Newsticker

    
September 26
                         
Cantstatter Wasen
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den inslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Dienstag 18.Februar 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 34 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Nord, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
Düsseldorfer EG
Erstes Saisonziel erreicht: Nun morgen mit Schwung gegen Straubing!

(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat ihr erstes Saisonziel bereits erreicht! Mit dem gestrigen 4:1 (2:0, 1:1, 1:0)-Erfolg über die Kölner Haie ist der achtmalige Deutsche Meister in der Hauptrunde 2019/20 nicht mehr von den zehn Playoff-Plätzen zu vertreiben. Denn das Team von Chefcoach Harry Kreis hat bei sieben noch ausstehenden Spielen 22 Punkte Vorsprung auf den Elftplatzierten, die Haie.
(DEG/pdeg)
  
    
ERC Ingolstadt
Kader für Legendenspiel sind komplett

(DEL)  Der Countdown läuft. Am Sonntag, 23. Februar steigt in der Saturn-Arena das Legendenspiel (15.30 Uhr) der Panther-Legenden gegen das Sternstunden-Team. Beide Mannschaften sind hochkarätig besetzt. Im Dress der Sternstunden laufen unter anderem Ex-NHL-Star Jochen Hecht, „DEL-Tormaschine“ Michael Wolf und Eisbären-Urgestein Sven Felski auf. Für die Fans gibt es außerdem ein Wiedersehen mit elf Meisterpanthern. Bereits ab Dienstag treffen die ersten Ex-Profis an der Donau ein.
Das Torhüterduo der ERC-Legenden bildete von 2010 bis 2013 auch in der DEL gemeinsam das Ingolstädter Goalie-Gespann. Ian Gordon (129 Spiele für den ERC) und Markus Janka, der 2014 mit den Blau-Weißen die Meisterschaft holte, streifen am Sonntag nochmal das Panther-Trikot über.
Die Verteidigung bietet mit gleich fünf Meisterpanthern die Crème de la Crème der 2014er-Defensive auf. Neben Playoff-MVP Patrick Köppchen wird auch Jakub Ficenec dabei sein. Der 43-Jährige lief elf Jahre lang für die Oberbayern auf, absolvierte dabei 560 Spiele, in denen ihm 380 Scorerpunkte (davon 117 Tore) gelangen. Außerdem kehren Tim Conboy, Tim Hambly und Michel Periard wieder in die Saturn-Arena zurück. Letzterer verließ den ERC nach der Vizemeisterschaft 2015. Komplettiert wird die Abwehr von Stephan Retzer, der nach seiner aktiven Karriere auch noch als Physiotherapeut bei den Panthern aktiv war, und Brad Burym, der die ersten drei Ingolstädter DEL-Jahre miterlebte.
Nicht weniger namhaft besetzt ist die Offensive, deren Gerüst ebenfalls fünf Meisterpanther bilden. Angeführt vom damaligen Kapitän Tyler Bouck, sowie John Laliberte, der im siebten Finalspiel in Köln das 2:0 erzielte. Außerdem mit dabei sind Jean-Francois Boucher, Björn Barta und Robert Sabolic. Der Slowene bekam von seinem aktuellen Club HC Ambri-Piotta trotz deren Spiels am Samstagabend gegen Servette Genf die Freigabe, beim Legendenspiel teilzunehmen. Joe Motko, immer noch neuntbester Scorer der Ingolstädter DEL-Geschichte, Michael Waginger, der sechs Jahre lang für die Panther stürmte und die beiden Zweitligameister Sven Zywitza und Markus Welz komplettieren den Angriff. Greg Classen musste seine Teilnahme aus privaten Gründen absagen.
Trainiert wird der ERC-Legendenkader von Ignaz Berndaner und Peppi Heiß.
Kombitickets für das Legendenspiel und das anschließende DEL-Match des ERC Ingolstadt gegen die Schwenninger Wild Wings (19 Uhr) gibt es an allen gängigen
Vorverkaufsstellen und im Online-Ticketshop. Dauerkartenbesitzer können sich zum Preis von 3 Euro (Stehplatz) und 7 Euro (Sitzplatz) ein Upgrade-Ticket sichern. Dieses gibt es im Fairplay Hockey Shop oder zum Heimspiel am Mittwoch oder am Sonntag an der Tageskasse. Alle zusätzlichen Einnahmen des Legendenspiels werden gespendet und gehen an Goals for Kids, Sternstunden e.V. sowie den ERC-Nachwuchs.
Informationen zum zusätzlichen Rahmenprogramm am Sonntag, inklusive Autogrammstunde und vielem mehr, folgen in den kommenden Tagen.
Beide Kader in der Übersicht:
ERC-Legendenteam:
Tor: Ian Gordon, Markus Janka
Abwehr: Patrick Köppchen, Jakub Ficenec, Michel Periard, Stephan Retzer, Tim Hambly, Brad Burym, Tim Conboy
Sturm: Tyler Bouck, John Laliberte, Robert Sabolic, Jean-Francois Boucher, Michael Waginger, Björn Barta, Joe Motzko, Sven Zywitza, Markus Welz
Trainer: Ignaz Berndaner, Peppi Heiß
Sternstunden-Team:
Tor: Sebastian Elwing, Sven Klockner
Abwehr: Andreas Renz, Michael Bresagk, Martin Ancicka, Danny Pyka, Jan Schinköthe, Bernd Wagner, Jürgen Simon
Sturm: Michael Wolf, Jochen Hecht, Sven Felski, Thomas Martinec, Michael Endraß, Markus Ziesche, Sebastian Kottmair, Markus Pflügl, Martin Schnittger, Thorsten Rau, Daniel Lenz, Florian Zeller
Trainer: Nico Pyka, Marten Pielmeier
(ERCI/sr)
  
    
Schwenninger Wild Wings
Wechsel auf der Position des Torwarttrainers - Ilpo Kauhanen und die Wild Wings gehen nach der Saison getrennte Wege.

(DEL)  Nach fünf Jahren wird es bei den Wild Wings zu einer Veränderung im Trainerstab kommen. Die Schwenninger und Ilpo Kauhanen beenden die Zusammenarbeit zum Saisonende.
Ilpo Kauhanen sagt dazu: „Ich hatte wirklich fünf tolle Jahre hier in Schwenningen und bin der Organisation und den Fans sehr dankbar. Deshalb gehen wir auch im Guten auseinander. Ich freue mich jetzt auf eine neue Herausforderung.“
„Ich möchte mich bei Ilpo für die sehr gute Zusammenarbeit in den letzten fünf Jahren bedanken. Ich schätze ihn nicht nur für seine gute Arbeit als Torwarttrainer, sondern auch menschlich war er eine Bereicherung für unsere Organisation.“, so Sportmanager Jürgen Rumrich.
Die Schwenninger Wild Wings sagen Danke und wünschen Ilpo Kauhanen für die Zukunft alles Gute.
(SWW/kl)
  
    
EC Kassel Huskies
Huskies starten Verkauf von Tickets für die Playoffs

(DEL2)  Die Kassel Huskies haben vorzeitig die Playoffs 2020 erreicht. Dank des 3:1-Erfolges in Kaufbeuren ist dem nordhessischen Top-Verein die Teilnahme an der Endrunde ab März 2020 sicher, zudem können sich die Huskies und ihre Fans in der ersten Runde über Heimrecht freuen.
Daher startet jetzt der Verkauf der Eintrittskarten für die Playoffs. Dann sind die begehrten Endrundentickets online über www.kassel-huskies.de, im Vorverkauf, zu den kommenden Heimspielen im Fanshop und an der Abendkasse erhältlich. „Wir haben unser erstes Ziel erreicht. Jetzt möchten wir mit unseren Fans zusammen erfolgreiche Playoffs spielen“, so Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs zum Start des Ticketing für das Viertelfinale.
Im Vergleich zu den Ticketpreisen der Hauptrunde wird der Ticketpreis für Inhaber einer Dauerkarte nur um einen Euro, für eine Einzelkarte nur um 1,50 Euro angepasst.
Tickets für die Spiele der Kassel Huskies gibt es online auf www.kassel-huskies.de, im VVK, an der Abendkasse und im drei Stunden vor Beginn des Heimspiels geöffneten Fanshop in der Eissporthalle.
Nächstes Heimspiel der Huskies ist am Sonntag, 23. Februar, 18.30 Uhr gegen Bad Tölz (präsentiert von Förstina).
(ECK/tl)
  

Huskies starten Dauerkartenverkauf für kommende Saison – für Frühbucher gilt Sonderpreis

(DEL2)  Die Kassel Huskies starten in die Playoffs 2020! Das zu Saisonbeginn ausgegebene Ziel wurde erreicht und nun gilt es, eine bisher so erfolgreich verlaufene Saison mit starken Auftritten in der Endrunde zu krönen.
Und noch vor dem Beginn der Playoffs startet das sportliche Aushängeschild der Region den Verkauf der Dauerkarten für die Saison 2020/2021 – die Spielzeit, in der endlich wieder um den Aufstieg in die DEL gespielt werden kann.
Passend dazu haben die Huskies für ihre treuen Dauerkartenkunden ein Sonderangebot parat: Wer bis Samstag, 14. März, seine bestehende Dauerkarte verlängert, bekommt diese – mit gewohnt zahlreichen Extras – zu dem Preis, der in der vergangenen Saison in der jeweiligen Kategorie in der Verlängerungsstufe 2 gezahlt worden wäre oder dort tatsächlich gezahlt worden ist. „Dies ist ein Angebot für all die Fans, die im vergangenen Jahr bereits eine Dauerkarte besaßen. Wir wollen ihnen damit für ihre Treue danken und gleichzeitig die Hand reichen, auch kommendes Jahr wieder bei jedem Spiel live dabei zu sein“, erklärt Boris Oliviero, der bei den Huskies für das Ticketing verantwortlich ist.
Erstmals seit einigen Jahren müssen die Huskies auf die weltweit gestiegenen Preise und den scharfen Wettbewerb innerhalb der Liga reagieren und den Preis einer Dauerkarte in der kommenden Saison leicht anpassen. Oliviero: „Wir haben in den vergangenen Jahren immer sehr knapp kalkuliert. Wenn wir erfolgreiches Eishockey bieten wollen, müssen wir in diesem Jahr reagieren und haben uns schweren Herzens entschlossen, die Preise leicht anzupassen.“ Daher ist es für jeden bestehenden Dauerkartenbesitzer ein lohnenswerter Schritt, sich die neue Karte bereits bis Playoff-Beginn zu sichern.
Doch auch als Neu-Kunde profitiert man von einem frühen Kauf der Karte: Auch hier sind zum jetzigen Zeitpunkt mehr Prozente drin, als wenn die Karte nach dem Beginn der Playoffs in der Vorverkaufsphase erworben wird.
Nach der Playoff-Verkaufsphase, die am 14. März endet, beginnt die reguläre Vorverkaufsphase. Diese geht bis 31. Juli. Erst ab 1. August wird von Kunden der reguläre Preis für eine Dauerkarte abgerufen. Dauerkartenkunden können Stammplatz bis 11. März sichern – Fanshop mit Sonderöffnungszeiten Inhaber einer Dauerkarte können ihre Platzgarantie für die Playoffs 2020 noch bis Mittwoch, 11. März, nutzen. Danach gehen die Tickets in den freien Weiterverkauf. Außerdem hat der Fanshop in der Eissporthalle ab Mittwoch, 11. März, bis Saisonende immer zusätzlich mittwochs von 17 bis 19 Uhr geöffnet.
Die komplette Preisübersicht aller Karten finden Sie auf www.kassel-huskies.de.
(ECK/tl)
  
    
EV Lindau Islanders
„Spezltag“ zum Derby gegen Füssen

(OLS)  Zum Derby gegen den EV Füssen, am Freitag, den 21.02. um 19:30 Uhr, laden die EV Lindau Islanders zum „Spezltag“ in die Eissportarena Lindau ein. Hier wollen die EV Lindau Islanders die treuesten Fans und Unterstützer belohnen. Alle Dauerkartenbesitzer können zu diesem Spiel einen Freund oder eine Freundin mitbringen, also sozusagen einen „Spezl“.„Mit dieser Aktion wollen wir unseren teils langjährigen Dauerkartenbesitzern einfach „Danke“ sagen, es sind diejenigen, welche mit uns durch dick und dünn gehen und jede Woche hinter dem Team stehen.“, sagt Michael Meßmer, 2. Vorsitzender der EV Lindau Islanders. Die Dauerkartenbesitzer gehen bitte mit ihrer Begleitung direkt zum Stadioneingang und zeigen dort die Karte vor. Im Anschluss wird somit beiden Personen der Eintritt gewährt wird.
Die Spiele in der Hauptrunde gegen den EV Füssen, waren stets großartige Eishockeykämpfe, geprägt von harten Checks und auch der einen oder anderen Auseinandersetzung. Nicht weniger als das, erwartet die Zuschauer am Freitagabend beim Heimspiel der Islanders. Nach wie vor geht es für die Lindauer um jeden einzelnen Punkt und das Erreichen von Platz 8 und die damit verbundene Qualifikation zu den Playoffs. Die Füssener hingegen haben noch Anschluss an Platz 4, welcher in der ersten Playoffrunde, das Heimrecht bedeuten würde. Gerade deshalb wird mit einer großartigen Zuschauerkulisse gerechnet, da auch die Fans aus Füssen ihr Team auswärts zahlreich unterstützen werden. Die Lindauer Dauerkarteninhaber sollen deshalb ihre „Spetzl“ zahlreich mit ins Stadion bringen, um es dem EVF so schwer wie nur möglich zu machen. 
(EVL/cs)
  

