dann gilt: Wiedergutmachung ist Pflicht.
Lechbruck FlößerERC Lechbruck holt Derby-Punkt nach starker Aufholjagd / EV Pfronten – ERC Lechbruck 5:4 n.V. (1:1, 3:1, 0:2, 1:0) (BLL) Das mit Spannung erwartete Ostallgäuer Derby zwischen dem EV Pfronten und dem ERC Lechbruck hielt, was es versprach: Emotionen, Tempo und Dramatik bis zur letzten Sekunde. Erneut mussten die Flößer auf mehrere Spieler verzichten, doch der ERC zeigte eine beeindruckende Moral und erkämpfte sich nach einem 1:4-Rückstand noch einen Punkt beim Tabellenführer. Ohne großes Abtasten begann die Partie mit hohem Tempo. Bereits in der 4. Minute hatte Lucas Hay die erste große Möglichkeit für die Flößer, scheiterte jedoch an EVP-Schlussmann Dominik Gimpel. Kurz darauf belohnte sich der ERC für seinen engagierten Start: In der 9. Spielminute traf Marcus Köpf nach schöner Vorarbeit von Mathias Schuster und Paolo De Sousa zur 1:0-Führung. Doch die Falcons blieben gefährlich und glichen in der 16. Minute durch Matejka aus. Ein intensives erstes Drittel endete leistungsgerecht 1:1 – auch dank starker Paraden von ERC-Goalie Philipp Wieland, der seinem Team ein starker Rückhalt war. Im zweiten Abschnitt gerieten die Lechbrucker zusehends unter Druck. Viele Abspielfehler und der Verlust der Scheibenkontrolle brachten die Gastgeber besser ins Spiel. In der 22. Minute traf Stipek zum 2:1, fünf Minuten später erhöhte Richter auf 3:1. Erst ab der 30. Minute fand der ERC wieder besser ins Spiel und hatte in einem fünfminütigen Überzahlspiel die große Chance, den Anschluss herzustellen. Doch anstatt zu verkürzen, unterlief den Flößern ein folgenschwerer Fehler: Ein Fehlpass in eigener Überzahl leitete einen Alleingang von Dobner ein, der zum 4:1 für den EV Pfronten vollendete (34.). Der ERC ließ sich jedoch nicht entmutigen – in erneuter Überzahl verkürzte Paolo De Sousa (Vorlage Simon Maucher) in der 37. Minute auf 4:2. Mit viel Energie kam Lechbruck nach der zweiten Pause aus der Kabine und startete furios in das Schlussdrittel. In der 41. Minute traf Marius Hack im Powerplay (Assist Mathias Schuster) zum 4:3. Kurz darauf vergab Richard Schratt den möglichen Ausgleich nur knapp. Als in der 47. Minute Lucas Hay eine fünfminütige Strafe kassierte, zeigte der ERC große Moral und verteidigte mit Leidenschaft. In der Schlussphase drehte sich das Strafzeitverhältnis – nun wanderten nacheinander mehrere Pfrontener auf die Strafbank. Der Druck der Lechbrucker nahm nun stetig zu, und in der 57. Minute war es schließlich Marcus Köpf, der nach Vorarbeit von Mathias Schuster und Goalie Philipp Wieland den vielumjubelten 4:4-Ausgleich erzielte. In der hektischen Schlussphase musste der ERC nochmals in Unterzahl ran, rettete sich aber verdient in die Verlängerung. Diese begann erneut mit einem Mann weniger, und nach 40 Sekunden sicherte EVP-Kapitän Thomas Böck seinem Team den Zusatzpunkt. Trotz der 4:5-Niederlage nach Verlängerung überwog auf Lechbrucker Seite die Zufriedenheit: Die Mannschaft zeigte Charakter, Leidenschaft und Kampfgeist, und die zahlreich mitgereisten Fans feierten das Team lautstark für die starke Aufholjagd. Fazit: Der ERC Lechbruck beweist erneut, dass er auch gegen Spitzenmannschaften mithalten kann. Auf diese Leistung kann Spielertrainer Paolo De Sousa mit seinem Team aufbauen – bereits am kommenden Freitag wartet mit dem ERSC Ottobrunn das erste Heimspiel der Saison im Lechbrucker Eisstadion. Strafzeiten: Pfronten 16 +5 / Lechbruck 12 +5
