IHP NachrichtenDienstag 24.September 2019
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Montag und Dienstag mit insgesamt 18 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West und Regionalliga Ost.
| Eisbären Berlin Tickets für alle Hauptrundenheimspiele ab morgen im Verkauf (DEL) Ab dem morgigen Dienstag (24.09.2019) um 10 Uhr können Eisbären-Fans Tickets für alle verbleibenden 24 Hauptrundenheimspiele buchen. Ab dann sind nicht nur die Heimspiele zur Jahreswende am 27.12.2019 gegen Bremerhaven, am 30.12.2019 gegen Augsburg und am 03. Januar 2020 gegen Vizemeister München, sondern auch die Knaller gegen Meister Adler Mannheim am 20.12.2019 sowie 16.02.2020. Besonders schnell ausverkauft ist auch immer das letzte Hauptrundenheimspiel im Endspurt um die beste Playoff-Ausgangsposition. In der Saison 2019/20 findet es am 08. März 2020 um 14 Uhr in der Mercedes-Benz Arena Berlin gegen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven statt. Tickets gibt es ab 15 Euro (Sitzplatz Oberrang) oder 18 Euro (Stehplatz Fankurve) im Einzelticketbereich. Natürlich sind auch wieder Gruppenbuchungen (ab 10 Personen) und der Kauf von Mini-Abos (für 4-5 Heimspiele) mit bis 25 Prozent Rabatt möglich. Am einfachsten und schnellsten können Eisbären-Fans ihre Tickets über die Eisbären-Tickethotline (030) 97 18 40 40 oder online unter www.eisbaeren.de/ticketshop erwerben. Alle anderen Vorverkaufsstellen werden ab Dienstag ebenfalls Tickets für alle noch ausstehende 24 Eisbären-Heimspiele verkaufen, dazu gehören auch die Kassen an der Mercedes-Benz Arena. |
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| Düsseldorfer EG Muskelfaserriss bei Leon Niederberger (DEL) Die Düsseldorfer EG muss in den kommenden Spielen auf Leon Niederberger verzichten. Der Stürmer zog sich im Training einen Muskelfaserriss in der Bauchmuskulatur zu. Der Düsseldorfer wird seinem Team für etwa zwei bis drei Wochen fehlen. Verlängerung: MERKUR Sonne strahlt weiterhin auf den DEG-Trikots! Auch in der laufenden Spielzeit 2019/20 läuft die Düsseldorfer EG mit der lachenden MERKUR Sonne aufs Eis. Die Gauselmann Gruppe unterstützt mit ihrer Dachmarke MERKUR weiterhin als Exklusiv Partner den traditionsreichen Eishockeyclub aus Düsseldorf. „Wir freuen uns über die durchweg positive und vertrauensvolle Kooperation im ersten Jahr unserer Partnerschaft und wünschen der DEG auch für die laufende Saison viele sportliche Erfolge mit der MERKUR Sonne auf der Trikotbrust“, erklärt Manfred Stoffers, Vorstand Marketing, Kommunikation und Politik der Gauselmann Gruppe. Die lachende MERKUR Sonne, das Markenzeichen der Gauselmann Gruppe, ist sowohl auf den Heim- und Ausweichtrikots als auch bei Spielen der Düsseldorfer EG im ISS DOME auf TV-relevanten Werbebanden sowie einem Bullykreis prominent vertreten. „Die Zusammenarbeit mit der Gauselmann Gruppe war im vergangenen Jahr enorm fruchtbar und erfolgreich. Deshalb sind wir sehr froh, auch weiterhin einen so starken und verlässlichen Partner an unserer Seite zu haben“, so Stefan Adam, Geschäftsführer der DEG Eishockey GmbH. |
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| Kölner Haie FC, Haie und Partner für Vielfalt und Gleichberechtigung - Lebe wie du bist! (DEL) Der 1. FC Köln und die Kölner Haie stellen ihre Heimspiele Ende September unter ein gemeinsames Motto für Vielfalt und Gleichberechtigung. Unter dem Titel „Lebe wie du bist“ treten der dreimalige Deutsche Fußball-Meister und der achtmalige Deutsche Eishockey-Meister beim Diversity-Day für eine bunte Gesellschaft ein. Die Haie nutzen ihre Partie gegen die Grizzlys Wolfsburg am 27. September, der FC das Spiel gegen Hertha BSC am 29. September als Plattform, um für eine vielfältige Gesellschaft zu werben. „Es liegt in unserer gesellschaftlichen Verantwortung, bei diesem wichtigen Thema Haltung zu zeigen und für Offenheit einzustehen. Vielfalt hat dabei viele Dimensionen, sei es Herkunft, Weltanschauung, geschlechtliche oder sexuelle Identität. Es ist ein kraftvolles Signal, dass wir zusammen mit dem FC hier Flagge zeigen“, sagt Philipp Walter, Geschäftsführer der Kölner Haie. FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle sagt: „Der 1. FC Köln steht für Vielfalt auf dem Platz und auf den Rängen. In unserer Charta heißt es: Herzlich willkommen in der schönsten Stadt Deutschlands, egal, woher du kommst, was du glaubst, was du hast oder bist, wie du lebst und wen du liebst. Diese Werte nehmen wir sehr ernst und wir freuen uns, gemeinsam mit den Haien ein starkes Zeichen für Akzeptanz und Gleichberechtigung zu setzen, über alle Grenzen unserer Sportarten und Fangruppen hinweg.“ Die Teams haben für alle Aktionen unter dem Spieltagsmotto ein gemeinsames Motiv mit beiden Vereinslogos entwickelt und treten jeweils in Sondertrikots zu den Spielen an. So werden die Rückennummern der Haie am 27. September in den Regenbogenfarben gehalten sein. Die FC-Partner REWE und DEVK passen für den Aktionsspieltag ihre Logos auf der Brust und dem Ärmel der FC-Profis an und wechseln ebenfalls auf die Regenbogenfarben. In der LANXESS arena und im RheinEnergieSTADION werden rund um den so genannten Diversity-Spieltag die Regenbogenfarben auf Fahnen, Banden und LED-Wänden präsent sein. Die Kölner Sportstätten GmbH, die die Initiative von Beginn an aktiv unterstützt, wird zudem schon ab Mittwoch ein weithin sichtbares Zeichen setzen und die Pylone des RheinEnergieSTADION in den Regenbogenfarben leuchten lassen. Haie und FC wollen nicht nur Aufmerksamkeit für ein wichtiges gesellschaftliches Thema schaffen, sondern engagieren sich nachhaltig für Vielfalt und Gleichberechtigung. Rund um die Spieltage werden sie daher informieren, aufklären und Plattformen für