IHP NachrichtenMontag 26.Januar 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte von Sonntag und Montag mit insgesamt 14 Beiträgen von der Nationalmannschaft, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Regionalliga Ost, Landesliga Thüringen und aus dem Frauen-Eishockey.
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NationalmannschaftOlympia 2026: Leon Draisaitl steht zur Wahl als Fahnenträger für Team Deutschland (DEB) Am heutigen Montag hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) die sechs Athletinnen und Athleten vorgestellt, die zur Wahl als Fahnenträger für Team Deutschland bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele stehen. Zu den Nominierten gehört NHL-Stürmer Leon Draisaitl (Edmonton Oilers), der für das deutsche Männer-Eishockeyteam in Mailand auflaufen wird. Ab sofort und noch bis zum 3. Februar 2026 können deutsche Fans mit abstimmen, wer aus dem Team Deutschland die deutsche Fahne bei der Eröffnungsfeier am 6. Februar 2026 tragen darf. Abgestimmt werden kann unter www.teamdeutschland.de. Leon Draisaitl: „Natürlich ist es eine große Ehre und es erfüllt mich auch ein wenig mit Stolz, zu den drei nominierten Männern für die Wahl zum Flaggenträger zu gehören. Ich bin dem DOSB für die Nominierung sehr dankbar und habe mich über den Anruf von Otto Fricke (Anmerkung: Vorstandsvorsitzender Deutscher Olympischer Sportbund) sehr gefreut, der mich am Sonntag mit der Nachricht erreicht hat. Ich bin sehr gespannt auf alles, was in Mailand vor uns liegt, und kann es kaum erwarten, zusammen mit der Mannschaft für Deutschland auf dem Eis zu stehen.“ Christian Künast, Vorstand Sport des DEB: „Es ist bereits eine große Auszeichnung, zum Kreis der Kandidaten für diese besondere Aufgabe zu gehören. Wir freuen uns für Leon Draisaitl, der durch seine herausragenden Leistungen in den vergangenen Jahren eine absolute Ausnahmepersönlichkeit unseres Eishockeysports ist. Insofern hoffen wir natürlich, dass er diese besondere Rolle für Team Deutschland übernehmen darf, und bauen dabei auf die Unterstützung unserer Eishockeyfans und Sportbegeisterten in Deutschland, die Leon wählen dürfen.“ DOSB-Präsident Thomas Weikert wird in der Meldung des DOSB folgendermaßen zitiert: „Das Team Deutschland bei Olympischen Spielen als Fahnenträger*in anführen zu dürfen, ist eine riesige Ehre, die nur sehr wenigen Menschen zuteilwird. Wir haben es uns mit der Auswahl der Kandidat*innen nicht leicht gemacht. Bei einem Team D mit über 180 Athlet*innen, davon 37 olympische Medaillengewinner*innen und viele prominente und verdiente Sportler*innen, hätte die Liste noch deutlich länger sein können. Die Wahl ist hiermit offiziell eröffnet und ich bin mir sicher, dass die Fans und das Team D gemeinsam wieder ein hervorragendes Duo auswählen werden, das unser Land würdig vertreten wird.“ Die Kriterien für die Vorauswahl der sechs Nominierten durch die Delegationsleitung des Team Deutschland waren: Erfolg Bisherige internationale, insbesondere olympische Erfolge Vorbildfunktion Populäre Athlet*innen, die nicht nur mit ihren Erfolgen, sondern auch mit ihrer Persönlichkeit und Haltung einen fairen und manipulationsfreien Leistungssport verkörpern und Menschen begeistern und inspirieren, selbst Sport zu treiben und sportlichen Erfolg anzustreben Vielfalt des Sports Auswahl von Athlet*innen aus verschiedenen Sportarten und Disziplinen Vorrang für die Wettbewerbe der Olympischen Spiele Die Teilnahme an der Eröffnungsfeier ist freiwillig und passt nicht immer in das Trainings- und Wettkampfprogramm der Athlet*innen. Daher bedarf es einer Zustimmung von Athlet*in und Verband für eine Nominierung auf der Shortlist. So läuft die Wahl der Fahnenträger*innen Seit den Olympischen Spielen in Rio 2016 können Öffentlichkeit und Fans gemeinsam mit den Athlet*innen des Team D über die Fahnenträger*innen abstimmen. Dabei werden die Stimmen der Athlet*innen des Team D und die der Fans mit jeweils 50 Prozent gewertet. Wer dann jeweils bei den Frauen und Männern die höchste Prozentpunktzahl hat, trägt die Fahne bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele Mailand Cortina 2026. Die Eröffnungsfeier der Winterspiele in Norditalien findet dezentral an vier Standorten statt. Neben dem Hauptstandort Mailand sind dies Cortina, Livigno und Predazzo. Aufgrund der verteilten Standorte ist es deshalb möglich, dass die Fahnenträger*innen nicht am selben Ort sein werden. Der Einlauf der Mannschaften inkl. Fahnenträger*innen soll an allen Standorten zeitgleich stattfinden, um ein gemeinschaftliches Gefühl herzustellen. Über Leon Draisaitl Leon Draisaitl hat in seiner bisherigen Karriere bereits die Auszeichnung für den wertvollsten (MVP, Hart Memorial Trophy) und den besten Spieler (Ted Lindsay Award) der NHL erhalten sowie die Trophäen für den besten Scorer (Art Ross Trophy) und den besten Torschützen (Maurice „Rocket“ Richard Trophy) der Liga. Darüber hinaus wurde er bereits zum Sportler des Jahres in Deutschland gewählt. Im vergangenen Dezember hat er als erster Deutscher die 1.000 Punkte-Marke in der NHL erreicht.
