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September 26
                         
September 5
      
Saisonbeginn
     
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Die beiden Stürmer Dominick Thum (Neusser EV) und William Izak (Iserlohn DNL) wussten im Tryout zu überzeugen und werden bis zum Saisonende beim EVD bleiben. Dagegen wird Torhüter Lucas Goebels den Verein verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  
ASV Hamburg
(VLN)  Der Großteil der Mannschaft bleibt weiter zusammen. Bisher haben die Torhüter Kurtus Hancock und Florian Lentz, die Verteidiger Bent Meyer, Martin Müller, Rasid Saitov, Torben Sander und Klaas Steffen, sowie die Stürmer Steffen Drewes, Nick Fischer, Benjamin Hepburn, Daniel Lupzig, Patrick Schrage, Christian Seifert, Sebastian Wilczarski, Benjamin Wollf und Christian Zachariassen ihre weitere Zusage beim Altonaer SV gegeben
  
Dingolfing Isar Rats
(BYL)  Verteidiger Artur Schwarz, der 218 aus Moosburg zu seinem Heimatverein zurückkehrte, wird den EVD verlassen und sich einer neuen Herausforderung stellen
  
ESV Kaufbeuren
(OLS)  Die Augsburger Panther haben ihren 17-jährigen Nachwuchsverteidiger Liron Pellizzari mit einer Förderlizenz für den ESVK ausgestattet. In der letzten Saison spielte er noch in der DNL und stand im erweiterten DEL-Kader
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Allrounder Alexander Källgren verlässt den TuS. Man konnte sich nicht auf eine weitere Zusammenarbeit verständigen. Dafür wurde mit August Sandell ein neuer Stürmer vorgestellt. Der 24-jährige Schwede spielte zuletzt in der dritthöchsten Liga seines Heimatlandes für Järfälla HC
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Der EHC hat Verteidiger Filip Varga verpflichtet. Der 19-jährige Slowake wechselt aus der DNL vom EV Landshut zum EHC wo er seine erste Saison im Seniorenbereich bestreiten wird. Das selbe gilt auch für Stürmer Matyas Patocka. Der 20-jährige Tscheche kommt aus dem Nachwuchs der Pirati Chomutov
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Die Black Hawks intensivieren ihre Kooperation mit den Eisbären Regensburg. Die Oberpfälzer haben Dmitrij Haberling, Marks Jirgensons und Pepino Langmeier mit Förderlizenzen für Passau ausgestattet. Ausserdem erhalten die DNL.Spieler Arthur Milic, Jakob Meißner, Jan-Luka Meißner und Jason Arzt Spielberechtigungen für den Oberligisten
  
Harzer Falken
(RLNO)  Die Kassel Huskies haben den jungen Torhüter Alexander Pankraz mit einer Förderlizenz für Braunlage ausgestattet
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Torhüter Marc Siebels, der letztes Jahr aus Fürstenfeldbruck nach Norddeutschland zurückkehrte, wird auch in der neuen Saison zum Goalie-Team der Wesesrstars gehören
 
Neusser EV
(RLW)  Kurzfristig hat Stürmer Jordi Cuena Pazos um Auflösung seines Vertrages gebeten
 
Forst Nature Boyz
(BLL)  Als nächstes hat Torhüter Thomas Zimmermann seine weitere Zusage beim SC gegeben. Der 25-Jährige wird bereits in seine vierte Saison für die Nature Boyz gehen
  
Wanderers Germering
(BLL)  Stürmer Leopold Inselkammer wird auch in der neuen Saison das Trikot der Wanderers tragen. Der 24-Jährige absolvierte zuletzt 14 partien und konnte dabei ein Tor erzielen
  
Black Eagles Reutlingen
(BWL)  Stürmer Waldemar Wehrle wird aus privaten Gründen die TSG verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  

   

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IHP-PuckIHP Nachrichten
Samstag 14.Februar 2026

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Personalien, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Freitag und Samstag mit insgesamt 16 Beiträgen von der Nationalmannschaft, aus der Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Regionalliga Ost und aus dem Frauen-Eishockey.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
  
NationalmannschaftNationalmannschaft
Olympia 2026: Männer holen Auftaktsieg gegen Dänemark

(DEB)  Die Männer-Eishockeymannschaft hat den Auftakt in das olympische Eishockeyturnier erfolgreich gestaltet. Im ersten Gruppenspiel gelang der Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis ein 3:1 (1:1, 2:0, 0:0)-Sieg gegen Dänemark. Vor 3.986 Zuschauern in der Milano Rho Ice Hockey Arena waren Leon Draisaitl und Tim Stützle (2) die Torschützen für die deutsche Auswahl.
Deutschland führte bereits nach 23 Sekunden durch Leon Draisaitl mit 1:0. Die Dänen glichen durch Oscar Moelgaard noch im Auftaktdrittel (14.) aus. Tim Stützle hatte mit seinen ersten beiden Länderspieltoren die passenden Antworten im Mittelabschnitt (25. und 31.) parat. Im Schlussdrittel ließ die deutsche Mannschaft nichts mehr zu und feierte den ersten Sieg im Turnier.
Nächster Vorrundengegner für die Männer-Eishockeymannschaft ist das Team aus Lettland. Das Spiel findet am Samstag, den 14. Februar 2026, um 12:10 Uhr in der Milano Rho Ice Hockey Arena statt.
Übersicht #GERDEN
Torschützen Team GER: Leon Draisaitl (1.), Tim Stützle (25. und 31.).
Schüsse: Deutschland 26 – Dänemark 38.
Strafminuten: Deutschland 0 – Dänemark 4.
Starting Goalie: Philipp Grubauer.  
Kapitäne: Leon Draisaitl (C), Moritz Seider (A), Tim Stützle (A).
Zuschauer: 3.986.
Stimmen #GERDEN
Bundestrainer Harold Kreis: „Die Mannschaft hat diese schwierige Aufgabe gegen eine starke dänische Mannschaft heute kämpferisch gut gelöst. Wir sind sehr zufrieden mit dem Start in das Turnier. Das Zeitfenster, um gute Lösungen zu finden, ist auf diesem Niveau für die Spieler sehr schmal. Dennoch hat es die Mannschaft geschafft, oft die richtigen Entscheidungen zu treffen, um in diesem Auftaktspiel erfolgreich zu sein. Wir nehmen aus diesem Spiel sehr viele positive Dinge mit, haben zugleich aber auch Aspekte, die wir zukünftig verbessern möchten. Wir können auf diesem Spiel aufbauen, um auch in den nächsten Partien erfolgreich zu sein.“
Kapitän Leon Draisaitl: „Das Spiel hat viel Spaß gemacht und der Sieg war zum Auftakt des Turniers sehr wichtig. Mit der Führung im Rücken haben wir es vor allem im letzten Drittel sehr gut gemacht, was bereits zum Start des Turniers ein gutes Zeichen ist. Ich freue mich, mit meinem Treffer einen Teil dazu beigetragen zu haben, aber am Ende zählt nicht meine individuelle Leistung, sondern unsere drei Punkte, die wir als Mannschaft erreicht haben. Wir genießen hier jede Sekunde und möchten jeden Olympia-Moment mitnehmen – ich freue mich deshalb umso mehr auf die nächsten Tage und unsere Aufgaben.“
Assistenzkapitän Tim Stützle: „Der Start in dieses Turnier hat mir sehr gut gefallen. Wir haben viele Chancen kreiert und zugleich mit Philipp Grubauer einen tollen Rückhalt im Tor gehabt. Jeder Spieler hat heute seine Rolle erfüllt und eine gute Leistung gezeigt. Wir könnten noch direkter und schneller spielen, da habe ich persönlich und haben wir als Mannschaft noch Verbesserungspotenzial. Aber ich bin mir sicher, dass wir hier unseren Rhythmus finden werden, und freue mich auf die kommenden Spiele.“
Spielplan und Ergebnisse Olympia 2026 | Männer Gruppe C
12.02.2026 | Deutschland – Dänemark 3:1 (1:1, 2:0, 0:0)
14.02.2026 | 12:10 Uhr | Deutschland – Lettland
15.02.2026 | 21:10 Uhr | USA – Deutschland
 www.ihp.hockey    Freitag 13.Februar 2026  00:46 Uhr Bericht:     DEB
Autor:     ms


crimmitschauEispiraten Crimmitschau
0:6! Eispiraten kassieren deutliche Niederlage in Regensburg - Deutlicher Dämpfer im Rennen um die Pre-Playoff-Ränge

