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September 26
                         
September 5
      
Saisonbeginn
     
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Die beiden Stürmer Dominick Thum (Neusser EV) und William Izak (Iserlohn DNL) wussten im Tryout zu überzeugen und werden bis zum Saisonende beim EVD bleiben. Dagegen wird Torhüter Lucas Goebels den Verein verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  
ASV Hamburg
(VLN)  Der Großteil der Mannschaft bleibt weiter zusammen. Bisher haben die Torhüter Kurtus Hancock und Florian Lentz, die Verteidiger Bent Meyer, Martin Müller, Rasid Saitov, Torben Sander und Klaas Steffen, sowie die Stürmer Steffen Drewes, Nick Fischer, Benjamin Hepburn, Daniel Lupzig, Patrick Schrage, Christian Seifert, Sebastian Wilczarski, Benjamin Wollf und Christian Zachariassen ihre weitere Zusage beim Altonaer SV gegeben
  
Dingolfing Isar Rats
(BYL)  Verteidiger Artur Schwarz, der 218 aus Moosburg zu seinem Heimatverein zurückkehrte, wird den EVD verlassen und sich einer neuen Herausforderung stellen
  
ESV Kaufbeuren
(OLS)  Die Augsburger Panther haben ihren 17-jährigen Nachwuchsverteidiger Liron Pellizzari mit einer Förderlizenz für den ESVK ausgestattet. In der letzten Saison spielte er noch in der DNL und stand im erweiterten DEL-Kader
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Allrounder Alexander Källgren verlässt den TuS. Man konnte sich nicht auf eine weitere Zusammenarbeit verständigen. Dafür wurde mit August Sandell ein neuer Stürmer vorgestellt. Der 24-jährige Schwede spielte zuletzt in der dritthöchsten Liga seines Heimatlandes für Järfälla HC
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Der EHC hat Verteidiger Filip Varga verpflichtet. Der 19-jährige Slowake wechselt aus der DNL vom EV Landshut zum EHC wo er seine erste Saison im Seniorenbereich bestreiten wird. Das selbe gilt auch für Stürmer Matyas Patocka. Der 20-jährige Tscheche kommt aus dem Nachwuchs der Pirati Chomutov
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Die Black Hawks intensivieren ihre Kooperation mit den Eisbären Regensburg. Die Oberpfälzer haben Dmitrij Haberling, Marks Jirgensons und Pepino Langmeier mit Förderlizenzen für Passau ausgestattet. Ausserdem erhalten die DNL.Spieler Arthur Milic, Jakob Meißner, Jan-Luka Meißner und Jason Arzt Spielberechtigungen für den Oberligisten
  
Harzer Falken
(RLNO)  Die Kassel Huskies haben den jungen Torhüter Alexander Pankraz mit einer Förderlizenz für Braunlage ausgestattet
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Torhüter Marc Siebels, der letztes Jahr aus Fürstenfeldbruck nach Norddeutschland zurückkehrte, wird auch in der neuen Saison zum Goalie-Team der Wesesrstars gehören
 
Neusser EV
(RLW)  Kurzfristig hat Stürmer Jordi Cuena Pazos um Auflösung seines Vertrages gebeten
 
Wanderers Germering
(BLL)  Stürmer Leopold Inselkammer wird auch in der neuen Saison das Trikot der Wanderers tragen. Der 24-Jährige absolvierte zuletzt 14 partien und konnte dabei ein Tor erzielen
  
Black Eagles Reutlingen
(BWL)  Stürmer Waldemar Wehrle wird aus privaten Gründen die TSG verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  

   

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IHP-PuckIHP Nachrichten
Samstag 22.November 2025

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Freitag Abend und Samstag mit insgesamt 26 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, und Regionalliga West.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    

eisbärenberlinEisbären Berlin
Eisbären verlieren gegen München mit 1:3

(DEL)  Die Eisbären Berlin müssen sich am 20. Spieltag der PENNY DEL geschlagen geben. Die Berliner unterlagen am Freitagabend dem EHC Red Bull München in der ausverkauften Uber Arena mit 1:3.
Die Eisbären waren im Startdrittel die aktivere Mannschaft. Dennoch gingen die Münchner zunächst in Führung, Patrick Hager (14./PP1) war im Powerplay erfolgreich. Im Mittelabschnitt egalisierte Andy Eder (26.) dann mit seinem 100. DEL-Tor für den Hauptstadtclub. Markus Eisenschmid (27.) brachte die Isarstädter jedoch lediglich 54 Sekunden nach diesem Ausgleich wieder in Front. Im Schlussdrittel versuchten die Berliner alles, bissen sich allerdings an der Münchner Defensive die Zähne aus. Als die Gastgeber in der Schlussphase den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahmen, traf erneut Eisenschmid (59./EN) ins leere Berliner Tor zum 1:3-Endstand aus Sicht der Eisbären.
Die Eisbären Berlin sind bereits am Sonntag, den 23. November wieder im Einsatz. Dann ist der Hauptstadtclub zu Gast bei den Straubing Tigers. Spielbeginn ist um 14:00 Uhr.
Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin):„Ich bin enttäuscht, in vielerlei Hinsicht. Vor allem aber von unserer Einsatzbereitschaft. Wir gewinnen zu wenige 50:50-Zweikämpfe. Unsere Special Teams müssen besser werden. Wir haben heute einen Treffer in Unterzahl kassiert und waren selbst nicht im Powerplay erfolgreich. Wir müssen uns alle steigern. Das ist nicht die Art und Weise, wie wir spielen möchten. Wir befinden uns in einem Lernprozess, müssen aber besser werden.“
Andy Eder (Stürmer Eisbären Berlin): „München hat härter gearbeitet und war cleverer als wir. Wir haben es heute leider nicht geschafft, ins Spiel zu finden. Wir haben leider nicht so gespielt, wie wir es vorhatten.“
Endergebnis
Eisbären Berlin – EHC Red Bull München 1:3 (0:1, 1:1, 0:1)
Aufstellungen
Eisbären Berlin: Hildebrand (Stettmer) – Müller (C), Wiederer; Mik, Lancaster; Smith, Reinke; Panocha – Tiffels (A), Kirk, Ronning; Noebels, Byron, Pföderl; Bergmann, Vikingstad, Eder; Veilleux (A), Leden Hördler – Trainer: Serge Aubin       
EHC Red Bull München: Niederberger (ab 38. Spielminute: Bibeau) – Heatherington, Murphy; Wagner, Pokka; Sinn, Abeltshauser; Daubner – Oswald, Fontaine, Kastner; Hirose, Brooks, McKenna; Ehliz, Ferguson, Krening; Heigl, Hager (C), Eisenschmid – Trainer: Oliver David
Tore
0:1 – 13: 57 – Hager (Murphy, Pokka) – PP1
1:1 – 25:14 - Eder (Müller, Wiederer) – EQ
1:2 – 26:08 – Eisenschmid (Hager, Murphy) – EQ
1:3 – 58:31 – Eisenschmid (Ehliz, Ferguson) – EN
Strafen
Eisbären Berlin: 2 (2, 0, 0) Minuten– EHC Red Bull München: 4 (0, 2, 2) Minuten
Schiedsrichter
Marc Iwert, Christopher Schadewaldt (Wayne Gerth, Markus Merk)
Zuschauer
14.200
 www.ihp.hockey    Freitag 21.November 2025  23:53 Uhr Bericht:     EHCB
Autor:     meb


dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Knappe Niederlage in Mannheim

(DEL)  Am Freitagabend waren die Dresdner Eislöwen bei den Adler Mannheim gefordert. Im Line-up gab es im Vergleich zum letzten Spiel keine Veränderungen – einzig Janick Schwendener stand diesmal von Beginn an im Tor.
Die Hausherren legten druckvoll los und gingen in der achten Minute durch einen Treffer von Matthias Plachta in Führung. In der Folge verhinderte der Eislöwen-Schlussmann zweimal stark einen weiteren Gegentreffer. Kurz darauf bot sich Emil Johansson die Chance zum Ausgleich, doch sein Schuss ging knapp am Tor vorbei. Die Quadratestädter erspielten sich weiterhin gute Möglichkeiten, doch Schwendener zeigte sich zwischen den Pfosten in guter Form. Dennoch war Plachta in der 15. Minute erneut erfolgreich und erhöhte für Mannheim. Als im ersten Drittel noch rund anderthalb Minuten zu spielen waren, gelang Austin Ortega der wichtige Anschlusstreffer für die Sachsen. Mit einem 2:1 für Mannheim ging es schließlich in die erste Pause.
Die Gastgeber kamen erneut gut aus der Kabine, erspielten sich Torgelegenheiten, doch Schwendener parierte mehrfach. In der 27. Minute hatten die Eislöwen dann die Chance zum 2:2, aber Mannheims Goalie Maximilian Franzreb war zur Stelle. Wenig später gab es die ersten Strafen in der Partie. Aufseiten der Dresdner pausierte Sebastian Gorcik und bei den Adlern Anthony Greco wegen übertriebener Härte. In Minute 38 gab es eine weitere gute Möglichkeit für die Sachsen durch Kapitän Travis Turnbull, aber die Scheibe ging ans Außennetz. Kurz darauf kassierte Eislöwe Trevor Parkes eine Strafe wegen Stockschlags. Die Sachsen verteidigten gut und ließen bis zur Pausensirene keinen Treffer zu.
Für 14 Sekunden spielten die Mannheimer im dritten Abschnitt noch mit einem Mann mehr, aber auch das überstanden die Eislöwen problemlos. Kurz darauf zeichnete sich Schwendener gegen Plachta erneut aus. Auch danach verhinderte er weitere Mannheimer Tore. Lange Zeit blieb es bei dem Spielstand. Als die 56. Minute lief, gab es das erste Powerplay für die Eislöwen, da Kristian Reichel nach einem Beinstellen in die Kühlbox musste, ein Tor fiel aber nicht. Es war noch knapp eine Minute zu spielen, da nahm Dresdens Cheftrainer Niklas Sundblad eine Auszeit und Schwendener blieb zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Die Gäste versuchten den Ausgleich zu erzielen, doch wenige Sekunden vor Drittelende landete die Scheibe im leeren Tor der Sachsen. Torschütze war Reichel (60.). Somit sicherte sich Mannheim den 3:1-Sieg.
Niklas Sundblad, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Mannheim hat gleich im ersten Drittel Druck ausgeübt und ist mit zwei Toren in Führung gegangen. Wir konnten noch vor der Pause verkürzen. Im Mittelabschnitt haben wir sehr gut gespielt und auch ausglichen können. Auch kurz vor Spielende hatten wir den Ausgleich vor Augen, aber letztendlich ist dieser nicht gefallen. Die Jungs haben gut gespielt, aber es ist enttäuschend, dass wir keinen Punkt holen konnten. Janick hat im Tor eine seht starke Leistung gezeigt.“
 www.ihp.hockey    Freitag 21.November 2025  22:41 Uhr Bericht:     ESCD
Autor:     dk

  
ehcredbullmuenchenRed Bull München
Red Bull München gewinnt bei Titelverteidiger Eisbären Berlin

(DEL)  Der EHC Red Bull München siegte am 20. Spieltag der PENNY DEL-Saison 2025/26 beim amtierenden Meister Eisbären Berlin mit 3:1 (1:0|1:1|1:0). Durch die Tore von Patrick Hager und Markus Eisenschmid (2) sicherte sich die Mannschaft von Trainer Oliver David vor 14.200 Zuschauern in der Uber Arena drei Punkte. Am Sonntag (23. November | 16:30 Uhr) treten die Red Bulls bei den Augsburger Panthern an.
Spielverlauf 
Beide Teams attackierten anfangs nicht mit vollem Risiko, dennoch gab es direkt Chancen auf beiden Seiten. Sowohl Mathias Niederberger als auch sein Gegenüber im Berliner Tor Jake Hildebrand konnten sich auszeichnen. Als gefährlichster Münchner tat sich zunächst Ex-Eisbär Gabriel Fontaine hervor. Für das 1:0 der Red Bulls sorgte jedoch Hager im Powerplay, der einen Schuss von Ryan Murphy ins Tor abfälschte (14.). Diese Führung verteidigten die Gäste bis zur Pause.
Im Mittelabschnitt bemühte sich Berlin anfangs vergeblich um den Ausgleich. Erst ein platzierter Schuss des Ex-Münchners Andreas Eder brachte dem Titelverteidiger das erste Erfolgserlebnis (26.). Aber die Freude währte nur 54 Sekunden, dann schlugen die Red Bulls zurück: Eisenschmid leitete Hagers Schuss zum 2:1 ins Tor (27.). In der Folge wurde das Duell intensiver. Antoine Bibeau musste 2:27 Minuten vor Drittelende Niederberger im Münchner Tor verletzungsbedingt ersetzen. Am Spielstand änderte sich nichts, nach 40 Minuten lagen die Münchner 2:1 vorne.
Im letzten Drittel störten die Red Bulls sehr wirkungsvoll die Eisbären-Offensive und gelangten selbst immer wieder aussichtsreich vors gegnerische Tor. Letztlich sorgten die konsequente Münchner Defensive, ein sehr aufmerksamer Bibeau und Eisenschmid mit seinem zweiten Treffer ins leere Berliner Tor (59.) dafür, dass der EHC Red Bull München mit 3:1 die Oberhand behielt.
Patrick Hager: 
„Wir haben heute einen super Job abgeliefert gegen Berliner, die offensiv sehr stark sein können. Wir haben im Duell zweier Spitzenteams eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt. Es macht gerade viel Spaß.“ 
Tore: 
0:1 | 13:57 | Patrick Hager
1:1 | 25:14 | Andreas Eder
1:2 | 26:08 | Markus Eisenschmid
1:3 | 58:31 | Markus Eisenschmid
Zuschauer: 
14.200
 www.ihp.hockey    Freitag 21.November 2025  22:18 Uhr Bericht:     EHCM
Autor:     irbm


crimmitschauEispiraten Crimmitschau
2:3! Eispiraten unterliegen Bad Nauheim in Verlängerung - Westsachsen mit gutem Auswärtsspiel trotz dünner Personaldecke