LGBTIQ*-Initiativen bieten – beispielsweise mit Infoständen im Umlauf der LANXESS arena bzw. auf dem Oskar-Rehfeldt-Weg. Der FC legt einen Schal mit Motto und den Vereinslogos auf, die Haie geben u.a. einen Sonderpuck heraus. Ziel ist es, Erlöse für das Jugend- und Begegnungszentrum „anway“ zu erzielen, eine der wichtigsten Einrichtungen der schwul-lesbischen Community in Köln. Die Kooperation von Haien und FC zum Thema Diversity wurde im Juli zur Christopher-Street-Day-Demo-Parade gestartet, Der 1. FC Köln nimmt seit 2014 mit einem eigenen Wagen daran teil – und hatte in diesem Jahr einen Hai in seiner Fußgruppe: KEC-Maskottchen Sharky war zusammen mit dem FC-Kidsclub-Hennes beim CSD dabei. Im Anschluss an den Sonder-Spieltag ist für den Spätherbst eine gemeinsame Podiumsveranstaltung zum Thema Homophobie im Sport geplant. Die Kölner Haie und der 1. FC Köln dankenPartnern, den Kölner Sportstätten sowie der LANXESS arena für die Unterstützung. Auch die Gastvereine aus Wolfsburg und Berlin sind in das Projekt eingebunden und unterstützen dessen Botschaft. |
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| EV Lindau Islanders Teampräsentation und zwei Testspielsiege vor dem Saisonstart (OLS) Mit der öffentlichen Teampräsentation der Aktiven und Jugendmannschaften sowie einem standesgemäßen Testspielsieg des Eishockey-Oberligisten vom Bodensee gegen den HC Landsberg haben die EV Lindau Islanders am Wochenende ihre Vorbereitung auf die neue Saison erfolgreich abgeschlossen. Die Verantwortlichen ziehen ein positives Fazit und sehen dem Auftakt der Spielzeit 2019/2020 mit Zuversicht entgegen. 8:4 (4:1, 3:2, 1:1) hieß es am Samstagabend gegen die Gäste aus Landsberg vor knapp 400 Besuchern in der Lindauer Eissportarena. Vor allem im Eröffnungsdrittel war der Klassenunterschied zum Gegner, der im Sommer einen größeren Umbruch zu verkraften hatte, offensichtlich. Den Torreigen eröffnete Simon Klingler nach knapp 90 Sekunden. Nach dem Ausgleichstreffer von Robin Maag (9.) dauerte es gerade einmal zwölf Sekunden, bis Florian Lüsch zur erneuten Führung der Hausherren einnetzte. Angepeitscht durch den Fanclub der Islanders, der sich jetzt schon in Hochform präsentierte und für viel Stimmung im Publikum sorgte, verwertete EVL-Kapitän Andreas Farny eine doppelte Überzahl zum 3:1 (13.). Robert Chaumont war es vorbehalten, durch einen abgefälschten Schuss von Daniel Maly für die beruhigende 4:1-Pausenführung (17.) zu sorgen. Nachdem Brent Norris (22.) und der besonders spielfreudige Julian Tischendorf (26.), bei einem Gegentreffer durch Christopher Mitchell (24.), den Zwischenstand auf 6:2 für Lindau hochschraubten, wechselte Landsberg den Goalie, brachte etwas mehr Sicherheit ins eigene Spiel. Der Lohn war der 3:6-Anschlusstreffer durch Mika Reuter (32.). Doch Chaumont mit seinem zweiten Treffer an dem Abend hatte etwas dagegen, dass die Oberbayern nochmals herankommen, und erhöhte vor dem Schlussdrittel auf 7:3 für Lindau (39.). Zwei Überzahltreffer von Andreas Farny für den EVL (47.) und Marc Krammer für den HCL (50.) vor Ende der Testpartie beendeten einen für die Zuschauer recht unterhaltsamen Abend. „Ich habe viele gute Dinge gesehen“, lautete denn auch das Fazit von Sascha Paul über den gelungenen Abschluss der Testspielserie seiner Schützlinge. Nach Spielschluss klang der Abend mit fetziger und gemütlicher Livemusik von Billy Äggler im Eisstüble aus. Bereits am Freitagabend konnten die Islanders beim Ligakonkurrenten EV Füssen mit einem unterm Strich verdienten 4:2 (0:0, 2:0, 2:2)-Erfolg glänzen. Hier trugen sich Daniel Maly (24.), Ludwig Nirschl (31.), Jan Hammerbauer (41.) und Andreas Farny, der kurz vor Schluss per Empty net traf, in die Torschützenliste ein. Rechnet man den Heimsieg über Landsberg dazu, konnten die EV Lindau Islanders damit fünf ihrer acht Vorbereitungsspiele siegreich gestalten. Doch nicht nur auf, auch neben dem heimischen Eis war am Wochenende so einiges geboten. Zur Teampräsentation hatten die EV Lindau Islanders – stellten sich doch am Samstagnachmittag die aktiven Mannschaften und die Nachwuchsteams der interessierten Öffentlichkeit vor. Wegen der spätsommerlich-warmen Witterung wurde die Präsentation kurzerhand von der Eissportarena ins Freigelände zwischen Eisstadion und Bodenseeufer verlegt. Sascha Paul ließ es sich bei der Begrüßung des neuen Kaders der ersten Mannschaft nicht nehmen, mit dem einen oder anderen Spieler einen kurzen Plausch zu halten. Die formulierten ihre persönlichen Saisonziele auf Nachfrage recht konkret: „So viel wie möglich spielen und die Play-offs erreichen“, sagte etwa Zugang Daniel Maly. Ins selbe Horn stieß Ludwig Nirschl: „Ich erhoffen mir, Spielpraxis zu erhalten und so viel Spaß wie möglich zu haben.“ Derweil sprach Headcoach Chris Stanley in seiner kurzen Ansprache von „harter Arbeit“, die auf seine Mannen zukommen wird und forderte eine „aggressive Spielweise“ seiner jungen Truppe. Nach der Präsentation des Oberliga-Flaggschiffs ergriff Hallenmoderator Dieter Eibl das Mikrofon und beorderte nacheinander die Teammitglieder der Spielgemeinschaft (SG) Lindenberg/Lindau 1b auf die Bühne. Auch in den Reihen des Eishockey-Bezirksligisten gibt es klare Vorstellungen, wohin die Reise in die neue Saison gehen soll. „Jedes Jahr wollen wir Platz eins der Hauptrunde erreichen, so auch diesmal“, betonte etwa Simon Lehmann. Im Anschluss an die 1b zeigten sich vor und während des Testspiels gegen Landsberg noch mehrere Jugendteams auf dem Eis und stellten mit ihrer Präsenz die Tiefe und Qualität der weitverzweigten Lindauer Eishockeyfamilie und der geleisteten Nachwuchsarbeit bei den EV Lindau Islanders unter Beweis. Abgerundet wurde ein erfolgreiches Wochenende der Lindauer Eishockeyfamilie durch den 4:1-Heimsieg der U17 des EV Lindau am Sonntagnachmittag vor heimischer Kulisse gegen den EHC Klostersee. Damit glückte den Youngstars ein toller Start in die neue Bayernligasaison. |
