IHP NachrichtenDienstag 23.Februar 2021
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 10 Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Oberliga Süd und Oberliga Nord.
| Deutschland DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| DEB bietet Rückerstattung der Länderspieltickets an (DEB) Eine Publikumszulassung bei Länderspielen ist weiterhin nicht absehbar, daher hat sich der Deutsche Eishockey-Bund e.V. gemeinsam mit den Ausrichtern der geplanten Partien zu einer Ticketrückerstattung entschlossen. Allen Zuschauern, die Eintrittskarten für die fünf Heim-Länderspiele der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft im April/Mai 2020 erworben hatten, wird nun auf Wunsch der volle Kaufpreis zurückbezahlt. Im vergangenen Jahr hatte der DEB zunächst mit den geplanten Austragungsorten eine Verschiebung des kompletten Länderspielprogramms um zwölf Monate vereinbart und damit eine bleibende Gültigkeit der Tickets ermöglicht. Nachdem sich die Gesamtsituation in der Corona-Pandemie in diesem Punkt nicht entscheidend verändert hat, unterbreitet der Eishockey-Spitzenverband nun dieses Angebot. Da mittlerweile aber zusätzlich auch eine weiterhin zunehmend ernste und bedenkliche Lage an der Eishockey-Basis und insbesondere im Eishockey-Nachwuchs entstanden ist, verbindet der DEB die Möglichkeit der Ticketrückerstattung mit einer Alternative. Es steht jedem Karteninhaber frei, den Betrag für die erstandenen Tickets nicht zurückzufordern, sondern zugunsten des deutschen Eishockey-Nachwuchses oder Projekten vor Ort zu spenden. Nachdem die Euro Hockey Challenge mit den beabsichtigten Ausweichterminen für dieses Jahr abgesagt wurde, läuft derzeit die Planung der WM-Vorbereitung. Die Länderspiele im Vorfeld der WM 2021 in Riga/Lettland (21. Mai bis 6. Juni 2021) sollen bald feststehen. Da der DEB alle Länderspiele in der laufenden Saison ohne Zuschauer plant, verlieren die Tickets für alle aufgeführten Spiele ihre Gültigkeit. Folgende Länderspiele sind von der Entscheidung betroffen: 16.04.2020 | 19:30 Uhr | Deutschland – Tschechien (in Nürnberg) 18.04.2020 | 14:15 Uhr | Deutschland – Tschechien (in Heilbronn) 23.04.2020 | 19:30 Uhr | Deutschland – Belarus (in Dresden) 25.04.2020 | 17:15 Uhr | Deutschland – Belarus (in Crimmitschau) 05.05.2020 | 19:00 Uhr | Deutschland – USA (in Mannheim) Verlegt auf: 15.04.2021 | 19:30 Uhr | Deutschland – Tschechien (in Nürnberg) 17.04.2021 | 14:15 Uhr | Deutschland – Tschechien (in Heilbronn) 22.04.2021 | 19:30 Uhr | Deutschland – Belarus (in Crimmitschau) 24.04.2021 | 17:15 Uhr | Deutschland – Belarus (in Dresden) 04.05.2021 | 19:00 Uhr | Deutschland – USA (in Mannheim) Interims-Sportdirektor Christian Künast: „Wir hätten uns gerne in ganz Deutschland vor Zuschauern präsentiert und haben uns auf die Fans in Heilbronn und Crimmitschau gefreut, da wir dort sehr lange kein Länderspiel bestritten haben. Die aktuelle Situation lässt dies aber leider nicht zu. Wir hoffen, bald wieder die Gelegenheit zu bekommen, an allen Standorten Länderspiele auszutragen und vor allem natürlich dann wieder vor der großartigen Kulisse, die wir bei Länderspielen gewohnt sind.“ Hier geht es zu den Formularen: https://www.deb-online.de/service/ticketing-april-mai-2020/ (DEB/rs) |
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Krefeld PinguineKrefeld Pinguine feiern 18-jährigen Jahrestag der Meisterschaft (DEL) Das Heimspiel gegen die Düsseldorfer EG am 7. März ab 17:30 Uhr möchten die Krefeld Pinguine zum Anlass nehmen, um an den Gewinn der Deutschen Meisterschaft vor 18 Jahren zu erinnern. Die unvergesslichen Playoffs begannen im Frühjahr 2003 gegen unseren Lieblingsrivalen aus Düsseldorf und endeten mit den Toren Günter Oswalds, Christoph Brandners und Steffen Ziesches in Spiel 5 der Finalserie gegen Köln. Die „Volljährigkeit“ der Meisterschaft nutzen wir, um den Erfolg sowie das Straßenbahn-Derby gegen die Düsseldorfer EG mit unserer dritten virtuellen Ticket-Aktion zu feiern. Dieses Mal können Fans und Unterstützer zwischen zwei Ticket-Paketen auswählen. Das Steffen Ziesche-Ticket des Finaltorschützen mit der Trikotnummer 8 für 8,00 Euro enthält