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben am Freitagabend trotz großer Personalsorgen einen hart erkämpften Auswärtspunkt in Bad Nauheim geholt. Vor 2.622 Zuschauern im Colonel-Knight-Stadion unterlagen die Westsachsen dem EC Bad Nauheim nach einer spannenden Partie knapp mit 2:3 nach Verlängerung. Corey Mackin und Gregory Kreutzer erzielten die Treffer für die Eispiraten.
Wie schon in Düsseldorf am Dienstag musste Cheftrainer Jussi Tuores mit einer äußerst kurzen Bank auskommen. Neben den Langzeitverletzten Ralf Rollinger, Tim Lutz, Till Michel, Ladislav Zikmund und Vinny Saponari fehlten weiterhin auch die angeschlagenen Mario Scalzo, Adam McCormick sowie Johannes Schmid.
Eispiraten drehen Rückstand – Mackin und Kreutzer treffen
Die Hausherren erwischten den besseren Start und setzten die Crimmitschauer Defensive früh unter Druck. Goalie Kevin Reich war mehrfach gefordert, konnte den Auftakttreffer aber nicht verhindern: Jordan Hickmott lief am langen Pfosten frei ein und vollendete zum 0:1 (9.).
Der Gegentreffer wirkte jedoch wie ein Weckruf für die Westsachsen. Fortan traten die Eispiraten entschlossener auf und erspielten sich mehrere gute Möglichkeiten. In der 15. Minute belohnte sich das Team: Während Dominic Walsh und Dylan Wruck im Slot für Unruhe sorgten, schlenzte Corey Mackin den Puck aus engem Raum sehenswert in den Winkel – 1:1. Nur wenige Augenblicke später durfte Crimmitschau erneut jubeln. Ein Distanzschuss von Verteidiger Gregory Kreutzer wurde gleich zweimal von Nauheimer Spielern abgefälscht und landete unhaltbar für ECN-Goalie Jerry Kuhn im Tor – die 2:1-Führung für die Eispiraten (16.).
Einseitiges Mitteldrittel bringt Nauheim zurück
Mit Beginn des zweiten Drittels verloren die Westsachsen jedoch etwas den Zugriff auf das Spiel. Bad Nauheim dominierte das Geschehen deutlich, was auch die klare Schussbilanz von 4:20 unterstrich. Folgerichtig fiel in der 36. Minute der Ausgleich: Nach einem Pass von hinter dem Tor verwertete Justin MacPherson die Scheibe zum 2:2.
Erst gegen Ende des Mitteldrittels und besonders im Schlussabschnitt fanden die Eispiraten wieder besser ins Spiel. Immer wieder tauchten die Crimmitschauer gefährlich vor Jerry Kuhn auf, doch der starke Nauheimer Schlussmann machte sämtliche Chancen zunichte. Unter anderem scheiterte Tim McGauley mit einer Direktabnahme, während Mackin sowohl mit einem Rebound als auch mit einem sehenswerten 360-Grad-Wirbler keinen Erfolg hatte.
Entscheidung in der Overtime
Da beide Teams ihre Möglichkeiten in der regulären Spielzeit nicht nutzen konnten, ging es in die Verlängerung. Zunächst hatte Bad Nauheim mehr Scheibenbesitz, ehe die Eispiraten zweimal nach schnellen Umschaltmomenten gefährlich konterten. Doch im direkten Gegenzug setzten die Hessen den entscheidenden Stich: In einer unübersichtlichen Situation vor dem Crimmitschauer Tor hob Davis Koch den Puck nach 62 Minuten über Kevin Reich hinweg ins Netz – 2:3 für die Hausherren.
Trotz der zahlreichen Ausfälle und eines dominanten Nauheimer Mitteldrittels zeigten die Eispiraten eine engagierte Leistung und verdienten sich den Auswärtspunkt. Mit etwas mehr Glück im Abschluss wäre sogar ein Sieg möglich gewesen. Die nächste Chance auf Punkte haben die Westsachsen am späten Sonntagnachmittag. Ab 17.00 Uhr gastieren die Starbulls Rosenheim im Sahnpark.
Torfolge (1:2, 1:0, 0:0, 1:0):
1:0 Jordan Hickmott (Justin Volek, Justin MacPherson) 08:17
1:1 Corey Mackin (Dylan Wruck, Dominic Walsh) 14:28
1:2 Gregory Kreutzer (Justin Büsing, Robin Veber) 15:46
2:2 Justin MacPherson (Marc El-Sayed, Julian Lautenschlager) 35:53
3:3 Davis Koch (Julian Lautenschlager) 61:57 – OT
Zuschauer: 2.622
 www.ihp.hockey    Freitag 21.November 2025  22:45 Uhr Bericht:     EC
Autor:     af


düsseldorferegDüsseldorfer EG
Hart gekämpft – doch die DEG verliert in Kassel 2:3

(DEL2)  Die Düsseldorfer EG verliert 2:3 (1:1, 1:2, 0:0) bei den Kassel Huskies. Die Mannschaft von Headcoach Rich Chernomaz zeigte einen harten Kampf gegen den Tabellendritten. Trotz der Niederlage spielte das Team deutlich disziplinierter und strukturierter als noch am Dienstag gegen die Eispiraten Crimmitschau. Es war insgesamt ein Spiel auf Augenhöhe.
 www.ihp.hockey    Freitag 21.November 2025  22:31 Uhr Bericht:     DEG
Autor:     pdeg


kasselhuskiesKassel Huskies
Doppelpack Keck: Huskies mit erstem Pflichtspielsieg gegen die DEG seit 15 Jahren

(DEL2)  Am Freitagabend war die Düsseldorfer EG zum ersten Mal seit über 15 Jahren wieder für ein Pflichtspiel zu Gast in Kassel. Keck brachte im Anfangsdrittel die Hausherren in Überzahl in Front, die Gäste verkürzten ihrerseits in Unterzahl. Im Mitteldrittel ging zunächst die DEG in Führung, ehe erneut Keck und kurz darauf Turgeon das Spiel wieder zu Gunsten der Huskies drehten. Da im Schlussdrittel keine weiteren Treffer fielen, sicherten sich die Nordhessen die nächsten drei Punkte.
Nachdem Marco Müller vor Spielbeginn noch für sein 600. Spiel im Huskies-Dress geehrt worden war, kamen die Gäste zunächst schwungvoller in die Partie und zwangen so Maurer früh zu einer ersten wichtigen Parade mit seinem Blocker (3.). Die erste Chance auf Seiten der Huskies hatte in der 7. Minute Benson nach einer Puckeroberung von Weidner hinter dem Tor der DEG. Pünktlich zum Powerbreak foulte Thiel Rutkowski und bescherte so den Schlittenhunden eine Überzahlspiel. Diese konnten die Nordhessen auch glatt nutzen: Nach sehenswerter Vorarbeit von Neuzugang Daugavins und Rutkowski musste Keck nur noch in den leeren Kasten einschieben (16.). Nach einer großen Strafe gegen Hirano bot sich den Huskies die Gelegenheit noch vor der Pause nachzulegen, mussten aber selbst den ersten Gegentreffer hinnehmen: In Unterzahl lief Brown frei auf Maurer zu und traf zum 1:1-Pausenstand (19.).
Kurz nach Wiederbeginn kamen die Gäste gar beinahe zum zweiten Unterzahltreffer, doch Maurer konnte die Scheibe gegen Bradford sichern (21.). Den Führungstreffer erzielten die Rheinländer dann aber dennoch einige Minuten später in diesmal eigener Überzahl durch Hirano (30.). Die Schlittenhunde taten sich in dieser Phase des Spiels schwer, in die Offensive zu kommen. Das änderte sich dann aber einige Minuten später: Kurz vor Ablauf eines Powerplays nutzte Keck den ihm gebotenen Platz und netzte zum 2:2-Ausgleichstreffer ein (35.), 65 Sekunden später brachte Turgeon nach einem Rückhandpass von Benson die Huskies aus dem High Slot wieder in Führung (36.). In der 38. Minute hatte Valenti sogar noch die Chance auf den vierten Treffer, traf nachdem er von Bartuli auf die Reise geschickt worden war aber nur den Innenpfosten (38.).
Das erste wirkliche Highlight im Schlussabschnitt bot sich den Fans in der Probonio Arena schließlich in der 49. Minute: Braun war frei durch und konnte von Maginot nur mit einem Foul gestoppt werden. Den daraus resultierenden Penalty konnte Bednard allerdings entschärfen und so seinem Team den nur knappen Rückstand sichern. Auch in der 52. Spielminute konnte sich der Düsseldorfer Torhüter auszeichnen, als er einen von Turgeon abgefälschten Schuss sehenswert mit der Fanghand parierte. Die Gäste waren nun gezwungen, offensiv aktiver zu werden, brachten Huskies-Torhüter Maurer aber lange Zeit nicht in Bedrängnis. Als Bodnarchuk bei noch knapp über zwei verbleibenden Minuten auf die Strafbank geschickt wurde, wurde es aber doch nochmal brenzlig. Die DEG nahm Bednard vom Eis und schnürten sie Huskies mit effektiv zwei Spielern mehr vor dem eigenen Tor zu. Schlussendlich überstanden die Schlittenhunde aber diese Situation und sicherten sich so die nächsten Punkte.
Tore:
1:0 Keck (PP – Rutkowski, Daugavins – 16. Min.)
1:1 Brown (SHG – Niederberger - 19. Min.)
1:2 Hirano (PP – Boos, Clarke – 30. Min.)
2:2 Keck (PP – Schütz – 35. Min.)
3:2 Turgeon (Benson, Detsch – 36. Min.)
 www.ihp.hockey    Freitag 21.November 2025  22:32 Uhr Bericht:     ECK
Autor:     pkh


kaufbeurenESV Kaufbeuren
ESVK verliert Auswärtsspiel in Freiburg

(DEL2)  Am 17. DEL2-Spieltag der Saison 2025/2026 kam es in der Echte Helden Arena in Freiburg zum Duell zwischen dem EHC Freiburg und dem ESV Kaufbeuren. In der Tabelle trafen dabei der Letztplatzierte auf den Vorletzten. Am Ende unterlagen die Joker nach einer 0:2-Führung noch mit 5:2.
Der ESV Kaufbeuren konnte sich dem anfänglichen Druck der Hausherren, die wie die Feuerwehr aus der Kabine kamen, relativ gut entziehen. ESVK-Neuzugang Cody Porter konnte sich dabei in der Anfangsphase aber auf jeden Fall nicht über zu wenig „Arbeit“ beklagen. Dazu mussten die Trainer Andrew Donaldson und Sebastian Osterloh bereits nach dem ersten Wechsel ihre Reihen ändern, da Stürmer Joe Cassetti aufgrund einer Verletzung das Spiel nicht weiterführen konnte. So rückte Max Kislinger aus der Verteidigung zurück in den Sturm, damit weiterhin mit vier Sturmreihen agiert werden konnte.
Als sich die Joker dann auch immer mehr in der Offensive zeigten, kassierten die Kaufbeurer in der neunten Spielminute auch die erste Strafe der Partie. Das fällige Powerplay konnten die Allgäuer gut verteidigen, und als die Joker gerade wieder komplett waren, setzten Jason Bast und Bernhard Ebner zu einem Zwei-auf-eins-Konter an. Der Deutsch-Kanadier konnte diesen dann im Nachsetzen zum 0:1 über die Linie drücken. In der Folge konnte sich der ESV Kaufbeuren dann auch immer mehr im Drittel der Freiburger festsetzen und kam so auch immer zu guten Abschlüssen. Gerade als die Hausherren dann einen starken Wechsel absolvierten, stachen die Joker in der 16. Minute erneut zu. Jason Bast brachte die Scheibe dabei von der linken Bandenecke quer vor das Tor von Patrik Cerveny, und Henri Kanninen brauchte den Puck nur noch zum 0:2 in den Kasten des EHC Freiburg einzuschieben. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die erste Drittelpause.
Der ESV Kaufbeuren verpasste es zu Beginn des zweiten Drittels, den Spielstand früh auf 0:3 zu stellen. Bereits nach wenigen Sekunden traf Jason Bast zuerst nur den Pfosten. Im direkten Gegenzug hatten die Joker dann auch etwas Glück, als Eero Elo nach einem Kaufbeurer Scheibenverlust den Außenpfosten traf. Die nächste dicke Chance für den ESVK hatte dann Alec Zawatsky, der bei einem Alleingang an Patrik Cerveny scheiterte. Den nächsten Fehler machten die Allgäuer: Travis Ewanyk wurde im Slot völlig frei gelassen und traf in der 23. Minute nach einem Pass von hinter dem Tor zum 1:2-Anschlusstreffer für den EHC Freiburg. Der ESVK hätte in der Folge weitere Möglichkeiten gehabt, wieder auf zwei Tore Abstand zu stellen, was aber trotz guter Ansätze und ein paar guter Chancen leider nicht gelang. Beide Mannschaften hatten dann jeweils in einem Powerplay die Gelegenheit, den Spielstand zu verändern, was jedoch nicht gelingen sollte. Den Breisgauern sollte aber noch der Ausgleich gelingen: Nachdem die Joker in der Offensive die Scheibe leichtfertig herschenkten, konnten die Freiburger im Gegenzug mit einem verdeckten und platzierten Schuss in den rechten Torwinkel auf 2:2 stellen. Torschütze in der 36. Minute war dabei David Trinkberger. Nach 40 Minuten ging der Spielstand von 2:2 dann auch durchaus in Ordnung.
Was mit dem ESVK dann im Schlussabschnitt passierte, ist kaum noch zu erklären. Die Joker zeigten viele Scheibenverluste und machten es den Hausherren immer wieder sehr einfach, in die Offensive-Zone zu kommen und das Joker-Tor somit unter Druck zu setzen. Ein weiteres Powerplay nach 42 Minuten konnten die Kaufbeurer dabei noch gut verteidigen, aber in der Folge agierten nur noch die Breisgauer, und es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, bis ein Gegentreffer fallen sollte. Es dauerte dann aber bis zur 51. Minute. Zuerst trafen die Freiburger durch Fabian Ilestedt nur die Latte, blieben aber heiß, holten sich die Scheibe zurück, und nach einem weiteren Torabschluss war es Nikolaus Linsemeier, der seine Farben aus kürzester Distanz mit 3:2 in Führung brachte. Wie so oft in dieser Saison schlug es dann binnen kürzester Zeit erneut im Kaufbeurer Tor ein. Bei einem schnellen Zwei-auf-eins-Konter traf Shawn O'Donnell zum vorentscheidenden 4:2 für die Breisgauer. Zwischen den beiden Treffern lagen dabei genau 37 Sekunden. Vom ESVK kam auch in den Schlussminuten nicht mehr viel Gefährliches, und die Freiburger hatten keine große Mühe, das Spiel über die Zeit zu bringen. Dabei gab es sogar noch Chancen, den Spielstand in die Höhe zu schrauben. Eine Minute vor dem Ende traf Fabian Ilestedt, die Joker agierten mit dem sechsten Feldspieler, zum 5:2-Endstand ins leere ESVK-Gehäuse.
 www.ihp.hockey    Freitag 21.November 2025  22:48 Uhr Bericht:     ESVK
Autor:     pb


Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Müller-Gala in Rosenheim: Hattrick festigt Tabellenführung / Starbulls Rosenheim – Krefeld Pinguine 1:4 (0:0, 0:3, 1:1)

(DEL2)  Die Krefeld Pinguine haben ihre Tabellenführung mit einem Auswärtssieg untermauert. Beim 4:1 bei den Starbulls Rosenheim avancierte Marcel Müller zum Matchwinner: Der Goldhelm-Träger erzielte drei der vier Treffer und krönte seine Galavorstellung mit einem Hattrick. Die Schwarz-Gelben zeigten im Topspiel des Spieltags eine souveräne Leistung und bauten ihre Auswärtsstärke weiter aus.
Die Partie begann ausgeglichen mit leichten Vorteilen für die Gastgeber. Beide Teams agierten vorsichtig, große Chancen blieben Mangelware. Das erste Drittel endete torlos – die Torhüter Felix Bick und Oskar Autio, im Vorjahr zum besten DEL2-Torhüter gewählt, hatten ihre Kästen sicher im Griff.
Nach der Pause nahm die Partie Fahrt auf. In der 25. Minute fand Mark Zengerle hinter dem Tor Platz und bediente Marcel Müller vor dem Gehäuse – der Goldhelm-Träger vollendete durch die Beine von Autio zum 1:0. Nur 64 Sekunden später erhöhte Adam Payerl auf 2:0. Oliver Mebus zog von der blauen Linie ab, Autio ließ einen weiten Abpraller zu, und Payerl reagierte geistesschnell.
In der 31. Minute folgte Müllers zweiter Treffer: Er lief ungehindert in den Slot und zog ab. Ex-Pinguin Maxi Adam fälschte mit dem Schlittschuh ab – 3:0.
Kurz vor der zweiten Drittelpause kochten die Emotionen hoch: Maxi Adam ließ sich theatralisch fallen, plötzlich flogen die Fäuste zwischen Mick Köhler und Scott Feser. Die Kampfeinlage war solide, die Gemüter beruhigten sich aber schnell. Das Urteil: Köhler und Feser erhielten jeweils fünf Minuten für Fighting, zusätzlich gab es Strafen gegen Mathew Santos (Beinstellen) und Maxi Adam (unsportliches Verhalten).
In der 46. Minute keimte bei den Starbulls noch einmal Hoffnung auf: Maximilian Vollmayer schlich sich im Rücken der Krefelder Abwehr in den Slot und zimmerte den Puck unter die Latte zum 1:3. Die Kulisse war zurück, Rosenheim witterte die Chance.
Die Hausherren drängten, hatten in der 51. Minute sogar die Riesenchance zum 2:3: Nach einem Abpraller knallte der Puck an den Pfosten und blieb vor der Linie liegen. Im Gegenzug schlug Müller dann erneut zu. Mit einem unglaublichen Schuss von der Grundlinie überraschte er Autio – der Keeper griff daneben, und Müller hatte seinen Hattrick perfekt gemacht. Die Entscheidung war gefallen, die Pinguine verteidigten die Führung souverän bis zur Schlusssirene.
Zahlen zum Spiel
Starbulls Rosenheim – Krefeld Pinguine 1:4 (0:0, 0:3, 1:1)
Tore:
0:1 (24:04) Müller (Zengerle, Mäkitalo), 0:2 (25:08) Payerl (Konze), 0:3 (30:03) Müller, 1:3 (45:43) Vollmayer (Laub, Adam), 1:4 (50:29) Müller
Schüsse: 26:23
Strafminuten: 19:21
Zuschauer: 4194
Stimmen zum Spiel
Thomas Popiesch
Blicken wir direkt auf das Spiel, so war im ersten Drittel erkennbar, dass wir nicht ganz auf der Höhe waren: Sowohl im Forechecking als auch in der neutralen Zone agierten wir nicht präzise genug.
Das macht es gegen Rosenheim, das eine exzellente Struktur aufweist und dessen Spieler ihre Positionen sehr diszipliniert halten, äußerst schwierig. Wir konnten uns glücklich schätzen, dank Felix Bicks Leistung mit einem Unentschieden in die Pause zu gehen.
Im zweiten Drittel hat sich unser Spiel deutlich verbessert. An manchen Tagen benötigt man jedoch einen Spieler, der den entscheidenden Unterschied ausmacht. Heute war das ganz klar Marcel Müller, der den Sieg in einem intensiv geführten Duell zweier Mannschaften, die hart gearbeitet und viel gekämpft haben, sichergestellt hat. Wir sind unheimlich froh, diese drei Punkte heute mitgenommen zu haben.
 www.ihp.hockey    Freitag 21.November 2025  22:40 Uhr Bericht:     KEV
Autor:     mt


towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
GEGEN BIETIGHEIM PLATZT DER KNOTEN

(DEL2)  Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge konnten die Ravensburg Towerstars am Freitagabend endlich wieder einen Sieg feiern. Das Team von Coach Bo Subr bezwang die Bietigheim Steelers mit 6:3; vor allem in der Offensive präsentierte sich die Mannschaft deutlich selbstbewusster.
Die 2.970 Zuschauer in der gut gefüllten und stimmungsreichen CHG Arena hatten schon nach 35 Sekunden erstmals Grund zum Jubeln. Die erste Sturmreihe machte nach gewonnenem Anspiel viel Druck und den von Simon Sezemsky abgefeuerten Puck fälschte Mark Rassell mit langem Stock unhaltbar zum 1:0 ab. Das war ein Start nach Maß, der den Gastgebern auch in den Folgeminuten viel Selbstvertrauen verlieh. Es wurde aber auch klar, dass die Gäste aus dem Ellental durchaus gefährlich waren. Auch sie spielten die Scheibe zielstrebig nach vorne und Nico Pertuch im Towerstars-Gehäuse bekam alsbald Arbeit. Die Partie wog zunächst hin und her, doch nach und nach erarbeiteten sich die Gäste Vorteile. Die Towerstars leisteten sich den einen oder anderen Fehler beim Spielaufbau, und in der 8. Minute setzte es zudem eine Strafzeit gegen Denis Pfaffengut, welche die Gäste prompt zu nutzen wussten. DEL2-Topscorer Jack Dogan kam während des Powerplays frei zum Schuss und traf exakt in den rechten Torwinkel. Knapp zwei Minuten später kamen auch die Towerstars in den Genuss einer numerischen Überzahl. Diese wurde allerdings verkrampft und zu durchsichtig aufgezogen; nach rund 35 Sekunden liefen die Ravensburger in einen 2-gegen-1-Konter – glücklicherweise ohne Folgen. In der Schlussphase des Startdrittels gewannen die Ravensburger Cracks wieder deutlich mehr Sicherheit im Spiel, was auch zu qualitativ besseren Chancen führte. Exakt 17 Minuten waren gespielt, als der Puck zum zweiten Mal im Tor der Steelers landete. Einen Schuss von Robbie Czarnik aus der Halbdistanz pflückte Erik Karlsson aus der Luft und drückte den Puck über die Linie. Der Treffer wurde von den Hauptschiedsrichtern allerdings Robbie Czarnik zugesprochen.
Im zweiten Spielabschnitt liefen die Towerstars schon früh Gefahr, den erneuten Ausgleich zu kassieren. Lukas Jung musste auf die Strafbank, diesmal zeigten die Unterzahlformationen jedoch ein starkes Penaltykilling. Auffallend war im zweiten Drittel das noch höhere Tempo – ein flottes Hin und Her sorgte für ein kurzweiliges Spielgeschehen. Bis zum nächsten Treffer dauerte es rund 11 Minuten, dann schlug die Stunde von Kapitän Robbie Czarnik. Mark Rassell führte die Scheibe lange im gegnerischen Drittel, passte dann präzise zu Czarnik, der frei stehend im Slot alle Zeit der Welt hatte – 3:1.  Weil das so gut funktioniert hatte, gab es eineinhalb Minuten später prompt eine Zugabe. Diesmal waren die Towerstars in Unterzahl, dennoch narrte Mark Rassell die Bietigheimer Defensive mit ein paar frechen Kringeln durchs Drittel, ehe der exakte Pass auf halbrechts kam, wo Robbie Czarnik per Direktabnahme Steelers-Keeper Florin Mnich beim 4:1 nicht den Hauch einer Chance ließ. Wer glaubte, das Spiel würde den Towerstars fortan leicht von der Hand gehen, bekam nur drei Minuten später die Antwort. Als Förderlizenz-Neuzugang Niklas Hübner auf der Strafbank saß, netzte Tyler McNeely zum 4:2-Anschlusstreffer ein. Diesen Lapsus korrigierte Robbie Czarnik weitere drei Minuten später. Nach gewonnenem Bully schnappte er sich die Scheibe und brachte das Spielgerät präzise zum 5:2 im rechten Eck unter. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause – die Fans hatten wahrlich Positives zu diskutieren.
Im Schlussabschnitt deutete vieles darauf hin, dass das Team von Coach Bo Subr das Spiel souverän zu Ende verwalten könnte. Allerdings brachten sich die Ravensburger wieder einmal selbst in vermeintliche Bedrängnis. 47 Minuten waren gespielt, als gleich zwei Bietigheimer Akteure auf der Strafbank Platz nehmen mussten. Statt den Vorsprung auszubauen, kam es zum fatalen Puckverlust: Alexander Preibisch konnte alleine auf Nico Pertuch zulaufen und verkürzte trotz doppelter Unterzahl auf 5:3. Im Vergleich zu den vergangenen Wochen gerieten die Towerstars jedoch nicht ins Wanken. Exakt 27 Sekunden nach dem Bully stellte Alec Ahlroth am rechten Pfosten mit dem 6:3 den Drei-Tore-Vorsprung wieder her.
Danach brannte nichts mehr an, die Fans auf den Rängen konnten dem ersehnten Heimsieg gelassen entgegensehen. „Unser Vorchecking war heute der Schlüssel zum Erfolg. Wir konnten so den Gegner in den entscheidenden Phasen von unserem Tor weghalten“, sagte ein erleichterter Towerstars-Coach Bo Subr, der zugleich mahnend den Finger hob: „Das war jetzt nur ein Spiel. Wir müssen das abhaken und den Fokus darauf richten, unsere Fortschritte auch in den nächsten Spielen umzusetzen.“ 
 www.ihp.hockey    Samstag 22.November 2025  11:31 Uhr Bericht:     EVR
Autor:     fe


starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Neue Reihen, kein Ertrag – Starbulls unterliegen dem Spitzenreiter

(DEL2)  Die Starbulls Rosenheim empfingen am 17. Spieltag der DEL2 die Krefeld Pinguine im ROFA-Stadion. Mit neu zusammengestellten Sturmreihen konnten die Grün-Weißen dem frischgebackenen Tabellenführer vom Niederrhein vor 4.194 Zuschauern zwar über 60 Minuten Paroli bieten, am Ende aber stand eine deutliche wie unnötige 1:4-Heimniederlage zu Buche. Matchwinner für die Gäste waren der gut aufgelegte Torhüter Felix Bick und der dreifache Torschütze Marcel Müller.
Luigi Calce als Mittelstürmer mit Lukas Laub und Jordan Taupert, C.J. Stretch als Center zwischen Fabian Dietz und Luis Zerter-Gossage und Charlie Sarault als Mittelstürmer für Scott Feser und Ville Järveläinen – die ersten drei Rosenheimer Sturmreihen präsentierten sich im Heimspiel gegen Krefeld in ganz neuer Zusammenstellung. Und trotz der 1:4-Niederlage will Chefcoach Jari Pasanen daran weiter festhalten: „Die Sturmreihen an sich haben gut funktioniert. Mir hat das gut gefallen. Aber wenn keiner die Augen vom Torwart wegnimmt und wenn wir die Rebounds nicht kreieren, ist es schwierig, Tore zu schießen.“
Im ersten Durchgang schoss keine Mannschaft ein Tor. Das Spiel kam nur langsam in die Gänge. Die Gäste konnten zwei Überzahlminuten, die Hausherren deren vier nicht nutzen. Gegen Drittelende wurden die Starbulls gefährlicher, forderten Felix Bick mit Schüssen zu immer mehr Proben heraus, die der Krefelder Schlussmann aber mit viel Geschick und manchmal auch etwas Glück bestand.
Auch im zweiten Drittel waren die Hausherren zunächst das Team mit Spiel- und Chancenvorteilen, wurden aber mit Anbruch der 25. Spielminute kalt erwischt. Die Pinguine spielten sich über die rechte Seite nach vorne, Mark Zengerle startete hinter das Tor und bediente Marcel Müller, der Starbulls-Goalie Oskar Autio aus kurzer Distanz tunnelte – ein Treffer aus dem Nichts.
Eine Minute später legten die Gäste nach: Oliver Mebus zog ab, Oskar Autio wehrte den Puck mit den Schoner zur Seite ab genau vor die Kelle von Adam Payerl, der ins leere Tor abstaubte (26.). Dem Treffer zum 0:2 ging allerdings ein nicht geahndetes Beinstellen von Jonathan Matsumoto gegen Dominik Tiffels voraus, ohne das die Pinguine gar nicht erst in Scheibenbesitz gekommen wären. Pech also für die Grün-Weißen, bei denen C.J. Stretch den Anschlusstreffer auf der Kelle hatte. Der Rosenheimer Kapitän schaufelte das Spielgerät nach feinem Solo aber über die Latte (30.)
Momente später stellte Marcel Müller auf 0:3 – der Krefelder Topscorer fuhr auf scheinbar verlorenem Posten in die Rosenheimer Zone und ließ dann mit einem Handgelenkschuss den zum Block prädestinierten Verteidiger Maximilian Adam und Torwart Autio gleichermaßen alt aussehen (31.). Die Starbulls hatten auch in der Phase vor der zweiten Pause etwas mehr vom Spiel, der Spitzenreiter dagegen die beste Torchance: Matthew Santos fuhr nach einem Fehlpass von Charlie Sarault mutterseelenallein auf das Tor zu, scheiterte aber an Autio.
Mit der Sirene zur zweiten Pause lieferten sich Scott Feser und Mick Köhler eine Fight-Einlage, die der Rosenheimer Stürmer gewann. Die Streithähne mussten die ersten fünf Minuten des Schlussabschnitts von der Strafbank aus verfolgen – und sahen nicht aufgebende Starbulls, aber auch recht souverän verteidigende Gäste. Dann fing Lukas Laub einen Befreiungsversuch vom Ex-Rosenheimer Zack Dybowski ab und bediente Maximilian Vollmayer. Der Verteidiger schoss aus der Halbdistanz und erzielte unhaltbar ins rechte obere Eck seinen ersten Treffer in der laufenden Saison – 1:3 (46.).
Die Starbulls drängten auf das Anschlusstor. Ein Abschluss von Scott Feser zischte knapp am linken Pfosten vorbei. Auch bei einem druckvoll gestalteten Powerplay lag der zweite Rosenheimer Treffer in der Luft. Nach einem Schuss von Shane Hanna, den Gästekeeper Bick nicht festhalten konnte, schob Fabian Dietz den Puck aus kurzer Distanz an den Pfosten. Auf der anderen Seite traf erneut Marcel Müller, diesmal aus sehr spitzem Winkel über die Schulter von Torwart Autio unter das Tordach zum 1:4 – ein gleichermaßen sehenswertes wie glückliches Tor (51.).
Die Hausherren steckten nicht auf, wurden von ihren leidenschaftlichen Fans weiter nach vorne gepeitscht, kamen aber nur noch zu einer klaren Torchance, die Lukas Laub vergab. Wie schon im Spiel zuvor beim 0:3 in Regensburg mussten die Starbulls eine vom Ergebnis her deutliche, aber dennoch unnötige Niederlage quittieren. „Wir haben einfach zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht und konnten uns auf unseren Torwart verlassen“, gab Gäste-Cheftrainer Thomas Popiesch nach der Partie auch unumwunden zu.
Am Sonntag gastieren die Starbulls Rosenheim in Crimmitschau. Das Duell gegen die Eispiraten beginnt um 17 Uhr (Liveübertragung auf www.sporteurope.tv). Die Westsachsen holten beim Auswärtsspiel am Freitag in Bad Nauheim einen Punkt (2:3 nach Penaltyschießen) und verkürzten den Rückstand auf die Starbulls auf zwei Zähler. Die Grün-Weißen stehen trotz der Niederlage gegen Krefeld weiterhin auf Tabellenrang vier, könnten im engen Klassement bei einer weiteren Pleite am Sonntag jedoch bis auf den neunten Platz zurückfallen.
 www.ihp.hockey    Samstag 22.November 2025  00:42 Uhr Bericht:     SBR
Autor:     ah


