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September 26
                         
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Maximilian Herz kehrt nach einer Saison in der Verbandsliga beim REV Bremerhaven zu den Weserstars zurück. Der 26-Jährige konnte in 14 Spielen beachtliche 23 Tore und 23 Assists erzielen. Aus dem Nachwuchs des REV kommt zudem der junge ukrainische Stürmer Maksym Kovtun nach Bremen. Ausserdem haben Verteidiger Alexander Lutzow, sowie die Stürmer Niklas Apelt und Alexander Yevgenyev ihre weitere Zusage gegeben
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Vorberichte von Montag 19.September 2016. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest und Regionalliga West.



duesseldorferegEisbären eiskalt - Die Düsseldorfer EG unterliegt knapp mit 3:4

(DEL)  Spiele gegen die Eisbären haben es immer in sich. Da machte die Partie am zweiten Spieltag der neuen Saison keine Ausnahme. Die eiskalten Eisbären nutzten die sich ihnen bietenden Chancen konsequent. Das war denn auch der Grund dafür, dass die DEG das allzeit gut anzuschauende und flotte Match letztlich knapp mit 3:4 (2:2; 0:2; 1:0) verlor. Die Düsseldorfer blieben zwar ohne Punkte, zeigten aber dennoch eine gute Leistung, die positiv stimmt für den weiteren Verlauf der Saison.



koelnerhaieKölner Haie: „Lüde’s letzte Eiszeit“ – am Samstag steigt das größte Abschiedsspiel der deutschen Eishockey-Geschichte

(DEL)  Mirko Lüdemann sagt nach 23 Jahren im KEC-Trikot „Tschö“ und lässt es beim Aufeinandertreffen seiner beiden All-Star-Teams in der LANXESS arena noch mal so richtig krachen! Die Kader stehen und die Abschieds-Trikots liegen parat.
„Lüde’s letzte Eiszeit“. „Dieser Slogan ist mir morgens beim Joggen eingefallen“, lacht Mirko Lüdemann. „Ich freue mich schon sehr auf dieses Spiel und, dass viele Fans mit mir diesen Abschied feiern“, blickt „Lüde“ schon voller Vorfreude voraus. Der Ur-Hai und Rekordspieler beendete nach der vergangenen Saison nach 23 Jahren und knapp 1.200 Spielen im KEC-Trikot seine Karriere und wechselte auf die Haie-Geschäftsstelle. „Natürlich werden wir mit Mirko über ein gebührendes Abschiedsspiel sprechen“, kündigte Haie-Geschäftsführer Peter Schönberger bereits zu „Lüde‘s“ Karriereende an.
Seitdem liefen hinter den Kulissen die Vorbereitungen. Das Ziel: Mirko Lüdemann bekommt das größte Abschiedsspiel der deutschen Eishockey-Geschichte. Und natürlich wird das in der größten Arena Europas, der LANXESS arena, ausgetragen. Am 24. September werden sich zwei Mannschaften gegenüberstehen, bei denen nicht nur Haie-Fans mit der Zunge schnalzen. Es kommt zum Kräftemessen von „Team Deutschland“ und „Team International“. Hinter der Bande stehen Hans Zach („Team International“) sowie für „Team Deutschland“ das Gespann Rainer Mann (Lüdemanns Trainer aus Weißwasser) und Bernd Haake (lange Jahre Co-Trainer der Haie und seinerzeit mitverantwortlich für den Transfer Lüdemanns zum KEC).
Die Mannschaften sind ebenfalls gespickt mit Größen aus der Kölner und deutschen Eishockey-Historie, natürlich allesamt Weggefährten von Mirko Lüdemann. Insgesamt wird die Erfahrung aus 8.050 Haie-Spielen auf dem Eis stehen. So gibt es ein Wiedersehen mit u.a. Andi Renz, Dave McLlwain, Andi Lupzig, Jörg Mayr, Sven Felski, Tino Boos, Herbert Hohenberger, Andreas Holmqvist, Bruno Zarrillo, Luciano Borsato, Tomas Forslund, Andreas Pokorny, Olaf Grundmann oder Ivan Ciernik.
Doch bereits vor dem eigentlichen Abschiedsspiel wird es feierlich. Im Rahmen einer Ehrenbanner-Zeremonie wird Lüdemanns Nummer 12 unter das Dach der Arena gezogen und reiht sich damit neben die sieben bereits geehrten Haie-Legenden ein. Auch Lüde‘s 12 wird fortan beim KEC nicht mehr vergeben.
Gespielt wird im Anschluss in Trikots, die im Design der beiden Meister-Jerseys gehalten sind, die Mirko Lüdemann seinerzeit trug. „Team Deutschland“ wird im Titel-Trikot von 1995, „Team International“ im 2002-er Meister-Trikot auflaufen.
Mit einer großen Gala in der Kölner Flora sowie vielen geladenen Gästen findet der Abschieds-Tag von Mirko Lüdemann am Abend dann sein feierliches Ende.
Der Zeitplan:
14:30 Uhr: Öffnung LANXESS arena
14:30-15:15 Uhr: Autogrammstunde aller aktiven Spieler im Umlauf der Arena
16:30 Uhr: Spielbeginn (gespielt wird drei Mal 20 Minuten mit durchlaufender Zeit)



mannheimeradlerAdler Mannheim: Lange Pause für Garrett Festerling

(DEL)  Das Verletzungspech bei den Adlern reißt nicht ab: Neben Verteidiger Mathieu Carle und dem langzeitverletzten Torjäger Ryan MacMurchy hat es nun auch Neuzugang Garrett Festerling erwischt. Der Angreifer zog sich bei der 3:4-Niederlage in Krefeld eine Oberkörper- und eine Fußverletzung zu und fehlt bereits am heutigen Abend im ersten Heimspiel der 23. DEL-Saison gegen die Kölner Haie. 
Bei einem komplikationslosen Heilungsverlauf beträgt die geschätzte Ausfallsdauer rund sechs Wochen. 

Keine Tore, keine Punkte gegen die Haie
Mit 0:2 unterlagen die Mannheimer Adler am zweiten Spieltag der Saison 2016/17 gegen die Kölner Haie. Der schwedische Keeper Gustaf Weslau war an diesem Abend nicht zu bezwingen, die Haie nahmen dank der beiden Tore von Dane Byers und Travis Turnbull Mitte des zweiten Drittels alle drei Punkte mit nach Hause.
Gleich ohne Vier mussten die Adler zum ersten Heimauftritt in der neuen DEL-Saison antreten - neben den verletzten Garrett Festerling, Ryan MacMurchy und Mathieu Carle fehlte auch noch Sinan Akdag. Doch auch ohne das Quartett lieferten die Adler den Haien ein intensives, schnelles und körperbetontes Match.
Keine neunzig Sekunden waren gespielt, als ausgerechnet Ex-Adler Kai Hospelt die Scheibe zum ersten Mal an Dennis Endras vorbei ins Tor gebracht hatte, doch das Schiedsrichterduo erkannte den Treffer wegen Torraumabseits nicht an. Zwei Minuten später tauchten die Adler mit Marcus Kink und Christoph Ullmann zum ersten Mal gefährlich vor dem Tor der Haie auf, fanden in Gustaf Wesslau aber ihren Meister.
Die Folgezeit bot wenig Torszenen, erst beim ersten Powerplay brachte Chad Kolarik die Scheibe gefährlich vor das Kölner Tor (10. Minute), verpasste jedoch den Kasten mit seinem Schuss aus der Drehung. Auf der anderen Seite konnte Dennis Endras kurz darauf die Scheibe unter sich begraben und hielt das Spiel damit ausgeglichen. Auch im ersten Unterzahlspiel ließen sich die Adler nicht bezwingen, bei zwei Schüssen von der blauen Linie hatte der Adler-Goalie keine Mühe. Eine Kölner Führung wäre zu diesem Zeitpunkt auch nicht verdient gewesen, da sich die Adler mit aggressivem Forechecking immer wieder die Scheibe angelten und etwas mehr Spielanteile hatten.
Im zweiten Drittel kam Ronny Arendt bei einem Querschläger in der Kölner Abwehr etwas zu spät, Wesslau entschärfte die Situation. Bei den Doppelchancen von Raedeke und Plachta (27.) sowie Wolf und Joudrey (28.) hatte der Schwede im Tor der Kölner eher schon das Glück des Tüchtigen. Das Mannheimer Powerplay nach einer Strafe gegen Kölns Philip Gogulla blieb allerdings harmlos.
Die Haie blieben aber dran und wurden für ihre harte Arbeit auch belohnt. Dane Byers fälschte einen Rückhandschuss von T.J. Mulock zum 0:1 für die Gäste ab (33.). Kurz darauf verpasste Patrick Hager den springenden Puck vor dem leeren Adler-Gehäuse, doch Travis Turnbull markierte das 0:2 (34.).
Vielleicht hätte Mirko Höfflins vielversprechender Alleingang in der 42. Minute die Wende bringen können, doch Gustaf Wesslau war an diesem Abend einfach nicht zu bezwingen. Auch in den drei noch folgenden Überzahlspielen fanden die Adler kein Mittel gegen die Defensive der Domstädter. Nach der Auswechslung von Dennis Endras zugunsten eines sechsten Feldspielers gut 100 Sekunden vor Ende konnten die Adler wenigstens den Druck noch erhöhen - am Ergebnis änderte das leider nichts mehr.



ehcredbullmuenchenRed Bulls München mit erstem Saisonsieg / WOL – RBM 1:5 | Danny aus den Birken: „Unsere Offensivstärke hat den Ausschlag gegeben“

(DEL)  Der EHC Red Bull München hat bei den Grizzlys Wolfsburg den ersten Saisonsieg eingefahren. Die Bayern gewannen beim letztjährigen Playoff-Finalgegner mit 5:1 (2:0|1:1|2:0). Vor 2.651 Zuschauern starteten die Red Bulls besser in die Partie, Deron Quint und Brooks Macek schossen im ersten Drittel eine 2:0-Führung heraus. Nach dem Seitenwechsel verkürzten die Grizzlys durch Lubor Dibelka, Konrad Abeltshauser stellte aber noch vor der zweiten Pause den alten Abstand her. Kurz vor Schluss sorgte Maximilian Kastner mit einem Doppelpack für den 5:1-Endstand.
Spielverlauf
Die Red Bulls starteten mit hohem Tempo in die Partie. In der dritten Minute verfehlte Kapitän Michael Wolf nach einer schönen Einzelleistung das Tor noch knapp. Deron Quint machte es kurz darauf besser, als er einen Bandenabpraller aus spitzem Winkel ins kurze Eck schoss. Die Gäste machten weiterhin Druck und legten durch Brooks Macek nach. Der Neuzugang hatte vor dem Tor viel Zeit und bezwang Grizzlys-Torhüter Sebastian Vogl mit der Rückhand (5.). Auch nach dem Doppelschlag war München das spielbestimmende Team mit den besseren Möglichkeiten, Wolfsburg konnte sich mit zunehmender Spieldauer im ersten Drittel jedoch immer öfter befreien.
Nach dem Seitenwechsel kippte das Spiel auf die Seite der Hausherren. München war nun in einigen Situationen einen Schritt zu langsam. In der 26. Minute landete ein von Lubor Dibelka abgefälschter Schuss an Florian Kettemers Helm und sprang von dort ins Tor. Nach dem Anschlusstreffer machten die Grizzlys weiter Druck. Ein Schuss von Sebastian Furchner strich knapp über die Latte, Danny aus den Birken im Münchner Tor wäre chancenlos gewesen. Fünf Minuten vor der zweiten Pause kamen die Red Bulls dann wieder besser ins Spiel. Konrad Abeltshauser schloss einen schönen Angriff des Deutschen Meisters erfolgreich ab und sorgte dadurch für eine gute Ausgangsposition vor den letzten 20 Minuten.
Im Schlussabschnitt investierten die Wolfsburger mehr, München verteidigte bei 5-gegen-5 aber den Bereich vor dem eigenen Tor sehr gut. Und wenn ein Schuss der Grizzlys durchkam, parierte der starke Danny aus den Birken. Nach einer Druckphase der Hausherren, die die Gäste ohne Gegentor überstanden, hatte Keith Aucoin bei einem Konter das 4:1 auf dem Schläger, er scheiterte aber an Sebastian Vogl (51.). Fünf Minuten vor Schluss sorgte Maximilian Kastner für die Vorentscheidung. Nach einem Aufbaufehler der Wolfsburger konnte der junge Angreifer unbedrängt einschieben. 13 Sekunden vor Schluss schnürte Kastner den Doppelpack, er schloss einen Alleingang mit einem Schuss unter die Latte zum 5:1-Endstand ab.
Danny aus den Birken:
„Wir standen kompakt, haben nicht viele Torchancen zugelassen und unsere Offensivstärke hat den Ausschlag gegeben.“
Nächstes Spiel
Am Freitag, 23. September, bestreitet der EHC Red Bull München seine nächste DEL-Partie. Dann sind die Red Bulls um 19.30 Uhr zu Gast bei den Eisbären Berlin.



