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September 26
                         
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Maximilian Herz kehrt nach einer Saison in der Verbandsliga beim REV Bremerhaven zu den Weserstars zurück. Der 26-Jährige konnte in 14 Spielen beachtliche 23 Tore und 23 Assists erzielen. Aus dem Nachwuchs des REV kommt zudem der junge ukrainische Stürmer Maksym Kovtun nach Bremen. Ausserdem haben Verteidiger Alexander Lutzow, sowie die Stürmer Niklas Apelt und Alexander Yevgenyev ihre weitere Zusage gegeben
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte von Samstag 17.September 2016. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Regionalliga West.



duesseldorferegDüsseldorfer EG besiegt Iserlohn 4:2 -  Nichts für schwache Nerven

(DEL)  Noch vor zwei Tagen brutzelten in ganz Deutschland die Menschen bei 30 Grad und mehr in der Sonne. Wenn Eishockeyfans davon erzählten, dass sie den Saisonstart kaum erwarten können, dass es endlich wieder aufs Eis geht, ernteten sie manches Mal ein müdes Lächeln. Komisches Volk, diese Puckbegeisterten. Zum Start in die neue Eiszeit war es dann immerhin gut 10 Grad kühler. Dafür ging es auf dem Eis umso hitziger zu. Die Vorfreude, das zeigte das erste Spiel, war absolut berechtigt. In einem Spiel, das zum Ende hin an Dramatik kaum zu überbieten war, fuhr die DEG gegen die Iserlohn Roosters mit 4:2 (0:1; 0:0; 4:1) den ersten Auftaktsieg seit neun Jahren ein!



krefeldpinguinsKrefeld Pinguine: Neue Einlasskontrollen für ermäßigte Karten

(DEL)  Aufgrund derSchwierigkeiten beim Einlass vor der Partie gegen Mannheim hier ein Statement von Pinguine-Geschäftsführer Karsten Krippner:
Die veränderten Einlasskontrollen waren eine Anregung von Fans und Sympathisanten, da es in der Vergangenheit immer wieder zu Situationen gekommen ist, in denen Zuschauer mit ermäßigten Karten aber ohne Berechtigung für diese Ermäßigung Spiele der Krefeld Pinguine besucht haben. Mit den veränderten Einlasskontrollen wollen wir diese ehrlichen Fans schützen. Natürlich waren die heutigen Gegebenheiten nicht optimal. Wir möchten uns bei den betroffenen Fans für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigen und werden die Einlassgegebenheiten beim nächsten Spiel gegen Nürnberg optimieren.



mannheimeradlerAdler Mannheim: Knappe Auftakt-Niederlage in Krefeld

(DEL)  Die Adler Mannheim sind mit einer 3:4-Niederlage bei den Krefeld Pinguinen in die DEL-Saison 2016/17 gestartet. Nach Treffern von Marcel Goc und Chad Kolarik drehten die Krefelder das Spiel durch Tore von Daniel Pietta, zwei Mal Lukas Koziol und Marcel Müller. Der Anschlusstreffer von David Wolf vermochte das Spiel nicht mehr zugunsten der Mannheimer kippen zu lassen.
Im ersten Ligaspiel gehörte die Anfangsphase den Gastgebern: Martin Schymainski (2. Spielminute) und Tim Hambly (5.) stellten Dennis Endras vor die ersten Herausforderungen, doch Mannheims Keeper reagierte glänzend. Den ersten verheißungsvollen Angriff der Adler schloss Daniel Sparre ab, doch nach dem Bauerntrick rauschte die Scheibe knapp am langen Eck vorbei (7.). Die Pinguine blieben jedoch die spielbestimmende Mannschaft. Die Adler konnten sich ein ums andere Mal auf Endras verlassen.
Einen Bruch bekam das Spiel der Krefelder, nachdem Normen Hauner von einer abgefälschten Scheibe im Gesicht getroffen wurde (13.). Erneut Sparre (15.) und Jamie Tardif (16.) prüften KEV-Schlussmann Patrick Galbraith. Nach einer Strafe gegen Kyle Klubertanz hatten Sinan Akdag und Matthias Plachta die Führung auf dem Schläger (beide 17.). Kurz vor der ersten Pause war Galbraith beim Handgelenkschuss von Plachta erneut zur Stelle.
Aus der ersten Unterbrechung kamen die Adler wie verwandelt zurück. Marcel Goc traf zur schnellen Führung (21.), kurz danach legte Chad Kolarik nach. Der Angreifer schloss einen sehenswerten Angriff über Garrett Festerling und David Wolf mit einem Knaller unter die Latte erfolgreich ab (25.). Mannheim behielt den Fuß auf dem Gaspedal und hatte beim Lattentreffer von Marcus Kink Pech, dass die Scheibe nicht über die Linie sprang (26.).
Nach der Hälfte der Spielzeit bediente Plachta mit einem tollen Pass Jamie Tardif, doch Galbraith konnte den dritten Gegentreffer verhindern. In Überzahl fehlte bei den Schüssen von Akdag und Festerling nicht viel (beide 33.). Neun Sekunden nach Ablauf einer doppelten Unterzahl mussten die Adler mit einem Mann weniger auf dem Eis dann den Anschlusstreffer hinnehmen: Daniel Pietta verkürzte für die Gastgeber (38.). Kurz vor der zweiten Pause hielt Endras gegen den allein auf ihn zustürmenden Dragan Umicevic die Führung fest (39.).
Im letzten Drittel begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe, Torchancen blieben aber Mangelware. Erneut Pech war auf Mannheimer Seite im Spiel, als Tardif aus spitzem Winkel am Pfosten scheiterte (47.). Zuvor hatte sich Galbraith hinter seinem Tor gegen Plachta verschätzt. Der zweite Treffer der Krefelder fiel dann erneut in Überzahl: Lukas Koziol glich zum 2:2 aus (50.).
Nachdem Danny Richmond von der blauen Linie an Galbraith scheiterte (52.), herrschte erstmal wieder Leerlauf. Kurz vor dem Ende schlugen die Pinguine dann innerhalb von 15 Sekunden doppelt zu: Erneut Koziol (58.) und Marcel Müller (59.) drehten die Partie zugunsten der Hausherren. Der Anschlusstreffer der Mannheimer durch David Wolf in Überzahl konnte die Auftakt-Niederlage der Adler in der Saison 2016/17 auch nicht mehr verhindern (59.).



ehcredbullmuenchenRed Bulls München verlieren in Köln / KEC – RBM 3:1 | Michael Wolf: „Haben heute unsere Chancen nicht genutzt“

