Newsticker

    
September 26
                         
Cantstatter Wasen
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den inslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 23.September 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Sonntag und Montag mit insgesamt 28 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West und Regionalliga Ost.

 
    
Düsseldorfer EG
Auswärtssieg in Straubing! DEG schlägt Tigers knapp mit 3:2!
(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat mit 3:2 (0:0, 2:2, 1:0) gegen die Straubing Tigers gewonnen und den ersten Drei-Punkte-Sieg der Saison 2019/20 eingefahren. In einer hitzigen und umkämpften Partie war es Verteidiger Bernhard Ebner, der kurz vor Schluss das entscheidende Tor erzielte und den Auswärtssieg perfekt machte.
  
    
Bayreuth Tigers
Tigers ohne Durchschlagskraft
(DEL2)  Mit völlig neuformierten Sturmreihen ging Trainer Petri Kujala die Aufgabe in Bietigheim an. So fand sich Kevin Kunz, wie bereits in der vergangenen Saison wieder bei Ivan Kolozvary und Michal Bartosch, Sebastian Busch gab den Center zwischen Gron und Järveläinen und Nico Kolb wurde von Lillich und Kronawitter flankiert. Juuso Rajala führte den vierten Sturm an, bei welchem er Davidek und Richter an seiner Seite hatte. Tim Zimmermann stand zum ersten Mal bei einem Punktspiel auf dem Spielberichtsbogen.
Diese Variante ging im ersten Abschnitt bedingt noch gut. Allerdings fehlte – und dies zog sich über die ganze Partie – die Durchschlagskraft im Angriff fast vollständig. Gerade dieser erste Spielabschnitt war spielerisch, von beiden Teams noch der Beste. Die Gastgeber mit leichtem Übergewicht und in der Gesamtheit bessern Chancen. Ein Unentschieden nach 20 gespielten Minuten war dennoch leistungsgerecht.
Drei Strafzeiten in kurzer Abfolge auf Seiten der Tigers – zu Beginn des nächsten Drittels, wobei eine der Hinausstellungen noch aus dem ersten Abschnitt resultierte – war dann auch der berühmte „Dosenöffner“ für die Gastgeber, die in Person von Laub die Führung heraus schießen konnten. Dem kurzfristigen Ausgleich durch Karlsson nach 33 gespielten Minuten folgte auf dem Fuß – als Bayreuth mit einem Mann mehr auf dem Eis war – die erneute Führung der Steelers, als man diese regelrecht aufbaute mit einem eher bescheidenen Powerplay.
Routiniert, unaufgeregt aber auch ohne Vollgas geben zu müssen, spielten die Steelers den letzten Abschnitt zu Ende. Ein weiterer Powerplay-Treffer durch Breitkreuz und ein Empty-net-Treffer durch McKnight besiegelten die Niederlage der Bayreuther an diesem Abend.
Wenn auch insgesamt die Durchschlagskraft – mit veränderten Reihenzusammenstellungen – fehlte, und zwei Treffer im Powerplay fielen, ein weiterer als Shorthander und ein Empty-net-Goal fiel, so konnte man in Teilen das Spiel gegen eines der Schwergewichte der Liga offen gestalten.
Am Ende heißt es. Mund abwischen und weiter geht’s…
Am kommenden Wochenende sind die Tigers zunächst in Bad Nauheim zu Gast, bevor am Sonntag in einer Woche die Lausitzer Füchse ihre Visitenkarte in Bayreuth abgeben werden.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
3:4! Eispiraten müssen sich Bad Nauheim beugen - Kein Sieg im zweiten Heimspiel
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben auch im zweiten Heimspiel keine Punkte holen können. Die Westsachsen unterlagen den Gästen aus Bad Nauheim mit 3:4. Das nächste Spiel der Eispiraten steht am kommenden Freitag an. Dann gastieren die Crimmitschauer zum Sachsenderby bei den Dresdner Eislöwen.
Personal: Die Grippewelle hat den Sahnpark nun vollends erreicht. Lukáš Vantuch schied mit einem Infekt für das Spiel gegen Bad Nauheim aus, Michael Bitzer musste sich, leicht angeschlagen, mit der Rolle des Backups abfinden. Mark Arnsperger startete für ihn zwischen den Pfosten. Ole Olleff laboriert weiter an einer Handverletzung und wird aller Voraussicht nach noch zwei Wochen fehlen. Mit dabei war dafür wieder Carl Hudson, Christoph Körner feierte dagegen sein Comeback im Sahnpark.
Während die Eispiraten am Freitag mit einem schnellen Treffer starten konnten, war es heute der EC bad Nauheim, der das Spiel eröffnete. Nach genau 40 Sekunden war es Andrej Bires, der mit seinem Nachschuss erfolgreich war – 0:1 (1.). Die Kurstädter blieben folglich am Drücker, konnten zwei Überzahlsituationen jedoch nicht nutzten. Besser machten es die Westsachsen, welche in dieser Saison noch auf den ersten Treffer im Powerplay warten mussten. Im Tic-Tac-Toe-Stil spielten die Crimmitschauer Bastian Kucis aus, Kapitän Adrian Grygiel musste die Scheibe nur noch über die Linie drücken (13.). Es dauerte nur 22 Sekunden, da durften die Fans im Sahnpark erneut jubeln. Alex Wideman verzögerte erst und setzte den Puck schließlich aus zentraler Position über die Stockhand von Kucis ins Nauheimer Gehäuse – 2:1 (13.). Die Schützlinge von Trainer Danny Naud machten folglich ordentlich Dampf, verpassten es allerdings nachzulegen. Auf Zuspiel von Tyler Fiddler war es schließlich erneut Bires, der Arnsperger 29 Sekunden vor der ersten Drittelpause bezwang und zum 2:2 traf (20.).
Die Eispiraten waren im zweiten Durchgang bemüht, den erneuten Führungstreffer zu erzielen. Doch weder Adrian Grygiel mit seinem Bauerntrick, noch Christoph Körner mit seiner Chance in Unterzahl, konnten ein Tor herbeiführen. Die Nauheimer blieben indes aber auch immer gefährlich und gingen nach 35 Minuten erneut in Front. Gerade war eine Strafzeit gegen die Eispiraten abgelaufen, da nutzte Dani Bindels einen Abpraller eiskalt und bezwang Mark Arnsperger zum 2:3 (35.). Kurz vor der Pause hatte dann zunächst Dominic Walsh die Chance wieder auszugleichen, doch scheiterte ebenso wie Patrick Pohl am gut parierenden Bastian Kucis.
Die Nauheimer kamen besser in das letzte Drittel. Immer wieder rückte Mark Arnsperger in den Vordergrund, der mehrere Chancen der Kurstädter stark parierte. Hinzu kam ein über weite Strecken gutes Penalty Killing der Naud-Truppe. Im sechsten Anlauf traf der ECBN dann aber doch. Strodel drückte den Puck in der 46. Minute über die Torlinie – 2:4. Die Eispiraten liefen in der Folge immer wieder an, doch Kucis parierte immer wieder stark gegen Grygiel, Hudson und Co. Das letzte Tor des Spiels fiel schließlich neun Sekunden vor dem Ende und gehörte den Eispiraten. Im Nachsetzen bugsierte Dominic Walsh die Scheibe zum 3:4-Anschluss in das Tor der Nauheimer – Aus Sicht der Crimmitschauer jedoch leider zu spät (60.).
  
    
Dresdner Eislöwen
1:7-Niederlage in Freiburg
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das zweite DEL2-Punktspiel an diesem Wochenende bei den Wölfen Freiburg mit 1:7 (1:1; 0:1; 0:5) verloren. Verzichten musste Cheftrainer Bradley Gratton weiterhin auf Verteidiger Sebastian Zauner (Unterkörperverletzung). Jozef Balej brachte die Hausherren in Unterzahl in Führung (15.). Dale Mitchell markierte in der 18. Spielminute den Ausgleichstreffer für die Dresdner Eislöwen, doch Luke Pither sorgte für die erneute Führung der Freiburger (25.). Im Schlussdrittel netzten Jannik Herm (42.), Luke Pither (43. + 54./EN), Christian Billich (58.) und zwei Minuten vor Spielende erneut Luke Pither zum deutlichen 1:7-Endstand ein.
Bradley Gratton, Eislöwen-Cheftrainer: „Im ersten Drittel sind wir gut in das Spiel gekommen und haben es sogar geschafft Druck aufzubauen. Im zweiten Drittel haben wir dann immer weiter nachgelassen bevor wir im letzten Drittel komplett auseinandergefallen sind. In meiner Karriere als Trainer war ich noch nie so enttäuscht wie von dieser Schlussleistung. Wir haben zu viele Konter kassiert, nach hinten nicht genug gearbeitet, einfach aufgehört Eishockey zu spielen. Vor allem den erfahrenen Spielern muss ich da einen Vorwurf machen. Das ist eine Einstellung, die ich nicht akzeptiere.“
Am Freitag, 27. September um 19.30 Uhr empfangen die Dresdner Eislöwen die Eispiraten Crimmitschau zum Derby in der EnergieVerbund Arena.
  
    
ESV Kaufbeuren
Joker unterliegen den Heilbronner Falken mit 2:8
(DEL2)  ESV Kaufbeuren gegen Heilbronner Falken lautete am Sonntagabend die DEL2 Partie in der erdgas schwaben arena, zu der 2168 Zuschauer den Weg ins Stadion fanden. Die Kaufbeurer Mannschaft musste dabei zwar neben den Langzeitverletzten Jere Laaksonen und Florin Ketterer, auch noch auf Alex Thiel verzichten, konnte aber mit Rückenwind aus dem Sieg in Dresden zu Ihrem zweiten Heimspiel antreten.
Die Buron Joker starten druckvoll in das erste Drittel und erspielt sich erste Chancen durch Fabian Koziol und Sami Blomqvist der nach schönem Zuspiel allein vor Matthias Nemec auftaucht, ihn aber nicht überwinden kann. Nach zehn gespielten Minuten gibt Kaufbeuren das Spiel aber immer mehr aus der Hand und macht sich durch einen zu fahrigen Spielaufbau anfällig für Konter der Heilbronner. Einen dieser Aufbaufehler nutzt dann Dylan Wruck in der 12. Minute eiskalt aus und trifft zum 0:1 für die Falken. In der Folge gehört das Spiel klar den Gästen, die immer wieder gefährlich vor Stefan Vajs kommen. Der Kaufbeurer Keeper hält seine Mannschaft aber im Spiel, ist bei einer Großchance von Kevin Maginot blitzschnell unten und auch eine Drei gegen Fünf Unterzahl überstehen die Joker schadlos. Kurz vor Drittelende können die Jokerfans dann doch noch feiern, als ein schneller Gegenstoß des ESV über Antti Kerälä und Ossi Saarinen zu Julian Eichinger führt und der Kapitän aus vollem Lauf zum Ausgleich abzieht.
Den zweiten Spielabschnitt müssen die Joker in Unterzahl antreten, da sich Denis Pfaffengut kurz vor der Sirene noch eine unnötige Strafzeit einfängt und dreißig Sekunden nach Drittelbeginn klingelt es bereits im Kaufbeurer Kasten. Stefan Della Rovere heißt der Torschütze in Überzahl. Der ESVK zeigt sich von der erneuten Führung wenig beeindruckt und hat im Anschluss einige gute Chancen zum Ausgleich, aber sowohl Joey Lewis als auch Sami Blomqvist scheitern am starken Matthias Nemec. Als dieser dann doch einmal geschlagen ist und Louis Latta das freie Tor vor sich hat, trifft dieser zur Verzweiflung der heimischen Fans die Scheibe nicht richtig. Heilbronn hingegen ist in diesem Drittel eiskalt im Powerplay und erhöht durch Yannik Valenti auf 1:3. Kaufbeuren steckt nicht auf und erhöht nun den Druck auf Matthias Nemec, das zahlt sich in der 32. Minute endlich aus, als Branden Gracel das Spielgerät am Keeper vorbei in den Winkel setzt. Der Jubel über den Anschluss ist noch nicht ganz verhallt, da stellen die Falken die zwei Tor-Führung auch schon wieder her. Davis Koch nutzt das unsortierte Abwehrverhalten der Joker aus und passt quer auf Valentin Klos, der locker einnetzt. Dem ESVK gelingt vor Drittelende, trotz Kampf, kein weiterer Treffer und so geht es mit 2:4 in die Pause. Zu allem Überfluss verletzte sich Philipp de Paly im zweiten Drittel nach einem ungeahndeten Kniecheck wohl schwerer am Knie und konnte die Partie nicht zu Ende spielen.
Das letzte Drittel hätte aus Kaufbeurer Sicht besser gar nicht erst stattgefunden. Wieder dauert es nur wenige Sekunden ehe Pierre Preto auf 2:5 für Heilbronn erhöht und spätestens als Louis Brune einen erneuten Fehlpass der ESVK Abwehr aufnimmt und Stefan Vajs zum sechsten Mal überwunden wird, ist klar das für die Joker an diesem Abend nichts zu holen ist. Die Rotgelben sind zwar um Ergebniskosmetik bemüht, aber entweder scheitern sie an Matthias Nemec oder an sich selbst. Für die Falken läuft es hingegen fast von selbst und so fällt ein weiteres Tor in Überzahl durch den starken Dylan Wruck und kurz vor Spielende wird auch noch ein Videobeweis zu Gunsten der Heilbronner entschieden. Der achte und letzte Treffer wird dabei Bryce Gervais zugesprochen, der samt Scheibe und Stefan Vajs ins Tor rauscht. Am Ende gewinnen die Heilbronner Falken verdient aber zu hoch und der ESVK kann am Freitag gegen Bad Tölz zeigen das er es besser kann.
  