einen 8 Prozent Gutschein auf den nächsten Einkauf im Online-Fanshop. Die zweite Option ist das „18 Jahre deutscher Meister“-Ticket für 20,03 Euro, welches mit einem Gutschein über 20,03 Prozent beim nächsten Einkauf im Online-Fanshop verbunden wird. Krefeld Pinguine Ticketing-Mitarbeiter Yannik Schoppmann: „Viele unserer Fans wissen noch genau, wo sie am 21. April 2003 waren, als wir das entscheidende Spiel in Köln gewinnen konnten – dieses Ereignis tragen viele von uns ganz nah an ihrem Herzen. Trotzdem können wir die Emotionen des Gewinns der Meisterschaft nicht einfach so wiedererzeugen, wir können jedoch die Erinnerung aufleben lassen und ehren. Dies tun wir mit den virtuellen Tickets zum 18. Jahrestag unserer letzten Meisterschaft beim nächsten Straßenbahn-Derby gegen die DEG.“ Der Vorverkauf der virtuellen Tickets beginnt am Mittwoch, 24. Februar um 12:36 Uhr vor dem Spiel gegen den damaligen Finalgegner aus Köln. (KEV/mt) |
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Red Bull MünchenSieg in Straubing (DEL) Der EHC Red Bull München hat bei den Straubing Tigers mit 5:4 (2:1|1:0|1:3|1:0) nach Verlängerung gewonnen. Patrick Hager, Mark Voakes, Justin Schütz und Philip Gogulla erzielten die Tore in der regulären Spielzeit. Zum Matchwinner avancierte Chris Bourque in der Overtime. Spielverlauf: München startete mit Offensivzugang Andrew Ebbett. Der ehemalige NHL-Profi debütierte an der Seite von Comebacker Maximilian Kastner. Beide Teams forderten sich von Beginn an und lieferten sich ein intensives Derby. Straubing war zunächst den Tick aggressiver und legte in der achten Minute durch Chasen Balisy vor. Die Red Bulls glänzten mit Effizienz: Hager erzielte nach einem Pass von John Peterka den Ausgleich (17. Minute). Voakes sorgte mit seinem Powerplaytor für die Pausenführung (20.). Im zweiten Drittel spielten beide Teams extrem aggressiv. Gefährlich wurde es nur nach Einzelaktionen wie Corey Tropps Alleingang, den Münchens Torhüter Danny aus den Birken parierte (31.). Die Red Bulls brauchten weiterhin wenige Chancen: Gogulla mit der Ablage, Schütz aus dem Handgelenk in die rechte Ecke – Tor (35.). Der Pfosten verhinderte den vierten Münchner Treffer durch Peterka (38.). Im Schlussdrittel meldeten sich die Tigers zurück. Kael Mouillierat verkürzte in Überzahl 3:2 (42.). Sena Acolatse erzielte nach einem Abpraller den Ausgleich (48.). Die Red Bulls antworteten mit der erneuten Führung durch Gogullas Abstauber (52.). Stephan Daschner stellte drei Minuten später auf 4:4. Verlängerung. Bourque sicherte den Red Bulls mit einem harten Schlagschuss nach 42 Sekunden in der Overtime den Zusatzpunkt. Chris Bourque: „Es war ein hin und her. Wir haben gewonnen und uns zwei wichtige Punkte gesichert.“ (EHCM/irbm) Red Bull MünchenGrundsteinlegung SAP Garden in München (DEL) Die Red Bull Stadion München GmbH hat den Grundstein für den SAP Garden im Olympiapark München gelegt. Coronabedingt ohne Zeremonie mit Gästen und Besuchern. Der mit einem Eisblock ergänzte Stein wurde vorab von Red Bull München und den Partnern Landeshauptstadt München, FC Bayern München Basketball und SAP mit entsprechenden Gegenständen befüllt. Die Grundsteinlegung markiert einen wichtigen Abschnitt in der Geschichte des Bauprojekts. An der Stelle des ehemaligen Olympia-Radstadions entsteht eine multifunktionale Sportarena mit einem Fassungsvermögen von bis zu 11.500 Zuschauern. Don Jackson, Headcoach Red Bull München: „Wir freuen uns sehr, dass eine neue moderne Heimat für unseren Eishockeyclub Red Bull München und seine Fans entsteht. Die größere Zuschauerkapazität verspricht noch mehr Stimmung und hoffentlich viele Erfolge.