IHP NachrichtenMittwoch 24.Februar 2021
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 8 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Oberliga Süd und Oberliga Nord.
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Eisbären BerlinEisbären unterliegen Wolfsburg nach Penaltyschießen (DEL) Die Siegesserie der Eisbären Berlin ist gerissen. Nach zuletzt fünf Erfolgen am Stück verlieren die Berliner am 20. Spieltag der PENNY DEL Saison 2020/21 in der heimischen Mercedes-Benz Arena gegen die Grizzlys Wolfsburg mit 2:3 nach Penaltyschießen. Durch diese Niederlage fand auch die Heimserie der Eisbären ein Ende. Im neunten Heimspiel der laufenden Spielzeit mussten sich die Gastgeber das erste Mal geschlagen geben. Mit einem Punktequotienten von 2,17 bleibt Berlin jedoch Tabellenführer der Gruppe Nord. Die Berliner gingen durch Matt White (8.) im Startdrittel in Führung, die Gäste konnten aber durch Rech (12./PP1) im Powerplay ausgleichen. Nachdem im zweiten Spielabschnitt kein weiterer Treffer fiel, ging es mit dem 1:1 ins letzte Drittel. Dort konnte Görtz die Wolfsburger in der 48. Minute mit 2:1 in Führung bringen. Parker Tuomie (56.) glich für die Eisbären jedoch wieder aus und so ging es in die Verlängerung. Da in der Overtime kein Treffer fiel, musste das Penaltyschießen entscheiden. Im Shootout erzielte Furchner das entscheidende Tor für Wolfsburg. Für die Eisbären Berlin geht es am Freitag, den 26. Februar 2021 weiter. Dann gastieren die Hauptstädter bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr. Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Wir sind mit dem Ergebnis nicht zufrieden, aber mit der Art und Weise, wie wir gespielt haben. Wir sind hart arbeitend ins Spiel gegangen. Beide Gegentore waren unglücklich, wir haben uns aber nicht aus der Ruhe bringen lassen. Wolfsburg hat eine sehr gute Verteidigung, da war es schwer durchzukommen. Wir haben uns trotzdem viele Chancen erarbeitet, aber ihr Torhüter hat heute ein sehr gutes Spiel gemacht. Im Penaltyschießen gehört auch immer etwas Glück dazu.“ Parker Tuomie (Stürmer Eisbären Berlin): „Wolfsburg hat eine wirklich gute Mannschaft. Im Laufe der Partie sind wir immer besser ins Spiel gekommen. Vor allem im Mitteldrittel haben wir viele Chancen kreiert, aber wir konnten leider kein Tor erzielen. Die Gegentore waren unglücklich, aber wir konnten zum Glück noch ausgleichen. Es war ein Spiel auf Augenhöhe und im Shootout kann es natürlich in beide Richtungen gehen.“ John Ramage (Verteidiger Eisbären Berlin): „Wir haben hart gespielt und uns viele Chancen erarbeitet. Wir konnten aber leider keinen Profit rausschlagen und ein wenig fehlte auch das Glück. Wir befinden uns aber trotzdem auf einem guten Weg.“ (EHCB/mebb) |
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Straubing TigersSandro Schönberger fällt verletzungsbedingt etwa sechs Wochen aus (DEL) Die Straubing Tigers müssen für etwa sechs Wochen auf ihren Kapitän Sandro Schönberger verzichten. Eine erneute Untersuchung bei Teamarzt Dr. Markus Vogt im Klinikum St. Elisabeth Straubing zeigte, dass die Verletzung, anders als zunächst angenommen, nun doch einen operativen Eingriff nötig macht. Dieser wird am heutigen Mittwoch, den 24.02.2021, durchgeführt. Bis zu seiner Verletzung hatte der 34-Jährige alle 16 bisherigen Saisonspiele absolviert und dabei vier Vorlagen auf seinem Konto verbuchen können sowie selbst ein Tor erzielt. „Im Training