Neuer Vizepräsident bei den EV Lindau Islanders - Vorstand wählt Ralph Sturm in die Vereinsführung

(OLS)  Auf ihrer jüngsten Vorstandssitzung haben die Hauptverantwortlichen der EV Lindau Islanders die vakante Position des Vizepräsidenten neu besetzt. Nachfolger von Thomas Gläßer ist Ralph Sturm, der die weitere Entwicklung des Vereins aktiv mitgestalten möchte. „Schon nach ganz kurzer Zeit ist spürbar, wie er sein unternehmerisches Statement in den Verein einbringt“, lobt Bernd Wucher, Erster Vorsitzender der EV Lindau Islanders, das neue Mitglied der Vereinsführung. Da Ralph Sturm in seiner Vita auf eine rund 20-jährige Zeit als Eishockeyspieler zurückblickt, bringt er auch im sportlichen Bereich die für die Vorstandstätigkeit nötige Erfahrung ein.
Aufgewachsen in Kärnten, ist der heute 46-Jährige von Kindesbeinen an mit dem Eishockeysport verbunden gewesen und spielte als Stürmer unter anderem in der dritten Liga in Österreich. 2006 hat sich der gelernte Maschinenbautechniker und Technische Zeichner selbstständig gemacht und ist als Unternehmer für den Vertrieb von Spezialschalungen auf dem weltweiten Markt unterwegs. Seit 2012 lebt Ralph Sturm mit seiner Frau und den Kindern am Bodensee und ist Inhaber der Firma Formtec in Weißensberg. Da lag es nahe, dass der eishockeybegeisterte Familienvater irgendwann auch den Weg in die Lindauer Eissportarena finden würde. „In der Saison 2015/16 habe ich gelegentlich Heimspiele der Islanders angeschaut. Während der Play-offs im vergangenen Jahr lernte ich dann Bernd Wucher kennen. Die Gespräche verliefen von Beginn an total gut“, so Ralph Sturm. Als er gefragt wurde, ob er sich vorstellen könne, Verantwortung bei den Islanders zu übernehmen, sagte Sturm zu. „Ich freue mich und bin bereit, den Verein mit meinen Möglichkeiten zu unterstützen“, betont der 46-Jährige.
Als neuer Vizepräsident der EV Lindau Islanders übernimmt Ralph Sturm die Geschäftsbereiche Networking/Sponsorenpflege sowie Wirtschaftlichkeit und unterstützt EVL-Marketingvorstandes Patrick Meier.Darüber hinaus wünscht sich die Vereinsführung, dass sich Ralph Sturm mit seinem großen Sachverstand und seiner Erfahrung als ehemaliger Eishockeyspieler an der langfristigen sportlichen Ausrichtung des Vereins beteiligt und diese kreativ mitgestaltet. „Wir freuen uns, dass er mit seinen Fähigkeiten den Hauptvorstand ergänzt und sind uns sicher, dass er mit seinem unternehmerischen Denken hier weiterhilft, den EVL im wirtschaftlichen wie auch sportlichen Bereich voranzutreiben“, sagt Bernd Wucher, Erster Vorsitzender der EV Lindau Islanders, über den Chef der Islanders-Sponsorenfirma Formtec. Durch sein Engagement soll die Kompetenz im Vorstandsteam der EV Lindau Islanders zusätzlich erweitert und vertieft werden.
(EVL/cs)
  
    
ERC Sonthofen
Die Bulls gehen auch im sechsten Spiel in Folge als Sieger vom Eis - 5:4-Erfolg beim TEV Miesbach

(OLS)  Ohne Kapitän Marc Sill machte sich das Team von Martin Ekrt auf den Weg nach Oberbayern. Zudem mussten die Bulls nach dem ersten Drittel zusätzlich auch auf Philipp Sander verzichten, der weiterhin an einer Gehirnerschütterung leidet, es aber dennoch versucht hatte.
Die Bulls begannen druckvoll und kamen gleich zu einigen Chancen. Eine dieser Chancen nutzte der ERC, wie sollte es in den letzten Wochen anders sein, in Überzahl. Fabjon Kuqi brachte die Schwarz-Gelben mit 1:0 in Front. Im ersten Drittel gelang, trotz klarer Überlegenheit, aber kein weiterer Treffer mehr.
Im zweiten Drittel dasselbe Bild. Die Bulls blieben die tonangebende Mannschaft und wenn etwas auf das Tor des ERC kam, dann war Konstantin Kessler zur Stelle. So führte ein Unterzahlspiel des ERC zum 2:0. Edgars Homjakovs nutzte die Gelegenheit eiskalt aus und traf mit einem Shorthander. In der 34. Minute dennoch der erste Treffer für den TEV: Bacher verkürzte etwas überraschend auf 1:2. Die Bulls blieben jedoch weiterhin das bessere Team, verpassten es aber die Tore zu machen.
Dies sollte sich im letzten Drittel ändern. Robert Hechtl sorgte in der 44. Minute und Jörg Noack in der 54. Minute für die vermeintliche Vorentscheidung. Doch das sollte sich diesmal rächen: Der ERC war nach der 4:1-Führung mit den Gedanken wohl bereits in der Kabine und das nutzten die Miesbacher eiskalt aus. So fielen innerhalb von zehn Sekunden das 2:4 und 3:4 durch Schenkel und Feuerreiter. Danach Martin Ekrt mit der zwingend notwendigen Auszeit und im Anschluss fing sich das Team wieder. Miesbach versuchte gegen Ende nochmals alles und nahm den Torwart für einen weiteren Feldspieler vom Eis, doch das nutzte Filip Stopinski 33 Sekunden vor Ende zum 5:3. Miesbach gab jedoch nicht auf und konnte sogar zwei Sekunden vor Ende nochmals verkürzen. Am verdienten Erfolg der Bulls sollte dies aber nichts mehr ändern.
Somit bleiben die Bulls im sechsten Spiel in Folge ungeschlagen und führen die Tabelle weiterhin souverän vor den Passau Black Hawks an. Weiter geht es am kommenden Freitag, den 21.02.2020 um 20:00 Uhr daheim gegen den EHC Waldkraiburg.
(ERCS/sf)
  
    
ESC Moskitos Essen
Vertragsverlängerung mit Hauptsponsor Wohnbau eG - Thomas Böttcher kandidiert für den Vereinsvorstand

(OLN)  Die Wohnbau Moskitos haben an diesem Montag zwei richtungsweisende Entscheidungen hinsichtlich der Zukunft des Vereins verkündet. Der Vertrag mit der Wohnbau eG, dem Haupt- und Namenssponsor des ESC, wurde für drei Jahre verlängert. Darüber hinaus hat sich ein neuer Kandidat für die Vorstandswahl gefunden.
„Die Wohnbau eG ist bereits seit 2003 Sponsor der Moskitos. Im März wäre der bestehende
Vertrag ausgelaufen, daher haben wir im Aufsichtsrat zuletzt Gespräche mit den
Vereinsverantwortlichen über die Zukunft geführt. Da die Lage der Moskitos zuletzt
diffiziler wurde, wollten wir ein Zeichen setzen und haben einen neuen Dreijahres-Vertrag
mit einem erhöhten Engagement ausgehandelt“, erklärte Frank Skrube, Leiter Marketing,
der Wohnbau eG. „So wollte die Wohnbau eG einen Beitrag dazu leisten, dass die Moskitos
finanziell auf sicheren Füßen stehen können. Nun blicken wir gemeinsam optimistisch in
die Zukunft.“
Außerdem haben die Moskitos das Trio für die Kandidatur für den Vereinsvorstand
komplettiert. Thomas Böttcher wird sich neben Simone Wettstein und Thomas Wilken zur
Wahl stellen. Thomas Böttcher ist seit über 30 Jahren als Erster Vorsitzender bei den SHC
Rockets tätig, die bis 2008 als Skaterhockey-Abteilung bei den Moskitos eingegliedert
waren. Die Moskitos werden zeitnah zur einer außerordentlichen Mitgliederversammlung
einladen, die Mitte des kommenden Monats stattfinden wird. Dort wird ein neuer Vorstand
und ein neuer Aufsichtsrat gewählt.
„Nachdem ein Vorstandskandidat auf der Jahreshauptversammlung vor zwei Wochen
kurzfristig abgesprungen war, wurde ich von Frank Skrube zu einem Gespräch bezüglich der
Moskitos gebeten. Anschließend habe ich außerdem Gespräche mit Simone Wettstein und
Thomas Wilken geführt und mir dann umfangreiche Gedanken gemacht, schließlich bin ich
zeitgleich noch als Erster Vorsitzender der SHC Rockets tätig“, schilderte Böttcher. „Nach
reiflicher Überlegung und intensivem Austausch mit allen Beteiligten, habe ich mich dazu
entschieden, mich auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung zur Wahl zu stellen.
Ich gehe diese Aufgabe mit großer Euphorie und der nötigen Erfahrung aus über 30 Jahren
Vereinsarbeit in Essen an. Ich weiß, was es heißt, im Vorstand der Moskitos zu arbeiten und
wie umfangreich dieser Aufgabenbereich ist. Wir müssen ein wirtschaftliches Fundament
für langfristige und seriöse Arbeit schaffen, so wie es in den letzten Monaten bereits der
Fall war. Zudem wollen wir ein leidenschaftliches Team, das die Werte der Moskitos
verkörpert, in der kommenden Saison an den Start bringen. Wir müssen den Verein wieder
schick und sexy machen, so dass wir unsere Fans wieder begeistern und es sich für
Sponsoren lohnt, die Moskitos nachhaltig zu unterstützen. Gemeinsam wollen wir endlich
einen Schlussstrich unter die vergangenen Jahre setzen. Wir gehen als Team vorneweg und
wollen möglichst Viele mitnehmen - Sponsoren, Ehrenamtler und vor allem die Fans.“
Simone Wettstein betonte: „Ich freue mich sehr, dass wir mit der Wohnbau eG einen
starken Partner behalten und die Zusammenarbeit ausbauen konnten. Ebenso freue ich
mich auf die Zusammenarbeit mit Thomas Böttcher, der den Verein mit seiner Kompetenz
und seiner langjährigen Erfahrung definitiv bereichern wird.“
Thomas Wilken ergänzte: „Ein großes Dankeschön an Frank Skrube und die Wohnbau eG.
Nach dem Weggang von Thomas Haver konnten wir diese Position mit Thomas Böttcher
ideal neu besetzen. An dieser Stelle möchte ich mich aber auch noch einmal bei Thomas
Haver für seine Arbeit in den vergangenen Monaten bedanken. Ich habe große Lust auf die
nächste Zeit und kann es kaum erwarten, den Verein nach vorne zu treiben.“
(ESCE/ea)
  
    
Hannover Scorpions
Scorpions erwarten Leipzig - Nach 4. Derbysieg, zweites Topspiel

