IHP NachrichtenMittwoch 28.Januar 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Dienstag und Mittwoch mit insgesamt sieben Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga und Oberliga Nord, sowie aus der Regionalliga West und Regionalliga Ost.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Eisbären verlieren in Augsburg mit 1:2 (DEL) Die Eisbären Berlin müssen sich im letzten Spiel vor der anstehenden Olympiapause geschlagen geben. Die Berliner unterlagen am Dienstagabend bei den Augsburger Panthern mit 1:2. Die Eisbären waren im Startdrittel die tonangebende Mannschaft. Die Gäste verteidigten konsequent und erspielten sich einige gute Abschlussmöglichkeiten. So brachte Ty Ronning (16.) den Hauptstadtclub verdient in Führung. Im Mittelabschnitt kamen dann auch die Fuggerstädter besser in die Partie. Die erste Phase des zweiten Drittels gehörte den Panthern, Jake Hildebrand im Berliner Tor verhinderte jedoch mehrfach den Augsburger Ausgleich. Nachdem Berlin dann aber auch zu weiteren Möglichkeiten kam, konnte Alexander Blank (37.) für die Gastgeber egalisieren. Auch im Schlussabschnitt waren die Augsburger dann das spielbestimmende Team. So brachte Kyle Mayhew (50./PP2) die Bayern in doppelter Überzahl erstmals in Front. Kurz nach diesem Treffer überstanden die Berliner noch eine weitere doppelte Unterzahlsituation schadlos. Bedingt durch eine große Strafe spielten die Berliner in der Schlussphase erneut in Unterzahl. So kamen sie nicht mehr zum Ausgleich und es blieb beim 1:2-Endstand aus Sicht der Eisbären. In den kommenden vier Wochen unterbricht die PENNY DEL den Spielbetrieb für die Olympischen Spiele. In der ersten Partie nach dieser Pause treffen die Berliner am Mittwoch, den 25. Februar auf die Straubing Tigers. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr in der Uber Arena. Serge Aubin (Cheftrainer Eisbären Berlin):„Ich war mit unserem Startdrittel sehr zufrieden. Wir haben einfach und mit hohem Tempo gespielt. So konnten wir Druck aufbauen. Im Mittelabschnitt haben wir dann kompliziert gespielt und Turnover zugelassen. So wechselte das Momentum auf die Augsburger Seite. Im Schlussdrittel waren wir zu undiszipliniert und wir haben fast ausschließlich in Unterzahl gespielt. So gewinnt man kein Spiel. Die Olympiapause kommt für uns zur richtigen Zeit. Wir müssen wieder zu unserer Identität finden.“ Kai Wissmann (Verteidiger Eisbären Berlin):„Wir haben heute zu viel in Unterzahl gespielt. So ist es schwer, ein Spiel zu gewinnen. Im ersten Spielabschnitt haben wir unser Spiel einfach gehalten. Wir haben den Puck tief gebracht und konnten in den Forecheck gehen. Im Mitteldrittel haben wir zu viel versucht, spielerisch durch die neutrale in die offensive Zone zu kommen.“ Endergebnis Augsburger Panther – Eisbären Berlin 2:1 (0:1, 1:0, 1:0) Aufstellungen Augsburger Panther: Jones (Garteig) – Button, Schemitsch; Mayhew, Bowey; Farrance, Renner; Pilu – Kunyk, Damiani, Busdeker; Cramarossa, Wohlgemuth, Blank; Elias, Henriquez-Morales, Bast; Wirth, Hanke, Zwickl – Trainer: Bill Peters Eisbären Berlin: Hildebrand (Stettmer) – Mik, Wissmann (C); Geibel, Smith; Niemeläinen, Reinke – Tiffels (A), Kirk, Ronning; Noebels, Dea, Pföderl; Bergmann, Eder, Veilleux (A); Hördler, Leden, Lancaster – Trainer: Serge Aubin Tore 0:1 – 15:05 – Ronning (Tiffels, Kirk) – EQ 1:1 – 36:11 – Blank (Cramarossa) – EQ 2:1 – 49:52 – Mayhew (Busdeker, Schemitsch) – PP2 Strafen Augsburger Panther: 6 (2, 2, 2) Minuten– Eisbären Berlin: 37 (2, 4, 31) Minuten Schiedsrichter Sean MacFarlane, Zsombor Palkövi (Jonas Reinold, Yannik Koziol) Zuschauer 6.179