ecbadnauheimRote Teufel Bad Nauheim: 0:4-Niederlage in Ravensburg - "Kleinigkeiten in der Defensive haben das Spiel entschieden"

(DEL2)  Mit 0:4 (0:1, 0:2, 0:1) unterliegen die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim im ersten Auswärtsspiel der neuen DEL2-Saison bei den Ravensburg Towerstars, die sich somit nach ihrer Auftaktniederlage vom Freitag rehabilitieren, während die Hessen trotz einer starken Anfangsphase nichts Zählbares einfahren können. "Der Wille war heute nicht vollends da. Defensiv haben Kleinigkeiten den Ausschlag gegeben, daran müssen wir in dieser frühen Saisonphase arbeiten", sagte EC-Coach Petri Kujala nach dem Spiel.
Die Gäste, die mit den selben Formationen wie am Freitag begannen, bestimmten die Anfangsphase. Schon nach vier Minuten hatten die Hessen satte sechs Torschüsse zu verzeichnen, einzig der Treffer fehlte in dieser Phase. Bad Nauheim war zwar das aktivere Team, musste dann aber nach dem ersten guten Angriff der Hausherren sogleich den Gegentreffer hinnehmen. Alexander Dück zog von der blauen Linie ab, das Hartgummi wurde noch leicht von einem EC-Akteur abgefälscht, so dass Mikko Rämös Abwehrversuch von seiner Fanghand mit einer Bogenlampe im Netz landete. Dieses Tor gab den Oberschwaben Auftrieb, denn nun erhöhten sie den Druck und setzten sich immer mehr in der Verteidigungszone der Roten Teufel fest. Mikko Rämö bekam einiges an Arbeit und musste nach zwei Großchancen durch Brace (10.) und Sturm (16., frei im Slot) in höchster Not eingreifen. Einzig Joel Johansson hatte kurz vor dem ersten Pausentee nach einem Konter noch einmal eine gute Chance für die Gäste, doch Langmann hielt wie sein Pendant die Scheibe fest, so dass es mit einem knappen Rückstand sowie einem Schussverhältnis von 14:9 zugunsten der Towerstars in die Kabinen ging.
Mit Beginn des Mittelabschnitts wollten die Wetterauer wieder vermehrt Druck machen und kamen somit zu zwei Chancen von Alanov im Powerplay (24.) und Dineen, der an Langmann scheiterte (27.). Es war nun ein offenes Spiel, in dem auch Mikko Rämö zwei Mal eingreifen musste. Beide Teams arbeiteten gut im Spiel nach vorne, was sich in zahlreichen Torschüssen hüben wie drüben widerspiegelte. Bad Nauheim hatte durchaus seine Gelegenheiten - vor allen durch die erste Reihe - aber auch zwei Mal Dineen (28./34.) sowie der Ex-Ravensburger Krestan (31.) schafften es nicht, am letztjährigen Bremerhavener Goalie Langmann vorbei zu kommen. Besser machten es da erneut die Hausherren: ein schneller Gegenzug und ein Chip-Pass von Vogt - da stand Brandl in der 35. Minute goldrichtig und tippte das Hartgummi an Rämö vorbei zum 2:0 ein. Die Towerstars wollten nachlegen und hatten zunächst durch Adriano Carciola die große Chance auf das 3:0 nach einem Konter (39.), sein Bruder Fabio traf schließlich 46 Sekunden vor der zweiten Sirene nach toller Vorarbeit von Tousignant zum dritten Mal für die Oberschwaben.
Als Fabio Carciola in der 44. Minute das 4:0 mit einem Schuss aus halbrechter Position erzielte, war das Match mehr oder minder gelaufen. Die Roten Teufel probierten zwar noch einmal alles, rannten sich aber immer wieder an der gut gestaffelten Towerstars-Defensive fest. Die Hausherren hatten hingegen noch einige Hochkaräter zu verzeichnen, die Mikko Rämö jedoch entschärfen konnte, so dass am Ende beim 0:4 aus Bad Nauheimer Sicht blieb. "Wir haben gut angefangen, konnten uns jedoch keine zwingenden Torchancen erarbeiten. Es war kein Superspiel von beiden Seiten, es gibt somit noch einiges zu tun", so Petri Kujala. "Mit dem ersten Schuss haben wir getroffen, womit wir dann besser in die Partie gekommen sind. Wir konnten dann das Tempo hoch halten und wir haben diszipliniert agiert. Es freut mich für Jonas Langmann, dass wir nach zwei Spielen erst einen Gegentreffer kassierten. Das ist ein Schritt nach vorne", sagte Ravensburgs Trainer Danny Naud nach dem Schlusspfiff.
Am kommenden Freitag geht es für den EC mit dem Heimspiel gegen den SC Riessersee weiter (Spielbeginn 19.30 Uhr).



bayreuthtigersGroßem Kampf des EHC Bayreuth fehlte nur die Belohnung - Am Ende ging den Tigers die Kraft aus und Favorit Frankfurt sicherte sich noch die Punkte

(DEL2)  Die Heimpremiere in der DEL2 gingen die Tigers vor weit über 2000 Zuschauern mit identischem Kader wie beim 2-Punkteerfolg zum Auftakt in Heilbronn an. Nach gleichverteiltem Beginn überzeugten beide Teams auch mit starkem Penaltykilling und so dauerte es bis Minute 13, als der erste Treffer fiel. Von den heimischen Anhängern lautstark unterstützt, hatten sich die Tigers vorher ganz leichte Vorteile erspielen können und in einem weiteren Überzahlspiel klingelte es dann im von Jaeger gehüteten Gehäuse der Löwen. Nach einem Scheibengewinn von Wohlberg und Marsall in der Ecke kam die Scheibe zum aufgerückten Verteidiger Heider und der traf trocken zur Führung der etwas aktiveren Mannschaft. Mit großem Kampf, aber durchaus auch spielerisch mehr als nur auf Augenhöhe mit den ambitionierten Gästen, hielten die Bayreuther diesen Vorsprung völlig verdient bis in die erste Pause.
Im Mittelabschnitt bekamen die Hessen zwar langsam etwas mehr Spielanteile doch die Abwehr des EHC stand gut und der starke Vosvrda behielt im Tor stets die Übersicht. Bei einem Kontere nutzte dann der aufgerückte Verteidiger Pavlu nach klasse Zuspiel die totale Unordnung in der Frankfurter Defensive mit einem platzierten Schuss aus Mittelstürmerposition sogar zum 2-0 und ließ den stimmungsvollen Tigerkäfig erbeben. Mit diesem Vorsprung im Rücken verteidigten die Gelb-schwarzen voller Leidenschaft. Etwas undurchsichtig war dabei die Linie der Schiedsrichter, die teilweise rigoros zumindest fragwürdige Strafen pfiffen, um Sekunden später wieder großzügiger zu agieren. Vosvrda hielt wieder bärenstark und einzelne Konter sorgten für Entlastung, so dass die Gäste zwar jetzt etwas besser ins Spiel kamen, aber noch nicht den ganz großen Druck aufbauen konnten. Sehr oft konnte die kompakte Abwehr des EHC entscheidend stören und wichtige Zweikämpfe gewinnen.
Das änderte sich in den letzten 20 Minuten. Den Einheimischen schwanden sichtbar immer mehr die Kräfte und die Cracks aus der Bankenmetropole spielten ihre Klasse und Routine immer mehr aus. Entlastung mit Gegenangriffen der Tigers gab es fast nicht mehr und die Partie spielte sich mehr und mehr in der Abwehrzone der Tigers ab. Noch hielt aber das Bollwerk mit einem glänzenden Vosvrda zwischen den Pfosten. In Minute 50 war aber auch er gegen den platzierten Schuss von Laub im Powerplay machtlos und die Gäste schöpften daraus noch mehr Energie. Gut 5 Minuten vor Ende hatte dann auch der Videobeweis seine Premiere im Tigerkäfig, als die Referees bei einer Parade vom tschechischen Goalie sicherheitshalber noch einmal nachschauen wollten. Als die Entscheidung kein Tor fiel atmeten die Zuschauer zwar kurz auf, doch nur wenigen Sekunden später fiel trotzdem der Ausgleich. Reimer bestrafte die kollektive Unordnung der Tigers in der eigenen Zone mit dem 2-2, oder war es doch ein Eigentor ? Man merkte den Oberfranken nun immer mehr an das sie dem Tempo und Kampf körperlich Tribut zollen mussten und Frankfurt drängte weiter. Bis 33 Sekunden vor Ende hielt man zwar noch erfolgreich dagegen, aber dann traf Liesegang im Nachschuss doch noch zum knappen Siegtreffer für den ambitionierten Favoriten.
Mit stehenden Ovationen wurden die Wagnerstädter von ihren Fans trotz der hauch dünnen Niederlage für ihre engagierte, tolle Leistung gefeiert. Die Anhänger in gelb-schwarz zeigten da nach der Schlusssirene ein feines Gespür, nachdem sie ihr Team auch während der 60 Minuten vorbildlich unterstützten. Der hochkarätig besetzte Gast, hatte da hinten heraus einfach noch mehr Sprit im Tank und drehte ein rassiges Spiel mit seiner Cleverness, der individuellen Klasse und Routine. Mindestens einen Punkt hätten sich die aufopferungsvoll arbeitenden Tigers in einem begeisterten Spiel aber sicher verdient gehabt.



crimmitschauEispiraten Crimmitschau gehen in Garmisch leer aus - Westsachsen leisten sich zu viele Fehler

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau bleiben auch am 2. Spieltag der neuen DEL2 Saison ohne Sieg. Beim SC Riessersee unterlag das Team von Trainer Chris Lee mit 3:1 und steht somit weiter bei 0 Punkten. Einziger Torschütze für die Westsachsen war Mike Hoeffel, der zum zwischenzeitlichen 2:1 einnetzen konnte. Herausragend im Team der Eispiraten war Ryan Nie, der Dank guter Reaktionen eine deutlich höhere Niederlage verhinderte.
Die Hausherren des SC Riessersee gehen erwartungsgemäß entschlossen in die Partie und zwingen die Eispiraten vom Bully weg zunächst in die Defensive. Eine Strafzeit gegen Ivan Chiernik, der sich mit seinem Stock beim Gegenspieler verhakt und diesen nicht loslässt, bringt die erste Überzahl für die Werdenfelser. Diese nutzen die Gastgeber eiskalt aus und verwandeln einen Abpraller nach Parade von Eispiraten Keeper Ryan Nie zum 1:0. In der Folge hat Jason Pinizzotto den Ausgleich auf den Schläger, verpasst aber im Duell mit dem Keeper des SCR das Tor. Insgesamt bleiben die Hausherren aber spielbestimmend. Ein Pfostenschuss sowie ein vergebener Penalty sind nur einige der hochkarätigen Möglichkeiten, die es zu registrieren galt. Somit konnten die Westsachsen sich bei ihrem Torwart bedanken, der den Vorsprung des SC Riessersee nicht anwachsen ließ.
Im 2. Abschnitt bleibt es bei der Feldüberlegenheit des SC Riessersee. Die Werdenfelser spielen schnell aus den eigenen Reihen heraus und erspielen sich dadurch gute Chancen. Diese kann Ryan Nie im Tor der Eispiraten Dank guten Reaktionen aber immer wieder entschärfen. Erst in der 34. Minute ist dann auch der Kanadier zwischen den Pfosten des Crimmitschauer Tores machtlos. Bei angezeigter Strafe gegen die Westsachsen agiert der SCR mit 6 Feldspielern und nutzt diese Überlegenheit aus. Nach Querpass an den langen Pfosten fällt das 2:0 für die Hausherren. 40 Sekunden später können dann auch die Westsachsen jubeln. Mike Hoeffel behält in einer unübersichtlichen Situation den Überblick und netzt zum 2:1 Anschlusstreffer ein. Mit diesem Spielstand verabschieden sich beide Teams dann in die erneute Unterbrechung.
Im Schlussabschnitt kommen die Eispiraten besser aus der Kabine. Zugleich erspielen sie sich die Westsachsen mehr Chancen und setzen sich in der Zone der Bayern fest. Ivan Ciernik und Mike Hoeffel schließen aus aussichtsreicher Position ab, verpassen aber den 2. Treffer. In der Folge leisten sich die Westsachsen zu viele Strafzeiten und müssen immer wieder in Unterzahl agieren. 4 Minuten vor Ende fällt dann aber die Entscheidung für den SCR. Ein Fehlpass im Aufbau wird zum Bummerrang und zur Vorlage für die Werdenfelser. Diese erzielen aus zentraler Position das 3:1 und sichern sich verdientermaßen den Sieg und die 3 Punkte.