Pfronten FalconsHappy End für die Falcons (BLL) Zwei Derbys, zwei Siege für die Falcons, so lautet das Fazit nach einem durchaus ereignisreichen und erfolgreichen Wochenende. Die Pfrontener konnten zwar nicht an die Leistung vom Freitag anknüpfen, am Ende jedoch trotzdem mit 5:4 (1:1/3:1/0:2/1:0) nach Verlängerung die Begegnung gegen den ERC Lechbruck für sich entscheiden. Die Flößer machten es den Falcons von Beginn an schwer ins Spiel zu finden und gingen durch Marcus Köpf (Schuster/De Sousa) bereits in der 8. Minute in Führung, die Filip Matejka (Hruska, Lukas) noch vor der ersten Pause egalisieren konnte. Im Mitteldrittel lief es dann besser für die Hausherren, die durch die Treffer von Viktor Stipek (Dobner) und Leon Richter (Böck/Matejka) die Partie auf 3:1 drehten. Während Maximilian Decker wegen eines Bandenchecks auf der Strafbank saß, bekamen die Hausherren in Unterzahl gleich mehrmals die Chance die Führung noch auszubauen. Nach dem zunächst Viktor Stipek und Thomas Böck knapp scheiterten, überwand Miroslav Dobner Lechbrucks Schlussmann Philipp Wieland zum 4:1. Doch die Gäste schlugen zurück und Paolo de Sousa (Maucher) verkürzte in Überzahl auf 4:2. Mit diesem Ergebnis und in Unterzahl der Gastgeber ging es dann in das letzte Drittel, indem die Flößer gleich nach Wiederbeginn und erneut in Überzahl durch Marius Hack (Schuster) zum 4:3 trafen. Kurz darauf verletze sich Pfrontens Stürmer Viktor Stipek durch ein Foul von Lucas Hay, der in Folge dieser Aktion für fünf Minuten auf die Strafbank musste. Während die Falcons diese Überzahlsituation erneut nicht nutzen konnten, kam was kommen musste, als nun die Gäste einen Mann mehr auf dem Eis hatten und durch Marcus Köpf (Schuster/Wieland) in der 57. Minuten zum 4:4 trafen und die Begegnung somit in die Verlängerung ging. Diese sollte jedoch nur 40 Sekunden andauern, da Pfrontens Mannschaftskapitän Thomas Böck (Matejka/Hruska, Lukas) in 4:3 Überzahl zum 5:4 traf. Am Ende eines umkämpften Derbys gingen die Hausherren erneut als Sieger vom Eis und konnten somit das Derby-Wochenende erfolgreich abschließen. Die Gäste aus Lechbruck, die in diesem Spiel ihre Überzahlmöglichkeiten besser zu nutzen wussten, konnten sich zumindest über einen Punkt freuen, den sie sich ebenso, wie ihr zahlreich erschienener und fairer Anhang verdient haben. Insgesamt ist das Verhalten beider Fanlager zu würdigen, die gezeigt haben, wie man sich auch in einem Derby untereinander respektvoll und angemessen verhalten kann. Strafzeiten: ERC Lechbruck: 12 Minuten + 5 Minuten für Hay, EV Pfronten: 16 Minuten + 5 Minuten für Decker.