Niederlage in Ingolstadt (DEL) Am letzten Spieltag vor der Olympia-Pause ging es für die Dresdner Eislöwen zum ERC Ingolstadt. Krankheitsbedingt fehlten Tomas Sykora, Simon Karlsson und David Suvanto. Andrew Yogan ist Papa geworden und fehlte ebenso. Nicht dabei waren zudem Matthias Pischoff und Connor Korte. Im Tor startete Janick Schwendener. Und er verhinderte gleich in der ersten Minute ein Tor der Hausherren, die in den Anfangsminuten druckvoll agierten. In der fünften Minute gab es dann gleich zwei gute Chancen für die Sachsen, aber zunächst verhinderte ERC-Goalie Brett Brochu den Treffer und kurz darauf ging der Puck am Tor vorbei. Wenig später gab es die erste Strafe und Ingolstadts Riley Barber pausierte wegen Stockschlags. Die Gäste kamen zu Möglichkeiten, aber Brochu verhinderte einen Treffer. Bei einem Konter der Hausherren parierte Schwendener ebenfalls. Als die neunte Minute lief, jubelten die Eislöwen, den Trevor Parkes sorgte für die Führung. Die Gastgeber versuchten auszugleichen, aber Schwendener war stets zur Stelle. Nach einem Halten nahm Emil Johansson auf der Gäste-Strafbank Platz. Nur 50 Sekunden später musste bei den Panthern Riley Sheen aufgrund eines Beinstellens in die Kühlbox. In der verbleibenden Spielzeit fiel kein Tor mehr und es ging mit der Führung für die Sachsen in die Pause. Im Mittelabschnitt gerieten die Elbestädter in der 23. Minute nach einem Haken von Bruno Riedl erstmals in Unterzahl. Diese nutzten die Bayern eiskalt: Nur wenige Sekunden im Powerplay genügten Leon Hüttl zum Ausgleich. Wenig später folgte die nächste Strafe, als Eislöwe Oliver Granz wegen Beinstellens auf die Strafbank musste. Beide Teams kamen zu guten Möglichkeiten, doch die Sachsen überstanden diese Unterzahl ohne weiteren Gegentreffer. In der 32. Minute gingen die Hausherren durch Daniel Schmölz erstmals in Führung. Die Panther blieben anschließend druckvoll und Myles Powell erhöhte in der 34. Minute auf 3:1. Kurz vor der zweiten Pausensirene überprüften die Hauptschiedsrichter per Videobeweis eine Szene mit Johansson und entschieden anschließend auf eine kleine Strafe wegen Bandenchecks. Weitere Tore fielen nicht, sodass es mit der 3:1-Führung für den ERC in die Kabinen ging. Knapp anderthalb Minuten spielten die Hausherren noch mit einem Mann mehr, doch die Eislöwen überstanden das Unterzahlspiel ohne Gegentreffer. Kurz darauf hatte C. J. Suess den Anschluss auf der Kelle, aber Ingolstadts Schlussmann war zur Stelle. Wenig später scheiterte Lance Bouma am Schoner von Brochu. In Minute 51 erhielt Schmölz eine Strafe wegen Stockschlags, aber die Elbestädter konnten das Überzahlspiel nicht nutzen. Wenig später netzte Austen Keating (55.) die Scheibe zum 4:1 für Ingolstadt ein. Der Treffer wurde mittels Videobeweis bestätigt. In Folge fiel kein Tor mehr und Ingolstadt sicherte sich den 4:1-Sieg. Gerry Fleming, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir haben heute Abend unglaublich viele Schüsse am Tor vorbeigesetzt. Und wenn wir auf das Tor gezielt haben, war der Torhüter zur Stelle. Im letzten Drittel haben wir noch einmal alles versucht, aber das Gegentor hat uns dann den Wind aus den Segeln genommen."