dresdnereisloewenDresdner Eislöwen gewinnen Heimspielauftakt

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben den Heimspielauftakt gegen die Starbulls Rosenheim vor 2610 Zuschauern mit 7:1 (2:0; 3:1; 2:0) gewonnen. Vor der Partie wurde Eislöwen-Topscorer Sami Kaartinen im Rahmen einer Bannerzeremonie für seinen Einsatz im Dresdner Trikot geehrt. 
Dresden und Rosenheim präsentierten von Beginn an schnelles Eishockey, doch hochkarätige Torchancen blieben zunächst Mangelware. Der Gastgeber erhöhte den Druck, so dass in der achten Minute folgerichtig das 1:0 für die Hausherren durch Teemu Rinkinen, der den Puck aus einer unübersichtlichen Situation heraus über die Linie stocherte, fiel. Nach sehenswerter Vorarbeit von Lucas Dumont und Alexander Höller kam erneut Rinkinen zum Zug und markierte das 2:0, wobei der Rosenheimer Goalie Lukas Steinhauer keine gute Figur machte (10.). Auf der Gegenseite zeigte Dresdens Schlussmann Kevin Nastiuk gegen Peter Lindlbauer aus kurzer Distanz eine gute Parade. Martin Davidek, Brendan Cook und Petr Macholda ließen ihre Chancen ungenutzt.
Gerade mal 15 Sekunden waren gespielt, als Rinkinen im zweiten Abschnitt im Powerplay Höller bediente, der aus kurzer Distanz den Goalie überwinden konnte (21.). Vereitelte Nastiuk eine Möglichkeit von Greg Gibson zunächst noch, musste er sich in der 23. Minute geschlagen geben. Nach einer vergebenen Chance von Arturs Kruminsch retteten Petr Macholda und Nastiuk zusammen in der 29. Minute vor einem Gästespieler, der aus gefährlicher halblinker Position zum Schuss gekommen war. Infolge tankte sich Mirko Sacher auf der linken Seite durch, wurde von Sebastian Zauner bedient, verzog aber knapp (30.). Wenig später vergab Kruminsch das sichere 4:1, indem er das leere Tor nur um wenige Zentimeter verpasste (31.). Sekunden später markierte René Kramer jedoch im Powerplay den nächsten Treffer für Dresden. Eric Valentin erhöhte den Spielstand in der 35. Minute auf 5:1.
Das Schlussdrittel startete mit einer Großchance von Marcel Rodman, der zunächst vergab, dann jedoch Brendan Cook bediente, der zum 6:1 einnetzten konnte (42.). Infolge verpassten es Dumont, Cook, Valentin und Baum weitere Möglichkeiten in Tore umzumünzen. Der Dominanz der Hausherren tat das jedoch keinen Abbruch. Eine der wenigen Gelegenheiten der Rosenheimer durch Tyler Scofield entschärfte Nastiuk sicher (52.). Zum Abschluss war es abermals Höller, der den dritten Versuch zum 7:1 im Kasten von Steinhauser unterbringen konnte (55.).
Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: „Wir haben heute ein komplett anderes Spiel gezeigt als am Freitag und unsere Stärken wie Schnelligkeit und Dynamik aufs Eis gebracht. Unser Ziel war es, die Rosenheimer mit vier Reihen in allen drei Zonen unter Druck zu setzen. Das ist uns gut gelungen. In der nächsten Woche erwartet uns wieder eine neue Aufgabe und mit Biteigheim am Freitag ein Top-6-Team.“
Starbulls-Coach Franz Steer: „Dresden hat uns 60 Minuten permanent unter Druck gesetzt und das deutlich bessere Zweikampfverhalten gezeigt. In der Vorbereitung hat unsere Defensive überzeugt. Heute waren wir in diesem Bereich umso schlechter aufgestellt. Nach dem 3:1 hatten wir noch gute Gelegenheiten, aber letztlich reichen uns Chancen allein nicht.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 23. September um 19.30 Uhr bei den Bietigheim Steelers.  



kasselhuskiesKlatsche für die Kassel Huskies zum Heimspiel-Auftakt

(DEL2)  Eine ausgeglichene, intensive Neuauflage des Finales der letzten Saison hätte es werden sollen, am Ende sahen gut 3.400 Fans in der Kasseler Eissporthalle jedoch eine einseitige Begegnung, die die Gäste aus Bietigheim mit 8:0 für sich entschieden.
Bereits zu Beginn des Spiels wurde deutlich, dass sich die Gäste einiges vorgenommen hatten.
Bereits in der zweiten Minute bekamen die Steeles die Chance mit zwei guten Möglichkeiten von
Cabana und Sommerfeld in Überzahl in Führung zu gehen, die jeweils frei vorm Tor zum Schuss
kamen, jedoch an Markus Keller scheiterten. In der 6 Minute war es dann aber soweit, die Gäste
gingen durch einen Schlagschuss von David Wrigley in Front.
Direkt nach dem anschließenden Bully bekamen die Huskies durch Michi Christ die direkte
Chance auf den Ausgleich. Der Stürmer mit der Rückennummer 13 umkurvte Sinisa Martinovic im
Steelers-Tor, brachte den Puck allerdings nicht in den Maschen unter. In der 11. Spielminute
erhöhten die Bietigheimer in Person von Marcus Sommerfeld eiskalt auf 2:0, während Phil
Hungerecker auf der Strafbank saß. Und keine drei Minuten später war es Benjamin Zientek, der
den Puck mit Hilfe der Unterlatte zum 3:0 ins Tor beförderte. Weitere Huskies-Chancen durch
Hungerecker und Downing vereitelte Martinovic, so dass es mit einem klaren Huskies-Rückstand
in den Mittelabschnitt ging.
Ins zweite Drittel startete der Meister dann etwas schwungvoller und kam durch Boiarchinov zu
einer Chance. Dieser konnte die Scheibe im Gedränge jedoch nicht am Bietigheimer Torwart
vorbeistochern. In der Folge spielte Kassel fast vier Minuten in Überzahl nachdem erst Robin Just
und anschließend Bastian Steingroß für jeweils zwei Minuten auf die Strafbank mussten. Aber
auch in diesem Powerplay war für die Schlittenhunde nichts zu holen. Manuel Klinge vergab die
beste Möglichkeit, als er aus kurzer Distanz an Martinovic hängen blieb.
Nachdem die Schlittenhunde eine weitere Überzahlphase ungenutzt ließen waren es die Steelers,
die in der 31. Spielminute ihre Führung ausbauten. In Überzahl zog David Wrigley unbedrängt aus
dem rechten Bullykreis ab und traf an Keller vorbei ins lange Eck zum 0:4. Kaum war Toni Ritter nach einer Zwei-Minute-Strafe zurück auf dem Eis war es dann Sebastian Alt, der in der 36. Minute auf 0:5 erhöhte.
Vor Beginn des Schlussabschnitts war die Messe für bemühte, aber kaum durchschlagskräftige Schlittenhunde praktisch gelesen. Mirko Pantkowski hütete ab sofort das Kasseler Tor und sah, wie seine Vorderleute auf Schadensbegrenzung aus waren. Jedoch bissen sich beispielsweise Christ in Unterzahl und Marco Müller per Distanzschuss an Martinovic die Zähne aus.
In der Schlussphase der Partie entdeckten die Gäste nochmals die Lust am Toreschießen. Zientek, McKnight und Weigandt trafen nochmals ins Schwarze und sorgten für eine klare 0:8-Niederlage der Huskies zum Heimspiel-Auftakt.



kaufbeurenESV Kaufbeuren holt Punkt in Weißwasser

(DEL2)  Mit einer unglücklichen 2:1 Auswärtsniederlage nach Penaltyschießen kehren die Buron Joker am Sonntagabend aus Weißwasser zurück.
Die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann machte vor allem Defensiv eine gutes Auswärtsspiel, brachte aber den Führungstreffer von Branden Gracel in der 25. Spielminute nicht über die Zeit. Nachdem das Spiel erst nach der ersten Drittelpause so richtig Fahrt aufnahm, konnte der quirlige Mittelstürmer einen Alleingang nach schönen Pässen von Matthias Bergmann und Simon Olsson trocken zum 0:1 abschließen. Zuvor hatte der ESVK in seiner einzigen Überzahlsituation an diesem Abend gleich mehrere fast hundertprozentige Chancen. Branden Gracel, der gleich dreimal scheiterte sowie durch Michi Fröhlich, Simon Schütz und nochmals Michi Fröhlich hätten die Führung ausbauen könen. Die Joker mussten im kompletten Spielverlauf fünf mal in Unterzahl agieren und verteidigten diese Situationen meist sehr geschickt und abgeklärt. Auch insgesamt ließen die Mannen um Kapitän Sebstian Osterloh kaum gefährliche Schüsse auf das von Stefan Vajs gehütete ESVK Tor zu. Aber auch die Lausitzer Füchse um Torhüter Konstantin Kessler standen Defensiv sehr stabil und so ging es mit einer knappen aber durchaus verdienten 0:1 Führung für die Kaufbeurer in die zweite Pause. 
Im Schlussabschnitt plätscherte das Spiel dann zunächst lange Zeit ohne Nennenswerte Ereignisse vor sich hin. Ehe die Füchse in den Schlussminuten noch einmal gut Druck machten und zu guten Abschlüssen kamen. In der 60. Spielminute kassierten die Rotgelben dann doch noch den Ausgleichstreffer. Roope Ranta konnte Stefan Vajs nach einem Gestochere seitlich des Tores zum 1:1 überwinden und das Spiel ging in die Verlängerung. In dieser vergaben beide Mannschaften mehrmals den sicher geglaubten Siegtreffer. Somit musste die Partie im Penaltyschiessen entschieden werden. Da auf Seiten des ESVK nur Branden Gracel traf, aber auf Seiten der Lausitzer Nick Bruneteau und Elia Ostwald, sicherten sich die Füchse somit auch noch den Zusatzpunkt



