IHP NachrichtenSonntag 19.Oktober 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des Wochenendes mit insgesamt zehn Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga und Bezirksliga Bayern.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Personeller Wechsel im DEL2-Aufsichtsrat: Frank Lutz folgt auf Dr. Peter Merten als DEB-Vertreter - Lutz fungiert zudem als Vorstandsvorsitzender des DEB (DEL2) Im gemeinsamen Büro der DEL und DEL2 in Neuss fand am vergangenen Mittwoch die nächste Aufsichtsratssitzung der Deutschen Eishockey Liga 2 (DEL2) statt. Das Gremium befasste sich intensiv mit der Auswertung aktueller Themen zum Saisonstart sowie mit zukunftsorientierten Planungen und Diskussionen zur strategischen Weiterentwicklung der Liga. Im Zuge dieser Sitzung gab es einen personellen Wechsel in der Vertretung des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) im Aufsichtsrat der DEL2. Dr. Peter Merten, langjähriges Mitglied des Gremiums, scheidet aus seiner Funktion als DEB-Vertreter aus. Die Vertretung übernimmt ab sofort Frank Lutz (Foto: 4. v.l.). Lutz ist im Sommer infolge einer öffentlichen Ausschreibung vom Aufsichtsrat des Verbandes zum Vorstandsvorsitzenden des DEB benannt worden. Er bildet zusammen mit Christian Kühnast, Vorstand Sport, das hauptamtliche Führungsduo des Deutschen Eishockey-Bundes. Frank Lutz wird den DEB auch künftig als Vertreter im Gesellschafterbereich der Liga vertreten. Die DEL2 bedankt sich bei Dr. Peter Merten für sein großes Engagement und die konstruktive Zusammenarbeit. Gleichzeitig freut sich die Liga auf die gemeinsame Arbeit mit Frank Lutz, um die Kooperation mit dem Verband weiter zu stärken.
Robbie Czarnik von den Ravensburg Towerstars für ein Spiel gesperrt - Verfahren gegen Alex-Olivier Voyer eingestellt (DEL2) Gem. § 1 (3) Disziplinarordnung ist gegen den Spieler Czarnik, Robbie ein Ermittlungsverfahren durch die Ligagesellschaft eingeleitet worden. Es lagen als Beweismittel vor: • Spielbericht vom 17.10.2025 • Videoaufzeichnung • Stellungnahme der Ravensburg Towerstars Nach Würdigung der Beweismittel stellt sich der Sachverhalt wie folgt dar: Die Situation ereignet sich bei Spielzeit 43:09, im Offensivdrittel der Ravensburg Towerstars, nachdem der Spieler Robbie Czarnik zwei Torabschlüsse hatte und das Spiel unterbrochen war, setzte Robbie Czarnik einen Stockschlag zwischen die Beine seines Gegenspielers #7 Kyle Havlena. Die Schiedsrichter sprachen nach Videobeweis eine 5+ Spieldauerdisziplinarstrafe wegen Stockschlags aus. Der Disziplinarausschuss ist der Ansicht, dass hier ein Verstoß gegen DEL-Regel 61 vorliegt. • Der Spieler Robbie Czarnik unternahm keinerlei Anstrengung Puckbesitz zu erlangen • Der Spieler Robbie Czarnik nahm durch seine Aktion eine Verletzung des Gegners in Kauf • Der Spieler Kyle Havlena befand sich in einer schutzlosen Position Der Disziplinarausschuss hält deshalb vorliegend eine Sperre von einem (1) Spiel in Verbindung mit einer Geldstrafe für angemessen. Diese Entscheidung beruht auf der DEL-Regel 61, den §§ 1, 4, 11, 16, 24 der Disziplinarordnung sowie § 5 Spieler-Lizenzvertrag. Zum Video: https://youtu.be/Ekl3l4cNCiI Das Ermittlungsverfahren 03/2025-2026 der Deutschen Eishockey Liga GmbH & Co. KG (Ligagesellschaft) im Auftrag der ESBG Eishockeyspielbetriebsgesellschaft mbH gegen Alex-Olivier Voyer wird eingestellt. Gem. § 1 (3) ff. Disziplinarordnung ist gegen den Spieler Alex-Olivier Voyer ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Es lagen als Beweismittel vor: • Spielbericht vom 17.10.2025 • Videoaufzeichnung • Stellungnahme der Ravensburg Towerstars Nach Würdigung der Beweismittel ist der Disziplinarausschuss der Auffassung, dass die angezeigte Strafe angemessen ist, nimmt aber Abstand von einer nachträglichen Sperre. Diese Entscheidung beruht auf der DEL-Regel 59, den §§ 1, 4, 11, 16, 24 der Disziplinarordnung sowie § 5 Spieler-Lizenzvertrag.