Eisbären verlieren in Frankfurt mit 1:4 (DEL) Die Eisbären Berlin müssen am 43. Spieltag der PENNY DEL eine Niederlage hinnehmen. Die Berliner unterlagen am Sonntagabend bei den Löwen Frankfurt mit 1:4. Das Startdrittel war vor allem durch Strafzeiten beider Mannschaften geprägt. So hatten die Hessen zunächst den besseren Start in die Partie. Die Eisbären konnten das Spiel aber in der Folge ausgeglichener gestalten. Jedoch gingen die Löwen dann im Powerplay durch Carter Rowney (15./PP1) in Führung. Im mittleren Spielabschnitt war der Hauptstadtclub die aktivere Mannschaft, aber ohne zwingende Torchancen zu kreieren. Frankfurt blieb äußerst effizient, nach Rowneys (30.) zweitem Treffer baute Michael Joyaux (32.) den Vorsprung der Löwen weiter aus. Im Schlussabschnitt erhöhten die Gäste das Tempo und Liam Kirk (44.) konnte den ersten Treffer der Gäste erzielen. Im weiteren Spielverlauf waren die Berliner dann das einzige offensiv präsente Team, scheiterten jedoch mehrfach an Cody Brenner im Frankfurter Tor. Frankfurt nutzte dann ein weiteres Powerplay und Cameron Brace (54./PP1) stellte den alten Drei-Tore-Vorsprung der Bankenstädter wieder her. Berlin ließ weiter zu viele Chancen liegen, unter anderem auch eine 1:40 minütige Fünf-gegen-Drei-Überzahlsituation. So blieb es beim 1:4 aus Sicht der Eisbären. Am Dienstag, den 27. Januar bestreiten die Eisbären Berlin ihr letztes Spiel vor der anstehenden Olympiapause. Dann gastiert der Hauptstadtclub bei den Augsburger Panthern. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Serge Aubin (Cheftrainer Eisbären Berlin):„Es war ein Spiel der Special Teams. Gefühlt die Hälfte der Partie wurde im Powerplay, beziehungsweise im Penalty Killing gespielt. So konnte Frankfurt die Oberhand halten. Die Löwen konnten zwei Überzahlsituationen nutzen. Uns ist dies nicht gelungen. Durch unsere frühen Strafzeiten zu Spielbeginn ließ sich kein Momentum kreieren. Wir haben aber nur 20 Minuten im Schlussdrittel gespielt, da haben wir noch einmal Druck aufgebaut. Frankfurt hat kompakt verteidigt und es uns schwergemacht. Cody Brenner war zur Stelle, wenn die Löwen ihn brauchten. Wir haben dafür keine Lösung gefunden.“ Ty Ronning (Stürmer Eisbären Berlin):„Gratulation an Frankfurt, sie haben hart gearbeitet und verdient gewonnen. Es reicht nicht, erst im Schlussdrittel das Tempo hochzufahren. In der aktuellen Phase der Saison ist jeder Punkt wichtig. Wir werden uns jetzt sammeln und am Dienstag wieder angreifen.“ Endergebnis Löwen Frankfurt – Eisbären Berlin 4:1 (1:0, 2:0, 1:1) Aufstellungen Löwen Frankfurt: Brenner (Pantkowski) – McNeill, Pasanen; Matushkin, Wirt; Fröberg, Joyaux; F. Kose – Schweiger, Rowney, Wilkie; Lilja, Pfaffengut, T. Kose; Lobach, Wedman, Brace; Dunham, Burns, Uba – Trainer: Tom Pokel Eisbären Berlin: Stettmer (Hildebrand) – Müller, Wissmann (C); Geibel, Mik; Smith, Reinke; Niemeläinen – Veilleux (A), Kirk, Ronning; Noebels, Pföderl, Tiffels (A); Bergmann, Eder, Lancaster; Hördler, Leden – Trainer: Serge Aubin Tore 1:0 – 14:38 – Rowney (Burns, Fröberg) – PP1 2:0 – 29:52 – Rowney – EQ 3:0 – 31:50 – Joyaux (Uba, Dunham) – EQ 3:1 – 43:28 – Kirk (Ronning, Tiffels) – EQ 4:1 – 53:52 – Brace – PP1 Strafen Löwen Frankfurt: 14 (8, 0, 6) Minuten– Eisbären Berlin: 18 (8, 4, 6) Minuten Schiedsrichter Ghislain Hebert, Davis Cespiva (Kenneth Englisch, Jonas Reinold) Zuschauer 6.990
Red Bull MünchenEin Punkt in Mannheim: Red Bull München unterliegt den Adlern nach Penaltyschießen (DEL) Der EHC Red Bull München musste sich am 43. Spieltag der PENNY DEL-Saison 2025/26 in Mannheim mit einem Punkt begnügen. Die Mannschaft von Trainer Oliver David unterlag den Adlern mit 3:4 (0:1|0:0|3:2|0:0|0:1) nach Penaltyschießen. Vor 13.600 Zuschauern in der SAP Arena erzielten Tobias Rieder, Brady Ferguson und Yasin Ehliz die Münchner Tore. Am Dienstag (27. Januar | 19:30 Uhr) treten die Red Bulls bei den Schwenninger Wild Wings zum letzten Match vor der Olympia-Pause an. Spielverlauf Vom ersten Puckdrop an brachten beide Teams Tempo und Intensität aufs Eis. Klare Chancen waren aber zunächst Mangelware, weil die Defensivreihen sehr aufmerksam agierten. Das erste Erfolgserlebnis hatten die Adler direkt im Anschluss an ein gefährliches Münchner Powerplay: Brendan O’Donnell drosch den Puck zum 1:0 in den Winkel (8.). Danach hielt Münchens Goalie Antoine Bibeau mehrmals glänzend und sorgte dafür, dass es zur Pause bei der knappen Führung für Mannheim blieb. Nach der Pause sah die ausverkaufte SAP Arena druckvolle Red Bulls, die über weite Strecken des Mittelabschnitts die torgefährlichere Mannschaft stellten. Doch auch Bibeau musste bei Mannheimer Nadelstichen immer wieder sein Können zeigen. Ein Tor fiel bis Minute 40 allerdings nicht, der Spielstand lautete zur zweiten Pause weiter 1:0 für die Adler. Im Schlussabschnitt wehrten sich die Münchner zunächst erfolgreich gegen das dritte Überzahlspiel der Gastgeber und schalteten dann mit Erfolg zurück in den Angriffsmodus: Rieder lief nach Zuspiel von Dillon Heatherington allein auf den starken Adler-Torwart Maximilian Franzreb zu und verwandelte souverän zum Ausgleich (44.). Wenig später drehte Ferguson per Kontertor zum 2:1 das Duell (48.). Damit nicht genug, in der 50. Minute erhöhte Ehliz nach erneutem Puckgewinn auf 3:1. Bereits in der 53. Minute brachte Mannheim nun für den Torhüter einen sechsten Feldspieler und kam im Powerplay sechs gegen vier zum Anschlusstreffer durch Matthias Plachta (56.). Und in der 59. Minute gelang Kris Bennett der Ausgleich für die Adler. Mit diesem 3:3 ging es in die Overtime. Die verlief torlos und das Penaltyschießen musste die Entscheidung bringen. Hier sicherte Brendan O´Donnell Mannheim den Zusatzpunkt. Tobias Rieder: „Das war ein geiles Eishockeyspiel, es ging rauf und runter. Es ist natürlich schade, dass wir die 3:1-Führung hergegeben haben und im Penaltyschießen unterlegen sind. Gegen Mannheim ist es immer ein heißer Kampf.“ Tore: 1:0 | 07:12 | Brendan O´Donnell 1:1 | 43:27 | Tobias Rieder 1:2 | 47:59 | Brady Ferguson 1:3 | 49:57 | Yasin Ehliz 2:3 | 55:37 | Matthias Plachta 3:3 | 58:13 | Kris Bennett 4:3 | 65:00 | Brendan O´Donnell Zuschauer: 13.600
Krefeld PinguinePinguine ringen Bietigheim Steelers nieder (DEL2) Die Krefeld Pinguine entscheiden ein hartumkämpftes Spiel mit 5:3 für sich, und bauen ihre Serie auf 11 Siege in Folge aus. Zu Gast beim Tabellenvierten aus Bietigheim ging es bis zur letzten Minute heiß her. Nachdem Marcel Müller am Freitag sein 1000. Profispiel bestritt, stand heute das nächste Krefelder Jubiläum an. DEL2-Topscorer Max Newton machte sein 100. Spiel für die Pinguine. Nach relativ ereignislosen frühen Minuten setzte der KEV mit dem ersten richtigen Torschuss direkt ein Ausrufezeichen. Auf Zuspiel von Oli Mebus und Mick Köhler, schob Mark Zengerle seinen eigenen Rebound zum 0:1 und zum 150. Krefelder Treffer der laufenden Saison ein (8.). Nur fünf Minuten später baute die Mannschaft von Thomas Popiesch ihre Führung aus. Daniel Bruch störte das Aufbauspiel des Tabellenvierten früh, eroberte die Scheibe und hatte das Auge für Jon Matsumoto, der gewohnt eiskalt blieb und für das 0:2 sorgte (13.). Im Mitteldrittel bewiesen die Gastgeber dann ihre Stärke. Nicht einmal eine Minute war gespielt, als Filip Reisnecker den Anschlusstreffer erzielte (21.). Kurz darauf fiel dann auch der Ausgleich. Joshua Rust fälschte eine scharfe