IHP NachrichtenMontag 31.März 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte von Sonntag und Montag mit insgesamt acht Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Luga 2, sowie aus der Bayernliga und Regionalliga Ost.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
|||||||||||||||||||||||||||||||||
| Eislöwen unterliegen den Kassel Huskies in Spiel 2 (DEL2) Die Dresdner Eislöwen müssen nach dem Auswärtssieg am Freitag in Spiel 2 der Halbfinal-Serie gegen die Kassel Huskies eine Niederlage hinnehmen. Beim 3:4 (1:2, 0:0, 2:1, 0:1) nach Verlängerung kämpften sich die Blau-Weißen zurück, unterlagen den Nordehssen schlussendlich dennoch nach Verlängerung. Kassel, von Beginn an bemüht, Akzente in der Partie zu setzen, spielte robust und körperlich im ersten Drittel. Die Eislöwen hatten ihre Schwierigkeiten, der Intensität etwas entgegenzusetzen. Erstes Highlight war eine Auseinandersetzung zwischen Dane Fox und David Wolf (4.). Die ersten Treffer erzielten dann die Gäste: zunächst traf Valenti mit Ablauf einer Strafzeit gegen die Eislöwen (7.), ehe Weidner mit einem verdeckten Schuss nachlegen konnte (15.). Doch Eislöwen fanden noch im ersten Drittel eine passende Antwort. Turnbull und Fox spielten einen Konter in Unterzahl clever aus, den der Kanadier stark abschloss (19.). Das zweite Drittel gestalteten beide Teams dann ausgeglichener, die Härte aus dem ersten Drittel wurde deutlich weniger. So blieben auch die ganz großen Möglichkeiten aus, da beide Mannschaften darauf bedacht waren, Fehler zu vermeiden. So ging es ohne weitere Tore in den Schlussabschnitt. Dort gelang den Huskies der frühe Treffer, als Bodnarchuk aus dem hohen Slot platziert unter die Torlatte traf (41.). Die vermeintliche Vorentscheidung. Doch die Eislöwen blieben bissig, erarbeiteten sich einige hochkarätige Gelegenheiten, die zunächst jedoch nicht genutzt wurden. Erst Andrew Yogan brachte im Nachsetzen die Scheibe zum Anschluss über die Linie (56.). Yogan war es dann auch, der in der Schlussminute den Ausgleich markieren sollte: zunächst verschob Maurer den Torrahmen der Fuldastädter, die Schiedsrichter entschieden auf Penalty und diesen Strafschuss verwandelte der Eislöwen-Goldhelm zum Ausgleich (60.). In der Zugabe hatten dann die Eislöwen die XXL-Gelegenheit zur Entscheidung, doch Sykora traf in Überzahl nur den Pfosten. Auf der Gegenseite hatte Brune dann einen Hauch zu viel Platz und traf mit einem platzierten Schuss zur Entscheidung – 3:4. Eislöwen Headcoach Niklas Sundblad sagte nach der Partie: „Es war ein hartes Spiel mit vielen Checks und trotz des Rückstandes hat sich die Mannschaft gut zurückgekämpft. In der Overtime kann es in beide Richtungen gehen. Jetzt ist es eine Best-of-Five-Serie, wir sammeln uns und greifen dann neu an.“ Durch die Overtime-Niederlage in Spiel 2 steht es in der Halbfinal-Serie gegen die Kassel Huskies nun 1:1 – weiter geht es dann am kommenden Freitag mit Spiel 3 in Nordhessen.
