IHP NachrichtenSonntag 17.November 2019
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 18 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Ost.
| Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2 |
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| Straubing Tigers Zwei Spiele Sperre für Sena Acolatse (DEL) Der Verteidiger der Straubing Tigers wird für zwei Spiele gesperrt und verpasst die Partien gegen Köln und Iserlohn. Im Folgenden die offizielle Stellungnahme des Disziplinarausschusses der DEL: Der Spieler Sena Acolatse wurde im Spiel Straubing Tigers gegen Krefeld Pinguine am 15.11.2019 vom Schiedsrichter in der 60. Spielminute wegen einem Faustkampf mit einer großen nebst automatischer Spieldauerdisziplinarstrafe belegt. Der Disziplinarausschuss ist der Ansicht, dass hier ein Faustkampf gemäß DEL Regel 141 vorliegt und hält eine Sperre von zwei Spielen in Verbindung mit der Geldstrafe für angemessen. Der Spieler Acolatse hat seinen Gegenspieler Braun von hinten zu Boden gerissen und ihn anschließend mit mehreren Faustschlägen auf dem Eis liegend getroffen. |
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| Dresdner Eislöwen Zweiter LKW-Auflieger im Eislöwen-Design (DEL2) Im Dezember 2018 konnten die Dresdner Eislöwen einen neuen LKW-Auflieger im Eislöwen-Design präsentieren. Am Samstag stellten die Verantwortlichen des Logistikunternehmens DACHSER SE und der Spedition Richter Express OHG nun einen weiteren Truck in blau-weißer Aufmachung vor. Der 40-Tonner wird mit einer Länge von ca. 16,50 m und einer Breite von ca. 2,60 m um die 120.000 Kilometer im Jahr sowohl national als auch international zurücklegen. Gestaltet wurde der LKW durch Tina Elstermann, Inhaberin der Kreativagentur artifox, die als Eislöwen-Partner aktuell auch das Grafikdesign für die Werbematerialien des Clubs übernimmt. Sarah Olbrich, Disponentin Fernverkehr DACHSER SE: „Wir sind riesengroße Eishockey-Fans und uns war es deshalb ein besonderes Anliegen, einen zweiten LKW im Eislöwen-Design auf die Straße zu bringen. Die Richter Express OHG ist ein langjähriger Partner der DACHSER SE und hat uns freundlicherweise den LKW-Auflieger zur Verfügung gestellt. Durch die Dresdner Eislöwen wurde der Kontakt zur Kreativagentur artifox hergestellt, die das Design nach unseren Vorstellungen entwickelt hat. Wir freuen uns, künftig Werbung für die Dresdner Eislöwen auch europaweit zu machen.“ Steve Maschik, Leiter Marketing Dresdner Eislöwen: „Für uns als Dresdner Eislöwen ist es toll zu sehen, dass unsere Partner eng zusammenarbeiten, solche Projekte verwirklichen und unsere Marke damit in Deutschland sowie Europa präsentieren. Uns macht es natürlich stolz, dass wir dadurch jetzt der einzige Eishockey Club in Deutschland sind, der mit zwei LKWs vertreten ist. Allen Beteiligten gilt unser großer Dank!“ Zusätzlich wird der neue LKW-Auflieger am Sonntag, 17. November im Rahmen des Heimspiels der Kassel Huskies direkt an der EnergieVerbund Arena Richtung Elberadweg präsentiert. |
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| Oberliga Süd / Oberliga Nord |
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| EV Füssen Deutliches 5:0 gegen Schlusslicht Höchstadt (OLS) Eine nicht nur vom Ergebnis her recht deutliche Angelegenheit war das Heimspiel des EVF gegen die Gäste aus Höchstadt. Beim 5:0 (2:0, 3:0, 0:0) bogen die Schwarz-Gelben bereits in der ersten Spielminute auf die Siegerstraße ein, nahmen im zweiten Abschnitt noch mehr Tempo auf, und brachten im letzten die wichtigen drei Punkte dann kontrolliert über die Ziellinie. Damit glückte nicht nur die Revanche für die 1:2-Niederlage im Hinspiel, sondern im Füssener Lager durfte man sich auch besonders über den ersten Oberliga-Treffer von Marc Besl sowie über den ersten Oberliga-Shutout von Torhüter Benedikt Hötzinger freuen. Den gelungenen Eishockeyabend am Kobelhang rundete die Bekanntmachung der vorzeitigen Vertragsverlängerung mit Trainer Andreas Becherer ab. Der EVF begann nach der deutlichen Niederlage in Rosenheim mit viel Tempo, und gespielt waren gerade einmal 48 Sekunden, als bei Marc Besl der Torknoten platzte und er zum 1:0 einschießen konnte. Füssen agierte danach weiter mit viel Druck und erhöhte keine zwei Minuten später durch einen schönen Schuss von Marius Klein in den Winkel auf 2:0. Die Alligators wurden immer wieder gehörig durcheinander gewirbelt, erst in der 9. Minute gab es den ersten Schuss auf das Tor von Benedikt Hötzinger. Danach waren die Gäste besser im Spiel und hatten auch einige Möglichkeiten, gerade bei einer Füssener Strafzeit. Auf der anderen Seite hätte bei mehreren guten Gelegenheiten aber auch der dritte EVF-Treffer fallen können. Im zweiten Drittel legte Füssen nochmals einen Zahn zu, diesmal dauerte es sogar nur 39 Sekunden, ehe Dejan Vogl aus kurzer Distanz zum 3:0 einschob. Höchstadt konnte sich nicht mehr befreien, der EVF hatte durch Simon, Krötz und Eichberger große Chancen, das schön heraus gespielte 4:0 durch Samuel Payeur war die logische Folge des großen Drucks. Klein scheiterte danach nochmals aussichtsreich, ehe man zwei Unterzahlspiele zu überstehen hatte. Hier erwies sich Benedikt Hötzinger als starker Rückhalt, er blieb auch bei einem Alleingang von Petrak Sieger. Als sich dann eine gut einminütige doppelte Überzahlsituation ergab, traf Lubos Velebny in gewohnter Manier zum 5:0. Der letzte Abschnitt war dann deutlich ärmer an Ereignissen. Der EVF war weiter spielbestimmend, musste aber nicht mehr alles nach vorne werfen, Höchstadt versuchte mit einer härteren Spielweise dagegen zu halten. Die große Chance zur Ergebniskosmetik vergab in der 50. Minute Neugebauer, danach hatten Martin Guth und Marc Besl mit Pfostentreffern Pech. Der Sieg war auch in dieser Höhe vollauf verdient. Trainer Martin Sekera (Höchstadt): „Füssen hat heute von der ersten bis zur letzten Minute super gespielt, sehr schnell, Druck gemacht und die Partie kontrolliert. Wir hatten Probleme, die Scheibe raus zu bekommen. Die letzten Wochen haben wir immer kleine Schritte nach vorne gemacht, das war heute leider wieder einer nach hinten. Wir müssen jetzt weiter arbeiten, uns auf das nächste Spiel vorbereiten und wieder in die Spur kommen.“ Trainer Andreas Becherer (Füssen): „Nach dem Spiel in Rosenheim waren wir heute auch auf Wiedergutmachung aus, ich denke das ist gut gelungen. Wir haben von Anfang an gebissen, bei allem Druck aber auch Konter vermieden. Die Chancenverwertung war gut, wobei es mich vor allem für Marc Besl freut, der sich für seine harte Arbeit endlich belohnt hat. Das gilt auch für Benedikt Hötzinger, der sich den Shutout mit seiner Leistung redlich verdient hat.“ (MiL) |