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau mussten im Kampf um die Pre-Playoff-Plätze einen ordentlichen Dämpfer hinnehmen. Ihr heutiges Gastspiel bei den Eisbären Regensburg ging mit 0:6 verloren. Den Schwung vom 2:1-Erfolg über Weiden am vergangenen Dienstag konnten die Schützlinge von Chefcoach Jussi Tuores nicht mitnehmen.
Dabei begann die Partie durchaus ordentlich aus Sicht der Westsachsen, die wieder auf Topscorer Corey Mackin, Justin Büsing und Robin Veber bauen konnten. Im ersten Drittel begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Regensburg hatte zwar leichte Vorteile bei den Abschlüssen, doch wirklich zwingende Torchancen blieben auf beiden Seiten Mangelware. Torhüter Kevin Reich und sein Gegenüber Jonas Neffin hatten zunächst alles im Griff. Ein torloses Remis nach 20 Minuten ging somit absolut in Ordnung.
Mit Beginn des zweiten Abschnitts kippte die Partie jedoch. Regensburg erhöhte das Tempo und nutzte eine Unordnung im Crimmitschauer Defensivspiel eiskalt aus. Das 0:1 fiel nach einem schnellen Angriff, bei dem die Eispiraten einen Moment zu spät reagierten. Jeremy Bracco netzte nach 25 Minuten erstmals. In der Folge wirkten die Gäste gedanklich einen Schritt langsamer, verloren Zweikämpfe an der Bande und ließen mehrfach Rebounds zu. Zwei weitere Treffer der Hausherren durch Corey Trivino (30.) und Bryce Kindopp (33.) sorgten binnen weniger Minuten für einen 0:3-Rückstand.
Offensiv fehlte den Eispiraten in dieser Phase die Durchschlagskraft. Zwar erspielte sich das Team einzelne Möglichkeiten – unter anderem durch Mackin, Wruck oder Zikmund – doch entweder fehlte die Präzision im Abschluss oder Neffin im Regensburger Tor war zur Stelle. Auch im Powerplay gelang es nicht, entscheidenden Druck aufzubauen.
Im Schlussdrittel bot sich ein ähnliches Bild. Crimmitschau bemühte sich, doch vieles wirkte zu behäbig oder zu umständlich. Regensburg hingegen spielte die Partie routiniert zu Ende, nutzte weitere Fehler konsequent aus und schraubte das Ergebnis durch die Treffer von Alex Berardinelli (44.), Kevin Slezak (46.) und Jakob Weber (60.) auf 6:0 in die Höhe.
Unterm Strich steht eine deutliche Niederlage, die vor allem aufgrund der tabellarischen Situation schmerzt. Im Rennen um die Pre-Playoffs wären Zähler enorm wichtig gewesen. Die nächste Chance auf Punkte gibt es dann am Sonntag, wenn die Düsseldorfer EG ab 17 Uhr zu Gast im Sahnpark ist.
Torfolge (0:0, 3:0, 3:0):
1:0 Jeremy Bracco 24:49
2:0 Corey Trivino (Guillaume Naud, Pierre Preto) 29:30
3:0 Bryce Kindopp (Alex Berardinelli, Sean Giles) 32:50
4:0 Alex Berardinelli (Nick Mähler, Sean Giles) 43:24
5:0 Kevin Slezak 45:16
6:0 Jakob Weber (Alex Berardinelli, Bryce Kindopp) 59:21 – PP1
Zuschauer: 4.391
 www.ihp.hockey    Freitag 13.Februar 2026  23:21 Uhr Bericht:     EC
Autor:     af


düsseldorferegDüsseldorfer EG
Die DEG unterliegt Krefeld 1:5

(DEL2)  Die Düsseldorfer EG hat das Nachbarschaftsduell gegen die Krefeld Pinguine am Ende deutlich verloren. Gegen den ungefährdeten Tabellenführer gab es eine 1:5 (0:0, 1:1, 0:4)-Niederlage, die erst in den Schlussminuten zustande kam. Es war ein über weite Strecke ausgeglichenes Spiel, ab Minute 56 brach die DEG unerklärlicherweise jedoch völlig ein. So fiel die Niederlage – insgesamt betrachtet – zu hoch aus.
 www.ihp.hockey    Freitag 13.Februar 2026  22:44 Uhr Bericht:     DEG
Autor:     pdeg


kasselhuskiesKassel Huskies
Trotz 43 Torschüssen: Huskies ohne Treffer gegen den EHC Freiburg

(DEL2)  Nach zuletzt sieben Auswärtserfolgen in Serie traten die Huskies am Freitagabend bei den Wölfen aus Freiburg an. In der vierten Spielminute markierte McCallum, trotz guter Anfangsphase der Nordhessen, den einzigen Treffer des Abends. Den Schlittenhunden gelang es hingegen nicht, einen ihrer 43 Abschlüsse im Freiburger Gehäuse unterzubringen.
Die Partie startete schwungvoll mit den vermeintlich besseren Anfangsminuten auf Seiten der Huskies. Diese konnten ihre erste Chance durch Benson (2.) sowie ein Powerplay jedoch nicht verwerten. Stattdessen waren es die Wölfe, für die McCallum, nach Vorarbeit von Ilestedt, mit deren ersten Abschluss den Führungstreffer erzielte. Mit dem Tor war der EHC auch besser im Spiel, konnte sein erstes Überzahlspiel allerdings genauso wenig nutzen wie einen Konter kurz darauf (12.). In den Minuten bis zur Pausensirene kontrollierten die Nordhessen wieder das Spielgeschehen, konnten sich aber keine nennenswerten Chancen mehr erarbeiten.
Zu Beginn des Mittelabschnitts forderte Ewanyk Maurer heraus, doch der Huskies-Schlussmann konnte die Situation bereinigen (23.). Auf der Gegenseite tat es ihm Hegmann bei einem Abschluss von Benson gleich (27.). In der Zwischenzeit sprachen die Schiedsrichter zudem eine zehnminütige Disziplinarstrafe gegen Detsch wegen dem „Provozieren einer Strafzeit“ aus. (26.). Lange war er jedoch auf der Strafbank nicht allein: Ventelä setzte hinter dem Tor des EHC einen üblen Check gegen Braun und erhielt nach Überprüfung mittels Videobeweis eine 5+Spieldauerstrafe (28.). Braun konnte nach einigen Minuten wieder ins Spielgeschehen eingreifen. Nutzen konnten die Schlittenhunde die Überzahlsituation jedoch nicht, auch weil sie in der Phase selbst eine Strafzeit gegen sich ausgesprochen bekamen. Dennoch näherten sich die Huskies in den Schlussminuten zunehmend an. Die beste Chance hatte Benson nach einem Querpass von Hoelscher, doch Hegmann hielt mit einer Glanzparade die Null und den 1:0-Pausenstand fest (35.).
Über weite Strecken des Schlussabschnitts bot sich den Fans in der Echte-Helden-Arena ein ähnliches Bild wie bereits in den letzten Minuten des vorangegangenen Drittels. Die Huskies drängten auf den Ausgleichtreffer, konnten Hegmann im Tor der Wölfe jedoch nicht entscheidend in Verlegenheit bringen. Beide Teams ließen je eine Überzahlsituation ungenutzt, in der Schlussphase hatte Valenti mit einer Einzelaktion die wohl beste Gelegenheit (57.). Auch der zusätzliche Feldspieler sowie die Auszeit halfen nicht mehr: Trotz 43 Torschüssen müssen die Schlittenhunde die Rückreise ohne Torerfolg antreten.
Tore:
1:0 McCallum (Ilestedt – 4. Min.)
 www.ihp.hockey    Freitag 13.Februar 2026  22:33 Uhr Bericht:     ECK
Autor:     pkh