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| ECDC Memmingen Doppel-Erfolg zum Abschluss: Indians starten am Freitag in die Saison (OLS) Anschließend an ein 5:4 nach Verlängerung siegte der ECDC Memmingen auch am Sonntag mit 5:1 gegen Königsbrunn und beendete die Vorbereitung erfolgreich. Bereits am Freitag (20 Uhr) startet für die Indianer die neue Saison, Gegner beim großen Teddy-Bear-Toss ist dann der SC Riessersee. Die Vorbereitung ist vorbei, endlich geht es wieder los. Dieses Fazit zogen wohl nicht nur die knapp 1000 anwesenden Zuschauer am Memminger Hühnerberg, sondern auch das gesamte Team des ECDC, welcher am Wochenende noch zweimal gegen Königsbrunn gefordert war. Am Freitag besiegte man den Bayernligisten mit 5:4, allerdings erst in der Verlängerung. Zwei Tage später ließen ersatzgeschwächte Indianer dann ein 5:1 in der Augsburger Vorstadt folgen. Bereits nach einer Minute liefen die Indians am Freitag einem Rückstand hinterher, den sie auch im ersten Drittel nicht mehr umbiegen konnten. Erst nach 25 Minuten der Ausgleich durch Kapitän Huhn, doch postwendend ging der Underdog wieder in Führung. Fabian Voit glich für die Rot-Weißen erneut aus, doch Ex-Indianer Maxi Hermann konnte die Augsburger Vorstädter erneut in Front bringen. Die Maustädter drückten im letzten Abschnitt noch einmal etwas aufs Gas und kamen dann durch Daniel Huhn zum Ausgleich. Aufregung kam dann noch einmal auf, als Pinguine-Angreifer Trupp mit einem überharten Einsteigen Tim Bullnheimer mit einem Check zu Boden und anschließend ins Krankenhaus brachte. Als sich die Nerven etwas beruhigt hatten, traf Patrik Beck kurz vor Ende zum vermeintlichen Sieg, der aber durch ein Last-minute-Tor der Gäste vorerst zunichte gemacht wurde. In der Overtime benötigte der ECDC aber nur 40 Sekunden, ehe Dennis Neal mit einem platzierten Schuss den Abend beendete. Am Sonntag ließen die Indianer nichts anbrennen. Bereits früh gingen sie durch Antti Miettinen in Führung, welche sie sich nicht mehr nehmen ließen. Dennis Miller, Brad Snetsinger, Benedikt Böhm und Marvin Schmid legten nach und sorgten für den deutlichen Erfolg zum Abschluss der Testphase. Die Indians gehen nun gut gerüstet in die neue Spielzeit. Nach einer sehr intensiven Vorbereitung heißen die Gegner am Wochenende nun SC Riessersee und ERC Sonthofen. Am Freitag (20 Uhr) kommt mit dem Altmeister aus Garmisch bereits ein echtes Top-Team nach Memmingen. Zum Saisonauftakt wollen die Memminger hier punkten, kein einfaches Unterfangen gegen den SCR. Mit ausreichender Fanunterstützung können die Indianer auf jeden Fall rechnen. Beim diesjährigen „Teddy Bear Toss“, bei dem wieder zahlreiche Kuscheltiere für den guten Zweck ihren Weg auf das Eis finden sollen, wird eine stattliche Kulisse am Hühnerberg erwartet, Der Vorverkauf für die Partie am Freitag (20 Uhr) läuft bereits seit einigen Tagen, Karten können im Internet und an ausgewählten VVK-Stellen erworben werden. |
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| VER Selb Das Wölfe-Off-Ice-Team steht - Bewährte Kräfte im Hintergrund sorgen sich bestmöglichst um die Mannschaft (OLS) Um einen reibungslosen Spielbetrieb auf die Beine stellen, sind viele helfende Hände nötig. Nachdem Eishockey ein harter Sport ist, wo Blessuren und kleinere Wehwehchen nicht ausbleiben, braucht es ein gutes Ärzteteam, welches sich um die Gesundheit der Cracks kümmert. Verletzung, Diagnose, Behandlung. Klingt einfach – ist es oftmals aber nicht. Pro Saison laufen eine Vielzahl von Behandlungen und Untersuchungen bei unserem medizinischen Team auf, die Einsätze während eines Spiels nicht mitgezählt. Und damit ist es natürlich nicht getan. Schnelle Versorgung vor Ort, konzeptionelle Behandlung im Krankenstand, Informationsaustausch mit dem Trainerteam während und nach einer Verletzung. Es kommt einiges zusammen. Seit gut 14 Jahren kann der VER Selb e.V. dabei auf Dr. Christian Köhler, leitender Oberarzt am Klinikum Fichtelgebirge Haus Selb, zurückgreifen. Im zur Seite als Teamarzt steht weiterhin Tom Kieke, der langjährige Erfahrung aus der Notfallmedizin mitbringt und innerhalb der Wölfe-Organisation als Mentalcoach sehr geschätzt wird. Beide werden federführend auch im kommenden Eishockeywinter 2019/2020 die medizinische Grundversorgung für unsere Wölfe übernehmen. Beide werden aber mit der Arbeit nicht alleine gelassen, natürlich gibt es weitere helfende Hände im Klinikum, die sich um die Wölfe kümmern. Ein weiterer wichtiger Mosaikstein in der ärztlichen Betreuung kommt Dr. Christian Poersch zuteil, der sich als Zahnarzt um abgebrochene Zähne oder Verletzungen im Gebissbereich vorrangig medizinisch kümmert. Letzterer, selbst seit vielen Jahren eingefleischter Wölfe-Fan, ist meist direkt an der Selber Bande stehend oder auch für die verletzten Wölfe-Cracks in seiner Praxis in Schönwald und Selb erster Ansprechpartner was die Zähne unserer Wölfe angeht. Gerade die Erholung und Regeneration ist ein ebenfalls wichtiger Bestandteil der medizinischen Abteilung des VER Selb e.V.. Hierfür konnten wir auch für die anstehende Saison die Physiotherapie Pro Human Care aus Hohenberg an der Eger für uns gewinnen. Die Physiotherapeuten Dirk Kaufenstein (Inhaber der Physiotherapie Pro Human Care) und seine Kollege Physiotherapeut Mattes Ganßmüller und Masseur Tony Staab werden unseren Wölfen nicht nur die Wirbel richten oder für Massagen zur Verfügung stehen – sie werden die Mannschaft auch zu den Heim- und Auswärtsspielen begleiten um Blessuren gleich