Deutliche Niederlage im Auftaktspiel der Aicher (BBZL) Im ersten Spiel der neuen Bezirksliga Saison mussten die Aicher eine deutliche 0:9-Schlappe hinnehmen. Dabei sah es im ersten Spielabschnitt gar nicht so schlecht für die Gastgeber aus. In der ersten Spielminute hatte Christian Koller mit seinem Schuss von der blauen Linie Pech, den der Regener Torhüter nicht festhalten konnte. Die Scheibe blieb auf der Torlinie liegen. Die Rot-Weißen erarbeiteten sich immer wieder beste Chancen, im Abschluss fehlte aber die nötige Konsequenz. Das machten die Regener deutlich besser. In der 4. Minute nutzten sie einen Abspielfehler im Aicher Drittel und erzielten durch Jan Nemec das 0:1. Der agile Giuseppe Parlato traf in der 5. Minute zum vermeintlichen Ausgleich, aber die Schiedsrichter verwehrten die ihm Anerkennung. Dass Fortuna an diesem Abend nicht auf der Seite der Aicher war, sollte sich in der ersten Unterzahl zeigen. Ein Schuss auf das Aicher Tor wurde von einem eigenen Spieler unglücklich ins eigene Tor abgefälscht. Mit einem 0:2-Rückstand ging es zur ersten Pause. Auch zu Beginn des Mittelabschnitts hatten die Rot-Weißen zunächst die besseren Chancen. Als aber dann der Tscheche Filip Michl von den Red Dragons mit einem Doppelschlag innerhalb von knapp zwei Minuten auf 0:4 erhöhte, war bei den Aichern die Luft raus. Im letzten Drittel war von den Gastgebern dann nicht mehr viel zu sehen. Die Waitler dominierten die Begegnung und erzielten noch weitere fünf Treffer. Drei davon in letzten drei Minuten als die Unparteiischen reihenweise Aicher auf die Strafbank schickten und Regen bei doppelter Überzahl auf 0:9 erhöhte. Acht der neun Regener Treffer gingen im Übrigen auf das Konto des tschechischen Quartetts, die für die Überlegenheit im Regener Spiel sorgten und somit den verdienten Sieg mit nach Hause nahmen. Auch die Aicher hätten einige Gelegenheiten in Überzahl gehabt. Trainer Ben Doucet sah aber die wesentliche Ursache für die Niederlage, dass die ersten beiden Reihen nicht zu ihrem Spiel fanden und vor allem in Überzahl zu hektisch und ohne die nötige Übersicht agierten. Lediglich die dritten Reihe zeigte eine gute Partie und konnte sich immer wieder Torchancen erarbeiten.
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| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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| Vier Ligaspiele Wieder vier Spiele standen am Wochenende in der Regionalliga Ost auf dem Programm. MEISTERSCHAFT: Crashers verlieren Derby gegen die Wölfe Zum immer interessanten Derby trafen sich die Chemnitz Crashers und die Schönheider Wölfe. Lukas Lenk traf nach sechs Minuten zum 0:1. Zwar konnte Sebastian Kneuse in der 23. Minute den Ausgleich erzielen, doch Jan Meixner (33.) und 37 Sekunden später David Novotny sorgten für den 1:3-Pausenstand. Vor 1.847 Zuschauern konnte Lucas Böttcher 25 Sekunden nach Beginn des Schlussabschnitts noch auf 2:3 verkürzen, doch als die Crashers den Torhüter zogen, konnte Lukas Lenk 32 Sekunden vor dem Ende den Treffer zum 2:4-Endstand (0:1/1:2/1:1) erzielen FASS gewinnt auch 2. Derby deutlich Das zweite Derby der Saison gab es zwischen FASS Berlin und den Eisbären Juniors Berlin und außerdem feierten die Weddinger die Rückkehr in ihre Heimspielstätte. 