Red Bull MünchenRed Bull München unterliegt bei den Schwenninger Wild Wings (DEL) Der EHC Red Bull München musste sich am 44. Spieltag der PENNY DEL-Saison 2025/26 bei den Schwenninger Wild Wings mit 1:3 (1:0|0:2|0:1) geschlagen geben. Vor 4.202 Zuschauern erzielte Jeremy McKenna das einzige Tor für die Mannschaft von Trainer Oliver David, die als Tabellenvierter in die Olympiapause geht. Spielverlauf Die Red Bulls hielten Schwenningen zunächst vom eigenen Tor fern und kamen selbst durch Yasin Ehliz (4.) und Maximilian Kastner (6.) zu vielversprechenden Möglichkeiten. Im Anschluss deuteten auch die Wild Wings ihre Qualitäten in der Offensive an, Mathias Niederberger ließ im ersten Drittel aber keinen Treffer zu. Sein Gegenüber Joacim Eriksson wurde in der 19. Minute erstmals überwunden, als McKenna den Puck im Powerplay zum 1:0 unter die Latte jagte (19.). So ging es mit einer knappen Münchner Führung in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel bestimmte Schwenningen das Geschehen. Die Red Bulls gerieten unter Druck und lagen nach dem Doppelschlag von Mirko Höfflin (24., 25.) plötzlich mit 1:2 zurück. In der Folge verhinderte Niederberger mehrfach einen höheren Rückstand. Der deutsche Nationaltorhüter war unter anderem gegen Tyson Spink zur Stelle (29.). Eriksson musste im Mittelabschnitt deutlich seltener eingreifen. Seine beste Szene hatte der Schwede kurz vor Drittelende gegen Tobias Rieder. Früh im Schlussabschnitt vergab Höfflin in Unterzahl die Riesenchance auf seinen dritten Treffer (44.). Der viermalige deutsche Meister fand im Anschluss wieder besser ins Spiel. Während einer Drangphase zog Ryan Murphy gefährlich ab (49.), doch Schwenningen überstand diese Minuten und schlug dann eiskalt zu: Spink stellte in Überzahl auf 3:1 (50.). München versuchte danach noch einmal alles, scheiterte aber am Pfosten (53.) und an Eriksson. Trainer Oliver David brachte viereinhalb Minuten vor Schluss den Extra-Angreifer. In Überzahl hatte Patrick Hager noch eine Topchance (59.), am Spielstand änderte sich aber nichts mehr. Fabio Wagner: „Wir sind gut gestartet, waren im zweiten Drittel aber oft einen Schritt zu spät und haben wichtige Zweikämpfe verloren. Wir hatten noch Möglichkeiten, es hat heute aber einfach nicht gereicht. In der Olympiapause müssen wir den Reset finden und dann wieder zurück zu unserem Spiel finden.“ Tore: 0:1 | 18:38 | Jeremy McKenna 1:1 | 23:09 | Mirko Höfflin 2:1 | 24:32 | Mirko Höfflin 3:1 | 49:34 | Tyson Spink Zuschauer: 4.202
Straubing Tigers und IG Eis investieren weiter in professionelle Infrastruktur im Eisstadion (DEL) Die Straubing Tigers investieren gemeinsam mit der Investitionsgesellschaft Eisstadion mbH & Co. KG (IG Eis) weiter in die nachhaltige Entwicklung des städtischen Eisstadions. Geplant ist der Umbau und die Sanierung der Bestandskabine sowie der dazugehörigen Sanitärbereiche unter der Südtribüne – ein weiterer wichtiger Schritt zur Stärkung der professionellen Infrastruktur am Standort Straubing. Die Maßnahme wird in zwei Bauabschnitten umgesetzt. Der erste Bauabschnitt soll in der Olympiapause Anfang Februar 2026 beginnen, sodass bis zur Wiederaufnahme des PENNY DELSpielbetriebs Ende Februar bereits wesentliche Arbeiten abgeschlossen sein können. Der zweite Bauabschnitt ist im Anschluss nach dem Ende der Saison 2025/26 vorgesehen. „Eine moderne, funktionale Kabinen- und Infrastruktur ist ein zentraler Baustein für den Eishockeysport. Die geplanten Maßnahmen sind ein wichtiger Schritt, um langfristig optimale Rahmenbedingungen für Spieler, Trainer und Staff zu schaffen“, betonen Geschäftsführerin Gaby Sennebogen und Sportlicher Leiter Jason Dunham. Der Stadtrat der Stadt Straubing hat in seiner Sitzung am 26. Januar 2026 der Durchführung der Maßnahme sowie dem Abschluss einer entsprechenden vertraglichen Regelung mehrheitlich zugestimmt. Diese regelt unter anderem die Haftungsfragen im Zusammenhang mit den Arbeiten im städtischen Gebäude. Zudem beteiligt sich die Stadt als Ausgleich für die Wertsteigerung der Immobilie mit 50 Prozent an den nachgewiesenen Kosten – ausgenommen etwaige Spezialeinrichtungen – bis zu einer Höhe von maximal 400.000 Euro, ausgezahlt in fünf Jahresraten. Die Straubing Tigers bedanken sich ausdrücklich bei der IG Eis für die enge Zusammenarbeit und das anhaltende Engagement für den Standort Straubing. Die Investition unterstreicht das gemeinsame Ziel, langfristig professionelle Bedingungen für den Profieishockeystandort Straubing sicherzustellen.