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| ERC Sonthofen Der ERC Sonthofen verliert mit 7:3 gegen den Tabellenführer (OLS) Im Auswärtsspiel gegen den Deggendorfer SC hingen die Trauben für die Bulls zu hoch. Das Team um den bestens aufgelegten Thomas Greilinger ließ die Bulls nach schneller Führung nie mehr wirklich herankommen. Bereits nach knapp drei Minuten stellte Thomas Greilinger auf Vorlage des wiedergenesenen Curtis Leinweber auf 1:0. Die Hausherren beherrschten auch anschließend die Partie und so war es in der neunten Spielminute Kyle Osterberg, der frei vor Christian Schneider zum 2:0 vollendete. Die Bulls wirkten nach diesem Treffer etwas passiv und so dauerte es nur knapp zwei Minuten bis Christoph Gawlik auf Vorlage von Thomas Greilinger auf 3:0 stellte. Martin Ekrt setzte nun ein Zeichen und brachte Konstantin Kessler für Christian Schneider im Tor der Bulls. Diese Maßnahme sollte schon bald Wirkung zeigen, denn die nun bissigeren Sonthofer konnten in Person von Adam Skala in der 13. Spielminute den 3:1 Anschlusstreffer erzielen. Nur etwa zwei Minuten später nutzte Ondrej Havlicek eine Überzahlsituation gar zum 3:2, wodurch bei den Gästen wieder Hoffnung aufkeimte. Diese Euphorie hielt leider nicht lange, denn als Filip Stopinski in der 18. Spielminute auf die Strafbank musste, erhöhte Christoph Gawlik wieder auf 4:2. Das torreiche erste Drittel endete somit mit 4:2. Im zweiten Drittel starteten die favorisierten Hausherren wieder dominant und die Bulls versuchten durch Konter zum Erfolg zu kommen. Nach achteinhalb Minuten zeigte Thomas Greilinger erneut seine ganze Klasse und erzielte mit einem schönen Schuss in den Winkel das 5:2. Anschließend verflachte das Spiel etwas und so fiel der nächste Treffer erst kurz vor Drittelende in der 39. Minute. Lukas Slavetinsky konnte David Zabolotny überwinden und so auf 5:3 stellen. Im letzten Drittel schalteten die Hausherren spielerisch einen Gang zurück, doch Sonthofen konnte seinerseits auch wenig Akzente setzen. Die gut verteidigenden Niederbayern erstickten jeglichen Versuch der Bulls im Keim und erspielten sich selbst auch immer wieder Chancen. In der 53. Spielminute sorgte Andrew Schembri mit einem sehr harten, wie platzierten Schuss für die Vorentscheidung, denn auf dieses 6:3 fanden die Gäste keine Antwort mehr. Martin Ekrt holte kurz vor Drittelende zwar noch den Goalie zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, doch ein Tor sollte nicht mehr gelingen. Nach dem Jan-Ferdinand Stern in der 59. Minute wegen hakens auf die Strafbank musste, nutzte Thomas Greilinger bei vier gegen sechs die letzte Chance des Spiels per Emptynet zum 7:3. Die Bulls fuhren somit ohne Punkte aus Niederbayern nach hause und mussten einsehen, dass der DEL2 Absteiger an einem normalen Tag, zuhause einfach schwer zu schlagen ist. |
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| MEC Saale Bulls Halle WER BEHÄLT DIE OBERHAND, WER NUTZT DIE CHANCE AUF EIN 6-PUNKTE-WOCHENENDE? 15. Punktspiel der Saison 2019/20: Saale Bulls vs. ESC Wohnbau Moskitos Essen (OLN) Noch vor dem Freitagsspiel waren wir Tabellennachbarn, doch von den jeweils erkämpften 3 Punkten konnten nur die Saale Bulls profitieren. Sie kletterten nach dem Sieg über die Hannover Indians zwei Plätze nach oben, während die Moskitos Essen nach ihrem Derbysieg gegen Duisburg auf dem zehnten Platz verweilen müssen. Wie bei den Saale Bulls vor gut einer Woche gab es auch bei unseren Gästen im Laufe dieser Woche eine wichtige Personalentscheidung: Frank Gentges – seit einigen Wochen bereits verletzungsbedingt nicht mehr hinter der Bande der Moskitos – gab seinen Rücktritt als Trainer und sportlicher Leiter bekannt. Nunmehr ist Interimstrainer Larry Suarez ganz offiziell der neue Headcoach der Stechmücken. Man könnte also am morgigen Abend sogar von einem kleinen Trainerduell sprechen. Denn beide – sowohl Foster als auch Suarez wollen an diesem Wochenende natürlich eine weiße Weste behalten, ihr Team zum zweiten Sieg führen. Bei den Saale Bulls hat man auch im zweiten Spiel unter Ryan Foster eine deutliche Veränderung gesehen und gespürt. Das fehlende Selbstvertrauen ist zurück, das Tore Schießen klappt wieder. Und auch Sebastian Albrecht kann seine Leistungen im Tor der Bulls wieder abrufen. Gute Voraussetzungen also, um auch morgen Abend einen Sieg einzufahren. Wenn, ja wenn da nicht immer wieder die unnötigen Strafzeiten wären – wie schon im Derby kassierten sie auch in Hannover bei einer 3-Tore-Führung Strafen, die den Sieg fast hätten kosten können. Ein nicht unwesentlicher Fakt, wo Trainer Foster noch einiges zu tun hat, um sein Team richtig einzustellen. |
