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September 26
                         
Cantstatter Wasen
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den inslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 17.Februar 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 26 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Hessenliga und Regionalliga Ost.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
Düsseldorfer EG
DEG springt auf Platz 5 - 4:1-Derbysieg gegen Köln!

(DEL)  Das 227. rheinische Derby zwischen der Düsseldorfer EG und den Kölner Haien war eines der besonderen Art. Beide Mannschaften verzichteten auf die Tiere in ihren Logos, um gemeinsam mit dem WWF auf das Artensterben aufmerksam zu machen. Schon vor dem Spiel standfest: Sportlich ist der Hai in deutlich größerer Not. Das verdiente 4:1 (2:0; 1:1; 1:0) der DEG vor 13.205 Zuschauern war die 15. Niederlage der Kölner in Folge!
(DEG/pdeg)
  
   
EHC Red Bull München
München baut Tabellenführung aus

(DEL)  Der EHC Red Bull München hat am 45. DEL-Spieltag gegen die Pinguins Bremerhaven mit 2:1 (1:1|1:0|0:0) gewonnen. Vor 5.390 Zuschauern erzielten Mark Voakes und Trevor Parkes die Tore für den Spitzenreiter, bei dem Torhüter Daniel Fießinger seinen elften Sieg in Folge feierte. Die Münchner bauten durch den Dreier ihren Vorsprung auf den Tabellenzweiten Adler Mannheim (3:4 n. V. in Berlin) auf acht Punkte aus und sicherten sich damit vorzeitig das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale.
Nach einer ausgeglichen Anfangsphase waren die Gäste dem Führungstreffer näher. Ross Mauermann traf in der siebten Minute den Pfosten. Wenig später machte es Bremerhavens Stürmer besser als er einen Konter erfolgreich abschloss (10. Minute). Die Red Bulls hatten bei fünf gegen fünf ebenfalls Chancen, gefährlich wurden sie aber erst während eines Powerplays in der 14. Minute, als Voakes in den Slot zog und per Schlagschuss zum 1:1 in die linke Ecke traf. 
Im Mittelabschnitt übernahmen die Red Bulls die Kontrolle. Eine der Chancen nutzte Parkes, der durch die Beine von Pinguins-Torhüter Kristers Gudlevskis zum 2:1 traf (25.). Maximilian Kastner hatte sieben Minuten später nach einem Pass vor das Tor die große Möglichkeit auf 3:1 zu stellen, er brachte den Puck aber nicht an Gudlevskis vorbei. Da auf der Gegenseite Fießinger gegen Alexander Friesen zur Stelle war, blieb es beim knappen Vorsprung der Red Bulls vor den letzten 20 Minuten.
Im Schlussabschnitt spielten die Pinguins zielstrebiger. Stanislav Dietz hatte nach einem Querpass das 2:2 auf dem Schläger, Fießinger klärte aber stark mit dem Schoner (42.). Beim Abschluss von Miha Verlic in Überzahl hatte Münchens Goalie Glück, dass Konrad Abeltshauser den durchgerutschten Puck auf der Linie klärte (46.). Die Offensive der Red Bulls kam selten zum Zug. Die Ausnahmen waren jedoch zwei gefährliche Abschlüsse von Jason Jaffray (50.) und Yasin Ehliz (54.), die Gudlevskis parierte. In der Schlussphase ließ der Spitzenreiter aber keine gefährlichen Abschlüsse mehr zu, so dass es beim 2:1 blieb. 
Frank Mauer:
„Im letzten Drittel waren wir nicht mehr so konsequent. Da konnten wir uns bei Fießinger bedanken.“ 
(EHCM/irbm)
  
    
Bayreuth Tigers
Tigers bringen sich nach 6-Punkte-Wochenende in Position

(DEL2)  Mit kurzem Kader – zwei Goalies, sechs Defender und zehn Stürmer - ging man das Back-to-Back-Match in Dresden an. Neben den bereits bekannten fehlenden Akteuren musste auch Nijenhuis passen. Dafür kehrte Tim Zimmermann in den Kader zurück.
Schwungvoller Beginn der Tigers in den ersten Minuten. Davidek, Lillich und Neuert hatten in den ersten beiden Minuten Gelegenheiten, ihr Team in Führung zu bringen. Dresden kam zunächst nicht ins Spiel. Erst nach sechs Minuten musste Herden zum ersten Mal eingreifen. Die Gastgeber dann aber gefährlich in Überzahl, als zunächst Veisert und im Anschluss Schmidt auf die Strafbank wanderten. Knapp 50 Sekunden überstanden hier die Gelb-Schwarzen, die sich dagegen stemmten und mit Herden einen sicheren Rückhalt hatten – mit zwei Mann weniger auf der Eisfläche. Herden war es dann auch, der Huard einen Alleingang In der 12. Spielminute „versaute“, und so seine Jungs weiter im Spiel hielt. Auch nach einem kapitalen Schnitzer in der eigenen Abwehr, wonach Jentsch aus kurzer Distanz Ziel nahm, war der Bayreuther Torsteher auf dem Posten. Die beste Möglichkeit auf Seiten der Wagnerstädter vergab Neuert kurz vor der Drittelpause, als er von Busch schön eingesetzt wurde, vor dem Tor noch einen Haken schlug aber schlussendlich an Eisenhut scheiterte.
Erneut starteten die Tigers etwas besser und kamen zur einen oder anderen Chance, die meist jedoch nicht zwingend genug waren. Es bedurfte eines Powerplays, um in der 29. Minute in Führung zu gehen. Järveläinen bediente Rajala am langen Eck, der die Scheibe noch im Flug die entscheidende Richtungsänderung gab. Weitere Überzahlspiele blieben jedoch ungenutzt. Der Ausgleich dann durch Pohl, der nach einem verdeckten Schuss von Kramer, der Herden an die Brust sprang, goldrichtig stand und so einnetzen konnte.
Zum letzten Abschnitt zeigten die Tigers, mit welcher Moral sie ausgestattet sind. Den anrennenden Dresdner jederzeit Paroli bietend, versuchte man ein ums andere Mal Nadelstiche zu setzten und auch nach einem nicht gegebenen Tor, welches Markus Lillich in der 52. Minute auf dem Schläger hatte – der Videobeweis zeigte nicht eindeutig, dass die Scheibe komplett die Linie überquert hatte, somit hatte die On-Ice-Entscheidung die „Hoheit“ – gab man nicht auf und setzte weiter nach. Aber nur Momente später kam Järveläinen, nach einem schönen Zuspiel durch Kolozvary an die Scheibe und netzte trocken zur Führung ein. Kolozvary war es nach 57 Minuten dann vorbehalten, nachdem dieser eine auf Lillich gespielte Scheibe schnell wieder zurückbekam, den nächsten Treffer zu setzten. Als die Eislöwen dann knapp drei Minuten vor Schluss den Goalie für einen sechsten Feldspieler
zogen, kam Hanusch knapp vor dem Bayreuther Tor an die Scheibe und erzielte noch einmal den
Anschluss, worauf man aber kurze Zeit später - erneut war der Torschütze Ivan Kolozvary - mit
einem Empty-Net-Treffer reagierte und so den Endstand herstellten konnte.
„Wir haben über das gesamte Wochenende gutes Forechecking gespielt und gar nicht so darauf
geschaut was Dresden macht. Dies hat gut funktioniert. Und im Augenblick haben wir auch das
nötige Selbstvertrauen und Timo Herden, der im richtigen Moment derzeit überragend hält.
Gratulation an meine Mannschaft und wie sie an diesem Wochenende gearbeitet hat“, so ein
sichtlich zufriedener Petri Kujala nach der Partie.
„Wir haben einige Tore verschenkt, haben viele Chancen gehabt aber nichts getroffen. Die
Mannschaft von Petri spielt mit sehr viel Selbstvertrauen, das uns im Augenblick fehlt. Wir müssen
dies bis zum nächsten Wochenende wiederfinden“, erklärte Rico Rossi die Niederlage im Anschluss
an die Partie.
(BT/av)
  
    
Eispiraten Crimmitschau
1:5! Eispiraten gewinnen in Bietigheim - Westsachsen sichern sich wichtige Auswärtspunkte

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr Auswärtsspiel bei den Bietigheim Steelers mit 5:1 für sich entschieden! In der Höhe verdient konnten die Schützlinge von Cheftrainer Danny Naud wichtige Punkte sammeln und vor ihren zahlreich mitgereisten Fans weiter auf die Pre-Playoff-Plätze aufschließen.
Personal: Trainer Danny Naud musste in Bietigheim erneut auf Lukáš Vantuch verzichten, der mit einer Unterkörperverletzung weiter ausfiel. Ebenfalls nicht dabei war Fedor Kolupaylo, der am gestrigen Samstag von den Fischtown Pinguins verpflichtet wurde. Michael Bitzer erhielt heute zudem den Vorzug zwischen den Pfosten.
Die Eispiraten erwischten einen richtig guten Start in das Auswärtsspiel bei den Steelers. In eigener Unterzahl war es Patrick Pohl, der nach sieben Minuten für die 1:0-Führung sorgte! Auch in der Folge blieben die Westsachsen am Drücker, konnten sich jedoch erst in den Schlussminuten des ersten Durchgangs weiter belohnen. So war es zunächst erneut Patrick Pohl, der mit seinem zweiten Treffer für das 2:0 sorgte (19.). Kurz vor der Pausensirene war es dann Mitch Wahl, der einen Schlagschuss von Ole Olleff unhaltbar für Stephon Williams abfälschte und auf 3:0 stellte (20.).
Auch im Mitteldrittel waren es die Eispiraten, die etwas griffiger waren und ihren zahlreich mitgereisten Auswärtsfans nach 28 Minuten ein weiteres Geschenk besorgten. Wieder war es Mitch Wahl, der Williams überwand und auf 4:0 erhöhte. In der Folge hatten beide Teams weitere gute Gelegenheiten, jedoch hielten Williams und auch Michael Bitzer teils bärenstark und ließen es nicht zu, dass ein weiterer Treffer im zweiten Durchgang fällt.
Die Gastgeber aus Bietigheim konnten im Schlussabschnitt dann recht schnell noch einmal zurückschlagen. Matt McKnight traf nach Vorarbeit von Myles Fitzgerald zum 1:4-Anschluss. Doch auch in der Folge gelang es den Steelers nicht, den Spielverlauf noch einmal spannend zu gestalten. So waren es die Eispiraten, die defensiv kompakt verteidigten und drei Minuten Ende denn auch für den Endstand sorgten. Alex Wideman traf aus dem eigenen Drittel mit seinem Weitschuss in das verwaiste Gehäuse der Baden-Württemberger und besorgte somit den 5:1-Endstand.
(EC/af)
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen mit bitterer Niederlage gegen Bayreuth