    
Tölzer Löwen
(Fast) alles hervorragend
(DEL2)  Erneut über 2700 Zuschauer kamen am Sonntagabend in der weeArena vollends auf ihre Kosten. Über 64 Minuten lang duellierten sich die formstarken Tölzer Löwen mit dem amtierenden Meister aus Ravensburg auf höchstem Niveau. Schlussendlich stand ein 4:3-Overtime-Sieg für die Buam, die damit das dritte Spiel in Folge gewinnen. Eigentlich war alles hervorragend. Die Einschränkung muss nur aus einem Grund vorgenommen werden: Die Tölzer Löwen hätten ob der Chancen-Dominanz bereits nach 60 Minuten jubeln müssen. "Es war ein glücklicher Punkt für uns", gab auch Towerstars-Coach zu. Besonders im Schlussdrittel flogen die Scheiben im Minutentakt in Richtung Marco Wölfl, der sich ein Extralob beider Coaches verdient hatte. "Wir hatten eine lange Fahrt aus Weißwasser. Ich war mir nicht sicher, wie wir anfangen. Große Überraschung: Wir waren die dominierende Mannschaft", freute sich Kevin Gaudet über das Anfangsdrittel. In den ersten Minuten spielten die Löwen wie aus einem Guss. Wunderbare Passstafetten spielten sich im Towerstars-Defensivdrittel ab. Matt MacKenzie und der erneut hervorragende Max French schossen innerhalb von acht Minuten eine 2:0-Führung heraus. Den ersten kleinen Rückschlag gab es zu verdauen, als Andreas Schwarz in die Kühlbox musste. Thomas Brandl nutzte die Überzahl zum Anschlusstreffer. "Nach dem 2:1 hat man die Erfahrung von Ravensburg gesehen: Meister, sie sind vielleicht noch besser, als letzte Saison auf dem Papier - irgendwann werden sie kommen", ist sich Gaudet sicher, der die Defensivleistung der Oberschwaben im Mitteldrittel heraushob. Die zweiten 20 Minuten wirkten etwas zerfahren. Beide Teams standen grundsätzlich sicher in der Abwehr, so dauerte es bis zu 39. Minute, als erneut ein Tor fiel. David Zucker nutzte einen Breakaway - entstanden durch einen verpatzten Tölzer Wechsel - in Unterzahl zum 2:2. Der Ausgleich zu diesem Zeitpunkt durchaus etwas schmeichelhaft. Doch im Schlussdrittel fanden die Löwen nochmal einen Extragang. "Wir haben nochmal Energie gefunden und das Drittel dominiert. Es hat Spaß gemacht zuzusehen, wir hatten so viele Chancen. Wölfl war hervorragend im Tor", so Gaudet. Der frühere Tölzer Goalie hatte einen starken Tag erwischt, hielt seine Mannschaft im Schlussdrittel im Spiel. Zwar gelang es Marco Pfleger in Überzahl erneut zur Führung einzuschießen, doch danach war das Tor wie verriegelt. Philipp Schlager, Sasa Martinovic, Johannes Sedlmayr, Lubor Dibelka - alle scheiterten sie mit Top-Chancen an Wölfl. So kam es, wie es kommen musste. In Towerstars-Überzahl schoss Vincenz Mayer zum 3:3 ein. Der verlorene Punkt am Ende des Tages allerdings nur eine Randnotiz. Zu viel am Löwenspiel war herausragend, um sich damit lange aufzuhalten. "Heute Abend hat meine Mannschaft hervorragend gespielt. Am Ende bin ich einfach über die zwei Punkte glücklich", resümierte Gaudet. Max French war es, der 43 Sekunden vor Ende der Overtime zum Sieg einschoss: Ein satter, wenn auch leicht abgefälschter Schuss ins rechte Kreuzeck - da war selbst Wölfl machtlos. "Es ist immer noch eine neue Mannschaft für mich. In jedem Spiel freue ich mich noch mehr", erklärte Gaudet. Insgesamt sei er mit dem Start in die neue Saison sehr zufrieden. "Hättest du mir acht Punkte aus den ersten vier Spielen angeboten, hätte ich unterschrieben." Tabellenplatz drei vermutlich auch.
  
    
Deggendorfer SC
Sieg zum Ende der Vorbereitung – DSC gewinnt auch in Weiden
(OLS)  Nach dem verdienten 7:4 Heimerfolg über die Blue Devils Weiden am  
Freitag geht der Deggendorfer SC am Sonntag im Rückspiel bei den  
Oberpfälzern ebenfalls mit einem Sieg vom Eis. Mit 2:4 bezwang das  
Team von Trainer Dave Allison die Blue Devils und feiert somit eine  
gelungene Generalprobe vor dem Start in die neue Oberligasaison.
Von Beginn an setzten die Deggendorfer die Hausherren früh unter  
Druck, sodass die Blue Devils bereits in den ersten Minuten den DSC  
nur durch ein Foul stoppen konnten. In der vierten Minute nutzte das  
Team von Trainer Dave Allison gleich eine dieser  
Überzahlmöglichkeiten. Kyle Osterberg staubte nach einem Abpraller vor  
dem Tor zum 0:1 ab. In der Folgezeit verlor die Partie dann etwas an  
Tempo, da Überzahl und Unterzahl regelmäßig auf der Tagesordnung  
standen. Und gerade als der DSC eine Unterzahlsituation schadlos  
überstand, schlug man vorne eiskalt zu. Sergej Janzen trifft mit einem  
sehenswerten Schuss direkt in den linken Winkel. Gegen Ende des ersten  
Abschnitts kamen dann die Weidener noch zu der ein oder anderen  
Chance, doch Henning Schroth ließ sich im ersten Abschnitt nicht mehr  
überwinden.
Im zweiten Abschnitt verlor die Partie dann etwas an Geschwindigkeit.  
Zwar hatten beide Mannschaften ihre Chancen, jedoch ließ sich keiner  
der beiden Torhüter überwinden. Die dickste Chance hatte kurz vor Ende  
des zweiten Drittels noch Kyle Osterberg. Der US-Boy scheiterte  
allerdings bei seinem Alleingang an Weidens Keeper Jonas Neffin.
Der Schlussabschnitt begann mit einem Paukenschlag aus Deggendorfer  
Sicht. Zunächst musste die Allison-Truppe noch eine  
Fünf-gegen-Drei-Unterzahlsituation überstehen, doch gerade als mit  
Kyle Osterberg der vierte Mann aufs Eis zurückkam, erkämpfte sich  
Jan-Ferdinand Stern die Scheibe und schickte Osterberg auf die Reise.  
Zwar scheiterte Osterberg im zweiten Abschnitt noch an Neffin, aber  
diese Chance ließ sich der US-Boy nicht nehmen und erhöhte auf 0:3. In  
der 50. Minute kamen dann auch die Blue Devils zu ihrem ersten  
Treffer. Philipp Siller spielte den Puck scharf vor das Gehäuse von  
Henning Schroth und ausgerechnet Andrew Schembri war es, der den Puck  
ins eigene Tor abfälschte. Knapp fünf Minuten vor Ende der Partie  
erhöhten die Deggendorfer das Ergebnis weiter, als Thomas Greilinger  
nach schöner Einzelleistung zum 1:4 einschob. Einmal gab es dann noch  
Grund zum Jubeln aus Sicht der Hausherren. Verteidiger Mirko Schreyer  
gelang 71 Sekunden vor Ende der Partie der Anschlusstreffer zum 2:4.  
Bei diesem Ergebnis blieb es dann auch bis zum Ende der Partie.
Durch diese beiden Siege zum Ende der Vorbereitung feiert der  
Deggendorfer SC eine gelungene Generalprobe vor dem Start in die  
Oberligasaison am kommenden Freitag. Spielbeginn im Ostbayernderby  
gegen die Eisbären Regensburg in der Festung an der Trat wird um 20  
Uhr sein.
  
    
EV Füssen
Oberligavergleich mit Lindau geht mit 4:2 an die Gäste
(OLS)  Ein schnelles und auch sehr körperbetontes Spiel zeigten der EV Füssen und die Lindau Islanders in ihrem Aufeinandertreffen am Freitagabend am Kobelhang. Die Gäste vom Bodensee profitierten dabei von der schlechten Chancenverwertung des EVF in den ersten beiden Abschnitten und siegten am Ende mit 4:2 (0:0, 2:0, 2:2).
Trotz der Niederlage kann man auf Füssener Seite mit dem Test zufrieden sein. Nach dem Ausfall einer Reihe von Akteuren kamen neben den beiden Förderlizenzspielern auch drei weitere Spieler aus dem eigenen DNL-Team zum Einsatz. Die somit sehr junge Mannschaft machte ihre Sache gegen einen recht defensiv und robust eingestellten Gegner richtig gut und bot bis zum Ende Paroli.
Im ersten Drittel hatten die Füssener gerade bei zwei Überzahlspielen Möglichkeiten zur Führung, immer wieder konnten sie den Gegner stark unter Druck setzen. Lindau lauerte auf Konter und hatte dadurch auch zwei gute Chancen, um selbst den ersten Treffer zu erzielen.
Es ging aber torlos in den mittleren Abschnitt, wo der EVF durch Keller, Meier und Deubler wieder nahe an der Führung war. Hier wurde die heimische Mannschaft aber etwas zu ungeduldig, und prompt nutzte Lindau den Raum für einen Alleingang, den Hammerbauer verwandelte (im Spielberichtsbogen wurde als Torschütze Maly genannt). Bei einem weiteren Powerplay brannte es gehörig vor dem Tor der Islanders, Füssen machte aber den Treffer nicht. Als man dann erstmals selbst auf der Strafbank Platz nehmen musste, dauerte es nur 15 Sekunden bis zum 0:2 durch Nirschl. Und mit dem nächsten Angriff wäre beinahe sogar der dritte Gegentreffer gefallen. Die Schwarz-Gelben fingen sich aber wieder und konnten das Geschehen bis Drittelende ausgeglichen gestalten.
Auch eine bis in den Schlussabschnitt reichende Strafzeit wurde unbeschadet überstanden, kaum wieder komplett fand jedoch ein abgefälschter Schuss von Hammerbauer den Weg zum 0:3 ins Tornetz. Beide Teams spielten jetzt offener und mit guten Chancen, Marc Besl traf schließlich in Überzahl zum 1:3. Als bei einem weiteren Powerplay Marius Klein sogar der Anschluss gelang, war der EVF wieder im Spiel. Beinahe wäre Tobias Meier vom Bully weg der Ausgleich gelungen, er scheiterte nur knapp. Eine Schlussoffensive wurde dem Team von Trainer Andi Becherer durch die Strafzeitenverteilung verwehrt. Trotzdem hatte Marc Besl nach Herausnahme des Torhüters noch eine gute Chance zum dritten Treffer, den machten aber die Gäste 18 Sekunden vor Spielende durch Farny ins leere Tor. (MiL)
  