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| Herner EV Verdiente Niederlage im Topspiel! (OLN) Der Herner EV hat das Gipfeltreffen der Oberliga Nord mit 3:6 (0:2/1:1/2:3) verloren. „Der Sieg für die Trappers geht am Ende in Ordnung“, bilanzierte HEV-Coach Danny Albrecht nach der Partie. In einem ausgeglichenen ersten Drittel hatten die Gastgeber nach 20 Minuten das größere Scheibenglück, denn auch der HEV hätte es bereits auf das Scoreboard schaffen können. Denis Fominych scheiterte genauso alleine vor Ian Meierdres wie Marcus Marsall. Kurz vor Ende des Drittels traf Anthony Calabrese mit einem schönen Rückhand-Schuss zudem nur die Latte. Tilburg war zu diesem Zeitpunkt effizienter. Vor allem den zweiten Treffer spielten die Holländer sehr gut heraus. Danny Stempher ließ zwei HEV-Verteidiger einfach stehen, legte vor dem Tor noch mal quer, so dass Reno De Hondt nur einschieben musste. Im zweiten Abschnitt erzielte Kilian Van Gorp schnell das 3:0, ehe Dominik Piskor den HEV auf die Anzeigetafel brachte. Nach diesem Treffer spielte Herne dann noch vier Minuten in Überzahl, doch ein weiterer Treffer wollte nicht gelingen. Als Piskor dann in der 44. Spielminute zum 3:2 in Überzahl traf, war Herne im Spiel. Doch dieses Tor war wie ein Weckruf für die Trappers, die nur eine Minute später den alten Abstand erneut herstellten. Herne gab zwar nie auf, aber für einen Punktgewinn kam der HEV in der Schlussphase nicht mehr in Frage. Tobias Schmitz traf mit seinem erstem Saisontor zwar noch zum zwischenzeitlichen 5:3, doch ein Empty Net-Goal in der letzten Minute ließ auch die letzten Herner Hoffnungen platzen. „Wir haben gegen eine gute Mannschaft verdient gewonnen. Zudem haben wir die beiden besten Torhüter der Oberliga Nord gesehen“, so Tilburg-Coach Bo Subr nach der Partie. Am Sonntag erwartet der Herner EV die EXAIcefighters Leipzig in der Hannibal-Arena. Bully am Gysenberg ist um 18.30 Uhr. |
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| Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern |
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| TEV Miesbach TEV klettert auf Platz 2 nach Sieg in Passau (BYL) Am gestrigen Abend kam es vor 1032 Zuschauer, zum erwarteten Spitzenspiel gegen die Blackhawks, welches am Ende der TEV mit der bisher besten Saisonleistung, verdient mit 3:6 (1:2/0:1/2:3) für sich entschied. Mit dem Sieg liegt der TEV Miesbach auf dem 2. Platz , 5 Punkte hinter Leader Waldkraiburg. Im 1. Spielabschnitt dauerte es knapp 10 Minuten und ein Gegentor zum 1:0 durch Sulcik Petr, bis unsere Mannschaft die lange Busfahrt aus den Füßen hatte. Der TEV kam zu ersten Chancen und immer wieder gefährlich vor BlackHawks Keeper Ritschel. In der 13. Spielminute war es dann soweit. Ein Zuspiel vom Christian Czaika, nutze Nico Fissekis aus spitzem Winkel zum 1:1 Ausgleich. Kurz vor der ersten Drittelsirene , schlugen unsere Cracks im 5 gegen 3 Powerplay zu. Nach Vorarbeit vom Filip Kokoska und Bobby Slavicek, staube Max Hüsken zum 1:2 Pausenstand ab. Im 2. Spielabschnitt dann strahlte die Mannschaft von Headcoach Peter Kathan Souveränität aus und ließ nur ganze 4 Schüsse auf TEV Goalie Ewert zu. Einziges Manko war die Chancenverwertung im 2. Drittel, nichts desto trotz netzte Filip Kokoska 10 Sekunden vor der zweiten Pause, sehenswert zur 1:3 Führung ein. Über Beppo Frank und Bobby Slavicek, überspielte Kokoska neben 2 Gegenspielern auch Goalie Ritschel und verwertete eiskalt. So ging es zum letzten Mal in die Kabinen. Im letzen Spielabschnitt waren die Passauer direkt am Drücker und netzen in der 1. Minute durch Sybek Jan zum 2:3 Anschlusstreffer. Die Antwort des TEV folgte 7 Minuten später im Powerplay. Beppo Frank mit einem Blueliner stellte die zwei Tore Führung wieder her ( Zuspiel: Frosch/Kokoska). Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. 6 Minuten vor Schluss kamen die Blackhawks, abermals durch Sulcik zum 3;4 Anschlusstreffer. Und wiederum hatte unsere Mannschaft die Antwort parat. Praktisch im Gegenzug , spielte Beppo Frank die Scheibe zu Filip Kokoska der ein 2 auf 1 Situation kreierte und Bobby Slavicek zur 3:5 Führung bediente. Eine weitere Minute später , dann die Vorentscheidung. Nach Zuspiel von Mechel Stefan und Sebastian Deml , schloss Christan Czaika mit einem Schlagschuss Hammer kurz nach der blauen Linie, staubtrocken zum 3:6 Endstand. Somit sahen Zuschauer in der Passauer Eisarena sahen eine Partie auf hohem Niveau und hohem Tempo, welches der TEV am Ende verdient für sich entschied. „ Die Defensive hat heute den Unterschied ausgemacht, sodass wir 3 Punkte in einen hochklassigen Spiel mitnehmen konnten“, berichtet Kathan. Diese gilt es es Sonntag im Heimspiel gegen die Kissinger Wölfe (Spielbeginn: 18:00 Uhr) zu vergolden. Die Gäste bestreiten aufgrund der fehlenden Heimspielstätte fast ausschließlich Auswärtspartien und müssen auch zum Training in benachbarte Eishallen ausweichen. Mit 9 Punkten aus 11 Spielen belegt das osteuropäisch geprägte Team derzeit den 13ten Tabellenplatz. „ Das Tabellenbild spiegelt sicherlich nicht deren Leistungsstärke wieder. Wir haben uns auch letzte Saison gegen das technisch starke und erfahrene Team sehr schwer getan und in Bad Kissingen den Aufstieg in die Oberliga verspielt,“ warnt Kathan vor den Gästen. In den Kader zurückkehren werden Kapitän Florian Feuerreiter und Maxi Meineke, die beruflich bedingt in Passau gefehlt haben. Beide wollen mithelfen den Heimsfans ein tolles Spiel zu präsentieren und weitere 3 Punkte einzufahren. |
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| ERV Schweinfurt Fehlstart ins Wochenende (BYL) Nach dem Heimsieg gegen den EHC Königsbrunn mussten die Mighty Dogs eine 9:2 Auswärtsniederlage gegen den TSV Erding einstecken. Im ersten Drittel wurden die Schweinfurter von den Erdingern förmlich überrannt. Bereits nach fünf Minuten nutzte Sebastian Lachner einen Abpraller zum 1:0. Danach waren 21 Sekunden Überzahl für den TSV genug, um das 2:0 durch Christian Pötzel nachzulegen (10.). Kurz darauf erhöhten die Hausherren durch einen Doppelschlag auf 4:0. Zuerst folgte erneut im Powerplay das 3:0 durch Martin Dürr (12.), bevor Florian Zimmermann bei 4 gegen 4 zum 4:0 Pausenstand traf (13.) „Da steht es 4:0, du gehst in die Drittelpause, stellst taktisch ein bisschen was um und dann kommen wir sehr gut zurück, robben uns Tor für Tor heran. 