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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Maximilian Herz kehrt nach einer Saison in der Verbandsliga beim REV Bremerhaven zu den Weserstars zurück. Der 26-Jährige konnte in 14 Spielen beachtliche 23 Tore und 23 Assists erzielen. Aus dem Nachwuchs des REV kommt zudem der junge ukrainische Stürmer Maksym Kovtun nach Bremen. Ausserdem haben Verteidiger Alexander Lutzow, sowie die Stürmer Niklas Apelt und Alexander Yevgenyev ihre weitere Zusage gegeben
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  

   

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IHP-PuckIHP Nachrichten
Samstag 29.März 2025

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte von Freitag und Samstag mit insgesamt elf Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Bayernliga und Regionalliga Ost.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    

ehcredbullmuenchenRed Bull München
Spiel 6 geht an Mannheim: EHC Red Bull München scheidet im Playoff-Viertelfinale aus

(DEL)  Der EHC Red Bull München verlor Spiel 6 des Playoff-Viertelfinales der PENNY DEL gegen die Adler Mannheim mit 1:2 (0:1|0:1|1:0) und musste sich damit dem Hauptrundenvierten in der Best-of-Seven-Serie mit 2:4 geschlagen geben. Vor 10.796 Zuschauern im ausverkauften SAP Garden traf Andreas Eder für die Mannschaft von Trainer Don Jackson.  
Spielverlauf 
Mannheim erwischte den besseren Start und ging in der vierten Minute durch den Treffer von Kristian Reichel mit 1:0 in Führung. Die Gäste blieben im Anschluss gefährlich, doch auch die Red Bulls erspielten sich gute Möglichkeiten. Maximilian Kastner (8.) und Tobias Rieder (12.) hatten den Ausgleich auf dem Schläger, ein Münchner Tor fiel im ersten Abschnitt aber nicht. Da auf der anderen Seite der Pfosten den zweiten Adler-Treffer durch Nick Cicek verhinderte (16.), ging es mit einer knappen 1:0-Führung für die Gäste in die erste Pause. 
Im Mitteldrittel agierten beide Mannschaften zunächst kontrolliert, Torchancen waren daher Mangelware. Der einzige Hochkaräter war ein Alleingang der Mannheimer, den Marc Michaelis zum 2:0 verwandelte (28.). Kurz darauf entschärfte Arno Tiefensee auf der anderen Seite einen Penalty von Chris DeSousa (30.). Das Jackson-Team erhöhte im Anschluss zunehmend den Druck. Adler-Goalie Tiefensee zeigte starke Paraden und hatte in der 38. Minute Glück, als Yasin Ehliz nur den Pfosten traf. Mit 0:2 aus Münchner Sicht ging es in die zweite Pause. 
Im Schlussabschnitt rannten die Red Bulls weiter an. Der Anschlusstreffer lag in der Luft, das Tor der Adler blieb aber wie vernagelt. Beim Lattenschuss von Les Lancaster rettete das Gestänge zum zweiten Mal an diesem Abend für die Gäste. Es ging nur in eine Richtung, doch München lief die Zeit davon. Bereits vier Minuten vor der Sirene brachte Jackson den Extra-Angreifer – und das Risiko wurde belohnt: Eder verkürzte mit einem Schuss unter die Latte auf 1:2 (59.). Die Red Bulls versuchten danach alles, trotz weiterer Chancen gelang ihnen der Ausgleich aber nicht mehr.  
Patrick Hager: 
„Wir haben heute – wie in den letzten Spielen – unglaublich viele Chancen liegen gelassen. Das hat uns das Genick gebrochen. In den Playoffs musst du einen Weg finden, dreckige Tore zu erzielen. Das ist uns nicht gelungen. Jetzt sind wir nach sechs Spielen ausgeschieden. Das müssen wir akzeptieren. Wir werden es sacken lassen und dann stärker zurückkommen.“ 
Tore: 
0:1 | 03:13 | Kristian Reichel 
0:2 | 27:18 | Marc Michaelis 
1:2 | 58:13 | Andreas Eder 
Zuschauer: 
10.796
 www.ihp.hockey    Freitag 28.März 2025  22:06 Uhr
Bericht:     EHCM
Autor:     irbm

  
StraubingtigersStraubing Tigers
Saisonabschlussfeier der Straubing Tigers am 5. April 2025

(DEL)  Die Straubing Tigers laden ihre Fans, Partner und Freunde des Clubs zur offiziellen Saisonabschlussfeier am Samstag, den 5. April 2025, ein. Nach einer ereignisreichen Spielzeit mit dem Champions Hockey League-Achtelfinale, dem Finaleinzug beim Spengler Cup und dem Viertelfinale in der PENNY DEL, bildet die Veranstaltung den feierlichen Rahmen, um gemeinsam auf sportliche Höhepunkte und emotionale Momente zurückzublicken.
Die Feier findet im Festzelt auf dem Gelände der Karmeliten Brauerei in der Senefelderstraße 21 in Straubing statt. Der Eintritt ist frei, es werden keine Eintrittskarten benötigt. Eine Sitzplatzreservierung ist nicht möglich – es wird empfohlen, frühzeitig zu erscheinen, da das Platzangebot begrenzt ist.
Bereits ab 15:00 Uhr ist das Festzelt geöffnet. Das offizielle Programm der Straubing Tigers beginnt um 17:00 Uhr und wird moderiert von Fanradio-Host Tobias Welck und Stadionsprecher Peter Schnettler. Im Anschluss findet eine Autogramm- und Selfiestunde mit der Mannschaft statt. Ab circa 19:00 Uhr sorgen die Kasplattnrocker mit Live-Musik für ausgelassene Stimmung.
Ein weiteres Highlight des Abends ist die Verlosung eines kompletten Trikotsatzes der aktuellen Spielzeit. Lose können ab sofort im Fanshop der Straubing Tigers während der regulären Öffnungszeiten erworben werden. Auch während der Veranstaltung besteht vor Ort die Möglichkeit, Lose zu kaufen – bis kurz vor Beginn der Ziehung.
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Neben frischem Karmeliten-Bier und verschiedenen Speisen gibt es unter anderem Longdrinks an der Overtime Bar sowie ein kulinarisches Angebot von Gaby’s Leckereien.
Die Straubing Tigers freuen sich auf einen stimmungsvollen gemeinsamen Abschluss mit allen Fans und Wegbegleitern der Saison 2024/25.
 www.ihp.hockey    Freitag 28.März 2025  10:07 Uhr
Bericht:     ST
Autor:     dz


dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Auftaktsieg im Playoff-Halbfinale