Ice Dragons HerfordZwischenrunde für den Herforder Eishockey Verein (OLN) Für den Herforder Eishockey Verein endet am kommenden Freitag mit dem Auswärtsspiel bei den Hannover Indians die Hauptrunde. Bereits am kommenden Sonntag starten die Zwischenrunden und die Saison geht nach der PreSeason und Hauptrunde in seinen dritten Teil. Noch stehen Platzhalter mit Platzierungen in den beiden Zwischenrundengruppen und erst nach dem letzten Hauptrundenspieltag wird der Spielplan finalisiert. Für die Ice Dragons steht jedoch fest, dass es am ersten Spieltag am Sonntag, den 01. Februar mit einem Auswärtsspiel losgehen wird. Möglich ist eine Partie in Leipzig oder in Hamm, je nachdem ob der HEV mit Platz 10 oder 11 die Hauptrunde beendet. Das erste Heimspiel folgt erst am 06. oder 08. Februar, auch wieder in Abhängigkeit der endgültigen Platzierung. Die Punkte aus der Hauptrunde werden in die Zwischenrunde mitgenommen. Leider aus Herforder Sicht auch die Punkte, die nicht erreicht wurden. So werden die Ostwestfalen in jedem Fall mit einem Rückstand auf die PlayOff-Zone (Platz 8 und besser) gehen und werden weiterhin nur noch Endspiele haben. Wichtig für die ostwestfälischen Eishockeyfans: Dauerkarten und VIP-Tickets behalten in der Zwischenrunde ihre Gültigkeit. Tickets sind weiterhin unter https://ticketsice-dragons.reservix.de sowie an der Abendkasse erhältlich. Die Startzeiten verändern sich ebenfalls nicht. Freitagsspiele beginnen weiterhin um 20.30 Uhr, Sonntagsspiele um 18.30 Uhr und Dienstagsspiele um 20.00 Uhr. Der Einlass beginnt immer eine Stunde vor dem Spielstart.