“ Der SAP Garden dient als Schauplatz für Sport und sportnahe Veranstaltungen und Events. Hauptnutzer sind der EHC Red Bull München und der FC Bayern München Basketball. Marko Pesic, CEO FC Bayern München Basketball GmbH: „Die zusätzliche Heimspielstätte wird den Zuschauern einen großartigen Mehrwert liefern. Zugleich hoffen wir natürlich, dass diese hochmoderne Halle uns als FC Bayern Basketball auch bei der sportlichen Weiterentwicklung entscheidend voranbringt." Die Aushubarbeiten von 270.000 Kubikmetern Kies sind zum Großteil abgeschlossen. Die Rohbauarbeiten – ausgeführt von der Firma Züblin – sind in vollem Gange. Insgesamt hat der sechsstöckige Komplex eine Bruttogeschoßfläche von ca. 70.000 m² auf einer Grundfläche von 22.000 m². Dazu gehören auch drei weitere überdachte Eissportflächen, die extra für Trainingszwecke und für den Breitensport gebaut werden. Verena Dietl, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München: „Mit der neuen Sportarena erhalten der EHC Red Bull München und die Basketballer des FC Bayern eine neue Heimat. Der Komplex kann zudem von der breiten Öffentlichkeit genutzt werden. Somit schaffen wir auch für den Münchner Schul-, Freizeit- und Nachwuchssport eine hervorragende Infrastruktur. Der Olympiapark wird dadurch über Jahrzehnte hinaus enorm belebt.“ Zeitgleich zur Grundsteinlegung wurde heute die Webseite www.sapgarden.com aktiviert. Hier können Interessierte die Entwicklung rund um das Bauprojekt verfolgen. Lars Lamadé, Head of Sponsorships Europa und Asien, SAP: „Für SAP als Namensgeber, Technologie- und Innovationspartner ist der SAP Garden eine tolle Möglichkeit, maßgeschneiderte und innovative Technologie-Lösungen für die individuellen Bedürfnisse der Teams, der Fans und auch des Stadionbetreibers zu integrieren.“ Red Bull hat das Architekturbüro 3XN aus Kopenhagen in Zusammenarbeit mit den Landschaftsarchitekten von Latz und Partner mit dem Bau beauftragt. Der SAP Garden in Zahlen: • ca. 70.000 m² Bruttogeschossfläche • Zuschauerkapazität: bis zu 11.500 Plätze • Alle Heimspiele des EHC Red Bull München • Mindestens 15, maximal 40 Spiele des FC Bayern Basketball pro Saison • 40 weitere Sport- bzw. sportnahe Events • Drei überdachte Eisflächen für Trainingszwecke und Breitensport • Business-Seats • Elf Logen mit ca. 156 Plätzen • Fanshops und Fanstore • Büro- und Konferenzräume. (EHCM/irbm) |
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Eispiraten CrimmitschauFelix Thomas fehlt Eispiraten längerfristig - Voraussichtlich sechs Wochen Pause für Verteidiger (DEL2) Abwehrmann Felix Thomas wird den Eispiraten Crimmitschau für einen längeren Zeitraum nicht zur Verfügung stehen. Nachdem sich der Verteidiger bereits am vergangenen Donnerstag eine Verletzung im Unterkörperbereich zugezogen hatte, ergaben weitere Untersuchungen im Krankenhaus, dass der Verteidiger voraussichtlich für sechs Wochen pausieren muss. Eine bittere Nachricht für Felix Thomas selbst und die Eispiraten, die für den Rest der Saison ohnehin schon auf Vincent Schlenker (Reha nach Hüft-OP) und Scott Timmins (Reha nach Schulter-OP) verzichten müssen. Erste Fortschritte nach seiner langen Verletzungspause machte zuletzt hingegen Lukas Lenk. Die Rehabilitation des Stürmers verläuft so gut, dass er in dieser Woche bereits erstmals wieder individuell auf dem Eis trainieren konnte. „Leider kann ich erst am 9. März wieder richtig in das Teamtraining einsteigen. Dies war eigentlich eher geplant, lässt sich mit der vierten Staffel meiner Reha aber leider nicht kombinieren“, meint Lenk, der sich über die Rückkehr auf das Eis dennoch sehr freut: „Es ist ein schönes Gefühl wieder auf dem Eis zu stehen und ein bisschen Feeling zu bekommen“. Eine genaue Diagnose zur Oberkörperverletzung von André Schietzold, welcher sich im Heimspiel gegen die Heilbronner Falken verletzte, steht allerdings noch aus, kann in Hinsicht auf die kommenden Partien in der DEL2 jedoch hoffentlich bald gestellt werden. (EC/af) |
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ESV KaufbeurenESVK holt zwei Punkte gegen die Lausitzer Füchse - Branden Gracel mit Hattrick und dem Gamewinner in der Overtime (DEL2) Am Montagabend hieß es ESV Kaufbeuren vs. Lausitzer Füchse in der erdgas schwaben arena. Während die Gäste aus Weißwasser derzeit versuchen aus dem Tabellenkeller zu kommen, war es für die Joker eine gute Gelegenheit sich in der Tabellenmitte festzusetzen. Trainer Rob Pallin vertraute dabei exakt der gleichen Aufstellung, wie schon beim Auswärtssieg am Samstag in Bad Nauheim. Es fehlten demnach weiterhin Stefan Vajs, Markus Schweiger, Max Lukes, Maximilian Meier und Jan Dalgic