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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Nach einem Jahr beim REV Bremerhaven in der Verbandsliga kehrt Stürmer Veit Wieczorek zu den Weserstars zurück. 11 Tore und 14 Assists waren seine Bilanz aus 9 Spielen in der letzten Saison
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Die beiden Stürmer Dominick Thum (Neusser EV) und William Izak (Iserlohn DNL) wussten im Tryout zu überzeugen und werden bis zum Saisonende beim EVD bleiben. Dagegen wird Torhüter Lucas Goebels den Verein verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  
ASV Hamburg
(VLN)  Der Großteil der Mannschaft bleibt weiter zusammen. Bisher haben die Torhüter Kurtus Hancock und Florian Lentz, die Verteidiger Bent Meyer, Martin Müller, Rasid Saitov, Torben Sander und Klaas Steffen, sowie die Stürmer Steffen Drewes, Nick Fischer, Benjamin Hepburn, Daniel Lupzig, Patrick Schrage, Christian Seifert, Sebastian Wilczarski, Benjamin Wollf und Christian Zachariassen ihre weitere Zusage beim Altonaer SV gegeben
  
ESV Kaufbeuren
(OLS)  Die Augsburger Panther haben ihren 17-jährigen Nachwuchsverteidiger Liron Pellizzari mit einer Förderlizenz für den ESVK ausgestattet. In der letzten Saison spielte er noch in der DNL und stand im erweiterten DEL-Kader
  

   

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IHP-PuckIHP Nachrichten
Sonntag 26.Oktober 2025

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Personalien, Verletzungs-Updates, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des Wochenendes mit insgesamt 27 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Ost.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    

fischtownpinguinsFischtown Pinguins Bremerhaven
Verletzungsupdate und Comeback-News bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven

(DEL)  Die Fischtown Pinguins müssen derzeit mehrere personelle Rückschläge verkraften, können aber zugleich auch eine erfreuliche Nachricht vermelden.
Nach einer Trainingsverletzung wird Torhüter Kristers Gudlevskis in den kommenden Tagen operiert. Der lettische Nationalspieler und zweifache „Torhüter des Jahres“ in der PENNY DEL wird dem Team mehrere Monate nicht zur Verfügung stehen.
Sportdirektor Sebastian Furchner erklärt: „Es ist in erster Linie für Guddy eine sehr schlechte Nachricht, besonders in einer Saison, in der auch Olympische Spiele für die Spieler anstehen. Wir wünschen Guddy eine schnelle Heilung und gute Genesung! Aber auch für uns als Mannschaft ist es natürlich eine Situation, die sich niemand wünscht. Wir beraten uns mit der nötigen Ruhe und werden sehen, wie wir reagieren.“
Die Fischtown Pinguins wünschen Kristers Gudlevskis eine erfolgreiche Operation und eine schnelle Genesung.
Auch Phillipp Bruggisser ist aktuell zum Zuschauen gezwungen. Der Verteidiger wird – je nach Heilungsverlauf – nach der Novemberpause zurückerwartet.
Bei Jan Urbas handelt es sich um eine Day-to-Day-Verletzung.
Sebastian Furchner dazu: „Wir sind guter Dinge, dass Jan kurzfristig wieder bei unserer Mannschaft sein kann.“
Positive Nachricht: Comeback von Colt Conrad
Doch es gab am gestrigen Tag auch eine tolle Nachricht:
Colt Conrad feierte nach langer Leidenszeit sein Comeback in Frankfurt!
Sebastian Furchner beschreibt die Rückkehr als ganz besonderen Moment:
„Es war für Colt, die Jungs in der Kabine und die gesamte Organisation ein emotionaler Moment! Nach langer Leidenszeit sind wir nun alle sehr froh, Colt wieder im Pinguins-Trikot zu sehen. Ein großer Dank geht an alle beteiligten Ärzte und an unseren Physiotherapeuten Felix, der einen herausragenden Job gemacht hat.“
Mit diesem emotionalen Highlight blickt das Team auf die kommenden Aufgaben.
 www.ihp.hockey    Samstag 25.Oktober 2025  10:00 Uhr Bericht:     FPB
Autor:     sf


dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Aufholjagd wird nicht belohnt

(DEL)  Am 13. Spieltag empfingen die Dresdner Eislöwen die Straubing Tigers, für die es das 1000. DEL-Hauptrundenspiel war. In das Line-up kehrten Kapitän Travis Turnbull sowie Drew LeBlanc, Ricardo Hendreschke und David Suvanto zurück. Neben den verletzten Bruno Riedl und David Rundqvist fehlten außerdem Andrew Yogan, Simon Karlsson (Oberkörperverletzung) und Tomas Sykora (Unterkörperverletzung). Im Tor stand von Beginn an Jussi Olkinuora.
Die erste Strafzeit der Partie führte direkt zu einem Tor. Dresdens Emil Johansson musste nach einem Beinstellen auf die Strafbank und Straubings Elis Hede brachte seine Mannschaft in der sechsten Minute in Führung. Zuvor hatte Eislöwe Lance Bouma in Unterzahl eine gute Chance. Kurz darauf kam es zu einer Rangelei: Aufseiten der Hausherren erhielt Trevor Parkes eine Strafe aufgrund übertriebener Härte, bei den Gästen traf es Skyler McKenzie aus demselben Grund sowie Linus Brandl nach einem Bandencheck. Die Sachsen spielten dadurch in Überzahl, konnten diese jedoch nicht nutzen. Nach einem Beinstellen von Tigers-Spieler Filip Varejcka bot sich den Blau-Weißen erneut die Gelegenheit in Überzahl, doch auch diesmal blieb der Torerfolg aus. Wenig später kassierten die Gäste die nächste Strafe, als Marcel Brandt wegen hohen Stocks pausieren musste – auch dieses Unterzahlspiel überstanden die Tigers schadlos. Kurz vor Drittelende wurde LeBlanc wegen Haltens in die Kühlbox geschickt. Bis zur Pausensirene fiel kein Tor, sodass es mit der knappen Gästeführung in die Kabinen ging.
Zu Beginn des Mitteldrittels spielten die Straubinger noch im Powerplay, aber Dresden überstand dieses und wenig später ein weiteres Unterzahlspiel als Suvanto wegen Beinstellens auf der Strafbank Platz nehmen musste. Wenig später bauten die Tigers mit einem Doppelschlag von Brandt (33. & 34.) ihre Führung aus. In der letzten Spielminute des zweiten Abschnitts kassierte Straubings Tim Brunnhuber eine Strafe wegen Haltens, bis Drittelende konnte kein Tor erzielt werden, sodass es mit der Drei-Tore-Führung für die Gäste in die Pause ging.
Das Schlussdrittel begann für die Dresdner Eislöwen in Überzahl. Die Sachsen erspielten sich gute Möglichkeiten, konnten den Puck jedoch nicht im gegnerischen Tor unterbringen. Kurz vor Ablauf der Strafe überprüften die Hauptschiedsrichter per Videobeweis ein mögliches Foul an Johansson. Nach Sichtung der Szene sprachen sie gegen Stephan Daschner eine kleine Strafe wegen Behinderung aus – ein Tor fiel jedoch nicht. In der 47. Minute traf schließlich C. J. Suess für die Hausherren.  Die Eislöwen kämpften weiter um den Anschlusstreffer. Als die Gastgeber eine Strafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis erhielten, bot sich den Blau-Weißen die Chance im Powerplay – und diese nutzte Dane Fox in der 52. Minute. Nach einer übertriebenen Härte auf beiden Seiten mussten Dresdens LeBlanc und Straubings Josh Melnick auf die Strafbank. In der Schlussphase drängten die Eislöwen auf den Ausgleich und nahmen Torhüter Olkinuora zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Dies nutzte Varejcka in der 59. Minute und traf ins verwaiste Tor zum 4:2-Endstand für die Straubing Tigers.
Niklas Sundblad, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wenn wir im ersten Drittel besser in Überzahl agiert hätten, hätten wir auch in Führung gehen können. Stattdessen kassieren wir in Unterzahl den Gegentreffer. Straubing ist eines der besten Teams im Penaltykilling. Wir hatten anschließend die Chance zum Ausgleich, bekommen dann aber zwei Tore binnen weniger Wechsel – danach wird es natürlich schwer. Die Jungs haben sich dennoch im letzten Drittel zurückgekämpft. Wir schaffen den Anschluss und haben erneut Chancen zum Ausgleich, doch dann folgt das Empty-Net-Goal. Das Team hat bis zum Ende gekämpft. Vielen Dank an die Fans – es war eine tolle Atmosphäre. Die Niederlage ist enttäuschend, aber wir richten den Blick nun auf Sonntag und das Spiel in Bremerhaven.“
 www.ihp.hockey    Freitag 24.Oktober 2025  22:45 Uhr Bericht:     ESCD
Autor:     dk

  
düsseldorferegDüsseldorfer EG
DEG verliert 3:4 n.V. in Bietigheim

(DEL2)  Die Düsseldorfer EG hat ihr Auswärtsspiel bei den Bietigheim Steelers trotz langer Führung noch mit 3:4 nach Verlängerung verloren (2:0, 1:1, 0:2, 0:1). Zu viele Strafen kosteten den möglichen Sieg. Alle drei Treffer der Gastgeber in der regulären Spielzeit fielen in Überzahl. Das entscheidende Tor machte Steeler und Ex-DEGler Alex Preibisch. Ein Sonderlob verdiente sich Keeper Ryan Bednard, der viele starke Paraden zeigte.
 www.ihp.hockey    Freitag 24.Oktober 2025  22:16 Uhr Bericht:     DEG
Autor:     pdeg


kasselhuskiesKassel Huskies
Nackenschlag 0,1 Sekunden vor Ende: Huskies unterliegen in Rosenheim

(DEL2)  Zum DEL2-„Spiel der Woche“ waren die Huskies am Freitagabend in Rosenheim zu Gast. Die ersten beiden Treffer gingen auf das Konto von Tristan Keck, welcher im Anfangsdrittel im Powerplay und im Mittelabschnitt in Unterzahl traf. Kurz vor Ende des Mitteldrittels verkürzte Keussen in Überzahl für die Hausherren, 0,1 Sekunden vor Ende der Partie fiel der Ausgleich. In der Verlängerung entschied Hanna das Spiel zu Gunsten der Starbulls.
Wie auch schon das Auswärtsspiel am vergangenen Sonntag in Kaufbeuren, war auch die Begegnung mit den Starbulls zunächst von Strafzeiten geprägt. Die Hausherren bekamen die erste Gelegenheit in Überzahl, konnten diese aber nicht nutzen. Kurz darauf durften auch die Huskies in Überzahl ran und gingen direkt in Führung: Turgeon legte quer auf Garlent, dessen Schuss wurde noch pariert, aber Keck drückte den Puck über die Linie (6.). Nach dem Powerbreak begannen sich schließlich die Starbulls ein Chancenplus zu erarbeiten. Zunächst verhinderte Bodnarchuk mit seinem Schlittschuh den Gegentreffer (11.), dann traf Taupert von der rechten Seite nur den Pfosten (16.) und auch Laub konnte Maurer mit einem Alleingang nicht überwinden (17.). Auch Keck bekam nochmal eine Gelegenheit, verfehlte aber das Tor, wodurch es mit der knappen Führung der Schlittenhunde in die erste Pause ging.
In Sachen Torchancen beruhigte sich das Spiel im Mittelabschnitt etwas. Die wohl nennenswerteste Chance hatte dabei vorerst Järveläinen, der mit seinem kräftigen Schlagschuss von der linken Seite aber an Maurer scheiterte (24.). Die Nordhessen ließen ihrerseits ein Powerplay ungenutzt und auch Weidner konnte nach starkem Pass von Garlent Autio nicht ein zweites Mal bezwingen (33.). Dies gelang aber kurz darauf Keck und das ausgerechnet in Unterzahl. Der wendige Stürmer nutzte einen Puckverlust von Pulkkinnen, zündete den Turbo, tanzte die Rosenheimer Hintermannschaft aus und konnte den Puck zum 2:0 im Tor unterbringen (35.). In ihrem nächsten Powerplay machten es die Starbulls dann aber besser und konnten durch einen Distanzschuss von Ex-Husky Keussen auf 1:2 verkürzen (38.).
Im letzten Drittel kontrollierten die Huskies zunächst die Partie, auch wenn es ihnen nicht gelang den dritten Treffer herauszuspielen. Stattdessen verhindern auf der Gegenseite Maurer und sein linker Pfosten den Ausgleichstreffer (48.). Nach dem Powerbreak dürfen die Schlittenhunde ein weiteres Mal in Überzahl ran, lassen die Gelegenheit aber genauso aus wie die Starbulls kurz darauf. In der 58. Minute verpasste Valenti schließlich nahezu alleinstehend die Vorentscheidung. Die Oberbayern drängten nun auf den Ausgleich und nahmen das Tor der Huskies unter Dauerbeschuss. Nur wenige Sekunden von Ende des Spiels zogen die Starbulls eine Strafe. Zehn Sekunden auf der Uhr, Bully im Offensivdrittel – und doch schlägt die Scheibe 0,1 Sekunden vor Spielende hinter Maurer ein.
Die Huskies nahmen immerhin noch fast zwei Minuten Powerplay mit in die Verlängerung, konnten dieses aber nicht nutzen und wurden erneut Sekunden vor Schluss bestraft: Hanna erhielt freistehend vor Maurer den Puck und konnte diesen zum 3:2-Siegtreffer für die Rosenheimer verladen.
Tore:
0:1 Keck (PP – Garlent, Turgeon – 6. Min.)
0:2 Keck (SHG – 35. Min.)
1:2 Keussen (PP – Stretch, Laub – 38. Min.)
2:2 Hanna (SHG – Feser, Adam – 60. Min.)
3:2 Hanna (GWG – Zerter-Gossage – 65. Min.)
 www.ihp.hockey    Freitag 24.Oktober 2025  23:03 Uhr Bericht:     ECK
Autor:     pkh


kaufbeurenESV Kaufbeuren
Joker gewinnen Derby gegen den EVL mit 4:3 nach Penaltyschießen