Ravensburg TowerstarsTOWERSTARS KOMMEN BÖSE UNTER DIE RÄDER (DEL2) Die Ravensburg Towerstars mussten am Freitagabend gegen die Lausitzer Füchse eine schmerzliche 2:6-Niederlage einstecken. Ein früher Gegentreffer, eine erneut mangelhafte Chancenverwertung und zu viele individuelle Fehler spielten den erschreckend effizienten Gästen aus Weißwasser voll in die Karten. Bei den zuletzt personell reduzierten Towerstars standen Louis Latta und Erik Karlsson wieder in der Aufstellung. Weiterhin nicht zur Verfügung standen allerdings Florin Ketterer und Matej Mrazek. Zudem musste Nico Pertuch bei seinem Stammclub Ingolstadt als Backup ran; er wurde vom 17-jährigen Philip Gründler aus dem U20-Team des EV Ravensburg vertreten. Die Towerstars wollten von Beginn an zeigen, dass sie die Initiative ergreifen. Allerdings wurde auch schnell klar, dass die Lausitzer Füchse mit Anthony Morrone einen starken Torhüter zwischen den Pfosten hatten. Gleich mehrfach rettete er in den Startminuten gegen Ravensburger Stürmer aus guten Schusspositionen. Dass man nicht allzu viele Schüsse für einen Treffer benötigt, zeigte sich auf der Gegenseite nach viereinhalb Minuten: Kyle Havlena schlenzte aus der Distanz in Richtung Tor und der von Charlie Jahnke noch abgefälschte Schuss segelte zum 0:1 ins Netz. Die Oberschwaben wirkten fortan nervös und drei Minuten später brauchte es bei einem 2-gegen-1-Konter eine starke und artistische Rettungsaktion von Denis Pfaffengut, um einen Fehler bereits in der gegnerischen Zone auszubügeln. Mehr und mehr kämpften sich die Towerstars ins Spiel hinein und kamen nicht unverdient zum Ausgleich. Nick Latta lupfte die Scheibe mit der Rückhand zum Tor und von gleich zwei gegnerischen Schlägern abgelenkt fand der Puck den Weg zum 1:1-Ausgleich ins Netz. Nach dem ersten Ravensburger Treffer in der 12. Minute folgten weitgehend ausgeglichene Minuten, ehe sich für Robbie Czarnik vier Minuten vor der ersten Pause die Tür zur Strafbank öffnete. Der Towerstars-Kapitän hatte seinen gebrochenen Schläger nicht sofort weggeworfen und kassierte hierfür zwei Minuten wegen „unkorrekter Ausrüstung“. Das Powerplay nutzten die Gäste schließlich mit einem kuriosen Treffer zum 1:2: Drei Spieler samt Torhüter Ilya Sharipov versuchten die Scheibe im Torraum zu blocken, doch sie rutschte Charlie Jahnke direkt vor den Schläger – und von dort ins Tor. Im zweiten Spielabschnitt setzte sich das verkrampfte und fehlerbehaftete Spiel der Gastgeber fort. Nach nur 42 Sekunden ließ John Broda dem Ravensburger Keeper keine Chance, nachdem er nach einem Puckverlust hinter dem Tor mustergültig in den Slot angespielt worden war. Der nächste Lichtblick aus Sicht der 2563 Zuschauer ließ zwar einige Minuten auf sich warten, wurde allerdings euphorisch bejubelt: Erik Karlsson hatte einen Nachschuss während eines Powerplays verwertet – die Towerstars waren mit dem Treffer zum 2:3 also wieder dran. So zumindest die Hoffnung, die jedoch nur 42 Sekunden später den nächsten Dämpfer erhielt. Die Towerstars vertändelten in der eigenen Zone den Puck und konnten ihren Ex-Kollegen Georgiy Saakyan beim zweimaligen Nachschuss nicht stoppen. Der effiziente Auftritt der Füchse setzte sich weitere vier Minuten fort: Diesmal verlor Robbie Czarnik den Puck an der blauen Linie und das folgende 2-gegen-1-Break brachte Tom Knobloch aus vollem Lauf zum 2:5 im Tor unter. Im Schlussabschnitt musste freilich schnell ein Anschlusstreffer her. Die Chance dazu bot sich durch eine aus dem Mitteldrittel übernommene Strafzeit der Füchse, doch das Powerplay verpuffte erneut erfolglos. Kaum waren die Gäste wieder komplett, sorgte Christopher Theodore vollends für Frust auf Ravensburger Seite. Beim Eintritt in die gegnerische Zone ließ sich Nick Latta die Scheibe abluchsen und den nachfolgenden Alleingang lupfte der Füchse-Stürmer eiskalt zum 2:6 unter die Latte. Das war letztlich auch der Endstand, da die Towerstars in der Schlussphase selbst eine doppelte Überzahl nicht nutzen konnten. Davor gab es zudem noch zwei große Strafzeiten samt Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen Robbie Czarnik und Alex-Olivier Voyer wegen Stockschlags. Gegen beide wurde ein automatisches Ermittlungsverfahren der DEL2 eröffnet, sie drohen daher auch am Sonntag in Rosenheim (Spielbeginn um 17 Uhr, Livestream auf Sporteurope.TV) auszufallen. „Wir haben uns viel zu viele Fehler und unnötige Strafzeiten geleistet. Weißwasser hat uns dafür konsequent abgestraft. Daraus sollten wir ganz schnell die Konsequenzen ziehen und so schnell wie möglich wieder in die Spur kommen“, sagte ein deutlich angefressener Towerstars-Trainer Bo Subr.
