IHP NachrichtenMontag 27.Oktober 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Sonntag und Montag mit insgesamt 27 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Baden-Württemberg-Liga, Regionalliga Ost und aus dem Frauen-Eishockey.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Eisbären verlieren gegen Augsburg mit 3:4 nach Verlängerung (DEL) Die Eisbären Berlin müssen sich am 14. Spieltag der PENNY DEL knapp geschlagen geben. Die Berliner unterlagen den Augsburger Panthern am Samstagabend in der ausverkauften Uber Arena mit 3:4 nach Verlängerung. Die beiden Neuzugänge Jean-Sébastien Dea und Les Lancaster gaben ihr Debüt für den Hauptstadtclub. Eric Mik bestritt sein 300. Spiel in der Deutschen Eishockey Liga. Die Gastgeber erwischten einen guten Start und gingen durch Debütant Jean-Sébastien Dea (5.) früh in Führung. Markus Vikingstad (8.) baute diese dann weiter aus. Augsburgs Alexander Blank (13.) gelang aber noch im ersten Spielabschnitt der Anschlusstreffer. Im Mitteldrittel sorgte D.J. Busdeker (28./PP1) dann in Überzahl für den Ausgleich der Panther. Nachdem die Eisbären auch ein rund anderthalbminütiges doppeltes Powerplay ungenutzt ließen, blieb es zunächst beim 2:2-Remis. Lediglich 30 Sekunden nach Beginn des Schlussabschnitts traf Andy Eder (41.) dann zur erneuten Führung des Hauptstadtclubs. Cody Kunyk (44.) konnte jedoch abermals für die Gäste egalisieren. So ging es in die Overtime. In der Verlängerung erzielte Blank (63.) den entscheidenden Treffer für die Fuggerstädter. Das nächste Ligaspiel bestreiten die Eisbären Berlin am Mittwoch, den 29. Oktober. Dann gastieren die Adler Mannheim in der Uber Arena. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin):„Wir sind gut in die Partie gestartet. Im Laufe des Spiels ist uns jedoch die Kraft ausgegangen. Der erste Teil der Partie war noch in Ordnung. Dann hat Augsburg sehr viel Druck aufgebaut, worauf wir keine Antwort hatten. Wir haben zuletzt viel von unserer Mannschaft verlangt. Unsere beiden Neuzugänge haben sich gut eingefügt. Es ist enttäuschend, dass wir nicht gewinnen konnten, nachdem wir im Schlussdrittel geführt haben. Wir werden davon lernen.“ Andy Eder (Stürmer Eisbären Berlin): „Wir hatten genügend Möglichkeiten, um das Spiel zu gewinnen. Wir haben aber auch zu viele Chancen zugelassen. Wir waren nicht klar genug in unserer Zone und haben unser Spiel nicht über die gesamte Spieldauer durchgezogen. Augsburg ist eine sehr gute Mannschaft, die es uns dann sehr schwergemacht hat. Wir sind gut in die Partie gestartet und haben verdient geführt. Dann haben wir jedoch den Faden verloren. So ging es hin und her mit Chancen auf beiden Seiten.“ Endergebnis Eisbären Berlin – Augsburger Panther 3:4 n. V. (2:1, 0:1, 1:1, 0:1) Aufstellungen Eisbären Berlin: Hildebrand (Stettmer) – Müller (C), Wiederer; Mik, Reinke; Smith, Lancaster; Kretzschmar – Tiffels (A), Dea, Ronning; Noebels, Kirk, Pföderl; Bergmann, Vikingstad, Eder; Veilleux (A), Leden, Hördler – Trainer: Serge Aubin Augsburger Panther: Jones (Dietzschold) – Mayhew, Bowey; Button, Schemitsch; van der Linde, Renner; Pilu – Kunyk, Wohlgemuth, Busdeker; Louis, Grenier, Blank; Cramarossa, Damiani, F. Elias; Zwickl, Henriquez Morales, Hanke – Trainer: Bill Peters Tore 1:0 – 04:56 – Dea (Ronning, Tiffels) – EQ 2:0 – 07:27 – Vikingstad (Müller, Bergmann) – EQ 2:1 – 12:32 – Blank (Grenier) – EQ 2:2 – 27:23 – Busdeker (Wohlgemuth, Mayhew) – PP1 3:2 – 40:30 – Eder (Müller, Bergmann) – EQ 3:3 – 43:39 – Kunyk (Wohlgemuth, Busdeker) – EQ 3:4 – 62:39 – Blank (Grenier) – EQ Strafen Eisbären Berlin: 6 (2, 2, 2, 0) Minuten– Augsburger Panther: 6 (0, 6, 0, 0) Minuten Schiedsrichter Andris Ansons, Ghislain Herbert (Tobias Treitl, Kenneth Englisch) Zuschauer 14.200
Eislöwen unterliegen Bremerhaven (DEL) Am 14. Spieltag kam es zum Wiedersehen mit den Fischtown Pinguins in Bremerhaven. Den Dresdner Eislöwen stand dabei dasselbe Line-up zur Verfügung, wie bereits am Freitag. Im Tor stand von Beginn an Jussi Olkinuora. Die Sachsen zeigten einen guten Start und gingen nach 85 gespielten Sekunden durch den Treffer von Dane Fox in Front. Die Hausherren versuchten danach den Ausgleich zu erzielen, aber der Dresdner Schlussmann war stets zur Stelle. Auch die Blau-Weißen kamen noch zu Möglichkeiten, doch es blieb bis zur Pausensirene bei der knappen Führung. Im Mittelabschnitt gab es die erste Strafe der Partie: Bremerhavens Ross Mauermann musste nach einer Spielverzögerung pausieren, ein Tor fiel jedoch nicht. Wenig später bot sich den Gastgebern die große Chance zum Ausgleich, doch Olkinuora parierte stark. In der 31. Minute wurde auf beiden Seiten wegen übertriebener Härte je eine Strafe ausgesprochen – bei den Eislöwen traf es Travis Turnbull, bei den Pinguins Bennet Roßmy. Kurz darauf gelang Nicolas Krämer (31.) der Ausgleichstreffer. Die Eislöwen hatten jedoch die passende Antwort parat und Austin Ortega stellte in der 35. Minute die Dresdner Führung wieder her. In der Folge gab es Möglichkeiten auf beiden Seiten, die jedoch ungenutzt blieben. Kurz vor Drittelende kassierten beide Teams erneut Strafen wegen übertriebener Härte – bei den Eislöwen musste Sebastian Gorcik auf die Strafbank, bei den Pinguins Fabian Herrmann. Mit einer 2:1-Führung für Dresden ging es schließlich in die Kabinen. Im letzten Drittel kassierte Eislöwe Emil Johansson wegen Beinstellens eine Strafe und im Powerplay netzte Alex Friesen (47.) die Scheibe zum 2:2 ein. Wenig später sorgte Andy Miele (48.) für die Bremerhavener Führung. Nach einem Beinstellen musste Fox auf der Strafbank Platz nehmen, die Sachsen überstanden das Unterzahlspiel ohne Gegentreffer. Kurz darauf folgte die nächste Strafe gegen die Blau-Weißen und Tomas Andres pausierte wegen Hakens und auch dieses überstanden sie. Als noch drei Minuten auf der Uhr standen, gab es Strafen gegen beide Teams. Gorcik pausierte nach einem Haken und bei den Gästen Roßmy aufgrund eines Haltens. In der Schlussminute machte Matthew Abt den 4:2-Sieg für die Pinguins perfekt. Niklas Sundblad, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir machen die wichtige Führung im ersten Drittel und gehen auch mit 2:1 in die zweite Pause. Dann geraten wir in Unterzahl, kassieren den Ausgleich und kurz darauf geht Bremerhaven in Führung. Danach wurde es schwer. Die Jungs haben gekämpft, aber am Ende hat es leider nicht gereicht. Bremerhaven war geduldig und hat die Chancen eiskalt genutzt. Die Niederlage tut weh, denn wir hatten die Möglichkeit, das Spiel zu gewinnen. Jetzt gilt der Fokus dem nächsten Spiel am Mittwoch.“
Red Bull MünchenRed Bull München setzt sich zu Hause auch gegen Schwenningen durch (DEL) Der EHC Red Bull München siegte am 14. Spieltag der PENNY DEL-Saison 2025/26 gegen die Schwenninger Wild Wings mit 5:4 (1:3|1:0|3:1). Dank der Tore von Ville Pokka, Tobias Rieder, Ryan Murphy, Adam Brooks und Taro Hirose holte die Mannschaft von Trainer Oliver David vor 10.472 Zuschauern im SAP Garden drei Punkte und den dritten Erfolg hintereinander. Nach drei Heimspielen treten die Red Bulls am Dienstag (28. Oktober | 19:30 Uhr) bei den Grizzlys Wolfsburg wieder auswärts an. Spielverlauf Die ersten Offensivaktionen der Partie gehörten den Red Bulls. Entsprechend gingen die Gastgeber in der sechsten Minute mit 1:0 in Führung. Pokka traf genau in den Torwinkel. Auch danach setzten die Münchner Schwenningen weiter unter Druck, Gäste-Goalie Michael Bitzer hatte alle Hände voll zu tun. Doch die nächsten Treffer gelangen den Wild Wings: Erst glich Daniel O’Regan im Powerplay zum 1:1 aus (12.), dann glückte Alexander Karachun das 2:1 (15.). Und kurz vor Drittelende durfte O’Regan sein zweites Tor zum 3:1-Pausenstand bejubeln (20.). Im Mittelabschnitt präsentierte sich München sofort wieder so schwungvoll und dominant wie zu Beginn des Spiels. Bis der Anschlusstreffer fiel, dauerte es allerdings bis zur 30. Minute. Da verkürzte Rieder in Überzahl für die Red Bulls. Kurz darauf überstand der viermalige deutsche Meister fünf Minuten in Unterzahl schadlos und ging schließlich mit einem 2:3-Rückstand in die zweite Pause. Diesen Rückstand egalisierte Murphy im Schlussabschnitt schnell von der blauen Linie aus mit seinem ersten DEL-Tor (42.). Die Münchner setzten jetzt entschlossen nach und erspielten sich reichlich Chancen. Eine davon nutzte Brooks zum 4:3 für die Red Bulls (49.) und 3:33 Minuten später erhöhte Hirose auf 5:3 (53.). In der 57. Minute ließ Zach Senyshyn mit dem 4:5 noch einmal Schwenninger Hoffnungen keimen. Aber der EHC Red Bull München ließ nichts mehr anbrennen und sicherte sich den dritten Heimdreier hintereinander. Taro Hirose: „Wir haben unser Spiel durchgezogen, immer an unseren Plan geglaubt und uns auch durch die Rückschläge nicht davon abbringen lassen. Nachdem Chris DeSousa raus war, hat unser Coach super umgestellt.“ Tore: 1:0 | 05:27 | Ville Pokka 1:1 | 11:37 | Daniel O'Regan 1:2 | 14:31 | Alexander Karachun 1:3 | 19:40 | Daniel O'Regan 2:3 | 30:00 | Tobias Rieder 3:3 | 41:24 | Ryan Murphy 4:3 | 48:53 | Adam Brooks 5:3 | 52:26 | Taro Hirose 5:4 | 56:36 | Zach Senyshyn Zuschauer: 10.472
Tomas Schwamberger vom EHC Freiburg für ein Spiel gesperrt - Verfahren gegen Finn Serikow und Daniel Bruch eingestellt (DEL2) Gem. § 1 (3) Disziplinarordnung ist gegen den Spieler Tomas Schwamberger ein Ermittlungsverfahren durch die Ligagesellschaft eingeleitet worden. Es lagen als Beweismittel vor: • Spielbericht vom 24.10.2025 • Videoaufzeichnung Nach Würdigung der Beweismittel stellt sich der Sachverhalt wie folgt dar: Die Situation ereignet sich bei Spielzeit 44:26, im Verteidigungsdrittel der Ravensburg Towerstars, nachdem der Spieler Tomas Schwamberger einen Torabschluss hatte und das Spiel unterbrochen war, fuhr der Spieler #76 Denis Pfaffengut zu #91 Tomas Schwamberger, um ihn von seinem Torwart fernzuhalten. Daraufhin schlug #91 Tomas Schwamberger mit einem Stockschlag zwischen die Beine von #76 Denis Pfaffengut. Die Schiedsrichter sprachen nach Videobeweis eine 5+ Spieldauerdisziplinarstrafe wegen Stockschlags aus. Der Disziplinarausschuss ist der Ansicht, dass hier ein Verstoß gegen DEL-Regel 61 vorliegt. • Der Spieler Tomas Schwamberger nahm durch seine Aktion eine Verletzung des Gegners in Kauf • Der Spieler Denis Pfaffengut befand sich in einer schutzlosen Position Der Disziplinarausschuss hält deshalb vorliegend eine Sperre von einem (1) Spiel in Verbindung mit einer Geldstrafe für angemessen. Diese Entscheidung beruht auf der DEL-Regel 61, den §§ 1, 4, 11, 16, 24 der Disziplinarordnung sowie § 5 Spieler-Lizenzvertrag. Zum Video: https://youtu.be/uxS0KsDcO5w Verfahren gegen Finn Serikow eingestellt Das Ermittlungsverfahren 07/2025-2026 der Deutschen Eishockey Liga GmbH & Co. KG (Ligagesellschaft) im Auftrag der ESBG Eishockeyspielbetriebsgesellschaft mbH gegen Finn Serikow wird eingestellt. Gem. § 1 (3) ff. Disziplinarordnung ist gegen den Spieler Finn Serikow (EV Landshut) ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Es lagen als Beweismittel vor: • Spielbericht vom 24.10.2025 • Videoaufzeichnung Nach Würdigung der Beweismittel ist der Disziplinarausschuss der Auffassung, dass die angezeigte Strafe angemessen ist, nimmt aber Abstand von einer nachträglichen Sperre. Diese Entscheidung beruht auf der DEL-Regel 50, den §§ 1, 4, 11, 16, 24 der Disziplinarordnung sowie § 5 Spieler-Lizenzvertrag. Verfahren gegen Daniel Bruch eingestellt Auch das Ermittlungsverfahren 06/2025-2026 der Deutschen Eishockey Liga GmbH & Co. KG (Ligagesellschaft) im Auftrag der ESBG Eishockeyspielbetriebsgesellschaft mbH gegen Daniel Bruch wird eingestellt. Gem. § 1 (3) ff. Disziplinarordnung ist gegen den Spieler Daniel Bruch (Krefeld Pinguine) ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Es lagen als Beweismittel vor: • Spielbericht vom 24.10.2025 • Videoaufzeichnung Nach Würdigung der Beweismittel ist der Disziplinarausschuss der Auffassung, dass die angezeigte Strafe angemessen ist, nimmt aber Abstand von einer nachträglichen Sperre. Diese Entscheidung beruht auf der DEL-Regel 61, den §§ 1, 4, 11, 16, 24 der Disziplinarordnung sowie § 5 Spieler-Lizenzvertrag.