(DEL2)  ESVK-Trainer Todd Warriner musste dabei weiter auf einige Leistungsträger verzichten; dazu gingen auch ein paar Spieler angeschlagen in die Partie. Max Oswald, Florian Reinwald und Joe Cassetti fehlten verletzungsbedingt. Henri Kanninen musste krankheitsbedingt passen. Vom Kooperationspartner DEL Red Bull München standen dafür Rio Kaiser, Nikolaus Heigl und Philipp Krening zur Verfügung. Im Tor stand Daniel Fießinger. Vor 3.100 Zuschauern in der ausverkauften energie schwaben arena setzten sich die Kaufbeurer am Ende verdient mit 4:3 nach Penaltyschießen durch.
Das Spiel nahm sofort ein gutes Tempo auf, und der ESV Kaufbeuren konnte gleich ein paar gute Aktionen in der Offensive kreieren. Bei einem ersten Powerplay nach fünf Minuten hatten die Joker zwei dicke Chancen auf einen frühen Führungstreffer liegen gelassen. Der EV Landshut zeigte den Jokern dann, wie man ein erstes Überzahlspiel ausnutzt. Nach zwei schnellen Pässen konnte Torschütze Jesse Koskenkorva in Minute 11 die Scheibe locker gegen den machtlosen Daniel Fießinger zum 0:1 einschieben. Der ESVK brauchte eine Weile, um sich vom Gegentreffer zu erholen, hatte dann aber erneut in einem Powerplay nach 12 Minuten die Möglichkeit, einen eigenen Treffer zu erzielen, doch Dartagnan Joly hatte dabei noch die größte Chance; sein Schuss aus zentraler Position verfehlte den Kasten von Jonas Langmann hauchdünn. Auf der Gegenseite hatten auch die Niederbayern ihr zweites Powerplay an diesem Abend, welches der ESVK aber relativ gut verteidigen konnte. Kurz vor der Pause hatten die Allgäuer nach einem Sololauf von Tyson McLellan noch eine Chance auf den Ausgleichstreffer. Der quirlige Mittelstürmer scheiterte mit seinem Torabschluss jedoch an Jonas Langmann. So ging es mit dem Spielstand von 0:1 auch in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt war die Partie von vielen, teils auch völlig unnötigen Strafen geprägt. Die Joker machten dabei den Anfang. Max Kislinger musste für einen Stockscheck für zwei Minuten vom Eis, und nachdem sich die Joker nach ein paar Sekunden befreien konnten, kassierte Tyson McLellan eine Strafe in der offensiven Zone, konnte dabei aber Tor Immo nach einer kleinen Provokation mit auf die Strafbank nehmen, da dieser sich mit einem Stockcheck revanchierte. Zu allem Überfluss mischte sich auch Alec Zawatsky in die Situation ein und wurde ebenfalls für einen Stockcheck auf die Strafbank geschickt. Der EV Landshut nutzte das fünf gegen drei Überzahlspiel mit einem satten Direktschuss von David Elsner nach 26 Minuten zur 0:2-Führung aus. Das Spiel war nun sehr nicklig geführt, und die Schiedsrichter hatten alle Hände voll zu tun, die Partie in den Griff zu bekommen, was nur teilweise gelang, da die Spieler beider Mannschaften nicht so richtig mitmachen wollten. Derby halt.
So kam aber auch der ESVK zu einem fünf gegen drei Powerplay in der 33. Minute, und Philipp Krening konnte die Scheibe in einer unübersichtlichen Situation zum 1:2-Anschlusstreffer über die Linie drücken. Nur 90 Sekunden später konnten die Kaufbeurer das Spiel sogar ausgleichen, und die ausverkaufte energie schwaben arena stand Kopf. Bei einem schnellen Konter wurde ein Passversuch von Max Kislinger von einem Landshuter Verteidiger zum 2:2 in den eigenen Kasten abgefälscht; dieser musste aber auch eingreifen, da hinter ihm am langen Pfosten Philipp Krening auf das Zuspiel lauerte. Nach 35 Minuten war das Spiel also wieder ausgeglichen. Der ESVK hatte nun auch ein wenig Oberwasser, musste sich aber wieder vor den schnellen und präzisen Konterangriffen der Landshuter in Acht nehmen. Ein solcher hätte den Jokern Sekunden vor der Pause auch fast noch den dritten Gegentreffer eingebrockt. Da Tobias Lindberg aber knapp verzog, blieb es bis zur Pausensirene beim Spielstand von 2:2.
Dieses Spiel sollte alles haben, was den Eishockeysport am Ende auch so faszinierend macht. Die Joker mussten in der 42. Minute nach einem Offensiv-Foul von Dartagnan Joly zuerst wieder in Unterzahl agieren, was gut gelang. In der 46. Spielminute musste Fynn Serikow nach einem Kniecheck an Jonas Fischer für fünf Minuten auf die Strafbank. Da er sich auch noch einen Fight mit Rio Kaiser lieferte, den der Kaufbeurer klar für sich entscheiden konnte, musste er für weitere fünf Minuten auf die Strafbank, da er wie Rio Kaiser fünf Minuten für „Fighting“ aufgebrummt bekam. Das Powerplay nutzten die Joker dann schon nach 40 Sekunden für ihren dritten Treffer. Nikolaus Heigl traf mit einem satten und platzierten Direktschuss in den linken Torwinkel zur erstmaligen Führung für den ESVK. Die Joker mussten jedoch schnell einen weiteren Rückschlag einstecken. Nach einem Fehler an der blauen Linie der Wertachstädter war Julian Kornelli auf und davon und traf gekonnt zum 3:3-Ausgleichstreffer in Unterzahl. Die Kaufbeurer waren mit dem Gegentreffer völlig von der Rolle und hatten Glück und einen starken Daniel Fießinger im Tor, der einen weiteren Alleingang in Unterzahl von den Landshutern parieren konnte. Auch in der Folge hatte der EVL noch zwei, drei dicke Chancen, das Spiel wieder komplett zu drehen, aber Daniel Fießinger war zur Stelle. Zuerst nutzten die Niederbayern also ihre Chancen nicht, und dann kassierten sie auch noch zwei weitere Strafzeiten. Die erste drei Minuten vor dem Ende. Die Joker konnten aber kein Kapital daraus schlagen, und eine weitere neun Sekunden vor dem Ende, sodass die Kaufbeurer die Overtime mit einem Mann mehr beginnen konnten.
In dieser hatte der ESVK durchaus Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden. Aber Jonas Langmann rettete für seine Farben mehrfach stark. Allerdings verletzte er sich bei einer Abwehraktion, und so musste Philipp Dietl für den Rest der Partie in den Landshuter Kasten. Dieser hatte in der Verlängerung noch zwei starke Paraden, und da kein Treffer mehr fallen sollte, ging es ins Penaltyschießen. In diesem konnte Daniel Fießinger die ersten beiden Versuche der Landshuter vereiteln, und da auf Kaufbeurer Seite Tyson McLellan und Philipp Krening sehenswert trafen, sicherte sich der Eissportverein an diesem Abend den Zusatzpunkt und war nach einer tollen kämpferischen Leistung auch der verdiente Derbysieger.
 www.ihp.hockey    Freitag 24.Oktober 2025  23:16 Uhr Bericht:     ESVK
Autor:     pb


Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Pinguine feiern Heimsieg gegen Weißwasser – Payerl mit erneutem Doppelpack

(DEL2)  Die Krefeld Pinguine haben am Freitagabend den Auftakt ins Doppel-Heimspielwochenende erfolgreich gemeistert. Vor mehr als 5.000 Zuschauern in der Yayla-Arena besiegten die Schwarz-Gelben die Lausitzer Füchse mit 4:2 (0:1, 2:0, 2:1) und bleiben damit weiterhin ungeschlagen auf heimischem Eis.
Cheftrainer Thomas Popiesch musste auf Maximilian Hops und Niclas Focks verzichten, konnte dafür aber auf die Rückkehr von Torjäger Mathew Santos bauen. Im Tor erhielt Julius Schulte den Vorzug vor Ole Blumenkamp und durfte damit seinen 21. Geburtstag vor den heimischen Fans feiern – es war sein erstes Saisonspiel in der DEL2.
Die Partie begann ausgeglichen, wurde aber vor allem durch die beiden Nachwuchstorhüter geprägt. Sowohl Schulte als auch Weißwassers Lennart Neiße zeigten von Beginn an starke Leistungen. Der Lausitzer Schlussmann hielt sein Team mit mehreren Glanzparaden im Spiel, als die Gastgeber zunehmendem Druck ausübten.
In der 19. Minute fiel das 0:1: Nach einem Aufbaufehler-Fehler der Pinguine hinter dem eigenen Tor nutzte Alexis D'Aoust die Unordnung in der KEV-Defensive eiskalt aus und brachte die Füchse in Führung.
Im zweiten Abschnitt steigerten sich die Hausherren deutlich. Nach einem absoluten Kraftakt gelang in der 31. Minute der verdiente Ausgleich: Marcel Müller legte den Puck quer zu Adam Payerl, der seine beeindruckende Tor-Serie fortsetzte.
Nur sieben Minuten später drehten die Pinguine die Partie komplett. Davis Vandanes verdeckter Schuss von der blauen Linie im Powerplay ließ Neiße keine Chance – 2:1 zur ersten KEV-Führung.
Im Schlussdrittel zeigten die Pinguine, warum sie zu Hause bislang ungeschlagen sind. In der 49. Minute war es erneut Adam Payerl, der mit seinem zweiten Treffer des Abends auf 3:1 erhöhte. Ein überraschender Schuss des Angreifers erwischte Neiße auf dem falschen Fuß.
Nur 86 Sekunden später folgte das 4:1 durch Max Newton. Nach einer sehenswerten 2-gegen-2-Situation ließen Santos und Newton die Weißwasserer Verteidigung und Torhüter Neiße alt aussehen. Der Doppelpass wurde von Newton eiskalt abgeschlossen.
In der 55. Minute wurde es noch einmal brenzlig für die Hausherren: Daniel Bruch sah nach einem Stockschlag gegen Tom Knobloch die Spieldauerstrafe und die Pinguine mussten eine 5-minütige Unterzahl überstehen. Die Füchse nutzten das Powerplay durch Charlie Jahnke zum 4:2-Anschlusstreffer (58.).
Doch die Pinguine brachten die knappe Führung mit viel Einsatz über die Zeit. Julius Schulte, der in seinem Saison-Debütspiel einen starken Eindruck hinterließ holte sich nach der Schlusssirene einen zusätzlichen Applaus vor der Nordtribüne ab.
Zahlen zum Spiel
Krefeld Pinguine – Lausitzer Füchse 4:2 (0:1, 2:0, 2:1)
Tore: 0:1 (18:30) D'Aoust (Anders, Heyter), 1:1 (30:37) Payerl (Müller, Zengerle), 2:1 (37:16, PP1) Vandane (Müller, Gogulla), 3:1 (48:40) Payerl (Zengerle, Müller), 4:1 (50:06) Newton (Santos, Gogulla), 4:2 (57:48, PP1) Jahnke (D'Aoust, Havlena)
Schüsse: 32:22
Strafminuten: 27:4
Zuschauer: 5133
Stimme zum Spiel
Thomas Popiesch
Vom Spielverlauf her gibt es, glaube ich, keine zwei Meinungen. Wir haben sehr gut angefangen, viele gute Plays gemacht, uns Chancen erspielt, aber das Tor nicht geschossen. Dann hat Weißwasser sehr gut verteidigt, die Zweikämpfe angenommen und gekämpft. Wir hatten sehr viele Turnover und das Spiel ging so ein bisschen weg. Wir haben beim 0:1 nicht so richtig reingefunden, da waren wir nicht giftig genug.
Das haben wir in der zweiten Drittelpause besprochen: Wir können Hockey spielen, das wissen wir, aber wir müssen diesen Willen und diesen Biss zeigen. Das haben wir dann auch gezeigt, wir haben viele Zweikämpfe gewonnen und die Scheiben in die Zonen gebracht, wo die Tore fallen.
Weißwasser ist immer gefährlich und lauert auf Konter. Sie haben nicht umsonst die letzten drei Spiele gewonnen, auch gegen gute Gegner.
Wir haben aber trotzdem den Kopf oben gehalten und sind nicht in Einzelaktionen verfallen, sondern haben zusammengespielt. Gerade hinten raus, fünf Minuten mit sechs gegen vier, da kann so ein Spiel noch mal kippen, aber das haben wir sehr gut verteidigt.
Ich muss heute auch noch ein Sonderlob aussprechen: Julius Schulte hat uns gerade im ersten Drittel mit guten Saves drin gehalten und heute an seinem Geburtstag wirklich ein Top-Spiel gemacht.
 www.ihp.hockey    Freitag 24.Oktober 2025  23:36 Uhr Bericht:     KEV
Autor:     mt


towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
TOWERSTARS FEIERN RETRO-NOSTALGIE UND 6:3-HEIMSIEG

(DEL2)  Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge haben die Ravensburg Towerstars am Freitagabend einen verdienten wie wichtigen Heimsieg gefeiert. In der stimmungsvollen Kulisse des Retro-Spieltags bezwangen die Cracks von Coach Bo Subr den EHC Freiburg mit 6:3.
2786 Zuschauer pilgerten zu diesem Spiel in die CHG Arena. Viele von ihnen waren dem Aufruf gefolgt, ihr ältestes Fantrikot zu tragen – auch einige Freiburger Fans machten mit. Zusammen mit der von Gsälzbär-Frontmann Harald Scheufler live gesungenen Heimat-Hymne „Raveschburg“, den unterhaltsamen Zeitmaschinen-Spielerbildern auf dem LED-Würfel beim Einlauf und nicht zuletzt dem von Ravensburger Eishockey-Legenden eingeworfenen Ehrenbully war also alles angerichtet für dieses Mottospiel.
 Die Towerstars hatten sich sichtlich vorgenommen, dem Gegner gleich zu Beginn Spiel und Tempo aufzuzwingen. Die Scheibe wurde schnell aus der eigenen Zone nach vorne gespielt und im gegnerischen Drittel angekommen, wurde das von Fabian Hegmann gehütete Tor der Gäste alsbald unter Beschuss genommen. Zwar kamen auch die Wölfe aus dem Breisgau nach ein paar Minuten zu der einen oder anderen Torszene, doch die Towerstars hatten die klareren Möglichkeiten und gingen somit in der 17. Minute auch nicht unverdient in Führung. Nick Latta hatte seinem Gegenspieler an der Freiburger Bank die Scheibe abgeluchst, spielte sofort weiter auf den freigelaufenen Mark Rassell und der traf präzise zum 1:0 ins rechte Eck.
Im zweiten Spielabschnitt hatten einige Zuschauer nach dem Pausengetränk und der Stadionwurst noch nicht richtig Platz genommen, da schallte der Torjubel zum zweiten Mal durch die Arena. Nach nur 19 Sekunden zerlegte die zweite Sturmreihe die Freiburger Abwehr und Nick Latta lupfte das Spielgerät mit der Rückhand zum 2:0 unter die Latte. Ganze 138 Sekunden später gestaltete die dritte Sturmreihe ihren Angriff nicht weniger sehenswert, diesmal vollendete Louis Latta zum 3:0. Die Gäste wirkten jetzt völlig verunsichert – das spielte den zielstrebigen Towerstars voll in die Karten. Marvin Schmid erhöhte in der 26. Minute auf 4:0, weitere 110 Sekunden später stellte Luca Hauf gar auf 5:0.
Der EHC Freiburg brauchte einige Zeit, um das zu verdauen und auch in den Folgeminuten drückten die Towerstars mächtig auf den nächsten Treffer. Die klare Überlegenheit der Oberschwaben bröckelte dann jedoch ab, denn die Wölfe standen besser in der eigenen Zone und checkten deutlich effektiver vor. In der 37. Minute sprachen die Unparteiischen die bis dahin erste Strafzeit des Spiels aus: Erik Karlsson musste wegen Behinderung raus und Freiburg nutzte das Powerplay prompt durch Nikolas Linsenmaier zum 5:1 – gleichzeitig der Pausenstand nach 40 Minuten.
Wer glaubte, der Schlussabschnitt würde aufgrund der klaren Towerstars-Führung vor sich hinplätschern, sah sich schon nach 65 Sekunden getäuscht. Ex-Towerstars-Stürmer Shawn O’Donnell bestrafte eine deutlich zu spät abgestimmte Ravensburger Defensive mit dem 5:2. Das Spiel wurde danach deutlich verbissener – mit Folgen für den Freiburger Tomas Schwamberger. Der ließ sich in der 45. Minute nach einer abgepfiffenen Torszene zu einem Stockschlag gegen Denis Pfaffengut hinreißen und kassierte nach Sichtung des Videobeweises eine 5-Minuten-Strafe plus Spieldauer-Disziplinarstrafe. Denis Pfaffengut musste verletzt in die Kabine, konnte nach einigen Minuten Behandlung das Spiel aber fortsetzen.
In der fünfminütigen Überzahl erarbeiteten sich die Towerstars einige glasklare Chancen, das Powerplay konnte letztlich jedoch nicht genutzt werden. Auch eine weitere Strafe gegen David Trinkberger blieb ungenutzt – hier kassierten die Towerstars nach einem schlampigen Pass in der gegnerischen Zone sogar das 5:3. Fabian Ilestedt gewann das Laufduell gegen zwei Towerstars-Akteure und schob den Puck Ravensburgs Keeper Nico Pertuch durch die Schoner.
 Sollte das Spiel womöglich noch kippen? Die Antwort gab Simon Sezemsky nur 48 Sekunden später. Neuzugang Alec Ahlroth legte die Scheibe quer und der hammerharte Schlagschuss schlug unhaltbar zum 6:3 ein. Danach brannte nichts mehr an und die drei hochverdienten Punkte waren gebucht. „Wir haben heute viele gute Sachen gesehen, aber auch den einen oder anderen Fehler. Am Ende des Tages war es nur ein einziges Spiel. Jetzt gilt es, den Fokus auf die kommende Aufgabe am Sonntag zu lenken“, betonte Towerstars-Coach Bo Subr nach dem Spiel.
Der Sieg sollte den Oberschwaben auf jeden Fall Selbstvertrauen verliehen haben – das wird beim schweren Gastspiel in Crimmitschau auch definitiv benötigt. Die Eispiraten unterlagen am Freitagabend mit 3:6 in Weiden, wurden in der Tabelle von den Towerstars überholt und werden sich auf eigenem Eis umso mehr reinhängen. Spielbeginn ist um 17 Uhr.
 www.ihp.hockey    Samstag 25.Oktober 2025  10:41 Uhr Bericht:     EVR
Autor:     fe


eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
2:1 – EISBÄREN RINGEN BAD NEUHEIM NIEDER / Mit einer starken kämpferischen Leistung bezwingt Regensburg den ECN vor knapp 4300 Fans in der Donau-Arena