(OLN)  Die Scorpions haben mit den 5:2 Sieg über die Indians Eishockeygeschichte geschrieben. In einer Saison alle vier Derbys zu gewinnen, das hat es noch nie gegeben und ist eine außergewöhnliche Leistung. „Wir sind stolz auf unser Team, so wollen wir unsere Scorpions sehen“, so oder ähnlich lauteten die Kommentare der Fans nach dem begeisternden Spiel am vergangenen Sonntag in der hus de groot EISARENA.
Durch diesen überragenden Sieg rückte die Personalie Dieter Reiss ein wenig in den Hintergrund. Reiss hatte am Freitag direkt nach dem Spiel in Duisburg dem Team mitgeteilt, ab sofort die sportliche Verantwortung niederzulegen.
„Die Hannover Scorpions und die Vertreter der ESC Wedemark Scorpions haben Dietz sehr viel zu verdanken, er hat ein großes Herz für die Scorpions gezeigt und sich immer 100%ig engagiert, wir danken ihm ausdrücklich für seinen Einsatz und wünschen ihn für seine persönliche Zukunft alles erdenklich Gute“, so die Verantwortlichen der Hannover Scorpions.
Freitag um 20 Uhr empfangen die Scorpions die EXA Icefighters Leipzig und damit einen Gegner, der aktuell zwei Plätze vor den Scorpions in der Tabelle positioniert ist. „Eine äußerst wichtige und anspruchsvolle Aufgabe“, so Sportchef Eric Haselbacher, der absolut davon überzeugt ist, dass sein Team am Freitagabend in der hus de groot EISARENA mit der gleichen Leidenschaft und dem gleichen Einsatz wie gegen die Indians aufs Eis gehen wird.
„Wir hoffen“, so Haselbacher, „dass sich unsere lange Verletzten- und Krankenliste langsam wieder lichtet und die schwere Arbeit, die uns gegen Leipzig bevorsteht, auf die Schultern mehrerer verteilt wird.
Mit Sicherheit wird Ralf Rinke, der gegen die Indians ein Spiel Sperre wegen drei großer Strafe absitzen musste, wieder dabei sein.
(HS/nb)
  
   
Rostocker EC
3:4 - Piranhas verlieren nach Verlängerung / Nach drei Siegen in Serie unterliegen die Rostocker im Ostduell unglücklich den Halle Saale Bulls

(OLN)  Bittere Heimpleite für die Rostock Piranhas: Mit 3:4 (1:2, 2:1, 0:0, 0:1) nach Verlängerung verloren die Ostseestädter nach zuvor drei Erfolgen in Serie am Sonntagabend gegen die Halle Saale Bulls. „Es ist ein gutes Gefühl, Spiele zu gewinnen und vor allen Dingen in Serie. Gegen Erfurt haben wir offensiv wie defensiv ein gutes Spiel gemacht und zu den richtigen Zeitpunkten die Tore geschossen. Wir hatten auf jedes Tor der Dragons eine passende Antwort“, sagte REC-Coach Christian Behncke zum 6:3-Erfolg am Freitag in Erfurt.
Nach dem dritten Sieg in Serie starteten die Rostocker entsprechend selbstbewusst in das Ostduell gegen Halle. Roman Tomanek besorgte nach vier Minuten die Führung für die Gastgeber, die furios begannen. Allerdings verpassten sie einen weiteren Treffer. Urplötzlich schlug dann Halle zu und kam zum Ausgleich. Anschließend drückten die Gäste auf die Führung, welche ihnen auch gelang – 1:2 aus Sicht des REC (15.).
Im zweiten Abschnitt erhöhten die Saale Bulls sogar auf 3:1 (22.), doch nur zwölf Sekunden später verkürzte Tomanek mit seinem zweiten Treffer des Tages auf 2:3 (22.). Die Hausherren erhöhten das Risiko, was Halle versuchte, auszunutzen. Allerdings zeigte sich Jakub Urbisch im Tor der Hansestädter sehr gut aufgelegt und fischte einige gefährliche Pucks weg. Und auf einmal stand es 3:3. Tom Paucker hatte nach Vorarbeit von Werner Hartmann in Überzahl getroffen (30.).
Auch im dritten Drittel schenkten sich beide Teams nichts und drängten auf den Dreier. Vor allem Halle entwickelte wieder eine Menge Druck. Die Gastgeber gaben alles und überstanden auch eine fragliche Zwei-Minuten-Strafe für Jonas Gerstung unbeschadet. Immer wieder scheiterten die Saale Bulls an Urbisch.
Nach packenden 60 Minuten ging es in der Verlängerung mit dem üblichen Drei gegen Drei weiter. 1:40 Minuten vor dem Ende schafften die Gäste das 4:3 und sicherten sich damit den Zusatzpunkt. 
(REC/ct)
  
    
Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
TSV Erding
Erding dreht 0:4-Rückstand

(BYL)  Tolle Moral bewiesen die Gladiators am Sonntagabend. Nach einem 
0:4-Rückstand kamen sie nochmal zurück. Am Ende gewannen sie bei den EHF 
Passau mit 6:5 (1:4, 3:0, 2:1) Toren.
Als die Gladiators nach dem ersten Drittel vom Eis fuhren, wussten sie 
nicht, warum sie 1:4 hinten lagen. 20 Minuten hatten sie den 
Niederbayern einen Kampf auf Augenhöhe geliefert. Aber der Gastgeber war 
cleverer. Während die Erdinger zweimal an Goalie Clemens Ritschel 
scheiterten, schlug der Tabellenzweite sofort zu. Christoph Schedlbauer 
hatte einen Schuss von der Blauen Linie nur nach vorne abwehren können. 
Dominik Schindlbeck war zur Stelle und erzielte das 1:0. Ärgerlich war 
das 0:2, als Lars Bernhardt in der Vorwärtsbewegung den Puck verlor, was 
Christoph Gawlik sofort bestrafte (7.). Zehn Minuten hielt das Ergebnis, 
dann schlug ein verdeckter Schuss des Tschechen Jan Sybek im Erdinger 
Kasten ein. Das 4:0 war ein fulminanter Kracher von Benedikt Böhm aus 
fünf Metern zentraler Position. Schedlbauer war erneut machtlos. Doch 
Erding steckte nicht auf. In Unterzahl fing Florian Zimmermann einen 
Passauer Pass ab. Er lief allein auf Ritschel zu und schob den Puck 
durch die Schoner des Goalies zum 1:4 (19.).
Das war der Auftakt einer tollen Aufholjagd. Schon einmal waren die 
Gladiators gegen Passau nach einem 0:3 zurückgekommen. Diesmal wurde es 
noch dramatischer. Mark Waldhausen schoss die Scheibe nahe der Blauen 
Linie in Richtung Tor. Und Marko Babic verlängerte sie schließlich zum 
2:4 ins Netz. Dann war es Christian Poetzel, der im Powerplay das 
Passauer Tor umkurvte und zurücklegte auf Zimmermann, der einen Tag nach 
seinem 27. Geburtstag das 3:4 markierte (33.). Eine doppelte Unterzahl 
schien die Aufholjagd zu stoppen. Denkste! Als der vierte Erdinger 
wieder auf dem Eis war, leistete sich Passau den nächsten Fehlpass. 
Philipp Michl zog von außen in die Mitte und überlistete den Goalie mit 
einer Körpertäuschung. 4:4 – wieder alles drin.
Dann das Schlussdrittel: Patrick Geiger setzte einen Flachschuss von der 
Blauen Linie zum 5:4 ins Erdinger Tor (44.). Doch die Gladiators bekamen 
noch ihre Chance. Geduldig spielten sie eine doppelte Überzahl aus, bis 
Mark Waldhausen frei war und zum 5:5 ins Eck traf. Passau musste eine 
weitere Strafe absitzen – also immer noch Fünf gegen Drei. Diesmal 
nutzte Daniel Krzizok die Chance. Mit seinem Treffer zum 6:5 machte er 
aus dem Drama tatsächlich ein Happy End.
(TSVE/wk)
  
    
ESC River Rats Geretsried
Mit einem blauen Auge davongekommen und sogar den Klassenerhalt fix gemacht!

(BYL)  Die Rats wollten im Heimspiel gegen Königsbrunn wieder zurück in die Erfolgsspur. Kein leichtes Unterfangen, denn auch die Gäste benötigten dringend einen Sieg, um die Chance auf Platz 2 und somit den Einzug in die Pre-Playoffs zu wahren. Außerdem schielen die Pinguine sicherlich auch noch mit mehr als einem Auge nach unten, der Gang in die Playdowns soll unbedingt vermieden werden.
Beim ESC waren Nachwirkungen vom Freitag erkennbar, denn die Leichtigkeit der letzten Wochen war wie weggeblasen. Königsbrunn hingegen legte einen engagierten Beginn aufs Eis und ging nicht unverdient durch Trupp per Abstauber in Führung (5.). Gerade als sich die Rats wieder fingen und ordentlich Druck auf das Gehäuse von Jennifer Harß machten, klingelte es hinten zum zweiten Mal. Vom Rücken von Albanese kullerte die Scheibe irgendwie zum 0:2 ins Tor (9.). Durchaus umstritten war der Geretsrieder Anschlusstreffer (10.). Stefano Rizzo stand plötzlich allein vor dem Tor und lupfte die Scheibe über die Schulter von Harß. Latte oder hintere Querstange war die große Frage, es spielte sich in dem Bruchteil einer Sekunde ab. Vermutlich landete die Scheibe an der Latte, doch das Schiedsrichtergespann blieb bei seiner Entscheidung - Glück für den ESC. Die Gäste steckten den Rückschlag allerdings ohne größere Probleme weg und suchten weiter den Weg nach vorne. Trupp besorgte kurz vor der Pause tatsächlich noch das 1:3, alleine und verlassen musste er neben Albanese nur noch den Schläger hinhalten (18.).
Wer auf eine Reaktion der Rats wartete, wurde erstmal enttäuscht. Der EHC war weiter am Drücker, scheiterte in Überzahl aber zweimal an glänzend reagierenden Albanese. Mit zwei Mann mehr hatten die Pinguine allerdings mehr Erfolg, Bullnheimer erhöhte auf 1:4 und es drohte ein Debakel (25.). Der auffällige Sramek brachte einen Alleingang nicht zum 1:5 unter, vorne hatten die Rats kaum noch nennenswerte Torchancen. Sramek hätte längst für die Entscheidung sorgen können, doch ein weiterer Alleingang blieb ungenutzt. Der erste gelungene Geretsrieder Angriff seit langer Zeit führte zum 2:4 durch Bene May, der ein schönes Zuspiel von Martin Köhler verwerten konnte (37.). Warum EHC-Verteidiger Rau nach dem Tor auf den Torschützen losprügelte bleibt sein Geheimnis, auf jeden Fall bescherte es seinem Team eine Unterzahlsituation. Leider ohne Konsequenzen, wobei der ESC nun wieder etwas wacher wirkte. Hrazdira hatte in Unterzahl die große Möglichkeit auf den Anschlusstreffer, doch Harß parierte gegen den alleine auf sie zustürmenden Tschechen glänzend mit der Stockhand.
Nach einer mehr als überschaubaren Leistung im zweiten Durchgang, musste im Schlussabschnitt endlich eine Reaktion kommen. Der ESC überstand die Unterzahl schadlos und verkürzte wenig später durch Strobl auf 3:4 (44.). Die aufkeimende Hoffnung wurde wieder schnell erstickt, denn Klaus Berger musste nach einem Bandencheck mit einer Spieldauer vom Eis. Fünf Minuten Unterzahl also und es wurde noch schlimmer. Stava wanderte für Spielverzögerung auf die Strafbank, Königsbrunn war volle zwei Minuten in doppelter Überzahl. Am Ende war es nur eine Minute, denn Zimmer musste kurze Zeit später ebenfalls in die Kühlbox. Der ESC hatte jedoch seinen Kampfgeist wiedergefunden und überstand die kritische Phase schadlos. Stava hatte den Augleich auf dem Schläger, aber Harß machte weiterhin einen klasse Job. Die Rats warfen nun alles nach vorne und konnten sich einmal mehr bei Albanese bedanken, der eine 2-0 Situation der Gäste entschärfte. Im direkten Gegenzug wurde es dann ganz laut im Heinz-Schneider Eisstadion, Hölzl traf zum 4:4 und brachte den ESC endgültig zurück ins Spiel (53.). Auch dieses Tor blieb nicht ohne Diskussionen, das Schiedsrichtergespann entschied allerdings nicht auf Abseits und gab den Treffer. Die Pinguine wanderten gegen Spielende noch zwei Mal auf die Strafbank, der ESC hatte in Überzahl die große Chance auf den Sieg. Harß ließ sich aber nicht mehr überwinden und so musste der Sieger in der Overtime ermittelt werden.
Die Gäste setzten das erste Ausrufezeichen, doch der Pfosten verhinderte den Zusatzpunkt für die Pinguine. Nachdem Königsbrunn weitere gute Möglichkeiten ungenutzt ließ, war es Martin Köhler, der mit einem Schuss aus der Drehung für die endgültige Entscheidung sorgte.  
Fazit: Die wichtigste Nachricht zuerst: Der ESC kann sowohl von Dorfen als auch Schongau nicht mehr eingeholt werden und spielt nun endgültig sicher auch nächstes Jahr in der Bayernliga. Herzlichen Glückwunsch an die ganze Mannschaft, nach der wahnsinnig schwierigen Vorbereitung + 1. Saisonhälfte eine hervorragende Leistung! Das Spiel selbst ist schnell analysiert. Königsbrunn hätte den Sack in den ersten 40 Minuten zumachen müssen, der Chancenwucher sollte sich später noch rächen. Der ESC fängt erst im letzten Drittel an vernünftiges Eishockey zu zeigen, hat aber dann mit viel Mut und Engagement die Verlängerung erzwungen. 3 vs. 3 ist immer eine Lotterie, diesmal mit dem besseren Ende für Geretsried. Völlig befreit (aber hoffentlich nicht zu entspannt), können nun die restlichen drei Spiele angegangen werden. Es deutet sich ein Zweikampf mit Peissenberg um Platz 2 an, mal schauen wie viel Sprit die Rats für den Saisonendspurt noch im Tank haben. 
(ESCG/ko)
  