EV LindauVorbereitung mit Hindernissen bei den EV Lindau Islanders

(OLS)  Traditionell ist die Saisonvorbereitung für die EV Lindau Islanders nie so wirklich einfach. Aber ausgerechnet bevor die Lindauer die sportlich anspruchsvollste Aufgabe ihrer Vereinsgeschichte zu lösen haben, sind die Hindernisse in der Vorbereitung darauf doch recht groß.
Durch die Lande tingeln, um frühzeitig Eistraining absolvieren zu können, sind die Lindauer ja gewohnt. Leider wird sich diese Tour etwas verlängern. Der schöne und warme Spätsommer verhinderte bislang, dass in der Eissportarena wie geplant Eis gemacht werden konnte. Der Wetterumschwung der vergangenen Tage nährt aber Hoffnungen, dass die Lindauer bald auch wirklich in Lindau trainieren und spielen können. „Die Situation ist alles andere als optimal und eines Oberligisten eigentlich unwürdig, aber wir machen das Beste draus“, sagt der Erste Vorsitzende des EVL, Bernd Wucher. Wichtig sei, dass die Mannschaft sich die Stimmung nicht verderben lasse, auch wenn sie derzeit für Trainingseinheiten bis nach Füssen ausweichen müsse. „Wir werden das nicht als Ausrede nehmen“, sagt Trainer Dustin Whitecotton, der ein wenig auch darauf hofft, dass die Schwierigkeiten die Mannschaft zusammenrücken lassen. „Die Freude wird umso größer sein, wenn wir endlich unsere Kabine beziehen können.“
Auswärts trainieren, auswärts spielen – das ist der Rhythmus, dem sich der Oberliga- Neuling unterwerfen muss. Logischerweise sind Leistungsschwankungen hier mit inbegriffen. So unterlagen die Islanders am Freitag beim starken Bayernligisten HC Landsberg verdient mit 3:4 nach Verlängerung (0:1, 0:1, 3:1). Hier liefen die Lindauer dem HCL zwei Drittel lang nur hinterher und lagen verdient mit 0:2 im Rückstand. Ein Doppelschlag von Andreas Farny in Überzahl sorgte für den Ausgleich (46.). Landsberg ging zwar noch einmal in Führung, aber 13,9 Sekunden vor dem Ende glich Zdenek Cech zum 3:3 aus. „Es war gut, dass wir noch einmal zurückgekommen sind. Aber wir haben weiter viel Arbeit vor uns“, sagte Whitecotton.
Stark verbessert sah er sein Team dann zwei Tage später beim ERC Sonthofen, wo die Islanders diesmal in einem wesentlich schöner anzusehenden Spiel in der Overtime mit 4:3 (2:1, 0:2, 1:0) gewannen. Die Lindauer gingen durch zwei Überzahltore von Steffen Kirsch und Simon Klingler mit 2:0 in Führung. Die Bulls verkürzten noch im ersten Durchgang auf 1:2 und drehten die Partie dann im zweiten Drittel. Kurz nach Wiederbeginn glich Sascha Paul das Derby aber aus. Zdenek Cech war es vorbehalten, bei seinem Ex-Klub per Alleingang nach 42 Sekunden der Verlängerung den Siegtreffer zu erzielen.
Bei beiden Spielen stand Colin Mulvey schon nicht mehr im Kader der Islanders, nachdem sich die Lindauer und der Amerikaner in beiderseitigem Einvernehmen trennten. „Das war ein großes Missverständnis. Mulvey hat sportlich, vor allem aber menschlich total versagt. Einzelheiten nennen wir besser keine, denn die wären zu peinlich für ihn“, sagt EVL- Präsident Marc Hindelang. „Wir brauchen jedenfalls Cracks, die für das Team spielen und sich mit dem Verein und seinen Gegebenheiten identifizieren. Sonst haben wir in dieser Liga keine Chance.“ Deshalb würden ihm auch die Mitspieler keine Träne nachweinen. Man sei sicher, dass die Islanders auf dieser Position bald eine Verstärkung präsentieren können. „Wenn wir zusammenzählen was uns gerade so begegnet, müssen wir aber viel Geduld mit Allem haben. Die Vorbereitung wird sich wohl noch in den Saisonstart hineinziehen.“ Nein, einfach ist diese Vorbereitung wirklich nicht für die Islanders – aber einfach kann ja auch jeder….



ehvwoelfeschoenheide09Wölfe Schönheide müssen sich Black Dragons geschlagen geben

(OLS)  Nachdem der EHV Schönheide 09 vor zwei Tagen das erste Testspiel in Erfurt
noch mit 5:3 erfolgreich gestalten konnte, mussten sich die Wölfe am
gestrigen Sonntag im zweiten Auseinandertreffen den Black Dragons Erfurt
geschlagen geben. Am Ende stand ein doch deutliches 1:5 (0:1, 0:2, 1:2) auf
der Anzeigetafel im Schönheider Wolfsbau, wonach den Gästen aus Thüringen
die Revanche für die freitägige Heimniederlage geglückt ist.
Auch wenn die Gäste bereits in der dritten Spielminute durch Michal Vazan mit
1:0 in Führung gingen, begegneten sich beide Mannschaften vor 362
Zuschauern im Wolfsbau im ersten Drittel nahezu auf Augenhöhe.
Doch schon im zweiten Abschnitt wirkten die Black Dragons insgesamt
spritziger, während man den Wölfen, welche ab der 19. Minute aufgrund einer
Fünf-Plus-Spieldauerstrafe auch noch auf Milan Kostourek verzichten mussten,
die intensiven Trainingseinheiten unter der Woche doch anmerkte. Fast
folgerichtig erhöhten die schwarzen Drachen in der 22. Minute durch Felix
Schümann in Überzahl auf 2:0. Danach hatten die Wölfe gleich mehrere gute
Möglichkeiten auf den Anschlusstreffer, scheiterten aber immer wieder am gut
aufgelegten Gästekeeper Martin Otte. Effektiver dagegen die Black Dragons,
welche in der 35. Minute durch Jan Zurek gar auf 3:0 erhöhten.
Zu Beginn des Schlussdrittels keimte dann zunächst noch einmal Hoffnung
beim Wölfeanhang auf, als Bruce Becker auf Zuspiel von Marco Pronath auf 3:1
(42.) verkürzen konnte. Doch mehr als ein Strohfeuer sollte es nicht sein, denn
die Thüringer agierten in der Defensive weiter sehr sicher und nutzten clever
ihre Gegenstöße, um durch zwei weitere Treffer von Michal Vazan (47.) und
Christian Grosch (54.) am Ende mit 5:1 den verdienten Auswärtssieg
einzufahren.



selberwoelfeRevanche gegen Icefighters bleibt aus / Selber Wölfe vs. Icefighters Leipzig 0:3 (0:2; 0:0; 0:1)

(OLS)  Auch im sechsten Anlauf sollte es nichts mit einem Sieg in der Vorbereitung werden. Gegen die Icefighters Leipzig blieb unser „Wolfsrudel“ ohne Torerfolg in der heimischen NETZSCH-Arena und musste sich am Ende mit 0:3 geschlagen geben. Die Testspielniederlage sollte nicht überbewertet werden, auch wenn spielerisch in vielerlei Hinsicht enorm viel Luft nach oben bis zum Punktspielstart in zwei Wochen ist. Die Gäste aus Leipzig, die stark ersatzgeschwächt antraten, präsentierten sich keineswegs unbesiegbar, bewiesen jedoch eine sehr gute Chancenverwertung und hatten darüber hinaus in Goalie Cerveney ihren besten Akteur und sehr starken Rückhalt. Für unser Team streifte erstmals Förderlizenzspieler Ole Olleff das Trikot der „Wölfe“ über, dafür fehlte Christopher Schadewaldt mit einer Handverletzung.
Kalte Dusche – schneller Rückstand
Beide Teams bemühten sich spielerische Linie in die Partie zu bringen, die geprägt von Scheibenverlusten und unpräzisen Pässen begann. Nennenswerte Torraumszenen Mangelware. 167 Sekunden waren gespielt – die erste „kalte Dusche“ für unsere „Wölfe“, als Komnik zur Führung für die Gäste einschoss. Die beste Chance für unsere Jungs dann erst in der 10. Minute, als Moosberger nur die Latte traf. Besser machten es wenig später die Gäste, die eine Überzahlsituation zur 2:0 Pausenführung nutzten. Selb ließ sich davon nicht beirren, Schiener scheiterte nach schöner Einzelleistung an TW Cerveny, Letzterer ist auch Endstadion für Piwowarczyk´s Nachschuss aus kurzer Distanz sowie Ondruschka´s Schlagschuss von der blauen Linie „Wölfe-Chancenverwertung“ verhindert besseres Ergebnis
Im zweiten Abschnitt unsere „Wölfe“ in punkte Einschussmöglichkeiten überlegen, aber irgendwie sollte es an diesem Abend einfach nicht mit dem Toreschiessen klappen. Leipzig zog sich vornehmlich zurück. Mit Ausnahme in der Schlußphase des Drittels, agierten sie sehr passiv und ließen Selb anrennen. Ohne Frage. Die Selber Bemühungen hätten sich schon längst auf der Anzeigentafel auswirken müssen, aber irgendwie war es ihnen nicht vergönnt. Gute Chancen, aber es fehlte an der Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor und am Quäntchen Scheibenglück, zudem hielt Gästegoalie Cerveney überaus stark.
Moosberger vergibt Penalty
Die Gäste kamen mit Dampf aus der Kabine und waren drauf aus mit dem möglichen dritten Treffer für die endgültige Entscheidung zu sorgen. Ein guter Plan, der aus „Wölfe-Sicht“ auch leider noch aufging. Ganze 115 Sekunden waren gespielt, als Leipzigs Lazorko Kümpel zum dritten Mal bezwang. So sehr sich unser Cracks auch bemühten, es sollte einfach nichts mehr mit einem Torerfolg werden. Passend dazu ein vergebener Penalty des vorher gefoulten Moosbergers. In der Schlußphase wurde es noch etwas hektisch, die Strafbänke füllten sich, aber Auswirkungen auf die überaus fair geführte Partie beider Mannschaften hatte es keine mehr.



loewenwaldkraiburgEHC Waldkraiburg: Ein Sieg zum Abschied der guten Seele des Vereins

(OLS)  Die Premiere für den EHC Waldkraiburg und die neue Raiffeisen-Arena ist gelungen: Beim ersten Test im mit Vollglasbande neu gestalteten Stadion des bayerischen Meisters gewann das Team von Trainer Rainer Zerwesz gegen die Bayernliga-Spitzenmannschaft aus Memmingen knapp aber verdient mit 4:3. Die schönste Geschichte des Spiels wurde zwar auf dem Eis, aber abseits des Spielgeschehens geliefert: Bärbel Zerwesz beendete nach 38 Jahren an der Kasse ihre „aktive Karriere“ und wurde von den Anwesenden mit Standing-Ovations verabschiedet!
Das „Hinspiel“ am Wochenende zuvor in Memmingen hatte noch 1:1-Unentschieden geendet, den ersten Auftritt auf eigenem Eis wollten die Löwen nun erfolgreicher gestalten. Von ausgeglichenen Bedingungen konnte auch gesprochen werden, denn die Gäste, die zwar ohne Star-Keeper Joey Vollmer gekommen waren, hatten mit dem 21-jährigen Tschechen Petr Krepelka wie auch Oberligist Waldkraiburg einen zweiten Kontingentspieler im Kader. Wie man hört soll dieser- im Fall dass die Indians die Verzahnungsrunde in dieser Saison erreichen und davon ist schwer auszugehen mit diesem hochklassigen Kader- dann die zwei Ausländerposition beim ECDC einnehmen. Eine schlechte Wahl wäre das sicher nicht, denn der junge Stürmer spielte auffällig und war an zwei Toren aktiv beteiligt. Einmal sogar als Torschütze.
Doch der Reihe nach: Die Löwen, die unter der Woche erstmals im eigenen Stadion trainieren konnten, begannen gut und präsentierten sich auch sehr lauffreudig. Martin Niemz im Tor der Gäste war früh gefragt, sein Waldkraiburger Gegenüber Björn Linda sollte er später seine Extraklasse mehrmals unter Beweis stellen müssen. Nach einer knappen Viertelstunde stellte Martin Hagemeister verdient auf 1:0 für die Hausherren, die Vorarbeit kam vom wieder als Stürmer agierenden Thomas Rott (14:44). Gute drei Minuten später startete Michael Trox dann einen sehenswerten Sololauf und schloss mit einem klasse Treffer über Niemz’ Fanghand hinweg ab (18:01). Die Gäste blieben aber brandgefährlich, wie auch die Minuten zuvor und gaben Björn Linda im EHC-Tor oftmals die Gelegenheit, seinem neuen Heimpublikum seine Klasse zu präsentieren. Kurz vor der Pause parierte er gegen Milan Pfalzer erneut bärenstark, seine Vorderleute aber blieben ungeordnet und so war er beim Anschlusstreffer durch Jakub Revaj machtlos (19:42).
Vor Beginn des zweiten Drittel dann der nächste Höhepunkt dieser Partie: Bärbel Zerwesz, Mutter des Meister-Trainers Rainer und dem früheren Löwen-Spieler Edgar, wurde feierlich in den „EHC-Ruhestand“ verabschiedet. 38 Jahre lang war sie das Gesicht an der Tageskasse und beim Kartenvorverkauf im Stadion. Immer freundlich und immer auch gerne für einen Plausch zu haben half sie, wo sie konnte- die gute Seele des Vereins und von allen geschätzt. Zum Abschied überreichte EHC-Präsident Wolfgang Klose einen Blumenstrauß auf dem Eis sowie einen Geschenkkorb und da sie nicht ohne Eishockey-Tickets bleiben sollte, gab es eine VIP-Karte auf Lebenszeit. Von den Rängen gab es stehende Ovationen und auch bei Bärbel Zerwesz selbst meinen einige, feuchte Augen gesehen zu haben. Die Löwen sagen in jedem Fall Danke Bärbel und ab sofort freut man sich, mit ihr im VIP-Raum bei den Spielen zu plauschen!
Gast-Spieler Krepelka erzielte kurz nach Wiederanpfiff den Ausgleich (22:54), zehn Minuten später trug sich Waldkraiburgs zweiter Kontingentspieler Stanislav Hudec im Powerplay erstmals in die Torschützenliste bei seinem neuen Klub ein (32:55). Fast die komplette restliche Spielzeit gab dann aber Memmingen den Ton an und die Löwen verloren klar ihre Linie, beginnend bei der ersten Reihe. Michael Folk traf folgerichtig zum Ausgleich (48:59), die letzten fünfn Minuten besannen sich die Hausherren aber wieder und Fabian Zick machte mit seinem Waldkraiburger Premieren-Tor den ersten Sieg im neuen Stadion perfekt (58:39).  