    
VER Selb
Generalprobe geglückt
(OLS)  Endlich. Im fünften Testspiel gelingt der erste Sieg. Mit einem 6:5 Penaltyerfolg über Erfurt beenden unsere Wölfe die Vorbereitungsphase und können mit dem Erfolgserlebnis, das wichtig für das Selbstvertrauen war, die weite Reise am Freitag nach Füssen antreten. In einer temporeichen typischen Testpartie, steigerten sich unsere Jungs mit zunehmender Spielzeit und gingen in den 60 Minuten viermal in Führung. Erfurt antwortet aber immer zum richtigen Zeitpunkt, so musste die Entscheidung im Penaltyschiessen fallen. Die Wölfe-Akteure, die beim Shoot-Out herausragten: Einerseits Goalie Kümpel, der gegen Vazan und Kostourek blendend parierte. Andererseits Gare und McDonald, die ihre beiden Versuche eiskalt einetzten. Fader Beigeschmack dieses Wölfe-Erfolges: Stürmer Zimmermann musste bereits in der Anfangsphase verletzt vom Eis. Genaue Diagnose zu seiner Verletzung steht noch aus.
Wölfe-Coach Henry Thom mit geringfügigen Umstellungen bei der Generalprobe. Für Böhringer, dessen Verletzung sich glücklicherweise nicht so schlimm als ursprünglich angenommen erwies, lief Förderlizenzspieler Nijenhuis in der Verteidigung auf. Im Sturm fehlte Tryoutspieler Turner, dessen Einbürgerung bis zum Saisonstart - nach aktuellem Stand - nicht erfolgreich abgeschlossen sein wird. Der erste Spielabschnitt geprägt von vielen Scheibenverlusten auf beiden Seiten, es war „sprichwörtlich“ viel Sand im Getriebe, zwingende Torchancen in der durchaus temporeichen Partie lange Zeit Fehlanzeige. Auffälligster Wölfe-Akteur war Graaskamp, der für viel Unruhe in der Erfurter Verteidigung sorgte und einige gute Einschussmöglichkeiten für sich verbuchte. Dem US-Boy war es auch vorbehalten, seine Farben in Führung zu bringen. Nach einem schadlos überstandenen Wölfe-Unterzahlspiel Break von Kabitzky und Graaskamp, letzterer schließt eiskalt im linken oberen Winkel ab. Die verdiente Führung hielt jedoch leider nicht lange.
Gästestürmer Schüpping sagte danke, als in der Wölfe-Defensive etwas zu nachlässig agiert wurde und es stand leistungsgerecht 1:1.
Beide Teams nahmen mehr Fahrt auf, die Spielzüge wirkten gefälliger, unsere Wölfe am Drücker und mit der Chance auf die Führung, welche Ondruschka besorgte. In einer 81-sekündigen 5/3 Überzahlsituation hämmerte der Kapitän im zweiten Versuch die Scheibe unhaltbar ins Erfurter Tor. Mittlerweile wurde es ein durchaus ansehnliches Eishockeyspiel, ein offener Schlagabtausch, beide Teams suchten die Entscheidung in der Offensive. Glück für unsere Wölfe, dass in einer kurzen Sturm- und Drangphase der Gäste der Ausgleich nicht fiel. Vazan mit einem brandgefährlichen Konter ohne Erfolg, der Ex-Selber Körner mit Gewalt aus dem Hinterhalt und Kostourek ebenfalls im Alleingang – Wölfe-Goalie Deske im Mittelpunkt des Geschehens. Kostourek ist es dann aber, der in Überzahl den Mittlerweile eingewechselten Kümpel durch die Schoner zum 2:2 überwindet. Es ging danach hin und her in einer heißen Endphase bis zur nächsten Sirene. Zuerst legten unsere Wölfe wieder vor - Gelke mit einem starken Treffer nach feiner Einzelleistung.
Schümann antwortet für Erfurt prompt und es stand wieder 3:3. Die Wölfe-Führung danach zum Greifen nach, McDonald mit einem Pfostenkracher, Gare und Graaskamp in aussichtsreicher Position leider ebenfalls ohne Scheibenglück.
Die erste gute Chance gehörte den Gästen, Kostourek zum Glück brachte die Scheibe nicht im verwaisten Tor unter. Besser machte es auf der Gegenseite Wölfe-Stürmer Schmidt, der einen sehenswerten Spielzug zum 4:3 abschloss. Wird Erfurt nochmals zurückzukommen? Sie kamen zurück. Schüpping mit dem 4:4 und 69 Sekunden vor Ende gelang Kostourek sogar der vielumjubelte 5:4 Führungstreffer. Die Freude der wenig mitgereisten Erfurter Fans verstummte sehr schnell. Ganze 10 Sekunden nach dem Gästeführungstreffer stellte Kabitzky das Ergebnis auf 5:5 – was für eine hochdramatische Schlussphase. Das anschließende Penaltyschiessen ist schnell erzählt: Vazan und Kostourek scheitern beide an Goalie Kümpel, Gare und McDonald bleiben eiskalt und verwandeln.
  
    
ERC Sonthofen
Trotz Niederlage ein gelungener Abschluss der Vorbereitung
(OLS)  Der ERC Sonthofen verliert unglücklich und nach großem Kampf mit 4:5 in der Overtime gegen den SC Riessersee.
Anders als im Freitagsspiel waren die Bulls gegen den SC Riessersee von der ersten Sekunde an hellwach und verteidigten leidenschaftlich. Generell sahen die Zuschauer am Samstagabend ein ganz anderes Spiel als noch am Freitag, was jedoch nicht nur am höherklassigen Gegner lag. Die Bulls spielten schnell, körperbetont und vor Allem konsequent im eigenen Drittel. Zu Beginn kamen erst einmal die Garmischer, doch der ERC stand gut und ließ nicht viele Chancen zu. Falls der SCR doch zum Abschluss kam, war Kessler auf dem Posten. Geduldig warteten die Bulls auf Ihre Chancen und die sollten sie auch bekommen. In der 11. Spielminute war es Homjakovs, der auf Vorlage von Patocka zum 1:0 traf. Anschließend ging es erstmal wieder um konzentriertes Verteidigungsspiel, bevor drei Minuten vor Drittelende Ovaska auf Vorlage von Patocka vollstreckte. So endete das erste Drittel mit 2:0.
Auf Grund einer Strafe gegen Riessersee kurz nach Beginn starteten die Bulls in Überzahl ins zweite Drittel, was ihnen gleich mächtig Schwung gab. Sie setzten sich sofort im Garmischer Drittel fest und erspielten sich einige Chancen, die leider nichts einbrachten. In der 25. Minute war es Uli Maurer, der einen verdeckten Schuss, durch die Schoner von Kessler zum 2:1 versenkte. Kurz darauf musste Tim Marek auf die Strafbank und der SC Riessersee rannte auf das Sonthofer Tor an. Die Bulls eroberten die Scheibe, Havlicek wurde auf die Reise geschickt und scheiterte nur am Torgestänge des Gegners. In der Folge überstand Riessersee zwei Unterzahlsituationen, wobei die Bulls erneut am Pfosten scheiterten. Es kam die 32. Spielminute und während einem Zweikampf zwischen Tim Marek und einem Riesserseer Stürmer hob der Schiedsrichter die Hand und entschied auf eine nicht für alle Zuschauer nachvollziehbare Strafe wegen Beinstellens. Garmisch setzte sich im Sonthofer Drittel fest, Radu passte hart von hinter dem Tor und Vollmer musste zum Ausgleich nur noch abprallen lassen. Die Bulls ließen sich nicht beeindrucken und drängten sofort wieder ins Riesserseer Drittel. Eine dieser Drucksituationen nutzten die Garmischer zum Break, welches Kessler allerdings souverän entschärfte. Kurz darauf musste Maurer auf die Strafbank, was Sonthofen eine Überzahlsituation bescherte. Diese nutze Kames mit einem Schuss von der blauen Linie zur erneuten Führung. Das chancenreiche zweite Drittel endete mit 3:2.
Im letzten Drittel kam erstmal wieder Riessersee, doch die Bulls fuhren ein ums andere Mal gefährliche Konter. Nachdem die ersten Versuche noch ungenutzt blieben, war es in der 44. Minute Hechtl, der ein Break eiskalt zum 4:2 verwandelte. In den folgenden Minuten bestimmte der SCR das Geschehen und Sonthofen beschränkte sich weiter aufs Kontern. Es war noch immer ein schnelles Spiel mit Chancen auf beiden Seiten und es war Riessersee, das seine Chancen nutzen sollte. In der 53. Minute traf Lobach und kurz vor Schluss nahm Trainer Kink den Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Sonthofen konnte sich erfolgreich wehren, doch in buchstäblich allerletzter Sekunde traf Kircher zum Ausgleich. Damit ging es in die Verlängerung, in welcher Slavetinsky nach 15 Sekunden wegen eines Crosschecks auf die Strafbank geschickt wurde. Die folgende Überzahl nutzte Maurer zum entscheidenden Treffer. Ein sehenswertes Spiel fand somit einen, auf Grund des späten Ausgleichs, glücklichen Sieger.
Die gezeigte Leistung dürfte den Bulls für den anstehenden Saisonstart Mut machen. Am Freitag startet der ERC in Höchstadt in die Saison, bevor am Sonntag um 18 Uhr die Memminger Indians das erste Mal zum Derby antreten.
  
    
Hannover Scorpions
Saisonstart: Scorpions vs. Erfurt - Freitag 27. September 20 Uhr hus de groot EISARENA
(OLN)  Die Vorbereitungsspiele sind Geschichte, der Start in die Oberligasaison 2019/20 findet für das Eishockeyteam der Hannover Scorpions am kommenden Freitag den 27. September um 20 Uhr in der hus de groot EISARENA gegen die TecArt Black Dragons aus Erfurt statt. Testspiele müssen sein, haben aber eine völlig andere Qualität und Bedeutung als die jetzt beginnenden Punktspiele. Das ist zwar eine Binsenweisheit, doch am Freitag werden die Scorpions ihr wahres Gesicht zeigen, ist sich Coach Dieter Reiss sicher. „In den vier ausgetragenen Testspielen haben wir zwar drei Siege errungen, das weitere Spiel in Hamburg wurde wegen technischer Mängel abgebrochen, doch müssen wir sicherlich noch eine Schippe drauflegen“, meinte Sportchef Eric Haselbacher, der auf die aktuelle Stärke der Erfurter (zwei starke Testspiele gegen Selb) hinweist und außerdem an eine Auswärts- und eine Heimniederlage der Scorpions gegen Erfurt in der vergangenen Saison erinnert. „Wir wollen erfolgreich in die neue Saison starten, das Warten ist vorbei, unser Team ist fit und bereit, so dass wir uns auf Freitag freuen“, war von allen Verantwortlichen der Scorpions nach dem 6:5 Erfolg vom Freitag gegen Heerenveen zu hören.
  
    
Herner EV
4:3 Sieg nach Verlängerung in Regensburg - Vorbereitung endet mit einem Sieg beim Oberliga-Süd Team
(OLN)  Mit 7:4 trennte man sich am Freitag in der Hannibal-Arena, mit einem 4:3 Sieg nach Verlängerung kehrte das Herner Team aus der Regensburger Donau-Arena zurück. Damit gelang in dem letzten Vorbereitungsspiel auf die neue Saison ein Sieg, welcher der Vorbereitungsphase einen positiven Ausgang bescherte.
Mit nur dreizehn Feldspielern konnte man beim Spiel in Regensburg auflaufen, gleich auf fünf Spieler musste Trainer Danny Albrecht verzichten: „Das letzte Vorbereitungsspiel hat uns begeistert. Wir haben aus Krankheitsgründen gleich auf fünf Spieler und Leistungsträger verzichten müssen. Dennis Palka, Julius Bauermeister, Thomas Ziolkowski, Dominik Piskor und Patrick Asselin mussten zu Hause bleiben. Wir haben dabei unter den Umständen trotzdem wirklich ein sehr ordentliches Spiel gemacht.“ Vor allem die jungen Spieler im Kader kassierten ein Sonderlob ihres Coaches: „Die eingesetzten jungen Spieler haben heute alles hervorragend umgesetzt. Wir sind glücklich mit einem Sieg aus der Vorbereitung zu kommen.“
Den frühen Rückstand steckte das Team weg und durch treffen von Christoph Ziolkowski und Christopher Kasten zur 2:1 Führung. Dem schnellen Ausgleich der Eisbären setzte Marcus Marsall kurz vor dem Ende des zweiten Drittels die erneute Führung zum 3:2 entgegen. Regensburg kam noch einmal zu Ausgleich, so dass es in eine kurze Verlängerung ging. Knapp 90 Sekunden und drei Torschüsse später hieß es durch Christopher Kasten 4:3. Der Verteidiger beendete mit dem Treffer die Serie der Vorbereitungsspiele.
Trainer Danny Albrecht zeigte sich abschließend mit dem Verlauf der Vorbereitung sehr zufrieden: „Die Vorbereitung war lang und intensiv. Wir sind froh, dass es jetzt endlich mit der Liga losgeht. Wir haben und von Woche zu Woche vor allem im taktischen Bereich gesteigert und viel im Athletikbereich trainiert. Jetzt kommen nur noch kleine Feinabstimmungen, so dass wir am Freitag bereits sein sollten für den Ligastart und für Duisburg.“
Es geht endlich los. Am Freitag startet die neue Oberligasaison gleich mit einem Derby. Zu Gast werden in der Hannibal-Arena um 20 Uhr die Füchse aus Duisburg sein.
  
