IHP NachrichtenSamstag 16.November 2019
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 25 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Nord.
| Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2 |
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| EHC Red Bull München München unterliegt in der Verlängerung (DEL) Die Red Bulls mussten sich vor 4.930 Zuschauern den Thomas Sabo Ice Tigers mit 3:4 nach Verlängerung (0:0|0:1|3:2|0:1) geschlagen geben. München kämpfte sich nach einem 1:3-Rückstand in die Overtime, doch am Ende reichten die Treffer von Philip Gogulla, Trevor Parkes und Mark Voakes nur für einen Punkt. Die Nürnberger machten in der Anfangsphase während eines Powerplays Druck, München überstand die Situation aber ohne Gegentor und hatte in der achten Minute in eigener Überzahl durch Yasin Ehliz, Gogulla und Bobby Sanguinetti gute Möglichkeiten. Danach waren die Red Bulls bei fünf gegen fünf das bessere Team. Sie spielten mit Tempo nach vorne und hatten in der 17. Minute die größte Chance des ersten Drittels: Justin Schütz passte vor das Tor zu Frank Mauer, der aber an Niklas Treutle scheiterte. Beim zweiten Nachschuss von Daryl Boyle rettete der Pfosten für den Goalie der Ice Tigers. Im Mittelabschnitt war die Partie ausgeglichen, aber nicht weniger intensiv. Oliver Mebus (24. Minute) für Nürnberg und auf der Gegenseite John Jason Peterka (25.) hatten gefährliche Abschlüsse, Danny aus den Birken im Münchner Tor und Treutle waren aber zur Stelle. Die Gäste spielten in der Folge geradliniger und gingen in Führung, weil Marcus Weber in einer unübersichtlichen Situation vor dem Tor den Überblick behielt (33.). In der 36. Minute lief Brandon Buck auf aus den Birken zu, der blieb aber lang stehen und verhindert den zweiten Gegentreffer. Im Schlussdrittel wurde die Partie dann torreich: Gogulla glich in der 46. Minute nach einem schönen Angriff über Patrick Hager und Ehliz zum 1:1 aus – und das mit dem 900. DEL-Heimtor der Red Bulls. 58 Sekunden später mussten die Münchner jedoch wieder einem Rückstand hinterherlaufen, da Joachim Ramoser kurios traf: Er schoss von hinter der Grundlinie an das Torgestänge. Von dort prallte die Scheibe über die Latte und den Rücken von Münchens Torhüter aus den Birken ins Tor. In der 50. Minute nutzte Mebus einen Scheibenverlust zum 1:3. Dann schlugen die Red Bulls nochmal zurück: Erst bezwang Parkes Nürnbergs Schlussmann Treutle im kurzen Eck (53.), dann verwandelte Voakes einen Penalty sehenswert zum 3:3-Ausgleich. Da aus den Birken wenige Sekunden vor dem Ende gegen Eugen Alanov parierte, musste die Entscheidung in der Verlängerung fallen. In der Overtime hatten beide Teams Chancen. Eine davon nutzte Tim Bender, der die Gäste in der 63. Minute zum Sieg schoss. |
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| Bayreuth Tigers Fehlende Durchschlagskraft kostete Tigers Chance auf Punkte (DEL2) Nach der Deutschland-Cup-Pause brauchte dieses Duell eine ziemlich lange Anlaufzeit, die ohne große Höhepunkte blieb. Spielerische Schmankerl blieben Mangelware, weil sich beide Teams in intensiven Zweikämpfen aufrieben und Abstimmungsprobleme nicht verhehlen konnten. Erst zum Ende hin gab es etwas mehr Action und Nauheim ging in Führung, bei der sich die Oberfranken eine Unzulänglichkeit in der Abwehr leisteten, die Bindels mit seiner Einzelaktion auch ausnutzte. Allerdings hatten die Wagnerstädter nur 8 Sekunden später schon eine Antwort. Vom Bully weg legten Rajala und Karlsson für den schnellen Melanson auf, der sein Break souverän gegen Bick zum Ausgleich verwandelte. Im zweiten Drittel wurde die Partie dann deutlich flüssiger und es gab auch die eine oder andere längere Kombination auf beiden Seiten. Mit Jaeger und Bick hatten aber beide Goalies meist das bessere Ende für sich. Als dann Fiddler aber seinem eigenen Abschluss zweimal nachsetzen konnte, war dann auch Jaeger geschlagen und die Gäste gingen wieder in Führung. Kurz danach steuerte Palka alleine auf den Bayreuther Torwart zu, doch diesmal parierte Jaeger und so blieb es beim knappen Spielstand von 1-2. In den weiteren Minuten hatten die Gastgeben dann zwar oft Scheibenkontrolle und auch einige gute Schussmöglichkeiten, doch fand man keinen Weg am aufmerksamen Bick vorbei. Im Schlussabschnitt hatten die Kurstädter dann die Safety-first-Devise ausgegeben, doch mit ihrer ersten klaren Torchance erhöhten sie sogar noch auf 1-3. Passgeber Hamill und Torschütze Bires bestraften dabei eiskalt, dass die Tigers-Abwehr ihnen einfach zu viel Platz gelassen hatte. Die Hausherren mühten sich dann weiter redlich, doch fehlte im Abschluss oft der letzte Pass oder die Entschlossenheit, so dass der gute Bick lange nicht überwunden werden konnte. Als dann aber Malanson ein ungenaues Zuspiel der roten Teufel abfing, mit viel Übersicht Bartosch bediente, der dann Lillich mustergültig anspielte, kam man mit der besten Kombination des Abends nochmals heran. In der Schlussoffensive der Oberfranken gab es dann weitere Torchancen aber auf beiden Seiten, weil man zu diesem Zeipunkt auch einige Konter zuließ. Dass kein weiterer Treffer fiel, lag daran, dass beide Torhüter sich nicht mehr bezwingen ließen und es den Tigers auch nicht gelang noch einmal ganz großen Druck aufzubauen. Einige unglückliche Entscheidungen der Schiedsrichter kamen noch hinzu, aber die fehlende Durchschlagskraft war das Hauptmanko. So nahmen die Gäste alle drei Zähler in einem wenig spektakulären Spiel mit auf die Heimreise. Im Angriff waren sie effektiver und etwas zielstrebiger als Bayreuth und verdienten sich damit den knappen Erfolg. Das nächste Heimspiel findet am Freitag, 22.Nov. um 20 Uhr gegen Heilbronn statt. |
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| Eispiraten Crimmitschau 3:2! Eispiraten besiegen Eislöwen - Crimmitschau entscheidet Sachsenderby für sich (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben das erste Spiel nach der Länderspielpause für sich entschieden! Die Westsachsen setzten sich im Sachsenderby gegen die Dresdner Eislöwen mit 3:2 durch. Dominic Walsh, Austin Fyten und Alex Wideman sicherten den Crimmitschauern nach einem engagierten Auftritt die drei wichtigen Punkte. Personal: Cheftrainer Danny Naud und sein Assistent Fabian Dahlem verzichteten auf einen Einsatz von Neuzugang Ty Wishart. Der Kanadier, der gestern erstmals mit dem Team trainierte, verfolgte das Geschehen nur von der Tribüne – Ebenso wie Ben Kosianski, welcher nach langer Verletzungspause aber wieder im Teamtraining steht. Den Vorzug im Tor erhielt einmal mehr Michael Bitzer. Die Eispiraten wollten nach der Länderspielpause direkt ein Lebenszeichen senden und starteten folgerichtig hochmotiviert in dieses Sachsenderby. Dabei bestimmten die Gastgeber über weite Strecken den ersten Durchgang. Von Beginn an setzten sich die Westsachsen im Drittel der Eislöwen fest und erspielten sich hochkarätige Möglichkeiten. Dresdens Goalie Marco Eisenhut konnte sich über zu wenig Arbeit nicht beschweren, hielt seinen Kasten mit guten Paraden aber lange sauber. Es dauerte eine knappe Viertelstunde, ehe sich die Eispiraten für ihre engagierte Leistung endlich belohnen konnten. Nach Zuspiel von Adrian Grygiel kam Dominic Walsh im Powerplay aus zentraler Position frei zum Schuss und hämmerte das Spielgerät unter den Giebel des Eislöwen-Gehäuses (15.). Und die Crimmitschauer legten prompt nach – wieder in Überzahl! Pohl und Schietzold legten sich den Gegner beinahe zurecht, der freigespielte Austin Fyten sorgte mit seinem humorlosen Handgelenkschuss dann für das verdiente 2:0 (17). Im zweiten Durchgang wendete sich das Blatt dann etwas. Aufgrund vieler Strafzeiten entwickelte sich eine zerfahrene Partie mit einigen Unterbrechungen, Dresden wirkte nun konzentrierter und machte Druck. Zunächst war es Kevin Lavallèe, welcher vor dem Tor am schnellsten schaltete und auf 2:1 verkürzen konnte (25.). Sechs Minuten später traf Nick Huard mit seinem Gewaltschuss in den Winkel dann zum 2:2-Ausgleich (31.). Beide Tore fielen, wie schon im ersten Drittel, in numerischer Überzahl. Im letzten Durchgang lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, dennoch wollte kein Team einen entscheidenden Fehler machen. Große Torchancen bekamen die 3.314 Zuschauer im Sahnpark deshalb vorerst eher weniger zu sehen. Wenn sich dann aber doch mal eine ergab, konnten sich sowohl die Eislöwen als auch die Eispiraten auf ihre Schlussmänner verlassen. Der Lucky Punch gehörte dann den Gastgebern. Nach 53 Minuten setzte sich Schlenker zunächst gut durch und lag für Wideman ab, welcher erst zum Konter ansetzte und den Puck mit seinem strammen Schuss, an Eisenhut vorbei, in die lange Ecke des Dresdner Tores beförderte – 3:2! Die Hausherren verteidigten ihre knappe Führung in der Folge mit großem Einsatz und retteten den nächsten Derbysieg gegen Dresden vor heimischen Publikum über die Zeit. |