Eispiraten Crimmitschau4:0! Eispiraten mit Heimsieg gegen Ravensburg / Westsachsen zurück auf der Siegerstraße – Reich sichert sich Shutout am Geburtstag (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Heimspiel gegen die Ravensburg Towerstars für sich entschieden. Mit 4:0 bezwangen die Westsachsen ihren Kontrahenten aus Baden-Württemberg und kehrten nach zwei Niederlagen am Stück zurück auf die Siegerstraße. Während Dominic Walsh, Tim McGauley, Louis Brune und Dylan Wruck die Tore für die Eispiraten schossen, blieb Goalie Kevin Reich an seinem 30. Geburtstag ohne Gegentreffer. Cheftrainer Jussi Tuores stand das gleiche Personal zur Verfügung wie auch schon am Freitagabend in Weiden. So fehlten neben den beiden Langzeitverletzten Tim Lutz und Ralf Rollinger weiterhin auch Mario Scalzo und Christian Schneider sowie Alexander Schmidt, der am gestrigen Samstag in Halle zum Einsatz kam. Nachdem die Ravensburger den etwas aktiveren Eindruck zum Start des ersten Durchgangs machten, blieb es den Eispiraten vorbehalten, den ersten Treffer des Abends zu markieren. Eine sehenswerte Kombination über Dylan Wruck und Corey Mackin vollendete Dominic Walsh im Slot und stellte nach vier Minuten auf 1:0. Wer auch sonst – traf der Eispiraten-Kapitän in den letzten fünf Partien immer, drei Mal sogar doppelt. In der Folge entwickelte sich ein recht ausgeglichenes Spiel, in dem sowohl Geburtstagskind Kevin Reich als auch sein Gegenüber Ilya Sharipov, der in Crimmitschau kein Unbekannter ist, immer wieder stark parieren konnten. In einer fast zwei Minuten andauernden Druckphase kurz vor der Drittelpause verpassten schließlich Mirko Sacher und Denis Shevyrin, die Führung ihrer Farben weiter auszubauen. Der zweite Treffer des Abends fiel dann kurz nach dem Wiederbeginn! Tim McGauley stibitzte die Scheibe im Ravensburger Aufbau und schloss mustergültig zum 2:0 ins lange Eck ab (23.). Kaltschnäuzig vom Kanadier, der zuletzt am ersten Spieltag traf und sich für einen guten Auftritt gegen die Schwaben belohnte. Die Crimmitschauer blieben danach konzentriert und konnten sich mit gewohnten Tugenden immer wieder vom Gegnerdruck der Puzzlestädter befreien und offensiv ebenso in Erscheinung treten. Schließlich war es mit Louis Brune ein weiterer Offensivmann, der zuletzt ordentlich gescholten wurde, die Kritiker elf Sekunden vor dem Drittelende aber verstummen ließ. Auch Brune profitierte von einem desolaten Aufbau der Ravensburger und drosch den Puck humorlos zum 3:0 in den Winkel (40.). Die Gäste aus Ravensburg wirkten in der Folge etwas verunsichert, und die Mannschaft der Eispiraten wusste dies für sich auszunutzen. Die Westsachsen waren so um die Kontrolle des Spiels bemüht, standen vor allem in der Defensive jedoch auch sehr kompakt und konnten sich darüber hinaus immer wieder auf Goalie Kevin Reich verlassen, der an seinem 30. Geburtstag ohne Gegentor bleiben sollte. Die Pleißestädter konnten auf der Gegenseite noch einmal erhöhen: Nachdem Gästecoach Bo Subr seinen Goalie Ilya Sharipov für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis nahm, bediente Dominic Walsh, der auf einen erneuten Doppelpack verzichtete, seinen mitgelaufenen Stürmerkollegen Dylan Wruck, der keine Mühe hatte, zum 4:0 einzuschießen (57.). Torfolge (1:0, 2:0, 1:0): 1:0 Dominic Walsh (Dylan Wruck, Corey Mackin) 03:39 2:0 Tim McGauley 22:21 3:0 Louis Brune 39:49 4:0 Dylan Wruck (Dominic Walsh, Adam McCormick) 56:46 – EN Zuschauer: 2.247
Düsseldorfer EGDEG feiert hart erkämpften 1:0-Heimsieg gegen die Blue Devils Weiden (DEL2) Endlich wieder ein Sieg! Nach drei Niederlagen in Folge meldet sich die Düsseldorfer EG mit einem knappen 1:0-Erfolg (1:0, 0.0, 0:0) über die Blue Devils Weiden zurück. Vor 5.082 Zuschauern im PSD BANK DOME zeigte das Team von Rich Chernomaz eine konzentrierte Leistung, verteidigte leidenschaftlich und belohnte sich dank eines Treffers von Max Faber sowie einer überragenden Vorstellung von Ryan Bednard, der seinen ersten Shutout im DEG-Trikot feiern durfte.
Kassel HuskiesMieszkowski mit dem Gamewinner: Huskies holen drei Punkte gegen Weißwasser (DEL2) Am Sonntagabend waren die Lausitzer Füchse zu Gast in der Probonio Arena. Die Huskies starteten fulminant und gingen durch Tore von Rutkowski und Turgeon früh mit 2:0 in Front. Die Gäste kamen in doppelter Überzahl zum Anschlusstreffer und im Mitteldrittel durch einen Distanzschuss von Sezemsky zum Ausgleich. Im Schlussabschnitt erzielte Mieszkowski den dritten Huskies-Treffer und sorgte so maßgeblich für den Huskies-Heimsieg. Sichtlich um eine Reaktion auf die Auswärtsniederlage am Freitag bemüht, legten die Huskies los wie die Feuerwehr. So dauert es auch nur bis zur dritten Spielminute, ehe Rutkowski nach Vorarbeit von Weidner zur frühen Führung traf. Bartuli versperrte Morrone dabei im perfekten Moment die Sicht. Und auch der zweite Treffer ließ nicht lange auf sich warten: Valenti fand Turgeon im Slot, der Morrone zu einer Bewegung zwang und ihm anschließend den Puck durch die Beine ins Tor schob (5.). Die Schlittenhunde drängten weiter auf das Füchse-Tor, konnten aber keine der weiteren Chancen durch Benson (6.), Turgeon (9. und 13.) und Keck (11.) verwerten. Stattdessen nahmen sich die Nordhessen mit zwei Strafen innerhalb weniger Sekunden selbst den Wind aus den Segeln. Die Sachsen nutzen die folgende doppelte Überzahl und verkürzten durch Havlena zum 2:1-Pausenstand (17.). Nachdem Shilin im Anfangsdrittel einen Schlag auf die Hand bekam, stand ab dem zweiten Abschnitt Maurer vorsichtshalber zwischen den Pfosten. Zunächst war es aber erneut Morrone, der auf der Gegenseite gefordert war, aber gegen Benson parierte (22.). Kurz nachdem die Füchse ihrerseits eine Unterzahlsituation überstanden hatten, war es dann Sezemsky, der mit einem Distanzschuss unter die Latte zum 2:2-Ausgleich traf (25.). Die Huskies bemühten sich um eine direkte Antwort, doch ein Rückhandschuss von Weidner (28.) sowie ein Abschluss von Wilde nach einer Einzelaktion im Powerplay (32.) fanden nicht den Weg in die Maschen. In der zweiten Hälfte des Abschnitts konnten sich die Gastgeber wieder häufiger im Offensivdrittel festsetzen, aber daraus keinen Profit schlagen. Die beste Chance in dieser Phase hatte so Keck, der in der 39. Minute von der linken Seite in Richtung Tor zog, den Torhüter der Gäste aber nicht überwinden konnte. Was den Huskies im Mittelabschnitt nicht gelang, gelang ihnen schließlich in der 44. Minute: Nachdem Hoelscher zuvor noch das lange Eck verfehlt hatte (43.), war es kurz darauf Mieszkowski, der im Slot etwas zu viel Platz hatte uns ins linke Eck zur erneuten Führung für die Schlittenhunde traf. Den direkten Gegenschlag verhinderte Maurer mit einer Doppel-Parade gegen Knobloch (45.). In zwei Überzahlsituationen bekamen die Nordhessen die Gelegenheit, für eine kleine Vorentscheidung zu sorgen, kamen aber lediglich zu zwei guten Chancen durch Garlent nach Steilpass von Maurer (48.) und Weidner nach einem Rebound (49.). Zwar gelang es den Huskies nicht einen vierten Treffer zu erzielen, gleichzeitig hielten sie aber auch die Gäste fern von ihrem eigenen Tor. Erst in der Schlussminute mit einem Feldspieler mehr auf dem Eis konnten sich die Füchse nochmal im Offensivdrittel festsetzen, aber nicht den Ausgleich erzielen. Die Schlittenhunde fuhren so die nächsten drei Punkte ein und behaupteten die Tabellenspitze. Tore: 1:0 Rutkowski (Bartuli, Weidner – 3. Min.) 2:0 Turgeon (Valenti, Braun – 5. Min.) 2:1 Havlena (PP2 – Nieleck, Jahnke – 17. Min.) 2:2 Sezemsky (25. Min.) 3:2 Mieszkowski (43. Min.)