habe ich mir kürzlich eine Hüftverletzung zugezogen, bei optimalem Heilungsverlauf sollte ich aber in ungefähr sechs Wochen wieder einsatzbereit sein“, so Sandro Schönberger selbst. Jason Dunham, Sportlicher Leiter der Straubing Tigers: „Natürlich schmerzt der Ausfall von Sandro in der momentanen Situation sehr, denn sowohl auf als auch neben dem Eis ist er ein wichtiger Faktor in unserem Mannschaftsgefüge. Nichtsdestotrotz wünschen wir ihm eine gute sowie schnelle Genesung und dass er bald wieder auf das Eis zurückkehren kann.“ (ST/mb) |
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| Kasseler Defensivverbund zu stark (DEL2) Der Ligaprimus war zu abgezockt. Die Kassel Huskies unterstrichen die Statistik des besten Defensivverbunds mit einem fetten Textmarker und Shutout Nummer drei für Gerald Kuhn. Die Nordhessen gewannen mit 4:0 in Bad Tölz. Es war schon ein Augenrollen zu erkennen. Kevin Gaudet begann die Pressekonferenz mit den obligatorischen Huldigungen des gegnerischen Coaches. "Glückwunsch an Tim - nochmal". Auch nach dem dritten Duell musste Gentleman Gaudet Gentleman Kehler zum Sieg gratulieren. Auch wenn es das bisher deutlichste Ergebnis war, müssen sich die Löwen ob der gezeigten Leistung nicht verstecken. Das Spiel im Endeffekt in zwei Hälften aufzuteilen: Die ersten 30 Minuten, in denen die Huskies das perfekte Auswärtsspiel zeigten. Dann die zweite Hälfte, in der die Buam durchaus zu Chancen kamen, aber an Kuhn verzweifelten. "Sie sind aus gutem Grund 15 Punkte vorne. Es ist eine sehr harte Mannschaft, es ist nicht leicht Chancen zu bekommen", so Gaudet. In einem ersten Drittel, in dem beide Teams auf defensive Stabilität bedacht waren, waren Großchancen Mangelware. Marc Schmidtpeter und Denis Shevyrin vergaben noch die besten Möglichkeiten im Spiel. Es dauerte bis zur 33.Minute, bis die Buam erstmals gefährlich vor Kuhn auftauchten. Der im Powerplay aber drei, viermal enorm stark zur Stelle. Zu diesem Zeitpunkt führten die Huskies durch den satten Schuss von Ryan Olsen bereits mit 1:0. Dabei blieb es auch vor dem Schlussdrittel. In diesem liefen die Löwen energisch an, bekamen aber früh einen Rückschlag. Derek Dingers vergleichsweise harmloser Schuss flog an Franzreb vorbei, weil ihm die Sicht durch Heinzinger versperrt wurde. Bad Tölz in der Folge mit Großchancen durch Dibelka, Lamoreux, Schlager und Pfleger. Doch auch der nächste Treffer fiel im Löwentor. Lois Spitzner und Brett Cameron entschieden das Spiel und schraubten das Ergebnis in die Höhe. "Wir haben nicht aufgegeben. Wir werden kämpfen bis zum Ende", zeigte sich Gaudet optimistisch. Gerade im Schlussdrittel verließen sich die Huskies sehr auf ihren Schlussmann, doch Kuhn zeigte, warum er der beste Goalie der Liga ist. "Er war unser bester Spieler heute", gab auch Tim Kehler, Huskies-Coach, zu Protokoll. Freitag geht´s weiter mit dem Heimspiel gegen die Dresdner Eislöwen. (TL/rs) |