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| Dresdner Eislöwen Eislöwen unterliegen im Sachsenderby (DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben das Sachsenderby bei den Eispiraten Crimmitschau mit 2:3 (0:2; 2:0; 0:1) verloren. In der 15. Spielminute nutzte Dominic Walsh eine Powerplaysituation und brachte die Eispiraten in Führung. Austin Fyten (17./PP) baute diese durch seinen Treffer weiter aus. Im zweiten Drittel markierte Kevin Lavallée (25.) im Powerplay den Anschlusstreffer und Nick Huard (32./PP) traf zum 2:2-Spielstand. Doch Alexander Wideman erzielte in der 53. Minute den Siegtreffer für die Hausherren. Daniel Naud, Cheftrainer Eispiraten Crimmitschau: „Das war heute wirklich eine Teamleistung. Das letzte Drittel war ziemlich ausgeglichen, aber am Ende war unser Siegeswille ein bisschen größer. Die Dresdner haben zwar Druck gemacht, aber wir haben die Schüsse geblockt, gekämpft und hart gearbeitet.“ Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Es war ein enges Spiel mit viel Emotionen. Im ersten Drittel haben wir dumme Strafen kassiert, die Crimmitschau ausgenutzt hat. Im zweiten Drittel war es umgekehrt. Ich glaube, dass wir im Schlussdrittel dem Sieg näher waren als der Gegner, aber letztendlich haben wir die Tore nicht geschossen. Crimmitschau hingegen hat die Chance genutzt. Wir müssen uns jetzt auf das nächste Spiel konzentrieren.“ Am Sonntag, 17. November um 17.00 Uhr empfangen die Dresdner Eislöwen die Kassel Huskies zum nächsten DEL2-Punktspiel in der EnergieVerbund Arena. |
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| Löwen Frankfurt Löwen im Duell mit den Jokern (DEL2) Am Sonntag, den 17. November reisen die Löwen am 19. Spieltag der DEL2- Saison 2019/2020 nach Kaufbeuren und messen sich dort mit dem ESVK. Während die Löwen mit einem Sieg nach der Länderspielpause gestartet sind, musste Kaufbeuren eine empfindliche Niederlage hinnehmen. Spielbeginn in der Erdgas Schwaben Arena ist um 17:00 Uhr. Die Löwen konnten am Freitag den nächsten Heimerfolg feiern und setzen sich damit auf dem 4. Tabellenplatz fest. Doch der Sieg gegen den amtierenden Meister aus Ravensburg konnte erst in der Verlängerung gefeiert werden. Nach einer 2:0 Führung lag man kurz vor Schluss mit 2:3 hinten. Mit viel Kraft und Willen gelang den Löwen 21 Sekunden vor Schluss noch der Ausgleich und die Grundlage für den späteren Sieg. Spieler des Spiels auf Seiten der Löwen war Maximilian Faber, der an jedem Löwen Tor beteiligt war. Darren Mieszkowski durfte sich zudem über das erste Tor im Löwen-Dress freuen. Eddie Lewandowski ist weiterhin Top-Scorer der Löwen (23 Punkte). Zudem ist er mit elf Treffern zusammen mit Roope Ranta der beste Goalgetter der Frankfurter. Die meisten Vorlagen hat Faber gesammelt. Er hat insgesamt 16 Tore vorgelegt. In Kaufbeuren ist man nicht zufrieden mit der bisherigen Saisonleistung. Nur 17 Punkte sprangen aus den ersten 17 Spielen heraus und deshalb steht man nur auf dem 10. Tabellenplatz. Besonders bitter war die 2:8-Auswärtsniederlage bei den Tölzer Löwen am Freitagabend. Die ersten 30 Minuten konnten die Kaufbeurer das bayrische Duell offen halten und es stand 2:2. Danach gab man das Heft immer mehr aus der Hand und musste noch sechs Gegentore hinnehmen. Es war schon das zweite Mal, dass man in dieser Saison acht Tore kassierte und das vierte Mal das es mehr als fünf Gegentore gehagelt hat. Bester Scorer des Teams ist Sami Blomqvist mit 26 Punkten. Er ist sowohl der beste Torschütze des ESVK (14 Tore) als auch bester Vorlagengeber (12 Assists). In 21 Spielen in der DEL2 feierten die Löwen starke 17 Siege. Auch die Torbilanz spricht mit 100:62 Treffern klar für die Hessen. In 13 der Duelle gingen die Löwen mit 1:0 in Führung. Gelang dies, sind sie nie ohne Punkte vom Eis gegangen (zwölf Siege, eine Niederlage nach Overtime). Das erste Saisonspiel endete mit 3:2 für die Löwen. Hinweise und Besonderheiten: Adresse: Erdgas Schwaben Arena, Bahnhofstraße 11, 87600 Kaufbeuren Tickets: Karten für die Partie können im Online-Ticketshop und an der Abendkasse gekauft werden. |
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| EC Kassel Huskies Fanshop wieder geöffnet – auch online kann man Fanartikeln bestellen (DEL2) Die Kassel Huskies geben die Wiedereröffnung ihres Fanshops bekannt. Ab dem heutigen Freitag können sich Fans der Schlittenhunde direkt an der Eissporthalle mit Fan-Equipment versorgen. Geöffnet hat der Shop an Spieltagen immer drei Stunden vor Spielbeginn, sowie samstags von 11 bis 13 Uhr. Nachdem zuletzt der Shop längere Zeit geschlossen war, können sich Fans der Huskies freuen: Trikots, T-Shirts, Tassen - das und noch viel mehr erhalten die Anhänger im Shop direkt in der Eissporthalle. „Es ist schön, dass wir unsere Fans nun auch wieder vor Ort mit Fanartikeln versorgen können“, freut sich Geschäftsführer Joe Gibbs. Bereits am heutigen Freitag zum Spiel gegen die Füchse Lausitz (19.30 Uhr, präsentiert von Kassel Marketing) hat der Shop erstmals geöffnet. Am heutigen Abend findet auch erstmals ein „Regenbogentag“ in der Halle statt. Auch online finden sich auf der Homepage der Kassel Huskies zahlreiche Merchandise-Artikel. Gerade für Fans, die noch Weihnachtsgeschenke suchen, bietet sich der Besuch des Online-Shops über die Homepage der Huskies (www.kassel-huskies.de) an. Dort finden sich nach einem Klick auf den Button „Shop“ verschiedene Fan-Pakete, die unter dem Weihnachtsbaum eine richtig gute Figur machen. Gestaffelt sind die Weihnachtspakete in drei Preiskategorien, immer mit unterschiedlichen Artikeln pro Fanpaket. Vorbeischauen und stöbern lohnt sich also auf jeden Fall. Huskies siegen auch im zehnten Heimspiel – Neuzugang Klöpper trifft Die Siegesserie der Kassel Huskies in der eigenen Halle hat Bestand: Am Freitagabend siegten die Schlittenhunde in einem spannenden Spiel über die Füchse Weißwasser mit 1:0. Mann des Spiels war Huskies-Neuzugang Patrick Klöpper. Er war erst am Morgen verpflichtet worden und erzielte kurz nach Beginn des dritten Drittels das Siegtor. Vor dem Spiel, das das erste „Regenbogenspiel“ der Kassel Huskies war, wurde in der Halle für Toleranz und sexuelle Vielseitigkeit geworben und ein Zeichen gegen Homophobie und Diskriminierung gesetzt. In und vor der Halle wurden Regenbogenfahnen geschwungen, die Koordinatorin des heimischen Regenbogennetzwerkes, Dr. Ute Giebhardt richtete Worte an die Fans, die den Aufruf zu Offenheit und Vielseitigkeit mit Applaus quittierten. Doch im Spiel wurde es weniger liebevoll: Die 3287 Zuschauer sahen ein intensives Duell zweier schneller, sehr robuster Mannschaften, die um jeden Zentimeter auf dem Eis kämpften. Wirkliche Torchancen? Mangelware. In der zehnten Minute hatte Corey Trivino, aktueller Topscorer der Huskies, noch eine der besten Chancen der Anfangsphase. Doch wie über die Gesamtheit des Spiels war Mac Carruth im Gästetor stets Herr der Lage. Ebenso wie sein gegenüber Jerry Kuhn, der kurz nach Trivinos Chance gegen Tomas Andres Schlagschuss auf dem Posten war. Sekunden vor dem Ende hatten beide Teams gute Einschussmöglichkeiten, doch ein Tor wollte nicht fallen. So ging es mit dem 0:0 in die erste Pause. Doch auch dort wollten keine Tore fallen. Trotz guter Möglichkeiten für Christ und Trivino (34.). Trotz der Konterchance für Darcy Murphy auf Seiten der Gäste (38.). Beide Torhüter waren heute einfach sehr gut aufgelegt. Und so fiel die Entscheidung im Mittelabschnitt. Neuverpflichtung Patrick Klöpper schmorte gerade auf der Strafbank, bereit in Sekunden aufs Eis zurückzukehren. Er tat dies, erhielt prompt die Scheibe, startete durch und traf unbedrängt eiskalt zur Führung. Jetzt machten die Gäste Druck. Sie versuchten, kämpften rackerten. Doch auch die Huskies zeigten unbändigen Willen. Energisch verteidigten sie die knappe Führung – am Ende bis zur Schlusssirene. „Es war ein sehr enges Spiel“, bilanzierte Trainer Tim Kehler und lobte Neuzugang Klöpper für dessen „big time goal“ – sein wichtiges Tor zur richtigen Zeit. Nach zwei Auswärtsspielen für die Huskies am Sonntag in Dresden und Dienstag in Landshut geht es in der eigenen Halle mit dem Derby weiter: Am Freitag kommende Woche, 22. November, gastieren die Roten Teufel in der Eissporthalle (19.30 Uhr). |
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| ESV Kaufbeuren (DEL2) Das erste Spiel nach der Länderspielpause stand für den ESVK heute auf dem Programm. Dabei waren die Joker beim Tabellenfünften in Bad Tölz zu Gast. Unter den 3.722 Zuschauern waren gut und gerne 500-600 ESVK Fans, die ihre Mannschaft lautstark unterstützen. Trainer Andreas Brockmann konnte dabei wieder auf Jere Laaksonen zurückgreifen, musste aber weiterhin auf Philipp de Paly, Branden Gracel und Joey Lewis verzichten. Dazu fehlte Mike Mieszkowski krankheitsbedingt. Die erste Chance des Spiele gehörte dann dem ESV Kaufbeuren, Sami Blomqvist hatte einen ersten gefährlichen Schuss auf das Tor von Sinisa Martinovic abgefeuert. Die Tölzer ließen sich aber auch nicht lange Bitten und hatten im Gegenzug durch Max French ihrerseits eine große Möglichkeit, die Stefan Vajs aber entschärfen konnte. Dies sollte dann auch so weitergehen. Stefan Vajs stand meist im Mittelpunkt des Spielgeschehen und musste sich mehrfach gegen diverse gute Einschussmöglichkeiten der Löwen Angreifer wehren. Die Joker hatten durch Max Lukes einen weiteren gefährlichen Torschuss zu verbuchen und konnten nach xx. Minuten im Powerplay agieren. Hier hatte Ossi Saarinen nach einer schönen Einzelleistung die wohl beste Chance. Die Tölzer nutzten dann einen schnellen Konter in Minute 15 zum ersten Treffer der Partie. Matt MacKenzie konnte nach einem schönen Pass Stefan Vajs 1:0 überwinden. Ärgerlich für die Joker, Jere Laaksonen vergaben fast im Gegenzug eine dicke Chance und verpasste es so, den Führungstreffer der Hausherren schnell zu kontern. Der sehr auffällige Max French verpasste dann kurz vor der Pause aber aus Sicht der Löwen, auf 2:0 