    
EHC Klostersee
TSV Erding Gladiators – EHC Klostersee 6:3 (1:0, 2:1, 3:2)
(BYL)  Der EHC Klostersee taumelt weiter mehr schlecht als recht durch die Vorbereitung. Am Sonntagabend im Test bei den Erding Gladiators ging's "ohne acht" aufs Eis, nachdem nach einigen Verletzten und ein paar, die von einem Magen-Darm-Virus matt gesetzt wurden, ein paar Stunden vor dem ersten Bully auch noch Bob Wren abwinken musste. So gesehen war es ein (das nächste) Muster fast ohne Wert, oder "eine verschärfte Konditionseinheit unter Wettkampf-Bedingungen", wie Trainer Dominik Quinlan mit Blick auf nur zwei Verteidiger-Paare und zwei Mittelstürmer vorab meinte.
Beim 3:6 haderten die Rot-Weißen zudem öfter mit den Entscheidungen des Schiedsrichters - und zeigten konsequenzreich Nerven. Für den der Spielerbank verwiesenen Headcoach Quinlan musste im zweiten Abschnitt Co-Trainer Helmut Gleixner das Coaching übernehmen. Keeper Dominik Gräubig wurde vom Eis geschickt, nachdem er sich zu einer "Racheaktion" hinreißen ließ. Positiv bleibt festzuhalten, dass man sich trotz aller Widrigkeiten im Schlussdrittel auf 2:3 heran gearbeitet hatte.
  
    
EHC Königsbrunn
Königsbrunn verschläft das erste Drittel
(BYL)  Am Freitag konnte der EHC Königsbrunn den „Indians“ des ECDC Memmingen noch Paroli bieten und war ein Gegner auf Augenhöhe. Im Rückspiel in heimischer Eisarena verpassten es die Brunnenstädter aber, nahtlos an die gute Leistung anzuschließen, am Ende verlor der EHC mit 1:5.
Allerdings fehlten neben dem am Freitag erkrankten Matthias Forster auch noch Patrick Zimmermann, der schon im Hinspiel im letzten Drittel wegen eines grippalen Infekts nicht mehr mitspielen konnte. Hayden Trupp musste von der Tribüne aus zusehen, es ist noch unklar wie viele Spiele er nach der Matchstrafe vom Freitag gesperrt sein wird. Somit blieb von der ersten Sturmreihe lediglich Jakub Sramek übrig, der Trainer musste heute seine Mannschaft umbauen. Mit von der Partie war dafür Henning Schütz, der heute die Schlittschuhe zum ersten Mal in der Saison für den EHC schnürte.
Memmingen war von Anfang an die spielbestimmende Mannschaft und ging hochkonzentriert in die Partie. Die Indians hatten wohl die richtigen Schlüsse aus dem Freitagsspiel gezogen und zeigten sich präsent und gallig. Immer wieder gelang es den Gästen sich im Königsbrunner Drittel festzusetzen, und so stand es schon nach 3 Spielminuten 0:1 für die Gäste. Memmingen ging früh und aggressiv in die Zweikämpfe, nahm dafür auch die ein oder andere Strafzeit in Kauf. Doch der EHC schafft es es auch in Überzahl kaum Gefährlichkeit auszustrahlen. Vier Minuten vor der Pause gelang den Gästen sogar ein Tor in Unterzahl, ehe die Indians nur sieben Sekunden vor Drittelende zum 0:3 einschossen. 
Doch Der EHC dachte nicht daran aufzugeben sondern setzte nun im Mittelabschnitt besser dagegen. In der 24. Spielminute nutzte Jakub Sramek eine turbulente Situation vor dem Memminger Tor und netzte zum 1:3 Anschlusstreffer ein. Doch nur zwei Minuten später trafen auch die Gäste und stellten wieder den alten Abstand her. Königsbrunn war jetzt präsenter und setzte besser dagegen, blieb aber im Abschluss zu harmlos. Memmingen konnte aber auch keinen Treffer mehr nachlegen, woran auch sicher der starke Königsbrunner Goalie Nico Hetzel seinen Anteil hatte. So blieb es bis zur letzten Drittelpause beim 1:4 für die Gäste.
Im letzten Spielabschnitt wollte es Königsbrunn nochmal wissen und hatte wohl seine stärkste Phase. Memmingen setzte nicht mehr so konsequent nach, so dass sich für den EHC immer wieder Chancen ergaben. Doch im Abschluss war heute der Wurm drin, Königsbrunn war einfach zu ungefährlich. Die Gäste machten es mit weniger Aufwand besser und legten vier Minuten vor Spielende noch das 1:5 nach, was auch den Endstand bedeutete.
Die Indians gewinnen auch in der Höhe verdient in der Königsbrunn und beenden damit ihre Testspielphase, in der sie sich nur dem DEL2-Topteam Kaufbeuren geschlagen geben mussten. Königsbrunn hat sich gegen den Oberligisten aber wacker geschlagen und steckte nie auf, der Einsatz passte bis zur letzten Minute.
Insgesamt kann EHC-Coach Peter Schedlbaur ein positives Fazit ziehen: „Memmingen hat heute die Klasse gezeigt, die in der Mannschaft steckt und die Taktik umgestellt. Wir waren heute ein wenig müde in den Beinen und im Kopf, natürlich hatten wir auch einige Ausfälle. Vielleicht haben wir auch gedacht, dass wir so weiter machen können wie am Freitag. Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden, wir dürfen nicht vergessen, dass  Memmingen keine Laufkundschaft ist. Wir haben dann diszipliniert und mit Einsatz gespielt. So eine Niederlage gehört dazu, wir werden unseren Weg machen.“  
  
   
TEV Miesbach
TEV siegt in Buchloe ohne zu glänzen
(BYL)  Mit 4:2 (1:0,3:0,0:2) siegt der TEV am gestrigen Freitag beim Vorbereitungsspiel in Buchloe. Kurzfristige musste Trainer Peter Kathan noch auf Josef Frank (private Gründe) und Max Hüsken (erkrankt) verzichten, konnte jedoch 3 Verteidigungs- und 4 Sturmreihen aufbieten. Symptomatisch war, dass (wieder einmal) die Gastmannschat nach bereits 20 Sekunden bei einem Alleingang von Vycichlo die große Chance zur Führung hatten, der jedoch an Timon Ewert scheiterte. Ewert spielt 60 Minuten durch und war der beste Miesbacher. Der TEV agierte im 1. Drittel überlegen, aber nicht zwingend und nutzte lediglich eine Überzahlsituation durch Bobby Slavicek (7:45 Minute, Assist Felix Feuerreiter). Mit einem Doppelschlag startete der TEV in zweite Drittel: Nico Fissekis nach schöner Kombination (21:12 Minute, Assists Franz Mangold, Christian Czaika) und Sebastian Höck aus dem Gewühl (22:23 Minute, Assist Christian Czaika) stellten auf 3:0. In dieser Phase ließ der TEV seine Qualität aufblitzen und hatte das Spiel unter Kontrolle. Buchloe war meist nur bei Kontern gefährlich, aber Ewert war auf der Hut. In der 37. Spielminute erzielte Felix Feuerreiter, sehr gut bedient von Filip Kokoska und Bobby Slavicek das 4.0, das zugleich auch der Pausenstand war. Im letzten Drittel steckte der TEV etwas zurück, sodass der amtierende Landesligameister sich mit zwei Toren durch Hauck und Wittmann belohnen konnte. Der Endstand 2:4 war laut den Gastgebern dann auch der gerechte Spielstad nach 60 Minuten. „ Es ist etwas schade, dass wir immer wieder kurzfristig umstellen müssen und so noch kein richtiger Spielfluss aufkommt. Ich hoffe dies gelingt uns nun gegen die kommenden Gegner, auf die wir allesamt auch in der Punkterunde treffen,“ berichtet Kathan und blickt gleichzeitig auf die morgige Partie gegen den EC Pfaffenhofen. Der Landesligaaufsteiger startete mit 2 knappen Niederlagen gegen den ESC Dorfen in die Vorbereitung und ließ aber durch einen 7:5 Sieg gegen den EHC Klostersee im Heimspiel am gestrigen Freitag aufhorchen. Insbesondere im 2. Drittel, das mit 5:1 gewonnen wurde, beeindruckten die Mannen von Ex-DEL Spieler Chris Heid, der als Trainer die zweite Saison an der Bande der IceHogs steht. Seine guten Kontakte nutzte der Deutsch-Amerikaner auch um sich die Dienste des Kanadiers John Lawrence zu sichern. Somit setzt man bei den Kontingentsspielerpositionen auf 2 kanadische Spieler mit Lawrence und Jake Fardoe, Kapitän der Icehogs. Lawrence kommt vom kanadischen Eishockeyclub Saskatchewan Huskies. In seiner Laufbahn bei den Huskies erzielte Lawrence in 150 Spielen insgesamt 28 Tore und 42 Assists. Vor seiner Zeit in der USports Liga spielte er in der SJHL (Saskatchewan Junior Hockey League) für die Humboldt Broncos. Auch der Topscorer der vergangenen Spielzeit Nick Endreß konnte gehalten werden, der mit 32 Toren und 43 Assists eine beeindruckende Saison spielte. Die Neuzugänge Marko Babic (Peiting) und Simon Hintermeier (Weiden) sollten aus der Oberliga kommend das Team deutlich verstärken und insgesamt ist anzumerken, dass der Kader einige junge Akteure aufweist, die bereits höherklassige Erfahrung, aber auch durchaus noch Entwicklungspotential haben. Beim TEV hofft Trainer Peter Kathan auf die Rückkehr von Josef Frank und Max Hüsken, beide wichtige Bestandteile des Powerplays und freut sich wie das gesamte Team auf Spiel: „ Die nächsten drei Vorbereitungsspiele sind schon ein Fingerzeig, wie sich die Liga in der kommenden Saison präsentiert. Darum ist es wichtig bis zum Start noch Erfolgserlebnisse einzufahren, damit wir mit breiter Brust starten können!“ 
   