(DEL2)  Wichtiger Heimsieg für Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg: Gegen den direkten Konkurrenten EC Bad Nauheim haben die Oberpfälzer jetzt im Heimspiel einen 2:1-Erfolg (1:0/1:1/0:0) eingefahren. Vor erneut knapp 4300 Fans in der Donau-Arena hatte Nikola Gajovský die zu Spielbeginn dominanten Domstädter in Führung gebracht (13. Minute). Trotz eines Übergewichts der Gäste aus Hessen legte Bryce Kindopp in der 39. Minute das 2:0 für die Hausherren nach. Doch der Anschlusstreffer des ECN ließ nur 25 Sekunden auf sich warten: Justin MacPherson drückte den Puck aus dem Getümmel über die Linie (39.). Der Schlussabschnitt war dann an Spannung kaum zu überbieten – doch die Schützlinge von Eisbären-Trainer Peter Flache verteidigten geschickt und brachten den knappen Vorsprung trotz wütend anrennender Nauheimer Offensive über die Zeit. Nach der Schlusssirene feierten die Fans Gäste-Verteidiger Xaver Tippmann – der 28-Jährige hatte die Donaustadt im Sommer nach zehn gemeinsamen Jahren verlassen und ist mit 406 Einsätzen einer der Rekordspieler der Regensburger. In der Tabelle kletterten die Bayern einen Platz nach oben und sind nun Neunte (16 Punkte), Bad Nauheim blieb auf Rang zwölf (11). Weiter geht es für die Rot-Weißen am morgigen Sonntag, 26. Oktober, mit der weiten Auswärtsfahrt zu den Wölfen des EHC Freiburg. Spielbeginn in deren Echte-Helden-Arena ist um 18:30 Uhr. Zuhause ist das Team dann am kommenden Freitag, 31. Oktober, ab 20 Uhr wieder gefordert – dann gastieren die Ravensburg Towerstars in der Donau-Arena. Die Eisbären treten in dieser Begegnung einmalig in ihren schwarzen, von einem Fan im Rahmen eines Wettbewerbs designten Alternativ-Trikots an. Tickets gibt es unter www.ebr.live.
Nachbericht
Für Peter Flache, Trainer des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg, hieß es ob einiger Rückkehrer und neuer Ausfälle einmal mehr: Umstellungen in allen Mannschaftsteilen. Zwischen den Pfosten kehrte Jonas Neffin nach auskurierter Blessur zurück, Konrad Fiedler war sein Backup – Talent Cole Danielsmeier zählte nicht zum Kader. In der Abwehr fehlte Marian Bauer, der für Oberliga-Partner Passau auflief und bei deren 2:1-Heimsieg über Peiting direkt einen Assist beisteuerte. Ebenso für die Niederbayern im Einsatz waren die Angreifer Lukas Krieger und Matěj Giesl, US-Amerikaner Alex Berardinelli und Topscorer Constantin Ontl fehlten indes verletzt.
Erneut eine starke Kulisse in der Donau-Arena (4253 Fans) sahen einen furiosen Start der Oberpfälzer, die sich früh ein Übergewicht erspielten. Samuel Payeur (3. Minute), Corey Trivino und Pascal Zerressen (je 8.) scheiterten mit ersten Annäherungsversuchen an das von Gerald „Jerry“ Kuhn gehütete Tor der Hessen. Mit einer Dreifach-Chance verpassten wenig später Donát Péter, Bryce Kindopp und Yuma Grimm binnen Sekunden jeweils die frühe Führung (10.). Auch Kapitän Nikola Gajovský (11.), Pierre Preto und David Morley (je 13.) hatten das 1:0 auf dem Schläger. Dieses gelang dann Gajovský: Sean Giles leitete einen blitzsauberen Angriff ein, über den Kapitän kam die Scheibe zu Kevin Slezak, der auf Guillaume Naud an die Blaue Linie ablegte – und dieser bediente wiederum Gajovský mit einem genialen Pass. Der Routinier netzte per Direktabnahme zu seinem ersten Saisontreffer ein. Mit der hochverdienten Führung – unter anderem Morley und Zerressen hätten gar noch erhöhen können und die Gäste wurden erst gegen Ende des Durchgangs aktiver – ging es in die Kabinen.
Erst Ausgleich aberkannt, dann zwei Treffer in 25 Sekunden
Das Mitteldrittel bot dann über weite Strecken einen offenen Schlagabtausch, dieses Mal aber mit einem furiosen Start der Roten Teufel. Schon binnen der ersten 60 Sekunden nach Wiederbeginn feuerten sie fünf Mal auf den erneut gut aufgelegten Neffin, der aber auch in höchster Not Sieger blieb. Auf der Gegenseite vergab Payeur die erste Möglichkeit aufs 2:0 (24.). Insgesamt hatten die Gäste nun etwas mehr vom Spiel und auch mehr Abschlüsse – insbesondere in den Spielminuten 25 bis 30 hielt Neffin die knappe Führung gleich mehrmals fest – doch die hochkarätigeren Chancen erarbeiteten sich die Hausherren. Vor allem durch die aktive zweite Reihe um Kindopp, Péter und Grimm. So scheiterten etwa Kindopp und Grimm je aus spitzem Winkel und Péter gleich zwei Mal völlig frei im Slot innerhalb weniger Augenblicke an Kuhn (28.). Beim zweiten Geschoss des Deutsch-Ungarn nach starkem Kindopp-Pass rutschte dem Gäste-Torsteher dabei der Puck sogar durch und tänzelte auf der Torlinie, überquerte diese aber nicht. Beim wuchtigen Schlagschuss von Zerressen hatte Kuhn indes freie Sicht (29.). In doppelter Überzahl bot sich den Eisbären kurz darauf die nächste Gelegenheit, die Führung auszubauen – doch in dieser Phase gab es kein Vorbeikommen an Kuhn (31.). Die nächsten Akzente setzte dann wieder der ECBN, der seinen Meister aber immer wieder in Neffin fand. Lukas Ribarik überwand den Heimgoalie dann aber doch, der vermeintliche 1:1-Ausgleich in der 37- Minute wurde nach Videobeweis aber doch wieder aberkannt. Neffin hatte die Scheibe zuvor bereits gesichert, erst durch das regelwidrige Nachstochern Ribariks war sie doch noch ins Tor gekullert. In der 39. Minute überschlugen sich dann die Ereignisse. Erst zog Kindopp nach tollem Zuspiel von Grimm direkt ab, Kuhn kam zwar an den Puck, dieser rutschte aber dennoch zum 2:0 über die Linie. Doch nur 25 Sekunden später war die Freude über die Zwei-Tore-Führung schon wieder dahin – auf der Gegenseite nutzte Nauheims Topscorer, Verteidiger Justin MacPherson, einen Nachschuss aus dem Getümmel zum 1:2-Anschlusstreffer.
Anrennende Kurstädter und geschickt verteidigende Eisbären waren dann das prägende Bild im Schlussabschnitt. Mit einer souveränen Defensivleistung ließ Regensburg kaum gute Abschlusspositionen für die Gäste zu, die zwar immer wieder auf Neffin feuerten, diesen aber mit ihren Schüssen aus spitzen Winkeln oder der Distanz nur selten wirklich in Bredouille brachten. Und auch als Kuhn das Eis verließ und das Team aus der Wetterau gegen Ende der Partie mit sechs Feldspielern auf das 2:2 drückte, hielt das Oberpfälzer Abwehrbollwerk.
Damit holten sich die Domstädter drei wichtige Punkte und schoben sich in der DEL-2-Tabelle auf Rang neun vor (16 Zähler). Bad Nauheim blieb trotz Niederlage Zwölfter (11). Für die Eisbären geht es mit der Auswärtsfahrt zu den Wölfen des EHC Freiburg weiter: Am morgigen Sonntag, 26. Oktober, treten sie ab 18:30 Uhr in deren Echte-Helden-Arena an. Zuhause sind sie dann am kommenden Freitag, 31. Oktober, ab 20 Uhr wieder im Einsatz: Gegner in der Donau-Arena sind dann die Ravensburg Towerstars. Tickets gibt es unter www.ebr.live.
Statistik
Eisbären Regensburg – EC Bad Nauheim 2:1 (1:0/1:1/0:0)
Freitag, 24. Oktober 2025 – Donau-Arena Regensburg – Beginn: 20 Uhr.
Aufstellungen
Regensburg: Jonas Neffin (60:00 Minuten) und Konrad Fiedler (beide Tor) – Pascal Zerressen (A), Nick Mähler, Sean Giles, Guillaume Naud (2 Strafminuten), Jakob Weber, Patrick Demetz und Maximilian Merkl (alle Abwehr) – Pierre Preto, Corey Trivino (A), David Morley, Yuma Grimm, Donát Péter, Bryce Kindopp, Kevin Slezak, Samuel Payeur, Nikola Gajovský (C), Marks Kristians Jirgensons und Aleandro Angaran (alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent).
Bad Nauheim: Gerald Kuhn (59:00 Minuten) und Finn Becker (beide Tor) – Justin MacPherson, Garret Pruden, Christopher Fischer, Marius Erk (A), Philipp Bidoul und Xaver Tippmann (alle Abwehr) – Sebastian Bengtsson, Davis Koch, Jordan Hickmott (A), Parker Bowles (2 Strafminuten), Andrej Bíreš, Julian Lautenschlager (2), Kevin Bicker, Zach Kaiser (2), Raphael Jakovlev, Lukas Ribarik (2), Marc El-Sayed (C) und Kevin Handschuh (alle Sturm). – Trainer: Peter Russel (Headcoach).
Strafminuten: Regensburg 2 – Kassel 8.
Zuschauer: 4253 (Donau-Arena Regensburg).
Schiedsrichter: Lukas Kohlmüller und Bastian Haupt (beide Hauptschiedsrichter) sowie David Tschirner und Michael Huber (beide Linesperson).
Tore
1. Drittel:
1:0 (13.) Nikola Gajovský (Guillaume Naud, Kevin Slezak);
2. Drittel:
2:0 (39.) Bryce Kindopp (Yuma Grimm, Donát Péter);
2:1 (39.) Justin MacPherson (Parker Bowles, Zach Kaiser).
3. Drittel:

Neuer Tabellenplatz: Regensburg 9. Platz (16 Zähler aus 10 Partien/vorher 10.) – Bad Nauheim 12. Rang (11 Punkte aus 11 Spielen/zuvor 12.).
 www.ihp.hockey    Samstag 25.Oktober 2025  15:02 Uhr Bericht:     EVR
Autor:     jml


starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Auf die verrückte Art: Starbulls schlagen Spitzenreiter Kassel