ESV KaufbeurenDeutliche Niederlage in Krefeld (DEL2) Der ESVK musste am heutigen Sonntagabend beim Auswärtsspiel Krefeld erneut mit einem kleinen Kader auskommen. Neben den verletzten Spielern Max Oswald, Joe Cassetti und Florian Reinwald fehlten auch die erkrankten Henri Kanninen und Max Kislinger. Aus München standen Rio Kaiser und Philipp Krening zur Verfügung. An Ende mussten sich die Joker in Krefeld deutlich mit 7:1 geschlagen geben. Zu allem Überfluss musste auch noch Daniel Fießinger aufgrund einer Verletzung nach 20 Minuten ausgewechselt und durch Rihards Babulis ersetzt werden. So wird die Ausfallliste bei den Allgäuern aktuell irgendwie nicht kleiner, sondern täglich größer. Der ESV Kaufbeuren kam in den Anfangsminuten noch ganz gut mit der Partie klar. Daraus resultierten in der dritten und vierten Minute auch zwei Top-Chancen für die Allgäuer. Die erste vergab Jere Laaksonen, die zweite Dartagnan Joly. Nach der Möglichkeit der Kaufbeurer hatten die Hausherren dann aber schon den ersten Alleingang des Abends, und dieser sollte nicht der letzte sein. Daniel Fießinger rettete dabei stark gegen Max Newton. Allerdings agierte die Mannschaft von Trainer Todd Warriner das ganze Drittel über zu offensiv und wurde von den Krefeldern immer wieder mit schnellen Gegenzügen überrannt. Die Pinguine konnten sich dem Forecheck der Gäste immer wieder leicht entziehen und kamen so schnell und mit viel Platz in die Kaufbeurer Zone. Daniel Fießinger im Tor der Joker stand dabei fast unter Dauerbeschuss und konnte mehrfach in höchster Not einen Gegentreffer verhindern. Dieser war aber nur eine Frage der Zeit, und nachdem die Krefelder wieder mit viel Platz und Geschwindigkeit in die Kaufbeurer Zone kamen, hatte Davis Vandane mit einem satten und platzierten Schuss Daniel Fießinger zum ersten Mal überwinden können. Die Joker hatten ihrerseits Pech, als Bernhard Ebner in der 16. Minute nur den Pfosten traf. Fast im Gegenzug sollte es zum zweiten Mal an diesem Abend im Kaufbeurer Kasten klingeln. Torschütze Tim Schütz war dabei im Slot völlig frei und traf mühelos zum 2:0. Die Joker fielen mit dem Gegentreffer dann völlig in sich zusammen. Binnen 53 Sekunden musste man dabei drei Gegentreffer schlucken. Wie schon bei den ersten beiden Treffern hatten die Krefelder Torschützen Max Newton und Davis Vandane im Slot allen Platz der Welt und trafen platziert zum 3:0 bzw. 4:0. Im zweiten Drittel stand dann Rihards Babulis für Daniel Fießinger im Tor der Wertachstädter. Der junge Backup-Torhüter musste dann auch schon in der 23. Minute das erste Mal hinter sich greifen. Daniel Weiß konnte die Scheibe dabei aus der Luft zum 5:0 im Kaufbeurer Kasten unterbringen. Man konnte mit diesem spektakulären Treffer glauben, den Pinguinen gelang heute Abend alles. Dem ESVK irgendwie sogar nichts. Ein paar Minuten später rettete Rihards Babulis dann spektakulär und verhinderte das eigentlich sichere 6:0. Nachdem die Joker im Anschluss zwei Powerplays nicht nutzen konnten, hatten die Krefelder in der 31. Minute einen weiteren Alleingang, den Rihards Babulis gegen Alexander Weiß aber vereiteln konnte. Nur kurz später war der nächste Pinguin alleine vor dem Kaufbeurer Tor aufgetaucht, Rio Kaiser konnte mit einem Foul aber gerade noch einen Torabschluss verhindern. So mussten die Joker das erste Mal in dieser Partie in Unterzahl agieren. Das Penalty-Killing funktionierte in dieser Situation aber gut, und man musste keinen weiteren Gegentreffer hinnehmen. Beide Mannschaften fingen sich in der Folge noch Strafen ein, sodass es noch ein weiteres Powerplay für den ESVK gab, sowie eine Vier-gegen-Vier-Situation. In dieser machten die Hausherren dann auch noch ihren sechsten Treffer. Daniel Bruch hatte dabei viel Platz und auch viel Zeit und nutzte dies dann sieben Sekunden vor der zweiten Pause mit einem platzierten Handgelenkschuss zum 6:0 aus. Das letzte Drittel war dann nur noch ein Schaulaufen der Krefelder. Die Joker waren in allen Belangen einfach chancenlos und hatten es Rihards Babulis zu verdanken, dass es erst in der 46. Minute den nächsten Gegentreffer gab. Zuvor rettete der Kaufbeurer Torhüter nämlich erneut mehrfach in höchster Not. Torschütze war Adam Payerl, der die Scheibe im Nachsetzen im Kaufbeurer Kasten unterbringen konnte. Die Pinguine hatten in zwei Powerplays (47. und 50. Minute) einige gute Chancen auf einen weiteren Treffer, aber Rihards Babulis konnte mehrfach stark parieren. Das Spiel fand dann auch eigentlich nur noch in der Kaufbeurer Zone statt.DIe Allgäuer hatten offensichtlich mit ihrem kurzen Kader und dem Kraftakt vom Freitagabend gegen den EV Landshut in den Knochen nicht mehr die nötige Energie, um sich besser aus der Affäre ziehen zu können. Sekunden vor dem Ende gelang Philipp Krening bei einem Alleingang dann noch der Kaufbeurer Ehrentreffer zum 7:1-Endstand. Zuvor konnte Rihards Babulis erneut gegen einen durchgebrochenen Krefleder Stürmer retten.
Krefeld PinguineTorfestival in der Yayla-Arena – Pinguine fegen Kaufbeuren vom Eis (DEL2) Die Krefeld Pinguine haben das Doppel-Heimspielwochenende mit einem überzeugenden Kantersieg abgeschlossen. Vor heimischer Kulisse bezwangen die Schwarz-Gelben den ESV Kaufbeuren mit 7:1 (4:0, 2:0, 1:1). Besonders beeindruckend: Drei Tore innerhalb von nur 53 Sekunden machten die Partie bereits im ersten Drittel zu Gunsten der Hausherren klar. Cheftrainer Thomas Popiesch vertraute nach der starken Leistung vom Freitag erneut auf Julius Schulte zwischen den Pfosten. Im Sturm musste David Cerny passen, dafür kehrte Maximilian Hops zurück. Gute Nachrichten gab es von der DEL2-Zentrale: Daniel Bruch wurde nach seiner Spieldauerstrafe nicht zusätzlich gesperrt. Die Gäste aus dem Allgäu reisten deutlich geschwächt an und konnte nur drei Sturmreihen aufbieten. Die Pinguine starteten dominant. In der 14. Minute brachte Davis Vandane die Hausherren mit seinem zweiten Tor des Wochenendes in Führung. Nur drei Minuten später erhöhte Tim Schütz auf Vorlage von Maximilian Hops mit einem Schuss durch die Beine von Daniel Fießinger auf 2:0. Was dann folgte, sieht man auch in der DEL2 nicht alle Tage: Innerhalb von nur 53 Sekunden brachen alle Dämme. Zunächst netzte Max Newton in der 18. Minute nach nachlässiger Verteidigung zum 3:0 ein. Nur 28 Sekunden später schlug Vandane nach Zuspiel von Daniel Bruch erneut zu – 4:0. Die Pinguine überrollten die völlig überforderten Gäste. Im zweiten Drittel gelang Alexander Weiß ein spektakuläres Tor zum 5:0. Er schlug den hochspringenden Puck volley aus der Luft ins Netz – ein heißer Anwärter auf das Tor des Monats. Kurz vor der Pause erhöhte Daniel Bruch im Powerplay auf 6:0, Adam Payerl hatte Ersatzkeeper Rihards Babulis die Sicht genommen. Im Schlussdrittel machte Payerl in der 46. Minute selbst das 7:0 und hielt damit seine beeindruckende Torserie am Leben – sein siebtes Tor in vier Spielen. Nur 24 Sekunden vor der Schlusssirene der einige Schönheitsmakel: Philipp Krening gelang der Ehrentreffer zum 7:1-Endstand. Für Julius Schulte war der Shutout damit in letzter Sekunde dahin. Die KEV-Fans skandierten sofort seinen Namen, um den jungen Keeper aufzubauen. Mit sechs Punkten aus zwei Heimspielen haben die Pinguine trotzdem Grund zu feiern. Nach dem perfekten Wochenende bleiben sie auf heimischem Eis weiterhin ungeschlagen. Zahlen zum Spiel Krefeld Pinguine – ESV Kaufbeuren 7:1 (4:0, 2:0, 1:1) Tore: 1:0 (13:45) Vandane (Schütz, Raabe), 2:0 (17:06) Schütz (Hops), 3:0 (17:31) Newton, 4:0 (17:59) Vandane (Bruch, Weiß), 5:0 (22:15) Weiß (Bruch, Matsumoto), 6:0 (39:53, PP1) Bruch (Köhler, Dybowski), 7:0 (45:55) Payerl (Raabe, Vandane), 7:1 (59:36) Krening (Joly) Schüsse: 45:25 Strafminuten: 14:14 Zuschauer: 4870 Stimme zum Spiel Thomas Popiesch Wir haben gesehen, dass Kaufbeuren mit einem kleinen Lineup kam. Deshalb wollten wir von Beginn an Druck erzeugen und das Tempo über die gesamte Spielzeit hochhalten. In den ersten zehn, zwölf Minuten haben wir uns viele Chancen erspielt, waren aber in der Rückwärtsbewegung zu löchrig – und Kaufbeuren hat vorne die Qualität, so etwas zu bestrafen. Ein großes Lob geht an Julius Schulte, der uns in dieser Phase im Spiel gehalten hat. Wenn das Momentum da kippt, wird’s schwierig. Im zweiten Drittel haben wir es uns mit einigen unnötigen Strafen selbst schwer gemacht, das Spiel ein Stück weit aus der Hand gegeben. Insgesamt hat die Mannschaft aber Spielfreude gezeigt, die Defensive nicht vernachlässigt und den Fans mit den Toren ein unterhaltsames Spiel geboten. Trotzdem wissen wir, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben.
Tölzer LöwenKnappe Niederlage gegen Memmingen (OLS) Mit 1:2 (0:1, 0:1, 1:0) mussten sich die Tölzer Löwen am Sonntagabend gegen starke Memminger geschlagen geben. Die Löwen drückten nach dem späten Anschlusstreffer nochmal auf den Augleich, Indians-Goalie Justus Roth wuchs jedoch übver sich hinaus und hielt den Sieg für seine Farben fest. Die erste große Chance für die Löwen hatte Ismailcan Sahanoglu, der Justus Roth aus dem Slot prüfte. Die Partie wurde hart geführt, die erste Strafzeit gab es folgerichtig nach wenigen Minuten gegen die Buam. Diese wurde überstanden und insbesondere die Gäste agierten in der Folge offensiv und kreativ. Kurz vor Drittelende mussten die Tölzer erneut in Unterzahl ran, da Florian Krumpe Tim Gorgenläder nur noch mit einem Foul am Abschluss hindern konnte. Aus Sicht der Löwen war es dann leider auch Zeit für den ersten Gegentreffer. Liga-Topscorer Felix Brassard holte sich den Abpraller (17.). Nachdem die Löwen weitere zwei Minuten Unterzahl überstanden hatten, stellten sich die Memminger nicht clever an und bescherten dem Team von Axel Kammerer 90 Sekunden in doppelter Überzahl. Trotz guter Ansätze und einiger Torschüsse wollte den Löwen der Ausgleich nicht gelingen. Stattdessen waren es die Indians, die ihrerseits erneut in Überzahl zuschlugen. Nach einer schönen Kombination war es Dominik Meisinger, der auf 2:0 erhöhte (35.). In den letzten zwanzig Minuten hatten die Gäste weiterhin das Chancenplus und tauchten immer wieder von Enrico Salvarani auf. Der Tölzer Schlussmann zeigte auch an diesem Abend eine tadellose Leistung. Auf der Gegenseite wurde der ebenfalls starke Justus Roth erstmals von Ludwig Nirschl bezwungen. Der Torjäger verwandelte einen Querpass von ECT-Topscorer Topi Piipponen (50.). Nach dem Anschlusstreffer agierten die Löwen verbissener und man merkte ihren neu entfachten Kampfgeist an. Gebremst wurde die Euphorie durch einen Check gegen Topi Piipponens Kopf und Nacken, für die der Memminger Spieler per Spieldauer zum Duschen geschickt wurde. Piipponen kehrte nicht mehr zurück. Zwei Minuten vor Schluss holte Axel Kammerer Salvarani vom Eis und sorgte so für eine doppelte Überzahl. Die Zeit tickte gegen die Löwen, die alles nach vorne warfen. Justus Roth lief noch einmal zur Höchstform auf und hielt seinem Team den Sieg fest.