(DEL)  Der EHC Red Bull München ist mit einer Niederlage in die neue DEL-Saison 2016/1017 gestartet. Der Deutsche Meister verlor eine hochklassige Partie bei den Kölner Haien mit 1:3 (0:0|0:3|1:0).
Vor 17.207 starteten die Münchner besser, das erste Drittel endete aber torlos. Nach dem Seitenwechsel trafen dann die Haie. Innerhalb von 123 Sekunden schossen Shawn Lalonde, Ryan Jones und Nicolas Krämmer eine Drei-Tore-Führung heraus. Zu Beginn des Schlussabschnitts verkürzte Frank Mauer auf 1:3. München machte danach Druck, Köln rettete das Ergebnis aber über die Zeit.
Spielverlauf
Die Red Bulls starteten gut in die Partie und waren in der Anfangsphase die spielstärkere Mannschaft. Konrad Abeltshauser hatte die erste Möglichkeit für die Gäste (4.). Danach lieferten sich beide Teams ein Duell auf hohem technischen und läuferischen Niveau. Als die Isarstädter gerade die erste Unterzahl des Spiels überstanden hatten, scheiterte Michael Wolf per Alleingang an Gustaf Wesslau im Haie-Tor. München drückte die Haie nun in deren Drittel, während die Hausherren auf Konter lauerten. Sebastian Uvira scheiterte bei einem der Gegenangriffe an David Leggio (18.). Auf der Gegenseite hatte Michael Wolf per Direktschuss erneut die Gästeführung auf dem Schläger.
Nach dem Seitenwechsel spielten beide Teams kontrollierter, intensiv war die Partie aber weiterhin. In der 25. Minute musste Maximilian Kastner auf die Strafbank und dieses Mal nutzte Köln die Überzahl. Shawn Lalonde traf mit einem Schuss über die Schulter von David Leggio ins lange Eck. Nur 18 Sekunden später legte Ryan Jones mit einem Schuss aus spitzem Winkel nach. München wackelte nach dem Doppelschlag und kassierte wenig später das 0:3. Nach einer Chance von Keith Aucoin konterten die Haie und Nicolas Krämmer erzielte per Alleingang den dritten Kölner Treffer. Die Red Bulls fingen sich ab Mitte des Drittels wieder, konnten sich aber gegen nun starke Kölner keine Großchancen mehr erspielen.
Die Red Bulls brauchten im Schlussabschnitt einen schnellen Treffer und den erzielten sie. Bei angezeigter Strafe spielte Dominik Kahun auf Frank Mauer, der mit einem Schuss ins rechte Eck auf 1:3 verkürzte (43.). Das Momentum kippte nun wieder auf die Seite der Gäste, Köln – nun nur noch mit einem Spieler im Forecheck – verteidigte aber gut. In der 53. Minute konnte Konrad Abeltshauser für den weit aus seinem Tor geeilten David Leggio klären. Auf der Gegenseite verpasste es Jon Matsumoto, auf 2:3 zu verkürzen (55.). Zwei Minuten vor dem Ende nahm Trainer Don Jackson seinen Torhüter vom Eis, Köln rettete den Vorsprung aber über Zeit.
Michael Wolf
„Über weite Strecken waren wir klar besser, aber sie haben in zwei Minuten drei Tore gemacht. Wir müssen uns vorwerfen, dass wir heute unsere Chancen nicht genutzt haben. Bis auf zehn Minuten waren wir sehr gut und haben vieles richtig gemacht.“
Nächstes Spiel
Am Sonntag, 18. September, bestreitet der EHC Red Bull München seine nächste DEL-Partie. Dann sind die Red Bulls um 16.30 Uhr zu Gast bei den Grizzlys Wolfsburg.



ecbadnauheimRote Teufel Bad Nauheim: 3:1-Auftakterfolg gegen Dresden - Spiel begann mit fast zweistündiger Verspätung - "Busbeine gegen kaputte Zamboni eingetauscht"

(DEL2)  Mit 3:1 (2:1. 1:1, 0:0) fahren die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim einen tollen Saisonauftakts-Erfolg gegen die Eislöwen Dresden nach einem temporeichen und intensiven Match ein. "Wir haben defensiv gut gestanden und auch am Ende dem Druck Dresdens souverän standgehalten", sagte EC-Coach Petri Kujala nach dem Spiel. "Der Schlüssel waren die Zweikämpfe. Bad Nauheim war einfach hungriger", urteilte Eislöwen-Trainer Bill Stewart nach dem Schlusspfiff, so dass der verpassten Generalprobe vor Wochenfrist eine gelungene Premiere folgte.
Das Spiel begann mit einer fast zweistündigen Verspätung, nachdem zunächst die Dresdner Mannschaft aufgrund zweier Vollsperrungen nicht pünktlich anreisen konnte und zum anderen dann noch die festsitzenden Bremsen der Eismaschine einen Strich durch die Rechnung machten. Um 21.15 Uhr konnte es dann endlich losgehen, Dresden waren zunächst keine "Busbeine" anzusehen. Mikko Rämö musste einige Schüsse entschärfen, der erste gute Angriff der Roten Teufel saß dann aber auch sogleich, nachdem Radek Krestan einen Querpass von Rajala zum 1:0 verwerten konnte und damit das erste Pflichtspieltor der Wetterauer in der neuen Saison markierte. Die Hausherren bestimmten fortan das Geschehen, auch wenn die Eislöwen stets mit Konter gefährlich blieben. Die Schüsse der Sachsen kamen jedoch zumeist von außen, so dass Mikko Rämö immer einen guten Winkel zum Parieren hatte. Die Kurstädter traten nac h einer Phase des Neutralisierens gegen Ende des Abschnitts nochmal auf das Gaspedal, was Marc Kohl nach einer harten Arbeit seiner mitspielenden Stürmer zum 2:0 mit einem Blueliner in Zählbares ummünzte.
Die Gäste erhöhten den Druck nach dem Wiederanpfiff und hatten durch Höller die größte Chance auf den Anschluss, doch sein Schuss ging in der 23. Minute knapp am Pfosten vorbei. Die Gastgeber standen defensiv sehr kompakt, so dass die Eislöwen so gut wie kein Durchkommen hatten. Gegen Mitte des Spiels übernahmen die Roten Teufel wieder das Spielgeschehen und hatten durch Dineen die große Gelegenheit auf das 3:0, der US-Amerikaner verfehlte nach Pass von Alanov am langen Pfosten stehend. Die Hessen waren drauf und dran am dritten Treffer, da markierte Grafenthin nach einer einzigen Unachtsamkeit der EC-Hintermannschaft den Anschluss. Bad Nauheim benötigte zwei, drei Minuten, um diesen Nackenschlag abzuschütteln, kam dann aber wieder stärker auf. Krestan und Hofland prüften zwei Mal Nastiuk, exakt zehn Sekunden vor der zweiten Pause war das Hartgummi dann im Netz der Eislöwen. Die Szene war jedoch strittig, nachdem Nastiuk die Scheibe als gesichert reklamierte, so dass erstmalig der Videobeweis zum Einsatz kam: und dies mit Erfolg für die Roten Teufel. Der Treffer wurde gegeben, so dass es zum goldrichtigen Zeitpunkt mit einem 3:1 in die Kabinen ging.
Im letzten Abschnitt wollten die Gäste noch einmal kommen, was den Hessen Platz für Konter ermöglichte. Dineen verpasste in der 44. Minute mit einem Gegenstoß die vermeintliche Vorentscheidung, eine Strafe gegen Marcus Götz wurde anschließend souverän überstanden, nachdem alle EC-Spieler hinten gut standen und nichts anbrennen ließen. Auch die Stürmer agierten mit einem sehr cleveren Backchecking, was es den Eislöwen mehr als schwer machte. Dresden agierte fast nur noch mit seinen Topreihen, die auf den Anschluss drängten. Bad Nauheim blieb mit Konter stets gefährlich, in der 55. Minute hatte Rajala ganz frei vor Nastiuk das 4:1 auf der Kelle, scheiterte jedoch am Kanadier. Die Sachsen nahmen früh ihren Goalie vom Eis, eine Auszeit wurde schon im zweiten Abschnitt genommen. Pauli verfehlte knapp das leere Tor, Krestan traf nur den Pfosten, während hinten alle Akteure das Tor von Rämö vernagelten. Es blieb somit beim verdienten 3:1-Auftakterfolg, am Sonntag geht es nun nach Ravensburg.