ECC Preussen Juniors BerlinPreussen Berlin beendet Testspielserie erfolgreich – Freitag schaltet die Oberliga Nord scharf

(OLN)  Acht Vorbereitungsspiele haben die Charlottenburger gegen die Ligakonkurrenten FASS Berlin, Rostock Piranhas, Wedemark Scorpions und Hannover Scorpions jeweils mit Hin- und Rückspiel absolviert. Sechs Siege und zwei knappe Niederlagen sind eine erfreuliche Bilanz kurz vor dem Saisonstart. Die Handschrift vom neuen Trainer Lenny Soccio ist schon klar erkennbar. Sichere Abwehr, schnelles Umschaltspiel und einstudierte Spielzüge zeugen von einer konzentrierten Trainingsarbeit. Die Mannschaft ist hochmotiviert und fiebert dem Saisonstart am Freitag gegen die Füchse Duisburg entgegen. Am 23.09.2016 gastiert zum Saisonauftakt der amtierende Meister der Oberliga Nord in der Eissporthalle am Glockenturm. Wenn der erste Puck eingeworfen wird heißt es wieder:
Freitagabend ….19:30 Uhr….Eishockeyzeit in Berlin ….hier sind unsere Preussen
Der Titelfavorit von der Wedau darf sich auf ein heißes Tänzchen gefasst machen.
Das Salz in der Suppe ist eine volle Hütte. Mit der notwendigen Unterstützung von den Rängen wird das Team um Kapitän Max Janke um jeden Zentimeter Eis kämpfen.
Die Preussen sind bereit!
Liebe Berliner und Brandenburger Eishockeyfans seid auch ihr bereit für ehrliches und attraktives Eishockey. Steht ihr auf Tradition und Werte? Wir sind keine Phantoms und spielen auch nicht in einer Playboy –Arena. Obwohl wir haben durchaus schicke und durchtrainierte Hingucker.
Tradition ist ein gutes Stichwort. Der in Berlin geborene Sohn von Georg Holzmann, Veit, läuft diese Saison erstmals für Preussen in seiner Geburtsstadt auf. Die Nummer 16 lebt!!!
Also auf geht es zu den Preussen!
Freitag, 23.September 2016
ECC Preussen Berlin – Füchse Duisburg
19.30 Uhr, Eissporthalle Charlottenburg, direkt an der Waldbühne
Wir sind der Eishockeyverein für alle Berliner und Brandenburger!!!



crocodileshamburgCrocodiles Hamburg schlagen die Beach Boys erneut, 6 – 4 ( 2-0 / 1-2 / 3-2 )

(OLN)  888 Zuschauer fanden sich zu ungewohnter Stunde (16:00 Uhr) am Sonntagnachmittag zum letzten Testspiel im Eisland ein. Am Ende stand mit dem 6:zu 4 der fünfte Sieg im sechsten Vorbereitungsspiel zu Buche.
Wer nach dem klaren Hinspielerfolg am Freitag (6:- 1) erwartet hatte, dass die Crocodiles die Timmendorfer aus dem Eisland schießen würden, irrte. Mit einer sicheren und verdienten Führung von 2:0 (McGowan und Israel) ging es in die erste Pause. Die Crocodiles im Gefühl des sicheren Sieges im zweiten Drittel dann mit einer zunehmend unkonzentrierten Leistung. Die Stürmer arbeiteten nicht mehr konsequent nach hinten mit und so gab es immer wieder Puckverluste, die Timmendorf geschickt nutzte. So konnten die Beach Boys bereits in Minute 3 den Anschluss herstellen. Timmendorf nun zeitweise sogar mit Oberwasser, ging konzentrierter zu Werke und nutzte dann in der 12. Minute einen unnötigen Puckverlust der Crocodiles in der neutralen Zone um zum 2:2 auszugleichen.. 38 Sekunden vor der Pausensirene sorgte Crocodile-Defender Lukas Gärtner mit seinem Schlagschuss dafür, dass die Krokodile wieder mit einer Führung in die Pause gehen konnten.
Im letzten Drittel schienen die Männer von Coach Bartkevics wieder wacher zu sein und sofort kam auch der Erfolg zurück. Fabian Calovi traf im Nachschuss zum 4:2 und vier Minuten später netzte Pierre Kracht zum 5:2 ein. Wieder fühlten sich die Hamburger zu sicher und Timmendorf konnte mit einem Doppelschlag innerhalb von 15 Sekunden den Anschluss wieder herstellen. Den Treffer zum Endstand von 6:4 steuerte dann Christoph Schubert bei. Der "alte Eis-Fuchs" schoss den Timmendorfer Goalie an den Rücken, der dann zusammen mit dem Puck ins Tor fiel. Dieses Mal kamen die Beach Boys dann nicht mehr zurück. Am Ende ein mühevoller Sieg, der zeigt, dass das Team gegen jeden Gegner über 60 Minuten hart und konzentriert arbeiten muss, um zu gewinnen.
Nun geht es am kommenden Freitag, um 20:00 Uhr im Eisland gegen die Rostock Piranhas erstmals um Punkte. Verantwortliche, Spieler und Fans freuen sich, dass die Saison nun richtig anfängt. Für das Heimspiel am Freitag sind bereits 1.600 Karten im Vorverkauf abgesetzt worden, sodass das Eisland sehr gut gefüllt sein wird und für einen stimmungsvollen Rahmen gesorgt ist.



hernerev2007Tilburg Trappers – Herner EV 5:1 (1:1,2:0,2:0)

(OLN)  Nur knapp 19 Stunden lagen für das Team des Herner EV zwischen dem Abpfiff am Freitagabend beim Heimspiel am Gysenberg gegen die Duisburger Füchse und dem Anpfiff am späten Samstagnachmittag beim letzten Vorbereitungsspiel in Tilburg bei den dortigen Trappers. Dies machte sich im Verlauf der Partie bemerkbar. Zwar ging der HEV früh in Führung, ab dem zweiten Spielabschnitt dominierten die Gastgeber das Spiel immer mehr. Dennoch steckte das Team von Frank Petrozza nicht auf, konnte aber an der 1:5-Niederlage letztlich nichts ändern. Zum Schluss fehlten Kraft und Konzentration.
Auch wenn der HEV in den Anfangsminuten sofort eine Unterzahl überstehen musste konnte er dennoch bereits in der 5. Spielminute durch Thomas Richter mit 1:0 in Führung gehen. Dieser Vorsprung hielt aber nur gut zwei Minuten. Dann war es Tilburgs Neuzugang Bobby Chaumont, der in Überzahl den Ausgleich markierte. Im zweiten Spielabschnitt hatte der HEV wiederum den besseren Start, aber Aaron McLeod scheiterte mit einem Alleingang knapp. Dann kamen die Trappers besser auf und ein Doppelschlag innerhalb von gut einer Minute brachte sie mit 3:1 nach Vorne. Zuerst war es Mitch Bruijsten, der in der 26. Minute eine Überzahlsituation nutzen konnte. Dann war Verteidiger Ryan Colier mit einem Unterzahlkonter erfolgreich. In der Folgezeit wurde die Partie etwas ruppiger und so häuften sich die Strafen. Im Schlussabschnitt hatte das Team vom Gysenberg dann nur noch wenig zuzusetzen. Der Kräfteverschleiss nach dem schweren Freitagabendspiel mit Overtime und Penaltyschiessen war zu gross. Zudem fehlten mit Christian Nieberle, Artem Klein, Alexander Eckl und Youngster Thomas Lichnowski gleich vier Akteure im Vergleich zum Duell mit den Duisburger Füchsen. So kamen die Trappers noch zu zwei weiteren Treffern, zuerst in der 45. Minute erneut durch Bobby Chaumont und dann in der 55. Minute durch den jungen Danny Stempher zum 5:1-Endstand.
Am nächsten Wochenende ist es dann so weit, dann startet der Herner EV in die Meisterschaftssaison 2016/17. Der Spielplan will es so, dass die Reise zum Auftakt am Freitag erneut in die Niederlande geht, dann muss man um 20 Uhr bei den Trappers antreten. Das erste Meisterschaftsheimspiel beginnt dann am Sonntag ab 18:30 Uhr am Gysenberg. Auch gegen diesen Gegner, die Hannover Indians, hat man in der Vorbereitung bereits gespielt. Am nächsten Wochenende werden die Karten aber neu gemischt.



icefightersleipzigIcefighters Leipzig: Gelungene Generalprobe

(OLN)  Am letzten Wochenende der Vorbereitung trafen die IceFighters Leipzig auf die Selber Wölfe. Selb gehört im Süden zu den Top Mannschaften und zeigte in den ersten vier Begegnungen gegen Zweitliga Teams entsprechend gute Leistungen. Für unsere Jungs galt es, sich in beiden Spielen taktisch weiterzuentwickeln. Erschwert wurde das Ganze ein wenig durch die Ausfälle von Esa Hofverberg, Damian Martin, Marvin Miethke und Erek Virch (gestern). So standen am Freitag 5 und gestern 4 Verteidiger zur Verfügung. Trotzdem konnten beide Spiele gewonnen werden. Freitag ging es zu Hause nach einem rassigen Spiel und dem Stand von 3-3 in die Verlängerung, in der dann Eddie Gale mit seinem ersten Tor in seinem ersten Spiel diese Saison die Entscheidung erzwingen konnte. Die anderen Tore gelangen Jakob Weber, Hubert Berger und Nick Lazorko.
Gestern in Selb sollte es noch besser laufen. Mit nur 15 Feldspielern zeigte unser Team eine läuferisch und kämpferisch starke Leistung. Dimitri Komnik, Kevin Piehler und Nick Lazorko hießen die Torschützen. Besonders hervor stach außerdem der junge Patrik Cerveny im Tor. Er feierte einen Shutout, dabei parierte er viele gute Schüsse der Selber Wölfe und sogar einen Penalty.
Somit scheint das Team von Headcoach Sven Gerike gerüstet für den Saisonstart. „Es tut dem jungen Team gut, mit positiven Eindrücken und Ergebnissen in die Saison zu starten. Die Stimmung im Team, der Zusammenhalt und die Arbeitseinstellung passen. Die geschonten Spieler werden unter der Woche zurückkehren. Jetzt müssen nur alle auf dem Teppich bleiben“ mahnt der Coach. „Nicht die Ergebnisse waren wichtig, sondern der Wille und die Arbeit, die wir investiert haben. Das wird die Basis, die Grundlage sein, die wir abrufen müssen, um auch in der Meisterschaft punkten zu können!“
Auf jeden Fall macht das Wochenende tierisch Lust auf die Saison – am Freitag geht’s los gegen die Hannover Indians, am Sonntag empfangen wir in Taucha die Harzer Falken. Freut euch drauf!



wedemarkscorpionsESC Wedemark: Saisonauftakt gegen Timmendorf - Am Sonntag 25. Sept. 18:30 Uhr wird es ernst

(OLN)  Nach durchwachsenen Testspielen in den vergangenen drei Wochen mit drei Siegen und drei Niederlagen wird es in der nächsten Wochen ernst. Der ESC Wedemark Scorpions geht in seine dritte Oberligasaison.
„Wir wollen den nächsten Schritt machen. Wir wollen nach dem knapp erreichten Klassenerhalt in der vorletzten Saison und dem deutlich besseren Ergebnis der letzten Saison jetzt den nächsten Schritt schaffen und um die Play-Off Plätze mitspielen“, so das Management der Wedemark Scorpions vor dem Punktspielstart am nächsten Wochenende.
Die Wedemark Scorpions haben ihr erstes Punktspiel am Freitag, den 23. September in Braunlage gegen das Team, gegen das es in der Vorbereitung einen Sieg und eine Niederlage gegeben hat. Am Sonntag, den 25. September 18:30 Uhr findet dann in dieser Saison das erste Heimspiel gegen den ETC Timmendorf (Beach Boys) statt.
Bei dem Namen ETC Timmendorf werden alle Wedemärker Eishockeyfans, die die Tradition des ESC kennen, Gänsehautgefühle empfinden. Die Begegnung gegen das Team, in dem ehemals Ausnahmespieler wie Kerry Goulet, Mark McKay und Marvin Glaser aufliefen, war Mitte der Neunziger Jahre der Klassiger im Norddeutschen Eishockey.
Spannend, wie diese alten Rivalen in die neue Oberligasaison 2016/17 starten.
Erstes Bully im Wedemärker Eisstadion (Hockeyzentrale-Icehouse) ist am 25. September um 18:30 Uhr.  