tigersbayreuthTigers Bayreuth
Tabellenführer hält sich schadlos gegen die Tigers - Memmingen Indians vs. onesto Tigers 11:2 (5:2, 3:0, 3:0)

(OLS)  Memmingen: Roth, Flott-Kucis – Blake, Ettwein, Svedlund, Meisinger, Menner, Kurz – Lillich (2), Homjakovs, Fominych, Brassard, Spurgeon, Ouderkirk, Meier, Gams, Krymskiy, Gorgenländer,
Pfalzer 
Bayreuth: Meier, McLeod (ab 21.) – Spacek, Nedved, Schusser, Hüserich, Müllejans, Leask – Bollers, Barber (2), Brown, Piskor, Verelst, Lüsch, Habeck, Hammerbauer, Stelzmann (2), Maschke, Bohjamo, Bauhof
Schiedsrichter: Zettl, Artur – Jürgens, Grübl
Zuschauer: 1.943
Strafen: Memmingen: 2 Bayreuth: 4 PP: Memmingen: 1/2 Bayreuth: 0/1
Torfolge: 1:0 (3.) Krymskiy (Gorgenländer), 2:0 (8.) Ouderkirk (Spurgeon, Brassard), 2:1 (9.) Piskor (Verelst, Lüsch), 3:1 (9.) Kurz (Pfalzer, Krymskiy), 4:1 (12.) Spurgeon (Homjakovs, Svedlund) PP1, 5:1 (14.) Fominych (Homjakovs, Lillich), 5:2 (16.) Bauhof (Hammerbauer, Habeck), 6:2 (23.) Fominych (Homjakovs, Lillich), 7:2 (37.) Gorgenländer (Pfälzer, Krymskiy), 8:2 (39.) Pfalzer (Lillich, Brassard), 9:2 (43.) Spurgeon (Ouderkirk, Brassard), 10:2 (47.) Ouderkirk (Spurgeon), 11:2 (55.) Brassard (Blake, Ouderkirk)
Gegen den aktuellen Tabellenführer der Oberliga Süd wurde schnell klar, dass man – aus Sicht der
Tigers – gegen ein Team antritt, das derzeit außergewöhnlich performt und völlig zu recht den Platz an der Sonne gebucht hat.
Die mit vier Reihen durchgängig agierenden Hausherren benötigten gut drei Minuten, um erstmals aufs Scoreboard zu kommen. Krymskiy fälschte dabei einen Schuss von Gorgenländer ab, der den Weg ins Ziel fand. Im Anschluss daran sah man erstmals eine Druckphase der Gastgeber, bei der man die Oberfranken über lange Zeit im eigenen Drittel einschnürte. Kurzfristige Entlastung, als Spacek die Scheibe einmal bekam und diese nach vorne trieb, sorgte für wenig Irritation im Lager der Indians. So war es Ouderkirk, der nach Möglichkeiten von eben Spacek und Lüsch, mit einem Nachschuss nach 8 Minuten das 2:0 für seine Farben erzielte. Kurz darauf scheiterte auf der anderen Seite Verelst freistehend vor Roth. Die Situation, die gefährlich blieb, nutzte Piskor mit dem Anschlusstreffer für die Gäste die jedoch keine halbe Minute später wieder einem 2-Tore-Rückstand auf der Anzeigentafel geschrieben sahen. Kurz hatte mit einem platzierten Schuss das Toreck der Oberfranken anvisiert und genau getroffen. Das einzige Unterzahlspiel im ersten Abschnitt dauerte genau 6 Sekunden – diese Zeit benötigten die Indians, um durch Spurgeon nachzulegen. Diesen Treffer toppte Fominych, der ins Angriffsdrittel lief, vors Tor zog und mit seiner Aktion auf 5:1 erhöhte. Den Pausenstand erzielte kurz darauf dann ein in Gelb gekleideter Akteur. Hammerbauer legte das Spiel Gerät in die Mitte und fand Bauhof, der aus dem hohen Slot platziert abschloss und zum 5:2 traf.
Für den Rest der Partie kam dann McLeod für Meier aufs Eis, dessen Arbeitstag nach dem ersten Abschnitt beendet war. Der junge Goalie sah sich nach 23 Minuten einem verdeckten Schuss
gegenüber, der für erneuten Jubel auf Memminger Seite sorgte. Die Tigers, die gegen kontinuierlich stark auftretendes Team in die Defensive gedrängt wurden, waren beim einzigen, guten Powerplay, das man Mitte des zweiten Abschnitts spielte, nah dran an einem weiteren Treffer, der aber nicht mehr fallen sollte. So zogen die Gastgeber durch Gorgenländer und Pfalzer mit 8 Toren davon und legten im Schlussabschnitt nochmals 3 Treffer nach, sodass am Ende ein zweistelliges Ergebnis auf der Anzeigentafel zu lesen war. 8 verschiedene Torschützen und insgesamt 13 Akteure, die sich an diesem Abend – auf Seiten der Indians – auf dem Scoreboard eintragen konnten, zeigte die Ausgeglichenheit des Tabellenführers, der derzeit das Maß aller Dinge in der Süd-Staffel der Oberliga zu sein scheint.
„Es ist relativ einfach. Wir wurden über 60 Minuten ausgespielt. Memmingen ist wahnsinnig stark. Die Struktur der Mannschaft und die Art und Weise, wie sie spielen – sie spielen Eishockey, wie man Eishockey spielen sollte. Trotzdem sollten wir in der Lage sein mitzuspielen was wir heute überhaupt nicht gemacht haben. Ich hatte das Gefühl, das war heute DEL gegen Regionalliga. Es geht nicht darum jemanden die Schuld zu geben. Das liegt an uns allen, inkl. der Trainer. Es war heute einfach schwach. Wir brauchen Punkte. Einfach auf die Tabelle zu schauen und zufrieden zu sein zu diesem Zeitpunkt der Saison, ist ein riesen Fehler. Natürlich ist man enttäuscht aber wir spielen wieder am Sonntag und hoffen, dass es besser wird“, gab ein enttäuschter Coach Suarez zu Protokoll.
„Bei dem Ergebnis kann ich nur zufrieden sein. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, dass sie nicht aufhören. Allen Respekt, wir ziehen es diese Saison immer zur 60. Minute durch. Ich möchte niemanden rausnehmen. Es war eine konzentrierte Mannschaftsleistung und verdiente 3 Punkte“, so Coach Daniel Huhn im Anschluss an die Partie.
Für die onesto Tigers geht es am Sonntag weiter, wenn man im „kleinen Derby“ auf die Höchstadt Alligators trifft. Spielbeginn im Bayreuther Tigerkäfig ist um 18 Uhr.
 www.ihp.hockey    Samstag 22.November 2025  05:52 Uhr Bericht:     TB
Autor:     av


deggendorferscDeggendorfer SC
Heimniederlage gegen den Aufsteiger: Deggendorfer SC muss sich den Erding Gladiators geschlagen geben

(OLS)  Der Deggendorfer SC musste am Freitagabend die zweite Niederlage der Saison auf heimischem Eis hinnehmen. Vor 1.877 Zuschauer in der Hitzkopf-Arena unterlag das Team von Trainer Casey Fratkin den Erding Gladiators mit 2:4.
Der Deggendorfer Cheftrainer konnte im Duell mit den Oberbayern nahezu auf den identischen Kader zurückgreifen. Luca Zitterbart kehrte in den Kader zurück, Jaroslav Hafenrichter und Philipp Wachter fehlten weiterhin. Raphael Fössinger gab sein Comeback im Deggendorfer Tor.
Die Gladiators erwischten den DSC von der ersten Minute am falschen Fuß. Mit gutem Forechecking und abschlussorientiertem Eishockey setzten sie den Deggendorfern früh zu und gingen in der sechsten Minute durch Marco Pfleger in Führung. Die Fratkin-Truppe fand auch in der folgenden Spielzeit nur schwer in die Partie und mussten in der elften Minute den nächsten Treffer hinnehmen: Im Powerplay traf Marc Schmidpeter aus halblinker Position zum 0:2. Zwar versuchte der DSC im weiteren Drittelverlauf selber noch auf die Anzeigetafel zu kommen, fanden aber keinen Weg David Zabolotny im Erdinger Tor zu überwinden.
Das zweite Drittel begann mit einem Paukenschlag aus Deggendorfer Sicht. Erdings Cheyne Matheson brachte in der 23. Minute den Puck im Powerplay Richtung Raphael Fössinger und ausgerechnet Ondrej Pozivil fälschte den Puck zum 0:3 ins eigene Tor ab. Der DSC antwortete mit wütenden Angriffen und wurde in der 29. Minute belohnt. Ebenfalls im Powerplay war es Harrison Roy, der seine Mannschaft auf die Anzeigetafel brachte. Doch die Deggendorfer verpassten es in der Folgezeit den Rückstand weiter zu verkürzen, sodass es mit dem Zwei-Tore-Rückstand in die zweite Pause ging.
Im Schlussabschnitt tat sich der DSC weiterhin schwer, so richtig in die Partie zu finden. Die Erdinger sorgten mit ihrer unbequemen Spielweise für wenig Spielfluss und hielten die Deggendorfer über weite Strecken vom eigenen Tor weg. In der 54. Minute gab es noch einmal Hoffnung im heimischen Fanlager, als Curtis Leinweber in eigener Unterzahl auf 2:3 verkürzte. Kurz vor Ende der Partie nahm Fratkin noch Fössinger zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme blieb jedoch erfolglos, denn Marc Schmidpeter setzte mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend ins verwaiste Deggendorfer Tor endgültig den Schlusspunkt unter die Partie.
Weiter geht es für die Mannschaft von Trainer Casey Fratkin am Sonntag mit einem Auswärtsspiel gegen die Tölzer Löwen.
 www.ihp.hockey    Freitag 21.November 2025  22:34 Uhr Bericht:     DSC
Autor:     mh


Memmingen IndiansMemmingen Indians
Kantersieg zuhause: Indians schlagen Bayreuth

(OLS)  Der ECDC Memmingen holte den nächsten Sieg vor heimischen Publikum. Mit 11:2 besiegte man chancenlose Gäste aus Bayreuth am Freitagabend. Über 1900 Zuschauer sahen den Kantersieg der Indians. Am Sonntag kommt es zum Topspiel gegen die Heilbronner Falken.
Milan Pfalzer, Tim Gorgenländer und Nikita Krymskiy kehrten zurück ins Line Up. Dafür mussten Jayden Schubert und Robert Peleikis wegen ihrer Strafe pausieren. Die Indians starteten furios in die Partie. Nach drei Minuten brachte Nikita Krymskiy die Hausherren in Führung. Memmingen blieb das gesamte Drittel am Drücker und schnürte die Gäste regelrecht ein. Brett Ouderkirk erhöhte auf 2:0. Die onesto Tigers verkürzten durch Dominik Piskor auf 1:2, doch der ECDC legte nach. Drei weitere Treffer von Patrick Kurz, Tyler Spurgeon und Denis Fominych schraubte das Ergebnis 5:1 für die Indians. Bayreuth traf noch zum 2:5.
Mit dieser komfortablen Führung ging es ins Mitteldrittel, indem die Maustädter weiterhin die Spielkontrolle hatten und Bayreuth nicht zur Entfaltung kommen ließen. Zu dominant und zu stark spielte das Team von Daniel Huhn an diesem Abend auf. Denis Fominych erzielte das 6:2. Tim Gorgenländer und Milan Pflazer waren ebenso erfolgreich. Somit stand es zum Ende des zweiten Drittels 8:2 für den ECDC.
Im letzten Drittel hörten die Rot-Weißen weiterhin nicht auf mit dem Toreschießen. Die Hausherren agierten weiterhin druckvoll und Bayreuth bekam somit keinen Zugriff im gesamten Spielverlauf. Die Tigers waren zumeist in ihrer eigenen Zone vorzufinden. Am Ende machten es die GEFRO-Indians zweistellig und besiegten die Gäste mit 11:2. Die weiteren Torschützen im dritten Drittel waren Tyler Spurgeon, Brett Ouderkirk und Felix Brassard. Zudem knackten die Indianer als erstes Team die 100 Tore-Marke in dieser Saison.
Am Sonntag reisen die Indians zum Topspiel nach Heilbronn. Der Tabellenführer aus Memmingen trifft auf den Zweitplatzierten aus dem Unterland. Spielbeginn bei den Falken ist um 17:00. In der kommenden Woche folgen zwei weitere Heimspiele. Am Dienstag kommen die Stuttgart Rebels an den Hühnerberg. Bully ist um 19:30. Am Freitag gibt es das Allgäu-Derby gegen den EV Füssen um 20:00 in der ALPHA COOLING-Arena. Karten für beide Heimspiele sind im VVK verfügbar.
ECDC Memmingen vs onesto Tigers Bayreuth 11:2 (5:2/3:0/3:0)
Tore:1:0 (4.) Krymskiy (Gorgenländer, Ettwein), 2:0 (8.) Ouderkirk (Spurgeon, Brassard), 2:1 (9.) Piskor (Verelst, Lüsch), 3:1 (9.) Kurz (Gorgenländer, Menner), 4:1 (12.) Spurgeon (Homjakovs, Brassard, 5-4), 5:1 (14.) Fominych (Blake, Ettwein), 5:2 (16.) Bauhof (Hammerbauer, Habeck), 6:2 (23.) Fominych (Blake, Ettwein), 7:2 (37.) Gorgenländer (Krymskiy, Ettwein), 8:2 (39.) Pfalzer (Lillich, Ettwein), 9:2 (43.) Spurgeon (Ouderkirk, Brassard), 10:2 (47.) Ouderkirk (Spurgeon), 11:2 (55.) Brassard (Blake, Ettwein)
Strafminuten:Memmingen 2- Bayreuth 4
Zuschauer:1943
ECDC Memmingen: Roth (Flott-Kucis)- Blake, Ettwein; Svedlund, Meisinger ; Kurz, Menner- Lillich, Homjakovs, Fominych; Brassard, Spurgeon, Ouderkirk; Pfalzer, Gorgenländer, Krymskiy; Meier, Gams.
 www.ihp.hockey    Samstag 22.November 2025  12:04 Uhr Bericht:     ECDCM
Autor:     fl