Kassel HuskiesMatchwinner Brune: Huskies gewinnen Spiel 2 in der Verlängerung (DEL2) Am heutigen Sonntagabend waren die Huskies zu Spiel 2 in Dresden zu Gast. Valenti und Weidner brachten die Schlittenhunde in Führung, Fox verkürzte in Unterzahl für die Gäste. Nach einem torlosen Mitteldritten erhöhte Bodnarchuk auf 3:1. Die Eislöwen glichen das Spiel noch in den Schlussminuten aus, die Huskies gewannen die Partie durch einen Treffer von Brune in der Verlängerung dennoch. Auch das zweite Spiel begann direkt hitzig mit einer ersten großen Rudelbildung nach nicht einmal vier Minuten. Aus dieser ging zwar kein Team mit einem Powerplay heraus, die Huskies bekamen jedoch kurz darauf eines wegen eines Kniechecks gegen Bender zugesprochen. In diesem lief zunächst nicht viel zusammen, doch kurz vor Ende der Überzahlsituation fand Garlent Valenti auf dem linken Flügel, welcher den Puck unter die Latte versenkte (7.). Nach dem Powerbreak hatte Ahlroth die nächste Chance, wurde bei seinem Alleingang jedoch noch entscheidend beim Abschluss gestört (13.). Den zweiten Treffer erzielte schließlich Weidner, welcher aus etwas verdeckter Position durch die Beine von aus den Birken traf (15.). Auch Maurer wurde gelegentlich geprüft, bestand seine bis dato schwerste Prüfung bei einem Abschluss von Yogan jedoch mit Bravour (16.). Dennoch musste der Huskies-Goalie noch einmal hinter sich greifen: Fox nutze einen Konter der Eislöwen in Unterzahl zum 1:2-Anschlusstreffer (19.). Der Mittelabschnitt gestaltete sich über weite Strecken zerfahren. Erst im Laufe des Drittels wurden die Eislöwen die etwas spielbestimmendere Mannschaft, scheiterten aber immer wieder am gut aufgelegten Maurer im Tor der Schlittenhunde. Sowohl gegen Turnbull (37.) als auch gegen Andres (38.) parierte Maurer stark. Gerade gegen Ende des Mitteldrittels drängten die Eislöwen immer stärker auf den zweiten Treffer, mussten aber dennoch mit dem bereits aus dem ersten Drittel bestehenden knappen Rückstand in die Kabine. Ins nächste Drittel hätten die Huskies kaum besser starten können. Noch in der ersten Minute nach Wiederbeginn stellte Bodnarchuk mit einem Schuss unter die Latte auf 3:1 aus Sicht der Huskies. Anschließend wurden die Eislöwen offensiv immer gefährlicher. Zwischen der 49. und 54. Minute musste Maurer gleich dreimal, zweimal davon gegen Yogan, stark parieren, um so die Zwei-Tore-Führung zu bewahren. Als Yogan kurz darauf einen Rebound nutzen konnte, war Maurer dennoch ein zweites Mal geschlagen. (56.) Kurz vor Schluss rückten dann nochmal die Schiedsrichter in den Vordergrund: Maurer verschob das Tor, die Schiedsrichter unterstellten ihm Absicht und sprachen den Eislöwen einen Penalty zu, welchen Yogan verwandelte und das Spiel so in die Overtime schickte (60.). In der Verlängerung dauerte es aber nicht lange bis zur Entscheidung. Zuerst überstanden die Schlittenhunde noch knapp anderthalb Minuten Unterzahl, dann setzte Brune den Schlusspunkt: Über die linke Seite zog er vor das Tor und entschied die Partie mit einem Schuss unter die Latte. Tore: 0:1 Valenti (Garlent - 7. Min.) 0:2 Weidner (Bender – 15. Min.) 1:2 Fox (SHG - Turnbull, Granz – 19. Min.) 1:3 Bodnarchuk (Ahlroth, Wolf – 41. Min.) 2:3 Yogan (Sykora, Suvanto – 56. Min.) 3:3 Yogan (PEN – 60. Min.) 3:4 Brune (GWG – 64. Min)