verletzungsbedingt. Andrew Clark läutet das Spiel direkt mit einem gefährlichen Schuss auf das Kaufbeurer Tor ein, aber Benedikt Hötzinger kann entschärfen. In der vierten Minute gibt es die erste Joker Topchance, aber hier hat Mac Carruth die Fanghand blitzschnell gegen Tyler Spurgeon oben. Im Anschluss setzt es eine Strafzeit gegen Alex Thiel und die Joker dadurch in Unterzahl. Wie so oft in dieser Saison, gelingt es nicht die gesicherte Scheibe aus der Verteidigungszone heraus zu befördern und Andrew Clark setzt den Puck aus spitzem Winkel unter die Latte. In der sechsten Minute steht es damit 0:1 für die Füchse. Kurz darauf muss Hötzinger zweimal stark gegen Rylan Schwartz parieren, aber dann beginnt eine Druckphase der Rotgelben. Tyler Spurgeon schließt aus aussichtsreicher Position zu zentral ab, dann wird John Lammers sehenswert freigespielt, scheitert aber mit der Direktabnahme an der Schulter von Carruth. Auch Sami Blomqvist versucht es immer wieder, aber der Lausitzer Schlussmann ist bisher blendend aufgelegt. Jetzt der ESVK mit seinem ersten Powerplay, dabei aber noch deutlich zu harmlos. In der Folge weiter Druck der Hausherren, die bekommen aber die Scheibe nicht im Tor unter. Die 16. Minute läuft, Mick Walters wird von keinem Kaufbeurer Verteidiger angegangen, kann genau Maß nehmen und findet die kleine Lücke zwischen dem Pfosten und Benedikt Hötzinger. Die Gäste erhöhen damit auf 0:2. Kurz vor Pause rollt dann eine abgefälschte Scheibe über das Lausitzer Torgehäuse, fällt direkt vor die Torlinie, aber Mac Carruth schafft es wieder irgendwie den Joker Treffer zu verhindern. Für den ESVK war im ersten Drittel wesentlich mehr drin und die Gäste bisher eiskalt vor Tor. Das zweite Drittel beginnt mit einem Paukenschlag der Joker. Florin Ketterer bringt die Scheibe auf Branden Gracel und der trifft aus vollem Lauf, in halbrechter Position zum 1:2 in der 21. Minute. Rylan Schwartz dann fast mit der direkten Antwort, aber Benedikt Hötzinger ist auf dem Posten. Branden Gracel bekommt in der 23. Minute eine kleinlich gepfiffene Strafe wegen Hakens. Die Füchse somit wieder in Überzahl und wieder mit dem Treffer. Ondrej Pozivil schießt von der Blauen Linie und Rylan Schwartz fälscht unhaltbar zum 1:3 ab. Das Unterzahlspiel bleibt Kaufbeurens größtes Problem. Ob sie es in Überzahl besser können, dürfen sie dann kurz darauf zeigen, weil Brad Ross auf die Sünderbank muss. Und die Antwort lautet, ja. Tobi Wörle zieht erst die Verteidiger auf sich, spielt einen perfekten Doppelpass mit John Lammer und verwandelt zum 2:3 Anschlusstreffer in Minute 26. Das Spiel in der Folge ausgeglichen und Weißwasser mit aggressivem Forechecking, dann aber gleich drei Topchancen für Rotgelb, binnen kürzester Zeit. Sami Blomqvist und zweimal John Lammers, beißen sich an Mac Carruth die Zähne aus. In der 31. Minute lässt Fabian Koziol die Füchse Abwehr aussteigen, legt ab auf Fabian Voit und der setzt das Hartgummi an den Pfosten. Der Ausgleich ist nun wirklich überfällig. Dieser fällt dann auch, gerade als die Lausitzer wieder besser ins Spiel finden. Florin Ketterer passt scharf in die Mitte und Branden Gracel lenkt die Scheibe trocken ins kurze Eck. Es steht 3:3 in Minute 35. Bevor es zum zweiten Mal in die Kabinen geht, muss Mac Carruth einmal mehr gegen Branden Gracel eingreifen, kann dessen dritten Treffer aber vorerst verhindern. Zu Beginn des letzten Spielabschnitts tasten sich beide Teams weitestgehend nur ab. Thomas Reichel in der 44. Minute mit einem schönen Schuss aus der Drehung, Kaufbeurens Schlussmann zum Glück hellwach. Die Gäste können sich jetzt aber längere Zeit im Angriff festsetzen und der ESVK tut sich schwer, gefährlich vor dem Lausitzer Tor aufzutauchen. Die 48. Minute läuft, Kale Kerbashian erobert den Puck hinter dem Joker Tor, passt zu Rylan Schwartz, der die Scheibe gegen die Maske von Hötzinger hämmert. Kurz darauf endlich etwas Entlastung für Rotgelb, erst schießt Sami Blomqvist nur Zentimeter am Kasten vorbei, dann dürfen die Joker in Überzahl spielen, weil Thomas Reichel wegen Beinstellens in die Kühlbox geschickt wird. Wieder springt dabei für die Wertachstädter nichts Zählbares