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EC KasselNächster Sieg im Spitzenspiel – 4:0 bei den Tölzer Löwen (DEL2) Dritter Sieg gegen Bad Tölz in gut vier Wochen! Die Kassel Huskies haben auch das dritte Spitzenspiel gegen die Tölzer Löwen für sich entscheiden können. Nach einem fast perfekten Auswärtsspiel siegte das Team von Trainer Tim Kehler mit 4:0. Jerry Kuhn feierte seinen dritten Shutout der Saison. Nach einem Abtasten zu Beginn fanden die Schlittenhunde mehr und mehr in die Partie. In der sechsten Minute verzeichnete Oliver Granz den ersten gefährlichen Abschluss. Kurz darauf verpasste Marc Schmidpeter nach Bully vor dem Löwen-Tor. Ganze zehn Minuten dauerte es dann bis zu den nächsten Gelegenheiten. Erst war es Denis Shevyrin, der einen Konter freistehend nicht verwerten konnte, dann hatte wiederum Schmidpeter nach gewonnenem Bully eine Abschlussgelegenheit. Doch erneut fand er seinen Meister in ECT-Goalie Franzreb. So ging es torlos in die erste Pause. Zu Beginn des Mittelabschnitts änderte sich das Spiel kaum. Die Huskies waren die aktivere Mannschaft, verpassten es aber aus ihren Möglichkeiten Kapital zu schlagen. Nach einer Löwen-Chance für Mario Lamoureux fiel dann endlich der erste Treffer des Spiels. In Überzahl nagelte Ryan Olsen die Scheibe per One-Timer in die Maschen. Franzreb hatte beim Geschoss des Kanadiers keine Abwehrchance. Fortan kamen auch die Gastgeber besser ins Spiel, bedingt durch drei Überzahlsituationen. Bei den Chancen den Oberbayern war aber jeweils bei Jerry Kuhn Endstation. Auch im Schlussdrittel knüpften die Nordhessen an die starke Leistung an. Einen Abpraller von der Bande brachte Olsen aufs Tor, ohne für allzu viel Gefahr zu sorgen. Dies änderte sich kurze Zeit später. Nach einem Gewühl hinter dem Tor kommt die Scheibe an die blaue Line auf die Kelle von Derek Dinger. Der Verteidiger, ähnlich wie am Samstag gegen Landshut, brachte sie einfach mal aufs Tor. Franzreb rutschte der Puck unter dem Arm durch – 2:0 aus Huskies-Sicht (44.). Infolgedessen waren die Tölzer sichtlich um eine Antwort bemüht. Doch stets fanden sie ihren Meister im hervorragend aufgelegten Jerry Kuhn. Der Huskies-Zerberus war sowohl bei einem Querpass vor seinem Tor, einem gefährlichen Schuss aus dem Slot und einem Abschluss von Pfleger zur Stelle. Genau in diese Druckphase der Gastgeber schlugen die Schlittenhunde eiskalt zu. Nachdem zunächst Moser an Franzreb scheiterte, schob Lois Spitzner den Rebound zum 3:0 über die Linie. Fünf Minuten vor dem Ende sorgten die Huskies somit für die Entscheidung im Spitzenspiel. Drei Minuten vor dem Ende erhöhte Brett Cameron dann sehenswert zum 4:0 Endstand. (ECK/js) |
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Eisbären RegensburgDEB verlegt Eisbären-Spiel gegen den HC Landsberg Riverkings (OLS) Die für Dienstag, 2. März, geplante Auswärtsbegegnung der Eisbären in der Oberliga Süd gegen den HC Landsberg Riverkings wurde vom Deutschen Eishockey-Bund auf Freitag, 5. März, 20 Uhr verlegt. Spielort ist die Eissporthalle Landsberg. (EVR/hcw) |
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Starbulls RosenheimStarbulls kassieren dritte Niederlage in Folge (OLS) Die Starbulls Rosenheim haben das Nachtragsspiel in der Eishockey-Oberliga Süd gegen den EC Peiting am Dienstagabend 1:3 verloren. Damit bleiben die Rosenheimer Eishockeyspieler zum dritten Mal in Folge ohne Punkt und haben als Tabellendritter nun keine realistische Chance mehr, sich vor den Playoffs in der Tabelle noch nach oben zu verbessern. Nach den Auswärtsniederlagen in Regensburg und Höchstadt wollten die Starbulls im Heimspiel gegen Peiting in die Erfolgsspur zurückkehren. Trainer John Sicinski forderte insbesondere, dass spielentscheidende Defensivfehler wie in den letzten Partien vermieden werden sollten. Doch dieses Vorhaben war am Dienstagabend im ROFA-Stadion schon nach etwas mehr als einer Minute durchkreuzt. Die Starbulls agierten ohne