(DEL2)  Freitagabend, elfter Spieltag der DEL2. Zehn Sekunden vor der Schlusssirene des dritten Drittels führen die Kassel Huskies im ROFA-Stadion vor 4.183 Zuschauern mit 2:1. Es gibt Bully vor dem Tor der Starbulls Rosenheim, die gerade eine Strafzeit kassiert haben – und dann passiert das Unglaubliche: In Unterzahl erzwingen die Grün-Weißen den Ausgleich, laut Videobeweis eine Zehntelsekunde vor Ablauf der regulären Spielzeit. Maximilian Adam darf sich als Schütze des glücklichen Treffers zum 2:2 feiern lassen. 14 Sekunden vor Ende der Verlängerung ist es Shane Hanna, der zum 3:2 einnetzt und den Starbulls den zweiten Punkt gegen den Tabellenführer sichert.
Im Topspiel gegen Kassel feiert der vor der Saison aus Ravensburg an die Mangfall gekommene, aber lange an einer Verletzung laborierende Stümer Fabian Dietz endlich seine Punktspielpremiere im Starbulls-Jersey. Ebenfalls erstmals im Rosenheimer Team mit dabei ist der neu verpflichtete finnische Stürmer Teemu Pulkkinen. Dafür müssen Charlie Sarault und Dominik Kolb auf der Tribüne Platz nehmen.
Nach zerfahrenen Anfangsminuten geht Kassel in Überzahl in Führung – nicht aus einer typischen Powerplayformation heraus, sondern nach einem schnell vorgetragenem Angriff, bei dem Starbulls-Keeper Oskar Autio gegen Hunter Garlent noch per Reflex retten kann, ehe Tristan Keck aus kurzer Distanz abstaubt – 0:1 (6.). Doch dann werden die Starbulls stärker und kommen vor allem gegen Drittelende zu besten Torchancen. Jordan Taupert trifft die Latte, Lukas Laub und Ville Järveläinen scheitern mit Alleingängen am souveränen Gästetorwart Philipp Maurer. Fast hätte Keck die Hausherren mit einem zweiten Treffer eiskalt geduscht, trotzdem schmeichelt die Führung nach 20 Minuten dem Spitzenreiter.
Auch für begeisternde Anfangsmomente im zweiten Spielabschnitt können sich die Hausherren nicht belohnen. Kassels Keeper fischt eine Direktabnahme von Järveläinen aus dem scheinbar sperrangelweit offenen Eck, ein Abstauber von Lewis Zerter-Gossage schrammt am Pfosten vorbei, ein satter Schuss von Pulkkinen aus der Drehung bleibt am Torraum hängen. Doch die Huskies können die Starbulls ausbremsen und ihre Topspieler zeigen in mehreren Aktionen die individuelle Klasse. So auch Tristan Keck, der sich bei einem Rosenheimer Powerplay die Scheibe in der eigenen Zone schnappt, zum Sololauf ansetzt, die Starbulls-Defensive alt aussehen lässt und technisch fein frei vor Autio auf 0:2 stellt (35.).
Das fünfte Powerplay der Grün-Weißen ist dann endlich von Erfolg gekrönt. Joel Keussen zieht von der blauen Linie ab und trifft in den linken oberen Winkel; Torwart Maurer kann nicht reagieren, weil ihm Lukas Laub im entscheidenden Moment vor die Linse fährt (38.). Den Anschlusstreffer zum 1:2 haben sich die Starbulls redlich verdient – in der Anfangsphase des dritten Abschnitts aber haben sie großes Glück, dass der Tabellenführer einen bösen Scheibenverlust nicht mit dem 1:3 bestraft.
Kassel hat einige Minuten Oberwasser, setzt sich mehrfach in der Angriffszone fest, prüft den fehlerfreien Oskar Autio im Rosenheimer Tor aber nur selten. Kleinliche Strafzeiten auf beiden Seiten führen zu wechselnden Überzahlsituationen, denen aber kaum Torchancen entspringen. Die größte Chance zum Ausgleichstreffer hat Pulkkinen, der den abgeprallten Puck aus kurzer Distanz an den Pfosten schiebt (48.). In zwei späten Powerplayminuten feuern die Starbulls viele Schüsse ab, die aber das Ziel verfehlen oder zur Beute des Kasseler Schlussmanns werden.
Kassels Yannick Valenti verzieht bei einem Gegenstoß knapp (57.), ehe Rosenheims Headcoach Jari Pasanen Torwart Autio vom Eis zitiert, um den zweiten Torerfolg mit einem sechsten Feldspieler zu erzwingen. Die Gäste schwimmen, können sich dann befreien, schaffen es aber nicht, den Puck ins verwaiste Starbulls-Gehäuse zu bugsieren.
Zehn Sekunden vor Schluss stoppt Pulkkinen einen Gegenangriff der Gäste unfair und muss auf die Strafbank. Das Anspiel vor dem Rosenheimer Tor gewinnt Scott Feser, Shane Hanna treibt die Scheibe nach vorne, dort wird Feser scheinbar aussichtslos neben das Tor abgedrängt – aber von der Grundlinie schlägt Maximilian Adam den Puck knapp vor den Pfosten, wo er vom Torwartschlittschuh den Weg über die Torlinie findet, just als die Schlusssirene ertönt.
Die Hauptschiedsrichter prüfen die Situation im Video und erkennen der Treffer zum 2:2 an – eine Zehntelsekunde vor Ablauf der regulären Spielzeit war die Hartgummischeiber komplett über der Linie. Das ROFA-Stadion ist ein Tollhaus – so glücklich der Rosenheimer Punktgewinn zustande kam, so verdient ist er auch. Die Starbulls sind dem Team mit dem wohl stärksten Kader der Liga über 60 Minuten auf Augenhöhe begegnet.
In der Overtime überstehen die Starbulls, die verbleibenden 110 Sekunden in Unterzahl, lassen auch danach keine klare Torchance für den Tabellenführer mehr zu und übernehmen mehr und mehr die Initiative. Zerter-Gossage scheitert mit einem Schuss. Aber er kann mit tollem Einsatz den Puck in der gegnerischen Zone halten und bedient den clever antizipierenden Shane Hanne, der frei vor dem Tor Keeper Maurer cool verlädt und per Rückhand zum 3:2 einnetzt – 14 Sekunden, bevor die Verlängerung abgelaufen wäre.
Mit nun 17 Punkten aus elf Partien haben sich die Starbulls Rosenheim im megaengen Tabellenmittelfeld der DEL2 auf den sechsten Rang schieben können. Am Sonntag reisen sie nach Bad Nauheim. Spielbeginn gegen die Roten Teufel aus der hessischen Kurstadt, die am Freitagabend in Regensburg knapp mit 1:2 verloren und sechs Punkte hinter den Grün-Weißen platziert sind, ist im Colonel-Knight-Stadion um 18:30 Uhr (Liveübertragung bei sporteurope.tv).
 www.ihp.hockey    Samstag 25.Oktober 2025  01:27 Uhr Bericht:     SBR
Autor:     ah


tigersbayreuthTigers Bayreuth
Erkämpfte Punkte gehen nach Oberfranken - SC Riessersee vs. onesto Tigers 4:6 (0:1, 2:4, 1:1)

(OLS)  Riessersee: Mühlberger, Mechel (ab 41.) – Roach (2), Elwing (2), Echtler, Allavena, Schmid,
Chyzowski (2) – Neiger, Soudek, Dibelka, Höller, Colley, Glas-Bader (2), Stein (2), Kircher, Steinhübl,
Benkert, Hettich, Jäckle
Bayreuth: Meier, McLeod – Spacek (2), Schusser, Nedved (25), Pietsch, Hüserich, Müllejans (2),
Leask, Schaller – Barber (2), Bollers, Brown (2), Lüsch, Verelst (5), Piskor, Habeck, Hammerbauer,
Stelzmann, Maschke, Bauhof, Pohjamo
Schiedsrichter: Schütz, Altmann – Bertl, Höck
Zuschauer: 1.331
Strafen: Riessersee: 13 Bayreuth: 38 PP: Riessersee: 0/5 Bayreuth: 1/4
Torfolge: 0:1 (14.) Verelst (Spacek, Barber) PP1, 1:1 (22.) Höller (Glas-Bader), 1:2 (25.) Piskor
(Lüsch), 2:2 (28.) Soudek (Neiger) SH, 2:3 (32.) Verelst (Lüsch, Pietsch), 2:4 (38.) Brown (Schusser,
Bollers), 2:5 (40.) Barber (Bollers), 3:5 (40.) Neiger (Dibelka, Soudek), 4:5 (50.) Stein (Echtler), 4:6
(60.) Bollers EN
Mit „voller Kapelle“ auf Seiten der Tigers ging man in die Partie gegen den SC Riessersee und
gestaltete den ersten Abschnitt ziemlich ausgeglichen. Zunächst waren es die Gastgeber, die durch
Soudek nach vorne kamen und über Dibelka den Abschluss suchten. Im ersten Unterzahlspiel, das
die Tigers absolvieren mussten, blieb man stabil und ließ keinen Schuss zu. Nun fingen die Tigers
ebenfalls an, die Offensivbemühungen zu verstärken und kamen durch Lüsch und Piskor zu ersten
Gelegenheiten. Gefährlich blieben die Jungs aus Garmisch aber jederzeit und so verpasste Colley
knapp, bevor man in Unterzahl einen Konter fuhr und die Latte anvisierte. Die beste Möglichkeit
der Oberfranken folgte, als Hammerbauer und Habeck einen Konter fuhren, Hammerbauer den
Abschluss suchte und in Mühlberger seinen Meister fand. Und erneut wechselte die nächste
Großchance zum Gegner. Zu dritt vor dem Tor musste sich Meier lang machen um den Treffer, den
Colley auf der Kelle hatte, zu vermeiden. Als Roach zwei Minuten zog, war es dann soweit. Verelst stand nach einem Spacek-Schuss goldrichtig und veredelte die Chance zur Führung für seine Jungs.
Dass man „nur“ mit der 1-Tore-Führung in die Pause ging, lag daran, dass Bollers bei einer
Kontermöglichkeit, als er alleine auf Mühlberger zulief, nicht an diesem vorbeikam.
Etwas besser aus der Kabine kamen die Gastgeber, die gleich richtig Druck ausübten und das Tor
von Meier unter Beschuss nahmen, was in der 22. Spielminuten auch zum Erfolg führte. Höller
konnte im Nachschuss das Spielgerät an Meier vorbeilegen und damit den Ausgleich für sein Team
schreiben. Geizten beide Team im ersten Abschnitt noch mit Toren, so änderte sich dies nun im
Mitteldrittel. Nach dem Ausgleich lief kurz darauf Lüsch über die rechte Seite über fast das ganze
Feld, suchte und fand Piskor in der Mitte, der die Führung für seine Farben zurückholte. Diese
noch zu erhöhen verpasste man dann bei einer Überzahlgelegenheit ganz deutlich. Im Gegenteil:
nach einem unsauberen Pass in der Angriffszone ging Neiger der Scheibe nach, und trieb diese
nach vorne, wo dann Soudek rankam und per Shorthander den Ausgleich zum 2:2 schaffte. Es
dauert einige Minuten, bis dieses „Missgeschick“ korrigiert werden konnte. Nach einem Versuch
von Lüsch stand erneut Verelst perfekt und hob die Scheibe mit der Rückhand ins Tor, was zum
dritten Mal an diesem Abend die Führung für Gelb-Schwarz bedeutete. Es folgten wütende
Angriffe der Gastgeber, die Meier immer wieder mit Schüssen eindeckten. Zwischenzeitlich
gerieten Stein und Verelst aneinander und nach einem kurzen Kampf durften beide jeweils 5
Minuten zum Abkühlen. In den letzten Minuten des Abschnitts durfte dann mehrmals gejubelt
werden. Zunächst war es Brown, der einen Versuch von Schusser die entscheidende
Richtungsänderung mitgab und somit den Treffer gutgeschrieben bekam, bevor Bollers in der 40.
Minuten eine Scheibe abfing, mit Barber loslief, diesen bediente und der US-Boy auf 2:5 erhöhte.
Der Schlusspunkt in diesem Abschnitt war allerding dem SCR vorbehalten, der nur Augenblicke
später durch Neiger zum 3:5 traf, was gleichzeitig der Pausenstand war.
Im Schlussdrittel, in welchem Mechel für Mühlberger ins Tor wechselte, merkte man den
Werdenfelsern an, dass sie sich mit einer Niederlage keineswegs einverstanden zeigten und so
traten sie mächtig aufs Gas, was die Tigers mehr und mehr in die Defensive drückte. Nach 50
Minuten belohnten sie sich, als Stein vor dem Tor lauernd einer Scheibe die entscheidende
Richtungsänderung mitgab und damit den Anschlusstreffer setzte. Als Nedved in der Folge eine
fünfminütige Strafzeit zog, die mit einer Spieldauer noch garniert wurde, wartete man fast darauf,
dass der Ausgleich, der in der Luft lag, fiel. Es sollte aber anders kommen. Die Tigers wehrten sich,
blieben stabil und setzten mit Kontern Nadelstiche, sodass man in den fünf Minuten ohne
Gegentreffer blieb. Als Riessersee dann den Goalie zog und den Pfosten traf, hatten die Jungs aus
Bayreuth das nötige Glück um den Sieg festzuhalten, den Bollers Sekunden vor dem Ende mit
einem Empty-Net-Goal zementierte.
„Es war ein sehr schweres Spiel heute. Spannend, bestimmt auch für beide Trainer. Wir haben
Glück, dass wir gewonnen haben. Ich war nicht ganz zufrieden aber wir arbeiten hart. Der
Schlüssel war heute unser Torwart und dass wir später die 5 Minuten Strafe gegen uns überstanden haben. Riessersee war ganz nah dran. Haben gut gekämpft und spielen effektives
Eishockey. Das Spiel hätte in beide Richtungen gehen können, deshalb können wir schon mit dem
Sieg selbst zufrieden sein“, so Larry Suarez kurz nach der Partie.
Für die Tigers geht es am Sonntag weiter, wenn man im heimischen Tigerkäfig die Stuttgart Rebels
empfängt, bevor man am Dienstag um 19:30 Uhr bei den Heilbronner Falken zu Gast sein wird.
 www.ihp.hockey    Freitag 24.Oktober 2025  23:05 Uhr Bericht:     TB
Autor:     av


deggendorferscDeggendorfer SC
Deggendorfer SC feiert in Erding den sechsten Sieg in Serie

(OLS)  Der Deggendorfer SC feierte am Freitagabend seinen sechsten Sieg in Serie. Vor 1.417 Zuschauern in der Stadtwerke Erding Arena bezwang das Team von Trainer Casey Fratkin die Gladiators mit 2:4 und nimmt damit alle drei Punkte mit zurück nach Niederbayern.
Der Deggendorfer Cheftrainer konnte im Duell mit dem Aufsteiger auf den identischen Kader wie am Sonntag gegen Peiting zurückgreifen. Einzig Sebastian Graf bekam den Vorzug vor Timo Pielmeier im Tor der Rot-Blauen.
Der DSC startete gut in die Partie und drückte dem Spiel von der ersten Minute an seinen Stempel auf. Die logische Konsequenz war das 0:1 durch Julian Elsberger in der zwölften Minute im Powerplay. Werden die Erdinger nur selten vor Sebastian Graf auftauchten, erspielten sich die Deggendorfer weitere gute Möglichkeiten, konnten jedoch Leon Meder im Tor der Gladiators in den ersten 20 Minuten nicht mehr überwinden.
Auch im zweiten Abschnitt zeigte sich ein unverändertes Bild. Der DSC blieb – teilweise drückend – überlegen, verpasste es jedoch einen eigenen Treffer nachzulegen. Auf der Gegenseite überstand die Fratkin-Truppe zwei Unterzahlspiele, sodass es mit der knappen Führung in die zweite Pause ging.
Im Schlussdrittel gab es früh die kalte Dusche für die Deggendorfer, als Cheyne Matheson in der 42. Minute für den Ausgleich sorgte. Doch der DSC zeigte sich davon unbeeindruckt und ging in der 43. Minute erneut in Führung: Goldhelm Dylan Jackson fälschte einen Schuss von Silvan Heiß unhaltbar zum 1:2 ab. Es entwickelte sich nun ein offener Schlagabschuss. In der 47. Minute glichen die Gladiators durch Hobbs erneut aus, ehe 47 Sekunden später Harrison Roy für die dritte Deggendorfer Führung an diesem Abend sorgte. Die Partie blieb bis in die Schlussminuten hinein spannend. Dort nahm Erdings Trainer Dominik Quinlan Keeper Meder zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme blieb jedoch ertraglos und Dylan Jackson sorgte mit seinem Treffer ins verwaiste Gladiators-Tor in der 60. Minute endgültig für die Entscheidung.
Weiter geht es für die Fratkin-Truppe am kommenden Sonntag. Zu Gast ist um 18:45 Uhr der SC Riessersee.
 www.ihp.hockey    Freitag 24.Oktober 2025  22:46 Uhr Bericht:     DSC
Autor:     mh


Memmingen IndiansMemmingen Indians
Souveräner Auftritt: Indians schlagen Höchstadt