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen sind erfolgreich ins Playoff-Halbfinale in der DEL2 gestartet. Bei den Kassel Huskies setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Niklas Sundblad am Freitagabend mit 1:0 durch.
Sundblad setzte in Kassel auf die gleiche Formation, die das Viertelfinale gegen Rosenheim erfolgreich gestalten konnte. Im Tor sollte Danny aus den Birken einmal mehr einen Sahnetag erwischen. Den besseren Start ins Spiel hatten aber die Gastgeber. Kassel schaffte es früh Druck aufzubauen, konnte aus den Birken aber nicht bezwingen. Auf der Gegenseite scheiterte Drew LeBlanc in Überzahl am Pfosten (5. Minute). In der 11. Minute hatten die Huskies eine Ausgleichschance, scheiterten aber am starken Dresdner Keeper. Kurz darauf rettete das Torgestänge. Torlos ging es in die erste Pause.
Im Mittelabschnitt blieb es ein körperbetontes Eishockeyspiel mit Strafen auf beiden Seiten. Die Eislöwen kamen nun immer besser ins Spiel und belohnten sich in der 34. Minute mit dem Führungstreffer. Andrew Yogan suchte Travis Turnbull vor dem Tor. Der Pass blieb aber am Kasseler Müller hängen und prallte vom Verteidiger in den eigenen Kasten. Direkt darauf hätte Johan Porsberger mit einem Tor des Jahres-Versuch auf 2:0 stellen können. Im Alleingang versuchte es der Schwede kunstvoll mit einem Schuss zwischen den eigenen Beinen, scheiterte aber an der Latte. Kassel kassierte eine weitere Strafe und so kam Tomas Sykora in der 35. Minute zur Riesenchance, scheiterte aber am Huskies-Keeper Gibson.
Im Schlussabschnitt versuchte es LeBlanc erst mit einem Bauerntrick (46.) und auf der Gegenseite knallte Bender den Puck ans Dresdner Torgestänge (47.). In einer vierminütigen Überzahl hätten die Eislöwen noch erhöhen können, spielten aber auch clever mit der Zeit. Kassel versuchte bis zur Schlusssirene alles, konnte die starke Eislöwen-Defensive und einen überragenden aus den Birken aber nicht bezwingen. Für ihn ist es der zweite Shutout in den Playoffs.
Niklas Sundblad, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Kassel hat sehr gut angefangen und im ersten Drittel sehr viel Druck aufgebaut. Da hat uns Danny aus den Birken im Spiel gehalten und wir waren sehr gut in Unterzahl. Im zweiten Drittel schießen wir das wichtige 1:0 und können mit der Führung spielen. Es war eine sehr gute Teamleistung, wir haben defensiv sehr gut gestanden. Die Special Teams haben es meiner Meinung nach heute entschieden. Ein sehr gutes Unterzahlspiel und der entscheidende Treffer im Powerplay. Das nehmen wir gern mit und am Sonntag geht es weiter.“
Spiel 2 der Halbfinalserie steigt am Sonntag 17:00 Uhr in der ausverkauften JOYNEXT Arena. Resttickets gibt es online über Etix und ab 15:30 Uhr an der Abendkasse.
 www.ihp.hockey    Freitag 28.März 2025  22:46 Uhr
Bericht:     ESCD
Autor:     ka


kasselhuskiesKassel Huskies
Ohne eigenen Treffer: Huskies unterliegen Eislöwen in Spiel 1

(DEL2)  Mit einer 0:1 (0:0/0:1/0:0)-Niederlage sind die Kassel Huskies am heutigen Abend gegen die Dresdner Eislöwen ins Halbfinale der DEL2-Playoffs gestartet. Trotz spielerischem Übergewicht gingen die Schlittenhunde erstmals seit der Finalserie gegen den EV Landshut im Jahr 2008 wieder ohne eigenes Tor in einem Playoff-Spiel vom Eis.
Dabei hatte die Partie vor 5423 Zuschauern zunächst alles was das Eishockeyherz begehrt. Tolle Kombinationen, gute Torchancen und jede Menge Emotionen. Yogan (1.) und Keck (2.) ließen die ersten Möglichkeiten der Partie liegen. Und auch in den Zweikämpfen wurde sich nichts geschenkt. Das Schiedsrichter-Gespann Klein und Gossmann hatte immer wieder Mühe, die Gemüter im Zaum zu halten. Mit Fortdauer der Partie erarbeiteten sich die Gastgeber jedoch ein optisches Übergewicht. Ex-Nationaltorwart Danny aus den Birken präsentierte sich jedoch in tadelloser Verfassung. Bei Kasseler Überzahl rettete der Dresdner Zerberus erst gegen Wolf, ehe auch Dominic Turgeons Versuch in seiner Fanghand landete (beide 11.). Erst bei Weidners Abschluss wenige Minuten später war aus den Birken erstmals geschlagen, doch der Pfosten rettete das 0:0 für die Gäste (13.).
Im zweiten Drittel zollten beide Mannschaften dem hohen Anfangstempo Tribut. Immer wieder verzettelten sich die Angriffsreihen beider Mannschaften in Einzelaktionen. Und so war es auch kein famoser Spielzug, sondern eine simple Einzelaktion, die den ersten Treffer des Abends produzieren sollte. Eislöwen-Goldhelm Yogan hatte sich die Scheibe im Powerplay hinter dem Kasseler Tor zurechtgelegt und schließlich Gibson aus spitzem Winkel angeschossen. Vom Kasseler Goalie trudelte die Scheibe zum 0:1 über die Linie (33.). Und fast wäre es noch schlimmer gekommen. Doch gegen Ex-Husky Tomas Sykora behielt Gibson mit einem spektakulären Save die Oberhand (35.).
Im Schlussdrittel klingelte zunächst das Eisen. Erst jagte Oliver Granz einen Schlenzer an die Latte (44.) ehe postwendend auch Tim Bender mit einem Schlagschuss am Gestänge scheiterte (46.). Die große Schlussoffensive der Huskies verpuffte dann in der gutstehenden Defensive der Gäste. Immer wieder hielten die Eislöwen einen Schläger oder ein Körperteil in die Abschlüsse der Huskies. Auch bei Überzahl und leerem Tor vermochten die Huskies den Bann am heutigen Abend nicht zu brechen.
Tore:
0:1 Yogan (PP - Fox – 33. Min.)
 www.ihp.hockey    Freitag 28.März 2025  22:30 Uhr
Bericht:     ECK
Autor:     pkh


Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Krefeld Pinguine - Ravensburg Towerstars 5-1

(DEL2)  Die Krefeld Pinguine konnten das erste Spiel des Playoff-Halbfinals gegen die Ravensburg Towerstars am Freitagabend mit 5:1 (1:0, 1:1, 3:0) gewinnen. In einem zerfahrenen Spiel fiel erneut Yushiroh Hirano mit zwei Toren positiv auf. Die Pinguine erspielten sich durch den Sieg die 1:0-Serienführung.
Beide Mannschaften starteten engagiert in die Partie und suchten früh den Torabschluss. Bereits in der zweiten Minute tauchte Erik Karlsson frei vor Felix Bick auf, scheiterte jedoch am Krefelder Torhüter. Auch Robbie Czarnik hatte kurz darauf eine gute Möglichkeit, die Bick entschärfte.
Den ersten Treffer erzielte Krefeld in der 7. Minute. Nach einem Fehler der Ravensburger Defensive an der blauen Linie kam die Scheibe zu Philip Riefers, der sofort abzog. Yushiroh Hirano stand direkt vor dem Tor und lenkte den Puck für Gäste-Torhüter Ilya Sharipov unglücklich ins Netz – 1:0 für die Pinguine.
Ravensburg drängte anschließend auf den Ausgleich, konnte jedoch drei Powerplays nicht nutzen. Während das erste Überzahlspiel noch gefährlich war, verteidigte Krefeld die folgenden Unterzahlsituationen deutlich strukturierter. So blieb es zur ersten Pause bei der knappen Führung der Gastgeber.
Die Pinguine bauten ihren Vorsprung in der 28. Minute aus. Maximilian Adam legte die Scheibe an die linke Seite zu Lucas Lessio, der nicht lange zögerte und mit einem präzisen Schuss ins kurze Eck zum 2:0 traf.
Ravensburg kam jedoch umgehend zurück – wenn auch auf kuriose Weise. Nur eine Minute nach dem 2:0 versuchte Davis Vandane, die Scheibe aus der eigenen Zone zu klären, traf sie aber unglücklich. Der Puck segelte direkt ins eigene Tor, sodass die Towerstars unverhofft auf 2:1 herankamen (29.). Als offizieller Torschütze wurde Nick Latta genannt.
In den folgenden Minuten übernahmen die Gäste die Kontrolle. Sie setzten Krefeld unter Druck und kamen zu mehreren Abschlüssen, doch Felix Bick blieb sicher. Die Pinguine überstanden diese Phase ohne weiteren Gegentreffer und retteten die knappe Führung in die zweite Pause.
Im Schlussabschnitt fanden die Pinguine wieder besser ins Spiel und ließen Ravensburg nur noch wenig Raum zur Entfaltung. Die entscheidende Szene ereignete sich in der 57. Minute: Marcel Müller spielte die Scheibe diagonal an den langen Pfosten, wo Max Newton sie mit dem Schlittschuh stoppte und Yushiroh Hirano mustergültig bediente. Dieser musste nur noch ins fast leere Tor einschieben – 3:1.
Kurz danach folgte eine ruppige Szene, als Robbie Czarnik Christian Kretschmann mit einem Bandencheck zu Fall brachte. In der anschließenden Auseinandersetzung kassierten mehrere Spieler Strafen, wobei Krefeld mit einem Powerplay aus der Situation hervorging.
Die Überzahl nutzten die Pinguine effizient. Mike Fischer spielte von hinter dem Tor auf Jon Matsumoto, der frei vor Sharipov auftauchte und den Ravensburger Torhüter zum 4:1 überwand (60.). Den Schlusspunkt setzte Philipp Kuhnekath, der nach einem Timeout der Gäste mit einem Empty-Net-Tor den 5:1-Endstand besiegelte.
Zahlen zum Spiel
Krefeld Pinguine – Blue Devils Weiden 5:1 (1:0, 1:1, 3:0)
Tore: 1:0 (6:20) Hirano (Vandane), 2:0 (27:07)(PP) Lessio (Adam, Kretschmann), 2:1 (28:30)(PP) N.Latta, 3:1 (56:20) Hirano (Newton, Müller), 4:1 (59:01) Matsumoto (Fischer, Weiß), 5:1 (59:20)(EN) Kuhnekath (Kretschmann)
Schüsse: 42:28
Strafminuten: 18:18
Zuschauer: 7511
Stimmen zum Spiel
Thomas Popiesch
Spiel 1 ist es immer ein wichtiges Spiel, wie man in die Serie reinkommt. Wir sind da gar nicht so schlecht gestartet. Die ersten beiden Drittel waren aber sehr geprägt von Strafen. Dadurch war es für einige schwierig in die Partie zu kommen. Gerade im ersten Drittel war es wichtig, dass wir die Unterzahlsituationen gut überstanden haben, teils durch Felix Bick, teils durch Teamwork. Wir haben ab der zweiten Speilhälfte die richtigen Entscheidungen getroffen, das Spiel besser kontrolliert und den Puck gut aus der eignen und in die Ravensburger Zone bekommen. Das war denke ich am Ende der Unterschied in einem erwartet engen Spiel. So erwarte ich aber alle Spiele in dieser Serie.
 www.ihp.hockey    Freitag 28.März 2025  23:52 Uhr
Bericht:     KEV
Autor:     mt


selberwoelfeSelber Wölfe
Wölfe unterliegen effizienten Eisbären - Eisbären Regensburg vs. Selber Wölfe 2:1 (1:1; 1:0; 0:0)