Passau Black HawksPassau Black Hawks
Individuelle Fehler und Strafzeiten kosten Passau Black
Hawks den Sieg

(OLS)  Die Passau Black Hawks mussten sich am Freitagabend beim EC Peiting mit 3:5
geschlagen geben. Trotz dreimaliger Führung reichte es für die Niederbayern
nicht zum erhofften Auswärtserfolg. Besonders schmerzlich: Individuelle Fehler
und unnötige Strafzeiten brachten die Gäste immer wieder aus dem Rhythmus
und ermöglichten dem Gegner entscheidende Treffer.
Bereits im ersten Drittel brachte Christian Neuert die Black Hawks in Führung,
doch der EC Peiting nutzte eine Überzahlsituation zum Ausgleich. Im zweiten
Abschnitt sorgte Andrew Schembri erneut für die Führung der Gäste, die
jedoch kurz vor der Pause – wiederum in Unterzahl – egalisiert wurde. Im
Schlussdrittel traf Philipp Faulhaber zur 3:2-Führung für Passau, doch auch
diesmal schlugen die Hausherren in Überzahl zurück. Ein individueller Fehler
leitete schließlich die erstmalige Führung für Peiting ein, ehe ein Empty-Net-
Treffer die Entscheidung brachte.
„Es war ein interessantes Spiel mit vorsichtigem Beginn auf beiden Seiten.
Leider haben wir uns durch viele Strafzeiten und individuelle Fehler selbst
geschwächt. Am Ende haben wir alles versucht, aber nicht clever genug agiert.
Wir müssen uns jetzt Gedanken machen, wie wir uns verbessern können“,
analysierte Trainer Petr Bares nach der Partie.
Bereits am Sonntag (18 Uhr) steht für die Passau Black Hawks das nächste
wichtige Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten EV Lindau auf dem
Programm. Die Mannschaft steht dabei unter Zugzwang und muss vor allem
Konstanz, Disziplin und Konzentration über die vollen sechzig Minuten zeigen.
Unterstützung erhoffen sich die Black Hawks beim „Kids on Ice Day“ von ihren
Fans, um gemeinsam zurück in die Erfolgsspur zu finden.
 www.ihp.hockey    Samstag 22.November 2025  08:32 Uhr Bericht:     EHFP
Autor:     czo


selberwoelfeSelber Wölfe
Chancenlose Wölfe unterliegen Heilbronn - Selber Wölfe vs. Heilbronner Falken 1:6 (0:3; 0:2; 1:1)

(OLS)  Die Selber Wölfe gingen zuhause gegen die Heilbronner Falken unter. Im ersten Drittel ließen sich die Porzellanstädter gnadenlos auskontern und lagen früh mit 0:3 zurück. Auch im weiteren Verlauf war gegen die Offensive der Falken kein Kraut gewachsen und so stand es bis zur zweiten Pause bereits 0:5. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer durch Gelke in Überzahl sollte nur noch Ergebniskosmetik sein, denn der letzte Treffer des Abends gelang den Gästen, die nun zwölf Siege in Folge einfahren konnten, zum 1:6.
Wölfe lassen sich auskontern
Die Selber Wölfe starten denkbar schlecht in die Partie. Es war noch keine Minute gespielt, zappelte der Puck bereits zum ersten Mal hinter Weidekamp im Netz. Nach einem Konter landete der Puck zunächst an der Latte, ehe Ritchie den Abpraller zum 0:1 einnetzte. Kurz darauf hätte Rückkehrer Raab fast den Ausgleich erzielt, sein Schuss strich aber knapp am Heilbronner Kasten vorbei. In der achten Spielminute – die Wölfe spielten in Überzahl – wurde Just steil geschickt und verwandelte den Alleingang eiskalt zum 0:2. Die Wölfe waren nun sichtlich geschockt und brachten wenig zustande. In der 10. Minute hätte Jentsch fast auf 0:3 gestellt, doch Weidekamp war zur Stelle und vereitelte die nächste Großchance für die Gäste. Fünf Minuten vor der Pause war es dann aber soweit: Erneut ein Pass in die Tiefe, der die Selber Hintermannschaft komplett aushebelte und Weihrauch verwandelte seinen eigenen Nachschuss zum 0:3. Und es kam fast noch schlimmer. Nach einem katastrophalen Fehlpass der Selber im eigenen Drittel scheiterte Jentsch erneut an Weidekamp im Wölfe-Tor.
Wölfe finden kein Mittel
Die Selber Wölfe kamen im zweiten Spielabschnitt zwar etwas besser in die Partie, doch hochkarätige Chancen, um die Falken noch einmal in Verlegenheit bringen zu können, blieben Mangelware. Die Abschlüsse von Gauch, zweimal Lahtinen und Weiß waren einfach zu harmlos oder gingen am Tor vorbei. Besser machten es erneut die Unterländer als in der 32. Minute Cabana, nach einem Puckverlust der Wölfe in der neutralen Zone, Weidekamp zum 0:4 abzockte. Die Wölfe mühten sich zwar weiter, doch der Abpraller nach einem Gläßl-Schuss fand keinen Abnehmer, Rubin zog die Scheibe knapp über das Tor und Gauch scheiterte an Berger. Letzterer überwand sich beim Powerplay seines Teams fast selbst, doch auch in dieser Situation hatten die Wölfe kein Glück. Nachdem die Wölfe schon zwei Powerplay-Gelegenheiten ausgelassen hatten, zeigten die Gäste gleich im ersten Anlauf, wie es geht: Anderson legte quer auf Goldhelm Ritchie, der per Direktabnahme humorlos zum 0:5 einnetzte.
Gelke gelingt der Ehrentreffer
Zu Beginn des Schlussabschnitts sendeten die Wölfe dann doch noch ein Lebenszeichen: Gelke fälschte in Überzahl einen Schuss zum 1:5 in die Maschen ab. In der 51. Minute jubelten die Wölfe erneut, doch die Schiedsrichter blieben auch nach Sichtung der Videobilder bei ihrer Entscheidung, dass der Puck die Linie nicht vollständig überquert hatte. Kurz darauf nutzten die Falken die nächste Chance zum 1:6. Dies bedeutete dann auch den Endstand.
Mannschaftsaufstellungen und Statistik
Selber Wölfe: Weidekamp (Wiens) – Gläßl, Tramm, Gauch, Raab, Kassay-Kezi, Müller, Hördler – Gelke, Weiß, Schutz, Spitzner, Nemec, Valasek, Rubin, Lahtinen, Ziesche, Tabert, Bauer, Klughardt
Heilbronner Falken: Berger (Jokinen) – Berry, Fern, Krenzlin, Schiller, Mapes, Plauschin – Anderson, Weyrauch, Ritchie, Jentsch, Cabana, Just, Santanen, Ludin, Hon, Fabian, Drothen, Schams
Tore: 1. Min. 0:1 Ritchie (Anderson, Weyrauch); 8. Min. 0:2 Just (Cabana, Fern; 4/5); 15. Min. 0:3 Weyrauch (Anderson, Schiller); 32. Min. 0:4 Cabana (Fern, Berry); 39. Min. 0:5 Ritchie (Anderson, Fern; 5/4); 52. Min. 1:5 Gelke (Gauch, Schutz; 5/4); 53. Min. 1:6 Jentsch (Cabana, Just)
Strafzeiten: Selb 4, Heilbronn 12
Schiedsrichter: Schrörs, Lajoie (Reitz, Laudenbach)
Zuschauer: 1.796
 www.ihp.hockey    Freitag 21.November 2025  22:54 Uhr Bericht:     SW
Autor:     oo


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Ice Dragons stürzen Tabellenführer - Herford siegt bei den Hannover Indians

(OLN)  Gekämpft, Phantomtor getrotzt, gewonnen – der Herforder Eishockey Verein hat vor über 4300 Zuschauern in der Oberliga Nord beim Tabellenführer Hannover Indians mit 3:2 OT (1:0/1:2/0:0/1:0) nach Verlängerung gewonnen und nicht unverdient zwei wertvolle Punkte nach Ostwestfalen entführt. In einer äußerst spannenden Auseinandersetzung agierten die Ice Dragons hoch konzentriert, arbeiteten mit viel Einsatz in der Defensive und ließen sich auch nicht durch einen umstrittenen Treffer zum 2:2-Ausgleich für die Gastgeber aus der Bahn werfen. In der Verlängerung traf Herfords Topscorer Ryley Lindgren zur Freude der vielen mitgereisten HEV-Fans zum 3:2-Siegtreffer.
Viel los am Pferdeturm – Tabellenführer Hannover Indians zieht bei den Heimspielen derzeit die Massen an. Im „Kleinen Derby“ war der Andrang auch aufgrund vieler Gästefans so groß, dass die Begegnung mit einigen Minuten Verspätung begann. Stimmung war somit im offenen Stadion trotz Eiseskälte garantiert. Herford bemühte sich dabei, von Anfang an zum Stimmungskiller zu werden und bereits in der 5. Minute nutzten die Ice Dragons eine doppelte Überzahl. Sebastian Moberg nahm Maß und brachte den HEV mit einem platzierten Schuss mit 1:0 in Führung. Die Niedersachsen mussten somit einem frühen Rückstand hinterherlaufen und hatten sichtlich Schwierigkeiten mit der guten Defensivarbeit der Gäste. So hatten die Indians zwar das Schussverhältnis auf ihrer Seite, viele gefährliche Situationen ließen die Herforder, die alle Akteure an Bord hatten, jedoch nicht zu. So blieb es bei dem knappen Vorsprung bis zum ersten Seitenwechsel.
Auch das zweite Drittel begann für die Ice Dragons wie gewünscht. Nils Wegner setzte sich mit einer feinen Sololeistung in der 24. Minute durch und erhöhte mit seinem zweiten Saisontreffer auf 2:0. Die Gastgeber waren nun zum Handeln gezwungen und erhöhten fortan den Druck auf das Tor des erneut glänzend agierenden Herforder Torhüters Jakub Urbisch. Dramatisch dann die 32. Minute. Zunächst verkürzte Fedor Kolupaylo auf 1:2 für die Indians und als der Stadionsprecher gerade den Torschützen durchgesagt hatte, jubelten einige Hannoveraner Akteure bereits ein zweites Mal. Tim Krüger hatte sich auf der rechten Seite durchgearbeitet und brachte den Puck in Richtung Tor. Die Scheibe rutschte zwischen Torpfosten und Schoner von Jakub Urbisch, war kurze Zeit eingeklemmt, bevor sie ins Spiel zurückkam. Von Seiten des gut positionierten Schiedsrichters kam sofort das Signal Tor, jedoch auch schnell das Zeichen zum Videobeweis. Minutenlang wurde das Material gesichtet und auch die Fernsehbilder ließen keine Entscheidung zu, womit zum Unmut der Herforder das gegebene Tor Bestand hatte und es somit plötzlich 2:2 stand. Die Partie kippte jedoch nicht. Die Ice Dragons kämpften sich zurück, wehrten sich gegen die mögliche Führung der Gastgeber und bekamen zum Ende des Schlussabschnitts die Partie wieder besser in den Griff.
Spannung pur dann im Schlussabschnitt. Beide Mannschaften gaben sich mit dem Punktgewinn nicht zufrieden und suchten eine Entscheidung in der regulären Spielzeit. So entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten, die jedoch ungenutzt blieben.
So ging es in die Verlängerung, in denen die ersten Minuten den Indians gehörten. In der 64. Minute eroberte Jackson Pierson dann jedoch den Puck im eigenen Drittel, passte auf Kapitän Marius Garten, der die Scheibe ins gegnerische Drittel brachte und auf Ryley Lindgren ablegte. Der Herforder Topscorer erwischte dann mit einem weiteren Pass den Schlittschuh eines Gegenspielers, wodurch das Spielgerät ins Tor der Indians trudelte. 3:2, Sieg beim Tabellenführer und Jubel bei der Mannschaft und den ostwestfälischen Eishockeyfans.
Chefcoach Henry Thom zeigte sich nach dem Spiel sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Ich fand wir haben es sehr gut gemacht. Hannover spielt immer mit sehr viel Druck, doch wir haben gut defensiv gearbeitet und es ist uns gelungen, die Scheibe ordentlich herauszuarbeiten. Ärgerlich ist natürlich die Situation im zweiten Drittel, die zum zweiten Tor für Hannover führt. Im letzten Drittel wollten wir unbedingt gewinnen und hatten vielleicht sogar die etwas klareren Chancen. Eine Verlängerung oder ein Penaltyschießen ist dann auch immer ein wenig mit Glück verbunden, doch ich bin natürlich mit den zwei Punkten sehr zufrieden.“
Durch den Sieg hat sich Herford in der Tabelle auf Platz 10 verbessert und erstmals in dieser Saison zwei Siege in Folge eingefahren. In der Sonntagsbegegnung wartet die nächste Aufgabe der Ice Dragons. Ab 18.30 Uhr empfängt der HEV in der heimischen imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ die Hannover Scorpions zum nächsten „Kleinen Derby“. Tickets gibt es online unter https://tickets-ice-dragons.reservix.de sowie mit Einlassbeginn ab 17.30 Uhr an der Abendkasse. Aufgrund der sehr hohen Ticketanfrage empfehlen die Verantwortlichen des Herforder Eishockey Vereins dringend die Nutzung der Vorverkaufsmöglichkeit, um lange Warteschlangen zu verhindern.
Tore:
0:1 04:39 Sebastian Moberg (Jackson Pierson) PP2
0:2 23:08 Nils Wegner (Leon Köhler / Jegors Kalnins)
1:2 31:01 Fedor Kolupaylo (Jussi Petersen / Phillip Messing)
2:2 31:33 Jari Neugebauer (Tim Krüger / Phillip Messing)
2:3 63:27 Ryley Lindgren (Jackson Pierson / Marius Garten)
Strafen:
Hannover 12 Minuten + 5 Minuten Luca Trinkberger
Herford 6 Minuten + 5 Minuten Nicholas Walters
Zuschauer:
4302                  
 www.ihp.hockey    Samstag 22.November 2025  10:38 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     som