368 Zuschauer lockte das Eröffnungsspiel an und diese sahen vier Minuten vor der Pause das 1:0 von Daniel Volynec. Im Mittelabschnitt sorgten Oliver Noack in Überzahl (23.), Nico Jentzsch (25.), Luis Noack (27.) und Felis Braun mit einem Doppelpack (32. und in Überzahl 39.) für klare Verhältnisse sorgen. Oliver Noack mit einem weiteren Powerplaytreffer (43.), Dennis Thielsch (47.), Moritz Miguez (53.) und Gregor Kubail (56.) vier weitere Tore erzielen und so endete die Partie 10:0 (1:0/5:0/4:0). Torhüter Eric Steffen stand, wie schon im ersten Derby, wieder im Tor und feierte seinen zweiten Shutout. Dresden gewinnt gegen Niesky Eine für beide wichtige Partie gab es zwischen dem ESC Dresden und Tornado Niesky. Einen Treffer gab es im 1. Drittel und den erzielte Guillaume Vachon nach acht Minuten. Christoph Rogenz konnte für Niesky 80 Sekunden nach Wiederbeginn den Ausgleich erzielen, doch Richard Zerbst (27.) und Guillaume Vachon mit einem Powerplaytreffer (34.) sorgten für einen Zwischenstand von 3:1. Simon Seidel konnte eine Minute später noch auf 3:2 verkürzen, aber dann trafen wieder die Eislöwen. Maxim Rebizov (39.) und 59 Sekunden vor der 2. Pause in Überzahl der überragende Guillaume Vachon erhöhten auf 5:2 und da im letzten Drittel kein weiterer Treffer fiel, endete die Partie mit 5:2 (1:0/4:2/0:0). Juniors unterliegen auch Lauterbach Die Eisbären Juniors Berlin mussten an Sonntag noch gegen die Luchse Lauterbach ran. Und wieder gab es nichts zu holen, die Juniors unterlagen mit 3:7 (0:4/1:1/2:2). Schon im 1. Drittel legten die Luchse den Grundstein zum Erfolg, Michale Hodge mit einem Doppelpack (4., 13.) Julian Grund (5.) und Julius Kranz (13.) sorgten für eine 4:0-Pausenführung. Michael Hodge legte nach 28 Minuten noch einen nach, ehe Nico Schröder drei Minuten vor der Pause den ersten Treffer der Juniors erzielen konnte. Im letzten Drittel konnte Niclas Koch noch auf 2:5 verkürzen (43), doch die Hoffnung auf eventuell noch einen Punkt zerstörte Niels Hilgenberg mit dem 2:6 nach 49 Minuten. Tim Schweigert konnte zwar drei Minuten vor dem Ende noch auf 3:6 verkürzen, für den Schlusspunkt sorgte aber Paul Kranz, der 31 Sekunden vor dem Ende zum 3:7. Die Tabelle gibt ein schiefes Bild ab. Chemnitz und FASS führen mit jeweils 13 Punkten, der Titelverteidiger hat jedoch erst fünf Spiele bestritten, die Crashers zwei mehr. Schönheide und Lauterbach haben neun Punkte geholt, aber auch hier ist die Anzahl der Spiele unterschiedlich. Die Wölfe haben drei Spiele bestritten, Lauterbach fünf. Die Juniors folgen mit sechs Punkten aus sechs Spielen, Dresden mit vier Punkten aus fünf Spielen und Niesky wartet nach vier Spielen noch auf einen Punkt. Vier Meisterschaftsspiele und drei Pokalspiele gibt es am kommenden Wochenende.