buchloheDer EV Füssen unterstreicht seine Aufstiegsambitionen gegen ESV Buchloe - Piraten verlieren Testspiel beim starken ostallgäuer Landesligisten

(BYL)  Mit 6:3 (3:0, 2:2,1:1) mussten sich die Buchloer Pirates am Freitag dem EV Füssen geschlagen geben. Direkt mit dem Anfangsbully des Spieles zeigten die Hausherren in ihrem ersten Vorbereitungsspiel, warum sie als Favoriten für den Aufstieg in die Bayernliga zählen. Gedanklich einen Schritt voraus setzten sie mit ihren quirligen Angriffsreihen die Freibeuter ein ums andere mal unter Druck.
Nach je einem Alleingang von Marvin Schmid auf Füssener Seite (5.) und Markus Vaitl auf Buchloer Seite (10.) leitete ein Doppelschlag des EV Füssen die Buchloer Niederlage ein. Hinter dem ESV-Tor passte Nikolas Oppenberger zu Andrej Naumann und dessen Pass verwandelte Marc Besl am langen Pfosten freistehend zum 1:0 (11.). Und nur 34 Sekunden später war Alexander Reichelmeir zum zweiten Mal geschlagen, als Tobias Meier ein Zuspiel von Florian Simon verwerten konnte. Ein Schlagschuss von Füssens Kontingentspieler Ladislav Hruska sorgte für den 3:0 Pausenstand.
Zu Beginn des zweiten Drittels kamen die Piraten etwas besser ins Spiel und nach zwei Chancen von Mario Seifert (21.) und Pavel Vit (24.) war es Christopher Götz, der die Spielscheibe im Nachschuss versenkte (25.). Eine Strafzeit von Buchloe war gerade abgelaufen als Alexander Reichelmeir einen Schuss von Florian Simon noch abwehren konnte, jedoch prallte die Scheibe direkt vor die Füße von Kevin Steiner. Seinen Direktpass brauchte Tobias Meier nur noch zum 4:1 einschieben (29.). Zwei Minuten später konnten dann zwei Buchloer Marc Besl an der Bande nicht stoppen. Sein Querpass erreichte den alleinstehenden Mauro Seider, der mit einem schönen Move Reichelmeir erneut keine Chance lies. In der 38. Spielminute erspitzelte sich Alexander Krafczyk den Puck und konnte auf dem Weg zum Füssener Tor durch Andre Bühler nur durch ein Foul gestoppt werden. In der anschließenden Überzahl gewannen die Freibeuter das Bully und die Scheibe wurde zu Christopher Götz an die Bande rausgespielt. Etwas übermotiviert wurde dieser von Ladislav Hruska von hinten gegen die Bande gecheckt, der folgerichtig dafür eine Matchstrafe erhielt. Mit zwei Mann mehr auf dem Feld konnte der ESV Buchloe kurz vor der zweiten Pause durch Max Dropmann so noch auf 5:2 verkürzen (39).
Das letzte Drittel hatte wenig Höhepunkte zu bieten. Nachdem die Überzahl von Buchloe ohne weiteren Erfolg abgelaufen war, erspielte sich der EV Füssen wieder ein Übergewicht und kam folgerichtig über einen schönen Spielzug durch Marvin Schmid zum 6:2. (48.). Weitere Möglichkeiten durch Ron Newhook (55.) und Nikolas Oppenberger (56.) wusste Alexander Reichelmeir zu klären. Fabian Schütze im Tor des EV Füssen konnte sich gegen Mario Seifert noch mal auszeichnen, war aber gegen Alexander Krafczyk machtlos der zum schließlich zum 6:3 Endstand traf.
Der verletzte Christopher Götz wurde im übrigen im Krankenhaus untersucht, konnte aber glücklicherweise noch in der Nacht mit nach Buchloe zurückkehren. Einen Einsatz am Sonntag gegen den HC Landsberg im ersten Heimspiel der Saison (18 Uhr) ist aber fraglich. Das macht die Aufgabe von Coach Topias Dollhofer natürlich nicht einfacher, dem in Füssen nur 14 Feldspieler zur Verfügung standen.

Heimpremiere endet mit knapper 2:3 Niederlage gegen Landsberg - Christopher Lerchner neuer Kapitän
Der ESV Buchloe startete im ersten Spiel in der heimischen Sparkassenarena am Sonntagabend mit einer knappen 2:3 (2:1/0:2/0:0) Niederlage gegen den HC Landsberg. Vor gut 250 Zuschauern präsentierten sich die Pirates mit ihrem neuen Kapitän Christopher Lerchner gegen einen Titelanwärter mit einer ansprechenden Leistung. Als Assistenten neben Lerchner wurden im Übrigen Pavel Vit und Tobias Kastenmeier benannt und deren Vertreter Markus Vaitl und Max Dropmann. Beim ersten Heimauftritt kam aufgrund der Verletzung von Christopher Götz im Spiel gegen EV Füssen außerdem Nachwuchsspieler Marco Göttle zu seinem ersten Spieleinsatz.
Nachdem Cody Freeman vergebens versuchte mit einem Bauerntrick Alexander Reichelmeir zu überlisten (1.) kam die große Show von Markus Vaitl. Pavel Vit setzte sich gegen zwei Landsberger an der Bande durch, die Spielscheibe erreichte Markus Vaitl, der dann Christoph Schedlbauer im Tor des HC Landsberg keine Abwehrmöglichkeit ließ (4.). Zwei Zeigerumdrehungen später stand Markus Vaitl dann erneut goldrichtig, als Oliver Braun von der blauen Linie ein Schuss zum Tor brachte und Vaitl Schedlbauer zum zweiten Mal überwand (6.). Elias Meier war es dann, der wenig später auf 2:1 verkürzte und Landsberg damit wieder ins Spiel brachte (11.). Der ESV Buchloe war im Startdrittel aber die zielstrebigere Mannschaft mit den besseren Tormöglichkeiten. Und so musste der Landsberger Tormann vor Alexander Krafczyk (15.), Markus Vaitl (16.) und Christoph Heckelsmüller (20.) noch einige Male retten, während auf der anderen Seite Cody Freeman (14.) und Markus Kerber (19.) Reichelmeir im ESV-Tor testeten, ohne aber zum Erfolg zu kommen.
Im zweiten Drittel erhöhte Landsberg den Druck und drängte auf den Ausgleich. In der 23. Spielminute war es dann soweit, als Benedikt Bauer für den 2:2 Ausgleichstreffer sorgte. Im Kollektiv retteten die Freibeuter einen Rückstand, als Alexander Reichelmeir erst im Nachfassen den Puck sichern konnte (25.). Erst in der 27 Spielminute kamen die Piraten durch einen schönen Pass von Pavel Vit auf David Vycichlo zu ihrer ersten nennenswerten Torchance. Diese konnte aber Christoph Schedlbauer - genauso wie einen Schuss von Alexander Krafczyk (32.) - parieren. Begünstigt durch einen fragwürdigen Wechselfehler waren die Lechstädter in der 39. Spielminute mit einem Mann mehr auf dem Eis und dies sollte das entscheidende Tor bringen. Aus dem Rückraum zog Landsbergs Kapitän Andreas Geisberger ab und sein Schuss schlug durch Freund und Feind in die Maschen des Buchloers Tor zum 2:3 ein. Die letzte Aktion in diesem zweiten Drittel gehörte Dennis Sturm, der aber am gut aufgelegten Alexander Reichelmeir scheiterte (40.).
Der Schlussabschnitt in einer fair geführten Begegnung verlief sehr ausgeglichen. Markus Kerber auf Landsberger Seite sowie Max Dropmann auf Buchloer Seite scheiterten jeweils an den gegnerischen Torhütern. Die Pirates standen jetzt höher um zum Ausgleich zu kommen und ein Schlagschuss von Alexander Krafczyk konnte Benedikt Bauer mit seinem Körper gerade so entkräften. Im Gegenzug kratze ESV-Verteidiger Max Dropmann den Puck mit seinem Schläger gerade noch vor der Buchloer Torlinie weg (53.). In der 55. Spielminute hielt schließlich wieder Torwart Alexander Reichelmeir die Piraten weiter im Spiel, als er erst vor Daniel Menge Kopf und Kragen riskierte und den Nachschuss von Markus Kerber auch noch mit einem riesigen Reflex entschärfte. Auch die Herausnahme von Torhüter Alexander Reichelmeier zugunsten eine sechsten Feldspielers brachte nicht mehr den gewünschten Erfolg und so blieb es bei der knappen 2:3 Niederlage.



wanderersgermeringWanderers Germering: Sieg und Niederlage zum Vorbereitungsauftakt

(BYL)  Mit einer ausgeglichenen Bilanz ist die Mannschaft von Trainer Alfred Weindl in die Vorbereitungssaison gestartet. Zum Heimspielauftakt gegen Geretsried suchten die schwarz-gelben Anhänger vergeblich nach einigen Akteuren. Mit Severin Dürr, Georg Critharellis, Daniel Rossi, Edgars Opulskis, Martin Pfohmann und Dominik Retzer hatten die Wanderers krankheits- und verletzungsbedingt ganze sechs Ausfälle zu beklagen. Dafür erhielten gleich mehrere U23-Nachwuchsspieler die Chance, sich auf der Bayernliga-Bühne zu beweisen. Der erste Spielabschnitt begann ganz nach dem Geschmack der Hausherren. Nach einem Bullygewinn von Tizian Ravensberg in eigener Überzahl bekam Christian Czaika (7. Min.) die Scheibe und netzte diese auf Höhe der blauen Linie platziert hinter ESC-Torhüter Albanese ein. Wenige Minuten später sollte die Tormelodie ein weiteres Mal erklingen. In erneuter Überzahl gelang es Youngstar Konstantin Kolb, die Führung weiter auszubauen. Ohne Tore auskommen musste dagegen das Mitteldrittel. In diesem konnte Torhüter-Neuzugang Dominik Gräubig einige Male sein Können unter Beweis stellen und vereitelte vor allem in personeller Unterzahl immer wieder den Anschlusstreffer der „RiverRats“. Die letzten 20 Minuten begannen mit einem Blitzstart des Gastgebers. Hellwach präsentierte sich Benedikt May und tanzte Albanese zwei Minuten nach Wiederbeginn zum 3:0 aus. Den Schlusspunkt der Partie gehörte jedoch den Gästen. In der 48. Spielminute war es Klaus Berger, der bei angezeigter Strafe den 3:1 Endstand erzielte.
Zwei Tage später stand schließlich das erste Auswärtsspiel der noch jungen Vorbereitungssaison auf dem Programm. Der Gegner war kein geringerer als der letztjährige Oberligist EHC Klostersee, dem es gelang mehr als die Hälfte seines Kaders auch in der Bezirksliga zu halten. Dass die Grafinger in dieser Liga nichts zu suchen haben, bewiesen sie mit einem 16:2 Kantersieg in ihrer ersten Testbegegnung einen Tag zuvor gegen den Ligakonkurrenten ESV Türkheim. Gute Nachrichten gab es vor Spielbeginn aus dem Lazarett zu vermelden. Mit Severin Dürr, Georg Critharellis und Martin Pfohmann meldeten sich drei Spieler zurück und standen im Aufgebot gegen Klostersee. Die Gastgeber bewiesen von der ersten Sekunde an, dass der Ligaunterschied nur auf dem Papier eine Rolle spielt und unterstrichen mit einem deutlichen 5:1 Heimerfolg ihre Aufstiegsambitionen. Im ersten Spielabschnitt sahen die rund 200 Zuschauer eine weitestgehend ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Das erste im Tor gelang an diesem Abend jedoch den Hausherren. Vier Minuten vor dem ersten Pausentee war es Raphael Kaefer, der die Führung für seine Farben markierte. Kaefer verlängerte erst vergangene Woche seinen Vertrag und war der letztjährige Topscorer der Grafinger. Im Mittelabschnitt wurde das Ergebnis schließlich deutlich, was vor allem an der Kaltschnäuzigkeit der Hausherren lag. Immer wieder scheiterte die Offensive von Alfred Weindl an der gut aufgelegten Torfrau Lisa Hemmerle. Besser machten es die EHC-Angreifer Quinlan, Merz und Rische und erhöhten noch vor dem erneuten Ertönen der Pausensirene auf 4:0. Kaum zurück auf dem Eis, gelang es den Spielern in rot-weiß sogar einen weiteren Treffer zu markieren. Torlos sollten die Wanderers jedoch nicht bleiben. Zwei Minuten vor dem Ende traf Nico Rossi auf Zuspiel von Becker und Pfeil zum 5:1 Entstand.
Das nächste Vorbereitungsspiel der Wanderers findet bereits kommenden Sonntag, den 25. September 2016 statt. Zu Gast im Germeringer Polariom sind die „Wölfe“ vom EV Bad Wörishofen. Spielbeginn gegen den Landesligisten ist wie gewohnt um 18:00 Uhr.  