    
HC Landsberg Riverkings
Niederlagen gegen Erding und Höchstadt – Wieder keine Punkte für den HCL

(BYL)  Mit dem festen Vorsatz die nächsten Punkte einzufahren, gingen die Riverkings am vergangenen Freitag in das Auswärtsspiel gegen Erding. Und zunächst legten der HCL auf dementsprechend los. Bereits in der 6. Minute gelang Robin Maag die 0:1 Führung. Die Riverkings erarbeiten sich weitere Chancen scheiterten aber immer wieder am starken Erdinger Goalie Schedlbauer und so ging es mit der 0:1 Führung in die ersten Drittelpause. In der 25. Minute bediente Dennis Sturm und Adriano Crciola und dieser netzte zum 0:2 ein. Nachdem in der 36. Minute in Überzahl durch Zimmermann das 1:2 fiel, merkte man dem HCL die Verunsicherung sichtlich an. Bis zur Pause konnte Lachner noch Ausgleichen und in der 48. Minute drehte das Spiel dann endgültig. Krzizok brachte Erding in Führung und Landsberg hatte den weiteren Treffern durch Michl und Babic nichts entgegen zu setzen.
Am Sonntag stand das Heimspiel gegen den wiedererstarkten Oberligisten Höchstadt auf dem Programm. Dem HCL war zu Beginn die Verunsicherung resultierend aus den vergangenen Niederlagen sichtlich anzumerken. Man erarbeite sich in der 4. Minute zwar eine gute Chance, allerdings fiel quasi im Gegenzug das 0:1 für Höchstadt. Trotz optischer Überlegenheit der Gäste ging es mit 0:1 in die Drittelpause. Im zweiten Drittel zeigte sich im Powerplay der Unterschied zwischen Bayernliga und Oberliga. In zwei Überzahlsituationen in der 29. und der 32. Minute lief der Puck deutlich schneller von Spieler zu Spieler und die Schüsse wurden etwas schneller auf das Landsberger Tor gebracht. Das Resultat waren zwei weitere Tore für Höchstadt. Nur eine Minute später startete in der 33. Minute Adriano Carciola eine schöne Einzelaktion und verkürzte zum 1:3. Landsberg kam in der Folge besser ins Spiel, spielte mehr auf den Körper und konnte sich so im letzten Drittel immer wieder gute Chancen erarbeiten. Allerdings dauerte es bis zu 58. Minute bis Michael Fischer in Überzahl den 2:3 Anschluss erzielen konnte. Der HCL probierte jetzt alles, konnte aber den starken Gästetorwart Dirksen kein weiteres Mal überwinden.
In den kommenden Spielen gilt es nun die nötigen Punkte für die direkte Playoffqualifikation zu erreichen. Dazu geht es am Freitag zum Auswärtsspiel nach Passau, bevor am Sonntag um 17 Uhr das nächste Heimspiel gegen Klostersee ansteht. Hier besteht auch während des Spiels am Fanstand nochmals die Möglichkeit eines der Faschingstrikots zu ersteigern. Der Erlös kommt dem Nachwuchs des HCL zu Gute.
(HCL/js)
  
    
TEV Miesbach
TEV mit knapper Niederlage gegen Tabellenführer Sonthofen

(BYL)  Nach dem Sieg am Freitag in Grafing, musste sich unsere Mannschaft denkbar knapp dem ERC Sonthofen mit 4:5 (0:1/1:1/3:3) geschlagen geben. Der ERC Sonthofen dominiert seit Beginn die Verzahnungsrunde, umso ärgerlicher da der TEV am gestrigen Abend, Punkte hätte mitnehmen können. Nach der Niederlage rangiert der TEV auf dem 5.Tabellenplatz, da Erding die Passau Blackhawks mit 5:6 bezwang. Bereits nächsten Freitag, 21.02. kommt es in Erding dann zum direkten Aufeinandertreffen um den 4. Platz. In diesem Sinne setzt der TEV auch wieder einen Fanbus ein. Alle Informationen findet ihr auf unserer Homepage. Am gestrigen Abend musste Headcoach Peter Kathan weiter auf Beppo Frank, Franz Mangold, Nico Fissekis, Thomas Amann und Andreas Nowak verzichten.
Im 1. Drittel begann der TEV konzentriert und konnte  immer wieder Nadelstiche setzten, jedoch blitzte die spielerische Klasse Sonthofens immer wieder auf. So auch in der 7. Spielminute als Kuqi die Scheibe gekonnte ins TEV- Tor zum 0:1 abfälschte. In weiterer Folge kam auch der TEV das ein oder andere Mal gefährlich vors Tor jedoch ohne Torerfolg, während auf der anderen Seite Anian Geratsdorfer, die Chancen der Gäste zunichtemachte. Somit ging es mit einem 0:1- Rückstand ein erstes mal in die Kabinen.
Im 2.Spielabschnitt dauerte es keine 4 Minuten, da musste der TEV einen Shorthander hinnehmen. Verzahnungsrunden Topscorer Homjakovs vollendete ein Sololauf zum 0:2 für den ERC. Dieser Weckruf schien dem Spiel des TEV gut zu tun und unsere Mannschaft machte weiter Druck aufs Sonthofner Tor. In der 34. Spielminute war es dann soweit. Auf Zuspiel von Kokoska und Slavicek, setzte sich Johannes Bacher durch und versenkte seinen eigenen Nachschuss. Kurios an der Situation war, dass die Scheibe direkt wieder raussprang und der ERC im Gegenzug ein Tor erzielen konnte. Nach kurzer Beratung des Refereeteams, wurde das Tor aber folgerichtig dem TEV zum 1:2 Anschlusstreffer zugesprochen. Zum Ende des 2. Drittels, hätte der TEV den Ausgleich auf dem Schläger gehabt, doch Gästetorhüter Kessler verhinderte diesen. Mit 1:2 ging es ein letztes Mal in die Kabinen.
Der letzte Spielabschnitt begann wie der vorherige, mit einem Treffer für die Gäste. Hechtl konnte wiederum eine Deflection zum 1:3 aus Sicht des TEV erzielen. Der ERC Sonthofen schien nun das Spiel unter Kontrolle zu haben und legte in der 54. Spielminute durch Noack zum 1:4 nach. Doch der TEV gab sich kämpferisch und nicht mal eine Minute später holte die Truppe von Coach Kathan zum Doppelschlag aus. In der 55. Spielminute war es zuerst Thomas Schenkel auf Zuspiel von Felix Feuerreiter der das 2:4 erzielte. Zurück beim Bully und nur 10 Sekunden später, konnte Felix Feuerreiter auf Zuspiel von Bobby Slavicek den 3:4 Treffer erzielen. Der TEV probierte nochmal alles und nahm zugunsten eines sechsten Feldspielers, Geratsdorfer vom Eis. Nach 2 guten Chancen ohne Torerfolg, konnte Stopinski das Empty Net Tor erzielen. Der Treffer 2 Sekunden vor Schluss durch Max Hüsken zum 4:5 Endstand, kam leider zu spät, für eine TEV Mannschaft die heute einen Punkt verdient gehabt hätte. „ Sonthofen hat sich erwartet stark präsentiert. Wir haben ein gutes Spiel abgeliefert, aber gegen diesen Gegner reicht gut nicht. Am Ende waren es 2-3 Fehler zu viel,“ äußerte sich Kathan nicht unzufrieden nach dem Spiel.
Letztes Heimspiel der Verzahnungsrunde: vs. Passau am 23.02. um 18:00 Uhr
(TEVM/sm)
  
    
EHF Passau Black Hawks
Black Hawks im zweiten Drittel außer Rand und Band - Vier Endspiele um Platz 2 und die Bayernligameisterschaft

(BYL)  Die Passau Black Hawks mussten am Sonntag vor 926 Zuschauer eine ganz ganz bittere Heimniederlage gegen den TSV Erding einstecken. Nach einer 4:0 Führung mussten sich die Black Hawks am Ende mit 5:6 geschlagen geben. Nach der Heimniederlage gegen Klostersee, lassen die Habichte also wieder wertvolle Punkte im Kampf um Platz 2 liegen. Dabei zeigten die Black Hawks im ersten Drittel eine gute Leistung und ließen den Gästen aus Erding kaum Luft zum Atmen. Die zwischenzeitliche 4:0 Führung war verdient und hätte sogar noch höher ausfallen können. In eigener Überzahl kassierten die Black Hawks kurz vor Ende des ersten Drittels den Anschlusstreffer. Das zweite Drittel war aus Sicht der Habichte dann einfach katastrophal und fast nicht in Worte zu fassen. So hatten die Passau Black Hawks sogar Glück, dass man mit dem Ergebnis von 4:4 in die zweite Pause ging. Erneut hatten die Habichte einen Treffer bei eigener Überzahl kassiert, dazu kamen noch zwei Powerplay Tore der Gäste. Das letzte Drittel gingen die Passau Black Hawks dann wieder konzentriert und zielstrebig an. Die Folge war die erneute Führung durch Patrick Geiger. Im Anschluss hatten die Passau Black Hawks mehr vom Spiel und hätten sogar noch höher führen können. In den letzten zehn Minuten der Partie avancierte dann der Hauptschiedsrichter zu demjenigen der die Partie entscheiden sollte. Völlig überzogene Strafzeiten und absolut kein Fingerspitzengefühl führten dazu, dass die Passau Black Hawks mehrere Minuten mit zwei Mann weniger auf dem Eis agieren mussten. Diese Chance ließen sich die Gäste nicht nehmen und holten sich so den 5:6 Auswärtssieg.
Die Passau Black Hawks haben bereits am Freitag um 20 Uhr die Gelegenheit wieder auf die Siegerstraße zurückzukehren. Gegen Landsberg sind drei Punkte Pflicht im Rennen um Rang 2 und der damit verbundenen guten Ausgangslage für die anstehenden Playoffs.
(EHFP/czo)
  
    
EC Pfaffenhofen
Eishogs schwimmen weiter auf der Erfolgswelle - Mit 5:3 in Dorfen feiert der ECP seinen fünften Sieg in Folge