4:2, haben das Momentum auf unserer Seite. Dann war eine angezeigte Strafzeit, man hätte zwei Minuten lang Überzahl und eine riesen Chance auf das 4:3. Wir schaffen es durch zwei Undiszipliniertheiten von erfahrenen Spielern zwei Strafzeiten zu nehmen. Anstatt einer Überzahl, eine Unterzahl. Bums 5:2. Dann war der Drops gelutscht.“, fasste Steffen Reiser, der nach Erding mitgefahren war, den Mittelabschnitt zusammen. Denn nach der Pause kämften sich die Mighty Dogs ins Spiel zurück und konnten sich in der 31. Minute mit dem 4:1 durch Jonas Manger belohnen. Im Anschluss drängten die Mighty Dogs auf weitere Treffer und waren in der 38. Minute erfolgreich. Nach einem Bullygewinn bei 4 gegen 4 spielte Jeff Murray die Scheibe zu Andreas Kleider, der mit einem Schlagschuss den Puck zum 4:2 in die Maschen versenkte. Doch anstatt den Schwung zu nutzen und den Anschlusstreffer direkt nachzulegen, kassierten die Mighty Dogs vor der Pause bei 4 gegen 3 das 5:2 (39./ Michl). Zu Beginn des letzten Spielabschnittes gab es einen erneuter Doppelschlag der Gladiators. Martin Dürr erzielte in Überzahl das 6:2 und Sebastian Lachner legte 16 Sekunden später das 7:2 nach (44.). Nach dem 8:2 durch Sebastian Lachner setzte Christian Pötzel vier Sekunden vor Spielende mit seinem Tor den Schlussstrich zum 9:2. Am Sonntag, den 17.11.2019, ist der HC Landsberg zu Gast im Icedome. Spielbeginn gegen den Tabellenfünften, der am Freitag erst im Penaltyschießen gegen den EHC Königsbrunn gewinnen konnte (8:7 n.P.), ist um 18 Uhr. |
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| EV Dingolfing Der Traum platzt im letzten Drittel - Isar Rats verlieren auswärts gegen amtierenden Listenplatz Nr. 1 ESC Hassfurt mit 9:5 (BLL) Mit großen Erwartungen fuhr die Seniorenmannschaft des EV Dingolfing gen Norden zum Spiel gegen den amtierenden ersten Platzinhaber der Landesliga-Liste. Die Hassfurter haben bisher alle Spiele mit einer Ausnahme gewonnen. Gegen Vilshofen konnten sie sich im offenen Stadion bei entsprechenden Wetterbedingungen nicht durchsetzen. Ansonsten sind im Schnitt pro Spiel acht Tore gefallen, was auf hervorragende Besetzung im Sturm blicken lässt. Trotzdem sind sie angreifbar, den die Hassfurter haben im Durchschnitt auch vier Tore bekommen. Im Spiel zeigte sich das Talent der Gegner schon von Anfang an. Die Isar Rats mussten sich ins Zeug legen und das taten sie auch. Das erste Tor fiel auf der Heimseite. Zuspiel von Max Ohr auf Florian Meichel und abgefälscht durch David Bilek, der sich wieder deutlich torgefährlicher zeigte, als in den letzten Spielen. Die Antwort der Hassfurter blieb nicht aus. In der fünften Minute der Ausgleich durch Michael Stach. Kurz danach gingen je ein Spieler pro Mannschaft auf die Strafbank. Die vier gegen vier Situation blieb ohne Auswirkungen, doch danach schafften die Hassfurter den Vorsprung. Franek erhöhte auf 2:1. Dass die Mannschaften auf Augenhöhe spielten, zeigte sich in der 14. Minute. Schickaneder und Olli Ferstl legten Waldemar Detterer vor, der den nächsten Ausgleich besiegelte. Wenige Sekunden später kam es zu einem optisch harten, aber fairen Check, bei dem Max Ohr einen Stürmer stoppte. Der Schiedsrichter richtete diesen Einsatz mit fünf Minuten zzgl. Spieldauer und schickte den Top-Verteidiger nicht nur für den Rest des Spieles, sondern auch für das Heimspiel gegen Freising am Sonntag auf die Tribüne. Mit einem Spielstand von 2:2 ging es in die erste Drittelpause. Im zweiten Drittel waren an die Dingolfinger von Anfang überlegen. Durch ein Foul musste Daniel Schickaneder in die Kühlbox, was vom Hassfurter „Kontingentspieler“, Michael Babovic gleich zum 3:2 genutzt wurde. Genau neun Sekunden später traf sein Dingolfinger Kontingentkollege David Michel im Alleingang und glich auf 3:3 aus. Die Dingolfinger setzten alles daran und waren deutlich aktiver als das Heimteam. Auf Zuspiel von Daniel Schickaneder und Daniel Schander traf Andrej Barz zur erneuten Führung in der 26. Minute. Das Drittel hätte den Sieg bringen können, doch es kam anders. In den letzten Sekunden des Drittels kassierte Dingolfing wieder mal eines der moralbrechenden Gegentore in eigener Überzahl. Dingolfing, mit einem Mann mehr auf dem Eis, konnte den Durchbruch der hochtalentierten Hassfurter Tschechen nicht verhindern. Pausenstand 4:4. Im letzten Drittel passierte dann in den ersten Minuten wieder dasselbe. Überzahl für Dingolfing und Hassfurt schoss das Tor durch Zürcher. Billy Trew, der Headcoach der Dingolfinger meinte: „ab diesem Moment hat keiner mehr seine Position gehalten. Eine solche Einladung nimmt eine starke Mannschaft wie Hassfurt dankend an!“ Und genau so war es. In der Folge vollzog sich der Untergang der Gäste. Es fielen vier Tore, davon eines in drei zu fünf Unterzahl durch ein sinnloses Foul eines Dingolfingers, dem die Nerven durchgingen und ein Weiteres ins leere Tor (Empty net). Den Ehrentreffer in diesem Katastrophen-Drittel schaffte dann Daniel Schander auf Zuspiel von David Michel kurz vor Schluss. Mit dem Endstand von 9:5 traten die Isar Rats mit gerupftem Fell und ohne Punkte den Heimweg an. Dingolfing steht nun mit fünf Punkten Abstand zu Moosburg auf dem vierten Tabellenplatz. Das Resümee des ersten Vorstands Jürgen Ohr: „Ein Spiel, dass man hätte gewinnen können, vergeben wir im letzten Drittel. Daraus müssen wir lernen, nicht nur für die Revanche gegen Hassfurt“. Eines ist klar, am Sonntag daheim gegen Freising muss ein Sieg her, wenn man den Anschluss zu den Top-Drei nicht verlieren will. |