Tigers BayreuthTigers machen erstes 6-Punkte-Wochenende perfekt - onesto Tigers vs. Stuttgart Rebels 6:1 (0:1, 4:0, 2:0) (OLS) Bayreuth: Meier, Arendas, Spacek (4), Schusser, Pietsch, Hüserich, Leask, Müllejans, Schaller – Bollers, Barber, Brown (6), Piskor (5), Verelst, Lüsch, Habeck, Stelzmann, Hammerbauer, Pohjamo, Bauhof, Maschke Stuttgart: Eder, Vieregge – Ritter (4), Montgomery, Kirschhoff (5), Fischer, Renke (2), Kohans, Yamak – Geidl, Pistilli, Lammel, Herm (2), Blais, F. Renner, Bickel, D. Renner, Pronin Schiedsrichter: Singaitis, Votler – Stehl, Milling Zuschauer: 1.384 Strafen: Bayreuth: 15 Stuttgart: 13 PP: Bayreuth: 0/3 Stuttgart: 0/4 Torfolge: 0:1 (19.) Geidl, 1:1 (23.) Hammerbauer (Stelzmann, Schusser), 2:1 (24.) Brown (Spacek, Müllejans), 3:1 (24.) Piskor (Lüsch), 4:1 (39.) Brown (Pietsch, Bollers) 5:1 (42.) Verelst (Piskor, Lüsch), 6:1 (52.) Brown (Bollers, Spacek) Mit guten Möglichkeiten, die man sich von Anfang an erarbeitet, startete man in die Partie gegen Stuttgart. Hammerbauer, Spacek oder Bollers mit einer Direktabnahme eröffnete ohne jedoch auf die Anzeigentafel zu kommen. Zur Mitte des Abschnitts landete ein „Abfälscher“ von Spacek am Pfosten, wobei in der Folge die Scheibe vermeintlich über Linie gedrückt wurde. Dies entschieden die Unparteiischen, die lange beim Videobeweis waren, anders, sodass es torlos weiterging. Als Stuttgart, nach einer Strafe gerade wieder komplett war, lief Geidl einen Konter, den er im zweiten Versuch unterbrachte und somit seinen Jungs die überraschende Führung bescherte, die man auch in die Drittelpause mitnahm – auch weil ein Tor von Hammerbauer, das mit dem Schlusspfiff fiel keine Anerkennung fand. Mit Volldampf und einer gewissen Wut im Bauch ging man in den Mittelabschnitt, wo Habeck anfangs noch scheiterte. Danach folgten ziemlich erfolgreiche 70 Sekunden, in denen es die Tigers gleich drei Mal aufs Scoreboard schafften. Zunächst war Hammerbauer im Nachschuss erfolgreich, bevor Brown einen Pass erlief und Eder keine Chance ließ. Nachdem Piskor alleingelassen im Slot angespielt wurde und dies nutzte, um mit der Rückhand auf 3:1 zu stellen, war der Arbeitstag von Goalie Eder beendet, der für Vieregge Platz machte. Die Tigers hatte nun komplett das Heft in der Hand und kreierten weiterhin gute Möglichkeiten, hielten so die Stuttgarter, die es nur selten nach vorne schafften, auch vom Tor weg. Als sie mal durch waren, Pistilli von der Seite unbedrängt in Meier sprang, warteten die Zuschauer im Tigerkäfig vergeblich auf einen Pfiff der Schiedsrichter. Waren es im ersten Abschnitt noch die Gäste mit dem späten Treffer, so ging es im Mittedrittel andersherum. Brown arbeitet nach 39 Minuten die Scheibe im Getümmel über die Linie, was gleichbedeutend mit dem 4:1 Pausenstand sein sollte. Auch im letzten Spielabschnitt waren es die Tigers, die das Spiel machten und sich schnell wieder ein Übergewicht erspielten. Nachdem Bollers bei einem Versuch die Scheibe an den Pfosten gesetzt hatte, war es kurz darauf Verelst, der losging, den Goalie auszockte und mit dem 5:1 die Führung ausbauen konnte. Habecks Schuss an den Pfosten zur Hälfte des Abschnitts folgte der 6. Treffer für die Tiger an diesem Abend, den Brown nach schöner Kombination schoss und damit seinen persönlichen Hattrick festzurrte. In der Folge ließ man nicht mehr viel zu, sodass der einzige „Aufreger“ noch ein kurzer Fight von Brown und Renke war, sowie ein starker Save von Meier, der gegen F. Renner blitzschnell reagierte. Für die Tigers geht es bereits am kommenden Dienstag weiter, wenn man in Baden-Württemberg auf die Heilbronner Falken trifft. Spielbeginn ist dort um 19:30 Uhr.
Deggendorfer SCDeggendorfer SC ohne Probleme gegen den SC Riessersee (OLS) Der Deggendorfer SC bleibt auf heimischem Eis weiterhin kaum zu bezwingen. Vor 1.529 Zuschauer in der Hitzkopf-Arena bezwang das Team von Trainer Casey Fratkin den SC Riessersee deutlich mit 6:2. Der Deggendorfer Cheftrainer konnte im Duell mit den Oberbayern auf den nahezu identischen Kader wie am Freitag in Erding zurückgreifen. Einzig die beiden Youngster Viktor Skorohodov und Stanja Picha waren nicht mit von der Partie. Wie in den letzten Heimspielen startete der DSC druckvoll in die Partie und ging in der vierten Minute in Führung. Ty Jackson bediente im Powerplay seinen Bruder Dylan, der per Direktabnahme zum 0:1 abschloss. Die Deggendorfer hielten den Druck hoch und erhöhten in der siebten Minute auf 2:0. Dieses Mal bediente Marco Baßler den mitgelaufenen Ondrej Pozivil, der mit einem trockenen Schuss Garmischs Keeper Mechel zum 2:0 überwand. Eine Unkonzentriertheit in der DSC-Defensive brachte in der zehnten Minute den SCR zurück ins Spiel. Ein abgefangener Querpass landete auf dem Schläger von Lubor Dibelka und der Routinier schob eiskalt zum 2:1 ein. Weitere Treffer fielen nicht mehr, sodass es mit der knappen Deggendorfer Führung in die erste Pause ging. Im zweiten Abschnitt blieb die Fratkin-Truppe auf dem Gaspedal und legte in der 22. Minute nach: Dieses Mal war es Dylan Jackson, der seinen Zwillingsbruder bediente und Ty stellte auf 3:1. Die Oberbayern hatten in dieser Phase wenig entgegenzusetzen. Roy in der 25. Minute und Luca Zitterbart in der 39. Minute mit seinem Premierentreffer sorgten für einen komfortablen 5:1 Vorsprung nach 40 gespielten Minuten. Auch im Schlussdrittel bekamen die Garmischer wenig Zugriff auf die Partie. Der DSC hingegen verteidigte geschickt, blieb offensiv weiterhin gefährlich und legte in der 57. Minute einen Powerplaytreffer von Ty Jackson zum 6:1 nach. Parker Colley betrieb in der 59. Minute mit dem 6:2.noch Ergebniskosmetik. Weiter geht es für den Deggendorfer SC am Dienstag mit dem Derby in Passau. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.
Memmingen IndiansSpitzenspiel am Dienstagabend: Indians empfangen Selb (OLS) Am Dienstag um 19:30 Uhr kommt es zum Oberliga-Spitzenspiel am Hühnerberg. Die Memminger Indians empfangen dann den DEL2-Absteiger und Tabellenführer aus Selb in der ALPHA COOLING-Arena. Karten für die Partie sind bereits erhältlich. Nach mehreren Jahren in der zweiten Liga sind die Selber Wölfe wieder zurück in der Oberliga. Nachdem im Sommer ein großer Umbruch stattfand, kamen die Oberfranken stark in die neue Saison. Unter dem neuen Cheftrainer Felix Schütz, der als Spieler jahrelang in den höchsten europäischen Spielklassen sowie der deutschen Nationalmannschaft aktiv war, läuft es bislang hervorragend. Leistungsträger sind, neben den etablierten Kräften Richie Gelke und Michel Weidekamp, vor allem die Kontingentspieler Chris Schutz, Niko Lahtinen und der letztjährige Oberliga-Meister Erik Nemec. Vor allem im Powerplay sind die Wölfe eine Bank, in jeder dritten Überzahlsituation klingelt es im Kasten des Gegners. Auch die Defensive steht bislang sattelfest, erst 20 Gegentreffer mussten die Rot-Blauen hinnehmen. Die Indians müssen, sollte die Strafe aus dem Spiel gegen Tölz Bestand haben, auf Milan Pfalzer verzichten. Brett Ouderkirk musste am Sonntag verletzt pausieren, Untersuchungen sind für den Montag eingeplant. Ob der Kanadier bereits wieder eine Option ist, wird sich also erst kurz vor der Partie entscheiden. So oder so, um den Tabellenführer zu stürzen, muss am Dienstag alles passen. Auch die Zuschauer und Fans der Indians sind gefordert, das Team unter der Woche standesgemäß zu unterstützen. Im vorletzten Heimspiel vor der Länderspielpause soll gemeinsam der nächste Heimsieg gefeiert werden. Karten für die Partie um 19:30 Uhr sind bereits erhältlich.
Memmingen IndiansNach hartem Kampf: Indians schlagen Bad Tölz (OLS) Die Memminger Indians punkteten am Sonntagabend bei den Tölzer Löwen. Mit 2:1 schlug man das Team aus Oberbayern und holte damit sechs Punkte an diesem Wochenende. Bereits am Dienstag geht es am Hühnerberg weiter. Dann kommt der aktuelle Tabellenführer aus Selb zum Topspiel in die ALPHA COOLING-Arena. Die Memminger mussten verletzungsbedingt auf Brett Ouderkirk verzichten, was Änderungen in den Offensivreihen mit sich brachte. Justus Roth startete im Tor. Das erste Drittel gehörte von den Spielanteilen her den GEFRO-Indians, die die besseren Gelegenheiten hatten. Die Löwen hingegen hielten dagegen und setzen ebenso offensive Nadelstiche. Den Indianern gelang vor der Pause der Führungstreffer in Überzahl. Felix Brassard brachte die Scheibe zum 1:0 im Netz unter. Im zweiten Drittel hatten die Indians erneut weitgehend die Kontrolle über das Spiel. Gegen Mitte des Drittels überstand man einige Zeit in Unterzahl und baute die Führung einige Minuten später aus. Dominik Meisinger vollendete in Überzahl zum 2:0 für den ECDC. Das letzte Drittel sorgte nochmals für ordentlich Spannung. Die Löwen wurden bissiger und machten den Anschlusstreffer. Einen Konter der Tölzer vollstreckte Ludwig Nirschl zum 1:2. Die Indians mussten rund sechs Minuten vor dem Ende eine Matchstrafe gegen Milan Pfalzer hinnehmen, was den Schwarz-Gelben die große Möglichkeit bot, den Ausgleich zu erzielen. Justus Roth, Spieler des Abends bei den Indians, rettete den Sieg mit einigen tollen Saves. Am Ende blieb es beim 2:1 für den ECDC, der wichtige drei Punkte aus dem Isartal mit in die Maustadt nahm. Tölzer Löwen vs ECDC Memmingen 1:2 (0:1/0:1/1:0) Tore:0:1 (18.) Brassard (Meier, Spurgeon, 5-4), 0:2 (35.) Meisinger (Lillich, Meier, 5-4), 1:2 (50.) Nirschl (Piipponen, Keränen) Strafminuten:Tölz 12-Memmingen 36 ECDC Memmingen: Roth (Flott-Kucis)- Blake, Ettwein; Svedlund, Meisinger ; Kurz, Menner- Lillich, Homjakovs, Fominych; Brassard, Spurgeon, Meier; Krymskiy, Schubert, Gams; Pfalzer, Gorgenländer.