zu stellen. So ging es für die Allgäuer mit einem Tor im Rückstand in die erste Pause. Das zweite Drittel sollte dann kein gutes der Kaufbeurer werden. Obwohl die Joker im Powerplay durch Max Lukes bereits nach einer gespielten Minute ausgleichen konnten. In einem ersten Powerplay erzielten die Löwen dann auch schon 2:1 in Minute 28. Torschütze Shawn Weller wurde perfekt im Slot frei gespielt und hatte keine Mühe die Scheibe im Tor unterzubringen. Die Joker antworteten dieses Mal noch schnell. Max Lukes staubte keine 20 Sekunden später einem Schuss von Florin Ketterer zum 2:2 ab. Eine weitere Strafe gegen den ESVK brachte dann Tölzern wiederum das schnelle 3:2. Torschütze war Johannes Sedlmayr nach 41 Minuten. Und es kam noch schlimmer für die Joker. Einen weiteren schnellen Angriff nutzten die Hausherren zum 4:2 durch Max French und kurz vor der Pause wurde Stefan Vajs wieder einmal von seinen Vorderleute total im Stich gelassen. Torschütze Philipp Schlager musste die Scheibe nur noch ins Leere Tor einschieben. Zum dritten Drittel wechselte der ESVK dann den Torhüter. Für Stefan Vajs stand dann Michel Güßbacher im Tor. Seine Vorderleute machten es ihm gleich zu Beginn nicht leicht uns ließen wiederum gute Einschussmöglichkeiten zu. Einen weiteren dicken Patzer in der Defensive der Allgäuer nutzten die Löwen und Michael Güßbacher war zum ersten geschlagen. Gegen den Direktschuss von Max French war in dieser Situation kein Kraut gewachsen. Kurze Zeit späte war Johannes Sedlmayr im Slot völlig frei und wiederum gab es für Michael Güßbacher nichts zu halten. In der Folge kamen viele unsportlichkeiten auf beiden Seiten dazu uns somit auch viele Strafen. Die Joker konnten dabei eine fünf gegen drei Überzahl nicht nutzten und kassierten kurz vor dem Ende bei einem zwei auf null Konter sogar noch den achten Gegentreffer. Torschütze war erneut der sehr starke und auffällig agierende Max French. Viele Fehler in der Defensive und unnötige Strafzeiten waren heute ausschlaggebend für die deutliche Niederlage, wobei man hierbei auch die sehr gute Leistung der Tölzer Löwen anerkennen muss. |
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| Tölzer Löwen Deutlicher Heimsieg gegen Kaufbeuren (DEL2) Über 3700 Zuschauer, insgesamt zehn Tore und eine fulminant aufspielende Tölzer Paradereihe: Das erste Spiel nach der Länderspielpause hatte so ziemlich alles, was das Löwenherz begehrt. Der ESV Kaufbeuren wurde mit 8:2 (1:0, 4:2, 3:0) geschlagen. Fünf Punkte für Johannes Sedlmayr, vier Punkte für Max French und drei weitere Punkte für das prall gefüllte Konto von Marco Pfleger: Die erste Löwenformation war am Freitagabend erneut in Spiellaune. Schon im ersten Drittel agierte diese Formation mit viel Spielwitz, verzettelte sich teils allerdings noch in zu komplizierten Kombinationen. So dauerte es bis zum ersten Treffer - trotz vier guter Einschussmöglichkeiten - bis zur 18.Minute. Dann spielte Johannes Sedlmayr die Scheibe quer durch den Slot zu Matt MacKenzie, der durch die Beine des leicht angeschlagenen Stefan Vajs vollendete. Zu diesem Zeitpunkt war die Führung verdient. Auch Kaufbeuren hatte zwei gute Möglichkeiten zu verzeichnen, dennoch kamen die Löwen gut aus der Länderspielpause. "Wir waren sehr gut im ersten Drittel, haben uns mehrere Chancen erarbeitet", so ein zufriedener Kevin Gaudet nach dem Spiel. Direkt zum Start ins zweite Drittel brachten sich die Buam allerdings zwischenzeitlich um ihren Lohn. Als Saša Martinovic auf der Strafbank weilte, fälschte Max Lukes einen Schuss von Sami Blomqvist unhaltbar zum Ausgleich ab. Lukes, der während der Saison aus Bietigheim ins Allgäu wechselte, war es auch, der eine schnelle Antwort auf den neuerlichen Tölzer Führungstreffer durch Shawn Weller fand. Diesmal traf der 24-jährige im Nachschuss zum 2:2. Zu diesem Zeitpunkt hätte das Spiel durchaus kippen können, doch in der zweiten Hälfte des Mittelabschnitts drehten die Löwen auf. Erneut in Überzahl schoss Johannes Sedlmayr - nach einer einstudierten Variante mit zwei schnellen Pässen vom Bullykreis weg - zum 3:2 ein. "Das dritte Tor hat den Unterschied gemacht", so Gaudet. Danach spielten die Löwen stark. Bezeichnend die Entstehung des nächsten Tölzer Treffers: Johannes Sedlmayr warf sich kopfüber in einen ESVK-Querpass, verhinderte so eine absolute Großchance. Wenig später blockte der Stürmer einen Schuss und startete seinerseits einen schnellen Gegenzug. Seinen Pass auf Marco Pfleger konnte Letzterer nur an den Querbalken platzieren, doch den Nachschuss vollendete Max French in Baseball-Manier zum 4:2. Nach zwei weiteren überstandenen Unterzahlsituationen durfte auch Kapitän Philipp Schlager, schön freigespielt von Matt MacKenzie, nach langer Verletzungspause zu seinem ersten Saisontor einschießen. "Wir haben am Ende sehr gut defensiv gespielt", freute sich Gaudet. Im Schlussdrittel schien die Kaufbeurer Moral gebrochen. Im Tor stand nun Michael Güßbacher, nachdem Stefan Vajs in der zweiten Unterbrechung krankheitsbedingt um eine Pause gebeten hatte. Doch auch der ESVK-Back-Up wurde teils von den Vordermännern allein gelassen. Max Frenchs zweiter Treffer wurde erneut durch vehementes Nachsetzen durch Sedlmayr eingeleitet und entschied das Spiel endgültig. Eine Schocksituation gab es wenig später für Stefan Reiter. Nach einer unsportlichen Aktion von Tobias Wörle, der Reiter mit dem linken Arm Richtung Kopf schlug prallte der Tölzer Stürmer ungebremst mit dem Hinterkopf aufs Eis. Erster Verdacht: Gehirnerschütterung, Reiter wurde für weitere Untersuchungen direkt ins Krankenhaus gebracht. Die Löwen ließen sich sportlich nicht aus der Ruhe bringen, trafen wenig später durch Shawn Weller zum 7:2. Der Faustkampf zwischen Markus Eberhardt und Daniel Pfaffengut, sowie der Hattrick-Treffer von Max French rundeten einen Eishockeyabend ab, der nichts zu wünschen übrig ließ. Durch den sechsten Sieg in Folge festigen die Buam Tabellenplatz fünf. Am Sonntag steht bei den Heilbronner Falken, dem aktuellen Tabellendritten, ein weiterer harter Test an. |
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| Oberliga Süd / Oberliga Nord |
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| Deggendorfer SC DSC mit deutlichem Heimsieg über Sonthofen (OLS) Nach drei Heimniederlagen am Stück gelang dem Deggendorfer SC am Freitagabend auf heimischem Eis endlich wieder ein Erfolgserlebnis. Vor 1816 Zuschauern in der Festung an der Trat bezwang das Team von Trainer Dave Allison verdient die Bulls aus Sonthofen mit 7:3. Die Hausherren erwischten auch gleich den besseren Start in die Partie. Keine drei Minuten waren gespielt, da brachte Kapitän Thomas Greilinger mit einem platzierten Handgelenkschuss seine Farben mit 1:0 in Front. Die Deggendorfer hielten in den ersten Minuten den Druck hoch und konnten in der neunten Minute nachlegen. Kyle Osterberg wurde mustergültig von David Seidl freigespielt und der US-Boy hatte keine Mühe mehr den Puck alleine vor dem Tor über die Linie zu bugsieren. In diesem Tempo ging es weiter. Keine zwei Minuten später vollendete Christoph Gawlik eine tolle Kombination über Marcel Pfänder und Thomas Greilinger zum 3:0. Bulls-Coach Martin Ekrt hatte genug gesehen und nahm nach dem dritten Treffer Goalie Schneider für Backup Konstantin Kessler vom Eis. Diese Maßnahme zeigte auch gleich Wirkung, denn die Gäste kamen durch einen Doppelschlag von Adam Skala und Ondrej Havlicek bis zur 15. Minute wieder auf 3:2 heran. Doch auch der DSC bewies Nehmerqualitäten. Kurz vor der Pause erhöhte Christoph Gawlik im Powerplay mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend auf 4:2. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die erste Drittelpause. Im zweiten Drittel blieben die Hausherren zunächst spielbestimmend, jedoch blieben die Gäste aus dem Allgäu mit schnell vorgetragenen Kontern stets gefährlich. In der 29. Minute, gerade als die Bulls eine Unterzahlsituation überstanden hatten, schlugen die Deggendorfer erneut zu. Erneut war es Thomas Greilinger, der aus halblinker Position den Puck direkt in den Winkel beförderte. Kurz vor der zweiten Pause konnten die Gäste aus dem Allgäu noch einmal antworten. Lukas Slavetinsky brachte die Scheibe auf das Tor von Zabolotny und schlug ein zum 5:3. Dies sollte allerdings der letzte Sonthofener Treffer an diesem Abend sein. Im Schlussdrittel verwickelten die DSC-Cracks die Bulls in viele Zweikämpfe an der Bande und zerstörten somit den Spielfluss der Gäste. Vorne gelang den Hausherren durch Andrew Schembri in der 54. Minute endgültig die Entscheidung. Mit einem satten Schuss unter die Querlatte beendete der quirlige Außenstürmer seine Torflaute. Der Schlusspunkt war dann dem Kapitän vorbehalten. Mit einem Schuss ins verwaiste Sonthofener Tor schnürte Thomas Greilinger in der Schlussminute seinen Hattrick. Damit konnte der Deggendorfer SC seine Niederlagenserie auf heimischem Eis beenden und reist nun am Sonntag nach Rosenheim, wo sie auf die zuletzt stark aufspielenden Starbulls treffen. Spielbeginn in Rosenheim ist um 17 Uhr. |