kaufbeurenESV Kaufbeuren
Niederlage in Oberschwaben

(DEL2)  Am 45. Spieltag gastierten die Buron Joker beim Tabellenvierten, den Ravensburg Towerstars. Dabei musste Trainer Leif Carlsson auf insgesamt zehn Akteure verzichten. Krankheitsbedingt fehlten Sami Blomqvist, Jonas Fischer und Rihards Babulis. Aufgrund von Verletzungen mussten Jonny Tychonick, Henri Kanninen, Dartagnan Joly, Joe Cassetti, Jere Laaksonen und Max Oswald ebenfalls im Aufgebot fehlen. Vom Kooperationspartner Red Bull München waren dafür alle fünf Förderlizenzspieler mit dabei. Im Tor stand Cody Porter.
Die Joker kamen dann nur sehr schwer in die Partie. Zuerst hatten sie zwar einen Alleingang durch Klausi Heigl liegen gelassen und somit die erste große Chance der Partie. Nur wenige Augenblicke später war aber auch Alec Alroth alleine durch, aber auch er scheiterte mit seinem Schuss und vergab ebenfalls einen frühen Führungstreffer für seine Farben. Der Führungstreffer für die Oberschwaben sollte dann aber doch relativ früh fallen. Odeen Tufto konnte in der vierten Minute unbedrängt in die Zone der Joker fahren und traf mit einem satten Handgelenkschuss in den linken Torwinkel zum 1:0. Der ESVK hatte nach neun Minuten ein erstes Powerplay. In diesem mussten die Kaufbeurer jedoch eher darum bangen, keinen Gegentreffer zu bekommen. Das Überzahlspiel war total fahrig und von Scheibenverlusten geprägt, so dass die Ravensburger drei große Konterchancen bekamen, die sie jedoch zum Glück aus Sicht des ESVK nicht nutzen konnten. Nachdem auch die Oberschwaben ein eigenes Powerplay nicht gut spielten bzw. der ESVK dieses gut verteidigte, kamen die Allgäuer in den letzten Minuten besser in die Partie. Tyson McLellan traf dann in der 17. Minute zum 1:1. Nachdem Ilja Sharipov einen Schuss von Alec Zawatsky nicht festhalten konnte, war der Top-Scorer der Joker zur Stelle und schob den Puck zum Ausgleich in die Maschen. Mit diesem Spielstand ging es dann auch zum ersten Pausentee.
Im Mitteldrittel hatten die Joker dann gar nichts mehr zu melden. Wie schon im ersten Abschnitt wirkte der ESVK saft- und kraftlos und kam in der Offensive so gut wie nicht vor; wenn doch, ließ man sich eiskalt auskontern. Zudem wirkte das Spiel der Allgäuer einfach viel zu fahrig und sorglos. Die Oberschwaben nutzten dies zu insgesamt vier Treffern und stellten den Spielstand auf 5:1. Den Anfang machten Luca Hauf und Robbie Czarnik, die mit ihren Kontertoren in der 24. und 27. Minute ihr Team auf die Siegerstraße brachten. Ein Doppelschlag in der 35. Minute durch Denis Pfaffengut und Alec Alroth erhöhte den Spielstand dann binnen 14 Sekunden auf 5:1. Weitere Chancen, darunter auch Alleingänge, ließen die Towerstars liegen, bzw. konnte Cody Porter diese entschärfen. Trotz der vier Gegentore hätte der Spielstand also auch noch höher ausfallen können, und für die Mannschaft von Trainer Leif Carlsson war dies nach dem Heimerfolg und dem guten Auftritt gegen Landshut hier nach 40 gespielten Minuten schon wieder einmal ein Spiel zum Vergessen.
Leif Carlsson brachte zu Beginn des dritten Drittels Daniel Fießinger für Cody Porter, der nach fünf Gegentreffern in 40 Minuten wohl mehr als bedient gewesen sein dürfte. Daniel Fießinger stand dann die gesamte Zeit im Mittelpunkt und verhinderte im Minutentakt Großchancen der Oberschwaben, die mit den Jokern teils Katz und Maus spielten. Unterbrochen wurde der Offensivwirbel der Ravensburger in der 46. Minute, als Maximilian Hadraschek nach einem Pass von Philipp Krening alleine vor Ilja Sharipov auftauchte und zum 5:2 traf. Die Hausherren schafften es immer wieder, die Kaufbeurer in ihrer Zone festzuspielen, und hielten somit den Druck auf das Tor von Daniel Fießinger konstant aufrecht, wodurch sie zu weiteren Chancen kamen.
Die Joker hatten nach einer ihrer wenigen Offensivaktionen ein Powerplay zugesprochen bekommen, welches Nikolaus Heigl nach bereits 13 Sekunden zum dritten ESVK-Treffer in der 55. Minute ausnutzen konnte. 90 Sekunden vor dem Ende nahm Trainer Leif Carlsson dann eine Auszeit und holte Daniel Fießinger zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Die Joker kamen noch zu ein paar guten Chancen, unter anderem durch Klausi Heigl und Philipp Krening, aber am Endstand sollte sich nichts mehr ändern.
 www.ihp.hockey    Freitag 13.Februar 2026  22:34 Uhr Bericht:     ESVK
Autor:     pb


Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Derby-Sweep! Pinguine schlagen Düsseldorfer EG 5:1

(DEL2)  Die Krefeld Pinguine gewinnen auch das vierte Straßenbahnderby der Saison. Im ausverkauften PSD Bank Dome und mit mehr als 5500 KEV-Fans im Rücken, schießt der KEV vier Tore in 143 Sekunden und entscheidet das Derby für sich.
Die Partie begann langsam, beide Teams tasteten sich zunächst ab. Zwar gab es 32 Torschüsse, aber keine Treffer. Das sollte sich im Mitteldrittel ändern. Jon Matsumoto brachte die Pinguine nach Vorlage von Zack Dybowski und Alex Weiß in Führung (28.). Die Antwort der DEG kam aber direkt. Nur 59 Sekunden später glich Bradford aus (29.).
Das Schlussdrittel setzte sich so fort, wie der vorherige Abschnitt geendet hatte. Es gab viele Chancen auf beiden Seiten, ein Treffer lag in der Luft, aber kein Team vermochte ihn zu erzielen. Fünf Minuten vor Schluss dann der Durchbruch. Max Newton brachte Krefeld auf Zuspiel von Santos und Gogulla in Führung (56.). Die Entscheidung fiel nur neun Sekunden später. Marcel Müller schob den Puck über die Linie und sorgte per Blitztor für die Vorentscheidung. Doch der KEV hatte noch lange nicht genug. Weitere 64 Sekunden später erzielte Matsumoto das 4:1, kaum mehr als eine Minute später setzte Leo Korus mit dem 5:1 den Schlusspunkt.
Für die Pinguine geht es am Sonntag in der Yayla Arena weiter, der Eislaufverein aus Landshut ist zu Gast.
Zahlen zum Spiel
Düsseldorfer EG – Krefeld Pinguine (0:0, 1:1, 0:4)
Tore: 0:1 (27:33) Matsumoto (Dybowski, Weiß), 1:1 (28:32) Bradford (Hammond, Lessio), 1:2 (55:28) Newton (Santos, Gogulla), 1:3 (55:37) Müller (Bruch), 1:4 (56:41) Matsumoto (Köhler, Payerl), 1:5 (57:51) Korus (Weiß, Mäkitalo)
Torschüsse: 33 – 49
Strafen: Düsseldorf 6 – Krefeld 4
Zuschauer: 13102 (ausverkauft)
 www.ihp.hockey    Samstag 14.Februar 2026  00:17 Uhr Bericht:     KEV
Autor:     dk


starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Hausgemachte Heimniederlage gegen die Lausitzer Füchse