Hereingabe durch die Beine von Felix Bick ab (29.). Bietigheim in der Folge stark und sogar in Überzahl, die Krefelder konnten dem Druck allerdings standhalten – und bestraften nur kurz darauf mit einem eigenen Powerplay die Nachlässigkeit des Tabellenvierten. Philip Gogulla brachte die Gäste erneut in Führung. Am Treffer beteiligt waren Max Newton und Mathew Santos, der als zweiter Spieler (nach seinem kanadischen Sturmpartner) die 50-Punkte-Marke in dieser Saison knacken konnte. Kurz darauf trafen die Pinguine fast erneut, diesmal konnte Schlussmann Olafr Schmidt das Duell gegen Jon Matsumoto allerdings für sich entscheiden. Auch das letzte Drittel begann mit einem Paukenschlag. Genau eine Minute war gespielt, als Philip Gogulla einen Schuss von Davis Vandane unhaltbar abfälschte und seinen Doppelpack schnürte (41.). Doch wieder zeigten die Gastgeber Moral. Filip Reisnecker verkürzte erneut, diesmal mit einem absoluten Sonntagsschuss, auf 3:4 (48.). In der Schlussphase warf Bietigheim dann alles nach vorne, die Defensive der Pinguine hielt aber stark dagegen. In der letzten Minute fiel dann die endgültige Entscheidung. Roope Mäkitalo gewann das Bully, Davis Vandane spielte die Scheibe mithilfe der Bande zu Mathew Santos, der ins leere Tor einschob (60.). Die Pinguine beenden damit die Erfolgsserie der Steelers und bauen ihre eigene auf 11 Siege aus. Zahlen zum Spiel Bietigheim Steelers – Krefeld Pinguine (0:2, 2:1, 1:2) Tore: 0:1 (07:07) Zengerle (Mebus, Köhler), 0:2 (11:15) Matsumoto (Bruch), 1:2 (20:58) Reisnecker (Eckl, Dronia), 2:2 (28:54) Rust (McNeely), 2:3 (38:01) Gogulla (Santos, Newton), 2:4 (41:00) Gogulla (Vandane, Bruch), 3:4 (47:36) Reisnecker (Fischer, Eckl), 3:5 (59:35) Santos (Vandane) Torschüsse: 23 – 26 Strafen: Bietigheim 4 – Krefeld 6 Zuschauer: 3745 Stimme zum Spiel: Thomas Popiesch Es war das schwere Spiel, das wir erwartet haben. Wir haben in den letzten Wochen gesehen, dass Bietigheim sehr stark spielt, und das auch bereits in den ersten beiden Begegnungen gemerkt. Wir sind heute sehr konzentriert ins Spiel gegangen und konnten am Anfang auch unsere Chancen nutzen. Im zweiten Drittel hatten wir dann zu viele Turnover und waren zu weit weg. Da können wir uns bei Bicki bedanken, dass wir da noch mit einem blauen Auge davongekommen sind. Es war wichtig für unser Spiel, dass wir im Powerplay das Tor schießen konnten. Im letzten Drittel hatte jede Mannschaft ihre Momente. Für uns war es unheimlich wichtig, dieses Unterzahlspiel zu überstehen und nicht zuzulassen, dass Bietigheim nochmal Momentum aufbaut. Das haben wir dann gut gemacht. Alles in allem war es die erwartete schwere Aufgabe, aber mit dem PK und mit Bicki im Tor haben wir uns den Sieg hintenraus dann auch verdient.
Düsseldorfer EGBittere 2:4 Heim-Niederlage gegen die Lausitzer Füchse (DEL2) Die Düsseldorfer EG muss eine bittere Heim-Niederlage gegen die Lausitzer Füchse hinnehmen. Trotz zwei spielbestimmender Drittel, nach denen die DEG mit zwei Toren führen konnte, kamen die Gäste im Schlussabschnitt eindrucksvoll zurück und drehte das Spiel mit vier Toren zum 2:4 Endstand (2:0, 0:0, 0:4).
Starbulls RosenheimZu wenig Zug zum Tor: Starbulls verlieren 1:3 in Weiden (DEL2) Zwei Tage nach der 1:6-Heimniederlage gegen Düsseldorf gelang den Starbulls Rosenheim beim Auswärtsspiel gegen die Blue Devils Weiden erneut nur ein einziger Treffer. Shane Hanna erzielte ihn in Überzahl Anfang des dritten Drittels zum zwischenzeitlichen 1:1. Der Tabellenelfte aus der Oberpfalz traf hingegen zweimal im Powerplay, gewann die entscheidenden Bullys, präsentierte sich in der Crunchtime der Partie als das konzentriertere und energischere Team und beendete die Rosenheimer Serie von zuletzt vier Auswärtssiegen in Folge. „Der Zug zum Tor war zu wenig. Wir haben die letzten 30 Minuten nicht gut genug gespielt, zu viele Fehler und unnötige Strafzeiten genommen und letztendlich verdient verloren“, brachte es Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen auf den Punkt. Pasanen, der weiterhin ohne Verteidiger Joel Keusssen und ohne die Stürmer Lewis Zerter-Gossage und Lukas Laub auskommen musste, holte Torwart Oskar Autio ins Team zurück und verzichtete deshalb auf C.J Stretch. Charlie Sarault gab den Center zwischen Fabian Dietz und Ville Järveläinen. Scott Feser rückte in die Mittelstürmer-Rolle für Teemu Pulkkinen und Dominik Kolb. Die dritte Rosenheimer Sturmlinie bildeten Luigi Calce, Jordan Taupert und Jannick Stein, im vierten Sturm agierten Michael Musin, Tobias Beck und Johannes Achatz. Schon nach einer Minute spielte Järveläinen einen feinen Diagonalpass auf Dietz, der die Scheibe aus kurzer Distanz aber nicht auf das Tor brachte. Früh hatten die Starbulls aber Glück, dass Weidens Neal Samanski aus kurzer Distanz nur die Latte traf (7.) – wie bei fast allen sechs Gegentoren zwei Tage zuvor kam die Chance aber erst durch einen fatalen Rosenheimer Abwehrfehler zustande, in diesem Fall war es ein Scheibenverlust hinter dem eigenen Tor. Die Starbulls hatten in den ersten 30 Spielminuten insgesamt leichte Vorteile. Kurz vor der ersten Drittelpause verpuffte ein Zwei-Gegen-eins-Angriff, bei dem der Pass von Calce auf Dominik Kolb nicht ankam. Einen Abschluss von Taupert nach gutem Zuspiel von Calce entschärfte der stark spielende Hausherren-Schlussmann Michael McNiven. Weidens Goalie war auch bei einer satten Direktabnahme von Scott Feser zur Stelle (29.). Starbulls-Keeper Oskar Autio lieferte ebenfalls eine starke Leistung ab. Beim Führungstreffer der Hausherren konnte er nichts machen. Im Powerplay zog Tyler Ward ab, der Puck prallte von einem Schlittschuh zur Seite ab wo Luca Gläser goldrichtig stand und reaktionsschnell ins offene kurze Eck einschob (35.). Für die Grün-Weißen war es die bereits zweite Unterzahlsituation der Partie wegen zu vielen Spielern auf der Eisfläche. Scott Feser hätte ausgleichen können, zielte aber aus halbrechter Position wenige Zentimeter zu hoch (39.). Alex-Olivier Voyer hätte fast auf 2:0 für Weiden gestellt, aber der Pfosten rettete für den in dieser Situation verdutzten Autio (40.). Nachdem die Starbulls in je zwei Überzahlminuten im ersten und zweiten Drittel keinen gefährlichen Torschuss zustande brachten, schlugen sie beim dritten und letzten Powerplay zu. Shane Hanna wartete den besten Moment für den Schuss ab und versenkte den Puck im rechten oberen Eck zum 1:1 (43.) – Dominik Kolb hatte dem Weidener Torwart die Sicht genommen. Nur fünf Sekunden nachdem Dietz wegen unnötiger Härte auf die Strafbank musste, gingen die Gastgeber erneut in Führung. Neal Samanski lenkte einen Schuss von Cedric Schiemenz technisch fein ab, sodass es für Oskar Autio nichts zu halten gab (47.). Im Vorfeld gewannen die Hausherren das Bully – und das war in dieser Partie bei vielen entscheidenden Situationen der Falle. Fast 60 Prozent der Anspiele gingen an Weiden. Luis Marusch zeigte den Zug zum Tor, den die Grün-Weißen vermissen ließen und versenkte ein Zuspiel von Fabian Voit kompromisslos im linken Eck zum 3:1 (49.). Während der Tabellenelfte aus der Oberpfalz die Partie konzentriert zu Ende spielte, stand sich der Tabellendritte von der Mangfall mit zwei weiteren unnötigen Strafzeiten in der Schlussphase weiterhin selbst im Weg. Eine Aufholjagd war somit nicht mehr drin, stattdessen musste Oskar Autio mit guten Paraden mehrfach den vierten Rosenheimer Gegentreffer verhindern.