(OLS)  Der ECDC Memmingen besiegte den Kontrahenten aus Höchstadt in der ALPHA COOLING-Arena. Mit 5:1 setzte sich das Team von Daniel Huhn gegen die Alligators vom Aischgrund durch. 1700 Zuschauer waren am Hühnerberg anwesend. Am Sonntag geht es für die Indianer nach Oberbayern zu den Tölzer Löwen, ehe am Dienstag die Selber Wölfe in der Maustadt gastieren.
Die Indians starteten druckvoll ins Spiel. Memmingen schnürte die Alligators in den ersten zwanzig Minuten oftmals regelrecht ein. In der fünften Minute fiel dann der erste Treffer des Abends. Dominik Meisinger stocherte die Scheibe ins HEC-Gehäuse. Sekunden später dann der Doppelschlag. Felix Brassard netzte mit einem satten Handgelenksschuss zum 2:0 ein. Die Hausherren hätten die Führung ausbauen können, fast schon müssen. So ging es aber mit einem 2:0 für den ECDC in die Pause, womit die Gäste aus Höchstadt noch gut bedient waren.
Das Mitteldrittel verlief aus Sicht der Memminger dann nicht mehr ganz so dominant. Das Team von Daniel Huhn wich etwas von seiner Linie ab und Höchstadt fand besser in die Partie. Dennoch blieben die Rot-Weißen die spielbestimmende Mannschaft. Denis Fominych traf aus Zuspiel von Milan Pfalzer zum 3:0. Doch postwendend folgte der 1:3 Anschlusstreffer der Panzerechsen. Leon Dalldush fälschte die Scheibe ab und war der Torschütze für den Höchstadter EC. Mit diesem Zwischenstand ging es in die letzte Pause.
Im letzten Drittel sorgte Jayden Schubert für die Vorentscheidung. Aus spitzem Winkel gelang dem Angreifer das 4:1 für den ECDC. Am Ende war es schlussendlich ein verdienter und souveräner Erfolg vor heimischem Publikum. Tim Gorgenländer erzielte kurz vor Ende der Begegnung das 5:1 und macht den Deckel an diesem Abend drauf.
Am Sonntag geht es für die Indians ins Isartal. Die Memminger treten gegen die Tölzer Löwen an. Gegen das Team von Axel Kammerer wird eine spannende Partie erwartet. Spielbeginn ist um 18:00 Uhr. Das nächste Heimspiel folgt bereits am Dienstag. Zum Topspiel kommen die Selber Wölfe, aktueller Tabellenführer, an den Hühnerberg. Puck Drop ist um 19:30 Uhr. Karten sind bereits online im VVK verfügbar.
ECDC Memmingen vs Höchstadter EC 5:1 (2:0/1:1/2:0)
Tore:1:0 (5.) Meisinger (5-4), 2:0 (5.) Brassard (Spurgeon, Ouderkirk), 3:0 (33.) Fominych (Pfalzer, Gorgenländer), 3:1 (33.) Dalldush (Fardoe), 4:1 (48.) Schubert, 5:1 (60.) Gorgenländer (Brassard, Svedlund)
Strafminuten:Memmingen 14-Höchstadt 8
Zuschauer:1706
ECDC Memmingen: Roth (Flott-Kucis)-Blake, Ettwein; Svedlund, Meisinger ; Kurz, Menner-; Lillich, Homjakovs, Meier; Brassard, Spurgeon, Ouderkirk; Krymskiy, Schubert, Gams; Pfalzer, Gorgenländer, Fominych.
 www.ihp.hockey    Samstag 25.Oktober 2025  11:58 Uhr Bericht:     ECDCM
Autor:     mfr


Passau Black HawksPassau Black Hawks
Eishockey-Krimi in der Eis-Arena: Black Hawks feiern
2:1 Heimsieg 
gegen den EC Peiting

(OLS)  Vor 864 begeisterten Zuschauern empfingen die Passau Black Hawks am
Freitagabend den EC Peiting in der heimischen Eis-Arena. Die Gäste aus Peiting
erwischten den besseren Start und gingen durch Justin Maylan früh mit 0:1 in
Führung. Die Black Hawks fanden jedoch schnell ins Spiel und erspielten sich
zahlreiche Chancen, blieben aber zunächst erfolglos. Erst in Überzahl gelang
Brendan Harrogate der verdiente Ausgleich zum 1:1.
Im weiteren Verlauf des ersten Drittels sowie im zweiten Abschnitt lieferten
sich beide Teams ein intensives Duell, bei dem die Torhüter mehrfach im
Mittelpunkt standen. Bereits 34 Sekunden nach Wiederanpfiff im zweiten
Drittel brachte Andrew Schembri die Black Hawks mit einem platzierten Schuss
mit 2:1 in Führung. In der Folge gewährten die Gastgeber dem EC Peiting zu
viele Freiräume, doch dank eines glänzend aufgelegten Marco Eisenhut im
Passauer Tor konnte die Führung bis zur zweiten Pause verteidigt werden.
Das Schlussdrittel entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch mit
Chancen auf beiden Seiten. Die Black Hawks überstanden zwei
Unterzahlsituationen, darunter sogar 30 Sekunden mit nur drei Feldspielern,
und verteidigten die knappe Führung mit großem Einsatz bis zum Schlusspfiff.
Mit einer disziplinierten und kämpferischen Leistung sicherten sich die
Passauer drei wichtige Punkte im Rennen um die Playoff-Plätze.
„Wir sind nach dem Gegentor schnell zurückgekommen und haben im zweiten
Drittel etwas den Spielfluss verloren. Gerade in den letzten zehn Minuten
wurden wir mehr hinten reingedrückt, anstatt vorne mitzuspielen. Das ist im
dritten Drittel auch nicht besser geworden, aber wir haben es mit einer
kämpferischen Leistung über die Zeit gebracht. Es war ein harter Arbeitssieg
und am Sonntag wollen wir es besser machen“, resümierte Kapitän Elias Rott
nach dem Spiel.
Bereits am Dienstag, den 27. Oktober 2025, um 19:30 Uhr steht das nächste
Heimspiel in der Eis-Arena Passau auf dem Programm. Im Donau-Derby
empfangen die Black Hawks den Deggendorfer SC. Tickets sind im Vorverkauf
unter etix.com erhältlich.
 www.ihp.hockey    Samstag 25.Oktober 2025  07:52 Uhr Bericht:     EHFP
Autor:     czo


selberwoelfeSelber Wölfe
Wölfe punkten in Heilbronn - Heilbronner Falken vs. Selber Wölfe 3:2 OT (0:2; 0:0; 2:0/1:0)

(OLS)  Die Selber Wölfe starteten diesmal gut ins Spiel und führten nach gut viereinhalb Minuten nach Treffern von Schutz und Rubin bereits mit zwei Toren Vorsprung. Nach der ersten Pause drückten die Falken auf den Anschlusstreffer, doch Selbs Goalie Weidekamp und seine Vorderleute konnten weiter den ersten Heilbronner Treffer an diesem Abend verhindern. Im Schlussabschnitt drehten die Gastgeber dann aber richtig auf und glichen durch Treffer in der 41. sowie 43. Minute aus. Bis zum Ende der regulären Spielzeit fiel auf beiden Seiten kein weiterer Treffer mehr. In der Overtime benötigten die Falken aber nur 42 Sekunden bis zum Siegtreffer.
Wölfe eiskalt
Die Selber Wölfe kamen von Beginn an gut in die Partie. Nachdem der Heilbronner Drohten in der dritten Spielminute am Pfosten angeklopft hatte, nutzte quasi im direkten Gegenzug Schutz einen Scheibenverlust der Falken in der eigenen Zone aus und schloss eine schöne Einzelaktion zum 0:1 ab. Gut eineinhalb Minuten später setzte sich Rubin gleich gegen zwei Heilbronner Verteidiger durch und schob die Scheibe durch die Schoner des Falken-Goalies zum 0:2 ein. Die Gastgeber blieben weiter gefährlich, doch Selbs Torhüter Weidekamp war stets zur Stelle, wenn er gefordert war. So rettete er in der fünften Minute zunächst gegen Schiller sowie später gegen Jentsch und Just. Als der Wölfe-Schlussmann in der 14. Minute bereits geschlagen war, blockte Tramm den Abschluss von Weyrauch und verhinderte damit den sicheren Anschlusstreffer für die Falken. Auf der anderen Seite hatten die Porzellanstädter aber auch gute Möglichkeiten auf den dritten Treffer: Lahtinen scheiterte allerdings am Pfosten und Nemec zielte knapp vorbei.
Weidekamp hält den Vorsprung fest
Im mittleren Spielabschnitt konnte sich das Wolfsrudel bei Goalie Weidekamp sowie Lahtinen bedanken, dass die Falken weiter ohne Torerfolg blieben. Der Selber Schlussmann vereitelte mehrere Großchancen von Ritchie, Cabana und Anderson sowie einen Penalty von Ritchie und der finnische Stürmer kratzte in der 26. Minute den Puck von der Torlinie. Auf der anderen Seite scheiterte Lahtinen in der 37. Minute am Heilbronner Torhüter Berger. So ging es mit dem Spielstand von 0:2 in die zweite Pause.
Falken drehen das Spiel
Im Schlussabschnitt hatten die Gastgeber bereits nach 19 Sekunden die kalte Dusche für die Wölfe parat: Anderson brach den Bann und überwand Weidekamp zum 1:2. Und genau zweieinhalb Minuten später war es Ludin, der einen Schuss von Fern unhaltbar zum 2:2 ins Netz abfälschte. Selb war nun sichtlich schockiert und konnte froh sein, nicht gleich noch einen dritten Treffer einstecken zu müssen. Dennoch erarbeiteten sich die Gäste durch Rubin, zweimal Spitzner sowie Nemec ein paar Konterchancen, doch Zählbares sprang für die Porzellanstädter nicht mehr heraus. So ging es in die Overtime, die die Gastgeber nach einem schön herausgespielten Treffer nach 42 Sekunden für sich entschieden.
Mannschaftsaufstellungen und Statistik
Heilbronner Falken: Berger (Jokinen) – Berry, Fern, Mapes, Plauschin, Krenzlin, Schiller, Schams – Anderson, Weyrauch, Ritchie, Just, Cabana, Jentsch, Drothen, Ludib, Hon, Gromov, Wagner, Fabian
Selber Wölfe: Weidekamp (Scherer) – Gläßl, Tramm, Gauch, Ulrich, Müller, Kassay-Kezi, Hördler – Spitzner, Gelke, Schutz, Rubin, Němec, Valasek, Doronin, Lahtinen, Ziesche, Klughardt, Körber
Tore: 3. Min. 0:1 Schutz (Spitzner); 5. Min. 0:2 Rubin (Valasek, Nemec); 41. Min. 1:2 Anderson (Fern, Weyrauch); 43. Min. 2:2 Ludin (Fern, Drohten); 61. Min. 3:2 Anderson (Fern, Ritchie)
Strafzeiten: Heilbronn 4, Selb 8
Schiedsrichter: Deckert, Otten (Fowler, Milling)
Zuschauer: 1.948
 www.ihp.hockey    Freitag 24.Oktober 2025  22:18 Uhr Bericht:     SW
Autor:     oo


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Ice Dragons verlieren Derby - Herford mit 1:2-Niederlage gegen Hamm

(OLN)  Der Herforder Eishockey Verein hat in der Oberliga Nord Hauptrunde das erste Saisonderby gegen die Hammer Eisbären mit 1:2 (0:0/0:2/1:0) verloren. In der ausverkauften imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ sahen die Zuschauer ein taktisch geprägtes Spiel, bei dem die Gäste am Ende knapp, aber nicht unverdient alle drei Zähler mitnahmen.
Im ersten Drittel war die Schussbilanz zwischen beiden Teams zwar ausgeglichen, jedoch wirkte Hamm gefährlicher in den Offensivaktionen. HEV-Torhüter Jakub Urbisch war es zu verdanken, dass die Ice Dragons zunächst ohne Gegentreffer blieben. Die wenigen guten Torgelegenheiten der Gastgeber vereitelte sein Gegenüber Kyle Hagen.
Der zweite Spielabschnitt verlief in den ersten Minuten zäh. Die Defensivreihen hatten das Spielgeschehen gut im Griff. Das Derby wurde zwar nun intensiver, aber immer noch sehr taktisch geführt. Dann nutzten jedoch die Eisbären die Gunst der Stunde und schlugen in Überzahl zu. Christian Schiling sorgte in der 31. Minute für das 1:0 und zog mit dem Treffer das Momentum auf die Seite der Gäste. Hamm setzte weiter nach und erhöhte nur zwei Minuten später durch Pontus Wernerson Libäck auf 2:0, womit auch letztmalig die Seiten gewechselt wurden.
Im Schlussdrittel hatte Hamm in der 42. Minute die große Gelegenheit zur Vorentscheidung, scheiterte jedoch mit einem Penalty an Jakub Urbisch, der mit seiner Parade den HEV im Spiel hielt. Herford versuchte sich in die Partie zurückzuarbeiten, scheiterte jedoch immer wieder am starken Kyle Hagen. Neun Minuten vor dem Ende keimte dann jedoch wieder Hoffnung auf. David Makuzki verkürzte im zweiten Nachschuss auf 1:2 und sorgte wieder für Spannung. Herford warf nun alles nach vorne, doch Hamm verteidigte gut, lies nur wenige gefährliche Situationen zu und hatte mit dem 20jährigen Kyle Hagen zudem den stärksten Akteur an diesem Abend auf seiner Seite. So setzte sich Hamm knapp im ersten Saisonderby durch.
„Uns fehlte heute die Geradlinigkeit, die uns gegen Tilburg noch ausgezeichnet hat. Erst im letzten Drittel haben wir diese besser gefunden. Hamm ist nach dem ersten Treffer sehr gut ins Rollen gekommen und hat diese Phase stark ausgenutzt. Für uns wird es nun darum gehen, das Spiel wieder einfacher und direkter zu gestalten. In Erfurt und am Dienstag gegen Herne werden wichtige Punkte vergeben und wir müssen hellwach sein“, äußerte sich Chefcoach Henry Thom auf der abschließenden Pressekonferenz.
In der Sonntagsbegegnung spielen die Ice Dragons ab 16.00 Uhr bei den TecArt Black Dragons Erfurt, am Dienstag folgt ab 20.00 Uhr das Heimspiel gegen die Herner EV Miners. Tickets für diese Begegnung gibt es online unter https://tickets-ice-dragons.reservix.de .
Tore:
0:1 30:09 Christian Schilling (Dominik Lascheit / Fabio Frick) PP1
0:2 32:25 Pontus Wernerson Libäck (Lars Reuss / Linus Wernerson Libäck)
1:2 50:52 David Makuzki (Dennis Sticha / Leon Köhler)
Strafen:
Herford 8 Minuten
Hamm 12 Minuten
Zuschauer:
1029
Streambuchungen:
205 
 www.ihp.hockey    Samstag 25.Oktober 2025  12:28 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     som

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg
  
   

Amberg Wild LionsAmberg Wild Lions
Der ERSC will gegen Burgau seinen ersten „Heim-Dreier“

(BYL)  Auswärts hat der ERSC Amberg in dieser Saison der Eishockey-Bayernliga zumindest in Schongau ja schon mal gewonnen, jetzt soll endlich auch der erste Heimsieg folgen. Gelegenheit ist dazu am Sonntag ab 18 Uhr, wenn der Aufsteiger ESV Burgau im Stadion am Schanzl zu Gast ist. Auf Burgau traf der ERSC zuletzt in den späten 70er- und frühen 80er-Jahren. In der Bayernliga spielt der ESV 2000 nun erstmals seit seiner Umbenennung um die Jahrtausendwende.
Die Eisbären standen vor diesem Wochenende punktlos am Ende der Tabelle, hatten allerdings am Freitag zuhause gegen Schongau die Möglichkeit, dies zu ändern. Der Auftakt für die Markgräfler mit zweistelligen Pleiten gegen Klostersee (2:10) und in Kempten (3:11) ließ nichts Gutes erwarten, aber bereits im dritten Spiel gegen den hoch gehandelten ERV Schweinfurt konnte die Mannschaft um Coach Erwin Halusa einigermaßen positiv überraschen – und das kann man gerade aus Amberger Perspektive gut einschätzen. Zwar ging die Partie gegen die Mighty Dogs knapp mit 1:3 verloren, aber die Eisbären konnten trotz einiger personeller Ausfälle über die vollen 60 Minuten dem Favoriten dagegenhalten, obwohl wichtige Akteure wie Petr Ceslik und Ondrej Vaculik ersetzt werden mussten. Dafür zeigte sich besonders Goalie Benedict Schaller als wertvoller Rückhalt. Auf die Angreifer David Zachar und David Ballner wird die Amberger Defensive besonderes Augenmerk werfen müssen.
Personell stehen bei den Wild Lions laut Chris Spanger wegen Blessuren erneut ein, zwei Fragezeichen hinter der Aufstellung. Hinzu kommt, wie der ERSC die schwere Auswärtspartie bei den Devils Ulm/Neu-Ulm überstanden hat. Vor der Begegnung mit Burgau gibt sich der Sportliche Leiter aber optimistisch: „Wir haben keinen Grund, den Gegner zu unterschätzen und müssen konzentriert und seriös zur Sache gehen. Vielleicht entscheidet auch der Heimvorteil für unseren ersten ‚Dreier‘ vor eigenem Publikum“.
 www.ihp.hockey    Samstag 25.Oktober 2025  00:00 Uhr Bericht:    ERSCA 
Autor:     js