(DEL2)  Trotz eines guten und über weite Strecken dominanten Auswärtsauftritts, mussten sich die Selber Wölfe in Spiel 1 den Eisbären Regensburg geschlagen geben. Ausschlaggebend war die bessere Chancenverwertung der Gastgeber, die eines ihrer Powerplays zum Siegtreffer nutzen konnten. Im Schlussdrittel rannten die Wölfe gegen clever verteidigende Regensburger erfolglos an.
Ausgleich beflügelt die Wölfe
Beide Teams verzichteten auf eine Abtastphase und brachten gleich von Beginn an die Scheiben zum Tor. Auf Selber Seite war es Miglio, der als erster beim Eisbären-Goalie Neffin anklopfte, auf der anderen Seite prüfte Demetz Carr. Den ersten richtigen Wirkungstreffer aber setzten die Gastgeber in der achten Minute, als Ontl quer auf Liss spielte. Der Schwede im Trikot der Regensburger nutzte den Platz, den ihm die Selber gewährten, mit einem strammen Schuss zum 1:0. Diese Führung war zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient. Die Wölfe spielten unbeirrt weiter, doch Hördler und Sproul verfehlten das Tor, ebenso wie Gajovsky im Alleingang am Selber Torhüter scheiterte. Kurz darauf schickte Raedeke Smith mit einem langen Pass auf die Reise. Der Selber Goldhelm ließ einen Verteidiger stehen, verlud den Regensburger Torhüter Neffin und netzte zum Ausgleich ein. Dieser Treffer schien die Wölfe regelrecht zu beflügeln. Die Porzellanstädter verbrachten von nun an viel Zeit in der Angriffszone, konnten aber trotz hochkarätiger Chancen für Hofmann, Pfleger und Smith keinen Torerfolg mehr feiern. In der 19. Minute war Carr gegen Wong nochmal gedankenschnell zur Stelle.
Eisbären mit dem effektiveren Powerplay
Die Eisbären starteten mit einem Powerplay in den mittleren Spielabschnitt und nutzten dieses kurz vor Ablauf der Strafe auch zum Führungstreffer. Morley wurde gut freigespielt und überwand Carr mit einem platzierten Schuss zum 2:1. Zwei Minuten später hätte Demetz die Führung für seine Farben ausbauen müssen, ließ seine Riesenchance aber liegen. In der 34. Minute hatten die Wölfe Pech als ein abgefälschter Gläßl-Schuss knapp am Torpfosten vorbeitrudelte. Anschließend spielten die Wölfe ein gefälliges Powerplay, konnten aber trotz zwischenzeitlicher Verwirrung vor Neffins Kasten kein Kapital daraus schlagen. Eine Minute vor Drittelende war aber auch Carr mit dem Glück im Bunde, als die Regensburger die Scheibe aus dem Gewühl heraus nicht Richtung Tor brachten.
Wölfe rennen vergeblich an
Die Wölfe rissen im Schlussabschnitt das Spielgeschehen an sich, beschäftigten die Eisbären mit Abwehrarbeit, waren aber zu ungenau im Torabschluss. Dies hätte sich in der 48. Minute fast gerecht, doch der freistehende Ontl feuerte die Scheibe über die Latte. Je länger das Spiel andauerte, desto mehr rannten die Wölfe an. Die Gastgeber verteidigten jedoch geschickt und hielten die Porzellanstädter weitestgehend aus der Gefahrenzone. Marusch, Raedeke, Smith oder Schwamberger scheiterten an Neffin oder zogen die Scheibe am Tor vorbei, wie auf der anderen Seite Liss. Letztendlich brachten die Eisbären die Führung über die Zeit.
Mannschaftsaufstellungen und Statistik
Eisbären Regensburg: Neffin (Kubik) – Tippmann, Gajovsky, Mayr, Demetz, Schütz, Giles, F. Kose – Preto, Trivino, Morley, Liss, Schmid, Ontl, Schembri, Moser, Wong, T. Kose, Grimm, Angaran
Selber Wölfe: Carr (Weidekamp) – Heyter, Sproul, Marusch, Hördler, Gläßl, Plauschin, Raab – Smith, Raedeke, Miglio, Bassen, Peter, Pfleger, Schwamberger, McMillan, Campbell, Krymskiy, Park, Hofmann
Tore: 8. Min. 21:0 Liss (Ontl, Schmid); 15. Min. 1:1 Smith (Raedeke); 22. Min. 2:1 Morley (Trivino, Ontl; 5/4)
Strafzeiten: Regensburg 4, Selb 4
Schiedsrichter: Steingross, Hinterdobler (Brüggemann, Riemel)
Zuschauer: 4.354
 www.ihp.hockey    Freitag 28.März 2025  22:37 Uhr
Bericht:     SW
Autor:     mg

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga
  
   
 
Buchloe PiratesBuchloe Pirates
Piraten bekommen ihr Endspiel - Der ESV Buchloe gewinnt Spiel sechs der Playdowns und erzwingt so am Sonntag ein alles entscheidendes siebtes Duell in Pfaffenhofen