heraus. In der Folge will keine der Mannschaften den entscheidenden Fehler machen und Torabschlüsse bleiben vorerst Mangelware. In der 55. Minute muss Tobi Wörle für zwei Minuten vom Eis und für alle Joker Fans heißt es wieder zittern. Die Gäste belagern im Powerplay das Tor von Benedikt Hötzinger, mit vereinten Kräften gelingt es aber einen Treffer zu verhindern. Die letzten beiden regulären Spielminuten laufen, Jan Bednar für Rotgelb und Rylan Schwartz für Weißwasser, kommen jeweils noch einmal frei zum Schuss, aber beide Keeper können abwehren. Es geht also in die Verlängerung und hier spielen John Lammers und Tyler Spurgeon ihre gesamte Routine aus, halten bei Drei gegen Drei Feldspielen lange die Scheibe und verhelfen Julian Eichinger zu einer guten Torchance. Dann spurtet Kale Kerbashian auf das Kaufbeurer Tor zu, Branden Gracel wartet aber bereits auf ihn, nimmt ihm die Scheibe ab und ab geht die Post. Gracel wird von Kerbashian bearbeitet, tankt sich aber bis zu Mac Carruth vor, schlägt einen Haken und belohnt seine bärenstarke Leistung mit dem Siegtreffer. In Summe geht das Spiel, verdient mit 4:3 nach Verlängerung, an den ESV Kaufbeuren. (ESVK/pb) |
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Ravensburg TowerstarsTOWERSTARS SIND IN LANDSHUT NICHT ZU BREMSEN (DEL2) Die Ravensburg Towerstars haben beim Gastspiel in Landshut eine souveräne Leistung geboten und hochverdient mit 8:3 gewonnen. So selbstbewusst und zielstrebig sah man die Towerstars in den vergangenen Wochen selten ein Startdrittel angehen. Bereits nach 45 Sekunden tauchte Maximilian Kolb völlig frei vor EVL-Torhüter Dimitri Pätzold auf, etwas über eine Minute später hämmerte John Henrion nach einem starken Pass von Kai Hospelt aus der Rundung die Scheibe knapp über das Tor. Ihre Chancen hatte sich das ersatzgeschwächte Team von Coach Marc Vorderbrüggen durch schnellen Spielaufbau erarbeitet und dies prägte auch den weiteren Verlauf des ersten Abschnitts. Knapp drei Minuten waren gespielt, da besorgte David Zucker auch prompt die Führung. Bei einem 3:1 Break hatte er zwar auch die Optionen für den Querpass, der Abschluss war aber konsequent genug. Nur eine Minute später jubelten auf der Gegenseite dann die Hausherren. Die Scheibe segelte hinter Olafr Schmidt über die Linie, allerdings gab es sofort Proteste. Zu Recht, denn der Puck wurde von einem deutlich zu hohen Stock eines Landshuters abgelenkt. Die Niederbayern blieben danach weiter druckvoll, auch wenn sich die Anzahl der wirklich gefährlichen Chancen in Grenzen hielt. Anders war die Lage jedoch auf der Gegenseite, vor allem als die Oberschwaben zwischen der 8. und 11. Minute eine doppelte Überzahl spielen konnten. Dass diese Möglichkeit nicht genutzt werden konnte, war in der 12. Minute vergessen. Nachdem der von Dimitri Pätzold abgeblockte Puck im Torraum liegengeblieben war, drückte John Henrion zum 0:2 ein. Die Gastgeber wirkten jetzt noch geschockter. Als Patrick Seifert eineinhalb Minuten später auf der rechten Seite freie Bahn hatte, schlug der Puck zum 0:3 im rechten Torwinkel ein. Dabei blieb es bis zur zweiten Pause, das Schussverhältnis von 5:16 sprach Bände. Der zweite Spielabschnitt startete zunächst mit einer Druckphase der Gastgeber, welche die Towerstars Defensive deutlich stärker auf die Probe stellte, als noch im ersten Abschnitt. Die defensive Zuordnung in der eigenen Zone gaben die Oberschwaben allerdings selten auf und wenn dennoch Schüsse auf das Ravensburger Tor kamen, war Olafr Schmidt zur Stelle. Ein schneller 2 gegen 1 Gegenstoß in der 25. Minute blieb durch Robbie Czarnik zwar ungenutzt, er läutete aber wieder einige Minuten der erneuten Towerstars Dominanz ein. Etwas mehr als die Hälfte des Spiels war vorbei, als Justin Volek den noch abgefälschten Pass von Sebastian Hon zum 0:4 verwertete. Hatten sich die Towerstars ihre klare Führung durch harte Arbeit herausgespielt, war ihnen in der 33. Minute aber auch das Glück durchaus hold. Während David Zucker auf der Strafbank saß, verbuchte der EV Landshut einen Schuss an den Pfosten. Auch in der Schlussphase des zweiten Drittels hatte Olafr Schmidt einiges an Arbeit zu