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| NEWS Landesverbände West Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW / Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga |
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| 5:1 in Neuss – Kobras trotzen Verletzungen und hitziger Atmosphäre (RLW) Die Dinslakener Kobras haben ihre Auswärtsaufgabe beim Neusser EV erfolgreich gelöst, mussten dafür jedoch einen hohen Preis zahlen. Beim 5:1 (1:0, 1:1, 3:0) Erfolg gegen das Schlusslicht der Regionalliga stand am Ende zwar ein klarer Sieg, doch überschattet wurde die Partie von zahlreichen Fouls, vielen Strafminuten und mehreren verletzungsbedingten Ausfällen. Knapper Kader, schwierige Bedingungen Schon vor dem ersten Bully war klar, dass es für die Kobras kein einfacher Abend werden würde. Mit einem ohnehin reduzierten Aufgebot, Bleyer, Orth und Karg fehlten krankheitsbedingt, ging Dinslaken ins Spiel – und im Verlauf der Begegnung lichteten sich die Reihen weiter. Verletzungen, eine Spieldauerstrafe sowie lange persönliche Strafen führten dazu, dass die Kobras die Partie schließlich nur noch mit elf Feldspielern beendeten. Trotz dieser Umstände bestimmten die Gäste über weite Strecken das Geschehen, was sich auch in der klaren Torschussbilanz von 46:24 widerspiegelte. Geduldsspiel im ersten Drittel Auf der kleinen Eisfläche in Neuss benötigten die Kobras zunächst Anlaufzeit. Der Spielfluss war ungewohnt, klare Torchancen blieben lange aus. Stattdessen verletzte sich Edmund Junemann, als ein Neusser Spieler auf sein Bein fiel und musste das Spiel bereits früh beenden. Erst in der 17. Minute zahlte sich die Geduld aus: Dorian Hanna vollendete einen Angriff nach Zuspiel von Matthew Giannini und Lennard Gatz zur verdienten 1:0-Führung. Ausgleich – und schnelle Antwort Auch im zweiten Drittel blieb die Begegnung offen. Neuss nutzte eine Unaufmerksamkeit der Gäste und kam durch Thimo Dietrich zum 1:1-Ausgleich. In der 30. Minute wurde Dennis Mensch vom Schiedsrichtergespann duschen geschickt. Was war passiert? Nach einem harten Stockschlag eines Neusser Spielers gegen Mensch, bei dem dessen Schläger sogar zerbrach, revangierte sich der Verteidiger der Kobras mit einem Stockcheck, der aus Sicht der Schiedsrichter den Kopf- und Nackenbereich traf und somit eine 5 plus Spieldauerdisziplinarstrafe zur Folge hatte. Dinslaken ließ sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen. In der 35. Minute brachte Peter Kovacs die Kobras nach Vorarbeit von Nicolas Herringer und Nils Nemec erneut in Front. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Kobras mehr Spielanteile, ließen jedoch noch die letzte Konsequenz im Abschluss vermissen. Kobras drehen im Schlussdrittel auf Erst im letzten Abschnitt zogen die Gäste das Tempo deutlich an. Mit mehr Druck und besserer Struktur setzten sie Neuss nun dauerhaft unter Zugzwang. Michal Cychowski erhöhte in der 42. Minute, durch einen an ihm verursachten Foul, durch einen Penalty auf 3:1 und leitete damit die Entscheidung ein. Doch zuvor mussten die Kobras einen weiteren Nackenschlag hinnehmen. Matthew Giannini wurde durch einen hohen Stock eines Neusser Spielers mit dem Schläger im Gesicht getroffen, sodass auch für ihn 10 Minuten vor dem Ende das Spiel bereits beendet war. Der Kanadier im Dress der Kobras blutete aus dem Mund und hatte zudem mehrere abgebrochene Zähne, die ein weiterspielen nicht zuließen. Warum der Neusser Spieler für dieses Foul mit Verletzungsfolge nur 2+2 Strafminuten erhielt und nicht härter bestraft wurde, verstand bei den Kobras niemand. In der Folge baute Nicolas Herringer den Vorsprung weiter aus, ehe Cychowski mit seinem zweiten Treffer des Abends den Schlusspunkt setzte. Allem Unglück zufolge knickte Lias Töbel kurz darauf ohne Fremdeinwirkung mit dem Knie weg, sodass auch er nicht mehr weiterspielen konnte. Nach einem harten, aber fairen Check von Maxim Chakleine, kam es zwischen zwei Neusser Spielern und dem Dinslakener Verteidiger am Ende noch zu einer handfesten Auseinandersetzung. Während die beiden Neusser Spieler erneut nur mit kleinen Strafen