Eisbären Regensburg1:4 – KEIN ABSCHLUSSGLÜCK GEGEN KAUFBEUREN / Eisbären Regensburg unterliegen im Pinktober-Spiel dem ESVK – Debut für Jirgensons (DEL2) Keine Punkte für Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg im Pinktober-Heimspiel gegen den ESV Kaufbeuren: Mit 1:4 (1:1/0:1/0:2) unterlagen die Domstädter, die in pinken Sondertrikots aufliefen, um Aufmerksamkeit für das Thema Brustkrebs zu generieren, trotz einer guten Leistung und eines deutlichen Chancenplus. Beim Profi-Debut von Sturmtalent Marks Jirgensons aus dem Nachwuchs des EVR hatte hatte Henri Kanninen die Gäste aus dem Gewühl vor Torhüter Jonas Neffin heraus bereits nach vier Minuten mit 1:0 in Führung gebracht. Doch die Antwort der Oberpfälzer folgte postwendend mit dem 1:1-Ausgleich durch den ersten Saisontreffer von Sommerneuzugang Samuel Payeur nur 166 Sekunden später (7. Minute). Die Mannschaft von Cheftrainer Peter Flache hatte mehr vom Spiel, fand aber trotz einer Vielzahl an teils besten Chancen keinen Weg mehr an ESVK-Keeper Rihards Babulis mehr vorbei. Stattdessen legten die Allgäuer erst durch Sami Blomqvist, der mitten hinein in die bis dato größte Regensburger Drangphase traf, erneut vor (28.). Und auch im dritten Drittel warfen die Eisbären zwar alles hinein, doch jubeln durften nur die Schwaben. Diese erhöhten – wiederum unmittelbar nach einer ganzen Salve an Regensburger Abschlüssen – durch Nicolas Appendino auf 3:1 (47.) und setzten durch Jonas Fischer auch noch den Schlusspunkt zum 4:1 (54.). Nach der Niederlage sind die Domstädter nun Siebte der DEL-Tabelle (13 Zähler), Kaufbeuren zog nach Punkten gleich, hat aber, wie weite Teile der Konkurrenz, eine Partie mehr absolviert und belegt Rang neun. Noch bis zum heutigen Samstagabend (18. Oktober, 20:30 Uhr) laufen die Online-Auktionen der pinken Jerseys – der komplette Erlös geht über das Eisbären-Sozialprojekt „Arena der Träume“ an das Brustkrebszentrum des Krankenhauses St. Josef. Am morgigen Sonntag, 19. Oktober, steht für die Flache-Schützlinge nun das mit Spannung erwartete erste Oberpfalz-Derby der neuen DEL-2-Saison an: Ab 18:30 Uhr treten sie auswärts bei den Blue Devils Weiden in der Hans-Schröpf-Arena an. Vor eigenem Publikum sind sie dann am kommenden Freitag, 24. Oktober, wieder gefordert: Dann gastiert ab 20 Uhr der EC Bad Nauheim in der Donau-Arena. Tickets gibt es unter www.ebr.live. Nachbericht Vor 4289 Fans in der Donau-Arena feierte Offensivtalent Marks Jirgensons aus dem eigenen Nachwuchs sein DEL-2-Debut für Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg. Im Heimspiel gegen die Buron Joker des ESV Kaufbeuren rückte er als Mittelstürmer ins Aufgebot, da die Domstädter im Angriff einige Ausfälle zu kompensieren hatten: So fehlten mit Kanadier David Morley und US-Amerikaner Alexander Berardinelli gleich zwei Kontingentspieler, Lukas Krieger stand ebenfalls nicht im Kader. Jonas Neffin startete zwischen den Pfosten, Konrad Fiedler war sein Backup. In der Defensive fehlte zudem Nick Mähler – der Förderlizenz-Verteidiger rückte, ob zuletzt starker Leistungen bei seinem Stammklub Mannheim, in der DEL ins Team und fehlte den Oberpfälzern entsprechend. Diese liefen unter dem Motto „Pinktober“ in pinken Sondertrikots auf. Diese werden online versteigert, um Geld und Aufmerksamkeit für das Thema Brustkrebs zu generieren. Der komplette Erlös der Aktion geht an das Brustkrebszentrum der Krankenhauses St. Josef. In einer rasanten Anfangsphase gab es keinerlei Abtasten der beiden Kontrahenten – schnell prasselten die ersten Abschlüsse auf Neffin und sein Gegenüber Rihards Babulis ein. Als dann in der vierten Minute eine hektische Situation vor Neffin entstand, netzte Henri Kanninen den dritten Nachschuss für Kaufbeuren zur frühen 1:0-Führung des ESVK ein. Doch die Gastgeber zeigten sich unbeeindruckt: Über Marian Bauer kam die Scheibe nur 166 Sekunden später zu Yuma Grimm, der den startenden Samuel Payeur mit einem Steilpass mustergültig bediente. Payeur durchbrach die Abwehr und blieb vor Babulis eiskalt – sein erster Saisontreffer bedeutete den 1:1-Ausgleich (7. Minute) . In der Folge hatten die Eisbären ein leichtes Übergewicht, doch auch die Gäste aus der Wertachstadt blieben stets gefährlich. Die beiden glänzend aufgelegten Torsteher hielten sich bis zur ersten Pause nun aber schadlos. Oberpfälzer drücken – Allgäuer treffen In Durchgang zwei gaben nun endgültig die Eisbären den Ton an. Zwar verzeichneten die Buron Joker die erste große Chance (26.), die Neffin jedoch gleich zwei Mal stark parierte. In der Folge schnürten die Domstädter die Ostallgäuer lange in deren Drittel ein, brachten die Scheibe trotz klarster Möglichkeiten aber nicht an Babulis vorbei (26. bis 28.). Stattdessen legten im direkten Gegenzug die Schwaben erneut vor: Tyson McLellan bediente Sami Blomqvist mustergültig, der aus kurzer Distanz zum 2:1 für den ESVK verwandelte (29.). Die Regensburger waren um eine erneute schnelle Antwort bemüht, brachten den Puck aber trotz einiger Möglichkeiten und eines Powerplays bis zum Ende des Mitteldrittels nicht mehr im Tor unter. Und auch im Schlussabschnitt sollte sich daran nichts mehr ändern – und das trotz nun teils drückender Überlegenheit der Domstädter. Diese erspielten sich in allen drei Dritteln ein Plus an Torschüssen, welches im dritten Durchgang mit 12:4 aber besonders deutlich ausfiel. Bezeichnend für das Abschlussglück an diesem Abend: Hüben schoss Kevin Slezak nur ans Außennetz, drüben erhöhten die Gäste durch Nicolas Appendino auf 3:1 (47.). Und weil auch Bryce Kindopp nur den Pfosten traf, Donát Péter und Sean Giles in letzter Sekunde vor dem Abschluss im Slot grenzwertig abgeräumt wurden und Babulis auch bei zahlreichen weiteren Chancen auf dem Posten war, blieb den Eisbären der Anschluss verwehrt. Stattdessen konterten sich die Joker zum 4:1 – Alec Zawatsky bediente Jonas Fischer im Slot, der mit seinem ersten DEL-2-Treffer den Endstand besorgte (54.). Besonders bitter für Regensburg: Bei diesem Tor räumte der junge Allgäuer auch Goalie Neffin hart ab – der Schlussmann musste