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| ERC Lechbruck ERC Lechbruck bleibt auf der Siegerstraße (BBZL) Auch der Tabellenzweite HC Maustadt konnte die Flößer nicht stoppen. Bereits im ersten Drittel legte der ERC Lechbruck den Grundstein für den verdienten 6:1-Heimsieg und macht sich nun selbst auf den Weg ganz oben in der Tabelle anzugreifen. Von Beginn an waren die Lecher dominant und setzten die Gäste gehörig unter Druck. In der sechsten Minute erzielte Florian Graml den Führungstreffer für den ERC und die Blau-Weißen ließen Maustadt kaum zur Entfaltung kommen. In der dreizehnten Spielminute nutzten die Lecher dann ihr starkes Überzahlspiel und auf Zuspiel von Matthias Erhard und Marcus Köpf vollstreckte Dominik Kösl zum 2:0. Maustadt war konsterniert und die Lecher ließen sogar in eigener Unterzahl nicht locker: Lukas Zugmaier wurde von Jonas Seitz bedient und erhöhte auf 3:0 in der 18. Minute. Den Schlusspunkt auf ein starkes erstes Drittel setzte Christoph Hack in der 19. Minute, mit seinem Treffer zum 4:0 für den ERC Lechbruck. Im zweiten Abschnitt schaltete der ERC etwas zurück, ließ Maustadt mehr am Spiel teilhaben, jedoch ohne wirklich in Bedrängnis zu kommen. Man hatte nie das Gefühl dass die Gäste noch einmal herankommen könnten. Es dauerte dann bis zur 39. Minute, in der Fabian Bacz in Überzahl ein Zuspiel von Matthias Köpf nutzte und zum 5:0 einschoss. Auch das letzte Drittel sollte keine Wende mehr für die Maustädter bringen. Zwar konnte Ingo Nieder den 1:5 Anschlusstreffer erzielen, doch zu mehr reichte es an diesem Abend nicht für die Gäste. Florian Graml netzte in der 54. Minute zum 6:1-Endstand für den ERC Lechbruck ein. Ein klarer und auch in der Höhe verdienter Sieg der Flößer gegen einen der Hauptkonkurrenten um die beiden Play-Off Plätze. Die Lecher sind auf einem guten Weg und überzeugen derzeit durch die richtige Einstellung und spielerischen Aufwärtstrend. Patrick Dietl im ERC-Tor stellt einen starken Rückhalt dar und der ein oder andere verletzungsbedingte Ausfall wird bald wieder auf dem Eis stehen. So sehen sich die Flößer gewappnet, auch die kommenden Aufgaben erfolgreich zu erledigen. Das nächste Spiel findet am Samstag, 23.11.2019, um 20:15 Uhr in Augsburg statt. |
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| Regionalliga Südwest / Landesliga Baden-Württemberg |
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| EC Eisbären Eppelheim Eisbären schlagen Stuttgart Rebels (RLSW) Mit dem höchsten Saisonsieg haben die Eisbären die richtige Antwort auf die Niederlagenserie gegeben. Trotz Rumpfkader spielte sich der ECE in einen Torrausch und bezwang nach Toren von Marcus Semlow (2), Marco Haas (2), Leon Rausch, Roman Gottschalk und Aiden Wagner die Rebels klar mit 7:2. Mit nur 13 Feldspielern konnte man in der Eiswelt antreten und sah sich gewissermaßen folgerichtig druckvollen Rebels ausgesetzt. Die Hausherren rissen von Beginn an das Spiel an sich und setzen den ECE phasenweise im eigenen Drittel fest. Erst das erste Powerplay nach 13 Minuten sollte den ECE etwas besser ins Spiel kommen lassen und prompt gelang Rausch der Führungstreffer (14.). Die Rebels zeigten sich wenig geschockt und drängten auf den Ausgleich. Doch wieder waren es die Eisbären, die mit dem 2:0 (19.) durch Semlow den Spielverlauf auf den Kopf stellten, was nicht zuletzt an einem glänzend aufgelegten Marcel Kappes im ECE Gehäuse festzumachen war, der deutlich mehr zu tun bekam, als ihm lieb sein konnte. Mit einem Aufbäumen der Rebels nach der Pause war zu rechnen, nachdem man trotz Überlegenheit mit Rückstand in das zweite Drittel startete. Doch der ECE spielte sich nun in einen wahren Rausch und brachte den Spielverlauf und das Ergebnis in Einklang. Überlegen und mit sehenswerten Spielzügen erarbeitete man sich nun ein deutlich Chancenplus. Nachdem erneut Semlow eine Bogenlampe im Rebels-Tor unterbrachte (24.) erhöhten Haas und Gottschalk überraschend klar auf 5:0 noch in der ersten Halbzeit. Rebels-Coach Vogler hatte genug gesehen, brachte seine Cracks in einer Auszeit auf Kurs und tauschte den glücklosen Goalie. Doch auch dieser war gegen clever kombinierende Eisbären ebenso chancenlos beim 6:0 (33.). In der Folge zeigte er jedoch teils sehenswerte Saves und wendete ein höheres Debakel ab. Wer eine Reaktion der Rebels im Schlussabschnitt erwartet hatte, wurde diesmal ebenso enttäuscht. Denn nur 130 Sekunden nach Wiederanpfiff machte der ECE alle Hoffnungen auf ein Comeback der Rebels durch Wagners 7:0 zu Nichte. In der Folge agierten beide Teams jedoch nicht mehr ganz so zielstrebig, was zunächst den Ehrentreffer der Rebels zur Folge hatte (45.). Auch den Schlusspunkt setzten die Gastgeber mit dem Powerplay-Treffer zum 7:2-Endstand, der dann auch den Spielverlauf über 60 Minuten korrekt wiedergibt. |
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| EC Eppelheim 1b LL-Eisbären siegreich (LLBW) Im Duell der Artgenossen konnten sich unsere Eisbären ersatzgeschwächt durchsetzen. In einer torreichen Partie steuerten Marco Haas (4), Leon Rausch (3), Daniel Wilhelm und Dennis Dallosch die Treffer zum 9:6-Erfolg bei. Mit nur zwei Reihen traten unsere Eisbären gegen den Tabellennachbarn Balingen an. Nach dem frühen 0:1 (6.) steckte die Eisbären keineswegs auf und glichen prompt in Überzahl durch Rausch aus (6.). Erneut in Überzahl gelang Haas die erste Eisbärenführung (13.). Ein Doppelschlag der Hausherren (16.) brachte den ECE jedoch wieder in Rückstand. Doch auch jetzt kämpften die Eisbären weiter und Dennis Dallosch konnte mit seinem ersten Saisontreffer den Ausgleich markieren, ehe erneut Haas den ECE wieder in Führung brachte (20.). Auch im zweiten Abschnitt ging es torreich weiter. Nach dem schnellen Ausgleich durch Balingen (22.) brachte Kapitän Rausch die Eisbären in Unterzahl wieder in Führung, Haas erhöhte erstmals auf 2-Tore (35.). Den neuerlichen Anschlusstreffer (35.) beantwortete ebenfalls Haas (36.) zum 5:7-Pausenstand. Im Schlussdrittel wollte man den Sieg über die Zeit bringen und konnte auch dieses für sich entscheiden, Wilhelm (46.) erhöhte vorentscheidend auf 3 Tore. Unschöne Szene kurz darauf, die nach einem Kniecheck eine Spieldauerstrafe gegen die, im Allgemeinen undisziplinierten Gastgeber zur Folge hatte. Da man diese Überzahl ungenutzt ließ, kam Balingen in der 52. Minute nochmals auf 6:8 heran. Doch die Eisbären spielten das Drittel konzentriert zu Ende und setzen kurz vor Schluss mit einem Empty-Net-Treffer durch Rausch den Schlusspunkt auf den verdienten Auswärtssieg. |