wegen übertriebener Härte bedacht wurden, erhielt Chakleine neben 2 Minuten für den Check zusätzlich 5 Minuten wegen Faustkampf und eine weitere 10-minütige Disziplinarstrafe, sodass auch er, als fünfter Spieler der Kobras, an diesem Abend die Schlusssirene nicht mehr erleben sollte. Viele Strafen sorgen für Kopfschütteln Trotz des sportlichen Erfolgs blieb vor allem die unnötige Härte in Erinnerung. Die Partie entwickelte sich ab Mitte des Spiels zunehmend hitzig, was in insgesamt 64 Strafminuten mündete. Trainer Max Piotrowski zeigte sich nach dem Spiel deutlich irritiert über die aggressive Gangart: „Die Intensität hatte teilweise nichts mehr mit sportlichem Wettkampf zu tun. Wenn Aktionen die Gesundheit der Spieler gefährden, hört für mich der Spaß auf.“ Ungeachtet der widrigen Umstände zog Piotrowski ein insgesamt sachliches Fazit: „Wir haben gebraucht, um ins Spiel zu kommen, aber mit zunehmender Dauer klar die Kontrolle übernommen. Am Ende ist der Sieg verdient – auch wenn wir ihn uns unnötig schwer gemacht haben.“ Mit dem Erfolg in Neuss bleiben die Kobras weiter auf Playoff-Kurs. Nun richtet sich der Fokus jedoch auch darauf, dass sich die personelle Situation schnell entspannt. Bei Giannini, der mittlerweile den Ersten von wohl mehreren Zahnarztbesuchen hinter sich hatte, besteht bei den Kobras die Hoffnung, dass er am kommenden Freitag wieder auflaufen kann. Ob Junemann und Töbel in dieser Saison noch mal in Spielgeschehen eingreifen können steht allerdings noch in den Sternen. Statistik Tore Kobras: Hanna, Herringer, Kovacs, Cychowski (2) Tore Neuss: Dietrich Strafminuten: Kobras 6 (5+10 Chackleine) (5+20 Mensch) – Neuss 18 Zuschauer: 149
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| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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Schönheider WölfeShowdown in Berlin - Wölfe zu Gast bei den Akademikern (RLO) Am Samstagabend (31.01.26, 19:00 Uhr) steht für die Schönheider Wölfe eines der wichtigsten Spiele der laufenden Regionalliga-Ost-Saison auf dem Programm. Im Erika-Heß-Eisstadion im Berliner Stadtteil Wedding wartet mit FASS Berlin der direkte Konkurrent um Platz eins, ein echtes Topspiel mit richtungsweisender Bedeutung. Beide Teams sind punktgleich an der Tabellenspitze, Schönheide liegt lediglich aufgrund des besseren Torverhältnisses vorne. Der Sieger dieses Duells verschafft sich die klar beste Ausgangsposition im Rennen um den Hauptrundensieg und damit um das wertvolle Heimrecht in einem möglichen fünften Spiel im Playoff-Halbfinale oder Finale. Vorausgesetzt natürlich, dass beide Mannschaften ihr anspruchsvolles Restprogramm erfolgreich meistern. Die Wölfe haben nach dem Berlin-Spiel noch drei Partien vor sich, zuhause gegen Chemnitz und Lauterbach sowie auswärts bei den Eisbären Juniors. FASS Berlin bestreitet ebenfalls noch drei Begegnungen, allesamt im heimischen Stadion gegen Lauterbach, Dresden und Chemnitz. Jeder Punkt kann also entscheidend sein. Die bisherige Saisonbilanz der Schönheider liest sich beeindruckend. Nur zwei Niederlagen mussten die Erzgebirger hinnehmen, beide allerdings ausgerechnet gegen den kommenden Gegner. FASS wiederum verlor einmal in Schönheide, dazu kommt eine Overtime-Niederlage in Chemnitz sowie zuletzt ein Punktverlust beim Penaltysieg in Lauterbach. In der Summe stehen bei beiden Teams jeweils sechs Minuspunkte zu Buche, der Grund für die aktuelle Punktgleichheit. Für die Wölfe bietet sich nun die große Chance zur Revanche. Nach zuletzt zwei Niederlagen gegen FASS, soll am Samstag ein Sieg her und damit ein möglicher Schlüssel zum Hauptrundentitel. Die Mannschaft weiß um die Bedeutung dieser Partie, aber auch um ihre eigene Stärke und Konstanz über die gesamte Saison. Die Wölfe reisen mit breiter Brust, großem Selbstvertrauen und dem klaren Ziel nach Berlin, sich die Pole Position für die entscheidende Phase der Saison zu sichern. Die Voraussetzungen könnten kaum spannender sein. Zwei Mannschaften auf Augenhöhe, kurzum, ein echtes Finale um den ersten Platz.
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