(DEL2)  Diese Pleite haben sich die Starbulls Rosenheim selbst zuzuschreiben: Am 45. Spieltag der DEL2 kamen die Grün-Weißen im Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse im ersten Drittel einfach nicht in die Gänge, ließen Frische im Kopf und in den Beinen vermissen und wurden mit zwei Gegentoren bestraft. Der Anschlusstreffer zum 1:2 Mitte des zweiten Drittels gab den Starbulls deutlich Auftrieb. Der fortan klaren Rosenheimer Überlegenheit entsprangen viele Torschüsse, der gute Gästetorwart Anthony Morrone ließ sich aber kein zweites Mal überwinden.
Beide Teams traten vor 3.577 Zuschauern im ROFA-Stadion mit „voller Kapelle“ an. Bei den Starbulls war Verteidiger Joel Keussen nach zuvor elf Spielen verletzungsbedingter Abstinenz ebenso wieder mit dabei wie Keeper Christopher Kolarz. Sein Torwart-Partner Oskar Autio, der die vergangenen drei Partien bestritt, pausierte. Entsprechend konnten auf Rosenheimer Seite die vier „Imports“ Shane Hanna, Charlie Sarault, Teemu Pulkkinnen und C.J. Stretch auflaufen. Die beiden U21-Fördervertragsspieler im Rosenheimer Line-up waren Sebastian Zwickl, der zuletzt mit dem DEB-Nachwuchs bei einem Turnier in Finnland aktiv war, und Johannes Achatz.
Den Gästen aus der Oberlausitz war anzumerken, dass sie es im vierten und letzten Hauptrundenduell mit den Starbulls nach zuvor drei glatten Niederlagen wissen wollten. Die Starbulls präsentierten sich dagegen fahrig, langsam, uninspiriert – und unkonzentriert. Völlig ohne Not standen plötzlich sechs Rosenheimer Feldspieler auf dem Eis. Die Füchse nutzten das geschenkte Powerplay zur Führung. Georgiy Saakyan traf mit einem Flachschuss ins linke Eck (8.), Alexander Dosch fuhr Torwart Kolarz zuvor durch die Linse.
Eine knappe Minute später staubte Kyle Havlena reaktionsschnell und platziert zum 0:2 ab, nachdem Kolarz einen Schuss von Christopher Theodore zur Seite abwehrte (9.). Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen nahm eine Auszeit. Danach waren die Hausherren immerhin etwas präsenter und kamen zumindest im Powerplay zu guten Chancen. Gästeschlussmann Morrone war aber gegen Ville Järveläinen und Stretch (12.) zur Stelle und parierte auch gegen Sarault prächtig (16.).
Im Zweiten Drittel passierte zunächst wenig, ehe Pulkkinen nach einer Ablage von Lukas Laub satt abzog (31.). Morrone entschärfte den Schuss zwar, aber die Szene hatte Signalwirkung. Plötzlich waren die Starbulls am Drücker. Nach einem Schuss von Järveläinen, den Morrone mit dem Schoner zur Seite abwehrte, staubte C.J. Stretch per Rückhand zum 1:2-Anschlusstreffer ab (32.). Noch in der gleichen Spielminute hatten Järveläinen, Laub und Jordan Taupert das 2:2 auf dem Schläger, konnten Gästekeeper Morrone aber nicht überwinden.
Die Hausherren dominierten die Partie im weiteren Verlauf klar. Das im Schlussabschnitt in die Defensive gedrängte und leidenschaftlich verteidigende Team aus Weißwasser konnte sich aber auf seinen souveränen Schlussmann verlassen, der sich bei der Mehrzahl der vielen Rosenheimer Schüsse aber vor nicht allzu große Proben gestellt sah. Starbulls-Keeper Kolarz hingegen war nun nahezu beschäftigungslos. Zwei Minuten vor Schluss verließ er seinen Kasten, doch auch mit sechs Feldspielern fanden die Gastgeber zu keiner wirklich klaren Torchance mehr.
Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen sprach nach dem Spiel Klartext: „Wir waren selten so schlecht wie heute in den ersten zehn Minuten. Das war grausam, ein Albtraum wie die Jungs unterwegs waren. Als ob sie Blei in den Füßen hätten und gar keine Frische im Kopf. Wir haben die zwei Gegentoren sehr leicht abgegeben. Auch im zweiten Drittel haben wir fünf Minuten gebraucht, um in die Gänge zu kommen. Die restlichen 35 Minuten haben wir gut gespielt. Aber der Torwart hat fast jede Scheibe gesehen. Es war nicht genug Verkehr vor dem Tor. 30 Schüsse vorbei oder direkt auf den Bauchnabel. Das ist nicht gut – dann kannst du 100 Schüsse haben. Das war enttäuschend, auch in Überzahl. Weißwasser hat hart gekämpft, sehr gut verteidigt, einen super Torwart gehabt, einen guten Job gemacht“.
In der Tabelle ist der Vorsprung der auf Rang drei stehenden Starbulls gegenüber den Ravensburg Towerstars nun auf drei Punkte geschrumpft. Die auf Rang fünf stehenden Eisbären Regensburg konnten den Rückstand auf Rosenheim auf acht Zähler verkürzen.
Am Sonntag treten die Starbulls um 17 Uhr auswärts beim Tabellenschlusslicht ESV Kaufbeuren an, zwei Tage danach steht das nächste Heimspiel an: Am Faschingsdienstag ist der Tabellenzweite Kassel Huskies zu Gast im ROFA-Stadion (19.30 Uhr).
 www.ihp.hockey    Samstag 14.Februar 2026  01:09 Uhr Bericht:     SBR
Autor:     ah


Tölzer LöwenTölzer Löwen
Wie vor 60 Jahren - Tölz schlägt Füssen! 

(OLS)  Der erste gefährliche Torschuss kam sinnbildlich vom 17-jährigen Quirin Schlager. Zwei junge Lineups trafen nämlich in Bad Tölz aufeinander, wobei den Hausherren die komplette erste Reihe krankheits- und verletzungsbedingt fehlte. Das erste Tor gelang Nikita Naumann für die Gäste, der Stürmer überraschte Enrico Salvarani aus spitzem Winkel (6.). Die Antwort kam wenig später von Toms Prokopovics, der nach einem Abpraller goldrichtig stand und ausgleichen konnte (9.). Die Partie lief fast ohne Unterbrechungen ab, vor allem die neutrale Zone war umkämpft. Eine längere Druckphase des EVF kurz vor Ende des ersten Drittel überstanden die Löwen unbeschadet.
In den zweiten Abschnitt starteten die Buam sehr gut durch ein Tor der vierten Reihe. Quirin Schlager blockte an der eigenen blauen Linie einen Angriff der Füssener, ging nach und fand den mitgelaufenen Kilian Kathan, der elegant einnetzte (23.). Danach wurde es einmal eng, als Goldhelm Bauer Neudecker auf und davon war, jedoch an Salvarani scheiterte. Es folgten die ersten Strafzeiten der Partie: zunächst konnten die Gäste ihr Powerplay nicht nutzen, wenig später machten es die Löwen besser. Toms Prokopovics traf von der blauen Linie an Freund und Feind vorbei ins Tor (32.). Füssens Torhüter Timotej Pancur machte trotz der drei Gegentreffer eine gute Figur und parierte im weiteren Verlauf des Drittels stark. Auf der Gegenseite unterlief Florian Krumpe ein seltener Fehler, wodurch Simon Boyko plötzlich allein vor dem Tölzer Tor auftauchte und eiskalt abschloss - 3:2 (34.).
Die letzten zwanzig Minuten verliefen zunächst ausgeglichen, ehe Füssen auf den Ausgleich drängte. Wie erwartet brachten Bauer Neudecker und Simon Boyko viel Unruhe, schafften es jedoch nicht auf die Anzeigetafel. Ein weiteres Powerplay blieb ungenutzt, wenig später hatte Niklas Jentsch bei einem Lattentreffer Pech. Die Tölzer hielten ihre Gäste clever vom Tor weg. Falls doch einmal ein Schuss durchkam, war Salvarani gewohnt sicher zur Stelle. Kurz vor Schluss nahm Daniel Jun seine Auszeit, doch auch mit sechs Feldspielern sollte kein Tor mehr gelingen.
 www.ihp.hockey    Freitag 13.Februar 2026  22:14 Uhr Bericht:     TL
Autor:     ps


tigersbayreuthTigers Bayreuth
Memmingen setzt sich am Ende durch und belohnt sich mit 3 Punkten - Onesto Tigers vs. Memmingen Indians 3:6 (1:1, 1:2, 1:3)