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| Regionalliga West / Landesliga Nordrhein-Westfalen |
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| EG Diez-Limburg Rockets gewinnen in Ratingen (RLW) Überzeugend, wenn auch mit Anlauf: Nach fünf wilden Minuten bekamen die Rockets der EG Diez-Limburg das Auswärtsspiel in der Regionalliga West bei den Ratinger Ice Aliens in den Griff. Bis dahin hatte man zwei Mal in Rückstand gelegen, am Ende fuhren die Gäste von der Lahn einen ungefährdeten 10:4 (4:2, 2:1, 4:1)-Auswärtssieg ein. EGDL-Trainer Frank Petrozza hatte auf Keeper Jan Guryca, Import Kyle Piwowarczyk und Stürmer Kim Mainzer verzichten müssen, dafür rückte Tim Stenger zwischen die Pfosten und Jascha Strobl als Back-up auf die Bank. Die Ice Aliens wollten ihren Fans nach der jüngsten Heimniederlage gegen Hamm zeigen, dass es auch anders geht und begannen entsprechend motiviert. Lorenzo Maas (3.) und Pascal Rüwald (5.) brachten Ratingen gleich zwei Mal früh in Führung, RJ Reed (4.) und Andre Bruch (6.) glichen jeweils aus. „Das waren fünf, sechs verrückte Minuten am Anfang“, sollte Petrozza jene Phase später in der Pressekonferenz beschreiben. Und in der Tat gelang es den Rockets erst danach, die Partie ein wenig „zu beruhigen“. David Lademann, der erstmals an der Seite von RJ Reed und Kevin Lavallee auflief und auf Anhieb überzeugte, brachte die EGDL in der 8. Minute in Führung. Und Philipp Maier legte zehn Minuten später die 4:2-Pausenführung nach dem ersten Drittel nach (16.). Auch wenn die Gäste die Partie anschließend über weite Strecken kontrollierten, so war der zweite Abschnitt vom Ergebnis her der ausgeglichenste. Die EGDL machte in dieser Phase (noch) zu wenig aus den eigenen Chancen. Marco Clemens hatte zwischenzeitlich für die Ice Aliens auf 3:5 verkürzt (24.), davor und danach hatten Tobias Schwab (24.) und Dominik Luft (37.) das Team auf Kurs gehalten. „Wir haben nach der schwachen Anfangsphase 55 Minuten lang gutes Hockey gespielt“, war Frank Petrozza mit allem ab dem Zwischenstand von 2:2 einverstanden. „Es sind die Kleinigkeiten, die heute gut getan haben. Andre Bruch mit seinem ersten Saisontor. David Lademann trifft zwei Mal. Insgesamt zehn Tore geschossen. Damit bin ich natürlich zufrieden.“ Genannter David Lademann hatte im letzten Drittel zunächst zum 7:3 getroffen (42.), danach schraubten Alexander Seifert (46.) und Kevin Lavallee (48., 53.) das Ergebnis in die (zweistellige) Höhe. Die Gastgeber konnten in doppelter Überzahl durch Simon Migas nur noch Ergebniskosmetik betreiben (55.). Die EGDL zeigte nach der Niederlage in Dinslaken die erhoffte Reaktion, holte sich den nächsten Dreier und will am Sonntag vor heimischer Kulisse (19.30 Uhr) gegen Neuss nachlegen. |
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| Dinslakener EC Kobras Minikader unterliegt Leuven mit 2:4 (RLW) Im Rahmen des Interregio – Cups sah der Spielplan vor, dass die Kobras gestern bei den Chiefs aus Leuven antreten mussten. Nicht, dass der Kader aufgrund der langen Verletztenliste schon von vornherein sehr klein gewesen wäre, im Vorfeld dieses Spieles wusste man ja, dass auch der gesperrte Leon Taraschewski und der beruflich verhinderte Benni Hüsken nicht auflaufen würden. Und wenn du denkst, es geht nicht schlimmer, wirst du garantiert eines Besseren belehrt. So geschehen gestern, kurz vor Abfahrt nach Belgien, als sich Topscorer Martin Beneš krankheitsbedingt für die Partie abmelden musste. Damit bestand das Team der Kobras nur noch aus 11 Feldspielern plus 2 Torhütern und im Mannschaftsbus traten deutlich mehr Fans als Spieler die Reise nach Leuven an. Doch die verbliebenen Dinslakener Akteure ließen nicht die Köpfe hängen und verkauften sich gegen die mit voller Kapelle angetretenen Chiefs (20 Feldspieler plus 2 Torhüter) lange Zeit hervorragend. Am Ende fehlte die Kraft, um dafür sorgen zu können, dass dabei mehr herausgesprungen wäre. Die Chiefs starteten in die Partie wie die Feuerwehr und setzten das von Lucas Eckardt ausgezeichnet gehütete Gehäuse zunächst mächtig unter Druck. Doch die Gäste waren zunächst defensiv sehr gut aufgestellt und ließen nur wenige zwingende Chancen zu. Sollte der Puck dennoch den Weg durch die Verteidigungsreihe der Giftschlangen gefunden haben, sorgte immer wieder Lucas Eckardt mit gutem Stellungsspiel dafür, dass es die schwarze Hartgummischeibe nicht den Weg über die Torlinie fand. Es kam im weiteren Verlauf des Eröffnungsdrittels noch besser für Petr Macaj & Co. Als ein Kobra – Akteur die Strafbank drückte, erkämpfte sich Tommy Kuntu-Blankson im Verteidigungsdrittel die Scheibe und schickte mit einem präzisen Pass Jesse Parker auf die Reise. Der schnelle Kanadier ließ sich nicht zweimal bitten, narrte den Goalie der Hausherren und schob die Scheibe in der 9. Spielminute zur 1:0 – Führung für die Kobras ein. Die Hausherren zeigten sich davon schwer beeindruckt und mit zunehmender Dauer des ersten Drittels bekamen die Giftschlangen Oberwasser. Jetzt waren sie nicht mehr nur auf Konter angewiesen, um sich Torchancen zu erarbeiten, auch konnte man sich nun mit spielerischen Mitteln häufig in des Gegners Drittel festsetzen und immer wieder gute Einschussmöglichkeiten kreieren. Eine dieser Möglichkeiten führte dann auch zum 2:0 für die Niederrheiner. Erneut war es Jesse Parker, der per Drehschuss Leuvens Goalie überwinden konnte. Beim Stand von 0:2 ertönte die Sirene zum ersten Mal. In der Drittelpause hat der Coach der Chiefs wohl die richtigen Worte gefunden, denn nach der Rückkehr auf das Eis übernahmen wieder die Hausherren das Kommando. Bis zur Hälfte der Partie schafften es die Dinslakener aber nicht nur, dagegen zu halten, sondern erarbeiteten sich selbst 2-3 sehr gute Tormöglichkeiten und wer