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Bayreuth Tigers mit 2:4 (0:0; 1:1; 1:3 ) verloren. Cheftrainer Rico Rossi musste auf Florian Proske (Oberkörperverletzung) und Riku Helenius (grippaler Infekt) verzichten. Verteidiger Alexander Dotzler war aufgrund seiner dritten Disziplinarstrafe für dieses Spiel gesperrt.
Mit Marco Eisenhut im Tor begann das Spiel gegen die Bayreuth Tigers vor 3.875 Zuschauern.  Nach anfänglichem Abtasten folgte in Minute sieben die erste Strafe. Bayreuths Gustav Veisert saß aufgrund eines hohen Stocks in der Kühlbox. Gut eine Minute später gesellte sich Tomas Schmidt wegen eines Stockchecks dazu. Dresden drängte im Powerplay auf das erste Tor, doch der Puck konnte nicht im gegnerischen Kasten von Timo Herden untergebracht werden. Auch in Folge nutzte keine Mannschaft ihre Chancen, sodass es torlos in die erste Pause ging.
Im Mitteldrittel musste Eislöwe Lucas Flade nach einem Beistellen auf die Strafbank und Juuso Rajala sorgte für die Führung der Gäste (29.). Diese hielt bis zur 37. Minute, als Petr Pohl einen Nachschuss zum Ausgleich nutzte. Das 1:1 war gleichzeitig der Pausenstand.
Im dritten Spielabschnitt konsultierten die Hauptschiedsrichter den Videobeweis. Die Entscheidung: Kein Tor für Bayreuth, da die Scheibe die Torlinie nicht in vollem Umfang überquert hatte. Aber kurz darauf fiel durch Ville Järveläinen der Führungstreffer für die Wagnerstädter (53.). Wenig später baute Ivan Kolozvary die Führung für die Tigers aus (57.). Eislöwen-Cheftrainer Rico Rossi nahm eine Auszeit und Eisenhut zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Steve Hanusch konnte den Anschluss markieren (59.), aber Kolozvary machte mit seinem Treffer in das leere Tor den 4:2-Sieg für Bayreuth perfekt.
Petri Kujala, Cheftrainer Bayreuth Tigers: „Wir waren heute wieder sehr gut in unserem Forechecking. Auch unser Torhüter hat eine starke Leistung gezeigt. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung und man merkt, dass das Team Selbstvertrauen aus den letzten Spielen geschöpft hat. Gratulation an meine Mannschaft für die Leistung.“
Rico Rossi, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir haben heute viele Chancen kreiert, aber die Tore nicht geschossen. Ich gebe Petri Recht, dass seine Mannschaft mit sehr viel Selbstvertrauen gespielt hat und das ist es, was uns momentan fehlt. Wir müssen einen Weg finden, die nächsten Spiele wieder mit mehr Selbstbewusstsein zu bestreiten.“
Das nächste DEL2-Heimspiel findet am Freitag, 21. Februar statt. Die Dresdner Eislöwen empfangen zum SRD-Gameday die Heilbronner Falken. Spielbeginn ist 19:30 Uhr. 
(ESCD/dk)
  
    
ESV Kaufbeuren
Großer Kampf wird nicht belohnt. Joker unterliegen Kassel mit 1:3 / Ilya Sahripov hält stark angeschlagene Joker lange im Spiel - Schlussendlich geht dem ESVK vor 2.314 Zuschauern aber die Kraft aus

(DEL2)  Das Saisonende naht und die letzten fünf Spiele werden nochmals ein echter Kraftakt für den ESVK um das ausgelobte Ziel, eine Platzierung unter den ersten Zehn, zu erreichen. 2.314 Zuschauer kamen am Sonntagabend in die erdgas schwaben arena und die meisten davon drückten den Jokern die Daumen, gegen den Tabellenführer aus Kassel irgendwie drei Punkte einzufahren. Die Liste der Ausfälle, die der ESV auch bei dieser Begegnung zu verkraften hatte war gnadenlos lang. Neben den langzeitverletzten Stefan Vajs, Alex Thiel und Philipp de Paly, fielen auch noch Max Schmidle, Ossi Saarinen, Leon Kittel und Tobi Wörle weiter krankheitsbedingt aus. Weitere Spieler waren deutlich angeschlagen, stellten sich zur Verfügung. Wenigstens konnten zum ersten Mal die Neuzugänge Ilya Sharipov im Tor und Jan Bednar in der Verteidigung für die Rotgelben bei einem Heimspiel auflaufen.
Es geht von Beginn an sehr ruppig zur Sache, nach wenigen Sekunden und einem Zusammenstoß mit einem Kasseler Spieler muss Jan Bednar, die neue Hoffnung in der ESVK Abwehr, bereits verletzt vom Eis. Wegen einer weiteren Szene bekommen die Huskies noch in der ersten Minute die erste Strafzeit und die Joker spielen ihr erstes Powerplay. Die Scheibe läuft gut und weil Gästekeeper Gerald Kuhn hinter dem Tor die Scheibe vertändelt, kommen die Joker zur ersten Großchance. Vor dem Tor herrscht aber zu viel Betrieb und die Scheibe findet keinen Weg hinter die Linie. In der vierten Minute testet dann Nathan Burns zum ersten Mal den Joker Schlussmann mit einem harten Schuss, aber Ilya Sharipov hält. Danach scheitern Sami Blomqvist und Nachwuchsspieler Max Oswald nur knapp an Kuhn und Ilya Sharipov zeigt auf der anderen Seite seine ganze Klasse, als er einen knallharten Abschluss von Justin Kirsch in der sechsten Minute entschärft. Die Hausherren kämpfen in der Folge stark und haben viel Scheibenbesitz, die Huskies lauern aber auf Konter. Nächstes Powerplay für Rotgelb und wieder spielen sie die Überzahl stark, aber Sami Blomqvist verfehlt gleich zweimal extrem knapp den Kasten und den Führungstreffer. Nach zehn Minuten muss der nächste ESV Spieler verletzt runter. Calvin Pokorny wird hart angegangen und humpelt vom Eis, ein Pfiff bleibt aber aus. (Zum Glück kommt er Minuten später wieder auf die Bank zurück). Jetzt erhöhen die Gäste den Druck und Ilya Sharipov steht in der 13. Minute unter Dauerbeschuss, kann aber glänzend gegen Kirsch und Karachun parieren. Im direkten Gegenzug wird Joey Lewis perfekt von Sami Blomqvist in Szene gesetzt, aber auch Gerald Kuhn hat einiges drauf und die Fanghand blitzschnell oben. Die letzten Fünf Minuten stehen die Joker dann meistens in der Defensive und nach zwei schwer nachvollziehbaren Strafen, sogar zeitweise mit Drei gegen Fünf in Unterzahl. Eine Topchance für den Tabellenprimus in Führung zu gehen, aber die Joker stellen sich mit allem das sie haben dagegen. Valentin Gschmeissner und Jere Laaksonen werfen sich gleich mehrfach in die Kasseler Schüsse und auch Ilya Sharipov sorgt mit starken Reflexen für ein 0:0 zur Pause.
Der zweite Spielabschnitt startet mit gegenseitigem Abtasten, bis Daniel Oppolzer in der 22. Minute von der Blauen abzieht und Gerald Kuhn zu einem Save zwingt. Dann brennt es in der Kaufbeurer Zone, weil Denis Shevyrin allein vor dem Joker Tor auftaucht, aber eiskalt von Sharipov abserviert wird. Die Gäste bekommen eine Überzahl zugesprochen und bauen enormen Druck auf. Der neue Kaufbeurer Schlussmann und seine Kollegen kämpfen stark und können so zwar diese Unterzahl überstehen, doch direkt danach schlägt es dann doch zum 0:1 für die Gäste ein. Derek Dinger bekommt zentral und frei vor dem Tor stehend die Scheibe und zieht trocken zur Führung ab. Die Joker lassen sich dadurch nicht aus der Bahn werfen und setzen sich bei eigenem Powerplay lange in der Angriffszone fest, was aber leider bisher nichts Zählbares einbringt. Die Scheibe geht entweder knapp vorbei, oder landet in Kuhn`s Fanghand. Bei einer weiteren Überzahl merkt man dann, dass die Partie bereits viel Kraft gekostet hat. Alles läuft etwas langsamer und beide Teams scheinen sich eine Verschnaufpause zu gönnen, diese endet aber spätestens in der 37. Minute. Kassel hat nach einer unfairen Aktion bereits einen Spieler auf der Strafbank und Denis Shevyrin gesellt sich direkt dazu. Die Joker haben damit zwei Mann mehr auf dem Eis und drängen mit aller Gewalt auf den Ausgleich und dieser fällt auch endlich. Max Lukes legt zurück auf Branden Gracel und der setzt einen Strahl unhaltbar unter die Latte zum 1:1. Die Hausherren drehen nochmals auf, schaffen aber vor der Pausensirene keinen weiteren Treffer mehr, kassieren aber noch eine bittere Strafe gegen Sami Blomqvist.
Auf Grund der Unterzahl steht der ESVK im letzten Drittel von Anfang an unter Druck und kann keine eigenen entlastenden Chancen erspielen. Diese Druckphase endet dann trotz aller Gegenwehr in der 44. Minute mit dem 1:2 für Kassel. Denis Shevyrin kommt zentral vor dem Tor zum Schuss und netzt humorlos in die rechte Torecke ein. Für die Joker ist es jetzt extrem schwer das Spiel noch zu Ihren Gunsten zu drehen, dem stark dezimierten Kader merkt man deutlich an das die Kräfte langsam schwinden. Kassel muss zehn Minuten vor Spielende nicht mehr machen und Kaufbeuren kann nicht mehr machen, aber der Wille ist noch da. Sami Blomqvist tankt sich schön bis zu Gerald Kuhn durch, doch der hält nicht nur den ersten Versuch, sondern zur Verzweiflung der Joker Fans auch noch den Nachschuss. Bei einem Distanzschuss von Julian Eichinger hat Kuhn dann größere Probleme, aber kein Kaufbeurer Spieler ist zur Stelle, um den Abpraller zu verwerten. Ilya Sharipov hält die Rotgelben dann mit einem guten Reflex gegen Austin Carroll weiter im Spiel. Immer wieder versucht Topscorer Sami Blomqvist einen Treffer zu erzwingen, bei seinem Schlagschuss in der 55. Minute bleibt Kuhn sogar kurzzeitig die Luft weg, die Scheibe geht aber nicht ins Tor und der Huskies Keeper kann weitermachen. Zwei Minuten vor Spielende nimmt Andreas Brockmann dann eine Auszeit und kurz darauf auch den Torwart zu Gunsten des sechsten Feldspielers vom Eis. Die Hausherren schaffen es aber nicht sich im Angriffsdrittel festzusetzen und Austin Carroll ist es schließlich, der mit seinem Treffer ins leere Tor den Deckel drauf macht. Eine starke kämpferische Leistung und ein ebenso starker Ilya Sharipov werden leider nicht belohnt und so geht der ESVK ohne Punkte aus dem Kassel-Wochenende. Andreas Brockmann verrät später auf der Pressekonferenz sogar noch, das Jere Laaksonen während dem Spiel mit Fieber und Erbrechen zu kämpfen hatte, was den Willen der Mannschaft zusätzlich unterstrich.
(ESVK/pb)
  
    
Deggendorfer SC
Überragender Reisnecker führt DSC zum Sieg über Memmingen

(OLS)  Was für ein Abend in der Deggendorfer Festung an der Trat. Der  
Deggendorfer SC bezwang vor 1834 Zuschauern den Spitzenreiter aus  
Memmingen mit 5:4 nach Penaltyschießen. Zuvor gelang es den Hausherren  
gleich mehrfach einen Rückstand wieder aufzuholen.
Zunächst sah es im ersten Abschnitt nicht nach einem Erfolg der  
Deggendorfer aus. Zwar wirkte das Team von Trainer Dave Allison  
bemüht, jedoch wollte in den Anfangsminuten nicht viel zusammengehen.  
Als die Indians in der 15. Minute das 0:1 durch den Schweden Svedlund  
erzielten, schlich sich auch noch Unsicherheit in das Spiel der  
Hausherren. Kurz vor der Pause erhöhten die Memminger durch Steven  
Deeg sogar noch auf 0:2.
Nach der Pause zeigten sich die Deggendorfer dann mit einer komplett  
anderen Seite und erzielten durch Filip Reisnecker in der 22. Minute  
den schnellen Anschlusstreffer. Der DSC war nun besser in der Partie  
und in der 32. Minute gelang schließlich der verdiente Ausgleich.  
David Seidl kam im Slot frei zum Schuss und überwand Henne zum 2:2.  
Doch damit nicht genug. Drei Minuten später war es erneut Reisnecker,  
der im Powerplay seine Farben erstmals in Front schoss. Doch den  
Indians gelang noch vor der zweiten Pause der Ausgleich. Im Powerplay  
traf Dennis Neal mit einem verdeckten Schuss ins rechte obere Eck.
Im Schlussdrittel gingen die Gäste früh in Führung. Antti-Jussi  
Miettinen staubte in nummerischer Überzahl ab zum 3:4. Doch der DSC  
hatte kurz vor Ende Partie den Lucky Punch parat. Thomas Greilinger  
überwand Memmeningen Keeper Henne mit einem harmlosen Torschuss, den  
sich der Keeper selbst in die Maschen legte.
Da auch in der Verlängerung keine weiteren Treffer mehr fielen, wurde  
die Partie im Penaltyschießen entschieden. Für den DSC trafen  
Leinweber und Reisnecker, während auf der Gegenseite Zabolotny  
sämtliche Memminger Versuche zunichte machte.
Am kommenden Freitag geht es für das Team von Trainer Dave Allison  
weiter nach Garmisch.
(DSC/mh)
  