angeschlagen ausgewechselt werden, Fiedler übernahm zwischen den Pfosten. Dennoch warfen die Domstädter in der Schlussphase noch einmal alles nach vorn, nahmen sogar sehr früh den Torsteher für einen sechsten Feldspieler vom Eis und agierten damit zwischenzeitlich (ob einer Strafe gegen die Gäste) mit sechs gegen vier. Doch ein weiteres Tor war ihnen dennoch nicht mehr vergönnt. Dadurch belegen die Donaustädter nun Rang sieben der Tabelle – und haben nun, ebenso wie der ESVK auf Platz neun 13 Punkte auf dem Konto. Allerdings haben die Schützlinge von Trainer Peter Flache eine Partie weniger absolviert als weiter Teile der Konkurrenz. Nun steht für die Eisbären direkt das nächste Highlight an: Das erste Oberpfalz-Derby der neuen DEL-2-Saison steigt am Sonntag, 19. Oktober! Dann treten die Domstädter ab 18:30 Uhr auswärts in der Hans-Schröpf-Arena gegen die Blue Devils Weiden an. Ihr nächstes Heimspiel bestreiten sie dann kommenden Freitag, 24. Oktober, ab 20 Uhr in der Donau-Arena gegen den EC Bad Nauheim. Tickets gibt es unter www.ebr.live. Statistik Eisbären Regensburg – Buron Joker ESV Kaufbeuren 1:4 (1:1/0:1/0:2) Freitag, 12. Oktober 2025 – Donau-Arena Regensburg – Beginn: 20 Uhr. Aufstellungen Regensburg: Jonas Neffin (60:00 Minuten) und Konrad Fiedler (beide Tor) – Pascal Zerressen (A), Patrick Demetz (2 Strafminuten), Sean Giles, Guillaume Naud, Jakob Weber, Marian Bauer und Maximilian Merkl (alle Abwehr) – Pierre Preto, Corey Trivino (A), Bryce Kindopp, Kevin Slezak, Donát Péter, Nikola Gajovský (C), Yuma Grimm, Samuel Payeur, Constantin Ontl, Matěj Giesl, Marks Jirgensons und Aleandro Angaran (alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent). Kaufbeuren: Rihards Babulis (60:00 Minuten) und Daniel Fießinger (beide Tor) – John Rogl, Nicolas Appendino (A), Bernhard Ebner (C), Paul Mayer, Jakob Peukert (2 Strafminuten) und Fabian Koziol (alle Abwehr) – Nikolaus Heigl, Tyson McLellan (A/2), D’Artagnan Joly, Sami Blomqvist (2), Henri Kanninen, Jere Laaksonen, Alec Zawatsky, Maximilian Kislinger, Jonas Fischer und Yannik Burghart (alle Sturm). – Trainer: Todd Warriner (Headcoach) und Andrew Donaldson (Assistent). Strafminuten: Regensburg 2 – Kaufbeuren 8. Zuschauer: 4289 (Donau-Arena Regensburg). Schiedsrichter: Benjamin Hoppe und Daniel Kannengießer (beide Hauptschiedsrichter) sowie Simon Hintermeier und Tobias Egger (beide Linesperson). Tore 1. Drittel: 0:1 (4. Minute) Henri Kanninen (Sami Blomqvist, Maximilian Kislinger); 1:1 (7.) Samuel Payeur (Yuma Grimm, Marian Bauer); 2. Drittel: 1:2 (29.) Sami Blomqvist (Tyson McLellan); 3. Drittel: 1:3 (47.) Nicolas Appendino (Nikolaus Heigl, Tyson McLellan); 1:4 (54.) Jonas Fischer (Alex Zawatsky, Maximilian Kislinger). Neuer Tabellenplatz: Regensburg 7. Platz (13 Zähler aus 8 Partien/vorher 6.) – Kaufbeuren 9. Rang (13 Punkte aus 9 Spielen/zuvor 10.).
Memmingen IndiansSiegesserie ausgebaut: Indians schlagen Bayreuth (OLS) Der ECDC Memmingen holte bei den onesto Tigers Bayreuth den nächsten Sieg. Das Team von Daniel Huhn setzte sich am Ende 4:1 mit durch. Am Sonntag kommt es zum Topspiel in der ALPHA COOLING-Arena gegen die Heilbronner Falken. Memmingen trat mit dem gleichen Aufgebot an, das bereits letzte Woche im Einsatz war. Lediglich Robert Peleikis und Sven Schirrmacher waren nicht mit von der Partie. Im Tor startete Justus Roth. Der ECDC hatte im ersten Drittel klar mehr Spielanteile, was sich auch an den Chancen widerspiegelte. Die Indians mit deutlich mehr Torschüssen, doch Tigers-Goalie McLeod parierte oftmals stark. Mit einem 0:0 ging es in die Pause. Im zweiten Drittel hatten die Maustädter weiterhin die Kontrolle, während Bayreuth hingegen kaum offensiv zur Entfaltung kam. Völlig verdient gingen die Indians dann endlich in Führung. Brett Ouderkirk markierte mit einem platzierten Handgelenkschuss unter die Latte das 1:0. Felix Brassard legte in Überzahl noch vor der Pause, ebenfalls mit einem platzierten Schuss, zum 2:0 nach. Im letzten Drittel erzielten die onesto Tigers den Anschlusstreffer kurz nach der Pause. Alex Barber war der Torschütze zum 1:2, als er eine Hereingabe unhaltbar abfälschte. Das Momentum kippte nun etwas auf Seiten der Hausherren, doch den Indianern gelang es das Spiel erfolgreich zu Ende zu bringen. Das wichtige 3:1 von Bernhard Ettwein, der am Ende zum Spieler des Abends gewählt wurde, war die Vorentscheidung. Den Schlusspunkt setzte Eddy Homjakovs mit seinem Empty Net Goal aus der Luft zum 4:1 Endstand. Weiter geht es am Sonntag um 18:00 Uhr in der ALPHA COOLING-Arena. Die Falken aus Heilbronn gastieren dann am Hühnerberg. Gegen den letztjährigen Hauptrundenmeister und Playoff-Viertelfinalgegner der Indians wird eine spannende Partie erwartet. Karten sind weiterhin online im VVK verfügbar. Am kommenden Wochenende werden dann die Höchstadt Alligators im Allgäu erwartet. onesto Tigers Bayreuth vs ECDC Memmingen 1:4 (0:0/0:2/1:2) Tore:0:1(23.) Ouderkirk (Spurgeon, Ettwein), 0:2 (29.) Brassard (Ouderkirk, Spurgeon, 5-4), 1:2 (43.) Barber (Bollers, Spacek), 1:3 (55.) Ettwein (Homjakvos, Lillich), 1:4 (58.) Homjakovs (Lillich, Ettwein) Strafminuten:Bayreuth 11-Memmingen 13 ECDC Memmingen: Roth (Flott-Kucis)- Svedlund, Meisinger; Blake, Ettwein; Kurz, Menner- Krymskiy, Schubert, Gams; Brassard, Spurgeon, Ouderkirk; Lillich, Homjakovs, Meier; Pfalzer, Gorgenländer, Fominych.