weiß, wie das Spiel verlaufen wäre, wenn daraus das 0:3 entstanden wäre. Aber eine vielbeinige Chief – Abwehr und etwas fehlendes Scheibenglück verhinderten eben dieses Ereignis. Und als Leuven – Akteur Rino Dhondt den 1:2 – Anschlusstreffer in der 33. Spielminute erzielte, verschaffte er damit seiner Mannschaft weiteren Rückenwind. Diese wurden im Anschluss noch dominanter, sodass der 2:2 – Ausgleich vier Minuten später durch William Kangasniemi nur die logische Folge war. Beim Spielstand von 2:2 ging es zum zweiten Mal in die Kabine. Über das Schlussdrittel ist schnell erzählt. Die Hausherren hatten nun immer mehr das Heft in der Hand und die Kobras mussten nun dem kleinen Kader, mit dem sie nun schon seit Wochen leben müssen, Tribut zollen und kassierten trotz aufopferungsvoller Gegenwehr die Treffer 3 und 4 in der 45. und 50. Spielminute. Es ist sehr schade, dass das Verletzungspech bei den Dinslakenern derzeit so hart zugeschlagen hat. Doch beim Pokalhalbfinale am Dienstag in Ratingen darf man glücklicherweise zumindest auf die Rückkehr von Benni Hüsken und Leon Taraschewski hoffen. Alles andere ist Spekulation. Spielbeginn ist dann um 20:00 Uhr in der Eishalle am Sandbach. |
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| Ratinger Ice Aliens Nach furiosem Auftakt verlieren die Ice Aliens gegen die Rockets mit 4:10 (RLW) Noch nicht einmal sechs Spielminuten waren abgelaufen, da stand es schon 2:2 im Spiel gegen den Tabellenführer und Favoriten der EG Diez-Limburg. Mit kurzen Wechseln hatte Trainer Fuchs sein Team auf ein schnelles Spiel eingestellt. Und die Sturmreihen nutzen endlich ihre Chancen. Die Führung erzielte Lorenzo Maas in der vierten Minute, nur eine Minute später glichen die Gäste durch Reed aus. Weiter ging es im Minutentakt. Die erneute Führung der Ice Aliens durch Pascal Rüwald und wieder Ausgleich durch Bruch. Ob des furiosen Auftaktes wurde die Defensive der Ice Aliens etwas sorglos und ermöglichte den Rockets zwei weitere Treffer. Das zweite Drittel war von gegenseitigem Abtasten geprägt. Nachdem die Gäste in der 24. Minute auf 2:5 erhöht hatten, wurden die Chancen auf beiden Seiten weniger. Die Gastgeber gaben sich aber noch nicht geschlagen und kamen in der 36. Minute durch Marco Clemens zum Anschlusstreffer. Doch die Rockets hatten wieder eine direkte Antwort parat und stellten nur eine Minute später den alten Abstand wieder her. Mit diesem 3:6 ging es in den letzten Spielabschnitt, in dem die Ice Aliens den Faden verloren. Wie schon eine Woche zuvor luden sie den Gegner zu Offensivaktion ein, die dieser dankbar annahm. Besonders der erste Sturm der Diez-Limburger zeigte sich erneut effektiv und zog bis zur 53.Minute auf 3:10 davon. Das letzte Tor des Abends erzielte Simon Migas zum Endstand von 4:10. Gästetrainer Petrozza zeigte sich mit dem Spiel seiner Mannschaft sehr zufrieden. Anders Andrej Fuchs, der im letzten Abschnitt die gleichen Fehler beobachten musste wie im vorhergehenden Spiel. Es bleibt also noch viel Arbeit, um seine Mannschaft wieder richtig aufs Gleis zu setzen. |
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| Grefrather EG GEG löst Pflichtaufgabe in Moers (LLW) Mit einem glanzlosen 5:3 (1:1,1:0,3:2)-Auswärtserfolg erfüllte die Grefrather EG am Samstagabend beim Tabellenschlusslicht GSC "Black Tigers" Moers ihre Pflichtaufgabe. Im Heimspiel gegen die Realstars Bergisch Gladbach (heute, 19:30 Uhr) ist jedoch eine Leistungssteigerung nötig. Gut die Hälfte der 70 zahlenden Zuschauer hatten sich aus Richtung Grefrath auf den kurzen Weg zur Moerser Eissporthalle gemacht. GEG-Trainer Karel Lang musste für das Nachbarschafts-Derby bei den Grafschaftern erneut auf einige Stammkräfte verzichten. Die Verteidiger Julius Krölls, Stefan Bronischewski, Yorck Löwenstein, sowie Roby Haazen, Fabian Czastrau und Lukas Bisel im Sturm standen nicht zur Verfügung. Stattdessen bekamen erneut Viktor Hubbertz, Kai Göbels und Joschua Schmitz aus dem Junioren-Team ihre Einsatzzeiten im Team der 1. Mannschaft. Grefrath startete motiviert in die Begegnung und erarbeitete sich schon früh eine optische Überlegenheit mit Chancenplus. Scheiterte Patrick Büren in der 3. Minute noch allein am Torgestänge, machte es Junioren-Spieler Viktor Hubbertz in der 9. Minute besser und erzielte die sehenswert herausgespielte 1:0-Führung für die GEG. Der Phoenix bemühte sich, schnell den zweiten Treffer nachzulegen. Nur wenige Augenblicke nach dem Führungstor war es jedoch diesmal Kapitän Andreas Bergmann, der die Scheibe nur an den Moerser Torpfosten setzten konnte. Stattdessen gelang den stets auf Konter lauernden Black Tigers in der 13. Minute der etwas überraschende, jedoch nicht unverdiente Ausgleich. Auch nach der Pause, versuchte der Phoenix das Spiel unter Kontrolle zu bringen, tat sich gegen die im Rahmen ihrer Möglichkeiten stark dagegen haltenden Moerser jedoch häufig schwer. Immerhin gelang den Blau-Gelben in der 28. Minute die erneute Führung. Willy Schut hatte in einem Gewühl vor dem Moerser Tor die Übersicht behalten und zum 1:2 für die GEG eingeschoben. Darüber hinaus blieb es bei einem eher unspektakulären 2. Drittel ohne weitere Torerfolge. Die GEG schien bei Start des Schlussdrittels mit ihren Gedanken noch beim Pausentee zu sein. Gerade einmal 18 Sekunden waren im Schlussabschnitt verstrichen, als der Phoenix bei eigenem Überzahlspiel ein folgenschwerer Fehler im Aufbauspiel unterlief. Henrik Hannen im Trikot der Moerser schnappte sich das Gastgeschenk und vollstreckte zum 2:2-Ausgleich (41.). Grefrath zeigte sich zunächst beeindruckt, so dass erneut Hannen nur wenige Zeigerumdrehungen später per Powerplay-Tor erstmals die Moerser Führung erzielen konnte (44.). Das gehörte gewiss nicht zum Matchplan von Phoenix-Trainer Karel Lang, der trotz des Rückstandes weiterhin auch auf seine Nachwuchskräfte setzte. Das Vertrauen sollte sich auszahlen, denn U20-Stürmer Kai Göbels war in der 