    
ECDC Memmingen
Toller Kampf: Punktgewinn in Deggendorf

(OLS)  Der ECDC Memmingen baut seine Tabellenführung durch eine Niederlage nach Penaltyschießen wieder aus. Mit 5:4 muss man sich dem Deggendorfer SC am Ende geschlagen geben. Am nächsten Wochenende folgen Duelle mit Weiden und Garmisch.
Die Indians starteten engagiert ins Topspiel der Oberliga-Süd. Dank einiger Förderlizenzspieler des Augsburger EV konnten die krankheitsbedingten Ausfälle (Beck, Richter, Vollmer, Pokovic) zumindest von der Quantität aufgefangen werden. Das erste Tor machten dann auch die Maustädter, als Linus Svedlund in Überzahl von der blauen Linie abzog. Das Highlight eines starken Auswärtsauftrittes der Indianer war dann das 2:0 durch Steven Deeg, der Zabolotny mit einem strammen Schuss keine Chance ließ.
Im zweiten Abschnitt kamen die Hausherren schnell zum Anschluss, auch wenn der Puck wohl nicht eindeutig die Linie überquert hatte. Der DEL2-Absteiger war nun endgültig in der Partie angekommen und baute immer mehr Druck auf. David Seidl und erneut Filip Reisnecker drehten die Partie bis zur 35. Minute und brachten die Gastgeber erstmals in Führung. Die Memminger zeigten Moral und ließen sich vom starken Auftritt des DSC nicht einschüchtern. Dennis Neal erzielte noch vor der Pause den Ausgleich in Überzahl.
Die letzten zwanzig Minuten sollten dann immer noch keine Entscheidung herbeiführen. Zwar machten die Indians, mit dem dritten Überzahltor des Abends, das 3:4 durch Miettinen, der Druck des DSC war am Ende aber zu stark. Nachdem sie zuerst noch mehrmals am Gehäuse und Marc Henne scheiterten, fand zwei Minuten vor dem Ende ein Schuss von Thomas Greilinger den Weg ins Memminger Gehäuse. Ein kurioser, aber doch verdienter Treffer der Niederbayern, der das Spiel in die Verlängerung schickte.
In der Overtime mussten sich die Indianer dann noch einmal mächtig strecken, um keinen Gegentreffer zu kassieren. Besonders die Reihe um Thomas Greilinger sorgte durchgehend für Gefahr, ein Treffer fiel, dank aufopferungsvollem Kampf, nicht mehr.
Im Penaltyschießen waren dann Leinweber sowie Reisnecker für die Hausherren erfolgreich, bei den Indians scheiterten alle Schützen an David Zabolotny im Tor des DSC. Die Deggendorfer konnten sich damit den Zusatzpunkt sichern, für die Indians stand ein nicht unbedingt erwarteter Zähler in Niederbayern. Der Abstand auf Rang 2 wurde damit ausgebaut, auch wenn die Top-Teams der Liga mittlerweile sehr eng zusammengerückt sind.
Dadurch werden die letzten sechs Spiele der Meisterrunde nochmals wichtiger. Weiter geht es für die Indians in Weiden, am Sonntag folgt das Heimspiel gegen den SC Riessersee am Hühnerberg. Karten für das Duell gegen den Altmeister sind bereits erhältlich.
(ECDCM/mfr)
  
    
Starbulls Rosenheim
Vollmayer in Overtime beschert elften Heimsieg in Folge

(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben am Sonntagabend zum elften Mal in Folge einen Heimsieg bejubeln dürfen. Am 12. Spieltag der Meisterrunde der Eishockey-Oberliga Süd mussten die Starbulls gegen die Selber Wölfe allerdings einen Punkt abgeben, da der Rosenheimer Erfolg erst in der Verlängerung durch einen Treffer von Maximilian Vollmayer zu Stande kam. Nach Ende der regulären Spielzeit stand es 3:3, weil die stark spielenden Hausherren zu viele gute Chancen ungenutzt ließen und eine 2:0- bzw. 3:1-Führung nicht über die Zeit brachten.
Den 1.904 Zuschauern im Rosenheimer ROFA-Stadion bescherten die Starbulls trotz prominenter Ausfälle (Tadas Kumeliauska, Enrico Henriquez-Morales, Michael Fröhlich) ein überaus attraktives Eishockeyspiel. Beflügelt vom 7:4-Auswärtssieg am Freitag in Lindau setzten die Grün-Weißen die um Platz acht kämpfenden Gäste aus Hochfranken vor allem im ersten Drittel mächtig unter Druck. Dominik Daxlberger, der einen Schuss von Jake Smith unhaltbar ins Tor verlängerte (9.) und Alexander Höller, der nach einer Finte aus dem Handgelenk abzog und damit Gästekeeper Niklas Deske auf dem falschen Fuß erwischte (17.), sorgten für eine verdiente Rosenheimer 2:0-Führung zur ersten Pause. Diese hätte noch deutlich höher ausfallen können, doch der gute, mit zahlreichen sehenswerten Paraden aufwartende Gästetorwart sowie der Pfosten (Fabian Zick/14.) hatten etwas dagegen.
Die Starbulls hatten im ersten Spielabschnitt nahezu alle Zweikämpfe gewonnen und zeigten sich den Gästen aus der Porzellanstadt auch läuferisch und spielerisch deutlich überlegen. Aber die Wölfe deuteten Ihre Gefährlichkeit in einigen Szenen bereits an. So traf Landon Gare ebenfalls den Pfosten (6.) und verfehlte danach das von Luca Endres gehütete Rosenheimer Gehäuse zweimal nur knapp. Den Beweis, auch bei des Gegner Überlegenheit immer für einen Treffer gut zu sein, lieferte die Selber Paradereihe dann in der Anfangsphase des zweiten Drittels. Pavel Pisarik wurde von Gare ideal bedient und versenkte freistehend vor Torwart Endres eiskalt zum 2:1 (23.). Unmittelbar davor hatte Höller frei vor Torwart Deske abschließend die große Chance zum 3:0 ausgelassen. Die Hochfranken wirkten nun besser organisiert und agierten zweikampstärker als noch vor der Pause, die Starbulls aber hatten weiterhin mehr Torabschlüsse und die hochkarätigeren Einschussmöglichkeiten. Es dauerte jedoch bis zum Anbruch der letzten Spielminute vor der zweiten Pause, bis es wieder im Gästetor klingelte. Jake Smith traf im Rahmen des dritten Rosenheimer Überzahlspiels an diesem Abend mit einem platzierten Schuss aus dem linken Bullykreis zum 3:1 (40.).
Im dritten Spielabschnitt brauchten die Gäste dann nur 58 Sekunden, um den erneuten Anschlusstreffer zu erzielen. Allerdings halfen die Starbulls kräftig mit, indem sie die hinter dem eigenen Tor zunächst gut eroberte Scheibe wieder leichtfertig herschenkten. Gare sagte „danke“, legte in den Slot und der heranbrausende Kenneth Turner traf per Direktabnahme flach zum 3:2 (41.). Daniel Bucheli hätte zweimal den Zwei-Tore-Abstand wiederherstellen können. Als er Torwart Deske bereits ausgespielt hatte, hielt Gästeverteidiger Dominik Müller die Scheibe vor Überschreiten der Torlinie mit dem Schlittschuh auf, kurz danach stand der Selber Pfosten dem vierten Rosenheimer Treffer im Wege (48.). Im Gegenzug scheiterte Marius Schmidt völlig alleine auf Luca Endres zufahrend am stark reagierenden Rosenheimer Schlussmann.
In der Schlussphase traf Höller Gästeverteidiger Böhringer mit dem Schläger unglücklich im Gesicht und wurde von Hauptschiedsrichter Alexander Polaczek dafür mit einer doppelten kleinen Strafe belegt. Über drei Minuten lang konnten sich die Starbulls in Unterzahl jeglicher Gefahr für ihr Tor erfolgreich erwehren, ehe Landon Gare aus kurzer Distanz per Rückhand doch noch der Ausgleichstreffer zum 3:3 gelang (58.).
Die Verlängerung gestaltete sich von Beginn an spektakulär mit hochkarätigen Torchancen auf beiden Seiten. Nachdem Luca Endres bravourös gegen den alleine auf ihn zufahrenden Pisarik gerettet hatte, wuchtete im Gegenzug Maximilian Vollmayer die von Daxlberger servierte Scheibe per Direktabnahme zum 4:3-Siegtreffer in die Maschen (63.). Zum ersten Mal in der laufenden Spielzeit haben die Starbulls damit ein Spiel durch einen Overtime-Treffer für sich entscheiden können.
Ihr nächstes Heimspiel bestreiten die Starbulls Rosenheim am kommenden Freitag. Zu Gast im ROFA-Stadion (Spielbeginn 19:30 Uhr) sind dann die Eisbären Regensburg, die jetzt als Tabellenzweiter noch zwei Plätze, aber nur noch einen Zähler vor den Starbulls Rosenheim rangieren. Mit einem weiteren Heimsieg haben es die Starbulls also selbst in der Hand, sechs Spieltage vor Beginn der Playoffs am Kontrahenten aus der Domstadt an der Donau vorbeizuziehen. Karten für dieses Topspiel sind jederzeit online buchbar im Ticketshop auf www.starbulls.de und am Montag und Freitag zwischen 9 und 12 Uhr sowie am Dienstag und Donnerstag zwischen 14 und 19 Uhr auch in der Geschäftsstelle am Stadion erhältlich.
(SBR/mh)
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles sichern Sechs-Punkte-Wochenende

(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben auch das zweite Spiel des Wochenendes gewonnen. Gegen die Füchse Duisburg setzte sich die Mannschaft von Trainer Jacek Plachta mit 4:1 (1:1/2:0/1:0) durch. Dabei mussten die Crocodiles kurzfristig auf zwei Spieler verzichten: Chase Witala und Eddy Rinke mussten verletzt passen, Rico Rossi sprang ein.
Die Scheibe lief erst nach einer kleinen Verzögerung, da einer der Schiedsrichter durch gesundheitliche Probleme ausfiel und Ersatz einspringen musste. Vor 1.505 Zuschauern legten die Hausherren dann einen holperigen Start hin und gerieten früh ins Hintertreffen. Stürmer Tim May musste sich nach einem Zweikampf auf die Strafbank verabschieden und Alexander Spister nutzte die Überzahlsituation zur Führung für die Füchse (3.). Die Hamburger berappelten sich aber und fanden immer besser ins Spiel. In der 11. Spielminute kassierte der Duisburger Torschütze eine Strafe, beim folgenden Bully handelte sich Matt Abercrombie auch noch zwei Minuten wegen unkorrekten Anspiels ein. Die doppelte Überzahl nutzte Dennis Reimer per Nachschuss zum Ausgleich (12.).
Im zweiten Spielabschnitt erspielten sich die Crocodiles eine optische Überlegenheit und feierten erneut einen Überzahltreffer. Thomas Zuravlev setzte sich gegen zwei Verteidiger durch, scheiterte dann an Gäste-Torwart Christian Wendler, aber wurde dennoch mit einer Vorlage belohnt, weil Dominik Lascheit den Abpraller einschob (28.). Drei Minuten später tauschten Vorlagengeber und Torschütze die Rollen. Lascheit schickte Zuravlev mit einem Konterpass auf die Reise und Zuravlev behielt im zweiten Duell gegen Wendler die Oberhand (31.). Mit der knappen Führung ging es in die Pause.
Im letzten Spielabschnitt bauten die Gastgeber die Führung früh aus. In Unterzahl fing Zuravlev einen Querpass an der eigenen blauen Linie ab und versenkte den Alleingang eiskalt zum 4:1 (42.). Die Füchse ließen nicht nach, bissen sich aber an der Hamburger Defensive und Kai Kristian die Zähne aus.
„Jeder weiß, was seine Aufgabe ist, jeder konzentriert sich darauf und jeder wirft alles rein. Das macht gerade den Unterschied aus. Das hat man heute auch wieder gesehen. Wir haben etwas schwer ins Spiel gefunden, aber wir haben gewusst, was wir für Fehler gemacht haben. Das haben wir in der Kabine angesprochen. Im zweiten Drittel haben wir zu unserem Spiel zurückgefunden und uns mit den Toren belohnt. Hinten haben die Jungs alles geblockt und es mir leicht gemacht“, so Torwart Kai Kristian.  
(CH/tb)
  