ecdcmemmingenDurchwachsenes Wochenende: Zwei Test-Niederlagen für den ECDC Memmingen

(BYL)  Keine Siege gab es für den ECDC Memmingen am letzten Wochenende. Gelang den Indians am Samstag noch ein sehr achtbares Ergebnis mit der Last-Minute-Niederlage bei Oberligist Waldkraiburg, so war die darauffolgende Vorstellung gegen den Landesligisten Füssen doch eine große Enttäuschung für die zahlreichen Zuschauer am Hühnerberg.
In letzter Minute geschlagen geben mussten sich die Memminger beim Rückspiel gegen den amtierenden Bayerischen Meister aus Waldkraiburg. Ersatzgeschwächt reisten die GEFRO-Indians nach Oberbayern und lagen bereits im ersten Drittel durch Treffer von Trox und Hagemeister mit 0:2 zurück, ehe Jakub Revaj kurz vor der ersten Pause den Anschluss herstellen konnte.
Im zweiten Abschnitt erhöhte Waldkraiburg, trotz guter Partie der Maustädter, in Überzahl durch Kontingentspieler Hudec auf 3:1. Doch die Mannen von Waldemar Dietrich, die ohne zahlreiche Stammspieler angetreten waren kämpften und kamen zurück. Durch Treffer von Testspieler Petr Krepelka und Michael Folk konnten sie das Spiel ausgleichen, und hatten den Favoriten am Rande der Niederlage. Zu dieser kam es aber schlussendlich nicht, denn die Löwen konnten kurz vor Ende den Siegtreffer durch Fabian Zick erzielen.
Einen Tag später, vor 835 Zuschauern, unterliegt Memmingen dem EV Füssen mit 2:6. Den Indians merkte man von der ersten Minute an die fehlende Spritzigkeit, durch das zweite Spiel innerhalb von 24 Stunden an. In den ersten 6 Minuten gab es jeweils eine doppelte Überzahl-Chance für beide Teams, keines konnte sie aber nutzen. Nach 14 Minuten brachte Krötz Füssen mit 1:0 in Führung, in der 18. Minute legte Oppenberger zum 2:0 nach. Im zweiten Drittel kamen die Indians etwas besser aus der Kabine und erzielten folgerichtig den Anschluss durch Miettinen nach 27 Minuten. Der ECDC nun am Drücker und mit zwei großen Chancen zum Ausgleich, doch sowohl Miettinen als auch Weigant vergeben freistehend vor dem überragenden Glaswinkler. In der 37. Minute unterläuft Memmingen ein Wechselfehler, den Newhook mit einem Fast Break zum 3:1 abschließt. Noch in der selben Minute gelingt Krötz sogar der vierte Treffer, Memmingen versucht zu antworten, doch mehr als ein Lattentreffer von Stalla springt nicht heraus. Auch im letzten Drittel merkte man den Kräfteverschleiß bei den Indianern, die wie schon am Samstag beim guten Auftritt in Waldkraiburg Testspieler Krepelka einsetzten. Stotz bringt das Team zwar noch auf 4:2 heran, doch Openberger und Naumann besorgen letztendlich den 2:6-Entstand, der gleichzeitig beweist, dass drei Wochen vor dem Saisonstart noch einiges an Arbeit zu tun ist. Memmingen musste in beiden Partien verletzungsbedingt auf Vollmer, Benda, Rott und Simon verzichten. Weiter geht es bereits am nächsten Freitag gegen Lindau am Hühnerberg, in dem sich die Indians gewaltig steigern müssen, um ein achtbares Ergebnis erzielen zu können. 



blackhawkspassauPassau Black Hawks überzeugen im ersten „Heimspiel“  - 16:1 Sieg gegen den EHC Straubing

Am Mittwoch wurde die Bayernligamannschaft der Passau Black Hawks im Löwen Brauhaus Passau der Öffentlichkeit vorgestellt. Die neuen Spieler sind bereits sehr gut im Team integriert und hatten sichtlich Spaß an der Veranstaltung. Nur ein paar Tage später, stand das erste Spiel vor heimischem Publikum in der Passauer EisArena auf dem Programm. Gegner am Sonntag im Vorbereitungsspiel war der EHC Straubing, die 1b Mannschaft der Straubing Tigers.
Die 370 Zuschauer in der Passauer EisArena bekamen ein einseitiges Spiel zu sehen. Passau war in allen Belangen überlegen und siegte am Ende mit 16:1. Bereits in diesem frühen Stadium der Vorbereitung konnten die Fans schnelle Kombinationen und tolle Tore bewundern. Auch die Neuverpflichtungen der Black Hawks konnten durch die Bank überzeugen und sammelten fleißig Scorerpunkte. Der Passauer Nachwuchs kam beim Spiel gegen Straubing ebenfalls nicht zu kurz. Thomas Schmidter und Michael Dorfner durften sich vor heimischer Kulisse beweisen.
Ein echter Gradmesser war die Partie gegen Straubing freilich noch nicht. Dieser steht am nächsten Sonntag an, wenn die Mannschaft von Trainer Ivan Horak zum Oberliga Aufsteiger nach Waldkraiburg reist. In der modernisierten Raiffeisen Arena werden die Black Hawks dann richtig gefordert. Schließlich haben sich die Oberbayern seit dem Aufstieg noch einmal richtig verstärkt. Das nächste Heimspiel steht am Freitag den 30.09.2016 um 20 Uhr gegen den EV Dingolfing auf dem Programm. - czo



schongauZwei Testspielsiege für die Schongau Mammuts

(BYL)  Mit zwei ungefährdeten Sieges startete die EA Schongau ins diesjährige Vorbereitungsprogramm.
Am Samstagabend gewannen die Mammuts bem Tiroler Eliteligisten HCO Silzbulls ein kampfbetonten Spiel mit 1 : 3.
Fabian Magg hatte die EAS in der 6. Minute in Front gebracht. Norbert Löw erhöhte in der 18. Minute, ehe die Gastgeber im Mittelabschnitt durch Föger auf 1 : 2 (31.) verkürzen konnten.  Milan Kopecky sicherte in der 54. Minute mit dem dritten Treffer den Erfolg der Mammuts.
Am nächsten Tag machte das Team weiter, wo es am Samstag aufgehört hatte.
Schon in der ersten Minute traf Milan Kopecky zum 1 : 0. Doch in der Folge machte das Team trotz offensichtlicher Überlegenheit zu wenig aus dem Vorteil. Insbesondere als sich die Gäste einige Strafzeiten in Folge leisteten. Und so fiel der 2. Treffer erst in der 36. Minute  - Norbert Löw hatte abgezogen.   
Mit viel Platz auf dem Eis – beide Teams hatten einen Spieler auf der Strafbank – wurde Norbert Löw perfekt freigespielt und versenkte eiskalt zum 3 : 0 (55.). Das verunsicherte die Gäste etwas und der sonst so souveräne Schlussmann der Gäste musste nach einem Ausflug aus seinem Kasten und folgenden Scheibenverlust  - das 4 :  0 ins weit offene Tor durch Neuzugang Tobias Dietz hinnehmen (55.).
Auf Schongauer Seite hielt Christoph Lohr seinen Kasten sauber und rechtfertigte mit souveräner Leistung vor rund 140 Zuschauern seine Rückkehr aus dem B-Team
Zwei Siege bei den noch viel Stückwerk war – und beide Gegner waren in der Vorbereitung kaum weiter als die Mammuts. Da verspricht das Derby gegen Peißenberg am Freitag schon eine ganz andere Nummer zu werden, wenn es gegen einen der Top-4 Anwärter der Bayernliga geht. Am Sonntag folgt dann schon das Rückspiel in Pfronten. 



pfrontenfalconsEV Pfronten: Niederlage zum Auftakt der Vorbereitung

(BLL)  Mit einer Niederlage  kehrten die Falcons von ihrem ersten Vorbereitungsspiel aus Schongau zurück. Das Spiel bei den Bayernligaaufsteigern endete mit 4:0 (1:0/1:0/2:0) für die Hausherren. Die Oberbayern erwischten einen guten Start und gingen bereits nach 53 Sekunden durch Milan Kopecky in Führung. Daraufhin gelang es den Falcons, die auf einige Spieler verzichten mussten, das Spiel etwas offener zu gestalten. Der zweite Treffer der Mammuts gelang Norbert Löw (Barnsteiner) folglich erst in der 36. Spielminute. Die Überlegenheit der Gastgeber machte sich im Schlussabschnitt deutlich, als erneut Norbert Löw (Barnsteiner/Schratt) und Tobias Dietz innerhalb von 25 Sekunden für den Endstand zum 4:0 sorgten. Am Ende wurde der Bayernligist somit seiner Favoritenrolle gerecht und entschied die Partie zu seinen Gunsten. 