Selber WölfeWölfe fahren souveränen Sieg ein - Selber Wölfe vs. Erding Gladiators 4:1 (0:0; 2:0; 2:1) (OLS) Die Selber Wölfe waren in der Partie gegen die Erding Gladiators über weite Strecken das überlegene Team. Jedoch verstanden es die Gäste zunächst, die Wölfe meist aus der Gefahrenzone zu halten, so dass es bis zur 26. Minute dauerte, ehe die Wölfe Kapital aus ihren Bemühungen schlagen konnten. Zu Beginn des Schlussdrittels stellte Rubin den Spielstand auf 3:0. Die Porzellanstädter ließen nun Scheibe und Gegner laufen und brachten die Führung souverän über die Zeit. Ärgerlich aus Selber Sicht war nur, dass Pfleger 15 Sekunden vor Schluss den Erdinger Ehrentreffer erzielte und damit den Shutout für Weidekamp vermasselte. Gladiators verteidigen gut Im ersten Spielabschnitt verbrachten die Selber Wölfe viel Zeit in der Offensive. Die Erding Gladiators verteidigten jedoch kompakt und konnten die Hausherren meist aus der Gefahrenzone fernhalten. Wenn die Wölfe zu gefährlichen Abschlüssen kamen, stand bei den Gästen ein starker Zabolotny zwischen den Pfosten. Erding lauerte auf Konter, die sie auch einige Male gefährlich ausspielten. Doch auch Selbs Goalie Weidekamp war stets auf der Hut, egal ob Modlmayr, Trattner oder Matheson vor ihm auftauchten. Gauch bricht den Bann Die Wölfe machten im zweiten Drittel weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Nach überstandener Unterzahl nahmen sie sofort wieder das Heft in die Hand. Nachdem Nemec, Lahtinen und Tramm noch gescheitert waren, brachte Gauch – die Gladiators waren gerade wieder vollzählig – die Wölfe mit 1:0 in Führung. Nach weiteren Chancen durch Spitzner sowie Gelke und auf der anderen Seite Trattner, zog Schutz kurz hinter der blauen Linie einfach mal ab und überwand Zabolotny zum vielumjubelten zweiten Treffer für die Porzellanstädter. Pfleger vermasselt Weidekamp den Shutout Gerade einmal 33 Sekunden waren im Schlussabschnitt gespielt, da netzte Rubin in Überzahl zum 3:0 ein. Die Wölfe ließen nun – auch bedingt durch viele Powerplays für die Hausherren – den Gegner laufen. Ein weiterer Treffer sollte aber bis zur 57. Minute nicht mehr fallen. Die Gäste hatten den Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers gezogen und Rubin brachte die Scheibe im verwaisten Erdinger Tor zum 4:0 unter. 15 Sekunden vor dem Ende vermasselte dann der Ex-Selber Pfleger den schon sicher geglaubten Shutout für Weidekamp, indem er zum 4:1-Endstand traf. Mannschaftsaufstellungen und Statistik Selber Wölfe: Weidekamp (Scherer) – Gläßl, Tramm, Gauch, Ulrich, Müller, Kassay-Kezi – Spitzner, Gelke, Schutz, Rubin, Němec, Valasek, Klughardt, Lahtinen, Ziesche Erding Gladiators: Zabolotny (Meder) – Ostwald, Kauhanen, Köttstorfer, Eberhardt, Waldhausen, Cramer – Hobbs, Matheson, Pfleger, Trattner, Forster, Modlmayr, Henter, Michl, Salhi, Maier Tore: 26. Min. 1:0 Gauch (Nemec, Ziesche); 34. Min. 2:0 Schutz (Tramm, Gläßl); 41. Min. 3:0 Rubin (Nemec, Valasek); 57. Min. 4:0 Rubin (Valasek, Gauch); 60. Min. 4:1 Pfleger (Matheson) Strafzeiten: Selb 4, Erding 18 Schiedsrichter: Altmann, Noeller (Laudenbach, Verhoeven) Zuschauer: 2.167
Ice Dragons HerfordIce Dragons behalten im Drachenduell kühlen Kopf - Herford siegt in Erfurt deutlich (OLN) Starker Auftritt – der Herforder Eishockey Verein hat in der Oberliga Nord Hauptrunde das wichtige Auswärtsspiel bei den TecArt Black Dragons Erfurt mit 7:2 (2:1/3:0/2:1) gewonnen. Die Ice Dragons zeigten eine sehr gute Leistung, standen in der Defensive stabil und überzeugten in der Offensive durch viel Effizienz. Nachdem die ersten Minuten den Erfurtern gehörten, fanden die Ostwestfalen in der Folge besser in die Begegnung hinein. In der 7. Minute eröffnete Jackson Pierson mit einem platzierten Schuss von der halbrechten Position den Torreigen und brachte das Herforder Team in Führung. Der Jubel währte jedoch nicht lange, denn Erfurt glich nur drei Minuten später durch Joe-Richard Kiss zum 1:1 aus. Ein glänzend vorgetragener Konter, der erneut von Jackson Pierson abgeschlossen wurde, sorgte für die nicht unverdiente 2:1-Gästeführung zur ersten Drittelpause. Herford spielte im zweiten Spielabschnitt geduldig weiter und wartete auf sich bietende Torgelegenheiten. In der 28. Minute erhöhte Gleb Berezovskij aus kurzer Distanz zum 3:1, womit die Gastgeber noch mehr unter Druck gesetzt wurden. Erfurt versuchte nun mehr in die Offensive zu investieren, doch der HEV verteidigte in dieser Phase gut und stand stabil. Mit viel Übersicht ließ Philip Woltmann dann in der 34. Minute Erfurts Torhüter Patrick Glatzel keine Chance und erzielte das 4:1. 90 Sekunden vor dem letzten Seitenwechsel traf Yannis Walch mit einem Schuss von der blauen Linie zum 5:1 für das Herforder Team. Mit der beruhigenden Führung im Rücken agierten die Ice Dragons im Schlussdrittel mehr aus der Defensive heraus. Erfurt bemühte sich zwar um eine Ergebniskorrektur, doch der HEV verteidigte weiterhin aufmerksam und konzentriert. In der 55. Minute beseitigte Timo Sticha mit dem 6:1 die allerletzten Zweifel und auch das 2:6 durch Harrison Reed in doppelter Überzahl sollte nichts mehr am Herforder Sieg ändern. Den Schlusspunkt setzte wenige Sekunden vor dem Ende der Begegnung erneut Timo Sticha mit einem Überzahltreffer zum 7:2. Henry Thom zeigte sich mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: „Wir haben heute vieles gut gemacht, was wir uns vorgenommen haben und was wir im gestrigen Training auch durchgegangen sind. Bis auf wenige Ausnahmen haben wir sehr strukturiert gespielt, die Scheibe schnell bewegt und heute auch zu den richtigen Zeitpunkten getroffen. Am Ende gibt es aber auch jetzt nur drei Punkte und am Dienstag geht es gegen Herne weiter.“ Mit dem Sieg haben sich die Ice Dragons vom Erfurter Team in der Tabelle abgesetzt und weisen nach 10 Spielen 13 Punkte auf. Bereits am Dienstag hat der Herforder Eishockey Verein die Gelegenheit im wichtigen HEV-Duell gegen die Herner EV Miners nachzulegen. Spielbeginn in der imos Eishalle „Im kleinen Felde“ ist um 20.00 Uhr, Tickets gibt es online unter https://tickets-ice-dragons.reservix.de sowie an der Abendkasse, die mit Einlassbeginn ab 19.00 Uhr öffnet. Tore: 0:1 06:49 Jackson Pierson (Gleb Berezovskij / Ryley Lindgren) 1:1 09:46 Joe-Richard Kiss (Fritz Denner / Maurice Keil) 1:2 13:05 Jackson Pierson (Ryley Lindgren / Michael Schaaf) 1:3 27:18 Gleb Berezovskij (Ryley Lindgren / Michael Schaaf) 1:4 33:02 Philip Woltmann (Timo Sticha / Jackson Pierson) 1:5 38:35 Yannis Walch (Gleb Berezovskij / Ryley Lindgren) 1:6 54:10 Timo Sticha (Mika Hupach / Dennis König) 2:6 57:00 Harrison Reed (Tom Banach / Santeri Haarala) PP2 2:7 59:35 Timo Sticha (Gleb Berezovskij / Marius Garten) PP1 Strafen: Erfurt 10 Minuten Herford 10 Minuten Zuschauer: 780
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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Amberg Wild LionsERSC wird in Ulm unter Wert geschlagen - Extrem unglückliches Mitteldrittel (BYL) Dieser Freitag war ein gebrauchter Tag für den ERSC Amberg. Die Wild Lions verloren ihre Partie in der Eishockey-Bayernliga bei den Devils Ulm/Neu-Ulm klar mit 9:4. Ausschlaggebend war eine Strafzeitenflut im Mittelabschnitt gegen die Amberger, die in dieser Phase auch noch eine schwerere Verletzung von Verteidiger Felix Feder verkraften mussten, der ins Krankenhaus vor Ort eingeliefert wurde. „Das war ein sehr deutliches Ergebnis, aber keinesfalls ein 9:4-Spiel“, ärgerte sich Jan Bönning über den Verlauf der Partie. Der Lions-Coach sah sein Team im Anfangsdrittel bei Fünf-gegen-Fünf sehr gut gestartet und mit den besseren Aktionen. Dabei ging der ERSC nach knapp zehn Minuten durch Lukas Klughardt mit 1:0 in Führung. Mit einem Doppelschlag binnen 18 Sekunden drehten die Gastgeber vorübergehend das Resultat, aber die Wild Lions präsentierten eine rasche Antwort mit dem 2:2 durch Nolan Gardiner. Ein Drittelergebnis, das den Ulmern noch etwas schmeichelte. Eine Vorentscheidung zu Lasten der Amberger fiel dann kurz nach Beginn des Mittelabschnitts. Hier erhielten sowohl Brendan Walkom und Sekunden später auch noch Lukas Klughardt jeweils fünf Strafminuten – das waren sehr harte Entscheidungen. Die Devils nahmen dies dankend an und nutzten ihre doppelte Überzahl um 6:2 in Führung zu gehen. „Das war dann der Genickbruch für unser Spiel, auch wenn wir kurzfristig nochmals herankamen“, erklärte Bönning. In der Tat verkürzten die Wild Lions zunächst durch Roberts Baranovskis – der nach knapp fünf Wochen Verletzungspause erstmals wieder zum Einsatz kam – in Unterzahl und gleich zu Beginn des Schlussdrittels nochmals durch Gardiner auf 6:4, aber mit dem 7:4 der Gastgeber sank das Selbstvertrauen der Amberger. Ulms Trainer Michael Bielefeld zeigte sich zufrieden: „Anfangs taten wir uns schwer gegen Amberg. Nach den Überzahltoren holten wir uns zum Ende einen Arbeitssieg“. Jan Bönning hakte danach das Spiel ab: „Ulm hat das zum Ende hin dann gut geregelt, aber ich möchte auch ein Kompliment an meine Mannschaft aussprechen, die niemals aufgegeben hat“. Auf dem Heimweg war übrigens auch Felix Feder wieder im Mannschaftsbus: „Wir haben Felix vom Krankenhaus wieder mitgenommen. Aber es sieht nicht wirklich gut aus“, befürchtet der Sportliche Leiter Chris Spanger einen Ausfall des wichtigen Abwehrspielers. Devils Ulm/Neu-Ulm – ERSC Amberg 9:4 (2:2,4:1,3:1) 0:1 (10.) Klughardt (Tom Berlin, Rolsing), 1:1 (16.) Slavicek (Bernad, Nöss), 2:1 (16.) Nöss (Slavicek), 2:2 (18.) Gardiner (Walkom, Schroepfer), 3:2 (26.) Synek (Bernad, Slavicek/5-3), 4:2 (26.) Pordesva (Bernad, Slavicek/5-3), 5:2 (27.) Podesva (Bernad, Slavicek/5-3), 6:2 (30.) Wirz (Klingler, Tischendorf/4-3), 6:3 (40.) Baranovskis (Gardiner, Mühlpointner/4-5), 6:4 (42.) Gardiner (Walkom, Mühlpointner), 7:4 (44.) Der (Danzer), 8:4 (49.) Rudkovski (Herbrik, Schneider), 9:4 (58.) Der (Rieger/5-4). Strafen: Ulm 14, Amberg 22 Minuten. Zuschauer: 638.