    
Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
EHC Klostersee
EHC Löwen Waldkraiburg – EHC Klostersee 5:3 (4:2, 1:1, 0:0)

(BYL)  Keine Punkte für den EHC Klostersee beim Auswärts-Derby in Waldkraiburg. Am Ende hatten die gastgebenden Löwen in einem immer eng umkämpften Match mit 3:5 aus Sicht der Rot-Weißen die Nase vorne. Nach der "punktemäßigen Nullnummer" vom Wochenende sind die Pre-Playoffs in der Verzahnungsrunde für die Grafinger wahrscheinlich; zumindest kann die Truppe um Kapitän Bernd Rische den für die direkte Playoff-Qualifikation notwendigen sechsten Platz nun aus eigener Kraft nicht mehr erreichen.
Eine erste schnelle Hinausstellung gegen das Gastgeber-Team schon kurz nach dem Startbully konnten die Schützlinge von Dominik Quinlan nicht nutzen. Im Gegenteil: Man lief in einen Konter und damit schon gleich mal einem Rückstand hinterher. Einsatz und Moral bei den Klosterseern stimmen, wie die folgende Wende im Spiel durch die zwei Treffer in der neunten und 13. Minute zeigten. Allerdings sind neben der Abschlussschwäche eben auch die fehlende Stabilität in der Defensive beziehungsweise die Fehlerquote in der eigenen Zone immer wieder ein Problem oder anders gesagt: Schlüsselmomente für den Gegner, die häufig den Weg weisen.
Schon bald waren die Waldkraiburger nach Toren wieder gleichauf. Letztlich entschied über die Vergabe der drei Punkte bereits die Schlussminute im ersten Spielabschnitt. Da klingelte es im EHC-Kasten innerhalb von 31 Sekunden doppelt. Anstatt mit einem Unentschieden in die Pause und frischem Selbstvertrauen in das zweite Drittel zu gehen, war für den weiterhin sehr überschaubaren Kader erneut eine Energieleistung notwendig, um dranzubleiben. Mit dem Überzahltreffer zum 3:4 schnupperten die Grafinger noch einmal, doch mehr ließen die in der Defensive überwiegend diszipliniert agierenden Löwen an diesem Abend nicht mehr zu. 
(EHCK/pel)
  
    
EHC Königsbrunn
Nur ein Punkt aus Geretsried

(BYL)  Der EHC Königsbrunn verliert sein Auswärtsspiel gegen die „River Rats“ des ESC Geretsried mit 4:5 nach Overetime, dabei lagen die Brunnenstädter schon nach 25 Spielminuten 4:1 vorne. Die momentane Abschlussschwäche wurde dem EHC im weiteren Spielverlauf wieder zum Verhängnis.
EHC-Coach Waldemar Dietrich musste in der Partie nicht nur auf Alexander Strehler verzichten, auch Maxi Hermann und Maximilian Arnawa fehlten im Königsbrunner Aufgebot. Die Brunnenstädter konnten aber trotzdem mit drei kompletten Reihen antreten.
Beide Teams lieferten sich zunächst eine Partie auf Augenhöhe, doch der EHC erarbeitete sich dann  mehr Spielanteile und hatte auch die besseren Chancen. In der fünften Spielminute eroberten sich die Königsbrunner dann den Puck im gegnerischen Drittel, den Hayden Trupp zur 1:0 Führung für den EHC einschoss. Geretsried antwortete darauf mit mehr Druck und setze sich immer wieder im Drittel der Gäste fest. Das kuriose 2:0 der Königsbrunner in der neunten Spielminute erzielte dann Anton Zimmer. Aus der Position hinter dem gegnerischen Tor lupfte er den Puck auf den Rücken des Geretsrieder Goalies, von da aus prallte er zurück ins Gehäuse der River Rats. Nur eine Minute später fiel der nächste Treffer, allerdings für den ESC. Doch das 2:1 war umstritten, viele Zuschauer sahen den Puck nicht im Tor der Königsbrunner. Der EHC ließ sich dadurch aber nicht beeindrucken und erspielte sich ein Chancenplus. zwei Minuten vor Drittelende belohnte sich dann Hayden Trupp mit seinem sehenswerten Treffer zum 3:1 für seine starke Leistung. In einer Rückwärtsbewegung erzielte er mit der Rückhand den Drittelendstand.
Auch das zweite Drittel gestaltete sich zuerst ausgeglichen. Doch in der 25. Spielminute hatte Königsbrunn dann doppelte 15 Sekunden Überzahl, Tim Bullnheimer brauchte aber nur acht Sekunden, um zum 4:1 einzuschießen. In Szene gesetzt wurde er von Hayden Trupp, der bei bisher allen Toren auf dem Eis stand. Danach hatte Königsbrunn zahlreiche Chancen, den nächsten Treffer markierten dann aber die River Rats. Zwei Minuten vor der letzten Pause traf der ESC zum 4:2, weitere Tore fielen aber nicht mehr im mittleren Spielabschnitt.
Im letzten Spielabschnitt kassierte der EHC schon in der 44. Spielminute den 4:3 Anschlusstreffer, die Partie drohte zu kippen. Nur eine Minute später musste allerdings der Geretsrieder Klaus Berger nach einem Bandencheck vorzeitig zum Duschen gehen. Nach einer weiteren Strafzeit der Gastgeber hatte Königsbrunn sogar wieder doppelte Überzahl. Der ESC überstanden diese aber schadlos und konnten in der 53. Spielminute noch den Ausgleich erzielen, wobei auch dieser Treffer umstritten war. Die Königsbrunner Verantwortlichen reklamierten eine Abseitssituation vor dem Torabschluss. Danach nahm sich der EHC mit Strafzeiten aus dem Spiel, auch die River Rats hatten nun die Möglichkeit in doppelter Überzahl das Spiel zu entscheiden. Doch nach 60 Spielminuten stand es immer noch 4:4. In der danach folgenden Overtime machten es die Gastgeber besser und trafen in der 64. Spielminute zum 4:5 Siegtreffer für den ESC.
Königsbrunn entführt nur einen Punkt aus Oberbayern, die River Rats holen sich nach der Aufholjagd verdient zwei Punkte gegen den EHC. Auch wenn zwei umstrittene Tore des ESC mit dabei waren, die Brunnenstädter verpassten es im mittleren Spielabschnitt das Spiel zu entscheiden und nahmen sich im Endspurt durch unnötige Strafzeiten selbst aus der Partie. Da wäre für Königsbrunn mehr drin gewesen.
Coach Waldemar Dietrich hadert nach dem Spiel mit der Schiedsrichterleistung: „Wir haben gut begonnen und früh geführt, aber der Schiedsrichter hat Geretsried wieder ins Spiel gebracht. Das erste Tor der River Rats war ein klarer Pfostentreffer. Im zweiten Drittel müssen wir aber das Spiel entscheiden, da haben wir zu viele Chancen ausgelassen. Und im letzten Spielabschnitt steht ein gegnerischer Spieler eineinhalb Meter im Abseits vor dem entscheidenden Gegentor. Diese Partie hat uns der Unparteiische verpfiffen, wir waren die bessere Mannschaft“
(EHCK/pb)
  
    
TSV Peißenberg
Eishackler gewinnen nach starkem Comeback im Penaltyschießen

(BYL)  Spannend haben es die „Eishackler“ am Sonntagabend wieder gemacht. Nach einem zaghaften ersten Drittel und dem daraus resultierenden 0:2 Rückstand konnten es die TSV-Mannen in den letzten beiden Drittel nochmal richten. Leider blieb der Mannschaft nach 60 Minuten Spielzeit der Sieg verwehrt, aber dafür hat es mit dem ersten Sieg im Penaltyschießen in dieser Saison funktioniert.
Ja die Anfangsphase und das erste Drittel ist immer irgendwo problematisch. Zwar versuchen die „Eishackler“ immer von vorne herein dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken, aber gelingen möchte es ihnen nur bedingt. Denn auch gegen Schweinfurt setzte e bereits nach Vier Minuten das 0:1 für die Gäste durch Eriks Ozollapa. Sehenswertes der „Eishackler“ blieb leider Mangelware, aber die „Mighty Dogs“ blieben durch ihre Nadelstiche und ihrem direkten Spiel zum Tor immer gefährlich. Eigentlich sollte es auch bei diesem knappen Rückstand bleiben, aber genau eine Sekunde vor der Pausensirene war es wieder Ozollapa der die Scheibe noch über die Linie brachte.
Ab dem zweiten Drittel übernahmen aber die „Eishackler“ das Kommando. Man war wieder läuferisch und spielerisch seinen Gästen überlegen, aber das entscheidende Ding im Eishockey fehlte. Nämlich der längst überfällige Anschlusstreffer. Den besorgte aber etwas überraschend Martin Andrä in der 27. Minute, der aus einer ungewöhnlichen Position für einen Torschuss abzog und die Hartgummischeibe ins Gehäuse von Philipp Schnierstein knallte. Es war der endgültige Weckruf, der auch auf der Tribüne für Furore sorgte. Ungewöhnliches spielte sich ab, dass sogar ein Zuschauer die Sticks in die Hand nahm, der nicht gerade für seine Trommelkünste bekannt ist. Aber nichts desto trotz danke dafür, irgendwie machte sich am Ende dann doch alles bezahlt auch mit tatkräftiger Unterstützung der Zuschauer, war es wieder mal ein gemeinsamer Erfolg.
Auch im Schlussabschnitt gab es wieder nur eine Richtung. Schweinfurt konnte sich fast kaum noch befreien. Aber den entscheidenden Satz machen wir gleich in die 59. Minute. 
Schweinfurt mit doppelter Unterzahl, Peißenberg mit 6 Feldspielern, da musste doch was gehen… und ja das Risiko wurde belohnt. Den Ausgleich nach einem gestochere vor dem Tor machte Maxi Malzatzki. Der viel umjubelte Ausgleich war hochverdient, aber für einen Sieg in regulärer Spielzeit, blieb den „Eishacklern“ trotz einem harten Kampf untersagt.
In der Overtime blieb es weiterhin torlos, sodass das Spiel im Penaltyschießen entschieden werden musste. Dort war es Brandon Morley der den goldenen Treffer zum Heimerfolg machte.
(TSVP/as)
  
    
EC Pfaffenhofen
Vierter Sieg in Folge - ECP festigt die Tabellenführung / Eishogs schlagen Peißenberg in einem Krimi mit 2:1