bayreuthtigersBayreuth Tigers schnappen sich mit starker Partie gleich die ersten Punkte im Falkenhorst

(DEL2)  Ihre erste DEL2 Spielzeit begannen die Wagnerstädter, von über 150 stimmgewaltigen Fans unterstützt, mutig am Neckar. Sofort gut im Spiel übernahm man die Initiative und kreierte gleich erste Angriffe. Leider visierte Potac bei einer doppelten Überzahl (5.Min) nur den Pfosten an. Die frühe Belohnung des aggressiven und offensiven Anfangs blieb damit aus. Als dann Marsall ein technischer Fehler an der blauen Linie passierte, zog Lavallee in Unterzahl auf und davon und markierte die da fast überraschende Führung der Hausherren. Dadurch erweckt, kam der HEC besser ins Spiel und erhöhte bei eigenem doppeltem Powerplay durch den Nachschuss von Schwartz gleich noch auf 2-0. Im Slot kam er dabei mehrfach zum Schuss bis der starke Vosvrada nach einigen Paraden doch machtlos war. Da fehlte etwas die konsequente Aufräumarbeit vor dem Tor bei den Oberfranken. Sollte die dabei erkennbare größere Effektivität der Falken jetzt schon den Ausschlag geben ? Neuzugang Wohlberg, der zuvor schon eine starke Partie bot, hatte da aber etwas dagegen. In der Offensivzone nahm er seinem Gegenspieler robust die Scheibe ab und vollende trocken zum Anschluss unter die Latte (16.). Hohes Tempo und ein intensives Kampfspiel boten den Zuschauern echte Unterhaltung in diesem rassigen Zweitligaspiel.
Im Mittelabschnitt begannen die Tigers wieder frech und offensiv. Man erspielte sich nun ein noch deutlicheres Übergewicht, vergab aber beste Chancen durch Bartosch und Marsall. Danach zeigte sich auch EHC-Goalie Vosvrda als Meister seines Faches und parierte mehrmals stark. Auch Ridderwall im Tor der Kätchenstädter wollte dem nicht nachstehen und zeigte z.B. eine „big save“ mit der Fanghand gegen den Volleyschuss von Geigenmüller (27.). Wo viele da in Verzweiflung verfallen würden, ließen die Tigers aber nicht nach. Erst als die Bayreuther dann um die 35. Minute einige Strafen (teilweise fragwürdig) bekamen, wendete sich das Blatt etwas und Vosvrda wurde endgültig zum Turm in der Schlacht. Mit stoischer Ruhe und zahlreichen Paraden hielt er sein Team bis zur zweiten Sirene mit einer klasse Vorstellung im Spiel.
In den letzten 20 Minuten spielten die Gäste gleich nochmals mit 2 Mann mehr und diesmal nutzte das Geigenmüller mit einem satten Direktschuss aus dem Halbfeld nach schnellem Querpass zum verdienten Ausgleich. Kurz darauf kassierte der Falkenstürmer Gron eine Spieldauerstrafe nach Check gegen Pavlu und diese lange Überzahl verwertete Kolupaylo zum 2-3. Nach einem Fernschuss von Potac stand er goldrichtig und netzte den Nachschuss ein. In der Folgezeit gab es immer wieder Nebelprobleme in der gutgefüllten Arena, die der Schiedsrichter mehrmals mit Unterbrechungen und Runden laufen der Spieler vertreiben wollte. Das gelang aber nur bedingt und die Hausherren kamen parallel noch einmal besser ins Spiel und drängten auf den Ausgleich. Mit geschlossener Mannschaftsleistung, nie nachlassendem Einsatz und viel Kampfgeist sowie einem bärenstarken Rückhalt im Tor stemmten sich die Gelb-schwarzen aber dagegen. Bei einem Alutreffer (57.) hatte Geigenmüller die Vorentscheidung auf dem Schläger, doch so blieb es knapp und 9 Sekunden vor Ultimo gelang den Falken nach einer Fehlerkette in der EHC-Abwehr doch noch der Ausgleich. Der auffällige Lavallee nutzte seine Freiheiten alleine vor dem Bayreuther Goalie zum last minute Ausgleich.
Da bei der wilden 3 gegen 3 Verlängerung, die durch eine weitere Strafe gegen Potac für 2 Minuten auch ein 4-3 war, keine Entscheidung fiel, musste das Penaltyschießen für den Zusatzpunkt herhalten. Für Heilbronn traf Kirsch und da Wohlberg mit klasse Bewegung der Ausgleich gelang, musste auch der shoot-out verlängert werden. Hier traf Kolozvary und als Vosvrda gegen Järvelainen parierte ging auch der Zusatzpunkt im Gepäck der Oberfranken nicht unverdient mit auf die Heimreise.
Mit einer mutigen und laufstarken Vorstellung der gesamten Truppe setzten die Tigers eine verdiente erste Duftmarke in der DEL2, die von den mitgereisten Fans zu Recht lautstark gefeiert wurde. Die ersten Punkte wurden auch gleich auf der Habenseite verbucht und darauf kann man beim Heimspiel gegen die Löwen Frankfurt am Sonntag um 18.30 Uhr im Tigerkäfig prima aufbauen. 



crimmitschauEispiraten Crimmitschau unterliegen Weißwasser zum Saisonauftakt - Westsachsen verlieren erstes Sachsenderby mit 1:4

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau sind mit einer Niederlage in die neue DEL2-Saison gestartet. Im Sachsenderby unterlagen die Schützlinge von Chris Lee den Lausitzer Füchsen mit 1:4. Die Westsachsen konnten dank eines Treffers von Mike Hoeffel zwar mit 1:0 in Führung gehen, mussten nach einem kuriosen Ausgleichstreffer jedoch weitere drei Gegentreffer im Schlussabschnitt hinnehmen.
Die 3.329 Zuschauer im Kunsteisstadion Crimmitschau bekamen einen verhaltenen Start beider Teams zu sehen. Erst im weiteren Spielverlauf kamen die Eispiraten und die Lausitzer Füchse dann gefährlich vor das gegnerische Tor. Auf Seiten der Pleißestädter verpassten es Daniel Bucheli und Patrick Pohl, ihre Mannschaft in Führung zu schießen. Die Ostsachsen aus Weißwasser, welche im ersten Durchgang die besseren Torchancen für sich verbuchen konnten, fanden im kanadischen Eispiraten-Schlussmann Ryan Nie dagegen immer wieder ihren Meister.
Gleich nach Wiedebeginn musste dann Mannschaftskapitän André Schietzold mit vollem Körpereinsatz klären und vereitelte somit eine gute Chance der Lausitzer, welche besser aus der Kabine kamen. Den ersten Treffer im Sachsenderby konnten jedoch die Eispiraten erzielen. Nach einer guten Hereingabe von Patrick Pohl, beförderte Neuzugang Mike Hoeffel die Scheibe aus kurzer Distanz zum 1:0 über die Torlinie. Die Antwort der Ostsachsen ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Roope Ranta egalisierte den Spielstand nach 28 Minuten auf kuriose Art und Weise. Ein Abschluss trudelte als Bogenlampe über die Linie. In Folge entwickelte sich ein brisantes Spiel mit vielen Strafzeiten auf beiden Seiten. Sowohl den Crimmitschauern, als auch den Lausitzern blieb ein weiterer Treffer im zweiten Durchgang allerdings verwehrt.
Im Schlussabschnitt konnten die Eispiraten dann zunächst mehrere Offensivaktionen für sich verbuchen. Ivan Ciernik und Dominic Walsh schlugen jedoch kein Kapital aus ihren Chancen. Anders als Weißwasser, welche mit ihrer ersten guten Gelegenheit im dritten Drittel das 1:2 erzielten. Ivan Ciernik, André Schietzold und Jakub Körner hatten in Folge allesamt den Ausgleich auf dem Schläger. Ihre Chancen brachten allerdings keinen Ertrag. Andre Mücke und Roope Ranta, welcher 39 Sekunden vor Spielende ins leere Tor traf, besorgten kurz vor dem Spielende dann den 1:4-Endstand.