Krefeld PinguineRavensburg Towerstars - Krefeld Pinguine 6-5 nV (DEL2) Die Krefeld Pinguine haben sich am Sonntag im zweiten Spiel des Playoff-Halbfinals der DEL 2 in Ravensburg nach einem schwachen Mitteldrittel eindrucksvoll zurückgekämpft, mussten sich am Ende jedoch in der Verlängerung mit 5:6 geschlagen geben. Damit gleichen die Towerstars die Best-of-Seven-Serie aus. Beide Teams starteten engagiert in die Partie, doch es waren die Pinguine, die das erste Drittel effektiv für sich gestalteten. Felix Bick wurde früh geprüft, hielt aber stark. In der 10. Minute nutzten die Gäste ihr erstes Powerplay eiskalt aus: Yushiroh Hirano täuschte einen Schuss an und legte stattdessen perfekt auf Lucas Lessio ab, der per One-Timer zum 1:0 traf. Die Pinguine blieben am Drücker und belohnten sich kurz vor der Pause erneut. Wieder war Hirano der Schlüsselspieler, als er einen Schuss von Davis Vandane unhaltbar zum 2:0 ins Netz abfälschte (18.). Die Towerstars trafen bis dahin zwei Mal den Pfosten, doch Krefeld nahm eine unter dem Strich verdiente Führung mit in die Kabine. Was dann folgte, war ein Drittel zum Vergessen für die Pinguine. Ravensburg kam mit Schwung aus der Kabine und nutzte in der 24. Minute ein Powerplay durch Robbie Czarnik zum Anschlusstreffer. Nur eine Minute später fälschte Nick Latta einen Schuss von Julian Eichinger zum 2:2 ab. Die Pinguine waren sichtlich verunsichert, und es kam noch schlimmer. Ein unnötiger Scheibenverlust führte zur nächsten Strafe, und die Towerstars nutzten auch dieses Powerplay eiskalt: Louis Latta stocherte einen Abpraller über die Linie (27.). Plötzlich lag Krefeld zurück. Ein Powerplaytor von Erik Karlsson und ein abgefälschter Distanzschuss von Simon Sezemsky (31. und 39.) sorgten dafür, dass Ravensburg das Mitteldrittel mit fünf Toren dominierte und mit einer 5:3-Führung in die zweite Pause ging. Trotz des Rückschlags bewiesen die Pinguine Moral und gaben das Spiel nicht verloren. Lucas Lessio brachte Krefeld in der 32. Minute mit seinem zweiten Treffer des Abends zum zwischenzeitlichen 4:3-Anschlusstreffer wieder heran. Mit der Schlussoffensive gelang den Pinguinen im letzten Drittel doch noch der Ausgleich. In der 51. Minute stand Alexander Weiß goldrichtig und fälschte einen Schuss von Vandane unhaltbar ins Netz ab – 4:5! Nun war Ravensburg plötzlich verunsichert, und Krefeld setzte nach. In der 54. Minute sorgte Philipp Kuhnekath mit einem starken Abschluss aus spitzem Winkel für den umjubelten 5:5-Ausgleich. Nach der furiosen Aufholjagd ging es in die Verlängerung. Beide Teams agierten vorsichtig, bis in der 63. Minute eine Unachtsamkeit die Entscheidung brachte: Matt Santos setzte sich hinter dem Tor gegen Davis Vandane durch und überraschte Felix Bick mit einem schnellen Abschluss durch die Beine zum 6:5-Endstand. Die Pinguine zeigten einmal mehr ihr Kämpferherz und bewiesen, dass sie nach Rückschlägen nicht aufgeben. Doch das zweite Drittel kostete letztlich den Sieg. Damit steht die Serie nach zwei Spielen 1:1 – und die Entscheidung über die Finalteilnahme bleibt völlig offen. Am Freitag haben die Pinguine in der heimischen Yayla-Arena die Chance, die Führung zurückzuerobern. Zahlen zum Spiel Ravensburg Towerstars – Krefeld Pinguine 6:5 n.V. (0:2, 5:1, 0:2/1:0) Tore: 0:1 (9:17)(PP) Lessio (Hirano, Newton), 0:2 (17:54)(PP) Newton (Vandane, Lessio), 1:2 (23:19)(PP) Czarnik (Sezemsky, Karlsson), 2:2 (24:30) N. Latta (Eichinger), 3:2 (26:53)(PP) L. Latta (Payerl, Mühlbauer), 4:2 (30:07) Karlsson (Czarnik), 4:3 (31:13)(PP) Lessio (Vandane, Müller), 5:3 (38:54) Sezemsky (Pfaffengut, Payerl), 5:4 (50:32) Weiß (Vandane, Matsumoto), 5:5 (53:16) Kuhnekath (Kretschmann, Lessio), 6:5 (62:34) Santos (Payerl, Czarnik) Schüsse: 43:29 Strafminuten: 6:8 Zuschauer: 3418 (ausverkauft) Stimmen zum Spiel Thomas Popiesch Ich denke unser Niederlage ist einfach erklärt. 40 Minuten, das erste und das letzte Drittel, waren gut, das zweite Drittel schlecht. Ravensburg hat sich förmlich in einen Rausch gespielt. Wir haben aber nicht aufgegeben und hatten hintenraus sogar noch die Chance das Spiel zu gewinnen. In der Overtime haben wir es Ravensburg aus meiner Sicht etwas zu einfach gemacht. Wir müssen dieses Spiel abhaken, können aber auch gute Sachen mitnehmen. Die Niederlage ist frustrierend, aber so ist nunmal Eishockey.