(BYL)  Der EC Pfaffenhofen ist derzeit die Mannschaft der Stunde in der Abstiegsrunde der Bayernliga. Am Freitag bezwangen die Pfaffenhofener den TSV Peißenberg mit 2:1 (1:0; 1:0; 0:1) und festigten mit ihrem vierten Erfolg in Serie ihre am letzten Wochenende eroberte Tabellenführung.  
Durch den Erfolg vergrößerte man nicht nur den Abstand zum Tabellendritten Peißenberg auf  fünf Punkte, sondern profitierte zudem vom Schweinfurter Sieg gegen den ESC Geretsried, der nun vier Punkte, allerdings bei einem Spiel weniger, zurück liegt. Drei Spieltage vor Abschluss der Runde winkt also für den Aufsteiger nun sogar die Teilnahme an den Pre-Play-Offs, für die sich die beiden Ersten der Abschlusstabelle qualifizieren. Wie eigentlich schon  während des gesamten Verlaufs der Abstiegsrunde, erlebten die rund 250 Zuschauer auch am Freitag wieder eine bis zum Schluss enge und heiß umkämpfte Partie, in der sich beide Teams nichts schenkten. ECP-Coach Chris Heid musste aus gesundheitlichen Gründen auf Torhüter Philipp Hähl verzichten, für den der ebenfalls stark angeschlagene Patrick Weiner zwischen die Pfosten musste und eine ganz starke Leistung zeigte. Da auch Max Scheib und Leonardo Uhl fehlten, halfen mit Fabian Eder und Quirin Oexler wieder zwei etatmäßige Verteidiger im Angriff aus, um wenigstens drei Reihen aufbieten zu können. Und zusammen  mit Dominik Thebing sorgten sie immer wieder für die so wichtige Entlastung der beiden anderen Reihen. „Wir wollten zunächst defensiv sicher stehen und Pfaffenhofen quasi mit den eigenen Waffen schlagen,“  sagte Peißenbergs Co-Trainer Martin Drexler nach dem Spiel. Allerdings wurde dieser Plan schon frühzeitig durchkreuzt. Nach einem durchaus verheißungsvollen Auftakt, übersah seine Abwehr in ihrem Rücken  Nick Endreß, der von Jake Fardoe mit einem langen Pass aus dem eigenen Drittel auf die Reise geschickt wurde und bei seinem Alleingang Gästetorhüter Korbinian Sertl keine Abwehrchance ließ (4.). Peißenberg verstärkte danach seine Bemühungen, konnte sich aber gegen eine gut gestaffelte und sehr diszipliniert zu Werke gehende ECP-Abwehr, die in den letzten vier Spielen nur vier Gegentore zuließ,  nicht entscheidend durchsetzen. Und was dennoch auf das Tor kam, wurde von Patrick Weiner entschärft. Auf der Gegenseite tauchten die Gastgeber mit ihren schnell vorgetragenen Angriffen immer wieder gefährlich vor Sertl auf. So hätten Robert Gebhardt und John Lawrence die Führung bis zur ersten Pause durchaus ausbauen können. Dies besorgte John Lawrence dann sofort nach dem Wechsel. Die Eishogs konnten den zweiten Abschnitt mit einem Mann mehr in Angriff nehmen und nach einem schönen Zuspiel von Nico Kroschinski gab der vor dem Tor stehende Lawrence einem Schuss von Jake Fardoe die entscheidende Richtungsänderung,  Danach neutralisierten sich beide Mannschaften nahezu. Peißenberg hatte zwar ein leichtes optisches Übergewicht, aber die Eishogs standen nach wie vor sehr kompakt, ließen weiterhin nur wenig zu und hatten auch das Glück, dass zweimal der Pfosten den Anschlusstreffer verhinderte. Der fiel aber dann doch in der 47. Minute. Und bei diesem Treffer hatte n  jetzt die Gäste das Glück auf ihrer Seite. Dominik Ebentheuer traf mit seinem Schuss einen vor dem Tor postierten Mitspieler und von dessen Körper wurde der Puck unhaltbar für Patrick Weiner abgefälscht. In der Schlussphase gaben die Gäste nochmals ordentlich Gas und drängten auf den Ausgleich, während auf der Gegenseite Sertl gegen den allein vor ihm auftauchenden Endreß die Entscheidung verhinderte. So verteidigten die aufopferungsvoll kämpfenden Eishogs ihren knappen Vorsprung bis zum Schluss und haben nun sogar die Play-Off-Teilnahme in Reichweite. 
(ECP/oex)
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
EHC Waldkraiburg sichert drei Punkte durch Wagner-Hattrick

(BYL)  Nach einer soliden Begegnung gegen den Oberligisten Höchstadt, die das bessere Ende für den Gegner vorsah, wollte der EHC Waldkraiburg gegen den Ligakonkurrenten Klostersee aus diesem Wochenende zumindest drei Punkte mitnehmen. Die direkte Qualifikation für die Play-Off-Spiele ist nach wie vor möglich, dafür muss gegen die wichtigen Gegner allerdings gepunktet werden.
Schwungvoll begann das Spiel gegen die Grafinger Mannschaft, beide Mannschaften waren sofort auf Betriebstemperatur und beide spielten sich die ein oder andere Chance heraus. Nach 49 Sekunden gab es bereits die erste Strafe, und zwar auf Waldkraiburger Seite. Diese überstehen die Löwen jedoch ohne größere Probleme. Es kam sogar noch besser, nach eineinhalb gespielten Minuten spielt Rousek zur Befreiung aus dem Drittel, der Puck landet bei Josef Straka und dieser läuft allein auf das Tor und verwandelt in Straka-Manier zum 1:0 – in Unterzahl. Nach rund vier Minuten dann die erste größere Chance durch Klostersee. Vor dem Tor der Löwen liegt der Puck frei, Yeingst jedoch kann sich drauflegen und die Situation entschärfen. In der neunten Minute dann der Treffer für Klostersee. Matthias Baumhackl trifft auf Zuspiel von Gennaro Hördt. Rund drei Minuten später dann die vorübergehende Führung für die Grafinger. Philipp Quinlan schnappt sich im Grafinger Drittel die Scheibe von Tomas Rousek, läuft einmal über das Spielfeld, lässt einen Waldkraiburger Verteidiger aussteigen und trifft zu allem Übel auch noch zum 1:2 in das Tor. Die Löwen, keinesfalls beeindruckt von dieser Führung, benötigen aber nicht lange, um diesen Treffer zu verkraften. 46 Sekunden später, in der 14 Minute, schlägt die Stunde des Lukas Wagner und sein Auftakt zu einem Hattrick. Auf Zuspiel von Nico Vogl und Christof Hradek markiert er den 2:2 Ausgleich. Etwa sechs Minuten, mit Chancen durch Wagner und Hradek auf Seiten der Löwen und Roeder auf Grafinger Seite ziehen ins Land bevor die Raiffeisen-Arena den nächsten Treffer bejubeln darf – es sollte ein Doppelschlag werden. Zu erst ist es Michael Trox der bei 19:18 auf Pass von Straka und Rousek das Tor trifft und als sich die Zuschauer bereits mit einer knappen Führung zur Pause abfinden, erhöhen die Löwen den Spielstand noch einmal. Wieder ist es Lukas Wagner der, auf Pass von Hradek und Vogl den Pausenstand markiert.
Der zweite Durchgang geht, was die Feldüberlegenheit betrifft, klar an die Löwen. Oft setzt man sich vor und rund um das Tor des EHC aus Grafing fest und kreiert damit mal bessere, mal schlechtere Gelegenheiten. So haben Mathias Jeske und auch Alex Kanzelsberger mit zwei Versuchen von der blauen Linie das Zeug dazu Dominik Gräube im Tor von Klostersee zu einer Aktion zu zwingen. Auch Nico Vogl und Michael Trox, der direkt nach einem Bully aufs Tor zieht scheitern jedoch. Trotz der Überlegenheit der Löwen, ist es zunächst Klostersee, die den nächsten Treffer erzielen können. In Überzahl ist es Philipp Quinlan der von der blauen Linie durch die Schoner von Kevin Yeingst, der wohl von einem Abfälschen des Schusses ausgegangen ist und deshalb die Beine für eine Sekunde öffnete. Auch von diesem Treffer zeigten sich die Löwen unbeeindruckt. So schreiben wir die siebte Minute als Josef Straka, auf Zuspiel von Rousek, lautstark den Puck gegen die Latte schlägt und auch der Passgeber selbst scheitert wenige Minuten später gleich zweimal am Grafinger Torwart. In der elften Minute dann erneuter Jubel in der Arena. Nico Vogl, der eigentlich nach rechts vor das Tor passen möchte, trifft den Schlittschuh eines Gegenspielers, dieser fälscht den Puck nach links ab. Dort steht Lukas Wagner dort, wo ein Stürmer nun mal so steht und kann in aller Seelenruhe den Puck zum 5:3 im Tor unterbringen. Auch in der Folge kommen die Löwen aus der Industriestadt immer wieder zu Möglichkeiten, wie zum Beispiel durch Patrick Zimmermann, der die schnellen Schlittschuhe anhatte, zwei Gegenspieler stehen ließ, dann jedoch den Puck nicht im Tor unterbrachte. So ging der EHC Waldkraiburg mit dieser Zwei-Tore-Führung in die zweite Pause.
Am Spielstand hat sich im finalen Drittel nichts mehr verändert, auch an der rustikalen Spielweise die der EHC Klostersee, gestützt durch eine fragwürdige, den Abend durchdringende Schiedsrichterleistung, an den Tag legte. Dennoch, die Waldkraiburger Jungs taten alles, um zum einen den Spielstand nicht zu gefährden, zum anderen vielleicht noch ein Tor zu erzielen. Die beste Möglichkeit hierfür hatte wohl Tomas Rousek, der in der neunten Minute nach Zuspiel von Michael Trox, klar hörbar für alle im Stadion und in den umliegenden Häusern, die Latte traf. In den Schlussminuten, die Achillesferse der Löwen in den vergangenen Spielen, wurde es noch einmal spannend. Zweieinhalb Minuten vor Spielende erhält Christof Hradek eine Strafe wegen Beinstellens und Klostersee nimmt den Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Die 6-gegen-4-Situation meistert die starke Löwenabwehr jedoch mit Bravour und lässt nichts mehr anbrennen. Sogar zwei Versuche auf das leere Tor dürfen die Löwen noch anbringen, scheitern jedoch zweimal knapp. So endet dieses wichtige Spiel mit 5:3 und zumindest eine Woche lang dürfen die Löwen auf dem sechsten Platz verbringen.
(EHCW/aha)
  
   
EHC Bayreuth
EHC räumt letzte Zweifel aus

(BLL)  Mit dem sechsten Sieg im achten Spiel der Abstiegsrunde haben unsere Jungs endgültig den Klassenerhalt in der Landesliga perfekt gemacht. Zunächst konnten die Freisinger das Spiel zwar offen gestalten und auch zweimal in Führung gehen, doch ab Mitte des zweiten Drittels drehten die Bayreuther auf und fuhren einen verdienten Auswärtssieg ein.
Der erste Spielabschnitt bot nur wenige Höhepunkte. Den Freisingern war anzumerken, dass sie ums nackte Überleben in der Landesliga kämpfen. Sie verteidigten tief und warteten auf Kontermöglichkeiten. Spielerisch war der EHC von Beginn an überlegen, fand zunächst aber keine Mittel, um die Defensive der „Black Bears“ zu knacken. So ging es torlos in die erste Pause.
Anders das zweite Drittel. Nolan Regan vollendete in der 25. Minute einen Alleingang zur Freisinger Führung, und nun nahm die Partie Fahrt auf. Nur eine Minute später glich Florian Müller für den EHC aus. Nun wurde das Spiel auch deutlich härter geführt als noch im ersten Drittel, einige Strafzeiten bei beiden Mannschaften waren zu verzeichnen. Die „Black Bears“ witterten nun ihre Chance und gingen nach 31 Minuten durch Florian Mitternacht erneut in Front. Doch auch bei den Bayreuthern war jetzt der Bann gebrochen und sie erzielten weniger als eine halbe Minute später das 2:2, Torschütze war Ondrej Pajk. Jetzt übernahm der EHC endgültig das Kommando, ließ sich auch in Unterzahl nicht aus dem Konzept bringen und drehte durch Andreas Geigenmüller, der in der 37. Minute das 3:2 erzielte, die Partie. Eine Minute später legte Stephan Trolda das 4:2 nach und setzte damit den Schlusspunkt im zweiten Abschnitt.
Im letzten Drittel blieben die Bayreuther weiterhin spielbestimmend und ließen die Freisinger nicht mehr zurück ins Spiel kommen. Nikolai Pleger sorgte mit dem 5:2 in der 43. Minute für die Vorentscheidung, wodurch auch der Kampfgeist der Heimmannschaft zum erliegen kam. Dennoch wurde die Partie fair zuende geführt, in den letzten 20 Minuten gab es lediglich noch eine Strafzeit. So konnte der EHC den Sieg souverän nach Hause bringen und am Ende ausgiebig mit den knapp 50 mitgereisten Fans den Klassenerhalt feiern.
Für Freising jedoch wird die Luft im Abstiegskampf nun immer dünner. Mit drei Punkten stehen sie nach wie vor auf dem letzten Tabellenplatz und nur zwei Siege in den beiden Endspielen gegen Pegnitz und in Waldkirchen nächste Woche könnten wohl noch ein Fünkchen Hoffnung erhalten. Bayreuth hingegen bleibt nach diesem Sieg weiterhin auf dem ersten Tabellenplatz, mit drei Punkten Vorsprung und zwei Spielen weniger als Verfolger Trostberg.
Am nächsten Wochenende steht für den EHC nur ein Heimspiel an, wenn am Sonntag um 19.00 Uhr der Tabellendritte ESC Vilshofen im Kunsteisstadion gastiert.
(EHCB/sr)
  