Selber WölfeWölfe-Party an der Zugspitze - SC Riessersee vs. Selber Wölfe 1:5 (0:2; 1:3; 0:0) (OLS) Die Selber Wölfe bescherten ihren per Buskonvoi zahlreich mitgereisten Fans einen ungefährdeten Sieg über den SC Riessersee. Spielentscheidend war, dass Kuqi den Anschlusstreffer der Gastgeber zu Beginn des zweiten Drittels postwendend egalisieren konnte. Alles in allem lieferten die Porzellanstädter aufbauend auf einem starken Weidekamp zwischen den Pfosten eine geschlossene Mannschaftsleistung ab und feierten zusammen mit den etwa 500 Schlachtenbummlern vor Ort einen ungefährdeten Auswärtssieg. Wölfe mit der besseren Chancenverwertung Von Beginn an entwickelte sich ein offenes Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten. Zunächst waren es die Gastgeber, die nach einem Scheibengewinn in der neutralen Zone ein 3-auf-1 kreierten. Doch Selbs Goalie Weidekamp vereitelte diese Möglichkeit, sowwie drei weitere Schüsse auf sein Tor. Kurz darauf zeigten die Wölfe, was man unter effizienter Chancenverwertung versteht: Einen von Gauch abgefeuerten Schuss konnte Mühlberger nur prallen lassen. Rubin schaltete am schnellsten und versenkte die Scheibe zum 0:1 im Tor. Nur zwei Minuten später stellte Gauch mit einem ansatzlosen Schuss aus dem hohen Slot auf 0:2. Die Garmischer steckten jedoch nicht auf und erarbeiteten sich – vor allem durch ein schnelles Umschaltspiel – immer wieder gute Chancen. Doch die Wölfe brachten immer wieder einen Schläger oder ein Bein dazwischen und konnten sich darüber hinaus auf ihren Schlussmann verlassen, der unter anderem gegen Steinhübl, Armstrong-Kingkade und Colley Sieger blieb. Wilder Beginn Das Mitteldrittel begann nicht nach dem Geschmack der Trainer. In Wild-West-Manier ließen beide Teams Rushes zu. Und einen dieser Konter nutzte Riessersee: Roach wurde von Schmid auf die Reise geschickt und überwand Weidekamp im Alleingang zum 1:2. Im direkten Gegenzug stellte Kuqi im Nachfassen jedoch sofort wieder den alten Abstand her. Die nachfolgenden zehn Minuten verliefen ereignisarm, ehe Pauker in der neutralen Zone von Lahtinen angespielt wurde und völlig frei zum 1:4 abschließen konnte. Noch vor der zweiten Pause nutzten die Wölfe in Person von Nemec ein Powerplay zum 1:5 aus. Wölfe lassen nichts mehr anbrennen Im Schlussabschnitt konzentrierten sich die Selber Wölfe auf die Defensive. Sie standen hinten kompakt und ließen keinen Zweifel mehr aufkommen, wer hier als Sieger vom Eis gehen würde. So sehr sich die Gastgeber auch bemühten, sie fanden keine Mittel mehr, das Spiel noch einmal spannend zu machen. Mannschaftsaufstellungen und Statistik SC Riessersee: Mühlberger (Mechel) – Echtler, Elwing, Risk, Schmid, Allavena, Chyzowski – Höller, Colley, Glas-Bader, Roach, Steinhübl, Armstrong-Kingkade, Neiger, Hettich, Raubal, Benkert, Jäckle Selber Wölfe: Weidekamp (Wiens) – Tramm, Hördler, Gauch, Raab, Müller, Kassay-Kezi – Kuqi, Nemec, Valasek, Spitzner, Rubin, Schutz, Tabert, Lahtinen, Pauker, Koczlarek, Bauer, Ziesche Tore: 4. Min. 0:1 Rubin (Gauch, Spitzner); 6. Min. 0:2 Gauch (Pauker, Tabert); 25. Min. 1:2 Roach (Schmid, Risk); 25. Min. 1:3 Kuqi (Tramm, Valasek); 34. Min. 1:4 Pauker (Lahtinen, Tabert); 38. Min. 1:5 Nemec (Valasek, Rubin; 5/4) Strafzeiten: Riessersee 10, Selb 10 Schiedsrichter: Spiegl, Haupt (Höck, Emminger) Zuschauer: 2.156
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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| EHC Waldkraiburg – EV Dingolfing 2:4 (0:3, 1:0, 1:1) (BYL) Tor: [X] Henter Daniel (#32, bis 17:45), Englbrecht Maximilian (#45); Verteidigung Waldkraiburg: Hora Daniel (#3); Mertz René (#5); Rott Thomas (#20); Ludwig Tim (#23); Kokeš Martin (#50); Cejka Max (#81); Angriff Waldkraiburg: Lode Philipp (#7); Dillmann Anthony (#11); Šrámek Jakub (#13); Ovaska Santeri (#18); Džeriņš Andris (#25); Decker Leon (#34); Ruß Leander (#63); Maierhofer Florian (#74); Vogl Nico (C) (#88); Revaj Jakub (#92); Zimmermann Patrick (#98); Tore: 0:1 (3.) Luscombe (Zucker, Franz); 0:2 (17.) Luscombe (Zucker, Lengle); 0:3 (18.) Zucker (Franz, Walinski); 1:3 (30.) Vogl (Hora, Šrámek, PP1); 2:3 (46.) Vogl (Hora, Cejka); 2:4 (60.) Luscombe (Zucker, Schander, ENG); Zuschauer: 661, Strafen: Waldkraiburg 10 – Dingolfing 12. Löwen müssen auf Pre-Play-Offs hoffen – Auch gegen Dingolfing vergaben sie ihre Chance Die Eishockey-Bayernliga ist gnadenlos, und in diesem Jahr ist es wahrlich kein leichtes Unterfangen, wenn man es mit den Waldkraiburger Löwen hält. Erneut verlor der EHC Waldkraiburg ein Spiel, an dessen Ende man – im Falle eines Sieges – einen der Sonnenplätze der Tabelle hätte einnehmen können. Jene Plätze, die zur direkten Teilnahme an der Play-off-Runde berechtigen, bleiben den Löwen damit weiterhin verwehrt. Nach dem Spiel sah sich Trainer Jürgen