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg
  
   

Amberg Wild LionsAmberg Wild Lions
David gegen Goliath im Eisstadion am Schanzl

(BYL)  Der ERSC Amberg hat es an diesem Doppelspieltag ausschließlich mit Top-Mannschaften der Eishockey-Bayernliga zu tun. Nach dem Gastspiel am Freitag in Miesbach erwarten die Wild Lions am Sonntag, 18 Uhr, im Stadion am Schanzl den vermutlichen Spitzenreiter aus Königsbrunn.
Die „Pinguine“ eroberten sich am vergangenen Wochenende mit einem 5:4-Erfolg im Spitzenspiel gegen Schweinfurt die Tabellenführung und hatten am Freitag gegen Schongau die Gelegenheit, diese zu verteidigen. Natürlich will man auch beim ERSC in Amberg die Punkte mitnehmen, selbst wenn Coach Bobby Linke anmahnt, dass ein Trainerwechsel wie aktuell beim ERSC die Sache unberechenbarer macht. Der EHC hat in dieser Saison erst zwei von elf Begegnungen abgeben müssen und zwar beide auswärts: In Kempten mit einem 5:6 in der Overtime und bei einer 1:8-Klatsche in Peißenberg. Ansonsten stehen nur Siege zu Buche, wobei auch mal Rückstände noch umgebogen werden konnten. Die Pinguine sind in allen Mannschaftsteilen qualitativ stark besetzt und überzeugten auch als Team, denn mehr als ein halbes Dutzend Akteure haben schon zweistellig gepunktet. Im Vordergrund stehen dabei die Top-Scorer der letzten Jahre, Marco Sternheimer und Tim Bullnheimer. Der Angriff ist dabei noch mit dem Schweden Anton Egle und Stefan Rodrigues aus Ulm verstärkt worden. Der EHC stellt aktuell die zweitbeste Überzahl und ist führend im Powerplay-Killing, allesamt Fakten, die dem Gegner einen Schauer über den Rücken laufen lassen. Erst recht, wenn man eine Negativserie wie die Wild Lions zu verdauen hat.
Die Stimmung bei den Ambergern ist nach der ersten Trainingswoche unter den „neuen“ Übungsleitern Kevin Lavallee und Dirk Salinger dennoch positiv, wie auch der Sportliche Leiter bestätigt: „Das Mannschaftsgeist ist weiterhin sehr gut, auch von den verletzten Ausfällen lassen sich immer wieder welche beim Training und den Spielen sehen“, lobt Chris Spanger. Mit welchen taktischen Maßnahmen man gegen einen so favorisierten Gegner vorgehen kann, lässt Spanger offen: „Vielleicht lassen sich Kevin und Dirk etwas einfallen, aber besonders viele Variationsmöglichkeiten haben wir personell momentan nicht“. 
 www.ihp.hockey    Samstag 22.November 2025  03:30 Uhr Bericht:     ERSCA
Autor:     js


Amberg Wild LionsAmberg Wild Lions
Dem ERSC fehlte gegen den Favoriten am Ende die Kraft

(BYL)  Die Amberger Wild Lions hielten beim Tabellenzweiten lange Zeit gut dagegen, ehe im Schlussdrittel die Luft ausging. Der neue Coach Kevin Lavallee war dennoch mit seinem Team zufrieden.
Der ERSC Amberg hat die erste Partie unter seinem neuen Trainer-Duo Lavallee/Salinger beim favorisierten TEV Miesbach am Freitagabend mit 1:4 verloren, zeigte aber dennoch eine ansprechende Leistung. Bis in die Schlussphase lagen die Wild Lions knapp 1:2 im Rückstand und damit noch in Schlagdistanz, ehe der Tabellenzweite mit einem Doppelpack den Sieg und damit die Punkte fixierte. Der ERSC hatte einschließlich der beiden Junioren vierzehn Feldspieler aufzubieten, die Gastgeber aus Miesbach deren zwanzig – das war schon mal ein Unterschied. Dabei konnte Amberg im Anfangsdrittel durch Marco Pronath sogar in Führung gehen, kassierte aber postwendend den Ausgleich. Die Gastgeber hatten insgesamt ein Plus an Spielanteilen und Torchancen, der ERSC aber durchaus seine Möglichkeiten. Goalie Lucas DiBerardo erwies sich wieder einmal als Rückhalt mit einer Fangquote von 92 %. Relativ früh im Mittelabschnitt ging Miesbach durch Ehliz erstmals in Führung, aber Amberg konnte in dieser Phase noch gut dagegenhalten, hatte durch Brendan Walkom noch vor der Pause den Ausgleich auf dem Schläger, der nur knapp scheiterte. Mit zunehmender Dauer wurden die Beine bei den Löwen im Schlussdrittel immer schwerer und das nutzte Miesbach in der Schlussphase zur endgültigen Entscheidung.
Löwencoach Kevin Lavallee zeigte sich hinterher durchaus zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Ich finde, das war ein gutes Spiel von uns. Ich bin den Jungs dankbar für ihre Einstellung, im Endeffekt hat uns die Kraft gefehlt. Wir mussten in dieser Partie auf neun Stammspieler verzichten. Wenn die nach und nach in den nächsten Wochen zurückkommen, werden wir eine ganz andere Mannschaft sein“, gibt sich Lavallee zuversichtlich. TEV-Trainer Dusan Frosch war glücklich über diesen ‚Arbeitssieg, bei dem es Amberg seiner Mannschaft nicht leicht gemacht hat‘.
TEV Miesbach – ERSC Amberg 4:1 (1:1,1:0,2:0)
0:1 (17.) M.Pronath (Frank, Baranovskis), 1:1 (18.) Späth (Sihling), 2:1 (27.) Ehliz (Schlickenrieder, März), 3:1 (52.) Nowak, 4:1  (55.) Sihling (Schlickenrieder).
Strafen: Miesbach 12, Amberg 10 Minuten. Zuschauer: 412
 www.ihp.hockey    Samstag 22.November 2025  14:45 Uhr Bericht:     ERSCA
Autor:     js


Buchloe PiratesBuchloe Pirates
Piraten beweisen Moral und verlieren am Ende doch - ESV Buchloe holt gegen Dingolfing einen 0:2 Rückstand auf und unterliegt schließlich doch im Penaltyschießen

(BYL)  Mit zwei Gefühlswelten endete am Freitagabend das Heimspiel der Buchloer Piraten gegen den EV Dingolfing. Denn einerseits kassierten die Buchloer die nächste Heimniederlage gegen einen direkten Konkurrenten im aktuellen Kampf um Platz 10, andererseits bewiesen die Freibeuter im letzten Drittel nach einem 0:2 Rückstand jedoch auch tolle Moral. Denn mit einer charakterstarken Aufholjagd egalisierten die Buchloer den Spielstand bis zur Schlusssirene noch, um dann im Penaltyschießen letztlich doch mit 2:3 (0:1, 0:1, 2:0) den Kürzeren zu ziehen.
ESV-Trainer Waldemar Dietrich war somit nur bedingt zufrieden nach dem Spiel. „Das zweite Drittel war katastrophal von uns, da wir dort kaum Bullys gewonnen haben und unser Torwart uns hier im Spiel gehalten hat“, meinte der Buchloer Coach, der dann aber der Reaktion seiner Mannschaft im letzten Drittel Respekt zollte. In der Tat kämpften sich die Freibeuter dort nämlich mit einer Energieleistung zurück und glichen mit zwei Toren noch zum 2:2 aus. Allerdings blieb die Krönung dieser Aufholjagd den Piraten am Ende doch versagt, da die Isarrats sich unter dem Strich sicher nicht ganz unverdient den Zusatzpunkt im Shootout sicherten und damit bis auf einen Punkt an die trotzdem immer noch auf Platz 10 rangierenden Buchloer ran rückten.
Die Partie hatte recht ausgeglichen begonnen. Beide Teams starteten durchaus forsch ins Spiel, doch wie die gesamte Spielzeit über waren die beiden Torhüter kaum zu bezwingen. So ließ Dingolfings starker Schlussmann Christoph Schedlbauer in den ersten 20 Minuten vor seinem Tor nichts anbrennen und ebenso auch sein Gegenüber Dominic Guran, der nach langer Krankheits- und Verletzungspause ein überzeugendes erstes Saisonpflichtspiel absolvierte. Bis neun Sekunden vor Drittelende war auch Guran nicht zu überwinden, ehe Mitch Walinski in Überzahl doch noch perfekt und somit unhaltbar in den Winkel zur 0:1 Pausenführung für die Gäste traf.
Direkt nach Wiederbeginn hatte Adriano Carciola die große Chance zum Ausgleich, doch er scheiterte an Schedlbauer und der Latte (21.). Danach wurden die Gäste mit ihrem schnellen Umschaltspiel aber zwingender und die Hausherren hatten Glück, beziehungsweise einen starken Rückhalt im Tor, bei dem man sich bedanken konnte, dass der Rückstand nicht größer wurde. Denn Guran parierte mehrfach stark und bei einem eigentlich perfekt ausgespielten Konter gegen Blake Luscombe auch spektakulär (26.). Auf der Gegenseite tauchten kurz darauf aber auch die Buchloer brandgefährlich vor Schedlbauer auf, für den bei einem Solo von Alexander Thiel erneut das Aluminium rettete (27.) und vor dem bei einem weiteren Tempogegenstoß ein langer Schläger eines Dingolfinger Verteidigers gerade noch so den einschussbereiten Joey Lewis am Ausgleich hinderte (28.). In Summe hatten aber die Gäste in diesem Abschnitt ein spürbares Chancenübergewicht und daher war abzusehen, dass Sergej Janzen noch vor der zweiten Pause auf 0:2 erhöhte (38.).
Im Schlussabschnitt übernahmen aber zusehends die Buchloer das Kommando, während sich Dingolfing immer mehr zurückzog. Doch Schedlbauer schien weiterhin unüberwindbar und wieder verzweifelten die Gennachstädter bei einem Versuch von Carciola in Überzahl an der Torlatte (46.). Ein kurioses Tor war dann aber endgültig der Dosenöffner für die Aufholjagd, da eine tief gespielte Scheibe so unglücklich vors Dingolfinger Tor prallte, dass Robert Wittmann nur noch ins leere Gehäuse zum 1:2 Anschluss einnetzten musste (52.). Das Momentum war nun auf Buchloer Seite, die weiterhin Dampf machten und tatsächlich durch einen verdeckten Schuss von Philipp Keil nach genau 55 Minuten zum 2:2 Ausgleich kamen. Dabei blieb es auch nach 60 Minuten – auch weil die Piraten in den beiden Schlussminuten nochmals gut eine Unterzahl im Kollektiv wegverteidigten.
In der Overtime hatte Demeed Podrezov dann wohl die größte Gelegenheit auf den Siegtreffer, doch er scheiterte und so ging es ins Penaltyschießen, wo am Ende die Gäste die besseren Nerven hatten. Denn Mitch Walinsik traf dort als einziger Schütze und sicherte so seinen Mannen den unter dem Strich vermutlich verdienten Zusatzpunkt.
 www.ihp.hockey    Samstag 22.November 2025  01:34 Uhr Bericht:     ESVB
Autor:     chs

 
ESC KemptenKempten Sharks
Souveräner Auswärtssieg - Sharks gewinnen mit 6:2 beim TSV Peißenberg