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| VER Selb Rosenheim nimmt erfolgreich Revanche (OLS) In einer intensiven Partie waren die Gäste aus Rosenheim die bessere und über weite Strecken die gedanklich schnellere Mannschaft. So nahmen sie durch einen verdienten Sieg erfolgreich Revanche für den Last-Minute-Sieg unserer Selber Wölfe beim Hinspiel in Rosenheim. Dabei sah es zu Beginn sehr gut aus für unsere Farben, nachdem McDonald und Ondruschka zwischenzeitlich für eine 2:0-Führung gesorgt hatten. Doch anschließend ließen die Starbulls nicht mehr viel zu, glichen noch im Laufe des ersten Spielabschnitts aus und gingen nach zwei weiteren Treffern und einer engagierten sowie nahezu fehlerlosen Partie als verdienter Sieger vom Eis. Es entwickelte sich von Beginn an ein intensives Spiel. Rosenheim war der erwartet schwere Gegner, der läuferisch als auch kämpferisch unheimlich engagiert zu Werke ging. So zwangen die Starbulls unsere Mannschaft, die das ein oder andere Mal vielleicht auch einen Tick zu verschnörkelt spielen wollte, immer wieder schon zu Fehlern im Spielaufbau. Doch urplötzlich waren es unsere Jungs, die zunächst jubeln durften: Erst war es McDonald, der von der Seite kommend direkt vors Tor zog, Torhüter Endres verlud und die Scheibe zur Führung versenkte. Kurz darauf agierten unsere Wölfe in Überzahl. Durch einen feinen Spielzug wurde Ondruschka herrlich freigespielt, der mit einem platzierten Schuss den zweiten Treffer des Abends markierte. Doch das wollten die Rosenheimer nicht auf sich sitzen lassen. Nach einem schlampigen Wechsel unserer Jungs hatte Mitchell freie Bahn und ließ Deske mit einem strammen Schuss keine Abwehrchance. In einer späteren Überzahlsituation war es Kumeliauskas, der eine abgefälschte Scheibe direkt auf die Kelle serviert bekam und mit einer Direktabnahme den Ausgleich erzielen konnte. Im Selber Fanlager war man guter Dinge, dass unser Trainer Thom mit der ein oder anderen Feinjustierung sein Team noch ein wenig besser auf den Gegner einstellen könnte. Doch dem war heute nicht so. Rosenheim fand immer die richtigen Mittel, unsere Wölfe nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Vollmayer hatte in der 22. Minute den Führungstreffer auf dem Schläger, verpasste jedoch das leere Tor. Ab der 30. Minute öffnete sich das Spiel und es gab mehr Torszenen auf beiden Seiten. Nachdem Henriquez noch knapp gescheitert war, besorgte Kumeliauskas bei angezeigter Strafe gegen unsere Wölfe die erstmalige Gästeführung an diesem Abend. Kurz vor Ende des zweiten Spielabschnitts konnten unsere Jungs den Gegner nochmal im Angriffsdrittel einschnüren, aber die Chancen von McDonald und Bär blieben ungenutzt. So sehr sich unsere Wölfe auch mühten – Rosenheim war immer einen Schritt schneller und cleverer. Nachdem Baindl in Überzahl am leeren Tor vorbeizog, hätte Bär fast noch einmal den Gästetorhüter in Verlegenheit gebracht. Und das muss man anerkennen: Aufgegeben haben sich unsere Wölfe nie und sie hielten das Spiel bis zum Schluss offen. Als aber bei angezeigter Strafe auch noch Kolb seinen Stock verlor, bedankten sich die Rosenheimer mit dem 2:4. Unsere Wölfe probierten es weiter, brachten aber auch in Überzahl keine zwingenden Torchancen zustande, da der Abwehrverbund der Starbulls einfach gut funktionierte und sich Endres keine Blöße gab. Gegen Ende hatten Ondruschka und Kabitzky, Letzterer sogar in Unterzahl, kein Glück im Abschluss, so dass es beim knappen aber verdienten Sieg für die Starbulls Rosenheim blieb. |
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| ESC Moskitos Essen 3:2-Derbysieg gegen EVD - Moskitos beenden Erfolgsserie der Füchse (OLN) 1907 Zuschauer, davon gut 250 Gästefans, verliehen dem ersten Derby der Saison am Essener Westbahnhof einen würdigen Rahmen und keiner, der gekommen war, dürfte den Heimweg unzufrieden angetreten sein. Ein tolles Spiel mit guter Stimmung auf den Rängen auf beiden Seiten. Und dem besseren Ende für die Moskitos: Sie setzten sich mit 3:2 (1:0, 1:1, 1:1) durch. Gekommen war auch nahezu die Hälfte des Teams, welches in der Saison 1994/95 das Premierenjahr für die Moskitos auf dem Eis spielte. 25 Jahre später waren sie der Einladung des Vereins gefolgt und ob z.B. Bodo Müller-Boenigk, Robert Schelewski oder Kapitän Carsten Zink, auch sie alle erlebten für sich und mit den Moskitos einen tollen Revivalabend nach langer Zeit. Verstärkt wurden die Moskitos durch U20-Nationaltorwart Hendrik Hane und die Förderlizenzspieler Lorer, Volkmann und Wächtershäuser von der Düsseldorfer EG, so dass man wieder mit vier Reihen agieren konnte. Aaron McLeod konnte noch nicht wieder zum Schläger greifen, ebenso waren Willaschek und Dreschmann nicht dabei. Das Spiel begann temporeich auf beiden Seiten mit leichten Vorteilen für die Moskitos, beide Torhüter standen von Beginn an im Brennpunkt, Schiedsrichter Naust hatte eine großzügige, aber auch konsequente Linie und so gab es im ersten Drittel viele Torchancen und nur wenige Unterbrechungen. In der 16. Minute wurde der starke Marc Zajic sehr schön von Valentin Pfeifer und Veit Holzmann freigespielt und tunnelte Christian Wendler im Tor der Füchse zum 1:0 für die Moskitos. Es blieb bei diesem einzigen Treffer im ersten Drittel. In Periode 2 nun die Duisburger besser im Spiel und jetzt folgten auch die ersten Strafzeiten in einem weitestgehend fairen Spiel. Innerhalb von nur 11 Sekunden in Minute 31/32 zwei Strafen hintereinander für Duisburg gegen Spelleken und Müller, das folgende doppelte Überzahlspiel schien zunächst nicht von Erfolg gekrönt, doch einen Schlagschuss von Stephan Kreuzmann konnte Andrè Huebscher noch zur 2:0- Führung in der 34.Minute abfälschen. Nur zwei Minuten später war der Zwei-Tore-Vorsprung für die Moskitos dahin, als man Abercrombie ungehindert ins eigene Drittel ziehen ließ. Den Schuss konnte Hane im Tor noch abwehren, gegen den Nachschuss von Verelst war er jedoch machtlos. Knappe Führung also weiterhin für die Moskitos nach dem zweiten Drittel und somit ging es im Schlussabschnitt spannend weiter. Einen Schuss von Andrè Huebscher fälschte Lars Grözinger in der 43. Minute zur 3:1- Führung ab. Duisburg monierte hoher Stock bei der Aktion, doch Schiedsrichter Naust blieb auch nach Rücksprache mit seinen Linesman bei seiner Entscheidung auf Tor für die Moskitos. Duisburg wirkte die kommenden Minuten sehr zerfahren und Essen hatte unter anderem in einer weiteren Überzahlsituation die Möglichkeiten, zu erhöhen, es blieb jedoch beim Zwei-Tore-Vorsprung. In der 53. Minute war Hendrik Hane zum zweiten Mal an diesem Abend geschlagen. Robin Slanina hatte von der blauen Linie geschossen und scheinbar war ein Essener Schläger noch im Weg, denn der Puck fand in einer kuriosen Flugbahn den Weg ins Essener Tor. Slanina hatte kurze Zeit später bei einem Alleingang die Möglichkeit, auf Unentschieden zu stellen, doch Hane konnte den Versuch erfolgreich parieren. Eine Strafzeit gegen Essen kurz vor dem Ende, eine Auszeit von Duisburg mit der folgenden zu erwartenden Herausnahme des Torwarts zu Gunsten eines sechsten Feldspielers, Essen nur noch in der Defensive, verteidigte mit vier gegen sechs Feldspielern das eigene Tor, doch auch den letzten Schuss der Duisburger zehn Sekunden vor dem Ende konnte Hane wegfischen und wurde nach dem Spiel zusammen mit Robin Slanina auf Duisburger Seite zum besten Spieler seines Teams gekürt. In der anschließenden Pressekonferenz lobte Gästecoach Uli Egen das ausgezeichnete Spiel auf beiden Seiten und sah seine Mannschaft im zweiten und dritten Drittel gleichwertig. Lediglich ins erste Drittel habe man nicht so gut hereingefunden wie das Essener Team. Larry Suarez in seinem ersten Spiel als offizieller Cheftrainer konstatierte, Spaß am Spiel seiner Mannschaft gehabt zu haben und hob die harte Trainingsarbeit und die Art und Weise des Umgangs innerhalb des Teams hervor. Am Sonntag müssen die Moskitos bei den Saale Bulls Halle antreten (18.15 Uhr), die ihr Freitagspiel bei den Hannover Indians mit 4:3 gewannen und nach dem Trainerwechsel mit Ryan Foster als neuem Headcoach sicherlich vor eigenem Publikum erneut neue Impulse setzen wollen. |
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| Rostocker EC Freude des REC über Superstart war schnell erloschen - 2:0 für die Piranhas stand es bei den Hannover Scorpions (7.), doch das erste Drittel endete 2:5. Am Ende hieß es 3:9 (OLN) Mit 3:9 (2:5, 1:2, 0:2) verloren die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs am Freitagabend in der Oberliga Nord bei den Hannover Scorpions. Am Sonntag um 19 Uhr geht es in der Eishalle Schillingallee gegen Meister Tilburg Trappers weiter. Auch ohne Tim Junge (im Einsatz für die Eisbären Berlin Juniors) und den noch immer knieverletzten Marvin Krüger gelang dem konzentrierten in die Partie gehenden REC ein Superstart mit dem 2:0 nach weniger als sechseinhalb Minuten. Doch dann entwickelte sich die Begegnung schnell in eine gänzlich andere Richtung… „Wir haben wirklich gut begonnen, es den Scorpions dann aber viel zu einfach gemacht mit dem Tore schießen – bitter!“, kommentierte Mannschaftsleiter Dirk Weiemann das 2:5 nach Drittel eins. Die Gäste wechselten jetzt den Keeper – Philipp Schneider kam für Jakub Urbisch – und hatten das Geschehen etwas besser im Griff, kassierten aber dennoch zwei weitere Gegentore, ehe sie auf 3:7 verkürzen konnten. „Das sah jetzt schon besser aus, aber es ist natürlich enorm schwer, diesem Ergebnis hinterherzulaufen“, so Weiemann in der zweiten Pause. Am Ende stand es 3:9, und der Mannschaftsleiter resümierte: „Die ersten Minuten des Spiels waren absolut okay von uns, dann machten wir aber leider viele Fehler und wurden dafür bestraft.“ |
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| Bayernliga / Landesliga Bayern |