Lederer einmal mehr gezwungen, Worte zu wählen, die er in dieser Saison bereits zu oft bemühen musste: In dieser Bayernliga reiche es nicht, über 40 Minuten konzentriert zu agieren – es brauche über volle 60 Minuten höchste Aufmerksamkeit und Konsequenz. Im ersten Durchgang setzten die Löwen durchaus offensive Akzente. Bereits in der dritten Minute landete der Puck erstmals am Torpfosten, als Anthony Dillmann nach einem Zuspiel von Tim Ludwig die rechte Torseite frei vor sich hatte, den Abschluss per Rückhand jedoch nur ans Stahl des Torpfostens setzte. Der Pfosten bewahrte die „Isar Rats“ vor einem frühen Gegentreffer. Das Kernproblem im ersten Drittel offenbarte sich jedoch in der Defensivarbeit, gepaart mit dem Umstand, dass Waldkraiburg im Gegensatz zu den Gästen einen deutlich höheren Aufwand betreiben musste, um überhaupt gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen. Dingolfing hingegen genügten häufig wenige, klar gespielte Pässe, um vor dem von Daniel Henter gehüteten Tor aufzutauchen und sich dort festzusetzen. So geschehen in der vierten Minute: Ein Dingolfinger Angreifer drang ins Waldkraiburger Spieldrittel ein, bediente einen ungedeckten Mitspieler im Rückraum, dessen Schuss noch abgeblockt wurde. In der folgenden Unordnung reagierten die drei anwesenden Löwen-Verteidiger einen Moment zu spät, was Blake Luscombe im Gewühl nutzte, um das 0:1 zu erzielen. In weiten Teilen verlief der erste Abschnitt weiterhin im Sinne der Gäste. Die Angriffe der Löwen sorgten zwar immer wieder für Entlastung, blieben jedoch zu selten zwingend. So etwa in der zehnten Minute, als Waldkraiburg noch wenige Sekunden in Unterzahl agierte. Andris Džeriņš startete ein starkes Solo durch die Dingolfinger Verteidigung und legte quer auf Leon Decker, der jedoch erneut nur den Pfosten traf. Auch in der 13. Minute prüften die Löwen die Stabilität des Torgestänges, als Daniel Hora von der blauen Linie abzog und lediglich die Querlatte traf. Effektiver zeigten sich dagegen die Gäste. In der 17. Minute platzierte Luscombe seinen Schuss erneut äußerst präzise am Helm von Henter vorbei, sodass dem Torhüter kaum eine Abwehrchance blieb. Nur eine Minute später erhöhten die Dingolfinger erneut. David Zucker, die zweite offensive Schlüsselfigur der „Isar Rats“, kam auch in dieser Szene ohne entscheidende Bedrängnis hinter dem Löwen-Tor hervor und hatte ausreichend Zeit, sich die Ecke für das 0:3 auszusuchen. Nach diesem Treffer entschied sich Trainer Jürgen Lederer für einen Torhüterwechsel. Dieser war weniger als Schuldzuweisung zu verstehen, sondern vielmehr als Signal an die Mannschaft, denn Henter war an den Gegentreffern augenscheinlich nicht ursächlich beteiligt. Mit einem 0:3-Rückstand ging es schließlich in die erste Pause. Für die Löwen trat an diesem Abend – etwas überraschend – Kapitän Nico Vogl wieder aufs Eis. Der eigentlich verletzte Topscorer, dem man die Schmerzen bei nahezu jeder Aktion ansah, wollte es sich nicht nehmen lassen, seinem Team in dieser entscheidenden Phase zur Seite zu stehen. Dennoch begann auch der zweite Durchgang zunächst nicht im Sinne der Hausherren. Bereits in der ersten Minute tauchte Dingolfing mit einer Zwei-gegen-eins-Situation im Waldkraiburger Spieldrittel auf, doch diesmal veteidigten die Löwen aufmerksam. Mit zunehmender Spielzeit fand auch der EHC Waldkraiburg besser in die Partie und bekam – im Rahmen der Möglichkeiten – vor allem die Defensivarbeit stabilisiert. Nachdem Max Englbrecht in der 29. Minute einen Alleingang der Gäste entschärfte, gelang den Löwen der erste Treffer. Nach einem wuchtigen Schuss von Daniel Hora stand Nico Vogl dort, wo ein Torjäger stehen muss, und verwertete den Nachschuss konsequent zum 1:3. Im dritten Spielabschnitt erhöhten die Löwen den Druck gegen zunehmend müde wirkende Dingolfinger Gäste. Erneut war es der angeschlagene Kapitän, der sich auf der Anzeigetafel verewigte. Nach rund fünf Minuten im Drittel prüfte Max Cejka den stark aufgelegten Gäste-Schlussmann Christoph Schedlbauer, der die Scheibe nur abprallen lassen konnte. Nico Vogl nahm erneut Schmerzen in Kauf und verkürzte auf 2:3. Die Hausherren witterten nun ihre Chance, das Spiel tatsächlich noch zu drehen. Doch Schedlbauer und die Dingolfinger Defensive warfen in der Schlussphase alles in die Waagschale, machten die Räume eng und verteidigten mit großem Einsatz. Rund eine Minute vor dem Ende war das Tor der Löwen zugunsten eines sechsten Feldspielers verwaist, als Luscombe mit seinem Treffer ins leere Gehäuse den 2:4-Endstand herstellte und die Niederlage der Löwen besiegelte. Der Mannschaft von Jürgen Lederer bleibt nun der Gang über die Pre-Play-off-Runde. Ob dieser mit Heimrecht angetreten werden darf, entscheidet sich aller Voraussicht nach erst am letzten Spieltag.