Buchloe PiratesKeine Tore – keine Punkte / ESV Buchloe gelingt bei defensiv kompakten Miesbachern kein Tor womit man mit leeren Händen nach Hause fahren muss (BYL) Ohne ein eigenes Erfolgserlebnis und somit in Summe auch ohne Punkte mussten die Buchloer Piraten am Sonntagabend vom Auswärtsmatch in Miesbach zurückkehren. In einem über weite Strecken durch zwei gut arbeitende Defensivreihen und starke Torhüter geprägten Duell blieben die Buchloer am Ende nach 60 Minuten ohne eigenen Treffer und zogen so mit 0:2 (0:1, 0:1, 0:0) den Kürzeren. Nachdem Miesbach in den ersten 40 Minuten mehr vom Spiel hatte, gelang es den Freibeutern im Schlussabschnitt nicht, das gut stehende Abwehrbollwerk des Tabellendritten zu überwinden, womit sich TEV-Tormann Timon Ewert am Ende über einen Shutout freuen durfte und den Buchloern die zweite Saisonniederlage beibrachte. Dabei sahen die knapp 400 Zuschauer trotz des fast schon nach „Fußball-Ergebnis“ anmutenden Spielverlaufs eine durchaus packende, schnelle und intensive Partie. Denn gleich von Beginn an startete die Begegnung ohne große Abtastphase mit ordentlich Tempo. Doch wirklich gefährlich wurde es anfangs vor den Toren nicht. Erst nach zehn Minuten musste ESV-Keeper David Blaschta gleich zweimal richtig stark eingreifen, um den Rückstand zu verhindern. Miesbach hatte in den folgenden Minuten deutlich Rückenwind und nutzte das dann auch gleich im ersten Überzahlspiel zur Führung. Thomas März hatte vor dem Tor einen Blueliner unhaltbar zum 0:1 abfälscht (10.). Um ein Haar hätten die Hausherren danach auch gleich nachgelegt, doch Matej Pekers Versuch tanzte gerade noch so vor der Linie (13.) und bei einem Alleingang von Justi Späth war erneut der wachsame Blaschta zur Stelle (14.). Anschließend wurde das Spiel wieder ausgeglichener, doch die Buchloer verpassten bis zum ersten Seitenwechsel einen möglichen Ausgleich und das trotz doppelter Überzahl zu Ende des ersten Abschnitts. Auch das zweite Drittel begann erneut offen, ehe sich die Gastgeber dann wieder ein Chancenübergewicht erspielten. So war es fast eine Blaupause des ersten Durchgangs, dass gegen Drittelmitte dieser zunehmende Druck auch zum Erfolg führte. Eine Zwei auf Eis Situation schloss Aziz Ehliz alleine vor Blaschta zum 0:2 ab (28.). Es sollte aber das einzige Tor in den zweiten 20 Minuten bleiben, denn beide Torhüter blieben weiter auf der Hut und schier unüberwindbar. Die Miesbacher beschäftigten die Freibeuter allerdings immer wieder in deren Zone, sodass die Buchloer offensiv in diesem Durchgang kaum einmal zur Entfaltung kamen und die größeren Spielanteile somit beim TEV lagen. Dementsprechend mussten die Freibeuter auch im abschließenden Abschnitt weiter einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherlaufen in einem Spiel, in dem sich beide Teams weiter nichts schenkten. Miesbach zog sich jetzt aber immer weiter zurück und überließ zusehends den Piraten die Initiative. Diese bissen sich aber ein ums andere Mal die Zähne am gut formierten Abwehrbollwerk vor dem weiterhin nicht zu bezwingenden TEV-Tormann Ewert aus. Zwar probierten die Freibeuter noch einmal alles – auch mit dem zusätzlichen Feldspieler – doch ein Tor wollte dem glücklosem ESV einfach nicht gelingen. Und so siegten die Miesbacher am Ende unter dem Strich auch verdient, wie Piraten-Coach Waldemar Dietrich im Anschluss auf der Pressekonferenz festhielt, da es mit dem Torschießen an diesem Abend einfach nicht klappen wollte. Fanbus zum Allgäu-Derby am kommenden Freitag in Kempten geplant: Zum nächsten Auswärtsspiel am kommenden Freitag, dem Allgäu-Derby in Kempten (20 Uhr), ist ein Fanbus in Planung. Anmelden könnt ihr euch unter info @esv-buchloe.de oder bei Florian Warkus unter 01772315460. Abfahrt ist um 17:30 Uhr am Eisstadion. Der Fahrpreis für Erwachsene beträgt 15€, für Kinder unter 14 Jahren 5€. Getränke werden dabei im Bus verkauft. Also meldet euch zahlreich an und unterstützt unser Team vor Ort beim Derby in Kempten!
Kempten SharksCurmann trotz Sieg nicht voll zufrieden - ESC Kempten gewinnt mit 8:3 gegen den EC Pfaffenhofen (BYL) Auch wenn es letztendlich auf der Anzeigetafel ein deutliches Ergebnis war, sah der Kemptener Trainer auch Probleme bei seiner Mannschaft. Das Team ist nach den letzten beiden Niederlagen deutlich verunsichert, teilweise zu ängstlich und gibt zu viele Chancen auf Konter her. Lange war es ein enges Spiel, den Unterschied machte vor allem die Abschlussqualität aus. Während die Gäste ihre zahlreichen Chancen kaum nutzen konnten und auch immer wieder am gewohnt starken Jakob Nerb scheiterten machte Kempten es deutlich besser . Gleich fünf verschiedene Torschützen trafen für die Allgäuer. Kevin Hu, Filip Kokoska und Sergei Topol dabei auch doppelt. Arbeiten will Curmann bis zum nächsten Wochenende vor allem am Defensivverhalten und dem Selbstbewusstsein seiner Jungs. „Es gibt irgendwo eine Blockade, und die müssen wir finden und werden sie lösen.“ Am kommenden Wochenende warten mit Buchloe und Waldkraiburg zwei starke Gegner auf die Sharks, da ist es wichtig selbstbewusst aufzutreten und das eigene Spiel durchzuziehen. Ein wichtiger erster Schritt war dieses mal das Schlussdrittel, welches mit 3:0 klar an die Kemptener ging. Statistik: ESC Kempten – EC Pfaffenhofen 8:3(1:0,4:3,3:0) Tore: 1:0 Mische (Limböck,Steiner)(5.), 1:1 Tlacil (22.), 2:1 Kokoska (Hu,Seider)(23.), 3:1 Hu (Marquardt,Kokoska)(27.), 3:2 Seidel (Neubauer)(29.) 4:2 Marquardt (Dopatka,Topol)(37.), 4:3 Eckl (34.), 5:3 Topol (Dopatka,Hlozek)(40.), 6:3 Kokoska (Dopatka,Hu)(45.), 7:3 Hu (Dopatka,Miller)(47.), 8:3 Topol (Miller,Seider)(58.). Strafminuten: ESC Kempten: 16 + 10 Dopatka EC Pfaffenhofen: 16 Zuschauer: 736
EHC KlosterseeEHC Klostersee – EV Dingolfing Isarrats 5:3 (2:0, 1:1, 2:2) (BYL) Heim-Dreier für den EHC Klostersee. In einer immer spannenden und eng verlaufenen und teilweise hochklassigen Bayernliga-Partie setzten sich die Grafinger in der heimischen Wildbräu-Arena gegen die Dingolfing Isarrats mit 5:3 durch. Die Rot-Weißen konnten das Geschehen nach der frühen Führung nach knapp vier Minuten immer in Führung liegend kontrollieren. Der Gast aus Niederbayern ließ nie locker und blieb immer dran. Trotz eines zwischenzeitlichen 4:1-Vorsprungs war die Truppe von Thomas "Birdy" Vogl erst mit dem erlösenden 5:3 gut vier Minuten vor Spielende wirklich durch. EHC Klostersee: Lukas Steinhauer (Patrick Mayer); Nicolai Quinlan, Johannes Kroner, Tobias Hilger, Ole Krüger, Raphael Kaefer, Felix Kaller, Matthias Baumhackl; Ville Saloranta, Kelvin Walz, Julian Dengl, Simon Roeder, Luka Kauppila, Florian Gaschke, Marc Bosecker, Robin Rieke, Quirin Spies, Arnaud Eibl, Vitus Gleixner, Philipp Quinlan. EV Dingolfing Isarrats: Christoph Schedlbauer (Alexander Wunderlich); Maximilian Huber, Simon Franz, Alessandro Schmidbauer, Dominik König, Finn Teubner, Maximilian Ohr, Kevin Lengle, Markus Duchenko; Niklas Zeilbeck, Blake Luscombe, David Zucker, Sascha Maul, Joey Oberrauch, Daniel Schander, Mitchell Walinski, Davin Maus, Sergej Janzen, Arthur Grinwald, Kevin Schinko, Artur Schwarz. Torfolge: 1:0 (3:55) Ville Saloranta (Julian Dengl, Ole Krüger); 2:0 (18:21) Vitus Gleixner (Raphael Kaefer, Johannes Kroner); 3:0 (26:48) Kelvin Walz (Julian Dengl, Ville Saloranta); 3:1 (29:46) Mitchell Walinski (David Zucker, Maximilian Ohr); 4:1 (42:06) Luka Kauppila (Ville Saloranta, Tobias Hilger); 4:2 (44:42) Maximilian Huber (David Zucker, Blake Luscombe); 4:3 (53:40) Mitchell Walinski (Niklas Zeilbeck – 5:3); 5:3 (55:58) Robin Rieke (Ville Saloranta, Kelvin Walz – 5:4). Strafminuten: EHC Klostersee 14; EV Dingolfing Isarrats 12. Hauptschiedsrichter: Stefan Huber, Alexander Karl. Zuschauer: 448.