verrichten, doch der nächste Treffer fiel erneut auf der Gegenseite. Wieder war es Justin Volek, der sich als Torschütze verantwortlich zeigte. Als Kai Hospelt im Schlussdrittel bereits nach zehn Sekunden zum 0:6 einschlenzte, war die Partei vollends durch. Ein Zurückstecken stand für die Towerstars dennoch nicht auf dem Plan. Sie arbeiteten taktisch diszipliniert weiter, räumten vor dem eigenen Tor die Nachschüsse weg und blieben vorne gefährlich. Achteinhalb Minuten vor Ende zog Kilian Keller vom linken Bullykreis ab, das 0:7 war perfekt. In den letzten Minuten des Spiels war die Konzentration in Anbetracht des überdeutlichen Spielstands nicht mehr ganz so hoch. Auf das 1:7 der Gastgeber antwortete Daniel Stiefenhofer mit dem 1:8, knapp eine Minute vor Ende stellte Landshut mit zwei weiteren Treffern den 3:8 Endstand her. „Wir haben fast über 60 Minuten unseren Game-Plan eingehalten. Man muss auch gar keine einzelnen Spieler hervorheben. Jeder - ob junger oder erfahrener Spieler - hat eine gute Leistung gezeigt“, sagte Towerstars Coach Marc Vorderbrüggen hochzufrieden nach dem Spiel. (EVR/fe) |
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HC LandsbergZwei Niederlagen gegen Deggendorf und Höchstadt – Nicolas Strodel bleibt ein Riverking (OLS) Zwei Partien gegen Mannschaften aus dem Tabellenmittelfeld standen am vergangenen Wochenende für die Riverkings auf dem Plan. Am Freitag trat man zunächst gegen den Deggendorfer EC an. Landsberg kam von Beginn an gut ins Spiel, checkte gut vor und hinderte so Deggendorf phasenweise geordnet aus der eigenen Drittel heraus zu spielen. Als in der 7. Minute zunächst Marvin Feigl auf Landsberger Seite und dann in der 8. Minute Andrew Chambri auf der Strafbank Platz nahmen, traf der wiedergenesene Nicolas Strodel mit einem schönen Schlenzer von der blauen Linie zum 1:0 für die Riverkings. Landsberg machte weiter Druck, allerdings geriet man in der 16. Minute in doppelte Unterzahl. Hier konnte zunächst Thomas Greilinger durch einen sehr umstrittenen Penalty zum 1:1 ausgleichen. Nach einem Fehlpass von Hayden Trupp im gegnerischen Drittel geriet Landsberg durch einen Konter unter Druck und so konnte Rene Röthke zum 2:1 für die Gastgeber treffen. Dieses Ergebnis stellte den Spielverlauf des ersten Drittels mit einigen Landsberger Chancen etwas auf den Kopf. Im zweiten Drittel kam Deggendorf etwas besser ins Spiel, dies auch bedingt durch einige Landsberger Strafen. Als dann Tadas Kueliauskas zum 3:1 für die Gastgeber traf schien das Spiel zu kippen. Die Riverkings kämpft aber trotzdem weiter und erarbeiten sich immer wieder kleine Chancen. Als dann in der 38. Minute Maximilian Raß die Scheibe aus der Drehung in Richtung Deggendorfer schoss konnte Nicolas Strodel den abgefälschten Schuss direkt abnehmen und zum 3:2 Anschlusstreffer treffen. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die zweite Pause. Der HCL kämpfte sich im letzten Drittel wieder ins Spiel und machte immer wieder Druck durch intensives Forechecking. Als in der 43. Minute Deggendorfs Kuchejda auf der Strafbank Patz nehmen musste, schoss Dennis Sturm aus kurzer Distanz und Patrik Rypar konnte den Abpraller unhaltbar im Tor zum 3:3 Ausgleich versenken. Es dauerte bis zur 51. Minute ehe Andreas Gawlik ein Missverständnis in der Abwehr ausnutzte und mit einem strammen Schuss zur 4:3 Führung für die Gastgeber treffen konnte. Als dann Rene Röthke 5 Minuten vor dem Ende zum 5:3 für die Gastgeber treffen konnte, schien die Party gelaufen. Allerdings kämpften die Riverkings unermüdlich weiter so war es drei Minuten vor dem Ende Marvin Feigl der in Unterzahl die Scheibe erkämpfte und Mika Reuter bediente der mittels Direktabnahme zum 5:4 Anschluss treffen konnte. Es war knapp eine Minute vor Schluss Routinier Thomas Greilinger vorbehalten der in doppelter Überzahl für das entscheidende 6:4 zu sorgen. Der Treffer von Kuchejda 3 Sekunden vor dem Ende zum 7:4 spielte dann keine Rolle mehr. Insgesamt zeigten die Riverkings abermals eine gute Leistung. Punkte wären mit den Leistungen der letzten Spiele durchaus verdient. Ein völlig anderes Bild ergab sich beim Heimspiel gegen die Höchstadt