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| TSV Erding Schnelle Führung, tolles Schlussdrittel (BYL) Die vier Volltreffer zwischen der 5. und 13. Minute waren Gold wert. Die Erding Gladiators gewannen am Freitagabend gegen die Schweinfurt Mighty Dogs mit 9:2 (4:0, 1:2, 4:0) Toren. Im Mitteldrittel war es allerdings nochmal eng geworden. Die Partie startete mit einem schönen Comeback. Konstantin Mühlbauer stand nach eineinhalb Jahren Pause erstmals wieder auf dem Eis. Er half den Erdingern aus der Bredouille, die nur noch fünf Verteidiger aufbieten konnten, weil neben einigen Verletzten auch noch Basti Cramer fehlte, der für die U 20 abgestellt wurde. In der Offensive kam Philipp Spindler wieder zurück, der in der 5. Minute die Erdinger Führung vorlegte. Im Nachschuss war schließlich Sebastian Lachner erfolgreich. Das war bitter für die Gäste, die anfangs leichte Feldvorteile hatten, ohne aber zu Chancen zu kommen. Und nach zehn Minuten lagen sie schon 0:2 hinten. Florian Zimmermann war noch gescheitert, aber Christian Poetzel ließ sich nicht zweimal bitten. In diesem Tempo ging es weiter. Martin Dürr veredelte eine tolle Kombination In Überzahl über Dominic Canic und Philipp Michl zum 3:0 (12.). Schweinfurt war nicht zu beneiden, denn es wurde auch nicht besser, als jeweils nur vier Spieler auf dem Eis standen. Daniel Krzizok stocherte die Scheibe, die hinter dem Goalie liegen geblieben war, zum 4:0 über die Line (13.). Alle durften sich in diesem ersten Drittel auszeichnen, auch Erdings Torhüter Christoph Schedlbauer, der bereits am Boden liegend, gegen die Schweinfurter rettete – ein super Save. Aber auch sein Gegenüber Philipp Schnierstein zeigte bei einem Krzizok-Hammer seine Klasse. Die Schweinfurter kamen entschlossen aus der Kabine, erspielten sich viele Torchancen, die allesamt Schedlbauer entschärfte. Erding erging es nicht besser. Oliver Wawrotzki vergab gleich zweimal. Sebastian Schwarz scheiterte nach feinem Poetzel-Pass frei vor Schnierstein. Canic bekam bei einem Check die fränkische Härte zu spüren. Und nach all dem Gebelle bissen die Mighty Dogs dann doch zu. Zuerst traf Jonas Manger zum 1:4 (31.), dann jagte Lucas Kleider die Scheibe in den Winkel zum 2:4 (38.). Die Antwort gab Michl in 4-3-Überzahl. Dank seines Treffers zum 5:2 ging man etwas beruhigter in die zweite Drittelpause. Und dann machten die Erdinger mit einem Doppelschlag alles klar. Wieder nutzten die Erdinger eine Überzahl. Dürr veredelte eine Vorlage von Michl zum 6:2. Und noch in der selben Minute legte Lachner zum 7:2 nach (44.). Jetzt zauberten die Gastgeber und vergaben einige Chancen, ehe Lachner zum 8:2 zuschlug (49.). Zweimal hatte Spindler vorgelegt. Den Schlusspunkt zum 9:2 setzte Poetzel. |
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| EHC Klostersee EHC Klostersee – EC Pfaffenhofen Eishogs 3:4 nach Verlängerung (0:1, 2:1, 1:1, 0:1) (BYL) Anstatt des anvisierten Dreiers musste sich der EHC Klostersee an diesem Freitagabend auf eigenem Eis gegen die Eishogs vom EC Pfaffenhofen mit einem Pünktchen zufriedengeben. Irgendwie lief das Spiel über weite Strecken an den Grafingern vorbei und am Ende hatte man in der Verlägerung mit 3:4 das Nachsehen. Den erstmals - zumindest dem Spielberichtsbogen nach - gut gefüllten Kader (nur Kapitän Bernd Rische fehlte) nutzte Trainer Dominik Quinlan, um mit vier Angriffsreihen kürzere Wechselintervalle und ein höheres Spieltempo vorzugeben. Zumindest theoretisch, denn in der Praxis war nicht zu übersehen, dass die Rot-Weißen damit noch nicht so richtig vertraut waren. Zudem waren einge der zuletzt verletzungsbedingt fehlenden Puckjäger sichtlich noch nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte. Der entscheidende Faktor über die gesamte reguläre Spielzeit war freilich das Überzahlspiel. Und da zeigten sich die Gäste zunächst sehr viel ideenreicher, variabler und auch torgefährlicher. Zwei Mal benötigten die Eishogs nur Sekunden, um den Puck in die Maschen zu setzen (16./28.). Dieses 0:2 machten die Klosterseer ihrerseits durch zwei Powerplay-Treffer innerhalb von eineinhalb Minuten wett (37./39.). Ärgerliche, weil vermeidbare Strafzeiten führten auch im letzten Abschnitt zu Toren. Erneut legte Pfaffenhofen vor, die EHCler zogen auf 3:3 gleich (52.). Anschließend waren es die Rot-Weißen, die bis zur Sirene auf eine Entscheidung drängten und auch einige nennenswerte Tormöglichkeiten herauspielten. Nur wollte die schwarze Hartgummischeibe einfach nicht mehr ins Gäste-Gehäuse. Mit dieser Euphorie wurde die Overtime angegangen. Bei Drei gegen Drei ein Fehler, wie sich nach knapp zwei Minuten Zugabe zeigte. Das Geschehen spielte sich in der - aus Klosterseer Sicht - Angriffszone ab, doch der Gast konterte schnell und traf. |
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| EHC Königsbrunn Torreiches Spektakel in Landsberg (BYL) Nach 60 Minuten stand es noch 7:7, erst im Penaltyschießen musste sich der EHC Königsbrunn noch den „Riverkings“ des HC Landsberg mit 7:8 geschlagen geben. Dabei hatte die Partie keinen Sieger verdient, am Ende gewann die glücklichere Mannschaft. Vor dem Spiel verabschiedete der HC Landsberg Andrew McPherson, der zu Beginn der Saison kurzfristig bei den Riverkings aushalf, als die Personalnot am größten war. Vor der beeindruckenden Kulisse von 1225 Fans war auch die deutsche Eishockey-Legende Erich Kühnhackl während des Abschieds zugegen. Danach freute sich der Landsberger Anhang schon auf drei Punkte gegen den EHC Königsbrunn, doch es sollte anders kommen. Zunächst lief es für die Riverkings nach Plan, schon in der zweiten Spielminute musste Torfrau Jennifer Harß das erste Mal hinter sich greifen. Die Freude über die frühe Führung währte aber nur kurz, denn eine Minute später sorgte Jakub Šrámek für den Ausgleich, Dominic Auger hatte ihn mit einem Sahnepass bedient. Gerade mal zwei Minuten später netzte Julian Becher zur 2:1 Führung für Königsbrunn ein. In der zehnten Spielminute konnte Nico Baur sogar auf 3:1 erhöhen. Doch die Gastgeber bissen sich zurück und sorgten mit einem Doppelschlag innerhalb sechzig Sekunden für den 3:3 Ausgleich. Bis zur ersten Pause fielen aber keine weiteren Treffer mehr. Auch im mittleren Spielabschnitt lieferten sich beide Teams einen heißen und intensiven Kampf auf dem Eis, mit viel Einsatz drängten die Kontrahenten auf den nächsten Treffer. In der 23. Spielminute sorgte Julian Becher in Überzahl mit seinem zweiten Tor für die erneute Königsbrunner Führung, doch nur drei Minuten eroberten sich die Riverkings den Puck im gegnerischen Drittel und bestraften den Fehler der Brunnenstädter mit dem Ausgleich zum 4:4. In der 31. Spielminute hatte der EHC erneut Überzahl, Hayden Trupp netzte seinen brachialen Schlagschuss zum 5:4 für Königsbrunn ein. Doch nur drei Minuten später glichen die Riverkings in doppelter Überzahl erneut aus, das 5:5 bedeutete dann auch den Drittelendstand. In den letzten 20 Spielminuten legte der EHC erneut vor, Hayden Trupp wurde von Jakub Šrámek bedient und schoss zum 6:5 ein. Doch sechs Minuten vor Spielende glich Landsberg ein weiteres Mal aus und legte dann zwei Minuten vor Spielende das Tor zur 6:7 Führung nach, die Partie schien gelaufen zu sein. Doch der EHC hatte die Hoffnung noch nicht aufgegeben und drängte auf den Ausgleich. 48 Sekunden vor Spielende ließ dann Daniel Rau den zahlreich mitgereisten Königsbrunner Anhang jubeln, als er zum 7:7 einschoss. Nach 60 Spielminuten ging es jetzt in die Verlängerung, Beide Teams traten nun für fünf weitere Spielminuten mit jeweils drei Feldspielern plus Goalie gegeneinander an. Königsbrunn erarbeitete sich zunächst ein Chancenübergewicht und konnte nach einer Strafzeit für Landsberg sogar zwei Minuten mit einem zusätzlichen Feldspieler agieren. Doch ein Tor wollte einfach nicht fallen, Landsberg hatte Sekunden vor Abpfiff noch eine 100%ige Chance auf einen Treffer, doch die Verlängerung blieb torlos. Die Entscheidung musste nun im Penaltyschießen fallen. Für den EHC konnte lediglich Hayden Trupp verwandeln, Landsberg traf hingegen einmal mehr, der Treffer von Thomas Fischer entschied dann die Partie zugunsten der Riverkings. Königsbrunn verliert am Ende etwas unglücklich das Derby, bei dem beide Teams auf Augenhöhe spielten. Schlimm wiegt aber der Ausfall von Verteidiger Luka Szegedin, der sich kurz vor Spielende verletzte und wohl längere Zeit ausfallen wird. EHC-Coach Waldemar Dietrich war nach der Partie ein wenig enttäuscht, fand aber viel Lob für seine Mannschaft: „Wir haben ganz gut angefangen und mit 3:1 geführt, Landsberg wurde dann aber immer stärker und fand in das Spiel zurück. So stand es dann 3:3.Wir haben heute gutes Überzahlspiel gezeigt, die Jungs bewiesen ihre tolle Moral, vor allem als wir kurz vor Schluss nach in Rückstand gerieten. Trotzdem sind wir zurückgekommen und waren in der Verlängerung die bessere Mannschaft, haben es aber verpasst, den entscheidenden Treffer zu erzielen. Landsberg hatte dann im Penaltyschießen das glücklichere Ende für sich. Für die Zuschauer war das sicher ein unterhaltsames Spiel, viele Tore und eine tolle Kulisse, so macht Eishockey Spaß. Wir müssen jetzt aber weiterhin um jeden Punkt kämpfen.“ |