dresdnereisloewenDresdner Eislöwen starten mit Niederlage in die neue Spielzeit

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben den DEL2-Punktspielauftakt beim EC Bad Nauheim vor 2230  Zuschauern mit 1:3 (0:2; 1:1; 0:0) verloren. Das Spiel begann erst nach 21:15 Uhr, da Dresden nach einer Vollsperrung der Autobahn infolge eines Unfalls verspätet in Bad Nauheim eintraf und anschließend die Eismaschine vorübergehend den Dienst einstellte. 
Der Gastgeber nutzte im ersten Drittel konsequent die sich bietenden Chancen und ging durch Treffer von Radek Krestan (2.) und Marc Kohl (19.) mit zwei Toren in Führung. Im Mitteldrittel verkürzte der überzeugende Dominik Grafenthin für die Eislöwen (34.), doch Sekunden vor der Pausensirene sah Goalie Kevin Nastiuk bei einem Schuss nicht gut aus. Der Schiedsrichter nutzte den neu eingeführten Videobeweis – und entschied zu einem psychologisch wichtigen Zeitpunkt auf Tor durch Eugen Alanov (40.). Im Schlussdrittel fanden die Dresdner Eislöwen keine Mittel mehr, um das Spiel doch noch zu drehen.
Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: "Wir sind nicht gut ins erste Drittel gekommen, haben uns im Verlauf der Partie aber gefangen. Letztlich haben die Eins-gegen-eins-Situationen das Spiel entschieden. Bad Nauheim war insgesamt hungriger, hat die Zweikämpfe besser angenommen und einen stärkeren Zug zum Tor gezeigt. Wir müssen unsere Lehren aus der Partie ziehen und den Blick direkt nach vorn richten." 
Am Sonntag, 18. September um 17 Uhr empfangen die Dresdner Eislöwen die Starbulls Rosenheim zum Heimspielauftakt in der EnergieVerbund Arena. Der Spieltag steht im Zeichen der Zeremonie für Sami Kaartinen, dem besten Torschützen der Eislöwen-Geschichte. 



kaufbeurenESV Kaufbeuren dreht hart umkämpftes Spiel in der Schlussphase - 3:1 Auftaktsieg vor 1.946 Zuschauern gegen den EHC Freiburg

(DEL2)  Zum ersten Spieltag begrüßte der ESV Kaufbeuren einen allzu bekannten Gegner aus der letzten Saison. Die Freiburger Wölfe waren zum Saisonauftakt zu Gast in der Sparkassen Arena. Der ESVK konnte auf sämtliche Spieler des eigenen Kaders zurückgreifen. Zudem stießen vom Kooperationspartner ERC Ingolstadt Simon Schütz und Christoph Kiefersauer zum Team.
Beide Mannschaften benötigten im ersten Drittel nicht lange, um auf Temperatur zu kommen. Sofort entwickelte sich ein Spiel mit hohem Tempo. Osterloh und Thomas scheiterten gleich in den ersten beiden Minuten am neuen Freiburger Torhüter Lukas Mensator. Als Max Schmidle auf die Strafbank musste, waren die Gäste am Drücker, ohne jedoch zählbares aus diesem Vorteil schlagen zu können. Auch der ESVK kam seinerseits zu zwei Überzahlsituationen. Ebenso wie die Freiburger zuvor konnte auch das Heimteam diese Chance nicht nützen. Es gab weiterhin Möglichkeiten auf beiden Seiten. Beide Torhüter ließen sich trotz teilweiser guter Abschlüsse des Gegners nicht mehr bezwingen.
Das zweite Drittel begann mit einem Powerplay für die Joker. Einen Querpass an der blauen Linie konnte Steven Billich abfangen und den Konter für seine Farben erfolgreich ins Kreuzeck vollenden. Stefan Vajs war ohne Abwehrchance. Kurios wurde es in der 30. Minute. Freiburg erzielte das vermeintliche 0:2. Der Linienrichter hatte aufgepasst und Hauptschiedsrichter Bastian Haupt berichtet, dass die Gäste in dieser Situation mit sechs Mann auf dem Eis waren. Statt einer ausgebauten Führung durfte nun der ESVK in Überzahl ran. Lukas Mensator wurde zum Fels in der Brandung. Ein weiterer Konter der Dreisamstädter durch Julian Airich landete am Pfosten. Florian Thomas zweimal und Max Schmidle frei vor Mensator vergaben aus aussichtsreichen Positionen. Der EHCF ging somit mit einer knappen Führung in die Pause.
Im letzten Drittel war das Spiel weiter hart umkämpft. Die Wölfe spielten weiter aus einer gesicherten Defensive und die Joker taten sich schwer, den Bann zu brechen und ein Tor zu erzielen. In der 53. war es schließlich Simon Olsson vorbehalten, das erste Saisontor für den ESVK zu erzielen. Joona Karevaara und Jere Laaksonen konnten im gegnerischen Drittel den Puck erobern, Olsson umkurvte Mensator und die Spieler lagen sich jubelnd in den Armen. Das sollte noch nicht der Schlusspunkt sein. Als Kaufbeuren vier Minuten vor dem Ende ein weiteres Powerplay zugesprochen bekam, folgte die lang ersehnte Führung. Simon Schütz legte quer auf Ondrej Pozivil, der die Scheibe humorlos ins lange Eck hämmerte. Freiburg nahm eine Auszeit und den Torhüter vom Eis. Aufgrund einer eigenen Strafe mussten die Freiburger statt in Überzahl mit fünf gegen fünf spielen. Max Schmidle blockte einen Schlagschuss der Gäste und über Ondrej Pozivil sowie Jere Laaksonen bekam Max Schmidle die Scheibe zurück und vollendete ins leere Tor. Der Sieg war unter Dach und Fach.
In der anschließenden Pressekonferenz gratulierte Gästetrainer Alexej Sulak zum verdienten Heimsieg der Kaufbeurer und trauerte einem langsamen Start seiner Mannschaft nach. Andreas Brockmann war mit dem Ergebnis zufrieden. Zunächst fehlte es seinem Team am nötigen Biss aber mit Geduld konnte man das Spiel noch drehen. 



toelzerloewen3:1-Sieg in Miesbach: Gastspieler Vehmanen und Reiter überzeugen bei den Tölzer Löwen