Pfronten FalconsDrei Punkte bringen Platz Drei (BLL) In einem sehr abwechslungsreichen Spiel konnten sich die Falcons am Freitag Abendmit 8:5 (4:4/2:0/2:1) gegen den SC Reichersbeuern durchsetzen. Es waren gerade einmal 74 Sekunden gespielt, da stand es bereits 1:1, nachdem die Gäste durch Johannes Fischer (Friedl/Stauffert) in Führung gegangen waren und Filip Matejka (Böck/Hruska, Lukas) den Ausgleichstreffer erzielte. In der 4. Minute nutzten die Falcons ihr erstes Überzahlspiel durch Tizian Linz (Matejka/Böck) zur erstmaligen Führung. Aber auch diese hielt nur kurz, den in der 8. Minute stellte Martin Reiter (Stauffert/Fischer) auf 2:2. So ging es munter weiter, 10. Minute Überzahl Pfronten, Tor durch Filip Matejka (Hruska, Lukas), 12. Minute der 3:3 Ausgleich durch Martin Reiter (Stauffert). In der 16. Minute brachte Paul Stöckl im Alleingang die Urkraft in Führung, die Pfrontens Verteidiger Maximilian Decker (Dobner/Ditsch) noch vor der ersten Pause egalisierte. Acht Tore in einem Drittel, dürften mehr die Zuschauer als die beiden Trainern erfreut haben, die daraus scheinbar die richtigen Schlüssel gezogen haben, denn im Mittelabschnitt sollten zunächst keine weiteren Treffer mehr fallen. Es dauerte bis zur 36. Minute, als Moritz Lochbihler (Wiedmann/Lipp) die erneute wichtige Führung für die Hausherren erzielte. In der 38. Minute konnte Eugen Scheffer, die hervorragende Vorarbeit von Maximilian Decker und Viktor Stipek zum 6:4 und somit zum Zwischenstand nach dem 2. Drittel nutzen. Im Schlussabschnitt war es dann Pfrontens Topscorer Viktor Stipek (Dobner) der un der 43. Minute zum 7:4 und damit zur Vorentscheidung traf. Wie gewohnt gaben sich die Gäste nie auf und konnten durch Andreas Pfaff (Stauffert/Meineke) im Powerplay auf 7:5 verkürzen (51. Minute). Am Sieg der Hausherren sollte auch dieses Tor nichts mehr ändern, denn Edgars Veilands setzte in der 53. Minute mit dem 8:5 den Schlusspunkt einer unterhaltsamen Begegnung. Durch diesen Sieg und der gleichzeitigen Niederlage der Wanderers Germering (6:9 gegen Ravensburg) konnten die Falcons an diesen vorbeiziehen und den dritten Tabellenplatz einnehmen. Dementsprechend zufrieden zeigten sich Trainer Andreas Schweinberger und Co-Trainer über die Leistung ihrer Mannschaft, die ihre Siegesserie somit weiter ausbauen konnte. SC Reichersbeuern: 10 Minuten, EV Pfronten: 8 Minuten.
Türkheim CelticsCeltics zeigen Moral in Fürstenfeldbruck (BBZL) Es war ein hartes Stück Arbeit für den ESV Türkheim am Samstagnachmittag. Gegen die 1b des EV Fürstenfeldbruck tun sich die Celtics lange schwer und laufen zwischenzeitlich sogar einem 3:0 Rückstand hinterher. Doch die Celtics waren mental stark genug und erkämpften sich einen am Ende verdienten 3:4 Auswärtserfolg. Der ESVT ging mit 17 Feldspielern in die Partie, im Tor stand Michi Bernthaler. Die Hausherren hatten einen Mann weniger zur Verfügung. Die Celtics nahmen vom Eröffnungsbully an das Spielgeschehen in die Hand. Läuferisch und spielerisch überlegen, kamen sie zu aussichtsreichen Tormöglichkeiten. Doch entweder scheiterte man am eigenen Unvermögen, dem Torgestänge oder am gut aufgelegten Heimtorwart Jonas Möller. Auch eine Überzahlsituation blieb ungenutzt. Fürstenfeldbruck hielt körperlich dagegen und versuchte die Celtics im Spielaufbau zu stören. Dieser funktionierte an diesem Nachmittag ohnehin nicht einwandfrei und so zahlte sich die Taktik der Gastgeber kurz vor Drittelende aus. Einen missratenen Fehlpass der Türkheimer Defensive nutzte Daniel Embacher in der 20. Minute zur etwas schmeichelhaften 1:0 Führung für sein Team. Die Celtics kamen motiviert aus der Kabine zurück und wollten unbedingt den Ausgleich. Doch die Motivation endete in zwei Strafzeiten für gelb-blau. Und beide nutzte Fürstenfeldbruck eiskalt aus und plötzlich stand es 3:0. Die Celtics nun etwas von der Rolle, zogen gleich nochmal eine Strafzeit und hatten etwas Glück, dass nicht noch der vierte Treffer fiel. Doch die Unterzahlsituation wurde diesmal schadlos überstanden. Kaum war die Strafe abgelaufen sah Marco Fichtl den von der Strafbank hereineilenden Benni Hofmann, brachte die Scheibe perfekt auf dessen Schläger und Hofmann verwandelte seinen Alleingang zum 3:1. Endlich war das Tor für die Celtics da, doch der bekannte Dosenöffner schien der Treffer nicht zu sein. Türkheim war weiter verunsichert und tat sich schwer, Mittel gegen aufopferungsvoll kämpfende Fürstenfeldbrucker zu finden. Zu diesem Zeitpunkt roch es nach Überraschung im Stadion an der Amperoase. Doch da war das dritte Drittel noch nicht gespielt. Die Celtics stellten die Reihen etwas um und kamen nun wie die Feuerwehr aus der Kabine. Chancen waren wieder im Überfluss vorhanden und es dauerte nicht lange, da verwertete Christoph Vogel einen Abpraller zum 3:2 Anschlusstreffer. Türkheim war jetzt drauf und dran den Ausgleich zu erzielen. Fürstenfeldbruck war von nun an die verunsicherte Mannschaft und kam kaum noch zu Entlastungsangriffen. Der eben noch gefeierte Torschütze Christoph Vogel tankte sich in der 51. Minute bis ins gegnerische Drittel und bediente sehenswert seinen Sturmpartner Marco Fichtl. Dieser zimmerte das Spielgerät völlig freistehend per Direktschlagschuss unter die Latte zum vielumjubelten 3:3 Ausgleichstreffer. Die Celtics hatten die Partie nun fast endgültig gedreht, doch plötzlich waren die Gastgeber wieder in Überzahl. Ein Lattentreffer zu Beginn des Powerplays ließ den ESVT einmal tief durchatmen, doch danach hatte Türkheim Fürstenfeldbruck selbst in eigener Unterzahl im Griff. Und so eroberte Friedrich Keller beim Spielaufbau der Hausherren die Scheibe, sein Schuss prallte am Heimtorwart ab und direkt auf Darius Sirchs Schläger. Die Nummer 11 der Celtics ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und schob die Scheibe zur 3:4 Führung in Unterzahl über die Linie. Fürstenfeldbruck warf nun nochmal alles nach vorne, doch Türkheim war nun an einem 5:3 näher dran als die Gastgeber an einem Ausgleich. Auch ein herausgenommener Torwart der Hausherren kurz vor Schluss änderte nichts mehr an der Celtics-Führung und so blieb es beim 3:4 für den ESVT. Am Ende war es Moral, Kampfgeist und Mannschaftszusammenhalt, was den ESV Türkheim auf die Siegerstraße brachte. Zu Freude aller, die es mit dem ESVT halten, sind damit die nächsten drei Punkte auf der Habenseite. Nächstes Wochenende dürfen die Celtics zweimal zuhause ran. Am Freitag um 19:30 Uhr gegen den HC Maustadt, Sonntag ist um 16:30 Uhr die 1b des ESC Kempten zu Gast im Sieben-Schwaben-Stadion. Holen die Celtics aus beiden Spielen mindestens 4 Punkte, ist ihnen der zweite Tabellenplatz und damit der Einzug in die Playoffs nicht mehr zu nehmen. Aber dafür müssen erstmal noch 120 Minuten Eishockey gespielt werden.