Der TEV siegt in der Vorbereitung weiter
Am Sonntag trafen unser TEV auf den Landesligaaufsteiger EC Pfaffenhofen. Dabei konnten unsere Cracks eine 7:2 (1:0,4:1,2:1) Sieg feiern. Trainer Peter Kathan konnte fast auf den gesamten Kader zurückgreifen. Mit Beppo Frank, Christian Czaika und Stephan Stiebinger fielen jedoch drei Stammspieler aus. Nach einem hart umkämpften 1. Spielabschnitt mit Strafen auf beiden Seiten, war es die Heimmannschaft mit dem ersten Treffer des Abends nach 18 Minuten. Nach schönem Passspieles unserer 1. Reihe war es Filip Kokoska (Assist: Bobby Slavicek, Felix Feuerreiter) der zur 1:0 einnetze. Mit diesem Zwischenstand ging es auch zum ersten Mal in die Kabinen.
Im 2.Drittel übernahm der TEV mehr die Spielkontrolle und legte zum 2:0 durch Bobby Slavicek (Assists: Nico Fissekis, Michale Grabmaier) nach. Wenig später konnten die Chancen in weiter Tore umgemünzt werden. Das dritte Tor für den TEV entstand durch eine Powerplaysituation. Filip Kokoska legte schön in die Mitte zu Bobby Slavicek der den drei Tore Vorsprung herstellte. Eine Minute später war es Franz Mangold wiederrum auf Zuspiel von Nico Fissekis der zum 4:0 die Scheibe in die Maschen drückte. Nun ging es Schlag auf Schlag, eine weitere Minute später konnten die Gäste in Person von Robert Gebhardt auf 4:1 stellen.  Zum Abschluss des zweiten Drittels scorte unsere 4. Reihe in der letzten Minute. Der Torschütze war Thomas Amann im Nachschuss der zum 5:1 Pausenstand einschoss.
Im Schlussdrittel war wiederum Spielkontrolle angesagt und die Mannschaften egalisierten sich weitestgehend. Bis zur 48 Spielminute als die TEV Cracks ein weiteres Powerplay für sich  nutzen konnten. Der TEV setzte sich gut fest im gegnerischen Drittel und es war vor allem die Pass- und Pucksicherheit die bei diesem Tor ins Auge sprang. Nach einer Kombi zwischen Andreas Nowak und Bobby Slavicek war Felix Feuerreiter der Vollstrecker zum 6:1 Spielstand. In der Folge konnten sich auch die Gäste, die mittlerweile dezimiert waren da sich 2 Spieler verletzten, u.a. Topscorer der letzten Saison Nick Endreß zu guten Chancen. In der 50. Minute war es zum zweiten Mal Gebhardt der auf 6:2 verringerte. Doch der TEV ließ sich vom Gegentor nicht beeindrucken und erzielte wie schon im 2. Drittel in der letzten Sekunde den Endstand von 7:2. Nico Fissekis war es, der sich am heutigen Abend auf Zuspiel von Bobby Slavicek und Andreas Nowak auch noch auf den Spielbericht eintragen durfte. „ Pfaffenhofen hat sich gut präsentiert, wenn ihr Importstürmer und ihr letztjährigen Topscorer auflaufen können, sind sie  qualitativ nochmal stärker. Intern werde ich paar Dinge ansprechen, die mir nicht so gefallen haben, allerdings möchte ich aufgrund des Ergebnisses auch nicht zu sehr schimpfen,“ war Trainer Kathan angesichts des fünften Siegs im sechsten Spiel nicht unzufrieden. Am kommenden Dienstag sollte der komplette Kader zurück im Training sein. In der Trainingswoche werden nochmal etwas experimentiert, bevor am nächsten Freitag den 27.09. das nächste Heimspiel gegen den EHC Königsbrunn, um 20:00 Uhr  ansteht.
  
    
ERV Schweinfurt
Positive Bilanz gegen den Oberligisten aus Höchstadt
(BYL)  Allerdings war Trainer Michael Dippold mit der Anfangsphase im Heimspiel seiner Jungs hörbar unzufrieden, da Die Mighty Dogs nach einem Doppelschlag der Höchstadt Alligators mit 0:2 zurücklagen (0:1, Suchomer, 7. Minute; 0:2, Mlynek, 8. Minute). Denn in der darauffolgenden Auszeit brachte der Schweinfurter Coach seine Mannschaft lautstark in die Bahn zurück und konnte nach dem Spiel stolz auf die Teamleistung sein: „Sie haben erneut sämtliche Rückstände wettgemacht. Wir sind in das Spiel mit einer defensiven Einstellung gegangen. Zumindest defensiver als die beiden vorherigen Spiele, weil wir wussten, dass Höchstadt natürlich ein anderes Kaliber sein wird als zuvor die beiden Landesligisten. Ich denke, trotz der mehrmaligen Rückstände haben wir bewiesen, dass wir auch defensiv gut stehen können, wenn wir die kleinen Dinge, die man machen muss, berücksichtigen.“ Zwei Minuten nach der frühen Auszeit erzielte Jeff Murray das 1:2 für die Mighty Dogs. Kurz darauf hatten die Mighty Dogs im Powerplay gleich die Chance zum Ausgleich. In der 11. Minute zog Domantas Cypas von der blauen Linie ab, doch nachdem Torwart Patrick Golombek die Scheibe nicht sicher hatte, war kein Schweinfurter zur Stelle um sie einzunetzen.
Daher mussten die Zuschauer im Icedome bis kurz vor Ende des zweiten Drittels auf den zwischenzeitlichen Ausgleich warten. Nachdem Patrik Rypar gegen seine ehemaligen Kollegen die Führung der Alligators auf 1:3 ausgebaut hatte (26. Minute), folgte keine Minute später in Überzahl erneut der Anschlusstreffer durch Jeff Murray. Seinen Hattrick machte der Kanadier in der 39. Minute mit dem 3:3 Ausgleichstreffer perfekt.
Auch wenn Kevin Keßler im dritten Drittel noch zweimal jeweils in Schweinfurter Unterzahl hinter sich langen musste (3:4, Maly, 45. Minute; 3:5 Aab, 53. Minute), konnten sich Spieler und Trainer ansonsten auf seinen starken Rückhalt verlassen: „Eine sehr gute Torhüterleistung gab den Spielern Sicherheit und gerade auch im letzten Drittel konnten wir aus einer gesicherten Defensive dann etwas mehr nach vorne arbeiten, was letztendlich dann auch belohnt wurde.“ Denn ein Doppelschlag innerhalb von weniger als drei Minuten durch Viktor Ledin, der beide Male einen Abpraller einnetzen konnte, sorgte kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit für den erneuten Ausgleich.
In der darauffolgenden Overtime konnte keine der Mannschaften das Golden Goal erzielen, so dass es letztendlich ins alles entscheidende Penaltyschießen ging. Nachdem Jeff Murray zwischenzeitlich zwei seiner drei Penalties verwandelt hatte, aber auch auf Höchstadter Seite Jiri Mikesz und Martin Vojcak erfolgreich waren, sorgte Daniel Tratz im zehnten Durchgang für den entscheidenden Treffer. „Wichtig für die Moral der Truppe war natürlich dann das Penaltyschießen auch noch zu gewinnen. Für die Zuschauer freut es mich, dass wir dann noch so eine lange Verlängerung inklusive Penaltyschießen sehen durften.“, freute sich Trainer Michael Dippold über den Heimsieg gegen den Oberligisten.
Im Rückspiel, das auch gleichzeitig das erste Heimspiel der Alligators in dieser Saison war, hatten die Hausherren dann die Nase vorn. Das musste auch der Doppeltorschütze vom Freitag, Viktor Ledin, anerkennen, der aber mit der Schweinfurter Leistung in beiden Spielen zufrieden war: „Höchstadt ist ein sehr guter Gegner, der wirklich sehr gute individuelle Spieler hat. Wir sind einfach als Mannschaft besser aufgetreten und jeder hat für den anderen gearbeitet. Am Samstag hatte Höchstadt einfach das Glück auf seiner Seite. Im Großen und Ganzen haben wir mehr gekämpft.“ Doch zunächst gingen die Mighty Dogs durch einen Treffer von Lukas Fröhlich in der 13. Minute mit einer 0:1 Führung in die erste Drittelpause.
Danach brachten die Hausherren allerdings das Spiel wieder unter ihre Kontrolle, was wohl auch daran lag, dass sich das Freitagsspiel bei den Schweinfurtern bemerkbar machte: „Uns war klar, dass zur Saison-Heimpremiere der Alligators natürlich noch etwas mehr Biss und Speed vom Gegner zu erwarten war. Man hat aber auch deutlich merken können, dass Im Rückspiel irgendwie der Tank bei uns etwas leer war. Wir haben trotzdem ein gutes Spiel abgeliefert, allerdings muss man auch anerkennen, dass ab der Hälfte des Spiels sich dann doch die etwas größere Routine und der größere Kader der Höchstadter bemerkbar gemacht haben.“, erklärte Trainer Michael Dippold. „Schade war nur, dass dem 1:1 Ausgleich ein klares Foul vorausging, welches nicht gepfiffen wurde und die Hausherren durch einen Doppelschlag das Spiel an sich reißen konnten.“ Für den Ausgleich in der 28. Minute sorgte Michal Petrak in Unterzahl, bevor Martin Vojak 30 Sekunden später die Alligators in Führung brachte, die Michal Mlynek in Überzahl bei zusätzlich angezeigter Strafe auf 3:1 ausbaute (36. Minute).
Doch wie auch schon in den vorherigen Vorbereitungsspielen bewiesen die Schweinfurter wieder dass mit ihnen trotz eines Rückstandes immer zu rechnen ist. Denn nach einer Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Domantas Cypas brachte Jeff Murray seine Mannschaft durch einen Penalty in Unterzahl wieder auf 3:2 in der 46. Minute heran. Doch im Anschluss nutzte Michael Cejka die fünfminütige Überzahl zum 4:2 Treffer. Die Führung der Alligators baute Michal Mlynek in der 52. Minute auf 5:2 aus. Lukas Fröhlich verkürzte zwei Minuten später in Überzahl zwar noch einmal auf 5:3, doch Richard Stütz machte mit seinem 6:3 Treffer in der Schlussminute den Sieg des Oberligisten perfekt.
Trotzdem war Trainer Michael Dippold mit dem Spiel seiner Jungs zufrieden: „Das Team hat alles versucht und wieder einen tollen Kampf bis zur letzten Minute abgeliefert. Leider waren wir in den entscheidenden Situationen aber auch im Kopf nicht ganz so frisch, wie wir es uns erwartet hätten. Das ist aber ein ganz normaler Prozess während einer Saisonvorbereitungsphase. Man trainiert sehr viel und irgendwann hat jede Mannschaft dann einmal ihren Durchhänger. Das Fehlen von Kouba, der aufgrund einer kleineren Verletzung geschont werden musste, hat sich auch etwas bemerkbar gemacht. Philipp hat einen tollen Job im Tor gemacht und vor allem die jungen Spieler gefallen mir immer besser. Am Ende haben wir gut Paroli geboten, haben den Gegner aber immer wieder selbst ins Spiel gebracht, so dass es am Ende die erwartete Niederlage wurde. Nun wollen wir den Fokus auf das nächste Testspiel in Haßfurt legen und hoffen, dann endlich den Bann zu brechen und auch in der Vorbereitung Haßfurt einmal wieder zu bezwingen.“
Bevor die Mighty Dogs am Freitag, den 04.10.2019, Zuhause im Icedome gegen den EHC Klostersee in die Bayernligasaison starten, stehen am kommenden Wochenende noch zwei Auswärtsspiele in der Vorbereitung an. Am Freitag, den 27. September, sind die Mighty Dogs zu Gast im Großen Anger. Spielbeginn im Derby gegen die Haßfurt Hawks, bei dem wieder Inhaber der Sparkassencard Schweinfurt-Haßberge ermäßigten Eintritt haben, ist um 19:30 Uhr. Weiter Mainaufwärts geht es dann gleich wieder am Samstag. Denn der EHC Bayreuth empfängt die Mighty Dogs am 28.09.2019 um 15 Uhr am roten Main. „Vorbereitungsspiele sind immer wichtig, denn sie zeigen wo wir stehen und woran wir noch arbeiten müssen. Wir werden die letzten beiden Wochen nutzen, um bestmöglich vorbereitet in die neue Saison zu starten.“, legt Philipp Schnierstein gemeinsam mit seinen Mannschaftskameraden noch einmal die volle Konzentration auf die abschließende Vorbereitungsphase, bevor am 04.10. die Bayernligasaison für die Mighty Dogs startet.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
Löwen liefern Partie auf Augenhöhe
(BYL)  Im zweiten Spiel am selben Wochenende unterlag der EHC Waldkraiburg erneut dem Oberligisten Starbulls Rosenheim. Vor den Augen von 523 Zuschauern, lieferte die Truppe rund um Kapitän Michael Trox streckenweise allerdings eine Partie auf Augenhöhe ab.
Ganz im Gegensatz zum ersten Spiel am Freitag, in dem die Starbulls von Anfang an deutlich mehr Druck machen konnten, hielten die Löwen aus Waldkraiburg an diesem Sonntag nun entschlossener dagegen. Die Bullen waren zwar im ersten Durchgang die spielbestimmende Mannschaft, aber Waldkraiburg kreierte auf seiner Seite, auch im ersten Drittel, immer wieder vielversprechende Chancen. Zweieinhalb Minuten vor Ende des ersten Drittels tauchte der Waldkraiburger Josef Straka sogar allein vor dem Tor von Luca Endres auf, konnte allerdings die Scheibe nicht in den Maschen unterbringen. Auch das Waldkraiburger Tor blieb in Durchgang eins sauber, dies ist vor allem einem unheimlich stark agierenden Kevin Yeingst zu verdanken, der souverän den Kasten der Löwen hütete.
Das zweite Drittel war das ausgeglichenste in dieser Partie. Es ging munter hin und her, die Scheibe lief, ebenso wie die Spieler auf dem Eis. In der 24. Minute jedoch wurde Kevin Yeingst das erste Mal an diesem Abend bezwungen. Nach einem perfekt getimten Pass von Simon Heidenreich, konnte Alexander Höller, der sich zuvor ein wenig davonstehlen konnte, sich allein vor dem Kasten von Yeingst die Ecke aussuchen. Dies war allerdings kein Grund für die Löwen die berühmte Flinte ins Korn zu werfen. Nachdem beide Mannschaften weiter Chancen kreieren konnten, war es dann Josef Straka, der nach einem Zuckerpass von Tomas Rousek, über das halbe Feld, seinerseits allein vor dem Rosenheimer Tor auftauchte und den Puck mit der Rückhand in den Kasten schlenzte. Kurz vor dem verdienten Pausentee war es dann erneut Rosenheim die das letzte Wort sprechen wollten. So zeigte die Uhr 2:34 als abermals Höllbauer, auf Pass von Baindl, die Scheibe über die Torlinie brachte.
Im dritten Drittel erhielt Waldkraiburg sehr viele Strafzeiten. Ganze zehn Minuten verbrachten Löwen-Spieler auf der Strafbank. Auch wenn der EHC es an diesem Abend verstand den „Power-Play-Killer“ zu mimen, immerhin saß man schon insgesamt 12 Minuten draußen, musste irgendwann der Treffer fallen. So zeigte die Uhr kurz nach Wiederanpfiff 19:26 an als Vitezslav Bilek, auf Pass von Tobias Draxinger die Scheibe in Überzahl in das Tor der Industriestädter beförderte.
In den letzten Minuten des Schlussabschnittes drückte Rosenheim noch einmal sehr stark und ließ Waldkraiburg kaum mehr Luft zum Atmen. Als logische Konsequenz durfte Vitezslav Bilek sich ein zweites Mal in die Torschützenliste eintragen lassen und zum Endstand von 1:4 einnetzen.
Alles in allem war es eine hervorragende Leistung des gesamten Teams. Es wurde noch besser verteidigt und selbst in Unterzahl stand man geordnet und ließ somit kaum echte Chancen für den Gegner zu. Ein überragend haltender Kevin Yeingst rundete eine ordentliche Gesamtleistung mit einer starken Fanghand und noch stärkeren Schonern ab. 
  