eisbaereneppelheimErfolgreiches Testspielwochenende für die Eisbären Eppelheim

(RLSW)  Am Freitag waren die Bären aus Neuwied, Zwangsabsteiger aus der Oberliga
Nord, im Icehouse zu Gast. Man verkaufte sich teuer, spielte mindestens
auf Augenhöhe, doch musste sich am Ende knapp mit 2:4 geschlagen geben. Am
Sonntag stand mit der Aufgabe am Baden Airpark das Rückspiel gegen die
Baden Rhinos an, dass man erneut, wenn auch ebenfalls knapp mit 6:5
gewinnen konnte.
Mit Neuwied stand den Eisbären ein Gegner vor der Brust, den man bis dato
nicht kannte. Doch der höher eingeschätzte Favorit konnte sich gegen die
Eisbären nur selten entfalten. Zunächst übernahmen die Eisbären das Heft
des Handelns und erarbeiteten sich früh zahlreiche Chancen. Erst mit der
ersten Überzahl kamen die Gäste besser ins Spiel, in dessen Folge dann
auch das 0:1 (9.) fiel. Das Spiel blieb in der Folge ausgeglichen, doch
die nächste Strafe brachte Neuwied wieder näher an Eisbären-Goalie Wagner,
der kurz darauf das 0:2 (19.) kassierte, welches er mit glänzenden Paraden
bei zwei Alleingängen der Gäste zuvor noch zu verhindern wusste.
Nach der Pause konzentrierten sich die Eisbären wieder mehr auf das Spiel
und wurden prompt gefährlich. Neuwied konnte die Angriffe teils nur mit
Fouls stoppen, so dass Sawicki in doppelter Überzahl den 1:2-Anschluss
(32.) markieren konnte. Die Eisbären drängten nun auf den Ausgleich,
kassierten dabei allerdings einen Unterzahl-Konter der zum 1:3 (33.)
abgeschlossen wurde. Ein Nackenschlag, von dem sich die Eisbären jedoch
schnell erholten. Zu Beginn des Schlussdrittels erzielte Ackermann so in
Überzahl den erneuten Anschluss (2:3 – 45.) und in der Folge schnupperten
die Eisbären am Ausgleich, doch trotz zwölfminütiger Überzahl wollte kein
weiterer Treffer gelingen. Erst als die Eisbären mit der Herausnahme des
Goalies alles auf eine Karte setzten, machte Neuwied per Empty-Net-Treffer
(60.) alles klar.
Dass es trotz des 7:2 – Erfolges vor Wochenfrist am Sonntag am Baden
Airpark nicht einfach werden würde, war den Eisbären vor der Partie klar.
Die Gäste sinnten auf Revanche und mit einem volleren Kader und mehr
Trainingseinheiten, war der Spielausgang völlig offen. So entwickelte sich
von Beginn an ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Eisbären sich gut durch
die Hügelsheimer Reihen kombinierten, dabei jedoch zu selten zum
Torabschluss kamen. Die Gastgeber zeigten ihr gewohnt schnelles
Konterspiel und blieben dabei jederzeit gefährlich. Trotzdem waren es die
Eisbären, die in der 16. Minute durch Kawachi in Führung gingen. Doch
diesmal konnten die Rhinos quasi postwenden zurück schlagen.
Begünstigt durch eine doppelte Überzahl zu Beginn des Mitteldrittels
brachte Striepeke die Eisbären erneut in Front (22.). Das Spiel wurde nun
deutlich ruppiger mit vielen Strafen auf beiden Seiten. Die Eisbären
konnten sich jedoch schneller wieder aufs Spielen konzentrieren nach einem
schnellen Durchbruch von Nikolov über außen durch Gottschalk auf 3:1
erhöhen (33.). Wie schon am Freitag konnte man in der Folge sich bietende
Überzahlsituationen zunächst nicht nutzen, und musste statt dessen durch
einen schnellen Konter den Anschlusstreffer hinnehmen (3:2-38.). Doch
diesmal hatten die Eisbären die Antwort schnell parat und erhöhten noch
vor der Pause durch Gerber auf 4:2 (40.).
Nach der Pause kamen die Rhinos bissig und spielstark zurück. Der erneute
Gegentreffer zum 4:3 (43.) die logische Konsequenz. Nikolov konnte diesem
das 5:3 (47.) entgegensetzen, was die Rhinos mit dem 5:4 (48.)
beantworteten. Das Nikolov in der 54. Minute erneut erfolgreich war,
sollte nur kurz für Entlastung sorgen, denn im Powerplay verkürzten die
Rhinos erneut (57.). Allen Offensivbemühungen zum Trotz ließen die
Eisbären keinen weiteren Gegentreffer mehr zu und brachten den knappen
Sieg über die Zeit.
Die beiden Testspiele haben gezeigt, dass sich die Eisbären auf einem
guten Weg befinden. Die Niederlage am Freitag wäre mit besserer
Chancenverwertung vermeidbar gewesen, trotzdem konnte man mit einem
starken Gegner gut mithalten. Am Sonntag war spielerisch zwar etwas Sand
im Getriebe, doch Rückschläge machten die Eisbären mit dem nötigen
Kampfgeist wett und die kurzfristigen Ausfälle im Sturm mit Bruns, Sawicki
und Merkel konnten die Kollegen durch ihre Treffer kompensieren und mit 7
Torschützen bei 8 Treffern die Ausgeglichenheit im Kader belegen.



rebels-stuttgartStuttgarter EC: Saisonstart 2016/17 – es geht wieder los!

(RLSW)  Endlich ist es soweit – am nächsten Freitag, den 23. September 2016 starten die Stuttgart Rebels mit ihrem ersten Heimspiel in die Eishockeysaison 2016/17. Um 20 Uhr begrüßen die Stuttgarter hierbei die Gäste des EV Ravensburg, um die erste Partie der Regionalliga Süd-West in dieser Saison auszutragen.
Das Stuttgarter Team hat sich unter Führung des Cheftrainers Philipp Hodul bereits in den letzten Wochen und Monaten im Rahmen eines intensiven Sommertrainings gut auf die kommende Spielzeit vorbereitet. Die drei Neuzugänge Arthur Groß, Adrian Kolar und Dustin Ketzler weisen viel Erfahrung teilweise auch aus der Oberliga auf und haben sich schon gut in das Team integriert. Dies lässt auf eine spannende und erfolgreiche Saison hoffen.
Der Stuttgarter EC freut sich über Ihren Besuch! Erleben Sie Eishockey hautnah und unterstützen Sie unser Team beim Kampf um die Meisterschaft der Regionalliga Süd-West!
(jb)



diezlimburgrocketsTrotz schwacher Leistung: Diez-Limburg Rockets schlagen DNL2-Team der Frankfurter Löwen

(RLW)  Auf der Liste der Dinge, die im Laufe einer Vorbereitung passieren, darf dies scheinbar nicht fehlen: Absolviere ein Spiel, in dem du auch mal komplett danebenliegst. So geschehen am Freitagabend in der Eissporthalle Diez: Ja, richtig, die EG Diez-Limburg hat im dritten Testspiel den dritten Sieg eingefahren. Ja, stimmt, das 10:3 (4:0, 4:1, 2:2) war der erste zweistellige Erfolg in der Vorbereitung. Und trotzdem war das spielerisch alles andere als überzeugend, was die Rockets da gegen das DNL2-Team der Frankfurter Löwen zeigten. Aber: Auch dafür ist die Vorbereitung eben da. Ein Spiel mit „Hallo-wach-Effekt“.
Rockets-Trainer Holger Pöritzsch musste auf gleich vier Akteure verzichten: Patric Kaliszewski, Andreas Wichterich, Dominik Kley und Konstantin Firsanov fehlten, dafür rückten die Youngster Justin Wenzel und Colin Jonas in den Kader. Löwen-Förderlizenzspieler Fabian Heyde bekam nach einer intensiven Torhüter-Trainingswoche mit dem DEL2-Team der Frankfurter eine Auszeit, für ihn wechselte sich Vanessa Decker im Tor mit Stammgoalie Alexander Neurath ab. Die Ausfälle dürfen jedoch kein Grund dafür sein, dass die Gastgeber derart schleppend in die Partie fanden. Vor allem in der Umschaltbewegung wirkten die Rockets wenig dynamisch.
Lediglich im Abschluss sah das ganz ordentlich aus, was der Regionalliga-Aufsteiger da zeigte: Matt Fischer (4.), Igor Engelmann (7.), Martin Brabec (10.) und Willi Hamann (11.) schossen eine 4:0-Führung nach dem ersten Drittel heraus. Und die Raketen legten auch im zweiten Abschnitt weiter nach: Kim Kevin Mainzer (22.), Marco Herbel (22.), Martin Brabec (26.) und Andrej Teljukin (31.) erhöhten auf 8:0, ehe der souveräne Neurath zwischen den Pfosten Platz machte für Nachwuchs-Torhüterin Vanessa Decker. Die zeigte trotz am Ende dreier Gegentore eine gute Leistung und deutete an, welches Potenzial in ihr steckt.
Die DNL2-Akteure der Löwen zeigten trotz des deutlichen Rückstandes
phasenweise genau das, was man bei den Gastgebern vermisste: Schnelles und direktes Spiel nach vorne mit Zug zum Tor, aber auch schnelles Umschalten von Offensive auf Defensive. Der couragierte Auftritt wurde denn auch mit insgesamt drei Toren belohnt: Tamas Balint (32., 59.) und Fabian Gebhard (55.) betrieben Ergebniskosmetik. Auf der Gegenseite machten Hamann (44.) und Fischer (58.) mit ihren jeweils zweiten Treffern das Ergebnis noch zweistellig.
„Das war heute sicherlich nicht unser Spiel“, sagte EGDL-Trainer Holger Pöritzsch. „Da war kein Tempo drin, keine Kombinationen, viele Einzelaktionen. Das kann uns so nicht gefallen. Sicherlich spielt der Kopf auch immer eine Rolle gegen einen Gegner, der dich nicht komplett fordert. Aber das darf keine Ausrede sein. Da bleiben noch viele Hausaufgaben für uns.“ Am Freitag, 23. September, 20.30 Uhr, trifft die EGDL im letzten Testspiel der Vorbereitung in der Eissporthalle Diez auf den TuS Wiehl.



grefrathphoenixGrefrather EG startet mit Penalty-Sieg in die Saisonvorbereitung - Dennis Holstein wird mit 3 Toren zum Matchwinner


(RLW)  Das war schon ganz ordentlich, was die Grefrather EG in ihrem ersten von zwei Vorbereitungsspielen ablieferte. Nur Wenige hatten dem Aufsteiger von der Niers im Vorfeld Chancen bei den favorisierten Dinslakenern ausgerechnet, die zudem bereits ihr drittes Vorbereitungsspiel bestritten und bis dato mit einem 4:4 in Ratingen und einem klaren 9:4 gegen den Neusser EV bislang sehr starke Ergebnisse erzielen konnten.
Die Feuervögel, die im Vorjahr mit dem fast gleichen Team in der Vorbereitung bei den Kobras mit 3:10 deutlich unterlagen, kamen deutlich besser aus den Startlöchern als die Hausherren. Bereits in der Anfangsphase hatten Dennis Holstein (3. Minute), Andre Nelleßen (4. Minute) und wiederum Dennis Holstein in Unterzahl (8. Minute) durch drei Konter eine deutliche 3:0-Führung für die GEG heraus geschossen. Die bis dato etwas überrascht wirkenden Kobras hatten offenbar den Aufsteiger von der Nies ein wenig unterschätzt und gingen von da an etwas konzentrierter zu Werke.
Noch in der 9. Spielminute gelang es Dinslaken auf 1:3 zu verkürzen. In der Folge übernahmen die Gastgeber zunehmend mehr die Kontrolle über das Spiel, Grefrath blieb jedoch gefährlich und versuchte immer wieder durch Konter das Ergebnis auszubauen. Diesmal war das Glück jedoch eher auf Seiten der Kobras, die in der 14. Minute eine Unachtsamkeit in der Grefrather Hintermannschaft zum 2:3 Anschlusstreffer nutzten und schließlich noch vor der Pause zum 3:3-Ausgleichstreffer kamen.
Im Mittelabschnitt zeigten sich beide Teams in der Defensive konzentrierter und agierten nun etwas vorsichtiger. Die "Giftschlangen" hatten nun mehr Spielanteile. Grefrath schaffte es jedoch immer wieder, sich geschickt zu befreien und auch den Kobra-Torhüter das eine oder andere Mal zu prüfen.
Nach 30 gespielten Minuten wechselte Phoenix-Trainer Karel Lang auf der Torhüter-Position. Backup Sascha Morsbach hatte bis dahin eine ordentliche Leistung abgeliefert und machte nun für Oliver Nilges Platz zwischen den Pfosten. Im Mittel-Drittel sollte kein Treffer mehr fallen. So ging es beim Stande von 3:3 in die zweite Pause.
Im Schlussabschnitt bauten jetzt die immer stärker werdenden Kobras ordentlich Druck auf. Grefrath sah sich zunehmend mehr ins eigene Drittel eingeschnürt und auch die Entlastungsangriffe wurden jetzt immer seltener. Zeigte sich die Phoenix-Defensive im Anfangsdrittel noch nicht besonders sattelfest, so gelang es ihr nun jedoch immer wieder durch konzentriertes und konseqeuentes Auftreten zu verhindern, dass die Gastgeber ihrerseits erstmals zum Führungstreffer kamen. Selbst einige Unterzahlsituationen wussten die Feuervögel erfolgreich bis zur letzten Sirene zu meistern, so dass das Penaltyschießen über den "Sieger des Abends" entscheiden musste.
Während die Dinslakener Schützen allesamt am starken Oliver Nilges in seiner Parade-Disziplin scheiterten, konnte Dennis Holstein mit seinem 3. Treffer des Abends schließlich die Entscheidung zugunsten der GEG herbeiführen und sich als "Matchwinner" feiern lassen.
Trainer Karel Lang über die Leistung seines Teams nach dem Spiel: "Das Ergebnis hat mich selbst ein wenig überrascht. Die 3:0-Führung haben wir durch drei schnelle Breakes herausgespielt und später durch drei Geschenke an die Kobras wieder hergegeben. Alles in Allem bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft jedoch sehr zufrieden. Im Spielverlauf haben wir uns immer geschickter angestellt. Besonders freut mich die starke Leistung unserer Torhüter".
Auf Seiten der GEG lief der 19-jährige Verteidiger Till Schwarte als Gastspieler auf, um sich für ein Engagement im Grefrather Regionalliga-Kader zu empfehlen. Karel Lang möchte nach dem zweiten Vorbereitungsspiel am kommenden Freitag, 20:00 Uhr bei den Ratinger Ice Aliens die Entscheidung treffen, ob sein Team noch einmal um den 202 cm großen und 102 Kg schweren Defensiv-Hünen erweitert wird. 



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Montag 19.September 2016
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