(BYL)  Seit die Allgäuer in der Bayernliga spielen lieferten sich die beiden Teams schon viele heiß umkämpfte Spiele, oft auf Augenhöhe. Es hat sich über die Jahre eine gesunde sportliche Rivalität der beiden Vereine entwickelt.
Sven Curmann konnte wieder auf David Mische zurückgreifen, der seine Sperre aus dem Spiel gegen Königsbrunn abgesessen hat.  Weiterhin fehlte Maximilian Schäffler, dafür waren erneut Roman Schwarz und Dominik Dörfler aus der U20 dabei.
Wie erwartet entwickelte sich eine ausgeglichene temporeiche Partie mit Chancen für beide Teams. Die frühe Führung der Gastgeber konnten Johannes Oswald und Filip Kokoska noch im ersten Drittel mit einem Doppelschlag innerhalb 75 Sekunden in ein 1:2 umwandeln.
Auch der zweite Spielabschnitt ausgeglichen, beide Teams hatten ihre Druckphasen. Kokoska erhöhte für seine Farben auf 1:3, Peißenberg konnte aber in Überzahl wieder verkürzen. Kevin Hu stellte darauf, fast im Gegenzug, den zwei Tore Abstand wieder her. Das Spiel wurde nicklicher, die Strafzeiten wurden vor allem auf Kemptener Seite mehr. Kokoska mit Treffer Nummer drei erhöhte dann kurz vor der Pause noch auf 2:5. Hu mit seinem zweiten Treffer sorgte dann früh im Schlussabschnitt für die Entscheidung, Kempten spielte die Partie nun souverän zu Ende und nimmt die drei Punkte verdient mit nach Hause.
Entsprechend zufrieden gab sich Trainer Curmann in der Pressekonferenz:“ Wir sind heute super glücklich hier die drei Punkte mitzunehmen. Es ist immer ein heißes Pflaster in Peißenberg, wir haben schon viele verrückte Spiele hier gehabt. Wir haben uns viel vorgenommen für heute, hatten aber auch eine schwierige Trainingswoche mit immer noch vielen verletzten und angeschlagenen Spielern. Wir haben heute richtig gut angefangen, die ersten Minuten viel Druck gemacht, dann hat Peißenberg viele gute Chancen gehabt, da hat uns Jakob Nerb gut im Spiel gehalten. Ab dem zweiten Drittel kontrollieren wir das Spiel dann sehr gut, machen die neutrale Zone zu und spielen schnell von hinten raus. Im letzten Drittel haben wir es dann gut kontrolliert und ich bin sehr stolz auf die Jungs, auch weil es ein Spiel mit wenigen Gegentoren war.“
Ein starker Einstieg in das Wochenende, am Sonntag steht den Kemptenern ein weiterer heißer Tanz bevor. Klostersee kommt mit Rückenwind vom Sieg gegen Schweinfurt in die Dewart Arena und steht nach wie vor nur einen Punkt hinter den Allgäuern.
Statistik:
TSV Peißenberg - ESC Kempten 2:6 (1:2,1:3,0:1)
Tore:
1:0 Klein (Hörndl,Höfler)(3.),
1:1 Oswald (Topol)(15.),
1:2 Kokoska (Mische,Hu)(16.),
1:3 Kokoska (Hu,Kulhanek)(29.),
2:3 Parrish (Vogl,Murphy)(32.),
2:4 Hu (Kokoska)(33.),
2:5 Kokoska (Kulhanek)(39.),
2:6 Hu (Kokoska,Hlozek)(45.).
Strafminuten:
TSV Peißenberg: 16
ESC Kempten: 12
Beste Spieler:
TSV Peißenberg: Jonas Lautenbacher
ESC Kempten: Kevin Hu
Zuschauer: 877
 www.ihp.hockey    Samstag 22.November 2025  00:41 Uhr Bericht:     ESCK
Autor:     th


ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
Königsbrunn mit Mühe gegen tapfere Mammuts

(BYL)  Der EHC Königsbrunn erkämpft sich einen mühevollen 4:2 Arbeitssieg gegen die "Mammuts" der EA Schongau. In einem Duell auf Augenhöhe hatten die Brunnenstädter nach einem 0:2 Rückstand das bessere Ende für sich.
Beide Mannschaften konnten mit gut gefüllten Reihen antreten, beim EHC fehlten der gesperrte Tim Bullnheimer und Clay Ellerbrock aufgrund einer Verletzung. Dafür durfte Moritz Weißenhorn nach zwei Jahren Pause sein erstes Punktspiel im Dress der Brunnenstädter antreten. Im Königsbrunner Tor stand von Beginn an Joshua Appler, als Backup saß Benni Beck auf der Bank.
Der EHC startete sehr druckvoll in die Partie und erarbeitete sich von der ersten Minute an einige gute Chancen, von den Gästen war zunächst nichts zu sehen. Königsbrunn verpasste es allerdings, einen ersten Treffer zu erzielen, was auch am sehr gut aufgelegten Gästekeeper Daniel Blankenburg lag. Schongau sorgte in der fünften Spielminute für den ersten Schreckmoment auf Seiten der Brunnenstädter, als nach Scheibenverlust im eigenen Drittel Anton Zimmer die Scheibe aufs Tor der Gastgeber brachte. Doch auch der Königsbrunner Schlussmann Joshua Appler zeigte an diesem Abend sein Können und entschärfte die Situation. Nur zwei Minuten später musste er aber trotzdem ein erstes Mal hinter sich greifen, als die Mammuts einen schnellen Konter zum 0:1 abschlossen. Die Gäste kamen nun besser in die Partie und nutzten das schlampige Defensivverhalten der Brunnenstädter aus. Königsbrunn erspielte sich zwar immer wieder zu sehr gute Chancen, den nächsten Treffer setzten aber erneut die Gäste. Kurz vor der Pause und in Unterzahl waren die Mammuts hellwach und nutzten einen Scheibenverlust der Königsbrunner in der offensiven Zone aus. Den ersten Abschluss konnte Joshua Appler zwar noch abwehren, den Rebound allerdings nicht mehr. So stand es nach 20 Spielminuten 0:2 gegen den EHC.
Auch nach dem Pausentee hatte Königsbrunn Probleme mit dem Spielaufbau, Schongau lieferte dem EHC einen intensiven Fight auf Augenhöhe. Beide Mannschaften hatten gute Chancen auf den nächsten Treffer, der fiel dann in der 27. Spielminute. Nach Bullygewinn war es Lion Stange, der nach einem Sahnepass von Marc Streicher mit viel Tempo ins gegnerische Drittel drängte und die Scheibe zum 1:2 im Tor der Mammuts versenkte. Knapp eine Minute später eroberte sich Stefan Rodrigues in der gegnerischen Zone den Puck und legte quer zu Niklas Länger, der per Direktabnahme den Ausgleich zum 2:2 erzielte. Die beiden schnellen Gegentore zeigten Wirkung, Königsbrunn hatte danach noch weitere hochkarätige Chancen, doch die Führung wollte nicht fallen. Der EHC stand nun defensiv stabiler, weitere Tore gab es bis zur letzten Pause aber nicht mehr zu sehen.
Die Entscheidung musste nun im Schlussdrittel fallen, die ersten Minuten gehörten den Königsbrunnern, die jetzt mehr von der Partie hatten. Die Gäste blieben aber immer gefährlich und hatten in Überzahl gute Möglichkeiten, doch Joshua Appler im Tor der Brunnenstädter entschärfte die Schüsse, die auf seinen Kasten kamen. In der 49. Spielminute hatte Peter Brückner die Führung auf dem Schläger, die der Schongauer Goalie aber verhindern konnte. Königsbrunn nun mit einer guten Druckphase, die aber ohne Zählbares blieb. In der 53. Spielminute konnten sich die Brunnenstädter aber doch noch belohnen und erzielten das ersehnte 3:2. Stefan Rodrigues erkämpfte sich hinter dem Tor die Scheibe und netzte mit viel Willen und Können zur Führung ein, ein Schongauer Spieler fälschte zuvor noch die Scheibe unhaltbar ab. Die Zeit lief nun gegen die Mammuts, die jetzt unbedingt nachlegen mussten. Kurz vor Spielende zog der Schongauer Coach seinen Torwart zugunsten eines weiteren Feldspielers, doch diese Aktion ging nach hinten los. Nach Scheibenverlust spielte Marc Streicher mit viel Übersicht die Scheibe zu Peter Brückner, der dann in der 59. Spielminute ins leere Tor zum 4:2 einnetzte. Damit war die Partie gelaufen, Königsbrunn gewann am Ende gegen aufopferungsvoll kämpfende und immer brandgefährliche Mammuts.
Nach einem schläfrigen ersten Drittel kam der EHC immer besser in die Partie und hatte große Mühe mit einem Gegner, der immer wieder für Gefahr vor dem Königsbrunner Tor sorgte. EHC-Trainer Bobby Linke war nach der Partie nur mit der Punkteausbeute zufrieden:
„Wir wollten heute mit viel Energie ins Spiel starten, gut forechecken und das Tempo hochhalten. Das hat auch zuerst geklappt, leider waren wir zu offensiv und im Kopf zu fahrlässig, was das Spiel gegen die Scheibe angeht. Durch individuelle Fehler haben wir viele Turnover verursacht. Nach dem ersten Drittel sind wir dem Spiel hinterhergerannt, wir können uns bei Joshua Appler bedanken, der Schlimmeres verhindert hatte. Im zweiten Drittel waren wir defensiv stabiler, haben dann doch noch die Kurve bekommen und den Kampf angenommen, den uns Schongau geboten hatte. Über sechzig Minuten war es aber eine Partie auf Augenhöhe, das muss man ehrlicherweise sagen. Die Gäste haben ein tolles Spiel gemacht, waren läuferisch und kämpferisch extrem gut und hatten uns das Leben sehr schwer gemacht. Wir konnten das Spiel aber trotzdem für uns entscheiden, denn egal wie es läuft, gibt es in unserer Mannschaft immer Spieler, die dann aufstehen, das Zepter in die Hand nehmen und das tun, was nötig ist, um erfolgreich zu sein. Ich erwarte mir aber auch von unseren Führungsspielern mehr Leistung, das müssen wir jetzt aufarbeiten. Einige Spieler haben noch viel Luft nach oben, wir müssen endlich diese individuellen Fehler abstellen.“
Tore: 0:1 Weber (Freidenfelds, Eberle) (7.), 0:2 Zimmer (Freidenfelds) (20.), 1:2 Stange (Streicher, Bakos) (27.), 2:2 Länger (Rodrigues, Brückner) (28.), 3:2 Rodrigues (Farny, Streicher) (53.), 4:2 Brückner (Streicher, Rodrigues) (59.)
Strafminuten:  EHC Königsbrunn 14     EA Schongau 8     Zuschauer: 512
 www.ihp.hockey    Samstag 22.November 2025  15:24 Uhr Bericht:     EHCK
Autor:     hp


tev-miesbachTEV Miesbach
TEV Miesbach feiert 4:1-Heimsieg gegen ersatzgeschwächten ERSC Amberg

(BYL)  Der TEV Miesbach setzte sich am Samstagabend vor 424 Zuschauern verdient mit 4:1 gegen den ERSC Amberg durch und kletterte damit auf Tabellenplatz zwei der Bayernliga. Trainer Dusan Frosch konnte dabei auf den kompletten Kader zurückgreifen und ließ mit vier Reihen spielen. Im Tor stand erneut Timon Ewert, der wie schon in den vergangenen Partien eine starke Vorstellung zeigte. Die Gäste aus der Oberpfalz reisten mit gleich neun Ausfällen an und wurden erstmals vom neuen Trainerduo Kevin Lavallée und Dirk Salinger betreut.
Von Beginn an entwickelte der TEV enormen Druck und erspielte sich eine Vielzahl an Chancen. Insgesamt feuerten die Miesbacher 58 Torschüsse auf Gästekeeper Lucas di Berado ab, der sein Team mit zahlreichen Paraden im Spiel hielt. Trotz dieser Überlegenheit gingen jedoch überraschend die Gäste in der 17. Minute in Führung, als Marco Pronath einen Abpraller zum 0:1 verwertete. Die Antwort des TEV folgte jedoch prompt: Justi Späth glich nur wenig später zum verdienten 1:1 aus.
Im zweiten Drittel erhöhte Miesbach nochmals das Tempo und dominierte die Partie fast nach Belieben. Die Amberger stemmten sich leidenschaftlich gegen die Angriffe, doch in der 33. Minute zahlte sich der Druck aus. Aziz Ehliz vollendete nach einer sehenswerten Vorlage von Moritz Schlickenrieder zum 2:1. Weitere Chancen folgten im Minutentakt, jedoch verhinderte di Berado mehrfach eine höhere Führung.
Auch im Schlussabschnitt blieb der TEV spielbestimmend, musste aber zugleich auf gefährliche Konter der Wild Lions achten. Als Amberg besser in die Partie kam, schlug der TEV erneut zu: Andreas Nowak traf mit einem trockenen Schuss von außen zum wichtigen 3:1. Nur kurze Zeit später fiel die endgültige Entscheidung, als ein Schuss von Henry Sihling unhaltbar von einem Amberger Abwehrspieler zum 4:1 ins eigene Tor abgefälscht wurde.
Mit dem verdienten Heimsieg festigt der TEV seine starke Form und schiebt sich auf Rang zwei der Tabelle. Weiter geht es am Sonntag mit dem Spitzenspiel in Schweinfurt. Die Partie wird als SpradeTV-Spiel des Monats bereits ab 17:30 Uhr übertragen. Das nächste Heimspiel steigt am 30. November um 18:00 Uhr gegen Aufsteiger Burgau.
 www.ihp.hockey    Samstag 22.November 2025  09:23 Uhr Bericht:     TEVM
Autor:     sh


schweinfurtmightydogsSchweinfurt Mighty Dogs
2 Minuten Tiefschlaf kosten Punkte in Grafing