    
ERSC Amberg
9:3-Erfolg über Schönheide / Verletzung von Keil trübt die Stimmung
(BLL)  Sportlich gesehen verlief der Auftakt des ERSC Amberg in die Reihe der Vorbereitungsspiele schon richtig gut. Gegen den Vorjahresmeister der Regionalliga Ost, die Schönheider Wölfe, gab es einen ungefährdeten Erfolg mit vielen sehenswerten Treffern. Die Verletzung eines Leistungsträgers dämpfte aber die gute Stimmung.
Zu Beginn des Schlussdrittels musste Bernhard Keil, der die Löwen als Kapitän ins Spiel geführt hatte, nach einem eher harmlosen Zweikampf hinter dem gegnerischen Tor das Eis in Richtung Krankenhaus verlassen. Dort wurde vorerst eine schwere Zerrung diagnostiziert, durch die Keil eventuell das weitere Vorbereitungsprogramm auszufallen droht. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der Stürmer sein Team mit drei Treffer und zwei Vorlagen längst auf den Siegesweg gebracht.
Die Gäste aus dem Erzgebirge, die bereits ein Trainingslager und Testspiele absolviert hatten, waren mit einem Minikader von zwölf Feldspielern angereist, unter anderem ohne ihren Top-Torjäger Petr Kukla. Dennoch beherrschten sie die Anfangsphase und gingen dabei auch in Führung. Löwen-Neuzugang Martin Brabec gelang nach einem schnellen Konter über Daniel Vlach aber zeitnah der Ausgleich. Die beiden sehr gut harmonierenden tschechischen Stürmer waren auch die Vorbereiter zum 2:1 durch Keil, der kurz vor Drittelende auch noch auf 3:1 erhöhen konnte.
Die „Keil-Show“ setzte sich bereits nach 46 Sekunden im Mittelabschnitt fort und abermals assistierten Brabec und Vlach. Ein satter Schlagschuss von der blauen Linie durch Daniel Krieger bedeutete nur 37 Sekunden später das 5:1. Amberg beherrschte nun die Partie eindeutig, trotz Wechsel innerhalb der Reihen, die Coach Dan Heilman kontinuierlich austestete. Im Tor hatten zwischenzeitlich Oliver Engman und Carsten Metz die Plätze getauscht und bis zum Ende des Drittels kam der ERSC beinahe nach Belieben zu einem 8:1-Vorsprung.
Nach der frühen Verletzung Keils im Schlussabschnitt ging der Faden bei den Gastgebern etwas verloren, was natürlich auch an der kräftezehrenden ersten Trainingswoche liegen konnte. Insgesamt waren die Ansätze bei den Gastgebern teilweise schon recht ordentlich, aber letztendlich war es für beide Teams nur ein Test – nicht mehr und nicht weniger.
  
    
ESV Buchloe
Freibeuter feiern ungefährdeten Erfolg - ESV Buchloe besiegt Ligakonkurrent Fürstenfeldbruck mit 9:2
(BLL)  Keinerlei Probleme hatte der ESV Buchloe am Sonntagabend im Testspiel zu Hause gegen den Ligakonkurrenten EV Fürstenfeldbruck, gegen den die Buchloer in drei Wochen auch in die Punktspielrunde starten. Mit 9:2 (5:1, 1:1, 3:0) ließen die Pirates den Crusaders keine Chance und sammelten mit dem auch in der Höhe verdienten Erfolg sicherlich Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben. Rundum zufrieden war Piraten Trainer Christopher Lerchner nach dem Spiel aber trotzdem nicht: „Wir hatten ein starkes erstes Drittel, wo wir alles umgesetzt haben was wir besprochen hatten. Im Mitteldrittel gab es aber einen Durchhänger, weil die Jungs hier vom Plan etwas abgewichen sind. Dies war im letzten Durchgang dann wieder besser und mit dem Endergebnis sind wir natürlich schon hochzufrieden“, so das kurze Fazit nach Spielende.
In der Tat begannen die Buchloer im Startabschnitt stark. Nur gute zehn Minuten benötigten die Hausherren ab der dritten Minute für fünf Tore, die somit gegen zunächst stellenweise überfordert wirkende Gäste schnell für klare Verhältnisse sorgten. „Wir haben es hier aber auch richtig gut verteidigt“, nannte Lerchner einen weiteren Schlüssel für den fast schon optimalen Auftakt. Denn Schlussmann Alexander Reichelmeir bekam zunächst kaum etwas zu tun – im Gegensatz zu seinem Gegenüber. Einzig in doppelter Buchloer Unterzahl nutzte EVF-Kapitän Frederik Hoffmann eine Unachtsamkeit in der ESV-Abwehr zum 5:1 (17.). Zuvor hatte Timo Rauskolb nach knapp drei Minuten den Torreigen eröffnet. Und nur zwei Minuten später erhöhte Robert Wittmann im Powerplay auf 2:0. Die Buchloer hatten vom Start weg das Geschehen und den Gegner im Griff und münzten dies auch weiter in Tore um. So waren die Treffer von Marc Barchmann zum 3:0 (10.), von Christian Wittmann zum 4:0 (13.) und das 5:0 erneut durch Rauskolb die fast schon logische Konsequenz. Nach dem zwischenzeitlichen 5:1 Anschluss hatte Max Hofer Sekunden vor der ersten Pause sogar noch den sechsten Treffer auf dem Schläger, doch er scheiterte am Außenpfosten. An der klaren Pausenführung änderte das aber nach einem einseitigen Drittel dennoch nichts.
Der zweite Abschnitt begann dann deutlich verhaltener. Zwar erhöhte Timo Hauck in Unterzahl nach einem Doppelpass mit der Bande auf 6:1 (26.), doch der Zug zum Tor und das Tempo aus dem Auftaktdrittel fehlte den Buchloern im Anschluss etwas. Fürstenfeldbruck kämpfte sich so nun besser ins Spiel und verkürzte durch Marc Kevin Stroscher bei angezeigter Strafe auf 6:2 (32.). Mehr Tore sollten in diesem Mittelabschnitt dann aber nicht mehr fallen, auch weil ESV-Stürmer Marc Barchmann abermals am Torgestänge scheiterte (36.).
Im Schlussdrittel passierte anschließend ebenfalls nicht mehr all zu viel. Allerdings bemühten sich Buchloer nun nochmals etwas mehr als in den vorangegangenen 20 Minuten und spielten wieder etwas flüssiger, wie Lerchner analysierte. Lohn dafür war das 7:2 durch David Vycichlo, der auf Zuspiel von Robert Wittmann und Marc Barchmann in Überzahl ins Schwarze traf. Auch Fürstenfeldbruck hätte durch Landon Olson fast noch einmal getroffen, doch der Kanadier scheiterte mit seinem Alleingang an Reichelmeir (49.). Besser machte es auf der Gegenseite Michal Telesz, der EVF-Keeper Valentin Mohr austanzte und auf 8:2 stellte (49.) Der Schlusspunkt in diesem Duell war erneut den Piraten vorbehalten, bei denen Alexander Krafczyk rund zwei Minuten vor dem Abpfiff zum 9:2 Endstand einnetzte und so einen klaren Erfolg besiegelte.
  