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| EHF Passau Black Hawks Black Hawks unterliegen in hochklassigen Spiel - Top Spiel am Freitag um 20 Uhr in der EisArena (BYL) Es war das erwartete Spitzenspiel in der Passauer EisArena. In einem technisch hochklassigen Spiel mussten sich die Passau Black Hawks vor 1.032 Zuschauern dem TEV Miesbach mit 3:6 geschlagen geben. Das Ergebnis fiel am Ende etwas zu hoch aus, trotzdem geht der Sieg der Oberbayern unter dem Strich in Ordnung. Die Habichte kamen gut ins Spiel und konnten durch Petr Sulcik in Führung gehen. Die Gäste drehten die Partie noch im ersten Drittel zu ihren Gunsten. Besonders bitter: Verteidiger Mathias Pilz bekam einen Puck ins Gesicht und musste mit einer Verletzung ins Krankenhaus gebracht werden. Im zweiten Drittel hatten die Gäste das Heft in der Hand. Kurz vor Ende des zweiten Abschnitts erzielte der TEV Miesbach das Tor zum 1:3. Kämpferisch und mit einer Top Einstellung präsentieren sich die Black Hawks im Schlussdrittel. Jan Sybek konnte für die Black Hawks kurz nach Wiederanpfiff verkürzen. Im Gegenzug nutzen der TEV ein Powerplay zur erneuten zwei Tore Führung. Doch die Habichte gaben sich nicht geschlagen und konnten erneut verkürzen. Petr Sulcik markierte seinen zweiten Treffer an diesen Abend – ebenfalls in Überzahl. Eine Minute darauf schlug Miesbach erneut eiskalt zu – 3:5. Ein Schlagschuss drei Minuten vor Ende besiegelte die Passauer 3:6 Niederlage. Am Ende zogen die Passau Black Hawks auch zu viele Strafzeiten und nahmen sich so oft selbst aus dem Spiel. „Wir haben heute das erwartet gute Spiel in der EisArena gesehen. Zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Insgesamt gesehen haben wir nur über 35, 40 Minuten unser Spiel abgeliefert. Auf diesem Niveau reicht das aber nicht. Der Sieg für Miesbach geht unter dem Strich in Ordnung.“ so die Analyse von Trainer Heinz Feilmeier. Die Zuschauer in der Passauer EisArena bekamen das vielleicht beste Eishockeyspiel in dieser Saison zu sehen. Beide Mannschaften trugen ihren Teil dazu bei, dass die Partie das erwartete Spitzenspiel wurde. Am Sonntag steht dann bereits das nächste unangenehme Spiel für die Black Hawks auf dem Programm. Die Reise führt die Habichte zum ESC Geretsried. Aufgrund der baulichen Maßnahmen im Stadion des ESC, werden die Heimspiele in Mittenwald ausgetragen. Dies sollte für die Black Hawks aber kein Nachteil sein. Im offenen Stadion des ESC Geretsried taten sich die Black Hawks in den vergangenen Jahren oft sehr schwer und kassierten teils empfindliche Niederlagen. Die Black Hawks müssen sich aber bereits jetzt auf ein hartes und umkämpftes Spiel einstellen. Geretsried steht mit neun Punkten im Tabellenkeller und möchte diesen schnellstmöglich wieder verlassen. Verzichten muss Trainer Heinz Feilmeier in Geretsried auf jeden Fall auf Patrick Geiger. Dazu kommt wahrscheinlich der Ausfall von Mathias Pilz. Das Spiel in Geretsried wird also ein echter Prüfstein für die Passauer Mannschaft. -czo |
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| EHC Waldkraiburg Löwen Klarer Sieg gegen dezimierte Bad Kissinger Mannschaft (BYL) Das Freitags-Spiel in Waldkraiburg gegen den EC Bad Kissingen begann mit warten. Warten bis sich der Bad Kissinger Spielerbus aus dem Stau lösen kann und entsprechend warten bis das eigene, meist hopfenhaltige, Erfrischungsgetränk im Becher gelandet ist, um die Zeit bis zum Spielbeginn zu überbrücken. Unnötig zu erwähnen, dass das Getränk, ausgeschenkt von der großartigen Stadiongaststäte in Waldkraiburg, dieses Rennen gewonnen hat. Rund eine halbe Stunde später als geplant, begann das Spiel gegen die von Stadionproblemen geplagten Bad Kissinger, die selbst nur mit einem Rumpfkader nach Waldkraiburg kamen. Dieser Umstand spiegelte sich auch im Bad Kissinger Spiel wider. Man war aufs Verteidigen bedacht und ließ die Löwen lieber kommen. Dies spart Kraft und man hält mit nur zehn angereisten Spielern möglicherweise etwas länger durch. Dennoch waren es die Mannen aus dem Norden des Freistaats die das erste dicke Ausrufezeichen im Spiel setzen konnten. Anton Zimmer war es, der, alleingelassen von der Waldkraiburger Abwehr, die 1-zu-1-Situation gegen Waldkraiburgs Nummer 1 Kevin Yeingst für sich entscheiden und zum 1:0 treffen konnte. Dies änderte jedoch nichts an der Spielsituation. Waldkraiburg, weiterhin spielbestimmend, drückt den EC Bad Kissingen in das eigene Spieldrittel, von den Wölfen sieht man lediglich hin und wieder einen Entlastungsangriff. Dann, die elfte Minute war soeben angebrochen, die Erlösung für Waldkraiburger Anhang und Spieler. Josef Straka gleicht, auf Zuspiel von Tomas Rousek und Thomas Rott zum 1:1 aus. In der Folge Waldkraiburg weiter am Drücker, doch das nächste Tor, ja das möchte nicht so recht fallen. Das zweite Drittel beginnt Bad Kissingen mit einer Strafzeit, ohne dass auch nur eine Sekunde des Abschnitts vergangen wäre. Weil die Mannschaft die gastfreundlichen Kabinen in der Waldkraiburger Raiffeisen-Arena scheinbar zu sehr genossen hat, kamen sie mit deutlicher Verspätung aus selbiger wieder zurück. Dies bestrafte Schiedsrichter Michael Fischer mit einer zweiminütigen Strafe für die Wölfe. Lange musste Marc Hemmerich jedoch nicht auf der Strafbank sitzen. Nach 22 Sekunden war es Mathias Jeske der, auf Zuspiel von Tomas Rousek und Lukas Wagner das Spielgerät zum 2:1 in die Maschen hämmerte. Wieder dauerte es, bemessen an der Überlegenheit der Löwen, viel zu lange bis das nächste Waldkraiburger Tor fiel. Nico Vogl war es schließlich, der nach rund 30 gespielten Minuten, auf Pass von Christof Hradek und Fabian Kanzelsberger, auf 3:1 erhöhte. Nun schienen die Bad Kissinger Hoffnungen etwas aus Waldkraiburg mitnehmen zu können erloschen zu sein. So nutzte Josef Straka, nach Vorarbeit von Jeske und Wagner, nur 2 Minuten nach dem dritten Tor, die Chance und erhöhte auf 4:1. Den Schlusspunkt des zweiten Durchgangs, in der mit 601 Zuschauern vergleichsweise schwach besuchten Raiffeisen-Arena, setzte dann erneut Nico Vogl. In der 39. Minute schließt er einen Spielzug mit den Passgebern Hradek und Seifert erfolgreich zum 5:1 ab und besiegelt den Pausenstand. Passend zur Tatsache, dass die Löwen-Trainer Alex & Sergej Piskunov der dritten Reihe des EHC an diesem Freitag sehr viel Eiszeit gaben, wechselte der EHC in der Pause auch den Torhüter. Für Kevin Yeingst stand also nun Fabian Birk im Tor und, wir nehmen es vorweg, auch er machte seine Sache gut. Das Spiel selbst hatte sein Gesicht nicht geändert. Drückende Waldkraiburger setzen sich im Wölfe-Drittel fest, Bad Kissingen, mittlerweile auch am Ende der Kräfte angekommen, verteidigt was geht und versucht langes Laufen zu vermeiden. Dies rächt sich für die Nordbayern in der 45. Spielminute. Christof Hradek, ein Tor früher noch Vorlagengeber, darf sich nun selbst in die Liste der Schützen eintragen, nachdem er mustergültig von Nico Vogl bedient wurde. In der 49. Minute dann eine Doppel-Strafe für den EHC Waldkraiburg und eine Auszeit für die Wölfe aus Bad Kissingen. Diese mobilisierten die letzten Reserven und nutzten diese Zwei-Mann-Überzahl zur Ergebniskosmetik. Dieses zweite Tor brachte jedoch nicht mehr Fahrt in das Spiel, im Gegenteil. Auch die Löwen nahmen nun Geschwindigkeit aus ihren Bemühungen, möglicherweise weil man bereits das große Derby gegen den ESC Dorfen im Kopf hatte. Dennoch durfte ein Löwe, und zwar der offiziell beste des Abends, Mathias Jeske, den Schlusspunkt in dieser Partie setzen. Nach Pässen von Thomas Rott und Tomas Rousek, hämmert dieser erneut den Puck von der blauen Linie ins Tor und sorgt für den Endstand von 7:2. Am Sonntag den 17.11.2019 kommt der ESC Dorfen in die Waldkraiburger Raiffeisen-Arena und der EHC erwartet jeden Waldkraiburger oder Umländer der laufen kann in der heimischen Arena zur Unterstützung. |
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| ESV Buchloe Piraten lassen in Pfronten nichts anbrennen - ESV Buchloe schlägt chancenlose Falcons klar mit 9:2 (BLL) Keine wirklichen Probleme hatten die Buchloer Piraten am Freitag beim Auswärtsauftritt in Pfronten. Lediglich im ersten Drittel konnten die heimischen Falcons das Spiel noch einigermaßen offen und knapp gestalten. Doch am Ende siegten die Buchloer auch in der Höhe verdient mit 9:2 (1:0, 3:0, 5:2) und fuhren somit ungefährdet die nächsten drei Zähler ein. Für die letztlich chancenlosen Pfrontener setzte es nach dem 1:10 vorige Woche in Bad Wörishofen dagegen die nächste deutliche Packung. Vor der Partie hatte sich der EVP unter der Woche noch von Trainer Gerhard Koziol getrennt, doch diese Maßnahme sollte auch im Spiel gegen die Piraten keinen Erfolg bringen. Denn Maximilian Schorer brachte die Freibeuter schon früh nach dreieinhalb Minuten in Front. Anschließend hielten die Hausherren zumindest in den ersten 20 Minuten noch ganz ordentlich dagegen und machten dem zwar optisch überlegenen ESV das Leben durchaus schwer. Alexander Reichelmeir im Buchloer Tor musste somit gleich zweimal gegen Ladislav Hruska und Timo Stammler einen möglichen Ausgleich verhindern (16.), weshalb es mit der knappen Führung für die Rot-Weißen zum ersten Mal in die Kabinen ging. Im Mittelabschnitt bauten die Gennachstädter das enge Ergebnis dann aber mit einem Doppelschlag aus. Zwar kam auch hier anfangs kein richtiger Spielfluss auf, doch ein tolles Zuspiel von Robert Wittmann – der als fünffacher Vorbereiter an diesem Abend glänzte – brachte Alexander Krafczyk alleine vor dem Tor in Position. Und der Buchloer Topscorer ließ sich nicht zweimal bitten und beförderte die Scheibe zum 2:0 genau in den Winkel (24.). Nur zweieinhalb Minuten später setzte sich