vor Ort fachmännisch zu kurieren. Und dann gibt es natürlich auch die, die sich um den Ablauf eines Matches der Wölfe kümmern müssen. Peter Wenisch, der bereits hier eine tragende Größe seit Jahren als Betreuer einnimmt, bekommt Unterstützung. Der neue Mann, der ihn künftig tatkräftig unter die Arme greift und in Sachen Ausrüstung zur Verfügung stehen wird ist Günter Rudolph. Rudolph selbst ist seit vielen Jahren im Selber Eishockey dabei und agierte bislang als Trainer und Betreuer im Nachwuchsbereich. Beide haben es in der Hand, dass vom Arbeitsgerät bis zur Trinkflasche alles seinen Weg ins Stadion findet und der Ablauf von Spiel und Training reibungslos läuft. Ein weiteres neues Gesicht ist Horst Martini. Martini ist sprichwörtlich der „Hüter der Ausrüstung“, ist für die Bestellung, Verwaltung und Ausgabe der Ausrüstung verantwortlich. Kein neues Gesicht, sondern seit vielen Jahren dabei, ist Fitnesstrainer Tobias Hoffmann, der insbesondere im Sommer die Leitung der Trainingseinheiten innehat und auch ansonsten während der Saison bei allen Fragen rund um die Fitness unserer Cracks erster Ansprechpartner ist. Der VER Selb e.V. bedankt sich bei den vorher namentlich genannten für deren Unterstützung – ohne diese fachlich eingebrachte Kompetenz und Energie wäre ein ordentlicher und professioneller Spielbetrieb nicht möglich! |
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| HC Landsberg Riverkings Update der Verletztenliste (BYL) Im ersten Spiel des Wochenendes traten die Riverkings am Samstag beim Oberligisten in Lindau an. Verzichten musste Coach Fabio Carciola zusätzlich zu den fehlenden Daniel Menge, Markus Kring und Stefan Kerber auch auf seinen Bruder Adriano Carciola. Das erste Drittel wurde von den Riverkings durchaus verschlafen. Einen individuellen Fehler beim Aufbau im eigenen Drittel nutzte Lindau bereits in der 2.Minute zur 1:0 Führung. Nach einem schönen Spielzug konnte zwar in der neunten Minute Robin Maag auf Zuspiel von Dennis Sturm zum zwischenzeitlichen Ausgleich einnetzen, bereits im Gegenzug traf Lindau allerdings zum 2:1. Bis zur ersten Pause erhöhte Lindau dann auf 4:1. Im zweiten Drittel fanden die Riverkings dann deutlich besser ins Spiel. Lindau erhöhte zwar zum 5:1, Chris Mitchell traf dann aber in Überzahl zum 5:2. In doppelter Überzahl erhöhte Lindau auf 6:2. Der abermals gute Torwart David Blaschta beendete dann, wie im Vorfeld bereits geplant, seinen Arbeitstag und der 17jährige Nachwuchskeeper Emanuel Geiger gab seinen Einstand im Seniorenbereich. Auch er machte seine Sache sehr gut. In der 32. Minute fälschte Markus Kerber in Überzahl einen Schuss von Marek Charvat ab und verkürzte auf 3:6, bevor Lindau zum Pausenstand von 3:7 erhöhte. Das letzte Drittel gestaltete sich recht ausgeglichen, was sich auch im Ergebnis wiederspiegelte. Beiden Mannschaften gelang noch ein Treffer. Für den HCL traf Michael Fischer abermals in Überzahl. Es gilt, die kommenden Spiele zu nutzen, um die häufigen individuellen Fehler abzustellen. Am Sonntag traf der HCL im zweiten Heimspiel auf den Oberliga Aufsteiger EV Füssen. Vor 450 Zuschauern startete der HCL wie am Vorabend mit einigen individuellen Fehlern in die Partie. Nach einem insgesamt etwas verkorkstem ersten Drittel ging man mit 0:3 in die erste Pause. Im zweitem Drittel konnte Dennis Sturm nach einem schönen Spielzug auf 1:3 verkürzen, bevor nur kurz darauf Füssen abermals zum 1:4 Zwischenstand traf. 5 Minuten vor dem Drittelende stellten die Allgäuer noch auf 1:5. Dies sollte dann auch der Endstand sein. Im letzten Drittel neutralisierten sich beiden Teams, so dass auf beiden Seiten kein weiterer Treffer erzielt werden konnte. Am Rande des Heimspiels gegen Füssen gab Teammanager Michael Oswald auch ein Update in Sachen verletzte Spieler. Daniel Menge kuriert immer noch einen verschleppten Infekt aus. Hier bestand die Gefahr, dass sich dieser aufs Herz auswirkt. Aus diesem Grunde wurde ein Sportverbot auferlegt. Die Gefahr scheint gebannt und er befindet sich auf dem Weg der Besserung. Menge wird vermutlich in 4 Wochen wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Markus Kring laboriert immer noch an Rückenproblemen und wird vermutlich noch 2-3 Wochen ausfallen. Bei Stefan Kerber ist die alte Schulterverletzung wieder aufgebrochen. Er wird deshalb seine Karriere endgültig beenden müssen, zumal seine neue berufliche Situation eine intensive Reha Phase fast nicht zulässt. Neu im Lazarett ist Adriano Carciola. Nachdem der Pferdekuss, den er sich am vergangenen Wochenende beim Sturz ins Tor zugezogen hatte, zunächst nicht so dramatisch aussah, musste Carciola inzwischen operiert werden und befindet sich nach wie vor im Krankenhaus. Er wird noch ca. 5 Wochen ausfallen. Dazu Präsident Frank Kurz: „Die Jungs haben dieses Jahr bereits zu Beginn der Saison ein Verletzungspech, das alle Beteiligten so in dieser Form auch noch nicht erlebt haben. Insbesondere bei Daniel Menge und Markus Kring mussten wir zunächst warten, wie sich die Erkrankungen entwickeln. Wir sind sehr froh, dass es bei beiden momentan wieder aufwärts geht und das Ende ihrer Krankheitsphase abzusehen ist. Vor dem Hintergrund von Daniels Erkrankung ist natürlich der Ausfall von Adriano umso schmerzhafter für unser Spiel. Insbesondere das Karriereaus von Stefan Kerber tut uns natürlich besonders weh. Er ist ein Landsberger Eigengewächs und man sah schon im ersten Spiel, wie stabilisierend er für unsere vierte Reihe war. Wir hoffen, dass ihm die lädierte Schulter dauerhaft nicht zu viele Probleme bereitet. Wir alle wünschen Ihm alles Gute für seine weitere Zukunft, der gesamte Verein hat ihm viel zu verdanken! “ Auf die oben genannten Ausfälle wiegen natürlich schwer deshalb haben die Verantwortlichen beschlossen nochmals zu reagieren und auf dem Spielermarkt tätig zu werden. Nach ausgiebigen Gesprächen ist das Präsidium zuversichtlich eine zeitnahe Lösung präsentieren zu können. |