Selber WölfeOvertime Niederlage - Selb bereits mit dem Rücken zur Wand / Selber Wölfe vs. Eisbären Regensburg 3:4 OT (2:2; 1:0; 0:1/0:1) (DEL2) Wieder waren die Selber Wölfe die bessere Mannschaft. Erneut verzeichnete die Wölfe deutlich mehr Torabschlüsse als Regensburg - doch wie bereits am Freitag, stehen die Wölfe am Ende mit leeren Händen da. Nach einem starken Comeback der Gastgeber im ersten Abschnitt nach frühem 0:2 Rückstand, spielten die Wölfe die Gäste aus Regensburg im zweiten Abschnitt schwindelig. Verpassten es hier aber mehr als nur ein Tor nach schönem Solo von Bassen zu erzielen. Nach dem schnellen Ausgleich im Schlussabschnitt, musste die Overtime die Entscheidung bringen. Auch hier war Selb tonangebend, steht aber durch den Treffer von Liss früh mit dem Rücken zur Wand. Mit der Hypothek von 0:2 in der Serie, geht es am Freitag in Regensburg weiter. Regensburg mit dem Doppelschlag Die Wölfe wirkten zu Beginn der Partie äußerst nervös und Regensburg wusste diese sofort zu nutzen. Jedoch wurde es den Gästen bei beiden Treffern mehr als leicht gemacht da hier stets individuelle Fehler vorausgingen. Erst war es Morley, der schön freigespielt wurde und langen Pfosten keine Mühe hat zu vollenden. Nicht mal eine Minute später war es dann Ontl, der im Nachsetzen auf 0:2 für die Eisbären stellte. Selb musste sich erstmal schütteln und suchte nach Wegen und Mitteln, in die Begegnung zu kommen. Regensburg stand weiterhin gut und hatte mit Neffin einen verlässlichen Torhüter. Die Wölfe wurden in dieser Phase aber immer besser und übten deutlich mehr Druck auf das Tor der Gäste aus. Neffin konnte ein paar Mal in höchster Not retten, ehe Sproul die Wölfe mit einem Flachschuss auf die Anzeigetafel brachte. Gut zwei Minuten vor der ersten Pause war es Raedeke, der nach einem Fehler im Aufbau der Gäste erst noch an Neffin scheiterte, den Nachschuss setzte dann Miglio zum Ausgleich in die Maschen. Selb drängte auf das nächste Tor, vernachlässigte hier aber die Defensive. Erst war Gajovsky auf und davon, scheiterte aber am stark reagierenden Carr. Kurz darauf der nächste Alleingang diesmal von Moser, doch erneut war Carr mit dem Schoner zur Stelle und bewahrte sein Team vor einem neuerlichen Rückstand. Wölfe dominieren nach Belieben Im Mitteldrittel zeigten die Wölfe ein ganz anderes Gesicht als noch im ersten Abschnitt. Vom Bully an waren die Gastgeber voll da und schnürten Regensburg in deren eigener Zone ein. Lediglich ein Treffer wollte den drückend überlegenen Gastgebern nicht gelingen. Auch im Zweikampfverhalten kauften die Wölfe den Gästen vollends den Schneid ab. Regensburg hatte alle Hände voll zu tun, hin und wieder überhaupt für Entlastung zu sorgen. Doch Selb hatte nach wie vor Pech bei ihren Abschlüssen. Ob Marusch, Pfleger, Sproul - immer wieder hatten die Gäste das nötige Quäntchen Glück auf ihrer Seite. Doch die Wölfe blieben dran und letztlich war es dann Chad Bassen, der sich mit einem schönen Alleingang über außen stark durchsetzte, seine Geschwindigkeit ausspielte und den Puck dann gekonnt über Neffin hinweg in den Winkel legte zur mehr als verdienten Führung für Selb. Das Schlussdrittel mussten die Wölfe allerdings erstmal in Unterzahl bestreiten, da Marusch kurz vor Ablauf des Drittels noch eine Strafzeit erhielt. Stocher-Tor führt zur Verlängerung Die Überzahl der Gäste konnten die Wölfe noch erfolgreich verteidigen. Kurz darauf gelang den nun wieder deutlich agileren Eisbären dann aber doch der Ausgleich. Und erneut war es ein unglückliches Gegentor aus Sicht der Wölfe. Wieder lag der Puck im Torraum frei und Demetz konnte diesen dann letztlich über die Torlinie bugsieren. Regensburg war wieder deutlich aktiver und das Spiel in der Folge deutlich ausgeglichener. Es gab Chancen auf beiden Seiten doch ein weiterer Treffer wollte nicht fallen. Selb