Buchloe PiratesBuchloe Pirates
Piraten beweisen Moral bei Penalty-Krimi - ESV Buchloe holt gegen Grafing dreimal einen Rückstand auf uns siegt am Ende im Penaltyschießen

(BYL)  Moral bewiesen und schlussendlich mit zwei wichtigen Zählern den nächsten Heimsieg eingefahren. Das ist kurz zusammengefasst das Freitagsspiel des ESV Buchloe gegen den EHC Klostersee gewesen, in dem die Buchloer nach dreimaligem Rückstand am Ende noch mit 4:3 (0:1, 2:1, 1:1) im Penaltyschießen die Oberhand behielten und so die nächsten wichtigen Zähler erbeuteten. Bis dahin war aber ein hartes Stück Arbeit nötig in einem Spiel, das lange extrem eng, hart umkämpft uns bis zum Schluss spannend war, was vor allem an gut eingestellten und defensivstarken Gästen lag.
Diese machten es den Piraten nämlich schon erwartungsgemäß von Beginn an richtig schwer. Hinten gut gestaffelt und vorne im ersten Powerplay zunächst eiskalt spielten die Grafinger so ein gutes Auftaktdrittel und führten durch den Überzahltreffer von Ville Saloranta auch nicht ganz unverdient zur ersten Pause mit 0:1 (10.). Denn die Buchloer fanden zunächst kein probates Mittel, um die kompakt stehenden Gäste in wirkliche Verlegenheit zu bringen. Und wenn doch einmal ein Schuss den Weg aufs Tor fand, war immer noch der starke EHC-Keeper Lukas Steinhauer zur Stelle.
So mussten die Hausherren also mit einem Rückstand ins zweite Drittel, in dem man dann aber besser startete. Während Joey Lewis zunächst noch den Ausgleich liegen ließ, gelang dies dann wenig später Nils Asner. Nach einem guten Scheibengewinn behielt der 20-Jährige die Übersicht und netzte mit seinem ersten Tor im ESV-Dress zum 1:1 ein (24.). Anschließend machten sich beide Teams mit einigen Strafen auch immer wieder das Leben selber schwer. Und zudem gab es auf Buchloer Seite auch eine echte Schrecksekunde, als Christian Guran einen Puck ins Gesicht bekam und erst einmal blutend vom Eis musste. Guran biss aber anschließend auf die Zähne und kam tatsächlich im letzten Abschnitt wieder. Und auf die Zähne bissen auch seine Teamkammeraden, die nach 29 Minuten wieder einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Nach einem mustergültigen Zuspiel war erneut Saloranta gegen den machtlosen David Blaschta im Buchloer Tor zum 1:2 erfolgreich gewesen. Doch die Buchloer hielten trotz des neuerlichen Rückschlags weiter dagegen und nachdem beide Teams einige gute Gelegenheiten liegen ließen, gelang den Freibeuter noch vor der zweiten Pause der abermalige Ausgleich. Demeed Podrezov hatte im Powerplay mit einem platzierten Abschluss und seinem ersten Saisontor zum 2:2 getroffen (37.).
Das letzte Drittel war dann – wie schon die 40 Minuten zuvor – hart umkämpft. Beide Mannschaften wollten zunächst keine Fehler machen und so lebte das Spiel vor allem von der Spannung. Und erneut waren es die Grafinger, die dann zum dritten Mal an diesem Abend in Front gingen, als Quirin Spieß im Nachsetzten Blaschta zum 2:3 überwand (50.). Alles roch nun nach der nächsten Heimniederlage des ESV, doch eine überflüssige Strafzeit nach einem harten Bandencheck brachte dann die Wende (51). Denn Felix Kaller musste hierfür für fünf Minuten in die Kühlbox und die Buchloer bewiesen schon wenige Sekunden später zum dritten Mal Comeback-Qualitäten, als Alexander Thiel per Onetimer zum 3:3 ausglich (51.). Weitere Tore sollten bis zur Schlusssirene aber nicht mehr fallen, sodass es mit der Punkteteilung nach 60 Minuten durchaus leistungsgerecht in die Zusatzschicht ging.
Da aber auch in der Overtime keine Treffer fielen ging das Match mit dem Penalty-Shootout in den ultimativen Showdown. Und hier hatten die Buchloer die besseren Nerven, denn während Blaschta zweimal parierte trafen für die Buchloer sowohl Demeed Podrezov als auch Michal Petrak, die den Hausherren so den Zusatzpunk sicherten.
 www.ihp.hockey    Samstag 25.Oktober 2025  01:26 Uhr Bericht:     ESVB
Autor:     chs

 
ESC KemptenKempten Sharks
Verschenkte Punkte - Sharks verspielen drei Tore Führung im Schlussabschnitt und verlieren in Dingolfing mit 4:5

(BYL)  So langsam wird Pascal Dopatka, der Neuzugang der Kemptener unheimlich, auch in der vierten Begegnung der Saison erzielt er den ersten Treffer für sein Team.
Trotz Schwierigkeiten bei der Anreise, der Bus steckte im Stau fest und das Spiel begann eine halbe Stunde später, war Kempten von Beginn an hellwach. Nut gut zwei Minuten dauerte es bis zur Führung für die Allgäuer. Kempten stand in der Defensive sehr gut, überstand gleich zwei Unterzahlspiele und schlug dann mit Sergei Topol eiskalt zu, der Routinier drückte die Scheibe zum 0:2 ins leere Tor. Etwas unglücklich dann der Anschluss der Dingolfinger, die Scheibe sprang dem Angreifer glücklich auf den Schläger und es stand nur noch 1:2. Trotzdem war es für ein Auswärtsspiel ein sehr gutes Drittel der Sharks, wenige Fehler, ein gutes und schnelles Umschaltspiel und top Chancen wurden herausgespielt. Auch im zweiten Abschnitt ein konzentrierter und souveräner Auftritt der Sharks, einziges Manko war die ein oder andere Strafzeit zuviel. Aber die Special Teams machten ihre Sache sehr gut. Zunächst traf Kevin Hu mit einem schönen Solo in Unterzahl kurz nach Drittelbeginn, Dann konnte Kevin Marquardt in der ersten Kemptener Überzahl mit einem Distanzschuss das 1:4 erzielen. Mit einem Doppelschlag nach der Pause waren die Hausherren urplötzlich wieder zurück im Spiel.
Die Isar Rats erhöhten jetzt den Druck und glichen kurz darauf auch aus. Die Sharks in dieser Phase defensiv lange nicht mehr so stabil wie in den ersten beiden Dritteln. Zu allem Übel dann auch noch die erstmalige Führung der Hausherren nur wenige Sekunden. Wie bereits vor einer Woche in Ulm brachen im letzten Drittel plötzlich alle Dämme bei den Allgäuern. Vier Gegentreffer in knapp sechs Minuten stellten die Partie völlig auf den Kopf. Kempten verliert den Schlussabschnitt sang und klanglos mit 4:0 und muss nach zwei guten Dritteln ohne Punkte nach Hause fahren.
Statistik:
EV Dingolfing - ESC Kempten 5:4 (1:2,0:2,4:0)
Tore:
0:1 Dopatka (Marquardt,Topol)(3.),
0:2 Topol (Kokoska)(9.),
1:2 Schander (Walinski)(15.),
1:3 Hu (Seider,Miller)(22.),
1:4 Marquardt (Stauder,Topol)(37.),
2:4 Huber (Zucker,Luscombe)(43.),
3:4 Zucker (Zeilbeck,Franz)(46.),
4:4 Zucker (Luscombe,Huber)(48.),
5:4 Walinski (Schwarz,Schinko)(49.),
Strafminuten:
EV Dingolfing: 10
ESC Kempten: 16
Beste Spieler:
EV Dingolfing: David Zucker
ESC Kempten: Sergei Topol
Zuschauer: 435
 www.ihp.hockey    Freitag 24.Oktober 2025  23:03 Uhr Bericht:     ESCK
Autor:     th


ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
Königsbrunn erkämpft sich den nächsten Sieg

(BYL)  Der EHC Königsbrunn behält weiterhin eine weiße Weste und gewinnt mit 4:2 bei den "River Rats" des ESC Geretsried. Gegen aufopferungsvoll kämpfende Gastgeber taten sich die Brunnenstädter lange Zeit schwer, am Ende nahm der EHC aber verdient weitere drei Punkte mit.
Beide Teams konnten mit mindestens drei Offensivreihen antreten. Allerdings musste Geretsried mit zwei U20 Spielern auffüllen, hatte aber trotzdem noch sehr viel Qualität im Aufgebot. Im Königsbrunner Tor stand von Beginn an Benni Beck, als Backup war Joshua Appler mit angereist.
Nach einer anfänglichen Abtastphase kam der EHC in der fünften Spielminute in Überzahl zu einer ersten Top-Chance, die aber nicht genutzt werden konnte. Königsbrunn tat sich schwer gegen früh störende und aggressiv verteidigende Gastgeber. Geretsried fand immer wieder den Weg in die Königsbrunner Zone und bekam in der 12. Spielminute sogar einen Penalty zugesprochen. Doch Benni Beck im Tor zeigte eine Klassepartie und hielt seinen Kasten sauber. Die Strafzeiten häuften sich, die Schiedsrichter griffen auf beiden Seiten rigoros durch. Königsbrunn hatte etwas mehr vom Spiel und kam zu einigen guten Chancen, darunter einen Alleingang in der 15. Spielminute, Zählbares kam aber nicht heraus. Eine kurzzeitige doppelte Überzahl konnte der EHC ebenfalls nicht nutzen, so dass es torlos in die erste Pause ging.
Nach dem etwas holprigen ersten Drittel hatte Königsbrunn erneut Überzahlspiel, bei dem die Gastgeber aber konsequent störten und keine Chancen zuließen. Geretsried hatte mehr Zugriff zum Spiel und kam in der 24. Spielminute kurz nach Ablauf der Strafe zum ersten Treffer. Nachdem die River Rats mit viel Tempo ins Königsbrunner Drittel drängten, brachte der EHC die Scheibe nicht raus, Geretsried konnte dann einen Abpraller zur 0:1 Führung nutzen. Der ESC hatte nun mehr vom Spiel, die Brunnenstädter hingegen keinen Zugriff auf die Partie und konnten nur Nadelstiche setzen. In der 31. Spielminute hatte Königsbrunn eine Top-Chance, die aber nicht von Erfolg gekrönt war. Im Gegenzug setzten sich die Gastgeber im Drittel der Brunnenstädter fest. Die River Rats waren dem nächsten Treffer nahe, kurz vor der zweiten Pause hatten die Gastgeber sogar doppelte Überzahl. Königsbrunn verteidigte aber wieder mit viel Herzblut. Ein Scheibenverlust des Geretsrieder Goalies Sertl, der des Spiel seiner Mannschaft beschleunigen wollte, führte zum Ausgleichstreffer in der 39. Spielminute. Peter Brückner musste nur ins leere Tor zum 1:1 einschießen, ehe es ein letztes Mal in die Kabinen ging.
Das letzte Drittel musste jetzt die Entscheidung bringen, den nächsten Treffer markierte der EHC. In der 43. Spielminute setzen sich die Königsbrunner im gegnerischen Drittel fest und kamen zu guten Chancen, nach klugem Anspiel auf den freistehenden David Egle nahm dieser Maß und netzte die Scheibe zur 2:1 Führung ein. Geretsried ließ sich dadurch nicht beeindrucken und blieb weiterhin gefährlich. Die vielen Strafzeiten, die sich durch die gesamte Partie zogen, ließen aber kaum Spielfluss zu. Doch der EHC hatte wieder mehr Zugriff auf die Partie und kam in der 47. Spielminute durch den platzierten Schuss von Hayden Trupp zu einer guten Möglichkeit, die der gegnerische Goalie aber noch entschärfen konnte. Nur eine Minute später fiel dann das 3:1, Marco Sternheimer tankte sich aus dem eigenen Drittel durch und überwand Goalie Sertl mit seinem sehenswerten Abschluss. In der 53. Spielminute hatte dann auch Tim Bullnheimer den nächsten Treffer auf dem Schläger, doch sein Alleingang blieb ohne Torerfolg. In der 54. Spielminute und in Überzahl verhinderte nur der Pfosten das 4:1, danach hatte der der EHC sogar doppelte Überzahl. Ein Treffer wollte aber nicht fallen. Geretsried gab nochmal alles und drängte auf den Anschlusstreffer, doch Königsbrunn verteidigte gut. In der 59. Spielminute fiel dann doch noch das 3:2, nach Unordnung vor dem Königsbrunner Tor landete ein Rebound im Netz der Brunnenstädter. Der ESC setzte nochmal alles auf eine Karte und nahm den Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, doch der Mut wurde nicht belohnt. In der letzten Spielminute traf Stefan Rodrigues nach Scheibeneroberung von der eigenen Blauen ins leere Tor und zum 4:2 Endstand.
Am Ende gewinnen die Brunnenstädter nicht unverdient gegen einen äußerst unangenehmen Gegner, der keine Punkte zu verschenken hatte und immer wieder gefährlich vor das Königsbrunner Tor kam. Nach Abpfiff zählen jedoch nur die drei Punkte, EHC-Trainer Bobby Linke freut sich über den Sieg:
„Ich habe das schon so kommen gesehen, trotz kurzer Bank war Geretsried sehr giftig, hat immer Gas gegeben, die Scheibe tief gespielt und ist dann mit zwei Mann draufgegangen. Die haben sich überhaupt nicht versteckt. Wir haben schon im ersten Drittel viele Fehler in der offensiven Zone gemacht, die dann zu Breaks geführt haben. Das hat dem Gegner natürlich Auftrieb und Selbstvertrauen gegeben. Wir haben das in der ersten Pause angesprochen und es mindestens genauso schlecht weitergespielt. Am Ende hatten wir noch Glück, dass wir vor Drittelende ein Tor geschenkt bekommen haben. Ansonsten wäre es in den letzten Minuten ein ganz anderes Spiel gewesen. Am Ende haben wir auf drei Reihen reduziert, um die Partie für uns zu entscheiden. Zum Glück konnten wir den Schalter nochmal umlegen und haben konzentrierter gearbeitet. Weniger Fehler und mehr Effizienz haben uns dann die drei Punkte gebracht. Damit können wir sehr zufrieden sein, auch wenn uns Geretsried das Leben sehr schwer gemacht hat.“
Tore: 0:1 Fissekis (Horvath) (24.), 1:1 Brückner (Szegedin) (39.), 1:2 Egle (Sternheimer, Bullnheimer) (43.), 1:3 Sternheimer (Länger, Egle) (48.), 2:3 Fuchs (Ott, Reiter) (59.), 2:4 Rodrigues (Kinzel, Erdt) (60.)
Strafminuten:  ESC Geretsried 24     EHC Königsbrunn 22     Zuschauer: 501
 www.ihp.hockey    Samstag 25.Oktober 2025  12:29 Uhr Bericht:     EHCK
Autor:     hp