dann John Boger energisch auf der Außenbahn durch und stellte auf 3:0. Von Pfronten war zu diesem Zeitpunkt in der Offensive kaum noch etwas zu sehen und die Piraten nutzten dies sogar zum vierten Torerfolg. Erneut hieß der Torschütze Krafczyk, der nach einem Bullygewinn EVP-Schlussmann Fabian Mölle humorlos zum 4:0 überwand (32.). Auch im Anschluss waren die Buchloer spielbestimmend, doch weitere Tore sollten bis zur zweiten Pause nicht mehr fallen, auch weil der mittlerweile fast beschäftigungslose Reichelmeir noch einmal aufmerksam bei einem Konter von Sebastian Weixler parierte (39.). Im letzten Durchgang kamen die Buchloer ebenfalls zu keiner Zeit mehr in Bedrängnis. Nach drei schnellen Toren war die Gegenwehr der Gastgeber aber auch fast vollständig gebrochen. Erst hatte Kapitän David Strodel im Powerplay mit einem verdeckten Blueliner zum 5:0 getroffen (43.), ehe Michal Telesz nur 52 Sekunden später das nächste Überzahltor folgen ließ. Und nur weitere 26 Sekunden nach dem 6:0 klingelte es schon wieder im Pfrontener Tor: Der bis dato glücklose Christian Wittmann hatte mit einer feinen Direktabnahme zum 7:0 in den Winkel getroffen. Pfronten schien sich nun kampflos zu ergeben, doch die Piraten ließen es fortan etwas ruhiger angehen. Dennoch fiel nach 50 Minuten das 8:0, welches Max Hofer wieder mit einem Mann mehr auf dem Eis mit einem sehenswerten Distanzschuss ins Kreuzeck erzielte. Aber auch den Falcons war noch der Ehrentreffer vergönnt, als Benjamin Gottwalz freistehend vor Reichelmeir zum 8:1 traf (54.). Anschließend fiel auf beiden Seiten noch je ein Tor. Alexander Krafczyk machte mit dem 9:1 seinen Hattrick perfekt (57.) und Pfronten traf Sekunden vor dem Ende durch Dennis Gröger noch zum 9:2, was am deutlichen und hochverdienten Auswärtserfolg des ESV aber freilich nichts mehr änderte. |
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| ESC Kempten Sharks zeigen Eisbären die Grenzen auf - ESC Kempten lässt dem ESV Burgau beim 8:2 Sieg in einem hochklassigen Spiel keine Chance (BLL) Gefühlt endlose drei Wochen vergingen für die Sharks seit dem letzten Heimspiel. Nach den Auswärtspartien in Buchloe, Bad Aibling und Fürstenfeldbruck wurde das geplante Heimspiel der Sharks am letzten Sonntag ja seitens des TSV Farchant abgesagt, so dass die Kemptener Eishockeyfans eine Ewigkeit darauf warten mussten ihr Team endlich wieder zuhause anfeuern zu können. Trainer Carsten Gosdeck hatte seine Mannen unter der Woche bereits akribisch auf das Topspiel vorbereitet. Und von der ersten Minute an waren die Sharks hellwach und spielten aggressiv und offensiv. Es dauerte auch lediglich 93 Sekunden da klingelte es schon zum ersten Mal im Gehäuse des gewohnt starken Roman Jourkov. Und wenn auch Burgau in der 14. Minute zum überraschenden Ausgleich traf, so lief das Spiel doch hauptsächlich in Richtung Gästetor. Nur eineinhalb Minuten nach dem Ausgleich traf Ron Newhook zur erneuten Führung. Kempten zeigte ein starkes Drittel, verteidigte clever, spielte ein erfolgreiches Forechecking und lies den Gästen nicht viel Raum. Trainer Gosdeck sagte nach dem Spiel in der Pressekonferenz denn auch dass er in der vergangenen Woche viel an der Defensivarbeit gefeilt hatte und auch das Spielsystem umstellte. Dies zeigte Wirkung, die Allgäuer waren die klar überlegene Mannschaft. Burgau bekam die Kemptener Stürmer nie richtig in den Griff, auf der Gegenseite stand die ESC Defensive sehr stabil. Der junge Benni Dick erhöhte in der 31.min auf 3:1. dieses eine Mal konnten die Eisbären nochmals verkürzen, dann kam aber die Zeit der Sharks endgültig. Adrian Kastel-Dahl scheiterte in der 38. Minute noch mit einem Penalty aber Fabian Magg schaffte mit dem 4:2 unmittelbar vor der Pause bereits die Vorentscheidung. Im letzten Drittel überzeugten die Sharks offensiv und defensiv, fast zwei Minuten mit zwei Mann weniger auf dem ließen sie gerade mal einen einzigen Torschuss der Burgauer zu. Das Unterzahlspiel war an diesem Abend absolut überragend, wie auch der Gästecoach nach dem Spiel attestierte, wenn er es auch eher als schlechte Überzahl seines Teams titulierte. Vorne erspielten sich die Kemptener Chance auf Chance die auch gut verwertet wurden. Markus Vaitl und erneut Fabian Magg erhöhten die Führung auf ein beruhigendes 6:2, trotzdem spielte man weiter offensiv und lies Burgau nie richtig ins Spiel kommen. Eine unschöne Szene dann nach dem dritten Tor durch Fabian Magg zum 7:2. Im Alleingang setzte er sich gegen drei Verteidiger durch, wurde gefoult und vollendete trotzdem noch souverän. Beim Torjubel bekam er dann auf unschöne Weise den Schläger von einem Burgauer Spieler ins Gesicht geschlagen und musste verletzt auf die Bank. Leider blieb dieses klare Foul ungeahndet was Trainer Gosdeck auch beim Schiedsrichter monierte. Als Dank dafür bekam er eine 2 min + Spieldauerstrafe aufgebrummt, musste also in die Kabine und wird beim nächsten Spiel nicht auf der Bank sitzen. So bekam er den Schlusspunkt durch Michel Maaßen nicht mehr mit, der 3 Minuten vor Spielende den 8:2 Endstand besorgte. Eine klare Leistungssteigerung gegenüber den letzten Spielen bescherte den Sharks drei hochverdiente Punkte. Man war den mitfavorisierten Burgauern deutlich überlegen und der Sieg war auch in dieser Höhe absolut verdient. Am Sonntag hat das Team kein Spiel, erst am kommenden Wochenende geht es mit zwei Heimpartien, am Freitag gegen Forst und am Sonntag gegen Buchloe weiter. |
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| Regionalliga West / Landesliga Nordrhein-Westfalen |
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| Dinslakener EC Kobras Die Serie ist gerissen (RLW) Nach drei Siegen in Folge mussten die Kobras am gestrigen Abend mit 4:8 eine Niederlage gegen die Neuwieder Bären einstecken. Neben den vielen Verletzten fehlte gestern Abend auch noch Benni Hüsken aus beruflichen Gründen. Zwei Strafen - Serien verhinderten, dass an diesem Abend mehr drin gewesen wäre. Die Kobras begannen in den ersten Minuten da, wo sie gegen Diez – Limburg aufgehört hatten: kämpferisch und zielstrebig. Mit dem Ergebnis, dass man bereits nach 2 Minuten den ersten Treffer des Abends erzielte. Kristof Kelsch besorgte den Führungstreffer für die Dinslakener. Überhaupt muss man sagen, dass die Reihe Kelsch – Spazier – Müller gestern einen sehr guten Eindruck hinterließ. Als dann Jeff Smith in der 11. Spielminute den Ausgleich erzielte, konnte man dies durchaus noch als kleinen Betriebsunfall verbuchen. Doch im Anschluss leistete man sich seitens der Dinslakener zu viele Strafminuten, die die Gäste eiskalt ausnutzten. So schafften es die Bären, mittels ihres Überzahlspiels innerhalb von 4 Minuten auf 3:1 davon zu ziehen. Die Giftschlangen bemühten sich fortan um den Anschluss. Das 2:3 durch Jesse Parker und das 3:4 durch Leon Taraschewski erhielten die Hoffnung auf den vierten Sieg in Folge noch am Leben. Doch eine erneute Strafzeitenflut brachte die Vanek – Truppe endgültig auf die Verliererstraße. In den 5 Spielminuten, in denen ein Ersatzspieler für den mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe belegten Leon Taraschewski in der Kühlbox war, zogen die Gäste dann auf 6:3 davon. Milan Vanek versuchte alles und nahm bereits 14 Minuten vor dem Schlusspfiff Goalie Frenzel für einen weiteren Feldspieler vom Eis, doch der Schuss ging nach hinten los. Noah Bruns erzielte mit seinem Empty – Net Goal in der 50. Spielminute die Entscheidung. Zwar verkürzte Jesse Parker in der 51. Spielminute nochmal auf 4:7, doch zu diesem Zeitpunkt war der Drops bereits gelutscht. Den Schlusspunkt zum verdienten Sieg setzten dann doch noch die Gäste, als in der 58. Spielminute Max Wasser Treffer Nummer 8 für seine Farben erzielte. Verteidiger Marvin Linse analysierte das Spiel wie folgt: „Wir haben gut ins Spiel gegen Neuwied gefunden und konnten auch schnell das 1:0 machen, doch durch individuelle Fehler haben wir das Spiel nach ca. 6 bis 10 Minuten aus der Hand gegeben. Zwischenzeitlich kamen wir immer mal wieder ran nach den Rückständen vor allem zu Anfang des letzten Drittels durch das 4:3 aus Neuwied Sicht. Doch dann haben wir unser Spiel durch unnötige Strafen kaputt gemacht und es hat dann durch diverse Unterzahlsituationen seinen Lauf genommen. Eine sehr ärgerliche Niederlage, die absolut nicht nötig war! Doch wie sagt man so schön? Mund abwischen und nach vorne schauen, denn es wartet am Dienstag auch schon wieder Ratingen im NRW - Pokal auf uns. Wenn wir wieder an die Leistung aus dem Limburg Spiel anknüpfen und aus den Fehlern des Neuwied Spiel lernen, bin ich sehr optimistisch, dass wir dann Ratingen schlagen und ins Pokal – Finale einziehen werden. Klar plagt uns momentan das Verletzungspech aber das sollte vielleicht nochmal eine zusätzliche Motivation für uns sein, trotz des momentan kleinen Kaders“. Man merkte den Kobras gestern deutlich an, dass das Fehlen zahlreicher Akteure in den letzten Wochen viel Kraft gekostet hat. Doch aus dem Lazarett gibt es jetzt die erste positive Meldung: Weitere Untersuchungen ergaben, dass das Knie von Philipp Heffler zwar noch geschwollen, aber innerlich nicht verletzt sei, sodass man nach Abklingen der Schwellung auf eine baldige Rückkehr von PH#7 hoffen darf. Er wird auch dringender denn je benötigt, denn die Kobras haben ein strammes Programm vor der Brust: Heute in Leuwen, Dienstag in Ratingen, nächsten Freitag zu Hause gegen Herford und zwei Tage später gegen Nijmegen, ebenfalls in der Schlangengrube. Da ist jede personelle Entlastung herzlich willkommen. |