(OLS)  Die Tölzer Löwen haben das Derby gegen den TEV Miesbach am Freitagabend mit 3:1 (1:0, 1:0, 1:1) für sich entschieden. Die Gastspieler Iiro Vehmanen und Stefan Reiter hinterließen einen guten Eindruck.
Im ersten Abschnitt taten sich die „Buam“ schwer ins Spiel zu kommen. Der Bayernligist kam hochmotiviert aus der Kabine und ließ seinen Gästen nicht viel Raum zur Entfaltung. Es entwickelte sich ein Spiel auf niedrigem Niveau, das erst wenige Minuten vor Drittelende den ersten Höhepunkt zu verzeichnen hatte. Die Löwen setzten sich in Überzahl vor dem Miesbacher Kasten fest und erzielten das 1:0. Josef Frank brachte den Puck per Schlenzer in Richtung Tor, und Iiro Vehmanen fälschte das Spielgerät noch entscheidend ab. Timon Ewert im TEV-Gehäuse war machtlos. Schon beim Turnier in Südtirol zeigte sich, dass der Löwen-Try-Out-Spieler mit seiner Größe eine echte Waffe im Powerplay darstellt. Immer wieder parkte er vor dem Tor und nahm dem gegnerischen Goalie die Sicht. Neben Vehmanen testeten die Löwen am gestrigen Freitag auch Stefan Reiter. Der 20-jährige Stürmer, der zuletzt beim EHC Bayreuth gespielt hatte, überzeugte sowohl in der Defensivarbeit, als auch mit Akzenten im Angriffsspiel der Isarwinkler und könnte für die Kurstädter eine echte Verstärkung sein.
Auch das zweite Drittel war geprägt von einer stabilen Miesbacher Defensive und Löwen, die nur selten das richtige Mittel fanden, diese zu umspielen. Folgerichtig hielt der TEV lange den knappen Rückstand, erst Johannes Sedlmayr gelang es mit einer schönen Bewegung Timon Ewert aus der Balance zu bringen und zum 2:0 einzuschieben.
Das Spiel war aber trotz dem nun deutlicheren Vorsprung noch nicht entschieden. Miesbach versuchte alles, um zurück ins Spiel zu kommen – und war erfolgreich. Ex-Löwe Tom-Patric Kimmel verkürzte in der 47. Spielminute auf 1:2. Doch nur wenige Minuten später wurden die Fans des Bayernligisten aus ihren Hoffnungen gerissen. Erneut im Powerplay traf Josef Frank per Schlagschuss zum 3:1-Endstand.
Alles in allem lässt sich festhalten, dass es sicher nicht das beste Vorbereitungsspiel der Tölzer Löwen war. Doch gerade die Gastspieler Vehmanen und Reiter nutzten ihre Chance, Axel Kammerer von ihrem Können zu überzeugen. Das nächste Vorbereitungsspiel bestreiten die „Buam“ am kommenden Freitag. Ab 19:30 Uhr ist der Ligakonkurrent aus Waldkraiburg zu Gast.



deggendorferscDeggendorfer SC auch in Dorfen siegreich

(OLS)  Auch das zweite Testspiel in dieser Testspielphase gegen einen 
Bayernligisten geht klar an den Deggendorfer SC. Mit 0:6 setzte sich 
die Truppe um Trainer John Sicinski bei den Eispiraten Dorfen durch.
Von Beginn an versuchte der DSC gleich ordentlich Tempo zu machen und 
somit dauerte es auch nicht lange, bis es erstmals im Gehäuse der 
Dorfener klingelte. In der fünften Spielminute bediente Andreas Gawlik 
mit einem tollen Pass am langen Eck Stefan Ortolf, der das Spielgerät 
mühelos im Gehäuse unterbrachte. Die Deggendorfer zeigten sich auch 
weiterhin im ersten Spielabschnitt spielbestimmend und nur wenige 
Minuten später schlug es das zweite Mal im Dorfener Tor ein. Curtis 
Leinweber bediente Kyle Gibbons mustergültig im Slot. Dieser fackelte 
nicht lange und zimmerte die Scheibe unhaltbar unter die Latte. 
Wiederum nur kurze Zeit später, in der 13. Spielminute, gab es eine 
zwei auf eins Situation für den DSC und Alexander Janzen erhöhte auf 
0:3 und damit zum Pausenstand nach einem gespielten Drittel.
Im zweiten Drittel ließen es die DSC-Cracks etwas lockerer angehen und 
somit kamen auch die Eispiraten zu einigen guten 
Einschussmöglichkeiten, die allerdings allesamt vom blendend 
aufgelegten DSC-Keeper Sandro Agricola zunichte gemacht wurden. 
Nichtsdestotrotz konnten die Deggendorfer das Ergebnis noch einmal in 
die Höhe schrauben. Per Doppelschlag erhöhten gegen Ende des zweiten 
Abschnitts erneut Alexander Janzen und Kapitän Andreas Gawlik gar auf 
0:5 für die Gäste.
Im letzten Abschnitt konnten sich die Sicinski-Schützlinge zwar noch 
einige Chancen erspielen, einzig Andrew Schembri gelang es noch in der 
57. Spielminute den Dorfener Keeper zu bezwingen. Nach perfektem 
Zuspiel von Sylvester Radlsbeck zeigte der Deutsch-Kanadier seine 
ganze Klasse und schob per Bauerntrick zum Endstand von 0:6 ein.
Bereits am morgigen Sonntag geht es für den Deggendorfer SC weiter. 
Dann trifft man im heimischen Stadion auf den nächsten Bayernligisten, 
den TEV Miesbach. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.



ehvwoelfeschoenheide09EHV Schönheide 09 gewinnt ersten Test in Erfurt

(OLS)  Der EHV Schönheide 09 beweist weiter gute Frühform. Nach den guten Auftritten in der vergangenen Woche gegen Leipzig und Weißwasser, gelang den Wölfen am gestrigen Freitagabend, trotz zwischenzeitlichem 1:3-Rückstand im zweiten Drittel, am Ende noch ein verdienter 5:3 (1:2, 3:1, 1:0)- Auswärtserfolg beim Nord-Oberligisten Black Dragons Erfurt.
241 Zuschauer im Erfurter Eissportzentrum sahen dabei zwei völlig unterschiedliche Spielphasen. Zwar hatten die Wölfe den besseren Start und gingen in der 9. Minute durch Stephan Trolda mit 1:0 in Führung, doch in der Folge waren die Gastgeber die etwas bessere Mannschaft und drehten den Rückstand noch im ersten Drittel durch Tore von Paul Klein (12.) und Michal Vazan (20.) in eine eigene 2:1-Führung.
Auch in den zweiten Abschnitt starteten die Black Dragons besser und nutzten nur 50 Sekunden nach Wiederbeginn ein Powerplay, um durch Paul Klein auf 3:1 zu erhöhen. Danach kippte allerdings das Spiel. Die Wölfe kamen immer besser in Schwung und drehten die Partie wieder zu ihren Gunsten, als Kilian Glück (35.), Milan Kostourek (36.) und Stephan Trolda (37.) innerhalb von zwei Minuten aus dem Rückstand eine 4:3-Führung herausschossen.
Das Team von Trainer Victor Proskuryakov ließ auch im Schlussabschnitt nicht mehr viel zu und hatte die besseren Chancen auf seiner Seite. EHV-Kapitän Miroslav Jenka sorgte bereits in der 50. Minute für die Vorentscheidung, als er auf Vorlage von Adam Schusser und Milan Kostourek zum 5:3 für die Wölfe einnetzte.
Bereits morgen, Sonntag, dem 18.09.16, um 17:00 Uhr treffen beide Teams dann zum direkten Rückspiel im Schönheider Wolfsbau aufeinander.