(BYL)  Der EC Pfaffenhofen hat sich auch vom ESC Dorfen nicht stoppen lassen. Am Sonntag siegten die Pfaffenhofener mit 5:3 (2:0; 1:3; 2:0), feierten damit den fünften Erfolg in Serie und bauten ihren Vorsprung an der Tabellenspitze der Bayernliga-Abstiegsrunde weiter aus.
Wie schon beim 2:1 Erfolg am Freitag gegen Peißenberg war auch die Partie in Dorfen bis zum Schluss heiß umkämpft. Vor allem für die Hausherren stand sehr viel auf dem Spiel, ist für den ESC der Klassenerhalt doch noch lange nicht unter Dach und Fach. Deshalb sollte die Erfolgsserie auf eigenem Eis, wo man während der Abstiegsrunde noch keinen Punkt abgegeben hatte, gegen die Eishogs unbedingt fortgesetzt werden. Und dementsprechend motiviert und aggressiv gingen die Gastgeber auch zu Werke, überschritten dabei wiederholt die Grenze des Erlaubten. Leidtragende waren vor allem Nick Endreß, der immer wieder Stockschläge einstecken musste und Torhüter Patrick Weiner, der mehrmals hart angegangen wurde. Die Eishogs, die wie am Freitag wieder nur mit 13 Feldspielern angetreten waren, legten ihren Fokus zunächst auf die Defensive, so dass der ESC anfangs mehr vom Spiel hatte. Zumindest bis zur 12. Minute, in der sich Dorfens Topskorer Lukas Miculka einen Ausraster leistete und wegen versuchten Stockstichs für 14 Minuten aus dem Verkehr gezogen wurde. Da ihm wenige Sekunden später auch noch Florian Mayer auf die Strafbank folgte, ließen sich die Gäste diese Chance in doppelter Überzahl nicht entgehen. Auf Zuspiel von John Lawrence traf Nick Endreß zum 1:0 (13.) und immer noch mit einem Mann mehr, legte der ECP  nur zwei Minuten später nach. Einen Schuss von Endreß fälschte Tim Lohrer noch entscheidend ab. Nach dem ersten Wechsel schienen die Eishogs allerdings mit den Gedanken noch in der Kabine zu sein. Jedenfalls ließ man Timo Borrmann gewähren und der verkürzte schon nach 56 Sekunden auf 1:2. Danach lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, in dem die Gäste zunächst wieder vorlegten. Genau zur Halbzeit der Partie stellte John Lawrence den alten Abstand wieder her. Der hatte aber nur eine gute Minute Bestand. Wieder war es Borrmann, der seine Mannschaft erneut heranbrachte. Sein Schuss ging erst an beide Innenpfosten und dann über die Linie. Und vor der zweiten Pause schafften die Gastgeber in Überzahl durch Sandro Schröpfer sogar noch den Ausgleich. Die Partie war nun wieder völlig offen und Dorfen versuchte weiterhin, mit hartem, teilweise übertriebenem Körpereinsatz, den Gästen die Schneid abzukaufen. Die blieben jedoch sehr diszipliniert, ließen sich nicht aus dem Konzept bringen und warteten auf ihre Möglichkeiten. Als Torhüter Weiner nach einem Zusammenprall mit Miculka auf der Bank behandelt und kurzzeitig durch Valentin Baier ersetzt werden musste, traf Jake Fardoe in Überzahl mit einem Schlenzer in den Winkel zum 4:3. Danach kam Weiner auf das Eis zurück und konnte mit ansehen, wie Nick Endress nur 50 Sekunden nach dem 4:3 um das Dorfener Tor kurvte und ESC-Torhüter Andreas Tanzer zum 5:3 überwand. Von diesem Doppelschlag sollten sich die Gastgeber nicht mehr erholen. Zwar wurde die Partie auch danach noch mit hoher Intensität geführt, groß in Bedrängnis bringen konnte Dorfen die Eishogs jedoch nicht mehr. Erneut eine sehr starke Vorstellung der Mannschaft von Chris Heid, die trotz der Ausfälle und der harten Gangart des Gegners, sich nicht von ihrer taktischen Marschroute abbringen ließen und nun kurz vor dem Einzug in die Pre-Play-Offs steht.
(ECP/oex)
  
    
EV Pfronten
Wichtiger Sieg für die Falcons

(BLL)  Nach dem 9:3 (3:1/3:0/3:2) Erfolg gegen den EV Bad Wörishofen war die Erleichterung im Lager der Pfrontener zu spüren, die durch den Sieg das Tabellenende verlassen und den Abstand zu den Wölfen verringern konnten. Die Falcons kamen gut in die Partie und nutzten die erste Überzahlsituation in der 4. Minute durch Sebastian Schütze (Ziegler/Böck) zur Führung. Das jederzeit mit den Wölfen zu rechnen ist, bewies Christoph Heckelsmüller der nur 38 Sekunden später ausgleichen konnte. Dann waren die Hausherren wieder am Zug, die noch vor der Pause durch Benjamin Gottwalz (Griegel/Hruska, Lukas) und Timo Stammler (Titsch/Hruska, Ladislav) auf 3:1 erhöhen konnten. Im Mitteldrittel zogen die Falcons durch zwei Treffer von Matthias Ziegler (Böck/Griegel) und Dennis Gröger (Weixler/Gottwalz) auf 6:1 davon. Im Schlussabschnitt traf erneut Timo Stammler (Hruska, Ladislav/Wiedmann) zum 7:1, kurz danach gelang Franz Schmidt der zweite Treffer der Kneippstädter, die im Anschluss durch die wiederholte Herausnahme ihres Torhüters diese Überzahlsituationen ausnutzen wollten. In der 53. Minute sollte dies einmalig gelingen, als Lubomir Vaskovic auf 7:3 verkürzen konnte. Zwei weitere Versuche gingen jedoch nach hinten los, als Lukas Hruska (54. Minute) und Thomas Böck (Hruska, Lukas/Schütze), jeweils in das verwaiste Tor der Wölfe trafen. Am Ende konnten die Pfrontener einen ebenso deutlichen wie wichtigen Sieg einfahren. 
(EVP/jk)
  
    
SC Forst
Nature Boyz gleichen 2 Rückstände aus - Nur ein Punkt gegen die Falcons aus Pfronten

(BLL)  Das Zusammentreffen der Kellerkinder war dem Spiel anzumerken, denn es entwickelte sich das typische Abstiegsduell. Besser aus den Startlöchern kamen die Gäste, denn bereits in der 3. Spielminute lagen sie mit 0:1 in Führung. Die Hausherren versuchten, den Rückstand auszugleichen, doch wie schon in den vorhergehenden Spielen war die Torausbeute sehr mangelhaft. So dauerte es bis zur 19. Spielminute, da konnte Manuel Weninger n Überzahl zum 1:1 einschießen.
Im Mittelabschnitt, auch wie schon so oft in den vergangenen Spielen, der Einbruch der Hausherren, denn die Falcons gingen bis zur 32. Spielminute mit 1:4 in Führung. Das Spiel schien gelaufen zu sein, doch die Hausherren gaben nicht auf. In der 35. Spielminute wurden sie für ihren Angriffselan belohnt, Andreas Krönauer verkürzte in Überzahl auf 2:4. Kurz darauf eine hässliche Szene, denn Lukas Hruska streckte Daniel Stöberl per Kniecheck nieder. Für ihn war das Spiel beendet, denn diese Aktion wurde richtigerweise mit einer Spieldauerstrafe belegt. In doppelter Überzahl verkürzte Anton Rauh auf 3:4 in der 36. Spielminute, mit dem Zwischenstand ging es zum Pausentee.
Mit dem Willen, das Spiel zu drehen begann das letzte Spieldrittel. In der 42. Spielminute war es soweit, Manfred Guggemos glich wiederum in Überzahl zum 4:4 aus. Jetzt war klar Forst am Drücker, die Chancen ergaben sich gehäuft, doch das Zielwasser fehlte, auch das entsprechende Schußglück. Einen Konter nutzten die Falcons in der 57. zur nochmaligen Führung zum 4:5, doch keine 15 Sekunden später stellte Michael Krönauer wiederum den Ausgleich zum 5:5 her. Da sich in diesem Drittel nichts wesentliches mehr ergab, ging es in Verlängerung, die für Pfronten mit 4 Feldspielern begann.
Als die Hausherren die Strafzeit überstanden hatten, ergaben sich noch klarste Chancen, doch die Scheibe wollte einfach nicht ins gegnerische Tor. Das Penaltyschießen verlief wie das Spiel, alle drei Forster Schützen scheiterten knapp. Lediglich Timo Stammler überwand Jan Vlach, zum 5:6-Endstand.
(SCF/ws)
  
    
Wanderers Germering
And the Bayernkrug goes to ... Germering! Wanderers feiern Pokaltriumph

(BBZL)  Das Match zwischen der zweiten Mannschaft des EHC Waldkraiburg und den Wanderers Germering hatte den Namen „Finale“ wirklich verdient. Beide Teams gingen ein hohes Tempo und begegneten sich auf Augenhöhe. Im Hinspiel in der Raiffeisen Arena war es für beide Teams ein Wechselbad der Gefühle. Mit dem Schwung vom Freitagsspiel gingen "Die Löwen" in die Partie und machten den Germeringern das Leben mit einem starken Forechecking und spielerischer Raffinesse schwer. Der EHC war nahezu übermächtig im ersten Drittel und nur Severin Dürr im Tor der Münchner Vorstädter war es zu verdanken, dass die Hausherren nur mit einer 3:1 Führung in die erste Pause gingen. Im zweiten Spielabschnitt zeigte das Vorisek-Team plötzlich ein komplett anderes Gesicht und drehte die Partie nach Toren von Konstantin Kolb, Michael Dorfner und J.C. Cangelosi in einen 3:4 Vorsprung zum zweiten Pausentee. Die letzten 20 Minuten waren vom Unterhaltungswert am trägsten. In der 47. Minute traf erneut Cangelosi, wonach die Wanderers ihr Spiel auf Ergebnisverwaltung beschränkten und das zunächst mit Erfolg. Erst kurz vor Ende konnte Waldkraiburg in Person von Tobias Vogl nochmals auf 4:5 verkürzen, nachdem man den Goalie für einen weiteren Feldspieler vom Eis nahm. In der Folge drängte die Mannschaft von Jürgen Lederer weiter auf den Ausgleich, doch das nötige Quäntchen Glück war an diesem Tag auf Seiten von Germering.
Auch im Rückspiel zeigte der EHC Waldkraiburg über 50 Minuten keinerlei Verschleißerscheinungen, war es doch das dritte Spiel am dritten Tag in Folge. Die knapp 500 Zuschauer im Germeringer Polariom sahen von Beginn an eine sehr schnelle und intensive Partie, wo beiden Mannschaften alles abverlangt wurde. Wie schon am Tag zuvor in Waldkraiburg sahen die Zuschauer ein Spiel auf Augenhöhe. Fabian Birk im Tor des EHC und seinen kämpferisch stark aufspielenden Vorderleuten war es zu verdanken, dass die ersten 20 Minuten lediglich mit einem 1:0 für die Wanderers endeten. Im Mitteldrittel ging es ähnlich weiter, der EVG mit leichten Vorteilen. Doch nach einer verbotenen Abwehraktion, konnte der Routinier Jan Loboda auf Seiten der "Löwen" mit einem Penalty ausgleichen. Danach dauerte es keine fünf Minuten, bis die Münchner Vorstädter in Person von Louis Kolb erneut in Führung gingen und diese auch bis zur zweiten Pause verteidigten. Der dreifache Torerfolg zwischen der 42. und 46. Minute durch J.C. Cangelosi und zweimal Kapitän Quirin Reichel besiegelte den K.o. für Waldkraiburg. Zwar kamen die Gäste noch zum 5:2 Anschlusstreffer, aber danach spielte das Vorisek-Team die Partie sicher und abgezockt runter.
Die Verantwortlichen der Wanderers gratulieren der Mannschaft und ihrem Trainer Petr Vorisek zum Pokalgewinn. Auch wenn heuer der Fokus einzig und allein auf dem Aufstieg in die Landesliga liegt, zeigten die Schwarz-Gelben im Bayernkrug konstant herausragende Leistungen und krönten sich am Ende des Wettbewerbs verdient mit dem Titel. In Germering ist man sehr stolz auf das Team, denn es hat gezeigt, was mit unbändigem Willen möglich ist.
(WG/fh)
  

Die Crunchtime der Saison beginnt JETZT! – Der Viertelfinalgegner heißt Türkheim

(BBZL)  Am kommenden Wochenende spielt Germering im Playoff-Viertelfinale gegen den ESV Türkheim und damit den Zweitplatzierten der Bezirksliga-Gruppe 4. Mit den Playoffs beginnt die Zeit, allmählich die Ernte einzufahren für all die Entbehrungen und Anstrengungen einer langen Saison. Das Team der Wanderers ist bereit dafür. 25 Pflichtspiel-Einsätze haben die Germeringer in dieser Saison bereits absolviert, quer durch Bayern: von Regen im Nord-Osten, Berchtesgaden im Süd-Osten, bis Mittenwald im Süden. Die Mannschaft von Cheftrainer Petr Vorisek hat dabei Geschichte geschrieben: Neben dem ersten Pokalsieg in der Historie, wurde die Vorrunde in der Bezirksliga mit dem ersten Tabellenplatz ohne jeglichen Punktverlust beendet – so gut wie noch nie. Im Kampf um den Aufstieg in die Landesliga stellt der ESV Türkheim nun die erste von zwei Hürden dar. Mit 14 Siegen und 7 Niederlagen in der Liga musste sich die Mannschaft von Michael Fischer nur dem ERC Lechbruck geschlagen geben. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass sich die Türkheimer bisher auswärts leichter tun, als im eigenen Stadion. Der ESV hat im Schnitt mit über fünf Toren pro Spiel eine starke und effiziente Offensivabteilung. Zu nennen ist hierbei Maximilian Döring, Sascha Hirschbolz, Stephan Pichler und Maximilian Sams. Darüber hinaus wechselte im Sommer der Goalie Michael Bernthaler vom ESV Buchloe nach Türkheim. Bernthaler bringt sowohl Erfahrung aus der Bayernliga als auch aus der Landesliga mit.
Mit guter Laune und Vollgas geht es hinein in das bevorstehende Viertelfinale. Gespielt wird im Modus "Best of 3" und im Fall der Fälle haben die Wanderers Heimrecht, sprich Spiel 3 würde in eigener Halle ausgetragen werden. Mannschaft und Trainer setzen auf die zahlreiche und lautstarke Unterstützung ihrer Fans. Das angestrebte Ziel kann man nur gemeinsam erreichen.
(WG/fh)
  