DERBY (RLO) Die Schönheider Wölfe haben vergangenen Samstag gezeigt, dass sie zu 100% zu den Meisterschaftskandidaten zu zählen sind. Das Team ist physisch stark und hat spielerisch hohes Potential. Unsere Männer brauchten vor sagenhaften 1.847 Zuschauern ein komplettes Drittel, um Anschluss zu finden. Kneusi löste den Knoten in der 23. Spielminute. Nach dem Ausgleich entwickelte sich das Spiel ausgeglichener, bis zum Doppelschlag binnen 37 Sekunden in der 33. Spielminute. Die 1:3-Führung nahmen die Wölfe mit in die letzte Pause. Nach nur 25 Sekunden im Schlussdrittel brachte uns Böttchi zurück ins Spiel. Knappe Kiste. Und spätestens ab hier knallhartes Derby. 32 Sekunden vor Ultimo nutzten die Erzgebirgler das verwaiste Crashers-Tor zum 2:4 Endstand. Die letzten Minuten versuchte Coach Charousek den Torwart mit einem sechsten Feldspieler zu tauschen, um den Druck auf´s Wölfe-Tor zu erhöhen. Leider vergebens. Damit gehen die ersten drei Derby-Punkte in den Wolfsbau. Unser junges Team hat Defizite im Powerplay und benötigt mehr Durchsetzungskraft im Abschluss. Dennoch zeigte unsere Mannschaft sowohl gegen Meister FASS, Lauterbach und Schönheide, dass wir bereit sind, die Topfavoriten zu ärgern. Unser Team entwickelt sich. WIR sind für alles bereit. DAS LEBEN GEHT WEITER Bereits am Freitag haben wir den ESC Dresden zu Gast. Mit einem Sieg bleiben wir bis zur nächsten Woche an der Tabellenspitze. Wir müssen die Elbestädter bezwingen! Teilt unsere Veranstaltung https://www.facebook.com/share/14LzVC3uhEc/?mibextid=wwXIfr und den angehangenen Spieltagsflyer! Bringt Freunde, Bekannte und Kollegen in unser Wohnzimmer! Macht den Hexenkessel voll! Lasst uns den Wölfen so richtig einheizen! Save the date! „Live“ und in Farbe – Freitag, 31. Oktober, 20:00 Uhr – Chemnitz Crashers vs. ESC Dresden Tickets gibt es an der Kasse ab 19:00 Uhr oder online https://chemnitz-crashers.de/tickets/. Der Eintritt kostet 10€, ermäßigt 7€, Kinder 6 bis 12 Jahre 5€. Kommt rechtzeitig! Die Stadiontore öffnen 19:00 Uhr. Das Parken von Fahrzeugen erfolgt über den großen Parkplatz des Eissportzentrums, Zufahrt Wittgensdorfer Straße. Das Nutzen Öffentlicher Verkehrsmittel der CVAG wird dringend empfohlen. Es erspart lästiges Warten bei der Ein- und Ausfahrt und entlastet die kritische Parkplatzsituation rund um das Eissportzentrum.
Ohne kämpferische Leistung kein Sieg (RLO) Die Partie gegen den ESC Dresden am 25.10.2025 in der Landeshauptstadt sollte für die Tornados bereits eine Art richtungsweisendes Spiel für die Tornados aus Niesky werden. Immerhin sehen sich beide Teams auf Augenhöhe, wenngleich in den letzten Jahren die Oberlausitzer meist siegen konnten. Doch Dresden hat sich gezielt und gut verstärkt und aktuell mit guten Ergebnissen aufzeigen lassen, dass mit ihnen mehr zu rechnen sein wird. Mit diesem Druck konnten die Nieskyer zunächst offenbar nicht umgehen. Die Gäste wirkten im ersten Abschnitt etwas träge und konnte die sonst gute läuferische Leistung nicht auf das Eis bringen. Auch in den Zweikämpfen wirkten die Mannen von Jens Schwabe eher pomadig und zeigten nicht, dass es sich um ein wichtiges Punktspiel handelte. Dresden stand gut geordnet und ließ wenig zu. Insgesamt neutralisierten sich beide Mannschaften weitestgehend. Den einzigen Treffer des ersten Abschnittes erzielte Guillaume Vachon in der 8. Spielminute für Dresden. Das zweite Drittel nahm dann etwas mehr Fahrt auf. Zunächst konnte