Pforzheim BisonsWichtiger Auswärtssieg für die Bisons (BWL) Am Sonntagabend feierten die Bisons beim 9:5 (1:1/5:2/3:2)-Erfolg den ersten Auswärtssieg in der Baden-Württemberg-Liga. Nach zwei herben Auswärtsniederlagen wollten die Bisons endlich einen Sieg in der Fremde einfahren. Nach einem überstandenen Unterzahlspiel konnten die Bisons durch Alex Kepic die Führung erzielen (8.). Eine zweite Strafzeit gegen die Bisons konnte die zweite Mannschaft des DEL2-Ligisten durch Sören Breiter zum 1:1-Ausgleich nutzen (12.). Im Anschluss hatten beiden Mannschaften Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Doch bis zum Ende des ersten Drittels sollte nichts mehr passieren, obwohl Bietigheim 70 Sekunden in doppelter Überzahl spielen durfte, da gleich zwei Pforzheimer in die Kühlbox mussten. Im Mittelabschnitt legten die Bisons vor, denn zunächst sorgte Matej Jurco für die erneute Führung (25.) und Oliver Walvaag erhöhte nur 90 Sekunden später auf 3:1 (26.). Carlo Wittor nutzte nur 50 Sekunden später eine Unaufmerksamkeit und netzte zum 2:3-Anschluss ein. Die Bisons zeigten sich allerdings nicht geschockt und trafen per Doppelschlag durch Michal Rambousek (29.) und Kenneth Taraszewski (31.) zum 5:2. Nun wurde es etwas ruppiger auf dem Eis und die Unparteiischen verteilten auf beiden Seiten Strafen. Während Bietigheim ein weiteres Powerplay durch Alexander Pap zum 3:5 nutzen konnten (37.) setzten die Cracks aus der Goldstadt kurz vor der Pausensirene den nächsten Treffer durch Tim Essig. Das Torspektakel ging auch im Schlussdrittel weiter. Zunächst erhöhte Jean Pivec für die Bisons (44.) und zwei Minuten später war Justin Held zur Stelle und traf zum 4:7. Nachdem mit Christian Pister ein Bison auf der Strafbank platznahm, hatten die Gastgeber wieder Hoffnung auf eine mögliche Wende, doch diesmal nutzte Martin Novotny einen Konter in Unterzahl und traf zum 8:4 (53.). Eric Ziemer im Kasten der Bisons musste aber nochmals hinter sich greifen, denn Adrian Kolar konnte nochmal verkürzen und zum 5:8 einnetzen (55.). 90 Sekunden vor dem Ende nahm Bietigheim seinen Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis und konnten durch eine ausgesprochene Strafzeit gegen die Bisons in doppelter Überzahl spielen. Die Verteidigung der Bisons stand allerdings sicher und so machte Jean Pivec sechs Sekunden vor der Schlusssirene den Deckel drauf, in dem er zum 9:5-Endstand traf. Am kommenden Wochenende stehen gleich zwei Spiele auf dem Programm. Zunächst empfangen die Bisons am Freitag, 31.10.2025 um 20:00 Uhr die Baden Rhinos aus Hügelsheim ehe es am Sonntagabend um 19:15 Uhr zum Tabellenführer nach Reutlingen geht.
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| NEWS Landesverbände West Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW / Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga |
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Ratinger Ice AliensAutopark Rath wird neuer Partner der Ratinger Ice Aliens – Gemeinsam auf Erfolgskurs! (RLW) Mit großer Freude dürfen die Ratinger Ice Aliens eine starke neue Partnerschaft verkünden: Der Autopark Rath ist in der laufenden Saison 2025/2026 offizieller Partner unseres Vereins! Unter dem Motto „Gemeinsam bewegen wir mehr“ steht der Autopark Rath künftig nicht nur für Mobilität auf den Straßen, sondern auch für Unterstützung, Teamgeist und Leidenschaft auf dem Eis. Als sichtbares Zeichen dieser Partnerschaft wird der Autopark Rath mit einer Werbung in der Eissporthalle am Sandbach – direkt unter der Eisfläche im BULLY-Kreis – präsent sein. Dort, wo Emotionen, Einsatz und Teamspirit aufeinandertreffen, wird das Logo unseres neuen Partners künftig ein fester Bestandteil der Eisfläche sein. Doch damit nicht genug: Der Autopark Rath stellt unseren Spielern zusätzlich ein Fahrzeug zur Verfügung, das sie in dieser Saison begleiten wird – flexibel, verlässlich und sportlich, genau wie die Ice Aliens selbst. Diese Zusammenarbeit ist auf zwei Jahre angelegt – zwei Jahre voller gemeinsamer Ziele, Bewegung und Begeisterung für den Eishockeysport in Ratingen. Wir danken dem gesamten Team von Autopark Rath herzlich für das Vertrauen und die Unterstützung. Mit starken Partnern an unserer Seite sind wir bereit, weiter Vollgas zu geben – auf dem Eis, auf der Straße und für unsere Fans! Willkommen in der Ice Aliens-Familie, Autopark Rath!
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| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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Eisbären Juniors BerlinAuch Lauterbach lässt den Juniors keine Chance (RLO) Es war das zweite Wochenendspiel für das Regionalligateam der Eisbären Juniors Berlin und wieder setzte es eine Niederlage. Die Luchse Lauterbach setzten sich am Sonntag deutlich mit 3:7 (0:4/1:1/2:2) durch. Mit kleinen Änderungen gingen die Juniors in diese Partie und boten 19 Feldspieler auf. Im Tor sollte Philipp Lücke versuchen den Schaden in Grenzen zu halten. Lauterbach war mit drei Reihen angereist, im Tor startete Benjamin Dirksen. Und irgendwie wiederholte sich auch diesmal das Dilemma der Juniors. Sie spielen gut mit, haben teils sehr gute Möglichkeiten und kassieren nach schlechtem Abwehrverhalten Tore. Vier waren es im 1. Drittel, Michael Hodge (4.), Julian Grund (5.), Julius Kranz (7.) trafen teils ungehindert und Michael Hodge sorgte nach einem Konter für den 0:4-Pausenstand. Dass es nicht noch schlimmer stand, lag am Torhüter der Berliner, der einige gute Paraden zeigte. Die Juniors kämpften weiter, Lauterbach hatte aber insgesamt mehr vom Spiel. Und bei doppelter Überzahl kamen sie zum nächsten Treffer, Michael Hodge hämmerte den Puck ins Eck (28.). Der Kampf der Juniors wurde in diesem Abschnitt belohnt, hinten gab es kein Gegentor und drei Minuten vor der Pause konnte Nico Schröder den ersten Treffer der Eisbären erzielen. Der Berliner Torhüter stand auch im letzten Drittel häufiger im Mittelpunkt. Aber selbst drei auf ihn alleine zulaufende Spieler konnten ihn nicht überwinden. Leider musste er nach 67 Sekunden des Schlussabschnitts ausgewechselt werden und Benjamin Nitschke übernahm. Und sein Team kämpfte weiter, was belohnt wurde. Niclas Koch ging durch und traf mit einem Schuss aus spitzem Winkel nach 43 Minuten zum 2:5. Letzte Zweifel an einem Erfolg der Gäste beseitigte nach 49 Minuten Niels Hilgenberg, der das 2:6 erzielte. Tim Schweigert traf drei Minuten vor dem Ende noch zum 3:6, den letzten Treffer des Spiels erzielte aber Paul Kranz 31 Sekunden vor dem Ende zum 3:7. Die Juniors hatten sich zwar ab dem 2. Drittel etwas gefangen, trotzdem waren sie nie in der Lage Lauterbach zu gefährden.
FASS BerlinGelungene Heimkehr (RLO) FASS feierte die Rückkehr ins Erika-Heß-Eisstadion – und 368 Zuschauerinnen und Zuschauer gaben dem Anlass einen würdigen Rahmen. Das Spiel selbst geriet fast zur Nebensache, wobei FASS nach holprigem Start letztlich keine Mühe hatte und eine sehr faire Begegnung mit 10:0 (1:0, 5:0, 4:0) für sich entschied. DAS SPIEL Die Geschichte der 60 Minuten ist schnell erzählt. Im ersten Abschnitt benötigten beide Teams etwas Zeit, sich an die engere temporäre Spielfläche im Erika-Heß-Eisstadion zu gewöhnen. Die Lokalrivalen waren beide personell gut aufgestellt (FASS 20+2, Eisbären 18+2), so dass im Spiel mit vier Reihen zunächst auch kein rechter Spielfluss aufkam. Nach 16 Minuten traf immerhin Daniel Volynec zum 1:0. Im zweiten Drittel fanden die Nordberliner den Schlüssel, indem sie deutlich geradliniger agierten und mehr Abschlüsse suchten – mit Erfolg, denn Oliver Noack (23.), Nico Jentzsch (25.), der fleißige Luis Noack (27.) sowie zweimal Felix Braun (32., 39.) schraubten das Resultat auf 6:0. Die Entscheidung war damit gefallen. Im Schlussabschnitt machte das Team von Christopher Scholz das Ganze noch zweistellig. Bemerkenswert waren drei Punkte: - Moritz Miguez erzielte ein schlitzohriges Tor, als er Nitschke überwand, obwohl er mit dem Rücken zum Tor stand. - Eric Steffen schaffte tatsächlich den zweiten Shut-out in Folge gegen den gleichen Gegner. - Und Gregor Kubail erreichte einen tollen Meilenstein. Als siebter Spieler der Vereinsgeschichte übertraf er die 300 Scorerpunkte – und das bereits in seinem 124. Spiel. Ob der Rekord von Patrick Czajka (655 Scorerpunkte) wirklich für die Ewigkeit ist, wird die Zukunft zeigen. AUSBLICK Am kommenden Wochenende gibt es eine aufregende Unterbrechung des Ligaalltags. Zum zweiten Spiel im OsWeNo-Pokal kommen die Beach Devils vom Timmendorfer Strand ins Erika-Heß-Eisstadion (Samstag, 01.11.25, 19:00 Uhr). FASS steht dabei schon ein Stückweit mit dem Rücken an der Wand. Eine zweite Niederlage nach dem misslungenen Auftakt in Hamburg (2:3) könnte schon das vorzeitige Aus in dem neuen Wettbewerb bedeuten. STATISTIK FASS: Steffen (Thiem) – Heinicke, Miethke; Junge, Falk; Hüfner, Kruggel; Licitis, Haase – L. Noack, Fiedler, Jentzsch; Volynec, Kubail, Braun; O.Noack, Miguez, Thielsch; Flemming, Belimenko, Weihrauch. Tore: 1:0 (16:00) Volynec (Kubail, Junge); 2:0 (22:40) O. Noack (Hüfner, Falk) PP1, 3:0 (24:28) Jentzsch (Fiedler, Heinicke), 4:0 (26:52) L. Noack, 5:0 (31:32) Braun (Junge, Volynec), 6:0 (38:56) Braun (Volynec, Kubail) PP1; 7:0 (42:10) O. Noack (Falk, Thielsch) PP1, 8:0 (46:07) Thielsch (Kubail, Volynec), 9:0 (52:50) Miguez (Thielsch, O. Noack), 10:0 (55:05) Kubail (Volynec, Braun). Schiedsrichter: Hecker – Barz, Gläser. Strafen: FASS 2, Eisbären 8. Zuschauer: 368. Schüsse: 50-18. Face-off: 45-25.