drängte in den Schlussminuten auf die Entscheidung, vor allem Sproul brachte immer wieder gefährlich Pucks vors Tor von Neffin, doch kein Wölfe Akteur konnte das Spielgerät entscheidend abfälschen. Einen Pfostenschuss von Sproul gab es noch auf Seiten der Gastgeber, doch letztlich blieb es beim Unentschieden und die Entscheidung muss in der Overtime fallen. Selb übernahm sofort die Initiative und war wieder klar überlegen. Doch wie so oft im Sport, wenn du die Tore nicht machst, bekommst du so hinten. Mit dem ersten wirklichen Abschluss der Gäste traf Liss die Wölfe ins Herz und erzielte den Siegtreffer. Mannschaftsaufstellungen und Statistik Selber Wölfe: Carr (Weidekamp) - Heyter, Sproul, Hördler, Marusch, Gläßl, Plauschin, Hofmann - Raedeke, Miglio, Smith, Pfleger, George, Peter, Bassen, McMillan, Schwamberger, Krymskiy, Campbell, Park Eisbären Regensburg: Neffin (Kubik) - Schütz, Giles, Mayr, Demetz, Tippmann, Gajovsky, Köttstorfer - Preto, Trivino, Morley, Ottl, Schmid, Liss, Moser, Wong, Schembri, Slezak, Grimm, Angaran Tore: 4. Min. 0:1 Morley (Giles, Trivino) 5. Min. 0:2 Ontl (Moser) 9. Min. 1:2 Sproul 18. Min. 2:2 Miglio (Raedeke) 40. Min. 3:2 Bassen 44. Min. 3:3 Demetz (Ontl) 64. Min. 3:4 Liss (Morley) Strafzeiten: Selb 4; Regensburg 4 Schiedsrichter: Brill, Haupt (Reinold, Reitz) Zuschauer: 2.751
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||
| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga |
|||||||||||||||||||||||||||||||||
Buchloe PiratesPiraten sichern sich den Klassenerhalt mit Herzschlagfinale - Der ESV Buchloe gewinnt das alles entscheidende siebte Spiel der Playdowns in Pfaffenhofen und bleibt somit in der Bayernliga (BYL) Spannender hätte es kaum laufen können, doch umso größer war am Ende die Erleichterung und Freude. Denn die Buchloer Piraten haben am Sonntagabend in einem packenden Showdown im alles entscheidenden siebten Duell der Playdown-Serie beim EC Pfaffenhofen hauchdünn mit 2:1 (0:1, 1:0, 1:0) die Oberhand behalten und sich damit mit einer wahnsinnigen Energieleistung doch noch den Klassenerhalt in der Eishockey Bayernliga gesichert. Angepeitscht durch über 250 Buchloer Anhänger retteten sich die Buchloer so in dieser hart umkämpften Serie buchstäblich im allerletzten Spiel, während die Hallertauer nun als sportlicher Absteiger feststehen. Es war die pure Erleichterung nach sieben physisch und vor allem psychisch ganz harten Duellen, die am Ende von Fans, Verantwortlichen und sichtbar auf dem Eis auch von allen Spielern abfiel. Nach 60 nervenaufreibenden Minuten, die nochmals ein passendes Spiegelbild der gesamten Runde waren, lagen sich die sichtlich gelösten ESV-Spieler in den Armen und ließen sich von ihrem Anhang feiern. Und die beeindruckende Buchloer Kulisse im mit gut 650 Zuschauern beachtlich gefüllten Pfaffenhofener Stadion bejubelte mit ihren Schützlingen noch lange nach der Schlusssirene den Klassenerhalt in der Bayernliga, der vor dem Wochenende nach dem Serienrückstand noch in sehr weiter Ferne schien. Doch mit zwei Siegen wendeten die Gennachstädter den drohenden Abstieg doch noch auf den letzten Drücker ab und dürfen sich so nun auf ein weiteres Jahr in der Bayernliga freuen. Dazu war am Sonntag beim ultimativen Showdown in Pfaffenhofen nochmals ein echte Zitterpartie nötig. Denn wie schon in den vorangegangenen Partien beider Teams schenken sich die zwei abstiegsbedrohten Kontrahenten nichts. Nicht verwunderlich brauchten beide aber ein wenig, bis das Spiel Fahrt aufnahm. Und es waren die Hausherren, die im ersten Powerplay richtig Druck aufbauen konnten. Hier rettete unter anderem auch einmal der Pfosten für die Piraten, die dann gerade wieder komplett doch noch den Rückstand verkraften mussten, als Kareem Hätinen im Slot zum 0:1 Pausenstand einnetzte (13.). Auch im Mittelabschnitt taten sich die