    
ESV Buchloe
Piraten kassieren ärgerliche Niederlage bei den Hawks - ESV verliert enges Spiel in Haßfurt trotz 2:0 Führung mit noch 2:4

(BLL)  Der ESV Buchloe hat am Sonntagabend die dritte Niederlage in der Aufstiegsrunde hinnehmen müssen. Beim ESC Haßfurt unterlagen die Piraten trotz eines 2:0 Vorsprungs nach dem Startdrittel am Ende mit 2:4 (2:0, 0:2, 0:2). „Für uns eine ärgerliche und bittere Niederlage“, meinte ESV-Trainer Christopher Lerchner, der mit seiner Mannschaft somit einen riesengroßen Schritt in Richtung vorzeitige Playoff-Qualifikation vorerst verpasst hat. Dennoch bleiben die Buchloer weiter an der Tabellenspitze, wohinter sich das Feld aber immer enger zusammenschiebt.
Das Duell beim ESC Haßfurt begann dabei schon kurios und mit Startschwierigkeiten. Ein Stromausfall unmittelbar nach dem Aufwärmen sorgte dafür, dass das Spiel erst mit rund 45-minütiger Verspätung begann. Als es dann losging, erwischten die Hausherren, die unbedingt einen Sieg benötigten um weiter im Rennen um Platz vier zu bleiben, den etwas besseren Start. Wirklich in arge Bedrängnis geriet das Buchloer Tor von Johannes Wiedemann aber erst einmal nicht – auch nicht bei einer Unterzahl. Einzig bei einem Zwei auf Eins musste sich der Piraten-Schlussmann gegen Michal Babkovic richtig beweisen (8.). Anschließend bekamen die Buchloer endlich mehr Zugriff aufs Spiel und belohnten sich gleich im ersten und einzigen eigenen Überzahlspiel der Partie mit der Führung. Michal Petrak hatte per Innenpfosten zum 1:0 getroffen (10.). Und keine zwei Minuten später legte Alexander Krafczyk sogar das 2:0 nach (12.). Auch im Anschluss hatten die Buchloer noch ein paar Gelegenheiten, das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten, doch bis zur Pause glückte kein weiterer Treffer.
Dies sollte sich im Mitteldrittel schnell rächen, als die Hausherren nicht einmal zwei Minuten nach Wiederbeginn im Powerplay verkürzten. Ein halbhoher, verdeckter Schuss aus der Distanz von Domantas Cypas schlug unhaltbar für Wiedemann zum 2:1 ein (22.). Danach entwickelte sich ein offener und von den Spielanteilen ausgeglichener Schlagabtausch mit reichlich Chancen hüben wie drüben. Beide Teams tauchten immer wieder brandgefährlich vor den Toren auf, aber ohne zählbaren Erfolg. Auf Buchloer Seite vergaben Michal Petrak (29.) und Alexander Krafczyk (31.) die wohl besten Gelegenheiten, als sie ihre Alleingänge übers Tor legten. Auf der Gegenseite scheiterten allerdings die Hausherren genauso immer wieder aussichtsreich an Wiedemann oder am eigenen Unvermögen. Bestes Beispiel für letzteres war eine Szene in der 34. Minute, als David Franek bereits das leere Tor vor sich hatte, aber dann doch verstolperte und den Puck zum Glück für den ESVB vorbei zielte. Obwohl sich die Großchancen in diesem zweiten Abschnitt recht gleichmäßig verteilten, traf kurz vor dem zweiten Seitenwechsel dann aber nur nochmals Haßfurt. Als die Buchloer den Puck nicht entscheidend genug wegbekamen, erzielte der wohl auffälligste Haßfurter Babkovic den 2:2 Ausgleich (37.).
Somit begann das Schlussdrittel für beide praktisch wieder bei Null. Während sich zwei Kontrahenten dort zu Beginn erst noch etwas belauerten, nahm der Druck der Hausherren vor allem ab der 47. Minute immer mehr zu. Die Buchloer konnten sich – nach dem auch sicherlich kräfteraubenden Freitagsspiel gegen Kempten – stellenweise kaum mehr wirklich aus der Haßfurter Umklammerung befreien, auch wenn man aufopferungsvoll kämpfte und mit Johannes Wiedemann weiter einen wachsamen Rückhalt hatte. Nach einer zumindest strittigen Strafzeit gegen die Piraten mussten die Buchloer dann schließlich doch das inzwischen überfällige 2:3 schlucken. Wieder war es Babkovic, der einnetzte (56.). Zwar gaben sich die Piraten auch danach nicht auf, doch die Niederlage verhindern konnten die Rot-Weißen trotzdem nicht mehr. Stattdessen traf David Franek in der Schlussminute noch per Empty-Net-Tor zum 2:4 Endstand.
(ESVB/chs)
  
    
ESC Kempten
Sharks holen ganz wichtige Punkte gegen die Donau Devils - Über 1000 Zuschauer bejubeln den 5:3 Sieg des ESC Kempten gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm

(BLL)  Mit reichlich Ausfällen haben die Kemptener derzeit zu kämpfen, und das ist in der entscheidenden Phase der Saison natürlich ein großes Handicap. Schon bei der Heimniederlage gegen Dingolfing war das Team grippegeschwächt und konnte seine Leistung nicht abrufen. Und fehlten am Freitag bei dem knappen Spiel in Buchloe Schubert,Magg,Spylo und Revaj, so konnte zumindest Ahren Spylo wieder auflaufen, dafür fehlte aber Daniel Jun, so das Carsten Gosdeck wieder nur mit drei Reihen agieren konnte.
Und auch dieses Spiel bot das, was die Duelle mit Ulm immer wieder auszeichnet, hohes Tempo und viel Spannung auf Bayernliganiveau. Für beide Teams ging es um viel und entsprechend motiviert gingen sie zu Werke. Leichte Vorteile für die Sharks im ersten Drittel, aber es sprangen noch keine Treffer heraus, auch zwei Überzahlsituationen nach 5 Minuten führten nicht zum Erfolg. Es dauerte auch bis zur Minute 18 als Roni Rukajärvi nach einer schönen Kombination über Patrick Weigant zum 1:0 traf. Doch noch während der Stadionsprecher das Tor verkündete war auch der Bann bei den Gästen gebrochen und der starke Peter Brückner traf nur 21 Sekunden nach der Sharks Führung zum Ausgleich. Überhaupt war der schnelle Angreifer immer wieder Unruheherd im Verteidigungsdrittel der Sharks und kaum in den Griff zu bekommen. Doch der finnische Verteidiger im blau roten Dress war damit nicht einverstanden, noch vor der Pause startete er ein sehenswertes Solo durch die komplette Hintermannschaft der Devils und vollendete dieses mit der erneuten Führung für sein Team in der 19. Minute. Mit der knappen Führung ging es in die Pause. Kempten kam hellwach zurück aufs Eis und Markus Vaitl erzielte in Überzahl das 3:1 nach gut drei Minuten. Die Illerstädter spielten weiter engagiert, doch auch Ulm steckte nicht auf und war immer gefährlich. Für die letzten 10 Minuten im zweiten Abschnitt beschloss Kempten wohl einen Gang zurückzuschalten und Ulm das Spiel zu überlassen. Roni Rukajärvi musste in dieser Phase gleich vier Minuten in die Kühlbox was die Schwaben umgehend zum 3:2 Anschlusstreffer erneut durch Brückner nutzten. Und schlimmer noch, in der 37.Minute fand ein Schuss von der blauen Linie von Dominik Synek  den Weg zum Ausgleich in die Kemptener Maschen. Ulm drückte mehr und mehr auf das Sharks Gehäuse doch in dieser Phase zeichnete sich Kemptens Schlussmann Fabian Schütze ein ums andere Mal mit sehenswerten Paraden aus und hielt sein Team im Spiel. Vorentscheidend für die Begegnung war dann das Tor von Ron Newhook zum 4:3 nur 15 Sekunden nach Beginn des letzten Drittels. Dies sollte das stärkste der Allgäuer werden und so erhöhten sie den Druck auf die Gäste. Lohn war das 5:3 durch Ahren Spylo, er wurde vom erneut stark aufspielenden Kristaps Millers auf die Reise geschickt und schlenzte den Puck von halblinks an Maximilian Güßbacher vorbei ins Netz. Der Jubel und die Stimmung bei der großartigen Kulisse kannte nun keine Grenzen mehr. Trotzdem gab sich Ulm nicht geschlagen sondern versuchte erneut den Anschluss zu bekommen, aber bei Schütze im Kemptener Tor war wieder und wieder Endstation, er machte ein Top Spiel und wurde auch zurecht zum besten Spieler der Sharks ausgezeichnet. Kempten verwaltete das Ergebnis in diesem Drittel clever. Und selbst als Ulms Coach Linke seinen Keeper für einen sechsten Feldspieler vom Eis nahm und zudem Kempten in der letzten Minute in Unterzahl war, die Sharks behielten kühlen Kopf, befreiten sich immer wieder und ließen nichts mehr zu. Letztendlich brachte eine geschlossene Mannschaftsleistung mit einem Top Keeper den verdienten Erfolg.
Das waren ganz wichtige drei Punkte die Kempten geholt hat, auch die Konkurrenz aus Amberg, Moosburg und Haßfurt hat ihre Spiele gewonnen, so das nach den Niederlagen der ersten beiden, Buchloe und Ulm die Tabelle genau so eng ist wie vor dem Wochenende, einzig die Anzahl noch zu absolvierender Spiele ist auf drei gesunken, so dass es wohl bis zum letzten Spieltag spannend bleibt, wer am Ende unter die ersten Vier kommt. Die Sharks müssen nun in ihrem Heimspiel am Freitag gegen Bad Aibling nachlegen bevor am Sonntag das schwere Spiel nach Haßfurt ansteht.
(ESCK/th)
  
    
EC Eisbären Eppelheim
Eisbären bändigen Rhinos

(RLSW)  Mit einem glatten 3:0 Erfolg haben die Eisbären das erste „Do-or-Die“ Spiel für sich entschieden und die Entscheidung um die Play-Offs auf den letzten Spieltag vertagt. Matchwinner waren dabei der 3-fache Torschütze Marco Haas sowie Janis Wagner, der mit seinem Shut-Out den Weg zum Sieg ebnete.
Die Eisbären konnten für das wichtige Spiel nur zwei Reihen aufbieten, nachdem kurzfristig weitere Spieler erkrankt ausfielen. Da die Rhinos mit vollem Kader (20 Spieler) antraten, war ein konzentriertes Spiel notwendig. Von Beginn an legten die Eisbären richtig gut los, erspielten sich ein Chancenplus, ohne dabei jedoch Kapital daraus zu schlagen.
Bei der ersten Unterzahl der Eisbären Mitte des zweiten Abschnitts war die Chance der Rhinos gekommen, sich Chancen auf die Führung zu erspielen. Doch das Penalty-Killing der Eisbären hielt den Angriffen stand, selbst eigene Chancen konnten kreiert werden. Als man gerade wieder komplett war, gelang den Eisbären dann der längst überfällige Führungstreffer. Marco Haas setzte sich konsequent durch und vollstreckte zum 1:0 (32.). In der Folge wurden die Rhinos besser, fanden jedoch keinen Weg vorbei an Janis Wagner, so dass es mit der knappen Führung in die zweite Pause ging.
Auch im Schlussabschnitt blieb es ein schnelles und kampfbetontes, jedoch jederzeit faires Spiel, in dem nun beide Teams die Chance auf den nächsten Treffer hatten. Während sich die Teams auf dem Eis um den nächsten Treffer kämpften, herrschte auf den voll besetzten Tribünen ebenfalls ein Kampf um den lauteren Support. Der Eisbären-Anhang war es jedoch, der erneut jubeln durfte, als Haas mit seinem zweiten Treffer für etwas Ruhe sorgte (52.). Als man vier Minuten vor Schluss nochmals in Unterzahl geriet, nahmen die Rhinos bereits den Torhüter zu Gunsten einer doppelten Überzahl vom Eis. Der Druck stieg, doch die Eisbären konnten sich schadlos halten. Erneut war es Haas, der nach Ablauf der Strafe einen Konter ins leere Tor zum verdienten 3:0 Endstand einnetzte (59.).
Nun müssen die Eisbären im letzten Hauptrundenspiel am kommenden Freitag in Heilbronn erneut siegen, um sich die Chance auf die Play-Offs zu wahren. Dann ist man jedoch noch auf einen Ausrutscher der Konkurrenz angewiesen: Verlieren die Rhinos auch gegen Primus Zweibrücken oder überrascht das Schlusslicht Mannheim in Bietigheim, wäre der Weg für die Play-offs der Eisbären frei. Doch zunächst muss man selbst vorlegen und wird dies angesichts eines Benefizspiels der Heilbronner Eisbären vor einer beeindruckenden Kulisse erleben.
(ECE/pt)
  