    
ESC Kempten 1b
ESC Kempten 1b schafft positiven Saisonabschluss - 3:1 Sieg über den EV Königsbrunn bringt Platz sechs in der Bezirksliga Gruppe 4

(BBZL)  Am vergangenen Freitag stand das letzte Spiel der 1b der Kemptener auf dem Programm. Gegner war der Tabellenletzte EV Königsbrunn, welcher aus Mangel an Eiszeiten im Heimischen Stadion in die ABW Arena ausweichen musste und somit ihr eigentliches Heimspiel auf fremdem Eis absolvierte. Wieder war das Trainerduo Wahl / Häfele gezwungen die Reihen umzustellen, da es vor Spielbeginn einige kurzfristige Absagen gab. Das erste Drittel begann mit wenig Einsatz auf Kemptener Seite und man hätte nicht meinen können das es für die Zweite der Sharks um eine Tabellenplatzverbesserung auf Rang sechs ging. Es wurden zwar viele Torchancen kreiert, aber die meisten zu harmlos oder zu fahrlässig abgeschlossen. Wenn überhaupt mal geschossen wurde, dann waren es keine zwingenden Schüsse auf das Königsbrunner Gehäuse und die fanden ihr Ziel allemal beim gegnerischen Torhüter. Der läuferische Einsatz und Wille war nicht so ausgeprägt wie in den Spielen zuvor als man eine kleine Siegesserie hinlegte. Nicht verwunderlich also, dass beim Stand von 0:0 erstmals die Seiten getauscht wurden.
Zweites Drittel, gleiches Bild. Das Team wollte zwar einiges besser machen, verstrickte sich aber immer wieder ins alte Muster. Lieber wurde die Scheibe vor des Gegners Tor noch mal abgespielt, als selbst den Abschluss zu suchen. In der 34. Minute aber war es dann endlich soweit. Filip Matejka brachte seine Farben mit 1:0 in Führung . Ganze drei Minuten später war es dann der junge Andreas Fritsche, welcher nach schöner Vorarbeit von Matejka freistehend vor dem generischen Tor zum 2:0 für die Sharks abschließen konnte.
Bei diesem Stand begann auch das letzte Drittel. Kempten erspielte sich immer wieder Chancen, aber die mangelnde Verwertung dieser zog sich wie ein roter Faden weiter hindurch. In der 57. Minute war es dann erneut Matejka der mit einer sehenswerten Einzelaktion das Heft in die Hand nahm und unhaltbar zum 3:0 abschloss. Wermutstropfen war eine unnötige Strafzeit kurz vor Schluss, als ein Kemptener Akteur auf die Strafbank musste. Dies nutzen die tapfer kämpfenden Königsbrunner zum 3:1 Anschlusstreffer, und der Shutout von Kemptens sehr gutem Torhüter Andreas Strauss war damit leider dahin. Die Herausnahme seines Goalies durch den Gästecoach brachte dann aber keine weiteren Treffer ein und die 1b gewann das Spiel und landete letztendlich mit 25 Punkten noch vor den Woodstocks Augsburg die auf einen Zähler weniger kommen auf dem sechsten Tabellenplatz.
Unter dem Strich muss man dem Team auch solche Spiele zugestehen. Es waren auch in dieser Woche viele Spieler krankheitsbedingt nicht ganz auf der Höhe. Das Saisonziel wurde aber dennoch klar   erreicht. Man wollte im Pokal weiter kommen und scheiterte nur knapp in Memmingen vor der dritten Runde. Ferner wollte man die großen der Liga ärgern. Nach insgesamt 27. Spielen, mit einer nach 18 Jahren neu ins Leben gerufenen zweiten Mannschaft in Kempten und einem großen Kader bei dem die Trainer aus vielerlei Gründen immer wieder die Reihen umstellen mussten, können alle mit Stolz auf diese Saison zurück blicken. Ein großer Dank geht an die Verantwortlichen des Vereins, welche die Zustimmung für dieses Projekt gaben. Ebenso großen Danke an das gesamte Team für die erbrachte Leistung, vor allem den beiden Betreuern Helmut Pichler und Stefan Walk die mit viel Einsatz und Leidenschaft im Hintergrund tätig waren. Wir Trainer ziehen den Hut vor euch allen.
(ESCK/th)
  
    
ERC Lechbruck
Nun geht es in die Play-Offs

(BBZL)  Die Hauptrunde der Eishockey-Bezirksliga ist beendet und somit geht es nun in die heiße Phase der Saison. Ab sofort gibt es nur noch Endspiele. Im Play-Off-Viertelfinale spielen die Flößer gegen die SG Bad Bayersoien/Peiting 1b. Ein Lokalderby mit vielen bekannten Gesichtern auf beiden Seiten, mehr geht nicht! Bereits am kommenden Freitag, 21.02.2020, um 19:30 Uhr, findet das erste Spiel im Lechparkstadion statt. ERC-Vorstand Manfred Sitter rechnet mit einem hohen Zuschauerandrang: „Das Lokalderby gegen Bayersoien/Peiting ist ein absolutes Highlight und wird die Anhänger auf beiden Seiten mobilisieren. Da wäre man gerne selber nochmal auf dem Eis. Als Spieler saugst du diese Atmosphäre und das ganze Drumherum auf und kannst es eigentlich nur genießen. Dafür spielt jeder von den Jungs Eishockey.“
Das zweite Spiel findet dann am Sonntag um 18:00 Uhr im Eisstadion Peiting statt. Auch hier werden viele Lecher Schlachtenbummler erwartet. Ein eventuell notwendiges drittes Spiel ist dann am 28.02.2020, um 19:30 Uhr, wieder in Lechbruck angesetzt.
Um die Serie erfolgreich zu überstehen sind zwei Siege aus maximal drei Spielen notwendig. Die Sieger der Viertelfinals qualifizieren sich fürs Halbfinale. Die beiden Halbfinalsieger und damit Finalisten sind dann die sportlichen Aufsteiger in die Landesliga. Im Finale wird dann um den Titel Bayerischer Bezirksligameister gespielt.
(ERCL/ms)
  
    
HC Maustadt
Gelungener Saisonabschluß für den HC Maustadt - 5:4 über Lindenberg bringt dritten Platz

(BBZL)  Zum Schluß hat der HC Maustadt einen Play-Off-Platz zwar verpaßt, zumindest mit dem dritten Platz in der Gruppe 4 der Eishockey-Bezirksliga eine ansprechende Platzierung erreicht. Gegen die SG Lindenberg/Lindau gab’s im letzten Saisonspiel einen verdienten 5:4 (2:0/3:1/0:3)-Erfolg.
„Ja, es war ein versöhnliches Ende für den HCM“, freute sich Trainer Ingo Nieder über die gelungene Vorstellung zum Saisonabschluß. Beide Teams hatten die Play-Offs verpaßt, die große Brisanz war also nicht vorhanden. Dennoch entwickelte sich eine ansprechende Partie mit Chancen hüben wie drüben. Die Grün-Gelben kontrollierten aber weitgehend die Begegnung und hatten die gegnerischen Top-Leute wie Markus Merk und den ehemaligen ECDC’ler Daniel Pfeiffer gut im Griff. Sascha Schuhmann nutzte dann ein Überzahlspiel zum 1:0 (17.), kurz vor der ersten Pause legte Ingo Nieder nach einem mustergültigen Konter zum 2:0 nach. 
Auch nach dem Wechsel sahen die Fans eine kurzweilige Partie, in der Philipp Hacker nach einer halben Stunde sogar auf 3:0 erhöhen konnte. Lindenberg verkürzte im Gegenzug auf 1:3, ehe Markus Schmid innerhalb einer Minute (34./35.) seine Farben vermeintlich vorentscheidend auf 5:1 nach vorn brachte. 
Aber der HCM leistete sich „wiedermal einen Blackout“, so Nieder: Innerhalb von nur zwei Minuten kamen die nie aufsteckenden Gäste bis zur 47. Minute auf 4:5 ran und sorgten für unnötige Spannung. In der nun sehr engen Partie ergaben sich Möglichkeiten für beide Teams, Tore fielen allerdings keine mehr – die Maustädter brachten den knappen Vorsprung mit Glück und Geschick über die Zeit.
„Insgesamt bin ich stolz auf die Mannschaft, denn es war eine sehr intensive Saison mit den Spielen im Pokal und der neuen 1,5-fach Runde. Mit unseren zahlreichen Ausfällen wurde es doppelt schwer, gerade in den Auswärtsspielen fehlte es uns in den entscheidenden Augenblicken oft an Substanz“, resümierte Spielertrainer Ingo Nieder. Anders vor eigenem Publikum, hier gab’s nur eine Niederlage und die erst nach Penaltyschießen.
Das letzte Nachholspiel beim ERC Lechbruck wird nicht mehr ausgetragen, wie der Verband wertet, steht noch aus. Dennoch schließt der HCM die Saison auf dem dritten Schlußrang ab.
(HCM/rad)
  
    
Stuttgarter EC
Deutlicher Sieg in Mannheim

(RLSW)  Mit einem deutlichen 9:2 (4:0; 2:1; 3:1)-Erfolg bei EKU Mannheim kehrten die Stuttgart Rebels am Sonntagabend in die Eiswelt zurück. Trotz des verpassten Saisonzieles der Play-Offs ließen sich die Mannen um Trainer Chris Mauch nicht hängen und hielten sich beim Tabellenschlusslicht schadlos.
Vorentscheidend war hierbei bereits das erste Drittel, welches man nach Toren von Patrick Eisele (4.), Nick Govig (11.) und einem Doppelschlag von Tim Becker in der 16. Spielminute deutlich dominierte. Zwar konnten die Gastgeber das Spiel im zweiten Durchgang ausgeglichener gestalten, allerdings ohne die Rebellen wirklich in Bedrängnis zu bringen. Zwei Treffer von Nick Govig bis zur Mitte des Spiels sorgten für klare Verhältnisse, ehe Oliver Zbaranski den gut haltenden Andi Räth (im offiziellen Spielbericht steht irrtümlicher Weise Janis Ersel) kurz vor der zweiten Pause zum ersten Mal bezwingen konnte.
Auch im letzten Spielabschnitt kontrollierten die Rebels das Spiel und ließen nichts mehr anbrennen. Drei weitere Treffer durch Govig (48.), Pat Martens (50.) und Eisele (50.) schraubten das Ergebnis auf 9:1, ehe Tobias Späth noch für eine leichte Ergebniskorrektur für die Gastgeber sorgen konnte (52.).
Auch wenn sich aufgrund der anderen Spielergebnisse des vorletzten Spieltags für die Rebels am kommenden Samstag keine Veränderung mehr in der Tabellenkonstellation erreichen lässt, bleibt es als letztes Saisonziel der Mannschaft, sich beim Heimspiel gegen den Tabellenzweiten aus Ravensburg mit einer guten Leistung  in die Sommerpause zu verabschieden.
(SEC/psec)
  
    
TSG Reutlingen
Eisbären Balingen - TSG Reutlingen Black Eagles 9:4 (3:1; 4:2; 2:1)