selberwoelfeIcefighters verlangen Selber Wölfen alles ab

(OLS)  Das erste Vorbereitungsspiel gegen einen Oberligisten war wie erwartet kein Spaziergang. Die Icefighters Leipzig lieferten unseren „Wölfen“, die ohne Konti Michael Dorr im Eiszelt angetreten waren, ein intensives und hart geführtes Match.
Kein unverdienter Rückstand
Nach vier Vergleichen gegen zwei Zweitligisten hatten es die „Wölfe“ im wohl einzigen Eiszelt der Welt mit den Icefighters aus Leipzig zu tun. In den ersten Minuten tat sich bis auf eine Strafzeit gegen Dominik Kolb nicht viel, ehe sich die Gastgeber immer mehr Übergewicht erarbeiteten. Zwar blieben unsere „Wölfe“ immer gefährlich, zielstrebiger waren aber die Icefighters. Knapp drei Minuten vor der ersten Sirene fiel dann auch folgerichtig der Führungstreffer für die Sachsen.
„Wölfe“ schalten Gang hoch
Nachdem sich unsere Mannschaft in den ersten 20 Minuten mit der kleinen Spielfläche und dem Nebel im Leipziger Eiszelt sichtlich schwer taten, gab es nur 28 Sekunden nach Wiederanpfiff den Ausgleich. Kapitän Ondruschka feuerte von der blauen Linie, Piwowarczyk tippte ein – der Ausgleich. Aber auch nach dem ersten Treffer für unsere Jungs beruhigte sich das Geschehen kaum. Immer wieder kleine Scharmützel und eine Schrecksekunde – Böhringer blieb nach einem Bandencheck regungslos liegen - hatten wir zu überstehen bis der Führungstreffer in Überzahl durch Schadewaldt in Minute 30 gefallen war. Die Hausherren waren aber auch danach stets präsent und auch gefährlich. Einen feinen Konter schlossen die Icefighters sehenswert zum 2:2 ab.
Leipzig siegt in letzter Sekunde
Im letzten Abschnitt erarbeitete sich Leipzig immer mehr Vorteile in einem zerfahrenen Spiel. Teils dichter Nebel über der Eisfläche, der immer wieder zu Spielunterbrechungen führte, und immer wieder handfeste Auseinandersetzungen ließen keinen rechten Spielfluss aufkommen. Unsere „Wölfe“ mussten in Unterzahl agieren, als die Gastgeber in der 49. Minute wieder in Führung gingen. Der Ausgleich sollte aber nicht lange auf sich warten lassen. Geisberger spielte nach Bullygewinn Meier an der blauen Linie frei, sein Schlenzer sollte unhaltbar für Goalie Beech im Winkel einschlagen.
Da nach 60 gespielten Minuten gleich zwei „Wölfe“ die Strafbank drückten, entschied sich der Gastgeber nicht direkt für ein Penaltyschießen. 13 Sekunden vor Ende der fünfminütigen Verlängerung hatte das Match dann doch noch einen Sieger gefunden. Die Gastgeber verbuchten den Sieg durch einen Schlagschuss für sich.
Immer wieder dichter Nebel, Unterbrechungen und kleine Scharmützel prägten das fünfte Vorbereitungsspiel unserer „Wölfe“ in Leipzig. Die Gastgeber gingen nicht unverdient vom Eis, da sie sich vor allem im letzten Drittel, als auch in der Verlängerung die besseren Chancen erspielten.
Die Revanche zwischen beiden Mannschaften steigt am Sonntag um 19:00 Uhr in der NETZSCH-Arena.



moskitosessenESC Essen: Schützenfest gegen überforderte Hammer Eisbären 

(OLN)  Mit einem 11:1 (6:0, 3:0, 2:1) Schützenfest gegen weitgehend überforderte Hammer Eisbären schlossen die Wohnbau Moskitos die vier Heimspiele der Vorbereitung ab. Bereits nach ganzen 9 Sekunden waren die Weichen für das Team von Chefcoach Frank Gentges gestellt, der gut aufgelegte Dennis Thielsch brachte seine Farben mit dem ersten Angriff in Führung. Und es ging fast im Minutentakt weiter, die Gäste, eine der besten Mannschaften der Regionalliga, waren vor allem in den ersten beiden Drittel vielfach überfordert. 3:33 waren gespielt da kurvt Niklas Hildebrand hinter dem Tor von Justin Figge, sieht Dominik Patocka im Slot und es steht 2:0. Die Wohnbau Moskitos, heute mit Benedict Roßberg im Tor, spielten locker ihr Spiel, ohne große Anstrengung kombinierten Velecky und Co und bereits nach 5 Minuten bringt ein schönes Zusammenspiel zwischen Robin Slanina und Christoph Ziolkowski  das 3:0. Das 4:0 dann ein Co-Produktion von Dominik Patocka, der dem heranstürmenden Andrej Bires den Puck maßgenau auf den Schläger serviert. Und dass man Dennis Thielsch nicht mutterseelenalleine am Bullykreis stehen lassen darf, zeigte der Neuzugang der Wohnbau Moskitos beim 5:0. Noch im ersten Drittel fiel das 6:0 und zwar in Unterzahl, die große Stunde von Tim Brazda schlug. Tim und Tobias fuhren einen Break, Tobias passt zu Tim und der lässt Figge keine Chance. Bereits nach den ersten zwanzig Minuten war damit das Spiel für die Gäste vorbei, die Wohnbau Moskitos versuchten jetzt auch mal das ein oder andere Kabinettstückchen, kombinierten teilweise recht unbedrängt durch die Hammer Reihen und nach gut sieben Minuten im zweiten Abschnitt war es wieder Tim Brazda, der seinen zweiten Treffer erzielte und die Scheibe in den kurzen Winkel hämmerte. Robin Slanina durfte im Anschluss vollkommen ungehindert ums Hammer Tor kurven und der Bauerntrick zum 8:0 saß. Gut eine Minute später sind die Gäste im Angriff unachtsam, Jan Barta schnappt sich die Scheibe und es schlägt erneut hinter Figge ein, der danach die Nase voll hatte und Platz für Steffen Pietzko. Und die Gäste überraschten dann doch Benedict Roßberg, gut eine Minute war im letzten Drittel gespielt da musste der Wohnbau Moskitos Keeper doch einmal hinter sich greifen. Allerdings dauerte es nur 11 Sekunden bis Michal Velecky den alten Abstand wieder herstellen konnte. Für den letzten Treffer des Abends zeichnete dann noch einmal Andrej ihres verantwortlich. Damit haben die Moskitos vor dem Rückspiel am Sonntag in Hamm in den Heimspielen der Vorbereitung durchaus gezeigt, dass die Mannschaft bereit ist für die Herausforderung in der Oberliga.



saalebullshalle04Spielbericht: Saale Bulls Halle müssen sich trotz guter Leistung im Testspiel gegen Hannover knapp mit 4:3 geschlagen geben

Eine Woche vor dem Start in die neue Oberligasaison ging es für die Saale Bulls zum Ligakonkurrenten von den Hannover Indians. In ihrem zweiten Testspiel sollte sich für die Hallenser zeigen, wie der Stand der Vorbereitung nach einer weiteren Trainingswoche ist. Nach der unglücklichen Niederlage im Penaltyschießen gegen Regensburg hieß es in diesem Spiel, Routine mit den neuen Spielpartnern in den Reihen zu finden und aufeinander einzuspielen.