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| ESC Kempten Gelungene Heimpremiere - ESC Kempten schlägt am Ende einer intensiven Trainingswoche die EA Schongau mit 5:2 (BLL) Nach dem Spiel war Trainer Carsten Gosdeck auch entsprechend zufrieden, trotz dem Fehlen dreier Stammkräfte und den harten Trainingstagen zuvor, mit teilweise vier Einheiten täglich, hat sein Team die Vorgaben umgesetzt und das Spiel gegen die eine Liga höher spielenden Mammuts weitgehend im Griff gehabt. Auch Gästecoach Andreas Leschinger monierte das Fehlen einiger Spieler sowie das dritte Spiel an diesem Wochenende. Aber so ist nun einmal die Vorbereitung und die Bedingungen für die beiden Teams waren sicher recht ähnlich. Das Tempo war von Beginn an nicht so hoch wie bei den Spielen am Wochenende zuvor aber trotzdem entwickelte sich ein ansehnliches Spiel. Klassenunterschied war keiner zu erkennen und die Kemptener waren die spielbestimmende Mannschaft. Und so dauerte es auch keine vier Minuten bis ausgerechnet der ehemalige Schongauer Fabian Magg auf Zuspiel des Neuzuganges Michel Maaßen die Führung erzielte. Überhaupt war es der ehemalige Schongauer der dem Spiel seinen Stempel aufdrückte und mit vier Scorerpunkten glänzte. Zehn Minuten später war es dann Patrick Weigant der auf Zuspiel von Magg die 2:0 Pausenführung sicherstellte. Im zweiten Drittel das gleiche Bild, die Sharks waren weiter die überlegene Mannschaft. Auch Neuzugang Samuel St. Amour trug sich dann mit einem Rückhandschuss zum 3:0 erstmals in die Liste der Torschützen ein und sorgte schon für die Vorentscheidung in diesem Match. Trotzdem gaben die Gäste nicht auf und nur eine Minute später konnten sie den starken Danny Schubert im Gehäuse der Sharks erstmals überwinden. Daraufhin zogen die Allgäuer das Tempo sofort wieder an und Nikolas Oppenberger stellte mit einem satten Schuss in den rechten Winkel die drei Tore Führung wieder her. Erneut Patrick Weigant nutzte dann eine unübersichtliche Situation vor dem Gästetor und schob die Scheibe in der 38. Minute zum 5:1 über die Linie. Im letzten Drittel verflachte das Spiel dann zusehends und mehr als der letzte Treffer durch Schongaus Matthias Müller zum 5:2 Endstand passierte nicht. Unter dem Strich ein verdienter Sieg der Sharks mit einem kleinen Wermutstropfen,nach einem kurzen Fight mit einem Schongauer Spieler musste Kapitän Eugen Scheffer mit einer Matchstrafe vorzeitig das Eis verlassen. Für Kempten war es nun der dritte Sieg in Folge, alle gegen höherklassige Teams, dies belegt dass die sportliche Marschrichtung des neuen Trainers sehr gut passt. |
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| SG Bad Bayersoien/Peiting ESV Bad Bayersoien verkauft sich unter Wert - Alle Neuzugänge treffen! (BBZL) Nicht gerade in Optimalbesetzung trat der ESV zu seinem ersten Vorbereitungsspiel an. Urlaub, Arbeit usw. verhinderten dies. So waren es nur 13. Feldspieler die Hans Schmaußer zu Verfügung hatte. Holzkirchen kam mit etwas mehr angereist. Viel Abtasten gab es dann allerdings nicht. Beide Mannschaften stürmten munter drauf los und gleich zu Beginn konnte der ESV etliche Torchancen generieren, die allerdings ungenutzt blieben. Bayersoien spielte, Holzkirchen schoss die Tore. Keine fünf Minuten war gespielt, da musste Ullsperger zum ersten Mal hinter sich greifen. Holzkirchens Neuzugang Samuel Matha traf zur Gästeführung. Wenig später traf der junge Paul Greiter für den ESC und stellte den bisherigen Spielverlauf auf den Kopf. Denn Bayersoien kombinierte im gegnerischen, war aber in der Defensive zu arglos und so konnte Kilian Abeltshauser zum 0:3 einnetzen. Im zweiten Drittel musste es besser werden. Nicht mal zwei Minuten waren im 2. Drittel vergangen da traf Florian Barth zum 1:3, dann mussten sich die Fans aber gedulden. Der starke Stefan Quintus im Tor der Holzkirchner verhinderte so einige Chancen. Im Powerplay war es dann Anton Saal, der die Soier jubeln ließ. Im letzten Drittel wurde der ESV allerdings kalt erwischt. Matha traf zum zweiten Mal für die Gäste. Wenig später verkürzte Dominik Erhardt zum 3:4. Vorausgegangen war eine sehenswerte Kombination mit Stefan Schweizer und Tobi Maier. Als in der 50. Spielminute Timmo Weindl noch den Ausgleich erzielte, konnte man meinen, dass der ESV die Partie doch noch drehen könnte, aber ein abgefälschter Schuss von Gereon Erpenbach, brachte die Gäste erneut in Führung. Ein dicker Schnitzer der Soier Defensive sorgte für den 4:6 Endstand. Maximilian Köppl sorgte im Alleingang für den Treffer. Man sah einfach, dass die Reihen noch nicht eingespielt sind, aber auch wie wertvoll die Neuzugänge für den ESV sind. Zum Punktspielstart ist aber noch Zeit und gegen Schliersee wird man bestimmt einen Fortschritt sehen. |