46. Minute mit dem Ausgleichstreffer zur Stelle. Das überaus wichtige Tor zum 3:3 war sein Erstes im Trikot der 1. Mannschaft überhaupt. Der Torerfolg brachte neues Leben ins Grefrather Angriffsspiel. Jetzt sollte auch die volle Punktzahl aus der niederrheinischen Nachbarschaft entführt werden. Nachdem Matthias Holzki nochmals am Moerser Torgestänge scheiterte, war es schließlich der stets quirlige Kai Weber, der sich sehenswert durchsetzen und GEG-Torjäger Willy Schut zum Grefrather 4:3 (51.) mustergültig anspielen konnte. Wenig später vermutlich der Schlüsselmoment des Spiels, als ein Moerser Spieler nach einem schweren Zusammenprall mit Kai Weber verletzt vom Eis getragen werden musste. Moers schien noch in Schockstarre, so dass Stefan Kaltenborn in der 55. Minute mit dem erlösenden 3:5 für die Entscheidung sorgen konnte. Unterm Strich verdient, aber eher glanzlos löst die GEG mit dem 3:5-Auswärtserfolg ihre "Pflichtaufgabe" beim Lokalrivalen und sichert sich dadurch drei wichtige Punkte. Bereits am heutigen Sonntag, 17.11.2019 bedarf es jedoch im Heimspiel gegen die Realstars Bergisch Gladbach einer Leistungssteigerung, will man auch hier als Sieger vom Eis gehen. Erstes Bully im Grefrather EisSport & EventPark ist um 19:30 Uhr. |
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| Regionalliga Ost |
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| FASS Berlin Arbeitssieg mit einigen Highlights (RLO) FASS Berlin besiegt am Samstagabend die Berlin Blues mit 6:0 (1:0, 3:0, 2:0) und stabilisiert damit Rang 2 in der Regionalliga Ost. Trotz des letztlich klaren Resultats war es ein Arbeitssieg, der allerdings von ein paar Höhepunkten versüsst wurde. 145 Zuschauer sahen im ersten Spielabschnitt ein ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für die Gäste, die auch von einigen unnötigen Strafen der Weddinger profitierten. Da die Defensive der Hausherren aber wenig zuließ und der wiedergenesene Patrick Hoffmann alle Chancen der Blues zunichte machte, fiel der Führungstreffer doch auf der anderen Seite, als Nico Jentzsch in Überzahl einen feinen Pass von Tom Fiedler verwertete (17.). Überhaupt das Überzahlspiel: Im zweiten Drittel erzielte FASS immer einen Treffer, wenn ein Gästespieler gerade auf dem Sünderbänkchen saß. Nils Watzke (21.), Tom Fiedler (23.) und Julian van Lijden (39.) schraubten das Resultat auf ein beruhigendes 4:0. Wie schon in der Vorwoche gegen die Eisbären Juniors, konnte Headcoach Oliver Miethke mit dem sicheren Passspiel und der Effizienz im PowerPlay zufrieden sein. Der Schlussabschnitt plätscherte etwas dahin, da die Blues müde wirkten und FASS nicht mehr tat als nötig. Dennoch war der Jubel natürlich groß, als Rookie Philipp Hermann seinen ersten Treffer im rot-weiß-schwarzen Trikot erzielte (48.) und der bienenfleißige David Trivellato endlich mal wieder Schussglück hatte und 61 Sekunden vor der Sirene den Schlusspunkt zum 6:0-Endstand setzte. Bereits in der Pressekonferenz richtete sich der Blick auf das kommende Wochenende, wenn FASS zum Topspiel die Schönheider Wölfe erwartet (Samstag, 23.11.19, 19:00 Uhr). Der wiedererstarkte Titelverteidiger schlug im Lokalderby die Chemnitz Crashers mit 6:2 und wird mit breiter Brust ins Erika-Heß-Eisstadion kommen. Dort wollen die Weddinger dem Favoriten einen heißen Tanz bereiten. |
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| Schönheider Wölfe Revanche geglückt! Schönheide gewinnt Derby gegen Chemnitz (RLO) Es war alles angerichtet für einen stimmungsvollen Eishockeyabend im Schönheider Wolfsbau. Über 900 Zuschauer – Liga-Saisonrekord – wollten das gestrige Derby der Schönheider Wölfe gegen die Chemnitz Crashers sehen und die annähernd 850 einheimischen Fans wurden nicht enttäuscht, denn die Hausherren revanchierten sich für die vor drei Wochen in Chemnitz erlittene 1:3-Niederlage und gewannen verdient mit 6:2 (2:0, 2:0, 2:2) gegen die Crashers. Florian Heinz per Dreierpack, Kilian Glück, Lukas Lenk und Yannick Löhmer trugen sich für die Wölfe in die Torschützenliste ein. Das Team von Coach Sven Schröder hatte sich gegen die Chemnitzer natürlich viel vorgenommen und übernahm auch gleich die Initiative auf dem Eis. Da auch die Crashers sich in den Anfangsminuten nicht versteckten, entwickelte sich eine spannende Partie mit noch überschaubaren Torchancen. Ab Mitte des ersten Drittels kippten die Spielanteile aber schon deutlich auf die Wölfe-Seite, was Florian Heinz mit seinem Treffer zum 1:0 (12.) untermauerte. Gut fünf Minuten später schlug die Nummer 42 der Gastgeber erneut zu und traf im Powerplay zum 2:0 (17.), gleichzeitig der Spielstand zur ersten Pause. Gleiches Bild auch im Mittelabschnitt. Schönheide weiter dominierend und Chemnitz versuchte über gelegentliche Konter etwas Gefährliches auf das Gehäuse von Wölfe-Goalie Niko Stark zu bekommen. Ein Doppelschlag innerhalb von drei Minuten von Florian Heinz (34.) und Kapitän Kilian Glück (37.) brachte den Hausherren eine beruhigende 4:0-Führung, welche bis zum zweiten Pausentee Bestand hatte. Gleich zu Beginn des Schlussdrittels machten die Wölfe dann den Deckel auf die Partie, als Lukas Lenk zweieinhalb Minuten nach Wiederbeginn zum 5:0 traf. Danach ließen die Gastgeber etwas locker und gaben den Crashers etwas mehr Leine, was Jiri Charousek (47./50.) nutzte und mit einem Doppelpack auf 5:2 verkürzte. Chemnitz drückte weiter auf den nächsten Treffer und nahm in einer Überzahlsituation schon sechs Minuten vor dem Ende seinen Goalie Kevin Kopp für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Doch die Wölfe-Verteidigung stand jetzt wieder sicher und gerade als die Strafzeit gegen die Erzgebirger abgelaufen war, schnappte sich Yannick Löhmer die Scheibe und lief auf das verwaiste Chemnitzer Tor zu und stellte mit seinem Empty-Net-Goal den 6:2-Endstand her. |
| Sonntag 17.November 2019 | www.icehockeypage.de | ||
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