Bulls auf Indiansjagd  / 3. Testspiel der Saison 2016/17: Saale Bulls vs. Hannover Indians
Das erste Heimspiel der Saison 2016/17 am vergangenen Sonntag gegen den EV Regensburg hat Lust auf mehr gemacht. Trotz erschwerter und verkürzter Vorbereitung hielt man lange gegen den Meister der Oberliga Süd mit, musste sich letzten Endes erst in der „Penaltylotterie“ geschlagen geben.
Ob die Jungs um Kapitän Wartenberg auch heute gegen die Hannover Indians „Überstunden“ schieben müssen, lässt sich natürlich nicht voraussagen. Sicher dagegen ist, dass die „Rothäute“ auch in dieser Spielzeit wieder ein großes Wort bei der Titelvergabe mitreden wollen und auch werden.
Mit Branislav Pohanka, der verletzungsbedingt in der letzten Saison nur vier Spiele absolvieren, dort jedoch 14 (!) Punkte (acht Tore, sechs Vorlagen) sammeln konnte, kehrte ein schmerzlich vermisster Angreifer wieder in den Kader zurück. Müßig zu erwähnen, dass der Slowake Hannover’s Topscorer in der Vorbereitung ist. Ebenfalls extrem torgefährlich sind der US-Boy Brian Gibbons sowie Carsten Gosdeck – die Offensive ist Trumpf an der Leine, verteilt auf viele Schultern.
Denn auch ohne Gosdeck und Pohanka auf Seiten der Gastgeber verloren unsere Jungs am Freitag Abend am Pferdeturm mit 3:4, kassierten dabei erst kurz vor Ende den entscheidenden Gegentreffer. Ein Warnschuss zur richtigen Zeit, in jedem Spiel bis zur Schlusssirene hochkonzentriert bleiben zu müssen. Im Idealfall gelingt dies bereits morgen beim Rückspiel gegen die Indians, um mit einem Erfolgserlebnis und dem daraus resultierendem erhöhten Selbstvertrauen in die „scharfe Saison“ zu starten, die bekanntlich nächsten Freitag mit dem Gastspiel in Essen endlich losgeht.  



crocodileshamburgCrocodiles Hamburg entern den Ostsee-Strand ….   6 – 1 Auswärtssieg gegen den EHCT 06 ( 0-1/1-1/0-4 )

(OLN)  Vierter Sieg im fünften Testspiel: Am Freitagabend konnten die Männer von Andris Bartkevics deutlich mit 6 - 1 bei den Timmendorfern gewinnen, vor 677 Zuschauern, darunter mehr als 100 Hamburger Fans.
Allerdings war der Spielstand lange knapp, obwohl die Crocodiles die ersten beiden Drittel deutlich dominierten, den Puck aber nur zweimal am gut aufgelegten Torwart Jordi Buchholz vorbei bringen konnten. Zum 1:0 traf dann Josh Mitchell in Überzahl. Im zweiten Drittel erhöhte Nikolai Varianov zum verdienten 2:0 ebenfalls in Überzahl. Überraschend dann der Anschlusstreffer der Beach Boys, der aus dem Gewühl heraus fiel. Ansonsten stand die Hamburger Defensive sicher und Torwart Elmar Trautmann hatte nicht viel zu tun. Mit dem knappen Spielstand von nur 2:1 für Hamburg, trotz 34:10 Schüssen, ging es dann in die letzte Pause.
Den Beach Boys merkte man nun an, dass sie das Spiel noch nicht verloren geben wollten. Sie versuchten nun Druck zu machen, aber die Crocodiles, nun effektiv im Sturm, konnten aus 11 Schüssen vier Tore erzielen. Das erste zum 3:1 in Unterzahl durch Josh Mitchell. Das 4:1 erzielte Brad McGowan nach Alleingang Tim Marek und schöner Vorlage. Das ging zu schnell für die Beach Boys. Beim 5:1 gab sich Capitano Schubert die Ehre und zog mit einem fulminanten Schlagschuss humorlos von der blauen Linie ab. Das 6:1 konnte dann Tobi Bruns erzielen, der vorher einen Penalty nicht verwandeln konnte.
Trainer Bartkevics war nicht unzufrieden mit dem Spiel, haderte allerdings mit der Chancenverwertung in den ersten zwei Dritteln, denn das Ergebnis hätte schon nach 40 Minuten deutlich höher ausfallen müssen. So bleibt noch Arbeit genug für die letzte Trainingswoche, bevor es am kommenden Freitag im Eisland gegen Rostock erstmals um Punkte geht. Vorher, am morgigen Sonntag den 18.09., treffen sich die heutigen Kontrahenten zum Rückspiel in Hamburg. Spielbeginn ist 16:00 Uhr (Einlass ab 15:00 Uhr) GH



hernerev2007Herner EV – EV Duisburg 6:7 (1:2,2:1,3:3;0:0,0:1) nach Penaltyschiessen

(OLN)  Es war zwar „nur“ ein Vorbereitungsspiel, aber beide Mannschaften zeigten am Freitagabend am Gysenberg eine gute und sehr engagierte Leistung. Ausgesprochen spannend war die Begegnung zwischen dem Herner EV und den Duisburger Füchsen zudem. Da passte es bestens, dass die Zuschauer auch noch eine fünfminütige Overtime und gleich 14 Penaltyschüsse als Zugabe oben drauf bekamen. Dass die Füchse durch Raphael Joly den entscheidenden Penalty verwandeln konnten und somit das Spiel mit 7:6 für sich verbuchen konnten, schmälert die Leistung des HEV in keinster Weise. Die Grün-Weiss-Roten konnten dem Liga Favorit Paroli bieten und außerdem gute Moral beweisen, in dem sie gleich zweimal einen Zwei-Tore-Vorsprung wett machen konnten. In doppelter Überzahl war in den letzten beiden Spielminuten sogar ein Herner Sieg möglich gewesen. Die Füchse konnten aber den Gleichstand in die Overtime retten.
Von Beginn an entwickelte sich auf beiden Seiten ein gutes Angriffsspiel, wobei die Füchse in den ersten zehn Minuten etwas zielstrebiger und vor allem effektiver im Abschluss waren. Die Folge war das 0:1 durch Viktor Beck in der 6. Spielminute und das 0:2 durch Lois Spitzer vier Minuten später. Der HEV ließ sich davon aber nicht beirren und kam in der 19. Minute durch Brad Snetsinger zum verdienten 1:2-Anschlusstreffer. Im zweiten Abschnitt häuften sich dann die Herner Möglichkeiten und der 2:2-Ausgleich durch Thomas Richter in der 28. Minute war dementsprechend keine Überraschung. Es sollte aber noch besser kommen, denn nur 39 Sekunden später brachte Damian Schneider den HEV mit 3:2 in Führung. Hinter dem Duisburger Tor lauernd schoss er den Keeper der Füchse so an, dass der den Puck erst hinter der Torlinie wieder fand. Die Führung der Gastgeber hielt aber nur drei Minuten lang, dann markierte Viktor Beck den 3:3-Ausgleich.
In den letzten Zwanzigminuten dominierten zuerst die Gäste von der Wedau. Mit seinem dritten Treffer an diesem Abend brachte Viktor Beck sein Team in der 44. Minute wieder in Führung und Raphael Joly konnte fünf Minuten später mit einer sehenswerten Einzelaktion auf 3:5 erhöhen. Der HEV steckte aber auch den erneuten Rückstand weg und so konnte erst Christian Nieberle mit einem perfekt
herausgespielten Angriff in der 50. Minute auf 4:5 verkürzen und dann Aaron
McLeod drei Minuten später in doppelter Überzahl den erneuten Ausgleich zum 5:5
markieren. Noch einmal ging Duisburg in der 55. Minute durch Andre Huebscher mit
5:6 in Führung, aber 84 Sekunden später gelang Damian Schneider erneut der viel
umjubelte Ausgleich zum 6:6.
In der fünfminütigen Overtime bekamen die Zuschauer dann die neue Regel zu
sehen, ab dieser Saison wird die Zusatzschicht drei gegen drei gespielt. Weitere
Treffer gab es nicht mehr, so dass das Penaltyschiessen für die Entscheidung
sorgen musste. Die gab es dann auch erst im 7. Durchgang.
Bereits an diesem Samstag, nach nur einigen Stunden Erholung, muss der Herner
EV nach Tilburg zu einem weiteren Liga Favoriten reisen. Das Spiel bei den
Trappers beginnt um 17:30 Uhr. Ungefähr zur gleichen Zeit, nämlich zwischen
16:30 Uhr und 18 Uhr, findet am Herner Gysenberg der Ice Hockey Day der
Nachwuchsabteilung des HEV statt. Eishockey selber ausprobieren für alle Kinder im
Alter von 4 bis 10 Jahren, so lautet das Motto!