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| Giannini-Gala sorgt für klaren Heimsieg der Kobras (RLW) Die Dinslakener Kobras haben am Freitagabend in der Regionalliga eindrucksvoll ihre Heimstärke unter Beweis gestellt. Vor 244 Zuschauern in der Schlangengrube besiegten die Giftschlangen die Wiehl Penguins deutlich mit 7:2 (4:1, 2:0, 1:1) und sammelten wichtige Punkte im Rennen um die Playoff-Plätze. Mann des Abends war dabei ohne jeden Zweifel Matthew Giannini, der mit sechs Treffern die Partie prägte wie selten ein einzelner Spieler. Blitzstart bringt frühe Kontrolle Die Kobras legten von Beginn an ein hohes Tempo vor und machten schnell deutlich, dass sie es dieses Mal nicht spannend werden lassen wollten. Bereits in der Anfangsphase sorgte Giannini für die Führung, als er sich energisch durchsetzte und den Wiehler Torhüter erstmals überwand. Wenig später folgte ein Doppelschlag, der die Gäste früh ins Hintertreffen brachte: Zunächst erhöhte Kapitän Maximilian Bleyer, kurz darauf war erneut Giannini zur Stelle und stellte innerhalb weniger Sekunden auf 3:0. Zwar gelang Wiehl wenig später der erste Treffer, doch die Antwort der Kobras ließ nicht lange auf sich warten. Giannini stellte noch im ersten Drittel den alten Abstand wieder her, sodass Dinslaken mit einer komfortablen 4:1-Führung in die Pause ging. Kobras lassen nichts anbrennen Auch im Mittelabschnitt blieb das Bild unverändert. Die Kobras kontrollierten Spiel und Gegner, kombinierten sicher und erspielten sich zahlreiche Abschlüsse. Giannini erhöhte mit seinem dritten Treffer des Abends auf 5:1 und ließ wenig später sogar Tor Nummer sechs folgen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war die Begegnung vorentschieden, denn Wiehl fand kaum noch Entlastung und hatte dem Offensivdruck der Hausherren wenig entgegenzusetzen. Souverän bis zur Schlusssirene Im letzten Drittel nahmen die Kobras etwas Tempo heraus, behielten aber jederzeit die Kontrolle. Die Penguins konnten noch einmal verkürzen, mehr als Ergebniskosmetik war das jedoch nicht. Den Schlusspunkt setzte erneut Giannini, der mit seinem sechsten Treffer des Abends den 7:2-Endstand herstellte und seine herausragende Leistung krönte. Auch ein Blick auf die Zahlen unterstrich die Überlegenheit der Kobras: Mit 44:22 Torschüssen sprach die Statistik eine klare Sprache. Piotrowski lobt Auftritt und Teamarbeit Trainer Max Piotrowski, der an diesem Abend von Co Trainer Sebastian Schemann vertreten wurde, zeigte sich nach dem Spiel sehr zufrieden: „Matthew steht natürlich im Fokus, aber diese Leistung war nur möglich, weil die Mannschaft insgesamt sehr gut gearbeitet hat. Wir waren von der ersten Minute an konzentriert und haben das Spiel über weite Strecken kontrolliert. Entscheidend war, dass wir früh die Weichen gestellt haben.“ Gleichzeitig hob der Coach die Seriosität seines Teams hervor: „Auch wenn man früh führt, darf man nicht nachlassen. Das haben wir gut gelöst und den Sieg ruhig nach Hause gebracht.“ Statistik Tore Kobras: Giannini (6), Bleyer Tore Wiehl: Beste, Stresser Strafminuten: Kobras 6 – Wiehl 6 Zuschauer: 244
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| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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FASS BerlinHeißer Fight - und besseres Ende für FASS (RLO) In einem emotionsgeladenen Spitzenspiel vor stattlicher Kulisse gewinnt FASS Berlin bei den Luchsen Lauterbach mit 2:3 (1:2, 0:0, 1:0, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen. Damit gehen FASS und der Hauptrivale Schönheide wohl punktgleich in das vorentscheidende Spiel um Rang 1 in der Hauptrunde am kommenden Samstag (31.01.26, 19:00 Uhr, Erika-Heß-Eisstadion). DAS SPIEL Beide Teams gingen mit Top-Besetzung in das Gipfeltreffen. FASS hatte 19+2 Akteure auf der Bank, die Luchse 18+2. Im ersten Drittel erspielte sich FASS ein optisches Übergewicht und kreierte zahlreiche Gelegenheiten. Nach zehn Minuten schloss Daniel Volynec eine schöne Kombination zum 0:1 ab. Den Ausgleich von Welser im Anschluss an ein Bully (16.) beantwortete Oliver Noack nach Zuspiel seines Bruders Luis nahezu postwendend mit dem erneuten Führungstreffer. Der Ausgleich lag in den ersten Minuten des zweiten Abschnitts mehrfach in der Luft, zumal sich FASS in dieser Phase durch Strafen schwächte. Goalie Eric Steffen war aber auf dem Posten und sicherte die Führung. Nach der 30. Minuten hatten die Berliner wieder mehr vom Spiel, ohne sich mit einem dritten Treffer mehr Sicherheit zu geben. Nicht überraschend spitzte sich das Geschehen im dritten Drittel zu. Lauterbach warf nun alles in die Waagschale, und auch die 600 Zuschauerinnen und Zuschauer – darunter gut 20 Berliner Supporter – gingen emotional mit. Knapp drei Minuten vor dem Ende gelang Neuzugang Tettenborn der umjubelte Ausgleich. In den Schlusssekunden entlud sich die Spannung auf und neben dem Eis nach einem Kniecheck eines Lauterbacher Spielers. Die Strafbank war nun gut gefüllt; allerdings ging FASS mit einer fünfminütigen Überzahl in die Overtime. Obwohl Lauterbach während der gesamten Verlängerung ohne Scheibenbesitz blieb, gelang FASS nicht der entscheidende Treffer. So musste das Penaltyschießen entscheiden. Zunächst traf Schwab für Lauterbach, dann glich Moritz Miguez für die Berliner aus. Eric Steffen parierte den Versuch von Julius Kranz, und Kapitän Tom Fiedler verwandelte zur Führung. Ale Eric Steffen auch noch ein zweites Mal seinen Kasten erfolgreich verteidigte, war der Sieg in Osthessen perfekt. AUSBLICK Der Shoot-out-Winner von Tom Fiedler kann in der Schlussrechnung sehr wertvoll sein, denn FASS und Schönheide liegen nun – einen Sieg der Wölfe am Sonntag gegen Dresden unterstellt – vor dem Showdown am kommenden Wochenende punktgleich vorne. Der Sieger am Samstag geht also in jedem Fall als Spitzenreiter in die letzten Spiele – hätte FASS nur einen Punkt aus Lauterbach mitgenommen, dann hätte sich Schönheide eine OT-Niederlage in Berlin leisten können. Spannender könnte die Ausgangssituation vor dem „Hauptrunden-Decider“ also nicht sein. Das erste Spiel nach dem Einbau der modernen Kälteanlage im Erika-Heß-Eisstadion wird also das Highlight der bisherigen Saison. STATISTIK FASS: Steffen (Slavinskis-Repe) – Haase, Junge; Falk, Miethke; Kruggel, Hüfner – Jentzsch, Fiedler, Thielsch; L. Noack, O. Noack, Balzer; Volynec, Kubail, Braun; Licitis, Miguez, Flemming; Weihrauch. Tore: 0:1 (09:56) Volynec (Kubail, Braun), 1:1 (15:25) Welser, 1:2 (16:23) O. Noack (L. Noack, Balzer); 2:2 (57:09) Tettenborn; 2:3 (65:00) Fiedler SOW. Schiedsrichter: Ruhnau, Meyer / Balogh, Dumor. Strafen: Luchse 27 + SpD Welser, FASS 18. Zuschauer: 600. Schüsse: 28-42. Face-off: 31-35.