Absicherung und der Gegner nutzte dies sofort eiskalt aus. Thomas Heger schickte den nicht gerade als Sprintwunder bekannten Ty Morris und der hatte die Option quer zu spielen oder selbst abzuschließen. Morris entschied sich für Letzteres und versenkte den Puck routiniert unhaltbar im rechten oberen Eck zum frühen 0:1 (2.). Nardo Nagtzaam, niederländischer Ausnahmestürmer im Peitinger Trikot, hätte freistehend mehrfach erhöhen können, scheiterte aber am guten Rosenheimer Torwart Andreas Mechel oder verfehlte aus bester Position. Bei zwei Peitinger Überzahlspielen brannte es mehrfach vor dem Rosenheimer Tor. Von den Hausherren kam dagegen nicht viel, die wenigen Torabschlüsse fielen umständlich aus. Gleich zu Beginn des zweiten Spielabschnitts hatte Rosenheims Tobias Meier die identische Abschlusschance wie Morris beim frühen Peitinger Führungstreffer, er scheiterte jedoch an Gästetorwart Florian Hechenrieder. Im Spiel der Starbulls war nun aber endlich Tempo und Konzept. Ihr erstes Überzahlspiel nutzten die Grün-Weißen dann mit ein paar Sekunden Verspätung – Peiting war gerade wieder komplett – zum Ausgleichstreffer. Curtis Leinweber staubte reaktionsschnell per Rückhand aus kurzer Distanz ab, nachdem Hechenrieder gegen Dominik Daxlberger und Tobias Draxinger noch retten konnte – 1:1 (30.). Danach verhinderte Andreas Mechel mit mehreren Glanzparaden einen Powerplaytreffer der Gäste, die im weiteren Verlauf des zweiten Drittels wieder etwas mehr vom Spiel und auch die bessseren Torchancen hatten. Nach einem sehenswerten Sololauf eröffnete sich Timo Bakos beim freien Abschluss aus nächster Nähe allerdings die große Möglichkeit zur Rosenheimer Führung, doch Schlussmann Hechenrieder zauberte die Scheibe reaktionsstark neben das Tor (38.). Auch im letzten Spielabschnitt hätten die Grün-Weißen durchaus auf die Siegerstraße einbiegen können. Erst eroberte sich Kyle Gibbons in der Rundung der Angriffszone den Puck, tankte sich unwiderstehlich vors Tor, konnte mit seinem Rückhandabschluss Keeper Hechenrieder aber nicht überlisten (42.). Danach zogen die Starbulls zwei Überzahlspiele gut auf und Tobias Draxinger, der zentral vor dem Tor für Betrieb sorgte, kam gleich dreimal aus bester Position zum Abschluss, Hechenrieder parierte aber jeweils hervorragend. Zehn Minuten vor Spielende ließen binnen weniger Sekunden Maximilian Vollmayer für die Hausherren und Daniel Reichert für die Gäste Großchancen zum Führungstreffer liegen. Eine von Routinier Ty Morris clever herausgeforderte Zwei-Minuten-Strafe gegen Rosenheims Verteidigungs-Jungspund Alexander Biberger sollte sich in der Schlussphase als spielentscheidend erweisen. Denn Daniel Reichert nutzte die Überzahlsituation indem er nach innen zog, nach angetäuschten Schüssen im idealen Moment abzog und aus dem Handgelenk ins rechte obere Eck zum 1:2 traf (54.). Die finale „Brechstange“ der Starbulls blieb ohne Effizienz, die Maßnahme, einen zusätzlichen Feldspieler für Torwart Mechel zu bringen, ging nach wenigen Sekunden nach hinten los. Nagtzaam traf mit Anbruch der vorletzten Spielminute zum 1:3-Endstand ins verwaiste Rosenheimer Tor. Die Starbulls müssen nicht nur die dritte Niederlage in Folge und die zweite Saisonniederlage auf eigenem Eis hinnehmen, sondern auch zwei ärgerliche Verletzungsausfälle. Verteidiger Florian Krumpe und Stürmer Philipp Lode verabschiedeten sich während der Partie vorzeitig in die Kabine. „Wir haben noch