(OLS)  Bayreuth: McLeod, Arendas – Spacek (4), Nedved, Pietsch, Schusser (2), Müllejans, Hüserich, Leask – Brown (2), Bollers (2), Verelst, Piskor, Hammerbauer, Schwarz, Lüsch, Zimmermann (2), Boulanger (2), Stelzmann, Maschke, Bauhof
Memmingen: Roth, Flott-Kucis – Svedlund (2), Kurz, Blake, Schubert, Menner (2) – Lillich, Homjakovs (2), Ouderkirk, Meier, Spurgeon, Beauchemin-Brassard, Handschuh, Krymskiy, Pfalzer, Gams
Schiedsrichter: Steinecke, Noeller – M.Reitz, Chr. Reitz
Zuschauer: 999
Strafen: Bayreuth: 14 Memmingen: 6 PP: Bayreuth: 0/3 Memmingen: 2/7
Torfolge: 0:1 (8.) Lillich (Gams, Meier) PP1, 1:1 (11.) Schusser (Piskor, Hammerbauer), 2:1 (33.) Schwarz (Boulanger, Zimmermann), 2:2 (35.) Brassard (Spurgeon, Ouderkirk), 2:3 (36.) Brassard (Blake, Ouderkirk), 2:4 (49.) Gams (Meier), 2:5 (52.) Ouderkirk (Spurgeon, Brassard), 2:6 (55.) Gams (Blake, Meier) PP1, 3:6 (56.) Schwarz
Mit Tom Schwarz, der von den Blue Devils Weiden mit einer Förderlizenz nach Bayreuth ausgestattet wurde, ging man in die Partie gegen den ECDC Memmingen.
Nach einer Anlaufzeit, die einige Minuten anhielt und bei welcher Memmingen ein, zwei Mal zu Abschlüssen kam, wurden die Tigers aktiv und spielten munter mit. Unterbrochen wurde dies von einer Strafzeit gegen die Tigers, die Memmingen nutzen konnte und bei welcher mit dem Torschützen Lillich und den Vorlagengebern Gams und Meier drei Ex-Tigers involviert waren. Im Anschluss kamen die Tigers zu Möglichkeiten, die zunächst noch ungenutzt blieben. Bis Piskor einen Pass von hinter dem Tor in den hohen Slot spielte und Schusser die Scheibe zum Ausgleich direkt nahm. Die beste Gelegenheit in Führung zu gehen verpasste Zimmermann, der einen Pass von Boulanger in zentraler Position bekam, den stark reagierenden Roth jedoch nicht überwinden konnte. Auch Piskor, der sich kurz darauf versuchte, blieb nur zweiter Sieger, sodass man – nach einer weiteren Strafzeit und einem guten Penalty-Killing der Tigers – mit dem Unentschieden in die erste Pause ging.
Zunächst war es Verelst, der das zweite Drittel mit einem Versuch aus der Halbdistanz eröffnete, bevor Meier auf der anderen Seite durchgebrochen war und alleine auf McLeod zusteuerte – dieser aber stabil blieb und die Chance wegnahm. Eine Strafe gegen die Tigers brachte für Memmingen ebenso wenig ein, wie kurz drauf ein Powerplay der Tigers, die ein überschaubares Überzahlspiel zeigten. Erst als Zimmermann in der 33. Minute über die rechte Seite nach vorne lief, einen etwas zu hohen Pass in die Mitte spielte – dort aber Tom Schwarz beinahe in die Scheibe geschoben wurde, klingelte es, was einhergehend mit der Führung der Tigers war. Die bis dahin gute Leistung der Tigers wurde dann etwas getrübt, als Brassard innerhalb von 54 Sekunden zwei Mal einen Erfolg für sich und sein Team verbuchen konnte. Zunächst in einer unübersichtlichen Situation, bei der er schnell reagierte und die Scheibe über die Linie drückte, bevor er dann kurz danach aus der Drehung genau in den Winkel zielte und damit die Führung zurückholte. Mit dieser ging es – nach einigen Strafen auf beiden Seiten, die noch gepfiffen wurden – in die zweite Drittelpause.
Zu Beginn des Schlussabschnitts überstand man eine kurze Unterzahl mit zwei Mann weniger auf der Eisfläche, bevor Brassard McLeod zu einem starken save zwang. Auf der anderen Seite verpasste Boulanger, was wiederrum Ouderkirk „konterte“ und die Scheibe knapp am Gehäuse vorbei setzte. Als sich Meier für Memmingen stark an der Bande durchgesetzt hatte und Gams in der Mitte fand, stellte der Ex-Tiger auf 2:4.
Kurz darauf überbrückte Memmingen schnell die Zonen, bevor die Scheibe bei Ouderkirk landete und dieser passgenau in den Winkel zielte. Der sechste Treffer für Memmingen fiel dann in Überzahl und mit ein bisschen Glück, als Gams die Scheibe Richtung Tor brachte und diese dann vom Rücken von McLeod über die Linie sprang. Den Schlusspunkt setzte Schwarz für die Tigers, der sich in der Angriffszone die Scheibe erkämpfte, diese dann aus dem Halbfeld platziert an Roth vorbeischoss und damit den Endstand von 3:6 auf die Anzeigentafel schrieb.
Für die onesto Tigers geht es am Sonntag weiter, wenn man um 18 Uhr beim EV Füssen antritt. Am Faschingsdienstag empfängt man dann im heimischen Tigerkäfig die Höchstadt Alligators. Spielbeginn ist hier um 20 Uhr.
 www.ihp.hockey    Freitag 13.Februar 2026  22:39 Uhr Bericht:     TB
Autor:     av


deggendorferscDeggendorfer SC
Vierter Derbysieg: Deggendorfer SC ringt die Black Hawks nieder

(OLS)  Auch das vierte Derby der Saison geht nach Deggendorf. Vor 1500 Zuschauer in der ausverkauften Passauer Eis-Arena rang das Team von Headcoach Casey Fratkin in einem zähen Spiel die heimischen Black  Hawks mit 2:5 nieder.
Der Deggendorfer Cheftrainer konnte im Duell mit den Drei-Flüsse-Städtern erneut auf den identischen Kader wie zuletzt zurückgreifen. Es fehlten somit weiterhin Philipp Wachter und Jan Bednar.
Anders als in den Derbys zuvor übersprangen beide Teams die Abtast-Phase und erspielten sich früh Möglichkeiten. Die Deggendorfer erspielten sich allerdings von Minute zu Minute mehr Spielanteile und gingen in der zehnten Minute in Führung. Harrison Roy bediente den mitgelaufenen Marcel Pfänder, der alleine vor Janik Engler eiskalt blieb und zum 0:1 vollendete. Der DSC war in dieser Phase klar spielbestimmend und legte in der 13. Minute durch Roy im Powerplay das 0:2 nach. Die Black Hawks fanden nur wenige Mittel, die Deggendorfer Defensive in Bedrängnis zu bringen, kamen jedoch in der 20. Minute zum Anschluss. Praktisch in letzter Sekunde überwand Elias Rott in eigener Unterzahl Timo Pielmeier zum 1:2 Anschlusstreffer.
Im zweiten Abschnitt verlor die Partie dann zunächst etwas an Fahrt und den Passauern gelang in der 27. Minute der Ausgleich. Mehrfach abgefälscht fand der Puck am Ende vom Kopf von Jonas Stern den Weg ins Deggendorfer Tor zum 2:2. Der Treffer war gleichermaßen ein Weckruf an beide Mannschaften, denn sofort nach dem Tor stieg das Tempo wieder an. Dies nutzte vor allem dem DSC, der in der 34. Minute erneut in Führung ging. Dylan Jackson überwand Engler mit einem tollen Schuss ins rechte obere Eck zum 2:3. Zwar boten sich den Deggendorfern im Anschluss bei doppelter Überzahl beste Chancen, das Ergebnis weiter zu erhöhen, jedoch ließ sich der Passauer Torhüter im Mittelabschnitt kein weiteres Mal mehr überwinden.
Im Schlussdrittel stockte der Spielfluss dann sichtlich. Viele Unterbrechungen und zweimal Videobeweis sorgten dafür, dass das Spiel beider Teams leiden musste. Kurz vor Ende der Partie nahmen die Black Hawks noch zweimal Janik Engler aus dem Tor. Die Deggendorfer nutzten dies eiskalt aus und erhöhten das Ergebnis durch Ty Jackson (59.) und Dylan Jackson (60.) auf 2:5.
Weiter geht es für die Fratkin-Truppe am kommenden Sonntag mit einem Heimspiel gegen die Stuttgart Rebels. Spielbeginn in der Hitzkopf-Arena ist um 18:45 Uhr.
 www.ihp.hockey    Freitag 13.Februar 2026  22:43 Uhr Bericht:     DSC
Autor:     mh


Lindau IslandersLindau Islanders
„Narren Frei“ in der BPM-Arena – Freier Eintritt für Hästräger und Verkleidete / Islanders empfangen formstarke Black Hawks aus Passau