(LLBW)  Nichts wurde es für die Black Eagles mit dem erhofften Derbysieg am vergangenen Sonntag bei den Eisbären Balingen. Recht klar mit 9:4 mussten sich die Black Eagles im Spiel um Platz vier der Tabelle geschlagen geben. Das Team von Trainer Roberto Cazacu kehrte ausgerechnet im Derbyspiel zu seiner Anfangsschwäche zurück und musste früh in der 7. Minute das 1:0 hinnehmen. Dem Treffer war zwar eine doppelte Unterzahl der Black Eagles vorausgegangen, gleichwohl spiegelte die Führung der Gastgeber den Spielverlauf wieder. Reaktionsschnell und lauffreudig kamen die Eisbären viel zu oft gefährlich vor das Reutlinger Gehäuse. Auf der Gegenseite ließen die Black Eagles beste Einschussmöglichkeiten aus. Die schwache Chancenverwertung sollte sich leider durch die gesamte Partie ziehen. Auch nach zwei weiteren Gegentreffern in der 16. und 17. Minute hatten die Black Eagles mehrfach den Anschlusstreffer auf dem Schläger. Erst eine halbe Minute vor Drittelende konnte Marek Rubner auf Vorlage von Martin Cervenka zum 3:1 verkürzen. Nicht nur die beiden technisch starken Reutlinger Stürmer taten sich jedoch aufgrund des viel zu selten geahndeten fortwährenden Haltens und Hakens durch die Eisbären-Spieler schwer, da sie sich im entscheidenden Moment nicht vom Spieler lösen konnten. Unabhängig davon hatten auch zu Beginn des Mittelabschnittes die Eisbären die besseren Spielanteile. Begünstigt durch ein Überzahlspiel erhöhten sie auf 4:1. Eine zwischenzeitlich genommene Auszeit bremste das Balinger Offensivspiel nur kurzzeitig. Zwei schnelle Treffer in der 29. und 32. Minute zum 6:1 markierten die Vorentscheidung. Ein Torhüterwechsel auf Seiten der Black Eagles war dann auch der letzte Versuch das Spielmomentum zu drehen. Danach sah es auch kurz aus, als Marek Rubner auf Zuspiel von Martin Cervenka in Überzahl zum 6:2 einschießen konnte. Nur 1 Minute später konnten die Eisbären aus bester Schussposition aber den alten Abstand wieder herstellen. Marek Rubner ließ erneut in Überzahl die Reutlinger Hoffnung aufkeimen als er zum 7:3 in der 39. Minuten traf. Die Black Eagles hatten mit viel Laufbereitschaft nun endlich ein Mittel gefunden das Balinger Angriffsspiel effektiver zu stören. Zu einer Aufholjagd kam es jedoch nicht, da die Black Eagles, wie zu Beginn der Partie, in den entscheidenden Momenten ihre Tormöglichkeiten nicht nutzen konnten. Wie es geht, zeigten die Gastgeber. Mit einem gekonnt abgefälschten Schuss und schnellem Nachsetzen vor dem Tor im Nachschuss stand es in der 58. Minute 9:3. Marek Rubners vierter Treffer des Abends eine halbe Minute vor Schluss war nur Ergebniskosmetik. Nicht nur mit den erneuten neun Gegentoren konnten die Black Eagles mit der Partie nicht zufrieden sein. Es war schlicht nicht gelungen aus dem Sieg gegen den Tabellenführer das läuferische Tempo mitzunehmen und so die Eisbären unter Druck zu setzen. Am kommenden Wochenende wird wieder hohe Laufbereitschaft verlangt werden, wenn es gegen das 1 b-Team der Eisbären Eppelheim geht. Die Badener sind aufgrund ihrer möglichen Verstärkungsspieler aus dem Regional- Liga-Team nie zu unterschätzen.
(TSGR/mr)
  
   
Schwenninger ERC
Schwenninger Fire Wings feiern Kantersieg gegen Eisbären Eppelheim

(LLBW)  Mit einem fulminanten, wenn auch glanzlosen 24:2 (8:0; 7:1; 9;1) Kantersieg gegen die 1b-Vertretung der Eisbären Eppelheim, schossen sich die Schwenninger Fire Wings die Derbyniederlage gegen Balingen von der Seele.
Die Gäste aus Eppelheim traten mit nur lediglich 9 Feldspielern sowie einem Torhüter zur Auswärtspartie in Schwenningen an. So dauerte es weniger als drei Spielminuten, ehe die Blau-Weißen das erste Mal an diesem Abend jubeln durften. Schwenningens Top-Scorer Mike Soccio eröffnete den Torreigen zum 1:0. Was die restlichen gut 57 Minuten passieren sollte, war nicht mehr als ein Schaulaufen der Neckarstädter auf ein Tor. Treffer im Minutentakt standen an der Tagesordnung und so ging es mit einem 8:0 in die erste Drittelpause.
Die zweiten zwanzig Minuten starteten etwas zurückhaltender aus Schwenninger Sicht. Dennoch vielen auch hier weitere Tore. Eine kleine Unachtsamkeit in der Fire Wings Abwehr bescherte den Eppelheimer den ersten Treffer an diesem Abend. Zu diesem Zeitpunkt stand es jedoch bereits 11:0.
Auch im letzten Drittel ließen die Gastgeber nicht locker und erzielten noch weitere 9 Tore bei    einem Gegentreffer der Eppelheimer. Dieses Spiel bescherte Fire Wings Top-Scorer Soccio weitere 13 Punkte auf sein Scorer-Board, was in gleichzeitig auf den ersten Platz dieser Statistik bugsiert.
Die Schwenninger haben nun eine Woche Pause, bevor dann das nächste und gleichzeitig letzte Heimspiel in dieser Saison ansteht. Am 01.03.2020 gastieren dann die Maddogs Mannheim in der Schwenninger Helios-Arena. 
(SERC/uk)
  
    
Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Rheinland-Pfalz-Liga
  
    
Dinslakener EC Kobras
Nach der Niederlage bleibt wohl nur noch ein Heimspiel

(RLW)  Auch im siebten Spiel der Pre-Playoffs hat es für die Dinslakener Kobras nicht zu einem Sieg gereicht. Beim 6:4 – Sieg vermochte der Tabellenzweiten aus Neuwied alle 3 Punkte aus der Schlangengrube zu entführen.
Dabei hatten sich die Giftschlangen gar nicht so viel vorzuwerfen. In allen Bereichen gingen sie an ihre Leistungsgrenze, doch am Ende siegte die höhere Qualität. Sogar eine 4:2 – Führung reichte nicht aus, um als Sieger die Spielfläche zu verlassen.
Die Zuschauer sahen 3 ziemlich verschiedene Drittel. Im Abschnitt 1 hatten die Gäste zwar das Mehr an Torchancen, die qualitativ höherwertigen Möglichkeiten erarbeiteten sich aber die Dinslakener, schafften es aber noch nicht, den Puck über die Torlinie zu bugsieren. Dafür gingen die Gäste mit 1:0 durch Maik Klingsporn in Führung.
Dies sollte sich in Abschnitt 2 ändern. Die Hausherren nahmen jetzt das Heft in die Hand und wussten auch in puncto Kaltschnäuzigkeit zu überzeugen. Pascal Behlau und Alex Zaslavski drehten mit ihren 2 Treffern in der 26. und 28. Spielminute die Partie zugunsten der Niederrheiner. Mit 2:1 aus Sicht der Vanek – Truppe ging es zum zweiten Mal in die Kabinen.
Als Dennis Appelhans in der 44. Minute im Powerplay das 3:1 erzielte, sah alles nach einem Sieg der Hausherren aus. Doch mit einer 3:1 – Führung hatte den Giftschlangen auch schon in der jüngeren Vergangenheit keinen guten Erfahrungen gemacht; so auch gestern. Denn zwischen dem Tor von Appelhans und dem Spielstand 4:4 vergingen gerade einmal 5 Minuten. In dieser Phase verkürzte Dennis Schlicht zunächst auf 3:2. Zwar sorgte Dennis Appelhans nochmals für eine 2-Tore-Führung, doch das Importspieler – Duo Smith und Aulie erzielten bis zur 49. Minute den 4:4 – Ausgleich. Die Gäste hatten zwischenzeitlich das Tempo deutlich angezogen und das Spielgeschehen fand hauptsächlich vor dem Gehäuse von Marvin Frenzel statt. Folgerichtig fiel auch der 5:4 – Führungstreffer in der 57. Spielminute durch Sam Aulie.
Und wieder musste Milan Vanek seinen Goalie ziehen und wieder ging der Schuss nach hinten los. 53 Sekunden vor dem Ende schlenzte Jeff Smith aus dem eigenen Verteidigungsdrittel heraus das Spielgerät in das leere Gehäuse und brachte das 6:4 für seine Farben unter Dach und Fach.
Damit sollten auch die größten Optimisten davon ausgehen, dass die Saison für die Giftschlangen am kommenden Sonntag beendet sein wird.
Bis dahin haben die Dinslakener am kommenden Wochenende noch zwei Auswärtsspiele in Herford und in Ratingen, die voraussichtlich letzte Partie dieser Spielzeit in heimischer Schlangengrube findet bereits morgen Abend statt, wenn die Rockets aus Diez – Limburg gegen Benni Hüsken & Co. das Nachholspiel für das ausgefallene Aufeinandertreffen letzte Woche Sonntag bestreiten.
(DEC/pdec)
  
    
Herforder EV
Erneute HEV-Niederlage in Hamm - Endspiel um die Playoffs gegen Ratingen

(RLW)  Das haben sich die Ice Dragons anders vorgestellt – nachdem auch das Rückspiel für den Herforder Eishockey Verein in Hamm mit 1:3 (0:1/0:0/1:2) verloren wurde, geht es nun in der Nachholbegegnung gegen die Ratinger Aliens darum, in den PrePlayOffs der Regionalliga West die vorzeitige Sommerpause abzuwenden.
In der Hammer HeLi.Net-Arena sahen die Zuschauer eine umkämpfte Begegnung, in der beide Torhüter im Mittelpunkt standen. Bereits in der 3. Minute hatte Herford die große Möglichkeit auf den Führungstreffer, doch Jan-Niklas Linnenbrügger scheiterte mit einem Penalty. Die Gastgeber konterten sofort und erzielten nur eine Minute später das erste Tor durch Oliver Kraft. Trotz einer Vielzahl von Torchancen, sollte dieses 1:0 noch lange Bestand haben, da sowohl Sebastian May im Tor der Hammer Eisbären, wie auch Kieren Vogel auf der Gegenseite einen guten Tag erwischten und weitere Treffer im ersten Durchgang verhinderten.
Auch im zweiten Durchgang entwickelte sich ein körperbetontes und sehr intensives Spiel mit Torgelegenheiten auf beiden Seiten. In der 34. Minute hatte dann Killian Hutt mit einem weiteren Penalty die Chance auf den Ausgleich, doch auch er konnte die Scheibe nicht einnetzen, womit es letztlich bei der knappen Hammer Führung blieb.
Als der Gastgeber im Schlussabschnitt in der 50. Minute durch Oliver Kraft auf 2:0 erhöhte war fast schon eine Vorentscheidung gefallen. Doch es wurde noch einmal spannend. In Unterzahl erzielte Nils Bohle zwei Minuten vor dem Ende auf 1:2 und Herford warf in den letzten 120 Sekunden noch einmal alles nach vorne. Chefcoach Jeff Job nahm in der letzten Minute Torwart Kieren Vogel zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, doch nur wenige Sekunden später sorgte Kevin Orendorz mit dem 3:1 für die endgültige Entscheidung.
Aufgrund der Niederlage ist Herford in der Tabelle nun auf Platz 4 zurückgerutscht und in der Nachholbegegnung wartet gegen die Ratinger Aliens im Dienstagsspiel ein echtes Finale um den Einzug in die PlayOffs. Mit einem Sieg nach regulärer Spielzeit hätte der HEV das PlayOff-Ticket sicher und könnte erst einmal durchschnaufen. Bei einer Niederlage nach regulärer Spielzeit würden die Aliens bis auf einen Punkt an die Ice Dragons heranrücken und könnten davon profitieren, dass man im Vergleich zu den Ostwestfalen das leichtere Restprogramm hat. Spielbeginn dieser entscheidenden Begegnung ist um 20.00 Uhr, die Tageskasse öffnet um 19.00 Uhr. Erneut wird eine pünktliche Anreise zur Kassenöffnung empfohlen, da aufgrund der Tabellenkonstellation wieder ein hohes Zuschaueraufkommen zu erwarten ist.
(HEV/som)
  