(BYL)  Zum Auftakt ins Wochenende ging es für die Mighty Dogs in die altehrwürdige „Scheune“ des EHC Klostersee. Vor dem Spiel stellte sich bei vielen die Frage, ob Ilya Zheltakov nach seiner Blessur aus dem Landsberg-Spiel wieder zurück im Kader ist. Zur Freude der gut 20 mitgereisten Fans war die Nummer 44 wieder auf dem Eis zu sehen – ebenso wie Nils Melchior, der nach überstandener Grippe ebenfalls wieder im Aufgebot stand. Zusätzlich standen Sergej Waßmiller und Semjon Bär der U20-Spieler der Selber Wölfe, Samuel Keck, zur Verfügung. Im Tor begann diesmal Benedict Roßberg, der seine Mannschaft mit zahlreichen Paraden im Spiel hielt.
Die Hausherren zeigten bereits in den ersten Minuten, worauf es an diesem Abend ankommen würde: Sie waren bereit, jeden Zweikampf zu gewinnen, und traten mit großer körperlicher Präsenz auf. Nach fünf Minuten kam es zu einer kleinen Einlage zwischen Lukas Krumpe und Kelvin Walz, aus der der Schweinfurter Verteidiger mit zwei Strafminuten mehr herausging. Das anschließende Powerplay des EHC Klostersee blieb jedoch erfolglos. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels sammelten Collin Freibert und Kevin Adam von den Mighty Dogs sowie Nicolai Quinlan, Matthias Baumhackl und Tobias Hilger jeweils zwei Strafminuten. Beide Mannschaften hatten am Ende des Spiels je 12 Strafminuten, die überwiegend in den ersten zwanzig Minuten zustande kamen.
Auch Tore gab es zu bestaunen: Den Anfang machten die Grafinger in Person von Simon Roeder, der in der 15. Spielminute das 1:0 erzielte. Zheltakov verlor die Scheibe im Zweikampf gegen zwei Grafinger, woraufhin die Hausherren sofort den Konter einleiteten und erfolgreich abschlossen. Die Antwort ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Petr Pohl kam halbrechts zum Schuss, der von Lukas Steinhauer pariert wurde. Der Abpraller landete bei Ilya Zheltakov, der quer auf den freistehenden Tomas Cermak legte – 1:1! Dies war auch der Pausenstand nach zwanzig Minuten.
Im zweiten Spielabschnitt kamen die Hausherren deutlich besser aus der Kabine und gingen schnell mit 2:1 erneut in Führung. Kaum zwei Minuten waren gespielt, als Felix Kaller die Scheibe aus dem eigenen Drittel brachte und einen weiteren Konter einleitete. Kelvin Walz schnappte sich die Scheibe, kam mit viel Geschwindigkeit über rechts und ließ Benni Roßberg mit einem satten Schuss keine Chance – 2:1! Doch auch diese Führung hielt nicht lang. Diesmal war es Petr Pohl, der die mitgereisten Schweinfurter Fans jubeln ließ. Zheltakov spielte die Scheibe hinter dem Tor auf Kristers Donins, der sich zum Tor orientierte und den am zweiten Pfosten stehenden Pohl mustergültig bediente – 2:2.
Vier Minuten vor der zweiten Pause gingen die Mighty Dogs dann erstmals und leider auch zum einzigen Mal an diesem Abend in Führung. Lucas Kleider zog von der blauen Linie ab, und die Scheibe fand den Weg an Lukas Steinhauer vorbei ins Tor. Zunächst wurde das Tor Kleider zugeschrieben, kurze Zeit später aber korrigiert: Georg Pinsack hatte den Schuss entscheidend abgefälscht. 105 Sekunden vor der zweiten Pause traf Klostersee-Spieler Ole Krüger unglücklich die Scheibe ins Gesicht und blieb verletzt liegen. Aufgrund der Verletzung und des Blutes auf dem Eis wurde die Pause vorgezogen.
Bevor das letzte Drittel begann, wurden nach der Eisaufbereitung noch die verbleibenden 1:45 Minuten des zweiten Abschnitts gespielt. Nach dem Seitenwechsel wirkten die Gäste gedanklich komplett woanders. Die Grafinger drehten nicht nur das Spiel, sondern erzielten innerhalb von zwei Minuten gleich drei Treffer und bogen damit auf die Siegerstraße ein. Zunächst traf Ville Saloranta in der 42. Minute zum 3:3, nur 26 Sekunden später erhöhte Vitus Gleixner auf 4:3. Weitere 90 Sekunden später war es Julian Dengl, der auf 5:3 stellte. Die Trainer Sergej Waßmiller und Semjon Bär nahmen prompt eine Auszeit – mit Wirkung. Die Mighty Dogs spielten fortan körperbetonter, schnell und zielstrebig wie gewohnt. So war es Ilya Zheltakov, der nur eine Minute nach dem 5:3 im Powerplay auf 5:4 verkürzte und neue Hoffnung auf Punkte aufkeimen ließ. Chancen zum erneuten Ausgleich waren durchaus vorhanden, doch auch die Hausherren blieben gefährlich. Schlussendlich machte Philipp Quinlan sechs Minuten vor Ende mit dem 6:4 den Deckel drauf.
Für die Mighty Dogs war es die zweite Auswärtsniederlage in Folge, dennoch zeigte das Team Moral. Unterm Strich geht der Sieg für den EHC Klostersee in Ordnung. Die junge Schweinfurter Mannschaft wird aus der Partie sicherlich lernen müssen – denn am Sonntag, dem Tag des Teddy-Bear-Toss im Icedome gegen den TEV Miesbach, braucht es eine Leistungssteigerung. Eine weitere Niederlage möchte man unbedingt vermeiden. Die Miesbacher gewannen ihr Heimspiel gegen den ERSC Amberg mit 4:1 und zogen damit am ERV vorbei, der aktuell Platz vier belegt – mit sechs Punkten Vorsprung auf Rang fünf. Auch die Devils Ulm gewannen in Geretsried und schoben sich in der Tabelle nach vorne. Der EHC Königsbrunn drehte erneut einen Rückstand – diesmal ein 0:2 gegen die EA Schongau – und siegte am Ende mit 4:2. Die Königsbrunner bleiben Tabellenführer der Bayernliga.
 www.ihp.hockey    Samstag 22.November 2025  13:20 Uhr Bericht:     ERVS
Autor:     de


lechbruckfloesserLechbruck Flößer
Dreier in Bad Tölz! Lechbruck setzt sich gegen Reichersbeuern durch

(BLL)  Der ERC Lechbruck hat am Freitagabend einen wichtigen Auswärtssieg eingefahren. In der Hacker-Pschorr Arena Bad Tölz setzten sich die Flößer verdient mit 2:1 gegen den SC Reichersbeuern durch. Die Lecher zeigten eine abgeklärte Vorstellung und nahmen drei wertvolle Punkte mit nach Hause.
Die Partie begann zerfahren und war im ersten Drittel vor allem von Strafzeiten geprägt. Sowohl der ERC als auch die Gastgeber mussten früh Spieler auf die Strafbank schicken, doch trotz Überzahlsituationen wollte kein Treffer fallen. Beide Mannschaften agierten defensiv aufmerksam, sodass es torlos in die erste Pause ging.
Im zweiten Drittel übernahm der ERC Lechbruck zunehmend die Initiative und setzte Reichersbeuern unter Druck. In der 31. Spielminute fiel schließlich die verdiente Führung: Simon Maucher verwertete einen Angriff nach Vorlage von Marius Keller zum 1:0 für die Flößer. Nur wenige Minuten später legte der ERC nach. Marcus Köpf erhöhte in der 35. Minute nach Zuspiel von Cameron Roberts und Paolo De Sousa auf 2:0. Die Ostallgäuer zeigten in dieser Phase ihre spielerische Stärke und verteidigten zugleich kompakt gegen die Angriffsversuche des SCR.
Im Schlussabschnitt blieb es spannend. Reichersbeuern versuchte, das Spiel noch zu drehen, fand jedoch lange Zeit kein Mittel gegen die stabile Defensive des ERC. Erst in der 56. Minute gelang dem SCR durch Anthony Hermer der Anschlusstreffer zum 1:2. In den letzten Sekunden nahm Reichersbeuern den Torhüter vom Eis, doch der ERC ließ nichts mehr anbrennen und rettete die Führung souverän über die Zeit.
Mit diesem Auswärtssieg festigt der ERC Lechbruck seinen zweiten Tabellenplatz und bleibt im Rennen um die Spitzenplätze voll auf Kurs. Bereits am Sonntag steht das nächste Auswärtsspiel bevor: Um 18:30 Uhr trifft die Mannschaft in der CHG-Arena auf den EV Ravensburg. Die Flößer wollen den Schwung aus Bad Tölz mitnehmen und den nächsten wichtigen Erfolg einfahren.
 www.ihp.hockey    Samstag 22.November 2025  13:15 Uhr Bericht:     ERCL
Autor:     ms

  
         
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Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW  /  Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga
    
   

eisadlerdortmundEisadler Dortmund
Eisadler bleiben weiter ungeschlagen

(RLW)  Am Freitagabend gewannen die Eisadler das Nachbarschaftsduell gegen die Grizzlys aus Bergkamen mit 7:4 und bleiben damit weiter ungeschlagen. Die knapp 2.200 Zuschauer im Eissportzentrum Westfalen sahen zwar ein unterhaltsames und torreiches Spiel, allerdings tat sich die Mannschaft von Trainer Ralf Hoja wie schon in den vorangegangen 5 Spielen, seit dem ersten Aufeinandertreffen vor fast genau einem Jahr, phasenweise schwer.
Das merkte man im ersten Drittel besonders, denn die Eisadler kamen anfangs überhaupt nicht ins Spiel. Die Gäste dagegen hatten einen perfekten Start. In der 5. Minute nutzte Ex-Eisadler David Woltmann eine Unachtsamkeit in der Dortmunder Abwehr zum 0:1 und in der 15. Minute erhöhte Jakub Vesely sogar in Unterzahl auf 0:2. Angetrieben von den Dortmunder Fans wachten die Eisadler erst spät auf und so konnte in der 18. Minute Tobias Schmitz nach Vorarbeit von Kevin Thau und Colin Long der Anschlusstreffer zum 1:2 erzielen. Sieben Sekunden vor dem Drittelende war es dann Malte Bergstermann (Vorlage Thomas Lichnovsky und Kevin Trapp), der mit seinem 125. Treffer im 251. Spiel für die Eisadler zum 2:2-Pausenstand traf. 
Im Mitteldrittel war dann eine gute Minute gespielt als Mike Ortwein und Ben Busch für Pavel Avdeev auflegten, der die erstmalige Führung für die Eisadler (3:2) erzielte. Doch die Gäste schlugen prompt zurück und kamen durch Vladyslav Sushkov zum 3:3-Ausgleich. In der 32. Minute war es dann Martin Benes der nach einer tollen Kombination von Colin Long und Kevin Thau zur erneuten Führung traf. Doch wiederum nur eine Minute später erzielte Robin Lieschke den 4:4-Ausgleich für die Grizzlys. 
So ging es mit einem Unentschieden ins letzte Drittel. In der 44. Minute traf erneut Martin Benes (Vorarbeit Colin Long u. Ben Busch) mit einem schönen Schuss in den Winkel zum 5:4. Gut 60 Sekunden später konnte Tobias Schmitz (Vorlage Thau/Benes) die Eisadler mit 2 Toren in Führung bringen. Danach versuchten die Grizzlys alles um mit einem Anschlusstor ins Spiel zurück zu kommen, aber die Abwehr um Keeper Christoph Oster stand jetzt sicher. Gäste Trainer Igor Furda nahm dann noch den Torhüter vom Eis und versuchte mit einem Mann mehr das 6:5 zu erzielen, doch Kevin Trapp entschied mit seinem Schuss ins leere Tor zum 7:4 das Spiel.
Somit bleiben die Eisadler auch im insgesamt 9. Spiel ungeschlagen müssen sich aber mit Blick auf das nächste Wochenende gewaltig steigern. Am Freitag empfangen die Eisadler ab 20 Uhr im Eisstadion an der Strobelallee die Harzer Falken zum 3. Spiel im OsWeNo Pokal und am Sonntag geht es zum Favoriten nach Essen. Spielbeginn am dortigen Westbahnhof ist um 18:30 Uhr. 
Spielstatistik:
Eisadler Dortmund - ESV Grizzlys Bergkamen 7:4 (2:2, 2:2, 3:0)
Torfolge: 
0:1 (5.) Woltmann (Vesely)
0:2 (15.) Vesely (Bruns, Kulik) SH1
1:2 (18.) Schmitz (Thau, Long) PP1
2:2 (20.) Bergstermann (Lichnovsky, Trapp)
3:2 (22.) Avdeev (Busch, Ortwein)
3:3 (23.) Sushkov (Lieschke, Steinhauer)
4:3 (32.) Benes (Long, Thau)
4:4 (33.) Lieschke (Steinhauer, Manke)
5:4 (44.) Benes (Long, Busch)
6:4 (45.) Schmitz (Thau, Benes) PP1
7:4 (59.) Trapp (Kronhardt, Lichnovsky)
Zuschauer: 2.152
Strafminuten: Dortmund 9 - Bergkamen 11 
Kader: 
#1 Oster, #29 Menke (nicht eingesetzt) - #12 Lauer, #19 Krebietke, #40 Schmitz, #50 Füchtjohann, #70 Ortwein, #77 Bergstermann, #94 Cohut - #4 Julien, #13 Long, #14 Busch, #16 Kronhardt, #17 Rosenthal, #41 Trapp, #53 Benes, #60 Avdeev, #67 Dreschmann, # 80 Lichnovsky, #91 Polter, #97 Thau
 www.ihp.hockey    Samstag 22.November 2025  07:40 Uhr Bericht:     EAD
Autor:     tb

 
grefrathphoenixGrefrath Phoenix
Grefrath Phoenix vor wichtigem Auswärtsspiel in Wiehl – Punkte im Playoff-Kampf gefordert

(RLW)  Dass für den Grefrath Phoenix in der hochkarätig besetzten Regionalliga West keine einfachen Aufgaben warten, ist längst kein Geheimnis mehr. Dennoch hatte man sich am vergangenen Sonntag insgeheim erhofft, aus Bergkamen etwas Zählbares mit an die Niers zu bringen. Stattdessen setzte es bei den Grizzlys eine deutliche 4:9-Niederlage – ein Ergebnis, das bei Mannschaft und Trainerteam für sichtbare Ernüchterung sorgte.
Umso wichtiger wird nun das kommende Auswärtsspiel am Sonntag, 23. November (18:00 Uhr), bei den Wiehl Penguins. Die Blau-Gelben stehen nach zuletzt drei erfolglosen Partien spürbar unter Zugzwang, wollen sie im Rennen um die angepeilten Playoff-Plätze nicht weiter Boden verlieren.
Die Penguins aus dem Oberbergischen gelten – ähnlich wie der Phoenix – eher als Underdog der Liga. Mit zwei Siegen aus sechs Spielen rangiert das von Ex-Nationalspieler Andres Lupzig trainierte Team aktuell knapp vor Grefrath auf Tabellenplatz acht. Die Gastgeber können auf ein eingespieltes, erfahrenes Team setzen, das vor allem für seine körperliche und kämpferische Spielweise bekannt ist.
Das Grefrather Trainerduo Christian Tebbe und Tilo Schwittek macht vor der Auswärtsfahrt unmissverständlich klar, wie wichtig die Begegnung wird.
„Wenn wir am Sonntag nach Wiehl reisen, müssen wir dort punkten“, fordert Tebbe. „Nach den letzten beiden Spielen nehmen wir das Team in die Pflicht. Es müssen Punkte her, damit wir im Kampf um die Playoff-Plätze weiterhin im Rennen bleiben. Die Penguins sind ein direkter Konkurrent – den gilt es zu schlagen.“
Co-Trainer Schwittek erwartet einen harten Fight: „Es wird ein intensives Spiel werden, in dem wir von Beginn an über 60 Minuten unser Spiel machen müssen. In dieser Partie gibt es keine Ausreden – und genau so werden wir als Team auftreten.“
Verzichten muss der Phoenix am Sonntag weiterhin auf Stürmer Gian-Luca Pinna, der verletzungsbedingt ausfällt. Auch Angreifer Dennis Lüdke steht wegen einer in Bergkamen erlittenen Handverletzung nicht zur Verfügung. Hinter weiteren Spielern stehen zudem krankheitsbedingte Fragezeichen.
Trotz aller personellen Sorgen ist die Marschroute klar: Der Phoenix will in Wiehl zurück in die Erfolgsspur finden – und im engen Playoff-Rennen ein wichtiges Ausrufezeichen setzen.
 www.ihp.hockey    Freitag 21.November 2025  08:32 Uhr Bericht:     GEG
Autor:     dr

  
  Samstag 22.November 2025
15:30 Uhr
   
Informationen:
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Bericht:
Autor:
  
IHP  
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