Alligators. Die Überraschungsmannschaft der Saison startete fulminant und erzielt gleich nach 13 Sekunden das 0:1 durch Jiri Neugebauer. Die Riverkings kamen im ersten Drittel selten zum Zug und nutzen eigentlich gute Gelegenheiten nicht. Höchstadt hingegen stellte bis zur 15. Minute durch Anton Seewald, Milan Kostourek und Martin Vojcak zum zwischenzeitlichen 0:4 ehe Marek Charvat durch einen sehenswerten Schuss von der blauen Linie zum 1:4 Pausenstand treffen konnte. Im zweiten Drittel kam der HCL besser ins Spiel und so konnte Dennis Sturm durch eine schöne Einzelleistung nach gutem Pass von Marek Charvat zum 2:4 treffen. Landsberg schwächte sich in der Folge durch mehrere Strafzeiten. Mika Reuter konnte allerdings zunächst nach einem Alleingang des stark aufspielenden Nicholas Strodel im Nachschuss zum 3:4 Anschlusstreffen. Höchstadt nutzte dann die nächsten Überzahlsituation gnadenlos aus. Abermals Kostourek, Jakob Fardoe und Martin Vojcak trafen zum 3:7 zur zweiten Drittelpause. Landsberg stemmte sich auch im letzten Drittel gegen die zweistellige Niederlage. Zwei Treffer zum 3:9 Endstand abermals durch Vojcak und Jiri Mikesz konnten aber nicht verhindert werden. Am Freitag steht jetzt das nächste Heimspiel gegen den EC Peiting auf dem Programm. Spielbeginn ist um 20 Uhr, die Partie wird live auf Sprade.tv übertragen. Beim virtuellen Fanstammtisch am Montagabend konnte Teammanager Michael Oswald eine erste Personalie für die neue Saison verkünden. Nicholas Strodel wird auch im nächsten Jahr die Schlittschuhe für den HCL schnüren. Der 22jährige gebürtige Buchloer stürmte bereits in der DEL2 für Nauheim und die Lausitzer Füchse und spielte auch in der deutschen U20 Nationalmannschaft. In bisher 6 Spielen punktete er trotz Verletzung und längerer Pause vor seinem Wechsel zum HCL bereits fünf Mal und lies dabei sein Können aufblitzen. Als gebürtiger Buchloer und junger ambitionierter Spieler passt er hervorragend ins Team von Coach Fabio Carciola. Team Mannager Michael Oswald: „Es war schnell klar, das wir Nicolas gerne behalten würden und Nico hat auch Lust mit uns die nächsten Schritte hin zu einem konkurrenzfähigen Oberligateam zu gehen. Er hat noch jede Menge Potential, wir freuen uns auf die weitere Zeit mit ihm.“ (HCL/js) |
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| Individuelle Fehler kosten Ice Dragons den Sieg - Herford verliert Drachenduell nach Overtime in Erfurt (OLN) Da war mehr drin – der Herforder Eishockey Verein zeigte bei den Black Dragons Erfurt zwar eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber der beiden letzten Begegnungen, verlor am Ende jedoch in der Oberliga Nord mit 4:5 (1:0/2:1/1:3/0:1) nach Verlängerung. Eine Mischung aus unzureichender Chancenverwertung und zu vieler individueller Fehler sorgte dafür, dass sich die Ice Dragons mit lediglich einem Punkt begnügen mussten und einen möglichen Sieg liegen ließen. Herford war von Beginn an bemüht, dem favorisierten Gastgeber das Spiel möglichst schwer zu machen. Immer wieder störte das Team von Chefcoach Jeff Job das Aufbauspiel der schwarzen Drachen und ließ somit kaum Torgelegenheiten zu. Da das eigene Aufbauspiel hingegen funktionierte, erarbeiten sich die Ostwestfalen ein deutliches Chancenplus. Bis zur 16. Minute hielt das Erfurter Abwehrbollwerk, dann schlug Marius Garten in Überzahl zu und erzielte das 1:0 für die Gäste, das auch noch beim ersten Seitenwechsel Bestand hatte. Im zweiten Drittel drängte zunächst der Gastgeber und kam in der 23. Minute durch Maurice Keil zum Ausgleich. Nur drei Minuten später hatte Erfurt dann die Gelegenheit, in Überzahl in Führung zu gehen. Doch Herford konterte und erzielte durch Christophe Lalonde in eigener Unterzahl das 2:1. Die Ice Dragons nahmen fortan das Zepter wieder in die Hand und schnürten den Gegner vermehrt in der eigenen Verteidigungszone ein. Kurz vor Ablauf des mittleren Spielabschnittes nutzte der HEV ein weiteres Überzahlspiel und erhöhte durch Marius Garten auf 3:1. Auch im Schlussdrittel sollte Herford das Team sein, welches deutlich mehr Abschlüsse vor dem Tor hatte. Doch die Black Dragons Erfurt nutzten ihre Chancen