(BYL)  Spannung bis zum Schluss! Mit einem hart erarbeiteten 5:3 (1:0, 2:1, 2:2) Heimsieg haben die Buchloer Piraten am Freitagabend vor über 500 Zuschauern ihre Chance auf den Klassenerhalt in der Eishockey Bayernliga weiter gewahrt und die Playdown-Serie gegen den EC Pfaffenhofen zum dritten Mal ausgleichen können. Somit kommt es am Sonntag in der Hallertau jetzt zum ultimativen Showdown, da die Freibeuter mit diesem überlebenswichtigen Erfolg ein nun alles entscheidendes siebtes Spiel erzwingen konnten, das am Sonntag ab 17.30 Uhr in Pfaffenhofen steigt. Dort entscheidet sich in dieser engen Serie auch endgültig, wer sich den Ligaverbleib sichert und wer sportlich in die Landesliga absteigt.
Mit dem Rücken zur Wand waren die Buchloer nach dem2:3 Serienrückstand vor diesem sechsten Duell am Freitagabend gestanden, in dem die Gäste mit einem Sieg die Serie hätten vorzeitig beenden können. Doch wie in bisher allen Partien zuvor sollte auch an diesem Abend am Ende das Heimteam die Nase vorne haben, wonach es zu Beginn aber nicht unbedingt aussah. Denn den Buchloer merkte man anfangs doch spürbar den immensen Druck des „gewinnen müssens“ an, der auf den Schultern der Freibeuter lastete. So kamen die Gäste besser ins Spiel und hatten in den ersten zehn Minuten gleich vier hochkarätige Chancen auf den Führungstreffer. Doch ein wieder einmal zuverlässiger Rückhalt Dominic Guran im ESV-Tor verhinderte mit starken Paraden den Rückstand. Und dann schlugen plötzlich die Piraten zu: Als die Hausherren gerade eine Unterzahl überstanden hatten, schickte Alexander Krafczyk den von der Strafbank zurückkehrenden Michal Petrak mustergültig auf die Reise und der tschechische Routinier behielt vor ECP-Tormann Justin Köpf die Nerven und traf zum 1:0 (13.) – zugleich auch der Pausenstand nach 20 Minuten.
Doch die Führung hielt im Mitteldrittel nur ganze 48 Sekunden, ehe Oliver Eckl im Powerplay zum 1:1 ausglich. Zwar hatte Markus Vaitl wenig später bei einem Konter die erneute Führung auf dem Schläger (25.), doch er vergab. Pfaffenhofen wirkte auch anschließend etwas geschmeidiger in den Angriffsbemühungen, aber mit einem Doppelschlag kippte das Match dann in Richtung der Gennachstädter. Erst musste sich Demeed Podrezov zwar nach 30 Minuten noch ärgern, dass das vermeintliche 2:1 wegen „Hohen Stocks“ vermutlich zurecht aberkannt wurde. Doch nur Sekunden später netzte der US-Boy schließlich doch zur neuerlichen Führung der Piraten ein (30.). Und es sollte noch besser kommen, als Alexander Krafczyk nicht einmal eineinhalb Minuten später in Überzahl nach perfekter Vorarbeit von Vaitl auf 3:1 erhöhte (31.). Nun waren die Buchloer deutlich besser im Spiel und Pfaffenhofen hatte Glück, dass die Freibeuter nach einem Foul an Michal Petrak, der eigentlich schon das leere Tor vor sich hatte, keinen Penalty zugesprochen bekamen. Und nachdem Guran nochmals stark bei einem Alleingang parierte (39.), ließen die Buchloer durch Michal Telesz eine weitere Top-Gelegenheit auf das 4:1 liegen, da Köpf spektakulär rettete (40.).
Unmittelbar nach Wiederbeginn fiel der vierte Treffer dann aber doch, als Petrak den Puck sehenswert mit der Rückhand in den Winkel setzte und so eigentlich für einen beruhigenden Vorsprung sorgte (42.). Die Gäste kämpften sich allerdings nochmals zurück und zwei Tore erneut von Eckl und Jan Tlacil wenig später machten das Match doch wieder spannend (44./47.). Es drohte also eine erneute Zitterpartie wie im vergangenen Heimspiel, doch die Buchloer hielten bis in die Schlussphase die enge Führung. Und dort machte Michal Petrak Sekunden vor dem Ende mit seinem dritten Treffer zum 5:3 ins leere Pfaffenhofener Gehäuse alles klar (60.).
So gleichen die Buchloer mit einem Kraftakt also zum dritten Mal die Serie aus und bringen die Playdown-Runde tatsächlich noch einmal nach Pfaffenhofen zurück, wo am Sonntag im siebten und letzten Aufeinandertreffen nun definitiv die Entscheidung über Klassenerhalt und Abstieg fallen wird.
Am Sonntag alle Freibeuter nach Pfaffenhofen – meldet euch für den Fanbus an
Die Verantwortlichen wollen für das nun alles entscheidende Duell am Sonntag in Pfaffenhofen wieder einen Fanbus organisieren. Abfahrt ist um 15.15 Uhr an der Sparkassenarena. Der Preis pro Person beträgt 15€ und für Getränke ist wie zuletzt auch im Bus wieder ausreichend gesorgt.
Bitte meldet euch also fleißig an, um unsere Jungs im ultimativen Showdown um den Klassenerhalt zahlreich zu unterstützten.
Anmeldungen bitte bei unserem 2. Vorstand Florian Warkus unter 01772315460 – gerne per Whatsapp.
 www.ihp.hockey    Samstag 29.März 2025  00:46 Uhr
Bericht:     ESVB
Autor:     chs


erdinggladiatorsErding Gladiators
3:5 Erfolg: Erding erzwingt "Finale dahoam"

(BYL)  Die Erding Gladiators haben das fast Unmögliche möglich gemacht: Mit einem 5:3-Auswärtssieg beim EHC Königsbrunn erzwingen sie ein siebtes Finalspiel vor heimischer Kulisse – am Sonntag, 30.03., 18:00 Uhr, in der Stadtwerke Erding Arena.
Die Vorzeichen waren klar: Nur ein Sieg würde die Gladiators im Rennen um die Bayernliga-Meisterschaft halten. Angetrieben von über 300 lautstarken Erdinger Fans erwischte Erding keinen optimalen Start, denn Königsbrunn machte mächtig Druck. Doch ein stark aufgelegter Leon Meder hielt sein Team im Spiel. Nach gut 17 Minuten war es Marco Deubler, der seinen eigenen Rebound  zur 1:0-Führung verwandelte – die erste Belohnung für eine kämpferische Erdinger Vorstellung.
Das zweite Drittel war nichts für schwache Nerven. Erst glich Anton Egle für die Pinguine aus (26.), bevor Cheyne Matheson nach einem schnellen Antritt sehenswert zur erneuten Führung einnetzte (33.). Doch erneut war es Egle, der mit Glück für den 2:2-Ausgleich sorgte. Sein Schuss prallte an den Pfosten, von dort an Meders Rücken – und über die Linie.
Im letzten Abschnitt wurde es zur Nervenschlacht. Sebastian Busch, der nach langer Pause wieder im Aufgebot stand, fälschte einen Pass entscheidend zur 3:2-Führung ab (43.). Wenig später wurde Ian Farrell von einem Königsbrunner angeschossen, so dass der Puck glücklich zum 4:2 über die Linie trudelte. Doch die druckvoll spielenden Hausherren ließen nicht locker: Wieder war es der bärenstarke Egle, der zum 4:3 verkürzte (47.).
Vier Minuten vor dem Ende wurde es brenzlig, als Erding in Unterzahl agieren musste. Doch die Gladiators warfen sich in jeden Schuss und hielten die knappe Führung mit Leidenschaft und Teamgeist. In der Schlussminute sorgte Elia Ostwald schließlich mit einem Empty-Net-Treffer für die endgültige Entscheidung einer einmal mehr hochklassigen Partie und den 5:3-Endstand.
Eine geschlossene Teamleistung, große Moral und die unbändige Unterstützung der Fans lassen den Traum vom Titel weiterleben.
 www.ihp.hockey    Samstag 29.März 2025  02:00 Uhr
Bericht:     TSVE
Autor:     dw


ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
EHC Königsbrunn vergibt den ersten Matchpuck

(BYL)  Am Freitag hatte der EHC Königsbrunn den Meisterpokal vor Augen, die Brunnenstädter hätten sich bei einem Sieg den dritten Titel in Folge geholt. Doch nach 60 Spielminuten gingen die "Gladiators" des TSV Erding verdient mit 5:3 als Sieger vom Eis. Damit gleichen die Oberbayern nach einer sehr fair geführten Partie in der Serie Best-of-Seven zum 3:3 aus. Nun wird die Entscheidung um den Titel auf Sonntag verschoben, dann geht es im entscheidenden Spiel um Alles oder Nichts.
Beide Mannschaften konnten mit gut gefülltem Kader antreten, beim EHC kehrte Max Dropmann wieder in den Kader zurück. Erding trat dieses Mal mit Antony Gagnon an, der dritte Kontingentspieler Kyle Brothers durfte stattdessen die Partie von außen ansehen. Im Königsbrunner Tor stand wie schon in den letzten Partien Stefan Vajs, als Backup hielt sich Dave Blaschta bereit.
Königsbrunn startete stark in die Partie, erarbeitete sich von Beginn an mit Zug zum Tor gute Chancen. In der vierten Spielminute hatte der EHC einige gute Möglichkeiten, doch die Erdinger Defensive war auf der Hut und blockte die Schüsse gut weg. Die Brunnenstädter blieben gallig und suchten den Abschluss, die Gladiators kamen erst in Minute sieben zu ersten guten Möglichkeiten. In der 12. Spielminute lag das erste Tor in der Luft, doch Florian Dörings Schuss ging nur knapp vorbei. Zwei Minuten später verhinderte der Pfosten eine erste Führung der Königsbrunner. Der EHC blieb weiter am Drücker, wurde aber bei einem Konter kalt erwischt und kassierte das 0:1 durch Deubler, der einen Rebound einnetzte. Das Tor aus dem Nichts traf die Brunnenstädter hart, bis zum ersten Pausengang fielen aber keine weiteren Treffer, ein abgefälschter Schuss von Sternheimer ging nur knapp am Tor der Gäste vorbei.
Nach Wiederanpfiff drängte Königsbrunn auf den Ausgleich. Doch Erding hatte nach der Führung wieder mehr Zugriff auf das Spiel und gestaltete die Partie ausgeglichener. In der siebten Minute setzten sich die Gladiators im gegnerischen Drittel fest, Matheson hatte das zweite Tor schon auf dem Schläger. Im Gegenzug fiel der Ausgleich, Lion Stange bediente Anton Egle mit einem Querpass, den der Schwede per Direktabnahme zum 1:1 vollstreckte. In der 31. Spielminute hatten die Brunnenstädter ihr erstes Überzahlspiel, doch Erding verteidigte gut und ließ nichts zu. Zwei Minuten später musste der EHC allerdings den nächsten Treffer schlucken, nach einem sehenswerten Alleingang traf Matheson zum 1:2 für Erding. Marco Sternheimer vergab gleich danach eine gute Möglichkeit, dafür brachte sich Anton Egle in der 37. Spielminute ein zweites Mal auf die Anzeigetafel. Nach Anspiel von Lion Stange traf Egle zunächst nur den Pfosten, der Puck prallte aber zurück auf den Rücken von Erdings Goalie Meder und von da aus ins Tor zum 2:2. In der 37. Spielminute tauchte Egle erneut alleine vor Meder auf, ein Treffer wollte aber nicht mehr fallen. Mit dem leistungsgerechten Gleichstand ging es danach ein letztes Mal in die Kabinen.
Nach dem Pausentee erwischte Erding den besseren Start und erzielte das 2:3, drei Minuten später fiel dann sogar das kuriose 2:4. Ein Aufbaupass der Königsbrunner Defensive prallte vom Schoner eines Erdinger Stürmers ab und landete dann unglücklich im Tor der Brunnenstäter. Doch der EHC hatte sich noch nicht aufgegeben, nur eine Minute später schlug Königsbrunn zurück. Mika Reuter bediente bei einem Konter Anton Egle, dessen Schuss zunächst noch von Goalie Meder pariert werden konnte. Den Rebound ließ er sich aber nicht entgehen und verkürzte zum 3:4. In der 53. Spielminute wäre fast der Ausgleich gefallen, doch der Erdinger Keeper war hellwach und verhinderte den Königsbrunner Treffer. Die Gäste verteidigten gut und ließen nur wenige Aktionen der Brunnenstädter zu, vier Minuten vor Spielende hatte der EHC ein zweites Mal die Chance, in Überzahl auszugleichen. Ein Treffer wollte aber nicht fallen, nach Ablauf der Strafe zog Coach Bobby Linke seinen letzten Joker und nahm Goalie Stefan Vajs zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Doch die Gladiators waren auf der Hut und netzten nach Scheibeneroberung ins leere Königsbrunner Tor ein. So stand es am Ende 3:5 nach einer Partie auf Augenhöhe, mit dem besseren Ende für die effizientere Mannschaft.
Wenn du deine Chancen nicht nutzt, dann macht es der Gegner, wie schon am Dienstag bewahrheitete sich die Phrase. An Chancen für den Sieg mangelte es den Königsbrunnern nicht, aber im intensiven Kampf mit einem Gegner auf Augenhöhe waren die Gäste effektiver und defensiv stabil. Nun gilt es, am Sonntag in Erding alle Kräfte ein letztes Mal zu mobilisieren und das entscheidende Spiel sieben zu gewinnen. Anpfiff im Erdinger Eisstadion ist ab 18 Uhr. Coach Bobby Linke haderte nach dem Spiel noch mit den verpassten Chancen:
„Spiel sechs zwischen beiden Mannschaften, man kennt sich nun in- und auswendig. Wir sind gut gestartet, hatten Zugriff auf die Partie, erarbeiten uns gute Chancen und hatten eine super Energie auf dem Eis. Dabei schafften es wir aber nicht, in Führung zu gehen und kassierten vor Drittelende noch einen Treffer. Im zweiten Drittel wollten wir zurückschlagen, brachten uns dann aber immer wieder selbst in Bedrängnis. Durch eigene Fehler kam der Gegner immer wieder gefährlich vor unser Tor. Im Powerplay haben wir heute nicht gut gespielt, passtechnisch waren wir auch nicht auf dem Niveau, das man benötigt, um so einen Gegner wie Erding zu schlagen. Bei Fünf gegen Fünf war es ein ausgeglichenes Spiel. Mit unseren Fehlern haben wir uns um den Sieg gebracht, das hat in so einem Finalspiel einfach nicht gereicht. Erding hat es eiskalt ausgenutzt und am Ende verdient gewonnen.“ Chancenlos sieht er seine Mannschaft aber nicht, am Sonntag kommt die nächste Möglichkeit auf den dritten Meistertitel „Nun heißt es Mund abputzen, sich regenerieren, einen klaren Kopf bekommen und sich wieder auf das Ziel zu fokussieren. Der Druck, zu Hause gewinnen zu müssen, ist jetzt weg. In Erding haben wir nichts zu verlieren, aber wir brauchen wieder mehr Fokus auf das Wesentliche, und das ist die harte Arbeit auf dem Eis.“
Tore: 0:1 Deubler (Pfenninger, Brandl) (18.), 1:1 Egle (Stange, Kinzel) (27.), 1:2 Matheson (Pfenninger) (33.), 2:2 Egle (Stange) (35.), 2:3 Busch (Brandl, Michl) (44.), 2:4 Farrell (Matheson) (47.), 3:4 Egle (Reuter, Stange) (48.), 3:5 Ostwald (Forster, Waldhausen) (60. Empty Net Goal)
Strafminuten:  EHC Königsbrunn 2     TSV Erding 4     Zuschauer: 950 (ausverkauft)
 www.ihp.hockey    Samstag 29.März 2025  09:15 Uhr
Bericht:     EHCK
Autor:     hp