(OLS)  Am Sonntag (15. Februar / 18:00 Uhr) steigt in der BPM-Arena das vorletzte Heimspiel der Hauptrunde. Die EV Lindau Islanders treffen auf die EHF Passau Black Hawks, eines der aktuell formstärksten Teams der Oberliga Süd. Doch nicht nur sportlich - die Partie kann live bei SpradeTV (www.sprade.tv) gestreamt werden - verspricht der Abend Spannung: Da Fasnetssonntag in Lindau traditionell groß gefeiert wird, haben sich die Islanders für dieses Heimspiel ein großartiges Special einfallen lassen.
Auch wenn in diesem Jahr am Fasnachtssonntag kein Fasnetsumzug auf der Insel stattfindet, soll der Abend in Lindau dennoch bunt, laut und stimmungsvoll werden. Unter dem Motto „Narren Frei“ erhalten alle Hästräger und klar erkennbar Verkleideten freien Eintritt für einen Stehplatz zum Duell gegen Passau .Ein Hut oder eine einfache Maske reichen dabei jedoch nicht aus – die Verkleidung muss eindeutig als solche erkennbar sein. Lumpenkapellen o.ä. dürfen ausnahmsweise auch Instrumente und Trommeln zur Stimmungsmache mitbringen.
Im Lager der Islanders hofft man auf zahlreiche Narrenzünfte und Fasnetsvereine aus der Region, die die Einladung annehmen und der BPM-Arena ein farbenfrohes Gesicht verleihen. Die Halle soll sich in einen echten „Hexenkessel“ verwandeln, genau die Stimmung, die das Team im Kampf um wichtige Punkte benötigt. Ein weiteres Highlight: Der Trommlerzug Lindau-Aeschach wird live in der Arena auftreten und dafür sorgen, dass die Atmosphäre einzigartig und laut wird. Es könnte am Ende sogar historisch werden. Unter bestimmten Konstellationen könnte bereits am Sonntagabend der direkte Playoff-Einzug fixiert werden. Ein solches Resultat wäre nicht nur sportlich ein Meilenstein, sondern auch emotional die perfekte Krönung auf einen ohnehin schon besonderen Tag. Passend zum Saisonthema wären die Islanders damit tatsächlich „On the Way to History“.
Doch trotz aller Fasnetsfreude wartet mit den Black Hawks Passau ein enorm unangenehmer Gegner. Sportlich erwartet die Lindauer nämlich ein Gegner, der mit enormer Intensität und physischer Präsenz auftritt. Die bisherigen Saisonduelle zeigen, wie eng diese Begegnungen verlaufen können. Beim ersten Heimspiel siegte Lindau mit 3:1, beim ersten Auswärtsspiel in Passau unterlag man mit 2:4, ehe die Islanders das jüngste Duell in der Dreiflüsse-Stadt mit einem überzeugenden 5:1 für sich entschieden. Die Black Hawks gelten traditionell als äußerst unangenehm zu bespielen, weil sie körperlich robust, läuferisch stark und in der Offensive gefährlich auftreten. Besonders die Routiniers Andrew Schembri und René Röthke verfügen über enorme Erfahrung und sind vor allem in Überzahl brandgefährlich. Schembri führt die interne Scorerliste der Passauer an, gefolgt vom Kanadier Brendan Harrogate, der mit seiner Dynamik und Abschlussstärke immer wieder Akzente setzt. Die Lindauer  Mannschaft weiß deshalb  genau, was nötig ist, um Passau in Schach zu halten, und vertraut auf die starke Entwicklung der vergangenen Wochen.
 www.ihp.hockey    Freitag 13.Februar 2026  08:30 Uhr Bericht:     EVL
Autor:     cs


selberwoelfeSelber Wölfe
Wölfe werden von Peiting abgeschossen - EC Peiting vs. Selber Wölfe 9:4 (3:1; 2:1; 4:2)

(OLS)  Einen bitteren Abend erlebten die Selber Wölfe in Peiting. Nach einem vollkommen verschlafenen ersten Drittel kämpften sie sich bis zur 46. Minute wieder auf ein Tor heran, ehe die Gastgeber nochmal vier Treffer nachlegten. Weidekamp war es zu verdanken, dass die Niederlage nicht noch zweistellig ausfiel. Seine Vorderleute agierten über weite Strecken in der Defensive unsortiert und schlampig im Passspiel.
Wölfe werden überrollt
Die Selber Wölfe starteten schlecht ins Spiel. Sie wirkten behäbig und unsortiert in der Defensive sowie schlampig im Passspiel. Ganz anders traten die Gastgeber auf, die spritzig und zielstrebig agierten. Und so jubelte der ECP gleich in der zweiten Spielminute über die Führung, die Mayr in Überzahl mit einem Schuss von der blauen Linie erzielte. Die Wölfe benötigten bis zur sechsten Spielminute, ehe sie erstmals eine Scheibe auf das von Magg gehütete Tor brachten. Peiting war weiter die tonangebende Mannschaft und stellte in der achten Minute den Spielstand verdient auf 2:0. Wieder war es Mayr, der die fehlende Selber Zuordnung gnadenlos bestrafte. Die Wölfe schienen sich nun zu fangen. Kuqi vergab in der 10. Minute einen Alleingang, Schutz prüfte zweimal Magg direkt nach dem Anspiel und auch Nemec scheiterte am Peitinger Schlussmann. In der 15. Minute wuchs Magg über sich hinaus, als er eine Direktabnahme von Lahtinen bei Selber Überzahl stark parierte. Kurz darauf war es dann aber Selbs Kapitän Gelke, der nach guter Vorarbeit durch Lahtinen den Anschlusstreffer zum 2:1 markieren konnte. Doch die Gastgeber zeigten sich völlig unbeeindruckt und schlossen nur 24 Sekunden später einen Konter durch Heger erfolgreich zum 3:1 ab.
Peiting lässt nicht locker
Die Porzellanstädter kamen gut aus der Pause, hatten in den Anfangsminuten des zweiten Spielabschnitts mehr Zugriff zum Spiel, und wurden für ihr Engagement mit dem 3:2-Anschlusstreffer durch Lahtinen belohnt. Eine fünfminütige Strafe gegen Peiting ließen die Wölfe dann aber ungenutzt. Dies sollte auch ein Knackpunkt im Spiel der Wölfe werden. Eine erneute Powerplaysituation für die Wölfe brachte zunächst eine Chance durch Nemec, doch kurz darauf nutzte der ECP einen Konter per Shorthander zum 4:2. Eine knappe Minute später stellten die „Gallier“ dann in Überzahl gar auf 5:2 und nahmen damit den Wölfen komplett den Wind aus den Segeln.
Achterbahnfahrt der Gefühle
Eine Achterbahnfahrt der Gefühle war der Schlussabschnitt für alle Beteiligten. Zunächst brachten Spitzner und Tramm – letzterer in Unterzahl – ihre Farben wieder auf ein Tor heran. Doch dann ließen die Wölfe erneut ein Powerplay ungenutzt liegen und die Gastgeber schlugen noch viermal zurück: Briere und Maylan nutzten aus, dass die Wölfe offensiv etwas mehr riskierten. Dann wurden hintereinander Kuqi für zwei Minuten und Nemec gar mit einer großen plus Spieldauerdisziplinarstrafe vom Eis geschickt, was die Peitinger zur Entscheidung nutzten. Zunächst war es erneut Mayr, der bei doppelter Überzahl zuschlug, und anschließend Weyrich, der den Endstand zum 9:4 herstellte.
Mannschaftsaufstellungen und Statistik
EC Peiting: Magg (Steffen) – Mayr, Obu, Köttstorfer, Holzmann, Weyrich, Mühlegger – MacKinnon, Briere, Maylan, Diebolder, Heger, Laßmann, Habermann, Markgraf, Greil, Richter
Selber Wölfe: Weidekamp (Wiens) – Tramm, Gläßl, Gauch, Raab, Müller, Kassay-Kezi, Hördler – Kuqi, Nemec, Valasek, Spitzner, Rubin, Schutz, Gelke, Lahtinen, Tabert, Klughardt, Ziesche, Bauer
Tore: 2. Min. 1:0 Mayr (Maylan, Briere; 5/4); 8. Min. 2:0 Mayr (Maylan, Obu); 16. Min. 2:1 Gelke (Lahtinen, Gauch); 17. Min. 3:1 Heger (Diebolder); 24. Min. 3:2 Lahtinen (Tramm, Tabert); 35. Min. 4:2 Laßmann (MacKinnon; 4/5); 36. Min. 5:2 MacKinnon (Maylan, Mayr; 5/4); 42. Min. 5:3 Spitzner (Gauch, Rubin); 46. Min. 5:4 Tramm (Nemec; 4/5); 50. Min. 6:4 Briere (LaßmannObu); 51. Min. 7:4 Maylan (MacKinnon, Magg); 57. Min. 8:4 Mayr (Briere, MacKinnon; 5/3); 58. Min. 9:4 Habermann (Weyrich, Obu; 5/4)
Strafzeiten: Peiting 16 + 5 + Spieldauer gegen Holzmann, Selb 16 + 5 + Spieldauer gegen Nemec
Schiedsrichter: Pletzer, Urban (Merk, Zoepf)
Zuschauer: 643
 www.ihp.hockey    Freitag 13.Februar 2026  22:27 Uhr Bericht:     SW
Autor:     oo

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg
  
   
 
Buchloe PiratesBuchloe Pirates
Eine enge Angelegenheit - Der ESV Buchloe unterliegt zu Hause gegen Burgau im Penaltyschießen und verteidigt trotzdem vorerst hauchdünn Rang 2