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| EHC Neuwied Bären 8:4-Sieg: Bären finden den Torriecher wieder (RLW) Die Neuwieder Bären sind mit einem 8:4-Auswärtssieg in Dinslaken auf die Überholspur ausgeschert und - genauso wie die Hammer Eisbären mit jetzt zehn Begegnungen sowie gegenüber dem Herforder EV noch mit einer Partie im Rückstand - vom vierten auf den zweiten Tabellenplatz der Eishockey-Regionalliga West nach vorne geprescht. Diesen wird der EHC auch über das Heimspiel am Sonntagabend ab 19 Uhr gegen die Ratinger Ice Aliens hinaus behalten. „Wir wollen Rang zwei am Sonntag nicht nur verteidigen, sondern mit einem weiteren Sieg untermauern. Das wird gegen Ratingen nicht einfach", weiß Trainer Carsten Billigmann. Zum ersten Mal in dieser Saison hatten die Bären dabei mit doch erheblichen Personalproblemen zu kämpfen: Durch Justin Schrörs' Verletzung stand mit Felix Köllejan lediglich ein Torhüter zur Verfügung, in der Abwehr muss Knut Apel mit einem Handbruch bis auf weiteres passen und im Angriff fehlten der noch angeschlagene Kapitän Stephan Fröhlich sowie der Herner Förderlizenzspieler Maximilian Herz, der vom HEV zum Oberliga-Spitzenspiel in Tillburg angefordert wurde. Dafür, dass Billigmann („Die Mannschaft ist noch enger zusammengerückt, und es zahlt sich eben aus, zwei gute Torhüter im Team zu haben") seine ersten beiden Angriffsreihen neu formieren musste, harmonierten diese in der Schlangengrube bemerkenswert gut. Und das Powerplay wurde zum Faktor: Dreimal trafen die Bären in Überzahl. Aber zunächst war Dinslaken am Zug. Nach nur 121 Sekunden erzielte Kristof Kelsch das 1:0 für die Gastgeber und machte deutlich, dass sie dort weitermachen wollten, wo sie zuletzt beim 6:5-Sieg gegen Tabellenführer EG Diez-Limburg aufgehört hatten. Aber nicht mit den Blau-Weißen. Jeff Smith (11.) und Maximilian Wasser (12., 15.) in einer längeren Überzahlphase zeigten, dass der EHC den frühen Rückschlag gut wegsteckte. Billigmann: „Wir mussten am Anfang erst einmal in die Partie finden, haben dann aber richtig gut zugelegt und insgesamt eine starke Leistung gezeigt." Wann immer Dinslaken schnupperte, setzte Neuwied die nächste Duftmarke. Auf Jesse Parkers 2:3 (34.) ließ Sven Schlicht das 2:4 folgen (37.), auch über Leon Taraschewskis 3:4 (43.) konnten sich die Niederrheiner nicht lange freuen. Jeff Smith ließ es innerhalb von etwas mehr als einer Minute zweimal klingeln (46., 47.) und Sven Schlicht (50.) brachte sein Team endgültig auf die Gewinnerstraße. Ladehemmung vor dem gegnerischen Tor? Chancenwucher? Das scheint bei den Deichstädtern immer mehr der Vergangenheit anzugehören. Acht Tore in einem Spiel - den Schlusspunkte setzte Maximilian Wasser (58.) nach Parkers zwischenzeitlichem 4:7 (51.) -, so viel gab es in dieser Saison noch nicht für die Bären. „Wir haben ja über mehrere Wochen hinweg davon gesprochen, dass wir auf den Moment warten, in dem es Klick macht. Ich glaube den Moment haben wir spätestens heute in Dinslaken erlebt. Das wird uns Sicherheit und neues Selbstvertrauen geben", freute sich Trainer Billigmann über den wieder gefundenen Torriecher seines Teams. „Wir gehen mit einem guten Gefühl ins Heimspiel gegen Ratingen." |
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| Grefrather EG GEG darf sich zwei Mal binnen 24 Stunden beweisen (LLW) Am kommenden Wochenende warten erneut zwei spannende Herausforderungen auf die Grefrather EG. Am Samstag, 16.11., 18:00 Uhr reisen die Blau-Gelben zum niederrheinischen Derby nach Moers. Tags darauf erwartet der Phoenix am Sonntag, 17.11. um 19:30 Uhr in eigener Halle die Realstars Bergisch Gladbach. Mit gerade einmal drei Punkten aus den ersten fünf Begegnungen ist die GEG alles andere als optimal in die Saison gestartet. Die bislang magere Punktebilanz soll nun jedoch endlich ausgebaut werden. Auf den ersten Blick scheinen da die Black Tigers vom GSC Moers am Samstagabend die vermeintlich leichtere Aufgabe. Die Grafschafter warten nach vier Niederlagen aus vier Spielen noch auf ihren ersten Punktgewinn und stehen derzeit mit Platz 9 am Tabellenende der Landesliga. Aber genau das ist es, was den niederrheinischen Nachbarn für die GEG so gefährlich macht, meint Phoenix-Trainer Karel Lang: "Wir dürfen Moers nicht unterschätzen. Die Black Tigers sind viel stärker als ihr Tabellenplatz". Das gleiche würde der Grefrather Coach wohl von seinem Team behaupten, zumal die Formkurve seiner Grefrather Jungs zuletzt deutlich nach oben zeigte, auch wenn die Ergebnisse gegen die Top-Teams aus Troisdorf (2:4) und Wiehl (4:8) noch nicht stimmten. Mit dem derzeitigen 7. Platz will man sich an der Niers jedoch keinesfalls zufrieden geben. Deshalb hat man sich auch für das Heimspiel gut 24 Stunden später gegen Bergisch Gladbach einiges vorgenommen. Ein Heimsieg gegen die spielstarken Realstars kann jedoch nur gelingen, wenn neben einer konzentrierten und kämpferisch starken Einstellung endlich auch das Toreschießen gelingt. Mit den Gästen aus dem Bergischen Land weiß die Grefrather EG durchaus, was auf sie zukommt. Schließlich hatte man sich bereits im Hinspiel auf fremdem Eis trotz zahlreicher guter Möglichkeiten die Zähne an Realstars-Keeper Stephan Schwarz ausgebissen und am Ende mit 2:5 das Nachsehen. Diesmal soll die Revanche gelingen. Für beide Begegnungen wird Karel Lang erneut verletzungs- und berufsbedingt auf einige Leistungsträger verzichten müssen, so dass der eine oder andere Youngster aus dem Junioren-Team auf einen Einsatz hoffen kann. Ebenso hofft man beim Phoenix am Sonntagabend auf die Unterstützung der Zuschauer. "Wir wollen die Trendwende endlich schaffen, da ist der Rückhalt von den Rängen enorm wichtig", so Karel Lang. |
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| Regionalliga Nord |
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| Salzgitter Icefighters Icefighters starten Spendenaktion für Tjalf Caesar (RLN) Beim kommenden Heimspiel gegen den ECW Sande (Sonntag, 18 Uhr) starten die TAG Salzgitter Icefighters eine Trikotversteigerung zugunsten des verletzten Tjalf Caesar vom Hamburger SV. Es war ein Schockmoment für alle Beteiligten, als Caesar beim Spiel in Sande nach einem Einschlag mit dem Kopf in die Bande wiederbelebt und ins künstliche Koma versetzt werden musste. Infolge dessen zeigte die Eishockeyfamilie in vielerlei Hinsicht große Anteilnahme und startete diverse Spendenaktionen zugunsten Caesars Familie. Der 23-Jährige ist mittlerweile aus dem künstlichen Koma erwacht und zeigte auch gleich erste Reaktionen. Am Dienstag fand die hoffentlich letzte Operation statt und Tjalf konnte laut dem HSV auch für eine kurze Zeit sprechen, zeigte dabei große Dankbarkeit für die rege Anteilnahme. Die Stahlstädter hatten bereits für das ursprünglich auf den 3. November anberaumte Spiel gegen die Jadehaie eine Spendenaktion geplant, die aufgrund der Spielverlegung nun am kommenden Sonntag stattfinden wird. Das Ganze wird am Fanartikelstand im Eingangsbereich stattfinden. Dabei kommt es zu einer Versteigerung, deren Erlös gespendet wird. "Wir werden ein unterschriebenes Trikot zugunsten von Tjalf und dessen Familie versteigern und legen auch noch einen Eishockeyschläger dazu. Wir hoffen dass da reichlich Leute drauf bieten werden!", so Icefighters-Trainer Radek Vit. Nächster Rückschlag: Adendorf zieht zurück Die schlechten Nachrichten in der Regionalliga Nord nehmen nicht ab. Am heutigen Freitag teilte Ligenleiter Götz Neumann den teilnehmenden Teams mit, dass der Adendorfer EC seinen Rückzug mangels Spielstätte bekannt geben muss. Der Rückzug des EC Nordhorn aufgrund eines defekten Dachs an der Spielstätte, der verspätete Einstieg in den Spielbetrieb des Adendorfer EC, aufgrund eines Schadens an der Kühlanlage, ein Hallenbrand in Bremen, die schwere Verletzung des HSV-Spielers Tjalf Caesar – all diese Schreckensmeldungen erreichten die Eishockeygemeinde in der noch jungen Spielzeit der Regionalliga 2019/2020. Zumindest in Adendorf gab es zunächst ein Licht am Ende des Tunnels. Nachdem der Spielbetrieb der Heidschnucken aufgrund der defekten Halle und finanzieller Schwierigkeiten schon vor Saisonsonbeginn auf der Kippe stand, sah es bis heute danach aus, als würde man mit einem verspäteten Eingreifen in die Hauptrunde doch noch teilnehmen können. Die Mannschaft sollte nach Vollendung der Reparaturarbeiten im Dezember die erste Partie beschreiten. Heute kam die bittere Nachricht: Beim Instandsetzen der Kühlanlage ist ein weiterer, bis dahin nicht bekannter Defekt aufgefallen. Ein Druckbehälter weist durch Korrosion die nicht mehr erforderliche Wandstärke auf. Der Adendorfer EC zieht dadurch seine Meldung für diese Spielzeit zurück, teilte Neumann mit. Des Weiteren werde man am Montag vorsorglich Insolvenz anmelden, teilte AEC-Geschäftsführer Finn Sonntag der Lüneburger Zeitung mit. Damit reduziert sich die Nordgruppe auf nur noch sieben Mannschaften. "Es ist eine Saiosn zum vergessen nach all dem was passiert ist. Das ist für die Mannschaften und die Zuschauer natürlich schlecht so. Wir wollen nun mal schauen, ob wir ma Modus vielleicht noch etwas ändern können, damit wir wieder mehr Spiele haben", sagt Icefighters-Coach Radek Vit zu der Situation. |
| Samstag 16.November 2019 | www.icehockeypage.de | ||
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