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Amberg Wild LionsTolle Stimmung aber keine Punkte für die Wild Lions - ERSC wartet weiter auf ein Erfolgserlebnis in der Eishockey-Bayernliga (BYL) Zum 75-jährigen Jubiläum des ERSC Amberg war am Freitagabend alles vorbereitet: Beste Stimmung durch beide lautstarken Fanlager schon vor dem Spiel, eine ordentliche Zuschauerkulisse und ein schneller Führungstreffer für die Wild Lions. Doch dann gaben die Peißenberg Miners den „Party-Crasher“ und entführten mit einem 6:3-Erfolg die drei Punkte aus dem Stadion am Schanzl. Beide Teams suchten von Beginn an die Offensive, als erstes hatten die Gastgeber Grund zum Jubel weil Brandon Walkom durch die Beine von Gästegoalie Xaver Nagel zum 1:0 traf. Viel Tempo, ausgeglichene Spielanteile und kaum Unterbrechungen in der Folge, wo Amberg den zweiten Treffer verpasste. Stattdessen gelang den Miners durch Weiland Parrish der Ausgleich. Noch vor der ersten Pause nutzten die Gäste eine Strafzeit der Lions zur erstmaligen Führung. Auch im Mittelabschnitt hatte der ERSC den besseren Start, diesmal dauerte es gerade einmal 44 Sekunden bis zum Ausgleich von Nolan Gardiner, der per Direktabnahme traf. Die erneute Führung der Miners entsprang nur kurze Zeit darauf und entsprang wieder einem Überzahlspiel. Amberg wirkte nun unsicher und kassierte keine zwei Minuten danach das 2:4 durch Florian Höfler. ERSC-Coach Jan Bönning nahm darauf umgehend eine Auszeit aber auch danach war der Spielfluss weg und Peißenberg kontrollierte mit dem Zwei-Tore-Vorsprung im Rücken die Partie. Auch im Schlussdrittel kamen die ersten Akzente aber wieder von Amberg in Person von Brandon Walkom. Der ERSC-Topscorer wurde regelwidrig am Torschuss gehindert und verwandelte den folgenden Penalty eiskalt zum 3:4-Anschluss. Trotz spielerischer Vorteile für die Gäste stand Amberg einige Male vor dem Ausgleich, aber mit dem 3:5 in der Schlussphase hat sich die Mannschaft nicht mehr erholt. Das 3:6 war am Ende nur noch für die Statistik. Gästecoach Andreas Becher sah ein sehr enges Spiel: „Dreimal 1:2 hört sich viel enger an wie 3:6“. Becher weiter: „Amberg hat uns alles abverlangt. Die Überzahl für uns hat das Momentum gegeben, auch unser Penaltykilling war sehr stabil“. Sehr enttäuscht zeigte sich dagegen Jan Bönning: „Wir hatten uns viel vorgenommen, mit einer tollen Unterstützung und Gänsehautmomenten“. Der Löwentrainer trauerte vergebenen Möglichkeiten nach: „Anfangs verpassten wir das 2:0, kamen gut aus der Kabine und wurden grundlos nervös. Auch nach dem 3:4 waren wir einige Male noch nah am Ausgleich“. Noch in der letzten Woche hatte Bönning die Special Teams moniert: „Das war diesmal wieder nicht besser“, so der Coach über das Verhalten bei Über-/Unterzahlsituationen. Der Sieg der Gäste ginge in Ordnung. ERSC Amberg – Peißenberg Miners 3:6 (1:2,1:2,1:2) 1:0 (5.) Walkom (Kirchberger), 1:1 (12.) Parrish (Murphy), 1:2 (15.) Lautenbacher (Höfler, Klein/5-4), 2:2 (21.) Gardiner (Schroepfer, M.Pronath), 2:3 (23.) Murphy (Parrish/5-4), 2:4 (25.) Höfler (Schuler), 3:4 (44.) Walkom (PENALTY), 3:5 (52.) Haloda (Ebentheuer), 3:6 (56.) Klein (Lautenbacher, Höfler). Strafen: Amberg 12, Peißenberg 6 Minuten. Zuschauer: 936.
Königsbrunn siegt souverän gegen Dingolfing (BYL) Mit 6:1 gewinnt der EHC Königsbrunn in der heimischen Pharmpur EISARENA gegen die "Isar Rats" des EV Dingolfing. In einer temporeichen, sehr fair geführten und unterhaltsamen Partie setzten sich die effektiveren Brunnenstädter am Ende gegen die Gäste aus Niederbayern durch. Beide Teams konnten mit gut gefülltem Kader antreten. Im Königsbrunner Tor stand von Beginn an Stefan Vajs, als Backup saß Benni Beck auf der Bank. Nach einer anfänglichen Abtastphase setzten sich die Gäste in der 5. Spielminute ein erstes Mal im Königsbrunner Drittel fest, doch die Defensive der Brunnenstädter verteidigte gut und blockte die Abschlüsse der Niederbayern. Im Gegenzug zeigte der EHC Präsenz in der gegnerischen Zone und setzte den EVD unter Druck. In der 10. Spielminute fiel dann auch das 1:0 für die Hausherren. Nach dem Doppelpass mit Anton Egle zog Niklas Länger einfach mal ab, den Schuss konnte der Gästegoalie nur prallen lassen. Den Rebound versenkte dann Marco Sternheimer im Netz. Nur zwei Minuten später legte Königsbrunn den nächsten Treffer nach, bei einem schnellen Gegenstoß spielte Stefan Rodrigues quer auf den besser positionierten Dominic Erdt, der legte sich dann den Puck auf die Rückhand und netzte eiskalt zum 2:0 ein. Es blieb weiter ein Spiel auf Augenhöhe, Dingolfing blieb aber zu harmlos bei den Abschlüssen, so dass es mit dem 2:0 nach 20 Spielminuten in die erste Pause ging. Im Mittelabschnitt erwischte die Gäste den besseren Start, in der 23. Spielminute verwertete David Zucker seinen eigenen Rebound zum 2:1 Anschlusstreffer und versetzte den Brunnenstädtern einen ersten Dämpfer. Königsbrunn zeigte sich aber unbeeindruckt und drängte auf ein weiteres Tor. Das fiel dann auch in der 28. Spielminute, in Überzahl spielte Anton Egle auf Luca Kinzel. Der spitzelte dann per Rückhand den Puck ins linke Kreuzeck zum 3:1. Dingolfing hielt aber weiter gut dagegen, doch spätestens beim Königsbrunner Goalie Stefan Vajs war Endstation bei den Bemühungen der Gäste. Bei einem weiteren Überzahlspiel erhöhte Niklas Länger auf 4:1, nach Anspiel von Marco Sternheimer hämmerte der Königsbrunner Neuzugang die Scheibe per Direktabnahme ins Tor der Niederbayern. Nur Sekunden später vergab der EHC eine hundertprozentige Chance. Dingolfing gab noch lange nicht auf, musste aber in der 40. Spielminute den nächsten Nackenschlag einstecken. Königsbrunn konnte erneut von einer Strafzeit der Gäste