    
1.CfR Pforzheim
Bisons stehen kurz vor der Meisterschaft

(LLBW)  Die Pforzheim Bisons besiegten am Sonntagabend den direkten Verfolger, ESG Esslingen, am Ende klar mit 7:3 (1:1/2:1/4:1).
Beiden Mannschaften merkte man gleich zu Beginn des Spiels an, dass es um die Vorentscheidung der Meisterschaft geht. Denn ein Abtasten fand nicht statt. So hatte Martin Juricek die erste Chance des Spiels, doch die Scheibe schnappte sich Goalie Michael Sverak mit der Fanghand. Als Juricek alleine auf Sverak durchlief, konnte er nur mit einem Foul gestoppt werden. Die Gäste aus Esslingen waren es allerdings, die durch einen Konter in Unterzahl durch Michael Fink in Führung gehen konnten (5.). Ein weiteres Powerplay der Bisons verpuffte, da die ESG sehr gut agierte und die Bisons nicht ins Angriffsdrittel kommen ließen. In der 12. Minute konnten die Bisons das erste Mal jubeln, denn der Topscorer der Bisons setzte sich durch und traf zum Ausgleich. Zwei Minuten später verlor Bisonsgoalie Tobias Nuffer bei einer Rettungstat seinen Schläger, doch auch mit dem Schlittschuh konnte er den Rückstand verhindern. Zunächst hätte Steffen Bischoff die Führung für die Bisons erzielen können (16./17.) ehe sich Tobias Nuffer in der Schlussminute des ersten Drittels auszeichnen konnte. Im Mittelabschnitt hatte Esslingen durch einen Unterzahlkonter die Möglichkeit zur Führung, doch Nuffer hielt das 1:1 fest. Als die Gäste kurze Zeit nur mit drei Mann auf dem Eis agieren konnten, hatte Patrik Vogl mit seinem Schuss von der blauen Linie die Führung auf dem Schläger. Kaum waren die Schwaben wieder zu Viert, setzten sie einen 2 auf 1-Konter, den Christian Pratnemer mit ganzer Körperkraft verhindern konnte. Schließlich war es Steffen Bischoff, der das 2:1 für die Bisons erzielen konnte (29.). In Unterzahl wollte Martin Juricek die Scheibe spielerisch aus dem eigenen Drittel befördern, durch einen fairen Check verlor er diese jedoch und Esslingen konnte durch Michael Fink zum 2:2 ausgleichen (32.). 22 Sekunden vor der Pause hämmerte Martin Juricek die schwarze Hartgummischeibe zum 3:2 in die Maschen. Im Schlussdrittel wollten die Esslinger den schnellen Ausgleich erzielen, die Bisons waren allerdings effektiver, so dass Martin Juricek zum 4:2 einnetzte (45.). Nur eine Minute später parierte Sverak gegen Juricek und verhinderte den nächsten Gegentreffer. Auch Nuffer konnte sich auszeichnen, als er gegen Manuel Geiger und Keven Frank parieren konnte (47./49.). Ein 3 auf 1 konnten die Bisons nicht verwerten, zunächst scheiterte Bischoff an Sverak, den Nachschuss brachte auch Juricek nicht im gegnerischen Gehäuse unter. Als Martin Juricek die gegnerischen Verteidiger als Slalomstangen benutzte, konnte er nur durch ein Foulspiel gestoppt werden. Diesmal machten es die Bisons in Überzahl besser, denn es dauerte nur acht Sekunden bis Vladimir Viller ein Zuspiel Benjamin Frick zum 5:2 nutzen konnte (55.). Keine 60 Sekunden später erhöhte Sidney Körper auf 6:2. Als knapp zwei Minuten vor dem Ende Manuel Geiger zum 3:6 aus Sicht der Gäste treffen konnte, hofften sie auf eine mögliche Wende. Doch nur 23 Sekunden später stellte Martin Juricek mit seinem vierten Tor an diesem Abend den alten Abstand wieder her und sorgte für den vielumjubelten 7:3-Endstand.
Dieses Spiel war beste Werbung für den Eishockeysport und eines Spitzenspiels würdig. Nun haben es die Bisons selbst in der Hand, die Meisterschaft der Landesliga Baden-Württemberg in die Goldstadt zu holen.
Für die Bisons geht es nach Fasching am Sonntag, 01.03.2020 um 19:00 Uhr bei den Eisbären Eppelheim 1b weiter ehe am Sonntag, 15.03.2020 (19:00 Uhr) das letzte Heimspiel der Saison gegen die Eisbären Balingen ansteht.
(CFRP/oi)
  
    
Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Rheinland-Pfalz-Liga
  
     
EG Diez-Limburg
EGDL steht nach Kantersieg in Ratingen im Playoff-Halbfinale

(RLW)  Die Rockets stehen vorzeitig in den Playoffs! Mit einem 11:3 (3:0, 4:3, 4:0)-Kantersieg bei den Ratinger Ice Aliens hat sich die EG Diez-Limburg bereits drei Spieltage vor Ende der Zwischenrunde für das Playoff-Halbfinale in der Regionalliga West qualifiziert. In den noch ausstehenden Partien will die EGDL nun die Tabellenführung verteidigen.
Es dauerte nur 30 Sekunden, da hatte Kevin Lavallee die Raketen in Ratingen bereits in Führung geschossen. Schon mit dem ersten Wechsel unterstrichen die Gäste ihre Ambitionen, bei den Ice Aliens den Playoff-Einzug perfekt zu machen. Alexander Seifert (10.) und Kyle Piwowarczyk (15.) legten noch im ersten Drittel nach, die EGDL lag voll in der Spur.
Daran änderte sich auch im zweiten Drittel nichts, wenngleich man nun vor allem defensiv ein wenig inkonsequenter zu Werke ging. Das bescherte den Zuschauern ein unterhaltsames Spiel mit sieben Treffern, die maximal gleichwertig verteilt waren: Ratingen traf durch Dennis Fischbuch (26.), Tim Brazda (30.) und Tobias Brazda (39.) dreifach. Die EGDL machte vier Buden: Dominik Luft (21.), Kevin Lavallee (34.), Kyle Piwowarczyk (36.) und Philipp Maier (39.). Nach 40 Minuten stand es 7:3 für die Mannen von der Lahn, die Partie war vorentschieden.
Im letzten Abschnitt spielten die Rockets die Partie souverän zu Ende. Mit vier weiteren Toren von RJ Reed (43.), Tobias Schwab (44.), Julian Grund (57.) und erneut Reed (59.) mit einem seiner berüchtigten Direktabnahmen in den Winkel schraubten die Gäste das Ergebnis noch auf 11:3 in die Höhe. Die Playoffs sind damit erreicht!
„Im ersten Drittel haben wir super gespielt“, sagte Rockets-Trainer Frank Petrozza. „Im zweiten Abschnitt waren wir dann ein bisschen zu offen, da haben wir defensiv zu viel zugelassen. Aber wir haben uns im letzten Drittel wieder gefangen und insgesamt ein wirklich gutes Spiel abgeliefert. Ich bin sehr zufrieden.“
Am Dienstag reisen die Rockets zum Nachholspiel nach Dinslaken, am Freitag dann steigt vermeintliche Showdown um den ersten Tabellenplatz, wenn im Derby die Neuwieder Bären zu Gast sind am Diezer Heckenweg. Die Zwischenrunde beenden werden die Rockets am Sonntag mit einem weiteren Heimspiel, dann gegen den amtierenden Meister Herford, der aktuell jedoch auf der Suche nach seiner Form ist.
(EGDL/tn)
  
    
EHC Neuwied Bären
Aulie: Lippe, Auge, Doppelpack

(RLW)  Dass der EHC „Die Bären“ 2016 schon zu einem so frühen Zeitpunkt als Teilnehmer am Playoff-Halbfinale feststeht, damit hatten im Laufe der Hauptrunde mit Sicherheit nur die wenigsten gerechnet. Drei Partie vor dem Ende der Zwischenrunde haben die Neuwieder Eishockeyspieler den Einzug in die Vorschlussrunde der Regionalliga West bereits sicher und zudem mit einem Vorsprung von sieben Zählern auf die Hammer Eisbären bei neun noch zu vergebenden Punkten beste Aussichten auf den Heimvorteil.
Bevor der EHC am Sonntagabend bei den Dinslakener Kobras den 6:4-Sieg aber erkämpft hatte, mussten die Bären einiges wegstecken und eine Reaktion zeigen. Die Mannschaft im Allgemeinen, Sam Aulie im Speziellen. Drittel eins: Der Kanadier blutet an der Lippe und muss behandelt werden. Drittel zwei: Der Kanadier zieht sich einen Cut über dem Auge zu und muss in der Kabine genäht werden. Drittel drei: Der Kanadier hat die Schmerzen vergessen und trifft zweimal in einer Phase, in der der EHC gezwungen wird zu liefern. Denn das 0:1 durch Maik Klingsporns Flachschuss aus der zweiten Reihe im Powerplay (10.) drehten die Niederreiher im Mittelabschnitt, in dem Neuwied zu viel auf der Strafbank saß und seine Linie verloren. Pascal Behlau (26.) und Alexander Zaslavski (28.) überwanden Justin Schrörs. Und die Situation spitzte sich für Leos Sulak und sein Team weiter zu. Der Ex-Neuwieder Dennis Appelhans kam in Überzahl im Slot zum Abschluss und erhöhte auf 3:1 (43.). „Zu diesem Zeitpunkt sah es so aus, als sollten wir hier die Punkte liegen lassen“, beschrieb Trainer Sulak sein Bauchgefühl. Aber die Deichstädter wollten unbedingt an diesem Abend, unterstützt von knapp 100 mitgereisten Fans, den Halbfinal-Einzug besiegeln. „Die Mannschaft hat auch in Rückstand liegend weiter gekämpft, Charakter gezeigt und alles gegeben“, erklärte Sulak die beeindruckende Aufholjagd. Appelhans‘ 3:1 leitete ein sechsminütiges Halligalli ein. Dennis Schlicht schaffte zwei Minuten später per Schlagschuss den Anschluss (46.), Appelhans stellte elf Sekunden später den alten Abstand wieder her. Über die linke Seite kam er zu einfach zum Abschluss, doch das blieb in dieser Begegnung die letzte Unaufmerksamkeit der Gäste, die jetzt den sechsten Gang einlegten. Sam Aulies Bauerntrick brachte das 4:3 (47.), Jeff Smiths Solo über die rechte Seite das 4:4 (49.). Dinslaken spielten nun der Faktor Kopf und die Erfahrungen der Vorwochen einen Streich. „Ich weiß gar nicht, wie oft wir jetzt schon geführt und es nicht zu Ende gebracht haben. Es ist das Gleiche wie jede Woche: Wir kämpfen, ich kann niemandem einen Vorwurf machen, aber am Ende bekommen wir den Schneid abgekauft“, schüttelte Dinslakens Trainer Milan Vanek auf der Pressekonferenz fassungslos den Kopf und erklärte den Kampf um die Playoffs schon so gut wie verloren. „Die Hoffnung stirbt immer zuletzt, aber der vierte Platz ist für uns jetzt weit weg. Wer Realist ist, muss einsehen, dass die Saison für uns wahrscheinlich am 23. Februar endet.“ Die Bären werden darüber hinaus noch auf dem Eis stehen, weil Aulie (57.) und Smith ins leere Kobras-Tor (60.) die Tore erzielten, die die drei Punkte sicherten. 
Ziel eins ist damit erreicht, das zweite können die Mannen um Kapitän Stephan Fröhlich schon am Dienstagabend ab 20 Uhr beim Nachholspiel in Hamm realisieren. Ein Sieg bei den Eisbären – egal ob nach 60 Minuten oder nach Verlängerung -, und das Heimrecht in den Playoffs wäre dem Sulak-Team nicht mehr zu nehmen.
(EHCN/pehcn)
  