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| EC Eisbären Eppelheim Derbysieg in rasantem und torreichem Vorbereitungsspiel (RLSW) Ganze 15 Tore bekamen die Zuschauer beim Sommerfest der Eisbären zu sehen, die zu einem 10:5 Derbysieg über die Mannheimer Mad Dogs führten. Mit Aiden Wagner (3), Marcus Semlow (2), Jan Kreutzer, Roman Gottschalk, Marco Haas, Tim Brenner und Daylin Smallchild konnten sich gleich 7 Torschützen feiern lassen. So richtig in Gang kommen sollte das Freundschaftsspiel gegen Mannheim nicht, jedoch war früh zu sehen, dass beide Teams im Derby keine „Freunde“ kennen. Ganze 39 Strafminuten hagelte es im ersten Abschnitt. Zwar konnten die Eisbären in der 9. Minute in Führung gehen, doch mit einem Doppelschlag drehten die Mad Dogs das Spiel (12./13.). Richtig wild wurde es dann jedoch im Mittelabschnitt, die Ansage von Coach Kraiss, ob der fragwürdigen Leistung im erste Abschnitt sollte Wirkung gezeigt haben. Mit 6 Treffern in den ersten 10 Minuten (22.,24.,25.,30.) sowie dem zwischenzeitlichen Ausgleich (23.) und Anschluss (30.) drehten die Eisbären das Spiel auf 5:4. Noch im zweiten Drittel nutzen die Eisbären auch ein Powerplay zum 6:4 – Pausenstand. Den Schlussabschnitt spielten die Eisbären dann souverän herunter, wenngleich immer wieder größte Chancen ausgelassen und einige Unkonzentriertheiten zu weiteren Torchancen der Mannheimer führten. Doch der Siegeswille war nach einem Dreierpack (43.,47.,48.) recht schnell gebrochen, der Treffer der Mad Dogs zum 9:5 (49.) war da bereits nur noch Ergebniskosmetik. Trotz zahlreicher Alleingänge sollte es jedoch zunächst bei diesem Spielstand bleiben, ehe Aiden Wagner mit seinem dritten Treffer 61 Sekunden vor Ende doch noch das zweistellige Ergebnis sicherte. Die Vorbereitungsspiele haben gezeigt, dass die Eisbären offensiv bereits gut in Form sind. Mit 18 Toren aus 3 Spielen sieht die Ausbeute sehr gut aus, wenngleich die Chancenverwertung noch Luft nach oben lässt. Auch ein Aufbäumen nach schwacher Leistung konnten die Eisbären aufweisen, nur die Defensive solle bis zum Saisonstart am kommenden Sonntag noch verbessert werden, denn 21 Gegentreffer aus den 3 Partien sind definitiv zu viel, will man in der RLSW in der oberen Hälfte landen. |
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| Stuttgarter EC Rebels testen erfolgreich (RLSW) Am vergangenen Freitag, dem 20.09. ging es für die runderneuerten Stuttgart Rebels endlich zum ersten und einzigen Vorbereitungsspiel aufs glatte Parkett der Stuttgarter Waldau. Der neue Coach Heiko Vogler konnte, obwohl mit Miro Hudak, Patrick Eisele und Andi Räth sogar noch drei Spieler fehlten, die größtmögliche Spieleranzahl von 2 Torhütern und 20 Feldspielern aufbieten. Zu Gast war der VfE Devils Ulm/Neu-Ulm aus der bayerischen Landesliga, welche von der Spielstärke in etwa der Regionalliga Süd-West gleichzusetzen ist. Die Gäste hatten bereits einige Testspiele in den Beinen. Sie stellten sich dann auch als der erwartete harte Prüfstein für die Rebellen vor. Körperlich präsent und mit gutem Passspiel war die Rebels-Defense gut beschäftigt und hielt gut dagegen. Einer der ersten Entlastungsangriffe brachte in der 11. Spielminute den eher überraschenden Führungstreffer durch Neuzugang Julian Reiss. Die Rebels kamen nun besser ins Spiel, vor allem zu Beginn des zweiten Durchgangs waren einigen sehr gute Angriffe zu beobachten. Zur Mitte des Spiels übernahmen dann wieder die Gäste das Kommando, der Ausgleichstreffer durch Peter Brückner kurz vor Drittelende war daher mehr als verdient. Auch zum Üben von Überzahl gab es Gelegenheit, von den Rebellen im Schlussabschnitt gleich zweimal erfolgreich abgeschlossen durch Silas Abert (48.) und den Last-Minute-Neuzugang Denis Matic (54.). Der schnelle Anschlusstreffer der Gäste sorgte nochmals für eine spannende Schlussphase, doch auch in Unterzahl hielten die Rebels ihr Gehäuse sauber und somit konnte ein ermunternder 3:2-Erfolg gegen einen Gegner fixiert werden, der in der Regionalliga Süd-West sicherlich im Vorderfeld zu finden wäre. Alles in allem präsentierte sich die Mannschaft als eine recht ausgeglichene Mischung aus neuen und alten Spielern. Obwohl man Testspiele nicht überbewerten darf, sollte dieser Erfolg dem Team und seinen Unterstützern Mut und Lust machen auf die am kommenden Wochenende mit dem Auswärtsspiel in Eppelheim beginnende Punktrunde. |
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| Dinslakener EC Kobras Ein Test mit Folgen (RLW) Positiv gestimmt ging Dinslakens Coach Milan Vanek das letzte Vorbereitungsspiel seiner Mannschaft gegen die Unis Flyers Heerenveen an, am Ende war er zwar trotz einer 2:4-Niederlage mit der Leistung zufrieden, aber so richtig glücklich war er nicht. Denn bei der Begegnung verletzte sich Stürmer Pascal Behlau schwer. Er erlitt einen Kahnbeinbruch an der Hand und wird voraussichtlich mehrere Monate ausfallen. Behlau, der schon in der letzten Spielzeit aufgrund einer Verletzung lange pausieren musste, wurde bei einem Open-Ice-Check derart unglücklich getroffen, dass diese Verletzung daraus resultierte. Auch Stefan Dreyer wird sich noch länger an diese Partie erinnern. Als er einen Schlagschuss blockte, traf ihn der Puck an einer sensiblen Stelle seines Fußes. Mit schmerzverzerrtem Gesicht musste er das Eis verlassen. Im Krankenhaus wurde dann eine starke Prellung diagnostiziert. Wie lange er ausfällt, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Ob noch weitere Spieler Blessuren davongetragen haben, wird man heute sehen. Trotz einer durch einen Stau verursachten verspäteten Anreise fanden die Niederländer zunächst besser in die Partie und Marvin Frenzel und seine Vorderleute hatten alle Hände voll zu tun. Aber die Defensive funktionierte gut und es wurden zahlreiche Chancen der Niederländer zunichte gemacht. Dafür konnten die Giftschlangen aber kaum Akzente in Richtung gegnerisches Gehäuse setzen. So blieb nur der erste Treffer der Gäste in der 5. Spielminute als Zählbares am Ende des ersten Drittels übrig. Obwohl die Giftschlangen im Mitteldrittel nun etwas besser ins Spiel kamen, wollte der Puck zunächst einfach nicht über die gegnerische Torlinie rutschen. Allerdings muss man sagen, dass sich zwar die prozentualen Spielanteile der Hausherren deutlich erhöht hatten, Zwingendes konnten sie sich allerdings nur in seltenen Fällen erarbeiten. Da waren die Gäste schon deutlich effektiver. Sie ließen durch Kilholma und Janssen ihre Treffer 2 und 3 