    
Wanderers Germering
Wanderers wahren die weiße Weste – Die Siege drei und vier folgen
(BBZL)  Das vergangene Testspiel-Wochenende mussten die Münchner Vorstädter stark ersatzgeschwächt absolvieren. In beiden Partien fehlten fünf Stammkräfte (J.C. Cangelosi und Michael Dorfner greifen von Haus aus erst Mitte Oktober ins Spielgeschehen ein) im Vergleich zur Vorwoche. Um im Landkreis-Derby überhaupt mit drei Reihen antreten zu können, nominierte der Tscheche kurzfristig Thomas Avignon und Daniel Embacher aus der U20 ins Seniorenteam, die ihre Sache auf dem Eis sehr gut machten.
In einer hart umkämpften Partie ließ man zwei Drittel lang die spielerische Leichtigkeit, die man eine Woche zuvor noch fast in Perfektion zelebrierte, vermissen. Einsatz und Kampf konnten die rund 200 Zuschauer im Germeringer Polariom den Schwarz-Gelben jedoch zu keinem Zeitpunkt absprechen, so ging es mit einem knappen 2:3 Rückstand in die letzten 20 Minuten. Die Mannschaft um Kapitän Quirin Reichel schafft es nochmal einen Gang höher zu schalten und plötzlich gelang auch wieder mehr in der Offensive. Eine gute Chancenauswertung, gepaart mit einer konzentrierten Abwehrleistung, waren letztlich ausschlaggebend dafür, dass der EVG das Ruder rumreißen und das Spiel letztlich noch mit 6:3 für sich entscheiden konnte.
Keine 24 Stunden später gastierte der EV Bad Wörishofen im Germeringer Polariom. Ein Team mit vielen erfahrenen Cracks und zwei spielstarken Slowaken als Gastspieler, die die schwarz-gelbe Defensive mächtig zu beschäftigen wussten. Auch insgesamt waren in diesem Aufeinandertreffen die Comeback-Qualitäten der Wanderers gefragt, musste man doch mehrmals einem Rückstand hinterherlaufen. Das absolute Highlight waren wohl die letzten 82 Spielsekunden, in denen der EVG eindrucksvoll einen 4:6 in ein 6:6 umwandeln und sich letztlich ins Penaltyschießen bringen konnte. Dabei nutzten die Hausherren jeweils ein eigenes Powerplay und nahmen darüber hinaus den Goalie Fabio Misof für einen weiteren Feldspieler vom Eis. Louis Kolb und Nico Rossi ließen Mannschaft und Fans jubeln ehe Kapitän Quirin Reichel das Penaltyschießen zugunsten der Münchner Vorstädter entschied. Severin Dürr im Germeringer Gehäuse parierte dabei alle gegnerischen Penalties und hatte daher einen entscheidenden Anteil am Heimerfolg.
Fast genau vor einem Jahr traten die Wanderers im heimischen Stadion gegen den EV Aich an. Damals behielten die Schwarz-Gelben beim 10:1 Erfolg klar die Oberhand, nun steht man sich am kommenden Freitag wieder gegenüber. Man will nach dem 5. Platz in der Vorsaison heuer wieder weiter vorne landen und im besten Falle um die begehrten zwei Playoff-Plätze mitspielen. Die Aicher absolvierten bisher nur ein Vorbereitungsspiel, welches man in der Fremde mit 7:12 gegen den Landesligisten aus Dingolfing verlor. Das Team von der Isar gilt als sehr erfahren, so spielen mit Florian Erl, Tobias Gilg, Alexander Scholz und Tarek Mustapha einige Ü30-Spieler für die Schwarz-Roten. Während einige von ihnen Landesliga- und Bayernliga-Erfahrung mitbringen, hat Thomas Wilhelm sogar über 100 Einsätze jeweils in der DEL und der damaligen 2. Eishockeyliga in seiner Vita stehen. Man ist also gewarnt und muss sich was ausdenken, um diese Routiniers zu bespielen.
Am Sonntag geht es für die Vorisek-Truppe in das gut 100 Kilometer entfernte Pfronten. Die Ostallgäuer gehen in ihre neunte Landesliga-Spielzeit. Das Team von Trainer Gerhard Koziol ist personell stark aufgestellt. Matthias Ziegler, Sebastian Weixler, Sebastian Schütze und der Tescheche Ladislav Hruska waren alle schon mindestens in der dritthöchsten deutschen Eishockeyliga aktiv und bilden den Kern der Mannschaft. Zum gehört auch Pfrontens Urgestein Jörg Neumann, der bereits seit über 20 Jahren als feste Größe zum Kader der Falcons gehört und somit fast schon selbstverständlich eine weitere Saison spielen wird. Der namhafteste Neuzugang ist mit Thomas Böck ein Rückkehrer, der zwischen 2009 und 2017 für Pfronten auf Torejagd ging. Der 31-Jährige kehrt, nachdem er zwei Jahre beim EV Füssen in der Bayernliga stürmte, als Bayerischer Meister und Oberliga-Aufsteiger nun zum Landesligisten zurück. Er soll dabei helfen, dass der EVP in der nächsten Saison mehr Tore schießt als in der letztjährigen Spielzeit. Auch die Defensivarbeit soll besser werden, hat man doch die zweitmeisten Gegentore hinnehmen müssen.
Nachdem die Germeringer in den beiden Vorwochen eher gegen jüngere Mannschaften angetreten sind, trifft man nun, wie bereits am vergangenen Sonntag, auf erfahrene und routinierte Vereine. Es wird spannend zu beobachten sein, wie sich die Mannschaft von Wanderers-Coach Petr Vorisek gegen diese Teams schlägt. Es müssen Mittel und Wege gefunden werden, um auch gegen solche Gegner erfolgreich zu sein.
  
    
ERC Lechbruck
Flößer siegen in Schongau
(BBZL)  Nach dem knappen 2:1-Sieg vor einer Woche gegen den EHC Herrischried, galt es für die Flößer am Samstagabend im „kleinen Lokalderby“ bei der EA Schongau 1b, vor allem die Chancenverwertung zu verbessern. Und dieses Vorhaben setzten die Lecher in die Tat um: Mit 10:4 siegten sie bei den Mammuts und das auch in der Höhe verdient.
ERC-Trainer Jörg Peters mußte auf einige Akteure verzichten. So fehlten Marek Hatas (krank), Florian Graml, Fahri Arslan, Matthias Köpf, Lukas Bauer, Stefan Dubitzky (alle privat verhindert), Fabian Bacz (beruflich in den USA) und Marius Neu (Aufbautraining).
Von Beginn an nahmen die Flößer dennoch das Zepter in die Hand und gingen bereits in der zweiten Spielminute durch Jonas Seitz mit 1:0 in Führung. Die auf dem Papier eigentlich mit durchaus klangvollen Namen besetzte Mannschaft der EA Schongau, kam weiterhin nicht in Tritt und so konnte der ERC mit geradlinigen Aktionen seine Führung überlegen bis zur ersten Pause auf 5:2 ausbauen.
Im zweiten Abschnitt zeigte Schongau mehr Engagement und setzte sich vehementer zur Wehr. Das Spiel wurde ausgeglichener und beide Teams erarbeiteten sich ihre Torchancen. In der 31. Minute wechselten die Hausherren den Torhüter: Für Bastian Hohenester kam Christoph Lohr ins Spiel. Doch auch er konnte weitere Treffer der Flößer nicht verhindern und so ging es mit einem Zwischenstand von 7:3 für Lechbruck in das letzte Drittel.
In den letzten zwanzig Minuten dominierte wieder der ERC und wurde nur zeitweise durch einige Strafminuten ausgebremst. Diese wurden aber, sogar in 3:5-Unterzahl, schadlos überstanden. Der gut aufgelegte ERC-Goalie Patrick Dietl entschärfte in der 47. Minute sogar einen Penalty. In den letzten zehn Minuten drehte der ERC nochmal auf und erzielte drei weitere Treffer zum verdienten 10:4-Sieg im zweiten Vorbereitungsspiel.
  
    
HC Maustadt
Neunte Saison für den HC Maustadt - Viel Neues beim Eishockey-Bezirksligisten
(BBZL)  Memmingens zweiter Eishockey-Club, der HC Maustadt, steht vor seiner neunten Spielzeit in der Bezirksliga. Punktspielstart ist am 20. Oktober, zuvor stehen zwei Test- sowie ein Pokalspiel an.
Mit neuen Teams und einem neuen Modus geht die Bezirksliga in die Saison 2019/20. Der EC Senden hat sein Team zurückgezogen, dafür kommt die  „1b“-Mannschaft des ESC Kempten dazu. Um die  Zahl der Spiele zu erhöhen, wurde  eine  sogenannte „Eineinhalb-Runde“  beschlossen, gegen jeden Gegner geht es also dreimal. Die zusätzlichen Heimspiele waren aufgrund der kaum verfügbaren Eiszeiten in Memmingen für den HCM problematisch zu terminieren. 
Nachdem auch zu Gunsten des ECDC Nachwuchses die  gute Trainingszeit abgegeben wurde, steht nur noch die Zeit am Dienstag um 22.15 Uhr und im 14-tägigen Wechsel am Donnerstag um 20:30 Uhr zur Verfügung. Dennoch bezeichnet Pressesprecher Ingo Nieder  die Zusammenarbeit mit der Stadt, den Eiskunstlaufvereinen und dem ECDC als weiterhin konstruktiv, weil „gemeinsam nach den besten Lösungen für alle Beteiligten gesucht wird“.
So werden die ersten Partien und die beiden Vorbereitungsspiele sowie das Pokalspiel auswärts ausgetragen. Am 28. September steht der erste Test in Miesbach gegen die SG Schliersee/Miesbach 1b an, eine Woche später geht  es zum Landesliga-Favoriten ESC Kempten. Am 12. Oktober (16.30 Uhr) steht das Pokalspiel bei der EA Schongau 1b auf dem Programm, ehe dann die beiden ersten Punktspiele kurioserweise am 20. und 25.10. beim Liga-Neuling ESC Kempten 1b anstehen. Erst am 1. November (18 Uhr) treten die Grün-Gelben am heimischen Hühnerberg an, dann geht’s gegen den Mitfavoriten ERC Lechbruck.
Mit nahezu unverändertem Kader gehen die Maustädter in die Saison, lediglich ein Nezugang hat sich mit Torhüter Patrick Wagner (Devils Ulm) angeschlossen. Zwar ist der Kader mit  27 Feldspielern und drei Torhütern relativ groß, aufgrund von gesundheitlichen, familiären, privaten oder beruflichen Gründen stehen momentan nur 16 Feldspieler und die Torhüter zur Verfügung.
Neu sind auch die Trikots des HCM – diese wurden von Jimmy Nagle (vom Ausrüster Warrior und gleichzeitig HCM-Angreifer und sportlicher Leiter) im Rahmen eines Grillfestes des Teams zusammen mit den Fans an die Vorstandsmitglieder Florian Schwarz und Simon Füllenbach übergeben.
  
    
EG Diez-Limburg
Lehrreicher Abend für Rockets gegen Halle
(RLW)  Selbst für die beste Statistik kannst du dir nichts kaufen. Nicht mal ein Butter-Croissant beim Bäcker um die Ecke. Statistiken helfen aber manchmal bei der Einordnung von Spielergebnissen - so wie am Freitagabend: Die EG-Diez-Limburg verliert das Duell gegen den klassenhöheren Nord-Oberligisten Saale Bulls Halle mit 1:8 (0:3, 0:3, 1:2). Klingt nach klarer Kiste, war in jedem Fall ein hochverdienter Sieg. Mut macht aber ein Blick auf die Werte hinter dem Ergebnis: Torschüsse: Rockets 43, Bulls 42. Gewonnene Bullys: Rockets 29, Bulls 29. Geht das Spiel 4:6 oder 5:7 aus, hätte sich auch niemand beschwert. Lernen müssen die Raketen dennoch - aus diesem Spiel, von diesem Ergebnis und von dieser Statistik.
„Wichtig ist unsere Einstellung“, sagte Rockets-Trainer Frank Petrozza. „Das ist unsere Basis. Und da hat mir heute der Biss gefehlt - vor dem gegnerischen Tor, aber auch vor unserem Tor.“ Sich stetig verbessern und weiterentwickeln, das ist die Philosophie von Petrozza. Und die macht auch vor einem personell exzellent besetzten Oberligisten nicht halt. Natürlich kann und muss der Trainer mit der Niederlage leben. Aber er hätte seine Mannschaft im Ergebnis gerne dort gesehen, wo man hingehört hätte - mit mehr Biss im Abschluss und in der Arbeit vor dem eigenen Tor.
Klar war aber auch: Die Qualität der Saale Bulls kannst du nicht aus dem Spiel nehmen. Moritz Schug per Schlagschuss von der blauen Linie (6.), Johannes Ehemann nach feiner Einzelleistung (6.), Kai Schmitz per Schlagschuss in Überzahl von der blauen Linie (20.): Nach dem ersten Drittel führte Halle mit 3:0. Der Unterschied: Im Abschluss fackelte der Oberligist nicht lange. Und die Rockets? Die vergaben gleich mehrfach aussichtsreich oder scheiterten wie beim Penalty von Kevin Lavallee an Halles Keeper Sebastian Albrecht.
Frank Petrozza war zu diesem Zeitpunkt nicht besonders „amused“, schließlich machte seine Mannschaft zu wenig aus dieser Partie. Erfreulich aber waren erneut die „Special Teams“ bei Überzahl und Unterzahl: In numerischer Überlegenheit kamen die Rockets sehr schnell in die Powerplay-Formation und ließen die Bulls nicht aus ihrem Drittel raus, aber die EGDL brachte zu wenige Scheiben zum Tor und machte vor dem Tor zu wenig Alarm. In eigener Unterzahl kassierte man den Schmitz-Hammer von der blauen Linie, hielt sich ansonsten mit feiner Verteidigung und sehr gutem Einsatz schadlos.
Der Rest der Partie war ein Spiegelbild des ersten Drittels: Halle hatte immer wieder Phasen, in denen man die Gastgeber defensiv mächtig ins Schwimmen brachte. Diez-Limburg hatte seinerseits immer wieder gute Phasen in der Offensive, jedoch ohne daraus Kapital zu schlagen. Sergey Stas (22.), Christopher Francis (35.), Michal Bezouska (40.), Lukas Valasek (43.) und Marc Heatley (57.) schossen die 8:0-Führung der Bulls heraus. Acht Tore, acht verschiedene Torschützen - noch Fragen? Dieser Kader wird in der Oberliga sportliche Ausrufezeichen setzen. Erfreulich: Kevin Lavallee besorgte in der Schlussminute den Rockets-Ehrentreffer (60.).
„Wir sind noch in der Vorbereitung und haben heute sehr viel gelernt“, sagte Petrozza. Sein Gegenüber Herbert Hohenberger unterstrich: „Es war wichtig, dass wir heute gut ins Spiel gekommen sind. Das war wichtig gegen einen guten Gegner, der sich gut gewehrt hat. Ein wichtiges Spiel für uns eine Woche vor dem Beginn der Meisterschaft.“ Angesprochen auf die hohe Qualität im Kader seines Teams sagte der Bulls-Trainer: „Wir haben gute Namen, aber die alleine schießen oder verhindern keine Tore. Der Name auf dem Rücken ist mir egal. Wichtig, ist, dass wir zusammenfinden und das tun, was ich vorgebe. Und da müssen wir noch an ein paar Dingen arbeiten.“
    