Christoph Rogenz nach Zuspiel von Tom Domula und David Vatter den Ausgleich erzielen (22. Min). Doch dieser hielt nicht allzu lange. Niesky bekam von den Hausherren durchaus Raum zum Spielen, doch diese verstanden es nicht, diesen zu nutzen. Dresden ging in der 27. Minute erneut in Führung. Es waren wie so oft Kleinigkeiten, die solch enge Spiele entscheiden. Kontrolliert man nicht den Schläger des Gegners, kann dieser im Nachschuss einnetzen, um nur ein Szenario zu beschreiben. Es fehlte an Vertrauen, Ordnung und das Bewusstsein für die eigenen Stärken. Dresden nutzte dies eiskalt aus und Tommy Lysk im Tor der Tornados war machtlos. Nach dem 3:1 (34. Min) konnte Simon Seidel zwar erneut den Anschluss erzielen (35. Min). Doch noch im zweiten Drittel fiel man zu sehr in Selbstmitleid und ließ die Gastgeber gewähren. Diese zogen auf 5:2 davon. Auf dem Papier war vor dem letzten Drittel noch nichts verloren. Wenn Niesky an sich glaubt, kann man solche Rückstände noch aufholen. Doch dieser Glaube war bei den meisten der Tornados an diesem Abend nicht zu erkennen. Sie versuchte viel, doch es gelang wenig. Dresden verteidigte clever und hatte mit Yannic Schulze einen starken Rückhalt im Tor. Insgesamt ließen die Gäste auch hier den unbedingten Willen vermissen, ein Tor schießen zu wollen. Oftmals wurde der letzte Pass nicht konsequent gespielt oder der Abschluss zu spät gesucht. Damit, gepaart mit den bereits erwähnten Kleinigkeiten, verliert man gegen einen gut eingestellten Gegner aus Dresden verdient mit 5:2 (1:0, 4:2, 0:0). Andreas Brill meinte nach dem Spiel: „Das Problem heute lag tiefer. Wenn man mit der falschen Einstellung ansolche Spiele herangeht, verliert man.“ Damit ist die Marschroute für das Trainerteam Schwabe und Bartlick klar. Hier muss man auch psychologische Kriegsführung betreiben. Am kommenden Wochenende im Halloween-Heimspiel gegen Lauterbach ist bereits die nächste Chance auf Erlösung da, um endlich zu punkten.
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| Fünf Spiele aus der DFEL, DFEL2 Nord und Infos zur Nationalmannschaft Vier Spiele der Blossom-ic DFEL, ein DFEL2 Nord und Informationen zu zwei Nationalteams füllen diese Zusammenfassung. NATIONALMANNSCHAFT Der KADER für den Deutschland Cup wurde veröffentlicht. Drei Torhüterinnen, acht Abwehrspielerinnen und 12 Angreiferinnen wurden vom Bundestrainer nominiert. Die U18-Frauen nehmen an einem Turnier in Malacky/SVK teil. Hier besteht der KADER aus drei Torhüterinnen, acht Abwehrspielerinnen und elf Angreiferinnen. BLOSSOM-IC DEUTSCHE FRAUEN EISHOCKY BUNDESLIGA: Memmingen holt sechs Punkte Die ECDC Memmingen Indians empfingen die bisher punktlosen Mad Dogs Mannheim. Bei den Indians gab es einen Trainerwechsel, Kai Erlenhardt und die Indians trennten sich und an der Bande übernahm zunächst sein Vorgänger Werner Tenschert. Nach bereits 20 Sekunden wurde erstmals in Memmingen gejubelt, Nara Elia brachte die Indians sehr früh in Rührung, Im 2. Drittel dauerte es 36 Sekunden, dann erhöhte Nicola Hadraschek-Eisenschmid in Unterzahl auf 2:0. Im letzten Drittel wurde es deutlich, 38 Sekunden nach Drittelbeginn Anna Rose, Theresa Knutson (45.), in Überzahl Ronja Hark (50.) und eine Minute später Zikmunda Mazancova sorgten für den 6:0-Endstand (1:0/1:0/4:0) und Lena Falkenberger freute sich über einen Shutout. am Sonntag konnte Memmingen schon nach 86 Sekunden durch Theresa Knutson in Führung gehen. Nicola