in der 24 und 28. Minute folgen. Erst eine Überzahlsituation brachte die Kobras in die Begegnung. Philipp Heffler war es dann vorbehalten, für seine Farben den ersten Treffer zu erzielen. In der 29. Minute bekam er die schwarze Hartgummischeibe von Jesse Parker perfekt aufgelegt und er ließ bei seinem Schuss ins Obergeschoss des Gehäuses dem niederländischen Goalie keine Chance. Beide Teams bemühten sich nun bis zum Drittelende um Ergebnisverbesserung, die jeweilige Defensive behielt aber in allen Fällen die Oberhand. Der Schlussabschnitt zeigte zwei kämpferisch eingestellte Mannschaften auf Augenhöhe. Und es sollte noch einmal spannend werden. Denn Leon Taraschewski hatte sich in der 50. Minute auf der linken Seite unwiderstehlich durchgetankt und verlud im Anschluss Heerenveens Torhüter Oosterwijk sehenswert zum 2:3. Jetzt schnupperten die Hausherren wieder Morgenluft und intensivierten noch einmal ihre Bemühungen um den Ausgleich. Aber ihnen lief schlichtweg die Zeit davon. Ca. 2 Minuten vor Ende der Partie opferte Milan Vanek Torhüter Lukas Eckardt – er war zur Halbzeit der Begegnung abgesprochen für Marvin Frenzel zwischen die Pfosten gegangen – für einen sechsten Feldspieler, aber diese Maßnahme ging an diesem Abend nach hinten los, denn Brent Janssen erzielte für seine Mannschaft in der 60. Minute den Empty-Net-Siegtreffer. Damit ist die Testspielreihe der Kobras abgeschlossen. Schade nur, dass sie nun lange Zeit nicht in Bestbesetzung antreten können. Wünschenswert, wenn Coach Vanek weitere Hiobsbotschaften am heutigen Tag erspart bleiben. Der Dinslakener Übungsleiter zog nach dem Spiel wie folgt Bilanz: „Im ersten Drittel sind wir überhaupt nicht in die Partie gekommen, im zweiten Drittel waren wir teilweise besser und am Ende hätten wir mindestens den Ausgleich verdient gehabt. Läuferisch konnten wir gut mithalten, spielerisch war sicher noch etwas Luft nach oben. Aber ich denke, das sieht dann am Freitag etwas anders aus, wenn es dann um Punkte geht. Jetzt bin ich auch froh, dass die Testspielreihe endlich vorbei ist. Ein Manko, was es noch zu verbessern gilt, sind die Anzahl der Torschüsse. Wir haben heute lediglich 22 - mal auf das gegnerische Gehäuse geschossen, obwohl mehr möglich war. So ist es schwer, ein Spiel zu gewinnen. 40 Schüsse sollten es dann schon sein. Aber das werde ich ansprechen und versuchen, zu verbessern. Mit den beiden Verletzten haben wir nun etwas, was ich überhaupt nicht wollte. Wir waren in dieser Begegnung erstmals komplett und dann sowas. Zwei wichtige Spieler werden mir fehlen. Ob und wie lange Stefan Dreyer ausfällt, ist derzeit unklar. Dass wir aber auf Pascal Behlau 12 Wochen plus … verzichten müssen, ist eine echte Hiobsbotschaft. Das sind für uns zwei wichtige Spieler. Ich kann da nur auf ein kleines medizinisches Wunder hoffen“, beschwört Milan Vanek für beide Akteure einen schnellen Heilungsprozess. Trotzdem geht der Schlangenbeschwörer mit positiven Gedanken in die nächste Partie. „Jammern nützt ja nichts. Dann müssen halt die Anderen noch ein paar Prozent draufgeben – für ihre Kollegen“, sieht er die Kobras trotzdem nicht chancenlos beim Saisonauftakt am Freitag gegen Meister Herford. Der Vergleich beginnt um 20:00 Uhr in der Schlangengrube. Mit anschließender Saisoneröffnungsparty. |
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| Herforder EV Vorbereitung endet mit zwei Niederlagen (RLW) Am kommenden Freitag beginnt die neue Regionalliga-Saison für die Ice Dragons. Zum Abschluss der Vorbereitung musste der HEV zwei Niederlagen hinnehmen. Am Freitag verloren die Ice Dragons auf heimischen Eis gegen den Oberligisten Krefelder EV U23 mit 2:5 (1:1, 1:3, 0:1). Am Sonntag musste sich das Job-Team mit 1:7 (0:1, 1:3, 0:3) bei den Saale Bulls Halle geschlagen geben. „Wir haben phasenweise gut gespielt, vor allem auch offensiv einige Chancen erspielt“, reflektierte Kapitän Fabian Staudt das Spiel gegen den KEV am Freitag. Der HEV ging jeweils durch Gleb zweimal in Führung, ehe Krefeld die Schwächen in der HEV-Defensive eiskalt ausnutzte. Gerade im Powerplay zeigte sich der KEV effizient. „Insgesamt bekommen wir zu leichte Gegentore. Es wäre ein deutlich besseres Ergebnis möglich gewesen“, so Staudt. Den 2:2-Ausgleichstreffer markierte im Übrigen der Ex-Herforder Matyas Kovács. Zahlreiche Ausfälle bestimmten das letzte Vorbereitungspiel in Halle. Gegen ein Topteam der Oberliga zeigten die Ice Dragons ein ordentliches Spiel und konnten in der ersten Spielhälfte gut mithalten. „Wir haben defensiv deutlich besser gespielt. Im letzten Drittel sind die Kräfte dann leider geschwunden“, fasste Staudt zusammen. Justin Unger konnte für den HEV in der 27. Spielminute auf 1:2 verkürzen. Am Freitag geht es dann für den HEV bei den Dinslakener Kobras wieder im Punkte, bevor am Sonntag das „Tierpark-Sonderspiel“ gegen die Ratinger Aliens steigt. Spielbeginn am Sonntag ist um 18 Uhr. |