deutlich besser. Fritz Denner verkürzte in der 43. Minute nach einem Zuordnungsfehler in der Herforder Defensive auf 2:3. Mit einem Doppelschlag durch Sean-Alexander Fischer (54.) und Arnoldas Bosas (55.) gelang Erfurt unter tatkräftiger Mithilfe der Gästeabwehr die Wende und alles sah so aus, dass alle drei Punkte in Thüringen bleiben sollte. Doch der HEV zeigte noch einmal Kampfgeist, setzte alles auf eine Karte und kam durch Christophe Lalonde in Überzahl 56 Sekunden vor dem Ende zum 4:4-Ausgleich, womit es in die Verlängerung gehen sollte. In der Overtime gelang es Herford zunächst nicht, eine Überzahlsituation zu nutzen und als sich alles so langsam auf ein Penaltyschiessen einstellte, erzielte Kyle Beach schließlich kurz vor der Schlusssirene den 5:4-Siegtreffer für die TecArt Black Dragons Erfurt. „Wir haben heute den Sieg durch zu viele individuelle Fehler verschenkt. Obwohl die Mannschaft ein gutes Spiel gezeigt hat, nehmen wir nur einen Punkt mit“, äußerte sich Chefcoach Jeff Job im Anschluss an die Begegnung. Herford bleibt mit dem Punkteschnitt von 1,0 weiterhin auf Platz 12 der Tabelle und hat am kommenden Freitag das schwierige Auswärtsspiel bei den Tilburg Trappers zu bestreiten. Am Sonntag tritt der HEV erneut bei den Black Dragons Erfurt an. (HEV/som) |
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Icefighters LeipzigVorzeitiges Saisonaus für insgesamt vier Spieler - Das IceFighters-Lazarett ist angewachsen (OLN) Es wird mal wieder Zeit über die Verletzten des Teams zu sprechen. Die EXA IceFighters Leipzig geben einen kleinen und zugegebener Maßen traurigen Zwischenstand aus dem Lazarett. Nachdem das Saisonende von Ryan Warttig bereits zu Beginn des neuen Jahres bekannt gegeben wurde, gesellen sich jetzt weitere Spieler dazu. Oliver Noack, Tim Heyter und Esbjörn Hofverberg werden diese Saison nicht mehr auf dem Eis zu sehen sein. Esa brach sich im Heimspiel gegen Halle den Fuß. Eine genauere Untersuchung ergab, dass der Fuß an drei Stellen gebrochen ist und mit Schrauben sowie Platten fixiert werden musste. Es dauert sicher mindestens 6 Wochen, bis diese wieder entfernt werden können. Danach beginnt die Reha und bis Esa aufs Eis zurückkehren könnte und wieder richtig einsatzfähig wäre, wird die Saison beendet sein. Ähnlich sieht es bei Tim Heyter aus. Der junge Defender hatte sich im letzten Spiel des Jahres 2020 daheim gegen Hamm erneut an der Schulter verletzt. Die Diagnose war bitter – Schultereckgelenksprengung. In Absprache mit der medizinischen Abteilung wird Tim konservativ behandelt und befindet sich bereits in der Reha. Auch für ihn ist damit die Saison im Dress der EXA IceFighters vorzeitig beendet. Für diese beiden Verteidiger wurden bekanntermaßen Fabio Frick und Tim Junge nachverpflichtet. Jetzt hat es aber noch einen Spieler erwischt. Oliver Noack verletzte sich im zweiten Spiel, in der Wedemark, schwer. Seine Syndesmose ist gerissen. Er musste auch direkt operiert werden. Jetzt ist sein Bein für die nächsten Wochen ruhiggestellt und auch für ihn steht dann eine längere Reha-Behandlung an. Damit ist dann leider auch für den jungen Stürmer diese Saison frühzeitig beendet. „Natürlich wünschen wir allen verletzten Spielern gute Besserung. In allererster Linie wünschen wir ihnen, dass sie wieder vollkommen gesund und leistungsfähig werden. Es ist sehr schade, dass sie uns in der entscheidenden Phase der Saison nicht mehr zur Verfügung stehen werden. Wir möchten aber diese Gelegenheit nutzen, um unserer medizinischen Abteilung zu danken. Mit dem St. Elisabeth Krankenhaus und dem Ambulanten Rehazentrum haben wir zwei kompetente und zuverlässige Partner. Die Diagnosen sind nicht erfreulich, aber wir wissen, dass sich unsere Spieler in guten Händen befinden. Die Zusammenarbeit mit Physiotherapeut Frank Räbsch und dem gesamten Ambulanten Rehazentrum und den Ärzten des Elisabeth Krankenhaus Dr. Gotthard Knoll, Dr. Thomas Näser, Dr.Robert Bär und Dr. Philipp Hofrichter ist optimal. Und dafür sind wir sehr dankbar“, sagt Headcoach Sven Gerike. (IFL/is) |
| Dienstag 23.Februar 2021 | www.icehockeypage.de | ||
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