(BYL)  Die Buchloer Piraten haben am Freitagabend einen weiteren Schritt in Richtung vorzeitigen Klassenerhalt verpasst, aber dennoch zumindest den zweiten Tabellenrang in der Abstiegsrundengruppe erst einmal behauptet. Gegen den ESV Burgau unterlagen die Freibeuter nach einem intensiven und umkämpften Duell mit 3:4 (0:1, 1:1, 2:1) im Penaltyschießen, wobei man sich immerhin nach einem 1:3 Rückstand im letzten Abschnitt noch einen Punkt sicherte, der am Ende womöglich noch ganz wichtig werden könnte. Dennoch überwog an diesem Abend im ESV-Lager eher die Enttäuschung, auch weil man in den ersten 30 Minuten nicht den allerletzten Willen aufs Eis brachte. Das bemängelte jedenfalls der Buchloer Trainer Dominic Weis neben der wieder einmal mangelnden Effizienz im Torabschluss, der dann aber hinten raus immerhin noch das Comeback seiner Mannen sah, die sich nach einem Zwei-Tore-Rückstand so noch ein Remis nach 60 Minuten erarbeiteten.
Diese waren zuvor über weite Strecken heiß umkämpft gewesen, da sich keiner der beiden Kontrahenten im Abstiegskampf etwas schenken wollte. Die Gäste standen nach dem verpatzten Auftakt in die Runde dabei schon gehörig unter Druck. Doch damit schien das Team von Trainer Fabio Carciola ganz gut umgehen zu können, denn die Eisbären hielten von Beginn an leidenschaftlich dagegen. Trotzdem hatten die Buchloer anfangs etwas mehr Torabschlüsse, doch der gewünschte Erfolg ließ noch auf sich warten – auch weil die Burgauer mit dem Letten Gustavs Samitis an diesem Abend einen bärenstarken Schlussmann zwischen den Pfosten hatten. Und so verzeichneten die Markgrafenstädter nach 15 Minuten die bis dato gefährlichste Aktion, als ein Versuch von David Ballner nur am Pfosten landete – auch wenn die Gäste schon jubelten (16.). Während die Piraten hier also noch mächtig Dusel hatten, verließ sie das Glück wenige Augenblicke später, als ein Schuss von Anton Schreiner so unglücklich von Tormann Dieter Geidl abprallte, dass die Scheibe von einem Buchloer Schlittschuh zum 0:1 über die Line rutschte (16.). Und da Michal Telesz im direkten Gegenzug alleine vor Samitis wieder nur zweiter Sieger blieb (17.), ging es mit dem knappen Rückstand in die erste Pause.
Auch das zweite Drittel war geprägt durch reichlich Intensität und vielen Aktionen, womit es für die 452 Zuschauer unterhaltsam blieb, für die Trainer auf Grund des teils wilden Hin und Her aber eher zerfahren wirkte, wie Burgaus Trainer nach dem Spiel anmerkte. Seine Schützlinge hatten zu Beginn des Mittelabschnitts aber die zwingenderen Torchancen, doch Dieter Geidl hielt seine Mannen weiter im Spiel und zudem hatten die Buchloer erneut Glück, als Moritz Vehkakoski den Puck trotz offenem Tor nur an die Latte setzte (27.). Ab Drittelmitte tauchten dann aber auch die Hausherren wieder öfter vor dem Gäste-Gehäuse auf, doch die Scheibe wollte trotz guter Abschlussmöglichkeiten einfach nicht über die Linie. Erst ein satter Schuss von Adriano Carciola brachte den wichtigen Ausgleich (32.), den die Freibeuter aber dennoch nicht in die zweite Pause retten konnten. Vier Sekunden vor Drittelende stellte der Schwede Mark-Emil Malysjev mit dem 1:2 im Powerplay nämlich den alten Abstand wieder her.
Und nach diesem zeitlich gesehen psychologisch denkbar bitteren Nackenschlag sollte im letzten Durchgang gleich der nächste Wirkungstreffer folgen, als Mikko-Matti Paakkola keine Minute nach Wiederbeginn sogar auf 1:3 stellte. Nun waren die Buchloer endgültig gefordert, doch es dauerte einige Zeit, ehe der Druck gegen kompakt stehende Gäste zunahm und das letztlich auch belohnt wurde. Erst verkürzte Michal Petrak – nach starkem Zuspiel von Alexander Krafczyk – auf 2:3 (53.), ehe Alexander Thiel mit einem sehenswerten Treffer nach ebenfalls schöner Vorarbeit von Mateo Cabral zum 3:3 ausglich (57.). Bei diesem unter dem Strich sicherlich leistungsgerechten Ergebnis blieb es auch nach 60 Minuten und schließlich auch nach 65 Minuten, da beide Torhüter auch in der Overtime keine weiteren Treffer mehr zuließen. So musste das Penaltyschießen den Sieger ermitteln, wo lediglich Burgaus Finne Paakkola erfolgreich war und so seinen Farben den Zusatzpunkt sicherte.
Demzufolge bleibt es nach dem engen Spiel auch in der Tabelle eine enge Angelegenheit, da die Freibeuter die Eisbären nach der zweiten Heimniederlage der Abstiegsrunde nur bedingt auf Abstand halten konnten. Mit jetzt vier Punkten steht man aber zumindest weiter mit einem Zähler Vorsprung auf die drittplatzierten Pfaffenhofener da, die zeitgleich ihr Duell in Ulm mit 2:7 verloren hatten. Auf die viertplatzierten Burgau, die mit dem aus ihrer Sicht wichtigen Auswärtssieg weiter Anschluss halten, beträgt der Abstand zwei Zähler. Und schon am Sonntag kommt es dann in Burgau zum Rückspiel (18.30 Uhr), wo Buchloer in der engen Tabelle unbedingt alles daran setzten müssen ihren zweiten Rang zu verteidigen, damit man in den dann abschließenden beiden Partien im Kampf um den Ligaverbleib weiterhin alles in eigener Hand zu hat.
 www.ihp.hockey    Samstag 14.Februar 2026  01:21 Uhr Bericht:     ESVB
Autor:     chs

  
          
NEWS Landesverbände  Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
 
FASSBerlinFASS Berlin
Leise Hoffnung - und Chance auf Rekord

(RLO)  Die Hauptrunde der Regionalliga Ost geht in ihre letzte Runde.
Am Sonntag, 15.02.2026, 13:30 Uhr empfängt FASS Berlin im Erika-Heß-Eisstadion die Chemnitz Crashers.
Eine familienfreundliche Zeit – und ein Spiel mit sportlicher Bedeutung.
REKORD EINSTELLEN – UND VIELLEICHT NOCH MEHR
Die Ausgangslage ist klar:
Eine winzige Chance auf Rang 1 besteht noch.
Dafür muss FASS Chemnitz schlagen – und darauf hoffen, dass Tabellenführer Schönheide aus seinen beiden verbleibenden Spielen nicht mehr als zwei Punkte holt.
Unabhängig davon winkt ein historischer Wert:
Mit einem Sieg würde FASS den eigenen Punkterekord aus der Vorsaison (63 Punkte aus 24 Spielen) einstellen.
FORM STIMMT – KADER WIRD STÄRKER
Das vergangene Wochenende brachte zwei überzeugende Siege:
4:1 gegen Lauterbach
11:2 gegen Dresden
Der Kader wird im Vergleich zur Vorwoche sogar noch schlagkräftiger aussehen. Aktuell stehen lediglich Henry Haase (Oberkörperverletzung), Alessandro Falk (ein Spiel Sperre), Dennis Thielsch (persönliche Gründe) als Ausfälle fest.
Wir arbeiten aber noch an einer Neuverpflichtung. Am Sonntag läuft die Transferperiode aus. Mal schauen, ob es klappt.
CHEMNITZ: AMBITIONEN UND PLAYOFF-MODUS
Die Crashers sind mit hohen Ambitionen in die Saison gestartet, mussten jedoch eine schwächere Punktausbeute hinnehmen als erwartet. Doch mit Blick auf die Playoffs ab nächster Woche kann sich ein Eindruck schnell korrigieren. Chemnitz wird alles daransetzen, mit einem starken Auftritt Selbstvertrauen für die entscheidende Phase zu tanken.
SPONSOR OF THE DAY: BAYER
Das Spiel wird präsentiert von BAYER – dem langjährigen und geschätzten Premium-Partner von FASS Berlin.
Als Zeichen der gut-nachbarlichen Verbundenheit gilt am Sonntag:
Freier Eintritt für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Vorlage des Werksausweises.
PLAYOFFS VORAUS
Am Wochenende 21./22.02. ist FASS spielfrei, da sich das Team direkt für das Halbfinale qualifiziert hat.
Halbfinal-Auftakt:
Freitag, 27.02.2026 · 19:00 Uhr · Erika-Heß-Eisstadion
Der Gegner wird am Pre-Playoff-Wochenende ermittelt.
FAZIT
Letzter Spieltag.
Rekordchance.
Vielleicht noch eine kleine Hoffnung auf Rang 1.
Und danach beginnt die Phase, in der alles zählt.
Wir sehen uns am Sonntag um 13:30 Uhr im Erika-Heß-Eisstadion.
 www.ihp.hockey    Freitag 13.Februar 2026  08:52 Uhr Bericht:     FASSB
Autor:     ah


luchselauterbachLuchse Lauterbach
Luchse beenden Hauptrunde mit Doppelspielwochenende