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| Ratinger Ice Aliens Letztes Vorbereitungsspiel in Troisdorf bringt keine Erkenntnisse (RLW) Mit einem Rumpfkader fuhren die Ice Aliens am Sonntag ins Siegerland und kamen mit einem am Ende mühevollen 3:2 Sieg zurück an den Sandbach. Durch den Rückzug der Soester EG aus der Regionalliga sprangen die Ice Aliens als Testspielgegner gegen den Landesligisten Troisdorf Dynamite ein. Mit nur 12 Feldspieler und 2 Torleuten war der Kader an diesem Tag sehr dünn besetzt. Drei Verteidigerpärchen und zwei Sturmreihen brachte Andrej Fuchs aufs Eis, inklusive der drei Eigengewächse. Im Tor begann Felix Zerbe, zur Spielmitte ging Thomas Pedarnig zwischen die Pfosten. Zunächst schien der Klassenunterschied deutlich. Die Ice Aliens legten stark los und gingen mit 0:3 in Führung. Doch gegen Ende des ersten Drittels kam aus unerfindlichen Gründen Sand ins Getriebe, und die Aktionen waren nicht mehr so klar und überzeugend. Das merkten die Gastgeber und boten nun viel mehr Gegenwehr, wodurch das Ratinger Spiel etwas zerfahren wurde. Das zweite Drittel gestaltete sich ähnlich, viele überhastete Aktionen, leichte individuelle Fehler, zu wenig Torschüsse, und zu allem Überfluss das Gegentor zum 1:3 für Troisdorf. So langsam machte sich auch der schmale Kader bemerkbar, die Kräfte der Spieler schwanden, auch weil viele nach der Grippewelle der vergangenen Woche noch nicht zu 100 Prozent fit waren. So ging es in das letzte Drittel, in dem Ratingen bemüht war, den Vorsprung auszubauen. Bis zum Schluss kämpfte die Truppe vom Sandbach, wurde aber leider nicht mehr belohnt worden. Im Gegenteil, Troisdorf gelang noch ein zweites Tor. So konnte Trainer Fuchs keine Erkenntnisse aus der Begegnung ziehen. Er hofft, dass die krankheitsbedingten Ausfälle in dieser Woche wieder an Bord sind, ums sich auf das erste Punktspiel in Herford vorbereiten können. |
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| EHC Troisdorf Letztes Testspiel (LLW) Zum letzten Testspiel der Saison trafen am Sonntag die Troisdorf Dynamites auf den Regionalligisten aus Ratingen. Gegen eine stark dezimierte Truppe hatten unsere Alphas im ersten Dritten nicht den Hauch einer Chance. So erspielten sich die Ice Aliens, durch Thomas Dreischer, innerhalb von sechs Minuten auch schon eine 0:2 Führung. Mit dem komfortablen Vorsprung in der Tasche erarbeiteten sich die Rheinländer Chance um Chance, die aber alle durch unseren Goalie Joel Sörgel (72) vereitelt wurden. Schon mit den Gedanken in der ersten Drittelpause, schlug aber Ratingens Marco Clemens nochmal zu und erhörte zum zwischenzeitlichen 0:3 Pausenstand. Im zweiten Spielabschnitt, schwanden so langsam unserem Gegner die Kräfte. Dieses nutze Lucas Hubert (20) nach dem Zuspiel von Mario Wonde (29) eiskalt aus. In der 46. Minute schloss Mario Wonde (29) erfolgreich einen weiteren Angriff der Troisdorfer ab. Mit einem 2:3 ging es in den letzten Abschnitt des Spiels. Leider konnten wir hier trotz einer erheblichen Leistungssteigerung, keinen Erfolg erzielen und so verloren wir unser letztes Testspiel gegen einen sehr starken und fairen Gegner. Am Sonntag, dem 29. September findet um 18 Uhr unser erstes Spiel in der Landesliga NRW, gegen die 1B Vertretung der Moskitos aus Essen, statt. Die Moskitos haben bereits am Freitag unsere 1B Vertretung getestet und diese mit 13:2 besiegt. |
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| ESV Chemnitz Crashers erkämpfen Auftaktsieg (RLO) Am Samstag trafen zum Eröffnungsspiel der Regionalliga Ost in der Eissporthalle am Küchwald die Chemnitz Crashers auf die Eisbären Juniors aus Berlin. Verbandschef Lutz Michel sowie der neue Ligenleiter Alexander Hedderich eröffneten die Saison 2019/20 mit einer Pressekonferenz. Das Spiel gewannen die Crashers nach hartem Kampf erst in den Schlussminuten gegen sehr gute Eisbären Juniors mit 2:1. Drei wichtige Punkte für die Play-Off-Qualifikation bleiben damit in Chemnitz. |
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| Schönheider Wölfe Wölfe mit zwei Niederlagen gegen Amberg und Pegnitz (RLO) Zum Ende einer anstrengenden Vorbereitungswoche mit insgesamt vier Spielen in acht Tagen, mussten die Schönheider Wölfe am vergangenen Wochenende zwei Niederlagen gegen die bayrischen Landesligisten Amberg und Pegnitz hinnehmen. Am Freitag in Amberg ging nicht viel beim Team von Trainer Sven Schröder, wonach am Ende auch ein deutliches 3:9 (1:3, 0:5, 2:1) aus Wölfe-Sicht stand. Wenn auch ergebnistechnisch knapper, ging allerdings auch die Heimspiel-Premiere 2019/2020 am Sonntag vor 362 Zuschauern im Wolfsbau gegen den EV Pegnitz mit 3:4 (3:2, 0:1, 0:1) verloren. Wie schon in der gesamten Vorbereitung, musste Wölfe-Coach Sven Schröder auch am vergangenen Wochenende mit einem Minikader auskommen. Fehlten am Freitag in Amberg mit Yannick Löhmer, Christian Freitag, Vincent Wolf, Franz Berger und Petr Kukla fünf Akteure berufs-, krankheits- oder verletzungsbedingt, fielen auch beim Heimspiel gegen Pegnitz mit Franz Berger, Christian Laszig, Jan Gruß und Jannik-Noah Grätke vier Spieler aus. In Amberg gingen die Wölfe anfangs gar durch Christoph Rogenz mit 1:0 in Führung, verloren aber in der Folge immer mehr den Spielfaden, wonach Amberg bis zur zweiten Pause eine deutliche 8:1-Führung herausschoss. Zumindest das letzte Drittel ging dann mit 2:1 an das Team von Coach Sven Schröder. Torschützen Michael Galvez und Florian Heinz. Dennoch blieb es bei einem „gebrauchten Abend“ und am Ende mussten unsere Wölfe eine deutliche 3:9-Niederlage beim ERSC Amberg hinnehmen. Es hieß Kräftesammeln und mit neuem Schwung ins erste Heimspiel der Saison 2019/2020 gegen den EV Pegnitz. Zumindest nach dem ersten Drittel sah das alles auch noch gut aus, gingen die Wölfe durch Tore von Kilian Glück (2) und Florian Richter mit einer 3:2-Führung in die erste Pause. Jedoch brachten die Erzgebirger in den darauffolgenden 40 Minuten nichts Zählbares mehr auf die Anzeigetafel und hatten auch nicht gerade das Glück auf ihrer Seite, denn der doch etwas glückliche Siegtreffer durch Pegnitz-Stürmer Michal Plichta fiel erst 28 Sekunden vor dem Ende. Am kommenden Wochenende haben die Wölfe noch zwei weitere Heim-Testspiele gegen den VER Selb 1b (Freitag, 27.09.19, 19:30 Uhr) und ERSC Amberg (Samstag, 28.09.19, 19:30 Uhr), um für den Ligastart am 05.10.19 zuhause gegen die Eisbären Juniors Berlin in Form zu kommen. |
| Dienstag 24.September 2019 | www.icehockeypage.de | ||
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