Ice Rebells WaltershausenIce-Rebells erhalten Lehrstunde (LLT) Meister gegen Vizemeister hieß es am Samstagabend in der Eishalle am Gleisdreieck in Waltershausen. In Wirklichkeit stand das Spiel der Eishockey-Thüringenliga unter ganz anderen Vorzeichen. Bei den Rebellen um Coach Christoph Hill ist in der Saison 25/26 der Wurm drin. Neben den Langzeitverletzten gesellten sich nun auch noch vier krankheitsbedingte Absagen. Das Team muss in dieser Saison einiges wegstecken. Mit Vorfreude kamen die Gäste aus der Landeshauptstadt nach Waltershausen und hatten die volle Kapelle dabei. Eishockey in Waltershausen hat einiges zu bieten, nämlich die kälteste Halle der Liga, die kälteste Gästekabine und die kleinste Auswechselbank. Die Vorfreude bezieht sich aber viel mehr auf die für Landesligaverhältnisse große Zuschauerkulisse und natürlich die besondere Motivation, wenn es gegen den Titelverteidiger geht. Die Gäste warteten auch nicht lange auf ein Abtasten, sondern legten gleich mit hohem Angriffsdruck los. Schon nach 61 Sekunden machte Ligatopscorer E. Manske mit dem 1:0 klar, was man vor hatte. Zum Drittelende stand es nach weiteren Treffern von C.Heiter, B.Quieß und T.Hünninger 4:0, das Spiel war entschieden. Waltershausen wechselte den Tormann und nahm sich vor dagegen zu halten. Das war aber leichter gesagt, als getan. Die Hurricanes blieben ihrer überlegenen Spielweise treu und erhöhten im zweiten Drittel durch R.Schmidt und E.Manske auf 6:0. Den Gastgebern wären aber4 ein oder zwei Gegentore zu wünschen gegeben, denn für Ihr Bemühen und ihren tapferen Einsatz hätten sie sich belohnen können. Für den Endstand von 7:0 sorgte erneut E.Manske im dritten Drittel. Beachtlich war erneut die überragende Zuschauerzahl. Trotz frostiger Temperaturen und parallel im TV laufender Handball-EM kamen 365 Fans in die Eissporthalle. Die Rebellen müssen nun erstmal durchpusten und analysieren, wie sie am nächsten Wochenende zum Rückspiel in Erfurt zu Werke gehen werden. Tore: 0:1 Manske (2./GWG); 0:2 Heiter (8.); 0:3 Quieß (11.); 0:4 Hünninger (20.); 0:5 Schmidt (22.); 0:6 Manske (23.); 0:7 Manske (43.) Strafen: Waltershausen 6 - Erfurt 12 Zuschauer: 365 Allen Spielern mit Erkrankungen und Blessuren wünschen wir gute Besserung und baldigste Genesung.
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Eisbären Juniors BerlinHart umkämpftes Spiel geht an die Eisbären Das zweite Wochenendspiel zwischen den Eisbären Juniors Berlin und den Mad Dogs Mannheim war eine hart umkämpfte Angelegenheit. Am Ende setzten sich die Eisbären mit 4:2 (2:2/1:0/1:0) durch und holen damit an diesem Wochenende alle sechs Punkte. Beide Teams gingen mit einer unveränderten Aufstellung in dieses zweite Spiel, lediglich die Starttorhüterinnen wurden getauscht. Bei den Eisbären begann Leonie Kühberger, bei Mannheim Anna Boss. Nach einem ersten guten Angriff der Gäste ging es wieder in Richtung Tor der Mad Dogs. Mannheim konnte aber auch gute Angriffe fahren, dennoch ging der erste Treffer wieder an die Eisbären. Franziska Feldmeier setzte sich in der 7. Minute energisch durch und ihr Schuss landete unhaltbar im Tor. Mannheim konnte aber diesmal antworten, Martina Schrick zog in der 11. Minute ab und Berlins Torhüterin war geschlagen. Mannheim spielte zwar weiter mit, dennoch hatten die Eisbären Vorteile und sie erzielten den nächsten Treffer. Die Olympiafahrerinnen Hanna Hoppe und Franziska Feldmeier legten vor und Mathilda Heine, die ebenfalls Olympialuft schnuppern wird, erzielte nach 15 Minuten das 2:1. Zur Pause stand es allerdings 2:2, denn Lucia Schmitz konnte 100 Sekunden vor der Sirene den Ausgleich erzielen. Im 2. Drittel taten sich beide Teams schwer sich Torchancen zu erarbeiten. Nach 36 Minuten konnten die Eisbären den Führungstreffer erzielen. Im Anschluss an ein Powerplay wurde weiter Druck ausgeübt und mit Celina Haider konnte auch die vierte Olympiafahrerin ein Erfolgserlebnis feiern, sie traf zum 3:2. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause. Wie erwartet wurde es ein hart umkämpftes Drittel. Mannheim versuchte zum Ausgleich zu kommen, die Berlinerinnen den Vorsprung auszubauen. Vier Minuten vor dem Ende konnten die Eisbären auf 4:2 erhöhen. Theresa Zielinski fälschte einen Schuss von Leonie Böttcher ab und es schlug oben im Eck ein. Mannheim versuchte zwar weiter das Spiel auszugleichen, am Ende blieb es aber beim verdienten 4:2-Erfolg der Berlinerinnen. Auch dieser Sieg war verdient, es war allerdings ein hartes Stück Arbeit. Damit endet für die Eisbären die Hauptrunde und sie warten nun auf ihren Halbfinalgegner. Alle Informationen dazu gibt es nach Abschluss der Hauptrunde am 21./22. Februar. Den vier Olympiafahrerinnen sei an dieser Stelle alles Gute und viel Glück gewünscht. Die Teilnahme wird sicherlich eine großartige Erfahrung sein, unabhängig vom sportlichen Ausgang. Schiedsrichter: M. Metzkow – P. Hermann, J. Ristok Strafen: EJB 8 (0/2/6), MDM 6 (0/4/2) Tore: 1:0 (06:47) F. Feldmeier (M. Walsh, A.-M. Nickisch); 1:1 (10:39) M. Schrick (L. Liang, A. Stephainski); 2:1 (14:36) M. Heine (F. Feldmeier, H. Hoppe); 2:2 (18:20) L. Schmitz (A. Wruble, J. Miller); 3:2 (35:19) C. Haider (M. Walsh); 4:2 (55:36) T. Zielinski (L. Böttcher, M. Heine)
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