    
Ratinger Ice Aliens
Auch gegen den Tabellenführer der EG Diez-Limburg nichts zu holen

(RLW)  Es gibt Dinge, die ändern sich im Laufe einer Saison nicht. Bei den Ice Aliens ist es das frühe Gegentor, dem die Mannschaft stets hinterherlaufen muss. So auch gegen die Rockets, die bereits nach 30 Sekunden in Führung gingen. Am Ende hieß es 3:11 und die Ice Aliens waren ob dieses Ergebnis stark zerknirscht.
Und der Gast legte nach, wollte schon an diesem Wochenende die Qualifizierung für die PayOffs klar machen und erhöhte bis zur ersten Pause auf 0:3. Im Mittelabschnitt drehten die Ice Aliens auf, wollten sich nicht in ihr Schicksal ergeben. Dabei unterstützte sie die EGDL, ließ Räume für Möglichkeiten, die die Ratinger nutzten. Doch zunächst erhöhte Luft für die Gäste auf 0:4, dann waren die Ice Aliens auf der Anzeigetafel. Fischbuch und Tim Brazda markierten die Anschlusstreffer. Wieder einmal keimte Hoffnung auf, die wieder einmal schnell zerstört wurde. Am Ende dieses für die Zuschauer unterhaltsamen Drittels stand es 3:7.
Damit schien der Drops gelutscht. Das letzte Drittel war geprägt von vielen Strafzeiten, die aber in der Konsequenz nicht zum Vorteil der Gastgeber ausfielen. Insgesamt 62 Minuten Strafzeiten verteilte Schiedsrichter Krawinkel, der in manchen Situationen keine glückliche Figur bei seinen Entscheidungen machte. Da wurden die restlichen vier Treffer der Rockets fast zur Nebensache. Zwar hatten auch die Ice Aliens noch gute Chancen das Ergebnis zu verbessern, doch Torhüter Jan Guryca hatte wieder einen starken Tag und ließ keine weiteren Treffer zu.
Nach dem Spiel zeigte sich Trainer Andrej Fuchs weiterhin kämpferisch: „rechnerisch ist noch alles drin, und so lange werde ich für die PlayOffs kämpfen.“ Am kommenden Dienstag haben die Ice Aliens gegen die Herforder Ice Dragons die Möglichkeit, den nächsten Schritt zu tun.
(RIA/pia)
  
    
Eifel-Mosel Bären
Eifel-Mosel Bären liefern Kassel heißen Fight, verlieren am Ende unglücklich mit 5:3 (1:1,3:1,1:1) !!

(HL)  Eishockey kann manchmal grausam sein, denn oftmals machen kleine Dinge den Unterschied. Diese Erfahrung mussten die Eifel-Mosel Bären beim Auswärtsspiel in Kassel machen. Das Penaltyschiessen vor Augen, wurde die Hoffnung kurz vor Schluß mit dem Empty Net Goal der Hausherren zerstört. Aber der Reihe nach.
Nach der langen Pause reisten die Bären mit viel Enthusiasmus und Vorfreude nach Kassel. Auch die Liste der Ausfälle bzw. verhinderten Spieler war kleiner geworden. Zudem sorgte die Tatsache, dass mit Stefan Lenk ein alter Bekannter den Weg auf den Spielberichtsborgen fand, für zusätzliche Motivation. Lenk fand vor Jahren beruflich den Weg nach Trier und konnte bereits für die Bären auf Torejagd gehen. Berufsbedingt zog der Sachse jedoch weiter, steht aber ständig mit den Bären in Kontakt und schnürt seine Schlittschuhe wann immer es geht. So brachte sich Lenk auch in Kassel wieder für die Bären ein.
Das erste Drittel war ausgeglichen und beide Teams waren auf Augenhöhe. Das 1:0 für Kassel (9. Spielminute) durch Hans-Jochen Kalb, fiel in Überzahl.  Die Bären belohnten sich in der 18. Spielminute mit dem Ausgleich. Stefan Lenk verwertete ein Zuspiel von Marc Höffler. Auch im Mitteldrittel neutralisierten sich beide Teams. Ein erster  kleiner Knackpunkt in diesem Spiel war für die Bären sicherlich die 28. Spielminute. Binnen weniger Sekunden erhöhte Kassel auf 3:1. Zunächst traf Alexander Engel (mit Ablauf einer Strafzeit) zum 2:1, ehe Nils Feustel wenige Sekunden später das 3:1 erzielte. Doch die Bären steckten nicht auf und kamen in der 30. Spielminute zum 3:2. Kapitän Lukas Golumbeck war der Torschütze. In der 37. Spielminute sorgte Stefan Heinrich mit seinem Tor für das 4:2.  Somit starteten die Bären mit einer Hypothek von 2 Tore Rückstand ins letzte Drittel. Wer glaubte die Bären wären geschlagen, der irrte gewaltig. 10 Minuten vor Ende nahmen die Bären eine Auszeit um nochmal die letzten Reserven zu mobilisieren. Dieser aufopferungsvolle Kampf wurde mit dem 4:3 in der 56. Spielminute belohnt. Erneut traf Stefan Lenk und sorgte für mehr Spannung als den heimischen 89ers lieb war. Die Bären gingen nun volles Risiko und nahmen gut 90 Sekunden vor Ende den Torhüter  zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Als dann Kassel auch noch eine Strafzeit erhielt, bestand die Möglichkeit für die Bären mit 2 Mann mehr ins Penaltyschiessen zu kommen. Diese Hoffnung wurde jedoch (wie zu Beginn erwähnt) mit dem Empty Net Goal durch Hans-Jochen Kalb beendet.
Am Ende haben Nuancen den Unterschied in diesem Spiel ausgemacht. Kassel konnte sicherlich neben der besseren Ausnutzung der Torchancen ( 2 Tore in Überzahl  die Bären kein Tor in Überzahl) auch seinen Heimvorteil nutzen. Auch die 28. Minute war mitentscheidend als die Bären 2 schnelle Gegentore verdauen musste. Dennoch lieferten die Bären dem amtierenden Meister ein Spiel auf Augenhöhe. Zu keinem Zeitpunkt war klar, wer das Spiel für sich entscheiden würde, symptomatisch hierfür steht das Empty Net Goal kurz vor Ende. So wie an diesem Abend stellt man sich Play Off Eishockey vor.  Für die Bären geht es nun darum diesen Schwung mitzunehmen denn bereits am 01.03.2020 sehen sich beide Teams in Bitburg zum Rückspiel wieder.
(BESV/mm)
  
    
Regiona Nord

Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord - Ostseeliga
  
    
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Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
   
Eisbären Juniors Berlin
Eisbären unterliegen Tornados

(RLO)  Im letzten Hauptrundenspiel hatten die Eisbären Juniors Tornado Niesky zu Gast. Und wieder unterlagen die Juniors den Tornados, diesmal mit 2:7 (0:2/1:1/1:4), zeigten aber insgesamt eine gute Leistung.
Immer noch mit einigen Ausfällen, aber immerhin mit 18 Feldspielern gingen die Juniors in dieses Spiel. Drei Reihen boten die Gäste in diesem für die Tabelle bedeutungslosen Spiel auf.
Niesky kam sehr gut in dieses Spiel. Eine Strafe brachte sie ins Drittel der Juniors und kurz nach Ablauf dieser Strafe konnte Tom Domula nach drei Minuten das 0:1 erzielen.  Die Gäste kassierten dann selbst eine Strafe und die führte zwei Minuten später durch einen Konter zum 0:2 durch Philip Riedel. Lucas Hofmann im Tor der Juniors war bei beiden Toren machtlos. Die Juniors fingen sich aber und sie kamen zu guten Angriffen. Robert Handrick im Tor von Niesky musste einiges abwehren. Es gelang den Juniors den Rest des Drittels ausgeglichen zu gestalten. Beide Teams hatten gute Torchancen, es blieb aber nach 20 Minuten beim 0:2.
Es gelang den Juniors auch um 2. Drittel das Spiel offen zu gestalten. Niesky wurde hinten sehr gut beschäftigt und nach 32 Minuten belohnten sich die Juniors mit dem Anschlusstreffer. Ron Warttig machte das Spiel wieder richtig spannend. Nun wurde es etwas intensiver, es gab aber weiter Chancen auf beiden Seiten. Es waren dann die Gäste, die eine Torchance nutzen konnten. In Überzahl konnte Marius Stöber zwei Minuten vor der 2. Pause auf 1:3 erhöhen. Fast hätte es kurz danach 2:3 gestanden, aber ein Schuss der Juniors landete am Pfosten.
Auch das letzte Drittel verlief recht ausgeglichen. Die Juniors spielten weiter gut mit, nur der erfolgreiche Abschluss fehlte. Niesky konterte gefährlich, aber eben auch erfolglos. Im Anschluss an ein Powerplay gelang Niesky zehn Minuten vor dem Ende die Vorentscheidung. Niesky blieb am Drücker und David Vatter konnte zum 1:4 abstauben. Doch die Eisbären gaben nicht auf und sie konnten in Unterzahl durch Ron Warttig auf 2:4 verkürzen. 25 Sekunden später schrumpften die Hoffnungen auf einen Punkt aber wieder, denn Jörg Pohling nutzte das noch vorhandene Powerplay um auf 2:5 zu erhöhen. Fünf Minuten vor dem Ende machte Niesky den Sack endgültig zu, Philip Riedel traf nach einem Konter. Den Schlusspunkt setzte Philip Riedel 79 Sekunden vor dem Ende mit dem 2:7. Sicherlich war der Sieg der Tornados nicht unverdient, ein knapperes Ergebnis wäre aber möglich gewesen.
Niesky bestrafte die Fehler der Juniors, die sich insgesamt aber durchaus gut verkauften. Die Leistung hat in diesem Spiel gestimmt, nun gilt es im Regionalligapokal an diese anzuknüpfen. Kommenden Sonntag geht es um 16:00 Uhr im PO 9 gegen die Berlin Blues, am 01.03. folgt um 16:00 Uhr im Welli das Rückspiel.
(NIS/ns)
  
    
ELV Niesky
Hauptrunde mit Sieg beendet

(RLO)  Am Sonntag, den 16.02.2020 waren die Tornados zum letzten Punktspiel in der Hauptrunde zu Gast bei den Eisbären Juniors Berlin im Wellblechpalast in Berlin Hohenschönhausen. Bereits im 1.Drittel dominierten die Gäste aus der Lausitz klar das Spiel. Aber viele Torchancen blieben ungenutzt. Im Mitteldrittel war das Spiel der Tornados sehr zerfahren und es unterliefen ihnen zu viele Fehler. Doch nach anfänglichen Schwierigkeiten im letzten Drittel konnte das Team von Trainer Jens Schwabe am Ende klar mit einem verdienten Sieg von 2:7 (0:2; 1:1; 1:4) nach Hause fahren. Die Torschützen für den ELV Niesky e.V. waren Tom Domula (3.Min.), 3x Philip Riedel (5.Min., 55.Min., 59.Min.), Marius Stöber (38.Min.), David Vatter (50.Min.) und Jörg Pohling (53.Min.).
(ELVN/ew)
  


 Montag 17.Februar 2020 www.icehockeypage.de 
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