Buchloer offensiv gegen die kompakt stehende Defensive der Hallertauer schwer und hatten bei einem erneuten Alutreffer von Christoph Eckl Glück, dass die Gastgeber ihren Vorsprung nicht ausbauen konnten. Dementsprechend wichtig war dann nach 29 Minuten der Ausgleich der Rot-Weißen, als Benedikt Diebolder aus der Drehung den bis dahin sicheren ECP-Schlussmann Justin Köpf flach zum 1:1 überwand. Denn der Treffer beflügelte die Freibeuter in den folgenden Minuten, wobei man bei einem Tlacil-Schuss zum dritten Mal Dusel hatte, da abermals das Torgestänge den Gegentreffer verhinderte (37.). So ging es mit dem Remis in den finalen Durchgang, der nun die endgültige Entscheidung bringen musste. Und hier legten die Buchloer vor, da genau zum richtigen Zeitpunkt das Powerplay stach. Ausgerechnet der reaktivierte Markus Vaitl lenkte in Überzahl vor dem Tor einen Schuss unhaltbar zum 2:1 in die Maschen – was letztlich der goldene Treffer zum Klassenerhalt sein sollte (48.). Die Schlussphase wurde zwar erwartungsgemäß nochmals zur Zitterpartie, doch die leidenschaftlich kämpfenden Piraten um den bärenstraken Schlussmann Dominic Guran sollten den hauchdünnen Vorsprung über die Zeit retten – zum grenzenlosen Jubel der zahlreich mitgereisten Fanschaar, die den Ligaverbleib der Buchloer in Bayerns höchster Eishockey-Spielklasse gebührend mit ihrem Team feierten, während auf Pfaffenhofener Seite verständlicherweise die Enttäuschung nach den zuvor drei Heimsiegen riesengroß war.
Erding GladiatorsDAS WUNDER VON ERDING – GLADIATORS HOLEN DIE MEISTERSCHAFT! (BYL) Was für ein Spiel. Was für eine Saison. Was für ein Finale! In einem emotional kaum zu überbietenden siebten Finalspiel setzen sich die Erding Gladiators vor ausverkaufter Kulisse mit 3:2 nach Verlängerung gegen den EHC Königsbrunn durch – und holen sich die Bayernliga-Meisterschaft 2024/25! Schon vor dem ersten Bully war die Atmosphäre in der Stadtwerke Erding Arena elektrisierend. 3.000 Zuschauer bildeten eine atemberaubende Kulisse, ganz Erding stand Kopf. Auf dem Eis begegneten sich zwei Mannschaften auf höchstem Niveau, beide mit dem unbedingten Willen zum Titel. Den besseren Start erwischten die Hausherren: Nach nicht einmal fünf Minuten war es Ian Farrell, der einen Schuss von der blauen Linie zum vielumjubelten Führungstreffer abfälschte. Erding blieb am Drücker, drängte Königsbrunn tief in die eigene Zone – doch die Tore fielen auf der anderen Seite. Ein Fehler im eigenen Powerplay brachte Anton Egle ins Spiel, der in Unterzahl eiskalt zum 1:1 ausglich. Keine Minute später schlug Marco Sternheimer im Powerplay zu und drehte die Partie zugunsten der Pinguine. Doch wer dachte, dass das Spiel nun kippen würde, wurde eines Besseren belehrt. Beide Teams agierten im zweiten Drittel konzentriert, ohne großes Risiko – hochklassiges Eishockey mit perfekter Defensivarbeit auf beiden Seiten. Der Schlussabschnitt begann dann mit einem echten Paukenschlag: Cheyne Matheson, der überragende Mann der Serie, setzte sich stark durch und traf zum verdienten 2:2-Ausgleich. Die Arena bebte – und beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Erding hatte noch einige Chancen, Königsbrunn ebenfalls – doch es blieb beim Remis nach 60 Minuten. In der Overtime lag Spannung in der Luft – jeder Schuss konnte die Entscheidung bringen. Und wieder war es Matheson, der zum Helden wurde. Nach 62 Minuten und 18 Sekunden verwandelte er zum 3:2 – und ließ damit alle Dämme brechen. Fans, Spieler, Betreuer – alle fielen sich in die Arme, die Arena verwandelte sich in ein einziges grünes und weißes Jubelmeer. Nach einer unfassbaren Finalserie, geprägt von Dramatik, Leidenschaft und sportlicher Fairness, krönen sich die Erding Gladiators zum Meister der Bayernliga. Eine ganze Stadt feiert diesen Triumph – ein Moment, der in Erinnerung bleiben wird.