    
Eisadler Dortmund
Eisadler verlieren unglücklich

(LLW)  Nach 19 ungeschlagenen Spielen ist die Serie der Eisadler beim Auswärtsspiel in Wiehl gerissen. Mit 6-5 (4-0, 1-0, 1-5) hatten die Penguins das glückliche Ende für sich.
Und Irgendwie passte es: Draußen stürmischer Wind und in der Wiehler Eishalle stürmende Pinguine. Zumindest im ersten Drittel trauten, die wieder sehr zahlreich angereisten EAD Fans ihren Augen kaum, denn die Eisadler fanden wenig Zugriff auf Gegner und das Spiel. Die siegreiche Freitagspartie in Neuss hatte viel Kraft gekostet. Hinzu kamen in diesem ersten Abschnitt individuelle Dortmunder Fehler, die den Oberbergischen eine hohe und verdiente 4:0-Führung ermöglichten.
Im zweiten Abschnitt kamen die Eisadler dann besser ins Spiel. Die erste Dortmunder Strafzeit nutzten die Penguins allerdings zur 5:0-Führung. Aber die Partie wurde nun körperbetonter und aggressiver. Die Eisadler holten sich ihre ersten guten Chancen durch Michael Alda und Tim Linke heraus, Felix Berger traf nur den Außenposten.
Mit einem 0:5-Rückstand gingen die Eisadler in die letzten 20 Minuten. Womit nur noch wenige gerechnet hatten traf dann doch ein. Die Eisadler konnten den Rückstand Zug um Zug aufholen und als Matthew Schön in der 55. Minute im Nachschuss den Ausgleich erzielen konnte, da drohte das eigentlich schon entschiedene Spiel zu kippen. Leider gab es dann in der 57. Minute eine mehr als fragwürdige Situation. Miles Steinschneider wurde heftig in die Bande gecheckt, der Pfiff des Schiedsrichters blieb aus und in direkter Folge dieser Aktion trafen die Wiehler Penguins zum 6:5. Alle Reklamationen nutzten nichts, denn der diskussionsfreudige kanadische Schiedsrichter blieb bei seiner Torentscheidung. Die Eisadler drückten nun in den Schlussminuten auf den Ausgleich, Tim Linke scheiterte knapp, aber es sollte nicht mehr sein.
Die erste Meisterschaftsniederlage der Eisadler Dortmund in dieser Saison ist allerdings kein Beinbruch. Jede Serie geht einmal zu Ende und jedes Ende einer Serie kann der Beginn einer neuen sein. Trotz des hohen Rückstands hat das Team von Waldemar Banaszak im letzten Drittel große Moral gezeigt und sich zurück gekämpft. Das verdient Respekt und dieser positive Aspekt kann mit in die letzten vier Spiele der Regionalliga-Qualifikationsrunde mitgenommen werden. Noch ist nichts entschieden und die Siegesserie von 19 Meisterschaftsspielen wird auf jeden Fall in die Annalen des Dortmunder Eishockey eingehen, denn Vergleichbares konnte nicht gefunden werden.
Nach einem spielfreien Wochenende geht es am Freitag 28.02.2020 mit einem Heimspiel gegen den Neusser EV weiter. 
(EAD/mea)
  
    
Regiona Nord

Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord - Ostseeliga
  
     
Salzgitter Icefighters
Icefighters ohne Tore in Sande – Schützenfest gegen Bremen

(RLN)  Am vergangenen Wochenende sorgten die TAG Salzgitter Icefighters in der Meisterrunde der Regionalliga Nord für gemischte Gefühle. Am Samstag mussten die Stahlstädter nach einem 0:4 (0:1, 0:1, 0:2) ohne Torerfolg bei den ECW Sande Jadehaien wieder abreisen und feierten am Sonntag in heimischer Halle mit einem 8:1 (1:0, 5:0, 2:1) ein furioses Comeback.
Das Endergebnis der Begegnung beim Titelverteidiger in Sande spiegelte den Spielverlauf allerdings nicht exakt wider, befand Icefighters-Coach Radek Vit nach dem Spiel: "Eigentlich haben wir gar nicht so schlecht gespielt." So setzten sich die Icefighters, die neben den bisherigen vier Ausfällen auch kurzfristig auf Thomas Herklotz verzichten mussten, gegen die Jadehaie lange Zeit zur Wehr und erspielten sich auch eigene Möglichkeiten, machten daraus aber nichts. Hinten bestrafte der Gastgeber Fehler eiskalt. Kurz vor der ersten Pause schlug es erstmals im Kasten von Dennis Korff zum 1:0 (19.) ein. Im zweiten Abschnitt dauerte es zwar nicht lange, bis die Hausherren auf 2:0 (23.) erhöhten, doch bis zum Drittelende ließen die Gäste nicht mehr zu und hielten die Option offen, im Schlussabschnitt noch heran zu kommen. Dies gelang jedoch nicht, Sande ließ es weitere zwei Male krachen (41., 50.) und schickte den Gegner ohne eigenen Torerfolg zurück an den Salzgittersee. "Das Problem war, dass wir es dem Gegner erlaubt haben einfache Tore zu schießen. Wir wiederum hatten zwar unsere Möglichkeiten, haben diese aber überhaupt nicht nutzen können. So geht der Sieg für Sande völlig in Ordnung", resümierte der Ex-Profi kurz und knapp.
Am Sonntagabend sahen die Zuschauer in der Eishalle am Salzgittersee einen ganz anderen Auftritt, was angesichts der kurzen Erholungszeit nicht zwangsläufig zu erwarten war. Die Hausherren holten das Anbully und sorgten für einen Bilderbuchaufbau, der mit einem Pass auf Martin Záhora endete, der für den im Slot heranrauschenden Jannis Bahr auflegte, der nur noch einschieben musste. So stand es bereits nach 17 Sekunden 1:0 (1.). Die Salzgitteraner hielten den Druck für eine Weile aufrecht, ließen im weiteren Drittelverlauf jedoch etwas nach. "Vor dem Spiel haben die Jungs über schwere Beine gesprochen, aber das erste Tor hat kurz geholfen, damit der Kopf frei war. Nach dem Tor haben wir es wieder ein bisschen schleifen und die Wechsel zu lang werden lassen. Da haben wir uns dem Tempo des Gegners angepasst. Das habe ich in der ersten Pause angesprochen, denn wir wollten dass Tempo vorgeben. Da mussten wir über die Grenze gehen und uns durchbeißen und das lief im Laufe des Spiels immer besser", so der Cheftrainer der Hausherren.
Allerdings dauerte es ein paar Minuten, bis die Grün-Schwarzen ihr Feuerwerk zündeten. Die Partie, die im ersten Abschnitt nahezu ohne Unterbrechungen lief, wurde im zweiten Durchgang anfangs von Strafzeiten bestimmt, aus denen zwar niemand einen Vorteil holte, Bremen aber durchaus noch bemüht war Kontra zu geben. Zur Spielmitte hatten die Icefighters endgültig das Heft in der Hand. Wieder war es Záhora der für den tödlichen Pass sorgte, diesmal hinter dem gegnerischen Tor stehend. Die Scheibe landete abermals bei Bahr, der wieder aus dem Slot unhaltbar zum 2:0 (28.) einnetzte. Nur zweieinhalb Minuten später wiederholte sich die Szene, diemal gab Lucas Engel aus selber Positon auf Justin Spenke, der es zum 3:0 (30.) krachen ließ. So ging es weiter: Der Vorlagengeber der ersten beiden Treffer nagelte kurz darauf das 4:0 (31.) in die Maschen, drei Minuten später war es Ruven Bannach dessen feiner Zug zum Tor nicht zu stoppen war (35.). 21 Sekunden vor Schluss des zweiten Drittels schickte Ron Friedrich den Gegner mit dem Zwischenstand von 6:0 (40.) in die zweite Pause. "Am Anfang des zweiten Drittels haben wir uns noch etwas schwer getan, aber dann haben wir das Spiel immer besser in den Griff bekommen und das Tempo so hoch gehalten, dass Bremen nichts mehr entgegenzusetzen hatte", schilderte der Übungsleiter.
Im Schlussabschnitt erzielten die Gäste den Ehrentreffer zum 6:1 (43.), doch der Torhunger der Icefighters war noch nicht gestillt – vor allem nicht der des Jannis Bahr. Der Stürmer holte sich mit dem 7:1 (47.) seinen dritten Treffer des Tages. Den Schlusspunkt setzte Youngster Max Rötsch (51.). "Beim Gegentor waren wir zu lässig. Wir haben die Scheibe zu einem bewachten Spieler gegeben statt sie einfach rauszuspielen. Da fallen wir immer wieder in so unnötige Situationen rein, die mich sauer machen – aber das war auch das einzige was wirklich zu bemängeln war. Am Ende haben wir verdient so hoch gewonnen!", freute sich Vit.
(SVASS/jb)
  
    
Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
   
Regionalliga Ost
Die Termine der Playoffs und Pokalrunde der Regionalliga

(RLO)  Am Wochenende fanden die letzten Vorrundenspiele der Regionalliga Ost statt, nun folgen die Halbfinale der Playoffs und der Pokalrunde. Hier ein Überblick der Spieltermine. Diese führen teilweise zu Verlegungen von Landesligaspiele.
Playoff Regionalliga:
In den Playoffs kommt es zu den Derbys Schönheider Wölfe gegen die Chemnitz Crashers, sowie dem ECC Preussen Berlin und FASS Berlin. In Berlin starten die Playoffs am Samstag, dem 22.02. um 19:30 in der Eissporthalle PO 9, Gastgeber ist der ECC. Am 29.02. findet um 19:00 Uhr im Erika-Hess-Eisstadion das 2. Spiel der Serie statt. Spiel 3 steigt einen Tag später um 16:00 Uhr im PO 9. Sollte es dann in der Best-of-Five-Serie noch keinen Sieger geben, wird am Freitag, dem 06.03. im Erika-Hess-Eisstadion gespielt, ein fünftes Spiel würde am 08. März um 16:00 Uhr im PO 9 steigen.
Die Schönheider Wölfe eröffnen die zweite Halbfinalserie gegen die Chemnitz Crashers am 22.02. um 19:30 Uhr mit einem Heimspiel. Einen Tag später findet um 19:15 Uhr in Chemnitz das 2. Spiel statt. Spiel 3 ist für den 29.02. um 19:30 Uhr in Schönheide terminiert. Spiel vier würde am 07.03. um 16:00 Uhr in Chemnitz stattfinden, spätestens am 08.03. ab 17:00 Uhr wird der Finalist ermittelt.
Regionalligapokal:
Im Pokalhalbfinale treffen Tornado Niesky auf den ESC Dresden Eislöwen Regionalliga, sowie die Eisbären Juniors Berlin auf den EHC Berlin Blues. In Berlin startet die aus Hin- und Rückspiel bestehende Serie am 23.02. um 16:00 Uhr im PO 9  am 01.03. findet um 16:00 Uhr im Welli,  das Rückspiel statt. Die zweite Halbfinalrunde beginnt am 22.02. um 16:30 Uhr in Dresden. Niesky ist am 29.02. um 18:30 Uhr Gastgeber.
(NIS/ns)
  
    
Schönheider Wölfe
Wahl zum Spieler des Jahres der RLO

(RLO)  Erstmals wird in der Regionalliga Ost der Spieler des Jahres gewählt. Nach dem Meister-Double im vorigen Jahr konnten unsere Schönheider Wölfe auch in dieser Saison wieder überzeugen und den ersten Tabellenplatz nach der Hauptrunde erringen. Das Team von Trainer Sven Schröder stellt den besten Angriff, die beste Verteidigung und hat statistisch gesehen mit Niko Stark den besten Torhüter und mit Kapitän Kilian Glück den besten Verteidiger in seinen Reihen. Zudem finden sich mit Petr Kukla, Florian Heinz, Martin Trapl, Kilian Glück und Lukas Lenk insgesamt fünf Wölfe-Spieler in der Top10-Scorerwertung wieder.
Die Wölfe legen damit schon seit drei Jahren eine unglaubliche Konstanz an den Tag und dies können die Wölfefans nun auch einmal offiziell mit einem Votum honorieren, indem Ihr einfach für Euren Lieblingsspieler abstimmt. WIR für EUCH – IHR für UNS! Die Wahl findet im Zeitraum 17.02. bis 01.03.2020 statt. Aus allen Vereinen sind der Trainer, der Mannschaftskapitän und ein Offizieller stimmberechtigt. Für die Fans gibt es unter https://vote.sev-manager.de die Möglichkeit, sich am Fan-Votum zu beteiligen, welches in das Gesamtergebnis einfließen wird. SEV-Eishockeyobmann Lutz Michel: „Unsere Liga entwickelt sich sehr positiv. Mit der Spielerwahl wollen wir eine neue Tradition schaffen. Wir freuen uns, wenn sich viele Fans an der Abstimmung beteiligen.“
(SW/mg)
  
    
Landesliga Berlin
Spielverlegungen Landesliga

(LLB)  Durch die Playoffs kommt es in der Landesliga zu Spielverlegungen:
Das Spiel SCC Berlin gegen ASC Spandau findet am 22.02. bereits um 19:00 Uhr statt und wird auf die Außenfläche des PO 9 verlegt. Die dort angesetzte Partie zwischen FASS 1c und der 1b der Berlin Blues wird in das Paul-Heyse-Stadion verlegt und beginnt um 18:30 Uhr.
Das Spiel FASS 1c gegen den OSC Berlin vom 06.03. wird auf den 01.03. vorverlegt. Gespielt wird um 15:30 Uhr auf der Außenfläche vom PO 9.
Da jeweils ein Berliner Team die Finalspiele der Regionalligawettbewerbe erreicht, könnte es zu weiteren Spielverlegungen kommen. Diese werden dann nachgereicht.
(NIS/ns)
  


 Dienstag 18.Februar 2020 www.icehockeypage.de 
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