keine Diagnose, aber so wie es aussieht befürchte ich, dass wir beide Spieler eine längere Zeit nicht auf dem Eis sehen werden“, sagte Starbulls-Cheftrainer John Sicinski nach der Partie. Im Rahmen der Hauptrunde der Eishockey-Oberliga Süd bestreiten die Starbulls Rosenheim noch fünf Spiele. Das erste davon findet am Freitag um 19:30 Uhr im heimischen ROFA-Stadion gegen die Passau Black Hawks statt, danach folgte ein Auswärtsdoppelpack mit den Partien gegen den Deggendorfer SC (Sonntag) und den EC Peiting (Dienstag). Bei acht Punkten Rückstand auf den Tabellenzweiten Selber Wölfe und gar deren neun auf Spitzenreiter Eisbären Regensburg sind die Chancen der Starbulls auf eine bessere Platzierung als der aktuelle Tabellenrang drei jedoch nur noch theoretischer Natur. (SBR/mh) |
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VER SelbSelber Wölfe stellen Lizenzantrag für die DEL2 fristgerecht / Die „fünfte Jahreszeit“ im Eishockey naht – so geht es weiter (OLS) Die Verantwortlichen unserer Selber Wölfe haben ihre Hausaufgaben erledigt und – wie in den Vorjahren auch – den Lizenzantrag für die DEL2 fristgerecht zum 15. Februar eingereicht und die nötige Bürgschaft in Höhe von EUR 25.000, - hinterlegt. Diese Formalität ist Voraussetzung dafür, dass man, im Falle einer sportlichen Qualifikation für die zweithöchste deutsche Spielklasse, überhaupt ein Aufstiegsrecht hätte. Das Aufstiegsrecht ist in dieser Saison zudem Voraussetzung für die Teilnahme am „Aufstiegs-Finale“. Ob es zudem ein separates Meisterschafts-Finale gibt, wird noch entschieden. Sportlich verläuft die Saison unserer Selber Wölfe mehr als zufriedenstellend. Vier Spiele hat man in der Hauptrunde noch vor der Brust und kämpft weiterhin um den ersten Tabellenplatz. Und auch wenn die Saison für die Kufenflitzer aus dem Vorwerk hoffentlich noch lange dauert und noch sehr viel passieren kann, haben die Verantwortlichen ihre Pflicht erfüllt und rechtzeitig den Lizenzantrag für die DEL2 eingereicht und die zugehörige Bürgschaft in Höhe von EUR 25.000, - hinterlegt. Dies ist in dieser außergewöhnlichen Saison besonders wichtig, denn für das Aufstiegs-Finale sind definitiv nur Teams teilnahmeberechtigt, die auch ein Aufstiegsrecht zur DEL2 haben. Ob es zudem noch ein Meisterschafts-Finale geben wird, wird kurz vor Playoffstart entschieden. Damit haben die Verantwortlichen um Vorstand Jürgen Golly wieder alles getan, was für einen eventuell eintretenden „Fall der Fälle“ notwendig ist. In einer Videokonferenz hat der DEB mit allen Vereinen der Oberligen Nord und Süd folgende Vereinbarungen getroffen: Für die anstehende Endrunde wird die Corona-Teststrategie aktualisiert und der Testrhythmus intensiviert. So werden die bislang freiwilligen Schnelltests vor den Spielen bei den Mannschaften und Schiedsrichtern zur Pflicht. Auf freiwilliger Basis sollen mindestens einmal pro Woche PCR-Tests durchgeführt werden. Weiterhin wird es einen PCR-Eingangstest vor dem Playoff-Beginn geben. Obendrein wurden die Hygienebestimmungen überarbeitet und geschärft. Diese gelten bereits seit vergangenem Wochenende. Für die Oberliga Süd wurde die geplante Challenge-Runde unter den ersten sechs der Tabelle abgesagt. Vielmehr starten nach dem definitiv auf den 16. März gesetzten Ende der Hauptrunde direkt die Viertelfinalserien im Modus „best-of-five“. Die Pre-Playoffs der Mannschaften auf den Rängen sieben bis zehn finden am 19. und 21. März