tev-miesbachTEV Miesbach
TEV holt Big Points in Waldkraiburg

(BYL)  Am Freitagabend kam es in Waldkraiburg zur Neuauflage des letztjährigen Viertelfinales und passend wie im Vorjahr meldete sich beim TEV unter der Woche die Krankheitswelle zurück und letztlich hatten die Kreisstädter mit sieben Ausfällen zu kämpfen. 
Gestützt auf einen erneut starken Timon Ewert zeigte der TEV aber erneut einen starken kämpferischen Auftritt und die jungen Cracks im Kader des TEV sprangen in die Bresche und brachten eine hervorragende Leistung. 
In einer torreichen Partie setze Justi Späth in der zweiten Minute den ersten Stich und man ging im Powerplay früh in Führung, doch Daniel Hora fand schnell die passende Antwort, ehe Reto Schüpping den TEV ebenfalls in Überzahl wieder in Front schoss. Einen Nachschuss konnte dann aber Adris Dzerins zum 2:2 abstauben. 
Der TEV startete in Unterzahl in den zweiten Abschnitt und kassierte sofort das 3:2 durch Jakub Sramek. Der TEV kämpfte sich aber wieder zurück ins Spiel und Aziz Ehliz besorgte den dritten Überzahltreffer per One-Timer zum 3:3. Dennoch ging der TEV mit einem Rückstand in die zweite Pause, da Nico Vogl kurz vor der Pause zum 4:3 traf. Zuvor hatte der TEV die Möglichkeit mit einem Penalty in Führung zu gehen, doch Justi Späth scheiterte.
Der Schlussabschnitt gehörte dann dem TEV. Patrick Asselin traf in der 44.Minute nach schönem Zuspiel von Thomas März zum 4:4 und in der 50.Minute kombinierten sich die beiden Youngsters Laurenz Haltmair und Moritz Schlickenrieder durch die Waldkraiburger Defensive und Schlickenrieder markierte die erneute Führung. Nur 30 Sekunden später baute dann Justi Späth nach Pass von Reto Schüpping die Führung aus. Die restliche Spielzeit verteidigte der TEV leidenschaftlich und mehr als der Anschlusstreffer aus dem Gewühl vor dem Tor zwei Sekunden vor dem Ende sollte nicht mehr fallen und so gewann der TEV mit 5:6 in Waldkraiburg und fügte den Löwen die erste Saisonniederlage zu.
Auch in Waldkraiburg wurde der TEV wieder lautstark unterstützt von den Fans und die Unterstützung braucht es morgen auch im Heimspiel um 18 Uhr gegen den punktgleichen ESV Buchloe, wo es für die Mannschaft von Dusan Frosch wieder um wichtige Punkte geht.
 www.ihp.hockey    Samstag 25.Oktober 2025  12:04 Uhr Bericht:     TEVM
Autor:     sh


schweinfurtmightydogsSchweinfurt Mighty Dogs
Schweinfurt bleibt in der Erfolgsspur – klarer Sieg beim ECP

(BYL)  Nach dem Arbeitssieg beim Aufsteiger in Burgau war die Marschroute für die nächste Auswärtsfahrt klar: Drei Punkte sollten her. Gegen den EC Pfaffenhofen dominierten die Mighty Dogs über weite Strecken, brachten die Gastgeber jedoch im zweiten Drittel durch unnötige Strafzeiten noch einmal ins Spiel, ehe sie das Schlussdrittel souverän für sich entschieden.
Schweinfurt startete mit einem frühen Dämpfer in die Partie – bereits nach 30 Sekunden musste der ERV in Unterzahl agieren. Pfaffenhofen konnte daraus jedoch kein Kapital schlagen, einzig ein Schuss von Jan Tlacil prüfte Keeper Benni Roßberg. Anschließend übernahmen die Mighty Dogs das Kommando, setzten sich im gegnerischen Drittel fest und erspielten sich ein klares Chancenplus. Weder Petr Pohl, der einen langen Pass aus der Defensive knapp verpasste, noch Kevin Adam, der in der zehnten Minute per Querpass bedient wurde, konnten den stark reagierenden ECP-Goalie Steven Catelin überwinden.
In der 12. Minute folgte dann die verdiente Führung: Nach einem Rückpass von Pavel Bares zog Kapitän Kevin Heckenberger aus dem hohen Slot ab, der Puck rutschte Catelin durch die Beine – 0:1. Doch die Freude währte nicht lange. In Unterzahl ließ der ERV eine 2-auf-1-Situation zu, die Vrana und Tlacil eiskalt zum Ausgleich nutzten. Kurz darauf mussten die Schweinfurter erneut in Unterzahl ran, überstanden diese aber schadlos. In der Schlussminute des Drittels schlugen die Mighty Dogs wieder zu: Ilya Zheltakov legte mustergültig für Tomas Cermak auf, der frei durch war und Catelin gekonnt aussteigen ließ – 1:2. Der Pfaffenhofener Schlussmann verletzte sich bei dieser Aktion und wurde durch Lukas Usselmann ersetzt, der sich direkt warmschießen durfte. Den ersten Versuch von Cermak konnte er noch abwehren, doch Lukas Krumpe verwertete den Rebound zum 1:3-Pausenstand.
Mit viel Schwung kam der ERV aus der Kabine und setzte sofort nach. Nach knapp drei Minuten erhöhte Josef Dana auf 1:4, ehe Kristers Donins wenig später nach feinem Zuspiel von Heckenberger auf 1:5 stellte. Doch Pfaffenhofen gab sich nicht geschlagen. Nach einer Strafe gegen Lucas Kleider verkürzte Felsöci im Powerplay auf 2:5. Der ERV blieb zwar spielbestimmend, doch der nächste Treffer fiel auf der anderen Seite: Anton Seidel traf in Unterzahl zum 3:5. Nun kippte das Momentum kurzzeitig – Oliver Eckl brachte die Gastgeber mit dem 4:5 endgültig zurück ins Spiel. Eine Strafzeit bremste den ECP zwar etwas aus, doch Schweinfurt konnte daraus kein Kapital schlagen und ging mit einer knappen Führung in die zweite Pause.
Im Schlussabschnitt zeigten die Mighty Dogs dann wieder ihre Klasse. Sie kontrollierten das Spiel, während Pfaffenhofen offensiv kaum noch Akzente setzte. Nach fünf Minuten durfte der Gästeblock jubeln: Dzerods Alksnis zog von der blauen Linie ab, Heckenberger fälschte unhaltbar zum 4:6 ab. Kurz darauf legte der ERV im Powerplay nach – Kristers Donins bediente Tomas Cermak, der per Direktschuss auf 4:7 erhöhte. Sechs Minuten vor dem Ende machte Routinier Petr Pohl mit seinem Treffer zum 4:8 den Deckel endgültig drauf.
Mit diesem verdienten Auswärtssieg festigen die Mighty Dogs ihren Platz in der Spitzengruppe der Bayernliga. Damit sind die Mighty Dogs bislang weiterhin ungeschlagen – und in dieser Saison bisher noch nie im Rückstand gelegen. Nun gilt der Fokus dem kommenden Heimspiel gegen die Devils aus Ulm/Neu-Ulm – den Viertelfinalgegner aus der vergangenen Saison, der ebenfalls stark gestartet ist und aktuell direkt hinter dem ERV auf Rang drei liegt. Der Puck fällt am Sonntag um 18 Uhr im Icedome – Spannung ist garantiert.
 www.ihp.hockey    Samstag 25.Oktober 2025  11:11 Uhr Bericht:     ERVS
Autor:     de


loewenwaldkraiburgWaldkraiburg Löwen
EHC Waldkraiburg – TEV Miesbach 5:6 (2:2, 2:1, 1:3)

(BYL)  Tor: Sickinger Tobias (#32); Englbrecht Maximilian (#45); Verteidigung: Hora Daniel (#3); Lode Felix (#10); Rott Thomas (#20); Ludwig Tim (#23); Kokeš Martin (#50); Brunner Anton (#53); Zimmermann Patrick (#98); Sturm: Lode Philipp (#7); Vrba Thomas (#9); Šrámek Jakub (#13); Ovaska Santeri (#18); Džeriņš Andris (#25); Decker Leon (#34); Revaj Jakub (#52); Ruß Leander (#63); Rosenkranz Bastian (#68); Maierhofer Florian (#74); Vogl Nico (#88);
Tore: 0:1 (2.) Späth Mariscal (Schüpping, März, PP); 1:1 (5.) Hora (Vrba, Lode P.); 1:2 (14.) Schüpping (Grabmaier, März, PP); 2:2 (15.) Džeriņš (Decker, Ovaska); 3:2 (21.) Šrámek (Hora, Vogl, PP); 3:3 (29.) Ehliz (Nowak, Asselin, PP); 4:3 (39.) Vogl (Šrámek, Maierhofer); 4:4 (44.) Asselin (März); 4:5 (50.) Schlickenrieder (Haltmair, Ehliz); 4:6 (51.) Späth Mariscal (Schüpping); 5:6 (60.) Vogl (Hora, Džeriņš)
Zuschauer: 537; Strafen: EHC Waldkraiburg 14 – TEV Miesbach 12
Löwen geben Partie gegen Miesbach aus der Hand
Eigentlich standen die Vorzeichen für die Partie des EHC Waldkraiburg gegen den TEV Miesbach günstig für die Löwen. Die Gäste traten durch Krankheitsausfälle mit deutlich reduzierter Mannschaftsstärke an, während die Löwen – wenn auch nicht vollständig – nahezu aus dem Vollen schöpfen konnten. Lediglich der langzeitverletzte Christoph Lode, der sich als TV-Experte bei Sprade.tv einen möglichen neuen Karriereweg eröffnete, sowie Philipp Kaer fehlten Trainer Jürgen Lederer. Neu mit im Aufgebot war dagegen der mit einer Förderlizenz ausgestattete U20-Verteidiger Anton Brunner vom Kooperationspartner EV Landshut.
Mit ein paar Minuten Verzögerung begann das Spiel am Freitagabend in der Raiffeisen-Arena, und beide Mannschaften legten ohne großes Abtasten direkt los. Bereits in der ersten Minute erspielte sich der EHC Waldkraiburg eine gute Gelegenheit mit Zug zum Tor, und auch Miesbach prüfte Löwen-Schlussmann Max Englbrecht schon nach 30 Sekunden – doch dieser war auf dem Posten. Nach nicht einmal zwei Minuten, Waldkraiburg befand sich in Unterzahl, fiel bereits das erste Tor. Justi Späth Mariscal, der Deutsch-Spanier in den Diensten der Miesbacher, nutzte einen schnellen Aufbau seines Teams und versenkte die Scheibe klassisch aus dem Slot im linken unteren Eck. Nur zweieinhalb Minuten später folgte die Antwort der Löwen: Daniel Hora, an der blauen Linie, verzichtete auf den angetäuschten Schuss, zog am Miesbacher Gegenspieler vorbei und schloss eiskalt zum 1:1 ab.
Erneut in Unterzahl kassierten die Löwen wenig später ihren zweiten Gegentreffer. Waldkraiburg bekam den Puck nicht sauber aus dem eigenen Drittel, ein Klärungsversuch landete direkt bei Miesbachs Reto Schüpping, der sich freistehend nicht lange bitten ließ und zum 1:2 traf. Doch die Antwort der Löwen folgte prompt: Exakt 30 Sekunden später nutzte Andris Džeriņš eine Unachtsamkeit von Torhüter Timon Ewert, der sich Sekunden zuvor noch mit einer Glanzparade ausgezeichnet hatte, und schob den Puck zum erneuten Ausgleich in die verwaiste rechte Torseite. Mit diesem 2:2-Zwischenstand ging es in die Kabinen.
Der zweite Durchgang begann ganz nach Maß für die Löwen. Nach nur 20 Sekunden – viele Zuschauer waren noch gar nicht wieder auf ihren Plätzen – erhöhte Jakub Šrámek auf 3:2. Über rechts kommend, lief er von der Mittellinie an sämtlichen Gegenspielern vorbei und platzierte den Puck so präzise halbhoch in der linken Ecke, dass an eine Parade gar nicht zu denken war.
Was in den letzten Spielen noch als Paradedisziplin gegolten hatte – das Unterzahlspiel –, funktionierte an diesem Abend jedoch nicht wie gewohnt. In der 29. Spielminute erzielten die Gäste in Überzahl den erneuten Ausgleich. Aziz Ehliz hieß der Torschütze, der auf der rechten Seite sträflich ungedeckt blieb und mit einem platzierten Schuss das 3:3 erzielte. Noch vor dem Pausenpfiff wussten die Löwen aber abermals zu antworten: Ausgangspunkt war Daniel Hora, der die Scheibe über die linke Seite in Richtung Tor brachte. Nach Querpass auf Nico Vogl versuchte dieser es gleich zweimal – und der Puck zappelte schließlich zum 4:3-Pausenstand im Netz.
Eine Sache, mit der Trainer Jürgen Lederer auf der anschließenden Pressekonferenz haderte, war das Spielverhalten im Schlussdrittel. Er kritisierte, dass seine Mannschaft trotz der Führung zu offensiv agierte – und genau das wurde ihr zum Verhängnis. Den Anfang machte in der 44. Minute Patrick Asselin, der in einer Zwei-gegen-eins-Situation den Querpass von Thomas März verwertete und Max Englbrecht, der bei diesem Treffer chancenlos war, das 4:4 einschenkte. Rund sechs Minuten später folgte der bittere Doppelschlag der Miesbacher: Sowohl das Tor von Schlickenrieder in der 50. Minute als auch jenes von Späth in der 51. Minute entstanden nahezu identisch – jeweils aus einem Konter heraus.
Beim Stand von 4:6 nahm Coach Lederer eine Auszeit, um seine Mannschaft zu beruhigen. Die Löwen warfen anschließend noch einmal alles nach vorne, erzielten sogar ein Tor, das jedoch nicht anerkannt wurde. Rund zweieinhalb Minuten vor dem Ende zog Lederer als letztes Mittel Torhüter Englbrecht zugunsten eines sechsten Feldspielers. Zwar gelang den Löwen noch der 5:6-Anschlusstreffer, doch mit nur 2,2 Sekunden Restzeit auf der Uhr war alle Hoffnung auf den Ausgleich dahin.
So verlor der EHC Waldkraiburg sein erstes Spiel der Saison – ein Spiel, das nicht hätte verloren gehen müssen, das die Gäste aus Miesbach am Ende jedoch verdient für sich entschieden.
 www.ihp.hockey    Samstag 25.Oktober 2025  21:43 Uhr Bericht:     EHCW
Autor:     aha


lechbruckfloesserLechbruck Flößer
Flößer starten mit Auswärtsniederlage in die neue Saison / Wanderers Germering – ERC Lechbruck 6:1 (0:0, 2:1, 4:0)