  
          
NEWS Landesverbände  Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    

FASSBerlinFASS Berlin
Noch ein Sieg fehlt...

(RLO)  Es war ein starker Auftritt, und der wurde mit einem deutlichen Erfolg belohnt. FASS Berlin gewann am Freitag Spiel 3 der Finalserie um die Meisterschaft der Regionalliga Ost gegen die Schönheider Wölfe mit 8:5 (1:0, 5:3, 2:2). Damit fehlt den Weddingern nur noch ein Sieg zur Titelverteidigung.
Die ersten beiden Spiele haben gezeigt, dass es auf die berühmten Kleinigkeiten ankommt. Da beide Teams auch diesmal gut besetzt ins Spiel gingen, war wieder eine hochklassige Partie zu erwarten. Beide Teams traten mit 20 Feldspielern an, Eric Steffen bei FASS und Niko Stark bei den Wölfen starteten im Tor.
DAS SPIEL
Nach 100 Sekunden gab es die erste Strafe des Spiels, und die führte zum ersten Treffer. FASS spielte in Überzahl und nach 132 Sekunden landete ein verdeckter Schuss von Gregor Kubail zum 1:0 im Tor. Die Weddinger spielten weiter offensiv, Schönheide setzte auf Konter. Beide kamen auch zu Chancen, und zwei Minuten vor der Pause landete ein Schuss von FASS an der Unterkante der Latte. Wenig später kamen die Wölfe zu ihrem ersten Powerplay, FASS hielt den Vorsprung aber bis zur Pause.
129 Sekunden nach Wiederbeginn kam Schönheide doch zum Ausgleich, Florian Heinz hatte keine Mühe freistehend den Puck ins Tor zu schießen. Doch die Antwort der Weddinger kam 21 Sekunden später, Nils Herzog traf zum 2:1. Drei Minuten später traf Tom Fiedler aus Nahdistanz und es stand 3:1. Der Treffer war fast eine Kopie seines Tores zum 1:3 am vergangenen Sonntag. Doch so schnell geben sich die Wölfe bekanntlich nicht geschlagen, und nach 28 Minuten konnte Lukas Lenk sie in Überzahl auch wieder heranbringen. Und wieder kam eine schnelle Antwort. Erst gab es den dritten Metalltreffer des Drittels, dann machte es Kapitän Tom Fiedler genauer und schoss den Puck in der 30. Minute unter die Latte. Zwei Minuten später rückte die Serienführung noch ein Stück näher, denn Daniel Volynec erhöhte mit einem Rückhandschuss auf 5:2. Es kam noch besser, als die 35. Minute FASS das 6:2 brachte. In Überzahl traf Felix Braun, und damit war das Spiel schon fast entschieden. Der letzte Treffer des Drittels war das aber nicht, ebenfalls in Überzahl verkürzte Tom Berlin eine Minute später auf 6:3.
Zwar sollte man Schönheide nie abschreiben, aber nach 43 Minuten machten sie sich die Aufgabe nach einer Strafe von fünf Minuten schwerer. FASS nutzte die Gelegenheit, Daniel Volynec erhöhte nach 46 Minuten auf 7:3. Zwei Minuten später kam FASS erneut zu einem Powerplay, das Dennis Thielsch nach fünf Sekunden mit dem 8:3 schon wieder beendete. Schönheide gelang in der Folge noch etwas Ergebniskosmetik: Yannek Seidel (52.) und Jan Meixner (in Überzahl kurz vor der Schlusssirene) brachten ihre Farben noch zweimal auf die Anzeigetafel.
Es war wieder ein überzeugender Auftritt von FASS und somit auch ein verdienter Sieg. Und bei 13 Toren wurden die 562 Zuschauerinnen und Zuschauer wieder gut unterhalten.
DER AUSBLICK
FASS geht in der Serie mit 2:1 in Führung. Am Sonntag geht es um 17:00 Uhr in Schönheide weiter. FASS freut sich über jeden Fan, der das Team ins Erzgebirge begleitet, um beim möglichen dritten Sieg dabei zu sein! Sollte es am Sonntagabend noch keinen Meister geben, findet am Dienstag (01.04.25, 19:00 Uhr) in der Eissporthalle Charlottenburg das entscheidende Spiel 5 statt.
DIE STATISTIK
FASS: Steffen (Hoffmann) – Falk, Babinsky; Hüfner, Kruggel; Wild, Polok; Miethke; Preiß, Levin – Thielsch, Fiedler, Herzog; Noack, Miguez, Licitis; Volynec, Kubail, Braun; Weihrauch, Flemming.
Tore:
1:0 (02:12) Kubail (Wild, Fiedler) PP1;
1:1 (22:09) Heinz, 2:1 (22:31) Herzog (Fiedler, Thielsch), 3:1 (25:37) Fiedler (Thielsch, Babinsky), 3:2 (28:02) Lenk PP1, 4:2 (29:48) Fiedler (Thielsch, Herzog), 5:2 (31:21) Volynec (Kubail, Polok), 6:2 (35:16) Braun (Wild, Kubail) PP1, 6:3 (36:16) Berlin PP1;
7:3 (45:51) Volynec (Fiedler, Kubail) PP1, 8:3 (47:20) Thielsch (Noack, Babinsky) PP1, 8:4 (51:26) Seidel, 8:5 (59:28) Meixner PP1.
Schiedsrichter: Hecker, Möller – Krüger, Niedermeyer.
Strafen: FASS 10 (2/6/2), Schönheide 13 (2/4/7).
Zuschauer: 562.
 www.ihp.hockey    Samstag 29.März 2025  00:06 Uhr
Bericht:     FASSB
Autor:     ah