statt. Die ursprünglich geplante Platzierungsrunde für die Pre-Playoff-Verlierer sowie den Teams auf den Plätzen elf bis dreizehn entfällt ebenfalls. Da es auch diese Saison ein Aufstiegsrecht in die DEL2 gibt, wird auf jeden Fall die Oberliga-Meisterschaft zwischen den besten Teams der Staffeln Nord und Süd ausgespielt. Würde sich ein Team fürs Finale qualifizieren, das kein Aufstiegsrecht besitzt, käme eine Nachrücker-Regelung zum Tragen. Spätestens am 9.Mai soll nach einer „best-of-five“-Serie der Oberliga-Meister feststehen. Noch ist auch das Szenario eines zusätzlich zum Oberliga-Finale ausgetragenem Aufstiegs-Finale auf dem Tisch. Genaue Festlegungen hierzu und zu möglichen Nachrücker-Regelungen werden bis zum Beginn der Playoffs definiert. Wird eine Mannschaft vor Beginn einer Playoff-Serie bis maximal 30 Stunden vor dem Eröffnungsbully unter Quarantäne gestellt und weist keine Mindeststärke (9+1) nach, so scheidet die betroffene Mannschaft aus und ein Nachrücker übernimmt den Platz in der Serie. Liegt während einer laufenden Playoff-Serie ein positives Testergebnis vor, so darf das Team vorerst nicht weiter an der Serie teilnehmen, bis Freigaben des Gesundheitsamtes, der Liegenleitung sowie des DEBVerbandsarztes vorliegen. Jedes Spiel, das die betreffende Mannschaft verpasst, wird als verloren gewertet. Scheiden beide Teams einer Playoff-Serie aus, so greift wiederum die Nachrücker-Regelung. (VERS/oo) |
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Crocodiles HamburgCrocodiles glückt auch in Hannover die Revanche (OLN) Die Crocodiles Hamburg haben das Rückspiel bei den Hannover Indians am Dienstagabend mit 2:1 (2:0/0:0/0:1) gewonnen und sich damit für die Niederlage am vergangenen Freitag revanchiert. Im Vergleich zu Sonntag gab es im Kader der Hamburger nur eine Veränderung: Dominic Steck musste nach einem Check gegen die Bande im Spiel gegen die Rostock Piranhas passen. Nachdem es schon Sonntag eine deutliche Leistungssteigerung gab, wurde das Spiel der Crocodiles am Pferdeturm nochmal besser. Mit starkem Forechecking wurde die Scheibe schon im gegnerischen Drittel immer wieder erobert und Chance um Chance kreiert. In der 6. Spielminute erzielten die Gäste dann auch folgerichtig die Führung. Patrick Saggau bediente Dominik Lascheit vor dem Tor und der Topscorer versenkte zum 1:0. In der 15. Minute wiederholte sich das Spiel und Lascheit ließ nach Sonntag den nächsten Doppelpack folgen. Die Indians fanden keine Mittel, um die Hanseaten ins Wanken zu bringen. Stattdessen ging der Hamburger Sturmlauf weiter, der allerdings nicht von weiteren Toren gekrönt wurde. So ging es mit dem knappen Vorsprung in den Schlussabschnitt. Hamburg spielte clever, hielt die Hausherren vom eigenen Tor weg und behielt die Kontrolle über das Spiel. Auch als Thore Weyrauch in der 46. Spielminute den Anschluss erzielte, blieb das Team um Kapitän Norman Martens ruhig. Die Indians investierten immer mehr, scheiterten aber an Kai Kristian und kamen durch die konsequente Defensivarbeit kaum zu Nachschüssen. So brachten die Gäste die Führung verdient über die Zeit. „Wir haben brutal foregecheckt, jeden Check zu Ende gefahren und Schüsse geblockt. Dadurch haben wir kaum etwas zugelassen und vorne viel Druck ausgeübt. Das war mit dem Spiel in Tilburg die beste Mannschaftsleistung der Saison“, sagte Doppelpacker Domìnik Lascheit. (CH/tb) |
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