Kantersieg für Rockets in Haßfurt
Zum ersten und einzigen Mal in der Vorbereitung war es an den Rockets, einen Klassenunterschied deutlich zu machen - diese Aufgabe hat die EG Diez-Limburg mit dem 14:3 (5:0, 3:2, 6:1)-Sieg beim klassentieferen bayerischen Landesligisten Haßfurt Hawks souverän gelöst. Ein Sieg, wichtig für das Selbstbewusstsein und die Spielfreude. Ein Sieg auch mit weiteren Erkenntnissen, schließlich hatte Rockets-Trainer Frank Petrozza nach dem Ausfall von Dominik Luft, Andre Bruch und Philipp Maier eine ganze Sturmreihe ersetzen müssen.
„Ich schaue nicht auf das Ergebnis, ich schaue eher auf die Kleinigkeiten“, sagte EGDL-Trainer Frank Petrozza zum Abschluss der Vorbereitung. „Ich habe in Haßfurt Kleinigkeiten gesehen, die noch ein bisschen Schliff brauchen. Der Sieg und das Ergebnis sind wichtig für das Selbstvertrauen. Ich bin mit den Abläufen auf dem Eis zufrieden, habe viele gute Sachen gesehen.“
Seine Mannschaft lag schon nach dem ersten Drittel mit 5:0 in Führung. Besonders die erste Reihe hatte kräftig gewirbelt und getroffen: Jamie Hill (4.), RJ Reed (5., 11.) und Kevin Lavallee (14.) besorgten die ersten vier Buden. „Die erste Reihe steht“, legte sich der Trainer denn auch fest mit Blick auf den Saisonstart. „Hier werden ich für den Moment nichts mehr umstellen.“ Tor Nummer fünf war das erste für David Lademann im neuen Trikot - der Ex-Frankfurter traf in Minute 15.
Im zweiten Abschnitt kamen auch die Gastgeber etwas besser ins Spiel: Jan Trübenekr (30.) und David Hornak (39.) konnten EGDL-Schlussmann Tim Stenger überwinden. „Da haben wir uns hinten Fehler geleistet, die nicht sein dürfen“, sagte Petrozza. Vorne traf sein Team im zweiten Drittel drei Mal: Try-out-Spieler Ryan Harder mit einem Doppelpack (26., 30.) und Jamie Hill bauten die Führung auf 8:2 aus.
Zu Beginn des letzten Drittels durften die Gastgeber noch einmal jubeln, wieder war es Trübenekr, der für die Hawks traf (46.). Ansonsten aber spielten nur noch die Rockets: RJ Reed (45., 51.), Konstantin Firsanov (46.), Tobias Schwab (52.), David Lademann mit seinem zweiten Treffer (53.) und Pierre Wex (56.) schraubten das das Ergebnis noch auf 14:3 in die Höhe.
„Keine Verletzten, keine großen Strafen - das war heute wichtig“, sagte Petrozza. „Jetzt können wir uns ganz auf den Saisonstart gegen Neuss konzentrieren. Ich habe in Haßfurt noch ein bisschen was getestet und muss mir nun noch ein paar Gedanken machen bis Freitag. Mal schauen, wie ich die weiteren Sturmreihen gegen Neuss aufstellen werde. Da habe ich final noch keine Entscheidung getroffen.“
  
    
Neusser EV
NEV feiert gelungene Saisoneröffnung
(RLW)  Strahlender Sonnenschein und Eishockey satt, was will man mehr? Die Saisoneröffnung mit Kleinschüler-Turnier, Sponsored Run und dem abschließenden Spiel der 1. Mannschaft gegen Mechelen stand unter einem guten Stern. Mechelen, da war doch was? Richtig, zwei Wochen zuvor waren beide Kontrahenten bereits aufeinander getroffen, da siegte das belgische Team noch deutlich mit 9:4. Das Rückspiel sollte einen anderen Verlauf nehmen, auch wenn es im ersten Drittel noch nicht so aussah. Abstimmungsschwierigkeiten im Defensivverhalten ließen die „Cold Play Sharks“ immer wieder zu gefährlichen Chancen kommen, doch NEV-Torhüter Ken Passmann ließ nicht mehr als einen Treffer von Timo Dewin zu (20.). Befürchtungen, die Beine könnten nach dem freitäglichen Pokalderby in Ratingen schwer werden, bestätigten sich in der Folgezeit nicht. Neuss präsentierte sich ab dem mittleren Abschnitt als gleichwertiger Gegner und glich folgerichtig nach 33 Minuten aus, als Maximilian Bleyer einen an ihm verschuldeten Penalty souverän verwandelte. Die Trainer nutzten das Testspiel, um alle Spieler einzusetzen und auch jeweils beiden Torhütern Spielpraxis zu geben. Auf Neusser Seite übernahm Tjaard Jansen zur „Halbzeit“, bei den Gästen löste Mike Gysbrechts den Esten Villem-Henrik Koitmaa ab. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr bestimmte der NEV das Geschehen. Zu Beginn des letzten Drittels brachte Felix Wolter den NEV in Führung, doch in der Folgezeit war das Scheibenglück war nicht auf Seiten der Quirinusstädter. Stattdessen schlugen die Gäste in der Schlussphase doppelt zu – Stefaan Swennen (57.) und Ben van den Bogaert (59.) sorgten für eine überraschende Wendung. Trotz der 2:3-Niederlage überwog nach der Partie die Erkenntnis, dass die Mannschaft trotz aller Personalprobleme Fortschritte macht. "Wir lassen noch zu viel vor dem Tor liegen. Aber das Zusammenspiel hat mir gut gefallen, das zeigt, wir sind auf dem richtigen Weg", resümierte Daniel Benske. Diese verfolgte der Neusser Trainer erkältungsbedingt von der Tribüne aus, um nicht eine weitere Krankheitswelle loszutreten. Im Gegensatz zum Freitagsspiel standen diesmal drei komplette Reihen zur Verfügung, Neuzugang Sergejs Piskunovs feierte ein gelungenes Debüt im Neusser Trikot. Pünktlich vor dem nahenden Meisterschaftsstart am kommenden Wochenende wird auch der letzte Neuzugang erwartet, mit Brett Lucas dürfte die Offensive weiter verstärkt werden.
  
    
EHC Neuwied Bären
Bären beenden Testphase mit Ausrufezeichen
(RLW)  Es ging in diesem Laufduell zwischen Christian Neumann und Maximilian Bleyer in der 57. Minute „nur“ darum, ob die Krefelder U23 ein Icing abgepfiffen bekommt oder nicht. Der Verteidiger der Neuwieder Bären zündete noch einmal den Turbo, lief den Krefelder Angreifer ab – diese Aktion stand exemplarisch für den Kampfgeist, den die Neuwieder Eishockeyspieler im Vorbereitungsspiel gegen den Oberligisten Krefelder EV abriefen. Den Biss hatte Trainer Carsten Billigmann am Freitag bei der 2:3-Niederlage nach Penaltyschießen gegen die Lüttich Bulldogs noch vermisst. „Heute zeigte die Mannschaft die richtige Reaktion. Gegen Lüttich war es unser schlechtestes Vorbereitungsspiel, heute zeigten wir eines der besten. Vor allem Konstanz über drei Drittel hinweg“, freute sich Billigmann über den verdienten 4:1-Sieg.
Bei den Gästen fehlte unter anderem der letztjährige Neuwieder Torjäger Michael Jamieson, aber auch der EHC konnte nicht in Bestbesetzung antreten. Knapp eine Woche vor dem Regionalliga-Auftakt gegen Vizemeister Hamm im Icehouse war Verteidiger Daniel Pering zwar erstmals an Bord, dafür musste Shahab Aminikia angeschlagen passen, Maximilian Herz wurde kurzfristig vom Herner EV, bei dem er eine Förderlizenz besitzt, angefordert. So musste Billigmann gegenüber Freitag seine Reihen erneut umstellen. Für Herz rückte Noah Bruns an die Seite von Sam Aulie und Kevin Wilson. Diese zweite Formation war an drei der vier Bären-Tore beteiligt.
Zunächst aber Jeff Smith: Der US-Amerikaner zirkelte die Scheibe in Unterzahl unter den Giebel und brachte die Gastgeber mit 1:0 in Front (19.). Das zweite Drittel bestimmten zunächst die Bären. Stephan Fröhlich verpasste bei einem Alleingang das mögliche 2:0. Kurz später schnürten der Kapitän, Smith und Maximilian Wasser den KEV in seiner Zone ein und drängten auf das nächste Tor. Dass Krefeld dieses erzielen sollte, überraschte die Zuschauer genauso wie Neuwieds Schlussmann Justin Schrörs, dem bei Constantin Vogts Schuss aus der neutralen Zone die Sicht verdeckt war (35.).
Nur gut eine Minute später war dieser Sonntagsschuss Makulatur. Sam Aulie schickte Kevin Wilson auf die Reise, und Neuwieds Angreifer mit der Rückennummer 20 bugsierte die Scheibe zwischen den Schonern von Sebastian Staudt hindurch (37.). Wilson legte in der 52. Minute nach und mit Aulies trockenem Abschluss (56.) hatte der EHC die Generalprobe für sich entschieden. „Wir waren von Anfang an wach, körperlich präsent und haben auch spielerisch richtig gute Sachen gezeigt“, so Billigmanns Fazit.
  
    
Regionalliga Ost
Chemnitz gewinnt Eröffnungsspiel der Regionalliga Ost
(RLO)  Es war ein spannendes Spiel, dass sich die Chemnitz Crashers und Aufsteiger Eisbären Juniors Berlin im Chemnitzer Küchwald ablieferten. Am Ende gewannen die Chemnitz Crashers gegen die Eisbären Juniors glücklich mit 2:1 (0:1/0:0/2:0).
Mit 15 Feldspielern und wie Torhütern reisten die Juniors nach Chemnitz. Es dauerte einige Minuten, bis beide Teams ins Spiel fanden. Zunächst hieß es auf beiden Seiten hinten dicht machen und schauen was nach vorne geht. So hatten die Torhüter zunächst nicht viel zu tun. Im Laufe des Drittels kamen beide Teams aber dich gefährlicher vor das Tor des Gegners und nach 13 Minuten fiel der erste Treffer der Saison. Philipp Golz konnte einen Querpass zum 0:1 nutzen. Kevin Kopp im Tor der Crashers hatte keine Chance. Bis zur Pause musste aber auch Juniors-Keeper Philipp Lücke eingreifen, es blieb aber der einzige Treffer des 1. Saisondrittels.
Chemnitz wurde im 2. Drittel immer stärker, die Juniors gerieten nun mehr unter Druck. Aber Philip Lücke hielt seinen Kasten weiter sauber. Es gab aber auch sehr gute Konter der Eisbären, die für Gefahr vor dem Chemnitzer Tor sorgen. Da die Crashers auch in Überzahl nichts zu Stande brachten, blieb es beim 0:1 nach 40 Minuten.
Was auch immer die Crashers anstellten, sie kamen einfach nicht zum Ausgleich. Spätestens beim starken Torhüter der Juniors war Feierabend. Und es hieß weiterhin aufpassen bei den Kontern der Berliner. 5:59 vor dem Ende konnte Chemnitz doch noch jubeln. Etwas nachstochern verhalf Tobias Rentzsch zu seinem ersten Saisontreffer. Kurz danach kassierten die Eisbären eine Strafe und das Powerplay nutzte Jiri Charousek zum 2:1. Nach Strafen gegen beide Teams und ohne Torhüter hatten die Juniors zum Ende des Spiels ein 5 gegen 3 Überzahl. Es gab auch beinahe Grund zum Jubeln, aber die Juniors scheiterten am Pfosten. Es blieb beim knappen 2:1 und so hat der Aufsteiger am Ende Lehrgeld bezahlt.
Beide werden sich sicherlich noch steigern müssen, um in der Liga mithalten zu können. Für ein Auftaktspiel war es aber schon sehr ansehnlich und macht Spaß auf mehr. 
(Norbert Stramm)
  


 Montag 23.September 2019 www.icehockeypage.de 
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