Hadraschek-Eisenschmid erhöhte nach 28 Minuten auf 2:0, doch fünf Minuten vor der 2. Pause sorgte Lucia Schmitz mit dem 2:1 für Hoffnungen bei den Mad Dogs. 133 Sekunden vor der Schlusssirene traf Julia Matejkova zum 3:1 und sorgte damit für die Vorentscheidung. Mannheim zog noch die Torhüterin, doch nur fünf Sekunden später sorgte Nicola Hadraschek-Eisenschmid mit einem Empty Net Goal für den 4:1-Endstand (1:0/1:1/2:0). Antje Sabautzki ist nun DFEL-Rekordspielerin, sie absolvierte nach inzwischen 18 Jahren ihr 395. Bundesligaspiel und löst damit Monika Pink ab, die auf 394 Spiele kam. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Marke. Eisbären holen sich Tabellenführung Für die Eisbären Juniors Berlin stand das Heimspielwochenende gegen den Hokiklub Budapest an. Die Partie am Samstag ging klar an die Eisbären, mit 6:1 (2:0/3:0/1:1). Anastasia Gruß konnte die Berlinerinnen nach 157 Sekunden in Führung bringen. Vier Minuten vor der Pause musste die Torschützin nach einem Bandencheck mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe in die Kabine, doch auch fünf Minuten Unterzahl konnte die Eisbären nicht stoppen, Laure Kluge konnte in Unterzahl in der 16. Minute das 2:0 erzielen. Kaum komplett, konnte Theresa Zielinski mit ihrem ersten Bundesligatreffer nach 40 Sekunden auf 3:0 erhöhen. Anna-Maria Nickisch (24.) erhöhte auf 5:0 und Budapest wechselte im Tor von Zsofia Toth zu Helga Milibak. Diese musste in der 31. Minute das 5:0 hinnehmen, diesmal war Franziska Feldmeier erfolgreich. 24 Sekunden dauerte es im letzten Drittel, dann erhöhte Ellen Laurence auf 6:0. Budapest kam noch zum Ehrentreffer, Lauren Stenslie traf nach 52 Minuten zum 6:1-Endstand (2:0/3:0/1:1). Die Eisbären durften auch am Sonntag als erstes Team jubeln, Laura Kluge traf nach drei Minuten zum 1:0. Diesmal kam Budapest schneller zu ihrem ersten Treffer, Lilli Hajdu traf nach 12 Minuten zum Ausgleich. Im 2. Drittel schnürte Hanna Hoppe einen Doppelpack (26., 34.) und sorgte damit für eine Vorentscheidung. Der letzte Treffer des Spiels fiel 110 Sekunden vor der Schlusssirene. Mathilda Heine war für die Eisbären erfolgreich und so endete das Spiel 4:1 (1:1/2:0/1:0). Spielfrei war der ERC Ingolstadt. Die Tabelle gibt ein sehr schiefes Bild ab, dennoch gibt es jetzt wieder regelmäßig den Blick auf diese. Tabellenführer sind die Eisbären Juniors Berlin mit 20 Punkten aus zehn Spielen. Die ECDC Memmingen Indians haben sechs Spiele absolviert und daraus 15 Punkte geholt. Die hat auch der ERC Ingolstadt auf dem Konto, allerdings aus acht Spielen. Der Hokiklub Budapest hat nach acht Spielen zehn Punkte auf der Habenseite, bei den Mad Dogs Mannheim fehlt nach acht Spielen noch etwas zählbares. Am kommenden Wochenende gibt es wieder vier Bundesligaspiele. DFEL2 NORD: Die Sharks Woman Mechelen empfingen im einzigen Wochenendspiel den EC Hannover Indians. Die Indians konnten das Spiel mit 1:4 (0:2/0:1/1:1) für sich entscheiden. Für Mechelen traf Lola Gestels in der 48. Minute zum zwischenzeitlichen 1:3, die Tore der Indians erzielten Pia Szawlowski (8.) in Überzahl Lilly Teister (16.) Zoe Teister (29.) und in Überzahl Lynn Weikamp.
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Düsseldorfer EG
Eisbären Regensburg
Starbulls Rosenheim
Erding Gladiators
Lindau Islanders
Ice Dragons Herford
Herne Miners
Landsberg Riverkings
TEV Miesbach
Pfaffenhofen Eishogs
Schweinfurt Mighty Dogs
Lechbruck Flößer
Pfronten Falcons