profitieren. Anton Egle tankte sich von der eigenen blauen Linie bis in die gegnerische Zone durch und netzte dann mit einem präzisen Schuss zum 5:1 Drittelendstand ein. Dingolfing musste im letzten Drittel auf einen frühen Treffer setzen, doch der EHC blieb konzentriert und verteidigte gut. Die Uhr lief gegen die Gäste, die weiter gegen die drohende Niederlage kämpften. Königsbrunn verwaltete den Vorsprung aber souverän und ließ kaum Möglichkeiten zu. In Überzahl blieb der EVD zu harmlos und kam kaum zu Abschlüssen. Den Schlusspunkt der Partie setzten dann die Hausherren. In der letzten Spielminute spielte Niklas Länger mit viel Übersicht auf den freistehenden Anton Egle, der die Vorlage per One-Timer unhaltbar zum 6:1 Endstand im Dingolfinger Tor versenkte. Ein 6:1 ist sicher ein deutliches Ergebnis, doch insgesamt war es ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem sich der EHC am Ende hochverdient durchsetzen konnte. Die Special Teams entschieden die Begegnung. Während Königsbrunn fast jede Strafzeit der Gäste mit einem Treffer bestrafen konnte, blieben die Isar Rats in Überzahl zu harmlos. EHC-Coach Bobby Linke kann zufrieden sein mit dem souveränen Auftritt seiner Mannschaft, doch er warnt vor zu viel Euphorie: „Wir sind mit viel Tempo ins Spiel gekommen, haben die Scheibe gut laufen lassen und uns einige gute Chancen erarbeiten können. Das 1:0 hat uns Sicherheit gegeben, wir konnten danach schnell das 2:0 nachlegen. In der eigenen Zone waren wir ein wenig schläfrig und haben den Gegner immer wieder zu gefährlichen Situationen verholfen. Im Mitteldrittel hat Dingolfing schnell den Anschlusstreffer erzielt, da haben wir beim Backcheck nicht gut gearbeitet und das Break vom Gegner kassiert. Dingolfing hat heute sicher kein schlechtes Spiel gemacht. Auf dem Ergebnis dürfen wir uns auf keinen Fall ausruhen, wir waren heute sehr effizient im Powerplay. Im letzten Drittel hatten wir es in der eigenen Zone aber besser gespielt und dann noch ein sehr schönes Tor geschossen. Da haben wir uns sehr gut auf den Gegner eingestellt. Wir müssen in den nächsten Spielen unbedingt die Fehler in der defensiven Zone abstellen und konsequenter agieren. Wenn wir da so spielen, wie im letzten Drittel, sehe ich das positiv. Am Sonntag müssen wir gegen einen so erfahrenen Gegner wie Buchloe unbedingt besser gegen die Scheibe spielen.“ Tore: 1:0 Sternheimer (Länger, Egle) (10.), 2:0 Erdt (Rodrigues) (12.), 2:1 Zucker (Maul, Franz) (23.), 3:1 Kinzel (Egle, Erdt) (28.), 4:1 Länger (Sternheimer, Bullnheimer) (34.), 5:1 Egle (Trupp, Rodrigues) (40.), 6:1 Egle (Länger, Bullnheimer) (60.) Strafminuten: EHC Königsbrunn 6 EV Dingolfing 8 Zuschauer: 385
Schweinfurt Mighty DogsMighty Dogs feiern starken Heimspielauftakt gegen Schongau mit 6:0 (BYL) Nach einer tadellosen Vorbereitung und dem erfolgreichen Auswärtssieg zum Auftakt in Amberg stand für die Mighty Dogs endlich das lang ersehnte erste Heimspiel der Bayernliga-Hauptrunde auf dem Programm. Gegner im Icedome waren die Mammuts der EA Schongau – mit einem alten Bekannten im Aufgebot: Yannis Steffens, der in der vergangenen Saison noch das Trikot der Schweinfurter trug, jagt nun für die Gäste dem Puck nach. Vor großer Kulisse und einer eindrucksvollen Choreographie der Fanclubs zu Ehren von Trainer Sergej Wassmiller begann die Partie stimmungsvoll. Im ersten Drittel entwickelte sich ein schnelles, intensives Spiel, in dem die Mighty Dogs leichte Vorteile hatten, ihre Chancen zunächst aber nicht nutzen konnten. Nach knapp fünf Minuten wurde Torhüter Leon Pöhlmann bei zwei Schongauer Angriffen gefordert und bestand seine erste Bewährungsprobe souverän. Auf der Gegenseite setzten Petr Pohl und Co. die Gästeabwehr zunehmend unter Druck, doch weder ein scharfer Pass auf Josef Dana noch eine sehenswerte Einzelaktion führten zum Erfolg. Erst in der 18. Minute platzte der Knoten: Tomas Cermak, der aufgrund eines defekten Trikots ausnahmsweise mit der Nummer 77 auflief, stocherte den Puck im Getümmel vor dem Tor über die Linie und brachte Schweinfurt mit 1:0 in Führung. Auch im zweiten Drittel hielten die Gäste lange gut dagegen, gestützt auf eine kompakte Defensive und einen starken Torhüter Daniel Blankenburg. Als Steffens für zwei Minuten auf die Strafbank musste, hatte Cermak bei einem Pfostentreffer Pech. Die Vorentscheidung fiel dann zur Mitte des Spiels: Lukas Skvarek leistete sich nach einem abgepfiffenen Zweikampf einen groben Stockcheck gegen Ilya Zheltakov und wurde folgerichtig mit fünf Minuten plus Spieldauerstrafe belegt. Das folgende Powerplay nutzten die Mighty Dogs konsequent – nach schneller Kombination traf Josef Dana zum 2:0. Nur wenige Minuten später legte Kristers Donins in Überzahl nach und erhöhte auf 3:0. Der Icedome bebte. Im Schlussabschnitt ließen die Schweinfurter nichts mehr anbrennen. Schongau fand offensiv kaum noch statt, während die Mighty Dogs weiter Druck machten. Nachdem Dana zunächst noch im Alleingang scheiterte, erzielte Cermak nach starker Vorarbeit von Pohl das 4:0. Nur zwei Minuten später traf erneut Dana zum 5:0. Den Schlusspunkt setzte Ilya Zheltakov, der mit seinem ersten Punktspieltreffer den 6:0-Endstand herstellte. Kurz vor dem Ende prüfte Raivo Freidenfelds noch einmal Leon Pöhlmann, doch der junge Goalie blieb makellos und sicherte sich mit starker Leistung sein erstes Shutout im Trikot der Mighty Dogs. Gemeinsam mit den Fans feierte die Mannschaft anschließend den überzeugenden Heimauftakt, der Lust auf mehr macht. Das nächste Spiel führt die Mighty Dogs am Sonntag zum Liganeuling nach Burgau. Das nächste Heimspiel im Icedome steigt am Sonntag, den 26. Oktober, um 18 Uhr gegen die Devils des VfE Ulm/Neu-Ulm.