Schönheider WölfeDERBYSIEGER! Wölfe holen sich verdienten 4:2-Erfolg in Chemnitz (RLO) Die Schönheider Wölfe haben das erste Derby der Saison 2025/2026 in der Regionalliga Ost für sich entschieden. Am Samstagabend setzte sich das Team von Coach Sven Schröder im Jutta-Müller-Eissportzentrum in Chemnitz mit 4:2 (1:0, 2:1, 1:1) gegen die Chemnitz Crashers durch und feierte damit einen emotionalen und verdienten Auswärtssieg. Vor 1.847 Zuschauern, darunter rund 300 lautstarke Wölfefans, zeigte Schönheide über weite Strecken die reifere und effektivere Leistung. Von Beginn an zeigten die Wölfe, dass sie dieses Derby unbedingt gewinnen wollten. Früh setzten sie die Gastgeber unter Druck und erspielten sich gute Möglichkeiten. In der 6. Minute war es schließlich Lukas Lenk, der nach einer schönen Kombination zum 1:0 für die Wölfe traf. Trotz weiterer guter Chancen blieb es aber beim knappen Vorsprung nach 20 Minuten. Im zweiten Drittel kamen die Crashers zunächst besser aus der Kabine und glichen in der 23. Minute durch Sebastian Kneuse zum 1:1 aus. Doch die Wölfe ließen sich davon nicht beirren. Mit einem Doppelschlag binnen 37 Sekunden stellten Jan Meixner (33.) und David Novotny (34.) die Weichen wieder auf Sieg. Schönheide führte verdient mit 3:1, ließ danach aber zu viele Chancen ungenutzt und handelte sich in der Schlussphase des Mittelabschnitts gleich mehrere unnötige Strafzeiten ein. Das sollte sich zu Beginn des Schlussdrittels beinahe rächen. Nur 25 Sekunden nach Wiederbeginn verkürzte Lucas Böttcher für Chemnitz auf 2:3. In der Folge mussten die Wölfe erneut in Unterzahl ran, verteidigten aber mit großem Kampfgeist und einem sicheren Kevin Kopp im Tor. Erst 32 Sekunden vor dem Ende erlöste Lukas Lenk mit seinem zweiten Treffer des Abends ins leere Tor die Wölfe und ihre mitgereisten Fans. Schönheide war über die gesamte Partie gesehen das bessere und abgeklärtere Team. Auch wenn man es versäumte, die Führung früher auszubauen und sich mit unnötigen Strafzeiten selbst unter Druck setzte, geht der Sieg vollkommen in Ordnung. Die Mannschaft zeigte Moral, hielt in kritischen Phasen dagegen und belohnte sich am Ende mit drei Punkten und dem wichtigsten Titel des Abends - DERBYSIEGER!
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| NEWS Frauen Nationalmannschaft / Bundesliga - Landesverbände / Nachwuchs |
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| Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod gibt Aufgebot bekannt (DEB) Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft tritt beim Deutschland Cup (5. bis 9. November 2025) in Landshut mit 23 Spielerinnen an. Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod gab den Kader in der heutigen Live-Übertragung des PENNY DEL-Spiels zwischen dem ERC Ingolstadt und den Adler Mannheim auf MagentaSport bekannt. Die DEB-Auswahl wird von einem bewährten Kern um Kapitänin Daria Gleißner angeführt. 17 der 23 nominierten Spielerinnen standen bei der diesjährigen Weltmeisterschaft in Tschechien im Aufgebot, als Debütantinnen stehen Aileena Dopheide und Mathilda Heine vor ihrem ersten A-Länderspiel-Einsatz. Nicht mit dabei sind einige der Nationalspielerinnen, die derzeit am US-College aktiv sind (Nina Christof sowie Lilli und Luisa Welcke). Außerdem fehlen Katarina Jobst-Smith und Jule Schiefer aufgrund von Verletzungen. DEB-Frauen gehen als Titelverteidigerinnen in den Deutschland Cup Das Frauen-Team reist bereits am Montag, den 3. November 2025, nach Landshut, um sich auf das kommende Turnier vorzubereiten. Bei der dritten gemeinsamen Turnierauflage von Frauen und Männern beim Deutschland Cup geht die DEB-Auswahl von Jeff MacLeod als Titelverteidiger ins Rennen. Das Turnier startet für die Frauen am Mittwoch, den 5. November (19:30 Uhr), in der VR-Bank Landshut Arena mit dem Länderspiel gegen Frankreich. Die DEB-Auswahl spielt anschließend gegen die Slowakei (Freitag, 7. November um 19:00 Uhr) und Ungarn (Samstag, 8. November um 14:45 Uhr). Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod: „Wir freuen uns auf die Fans und die Atmosphäre in Landshut, der DEB bietet uns hier eine große Bühne, die wir überaus schätzen. Der Deutschland Cup ist eine wichtige Veranstaltung, um uns auf Olympia vorzubereiten. Auch deshalb sind die große Aufmerksamkeit und der Rummel rund um das Turnier ein guter Stresstest für uns, um uns für die Aufgabe im Februar vorzubereiten. Einige Spielerinnen, die zu unserem Kern gehören, werden uns nicht zur Verfügung stehen, teilweise auch aus Verletzungsgründen. Wir hoffen, dass diese wichtigen Spielerinnen rechtzeitig wieder fit sind für die kommenden Aufgaben. Das gibt wiederum einigen Spielerinnen die Chance, sich auf der internationalen Bühne zu zeigen und in die Teamstrukturen zu integrieren, so dass Sie sich auch für Olympia empfehlen können. Wir wollen beim Deutschland Cup weiter an unserer Siegermentalität arbeiten und den positiven Weg der vergangenen Auftritte konsequent fortsetzen.“ Christian Künast, Vorstand Sport des DEB: „Zunächst einmal freuen wir uns, in Landshut nochmal die gemeinsame Bühne mit unseren beiden A-Nationalmannschaften zu betreten. Denn durch die neue Terminierung der Frauen-Weltmeisterschaft im November 2026, wird der kommende Deutschland Cup als alleiniges Männer-Turnier ausgetragen, während sich die Frauen dann bereits in der WM-Vorbereitung befinden. Die vergangenen beiden Jahre hatte der gemeinsame Auftritt unserer beiden Teams eine überaus große Außenwirkung und viele positive Effekte, die sich diesmal noch verstärken, da wir im kommenden Februar gemeinsam bei den Olympischen Spielen auflaufen werden.“ Der Spielplan der Frauen-Nationalmannschaft beim Deutschland Cup 2025 05.11.2025 | 19:30 Uhr | Deutschland – Frankreich 07.11.2025 | 19:00 Uhr | Deutschland – Slowakei 08.11.2025 | 14:45 Uhr | Deutschland – Ungarn Alle Spiele des Deutschland Cup werden live und kostenlos bei MagentaSport übertragen
Eisbären Juniors BerlinEisbären lassen Budapest keine Chance (DFEL) Mit einer beeindruckenden Teamleistung ließen die Eisbären Juniors Berlin dem Hokiklub Budapest am Samstag keine Chance, deutlich mit 6:1 (2:0/3:0/1:1) ging die erste Runde des Wochenendes an die Eisbären. In Budapest holten die Eisbären fünf Punkte, im EWHL Euro Cup hingegen setzte es zwei Niederlagen. Es war also an diesem Wochenende alles möglich, die Berlinerinnen gingen nicht chancenlos in dieses Wochenende. Beide gingen gut besetzt in dieses Wochenende, 17 Feldspielerinnen der Eisbären standen 16 aus Budapest gegenüber. Im Tor starteten bei den Eisbären Lilly-Ann Riesner und bei Budapest Zsofia Toth. Die Eisbären kamen besser und nach drei Minute vollendete Anastasia Gruß einen schön vorgetragenen Angriff zum 1:0. Die Eisbären hatten weiter Vorteile, vier Minuten vor der Pause gab es aber einen Rückschlag. Anastasia Gruß musste nach einem Bandenscheck vorzeitig in die Kabine und die Eisbären spielten fünf Minuten in Unterzahl. Doch das störte die Juniors nicht, über Hanna Hoppe und Franziska Feldmeier kam der Puck zu Laura Kluge, die in Unterzahl auf 2:0 erhöhte. Premieren sind immer etwas Besonderes und 37 Sekunden nach Wiederbeginn gab es eine. Zunächst überstanden die Eisbären die letzten Sekunden der Unterzahl und nach 40 Sekunden konnte Theresa Zielinski einen Pass von Ellen Laurence zum 3:0 ins Tor schießen und es war ihr erster Bundesligatreffer. Es kam noch besser, denn Anna-Maria Nickisch lenkte den Puck nach 26 Minuten zum 4:0 ins Tor. Nun wechselte Budapest die Torhüterin, Helga Milibak übernahm. Doch auch sie wurde bezwungen, ein weiterer schöner Spielzug sorgte nach 31 Minuten für das 5:0. 24 Sekunden nach Wiederbeginn wurde erneut gejubelt, Ellen Laurence machte das halbe Dutzend voll. Budapest kämpfte, um hier wenigstens einen Treffer zu erzielen und das gelang ihnen auch. Lauren Stenslie konnte acht Minuten vor dem Ende einen Shutout von Berlins Torhüterin verhindern. Es blieb der letzten Treffer des Spiels und so gewannen die Berlinerinnen am Ende mit 6:1. Es war eine beeindruckend starke Leistung der Eisbären, Budapest hatte zwar ein paar gute Chancen, hatte aber insgesamt keine Chance. Am Sonntag gilt es ab 13:00 Uhr im zweiten Spiel zwischen beiden nachzulegen, dann könnten sich die Eisbären erstmal weiter oben festsetzen. Eisbären holen sich Tabellenführung Es ist nur eine Momentaufnahme, aber diese wird sicherlich dennoch gerne mitgenommen. Die Eisbären Juniors gewinnen auch das zweite Spiel gegen den Hokiklub Budapest - diesmal mit 4:1 (1:1/2:0/1:0) und übernehmen damit die Tabellenführung der Blossom-ic DFEL. Von Budapest wurde nach der Leistung am Samstag eine deutliche Reaktion erwartet. Allerdings mussten die Gäste auf Alexandra Huszak und Boglarka Koncz verzichten, die sich am Vortag verletzten, gute Besserung allen beiden. Bei den Juniors fehlte nach ihrer Spieldauerdisziplinarstrafe Anastasia Gruß und Korinna Fiedler dafür gab Johanna Voith ihr Bundesligadebüt. Im Tor startete bei den Eisbären wieder Lilly-Ann Riesner und bei Budapest Zsofia Toth. Nach ereignislosen ersten Minuten brachte die erste Strafe des Spiels den ersten Treffer. Die Eisbären spielten in Überzahl und als Laura Kluge den Puck von hinter dem Tor stehend nach vorne passen wollte, lenkte eine Ungarin den Puck ins Tor ab und es stand nach drei Minuten 1:0. Es gab weiter nur wenige Torchancen und so musste auch beim zweiten Treffer des Spiels etwas Glück her. Ein abgefälschter Schuss brachte Budapest nach 12 Minuten den Ausgleich, Torschützin war Lilli Hajdu. Es blieben die einzigen Treffer in einem Drittel, in dem beide Teams auch nicht viele Chancen zuließen. Budapest kam besser ins 2. Drittel, die Gäste hatten gleich einige gute Torchancen, die aber alle von der Torhüterin entschärft werden konnten. Im Anschluss an eine Strafe konnten die Eisbären dann in Führung gehen. Hanna Hoppe kam von der Bank und sie wurde über Mathilda Heine und Theresa Zielinski auf die Reise geschickt. Hanna Hoppe überwand die Torhüterin mit einem schönen Schlenzer und die Eisbären führten nach 26 Minuten mit 2:1. Auch das 3:1 erzielte Hanna Hoppe, in der 34. Minute schlug ein Schuss von ihr im Tor ein. Budapest gab zwar nicht auf, aber die Eisbären standen weiter gut und ließen so kaum Chancen zu. Auch die Eisbären kamen bei ihren Kontern zu einigen guten Chancen, die aber nicht genutzt wurden. Als die Eisbären 186 Sekunden vor dem Ende eine Strafe kassierten, nahmen die Gäste eine Auszeit und zogen die Torhüterin. Da aber auch sie wenig später eine Strafe nehmen mussten, war dieser Vorteil wieder vorbei. Und es kam noch schlimmer, denn Mathilda Heine sorgte 110 Sekunden vor dem Ende mit dem 4:1 für die endgültige Entscheidung und dem Endstand. Auch wenn die Eisbären schon zehn Spiele bestritten haben Memmingen auf dem 2. Platz erst sechs Spiele, ist die Momentaufnahme mit der Tabellenführung eine schöne Aufnahme. In beiden Spielen zeigten die Eisbären eine starke Leistung. Die Siege gegen Budapest waren verdient und somit auch der Platz an der Sonne. Am kommenden Wochenende kommen die Mad Dogs Mannheim in den Welli und dann kann die Tabellenführung verteidigt werden.
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Selber Wölfe
Ice Dragons Herford
Amberg Wild Lions
Buchloe Pirates
Kempten Sharks
EHC Klostersee
Pforzheim Bisons
Ratinger Ice Aliens
Eisbären Juniors Berlin
FASS Berlin
Schönheider Wölfe