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||
| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
|||||||||||||||||||||||||||||||||
FASS BerlinFASS und Schönheide gehen die ganze Strecke (RLO) Es war ja fast zu erwarten: Auch das Finale der Regionalliga Ost geht über die volle Distanz. Bei den Schönheider Wölfen unterliegt FASS Berlin in Spiel 4 mit 4:3 (1:1, 2:2, 1:0). Damit kommt es am Dienstagabend (01.04.25, 19:00 Uhr, Eissporthalle Charlottenburg) in Spiel 5 zum ultimativen Showdown um die Meisterschaft. DAS SPIEL Im Vergleich zum Freitag musste FASS auf Nils Herzog (Oberkörperverletzung) verzichten, für den Markus Babinsky in den Angriff rückte. Im Berliner Tor stand erneut Eric Steffen. In den ersten Minuten erspielte sich FASS ein leichtes Übergewicht, während die Wölfe nach den vielen Gegentoren der beiden letzten Begegnungen auf Spielkontrolle bedacht war. Das zahlte sich aus, denn man hielt den Kasten sauber und konnte die erste Überzahl gleich zum 1:0 nutzen (12.). Moritz Miguez wurde in der 18. Minute von Markus Babinsky auf die Reise geschickt und überwand Stark im Wölfetor zum Ausgleich. So ging es in die Pause. Erst wenige Sekunden waren im zweiten Abschnitt gespielt, als sich Tom Fiedler über rechts kommend durchsetzte und am Goalie hängenblieb. Markus Babinsky schaltete am schnellsten und schob die frei liegende Scheibe über die Linie. Auch danach blieb FASS am Drücker, verpasste aber nachzusetzen. Stattdessen tankte sich Seidel in der 35. Minute durch und schoss zum 2:2 ein. Die Berliner zeigten sich in Gestalt von Dennis Thielsch unbeeindruckt, der an Freund und Feind vorbei zum erneuten Führungstreffer traf. Doch es gelang nicht, diese Führung mit in die Pause zu nehmen. Hähnlein (40.) nutzte auch die zweite Überzahl, und es stand 3:3. Im Schlussdrittel machten die Wölfe viel Druck auf das Berliner Tor. Rubes war es vorbehalten, nach gut 47 Minuten zum 4:3 einzunetzen. Wie über die gesamte Spielzeit verteidigten die Erzgebirger in der Schlussphase sehr geschickt und gestatteten FASS nur wenige gute Chancen. Natürlich zog Christopher Scholz knapp zwei Minuten vor dem Ende den Goalie zugunsten eines zusätzlichen Skaters, aber es blieb beim Schönheider Sieg. AUSBLICK An den meisten Standorten im deutschen Eishockey ist schon Sommerpause, während FASS Berlin und die Schönheider Wölfe noch eine Extraschicht schieben. Am Dienstag (01.04.25, 19:00 Uhr) steigt das definitiv letzte Saisonspiel – und das in Berlin. Für dieses Vorrecht haben wir in der ganzen Hauptrunde erfolgreich gekämpft. Mit der Unterstützung der Berliner Fans wollen wir jetzt den letzten Schritt gehen und zu Hause den Titel holen. STATISTIK FASS: Steffen (Hoffmann) – Miethke, Falk; Hüfner, Kruggel; Falk, Wild; Preiß, Lendzian – Thielsch, Fiedler, Babinsky; Noack, Miguez, Licitis; Volynec, Kubail, Braun; Weihrauch, Flemming. Tore: 1:0 (11:10) Rubes PP1, 1:1 (17:19) Miguez (Babinsky, Kruggel); 1:2 (20:16) Babinsky (Fiedler, Miethke), 2:2 (34:03) Seidel, 2:3 (34:30) Thielsch (Fiedler, Miethke), 3:3 (39:21) Hähnlein PP1; 4:3 (47:02) Rubes. Schiedsrichter: Kaulfürst, Pfriem – Heppner, Lindner. Strafen: Schönheide 12, FASS 12. Zuschauer: 722. Schüsse: 33-31. Face-off: 28-31.