ESC Riverrats Geretsried – EHC Waldkraiburg 4:5 n.V. (3:0/0:1/1:3/0:1) (BYL) Tor: [X] #40 Christoph Lode, #32 Tobias Sickinger (ab 24.); Verteidigung: #3 Daniel Hora, #10 Felix Lode, #20 Thomas Rott, #23 Tim Ludwig, #50 Martin Kokeš, #81 Max Cejka; Sturm: #9 Thomas Vrba, #11 Anthony Dillmann, #13 Jakub Sramek, #18 Santeri Ovaska, #25 Andris Dzerins, #34 Leon Decker, #52 Jakub Revaj, #63 Leander Ruß, #74 Florian Maierhofer, #78 Philip Kaer, #88 Nico Vogl „C“; Tore: 1:0 (3.) Reiter (Soukup, Frankenberg); 2:0 (8.) Soukup (Hüsken); 3:0 (15.) Englbrecht (Bursch); 3:1 (37.) Vogl (Kokeš, Sramek); 3:2 (45.) Ovaska (Vogl – SH1); 4:2 (46.) Fissekis (Ott, Reiter); 4:3 (46.) Kokeš (Dzerins); 4:4 (60.) Hora (Kokeš, Sramek); 4:5 (62.) Sramek (Hora, Vogl); Zuschauer: 524; Strafminuten: ESCG 10, EHCW 10. Löwen entscheiden Zitterpartie in Geretsried in letzter Sekunde Es sind genau diese Spiele, die man als Fan einer Mannschaft – gleich in welchem Sport – sehen möchte. Emotionen zum Greifen nah, die in einem lauten, niemals enden wollenden Jubelschrei münden. Ein solches Spiel erlebten die Löwen am vergangenen Freitag in Geretsried. Vor rund 80 mitgereisten Waldkraiburger Fans, die das Spiel erst mit Verspätung anfeuern konnten – die Kassen in Geretsried waren auf den Andrang schlicht nicht vorbereitet. Ebenfalls nicht vorbereitet schien der EHC Waldkraiburg. Im immer schöner werdenden Geretsrieder Eisstadion verschlief die Mannschaft von Jürgen Lederer den ersten Durchgang nach allen Regeln der Kunst. Im Passspiel klappte kaum etwas, der Spielaufbau ließ viele Wünsche offen und auch die Defensive wirkte unsicher. Nach nur wenigen Minuten – die Fans aus dem Fanbus waren noch nicht einmal im Stadion – stand es bereits 1:0 für die Hausherren. Ein Schuss aus dem Halbfeld, nach einem gut vorgetragenen Konter über Reiter, landete direkt unter der Latte hinter Torhüter Christoph Lode. Noch während die letzten Waldkraiburger Anhänger ihre Plätze einnahmen, erhöhten die River Rats auf 2:0. Der Puck, zuvor im Löwen-Aufbau verloren, wurde vom Ex-Löwen Dominik Soukup eiskalt links unten im Tor versenkt. Zum Unglück aller war auch das kein „Hallo-Wach“ für die Gäste. Mit einer unangebrachten Lässigkeit, die auch Coach Jürgen Lederer in der anschließenden Pressekonferenz kritisierte, versuchten sie, sich zurück ins Spiel zu bringen – vergeblich. Stattdessen erzielten die Gastgeber das 3:0 durch einen lässigen Handgelenkschuss aus dem Halbfeld und gingen mit dieser Führung in die erste Pause. In der Kabine wurde es laut. Lederer, leicht heiser, gab später zu, dass er seine Mannschaft „wachrütteln“ musste. Auf dem Eis zeigte das zunächst jedoch wenig Wirkung. Hinzu kam, dass Torhüter Christoph Lode gleich zu Beginn des Drittels unsanft von den Beinen geholt wurde. Nachdem er benommen liegen blieb und es noch kurz versuchte, verabschiedete er sich beim nächsten Unterbruch selbst vom Eis – humpelnd in die Kabine. Mit Tobias Sickinger zwischen den Pfosten steigerten sich die Löwen jedoch zusehends. Die schnellen Geretsrieder Angreifer bekamen sie immer besser in den Griff, die Gastgeber kamen seltener gefährlich vors Tor. Wenige Minuten vor der zweiten Pause gewann Kapitän Nico Vogl vor dem Tor der River Rats ein Bully, und den folgenden Schuss von Martin Kokeš beförderte er selbst aus der Luft in die Maschen. Zuvor hatte Leon Decker bereits Pech mit einem Lattentreffer, nachdem er zusammen mit Andris Džeriņš eine Zwei-auf-eins-Situation sehenswert ausgespielt hatte. Mit diesem 3:1 zu einem psychologisch wichtigen Zeitpunkt – sofern es dafür überhaupt einen unwichtigen gibt – ging es in die Kabinen. In der 45. Minute befanden sich die Löwen in Unterzahl. Nachdem sie die River Rats gut vom Tor weghielten, ergab sich eine Kontersituation: Nico Vogl setzte sich auf der rechten Seite stark durch und legte den Puck in den Lauf von Santeri Ovaska. Der Finne hämmerte den Puck halbhoch in die linke Ecke – unhaltbar für Ex-Löwe Korbinian Sertl im Geretsrieder Tor. Die Freude über den Anschlusstreffer währte allerdings nicht lange. Kaum war die Strafe abgelaufen, erhöhte der ESC durch Athanassios Fissekis auf 4:2. Doch an Aufgeben dachten die Löwen nicht im Entferntesten. Sie setzten die Gastgeber zunehmend unter Druck, und nach mehreren guten Chancen traf Martin Kokeš von der blauen Linie zum 4:3. Bei Fans und Mannschaft keimte die Hoffnung endgültig wieder auf. Eine Minute vor dem Ende nahm Jürgen Lederer bei Puckbesitz eine Auszeit – und zog anschließend Torhüter Sickinger zugunsten eines sechsten Feldspielers. Die Löwen kontrollierten die torwartlose Schlussminute, doch als alles schon verloren schien und die Uhr nur noch eine Sekunde Restzeit zeigte, zog Daniel Hora ab und erzielte tatsächlich den 4:4-Ausgleich. Die Bank explodierte, der Fanblock drehte durch – pure Ekstase in Gelb und Blau. Geretsrieds Trainer Hans Tauber beschrieb es nach dem Spiel treffend: „Wenn man in der Overtime das Bully gewinnt, hat man das Ding erst einmal.