(RLO)  Die Hauptrunde der Regionalliga Ost biegt auf die Zielgerade ein – und für die Lauterbacher Luchse stehen die letzten beiden Spiele an. Am Samstag um 17:00 Uhr wartet auswärts der aktuelle Tabellenführer, die Schönheider Wölfe. Bereits am Sonntag geht es weiter: Um 12:00 Uhr treten die Luchse in Dresden bei der Regionalligamannschaft des ESC Dresden an.
Die Lauterbacher stehen bereits sicher auf dem dritten Tabellenplatz. Nach oben sind FASS Berlin und die Schönheider Wölfe nicht mehr einzuholen, nach unten können die Chemnitz Crashers keinen Druck mehr ausüben. Für die Luchse geht es tabellarisch also um nichts mehr – aber sportlich um eine ganze Menge: Rhythmus halten, Selbstvertrauen tanken und dem Favoriten ein Bein stellen.
Besonders brisant ist die Partie am Samstag für die Gastgeber aus Schönheide. Die Wölfe stehen punktgleich mit FASS Berlin an der Tabellenspitze – allerdings mit einem Spiel weniger. Eine Niederlage gegen die Luchse könnte sie vor ihrem letzten Hauptrundenspiel gegen die Eisbären Juniors Berlin unter Druck setzen. Die Luchse werden alles daran setzen, genau das zu erreichen – Punkte klauen, Nerven testen, Zeichen setzen.
Trainer Dieter Reiss muss am Wochenende erneut improvisieren. Neben den bereits zuletzt fehlenden Knut Apel, Benjamin Dirksen, Emanuel Grund und Philipp Maier, stehen auch die Kranz-Brüder Paul und Julius nicht zur Verfügung.
Dafür konnten sich die Luchse kurz vor Ende der Wechselfrist noch einmal verstärken. Niko Lehtonen läuft ab sofort für die Luchse auf – und steht damit bereits am kommenden Doppelspielwochenende für die Lauterbacher auf dem Eis.
Der 25-jährige Stürmer wechselt nach einem Jahr Pause von der EG Diez-Limburg in den Vogelsberg. Untätig war der gebürtige Frankfurter in seiner eishockeyfreien Saison allerdings keineswegs: Parallel zu seiner Zeit auf dem Eis ist Lehtonen auch für die Rhein Main Patriots in der 1. Bundesliga im Inlinehockey aktiv.
Niko durchlief sämtliche Nachwuchsabteilungen in Frankfurt und bringt mit über 100 Oberliga-Spielen reichlich Erfahrung mit. Damit verstärken sich die Luchse offensiv noch einmal gezielt für die anstehenden Play-Offs.
Willkommen im Vogelsberg, Niko! Wir wünschen dir viel Erfolg und eine starke Play-Off-Serie im Trikot der Lauterbacher Luchse!
 www.ihp.hockey    Freitag 13.Februar 2026  14:10 Uhr Bericht:     ECL
Autor:     pll

  
          
NEWS Frauen 

Nationalmannschaft  /  Bundesliga - Landesverbände  /  Nachwuchs
   
     
 
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Frauen Tag 8: Die ersten beiden Viertelfinalspiele

Mit dem Spiel Tschechien gegen Schweden wurde das Viertelfinale eröffnet, Schweden gewann diese Partie. Im zweiten Viertelfinale des Tages setzte sich die USA gegen Italien durch.
Schweden schaltet Tschechien aus
Tschechien ging favorisiert in dieses Viertelfinale, an einem guten Tag können die Schwedinnen aber durchaus gegenhalten.
Schweden hatte auch die erste Chance, nach 89 Sekunden kassierten sie aber auch die erste Strafe, die folgenlos blieb. Tschechien hatte, auch durch ein weiteres Powerplay optische Vorteile, nach Torchancen war es ein ausgeglichenes Drittel. Einen Treffer konnten beide Teams bis zur Sirene nicht erzielen.
Nach einer ersten Chance auf beiden Seiten kam Schweden zum ersten Powerplay und das nutzten sie. Hanna Olsson konnte in der 25. Minute den Puck an Torhüterin Klara Peslarova vorbei ins Tor schießen und Schweden führte. Weitere Powerplays führten zu einem Drittel, dass auch optisch an Schweden ging. Es ging aber mit der knappen Führung in die 2. Pause, es war also noch alles offen.
Tschechien drückte im letzten Drittel auf den Ausgleich, Schweden konterte. So hatten die Tschechinnen Vorteile, nur der Treffer wollte nicht fallen. In der 51. Minute jubelten die Schweden kurz, aber nach einer Torhüterbehinderung wurde nicht nur der Treffer aberkannt, es gab zusätzliche eine Strafe. Schweden konterte zwischendurch gefährlich, sie mussten aber vier Minuten vor dem Ende eine weiter Unterzahl überstehen. 55 Sekunden vor dem Ende zog Tschechien die Torhüterin, doch 30 Sekunden später konnte Hilda Svensson das 0:2 erzielen und damit die Partie entscheiden. 28 Schüsse musste Schwedens Torhüterin Ebba Svensson Träff abwehren, dann zog Schweden mit einem Shutout-Erfolg ins Halbfinale ein.
Schweden erkämpfte sich diesen Erfolg, Tschechien konnte seine Chancen einfach nicht nutzen.
Tschechien – Schweden 0:2 (0:0/0:1/0:1)
Schiedsrichter: M. McKenna (CAN), A. Tassoni (USA) – S. Buckner (USA), J. Todd (CAN)
Zuschauer: 3.360
Strafen: CZE 8 (0/8/0), SWE 10 (4/2/4)
Tore:
0:1 (24:47) H. Olsson (H. Svensson, M. Nylen Persson) PP1;
0:2 (59:35) H. Svensson (A. Kjellbin) ENG;
USA gewinnen erwartet deutlich
Die Favoritenrolle war hier klar verteilt, es wurde ein Sieg der USA erwartet. Für Italien ging es vor allem darum, sich gut zu verkaufen.
Wie erwartet ging es von Beginn an in Richtung italienisches Gehäuse und Torhüterin Gabriella Durante bekam gleich zu tun. Italien versuchte sich mit viel Einsatz und mit gelegentlichen kontern zu wehren. Sie kamen sogar zu einem Powerplay, gerieten aber nach 14 Minuten doch in Rückstand. Bei jeweils vier Feldspielerinnen zog Megan Keller ab und Italiens Torhüterin war erstmals geschlagen. Dank einer überragenden Torhüterleistung blieb es der einzige Treffer in diesem Drittel.
Im 2. Drittel dauerte es 101 Sekunden bis zum ersten Treffer. Zunächst konnte Italiens Torhüterin wieder gut retten, dann konnte Kendall Coyne doch das 2:0 erzielen. Drei Minuten später konnte Kendall Cpyne einen Querpass zum 3:0 einschießen. Italien nahm eine Auszeit, dennoch konnten die USA 26 Sekunden später mit einem platzierten Schuss auf 4:0 erhöhen. In Unterzahl konnten die USA den 5. Treffer erzielen, Britta Curl traf in der 32. Minute nach mehreren Versuchen. 93 Sekunden vor der Pause machten die USA das halbe Dutzend voll, Hannah Bilka traf zum 6:0.
Die USA kontrollierten im letzten Drittel das Geschehen, ohne dabei viele Angriffe von Italien zuzulassen. Weitere Tore fielen nicht und so kam US-Torhüterin Gweneth Philips nach sechs abgewehrten Schüsse den Halbfinaleinzug mit einem Shutout.
Ein Drittel konnte Italien gegenhalten, dann half auch eine gute Torhüterin nicht mehr.
USA – Italien 6:0 (1:0/5:0/0:0)
Schiedsrichter: I. Henriksson (SWE), S. Neary (CAN) – J. Lindgren (SWE), E. Zach (CAN)
Zuschauer: 3.930
Strafen: USA 8 (2/6/0), ITA 12 (4/4/4)
Tore:
1:0 (13:31) M. Keller (L. Edwards, A. Carpenter);
2:0 (21:41) K. Coyne (M. Keller, C. Harvey); 3:0 (24:51) K. Coyne (B. Curl, G. Zumwinkle); 4:0 (25:17) L. Edwards (M. Keller, T. Janecke); 5:0 (31:29) B. Curl (J. Dunne) SH1; 6:0 (38:27) H. Bilka (T. Heise, C. Harvey)
 www.ihp.hockey    Freitag 13.Februar 2026  23:36 Uhr Bericht:     DEB
Autor:     ns

   
  Samstag 14.Februar 2026
14:30 Uhr
   
Informationen:
Ergebnisse: 
  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
   
Bericht:
Autor:
  
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