(BLL)  Zum Saisonauftakt in der Landesliga musste der ERC Lechbruck am Freitagabend bei den favorisierten Wanderers Germering antreten. Die Flößer reisten dabei mit einem stark ersatzgeschwächten Kader an, da mehrere Stammspieler verletzt oder gesperrt fehlten. Dennoch zeigte das Team von Spielertrainer Paolo De Sousa in den ersten beiden Dritteln eine ansprechende Leistung und bot den Gastgebern lange Zeit Paroli. Erst im Schlussabschnitt zog Germering davon und entschied die Partie deutlich mit 6:1 für sich.
Das Spiel begann mit hohem Tempo auf beiden Seiten. Der ERC versteckte sich keineswegs und hatte durch Richard Schratt, Marius Hack und Marcus Köpf zwischen der 5. und 7. Minute gleich drei erstklassige Chancen zur Führung, doch Wanderers-Torhüter Geiger war jeweils zur Stelle. Auf der Gegenseite musste auch ERC-Goalie Philipp Wieland mehrfach eingreifen, insbesondere bei zwei gefährlichen 2-auf-0-Kontern der Hausherren. Trotz eines starken Powerplays der Lecher blieb es nach 20 unterhaltsamen Minuten beim torlosen 0:0.
Im zweiten Drittel übernahmen die Germeringer zunächst das Kommando und gingen in der 25. Minute durch Mair mit 1:0 in Führung. Nur zwei Minuten später erhöhte Fischer auf 2:0. Der ERC ließ sich davon nicht beeindrucken, kämpfte sich zurück und nutzte in der 36. Minute ein Überzahlspiel zum verdienten 2:1-Anschlusstreffer. Bis zur zweiten Pause drängten die Flößer auf den Ausgleich, doch der wollte trotz guter Chancen nicht fallen.
Der Start ins Schlussdrittel verlief dann unglücklich: In eigener Überzahl verlor der ERC die Scheibe, und Rossi schloss den Konter eiskalt zum 3:1 ab (41.). Nun übernahmen die Wanderers zunehmend die Kontrolle. In der 47. Minute traf Sturm zum 4:1. Als kurz darauf Cameron Roberts und Lucas Hay gleichzeitig auf die Strafbank mussten – eine umstrittene Entscheidung – nutzte Kolb die doppelte Überzahl zum 5:1. In der 51. Minute stellte erneut Mair mit seinem zweiten Treffer den 6:1-Endstand her.
Trotz des klaren Ergebnisses zeigte der ERC über weite Strecken eine engagierte und disziplinierte Leistung. Spielertrainer Paolo De Sousa zog ein gemischtes Fazit:
„Ich habe der Mannschaft ein Lob für die ersten 40 Minuten ausgesprochen. Danach sind wir etwas von unserer Linie abgekommen, machten Fehler und den Rest gaben uns unnötige Strafzeiten. Es ist notwendig, dass wir 60 Minuten unser Spiel spielen. Schaffen wir das, dann werden wir solche Spiele wie heute gewinnen.“
Am Ende steht eine lehrreiche Auftaktniederlage für die Flößer, die über zwei Drittel mit einem der Topteams der Liga mithalten konnten. Mit der kämpferischen Leistung der ersten 40 Minuten lässt sich jedoch optimistisch auf die kommenden Spiele blicken.
Strafzeiten: Germering 16 / Lechbruck 20
 www.ihp.hockey    Samstag 25.Oktober 2025  15:36 Uhr Bericht:     ERCL
Autor:     ms


pfrontenfalconsPfronten Falcons
Klarer Derbysieg für die Falcons

(BLL)  Am Ende einer Begegnung, die allen Beteiligten gleich aus mehreren Gründen in Erinnerung bleiben dürfte, konnte der EV Pfronten die Gäste aus Sonthofen deutlich mit 9:2 (4:0/3:1/2:1) schlagen und seit über einem Jahr wieder einmal das Allgäuderby für sich entscheiden. Von Beginn an bestimmten die Hausherren das Tempo und gingen durch Viktor Stipek auf Zuspiel von Edgars Veilands früh in Führung. Nachdem die Falcons einige Überzahlsituationen nicht nutzen konnten, war es in der 16. Minute erneut Viktor Stipek (Veilands/Decker), der auf 2:0 erhöhte. Nur eine Zeigerumdrehung später war es Pfrontens Stürmer Leon Richter, der nach Vorarbeit von Thomas Böck und Filip Matejka auf 3:0 stellte und wiederrum nur 40 Sekunden später zappelte die Scheibe erneut im Tor der Bulls, als Maximilian Deckers (Veilands/Dobner) platzierter Schuß im Winkel einschlug. Mit dieser deutlichen Führung ging es in das Mitteldrittel, in dem die Gäste in der 21. Minute in Unterzahl durch Josef Slavicek (Havlicek) auf 1:4 verkürzen konnten. Doch die Freude auf Seiten der Oberallgäuer sollte nicht lange anhalten, denn in der 23. Minute stellte der erneut starke Leon Richter (Böck/Hruska, La.) in Überzahl den alten Abstand wieder her. In der 29. Minute konnte sich dann auch Miroslav Dobner (Veilands) mit einem schönen herausgespielten Treffer zum 6:1 in die Torschützenliste eintragen und kurz vor der zweiten Pause belohnte sich dann auch Filip Matejka (Richter) mit dem 7:1 für seine gute Leistung. Im Schlussdrittel machte dann Pfrontens Mannschaftskapitän Thomas Böck endgültig den Deckel drauf, als er in der 49. Minute den zwischenzeitlich für Calvin Stadelmann eingewechselten Fabian Schütze mit einem sehenswerten Schuss in den Knick überwand. Im Anschluß entschieden die Unparteiischen nach dem bereits mehrere Gegenstände aus dem Gästeblock auf das Eis geworfen wurden, die Begegnung zu unterbrechen. Da die Partie unter diesem Umständen nicht mehr ordnungsgemäß durchgeführt werden konnte, entschieden die souverän leitenden Schiedsrichter gemeinsam mit den beiden Teams, die Zeit von der Uhr laufen zu lassen. Diese nutzten die beiden Torhüter Fabian Schütze und Pascal Lorenz um sich über die gesamte Eisfläche die Scheibe gegenseitig zuzuspielen, wobei jeder einmal in das Tor des Gegners traf. Vermutlich war beiden nicht klar, dass diese Treffer gewertet werden würden. Somit endete die Begegnung, auf diese kuriose Weise statt mit 8:1, tatsächlich mit 9:2. Den Pfrontenern war es am Ende egal, denn schließlich konnten sie das Derby eindrucksvoll für sich entscheiden und die Tabellenführung verteidigen.
Strafzeiten: ERC Sonthofen 99: 10 Minuten + 5 Minuten + Spieldauer für Lynnden Pastachak, EV Pfronten: 8 Minuten.
 www.ihp.hockey    Samstag 25.Oktober 2025  22:21 Uhr Bericht:     EVP
Autor:     jk

  
         
NEWS Landesverbände  West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW  /  Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga
    
   
 
eisadlerdortmundEisadler Dortmund
Erneuter Heimsieg für die Eisadler!

(RLW)  Am Freitagabend haben die Eisadler Dortmund das Meisterschaftsheimspiel gegen die RealStars aus Bergisch Gladbach mit 5:1 gewonnen. Erneut waren knapp 1.900 Zuschauer ins Eissportzentrum Westfalen an der Strobelallee gekommen und die sahen eine spielbestimmende Dortmunder Mannschaft, die verdient den 4. Sieg im 4. Spiel eingefahren hat. 
Die Gäste aus Bergisch Gladbach hatten den besseren Start ins Spiel und auch gleich die erste Chance auf das 0:1, aber EAD Goalie Christoph Oster hielt seine Mannschaft mit einem tollen Reflex im Spiel. Dagegen benötigten die Hausherren ein paar Minuten, um ins Spiel zu kommen und um sich die ersten Chancen herauszuspielen. Das erste Tor fiel dann auch erst in der 14. Minute. Kevin Thau mit schönem Zuspiel auf Martin Benes und der traf ins kurze Eck zum 1:0. Drei Minuten später war es dann Corvin Rosenthal der nach Vorarbeit von Thomas Lichnovsky und Tim Dreschmann zum 2:0 traf. Ben Busch erzielte dann in der 19. Minute auf Vorlage von Tim Dreschmann und Colin Long den 3:0 Pausenstand.
Im Mittelabschnitt sahen die Zuschauer dann ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen für beide Mannschaften, aber ein weiterer Treffer wollte erstmal nicht fallen. In der 34. Minute dann fast eine Kopie des dritten Treffers. Pavel Avdeev spielte auf Colin Long und der legte vor für Ben Busch, der direkt abzog und zum 4:0 traf. Mit diesem Zwischenstand ging es dann in die zweite Pause.
Im letzten Drittel passierte dann erstmal nicht viel, bis die Gäste eine ihrer wenigen Chancen zum 4:1-Anschlusstreffer nutzen konnten. Allerdings waren zu diesem Zeitpunkt bereits 50 Minuten gespielt. In der Folge spielten die Eisadler ihr Spiel konzentriert weiter und kamen nach einem schönen Zusammenspiel von Martin Benes und Kevin Thau in Unterzahl sogar noch zum 5:1. Dies war dann auch gleichzeitig der Endstand. 
Am nächsten Freitag steht für die Eisadler dann das erste Spiel im OsWeNo Pokal an. Zu Gast sind die Dortmunder dann ab 20 Uhr bei den Harzer Falken. Zum nächsten Meisterschaftsspiel am Freitag 07.11.2025 begrüßen die Eisadler ab 20 Uhr dann die EG Diez-Limburg im Eisstadion an der Strobelallee.  
Spielstatistik:
Eisadler Dortmund - RealStars Berg. Gladbach 5:1 (3:0, 1:0, 1:1)
Torfolge:
1:0 (14.) Benes (Thau, Dreschmann)
2:0 (17.) Rosenthal (Lichnovsky, Dreschmann)
3:0 (19.) Busch (Dreschmann, Long)
4:0 (34.) Busch (Avdeev, Long)
4:1 (50.) Aichinger (Schäfer, Schmitz)
5:1 (58.) Thau (Benes)
Zuschauer: 1.836
Strafen: Dortmund 4 - Berg.Gladbach 10 
Kader:
#1 Oster, #29 Menke (nicht eingesetzt) - #12 Lauer, #40 Schmitz. #50 Krebietke, #67 Dreschmann, #70 Ortwein, #77 Bergstermann, #94 Cohut - #4 Julien, #13 Long, #14 Busch, #17 Rosenthal, #41 Trapp, #53 Benes,  #60 Avdeev, # 80 Lichnovsky, #88 Panov, #91 Polter, #97 Thau
Nicht dabei: #33 Brunnert, #6 Walkenhorst, #11 Morasch, #16 Kronhardt, #18 Poberitz, #50 Bathe
 www.ihp.hockey    Samstag 25.Oktober 2025  09:42 Uhr Bericht:     EAD
Autor:     tb


troisdorfdynamiteTroisdorf Dynamite
EHC Troisdorf stellt kommissarisch neue Mitglieder im geschäftsführenden Vorstand vor

(LLW)  Der EHC Troisdorf freut sich, zwei neue Mitglieder im geschäftsführenden Vorstand begrüßen zu dürfen: Michael Bauer und Thomas Weinhold wurden kommissarisch in ihre Ämter berufen, nachdem Torsten Pfalz (Präsident) und Maike Zimmermann (Schatzmeisterin) ihre Posten niedergelegt haben.
Michael Bauer übernimmt das Amt des Präsidenten. Auch wenn er neu im Verein ist, bringt er langjährige Erfahrung im Eishockeysport mit. Als politisch und wirtschaftlich gut vernetzter Unterstützer wird er die Interessen des EHC Troisdorf mit Engagement und Weitblick vertreten.
Thomas Weinhold, bisher stellvertretender Jugendobmann, kennt den Verein sowie die Nachwuchsarbeit bestens. Er übernimmt kommissarisch das Amt des Schatzmeisters und bringt wertvolle Einblicke und Erfahrung aus dem Vereinsleben mit.
Gemeinsam mit Oliver Ames (2. Vorsitzender) und Heinz Peter Walterscheid (Geschäftsführer) ist der Vorstand damit wieder vollständig handlungsfähig.
Ein besonderer Dank gilt Maike Zimmermann und Torsten Pfalz für ihre jahrelange engagierte Arbeit im Verein. Wir wünschen beiden für die Zukunft alles erdenklich Gute.
 www.ihp.hockey    Samstag 25.Oktober 2025  18:38 Uhr Bericht:     EHCT
Autor:     cd

  
          
NEWS Landesverbände  Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
 
luchselauterbachLuchse Lauterbach
Lauterbacher Luchse reisen zu den Eisbären Juniors Berlin

(RLO)  Nach zwei Siegen und zwei Niederlagen zu Saisonbeginn steht für die Lauterbacher Luchse am kommenden Sonntag das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm. Ziel ist die Bundeshauptstadt Berlin, wo die Vogelsberger um 16 Uhr im Wellblechpalast auf die Eisbären Juniors treffen. Dort wollen die Luchse Punkte im Kampf um die vorderen Playoff-Plätze sammeln – auch wenn die Voraussetzungen diesmal alles andere als ideal sind.
Bereits zum Saisonstart standen sich beide Teams in der Lauterbacher Eissportarena gegenüber. Damals feierten die Luchse einen 12:3-Heimsieg und schickten die Berliner mit einer Niederlage zurück in die Hauptstadt. Doch wer die Liga kennt, weiß: Dieses Ergebnis spielt am Sonntag keine Rolle mehr. Die Eisbären Juniors verfügen über einen breiten, schwer einzuschätzenden Kader, der sich gerade in Heimspielen stark verändern kann. Zudem ist zu erwarten, dass die Berliner auf einige talentierte Nachwuchsspieler zurückgreifen, die mit ihrer Laufstärke und ihrem Einsatzwillen für frischen Wind sorgen werden.
Ein Vorteil für die Luchse könnte sein, dass die Eisbären bereits am Samstag im Erika-Hess-Eisstadion gegen den amtierenden Meister FASS Berlin antreten müssen. Ob der Doppelspieltag und die mögliche Belastung ein Faktor werden, bleibt abzuwarten – zumal der Kader der Hauptstädter genügend Rotationsmöglichkeiten bietet. Sicher ist jedenfalls: Den Lauterbachern steht ein dicker Brocken bevor.
Die Vorbereitung der Luchse verlief in dieser Woche alles andere als optimal. Nach dem Auswärtsspiel in Schönheide mussten sich mehrere Spieler krank melden und konnten nicht am Mannschaftstraining teilnehmen. Auch einige der anwesenden Akteure waren angeschlagen, weshalb an harte Trainingseinheiten kaum zu denken war. Entsprechend ist noch unklar, wer am Sonntag tatsächlich im Kader stehen wird. Fest steht allerdings, dass Topstürmer Matyas Welser verletzungsbedingt ausfällt.
Trotz der schwierigen Umstände ist die Motivation im Luchserudel groß. Nach den beiden Niederlagen in den Spitzenspielen gegen FASS Berlin und Schönheide will die Mannschaft unbedingt wieder Zählbares mit nach Hause bringen.
 www.ihp.hockey    Samstag 25.Oktober 2025  10:48 Uhr Bericht:     ECL
Autor:     pll

  
  Sonntag 26.Oktober 2025
00:15 Uhr
   
Informationen:
Ergebnisse: 
  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
   
Bericht:
Autor:
  
IHP  
sc  
  
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