“ Genau das taten die Löwen. Andris Džeriņš entschied das Anspiel, der EHC drückte, und nach zwei erfolglosen Versuchen war es schließlich Jakub Šrámek, der sein Team mit dem 5:4-Siegtreffer erlöste – und die mitgereisten Fans endgültig in den siebten Eishockey-Himmel schickte.
Türkheim CenticsESV Türkheim – Münchner EK 4:7 (1:1/3:3/0:3) / Celtics verlieren Test gegen München (BBZL) Eine durchwachsene Leistung des ESV Türkheim reicht am Ende nicht gegen konsequent spielende Münchner, die sich für ihr einfaches und kompaktes Eishockey belohnen können. Die Gäste reisten mit 14 Feldspielern und zwei Torhütern an. Der ESVT startete mit Michi Bernthaler im Kasten und brachte 8 Verteidiger und 11 Stürmer aufs Papier. Mit dabei waren die Young-Celtics Dominik Speiser und Pius Bader aus der U20. Dafür fehlten Max Schorer, Felix Ambos, Moritz Hanslbauer, Joel Sirch und Florian Kaiser. Die Partie begann flott, München merkte man an, dass sie sich für die zwei Playoffpleiten aus der vergangenen Saison revanchieren wollten. Schnelle Vorchecks störten das Aufbauspiel der Celtics, die nur gelegentlich Mittel fanden, sich im gegnerischen Drittel festzuspielen. Doch auch München kam nur ab und an zu Chancen und so gestaltete sich die Anfangsphase ausgeglichen. Der erste Treffer gelang in der 8. Spielminute dem ESVT. Nach Zuspiel von Benni Hofmann und Marius Dörner erzielte Marco Fichtl das 1:0 für seine Farben. Im Anschluss überstand der ESVT zwei Unterzahlsituationen schadlos. Kaum waren die Celtics komplett, nutzte Marvin Kovac vom MEK eine unübersichtliche Situation kurz vor der ersten Drittelpause zum mittlerweile verdienten 1:1 Ausgleichstreffer. Nur 22 Sekunden waren im zweiten Drittel gespielt, da lag die Scheibe schon wieder im Tor von Michi Bernthaler. Ein Stockfehler in der Celtics-Verteidigung ermöglichte den Gästen das 1:2. Und es kam noch dicker für Türkheim. In der 24. Minute spielten die Luchse eine 3 gegen 2 Überzahlsituation clever aus und erhöhten auf 1:3. Nach dem verschlafenen Drittelstart rappelten sich die Celtics auf und gaben für die nächsten 10 Minuten den Ton an. Das sollte sich in der Folge auch bezahlt machen. Zwei weitere Tore von Marco Fichtl in Minute 28 und 33 egalisierten den Münchner Doppelschlag. Doch auch die Gäste ließen sich von den Gegentreffern nicht beeindrucken und gingen in der 35. Minute erneut in Führung. Kurz vor der Drittelpause gelang Türkheim wieder prompt der Ausgleich. Benni Hofmanns Schuss von der blauen Linie fand den Weg an Freund und Feind vorbei ins Münchner Tor. Beim Spielstand von 4:4 ging´s ins letzte Drittel. Beiden Teams merkte man nun an, das Spiel unbedingt auf ihre Seite ziehen zu wollen. Wieder kam München besser aus der Kabine und wieder gingen sie kurz nach Drittelbeginn in Führung. Trotz guter Möglichkeiten blieb dem ESVT der Ausgleich diesmal verwehrt. Stattdessen erhöhte München in der 50. Minute während einer 5 gegen 3 Überzahlsituation auf 4:6. Türkheim warf nun alles nach vorne. Zwei Überzahlmöglichkeiten blieben ungenutzt und so verlies Michi Bernthaler kurz vor Schluss das Eis für einen sechsten Feldspieler. Doch auch daraus konnten die Celtics kein Kapital schlagen, stattdessen landete ein Münchner Befreiungsschlag im leeren Tor zum 4:7 Endstand. Nach diesem Dämpfer in der Vorbereitung wartet nun bereits am morgigen Sonntag die Generalprobe auf den ESV Türkheim. Um 16:30 Uhr ist der TSV Farchant zu Gast im Türkheimer Sieben-Schwaben-Stadion. Dann braucht es eine deutliche Leistungssteigerung des ESVT, um die Vorbereitungsphase mit einem positiven Ergebnis abzuschließen. Strafzeiten: ESVT 12 min MEK 6 min Zuschauer: 79
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Ravensburg Towerstars
Eisbären Regensburg
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