Schönheider WölfeWölfe erzwingen Finalspiel 5 gegen die Akademiker - Schönheide mit kämpferischem 4:3-Heimsieg gegen FASS (RLO) Die Schönheider Wölfe haben es geschafft. In einem nervenaufreibenden und bis zum Schluss spannenden vierten Playoff-Finale der Regionalliga Ost setzten sich die Wölfe vor 722 begeisterten Zuschauern im Wolfsbau Schönheide mit 4:3 (1:1, 2:2, 1:0) gegen FASS Berlin durch. Damit gelang ihnen der ersehnte Serienausgleich zum 2:2, wodurch die Entscheidung um die Meisterschaft in einem finalen Showdown am kommenden Dienstag in Berlin fallen wird. Bereits vor Spielbeginn war die Anspannung greifbar, sowohl auf den Rängen als auch auf dem Eis. Schönheide musste gewinnen, um die Serie am Leben zu halten und die Fans der Wölfe sorgten für eine lautstarke Atmosphäre im Wolfsbau. Mit jeder Minute wuchs der Druck, doch die Mannschaft von Coach Sven Schröder ließ sich davon nicht beeindrucken und lieferte eine kämpferisch geschlossene Mannschaftsleistung ab. In einem ausgeglichenen ersten Drittel, mit guten Chancen auf beiden Seiten, inklusive eines Pfostentreffers der Akademiker, nutzten die Wölfe in der 12. Spielminute ihr erstes Powerplay im Spiel, um durch Tomas Rubes mit 1:0 in Führung zu gehen. Die Hausherren hätten in der Folge durchaus ihren knappen Vorsprung ausbauen können, doch in der 18. Minute war es Moritz Miguez, der zum 1:1 für FASS abschloss. Gleichzeitig der Spielstand zur ersten Pause. Das zweite Drittel begann mit einem Schock für Schönheide. Nur 21 Sekunden nach Wiederanpfiff brachte Markus Babinsky die Gäste aus Berlin mit 2:1 in Führung. Doch die Wölfe zeigten erneut ihren Kampfgeist und in der 35. Minute war es Yannek Seidel, der das Publikum mit dem 2:2 wieder zum Kochen brachte. Die Wölfe waren zurück im Spiel. Doch die Freude währte nur kurz. Direkt im Gegenzug nutzte FASS Berlin eine Unachtsamkeit der Schönheider Defensive aus. Dennis Thielsch brachte die Gäste nur Sekunden später erneut mit 3:2 in Front. Der erneute Rückschlag für die Wölfe, die jedoch noch vor der zweiten Drittelpause antworten konnten. In Überzahl war es wieder Tomas Rubes, der die Scheibe auf Roy Hähnlein ablegte und dieser traf mit einem wuchtigen Schuss in den Winkel zum 3:3. Der Ausgleich kurz vor dem Ende des zweiten Drittels war von enormer Bedeutung und gab den Wölfen neuen Auftrieb. Das letzte Drittel stand ganz im Zeichen des Kampfes um den entscheidenden Treffer. Beide Teams schenkten sich nichts und die Zweikämpfe auf dem Eis wurden intensiver. Die Spannung war förmlich greifbar, doch es war wieder einmal Tomas Rubes, der sich als Matchwinner für die Wölfe auszeichnen sollte. In der 48. Minute schnappte er sich die Scheibe und ließ Berlins Torhüter Eric Steffen mit einem trockenen Abschluss keine Chance – 4:3 für die Wölfe! Nun begann der Abwehrkampf. FASS Berlin warf alles nach vorne, doch die Defensive der Wölfe hielt stand. Torhüter Niko Stark erwies sich in der Schlussphase als sicherer Rückhalt und parierte mehrere gefährliche Angriffe der Gäste. Auch die Herausnahme des Goalies für einen weiteren Feldspieler den Berlinern kurz vor Schluss nicht, denn die Wölfe konnten das 4:3 über die Ziellinie bringen. Mit dem hart erkämpften Sieg im Rücken gehen die Wölfe nun voller Selbstvertrauen in das entscheidende fünfte Spiel am kommenden Dienstag in Berlin. Die Serie ist auf Messers Schneide und die Schönheider Wölfe haben eindrucksvoll bewiesen, dass sie den Willen besitzen, die Meisterschaft zu holen. „Es ist erst zu Ende, wenn die dicke Lady gesungen hat!“ Das Spiel wurde freundlichst präsentiert von der Modellbau Schönheide GmbH. Vielen herzlichen Dank! Die Stimmen zum Spiel gab es wie gewohnt auf der anschließenden Pressekonferenz welche auf unserem YouTube-Kanal unter https://youtu.be/EDb6WQDexP0 zu sehen ist.
|
|
||||||
| www.icehockeypage.de www.ihp.hockey |










Kassel Huskies
Krefeld Pinguine
Selber Wölfe
Buchloe Pirates
Erding Gladiators
FASS Berlin
Schönheider Wölfe