dinslakenerkobrasDinslakener EC: Test misslungen, aber Vavra-Nachfolger gefunden

(RLW)  In einem weiteren Testspiel unterlagen die Dinslakener Kobras gestern Abend in der Schlangengrube gegen dem Liga-Konkurrenten Grefrath Phönix mit 3:4 (3:3; 0:0; 0.0; 0:1) n. P.
Die Siegchancen der Giftschlangen standen schon im Vorfeld alles andere als gut. Auf zu viel Personal musste Trainer Grygiel an diesem Abend verzichten. Neun Feldspieler mussten an diesem Abend aus den unterschiedlichsten Gründen für einen Einsatz im Dress der Giftschlangen passen. Dementsprechend zerfahren wirkten viele Aktionen der Hausherren über die gesamte Spieldauer und der eigentliche Sinn dieses Vorbereitungsspiels - die bestmögliche Konstellation der einzelnen Reihen zu finden - wurde weitgehend verfehlt und das Gesehene war nur wenig aussagekräftig. Denn es ist fraglich, ob die Reihen in der Saison noch einmal so miteinander vom Trainer aufgestellt werden.
Und so kam es, wie es kommen musste: Man war auf Dinslakener Seite noch gar nicht so richtig im Spiel angekommen, da musste Felix Zerbe nach Abstimmungsproblemen bei der Defensivarbeit erstmalig hinter sich greifen. Grefraths Torjäger Dennis Holstein hatte sich gegen alle durchgesetzt und hatte die Hausherren nach gut 2 Spielminuten eiskalt erwischt. Die Kobras mühten sich, das Spiel an sich zu reißen, waren dabei aber sehr konteranfällig. Die Gäste von der Niers bedankten sich bis zur 8. Spielminute mit zwei weiteren Treffern, einer davon sogar in Unterzahl.
Von jetzt an bekamen die Giftschlangen den Aufsteiger und ihre eigenen Nerven besser in den Griff und belohnten ihre Bemühungen mit einem Überzahltreffer durch Daniel Grabner. Exakt 5 Minuten später war es Benedikt Hüsken mit Tor Nummer 2, der den Kobra-Fans wieder die Hoffnung auf einen Heimsieg zurückgab. Jetzt wurde der Druck der Hausherren immer größer und Daniel Pleger besorgte 46 Sekunden vor dem ersten Pausentee den 3:3 – Ausgleich.
Eigentlich ist mit der Erwähnung des Torschussverhältnisses von 17:4 pro Dinslakener Kobras in Spielabschnitt 2 alles über die Überlegenheit des Grygiel-Teams gesagt, doch ein Treffer wollte nicht fallen. Die Gäste schafften es immer wieder, ein Ausrüstungsgegenstand oder Körperteil in die Schussbahn zu bringen. Manchmal fehlte auch ein wenig Scheibenglück, aber manchmal schien auch der ein oder andere Dinslakener Akteur zu wenig Zielwasser getrunken zu haben. Und da Torschussverhältnisse nun mal keine Spiele entscheiden, blieb es auch nach 40 Spielminuten beim Spielstand 3:3.
Im letzten Abschnitt bot sich dem Zuschauer ein ähnliches Bild. Optische Überlegenheit der Gastgeber – vielleicht nicht mehr mit der Intensität des zweiten Drittels – aber ein Treffer sollte keiner Mannschaft mehr gelingen. Die größte Möglichkeit hatten dabei wohl die Gäste, doch kurz vor Ende verhinderte Felix Zerbe einen Gegentreffer so gerade noch, als er bei einem Phönix-Schlagschuss seinen linken Schoner blitzschnell ausfahren konnte.
Gäste Coach Karel Lang und Adam Grygiel einigten sich nach der Schlusssirene noch auf ein Penaltyschießen.
Hier hatten die Gelb-Blauen das bessere Ende für sich. Von den jeweils 3 angetretenen Schützen blieb es nur Grefraths Dennis Holstein vorbehalten, im 1 gegen 1-Vergleich gegen Dinslakens Torhüter die Oberhand zu behalten.
Die beste Nachricht des Tages für die Kobra-Fans ist wohl die, dass inzwischen ein Nachfolger für den nach Hamm abgewanderten Kamil Vavra gefunden wurde.
Mit Michal Plichta hat sich ein 27- jähriger tschechischer Landsmann von Petr Macaj den Kobras angeschlossen. Der Stürmer hat in den beiden letzten Spielzeiten in der höchsten polnischen Liga (Ekstraliga) bei JKH GKS Jastrzebie unter Vertrag gestanden und bringt eine beeindruckende Statistik mit nach Dinslaken. In der vorletzten Saison wurde er in seinem polnischen Team siebter der internen Scorerwertung, erzielte in 43 Spielen 14 Tore, 14 Vorlagen und konnte einen Plusminuswert von Plus 22 aufweisen.
13 Tore und 15 Vorlagen brachten ihn dann in der vergangenen Spielzeit auf Platz 2 der internen Scorerwertung, allerdings benötigte er diesmal dazu nur 35 Spieltage. Und Plus 10 in der Plusminus-Statistik ist immer noch ein sehr guter Wert.
Michal Plichta ist 1,80m groß und 86 kg schwer und wird in Dinslaken mit der Rückennummer 34 auflaufen. Die Kobras wünschen ihm viel Erfolg und eine verletzungsfreie Saison.



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Samstag 17.September 2016
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