 
schoenheiderwoelfeSchönheider Wölfe
Schönheide Wölfe unterliegen in Spiel 3 bei FASS Berlin

(RLO)  Am heutigen Freitagabend in der Hauptstadt war klar, dass sich ein Team die 2:1-Serienführung und den "Matchpuck" sichern und in zwei Tagen, am Sonntag, 30.03.25, 17:00 Uhr im Schönheider Wolfsbau, Meister werden kann. Am Ende waren es die Akademiker, welche sich vor 562 Zuschauern, darunter wieder gut 50 mitgereiste Wölfefans, in der Eissporthalle P09 im Berliner Stadtteil Charlottenburg mit einem verdienten 8:5 (1:0, 5:3, 2:2)-Erfolg in die bessere Ausgangsposition brachten. Die Wölfe müssen also am Sonntag unbedingt gewinnen, will man ein fünftes Spiel erzwingen und die Berliner nicht im eigenen Wohnzimmer feiern sehen. Gelingt der Serienausgleich, kommt es am Dienstag, 01.04.25, 19:00 Uhr in Berlin zu Spiel 5 und den absoluten Final-Showdown.
Wölfefans, wir brauchen Euch am Sonntag mehr denn je. Lasst uns den Wolfsbau zum Beben bringen und die Serie gemeinsam ausgleichen. Eure Unterstützung ist extrem wichtig für das Team und jetzt, beim ultimativ letzten Heimspiel in dieser Saison, muss der Wolfsbau zum Hexenkessel für unseren Gegner werden. Foto: Elias Tirschmann/Schönheider Wölfe e.V.
Zum Spiel. Beide Teams konnten mit komplettem Kader (20 Feldspieler, 2 Torhüter) antreten. Die Wölfe, mit keinem guten Start, kassieren bereits nach 100 Sekunden die erste Strafzeit, welche FASS nur 32 Sekunden später durch Gregor Kubail mit dem 1:0 quittierte. Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, mit leichten Vorteilen für die Gastgeber. Schönheide hatte knapp zwei Minuten vor der ersten Pause in Überzahl die Chance zum Ausgleich, konnte diese Situation aber nicht nutzen.
Der Mittelabschnitt hatte dann deutlich mehr Offensiv-Power und jede Menge Tore zu bieten. Zunächst schafften die Wölfe in der 23. Minute durch Florian Heinz den 1:1-Ausgleich. Doch FASS antwortete schnell und ging nur 22 Sekunden später durch Nils Herzog wieder mit 2:1 in Führung. Weitere drei Minuten später erhöhten die Akademiker durch Tom Fiedler auf 3:1. Ein Powerplay nutzten die Wölfe dann zum 3:2-Anschluss durch Lukas Lenk, ehe FASS wieder mit einem Doppelschlag zur Stelle war und durch Tom Fiedler (30.) und Daniel Volynec (32.) auf 5:2 stellte. Nur zwei Minuten später mussten die Wölfe erneut in Unterzahl agieren und FASS nutzte diese Gelegenheit, um durch Felix Braun auf 6:2 davonzuziehen. Etwas Hoffnung kam wieder im Schönheider Lager auf, als nur eine Minute später Tom Berlin in Überzahl auf 6:3 verkürzen konnte. Gleichzeitig der Spielstand zur zweiten Pause.
Im Schlussdrittel war die Frage, ob die Wölfe einen Drei-Tore-Rückstand noch aufholen können? Sie konnten nicht, denn mit dem Versuch, mehr Härte ins Spiel zu bekommen, kassierte Wölfe-Verteidiger Yannick Löhmer eine Fünf-Minuten-Strafe, welche FASS in Überzahl zum 7:3 durch Daniel Volynec (46.) nutzte. Eine weitere Strafe gegen Schönheide bescherte erneut im Powerplay das 8:3 (48.) für die Akademiker durch Dennis Thielsch. Yannek Seidel gelang in der 52. Minute zwar noch das 4:8 und Jan Meixner in Überzahl das 5:8 (60.) aus Schönheider Sicht, doch mehr war nicht drin, wonach es am Ende beim verdienten Heimsieg für die Berliner blieb, da sich die Wölfe defensiv zu anfällig präsentierten.
 www.ihp.hockey    Freitag 28.März 2025  22:37 Uhr
Bericht:     SW
Autor:     mg

  
  Samstag 29.März 2025
15:00 Uhr
   
Informationen:
Ergebnisse: 
  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
   
Bericht:
Autor:
  
IHP  
sc  
  
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